H. Iiliigtiij wfteiMüMliili fechsnuU (alt AnoalfeM der FeiertaMX Schrift-WtQng, Vcrwaltioff and • BoeMriiekerel T«L 25-67, 2S-Q8 uod 25-69. r, KopMka oUca 6i Mmnialplt mwdta aioht rolpmilttl B,-sö C^PN 9* WW^^^n9W i7VO Inseraten- und Abonnements-Annahme lo Maribor, Ropali&ka ulica 6 fVerwaltuna:. Bezugspreise: Abholen monatlidi 23 Din^ zustellen 24 Din, diircll die Poat monatlich 23 Din, f&r das Ausland monatlich 35 Dio. Eintelnummer 1.90 nnd 2 Diu. Preis Pifi f'SO ißaruioRr HtUnita 3ien^ 6d^irD6fDru(D fdDon für beute ertoarte tfdaniMrlQiii« Oldm London, 2. Nov. Wie in politischen Kreisen verltutet, beabsichtigt Preniter-minister Sir Nevilte Chamberlain seine außenpolitischen Erfolge auf der Basis des Viermflchtevertrages noch fester zu verankern. Im Sinne dieser Politiic würden sich England, Frankreich, Italien und Deutschland nach Regelung der deutschen Kolonialansprttche und der Mittelmeerpro-bieme auBenpolitisch auf ein und derselben Linie einfinden. , Chamberiain weift Attlee lurflck. London,?. November. Im Unterhaus wies Premierminister Chamberiain die Ausführungen des Majors Attlee, der Englands AuBenpolitHc scharf angegriffen hatte, in längerer Rede scharf zurück. Hinsichtlich Deutschltnde sagte Chamberiain, dem Deutschen Reiche komme die geographiach beherrscheo de-Bttthmriir Europa durchaas su. München bedeute eine Aera des Friedens in Europa. Neue Japaniich» Tmpptntaiidiifiteii. L 0 n d o n, 2. November. Die Japaner machten einen neuen Schritt in Süd-china vorwärts, indem sie in Futschau, einem Hafen zwischen Hongkong und Schanghai, Truppen landeten Dfotiolw FfontMmiiltr in Reina. R e i m s, 3. November. Eine größere At>ordnung ehenuütger deutscher Frontkämpfer aus Frankfurt traf gestern in Reims ein, um die Soldatenfriedhöfe in der Umgebung der Stadt zu besuchen. OometodewaMen fai England. L 0 n d 0 n, 2. November. In England fanden gestern Oemeinderatswahlen in 383 Städten und Gemeinden statt. Nach den bis 2 Uhr nachts vorliegenden Berichten hat die sozialistische Arbeiterpartei ziemliche Verluste erlitten. D4e Konservativen gewannen bisher die Mehrheit in 57 und verloren 47 Qemeinden, während die Arbeiterpartei 62 Qemeinden gewann und 7d verlor. Bezeichnend ist der Umstand, daß die Arbeiterpartei die Mehr hcit in einigen für sie sehr wichtigen Qemeinden an die Konservativen abtreten mußte. Verkehraetrelk In Palittlna* J e r s a I e m, 2. November. In Palästina begann gestern ein allgemeiner Ver kehrsstreik, der ,die ohnehin stark zugespitzte Lage noch verschärfte. Das britische Militär setzt seine Säuberungsaktion fort. Im Laufe des gestrigen Tages wurde wieder eine Reihe von Häusern aufsäs-si.Q;er Araber an die Luft gesprengt. Der Oberbefehlshaber der Mittelmeer-riotte wird mit dem Kommando der britischen Besatzun^struppen in Fühlung tre ten, um die weitere Mitarbeit in Palästina zu besprechen. Zürich, 2. November. Devisen, Beograd 10, Paris 11.71, London 20.04, Newyork 440, Brüssel 74.50, Mailand 23.17, Amsterdam 239, Berlin 176.37, Stockiiolm 107.82, Oslo 105.25, Kopenha-RCn 93.50, Praß 15.12, Warschau 82.85, Pnclapest 87.50, Bukarest 3.25, Athen 3.95, iatanbul 3.50, Helsinki 9.23, Buenos Aires 110. I Ana öralMhftalicnffdbe MieösocriclMabfrfalKtii (ol mfttaos begonnen Deuter crtDorUt rofH^e unO glatlf tfntfÄeiOuno - l^oHSsfilMuno toon 1910 als DerdanO-iHRoaonindloot — 3crlin onoebll^ aeoni pMiaMtäre £6fung mb gegen ge-mcinfamr polniM-unoarfM« (Srensen ~ Oteue i>olnlf(6-ttf6eÄDllotDafff(De 3>e- marfotionsiinie U t h o r o d, 2. Nov. Voloiinietin tehitr Eigwediaft als Chef der kaipetlionisalBchen Regierung fUlMii Im Ftagiiitg mch Prag •bgeretat, MMl btgab aleh von dort naeii Wiea, um M dif fffWtilegirlflitihpfiftfent fcw Bel- W1 e n, 2. Nov. (Avala.) Der Mogarlaclw AuCtonmifiielier von K a n y a ist geatera abeadi nrit leiaer Dalegatioa In Wien ebi getroffto. Wien, 2. Nov. (Avahi.) Der Reichs-nifaiiiter des Aeafiam v.Ribbentrop laft lieata ÜHUunorgena in Wien eingatrof-fen. In Bagicitiinf des RaiehaauBcnintai-atsra laMa der Berüner italienische Bot-«dHrflir AMolIco^ . .Wien, 2. Nov^^Anila^^-Dar üaüeal-acha Miniater dea AanBam Oraf Oaleano C i a n o ist ütw Boien in Wiaa elagatrof Im, um mit dam deutschen Rakhaaußen-Minieter v. Ribbentrop daa Schiedagaricht ta bUdaa, welclies im angarlscfa-tachecbo-Streitfall die Entacheidong aoiL Die Beratungen haben am Mitlag Im Balvedera bagonaea. Prag, 2. Nov. (Avala.) Das CTK berichtet: la alaar gemeiflaanien Note vom 30. September d. J. wände bMtimmt, daB die Otanzzlehungatrage awiachen Polen a. CMfcn Auumiiiini* .aler Dr. Chvalliovalcy and Qeaandten Pa-pee vorbereitet würden. Die Verhandlungen zwischen den beiden Staatsmännern wurden gestern zum Abachlufi gebncht durch Festlegung der neuen polnisch-tschechoslowakischen Demarlcationallnie. Oleichzaltig wurde ahivemahmUcb auch die Orenzzlehtingskonimlsaion bestimmt, die ihre Art)eiten bis 15. d. M. im schlesl-schen und bis 30. d. M. hn slowakischen Orenzberelch zu Iseendigen hat. Nach erfolgter Oreazziehung werden die Polen zuerkannten Gebiete sofort von den polnischen Truppen besetzt werden. P r a g, 2. Nov. Die karpathorussische Regierung hat außer den faschistischen Verbänden Stefan Feni^iks auch den tschechoslowakischen Sokol. mit allen seinen Organisationen aufgelöst. P r a g, 2. Nov. Die tschechoslowakischen Volkssozialisten (Dr. BeneS-Partei) haben den Beschluß gefaßt, die Partei auf zulösen. Es wurde ein viergliedriges Direktorium gebildet, welches die Aufgabe erhielt, mit den anderen Parteien bezüglich der Bildung einer neuen Bewegung in Verhandlungen zu treten. L 0 n d 0 n, 2. Nov. Die englische Presse rechnet damit, daB das Wiener Sehleds gericht die Entscheldaag glatt nad rel-bai^Sk» fällen werde. DIeReater- Agentur glaubt annehmen zu können, daß der ganze Vorgang kaum mehr als einen «Ich bereits auf die Volkszählung von IdlO als Verhandhingsgnindlage geeinigt. Die %T i m e s« erfährt ans Berlin, man werde keine Volksabstimmung zulassen. Ungarn werde diejenigen Gebiete erhalten, die sich 1910 für die ungarische Volkszugehörigkeit ausgesprochen haben. Der »Daily Telegraph« meldet aus München, Hitler habe im Schiedsgerichtsverfahren wohl Zugeständnisse an Ungarn, aber kei-neswegs eine gemeinsame polnisch-ungarische Grenze bestimmt. Der »Daily Herald« schreibt, IVlussoUni und Ribbentrop seien zu der Ueberzeugung gelangt, daß Karpathorußiand aufgeteüt werden müsss, Ungarn werde die fruchtba ren und politisch wie geographisch wichtigen Teile erhalten, während das Gebirge bei Karpathorußiand verbleibt. Auf die se Welse werde auch Karpathorußiand ökonomisch an Ungarn getntnden. »News Chronlcle« meint, der noch übrigbleibende Teil Karpathorußlands werden die engsten Wirtschaftsbeziehungen zu Ungarn unterhalten müssen. Deutschland wünsche jedenfalls seinen Korridor gegen Osten frei* zuhalten. 3>er um afranfrricDd 6anferung F1NANZMINI6TER MARCHANDEAU ZURÜCKGETRETEN. — PAUL REYNAUD ZUM FINANZMINISTER ERNANNT. Paris, 2. November. Innerhalb des französischen Kabinetts ist es liereits am Saoiatag In dar Frage der Pkians- aad Wlrtachaftasaniarttng dsa LandM za so schifaran . Unsthnmigkelten gekommen, daß Ffaiansmfailstar Marchandaau zurOcktralan mnßta, am Paul Raynaad salaan Ptetz einzurioman. Der WMer-stand rkhata sieh gegen die neuen Sanie-rnngavorscbUga, Mntar denen letzten En-dM auch MMaterprisklant Daladier steht. Die neuen Vorschllge stellen einen änfiarstan Sehritt dar: St Requlrlemng dar auslimBsehan Vahilan, die Elnfüh-niag einer außarordentHehen Einkommen staaar and eine achtproaentlge Umlage Mtf aimtUche Aktlanwerta. MhdstarpriUl-dant Daladier hoffta auf diaas Weise, Frankreleh aus seiner häutigen Lage zu bafralen und dia Finanzen und die Wirtschaft ztt sanieren. Dar Plan tiasleht sich auf dM 40-Mllllarden-Defflzlt das Staate-haushaltas, ganz abgesehen von wetteren zwei angtastigaa Faktorani der deflzitä-ran Haadelabllani von 12,6 Milliarden hi dan arMaa naan Monaten dM lauffenden Jahres sowie der Streikbewegung und Inneren Spannungen. Die Rechtspresse Ist der Ansicht, daB Daladier die tseantrag-ten Veränderungen In seinem Programm werde annehmen müssen, wobei er sicli der Ermächtigung vom 5. Oktober bedie Den würde. 1 Nun sind hizwischen die neuen Vorschläge Marchandeaas mit dem Minister In die Versenkung gefallen. Damit hat jedoch die Suche nach einem neuen Sanle-ningsprogramm nicht Ihr Ende gefunden. »Jonr« und »Oeuvre« sind der Ansieht, daß t>ei etwaiger Annahme der Fl-nanzaanleningapläne Marchandeaas ahia neue Fhicht dM Goldes aas Frankreich eingatrstaa wäre. Der neue Flnanaailal-star werde seine Pläne abändern müssen, da sie ta voUstiadlgem GegaataU aa dem stünden, was Daladier erkUUrt habe. Paris, 2. November. (Avala.) Der neue Flnaaamlnlater Pauly Raynaud erkUIrte PrasMvertretam, daB er win Amt im Einvamahmen mit dem Mlnlsterprlst-denten Daladier ütMmahme, und zwar Im Geiste dar Parole, daß In diesen Zelten jeder Franzose den Posten zu übernehmen habe, für den er ausersehen sei. Fürs erste müsse er an die Prüfung der gesamten Finanz- und Wirtschaftslage Frankreichs schreiten. Diese Prüfung würde fünf Tage In Anspruch nehmen. Dann werde aif die Aftall geschritten werden. Wenn von einer Devalvation gesprochen werde, so müsse er sagen, daß dies schon vorüber sei. Die fhianzlelle und wirtschaftliche Gesundung Frankreichs sei nicht eine mo Tietäre, sondern wirtschaftspoUtische und finanzpolitische Angelegenheit. Die jugoslawische Viehaushahr nach der Tschechoetowakei wird ab I. November wieder über Deutschland gehen. Beograd, 31. Oktober. Während des deutsch-tscheclioslowakischen Konfliktes "kam es zu einer Schließung der Grenzen zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn und deshalb zur Einstellung des Warenverkehrs auf den alten Wegen. Deshalb gab es große Schwierigkeiten bei der jugoslawischen Vichausfulir nach der Tschechoslowakei. Das jugoslawische Vieh für den tschecliosiowakischen Markt mußte Uber Rumänien gesandt werden. Der Transport dauerte vier Tage länger als über Ungarn. Außerdem stiegen die Transportspesen, und zwar um ungefähr 2000 Dinar pro Waggon. Wie der »Jugoslawische Kurier« nunmehr erfährt, ist zwischen Jugoslawien und Deutschland einerseits und zwischen der Tschechoslowakei und Deutschlands anderseits ein Abkommen zu standegekommen, wonach die jugoslawische Viehausfuhr für die tschechoslowakischen Märkte wieder über Deutschland geleitet werden soll. Ab I. November wird das jugoslawische Vieh nach der Tsciieclioslowakei ttt>er Maribor nach Deutschland gesandt werden. Der Viehtransport über Deutschtand wird etwa zwei Tage länger dauern als Uber Ungarn. Die Transportkosten werden ebenfalls teurer sein, und zwar um ungefähr 2000 Dinar pro Waggon. Wettervorhersage Wir Donnerstag: Leichte voriibergeliende Störung des herrschenden müden Wetters, vielleicht mäßige Niedecschläfle. M» «Iii II ■■ II ^mnriDOPBr ^cinHigc junmcr 3 Donnerstag, den 3. November 1038. SMOmbcra — Me j^ottptfhiM OM euMcnlonM HcoMo: GiuleHcr des B c r l i n, 2. November. (Avala) Der Führer und Reichskanzler H i t 1 e r hat ein Dekret erlassen, auf Grund dessen die angegliederten deutsch-böhmischen und deut5ch>mährisehen Gebiete in dem Gau Sudetenland zusammengefaßt werden. Zum Gauleiter .wurde Reichskom-missar Konrad H e n I e i n ernannt. Sein Stellvertreter ist der frühere Prager Abgeordnete Frank. Am 5. November wird die Sudetendeutsche Partei Konrad Henleins feierlich m^t der NSDAP ytrtl-nigt werden. Genf beginnt zu sparen. Genf, 31, Oktober. Fünfzig bis sechzig Funktionäre des Völkerbundes werden demnächst das Sekretariat verlassen. Sie wurden teils aus ihren Stellungen ent lassen, teils wurden ihre Verträge nicht mehr erneuert. Als Grund für diese Maßnahme werden Reorganisierung und Spar maßnahmen angegeben. Sdreckensoacht zweier Alphriatinnm. Bozen, 31. Oktober. Ein dramatisches Bergabenteuer erlebten zwei schwedische Alpinistinnen, die Baronin Svanson May-ken und die Schriftstellerin Annemarie Wuber. Beide waren von Avelengo aufgebrochen, um das Ivigna-Mas6iv zu bezwingen. Beim Nova-Paß verfehlten sie den Bergpfad zur Schutzhütte, so daß sie pötzlich auf einer Wand am Rande eines 600 m tiefen Abgrundes festsaßen und weder vor noch rückwärts konnten. Infolge des dichten Nebels und der hereinbrechenden Nacht verloren sie jede Orientierung und mußten bei 10 Grad Kälte unter freiem Himmel die Nacht verbringen und in 2500 m Höhe Hilfe abwarten. Zwei Touristen hatten während der Nacht die Hilferufe der beiden Frauen vernommen und sofort eine Rettungsexpedition organisiert, die nach stundenlangen Bemühungen die Frauen aus ihrer föfchterlichen Situation bergen konnten. BeatiaHtefier Kindesmord London, 31. Oktober. Im Stadtteil Homsey wurde eine gräßliche Entdek-kung gemacht. Straßenaufräumer entdeckten in den Morgenstunden in einer Kehrichtkistc den Leichnam eines 4 jährigen Mädchens namens Harriet Caber-nen, das seit 24 Stunden vermißt wurde. Das Kind war erdrosselt und hierauf in die Kiste geworfen worden. Unter einem In der Nähe befindlichen Torbogen entdeckte man eine frischaufgeworfene Grube, die die kleine Leiche offenbar aufnehmen hätte sollen, nur dürfte der Mörder mitten in der Arbeit gestört worden sein. Unter dem dringenden Verdacht, die bestialische Tat verübt zu haben, wurde ein 14 jähriger Gymnasiast festgenommen. Garantie für eine friedliche Entwictdinif der beiden StMten betrachtet werden kann. Gleichzeitig wurde ein Abkommen fiber Einzelheiten in den Wlrtschafftiver-bindungen der bekkn Staaten getroffen.« (Sngtre 3ufammenar6ett 3ugof iQtDiend und 33uloarien($ DAS ERGEBNIS EINER ZUM WOCHEN BEGINN IN NISKA BANJA STATTGE- | (grnennUnatll fll OCT II FUNDENEN ENTREVÜE DR. MILAN STOJADINOVIC — DR. KJUSEIVANOV. '®^rniOrr 9tfefen0raii6 In Oftarfellle I, «'' i ^-II In Akka, nördlich von Haifa, haben die Engländer ein KonzentratkMislager für polHische Gefangene, also hauptsächlich Araber, eingerichtet. Kein Fremder darf sich dem Lager nähern und auch Aufnahmen sind hier verboten. Unser Bild zeljrt aN?r die erste Photographie dieses Lagers, das, wie man sieht, auch mit Geschützen und DrattverhaHen gesichert ist Während der Parteitag der Radikalsozialisten in Marseille tagte, brach im größten Warenhaus der Stadt auf der berühmten Hauptstraße Canebiere ein gewaltiges Feuer aus, das bei dem herrschenden Sturm, dem bekannten Mistral, einen großen Umfang einnahm. Verschiedene Hotels, u. a. auch das, in dem Daladicr u. andere Parteimitglieder wohnten, wurdenvon den Flammen erfaßt und eingeäschert Die Zahl der Todesopfer steht noch nicht fest. Unser Blldtelej^ramm zeigt einen Teil der brennenden Höuser an der Canabiere DoMitiiht, itn 3. NoMtHütr 10». :»Matiborcr».Nummer 249. Mmdtrn als »gleklib«r«cbticte MemcbciH; bctrichttt werdtn sotltin. Was er Aber in seinem Privatleben lu verwirklichen versuchte, das zerstörte er gleichzeitig in seinem Berufsleben, indem er sich in man cbem Zirkus als Kuriosum präsentierte und sich bestaimen Iteft. Fttr ein anderes Ziel, das mit der großen amerikanischen Politik parallel ging, hat er mehrere Jahrzehnte in der amerikanischen Oefffentlichkeit gekämpft. Er woll te, daß die amerikanische Regierung eine totale Einwandersperre gegen simtUche ausländische Zwerge verhängt. Besonders seit der Wirtschaftskrise focht er fflr dieses Ziel wie ein Löwe. Er wies t8tadt in hundert Jahren xam drtttm Mal erobert Der Einmarsch der Japaner in Kanton stellt in der vielfältigen und an Leiden reichen Geschichte der südchinesischen Haupt-^ Stadt die dritte Erstürmung durch feindliche Truppen In.einem Jahr hundert dar. Sollte es in Kanton einen Chinesen geben, der kurz vor VoHendung seines hundertsten Lebensjahres steht, so könnte dieser Mann von sich sagen, er habe die drei bittersten Phasen in der letzten hundertjährigen Geschichte seiner Heimatstadt persönlich erlebt. Es geschah während des Opiumkrieges im vorigen Jahrhundert, und zwar im Jahre 1841, als infolge der englischen Blockade unter den Admiral Elliot und Bremer und des Einmarsches des englischen Expeditionskorps! die Hauptstadt Südchinas zum ersten Mal unter die Gewalt fremder Truppen geriet., Mit jenem Datum hub eine neue Epoche' in der mehr als zweitausend Jahre zurück-1 Im vorigen Jahrhundert eröffnete d^ar Opiumkrieg die Epoche ernster und folgenreicher Kämpfe mit den Engländern. Als 1839 der chinesische Vizekönig Lin-Tse-sü in Kanton die Auslieferung und Vernichtung von 20.000 Kisten Opium erzwang, wodurch dem Opiumschmuggel der Briten ein empfindlicher Schlag versetzt wurde, erklärte England an das chinesische Kaiserreich den Krieg. Die Besetzung Kantons durch die Engländer führte zu einem vorläufigen Frieden mit dem neuen Vizekönig Kischan, dem allerdings nach der Nichtanerkennung der Abmachung durch den Kaiser in Peking neue Schlachten um Südchinas Zentralhafen folg ten. Abermals siegten die Engländer im Süden wie im Norden des chinesischv?n Kaiserreiches. Diesmal kam Kanton nicht so billig davon. Es mußte an England eine Kriegsentschädigung zahlen und die Insel Hongkong, den beherrschenden Felsen vor seinem Hafen, abtreten. 14 Jahre später nahmen England und Frankreich die Verhaftung von Seeräubern auf der britischen Lorcha (Arrow) durch den Vizekönig con Kanton zum Anlaß, die Abmachungen von 1842 zu ihren Gunsten zu verändern. Der sich daran anschließende vierjährige Lorchakrieg führte zur Erstürmung Kantons im Jahre 1857 durch englische und französische Truppen. Welche Folgen wird nun Japans Einmarsch 1038 haben? reichenden Geschichte dieses südchinesischen Hafens an: die Epoche der Auseinandersetzung mit fremden utid feindlichen Weltmächten, die vom Kampf mit den Eng ländern, Franzosen und den europäischen Mächten nun zü einer Auseinandersetzung mit dem rassisch verwandten Volk der Japaner geführt hat. Kanton gehört erst seit 111 v. Chr. Geburt zum chinesischen Reich. Vorher s.plel-te es als Hauptstadt eines barbarischen Teilstaates Nan-jueh eine gewisse Rolle, Kaum war es dem chinesischen Reiche ein verleibt, so begann sein Aufschwung als wichtigster südchinesischer Hafenplatz, Schon im ersten nachchristlichen Jahrtausend erregte sein Reichtum die Begehrlichkeit und die MachtansprUche kolonisatorischer Völker. Im 8. und 9. Jahrhundert erschienen die Araber und erzwangen die Errichtung einer arabisciien Niederlassung. Im 16. Jahrhundert liefen die Portugiesen Kanton an. Aus der portugic-sisch-südchinesischen Auseinandersetzung entwickelte sich schließlich die Gründung' der portugiesischen Kolonie Macao, die lieute nur ein Schattendasein einstnialiger| Größe führend, südlich von Hongkong die .\usfahrt über den Perl-Fluß ins südchinesische Meer beherrscht. ' ritt« JHui p. Dreiwöchiger Kochkurs für Feinkochen. Unter der Leitung einer anerkannten internationalen Kraft wird in den nächsten Tagen in Ptuj ein Kochkurs abgehalten. Beginn Dienstag, den 8. Novcm ber. Die Teilnehmerinnen erlernen nach neuester Methode 50 bis 60 feine französische, russische und polnische Rezepte, nach denen billige und außerordentlich geschmackvolle Speisen zubereitet werden. Ein ähnlicher Kurs wurde im vergan genen Monat in Maribor unter derselben Leitung mit bestem Erfolg und zur größten Zufriedenheit der Teilnehmerinnen abgehalten. Die Anmeldungen sind an das Reisebüro »Putnik« in Ptuj zu richten, wo auch alle erforderlichen Informationen erteilt werden. Bei träger Darmtätlgk'elt Ist das natür^ liehe »Fraiiz-Josef«-Bitterwasser ein angenehm wirkendes Hausmittel, die Beschwerden zu verringern, zumal oft schon Meine Mengen sicher nützen. Reg. S. br. 1 j.4oö;35. ^Mariborer Zeitene« Nummer M. Donnereta«, den 3. November 1088. borer Rettungsabtalung ein, die d%n Schwerverletzten ins Krankenhaus überführte. Nach den beiden nächtlichen Gesellen fahndet bereits die Gendarmerie. TRimoodO, o«n 2.9tobtin6(r O^teforObefud^ 6rr 6taöt-frfr&56ff am Qlller^eflianilas ZUROCK RUND HERRLICHSTEM DIE STÄDTISCHEN AUTOBUSSE BEFÖRDERTEN HIN UND 15.000 FAHRGÄSTE. — WÜRDIGE TOTENEHRUNGEN BEI WETTER. sagt, den Gräberbesuch, c)er heuer nach- Tausende von Menschen zogen gestern aus der Stadt und Umgebung bei herrlichstem Wetter auf die drei städtischen Fried höfe in Pobrezje, um den Toten ihre Ehrung zu erweisen. Das Gedränge begann schon in den Vormittagsstunden, als ein Chor des Ipavic-Sängerbundes ergreifende Trauerchöre zum Vortrage brachte. Eindrucksvoll war femer die Soldaten-Eh-rung durch die hiesige freiwillige Feuerwehr, die einen Kranz auf die Soldaten-Krypta niederlegte, während eine Feuerwehrkapelle mehrere Trauerweisen zum Vortrag brachte. Vormittags ehrten die Maister-Legionäre auch den verstorbenen General Rudolf Maister, vor dessen Gruft der Obmann Prof. D o 1 a r eine tiefempfundene Gedächtnisrede hielt. Gegen Mittag wurde der Zustrom der Besucher immer größer. Die städtischen Autobusse — clor Verkehr klappte in jeder Hinsicht — pendelten unablässig hin und her, um den Ansturm der Besucher zu bewältigen. Vormittags verkehrten sieben, nachmittags dreizehn Wagen, die bis spätabends annähernd 15.000 Personen beförderten. Als Pin vielfaches Erschwernis im Verkehr wurde die Tatsache empfunden, daß die Straße, die nach Pobrezje führt, mit kantigem Scho.tter einige Tage zuvor beschot tert Worden war. Es litten nicht nur die Pneumatiks der Wagen, auch die Fußgänger, mußten mit kleinen Gehwegstreffen vorlieb nehmen und sich unnötigerweise drängen. Nachmittags fanden auf den Friedhöfen die alfjährlich üblichen kirchlichen Totenfeiern statt, die durch Gesangsvorträge vertieft wurden. Vor der Soldatenkrypta des Städtischen Friedhofes war ein halber Zug Infanterie als Ehrenwache aufgestellt worden. Die Militärkapelle spielte Trauer weisen, während diu Militärgeistlichkeit die üblichen Zeremonien vollzog. Der herrliche Tag begünstigte, wie ge- gerade einen Rekord in der Anzahl aufwies. Polizei und Gendarmerie sorgten in aufopferungsvoller Welse für die klaglose Abwicklung des Massenverkehrs. Der Absatz an Kerzen ließ, wie es aussah, nichts zu wünschen übrig, ebenso der Absatz an Kränzen, Blumen usw. Abends erstrahlten die Friedhöfe — ebenso auch der alte Stadtfriedhof in der Stroßmayer-Gasse — im Schein der vielen Tausende von Lichtem. Noch in den Abendstunden wandelten hunderte von Menschen zwischen den Gräbern, unter denen es auch solche gab, welche keine Kränze u. auch keine Blumen aufzuweisen hatte. Viele verlassene Gräber wurden durch edle Hände mit einigen Blumen und einigen Kerzen bedacht. Die Tem peratur erfuhr mit dem Allerhciligentag allerdings bei klarem Wetter eine beträcht liehe Senkung, die sich insbesondere in der Nacht fühlbar auswirkte. auf den Kühler des Kraftwagens gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde, die sofort In Trümmer ging. Während Stefanie Slogar erhebliche Innenverletzungen erlitt, kam Slogar trotz des heftigen Anpralles mit verhältnismäßig geringfügigen Verletzungen davon. Die Rettungsabteilung lrt>erführte das Ehepaar in das Krankenhaus. Das Motorrad wurde fast völlig zertrümmert, während sich der Schaden am Auto auf 2000 Dinar beläuft. Die po-Hzeiliche Untersuchung wird die Schuldfrage klären. ! ..... — dugoffatoltntnm in 9ta(ur färben Morgen, Donnerstag, den 3. d. führt der Fremdenverkehrsverband (Putnik) im Saale der Volksuniversität Im Kasinogebäude einen prachtvollen, in natürlichen Farben gehaltenen Film über die landschaftlichen Schönheiten Jugoslawiens vor. Der Film ist ein Werk des bekannten Fachmannes Dr. K o s t i c, der in Amerika ein großes Filmunternehmen besitzt. Es finden zwei Vorführungen statt, und zwar um 18 Uhr für die Mittelschüler und um 20 Uhr für das übrige Publikum. Eintritt frei. 3ufQmmrnflot stDlfcDtn 3Iuto unO Oltotorrafr An der Kreuzung der Frankopanova u. Stritarjeva ulica ereignete sich gestern ein folgenschwerer Straßenunfall. Im Augenblick als der 35jährige Privatbeamte Willibald Slogar mit seinem Motorrad, auf dessen Soziussitz sich noch Slogars Gattin Stefanie befand, von der Stritarjeva ulica kommend, die Frankopanova ulica zu überqueren im Begriffe war, kam der fSägewerksbesitzer Johann S a u t n e r aus Slov. Bistrica mit seinem Kraftwagen vorüber. Sautner riß wohl augenblicklich die Bremsen an und auch Slogar versuchte sein Motorrad mit allen Kräften zum Stehen EU bringen, doch war der Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern. Das Motorrad stieß mit solcher Wucht gegen den linken vorderen Kotflügel des Kraftwagens, daß Slogars Gattin über ihn hinweg In Pesnica trug sich in der vergangenen Nacht ein aufregender Zwischenfall zu. In einem dortigen Gasthof kam es unter einigen Burschen, die bis spät in die Nacht hinein beisammenblieben, zu einem Streit, der jedoch bald wieder geschlichtet werdien konnte. Als dann ge-f^cn AV.tternacht der 33-iährige Rauch-fangkehrergehilfe Matthias B e n k o ins Freie trat, um nach Hause zu gehen, näherton sich ihm zwei Männer. Ehe er s'e erkennen konnte, krachten mehrere Schüs se,'die einer von den beiden Unbekannten abgefeuert hatte. Benko brach, von zwei Kugeln getroffen, zusammen und wurde von *den sofort herbeigeeilten übrigen Burschen ins Gastlokal gebracht, wo man ihm die erste Hilfe leistete. Benko erlitt einen Durchschuß am linken Oberschenkel, während ihm das zweite Projektil in den linken Handballen drang, kurz darauf fand sich auch die Mari- ftinOMmorb Vor dem Einzelrichter des hiesigen Kreisgerichtes hatte sich das 22jährige Dienstmädchen Katharina K o k o t aus Stanov$£ak wegen Klhdesmordes zu verantworten. Im Sinne der Anklageschrift schenkte das Mädchen am 21. Mai d. ]. einem gesunden unehelichen Kinde, einem Knaben das Leben. Drei Tage nach der Geburt gab die Angeklagte dem Kinde Kuhmilch zu trinken, jedoch in zu großer Menge, sodaß es nicht alles schlucken konnte. Ueberdles drückte sie ihm ein Tuch solange an den Mund, daß es erstick te. Die Angeklagte gab die Tat zu, erklärte jedoch, sie hätte sich in größter Not befunden und keine Mittel besessen, das Kind zu erhalten. Die Angeklagte wurde zu vier Monaten Arrest, bedingt auf drei Jahre verurteilt. m. Todesfälle. Gestorben sind der 80-jährige Privatier Jakob J u r S 1 C und der 84jährige Lorenz B o n c e I j. R. I. p.l m. Seinen 50. Geburtstaf feierte dieser Tage der dem Stab des Marlborer Gendarmeriekommandos zugeteilte Wachtmei ster Karl F 1 a k u s. — Wir gratulieren! m Kurs für Sandwieh-Zubereitimg. Donnerstag, den 3. November um 20 Uhr wird in der Küche des Studentenheimes in der PreSernova ulica 6 ein Kurs für pikante Sandwich (belegte Brötchen) und für süsse Sandwich (Pariser Spezialität) abgehalten. Die Leitung liegt in den Händen derselben Fachmännin, die gegenwärtig den Kochkurs im Hotel »Za-morc« zur größten Zufriedenheit aller Teilnehmerinnen leitet. Die Teilnahmegebühr wird in der. Papierhandhing Zlata BriSnik vorgenommen m. Die $chaa8|}telervereifiigiing, Sektion Maribor, hielt unlängst ihre Jahreshaupt^ Versammlung ab, in der die neue Leitung gewählt wurde. Der Ausschuß hielt "^Wzt sehie erste Sitzung ab, in der er sich konstituierte. Obmann ist Regisseur Paul Rasberge r, Schriftführer Edo V e r-d 0 n i k. Kassierin Frau Mileva Z a k r a j § e k, Ausschußmitglieder Edo G r o m, Ludwig Crnobori und Alois Stande k e r. m. Fatiening Qebiudecteuer. -Das Steueramt teilt mit, daß im Laufe des Monats November die Einbekenntnis für die Gebäudesteuer für das Jahr 1939 einzureichen ist. Die Fatierung ist für jede® HitHut'Chtokik ^on^rrt angvit-eines »Grafika«, der dieser Oigar.isation seit seiner Gründung angehört und gleich snm aus ihr herausgewachsen «st. Wir hatten schon wiederholt Gelegenheit diesen zahlenmäßig zwar bescheidenen, durch seine Leis'an;7en aber hervor-raj^eiiden Gesangverein zu hören. Die Mu siiinlität seiner Sänger und die Türhtig-k'it seiner Chorieiter machten ihn zeitweise, wenn die AusgCL^'.v'henheit der ein zelnen Stimmen, deren größere oder min-d'^re Güte vom jeweiligen lUand sc.incr Mi^i»!ieder abhängt, ein: \veic.^«jhende 5chattierung der Tonmischung zuließ, zum besten Männerchor unserer Stadt. Den Grafikern war nicht bald etwas zu schwer. Wir hörten von ihnen Kompositionen, die von jedem einzelnen Sänger ein Maß von Musikalität und ein Einfühlungsvermögen forderten, die man in anderen Vereinen nur bei den besten Sängern als gegeben betrachtet. Es soll kein Tadel, sondern ein Ansporn sein, besessene Positionen wieder einzunehmen, wenn wir feststellen, daß sich die »Grafika« schon in einer besseren Ver fassung befunden hat als heute. Nichts--destoweniger waren ihre Leistungen, wenn wir von der Qualität einzelner Stimmen absehen, achtunggebietend. Was aus den vorhandenen Stimmitteln herauszubringen war, hat Chormeister Vinko 2 i v k o herausgeholt. Kompositionen, die mehr innere Einfühlung und technisches Können als Stimmumfang und dynamische Stimmschattierung fordern, wie die von A. Sonc (»Am Herzchen krank«), L. Horvat und K. Odak, wurden ganz ausgezeichnet wiedergegeben. Ein Baritonsolo gab Gelegenheit zu zeigen, daß der Verein (Iber einen Sänger verfügt, dessen Stimme im Format der eines Opernsängers gleichkommt, in ihrem Wohllaut aber einen kostbaren Schatz hütet, der eigentlich nicht hinter einer lärmenden Setzmaschine oder Rotationspresse verbleichen dürfte, weil er entsprechend gefaßt. Tausende und Abertausende in helles Entzücken versetzen könnte. In treuer Kameradschaft half der Gesangverein »G r a f i k a« aus L j u b 1 j a -n a seinem hiesigen Bruderverein die Feier seines 10jährigen Wiegenfestes würdig und eindrucksvoll zu begehen. Sein Chormeister Danilo C e r e r stellte eine Sängerschar auf das Podium, die auch den schwersten Aufgaben gewachsen Ist. Ein frischer, angenehm gefärbter Tenor sah' sich einem profunden Baß gegenüber, des-| sen edler Stimmtimber, vermischt mit. dem heldischen Akzent der Mittelstimmen j Tonmischungen von unvergleicher Schönheit hervorbrachte. Es würde unsere Aufgabe überschreiten, die einzelnen Kompositionen zu würdigen, die dieser ausgezeichnete Chor zum Vortrag brachte. Wir müssen uns begnügen festzustellen, daß es durchwegs schwierige, an Chornieister und Chor ungewöhnliche Anforderungen stellende Werke heimischer Meister waren. Neu war uns Dr. A. D o 1 i n a r s »Am Palmsonntag«, das mit Orchester aufge-' führt wurde. Schon die kurze, aber charakteristische Orchestereinleitung kündigte ein Werk besonderer Prägung an, dessen Gestalter es verdient, vor die Reihe unserer zeitgenössischen Komponisten gestellt zu werden. Melodische Schön heiten, aus denen die vom Jungen Frühling wachgeküßte Natur, eindringlich wie die schaumgeborene Venus, den Sinnen, fühlbar wird, mischen sich mit einer Harmonik, deren blühende Phantasie Abwand lungen von selten eriebter Ausdruckskraft zuließ. Dem Salonorchester der »Grafika« Ljubijana war ein allzu reichlicher Teil der Vortragsordnung vorbehalten. Sein Dirigent Vinko 2 u z m u n t hat mit großer Sorgfalt, die sich auf gediegene Musikalität zu stützen vermochte, die zur Aufführung gebrachten Kompositionen aus gearbeitet. Das präzise Spiel des Orchesters, dessen Disziplin angenehm auffiel, ermöglichte auch die Wiedergabe schwerer Kompositionen, die wie Beethovens »Egmont« Ouvertüre, ein größeres Orchester, jedenfalls aber eines ohne Klavier, fordern. Ein Meisterstück guten Zusammenspiels war Smetanas »Konzertwalzer«. In Bachs »Frühlingserwachen« hatten die Cellisten Gelegenheit, der.duftigen, zart gefärbten, Melodie eine Beseeltheit zu geben, die jedem Zuhörer fühlbar werden mußte. Die Aufführung als ganze genommen eriaubt die erfreuliche Feststellung, daß die Gesangvereine der »Grafika« auf ihren Posten stehen, den sie in der kulturellen Entwicklung unserer Zeit zugewiesen erhielten. Aber nicht nur das! Ihre kulturelle Arbeit isl sogar vorbildlich und bei» spielgebend für andere Organisationen geworden. Dr. E. B. Donneistag, deo 5. Novtmber 1998. »Marfborer Zeitang« Nummer 249. Steuerobjekt einzeln ▼orzalegen. Einxube-kennen sind auch jene Qebflnde, die Steuererleichterungen genießen. Im übrigen sind die geltenden Bestimmtingen genau einzuhalten. Zuwiderhandelnde werden sich im Sinne der einschlägigen Bestimmungen zu verantworten haben. m. In der Vollaaiilmiitlt spricht Freitag, den 4. d. abends hn Rahmen des politischen Vortragszyklus «nlSBUch des 20jährigen Bestandesjubltlums Jugo stawiens der bekannte Kunsthistoriker Universitätsprofessor Dr. Franz Stele aus Ljubljana Ober »Die Kunst in Slowenien in letzten 20 JahreiK. Seine interessanten Ausführungen werden schöne Lichtbilder begleiten. — Montag, den 7. d. erscheint in Fortsetzung des politischen Vortragssyklus der Universitflts-Professor Dr. Karl 0 z v a 1 d aus Ljubljana am Vortragstisch und wird sich mit dem Thema »Zwanzig Jahre ereieherische Tätigkeit in Jugoslawien« befassen. m. Die Maisler-Legioiiifc veranstalten kommenden Samstag, den 5. November im Nar. dom ihren bereits zur Tradition gewordenen Oesellschaftsabend, dessen Reinertrag für die Unterstützung notleidender Mitglieder bestimmt ist. Die Bevölkerung wird ersucht, diese Veranstaltung in mdgiichst großer Zahl zu besuchen. m. Die VoUaunivcnHit in Stodcnci ..lacht die Oeffentlichkeit darauf aufmerksam, daß Donnerstag, den 3. d. um 10 Uhr im Saale der dortigen Knal)envolks-schule die diesjährige Vortragssaison eröffnet wird.-Es spricht Professor Rudolf über Ivan C a n k a r anläßlich des 20. Todestages des Dichters und Schriftstellers. Herr J. M 1 a k a r rezitiert Bruchstücke aus den Werken Cankars, während die »E n a k 0 s t« einige Chöre zum Vortrag bringt. Eintritt frei. in. Ehie Metallgewcrtieschiile wurde mit 1. d. von der Krainischen Industriegesellschaft in J e s e n i c e ins Leben gerufen. Die Institution trägt den Charakter einer Fortbildungsschule für Lehrilnge des Me-tallgeweTfoes. ni. Aus uoMrem Modegeweil*. Die Modistinnen Dragica Fürst und Angela Pavokoviö haben soeben im Scher-baum-Pavillon an der Ecke der KopaliSka ulica und der Aleksandrova cesta unter der Firmenbezeictmung »Flora« einen Hut salon eröffnet. m ExperimMtakibeiicl Svengaii in Stu-denci. Am Samstag abends gab der bekannte Psychographologe und Hellseher Svengali zugunsten der dürftigen Schulkinder von Studenci im Rahmen des dortigen Rotkreirzes im Saale des Gasthofes Germek einen Experimentalabend, der vollständig ausverkauft war. Unter dem zahlreichen Publikum sah man auch viele Freunde der Experimentalkunst Svengalis aus Maribor, ferner Bürger-nteister Kaloh aus Studenci u. a. m. Svengali hielt zunächst einen kurzen EinfÜh-rungsvortrag und ging sodann zu den Experimenten über, die besonders auf dem Gebiete des Hellsehens bei allen Zuhörern stürmische Begeisterung und Beifall fanden. Als ihm eine verschlpssene Schachtel mit der Frage nach deren Inhalt Überreicht wurde — der Antragsteller wußte selbst nicht, was sie enthielt, — wurde Svengali gleichzeitig aufmerksam gemacht, da er wirklich ein Meister im Hellsehen sei, wenn er den Inhalt errate. Inzwischen wurden noch andere Experimente durchgeführt. Fast hätte man an jene Schachtel vergessen, wenn der Antragsteller zum Schluß nicht noch einmal auf sie hingewiesen hätte. Sven-fiali konzentrierte sich und erklärte, die Schachtel enthalte drei Gegenstände und einen Zettel, auf dem geschrieben stünde, man habe ihm eine harte Nuß zu knak-kcn gegeben. Svengali bezeichnete sodann den Inhalt: ein Kinderspielzeug, ein Gebrauchsgegenstand und eine kleinere Kartonschachtel. Beim Eröffnen der Schachtel fand man zum Erstaunen Aller faktisch ein Spielzeug, jene Schachtel, einen Flillbleistift und den Zettel mit den vorausgesagten Worten vor. Der Abend somit ein voller Erfolg, der Svengalis Qualitäten neuerdings unter Beweis stellte. Dnß der Abend im Dienste der Fürsorge für die dürftigen Schulkinder von Studenci stand, war für die vielen Zuhörer ein doppelt erfreuliches Erlebnis. Wie wir erfahren, gibt Svengali am Rauhes Wetter -> Gefahr für den Teint! Jetzt darf der richtige Sthutz nicht fehlen! und dann«. Franz Eher Nachf. Verlag, Berlin. miltfftffffff rfrffffft BmufK'V'nhia REPERTOIRE. Mittwoch, den 2. November: OescMot- ELIDA CREME Dofierstag, den 3. November um 20 Uhr: »Boccaccio«. Ab. A. Freitag, den 4. November: Geschlossen. Samstag, den 5. November um 20 Uhr: »Der Verewigte«. Ab. B. Sonntag um halb 11 Uhr im Burg-Kino eine Matinee und ist für Interessenten für psychographologische Hellsehanalysen im Hotel Zamorc nach wie vor zu sprechen. m. Die Schauapieiaovltit »Der Betrag«, Standekers Bauemdrama in drei Akten, wird in der Regle von Peter Malec nach Szenenplänen von Ing. Franz für die in der kommenden Woche stattfindende Uraufführung fleißig eingeübt. m. Minimaltarif für das Schneidergewerbe. Die Mariborer Schneidervereinigung hat einen Minimaltarif herausgegeben, um auf diese Weise jeder unlauteren Konkurrenz Einhalt zu tun. Das neue Tarifverzeichnis liegt in der Kanzlei der Ver einigung am Slomikov trg 14 auf und möge dort von den Mitgliedern behoben werden. * Moderne Kiicfieiitiliren von Dinar 85.— aufwärts, auch auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag bei M. Ilgerjev sin, Juwelier, Qosposka 15. • 6573 m. Jagemfliche Kastanieiidielie. Zwei jüngere Burschen erbrachen in der vergangenen Nacht die Baracke des Kastanienrösters Emer§i( am Slom&kov trg und ließen einen Sack mit 80 Kilogramm Kastanien mit sich gehen. Die beiden Täter konnten dabei ertappt werden, als sie im Begriffe waren, die Kastanien an den Mann zu bringen. m. Mit dem Mceser aof einen Raidfalirer Als sich gestern abends der 19jährige In der Ziegelei in Ra£e beschäftigte Hilfsarbeiter Franz Mom nach Orehova vas auf seinem Fahrrad nach Hause begab, nä- herte sich ihm auf offener Straße ein noch unbekannter Mann, der ihm kurzerhand das Messer in die Schulter stieß. Mom raste zwar davon, brach aber bald darauf zusammen und wurde von Passanten ins Krankenhaus geschafft. m. Verhängnisvoller Sturz. In Kresnice bei St. Ilj fiel der 32jährige Knecht August R 0 j vom Heuboden, brach sich hie-bei das linke Bein und durchbiß sich gleichzeitig die Zunge. Er wurde ins Kran kenhaus überführt. * Kranke gibt es überall. Deshalb ist es unbedingt notwendig, auf eine geregelte Verdauung zu achten. Aerzte empfehlen Darmol für Erwachsene und Kinder. Auch bei längerem Gebrauch tritt keine Gewöh nung ein. Verwenden Sie das gute Abführmittel Darmol. — In allen Apotheken erhältlkih. Reg. 25.801 - 37. m. Leinik, Cankarjeva ul. 26, ersucht den Du-Freund, wenigstens jetzt ausführlicher zu törichten und den Namen anzuführen. Zeugenschaft nicht notwendig. b. Die neue Linie. Novembernummer Verlag Otto Beyer, Leipzig, Berlin. — Die neue Nummer dieser weitverbreiteten, geschmackvoll ausgestatteten Monatsschrift für Familie u. besond. für die Frau bringt wieder eine Auslese prachtvoller Aufnahmen aus Natur u. Heim, Anleitungen, interessante Beiträge, Modeberichte usw Einzelnummer 1 Mark. b. »iMe Bfenneeeek bringt in ihrer neue sten Nummer wieder eine Fülle von gesalzenen Witzen, Satyren usw. Gelungen ist eine ulkige Abhandlung Uber »Erst ^oll^uniderfititt Freitag, 3. November um 20 Uhr: Uni-versitätsprofessor Dr. Stele spricht über »Die Kunst in Slowenien in den letzten 20 Jahren«. Lichtbilder. Montag, 7. November: Universitätsprofessor Dr. Gz va 1 d spricht über das Thema »Zwanzig Jahre erzieherische Tätigkeit in Jugoslawien«. mm VManisliiRe gestalten Ihr Heim behag-licli. — Reiche Auswahl bringt lutBim vmm «oipMka 14 Wfar efferieren pinMito Aiiimlik m unaRMr: STUDCBAKER Limousine. JUNIOR Kabriolett-Limou^iie. JUNIOR Limousine. JUNIOR Sportkabriolett. 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Im Zusam-iTienhang mit der Unterzeichnung des neu cn jugoslawisch - deutschen Handelsabkommens sind Gerüchte laut geworden, wonach Deutschland von Jugoslawien be-sondere Zollvergünstigungen zugestanden erhalten habe. Im Zusammenhange damit erfährt der ^»Jugoslawische Kurier«, und zwar aus gut unterrichteter Quelle, daß dem Deutschen Reiche seitens Jugoslawiens Iceine besonderen Zollvergünstigungen zugestanden worden sind, sondern daß Deutschland dieselben Vergünstigungen bei seiner Ausfuhr nach Jugoslawien besitzt wie alle anderen ausländischen Staaten. Die Vergünstigungen, die früher Oester reich zugeständen worden sind, sind auf Deutschland übertragen worden. Wie Jedoch der »jugoslawische Kurier« erfährt, sind diefse Vergünstigungen bei der Ue-bertragung auf Deutschtand einer grundlegenden Revision unterzogen' worden. 3ui}oflatDif«-KMDCli(riWe äiriuöii^csobluiio Beograd,!. November. Auf der letzten Tagung des jugoslawisch-ischwei-zerischen Wirtschäftsausschiisses ist auch die Frage der Frachtbezahlung im Warenhandel zwischen Jugoslawien und der Schweiz geregelt worden. Im Zusammenhang damit hat die jugoslawische Nationalbank folgende Mitteilung veröffentlichen lassen: »fm Zusammenhange mit dem Rund* schreiben Dev. Nr. 45 vom 30. Juni 1038, das sich auf den Zahlungsverkehr mit der Schweiz bezieht, benachrichtigt di^ jugoslawische Nationalbank alle ermächtigten Geldinstitute, daß durch ein nachträgliches Abkommen festgesetzt worden ist, daß die Frachtbezahlung beim Warentransport zwischen Jugoslawien und der Schweiz auf die Weise zu erfolgen hat, daß die jugoslawischen Exporteure die Frachtspesen bis zur Schweizer Qren ze und die Schweizer Exporteure die Frachtspesen bis zur jugoelawlschen Grenze zu bezahlen haben. Demzufolge haben die jugoslawischen ermächtigten Geldinstitute die Aufmerksamkeit der jugoslawischen Exporteure darauf zu lenken, daß sie bei der Einfuhr von Waren ans der Schweiz die Frachtspesen bis zur jugoslawischen Grenze nicht bezahlen dürfen, und daß sie bei der Ausfuhr nach der Schweiz auch den Transport auf Schweizer Territorium nicht zu tragen haben.« Sodienberidit ber ^eoötoljcr S5drfe E'ffekten: Im Laufe der vergangenen Woche verbesserten sich die Kurse der Staatspapiere. Dies kam in erster Linie daher, weil die staatliche Hypothe-kenbank größere Mengen von Staatsob-Jigationen zurückkaufte. Hiedurch wurde zahlreichen Verkäufern an der Börse Vertrauen eingeflößt und sie verwandelten sich ebenfalls in Käufer. So wurde eine bessere Tendenz geschaffen, die sich im Laufe der ganzen Woche gut hielt. . Da Ware nicht genügend vorhanden war, behielten die Papiere bis zum letzten Wochentage ihre feste Tendenz bei. Der Umsatz war in dieser Woche sehr •stark, insbesondere ifi Kriegsschadenrente 6%igen Beglukobligationen und 69ßigen dalm, Agrarobligationen. In anderen Papieren war nur ein Schwacher Umsatz zu verzeichnen. Dollarpapiere wurden überhaupt nicht gehandelt. Die Aktien der Nationalbank wurden nur in kleiner Menge gehandelt. Die Aktien der Agrarbank wurden mehr verlangt. Sie verbesserten auch ihren Kurs. Alle Staatspapiere verbesserten im Ver gleich zur Vorwoche ihren Kurs. Eine Ausnahme machte nur die 79Sige Investitionsanleihe und die 7% ige Seligmananleihe. Vergleicht man die Kurse der Staatspapiere, die an der Börse Ende der Vorwoche notiert wurden, mit denjenigen, die Ende dieser Woche notiert worden sind, so ergibt sich folgendes Bild: Kurse2I.X. 28. X. Kriegsschadenrente 400,75 473,50 1% Investitionsanleihe ' 00.— 90.— 4% Agrarobligationen 00.— 00.— 6% Beglukobligationen 08,75 90,75 6% dalm. Agrarobllgat. 80.— 90.25 1% Blairanleihe 00.75 02.— 1% Seligmananleihe 101.— 101.— 89S Blairanleihe 97.50 98.— 7% Stabilisationsanleihe 06.50 97.50 Der Gesamtumsatz in Effekten betrug in der Woche 7,643J12 Dinar und war um 147.240 D^nar höher als in der Vorwoche. Aktien: Zu Beginn der Woche wurden die Aktien der Nationalbank zu 7380 Dinar getätigt. Später verzeichnete das Angebot 7400. Der Kurs der Aktien der Ag r a r b t n k ist ein wenig gestiegen: von 222 auf 225. Sonst wurde fast kein Interesse fik Aktien verzeichnet. Devisen: Das Pfund Sterling blieb stabil bei 238 Dinar. Die Clea-ringmark verbesserte ihren Kurs um 33 Punkte und notierte Ende der Woche 14333. Die g r 1 e c h i s c he n- Bons verloren 2 Punkte. Der letzte Kurs war 33,50 Dinar. Der Gesamtumsatz in Devisen betrug in der Woche 29,091.410 Dinar und war um 3,703.073 Dinar höher als in der Vorwoche. X Der mit Cmm Sude- tenlaud. Nach den neuiSten Bestimmungen der Nationalbank werden im Sinne des Uebereinkommens mit ^Deutschland die vor dem 10. Oktober d. J. aus dem Sudetenland belogenen Waren im Clearing mit der Tschechoslowakei beglichen. Handelt es sich jedoch um Waren, deren Lieferung nach dem 10. Oktober abgeschlossen worden ist, so finden die Bestimmungen des Zahlunpverkehrs mit Deutschland Anwendung. Das ausgestellte Ursprungszertifikat gilt als Beweis dafür, daß die Ware aus dem Sudetenland bezogen worden Ist. Die Fakturen sind in ^rkwährung auszustellen. X Der sltadiie ltiWsnisfh«jugoslawl-sciM Wirtschaftsausschuß tritt Donnerstag, den 3. November in Rom zu einer Konferenz zusammen, um verschiedene strittige Fragen' zu bereinigen. Da seit Neujahr der jugoslawische Clearingsaldo von fast 200 auf 78 Millionen Dinar abgebaut werden konnte, wurde die Frage der Ausfuhrsteigerung nach Italien wieder aktuell und es wird getrachtet werden, vor allem eine Erhöhung der Holzkontingente zu erwirken. Gleichzeitig wird Jugoslawien größere Mengen Textilroh-stoffe, besonders Zellwolle, aus Italien zur Einfuhr zulassen. X Wieder normale Lage am jufoste-wischen Geldmarkt Der Verwaltungsausschuß der Nationalbank hielt eine Sitzung ab, in der er u.. a. feststellte, daß die durch internationale Spannung im September entstandene Verwirrung am Geldmarkt und die sich daraus ergebenden Folgen nunmehr gänzlich beseitigt sind, sodaß am jugoslawischen Geldmarkt wie der in jeder Hinsicht eine normale Lage wie vor der tschechoslowakischen Krise herrscht. juux CiHg 3m Xpte 301110 Hrastnik, 1. Nov. Heute früh, am Tage »Allerheiligen«, der uns gemahnt: »Seele, vergiß sie nicht, Seele, vergiß nicht die Toten!« versammelten sich Scharen von Trauemden, um den Unternehmer Janko Haniek aus Draga vom »Narodni dorn« in Hrastnik aus auf dem letzten Oange zu begleiten. Von Oberallher, aus dem Graben und von den Bergeshöhen, waren sie erschienen, glelchglltig, ob Akademiker oder Arbeiter, ob Bürger oder Bauer, um von »unserem Haniek« Abschied zu nehmen. Es mag für die Gattin des lieben Verblichenen ein freundlicher Trost sein, aus dies^ großen Anteilnahme weiter Bevölkerungskreise zu wissen, wie sehr Janko Haniek die Achtung und Liebe aller erworben hatte, die seine liebenswürdige Persönlichkeit näher kennenlernten. Gar oft sind wir seiner herzlichen Gastfreundschaft teilhaftig geworden! Janko Haniek verstand es in freundlicher, oft sonnig humorvoller und gütiger Art seinen Gästen ein nimmermüder Gastgeber zu sein. Sein männlich-wahrhaftiges und gerades Wesen, sein Sinn für Gemütlichkeit und Frohmut, aber auch sein emsiges, tüch tiges Schaffen im Dienste der Fabrik chemischer Produkte in Hrastnik und vor allem seine rührende Liebe zu seiner Gattin und zu seinem kleinen blonden TOch-terlein, der Fanika, alles das und noch viele schöne Eigenschaften machten Ihn jedem wert und teuer, der ihn kannte, u. läßt den Verlust dieses wertvollen Menschen, der mit 40 Jahren abberufen wurde, so schwer erscheinen. Mitten aus dem Wirken, mitten aus dem blühenden Leben gerissen zu werden, wie unfaßbar ist solches Schicksal, wie bitter für die Hinterbliebenen, wie mahnend für alle und jeden, zu jeder Stunde bereit zu sein! Nun ruht Janko HanSek in Frieden, die Trauergäste sind ins Leben zurückgekehrt und allen wird das Andenken an den Ver- ewigten als an einen guten, lieben Menschen oft vor Augen stehen. H. P. c. Aus dem Postdieiiste. Der Diener am Postamte in Celje Herr Jakob N o v a k wurde an das Postamt in Dom|ale versetzt. c Der letzte Sonntag war düster und nebelverhangen, gegen 7 Uhr abends begann es leicht zu regnen. Es zweifelte wohl niemand mehr, daß der November mit seiner Allerseelenfeier vor der Türe steht. Dennoch aber war das Wochenende nicht arm an Veranstaltungen und Ereignissen. Am Samstag abend feierte im Großen Saal des »Narodni dom« der Sokolgau die 20. Wiederkehr jenes Tages (28. Okober), den die Tschechen bisher als Gründungstag der tschechoslowakischen Republik gefeiert haben. Anschließend fand im Saal des »Kino Metropol« eine Adriafeier zur Erinnerung an den 31. Oktober 1018 statt, jenen Tag da auf den Schiffen der Adria zum ersten Malo die jugoslawischen Flaggen gchiSt wurden. Im Mittelpunkt der Feier stand der Film )>Die Herren der Stürme«. Es wirkte auch das bekannte Celjeer Oktett unter der Leitung des Herrn August Ce-r e r mit und sang Lieder von Hajdrich, Schwab und MarinkoviS. Sonntag fHlh. fuhren unsere Leichtathleten Gorschegg, Martini, Ing. Marek und Pleteräek zu den Leichtathletikwettkämpfen um die Meisterschaft des Draubanates nach Ljub-Ijana ab. Doch auch Celje hatte seine sportlichen Veranstaltungen, die am Vor mittag mit einem Kraftrad-Wer tun gs-fahren begannen und am Nachmittag mit dem Fußballwettkampf zwischen »Athletik« und »Jugoslavija« endeten. Während die Wertungsfahrt der Kraftfahrer und Scitenwagenmaschinen für Celje etwas Neues war, war das Geschrei und Gejohle einer demonstrierenden und aufgeputschten Meute auf dem Fußballrasen schon etwas Altgewohntes und Herge- brachtes. Die evaogelische Giaubensge-mtinschaft in Celje beging an diesem Tage |n feierlicher Weise den 421. Jahrestag der Reformation, den Tag, an dem Luther durch Anschlag.der 05 Thesen an das Kirchenportal der Hofkirche zu Wittenberg die Reformationsbewegung ins Leben rief. Im. Rahmen des Festgottesdienstes am Vormittag in der Christus-Kirche fand, auch eine Übertrittsfeier statt Am Nachmittag fand" im Hotel »Union« ein Gesangs- und Orchesterkonzert des slowenischen Graphikerverbandes statt, der heuer seinen 7 jährigen Bestand feiert. c Veranstaltungen. Der Musikverein der Postangestellten gibt am 5. November im Großen Saal des »Narodni dom« einen Konzertabend. Beginn um 20 Uhr. ~ Die Kulturabteilung der Freiwilligen Feuerwehr In Gaberje veranstaltet am 6. November mit' Beginn um 10 Uhr im Großen Saal des »Narodni dom« einen Theaternachmittag. Aufgeführt wird das bekannte Volksstück in fünf Akten »Der Müller und sein Kind«. Regie führt Herr Vernik. — Der Slowenische Gesangverein gibt am 12. November abends im »Narodni dom« zu Ehren seines Sang-wartes Pec Regula einen Liederabend. c. Schadenfeuer. In Polzela stand plötzlich die Scheune des Bürgermeisters von Polzela Herrn TurnSek In Flammen. Die Feuerwehr aus Polzela rückte sofort aus, konnte aber nur mehr die umliegenden Ob jekte retten. Die Scheune brannte bis auf den Grund nieder und mit ihr die gaiiz^ Fechsung des Jahres. c. VerkehrsunfiUe. In Frankolovo bei Celje wurde der 25 Jahre alte Knecht Grazian F i j ä v i von einem Kraftwagen erfaßt und zu Boden gestoßen. Der Mann erlitt einen Beinbruch und Verletzungen am Kopfe. — In Nova cerkev wurde ei« 28jähriger Radfahrer an einer Kurve hinausgetragen und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer, von dem noch nicht genau feststeht, ;wer er ist, erlitt' einen Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung. Er spricht nur ganz wirre Worte. c. Der Schachklub CeHe absolvierte sein Blitzturnier für den Monat Oktober» an dem sich dreizehn Spieler beteiligt haben. Sieger wurde mit elf von zwölf er-» reichbaren Punkten Herr C 1 j a n. Ihm folgten mit je neun Punkten die Herren Ing. Sajovic, Vladko Diehl und Dobrajc. c. Spende. An Steile eines Kranzes für den verstorbenen Unternehmer Janko H a n i e k in Hrastnik spendeten Herr und Frau Z e 1 i n k a in Hrastnik 200 Dinar zugunsten der Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose. Atf Sto¥.Bisitka sib. Tonilwla. Die Feuerwehr in Slo-venska Blstrica veranstaltet Sonntag, den 6. d. M. um 13 Uhr eine große Tombola am Hauptplatz, im Falle ungünstiger Witterung jedoch in der Reitschule. Es gelangen wertvolle Gewinste zur Verteilung. sIb. Vofcalkonzcrte. Der. Arbeiter-Kulturverein In Slovenska Blstrica veranstaltet zu Wochenende zwei Vokalkonzerte im Hotel »Beograd«, und zwar Samstag, den 5. d. um 20 Uhr und Sonntag, den 0. d. um 17 Uhr. Das Programm ist reichhaltig. sib. Preiskegelschieben. Die Filliale des Cyrill-Method-Vereines in Slovenska Blstrica bringt am 6. und 13. d. im Hotel Neuhold ein Preiskegelschieben zur Durch führung. An beiden Tagen dauert die Veran staltung den ganzen Tag. Der erste Preis beträgt 150, der zweite 100 und der dritte Preis 50 Dinar. Sehwalbcn als Schiffspassaglere. Ein Zug Schwalben befand sich auf dem Weg nach dem Süden. In der Nähe des Golfes von Biskaya begegneten sie einem Fernostdampfer, der sich auf seiner Heimreise nach England befand. Zwölf Schwalben sonderten sich von ihrer Reise gemeinschaft ab, bauten sich In der Nähe des wärmenden Schornsteines ein Nest und fuhren wieder nach England zurück. Von dort werden sie, wenn sie ihren Irrtum bemerken, wahrscheinlich nochmals die südliche Reise antreten. Doimersfag, den 3. Vövember 1938. »Maribofer Zeitung« Nummer 240. Jlus der Sportwelt 39rogra& - jsarte 2 :i SENSATlONeUER SIEG DER BEOQRADER PUSSBALLAUSWAHL ÜBER DIE REPRÄSENTANZ VON PARIS. Das gestern in Paris ausgetragene Fuß-ball-Städtespiel Beograd — Paris schloß mit einem sensationellen jugoslawischen Sieg. Beograds Auswahl kämpfte mit unvergleichlicher Aufopferung und Verbi^r senheit, an der die ganze Kunst der französischen Repräsentanten scheiterte, rü- dem legten die Beograder ein Tempo vor, dem die gegnerische Mannschaft Icauni standhalten l(onnte. Mit 2:1 geschlagen, mußte sich die französische Repräsentanz mitten in Paris eine genug peinliche Niederlage gefallen lassen. Norwegen errichtet ein Sportmuseuni. Per Foss, der bekannte norwegische Sportjournalist, hat im Auftrag des norwegischen Reichsverbandes ein Sportmuseum in Oslo errichtet. Foss will alles, was auf den Sport bezug nimmt, in dem Museum unterbringen: Literatur, Sportge-I rate, Ehrenpreise, Photos, Skulpturen etc. kämpft. Murstadt kann daher in Europa keine Chance finden und Ist nun nach Amerika Ubersiedelt, wo er mit offenen Händen aufgenommen wurde. 80 Meter fan Speerwerfen in Sicht. In einer Betrachtung über Nikkanens neuen Weltrekord im Speerwerfen (78.80 Meter) erklärt einer der besten Fachleute Finnlands, Urheilulethi, daß Nikkanen fäh ig sei, als erster Leichtathlet die SOMe-tergrenze zu überschreiten. Nikkanen ist stark, hart, unverbraucht und äußerst fleißig im Training, Xrnntöfita anmi ^roenlinlrti PUNCEC UND PALLADA FÜHREN IM TENNISKAMPF IN BUENOS AIRES MIT 3 : 0. Auf ihrer südamerikanischen Tennistournee trafen P u n e c und P a 11 a d a vorige Woche in Buenos Aires ein, um auch in Argentinien eine Reihe von Turnleren zu bestreiten. Zunächst wurden die beiden jugoslawischen Davis-Cup-Spleler zu einem Länderkampf Jugoslawien—Argentinien eingeladen, der am Samstag sei nen Anfang nahm. Pundec und Pallada gewannen am ersten Tag beide Einzelspiele und rissen somit die Führung mit 2:0 an sich. P a 11 a d a traf mit dem argentinischen Meister Russell zusammen und schlug diesen mit 6:2, 6:3, 6:3. Noch glatter rang P u n C e c daraufhin Z s a p o mit 6:1, 6:1, 6:3 nieder. Auch das am Sonntag ausgetragene Doppelspiel wurde eine Beute des jugoslawischen Paares P u n ö e c-P a 11 a d a, das die Kombination R u s s e 11-Z s a p o mit 6:1, 6:0, 6:1 abfertigte. Da der Kampf nach dem Reglement des Davis-Cup durchgeführt wird, ist mit diesem Sieg die Entscheidung bereits gefallen. Jugoslawien führt mit 3:0 und hat damit den Länderkampf glattweg gewonnen. 44 $9 S|u0l)ono" mb „dH'oOtantli vrotelHemi Der SK Ljubljana hat unmittelbar nach dem in Varaidin gegen »Slavija« verlorenen Ligaspiel einen Telegraphischen Protest beim Jugoslawischen Fußballverband eingebracht, und zwar mit der Begründung, daß der Stürmer »Slavijas« Kr2an nicht spielberechtigt war. Auch der Zagreber »Gradjanski« hat Einspruch gegen die Verifizierung des sonntägigen Spieles in Saraievo erhoben. Den dritten Protest brachte die Zemu-ner »Sparta« gegen das Spiel gegen >Hajduk« ein. 9tosmatM 2>o9i>rllito in Oflitf Der Mariborer Radfahrmeister Stefan R o z m a n ging in Osijek bei einem Bahn rennen des SK. Bata an den Start und errang zwei beachtenswerte Siege. Im Hauptrennen Uber 15 Runden ging er als Überlegener Sieger vor Erdely hervor u. auch im Zielrennen Uber 20 Runden fiel ihm der Sieg zu, indem er Erdely und Jakovljevic glatt auf die rückwärtige Plät ze versetzen konnte. Rozman errang bekanntlich in seiner 10jährigen Rennfahrertätigkeit insgesamt 132 Siege, einer Serie, die wohl bisher noch von niemandem erreicht worden ist. ecortllug M Ora ^Olgntpff^cn evieitn Das finnische Organisationskomitee hat beschlossen, den Segelflug in das olympische Programm aufzunehmen und einen solchen Wettbewerb zum ersten Mal bei den Spielen 1940 in Helsinki durchzuführen. Die Organisation wird vom finnischen Luft weh rverband durchge führt werden, als Ort wurde das bisherige Segelfliegerlager in Jamejaervi Aussicht genommen. m Europarekord im Schwimmen. Beim großen Schwimmfest in Hannover stellte der Deutsche B a I k e im Brustschwimmen über 200 Meter einen neuen Europarekord auf. Ein neuer Hochsprung-Weltrekord im Pferdesport. Bei den italienischen Pferderennen erreichte der Italiener G u t t i e r e z mit dem Pferd Ossopa eine Höhe von 2.44 Meter, was eine neue Weltbestleistung darstellt. Neuer jugoslawischer Leichtafttoletik-rekord. In Beograd durchlief der bei den letzten Balkan-Spielen stark hervorgetretene Stefanovic die 200-Meter-Strek-ke in 22.3 und verbesserte damit den jugoslawischen Staatsrekord um eine Zehn telsekunde. Die bisherige Bestmarke hielten gemeinsam Dr. Jamnicky, KovaCic u. Kling. Palmieri trainiert Italiens Davis*Cup MannKhaft Der italienische Tennismeister P a I-m I e r i ist wieder ins Lager der Professionals zurückgekehrt. Palmieri wurde von der Regierung zum Verbandstralner der italienischen Tennisspieler ernannt. U. a. wird er auch die Davis-Cup-Mann-schaft Italiens trainieren. John Lewis behätt THel. John Henry Lewis, der Weltmeister im Halbschwergewicht, siegte in New Häven gegen AI Gainer Über 15 Runden nach Punkten und behielt damit seinen Titel. AI Gainer führte bis zur zehnten Runde, erst im Finish holte Lewis den Punktvorsprung seines Gegners auf und gewann schließlich noch sicher. Studenten-Weltmeisterschaften 1939 in Wien. Deutschland, der Veranstalter der Stu-denten-Weltmeisterschaften 1939 wird diese Konkurrenz in Wien durchführen. Man rechnet mit der Teilnahme von 28 Nationen. Schon die Spiele 1937 in Zell am See gestalteten sich zu einem großen Erfolg, der aber diesmal noch übertroffen werden soll. Kard und Jan Koieluh in Prag. Die beiden Brüder Kozeluh, Karel und Jan, sind aus USA. Ko^eluh war in den letzten Jahren zumeist Privattrainer im Millionärklub auf Miami, welcher den einfachen Namen Bath Club Miami führt. — Jan Kozeluh war gleichfalls in Miami tätig. Beide Brüder wollen bis Weihnachten in Prag bleiben und begeben sich dann Wieder nach Ameiika. Amerikanischer Marathonmeister. wurde Pat D e n g i s, der die 42.2 Kilometer lange Strecke in 2:42.29.2 Stunden zurücklegte. Dengis gewann das Ren nen vor drei Jahren einmal. Neuer luädttMnvirbdter Gesichtspttder jiiö®'' f 'J ff GRATIS 10.000 SPEZIALDOSEN pta* «iffallmd«. n«u« IdM in d«r ^ HtrstellungdwGeslchtepudar.Nach d«in aUerneueiten Vtrfthren fibririert. sind sie heute feiner und leichter all Je zuvor bekannt. So fein, dau m*n einen solchen Puder auf der Haut nicht sieht. Verleibt wundervoll slatten, ntatten Teint, deasen Jugendlriache wAhr«nd dea Tages weder Wind noch Regen zerstSreo Icünnen. 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Papa hat auch schon große Ankaufspläne, aber die haben wohl noch Zeit, Wer weiß, wie lange wir in unserem Wiener Haus nur zwei Räume haben!« Erschreckt blickte Fred sie an: »Wie meinst du das?« »Mabel aber lächelte versonnen. »Du, Fred, ich habe dir was tu balch-ten. Als Pippo in der gefährlichen Nacht erwachte und seufzte, da streichelte Ich ihm die Wange. Er sah mich an und flüsterte Barbaras Namen. Fred, da konnte ich vor Freude nicht anders — ich küßte ihn — und nachdem er in seinem Traum zustand nochmals Bab In mir sah, lächelte er und schlief ein. Qetund Ist er dann erwacht. Sag, Lieber, warum hat er beim Erwachen an Barbara gedacht?« Fred schwieg, senkte das Haupt. Lange saßen sie so Seite an Seite, bis Fred sich erhob und langsam lum Fenster schritt. Dort unten dehnte sich in dichter Finsternis der riesige Park — weit fort von hier, In Wien, w^r ein Meiner Garten, In Ihm ein kleines liebes Haus. Da schlief jetzt eine, der seine ganze Bruder liebe galt. Bab, liebe kleine Bab! Eine schlanke, weiße Hand legte sich auf seinen Arm, und ein dunkelbraunes Locken köpfchen schmiegte sich an seine Brust: »Fred, ich glaube, Bab wird ihn glücklich machen!« —-- Am Wiener Flughafen hielt ein prachtvoller Luxuswagen. Der Chauffeur, braun gebrannt und stämmig, half zwei Frauen und einem alten Mann beim Auesteigen. Die eine der Frauen war klein, etwas verwachsen, die andere groß, schlank, blauäugig und blondlockig. Der vornehme alte Herr schritt lebhaft plaudernd zwischen den beiden: »Also pippo kommt auch. Wo hat er nur seine Frau gelassen?« »Lucia lachte: »Daß er nur kommt! Ich bin so froh, daß er sie nicht mitbringt.« »Ist eine unangenehme Person. Wie kann ein Mensch so schön und doch so kalt und innerlich wertlos sein,« philosophierte Menzel. Bab schwieg und blick te unentwegt in die Hö!ie. Plötzlich rief sie mit kaum unterdrücktem Jubel; »Sie kommen« und deutete mit ausgestreckter Hand in die Feme. »Mein Oott, sind Sie weitsichtig, Bab,« achte Menzel, und sie schritten rascher vorwärts. Bald kreiste über Ihren Köpfen der riesige Vogel, senkte sich nieder, rollte Über das weite FeM, stand still. Die Arbeiter sprangen hinsu, lehnten die Leiter an, die Gäste stiegen aus. Pilot und Flugieugkommandant begrüßten sich militärisch, reichten sich freundlich die Hand und unterhielten aich mit dem Funker Uber Luftströmungen, Wolken-flUge, Motorbeschaffenheit und andere technische Fragen. Die Angekommenen eilten ihren Freunden entgegen. Lucia und Bab starrten mit weitgeöffneten Augen auf die Ankömmlinge, Menzel aber stürzte mit ausgebreiteten Armen auf Fred zu, der Pippo führte. Mabel wehrte lachend den umarmungslustigen alten Herrn ab: »Nur noch ein wenig Geduld, lieber Professor, bis wir unseren Invaliden an der richtigen Stelle abgeliefert haben. Sehen Sie denn nicht, daß Bab und Lucia sich von ihrer Verwandlung in Steine erst wieder zurückverwandeln müssen in lebendige Menschen? Einstweilen müssen Sie halt mit mir Vorlieb nehmen, ich bin nähmlich Freds Frau.« Eg klang so stolz und froh, daß Menzel sie begeistert ansah und ihr galant die Hand küßte. Fred stützte sorgsam Pippo und reichte die fr%le Hand dem alten Freund. »Professor, lieber, guter Professor!« sagte er leise und herzlich. Da hörten sie einen unterdrückten Aufschrei, Bab stand vor Pippo, faßte mit zitternden Händen nach seinem gesunden Arm und Starrtc entsetzt von der verbundenen Stirn auf den lose herabhängenden Ärmel des zugeknöpften Mantels: »Mein Gott, was ist geschehen?« stammelte sie, und ihre Augen sahen ihn mit solch treuer Hingabe an, daß er gerührt lächelte: »Ein kielner Unfall, Bab.-jc Sic' tastete vorsichtig durch den rechten Arniel des Mantels, sah mit feuchten, trostlosen Augen auf und deutete auf den Arm, den er noch immer in einer dicken, breiten Binde trug. »Er Ist schon noch da, Liebes.« Und als er das frohe Aufleuchten sah, wurdo er ernst und streichelte sanft Uber ihren Arm. Wie wohl wurde ihm in Ihrer Nähe, wie heimatlich. Chefredakteur und für die RadakHon vtrantwortlich: UDO KASPER. Druck der »Marlborska tlikama« in Marlbor«. -> Für den Herausgeber und den Druck ver- •PtwortUcto DiMktor STANXO DITILA, üeMe woluUiaft »n Mtrlbofi )