^lt. 219. Montag, 26. Scptcmbtl 1882. 111. Jahrgang. Macher Mmg. ^N'I^I»/. ^? blähr!« st, 5ü^^^ sauzlührig st, 15. halbMr!« fi, ? 50. I« I°mpt°!« z„ 4 Zeile« »5 ,^ «,«^"'^^"'l?/'" ^"" N°»,l«hri,, fi, ,. - Insertionsaebul: ssür ^^^—^^. " "" ^ lr ' «"Kerf per Zeüe « t,.; bei est.re„ Wirdclhol.!,,«.» per Mle 2 lr Di, .llaibach« 8e!tung» tische!«« Hzl ch. m!l «ulnllhme d« Gmm- und ffelerta«?. Die «b«l»lst»»tt,» bchubet sich «l»N8«!«Plah Nr, «, d!e «ed»r«ou Hrrreunassc Nr, «, Ehrechstunben der Nedattwn tüllttch von 10 bl« l» Uhr vormittag» — Ul'lranliertc Vrief, werben nicht llngeiwmmc» u„d Maoujcripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Hheü. ! ?"hbchst ^^,l.^p°stolischc Majestät haw, mit^ c^""andan n ö ^l^'m Diplome dem Obersten und^ l" den Adelst ^""^pots Nr. 1 Ich Hau-' ^rgnädiast',^"d unt dem Ehrenworte «Edler. "' a" verleihen geruht. ! ??hüchster^^?p haben mit ""'" l».September d.I. dem Ä^fr^ ' ^"> Ignaz Der- ^luv^^^^ Erdens aller- V^bchster E^.s^ ^'°^l«hr «aMt haben mit ?"ntrolor S ^'"s "« ,3. September d. I- dem t^erbet^ aus Anlass de ss b den Titel ^cr""°b»u>'" ^n bleibenden Ruhe-"Endigst ,,, '^ ^Matter "nes Oberpostcontrolors u> ä" verleihen gernht. ^^^ Vacquehe m m. p. Nichtamtlicher Hheil^ Kraiiiischet Landtag. Zu ig - ^ ^"»N am 28. Eeptembsr. dtt ^auH" der Sitzuug wurde der Vericht des ^it.> ^Gem,in^'^.b^ Oeffentlichkeitsrecht N"?" erM .^m Krains f^ die Dauer von dem Verwaltunqs- «7>iherr °,b^^ung zugewiesen. Sodann be- «"ls und den Z^'"/«el i'ber den Rechnungs- ^ ?^ Jahr 18?, ^""schlag des Irrenhausfondes ^°^"de An^^Ä^ '8W, und stellte schllcß- CÄ"usfvndes ^ ^ ' ^" Rcchuungsabschluss des ^>>n un^ mit 11.821 st 35 kr. gV"g^ d/r M/'" kr- Ausgaben, die nnter T,"ber eine .ss .- ^"uu'ahmen dem Präliminare ^.darstellen "'^Überschreitung von 3375 fl. de^>d z«"^^ erscheint, wird ^5?l^hausfo^ " ^ lienolnmen. Das Erfordernis lo U fl. und d, m i"5 bas Jahr 1893 wird mit « sich in V^^ung mit I1678fl festgesetzt. öt^'"el!, d z ^?°^ p" 56.901 fl. ergibt der aus NK'N'urdn ol," Ä^bcs zu bestreiten ist. Diese ^^'antra't^y,^'ba«e genehmigt. Vei diesem ^-^ me vi^ «f^^. ^..... "1l, im, i' eine Resolution, es sei in der Irrenanstalt in Studenz ein Bassin für kalte Bäder zn errichten und bis zum kommenden Frühjahre fertigzustellen. Die Resolution wurde mlgcnomnn'N. Abg. Freiherr von Schwcgel erstattete ferner Bericht über den Rechnungsabschluss des Gebär-^hausfondes für das Jahr 1891.' Das ordentliche Aufwandserfordernis betrug 5818 sl. 62 kr.; die Bedeckung hingegen 1203 fl. 49 kr.; es ergibt sich demnach ein Abgang per 4615 st. 13 kr., welcher im Vergleiche mit dem präliminierten Abgänge per 4478 fl. höher ist nm 137 fl. 13 kr. Das fch'ließliche Vermögen ist gegen das Jahr 1890 größer um 784 sl. 53 kr. Das Er-sorderuis pro 1893 ist mit «189 fl., die Bedeckung mit 836 fl. präliminiert, so dass sich ein Abgang von 5353 fl. ergibt, welcher aus dem Landcsfonde zu decken ist. Der Lehrerswitwe Maria Podob:nk wurde die Pension vom 1, Jänner 1893 ab von 140 auf 200 fl. erhöht und dem Vereine zum Schuhe des österreichischen Weinbaues in Wien eine Subvention von 50 fl. bewilligt. In furtgesetzter Erledigung der Tagesordnnng referierte Abg. Dr. Tav?ar inbetreff Einrcihung der im Stwßcnconcurrenzbezirke Laibach-Umgebung vorkommenden, von Draule znr Loibler Neichsstraße füh-rendcu Gcmcindestraße in die Kategorie der Vezirks-straßen. Wie der Referent ausführte, ist das Gemciude-Amt Obcischischka im Nam n der Besitzer aus Draulc au den Landesausschuss mit der Bitte herangetreten, derselbe möge beim Landtage erwirken, dass jene Gemeindestraße, welche bei Draule von der von Dobrova über Glcinih nach Ober- und Unterschischka führenden Vrzirksstraßc abzweigt und nach einem 1150 Meter langen Zuge in die Loibler Neichsstraße einmündet, in die Kategorie der Bezirksstraßen eingereiht werde. Behufs Unterstützung des Einschreitens verweist das Gemeindeamt auf den regen Verkehr, welcher auf der gedachten Straße sowohl mit schwer beladenen als anch mit leichten Fuhrwerken stattfindet; dasselbe hebt weiters den guteu Zustand der größtentheils vier Meter breiten Straße hervor, an welcher keine in der Erhaltung kostspieligen Kunstobjccte vorkommen, und erwähnt schließlich, dass auch der Straßenausschuss Laibach-Umgebung beschlossen habe, die eingangs erwähnte Bitte befürworten zu wollen. Der Referent betonte, dass die in Rede stehende Straße in der That die Verbindung zwischen der oben angeführten Bezirksstraße uud der Loibler Reichsstraße in der Richtnug gegcu St. Veit und gegcu die Bahnstation Vizmarje vermittelt. Sie hat eine nahezu ebene Lage, Kunstobjecte sind auf derselben weder erforderlich noch vor-findlich, und es wird demzufolge die Erhaltung dieser nur 1150 Meter langen Strecke den Aezirksstraßen-fond in wenig fühlbarer Weife belasten, indem sich die bezüglichen Kosten lediglich auf die entsprechende Instandhaltung der Fahrbahn und die Schnee-Abräumung zur Winterszeit beschränken werden. Im Hinblicke auf diese Sachlage, dann in der Erwägung, dass sich nicht allein der" Bezirksstraßenaus-schuss Laibach-Umgebung für die Aufnahme der mehr-crwähnten Gemeindestraße in die Kategorie der Be-zirksstrahen ausgesprochen hat, sondern auch die um ihre Wohlmeinung befragte k. k. Bezirkshauptmann-schaft Laibach in ihrer Erwiderung betonte, dass sie das Ansuchen der Gemeinde Oberschischka vom dortamtlichen Standpunkte ali berücksichtigungswürdig be« zeichnen müsse, stellte der Referent den Antrag: 1.) Die in Draule von der unter Post 82 desStraßenkategorisierungs-gesetzcs vom 2. April 1886 vorkommenden Dobrova-Gleinitz - Untcrschischkaer Bezirksstraße abzweigende, in der Richmng gegen St, Veit führende und in die Loibler Reichsstraße einmündende 1150 Meter lange Gemeindestraße wird in die Kategorie der Bezirksstraßen eingereiht. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt, wegen Uebcrgabe der Straße in die Obsorge des Straßenausschusses Laibach-Umgebung das Erforderliche zu veranlassen. — Die Antrüge wurden ohne Debatte angenommen. Abg. Freiherr von Schwegel berichtete über den Rechnungsabschlnss des Findelhausfondes für das Jahr 1891 und den Voranschlag desselben Fondes pro 1893. Das gesammte Aufwandserfordernis betrug im Jahre 1891 3515 ft. 99 kr., die Bedeckung hingegen 380 fl. 18 kr.; es ergab sich daher ein Abgang von 3135 fl. 81 kr., welcher gegen den präliminierten Abgang geringer ist um 290 fl. 19 kr. Der Fond besitzt ein reines Vermögen von 4017 fl. 43 kr. Das Erfordernis pro 1893 ist mit 3546 fl., die Bedeckung mit 328 fl. präliminiert; der Abgang von 3216 fl. wird aus dem Landesfonde zu decken sein. Abg. Ritter von Langer referierte über die Petition des Sitticher Bezirksstraßenausschusses um Correctur der Landesstraße von Pusti Iavor bis Pluska. Ueber Antrag des Re< ferenten wurde der Landesausschuss beauftragt, nach Durchführung des Projectes der Umlegung der Wagens-bergstraße bezüglich der Strecke Pusti-Iavor-Pluska Erhebungen zu pflegen und seinerzeit entsprechende An- Jeuilletmr hu„>6u dem" ^"grabenden Ameisen. h«t Mahri^n ^,"?chsten ?«hre bevorstehenden vier-Üeh^ Vercontr. >, "" b" Entdeckung Amerika's Kehrten Welt eine feltsame t>°s > altenV"?l- Er will nämlich beweifen, dass ^l>l5,°ben Con n?7. ""d 3"dier "'t der Existenz b°n ^«"t gewse, ^ "ul der anderen Erdhälftl <^"gr7^ 's"" z?" °"s ihrer Sage "«^"Nge3 u^°"'Fmelsen, die o viel gelehrte da., hat, bis ..,^^,en Ve ondere Sorgfalt verwenden o.e G"ldamHn auf die Architektur ihrer Kegelpyram.den und schaffen die Bauma^rialien zum Theil aus der Erde empor, zmu T l schleppen sie aus weiten, Umkreise heran wobei si Laste/fortbewegen uud den steilen Hügel wa fschaffen die häusig sechs bis zehnmal so schwer M wie sie selbst. In Nm-Mrxiko sollen schone und wertvolle Mineralien ans den steinbedeckten Hügeln der Ameisen gefunden werden. Am Platte-Rwer sah man Goldtheilchen nnter den Dccksteinen schimmern. Aber anziehender als ihr SamnMnsüntt ist beispielsweise ihre Pünktlichkeit und Achtung vor der Polizei-unde. An jeder ihrer Steinpyramiden besinden sich Lllibacher Zeitung Nr. 219. 1894 26 September!8^ träge zu stellen. Abg. Svetec empfahl hiebei, auch der Straßenstrecke Li'ttai-St.-Martin Aufmerksamkeit zu schenken, stellte indes keinen concreten Antrag. Abg. Povse berichtete über die Petition der Bürgerschulleitung in Gurkfeld um 20.000 amerikanische Wurzelreben und um Subveutiou für das Rigolen des von der erwähnten Schulleitung mit Unterstützung des Landes errichteten amerikanischen Weingartens. Die Petition wurde dem Landesausschusse mit der Weisuug abgetreten, eine Subvention von 125 fl. anzuweisen uud das Ansuchen um amerikanische Wurzelreben nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Unter einem wurde der Laudesausschllss beauftragt, sich an die k. k. Regierung mit dem Ersuchen um eine augemessene Subvention für dieses Unternehmen zu wenden. Abg. Visnikar erstattete Bericht über den Rechnungsabschluss der Landes-Wein-, Obst- und Ackerbauschule in Stauden für das Jahr 1891. Die gesammte ordentliche uud außerordentliche Bedeckung für die Schule betrug 9796 fl. 89 kr., das gesammte Erfordernis 8234 fl. 11 kr., mithin ein Ersparnis per 1562 fl. 78 kr. Die gesammte ordentliche und außerordentliche Bedeckung für die Wirtschaft betrug 8466 Gulden 21'/« kr., das gesammte Erfordernis aber 8170 fl. 98 kr., mithin' ein Ersparnis per 295 fl. 23 V« kr., mithin betrug das gesammte Ersparnis für die Schule und Wirtschaft 1858 fl. 1'/, kr. Das Ge-sammtvermögen hat sich im Vergleiche zu jenem des Jahres 1890 um 1439 fl. 60'/, kr. vermehrt, und es beträgt das Vermögen der Schule 4577 fl. 62 kr., der Wirtschaft 8337 fl. 49'/, kr., zusammen daher 12.915 Gulden 11V, kr. Die Schulden betragen 421 fl. 98 kr., daher das Gesammtreinvermögen 12.493 st. 13Vz kr. Der Rechnungsabschluss wurde genehmigt nnd zugleich eine Resolution des Abg. Ritter vonLanger angenommen, wornach gleichzeitig mit dem Rechnungsabschlüsse dieser Landesanstalt auch der Jahresbericht der Schule vorgelegt werde, damit die Abgeordneten in die Lage verseht werden, sich ein klares Bild über diese Anstalt zu entwerfen. Der Abg. ViZnikar berichtete weiters über die Petition des Herrn Anton Lapajne, Lehrer an der Schule in Staude», um Einrechnung der bisherigen Dienstjahre als Voltsschullehrer und der bezüglichen Quin-anennalzulagen bei der definitiven Anstellung. Da Herr Lapajne erst heuer für ein Jahr nur provisorisch zum Lehrer in Stauden ernannt wurde, ist das Gesuch in seinem ersten Theile verfrüht; bezüglich der Quinquennal-zulageu aber wurde beschlossen, dass ihm dieselben vorläufig provisorisch angewiesen werden. Der ebenfalls genehmigte Vorschlag der Wein-, Obst- und Ackerbauschule in Stauden beziffert das Erfordernis mit 14.912 fl., die Bedeckung mit 11.700 fl.; der Abgang von 3213 fl. wird aus dem Landesfonde zu decken sein. Abg. <2 uklje beantragte hiebei eine Resolution, wonach der Landesausschuss beauftragt wird, durch einen Culturtechniker ein Project für die Bewässerung der Schulwissen in Stauden ausarbeiten zu lassen. Abg. Suklje wies weiters auf die Engerlingplagein Krain hin und möchte diesbezüglich eine Action angeregt haben. (Schluss folgt.) Politische Ueberficht. (ImniederösterreichischenLandtage) interpellierte Abgeordneter Hauck über den jüngsten Raubmordversuch iu Füufhans und fragte, ob die Re- gierlmg nicht einen Preis von 50.000 ft. für die Ergreifung des Mörders ausschreiben wolle. (Aus Krakau.) Ein Erlass des Ministeriums des Innern ordnet an, dass alle aus Krakau und Pod-gorze abreisenden Personen auf den dortigen Bahnhöfen einer ärztlichen Revision, sowohl bezüglich ihres Gepäckes als hinsichtlich ihrer Person, unterzogen werden. Verdächtige sind zurückzuweisen, Unverdächtige sind in abgesonderten Waggons zu transportieren. (Aus dem czechischen Lager.) Der Alt-czechenclub hat dem Club der Iungczechen seinen Beschluss mitgetheilt, wonach die Üeberrcichnng einer Adresse an die Krone, als dermalen inopportun, vertagt werden möge, und dass es sich empfehle, znr Lösung der nationalen Frage besondere Gesetzesvorlagen zu machen. Der Club der Altczechen acceptierte ferner die Einladung zu einem gemeinsamen Vertraueusmänner-tage der czechischen Abgeordneten Böhmens, Mährens und Schlesiens. (Aus dem böhmischen Landtage.) Aus Prag wird unterm Vorgestrigen berichtet: In der heutigen Sitzung des Landtages beantwortete der Statt^ Halter die Interpellation des Abgeordneten Trojan bezüglich der Vorgänge in Reichenberg, indem er erklärte, dass die bezüglichen Erhebungen noch nicht abgeschlossen seien. Soviel stehe aber fest, dass einige Angaben in der Interpellation den Thatsachen nicht entsprechen. Der Statthalter beantwortete die Interpellation des Abgeordneten Schmeykal wegen der Vorgänge in Stecken dahin, dass kein Grund vorgelegen habe, den Ausflug des czechischen Vereines «Sazavan« nach Stecken zu verbieten. Es sei unzweifelhaft, dass die Deutschen, denen die Anwesenheit der Czechen in Stecken bekannt war, in demonstrativer Absicht dahin gekommen seien. Er hofft, dass es gelingen werde, die Schuldigen zu strafen, und wünscht, dass derartige unliebsame Zwischenfälle sich künftig nicht wiederholen werden und der nationale Friede ungestört bleibe. (Ka'iser Wilhelm in Wien.) In Uebereinstimmung mit der Meldung der «Pol. Corr.» wird aus Wien berichtet, dass einem mehrtägigen Aufenthalte des Kaisers Wilhelm im Schönbrunner Schlosse entgegengesehen wird, es sich also nicht, wie es ursprünglich hieß, um die Theilnahme an den Jagden in Steiermark handelt. Der Kaiser, der sich von den Jagden nach Budapest begeben wird, wo am 3ten October der Empfang der Delegationen in der Ofner Hofburg stattfinden foll, wird von dort wieder nach Wien zurückkehren, um mehrere Tage mit seinem hohen Gaste im Schönbrunner Schlosse zuzubringen. Auch das heurige Jahr wird also nicht vorübergehen, ohue dass die beiden verbündeten Monarchen ihrer Gepflogenheit gemäß für mehrere Tage in persönlichen Verkehr miteinander treten. (Friedensaussichteu.) In deutschen mili-tärischen Kreisen betrachtet man die Verabschiedung des Generals Dragomirov, des Obercommandanten des Kiever Militärdistrictes, als ein außerordentliches Friedenssymptom. Der Zar, so sagt man, würde seincn befähigtesten General, den die öffentliche Meinung all» gemein als den berufensten Feldherrn in einem künftigen Kriege bezeichnet, nicht verabschiedet haben, wenn er nicht der Erhaltung des Friedens sich vollständig sicher fühlte. (AZus Italien.) Arbeitsminister Genala betonte in einer Vankettrede, die italienische Krise sei eine Wirkung der allgemeinen Krise. Die Militärausgaben eine oder zwei Eiugangspsurten, die jeden Abend mit Schutt oder kleiueu Steiuen kunstgerecht vermauert und jeden Morgen, wenn es nicht regnet, wieder geöffnet werden. Dieses Verschließen uud Oeffnen der Pforten zu bestimmten Stuudcu hat, wie man denken kann, die Bewohner an große Pünktlichkeit gewöhnt. Gleichwohl finden sich nach sieben Uhr abends in den Sommermonaten, wenn die Pforten schon beinahe ganz zugemauert sind. in der Regel noch einige Nachzügler ein, die hinein wollen, die Schlusssteiue hinwegzuzerren versuchen und von den Thorarbeitern bekämpft werden. Auch bei gutem Wetter werden die vermauerten Eingänge erst gegen acht oder ueun Uhr morgens wieder geöffnet, denn früher geht diese Ameisenärt nicht an ihr Tagewerk. Der Prediger Salomonis würde daher diese Ernteameise wohl nicht wie die syrische den Trägen uud Laugschläfcru als Muster hingestellt haben, so tadellos ihr Fleiß sonst sein mag. Wir würden ihr aber wahrscheinlich sehr unrecht thuu, wenn wir nach der späten Stunde ihres Hervorkommens schließen wollten, dass sie mit einem Normalarbeitstage von neun bis zehn Stundcu zufrieden sei. denn ohne Zweifel gibt es auch iuuerhalb des Nestes mit Minierarbeit, Aushülsen der Vorräthe, Iungenpflege :c. genug zu thun, um die früheu Morgenstunden uud gauze Regentage da unten nützlich zu verwenden. Da das Ausfallen der Samen erst mit der steigenden Sonne beginnt, so würde das Betreten der vom Nachtthau feuchten Ackerfelder auch vorher kemen Zweck haben. Die erhebliche Verschiedenheit der Instmcte, die man bei den so nahe verwandten östlichen und westlichen Ernte-Ameisen Amerika's, dort im Wegebau und der Pflege ihres Ackergrases, hier in der Architektur. Liebe für Sauberkeit und Pünktlichkeit' ja für einen gewissen Schmuck und Glanz der Wohnung findet, geben ein interessantes psychologisches Problem. Die Goldameise hat ein sehr geduldiges und friedfertiges Temperament, sie duldet fogar, dass fremde Ameisen sich inmitten ihres ausgedehnten Nestes kleinere Nester anlegen, die indessen mit dem ihrigen in keine unmittelbare Verbiuduug treteu. Wird sie aber gereizt, so entwickelt sie in der Bekämpfung von Eindringlingen und anderen Gegnern einen wahren Heldenmnth, und zwar werden die Zwistigkeiten meist, wie in den homerischen Gedichten, durch Einzelkämpse ausgefochten. Ihre Langmuth und Friedfertigkeit erscheint um so anerkennenswerter, da sie anßerordentlich stark ist uud außerdem eine schlimme Waffe in ihrem Stachel besitzt, dessen Stich förmlich giftig wirkt nud in seinen Folgen einem Wespenstiche nicht nachsteht. Darin nähern sie sich wieder den goldgrabenden Ameisen der indischgriechischen Mythe, die als kampfesmnthig und gefährlich geschildert wurden, so dass man nur mit besonderen Vorsichtsmaßregeln den Versuch, sie ihres Goldes zu berauben, unternehmen durfte. Es ist zwar nicht unsere Meinung, dass diese Tage nur im Anschlüsse an die Kenntnis der goldgrabenden Ameisen Amerika's entstanden sein kann, und dass man deshalb an einen prähistorischen Verkehr glauben muss, aber einen gewissen Zusammenhang mit einer Neigunz der Ameisen, glänzende Dinge einzusammeln, wird mau nicht in Abrede stellen können. seien eine schmerzliche Nothwendigkeit, aber nB Folge der Tripelallianz, sondern die Folge °« " genuinen Rüstungen. Indessen sei die Beschränkung" Militärausgaben auf das unbedingt Nothwendige « boten, gleichwie die Anbahnung von Reimen z Hebung der Finanzlage. «^ Botschafter Nelidov erhob Beschwerde gegen W ° garenfreuudliche Politik der Pforte uud drohte W rücksichtsloseste,! Eintreibung der KriegscontributioN' Zweck dieses Schrittes ist. eine Pression auf W^m j auszuüben, damit er den Prinzen von ^?^lchl dessen bevorstehendem Besuche in Constantir.opel "^ empfange. , ^il (Der dä n ische Reich stag) wird durq^ vorgestern veröffentlichten königlichen offenen zum 3. October einberufe,,. — In der vorgestern ' dem Vorsitze des Königs abgehaltenen Stua sr" /^ sitzuug wurde das Fiuauzgesetz 'für 1893/94 feM'^ (Iu Buenos-Ayr es) wurden " "^ ciere, den niederen Rängen angehörig, nachdem I ^ Theilnahme an einem Complot gestanden, very' Vorsichtsmaßregeln wurden getroffen. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, «ne «Osservatore Triestino. meldet, znr Ausbesserung St.chierouymus-Kirche in Resika und der F"""" in Vojscica je 50 fl. zu spenden geruht. — (DieCholera.) Das Ministerium deS Mß^ erhielt aus Rumänien unheimliche Berichte b^w He» dort drohenden Choleragefahr, Danach ist in Geßa ^ die Cholera in der heftigsten Weise ausgebrochen. ^ Hauvtnest der Cholrra ist das Städtchen Leovo, N"^ kürzlich die russische Truppenconcentrierung st"^^,z e? da an ist ihre Verbreitung längs des PrutMic ^ folgt. Wohl sperrt sich Rumänien gegen Veharablen einen Grenzcordon ab, allein diese Maßregel pf^ ^ Regel unwirksam zu bleiben. Wahrscheinlich diM ^ nach die Cholera aus Rumänien nach Siebenbiirge in die Vulovina einbrechen. ,«M — (Von der Marine.) Die Corvettes' ^, Classe < Frundsberg », die, bereits seit ^'^B vollkommen ausgerüstet, mit 200 Mann ^n" . unter dem Commando des Fregattenkapitäns ^",A!> stand, hat Freitag früh den Ccntralhafen Pola "^sig Dieselbe unternimmt eine Missionsreise, welche ^ vierzehn Monate andanern und sich in die OeM!' ^ China und Japan sowie zu den Inselgruppen des ^ Oceans ausdehnen soll. Nicht weit in See ^"i'^^ mit der Corvette «Aurora», welche nach einjährH ^le enthalte in Amerika eben zuriickkehrle. Dieselbe!° ^ und wurde vom Hafenwachtschiffe mit Kanonenl« grüßt. ^ ^)B — (Oesterreichische Staatsbahne.^ gemeldet wird, besteht die Absicht, den Staats",'^ rath für den 15. October zu seiner diesjähr'ge" "ß„t< camftagne einzuberufen. Eine diesbezügliche endg" ^ he» scheidung wird in den nächsten Tagen erfolgen- HP wichtigsten Verathungsgegensländen der KörverM' he» bekanntlich die geplante Reform des Zonentams ' ^ Personenverkehr. Gegen die beabsichtigte EchOY"^ Preise silr Jahreskarten auf den Staatsbahnen ^,j! sich im letzten Augenblicke ernste Bedenken 9"«" dieselbe daher wieder fraglich geworden. ^chte ^ — (Eine Megäre.) Aus Nachs'^ .> zhr " liijähriges Dienstmädchen in Dortmund die "'-^''< demselben Hause dienende Köchin zu vergiften, ,^ ^ü derselben Carbol in den Kaffee goss Die «o^ gb" das Zeug nicht, der Rachedurst des Mädchen» ,^ g"' noch nicht gestillt, sie zündete das Bett b" " ^F die auch diesmal wieder ohne Schaden zu "^. Haß ^ kam. Die 15jährige rachsüchtige Person ist ' ^ nommen. l,,.xis ^ -(Ein Familiendrama.) Nus^ff! telegraphisch gemeldet: Der spanische Maler ^ se hat Freitag nachts infolge ehelicher Zw'M^ s^ Schwiegermutter erschossen, seine Frau töduH ^ hei ^ Schwager leicht verwundet. Der Mörder lm Verhaftung keinerlei Widerstand. ^tsbl^h — (Großer D i e b st a h l.) Freitag'"Hssel "^ Diebe in das Bankhaus Mo felli '" ^M ,^> raubten «0.000 Francs in Gold und ^m ^ t»e, Polizist, der die Einbrecher verfolgte, ""^ftet. ^ niedergeschossen. Die Thäter sind bereits very" W — (Ueber fahren.) Auf dem Ka"' ^zW, Hofe in Marburg wurde Freitag nachts ^.^0^ Heizer Gustav Trinkt von einem alle,» »v ^ v» Waggon Übersahren. Der schwer verletzte H^ eigene Unvorsichtigkeit verunglückt. . jH l0" „, — (Im Couftö.) Reisender: .AN ge"' ^ gnädiges Fräulein? Sollte Sie meme E'g" 5 Samassn. ^lockengichereic,^^'^ "Gossen, seitdem das Laibacher "ilie Sama??^e ununterbrochen im Besitze der Faltungen "' welchem sich Um-^ Achats "^^ ?"gweite fast auf allen Gebieten """ in neu Denkens vollzogen, Umwälzungen, die phantastische Hirngespinste be-"tehrwiirdiae M 5 ""^'^ dastehende Ausnahme dielet die ^ Jahrhundert ^'^37^ ^' '^e höchste Vollendung > Endlicher ü^" ""reicht h", umhiillt vom Geheimnis ^ °lteste ^irm" . 1"^' ^ Geheimnis jedoch, de,n ^ behalte ^^^"'^s 'b' ^lnhen und Gedeihen,! ?b D?an ?e.. ^" 'bres Nan.ens in allen Stürmen >Nuf n ?'«'"sschwerer Zeiten verdankt, das ^""e, es ist i ^ ^'' ^"nzen des Vaterlandes ver-5"^' Gefchj/ "^'" Insten Tugenden des Bürgers:' ^ ihr m C^ ^bl.chlett, enthalten. Die Firma steht, "st: m^ ^^ °uj der Sonnenhöhe ihrer Schaffens-^ Neihe dm. ?' '^^ ^schick dem Meisler noch eine ?Wstalte wal , ' " ^"""'' ""f dass er ruhmvoll k?de und Ebre'""' ^7^"^"' begründet, sich selbst znr s5 3irma^S°«^^""" Festschrift, in der das Wirten ^s bele^'".^" "^"nd des 125jährigen Be ^ 'v°h 3^ n^^ ' "^"" ^urch die Wichtigkeit der > lhrer K ^ ""^ "" besten geeignet, der letzteren ^ benn auck " "° '""^igen Charakter zu verleihen, ? ""h und s.. ^ zahlreichen herzlichen Zustimmungen > und Wer^ <°" ^"^ lieferten, welcher Sympa-^"'°ssa ers?^""g ^ die Firma und Familie ^?'lüum nefe3r^" 'Erdigster Weise wurde gestern das ?W durch 7"^ ""^ ^'' ^ü"hc des eminent bürgerlichen !7^rrn v1)n ?n " "'^" des Herrn Landespräsidentcn ??"ftläsiden^'"c. ^ lammt Familie, des Handels-^« ka^a" ^ Perdan, des Landesaus-w?"ichleit V^ Murnil, mehrerer Vertreter der L° "höht ^^^"^^'"" ""d Freunde der Fa-k ^"rge^..^ ^cellenz Fürstbischof Dr. Missia ^ ihr 3?Ä^ Grasselli hatten in letzter 1 Obigen iass'^'"en durch dienstliche Verhinderung ?" I°h«m ^?ü ^" Gusshause, das vor hundert ^ "nernul^^!°b Samassa erbaut nnd das heute >ten und Vl>^ dient, hatten sich die " '"" hoHw '^' ^ um halb <> Uhr vor,Mags >Wch^ Rozman cele- >u° """"t, üm a,3,""lob beigewohnt, iu. Festgewande t?"": galt " ^bobencn Gefühles dem Feste beizn-^'"«es waclerm V '^"' schaffen und der Thä-^°lgen der^' ^°""" «us ihrer Mit«, der zu V'^n und ^ "" "dlich beigetragen. Vordem mit be?^r. U. s^°nzen verkleideten Gussofen war die ^^"dnisse7v" des Kaisers postiert, die Wand mit ?s Eoy 7s ^ Gründers des Hauses, Johann Jakob, 3"°ss°, 8 sch.,?"«nz und des^unverge slichen Anton einer Tafel waren die Aus-lch^^n. zu «^/^ die Firma im Verlaufe der Jahre V^ 3 ;''',"" " "regten schließlich die Ge-Aa , ^gemeiner Z" ^^ °" besonderes Interesse. °"lv ."( der Ehef d7^"""U "«'^ b"r Albert S°-s°in?'^n hochvereb ,^^°' ^ ^"' "'bem er allen d°lä Hauses ^...'l innern und lieben Freunde» zei5 lie das ^ .^efgefühltesten Dank dafür aussftrach, 3>- Eodan?" ^'beit durch ihre Gegenwart aus-ün " Thätial.. ^" ""l der Herr Redner ein Vild bere!^"nterbroch" ^ H^ses, das vom Jahre 1767 Nck« ? Unter ^ "" besitze der Familie Samassa, U> 1803?°^"" I"ob Samassa (geboren 1744, Hin^" hoher Nl7." ^"'"^ von seltenem Schaffens-"lit?i Sa'nassa?«5 ^"angte. Unter seine,n Sohne >«^? sch'uH ^770, gestorben 1814), der 2eslo^"em Nachs"l. "^"^""lsen zu lä.npsen hatte, di ^ Samassa (geboren 1808, V?" und besonders in den sich damals der n?. ^"' ^"teu hin sich ausdehnte, so "'cht«? die Firm«"' ^" dem Nufe gelegt wurde, dessen erfreut. Doch ""d "e und die 3 ^"^ Indern auch die mechanische Ktd>Uglichte,, ' ^etallg.ehcrei waren stark beschäftigt Het?lufenen ar^ ^"^ die zahlreichen Fabriken it« >le« zu V?" ^darf an Arn.aturen und "H^ l>°n Ieuersw >< ^"' '"" °uch dadurch in der Er-bei di>ung e X?"' '"d Pumpen eine gröhere Ver-<Ä" bede!lN 7^. N" trefflicher Mitarbeiter ^»d sicher, der lpi« ""'^ben lvar ihm sein Wcrksührer ^t, 'Z ""vergess ^' m ^""« durch 45 Jahre bekleidete leben ^'wn Sama3 ^"dienste um die Firma erworben ^tiäl"ck, entwick?l und der V /^'" den bleibenden Dankseiner «l '^?;»elt für alle Zeit sichert. Mit .°l. c»P. ""assll lae^. V der heutige Chef der Firma li5 a> den Twd< " ^^'^ " «"bach) das Geschäft, ^?be Vorgänger, das väter^ " "ne eiaene^'^7' ^gMe folgend, im uene Fabr.l mit Dampfbetrieb für die Erzeugung von Feuerlöfchgeräthen u. s. w. errichtete. Die Glockengießerei schreitet indes ihre alte Bahnen und hat sich weite Absatzgebiete zu erobern gemusst. Im Jahre 188A zeichnete Se. Majestät der Kaiser das Etablissement mit seinem Besuche aus, im Jahre 1573 wurde der Firma der Hoftitel verliehen und wurde dieselbe außerdem bei 13 Ausstellungen mit Auszeichnungen, zumeist ersten Preisen, geehrt. Im ganzen wurden seit Begründung der Firma 5U91 Glocken im Gesammtgewichte von 2,027 743 Kilogramm gegossen, eine Zahl, die von keiner Glockengießerei Oesterreichs je erreicht wurde. Mit den Worten: > «Mögen denn künftige Geschlechter stets der Pflichten, die sie der Erhaltung ihres Erbes schulden, eingedenk sein, ^ damit sie mit berechtigtem Stolze zurückblicken können auf ,das 125jährige Jubiläum ihres Haufcs, fchließe ich mit 'den Worten des unsterblichen Dichters des Liedes von der Glocke: ,Gott bewahre das Haus!'» beendete Redner seinen Vortrag, der von nachhaltendem Eindrucke auf die l Anwefcndcn war und tiefe Bewegung erzeugte, die sich noch steigerte, als der Herr Landespräsident mit folgenden Worten die Verfammlung beehrte: Verehrte Versammlung! Es möge bei diesem feierlichen Anlasse auch mir gestattet sein, einige Worte zu sprechen, um nämlich zunächst die geehrte Firma Samassa zu dem schönen und seltenen Feste, welches dieselbe heute begeht, herzlich zu beglückwünschen. Es ist das das Jubelfest des 125jährigen Bestandes der nun k. und l. Hof-Glockcugießerci dieser Firma. Dass aber diese Anstalt, welche eine Zierde der krainischen Industrie ist und der-! selben zur Ehre gereicht, schon so viele Jahre besteht und dass sie, wie wir eben gehört, viele Erfolge aufzuweifen hat, das ist, glaube ich, hauptsächlich dem Umstände zu verdanken, dass hier stets der gute alte, echt österreichische und echt patriotische Geist herrscht, ist weiter zu verdanken dem immer einträchtigen und harmonischen Zusammenwirken zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer — ja wohl, harmonisch war und ist — was ich mit besonderer Befriedigung constatiere — dieses Zusammenwirken, wie leben harmonisch das Geläute ist der vielen tausend hier erzeugten Glocken, welches in Main und in den benachbarten Kronländern und auch in Niederösterreich von hundert Gotteshäusern herabtönt und Gottes Ehre weithin »verkündigt. Und dass solche Erfolge an dieser Stelle erzielt wurden, ist übrigens zum großen Theile das Verdienst auch eines Mannes, den ich hier unter den Versammelten sehe: es ist das der Guss meist er dieser Anstalt, Herr Alois Eberle, ein Mann, der, wie die Chronik der Anstalt berichtet, allein bei 2800 Glocken ! gegossen, der durch 36 Jahre dem Hause Samassa stets, seine Treue und Anhänglichkeit bewiesen hat, ein Ehrenmann, der sich der allgemeinen Achtung erfreut. Die Leistungen und die Haltung dieses Mannes haben auch an Allerhöchster Stelle Anerkennung gefunden: ich bin nämlich in der angenehmen Lage, der verehrten Versammlung die erfreuliche Nachricht zu geben, dass Seine k. und k. Apostolische Majestät mit Allerhöchster Entschließung vom 16. l. M. dem Guss meist erAlois Eberle inAnerkennung seiner viel jährigen, einem und demselben Gewerbs unternehmenzuge wendeten treuen und belobten Berufswirksamkeit das goldene Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht haben. Es erfüllt mich nun mit besonderer Freude, dieses Verdienstkreuz an die Brust des wackeren Mannes zu heften. — Ich kann, indem ich Sie hiezu vom Herzen beglückwünsche, damit nur den Wunsch verbinden, Sie möchten sich dieses Zeichens kaiserlicher Huld und Gnade durch viele Jahre freuen und dabei noch viele, viele Glocken gießen, deren Geläute immer und überall Eintracht und Frieden bedeuten möge. Unter einem heftete der hochverehrte Redner das Verdienstkreuz an die Brust des Gefeierten, der. von tiefer Rührung übermannt, einige Worte des Dankes hervorbrachte indes Herr Albert Samassa für ihn und im Namen der Firma «lit folgenden Worten feinen Dank ausfprach: Hochgeehrter Herr Landespräsident'. Erlauben Sie mir, dafs ich Ihnen nicht allein im Namen des so eben Ausgezeichneten, sondern auch in meinem Namen unseren tiefgefühltesten Dank dafür ausspreche, dass Sie die Güte gehabt haben, die Verdienste dieses Arbeiterveteranen der Würdigung Sr. Majestät zu empfehlen. Es ist bereits das zweitcmal, dass einer meiner Angestellten in solcher Weise ausgezeichnet worden ist, und kann ich es daher nur mit Freuden begrüßen, dass Se. Majestät unser gnädigste Kaiser, welcher seine väterliche Liebe und Sorge allen Völkern und Ständen seines großen Reiches zuwendet, diese auch in ungclheiltem Maße dem Arbeiterstande zuwenden will, — und dass auch er die Verdienste jener Arbeiter, welche sich durch treue Pflichterfüllung in ihr.-m Berufe sowohl als auch durch ein ehreichaftes und patriotisches Auftreleu nach außen hervorthu», seiner Gnade würdiget. Da wir gerade der glorreichen Regierung Sr Majestät unseres gnädigsten Kaisers das Insleben-treten der wichtigsten Institutionen zum Schutze der Arbeiter zu verdanken haben und sicher zu erwarten ist, dass diese sich in. Laufe der Zeit noch we.ter vervollkommnen werden, so müssen wir nur wünschen, dass dieser Ausgleich divergierender Interessen sich in allrr Ruhe zum Wohle unseres Vaterlandes vollziehe und dass uns die gütige Vorsehung Se. Majestät unseren allgeliebten Kaiser noch recht lange in ungeschwächter Thatkraft erhalten möchte. Und fo labe ich Sie ein, mit mir in den Ruf einzustimmen: Gott echalte, — Gott beschütze unseren gnädigsten Kaiser! Hoch! Hoch! Hoch! Diese Aufforderung fand begeisterten Wieberhall bei der Versammlung, die in brausende Hochrufe ausbrach; von allen Seiten wurde der Ausgezeichnete herzlichst beglückwünscht und die besten Wünsche dem Chef der Firma zu dem selten schönen Ehrentage dargebracht. Die ungetrübten Ergüsse echter Begeisterung, getragen von dem allgemeinen Jubel des Freudentaa.es, fanden ihre Fortfetzung bei dem Festmahle, das den Arbeitern seitens der Firma veranstaltet wurde und das von Herrn Albert Samassa mit einem Toaste auf die wackeren Mithelfer und Mitbegründer des Ruhmes der Firma und mit der freudigen Mittheilung eröffnet wurde, dass er in dankbarer Würdigung der Verdienste seiner Arbeiter zur Gründung eines Witwen- und Waisen« Pensionsfondes den Betrag von 1000 Gulden als Gründungscapital spende, In schlichten, doch nicht minder herzbewegenden Worten, statteten cinzelne Vertreter der Arbeiterschaft ihren Dank ab. hiebei der väterlichen Fürsorge des hochgeehrten Chefs gedenkend, dem die Arbeiter ein behagliches Dasein verdanken. Im engeren Familienkreise fand ein Festdiner statt, dem mehrere Freunde des Hauses beiwohnten und die Arbeiterveteranen Eberle sowie Strel beigezogen waren, wobei es an begeisterten Trink- und Dantessprüchen nicht mangelte. Die Werlführer und Arbeiter zogen sammt Familien nach 4 Uhr nachmittags in hellen Scharen in Koslers Brä'uhausgarten, allwo die Muniftcenz ihres Chefs für leibliche Genüsse in Hülle und Fülle gesorgt hatte und in freudigster Stimmung bei Gesang, Musik und Tanz, gemüthlicher Unterhaltung durch mehrere Redner darauf hingewiefen wurde, wie sehr sich Arbeitsgeber und Arbeiter als ein Ganzes, getragen von dem Gefühle der Zusammengehörigkeit, fühlen. Dem Sohne des Chefs, Herrn Max Samassa, der hicbei seinen Vater vertrat, wurden durch tausenderlei Kundgebungen die Sympathien seiner Untergebenen für sein Haus und seine Familie offenbart, die alle in dem innigen Wunsche ausklangen: «Gott bewahre das Haus.» ^. — (Auch eine üble Gewohnheit.) In den öffentlichen Blättern wurde bereits ganz berechtigter Weise auf das Unappetitliche, ja Schädliche des Abdrückens der I Gebäcksstücke aufmerksam gemacht. Im Anschlüsse daran möchten wir auf einen anderen, nicht minder unappetitlichen und gewiss auch schädlichen Gebrauch hinweisen, der kaum in einem anderen Lande vorkommen dürfte. Es herrscht bei uns nämlich fast allgemein die Unsitte, dass jeder, der sich eine Cigarre kauft, dieselbe an der Spitze drückt. Wer jemals Gelegenheit zu beobachten hat, wie viele Finger, und oft was für Finger, an der Cigarre herumdrücken, dem wird gewiss die Lust vergehen, eine solche in den Mund zu nehmen. Abgesehen von dem Unappetitlichen dieses Gebrauches werden die Cigarren, wenn sie trocken sind, durch das Abdrücken ruiniert, und der Verschleiher erleidet dadurch jährlich nicht unbedeutenden , Schaden. Wie bei der Gebäcksabgabe könnte auch bei den Trafikanten die Anordnung getroffen und dieselben ver« halten werden, die Cigarren nach Wunsch des Kunden licht, braun, dunkel, ohne die Spitze zu berühren, dem Kistchen zu entnehmen und dem Kunden vorzulegen. —(Fischzuchtanstalt inStudenz.) Mehrere Landtagsabgeordnete besuchten am 21. d. M. unter der Führung der Herren Dr. Papez" und Prof. Franke die Anlagen für künstliche Fischzucht in Studenz und hatten Gelegenheit, sich fowohl über die Zweckmäßigkeit derselben als über die gebotenen günstigen natürlichen Bedingungen Einsicht zu verschaffen. Die Anstalt ist mit sichtlicher Liebe und großem Fleiße geleitet und verspricht für das ganze Land eine segensreiche Wirksamkeit zu entfalten. Es wird möglich sein, schon im nächsten Jahre Setzlinge der edelsten Fischgattungen. wie der Saiblinge, der Nach-, Barsch- und amerikanischen Regenbogen-Forellen, abzugeben. Nach Vollendung des Rundganges um die Teiche und Futtergruuen. wobei Herr Dr. Papez und Prof. Franke bereitwillig jede gewünschte Auskunft ertheilten, besichtigten die Abgeordneten auch die Landeö-Irrenanstalt. Herr Dr. Ritter von Blei weis geleitete sie zuvorkommend durch die Räume der Anstalt. d,e ,n ihrer Sauberkeit und ihren wohlgepstealen Anlagen e.nen recht vorteilhaften Eindruck machte. Le.der erwe.st s.e sich als viel zu klein, um allen an sie gestellten Anforderungen genilgen 'zu können und wird über kurz oder lang eme «er^ ^ ^ aeordneten des krainischen Landtages besichtigten am verfangenen Donnerstag das neue Landcslheater in allen seinen Theilen. Hier waren es die Herren Dr. Schaber und Ingenieur Hrask^, die auss eingehendste alle Einrichtungen erklärten und aus die ZwecknMaM des ganzen Baues ausmerlsam machten, wovei die neuesten Ersahrungen und HiliM'ütel der Technik zur Anwendung gelangten. Das Theater mit ^ewer glänzenden, stilgerechten Facade, dem prächtigen ZnMuenaum, den bequemen Laibachc Zeitung «r. 219. 1896 26. SeptemberiM^ Sitzen und Einrichtungen stellt sich als ein vornehmer, harmonischer Nau dar, welcher der Stadt Laibach zur großen Zierde gereicht. Die Abgeordneten verließen mit hoher Befriedigung über das Gesehene das schöne Haus, nur wünschend, es möge sich stets eines zahlreichen Ve« suches erfreuen. — (Radwettfahren Wien-Triest.) Unter brausendem Jubel einer unabsehbaren Menge von Zuschauern fuhr gestern der Wiener Rennfahrer Sobotka vom Wiener Radfahrerclub «Wanderlust», geführt vom Meisterfahrer des Laibacher Bicycle-Clubs Herrn Rudolf N a y erj, beim 2 - 6 Kilometer auf der Opcinastraße nächst Trieft als Sieger durch das Ziel, nachdem er die ungeheure Strecke von 500 Kilometer in der Zeit von 28 Stunden 45 Secunden zurückgelegt und damit einen prächtigen Record geschaffen hatte. Nach 35 Secunden folgte Wokurla (Wien) in 28 Stunden. 1 Minute, 20 Secunden; als dritter kam Fischer aus München in 28 Stunden, 25 Minuten und 10 Secunden; dann Trinkaus («Wanderer», Wien) in 28 Stunden, 51 Minuten und 2 Secunden; Lugert (Wiener Ciclysten-Club) in 29 Stunden, 17 Minuten; Nach-mann (München) 29 Stunden, 24 Minuten und 28 Secunden und Blumauer (Pischelsdorf) in 31 Stunden, 28 Minuten und 1 Secunde. Von 21 Gemeldeten hatten Samstag um 10 Uhr vormittags 15 Herren Wien verlassen. Anfangs in dicht geschlossenen Reihen fahrend, löste sich die Schar bald in Gruppen auf, die sich alsdann gegenseitig in Geschwindigkeit überboten. Um 7 Uhr abends, also nach neunstündiger Fahrzeit, waren bereits 9 Fahrer in Graz eingetroffen. Nach lurzem Aufenthalte sehten dieselben die Reise nach Trieft fort. Gestern um 5 Uhr 38 Minuten früh wurde der Wiener Radfahrer Sobotka als Erster von der Control-stelle Trojana telegraphisch Hieher gemeldet, und zwei Stunden vier Minuten später fuhr derselbe, jubelnd empfangen, in der Centrale Laibach ein. Nachdem Sobotka nach zurückgelegten 400 Kilometern anstrengenden Weges hier bereits ziemlich erschöpft war, wurde ihm Herr Bayer vom Laibacher Bicycle-Club zur Begleitung bis Trieft beigegeben. In größeren und kleineren Zwischenräumen trafen nun die Renner, meistens bewunderungswürdig frisch, in unserer Stadt ein, wurden in der Erfrischung« > station Laibach gelabt und verliehen diese, um ihren noch 102 Kilometer entfernten Ziele zuzueilen. — (Zur Agricultur-Statistik.) Nach einer von dem l. k. Ackerbauministerium veröffentlichten Zusammenstellung betrug die gesammte Ackerlandstäche Oesterreichs im Jahre 1891 10.623,812 Hektar. Davon entfallen auf Niederösterreich 860.514, Oberösterreich 420.453, Salzburg 65.621, Steiermark 423.148, Kärnten 141.559, Krain 147.383, Nordtirol 79.356, Südtirol 56.623, Vorarlberg 7864, Böhmen 2,625.402, Mähren 1,217.518, Schlesien 255.335, Westgalizien 1,202.028, Ostgalizien 2,601.515, Vulovina 288.351. Görz und Gradiska 40,352, Trieft 768, Istrien 56.938, Dalmatien 133.084 Hektar. Der angebauten Frucht nach nach nahm Roggen den grüßten Theil der Ackerbaufläche in Anspruch, nämlich 1,938.724 Hektar, dann folgen Hafer mit 1.893.654, Gerste mit 1,139.514. Weizen mit 1,112.024, Kartoffeln mit 1.087.557, Kleeheu mit 864.453. Mais mit 370.449, Hülsen-srüchte mit 245.799. Zuckerrüben mit 251.597, Mengfutter mit 161.292, Futterrüben mit 103.890 Hektar. Das gesammte Weinland repräsentierte eine Fläche von 245.339 Hektar. Die Hopsencullur nahm eine Fläche von 14.850 Hektar in Anspruch, davon in Böhmen 10.317. Die eigentlichen Wiesen umfassten ein Areal von 2,883.256 Hektar, die Rapscultur absorbierte eine Gesammtfläche von 29.558 Hektar. * (Ein aufregendes Gerücht.) Vorgestern mittags kam von der Martinsstraße ein Vauernwagen nach Laibach gefahren, auf welchem zwei Gendarmen und eine einem primitiven Sarg allerdings nicht ganz unähnliche Kiste sich befanden. Da auf dem Wagen ein schwarzes Fähnchen befestigt war und in einiger Entfernung zufällig ein hiesiger Arzt daherkam, der Wagen überdies die Richtung gegen St. Christoph nahm, wichen die dem Wagen begegnenden Passanten entsehl zur Seite, und im nächsten Moment verbreitete sich das Gerücht von einem Cholera-Todesfalle in Laibach. Eingeholten Informationen zufolge handelte es sich jedoch keineswegs um den Transport eines an der Cholera Verstorbenen, sondern um einen Dynamit- Transport. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der 36. Iahreswoche, d. i. vom 11. bis 17. September, ereigneten sich in der Stadtgcmeinde Laibach 13 Lebendgeburten (21 9"/^), 1 Todtgcburt und 15 Todesfälle (25-4 °/<>„). unter den letzteren 6 in Krankenanstalten. Von den Verstorbenen waren 5 ortsfremd. 3 Personen starben an Tuberculose, je 1 an der Ruhr. an Diphthe-ritis, Magenkatarrh und Altersschwäche, 8 an mehreren Krankheiten. Infectiöse Erkrankungen wurden gemeldet: je 8 an Keuchhusten und an der Ruhr, 4 an Diphtheritis. — (Ein wüthender Ochs.) Aus Tscherncmbl berichtet man uns, dass in der Ortschaft Finke ein der Maria GirNe gehöriger, 1'/« Jahre alter Ochs plötzlich erkrankte; derselbe brüllte unaufhörlich, stieß mit den Dörnern um slch, nahm leine Nahrung zu sich, geiferte stark aus dem Maule, gieng auf Menschen los und geberdete sich beim Anblicke eines Hundes oder einer Katze besonders heftig, so dass er nur mit großer Mühe in Gewahrsam gebracht werden konnte. Der herbeigerufene Amtsthierarzt, welcher bei der Untersuchung an dem Ochsen zwei vernarbte Bisswunden vorfand, constatierte, dass derselbe mit der Wuthkrantheit behaftet sei und zweifellos von einem als wüthend getödteten Hunde, welcher vor sechs Wochen die Ortschaft durchstreifte, gebissen wurde. Bevor der herbeigeholte Wasenmeister eintraf, verendete das Thier 24 Stnnden nach der Erkrankung. — (Zelte in der Armee.) Eine wichtige Neuerung steht unserer Armee bevor; es handelt sich um die Einführung einer Zeltgattung, welche, wie man der «Reichswehr» schreibt, an Verwendbarkeit und Handlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Einem Officior unserer Armee ist es geglückt, ein tragbares Zelt zu con-struieren, das sich bei seiner Erprobung aufs allerbeste bewährt hat. — (Gegen die Cholera.) Die Gefahr dieser gefährlichen Krankheit erkennend, werden in allen größeren Landstädten die möglichsten Vorkehrungen zur Abwendung des Uebels getroffen, und es gehen uns diesfalls heute aus Neumarktl, Krainburg und Gurtfeld Berichte zu, laut welchen Vertretungen dieser Gemeinden transportable Thurnfteld'sche Dampf-Desinfectiansapparale bestellt haben. — (Spende.) Herr Albert Samassa hat aus Anlass der Feier des ununterbrochenen 125jährigen Betriebes der Laibacher Glockengießerei den Betrag von 150 fl. zur Vertheilung am 25. d. M. im städtischen Armenhause dem Stadtmagistrate übergeben. Diese hochherzige Spende wurde gestern mittags unter die dankerfüllten Bewohner des städtischen Armenhauses vertheilt. — (Börsen st euer.) Die Gesetze, betreffend die Effeclenumsatzsteuer, sowie die Stempelgebüren von ausländischen Wertpapieren erhielten am 18. September die kaiserliche Sanction und sollen am 1. Jänner 1893 in Kraft treten. — (Typhus.) Aus Innerlrain wird uns geschrieben, dass im Dorfe Koce, Gemeinde Slavina, seit acht Tagen sieben Personen an Typhus erkrankt und von denselben zwei bereits gestorben sind. — (Militärisches) In den letzten Tagen fanden in Laibach die Officiersprüfungen der Einjährig-Freiwilligen statt. Sämmtliche 39 Aspiranten haben die Prü« fung mit gutem Erfolge abgelegt._____________________ Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 25. September. Se. Majestät der Kaiser, der Grohherzog von Toscana und Prinz Leopold von Vaiern sind heute früh aus Gödöllö hier eingetroffen. Wien, 25. September. Die Regierung hat die ärztliche Revision der Reifenden aus Rumänien und des Gepäckes derselben in den Stationen Itzlany und Nowoselitz angeordnet. Aerztliche Revisionsstationen wurden in Oswiecim, Dziedzitz, Vielitz und Saybusch errichtet; die kleineren Stationen wurden gesperrt. Ferner werden ärztliche Revisionsstationen an allen Eisenbahn» lnotenpunkten Galiziens und der Vukovina errichtet. Innsbruck, 25. September. Die italienischen Stadtgemeinden wählten sämmtliche sechs früheren liberalen Landtags-Abgeordneten wieder. Lemberg, 25. September. Kein Bezirk der Provinz meldete bisher einen neuen Cholerafall. Die Meldung der Blätter von verdächtigen Erkrankungen in Nzeszow und von einem Cholera-Todesfall in Saybusch ist erfunden. zkrakau, 24. September. Bis heute vormittags sind zwei Cholerakranke im Lazarethe verblieben. Gestern sind nach übermäßigem Obstgenuss 4 Perfonen erkrankt, von welchen keine gestorben ist. In Wolowiec ist ebenfalls kein neuer Erkrankungsfall vorgekommen. Hamburg, 25. September. Die Epidemie nimmt bedeutend ab. Gestern sind 115 Erkrankungen nnd 56 Todesfälle vorgekommen. Angelommcue Fremde. Am 23. September. Hotel Stadt Wicn. Karr. Heidelberger, Müller, Reis., Schwerih, Liebmau, Moth und Gcbhard, Kaufltc., Wien. — Wohlfarth, Trieft. — Pfau, Polizei-Inspector. und Schmill, Hausbesitzer, lÄraz. — Snwle, Handelsmanns»Gattin, s Sohn, Lichtrnwald. Nilchelmi, Oberst, s. Frau, Pola. — Harris, Reis., London. Hotel Elefant. Göber, Eule, Kfm.; Dr. Murto, Twoboda, Vanm, Ttrücler, Privatier, und Hochcgger, Realitäteubcscher, Wien.! — Pretner nnd Vntt. Reis., Trieft. — Pöschl, Student, Kla- l genfurt. — Maricl, Oberstlieutenant, Graz. — Dr. Leopolbcr, ^ Bczirlsarzt. s. Frau, Essenfeldcu. — Rabas. Ingenieur. Weir.el> bura.. -^ Hofbauer, fiirstb. Verwalter, Oberburg. - Nntii! mit Familie, Selce. — Iodl, Kfm.. Vrünn. - Adam. Rittmeister. 1. Familie. Budwcis. — Kosar, Dobrava. — Masaryl Uni' uersitäts-Professor. Prag. — Pospisil. Piuguente. Hotel Vaicrischcr Hof. Dobravc und Krizel. Asp. — Schneller, Klosterneuburg. — Weis;, Klagenfurt. — Eadnit, Bescher'! s. Frau uud Schwägerin, Saubrüctc bei Cilli. — Fink sammt Tochter. Gottschee. Hotel Siidbahllhof. Custriu, Beamter, s. Familie; Wasiermann, Inspector, Trieft. — Klement. l. und f. Hanptmann, s. Familie, Wicn. — Krapsek. Private, Pettau. — Ketolnil, Villach. Gasthof Kaiser U0« Oesterreich. Sever, Velovar. — Chanvath, Jurist, Wien. — Eggcr s. Schwester, Marburg. - Chalupnil, Reis,, Prag. - Klopcil', Kaplan, glitsch. ~ Kozelj, Seelsorger, Ricmanje. An> 24. September. Hotel Eltsant. Lüwenberg, Privat, s. Frau; Lamas«! A", brmi, Procurist ; Icllaöic u. Mautner, Me.! Eule, ."" u. Rindslopf, Reis., Wien. — Koch ,,. Pechmanel, ^pew ^ sängerin. Graz. — Vuzzi, Privat, s. Frau. Kaltendru»^ Fischer. Kfm., Budapest. — Dr. Kenda. Wippach. - " h ninger, Inspector, s. Frau. Trieft, — Koren, Pfarrer, « ^ Hackenberger, Beamter, Pressburg. «,^,, Hotel Stadt Wien. Vajda: Stewu. Kfm,, Wien. ^ 6'" ^. Privatier, s. Frau: Horn, Ulcalur. Wohlfart, Trieft. -^ A ^ wald. Kfm.. Budapest. — Kubatt). Kfm.. Braunau. -^«^ vcc, Seiscnberg. — Dereani. Med., Graz. — Kulav:c, Vy Commissar, s. Familie, Zara - Nicoletti und ?^"'A'M, mons. — Calliano, Schauspieler, f. Frau, Mödlillg.^ n»^, Zollamts'Ofsicial, Canale. — Wogriuz, Zimmerluelstn^ , - Woltritsch s. Frau. Gi>rz. — Medved. Privatier. Klag^. Hotel Südbahnhof. Filipic, Postbeamter, s. Frau. Vrucl.^^ « Privatisr, «aase. — Bergant, Lehrer, St. Martin. -^ ^ ' Pola. «.zhch Msthof Kaiser von Oesterreich. Zsimsky. Concerlmelster, "> — Pcholuil, Besitzer. Gloggowitz. M Hotel Vaierischer Hof. Handler, Besihcrs.Sohn, Kosler» ^ s. Sohn. Stubing. Verstorbene. .. Den 23. September. Franz Ierina, HausM Sohn. 1l Mon., Ttadtwaldstraße III. Ruhr. ^Mri' Den 24. September. Victor Rabitsch, ^'"^ Sohn, III Tage, Ziegelstraße 33. Darmlatarrh. ^-"^.«,M hovc. Bealntens'Witwe, 72 I., Romerstrahe 1, ^"'^^»l^ - Ferdinand Lap. Schuhmachers-Sohn, 4 Mon., M" ^<" Z?. Fraisen. - Anton Pecnit. Tischler, 29 I.. Peter^rn» Tuberculose. .^ie»^ Den 25. September. Franz Ham, Postamt' Sohn, 7 Mon., Petersdamm 65, Fraisen. Volkswirtschaftliches. Laibllch, 24. September. Auf dem heutigen Marlte si" ^ schienen: 5 Wagen mit Getreide, 12 Wagen mit Heu u"° 18 Wagen und 2 Schiffe mit Holz, Durchschnitts.Preise. —Älss^M Mlt.- Mgz.< « lr ^ st ! lr, fl, ! lr, ^ili^ Weizen pr. Heltolit. 6 23 6 ft» Butter pr. Kilo . . 4 ^ Korn » 5 85 5 36 Eier pr. Stück - - "" ,«^ Gerste » 4 55 3 84 Milch pr. Liter. - „^ ^ Hafer . 2^76 2 73 Rindfleisch pr. Kilo ^ ° ^, ^ Halbfrucht . ----------------Kalbfleisch ' ^^ Heiden » 6 4 l> 2? Schweinefleisch » ^a^-^ Hirse » 5 4 4 78 Schöpsenfleisch ' ?g^ Kuluruz . 4 40 4 88 Hähndel pr. Stiick ^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 77-------Tauben » < uß ^ Linsen pr. Meterctr. ll)-------Heu pr. M.'Ctr. > j^a ^ Erbsen . lO-------Stroh » . - !"" ^ Fisolen . 8- - Holz. hartes pr. 5^ Rindsschmalz Kilo - 94 —,— Klafter <^>^ Schweineschmalz» -68-------—weiches, » ^24^" Speck, frisch . - 56-------Wein,roth.,i00Lit. ^ -^ — geräuchert » 64-------— Weiher, » ^^^^ Lottoziehungen vom 24. September. Wien: 36 «9 48 50 56. Graz: 60 77 26 76 7^^, Meteorologische Beobachtungen inöaib< 8 -I KZ? AE «nficht, Zeß ^ ^lt7Mg^?Ä^9^-N^)------w^nWV-'^^M o0" 24 2 . N. 735 0 23-6 NO. schwach heltel U »M. 735 8 16 8 W. schwach thl'lw^^^ 7Ü.Mg. 737 2 14 6 windstill ^ ?^lv. M^ 25. 2 . N. 736 9 23-2 0. schwach thn ". v" M 9 . Ub. 7380 164 W. schwach thnlw^' Den 24. Septenlber nwraeus Nebel, dann ^Atel'U, ?lbend dunkles Gcwöllc aus W. vorübergehend, dann ^ ^' Abeudroth, steruenhellc Nacht, Welterleuchten "' . Aiinc" 25. September morgens Nebel, dann leicht bcw"'", ^ M schein; nachmittags nach 3 Uhr dunllcs Gewölle, "" ^ M' NO. ziehend, dann stürmischer NO., lurze Zeit ""l> . „„hM"" Regcn.iiissc, schwaches Gewitter, beiläufig ciuc l2tu>l" j^> V Regenbogen, theilweisc Ausheitcrung. — Das ^" iehM Temperatur an den beiden Tagen 18 l ° und 18 1 ' ^ weise um 42° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I, Naalik^^sü Zur AnHgabe int. gelangt: Band I, II und III von ^ , Levstikovi zbrani spisl> Urficlil Franölftek Leveo. s Levstiks gesammelte Schriften werdc" Bände umfassen. nsc'1' Subscriptionspreis für alle ,r> Hände b1" -^.tf), ö. W. fl. 10-50, in Leinen gebiind.sni «•. ,|ftl>ei" in Halbfranz II. 14-50, in Kalbleder, Wsi" einband, fl. lfr50. . yerlftßs' Subscriptioneti niinint entgegen die baiidliing _, lg. v. Kleinmayr & Fed.Bam*er8 Sucher Zeitunll Nr li19 1897 26. September 189». Course an der Wiener Börse vom 24. September 1892. ^ dem off«^ 5°«^«« 5,. . «eld Ware „. Zlaat5.Znleh,n. «,3^^'",» Noten 9« 3, 9« 6. 3l3°^°.«w'.' 25° fl'^.^ ^° . .«.""si. ,405« ,<,. ^««^..^^°^ ^7/.^ «»«>... ' ^00 40 ln,,«< G«lb war, Grundenll.'Gbligllllontn (fill 1W fi, LM,). -^ gallzOche...... l0« ?ü loü 75 5°/« mährische...... —-— — — !>°/n K-raln „nb »Osleuland . . — — — — 5°/, »ieb«lMeirelch! Il3 L!> Kto. «nle!h, >«7» . . lW - lOU'l^ «»lrhen del «tabt Gbrz . . «,9 — :w — «nlehe« d. Stadlaemeiüde Wc!,( bello». »«/, «»'------------ Psllndblies» (für loo fi,). Vobencr. all«, «ft. 4"/, «. . il? «, l,. blo. 4V,°/<>. . l«1 «H l« >l» dlo, dk> dt°.Piüm,,<3ch»N>v«lchl. L°/° ,l!i - >,«ü< 0eft. Hxpolhelenbanl lttj. 50«/, 9» « »5 «0le «^ deUo » 4«/„ . . »9 70 ltX»»« betto 50jHhr. » 4«/« . . »S-7N l0U 20 Pllorllät«'Gblilll»l — Valizlsche ttarl>Ludwig «ahn «u«. 1»81 8 fl, V. 4>/,«/„ . — — —'— «elb W»r» Oestcrr, Nolbwestba,»!! . . . lN7 l" «'« >" l»taa<«bahn....... ^»!>!"' >««'<" Vüdbahli i^ »"/,...... z<« - 14!»' » k ü°/„..... lü8 »« '-« ">' Ung..,«l ^. Nahn..... loz sz lUA S!, Ylulrs» Los« (pti Ltücl), Clebtt'llle >W fl...... lU» — >»"^' Clary ^ose 4« fi...... k.4 - 5>4 "' 4"/„ Do!,a»°Damps!ch, ,00 fi. . lüll-b, l^« "' Lalbachsl Pr«m..«n,eh. »<> fi. « - l» "' Olcner Lose 40 fi..... 54 — ob'. PalssN L°s<> 4« fi...... 23 — 54 - >«olh„! «reuz, «st.Gel v . lO fi. Salm Lose 4o fl...... K'!'»'' 6« "^ 3t.°«!,,oi« Lust 40 fi. . . . «5 ü« s'2'bc» Waldslsln llose »n fl..... »« » ^'" wwt>!lch'Giäh-L°lf L<> fl. . "" " Vew.'Lch. d. 3"/^ Pläm,-Schult» verschr. b« Nobenciediielnstalt «^ »» — Kanll'Actl« (pel Ltücl). «l,gl° 0st, Aanl»n<>fi.s<»°/„». . lbL « fl. E. 40°/o »i'« ' ^" " Clbt, Nnst. f. Ha»d. U. G. ISUfl. 3«! ?ü 3l» 7!" «tiebilbanl. «llg. una. 200fl. .352 35« b« Dspostttnbllül, «ll«,, «W fi. . «l>/ — »0» — «»compt,.»tl., !)>blvst., 5l>0 fi, <^L5> — «2« - Glro»u,lassen»., «Men««»fi. «N — ?li ---------------'" Geld V' ". . . »» l«li'75 Allit« von Zransport. VnltNtthMUNgtll lpel i-tück). «Iblechl'Vahn 2"« fi, Lllbrr . »<-'- «3- l!lf»lb.ssium°n. Nahn 20« fl. V. «"" i!. 2, Aorbbahn 15<> fl. . . l»< - ^ "4 5,» . Wsftbahn !«>s. fl. . . 33« - 38« - 0u«b!!t!,iHdcc ckj, 5lX, fi. CM. 1"75 l<,?b bt° >". U.) 20« N. . 44i!— ^5 Donau. D2Mp«chlMahrt ^ Vcl„ OeNell. 50U fi. EM. . . .327- 381- Dlau°V!,(N.'Db.-Z.)2Nl»fl.S. l»9'>5 20.^5 Du-.V«denb..E!s.-Ä, 2 fl. V. -' -^ »Hw»nb,.!>i°idb.,o«Nfi.CW. l?9<> 2»<.'' «?! L°rl«uvw. «. 324 50 »l!-.-. Vla°'Dul« »lcnb. l50 fi S«ll>. ^2 «<> »» b-' Hlaatieilenbahn 20« fi. T 293 - Lüdwhn 20« fl, Nllbel , . »5 "<> 1"' - immnmtl ^. . neue Wl., Pr<°c!l2l!. ^. ^ U-,?«a^"!l'!knb. ^<«! ft'Sllbtl ,»9 ?ü i0l'. 25 »e!d Ware U»g. Aorboslbal,!! ü<>l> ft, Lilbel »9?' «»7 40 Una,Westb,(Na°b-Maz)i!0<'ftüö, ll"'!i!i l99 75 )ndu!lrik«Hrtien - und Ct°hl-Inb, !ii W!cil ,,»uft...... ?"^ "/' " lt,!s„l>ahnw,°Le- 5»< > .?cl.l«8,ll«llbl.. Papers, «<»0ft »"" " ^. ' 'iniailtl j,ul,le!!!o.-G<1 70 N. '°^ ' '°° " W°Nrn!.°H .Olsl.!»>ll>lc,!l<>afi, »>» - »»" ' ^agnm.Lechllnsl,. «lllz. iuPess ^,^ ^.^ W:. U°uae"' - »« — truische Plä^e...... lAA lAA ^»l!«........ 4? 5». 4? b?» Paluten. Dumten........ 5«» 57», 20 ^raiiciLtllcke..... »'5<>. 95» D,.>Nchs N?lch»b»"f»°ten . . 5»?7. 58 »5 P-p<«-i lXiibel...... l-2<>^ l'!ll ^^ulie.' e|'efä|'?h'\slsljlRn<;he- zum A^n-P recl*» kRnn eeriind r,^lllllt« «lauernde, gute Stellung h? An8ahi v'*W11- Ausführliche OITerte >r feifujTwr a" die Administration ft"~~------K:__«ur gegen Inseratenschein. Gp«ndlichepCÄr ? Zitherunterricht (*85ij"C:; -- (4018> * fit. 5299. Na, - ^"gl&S- S^K?!, **< da se je poslavil > nLovi 'eu iss Kerala, <«i-tfasl°Pnikom i no/nanim dediöem in I -Se je «I fttorJ|im ad ad««», ler •^5299tll0kz^e 24. avgusta 1892, ÜLa;&k1892 SOdiŠCe V Liliji dne (4sS^E5—-------------------- V> St. 7180. S^iki«M?Kd?difie»n in pravnim na-r*Sedinat ,nih uP^kov: Mari-. L °Sebi Jo» f "e ^ kuralor ad aclum 0HiSo «6 /aHntl GjU"lne'Ja v Bi.st.rici l0ki * dn, ?iemu doslavi'i ^ažheni Hi °-kr l;:-avgustal892.s'-öiö3. ^rici dnpkoajno »orfišèe v Ilimki Zlvei^^ Nr. 5944. 3'W ub. September 1892 >eite 7 "°""'"ags wird Hiergerichts GeH""e Fnlbirtnng der Vch'tz- August iM^"''^^ Adelsberg, am ^^117^-------------- ^tii^ Nr. 2428. ? 10 ^ September 1892 ^>itt" ' ^"uttags wird Hiergerichts Ü dcs B "' Feilbietung de? Rea- I ^inla? ^ ?^"'«k von Nadajne- 3n z. k. N. "l?'lelo stattfinden, ^iirz N^"^ ^belsberg am Zur ^Ln«orn,l>e ist g^Ist««'1"' Band I, II und III von Levstikovi zbrani spisi. Uie.iii Franèišek Levee. Levstiks gesammelte Scluilien werden h Bände umfassen, und zwar: Band I.: Pesni — Ode in ctegije - Sonclje — Romance, balade in legende — Toi maè. Band II : Otroèje ipre v p.'-scneah — RazliCnc poczijo — Zabavljice in pu<5ice — Je«a na Parnäs — Ljudski dlas -- Kraijt-dvorski rokopis — Tolinaè. Band III.: Povesti, pravljice in pripovedke -- Polop^i -- Zgodovinski spisi — Knjižcvno-zgodovinski spisi. — lolmac. Band IV.: Kritike in znanstvene razprav«:. Band V.: Doneski k slovenskemu jezikoslovju. SiibRcriptionsprcis für all« ft Bände broschiert ü. W fl. 10-50, in Leinen gebunden fl. 13 50, in Hallisranz fl. 14 50, in KalbU'do.r, Li«l>-haberoinband, fl. 15'50. Subscriptionen nimmt entgegen die Verlagsbandlung Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bam berg in Laibacii. (3977) 3-1 St- 5663' Oklic. Z orllokom z dne 28. februvarja 1892, fttev. 1229, dovoljena in |>otcm 7. odlokom z dne 10 mnja 18W, fil. 3176, zaèasno uHtavljcna prva in druga izvršilna dražba zomljiš(M vložtM šl. 110 davène obèine Ko/ai-Ä« « pri-tiklinaini, cenjenega na 2847 gold, se zopet odredf na dneva I 1 9. oktonra in 2 3. n o v e m b r a 18 9 2. l, vsakikrat ob 10. uri dopoldtie pri tem sodiSèi s pristavkom dovolituega od-loka. C. kr. okrajno sodisöe v Loži dne 17. avgusla 1892. (4328) 3-1 Nr. 6237. Zweite exec. Feilbietunfl. Am 29. September 1892 um 10 Uhr vormittags wird hiergcrichts die zweite executive Feilbiet.mg der Vesch-und Geuussrechte auf den Malüaten d s Iofef Srebotuak von Luegg Emlagu ZZ. 110 und 162der Cawstralgemcmde Vukujo stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsbcrg am 4. August 1892. "(4227)8—1 St. 2772. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v V6likih Lašièah naznanja: Na prosnjo go.sp. Malije Hoèevarja 1 iz V61ikih LaSiè ne je s tusodnim ort- lokom /. dne 9. maja 1892, šf. 1913, na dan 8. julija 1892 odloèena druga izvršilna dražba Jane/.u Usniku v Dol-sakih St. 3 lastnega poseatva na d «n 4. n o v e m b r a 1 8 9 2. 1. ob lü. uri (iopoldne pri lein koiüscj s poprejsnjim dnstavkom preslavila. C. kr. okrajno sodišèo v Velikih Lašièah dne 5. julija 1892. (3946)3—1 ftt. 5073. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Ribnici naznanja, da sc je na prošnjo Jožefa Benèine iz Relij äl, 24 proti Janezu Knausu iz Hriba Stov. 36 v izterjanje terjatve 57 gold, s pr. u plaöilnega povelja z dne 28. avgusta 1891, Sf.5382, dovolila izvräilna dražba na 1070 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložna št. 69 zcmljiske knjige. /a to izvršitev odrejena sla dva röka, in sio.er prvi na dan 28. ok to bra in drugi na dan 2 5. novembra 1.89 2. 1., vsakikral ob 11. uri dopoldne pri tern sodiftèi s prislavkorn, da se bode to posestvo pri prvem r6ku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa tudi pod isto oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiäke knjige se morejo v na-vadnib uradnih urah pri tern sodisci | upogledali. G. kr. okrajno sodi.^èe v Ribnici dne 29. avgusla 1892. I (4238) 3—1 Nr. 6181. Rcassunlierunli zweiter ezecutiucr Feilbietmiff. Voin k. k. Bezirksgerichte Illyrisch-Fnstl'itz wird bekannt gemacht: Es sci nber Ansuchen des Josef DomladiH von Feistritz die mit dies-gerichllichem Bescheide vom 10. October 1891. Z. 702^. bewilligte m,d m;t hiergerichtlichem Bescheide vom 23. Jänner 1892, Z. 493, sistierte zweite executive Feilbictnng der dcmIosef KeK von Grafen-brunn Nr. 64 gehörigen, gerichtlich auf 11130 fl. geschätzten Realität Einl. Z. 82 der Catastralgemeinde Grafcnbrunn sammt lus,