^H. Mittwoch, 15. März 1899. Jahrgang 118. Mung. ^«l In,/l' hulbjzi,^,,,^ "^Versendung: «anzMig fl. »5. halbjährig sl. ? 50. Im Comptoir: ^. ^>"ate hi,"'"» fl. 5-b«. Für die Zustellung in« Ha»« ganzjährig fl. l. - Ins«rt»lniftr«tl«n befindet stch «longreseplah Nr. », die Medaillon Varmherzigergasse Nr, 15, Vprrchstunben der Redaction von 8 bl» 10 Uhr v«> mittags. Unfranlierte Vriefe werben nicht angenommen, WanuscriPte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. " ^ftei ^^ Apostolische Majestät haben mit ?^i>ter Mllchma. "om «. März d. I. dem Ä?b°NTvi Landeshauptstadt Zara Nikolaus Erdens «s ^ ^ bas Comthurkreuz des Franz ""ergnlldigst zu verleihen geruht. » 3ei», « —------------ Majestät haben mit 2"^rstM^^"^ "°« 7- März d. I. dem T^ber' ^I. '^^ Seraphin Topic und dem ^e"z dealer Nlsmondo in Makarsla das allergnädigst zu !t3D^ haben mit Obigst ""'chlleßung vom 26. Februar d. I. ' ^ Wan^^""' geruht, dajs der außer-^i l. Kämn "l'b bevollmächtigte Minister, Nsli7^erer Karl Graf Zaluski von ^"llgarisckp ä"tweiliger Verwendung als öster-!lh^'Wii ,^A Delegierter bei der internationalen °V' ben ibn """^""s, der ägyptischen Staats-^M ViHi/^.^ner Hoheit dem Khedive ^lä^l eiilea i "rden "ster Classe und der mit bekleidete Ge- ^°^^^ ^ictor Graf Dubsty von V" Ordem ^ Nitterkreuz des königlich l'". ""is Karls 111. annehmen und tragen R.,^lne , ^—^— ^t?lter E"^?' Apostolische Majestät haben mit ^« >^"he K Z"^ ^'" 4. März d. I. dem ^ ^Nii^ «liiallz-kandesdirection in Prag ftl , ^ttsetzun. ""^l^ich der von demselben er-"l!t. '^ Ällr^ '" den dauernden Ruhestand den ^ ^eran^i c. "^s Hofrathes mit Nachsicht ""0W zu verleihen geruht. H ——_^__^__ Kaizl m,. p. ^l^^du^inister hat die im Iustizu.inisterium !'"° °" ii u ?"^" Gerichtsadjuucten Dr. Otto ^ G^N D''Ni zu Gazzolis und '"ltt. ?^ Nitt^ Emaiiuel Hellmann und """ e m« P zu Ministerial. . "»r,em Muusterlunl ernannt. Nichtamtlicher Theil. Die böhmische Sprachenfrage. Die Wiener Journale wenden der jüngsten Erklärung der «Wiener Abendpost» inbetreff der Kundgebung «aus Kreisen der deutschen Fortschrittspartei», in welcher Kundgebung die Meinung ausgesprochen wurde, die Regierung sei durch eiue Indiscretion zur Kenntnis des Programmes der Deutschen gelangt, ihre volle Aufmerksamkeit zu. Die «Neue Freie Presse» folgert aus derselben, die Regierung brauche einen verfassungsmäßigen Ausgleich, für den sie eines actionsfähigen Rcichsrathcs bedürfe. Dieser aber sei ohne Befriedigung der Deutschen nicht zu erlangen, deshalb werde jetzt diese Befriedigung versucht. In den Mittheilungen der «Wiener Abendpost» sei jedoch nur ein halbes Entgegenkommen zu erblicken. Wolle die Regierung auf den verfassungsmäßigen Weg zurückkehren, so möge sie es ganz und offen thun und den Reichsrath nicht nach der angekündigten Verfügung über die Sprachenfrage, sondern vorher befragen. Wenn die Regierung sicher sei, die mittlere Linie getroffen zu haben, so wcrde es ihr nicht schwer fallen, die verfasfungsmäßige Zustimmung des Reichsrathes zu ihrem Projecte zu erlangen. Das «Fremdenblatt» betont, dass nunmehr Licht auf die Wege gefallen sei, welche die Regierung einzuschlagen gedenke und hält es für eine Ehrenpflicht der Parteien, an dem Friedenswerke mitzuarbeiten und für das Parlament das Verdienst zu vindicieren, dass es die Wege der Verständigung eingeschlagen habe. Bis zur Ausführung des jetzt angeregten Gedankens sei wohl ein weiter Weg, allein es sei doch der feste Ent-schluss wahrzunehmen, in die sprachlichen Wirren endlich mit ordnender Kraft und in Anlehnung an die thatsächlichen Bedürfnisse einzugreifen. Damit wäre die erste Voraussetzung gegeben, um aus der alle Verhältnisse des Staates lähmenden Stagnation herauszutreten. Das «Neue Wiener Tagblatt» glaubt nicht, dass die Auseinandersetzungen der «Wiener Abendpost» allein zur Beruhigung beitragen werden. Es müsse auch noch die Erklärung der autorisierten Führer der Deutschen folgen, dass die Forderungen erfüllt feien, dass das Regierungssystem ein den Deutschen zugethanes geworden und dass der historischen Stellung der Deutschen Rechnung getragen sei. Das «Wiener Tagblatt» plaidiert für Erlassung eines Sprachengesetzes auf Grund des § 14. Das «Vaterland» deutet die Kundgebung dahin, dafs die böhmische Sprachenfrage endlich gelöst zu fein scheine. Die Ausführungen seien zweifellos auf Grund» läge der Refultate der Prager Reise des Ministerpräsidenten erfolgt. Es sei gestattet anzunehmen, dass der Ministerpräsident die Ueberzeugung gewonnen habe, die von ihm geplante Sprachenregelung werde nicht auf allzugroßen Widerstand stoßen. Man dürfe nun wieder hoffen. Die «Reichswehr» folgert aus der Ueberein« stimmnng der Beschlüsse der deutschen Parteileitung mit der Grundmeinung der Regierung, dass es eine Basis der Verständigungsaction gebe. Von dieser Voraussetzung ausgehend, hält das Blatt es für das Ersprießlichste im Interesse der Deutschen, wenn sie die Grundlinie der Verständigung mit allen Truppen besetzen und als Opcrationsbasis festhalten würden. Die «Deutsche Zeitung» meint, das Bild sei noch nicht genug entschleiert, man könne noch nicht wissen, ob für die Deutschen etwas Erfreuliches kommen werde. Nach der «Oesterreichischen Volkszeitung» sollten die Deutschen darauf bestehen, dass die deutsch-böhmische Sprachenfrage keine interne Landesangclegenheit Böhmens fei, sondern eine Neichsfrage, die nur lm Einverständnisse mit allen Oppositionsparteien im Reichsrathe gelöst werden müsse. Politische Uebersicht. Laibach, 14. Mlp». Der «Pester Lloyd» bespricht die österreichische innerpolitische Constellation und meint, Slaven wie Deutsche könnten schon genugsam davon überzeugt sein, dass Oesterreich auf leine der beiden Nationalitäten ausschließlich gestellt fein könne. Man müfse an die Construction des nationalen Gleichgewichtes schreiten. Das Czechenthum wie das Slovenen-thum und Deutschthum müsse im Oesterreicherthum aufgehen. Das fei bei rechter Einsicht und gutem Willen nicht schwerer zu bewältigen als jede andere Staatsnothwendigkeit. Eine Harmonie der streitenden nationalen Ansprüche werde sich gewiss herstellen lassen, wenn Czechen und Deutsche in ihrem eigenen wie im Interesse der Gesammtheit sich von weiser Mäßigung leiten lassen, wenn sie möglichst wenig die gefährlichen Feuilleton. ^klzzen aus Südafrika. U°" «gon Moschö. ^ ^ tv^ (Foitjetzuug.) k ^l3' "umfang des interessantesten Theiles "neu. Wagen vier indische ^ Me Tg ""en goldgestickten Kleidern. Dann ^. U ' >Hz brstH 'Ms weniger <>ls angenehm, ^tiyH^dri^'^' "gentllch nur in einem fort- ^bti>ge ^!!^'"el" des ganzen Körpers, U. ^ ^ wV""'5ungen i> 1. Csardas lom- VA h'MlMrr "'"2e wunderschöne Mädchen "": ln« ' Die s? «"2en Larven oder hatten das sahen sich alle sehr tost- bx>Äa>i.."l" der >. 5"" War Goldstickereien. ^>8s^ura ^""bliche schwarze Gesangverein ist das n«n pluu ultr. des V° UebrigenK !<> tzHonssch s"Nmi europäisch gekleidet. Dann ^^w"^n d'^e letzte Gruppe bildeten die VM„ en je "* wohl an 500 Kaffern gewesen ^H' ^a"uen Stock in der Hand, womit ^ nichts w der Luft ausführten; "°el gesungen. Es lag Mlodi in diesen Liedern. Den Schluss bildete wieder berittene Polizei. Die Straßen, durch welche man zog, waren mit Fahnen aller Nationen geschmückt, und von den Veranden der Häuser warf man Confetti und Coriandoli auf die Vorüberziehenden. Der Umzug dauerte anderthalb Stunden; auf den Straßen stand überall eine dichtgedrängte Menge. Durch die Freundlichkeit eines Herrn hatte ich lnir auf der Veranda der Stock-Exchange einen Platz verschafft und tonnte so den Aufzug recht deutlich fehen. — Um 2 Uhr begannen die Sports, die im Wan« oerers Ground abgehalten wurden. Die «Wanderers» sind zwar nicht der feinste, wohl aber der reichste und größte Club in Johannesburg. Von seinem Reichthum kann man sich einen beiläufigen Begriff machen, wenn man bedenkt, dass der Club jetzt bei der Standard« Bank eine Hypothek von 20.000 Liv. St. auf seine Besitzungen aufnimmt. Der Club besitzt unter anderem zwei Musikkapellen, die besten in ganz Transvaal. Wanderers Ground liegt mitten in der Stadt; es ist dies ein prächtiger ungeheurer Park, in welchem die verschiedensten Sports abgehalten werden. Darin befinden sich : eine Aicycle-Nennbahn, Plätze für Tennis, Golf, Cricket und Polo, Clubhäuser, Musilhallen, Bars, Restaurationen, kurz alles, was man haben will. Auf allen Plätzen wurden an diesem Tage Matches abgehalten. Gleichzeitig wurde in der einen Musikhalle eine Varittevorstellung gegeben. Ich sah mir dieselbe an; sie war echt englisch, ganz ordinär und dauerte, glaube ich, bis 11 Uhr abends. Sport und geselliges Leben in Pretoria. Pretoria ist, wie bereits bemerkt, eine sehr hübsche und infolge der vielen Gärten und Villen fehr ausgedehnte Stadt. Begreiflicherweise spielt darin da« Bicycle eine große Rolle. Man kann sich in Europa gar leinen Begriff machen, wie viel hier gefahren wird. Es fährt nämlich alles; vier- bis fünfjährige Kinder mit circa 40 cm Rädern fahren flott durch die Straßen und durchs größte Gedränge. Die Telegrammbesteller, 14- bis 15jährige Burschen, verrichten ihren Dienst auf dem Rade. Und fo ein Junge bekommt 90 Liv. St. jährlich! Ich möchte in Europa einen Ort wissen, wo man vierzehnjährigen Burschen 1060 fl. jährlich zahlt! Bicycles find hier eigentlich nicht theuer. Dle amerikanischen Schundmarten kauft man fchon neu um 8 Liv. St. Es gibt sonst überhaupt nur englische und afrikanische Marken. Dle theuersten sind d,e Ralelgh. Bicycles, von denen die besseren bis 36 Llv. St. ^ten. Natürlich aibt es auch eine Pferdebahn und Bicycle-Rennbahnen. Alle englischen Sports werden betrieben; das Terrain ist ja geradezu großartig dazu. Lawntennis-Plätze befinden stch fast bei jeder Cot-taae Doch wird mitunter ganz niederträchtig schlecht gespielt. Außerdem erfreut sich das Cricket großer Be- Das hübscheste unter allen Spielen ist das Polospiel. Leider ist es nicht sür jedermann zugänglich, da die Plätze abgeschlossen sind; auch ich sah nur von weitem zu, wie die Spieler mit den langen Schlägern zu Pferde der ttugel nachstürmten. (FoH«tzunz joH.) Laibacher Zeitung Nr. 61. 458 15. Mrz l^!> Schlagworte der extremen Flügel beachten und die Regierung sich die Erfahrungen aus der im Vorjahre gescheiterten Ausgleichsconferenz zunutze mache. Die «Politik» veröffentlicht einen Artikel des Abg. Dr. Kramär, in welchem er der tendenziösen Tntstellung seiner bekannten Publication in der «Revue de Paris» über die «Zukunft Oesterreichs» entgegentritt. Man dichte ihm eine Bürde an, von der er bisher kaum etwas bemerkte, nämlich ein Berather des Ministerpräsidenten Grafen Thun zu sein. Auch greife man wegen seines Artikels die ganze Majorität an, welche ihn nicht ermächtigt habe, in ihrem Namen zu spreche». Er habe übrigens in seiner Studie die Bundestreue der Regierungen des Dreibundes nicht nur nicht angezweifelt, sondern ausdrücklich constatiert und in unzweideutiger Weife erklärt, dass selbst die ehemaligen entschiedensten Gegner des Dreibundes nichts gegen ein intimes und herzliches Verhältnis zu Deutschland haben, solange sich die officielle deutfche Politik gegenüber den inneren Verhältnissen in Oesterreich so loyal verhält wie bisher. Wo sei da nur ein Schein des Hasses gegen Deutschland oder die Idee eines Versuches, Oesterreich mit Deutschland zu verfeinden? Wohl aber habe er sich gegen die Auffassung des Dreibundes von Seite der deutfchen Opposition und gegen jenes Bangemachen mit dein Dreibünde gewendet, welches man immer höre, wenn man für eine alle Völker Oesterreichs berücksichtigende, gerechte Lösung der inneren Politik kämpft. Die vorgestern in Bozen abgehaltene Versammlung des deutschen Volksvereines für Süd-Tirol sprach dem Abg. Dr. v. Grabmayr das Misstrauen aus und bestritt dem genannten Abgeordneten die Berechtigung zur Vertretung Tirols bei der Ausarbeitung der nationalpolitischen Forderungen der Deutschen Tirols. Die Versammluug nominierte an Stelle Dr. v. Grabmayrs den Obmann des Landes-Wahlausschusses Dr. Erler in das für die Feststellung der nationalpolitischen Forderungen eingesetzte Comitt. Wie die «Neue Freie Presse» berichtet, begibt sich der ungarische Ministerpräsident Koloman von SzNl Ende der Woche nach Wien, um den Mitgliedern des Kaiserhauses und den Botschaftern Besuche abzustatten. Es sei gleichzeitig geplant, die Besprechungen mit der österreichischen Regierung wieder aufzunehmen. Die italienische Kammer wird wahrscheinlich Ende dieser Woche ihre Osterferien antreten. Man schreibt dem «Hamburger Corresp.» aus Petersburg: Die Maßregeln zur vollständigen Verschmelzung Finnlands mit dem russischen Reiche bewegen sich in einem unerwartet raschen Tempo. Noch bildet die neulich besprochene Abänderung der sinnländischen Verfaffung von 1809 den Gegenstand einer Discussion, die dem liberalen «Westnik Iewrupy» bereits zwei Verwarnungen der Oberpressverwaltung eingetragen hat, und bereits wird von den hiesigen Zeitungen ein neuer, unvergleichlich wichtigerer Schritt als schon in der Ausbildung begriffen gemeldet. Der Generalgouverneur Aobrilowhat dem sinnländischen Senate einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auf Einführung der russischen Sprache in die Verhandlungen des Senates und der Provinzialbehörden abzielt, und diefe Maßregel als bereits im Jahre 18U8 geplant und feitdem stets im Auge behalten bezeichnet. Das in höchst conciliänter und bescheidener Sprache gehaltene Senatsvotum bittet um Zurücknahme dieses Entwurfes, der dem Geiste und Wortlaute der finnländischeu Verfassung von 1609 nicht entspreche, schlägt aber zugleich vor, die Kenntnis der russischen Sprache als für die Beamten des Polizeiressorts und der Zollverwaltung des Grohfürstenthums obligatorisch zu erklären. Ueber die Tragweite des geplanten Gesetzes uud über die Uuwahrscheiulichkeit einer Zurückziehung desselben brancht nichts gesagt zu werden. In den Ostseeprovinzen hat es nahezu vierzig Jahre gedauert, bevor die gleiche, bereits unter dem Kaiser Nikolaus erlassene Vorschrift in Ausführung gebracht wurde. Dabei wurde fchrittweife vorgegangen, nachdem die Sache zwei Jahrzehnte lang auf dem Papier geblieben war. Diesmal geht man rascher und nachdrücklicher vor. Die feierliche Proclamierung der neuen kretischen Verfassung, deren erste Lesung bereits beendet ist, soll am griechischen Osterfeste erfolgen. Unter den muhamedanifchen Abgeordneten haben verschiedene, in der jüngsten Zeit gefasste Beschlüsse der Nationalversammlung Verstimmung hervorgerufen, insbesondere die Bestimmung, durch welche die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und die griechische als die einzige amtliche Sprache auf Kreta erklärt wird. In den Kreisen der oppositionellen christlichen Deputierten herrscht wegen des Scheiterns des Antrages Unzufriedenheit, wonach der Fürst von Kreta, beziehungsweife der Obercommissär, den Eid auf die Verfafsung zu leisten hätte. Dr. Sphakianatis hat der Aufnahme einer solchen Bestimmung in das Statut unerschütterlichen Widerstand entgegengesetzt. Tagesneuigkiten. — (Ein Urenkeltind Sr. Majestät.) Erzherzogin Auguste, die Gemahlin des Erzherzogs Josef August, ist in Abbazia von einer Prinzessin entbunden worden. Die stellen der Taufpathcn werden die Mutter der Erzherzogin, Prinzessin Gisela von Baiern, und Prinz Georg von Baiern versehen. Die neugeborene Prinzessin ist das vierte Urenlellind des Kaiser-Königs Franz Josef. Erzherzogin Auguste, die zweite Tochter des Prinzen Leopold und der Prinzessin Gisela uon Vaiern, vermählte sich am 15. November 1883 mit dem damals ältesten, jetzt einzigen Sohne des Erzherzogs Josef, und hat außer der neugeborenen Tochter noch zwei winder, den vierjährigen Erzherzog Josef Franz und die anderthalbjährige Erzherzogin Gisela. Das vierte Urenlelchen des Kaisers ist die Tochter der Baronin Seefried. — (Die letzten Gerüchte über Anoröe ein — Scherz.) Dem letzten Gerüchte über Andrie, welches alle Welt in Spannung und Aufregung versetzte, liegt nichts zugrunde, als ein Scherz, der eher büs- als nmthwillig genannt werden kann. Es erhellt dies aus einem Telegramm, das diesertage dem «B. L.-A.» zu-gieng und lautete: Endlich trifft eine authentische Nach« richt darüber ein, wie das letzte Andree-Gcrücht entstanden ist. Es handelt sich um einen «Scherz» zweier guter Velannter. Ein Herr Iwanowsli erhielt von einem befreundeten Doctor L. aus Sibirien nachfolgende Mit» theilung, die er in den «Nustije Wicdomosti» veröffentlichte: «Ein Minenbesitzer in Kraßnojarst fchrieb im vergangenen Jahre seinem Freunde, Undrie ware ill seinem Orte abgestiegen, er hätte ihn im dortigen ^" ^ und mit ihm getrunken, Andrcc sei ein sch ' zj^ u. s. w.» Der Freund erzählte den Inhalt o'^,^? allen Bekannten; bald klärte es sich auf, dai» .^ richt nichts weiter als ein Scherz sei. 7"^^ Freund auf Rache. Vor einigen Wochen M^^ lkraßnojarst jene Nachricht, welche bald du^ ^ Welt verbreitet wurde, dass man uänmch ^ l» der Andrie-Expedition gefunden hätte. ""^B^ eintraf, waren gerade einige Freunde be» ^ besitzer zu Gaste, darunter auch ein Vertreter ^,. Zeitung. Dieser verwendete die Nachricht "'^F sein Vlatt, fondern depeschierte fie auch naH ^ Auf diese Weise entstand das Gerücht. ^t^! — (In einem Jahre seines ^ spricht ein Mann im Durchschnitt ungeM ^ ^ Worte, wenn man der Berechnung glauben ^, L Engländer. M. Arkas, in «Harmsworth ^ « F' stellt. Er hat ferner 1200mal Händedrucle " ^ ^ und die Summe aller bei diesen V^?p n^ gewandten Kraft würde genügen, eine M>1 , ^^ Tonnen Gewicht zu bewegen. V4,600.00UM ^ seine Augenlider und verliert dabei eine ^ ^ ^ die fünfzig Pfund heben würde. Wenn " Z,ü? Raucher ist, braucht er jährlich gegen 7"- ^ hülzchen, und die Summe der Entfernungen, ^^ 365 Tagen zurücklegt, würde zu einem Sp"i g^ London nach Eonstantinopel ausreichen. ^che»^ scheinen eine besondere Vorliebe für °"^»^ rechnungen zu haben. In «Pearsons Viagajl ^ ^ gleichzeitig ein Mr. Everett, in welcher M ^ der siebzig Jahre alt wird, seine ^ebenM ,^^ uud welche Zeit auf seine einzelnen VeM^ZP^ fällt. Er kommt zu folgendem Nefultat: ^ ^ ^ fordert im ganzen 24 Jahre ii Monate, ^ ^ 11 Jahre 8 Monate, das Spiel ebensau» ^ 8 Monate, Essen und Trinken 5 Jahre " gB^ ebensoviel die Spazicrgänge und sonstige ^ ^F^ Toilette braucht man 2 Jahre 11 Mo»""' ^ ^ räum von je 1 Jahr 5'/, Monate «eh""' ^ heiten, Streit, Mifshelligteiten und so"sUA Ml>^ Dinge, Nachdenken, Geschwätz, nutzlose " ' > Das sind alles in allem siebzig Iayre. F/ — (Praktische Geschenke.) ^^ belgischen Städten ist es üblich, bei ^s.F^f beliebter Künstler ihnen auf der Bühne nM ^.^ ^ sträuße und Zuckerwerk, sondern gediegene ^o, zuwerfen und zn überreichen. Ill Verme" ^W" Tuchfabrikanten zusammen Stoff zu einem ^ ^ Änzuge, in anderen Städten werden K^^cce^H Liqueuren ic. den Künstlern am Äctschlusic Z^F'',, Brüsseler Alkazar-Theater erhielt dcr bel«eo" ^ B Ambreoille einen mit Trüffeln gefüllten ^l' ^ Spanferkel. - stllchlichle Krainischer Landtag. Zweite Sitzung am 14. März ^ ' ^1^ Vorsitzender: Landeshauptmann ^to ^' ^ ö« Regierungsvcrtreter: Seine Excellenz Präsident Freiherr v. Hein. z. ^/ K. l. Landesregierungs-Secretiic v" ^c ^ Nach Eröffnung der Sitzung mM ^ üauvtmann v. Detela die Mitthell"^^ Iler Zoctor. Noman aus dem Leben von L. Ideler, b?. Fortsetzung. In einigen Minuteu war der Wagen zur Stelle. Der Portier des Hauses erklärte sich gleichfalls bereit, mitzufahren. Auf des Doctors Anordnung fetzte er sich neben den Kranken und umfasste ihn stützend, während Raueuthal auf dem Rücksitz Platz nahm und den verletzten Fuß sorgfältig auf seinen Knien bettete. «Wo ist das junge Mädchen, das mir zuerst half?» fragte Baron von Langen matt. «Hier!» sagte Agnes, an den Wagenschlag tretend, und die dargebotene Hand fassend. «Gute Besserung, Herr Baron!» «Ich danke Ihnen tausendmal! Auf Wiedersehen!» antwortete derselbe. Der Wagen rollte davon und hielt bald vor einem herrschaftlichen Hause in der vornehmen Wilhelmstraße. Der Begleiter des Arztes zog die Glocke und mit Hilfe eines bestürzten Dieners lag der Kranke bald in seinem Bette. «Der Herr Baron ist unverheiratet?» wandte Rauenthal sich an del» Diener. «Jawohl, Herr Doctor!» erwiderte der Mann, etwas verwundert, dass der fremde Doctor dies wufste. «So muss eiue Pflegerin beschafft werden. Wer ist hier Hausarzt?» «Sanüätsrath Leer.» «Austn Sie den Herrn sofort herbei. Solange, bis der eigene Arzt kommt, werde ich bei dem Kranken bleiben.» Den ruhigen Anordnungen wurde willig Folge geleistet und nach einer Viertelstunde schon trat Sa-nitätsrath Leer in das Krankenzimmer, ein alter Herr mit einem bartlosen, verkniffenen Gesicht. Er war sehr unangenehm berührt, als Rauenthal sich ihm als College vorstellte und ihm sagte, wie uud wo er den Herrn Baron gefuuden habe. Mit großer Umständlichkeit und, wie Rauenthal im stillen bemerkte, mit beträchtlichem Ungeschick untersuchte er noch einmal die Verletzung und fügte dem Kranken heftige Schmerzen zu. Dann wandte er sich an den jungen Arzt. «Ich danke Ihnen,» sagte er herablassend und vermied die Bezeichnung College, «meine Patienten behandle ich stets allein.» Rauenthal griff nach feinem Hut, aber der Kranke winkte ihm lebhaft. «Sie kommen doch wieder, Herr Doctor?» forschte derselbe. «Aber, Herr Baron,» siel der Sanitätsrath ihm gereizt ins Wort, «ich bin doch Ihr Arzt!» «Und ich wünsche, dass dieser junge Herr wiederkommt!» sagte der Baron trotz seines Leidens in einem sehr bestimmten Tone. «Er hat eine so leichte, sanfte Hand! Horst du, Friedrich?» wandte er sich an den Diener. «Zu Befehl, Herr Baron,» erwiderte der Mann ehrerbietig. Der Sanitätsrath aber wurde dunkelroth vor Zorn; er empfand die Worte des Patienten als einen Vorwurf und war damit fofort des jungen Doctors erklärter Feind geworden. Der Diener begleitete Rauenthal h"'" ^ «Bitte um Ihre Adresse, HerrDH^c",/ «Wenn Sie nicht schnell genug wled." ^ a"!^ ich Sie holen. Der gnädige Herr besteht, , Willen!» ... sei ^ mähig munter. Er streckte ihm die V M's / aber an dem Krankenbett saß Edgar "" ^ D ^ sich erstaunt und befremdet erhob, ^ , ^^/ gewahrte. Diefer hingegen war dnrH es ,i> rafcht, den jungen Mann hier zu !"'. ^t">'> selbstverständlich. Er blieb nicht lang^ hF^ jede Aufregung von dem Leidenden fe"^ g^ ^. noch zu fchwach sei, sie zu ertragen, ^ "ieder. ^,lit5" .d ^ Kaum war er fort, so trat ^lel"/!' in das Krankenzimmer, wo nunmehr ^<, ^?, allein waren. Er war dem junge" Al^/ Treppe begegnet und rief in rücksich", ^ s»" , «Schon wieder dieser Mensch, V^,!' >HüA Er scheint sich hier eindrängen zu " s,i,icc,^^i Der Baron richtete sich, trotz ^M^'' sofort im Bette empor. Er war eine ^» und fein Wille war für ihn gleichbede- ^ >^Z"tung Nr. 61. 459 15. März 1899. " i" Ni? Allerhöchsten Patente vom 6. März ''"A T "^aufnähme seiner Thätigkeit auf den ü filers "'"len wurde. -Präsiden. " "U "n Schreiben des k. k. !' ^"" d. I, wonach Seine ^°l!l)n^>^ Majestät den Empfang der Landtags-^'b°ch M? 2whelt der Gründung einer Universität ?^MI"adigst zuzusichern geruhten; der Zeit-^. ^H,len Audienz wird später bekanntgegeben lz?°^ag 1""^" der Landeshauptmann daran, dass hl» schick I 2""ze Bevölkerung des Landes ^!""Wnl?,.^ Allerhöchsten Kaiserhauses stets ">t. >uelch°„ "^"l nimmt, weshalb er über den ^!«ll de>" ^ Allerhöchste Kaiserhaus durch den Erzherzogin illiaria ^^rucle ?' ^"^ """2ste Veileid mit dem Beisatze 'Protokoll ^' dass diese Kuudgebung dem ^tltti ^^ emverleibt werdell wird. Die Ab- oitze,, en sich zun, Zeichen der Zustimmung von 3 ^ ">n ?'n?/^ Landeshauptmann von Detela daran, Laibal""^' ^"^ den hochwürdigsten Fürst-">lw an« ^zubringen, wird unter lebhafter 5 die ^b genommen. «^«i°ron^" 3reiherr von Würzbach und !? ^rch O^ ."' lhre Abwesenheit von der heutigen ^>or^"^it entschuldigt/ 5 des 3^ ^uckmann legt sein Mandat als -^ Proi ^"""^ausschusses nieder. ^ d> I. ^ der ersten Sitzung von: 28. Dc-^ ""e Ant. i?"'^'"lat, "^auf der neugewühlte ^.^ eina^.t " "e Angelobung leistet. Sohin 3 iugewies"^'"'^ Petitionen den betreffenden Aus- ^.^schlissp^ .,^ " r n i k berichtet im Namen des V^bgeordn. ^ie Wahl des Anton Ulm als lMes. ^," "us der Wählerclasse des großen V>f tu ^ ^ ""d als giltig erklärt. v "l A^l^!! die Lalldesausschujsvorlagen den ^^"'' HZ"^" "berw^ ^slin "" Aba ^^^ "" S^lle des Abgeordneten b">l? Lklvahlt '"" ^lnl in den Verwaltungs- ^ ^. I,,« ""° die nächste Sitzung auf Freitag ^ ^^ Uhr vormittags angeordnet. >i^^iu"^enkschrift des k. k.Handels-^ k ^^°»l D - "^ EMllenz der Herr Handels-^^^lslaii,,,,/pauli hat einen Erlass an sammt-^lhfi?°z^ t, "" gerichtet, der diesen Corporationcn >!l>e "^ sie ganten Äctioii zur Exportförderung - ^ werden ° "^ßcrung darüber auffordert. Die !>h?llellcn Fladen, nach Anhörung der Wünsche ^ "schlaf ! Kaufleute an das Handelsmini-^"^? Platz, sanglich dcr n.it Ausscndlingen zu >?^ge '^ geeigneter, sprachen- und ^ der " Bild,, "^" ^'^ bicse Posten zu erstatten ^ w /^zelnen b' """ E^portsyndicaten nach Maß-?ehenk ^"ctsicht . ."^"lguetcn Branchen, beziehungs-^tei, ^^du . "l die wichtigeren im Kammerbezirke ^^er Dentick?"""" '"" "^1"" Nachdrucke ein-.... .^?^!!>^3?^ bes Handcl^nlinisteriums ist zu entnehmen, dass für die Ausfendlinge, die sich an den ihnen zugewieseuen Plätze» etablieren müssen, für das erste Jahr ein Gehalt von je 5000 bis 8000 fl., für das zweite Jahr von je 3000 bis 4000 fl. bestimmt ist, je nach den Lebensverhältnissen an den einzelnen Plätzen. Während dieser ersten Zeit hat der Aussendling den Platz zu studieren, den von ihm vertretenen Artikeln Eingang zu verschaffen und allmählich Ordres nach Oesterreich zu überschreiben. Für alle vom Aussendling eingeleiteten und ordnungsmäßig abgewickelten Geschäfte erhält er vom Versender der Ware eine Provision je nach Vereinbarung. Die Finanzierung der Geschäfte zwischen Aussendling und Exportsynoicat hat einerseits auf Grundlage eines Con-signations-Geschäftes, anderseits mittelst fester Ordres zu erfolgen, wobei die Haftpflicht des Warenversenders für den Vetragseingang in jedem Falle aufrecht bleibt. Zur Sicherheit des finanzierenden Institutes hat jeder für creditwürdig befundene Fabrikant oder Exporteur einen General-Garantiebrief zu unterzeichnen. Die Creditwürdigkeit wird durch ein Censorencollegium oder durch den Vorstand des Bankinstitutes beurtheilt. — (Veränderungen im politischen Dienste.) Der Landesregieruugs - Concipist Sebastian Graf Givanelli wurde dem t. k. Lanoesschulrathe, der Landesregierungs-Conceptspraktikant Franz Freiherr uon Lazarini der l. k. Bezirkshauptmauuschaft Umgebung Laibach zur ferneren Dienstleistung zugewiesen. — (Gewerbebewegung in Laibach.) Im Monate Februar haben in Laibach Gewerbe angemeldet, und zwar: Recknagcl Pauline, Rathhaus-platz Nr. 8, Handel mit Kunstblumen; Pati Johann, Krakauer - Gasse Nr. 27, Flaschenbier- uud Brantwein-handel; Kastelic Franz, Burgplatz Nr. 1, Friseur- uud Raseurgewerbe; Zima Theresia, Krakauer - Gasse Nr. 29, Marktsierantie mit Zuckerbäckerwaren; Kunej Lucia, Rath« hausplatz, Verkauf von Lebensmitteln; Miletic Josef, Trubergasse Nr. 2, Friseur» und Raseurgewerbe. — Anheimgesagt, respective aufgelassen wurden folgende Gewerbe: Gorup Cornelius, Burgplatz Nr. 3, Bank- und Commifsionsgeschäst; Piano Johann, Rathhausplatz Nr. 18, Erzeugung von Kämmen; Baum Chiel, Alter Marll Nr. 30, Handel mit Männerkleidern. — Das Gast- und Schantgewerbe des Anton Kotnil, Petersstraße Nr. 16, luurde an Maria Hutter verpachtet. — (Telegraphen- un dTelephon-Verkehr im Küstenlande und in Krain im Monate Februar 1899.) Die Gesammtzahl der bei den t. k. Staatstelegraphen - Stationen des Post-oircctionsbezirtes Trieft im Monate Februar 1899 behandelten Telegramme betrug: Im Küstenlande 209.579, hicvon aufgegebene 42.046, angekommene 48.284, übertclcgraphierte (Transit) 119.249; von diesen entfallen auf Trieft aufgegebene 27.744, angekommene 31.994, üvertelegrafthierte 109.857; in Krain 24.210, hievon aufgegebene 5824, angekommene 7260, über-telcgraphiertc 11.126. Telephon-Verkehr: a) im interurbanen Telephon-Verkehre wurden in derselben Periode abgewickelt in Trieft 1753, in Abbazia 428, in Pola 143 und in Laibach 183 Gespräche; d) im urbanen Telephon-Verkehre wurden vermittelt: in Trieft 245.000, in Pola 6090, in Görz 3360, in Abbazia 2171 und in Laibach 12.515 Gespräche. — (Waid männisches.) Im abgelaufenen Jahre gelangte im politischen Bezirke Krainburg folgendes Wild zum Abschüsse: 1? Stück Nothwild, 18? Nehe, 6? Gemsen, 1035 Hasen, 4? Auerhähne, 11 Stück Birtlvild, 41 Stück Haselwild, 7 Schneehühner, 6 Stein- est ""e ^ ______ ^^_>^ ^ ^forderte" ^".ch, ^ss ich den jungen "HerrVi .,,'charf. ^^zukommell,HerrSanitätsrüth!» l^^spräch "/''Mischte sich nun auch Edgar 5 3^. ^ln D. ? hwe schon „on Friedrich, wie > e *Z ja ,in°l Nauenthal bekannt geworden U htl ^ die ers./^c «"glücklicher Zufall, dass ^den ""ch gch"'^ Hllfe leiste» musste! Aber nun . «H^sügeii!. n, er konnte dir sonst noch großeu e^^ fragte der alte Herr mit !^b^ - ein Mörder, ich habe ? d' Eti Ule ber Samtätsrath. 'E? l/atte V."^' und dl', ble ln der Erregung ganz t°,l Aus . """ war das Organ schwer zu ^ ^ bangen des Kranken zeigten sich zwei h"^3^ ^"'' sagte er mit ^""3? hat^id^ Wählen, Onkel! Der Herr VH >lll l, ^r ganz recht!, nahm Edgar das ^.< ""3üN"'." dem Onkel die Thatsachen, 5"e 'nögllch für deu Beschul- i«i^t ^Mig a^'^das kranke Kind überhaupt ), Kerlchborf (1 H.), Lota (3 H.), Podzemelj (4 H.), Schweinberg (3 H.), Tschernembl (2 H.), Tanzbern (1 H.). Erloschen: die Schweinepest im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Weinitz (1 H.). Neueste Nachrichten. Die Landtage. (llliginal-Telegramme.) Wien, 14. März. Abgeordneter Schlesinger und Genossen verweisen auf die Meldungen, wonach Ungarn beabsichtige, den Ausgleich nur bis zum Jahre 1903 abzuschließen, hernach die Regelung seiner Zoll- und Handelsbündnisse selbständig in die Hand zu nehmen. Der Abgeordnete beantragt demnach, einen Zoll- und Handelsausschuss sowie einen ueungliedrigen Banlausschuss zu wählen, welcher Berichte und An» träge an das Plenum vorlegen soll. Formell wird die Zuweisung an den Landesausschuss zur dringlichen Berichterstattung verlangt. Der Landmarschall erklärte, den Antrag Schlesingers, der die Eompetenz des Landtages überschreite, nicht zur Verhandlung zuzulassen und lehnte es auch ab, das Haus über die Zulassung zu befragen. Prag, 14. März. Der Landtag ist heute mittags eröffnet worden. Die deutschen Abgeordneten sind nicht erschienen. Oberstlandmarschall Fürst Lobkowitz theilte mit, er habe eiue Zuschrift erhalten, wonach der Oberstlandmarschallstellvertreter Werunsky seine Stelle niedergelegt hat. Es folgt die Verification von Wahlen. Nach Verlesung einer Reihe von Anträgen localer Natur wurde die Sitzung geschlossen. Troppau, 14. März. Abg. Dr. Bukowsky beantragt, die das Interesse des ganzen Landes de-nachtheiligenden Sprachenerlässe aufzuheben, den Weg der Erlässe und Verordnungen zu verlassen und im verfassungsmäßigen Wege in einer gerechten, die Einheit und Zukunft des Staates sichernden, die Ruhe im Lande gewährleistenden Weife die endliche Regelung der Sprachenfrage herbeizuführen. Abg. Rochowansty beantragt, der Landtag solle gegen die jüngsten Sprachenverordnungen feierlich Protest erheben und beschließen, dass dieser Protest der Regierung zur Kenntnis gebracht und in dem Archiv zum ewigen Gedächtnis hinterlegt werde. Ueber die Dringlichkeit dieses Antrages entspann sich eine längere Debatte, in welcher einige Redner für, andere dagegen sprachen. Die Dringlichkeit wurde schließlich mit Zweidrittel-Majorität angenommen. Bei der sofort vorgenommenen meritorischen Verhandlung des Antrages entfernten sich die slavischen Abgeordneten unter Abgabe einer diesbezüglichen Erklärung aus dem Saale, worauf der Antrag des Abg. Rochowansky einstimmig angenommen wurde. Die flanschen Abgeordneten erschienen sodann wieder im Saale. Nach Erledigung der Tagesordnung stellte Abg. Türk den Antrag, der Landtag wolle beschließen, die Regierung sei aufzufordern, alle Sprachenverordnungen für Böhmen, Mähren und Schlesien aufzuheben, alle polnischen und czechischen Beamten aus deutschen Gemeinden zu entfernen, an öffentlichen Gebäuden in deutschen Gegenden nur deutsche Aufschriften anzubringen, und Vorsorge zu treffen, dass die deutschen Gemeinden deutsche Seelsorger bekommen, und dass der gesetzwidrige Zustand durch die gesetzwidrige Anwendung des § 14 ein Ende nehme. Der Redner stellt weitere Anträge, betreffend die Errichtung einer eigenen Post- und Telegraphen« Direction für Schlesien und Verlegung des böhmischen Gymnasiums in Troppau nach einem anderen Orte. Die Lage in Ungarn. (Original-Telegramm.) Budapest, 14. März. Das Abgeordnetenhaus setzt die Budgetdebatte fort. Abg. Kossuth lehnte das Budget ab. Redner bringt dem neuen Ministerpräsidenten Vertrauen entgegen, er könne jedoch die 1867er Basis, welche eine selbständige Staatlichkeit ausschließt, nicht trennen. Abg. Graf Apponyi spricht pro. Er betont, die Leistungsfähigkeit des Volkes sei dis zum extremsten angespannt, weshalb im Staatshaushalt die größte Sparsamkeit erforderlich sei. Er hofft, der Ministerpräsident werde dieses Princip zur Geltung bringen. Er erörtert sonach die veränderte Parteistellung, welche er und seine Gesinnungsgenossen eingenommen haben. Das vom Ministerpräsidenten aufgestellte politische Programm stimme in allen seinen meritorischen Theilen mit den Principien überein, für welche der Redner und seine Principiengenossen bisher im oppositionellen Lager gelämpft haben. Der Redner betont die unvergängliche""^' Szells und die Herstellung des Friedens u"^, werde moralische Pflicht der Nationalpark, ,^ gramme der Regierung, dessen Cardinalpun' l ^ ihre Unterstützung zu leihen. Die Nat>o> ^/ intact indie liberale Partei ohne jeden Hw^ ohne jede Absicht, im Schoße derselben e»'^^ zu bilden, eingetreten. Mitbestimmend H^M? rung der Parteistellung war auch das M! ^l! in den Ausgleichsfragen keine Divergenz ^: 1867er Basis zur Geltung gelangen, wob" M^ dass es auch in Oesterreich gelingen "^, M Beilegung der bestehenden Differenzen oe" ^ wieder actionsfähig zu machen. Redner en ^ lich, den Voranschlag zu votieren, nicht "«< ^? Land dessen bedarf, sondern weil er "^F^ gierung Vertrauen entgegenbringe. ,u^,^ Lukacs rechtfertigt die Höhe des VoransWU ^ in den Heeresausgaben und den N" Verhältnissen ihre Begründung finde. . ^ M Nach einer kurzen Polemil gegen o" F Redner erklärt der Redner, die sogen"'" ^f Claufel existiere nicht. Gewisfe Vereinbarung^^ im August in Wien, deren Ausgangspun" ^o dass in Oesterreich die Obstruction law, "> ^ Handlung der bezüglichen Ausgleichsvorlagen ^ machte und die ungarische Regierung sl ^ ' ^ zuzusehen, wie die vitalsten.Interessen des ^,,, Staates stagnieren, weil es einem gewlW,^,^ österreichischen Varlaments gefiel, zu "bsn" ^ verfolgte Ziel war, einen Modus behufs E^f) eines Ausgleiches zu finden, der eventue"^^ ,^ fenen Vereinbarungen einführt, in der l)' , ^ mit keinem Verfassnngsgesetze in Widerjpl"^/ Der Minister empfiehlt den Voranschlag z>" Nächste Sitzung Donnerstag. Italienische Kammer. (Original-Telegramm.) ,<>,^ >' Rom, 14, März. Minister des M^i^ varo beantwortet fünf Anfragen, betreffen" ^ Italiens in Ehina, und erklärt, dass vo" M land und Japan, zwifchen deren Inter«^ San-Mun-Bai liegt, angefragt wurde, ^, ^ gegen die Absicht Italiens etwas einzu""^^ Beide Staaten gaben die befriedigendste" ^! ^ England jedoch verlangte, dafs Italien 'M' ^ walt vorgehe, wofür es seine diplolM> ^ stützung zusagte. Der Minister schildert °^ kannten Vorgänge betreffs des Tschung-l" s^, zu dem Augenblicke, wo Ehina erklärt, ".M^> Italiens annehmen, jedoch in keine Very""" h^ treten zu wollen. De Martino habe da>> ^, licherweise ohne Wissen der Regierung ^ Initiative neuerlich ein Schreiben in u^.^t, ? matums an das Tschung-li-Mmen g?^/ ? diesem aufgetragen wurde, dinnen ""' ^Bv! erste Note zurückzunehmen, die Verya" .^ beginnen und das italienische Verlangen ^,e anzunehmen. Die italienische KaMlN"^^, Nachricht von der Ueberreichung des ^^^ officiell dementiert, da es durch das ^ Vorgehen de Martinos gegenüber EWA ^ ^ schiefen Lichte hätte erscheinen können, ^.d^?j/ würde, es hätte nicht Wort desavouiert und abberufen wurde. Mm" vhe ^ Ernennung eincs Nachfolgers sei der eng"^^ mit der Vertretung Italiens betraut worden» ^M legt die Nothwendigkeit eines diplomats ^I^ dar und sagt, Gewaltmahregeln "üss ' ^,!^ den Fall zwingender Nothwendigkeit "orvA^^ da durch solche die Interessen der inteM At ^ geschädigt und möglicherweise ein ^'> . ss^ beschworen werden könnte. Die Regl"" R/ voller Gewissensruhe vor und werde ^^ i^ unerschütterlich durchführen. Die F"^ c^/ sich mit der Antwort der Regierung i"'^ ^P Minister erklärt neuerlich, das Land "r M ,< chinesische Action nicht in ein gefähu^ je" gedrängt. Die Absichten der Regler""" scheiden. Prag, 14. März. (Orig.-Tel.) N"Zr M s^ Edler von Krieghammer ist heute früh y' hie >> ?. und besichtigte im Laufe des Vornuttaa/ ^l führung begriffenen Militärbauten so'" ^ tärische Objecte auf dem Hradschm. gvl ^L Berlin, 14. März. (Orig.-Tel.) ^,B,^, lehnte mit 209 gegen 141 Stimmen ^ -F"^'. Friedenspräsenzstärle nach der Regler"'" F^ Hierauf wurde der Commissioning ^ ., Eentrum und die freisinnige Vereinig"^ ^ gelehnt- ^c^Al Paris, 14. März. (Orig.-Tel.) A" H« fafste den Befchluss, vom Kriegsnlinlsw ^l ? Mittheilung des geheimen Dossiers " ü>' Dreyfus zu verlangen. Die Milche""'" nächst erfolgen. ^ ^ö^wng^r ^ 4g^ ^ 2N^ ig9g^ gelMari, ^oi88 und farbig von 45 lcr. bis 1!. >4 65 per Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste:c. (ca. 240 versch. Qual. und 2000 versch. Farben, Dessins ?c,) (45) 15-4 Zu Roben u. Blousen ab FabrikI An Private porto- u. zollfrei ins Haus. Muster umgehend. ^ eckt ^^"^> wenn divert ab meinen Fabriken bezogen! - Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 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In den Npothelen der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (203) 7—2 Aandestveater in Fclivactz. 101. Vorstellung. Ungerade. Mittwoch den 15. März Zum Vottheile des Schauspielers Wilhelm Iansen. Rosenkranz und Güldenstern. Lustspiel in vier Auszügen von Michael Klapp. Anfang halb 8 Uhr. Ende w Uhr. 102, Vorstellung. Gerade. Freitag den 17. März Opern'Nenheit! Zum erstenmale: Opern»Neuheit! Mara. Oper in eine«» Auszüge. — Dichtung von Axel Delmar. — Musik von Ferdinand Hummel. Diesem folgt: Meister Fortunios Liebeslied. Komifche Operette nach dem Französischen von Karl Treumann. Musik von Jacques Offenbach. Course an der Wiener Börse vom 14. März 1899. Na« d«m oMenen «lourmatte ">,«, ' ' "« »«8» ««lb «Laie Vom Gtaate zur Zahlung übernommene (klsenb.»Prior.> Olillgatione». Vllsahslhbah» 0U0 u, 8000 M, <"/» ab IN"/« E, Lt. ... tX'8ü lll» 60 Elilabelybahn, 400 u. 2000 M, Loo M, 4"/„...... 1t»'4N i»0- - ssra„z I^isrf A.. 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St. S. 13/98/1, razglašeni konkurz èez premoženje Viktorije Eisner v Ljubljani v smislu § 155. konk. red. vsled privolila vseh oglašenih konkurznih upnikov in up-nikov mase, odpravil. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, dn6 11. marca 1899.