^Wmvnnw Preis rrfn 1"50 71 iSfiroäng i***i w6ehwtilch »lebenmaL Schrtftlemuig (TsL tatowrb. Nr. 2870) wwi» ••rwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4. ■•efl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnlert Btii .H ttät'v beb Nr 275 Mittwoch oen 14 Oktober 1^31 Inseraten- e. Abonnemenh-Annahnie In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellan 24 Din. durch Post monetL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer t bis 2 Dlfi, lariborer Mttmn te: Gandhi gefcöeitert 1 et°i6t Krieg zwischen Moslems und Hindus. Matuszka geständig? Süttrbog und Bla Xorbagy fein Werk? — Die Wiener Polizei ist Ikepii ch 'Sr E c[g 3 waren allgemein die Hoffnungen, 3iUr, rtacf) London zur Konferenz am L. n Tisch kam. Es war die zweite Aus- e ae 0er ~ ...________________________ qmininr Indien-Konferenz, die im .Winter tiEj ‘5 Nachdem es sich als unmöglich er-tie L' w beiden großen Gruppen in Indien, '•itRn l!nb bie Mohammedaner, zu oer %it," ^'e Indien-Verfassung, deren Aus-Hn to n9 die Hauptaufgabe der Konferenz Sqc . cn Tisch war und bleibt, kann so-il§ zum Abschluß gebracht werden, ^het2 ?bchtliche Stellung der Mohamnie-^ou eine nationale Minderheit nicht ^ Angelegt ist. Sowohl die allgemeine * g, wie die Gemeindeverwaltung "eg gjj anderen mißtraut und ihre eige-i, * °uf Kosten der Gegenseite zu si-An der Unmöglichkeit, einen sHfiw Vtoi^n Moslems und Hindus zu S}eJ °wht nunmehr die zweite Jndien-enfto r. e6cni° zu scheitern wie vor ihr , Tec ^ch^itern mußte. M j.-. "Oensatz zwischen Hindus und Mos-^Ü}Q m keinen Ursprüngen rein religio« Jk ,>nn das Wort Hindu bezeichnet !c ik„rc!ne Rassenzugehörigkeit, sondern la ' s.Agkeit zu einer bestimmten Reli-Mi ’.ch dem Hinduismus. Der Hindu-IS^l ^'nerseits keineswegs ein streng 3 iiu, Glaubensbekenntnis in dem bei x? dgn Mn Zinne, sondern ein Gemisch ^ h - ^ulIlW IUUUClu vui 'f Und ^fichiedensten religiösen Strömun-Je. ^kt^ Aieferungen. Er vereinigt .zahl i, Miebp'. ' die voneinander eigentlich mehr W Qiifep einander ähnlich sind. Es ist .-^deutlich schwer, genau anzuge-fcfi -§inbi affe§ r,intcr Sammelbe-!„ rfe $3 versteckt. Nur eine einzige ^eazung gibt es bei den Hindu-... Utiehn» die Abgrenzung gegen die 60 $?oB t- ^"unedancr, deren es in Indien W ,nmt6evöl(erung von ungefähr iiv. 8i5> CIt etwas mpnlnpr als ein Bier- iranischen Ui,!. 8i6t r:„c,n etwas weniger als < Httf^niscZaf101romen der i ^bettpT" Str‘eger, die vor einigen K S? einbrn„U 1 den Himalaya-Paß nach %ni; °9nls “n?en und das Reich des gro-bie 9 Und ; unbetcn. Eifrige Anbeter des Bt0, yitibug mef5 Propheten, betrachten sie * avs iß 1 3 Menschen zweiter Sorte, liib "ettneu e' Aegerischen Ueberlieferun-iit. JebuibiJne derüchtlich die demütigen Nfi Sitt'bip |'nbu§ «Kuhanbeter". In SS ^ier NunVei den Hindus als ein mr Vichts bereitet den Mohamme-\ .9e der Hin^ere Treude, als an eine n LV^et Dcm2U3 auf dem Platze vor -i-. ,. ‘pet ein Krf,r«Att.r4........... i** die verblbr^m^^est 8« veran-l(igVti)ns tärf^ r Gegner zu ärgern. ^ religizs^u sich durch die Nichtach-lftet °^'1 sich at,rr /en der Mohammeda-fttlg..')toat r{ . } pft genug Gelegenheit Sl ÜkÜ die c-v Mohammedaner ge-^°n Legend diese jedoch fast t^n a ,ett ssahrf, 2^l. So spielen Nich Jachtert t.r sänderten zwischen den wrten zwischen den d:e >. "^rere tiUŠSS. ab, d:e S tnor,,. Menschenopfer for- \snk^:,.'iche ^^ifVat“n°r2 rin ^dien hat nie i'^eu zu einer Aus- aßen. Gs l°fIem§ und Hindus Lš besteht kein Zweifel, B u d a p e st, 13. Oktoner. Die Gattin des in Wien im Zusammenhänge mit dem Attentat von Bia Tor-üagy verhafteten Großkausmannes Silvester M a t u s z k a ist heute früh in Begleitung zweier Rechtsanwälte ihres Man nes in Budapest eingetnffen und im Hotel „Astoria" abgestiegen. Kurz nach ihrer Ankunft wurde Frau Matuszka aus Wien angerufen, und es wurde ihr mitgeteilt, daß ihr Mann bereits ein Geständnis abgelegt habe, sie möge es daher aufgeben, in der Verteidigung ihres Man nes ein Alibi zu erweisen. Wien, 13. Oktober. Matuszka hat gestern nachts bei seinem Verhör im Wiener Polizeipräsidium ein Geständnis abgelegt. Er gestand cs, gemeinsam mit zwei Unbekannten, deren Namen er nicht nennen will, die Ekrasit-pakete für Jüterbog und Bia Torbagy verschafft zu haben. Er selbst sei es gewesen, der die Ekrasit-Pakete den Unbekannten in Berlin und in Budapest übergeben habe. Matuszka r-lütte ferner, er habe fest geglaubt, die Anschläge gelten nur Nachtzügen. Ueber das Motiv seiner Tat schweigt sich Matuszka aus. Die Wiener Polizei will dieses Geständnis zunächst nicht ernst nehmen und setzt die Ermittlungen fort. Vettaffungökampf in Spanien Für die Trennung von Kirche und Staat — Straßenkund gedungen in Madrid Ma d r i d, 13. Oktober. ! ein sechster mit schweren Verletzungen davon kam. Eröffnung des Reichstages Nach eineinhalbjähriger Pause. — Entgegen nähme der Regierungserklärung. — Morgen große Aussprache. Berlin, i3. Oktober. Die erste Sitzung des Reichstages nach eineinhalbjähriger Pause wird heute sehr kurz und zunächst der Entgegennahme der Regierungserklärung gewidmet sein. Wie verlautet, wird Reichskanzler Dr. Brüning in seiner Erklärung sowohl die innenpolitische Lage streifen als auch auf die außenpolitischen Zusammenhänge Hinweisen. Mit besonderer Spannung wird die Erklärung über die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern erwartet. Ter Reichskanzler wird in seiner Rede betonen, daß er von den Grundlagen des Tarifrechtes nicht abrücken wolle und Verhandlungen zwi schen Arbeitgebern und Arbeitnehmern einleiten werde. Nach der Kanzlerrede wird der Reichstag bis morgen vertagt. Morgen beginnt die große Aussprache über die Regierungserklärung. Im Zusammenhänge mit den Vekfas-fungskämp'en entwickelt sich in den Cortes und auch in der öffentlichen Meinung Spaniens eine scharfe Kampagne für die vollständige Tremmng zwischen Kirche und Staat. Die sozialistischen Gruppen der Kam mer treten ein für eine vollständige Trennung, für die Konfiskation der Kirchengüter sowie für die Landesverweisung sämtlicher religiöser Orden mit Ausnahme der Barmherzigen Schwestern, die in den Spitälern als P'legerinnen wirken. Gemäßigtere Gruppen des Parlaments widersetzen sich jedoch dieser radikalen Forderung. Es kam daher im Parlament schon wiederholt zu scharfen Zusammenstößen. Gestern nachmittags veranstalteten die Trennungsbefürworter in Madrid eine große antiklerikale Demonstration. Mehrere Taufende von Demonstrnaten zogen vor das Parlamentsgebäude und verlangten stur misch die Annahme des Verfasfungsparagra Phen im Sinne der von den sozialistischen Gruppen eingebrachten Forderungen. Poli zei schritt ein und sah sich gezwungen, die Demonstranten mit der blanken Waffe zu zersprengen. Die sozialistischen Gruppen beschlossen in einer abends abgehaltenen gemeinsamen Fraktionssitzung, bei ihrer Forderung zu verharren. Sollte das Parlament ihren Antrag ablehnen, so würden sie einen Sonderantrag zur Diskussion stellen. Diese Kämpfe haben auch in der Provinz ihr Echo gefunden. In Granada kam es zum Ausbruch des Generalstreiks, in Sevilla streiken die Bäcker, während sich die Lage in Cordoba gebessert hat. Für Herabsetzung der Mieten Eine Aktion der Zagreber Hauseigentümer. Z a g r e b, 13. Oktober. In einer vom Verband der Hauseigentümer des Save-Banats einberusenen Versammlung wurde die Frage der Herabsetzung der Mietzinse eingehendst erörtert. Der Vertreter der Hauseigentümer aus Ljubljana, Frelih, setzte sich für eine Ermäßigung der Mietzinse ein, damit die Hauseigentümer nicht dasselbe Schicksal ereile, wie in anderen Staaten, wo eine rege Bautätigkeit eingesetzt habe, so daß die großen Mietskasernen leer stehe». Die Mieten seien in keinem Verhältnis zu de» niedrigen Lebrns-mittelpreisen und den niedrigen Löhnen und Gehältern, es müsse daher zu einer Revision der Mietenfrage geschritten werden. (Es wäre also zu begrüßen, daß sich dem Zagreber Vorbild auch die Hauseigentümer in Ljubljana, Maribor und anderen große reu Orten Sloweniens anschließen, da die Mieten im Drau-Banat tatsächlich in keinem Verhältnis zum allgemeinen Lebensstan dard stehen und die Staats- und Fixbesol beten meist nur für die vier Wände ihrer Behausungen zu arbeiten haben. Anmerk, d Red.) Börsenbericht Z ü r i ch, 13. Oktober. Devisen: Beograd 9.05, Paris 20.09, London 19.75, Nero York 510, Mailand 26.20, Krag 15.10, Budapest 90.025, Berlin 117.25. * Zagreb, 12., Oktober. Devisen: Mi .-land 286.32 bis 292.32, London 214.06 bis 221.56, Newyork Scheck 5585.50 bis 5602.50 Paris 220.24 bis 220.90, Prag 165.86 bis 166.36, Zürich 1098.45 bis 1101.75. * L j u b I j a n a, 13. Oktober. Devise«: Zürich 1098.45 -bis 1101.75, London 213.51 bis 221.01, Newyork 5589.63 bis 5606.63, Paris 220.51 bis 221.53, Prag 165.86 bis 166.36, Tirest 285.77 bis 291.77. Schickliches Flugzeugunglück T o u l o n, 13. Oktober. Ein furchtbares Flugzeugunglück ereignete sich heute nachts über Toulon. Zwei Militärflugzeuge stießen in 800 Meter Höhe zusammen und stürzten ab. Vier Insassen wurden auf der Stelle getötet, einer konnte sich durch Fallschirmabsprung noch retten, während Der Mariborska tiskarna, Maribor Jurčičeva ulica 4 , empfiehlt sich zur Herstellung von Geschäftsbüchern: Salda-Koutis, Journalen, Strazzas, in fol der uud Bit. tgfter Ausführung W Ausführung sämtlicher Buchbinderarbeiten daß ein geeintes Indien vielleicht schon heute frei gewesen wäre. Die Engländer haben es daher stets ausgezeichnet verstanden, den Haß zwischen Moslems und Hindus nicht zu Ende kommen zu lassen, sondern ihn sogar noch zu schüren. Gandhi hat immer gewußt, welche ungeheure Bedeutung einer Aussöhnung zwischen den beiden streitenden religiösen Gruppen zukommt. Seit Jahren war er bemüht, diese Aussöhnung zu verwirklichen. Im Frühjahr des vergangenen Jahres schien es beinahe so weit zu sein. Gandhis Feldzug gegen die Engländer, seine Salzgewinnungs-Kampagne und die Aktion des passiven Widerstandes finden bei zahlreichen Mohammeda- nern Anklang. Der Führer der indischen Moslems, der vor zehn. Monaten verstorbene Mohammed Ali, ein persönlicher Freund Gandhis, schien geneigt zu sein, an dem Kampf der indischen Nationalisten teilzunehmen. Schließlich jedoch kam die Einigung nicht zustande. Die Ereignisse nahmen ihren Sauf. Gandhi wurde ins Gefängnis gewor- fen. Allmählich konnte 'der damalige indische Vizekönig Lord.Irwin den großen Führer „kleinkriegen". Gandhi wurde freigelassen und ist setzt zu der zweiten Indien-Konferenz erschienen, um an der Fertigstellung der Indien-Verfassung mitzuwirken. Eine Voraussetzung dazu war der Friede zwischen Moslems und Hindus. Dieser Friede ist nicht zustande gekommen und Gandhi mußte in aller Offenheit sein Scheitern zugeben. Das ist ein schwerer Schlag für hin. Die Auswirkungen für Indien dürften außerordentlich verhängnisvoll sein. Es muß dort für die nächste Zeit mit dem Neuaufflammen blutiger Kampfe gerechnet werden. Hohe jugoslawische Auszeichnung für Professor Wenkebach. Beograd, 12. Oktober. S. M. der König hat dem Berühmten Internisten, dem pensionierten Wiener Uni versitätsprofessor Dr. W e n k e b a ch den Heil. Sava-Orden 1. Klasse verliehen. Erweiterung der Kompetenz der Bezirksgerichte. Beograd, 12. Oktober, S. M. der König hat aus Vorschlag des Justitzministers das „Gesetz über Aenderuw gen und Ergänzungen zum Strafgesetz, zum Gerichtsverfahren, zum Pressegesetz und zum Gesetz über Anwendung der Freiheitspra-fen" unterzeichnet. Der Hauptzweck dieses Gesetzes ist, eine Verringerung der Kompetenz der Kreisgerichte und Erweiterung der Kompetenz der Bezirksgerichte. Go wirbt Amerika für fein Heer -' ■ ' " ■ . ' ■ 'V ■ Y ■. - - ■ Üi&W:iil y Da Amerika keine Dienstpflicht kennt, macht man überall Reklame für die Armee. Von der Höhe eines Wolkenkratzers in Newyork leuchtet weithin in das Dunkel der Nacht der Werbespruch »The United States Ar-my builds men« („Die amerikanische Ar mee bildet wahre Männer heran"). Ueberraschende Besserung im Befinden Edisons. N e w y o r k, 12. Oktober. Im Befinden Edisons ist überraschenderweise augenblicklich eine kleine Besserung eingetrcten. Nach 17stündigem ununterbrochenen Schlaf konnte der Kranke, mit dessen Ableben man jeden Augenblick gerechnet hatte, wieder Nahrung zu sich nehmen. Nach Ansicht der Aerzte ist wohl augenblicklich die Gefahr it6er;v-i;beit, doch ist der Kranke außerorts schwach und man hält es für we- nig . rscheinlich, daß er noch länger als eine Woche leben wird. Beulenpest in China. S ch a n g h a i, 12. Oktober. Eine schwere Beulenpestepidemie herrscht zurzeit in ver schiedenen Gegenden der Provinz Honan. Im Südwesten der Provinz sollen über 4000 Menschen der Epidemie zum Opfer gefal-sein. In einigen Dörfern der Provinz "chansi sind gleichfalls etwa tausend Personen an der Beulenpell gestorben Amerika interveniert Scharfe Töne — Der mandschurische Konflikt: die größte Belastungsprobe des Völkerbundes seit Kriegsende — Ein Versagen Genfs bedeutet Krieg W a s h i n g t o n, 12. Oktober. Wie in unterrichteten Kreisen versichert wird, gedenken die Vereinigten Staaten Hin sichtlich ihrer Intervention in bezug auf die Kriegsgefahr im Fernen Osten nicht aus halbem Wege zu verbleiben. Heute wurden in Tokio und in Nanking zwei identische Not eil überreicht, in denen die amerikanische Regierung von Japan die Einlösung seines Versprechens verlangt, d. i. die Zurückziehung seiner Truppen hinter die Eisenbahn-zone. Die chinesische Regierung wird hingegen aufgefordert, die volle Garantie für das Leben und Eigentum der Japaner in der Mandschurei zu übernehmen. Man ist hier überzeugt, daß die amerikanische Regierung vor den konsequentesten Maßnahmen nicht zurückschrecken werde, wenn sich China und Japan weigern sollten, die amerikanischen Forderungen zu akzeptieren. Staatssekretär Stimscn richtete an den Völkerbund den telegraphischen Appell, seinen ganzen Einfluß dahin einsetzen zu wollen, daß der chinesisch-japanische Konflikt friedlich beigelegt werde. Die amerikanische Regierung verspricht dem Völkerbund die volle Unterstützung, doch behält sie sich für den Fall eines Mißerfolges der Intervention völlig freie Hand in ihrem weiteren Vorgehen vor, um unabhängig vom Völkerbund auf die Einhaltung des Kellogg-Paktes pochen zu können. lizei umfassende Sicherheitsmaßna-Jw-U ^ troffen. Nanking, 12. Oktober. In einer politischen Versammlung erklärte Marschall Tschang Kai Schek, man dürfe wohl hoffen, daß es dem Völkerbund gelingt, eine gerechte Lösung des Streitfalles zwischen China und Japan herbeizuführen, um auf diese Weise den fast unausbleiblichen Krieg zwischen den beiden Staaten zu verhindern. Sollte die Genfer Institution versagen, dann werde China gezwungen sein, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehme«. W a s h i n g t o n, 12. Oktober. Die amerikanische Regierung ist wegen der Kriegsdrohung Chinas im Falle einer Nichterlangung einer zufriedenstellenden Lösung des Konfliktes mit Japan ernstlich besorgt. Staatssekretär Stimson und seine Mitarbeiter beschäftigen sich augenblicklich nur mit dem chinesisch-japanischen Konflikt. G i b r a l t a r, 12. Oktober. D«s Lincoln-Regiment erhielt mit Rücksicht auf die gespannte Lage im Ferne« Osten den Befehl, sich für die Einschiffung stündlich bereit zu halten. Dietrichs Anklage Die einzige Gefahr für das deutsche Volk — Nachklänge zur Harzburger Tagung — Die Kommunisten verlangen die Inhaftnahme Hitlers und Genossen Berlin, 12. Oktober. Reichsfinanzminister Dt. Dietrich holte in den Blättern zu einem scharfen Gegenstoß gegen Dr. Schacht und dessen Erklärungen auf der Harzburger Tagung aus, indem er zunächst darauf verweist, daß d'e Rede des ehemaligen Reichsbankpräsidenten sehr geeignet sei, das Ansehen Deutschlands in der Welt auf das schwerste herabzusetzen. Dr. Dietrich bezeichnet die Behauptung, die Reichsbank sei der öffentlichen Hand zu Hilfe gekommen, als absolut unrichtig. Von einer Hergabe von Barmitteln oder einer Dis kontierung von Schatzwechseln sei niemals die Rede gewesen. Was die Akzeptbank betrifft, so sei es kein Geheimnis, daß sie die Ausgabe hatte, die Illiquid!tat der Banken und Sparkassen zu beseitigen und gewisse Summen, die insbesondere bei der Danat-bank und bei der Dresdner Bank feftgefro-ren waren, wieder flüssig zu machen. Dietrich verwies auf die Not der Gemeinden. Von 55.000 Gemeinden seien in Deutsch land jedoch nur 2000 bis 3000 in Finanzschwierigkeiten. Die Auslandverschuldung fei aber leider wirklich größer, als man ange- nommen hatte. Die statistischen Ermittlungen hierüber seien noch nicht abgeschlossen. Dr. Dietrich wendet sich gegen die Nervosität im deutschen Volke, die er als die größte Gefahr bezeichnete. Die Ernte, der Viehstand und die Kohle reichen aus, um die gesamte Bevölkerung durch den Winter zu bringen und bis zur nächsten Ernte vor Hunger zu schützen. B e r l i n, 12. Oktober. Aus Beschluß des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands har die kommunistische Reichstagsfraktion folgenden Antrag gestellt: Der Reichstag wolle beschließen, Adolf Hitler, Hugenberg, Dr. Schacht, Seldte und Düsterberg, die sich auf der Harzburger Tagung der sogenannten nationalen Opposition durch ihr Komplott zur Herbeiführung einer neuen Inflation des Hoch- und Landesverrates an den Interessen des werktätigen Volkes schuldig gemacht haben, zu verhaften. B e r l i n, 12. Oktober. In Anbetracht des morgigen Zusammentrittes des Reichstages hat die Berliner Po- Die Trockenlegung der Zuldersee — eine Großtat der Technik ■ Mit der Fertigstellung des 20 Kilometer langen Teiches von Medemblick nach dem Orte Den Oever auf der Insel Wieringen ist das gigantische Werk der Trockenlegung der Zuidersee in seinem schwierigsten Haupt teil gelungen. Damit ist die Insel Wierin schleusen, vom Flugzeug ausgenomu^n. gen wieder mit dem Festland vereinigt, und 20.000 Hektar Land, die bisher vom Wasser überspült waren, sind dem Meere abgerungen. Unsere Aufnahme zeigt den großen Abschlußdeich bei Den Oever auf der Insel wringen mit den riesigen Entwässerungs- 3n HeMnafors versKW'N' den läflIU» MenM» £OTt* B e rlin. 12. Oktober. Nach e-nen^ ^ o e n i n, n. suuuuui. p doner Telegramm der „Mittagpost 9.^, finnische Gesandtschaft in London ' zei nalpolizei von Scottland Dard ge ^ Veder Unschädlichmachung einer gchei ‘ öjer, sellschaft mitzuhelfen, die für mehr ßrt, zig Morde in Helsingfors ve ße, lich gemacht wird. DiSse aus tfCtnn stehende Gesellschaft hat sich 3ulltY „^eii setzt ------ die Marlene Dietri» in die Legion. Gestern nach dem Mittog^ffe”' schlich Y Eltern noch bei Äsche befanden,^ und der Junge aus derdurch sich in kindlichem Leichtst11 f_fj öffnete Stiegenhausfenster . p fJ>y Dach, um dort in der - Quer über das Dach gfe 51 zum Wäscheanfhängen d-en • _ Strick lehnte sich der klein bet $ $ Plötzlich riß der Str'ck ^ der dabei das Gle-ch'stE kopfüber in die Tiefe. M| Wte* Aufschrei fiel das werk auf ein dort cr iLr,te, den U ^ auf, überschlug sich und f K5r^, pf den v- {*? flügel mitreißend, weiter.,,^. ei- Knaben schlug mit nui- ^ dem Betonboden des nur Das unglückliche Kind st sich/ „ ti nige schwache LebenZE^^ Etzen jedoch schon «wge J2.lß(trn icii. ~uiu.ii yluuui, uuß (iv/ --------------- Gesellschaft in London befinde un nem dort naturalisierten Finnen 9 werde. In Helsingfors sind in J| bÄ Monaten täglich Menschen öerfchro _ ßell ren verstümmelte Leichen später ouj» 0 worden sind. Unter den Opfern best ßet mehrere Kommunisten. Die Zerstu rz§« Leichen soll in einer Leichenhalle -’ flB|« ten Friedhofes in Helsingfors vo }jt men worden sein. Der Friedhofs unter der Anklage der Mittäterschw tet worden. in ihrem neuesten Film „H e T Flamme n", der jetzt Ausführung gelangte. Der M ^ ^ die Liebe einer kleinen Sänge marokkanischen Kabarett zu eYLpife 'Ti der Fremdenlegion. - #11I< großen Liebe schlägt sie die reichen Weltenbummlers (Adotpy Mi1 j o u) aus und folgt dem geiw Todessturz vom Entsetzlicher Todessturz eines 0 Knaben. ^ 3 a g r e », 13. mittag ereignete sich om W öt ^ dem das Leben eines Kin^s fiel. In einer Mansardenwohnu a ^ ses wohnte der Inkassant hM m. seiner Gattin und dem ni? Ivica, das die 3. Volksschu^ sich fe\.^-tern bemächtigte sich unbeschreibli-list ^en< Die Mutter des Knaben er- tvM ^en Dhnmachtsanfall. Man hatte bie ;i0'ort die Rettungsgesellsch>aft gerufen, unverrichteter Dinge wieder um-^ uiußte. !'»s crt69te int ganzen Hanfe rie- ^uffehen und große Teilnahme. ®Wel, ein gutes ®ef«äft Ä ,‘m faschistischen Italien verbotene |to.et tcheint immer noch ein gutes Ge-^in. Giacomo Spinelli, ein alter fte„ 1 Irt Mailand, eine unter den Touri-tolt m Ortsbewohnern sehr populäre Ge-toj, ' uor kurzem gestorben. Nach seinem pe n. ,rden in der Seitentafche seiner Jop ten Gesamtwerte von etwa gestört gefunden. Auch in Spanien lich das Bettelgeschäft in manchen ^lisin Ar lukrativ. In Madrid kommen IjichJ. walle t,ot; jn bertett Bettler in ver-chkg?^üßig jungen Jahren sich mit einer b$t & Cn Geldsumme zur Ruhe setzen, wobei tst t ta9 vollkommen ausreicht, um ihnen Her^^nfreiLs Alter sicher zu stellen. Der aber , Me Fall dieser Art ereignete sich \D * srighton in England. Ein dortiger ^ e: ^9ab sich alljährlich im Spätherbst te jeil e »rrienreise nach Spanien. Er kehr-mtt gut gefüllten Taschen nach tietJ;,01!- zurück. Er nutzte nämlich seine Fe-^ich« m der Weise aus, daß er als Land-chus verkleidet, durch die Straßen Spa-r® ünd dabei ein großes Betteltalent %qttj?j.e'n'9«tt Jahren erfolgreicher Bettel-Utetabo ^urbc er von seinen spanischen ,.Ka für b V' die seine Konkurrenz fürchteten, Äcg^lfrei erklärt. • Bon den spanischen "nh C. Verfolgt und wiederholt überfallen Nitzx bügelt, konnte er. sich mit knapper das j/U§ dem spanischen Bettelparadies, Niw J-Ur Hülle wurde, retten. Das zu-^'Mi* 'datte Geld konnten ihm aber die l6at „J? Berufsgenossen nicht rauben. Es 6t {ji j der Brightonbank sicher angelegt, als sk._ genaues Buch über seine Einkünfte » U11'd als Bettler. Die letzteren dämmen "derwogen bei weitem die Ein-°us dem Anwaltsberuf, v ^°te ^ mazonen in Ehina S ^''^sische Nationalregierung in Nan-SUtig ’Öcf)t sich infolge einer Frauenbewe-üsche^^isse Sorgen, die in einigen chine-'Surtge ^lralprovinzen Boden gewinnt. Russinnen, die ihre Bildung in H gei(^. u,1b amerikanischen Missionsfchu-"ifn hgj ltrtd europäische Sitten übernon-. ’^ttbev,ert' stellen sich an die Spitze von Se* tn^et!' die ausschließlich aus jungen Vbe ^.^^hen. Besonders berüchtigt ist i >tb x_ Ic von der jungen. Ho-Jng geführt voll wie lange, aber Knickerbocker, im Falle sie wie geraffte Weiberröcke bis tief unters Knie hängen, sind mir ein Greuel. (Der Spottname Knickerbocker stammt ja auch aus Newyork.) Besonders kleine, dicke Herren nehmen sich darin als wie lebende Zervelatwürste. — Ich kann Männer nicht leiden, deren Männlichkeit darin zu bestehen scheint, zu trinken, zu rauchen und gemeine Witze über die Frauen zu reißen. — Ein Herrenklub revanchierte sich hierauf. „Was können Sie an Frauen nicht leiden?" Auch hier einige Antworten: An Mädchen kann ich das gewohnheitsmäßige Verziehen des Mundes und Fletschen mit den Zähnen sowie Knabbern an den Fingern partout nicht leiden! — Mädchen, denen das Haar wie eine angepappte Flechtkrause um den Nacken liegt, sind mir zuwider. Tragt doch Zöpfe oder Kurzhaar! — Ich kann es nicht-leiden,, wenn eine Golf- oder Tennisdame mit der Zeit zum robusten Manne wird. — Ich kann es nicht leiden, wenn eine Frau kühl tut, als ob sie kein Herz hätte, aber den Mann in Stücke reißen möchte, der nach vergeblichen Bemühungen zu einer anderen ging. _ Ich kann es nicht leiden, wenn junge Damen sich einbilden, das Suchen nach einem Mannejn guter Position sei etwas anders als das Suchen eines Mannes nach einer Dame „mit Dollars". — Ich kann Frauen nicht leiden, die sich ohne Gruß an des Mannes Tisch setzen und sich ohne Gruß wieder erheben — als ob es sich für sie erübrige, höflich zu sein. — Ein jedenfalls von sich sehr einge- Ein Taqmis*£ios£ s^eßm ^^löefter des chinesischen Generals Heu ^0=$n8 ist ein anmutiges junges Bild mit 8itt, kurzgeschnittenem Haar und ■ »Cl . Muster. d^üsH^^^kliche Anhängerin der kcm-jAitiq ^ 2deen, die aber von ihr ziemlich UTgefa^t werden. Ihre Bande jun- 3. In der Küche. An dem Herde unterdessen Kocht die Frau das Mittagessen Trotz des Waschtages in Ruh, Denn »ALBUS« läßt ihr Zeit dazu. Sie haben Zeit für Ihre Arbeit, wenn Sie wissen, daß Ihre Wäscherin mit echter »Albus« - Seife wäscht. Sie müssen nicht ständig in die Waschküche laufen, den »Albus«-Seife bedient Sie getreulich und verrichtet vollauf ihre Pflicht. In eigenem Interesse halten Sie sich daher ebenfalls an die nommener Mann schrieb : Ich kann jede Frau nicht leiden, die mich nicht leiden kann! 8 Millionen Erwerbslose in LIGA Heeresarsenale sollen in Schlafsäle verwandelt werden Nach einer Aufstellung des nationalen In dustriebeirates hat die Zahl der Erwerbslosen in den Vereinigten Staaten die achte Million erreicht. Die amerikanische Heeresverwaltung wird im kommenden Winter in Zusammenarbeit mit verschiedenen privaten Hilfsorgantjalio- Newyor k, 12. Oktober, nen einen Teil der Fürsorge für die in Mot geratenen und befindlichen Erwerbslosen übernehmen. So sollen Arsenale in Schlaf« säle verwandelt und drei Millionen Decken, über 200.000 Feldbetten und einige hundert Fahrküchen aus den Reservebeständen zur Verfügung gestellt werden. Bia Torbagy geklärt? Problematische Schuld Matuszkas Die Festnahme des Großkaufmannes und Industriellen aus Tattersbach am Aspang, Silvester M a t u s z k a, eines ungarischen Staatsbürgers, der sein Alibi für bie Zeit des Attentats bei Bia Torbagy nicht anzugeben vermag und auch sonst viele Verdachts momente auf sich gezogen hat, bildet das Tagesgespräch in Ungarn. Die Umgebung Matuszkas schildert den Beschuldigten als überaus vorbildlichen Menschen. Matuszka Budapest, 12. Oktober, soll am kritischen Tage nach Bia Torbagh gefahren sein, die Höllenmaschine am Viadukt angebracht haben und soll sodann m der Finsternis in die Station Torbagh zurückgeschlichen sein, wo er angeblich, in den verunglückten Zug einftieg. Tatsächlich wurde Matuszka dort ohnmächtig auf einer Bahre weggetragen. Es handelt sich jetzt darum, zu ermitteln, ob Matuszka tatsächlich im Zuge war oder nicht. l, ^maioti „ - uv* --------- ! i"9 9sign q1 einen regelrechten Klein t1"' $enn |e Regierung und das Bürger-0=\stto „. ^ne Stadt von der Truppe der so werden alle Re- >tLer°6ett wird. Srm' er. )-) -et Qt Büros u. Läden geplünvert. jn ,j;n Weiblichen Bevölkerung wird 9et«m tote Tätigkeit aktiv unterstützt. 9 es den Regierungstruppen Bandenführerin zu fassen. ^nnen Eie an W nem nicht leiden?" bie|-e e, yiw 9hische mge äußerten sich in einem ">n: * auf zu diesem astisl" Fragebogen viele Damen tich kQinJ Gleise. Hier einige Ant- so gar nicht leiden, wenn ^ Feingefühl hat, daß . . letne fö+itArr,nfcvtrt kj. er h trh Stuhllehne sich an h,:.ett Ttnhs ^er!)e ^üer wütend, wenn ^fteb Nachs^^uckstelle und er den sei-we^-'bt. _ Ich kar ; lI[. er fe!rt Mann den Eindruck QeÜMe A »Ui ! Cin DonJuan und die ^ irw ^ilIr Befriedigung seiner en bei syn- kurze, enganlie-annern ebenso geschmack- Wenn die „Spinne" ihr Netz wedi... Aus der Praxis internationaler Erpresser In der internationalen Verbrecherwelt werden berufsmäßige Erpresser und Erpresserinnen „S p i n n e n" genannt. Wie die Spinne ihr Netz webt, um darin ihr Opfer zu fangen und ihm das Blut auszusaugen, so webt der internationale Verbrecher, und in den meisten Fällen mit Hilfe einer Mitverschworenen, ein Netz um sein Opfer, um es „auszusaugen", d. h. Geld oder Wertsachen von ihm zu erpressen. ' Nach den bisherigen Erfahrungen Scotland Aards, der Londoner Kriminalpolizei, sind die „Spinnen", die.zu, den raffiniertesten. verschlagendsten und abgefeimtesten Bewohnern der Unterwelt zählen, nicht in den Vereinigten Staaten an der Arbeit. Sie per lassen vielmehr die vornehmen Tummelplätze der alten Welt nur, um jenseits des Ozeans ein Netz zu spinnen^ und darin ein besonders geeignetes Opfer zu verstricken u. dann mit dem nächsten Dampfer, der Newyork verläßt, wieder nach Europa zurückzu-kehren. Auch unter den „Spinnen" gibt es Varietäten. Sie rangieren z. B. von jenem scharfsinnigen Kopf, der um den gefeierten „Mr. A." ein Netz wob' und ihn um Taufende von englischen Pfund erleichterte, bis zu jenem genialen Schwindler, der einen Südamerikaner zwölf Monate hindurch „bearbeitete", bis er ihm schließlich ein Haus aus der Eli-sabethanischen Epoche verkaufte, mit einer Fülle gefälschter Antiquitäten und alter Meisterbilber, die ein Jahr zuvor in einen: „Fachatelier in 'Paris hergestellt worden waren. . . Die „Spinne" oder der internationale Er presser weiß, daß sein Opfer, solange es inmitten seines Familienkreises in der Hei mat lebt, nur schwer oder nie in das Net gerät. Aber sobald der-Millionär, der reich Aristokrat, der Bankier, der Großkaufmann, der Machthaber eines Staates, die reiche Frau, die ihren guten Ruf nicht verlieren darf — sobald diese oft viele Millionen werten Opfer das heimatliche Gestade, ihr Ahnenschloß oder ihre Geschäftsräume verlassen und sich ans die Reise nach irgendeinem ausländischen Paradies begeben, wer weiß, was dann geschehen mag? Es sind jene Tage, da das Blut rascher durch die Adern kreist, das Auge heller blickt und sich noch einmal der Wunsch nach Abenteuern regt Der Firnis der Kultur wird abgestreift, die Stimme der Vernunft häufig zum Schweigen gebracht. Oder, um es in der Sprache der internationalen Gauner auszudrücken: Der Schinken ist zugerichtet und kann gröstet werden. Wo immer sich in England oder auf dem europäischen Kontinent internationale Gesellschaftskreise und besonders reiche, nach gesellschaftlichen Auszeichnungen strebende Amerikaner während der Hochsaison niederlassen, dort findet man auch jene „Sirenen" und ihre Geliebten oder Zuhälter, die sich gleich Geiern bei einem Festschmaus zusammenfinden. Einige unter den Gaunern zählen zu den erfolgreichsten Erpressern, deren Hauptgeschäft in der Bloßstellung verheirateter Männer besteht, die es aber geflißent-lich vermeiden, einen öffentlichen Skandal herbeizuführen, der ihnen auf jeden Fall den gleichen Nachteil wie ihren Opfern bringen würde. Einer der bemerkenswertesten Fälle von Erpressung großen Stils hat sich im Mai vo rigen Jahres in London zugetragen. Wir erwähnen diesen Fall, weil er zeigt, wie verschieden diese Erpressüngsmanöver von den landläufigen sind, d'ie fast täglich von den Gerichten abgeurteilt werden. Ein amerikanischer Bankier verließ die Vereinigten Staaten, um . drei Monate in England und auf dem Kontinent zu verbritt gen. Seine Frau war vorausgererst und hielt sich in Paris auf. Sie beabsichtigte, im Juni nach London zu kommen und von dort im nächsten Monat wieder nach Amerika zu reisen. Ihr Mann, der in London einige Ge schäfte zu erledigen hatte, verließ das Schiff in Southampton mit der Absicht, einige Tuge in London zu verleben und sich dann int Flugzeuge nach Paris zu begeben. Der Mann hatte zuvor an Bord des Dampfers die Bekanntschaft einer reizenden Engländerin gemacht. Er sah sie das erst« Mal im Speisesaal — es war der erste Abend auf hoher See — sie saß einige Tische von ihm entfernt, aber so, daß sein Blick direkt auf sie fallen mußte. Er grübelte und kam zu dem Ergebnis, daß es doch nicht das erste Mal sei, denn zwei Monate zuvor mußte er ihr in einem Hotel in Palm Beach begegnet sein. Und dann fügte es sich, daß ihre Promenadestühle Seite an Seite standen. Eine willkommene Zufallsbekanntschaft, dachte er. Die Dame war viel gereist, klug, erfahren, nicht gerade jung, vielleicht fünfunddreißig Jahre alt, die richtige Frau für einen Mann, gut erzogen, aber auch sehr, sehr anziehend, um nicht zu sagen reizend. Kurz, sie war gerade jener Frauentyp, von dem ein in mittleren Lebensjahren stehender Bankier angezooen werden kann. Ihr Gatte, so ließ sie durchblicken, habe sich zu einer Jagdpartie nach Kanada begeben. Und da sie sich bei diesen Jagden nur langweile, so sei sie auf der Heimreise begriffen. Er glaubte, es sei gewiß kein Unrecht, 1 wenn er sie bitte, mit ihm zu Mittag zu speisen und später mit ihm in London die Oper zu besuchen. Sie willigte lächelnd ein. Dann verriet sie, daß sie jemand in Southamp. on aü-hole. Wäre er bereit, die Fahrt m. ihr gemein sam zu machen? Gewiß, gern! Der schwarz lackierte Wagen, der sicher fahrende Chauffeur und das diskrete Zimmermädchen verfehlten auf den Bankier ihren Eindruck nicht, im Gegenteil, sie erhöhten seinen Respeckt vor der neuen Bekanntschaft. Der erste Abend verlief ausgezeichnet. Ein weiteres Stelldichein wurde vereinbart. Im letzten Augenblick jedoch telephonierte sie, daß sie — ein gemeinsames Mittagessen war verabredet worden — nicht kommen könne. Wäre es ihm ebenso lieb, mit ihr zu Abend zu speisen? Gewiß. . . Als sie spät am Abend aus dem Theater zurückkehrten, taumelte sie plötz lich an der Türschwelle des luxuriösen Restaurants, wo sie ihr Nachtmahl einzunehmen gedachten. Unerträgliche Kopfschmerzen! Wäre es nicht möglich, eine ruhigere Stätte zu finden — ohne Musik und Tanz? Gewiß! Und jetzt machte er seinen ersten Fehler — die Männer tun es in solchen Fällen stets. Er schlug vor, in seinem Wohnzimmer im Hotel ein kleines Nachtmahl einzunehmen und kühlen Champagner, zu trinken. Es ist ein Uhr morgens. Zigaretten werden geraucht und Champagner getrunken. Ein leichter Flirt, und dann Vertraulichkeiten . . . Plötzlich wird an die Tür geklopft. Ruhig legt die Dame ihr mit einer Orchidee geschmücktes Abendkleid ab und bringt geschickt, ihr Haar — in Unordnung. „Ich v-rmute, es ist mein Gatte", sagt sie kalt und beherrscht. Der Bankier sieht sie eine Minute lang an, ohne zu sprechen. Er ist ein starknerviger Mann, der jeder Lage gewachsen ist. In dieser einen Minute erkannte er klar, in welche Lage er geraten war. Er konnte kämp fen,-das schändliche Gewerbe dieser Frau vor Gericht, vor der Oeffentlichkeit bloßstellen. Aber — er dachte an seine Frau in Paris, an sein Ansehen in Bank- und Börsenkreisen. Er hatte mit einer verführerischen Frau allein in seiner Wohnung gespeist — um ein Uor morgens. Das konnte nicht abgeleugnet werden. Der Zeuge an der Tür . . . Er erklärte, es habe den Anschein, als werde ihn diese Nacht teuer zu stehen kommen. Sie gab cs zu, — lächelnd, gleichmütig. „Wieviel?" fragte er. „Fünftausend eng lische Pfund", erwiderte sie und wir können scheiden, wie wir uns begegneten — lieb!" Er gab ihr einen Scheck: Fünftausend Pfund in bar an den Empfänger. „'Sie können Ihr Geld wiederevhalten — auf dem Aktienmarkt", sagte sie und küßte ihn flüchtig. Als er am nächsten Morgen den Fall mit seinem Rechtsbeistand besprach, wurde ihm der Zusamenhang allmählich klar. Schon in jenem Hotel in Palm Beach war er als O-pfer ausersehen worden — als Fliege tat Netz der Spinne. Er hatte die Frau bemerkt, weil sie und ihr vornehm gekleideter „Gatte" es absichtlich so einrichketen. Man darf versichert sein, daß es nicht der einzige Beutezug war den dieses Gaunerpaar auf seinen Europareisen unternoin« men hat. Die größten Kirchenglocken der Welt. Vor etwa drei Jahren wurde pru ersten Male die größte Kirchenglocke Deutschlands, die Kaiserglocke im Kölner Dom geläutet. Der metallene Klang der 525 Zentner sch me ren Glocke erscholl über der alten - Rheinmetropole. Groß ist die Kölner Domglocke, aber noch größer und schwerer die sogenann te Zavglocke, die im Glockenturm der Erzengelkathedrale im Moskauer Kreml im Iah re 1734 angebracht wurde und etwa 4000 Zentner wog. Eines Tages rissen plötzlich die Seile, und die Riesenglocke fiel mit einem entsetzlichen Getöse zur Erde. Durch die fen Absturz wurde die Zarglocke schwer beschädigt. Ein großer Metallstreifen platzte alb. Die Glocke wurde nicht mehr auf den Turm gehoben und stand seit dieser Zeit auf dem Kremlgelände als -eine der größten Se- henswürdigkeiten des alten Rußland. Die größten Mrchenglockeu Europas befinden sich in den Kathedralen der europäischen Hauptstädte, in der Londoner St. Pauls-Kirche, tot Stefansdom in Wien, in den Kathedralen von Lissabon und Aberdeen und selbstverständlich in der Peterskirche in Rom. Eine der ältesten Glocken, die angeblich aus dem 7. Jahrhundert stammt, wird im Kölner Stadtmussum aufbewahrt. Eine Kirchenglocke aus dem Jahre 1144 läutet heute noch in Jggenbach in Bayern. Die Wiedergeburt der Gtraußfeöer Die Wandlungen der Mode — Die Straußvogelzucht Nichts bestätigt so sehr den alten Spruch über den ewigen Kreislauf des menschlichen Geschehens wie gerade die Frauenmode. Was gestern noch auf diesem Gebiete verpönt und verschmäht war, wird plötzlich über Nacht zum neuen modischen Gesetz. Die Straußenfeder erlebt in unseren Tagen ihre Renaissance. Wer hätte es noch vor wenigen Jahren glauben können, daß aus dem Gebiete der Frauenmode eine solche Wandlung sich vollziehen konnte, daß anstelle der glatten, jugendlichen Hutform der Nachkriegsjahre die Damenwelt zu dem Modenschatz vergangener Jahrzehnte greifen wird, um aus dem Staub der Vergessenheit die bunten Federn des Vogels Strauß hervorzuziehen? Die Zeit, in der der Strauß von den Menschen unbehindert in der Wüste Kalahari in Südafrika umherirrcu durfte, ist somit vorbei- Der Laune der Modegöttin gehorchend, ziehen die Jäger und die Züchter auf Straußvogelexpeditionen aus. Die wiedererstandene Mode der Straußenfedern soll der brachliegenden Industrie des Hutschmuckes zu neuer Blüte verhelfen. Um einen dauernden Aufstieg zu sichern, muß die neue Mode allerdings teuer genug sein. Denn eine billige Mode — behaupten die Sachverständigen — sei schnell vergänglich. Der Vogel Strauß scheint also jetzt dazu berufen zu sein, die Misere des Alltags durch den äußeren Glanz der Erscheinung der mit prächtigen Federschmuck ausgestatteten „großen Dame" wenigstens äußerlich zu verdrängen. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts erfreuten sich die Straußenfedern, nach einer. ziemlich langen Versenkungsperiode, der größten Beliebtheit. Es gab damals keine Dame der Gesellschaft, die es wagen durfte, der tonangebenden Moderichtung zum Trotz diesen Putz zu verschmähen. Um die Modedamen mit diesen Federn zu versorgen, entwickelte sich ein ganzer Industriezweig. Zahlreiche Straußenfarmen entstanden 4n Kalifornien und in Südafrika. Als während des Weltkrieges das Interesse für diesen Schmuck schwand, ging der frühere hohe Wert der Straußenfedern gänzlich verloren. Die Inhaber der Farmen versuchten zwar gegen die Ungunst der Mode zu kämpfen, sie mußten sich aber schnell davon überzeugen, daß die Zeit der Straußenfedern vorbei war. Man sagte damals mit Ueber-zeugung: für immer vorbei. Die Tore der Straußenfarmen wurden weit geöffnet und unzählige Straußenvögel gingen denselben Weg aus der Gefangenschaft in die Freiheit. Kein Mensch kümmerte sich mehr um diese gefiederten Kinder der Sandwüste. Jetzt aber, nachdem die Mode ihre Zauberformel wiederum gesprochen hat, entstehen am Ran de der kalifornischen und südafrikanischen Küste neue Farmen, wie Pilze aus der Erde geschossen. Die Straußenzucht ist verhältnismäßig leicht, und zur Anlage einer Straußenfarm sind weder besondere Kenntnisse, noch größeres Betriebskapital erforderlich. Wenn die Vögel genügend mit Wasser und Futter ver- Die WrmSettMte Ssifeffen 0? Mit ganz außerordentlichen Kräften ist die Spinne ausgestattet: mit Leichtigkeit zieht sie einen großen doppelten Zeitungsbogen mit sich hinweg. Wollte ein Mensch eine entsprechende Leistung vollbringen, so müßte er zwölfmal sein eigenes Gewicht heben. sorgt werden, leben und gedeihen zeichnet. An „Sonn- und Feiertagen ^ zehren die Straußenvögel eine Portw ^ decksen oder ein paar kleine Schlange . ^ mit sind ihre gastronomischen Anspru ) . auf gedeckt. Zum Diättisch der ®*rct*‘Dn g,-gehören bekanntlich auch Steine, die m ^ neu unregelmäßig geschluckt werden m ^ dem vorzüglichen Verdauungsappara nis oblegen. ß wird heute nicht mehr w ^ tal behandelt, wie es früher Der Strauß wird heute nicht mehr ial behandelt, wie es früher der ö"c * ^ Die Federn werden ihm nicht mehr au ^ Leib gerissen, sondern mit einer geschnitten. Die schönsten Federn 1 ^ aus der Hüftengegend und von ^ 30 geht. Ein gutes Exemplar liefert bis 40 weiße und einige schwarze 0 Pro Jahr. _ f ^ Vor etwa 20 Jahren, als die «ip im hohen Preise standen, machten L .fte, Haber der Straußenfarmen gute _ 'rlI Für ein Pfund guter StrauliCtV ^ wurden bis 30.000 Dinar gezahlt, «o ^ Konjunktur der Straußenfedern längerer Dauer sein, so werden die e ^ die zur Zeit von diesem hohen Ntve weit entfernt sind, der Nachfrage chend steigen. Vielleicht wird sich die seltsame tojjt lung wiederholen, die die Straub schon einmal erlebt hatte. Während t , re 1865 im ganzen südafrikanischen . nur 80 gezähmte Straußvögel vor. waren, wuchs deren Zahl 10 Jahre l auf 35.000 an. Im Jahre 1904l w» ^ bereits 360.000 und 1911 sogar 750.U'_ (J letzten Vorkriegsjahre wurde aus fu \(tt über eine Million Pfund Strauß1' ^ nach Europa versandt. Drei Jahre |P kein einziges Pfund! p Diesem Ende folgt jetzt ein neuer fang. Tkeatki-unvKunß 9irarif>cr 20 Mattonaltheater in Repertoire ^ Dienstag, den 13. Oktober um 20 Uhr. -Land des Lächelns". ErstaufführE Mittwoch, den 14. Oktober: Donnerstag, den 15. Oktober um „Der G'wissenswurm". Ab. B Freitag, den 16. Oktober: Gefchlosse» * + Vom Theater. Heute, Dienstag ^ ff i geht Lehars Schlageroperette Land des Lächeln 5^ Sancin in der Titelpartie ia ^ st wenigstens apart. Statt die Lippen stärker zu reagieren, wählt sie, ehe sie auf die Kurpromenade geht, Blumen zur Farbe ihres Kleides. Und wie sie ihn trägt, den Riesenstrauß! Hineingeschmiegt in ihren Arm, ihr schönes Gesicht umschmeichelnd . Melzer schüttete den Kopf.l „Eduard, du bist ein sonderbarer Schwärmer. Aber ich warne dich! Hüte dich vor der Blu-menwit-we! Geh ihr nicht in die Nähe! Glaube mir! Wer weiß, ob du dann noch loskommst . . . Du bist ein ebenso hartnäckiger Junggeselle, wie ich — und solltest dich in so berechnend ausgeworienen Netzen fangen lassen?" Doch Linde hörte nur halb hin. „Reizend, märchenhaft, berückend . . .„ murmelte er und sein Hirn spann kühne Pläne . . . Als Melzer nachmittag durch den Park schleuderte, sah er seinen Freund Linde in angeregtem Gespräch mit der Biumenwitwe. So angeregt war dieses Gespräch, daß Dr. Linde Melzer § ironischen Gruß gar nicht bemerkte. Da zuckte Melzer mitleidig die Achseln und ging vorüber. Von diesem Moment ver achtete er seinen Freund . . . Nach zweijähriger Pause traf Dr. Liüdc wieder prn Kurgebrauch *n, jei?fT0iti em. Da erinnerte er sich Ie ^ ' n«tiß«, zückenden Flirts mit der beinahe seine köstliche mohl % zum Opfer gefallen wäre. Ob -da ist, dachte er. Utch er 16 berft^.^ Herzen aus die reizenden Eines der ersten bekannten ^ M! . Linde auf der Promenade en nes Freundes Melzer. Rach ..^rten --Wie gehts? Wie ftah®*. ” 0* .4, beiden Arm in Arm burch , . „Ich wohne wieder im K11 46 ^ te Linde. „Erster Stock, ^unr. ^ du?" Und ohne die Antwort „Selbstverständlich wollen L' ^ meinsam speisen, an dem I a£fes auf der Terrasse, von wo ^ sieht ..." j, icärg6 „v Konrad Melzer schluckte u her ^ stotterte, bis er endlich die $ / preßte: „Fa, siehst du, geht leider nicht. FH ^ _ Killa 77 0 Kurhaus, sondern — m e\. ^ du, ' ich speise zuhause. Denn I verheiratet. Na, und dort - "rau —" . . „tif. <*?' Dr. Linde sah mtereff-ert ^ «fr* die Blumenwitiwe. ,Sett 14. OT-bS« 1951 >arearaorer Zekkung" 9? um mer 275 3ül ižiiti iüiSGÄW Lokale Cf>ronik Esperanto-Ausstellung J1“ ganze Welt in einem Schaufenster, toJ! ar! Es ist der hiesige, rührige Espe-Unx mete*n' der in der Auslage der Buch-Č Papierhandlung Vilko Weixl (Jur- 0lleba ulica) eine Esperanto-Ausstellung tzbaut hat. L ?ber die babylonischen Turmbauer, nJ. dw Menschheit verhängte Fluch hat aus &U äu !em. Geistesgrößen aller Zungen, ,Hrte und Dichter aus dem Fernen Osten, c der neuen Welt, aus Nord und Süd a und schreiben in einer allen verstand Sprache und wieder alle verstehen sie. vb dag wertvolle Buch eines Gelehrten, jj„ das anmutige Kind der freien Phanta-T'das liebliche Märchen. Belletristische i|J |L wechseln mit trockenen Abhandlun-SinnT ^ ist die Esperantoliteratur an Ori ZeitCn iR gebundener Sprache. Führende hi/lnPn und lose Flugblätter ergänzen d^^awnilung. Und — last not least — %*;, ständigen wunderbar einfache Gram-^sstell Uttb reichhaltige Wörterbücher^die uug. I. L. J?' ^auristenkonüre'F. Die im Verband ittji Jwengeschlosienen jugoslawischen alpi-ben tnpeiue halten kommenden Sonntag bei hi g cer Seen ihren diesjährigen Kon-,feit • Für die Teilnehmer wird in der stej- 0tn„ *5. bis 21. d. eine 50%ige Fahr- ^äßigung gewährt. behft ^?hreshauptversammlung der „Glas-" Mat' " - — — - rca". Die Mariborer „Glasbena Cc^ttcrr" r .77 *------------ "---------- Um t, r halt am Monta g, den 19. b. stiten x dchr in ihren Vereinsräumlich- »5. sj die diesjährige Hauptversammlung i>et der Tagesordnung stehen Berichte Ä^anktwnäre sowie die Wahl des neuen toegj dem Zirkus Hagenbeck durch Nor- St(beth Betitelt sich der hochinteressante Licht 'stttet der Wiener Schriftstellerin Hi. t, * 1 c H t e r, den sie am Freitag, den W* Nahmen der Mariborer Bolksuni-^ittw, halten wird. Kartenvorverkauf ab ^ ch bei Brišnik und Höfer. ^ ^planier Bau eines Gewerbeheimes. Um 4. |’Üe ^7 Uhr im „Narodni dom" eine wich-!)^sse tUn9 ab, in welcher u. a. die Be-füglich eines Gewerbeheimes, die Schilfen ün9en betreffs der Lehrlings- und ^dhej^^usstellung sowie sonstige Augele-m -> *Ut Diskussion gelangen werden. h%ES°lCltcheftet der Königlichen Garde, S'^söaTn ?Šta9' den 17. b. im großen t‘Usite,. /auzertiren wird, zählt über 80 l-detWm d unter Leitung des Oberst« t eHeš „ j Fr. P o k o r n y ein auser-t(1" b'rj»^ ästiges Programm zum Vor- Dienstag, den 13. Oktober Fabrik werden gegen 100 heimische Arbeitskräfte beschäftigt werden. m. Fälligkeit der Hundesteuer. Alle Eigentümer von Hunden, die die Hundesteuer noch nicht entrichtet haben, haben dieselbe im Sinne einer Aufforderung des Stadtmagistrats bis zum 31. d. zu erlegen. Bei Nichtbezahlung wird die Steuer samt der Ber-zugsbnsse im Betrage von 100 Dinar durch den städtischen Exekutor eingetrieben werden. m. Ei» schönes Fest. Dieser Tage feierte der hier im Ruhestande lebende Grundbuchführer Herr Jakob M a r a t, der heuer seinen siebzigsten Geburtstag beging, das vierzigjährige Jubiläum seiner Eheschließung mit seiner Gattin Marie. Wir gratulieren! m. Wer ein gutes Werk tun will, der versäume es mcht, der Antituberkulosenliga in Maribor, dieser eminent wichtigen, men schenfreundlichen Institution, die dieser Ta ge mit dem Einsammeln der Beiträge und freiwilligen Spenden begann, eine wirksame materielle Unterstützung angedeihen zu las sen. Spenden übernimmt auch die Redak tion der „Mariborer Zeitung". m. Mühlenbrand. In der Nacht auf Sonn tag entstand tm Mühlgebäude des Besitzers , M a » r i č in Ivanjkovci ein Brand, dem j fast das gesamte Gebäude zum Opfer fiel. sDem energischen Eingreifen der Feuerwehr aus Ivanjkovci war es zu danken, daß die Ernte und die Maschinen gerettet werden konnten. * Wann freut sich ein kleines Baby? Wenn es satt ist, wenn es frei strampeln kann, wenn seine sorgsame Mutter jeden roten Hautfleck mit Palmira-Baby-Lanolin-kran einschmirt und dadurch das Mundwerken der feinen, zarten Haut verhindert. Pal mira - Baby - Lanolinkrem ist ein wahrer Schatz des Kinderzimmers. und Millionen Menschen benützen schon seit mehr als dreißig Jahren laut tief stehender 8. GEBRAUCHSANWEISUNG ct MüBh ' welches in Maribor noch nie At qt toutbe. Der Kartenvorverkauf be üt_ ^ nei§tag Bei Brišnik und Höfer. rNtan* Feuerhestattungsverein gegründet. elatMWnb§ s°nd im Hotel „Zamorec" c. stttttuti Hauptversammlung des Feu-5 ^ttt9Pibeteine§ »Flamme" statt, der 5 ®tQ, r don ähnlichen Institutionen ‘Aich m ,u^ Beograd beiwohnten. Die "suchte Versammlung cröffnete h sn„.n, der hiesigen Sektion des Beo-5111 0 lneä »Flamme" Herr Hubert pQ^l9e Tötib/„u0rauf Referate über die bis -^li^^and Beograd beiwohnten. Die 5U(stte Versammlung eröffnet! 'ss e j1. Aerci„„€t ^est9Cu Sektion des Beo h.st.Se TzU;^’ :—-<-uu| ytejeraie uoer uiv in» iJ’^Unq hPctLQuf dem Gebiete der -Pro S8e; ,Sn benr Feuerbestattung erstattet wur U Aes j. Vorstand des neugegründeten bsi astünUms ,rbcst in Maribor eine Feuer« 53 Wtten ird ^njice Herr A. L a u -m n ehemaligen Anlagen h ülS eintSUmann ^ Konjice eine t, eteitg .sten. Die nötigen Mchchi-dewN.roffen, sodaß die neue Ben- mit der Erzeugung em« mu UCL 8tnne« wird. In der neuen m. Erteilte und gelöschte (Seroerberechte. Im September wurden von der Stadtgemeinde nachstehende Gewerberechte gelöscht: Gjuro Valjak, Weinhandlung, Grajska ul. 1; Josef Senkte und Alois Gomilar, Schuhmacherei, Frankopanova ul. 8; Alois Ura-njek, Fiaker, Jpavöeva ul. 42; Josef Ztuhec, Privatvermittlung; Franz Travisan, Gemischtwarenhandlung (Filiale), Frankopanova ul.; Rosa Großmann, Delikatessenhand lung, Einspielerjeva ul. 22; Agnes Gröger, Maschinenstrickerei, Orožnova ul. 1; Josef Majcen, Autotaxi, Koroška cesta 19; Josef Dobersek, Fiaker, Koroška cesta 3; Josef Ste fanöie, Schmied, Levstikova ul. 9; Marie Zement, Obsthandlung, Hauptplatz; Angela Skušek, Delikatessenhandlung, Koroščeva ul. 27 und Josefine Zebisch, Krämerei, Stritarjeva ul. 13. _ Neu erteilt wurden' nur zwei Gewerberechte und zwar: Ludwig Peöuh, Gemischtwarenhandlung, Meljska cesta 15 und Maximilian Lauko, Gemischtwarenhand lung, Cankarjeva ul. 35. m Ein Aehbock wurde dieser Tage in her nächsten Umgebung von Maribor gefangen. Der eventuelle Verlustträger möge sich ehe-baldigst in der Kanzlei des Jagdvereines, Aleksandrova cesta 46, melden. m. Unfug einer Kartenschlägerin. Eine gewisse Juliane G. trieb in den letzten Ta gen im Lendviertel einen eigenartigen Um , fug. In den Abendstunden hielt lle verein j saunte Männer an, um ihnen ans Karten ' die Zukunft zu weissagen. Es gab eine ganze Reihe von leichtgläubigen Männern, die dem Weibe aufsaßen, bis die Polizei sie eines Tages hinter Schloß und Riegel setzte. m. Reissaus dreier Nachtfalter. Sonntag vormittags nützten einige in der dermatologischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses untergebrachte Landstreicherinnen einen günstigen Augenblick aus, um samt den Spitalskleidern davonzulaufen. Die Polizei ist bereits auf der Suche. m. Wetterbericht vom 13. Oktober 8 Uhr. Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 747, Temperatur + 10.5, Windrichtung NW., Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. m. Zur Nachahmung empfohlen! Für den armen Invaliden mit vier kleinen Kin dem spendete H. M. den Betrag von 30 Dinar. Herzlichsten Dank! m. Verloren. Vergangenen Sonntag wurde auf dem Weg von der Koroščeva ulica bis zur Realschule eine goldene Damenuhr verloren. Der ehrliche Finder möge dieselbe gegen Belohnung in der Verw. des Blattes abgeben. * Picksüßer Weinmost (Eigenbau) zu haben im Hotel Halbwidl. 13093 Aus Viuj p. Vizebauus Dr. Pirkmajer nt Ptuj. Heute besuchte die hiesige Obstausstellung auch der Vizebanus Herr Dr. Pirkmajer samt Gemahlin. Vizebanus Dr. Pirkmajer wurde vom Bezirkshauptmann Dr. Bratina begrüßt. p. Motzfeuer in Slovenja vas. Montag um 20.55 Uhr erhielt die Freiwillige Feuer wehr in Ptuj die Meldung, daß in Slovenja vas ein größerer Brand ausgebrochen sei. Sieben Minuten noch der Verständigung traf auch schon der Motorlöschzug unter Kommando des Feuerwehrhauptmannes Ing. C e l o t t i am Brandplatz ein und nahm mit besonderer Energie die Löschak : tion aus, so daß das Feuer bald bewäl j tigt werden konnte. In Brand war das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Gast Wirtes C e l a u n geraten. Durch das rache Eingreifen der Wehr konnte der Brand rechtzeitig gelöscht werden, ehe noch die Zim merdecke durchgebrannt war. Die Feuerwehr in Sv. Janž, in deren Rayon Slovenja vas fällt, beteiligte sich gestern an einem Weinlesefest und kehrte erst heim, als die Wehr aus Ptuj nach getaner Arbeit einrückte. Es erscheint wirklich fraglich, ob Ver gnngungsfahrten mit dem Rüstwagen erlaubt find? und segnen dessen unübertreffliche wunderbare Wirkung Bei Rheuma. Gicht, Ischias die schmerzende Stelle einreiben- Bei 1 Zahnschmerzen das Zahnfleisch einreiben und die Mundhöhle spülen. eurzeln. Bei Kopfschmerzen. Nervosität. Schlaflosigkeit die Stirne and den ganzen Körper einreiben und abends vor Zubettgehen ein lauwarmes Bad mit Zusatz von Löwenfranzbranntwein nehmen. Bel Müdigkeit zur Massage des ganzen Körpers. Bei Ma-genschmerzen 10 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker getropft einnehmen. Bei Haarausfall u- Schuppenbildung zur Massage der Kopfhaut- Als Mundwasser usw. Bel Schweiß der Achselhöhle. Fußschweiß. Handschweiß oder Körperschweiß sind die schweißenden Körperteile früh und abends zu waschen. Liin-Fmiraniwi Ist nur echt In hier abgebildeter und plombierter ORIGINALFLA-SCHE- — Verlangen Sie ausdrück-I lieh (und weisen Sie ledes Ersatzmittel (entschiedenst zurück. im-Fmtraitwi Ist In leder Drogerie. Apotheke n. besserem Qeschä ft zn 10—. 26—4 52- Din erhältlich. Hüten Sie sich vor Nachahmungen! Zentralbureau: LAVLJA MENTOL - DROŽDJENKA Zagreb. Marullčev trg S- Telephon: 73-82- Aus Celje c. Vermählung. Am 12. d. wurde in Splir Herr Kriegsschifflcutnant 1. Klasse Mar P e-t r i, Sohn des Herrn Ing. Petri in Gelte, mit Fräulein Mary G j u r g j e v i ä getraut. — Am 11. d. wurden in der Pfarrkirche in Celje Herr Franjo Kranjc, Geschäftsführer der Fabrik „Feniks" in Eelje, mit Fräulein Kristina Zalokar, Beamtin der „Kmetska posojilnica" in Eelje getraut. Unsere herzlichsten Glückwünsche! c. Todesfall. Sonntag, den 11. d. starb in Spodnja Hudinja der pensionierte Beamte der Zinkhütte, Herr Gregor G o v e d i ö, im Alter von 66 Jahren. Den Angehörigen unser Beileid! c. Vorträge über die Kranken- und Pen-sionsvcrsicherung der Handels- und Privatangestellten. Der Kaufmännische Verein und der Gebilfeverband beim Handelsgremium in Celje veranstalten Mittwoch, den 14. Oktober um 20 Uhr in den unteren Räumlich-kaiten des „Narodni dom" einen Vortrag über die obligate Krankenversicherung und über die höhere Versicherung der Privatangestellten beim Handelskranken- und Unterstützungsverein, sowie über die Pensionsver-sicherung. Es sprechen Direktor Podgoršek u. andere hervorragende Funktionäre des Handelskranken- und Unterstützungsvereines und der Pensionsanstalt in Ljubljana. Der Vortrag wird äußerst interessant und lehrreich sein. Alle Interessenten sind ohne Rücksicht aus ihre Vereinszugehörigkeit eingeladen. c. Ablösegebühr für den Banalkuluk. Der Gehilfenverband Beim Handelsgremium in Celje fordert alle Handels- und Privatangestellten auf, Mittwoch abends, den 14. d. nach dem Vortrag im „Narodni dom" sich in die Liste zwecks monatlicher Abzahlungen des Banalkuluks einzutragen. c. Ein Leichnam ohne Kopf aufgesunden Sonntag vormittags fanden Ausflügler in einem Graben in der Nähe des Besitzers Tomažič vulgo Marjančnik unter dem We-stenschen Weingarten aus der Südseite des Nikolaiberges einen schon stark verwesten männlichen Leichnam. Der Kops lag einige dreißig Meter von der Leiche abseits. Der Unbekannte, der etwa 50 Jahre alt war, dürfte sich schon vor einigen Wochen an einem Wrnme erhängt haben. Die Gerichts« kommission ordnete die Uebsrführung der Leiche auf den Umgebungchriedhof an. Der Besitzer Mar in Polule konnte sich erinnern, daß ein dem Toten ähnlicher Mann vor Wochen bei ihm vorgesprochen und ihn um etwas Essig ersucht habe, wobei er an» gab, an Gelbsucht zu leiden und deshalb Essig zu sich nehmen müsse. Der Mann sei auch im Gesichte ganz gelb gewesen. Es kann sein, daß es sich um diesen Mann handelt. Angaben sind an die Gendarmeriestation zu richten. c. Großer Diebstahl. Dem Arbeiter Franz R a t e j aus Sv. Jurij wurde, als er am Sonntag abends von Laško nach- Celje fuhr» eine Brieftasche mit 2000 französischen Fran ken gestohlen. Als er in Celje ankam, bemerkte er den Diebstahl und machte bei der Polizei die Anzeige. Einem anderen Arbeiter wurde Sonntag abends in der Wartehalle am Bahnhof eine Aktentasche mit ver-schiedenem Inhalte gestohlen. c. Die Steuerverwaltung verlautbart, daß die Listen für die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer für das Jahr 1931 im Sinne des Art. 131 des Gesetzes über die direkten Steuern bei der Steuerverwaltung zu öffentlicher Einsicht aufgelegt sind und daß den einzelnen Steuerpflichtigen Zahlungsaujtra-ge zugestellt wurden. Kino Burg-Tonkino: Bis einschließlich Freitag das gelungene Lustspiel „Me wieder Liebe". Lilien Harvest Harry Liebtfe und Felix Bressavt. Union-Tonkino: Bis einschließlich Mittwoch „Trara um Liebe". _ Am Donnerstag große Premiere: „Jngagi". h. Früchte in Weingeist. Reife, schöne Reineclauden oder Zwetschken werden wie zu Kompott vorgerichtet, in Dunstgläisern eingeschichtet und mit folgender Flüssigkeit übergossen: Man kocht 600 Gramm Zucker in Vt Liter Wasser aus, schäumt rein ab, läßt auskühlen und mischt % Liter 90pro-zcntigen rektifizierten Weingeist darunter. Die gefüllten Gläser werden nun wie zu Dunstobst überbunden, aber nicht gekocht, sondern kühl ausbewahrt. Nach einigen Wochen lassen sich die Früchte, die ihr herrliches, natürliches Aroma bewahrt haben, ver wenden. Wirtschaftliche Rundschau $>olforfrift Kaum ist 6er Glauben an die scheinbar unerschütterliche Wahrheit, an die zum Sprichwort gewordene Hypothese „Sicher wie die Bank von England" in Brüche gegangen, kaum hat die Welt die unfaßbare Kunde vernommen, daß das englische Pfund, die Note des repräsentativen Handelsstaa-tes ihre Standards entblößt ist und ins Wanken geraten ist, als schon eine neue Nachricht die frühere überholt: K u r s v e r-l u st e des amerikanischen Dollars an den Börseplätzen der Welt. Der tatsächliche Hintergrund dieses Vorganges setzt sich gleichsam aus zwei Teilen zusammen, einem innern, staatswirtschaftlichen und einem äußern, international wirtschaftlichen. Die Vertrauenskrise, die Europa heimgesucht hat und zu eineu großen Anteil an dem valutarischen Chaos Schuld trägt, hat nun auch die Vereinigten Staaten ergriffen. Erstens ist Brodelndes Vertrauen infektiös, sie wirkt wie eine Epidemie, gegen die es keine Vorkehrungen gibt, weil man die Bazillen nicht kennt und wie eine Massenpsychose, für die es keine Erklärung gibt, weil sie nichts mit Tatsachen zu tun hat. Zweitens hat die Flucht von Devise zu Devise, von Währung zu Währung, vor dem Dollar nicht Halt gemacht, sondern ist weitergegangen bis zum Gold selbst. Die zunehmende Entblößung des Goldschatzes der Vereinigten Staaten hat nun eine Krise her beiführen müssen und die Kontermine, die Aas wittert, war naturgemäß sofort da. In internationaler Hinsicht handelt es sich um eine Reihe von Duellen. Frankreich hat Deutschland herausgefordert und zur Strelke gebracht, es war nur ein Geplänkel, ein Training für die größeren Aufgaben, daher hat sich Franreich vorerst d. schwächsten Gegner ausgesucht und auch dieser Gang hat mit einem vorläufigen Siege Frankreichs geendet, die Goldvorräte wurden nach Frankreich gebracht und nun sind die Vereinigten Staaten an der Reihe, auch sie müssen unausgesetzt ihr Gold an Frankreich liefern, die Schiffsbestände reichen gar nicht zum Transport aus. Amerika ist gleich in der ersten Runde zwar nicht geschlagen, wohl aber zu Boden getrieben worden, vielleicht hat ihm der Mut gefehlt, da es schon viele Niederlagen gesehen hatte, vielleicht waren seine Muskel schwach geworden in der Zeit, da es meinte, auf unerschütterlichen Geldsäcken zu thronen, und stets nur mit einer Gebärde sprach, die zu besagen schien: ganze Europa?" „Was kostet eigentlich das Nun, diese Zeit ist schon lange vorbei, sie ist Vergangenheit, ein kurzes Kapitel internationaler Wirtschaftsgeschichte, überholt. Die amerikanischen Banken haben das Gleiche getan, wie die europäischen Bankinstitute, denn das ist eben ihr Geschäft, sie haben Geld, das sie kurzfristig als Anlagen von 'Einlegern entgegengenommen hatten, als Kredite hinausgegeben, die entweder schon von allem Anfang an langfristige Anleihen waren oder aber anfänglich nicht langfristig gemeint waren, aber dann eingefroren sind, das heißt festgerannt in Bargeld nicht umzusetzen, ohne enorme Verluste zu erleiden. Dann hat sich die Vertrauenskrise verstärkt, die Leute wollten ihre Dollar lieber im Strumpf oder Strohsack zu Hause haben, als auf der Bank und sie gingen hin und wollten es haben. Diesem Ansturm waren sie nicht gewachsen und mußten ihre Schalter schließen. Das war natürlich Futter für die Vertrauenskrise, es kam zum Ansturm auf die anderen Banken und wenn es schwache traf, warf es sie um. So blieben zahllose Mittelbanken der Vereinigten Staaken auf der Wahlstatt. Der Amerikaner ist dem psychologischen Moment der Massenpsychose noch zugänglicher als wir in Europa. In der Geschichte der Oesterreichischen Nationalbank findet man einmal gegen Ende des vorigen Jahrhunderts einen Vorfall, der darauf verweist, daß man die Psyche der Bevölkerung berücksichtigen muß. Es stand anläßlich der damaligen Krise ein Run bevor, da veröffentlichte die Bank, daß sie, um eine leichtere Abwicklung zu bewerkstelligen und alle zu befriedigen, auch neue Schalter eröffnen werde und Filialen eröffne. Das gab Mut, der Run blieb aus. In den Bereinigten Staaten schlossen einige Banken schon auf die Nachricht von bevorstehenden Abhebungen und dies hat das Vertrauen zum Schwinden und die Banken zum Ruin gebracht. Wir müssen uns aber auch Gedanken darüber machen,, welche Folgen eine solche Erschütterung der Wirtschaft Amerikas für uns Europäer haben muß. Natürlich muß einmal der Traum auf Anleihen als ausgeträumt bezeichnet werden, davon kann gar keine Rede sein, im Gegenteil, die Zustimmung zur weiteren Stundung der Reparations- und Kriegsschuldzahlungen, wird problematisch, denn die Vereinigten Staaten werden auf diesen Tribut des alten Erdteils, der so dumm war, sich für den überseeischen Ban kier zu zerfleischen, nicht verzichten und auch nicht warten können. Bisher konnte es generös sein, jetzt aber Das Verfahren Ast dasselbe, wie es bis iii:' neuen Währungsgesetze galt. X Eiermarkt. Dst Produktion ’ü üBernl' in starker Abnahme; die Preise öürst.n, I Wetter emtnw braucht es das Gold selbst. So wie England Oesterreich anläßlich der Schwierigkeiten der Kredithaltung eine Stillhaltung auf zwei Jahre bewilligte, also eine Stundung in verbindlicher Form leistete und heute Bereut, weil es das Geld notwendig brauchen wür-1 de, ebenso Bereut vielleicht Amerika das gewährte und propagierte Freijähr für Kriech schulden, aber an eine Verlängerung ist nicht zu denken, es sei denn, es wird besser. Die Gedanken kreisen aber merkwürdigerweise gar nicht mehr um die Ereignisse der Gegenwart, sondern um die Zukunft. In we nigen Stunden hat man sich damit befreundet, daß auch der Dollar ins Stadium oer Krise gekommen sein soll, man fragt nur immer, wer kommt nachher, wer folgt? Jeder Einzelne fühlt, daß es sich um ein Rad handelt, das man nicht aufhalten kann. Glück lich sind anscheinend nur die 'mitteleuropäischen Staaten, die haben nicht mehr viel zu verlieren. Und Frankreich? Was wird Frank reich mit dem vielen Gold anfangen, wenn es keine Partner mehr hat, wenn es niemandem mehr leihen kann, weil niemand mehr finanziel gut und kreditfähig ist? Es lind auch schon Leute im Gold erstickt. So beneidenswert die Lage eines einzigen Amten in einer Stadt der Reichen sein mag, so wenig beneidenswert ist jedenfalls die Stellung eines Reichen unter lauter Armen, er wagt nicht zu borgen, er mag niast schenken, er wagt nicht auf die Straße zu gehen, weil er Furcht hat, er will nicht verzichten und kann nicht genießen. — Und wenn dreiviertel des Goldes in Frankreichs Kassen ruht, was dann? bald noch etwas anziehen. Eierexp. Gen. Sv 10. Okt. Juni o. Dr. H a n s r o n e n g o l d, (Wien). X Stand der Mticnalbank vom 8. Oktober (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber dem Stand vom 30. September). Aktiva: Deckung 2098.1 (+ 4.9), davon in Gold 1.656.7 (+ 0.1), Wech-selportefeuille 1.633.8 (+ 113.9), Lombarddarlehen 299.9 (+ 0.8), Saldo verschiedener Rechnungen 490 (+ 20). — Passiva: Banknotenumlauf 5.308.9 ,(+ 110.2), Verpflichtungen gegen Sicht 307.8 (—34), davon Forderungen des Staates 12.4 (+ 5.7), verschiedene. Verbindlichkeiten in Girorechnungen 213.5 (37.6) und anderen Rechnungen 81.9 (+33.9), befristete Verbindlichkeiten 830.2 (+ 45.7). Die Gesamtdeckung beläuft sich auf 37,4% (37.8), davon in Gold 39.5 Prozent (29.9). X Preisliste für Valutasicherstellung. Das Finanzministerium hat mit Geltung bis 31. d- M. eine Preisliste für Valutasicherstellung bei Warenausfuhr im Sinne des Art. 6 der Devisenverordnung vom 7. d. verlautbart. Der Landwirt l. Kann man die besten Legerinnen dem Aeußeren auswählen? Es g+ •»,. • jf, die vorzüglich aussehen und doch inM j krank sind, daß sie nichts leisten- - ' ^ Versuch, die Besten Hennen einer H-zuwählen, geschehen deshalb oft + Möglich ist es lediglich, diejenigen nach dem Aeußeren zu erkennen, 01 _°.cl.e zeit nicht legen. Vor allem soll st1011, aus der Herde ausscheiden, dtc scheinen, die mitten während ^ der ~ +^r blassen Kamm, mattes Auge, zeigen, ^ mäßig abmagern oder die trauern. * Tiere mit völlig geschlossenen ~ege und mit trockenem Aster legen 3ur5c; rip Vor allem während der.Aufzudstzci ^ man Tiere, die sich nicht gut entwias , fije merzen. Man hat festgestellt, daß j-1 in der 16. bis 18. Woche erheblich ]][C, sind als der Durchschnitt der Her+ mals gute Legehennen werden. m ■ ....................... auch nach der 20. Woche die Herde . ^ Entwicklung einholen. Dieser Term1 - ^ te daher vor allem für die Auslese Aeußeren benützt werden. Er ist fu,r * &ep’ brüten im August, für Maibruten 1 tember gekommen. ^ct l. Die Mast volljähriger Hühner; erst theoretisch nur wenig Eiweiß, weil Weißablagerung in Form von Op! ausgewachsenen Individuen theoreti! Null ist. Praktisch handelt es sich ? der Mast von erwachsenen Hsth+r stens um ausgemerzte Legetiere, d>6. .. alt lich abgemagert sind, d. h einen ~. ^ctl Fleischsubstanz erlitten haben. Tstl müssen in der Mast den Verlust w>e gleichen und benötigen eine gemifsi +ltfet menge. Aus diesem Grund muß ^ po für ausgewachsene Hühner auch 3ir n T pm zent Eiweißfutter enthalten. Die -höchstens drei Wochen dauern. »z l. Augenentzündung des Huh"^' Herbst haben wir oft eine p entzündungen ein. Meistens i,siDCI'J»rV111 terung zu verzeichnen. In fv^.^fgliip11! len sich bei den Hühnern fehrji^w fid naßkalt^ ier 3' leicht st den Tieren zuerst eine Geschwulst " Augenlid, die daun aber Mieder ++ bet. In der Folge wird das A S ^ und von den Tieren meist S*J\,.üq o11® halten. Wenn die Augenentzün^ ertraii‘ nicht ansteckend ist, so muß man d,c it»6 sie Roman von ZUärv Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) (3. Fortsetzung.) Aus dir wird im Leben nichts! Und nun un-erstehe dich nicht noch einmal, einen Brief an uns zu schreiben, sonst kommst du aut der Stelle ins Loch. Nun mach', daß du weiterkommst, und sei froh, daß dir sonst nichts Sie öffnete die Tür, aber ihr Gatte hielt sie zurück: „Lina, Lina, wenn sie es nun nicht getan hat?" „Dann schadet thr das mich nichts; junge Mädels vertragen einen Puff", erklärte die Doktorin kategorisch, und schob das junge Mädchen ohne weiteres hinaus, die Tür hinter ihr zuwerfend. Durch den Park ging Annemarie heimwärts. Ihr Kopf glühte, sie zitterte wie Espenlaub, und die Tränen, mühsam zurückgehalten, drückten ihr beinahe die Kehle ab. In vollem Lauf kam sie vor ihrem Häuschen an, riß den Schlüssel aus der Tasche, stürzte hinein, warf sich auf die Ofenbank und ließ ihren Tränen freien Lauf. Ihr Kör per zuckte bei dem wilden Weinen auf und nieder. Plötzlich fuhr sie. erschrocken, in die Höhe, es hatte sie jemand an der Schulter berührt. Anton Kraps war schon seit einer halben Stunde um das Anwesen geschlichen, hatte sich schließlich im Obstgarten versteckt, und von da aus Annemarie heimkommen sehen. Nun stand sie vor ihm mit ihren rotgeschwol lenen Augen und schaute ihn sprachlos an, ja, war so verwirrt, daß sie es ruhig geschehen ließ, als er ein Tuch nahm, ihr sorg sam die großen, glänzenden Tropfen von beit Augen wischte, und sie mit halblaut geflüsterten, zärtlichen Worten zu trösten suchte. „Was hat man dir denn getan, armes Mauserte? Warum weinen wir denn, Kinder!? Komm, komm, du gutes, liebes, allerschönstes, allerbravstes Schmuckerle, du mußt lachen, nicht weinen. Ich werd' dich zum Lachen bringen, komm!" Anton meinte es gewiß gut, aber leider kam er nicht dazu, sein Radikalmittel, mit dem er sonst Mädchentränen zu stillen verstand, einen recht sanften, süßen, beruhigenden Kuß, zur Anwendung zu bringen. Annemarie schob ihn etwas unsanft zur Seite. „Was fällt dir denn ein, du Lackel", sagte sie mit noch tränenerstickter Stimme, „wie kannst du dich unterstehen?" „Aber, Mauserl", meinte Anton verblüfft, „ich mein's doch gut. Wer hat dir denn etwas zuleide getan. Komm, erzähl' mir's. Komm, weine dich an meinem Herzen aus." Aber Annemarie hatte nun genug geweint, und entwand sich energisch seinen Ar- men. Sie setzte sich auf die Bank, und er sitz-te sich neben sie. Nun erzählte sie ihm das Vorgefallene, worüber Anton so wütend wurde, daß er mit großen Schritten in der Stube herumlief und schimpfte. Was die denn glaubten, schrie er, die eingebildete, hochnäsige Gesellschaft? Ob sie glauben, über ein Mädel herfallen zu können, weil sie arm und ohne Schutz sei. Aber sie hätte Schutz. Er, der Anton Kraps, dessen Familie jetzt auch was sei, nähme sich ihrer an. Wenn die Leute erst wüßten, daß er ihr — ihr Freund sei, würden sie sich wohl hüten, sie nochmals zu beleidigen. Die Hände in den Hosentaschen, den schwarzhaarigen Kopf weit zurückgeworfen, stolzierte er wetternd durch die Stube, ein Bild stolzester, kraftvollster Männlichkeit, wie sich Annemarie ungefähr dachte, die bewundernd und dankbar seinen Worten lausch te. Nach einiger Zeit, als ihm nichts mehr entfiel, setzte er sich wieder neben sie, und nahm in der zerstreuten Erregung, in der er sich befand, ihre Hand in die seine. Em-Pört, wie er war, schob er seinen Arm hinten um ihre Hüfte und hielt sie schützend fest. „Brauchst dich nicht mehr zu fürchten, und schau, etwas mitgebracht hab' ich dir Ern seidenes Halstuch. Da, uimm's!" „Ich dank' schön!" Annemarie schaute mit ihren traurigen, schonen Augen dankbar in seine funkelnden, schwarzen: „Ich dank', aber die Mutter sieht's nicht gern, wenn ich — sei nicht bös', aber ten Tiere doch besonders Pfleg6’ zhig6" vor allem vor Zugluft schützen. toaIii[0,! wasche man täglich zweimal mt n# Kamillentee aus; so behandelte -y den bald wieder gesunden. geschenkt möcht' ich nichts nehtnem ^ ptil „Du brauchst ihr's ja nicht zu lrtö ‘vSti' heißt", unterbrach sie Anton, dem1 „ + etlicher Mißerfolg einfiel, „sag6" ja, aber — ach was, das ist, v’ Aunerl. du mußt was von mir $ «tr cm ich will dir noch viel, viel . macht mir ja gerade Freude. ^ , einzige Freude wirst du mir dm men wollen. Weißt, wenn ich A f+. überschütten tat’ ich dich mit al > V ist. Aber, weiß der Teufel ich auch leim sagst?" »Reich, sag' ich, möcht' meinte Annemarie schüchtern- ^ o-„Seit, j«? 86« «WWft dämmt schwer. Du Nlw ^ dem den ganzen Tag, 6u . bas nicht zusammen. Aber ronf,„,Uchib ®^)!s[j bucklig wirst, Geld, viel Geio alles, ich muß. Schneider s-m Bleiben ist zwar zu viel g6!11»^ nlä> heirak . denn später, wenn t ^ &ie nur eine reiche Partie mache Verwandtschaft von cl)|OC meinen SU«' -vm,ivunoi>cyast nun t krieg' ich nämlich leicht. • • J nerl? Schatzerl, was hast Totenblaß, mit großen st° h-l' te ihn Annemarie an. , fag+J'stfstii „Nimm dein Tuch und m1' ^ unw..;^ w ser, „meine Mutter ckomr« e hoJ die dich hier sieht", ihre ® dich Hellem Zorn, „dann kopfüber. Und ich hels' & ba3 Medizinisches Ratgeber Toll das (gffen ein Genuß fein? ^pet'ltanregende Speisen — die Vorbedingung einer guten Verdauung fyjJ1 bekannter Sportsmann äußerte vor jt( JJ* ,!e:ne Meinung über die zweckmäßig-^nührung von Sportsleuten. Seine i>tz x1 ®'n9 .balihi, daß es nicht so sehr auf %i(Jn be ant Essen, sondern auf die zu einer genügenden Nahrungsaus- r® ankäme. S?to'1 ^r.ä‘ und jeder ErnährungZPhYsio-lohtiv^ eine derartige Meinung nur mit fottit R- urchören können. Als Arzt 1 lllait sich nur darüber freuen, daß die giften , ven immer noch, soweit ihr Stößt,'^ • e§ ^nen gestattet, versuchen, den z» ^i'chen Genuß bei den Mahlzecken 6||en ^en. Manchen Menschen ist das !° ziemlich noch ein einziger d:ej,e €r ihnen geblieben ist. Gegenüber ein^j "Eenützlern" steht eine kleine, verige 'm VtuPPe verschiedener Fanatiker, die °d?x ^^uugsmittel nach der Kalorientasel Aitamintabelle bestimmen wollen y* Rohköstler, nur einen kl«!-ili0w Dankten Kreis der Nahrungsmittel beschiß. ^ -„en wollen en lassen' e? m'an die Speisezettel dieser =t'.'° lann man sich Häufig des Ge-V'Ut, (.^l erwehren, daß der einzige kqen ^ser Ester in dem Bewußtsein be-^ sich turmhoch über die Schar Essenden" erhoben zu haben. Sie ‘e einzig wahre Form der Er-i'e Sa; 8e_funben zu Haben, und verteidigen S^V* Wissenschaftlern gegenüber mit Ä tzs ^l'smus. Wie sich der Laie zu X. j naungsproblemen stellt, ist seine ^lsstenV1 Astssenschastler aber, dem es Ü? $m2>Iid> ist, daß die Wissenschaft d .-'Mus nicht das geringste zu tun >?!e ri' geht durchaus nüchtern an alle No=°^n ^aran und erwägt keiden-^ hie 2a§ Für und Wider. Wohl hat x ^irü^^'^nschaft eine Zeitlang mit dem 06 es nicht möglich sei, , X l'chen Körper d>ie erforderlichen Eiweiß, Fette, Kohlehydraten, uHtert. *n der Retorte erzeugt, zuzu-0,1 uz« ,et sie ist sehr schnell wieder da- Bon Dr. Med. Erich. belastet den Organismus und „verstimmt" körperlich wie seelisch. Das Resultat dieser wissenschaftlichen For schungen und Erfahrungen ist also: Man darf nicht nur, man soll sogar miit Genuß essen. Der Genuß, den man beim Essen empfindet und eu eine liebevolle Essenszubereitung erzielen soll, braucht nicht abhängig zu sein von besonders teueren Nahrungmitteln. Auch die einfachste Hausmanns kost schmeckt, sofern sie richtig und schmackhaft zubereitet wurde. Die tüchtige Hausfrau wird auch bei einem knappen Budget verstehen, Abwechslung und Wohlgeschmack in die tägliche Kücbe zu bringen. Es gibt ja da so viele kleine Hilfsmittel. Wieviel besser schmeckt zum Beispiel Suppenfleisch, wenn man es nicht immer nur gekocht, sondern zur Abwechslung hinterher noch einmal überbraten reicht. Reis, Makkaroni richtet man einmal als süße Speise mit Saft, das nächste Mal mit Tomaten, wieder einmal mit Pilzen, überbacken, mit Fleisch und Käse an. Derselbe Fisch kann in den verschiedensten Variationen auf den Tisch erscheinen, die Kartoffel gibt man nicht immer und ewig als Salzkartoffel, nein, auch roh gebacken, als Bechamellekartoffeln, Heringskartoffeln, Auslaus, als Rührkartossel lagenweise mit Gemüse oder Fleischresten. Und so gibt es der Beispiele hundertfache. Wer weise ist, wird also dem Rat des Propheten folgen, der sagt: „Geh' hin und iß mit Genuß dein täglich Brot." Fette und iS r ca&>°;Iut geschmacklos, ebenso fev, üenswechtige Stoffe, Vitamine Au f! (auÜer Kochsalz). vUn «ber, so fragt sich die ieten' au? 3Zatui? dm Menschen " L.-' niöiinft Eeschmacksorgane gegeben? S der 'b',,e N< liL/^üpt^°^^sch'Mack einer Nahrung zu n^ilR„1au^i'ebungen für ihre Bekömm und organe gegeben? Die oet % 'Ae Natur den Menschen und s ‘ " r — ei al _ Kunden kennt man die «vch 9e6nn h-1 SUIlyel1 illr 1 ö-iomm n» V den genialen Versuchen »o Was ist das? -ut nr -««»'urn cennr man ote o- ^/PPetitsekretion. " ' ha: e. ^“"«4 X fisiirt sr”! ,^at die Erfahrung gemacht, Änbl X's^chsstr im Munde zusammen- Ü Io ftrnntf „„„ «w.,. einer leckeren Speise to'm ch «v, s° strömt nun auch der Ma-be,, Bpciu aS’s;n zusammen, um die er-kg.^Xw ^dig zu empfangen. Für ' n9 'st ibü wte.rauf dler gesamten 93er* ists sn , 'jr0ttt)erung reichlichen Ma- -|^g %JQnie tieth1ii^?9'un3 — sie erst kurbelt X 9en{),e Khffr e Maschinerie an. Appe- W, d \ ^sst'tsktzl^'^sien'muskulatur wie der stf." bet 'f,en erhöhen die motorische \ ^enmuskulatur wie der s?I ürün^i^. Dadurch erfolgt raschere s^ft vte teich^^sieee Darmverd>auung. Also ^ ^tt'foTthPTirn.rr hnn 9Thh^frf reiG»^^dauung im Magen und ^jvt^ chel .^“chere Absonderung von «,.>» Smn*ri. D-r 6». P* , 'e teir^-rr Misere Darmverd>auung. Also ,-v.i i Absonderung von Appetit - wichtigsten Impuls der s»wt° etstey l, Absonderung von ?lppetit " ah wichtigsten Impuls der ,,X? dar, welcher die Be- to,er(.bia§ physische ist das gMism ^eit ; • ®me mit Appetit ge- 0: UtQrf!!8 ert‘tii*'''r^ auf den Gesamt* erhöht das Bcha- S t ^sichen arbeitsfroher und ik mit JCn genommen wird, (SoHetiffeiiie Ihre Entstehung und Behandlung Allenthalben hört man über Gallenstein* erkrankungen und die durch diese Krankheit hervorgerufenen Beschwerden klagen, sodag einige Worte über die damit zusammenhängenden Erscheinungen wohl am Platze sein dürften. Unter Gallensteinen versteht man die in der Gallenblase aus bei Entzündungen ausgeschiedenem Cholestin, Kalk und Gallenfarbstoff entstehenden Steine, die von Sandkorn- bis Hühnereigröße sein können und meist in mittleren und höheren Lebensalter, überwiegend Bet Frauen Vorkommen. Ihre Anzahl schwankt in weiten Grenzen. Entzündungserreger sind meist aus dem Darm eingewanderte Keime, für die die Galle einen sehr guten Nährboden bildet, die aber erst krankhafte Veränderungen hervorrufen, wenn eine Gallenstauung hinzutritt, die durch schnürende Kleidungsstücke, Schwanger schaft, sitzende Lebensweise u. dgl. begünstigt wird. Die Entzündung fuhrt zur Schwellung der Schleimhaut und zu wässerigen, eitrigen oder jauchigen Ausschwitzungen in die Gallenblase. In der Folge können sich geschwü-rige Prozesse in der Schleimhaut entwickeln, die zum Durchbruch der Wand, Fistelbil-dung, Schrumpfung der Blase oder Verschluß des Gallenblasenganges u. im ungünstigsten Fall zum Brand der Gallenblase füh ren können. Es kann sich auch die Wand verdicken und die Entzündung greift auf die Umgebung über; es bilden sich Eiterungen im benachbarten Bauchfell, Verwachsungen mit Magen, Darm usw. Gallensteine brauchen gar keine wesentlichen Beschwerden hervorzurufen, solange die Gallenwege frei sind. Entsteht aber durch Stauung und Infektion eine Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis), so schwillt diese an, und heftige Schmerzen, Fieber und Zeichen von Bauchfellreizungen treten auf. Nach Ablauf der Entzündung bleibt manchmal nur eine schmerzlose Schwellung zurück, meist aber kommt es zu häufiger Wiederkehr der Schmerzanfälle (Gallensteinko-liken). Um Komplikationen zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei den ersten Anzeichen eines GallenbG.senleidens sofort den p fün, sultieren, da diese Krankheit sehr gefährliche, zumindest aber schmerzhafte Folgen nach sich ziehen kann. BSderbehandlung Vor allem dienen Bäder zur Reinigung. Hiezu eignen sich am besten Vollbäder, das sind Wannebäder von 28 Grad Reau-mur, wobei der Körper bis zum Hals bedeckt ist. Kältere oder wärmere Bäder üben einen Reiz auf die Haut aus. Die Eigenschaft wird zu Heilzwecken ausgenützt. Bäder dürfen nach der Mahlzeit bei vollem Magen nicht genommen werden. Heiße B ä d e r (28 bis 32 Grad Reaumur) werden bei Fieber und Stoffwechselkrankheiten angeordnet, wobei im Verlauf des Bades durch Zugießung von kaltem Wasser die Temperatur herabgesetzt wird. Unter W a ss e r b e t t versteht man ein Dauerbad bei Verbrennungen oder stark eiternden Wunden. Halbbäder werden in sitzender Stellung genommen, wobei der Körper bis zum Nabel gedeckt ist, während der Oberkörper mit Duschen, Frottierlappen oder Bürsten bearbeitet wird. Nach Beendigung des Bades wird der Körper trok-kengerieben, worauf eine Stunde Bettruhe folgt. Unter Teilbädern versteht man Bäder einzelner Körperteile, zum Beispiel Arm-, Fuß-, Sitzbäder usw. Heiße S i tz b ä der werden bei Erkrankung der Geschlechtsund Harnorgane angewendet, kühle Sitzbäder wirken bei Hämorrhoiden schmerzstillend. Heiße Fußbäder, die man am besten in Kübeln nimmt, werden bei Blutandrang zum Kopf, bei Frostbeulen und Schweißfüßen verordnet. Aus ähnlichen Gründen gebraucht man heiße Handbäder, ebenso auch Wechselbäder. Man gibt die Hände oder Füße abwechselnd in Gefäße mit warmem und kaltem Wasser, worauf die Kör perteile gut abgerieben werden. Dampfbäder oder russische Bäder nimmt man m hiezu eingerichteten Kammern, die mit heißem Wasserdampf erfüllt sind. Es sind sogenannte Trockenkammern. Will man nur einzelne Körperteile mit Hitze behandeln, so bedient man sich der H e i ß -luftapparate, deren es verschiedene gibt, je nachdem, ob sie für Schulter, Bein, Arm oder Bauch nur bestimmt sind. Früher verwendete man Apparate, die mit Spirituslampen geheizt wurden, jetzt bedient man sich solcher mit elektrischer Kohlenfadenlampen. Weil nicht alle Menschen heiße und warme Bäder vertragen, ja sogar schweren Schaden an ihrer Gesundheit nehmen können, ist arzt licher Rat angezeigt, welche Bäder man gebrauchen soll. Wieviel Mahlzeiten braucht ein Säugling? Bei natürlicher Ernährung erhalte das Kind zum ersten Mal die Brust erst, wenn es anhaltend schreit. Es kann gut 20—24 Stunden warten, doch kann man auch schon 3—6 Stunden nach der Entbindung etwas geben. Von dann ab gelte die Hauptregel: nie mehr als sieben Mahlzeiten in 24 Stunden, womöglich nur sechs, später fünf, und immer mindestens 2lA Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. (Der Säugling braucht mindestens 2V, Stunden zur Verdauung). Man richte sich also nach dem Verlangen (Schreien) des Kindes insoweit, daß bei Tage zwei bis drei Stunden Pausen gehalten werden und nachts die Zeit von 22 bis 5 oder 6 Uhr morgens für Ruhe und Schlaf bestimmt bleibe. Immerhin sei auch Bei natürlicher Ernährung gesagt, daß es sich meist lohnt, sich an einen bestimmten Tagesplan zu halten. Ist nicht genügende Muttermilch da und muß also zwischenhinein künstlich nachgehol sen werden (sog. Zwiemilchernährung), so ist es unerläßlich, sich an bestimmte Stunden zu halten. Bei viel Erbrechen und Verdauungsbeschwerden ist das Kind oft anzulegen. Bei künstlicher Ernährung gibt man meist auch erst nach 20—24 Stunden zum ersten Mal zu trinken; schreit das Kind vorher anhaltend, so flöße man ihm etwas abgekoch tes Wasser mit Sacharin oder Zucker «in. Am zweiten Tage (längt man mit regel- mäßiger Nahrung an, und zwar um 5, S, 11, 14, 17, 20 und 23 Uhr, wobei man das Kind event. auch aus dem Schlafe aufnimmt. Wir haben dann 7 Mahlzeiten mit 3 Stunden Pause und cs bleiben nachts noch 6 Stunden Ruhe für Kind und Mutter. Ter Säugling schreit allerdings meist in den ersten paar Nächten, wenn er solange nichts bekommt; man lasse ihn aber l" g schreien, denn meist lernt er es bald, sich zufrieden zu geben und die Nacht durch zuschlafen, was für ihn, wie auch namentlich für die Eltern, von großem Werte ist. Ist die Mutter schwach und sollte gut schlafen, so muß man, jedenfalls für die Nacht, den kleinen Schreihals in «in anderes Zimmer bringen (aber nie allein, es sind schon (Sr stick ungen vorgekommen!) Von der 2. Woche bis zum Ende des 3. Monats fange man um 5 oder 6 Uhr früh an und gebe 6 Mahlzeiten, die letzte um 22 Uhr nachts. Am Tage lasse man 3 Stunden Zwischenpause und warte womöglich ab, bis das Kind selbst aufwacht. Vom 4., 6. oder 7. Monat ab genügen 5—6 Mahlzeiten alle drei Stunden, und man versuche allmählich, die letzte Mahlzeit von 22 Uhr abends auf 21, 20 und 19 Uhr zurückznschieben, sodaß vom 7. Monat ab jedenfalls nur noch 5 Mahlzeiten gereicht werden. Hak man den Eindruck, daß der Säugling zwischen den gegebenen Mahlzeiten Durst leide, zumal im Hochsommer, so helfe man nicht mit Milch nach, sondern gebe etwas süßen Tee (Fenchel, Kamillen, Lindenblüten), Zuckerwasser oder Fruchtsast. Sind die Kinder gesund und wohl, f» kann man sich, was Menge und Dauer des Trinkens anlangt, nach dem Instinkt des Säuglings richten und ihm bald etwas mehr, bald etwas weniger verabfolgen. Zeigt er aber starkes Ausstößen, Erbrechen, Blähungen, Leibweh, schlechten Stuhl, so halte man sich streng an die Regeln und gebe rechtzeitig zu starken Verdünnungen über. Stets gelte der Satz: lieber zu wenig als zu viel. Man lebt nicht von dem, 'was man ißt, sondern was man verdaut! Und so kann man wohl kurz und bündig jagen: ein Kind kriege soviel, als es mag und wirklich verdaut, was am Stuhl leicht fest, zustellen ist! Für die Aüch- Dämpfen statt Kochen ! Das Garmachen unserer Nahrung besteht darin, daß wir die tierischen und pflanzlichen Gewebezellen durch Einwirkenlassen von Hitze sprengen, damit sich die Zellsäste besser mit dem Magensaft und dem Bauspeichel verbinden und folglich auch in höhe--rem Masse ins Blut ausgenommen werden können. Unser Verdauungsorganismus besitzt nicht die Fähigkeit, alle Tier- und Pflanzenzellen aufzuschließen; deshalb ist die vorherige Hilfe des Feuers unbedingt notwendig. Daneben dürfen wir auch nicht die keim tötende Wirkung der Hitze übersehen. Beschränken wir uns auf einen Vergleich der beiden Wege, die zum Zwecke 'der Sprengung der Zellwände eingeschlagen werden. Der wichtigste Unterschied besteht darin, daß beim Kochen das heiße Wasser die Zellwände sprengt und zerstört, während beim Dämp sen die gleiche Wirkung vom heißen Dampf ausgelöst wird. Im ersten Falle gehen die Stoffe, die für den Nährwert der betreffenden Speise von Bedeutung find, in das Kochwasser über. Meistens begeht nun die Hausfrau den Grundfehler, das Kochende Wasser wegzuschütten, das an Nahrungsstos-sen wertvoller ist als zum Beispiel das zu-rückbleibende Gemüse. Der Schaden ist aber nicht so groß, wenn das Kochwaffer eine weitere Verwendung, zu Suppen oder Tunken findet. Immerhin wird doch aus den mannigfaltigsten Gründen das Kochwaffer sehr oft weggeschüttet, und damit gehen zugleich die gelösten Zellsäfte, Mineralstoffs und Vitamine verloren. Wird die Nahrung dagegen gedämpft, jo wird ebenfalls der 'Erfolg erzielt, daß dis Zel!wände zerrissen und geöffnet werden, aber alle lebenswichtigen Stoffe bleiben der Nahrung selbst erhalten. Schon diese unwiderlegliche Tatsache muß davon überzeugen, daß der Nährwert aller Speisen dann am größten ist, wenn sie zwar für den Verdauungsprozeß wohl ooröereitec werden, aber trotzdem keine Verluste an mertvw&n Bestandteilen «sfeifeen. dtettn liegt M» der „TwttceTwrct FiMMss' 275 -yrurroon), Vorrang begründet, der unbestritten der dämpfenden Zubereitung unserer Nahrung gegenüber dem Kochen zukommt. Beim Kochen gerinnen ferner die Eiweiß-ijestandteile der Nahrung, wodurch sie unver baulich werden und unseren Verdauungsapparat nur mit unnötiger Arbeit belasten. Es ist ferner bewiesen, daß das in der gedämpf ten Nahrung enthaltene Eiweiß in viel höherem Grade ausgenützt und verwertet wird als beim Bevorzugen des Weges, der über das Kochen zur Vorbereitung unserer Nahrung für die Verdauung führt. Einen Dämpfer kann man sich ganz einfach selbst Herstellen. Man braucht dazu nur einen entsprechend großen Kochtopf, in den man ein Sieb einsetzt. Wenn das Sieb zu große Löcher hat, legt man den Boden des Siebes mit einem gut ausgekochten Leinentuch aus. In diesem Dämpfer kann man nun Fleisch und Fisch, Kartoffeln und alle Gemüse dämpfen, nur ist darauf zu achten, daß der Topf nicht ganz bis zum Boden des Siebes mit Wasser gefüllt ist. Unser Dämpfer kann nur in Tätigkeit treten, wenn das Sieb gut zugedeckt worden ist, denn der sich entwickelnde heiße Dampf soll ja nicht die Küchenluft erwärmen, sondern die Zellwände der Nahrung sprengen. Es gibt aber auch fertige Dämpfer zu kaufen, die ihren Zweck ganz-ausgezeichnet erfüllen und außerdem garnicht so teuer sind. Man kann also wirklich nicht behaupten, daß das Dämpfen mit besonderen Umständlichkeiten verknüpft ist. Erwähnt mag noch sein, daß es bedeutend vorteilhafter ist, Kartoffeln in der Scha le zu dämpfen; auf diese Weise bleibt ihnen aller Nährwert restlos erhalten. Den letzten Einwand, den man unbegründeterweise oft zu hören bekommt, nämlich das Vorurteil, daß ein Gericht durch das Dämpfen an Schmackhaftigkeit einbüßt, muß man mit der Behauptung entkräften: Es überzeuge sich jede Hausfrau selbst, daß gedämpfte Speisen immer mindestens ebenso schmackhaft, meistens aber noch schmackhafter sind als gekochte. h. Likör von Vogelbeeren. Die sauberen, vom ersten Frost getroffenen Beeren verlesen, 'in Glasflaschen geben, mit Kornbranntwein übergiehen, an die Sonne oder in die Wärme stellen, bis die Beeren farblos sind, den Saft abseihen; zu 1 Liter Saft Vi Kilo Zucker. Diesen klarkochen (mit Wasser), erkaltet mit dem Branntwein mischen, in jede Flasche statt Vanille 1 Päckchen Banil-linzucker geben, in kleine Flaschen füllen, einige Zeit liegen lassen; ist er noch nicht ganz klar, b-urch ein Tuch filtrieren. H. Zwetschkenpseffer. ^ Kilo Zwetschken werden mit Wasser eben bedeckt, weich gekocht. 2 Löffel Semmelbrösel läßt man in Fett leicht rösten, gibt mit dem Zwetschkensud auf und mischt den feingeschmttenen Zwetschken etwas Zucker, Zimt, Zitronenschale, Nelkenpulver zu. Zu gesottenem Fleisch, Zunge, Wild passend. H. Gebackene Apfelspalten. *Ä Liter Milch wird mit 18 Deka Mehl. Salz, bann zwei Eiern, 2 Deka Zucker und 1 Eßlöffel Rum zu einem dickflüssigen Teig verquirlt. Dann schneidet man geschälte große Aepsel nach Entfernung des Kerngehäuses in etwa % Zentimeter dicke.Scheiben, taucht sie in den Backteig und bäckt sie in heißem Fett. Aus Filtrierpapier abtropfen lassen und mit Zucker bestreuen. H. Birnenmarmelade. Sehr reife Birnen halbieren, Kernhaus entfernen, mit Obstoder Weinmost übergießen, tmchkochen, trassieren; die Hälfte des Gewichtes Zucker daruntermischen, nasch zur richtigen Dicke einkochen und zuletzt reichlich Vanillezucker und nach Geschmack Rum beiaeben. Heiß in Glaser füllen, erst nach zwei Tagen verbinden. Ge le genneits kauf oen 19:. üjiTooer n-Twirsrar-rpnursr-Z*?!- - '6eeeeee®e3e©e©©8@*6e®eeaee©®®®®®' II aus guter, haltbarer Webe m. schönen Mustern bestickt 40X60 D 55" 80x90 D 95-110x250 D 251- ÜÜ8Ö 65X65 B 35’- lällfBI,.. 40X120 D 35 - Ausstellung im Geschäfte C. Bfideieidf Maribor 12596 Geben Sie den BLUTARMEN Es stärkt das BLUT, NERVEN u. APPETIT erhältlich in Apotheken Literilasche Jdeimc Amzuqjw MealMäten Zweifamilienvilla mit schönem Garten, Kärntnervorstadt, verkäuflich. Anfragen unter „Schöne Villa" an die Verw. 13031 Prächtige Billa 550.000 Dinar. Hypothek 240.000 Din. — Villa (2 kl. Wohnungen), 160 000 Dinar. Notwendig 75.000 Din. Büro „Rapid", Gosposka 28. ___________13095__________ Kleinerer Weingarten» schöne Lage Hauptbedingung, nur auf den Südhängen des Poßruck i. Drautal gelogen, am liebsten zwischen Kamnica und Brester-nica, zu kaufen gesucht. 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Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: CJdo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« ln Maribor. — für den Herausgeber und den wörtlich: Direktor Stanko DETELA, — Beide wohnhaft in Maribog1 Druck