Schriftfeitunf, Verwaltung nad BuclKlnickerei Tdephoo 29-67, 25^, 25^0, abends nur %-67. Marburg a. d. Drau, Badgaase 6 / Anzeigen und Abonne-ments-Annahme in der Verwaltung / Bei Anfr^n ROclcporte beilegen Mlntm§wmHtmu9Bprmls: wennen auf einer StraUo nebeneinander zurückwolchenden feindNclien Koloiinenr braebten den zwischen Blalystok und Minsk eingeschlossenen Sowjettrupi^n schwerst© Verhi-ste bei und griffen den über Riga zurück gefienden Feind in rollendem Einsatz an. Bei diesen Operationen wurden zahU reicbe Paogorw^tui und tluoderte von Lastkraftwagen vernichtet» fekidHche Batterien zum Schweigen gebracht und Beaoodere Crfofge entelte die deutsche Luftwaffe am gectrigen Tage Im K?mpfe gegen die Sowjet-FUcgertrnppe, Wie bereits durch Sondermehlung bekannigegeben. verkM- der Feind am 30. Juni 280 Flugzeuge, davon allein 2!ö in Luftklmptea. Südlich der Fiscfier-Halblnsel Ist ein Sowjet-Zerstörer dttrch Bombentreffer versenkt und ein weiterer Zerstörer schwer beaohikliKt worden. hn Seegoblet um England beschädig' ten Kanpifhicseiige efai i^Beres Handelsschiff schwer. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen den Ver-sorgungskafen CardHf sowie gegen Ha-fenaolaflen an der britischen Ost. und Südoatkttste. In Nordahika warfen deutsche Sturze kampffkuuMige vor Solhun einen britischen Z^störer Hi Brand und bombardierten in Tobruk Hafinanlagen tuid Ansammlungen von Kraftfahrzeugen des Feindes. Britisohe Kampfflugzeuge warfen gestern unter dem Schutze tleffUegender Wogten und unsichtigen Wetters auf iWohnvierteln im norddeutschen KUsten-gel>iet Bomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verkiste. Mehrere Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Bei diesem Angriff und bei Cinfhtgversuchen des Feindes in die besetzten Gebiete am Kanal schössen Jäger und Flakartillerie etf. Marineartillerie fünf britische Flugzeuge ab. Bei febidlfchen Luftangriffen, die sich in der letzten Nacht gegen Westdeutschland richteten, wurden u* a. in Köln einige ZivHpersoDen getötet oder verkHzt. WehrwirtschaftHche oder mititärlsche Schäden entstanden nicht. Durch nächt-Uohe Jagd- und Flakabwehr wurden drei britische Flugzeuge zum Absturz gebracht. Marineartiitorle schoß in der Nacht zum .10. Juni vier feindliche Flugzeuge ab. In den siegreichen Luftschlachten Im Osten etrang da» Jagdgeschwader unter Führung von OI>erstleutnant Mölders 110 Abschüsse, das Jagdgeschwader unter Führung von Major Trautlaft 65 Ab-schüpso. Oberstleutnant Mölders erzielte seinen H2„ tlaiiptmann Jopplen seinen 53. Luftsieg. hn Kanipi um die feindlichen Orenz-h{:iciitii':uni;cii zeichneten sich der Koni-matidcur eines Pionierbataillons Ma}or Schüller, en in Tobruk Versorgungslager und Befestigungsanlagen bombardiert. in Ostafrika wurden Angriffsversuche auf unsere Garnison von Debra Tabor glatt zurückgewiesen. Ein unter dem ^fehl von Korvettenkapitän Vincento Politl stehendes Unterseeboot hat im östlichen Mittelmeer einen britischen Zerstörer torpediert und versenkt. Sdiladilscliilf „RodneT" im Trockradock Schwere Treffer aus dem Gefecht mit dem deutschen Schlachtschiff »Bismarclt« Lissabon, I. Juli. Neutrale Seeleute lierichteii, UaÜ das britische Schlncht^chiff »Rodney« im Halen von Boston (USA) eini;elaiiten ist. Das Schiff hatte in der Backbordseite schwere Treffer, die von dem Gefecht mit dem deutschen Schlachtschiff »Bis« marck« herrühren. »Rodney« wurde noch am gleichen Tage ins Trockendock geschleppt. Auch ein britischer Hilfskivii/.er ist zur Reparatur in Boston eingetroffen. Engüsclier Munllloiisdanipfer in die Luft geflogen Neutrale Seeleute dt>er die deutschen Angriffe auf Liverpool Lissabon, 1. Juli. Neutrale Seeleute, die gezwungen wurden, unter englischer Flagge zu fahren und die dieser Tage aus Liverpool in Lissabon eintrafen, berichten, daß bei den schweren deutschen Luftangriffen Ende Mal im Hafen von IJverpool eine grolk' An^^ahl von Frachtdampfern ver-senlLeningradskaja Prawda« vom 2.1. 2. 41 behauptete: »Die Armee und die Flotte sind treu ihrem Kampfeid und ihrem Schwur, den voikMi Triumph d'cs Kommunismus zu erreichen«, DeninocJi Sinti diese Stimqiien aus d<'n letzten Ja'liern noch bescheiden zu nennen gegenüber dem polternden und drohenden Kriegsßcschrei, mit dem dio übrige Welt vorher von Moskau aus, namentlich aus Anlaß pompös aufgezogener bolsrhewisil-scher Paraden, bedroht wurde. Jedoch nicht diie Welt wurde in Angst und Furcht versetzt, soiidorn die Sowjetregierun^ wiber. Die Folge davon war das Bl^uibad, dom ein gutes Viertel des Offizierskorps und ein noch weit größerer Teil des höheren Koimiiiandos i^m Jahre 1937 zu-m Opfer liel. Stalin lud Marschall Tucha-tschewski, der ihn gerade zur Krönung in London vertreten ho^Ite, niiit ik-n ühri-igen höchsten Befehlshabern tn den KrcjU'l oin Hier mußte dann die eine Hälfte der Versammlung die andere al« l^ndesver-räU'r dem Todo preisgel>en. Dieser Aderlaß, dem die beste^n führenden Kräfte in allen Teilen der Anmee und Flotte rum Seife 2 »Martjurger Zeitung« 2. Juli Nummer 155 Opfer fielen, hat für di« Sowjetrnilitir-inacht entscheidende Folgien gehabt. Wohl Sfiml große Anstrengungen gemacht worden, dem Militär einen neue« Geist einzuflößen. Das gescbiah einerseits, indem Stalin die politische Tarnunig A;r >^Demokratisierung« der Sowjetdiktatur auch auf die Armee ausdehnte. Sie wurde Anfang 1939 von neuem vereiiligt, wobei der einreine Soldat n-iaht mehr als »Sahn des werktätigen VoMces«, sondern a-ls ^Bürger der UdSSR.« seinen Eid ablegte. Auch fehlte jetYt der Hinweis auf »die Befreiung aller Werktätigen in der Weit«, und die neuen Begriffe »Voilk« und »Heimatland« wurden eingeführt. Mit der scheinbaren Demokrati'Sierung der Streitmacht zog als Exponent des staatlichen Mißtrauens gegen das Heer der Politru'k, dier politische bolschewistische Kommissar, ads dessen eigentUcher Leiter, ein. Die Soldaten waren ihm e^nso zum Gehorsam verp«fliichtet wie ihren Offizieren. Neben jedem KommaridsiMir stand entsprechend seinem Rang der Tneist jüdische Politruk. Da dieser es immer in der Hand haite, den Offizier al« unzuverlässig f^r verdächtig anzugeben, lag die eigentliche Macht beim Kommissar. Obgilelch man den unhaltbaren Zuständen, dk durch diese jüdische VorlKrrschaft in Heer und Flotte entstanden, neuerdings dadurch zu begegnen suchte, daß man die militärische Komananclogewait, a-fe die ausschlaggebende, üibcr die dw PÖWtfU'k stellte, hat sich in WiTklichkeit wenig geändert, weil in der Sowjetunion die GPU. letzten Endes doch die Macht in Händen hat. Im Mai vorigen Jahivs wurden, um die Autorität der höheren Generaliität zu stärken, wiederuan die alten RaingbcZeichnungen ei-ngeführt: Generali major, Generalleutnant bis zum Marschan imd Admiral hinauf, wobei es gleich fünf Marschälle, Woroschitow, Timoscheniko, Budjonny, G. Kmlik und SchaiposchiTfkoiw, gai». Wie wenig diese Anstrengungen trotz der Lob^e^änge der Presse, daß die Sowjetarmee nun endgültig unibesiegbar sei, gefruchtet hatten, zeigte sich noch m Jahre l^MO während des Krieges zwischen item Riesenstaat von 180 MiHionen und dem Finn-land mit 3,5 Millionen Menschen. Mosikau hatte es üiberhaupt nicht für möglich gehalten, daß Finnland Wider-1 stand wagen würde. Die sowjetrussische' Falschmelduing zu Ekginn des Krieges,' daß die finnische Regierung das Lantlt verlassen habe, ents-prach deshalb vielleicht sogar Moskaus tatsächlichem Glauben. Man meinte, daß die Kreatur Kuusi-non einen trlumiphalen Ei-nzug in Helsinki halten werde. Die in vierfacher Macht anrückenden, aus allen Teilen der Sowjetunion zusanwnengewürfelten Sowjetdivisionen bewiesen nur die MachtHosigkeit der Zahl. Wt'nn schließlich FinTrland doch auf einen Kompromißfrieden einging, so geschah es, weil ihm einfach die Mittel und physischen Kräfte fehlten. Das Ansehen der Sowjetarmee hatte aber in den Wäldv'rn Ostfinnflands einen schweren Stoß erhalten. UnzweKelhaft hat Moskau seitdem die größten Anstrengungen gemacht, um die zutage getretenen Mängel und Schwächen auszuschalten, die Disziplin in der Armee mit der wiedereingeführten Grußpflicht zu bessern und auch das Mate^ia^ mit Aufbietung gigantischer Mittel zu heben. Für RüstungSTwecke waren bereits 1936 14,8 Milliarden Rut>el, zwei Jahre später 17.5 Miliiardien veranschlagt. Die Kurve »St Seitdem bestimmt noch stärker ange-stiegen. Es wäre verfehlt, die Anstrengungen Moskaus zu unterschätzen. Unzweifelhaft hat man das Volk hungern lassen, um die Armee gut zu nähren, haben die Soldaten verhältnismäßig gute Kl'eidung und Stiefel erhalten, während sich der gewöhnliche Bürgw mit schäbigster Schundware be-gnOgm mußte. Sicherlich sind die Sowjet-taokwai^n, ist die im allgemeinen weit voiuesiMTiltene Motorisierung der Armee das Höchste, was die Sow^etiwhistrie zu leisten imstande iÄt. Die Armee wird in Moskau auf 10 Millionen fAarni gechätzt, wobei die Hälfte <^e eigentliche sogenannte Kaderarmee bildet, während die andere Hälfte aus den Terri^oriatermeen der einzelnen Republiken besteht. Diese ZaWen sind sicher Ubertri'ebon — es wurde neuerdings von etwa 240 Diviisio-nen ges,prodien, von denen zwei DritteF an der Westfrc^ stehen —, soweit sie noch stehen. So glaubte die Sowjetunion, em Instrument geschaffen zu haben, das Europa und besonders den stärksten Feind der bolschewistischen Zersetwng und Welt-brandzlele, das Deutsche Rekh, niederzuwerfen imstande sei. Die deutschen Heere sind nun nach dem Mosikauer Verrat am Werk, clieso Hoffnungen ein für allemal zu zerstören. Carlo von Kügelgen. Deulsciiianiis lllierlegeiilielf klar zutage getreten K#lii V«fgMch mit dmi W,«ltkri«g möglich Rom, 1. Juli. Generalstabsoberstleutnant Vincento Longo hebt in einer längeren Abhandlung in der »Illustrazione Italiana« den Unterschied zwischen der Ostfront des Weltkrieges und der gegenwärtigen antibolschewistischen Kampffront im Osten hervor. England täusche sich sehr, wenn es von einem Zwei-Frontenkrieg spreche, da eine Westfront für Deutschland im gegenwärtigen Krieg nicht mehr existiere und da es im Westen nur noch ein durch das Meer vom übrigen Europa abgeschnittenes England gebe. Heute handele es sich nicht mehr um ein alleinstehendes Deutschland, sondern um das junge Europa, das fest entschlossen ist, seine Ketten abzuschütteln. England werde zu spät kommen und auch die USA werden zu spät kommen. Es handle sich jetzt nicht mehr darum, eine Belagerung Deutschlands zu verstärken, sondern um den Versuch der brutalen Eroberung eines organisierten und geeinten Kontinents, dessen Ergebnisse der gesunde Menschenverstand voraussehen lasse. „in Engtoml wichst die Angst" Rio de Janeiro, 1. Juli. Zu den siegreichen deutschen Operationen im Osten schreibt »Melodia«; In allen Punkten ist der Kampf der deutschen Soldaten zum Schutz der Welt vor dem Bolschewismus voll erfolgreich gewesen. Die Welt kann wieder ruhig schlafen. Das Reich unter Führung Adolf Hitlers ist sich seiner Pflicht gegenüber der Menschheit bewußt, in England jedoch wächst die Angst, dort weiß man sehr gut, daß die riesigen Ziffern, die die deutsche Heeresleitung mitteilt, exakt sind, so exakt, wie bisher alle deutschen Heeresberichte dieses Krieges. Der deutsche Vormarsch im Osten geht seinen vorgesehenen Lauf. Grolk Ereignisse stehen bevor, die die Befreiung der Welt von der Geißel des Bolschewismus bringen werden. Schon ist Deutschlands Jugend nicht mehr allein im Kampf für unsere Zivilisation und Kultur, ganz Europa schickt Freiwillige nach dem Osten. Nur England bleibt fern, ja ist sogar Verbündeter der Bolschewiken. Die Schuld Englands ist bewiesen und nicht wieder gutzumachen, ihre Vergeltung naht; denn wer Wind sät, wird Sturm ernten. Das ist LMNtons HHIe Iflr Mcsican Ncwyork, 1. Juli ^United Preß berichtet aus London, daß der Verkauf von Wodka in den vornehmen Westend-Bars (!) in der letzten Woche auf das Doppelte gestiegen sei. Tanzkapellen spielten das Lied vom Wolgaschiffer und rote Krawatten seien w ieder angängig. Die Solidaritätserklärungen und Hilfsversprechen Englands wirken sich, wie man sieht, bereik praktisch aus — allerdings in anderer Form, als der normal Denkende sie sich vorstellt. Hearst tfossiert Rooseveils Anssen-poHtik N e w y o r k, 1. Juli. Im »New York Journal American« wendet sich der bekannte Zeitungsverle-ger Hearst in bissigen Sätzen gegen Roosevelts Außenpolitik. Die Vereinigten Staaten, so heißt es hier, seien zwar entschlossen, irgendjemand zu bekriegen, wüßten aber noch nicht, gegen wen sie kämpfen sollten. Roosevelt habe große Lust, auf der Seite Rußlands gegen das demokratische Fhin-land und gegen die übrigen Baltenstaaten in den Krieg zu ziehen, weil das die beste Möglichkeit sei, der Welt den Kommunismus zu t)escheren. Für die »heroische« USA-Regierung bedeute es anscheinend eine große Sache, den vornehmen Patrioten Stalin dabei zu unterstützen, das komtnunisti-sche Regime auf ganz Europa auszudehnen. „Bbeno nnsiRPig wie gritinriicii'' N e w y 0 r k, 1. Julk Der USA-Korrespondent von Wiegand schreibt aus Schanghai: Die materielle und geistige Unterstützung Sowjetrußlands durch die demokratische Welt (die Vereinigten Staaten und England) sei ebenso unsinnig wie gefährlich. Daß die USA den Kommunismus und Anarchismus als Zitadelle der Weltrevolution gegen den Kapitalismus iiiiiiiiiniiiiiiiinHiiiiiimiiiiiiniiiiiiiiiinniiiiiniiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiittuiiiiinniiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiHnHiiiiniiiiiiiHiiiiiiiniiniiiiiiiiHnn General Huntziger Her die Lage Ii Syrien niRlJCKWEI8UJ.a Genf, 1. Juli Aus Vichy wird semeldet; Kricfisminister General Huntziffer empfing heute vormittag die aus.ländische Presse in Vichy, um ihr einen Uberblick über die Lage in Syrien zu geben. Einleitend wies Huntziger auf die englischen PropasandameldunKen hin, in denen behauptet worden war, daß zahlreiche deutsche »Touristen« in Syrien eingetroffen seien, daß deutsche Truppen auf syrischen Flugplätzen gelandet seien und daß deutsche Verstärkungen und Kriegsmaterial per Schiff an Land gesetzt worden seien. Der Kriegsminister stellte noch einmal ausdrüokHch fest» daß alle diese Behauptungen über den Aufenthalt deutscher Truppen In Syrien unwahr seien und nur zu dem Zweck aufgestellt wurden, den Engländern einen völHg unrichtigen Vorwand für den Angriff auf Syrien zu lielem. der ebenso ungerechtfertigt wie für die Franzosen schmerzlich sei. Der General erörterte dann im einzelnen die schwierige Lage, in der sich die fraiTzösischen Streitkräfte in Syrien befinden, da sie über fast keine Reserven verfügen und auch materialmäßig gegenüber den Engländern schwer im Nachteil sind. Hierzu kommt die ungeheure Hitze, die im nördHchen Gebiet Syriens bis zu 4S Grad im Schatten erreicht. Gegenüber e eine gewaltige Aufgabe. Es soll die Stellung Dänemarks zum neuen Europa markieren, mit anderen waffentOchtigen Männern gegen den Kommonfsmus kämpfen imd die Zukunft Dänemarks sichern. Heute schon stehen Tausende dänische Männer, zum größten Teil Nationalsozialisten, im Regiment Nordfand, zusammen in einer unvergleichlichen Waffenbrüderschaft mit deutschen, norwegischen, fin» nischen, holländischen und flämisches Soldaten. Europa habe sich zu einer Auseinandersetzung gegen den Wdtbrandstifter vereint und in diesem gemeinsamen Kampf fehle auch Dänemark nicht. Dafür haben die Nationalsozialisten gesorgt. Spanien einio in Rmpi gem dn BcHBdttwinns Madrid, 1. Juli. In ganz Spanien hält der Zustrom voa Freiwilligen für den Kampf gegen den Bolschwismus unvermindert an. In Alecira schrieb sich die gesamte Garnison in die Felwilligenlisten efai. In Cartagena befinden sich unter ^n Freiwilligen vor allem zahlreiche Arbeiter und Bauern. Alle wollen Familienangehö-rigo und Freunde räclien, die von den Bolschewisten während des Bürgerkrieges ermordet wurden. Auch in Ateeciras melden sich weiterhin zahlreiche Freiwillige für die sipanische Rußland-Legion. In Barcelona erklärte der Qeneralkapl-tän der Presse, daß sich ganz Katatonien mit Enthusiasmus der antibolschwistischen Haltmig der Regierung angeschlossen hailx'. Die Zahl der Freiwiifligen-Meklun-gen überschreite bereits die aktiven Bestände des Wehrkreises, denn die Wellen der Begeisterung hätten natürlich ivuch die außer Dienst stehenden oder in Reserve befindlichen Offiziere und Soldaten erfaßt. Das war die Mosiiaonr. ..Frledenspolilik" Helsinki, l. Juli. »Uusi Suomi« berichtet auf der er5ten Seite von neuen Enthüllungen über die »Friedenspolitik« Moskaus. Nach dem Friedensschluß seien mehrere schwere übergriffe gegen unbewaffnete finnische Schiffe zu verzeichnen gewesen. So fuhr am 4. Oktober 1940 das Motorschiff »Venus« von Helsinki nach Leningrad. Bei Stiursaari wurde das Schiff unter Geschützfeuer genommen. Die Russen schössen etwa 25 bis 30 Schuß. Zum Glück wurde das Schilf selbst nictit "«►MarburfTCr Zeitung' 2. Juli 1041 Seite 3 getroffen, die Granaten schlugen in der Nälue des Schiffes Ins Wasser. Am 21. Oktober 1940 begab sich der finnische Dampfer »Astrid« mit einer Ladung Sdiz von Leningrad auf die Heimreise. in der Nahe von Koivisto fuhr ein sowjetrussischcs Unterseeboot dem Dampfer direkt in die Flanke und versenkte ihn. Von der Besatzung wurden nur 32 Mann gerettet. Für diese Übergriffe von sowjetrussi-schcr Seite ist keinerlei lirsatz geleistet worden. Der Batockewianis znin Untergang verdamnt VkUtung OurftÜng sprach in Osk> Oslo, 30. Juni VidkuriK Ouisliilic, der Führer der Nasjonal Samlin«. .sprach am Sonntag vor den Leitern der BeweKunii. Hcl dem Kampf ire^en den Bolsclic-wismuä Kchc cü, so führte Quislinj; u. a. aus, um die Ausruttiinfi; der ständigen Bedrohung der westeuropäischen und besonders der nordischen Kultur und Zivilisation, Kein Norwc^tr, der sein Land und sein Volk licbc, könne diese jrroljc Alircch-liun.v: als sIciclik'ültiKcr Ziiscliaucr betrachten. »Wir müssen die (jctahren. in denen wir «escliwebt haben, verstellen, unseren Standpunkt KC^en den W'elt-feind eimielinien und mit unserem Kcr-manischen Brudervolk, das blutige Opfer auf sich j^enonmicn hat. zusanunenste-hcn.^ Ouislin.!; demaskierte dann die nnr-NvejsNscheii Bolschewiken als Land*.'>.vcr-räter und betonte weiter, dal.l die F'imicn nicht nur Anspruch auf die Sympailiie und Dankbarkeit der Norwe^'er. sondern auch auf aktiven Einsatz hätten. »Es ist höchste Zcit<-, so schlofi der Redner seine Ausführnnsen. »dal.l wir endlich erwachen und die (le-schichte, die jetzt mit Blut im Osten .i;o-schrieben wird, verstehen, (ic;;cniiber nnscreu kämpfenden Brudervölkeni mfisscn wir die lialtun.q: einnehmen, die uns dazu bcrechtij^t macht. Anteil an den l'riichten des Siejies zu bekommen, ["»iesc l"rüchte sind nicht nur die Ausschaltung der komnmnistischen Dro-hunff. sondern auch eine - N«<]schaf{un«; l:uropas mit einem dauernden Frieden, Arbeil und Brot für alle und den reichsten MöRlich-keitcn für die CiitwickliinR des mensch'ichcn Geistes. \N'ir erleben eine geschichtliche Schick-salsstundc. Der Bo]schewi.«5mus ist zum cwicien Lbiteriianc: verurteilt.« Ursache der schweren boische-wisiisrhen Panzerverluste j l:J e r Ii n, 1. Juli, j Die bisher den Sowietarnieeii heitje-' t-raehten ;iroßen Verluste, insbesondere an PanxerkainplwagL 11 uiul (leseinitzeM Können von den liolsehewiston nieht mehr au '^.icRÜehen werden. Die ungeheuren Ausfälle sind weder aus Reservebestlinden noch aus der Pro-' dukUon der unifan.t-reiehen sowjetischen püstmiRSindustrie zu ersetzen. Die große' Zahl der vernichteten luul erbeuteten | Sov.'fctpanzer von dureinveg modernster Kcnytriiktlon ist durch den Umstand be-daß diese in vorderbl«^ Linie lani^s der dentsciicn Grenze bereit^esteUt wa-»en. P?«nzerkampfwagen sind aber be-nicli eine ausgesprochene Angriffs-wnjfe. Nur wer angreifen will, stellt sie in die vorderste Linie, Hervorragende Leistungen slowakischer VerhSndn Berlin, 1. Juli, hl dem Kampf Deutsehlands für dij l-iefreiuni^ Europas von der bolschewisti--ehen Oefalir steht die slowakische Wehr-nwieht an der Seile ihrer deutschen Bun-uos,t(enossen. Gemeinsam mit Truppen des deutschen Heeres vorstoßend, haben slowakische motorisierte Verbände in den Kampf gegen die Sowietarmee eingerlffen und sich dabei, wie von deutschen Kommandostel-U' mitgeteilt wird, hervorragend ge->chl«^en. London und die OKIV-Berichte S t n e k h o 1 m, 1. Juli. »Wenn nian zwischen dem sowjetischen und dem deutschen Wehrmachtsbericht zu \\;Mileu liätte,« behauptet heute Reuters militüriSLher Mitarbeiter, »so ist der sov'jel'sehc der genauere und macht einen authentischen Findruck.« Dies sei bei dem deutschen Hericht nicht der Fnll... Der vientsehe lieriehl, so f^laubt Reuli" feststellen zu müssen, j.;ebe wenijt; end gültige lirklriniiiften, sinidern nur außer- (»rdentlieho Beutezahlen und wuitj^ehLnde Versprechungen großer Lrfolge. Reuter hat tatsaehlieh reehl, wenn er am deutschen Wchrmaeht.sberielit eine gewisse Zurückhaltung beobachtet und endgültige l'>Ulärtmgen'i: vermißt. Der Grund dafür, namentlich dem Gegner keine Informationen zukommen zu lassen, dürfte auch Reuter bekannt sein, obgleifh er hier geflissentlich, versehwiegen wird, (jerade durch diese Zuriiek- hallimg gewinnen ilie ik'iitsiheii Herielüe imbfuiagte Zuverlas'..igkL'it, da ja die tat-| sachlichen l-rlolgo meist weit Uber die! f ^ e in e 1 d e t e 11 h i n a u ge h e n. Die Syiiipalhie, die I'feuter ilen IJerieli-leii seiner holsehwistisehen hreunde eni-gegenbringt, i^t verslümllieli. Von Tag zj Tag ileutlicher erweist sich nämlich das Aloikaner Oberkommando als gelehriger Schüler Londons und versteht es, kaum v/eniger kunstfertig wie Churchill selbst, fürchterliche Nieder-' lagen in Siege nnd fluchtartige Rückzüge; wanfö^*^*taktische Manöver zu v i-Stini gleichen l[>ec'' n deutseticif''^ Lügenmeister in Lonrlo'i 'J!.* sehen hCfi über die sov.'jcir., -sehe Lügen« »phantj' - Was sprechungen des ^^'^R'*!it-'ndeii v ■ maiulos betrifft, so 1!?!^';*-'' " ' rl. mij-wisseii, ilafi (I is ()KW vorausgesagt hat, > sii iT'^l nnd zwar in einem .Vusmalie.Hi "-'niilli , schon oll die Sprache ver ;ehla'.J'' 1" '' —. J'p MItau frei vom bolschewistischen Terror Die Stadt fast wlcferstands^os von unseren Voraustruppen genommen Von Kriegsberichler Ludwig Noaek PK. I. Juli. iJie IJaiiern imilitcn vier Tage in der Seit der Beselzung iler baiii-ehen j VVoehe ohne 1-ohn für niilitärhiche Zwecke K'andsta.«len tlureh die Sowjeluiiicu w,;. I roiiarbeit leisten. In den Stauten wie aiii ren dort Terror uiul Sehreckeii, l liingers-j dem Lande waren_^ A\äniier niul I-raiien not nnd Verzweiflung eingezogen. A\it ' '''' -y Jaliren oline l'jilgelt Beginn der Kainpfhantihmgen /wiselien 1 •""'^^'''^^''^-'''^'i^'hehtig. Der frühere Staats-dem Reich und Sow ietrußland hat sieh : pr.isident Lettlands, l 'mannis. wurde das Sehreekensregiment, wenn übcrlirnipi noch iii()glieh, vergr(»f^ert. Als wir frühmorgens mit einer Vorausabteilung bis kurz vor A\itan drangen, traffn wir überall i liielillmge ans der 1 .Arbeitete man früher Stadt, die sich seii r.igen wegen IIung;r iiach Sibirien verschleppt. Oli er liente noch lebt, v.'er weil') es? Anch *"iif die .Arbeiter waren in dem Arbeile i'paradies der Sovvjeti'nion schwere Zeilen gekoniinen. hl SI'iiMieii am Tage, so belri'g mm der .\rl>i'itsl;ig 1^ und des Terrors in iler Umgebung ver-1 l)is l'i Sliindeii. Das Verlassen des ^y--steekt hatten. Seil einer Woche gab er- iK'iisplr'tzes wurde mit drei Jaliren (ie-für ilic Zivilbevölkerung Ulierhanpt keine fangnis bestraft. Besitze-- und viele an-V'erpfkM![!iiig mehr. .gesehenen l'iii|.,(.'r wurden meist ohne Cji.'- In einer kurzen Pau '.«', l)evur es w ieder, 1 iehlsurleil \'eii<".ehi"pp'.. .1 ber ihr Schicksal Viele voll ihnen, dir- friil er \\eni'j vn 1 Deutselilaiid wissen wollten, 'nabcn vor rreiide geweini, rds wir mil den ersv.i dei;tseh:'n Tn:p|ien in ."vnta-i einfnliren. I 1 sclineller l'alirl ging es mit dem komni:ii" liierenden (lener.il, t!er wie immer .in ilc-Spitze seiner 'i'ruppen den Vorniir-ih leitele, dureli ilie ersteti Sfr.!'\rn v.'i .Witan, Diehtgedr.'ingt staiuh-e die Up wohn er. Die l'änser mif d.n tettiseh'.ii J'tdmcf geschmückt, ila/.v.'ischen I!.'ken!(reuz-fniinen. Mit lauten Ueürnfen wurde-wir begtidll, mit IJlumcn, Zigarr^lti ■ und Gefra.nken geradc/ir •ioer -clnit'.'"!. Auf dem .MarKiiila.lz stand eine grf'! • A'enselienaii'nge, di" heim l'.r'^ehcinen _(1 ■ iletitsehen Oeneral". in begel-l r!e l'if ausbrirht. Zur ulei' hen Zeit "elit i:; ;ef nach /V'uiaii "ing, erz'ihlte uns ein ^M'hl'ift■■ w ar nii.' htm;' ei\\as /u eijanie'i. \iir den liLia (lesiing tler le'.l "'' 'eii N.tlj n' • leiter lies ' Mliauer - Seni'^.'dle l'.a.lh ' Angehririgen d:'r !;omniimistisehen Partei am dem Pallmiis die Il.ikenkreu/falrv (»Stimme von Semgallen< ) einiges üi^crl -es waren her/Ü.h wenige in 1 eliland, iioeh. Wie ein Aniaimen gei-t es dareli den Terror der Uols'chewisten in LeltVmd.' meist arbeils- imd lieliiseheiies Gesindel 1 die Sladl. die fast nn\ ersehil in deatselv Gerade die (jcgend von .Witau. Scmgallen' ging es gm. Sie waren die Herren im Hand fiv-l. Der bolschewistis. he Srmk genannt, gehört zu den landwirtschaitlich Lande und haben diese ,\\a'IM weidlich reichsten Gebieten des Landes. : ausgenutzt. Pesomiers dir* A!igeh()rigen Mit den brutalsten Methoden wurde dieses Land von den Rolschev.dsten ausgeplündert. Das Wertvollste an \'ieh und .\\hepnnki einer Verhöhnung der Kirche durch die liolsehewiston dar. von denen die ganz»? Welt j weil.», dal! sie in den ver^anv:enen vici-I nndzwaii/.ig .Iahren niclps anderes ta-i tcn. als Priester auf die grausamste Weise hin/amiarden. ihre Kirchen anzuzünden oder zu zerstören. Die Kirche ist in der Sowjetunion stets auf das schärfste bekämpft und Priester sind stets verfolgt worden, denn Relij^ion war für die Bolschewisten nichts anderes als «Opium für das Volk . Im alten RuBland betrug die Zahl der (ieistlichen 295.000. wie das offizielle Organ des »Verbandes der streitbaren Gottlosen«, ^>Dcr Besbosnik«. im f^e/.eni-ber l^.'W geradezu höhnisch im Zusani-nienhang nnt einer vergleichenden Be-rutszählung der Bevölkerung mitteilte. Die Ziffern für heute werden bei einem VcrKleicli nicht angegeben! W\-> sind also diese fast 300.000 Geistliclien geblieben. die es vor der Oktoberrevolution noch in Rul.lland gab? Die Frage ist einfach zu beantworten, wenn man einen der IVogranimpunktc des Bolschewismus kennt, den auch Stalin einer ansländisclien Arbeiter-delegation gegenüber kurz und bündi.ii 'inljerte: »Völlige .Ausrottung der reaktionären Geistlichkeit.« Dali dieser Programnipunkt mit aller icner Gransandvcit und Rücksicht.slosiii-keit, die den bolschew istischen Macht-habern seit ie eigen war, dnrch,y:eführi worden ist. darüber bestehen keinerlei Zweifel, wemi auch stets nur ein/chu' der unvorstellbaren Tragödien früherer rus"^iselicr (icistlichcr l'.ekannt.^ewordcn sind. Sic aber ludicn der Welt ;.;czei.yt. was der Bolschewismus imlcr Ausrot-luiv: der Gcisiruihkeit ver'>telit. A\au braucht nur daran zu erinnern, dyll der Bisclioi von Wjiatka huclistäb-lich gep'iihU wurde, düU»andere wie der Frzpriester Salnikow P).12 zu Tode «e-niarterl wurde, dal» luau den lirzbischoi Atragi^ > on Fkalerinoslaw und den trz-hiscliof Alexander ^•on Rostow in (le-iäncnlssen verl'uncern Meli, wmirend der Fr/bischoi von .Archangelsk im (iefäng-nis buchstäblich vom Ungeziefer aui-gefresseii wurde. .Andere Priester entkleidete i7!an im Winter und bcgoli sie soUmgo mit Wasser, bis sie zur Fissäule erstarrt xNareu, oder sie wurden lebendig begraben oder in Stücke uerissen, andere hat man verstümmelt und d^nn ermordet. \m crausauisten ging man mit den einstiRien deutscheu (ieistlichen um, von denen Kaum eirier mit dem Leben davonkam. In das Ausland licl.» man diese Nacli-j nchtcn nicht, schon aus l'rcstiiic^rün-i den . weil man daiiuds bekanntlich eine j l^ollc in Genf zu spielen versuchte. Doch sind '/ahlreiche lün/elheiten durch Flüchtlinge, die dem bohchewistischen j Regime entkommen sind, bekannt geworden. W'enii OS die l^olschewislen jetzt an-gesichls dic^cr A\orde an llimderttau-scndcn von Priestern wasien. eine .Messe für den ^ Sici: des bolsehewi^tiselien l^e-'..'iincs-^ /zelebrieren zu lassen. so soll damit In l.ondtm und Washington der Find ruck erweckt werden. dal» das gottlose SowietruUland gar nicht so atheistisch ist, wie mau es in Fufiflaiid und Amerika in Fr. innerung hat. Mil diesem bestellten Propagandatriok soll die Abneigung der englischen und ainerikanisclien Öffentlichkeit .»jegen das bolschewistische Rnl.lland und seine. Untaten überwunden werden. Der Moskauer Patriarch Sergej ist nn/weifelhaft eines der /.ddreichen völliv; hilflosen Werkzeiiüe in der Hand der Machthaber des Krem' Der Patriarch muH den Befehlen des Kremls ebenso L%'horehen wie die /ahlriMcIien Russen, die man .'\\'aii'^s\wise in die Kirc'ten hineiiiti'i-b denn du' '-rims: h:v vn'': Mi der '* in.I e'n'".' T-im- -iJ in \Vv i,;,, : und andorcii StäJton zu zwingin. stjtt Oer Führer verfüg! ?4eu-gestaitung Heidelbergs B c r 1 i 11, 1. .hu üer I iiiiier hat für die Stadl Heidelberg die üurchführunu der städtebaulichen MalSnalimeu angeordnet, die /um Ausbau und zm- planvollen Gestaltuu-^ der Stadl eriorderlich sind. Mit der DurcliführmiK dieser MaÜnahmen li.it der Führer den (ienernIbauinspeKtor für die Reichshauptstadt Asehitekt Alhcri Speer beauftragt, desseti Heimatstadt Heidelberg ist. Rekonstruktion der kroa> tischen Reglerunci Agrauf. 1. Juli Im Rahmen des vor einigen an.iiekündi^ten eizes der Re.i;ierun-: ücs Linahhängiv;cn Staates Kroaiicn c;--lolgte heule eine Rekonstruktion Je-Rcgicrun:r. Dr W ladimir Kopak \\ u 'iie zum l'inan/nnnister uiid Chef J Sch.uzamtes ermumi. lug, llilmi.ia wuiw-Minisier für Verkehr und öiienil'che A'-beiten. Der bisherige Drektor dt; Slaatsdirekioriums für lirniihriin.A Mar -jan Cimic wurde 1 landelsnnni:-.ier, J'^.r bisherige llandelsmiuister Dr. Lovro S'?-sic wurde Kori>oraiionsminister und der bisherige Kori>oralionsnniüster Dr, Di:-niacic wurde zum Landwirtschaft^niir;-.ster ernannt. Obcrsiieutnanr Kra: waide zum Staalssekreiär für X'erkchr un^ Pa\ao Cankl zum Staatssekretär ii • Landwirischafisministerinm ernannt, ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■««■■■nai Rapid schiäot Gradianski-A^ram 4:1 » c n. 1. Juli, In llültddorf be- Wien wurde Di :i tag nachmittag das erste Auft: ten 1 groBLleiitsehen l'ußballineis'ers Wien iit dor Donaust;idr ausg-etr.._ n. 1-eint'in Spiel, das im ZeieluMi' priK-lp ■ Slürnierleistungen -^land, siegle R.ij-- . Wien mit 4:1 (2:1) Loren über \grani. AUM- terkiub ■ Gr.uljansk' , Dii' Ij hm damit in dem um W^ihna'h: n b^ gonnenon 'Lurn'. r der I irde^m: i-1; r \) D'utsehl.md. Dnearn luul Kroatien ir--* Punkl!"i ' e Führung y- y F r. m, / V ro Hudai-/'= il '') und Gradj.i v-Ajirain i-:lj crDhort. Seite A »Marburger Zeitung« 2. Juli 1941 Nummer 135 VOLK un^ KULTUR Uli,......................IIIIII...........IIIIIIIII............................................................................... Tag der rutschen Akademie in Strassliurg , ^-uekundgebunKen des deutschen Geistes- und Kulturlebens im Willens- und Elsaß der Präsident der Deutschen Akademie, Ministerpräsident Ludwig Sichert über die »Sprachc der Kulturträger«. Rr stellte an die Spitze seiner Ausfüliruii- geti die Tatsache, daß mit der Kultur- , X.1 t I- ^/I•l 1- 1 I taKUiisr in Straßbiiri^ die Deutsclie Aka- a'lt 1 ! demie zum ersten Male auf elsässisclioni de I cu seilen ^ «c ai de, Zahl iiaclibtrabburgiiekorn-igi g j , , j; ^ j mon ni hinr iti rii^r 'jltpn Kiii- ... . . . , -r ieierliclien Willens- und ,, Jicljjebun}: gestaltete sich die ' Kulturtafiinig der Deutschen Aka-v'iluc, die gestern nachmittag im städtischen Festsaal /u Strattburg dnrchgciülirt wurde. Aus allen (jauen meii. um hier in der alten deutschen Kul tur- und Oeistesmetropole am Oberrhein cm erneute'" (lelöbnis für das Wollen mid die Ziele der Deutschen Akademie in Gegenwart nnd Zukunft abzulegen. Neben dem l^räsidenten der Deutschen Akademie Ministerpräsident Sichert bemerkte mau den Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staatsiminister Dr. MeiÜ-ner, den Chef der Zivilverwaltmig im r:lsaü. Reichsstattiialter Robert Wagner, den stellvertretenden (uiuleiter Roehn, den Ministerpräsidenten Walter Koeh-icr, \'crtreter des Reichsaußeiiministjrs von Ribbentrop, des Reiclispressecliefs l>r, Dietrich, der Welirmaclit sowie führende Angehörige des wirtschaftlichen, wehrwirtschaftliclien. wissenschaftlichen, kulturellen imd (leisteslebens deutschlands. Nachdem das siüdiischc Syniplionie-Orchester unter der bewährten Stabführung von (icneralmusikdirektor Hans Rosbaud (Strasburg) die festliche Stunde mil dem ersten Satz der C-Dur-Sym-phonie von Mozart eingeleitet hatte, begrüßte Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wagner die 'ragungsteilnelimer. V.r hob dabei die tiefgreifende Veränderung hervor, die das Elsali imicrlialb des verflossenen .lahres seit der Übernahme in die Obhut des Reiches auf allen (iebieten erlebte. Mit Stolz und (ienugtuung stellte Robert Wagner unter dem Beifall der Zuhörerschaft mit Nachdruck fest, dali das elsässisclie Volk in seiner (ies,.:iiu-heit, seinen (ilauben, mit dem der Beginn seiner verantwortungsvollen Arbeit beseelt gewesen war. nicht enttäuschte. Rund 250.fMM) Elsässer und Elsässerin-jn marschierten bereits nach einem Jahr in den Reihen der Gliederungen der Bewegung, deren Verdienst es nicht zuletzt sei, daß sich in dem rUckliegen-den JalF.- über 75 Prozent f!er elsässi-schen Jugend freiwillig In die HJ nnd den BDM einreihten. Das sei der überzeugendste Beweis dafür, daü das elsäs-slsche Volk in diesen zwölf Monaten wieder deutsch geworden sei, dali »n-nerlich sein Deutschtum und seine deutsche Gesinnung stets auch durch die nn Leiden und Tragik ge4er Vormarsch im Osten vorbei an .^'eifenden (PK.-K'ciUncr-WcIlbilU.) Kornfeldern Im ungeeigneten Zeitpunkt, mi September 1918, entschloß sich die damalige Reichsrcgierung, FIsnU-Lothringen die volle Stellung als autonomer Bundesstaat zu geben. Der Plan kam in den sich überstürzenden Ereignissen des Oktobers und Novembers nicht mehr z:ir Durchführung. Unter der französischen Fremdherrschaft und unter der nunmehr einsetzenden Verfolgung des Deutschtums im Lande kamen das elsässische wie das lothringische Volk bald zur Selbstbestimmung. Es begann unter Führung des elsaQ-tothringischen Helmatbundes entschlossen den Kampf für seine deutsche Sprache und sein Volkstum. (janz auf sich selbst gestellt, führten deutsche Männer mit immer wachsender üefolgscliaft und Stärke den Abwehr-kanipf gegen die gewaltsame Unterdrük-kung ihrer Lebensrechte und gingen dafür in den Kerker. Einer der führenden Männer. Dr. Carl Raos, wurde im Februar 1940 in Nanzig erschossen. Im Juni 1940 fügten die siegreichen Waffen die alte deutsche Grenzmark wieder dem Großdeutschen Reiche ein. Der Wille des-Führers hat die heimgekehrten Gebiete nicht wieder zu einem Lande vereint, sondern sie ihren geographischen und geschichtlichen Gegebenhelten entsprechend den Landschaften zugeteilt, zu denen sie als natürlicher Teil gehören. Dem Großdeutschen Reich und der deutschen Volksgemeinschaft smnvoU eingegliedert, wird die Bevölkerung der beiden Grenzlando in dieser Gesam'lheit freudig mitarbeiten an den Aufgaben der Zukunft, . Nachdcni das Finale aus der Mozart-schen C-Dur-Sinfonie verklungen war, verkündete Ministerpräsident Ludwig Siebert die Preise der Deutschen Afcademie für das Jahr 1940. Es wurden verliehen der Preis für deutschkundliche Forschung au Professor Dr. Karl Kurt Klein für sein Werk »Literaturgeschichte des Deutschtums im Auslande«, der Preis für wissenschaftliclie Förderung zwischenvölkischer Geistesbeziehungen an Dr. Alfred P e t r a u für sem Werk »Schrift und Schriften im Leben der Völker« und der Preis für methodische und sprachkundliche Arbeiten auf dem Gebiete des Deutschunterrichts für Ausländer an Dr. Eberhard Z w i rn c r für sein Werk »Die Schwankung der Mundlagc beim Aussprechen der deutscheu Vokale«. Das Schlußwort des Präsidenten klang aus in einem Appell an die Mitglieder der Deutschen Akademie, immer bereit zu sein für die Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft. Sie seien mit dazu berufen, in der kommenden europäischen Geineinschaft in hervorragender Weise die politischen, wissenschaftlichen, wirtscliaftlichen und geistigen Grundlagen zu bauen. In dii^sem gelobenden Sinne brachte er das Sieg-Heil! auf den Führer aus, in das die Tagungsteilnehmer machtvoll einstimmten. Die schwarzen Pierde Roman von Tar|ei Vesaas (33. Fortsetzung) Bald ist das KcnnLMi im Gang. Iis sieht aus, als ab die Reiter in einer {großen Wiege scliaukelten, wenn die Pferde da-liinjaj^cn. Jetzt geht es über einen weiten Graben und jetzt über einen Bretterzaun — die Rerti'r heben sich, stehen in den Steigbügeln, wenn das'Pferd allj Kralt zum Spnmjj; sammelt — und hinüber «eht es. Bei jcidcm Sprung konnte das Pferd im Hindernis hängenbleiben oder straucheln, vornüberfallen und vom Schuß der Fahrt nnd dem Gewicht stürzen, nnd der Reiter mußte mit ihm halten. Da ist Sankerib, grob und kräftig ge-bain, und trotzdem der beste auf der Hfilm mit Viv als Reiter; sie wiegt sich ;un ihm, hat die Zügel um die Hände ge-SL'hlungen, mit den Knien hält sie sich lest, dann hebt sie sich im Sattel, und Sankerib iöst sich vom Boden _ die Leute halten den Atem an, bis beide wie-lier wohlbehalten unten sind. Iis ist ein wildes Spiel, heute wii* gestern; die großen Tiere, die mitspielen, sind daran schuld. Viv spürt, wie ihr das Hlut durch den Kitrper jagt, auf einem Pferderücken ist um, bleibt Aiiibios FCjrnes' Tnchler. Sit-unü Stmkerib eifern sieh ^e^ienseitig an. er wird von ihrem Fieber mitgerissen und sie von seintem. Nach Schluß des Rennens sind diese beiden die Besten; es herrscht frohe Bewegung um sie, Menschen kommen und drücken Viv die Hände. Das ist schön, meinen die hartgesottenen Fuhrleute, daß der Sieger ein Mädchen ist; sie strecken ihre schweren Pranken hm und gratulieren ihr. Anibros ist laut und stolz. Viv ist heiß, sie steckt noch voll Fieber, spürt noch jetzt, längst auf festem Boden stehend, das Pferd unter sich schaukeln. Da taucht unter all den anderen ein Mann auf; er ist so, wie ein Bursehe sein soll. Und seine Stimme zittert. »Jetzt muß ich sprechen dürfen — von den Fohlen!s< :>Weiß nicht«, kommt es leise imd unsicher zurück. »Ich muß einmal —.« Sie ist mischlüssiij; durch imtl iiurcli, hai ein Gefühl, als ob Sankerib sie irgeml-wohin trüge, wo sie nicht ein noch aus weiß; es ist viel ärger, als über das höchste Hindernis zu setzen. Da antw'()rtet sie scheu und zaghaft; »Weiß es nicht.« Si'e ist froh, daß sich ein dieker Mann zwischen sie drängt;^ nein, jetzt ist sie nicht froh. Leiv kommt voller Ungeduld. »Mach dich fertig, wir schauen uns jetzt Pferde an, hiirst du. Ich habe schon welche ge-iunden. Auch eins für dich, glaube ich. Was ist denn mit dir? l-iegt dir nichts mehr daran? Maccabäus«; unter dem Titel »Der Feldherr« zur Mar. burger Erstaufführung zu bringen. Als Solisten wirken erste Grazer und Wiener Kräfte mit; an Stelle des erkrankten Lenz Fehenberger wurde als Tenor Hans Depser verpflichtet; die Aufführung steht unter Leitung von Felix Oberhorbeck, Jungmädelarbeit auf Schloß Witschein Führerinnenanwärterinnen werden geschult Achtzehn Kilometer von Marburg entfernt liegt das Schloß Witschein. in dem seit einigen Wochen reges Leben herrscht. Die Bundesmädelführung hat Marburgs nachdrücklich aufinerksani gc- j ||jQj- einige Monate ihre Schulungs-macht, Grc^cr und Lcobncr Chöre kojn- | statte für die kommenden Mädel- und men als Gäste nach Marburg, um im Vor. | Junginädelführerinnen. I^s ist alles wr-ein mit dem Steirischen Landesorchester j landen, was nötig ist: Helle, saubere jinrl orcton MnnVocKim ■-* ../-iri I ____________.l._"_____ Wettkämpfe der Wehrmannschaften der Standarte Marburg-Stadt Aaiaiihnie; Deputoll,! »1» Aiifnalime; genaue Anschrift und der Postort an gegeben werden. Wir bitten dies besonders zu berücksichtigen. „Oltarburger 3eituno" Vertriebsabteilung Ein schöner Weitsi>rung! Aufnahme Mo*?r mm iAHi Die SeMtek^ Eine Krimlnalgeschichte. Ich war bereits einige Jalnc bei der Amsterdamer Diamantonfirina Harnisen d: van der Torn tätig und hatte es durch Liier und Sorgfalt zu einer angeschenen Position gebracht. Außer durch steij^endo Bezüge äußerte sich das Vertrauen meines Chefs auch auf andere Weise: Ich erhielt allerlei wichtige, verantwortungsvolle Aufträge. Die erste dieser besonderen Missionen bestand darin, daß ich einer Pariser Firma eine Anzalil Diamanten zu überbringen hatte, die in unserer Schleiferei bearbeitet worden waren. Der Wert der Steine ging in die Hunderttausende, unii so war es natürlich, daß mein Chef mir peinlichste Aufmerksamkeit und Verschwiegenheit einschärfte. Nicht .'inninl ^^^'itpunkt und Ziel meiner Reise durfi«' iel) irgoniljemanden liekanntgeben. Als ich auf dem Zentralbahnhof in deii t\iriscr Zug stieg, fühlte ich mich als \SHhtige Persönlichkeit. Ich w.-ir ^tolz auf den mir zuteil gewordenen .Auftrag, kotmk aber gleichzeitig nicht eiji nervöses (jei'ihl loswerden, das mich schon aul dem U.dmhof hefallen hatte. Ab und lastete ich nach meiner In-nentasi'he. ob das kostbare Päckchen n(K'h sicher ilo • ruhe 'ch begann die Mitreisenden schul /II bcobachti-n. denn trol/ alle»- m;ni konnte nicht wiesen... Dal'» ich ^':t^■ade mit de..i Nachtzug fahren mußte, trug dazu bei,] meine Unruhe zu steigern. j Als ich im Speisewagen mein .Abend-' essen verzehrte, merkte ich besonders! scharf auf. Glücklicherweise sahen alle Mitreisenden recht harmlos aus. Nur ein! korpulenter, schwarzbiirtiger Mann an .'i-[ neni Tisch schräg gegenüber kam mir nicht ganz geheuer vor. Er hatte einen I stechenden Blick, und mein Mißtrauen i war hellwach. Immer wieder blickte er zu i meineni Tisch herüber, sah aber sofort! weg, wenn ich ihn fixierte. Dieses Spiel ' störte mich so sehr, daß ich nach einer I Ablenkung suchte und ein (iespräch mit dem Herren an meinem Tisch anfing, der-sanft und schüchtern antwortete. Wir ka-* men in eine recht angeregte Unterhaltung,' die wir auch nach dem Kssen noch fortführten. Meine Gedanken wurden von dein Zweck meiner Reise und dem verdächtigen Schwarzbärtigen etwas abgelenkt. Gegen elf verabschiedete ich mich und begab mich in mein Schlafabteil, das ich seibstverständlich mit niemandem teilte. Kaum war ich allein und hatte mich eingeschlossen, ging die alte Unruhe wieder an. Ich kleidete mich schnell aus, verbar/-die Diamanten unter dem Kopfkissen und legte mich mit dem Bewußtsein nieder, daß aus dem Schlafen wohl nicht viel •A'erden würde Doch darin iirte ich mich, l-lher als ich dachte, überwältigte mich der Schlaf, ■Iber ich kann nicht gerade sagen, daß er t'rtniickend war. Allerlei Träume quälten mich. Ich sah die Türe meines Abteils. leise auseinandergleiten und fühlte den' stechenden Blick des Schwarzbäriigen auf mir ruhen. Ich wollte niich aufrichten und schreien, aber es schien, als ob unbekannte Kräfte mich ans Bett gefesselt hätten und als ob meine Kehle gelähmt sei. Ich sah seine großen, groben Hände sich nähern, sie grillen unter mein Kopi-ki-'sen und zogen das Päckchen hervor, , dann legten sie sich um meinen Hals, fe-' st-r und fester, bis ich mit einem gellenden Schrci erwachte und im Rett hoch- ; fuhr. I Da erwies sich, daß mein Traum doch teilweise Wirklichkeit uai* denn dicht ne-' ben mir spielte sich ein heftiger Kainpi ab. Der Schwarzbärtige unk .nein Tisch-genosse lagen auf der Lrde und rangen miteuKMuler. l:he ich mich fassen könnt"?, hörte ich Metall klirren, und der Schwarz-bjlrtige stand keuchend auf. Mit Hand-scl'ehen gefesselt lag auf dem Hoden mein ("legenüber vom Aoendessen, ! Ich wf.llte meinen Mund öffnen, doch mit resoluter Gebärde bedeutete mir der Härtige /n schweigen: "»Das ist einer der liefälirlichsten internationalen Eismbahn-rifuber, «iiif den ich schon lange scharf bin-t, ^agte er, auf seinen Gefangenen deutend. Ich ertappte ihn, als er hier einbrach !>.h bin Recherheur Koolman von ilcr Xmsterdamer Polizei.,.« und jy zeigte nur seine Ltiiitimation, während er seine auJgerisseiu« Jacke zuknöpfte und den Schlips gerade rückte. Hr blieb noch bis zni'i .^^n^gen in meinem Abteil mit seinem Gefangenen, der kein Wort sprach und nnirrisch vor sich hinstarrte. Dann \'ji'a'');:cliieuete Koolman sich. Das Pilckchen mit Diamanten sicher in meiner Innentasche, stolz und glücklich, meinen Auftrag gut durcngeführt zu habin, betrat ich an» anderen Vormittag die Räume der Pariser Firma. Ich wurde in das Limmer des Direktors geführt. i.ler mich sehr freundlich empfing und mein Päckchen njit liebenswürdigem Lächeln in Lmpfang nahm. Dann warf er es achtlos aul seinen Schreibtisch und schüttelte int; die Hand. »Vielen Dank, daß Sie zum Gelingen beigetragen haben. Ihr älterer Kollege war schon hier und hat die echten Steine mit mir zusammen in den Tresor gelegt , 'iagte er. Es dauerte wohl fünl Minuten, bis es mir vollkonnnen klar wurde, daß ich nur als Blitzableiter gedient hatte, und &a\\ mein Kollege ganz im geheimen wie sich später herausstellte, in einem Abteil liritter Klasse ~ das kostbare Päckchen nach I'aris gebracht hatte. (Aus dem Holl,indischen übersetzt von H. Ch. Hansen) 9iaus m Unterlana ohnr »Marburqer Zoitung" ( Sek« S Nummer 155 liaücziinmcr, SchulunKsräumc und Speisezimmer. Vom 21. bis 28. Juni waren nuti 60 JuiiKmädel, die für ihren späteren Einsatz als Führe rinnen vorbereitet wurden, in dieser Schule. JunKmädel messen alles können: Märchen erzählen und spielen. Scharaiden und Kasperlspiek, Reigentänze und Singspiele. Daß viel ffcsimgen wurde, ist klar. Aber auch ijportlich wurden sie täsrlidi 1 yi bis 2 Stunden geschult. Die wel'tan-scliauiiche _ Schulung beschränkte si^ auf die wichtigsten Gebiete, auf (knen ein Jungmädel Bescheid wissen muß und die mir langsam aufgebaut werden können. So z. B. das Lebra des Führers, über Deutschlatid, der Aufbau der gendarbeit usw. Jedem, der diese Schule als Fremder betritt, fä'Wt soiort die straffe Führung auf. Die LagerJeiterin ist ihren Aufgaben restlos gewachsen und die Mädel ordnen sich ihr mit großer Begeisterung unter. Es wird täglich um 7 Uhr aufgestanden. Daun kommt ein Morgenlauf und dann müssen die verschiedenen rHenste wie Stubendienst, Küchendienst, Bettenbauen usw. in einer bestimmten Zeit erledigt werden. Hierauf geht es zur Fahne. Der ganze Tag ist genau eingeteilt und schließt mit einem Heimabend und einem Falnienappell. Die meisten 'Mädel waren das erste Mal auf einem Lager. Aber ein Außen-stehender würde das nie erkennen. Hier klai>pt alles bis ins' Kleinste. Auf jeden Fall aber ist es schön, diese Jugend zu sehen, frei und lebendig, einer Arbeit entgegengehend, die zwar schwer, aber schön sem wird, weil sie Kn Deirtsch-Iseid ist. W«Hbewerb Hlr Entwürle von Bauernhöfen Der ReichseniährtingsiiilMister ruft die KSnstler auf Die Leistungssteigerung der deutschen Landwirtschaft ist sowohl durch Land-bautechnik und Zuchterfolge, als auch durch harte Mehrarbeit der Landbevölkerung erreicht worden. Die Maßnahmen zur Steigerung der Bodenerträge und Stallerzeugnisse müssen durch Maßnah-nwn batilicher Natur ergänzt werden, um die Aufgabe des Landvolks als Blutquell der Nation und weitere Fortschritte in der F.rzeugungsschlacht zu erleichtern. Die Vorarbeit für künftige Bauaufgaben auf dem Lande ist schon jetzt zu leisten. Der Reichsernährungsminister hat sich daher entschlossen, Wettbewerbe zur Erlangung von Entwürfen für die Gestaltung guter Bauernhöfe in den einzelnen deutschen Landschaften auszuschreiben. Es ist je ein Wettbewerb für je ein Umbaugehöft und ein Neubaugehöft in Nieder-deutsc^and, OstdeiÄscHland und im alpenländischen Raum vorgesehen. Der Wettbewerb ist für Architekten, Mitglie-der Reichskammer der bildenden Künste, für Baufachlcute mit sogenanntem ^braunen Beweis«, für Baufachleute der Siedlungsgesellschaftcn und Behörden und des Reichsnährstandes, für beamtete Fach-und Lehrkräfte der technischen Hochschulen und Fachschulen, für Angestellte und Beamte der Baubehörden des Reichs, der Länder und der Gliederungen der NSDAP offen. Die Wetfbewerbsarbciten sind bis 1. Dezember 1941 an die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des landwirtschaftlichen Bauwesens im Reichs-crnährungsministerium, Berlin, einzureichen. Für jeden Wettbewerb sind Preise zwischen .500 und 5000 RM ansf^osctzl worden. Die näheren Bedingungen werden noch bekanntgegeben werden. * in. Vom Gerichtsdienst, über eigenes Ansuchen werden versetzt: Amstgerichts-rat Dr. Hermann Grosse ck in Frohn-Icitcn mit 1. August 1941 als Landes-gcrichtsrat an das I.andgericht Graz; Landgcrichtsrat Dr. Wilhelm R ö d I i n g in Olierwart mit 1. August 1941 an das Landgericht Graz; Landgerichtsrat Dr. Emil R i p p e r in Kirchberg-Pielach mit 1. August 1941 an das Landgericht Graz; Amtsgcrichtsrat Wilhelm W e g n e r in Kandel als Landgerichtsrat an das Landgericht Graz; Staatsanwalt Herbert Bau-m a n n in Ludwigshafen a. Rh. als I.and-gerichtsrat an das Landgericht Graz. III, Betriebsappelle in Marburger Be. trieben. Im Laufe der letzten Tage wur_ den vom ArbeitP^politischen Amt im Steir. Mcimatbund, Kreisführung Marburg Stadt, wieder mehrere größere Betriebs-appcllc veranstaltet. Der Leiter des Ar_ beitspolitischen Amtes Pg. Spange_ ni a c h e r stellte in seinen Ausführungen besonders wieder die Aufgaben des Ar-bcitspolitischen .\nitcs und somit auch dir Aufgaben von dessen Beauftragten Im Betrieb lioran>, Nur ''><■ oiigsle Zu. sammenaii>oit des Betrieb^fUhrcrs mit diesem Manne, so betonte der Redner, sichert die Bctricbsgemeinschaft und so. mit auch die Leistungsgcmemschaft. Pg. Spangemacher stellte klar und deutlich den Begriff Arbeit nach nationalsozialistischer Auffassung heraus und bewies an Hand treffender Beispiele, daß wir letzten Encics nicht arbeiten, um zu leben, sondern leben, um zu arbeiten. m. Großapjpell in WöUan. Am Dienstag der vorigen Woche sprach Ortsgruppenleiter Richard Tischler anläßlich eines Großappells und vermittelte den von nah und fem herbeigeeilten Volksge- nossen ein anschauliches BÜd acr gegen, wärtigen politischen Lage. — Der Filni-wagen brachte am Mittwoch den Film »Zwielicht« zur Aufführung. Besonders die Wochenschau wurde mit großem Beifall aufgenommen. — Am Freitag, den 27. Juni versammelten sich die Berg, arbeiter des Wöllancr Kohlenbauwerkes und die Arbeiter d'es E.Werkes mit ihren Betriebsführern zum zweiten Betriebsappel!. Die Rede des Ortsgruppenführers Tischler über den sittlichen Wertbegriff der Arbeit löste sichtliche Zustimmung der Zuhörer aus. Zwölf Bräute im Sendesaal Die JubHäimssctidaiiK des Kameradschaftsdienstes des sroBdeutschen Rundfunks Die 500. Sendung de;> Kameradschafts-dienstes des großdcutscheii Rundfunks wurde am Dienstag früh als Ringsen-duryg hl besonders festlichem Rahmen durchgeführt. Im Mittelipunkt des Jubiläums stand die Femtranung von zwölf Bräuten im Sendefratim des Berliner Rimdfunkhairsßs. »Sie, meine deutsdien Frauen., sind iiierher gekommen, itni Ihr Jawort zur Ehe über den Rundfunk zu geben«, so ungefähr leitete der Standesbeamte an dem bUimengeschmücfcten Tisch, auf dem Stahlhelm und TroT>ciihcfm lagen, seine Ansprache an die glücksStrahlendcn Bräute ein. Ganz vorn im Saal war den jungen Bräuten der Ehrenplatz eingeräumt. Als Trauz-cugen fungierten Reichsintendant Dr. OI a s m e ie r und führende Männer der Reichsrundfunkge-s^llschaft. Auch Vertreter der Wehrmacht und des NS-Rek;hskriegerbundcs waren erschienen. Nachdem zwölfmal laut imd vernehmlich durch die StrHe des Senderaumes das gKickhche Ja der Bräute crklungcu war, drückte den jungen Frauen Reichs-Intendant Dr. Glasmeicr die Hand und übergab ihnen als den erstcTi Rundfunkbräuten als Geschenk ein Bild des Führers. Auch Vertreter des NS-Rcichs-kriegerbundcs erfreuten die jungen Soldatenfrauen mit einer Erinnerungsgabe. Und noch eine Überraschung hielt diese .SOO. Sendung bereit. Rolf W c r-nicke war in der Nacht von einer Berliner Frauenklinik in die andere gefahren, um erste lebensfrohe Schreie jüngster Erdenbürger abzuwarten imd ihre kräftige Stimme zusammen mit dem persönlichen Gnifi der jungen Mutter über den Xther zu .senden. Was sonst noch an Grüßen zwischen der Front und der Heimat getauscht wurde, bewies neuerdings, wieviel der Kan1era^dschaftsdienst des groP>deutschen Rundfimks vor allen den Soldaten draußen bedeutet. Seit seiner Einführung am 21. Jänner 1940 als Ergänzung der Wehrmachtswunschkonzerte hat er un-cndtich viel Segen gestiftet. ■ TURNEN UND SPORT iiiHiiiiiiiiiiiiHiiifiiHimiiiiiiiiiimiiiinnNiiiimNiiiiiiiiiiiiiiiiiitMiiiiiiiiiiiiitiiiHiiiiifiiHiiiiiinnfiHiiiiiiiiiinitiiHfltiimiiiiiiiHiiHifMiiiiiii 210 Mädel hn Marburger Sportlager Gymnastik und Leichtathletik als Aufgabengebiete. Vom 25. Juni bis 1. Juli fand in Marburg das große Vorbcreitungslager für die Sommerkampfspiele der Steirischen Hitler-Jugend in Graz statt. Es war ein großes Ereignis für diese 210 Führeriniien und Führeranwärterinnen, zu diesem ersten Sportlager in der befreiten Untersteiermark einberufen zu werden. Dürfen sie doch dann nach Beendigung des Lagers in der Gauhauptstadt zum ersten Mal mit den Kameradinnen aus der Altsteiermark zu den Wettkämpfen antreten. Es mag für die Lagerleiterin wohl nicht leicht gewesen sein, 210 Mädel zu führen und zu betreuen. Trotzdem hat alles wunderbar geklappt. Die Sportarbeit, die in den Händen von zwei bewährten Unter-gausportwartinnen aus der Altsteiermark lag, war in zwei Aufgabengebiete gegliedert, und zwar Gymnastik und Leichtathletik. Es galt zunächst die Mäilel in das Wesen der neuen deutschen Gymnastik einzuführen. Ihre Ausdrucksformen waren ihnen etwas ganz Neues, .^bcr in zäher Arbeit wurde es geschafft. Am Samstag nachmittags marschierten 150 Mädel, die bei den Cjymnastikvor-führungen in Graz antreten sollten, singend durch die Stadt in den Stadtpark, Dort, unter den alten Bäumen auf dem weichen Rasen zeigten sie zum ersten AAal vor der Öffentlichkeit ihr Können. Die Gymnastik, die uns da vorgeführt wurde, ist wirklich der reinste Ausdruck deutscher Lebensbejahung. Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Anmut diese junge Mädelschar sich bewegte und wie viel sie in dieser kurzen Zeit gelernt hatte. 60 Mädel trainierten täglich auf der Felberinsel oder auf dem Eisenbahner-Sportplatz, um dann in Graz bei den Leistungsweltkämpfen im Schwimmen, Laufen, Springen usw. antreten zu köimen. Es wurde ihnen allen wahrlich nicht leicht gemacht. Aber ein Sportlager ist nun einmal hart. Es heißt manchmal die Zähne zusammenbeißen. Umso schöner ist dann der Sieg über sich selbst. Die übrige Zeit war mit Singen, frohen Spielen u. a. ausgefüllt. In einer feinen Jugendfilmstunde sahen die Mädel den Feldzug in Polen. Am Samstag abends gestaltete die Lagerleiterin einen Heimat)cnd, in dessen Mittelpunkt die großen Erfolge unserer tapferen Soldaten in Rußland standen. Wie stolz werden diese 210 Müdel mit ihren grünweißen Rauten auf den Leibchen auf dem Sportplatz in der Stadt der Volkserhebung einmarschieren. Sie werden alles aus siqh herausholen, um die Untersteiermark würdig zu vertreten. Steirische HJ im Kampfe Am Mittwoch beginnen in Graz die Sommerkampfspiele der steirischen Hit^ ler-jugend, die heuer einen besonders glanzvollen Rahmen erhalten. Das sportliche Programm beginnt am Mittwoch, den 2, Juli mit dem Reichs, sportwettkampf für HJ und DJ. Am Abend folgt dann um 20 Uhr auf dem Adolf-Hitler-Platz die feierliche Eröffnung, bei der Gebietsführer Cink und Oberbür. germeister Dr. Kaspar sprechen. An dem Aufmarsch werden 0000 Jungen und Mädel beteiligt sein, die 500 Fahnen uno' Wimpel mit sich führen. Der Donnerstag bringt Vorentscheidungen in Leichtathlc. tik HJ und BDM, Tennis HJ (Stadion Eggenberg), Hand, und Fußball (Stumn-platz), Tennis BDM (GAK.Platz), sowie im Schwimmen für HJ und BDM (Bad zur Sonne) und im Kleinkaliberschießen (LantrOsschießstätle .Andritz). Für den Freitag sind kulturelle Veranstaltungen vorgesehen, und zwar »Der Wildscliülz' im Opernhaus uml vLumpa/i v.M^.ibur.. dus im Schauspielhaus; der Oobiets-musikzuü und Sp clmanns^ug veranM;)!. ten am Abend im Landhaushof ein Groß, konzert. Der Samstag ist Tag der Ent-scheiGungen, im Eggcnberger Stadion werden die Sieger in der Leichtathletik und im Tennis sowie beim Wehrwctt. kämpf ermittelt. Gleichzeitig beginnt und endet dort eine Geländeorientierungsfahrt im Radfahren »Rund um den Plabutsch«, während auf dem Sturmplatz die besten Mannschaften -in ilen Rasenspielen crmit. telt werden und im »Bad zur Sonne« nochmals die Schwimmer antreten. Den Höhepunkt der SomnK'rkampf spiele bringt der Sonntag, an dem vormittags 9 Uhr ein Staffellauf »Quer durch Graz« durchgeführt wird. Zu einer'Mannschaft gehören lö Läufer. 2 Radfahrer und ein Schwimmer. Der Start befindet sich in Maria Trost, das Ziel ist im Eggenberger Stadion. Dort folgt nachmittags 14,30 Uhr eine Großveranstaltung mit Vorführungen, bei Oer neben HJ, BDM, DJ und JM auch die Sondereinheiten ein umfangreiches Programm zeigen werden, das Höhepunkt und Abschluß zugleich sein wird. Mit der Siegerehrung durch den nnhietsfCthrcr klingen die Wettk.'tmple ;'Mis un I inn 'M lHu Fol"! ai'f dem Ailr l'. i H^ler.I^laiz dir i^i'oße Zapfenstreich. ^Leibnitzer FussDailer in der Untersteiermark Samstag wird sich" uns die Fußball-mannschalt der Sportgemeinschaft Ia- l>. nitz in einem Gastspiel gegen Ciie Ma.-". burger Wehranachtelt vorstellen, üaii Spiel findet um halb 19 Uhr im Marnur-ger Rapidstadion statt. Am Sonntag tre. Ten die Leibnitzer in Cilli zum Rück^pt nich' allein mit dem Gießen und Janch«'n g;fnn — auch das Hacken ist von großior Be-dcutujig. Denn je«krs wichli«. Die • '[ ''f' '>"--^rruch-v,,.|lslon snul Koi.l Rcgemonn,- ist der ciRcntlichc Wasser I - sie verlangen U Vorrat jedes (järtners. Wobei man iiiclu etwa darauf warten kann, daß sie sich lediglich mit Regenwasser füllt — sie muß an heißen Tagen täglich neu gefüllt werden. Man gießt mit dem abgestandenen Wasser aus der Tonne, wenn sie leer ist. wird die Tonne sogleich wieder geiülU Frcilich reicht ; in der Frde ruhen, eher er seine Autbau- j Cincr der ersten s<^w jctnissischen Gefan genen >1 PK.-v. ÜMorU-WcUhild (M ) Sicherung einer Vormarschstraße im Osten •V Infanterie überquert einen üreuzlluli nach Sowjctruülan:: Sette 8 »Marburger Zeitung« 2, Juli 1941 / Numm'er 135 Stadttheater Marhorg a.d.Drau Ailtüliruns des ..Sleiriiclien Landesorclmlers und des Hochsclialchores 6n»" Mittwoch, 2, Ju!i Beginn; 20 UUr Oer Feldherr von Georg Friedrich Händel FretheitS'Oratorium für Solostiminen, Chor und Orchester Lcitunp;*. Felix Oberborbeck Kartenvorvcrkaut täglich von 10 bis J2.30 und von 15—17 Uhr an der Theatertageskasse, Burggasse 27 3737 Kranz Burci, Uhtmachtr und Optiker, Mcr^ursf a/Dr., Viktriofhof* yaaae 26. Anxufrajeo bei A. Ecearius, Uhrmacher. 4330 Verordimiiis-oiil Amtsblatt des Chet« der Zivil-Vcrwil» tun; in der Untersteiermark von Nr. 1 bis 27 erhältlich im Verlage der IMarlnirger Druckerei Marburg a. d. Drau, Badgaste 6 IN CILU bei Herrn Karl Kogaj, Herrengasse Nr. 24 IN PETTAU bei Herrn Georg Pichler Aufnahme ständiger Bezieher bei beiden ob* angeführten Vertretungen und bei der Druk- kerel in Marburg. Bexu^reis: Abholen RM O.w = Oin 1.— er Post per btück. Bezug im Abonnement per RM 1.25 s= Dln 25.— monattlch. Der Bezugspreis ist in vorhinein zu bezahlen und werden die Abonnenten gebeten, die rückständigen Abonnementsbeträge einzu^h-Icn, damit die regelmäßige Zustellung nicht imterhrochen werden muß. Kleiner Anzeiger yjjfyflfiiflffrff Der Sterbeverein in Pobersch gii:)t bekannt, daß am Sonntag, den 6. Juli, vormittag, im Qasthause Holz in Pobersch die NachzahlunR der event. Beitragsreste iils einsthlieli-Hch April d. J. stattfindet. 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Neueste deutsche Wochenschau: Vorftthruncen: Heute 16, 18.30 und 21 Uhr Karten von 10—12 und ab 15 Uhr ESPIANADE Femrut 25-29 DER EWIGE JUDE Staatspolitisch — künstlerisch wertvoll (Für Jugendliche und schwachnervigc Personen nur die Vorstellung um 4 Uhr geeignet) Wochenschau Kulturfilm per StUck RM farbig, groß 3.— farbig, mittel 1.— farbig, klein 1........0,30 Preislisten für Gast- und Kaffeehäuser 1.— Stadtplan von Marburg......0.30 Formulare; Wochen-Sammclbogen für die Reichsfleischkarten zu ^ und 100 gr. je Stück, insgesamt für 30 kg . . . 0.05 Liste der Schwerarbeiter . . « . . 0.05 Umrechnungstabellen . . a » » . ©.O.*) Karton^ Geschlossen wegen Ruhetages der Gefolgschaft , ..........0.10 Morgen geschlossen wegen Ruhetages der Gefolgschaft.......0.10 Rauchen verboten.......0.10 Wir danken unserem Führer . . . 0.20 Unser Gruß ist Heil Hitler . < • . 0.15 Preislisten für Friseure.....0.20 Preislisten für Frlscurinnen . « i . 0.20 erhilttich im Verlage der fwwwwwwwwwwwrwwwwwwwwwwtwwwwwwwwwwww^ Kassierin mit Praxis wird sofort aufgenommen. 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