JSSX.tH* aj*A tzGMG | ^ ««S- Iniirilnm f f|k 111} 11) i XPllUl !♦ WüM tle.eeirtiae e*d)t- crttrinl ™ U "" W *«fettbeB«*-*«>WiriL |Bo8«*n!tijuiH X'KaeTtta« U > M - «l.fqenl. I itiagciMleir Uouratnrl ... _~—— ^ leiten tu 111 «tdeftiliu»,. fHrtwrf t d es- Pont» «OHM. ?r. 5? Hyampagner und Kork. Erst in weil« Ferne, ltiit und unbeachtet, ifc« jetzi dröhnender und grollender braust sie heran: die slavische Hochflut. AuS langem Winter-schlaie suid die Slaven erwacht, nun recken und ßncken sie sich, um einen herrschenden Play zu ge« «innen im Rate der romanisch-germanischen Völker-raffen. Wir stehen hier vor einem Drama. Dessen ß»de noch unabsehbar ist. Diese jungen slavischen Haiivnen sind noch unau«genützt in aller Jugend» traft, in Vollbesitze einer groben Liebe zu ihrem Bolle. Locht sind sie eniflammt in nationaler Be-lieiftenMii, welche dann allerdings zwischen Recht und Unrecht, zwischen Mein und Dein nicht unter-scheide,. sie ist auch nicht vorübergehend, sondern stligi ein und faßt liefe Wurzeln. So singt der Tscheche nicht bloß sein .Slovan jsem a slovan Wu' („Ich bin ein Slave und werde eS bleiben"), er ist sich dessen auch bewußt, er fühlt und handelt »«mach und ist opferbereit in einer Weise, die un« geradezu mit Staunen erfüllt. Wenn man alt keltischer einmal durch einen Zufall in ein tschechische Rationalfest hineingewürfelt wird, lann man bloß staunen über die Opserwilligkeit zu nationalen Zwecken. Mit gemischten Gefühle» beobachtet man ta. wie der tschechische Arbeitgeber seinen Arbeiter tchösl. wie der k. k. Beamte bloß Tscheche ist und teinrn StandeSunierschied kennt. Die Tschechen fiid eben demokratisch, mögen dagegen auch Aeußer-Weilen sprechen. 1« Grund der Seele; ihrer na-1 ir.alen Demokratie verdanken sie auch ihre Erfolg». Diese haben ja endlich den Deutschen die lugen geöffnet, auch sie haben sich zu Schutz-»»einen zusammengetan. Sie haben eingesehen, daß «n Zeremiaden, mit dem Wacht am Rhein» Hingen und mit Hurrageschrei nicht« geholfen vird. Und so sind denn die verschiedenen natio-Mlen Schutzvereine gegründet worden. Viele» und kchöne« haben auch diese Vereine geleistet, aber n»chdr»a vetkotn. Sonntagsptauderei. Stille Seele». Man begegn« ihnen selten, ach, so selten im Leben den stillen Seele». Bilden sie doch gewisser« «ab«» einen Anachronismus in unserer geräuich-tollin Zeit, die Menschen, die sich eine innere uursch&lietliche Ruhe bewahr», einen unantast-baren Frieden au« dem lärmenden und doch so kleinlichen Alliav«trubel, den tausendfachen Nörge« leien und Gehässigkeiten des modernen Geschäst«-leben« gerettet hoben. Noch heute könnte man mit der Diogene«» Uierne in den Straßen nach derartigen Meuschen jlichtn. Denn sie fallen nicht aus in der großen Minye, sie haschen nicht nach Effekt, sie setzen ilin Persönlichkeit nicht — sozusagen — in S»ene. sin angeborene« Gefühl für natürliche innere würde bewahrt sie vor einer sklavischen Abhängig-teil von der Meinung ihrer Mitmenschen, die so vielen von un« bedeutende Opfer nicht nur an gen und Mühe, sondern auch an Geld kostet. Daß diese stillen Naturen nur idr eigen« Gewissen, nur ihr eigene« sittliche« Empfinden zur Richtschnur für ihr Handeln machen, da» ist ihr» Giärke, da« sichtit ihnen ihre Freiheit und Unab-häigigktil von den ftei« wechselnden Tage«-ftiömmungen, gleichviel aus welchem Gebiet. gilt, Sonn tau. 16. Juli 1905. im Verhältnisse zu der Arbeit, die zu leisten ist, im Verhältnisse zu den teichen Miieln, die dem deuischen Volke zu Gebote stehen, im Verhältnisse zu der Opserwilligkeit der Slaven sin» unsere Leistungen und Erfolge recht gering. Da« deutsche Volk steht winschastlich aus einer Höhe, wie kein andere« Volk in Oesterreich, e« zählt so viele Millionäre, Großindustrielle, Kapitalisten und vermögende Leuie in seinen Reihen — und doch ist gerade die nationale Opserwilligkeit dieser Leute mit wenigen rühm-lichen Ausnahmen so gut wie null. Sie glauben dadurch, daß sie dem Deuischen Schulvereine als grüntende« Mitglied beigetreten sind, oder ihm eine Spende ion 10 bi« 50 K zukommen lassen, schon da« Aeußerste an nationaler Opserwilligkeit getan und sür die deutsche Sache genug geleistet zu vaben. Für Sport aller Art, Automobile, Pferde. Jagden und sonstige Liebhaberei» geben sie alljährlich Hunderttausende und Millionen aus, an manchen Abenden fließt der Champagner in Strömen, ohne mit der Wimper zu zucken, werfen sie da Tausende aus den Tisch, für irgend eine .Hetz' ist ihnen kein Prei« zu hoch, ergeht aber einmal der Ruf an sie, auch für die nationale Sache etwa« zu tun, da sind sie oft von unglaublicher Schäbigkeit und Schmutzerei. Die« zeigt sich den nationalen Schutzvereinen gegenüber, die« zeigte sich bei der Jubiläum«sammlung sür den Deuischen Schulverein, die« zeigt sich allenthalben. Reichtum verpstichtet — diese« Wort sollten die, die e« an-geht, wohl beherzigen. Würden einmal ein paar dieser oberen Zehntausend unsere« Volke« sich aus-raffen und sich verpflichten, alljährlich für natio-nale Zwecke eine Summe, die zu ihrem Reicht»»,» und ihren Luxu«au«„aben in »ntspr»ch»nd»m Ver-Hältnisse stünde, zu zeichnen; würden sie alle ihresgleichen persönlich angehen und die Notwendigkeit entschiedenen Eingreifen« schildernd, sie zu gleicher Tat veranlassen, dann könnte man von bewußtem Auch sie stehen auf einer höheren Warie, von wo au« gesehen da« bunte wechfelvolle G> triebe de« Leben« nur noch die großen gesetzmäßig»» Züge zeigt, Züge, in denen die kleinen v»r-wirrenden und zufälligen Einzelheiten vollkommen ausgehen. Ja, die Stille quillt nur au« dem Heiligen, wi» Dilia Hrlena sinnt. Nur stark», all»« Aeußeren abgewandte Charaktere sind ihrer sähig, aber auch nur sie verbreiten jene wohltuende Wärme im Umgange, die einer Häu«lichk»it, einem peselligen Beisammensein so großen Reiz v»rl»ih«. Denn nur bii ihnen ist man «eiviß, immer di»-selbe wohlwollend» und rücksichtsvoll» Beurteilung zu finden, deren andere, leichter von jedem Wind-hauch äußerer, zusälliger Verhältnisse bewegte Naturen so feiten fähig sind. Man ist ihrer Treue und Freundschaft viel sicherer, obwohl fie ihre Zuneigung nicht so rasch und wahllo« verschenken, wie beweglichere Charaktere. Bei ihnen findet man immer in den kleinen und großen Nöten des Leben» ein verständnisvoll teilnehmendes Wo«, da« gleichweil entfernt ist von der abgebrauchten HöflichkeilSphrase, wie von rührseliger Ueber« schwenylichkeit. Still» Natur»»! E« liegt oft etwa« Abgeklärte« in ihre« Wesen, wie der W«d»rsch»in einer versunken»» Sonn», etwas von dem milden Eternenlicht einer 30. Javrftang. und taibereittm Deutschtum dieser Kreise sprechen. Diese« Beispiel würde aber auch aus alle anderen Volk«kreist ermutigend und aneisernd wirk,» und wir hätten dann Erfolge zu verzeichnen, aus die wir stolz fein könnten. Da aber dies« Kreise für die nationale Sache so wenig leisten, da auch der Mittelstand an natio-naler Opserwilligkeit noch immer viel zu wünsch»» übrig läßt, sind wir dann ginöiigt, zu Mitieln zu gr»if»n, um unseren nationalen Wehrschatz zu stärken, die eigentlich beschämend sind: Vertrieb von Zündhölzchen, Sammeln von Korkstopseln, Staniol« hülsen, Posterlagscheinen, Brielmarken u. dgl. m. In leichtsinnigster Weise werden, wie schon erwähnt, an einem Abende Hunderte» von Champagner« flasche» die Häls» gebrochen, den nationalen Zwecken überläßt man gnädigst di» Spunde oder die Ringe der Spezialitätenzigarren! Da« ist kein wahre« Deutschtum, oiöge» sie auch bei Champagner da« deutsche Volk leben lassen, da« ist Kork-Deutschtum, da« nicht« wiegt, da« zwar obenaus schwimmt, aber nicht« wert ist. Eine Deutschgesinnung. welche sich nicht in Täte» umsetzt und freudig auch Opfer bringt, ist bloß Humbuq; jeder hat nur so viel deutsche« Bewußtsein, al« er durch die Tat bewährt. Eduard P r a n k l. vom ostasiatischen Kriegsschauplatz. Kine Anlerschätzung der Aapaner. Ein höherer deutscher Marineosfizier unter-nimmt in den „Hamburger Nachrichten" den Ver-such, die hinsichtlich kiautschau« aufgetauchte» Be« sorgnisse zu zerstreue». Wir geben au« feine» Au«« führungen die folgende Stelle wieder: »Auch sind die Japaner sehr kühle Urteil« und sie geben sich kaum einer Illusion darüber hin, daß ihre Erfolge zur See den Russen gegenüber keine Schlüsse ge« statten aus den Au«gang »in»« etwaige» Zusammen« stoße« mit einer ander»» Flott». Dr» Russen gegenüber konnt» ihr» Methode de« Artillerie-ferntampfe« — die alte, sogenannte amerikanische Methode, auf die sie »ing»fuchst sind, — verfangen. lauen, weichen Sommernacht. Welche unermüd« lichen Anstrengung»», welche langwierigen inneren Kämpfe gehören wohl dazu, da« brausende For« tissimo einer starken und weichen Naiur zu jener Siille abzudämpfen, die nur verhaltene Kraft ist, und nicht Schwäche, oder innere Armut, wie oberflächliche Beurteiler vielleicht im erst»» Moment wähne». Ja, da« Leben macht bisweilen still. Wenn zu unsertn liebsten und htißtsttn Wünschen der Himmel wieder und immer wieder „ein gnädige» Nein lächelt", wie e« so schön im Liede heißt, wen» wir die Schranke», die wir in jugendlicher Unersahrenheit zu überfliegen wähnten, mühselig Zoll sür Zoll erklimmen müssen, wenn e« einsam um un« her und in unserem Herzen wird, dann verstummen wir allmählig, aber nicht, weil Herz und Sinne stumpfer werden, sondern weil unser Empfinden tiefer, unsere Leben«ersahrung reicher, unser Menschentum voller wird. Per Kampf um Aagan. Ein» Erzählung au« der germanischen Vorzeit. lFortletzung.) Theodelinde, für deren freudige Ungeduld e« viel zu lange währte, bi« da« Tor aufging, rief dem Gemahl herzlichen Willkommengruß entgegen, den eine metallene Stimme von außen erwiderte. Snt? 2 „vtuncqt warnt' Nummer 57 Roschd«stwen«kys Flotte war nicht mit Seeleuten, sondern mit in aller Eile, und woher man sie be-kommen konnte, ausgebrachten, höchst zweiselhas en Elementen bemannt; kein Wunder, daß niemand schießen konnte und daß die erste feindliche Granate. die einschlug, aus den Schiffen geradezu e,ne Panik hervorbracht«. Ich bin überzeugt, daß die Japaner sich vollständig klar darüber find, daß ihre Marine einstweilen keine«weg« aus der Höhe ihre» in der Tat vorzüglichen Heere« steht; un» sie werden darnach bandeln und Zurückhaltung üben. Also, die Furcht sür Kiautschau ist meiner Ueberzeugung nach recht unnötig.' In dieser Unter« schätzung de» japanischen Wagemut«» liegt «ine arge Verk.nnung deü japanischen Selbstgesühle«. Die Japaner setzten bereit» vor dem Kriege, der natürlich ihr Selbstdtwußtskin mächtig g«hoben hak, «in so unb«gr«nzit» Äertra en in ihre Seestreit-mächte, daß sie erklärten, gegebenknsall» selbst vor «inem Kampfe mit dem britischen Seelöwen nicht zurückzuschrecken. Sachalin nunmehr Akabafuta. Japan räumt mit allen europäischen Namen von Inseln, Buchten und Orten Ostasien» aus und macht hierin keinerlei Autnahme. Auch die den Russen abgenommene Insel Sachalin ward umge-tauft und heißt nunmehr Akabasuto. Sämtliche Buchten und Städte erhielten neu« japanische Namen. 3>a* betörte Khiua. Aus Grund gewiss» Zusicherungen machte China den Anspruch geltend, bei den eingeleiteten Frieden»oerhandlungen gleichfalls gehört zu werden, e» hat damit jedoch in Japan eine entschiedene Ablehnung erfahren, obwohl die Mächte da» Per-langen China» unterstützten. In Washington meint «an, daß die Befürchtungen China« wegen der Mandschurei wohl begründet seien. ES wird nämlich angenommen, daß Japan aus der Besetzung der Mandschurei bestehen werde, solange Rußland die Kriegsentschädigung nicht voll bezahlt hat und. da die Kriegsentschädigung auf mehrere Jahre re» partiiert werden dürfte, meint man, daß sich Japan indessen in der Mandschurei heimisch eingerichtet haben und dann nicht u,«hr au» drrsilbkn weichen werd«. Sie Sewegung in Nußland. gin Kr laß des Aaren an den Warineminiker. Kaiser Nikolaus hat an den neuen Marine» minister, Vizeadmiral Birileff, einen Erlaß ge« richtet, worin er an die ununterbrochenen Nieder» lagen der Flotte erinnert, die sie der Möglichkeit beraubltn. der Landarme« ihr« Ausgabe zu er-leichtern und einen Erfolg herbeizuführen. ES sei Pflicht gegen da« Vaterland, daß alle Seeleute nach Kräften an der Erneuerung der Streitkräfte zur See, die für Rußland unentbehrlich feien, und an der Heranbildung, fowie Vorbereitung eines geeigneten Personale« mitarbeiten, da» von dem Bewußtsein seiner Pflichten durchdrungen sei. Die jüngst«» Ereignisse im Schwarzen Meere beweisen, Endlich konnte sie AnSwalt in die Arme eilen, der vor dem Tore an der Seite seine« Rosse« stand, da« er am Zügel hielt. Al« sich Theodelinde au« der Umarmung de« Gemahl« gelöst hatt«, begann An«walt. während er da« Roß durch« Tor sührte: „Lange wohl verweilte ich heute, zu lang«, d«nn Mainacht ist nicht ferne! Aber dafür komme ich nicht allein, ich bring« dir «inen Gast wil!" „Einen Gast?' rief Theodklind« «rstaunt und bemerkte erst jetzi, daß auf AnSwalt« Rosse ein Mann saß, der in ihres Gatten WolsSsell gehüllt war. „Jawohl, einen Gast'. — wiederholte AnSwalt — „einen serchwunden fremden Mann: ich fand ihn im Walde hoch im Gebirge, hart an Karantanien« Grenzmarken. Dahin war ich den Spuren eine« B4i«n gefolgt und da die Spur endigte, sand ich den Mann. Der Schaft d»S gebrochenen Speere« lag zu seiner Seit». In der Rechten hielt er da« gebogene Schwert, wie e« die Slaven führen, die in Karantanien Hausen. Sein Kleid aber war an der linken Schulter gerissen und dort sah ich da« Blut au« einer liefen Wunde rieseln. Da ich «ich nun nach dem Feinde um-sah, von dem die Wunde herrühren konnte, bemerkte ich a« Kuß« einer gewaltigen Eiche den Beherrscher der Waldtiere, einen mächtigen Bären hingestreckt in seine« Blute liegend. Au» de« daß der militärische Gehorsam bei den Mann-schast?n vollständig geschwunden sei und daß die Voraesetzien ihr« Pflicht nicht «rsüllrn. So außerordentlich verbrecherische Taten ersorodern ein« eingehende Untersuchung und strenge Strafe. Der Kaiser legt dem Admiral al« erste Pflicht auf. den Geist d«r militärischen Ordnung wi«d«r herzustellen und dafür zu forg«n, daß die Flotte ihren Pflichten nachkommt. Bezüglich d r Neuerrichtuug der Flotie verlangt der Kaiser, daß der Marineaiinister augenblicklich mit der Sicherung der Verteidigung der Küsten aller russ'lchen Gewässer beginne und hieraus Schritt sür Schritt nach den vorhandenen Mitteln die Schlachifloiie wieder herstelle. Schlaß tfeierjef in Kefaßr! Schloß Peieihos. in dem sich gegenwärtig der Zar mit seiner Familie aufhält, wird jetzt mit verdoppelter Schärfe bewacht. E« zirkulieren Gerüchie von großen Matrosenmeutereien in Kronstadt. Die Aufständischen wollen, wie ver-lautet, gezen Peierhof vorrücken und selbst den Versuch machen, auf dem Wasserwege Peterhof an-zugreifen. Daher kreuzen zwei Torpedoboote unun-«erbrochen an der Wasferseite d,s Schloss.«. Sie find nur m>t erprobten Offizieren und Unieroffi-zieren bemannt. Hin ?lan der Verschwörer. In dem Schlöffe JlinSkoje wurde rechtzeitig eine Verschwörung entdeck«, die zum Ziele hatte, da« ganze Schloß während de« geplaiuen Auseni-halle« de« Zarenpaare» in die Lust zu sprengen. Da» ganze Schloß war unterminiert und direkt unter den kaiserlichen Gemächern Dynamit in solcher Menge angehäuft, daß e« genügt hätte, da« ganze Schloß in die Lust zu sprengen. Unter den au« diesen Anlasse Verhatteten befind?» sich auch zwei StaalSingeniture, welche die Bau- und Avap-tierung«arbeiten beim Schlosse geleitet hatten. Kohe Aeamte unter den Amstürzleru. Wie verlautet, habe bi» Untersuchung die Zu-gehörigkeit hoher Moskauer Präfekiurbeamien zum revolutionären Bunde ergeben. Z»ie Menterer Die in Konstanza gelandeten Unteroffiziere de« .Potemkin' glauben, daß die freiwillig zurückge-kehrten Matrosen de« Meutererschifft« heimlich er-schaffen werden dürsten, damit sie in Sebastopol da« Volk nicht zur Empörung bringen. — Die rumänische Bevölkerung sympalistert ungemein mit den Meuterern. Z>ie Meuterei von Liö-u Nach der Ueberwältigung der meuternden Matrosen der Krieg«marine wurden 23 Mann zum Tode verurteilt. An sech« Mann war da« Tove«-urteil bereit« vollstreckt word«n, al« der Komman-dant au« Furcht, die Meuterei zu verstärken, die Hinrichtung der übrigen aufschob und sich Jnstruk-»onk» au« Peter«burg erbat. Er erhielt hieraus den Befehl, die Hinrichtung zu vollziehen. Al« sodann Anstalten getroffen wurden, dem Befehle zu gehorchen, verweigerte die zum Schießen be- Leib' ragte ibm da« Speerende de« wunden Manne«." Bartolf und »in junger Knecht de« Hause« hatten den fremden Verwundeten unterdrffkn vom Pferde gehoben. Ein schwere« Stöhnen entrang sich d»r Brust d»« Wunden, während er in ein Gemach d»« Erdgeschosse« getraue» würd», wo Tyrodelind« eilig »in Lager au« weichen Fellen für ihn bereitet hatie. Der Verwundete war »in mittelgroßer Mann von gedrungenem, kräftigen Köiperbau. Haar und Bart waren hellbraun, wie die etwa« zu kleinen Aunen, die er j-tzt halb geschloffen hielt. Die Nase trug da« Kennzeichen de« mit Hunnenblut gemischten Slaveniygu«, sie war breitgedrück». die Stirn war ebenfalls mehr breit als hoch. Der Mann war ein Angehöriger jenes Slaoenitamme«, der mit Bewilligung der Franken in die nach dem Abzüge der Langobarden fretg»wordkn«n Täler KrainS und KärnieuS einge-zogkn war. Am selben Tag» wie AnSwalt, war »r aus die Jagd nach d»m Birrn gegangen, der in den Herden jenseits der Gedirae großen Schaden angerichtet hatte. Auf der Höhe de« Grenzpasse« hatte »r dtn Bären angetroffen, mit dem Speer an der Hüfte war »r ihm ,ntg»g«ngegangen. Zehn Schritte vor dem Manne erhebt sich der Bär und breitet die Bortieriatzen zur tätlichen Umarmung au». Al» aber der Speer ih« in den Leib dringt, sohlen« Mannschaft den Gkhorsam, wendet» »ich gegen die Oifiziere und erschoß zwölf dersed». Kosaken wurden sodann mit der Unterdrückiiq der Meuterei bitraut. Sie fanden jedoch erdiütm Gegenwehr und die Meuterer konnten erst dezwii-gen werden, nachdem 30 Kosuken getötet morde« waren. Hraf Schuwaloff ermordet. Der Stadihavptmann von Odessa » Zimmer befand, am B,in». Schuwaloff stiirzi« in Di« Arme seine» Adjutanien. dessen weiße Llme vom Blute Schuwalcff« bespritzt wurde. Schürn» loff sprach k«in Wort mehr unv «ine halbe Ziiinde später trat der Tod ein. Der Name de« Mörders ist noch nicht bekan t, doch steht seine Zugehörig-seit zur revolutionäre» Partei fest. Der Mörder ist ungefähr 30 Jahre alt. feine Kleidung ist n> ständig, aber nicht fehr rein. Er scheint kein Ae> bildet» zu sein, aber auch nicht der Arbeiteiklafk anzugehören. Die Geschoffe sollen mit einer g>s>» gen Masse bestrichen sein, um Blutvergiftung p erzeugen. Die Polizei bereitet al« Antwort ins diese Tat eine Judenhetz» vor. Aus der Strafe Hetzen die Schutzleute sie Paffanten ungknien gkgen die vorübergehenden Juden auf. Z>a» Strafgericht vou Hdeffa 18 Räd»l«sübrer der jüngsten Unruhen ans man auf einem öffentlichen Platze der Stadt dm-richten. 30 hat man schon in den Gejängnissn hingerichtet. Hin deutscher Notschrei au» Sudrutzlaa». Die deutschen Ansi dler in Süvrußlanv wanüu» sich an den deutschen Kaiser mit der Bitte um Schutz gegen die Plünderungen der ruisüch» Bauern. ^otitische Flundschau. Hegen die abschreckenden Jormeu »«, Kampfes Völkischer gegen ASlSische Gähr»d veS Marburger Wahlkampfe« wurden gegen daß „Grazer Tagblatt" von gewisser Seite aus wat-l o S gehässige Angriffe gerichtet, die wohl nur de» Beisall einiger Exaltaoo« finden können, von er»» irregeleiteten Geschmacke Zeugnis geben und sichm keiner Weise mit dem »-.Uten Vorsage, den Wahl-kamps nur in vornehmen Formen sühren zu wolle«, in Uebereinstlmmung bringen lassen. Dem Slatle ist nun durch ein bedeutsames Schreiben de« KnchS-rat«-Adg. Wastian volle Genugtuung geirorde». DaS Schreiben lautet: .An die ehrenseste Schriltleitung des ,<8razet Tagblatte«'. Nehmen Sie. sehr geehrte Herren, sür die taktvolle Haltung miiner Wahlbewerbung gegen* über den schönsten Dank entgegen' Mit treudeuischem Gruße Heinrich W a st ia ».' will er denselben mii sei Plote entferne«. Der Schaft bricht bei bieten B muhungen deS peivaln-gen TiereS und Mann und Bär lallen zu Lose«. Der Slave zieht fein gebogene« Schwer«, aber «och ehe er e« beoi liniiere in den Leib stoßen sann, hat ihn diesei mit seinen gewa.iigen Adn. e« a« der Schulter erfaßt. Der Mann will fliehen ««d reißt sich lo«. sinkt aber unwei« von der Eiche, an deren Fuß der Kamps stattgefunden hatte. fta't!«! nieder Aber auch der Bär konnte sich nicht «,/dr wenerschleppen. er verendete wenige Augenblicke darnaii. Der Speer war ihm mitten int Herz gkdiungen und wäre er nicht «in so übermächiije« Ti«r gewesen, er hätte bei Empfang der Wunde sogleich tot hinsinken müssen. AnSwalt hatt« d«n Slaven i« bewußtlos«» Zustand« gefunden. Wohl war er sich betrogt, daß e« ein Feind der Lanaodarden war. der sich nun in seiner Macht befand. Er dachie auch daran, daß der Slave. w«nn «r ihn in der glew chen Lag« getroffen hätte, ihm sicherlich den 0ariw< aemacht haben würde. Dem «dien Anßwalt ab-r war hohe G«sinnung eigen, er nahm sich deS Feindes hilfreich an und labt« ihn, bis er »ich Stunden zu sich gekommen war. AnSwalt verdaid sein« Wund« mit Sinnen von seine» eigenen Jtlride, aber lang« währt« «s noch, «h« der Slao» »a AnSwalt« Hilse da« Pferd besteigen konrtt. Schon brach di« Nacht herein, al« Bnlwoü Blätter zur Unterhaltung und Velchrung für Haus und Familie. Hountagsötilage der „Putschen Wacht" in Killi. TJk I .Die Slidmark" erschein« jeden Sonntag al« unenlqellliche Beilage fslr bi« Leier 1.1'. — -' [ der .Teutsche» Wacht". — Einzeln ist »Die Etd«art" nicht käuflich I!»«K Iliil spätes Glück. Roman von F rdinand Runkel. «Forlsetzung.) NVfMrili1 Der Kranke ließ sich leicht in die Kissen zurück« fallen und lächelte wie ein Krieger lächelt, der auf dem Schlachtfeld« die TodeSwunde empfangen hat und dem groben Weichmacher furchtlo« in die hohlen Augen schaut. „Ich weiß ja doch, wa« ich weiß, Alex, und e« wäre auch Unsinn, etwas Anderes zu glauben. Komm, kleine« Lulluchen, gieb mir Deine Hand/' Die Frau trat zögernd näher und legte ihre weiche, zierliche Hand an die gebräunte derbe Faust ihre« Gatten. „Du sollst ganz frei sein. Wenn ich einmal tot bin, erbst Du alles, und wenn Dir einer gefällt und Du glück« lich zu werden hoffst, nimm ihn. Meinen Segen hast Du schon im Voraus " Ein eigenthümliches Gefühl beschlich die jung« schön« Frau Es lag etwas Großes, Selbstlose« in d«nj Worten de« Kranken und es klang fast wie Todesahnung. Sie konnte sich nicht helfen, die Augen flössen ihr über und al» Hardy das sah, drückte er fest ihre Hand. „Siehst Du, Kindchen, wir sind manchinal bös« an« einander geraten, haben un« gezankt, ich habe Dir auch wohl einmal in der Aufregung einen Puff gegeben, aber siehst Du. da» ist doch nun alles ganz gleichgiltig. Lieb habe ich Dich doch und leid thut es mir doch, wenn ich f« schlankweg abfahren muß und Dich hier lassen." Zum ersten Mal jetzt richtete sie da« Wort direkt an ihren Gatten: .Laß da« doch, Daniel, und denke nicht daran. Du hast Dir den Fuß gebrochen, und da« ist doch nicht» schlimmes. Nicht wahr. Claudius, das heilt in ein paar Wochen, aber sterben kaun man doch daran nicht? »Wenn nicht die Cholera dazu kommt, stirbt sich'« so leicht nicht an einen Knochenbruch." Der Krankt lächelte leise: »Du triffst immer das richtige, Alex, Du bist wirklich ein großer Arzt. So «in Scherzwort beruhigt mehr, wie stundenlanges Zureden und versichern.....Es bleibt jemand im Nebenzimmer?' .Gewiß, Daniel, ich bleibe da. Du brauchst nur zu klingeln wenn Dir etwa» fehlt und der Doktor ist ja auf dem Waldhof leicht zu erreichen.' »In der Nacht, gnädig« 'Frau, am Tage bin ich wer weiß wo. Aber ich werd« immer zurücklassen, wo ich zu finden bin. Nun aber wollen wir ihn schlafen lassen. Kom« men sie herau»." Die beiden verließen das Krankenzimmer und der Doktor zog leise hinter sich die Thüre zu. Sie waren wieder in dem kleinen roten Salon mit der Veranda und der Freitreppe nach dem Park. „Setzen Sie sich noch ein bi«chen, Elaudiu», ich weiß garnicht, wie ich mich d«m Kranken gegenüber zu benehmen hab«. Sie müssen mir jetzt erst die g«nau«n Vorschriften geben." „Nein, jetzt nicht, ich habe keine Zeit mich zu setzen. Der Bruch ist zwar eingerichtet, aber der augenblicklich« Verband, die Schienung, nur provisorisch. ' Ich muß hin-übergehen und alles Nötig« holen, um Ihrem Gatten einen sicheren Verband anzulegen " „Ist denn die Sache wirklich gefährlich?" .Zunächst liegt keine Gefahr vor, aber e« ist «in komplizirter Bruch, kurz über dem Gelenk, mit einer ziem-lick bedeutenden Fleischwunde und wir haben zweierlei zu befürchten, einmal ein« Gelenkentzündung und dann ein« Kuochenmaikentzündung. Beide sind durchaus gefährlich und legen mir unter Umständen di« Verpflichtung auf. da« Bein zu ampuliren." „Dazu wird sich Hardy nie hergeben." .Ja, daß hat er mir auch schon gesagt, aber ich erkläre Ihnen. Frau Lullu, daß ich ihn nicht frage. Er bekommt eine Chloroformmaske vor da» Gesicht und wenn er wieder aufwacht, fehlt ihm der Fuß. E» gilt da« Leben zu retten." .Mit einer Amputation, lieber Doktor, thun sie mei« nem Gatten keinen Gefallen." .Daß weiß ich wohl, aber darauf darf der Arzt keine Rücksicht nehmen. Er muß retten, wa» zu retten ist. Und wenn sich Dan daran gewöhnt hat, wird er den fehlenden Fuß kaum noch vermissen. Ich glaube sogar nicht «inmal, daß «r durch di« Amputation sehr am Reiten verhindert wird. Freilich, Pferde wie den Hengst, der ihm da» Unglück gebracht, wird er schon andern überlassen müssen." .Da« ist aber doch schrecklich. Elaudiu». Ich für mein Teil möchte nicht mehr leben, wenn ich so verstümmelt wär«, baß ließe mein Schönheilsgefühl garnicht zu. Können Sie nichts thun, um «in« Amputation zu verhindern?" „Natürlich, e« kommt vor alle» Dingen darauf an, daß man vorsichtig jrd« kleine Aenderung der Wunde ix ob« achtet und danach feine Maßregeln trifft. E« kann oft di« Unachtsamkett eine« Trog«», «Iner Nacht. |a sogar ein«? Stunde den Tod verursachen." „Dann iväre co doch vielleicht gut, lieber Doktor wenn Sie mir das Bergnügen machten, für die Dauer bei Krankheit mein Gast zu sein. Ob sie hier oder auf den Waldhof find, ist im Grunde doch für Ihre Praxis aleich giltig/' „Da» ginge schlecht an, meine Patienten sucht« mit auf dem Waldhof und ich weih nicht, ob sie auf'o Rillerau kommen." „Einzelne wohl, da» haben wir doch in den letzten lagen gesehen." „Gott ja, ivenn ich einmal einen herbestelle, um Arzeneien abzuhohlen, würde er auch kommen Ob aber die Leute in der Nacht mich hier holen, ist eine andere Frage. Und dann wechsele ich überhaupt nicht gerne den Schlafplatz und in letzter Linie habe ich noch andere gesell« «chaftliche Bedenken." „Da» braucht Sie nicht zu kümmern." „Mich nicht, aber e» darf Ihnen nicht gleichgültig sein, wa» die Leute reden. Glauben Sie nur. die Rücksicht alten Hausarztes und meine Annahme als solcher, giebt den Leuten schon zu denken." „Daraus mache ich mir ivenig. Glauben Sie, daß ich meinen Verkehr nach der Etikette der Geislitzer Bauern oder der Gutsbesitzer im Krei? Hanau richten werde?" „Das verlangt auch niemand von Ihnen, aber Sie haben auch Verpflichtungen gegen Ihren Gatten." „Wieso V „Nun, Sie dürfen ihn nicht in das Gerede der Leute bringen." „Da» mußte er wissen, daß ich mich nicht hier auf dem Lande einpökeln lasse, daß ich nicht mit den langiveili-gen Pastor« und den klatschsüchtigen GutSweibern allein verkehren will. Warum hat er mich au« der Großstadt heraus genommen? Warum führt er mich nicht wenigsten« in der Saison dahin? Ich habe durchaus nicht die Absicht, hier im Kreise Hanau zu versauern und zu verbauern." »Nun ja, ich meinte ja auch blo«. Der HaiiSarzt darf sich doch wohl erlauben, auf solche Dinge aufmerksam zu machen?" „Selbstverständlich, lieber Doktor, selbstverständlich. Der Hausarzt ist der natürliche Berater der Familie in allen Dingen, und da« soll er auch sein." „Aber man folgt ihm selten, man fühlt sich so be« haglich wohl dabei, sich raten zu lassen und dann doch seine eigenen Wege zu gehen, da» ist so der Welt Lauf ..... Ich werde jetzt gehen, thun kann ich zur Zeit ja doch nicht». E» ist alle» in Ordnung, und ich komme auf den Abend zurück, um einen ordentlichen Verband anzu-legen." Ich denke in acht Wochen sitzt Dan wieder zu Pferd." „In acht Wochen?" .Ja da» ist der früheste Termin." „Nun, da» nenne ich eine harte Strafe für di« kleine Unachtsamkeit." Der Doktor hatte inzwischen nach seinem Hut gegriffen und reichte Frau Hardy jetzt die Hand hin, die sie ergriff und freundschaftlich drückten „Also, lieber Doktor, auf heute Abend." „Auf heute Abend." IV. Auf dem Waldhof wurde das Heu eingefahren. Wagen über Wagen trafen ein und der Inhalt wurde von rüstigen Knechten und Mägden auf den hohen Scheunenböden teil» geborgen, teil» unter leichtgedeckten Mieten vor dem Hofe verstaut. P.uilinc freute sich über den reichen Segen, der von den Niddenviesen eingebracht wurde. Sie über-rechnete schon im Stillen den Poste» Gelde», den sie durch den Verkauf des Ueberflusse« verdienen würde. Aber da zeigte sich, daß die Angaben der Schnitter und ihre eigene Rechnung doch sehr hinter der Wirklichkeit zurückgeblieben waren. Es fehlten nahezu sechshundert Centner und Pauline konnte )ich nicht erklären, wo es geblieben war. Niemand, den sie auch fragte, wußte darüber Aufschluß zu geben, als daß die Wiesen wohl nicht mehr gebracht hätten. Daß Geßner an Hardy schon so viel verkauft, daß Hardy trotz seiner schweren Krankheit diesen Kauf nicht vergessen und feinen Inspektor beauftragt lmtte, die Sache wie verabredet in's Werk zu setzen, darauf kam Pauline nicht Sie war auch durchaus nicht die Frau, die sich n»tzloseii Ueber leg >> »gen hingegeben hätte, da an der Sache selbst doch nichts mehr zu ändern war. Sie sann im tÄc-genteil jetzt wieder darüber nach, wie sie das Geld für den Quartalsschluß beschaffen könnte, da sie mit ziemlicher Be-stimmtheit auf das Heu gerechnet hatte. Sie setzte sich an ihren alten hochbcinige» Schreibtisch und begann ihre Wirtschaftsbücher aufzuschlagen. Unwillkürlich übersah sie den Heuertrag der Nidherwiese» aus früheren Iahren und »ie bemerkte, daß allerdings Schwankungen bis zu sechs» hundert Centner vorkamen. In diesem Jahre freilich war es ihr unerklärlich, denn alles hatte für eine günstige Ernt« gesprochen Die Niddei war im Frühjahr nur mäßig übergetreten, sodaß das Wasier nicht lange gestanden, sondern sich schnell wieder verlausen hatte. Das Wettcr war vorzüglich und das Gras schnell und in voller Blüte geschnitten worden, sodaß sie mit einer Mariinalernte gerechnet hatte. Es war auffallend traurig, daß ihre Rechnung sich als falsch erwies. Mitten in ihre Gedanke,, hinein kam das Hausmädchen. die rote Minna, um das noch auf dem großen runden Faniilknfifch stehende Kaffege-fchirr abzuräumen Panline sah von ihren Buchern auf und fragte: „Habt ihr dem Herrn den Kaffe hinausgetragen?" „Ja, aber er hat ihn zurückgeschickt." „So. der Herr hat ihn zurück geschickt, da hat sich wohl der Schäfer wieder z» lange ausgehalten auf dem Weg und der Herr trinkt nicht gern kalten Kaffe." „Nein, der Schäfer ist rechtzeitig zurück gewesen, trstzdun der Herr ihn vorher nach Hanau hinein geschickt hat." „So, nach Hanau hat er ihn geschickt, und was hat er denn da gesollt?' „Nun, der Herr hat gemeint, ein kühler Schnaps wäre besser bei der Hitz' als der heiße Kaffe. Den Kaffe hat er den Weibern geschenkt, die haben ihn dann au?., getrunken." »Wer hat denn das gesagt?" »Nun, der Schmied hat'o voin Schäfer herausgekriegt, der den Schnaps geholt hat." Pauline seufzte tief auf. „Der ewige Ich weiß nicht, wo« da» noch mit dem Herrn werd« u soll." „E» war ja garkein Schnap« Madame, e» «a« ja •ogna?, n feiner «ognaf mit brtt Sterne. Der «chmled 9« S rausgekriegt und sechs Mark hat er gekostet." Die Gutsherrin stand mit einem energische» Ruck aus und befahl der immer „och mit dem (&•[ich mancher Seufzer ihrer gequälten Brust. Je mehr die Zahlen sich heuftcn, desto deutlicher ivurde es ihr klar, daß Waldhof bergab ging, daß all ihre angewandte Muhe, all ihre Kraft und ihre Kunst des Entbehreuü d-n rapiden Verfall ihrer Vermögensverhältnisse nicht aushalten konnte. Ihre Gedanken wurden unterbrochen durch ein leises Klopfen an der Thür, die sich noch -he das Herein ertönt war, Öffnete und die breitschultrige, etwas gebückte Gestalt des Schmiedes in'« Zimmer ließ. Er trat beschei-den an den Tisch seiner Herrin und fragte leise: „Sie haben mich rufen lassen. Madame, was soll ich?" „Setzt Euch, Schmied, ich habe mit Euch zu reden ' „Aha. es geht wieder Null von Null aus, nicht wahr?" .Nein, mein Freund, diesmal ist es noch schlimmer " „Schlimmer?" antwortete der Schmied und hob den gesenkten Kops in die Höhe, um feiner Herrin sein kummervolles altes Besicht zuzuwenden. „Ja, ja, braver alter Kerl, schlimmer, wenn nicht HUf» sammt dann.....« ft« unterbrach flch und fufir sich mit der Hand über die Augen. ™ „Dann kommt der Gant, wolle» Si- sagen l" „Ja der Gant, ober das darf nicht sein." »Darf nicht, darf nicht, Panlinchen, will sagen Ma-bame es darf alles. Wenn der da droben will, dann knickt er uns jme en dürren Korn Halm " »Ach, Schmied, red't mir nicht immer von dem da droben, der hört uns ja doch nicht." . »Um Gotteswillen. Paulinchen, wenn das der selige Herr gehört hätt'. Nehmen Sie mir'S nicht übel, ich hob's schon zu Ihrem Herrn Vater gesagt, als er noch lebte noch alles Lust und Freud« war aus dem Waldhof, so wie es jetzt Elend ist und Not und Würgen. Ich hab'S schon »um alten Herrn gesagt, Sie hätten ihn nicht nehmen sollen." .Ja, Schmied, das ist nun aber jetzt vorbei und da-rstber will ich nicht mit Euch reden." „Aber es wär' nicht so weit gekommen, schuld daran sind die Sünden auf dem Hof." „Was untersteht ihr Euch, Schmied, Ihr vergeht daß ich die Madame bin." „Ja wahrhaftig, ich hätt'S beinah vergessen. Ich dachte im Augenblick noch, Sie wären noch mein Klein-Paulinchen, das ich hier auf diesen Annen herumgeschleppt habe. Wissen Sie noch, wie ich Ihnen die große Puppe aus Moos gemacht habe und den Hund aus Ziegenfell?" Sie starrte wie abwesend vor sich hin. »Ja, ja. alle» weiß ich noch.....und wie Ihr so schön ge- bellt habt." * »Ia.^ »nd wa« haben Sie Ihre Freud' gehabt an dem alten Schmied..... Und der Schmied mußte im« mer kommen und Sie vom Jnspektoriverk abhole»..... Der Schmied war so recht.....ja so recht «Kr» Mutter." „Ja, Schmied, das war't Ihr wirklich. Und ich möchte Euch^ gerne dafür das Gnadenbrot geben und..... ach Gott, Schmied.....vielleicht aber haben wir bald selbst nicht» mehr zu beißen." »Heiliges Gericht Gottes..... Wi« werde» doch nicht vom Hof herunter müssen? Aber icanh lß niemand schuld als.....nun, Sie wissen'» ja.....mit Aspekt zu melden ....." In plötzlich aufflackernder Wui brach er los: »Er versaust und verfielt den letzten Hal» vom Hos und die unehelichen Bälge fressen ihn auf, 00» ihrer Ehr' e« zu sagen Madame." „Pscht, Schmied, pscht.....Ihr habt die Pferd. zu beschlagen und die Geräte und Wagen im Stand zu halte« .....und er ist der Herr." Er lachte grimmig aus. »Der Herr sind Sie, Pau- iinchen.....ich sag's ja, Sie hätten ihn nicht nehmen sollen." »Ja, Schmied, ja. Aber der Vater hal e« doch fi wollen, und wenn der Vater wollte....." »Da durfte," unterbrach er, „kein Anderer wa« da« gegen haben.....ja. ja." .Das ist nun alles wie e« ist und muß so bleiben, und Ihr thut mir einen Gefallen, wenn Ihr nicht mehr, garnicht mehr davon redet." .Ich sag' ja doch schon nichts mehr.....und ich bin ja auch blos fo'n gemeiner Mann, aber bar . • . , er war nicht der Richtige.....• (ttonjrfciinß folgt ) 4 £ belehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc. •IM Wur «ich» kapriziere». Nur nicht kaprizi«r«n, Ob wir schon verlieren All«» unter «ni'r«r Hand. .Stet« ftdel und munter, Denn «« geht nicht unter Auch des Wieners Unverstand." Ja. di» Zeit ve> stehen Will nicht immer gehen; Doch »die Hetz ist ewig lo».' — .Haben'« kein Tüiken g'fehen ?" — „Nein, die Tschechen stehen Aus dem EtepbanSpIatz jetzt blo«.' Karl PrSIl. >« Albnin. Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Aerzt« de« Menschen^ die Arbeit reiz« den Appetit und die Mäßigkeit verhindert di« m ßbiäuchlich« B«sr «digung d.>»s«lb«n. « Da« Leben ist ein Kamps, dessen Palm« sich im Himmel befindet. Lamartine. G Männer richte - nach Gründen, de» Weibe» Urteil ist «eine Liebe; W» «» nicht liebt, hat schon gerichtet da» Weib. Frauen, richtet mir nie de» Manne» ein- |tlne taten. Aber über den Man» sprechet da» richtende Wort. » Deine Weisheit sei die Weisheit de« grauen Haare, aber dei» Herz — dein H«rz sei da« Herz der «»schuldige» Kindheit. » Auch die Tugend hat ihre Helden, wie der Ruhm, da« Glück. Schiller. Tunlein muß der Himmel ring« im Rund«, Daß sei« Et«rn«nglanz zu leuchten wage; Stürmen muß da» Meer di» lies zum Grunde, Daß an» Land e» seine Perlen trage. Masten muß de» Berge« offne Wunde, Daß sein Goldgehalt ersteh' zu Tag«: Dunkle Stunden müssen offenbaren, Wa« ein Herz de» Großen bringt und Klaren. Anast. Grün. Silber- und Goldtressen zu wasch»». Tieletbe» werden, wie der „Prakt. Weg-weiier", Würzburg. Ichreibt, über »in mit L'inwand bewickelte» Mangelholz g«jvg«n und mit gewöhnlich»? Seife und lauwarmem R«genwass«r so lange g»wasch«n, bi» sie »ein find, dann gut abgespült, durch Zuckerwass«r g«zog«n und aus d»r linken S»>l« halb trock.n »glättet Während der Wasch« ringt man di» Treffen in Waffer. Unterscheidung alter und junger Hühner. Alt» Hühner haben harte Svokkn, rauhe Schuppen an den Füßen und einen dick,», »>«>chen Kamm. Bei jungen Hühnern sind nur Ansänge von Sporen sichibar, di» Schuppen an den Füßen sind glänzend, glatt und vo» irischer Färb«, d.r ttamm ist dünn und glatt, di» Krallen sind scharf und zart, der Unter ichenlel weich. Bei sehr ausgedehnt«» Verbren» «nngen verhalten sich die verunglückien ganz ruhig, klagen über keinerlei Schmerz«» und zeigen nur großen Duist Alsdann ist Gefahr im Itetjuge Ist mehr als der dritte Teil der Kdrperobei fläch« verbrannt ober verblüht so ist der iod unabivend bar. — Da« Ankleben der Stärk» am Bügeleisen verhütet man durch Bestre» ch>n de» beißen Eisen» mit Bügelwachs, woraus man mit demselben quer über «in ung«hobelte» Brett fährt, aus welche» sein«« Salz g«streul wurde. Meisten» hasiet die Stärk« an llrii.cn Rostst«II«n, welch« nach ««hrmaligem Abreiben verschwinden. Schielend«» Äindrrn soll man da» «ine, richtig sehende Auge mit einem zw«i> sach zufammeng>l«gten schwarzen S«id«n> läppchen > »»binden, so daß da» schielende Au,,» zum Ausblicken gezwungen wi>d. Das Uebel soll »ich aus diese W«is« bald vertiere«. Marmor j« kittrn. Neun Teil« sehr feine« Z «g«lpulver, «in Z«il gksiebt« Blei-glätte werden innig gemischt und mit Lein-»I zu einem steifen B»«i angemacht. Die Bruchflächen weiden mittelst eine» Schwam* me» mit Wasser befeuchtet, damit da» L.l nicht in den Marmor dringt und dann wird der Kitt aufgetragen und Bruch und Marmorgeg-nftand fest zusammengepreßt. Haltbar«« glänzenden, schwarzen Vaet sür eiserne Offen stellt man her. in dem man »in Kilogramm Holzt»« di« beinah» zum Sieden erhitzt, dann ein Sech-. zehntel Kilogramm pulverisiert»« Eis,«-vitriol hinzufügt. Der ober« zu lackierend« Teil des Ofen« wiid erwärmt und der heiß« Lack mittels «ine» Pinsel» ansge-tragen. Turch di« Wär»n« d«» Of«n« trocknet er raich ein und erscheint al» fester, glänzender Ueberzug. Wenn Fett auf dem ttüch«»-Zuft-bodkn verschüttet wird, muß man »o-fort kalte« Wasser daraufgxßen. Da» Fett wird dann leicht hart und zieht nicht in di« Di«lei» ein Oelflecke und veraltete Fl«ck«n müsse» mit Lehm und ißsfig b«-legt weiden. Man kann solch«Flecke auch durch Aufschüt«« vo» heiß?n iiägeipäne» „»»fernen. So»d«rbare Haien. Sonntagsjäger (der da» P>ch bat, bei der Tieidjagd stet« entweder knapp vor oder liint, r den Ha>en vorbei zu schieße»): „Eig>niüml>che Haie«» gattung in diesem R»o er! Einmal sinn sie vorne zu kurz, da« an «r«mal w:«d r bint«n." Lakonisch. Ste-esuchender: .Fünfzig Kronen wollen S>« mir monatlich geb«» t larnit kann ich («in« spinnge m.ichen!" — Kaufmann: „Mein Ko»»or ist auch kein Z?rku« " In der Schul«. Lehrer (fr van der Hilf«, wenn man sich in der Not befindet, gespiochen hat): „Also Robert, i.>a» tritt dann an >uch Hera», we>» ihr w Haufe in Not s«id ¥" — Rob«rt: D«r „Gericht». vollzi«h«r, H«rr L«!ir«r!" Bon der Schmiere. Direktor; „Meine H«r,«n, wenn Si« kein G«l» haben, waschen zu lassen, so waschen Si« sich Ihr« Wäsche selbst. Wer aber ni'ch einmal in d«r „Iungsrau von Orleans" sich an der Hahn« di« Nas« wischt, wird mit nn>r Geld»ras» in der Hfth« fr n»S letzten Hot. schuft» li«ft»'sl|t." (fr hat recht. Dame (al« ihr der Vermittler einen rotna'lgen Heirn vorge-stellt hals: „Sie sagten doch, ei ba!>»»in» Schill«rnas« l" — Vermiitlrr: „Na, schillert si« d«nn nicht?" Au» ein«m Schnlaufsatz«. Die A«gypt«r w>ck>ll«n ihr« Tol«n so fett in barzg«>ränkl« Leinwandbinden «in, daß sie sich nicht rühren konnten. Brim Dvrsbarbier. Heir: .Wa» machen Si« denn dort mit der F«il« am Rasi«rm«ss«r?" — Doribarbi«r - »Di« Schneid feil* i zur«ch>." Nummer 57 Üul diesem Gegeneinander-W fl 11 n kann dach nie unv nimmer da» Heil für un« Völkische «dlühen I Wir scheuen gkwiß auch nicht die rauhe» formen de« nationalen Kampfs, allein «rr haben dann immer den nationalen Seq« , er im Auge. Selbst einem Schönerianer müßte doch der VolkSparteiler. auch routn er ihm ein ßm«l>ere« Muß, an VolkSdewußlsein zuerkennl. «at wir sür unrecht halten, immer noch näh»r-Athen, al« die heimlichen over erklärten Gegner de« völkischen Hochgedai kenS. die Liberalen, Kleri-talen und C«zialdemokrat«n. Wa« sehen wir aber? Wir sehen die Schöneria er unsere« Lande« völlig ausstehen in dem Kampfe gegen die Lolls-pari«, wählend die inneren Feinde de« nationalen SedonkenS Schonzeit haben. In diesem Kampfe nerven viele und gute Jtta te gebunden und dem nationalen Auß-nkamps» entzogen. Eine Folgt davon ist, daß der liberale, klerikale und sozial-denokraiische Weizen bester gedeiht, denn je zuvor. e« ja doch soweit gekommen, daß Schönerianer offen dem Liberalen, der die Geschäfte der Juden besorgt. den Borzug vor dem VolkSparteiler geben. Darm liegt entschieden ein schädliche« Ueberwiegen tat Paiitigeifte«. Wir wissen, daß der Kampf der Laie aller Dinge ist und ?üß auch zwischen Volks« pirtei und Schönerian-rn m ige Feindschaft gesetzt ist, die sich durch keine EinigkeuS-Zaudersormel schwören läßt, allein wir verneinen mit aller Eiifchied nheit die Notwendigkeit, tnren Kam?f til zu gegenseitiger Bernichiung zu führen. Eine solche Znftörarbeit muß sich mit Naiurnolwtndig-km an der Gesamtheit aller Völki-schen rächen und m gleichen Maße da« Glück aller Gegner de« völkischen Gedanken« in unserem kolke und auch de« äußeren Feinde« sein. Tscheche Capel, eine Heißet der Deutschen «es Anterlandes. Die BezxkSver« ueiiing Wiadisch-Graz bestand nach den letzten Kahlen au» 16 Deutschen und 16 Elooenen. Da iiir den schon am 1. Dezember vorigen Jahre« lefloibenen Kaufmann Hoser, einen au« der Srupye der Höchstdesteuert,» gewählten Deuischen, diSSer immer noch ket>« Ergänzung«wahl auSg«-schrieben wurde, standen bei der heuiiqen Volloer-sam«lung 15 d uische Stimmen 16 slovenischen biimmkli gegenüber. Der sattsam bekannte Bezirk«-boupim nn öopek erklärte, daß für die vorzu-ud»enven Wahlen in den Bezirksschulrat die zur veschlußsähigkeit notwendige Hälfte durch die Zahl mb 15V« gegeben sei. — Seit acht Monaten »are eine ErgänzungSwahl notwendig gewesen; ■an Hai sie nicht vorgenommen, um die Elooenen a»> diese ungesetzliche Weise in die Mehrheit zu dringen und auch dieser wichtige Wahlakt sollte durch eine unvollständige BezirkSvertreiung vor« yeaommkn werden. Die deutsch-n Mitglieder der Lezirttveriretung beschlossen de«halb, dem Sitzung«-zttrner fern zu bleiben und verwahrten sie durch «ine Abordnung gegen da« Borgehen de« k k. L-zirtthaupimanne«, der schon längst di« >slicht gehabt hätte, die Bezirk«vertreiung durch die notwendige Neuwahl ergänze» zu lassen, l« k. k. Bezirk«hauptmann kehrte sich aber nicht »« de« Fremden talab zog und nicht wenig trug za dieser Verzögerung noch die Furch» de« Slaven dei, welcher deutlich zu verstehen gab, daß er lieber an der Stelle bleiben wolle, wo er lag, weil er sirchtel». AnSwalt führ» ihn in die Sklaverei. Erst alt der Germane ihn durch deutliche Zeichen seiner sre«»dlichev Gesinnung beruhigt hatte, folgte ihm der Klave, der gleichwohl seiner Kümmernis noch nrnn nicht Herr ward. Run lag er, von Theodelinden sorglich ge-tat»«, im Erdgeschosse der Burg. Di» Mädchen de« Hause« wuschen die Wunde und verbanden sie «» weißem Linnen. Der Slave aber küßte irjhr«nddessen einmal um da« anderemal der Hausfrau den Saum de« Kleide«, so daß diese e« >d« endlich wehren mußte, indem sie sich entsernte und di» Pflege de« Verwundeten allein ihren Mgden überließ, die ihm germanischen Met und italischen Wein mischten, damit er wieder zu Kräften gelange. Bald aber übermannt» den Slaven Müdigkeit und Schwäche von dem er» lillenen starken Blutverluste und er sank in tiefen Echlas. II. . Die Drohung. Monde waren seit der Ankunft de« Slaven aus Siagan verflossen; der Frühling haue bereit« ferne ganze Herrlichkeit in der weiten, oberitalischen „9ettt74< ^*4? an den Protest und ließ die Wahlen in den B?' zirk«schulrat von den übrig gebliebenen 16 Elooenen vornehmen, die selbstverständlich fünf Elooenen wählten. per Deutsche vogettreil E« steht wohl noch in aller Erinnerung, wie im Herbst vorigen Jahre« deutsche Farbenstudenten am Laibacher Bahnhöfe von einem fanaiisierien Mob unter Führung ilo venischer Hochschüler überfallen wurd'N, wobei auch der am Bahnvose weilende Kadeitenschüler Malitsch, nachdem er al« Deutscher erkunnt worden war, niedergeschlagen und schwer verletzt wurde. Ueber diesen empörenden Fall pervakifch n Verbrechertum« sand am 12. d. M. vor dem Erkenntni«senaie de« L a i b a ch e r Land.«gerichie« die Verhandlung statt, nachdem man z e h n M o n a t e in« Land haue gehen lassen, so daß die Zeugen über einige Einzelheiten d>« Verbrechen« nur unbestimmt au«-sagen konnten. Trotzdem ward doch so viel sest-gestellt, daß der angeklagte Jurist S v e t e k über Aufforderung ein,« Buden au« der Menge den Kadettenschüler zuerst wörtlich, dann tätlich insul-tiene und der letztere, al« »r zur Adwrhr den Säbel ziehen wollte, vom zweiien Angeklagten, dem Juristen Voded, de« Säbel« beraubt un> dann von der herumdrängenden Menge niedergeschlagen wurde. Und wa« war die Sühne dieser verbreche« rischen Gewalttat? Diese Sühne besteht darin, daß heute die beiden Hochschüler, die sich al« Helden brüsten, weil sie sich mminen einer zu allem säht« gen Pöbelhorde über einen einzelnen Deutschen her-machten, von dem Laibacher Janhagel in gleicher Weise al« „Junaka", al« Helden verherrlicht wer-den, wie seinerzeit der Revolverschütze Gostinkar. Der Gerichtshof sprach nämlich beide Angeklagten nach § 155, beziehungsweise 157 de« Strafgesetze« frei, weil er auch in diesem Sachver-halte eine gemeinsame Mißband-lung nicht finden konnte. Der Staat«-anwalt meldete di« Richtiqkeil«beschwerde mit Vor-behalt an. — Der .'^razer Tage«post" wird hie« zu au« Laidach geschrieben: „Obgleich di« beiden Angeklagten frrigtsprochrn wurden, so bo» die Ver« Handlung doch eine schärfere Charakteristik von dem kulturellen Niveau, auf dem jene slooenischen Hoch-schüler und Mittelschüler stehen, die bei diesen und anderen Exzessen die Hand im Spiele halten, den Mob mobilisierten und seine Führung übernahmen. Die slooenische Press« hat wohlweislich den Ver-lauf der Gerichtsverhandlung ohne Kommentar veröffentlicht, und dabei die Schilderung der kraf-festen Szenen unglaublicher Roheit, die sich beider schweren Verletzung des KadeitenjchöltrS Malilich zutrugen, verschwiegen. Zu den widerlichsten Auf-tritien zählt wohl die Szen, als der Mob, nach« dem Malitsch niedergeschlagen, von den Hochschülern Svetek und Voded der Wut des Pöbel« überlassen, besinnungslos am Boden lag, triumphierend «inen Trauermarsch pfiff. Z»te großkroatische Krage Reich«tag«abge-ordnete? Dr. Gavranic. einer der hervorragendsten Führer der kroaiischen Nationalpartei, äußerte sich hinsichtlich der Forderung nach Einverleibung Dal» matten« in Kroatien, e« sei nicht angezeigt, in de« Ebene entsalttt, an deren Saume Ragan lag. De« Slaven Wund« war. nachdem er lange in heftigem Fieber gelegen, endlich geheilt. Die Burginsassen schrieben die Heilung nicht zu« Geringsten de« Einfluss» d»r Zauberfprüche zu. die eine alte Lango-bardin, von hoch ob»n au« den Bergen Tirol« ge-kommen, über die Wunde gesprochen hatt«. S«it-dem di« „weise Frau" di« Wund« b«sproch«n und Fleisch zu Fleisch«. Blut zu Blut« sich fügen He-heißen, war da« Fieber gewichen und die Wunde heilt« zusehend«, ver alt« Bariols wenigsten« und Theodelind« glaubttn s«st an di« Heilwirkung der Zaubrrsprüche b«r weisen Frau. Schon war der Monat Mai in« Land gekommen und der Slave, längst geheilt, aber noch schwach, war noch immer Gast auf Ragan. Niemand wußte, wer er war. wi« er heiß« und niemand hatt» ihn auch darnach grfragi. Er hi»ß schlechtweg der „frtwD« Gast". Da geschah «« eine« Tage«, daß An«walt wieder frühmorgen« auf die Zagd zog, er ging di««mal auf ni«d«re« Wild au« und diese« war in der weithmgedehiten oberitalischen Ebene reichlich vor« Handen. Dahin wandte sich denn auch An«walt. Er hatt« den Fremden »i»g«lad«n, an d«r Jagd t«ilzun»hm«n, dieser aber zog e« vor, in der Burg zu bleiben und so war d«nn An«walt allein in di« Eben« geritten, seinen Jagdsalk«« auf d«r Schulter tragend. Der Slave lehnte am Pfosten de« ofie-n«n Burgiore« und sah AuSwalt so lange »ach. Ente 3 jttzigrn Augenblick« aus biefe Ford«rung zuriickzu-kommen, da die ungarisch« Koalition zwar biefer Forderung zustimmt, al« Entgelt jedoch die L o «-trknnung Slavonien« von Kroatien und dessen Jnkorporierung in Ungarn fordert. Bezug» lich der Kommondosprache im Heere stünden all« Kroaten auf dem verrückbaren Sianbpunkl«. daß in den kroatischen Regimentern auch die kroatische Kommandosprache zur Geltung kommen müsse. Z»er passt»« Widerkaud? Der Stadtrat von Ofen-Pest ordnete die Zurückbehaltung der frei-willig eingezahlten Steuern an und hat be« Steuer-hauptkassier verboten, Steuern an bi« Staat«kasse abzuliefern. Weiter« ward beschlossen, di« nicht-Dotierten Rekruten der Regierung nicht zur Ber-sügunq zu stellen. Z>er »eryatzte Poppelaar. Unter den römisch« kaiholtschen Einwohnern ron Großwardein ist eine Bewegung im Zuge, die die Entfernung de« Dop-peladler« vom bischöflichen Dome anstrebt. Die Teilnehmer lassen einen Bogen herumgehen, deren Unterzeichner sich verpflichten, dem Dome so lange fernzubleiben, so lange diese« „Tier" dort oben prangt. Die Klerikalen, die in Ungarn bekanntlich mabyarisch-national sind, dürsten diesem Ansinnen mit der größten Bereitwilligkeit willfahren. Aus Stadt und sanft. Merttafel. 16. Juli: Parkmusik um 11 Uhr vormittag«.— Vollversammlung der Kollektiv» Senos-senschast um 3 Uhr nachmittag«. — Damen-Vokal-Quartett von der k. k. Hosoper in Wien im Hotel .Stadt Wien* um 8 Uhr abend«. — Garten-konzert der Musikoerrin«-Kapelle im »Hotel Terschel" um 8 Uhr abend«. 17. Juli: Gesang»prob« de« Männer-Gesang- verein« .Liederkranz' um halb 9 Uhr abend«. 22. Juli: Vollversammlung de« Verbände« deutscher Hochschüler Cilli«, Hotel .Stadt Wien" um halb 9 Uhr abend«. Hr«§es Konzert «es Sch«tertbu»te». Die Vor«rag«ordnung zu dem Dienstag, den 25. Juli im Stadttheater unter Leitung de« Ehrenchormeister«, Herrn Adols Kirchl stattfin-denden Großen Konzert« de« Schubert-b u n d 11 verzeichnet folgend« Vortrag«stücke: 1. Franz Schub«ri: .Die Nachtigall" (Unger), Chor mit Klavierbegleitung. 2. Franz Schuber»: „An den Frühling" (Schiller). Chor. 3. Franz Schuber»: „Der Gondelfahrer" (I. S. Seid!)» Chor mit Klavierbegleitung. 4. Lieoervortrag de« Vertin«mi»gliede« Herrn Anion Moser, k. k. Hof-opernfänger. 5. Altdeutsche« Volk«lied: ,.C« steht ein Lind', für Männerchor bearbeitet von Adolf Kirchl. 6. E. S. Engel«berg: „Der Blumen Schwester und der Sterne" (Dupont, übersetzt von E. Geibel), Chor mit Tenorsolo. Solist: bi« denselben «in Gehölz der Eben« in seine Schaltkn aufgenommen hatte, dann wendet« «r sich um, fand»« einen langen Blick zu« Fenster d«« Frauenge«ache« e«por »nd kehrt« m dir Burg zurück. Er stieg die schmal« Trepp« «mpor, welche zu« Gemache der Herrin sühn«. An d«r Tür de«s«lb«n v«rweilte rr «in«n Augenblick, al« b«d«nk« er sich, wa« rr tun woll«, dann aber schien ihn «in plötzlicher G«dank« zu ersassen und inde« er vor sich hj»«»r«»lte: .Ziemt e« de« Slaven-sürsten, daß »r vor dr« fremden Weibe zagt!' pocht« er h«ftig an di« Tür de« Gemach««. Bon innrn wurde al«bald eine Stimme v«r-nehmlich: „Wer pocht so heftig und wa« ist fein Begehren?' E« war die Magd der Herrin, die gefragt hatte; der Slave «rkannt«, daß r« nicht di« Stimm« Theodelinden« war, die er vernvmmen hatte und er antwortet«: »O«ffn« Magd d«m fremden Gaste, fein Begehren wird er deiner Herrin künden!• Di« Magd ober öffnrt« nicht, fondtrn rief: .Ein Mann bist du und fremd, nicht öffn« ich, d«nn nimmer ist e« Sittr bei den Langobarden, daß ein fremder Mann der Frauenzimmer Schwelle überschreitet; doch will ich e« der Herrin melden, daß du Einlaß heischest, sie selber mag entscheiden, ob ich öffnen soll, ob nicht!' Seite 4 1 =gan— i i Berein««itglied Herr Ferdinand Soeser. 7. Friedrich Hegar: .Rudolf von Werden, der»" (Dr. Fritz Rohrer). Chor. 8. tranz Mair: .Müllerbursch' («lau* Groth). hör. 9. Borträge de« Kontrabaß-Virtuosen Herrn Eduard Maben«ki (Verein«mitglied), k. u. k. Hof-«usiker, Mitglied de« k. k. Hofopernorchester« und der Philharmoniker in Wien; a) Franzl SimanDl, Adagio ; b) Eduard MadenSki. Pastoral'; e) Edu. ard Stein, Konzertstück. 10. S. ®. Engel«derg: „Flucht der Liede' (Beranger). Chor mit Bariton-solo. — Solist: VereinSmitglied Herr Anton Mofer. II. Steirifche« Bolttlied: „Der steirische Wullaza'. für Männerchor bearbeit« von Dr. I. Pommer (Verein«mitglied). 12. Rud Wagner: „Der Pfropfenzieher' (Baumdach), Chor. 13. Heinrich Rietsch: .Ein schön teutsch Reuerliev' (Otto Kernstock). Chor. Di« Preist der Plätze sind wie folgt festgesetzt: Große Loge 25 K, kleine Loge 20 K, Parterre-Sperrsitz 4 K, Orchefterfitz 2 K. Galeriesitz 2 K, Stehparterre 150 K. Steh-galtii« 1 K. D»n Kartenverkauf hat ab 17. Juli in liebenswürdiger Weise Herr Buchhändler Fritz Rasch übernommen. Das Erträgnis des Konzertes ist dem Baue des Deutschen Hauses ge-widmet. per Aesta«»sch«ß sür di« Tage de» Sch«- Iertb«»d-Veuche». Schon durch (ändere Zeu herrscht «ine rege Tätigkeit, um uns«r«n lieben Gästen, den sangesfreudigen Wienern, einen wür-digen Empfang zu bereiten und ihnen die Tage ihre« Cillier Aufenthalt's so angenehm, al« nur möglich zu gestalt«». Cilli will sich in da« H«rz feiner Gäste einschreiben. ES wurde ein Festau«« fchuß gebildet, an dessen Spitze der Bürgermeister Herr Juliu« R a k u s ch und al« sein Stellvertreter Vizebürgermeister Herr Dr. Gregor I e s e n k o , ferner der Obmann des Mäanergesangvereine« Herr Karl T e p p e i stehen. E« bildeten sich über-die« mthrrr« Eond«rau«schüfsr. so drr Empfang«-au«fchuß mit H«rrn Dr. Jesenko al« Obmann, d«r B»quartitrung«au«fchuß mit Herrn Professor D u f f«k an der Spitze, der V»rgnügung«au«schuß mit dem Obmann Herrn Fritz W e h r h a n , der F>nanzau«schuß unter Leitung diö Herrn Dr. K o-v a , s ch i t s ch , sowie der Preßau«schuß unter Borstehung de« Herrn Dr. I e s e n k o. Auch ein Damen-Au«schuß ist in Wirksamkeit getreten. An seiner Spitze st«ht Frau Leopoldine Rakusch und Frau Fanni T e p p e i. Kür Aesmßer de» Sch«bert»«»d-Ko»zerte». Vormerkungen auf Plätze können nicht entgegen-genommen werden, da die Verteilung derselben von noch anstehenden Anordnungen de« „Schubert-bunde«' abhängt. chteichnlfel!. Dieser Tage wurde der Rohbau d«r «vangelischen Kirche vollendet und Donnerßtag den 13. d. um 3 Uhr wurde das Gl«ichens«st g«-feiert, dem «in zahlreich« Publikum beiwohnte. Drr Bau war mit Fahnen, darunter einer fchwarz-rot-goldenen, geschmückt. Am Turmgerüste war folgender, weithin sichtbarrr Spruch angebracht : Bald stehst Du da zu Gott«« Ehr'. Sollst H,l> un« fein in Rot uno Spot,, In Trübsal Trost, im Kampfe Wehr. Eine seste Burg ist unser Goit! Der Sprecher der Maurer sprach vom Turne«»-rüste d«n üblichen Trinkspruch und fügte diesem den Wunsch bei, dieser Bau möge nicht nur eine Zierde der Stadt, sondern ein Hort de« Glauben«, ein Wahrzeichen de« evangelischen Glauben« sein, da« der Herr durch Jahrhunderte schützen möge vor allem Ungemach«. Er «rhob s«in Gla« auf die Stadigemeind« Cilli, d«n .vang»liichen Kirchenbau-verein, die evangelische Gemeinde, den Pfarrer und Bauleiter und brachte ihnen ein dreifache« Heil, in welche« die unten Versammelten begeistert einstimmten. Da« Gla«. da« der Sprecher nach der Sitte vo« Gerüste wars. zerschellte in unzäh-lige Splitter, wa« bekanntlich ein gute« Vorzeichen sem soll. Hieraus sprach Herr Pfarrer May im Namen de« Kirchbauvereine«. drückte seine Freude über das rasche Fortschreiten de« Baue« au«, dankte d«n Ard«i'«rn und drr Bauleitung und gedacht« derer, die durch ihre Unterstützung beige-tragen haben, da« Werk zu vollenden. Der ge» fchmackvolle, gothische Bau macht bereit« jetzt «inen sehr angenehmen Eindruck. Di' Aufführung de« Bau»» wurde bekanntlich de« Etadbau«»ister Herrn Udald Nasslmbeni in Marburg über» tragen, welche Firma auch die Neubauten i« hiesigen allgemeine» Krankenhause besorgt. Die Firma hat hier ihr Bestes geleistet. Abgesehen von der raschen Au«sührung de« Baue«, hat na-«entlich die Reinheit der Au«sührung allgemeine Anerkennung gesunden. STartmsßt. Vortrag«ordnuag zu der heute Sonntag vormittag« 11 Uhr stattfindend«« Park-musik: I. .Waffenbrüder-Marsch" nach Motiven d«r Operette „Kaisennanöoer" von B«la v. Vjj. 2. ,.Frühl>ng«lied«r', Walzer von Jos. Nentwich. 3. Ouvertüre zur Oper „Die Fledermau«' von Johann Strauß. 4. Potpourri nach Motiven der Operette „Der Vogelhänbler" von C. Zkllrr. 5. Phantasie au« der Oper „Der Tribut von Zamora' von Tounod. 6. .Pufferl-Marsch' von Ey«ler. Konzert i« Kotet Kerschek Heu» Sonntag um 8 Uhr obend« findet im Hotel Terschek ein Konzert d«r Musikverein«kapelle mit sollender Vortrag«ordnung stau: 1. „Opern-Marsch' von Richard Wagner. 2. „Tr«uliebchen', Walzer von E. Waldteufel. 3. Ouveriure zur Oper .Semirami«' von G. Rossini. 4. Aus Verlangen: Variationen über da« Lied „Die beiden «lpensänger" für zwei Flügelhörner von Maiuschka. 5. .Der Wanderer" von Fr. Schubert. 0. Hu«ore«ke üb«r da«.>,obel-li«d' (Da streiten sich di« Leu,' herum) im Stile verschiedener Komponisten von P«t«r Kuh. Präludio» Thema: 1, Händel. 2. Mozart, 3. Beethoven, 4. Mendel«sohn. 5. Bellini, 6. Strauß, 7. Wagner. 7. .Ungarisch« Lustspiel-Ouverture" von Bel, B«la. 8. .Rosenhochzeit", Walzer au« der Oper«tt« „Frühling«luft" von Johann Strauß. 9. .Eine Reife durch Groß-Wien'. große« charak-«eristische« Tongemälde von Lud. Schlägel. 10. a) .Hedi ««in süße« Mädi' von Fr. Aletter. d) .Schiab' i denn nöt eh an?' Wiener Liedermarsch von R. Wetaschek. Verband dratscher Kochschüler ßilis. Der Verband deutscher Hochschüler Cilli« erlaubt lich, allen seinen ordentlichen und außerordentlichen Mit-gliedern mitzuteilen, daß Sam«tag den 22. d. die erste ordentliche Vollversammlung im Hoiel .Sudt Wien" um halb 9 Uhr abend« stattfindet. Sämt» lich« ordentlich« Mitglieder sind zum Erschlinkn ver-pflichtet, da« Erscheinen der außerordentlichen Mit-glieder erscheint dringend geboten. Di« Tagesordnung ist folgende: 1. Rechenschaftsbericht, 2. Genehmigung der Satzungen, 3. Neuwahl de« Au«-schufst«. 4. Allfällige Anträge. Avschiedsfeier. Der Turnverein vrranstalttte an 13. d. M. im Waldhause zu Ehren scheiden, der Turner eine Abschied«tneip«. die einen sehr guten Besuch aufwie«. Der Kneipwan Perisich leitete die Kneip« in trefflicher Weif«. Tunirr Aistrich richtete al« Sprechwart-Stellvertreter an die Scheid«nd«n herzliche Adfchied«worte mit dem Wunsche, daß di« Turner. welche Cilli verlassen, dem Turnen treu bleiben mögen. Den Turnern Stanitz. Prate« Joses. Praie« Karl, Reich und Kornbichl wurde von der Kn'ipe «in kräftig H«il gebracht. Turn«r Stanitz dankt« für di« Ehrung und ver'prach, «in Turner zu bleiben und die völkischen Ziele de« Turnvereine« stet» hochzu» halten. Die Absingung mehrerer Turnerlieder brachte in die Kneipe eine erhebende Stimmung. Auch di» Sänaeradieilung wußte unter Leitung be« Sangwar«»« Baumgartl durch gui voraeira» gene Li»d»r di» Turner zu begeistern. Einig» gut gtwählt» Kneipspiele brachten eine heiter» Laune in den letzten Teil der Kneipe. Evangelische Gemeinde. Sani «tag den 15. b., 8 Uhr abend« ir»ff»n sich di» Mitglieder der evan-gelischen Gemeinde im Hoiel Tersch'k. um mit Herrn Pfarrer Jacquemar (Laidach), der »bedem der Cillier Gemeinde durch lange Jahre vorstand und dem allzeit treue, anhängliche Herzen eni. gegenschlagen, vor seiner Abreise in sein» n»u» niednösterreichische Psarre noch »inige gesellige Stunden zu verbringe«. An die P. t. Sommergtste. Der Fremden-verkehr«-Au«schuß ersucht di» p. t. Sommergäste, ihn von der Mieie von Wohnungen, deren Adresse bei dem Ausschüsse »rsragt würd», in Kenntni« zu setzen, damit Irrtümer v«rmi»d»n werden können. Kektis» Killt »«» Deutsche» »nd Hesterr. Alpe»»eret«e». Da di« Zeit herangekommen ist, in welcher man so gern Wanderunaen aus die Berg» unternimmt, wird hiemil all»n Bergfreunden der B«fuch b»r Sanntaler Alpen wärm-sten« empfohlen. Dieselben bieten dem Besucher Naturschönheiten i« Hülle und Fülle. Auch für gute Verpflegung und Umerkunst ist in den Schutzhütte« der genannten Sektion hinreichend vorgesorgt, so daß auch ei« mehrtägiger Aufrat- ------ 3tuinir.ee 57 halt von Familien und Gesellschaften möglich ist. Da« Touristinhau« im Logartalk, 757 m. befind« sich in einer reizenden Lage. Der Bewirtschafte» und Bergführer Johann Pi«k»rnik sorgt fit Nahrung«mittel und G»uänke in hinreichende» Maße. Die Okreschelhütte. 1377 m, wird trt 8. Juli bewirtschaftet und bietet prächtige tu«< gang«punkte zu vielen Wanderungen. In 0« Koroschitzahütte 1807 m, befinden sich Konserve, und Getränke in genügender LuSwadl. so dq auch hier eine gastliche Stelle den Bergsteiger zum Ruhen einladet. Die Führer Franz Desch-mann >n Leutsch und Johann Kramer in dach unternehmen Besteigungen der Roduta Oistrica, Planjava und in den Sulzbacher oda Steineralpen. E« wäre zu wünschen, daß der Le» such im heurigen Jahre ein guter wäre. Dn Au«schuß scheut keine Mittel um die herrlich« Alpenwtll jedermann zugänglich zu machen. gern »Iers«hre«e» Mädchen Helene F r ö ■« mtl. mußte, wie wir erfahren, wegen hinzmre-tenden Brande« der Fuß amputiert werden. Das bedauen«wer»e Kind erhält «nen künstlichen F»ß. Pie ?ferdefleischha«erei des I. Aretscht» ward Sarn«tag. den 15. d. M drhördlich qe> schlössen, nachdirn »in» vorgenommene Fleischte« schau da« Vorhandensein gänzlich verdorbenen ui» höchst übrlri»ch»ndrn Flei ch?« festgestellt hatte. Militirisch». Am 17. d. M. trifft der 9t« giment«stab uno zwei Batterien d»< in Klagensi« garnifonier«nd»n und zu den Schießübungen » Gurkfeld abgehenden 9. Division«.Arilllerie-Rezi-ment»« in Cilli ein. Tie eine Batterie wird nach Lehndorf, die ander» nach Tüch»rn verleg«. Hteiuhilde »«» ZSri»vorg Die« ist der Titel »ine« Büchlein«, in dem un« der heimisch» Schrift« steller Richard Sanueck, der Cilli seine Heiiut nennt, die Geschichte zweier liebenden Hkrzen «r> zählt. Sannrck» Reinhilde hat in unsnem Llaw bereit« »in« kritisch» Würdigung gefunden: wir de« gnügen un« h«ute darauf zu vkrw»is»n, daß das Werkchen in der Buchhandlung d»« Herrn Äeon Adler zu haben ist. Z>ie Sch»lschl«tzfeier« Sam«tag den 15. d. fanden in d»n Schulen der Stadt, dem Obergii»-nastum, der Knaven« und d»r Mävchen-Bürger» schul« und der Knaben- und d»r Madchen.Äoltt-schul» die Schulschlußs»itro statt. Die Schüleriaiei der Volk«- und der Bürgerschul« hielten die ptmeinsa« ab. Nachdrm der Bürg«rm«ister, Herr Juliu« Rakusch, bi« Na«en der Ehr«nschülerim>» beider Anstalten zur Verlesung gebracht hatte, hielt bi» Schülerin d»r 3. Bürgerschulklass». Man», Säger, eine sinnige und bewegende Ansprache, ii der sie dem Büra»r«eister für di» Mühe, dir er sich um bi« Schassung d»r neuen Bürgerschule gegeben haue, sowie dem Lehrkörper für die Mide-waltung und Unterricht«ert»ilung den Dank «s-sprach. E« solgte sodann eine Ansprache de« Direk-torS der Mädchenoolk«schule, Herrn Weiß, »»H eine solche de« Direktor« der MädchrabürgerschitU, rrrn Ottmar Praschak. in w»lch»r dieser sein» öglingkn an« Hrrz legte, stet« unserer groß» Männer eingedenk zu sein. in«besonder« unser»« kiroßen Dichter« Schiller, deff?« Gedenkt», dev? festlich b»gan.i»n wurde. — In der KuadenooIM« schule hielt der Schulleiter, Herr Bobis», et« Ansprache, die besonder« hinsichilich des Schul-besuche« höchst deachttn«wer>e Angaben brachte. Der Zudrang zur städtischen Volk«schule ist darnach «in so großer, baß viele Schüler zulückgemese» werden «ußi«n. Die Absingung der $«l(i« Att«bürger«eiker»»ßl i» 3fi«% In der außerordentliche« Sitzung de« «He»ei»d»-rat»« vo« 13. d. M. gab d»r Bürgermeister Dr. Sch«iderer die Mandat«niederlegu»g de« Si|e» (Fortsetzung sie^e Beilage.) >W- Beilage zu Rr. S7 der „Deutschen Wacht". -WU tMnmiisler« Psrimer ttCaniu u,.d luidmeit Dem» seiden Worte der wärmsten Anerkennung sür die «pleoDfQißt Hingabe, die Psrimer im öffentlichen fünfte an den Tag legle. Der Gemeinderal drückte dann dem scheidenden Vizeburgermeister den Dank dort Echebe» von den Sitzen au«. Zum Vize-tikgerme ister wurde hieraus einstimmig Gemeinde-rat Dr. Lorber gewählt. Landes Kanilinmmen Anstakt. In Unter, ftricrmatt finden an folgenden Ollen von 8—12 Uhr oomiiiiafl« Aufnahmsprüfungen für laudstumme Kinder stall. In Cilli am 25. Juli » der Knabenvolk«schule, in Pöllschach am N. Juli im I olk«>chulgedäude und in Marburg »» 27. Juli im Gebäude der Mädchen-Volk« und Liirfttlschule in der Kasirogaffe. An» dem 7»stdienile Der Postaffistent E»«arv Natter in Sleinbrück wurde in den Änlichen Ruhestand versetz«. Au, dem Landhause. Der Lande«.,«»schuft Hai Dem Herrn Professor Martin Cilenöek am Jaiser Kranz Joses-Gymnasium in Peiiau über sei» eigene« Ansuchen in den dauernden Ruhestand oersetzl und demselben au« diesem Anlasse für fein lugjühriget Wirken an dieser Anstalt die volle Anerkennung »»«gesprochen. 7rimiicrung der Histschkangen. Wir mache» unsere Leser daraus aufmerksam, daß laut ÜtastiQung t>)< steierm. Lande«au«schuffe» in der Zeit vom 15. Juli bi« 15. Siplember d. I. die Vrämiierung der Giftschlangen fistiert ist und dür-stn während dieser Zeit auch keine diesbezüglichen bedungen an die zoologische Abteilung de« ^oanntum« gemacht werden. Dagegen ficht e» den betreffenden Personen frei, die Köpfe der in toset Zeit erlegten Giftschlangen in SpiriiuS zu tonieroirren und dieselbe» nach dem 15. September Mufä Prämiierung an die zoologische Abteilung am Ioaiineiim in Graz einzusenden. Z»ie Stenernachkässe. Da« Finanz, naijtinu m ha» k>»n Nachlaß an der Inrnofteuer mit 15^ und a» der Get'äudesteuer, «> Ausnahme der 5Hig«n Steuer vom Ertrage tiiinfreier Gebäu e mit bestimmt, die bereit« in den Vorjahren durchgesühite Ermäßi-»»»« der Erwerbsteuerhaupifumme auirecht erhal-i«> und den St uersuß sür die im § 100. Abf. 1 >»l> 5, P.St.-G. bezeichneten, der öffentlichen Sf4nutm#lff sestaesetzt. Der Nachlaß an den Real-sleiern wird bh'ß von der Siaa>Ssteu«r uns nicht «ch von den Zuschlägen der autonomen Körp-r» Kaste» berechnet werden. Der Zeitpunkt, mit «!chem die Einiraaun.i der Nachlässe in die Eieueie kii-ienle der Paneien erfolgen kann, wird später» ha besannt gegeben. (in gefurchtster Schnellsahrer ist der slo-»ni ch! AdvokaiurSkonziplinlHr.Dr. Pegan. kürzlich ich er aus der Kreuzung der Grazerstraße mit der Vahnhosgass« eine Frau über den Haufen. Hitde, stieß der geräderte Ritter zum Gauoium ihr Umstehenden zwei laute »Hopp-Ruse" aus, ersten als er die Frau zu Fall brach,e und den siDHltn, al« er f. Ibst in unsanfter Berührung mil der Mutter Erde geriet. Kiae Pappschachtel als Sarg, kürzlich starb »«« in der hiesigen sloven»chen Druckerei Be- »«»steten L....... ein Enkelkind. Ohne viel Um&änbc zu mach,«, verpackte er die kleine Leiche in «ine Pappschachtel und ließ sie in dieser von ri»r«t Echusterbube» aus den Friedhos tragen. ll»d da sage noch cmer, daß unsere nationalen Gegner keine Kemüt«menschen seien! Nie ?»klzei der Amgevungsgemeinde Killi lei »er Ar seit D,e gegneiische Presse stürzt sich m» ivah'er Wohllust auf jeden Fall, durch wichen sie der C.liier Sta?twache ein« am Zeug stofe# zu können meint. Man weiß ja. aus wa« iht ganze« Sinnen und Trachten hinau«läuft. Die iieiflaailichun,, unserer Polizei ist da« Ziel, dem M Äiitel dienen soll. Mit Vorliebe schieb« man unserer mit Ausop^e ung ihren schweren Dienst ver« selitiiden SicherhenSwache ein gehäßige« und ge» Mittag'« Vorgehen gegen die Landbevölk.rung m M« Kchuhe, um dam>t den Haß ge,.en die deut-ich«» K>üdter zu schüren. Jeder Trunkenbold, Ittet SirMbohn, gegen k»en die Wacte vorgehen »>ß«e. kann sicher sein, in d.r „Domoviua" s inen laiDjri zu fiii^e». der ihn al« Opse-Iamm und den Mann ve« Gesetz,« a!« rohen und gewalttäii-pi Löse^icht hinstellt. Nun sollte man meine». Itfc sich die Polizei der Gemeinde Umgebung Cilli !uch em besonders »sanfte« Zufassen' von der städtischen Hermandad auffallend unterscheide. Wie jedoch diese mit dem Landvolke umspringt, da« lehrt eine vor Kurzem stattgefunden« Verhaftung am Rann, die öffentliche« Äergerni» gab. Bei derselben wurde nämlich der Verhaftete, der der Festnahme Wtderstano entgegensetzte, derart aus den Boden geworfen, daß ihm sofort da« Blut au« der Nase stürzte. Augenzeugen hielten sich mit Recht über diese« Vorgehen der Wache auf. Die ,Do-mooina" täte also gut daran, zunächst vor der eigenen Türe zu kehren. Ei» Anglückssall beim Söllerschiche«. Wie wir nachirägtich ersahren, hat die Cillier Cyrill-und Mttnpstier auch einen Unglück«fall im Gefolge gehabt, bei dem sträfliche Nachlässigkeit die Hand im Spiele hatie. E« wurde nämlich ein Pöller mit einem dem brennenden Holzstoße entnommenen Spahne entzündet und ein in der Nähe stehender Winzer durch die Ladung am Halse verletz«. Die beiden slavischen Schutzpatrone lohnen die ihnen gezollte Verehrung übel. Per Katholische ?reßverein in Marburg giebt nebst anderen Drucksachen auch den Slov. Gospodar herau«, dem die Aufgabe gestillt ist, gegen die Deutschen des Unterlande« zu Hetzen. Eine schöne Ausgabe katholischer Prister! Ab und zu muß man doch auch einen Blick nach diesem interessanten Organ mache«,. Da lesen wir in der litzien Au«gabe: „Die Cillier Deutschen oder eigentlich Deulfchlümler werden bauen ein .Deutsche« Hau«" in der Bi« der Eigentümerin der abge-brannten Scheune einen Sireit halte. Bon den Gendarmen Rizmal und H o f f e t vernommen, oetwickelte sich Go 1 cmann in Widersprüche und der Versuch, ei«>en Aliiibewei» zu «bnngen miß-lang ihm gänzlich. So sagte er einmal, er habe sein Bett nicht verlassen, naS anderemal, er sei Brod kausen gegangen, van» wieder er sei den ganzen Abend bis zum Brande im Gasthause zum .Hüuenmann" ges-ssen und habe Bier getrunken, waS aber vom Wut enischiepen bestrillen wird. Golö-nan befinde! sich, wie wic schon berichteten, hinter Schloß und Riegel. Ala»beer;eit In dni Wäldern unserer Hei« mal, mögen sie nun die weitgedehnte Ebene be-schatten oder an den Felswänden der Gebirge hinauskletlern, wächst in dichter Menge eir^^Kraut, au« zähem Siämmchen kräftig grüne» LauK«reibend, darin im Frühjahr grünrole Blülenkrönchen hängen. Der Forstmann sieht et mit ungnädigen Augen an, wenn da« Gewirr gar zu üppig sich um Strauch und Baum drängt, al« wäre der gute, dunkelbraune Waldboden nur zu seiner speziellen Benutzung da. Der einsa« streifende Wanderer . «her, der Sommergast, die Kindetschar, di« den 4BoU durchtoll», sind anderer Meinung. So langt O»cht» zu sehen ist al« da« leuchtende Grün - der >ch die Feuerwehr in Krajnö 61 bei St. Georgen, nach-dem sie in Koukur« geraten, auflöste. Ihre Gerät-fchasten wurden zwangsweise ve, steigert. Der ehe-«al« blähende Verein — so lange di« Vereins-leitung in deutschen Händen war — ging, sobald ^»ch di» peroaktfchen Elemente die Leitung erschwin» d»lt hatten, mit Ries»n>chli«»»n dem Untergang» entgegen. Dieser Tage hat sich nun auch die per. oakijche Feuerwehr von D o l l bei Hrnstniag, ein Schoßkind de« Abg. Ferbo Roö, ausgelöst. E« . »erden ihr bald noch andere folgen. n Aprachecke de» Allgemeinen Deutschn: .SPrachW«rein». AleSerSässige Aorltztnfnng. E« ist «erlmärdig, daß ,n drr Heutigen Zeit de« Haste«« und Hetzen« doch so manche« Oberflüssige Wort gesprochen und geschrieb n wird, daß «an so oft stall knapper Au«druck«weile einer ganz un-nötigen Häufung de«felden Begriffe« begegn«. Be-f»nd«r« hümsig ist eine Art Zusammensetzungen, in .d«e» der eine Bestandteil dnrchau» überflüssig ist, »eil er gar nicht« Neue« hinzusügl. Da« ernst viel gebrauch!« .Räckantwori' sreilich schein» sich etwa« überlebt zu haben. Aber «Rückerinnerung', ^RSckorrgätung' u. a treibrn immer noch ihr Ä»s«n, ebenso .Zwischenpause", „Eelbstüb»rhk-b«ng", »Ealzfol«', vorauSprophezeien' u a. Wie oft wird g«sagt .mit t«ilg»nommen, mit geholfen, mit beigetragen', wo„ar nicht au»ged- wrrdrn soll, daß man neo,n Anderen terlg...ammen, ge» tzolsen und beigetragen ha», wo also daS „mit" völlig entbehrlich ist! Oft allerding« ist da« Be-streben, sich e,n Fremdwort näher zu bringen, daran schuld — auch da« ein Fluch der Fremd-Wörtern und ein« Mahnung zu deutscher Rede. Wie der Oesterre'cher sein »Waschlavor', sein „Giletwestel" und feinen „ZugSlrain' ha», so ist in w»i»»n Kreis»« verbreite» »Grundprinzip, Etammbuchalbum, Salzsalme. Zahndentist. Hoch-Plateau. Vogelvolicre. Gnenllakrieg? und manche andere. Man sollte noch einen Schritt weiter gehen und da« Fremdwort nicht nur verdeutlichen, sondern gan< ersetzen: .Grundsafe, Hochebene, Boqelhau», Kleinkrieg" u. s. w. Wem fällt hier nicht auch .da« konträre Gegenteil" ein und .der reisende Voyageur's Selbst gute Schriftsteller fehlen in dieser Weise, so wenn Gregorovm» von einem „Vorkap" spricht. Also man p,üse den Wortinhalt etwa« genauer und dtäcke knapp und, wenn e« irgend geht, rein deutsch au«, wa» man sagen will. Zlnmenaäadernng eine» Postamtes. Da» Post- und Trlegraphenami Frauveim bei Kranich«, selb hat von nun an di» Benennung „Frauheim-Fram" zu tragen. 5>ta«ö und Alngeziefer sind di» ständigen B»glei»»rscheinung»n schöner Sommertag» Ge^tn den rrst«r»n vei mögen unser» Spr»ngwag«v zwar in der Stadt eiuioermoßen anzukämpfen, aber drauß'N vor den Toren und blonder« aus den Landstraßen und Feldwegen sieht e» in dieser Be-ziehung oft sehr böse au«, und ver Landmann wirst dann mit Recht beaenülche Blicke nach dem w»'kenlosen blauen Himmel empor. Der Ausflüq-ler, der natürlich auch sehr unter Siaub und Hitze zu leiden ha», wird obendrein in den Waldungen auch noch durch Flieg,n und Mücken geplag», weS-halb niemand versäumen sollle, aus größeren Spaziergängen und Touren stet« ein Fläschchen mit Salmiakgeist bei sich zu führen und odendrem sorgfällig daraus zu achten, daß .blinde' Fliegen, die sich auf Ha'.» und Hände setzen, schleunigst ver-scheucht werden. Der Such solche« Infekt», da« oft von faulenden Stoffen herkommt, kann unter Umständen sehr verhängnisvoll werden. herein Sidmark in $rnj. Au»w i» über erhaltene Spenden, sowie gegebene Darlehen und Unterstützungen in der Zeit vom 23. Juni bi» 12. Jnli 1905. Spenden haben n'fandt: D>.. Karl Brandl in Anger (akademischer Abend) 17 X; Tischytsellschasl Gam riih in Brunn «, d. Wilde 5 K; M.-O.G Leoben (Ertrag de» Ma»tenkränzchen«) 50 K; O.-G Mureck (übet-brkttlnbend) 87 K 79 h; Ertrag d»r von drr Männrr- und Sraueu Ortsgruppe Klagrnsur» a»-■einsam veranstalteten Sonnwendfeier 1300 K; O.-G. GleiSdorf 26 K 90 h (davon 24 K 90 h al« Evnnwendskier-Erlrap); M.-O. G. Cilli (Sammlung in drr Malura-Knripe) 20 K; au« den Sammelbüchsen: ' M O. Woll»berg 8 K; O »G. Glri«dors 2 K 7(J h Gründer: Arnold R. v. Pallrr in ^.aria-Troft 50 Allgemeiner deutscher Turnverein in Graz 50 X; Turnverein Wolsiberg i. K 50 15. Spende.« erhielten: ein Gewerbetreibender tn Untersteirrma.k 100 K; ein Besitzer in Krain 50 K. Darlehen wurden be- willigt : einem Besitzer 200 X; einem Besipl 400 K ; ein m B sitz r 8> 0 ; lin-w Veützo 200 15 (sämtliche in Tiiol un» gegen ptuit-bücherliche Sicherst,llunp); etnem Lehrer n Kärnten 900 K. Amateurpyotograptzie. Die Bedemun« l« Photographie tür Kunst und Wissenschaft ist bo kanntermaßen »ine hohe. Aber auch dem aasrnch loseren Amal»ur« vermag sie eine Fülle von fli> regung und Unterhaltung zu bieten. - Sie fehl >dt in den Siand, seine Lieben, sein Heim und j-tn Punk», an welche» sich Erinnerungen knüpfen, m Bilde festzuhalten Grundbedingung sSr d«t Grling»n de» Bilde» ist aber em wi klich g«n phoioaraphischer Apparat. Aus dief m hervorragend ist die bekannte Firma R. Lechm (Wilh. Mäller). Wien, I. Graben 31, welche n ihren Taschen» und Hand««»«« erstklajistg« W zision«apparate tnete». Aber auch btt Rechne»»!, R-flex< und Werner-Camera«. lerner ver Davi»> Apparat erfreuen sich guißter BeUeltheit. Nedi diesen m eigener Fabr'k »rzeuglen etstklassta Camera« iädr» die Firma Lechner auch all« «> deren Gattungen von Avparaien. w,e z. <. Kodak« »c., von K ü SO angefaiiften, jowie alt B dars«artike> wie Platten. Film» uns in stet« srischrr Qualität, da der Absatz u aroßen Geschäften ein rascher ist. Preist,sien so« Probenummern von Lechner« pdotographijch« Mittriluugrn werden aus Verlangen grau« tut franko zunefendet. Aad Aeußan». (Kur« und Fr»«»«* 11 st ».) In unser»« Kurorl» sind bi« zu« hl«,, gen Tage 27il Parleien mil 405 Personen zu» S»> gebrauche »ing»troffen. Pohillch Hauerirnn« (Kur- undKt,» d e » l i st «.) Bi« zum heuli»,»» Ta^e sino d« 1000 Parteien Mit 1508 P»rson»n zum Kurgebr»ch« »ingelroffen. Tagtsneuiqkeittn. Z>rr Schluhalit i» der Kvefache Ler»«tz Der Kaiser ha» dem Gnavenzesuche der siuhe»» Frau v. Hrrvay stattgegeben und ihr die Slrch vollständig nachgesehen. Die ftegenwäritg» Zru v. Lützow w.ir tefauntlid) zu drei Monjien Jterk.r verurieill. Ple Miliaria, di- in Krain wülele, getzi langsam zu> ück. Sei» d^m Beginne dieser Epurlmi sind in 40 Onfchafien 3 Mä-iner und 123 Fron«»*' Personen erkrankt und von den letzteren 21 gestört» Sin neuer kugelsicherer ?a«zer S« mr-bestelltet, daß die sranzösiscde Regierung einer KM-l in Fougere, welche 500 Arbeiter belchasu«», Herstellung neuer kugelsicherer Panzer ansaelr^t, Hai. Der Panzer, die Erfindung eine« Äa»r»st». besteht au» Stahl, ist von außen mit oerschiedeiu, Geweben Überzogen und aus der Im, «seit, »u ffeinen Sprungfedern versehen. (in gesunkene» Zlnterseeöoot. «ei an der tunesischen KUste ist »m 6. o. M da« trat»-zösische Unteis.edoot .Jarjaoet* beim Umenauch» gesunken. Sechzehn Mann befanden sich an Vor^ Bei dem Unfall wurden durch di« Wucht der ,i» strömenden Flut drei Mann, darunler der &>»< Mandant de» Boote», au» dem Fahrzeug ges4le» der» und gerettet. Die Übrig» Besatzung fchoß afct mit dem Unterseeboot in die Tiefe. Bei Durchführung- filier hHnkmiiHsiypeu QcschKfte lie^teiiM empsolileu: >an» Bank- und Wechselhaus Th. J. Plewa & Sohn WIEN, L, Neaer Markt Nr. jZ Parterre und l. Stock ' Öe^rftndet Im Jahre 1856. W ■ A v rw v Gegrfiudet Im Jahre 185«. Ein- und Verkauf von Kapitala-Anlage- and anderen Wertpapieren zo besonderen Kursbegünstigung««. Konkurs-Ausschreibung. An dem mit dem OeffentlichltAits- and Reziprozitätsrechte ansge-4Utt«t«u Kaiser Franz Josef-Urmnatium in Pottau kommt mit Beginn des nächsten Schnijahn's eine Lehrstelle eventuell eine Suppleotenstelle für Naturgeschichte ah Haupt- und Mathematik als Nebenluch znr Besetzung. t Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche belegt mit Taufschein, Studien- und Lehrbefthigungszeugnissen bis längstens 2b. Juli 1905 an den steiermärkischen Landes-Ausscbuss zu leiten. Graz, am 7. Juli 1905. Vom steiermärkischen Landes-Ausschusse. T^rucbsorteil VereinsbuchdrlMtei kJ--gsplpi»« (sisi» liefert ju mäßige» Preisn, Jtl VirlUl » 5 Kronen stillt) mehr per Tag Berdieiisl Hausarbeiter-Strickmasckinen-Gefellschast. - 'Gesucht Personen beid^IerVeschlechiS jum Slricken aus uasaer»W»1 . Qinf«4« nnd schnelle Arbeit das qanze Jahr hindnrch ,n b«»i- - Borkenntni,,« nöliq. Snifernung tut nichl» zur Sache nun mir verlausen ti; ätiA Trieft, Sio Campaatle 147. ' Nummer 57 HC v^ette o §if'"' ■ nacht die A ötaul weiss u.^zart. 'ib«r»ll tu k*b*»_ |>i« Kitze. In Neu York e> eigneten sich am 12. b 91. neun Todesiälle taiolge Sonnen,liche» Zwei Mansche» wurd.n plötzlit, wahnsinnig. AU« «ranken däuier sl»v ui>U mil Kranken, die infolge von H'tzich äqen da nuderlieae". Aus drr Unter-^runddavn w> rS'N v ele fV.ibrfiäVle ohnmächiia. Au» einet Weinen Harnison. Di' Klage bet ^kwrsen-n Leu nantl Pilse ne^rn den Verleger Zanler aus 200.000 Mark Slaveneiiotz wea»n unrrch-mäft'a-n Vt, kaute« de» Vrr!aa«reckte« lern « beka-nin Roman» ivurb' nun auch vomObetlin» d'« ee'chte >erivor>e". Aerbstene KKperimcnte A!« jüngn der Raudmörve- Steumai» „> Planen i. ?. hin «richtet ivirde, wollten »uns A fiste««ärzi» der Üe«P4«a«r Unirftfi ä' wiss.n chujiliche Exp r-mente mil "em Avoie ö«< Sindaupteten sokori nach der Jni ft^'e-,u„!> anellen. Der Od,'staa,«anwc»t ha, aber die E loudni» d zu nicht erieili. Zum Schutze tentsch-r Kochschnken Dir T»n>»e ver > wiiich u H>)chs1»len >» Preußen wollen da« Kiuoium der ,51 r»«Pe> an deut'che» Hochictulen »ijctzn »>en. D>e Pnoldnuno >tchl«t sich keio-s,tfue» st'e mtn't iverti»,« Einwan-bmr üu« R »v. ,»"« uff Kl* -nd poli.lictf Juden. _ Aussig a. d. Ell>e. Verehrte Hausfrau! Bitte reinigen Si« ein ALTES KLEID ob aus» Wolle "der Seide. ob ue-färbt oder nicht, mit Schicht's fester Kali^if«* Mnrte .SCHWAN- nach der auf die Lmhüllnntf gedruckten Gebrtuiclwai Weisung und Sie werden filier de': K'f^lg staunen! 1W72 ig Schicht. wravatto* SckwlckUche, Warn« ftnd die Anpaner so kräftig ! Ob» gleich von so kleiner Grstali. sind die Zap iner so-wohl in törverlicher, nW auch in geistiger B zteduna sehr '.istung«sähig. Da« «ollen sie ibrer Leben», weis. s'rdanken. Zehr eis >a -rerden sie , ymnasti-jche UedUngen und in ihrem Essen D ne »ehr mäfeifl. Der japanische Soltat oa> Mutkeln von Eisen unv ein vorzügliche« tÄedäbini« Wie man behauvtet. soll da« Gehe'mni« i rer Le stun s'ädig» teil und ihrer Au«daue> «n dem reichliften Ge-brauche vo» Wasser liefen. !)•>< sie innerlich und äußerlich anwe den. Oft "inken si« süns Liier an einem Tage und mit flO'M beionderer PotheOe nehmen sie lehr deiße Hab«'. aus v'e tte dann kalie Tuschen solgen lassen. Rh^uinatiemu« soll in Japan eine undekinnie K ankheil sein. Te»r v'el bewegen sie »ich in der frischen Luii und im Genusse von Alkohol und Tadak sind sie üb-rau« «äßia. In v>«s»r Be<>eduna könnt» sie manchem Europäer al« Muster Hit»« ___ Anerkannt vor*ii#llche Photographische Apparats L»du«t'« neu« TtMitM-KuiiKi, Reflex-Kiiinern, Kodak, von K ti'bO an »oeli mit br«»eiei>Objeoti\en Plioio-JumelU», Piujektioin-Ajt^iir»;* für Schule und Hau». Tro.k iiflatt?n. Kopierpapier« and alle Cbeiuikalit-n in »tet» frischer Qualität. 04T* Wer einen Apparat «Ahlen will, weudm »icb vorher vertrauensvoll an on-ere Firma Zahl«Bg'erieic'«t»cn z«,« Hai,»»rr» ,a» aaterlchei»«! sich wrsealll» t>«a allen übn,ra I»r«^>Ira de« £aaM*. 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Man sollte also „ich, säume», seine An-Windung anderen scharsen, ätzenden, Äeiundheit .zerstörenden Mitteln vonu-i.ei.n -ymvwme. wie: «ovlschwer,rn. «ufskoßen, Sohbrrnoca. ifllälmnotii, lltkllm mit Erbrechen, die bei chroiiifchtu I r> durch Kräuler-Wein 0»! raich beseitigt. — Kräuier.Wein dehrbl i::u«»oiiHiMtit, verleihl dem Perdauungssystem einen Aufschwung und ei» ernt duid» «nie« leichten «tuhl uaiaugliche Slvne au» dem Magen un» Gedärmen. Hagrrrs, dlriches Aussehen. 0iulinangtl, EiilKrSftnng imd nieui »t» jolge schlechter Verdauung, manqelhasier Glutbilduiiil UN!> «>»k» Iranlhas^n Zustandes drr Leber. «<> «tuirritlBfukctt, unter nfmolrr Ät(la*nmnn und Gemutdeverslimmullg. iowie »aufigen öopsschmerze», schl«s> \ ioir» Aachicn, »echkn oft solche 'trnonen langsam bayin. J0f~ »rauter-Wein • flubi d«i geschwächten Lebenskralt einen irischen gmvul«. «M- Kiäuter-Wein steigen den Appell,, befördert jjerdauunq und lSrnähiuii^ regt den Stoss, «chtei an. deichleunsg! die Älutbildung, beruhigt die erregten Nerven »ad ichasu »eue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkeniiunge» und Tantschreiben di«iien dies 1' ..KrtaWI»»»« i« I» Hob« III 1 fl. 1-6« und (t. f~ tn kn (lt»ihcttn MO tuII, «-» «tnitfil, Sln»..|?filin«, ' ©iSSl^,, •»••»!« I» en.frm.rt IM i(*t ,>l»,chk» *mmn«fin in 94*1 WmttdWliui.r, in d«n 1 L w^Drn Hi *Milit»fii in Jlfli » u«6 | vnjlut.ptaitn »°» «am Ciicii CeftnroiVUnflaiii«. Vor >7nelattJimuuirou winl ifownrnt! Hin orrUr.jf -»»diiislud Huben tnirlcIi'M'iifii "»■ Kräuter-VVeiu Schülerheim des Lehrerhaus-Y ereines in Graz. Institut für Studierende der Mittelschulen und anderer Lehranstalten. Moderner, den hygienischen Anforderungen entsprechender Neubau in sehr gesunder Lage. 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Während des Jahres 190:! wurden von der Gesellschaft 5613 Pollizen Ober ein Kapital von .... ausgestellt Als Sicherstellung fflr die in Oesterreich Versicherten wurden nachstehende Werte von der Regierung anerkannt: Das Depot der Gesellschaft bei der k. k. Staats-Zentrai-Kasse in Wien betrug am 14 April 1904 K Realität Wien............ Realität Prag ........ Ausbezahlte Darlehen an Versicherte Summe U K 208,66". 45.— .. 3 994.339.— 4f 9,518.100.— 42,992.7I2.— 26,416.938 10 Nom. 1.050.000 — 490.0CÜ — 3.605.734-3 d 1,4. i I' ... . ——""" ■ • ^ 3l,562.6?2-iiiJ 1 ro8pekte und i anfe auf Grund welcher die Gesellschaft Polli- en aufstellt, sowie Antragsformulare werden unentgeltlich ausgefolgt d .ivu die Cteneral-Repräsentanz fQr Krain und Südsteiermark in Laibacfa Franx Josefstrasse Nr. 17, «uldo SEewIlko. 9710 MS. Dortsell.st werden auch tüchtige leistungsfähige Aireulen und Vertreter akzeptiert. 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Jänner 1906 an. Nähere* M. Orosel, Bad Neubau*. 10*71 1. Franz Schubert: .Die Nachtigall" (ünger) Chor mit Klavierbegleitung. 2. Franz Schubert: ,An den Frühling* ^Schiller), Chor. 3. Franz Schubert: ,Der Gondelfahrer" (J. G.Seidl), Chor mit Klavierbegleitung. 4. Liedervort rag des Vereinsmitgliedes Herrn Ant. Moser, k. k. Hofoperns&nger. 5. Altdeutsches Volkslied: ,Es steht ein Lind", fQr Männerchor bearbeitet von Adolf Kirchl. 6. E. S. Engelsberg: «Der Blumen Schwester und der Sterne" (Dupont, übersetzt von E. Geibel), Chor mit Tenorsolo. Solist: Vereinsmitglicd Herr Ferd. Soeser. 7. Friedrich Hegar: .Rudolf von Werdenberg" (Dr. Fritz Rohrer), Chor. 8. Franz Mair: „Müllerbursch" (Klaus Groth), Chor. Kassa-ErfffTiiuiig um § Uhr 9. Vortrage des Kontrabass virtuosen Herrn Eduard Madenski (Vereinsmitglied), k. u. k. Hofmusiker, Mitglied Je» k. k. Hosopernorchcster and der Philharmoniker in Wien. a) Franz Simandl .... Adagio b) Eduard Madenski . . . Fastorale c) Eduard Stein.....Konzertstück. 10. E. S. Engelsberg: .Flucht der Liebe" (Beranger), Chor mit Baritonsolo. Solist: Vereinsmitglied Herr Anton M u s e r. 11% Steirische? Volkslied: ,Der steirische Wullaza", für Männerchor bearbeitet von Dr. J. Pommer (Ver*iu»ra tglied). 12. Rud. Wagner: „Der Pfropfenzicher" (Baumbach), Chor. 13. Heinrich Rietsch: »Ein schön teutsch Reiterlied" (Otto Kernstock), Chor. Beginn %u9 Uhr abends. Preise der PlHtze: Grosse Loge K '25.—, kleine Loge K 20.—, Parterre-Sperrsitz K 4 —, Orchestersitz K 2.—, Galeriesitz K 2.—, Steh parterre K 1.50. Stehgalerie Kl. — . Das Erträgnis ist dem Baue des Deutschen Hauses in Cilli gewidmet. Llv. Kandol-Xslkao besitzt gegenüber allen an leren Kokaosorten auherdem den matzgebenden Vorzug »el Ifiiftra D«Mfna' » liilt