poitnln» V tlr5»vi Kr. Z2 Donnerstag, den 9 Feder 1Y22 b2 Ä»ftrg. Wursteln! Die Zeiten sind schwer. Tie Teuerung ^ wächst mit jedem Tag und die Verdienstmög- ^ lichkeiten hinken den Bedürfnissen immer bc- , denklicher nach. Wenn man Menschen srägt, ^ wie es ihnen geht, so werden von Tausenden nur sehr wenige antworten können: gut. Die erdrückende Mehrzahl wurstelt sich mit Müh'^ und Sorgen von einem Tag aus den andern durchs Leven. z Fortwursteln, das ist der Ausdruck, mit i bem der Wiener eine Tätigkeit bezeichnet, ! die ihm durch die Verhältnisse nicht zur Hand ^ liegt und deshalb nicht recht gedeihen will. ^ ES ist nur natürlich, daß eine solche Tä^gkeit 5 langweilig ist, ermüdet und abstumpft, und I daß sie jeder gerne ausgeben möchte, wenn i sie eben nicht unbedingt notwendig Ware. ^ ^ Solche unbedingt notwendige Tätigkeiten , sind der Witte zum Leben und am Ende auch 1 das Regieren. Die Menschen wollen leben 1 und deshalb müssen sie auch regiert wera>m. < Wenn auch die Menschen sich in so ausfallen- ^ der Anzahl durchs Leben nur fortwnrsteln ! müssen, so folgt daraus aber noch nicht, daß 5 puch die Negierung wursteln muß. Im Ge-genteil, gerade deshalb, weil die Menschen in ^ einer solch ungünstigen Lage sich besinnen,? erwarten sie alle von der Negierung, daß die- ^ se nicht wurstelt, sondern zielbewußt bessere , Verhältnisse fürs Leben schafft. 1 Wenn wir aus diesen frommen Wunsch un- i sere Verhältnisse einer Beurteilung unurz:.'- ^ hen, so kommen wir aber zu dem deprunie-,! renden Schlich, daß unsere Negierung in der> wichtigsten Periode, und das ist die Einnch-! tung deS neugeschaffenen Staates, doch zweifellos in hohem Maße auf das Fortwursteln angewiesen ist. ! Von der konstituierenden Tätigkeit dec Ro, gierung abgesehen, die übrigens auch unc mit ^ Ach und Krach unter krisenhaften Erscheinung! gen ihr Wert vollendete, will eS, seitdem sie. die -'berische Tätigkeit ausgenommen, hat, mit ihrer Arbeit nicht vorwärts gehen. Nachdem es vor wenigen Wochen nur mit schweren Mühen gelungen ist, die wegen Ve-, setzuug des Portefeuilles des Jnnenmini-j sterinmS ausgebrochene Krise zu überwinden,' streiken jetzt die auch zur Negierungskoaluion gehörigen Minister der muselmanischen Or-^ ganisation. Der Ministerpräsident Pasiö, der alte Taktiker, der sich in schwierigen Lagen noch nie übereilt uud die Zeit als bestes Heilmittel für solche Situationen erkannt hat, ist wieder einmal rechtzeitig krank geworden. Mittlerweile hatten sich aber die Gemüter beruhigt und der alte, wieder gesund gewordene Meister fand erneuert Mittel und Wege, um weiter wursteln zn können. ES kann aber nicht lange dauern, daß die Maschine wieder stockt und das Spiel von neuem beginnt, Das ist eine Fähigkeit, die nicht jedem gegeben und aller Bewunderung wert ist, wenn nur das Wursteln von oben nicht so unendlich anstellend wäre! Wie eine Welle setzt eS sich fort und dringt in die weitesten Winkel der ^menschlichen Gesellest und wirkt Verstim-^ mend. Und die vielen Menschen, die so zum ! Mitwursteln gezwungen sind, werden ihren 1^ Meister vielleicht bewundern, aber dankbar^ werden sie ihm für diese Arbeit gewiß., nicht x sein. t - z. Die Neparatlonssrage Paris, Anfang Feber. All der Jammer, dem Europa seit mehr s denn drei Iahren nicht entrinnen kann, ist 4 darauf zurückzuführen, daß ein Verhältnis- -mäßig kleiner Teil unseres Festlandes, die ^ zehn nördlichen und östlichen Departements s Frankreichs, in Trümmern liegen. Deutsch- j land nahm die Verpflichtung auf sich, den , Wiederaufbau vorzunehmen. Bei dem aner-^ kannten deutschen Organisationstalente, nach s den Beweisen, die Deutschland bei dem ra- ^ i sehen Wiederaufbau Ostpreußens geliefert U 'hatte, müßte es wundernehmen, daß es Nord->, nnd Ostsrankreich bisher wenigstens zum Tei-/ le nicht wiederhergestellt hätte, wenn man l nicht wüßte, daß es sich gar nicht um einen z 'eigentlichen Wiederaufbau handelt, der von , Deutschland gefordert wird, sondern um eine ^ Bezahlung der angerichtete« -Schäden. > Indem ein verbältnismäßig einfaches Pro-!-blem so gestellt wurde, mühte eS sich verwir-' ^ren und verwickeln, wenn es nicht überhaupt! > unlösbar würde. j ^ Die Lage stellt sich baute so dar, daß den^ ! französischen Geschädigten von ihrer Regie-5 rung Schadenersatzgutscheine ausgehändigt^ wurden, auf deren Einlösung diese mit vollem Recht besteben. Der französische Bauer im Aisue- oder Sommegebiet, der eine Anweisung auf 100.000 Francs besitzt, will den entsprechenden Betrag dafür bekommen. Das.< ! liegt im Ebaralter d^s Bauern, für den eine - eingegangene Verpflichtung immer bindenden Wert besitzt. Aber darin liegt vielleicht eines der Haupthindernisse für eine vernünftige Lösung des WiederanfbanproblemS, doß. iden Bewohnern der zerstörten Gebiete solche Z Geldanweisungen gegeben wurden, während j sie aus Sachleistungen Anspruch erheben konn--ten. Es soll gar nicht bezweifelt werden, daß, !die Schätzungskommisiioneu, welche die Ent-, l schädigunqsansprüche festzustellen ballen, nach > ^'bestem Wissen nnd G'wissen vorgingen. Aber !sie stellten Wechsel auf die Zukunft anS, die ' in seder .Hinsicht unsicher sind. Als im Jahre ' 1010 der Wert der zerstörten Häuser und ^ - Aecker festgestellt wurde, wnszte kein Mensch, .1 welche? der Preis der Baumaterialien nnd !der Arbeitskräfte 19^2 oder 1925, sein werde. ' ,Man nabm einen Generalkoesfizienten an, ^ mit dem man die einzelnen Sachwerte mul-'. tiplizierte, und über den auf diese Weise erhielten Bc'lraa stellte in^n einfach die Gut- - scheine an?. War ein Haus im Jahre 1914 , im ^' nndbnche mit 19.000 Francs verzeich-. nct, so erhielt der Besitzer einen auf ein Vielfaches von 10.000 Francs lautenden Gut- " schein. Der genaue Koeffizient steht noch nicht - fest' in gewissen Fällen stieg er bis auf t Es ist allgemein bekannt, daß der Preis der , Baumaterialien, insbesondere der Ziegel, in Frankreich weit höher ist als in Deutschland. Sogar die Ziegel, welche die Stadt Paris ^ aus Absälleu erzeugen läßt — sie sind gran t und weit schwerer, als die in Deutschland t verwendeten —, wird ein Preis gefordert, , der den in Deutschland üblichen weit über-, steigt. Natürlich waren die w Frankreich geltenden Preise für die Zuerkennung der ' schädigungsansprüche maßgebend, und' s» t kommt eS, daß sich der Vorschlag kaum der-' wirklichen läkt. dem französischen Baue?' Beispiel ein neues Haus — von Deutschland fertiggestellt und geliefert — zu übergeben, das seinem zerstörten völlig entspräche, weil er den Unterschied zwischen den von Deutschland geforderten Kosten und den ihm zuerkannten Entschädigungsansprüchen in bar vergütet haben will. Es ist z. B. von einer deutschen Gesellschaft der Autrag gestellt worden, praktische, solide, in Stein erbaute lWohnhäuser zum Preise von 120.000 Mark izn liefern. Als Bezahlung hätten die Deutschen die den Franzosen eingehändigten Schuldverschreibungen entgegen genommen. Das Projekt, so günstig es war, konnte nicht, verwirklicht werden, weil die Geschädigten selbst alle erdenklichen Schwierigkeiten wegen ^ der eventuellen Abtretung ihrer Gutscheine machten. Wie es unpraktisch war, eine Gesamtent-' schädiguugsfumme von 132 Milliarden Goldmark festzusetzen, die Deutschland bezahlen ! solle, weil sich 1921 beim besten Willen nicht ierkennen ließ, daß der Wiederaufbau nebst den übrigen von Deutschland zn tragenden Lasten diesen Betrag erfordern werde, so war die Errechnung dieser Summe auch deshalb willkür-Ich, weil dem noch auf lange Zeit schwebenden Balutaproblem nicht Rechnung getragen wurde. Setzen wir voraus, daß der französische Geschädigte sich mit dem Aufbau feines Eigentums durch Deutsche einverstanden erklärt und seinen Gutschein, etwa auf ' den Betrag von 50.000 Francs lautend, über-! geben würde. Welchen Wert hat dieses Geld .^tatsächlich? Es kann in Schweizer Francs j 25.000, eS kann auch nur 18.000 Francs wert ein und später einmal mehr oder weniger Wert erlangen. Demzufolge bestünden also ür den deutsche« Lieserauten — falls es oirklich einmal zn Naturalisierungen kom-nen sollte — keinerlei Möglichkeit, sicher zu kalkulieren, sür den französischen Abnehmer !eine Sicherheit, den wirklichen Gegenwert )essen zu empfangen, was man ihm verfpro-Hen hatte. Das Reparationsproblem ist so verfahren» )aß eine praktische Lösung nur ermöglicht Verden könnte, wenn es von vorn angefangen würde. Eine Gcnerallösnng erscheint völlig ausgeschlossen. Da daS ganze zerstörte Gei biet nicht auf einen Hieb wiederherzustellen ist, müßte bestimmt werden, wann und was in den Argonnen, wann in der Somme, ini Pas de Calais usw. gebaut werden soll. Nur wenn die Planlosigkeit des Wiederaufbaues oon einem festen System abgelöst würde, lie-Ke sich ein danerhastes Werk in kurzer Zeit schaffen. Alle diese Borschläge ließen sich natürlich nnr verwirklichen, wenn der ernste Wille bestünde, wirkliche Wiederansbauarbeit zu lei« steu. Solange das Nevarationsproblem de? Tummelplatz für politische Agitationen ist, können die zerstörten Gebiete nicht neu er-fMen. Mit Schlagwortcn ist der Angelegenheit nicht beizukommen. Das lehrte die Veri aangen^eit von 1018 bis 1021 ausreichend. Vorläufig besteht allerdings nur geringe Hoffnung, daß man endlich den Pfad der Phrasen verlassen wollte, nin den der Ver-wirklichnngsmöglichkeiten einzuschlagen. Vlu« xi. Gute Beziehungen zwischen Omrinal und Vatikan. ^ WKB. Rom, 7. Feber. Die Blätter feiern' die Tatsache, daß der Papst von der äußeren LoM aus den ersten Segen erteilt hat, als historisches Ereignis uud als Vorzeichen für /ein gutes Verhältnis deS Vatikans zn Jta-' ^ lieu. In der Wiederbetrauuug des Kardinals, > Gaspari mit dem Amte des Staatssekretärs! /erblicken sie eine Gewähr sür die Fortsetzung /de Svon Papst Venedikt XV- verfolgten Poli- . ^ tischen Kurses. i Gaspar: bestätigt. W5tB Rom, 7. Feber. (Stefani.) Papst ' ^PinS XI. hat den Kardinal Gaspari als . Staatssekretär bestätigt. Auch die Prälateu, > die unter Benedikt XV. den päpstlichen ^of . bildeten, sind in ihren Stellungen bestätig! König Seorg Wer die - Washingtoner Konskrenz. - WKB. London, 7. Feber. (Reuter.) In der ? Rede, mit der König Georg die ParlamentS-, session eröffnete, sagte er nnter Bezng auf die t Konferenz in Washington, doß ein Vertrag zur Aufrechterhaltung des Friedens im Stil- c len Ozean an Stelle des englisch-japanischen i Bündnisses getreten sei. Zum Zwecke eines . gemeinsamen Vorgehens im Falle eines nicht ; herausgeforderten Angriffes vonseitenDentsch l lands sind kürzlich. Besprechungen mit den > Regienmgen Frankreichs und Belgiens ge-, pflogen worden. Die Lage in: Nahen Osten « bleibt Gegenstand sorgfältiger Aufmerksam- - keit seiner Regierung. Die Rede weist sodann - auf die Notwendigkeit hin. zu einer Verringe- > nmg de? Ausgaben An gelangen. DaS Parla- - ment fmvr «ufeefordert werden, Maß- M KKychen, um das engliA-iri- wordeu. Auch heute um N Uhr vormittags begab sich der Papst unter Vorantritt der Kardinäle, deS päpstlichen .Hofes uud der Gardeu in die Sirtinische Kapelle, wo er die dritte Huldigung der Kardinäle entgegennahm. Hierauf erteilte er den Segen und zog sich in seine Gemächer zurück. - Empfang des diplomatisch?« Korps. WKB Rom, 7. Feber. Der Papst Hot heute uachmittags das diplomatische Korps cm-^sangen. Kritik cwcs amerikanischen sskirdinaZs. WKB Paris, 7. Feber. (Funkspruch.) Kar« dinol Eonnel kritisierte daS Vorgeben de? Konklave nnd verlangte sür die Zukunft einen ModnS, der den amerikanischen Kardinälen die Mitwirkung bei der Päpstewahl gestattet, sche Abkommen wirksam zn gestalten. Die große Arbeitslosigkeit verursache große Venn-rnhignng. DaS einzige Mittel, nm anS dieser .betrüblichen Lage herauszukommen, liege im Ausgleiche der erschwerte» Bedingungen, nn> ter denen der Welthandel vor sich gehe. Der König hoffe, daß es ans der Konferenz mög^ .lich fein wird, den Frieden in Europa an! der Grundlage der Gerechtigkeit zu sicheru. Gttnnes gegen Naihenau Berlin, 7. Feber. Hugo StiuueS bat an die „Frankfurter Zeituug" einen Brief gerichtet, worin er sich über seinen Gegensatz zn Dr. Rathenau äußert. In dem Brief heißt eS: Mit dem Herrn Dr. Rathenau ist die Mehrheit deS deutschen Wirtschaftslebens von jeher nicht einverstanden. Seine geistige Bedeutung kann nicht bestritten werden, wenn man anch einen Ministerposten für einen Mann jeiuer Stellung und Art als ungeeignet an- W«eH l'S — s. FebeS isehe« mag. Als er daS Ergebnis seiner Arbeit, den Wiesbadener Nertrag, produzierte, Ist dieser Vertrag bekämpft worden, da es VeiR Bertrag. sondern eine gefährliche Option zugunsten Frankreichs ist. Uebrigens werde Zi^ Vertrag, so wie er geschlossen wurde, pie Wirklichkeit werden. Unser politisches Leben zeichnet sich durch einen absoluten Mangel an persönlichem Vertrauen aus; wie soll da« anders werden, wenn Abmachungen mit leitenden Personen gebrochen oder umgangen werden. Die Regierung auf verbreiterter Grundlaqe wird trob allem kommen, weil das Ausland darauf halten nnch, auch lande zukominenden Aufgaben werden unter den gegebenen Verhältnissen von den zurückbleibenden nlilitärischen Kräften mit Sicherheit durchgefiihrt werden können. Es ist zu wünschen, das; es die ällgenieine Lage bald zulasse, die besonderen ulilitärischen Vorsorgen für den Schuh des neuen Bundeslandes weiter abzubauen. Tstvechollowalel. WSB Vrig. 7. Feber. flicht Korr.-Bkro.) veii. oas vnlS'tniiv vl>iuu> '""k,, ^ ^ »-«°mplfäl,i!,c U„>°rschri,.kn un.cr dem nSch. .Bo den Bcrhandlu^en »'-'wen den B° -s.en wirklichen Friedcnöschluk hoben. Si-i'-e ern dcr Gr.venb-ftder und d Berga ,°nnt- nicht lonuncn. 1° lange die Regieru,,« beitcrorgan.sawnm ein gewisses binver. Wirih .md ihr geistiger Leiter Rathenau sür^nehn.en »insich ich der Beseitigung de? Fol. sich allein die Leistungen »nt> ZahlungssShig- kenauer j»o»>sliktcs, der etgenllicheu Ursache >leit des Reiches gcirnntiert hatten. Der österreichische Kriegs-minister im Burgenlande. Zuriickziehung eines Teiles der Bundestruppen. Wien, 7. Ti-eber. Amtlich wird verlaulbart: Der Vunde'öminister für Heerwesen t^enernl kenauer Konfliktes, der eigentlichen des Streiks erzielt worin^n. Die Ostrauer t^rubenbesiher lehnen es jedoch ab, die Grundsätze anzuerkennen, nach welchen die paritätischen.Kommissionen über die weitere Negelung der Löhne und der Zulagen der Bergarbeiter entscheiden sollen. Außerdem ergab sich gegen alles Erwarten eine prinzipielle Differenz bezüglich der Arbeitszeit d«rch die Forderung der Unternehmer, daß Slntreten Lloyd Seorges für den Kredit an Sefterrelch. major Wächter lwt am S. und Feber die'im Bergbau die gesetzliche 48.stünd,ge Ar-VuNdestrnpven ini südlichen Burgenland be- beitszeit bis in die letzten Konsequenzen ein« sucht Dns Anosehen der Bundestruppen ist,'gehalten werde. Verhandlungen Werdennach-fowcit es nicht durch die ungünstigen Beklei-j mittags im Miuistenum für öffentliche Ar-dungsve'hästnii'e beeinträchtigt wird sehr gut. Hciltnng und Tisziplin der Truppen be' friedigen vritl^ouiuien. Der Bundesminister üat die Wünsche der Kommandanten und der beiten fortgesetzt werden. Arl^iterenttassungen. VKB Prag. 7. Feber. Wie die Prager A°.t.m.enc.n.m.ner l-°>.atenrä.e1. der Os->Mendzei...ng melde^ -»SnÄ-I ,m» Mekriuänner »»r iKla^hIittengrseNschast auch de SchSnprl^e. ner Ziickerrnssinicric die Arbeiter geliindlgi. Griechenland gegen Bulgarien. DeMchland. Beendigung de< Siseiibahnerpreiks. WKB. Verlw, 7: Feber. (Wolff.) Der Ei-senbahnerftrei?' ist beendet. Nachdem die Be-amtenvertreter imter inzwischen geklärten Voraussetzungen den alsbaldigen Abbruch des Streikes in Ausficht gestellt hatten, wurden zwei Vertreter ^r Neichsgewerkschaft zu einer letzten Änssprache beigezogen und über folgende Erklärung Uebereinftimmung erzielt: Die Reichsgewerkschaft gibt die Versicherung ab, daß sie noch heute abends den Streik als beengt erklären wird, nachdem der Reichskanzler feinerfeits im Namen der Reichsregierung ausgeführt hat, daß bei sofortigem Abbruch des Streikes die Disziplinierung nach den vom Gesamtkabinett aufgestellten Richtlinien erfolgen wird'. Die Reichsregierung wird bei sofortigem Abbruch des Streikes bei Anwendung tlnd Durchführung der DisjslDnarmaßnahmen von Massendisziplinarverfahren und Massenentlassnn-gen absehen. Den in Frage stehenden Beamten wird iP" Beschwerderecht selbswerftänd-lich vollkommen gewährt. " . Streik in Verlin. ^ W^'B. Verlin, 7. Feber. (Wolff.) Berlin hat schwer „ntdr dem Streik gelitten. Der Wassermangel, httt in Spitälern Todesfälle verursacht. Wegen des Mangels an Mehl sind viele Bärkereien ohne Brot. Kleine In-dustrii^mternehmvngen müssen wegen deS Mangels an Triebskraft stillstehen. WW. Verlw, 7. Feber. Gegen ü Uhr nachmittags traf im Rathaus die Meldung eill, das; die Streiklvitnng selbst den Abbruch des Streikes der städtischen Arbeiter empfohlen habe. Dagegen habe die Konferenz der ...... ... .............. ............... ......... ............. .. . ^Obleute der einzelnen Betriebe beschlossen, aus Stockerail und tvnns, Batte rien aus Wien glaubt, dak zwei Angreifer getötet nud ei« im Streik zu verhatren. Es soll nochmals fiziere, Unteroffiziere und Wehruiänuer zur Kenntnis genoinnien. Erfreulicherweise konnte neuerdings das Einverneliuken zwi-'schen Beriölk^'rlliig und Plmdesheer festgestellt werden. In c^slen Orten, wo der Minister er-^schien, wurde er von der Bevölkerung spontan freudig und herzlichst l'egrüs^t. In Ober-tzvarth, Rechuil; und l^^üssing, wo sich der Mi« Hiister länger aufhielt, wurde er al«? Vertreter >der österreichischen )>legietiing von den staat' MM Organen, de,n Bürgern,eister und der jk^emeindevertretung feierlich enipfangeu. Die Ansprachen der t^eineindevertreter lirachteu idie aufrichlige 7vreude der Burgenländer über ^t»ic Angliederunli an Oesterreich zum Ausdruck. Bei diesen h-mpfangen ward allseits tiie dringende Forderung erhoben, die Schib- '^enwege des südlichen Burgenlandes, die zurzeit nur einell Anschsns', an ungarisches Ge^-'' H?iet haben, n^öglichst bald au das österreichische Netz anzuknüpfen und eine Verbinduugs- westlichen '.^mperialtsunis an 5inie im Pinkatale zu schaffen. Die Bevölke- Bankerotts gebracht worden sei. ß'ung brachte deni Minister gegenüber auch ^en Dl^nk für die genwinuntziqen Arbeiten t>es Buudesheeres zum AnsdruÄ. WKB. Rom, 7. Feber. „Tribuna" meldet ans Athen: (Griechenland und Bulgarien hätten gegeneinander die Mobilisierung angeordnet. Die bulgarischen Komitadschis hätten griechische Banden überfallen lmd mehrere Brucken in Thrazien zerstört, Die Dorkrlegsfchulden Iwft-lands. Warschau, 7. Feber. (Hava^) Aus Moskau wird gemeldet: Die Weisungen für die "GvU'ietdelegation bei der Konferenz von t^enua sehe die kategorische Ablehnung der ZahlÄiig der Borkriegsschulden mit dei' Begründung vor, daß Sowjetrusiland unter dem westlichen Imperialisunis an den Rand des MB LO»H««, ti. Feber. (Unterhaus.) Lloyd (»ieorges erklärte im Verlaufe der Debatte, das; angesichts der <^efahr des vollkommenen ^^usan'menbruches jl^sterrelchs, eines Zusammenbruches der ganz Mitteleuropa bedrohen würde, die Regierung vorgeschlagen habe, Oesterreich gegen entsprechende Sicherungen den noch freien Rest von zwei Mill. Pfund Sterling von der vom Hause zur Sa-uieruug Mitteleuropas bereits genehmigten Summe von 1l) Mill. Pfund Sterling vorzustrecken. Er glaube, daß Frallkreich gleichfalls bereit sei. einen Vorschuß zu gewähren. Wien, 7. Feber. Nach einer Mitteiluug des Londouer Korrespondenten der „Neuen Freien Presse" hat Lord Curzon gestern den österreichischen Gesandten Frankenstein davon in Kenntnis gesetzt, daß der englische .Kredit für Oesterreich als faltisch sicher anzusehen sei. Die englische Regierung köinle zwar das Darlehen nicht selbst gewähren, aber sie wolle bei den Loniwner Banken als Garant austreten. Es sei niemals die Rede davon gewesen, daß die Banken trotz dieser (Garantie die Anlci!)l verweigern könnten. Die Angelegenheit wer. de inl Laufe der Woche endgültig geregelt werden. Das Kreditabkommen mit der Tschechoslow«» kei. Wie», 7. Feber. Zu dem Kreditabkomniev ulit der Tschechoslowakei wird von gutunter, richteter Seite mitgeteilt, daß der tsche' chische Kredit vollkonlnien unabhängig sei von dem großen Völkerbundkredit. Der Zusani« menhang mit dem Völkerbundkredit bestehe Mr darin, daß dieselben Bürgschaften, die Mr die Völkerbundanleihe in Aussicht, genom« men sind, inl entsprechenden Verhälwis auch zur Deckung deS tschechischen Kredits heran« gezogen werden sollen. Trotzdem von den, versprochenen tschechischen Vorschuß von l(X? Millionen Kronen bereits 80 Vkillionen ver« braucht seien, werde der tschechische Vorschuß voll ausbezaAt werden, unbeschadet etwaiger bestehender österreichischer' Verbindlichkeiten^ ttnruden in Ändlen. .e Gestalt ge.varfeu, als iiches Gesicht", fnhr er lächelnd fort, „hast du i!ein Frühstück beendet?" — ich kann nicht Niehl' essen, das Herz ^st mir so voll." „(^tt, dann wollen wir in die Stadt gehen und alles für dich cinkanfen, n^as du weuig Die Tür öfsiu^te sich und auf der Schwelle! Der Fremde schien aber ihn weit weniger stand die Gestalt eines fremden Mannes, in als seine Begleiterin zu beachten; sein Auge das gewöhnliche Zeug der Hinterwäldler ge-1ruhte fetzt allein auf ihr. doch viel mehr in i kleidet, ja selbst die Büchse aus der Schulter, die alte brauulederue Kugeltasche au der kaum einen Blick auf sie einen gellenden Schrei ausstiesi und totenbleiche von ihrem Sitz eniporfuhr. „William!" hauchte sie dabei uud streckte, une abwehreud, die Haud gegen ihn aus. Der Fremde sprach noch kein Wort — nur die Büchse hatte er von der Schulter genom s.enS sür die nächst--» Taqe brauchst. Ist das >"«>. ""d den Kolben gegen den Boden sto-«eschehen, so gehen wir zu Kon, nächsten ?irk- >!"'>>,'chutc kr sich aus den Laus, wahrend Trichter und lassen uns trauen. Denn nnr >«« Blnl ernst von «mm zu>n anderen der „I-. mein kua»eS Reil, sollst du die Srai» ,b«den ,;lnch»grn h.nnber- und heruberslog. wieder mit mir Alchen, nnd dns nächstes Ralsjon traf es mit einem jähen Schreck. Vool trciqt nni dnnn stroiunuf tmserev .^ei- Das muszte der Verlobte sein, von dem Jenny mai entgegen." „Unserer .'deilnat!" wiederholte Jenny le. ^e. „O, wie gut — wie lieb das kliugt — un- ler ihnen so rasch gefolgt sein konnte — er i Mitleiden und Liebe, als in Zoru, uud mit weicher Stinnne sagte er: „Jellny — nuiine arme Jenny, was hast du getan? .konnte ich nur weuige Tage fort von dir geheu, daß du deiueu Bill so ganz vergaßest?" „O ulein Gott'. O mein Gott!" stöhnte die itnglückliche. „Wer gibt Euch ein Recht, hier zu uns einzutreten?" rief aber da Ralfson, der seinen Grinim uicht länger uiäßigen konnte. „Wer seid Ihr, und was wollt Ihr hier?" ' - „Mit Euch sprech ich nachher," sagte der IZireulde ruhig; /»Schurke Ihr, der Ihr das arme, hilflose Wesen aus ihrer .Heimat fortgelockt! — Hier," fijhr er fort, indem er eine ^Handvoll (Goldstücke vor Ralfson auf den Bo- lieipwchen. dessen Anlnuft sie g-siirchtet; und . jst Sündengeld, das Ihr n-!>ve»n er auch »ii Augenbliit uicht begriss, wie . .... ferer Heimat! Und ich soll nie den wildraußen l)alte Ls an die Tür geklopft. „Es jst nichts, mein Kind," lächelte Ralf-json — „der .ikB. Budapest, 7. Feber. Wie l>aS Ung. ^el.-Kc^rr. Büro von zuständiger Seite erfährt, kinbcn die ungarische und die tschecho« swwnkijchl' Nepierung ein Abkommen getrof< fcn, woncich für die zugunsten des anderen Etaates verbürgten Politis^chen Delikte gegen-seitiqk^ Ainnestie gewährt wird. Der Amnestie werden jedoch die eigenen Staatsbürger nicht teilhaftig. AKB. Budapest, 7. Feber. (UTKB.) Heute früh fuhr in der Nähe von Budapest ein aus drei Waggon? bestehender Zug der Biziual-bahn in einen Zug derselben Bahn. Der letzte Wagen des stehenden Zuges und der erste Wagen des'zweiten Zuges wurden zertrümmert. Hiebei erlitten l2 Personen schwere Verletzungen. Marburger und Tagesnachrlchtm. Todesfall. Mittwoch den 8. d. M. starb um ^alb 16 Uhr Frau Marie v. Britto, geb. No-vak, Schulratswitwe. Das Leichenbegängnis findet Freitag den 10. d. M. um halb 16 Uhr auf denl städtischen Friedhofe in Pobre^je statt. Seclenin»sse Samstag um 9 Uhr in der Dom« und Stadtpfarrlir6)c. Rachruf. ?lnl Z. Feber 1922 vers6)ied in Graz^Herr Fritz Friedriger, akad. Architekt und Stadtbaumeister in Maribor. — Durch beinahe 25 Jahre in unserer Stadt mit großem Können und reicher Erfahrung tätig gewesen, bcs6)loß er ein arbeitsreiches Leben, das ausgefüllt war vonl Sorgen für s«ine Familie und vom erfolgreichen Schaffen !in seinein Berufe. ?)!ehrero hervorragende öffentliche Gebäude zeugen von ihm, u. a. das Gebäude der Narodua banka, das Spar-kafsengebäude in Slov. Bistrica, ferner zahlreiche Wohnhäuser und besonders Villen in der Stadt uud deren Unlgebung. Auch dent öffentlichen Leben widmete er seine Kraft und sein Wissen. Durch sechs Jahre hindurch war er Mitglied des Gemeinderates und durch lange Jahre führte er in ausgezeichneter Weise als Porstand die Agenden, der hiesigen Baumeistergenofsenschaft. Ehre seinem An-' denken! . Spenden für die Rettungsabteilunß. Anläßlich einer Ueberführung spendete Herr R^l^f .^lokoschinegg außer der U^bqrfüh-rungstaxe 1^. —A?l Stelle eines Kranzes für den verstorbenen .Hertn Architekten Friedriger spendeten ^'»err und Frau Miche-litsch 100 K, Familie A. Platzer 300 IL. — Herzlichen Dank! Der Fischerei « Vezirksverei« „Steirisches Drautal" in Maribor gibt seinen ordentlickien Mitgliedern bekannt, daß Donnerstag den Feber iy.^)albwidls Restauration „Alte Bier-iquelle" um halb 8 Uhr abends eine Monatsdersammlung stattfindet, wobei die Forellen-däche pro 1922 vergeben werden. Diejenigen ordentlichen Mitglieder, welche auf eine Fo- jLpeisesaal, wo er mit ihr an eines der Fenster trat, die den Ausblick auf den tief unten dahinstri^meuden breiten „Vater der Wasser", hen Mississippi, und das- in weiter Ferne liegende niedere Waldufer von Arkansas hatte. Dort sprachen sie lange und angelegentUch Initeinander, und Ralfson, der nicht gesonnten schien, den Fremden aus den Augen zu slassen, wanderte indessen drailßen, mit verschränkten Arinen/ auf denl Gang auf und ab. Aber ein bitterer Schmerz ergriff ihn, als er durch die offene Tür, durch die er im Vorbeikommen dann und wann den Blick warf, ßsenny — seine Jenny sah, wie sie ihre Arme Zlm den Nacken des Fremden geschlungen hatte und bitterlich weinte. Seine Hand Kuckte auch unwillkürlich nach deni Messer, das er an der Seite trug; — aber kein Mord sollte es beflecken. Welche Mächt auch der Fremde iiber die Geliebte ausübe — welche Mcheilvolle Macht: sie hatte selber und freiwillig die Unterredung gesucht, die er sonst nie geduldet haben würde, und darin wollte er sie nicht stören. Nachher^ber war ihm der Bursche verfallen und, beini ewigen Gott! einer von ihnen verließ den Kampfplatz nicht lebendig. Sie führten ja beide Büchsen, und daß er nicht sehlte, wenn er schoß — ein ^trotziges Lächeln flog über seine Züge, wenn ^r nur an die Möglichkeit dachte. Jetzt hatte der Fremde Jenny wieder aufgerichtet und' machte sich bereit den Saal zu verlasse,r. Er mußte ja avch den ihn dort erwartenden Engländer gesehen habeil. Ein Kellner kam eben herauf unh' belrÄ!-i>en rellenlizenz 1922 reflektieren, wollen sich bis 15. d. M. beim BereinÄassier Herrn Ferdinand Greiner, Kaufmann, GospoSka ulica Nr. 2, vormerken lassen. / Die «ntitNbOrkUlosen.Liga entfaltete eine äußerst rege Tätigkeit. Ihr Ausschuß befaßte sich in seinen bisherigen Sitzungen mit allen nötigen Vorkehnlngen, welche geeignet sind, dieser Humanitären Institution die größte Ausbreitung zu ermöglichen, ihre Mitgliederzahl zu heben und ihr die zur Erreichung ihres erhabenen Zieles erforderlichen Mittel zu sichern. Für die Gasthäuser, Cafes, Schulen usw. wllrden Propagandaplakate ausgearbeitet und bereits in Druck gelegt. Ihre Ausführung ist ihrer Bedeutung entsprechend ganz eigenartig. Das bedeutsame Titelbild stammt vom akademischen Maler Herrn Prof. Eotiö. Auch Broschüren, die die Gefährlichkeit der Tuberkulose behandeln und Anleitungen zu deren Heilung und Abwehr beinhalten, werden demnächst erscheinen und in Tausenden von Exemplaren unter das Volk verteilt werden. Da die Liga der Wohnungsfrage ihre größte Aufmerksamkeit zuwendet, wurde ein besonderer Ausschuß nnt dein Studium dieser Frage betraut. Er trat auch nlit dem städtischen Wohnungzanlte in Fühlung und niit Rücksicht auf das Eiltgegenkonttnen des Bürgermeisters Gr^ar ist zu hoffen, daß den Vertrauensmännern der Liga Gelegenheit gegeben wird, jede Wohnung auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfe?! imd nötigenfalls entsprechende AntrHe zur Behebung der Mängel zu stellen. 'Mr Ausschuß der Liga unternahm bei den höheren Behörden alle Schritte, unr deren Unterstützung zu gewinnen, damit sie ihrerseits die inaßgebsnden Stellen für diese wichtige Institution interessieren. Zwecks Beschaffung des statistischen Materials, welches der Liga bei ihrer Tätigkeit dienen soll, wurde ail sämtliche Pfarr-, ämter itt Maribor das Ersuchen gerichtet, der Liga die verfügbaren Daten über alle seit dem Jahre 1850 an Tuberkulose Verstorbenen zur Verfügung zu stellen. Von einigen Pfarrämtern sind diese Daten bereits eingelangt, während bei anderen das gewünschte Material von einem besonderen Ausschusse unter der Leitung von Vertrauensärzten der Liga gesammelt wird. Sobald die angeschasfe-nen Drucksorten eingelangt sind, wird die Sammlung des statistischen Ml^terials auch auf einen weiteren MnTteiS^'anSgedehnt werden, in den: sowohl die.Pfarr- und Gemeindeämter, als auch.die. Gendarmerie, Aerzte und alle Personen, die als Frennde der Liga betrachtet werden, um ihre Mit Wirkung beiln Zustandebringen der erforder lichen Daten ersucht werden. Es ist zu hoffen, daß bereits binnen kurzem im hiesigen All-geuleinen Krankenliause eine eigene Äi-ztliche Versorgungsstelle eröffnet >vird, wo den Kranken durch einen Arzt mit Unterstützung einer .^'Krankenschwester kostenlose Untersuchung und Anleitungen über die Heilung der Tuberkulose zuteil werden. Den ärmeren Volksklassen soll nach Möglichkeit und nach den Mitteln, über die die Liga verfügen wird, auch die nötigen Heilmittel kostenlos beigestellt werden. Der Ausschuß der Liga beabsichtigt, über seine Tätigkeit die Oeffent-lichkeit auf dem Laufenden zu erhalten und wird aus diesem Grunde über alle seine Sitzungen ltnd Beschlüsse kurze Berichte veröffentlichen. Bekanntlich ist der Sitz der Anti-tuberkulosenliga iiu Gebäude der Bezirkshauptmannschaft und alle Senduugen sind an die Adreffe „Antituberkillosen-Liga, Maribor, Bezirkshauptmannschaft" zu richten. Ein schwerer Unfall ereignete sich Mittivoch den 8. d. um 8 Uhr früh ani hiesigen .Hauptbahnhof. Der Jahre alte ledige Verschie-ber der Südbahn Martin Fließ, wohnhaft Aleksandrova cesta 24, geriet beim Verschieben einer Zugsgarnitnr unter die Räder eines rollenden Waggons, wodurch ihm der rechte Unterschenkel und der rechte Arm L,oll-ständig zerquetscht wurden. Anßerdem erlitt Fließ noch schwere innere Verletzungen und eine Zerreißung der Bauchdecke, so daß ihm die Eingeweide hervorquollen. Die telephonisch verständigte Rettnngsabteilung erschien rasch am Unfallsorte, leistete dem Schwerverletzten die erste Hilfe und überführte ihn ins Allgemeine Krankenhaus. An dem Aufkoni-men des Fließ wird gezweifelt, trol^deni der Bedauernswerte die ganze Zelt bei vollem Bewußtsein war. Die Rettungsabtcilung war durch volle zwe! Stunde bei dein Unsatte beschäftigt, i' << Neuerliche Fordttnngen der Steatzenbah-uer iu Graz. Die Straßenbahnbediensteten in Graz beziehen derzeit einen Monatslohn je nach den Kategorien in der Höhe von der Gesellschaft um 20.000 lv mehr. Die Forderung ist bis heute befristet. Die Gesellschaft hat erklärt, daß sie nur ein Mehr von 10.^A) Kronen auf den Monatslohn leisten könne, und dies nur dann, wenn eine neuerliche Erhöhung der Straßenbahutarife i10 X auf den Fahrschein) und der Preise für Zeitkarten eintritt. Tatsächlich befindet sich eine Eingabe der Straßenbahngesellschaft wegen eiiler abernialigen Erhöhung der Tarife auf der Tagesordnung der anl Mittwock) den 8. d. stattfindenden GelneinderatSsitzuug. Die erhöhten Tarife sollen ab 14. d. M. gelten. In diesem Falle würde die Gesellschaft heute utid am 22. d. sc 5000 aus den bisherigen Ä'.o-natslohn zugeben. Die. Straßenbahnbedien--steten habeil sich in der Versammlung, die am Montag uachts stattfand, damit nicht einverstanden erklärt. Dienstag abends trat der Verwaltungsrat der Straßenbahngeselk« fchaft im Rathause iin Büro des Bürgerutei-sters zu einer Si^iung zusammen, um zu dieser Forderung endgültig Stellung zu nehn^en. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt. Beinerlt sei, daß die Steigerung der Straßenbahn-Fahrpreise ittl Jänner eine Vernlinderung der Fahrgäste um 2!) Prozent zi,r Folge hatte. Katastrophaler Schneefall in Bosnien. Der „Jutro" meldet aus Sarajevo: Ein katastrophaler Schneefall verwehte alle Eisenbahnstrecken in Bosnien und der .Herzegovina. Alle Telephon- uud Telegraphenleitungen sind unterbrochen, so da'ß Sarajevo mit Ausnahme von Zagreb nnt keiner anderen Stadt, nicht einnial mit Moftar, Verbindung hat. Die Züge blieben auf offenex Strecke stecken. Der Zug, der um 17 Uhr abends in Sarajevo eintresfen sollte, ist in der Nähe von Medjedec eingeschneit. Einige Waggons sind efttgleist. Der Mostarer Zug steckt in der Nähe der Station Ivan. Die Reisenden begaben sich zu Fuß zur Station, von wo aus sie ein HilsSzug nach Kestelice führte, wo 150 Personen in einent kleinen Gasthofe übernachten nlußten. Der Broder Schnellzug steht zwischen ZepLe und Zeleöe. Die Fahrgäste stiegen aus, begaben sich nach Zele^e und mehr als 100 Personen zwängten sich in das einzige Gasthaus dieses Ortes. Äon Sarajevo gingen nach allen Nichtuugen .Hilfszüge nnt Schnee-Pflügen ab, die jedoch wegen der Schneemassen nichts ausrichten können. Die Schnee-Pflüge brachen größtenteils. U,n -den Verkehr-sobald als nlöglich wieder herzustellen, wurde auch Militär zur Hilfeleistung aufgeboten,. Außerordentliche Schneeverwehungen am Balkan. Die Eisenbahndirektion in Zagreb nleldet: Infolge Schneevenvehungen ist vom 7. bis einschließlich 10. Feber auf den Strek-ken Ogulin—Bakar und Ogulin—GoSPii; der gesamte Personen- und Frachtenverkehr eingestellt. Das Publikum wird in Kenntnis gesetzt, daß während dieser Zeit auch der Postverkehr auf den obenangeführten Strek-ken ausbleibt. — Aus Griechenland wird gemeldet, daß dort in einigen Gegenden über em Meter hoher Schnee fiel, ein Ereignis, für das die griechische Geschichte überhaupt lein anderes Beispiel kennt. Der Bildnngsverein der Privatangestellten gibt bekannt, daß die Tanzsckmle am Freitag den 10. d. M. wieder in Tätigkeit tritt. Verzeichnis über gelöschte Gewerbelizenzen. Tkalec Antonia, Antiquariat, Dravska ulica 10; Lukner .^iarl, Gasthaus, Rotovski trg; Stelzer Leopoldine, Kaffeehaus. Ve-trinjska ulica; Risavy Ernst, Agentur, Mlins-ka ulica; Strohmayer Michael, Anstreicher und Maler, Grajska ulica 2; Stoßier Franziska, Fleischhauerei, Mlinska ulica 9; Rojko Ivan, Schneider, Korok-ka cesta 81; Löschnigg Rudols, Wein- und Branntweingeschäft, Zl^o-roSka cesta 10; Stiebler Franz, E^eugung von chemischen Produkten, Miklo-iiLeva ulica Nr. 2; P^L^^geg Otto sen., Fleischer, Glavni trg; Kreiner Janko i. dr., Gemischtwarenhandlung, Tvorniöta cesta 26; Baumeister Joses, Holzhandlung, Aleksandrova cesta 35; Gesellschaft „Sever". .Holzhandlnng, Aleksandrova cesta 45; Pral, Andreas, Korbflechterei, Aleksandrova c. 21; Haui Andreas, Schuhmacher, Vetrinjska ulica 1Z. , . > Verzeichnis tiber m^sgcgebene Gewerbe-lizenzen. Novosel Stefan, t^asthaus, RotovZki trg; Gaspari Franz, Kaffeehaus, Vetrirljska ulim; Honounchl Josef, Gasthaus, Sodna nl.; Prevodnik Josef, Weinhaiidliurg, VojaSniSka ulica 4; Marinic Franz, Musikgewerbe, Ga-jova ulica 7; Maruöiö Anton, Tischler, Fran-kop'anova cesta 9; KraVorija Jakob, Schuhmacher, KoroZka cesta 21; Oset Andreas, Aleksandrova cesta 57, Welnhandlnitg; Vid-mar Ivan, Gemischtlvarengeschüst, Vrtna ul. soobode 2; Nrosels Josef, Erzeugung chem^s scher Produtte, Meljska cesta 7.^; Migliil Anna, Damenschneiderin, Mejna ulica 38; Bunc L Eomp., Seilerwarengeschäft, Ko-ro>ka cesta 10; Nerat Marko, Gummi- und' Etjlluloiowareugeschäst, Elovenska ulica l.^; Vutolen Anton, Pelzwarenerzeugimg, Lo.^ka ulica 18; VukasinoviS Joso, Friseur, Solsta ulica Pri?lan Jera, Markthändlerin, Ob bregu 18; ?)!illncr Pauline, Damentleider-ttlacherin. Slovensta ulica ^7; Jug Josei, Mechaniker, TrZadta cesta 16; Strani«' Josef, Gemischtwarengeschäft, Korosta cesta 48; C'er''e Maria, Weißnäherin, Vrbanova ul. Nr. <>; Drevetl^ek Eäcilie, Geslügelhandlung, Glavni trg. Ein deutsch-bulgarisches Preisausschreiben. i^D. A. I.) Die Deuts6)-Bulgarische Gesell^ schaft iu Berlin erläßt ein Preisausschreiben sür die beste deutsche Uebertragung von drei Gedichten des kürzlich verstorbenen bulgarischen Nationaldichters Iwan Wasow. Es sind Geldpreise ausgesetzt von 1000, 500, 300 und 200 Mark. Das Preisrichteraiut haben Doktor Ludwig Fulda, Dr. Rudolf Presber. Paul Lindenberg in Berlin sowie Geheimer Na! Prof. D. Eornelius Gurlitt in Dresden und der blllgarische Professor an der Universität zu Sofia Dr. I. Gheorgov, zurzeit in München, übernouunen. Die bulgarischeu Texte der Gedichte und näheren Bedingungen können unentgeltlich von der Deutsch-Bulgari« scheu Gesellschaft in Berlin, Kursürstendamm 216, bezogen werden. In erster Linie ist ai' die zahlreichen, an deutschen .Hochschulen studierenden Bulgaren gedacht, .dannt sie ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache erweisen können. . Dom-Blichermartt. Zum hundertjährigen Bestehen der deutschen Kolonie Sarata in Bessarabien. (D A. I.) In, Verlag der Buchhandlung Albert Knauer in Sarata ist aus ?lnlaß des hundertjährigen Bestehens der Kolonie Sarata ein Heimat-Kalender für die Deutschen Bessara-biens erschienen. Der Kalender, an dem die deutsche Lehrerschaft Bessarabiens gemeinsam mit dein Verleger gearbeitet hat, enthält außer dein üblichen Kalenderwerk eine genaue statistische Uebersicht über die deutschen Gemeinden Bessarttbiens, ihre Oberschulzen. Schulzen, Gemeindeschreiber und Poststatio-nen, ihre Kirchen und Schulen mit Bezeich^-nung der Seelsorger, Küster, Aerzte, Lehrer und der Zahl der Schulkinder. Mit vielen Bildern ausgestattete Aufsätze tragen dazu bei, Verständnis für diese fernen, in hundert« jähriger Gefchichte bewährten Pioniere deutscher Kultur im Schwarzmeeraebiet zu wek-ken. Der Kalender, dessen Reinerlös für kul» turelle Zwecke des Deutschtums in Bessarabien bestimmt ist, ist für 12 Mark portofrei durch den Verlag „Ausland und .Heimat", Stutt gart. Neues Schloß, zu beziehen. »Srfendtrlcht. Zagreb. Devisen: Berlin 140 bis 151, Bn, karest 240, Mailand 14S0 bis 1435, London 1314 bis 1318, Paris 2570 bis 2577, Prag 570 bis 577. Schweiz 5l)00 bis 59.50, Wier 3.70 bis 3.85, Budapest 47 biS 47.50, New '?)ork 300 bis 30l. — Valuten: Dollar 299..50 bis 300.50, österreichische ^irone 4 bis 4.50, Franken 2525 bis 2.550, Napoleondor 1100 Mark 152 bis 160, Lei 2W bis 235. Zürich. Devisen: Berlin 2.52, New fjori 5U, London 22.18, Paris 43.20, Mailand 24.20, Prag s>.62, Budapest 0.77, Zagreb 1.05, Warschau 0.16, Wien 0.17, österreichische gestempelte Krone 0.08. Au« aaer Wei». Tod des Polarforschers Shatleton. Der bekannte Polarforsctier Ernest St»akleton, der sich iul Septemder v. I. aus seinetil Schisse „Quest" ueuerlich zu»n Südpol begab, starb an^ 5. Jäuner d. I. au Angina. Er wurde mn 15. Feber 1871 in ti^ilkee in Irland geboren. Er befaßte sich ausschließlich ulit der Er-forfchnitg des Südvols. Die erste Erpedition unternahul er in: Jahre 1907. Dauials gelang es ihni, den südlichen umgnetischen Pol festzustellen. Eine zweite Expedition wurde in^ Jahre 1914 ausgerüstet, von der er anl 31« Jänner 1916 glücklich wiederkehrte. Die Rück> kehr von der dritten Expedition sollte dee toMühne und geniale Forscher nicht mehr ere leben. ^ > Nr. S. Feve» Streik der Tasche»«hre«. Em seltsames Phänomen hat man in London entdeckt. Man machte nämlich die Beobachtung, daß in London zu verschiedenen Zeiten die Taschenuhren ibre Tätigkeit einstellten, und wenn dieser Streit auch jetzt etwas abgeflaut !st, so kommt eS doch noch gelegentlich immer vieler zu Teilstreiks. Das Phänomen wurde »on Technikern und von Behörden einwandfrei festgestellt. Man glaubt es auf magnetische Einflüsse zurilckführen zu müssen, obgleich in der letzten Zeit keine Strömungen nach dieser Richtung hin zur wissenschaftlichen Kenntnis gelangt sind. Das Merkwürdige dabei ist, daß nach einem Stillstand von einigen Stunden die Uhrcn ohne jeden mechanischen Eingrisf ihre unterbrochene Tätigkeit wieder ausnahmen. Wie die Rosinen zuliereltet werden. Im /tuchen spielen die Rosinen eine große Rolle, wenige werden aber wissen, wie sie zubereitet werden. Zu den Rosinen wird eine äußerst jüße Traube mit kleinen dunkelroten und dicht aneinander liegenden Beeren verwendet. Da sie sich nicht zur direkten Weinberei-iung eignet nnd frisch genossen nicht angenehm schmeckt, so trocknet sie der griechische Weinballer auf einem in jedem Weinberge befindlichen, nicht mit Reben bepflanzten Platz, der zur Zeit der Weinlese mit einer etwa cm. hohen Schicht von Pferde- und^ kselsmist bedeckt ist. In diesen Pferde und <5selsmist legt man die reife Traube und läßt jdon Füßen getreten, das geschieht nur bei dc--nun das Trocknen die Sonnenstrahlen besor- ncn, die wir ausführen." Im ganzen expor--gen. Am Tage saugt das warme Mistbett die stiert s^riechenlc?nd für etioa üO Millionen Sonnenstrahlen gleichsam auf, während eS Franken Rosinen. D. I. V. des Nachts die Sonnenstrahlen nur sehr lanq^! ^ ^ l-m wieder abgibt. Bcl qünstigcm Aettcr'd'-htl-l-kann Habel, die Sanne und der Mist ihr Merk schon >'5 >°d- «u, drahtlose »onzerte m Amerika in zehn bis zwSlf lagen vollbracht. Tie "wnn.crcn. Zun.mdcst lannen dies schon d,o Traube ist dann getrocknet oder gedörrt »nd 'I^o^lieiiten der Funkcnstation ^iewark die heikt Rosine oder Korinthe. Die von dem FreUag abends 7 Uhr e.n drahtloses Miste genommenen Trauben werden nun mit »^ranstoltet. T.cnn ste Zeichen Bürsten gereinigt. In ZiegensellsSckcn, deren .3' 3 S>bt, nehmen alle Abonnenten .haare nach einwärts gekehrt sind, werde» die strahlenden Anttches den tzorer ab Das Kon-Rosinen nun zum Export aus Esels RN-ken "ul M»0 Kilometer ,m Umlrc^ ,,, zum nächsten .Hasen gebracht. Grosic engli- ^^^nehnien, al^o bis zum Ostuser^deS Misii-sche nnd sranzdsische Exportsirmen lausen von ermudas-^^nseln. Da den Awlschenhöndlern gewaltige Ouanlitä- u°l)N'en denn viele, d,° b.Sher von ,cdem ten. die sie aus die Schiffe verladen lassen. Kunstgemch. ai.Sgeschlossen waren, es nehmen Eh- sie ihre Fahrt in die .veite Welt antre- Sarb'g- >m -iniame.i Urwalde, Kranke aus ten, werden sie jedoch einer eigentüinlichen > ^ Schmerzmslager, cS nehuien die BeProzedur »nterworsen. Man schüttet nSm- kleiner Dorscr imd entlegener Stckdt- lich die Rosinen zu großen .Haiifen aus die Erde und wiegt sie. Dann werden sie In läng- Orchester spielt oder der lick>e Kistm verpackt, iiidein sie von den Ar» Tansendc beitern init den Füßen zilsammengestampstentfernt den A-eg M einem werden, damit sie nicht soviel Raum einueh-! .lngesicht wen. Man sieht, wie berechtigt die Worte ei- ö" »lngesickit zii hüren bckomiiit. ner ttiriechin an einen Bekannten waren, der Marie Wassiltschll-fs Aus Baden-Baden sich Rosine» zu essen weigerte. Die Griechin > wird gemeldet, daß dort im Alter von K8 !sagtc: „Essen Sie nur nchig davon, dicseiii. Jahren die als Kurgast dort weilende, von igen, die wir hier Im Lande geni-ken, kommen den Bolschewisten ausgewiesene russische ?> r-! weder in den Eselsmist, noch werden sie mit stin Marie Wassiltschikeff, geborene von Jssa- ,?Lw, die Gemahlin des früheren Veneralad-jutantcn des Zaren, des Fürsten Sergius 'B'assiltschikesf, gestorben ist. Der Name Ma-^ric Wassiltschikeff ist während des ^rier^ei tvic! genannt worden. Eine Zeitlang beschös« tigteu sich die Nüssen sehr lebhaft mit dcr Fürstin, die bald als FriedenSpropagandi-tin. bald al° dcutsche Spiouin, bald als 'rtcun^e des russischen Hofes, bald als Cmissärin der Mittelmäcyte galt. 1919 gab sie ih"e M^:. ren aus dem Weltkriege unter dem Titel „Wahre Erlebnisse 1O15—1913" heraus, in denen sie mancherlei interessante Einzelheiten aus dem Leben der Zarenfamilie tc. Bis 1915 hatte sie auf ihrem Gute bei Gloppnitz gelebt. Aus Einladung deS Groß« Herzogs von Hessen übernahm sie eine vcr-trauliche Mission nach Petersburg, doch Mi-in ister Sassonow wollte vom Frieden nichts Iwissen. Es begann eine Hetze gegen sie und 'sie wurde nach dem Bouvernement Tscherni« tcw verbannt. Dort erlebte sis den Zusammenbruch und die Schrecknisse der ru^ischco Revolution. Die Kosten der Konserenz von Cannes. Der „Jntrans'?^?ant" hat errechnet, daß die Kon^ ftrenz von Cannes t' Millionen Francs gekostet bat lmd dl.ß während ibr^r Dcl iei 500.l)l)0 Worte über den Draht befördert worden sind. > G ? « » Kleiner Anzeige«'. «»W »»» FM^eAsmiHrO«» PeSztsio»«- u. Wanduhren revarier! solide und rasch R. Bizsoa. Maribor, Tos» pOska ulica 16. ZM Gut einyefllhrle Firma sucht eine Anleihe von Si>.—Dt« gegen 8-10 Zinsen. Offe?!« unter »Anleide" an Verw. 8^6 Tüchliqe ««nofchneiöeewemp. fiet»lt sich. An.^ufragen Splavar. jka ul. 8. Gastdaus^_8S7 ^Ochmann iucht Ga'!geschSst. Wein- oder Vrannfweinfchcink auf Reclmung. Gk^äll. Anträge unter .S. Ü00' an die Verw. S)4 Momvastnon mU zirka 80.00O Kronen ftir l'lemers Erzeugung sesuÄl. Letföge jeldsl ü^er oZ)t. ae Summe. Bevorzug! jüngerer tatkrSsiiger Mann. Gef. Änge-dote unter .Guter Verdienst' an die Derw. S4L WwlerkvfkD« zu verkaufen. Anfrage in der Verw. 935 Gut erhaltene H^eerenklelder zu verkaufen. Anfrage bei Dvor-iak. Drbanova ul. 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Veewnselii wurde am 7. Feder > bei Gbtz ein Paar Schneefchulie. Es wird ersucht, dieselben tiei' Roda. Slovenst^a ul. 22 zurlic'i-zustellen. Goldenes Aetkennrmbvnd mÜ AnkZnger ve^'loren. ?ld^^U'.ieben iikpen gute Bel?!)nllng in der ^erw. 9;?. «nlon Nowak, akad. Maler in Wien, Anna Virchon geb. R«»n» und YeNx Nowak. Papierhündler, aeden t)semit im eigenen, sowie tm Namen sämtlicher Verwandten die traurige Nachricht, daß ihre geliebte, gut« Schwester» dezw. Schwägerin und Tante, dte Frau Mark v. Brltto, geb. Nowak Schnlralswttwe Mittwoch den 8 Feder um halb K Utzr nach langem, schweren Leiden, versehen mit den Trbtlungen der heiligen Religion im S9. Lebensjahre verschieden ist. Dte Beisetzung in die eiqene Gruft sindet Freitag den l0. Feder um bald 16 Uhr lk?alk 4 ^t?r nachmitlafl) aut dem städtischen Friedtiofe in Podretje statt. Die heil. Seelenmesse wird Sam?tag. den ll. Feder um 9 Uhr in der Dom- und Stadtpfarrl^irche gelesen werüin. 940 Maribor—Wien. 8. Feder 1V2Z. Separsle Parte werden in SNariSor nicht ansAeßebe«. A»» »M» s LZ AZ Vft«»« S»««« >V« Tüchtiger Speisentriiiger. der Schöner, gelesener Weingarten samt Wirtschafts- und Keller- zebäude. Wiesen. Aecker, Odil- slowenischen und deutschen Spro-härten und Wald, in der?tuye mücht:g. wird aufgenommen, /iner Sl!dl)atinstation ist "M j.ttoiel Union. Mcriizvr. LOo.coo Dinar zu vert^aufsn. k —- - ^ --— Anfraae Derw. j Perfekte deutsche R'.^chtn wird —ungem Eliepciar gesucht^ Stockhol)es Aans Näl?e ^uvt- Reisespejen werden l)ei brieflicher plqh. billig vers^^uslich. SoM ^ Vet^annkgade des Ge!^a!tsanspru. ches. normiligen Diensiplah und Diens'.dauer noch tchrsftltchcr Te rufung oerglilet. Lalint, Rezsi>. Stari-Beeei, BaSt» Gnuerkrnnk. ZsfelaplE?. auch auswiirl» als Frachtgut. Sauer-traut. prima, ltochfein. 16 K., in Lvo Kilo-Fässern Brutto für Mt to. Taselapfel» schdne Ware» 20—L2 K. per Ailo offeriert vbp- und Gemlisehandluni Tvan VÄllich. Koroska cesta lLS. 247 « W « » ^ » '-Z< L! LS s ^ »»» WMMMM S? Q ^ Hm» »«»M ?? O O O G G « MHWMÄUKWN freber mrden iäglfdi abgegeben In der Brauerei Thomas GStz. In einem in »Vkowenien ler ^ Gesucht wird zum sosorlixen Einirilt unter günstigen Bedingungen ansgensmmen. Gesuche mit Aeugnisabschrifien nnd tebensbeschreibnna santt Aeksrenzen s und Gshattsansprüche sind zu lichten an Lsvs Vi«issv- ^ ljvvies, Post pitomsLs. Der Posten ist bald anzutreten.' '' GchnNar. landwirtschaftlich perfekt. alleinstehend und tätig mit-yelfend, sür kleinere Oekonomie gesucht. Osferte mlt Angabe des Alters und bisheriger Tätigkeit an Zelezarna» Muta ob Draoi. 92L ««che» I«» «NGO rein beut-schen Dialekt. Offerte an die «drefse Aran^ Szilkerleilner. Subotica SzaUn-Laszlogasse SS. 9S1 Veim Verbände der Induslriellen auf dem lNeblele Slowettiens des Könicireiches der Serben, Kroa-len und Slowenen (^ve^a incZustriicev na slo-ven5kem oiemlju kr»ijevine Lrdov, ttrvklwv in Livvencev) gelangt die Stelle eines Konzeptbeamten (Juristen) im Sekrelarlaie des genannten Verbandes zur Ausschreibung. Schriftliche Anträge mit Leben«»- ^ . beschretbung und Anslthrung absolvierter juridischer Swdien sind an den Verband der Ii«-dustrtelle» (2^ve?a snäustrZjcev) in einzusenden. 76^ Korrespondent sür Kroatisch und Deutsch, guter Maschinschretber und Stenograph» sowie Eomptolrlft 763 im Materiatsach gut versiert. Osserte und Zeugnisabschriften zu richten an die vergverv^sItunA Ivanecbei VsraZäln, l