MARBURGERZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES Af. STEIRISCHEN HEIMATBUNDEL Verlag und SchrlMaltung Marburg «. d Drau, Badqaii« Nr. 6 Pfnrii Mr. 344 - 83. Jahn^ans Marburg-Drau, Freitag, 10. Dezember 1043 Binzel;>reiü 10 Up«' Briefe an Londoner Blätter Menschen, denen das Hemd näher liegt als der Rock - Churchills Zigarre und eine Regierun^santwort P. D Marburg, 9. Dezember Nachdem die englische OffenUichkeit lange gejiug mit Andeutungen und Ankündigungen über den »Zusdmmenbruch Deutschlands« bosrhäftigt wurde, wendet man sich notgedrungen wieder mehr den Sorgen des eigenen Landes zu. Anlaß dazu ist genügend vorhanden, denn schließlich will der »Mann auf der Straße«, der Arbeiter in der Fabrik, der Invalide des Schlachtfeldes, doch etwas anderes hören als nur vage Versprechungen auf militärischem Gebiete. Gr macht ■ich auch seine GedanJcen über das, was aus ihm einst werden soll. Die soziale Frage brennt ihn auf den Nägeln, denn das Hemd Hegt ihm nÄber als der Rock. Es muß ein Ventil geschaffen werden. Wie mit einem S'-hlage sind die Zeitungen wieder gefüllt mit Erörterungen und Kritiken an den gesellschaftlichen Zu-stÄnden. D!e gegenwärtige Tagung des Unterhauses, in der über Sozlalprnbleme debattiert wird, findet so ihre Untermalung. Notrufe Lassen wir die Zeitungen einmal sprechen. Da ist der »New Leader«, ein Oppositionsblatt, In dem Klagebriefe verwundeter englischer Frontsoldnler veröffentlicht werden. Man versuche, schreibt ein bei Dfln-klrchen schwer verwundeter Kanonler, Bich jeder Unterstützungspflichl zu entziehen, und behauptet dann bei schweren inneren Verletzungen, sie seien nicht i auf den Kriegsdienst zurückzuführen, j sondern auf ein Gebrechen ans der Friedenszelt. Erhalte man etwa (in deutsches j Geld umgerechnet) 14 RM in der Woche, ( so sei dann das schon viel aber auch i das gelte In den meisten Filllen als Arbeitslosenunterstützung, da die Arbelts-tmter keine Arbeit für einen beschrÄnkt ArbeltsfÄhigen fÄnden Leichte A>rbe1t werde heule von Frauen verrichtet, heißt es In einem anderen Schrptbcn eines englischen Kriegsversehrten Die Frauen seien billigere Arbeitskräfte als ein verheirateter, kinderreicher Krlegsverletzter doch habe er nach lan-aem Suchen in einem amrrikan'srhen Soldfltenhe'm eine Anstellunn a1* To'ler-wSscher 'ind Kartoffelschäler gefunden. Wenn das alles Ist, wofür ich die Khaki-Uniform tnig, dann kann ich nur sagen- Gott helfe denen, die ohne Gliedmaßen und stärker kriegsbeschädigt als Ich aus dem Felde zurückkehren Aber der Tag wird kommen, an dem der Durchschnitfs-Engländer aus seinem Dämmerzustand erwacht und erkennt, was dieser Krieg (Iberhauxil soll. Hin verwundeter Offizier klagte Ober die Unzulänglichkeit der Unterstützung. Frau und Kinder habe er »gestrandet« in einer sfldennlischen Stadt zur(lckl''SF"n müssen während der ennlischf Front-kämpfprverband ihm als einzigen Aus weg aus seiner finanziellen Not rief alles, was er noch an Möbelii besitze, lu V kaufen. *Von Sorge und Unterernährung verll'^rt meine Frau das Augenlicht Ist das die neue ^^dn^'nfl.^ für die wir kämpfen?« »Während Winston Churchill Zigarren rauche«, überschreibt ein verwundeter englischer Fliegeroffizier seinen Riief in dem "s wörtlich heißt: »Jenen Leuten, die schwätverlsch von Gleichheit der Orifer reden und die den Kampf der Arbeiter für bessere Löhne Wohmings-und Arbeitsverhällnisse verdammen, gebe Ich folgendes zu bedenken: einen Tng lang riskiert ein Bergmann unter Tage sein Leben p'nen Tag lang ein britiscbei Pilot das seine über d'^m Fplndrjeblet, einen Tao muß ein Landarbeiter schwer auf dem Felde arbeiten, d'ei Tage lang e'n Soldat in vorderster 1 in'e kämpf»*n. sl'*beii Tanp rin Soldat Frau sirh und zwei Kinder ernähren, und sieben T ufe lang e'n alter Pensionär leben von dem, was eine e'iizige — Ich winderbo'p — nur eine einzlne der berühmten Zigarren rhtirchills kostet. Großvsrdlanar Hlne ander« Zeitung, der Londoner ■ Daily Herald erinnert an dag Wort Churchills »Jetzt ist keine Zeit für billige Träume voi» einer künftigen besseren Zelt«, mit der er die sozlalreformerischen Bestrebungen iibgcwiesen hat. Dfis Blatt führt elnigi! Beispiele an, an denen zu ersehen sei, in was für einer Welt man tatsärhlich lebe. »In einer Sludt In Lancashire verdiente ein Pferd'»(|roflfleisclihfindlcr seit seiner Zulassung lüi menschliche Euiahruugs-zwecke drei Nlillionen Mlsigen Charikter« der Landschaft müssen die Anonfte aus oe-rlngen Höhen oe'ührt werden, was ((rnße Umsicht und hohes flieaerisches Können verlangt. Die für die Duicbk.^mmu'iq des Banditengebietnt plngesofTten Heere«- und f^-Verb.lnde meldeten wiederholt die vorzünl'che Wirkung der Tiefangriffe der deiitsfhen '^ch'acbtfllener gegen die stark befestigten Randenne-ster. Die Bandl'nn prlitten d^ibo' stets hohe blutiof» Verluste Das nennt man Katzenjammer *.ondoner FeststcllunjJen nach der Bluffkonferenz dnb Genf, 9. Dezember Die Londoner Sonntcigszeltung »Sun-day Dispotch« greift die englischame-rikanische Strategie und die Church.ll-und Roosevelt-Rernerung scharf an. In dem Sonderartikel heißt e« u a.; »Sind wir, die wir uns verbündete Mächte nennen, geeint durch eine klare gemeinsame Idee über eine neue Welt, die Kriege und egoistischen Wettbewerb unter den Völkern ausschließt?« Es bestehe zweifellos in dieser Hinsicht Neigung, »den Glanz der kürzlichen Moskauer Außenministerkonferenz zu überschätzen«. Die auf ihr erzielte angebliche Einstimmlnkeit scheint vielmehr ein typischer Novembernebel zu sein Wa« geschehe im Falle eines angIo- Türkei neutral wie bisher Die AuffassunfJ in Ankara — Für eine B;c Bev/ertung dtr Situation ihre Bekräfti-Zu den Besprechungen, die dei türki- gung finden werde in den Frlautcrungen. sehe Stnatsj^iäsidenl Ismct Inönü dieser die die türkischen Staalsmanner d.izu Tage mit Cl.urchill und Roosevell sowie 1 noch geben wurden AMflenminister Meneniencoglu mit Eden und Hopkins in Kairo geführt haben, er klärt man in Ankara, sie seien nur di« log'sche Fortsetzung der Konferenz des tc Sofia, Q Dc^enlb^'r Der türkische Gesandte in Sofia Vcn-tesch erklärte bei e'ncm Ernpfinj. den tr „Vk„.ho„ .S,.,up,ä,,clc„,c„ n„. Ch„.. Chili in Adan. in .Inhrcheilim. und der G«clUcl,«ll «ab St.-.»l,prS,idcnl Besprechungen, die AuIJen'"'""'"' ... mcncoglu vor kurzem mit Besprechungen, die Außenministei Mene- , Eden in Kairo i .... .•_____ ... ____ amerikanischen Sieges? Wahrscheinlich ' nichts geändert Es bestehe also kein würden ihre unfruchtbaren Regierungen Grund «nzunihmen, daß Kairo eine eine Versalller Konferenz einberufen, J^nderung der türkischen Außenpol.tik , 1 1 . r> L 1 Instruktionen in der Richluntf fcöe- hatte gewesen Auch diese Besprechun- Preund.rh.ft und des gen hätten vor allem ihre Bcgi umluii»! im , p^j^dens mit Bulga len n, f.^Hern Von bestehenden ü'kisch-britischen Pindn.s- , vertrag. fVr konkrete Ausdruck .ill des- | jj^^eniiber RuU.rien und dem huUnn- sen war schon bisher die Politik der be- j T^io waffneten Neutralität die die fiirkei «eil , heiroihv eine PoM-k der l'n.ib- Jahren verfolge An ihr hatte Adana , .rgi-ndwrlchc An.prürhr ^'u haben als den ihrr t'<''.'eri^> Kämpfen mit den immer wieder anstürmenden Sowjets Bei der Abwehr dieser Angriff« wurden zahlreiche Sowjetpfin-ler abgeschossen. Im Kampfruum nordöstlich Schltomir uiid südlich Korf>«tPn setzte der Feind den eigenen Angriffen hartnäckigen Widerstand entgegen, ohne jedoch das weitere Vordringen unserer Truppen verhindern zu können Im Mittebitmcbmtt griffen die Sowjets In White City, dem Hundrennplatz, setzte zwischen l'ripjet und Beresina sowie /Jer deutsche II ehrwachtdertchf Erbitterte Kämpfe bei Krementscbug Lebhafte Fliegertätijjkeit an der süditalienischen Front dnb Ptihrerhauptguaitler, 9. Dezember Bei einem erfolgreichen eigenen An- ■ den hier voi allem durch Pliikartillene Das Oberkommando der Wehrmacht ; griffsunternehinen am PripjGl wurden 1 Ib und im übrigen Miltelmeerrtiuru sechs gibt bekannt: Gefangene und Beute eiiifiebracht. hin j feindliche Flugzeu()e dboeschntiBcn Südwestlich Dnjepropetrowsk wurden ! örtlich begri'nzter Angriff unserer Trup- (jgri schweren Ki^inplen der vergan- die unter dem Schulz dichten Nebels an- [ westlich Sniolensk erreichte die gc- qeiien Tage lidt die 2fi Panzerdivis on greifenden starken feindlichen Kräfte zu- ' steckten Ziele. rütkgest hlagen. Im Raum südwestlich : Die Luftwaffe (|rifl mit starken Kraf-Krementschug standen unsere Truppen ten trotz ungünstiger Wetterl.ige feind-den ganzen Tag über in erbitterten liehe Tiuppeniinsamiiilungen und Grenzen zu wnhren Im {ihr rfcn boij'tint die tn k sehr Rcficung »II. ncr-'ilMi" gen um eine Vers'hndi\junö und rn"'!'" dur(< zwischen Icn Völkern d''--auf der Grund'.ii'e tte'trnsritii'f! "^luir-ständnissc urd *ie wprdr Gol.n p- heit zur ^^itar^'pit nvccks Frreirhent« diese« Zieles ve^^fiiimcn (Siebe Seite 2* ein M.mn IHOfKM» Mark auf einen Mund In einem Rennen ohne tiesnnderp Bi'deu-tung». Angesichts dieser Zuftande sei In südwestlich Kritschew wieder vergeblich an. An einigen kleineren Filnbruchs- Mnrst hbeweguiigcn im Räume von Newel bei Tag und Nacht mit gutem Erfolg an und schoß gestern allein m diesem Kampfraum .13 Sowjetflug/eutie ab. An der «üditallenischen f'ront kam es im West- und Ostabschnitt zu Kämpfen geringeren Umfanges, Polndlicbe Voi Stöße wurden abgewehrt und einige in den Vort igen entstandene khvnere Ein liriiche d:irch CiRoenstöße unsi'rer Truppen bereinigt Um eine Ber<(kupp" süd wfHStlich Venatro wird noch (|rk impft Uber rier Front heTsr bte lebh ifi' bei- unter (iener.illeutnanf Freiherrn von Liitlwitz durch :hre be'snieth iHo Haltung und Standlestigkeit alle Durchbrnchsver-suche der Bnten irn r>st,i'is< hn f der siiddalienischen Front v"-rril"l' steilen sind die Kämpfe noch im Gange. • deifceitlge FliegürldligkiMt. Dabei wur- Nene Eichenl'iuhträvfer dnb Fuhreihauptgiuirtiei ) De/ Dei Führer verlieb das pi(h"ri!cuib /IHM Ritli'rkieu/ i'es Lisernen lnentB, d' 'H."! Snlfiiiii'n und M , or d R Franz ei'kiinst Ki>'nn iiulnu einec K.imp" ' 'lli-ns r^l Mb Solchite i dei dt •iiIä( hi^ii V\ ein inu< ht. Ein Denkmal für YamRwoto dnl' Fr^kio O'. e 'ibr Da^ Denkma lu GinHad .i ..i Isotm^u Yaniiirnoto vo: d' r Krtseiiic ■■ M,i ipn fl egertruppen 'ii K ivimrtT 'Mr wird, am M'itwii'b ti' e'i rli enlMl ' C deii!'si(>ui dei v'ii ■ Mi 1. h'^cb «vuide von >1) ;i'.tler, in O'-m'-em nie' Arbeit .iDni' ' 'h'I (i'oß.ulini .! tf mn'■ -.ii i.t k *nir ll< h eine dei i'ib'en- " T i bi ' dpi An.bMin n Ioj m"d nt » it- ni«chf fhil'r '-Uftn.,. i" V* f leui-r !■■ fnnd 'i Anjo«, d' 'i 'I i. ' tiid 'llr "P P' iMird' det (!" Mnnnethegt ■ t Jf I ronMinii leiiiiu: d'di IAibelf«(noi.<»' national'Irnesi sfhei Jiig ''ri n Stiid'II 'ii iinH n, ','i 'e' vor \ I'V n t ' (wi i: n • l"' Iii'- 'I J.^nu.| ui' de fr"( 'di i:t >• r dl ""t/ld' r.'il ,»1 \ (p, 1. Ir, ■ (" \'( k - ' . • ; 11 I 'Milll irj. ' nbt'. CiOiII h iiiigen mila'lH"l 'n Seit« 2 * Nr. 344 * Fr«lt«|, 10. Dcumbcr 1943 MARBURGER ZEITUNO Die Stadt mit den dreizehn Toren Das modcine Nanking - Paiadics lier Keiler und |ä.L;ei — Schweineherden an der Autobahn Zahnoperationen ohne Zahnschmeizen — Dr. Sun im Gehrock Von unserem Korrespont'entcn Dr. Karl Heinz Abshagen N«nkln|{, Im Detember Nacking iit die jUniiste und zuj^leich •ine der ühetten Hauptitidte Chmai. Dat heuti|{c Nankinji, das nur einen Bruchteil des öbcr fünfrijJ Kilometer von der Mauer einjjefriedclen Raumes der alten Hauptstadt der Minii-Kaisei ausfüllt, mutet an wie ein Knabe, der seineb Vaters allzu jJroQe ererbte Kleider träiJt. Wer aufl Peking kommt und in Nanking hiato-risobe Bauten sucht, wird «nttluacht; außer d«r rvklopeohaften Stadtmauer Mit ihren 13 Toren, die fast yßllig erhalten blieb, lind nahezu alle Kulturdenk-müler älterer Zeiten durch Kriege und revolutionäre Stürme immer wieder vernichtet worden. Besonders die TaipinjJ-Revolte im 19 Jahrhundert zerstörte, w.ts frühere Generationen ausjjcbaul hatten, fast gänzlich Unau»def ö h r t e Stadtpläne Als 1927 nach ÜherwioduniJ aller po-litischen Gegner die Kuomintang-Regierung ihren Sitz nach Nanking verlegte, wurden große Stadtplanungen eingeleilet, die vorsahen, daß nicht nur im Raum Innerhalb sondern auch außerhalb der Stadtmauern neur Regierungs-, Geschäfts-■nd Wohnviertel in westlichem Stil errichtet werden sollten. Denn damals waren westliche Ideen Trumpf. Ein neues Stradennctr entstand, das den Raum innerhalb der Stadtmauern aufteilt, ein-lelne moderne Hiuserblock» wurden errichtet, In denen Baokeo wnd Verwal-lugibch&rdeii anterkamen, besondert ntnd um das Stadtcentrunn, wo die Statae •4m Vat«rt der Republik«, Dr. Sun-Yat-Sm — Ira Gehrock dargeatellt — auf dat bunte Straßenleben der erneueiten Stadt herabblickt Auch ^ewaltitje Silos iRngs der Yanöfsc-Knis und an deutsche Städtebilder eripnernde Villenviertel entstammen jenen Jahren Aber die !?roße Stadtplanung blieb unvollendet, weil der Ausbruch des Krieges und die Einnahme Nankings durch die Japaner im Dezember 1937 der Verwirklichung vorläufig ein Ende setzte Nachdem 1940 die i^a-tionalregierung W.ingtschingwei nach Nanking zurückkehrte, wurde die Planung in veränderter Form wieder aufgenommen Aber solange die gcineinsiime Kriegführung mit Japan die Anspannung der nationalen Kräfte voll in Anspruch nahm, mußten die Stadfbaupläne lunächtt zurückstehen. Stadt der Gegensltzt So bietet da)' heutige Nanking reiivolle Gegensätze. Entgegen dem aufgeregten Betrieb des Lebens in Schanghai /.eigt Chinas politische llaupt&tiidt eine fa«t ländliche Ruhe und Beschaul chkeil. die der sachlichen Arhfi» zui'ute I nmmt Neben modernen V'llen stehen bescheidene Lehmhütten in denen Kleinbiiucrn Gärtner und Kulis hausun .\iif den Grünstreifen beiderseits der vierj le sigcn Autostraßen weiden fricJI ch ?^chweinc Z c-gen und Gänse .^\an U-inn erlebeii, daß der Fahrdamm diKch eine Herde schwarzer, knlilh.'luliger Wasserbüffel gesperrt wird, die durch kein Aiitnhupcn gestftrt, gemählich vor. einer Straß.-nseite zur anderen hinüberwechseln Abet der Autoverkehr ist gering; nur Wehrmacht, Regierung und diploTnatisches Korps erhalten Benzin Tnxen niil Ho'7.'nsi'e-nerntor — itibt es wcn'rfc Aur*' T .t-1-«utos sieht niiT seilten; den l.'i'tvr'krhr bewältigen meistens zwfir.ldnge Ponykarren, während der Personenverkehr durch Riksrhtt, allenfnlU durch »Pedl-oapt« (Dreiräder mit Riktche-Anhänger) besorgt wird Auch gibt es ein paar vor-tintflutllchc Pferdedroschkrn. die besonders von chinesischen Fnnrlicp öern benutzt werden Erst"»tiiüch ist H-tH ntjr ein Pony mit zehn oder /'völ' .Mrp^ihen besetzte Fuhren fortl^ewe^l Nanking ist das Para-Me"« d.-r Fceilcr und .fäger ftinorViall» 'tm ^i-iti'r"Micr es weite ländliche '"lächln, wo nur hier und da Einzelgehöfte lu finden sind. Man kann stundenlang durch die Eelder reiten, ohne die Stadttore zu patsieren. Die alte Chinesenstadt füllt nur noch eine Ecke des gesamten Stadtgebietes aus. Aber hier herrscht wirklich unverfälschtes chinesischcs Leben Rings um die Ruinen des früheren K.0nfuzius-Tem-pels, der dem ganzen Stadtteil den Namen gibt, wimmelt es von Tausenden von Läden, Werkstätten, Techäutjern und Garküchen Auch auf der Straße kocht und schmurgelt et Qberall, Tag und Nacht. Die Chinesen sind das eBfreudigtte Volk der Erde, immer hungrig. Hat der Rikscha-Kuli einige Dollars verdient, setzt er sofort einen Teil seines Verdienstes in Essen an. Die Läden sind gefüllt m;t Waren aller Art. Nach chinesischer Sitte sind die Läden nach der Straßenseite weil offen, sodaß der Vorbeigehende, ohne einzutreten, die Vorräte betrachten kann. Hier sieht man riesige Stoffballen — ohne Kleiderkarle käuflich — dort Frischflcisch, geräucherte oder gebratene Entrn, dutzendweis aufgereiht. Wer Geld hat, kann sich kaufen, was das Herz begehrt. Es ist ein Märchen, wenn bchaup-Ift wird. Japan plündere die besetzten Gebiete aus, um sein eigenes Volk fett-zupäpppln hier wie überall auf dem chi-ncsischcn fiodcn wird diese Lüge wider-l.;,f«l. Selbst in Japan erzeugte Gcbrauchs-artilschen Selbstöcmachte Schindeln statt Dachpappe — Einfalhreichc Soklfn leeren Piasrhen Sie schnitt mi Laule des Jdhres n>i'if.'."i eine Million Srh iidoln. Da iMw.i ."'i von ihnen einen Üuadrjl'.n 'tnr Dti> h oici"iji*n, koruiten dunmarh rund 20 jü" fju.idiiil-meter Deich an 'Up k.iinpfpnfU' 7:iimj/p geiief**ft werden, die lür etvv i t lU o.id Hütten die sonst mohr als 2^(1(1 K !o meter aus der Heinml herfln/.usehriffpndp Dachpappe ers<^t7Pn. Zur Bnffcstiquny dor S'lP" und "'"r 'PS- ripbirqskorps rl'p Sch;iidplii im grof^pn. portraum Eine Million Brote von rtiswürts Die I-ebensniillelversorgunß nach einem Terroransjrlff Staatsminister Riecke, Ministerialdi rektor im Rciclist rnälirungsministei ium. machte vor Vertretern der deulschen Presse aufsch!!i(iri.iihe Miilethiniit-n zw dem Thenn l'irahrmijseinnclnunfic'i) im Kalastrophenfall Einleitend wies er darauf hin. daß der LiiHkrictJ LirnsUl-lungen in den Vt'rsorgi'n;>sl;i'Jen nolvven dig grniiicht hahi bi toi.te- il'cr tfirithzei-tig daß die getroffenen M..ßi!rihnien sich nach den verrchicHrnen Terroranyriffen durchaus bewührl hiiltcn erteilte Vorraislaget Wich.tig sei vor allen Dingen die Si-cherytellung der Ver'^^^ortliinö in den vtun feindl.chen Luflterror betfoff« nen ürofien Städten Hier seien z'.v«-ierlei MaUnahnien zu »reffen gewesen, e finial iiine Vorrats-bildung lind zum zwei Ion die Sicherunil der Verso'';,iu lg n.ich eituün Angriff W<'nn der Feind elwa (ilauhl, durch seine Tcr-ro am'riffe die d'- iit^che l>nahrung« läge cr'ichiillern zu können so wissen wir, dnß ihm auch ditver Plan v^>!li(^ mißlingen wird Er kann unsere Vorr,Tts!acse"haffcn w(»r^■tn 1'iink di r umfas'i-rden Pl.inuni' -ci in jedem F";ill" die I uifendr Ve-i or 'iiri' d'-r Nichlausgf'liftn'blen und n'ch' UJUiiM.!-bar belvoilenen P-'-vrlkei im;' sdh'c der Ohd.Tchlüsen ge';'r'uM< In 7.\\ irMnii-'arbeit mit de' N*^V würden di'se ^vT'en (•elöst, nnd notfalls aucl^ die Weli,- mauhl ihre Be ta^d«' zur Verf'i{?un'|, die ihr spöleT v eder 7u iickt't l'eferl Verden, f^n 'lislischeti Versorgun^'s'^vslrni Vönne ,nl|i II Möi'l'chkeilcn gerec'^' ■•■."rdcn dabei werd" für die erste Ze'l ' ein NX'erl dnr.iiif gelebt, dj'ß d-e vom Rcni^cntcrror hel'-nffene B''v"Ikeruni» für die Lt-h-ns- mittel Marken abgebe oder aie bezahle. Doch kei ns notwendig, daß nach einer kurzen Übergangszeit nler wieder geregelte Verhältnisse eintreten. Die Sonderzuteilungen Tin besonderes Kapitel der Ernährungs-eiu'ichtungcn bMden die Sonderzuteilun- ' gen bestimmter Mangelware, wie Bohnen- j kaffee, Süßigkeiten, kondensierte Milch usw. Wenn gelegentlich die Sonderzutei-bingi-n nicht gleich nach dem Aufruf vorhanden seien, so ergäben aich die Ver-lügerungen in der Belieferung aus besonderen Umständen. Bohnenkaffee z. B. müsse erst geröstet werden, da sich gt-rfisteter Kaffc nicht auf dtm Lager halten würde Die Röslung aber erfordere min-deslens eine Frist von acht Tagen. Daneben kenne von den Gauleitern über die iliir » zusätzlicher I ebcnsmillel wie z R 'fleisch verfügt werden Eine so!-c't Snnderzrleilun-.t sei für Berlin jetzt fjrslf'iaPg erfolgt. A'tch über die Aiisstel-binf* sogen,nnpler Drci-Tage-K arten die Jen voT) Bombeelfrror Betroffenen heim Ai'sfüll d'" Kochstelle e'n warmes Essen üii' orn sollen hf'be der Gauleiter zu entscheiden Staetamlniater Riecke tohloß ttine Aut-ffUirun^en mit der Festttcllung, daß et nicht luletzt der vorzüglichen Zusammenarbeit der verschiedenen Dienslslellen, der NSV, der Wehrmachl und anderer Organisationen zu danken sei, wenn in der Versorgung der großen Slädte so gut wie gar keine Stockungen nach feindlichen Terrorangriffen einträten Jedenfalls tei zu sai^n, daß die E^nährungt-wirtschafl ihre Probe in jedem Falle be-ttanden habe und weiter beslehcn werde Im Zerstören Meister dnb- (>«1, y Dezember über die Zerstörungswut der engll-tchen Reieendeii beklagt «ich dei »Glasgow Herald«. Allein In Schottland se.en während der letzten sechs Monate 21 000 Personenwigeii beschädinl woi-den Die Reisenden hatten In diesem Zeitraum übei 10 000 Glüblnrnpen zerstört. annrihernd 3000 FenstPf 7.erbro chon, ^.'»(jO ppnstprriPmpii ?ersrhnitten 1200 Lcimpensf hirmr .ibgesch'iiHen, iitinr 900 Gepäcknetze 7ertpl/.t und dip Pohtp-runq in mehr .ik l-W) Abipilungon /er-schnillen BLICK NACH SÜDOSTEN (Ii Bei ü.iw|etlsthen Kriegsgefangenen. [): rumänische Aimeebischof Dr, Par-ti'iüp Ciprion besuchte da« Sowjel-Ki .pi|sfH'lfnr(''!it'nliigpr Rudeschli im Krcsp llfov, wo über 700 russische Krip(|s(irl(iiu]pn(' unter den besten hy-giriiiscluMi Verhältnissen unlergebitirht sind 1j«m Bischol unethioM si<"h mit den Krit-gsgolangenen und verteilte Gebet-hiii her dti sie. »fa'l der llnlversiiai« In Sofia. In Anwe.cnh'H! der Königm-W'Iwe Jonn-n5 Personen in Islaiiluii vcihiltel wurden, isl es den CiasislätlenbesilziHn verboten wrurlen, auch d.iiin. wenn der Gnsl Brolkarlen mitbringt Prot abznge hen. Ein neues Diamantenparadies Edel-steine ans Wcstafrika — Die Diamantenförderung der Goldküste In \\e-;talrika, in Sieir.i 1 eoiie ist, wie ulier Slrickhutm (|i'riiflfiei wiid, ein Diiinhiiil von e;iu*tn Kji'scntoi mal gc-lundcn woidfii. Dei wi'& iin k.uitsf he Ldelsli'in h.K ein (lewuht von '"..'iO Karat. In WftstdlrikaV Niehl in Siidafiika,' wird mancher Leter fragen denn Südafrika Itf für una das klassiache Land der Diamanten In Südafrika hefind'n sich die Gruben der fühlenden Diaman lenkonzerne dort t)(>fiiifl *1 sich rlle gri^ßp Kimherlev-Ciruhe, fiii* im Verlniife von viel .Jahr/ehiiiet, die ''fiim en.ts Helen Kralers anr(< iininniPn h.U, in dein ununlerhrocheii 5()0'l Banhi Iv rgail; 'itt^r. in mancher lahren SDg.n 12 0()il arbeiten Die ErsrhlM'ßunn der Weli imcl ihrei Sfh'ilze sieht nich' slill Liiii'r' h,'l)en ande re I,ander die Vorma* htssipl!nnr| d"r Di.inianlengriihen von KirnberlfV er-S(hiillert Inslies.inrleie in d>M Zeil, die dem er'iten Wt llk':^'i f')'f)t-* ^ind e'tM' Rr'ihe Vdn I.andern e: ifhli. .si-n worden, die «fhnel! auf riic ersfc S'f^lh- in der Reihe der Di-mianlenpi'idii/pnlei ni|' lick-len, )h, PS S'heirl .-n h /u '-rv'e'sen d ifi SfimtlKhc Länder Afrika» stifl!ifh ditr Si'hara als Diatnan'e'ilaiulei an/nsp'e-rhen sind F')'e n"uen Dlnmanlenlänfler sinir Sowjetrussen femand lirb^n, so zerbrechen wir eine solche SchiiSfoH* Und damit zerschlnii er sie mit der Faust in tausend Schfben. Donald Nehnn — man weit mcht, ok unter dem Einfluß dieser sowjetischen LtebesäuBerung oder unter der Auswirkung des Wodkas — ergriff zwei Schüsseln und zertrümmerte sie mit geballter ^atist Dabei rief er seinen bnhcheinisti-•tchen Freunden zu: »Wenn U'/r Amerikaner lieben, müssen zwei Schüsseln dran flatiben!* Bei dieser Kruftprnbe schnitt t>r sich in die Finger. Da hob er die blutende Hand und erklärte; »Dat ist das erste amerikanische Rhit an der russi'ichen Front!* Danach fielen er und seine Moskauer Freunde sich in die Arme. Das ist das Erlebnis, das Donald Nelson von seinem lifoskauer Besuch vertrauten Freunden berichtete, dl« »ich beeilten, diese Zeichen amerikanisch-bolschewistischer Vprferiirferting den Reportern zuztiflüsfern. Wie die amerikanische Zeitschrift der Schilderang hinznfüpt, verfebtp Nelson alles in allem in Moskau einen wundervollen Aufenthalt Vielleicht weiß Roosevelt au* Iran von Bhnlichen Erlebnissen zu trtählen. Bestimmt wird er »ich aber fßr dat Fortellan, das *r tfrtehlä^t, austchwelien. Erklirungen Menemencoflluf Der tlirkische AuBonrntnlster *ur Press« dnb Ankara, 9 Dezember Der türkische Außenminister empfing am Mittwochabend türkische und ausländische Pressevei freier und gab ihnen Erklärungen zum Kommuniüueo über Kairo ab Er verwint darauf, daß die Einladung von dar AnMlo-Anierikantm autgegangen tci, dafi ab«r dla Sowjetunion auch vertreten war, UrtprOnglloh tollte Wytchin-tki an der Konfereni teilnehmen, er habe aber nicht rechtzeitig in Kairo sein können. Mcnemencoglu betonte, daß in Kairo alle Fragen mit großer Offenheit besprochen worden tind und die Türkei über mancherlei belehrt wurde, was ihr biiher unbekannt war. Umgekehrt h&tten die anderen manche« tflrkischr Argument erfahren. *So tind wir unt niher gekommen«, sagte Menemenooglu, *und in guter Freundschaft a^uelnandar gegaogea.« Der Minitter tehloB seine Erkllrung mit den Wörtern >Ich kann Ihnto tagen, daß wir in unseren Unterredungen auf der Linie der Direktiven unsetet Volkspartei verblieben sind und daß unsere Außenpolitik unverl'nderf bleibt.« Anschließend an die ErkUrung det Außenministers wurde eine Reihe von Fragen gestellt Eine Frage lautete, »Inwieweit isl die Türkei durch die Kairoer Konferenz dem KrieiJe näher gekommen'' Menf^mcncoalu antwortete: »Ich habe bereits erv'iihnt. daß die türkische Außenpolitik im grund«älzlichen unverfir»dfrt hl"' hl Eine wedtere Frage laulelc; VC'ie kann die Türkei Fit'land helfen, wenn sie neutral bleibt?' — D'e Antwort' Bisher war die türkische f-'ilfe für Großbritannien nur durch die Neutralil.Ht möitl ch f')ie Ictrte Frage war; Wird die im Kommunini'ec angedenlele cnite Zusfrn-mennrbeil mil den Allüerlen die Türkei nicl't in d'-n Krieg führen? — Der türkische Außenminisler aniworlele; 'Nem .{J'nsrrh Klirzmp IrJu-ncpTi * 50 000 FrankiMi für einen Weih-narhlsbrief. Der frnn/ö.ische nr/iehungs-niinislttf hdl die Kinder Frankre idis aul(|i.>t<^rde'rl ()en ■>< honsten We.hnachls-hiiel an einen in Deutschliind arbeiten (Ipii Veiwandten zu schreiben Als Be-lohnunn für di(> si hönsle Arbeit isl ein Preis von 50 (K)(i Franken ausne'>p|/l worden dnb Die am Kriege verdienen. Das engüschp Tah.ikunlernehmPn f'.irreia^ Lid verleil! liir das im OklnhP' rie liMifene Osi haflsjahi 10 Pro/'-nt Divi di'ue, d'is tiekannle Finan/tiaus lüi 'l'f siidafi ikaiiische Grubenindustrie Grand Selection C'oop 40 Pro7ent Beide Firni'Mi haben ihre Re.ngewinne durch die Krierjskonjunktur hetrSchllich erhobt dnb Keine Mexikaner nach n'u'rse» Dei mex'kanisi he VerkehrsnimsUM 'vl.i xiinine Avila f'arniicho piklarte al e Behauptungen über die Entsendiiiui \ f)i niexlkonit« hen Truppen nach niiptse"^ nicht stichhaltig wlren dnb Welte VersorgungtttrPcVen Da^ USA-Krlegsministerium gihi hr»kannt d/ill die lcin((stp l.uftlran>;port Veikelirs linie jet/l /wist hen PaitcrHOP F e rl (rthiol und Indicüi in BpImpI) (i'-nonn-ien wurde Dp' erste Rnndllii(| von 2H 0(V Mfi'eii Anfant; Oklnhci Inriiii'hle /wnl' Tage tc Aiislrnlische MH'z auf Neuguinea Per erste Fall, rliM Angehörige dei au «traliscben Miliz .lafV 'h'''lh des aiisliaM sehen Kontinent. einnesetzl wo -l 'H eind, wTrd jel t bf'|f,,innt Nach Rii''ii'' lungen von aiisi:alischer inilitariscb'M Seite sind, wie eine V1eldn'»f| aus ^vrl ney besaut, Finhellen der M ''7 hiI i Guinea für den ^ronl- und N''irhs''hiil) flicnsl he'i)pop/.orien v/ord' n. Diu.k u V'irlini Morburtj"! V-il/in-; ii Di ik kcim Cic* mbH— Vpri')n*i''itiinti rir) in n.iiiim.iMm-r HiiiipUrhrill|i'l»iin(| Alilnn 'Imi' h.i'K ni'iH" ti Mofliurg « H r>r«" "«'i'l'"-'"' ti 7,ur 7.1-11 (dl Air/n'i)i'ii flir "tcihltitf Nr t vom 10 April l'HJ AuHtflll der Lli'fcri'tK.i <)•" Bl.iftp* hri h'itiPror Gew ill nilor Hi IrTh"-«» .ilin'l uibt kfilnoii Ansiirirli nut Kil'k/.ihiiiiiy dt s Hf/uys-" fldM BtAXBURGER ZEITUNO FrtHag, W. Dwatif It43 ♦ !fr. S44 ♦ Sri!« 3 tUhkoHitbe HuudsHuut Abschied von Pg* Trimmel Pg. Karl Trimmel, Prokurist der L«der-weike In Schönstein, ist. am Samstag, den 4. Dezember 1943 an den Folgen eines Unfalls gestorben. Einige Tage vor-har wurde er bei vollkommenei Dunkelheit von einem dahereilenden Jungen Mann umgerannt und fiel 60 unglücklich, daß er eine Gehirnerschütterung davontrug, der er nun erlag. Pg, Trimmel, ein gebürtiger Wiener, kam im Jahre 1909 narh Schönstein, wo ei seine Wahlheimat gefunden hatte. Durch 35 Jahre war •r Mitarbeiter der Lederworke Franz Wotchnag^j & Söhne in Schönstein, war •In Vorbild lauteretar RechtBchaffenlheit und trauester PfLlchterfOllung und arb«l-tota trotz seiner 73 Jahre bis zum letzten Tage seine« Lebene. Der Veretorben« war Blockleiter der NSDAP, Ortsgruppe Untersteiermark, niftl ein treuer und begeisterter Mitarheitpr in allen Orgflnisa-tionen, dip sich die Pflfiqf" des Deutschtums in dor Untorsleiermark seit jeh^r zum Ziel ncwef?! hatten. Im .Fnhre 1919 wurde er mit anderen doufsrhiM-wunten Männern als Geisel in d'e Krrker von Laibarh verschleppl. Pg. Trimmol gehörte tu den opferfreudigsten Spendern des Ortes und keinem wirklich Hilfsbedürftigen versagte er seine Unferntütrung. Am Dienstag, 7. Dezember 1943, wurde der Verstorbcnf» tinter Vorantrit» der Wf-rkskapelle sowie des gesamfon Orts-gruppensfribes zur letzten Ruhe ciuf den Friedhof in Schönstrin geleitet. Pq Kinill-hofer, Bin langjähriger Aibeitsk?imerdd des Verstorbenen, überbrachte die letzten Grüße ile« Kreisführers und Bereichs-leilers der NSDAP, Pg. Dortmeister, sowie der Kamerat'cn a\is der ehemaligen Cillier Ortsgruppe der Ausliuis herrscht in Tüli bereits größtes Inter-eese Großo handfje/eichnete Bildplakate weiften mit den Knmpf und den selbstlosen Finsnt? der Wehrmannschaften hin, dir Hof und Heimat «cbiitzen und mit der W.iffe in der Hand gegen die Feinde Die deutsche Frau steht neben dem Soldaten Untcrsteirischcn Betriebsfrauenbetrcuerinnen wurden weite Arbeitsgebiete aufgezeigt Im Marburgar Kaainoaaal fand eine zweitägige Arbeitcauerlchtung dar Be-triebsfrauenbetreuerinnan dar Unteretei-ermark statt, an der 170 Frauen teilnahmen, Zu Beginn ergriff der Leiter des Arbeitspoll tischen Amtes In der Bundea-führung Pg. HackaJ daa Wort imd unterstrich, dafl gerade di« Betrlebabe-treuerlnnen eich bei ihrer nicht Immer leichten Arb«it nlbht vorwiegend durch den Verstand, sondern mehr durch ihr Herz leiten lassen müssen. Da die Arbeit der Frauen einen ausschlaggebenden Anteil an der Erringung dea Siegea darstellt, ist es Aufgabe der Betrlal^etreue-rin, dies den unter«t«irischen Praoen la den Betrieben verst&ndllch zu machesi^ •Der Mann und die Frau im Betrieb können heute genau so wie unsere Soldaten gewertet werden«, führte er weiter aus. ihre Leistung, ihre Einsatzfreudigkeit und ihr Arbeitswille trSgt so wie der Kampfgeist und der restlose Einsatz unserer Snlrirtitn zum Endsiege bei. Zur Ehre der untersteiriscben Arbeiter sei gesagt, daß difse heute wissen, um was es geht und daß sie -irbeitsleistungsm^ßiq gesehen, ihren Kameraden in cien BetriebsstÄtten der Ste'emiark und des (ihrigen Reiche« In keiner Weise nachstehen. Wenn wir den Vergleich ziehen zwischen der ehemflli'ien jugoslawischen Zn-t und der heuticfpn, >io kann festcjo-stellt werden, daß sich der Lebensstandart der arbeitenden Bevölkerung um ein W'sentliches gesteiriert hat r'aß es keine Menschen meh» gibt, d'e arbeitslos sind und daß heute niemand himgert. Auch für die heute einaesetzte Frau wird wieder einmal die Zeit kommen wo sie ihrem ureigensten Beruf, nSmIich den der H'Tiisf'.iu und Mufe»' nnchqehen kann D'e« wird sif '♦ann mit umso grft-flerem Stob durchführen in dem Bewußtsein. dflß sie in der schwersten Zeit dem Vaterlandr durch ihren Arbeitseinsatz treue Dienste aeleistet hat P(t To'n-isrh'tT vom ^V'rts'"h'Tf»« ■■»Tit ^>radi sodann Qbar aoiiala Bixulchtun-g'en, wie Kinderbeihilfen nnd Bheatands-darlehen. di« der nationalsozialistieche Staat fflr die Schaffenden b«radtgeatellt hat Pg. Dr. Mauritsch referierte Ober die Volkageaundheit und stallte dabei faat, daA Prauanhctreuerinnen mit einem Ant fn vergleichen alnd, der überall da hilft, wo es notwendig ipt und durch richtige hygienische Maßnahmen die Krankheitserreger weitgehendet zu unterbinden versucht. Oberster Grundsatz fflr alle Betriebe iat die Reinlichkeit, denn nur durch Reinlichkeit iat die GewUu gegeben, daB der schaffende Mensch, der Ja die Hilft« seines Lebens in seiner Ar-baitsstttte verbringt, auch geeund an Leib und Seele erhalten werden kann. Pg Kröning vom Amt Volkswohlfahrt in der Bundesführung erörterte Fragen der Wohlfahrtspflege und betonte dabei, daß diese nicht mit Armenbetreuung verwechselt werden darl Die Zeiten der sogenannten karitativen Vereine sind vorbei, denn aus der nationalsozialistischen Schau heraus hat jeder erbgesunde, arbeitswillige Mensch das Recht auf Unterstützung aus der Volksgomein-achüft, wenn er unverschuldet in Not geraten ist Fr wies die Bctriobsfrauon-betreuerinnon diiraul hin, daß das Amt Volks\vfilill.!hrt tni S't* risrben Heiniat-bund flef scli-iftcnrlcn Frau ierlo Un'nr-stützung gcwtihrt. Die Guiric bltingen tU s Amtes Volkswohlführi wie Kinderl'g;?c-stätten ärztliche Mülfe-beriituiKi, Hilfsstellen lür Mutter und Knid, slch'^n allen FriUisn zur une ngi schrankten Ro-niilzum offen und so'len diher ou(b von allen benützt werden, denn wli dürfen n'e vergessen, daR die Z'ikunf Deutschlands unsere Kinder sind, und daß der nanze Kampf, den wir heut*» fühf-^n, letzten Endes fflr unsere Nach-komm»^n qeführt wird wlea auf die Notwendigkeit der Frauen-achaftekurse hin, die den Frauen Rat-achl&ge über Ernährung des Säuglings und über die Führung des Haut-haltea im Kriege geben. Anschließend apnach Parteigenosaln Waddner vom Ar-beitaamt Marburg über die Einführung der Dianstverpillc^tungeverordnung und atellte fest, daß jede Frau heute dienstverpflichtet werden kann. Die Schutzeinrichtungen in den Betrieben und besonders die für die Frau sind Inuner mehr und mehr ausgebaut und verbessert um eo eijiestsilfl der Frau Gewähr zu geben, daß sie sich körperlich gesund erhält und andererseits in Ihr Freude rur Arbelt im Betrieb zu erwecken. Parteigenossin Maschner, Leiterin der Sozialbetreuung im Amte Frauen wie« in ihren Ausführungen auf die Notwendigkeit der Erlernung der d''utsch"n Sprache hin da mir die deutscht ?^pra<'hp Mittlerin zur Crlangunq des flnutsr?i->n Kulturgules ist nnri dcirüln-r hiiinus dr^n Frauen für ihrf^n Rprnf ri-ic nciHno Pi'isl-f.euq geben soll. Abschließend e.'öiterte Kreis^imtsieiter N.eder vom Arbeilspolitischon Aini d"r Kreicifühiinq Mdrbuiq Stcidt dit Slüllunq der deutschen Fruii im Wirtsclidllslfb'u und betonte dabei, diu'l kriii Volk (kfi 1 dej rei^r ublciq der »Deutschen Amschl Eine am 7, Dezembei 1943 im Licht-spielsaal durch Kreiskulturpfleqerin Ku-chmkd würdig gestdltete Gedenkslunde galt dem im Juli verstorbenen ^.teiri-schen Tondichter Sepp Anischl, eiiieni Sohn Murecks In einer Gedenkrede ehrte Dr Julius Schütz »einen treuen Freund und Weqgerios!.ea, dar seine Ju-genüzeit gleich ihm in Mureck ver-biuililB ui.d dn seinem Heimatort, als deiu Uuel] se.iier Sciiullenbiieude, mit gdnziaii Itor/eii lung Mit burqeimeislci Füist ddiikle ducu mn Soiiii uiiäuies Toudichleite deu Ivunstiern (Jertrucie WeiL Liöbany, Lüite Krisper-Leipert, Geige, Grete Skorjan/ Lang, Kidvier, und ProietiKoi Jubel Wagau!», Cello, wie allen audeien Mitwirkenden lür die emdrucks-volJe Ehrung. Neues aus Windisrhlandsljerg. Im Lb- riiiliüui wmde Kuulicli eine eihebende f L'.t;i /.um üedonktii un üie quidiicnen iiuuitii Uct UrUyiuppe dbqehüllen uud neud loU-nbrellüi qfcselzt. Neben den Aiigenunqeu di^r tielaiieneu uuü einem Cj.uiJieil dei Bevölkerung, ntshmen ddran duch dU! Wehrmaiinschait, die Zollwa-'.iii; und die Genddimene teil. Die Ge- Srb woslr" rlfi« Ulrir'i't"rr|(' Stoirtc," vom Vj.l", Welt seinen Frtüg, 7. Dezembei, wuide im Hüus dul juqeiid in Ciili d«ji oislt Wo-chonciidieiii^diiq uor Ld.idaibeitbithr-' linge aus dem Kreis Cillj eroltnet. An-i westnd waren Kreislührer üorlmeister, j der Leiter des rührungsdmtes 11 der j Kreislührung, det Ltuici de^ .\mtes Landvolk, Slabsleitei Merlzmcn der Bdunlührer una die Bcinnrnddellührerin sowie mchieie Mitaibeitei des Etudh-rungsamtes Zu Beginn wandte sich dar Kreisführet an die 42 Landarbeitslchr-linge Jeder mußte Name, Alter, Wohn-011 und die Größe des väterlichen Grundstückes angeben. Die .\nlv/ort erfolgte klat und knapp, ihre deutschen Sprachkenntnisse sind duffnilend gut In jeder Beziehung hervorgestochen sind dia Landarbeitslehrllnge aus dem oberen Sanntal In einfachen, schlichten Worten sprach dann der Kreisführer über die Notwon-d gkeit des bäuerlichen Berutser/ie-hungswerkes gerade in der Untersteier-mark, wo tüchtige Bauern notwendig gebraucht werden. Sie sollen es einmal achöner und leichter als ihre Eltern haben und alle Errungenschaften der Technik auf ihrem bäuerlichen Besitz verwerten können. Die Liebe zur Heimat, zu Haus und Hof soll geweckt und vertieft werden und jeder LandarbeitsIeJw-ling soll auch Jugendführer in seiner Ortsgruppe sein. Allen Lehrgangsteilnehmern wünschte er einen guten Lernerfolg damit sie das Aufgenommene wel-lertragen und zum Nutzen des Bauern- stdndei, veiwc. ten i.oniu'n. Sl.-l):jk .It-r Mertztiicb bp.eibs1ver-ständlich auch der Wa'"tMng und Verwendung landwirtschaftliche! Vlcisch;-nen im Krelsrnnschinenschupnen gewidmet. Eingeschaltet ist leni'jr eine lehrreiche Filmstiindc, auch dei Sport kommt nicht zu kurz Wöhrmd des l' iihst iiks wird täglich der Wehrmnr'iiberirhl besprochen und erläiilert. M f eimn Scbliiß-feier die von den Lie Abende finden statt: in Kleinsorin'an am 11. Dezember, in Stoinztal am 12 Dezember und 'n Luttenbnrg am 1.T Dezember Professor Karl Frödl, Klagenfurt, gestorben. Nach einem aibeits- und erfolgreichen Leben starb in KIaqenfurt Professor Karl Frödl, Direktor des K;irnt-ner Grenzlandkonservatoriiims und Chur-meister des Kärntner Sännerbundes Professor Frfldls Tod reißt eine schmerzliche Lücke in das Musikleben des Gaua« Kärnten. Ers* anläßlich se1ne<^ 70 Geburtstages war dem Verstorbenen d e Goethemedallle für Kunst und W ssen achaft verliehen worden. A'inrrdom war Professor Frödl Träqer d"s Giiimiisk-preise« 1P43 des Reichscraues Kärr.teiv Sport und Tnrncn Juqtiiul von Windistiilandisberg. — Ge-1)0: RH wurde ein Knabe luid zwei Mdd-ciiiMi, c|(>heirtitet hat Aiitün Pleun.k, aus li.oil boi Bruck a. d Mur, mit Rosalie NitiUjch dus Stadelbciq 31, — Gestorben .sind in Olnuien d(.r b() Jahre alte Georg Wuslilsih, in Stadelberq der 50jährige Albin Wolaufichek und zwei neugeborene Kindt 1, — Im Walde wurde ein ca. 2.5jcihrigoi Mann gefunden, der mehrer« Verletzungen aufwies, denen er, ohne d■ tark Wfir der Besuch in Mureck Ulf' Kadkrrsburg — Für die in allen O lf/(iiipp"Mi st.ittfindenden Zellensp^ech-abriule /e'qt sich steinendes Tn'eresse ui:d finde» die Rf'hapdlung der aufgp-wnrfcTien Themen in allgemeiner Au?-spr^i'-be besonderen Anklang, — .Am I)<>?enitipr fand am Sch.efts'nnd in d^r Au ein Kleinkflliberschießen für Politisch" Leiter statt, das schöne ErgebniRse anfwes — Die praktische Vorführung rief RrandhombenbekSrnpfuiiq durch Pq. Giobmänn aus I.eibnitz lockte am De/.ember zahlreiche Besuch« r In di? Au Versteckenspiel mit bösem Ausgang. Beim Veisteckenspiel kam am Dienstag df^r ui Graz, Sparbersbachgawe 43 woh-neiu!o, H Jahre alte Schüler Rudolf Schill dt auf den unqlüc ksel.qen Gedanken, sich in der Waschküche auf den /.uqeiierlcten Waschkcssel zu stellen Der De- kL'! k.ppte um und der Junge liel mit dem Rücken voran in die kochende Wäsche wodurch er am Gesäß schwere Brandwunden dritten Grade« erlitt. Der br'flarernsv.'erte Junqe wurde in die Uni-versität-Hausklinik gebracht Todesicille. In Vlarburq veischieden: D e SOjdh.iqe landwirtschaftlifhe A:bei-terin Amalie Grjber aus Gradischenberq, Gemeinde Ranzenbergj die 7(ij.Hh'^:ge Reichsbahnan:iestelltrn«qaft;n Cbnsti"e Riinndldie'' aus der Langerqa»se 9, und d'i - Arbeiferlö> hter< hen Ludin IIa Wer-?chits( h BUS L'chteneqT, Krel« Pettau In Friedau «taib der 67jiihriqp Oberlehrer 1. R Ludwin Schuinetz, dessen Leichnam nach Maiburq zur Beerdigung üborfühit wurde — In Reichenburg Ist die Kauf-maimswitwe Kath Schmautz geb Ille-br>t7 m Alter von 66 Jahren gestorben Wir liören im Riindtiink Freilatf. 10. Dczcmbvri Rcirhdprofrcinii): H R 15 7uin Hi^rrn und Rr hallen tl 11.30 yoll<»(Omtichf yt'tiifn 11.30-17,1(1 Of>*rn- und KonifrlkllnUt •u« Nord and Sfld 17.15--(2.4! ri*r Berich» iiir [.»((r. tS—15.3": MI»n drr K*pel1* \X'(l|v Sleincr 1V30 - 16 Snliitrnmuiik. Ift 17: Runtn Kon/frl 17.15 - 18 lO' llnl 'rti6ltn Sieg genügen würde, andererseits sich Reichsbahn Marbuiq mit einem etwaiqen Sipqe an den dritt<>n Tabellenplatz vorarbeiten wüide, Die Reihung in der Tabelle gestaltet sich zur Zelt wie folgt; fi 4 1 I 17 b .5 4 1 23:14 H.2 6 2 2 2 20:18 0 f> 6 3 — 3 14 1G b'b 6 12 3 13:17 4:8 6 1—5 7:22 2 10 nie Entscbeid'jng wird «omit ft*e sonn tagige Becpninung brinqen, die anqe sii'hts di-r guten Poim, die be de Mdnn schalten birher lufzeigen konnten, einen offenen Kampf »^rw irten läl^t. Anschließend stehen sich die ersten Vlaniischatten von Reichsbahn Marburg und Triftill in einem Freundschaftsspiel qeijenüber. Das eiste Spiel beginnt um 12.15, dds zweite uui 14 15 Uhr, Seite 4 * Nr. 314 * Freltn^. in Percm^cr 1913 MARBURGER ZEITUNG S'rau ^tta und derJöger Poman oov Pudolf Hnm'Hartsc^ 2f). Fortsetzung Die Schulter würde wohl ein wenig itelf bleiben. Gut, daß dm große Schlagader In der Achsel nicht zerrissen war. »Du bist (jp'Pttoi und h«st Glück gehabt-, sa(|l(y Jrr kund-yt; Wt-idmaim, dei an Mansch und Wild Knochen und Organa kannte. »O Herr, ich werde leben?« »Ja, la Nur aihl's eine lanqe, harte Kur Flalto jetzt still.•• Und er schiente dem VViIddic!) den Arm lest «n den Körper! mit leiiei Kebschniir, rlie ei stets für die Poflfjursc hoqq hereitprhdltcn hatte »Hs ist »nnötiq mich zu fesseln, Herr«, hdt der ucnzlich weic h Gewordene aber Hanns eikirtrte ihm, daß der Arm, um *\i heilen, qdnzlif h reg'inqslos bleilien mOssp Dfirum »fhiiüre er ihn an den Leib. »Herr?« »Wns noch?« »Zeitfen Sie mich nicht dem Gericht an.' »De", geht nicht,« »Doch, Fferr Ich schwflre Ihnen, ich will es verschweigen, d,TP< Sie mich an-qefh'isfen brihen S!e haben doch selbst übles beln C^ericht zu erwarten Denken Sie TMir, icb muß do:t iüqert und mich wehren kb wfUde alles niif Sie schieben, um die qerinc|ste Strafe 7U erhalten Ni( ht w<»br i' h muT doch?" D.is klinrr iinfrichtin Hanns qinq ein weniq abseits iü den Walfl zun Walser, an dem d'->n H-irk -iiisqt^v.'eidet h.)t!e, fi'tllt" si>ineii fliit und kam wieder. S' h\' e.(|e;iil wnsdi r>i die Wiinde ZDf) dann »^fnen Rock aus, rlfl sich das Hemd vom Leibe und verband dir Schu'tei seines Feindes. Dann bot er ihm, dei vor Schmerzen wachsbldfl geworden war und ohnmächtig zu werden drohte, seine Flasche. »Trink nur tüchiig Es ist der hcBla Wein vom Schloß und leider der letzte. Trink, Trink.« Htwas Farbe trat wieder in die Wangen defl Wilddiebe« »Nun, Herr?« fragte er bittend Hanns ilberlcqte Er hatte seine Erfahrungen mit der slowemsehen »Gererh tigkeil« gemacht, und der Wilddieb da w.^r ja bestraft für alle Zeiten »CJut«, sagte er endlich »Ich werde «o lange schweigfn als du schweigst.» Der Verwundete schloß die Augen lind legte sich zurücki er schien erleiclifort zu atmen Hndlich sagte er: »DamM Sjr, sehen, Herr Baron doli ieh jetzt ehrlich bin . Jüp sind norb in großer Gefahr. Mein Vfiier ist in der Nühe," Gleich hellte Hanns seine fJüfhse bei der Hand »Wenn er gekommen wfire und Sie hätten mich wollen anzeioen ich heitta Ihn auf Sie schießen lassen .fe'.zt i»; al las gut| wir wollen Frieden halten Rufen Sie ihn, irh bin *u »rhwarh.« »Wie denn?« »Zweimal den Warnruf des Nußha-herst dann zwe'mal wie eine Rphgeif^ schreckt. Dann dreimal NuHheher und einmal Reh,« »Das ist ein unverffinnliche« Signal im Wnide, wirklich' ilnrhie FTarns 'ind ahmte die Töne nach) sn (ä'is''hend das selbst der W'lddieb IHchelte. Oann krachte es im Holze H^nns hob sein Gewehr, und als der nUe PndgorsHipgn erschien, rief er ihm zu seine ^Viffe ab-zu'er'en rs sei alles gut Und d'^r Verblüffte hob die lee'pp H-inde Er h-it'" ja nach se-nem tiiiglirhen Schusse im Groben d:»« Gewehr verslnrkl und war In weiten Bogen fortgeadlt, wobei er In cinea Talkessel kam, der ihm den Schall der Schüsse entzog, während er hastete, daß ihm das Blut in den Ohren brauste. Dann, heim Näherschlaicben, hört* ai nichts und hielt die Luft fOr raln. Das bekemnte Signal beiitirkta Ihn In dleaer Meinung, und nun Mh ar dan Sieg laU nes Feindea. Er weint», klagt« und beschwor iii-gieich seine und seines Sohnes Unschuld, aber der rief ihm ächzend zu: »Mach' keine Faxeni es Ist alles in Ordnung.« Mit einigen Worten sagte er dem Vater, was abgemacht worden war, Nun trugen sie den Verwundeten Iii.* Jagdhaus und dann, bei eingebrochener Nacht, heimlich zu Tal und nach Hause. Hanns war freien Herzens und guter Laune, wie schon lange nicht, und des Abends im Schlosse erzählte er all die Gefahr und seine Rache und den Vertrag mit dem gelähmten Wilddieb der Mutter, die ihn trotz ihrer Angst doch stolz anblickte. * Die späteren Herbsttage brachten Hanns, der nun wladar ganz In Frieden und Wohllaut war, eJnan Brief der ichö-nen Frau aus Wien* aineD Brief, der ao srhfln, so sehnlich, so zienend war wi« Ihn nur eine sehr verliebte Frau zu srhreiben vermochte und eine reichbeseelte. »Mein Hannsl November, Hanns; Nebelmond! Schon Noveinberi wo bleibt mein Jäger aus dem Uskokenwald? Ich weiß, Sie werden sagen: in Wien Ist jetzt todtraurige Stimmung in den Lüften Hier aber steige ich aus den Nebeln do' Sawe in meine Berge und sehe über den Druck und die dämmernde Trostlosigkeit der Ticio hoch weg wie über einen Sumpf Ich sehe Sie förm- lich, rflitlg und schlank, mit dar BQchs« durch den heligewordenen Laubwald schreiten, in dessen kahlen Asten nun all die ehedem versteckten Heimlichkeiten dar Sonunaifamilien offenkundig geworden sind, die Vogelnester, Und noch schreien dia Hirsche, und wi« schAn Schrai und Schuß im Walde sind, ich selber weiß es jetzt. Ich könnte ar-zlhlen, Siel nein: Dul Liebster, Fem-vter. Ja, bei Euch Ist helles Höhendasein, gesunder Frost und dann wieder Sonne, und trotzdem.. , Und hier in Wien beginnen die Tage mit Abend, und um zehn, elf Uhr vormittags bleibt es Abend, In den Kaufläden brennen die Lichter, und meine Freunde huscheln sich beim Frühschoppen ein und verlangen Oporto, imi sich zu durchwärmen. Aber sie plaudern und lachen und fühlen den Zauber dieser grauen Ahend-tape, deren Sonne erst mit einbrechender Nacht aufgeht, wenn die elrkfri-schen Flammen und die Augen warm und lebendig werden O, es ist schön jelzt, schön) in dieser Zeit, da man nahe aneinander rückt und e'"z;KSi|i durch ilne in d«-n luftgolcilirdeten fiebiulen verbliebeiie!i iiHctisleii Aiiqehötigen und die Vfieiniqung dar rtUswdils B sfhften El'eri. und dei sonst im •'■Ifer* li(heii HfiJshall ieben-rjen JiKrenflli(ben. ^nU-rn die ''rnt'uartiening nnch-gewiesen otler ghubhaft gepMcht werden kenn 2. fil Besuch des getrennt U'henr^en Ebefiaiten Venn rlie^ei dienstver pIlirlUel iht (idei rius f':nr-rri iir;'l"r>'n C!: iiiide (Uiswiirt^ II -hüll 'I Kvii kiiieiung des B"tric-b'js, Aboidnuim von Beamten usw,| b| Besuch der EUern und Kmder durch alleinstehende fiijswiirts be-seh iftigte B-"!ufstotlije (Hie-vn .'iililen 'Uicb Ati((<:'hori(je d' S R,\D.) Bescheinigung nescheinig\inq für einmalige fl M und Rückfahrt nach vorgeschriebenem V-luster (auf gewöhnli' bem P ipT "*! dei ei-g'.'nen Behörde P.i'teistelle j VD-n Kreis riulwärts (nur für eicene Gefnlqsfhiilirin Dicn-st-s r;|e!l iinrl von Pji le stellen Ivcrn Kreis iiiiw irls, lür ei-()ene f Iclolgsc hilfts'ail()ln'dei 1 krtnn die riol'/eilirhe Beschei-n gving durch die B.'sc he ni-gunf) (mit votnesi hi'< bentn Wortlaut) der eiijen.-n B'-hr)r de lanch RADI Prirtei'itelle ersetzt werden Pol'zeiliche Pffv heinig\ing gegen Re«eheinigung der S(hule dtirOber wo die lillerri fider Ehegitteri wohnen Poli/eHiche Ri^sebninignng ge gen Vorlage dei Abnu Uiung Bescheinigung de«< Aiztes, der Kra nkrii.mstfilt. Die n^uiwi^'scb.iftsVdniniVrn. Wir'srhiift'^^'kiiininein und deren Zweigstellen Die Anw'Uvkarnmern „ Ärztek immern „ Tierdr/tekammern „ 'Bezirksapothekerkammern „ Reif b«-prcssek iinrriei „ Laiiiiy-kul'urwaltei für alle beitragpflichtlgen Fir? men. für Rerhtanwälte. für Ärzte. für TierÄrzta. für Apotheker. für Presse. für alle Kulturachaflenden von Bühne, Film, Rundfunk usw. „ Kre'.sbnuernfilhrer für Betriebe aus dem ErnSh- rungssektor. D e Beschemignng der Behörden, Berufskammern und der Polizei muß folqent er Wortlaut haben; RrsrnriNiruNG zur Benutzung der eisenbahn Herr (F'sul PrMulein wohnha't .................... (Ort, Straße Hausnummer) ist beie' htuit m dei 7eit vom ............---------------------....... hii ----------— von .............-—.................... und zurück zu reisen Rei«i»giund: ........................ Siegel D.f se Brs( hPinueuKi berechtigt zum Lösen von Fahrkarten nur Iii- dir Hn'ietH-bene Reise und ist auf Verlangen jederzeit vtiizureifirn J<*dei Vlifibiauih wird stralrechtlich verfolgt. L)it' NSV v rweiidt t bosonclere Antrage. In ili f Zeit rlei Reisebesc hrankungen worr'en Fahrkarten tut ((iniehin )ninTS|)ll'( htioe Rejwf.n nui gegen Vorlage einer solchen R.'sciu'iniguiKi «idei ffeqen die von der NSV verwendeten Anfrage veikdiift Pib kart"n mit viertägiger Gültlnkelt, die vor dem 15. De-/.embei inr: rielo-t worden sind, gelten innerhalb ihrer Gel-tuncsdanet 'ihiie Resch"inigung weiter Reisebürofahrscheine mit längerer Cleltungschuer, die vor diesem Zeitpunkte gekauft worden sind, können in der Zeit vom Iß Dezember bis 3. Ja-tiuai 1144 nur benvil/.t werden, wenn die erforderliche Reise-[jenehm'f|iiii() vorbei be. ein^m beliebigen MER-Relsebüro odei einer Fdhik irteriau^gnbe vnrg»degt und die Rei^sebürofahrschei ne besond' rs dbgosleiiipelt worden sind. Die /iigsch iffiirr der Personenz ge dürfen Fahrkarten /«i Wfderldhit ubei 100 km ohne die vorgeschriebene Bescheinigung weflt>r verktiiifen noch locIuMi Zur Rr-nulzung von Schlalwagen für dringende, kriegswichtige D'erist und Gescha'lsreisen ist außerdom die bisher schon notwepdlcie Rpsche nigiing erf'irderllch. Berlin, den 10 De/einber 1043 RelchsverkehrsminUterlum, 87 Eisenbahnnbtellungen Familien-Anzeigen finden durch die „Marburfier Zeifunt'" welteate Verbreltunt} * Unsagbar hart traf uns die erschütternde Nachricht, daß unser liebster, jüngster Sohn und Bruder Toni Jetzl Grenadier im 22, Lebensjahre seiner an dar Ostfront erlittenen Verwundung In einem Lazarett am 21, November 1943 erlegen lit. Der letzte Heimgang erfolgt am Freitag, ()en 10. Dezember 1943, um 14 Uhr, am Städtischen Friedhof In Cilll. Clin, Porstwald, den 9. Dezember 1943. In schmerzvollster Trauer die hlnterhliebenen Ellern, Geschwister und Verwandte 106 Schmerzerlüllt geben wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem Ableben unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Gatten, «org-samcn Vaters Sohnes. Bruders. Schwagers und Onkels. les Herrn Franz Glawitsch Angestellte; der Volksdnickerel welcher Donnerstag, den 9. Dezember 1943 «fnem schweren Leiden erlegen Ist, Die Beisetzung unseres Unvergeßlichen findet Samstag. den 11. Dezember 1943, um 15 Uhr, von der Leichenhalle in Drauweller aus auf dem dortigen Friedhofe statt Marburg, den 10. Dezember 1943 Maria Glawitsch, Gattini Olga und Herbert. Kinderi Margarete Reiter, Mutteri Rupert Glawitsch, Bruder) Cenovefa Slopper, Schwester, und alle übrigen Verwandten. Wir verlleren In dem teuren Toten einen fleißigen drbeltsamen Mitarbeiter und guten Kameraden Ehre seinem Angedenken. 311 nie Betriebsleitung und Gefolgschaf! der Volksdnirkerel In Marburg. Schmerzerfflllt flel)« ich Im eigenen und im Namen meiner Verwandten die tieftraurige Nachricht von dem Abiehen meines Innigstgeliebten Gatten, bezw Schwagers und Onkels, de« Herrn Otto Kladenschegg Mdusbesit/er Weltkrlegstellnehmer, Besitzer der grollen und kleinen Silbernen Tapferkeltsmedallle welcher am 7. Dezember ndch langem, schwerem, mit Geduld ertiaqenem Leiden verschieden ist, Dds Leichenbegängnis fmdet am Donnerstag, den 9. Dezember, um 1.6.30 Uhr, von der Aulbahrungshalle des Städtischen Friedhofes aus statt, Cilll, Hochenegg, Graz, Ehrenhausen, Leoben, am 7. Dezember 1943. In tiefer Trauer: Marie Kladenschegg, geb. Kowatsch, Gattin. Lies Deine Zeitung täglich I Soldattn di» »Marburitf ZHtung* an du Front/ 4^ ünzBigeii finden durch die Narbiirger Zeiiaafl weiteste Verbreltunfjl Icdcr Befrtcbs- lOhrer soll duy VcpordiiiPiit- URil nmtiblitt {des Cheta dei i Zlvllverwaltunft j in dei Untcr-str)ermarl< irsen Heatut^»-prel» monatlich RM 1.25. Be-stelluntien sind an die Ge-itchOfttBrelle des Verörd» nung»' und Amtsblattea Marburg/Drau Badf^atar ^ IM richten Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme und tür die zahlreiche Beteiligung am Begräbnis unBerer liehen, unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Frau Maria Herko, Geschäftsfrau, sprechen wir auf diesem Wege allen unseren Innigsten Dank aus, Drauweiler, Marburg/Drau, 6 Dezember 1943 279 Die tieftrauernd, n Kinder. Rerbet für das Deutsche Rote Hreuz \ MARBURGER ZEITUNG Frcft«!?. 10. Dpzcmber 1943 * Nr. 344 ♦ Scltt 5 STADirHEATER MARBURG-Drau FreiUiq, lü Dezember' DER WILDSCHÜTZ. OpPi in 3 Akten von Albert Lailzuig. — Gcschlossono VoiStellung für die Deutsche Jugend, R'iig II. Beginn. 19.30 Uhr. Ende 22 Uhr Kein Kantenverkaufl Sam'tag, 11 Dezember: Abendvor«tellunq: SC HÄrCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Vo:api€'l und 3 Akten (4 Btlder) von pptPT Klau»'. Musak von Karl Henry Gut-hp"ini Beqinn: 19.30 Uhr. Ende: 22,30 Uhr. Preise I Vorverkauf ouBei Montag tÄqllch von 9 lis 13 lind von l.'i bis 18 L'ht an dei Thea tprkrisse Thfiateraasee 3 UNTERSTEfRISCHE liCHTSPIELTHEATER CrtAl) L'URG-LICHTSPIELE Heuif 1.^ I? iaUn«i 10 bis elnsrhl Monlag, IS Detember: Ein Mädel wirbelt durch die Welt Miiljil.i Äih'iülilHr, Uufrtld Pi\ulsen, Theo LIngeii und Hugn Srhrflrt»'t in rtft:n kösllirhan Luitipi#l! 1-üt Jitgendll'-hp cui)el«Menl Nui von r>ien!iUg, 14. tai> ■latrhlltBlich Donnetfilag, te. ncKisihpr - rter Wltnur OroDtUni; Der Weg de« Herzens mit S.hnel(J«r. Willy Elfhbfrgur und HIU« von Slolz. — POr Jugendlich» nicht lugoUtianl ESPLANADE Heut« I) 17.30 lind 19.4S ITht Die schwache Stunde i^t Hunclor» Srhrolk, Hil4« ▼. Hllto HIM*- WmI Pn\ llrtl»r, Waller laaaMS, ftlli uod Joiat Elrbhalm. Mr «mfanJUcka alckt ■■|ilam«l Pr«lt*g, 10. und Saa»t«f, 11. Datfhw ■■ »-K Vkf, tMBttg, II. Oaiambar ub !• tÄt dar Mtrekaallla Frieder und Katerlicschen Lichtspiele Kadettenschule Prellag, 10. Doi. um 19 Uhr, Samstag, II. Dti. um 17 und IS .10 Uhr, Sonntag, II. De«, um 14.30, 17 und 19..tO Uht, MontJfl. 1.1 !)«• um 19 Uhr Die Erbin vom Rosenhof [>«r raltenda, heltara Llab'iToman «ui dar harTlIcban Oebligiwalt mit Hiin*l Koolack, Fftttl Kita' ••r, Trada Htafalln. OaitaT Walda«. - Muatki TmI Tkom. — ("tr iagondUrlia alckl nflaliMt«! Lichtspiele Bninndor! ■ Prfllag nm 19.43 Uhr, Shm«l«g um 17.30 vnd 1I.4S Uhr, Sonnlng um IS, 17.10 und ">45 Uht B E L A M 1 Pli JagABdlltke nicht lagolUMSi_ Bnrg-Lichtsoiele CilH rSr"""' Von II. bli II. Daiambar Himmel — wir erben «in Schloßt mit Anny Oudra, Hanl BraiMwattai, Oahar KtaM tind fladiart Htlbnar. Pftr Jagandllr*!* «nlar U Jabraa alckt ■■gelMMil Mctropol-Lichtspiele Cilli_ Von 10. bit II. Deinrnber Ein Walzer mit Dir um W.ildmUller, AHiorl Mulltrslock. nrethe Wcliei und LucIp tiiglltrh. Ffti lngKnillt n» udtui 14 lillti«n aiib) lugrluMfn Lichtsr»Vf*heateT Giirkteld frvilag, Ifl., Sara^Ug M.. und Sonntag, U. Deiember Wir machen Musik Ein Ti!iiu-i iiui mit lUe Werner Viktor de Kowa. Edith Utk. u|eii' Wuctienldyk u.n 19 30 Uhr, Sonn- und Fnieridyk um III.45, und ia.30 Uhr lonlichispiele Deutsches Haus P « 11 a u l-rrlliiii, III l)>'x um 19.4S liht, Sniinlag, II. Del. uiu r/..tU und Iii.45 Uhr SuniUdg, l'i. Uei. um 15, 17.31) uud l'i 4.') Uhr und MonUg, 1.1. De», um 17.30 und l'J 4j Ulli Münchhausen Dui ijruBlp Pdrhlwin dor Uta. Dieser (jruQte »Hot iMimc, üi>' |i> III Eutopii gusclitiffeii wurden, UI diis lnstlirhslf> ('.csrhi-nk, dds die Ufa .lU* .-Xn!«® ihr.'i 25jiihrir|on BoslolicnB der Welt und sirh selbst widmet. Mit Han» Alhi>r.l, Brlgillc Ilornev lliidvnrsti!lliinyi'n mit voüsl. Prn<|r«mm, Zu Alien ubrj<|) n Voriiidiuntjen IcönnRn .lugt'ndlirhe unlui 14 .Iiihren Meyun Plul/iu'iiigt'l nicht /uyoiasson worden. LkhtsnieUheater Tritail_ Von Preltag, 10 M« el"i(hl Montag, 13. Deiember Scpliicnlund Hin Tnria-Hilin uit lldrry LIedlke, Kilhe llddik, Hjiinilore Siliiolh Riiherl T '"sen, Frll? Wagner utnt.i'j um 1.'» und Snnnino um 10 Uhr vor<|f)ührt Tnl Ni.24 Piellflg, Kl. und Snmst.ig, II. I)e/-mher niu lfi.30 und III. in Ulli S'inn1.i'm fst in jf^dem Fall luftschut7-mHfliges Verhalten nllgemeirie Pflicht. 94 Dr. W a 11 n e T. Der PoM/eldlrektoT al« örtlicher Luftschutzlelter S L 55 05/43 Amtliche Bekanntmach-un^ betreffend Elnftihning des Luflwamslgnals »Oflentllche tofl-Warnung«. Ptir den LS-Ort Martiurg/Drau wrd mit dem H. Dei«in-ber 1943, 07.00 Uhr morgens, ein neues Luftwanveignal eingeführt Es heißt »öffentliche Luftwamung« (ÖLW) und besteht aus einer dreimaligen Wiederholnung eines hohen Dauertones von etwa 15 Sekunden Länge, Jedes Intervall beginnt mit einem ansteigenden und endet mit einem abkHn^enden Ton. Dauer des gesamten Signals etwa 1 Minute. Dei neue Signal bedeutet, dafi fetnurg/Dtau, vom II. bJs elna<^lle6Hch 16. Dexem^r 1943 für den Kundenverkehi geschlosaen. 303 Wirtechafter; Julius Wemtg. Zu mieten f^osticht Junge Crazerln sacht drin-pendst möbliertes Ziminer Adr in der »M Z.« Marburq-Dr _______ ___ —8 Nettes Fräulein sucht möblierte.-; Ziminui, Kabinett od. Schlafstelle bei rille-mslHhender Frau. ZustJir untei »higsne BettwÄ-schfi-t an die »M Z.«. 172-8 FrenndUch mAbliurtes Zimmer von Sllcren Herrn, der wöchentlich .nur einige Tage In Marburg anwesend Ist. als Dauer-m'^eter gesu'^ht. ParknÄhe be-vor7U7t event. loere.« Zimmer. Zuschr unter »l.eerzlmmeri an die »M Z«, Marburg-Drau. ________ 284-8 Nijtifi PrIalelB sucht möbliertes Zimmer, Kabinett oder Sr'hlafitell« bei alleinstehender PraTi. Zusrhr. unter »Eigene PettwÄ«rhe 7101« bti die »M, Z.», Mof-burg-Dmu 306-B fr* ** r c f WohnunqslauHCh. Zimmer und K.lriip, mit Badbenützung, gegen gleiche am linken Drau-ufer 7U tauschen gesucht. Anschriften an Marburg-Drau, RsdlqBsse 4 303-9 Ftjrde • Verlwate Deutscher SrhAlerhund (Marke Marburg Nr 323) entlaufen. — Abzugeben geqen gute Belohnung Goethestraße 11, Tür 108 258-13 C5r(\ßer«r Geldbetrag wurde Tor dem Gencb&ft Slawitsck te Petta« oefuiidea. Adr. In der »M I.«, Mart?nrg-r>rea. >ty-H bTe fervoa, welche am 90. Hty v«jnj*^r bei Dt Sedaj Irrttlm-llcherw^Ä« mein« Handtasche mit mehreren Dokumenten, WelchsV>'(1»!rkarten usw mit-rier.ommen hat, wurde erkannt urd wird ersucht, d'ese sofort 7nrÜrk7UÄ»"n'1en, ansonsten er-fn'rr» dl»» A-irelne Aone^ Ur-schltT, N'arturig-Drau. Brahme-gasM IS ^OS-IS Kindrrfinsfting, grÄn, wurde asn We2,--64, Ziiteilui g^periode nicht zu erhalten. Die zurückgeholten Bestells'.Keine sind von den Versoigungs-bereclif'gten bis /ui Erlassuiig näherer Weisungen 8or(|lältig autzubewiihieii Diese Voiscoritten gelten eiitspiecherd für den Erzeuger-verbraucherverkebi mit ( ei Viißqribc, dnll d'e Belieferung bereits tihgegebener E'nkeMerungsschelne (jültig bis 28. 5. 1944« durch die Eizeugei nicht m 'hi erlol()en dfirl. niüsu Malln-ihnien entfallen a| bei jenen Versorgii igsbetethtigleii, die fiO kg Kartoffeln eingekellert und ilah^r keiren Anspruch auf ^usfolgung der Sonderbe/iigsa 114,weise hiilien; h) hei Vr'isorgiingsberer hliqteii, die überhaupt nicht «Inge-keürrt haben, somlein die Kaitofleln ausnahmslos lautend beziehen. 08 Im Auttiay: gei;. Dr. Aitner KLEINER ANZEIGER Oifene Stellen Zu verkaufen Gasofen um 200 RM zu vei kaufen. 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Aufgefunden wurde er erst am 14. November 1943 von den Arbeitern der D. A. G. Die Beerdigung fand am 16. November 1943 in Petersdurf statt. Vor allem dank? ich dem Ortsgruppenführer, Parteigenossen Stelnbftck, sowie Minem Kompaniefiihrer Dergaatz für die trostreichen Worte. Petersdorf, den 3, Dezember 194. In tiefe; Trauer: Marie Nick nebst Klndef^, Elfern und Geschwistei Danksagunci Anläßlich des jähen Hinscheulens iinseier über alles geliebten Gtttin, Mutter, Schwiegerund Großmutter, Flau FANNi BLATNIK, sagen wir allen, die mit ihrem ti.igisclien Schicksal so innig mitgefühlt und ilit in solcher stattlicher Anzahl das letzte Gelnlt (legebi'n hnb'm, unseren tiefgefühlten Dank mi'; ^iich für die vflen Bluinenaewinde und Ki ün/e herzlichsl ge l.'ukl. Marlninj/Drau. den 9 Dezember 1941. FAMILll B1 ATNIK VcfFchier'enes Schönct griugrOoet SteUar-aattjg für größeren, schlankem Mann wird gegen einoD Rund-fuolappaiat oder Herrenfahrrad getau»rht. Anzufragen beim }Iau^mei»ter, Butgplatz 2, Marburg Drau. 241-14 Tausche DaoMui-lPr&zislonsüLt mit 15 Hubin., Schweizer Fabrikat, gegan gu'e, brauchbare Schreibmaschine. Adr. in der Verw. der »M Z «, Marburg- Drau __269-14 Tjuscbe kinlerbett, Zimmer-olen. eloktr. Koch gegen Rund-fimkempülnner Arschr. in der M. 7. , M irburg-Drsu. 3r»4-14 Kindel lilafwagi-n, tadelln«, gcT :i H: i-enf ihrrad umzutau-s.h"n. Sfriikle'z, Diauweiler, Te^n'i/ri' -5 287-14 Tviuscbc (• n Paar D^men-Schr.' Nr. 3H gegen h-ib;' K nrlr-f'-f buhe Nr 3S Adr K rns!.. k" ssp fi. M'Vburq-n- 11 2R9J4 Sf hr a lte Zither negon Rundfunk ip"-it 711 t.uisrhpn ge-suibt A Ir Ci! ».ihäfssfeile Tilii 82-14 .Antiker R'ed<'rmef»»r-Gldslnster 7u t(in-^!'h' '(n" W^cheTorrat kleiner'' ■> ■ nmai dLiraufi WÄ-lit w h h< ti'. nui schwer !i '■ nn fue'ken daß - h' ■ ;i k'emer wird .! h-. h-te 7eit da tw ,, ;ii tiiii Sie stp-n , voi lee- b iiiLf-n Ppg'nnen Sie t nvt . lei •i'enuitischen U';.-h- n'vermeiden Sip I 'i|! I d-e 7U einer !i ' .1 1 'Mb "M F ne ''ich trrti' '\nlr iii'in MT 'Mrgprep r'b'üMf'! Ibii" U' srhpvorräfp t 1 i ii " '}• Ii ■ I lonkp|-I eh' «(!'i 'i br>-.f liTi lind iinid' 7ii'iendunn ih'" \ I k t ■ AI» f" . k . In III PFR'-'M WIRKT Ndn. Ort pr^'-sriDORF Sf itc Nr, 314 * Freitrir^. 10 Dczemher 19^13 /nAKÖUKUhN Züliunif „Musen in Gesellschaft" Kleiner Meinungsaustausch über ein großes Thema >•( 1 V ir Vv ■■ i;i n lU i'»n S> M7 Min 5 I' •• IT Sl. Ii( und iinUT uiin i i i'inin Xjfüil/ .11» nil'n I i.ili 1 hl n Titc ') = hu: s I r .1 Ii \ • rii d iiii'inanriii /.i M hon L'ir.ii" '■II I imi I mt'- liolh r>. " I Ii l i m AhJ'i' I, hi M Ti 'i !u)(l-M iS. I (i <1* r K> ir. in (i. r K in=.l tni ■)! i ■ U iin ^.nrit • ha i-r S il' all'II il rlcr I r.iiif li.litlU'n K'"n-. w M hcii nil i.'i T'Mii i n !ii-i |. rrill- Till' li'.n.^fi, ^X-, iliti. ("i-T. di i'H iin. h » m iIiT"; .IP d-;ii hl > an,:. h lii:. •:cn 1.1 iC 3iu'i>i.hi.t T l 'uhl.m .■'^ni 4"nil »ljr-kill \n'. il »'.►pii'i i-rii ' i ^ .r lir.f) luh /u hi's i' .. *11 S n ruii'iTii wtd. D. n nfi. ' ii'fiiv 'I • i.i.it; m lir % Ii iini diT I i'i! r d r V il' .lii'diiniä« l.iltc Tri'iil irr S'. r:»ihvi' f' ti. ilh'.i nl Die von R'"r': ■. vor '-irchlianscn dem aticH vo: nrr lio '?.(• ti A'.i'or t^L-r • f'>-!1 ijin 'Ii rl' »rn I'ccicr', über rfii- \'i"rLJ. .'Msc ifliMi' ili-T .Musori" in vo laiin'yc'- W .• 'ioaiiOfrtcn Cdl^n-ken b.-TMpn "o o-n K.Hrn- t!KT K' «■•c'- i'!u' 'iu li iriöc! 'c ich *ic iiiclit ft-M" unwif'cr'iprnrhrn I?«s-^cn Uet feinfiililciulc Diclitcr hat dabei die :rich von r.nr vtrlnlinc An.^chauunrf iMnd''iicksvolI wiedcnicjjtbpn. daß im — all ;diiiJs >tlkncn — Glücksfall der Kür;v.'riai lal Wie er z. F} bei Fiu^o Wolf in d i-'cluard ^^c•r■kc vorli);, aus solcher ^ II, vd-jr.'l'e iriiKK" e n < thlcs, ir seiner V. r'iinji tie! t^u I Icrzon ;^chendcs Kunst-V.trli leben bc;jlückend und bereichernd «ind die neun Musen und sieben Künste allesamt mit den von ihnen verliehenen Geistes- und Seelenkräftcnl f">n'-chauc il-i n iT ich ('c-" (IC Fhri,' cl-.-r Wn- iL nn -l im-l mit (•■liicK v»T'c'd! >ndcn 1 ' i"rn dafi rlie hol.'r ^hi-p tl r TonI'tU''* oin vfnij.f .'»ufHr'nvil cl (T ir''1 '«l .-»Is ihr«? anderen S'"hwi'*'rrn i'rid d'!."-?'""! cs -i'. fliri in un*-'-feni 7 'tiil'.c-r hi nr'■ • Für eine Vcrbindunjj zweier oder mehrerer von ihnen zu einem Kunstwerk, wonn nicht höherer Ordnung, so doch tieferer Wirkunrt, liefen zuvjele wertvolle Fieweisrtücke glücklichen Gelingen« vor, Die Slroitfra;!c, wclchor unter den Mu- ■ .tis daU man sie ernsthaft w^iderraten s •! und Kiir.s cn d-c Krone vor ihren könnte! Ja sojiar das Gesamtkunstwerk, (.bwi.'stci 11 j^coii'irt, trsc'^.cint mir. als ein wie es Richard Wat[ncr mit einer Ver-allzu hcißt'F F!:-cn und erinnert mich an ; etni^un)J aller Künste in seinem Mtjsik-die zu so ir.'ur^i^cn Folpen (n.'itr.lich ztim | drama vorschwebte, darf ebensowenig Ivojanischcn KricjJu) Führende bc-üch- | als ein Irrweg angesehen werden wie eine ApF( I< i.techeidun(J des von Aphro- j — allerdings nur gcle;Jcntliche — Stell-rl'li's Reiz '.«cl.Vttn K(jni;^ssohncs Paris. Vertretung der einen durch die andere Wertvoll, bcucutsam und imscr Menschen- ' Kunst — trotz Lessingl Welcher kunst- freudig« Mcncch hat nicht Erwin von Steinbachs herrliches StraOburger Münster wie jedea andere schöpferischen Impulsen entsprungene ganiale Bauwerk als steingewordenen Klang empfunden in welcher musikbereiten Se«;lc sind nicht durch Richard Wagners Tonmalerei im »Walkörenritt« und im »Feuerraubcr« Bilder von visionirer Kraft und Größe aufgestiegen? Wem tftnt nicht aus den erd- und allverbundenen Bildwerken unserer großen Meister des Ptnseis und der Farbe Wellenrauschen, Waldeswehen und Musik der Sphären entgegen? Also nur kein Herausstreichen der einen vor der anderen-Kunst oder ihre Einengung auf festumgrenzte Bereiche, die nur bei Bann und Tod ihres Eigenwertes (iberschritten werden dfirfen. Jeder Kunst ihr Ei(!en1ebcn in denkbar reichstem Maße, allen gemeinsam Harmonie untereinander und wahre Könnerschaft ihrer Diener und Freunde in Apoll! Werner Schultz Er entdeckte den Tuberkel-Bazillus Robert Koch, der größte Bakteriologe aller Zeiten Vor lO'l Jnhrrn, «m II. Deicmhef 1841, wurde /u Chaiiithal in Murinover Robert Kfuli f,cbi>rtn, einer der hedi'utcnd^lrn i'i Li«. (rn Ante und der «iiJentliclic Hf-^rilnder der rulo vcht dt r MfUirh dos Mylhisrhrn bar hr'raii-'<''hr' Bj'ilciin> <. T'-tJ k y -.i- i und rirtM hniil: rltpse Mdnn»jr sind mi^hr Icrci. sie crfrv''iPTi da^. für :ie w.it I '\ls ihr \Viirk oder dio Summp ihrpr (if-nffnct'' .Au'jc d»'«. KiiM'-''—-'.;n.'o' d r j \Vf>rkt». Es ist Ptwris Cjrhennnisvnll^s n.'inau p rb< PI c!< un''i 'lilu tihl mil vfT iiTid nn^cl ' •■cl ' O SPTi'll • irt jli;-. n vof'iScr, Fl)»' F-'iv-'-.ip c'ir T)>v.it /in- ist vcn und Vdi'ic!'« d-iP I<'d:''';cli di" 'iij sprili-^rl" Pl'ck f';"? F i hb-.'u'T Sil" 1 M'.rt-n ni;- ''''in -n- 7ii'*"r'i'l:r!' l. a- 'xii .if !i , :i v rniii!, PMr i'irp rt : » 7"'iji '-nd 'hr ''old'i-- \i ''il- .^lii--ik d u'ciifp d «": i'i't '■olion V ]■■■■• Ii rril ffsir'u-'n-i' .t1, \ o- «'''■ "ii'il-'TV'l icr Ton'-'iinsl fiir N'-t-N:>r!-M|( vo» dlr-ir, aber F'ir i'if i'* -- j V. Ii, Fest U hfil'on. i>>1 sfi'K niil r*!--r"'i«ch' ' t"-l'iir'di-" Mpd ".v'rd drihi"- v.in drn durch !'?sr Fi'<( n ;rl'.ift 'i 'troff-n-Mi ■ nur 'xhw'ijh lii' d.ii_l.1 ! iMid Frn''-':q'r'iidifforv.'irkürhrri und Ziplo, die ülier df':i f|"wöhnl < hfti Flnriyfinl (rn'm.'>f;"hfn 7ii rrrrirbi-n Wer. qe Arztp qi'it es ("i" in bolrh^r Wf'St wii iitior r zu den .Au»i»rw lo. nciicii P.isti II- uiid V'rrhow, war dociiitinfici einer !utkinriolopirh< n ■ hnle il rici cindere Nfimcn wie IVift-If ' (/dei S' hdiid n,i hell erfjlfiM7lf>n. S^it- Fvciuli' in Alifcdc slidl r Jcr Cir hi.-r.'''> 1 H'-o Hörrio'- vom ch-F'. II - n r t'il Icli (Umi!"- / F- nu an Ooetl'"»; in det N'^rt'I'UP'^ \Td iiT'-l «o iin'iiflii-Firh m'lcinnn-d'T vorscl-f'u»!?." jcdi'r, der c« 'in- Aber es fehlte bei Allem guten Willeii und bei feiler programmatischen Voraussicht die Eikennlnis der Wirklichkeit. Und niji das WiSbe.! um die wirklichen Zusammenhänge ktinn der Medizin wei-tcthclfen. Robert K(jch war der Befifia-deio der sie Fand und damit die neue Epochp in der Gescliichte der Heilkunde eröffnete. Und plje. als diese Erkenntnis fn weiteren Kie sen unseres Volkes und der • The&terjubilänn Enui Püchaus Professor Lriil Pirch.iii teieite im ü. Dezember seine 2.5jidiriqe Zu< ehö.'!gkeif zun» Tliehter Ei b ■ri.:r'n a.s Aiisi.>tätturu)s-direktor am Nii' onalihtciiei in München, war d.inn Aiissldltiiiirifirhrj der Suiats-oper und ces Sla.iilichen Schduspielh iii-ses In Berlin, ist :etzt liiitinerliildier dts Burgtheaterft und leitet riic Meister-.■ichule für Bühnonhildno'''i iirul Pestge-stultung an der Akadernic der bilflmden Künste in Wien. Er h it über 200 Aus-stattungvn von Opern, St h iiitpiolen, Balletts, Operetten und Revuen an in- unf' ausländischen Bühnen qos( h.iffen Opern-Urauifühmn^ in Salzburg Einen durcfischlagenden IZrfohi hatte die Urauffühninq von Professor Salmho-fers Oper »Das Werbek'eid«. Am Schluftsr der Aufführung] ga'i es stürmi sehen Beifall und 70 Vorhange Die Oper spielt um 1900 und stellt eine Verherrlichunrj der Treue des Bauerntum.» zum f-Tofe dar. Da® Werbekleid wird von einem jungen MSdchen getragen, das den Auserv/öhlten, der sich durch eine »StadtHebe« von ihr entfernt hatte, zurückgewinnen will. Das in leichtem Dreivierteltakt und ISndllchem Viervlertel-Marschlakl gehaltene Stück enthält volksliedhafte Welt zu Wtichseii begann, da trat des | und Anfänger: alle«, was dann kam, wärn ohne ihn nicht mdglich gewesen, etwa die Brkenntnla, daf) e« zumeist nicht die Bakterien sind, die die Krankheit en:euqen, sondern die durch die Bakterien erzeugten und nusgechiedenen Gifte. Tn wie vielen Lindern, r. B. in Indien. Ägypten, Südq^itafrlka, hat Robert Koch an Ort und Stelle die Tropenkrank-hetfpn s'udlert und Erinnerungen, Bilder, D^ikumenfe rlieser seiner »Forichiinqs-reisen« im echten Sinne de« Wortes leben Im Andenken »ausender welter. Kein großer Mann, kein vom Hauch des Mythus Umwehter lat ohne Tragik. Sri fehlt denn auch die Tragik im Leben Kochs nicht. Wir meinen dabei nicht ten, daß das Leben aufs schwerst« bedroht wird. 1882 fand er dann den Tuberkelbazil- « ui i . i to., der weit im Au.l»nd d.r >B«UI» <"'i"P"cht balm P""'!/'"'"' "'»'k Koch. ti>IBt und 1BB3 dM Chol.r.b..ll- ta,. ttnd imemOdlich hat .r, auch noch S / V. Jl' « ^ ^ IT aU PrUsldent de, Reich,ge^mdheifam- I Deutchland, irnd dl, Herren der Zuhö- Im, die Tropenkrankheilm er/or,cht und I bekämpft. .Ich immer wieder In Gefahr | Oherdon.. .chaMende Kompo- beneben und doi. Triumph "•"« 1 „|„ cartmir von PaKlhory hat eine A». erleben dürfen. Er war der grolle Pionier oe<,ichte yon PlKher-Colbrte ver- tonlt, die In einem Kamraerkonzert In Linz lu Anfang n&chsten Jahre« uraufgeführt werden io sehr das Unvcrstftndnls, auf das ei bei »o großen Männern wie Pettenkofer oder Virchow ctiefi. Vielmehr denken wir an den eisernen Willen, das Gegenmittel gt*gen den Tuberkelbazillus zu finden, wobei Ihm der Erfolg leider versagt blieb. Aber gerade darum strahlt seine Größe und seine Leistung besonders hell. Unbestritten lebt er weiter als einer der größten Arzte und einer der größten Deutschen. Dr. Harn Harfmam WrlihilH drin hat ^ibtr die (icscfiirblt ihr Wort qrsprochcn Wm überall so entscheidet Ereignis ein, das Sf'»rnp(^! und Siegel auf dl-; Wor! richtig und in seiner echten i sie dMiikte, de I'nbert-Koch-Film Tie e verstanden - der Eifolg. Und er ■ Er hat dfin Schlurtstfin um mythischen h.ii einen seltsamen Weij gewählt, um zu seirpr EntschPidnnq zu kommen 7,u-iifirbst Wirde der Bück der Menseben iiMd insbesondore der Deutschen wach Mir Weien und Adel der Hedkund > in ihrem »höheren Verstände- Im Zusam-moi h inq mit ('em Aufbruche von 1913 ertiih en sie dafl dei Ar?! nicht damit iI'Ti Sinn seines Berufes g.-mz ausschöpft, ii'.i! '•o rfc'iril - pi mehr nii';'»''''n'' 'ch irb-, H-chtc und ^'iisikpr \'erseiichiinq verhreitPn Und er ver- br.-iirhen -"cb "'ner de« anderen nicht 'u j "uicht diese Quellen zu ver.stf)p'en, so «.c'?nirn! ' 1 Findr r\ M'chktMt der Wir- ' weit es die Mitiel der Wissenschjft ir- F iirii« p.bc ■ ' T'svifi Dn« noc*' vertieft tjend zulassen Iin Zusammenhang mit "71- !rni '•.ir,t phrr in' S'nne iied ilieser EntwicVIiinq tTriten völlig ver- I d - Tii^ i' r -"»pr) Kii»i'lf "iirt. rjrsu-piip Ges'alt<'n wie der Rhein- ' ■«! (ti |f ij -tiiV .1 Kut't pNilzer Johann Petm Frank in das Be- iind d " nnt-- i lu K tb '»ir wiiHtseln der Zeil, doi bis zu seinem d'i^ G( lii.iion der kü^stleri^^cFipn Sthöp- Tode im Jidire lfl'2! öffentlich und pri- f' tM' vat, in ns'"rieich Wilna "nd Peters- Ztim id»\cFii-n '^ln'ma ^DiclituniJ und bnrq für das wirkte was wir heute »ffy- .^Uisik bat dir durch «eine 'tinsirniijen rfiJ?iic im weiie^len .Sinne nennen; vf»r- I instlt-r. nie 1 «iind t«. Mii«ikcr-No- l^eiKierde ordnende, tlie Gefflhrenquel- V llcn und auch durch «eirc weit ge- ' l'^ii ''etstop!pnde Gesiindlieitsfürsorqe- u. spannten iji.-.clvchtlichi'n Roniantriloti^cn fiii^''i'nq F'iiii ».System Rinei vrdlst indi- kcinnto o<.)markischc DicFitiT Roh.'rt qen m('dizinisch'''n Polizei«, das er von IV'Ihaiini \i r kir '. ri in di-r Wocbcn- 1770 bis 181') schrieb ist ein knUurqe- clirift D ' - Rc rb SttlUiniJ )Jrn'inimi'n " hicbtürhes Dokument ersten Ranqes Bilde RohL'.~t Kochs qe^etzt. Ohne ihn wäre so'u Name rieht his in die kleinste fliitt. (^odrunfffn, ohne Ihn fjäbe es nicht den bildgewordenen Mythus di'> großen, sich ganz amojilernden, vur keiner Gefahr zurürksc hrt ckenden, unerbittlich seinen Auftrag und Weq ver-f()l(|'.ni(len .\rztos. Die Li-istiinij Robert Kochs liegt nun klar und fjr iniiner sichtbar gepräqt vor aller Auqeii Was hfit n yetan? Nun. er h u als kleiner Amtsarzt In Wollstein (jetzt W.irthpqdu) den Sinn der vorbeugenden Hygiene erkannt, er hat d.e Weichsel requlieiung an entscheidender Stelle gefordert, sodaR das Einbruchstor für C holera und andere verhiierende Seuchen aus dem Oston geschlossen werden konnten Und dann hat er unter ganz ungünstigen Bedingungen \ind mit sehr prirn tiven ifiltsmittrln dort seine bakteriologischen Forschungen begonnen, er hat den Milzbranr'bayillius 1876 entdeckt, er hat in7R seine »Ätiolngi« der Wiindinfektionskrankheiten« veröffentlicht, in denen der schifksaP-schwere Scitz slar>d; Alle Infektionskrankheiten werfFen durch spezifische Erreger erzeugt, das ho'ßt also durch Erreger die gerade nur dtese eine Krankheit, Tuberkulose, (.)iphtherie, Tettr,j,.-, „nd all die anderen e'/etigen können, die aber da- Berlin konzertiert Unzerstörbarer Kulturwille der Reichshauptstadt Ungebrochen durch die anglo-aineri- den Ab^dstem« aus Wagners »Tann- kanischen Teirorangriffe wahrt Berlin auch weiterhin seinen Ruf als Muatk-sladt. Insbe<(ondere sind es in diesen Tagen Orcheeteikonzerte, di« dem Kulturwillen Ausdruck geben, sind e» neben den großen vor allem dl« kleinen symphoniechen Formen, die mit der Ouver-ture bereits hinübergreifen in di« Be-tirke der Oper, au« dei dann tchlleBIich Arle und Chorsatz in dai Konzertpro-graiflui übernommen werden, des mit den reichen SthÄfzen deutscher Musik Erbauung, Entspannung und «tllle Freud« zu verbreiten berufen lit. Die Wech»el-bezlehungen zwischen Konzert und Oper verdichten «ich auch noch dadurch, daß neben dem Berliner Philharmonischen und dem Städtischen Orchester «ich such die der drei Opernhäuser am planvoll durchgefflhrten Musikleben beteiligen. Den Reigen dieser Konzerte eröffnete da« Berliner Philharmonische Orchester unter Robert Heger im Europahau« mit einer Vortriqsfolge. die sich aus der anmutigen Heiterkeit der Mozartschen »Fl-garo*-Oiivertflre Aber die dramatische Romantik Webers zur beglückenden Symphonik der Brahmsschen zweiten Symphonie erhob. Irma Btllkes Hehler Sopran gab den solistlachen Einschlag. Wesensart und Aufgabenbereich der Orchester prägten Im wesentlichen die Programme der Veranstaltungen, dl« in erster Linie den Bombengeschädigten frei 7ug8nglich waren. So konzertiert« d.Ts Deutsche Opernhau« mit Orrhe«ter, Chor und Solisten unter Hans Schmltt-Issprsfedt Im Wintergarten und bot hier Ausschnitte aus den Werken des Spielplan«, Eine solche Vortransfolge, die mit hei oft eine so starke Ciftigkeif enthal- dem '»ninnig der Gäste« und dem »Lied häuser« begann, aus dem »Freischütz« die Ouvertüre, Kaspers wuchtige und Annchens anmutige Arie mit dem Jäqer-eher vereinigte, erfüllte die Forderungen nach künstlerischer Aubführung und ent spannendem Inhalt zum aufrichtigen Dank der Höver. überzeugend In seiner kflnatlerlsrhen Haltung war auch Karajans außeror-dentliche« Konzert mit der Staatskapelle ün Europahaul. Die frlBche zweite der Londoner Symphonien Haydns, das ein dringlich und Innig gestaltete Vorspiel und der Liebestod aus »Tristan und Isolde«, Bruchs g-moll-Konzert im tonschönen Vortrag eines Siegfried Borries erbauten die Hörerschaft und ließen sie begeistert danken. Zu einer stillen, anregenden Stunde kammermusikalischen Musizlerent hatte Hermann Hoppe in der Kameradschaft der deutschen Künstler eine aufmerksame Gemeinde um sich versammelt. Stilvoll spielte er ein Friedemann Bach-sches Orgelkonzert In eigener Bearbei-t»ing, der Sängerin Margarethe Rull war er ein aufmerksamer Begleiter und mit dem sicheren Können des Gelgers Paul Richartz vereinigte er mch zu einer temperamentvollen Darstellung der Strauß-srhen Et-dur-Sonate. Berlin konzertiert, und di« Berliner Bevölkerung Ist dankbar für die reichen Möglichkelten, die das Musikleben Ihm bietet, fflr die Programme, die Entspannung und Erholung bringen, ist stolz auf die Leistungen meiner Orchester, Dirigenten und Solisten, die Im Dienst der unbesiegbaren deutschen Kultur stehen. L. Band F r o n t - „ /. w i s c h e n t ä 11 e" Von K rii gst e it lit»'r Wiiiter I n/ PK Oft h..t d er Sold.it vine g?[izp Skala von F lüchen beint, fühlt ^ich von alltn (Juten Geisierii und aili i Welt verlassen und niaclil - ' h Oed liikcn darüber, ob lind »t v. ;;bl ■ u- d r (Jimzen Ge-schi'hle heil wieder ht r 'ii kuinnun wird. Ist er d.inn erst tininal heraus dann kriem die .'laclu' bei df.-n hi/äMiiniien im Kamerad rkif o:t ciiu- iK'iadf/n b itere .Nol*? .^^''n l^^bt hcrzbriFt il."»!-iiber, ^^■ie vi-rrückt (" tl /' ■ -il; und w-is i nicht .illos ijiht. nirl vor all -m wi 'I man wifdc»- i-iimial ( l 'rF-, lU hi-bt h- t. AI«; d e bi'di u jim^tn Kaiicr.idcn d-T Aufklariin=''.-K'M i-' tni« e I •■(trin- dern luMnali; bi'cbKljihl^cli ■■i U I i^--st;r;;en waren und ihn n vn.i ..Vitn hi-r auf die köpfe spii- ' I i 1 ■ 1 mit f'i'ucr und F.isen d;i (tiiii? «-s im Griin'r aul Rie-jien und 1' (.'H'vcdcr v r »'der ihr. 1 r«l hinteibf-r, mit 7*' !'■ •'■■tti u d riui i-lichem Ab-stand b-tra tdel b« i tut cni'-liscbr>n ZiJ/ari'tt?' i r/'i'dt tind ;ds i h rlj«; Sache in df-r i'anzi n ASt. henim- jJt'spro'jhen hatte irh'-lt d.' SiTnkcben nl '.'rl ch ein -obr drid! (•<■- ii "Fn'ii l'ic Korr»~:'n'< b'ttf -»n " tri- rkim d t»'il dfn F? (i|ü 'liTP |im[<'p '0 T.io-M ncns(M'T''n, ii' (■'"'•in rf^ varr von licrab(*er -■:=n"n !■ -iIop'' ;i 'i n, unt'T Vj-rvcsun-lp^ ruch / v<'-f:l" m brenn, n 'i n Ti ilmiii r'-.'M'fpp vnn ^ ir.'ipatwerF; '-- f; ii(T ". ih'' •mp''n V '\ / VI' pi-n it'"i r^i: chf*i'"Hnr''*r b'-d>iNi t \ii| t-'p-ni I':|l f)n III :• "i r* d«' ' rV-n H ni- r viha'(" n ^ ei"'!'!' 'v i'l.i ' Irr und wir fpn ihre M indi^r''p'itrii auf d e Stridii-und ver"'(3i "n 'c dt" Komnanic im Wi'it'/ren V"rdr'm!cn ~ii'/iiFi:ilt''n Da iprantjf'n zwei bi-hrrzti' iiiiiii' Soldaten über Trümiiier, rannten über Hinterhöfe, durch die rückwärtige Tür de« umstrittenen Hause», stiefellen die Treppen hoch, -ichuan^rn sich durch ein Fenster hinaus auf das flache Dach und warfen ihrerseits ^en flnj^ländern auf dem Balkon einen rcichen .Segen auf die Häupter, doli die flachen Stahlhelme wackelten und d.e Fmjländcr .sch'in Hand.-, up machten, Lind die beiden auf dem Dach winkten den Kameraden und stieilen ein p-' irnial die Arme nach oben — marsch, marsch! hieß das. Freilich, so einen Auf-tif{t Ulf das Dach e'nes Hause«:, in dem dch d» «■ Gejiner fcslgcb'ssi'n hat. macht ir in nicht, aK wollte man da oben WiH-scl' ui liiin'iLn, iondern f'a gehört schon "^(hneid da/.u. Nur hinterher, da lacht rn »n olien herzhaft und au'atrpcnd, weil alles so j^ut geftapfHen ist. über die Ver-rü' ktheil der SKtialion. Im . leichen Kampfraum hatten die Eng-Fnidf-r ciniijp P oniere geschnappt. Die Eni'länder zwangen zwei «on ihnen, mit übri'Vns nicht sehr freundlichen Proliun-n. ein pair ^cter vor dem englischen Mi'erhauFen her 7ii m-irschiervn. sei es als K lüjtf H ini>, sei PS aus snnstwolchen Gründl n. c'io d'-n bfiden Pioniei-en n eilt tfanz ■: inlfm hti'tfn r)ie Fni^.lHnder hätten es gern i'i h.tbl, d.i'l die beidm P nniere sich rniVlubs! leise und unnuffäll g bi--norr:m!-ii hätti-n I^arun la'j ;-ber nun den 1 . ul'jn Opiilx lifn gar nicht.*. Und vaFi-rerxl die Fngläiider sich auf Gummisohlen iibrr d k' henlittt* A'.phcitstranp scbl -(tien s|:>oFtpn die F)etit«chen mit ihren ! :)»! H'l i^eFfln niin l.uit und vernrhm-li'.l' c'-l er und waren lircr m litöriscben F>'ii;Fiinrt daiikl-= r, die darauf hielt, dafi auf d'"r ""'nbl«' .luch n^oht ein einzijjer N iiiel f.''dt Si-r unterhiel'en sich s(hr laut, blinkti'n t'vt rler T;«'it I : nl.itnpe, ita-ben auf kluge ['ragen dumme Antworten. Und doch war ihnen gar nicht nach Lachen zumute; denn sie waren immerhin in englischer Gefani^enschaft, und ciarauf hätten sie gern verzichtet. Da stieFlvn sie auf zwei Wagen Es waren Achtrad-Späh-wa}*en. Das uäreu, so antworteten sie auf die Frage der Engländer, zw.'i Eselwagen der ItaPcner, zwei solcher Karren, wie sie hier oben im Cu'hirge hcumkutschier-ten. Und sie marschierlen, die Engländer wie ein Rattenschwanz hinter sich herziehend. auf die Spfthwagcn zu Dann ein kurzer Sprung, ZuruFe, Feuer aus den Rohren der Snühwa^'en. Antwort aus den Maschinenpistolen der Fngländcr Die Sfiähwu'vn kehrten mit (k-fangenen zurück. Als cintr der Pioniere kurze Zeit später seinem Kommandeur Meldung machen mnllte, schüttelte er den Kopf, lachte und meinte: "So etwas Verrücktes habe ich doch noch nicht erlpbtl Noch ein Husarrnstückleinl SpSht'-upp gegen die F!ni|lünder Ein Unteroffizier und rtrei Ober^efreite, Nähe Salerno. Das Gelände ift s(.!dccht: Gctrüpp und Gebüsch, 7urn Ti'l ahrr auch ebenso über-sichtlchc V-'e'nberj'e. in denen einem zwar die 'I rauben in den Mund wichsen, aber ar'b ehr »irversebeps der GeSlner t'p(!eneber<-t' heil Tann. Eigentlich wollten die vier ja niii mit ein pair Feuer-tollen aii> dem Maichin?n'