Wcki «»»»MW P»»I« VI» ßI» .SG70h O««lO «ck»»»0». ßl». »0M^: ,)»ete«W »1. 4» I» »»0G«K0, «Mi« >t. I7. MtetlPWw i»i I»?. »s »«nm»s. 6««» Z7. ««„ 19« ». KkoniWMGiiI» Kl«»»««« »» ^»ssldok: .Z»tiö«v» »1.4 24 0in. 6ufek k'o,« mon»t^ RS 0t». kü? esler»ng «ls »«wset «f die franzssisch« Denkschrift w tzst AtOße dir »trtl^ftllche« Zusammen« «deit der DO«a>ßaate« »«rde gester« atentzs «« O«al ö vrsatz Uerreicht. I» MeßiernnGKkreise« ist »an Wer bies» «nt, » «ehr alt Mini. DerprAsi^t Tardie« nach »sr «inlsen Ta» M» die Verslcherunß ahßegebeu hat, da» England de« srantsfischen Plan dUligt. Der Sr«chsItzlich» VOtschilaß, »onach z«rtt die DOnanläNder u»terel»ander »erHandel« and nachher die vier Haaptmächt« l» die Vespre. chnngen eintreten falle«, »!rd van der engli sche« Aeßieru«g glatt als «npraMsch be. zeichaet. E«sla«d stellt fich, »ie das Tardie« «chefteheade ch » de P a r > s" aus-drScklich erklärt, aus die Seite Deutschlands ««d Italiens. Man vermutet, daß England anch ans »irtschastl'che« Gebiet eher den «Rstchte« zuneigt, die in de« «««»orten Da«tschla«ds »nd Ataliea» ausgesprochen »erd^ als der sranztifi'chen Einstellung. Der dißlmnati'che Mitarbeiter des Blattes defßrchtet soßar ei« v»llstä«diges «dschwen-ke« Landans nach der deutsch-italienischen ^t«. Gchr «nangeneh» »irtz die Unterzeich» «««G des iisterrei^sch-italienilchs« Handels-adla»«>e»s i« P«is e«ps««den. „Echo de Paris" bezeichnet es als eine der intimsten Bereinbariinge«, die seit Kriegsende zwischen zwei europäischen Staaten abgeschlossen war« den find. ^Figaro" rät Tardieu sogar, da« Donanprojekt sollen M lassen. Die Mehrheit der Hauptmächte trete gegen ^n franzüsi-schen Plan auf. Sowohl in Wien, als auch in Budapest werde trojz aller gegenteiligen Behanptunqen Lbstruktion gegen den sran« zösischen Plan betrieben. Die lintssteli''nden Parteien in Frankreich vertrete« den Stand Punkt, daß e» schließlich bester wäre, den A«schl«ß an Deutschland zu gestatten. Der M a t i n" allein steigt sich noch übet de« Stand der Dinge befriedigt, weil Dar. die«s Pla« von den gra^n L^nnern de» Veltfinanze« als einzig wirkendes Mittet betrachtet »erbe. Um ble Dlermächtekonferenz Zynst Entkkvue Talditu-Macdonajd in London, dann Kon- snenz in Genf VaI« », » Wrz. Nach varliegeade« vleld««ge« hat der englische Pre«ierMl«ifter viaedonald de« W««sch «ach ei«er Z«fa»«ienfunft mit de» franziPsche« Ministerpräpdente» Zar. die« ansßesprache«, die «ar der Vier-mllch^ekanserenz, an der England, Frankreich Dentschland ««d Italie« tellnebmen sale«, ftattMsinbe« hätte. Vei der 3«sam-«»«e««ft Tard^en-Maedonald falle« die Möglichkeit einer englisch-franMschen gn> sa«mena>^t sa«ie die Frage des »irt-schastliche« g«'a»nne«schl«fses der Donau-staaten und alle fa«ftigen aktuelle« Prodleme erörtert werde«. Mir diese Z«sa«»>e«k««st, die in Landa« stattsinden sall, ist der rer»i« der ersten Aprilwoche in Uussicht ße«a«nnen, während die Bier»Schtekonsere«t i« «ens nach der Mederans«ahme der Verhandlungen über die Abrllst»ngskonsere«z abgehakte« werde« soll. Au den Londaner Besprechungen wlir-de« a«ch der sranzöfifche Finanzminister Flandin «nd der englislhe Außenminister Ar Simon znqezeqen werden. Ministerpräsident Tard'en empsinfi gestern den italienischen Botschafter in Paris Grasen Manzen! und lnsormierte ihn über die laukenden Fragen sowie über das Ergebnis der englisi^sranzösifchm Besprechungen. Sprachprobleme auf Malta Engtisch'italienische Polemik — Favoristerung des Malteser TialtlteS L o n d o n, 2«. Mä rz. Zwischen der ensi!islL>eii unö der ilalicni» schen Presse ist in der ^ra^e des Zjol!>schul« unterrichles auf Malta eine iuteressanle Po-lenrik entstantien, d e ilnmer schÄrsere Aor« men anniinmt. Aijsgerollt wurde die Fraze durch die un'änstst a'bgexzctene des KvlonialministerS Sir C u n l i f f e im Unterhause daß auf der Jn.?«l Malta die italienische Svrache in den Volksschulen ab-stsschafft und durch die einheimische Malteser Sprache ersetzt w.rd. wöhrend die italieni' sc^ Sprache in den Milke!schulen noch weiterhin als Le^rgestenstoird behalten nnd unter gewissen V^inqun<^n auch bei Gerichten in Kraft bleiben soll. Die ital.eni>sche Presse beaniwortet diese Erklärung mit dem Hinweis darauf, das^ Malta sprachlich und kulturhistorisch zu Italien flechöre und daß der Alba» der italienisch.'« als Unterr.chlösprache a'tf der (>nscl eine tief einschneiöcnde '^^einlrachti--cfllnq der VrllN'drechte der Be'.üllrerung be-deulc. Die ^^avorisierunq !^cS Malteser Dialektes sei nichts anderes als eine Berdrän-Mnq der italienischen Sprache aus der Schlile und überkmupt' mls dem öffentlichen Leben. Italien müsse sich für seine im Auslände lelKnden Min^rheiten einsehen un>d Großbritanilien als Knlturstaat auf die den Minoritäten in der ganM Wolt MstPhendi'n Rechte aufmerksam machen, die d^rch die neueste ?^eror^niing der Londoner Reqie« rung k^schmiilert würden. der inneren Hilflosigkeit. Die großen Nationen des Westens erklären stch «ohl bereit, die erforderliche Hilfe zu brinqen, ab?r ein spekulatives Zaudern, tiessen Ursachen n'cht nur pMislher, sondern in erster Linie auch kapitalistisl^r Gier entspringt, hindert sie daran, das Entscheidende, auch unser Tchick^ sal Bestimmende, in Anariff zu nehmen. Und so wollen wir denn in diesm Oster-tagen hoffen, daß die Bemühungen, die der Nuge und energische Miniftervr/isident von Frankreich in der Richtunq einer WirtsFiaft» licken Neuordnuna tn den mittel- nn?» M, osteuropäischen Staaten verwendet, in nächster Zeit einige Früchie bringen. Wir l^aben uns in std ein aus enr^iegcnqosetzter Richtungen komniend^r Pevson<'nzlic?. Die Ursache des Zuc^eunMckes ist auf falsche Weichenstellung zurückzuführen. Be!«de Züge entgleisten, w-Äei mehrere Wachen umstürzten. Nach bishcri^n Melbunflen wurden M Personen inohr oder iveniger oerletzt. Eine grobartige Erfindung. P a r i S. 26. Mrz. Der französische Flieger SauvanS, der das absturzsichere Flugzeug erfunden l^tde. machte gi^stern trotz des Verbotes der Behörde im tseheimen einen Versuch mit seinem Apparat. Der Flieger ließ sich im Rumpf des Flugzeuges in einen SM Meter tiefen Abc,rund sc^eudern. Ter Apparat wurde hiebe: fast völlig zertrümmert, der Flieger erlitt jedoch wie durch ein Wunder nicht die l^erinqste Verletzung. Damit ist die Braiiäibarkeit l^r SauvanS'schen Erfindung bewiesen. enberiwt Vcpen de? L^stc???ie?!'.'ie bleiben die b.s 2^. d aekts»l.i^«» «SA «iMklMIIch! Smopa muß fewe Schulde« de»adl»n ^ DK Varfter dwlomMche« Belvn-chunam ^ smakmiaen de» BotschlMees S««»»« «der die NevmaUimOftaiie Paris. 25. März, wr Witzen ««et»a«ischen Votftwft s«ch ei» Vantett welches de» amerikimische Botschafter « d « e z» Stzr« des a»S Verli« eingettafftne« Botschafters G a ck T t t mch der Gelade«ei« Mitglieder der sramMschen «eßier»«G gab. «» Vau-»ett nähme« sranMfcherseitS Mnisterprilsi. de«t r « r d i e « und Si«an,minister Alandi « teil, «cherde« erjchie« mich der dentfche Botschafter von H s es ch. Taft dieses Bankett z« eine« wichtigen M«w«ngS anstansch der versammelte« Staatsmänner sührtt, wird nicht einmal von der ossizielle« Pref^ de«»entiert. Da das Hoover.Morat0' rium am 3«. Juni ablilnft, die deutsch» Reichsrrgiernng aber bekanntlich durch ihren SÄnzler ^.Brüning erkläre» lietz, daß Deutschland k^ine Reparationen mehr bezahlen werde, sollte vereinbarungSgemäk im Juni w Lausanne die Souserenj de» Mächte ftattsinden. In politischen «reisen wird das eingangs erwähnte Bankett als er« Der Versuch hi«ßes^>t iu de» Richtung zu» Aussindung eim» RomPromis^ormel, die so-»oA Deutschland als Much Araukreich jusrie de« ftele« «»itrbe. Bei diese» «elegenheit so> auch »o« eine» grOtze» « « l e i h e die Rede gewefe« sein, ^Deutschland uou seiteu «nglanbs, Akautreichs u«d de» Vereinigten Ltuate« erhalten jolte. Die Aunahme, das^ Deutschland eine Anleihe erhält, destätißte auch de» a«>erika«ische Vot^ter Gackett i« eine» T«ter»ie» ge. ge«iiber einem Mitardeite» des „Temps". Der Pariser amerikanische Bstsi^ster Sbge ist soedeu aus Washington zuriiSgekehrt und ist es sehr begreislich datz sich das Interesse der sranMscheu St^SmAuuer sowie des deutschen Bot^sters de» ueuefteu Stellungnahme der amerikanischm Regiernng zur «eparationSsrage zuumubt». Die Haltung der europäischen Staaten iu de» Reparatious s»age ist uach mie uor uuuerDndert. Tie »»-klären — obschon «och nicht ofsiziel — daß eine Streichung oder Her^etzuug der Re. Puratioueu »«benkbar se^ meu» dlo V»»-einigte» Staute» auch ihre Ki.r leben h^ute in einer interessanten gcit. einer Zeit, ldie jchr nnd 'e'ir zofährlich ist. Die W e! t k r i s e zeigt sich mit allen^ihren MlsMrkilnss.ni, und niemand tst in Lage, gla>Uib>ha.ft z» sagen, wie ßlrn>ge,sie iwch -andauern wird. Wohl finden lich höuite.schon Propheten, die erklären, die K^rse habe ihren Höi^nnkt schon Übertritten, sie nähere sich bereits ihrem Ende AU. In einer solchen Weise hat sich erst vor ^r^m Präsident Hoover geäußert. Es Mrs HAt, wenn sich dessen Worte bewahrheiten würiden; die Krise ist aus Alnerika gekoin-men, von dort müj;te des^lb auch die Rettung kommen. Man spricht von der K r e v i t i n f l a-t i o n, die Mr Geldinslation führen nluß. Betrachten wir einmal die Verhältnisse in England. Dort hat man die Verringerung, der Ausfuhr mit Besorgnis beobachtete. seit !V24 bestand dort die Bolldectung der Goldwäihruny. Als sich die Verihältilijse ungünstig gestalteten, geis^h einfach daS Nati'lvliWe. Man echichte den Umlauf von 260 mlf S75 Nkillionen Pfund ^ ohne Deckimg, einstweilen nur fiir drei Monats, Mid dann wurde diese V!astnahme fÄr weitere drei Vl'onate verlängert. Nach dieser Mafxnahme haben vierzehn europäische und amerikanische Staaten die Goldbasis verlassen. Taraus ist es zn Morail^'lrien gekoulinen, znr -zierre der ^visenausfuhr und zuin Verbot dcs Teviiensiandels übevhnu^plf. Wie steht niln dio in C'nlillind? Dl^ Bank von (sniiland hnt deil Tiskiintint^ o«s ermüizigt. Gleichzeitv wurden alle Verbote in Bezug aus bie Devisenaussuhr und den Devisenhandel zurückgezogen. Das frenide ziapital, das zeitlveise aus England geflüchtet war, kehrte zurück unb ebenso kant das (^^ld englischer StaatÄbiirger, das lange Zeit in das Ausland in Sicherheit gebracht! letzten Jchrzehntes -war, wieder nach Englanid. DaS englische Beispiel zeigt, welch grunblegenber Unterschied Mischen den Bessriffen Inflation und Inflation liegt. Freilich mutz man l^rück-stchtigen, das; EnglÄn>s»er ein Merrsch von rulliger Uelvrlegun^Skrast ist, der ein außerordentliches Vertrauen zu seiner Krom und eine ilnerschiitterlich« Disziplin besitzt. Die heutige Krise können wir nicht allein lAlfen. Unsere Aufgabe ist es aber, all^'S zu unternehmen, damit sich die Lage bei nnS nicht chaotiifch gestaltet. Heute hat man w Suropa allgemew eiftg^chen, baß gemeinsame Schritte notwei^ig sind, und man ar« beitet an der DurchMrnng beS Gedankens einer wirtschaftlichen Donau entente. Leider ist diese rein «Wlschafttiche Angele heit sofort in eim poM^ Fwge ver'van^ belt worden, weil man der G-liaihr nicht entgehen tonnte, die all« gegebenen Tat. fachen sofort t>om Standpiumkt internationa. ler Politik betrachtet. Vi» si»b be» «ros,. Mächte» seh» bu«Ibu» bus«», bus^ sie uus gute «ochhläge eeteile», ubse wir misse» dagegen protestieren, baf^ sie sich i» alle »nsere «n. gelegenheite» mische» u»d Me»toren in Fra. ge» sei« wollen, i» welche» sie ganz andere Interessen verttete« als wir. Heute ist es sehr schiver, ein reales Bud. get aufzustellen. Unser lailfeudes Budget ist so real als möglich, man dars aber nicht die Möglichkeit eines Defizits ilbersesien, in einer Zeit, in der D e u t s ch l a n d m der ersten Hälfte seines Blid'getsahreS ein Defizit von 2 Milliarden aufux'ist, in der E n g l a n d ein Defizit von 97 Millionen Pfund «besitzt und Frankreich trotz der größten Mühe zur Aufvechterhaltung des Gleichgewichtes noch immer 7 bis !l) Milliarden Franken latenten Defizit aufiveist. Das Ausland ist Äber unsere Ver'iällnisse sehr gut informiert und kennt gei,au jede Sivgung auf ultserem wirtschaftlichen und Geldmärkten. Es wird sich auch über unser Blldget jenes Bild machen, dos den Tat. sachen entspricht, unaibhängig davon, wie wir uns im Jnilande Pi diesem Pwblem stellen. Sehr erfreulich ist es, daß das Ministerium fNr Heenvesen und Marine eine Blldget-ki'lrzung von 17^ vorgeiroinmen hat. Daniit ist ein Beiveis für ilnsere Friedfertigkeit gegeben. Vir brauchen unser Militär nicht sür imperialistische Amecke, sonberit wolle« nn» in Friede« und der «onsolidieruug unsere» VirtschastSverhältnisse lebe«. Oeftemich und Äugoflawlm Bon Hermann Ploennies, » rrelchische« «»laiidte« o« «WUllch j«,ch«»>schm H»ft. B e o g r a d, im März. In diesem Jahre will sich — so scheint es — oer Frühling nicht einstellen. Jmuler wieder kehrt der Winter siegreich zurück so Mlnntt auch.der Winter unseres Misjvergni'l-gens, um nlit Shakespeare zu roden, lieuer kein Emde. Stets von neuein hört inan von WirtschaftKrisen in der Welt und in einzelnen Staaten. Dennoch ist jeder Äberzelii^t, daß es endlich einlnal FrühjaHr »vetden »nutz, und ebeiiso kann man überzeuigt sein, daß die Welt^virtschaftskrise nicht ewig ivähren wird. Allerdings wird sie nicht von selbst enden, wie der Frühling ohlie unlser Zutiln koillmt. Die Tollne, lvelche die Not,zeit endet, l)eißt verständnisvolles, freundschaftliches und hilfsbereites Zusammenarbeiten der Völker. Dazu kann ein jeder imthelfen. Die Regierungen JugoislowienS und Oesterreichs können fiür sich in Anspruch neh-inen, das^ sie diesen Weg freundnachbarlicher Zllsanlnlenarbeit seit jeher beschritten haben. Zahlreiche Fragen sind im Lainke de? günstig gelöst worden, Svar Areugere ledler Weg und die vorzüglichen Beziehungen, d-ie zn>i-schen beiden Staaten bostöhen, Ärgen dafi'ir,' daß auch in Hiilkunft der Geist der Freundschaft alle Schwierigkeiten, die etwa auftau» chett könnten, rasch beseitilgen wird. D«rkel>rank>5erren jedesmal zu bestciti» gen, u. zw ebenfalls auf monopolisierten, in js!d?m Tabalnerschleift erb^lllichen Druck' sorten Die tereits bestehenden Mielverh'l'lt. niss^' sind bis spätestens !. J>uli vectraglich festnlseqen. Mietverträge find, wenn eS fkch KM e ne Iahresm'ete bis zu 54sX> Dinar handelt, tal^irei. wiibrend für kjöhere Mieten eine Tare z« entlichten ist, u. zw bei einem Mictnns l>is zu ZttW Dincir iabrl'ch !V, b's j^u ttlXX) Dinar 20, bis zu D'nar bis zu ZN.OM Dinar bis HU ZO lXX» Dinar l. bis zil Dinar Dinar : nd bei b^7'ersn Mieten für !e llX) Tiimr t>er '^a'^res'm'ete. Die Quittungen über den Empfang des Mietzinses finid bei Vetva^en bis zu llX) Dinar mit S, biS zu ?lXX) Dinar mit bis zu W00 Dinar mit lv Dinar und bei höheren summen für je 1VV Dinar init 35 Para zu taxieren. Die Bestimmungen des bisherigen Tax-cpsetzes, wonach gewisse humanitäre Initi-dutioncn tei Veranstaltung von Unterhaltungen von der Entrichtung der vorgeschrie-benen Da^en befreit werden. ,verden mit l. April austerÄraft flesetzt. Von diesem Dag- an sind für Eintrittskarten lie-sonticre, bei den zustandigen SteuelTver^oal» tilnqen erhältliche?^ormulare zu ver venden. wst'ici die Taren iin vorhinein zu erleqen find. D!e Geldinstitute haben sich der monapo. li-sierten Ouitdiin^ssormulare zu bedienen, die i D.nar kosten und in Tabatverschleißen er-^^iltlich sind. »^iir Motorräder mit oder ohne Beiwax^en ist nach t>em Gewicht der N^a'chi. ne eine Tare zu entrichten. Die Rkider fln-d Merks s^stset^un^? des Gerichtes unid Vemej« s'mg der Tare t s l. Mai der zuftändi^vn Verivaltun^^^^el'^r'de anzumelden. M>i'chi-nen. die nach dem 1. Avril an-vlck^a^t werten, sii^d binnen 10 Tagen anzumelden. Soetde Svtuna auch In Rom MM!« WH!' Di^' Stadt Rt>m hat an dem Standbild Goethes an seinem hundertsten Todestage im Garten der Villa Borghese einen Kranz Mederlegen lassen. Gleichzeitig weilte auch Dei deutsche Botschafter in Rom, von Schu bert, am Goethedenkmal, um einen von der deutschen Kolonie in Rom flchifteten Kranz niederzuli^gen. Unsere Aufnahme zeigt die bei den Delegationen vor dem Goethedenkmal, Zweiter von links der deutsch? Botschafter von Schubert, rechts nebcn ihm der Gouverneur von Rom. Kornkammkm odkr Köilgs grSber Das Geheimnis der ügyptii ! en Pyramiden Bon Max K l i n g e m i t h. Äein Menschenwer? konnte die iZ'hantasie öer Nachkommen in solchem Ausmasje bewegen und beflügeln, wie die großen, beinahe fünf Jahrtausende alten ägyptischen Pyramiden von GlL?h. ?!achdcm der Wüstensand das eiilmal mächtige und gl-^rr»:»-äze ägyptische Reich für immer verdeckte, blieben durch viele Jahrhunderte als ein^/gcs WahrzeiÄM vergangener Herrlichkeit nur noch die Pyramiden sichtbar. Laufs der Zeit waren bei der ?iachlvclt die phantastischen Behauptungen über den eigentlichen «inn der Pyramidenbauten verbreitet. Mittelalterliche Theologen neigten zu der Annahme. das; diese monumenta en Bu iwerke nichts and.res waren, als riesige lä^rnkom-Nlcui, in denen Getl'cidevorräte siir die „sieben mageren Jahre" aufgestapelt worden waren. ? ycho de Brache, einer der ,glänzendsten Forscher des Itt. Jahrhuno^'vts, ^^laubte dngegen, das; die Pliramid-^'n vor der Ausbr.'itung des k'es von den Pharaonen errick'tet 'r'n?''0sn. Die Nosenkreuzer und Mystik^'r des 18 i^ahr- Hunderts waren der Ansicht, da^ die Pt)ra' mtden im alten Acgyp:en als Stätten e'.nes geheimni'^'.'otlen Äultus dienten. Erst jp-ite-' konnte die wahre Bestimmung der P'^rami-den durch za'l-lreicl)e wissenschaftliche fchunsi?n b wiesen werden. ES waren Grab stätten der Pharaonen. Die Zahl der Pyramiden, die durch Jahrtausende bis in unsere Tage erhalten w.'rden tonnten, erreicht siebzig. Die gewoltigften unter diesen Grabmonumenten de» altägyp, tischen Königreiches find die drei Pyranliden von Gizeh. die nach ihren kSnigli<^n Bauherren Cheop, Chephren und Menkera benannt wurden. Eie st>ammen aus der Periode der vierten Dynastie und sind in d.'r Zwischenzeit von 2930 bis 2750 vor der christli-^n Aera erbaut worden. Der altgri<'chis.^e Historiker .^rodot besuchte die Pyraniiden-gegend im Jahre 400 v. Eh. Die größte und älteste, die Cheops-Pyramide, umfaßt eine Sie hat am ^ub etwa !^0 Meter Umfang und ist i46,5 Me-ter hoch. ft-imten mit ^echt ow unerrcichbarcn M-th»^en alt-ägyptischer Baukunst, die in der Errichtiina der Pyr^i^n ihren krassesten Ausdruck fanden. Bis jetzt bleibt es unbegreiflich, n-ie. die ägyptischen Architekten, ohne über Dampftraft oder elektrische Kräne ,u ver-fugen, die gewaltigen Steinblöite befördern tonnten, d^ sie für den Pyramidenbau de. Staunen stellte man nämlich fest daß manche dieser Steinblöcke ein «Ae. wicht von lnindestens 100 Tonnen haben der Chephren. Pyramide befinden sich einige Ries-Nfua-'"''b annähernder Schätzung etwa kinen Jnhzlt von l70 Kubikmetern haben. Eine zeitlang war unter den europäischen Mathematikern und Astronomen die Mei. nung verbreitet, daß im Pyramidenbau d»e mathematischen Kenntnisse der alten Aegyp. ter einen eklatanten Ausdruck gefunden t'ät. ten. Diese Ansicht wurde zuerst von »»«»m französischen Philosophen Diderot vertreten ilnd hat heute noch viele Anhänger. Sie wurde von dem englischen Astronomen Smyth in den «Oer Jahren des 19. Jahrhunderts bis zu einem gewissen Grade Se-kräftigt. Durch geitaue Messungen stellte cr nämlich fest, daß die Maßeinheit, der sich die ägyptischen Bauherren bei der Errich. tung der Cheopspyramide bedienten, dein Zehnmillionstel des Abstandes vom Mittelpunkt der Erdkugel bis zum Nordpol entsprach. Jede der vier Seiten der Pyr^nnide hatte eine Länge von 36ö,2 solcher Maß^'^n-Helten. Tiefe Zahl deckt sich genau mit der der Jahrestage. Wenn man ferner den Umkreis der Ebeopspyramide durch ihre doppelte Höhe dividiert, erhält man t»ie .Ml 3.! 4, d. h. das konstante Verhältnis zwisi^en dem Umkreis eines Kreises und seinem Durchmesser. Ter Abstand der Sonne von der Erdkugel gleicht 148,2 Millionen Kilo-Metern. G:nau den einmillionsten Teil davon bildet die Höhe der Cheopspyramide. Diese mathematisch begründeten Zahlen legen davon Zeugnis ab, daß die Pyrami^en-erbauer. von der Bestimmung der Pyramiden ganz abgesehen, die Dimensionen der Erd?. is)rcn Kreislauf um die Sonne und ih^ ren Alstand von der Sonne genau kannten. Die Ehre, als erster Europäer in das Innere der Eheopspyrclmide eingedrun^ zu sein, gcbilhrt dem italienischen For^ch'lngs-reisenden ttapitän C a v i g l i a. 5ie ge walticle Steinmasse der Pyramide beherbergt nur wenige Räumlichkeiten, die übrigens sehr klein sind Ein langer schmaler Trep-penstcg führt zunächst in die „große Galerie", von wo aus ein Gang zur sogenannten Grabklimmer des Königs abzweigt, n^ährend ein anderer Gang in die Grcibka^nM'r dtt Königin mündet. Ueber der ersten Kani'.ner liegen fünf kleine Gewölbe dicht übereinan^ der, dcis oberste mit einem fpiften Dtich. In der Grabkammer des Königs fand lncin einen einfaclien, glatt poliert.'n Granitsar.? chne Jnschrifken oder Bilder. Ueberhaupt konnten in der Cheopspyramide nirgends Hieroc^lnyhen entdeckt werden. In dem ftei-nernen Sarkophag lagen Knech-en, die »ich zur allgemeinen Verwunderung als Tielge- Z>ee oeS?'» Tuebo» Tynamv Europas wurde ln dem neuen englischen ?!?ie-^senkr.iftw.'rk '^citl^rs^'a c^ufg.'sti'llt. ^le Dimensionen dieses Giganten, der 80!)lim Kilowatt liefert, kann man IN'? der dcs Monienrs. dev ilii ! V.lncvn des arbeitet, uen. / c!s cliscius tisurs beine erwiesen. Dieser Fund gab Anlaß zi der Vermutung, daß in den Pyramiden di Knochen von Opfertieren von ägyptische? Priestern beigesetzt wurden. Ein anderer Umstand fchien gleichfalls ge eignet zu sein, die Vorstellung von den Py ramiden als Grabstätten der Pharaone» von neuem zu erschüttern. Es stellte nck näm> lich heraus, daß im Innern der grossen Pli, ramiden ein ausgezeichnetes Ventilations« system angelegt war. Durch kleine Kanäli konnte frische Luft bis in die inneren Räu« me dringen. Dieser Umstand, sowohl wie di« Tatsache, daß keine Mumien in den grone? Pyramiden gefunden werden konnten, wur« den von zahlreichen Gelehrten als Bsiveis dafür aufgefaßt, daß die Pyramiden nickt für Tote, sondern für Leidende errickitet worden waren. Erst später konnte diese falsch» Ansicht widerlegt werden. Die lapanifche Flotte Aller Augen sind gegenwärtig nach vom Osten gerichtet, ttein Mensch weiß, ob die Ereignisse in China niä)t der Auftakt zu einer neuen Epoche der Weltgeschichte sind. Japan kümmert sich in keiner '^cise um die Vorhaltun-gen des Bi5lkerbundes. Gestützt auf sein gutes, modern ausgerüstetes, wohl-diszipliniertes Heer tut es das, was es für richtig hält. Auch dies kann kommen, und dann wird es sich erweisen, dav auch si» durchaus auf der Hölie sind. Japan rerfügt über H e i m a t f l o t« t e n, Chinafwtten und Äüstenschutz-Ärbän-de und -Fahrzeuge. Die Erstgenannten bestehen aus zwei Flotten. Zur ersten H^-imat-jlotte gehört das l. Geschwader mit 2 Linienschiffen und 2 Schlachtkreuzern, das 3 Geschwader mit 3 Kreuzern, das 1. Torpo dogeschwader mit 3 Zerstörerflotitlen zu je 4 Zerstörern und das l. U-Bootges6)wader zu 3 Flotillen mit je 4 Booten. Tie zweite Heimatflotte bilden das l. Geschwader mit 4 Kreuzern, das Flugzeugtrciger-Gesckiwader mit 2 Trägern und 1 Zerstörerflotille, daS AuSbildungsg'schwader mit 2 Kreuzern als Schulschiffe, das 2. Torpedogeschwader mit 4 Zerstörerflorillen und das 2. U-BootgS' sc','wader mit 2 Flotillen. Bon den Chinaflotten besteht die erste Au^landsflotte (südchinesische Kü' ste und Jangtse-Fluli) aus 5 Kreuzern, 2 Zerstörerflotillen und 12 Flnßkanonenboo' ten, die zweite Anc'iandsflotte (nordchinesi» sche Küste) aus 2 ttreuzern und 2 Zerstörer« flotillen. Bei den ssüstenschutzverbän« den sind Stärke mld Stationierung per-'chieden. In Jokosuka liegen 2 Linienschiffe, 1 Lchlaclitkreuzer, 5 Zerftörerflotillen, S U-Bootslotillen, I Minensuchflotille, l Flugzeugträger, verschiedene Sonderfahrzeuge u. ki Transportschiffe; in Kore dagegen 1 Linienschiff, I Schlachtlreuz'.'r. 3 Kr.'uzer, 4 Zerstörerflotillen, 5 U-Bootflotillen, l Mi-nenülchslotille, 9 Trinsportschifse lisw.^ in Zasebo l Linienschiff. 0 ^ireuzer, 4 Zersti)-rerllotislcn, 7 U Bootf!'tillen, 2 Tran'Port' ichiskei in '?''-'si:ru 2 , I ^ olille; iii " .Innk.n. L^'uiiiato je l .'»e'.'!törerii^'..lle .»ar«o«r DMiV »- SAMWst, «ei« »V. Minz N« ImÄanz« n «rgibt das eine Lecmacht > von 323 Zchiffseinheiten. dabei S neue schtachtschlsle. « moderne lkeuzer, lv:.' Zerstörer und ?<> U-Ooote, alle muerer «onstrultion. Die Gesa«ttonnage beträgt 1.187.230 Tonnen. Auf den «chlachtschifscn d<^finden sich schwere Geschütze mit »a-liber 40.6 »nd 3^.^ cm. ferner lM mittlere und 39 leichte Geschütze. Die Kreuzer versii-ti^n nur über mittlere und leichte Artillerte. Im ganzen besttzen die japanischen Marine, streitkrüste 88 schwere, 478 mittlere, 73.^ leichte Geschütze, dazu !407 Torpedowaffeu Als Hilfstrel^zer kommen lS zur KricgSn't, rine «nd l9 zur Handelsmarine gehöriq.' Schiff« in Arage. )m Jahre 1!N4 betrug der Marinehaus-H2lt nur 83 2 Millionen Jen. lN22 23 war ^r gewaltig in die Höhe geschnellt und au! i73.8 Millionen gestiegen. Im nächsten Z.ihr ging er auf 27S.t zurück, und hat sich seit-ungefähr auf dieser .Höhe erhalten. Für l9:;i 32 betrug er 272 Millionen. Echlick-lich noch ein Blick auf die Personalstärke. Genaue Angaben sind nicht vorhanden, sie dürfte ciber etw^ ttNOl) Offiziere und 77.990 Unteroffiziere uild Mannschaften umsassen. De M»i,'ch lm Skaudona Von Dr. Stansils Witie»ie, Obmann des Senats rentllibs. Veograder Tienst der „»«ribsrer Wir «crben kennen die Bevölkerung des TrauballÄts hauptsächlich in ihren Positiven Eig'^nichaften. Immer wieder hab.^n wir '"»e zlö ehrliche, fleißige und produktive Men« schcn kennen gelernt. Auf zahlreichen Reisen ^lnd ttonfereuM, schon lange vor dpr l^run-dung Jugoslawiens hatten wir Gelegcl*ett, dle^'e QuaNtätt!» acht^ und schätzen zu lernen. Tie Menschen in Ihrer Gegend fallen durch ihren Intellekt und ihre Schulung aus und ergeben damit heute ein bedeutendeö Kulturmoment im Rahmen Jugoslc'wiens. da5 sich bei uns und im Auslande die ge» buhlende Achtung uird An^irkennung leicht erringen konnte. Ihre Menschen sind aber auch Phvsisch stark und gesund, und hiezu kommt noch i)ie ä'thctischl: Schönheit d^r einzelnen Individuen. die immer wieder Beachtung verlangt. Ich persönlich konnte mich im Traubanat nicht aushciltcn, ich kenne es aber von m.'hr-sach.^n Turchrcisen und bin immer wieder fasziniert von den schönen nnd romantischen Elndriicken, die ich bei dieser gewonnen habe. .Groß« Blonde tür S»nt.? In einem mondänen Skandalprozeß in Paris erschien als Angeklagte die ehemalige russische Pvin^essin T e m i d o v. Die Prin-.zessin war in erster C'he mit dem Fürsten Trubeekoj verheiratet und hatte sich nach dessen Tode mit einem am rikanischen Fliegerofsizier vermählt. Auch ihr zwe.ter l^atte war schr schnell gestorben und so hatte sich die Prinzessin in Paris als angebliclK !»tilnsthündlerin niedergelassen. Ae war aber so unvorsichtig, eine allzu sorgfältige Buchführung zu flihren, die aufzeigte, dak ihre .qnnstgegenstände recht eigenartiger Natur waren. So las man: „Eine große Blonde für den K^?neral 5^., ein« vollschlarrke Brünette für den Botschafter A." Der Verteidiger der Prin.^ssin Plädierte auf mildernde Umstände mit dem .Hinweis, dab die Prinzessin sich jetzt in dritter Ehe mit einem Richter aus New Jer'ey zu vermählen gedenk. .,Na. für einen Kollegen musj man schon etwas tun", antwortete lackend der GcrichtSvoriihends und norurieilte die sonderbare Kunstliändle-rin ntn zu olXX) Fronten Geldstrafe. Slnkgw Marys Tres^. Auf Wunsch der englischen Königin ist im Kellergewölbe des Buckingham-Palastes ein Tresor eingebaut worden, in dem sie ihre tvostbarteiten und Juwelen aufbewahrt. Ter Tresor liegt etwa 12 Meter tief unter der tSrde und ist durch alle mögli<^n Sicher-yeitKvorrichtungen vor Einbruch geschlitzt. Der stählerne Kassenschrank wird mit einem goldenen Schlüssel geöffnet. Um an den Schrank heranzukommen, muß man erst verschiedene Hindernisse überwinden. Zuerst lommt eine schwere eiserne Tür. Die Mite Metalltür, die etwa 20 Tonnen wiegt, wird nur demjenigen geöffnet, der die Parole kennt. Tie Fachleute versichern, das; die beiden Türen des Gewölbes j^m Bohrversuch, sei es mit DyiKtmit oder mit «chweis;-»pi^raten, standhalten tonnen. Trotzdem »st . ^ eklevoii«» dankbaren Aufgabe unterzog, i» der Frankfurter Umgebung nach den ^sten Kastanien z» fahllden. Zo gut es um Goethes jtüche bestellt o del lkrem 8eliulim»ekienne>»t«i' vlese »W6 vlel «I>uerli»tter «nck dUIIsler »l» I^llr 5ck,vsr»e ua«er»a»ischi «chriftfteleew heiratet eineU Die amerilanische Verfasserin Margsry La timer heiratete einen Neger. DaS ist die größte Sensation in den amerikanischen literarischen reisen. Sie zählt zu den erfolg-reichsten weiblickien Schriftstellern Amerikas nnd ist ein« der wenigen Frauen in de,, USA., deren Name in dem dekannten Nachschlagebuch für Politik, Kunst und Wissen-sll^ft „Who'S who?" angegeben ist. Frau Latimer steht heute im 33. Lebensjahr. Ihre schriftstellerische Laufbahn begann sie ettvz vor acht Jahren nach der Absolvierung de, Columbia-Universität. Ihr Roman, b^tiielt „Wir find untreu", erregte seinerzeit in A-merika durch krasse Schilderungen de» Frauenpsychologie allgemeines Aufsehen. To in Amerika eilte Verbindung mit einem ger für eine weiße Frau als höchst unanjtä?!, dig gUt, wird Frau Latimer die Folgen ii« res Schrittes sehr schwer zu spüren bekot.:-men. Sie scheint sich bisweilen nicht sehr darüber zu kümmern und verbringt ihre Flit-terwol!^n in einer kleinen romantisch gelegenen Villa an der kalifornischen KÜkte. Ihr schwarzer Gatte heißt ^n Toomer. ?r ist ein kultivierter Mensch mit aiademisä^r '^il dung. Trotzdem ist die Erregung anläßlich der „Mißehe" in Amerika so groß, daß ei-«ige Zeitschristen und Magazine, die Frau Latimer zu ihren ständigen Mitarbeitern zählten, sich unter dem Druck der öffentlichen Meinung gezwungen sahen, auf ihre Mitarbeit zu verzichten. Ein KSniß zahU «tt Ma «arbeiten aufnahmen. DaS Feuer tonnte nach mehrßündliger schwieriger Arbeit lokalisiert und l»ie Gefahr für die angrenMden Häuser beseMgt werden. Vei den Löflhirbeiten wirk-ten auch A) GeMindearbeiter erfolgreich mit, die in entgegenkommendster Weife von Vitrgermcister l^rrn I e r m a n zur Verfügung gestellt wurden. Nach achtstündiger Arbeit konnten die Aelhren wieder einrü!-ken. Jmnrerhin ist der ^aden beträchtlich, da dem Brand insgesamt 48 Waggon gebundenes und gehobeltes Kistenholz zum Opfer fielen. Der Echaden erscheint nur teilweise durch Versicherung gedeckt. Frühling Die mi.'de Sonne»Uust lockt unwidersteb-tich ins Freie. Zwar weht noch ein herber Wind, der die Wangen rötet, und im Si)ut-^en ist es empfindlich kühl, doch die Sonne acht so strahlend vom Himmel herab, daß vir ihr gern den Lieg über den langen Wln-«r glauben. Noch schläft der Wald, doch hier ind da regt es sich schon insgeheim. Ueber »em Gezweig der schweigenden Wume liegt 's wie ein feiner, violetter Schleier. Ticke »nospen si^?n an den Aesten, berett» aufzu-brechen, still trinkt der Walt die ?onnen-^uft. Leise bcwegen sich die knospenden Zmei-ze. In Eisesnot und Sturm haben sie dem LLlnter getrotzt. Die nährenden Säkte k,a-)en frisches ^ben erlveckt, das nun dem t?icht entgegenträumt. Noch ist der Winter nicht ganz verdrängt. .>in schatten in stillen Winkeln liegt noch Tchnee, aber wo die Sonne anprallt, be-reit sich schon daS junge Leben. Anemonen clmuen zart nnd scheu auö dem Boden her-oor. Mail würde die kleinen Frühlinqsbo-ien kaum wahrnehmen, wenn sie nicht so >icht nebeneinat^der blühten. Milchzart sind sie, von verfänglicher Pracht. .Hier und da .vagt sich auch schon eine goldene Zchliissel-blum<' hervor und kündet an, das; das Osterfest da ist. Winzige Grashalme beginnen sich zu recken; sie wachsen um die Wett-, einer illcht den anderen zu übertreffen. Die Lich-'ung liegt schon überzogen von einein »var« men, saftgrünen Schimn»er. bscl vodrns 20täLlse Komplette Kur in äer I^rük-l3kr58al80n l^insr 1200.—. Limmer. i;n Ichwellenden Knospen drängt sich daS junge durchsichtige Grün, das später alle ^tenschenaugen entzücken soll. Ueberzart uad spröde, ein wenig gebückt steht der weiße 5tamm, gekrönt von dem knospenden Ru-tmgzwirr des Wipfels. Tausend schwellende Triebe sind zum Aufbrechen bereit. Bald N'ird die jungfräuliche Birke hell leuchtend und demütig in ihrer Lieblichk^t mitten im ^rnst der dunkle Nadelbik»« ste^n. Wie frohe Erwartung liegt «s in der Luft, ü'twas Großes bereitet sich vor. Der Wald wartet auf daS allmächtige Schöpferwort des Frühlings. Der Lenzwind, der in feinen Aesten fpielt, ist mr ein sanfter Hauch ge-t^^'n den wütenden Mntersturm, dem er 'tandgehalten hat. Da ging es umS Leben. Wer da nicht stark war in S«rn und War« zclwerk, wurde zerschmettert und zu Boden geworfen. Aber in Kälte und Finsternis, un-t Leser«, «tsnnente», MttartzeUer«, Inserenten und Frenutze« «nsere» Blattes die «edaktisn »d «dminiftratian der Maridsrer Aeitnng«. m. Die «ßchfte Folge der Mariboe^r Ael. t««ß" erscheint am DienStag, den 29. d. M. frühmorgens. m. «»s de« Pslityche« Uenstt. Zun, Sekretär bei der Vanalverivaltunq ln der S. Gruppe wurde Herr Dr. Mirko Brolih ernannt. m. Ans de« Postdienfte. Die. Postbcanitin Frl. Iosefine Echinkow RuSe ist aus dem Staatsdienste au>?^etveten. m. Die zwölf „Apostel " der heurigen S>ß»asch»ng waren JakoS Mahajm. 87 Jahre, Gottfried Deutscher 84 Jahre, Iakod s«ofie, 82 Jahre, yakob Vrailfo. 8! Jahre. Jamz Karmel, 80 Jahrc. 0!>eorg Gorjup. 78 ?ahre, Franz Gselmav. 7ü Jahre. Stefan FeZgl, 7! Jahre, Janez DrevenSek, 7l Jahre, Anton Koebek, 7!: Jahre, il^ter Srebre, 7I Mre und Alois Deutscher, «8 Jahre. Das Gesanttalter der Aposteln betru.i 920 Jahre. ni. «ergmesse aus der Vche«. Anläßlich der Skiwettkälnpse finden an beiden Oster-feiertagen Gottesdienste statt. m. Richard Iakopiö in Maridor. Freitag, den l. April spricht in d?r BolksuniverfitÄ der Nestor der slowenischen Maler Richard Iakopiö aus Ljubljana über die heimische ttunst. n». Sitzung des «ulturausschusses der Ar- deiterkammer. Der Kulturausschuß der Ar-beiterkamttler in Ljubljana hielt gestern in den neuen Räumlichkeiten der Arbeiter Bibliothek ini Gebäude des Kreisaintes für Arbeiterversicherung eine Sitzung ab, bei welcher Gelegenheit die Weiterausgestaltung der Bücherei besprochen wurde. m. Der Maridorer Kr««denverkehrsver. da«d hält Dienstag, den 29. d. um l4 Uhr im Extrazimmer der Caf^ „Jadran" seine sechste ordentliche Jahreshauptversammlung mlit der üblichen Tagesordnung ab. m. VerbOteuer All«. Der vom hiesigen B u r g - T o n k i n o für die O^ter-feiertage angekündigte Film ,Niemandsland' iift von der Zensur vertoten worden. IN. «k«e TelephOnverblndung. M Frei, tag, den A». d. nmrde eine Telephonvevoin-dmlig zwischen Celje ul:d BelZzen am See ein^efllhrt. Die Gebühr für ein Dreiminutengespräch betrügt 2.7V Goldfranken. m. Vrenzwerttitt »ach Jngoflawien. Dem im Jahre 1955 geschlossenen Ueberein» koinknen zwischen Jugoslawien und Oester-re-ich entsprechend ist den Mitgliedern ^er beiderseits ailerkannten Touristenvereine das Berweiilen im GveiUgöbiotO i^idex Staaten auf Grmch der MitgliodSkarte ohm weiteres Sieisedokument auf längstens drei Tage ge. stattet. Einer nunmehr erschienen verfiLgung müssen von nun ab die Mitgliedskarten von der politischen Behörde vidiert sein. auch in der Aiedaktion d. Blattes abgege^ werden. m. FatznadiehstaW. Dem hiesigen Kauf, mann H?rrn S « p a n ö t 6 kam gester» gegen Mittag vor dem Postgebäude ein gut erhaltenes ?at)rrad abhanden. Dasselbe ist mit der Nunimer 1313 gekennzeichnet. m. Syende. Für das mittellose Mütterchen spendete A. M. 20 Dinar. HerzliGten Dank! mit dem vielfach erprobten »PLANINKA«-Tee aus Alpenheilkräutern, um das Blutzu reinigen, zu erfrischen und zu verdünnen: er beseitigt aus dem Körper alle fremden Stoffe und morbose Gifte und erwies sich bei Erkrankungen der Harnsäure, Leber, Galle. Gallensteinen und Verdauunsrskrankheiten, Hämorrhoiden usw. als kostbares Hausmittel. Besinnen darum auch Sie noch heute eine 12wöchige Früh-lingskur mit »PLANINKA «-Tea Bahovec. Sie werden entzückt sein. Verlangen Sie in den Apotheken ausdrücklich PLANINKA «*Tea Bahovec. Echt nur in plombierten Paketen mit der Aufschrift des Erzeugers: ApothtVj Mr. Bahovec. Uubllana m. Vei der T»k»si»abteil«»g des Handels- gremln« wird ein Verzeichnis der guten und schlechten Zahler fertiggestellt, worauf alle Kaufleute nochmals aufmerksam gemacht werden. Das Verzeichnis n?ird allen Aauf-leuten zur Verfügung gestellt werden. An-Meldungen sind bis zum 3. April an das Gremium zu richten. m. Mit de« Rad kre>t «ch tzmr durch I«Gosla»ie». In M a r l b o r ist dieser ^ge der SportSmann Alois Lampert aus Krapina eingetroffen, der selt dem Jahre l9W mit seinem Rade Jugoslawien in allen Richtungen durchfuhr. Der Weg führte ihn durch alle Gegenden des Staates, die er trotz des überwiegenden gobivgigen Terrains restlos durchquerte. .Herr Lampert bewirbt sich lmn einen Sportpreis. m. Dier erste grsift Tombola veranstaltet Konntag. den 3. April der Sokol Maribor« Matica Die herrlichen Gewinste dürsten U-umso größere Zugkraft haben, da als Tombolapveis auch ein Geldbttrag von 2500 Dinar gestiftet wurde. Karten sind zum Preis von S.50 Dinar in allen Trafiken er-ljältlich. Sämtliche Gewinste »»erden in der Autogaraie am Graiski trg ausgestellt werden. Die Tombola findet um 14 Uhr an» Trg Svobode statt. m. ltlnderv«rstelm,g i« Theater. Sonntag, den 27. d. um 15 Uhr gelangt Gorin-8eks Märchen „RotkÄppckien" mit Gesang zum letzten Mal zur Aufführung. m. Falei! hat Gelbstmordgedanktn. Der Raubittmder FaleZ versuchte sich gestern mit einem GlaSsplitter die Adern an der .Hand zu durchschneiden, doch wurde er dabei von d?n Wachorqanen verhindert. Immerhin brachte er sich eine erhebliche' Verletzung bei. m. Familien-Abend. Die Freiwillie^e ?^tt-erwehr in Stlkidenci veranstaltet am Ostermontag im Gasthause Jlgo einen Familien-A'ben'd. Vci dieser l^clegenheit wird der Gast Wirt .'iX'rr auch seinen Abschied sciern. Z^ür tadelloses Pro^amm sorgt der ^^?rcm. Freunde nnd Gönner des Vereines sind k,Sf-lichst eingeladen. m. Karambolk. Gestern prgllten am Haupt platz ein Ochsengespann mit einem Motorradfahrer zusammen. Der Motorsahrer kam trotz des schweren Sturzes glimpflich davon. m. Auf vereister Stras^ glitt die Besitzerin Angela 8 t i b l e r aus Ciniat so unglücklich aus, daß sie sich nur mit Mühe fortbringen konnte. In Maribor mußte sie ins Krankenhaus itbcrführt werden, wo ein kompli« zierter Bruch des Unterschenkels festgestellt wurde. m. Frecher Diebstahl. Aus dem Abteil deS Zagreber Personenzugs wurde einem Besitzer aus dem Dvautal ein rotlederner, mit Jägerleinen überzogener Handkoffer gestoh. len, in dem sich verschiedene Papiere befanden. Da der Inhalt — zwei Fakturenkopien-bücher, Prämienscheine der Versicherungsgesellschaft „Dunav", eine Stampiglie, mehrere Rechnungen sowie etU'-.S Wäkche — fiir den Dieb wertlos ist, möge man die Papiere, falls sie gefnnden n>erde!l würden, dem l5l gentümer zurückerstatten. Diejelben können m. Frecher Diebstahl. Ein noch unbekannter Feinschmecker ließ aus dem Kellcrraum des Hauses Koseskega ulica 5 mehrere geputzte Hühner verschwinden. Die Jagd nach dem frechen .Hühnermarder blieb trotz Mit, Hilfe der Polizei ergebnislos. m. Apothekennachtdienst. Bon Sonntag, den 27. d. mittags bis nächsten Sonntag versieht die Magdalenen-Apotheke (Mag. Pharm. Savost) am Kralja Petra trg den Apothekennachtdienst. m. Eine gute Belohnung winkt demjeni, gen, der die in der Billenkolonie an der Vr« banova ulica abhanden gekommene Wein« gartenspntze mit langer Messingröhre sowie dem 22 Meter langen Gummischlauch ausfindig nlkicht und rillierstattet. Ter Gegenstand mAge bei der Polizei vder in der Re« daktion de^ Blattes abgegeben werden. * ^Zur Linde", Radoanje. Beide Feier, tage neue Schlasier. Erstklassilier „Pekerer* vom Weingut Jurkoviö. Prima !?!lbisel (Oberst Peitler). Große KiicliemlUÄvabl. ^ Hallo! Beim Vichkatzekwirt Sonntag und Montag Konzert. Spezialwcine und Faßbier. gZy? * Der Josesi-Prater in Studenei, wo sich Jung und Alt billig und köstlich unterhalten kann, bleibt über die Osterfeiertage geöffnet. 37gft * Die Metarska zabruga Maribor, Can- karjeva ulica 1, veranstaltet ani Mittwvch, den 30 März von 9 bis 18 Uhr ihren zweiten Weinkosttag, wozu alle Interessen» ten eingeladen sind. 380c „Planinka". Osterniontag Urbanipar-tie. Treffpunkt: Ecke Koro8Leva—Vrbanovo ulica 1l) Uhr vormittags. Hoi-Hoi! .iZ - Schach der «rise! Bekanntlich und er. Wiesenermaßen wird auch von dieser, wie von jeder epideulisäien ttrankheit, in erster Reihe derjenige heimgesucht, der den Mut sinken läßt, Nerven und Kopf verliert, statt der Gcsahr mutig iu die Augen zu sehen, untätig nnd apatisch die Gefahr an sich her-ankom'men läßt, statt ihr mit allen Mitteln entgegenzuwirken. Sch.^ch der Krise! Mit einem Los der staatlic^n Klassenlotterie! Elstern erst wurden mit drei Losen !,000.000 !V0.0lX) und -1(10.(M an einem Tag gewon« nen! Pom 3. bis d. M., also innerhalb kurzer 20 Tage, wurden mehr als 55 Millionen Dinar gewonnen und kommen in der nächsten Wochen ohne jeden Abzug zur AuS« wMarWsrtzr N»V>M » wLNlUionalen Konftellat^« er'cheint «»« LSlung alleln dadurch «Sßlich, »en« et Ae-lingt, all« an der Weltwirtschaft beteiligten M^te gemeinsa» zur Schaffung einer internationalen Währungseinheit, gleichgUtig ob auf Gold oder andere» Werten basierend, zusauldmenzufahren. Voraussetzung hierfür mu^ aber die gemeinfame Lotlöfung aller beteiligten Staaten v»n der an sich innerstaatlich verschieden geregelten Notendeclung fein. X Gtan» der «attsNOltG«! von 22. d. iw Millionen Dinar, in klammern der Unterschied gegenüber der Vonovche). A r. t i v a: Metalldeckung lvM.ü da- von in tt»ld 17S2.4 (-s-2.8). Vechselport«. feuill« IVW.l Lvmbael»darlohen ^^14 (—2.7), Ealido verschiedener Rochnun-gen SS 2 ^ Pasfiva. Banl- Mtenumlauf 47S1 (-ÜS.7), Zorderunqen de» Staate« S8.2 l-l-sü.»), Vermiedene Ver bindilchkeiten in Giro-. 46» (-22 l) und an demi Rechnungen (-^^.T). Bedeckung S7.0I?K davon in Gold (S2.9Ü«). X «UHgleiche. Ginen Ausgleich mit Hren Gläubigern streben die Firmen Slawirsch ^ H e l l e r und Leopold Tlawitsch in Ptuj an. AnincldungSfr.st bisApril, TaAsadungen am 2. Ma! um tl bzw. Nhr beim lkeisgericht in Maribor. X Der I«rer«rel> für vlsmnlen hielt am M. d. in Sel^ seine Ial^reShauprver-^mmlung ab. Ter neue «usfchutz setzt sich folgendermassen zusamn^n: Obmann Vrof. Verbik, Obmannstellvertreter Pfarrer Peter-ael, Ausschußmitglieder I. Babnik» Mirko Dremels. Rudels Gallob, Ava« Lenaröiö, Julius Ma^er. Peter Mo?nit, Josef Okorn, Alois Peterlin, Lndwiq Pu», ?va« Strqar, Anton Äefan.'iv'sa und Anton ^niidar^iS. Ssr Landwirt Wie de« d»r Bauer I« Ffamadt Ml» «eiretbes Die FrühjahrSbeize wurde bisher nur in den fortschrittlichsten Betrieben durchgeführt. Der größere Teil der Bauern säte Haferbund Verfte ungebetzt aus, obwohl auch ihm die großen Gefahren der KrantheitSfchäden die-ftr Getreidearten bekannt waren, denn Hafer kltVgbraich und Ltreifenkrankheit der Gcrste sind leider allzu oft ungebetene Gäste. Der Flugbrand ist der ungestümere Geselle. Lange Zeit hindurch scheint er e» nicht ernst zu nehmen und streckt nur da und dort seine .<^nd nach einer Rispe aus. Dann kommt Oder wiederum ein Jahr, da flammt die Epidemie auf wie die Pest und erspart dem Bauer die Mühe der Ernte. Die Streifen. Irankheit ist heimtückischer. Man beachtet si? »eist wenig. Kränkelnde Gerste bringt den Bauer oft gar nicht auf den Gedanken, daß ein Pilz, der auf den Blättern des Getreides wuchert, die Ursache sein könnte. l5r vermutet Nährstofferkrankungen und ähnliche Störungen und weiß nicht, daß es gegen diese Plage rasche und bequeme Hilse gibt. Freilich, lang ist'S noch nicht her, daß unS bei der FrühjahrSaussat rasche und bequeme Veizmethoden zur Verfügung stehen, denn nur ganz außerlesene Trockenbeizmittel führen zum Ziel wie z. B. Ceretan. Diese Trok-kenbeize, in Deutschland die von amtswegen einzig anerkannte gegen alle vier Getreidear-ten, wird in einer geschlrssenen Tronimel oder einem ?^aß durch langsames Drehen innerhalb ü Minuten innig mit dem Saatgut gemischt. ??ür 5N ?g Gerste braucht man ''0 g, für Hafer 200 g Trockenbeize. Es qeniigt vollkommen, wenn etn OrtSkasino im Besitze einer Beiztrommel ist, weil die Beizung auf Borrat durchgeführt werden kann. Das trockeugebeizie Getreide ist unbegrenzt lagerfähig, geht gleichmäßig und fast vollzählig auf und ist am Felde noch vor dem Fraß von Krähen, Tauben und Ackerschnecken geschützt. Es ist nicht zu erwarten, daß in absehbarer Zeit durch eine neue Beizmethode die Technik des geschilderten Vorganges noch übertroffen werden könnte. F. k. Die Mrkuttg des Kalkftlckft«fs»s aas Wie'en und Weiden» für den Fntterba» und die Winterfrucht. Der Kalkstickstoff hat e'nen sehr hohen Kolkgehalt, der bis «0?6 und darüber beträk,t. — Der Kalk kommt jofort zur Wirkung, verbressert den Boden, stumpft die schädlik^n Säuren ab und wirkt gün« stig auf die itleinlebewesen (Bakterien) ein. — Der Ttilkstoffg«halk des Knlkstickstvfs? be- trägt bis N WroMt; der Ralkstictstoff kann deshalb als DopeldÜnger, als der billigste Stickßoffbiinger bezeichnet werden, da der tkaU ein kostenlose ^igabe ist. — Doktor Kaserer sagt in seinem Werke: ^Dcr kmchdknge?" (Vcholleverlaii), daß Satkstick-ste^ bei entfprech^der Änwendung »benso wirksam sei. wie Ammoniak, Kalkss»lpeter usw. Der Lalkstickstoff wirkt etwas langsamer: das macht seinen» Wert aber keinen Eintrag. — Bei der Wiesen- und Vcidedün gung, wie auch bei der Dingung der Winterfrucht ist das aber nur von Vorteil, nach« dem der Kalkstickstoff für langlt?bige Pflanzen eine beständig fließende Stickstoffauelle ist, deren Wirkung auch im zweiten Jahr ni^ deutlich wahrnehmbar ist. — «alkstick-stoff soll tn DurchschnittAmngen von !l)0 kg auf das Joch 8 bis l t Tage vor der saat auögeftreut werden, worauf man «inen Eggenstrich folgen lä^. — Auf Wiesen cggt man ihn im Spätherbst oder im zeitliäien Frühjahr vor ^ginn des Wachstums scharf ein. — Eine Mischung mit Kalisal.^n muß man sofort ausstreuen. ^ Das Ausstreuen llird durch Mischen des llalkstickston^ mit Oalisatzen, Thomasmehl und trockener 5rde oder Sand erleichtert. l-. l. »«WDJiche» einer »tm vttlchlnh. 3>vi. schen der äußeren Gestalt des Rind. 5 und seiner Lei^Ä»ng testcht eine innige !Veck>sel-be<^hu»»g, heißt es in der „Rlndviehzucht", los. Schollebändchen, 3. Aufl. von P. Wer-ner Deltt und Prok. Dr. Stampfl, 'i^on ei-mr guten Milchkuh muh man im allgemeinen foi^nde Ngenschaften verlangen, die nlan Milchzei chen nennt: ?^eiaer. zarter Körperbau, sanfter keflchtsausiruck. freundliche, hell« Auigen, le'.chter Kopf nlit zarten, dünnen Hörnern, fein behaarte, wag recht stehende, leicht b«vegliche Ohren, schlau ken ^ls, an belden Seiten kein ^läUelt, d-ie Mittelhand lmig gestreckt, der Brnstkolb ti^ und iveit mit großen Ripponzwischen-vibumen. Zwischen die letzten zwei Rippvn soll n«an zwei tis drei Fini^er leien können. WeiterS d!« otere Milck^ruöe. >di« durch ai»s geprägte ^schenrSnme der Dornfsrtsihe der Brustwirbel entsteht, ««in tiefer Vsiuch, gut entwickelte iveite H überhand und ein dünner, lan^r Schveif. Ein neiieres Merk mal der Milche'.tung ist e!ne weiche, nicht fest aivliogende, daher faltbare ^>aut mit 'ci-nem, glänzendem Haarkleid. P. Das Dolks-Nahkunas-mtttel Mah«ilch^ das beste, gesiindejte und billigste Lebensmittel. Die Milch — unverfälschte und eimvand-frei geivonmne — ist das geslindeste und nahr^fteste von allen (betränken. Sie vermag ga!lz alle.n das Leben zu erhalten, in^ dem sie dem Dtofftvechsel alle nötigen Ba-ü-steine liefert. Für Kinder, genesende, durch übermäßige Arbeit angestrengte Personen ist die Milch das zn'eckmäßigste Nahrung^?-mittel. Und doch ist d.e Milch, ivenn wir sie mit anderen Nahrungsmitteln vergleichen, die billigste Nahrung. Ein Liter Vollmilch enHält durchschnittlich 35 Gramm Eiweiß, gleich M) Gramm knochenfveiem Kalbfleisch; 46 Gramni Milch zucker gjkeich 200 Grvmm Kartoffeln, und 34 Gramm Fett gleich 36 Gramm Butter. Ihr Nährwert ist gleich neun mittelgroßen Eiern. Setzen wir nun den Preis^wert für die genannten Nahrungsmittel ein, so bekommen wir im ersten Falle 200 Gramm knochenfreies Kalbfleisch zu l6 Tin. per Äilo 3.20. 200 G^amm Kartoffeln zn l Dinar 020, und 3S Gramm Butter zu .'V Dinar l.20 zusammen somit 4W, oder neun Eier zu W Para 5.40 Dinar, ivi>qegen nian ! Liter vor-Ml'cher Milch jedoch zu Dinar 3__erhält. In der Milch sind jedoch nicht nur die erwähnten Rä)rstosfe vorhanden, sie enthllt noch besonders wichtige S-ubstanzm. Die M^'lch ist ebenso wie das Blut eine lebendige Flüssigkeit. Sie entihält eine Anzahl Schny« stoffe, fermente Enzyme, Antitoxine, Vitamine usw. Die'e sind für die allgemeine Ernährung des Körpers weniger wichtig, haben sedoch für den Bau des vrganiSmnS allergrösite Bedeutung. Besonders in der letzten Zeit wird diesen Ztoffen sehr großer Wert beigemessen. Alle diese guten Sigenschaften befitzt aber N»r frische, reingemolkene Slohmi'ch voa ge-smiden, zweckmiißig ernährten Kühen. T irch das Kochen treten Vercindernnqen ein, die de Verdaulichkeit stark beeiiitriichtinen und die so wichtigen Zchukstosfv gänzlich <>)ten. Der Ursprung Lerfunkcnt Königreiche de Bon Michael Die »leisten Forscher sind sich darübe? ei-nig, daß die Urahnen der heutigen Betvoh-ner d<'S schwarzen AelttcUs, der Neger, von den Südseeinseln stammten und von dort aus nach langen Wanderungen nach Akrika gelangten. Neben der Leg:?nde von der Ätlan tis, eineul dicht bevölkerten ^vntinent, der angeblich in den Fluten des Atlantischen Ozeans versank, besteht die Hypothese, daß in der vorhistorischen Zeit auch östlich deS l)<'utigett afrikanisl^n ^stlandes ^wältige La.ldstreäen fich ausdehnten, die Maoagas-tar mit den Siidseeinseln verbanden. Auffallend ist jedenfalls, daß Reger in den verfchiedenften Gebieten Afrikas auf die Zra ge nach ihrer Abstammung übereinstimmend behaupten, daß ihre Borfahren aus dem O-sten gekontmen feien. Unter den meisten gerstämmen ist die Ueberlieferung oerbreitet, daß diese Auswanderer aus dem Lsten klein von Gestalt und nicht schwarz, sondern c, r rothäutig waren. Die neuesten ethnographischen Forschungen ließen jedenfalls vermuten, daß die ^gerrasse ein Produkt der Mischtmg darstelle, zwischen den erwähnten äus^wanderten Südfeeinsulanern und der Urbevi^lkerung Afrikas, den sogenannten PigmSen, deren Spuren ^ute noch in den UnvSldern des zentralafrikanischen Tebde-tes zu finden sind. Diese Stämme, die übe»-gens dem baldigen Untergange geweiht find, fallen durch ihren ungewöhnlichen Wuchs auf: sie sind durchschnittlich nur noch 1 Meter groß. Es lst sehr wenig bekannt, daß; eS einigen kriegrischen Nügerstämmen in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung gelungen war, in Zentralafrika ein weit ausgedehntes, mächtiges Reich zu gründen. Dieses Negerimperium konnte fich bis in die Mitte des 10. JahuhundLrtö beliauptc'n, als eS unter d:m Ansturm arabischer Eroberer auS dem Norden zusamn«:nbrach. Eine 200.000 Mann starke schwarze Armee wurde ausgeboten, NM dem Drang der immer tieser ins Innere des Reiches vorstürmenden arabischen Krieger standzuhalten. Die Hauptstadt des Reiches, von den Eing.'borenen Kumbi und von den Avabern Ghana genannt, icheint eine der dichtbevölkertsten und reichsten Siedlungen der damaligen Welt getve-fen zn sein. Nach ihrer Einnahme durch die Araber wurde die Stadt dem Bod?n g eich-gemacht und die Bevölkerung niedergemetzelt. Nur die »venigsten sind davongekonlmen, um sich ül>er die wilden afrikanischen Gebiete zu zerstreuen, oder in dcn arabisr^n Hafen-plütz?n ihr Leben als Sklaven zu beend^ni. Die Ruinen von Ghana konnten l9I4 etlva 450 Kilometer westlich von Timbuktu von einer französischen Expedition entdeckt werden. Der Herrscher des Ghana-ReicheS, das sich über ein größeres Gebiet erstreckte, als Deutschland und Frankreich zusammen, führte den Titel: Kaya Maghan. d. h. der Goldene Fürst Er war so reich, daß er iei-ne Pferde aus Krippen füttern ließ, die aus puren« Gold hergestellt waren. Im I l. Jahrhundert entstand auf den Rui nen des ehemaligen Ghana-Imperiums ein neues großes Reich, desseir Herrscher sich zuni Islam bekehrten. Gongo Mussa, der Kö nig dieses Reiches, unternahm mlt glänzen- Die Milch ist nämlich eine den äußeren Einflüssen gegenüber höchst enrpfindliche Flüssigkeit, und eS sind besonders die Bakterien der verschiedensten Art, welche die Milch als Na-hrungSmittel gefährden, denn sie bildet einen vorzüglichen Nährbodeif. leider auch für KranklieitSerreger. Dadurch wird die Milch häufig WM Träger und Ueberträger von Krankheiten. Nur die Milch auS reiner Hand, aus ei-mm reinen, gesunden Euter in reiner staubfreier Luft in reineS l?^fäß gemolken, entspricht allen genannten guten Eigenschaften. Vermelirte Sorgfalt bedingt i«doch m?hr Ar beit und Himers Kosten- Werden d'eke im Preise des Produktes nicht gedeckt, so ist eben die Erfüllung der obgenannten Forderungen aus wirtschaftlichen (Bünden unmögilich So-lange wir iin allgemeinen so wenig Wert auf die einwandfreie Beschaffenheit der Milch legen und die etivas billigere Ware, trohdeni sie viel lchleckter ist, ^r besseren vorziehen, sind fe ne Frirtschritte 'n bezug auf die Gi'ite dips?? wichtic^n Nahr!'N'rd im Weltall geschlagen zu haben. Aber schon nieldet Prof. Edwin Huibbel. daß ein anderes Nebelgebilde im Sternbild der Zwillings ei-m noch größere Geschwind gteit auf.veist. Dieser Nebel bewegt fich Mt 2b.000 Sekundenkilometer durch den Weltraum, d. h. etwa tausendmal so schnell w-ie die Sonne, die eine Geschwindigkeit von „nur^ 20 km. in der Sekunde entwickelt. Man kann sich eine Vorstellung von der EMfernung dieses Nebelgebildes von unserer Erde machen, wen mnan bedenkt, daß seine fchivache Lick t-ausstrahlung die Linse deS Fernrohres erst nach etwa lSü Millionen'Ja!»ren erreicht. DaS größte Teleskop der Welt, die Hundert-Linse im Observatorium von Mount Wll-fon. besitzt eine Reichweite von etwa l40 Millionen Lichtjahren. Der Zwillingsnebel liegt also an der äußersten Grenze deS Sehfeldes. Auffallend ist die Tatsache, daß oie meisten Nobelbildungen, die an der Grenze des sichtbaren Weltalls liegen, sich stets n der Sehrick'tung beweaen. d h d e Himmelskörper strömen auseinander. Dieses merk-Vücd'igc Mänomen bedenitet, daß daß Welt- LP0«7 Sftmtvu» der Fußballer „Südbahu" (Graz), „Maribor-, „Rapid" und „Z.lezniear" die Gegner UmmtsG. ?7 Mk?> 1>ZR all lelnessalls cU» geschloft«n«r gewalltge? «ret» dastcht. ck de« sich die Himmelskörper tn der Art eimS „perpetuum mobile- bewegen. Im G^qensatz zu dieser aSgem«« verbreiteten Auffassung entwitfeln die Hi nmels körper eine zentrif«^. d. h. eine vom Mittelpunkt fortstre^de ATaft. Philosophisch betrachtet bedeutet dies, daft da? Uel» all dem Nnterlp»»ge ffeweiht ist. ZNedisinisches Die Halsentzündung Troh ihrer Häuf»tsleU sind über die tzalS-entzilndunI tn der ^'aienwelt vielfach falsche Br,rsteUttNi?en im Gange. „Halsentzündung" ist der landläufige Sanrmelname für krank-lauste B.'rttndcrungcn. die sich als akute Ent» zündung der ?)iant>eln od. der Gchle'nnhiint des darstcll.^n. Die Ursachen der Er- tranlung können verschieden sein, zum Bci' spiel dichter Staub, starkes Rauchen und Trinken; vor allem ist aber eine Erkältung oft ein prädisponierendtA Molnent. Besonders bei Kindern ist die Balsentziindung ksäufi»? eine die JnfektionStrankkjeiten, wie Scharlach oder Masern, einleitende oder be-tileit^'nde yrschei«iung. Die MandelschweKunfl kailn l?uch eine selbständige Infektionskrankheit senl, was sich durch nachweisliche Ueber-tragullj^ dokumentiert. Die gewöhnliche Halsentzündung oder An- ijina s.'ht ttlCistcnS Plötzlich mit hohem Fieber, Kopfschmerz und rasch zunehmenden '-chlncfbeschwerden ein. Mim Blick in den slttdet man, dab die beiden Mandeln nnd verl^rößert sind; meistens sieht 'nan 'tt dl'n maslhenähnlichen Bertlesungen dco weißliche Pfröpchen, die sich le'iazt lervarquetschen lasftn; das sind Ent-^ündun^i.vrvduktc lLchleim, Eiter). In den häuslszsten Fällen besteht gleichzeitig eiil Katarrh deö NachenrtiumcS, der eine Rötung und Tchlwslung der Schleimhaut und eine vermehrtl.' Zchleimabsonderung im Gefolge l)iit. Ticsc Anschwellung kann die Mündung Eustachischen Ohrtrompete versäiliejjcn, und die dcidllrch eintretende Aenderung in den Lustspannungsverhältnissen bewirkt eine Stvrnnii dco .Wrvermögens. Ttarke Heiser-seit und Hustenreiz deuten schon äuRrlich die Beteiligung des Kehlkopfes an. Bei dessen -piegoluug sieht man auch dic vorerwähnte ^?cmnderung der Schleimhaut, die ^t'unl!l!>änder z<:igen statt ihrer normalen n»eis^l'n eine rötliche Färbunfl. Bei .»Bindern kann diese 5chivellung der Ko./lkopsschlei:n-hant dluii die Engheit der Lustpassage leicht !iedrlas ist der Diphtherie des jwl)!-kopses, unterschk'iden. Ällc diese .UrankheitSsormen »ind als gut-Sltjg zu bezeichnen und heilen innerhilb vier bis fünf Tassui, wenn nicht Komplikationen eintreten, deren häufigste ein Mittel^hrka-tarrl» odcr eine Bronchitis lind. Tk B e h a tt d l u n g soll speziell l^ei ?!ngina zum Zchut; der llingebung in kinderreichen Fainilien zunächst in Isolierung be-ftel>'n. die Tchlnckbeschwerden läßt man l^i'?stjlltchen im Mnnde zerg.'s)en un) verrirduct einen takten llmschlag um den Hals, der alle !—2 Stunden gewechselt wird. Empsohleff/mert sind stündliclx.' Gurgelungen mit ^'imonade oder mit schtnachen Lösungen voll iiberlnali!^ansaurem Kali oder m,t Was-serstcissmp ri'x'id. Zei Beteiligung des Kehlkopfes ist vieles Sprechen, Aufenthalt in stnttliiger Lukt unterlagt? wariner Fliedertee, (^mser Wasser in Milch sind von Nutzen: luehrmalifle Inhalationen fein zerstäubter einp'-^^entlger Kochsalzlösung er-leiäiteiil die Cchleimaushustung. Tli.' '.'!ler;n'chtigste bei der Halsentzündung ist aber die Prvphylax e, die Verhütung Sic bestcht vor allem in einer o e r-nünstigen Abhärtung: täglich kalte Waschungen deS Halses, tägliches Gurgeln lttit laiteill Wasser, niöglichst viel Aufenthalt in frischer Luft gewöhnen uns an den Einslnsi der ^älte. — ^ede Halsentziindung geliört ins Pett. Sonst können leicht .^tompli-katie>n<'n ii, ^nrm von Mandelabszessen. Nierenleiden, bZeluitörheumati'^mus oder Vlind-dcirlnentziindnnssen auftreten. Und bei jeder 5'alse«t^ii^l)ukig rufe man einen Arzt, damit di.' T itt.ti.'j.' si^her^iestellt und Scharlach und T ivhlherie aiiogeschloslen wird. Dr. S. Eelten sah man dem Ausgang einer heimischen fuijoallsportlichen Veranstaltung mit solchem Interesse entgegen, als d^en s^oiriien Ostenvettkämpfen. Nicht nur die uerip^ilete Meisterschaft, vielleicht noch mehr di. Unge-wist^it über die Verfassung der rinzellien Mannschaften diirften der Grnlid des auszer-gcwöhnliches Interesses sein, daS duvcl) das Mitwirken der prominenten Grazer Uniuu-schaft der „Südbahncr" nur no6i «v.'it.'i'A'rt wird. Schon das erste Tressen zwischen ..M a-r i b o r" und elezn i r dürste eine spannende ?lngelegek'l>eit werden, zumal beide Mannschasten init so zientlich ausgeglichenen Streitkrästen ins ^eld ziehen. Einen anregenden Verlauf verspricht auch das ziveite Treffen am Ostervnnlag zwisckien den „S ü d b a h n c r n" und „R a p i d" zu nelMen. Die Schwcnzblauen Veograder Dienst der , Das Ministerium für körperliche Erti'lchti-gung ist zu dem Anvcke l?e.^rllndet nwrd:n, um die?l?beit und die Bestvebunj^en der pri vaten Initiative auf diesem Gebiete zu t^nt. zentrieren und zu fordern. Die physische AuSbildmvg des Volke:, ist ein seHr wichtiger s^ktor flir die allgemeine B.ldunH, denn wir wissen, da^ sich ein sunöer und starker Geist nur in einen: gesunden Kön'er befinden kann. Die systeina-tische körperliche Ausbildung fördert aber nicht nur de rein Physische Äraft und l Gesundheit, fle stärkt auch den Willen und den Cl^ratter, sie hebt den Geist der Ritterlichkeit Uind ive6t und kräftigt das Pflichtgeful)!. Ohne weiteres ist es klar, daß derart gebildete Inldividuen auch nü^üchere Staatsbürger sein miissen. Ans^r in den Schiulen und bei der Armee war diese phWsche Ertltchtignn.i biöA'r ^ganz der prit.>aten Initiative iiberlassen» d?e den« Staate gegenüber nicht verantivlirtl!cf> nmr und keiner Kontrolle unterlag, c'bivohl !";re^ Tätigkeit dem Staate nnd der Nation die- Die UranfätZge des Fußballspieles liegen sehr weit zurücl. Bereits im Jahre l80 n 'ch Christus berichtet Pollux von Naucralis von einem Spiel, das dem Fußball ähnel: ui:^ Episcyros genannt wird, Mhrend es den Römern als Sphaeroniach a oder Har»'asti:in bekannt war. Zur Zeit CäsarS brachten oic römischen Legionen auf ihren Kriegsziigen das Spiel nach Gerulanien, England und ?krankveich, nw es dann besonders schnelle Verbreitung sand. In» Jahre 217 nach Ehri. stus überfielen die Einwohner von Derby rönnsche Soldaten unÄ töteten sie. Zur Erinnerung an diesen Sieg oeranst^ille:eu sie alljährlich ein Fus^liollspiel, das iil seinen Rex^eln aber nvnii, der Mutigen Spieiari äh nelt. Im Mittelalter erfreute sich das Fusj^ ballspiel in England allgemeiner )^liebt-kjeit, wurde dann aber von Eduard kl. ver^ boten, weil dieser fürchtete, das; se^n' schützen, deren Knnst er in Kriegsfällen se?zr s<^tzte, durch dieses Spiel von ihrer krioge-risctien Tätigkei abi^ehalen würden. Er nanu t« das Fnszballspiel närrisch, was al'er wie so ^änfig bei Verboten zur Folge hatte, das; dieses Spiel fortan mit weitaus größerer cvifterung anS.geübt wurde. Wi« alle Spiele damaliger !^iten war auch das Fnsjballsp.el Nkehr oder weniger ein Kampfspiel, da.z osl zu grossen Balgereien führte. Sellch Erlässe nnld Vorschriften vechinderten nicht, das< sich in sväteren .leiten auch der .^>os dem ..,^oot l>all" widinete. D<'r FnpHall sener ^'^eir war «'Uva ein Meter iui Durchntesser und die Mannschaften wurden von .zwei verschiede nen s^rtschaften gestellt. Es ki'imisten entiiv-d^'r Männer, Fraueil ^>der aucl? ratete aeaen gjleiche Mannschaften aus dt»,« haben schou öst^'ren in internatiolnUen Wettknintisen init i^ lsc'Ig ilir !^ti.intten nachge^ ioiesen, sodas; nun, iina? d. ln inorgigen Wett-kainpf luit verstiiudtich.lii 7>uteress'.' eittge-gensielit. erste -piel ani !^ster»ttiutag zwisch<'n zn>ei tt^nnbiinv'rten Teams „R a-p i d S" und ,.M r i d o r wird nach längerer Pnnse wieder eininal di<' alten Meisterichaftsiivalen al-) Gegner sehen. Einen wi'lrdigen ?lbsrt?ltts', der Osterrevne diirs-te da^ Tressen ziviichen den „S i'l d b a litt e r n" nnd ihren liiesigen jkollegen b' in--gen. !?^eid<.' Mantticliasten stehen sicl) bei dieser Gelegenheit znln ei-sten Mnl g'.geniiber, was deui i'ianlps noch eilieu besondevcn ^)ieiz verleihen dürste. Sämtliche 'spiele finden an» „Maribor"-Platz im '^vlksgarten statt. Veglnn a.i dtn Tagen nni 1t Uln. „Mariborer Aeliuztg". nen sollte. Ol^wohl die Nesnltate der privaten Initiative in vielen Fällen schKn nird loli'.'n'>n'»ert lvaren, sa konnten die Erruligenscha^ten doch nicht stanz.zufriedenstellen, iveil die Nnkoor-dinier'theit der Arlx'it der verschiedenen Organisationen nnd Vereine eincrseits und der Mangel an notwendigen Mitteln andererseits die Arbeit stark gehemmt l^atten. Än-ßerdem war die pl'nisvsche Au'Äildnng nach dem alten Stisteni der Privatinitiative nur einer kleinen Zahl von Leuten .zuganglich, obwohl sie das BedlirfniS der lneiten Volks-lnassen ist. Das Ministerium für körperlicli-e Crtüchti-gum? wird NIM die Vestrobnilgen dieser Organisationen und Vereine.zn'aminenscl>lies'.cn nnd ikire Arbeit fördern. Alle gesunden na-tionalen Elemente, welche vericiiiedenen Organisationen zerstreut sind, sollen init ^^lilse d'.eses Ministerinms vereinigt loerden, NN» gemeinsanl slir dns?i^!ohl i>er jn^.^e'ilann-^ schen Nation nnd de.^ gceinigien '^Vaterlandes zu arbeiten. Nachtardorf, wobei eS galt, den Ball an einem vorbestiinmten, mir schwer erreichbaren Platz niederzule^ien. Diese spiele dau.'rlen aft tagelang nnd wurden nlit größter 'UiW-si6^tSlosigleit aiisgetragen. Äns'^r dein „Ue-derland"» gab es nech das .,Ter"^^iis','.!all' spiel, bei welchen! Mei Vänmc, nninchinal anch Vi'lsche das Tor edi'r dildelen. Die ersten Spielregeln n'nrden etnia iini ansgesteNt, tvobe! d'e Teilnehiner^a)! Der Anßenseittr gewann. Das Aus;ens>'Iter-Pserd „Forbra", dao .;i!t grvs^.'n lle^rraschung da>Z diesjäl»ri^ie l^U^ind National-Reiinen in England czelvuiin, die vornelssnste ?teevlers?ase der Welt, sielit inan lner in den: .trc>;ieil .'.st'''!!>elil. e!.- iiiii nein Reiler .^^iel geht. „Maridorer Zei^uuq^ ??umme? H?. auf lic' -piolcr l^eichriinlt und auch iuifair^' Handlungen verlwlen »wurden. Trvy dem spielte lnan Fuftball vicliach noch mit der .Hand, wa-^ dcld zur Trennuilg im «xuß-ballager führte. Ta es i,l der von M-T.'inrlng in lU'pingham vorgenonlmenen Regel bear bei tuilig lls l'e.zug au'f die Fage de* Veiin'tcllung .',u leiner Einigung kau?. n>ur!>e die Spaltung vollzogen unt> inail unterschisd nuninehr Fußball olm-e ?lilfhetvn des Balles — „Assoeiakivn.,, und Fnstball mit Aufhiwen des Balles — „Riegln,". Die Teililehmerzayl N'urde. mx' anch hentv noch be'inl Rugby, t«f Ii'» beschränkl. Die Engländer, bei dei^n das ^lißlnllipiel ancl> heute ,wch aus einer se^r hohen Stnse ftcht, ivareii dann die Verbreiter dieser Ballspielkuust und machten gar bald ili aller Äer» st^^idt" gegen „Unterstadt", vom Mittag bis zuul Alend, wobei der Kampf über Giesen und Aecter durch Wasser hindurch a«ht. Fuß', .^'and- und Wasserball rvooinend. Die jubvslawlsche ttvatt Bergangenen SamSta^; und Sonntag wuk den die LandeSmeisterschc^ften in Zagreb zur Durchführung gebracht. Der interessanteste Mann ist jedenfalls der neue Schivergewictits clMinpion K a m e n j a s e v i Er ist eilt boSni'Her Hoteliersohn und koimte nur SamStag bei den Zagreber KÄmpsen anwesend sein, da er seinen kranken Bater ver« treten niußte. In seiner Gewichtsklasse waren vier Titelaspiranten. KamenjasemS knockte den ersten Gegner eine Minute nacl) Beginn des Kampfes aus. Er ivar sofort wieder startbereit und knockte den nä Jahre alt nnd t^ns> gairz hervorragend. Ein interessanter Fall ereignete sich dein? Finaltreffen iin Federgewi6)t. Beide An'.vür ter mußt^'n nvgen Nichttämpfens diSgmilif!-ziert werden, so daß in dieser Gewichtsklasse kein Meister eruiert werdeii tonnte. Folgende Meister wurden bei diesen!-^äiup sen erinittelt: Fliegengewicht: Iirkal l.'^^erkules); Vantamgetvicht- M atej i « N'roatia): Federgewicht: Uein Meister; Leichtgewicht: B u a (Eroatia)^ Weltergewicht: P a v l o v i l- (Herkules); Mittelgewicht: Stelzer lHerkules); Harbschwer» gewicht: Sabljak (Croatia); Schwerte wicht: a IN e n i a s e v i ^ sZrinsski). : S. tt. „Aapid^^. Zum Spiele gegen di« „Grazer Siidbahit" treffen sich am „Mari-bor"-Plat;: .^lermann, Barlovie, Flack, Zor-.'^ini, Vröckl, Golinar, Äerdnik, >>eller, Har-dinka, Pischof, Vidovi«'^. Ersatz Wenko. Ti' A>ufstellilng ^'i'ir deii zn-eiten Tag wird an: Pla^; erfolgen. Die Spiele der and-ere^' Mannschaften miisseil nvgen Spielnnsälfig, teit des „Ravid"'Plota «rkolg» Zoniitag srilh nm Nlir. : Cro^-Countrq um die Meistsrfchast »o» Maribor. Der Start des sonntägigen Quer« feldeiulause-^ gel^t niii U> lllu' am „Rapid"-Platz vi>r nch. : Interessenten für ApselbaMksGlinge und Arberin auo Unigi^ubngSgemelitde nil^gen die diesbezüglichen Anweisungen am TieN'?tag. den i?i>. und Mitbwo,l bi«-lieben. : Attentat aus Borotra. Auf Jean Boroira wur^^e. :vie ein Telegramm aus Rownor? ulel'det, gester,l ein Attentat vernbt. Waih-rend er in der .>)alle lnit Gentien ais Part> ner ein Doppel gegen Lott'Van Rlm spieltc. warf eine rot gek^idete Dame mit großer ?l'ncht ein Messer gegen ihn. Borotra bliei' niwerletzt. Borotra i't bekan>?tl:ch dersenige 5vieler, der ül^rall iiii Pinblikum, vor allen» al'er l>ei den Danien, die grös;ten Zympa^ !ü!en genießt. 5vin<' .^ie'.'läbr:^;^' Reise nacli Atnerika scheint nnier teinem ci>lncklick)en ^tern .zn ikebel:. Er wurde als Vertoidiger der ameri^lanisch<'n Mellstersci^ft geschlagen. I.'ui li^-tt ni.nl iog^-lr ein Attentat ge>ien vrriibl. Noch anl sellvn Ta.'n Zü»t iallenfall« auch mii i« Ttückche« ^schnir. tcneL Echokelade und rolli sie jo ei», da« ma> lange, düil« Etrudel erhält. Diese chneid^t man in ü bis « Zentimeter lange Ttiicke, l»i« man in zerl«jsene Butter oder Ma.garine -auch und in eine bekettete Rein so einlegt hast sie mit der Schnittfläche den Noden berühren, hierauf läßt man die Wespennester ^ Stui«de la»«? a« ein-'m mäßig lvarmen vri gehen und bäckt sie im Rohr. h. «ch>eilO»»>k«che«. Zutaten: 2«) g Vutker, 350 g Zucker, l P » Verkaufe billig zwei Lastenautomobile, ein Personenauto tausche auch gegen ein Lastauto, e nen Federpialeauwa-en sehr geeignet für einen Fleischhauer. WEITERS POLIERSCHEIBEN, PUTZWOLLE. PUTZHADERN SrbTS AU LAUER. LaitenUbarftthri nren, Ubarsiedlunran mittels Pfeide oder Auto werden rasch und billig Übernommen, VELETRGOVINA S SUROVINANI IN PREVOZ TOVORA IVAN SLUGA, MARIBOR, TRZASKA CESTA 5 Imnl« kt Ml', ßMlN »t»« t.l.l I^t l> 1«»» ^^e?e uns oervreile! Sie .VßtiliMs ^ ^ ^ M -i. «« MM « « ^ S M I« ^ ^ ^ s « orüiZM« Rur An die Mitglieder der Untersttitzungssektion der Kmetijska eks-portna zadruga r. z. z o. z. in Maribor! Für alle Geschäfte der Unterstützungssektlon unserer Genossenschaft ist gegenwärtig nur der Kommissär dieser Sektion Herr Dr. Ivo Vrecer, stellvertretender Bezirkshauptmann in Maribor, maßgebend, an den allein sich alle Mitglieder der Unterstiltzungssektion um Informationen wenden wollen. Die Verwaltung unserer Genossenschaft steht mit verschiedenen neuen Institutionen (Zadruzna oblaöilnica usw.). die die gegenwärtige Lage unserer Unterstützungssektion zu durchsichtigen Zwecken in eigenem Interesse und nicht zugunsten der Mitglieder dieser Sektion ausnützen. in gar keiner Beziehung. Wir warnen jedermann, sich von niemandem beeinflussen zu lassen und sich gut zu überlegen, bevor er auf ein Schriftstück seine Unterschrift setzt. 3777 MARIBOR, den 25. März 1932. Verwaltung der Kmeti'ska eksportna zadruga r. z. z o. z. in Maribor. AÜste ^unkovlL, m. p. Ilk. KrtttoilL. m. p. MODERNE VordrurVere* in großer Auswahl, sowie auch Endelarbeiten werden rasch u billigst ausgeführt. 3816 Wüsche-Atelier »EVA«. Aleksandrova cesta 39/11. werden billigst und gut ausgeführt im Friseurs-ton PRE-LOG — Stuüencl bei Maribor. Aleksandrova c. 17. GESCHXPTSUBEaNAHME Hiernit beehre ich mich höflichst bekannt zu geben. daB ich mit dem Tage des Ablebens meines Mannes. Herrn OTHMAR HUMMEL, das Gast« haus »Mesto Trs*«, TrüaSka cesta 8, in eigene Rechnung übernommen habe und in dem bisherigen Umfange welter führen werde. Von dem Bestreben geleitet, den geschätzten t;ästen bei solidester Bedienung ab Keller und Küche das Beste zu bieten, bitte Ich, das meinem seligen Manne bewiesene Wohlwollen auch mir angedeihen zu lassen. Mit vorzüglicher Hochachtung 3840 AHM HUMUM. v»nk?»«vn«l Für die herzliche Anteilnahme an dem schweren Verluste unserer lieben, unvergeßlichen Mutter, bezw. Großmutter, Schwiegermutter, Schwestcr und Tante, der Frau Maria FUrthner gew. Bilckermelsterin und Hausbesitzerin sowie für die zahlreiche Beteiligung am-Leichenbegängnisse und die schönen Kranzspenden sprechen wir allen Freunden und Bekannten unseren tiefinnigsten Dank aus. 3866 Ptuj, Mureck, Wien, am 26. März 1932. Familien Fürthner, Tamm, Dr. Krenn. TADELLOS CHEMISCH GEREINIGT ODER ÜBERFARBT ERSPAREN IHNEN TEURE NEUANSCHAFFUNGEN LUDVIK ZINTHAUER QL'VNI TRG 17 / USN3AQSKA 21 «eA «ßk» HO Märlbore? Zeilung"' Nummer ^?Z^ Jagd und Liserei Räuber und Wegelagerer von Hmn. GSHe. (Nachdruck verboten. Unser Wild, das unter der Kultur «nd ihren Folgeerscheinungen wte auch durch Lchietzer und AuchjSger ohnehin schon zu leiden hat, bosij»t auch im Äerreich viele Feinde. Fuchs, Marder, MS, Wiesel «nd nicht zum wenigsten die ttvkhen r)chten besonders zur Zeit der Brut und Jungenpflege großen Tchaden an. Anderseits werden diese Schä« digttngen oft erheblich überschätzt. Gewiß kann der Fuchs, in erster Linie die für ihr Vehect sorgende Fähe, den Wildstand unter Umständen beträchtlich schädigen, im allgemeinen sind aber Füchse wte Marder schon so spärlich geworden, daß ihr Schaden nur ausnahmsweise, z. B. in Fasanerien usw., über ein erträgliches Maß hinausgeht. Wo dagegen Iltis und Wiesel, Raben- uich Ne-belkrähe zahlreicher vorkommen, muß man ihnen allerdings scharf auf die Finger sehen, da sie unter solchen Umstän>den ilberauS schädlich werden. Trozdom kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß auch dieser Schaden ofdnmls stark üSertrioben wird. Wohl ist das Gleil^ewicht, das jedem Lebewesen seinen Platz in der Schöpfuna anweist, mehr oder weniger durch die Maßnahmen des Menschen gestSrt worden, so daß dioser nicht selten gezwungen wird, selbst „bessernd" einzugrei^n. Aber es darf doch nicht übersehm werden, daß auch vor dem Kriege diese Lage schon gegeben und trotz, dem ein vorzüglicher Wildstand in allen Teilen unseres Vaterlandes vorhanden war. Eine stärkere Zunahme an Raubwild hat aber seitdem sicher nicht stattgefunden. W>hl vermehrte sich auch das Ra»chwild ln den Kriegsjahren manc^rorten über Gebühr, aber dieses Mehr ist inzwischen längst wieder ausgeglichen worden durch die vielfachen Nachstellungen, zu denen die hohen Balgpreise den größten Anreiz boten. Dagegen hat inAwischon fraglos eine ganz beträchtlil^ Zunahme der revierenden Hun-de stattgefunden, besonders des geborenen Wilderers, des Schäferhundes. Gerade dieser Umstand muß sich dort, wo die Reviere in der Schonzeit nahezu unbeaufsiKtigt sich selber überlassen werden, außerordentlich verderblich auswirken, aber von vielen Jägern wird er immer noch nicht gebührend »n Rechnung gestellt. Wenn ihnen anstatt des Bockes solch ein Wegelagerer vorS Rohr konvmt und sie ihn prompt umlegen, glauben viele Jäger, etwas Besonderes für ihr Revier getan zu haben. Gewiß ist eS gut, daß der Wter a^ geschossen wurde. Welchen Schaden hat er aber Kreits vorher unter dem Wilde angerichtet? Darüber werden sich viele Jäger keineswegs klar sein, denn anderenfalls wäre es unverständlich, wie sie ihr Revier und ihr Wild während deS größten Teiles des Jahres völlig schutzlos lassen können. Schon einige Wochen, in denen auch nur zwei mit. einander eingejagte Hunde ungestört ihr Unwesen treiben können, vermögen häufig den Erfolg eines ganzen Jahres in Frage zu stellen. Dabei ist es durchaus nicht notwen. dig, daß nun das gejagte Wild den Strauchrittern immer zum Opfer fällt. Schon die Tatsache, daß eS auS dem Revier vergrämt wird, daß gehetzte, dicht vor dem Setzen stehende Geißen und Häsinnen versetzen und danach selbst eingehen, belastet das Schuldkonto diese'^'Wilderer in einem Maße, das leider immer noch nicht richtig eingeschätzt wird. Auch Katzen vermögen unter dem Nieder-ivild größeren Schaden anzurichten, als mancher Weidgenosse annimmt. Wird schon der wildernde Hund ungeheuer schädlich be-sonders dadurch, daß er zunächst immer das« selbe Revier bejagt, bis dort schlechterdings kaum noch etwas zu holen ist, so llebt die wildernde Katze geradezu am Revier. Naturgemäß wird dadurch der Schaden, den sie anrichtet, besonders fühlbar. Aber dem aufmerksamen Jäger fällt solch ein Räulier umso leichter zum Opfer, als man ihn in der nächsten Umgebung immer wieder antreffen wird und dann auf die eine oder anZ^re Weise unfäiädlich machen kann. Wie nvnig manche über die Lebensweise dieser Jatjdschädlinge unterrichtet sind, zeigte eine Notiz, worw ein Jäger — oder war es ein verkappter Satzenfreund? — ge^en den nächtlichen Abschuß der Katzen an Wegen mit Hilfe des Autoscheinwerfers Stellung nahm. GS ist durchaus irrig zu glauben, daß man die Katzen leicht am Tage ab< schießen kann und dazu die Nacht nicht zu benutzen braucht. Besonders im Winter und Frühling ist dieses Gesindel zumeist nur zur Nachtzeit unterwegs und der Jäger, der am Tage nie «ine Katze bemerkt, denkt meistens kaum daran, wieviele dieser Wegelagerer sich unter dem Schleier der Nacht im Reviere herumtreiben und sein Wild zehnten. So wurden einmal drei von mir im Walde für Marder angelegt« Fangplätze im Februar ständig angenommen, aber es kam anders, als ich dachte. Schon am nächsten Tage nach dem Legen der Eisen saß im ersten eine Katze, am anderen Tage im zweiten und dritten je eine und dann war die Sache zu Ende. Die Eisen wurden aufgenommen und die Kirrbrocken blieben hinfort unberührt. Erst vier Wochen später stellte sich an den drei Fangplützen neuer Besuch ein und das Ergebnis waren innerhalb einiger Tage wieder drei Katzen. Und das zu einer Zeit, wo ich am Tage nie einen dieser Strauchritter im Reviere gesehen habe! Ist es nun auch zweifellos Pflicht des hegenden Weidmannes, daS Raubwild dort, wo es überhand zu nehmen droht, kurz zu halten, so darf doch unter keinen Umständen vergessen werden, daß die schlimmsten Schädiger unserer Wildbahnen unter den Hunden und Katzen zu sul^y sind. Es muß daher das Bestreben des Hegers sein, gerade diese Räuber zu jeder Z^hreSzeit mit allen nur möglichen Mitteln zu bekämpfen. Allerdings springt hierbei kein klingender Lohn heraus, wie ^S bei der Erbeutung von Raubwild der Fall ist. Aber das Bewußtsein, seinem Wilde die so nötige Ruhe zu sichern und ihm Schutz gegen diese Strauchdiebe zu gewähren, muß an sich schon dem !^ger tie-fe Genugtuung gewähren. Ueber die Ausfetzung der Forellenbrut Bei uns gibt eS wohl keinen Fovellenbach, der eine Vermehrung des Fischbestandes nicht vertragen würde. Denn, «besehen von den unregelmäßig auftretenden Natnrschä. den, sind die Verluste, die regelmäßig durch den natürlichen Nachwuchs nie wettgemacht werden können. Eine allfällige Befürchtung, daß die Vermehrung der Berzehrer in ei. nem Bache wegen zu geringer Menge der darin enthaltenen Nahrung den Fischstand schädigen könnte, entfällt bei uns vollkom-men. Daher trachtet man schon seit mehr als zwei Dezennien, durch Aussetzung von Forellenbrut den ^stand zn regulieren. Der Erfolg der Aussetzung hängt von drei Faktoren ab: von den lokalen Verhältnissc^n, von der Art und Weise und endlich vom Zeitpunkte der Aussetzung. Die Brut bedarf zu ihrem Gedeihen vor allem der nötigen Weideplätze und Unterstände, die ihnen Bersteck und Nahrung zugleich bieten. Bekanntlich steigen die Laichfische oft meilenlveit in die obersten Regionen der Bäche auf, offenbar dem natürlichen Instinkt folgend, das; Eier und Brut dort am sichersten aufgehoben sind, denn das Wasser ist hier rein, gleichmäßig temperiert und produziert genügende Nahrungsmenge. Daher soll der Bachwirt bei der Aussetzung in erster Linie Quellbäche, Gräben und Brunnenzuflüsse dazu wählen. Solche Plähe lassen sich durch künstliche Mittel zum Aufenthalt der Brut noch verbessern, indem man sie beispielsweise gegen das Eindringen größerer Fische aus dem Bache absperrt, durch Düngung ihrer Ränder mit animalischem Dung und vegetabilischlm Stoffen die Vermehrung der Kleinfauna fördert und Berstecke bietende Flora unterstützt und anderseits d^e Brut Schädlinge nach Möglichkeit fernhält. In Revieren aber, wo Quellbächc fehlen, bleibt nur die Aussetzung im Hauptbache selbst möglich. Hier sind vor allen, sol. che Plätze ausfindig zu machen, in welche ältere Mfche nicht leicht kommen, und daS sind ausgedehnte flachere strecken mit höch-stenS 2l>—30 vm Defe und ruhiger, nicht zu starker Strömung, welche aber zugleich genügend Bevstecke bieten. Ebenso beiv^ren sich seitliche flache Ausbilchtungen, Altwässer u. dgl. mit ruhiger Strömung und stil« lem Wasser, wenn sie nur einige Ausdehnung besitzen. Für Verstecke muß man ganz besonders sorgen, wenn man seinen Schützlingen eine dauernde und behagliche Heimstätte bieten will. Die Verstecke sind aber auch m-sofern wichtig, als sie der kleinen Nährfauna zahlreiche Ansatz, und Stützpunkte darbieten, welche anderwärts fehlen. Dabei kommt vor allem grober KieS und Steinbelag mit zahlreichen kleinen Höhlen «nd Vertiefungen in Betracht, in zweiter Linie aber Krautbetten und mehr oder weniger dichter Bestand an Wasserpflanzen, die selbst tiefere Strecken, wo sich auch größere Forellen auf-halten, für die Brut geeignet machen können. Von größter Bedeutung für den Erfolg ist ferner die Bornahme der Aussetzung selbst. Bor allem muß man trachten, daß die Fischbrut während des Transportes nicht z« viel ermattet oder gar eingeht. DaS Wasser in der TranSportkanne soll daher öfters mit durchlüfteten oder wom^lich fließendem Wasser aufgefrischt werden. Ut aber daS nicht möglich, so ist Mitnahme von Eisstük. ken zu empfehlen, die aber nicht in die Kan-ne felbst, sondern in den mit durchlöchertem Boden versehenen Deckeleinsatz zu ^gen sind. Hat man die für die Aussetzung bestimm« te Stelle erreicht, so muß erst langsam die Temperatur und Qualität des Transportwassers mit dem Bachwasser ausgeglichen werden. Ferner darf man nicht zu viel Fischlein an einer Stelle aussetzen, sondern sie möglichst weit verteilen, wodurch man die Möglichkeit des Unterschlupfes vermchrt und die Feindesgefahr vermindert. Sind zu wenig Berstecke vorhanden, so kann man sol. che künstlich schaffen durch Steine, dichte Na-delholzzwesge u. dlg. Sehr wichtig ist auch «der Zeitpunkt der Aussetzung. Man setze die Fischbrut aus, sobald sie freßfähig geworden ist. Der Beginn des FreßbeÄrsnisses der Brut ist spätestens mit dem Beginn deS letzten DrittÄls des Dottersackschwundes gegeben und in dieser Zeit soll sie dem freien Wasser übergeben werden. Je eher die freßfähige Br^it in den Bach kommt, umso besser wird sie fich auch eingewöhnen. In winterivarmen Quellwässern kann sie, wo von der Schneeschmelze und vom Hochwasser keine Gefahr zu befürchten ist, schon im Winter ausgesetzt werden, in allen anderen Fällen ist aber der Monat April oder Mai am geeignetsten. Auch Tag und Stunde der Aussetzung ist wichtig. Man wäh le womöglich schöne, warme Witterung, denn Sonnen^in wirkt belebend auf die Brut. Man se^ am besten nicht am Morgen» sondern gegen Abend ein, denn die hereinbrechende Dunkelheit ist der teste Schlitz ge-gen das viele kleim Raubgesilüdel. Man darf eben nicht vergessen, daß die ersten Stunden ibves AufentWtes gerade.^u entscheidend sind für ^S Schicksal der kleinen Neulinge. Der erste Tag forZ^rt geivöhnlich die meisten Opfer und es kommt alles darauf an. vorerst diese M verhindern. Was hier den nächsten Tag erlebt und geeignete Verstecke Humvss de< AiKlonde« fin^det, das hat schon viel begründetere Alls-sicht auf ein definitives Fortkomnien. Das Aussetzen felbst kann nut Hilfe vl)n kleinen Handnchchen geschehen, mit denen man jeweils eine den Umständen entsprechen' de kleinere oder größere Partie auS der Tmnsportkanne nimmt. Sehr .^ck^näßig sind auch gewöhnliche Gießkannen, in denen man auch gileich die Brut dransportieren kann. Man nimmt einfach die Brause herunter und schüttet aus der Tülle immer rle»-ne Portionen Brut heraus. Nach dem Aussetzen soll man noch ew« Weile an d^n Brutnnterst^nden verblewen und auch später öfters nachsehen, «man nicht etwa drohende Gefahren abnumden und etwaige Feinde verscheuchen oder sonst beseitigen kann. Ist die Brut über die erst» Zeit glücklich himveggiekommen, dann darf sich der Bachwirt schon einer guten Zuversicht hingeben. Wenn der Spengler seine Pscise veil"n eu Bücherscha« b. GS kD««t der T«G. .. Roman vo« Günther von Trutzbury. Verlag Otto Ianke, Leipz^. Br. 3.6V, Lw. 5 M. Der Romsn ist ein« politische Utopie, die das Schicksal des tatschen Staates schildert und dl'schiodöslin,p^ic>nie, die den ^-"listen auch wirklich zun, AuVruch über--r-edet. t. .Zeitschrift „Pancuropa", .^>eft 2, 8. J^i. Panenro^xt-Verlaii, 'Zi.^ieii, .^>os!l>ur;^. 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Die Prosperität im Handels- und Geschäftsleben kommt nicht auf dem Präsentierteller, und Barnum war es, der einmal die trefflichen Worte gebrauchte: »Der Weg zum Umsatz geht durch die Druckerschwärze!« Das in der Matiborer gettuna »rdirbl! ff II untergebrachte Inserat bringt nicht nur dem Kaufmann Vorteile, es dient auch den Zwecken des Käufers. Die Frage aber, auf wessen Kosten denn eigentlich die Reklame geht, ist schon geklärt: Die Insertions-kosten trägt immer der Konkurrent, der selbst nicht inseriert! für das 68. Geschäftslahr welche Donnerstau, den 31. März 1932, um 20 Uhr, im Hofsalon des Hotels »STARA PIVARNA« (Alte Bierquelle). abgehalten wird. TAGESORDNUNG: Gegenstand 1. Verlesung des Protokolle* der letzten Hauptversammlung. Gegenstand 2. Verlesung des He Visionsberichtes. Gegenstand 3. Vorlage des Rechnungsabschlusses für da? Jahr 1931 und Berichterstattung. Gegenstand 4. Bericht des Aufsichtsrates. Gegenstand 5. Anträge über die Verwendung des Gewinnes. Gegenstand 6. Statutenänderung. Gegenstand 7. Neuwahlen für den Vorstand. Auf&ichtarat n Einschätzungskommission. Gegenstand 8. Bestimmung des Höchstbetrages. zw dem Darlehen gegeben werden. Gegenstand 9. Erwerb von Realitäten. Gegenstand 10. Allfälliges. Wir laden hiezu unsere Mitglieder zu recht zahlreiche* Teilnahme cm und ersuchen um pünktliches Erscheinen. MARIBOR. im März 1932. Mariborski kreditni zavod r, 2,io.z. für den Aufsichtsrat: für den Vorstand: Dr. Hermann Wlesthaler, Ins. Rudolf KHtniaiui Vorsitzender. Obmann. Geschäftseröffnung Ich beehre mich, dem P. T. Publikum mitzuteilen, daß ich auf der Alexandrovs cesta 24 ein ml Hiniiüj eröffnet habe und dortselbst mit allem einschlägigen Installationsmaterial (Beleuch* tungskörper, Apparate u. Elektromotore zu Diensten stehe. Uebernehme außerdem alle in dieses Fach einschlägigen Reparatursarbeiten. — Es empfiehlt sich 368? \\ Eröffnung der Advokaturskanzlei Dr. Franz Schaubach teilt mit, daß er in Maribor, Aleksandrova cesta 6, L Stock (Palais der Zadruina gospodar-ska banka) eine Advokaturskanzlei eröffnet hat. j5.4 — naitmila Witntr Pllasi*Praisir«l • —— Schneidernnan V aschnitten Eispnt Zelt und Stoff - Erstes und größtes SPEZIAI-SCHNITTMUSTER ATELIER Maribor, Aleksandrova cesta 19, L Stock. Staatliche Klassenlotterie Am letzten Tag der Hauptziehung, den 25. Mlrz 19 wurden folgende Prämien und größere Treffer gernren: 1,000.00« Din: 68805. 500.000 Din: 38322. 10.000 Din: 88233. 8.000 Din: 20295 33947 76642 89365, 6.000 Din: 13448 26780 53065. 5.000 Din: 45S45 95290. 3.000 Din: 10584 24831 31593 34280 39707 45817 4813? 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Wlthelmliie Bergmann. 3684 Efsa BrxM, Celle-Marlbor. Der nahe Zieliungystermin l.Mai 1932 der Kathedralenbau - Lose Für wenig Geld: D.nar 200'- des St. Vlniens Vereines in Beograd duldet keine weitere Ueberlegung! Ponpallo»_JA_J^_V. Dinar SO'- Dinar 25'- Ein Vermögen zusichert., Eine Ziehung! Eine Einfege! können Sie sich im Rahmen der Gewinne 2 x 2,500.000 - 5,000.000 Din, 2x500.000 =1,000.000 Din, 10 x 100.000 - 1,000.000 Din, 100 x 10.000= 1,000.000 D.n. Binar iOO'~ Zögern Sie daher nicht weiter und besorgen Sie sich knapp vor der Ziehung noch heute ein KATHEDRALENBAU-LOS Erhältlich bei sämtlichen Pfarrämtern, Geldinstituten, Koliekturen, kiichlichen und charitativen Institutionen etc Zentral Verwaltung: BEOGRAD, Ulica Jovana RistKa 20. Verkaufstillale: ZAGREB, Tvrtkova ulica 5. äl)lllllllHHIIIIIIIIIIIIIIIIIIlllllllllllHlllllTinnlllllllllllllllMllliHiiiiitl,»llllllilllillliniilllllllllllll;illllllllllllllllllllllllTn'iiLüi.N................................................................................................................IIIIIIIIW.......HIIIIIH..................................... „Chefredakteur und für die Redaktion vernotwortlich: Udo KASPEP — Druck der >nn sie sind selber auferstanden, ulS niedriger HSufer dumpfen Gemächern, ?!ns .Handwerks- und Gewerbes^Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straße quetschender Enge, uis der Kirchen ehrwürdiger Nacht, ind sie alle ans Licht gebracht." ^er Klanq der Osterglocken bat Faust da-l^r zurilckgehalten, die Giftschale, die er chl.'n zum Trunk angesetzt hat, zu leeren !er Chor der Engel verkündet: (^brist ist erstanden, ^ cude dem Sterblichen, die verderblichen ^chleickjenden, erblichen Klüngel umwanden." Nicht durch das Wunder deS Glanbens ist 'inst dem Leben wiedergewonnen worden. hört wohl die Botschaft, aber es fehlt l'm der Glaube. Doch ihn überkommen ächtig seine ^'^ugenderinnerungen, die iirch den Klang der Osterglocken in il)m a6)gerufen werden, und die ihn der Erde III ückschenken. An.ch an uns eraebt heute der Ruf der «irche, und viele Millinnen hören gläubigen 'cr^ens die frohe Botschaft, die ihnen ver-imdet wird. Ostern 1V32 ist der erste Licht-l!i?k nach einer langen Zeit schwerer Müh-nl und Pein. Aber während wir no6i vor un.enl verzweifelt iu die Zukunft sahen nirgends einen Ausweg entdecken lonn' en, ja schon fast bereit waren, in dumpfer sn^cbeuheit unser Schicksal hinzunehmen. !! jetzt in uns neuer Lebenswille erstarkt neder aufnehmen! Was uns in der vergl^n-wir wollen leben, wir wollen den ji^ampf tuen Zeit zerstört wurde, werden wir wie-eraufbauen. Im Sturm der sich überstii -ri'den Ereignisse und Entwicklungen ist in l!lzer Frist daS Lebenswerk vieler uns na-i''kek,endcr Personen, das, was wir selbst tscliaffen baben, vernichtet worden Schon » lange haben wir uns durch den Wandel nieres Schicksals niederdrücken lassen. Astern ist das Fest der Lebensbejahung it'hin sich auch unser Blick wendet, sehen 'ir, wie überall die Natur zu neuem Leben lvacht und ln kurzer Zeit erstarken wird >ir haben längst den Glauben an ein Wun-r verloren. Und doch sollten wir glä>lbjger IN denn je. Viele Wunschträume der Mensch >l, die ihre Widersplegesnng in den Märien vergangener Zeiten gefunden lialien. !'d durch die Technik erfüllt worden. Wenn '>r uns nur die Mühe geben, uns einnial des Wunderbaren unseres alltäglichen Lebens bewuht zu werden, jener Dinge, die uns bereits zu etwas Selbstverständlichen^ geworden sind, und in denen sich dort die Allgewalt de? Schöpfung offenbart, werden wir niemals verzweifeln können. ! Aber fast noch großartiger als diese äuße-' rcn Geschehnisse ist die Erlebensfähigkeit des j Menschen selbst, der — und geht es ihm auch noch so schlecht — immer wieder hofft und aus der Erwartung einer besseren Zukunft neue Kraft und neuen Lebensmut schöpft. Ostern, das ist das Fest, das uns in unseren Hoffnungen betlärtt, das in uns den Glauben an ein Wunder wieder wachruft, so daß wir, gestärkt durch geistigen Zuspruch trotz der Enttäuschungen, l)ie wir schon erlebt haben, aufs neue den 5iampf mit dem Leben und den Kampf ums Leben aufnehmen. Wie der Klang der il^sterglocken Faust ins Leben zurückführt, soll auch uns Ostern IM aus der Lethargie und ohnmächtigen Verzweiflung berausreis^en, damit wir gemeinschaftlich ein neues Leben aufbauen. il..' Ürühttng ... Bon C. W. S choepke Wohl nirgends auf dem Erdenrund herrscht zur Lsterzcit ein solch bunlliewcgtes Leben und Treil^en wie in Jeruscilem. Zu Tausenden sind die Pilger und Reisenden aus allen Ländern der Welt eingetrofscn, um au geweihter Stätte das Osterfest zu feiern. Schon ln Jaffa, der .<)afenstadt ^^erusaleins, erleben wir ergreifende Szenen. Tränenden Auges grüf^en die Pilger das „Heilige Land". Sie fallen zur Erde, belreuzigen sich, küßen den heiligen Bcden. Die Bahn bringt einen Teil der Erwartungsvollen hinauf in die Osterstadt. Der weitaus größere Teil, jedoch zieht in langem Pilgerzug zu Fuß nach Jerusalem. In den Straßen, vor den Toren, auf den Plätzen herrscht grosses Gewül?! Alle Nassen, Nationen, .^''nfessionen sind vertreten. Pilger^iige ziehen betend u. singend .Hier sind es deutsche, dort russlsckie, fian'.i^sische oder griechische Dazwischen europäisclie od^^r amerikanische Reisegesellschaften und Bergnügnng!Zrel-sende. An den Straf^enecken, an den Stadttoren, wo das meiste L^'ben herrscht, siven jüdische Wechsler, für die jeyt eine gcwinn-reicbe Zeit gek.'mmen ist. Zwischen äll dem Trubel ertönt das Geschrei der Esel-, Maul-tier- und Kameltreiber „dir balak" (..gib ar!U"). Mit Geschick bringen sie die Lasten tragenden Tiere durch das Menschentnänel. Unter Anfführnnc^ lhrer Priester wallfahren die Pilger zn den heiligen Stätten, die 'ion Menschenmassen förnili'ch belagert sind. Sie j^ies'en dnrch die Pia dolorosa i'nd gelangen in lanosnnistenl TenN'o dnrcli die en-aen, Winkelingen, dunklen Slraszeu ins ^n nere der Stadt. Rechts und links der Gassen sitzen hinler ihren Ladentischen die Verkäufer, die in überschwengliÄ)en Worten ihre Waren zum Kauf anbieten Kerzen, Oliven-holzkrnz'fire, Perlnnitterketten, Rosenkränze, Iericl,orescn, Rosenwasser, Teppiche, Heili^ genbllder, O'tereier und vieles andere. Da stehen nun die Pilger und taufen, soweit es die Mittel erlauben. Hat doch so mancher sein ganze'^ ^^eben abdarbt und gespart, ja. sein Eigentum vevan^^ert, um die Reise ins „Helliqe Land' ernwalillien. Ein ohren-betänb'.'ndes feilschen und >>t^ndeln hellt an, aber wehe den Pilgern, die daranf nicht eingestellt s>nd. Sie müssen den doppelten Preis und ni.'hr bezahlen. Unerträglich wird dc:s Gedränge, schier ls'^'cnIgesäln-lich. Endlich ist der Zug v?r der GrabeSlirche anql'langt. Auck, hier auf dem Vi^rpla?; eiile gewaltige Menschenmenge. Wie ein ^!r<.n flutet sie in die düsteren Hallen Hevricstt schon am Palmsonntag, da alle s'ier ^'ersamiiii'llen Paluienzweige in den bielteu. beängstigende Gedrängtheit, so fast noch mehr am Gründonnerstag, am Tage der Fiinwaschuna. Zur Erinnerung an Jesu Fnstwaschifng wäscht der Vatriarch' ven Jerusalem Ii? Bischöfen die Füsse. Ganz in, «Gegensatz zur schlichten, erheben-lden Feier, die Iesns mit seinen Iünaern abnel'allen lmt. findet die asljährlirl)e Erinnerung'?,^ereini^nie mit grossem Pomp stcitt. Piele s^a^re war es nl'l'.rh. dasi dach der 'ül'aschnna d>^ Waschwasser in ein ^asj mit reiuein W'''ev si^'sios'en wlirde. .^saiiiil war idas geschehen, stürzten die Pilger, Männer und Frauen, mit Schreien herzu, um ihre Tücher in das Wasser zu tauchen. In kleine Fläschchen wurde das Wasser ausgepreßt, sorgfältig aufbewahrt und mit nack) Hause genommen. Eine Anzahl kranker Pilger trank sogar zur leiblichen Genesung und geistigen Stärkung davon. Die bedeutendste Feier, die am Karfreitag in der Grabeskirche, wird in höchst dramatischer Weise von den Franziskanern veranstal tet. Der Prediger steht einem hohen Kruzifix gegenüber, auf das er häufig hinweist, als wäre es der Heiland selbst. Mit der Drohung, daß den ein Donnerschlag in die Hölle stür« zen möge, der gesonnen sei, Christum aufS neue zu kreuzigen, schließe die Predigt. De? hölzerne Leib wird vom .ttreuz genommen, die Nägel in aller Feierlichkeit herausge« zogen und der Leib auf dem Salbungsstein gesalbt. Wieder erfolgt eine Predigt, dies» mal in anderer Sprache, und dann wird der Leib in die Grabkammer gelegt. An der Fund stelle d?s Kreuzes singen Mönche ihr „Q crur mirandae gloriae". Wenn aber auch noch eine Steigerung möglich ist, so am „Stilleu Sonnabend ^ zum Feste des heiligen Feuers. Ein wüster Lärm setzt schon am ^tarsreitag ein. Tausende über« nachten in der Kirche, denn ein jeder sucht sich für den kommenden Tag einen Platz zu sichern. Dieses Toben und Schreien währt bis zum nächsten Nachmittag, an dem die hohe Geistliäikeit in Prozession das l?eiligs Grab umschreitet. Alle Lampen und Ker-en sind gelöscht. Tiefes Dunkel herrscht in der Kirche. Nun begibt sich die Geistlichkeit in die Grabkapelle. Dumpf hallen die Gebete. Da endlich! Der ersehnte Augenblick. DaS angeblich vom Himmel gefallene Licht wird aus einer Luke herausgereicht. Was jetzt folgt, ist unbeschreiblich. Ein wilder Tumult, ein schreckliches Getöse. Wie eine losgelassene Meute stürzen sich die MensÄ)en in die "'^eder will zuerst sein Kerzenbündel an dem ''^immelslicht anzünden. In wenigen Minu-en ist alles beleuchtet. Auch das heilige Treuer nehmen die Pilger in die Heimat mit. Äauben sie doch, das; eS die Eigenschaft besitze, den menschlichen Körper nicht zu ver« sengen. Daß eS bei solchen aufgeregten Menschen« Ansammlungen oft nicht ohne ernstliche Unfälle abgeht, ist begreiflich. So ereignete sich eine besonders schreckliche Katastrophe im ^ahre 193t. Sechstausend Menschen waren schätzungsweise in der GrabesNräie versani-n?elt, als der Tumult besonders groß wurde. Die am Eingang stationierten ti'?rkischcn Wächter glaubten, daß sie angegriffen werden sollten und schlugen auf die Pilger ein. An .'M Pilger fanden dabei ihren Tod. Wir bahnen uns mühsam einen Weg dnrch die lärmende Menge. Ein lauer Frühlings-.ibend umfängt uns, in herrlicher Sternen-vracht erglänzt der südliche Himmel, und in '.eiligster Frühe des j^ltermorgens sind wii schon auf dem Wc^ge zum Oelberg. Der «oMMI, «» 77. M»,, I«. Schtlch erwerlet uns schon und lüZtt Nn< herz lichs» Gastfreundschaft widerfahren. Der köstlich zubereitet Mokka mundet vortrefflich Dann stehen wir drau^a, den Blick gegen Osten. Lieghast ftrahleick kommt die Sonne heraufgezogen. Herrlick'?s Slockengetö» Ntußt ^on der Stadt, die iiengoldübeflittet vor uns liegt. Die Vloc. > der deuts«^ Erlö-jerktrche verkünden die Auferstehungsbotschaft, und di? vielen vlocken und Glöckchen der unzähl?<'^,l Kirchen stimmen jubelnd mit ein. Und kommen die ersten Leute an» den umIicg.ndLN Dörfern. Ein fröhliches „Ehrist ist erstanden- rufen sie unS zu, mit einem ebenso fröhlichen ist wahrhaftig auferstanden" antworten wir. O5tee»t 5« Äiom Don Alfred gungmann „Vuona Passiva!" „Fröhliche Ostern!" Da blüht und leuchtet es in zartem Weiß und Rosa und Goldgelb, da durften die herrlichen Beilchen vom Tuskulum, und wenn gar noch die Sonne die Wölken durchbricht und auf die holden Arühlingskinder und die male-rijchen Gestalten der „Ciocciaren" herab-lacht, dann macht sie auch gleich ordentlich warm. Aber wie ein altes Zauberwort klingt es noch immer Tausenden in den Ohren und im Herzen, die als Wissens- oder Glaubensdurstige der alten Beherrscherin des Erdkreises kntgegenjiehen. Brot unli Spiel um die Oster zeit! Das ist das echte Ostern in Siom. Wer das sieht und begreift, der wird viel mehr erzählen können. T>(^r Römer lebt vor Ostern fromm, er i^t »ein Fleisch, er kauft sich die geweihten Palm-tlätter ttnd hängt sie sich über sein Bett oder über das seiner Kinder. Aber der Riemer beskht die unschätzbare Fähigkeit, seine einzelnen Gefühle ein- und ausschalten zu können, wie es ihm beliebt. Eben hat er noch mit aller südlichen Inbrunst und mit aller Hingebung vor dem Altar gekniet, und im nächsten Augenblick, wenn er die Kirche verlassen hat, fühlt er das Bedürfnis, sich auszuleben, nach Wochen trüben Wetters die Tonne zu kosten, die durfgeschwängerte Luft der neuen Wiesen. Und nicht die Männer allein. Die Frauen, die an den .Hauptfeiertagen viel leicht ein wenig nachdrücklicher den religiösen Hintergrund der Feste betonten, bleiben dann nicht zurück. Die FrühjahrSgarderobe wird ausge^ packt aus dem Mottenschrank, der Sonnenschirm repariert, und hinaus gehts inS Freie aus einem der vielen Tore, hinaus in die blühend? Campagna, in daS weite Feld vor Rom, dem Schauplatz de? blutigsten Böl' kerschlachten, vo auch so manche blondgelockte Germane seine Selinsucht nach dem Süden niit d?m Tode büfjte. Jetzt aber, um die Osterzeit empfängt die endlose Ebene die Kommenden wie mit weit geöffneten Armen, Von Äansi Nubin Nacht lag üker Jerusalem. Myriaden Stvrne funke'ten ans dem schwarzsamtenen Firmament, die Suft war von einer seltenen Mlde und Weichheit und voll süher Wohlgerüche wie noch nie. Weit draußen vor der Stadt befand sich eine Felsenhöhle, die Ei. gentum eines reichen Mannes war, »nd vor derselben schritt mit lang-satnen Schritten und sch.'afmk^ ein römischer Soldat ans und nieder, den man als Mchter hieiher bestellt hatte. Einen Leichnam mußte er bewachen, der seit gestern da drinnen ruhte und dessen Aufenthalt dem Volke verborgen l'leiben sollte. Er gehörte einem unschuldig Verurteilten an und die Richter deS Landes fürli). teten, daß seine Entdeckung Aufruhr n. Empörung in der Stadt verursachen möchte, denn ^r Tote hatte im Leben viele treue Anihär^i^r unter der Bevölkerung gehabt, die seine Lehren Ml ig vernommen u. von Haus zu HauS weite?^traM Batten, ^vo Sehnsucht und der Wunsch nach Erlösung in den körperlich und seelisch Bedrückten Ilbermöchtig ward. Ein schwerer grauer Stein war noch ob?n drein vor die Oeffnung der Höhle valzt worden, den keines Menlsrl)en .?wnÄ heben tonnte. Auch hier zwischen den sonst so küh. len Felsen war beute eine ciusteri'ewökinliche Wärme zu verspiiren. die den ^^örp?? des ?oldlUen durchströflvtc. alle mch die Lerche« trillern liebesberauscht ihr nimmermüdes Konzert. Aber dei aller Liebe zur Natur vergißt der lebenslustige Römer auch nicht, für einen ordentlichen Osterschmauj, zu sorge«. Schon in den Tagen vor Ostern beginnen die Geschäfte, besonder» die Konditoreien u. dt» sogenannten Pizzingherien, sich z« schmücken. In den Läden d« letzteren werden die Wände mit gewaltigen Speckseiten bedeckt, die mit bunten Papiersternchen beklebt sind, an den Decken werden einige Hun dert appetitliche Schinken in Reih und Glied gehängt, dazwischen grüne Ranken befestigt, und aus Käfen und Konfervenbüchfen und ausgeblasenen Eiern werden die wunderbarsten architektonischen Kunstwerke bergestellt. Inmitten dieser eßbaren Herrlichleit aber prangt das bekränzte, von zahlreichen Kerzen umgebene Madonnenbill», vor dem das Oellämpchen brennt. Schon am Pa.?msonn-tag ist alles fix und fertig, fodaß nur noch der geweihte plivenzweig am Mndonnenbild befestigt zu werden braucht. Am Giovedi Santo, am Gründonnerstag, werden die Glocken „gebunden": sie läuten um lv Uhr vormittags zum letzten Mal, bis sie am Sonnabend daS Osterfest einläute«. Nach frommen Glauben wandet »vähn«d dieser Zeit die Glocken der ganzen christlichen Welt heimlich nach Rom, um sich hier die Weihe für das Jahr z« holen. Die 5tö-mer aber besuchen am Gründonnerstag i« sieben durch Tradition bestimmten Kirchen die heiligen Gräber. Am Karfreitag gebt es ziemlich ruhig zu. aber am Sonnabend wird, nachdem alles blitzblank geputzt wurde, der Tisch festlich geschmückt «nd mit Eiern, Schinken und Piz« za, dem Ofterkuchen, gedeckt, u. dann kommt der Geiftliche, um daS Oftermahl und das Haus zu fegnen. Einer hübschen Ostersitte Roms sei hier noch gedacht: Am Ostersonntag müssen in der Frühe die Kinder zu den Eltern kommen und sie um Berzeihung bitten, eine bei den meist sehr verzogenen kleinen Römern und Römerinnen auch durchaus nicht überflüssige Sitte. Dann geht die ganze Familie zur Ostermesse und hierauf folgt der große Schmauß bei dem besonders lms Angello. das Osterlamm, nicht fehlen darf. Das vskirskittn in Nuhlond einst und jcht / Von Al. Birg Ostern galt im alten Nuhland als das größte uitd bedeutendste Fest des Jahres. Im Gegensatz zu Westeuropa, vor allen Dingen zu Teutschland und England, trat Weihnachten lm Vergleich zu dem Osterfest in den Hintergrund. Es mag sein, daß das scharse Älinm dabei eine gewisse Rolle spielte: der Uebergang vom kalten Winter zum Früh, jähr ist ja in Rußland viel ausgeprägter als in Deutschland, und außerdem fällt er mei-stens gerade in die Osterzelt. In vielen Ge-genden Rusjlands ist die Schneeschmelze zu Ostern gerade zu Ende, und das ErwackM der Natur findet in dem Fest seinen le-beildigsten Ausdruck. Auf der anderen Zeite dürfte die Stellung des Osterfestes in Rußland dadurch bedingt gewesen sein, daß d^e» ses Feit einen ausgeprägten kirchlichen Cha» rakter trug als Weihnachten und dciher von der Kirche und hiermit von dem Volk in be-sond^'lvm Masse gepflegt wurde. Iedl?m, der daS alte Ruß'and kannte, dürfte das russische Osterfest unvergeßlich sein. Die Fastzeit wurde dort beson'^rS streng dnrchgefühtt, ^eben Wochen lang llieb die Kost fleischlos, wobei di« erste, die Vierde imd die siebende Woche, aber auch die Freitage der übrigen Fastzeit nur eine streng klösterliche Diät kannten. Die siebente Woche, die Passionswoche, war die Zeit allgemeiner Trauer. Sänitliche Vergnügungsstätten, darunter auch Theater und Konzertsäle, blieben geschlossen. ?!Icht einmal die Kirchenglocken durften erklingen. Je nlchr die Karwoche sich ihrem Ende nälierte, umso ernster wurde die Stim- Adern eindrang und das Blut darin zum schnelleren Kreisen bracht«. Uin sich wach zu erhalten, starrte er immerfon mit loeitge» öffneten Augen die Sternenpracht an, die e«. nen wunder^ren Glanz verbreitete, und dachte dabei an ein Mädchen a'.ls dem Bolfe Israels, dem sein Herz gehörte. Er wünschte sich die braune Necha herbei, in deren schvarzes Kraushaar er schon unzählige K-üsse gedrückt batte — !n Gedanken, denn sie war ihm bisher noch unerreichbar geblieben. Nur von weitem hatte er sie sehen dürfen, wenn sie mit ihrem Wasserkrug zum gr^ß'u Brunnen schritt, hatte er ihre zierlichen nack ten Füße bewunl^rt, die dunklen Mandelaugen, in denen es glühte, die sanft geSo-gene Nase und den Mund, der einer Granat Äitte glich. In Sehnsucht streckten sich seine Arme dem Traumbild entgegen, da hörte er Plötz, lich hinter sich einen leichten Schritt griff nach der Lanze, die in einem Fel^Palt steck» te und wandte sich, um dem vermeintlichen Feind und Leichenräuber zu begegnen. Wie staunte er aber, als ihm ein Mädchen entgegentrat, in der er zu seiner unaussprech lich^l Seligkeit Recha erkannte. Eins ^ntp Kamelhaardecke um den schwanken Leib geschlungen, so stand fie vor ihm und blickte il)n an. Eine Welt voll heißer Empf>indungen sprach aus ihren Austen ilnd zaghaft, un-glänbil,, frayte er: dn .u mir;'" Sie »icktr mir: ,^1. ich ge. Am Hochgebirß' Lawine« rolle«! Vo« all^ Höhen tränst z» Tal Ins Dampfe« bra«ner AckerfchO>« Des Sturmes erster Lenzcheral; Und feine Büße ««d Tenör» Erlöse« a«s des Vinters V«« Die Erde. — Hört die frohe« Chör«! Sie künden's jamhzend himmela«. Dem Vald — befreit vo» vi«tersch«ei-gm- Steigt nun empor vom Wurzelschast; Es pulst in Aesten und in ?^eige» Die nen enveckte Lebenskraft: Es rauscht und braust in seinen Wipfelt» Wie feierlicher Orgelsang, Der Lenzchoral von Bergesgipfeln Klingt in der Täler Osterklang. Und drüberhin. wo Siegesbahnen Der Frühling sch 'n bereitet, zieht, Wie naher Seli;ikeiten Ahnen Der ersten Ler6)e FrühlingSlied; Und wo dem Donnern, Brausen, Klingev Vir Menschen leihen Hcr» und Ohr, Da weicht der Winter, un» wir ringen Zn neuem Hoffen uns en por! Johanna Weiskirch. mung, umso größer die Spannung und die Erwartung der Erlösung. Die Steigerung war stetig, ihren Höhepunkt bildete keineswegs Karfreitag, sondern Karsonnabend. An diesem Tage war das Fasten vollkommen: nicht einmal beim Aufstehen nahm man etwas zu stch. Es galt, bis zur Mitternacht auszuharren. Am Karsamstag, kurz vor Mitternacht, begann der Gottesdienst, die berühmte „san-trenja". Man versammelte stch vor der Kirche. Alles war still. Man stand mit angezündeten Kerzen in der Hand und wartete m Dunkelheit auf den großen Augenblick. Der Gottesdienst trug zunächst gewissermas-sen einen .»vorbereitenden- Charakter ZiS dann um 12 Uhr die Kirchentore sich öffneten, und das hell erleuchtete, festlicl, lze-schmückte Kircheninnere sichtbar wurde. An der Schwelle standen die Priester, die ik»re dunklen Geivänder der Karwoche durch die oster-frühlinghaften, silb^rbestickten erse^^t hatten. Die alte schöne Auferstehungshymne erklang, die Glocken begannen zu läuten, die Anwesenden beglückwünschten sich gegenseitig. Nach dem Anhören des ersten Frühd'en-stes lum Mitternacht!) ging man nach Hau^ se, um das F-^stmahl einzunehmen. Nur die Frömmsten bl!eben in der Kirche, wo ein Gottesdienst dem anderen bis in den Morgen hinein folgte. Die gesamte Osterwoche, die „heilige" hin^ durch, tönten die Glocken: das Glockenläutcn war für jeden freigegeben, und vor allen Dingen die Jugend machte ausgiebig von dieser Erlaubnis Gebrauch. DaS niisi'che kommen, ohne zu wissen, wie und warum. Iehova hat nteine Schritte gelenkt. Die ungewöhnliche Wlirme hatte inich ins Freie geführt. denn ich hielt es in der Stnsv niÄ ans. Im kleinen Olivenhaine wollte ich mich ergehen, da auf einmal zog mich eine unsichtbare .Hand weiter und immer weiter fort. Zugleich spürte ich ein seltsames Gefühl im HerM. Nun weiß ich, daß es Liebe lvac." In schcuer Hingak« neigte Recha ihr Haupt utld der Soldat beugte sich hinab und küßte das dichtselockte, blauschn^arze Haar, wie er eS in Gedanten oft getan. Jnt selben Anaenblick erhellte stch de? Platz ringsum und es war ein so intensives Glühen und Leikchten in der Luft, !^aß der Söldner geblendet seine AuM, schließen mußte. Als er sie wie^r öffnete, war alles so, wie es früher gewe<^ war, nur das Mädchen wa verschwunden. Bergebens rief er ihren Namen in alle vier Windrichtungen, als Antwort schallte ihm das Echo von den Felswänden zurtick Da kehrte er sich traurig um und ge vahrte zu seiner grenzenlosen Uekerraschnng «nd tiefsten Beskiirznna. daß der Stein, welcher vor der Höhlenöffnung gelegen hatte, nicht mehr dort lag und der Leichnam deZ Märtyrers auf nnerklärlickie Weis« weggvschaft worden lvar. Angst üben'iel den Soldateil l'ei diesem Anblick und er rannte wie ae^et!-lands hat keinestvegs die Windlung abo schlössen, in der es seit d/. Revolution l'i griffen ist. Bielmehr dauert diese Wandlui fort Sie ist bedingt dadurch, daß die hem wachsende Generation von vornherein d i Religion entfremdet ist. Der Kreis der völkerung, für deii die Kirche Lebensul'?« wendigkeit ist, verringert sich immer meh' Die Zalil der Kirchen, die la"t k^<"'etz Unter den zahlreichen Flauen erb!ick:e Recha. lyekränkte Liebe in' Herzen, veri! er ihr den Weg uiid fragte vorwurfsroll: „Waruin hast du mich genarrt hen Nacht?" Da sah ihn das Mädchen aus rerlvünd^ ten Augen an und erwiderte: „Ich keu dih nicht. Freinder. und weiß nicht, wa; von mir haben willst!" ,So bist du nicht aor wenigen Zdiluds in meinen Arnien gelegen und hast ml'! Küsse empfangen?" »Wo, sage mir, ist das gewesen?" fra-ii das Mädchen aufmerksam und, lvie es 'ch beunruhigt. Der Soldat zauderte zuerst mit der An wort. da,m sagte er entschlossen: „Bei s« Höhle, in der man den Leichnam des kreuzigten Jesus verborgen hielt. ist v< kchwunden in dem Augenblick, als auch von mir gingst." Da schrie das Mädchen leise auf: ..Jeiu Ich habe von ihm geträumt. Er stand v mir. wies mir seim frischen roten Wim male und sagte: .Wenn du einem be-'e?,,! der nach mir fragt so sage ihm. ich auferstanden von den Toten Er soll k>! leben nnd eS den ^eu^en uersiinden!" „So ist ein Wunder geschehen hc^ Nacht!" rief der Soldat b^türzt aus n eilte himneg. um die Kunde davon seii^c Borgeevten zu überbringen. Noch am selben Al'end e? daö nnd sagte in tiefer Ergr.ffenlit'it: .,5^' der den Kren^^Htod startb. er ist in Wali^ t dic Lieurch Nacht und Wind, von neuen Roben — und so andern Sachen. Ich aber schüttle langsam nur das Haupt, als überlege ich mir's nc'ch ein Weilchen, und seh' ins Leer^, bani^ und wie beraubt. ^ Auf allen Straßen duftet es nach V/.chen... Und Kinder stehen dichtgedrängt und heiß vor Tpiestelsckieiben. staunend, ganz verloren an Ostereier, lila, bunt und weiß, und Osterhasen, mit io langen Ohren. Ta wächst die holde skindheit vor mir auf der alte Karten und das Eiersuchen ^ die ersten Primeln an des Bache SLanf, und MUtters großer, gelber Oiterkuchen. So straf.lend grüßt d?r ferne .^)immel?schein^ Was scl?ert mich Tand u. Bahnverbindung? Ich möchte wieder Susi-Mädi sein! — Das Leben ist banal und kostet Ueberwin-duirg." Draga Ritsch«.Hegew»ZlS. des nahenden Fri'chlings. ÄettiKe Don Dr. Audols Wegner Schon vor mehreren Jahren wurden Bor-schlüge gemacht, um das bewegliche hohe Kir chenfest auf einen bestimmten Termin zu verlegen. Man schlug vor, eS sollte am Sonn tag nach dem 4 April oder am dritten Sonntag nach unserem FrühlinpSbeginn gefeiert werden, jedoch ruht einstweilen dieser bedanke. Sicher würde »m Wirtschafte und PerkehrSleben der Völker eine Fixierung des Osterfestes manche Vorteile bringen, die man nach den verschiedensten Gesichtspunkten be-urteilen kann. Ostern kann frühestens auf den 2^'. März t-nd spätestens auf den 25. April fallen. In dem Zeitraum von 1583, von der Einführung des gregorianischen Kalenders ab, bis zum Jahre 200 wird Ostern 320 mal im April und VN mal tm März gefeiert, also im April verhältnismäßig öfter. Wenn für Astern ein bestimmtes Datum festgesetzt würde, müßte das christliche Kirchenjahr eine Elvisse Umwandlung erfahren. Zn seinem JahreSverlauf beginnt der Oster-lrcis am Sonntag Septuagesima lder 64. vor Ostern) und endet am Himmelfahrtstage. Tie Zeit des OsterkreiseS ist sür die Natur die Periode, in der das neue Leben erwacht. Alle Naturkräfte sind in voller Tätigkeit, die winterlichen Hüllen springen auf, und das Mm Verborgenen vorbereitete Sein tritt in «Erscheinung. Bei der christlichen Kirche ist »as Symbol des Höhepunktes eines neuen »Lebens die Auferstehung Christi. Ein wun-«erschöner Vergleich, der in der Natur sein M3piegelbild findet, wenn Ostern nicht zu früh Gegangen wird. Sollte es definitiv Anfang .Mpril festgelegt werden, ist das Leben Draußen noch nicht so weit erwacht, als wenn Mm späterer Tag in Frage käme. Der tat-Hächliche Frühlingseinzug in Mitteleuropa H.ginnt im Mittel kurz nach dem 20. April. Du einer Zeit. in die Ostern fallen kann. In »Wichen Ländern nimmt der Frühling schon M scher seinen Ansang. Durch die gerade Herr «lu'nde Witterung kann naturgemäß sein Ein »essen verschoben werden. ,M Zollte nun Ostern dauernd im Zeitab-Mnntt vom 4 bis ll. April gefeiert werden. Hann kämen nur drei bis vier Sonntage Hach Epiphama zur Äeltuug. obwohl sechs Mllig sein könnten: ebenso wird die Anzahl Her Sonntage nach Triniiatis differieren. ^ erner bieten die jährlich verschiedenen Oster aten eine gewisse Abwechslung, die nun ein-al zum Leben gehört. Aie wird nun das Osterfest berechnet? nf dem Kirchenkonzil zu Nitcia lW n. lir.) wurde bestimmt, daß Ostern an dem Mnutag gefeiert werden sollte, der auf den Mstcn Frühlingsvoklmond folgt. Diese Mono Muse kann dafür frühestens auf den 2l. »mz fallen. Im Jahre 325 fiel der Frnh-Uugsanfang nun gerade auf den 2l. März. Wlior verordnete man. daß ein für allemal Weser Tag als Frühlingsbeginn zu gelten Utte. .haben wir danach Vollmond am 2l. oder kurze Zeit darauf. fällt Ostern »üb. tritt e'' vorher ein. feiern wir ein ,Fites Astern. Frühestens kann so Ostern M 22. Mörz begangen werden, wenn am 2!. 5V0 Jahre LpMarlen / Von M a Einer der bekanntesten amerikanischen Iourna lsten, der Chefredakteur der verbreiteten Zeitschrift „American Meicuug", 5?. L. M e n cl e n. mu'zte vor kurzem Amerika kluchtartig verlassen. In einem Artuel hatte er sich nämlich erlaubt, ein abfälliges Urteil über die in Amerika herrschende Brid» gemame zu fällen. Er meinte, die Begeisterung von Millionen amerilanischer Fronen und Männer iür Bridge wirke sich in einer Art geistiger Tekadenz ans und führe all' mählich zur Verblödung des amerikanischen volles InSo>.>ond.re die un,',adligen Frauen ,n Amerika, die tagein, tagaus viele Stunden am Bridgetisch verbringen, hätten ihre freie Zeit lieber der Bücherlektüre widmen »ollen, oder, wenn sie für geisiige Nahrung kein Interesse hätl.n, der K inderer'iehing uu>d der Kochkunst. Cine schmackhafte Süvpe oder ein gut gebratenes Beefsteak se^en unter allen Umständen einer gewonnenen Pan tie vor.^11 ziehen. So weit der Chefredakteur... Ein wahrer Sturm der Entrüstung war di' Folge die'er unvorsichtigen Aen'.e rung. Jetzt verbringt herr'^'enaen seinen ihn, aufgezwungenen Urlaub auf den Ha- enthält Spielkarten auS England, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Schwe. den, Rußland, China, Japan, Siam. In-dien, Korea und vielen anderen Ländern, ^rotz seines hohen Alters ist Julius de L a-gerberg noch heute eifrig damit beschäftigt, einige besonders interessante Spielkar. kenei^emplare. die ihm noch fehlen, aufzutreiben, wofür er leine Ausgabe und kcine Mühe sckieut. Als es ihm vor einig!?r Zeit gelang, ein aus Lederlcippen bestehenseö ^Kartenspiel zu erwerben, das aus dem XV. Jahrhundert stammte und von den indiani-selM Urbewohncrn Am!^rikas nocs, vor der Entdeckung der Neuen Welt durch Kolilm-bus b.'nutzt wurde, nannte er dielen Taz den c^lüeklichsten seines Lebens. Tie Lagerbcrgscl)e Sammlung gibt eint vorzügliche Illustration zur Geschichte oes jtartenspiels und somit indirekt zur menschlichen Kulturgeschichte. Tas Karten-vicl stammt aus dem Orient, und seine ältesten Spuren führen nach China und ^apan. Jnoien gibt eS heute noch im Besitze einige? Maharadschas Spielkarten, die aus dem dritten Jahrtausend v. Chr. stammen. Tic ältesten Spiettarten Europas werden im Britischen V'useum aufbewahrt. 3ic wurden im Id. Jahrhundert in Lederumschlag eingebunden. Tas Spiel besteht aus 78 Karten und ist unter dem Namen „Tarock" bekannt. Tie vier Farben der Taroctkarten tragen ursprünglich die Benennung: Ring, Münze, Schwert und Stab. Es sind die vier Symbole der.H'.'rrsäiaft Merkurs. Insignien d-.^r sichtbaren Macht dieses mächtigen Gottes l-.'s li^eldes. In späteren Zeiten wurden durch die Farben des Kartenspiels die vier Stände der m'lteialterlichen l^esellschaft dargestellt: Klerus, ?>utter, Kaufleute und Batiern. Für die Entstehung der Kartenfaröen stellte Lagerberg übrigens eine interesslinte Iheor'e auf. Sie sollen das menschliche Ta-sein symbolisieren, das nach uralten? Glau-l^cn in vier Hauptabschnitte zerfüllt. Tie erste Farbe, Herz. Symbol der Lieb.', aus der jedes Leben seinen l^rsprung nimmt. Tie zweite, die eigentlich kein ^Neuz, sondern ein jileeblatt darstellt, kann als Zei6)en für das Aufblühen des Lebens gelten. Turch die dritte Farbe Kar?^ ursprünsilich Mi^nze. wird der Tran^ des reisen ?)!enschen nach ?^acht und Besitz bezeichnet. Und. endlich, das herbstliche verw.'Ikte Land. d.is zu Boden fällt und dem Tode ge:veiht ist Tie miidenlen in Europa verbreiteten Spielkarten tauchten in Frankreiä) zu Beginn des 15. Iab'/ " ?d'els während der Regierungs')'it de? 'i '.-.iqs starl VI- zum ersten ??lale auf. F.' r w.iren die Karren nläit viereckig, sondern rund. Tie Maler des Mittelalters, die von bochzestellten Fürsten und Würdenträgern mit der künstlerischen .^er^-ftellung von Spielkarten beauftragt wurden, hatten für die Spielkartenfic^uren eine gewisse Tradition geschaffen. 3o war Karl der l^roße .Herzkönig, Julius Eaelar — .''laro-lönia. Aleninder der l^k'^is^e — Kreu^fk^nig. l'nd der lliblische König Ta'.iid — Pittönig. Tie Buben waren entsvreclxnd Fakire, .Hek-^''ancelot und .^"^oger. die Damen )U' ditli. ^)?ahel. Arsinoe und Athene. 5>öel,'nvalirsckieinlich wurden die svielkar-piellarten genuduiet hat. Tie -auinil»:nu'ten von den ttreuzfabrern aus dem Orient die ersten Boten wai-Inseln und hofft, daß sich die Wogen der allgemeinen Verärgeruiig bis zu seiner Rückkehr ctwaö geglättet haben werden. Seitdem 3vi.!tarten zum ersten Male im Abend.ande auftauchten, cr.elne das Kartenspiel im Laufe der Jahrhunderte unzählige Metamorphosen. Es zog immer mehr Menschen an sich heran, versetzte häufig die gesessenen in einen Glückc-taumel oder stürzte ue iu den Abgrund, ruinierte Beringen, vernichtete den hen'lirs'en Frieden odei diente der .^erstr-e^uni und Entspannung. Es wurde aber niemals so wichtig und prnsl genommen, wie gerade in unseren Ta.icn. König Bridge herrscht heute mit eiserner Hand über die unübersehbaren scharen sei ner Untertanen. Das gewaltige Interesse weitester Schichten für da? ^ridgespiel hatte in Amerika u. a. eine .Hochkonjunktur für Spielkartensamm-ler zur Folge. Eine der grölen Sammlim-oe'; die'er Zeit wird jetzt in den Vereinigten Staaten gezeigt. Sie aeliört .Herrn I >!!>:>? de Lahberg, einein ^'reis. der Ia^re sein?> Ve^en d u ^'wineln oo?. Spielkarten gewidmet hat. Tie -amml»u^ N«»«« », I^RW, «ach Eurl>pa «ingesüchrt. Em franzosifcheA crus dem Jahre IM? stellt« das Ävr-tinfpiel unter strenges Verbot. Die Z»node in Llinqies erliest eine Verordnung, durch die Priester und Mönche, die fich >t!m Kartenspiel Hingaben, mit dem Hann bedroht wurden. Löse Zungen behaupten, datz die plötzliche Aufhebung des Kartenspielverbotes in Frankreich auf eine eigentümliche Begebenheit zurückzuführen war. Köniq Karl VI-, dersel!^ Ht?rrscher, der das Perbot bestätigt hatte, verfiel Mötzlich in einen Zustand seelischer Depression und gMger Umnachtung. 'Nkvn fürchtete für daS Leben deS ^rrscherS un'd suchte mit allen Mitteln, ihn von seinen schwarzen und düsteren Gedanken abzulen-ken. Man verfiel auf den Gedanken, chn durch Kartenspiel zu belustigen. Das «Pill gefiel dem wahnsinnigen König so sehr, dah er Taa.' und Nächte am Zpieltikche verbrail^ tc und nur mit Müh^ zur Ruhe gebracht »Verden konnte. Da der König ein passionier« ter .Gartenspieler geworden war, folgt- natürlich der ganze Hof seinem Beispiel. Anf diese Weise verbreitete sich die neu? Mode ichnesl in allen Schichten der Bevölkerung. Dee Kttte Jose voe Don R. Bulwl r Der Weltkrieg und seine Folgen haben die sakrosante Ztruktur der gesellschaftlichen Beziehungen in ihren Grundsätzen erschiittert. Eine Welt von Borurteilen ist für immer untergegangen. Umso aufschlußreicher er-scheint cs, einmal einen Blick in die Gesetze des sogenannten guten Tons, wie sie vor fünfzig Jahren autokratisch herrschten, zu werfen, um sich zu überzeugen, daß unsere vielgcschmähte Zeit, auf die man allzu gerne schimpft, dennoch in mancher Hinsicht eine lobenswerte Erleichterung der menschlichen Beziehungen im alltäglichen Leben mit sich gebracht hat. Ein kleiner Auszug aus uner-. schntterlichcn GesellschaftSregeln genügt, um uns in Staunen zu versetzen und zugleich zum Lachen zu reizen. Ein junger Herr, der fich mit den Gedanken trug, in dell heiligen Ehestand zu treten. mußte zu allererst bei seinen zukünftigen Schwiegereltern i,i großer Toilette: Frack, weiße Binde, weiße Handschuhe und mit dem Zylinder in der Hand erscheinen. Als Gegengeschenk sür den glatten BerlobungSring hatte er ein Bild der Verlobten in einem Medaillon zu verlangen. Als Geschenk unter Verlobten waren ausschließlich Schmucksache^ je nach dem Beutel des Bräutigams, gestattet. Gebrauchsgegenstände waren verpönt. Ein verlobtes Paar durfte sich niemals allein im Theater oder auf der Promenade zeigen, ^ntmer mußte ein ,AnstandSwauwau' in der Person der Mutter, einer älteren Dame in Muttervertretung oder, itu schlimmsten Fall der Schwester dabei sein. Das nonchalante Begrüßen einer Dame ttuf der Straße galt als ein schweres Verbrechen. Die Kunst des GrüssenS wurde übrigens in der Tanzschule gelehrt, wobei auch die entsprechende Mimik einstudiert wurde. Hätte ein wohlerzogener Herr aus dem Jahre IW2 die Gelegenheit gehabt, heute ein öffentliches L-^kal zu besuchen und junge Dahnen in Gesellschaft junger Herren, mit denen sie nicht einmal verlobt sind, Zigaretten rau chend oder Cocktail schlürfend zu sehen, so hatte ihn sicherlich der Schlag gerührt. Mit übergeschlagenen Beinen zu sitzen, galt für eine junge Dame als Gipfel der Unanständigkeit, genau wie für den jungen Mann das Rauchen im Beisein einer jungen Dame schwere folgen baben konnte. Ein Herr, der sich zu einer solchen .?)andlung erdreistet hätte, wäre sofort aus der Geftllschaft ausgestoßen worden. Die Konversation mit Damen war ein ltapitel sür sich. Der gute Ton schrieb vor. Damen nicht in Verlegenheit zu setzen, etwa dadurch, daß man ernste und gar Wissenschast liche, sowie Politische Themen, über die sie womöglich nicht Bescheid wußten, anschnitt. Bei dem Besuch einer verheirateten Dame muffte die erste Frage über das Befinden ihres Ehemannes sein. Der Ausgang M Gesellschaft einer verheirateten Frau ins Theater tonnte ein Scheidungsgrund sein. Genau so wie die photographische Aufnahme einer oerheirateten Frau mit einem „fremden" Mann auf der Straße oder in der Sommereiche. Aber auch ein männlicher Begleiter bei dem Theaterbesuch eines Ehepaares gab Anlaß zu unangenehmen Gerüchten. Nach einer Dinereinladung mußte der eingeladene Herr in Frack, Zylinder und mit weißen Handfchuhen am nächsten Sonntag die sogenannte „Berdauungsvisito" abstatten. Er durfte dabei nicht länger al» fünfzehn Minuten bleiben. Ein beliebtes Gesellschaftsspiel war vor Ä) JaKren daS Pfänderspiel. Wer verlor, mußte etwas versetzen. Für Damen galten als Geschenke nur Buketts oder Fächer. Ein Gebrauchsgegenstand als Geschenk konnte gleichfalls zu Mißverständnissen Anlaß g?ben. Ver lor ein junges Mädchen im Spiel, so durfte sie nur eine von ihr selbst hergestellte Handarbeit verschenken. Auf dem Gebiete des TanzeS herrschte der Eotillon, heute eine längst vergessene Tanzart. Auf dem Ball galten heUige und zugleich eiserne Regeln. Eine T^me durfte das Tanzangebot eineS Herrn nicht abschlagen, ohne sich die Pflicht aufzuerlegen, den ganzen Abend als Mauerblümchen zu verbringen und nicht tanzen zu dürfen. Es galt weite? als unschicklich, zwei Tänze hintereinander mit einem Kavalier zu tanzen, geschweige denn, sich den ganzen Abend einem Partner zu widmen. Während des Tanzes durfte ein wenig bekannter Herr kein Wort an seine richten. ES galt außerdem als Todsünde, die Gegenstände, die die Dame in der Hand hielt, z. B. den Fächer, das obligate Bukett in einer Papierumhüllung oder das Taschentuch, zu berühren. Gin Herr, der das Taschentuch seiner Tanzpartnerin in die Hand nahnl, benahm sich über alle Massen unge^ bithrlich und konnte nlit dein strengen Verweis der aufsichtführenden Dame bestraft werden. In ganz großen Ballräumen bei einer Pri vatgesellschaft war es dem Herrn gestattet, mit seiner Dame durch den Saal zu promenieren, um ihr Gelegenheit zu geben, sich abzukühlen. Bei öffentlichen Bällen durfte, ein Tanzpaar nach Beendigung des Tanzes nicht zusammen herumspazieren. Eine Todsünde gegen die gesellschaftliche Ordnung wäre es gewesen, eine Dame zum Büffet zu geleiten. Zum Büffet durfte fich eine Dame nur in Begleitung ihrer Mutter oder ihrer Verwandten begeben. Verheiratete Damen über 30 Jahren, mach ten sich beim Tanz lächerlich. WaS den Tanz selbst betrifft, so durfte der Kavalier die Tanzpartnerin nur ganz leicht berühren. Ein übernläßiger .Handdruck konnte eine AnSein« andersetzung mit dem Bruder, die manchmal unangenehme Folgen hatte, nach sich ziehen. Aber nicht nur in der Gesellschaft, beim Diner und im Ballsaal waren Grundregeln bestimmt. Auch daS Benehnien der Ehefrau dem Mann gegenüber war durch Borschriften und Borurteile gehemmt. Eine Frau, die slch in übermütiger Laune auf den Tisch geseht hätte, hätte diese Regeln schwer verletzt. Auch dem Mann gegenüber hatte sich die Frau als gewissermaßen untergeordnete Person zu benehmen. Besonders respektvoll hatte ihr Ton im Beisein dritter Personen zu sein. Daß eine Scheidung einem Verbrechen gleich und eine auch schuldlos geschiedene Frau zu einer AuSgestoßenen abgestempelt war, war in den achtziger Jahren eine Selbst Verständlichkeit. Das neue Vergnügungsvlerlel / Don Michael Auspih Tag und Nacht das Geräusch der Automobil llNid Lastwagen, das Krachen der Baggkm der neuen Radio-Stadt Platz zu machen. Man gewinnt eine Vorstellung von den giyantlschm Ausmaßen d^ Unternehmens, wenn man hört, daß die Vau- und AuSstattungSko'sten die rn geheure Su>mme von über l3 Milliarden Dinar versthlingen, und daß etiva lN.lM Ar«beiter bei dem Bau zwei Z^re lang Bc-schäftlstung finden sollen. Nach gewissen technischen Abönderungen, die im letzten Auaenitlick getroffen »Verden mußten, find dic Baupläne bereits endgül- tig festgesetzt. Die Radio-City wird aus zehn Rivseirbauten bestehen, von denen das größte Gebäude, ein Büro-Haus von 66 Stockiver ken, d.e Vem'altungsräume der Radiogesellschaften beherbergen soll. Dle Höhe dlosi?s ZentralgMuides wird 830 Fuß ^tragen, und für seine Einrichtung gelangen Ü0.V00 Tonnen Stahl, eine hal-te Million Säcke Ze ment, Millionen Ziegelsteine und son stiges Baumaterial in denientsprechendcr Menge zur Verwenidung. Zu beiden Seiten soll dieser Wolkenkratzer von zwei Theatergel^uden flankiert sein, links wird fich das Internationale Varietee theater mit der Musikhalle und rechts ein Kiiwpajlast er>hsben. Ferner ficht der Plan die Errithtung von zwei weiteren BüroKäu-sern M je 4ü Stockw^en und von fünf Hau sern AU je 14 Stockwerken vor. Es sch.veben Berhandlul»gen zwischen den Rockefeller-Di-rektoren und dem b^aMten Nowyorker Ma zen, dem Bankier Otto Äv>hn, in lassen Vor teseuille fich ein großes Aktienpaket de? Me tropolitan-Oper bindet, und Kwar m^ dem Zieise, in der Radio-City ein neues Overn aMude erste'ben zu lassen. Mhr^'nd Nocke feller der Meinung ist, daß die Entst^siung der Rad?o-City die Konzentration des Ver-WügungsleH'?n^z der Metropole au-f daS neu cntstandem Gelände zur Folge haten inuß^ befürchtet der OpernauS^uß von der Äe» le^ng der Oper nach der Radio-stadi Gefährdung ichreS Rufe«. Rockes«ller jun, will mit seinem Riejm» werk nicht nur der modernen amerik-Mis^/n Bautechnik einen prägnanten Aufdruck verleihen. Las wirklich bvachbens«erte Moment seines Planes ist sein Bestrsven, geschäftUclie Vorteile und technische Vollkommenheit zu vereinen. So sollen z. B. die Dächer der 'lln^ Nebengebaude in hängende babylonisch.' Gär ten verwandelt und durch ihre Blumen- u. Pflanzenpracht dem ganzen Komplex eins ^thetisck)« Note verleihen. Sie werden Blu-inenterrassen, Baum- und Rasenan'agen, ünstliche Seen mit Springbrunnen und Marmorstatuen aufweijsen. Mit Schnellauf züigen sollen die Spaziergänger zu diese» miteinander durch Hängebrücken verbule-nen „GÄrten der Semiramis" hinaufbefi^r-»ert w-'rden. Auch Kinderspielplätze sollen m >ieser luftigen Höhe'angelegt werden. Ein künstlicher Wasserfall wird aus 40 Hö>^ niederHrausen und soll eine genane Min'awrkop!e der Niagarafälle sein. Die internationale Mu^khalle. die fn? S5sainmen?^a damit sief^ e'n anderer Man. von dem «l^ie Neivvovkl Blätter kürzlich perich>teten. Ein neua^avsli? deter en'^l'it^r Konzern ka^^ste eine von Grundstücken zwischen der 4st. imd Humor d»< Aittlanves / Si« mchloses Unterfanget». Wunderkinder hat es zu allen Zeiten gegeben. Grosse und lleine, berühmte und un» bekannte. Auch solche, die es nie waren, denen es nur angLdl6)tet wurde. Kinder, die für die Eltern und nähere Verwandtschaft etwas Wunderbares hatten. Ein Wunderkind im vollsten Sinne des Wortes war Mozart. Im Alter von fünf Jahren spielte er mit seiner Schwester vor Kaiserin Maria Theresia und erntete großen Beifall. Auch Franz Liszt war ein musikalisches Wunderkind, ebenso der kleine blasse Borislaw Huberman, der die Pausen in einem Konzert von Adelina Patti auSflNen sollte und dies mit solchem Erfolg tat, daß er die Patti vollständig in den Hintergrund stellte und das Publikum zu stürmischem Z'eifall entflammte. Und wer kennt nicht das schauspielerische Wunderkind Jaclit: Cvl'gan, dcr von b'liar-lie Chaplin für den Fiün entdeckt wurde? Ein Rätsel für die Gelehrten und Aerzie war der von 172! bis 172S, also nur vier Jahre alt gewordene Christian Heinrich Heinekcn, zu Lübi^ck geboren. Mit zwei Jahren soll er über Lokratl'S und Diocieve? Kescheid gewnßt haben... Vom . tzer neugierig auf den seltsamen Knaben war, empfangen, begrüßte er den Herrsche? mit einem selbswerfaßten Gedicht in lateinischer und franz^'ischer Sprache. Das find Wunderkinder, deren Ruf weltbekannt ist. Jede Mutter aber ist iiberzeugt, daß ihr Franzi oder ihre Grete ein Wunderkind ist. Ich kenne einen kleinen Jungen, der trug „Herr Ober, ztvei Mokka!" bei einer Veranstaltung vor. Das Kind erntete großen Applaus. Man sprach von einem Wunderkind. Besonders die Eltern waren von dem außerordentlickM Talent ihres Kindes überzeugt. Und doch ist es nur ein aufgeweckter Änabe, dein nian den Schlager tüchtig eingedrillt hatte. Ein anderer Junge von zweieinhalb Jahren kletterte in der elterlichen Wohnung auf allen Z1!öbelstücken wie ein kleiner Affe herum. Ich war, als ich zunl erstenmal das sab, furchtbar erschrocken, doch lächelnd beschwichtigte mich seine Mutter. Der Karli wäre so lin „Wnnderkind". Er kletterte den ganzen Tag so heruttl, hätte sich aber noch nie einen Schulden geholt. Vor mir wollte sich Kar-Ii offenbar besonders produzieren, denn er ging nilt bewündernöwerler Sicherheit .^uf der jchiwalen Bettlantc', schwa^ sich von dort mit einem Ruck auf den Kasten und hii auch schon an der Vorhangstan^, wo er schaukelte. Die eitle Mutter hatte aber kei Minute Angst. „Wo er (sie) das nur her hat," kann oft den erstaunten Ausruf von Erwachsei! hören. Und es ist oft wirllich zum Verwu? dern. Die kleine Hanni (vier Jahre) hat Stückchen Teig bekommen und formt darc ein Männchen. Tiesstnnend sagt sie vor hin: „Jetzt bin ich dom Mannderl sein H ^ gott!" Ein andermal steht fie vor dem Fenu und sieht den Rauch aus dem Schorns!^ des Nachbarhauses aufsteigen, da fragt >> „Nicht lvahr, der Rauch ist wie das Leben Ein anderes Mal sagt dieselbe Kleina' ihrer Tante: „Wenn ich einmal groß möchte ich dich sehr gern heiraten, aber geht nur nicht." „Warum denn nicht?" sr te die Tante. „Weil ich nur einen Mii heiraten kann. Es ist leider einmal schon > Den letzten Satz setzte sie seufzend hinzu. Da fragt man sich wohl, wie das .'U daLU kommt. Vieles mag nur N"prod'.l!-von Gehörtem bei Gro^'n sein, doch Die Buddhisten würden sagen, das ^iiiid das Wissen ans dein vergangenen Leben herüber gebracht, und wie iveit sie luit r«ht haben? Sonntag, Ten ?7. MZrz fyZA. .SMK, .Maribvrer Pnmme? HH. stra^ mit der Front zur 5. Der Bautomplex soll den Namen des britischen Imperiums tragen, und der Union Zack wird vor dem Hauptportal we")en. ist als Zentrum aller wichtigsten finanziellen, m-dustriellen und kommerziellen Jnteres^n l^ro^britanniens w Amerila gedacht. An l»er Spitze des Unternehmens steht Lord Southborough. Das Zustandekommen des Prosektes als „British Empire Buil dinlfl" wird als Zeichen für die herannahende Ueberwindung dir Wirtschaftsk-rise qe^u-tet. iiM lÜK stOßlO In Statford, der HeimatSstadt des grös;^ ten englischen Dichters, ist ein Thak^spLare-Theater erbaut worden. Der Ba?t kostete mehr als 3^^ Millionen Mark, die durch eine Sammlung in ^^ngland und Amerila ausgebracht wurden. Am 23. April wird die feierliche Eröffnung des Shakespeare-Theaters stattfinden. Dle Citnveihungsr»:d:? wird der Prinz von Wales halten. Tie Mitglieder der englischen Regierung und des diplomatischen Äorps, die Spitzen der Behörden, Vertleter der Kunst, Literatur imo Wissenschaft haben ihr Erscheinen zugesagt. 15.000 Einladungen sind von dem Festausschuß versandt worden, darunter !«>.000 an amerikanische Spender. Am EröffnungZ-obend wird das Drama „.Heinrich lV." auf der Bllhne des neuen Theaters aufgeführt werden. Die Errichtung der Shakespeare-Buhn^' in Statford verlief in der Atmosphäre einer erbitterten Pressepolemik und rief in dei. Leffentlichkeit zahlreiche Proteste hervor. Viele Tausende von Engländern äußerten ihre Unzufriedenheit mit dem Bauprojekt. Diis Shakespeare-Theater ist eili einfaches, niereckiges, schmuckloses Gebönde aus roten Ziegelsteinen. Das Tlieater sieht ei-nenl Spi^lcher ähnlich. Die Mitglieder des Bauausschusses erwiderten diese Borwürfe mit dem Hinweis darauf, daß sie bei der Wahl des Bauprojektes von dem Gedanken gcleiiet wurden, den größttnüglichen Effekt an Einfarlileit und Ernsthaftigkeit zu erreichen. Tiesc Einwendungen scheinen den zahlreichen Verehrern Shakespeares nicht einleuchtend genug. Die Leidenschaften haben sich inzwischen so erhitzt, daß man am Er-i^ffnungstag des Shakespeare-Theaters mit Protestkilndqebllngen und Straßenkvawallen rcchn.'t. Atueuta ist ein neues Buch erschienen, dessen l)undertste Auflage bereits vergriffen ist. Ter Verfasser h^ißt Collisvn O v e n utw das Thenla behandelt das Leben der berll6)tigsten Massenmörder, Bandenführer und Alkoholschmuggler des Uan-lee-!.andc^'. T^r Berfasser charakterisiert d'e .Helden der Unterlvelt in lebendigen Zügen. Die Gestalten, die Collison Oven in seinem sensationellen Buch vorüberziehen lä^^t, smd aus der Nähe gesehen gar nicht unsympathisch. Wenn man das Buch oberfUichlich liest, so gewiullt man sogar den Eindruck, daß es sich um harmlose Sportsleute handelt, die jonft ein ganz bürgerliches Leben führen, die regelmäßig in der Kirche zum Gottesdienst erscheinen, für Kanarienvögel und Blumi?n schwärme»! und sich für senti-incntale Musik begeistern. Manche unter ihnen betrachten ihren Beruf als Schicksalösii-gung, als ein Kreuz, das sie tiach Gottes Ae bot zu tragen haben. Fred Meye r, einer der bekanntesten Verbrecher Chicagos, wird von dem Verfasser als braver Familienvater g'.schildctt. Das Leben der Gangstor gleicht ineisti'ns einem blutigen Drama. Das von Oven geschilderte Leben von C o l o s i m o, dem Borgänger Al Capo-nes auf den, Gangsterthron in Chie^g^, ist in allen seineu Einzelheiten erschiittccnd. Colosimo war ein mustergültiger Ehemann Bielleicht sein Lebenslauf kein tragisches Endc genommen, wenn er sich nicht in eine entzii^^v'ttde Blondine wahnsinnig verliebt htUte. Alle Helden der amerikanischen B.'rbrecherwelt, sogar die schwärzesten Seelen schwärmen für blonde, zarte Mädel mit blauen Auiieu. Tale Winter hieß die jun ge Sängerin, di^ das Herz Co>losimv6 l'«' zwang. 'Als gläubiger Mann wollte Cole-simo nicht nlo Ehebrecher geltc'n. Cr l'ei; sich von seiner Frau scheiden, zalilte ihr Alimente und seierte darauf seine Hochzeit mit der sch^^n'ii Tii'.e. Ter Berlcinf der Z.'renn?-Nie, die Toilellell der "inueladenen Dnmen, wurden in den Blättern auSfichrkich beschrie ben. Das neuvermählte Paar ^gab nch auf die Hochzeitsreise. Nach der Rückkehr ivokte der glückliche Gatw seine junge Frau den Kameradell vorstellen. Unter den treveften Aüngern Eoloiiuu'« befand sich ein junqer Mann, der sich i,l die bicnde Dame auf ^'n ersten Blick verliebte. Kur^ darauf, als die Gangstergejellschc^st vei einer MahlM in einem ^^'okal verjai.iU'elt war, wurde Colosimo an das Telephon zic-rufen. ^Kabine Rr. S" sagte der Pieevlo. Colosimo ging und kehNe nicht m'.'hr .surlu'. Er wurde ln der Telephonzclle, von U'Zqcln durchbohrt, lcbloi' aufgesund^'u. Ter Mörder war sein getreuer ?>reund. Ätttecvie«» «»«tt Aea« Me es den iad!sch«n Frau« in den GesängnWn ergeht — Frau Gandhi wieder im Kerker Ter itorreispondent einer eitglische.l Zei^ tung in Bombay hatte ein Interview mit ?^rau Ganidhi. Ä»r einiger Zeit ist die iVi-jährige Frau aus dem Gefängnis entlassen worden, tn dem sie eine Strafe von Tagen Arrest verbüßen mußt«. Frau <^andhi ist von kleiner Statur. Iihr Haar ist grau und die schwar^^n Augen ie^n ermüdet auz. Sie macht den Eindruck, als od sie mindestens zehn Jahre älter märe. Sie bccherrscht nicht die en.gli!sche Sprache, und die lwter-haltung mußte mit Mf« eines Dolmetschers gefülhrt werden. „Ich wuvde nicht besonder) freundlich von den CefängniSbehSrden be. handelt", erklärte Frau Tandihi. „Als die Vhefrau des Mahatma hätte ich es auch besser nicht erivarten können." Während ^rciu Ganldhi diese Worte sprach, betrachtet,; sie abwec^elnd ihre blo^n Füße und Arnie. An jedem Arm trug sie ein Armband aus Gla'^erlen. Der Journalist stellte ihr eine Reihe von Fragen, auf die ^rau Gandhi mit keinem Wort antwortete. Sie sah kummervoll und niedergeschlagen vlir sich hin liNÄ schovieg. Da kant der Pressevertreter auf den Gedanken, Frau Gandhi über die Gefiing-niskost auszufrageit. Das angeschnittene The ma versetzte Frali Gand^hi in sichtbare Er-requnlg. .,^5 Tage lang", sagte sie. „gab es kein 5alz aus meinem Tisch." Nun begi.inn Frau Gandhi auch von wichtigeren Dingen zu reden. Sie Nagte über die schivere Lage vieler indischer ^rauhn itl den englischen Ge- fänignissen. „Aunge indijsche Frauen locrden von den Wächtern in brutaler Weise befandet. Ohne jo^ Rülvsicht lverdeil sie häufig ins (^sicht geschlagen oder zu Boden Acwor-sen." Am ^e tmch ihrer Entlastung aus dem Gefängnis durste ^rau Gandhi thrcii verhafteten Mann besuchen. Er sah noch ak»-geinagerter aus als vorher. Auf die Betner-kultig seiner Frau, daß man all« Rippen an seinem Körper Mlen könne, saigte der Ma hatma, daß er sich trotzdem wohlfühle. Uetr' ^ns hat er seine Diät gewechselt. S^att von Ziegentnilch ernährt er sich jetzt ausschließ lich von getrocktvteil Früchten und Apselsi nen. „Weiß Gandhi von der Bethaftullg Mi ras, seiner englischen Jlmgerin?" — „Er weiß alles", sagte Frau Gandhi mit tiefer Ueberzeu^lng. .^AkleS. was geslbst stellt die letzte Fra ge: „Befürchten Sie, wieder verhaftet zu lvevden?" — „Tas lisgt in Gottes Macht. Wir tnttfsen Kunl Wohle unseres Baterlan des arbeiten und stets bereit sein, die unS durch göttliche Fügung aufer^stten Opfer geduldig zu tragen." Frau Ga»Ghi erhob sich ultd schlug auf indils^ Art chre Mnide zu saminen. Äese Handbewogung ist in Indien der Abschiedögruß. Frau Gandhi hat sih über ihre Freiheit nicht latrge friiuen köu nen. Sie ist mzwischen von den englischen Behörden verhaftet worden und be^in^t sich bereits wieder im s^fängnis. Frankreich, seine Wiege --- Shake-Sand» die Tortur sür Staatsprösidenten 1V32, das an Erinnerungsdaten so reiche Jahr, wird ein sonderbares Jubiläum begehen. Ter Hättdedruck, der populärste Ausgruck der Begriißung, feiert dieser Tage seinen 100. Geburtstag. Tie Wiege des Händedrucks — wenn mau so sagen darf — stand in Frankreich, wo er 1832 hos- und gesellschaftsfähig wurde. So wollen es wenigstens französische Kiilturhistoriker wissen. Europa hat imnier viel mit den.Händen zum Ausdruck bringen wollen. Inl alten Rom liat man mit erhobener Hand allerhand angedeu tet und iul frühen Mittelalter kamen .Handbewegungen vollends zur Geltung und An-eUennung. Im deutschen Recht war die Hand das Symbol der Geivalt und der Hand schlag var der sicherste und untrüglichste Ber trag. Mit der Rechte» legte man den Eid ab, und zwar so, daß man mit der Linken ein schlvert oZ^r eine Reliquie berührte und die Nechte Lum Schwur erhob. Frauen legten bein! Schwur die Hand auf ihre linke Brust od<'r etwas uuistöudlich auf ihren Haarzopf. Auf Biehulärkten gilt der Handschlag not^ heute als Abschluß eines getätigten Geschäfts. Ja sogar ins Bürgerliche Gesetzbuch ging der .Handschlag als Bekräftigung bei Uebernahme eines Ehrenamtes über. Ter Ausstieg Bürgertums hat den Handschlag als Gruß zu Ehren gebracht, ihn demokratisiert und ihn deut alltäglichen ungeschminkten Leben als BegrüßungSforn! geschenkt. Das Bürgertum warf den höfislZ^n Knix und Kratzfuß über den Haufen und als erster Ausdruck eines deniokratischen Geistes stieg der .Händedruck empor, der verbreitetst'.' UtU» populärste aller Grüsjc. Boin Händedruck bis zum verbreiteten Handkuß war ttnr inehr ein ganz kleiner Schritt. Und wäre nicht der Handkuß der galanteste und gra« ziöseste Ausdruck männlicher Zuvt^'rkommen-heit, der .Händedruck hätte nielleicht das stür mische Jahrhundert nicht überlebt. So aber ist er nicht umzubringen, denn vline Händedruck kein ^'»andkuß. Znr grossen Ehre kanl der Händedruck in Frantreick) und in Amerika als Shale-Hand, wo die Staatsober-k)äupter durch ilnl die enge Berblmdenheit mit dem Volke dokumentieren wollen. Man crln>l'.'rt sich noch des grausam uev-I zerrten «Äe-sichts Donmerqiteti, wenn er sich mit Todesverachtung alljährlich dein Hände schütteln hingab. Aber der Händedruck wird mailnigfach auch leidenschaftlias Händeschütteln sehr hergenommen. ^lu Washingtonjahr veranstalteten 180 grosse aine-ritanische Bereine ihre Jahresversainiulun-gen in Washington. Jtl der Regel iverden alle anwesenden Mitglieder vom Präsidenten empfangen, und dieser ist verpflichtet, herzhast jedenl Mitglied in die dargebotene Rechte einzuschlagen. Das war selbst .<^011-ver zuviel. ^'Khalb wurde offiziell bekannt-g.'gebeu, daß man die Hand des Präsidenten bis auf weiteres nicht schütteln könne, da er von seinen Auitspflichten zn sehr ii» Anspruch genommen sei. Auch die Aerzle bekämpfen vielfach den Händedruck als Ueb^r« träger von Krc^ntheiten. Aber wir sindeil ihn überall als verbreitete „Bolkskranth-^t", nnd nur würde auf den lvartiten Händedruck verzichten ivollen, der für uns ein Grad-uresser der Zu- und Abneigung ist? «lee Mmiee Tie kriminalistische Forschung beschäftigt sich von jeher eifrig mit der Frage, ob die Neigung zu Verbrechen erbliche Veranlagung sei, oder ob es die sozialen und ma-terielleu Verhältnisse sind, die aus .'inenl Menschen einen Verbreck)er machen. Vor tur^onl erklärte ein amerikanischer Arzt, dah es ik?m gelungen sei, die Verbreciierdrü' se zu entdecken. Er lxchauptet, das; uian durch Entferunng dieser Drüse die Verbrecher aus rein medi,-,lnisch.!in s.''usa(i.'n kann. Andere Forscher silQ siuiZegeu der iicht, daß verlnecherisch^' ^i^'^anlagunz.'n im Blute wurzeln. Bet^i»tulllch bcstehen vier Blutgruvpon, die mit denl Buchstaben A, B, AB und ^ in der Wissenschast bezeichnet werden. Ein englischer Gcl^rter kcrm auf den Gedanken, ob nicht die Mörder zu ein und derselben Blutgruppe gehören. Um diese Frage zu klären, unternahm er «inen Rundgang durch die Londoner Gefangnisse und nahm mit Einverständnis der Gcfäng-nisbehörden den Mördern einige Blu^S« tropfen, UNI das ölut auf seine Beschaffenheit zu prüfen. ES stellte sich heraus, daß die meisten Mörder zu der Blutgruppe B zählen. Darauf wnrden ähnliche Experimente, unter anderen „BerufSgruppen" vorgenommen. Tie Blutöproben bei zahlreichen Londoner Juristen ergaben, daß auch der In-ristenstand zur B-Gruppe gehört. Die Vermutung, daß die Blutbeschaffenheit der Gruppe B die Menschen automatisch zum Konflikt mit der Gesellschaft verleitet, erwies sich als» als völlig unbegründet. «ia«/ «iciit «lacit Ter russische Filmregisseur tLisenstein, de? Schöpser des Potemkin-FilmeS, war in den letzten Monaten mit Ftlmaufnahmen in Mexiko beschäftigt. Räch Beendigung des Films beabsichtigte Eisenstein, nach Hollywood zurückzukehren, wo er die früher begonnenen Arbeiten an einem gwßen Film zum M-schluß brlngen sollte. Die Regierung der Bereinigten Staaten vertveigerte ihm aber die Einreiseerlaubnis. Vor etwa zwei Jahren ist Eisenstein von einer großen ameri« tanisc^'ll Filtngesellschaft engagiert worden, um in Hollywood einen Film zu drehen. Es war ihnl aber nicht gelungen, an das Werk heranzugelM, da die Hollywooder Filmdi» rettoren seine Pläne als exzentrisch und sür amerikanische Verhältnisse unzweckmäßig ablehnten. Durch Unterstützung des amerikani. schen Schriftstellers Upton Sinclair wuroe Eisenstein die Möglichkeit gegeben, selbstän« dig und von den Filmdirektoren unabhäit-gig an seinem Werk zu arbeiten. Er stillte einen bedeutenden Tell seines Films her unt begab sich daraus mit einiget» technischen Mit-arbeitern nach Mexiko, wo er wettere fünf-zigtauiend Meter Film, Landschaften, Natur- uidd Menschenfzenen drehte. AuS diesem großen Material wollte er nach Rückkehr in Hollywood den Film zusammen» setzen Das Einreiseverbot der ainerikani-schen Regierultg machte diese Pläne des gisseurs zunichte. «te« .^«sciieM^esciiSeciit« Das amerikanisä)e Rationalmuseum veröffentlichte einen Bericht über die im )ahre tV31 aus dnu Gebiete der archäologischen Forschung erzielteil Crgebltisse. Von Alaska bis Peking, von den Urwäldern Perus bis Mesopotamien entwicketteil amerikanische Forscher eine rege Tätigkeit, die in vielen Aällen durch höchst wichtige und interefsaltte Funde belohnt werden konnte. Sehr aufschlußreich tvaren die Ausgrabungsarbeiten in der Gegend der uralten niesopotaini'cheil Ztädte Ur und Kish, wo zum ersten Mal Ue-berreste einer vorhistorischen Änlturperiode gefunden wurden und n. a. die biblische Legende von der Sinflut durch archäologische Forschungen die Bestätigung echielt. In ?legypten wurden gleichsalls wichtige Ent. deckungen gemacht, insbesondere in der '.»Iahe der Metidun-Pyrainide. Zahlreiche jchr gut erhaltene Mumien ägyptisl^r Priester und Würdenträger, Schmtlckgegenstände n. Hausgeräte konnten geborgen werden. In Palästina sind die AuSgrabungsarbeiten gleichfalls von bedeutendem Erfolg gekröm worden. In der <^'gend Tel Betmichim wur den viele Gegenstände ans Tageslicht gebracht, die aus dem 16. Jahrhundert v. ?1.r stammen. Die größte Aktivität entwickelten die amerikanischen Forscher auf ihrem ''ige-,te,l Kontinent. In Aulatan gelang eS, große Tchntze aus der Epoche der verschollenen Maja-Zivilisation ausfindig zu machen. In Merikv wurden Funde getätigt, die auf die versunkcnie Aztekenkultilr ein ganz neue-? Licht werfen. In der Nähe der alten meri kanischen Stadt Teotihnacan konnten sechs Pyramiden entdeckt werden, die mit altägljv tischen Pyramiden eine auffallende Aehnlim-keit tiaben und somit die Vermutung bekräftigen, daß in den Anfängen der mensch-Ii.l .' i !'nil!!ire,ttn'ict!ung die alte und il'.'ile niiteiniulde»^ verdnnden lvaren. >Martdorek Fvvnner V Emmwß, Bm?V. MUez NSH In -üdmerito wurden '>iuincn eincr Arteten-5tadt ausizcgraben. ^^ieben einem Tempel fand man auch Ueberreste einer Tanz-halk'. 7^n d^ sogenannte ^'^ndianer-Ponlpeii entdeckt, eine 5tadt, die vor etwa I2VV Jahren durch einen Vnltan-ausbruch vernichtet wurde. In der ^'ava-Zchicht sind, ähnlich wie in Pompeji, »icul-lich quterhalten« Ucberreste von Bauten und sriiar ein mustergiiltig angelegtes »analisa-t.ion'?system c^?funden worden. )n untcrir-dischcn (trotten iul Zlaate Nevada entd «jtc man neben menschlichen Steletteil aus Pferde, Antilopen und ^aurelcn^beine. Tiefer Fund war für die Äifsenschaftler eine '^e.val tige Ueberrnfchung. Bekanntlich leben ^a-mclc nur in afrikanischen und asiatischen Ge bieien. 5ic waren nie in Amerika anzutreffen. Tic in Nevada anö Tageslicht gebrachten Äameltnochen sind ein Neweis dafür, das; in vorhistorisi^n Zeiten eine Verbindung z.vi-fchcn dem alten und den» neuen Kontinent auf dem Landwege möglich war. Va» t5t ^»»«e«4a / Dreißig Jahr« lang mußte Frau Lang^ ford aus Chicago den von ihr verübte.^ Ei-fersuchtsmord im Gefängnis büssen. Als sie vor einigen Tagen aus dem Gefängnis entlassen wurde, begab sie sich zu einen» der tüchtigsten Tchönheitsspezialistcn Chicagos und ihn, ihre l^esichtszüge zu verändern und zu verjüngen, damit sie beim Blick in den Tpieael nie mehr an ihre Vergangenheit erinnert wird. Die koKmetische Opera" tion fand in t^genwart zahlreicher Neugierigen statt. Viele Zeitungsreporter und ins-iiesondere Vertreter der Mode- und Frauenzeitschriften waren anwesend. Die Patientin wurde in einen weißen Kittel gekleidet und auf den Operationstisch gelogt. Ter obere Teil ihres Ge^sichtes wurde mit eiuer Maöke verdeckt, da der Arzt zuerst an die Wangen und an das Kinn heranging. Ter Tingriff wurde oljnc Narkose ausgeführt. Tie Operierte schien keine besonderen Zchmcrzen z:l verspüren und hat wahrend der Operation, die etwa eine Stunde dauerte, nicht einmal gestöhnt. Dagegen sind einige der anwesenden Damen besinnungslos genwrden. Nach echt amerik«niski^r Art spielte wahrend der chirurgischen Prozedur ein Jazz-Orchester die letzten Schlager. Als die Operation beendet war, erhob sich die Patientin selost vom Operationstisch und trat sofort vor den Spiegel. Sie brach in laute Freudernfe auS. Alle Furchen und Runzeln waren verschwunden und die Gesichtshaut sah geschpleidig und elastisch aus. Tie Anwesenden belohnten den erfolgreichen Chirurgen m:t einem Donnerapplaus, als wäre er kein Arzt, sondern ein Filmstar oder Zauberkünstler. Vötkee Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dag die BiUker des Fernen Ostens, vor alleni die l5hinesen und Japaner, verhältnismähig weniger Nahrung brauchen als die Europäer. Nur so ist es mi>glich, das; ihr Lc-nd so dicht bevölkert sein kann, statistische Be-rechnun-ffen ergeben, daß pro ^opf der Bevölkerung in China und Japan viel weniger Boden entfällt, wie selbst in den stärtst-bevl?lkerten Ländern Europas. Durch die große Fruchtbarkeit !des Bodens allein ist diese Tatsache nicht begründet. Ncuerd!.ngv wurden in dieser Hinsicht interessante Versuche gemacht. Man war bestrebt, den Einfluß ^e>5 Klimas und der besonlderen Lebensweise auszuschalten, und nur die Rassen Augehörigkeit den Ausschlag goten zu lassen. Mau hat zu diesem Zweck die Versuche imf aineriianisch'ein Boden vorgenounnen-un'd zwar an sieb-en Chinesen «und Mi Japanerinnen, die schon seit langer Zeit in den Vereinigten Staaten lebten. Es hat sich bei diesen Versuchen herausgestellt, daß der Organismus dieser Frauen ganz anders auf dl« verzehrten Nahrungsmittel reagierte, sie nämlich viel langsamer verariicitete als ter Organismus einer Durch'schnitlsameritane-rin. Es sind Nnterschiedingerrb-drücken, durch Identifizierung den Täter zu erinitteln. Bei gewerbsmützigsn V.'rtre-chern läßt sich meist nach den schon früher aufgenommenen Abdrücken Name und Art ernritteln; sauber geordnet liegen die Unterlagen zu taufenden in den Archiven der Kviminalpolizeien. Alle größeren Polizeiverwaltungen ver« fügen über Einrichtungen für Taktyl'zskopie und besitzen einen Ztab ausgebildeter Be« an^ter, die jederzeit in der La>ge sitld, Ab-drücke zu nahmen und zu vergleichen. Die großen Archive mit Fingeratdrücken der bereits irgendwo gefaxten Verbreche,, die stets durch internationalen Austausch auf dem Lausenden gehalten werden, bieten eine faft unübersehbare Fülle von Material. Die Möglichkeit, Fingeraibdrücke in Zahlen dar« zustellen, und so ohne Zchwieri^eit zu verbreiten, erleichtert die internationale Verwendu'ngSmSglichkeit. Die Ausbildung der Daktyloskopie ist so tveit vorgeschritten, daß eine durch den Er-ke,tnungsdienst der großen Polizeiverivaltun gen erfolgte Jdenti'sizierung als mit 10058 richtig angesehen werden kann. Die Gerichte haken in wiederholten Millen nur auf Grund der Uebereinstimmung der Fingerabdrücke mit den am Tatort ausgefuindenen Spuren, Strafen, ohne daß ein l^eständnis erfolgt ,r»Sre, verhängt. Auch in der Berufungsinstanz sind diese 'Strafen von den höchsten Gerichten bestätigt worden. O In letzer Zeit haben jedoch einige richte bei ähnlichen Fällen einen aliiveichen-deil Standpunlkt eingenomnien und in Äl-len, in denen der Beweis sich einzig auf die Tatsache der Ueliereiustimmnng der Fingerabdrucke grüitdete auf Freisprechung erkannt. Ein Standpunkt, der sich inir den erakten Ergetnissen der kriminalistischen Forschung nicht verträgt. Fast gleichzeitig damit tauchcil aus Ame- rika Behauptungen auf, daß ein unertrüg-liches Verfahren zur künstlichen Erzeugung von Finlgerabdrücken beliebiger Personen an' beliebigen Orten gefunden wor^ «äre.^ Tie Ausführung sollte eine Unterscheidung^ zwischen natürliihen und Nnstlichen Fmger. abdrücken unini^glich machen. Das würde na türlich das Ende der Daktyloskopie und ihres öffenMchen Glaubens bedeutet haken! und für Bchörden und Publikum die größte Unsicherheit mit sich bringen. In Chieago ist' auch bereits ein Buch über die Mschung! von Fingerabdvücken erschienen. Z^nach ist es dem Verbrecher möglich, Spuren ^neS^ vollkommen Unbeteiligten am Tatort zurück zulassen und sich damit zu decken. Eingebende Forschungen, die daraufhin sl>fort von amerikal^chen und deutschen Z^ch leuten angestellt worden sind, haben jedoch die volle Unwahrheit dieser Behauptungen ergeben. Es hai^lt sich nur um einen auS inteveffierten Äredsen stammenden Bluff, der bestimmt war, die Sachlage zu verwirren. O Die Möglichkeit einer UeVertragung von Fingeraidrücken mittels Gummistempels und auf sonstigem künstlichen Wege ist seit langem bekannt. Stets aber wird ein solc^r Fingerabdruck von einem Fachmann sofort als das erkannt, was er ist, als Fälsc^ing. Einmal ist die Lage eines übertragenen Abdrucks nie so zlvanglos wie die eines natürlich entstandenen, er wirkt stets gemacht. Unter dem Mikroskop aber wird der Unter-sch.ed noch krasser und in die Augen fallender. Bei dem auf kiinstlichem Wege lierge-stellten Fillgeratdruck fehlen die schveiß-Poren in den Papillarlinien. Das angebliche Verfahren zur Uebert ragung von Fingeraldrücken ist also durchaus nichts Neues und auch nicht geeiguer, das Vertrauen zu der Wahrheit d. Daktylostopie zu zerstören. Die Prüfungen einer eixtra zu diesem Zivecke einUsetzten Kommission in Amerika haben die Behauptungen üter die Fälschungen als völlig mißlungen erwiesen. Im Interesse der Rechtssicherheit ist dieses Ergebnis durchaus zu begrüßen. Der Finger atdruck bleibt weiterhin ein unertrügliches Mittel, an Hand der ^tortspuren den Täter zu entdecken oder zu identifizieren. 3n der Flugkadellen-Zchale / Bon Die Augen der Welt sind ai^f den ersten Luftsieger über das Wetttneer, den amerikanisäien Nationalhelden und unglücklichen Bater des zu twuriger Ve rühmtheit gelangten geraubten XindeS „Charly" Lindbergh gerichtet. In un^ serem folgenden Aufsatz, den mir mit Genehmigung des Berlages F. A. Brock Haus, Leipzig, der hochinteressanten Le« bensbeschreibung des Fliegers, die unter dem Titel „Wir zwei" erschienen ist. entmhmen, erzählt Lindbergh aus sci^' nem früheren Leben. Tamal« war er noch unberühmt. Nach unserer Rückkehr vom Flugplatz Ellington bekamen wir einige Unterrichtsstunden auf den verschiedenen Typen der Armee- maschiuen, den M. B. — z — und S. E__ ü-Beo>bachtungsflugzeugen mit doppelten Li-berty-Motoren; den zwelisitzigeil T. W—5-MiHellen uud den kleinen Sperry-Meideflug zeugen. So lernten wir alle Zweige ses Ar-nieeflugdieirstes kennen: Verfolgunig, Angriff, Bcobachtunlg und Bombemverfeu. Späler durftell wir wählen, nach welcZ^r Richtung wir besonders ausgebildet zu werden wünschten. Wenn unsere Wünsche mit dem Urteil der Lehrer übereinstiinmten, wurden imr der betreffenden Abteilung zugetei'lt. Ich i'evbst wurde lnit drei anderen Kadetten und vier Offiziersaspiranten d?r Gritppe „Verfolgung zugewiesen", wo wir die paar letzten Wochen unseres Kurses auf S. und M. B.—Z-Einsitzern flo-geit. Die Tätigkeit des Verfolgungsfliegers vereinigt etwas von jedeln Ziveig des Kriegs-flussdietrftes in sich. Außer Geschwaderkainps, deul Verfolungskampf und den Bodenftrei-fen wird ^er Verfolguun ?sl c^cr ofi zu V.''-obachtunlien und zum Werfen vvu leichten Dontben verwendet. Tharles A. Lindbergh Ein großer Teil unserer Zeit war dem Ge-schwadersl^gen gewidmet. Da der Luftkrieg der Zukunft wahrscheinlich öfter KÄmpfe zwi schen großen Formationen als zwischen einzelnen Flugzeugen sehen wird» ist es von größter Wichtigkeit, daß der BerfolgungSflie-ger seinen Platz in der Formation gsfühlS-mäßig von selbst einzuhalten lernt, so daß er se^ne volle Aufmerksamkeit auf den Feind lenken kann, statt auf seine Kameraden zu achten. Wir führten unsere Geschwaderflüge oft so ei^g aufge'^lossen durch, daß die einzelneil Flugzeuge oft kaum 3 bis 4 Meter auseinander lvaren, und eS kam häufig vor. daß wir in fast geschlossener Formation eimge tauselü» Meter nied^gil»gen. Wir lernten Luftterry-Kreise. Ueberkreu-zungswendungen und cmdere Manöver des Geschwaderflugs ausführen. In der Tat flogen unsere Formationen oft sehr dicht gedrängt, aber so sonderbar es erscheinen mag, es ereigneten sich sehr wenig Unfälle wegen allzu nahen Fliogens. Der Grund ist nicht so sckMer zu begreifen. Wenn das Nug>ze:rg nur durch einen kurzen Abstand vom Vorder mann getrennt ist, gibt der Prlot scharf acht und läßt seine Aufmerksamkeit durch nichts ablenken, lvährend er, sobald er in sicherem Abstand von den anderen fliegt, sich oft mehr dafür interessiert, wie er seine Zigarette in Brand bekommt oder was unten auf der Erde vorgeht, als dafür, lvas sein Geschva-der macht. Beim Verfolgungsflug lernten wir den Fallschirm erit recht würdigen. Zwar waren die Maschinen, die wir flogen, in tadelloser Verfassung und keine bat je versagt, obwohl wir die schwieric^sten Anfordernn'^en an sie strllt.'ti, aber das Beivußtsein. daß mir uns keine Sorge daruni zu inachen brauchten, ob sie in Stülte fiele» ober »icht, «t» u» schütztarer Faktor zme Heb»»g ««ferer Lei. stungen. Unse« Formationen warea ge» schloffener, unsere Biimpfe schneller und u». ser Fliegen bester, att «» ohne Fallschirv möglich gewesen loitre. Wir hatten freUlch »erschiede»e Unfälle zu verzeichnen, aber wen» man die Anzahl der Flüge in Betracht zieht und ferner be. denkt, daß es stets militärisches Fliegen war, das sich in Bezug auf Sic^cheit mit oem BerkehrSfliegen überhaupt nicht vergleichen läßt, war die Zahl doch auffällig gering, und bei keinem wurde ein Mensch ernstlich ver. letzt. Keiner kennt daS Wagnis, das er mtter-nimmt, besser als der verfolgungsflieqer, aber keiner macht sich auch weniger Sorge darum. Jede Bewegung, obwohl sie mit Blitzesschnelle erfolgt, wird mit eiserner Ruhe auSg^ührt, die aus der Erfahrung nnd der Liebe zum Fliegen entspringt. Ueber-Haupt besteht das ganze Heeresfliege rkorps aus Männern, die aus Liebe zur Sache fliegen. Ihre einige Lebensaufgabe sehen sie darin, das schneidigste Fliegerkorps des Aclt darzustellen, und ihr sehnlichster Wunsch ist, an diese Aufgabe ohne lede Beschränkung durch Verbote herangehen zu dürfen. Wenn ein Offizier im Flugdienst sein Leben läßt, so wäre er der letzte, der den Wunsch hätte, daß nun seinen überlebenden Kaineraden einschränkende Bestimmungen auferlegt »vür-den. Eine Woche des Berfolgungsfluzunter-richts wurde auf die Schießübungen in Äal-vefton verwendet. Wir flogen vom Flu;,platz Kelly in M. B. - 3 A-Maschinen hinüber und schössen ausschließlich auf Sch epptauschei-ben. Da un'er Flugfeld am Golf lag, und wir nach dem Dienst tun konnten, was n.ir wollten» wurde der Abend gern am Felsenstrand verbracht. Auch d?n letzten Abend in Galveston verbrachten wir am Strand, und einige von uns wetteten miteinander, »ver den weitesten entfernten Felsen in der Brandung erreichen könnte, bevor die nächste Welle heranrollte. Einer der Kameraden tat lich in dieser Fähigkeit besonders hervor, ^itsäch-lich war er so gewandt, daß sich keiner von uns mit ihln messen konnte. Alle waren wir lauten Lobes voll und stimmten darin über-ein, daß es iin ganzen Golf keinen Felsen gäbe, der für ihn schwer sei. Jmlnerhin n-ar da schon noch ein Felsen, einige Meter hinter dem entferlttesten Punkt, den irgendeiner von uns erreicht hatte, der immer nur fiir einen kurzen Augenblick sichtbar war, >venn die letzte Woge gerade zurückglitt und bevor die nächste heraufkam. Auch daS würde ihm ge.ingen, meinten wir zuversichtlich z:, ihm. Er beobachtete den Felsen aufmerksam einige Minuten; dann stellte er sich, angestachelt durch unser Lob und sein eigenes Selbstvertrauen, in Position. Im gegebnen Augenbttck sprang er munter von Stein zu Stein, hinter der zurückKutenden Brandung drein, aber gerade ehe sein Fuß den letzten Felsen berührte, türmte sich eine große Welle dahinter auf. Zu spät! Die Möglichleit der Umkehr hatten wir alle überhaupt nicht erwogen, und jetzt war die Gelegenheit dazu vorbei. So sprang er auf Glück und Unglück auf den Zilien und — in die sich darüber ergießende Welle. Dieser Zwischenfall wäre nicht ernsthaft gewesen und seine Folgen gleichgültig, hätten wir auf unseren Berfolgungsflugzeugen eine zweite Garnitur mitgehabt. So aber war Kleidung und Wäsche zum Wechseln ein seltener Artikel, und als wir am folgenden Morgen nach San An-tonio und Kelly starteten, mußte unser Kamerad seine durchnäßten Sachen ins Flugzeug packen und sich mit einem Bärenfellfliegeranzug auf der bloßen Haut ans Steuer setzen. Komliag. tim S7. Mtrz kvZA. .MckrilZlorer SS. ModesÄfau Die Mittle see t^sieeßt Auch die mit groj^ »tnöp^n zujmnmen. Äls Allerncilesti?-! aber gelten die söge-„ailttteil .M'stcn-Passon", ciu^ besonvers ! breite, in der Mittc i^knöpfte l^iirtelart, die für die Silhouette der kommenden Mode charakterlstisch ist. Natürlich find diese Giir-tkl »orderht»«h w'ch qanz vereinzelt zu hcn llnd sonlif Iiis Mode zu betrachten, t>ie wohl noch mttncherlei Metamorphosen lnitzulnachen hnbnl wird, ehe sie im Publi- eine derartige tteine au? den, Matertale der unteren Partie deo Kleides" lii'rgc« stellte Umhülle inir v .ziigen^n Lchinteu-, . . . ärmeln", die — aUerdiilns in gemWgter klnn durchscMaqenden Erfolg erringen unv Art eine Mode aus ttroftmutter-Taqopnlnrität erlange« wird, «iedererstekjen lassen! I WNtz U «», U»Oar. (Sämtliche Stizzeii nach Oristinal-Ent-l würftTt von Ailly Ungar.) Frauenwelt Das i5t a5«o i-Muster und die zahlreichen „Bordüren-'Ornamente" infolge der Verbindung sehr vis-lcr Fatbtöne ganz eigenartig-vorschwimmen de Schattierungen: Nachtblau, schwarz. Grau, Rost und eii« mittleres Grün vereinigen fich zu einer Mischfarbe, die sehr vor teilhaft aussieht. Dic Schirme unserer SNzze zeigen die neuen Musterungen und die letztmoocrnen Griffe, darunter einen Elfenbeinknauf »nd einen >?mii^griff, eine Er-otenholzkrückc und eim'n BainbuSgriff, durch den ein Ledcrrie men als „Trüger" gezogen ist. Gerade d»e Unaufdringlichkeit und Selbst Verständlichkeit der neuen Schirmmode dürf te große Erfolge zu verzeichnen haben und ihr zahlreiche Anr?ängerinnen bringen. V», U«gar nicht alltäglich gehaltenen Modelle sehen aus. » ^ wieder einmal in den Mittelpunkt des Interesses gerückt ^ erfreuen sich angesichts der „Rott- und Blusen-Mode" allgemeiner Beliebtheit. Uttter diesen Umständen ist es gan^ selbstverständlich, daß man diesem Attri bute der Garderobe allergrößte Aufmerk salttteit schenkt und alle erdenklichen Möglichkeiten findet, um die Gürtelmode origt-ness und neuartig zu gestalten. -chr schick sind die breiten, durch e:ne Metallzwinge gezogenen „Sämisch-Güetel" mit attfgenäk)ten. zarten ^'ederschniiren. die <'liken qan? '.'igenarli^en (5ssett ern'ilivn Iiis'^ jen ('-i'lld i). t Mehr t»enn je ist heute die Hausfrau i»r Sparsmnkeit gezwungen. Besonder» b»i Ollen größeren Ausgaben macht sich die fchmO-le Haushaltekasse gi^ltend und zwingt daz», nur in den notwendigstm Fülle« die vorha». denen Gelder anzugreifen. Viele Ertsichter-ungen, die der Hausfrau sonst zur Verfügung standen, können deshalb nicht mehr in Anspruch genommen werden oder doch nur dann wenn tein anderer Ausweg möglich ist. Zu diesem Kapitel gehört zum V-ispiel. das Reinigen von Kleidern und empfindlichen Stoffen. Di« chemische Reinigung ist trotz Preisabbau noch immer für viele Hausfrau en zu kostspielig, uni sie ganz nach Belieben oft in Anspruch nehmen zu können. Da ist oft die große Frage: Können wir das ni«^ vielleicht selber waschen? Viele Stoffe lassen fich gut im Hause waschen, tvenn mit der notwendige« Sorgfalt vorgegangen wird. Erstes Erfordernis mu^ aber immer sein, die Prob« zu mai^, ob der Stoff das Waschen überhaupt auDhült oder ob er färbt. Zu diesein Zweck wird «in Zipfel des Stoffes, des Kleides, Mantels, der Strickiacke usw. in kalte» klares Z^sser getaucht. Akan legt dann diesen Zipfel auf ein Frottiertuch und schlägt krüstig Saraus, damit das Wasser in das Tuch zieht. Venn bei dieser Gelegenheit der Sto^f abfärbt und sich ein farbiger Fleck auf dem Frottiettuch zcij^, so hält der Stoff in keinem Falle «ine Wäsche aus. Denn es ist verständlich, daß der -toff, der hier schon in einem Augen« blick Farbe abgab, beim Waschen, das doch inlmerhin zirka fünf Minuten dauert, noH weit ftärker die ^rbe verlieren würde, bzw, daß die Farben ineinander laufen würoen. ^s Waschen empfindlicher Stoffe erfolgt in jedem Falle kalt. Mit wenig Wass^'c wird gutes Seifenpulver angerührt zu einem glat ten Brei, dann wird kaltes Wasser hinzugefüllt. Man rechnet vier Eßlöffel Seifenpul« ver bezw. drei Eßlöffel -Flocken auf acht Liter Wasser. Wenn die Probe auf die ^arb^ echtheit zufriedenstellend ausgefallen 'ft, so wird das Kleid (als Beispiel) kurz in kaltem klaren Wasser angefeuchtet. Gleich daraus n.mmt man eS heraus und legt eS m die Scifenlauge. Hier wird es gleichmäßig durch gedrückt und gefchwentt. Jedes Reiben ist zu vermeiden. Sollte fich die Lauge hier wirklich eine Kleinigkeit färben, so hat da» keinerlei Bedeutung. Wenn das betreffende Kleidungsstück fehr schmutzig ist, so muß es gleich da ruf nochmals in einer neuen Seifen lauge gewaschen werden. Ist das Waschen fertig, so wird das Stück herausgenommen und ausgedrückt — niemals gerungen, weil dadurch die Form v«r< dorben wird. Dem ersten Spülwasser w:rd ein reichlicher Schuß Essig zugesetzt. Darauf wird das Kleid ein zweites Mal in 'larem kalten Wasser gespüllt. Es darf nie vergefsen lverden, daß zm» Waschen empfindlic^r Sachen k«nerlei war mes Wafser verwendet werden darf! Ausgedrückt, wird das Kleid zunächst auf ein Frottiertuch gelegt, darin «ingerollt und so fest ausgedrückt, daß so viel Nässe wie ir-gend möglich in daS Tuch zieht. Anschließend legt man das Kleid oder die Jacke usw. aus ein neues trockenes Frottiertuch (als Unres-läge dient ein große» Brett!) Jetzt wicd daS .^Neidllln.^sstück in die rechte Form gezogen und sehr sorgfältig glatt gelegt. Dies ist besonders bei Strickjachen nötig, die nicht gebügelt lverden! Die Aermel we^^den »utt klei neren zusammengerollten Frottiertüchern ansqestopst, damit sie in der rechten Form trocknen. Aus diese Weise können auch empfindliche deichen sclir c^lit iui Hans^^ gewaschen werden, ^'l'diglich solche Stücke, die der Farbprobe nicht standkialten und bei der Probe abfärben. müssen nnbedtnflt chemisch gereinigt yr«»u Ag»e». »Uaritorkr .Viunjl' Ho««« W. »» »» »n» »M Nätsel-Ecke KremwortMel Vorrecht:!. Ttreckenmasi, 5. männlicher Vorname, 7. st^t in Bayern, S. Zeitmaß. II. i?rosto.' s ZteNet veii vapaaei k Aus «iner Unter^ruMahnstation ivortt.'il zchlreiche Fahrgäste auf den nächsten Zug, de? ic^e Minute einlaufen mu^ Plötzlich entsteht allgemeine Anfreflung. Einer Dame ist ein Zwergpapülgei aus dem Käfig entflogen. Das erschreckt« Tierchen flat tert zwischen den Gleisen umher. Als Nligstes gilt eS zu verhüten, dasz os lnit der Ztartstromschien« in Berij'?rung kommt. Mhrend einige Leute zum Fahrdienstleiter laufen, ergreift ein Nebereifriger den Zchlauch einer Wasserspritze, um das Böyelchon durch den Wasserstrahl von der (^fährlichen Schiene fernzuhalten. Ist dieses Vorgehen, Ihrer Meinung nach, Aweckmä^ig? z^reuzwortrStsel N»N Vagrecht : 1. Tropische Krankheit, Farbkünstler, 7. Teil cine-? chemisch .Erlegten Wrpers, 8. Spielzeug, v. gepflo-^te Grusfläche, II. Feldmatz, 15. Leichtmetall, 17. Mo-idatsname, 18. ^il des Revolvers, IS. Farbe. 20. Ausruf, S2. Vestalt aus der ^Nbl^Iun-gensage. S4. ausgestovtenes Rind, '?ö. grie-Ztadt, W. Nahrungsmittel. ^ e n k r e ch t : 2. Liebesgott, 3. 5äu^,e. iier, 4. Blütenstand, asiatisches .^''ochland, 10. berühmter Physiker, II. Welteliraum, 12. Bankrott, 13. Lichtbichstreifen, U. bayerischer Anabenname, 15. röniiiche Gottheit, 1V. Warenprobe, 19. geistiges Getränk, 20. Göttin der Verblendung, 21. getrocknetes GrÄnkutter, 23. juristischer Begriff. Welche Temperatur herrscht «»hl im Weltraum? Bielleicht ist der Tag nicht mshr fern, an dem es uns gelingt, mit Hilfe des Aakereli-slugzeuges unserem Planeten zu enb'.veichen. Es ist mithin schon aus rein praktischen s^ründen interessant, zu wissen, ivelche Tem--peralur im Weltraum wohl l^rrschen mai^. Was vermuten Sie? Bersteckrätsel. SprinMnur - Andersen — Anziiq — Friedrich — Mode ^ Schn<'el>all - V/ist?! Streichholz. svdcm WoN ist eine ?!!be eines ches verstectt; wie I>ei^t dieser? Gewässer, 13. Schutzdamm lch --n 1 Buchstabe), 16. Tischlermaterial, 18 Filsch, .ZV. chinestsc^s Nationalgetränk, 22. Kon^nist der O^r ,.Fra Diavolo", 23. Niederschlag, :.^ö. bayerisch: Knabe. 27. weiblicher Borname, 89. Göttin, 30. Brett« spiel, 32. Gräiserart, 3^. Kvpfte« deckung, 3S. geheimes Gericht, S3 alte Waffe, 38. Wappentier, ZV. Fettart, 40. BaumteU. Senkrecht:?. Zahlwort, Z. Tiesen'Meßgerüt, 4. Knabenna» me, a. Jnsektentfresser, 8. Fluß zur Saale, 10. Blutkanal, !2. LH^S» bund, 14. Hilfszeitwort. 15. »,hn. zimmer, l?. Kopfdeil. l8. Fluß zur Nordsee, ly. .hunberaffe, Ll. Stra«. ßenvogel, 24. Spaltil^zeug, 2V. Gruß, 27. Nährmutter, 28. Möbelstück, 29. ^Srpertetl, 31. Wasserpflanze, 33. innerer Körperteil. 87. F^ be, 38. Mehweide. Sedoalentfainino Ssiekwaziekoang" Was haben Sie an d^iesem Osterbild a'»s,zu^ fetzen? Ales vergänglich. Nichts ist von „1—2" auf der Welt, Auch Kummer nicht und Sorgen, Und „3—4", die ^ut' haushoch sind, Sind glatt und friedlich morgen. So ist'S mit ,. 1^^—3—4" auch. Die )eut' das ("^aupt „ihr" zieren; Wenn einmal ihre Zeit vorbei. Wird „sie" auch die verlieren. VUd»nr»lel au — bitsch bürg — chani — char ^ dee — di — dok — dow — dra — e ei — eu — er — ge gc — gel — ha: — i ^ i__ in ^ kis — kohl — kot — len — lot ^ lu — ma mas nach — ner ^ nie — pag - ro jcha — schanz — se — sei ficht — spie — ten -- tho — tor — tri — tri — tür ^ weiß Aus diesen Silben bilde man 19 Wörter, deren erste und letzte Biichst^vben, diese von unten gelesen, ein Zitat nennen. I. Gelchrtentitel, 2. fe.ner Spott, 3. Schalknarr,'Gemüse, 5. Sonntag, tt. bekannter Filmspieler, 7. männlicher Borname. 8. Sinn. !). thÄrig. Stadt, 10. chinssi» sche Stadt, II. Schaunuvein. 12. Geist^vro-' duit, II. Teil Berlins. 14. Gcivebe, 15. Trag tier, 16. Nänle, 17. Bildhauer, 18. Edelstein. 19. Bühnendichtung, (ch 1 BnckMabe.) ^ai^lenrütsel. 1 1l V Z 15 lv Bekannter 12 IU K Äupfinstruutem ^ 1-1 10 16 15, 6 Wasscriungfrau 4 11 L 1k 7 alter Herr <; N Z7 7 14 Stadt in Anhalt ^ « 11 12 14 19 Muse ! !? ' Schweden 4 t» Ii IL 11 w Wildkatze 7 14 12 N Singvogel 12 II ls li 15 Dper von Bizet Die ersten und dritten Buchstaben der ?ö. sungowbrter, uvn olien gelesen, nennen eine neuzeitliche Erfindung. „Nährend mein rasches Boot durch w« regunMse Flut lautlos vorwärts glitt, mußte ich angesichts der fintenden Gönne plötzlich ^ner gedenken . . Welcher Sportart huldigte er, dem Segeln. Motor^tfahven, Paddeln oder Rubern? Wievlelwleglel« Ssieedaft? Bier große Osterhasttl und drei kleine wiegen zusammen 14)^ kg. Vier kleine und drei groste Osterhasen wiegen dagegen nur !3>s kg. Wieviel wiegt ein gro^r. wieviel ein kleiner Osterhase? »SD»tchitzi» vi«htt» gtt» «V Mich. »»V Vie obige Zeichnung zeigt, ist es nur ni»-ttg. ewtge Linien auf der Photographie zu ziehen, und wir wiffen ganz genau, wer der größere ist. Und wenn wir uns nun überlegen, daß ein normaler Stuhl eine Sihdurch-schnittSgrSße von 45 Zentimetern hat und eine Stufe eine DuriKchnittShöhe von ld Zentimetern, so ist eS kein Kunststück festzustellen. daß der rückwärtige ?^nge, also Fritz, etwa l.a0 Meter, der vordre Junge etwg l.i»5 Meier groß ist. G«»«rätfel. l. Wallach, 2. Ebonit, 3. Reseda, 4. Solmt» 5. England. «. Lerche, 7. Bruder. 8. Standarte, 9. Norden, l0. Irmgard, 1l. Chtan-ti, 12. Tabelle, 13. Siam, 14. Zitrone, 15. Uri, lS. Triest, 17. Ulme. 18. Ni?ara^ua, ll». Hannover, 20. Adverb. 2l. Tapete. 22. Mahagoni. 23. Albert. „Wer selbst nichts zu tu» hat, macht anderen die meiste Arbeit.-«derrätlel. Automobilvennen. «»StiMschrAtsÄ. Mohn, Sohn. Lohn. Hohn. UrßäntwtgSansgat«. l. Frageze chen, 2. Rittersporn, 3. »u«o« garage, 4. Nachtfalter, d. Zehlendorf, S. Lanben)eim. 7. Immortelle, 8. Stresemann» 9. Ziegenlippe, l0. Trauermantel: Franz L i s z t. >re«t»«rtriltsel. Bon oben nach unten: !. Lid. 2. Belgien, 8 Ben, 4. Wettrennen, 5. Saum, S. Bohe» me, 10. Sattel» 12. Arno. l3. Not, 15. Stute, 18. Eder, 29. A.-G. — Von links nach rechtS: 3. Brav. 5. Sieben, 7. Adlon, 8. Au. 9. Ast. 11 Maien, 14. Ar. IS. Remonte, 17. Tenne, 19. Udo, S0. Ate, 2l. le, A. Ver. praNMe Winkt h. NefeUftöcke, die mif ungedeckten Beeten gewintert haben, werden jetzt zurückge-schnitten, startwüchfige mehr als sch»vach-tteitende. Frösche «ad KrVte« i> «irten! Eie sind vorzügliche Jäger auf Fliegen, Raupe»,. Blattläuse, Spinnen usw. Die A»Skmt »O» P»ff»sh«« kann man. von Mitte März an vornehmen. Man sät den Samen in Reihen von etwa 30—40 Zen timeter Abstand und ungefähr 5 Zentimeter tief. va>»»VHD»«e find nicht auf feuchten Bo den zu verpflanM, da die Bäume mehr trok kenes, durchläsiiges Erdreich lieben. A»iebelsm»»« kann jetzt schon gesät wer» den. Wie viele Kleingärtner wissen werden, verlangt die Zwiebel kräftigen, nahrhaften Gartenboden, aber keinen Dung. h. Ne Mchttgkett deS Ka««S. Gutes und langsames Kauen der Speisen ist notmen-dig, um die Speisen zu zerkleinern und fie mit genügend Speichel in Berührung zu brin^n. Der Speiche enthält den BerdaU' ung^ast. Gelangen die Speisen nicht genü-gend zerkaut in den Magen, so werden sie s-^^-werer verdaut, es entstehen Magenleiden. Das ungenügende Zerbeiß der Spe.«^ kann seinen Grund im hastigen Essen haben. Man lasse stch also zum Essen genügend Zeit. Auch bei mangelhaften Zähnen ist das Zerbeißen der Speisen unmöglich. Tin gutes l^biß ist die erste Voraussetzung für gAtes Kauen. Die Ursache so mancher Magenlei' den ist ein schlechtes Gebiß. Auch Erkrankun' gen des Zahnfleisches können gutes Kauen Verbindern.