Nr. 70. Pl. l l, hall'i, fl. 5> 50. ^i!r die Züst^lil»,, ins Hau« halbj. f>u lr. Mil del Prst ganzj. f>. 15, hall'j. si, ? !iu. Montag, 27. März. Insell!on»gtbüil Für llelnc Vnseral« bl» ,u 4 Zeile» 25 li., ssrößeie p« Zeil« c lv,; bci öfteren WiibcihowNsstN p«r Zeile » ll. 1882. Amtlicher Theil. y Se, f. „i,d - Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichneten, Diplome dem Mujm' deZ ^"'erulstab.'s Hubert Czibu l ka als Ni'ter des Ordens oer eisernen Krone dritter Klasse in Gemäßheit der ^deiisstatuten den Nitterstand allcrgnädigst zn ver-lr'hen geruht. mn Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom tt. März d. I. den aukerordentlichen Prof.ssor der Kirchengeschichte an °« theologischen Facullät der Universität Graz Dr. Leopold Schuster zum ordentlichen Professor dieses jaches an der gedachten Universität allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad - Eybesfeld m. p. Erkenntnis. °,.s m?^ l. f. Laüdcsqericht als Slrasaerichl in Praq hat alls ^».7^5 der t. t. Slaatsauwallschaft mit dem Erleimtilissc Lnn>> l/"z 1862' Z. «.^6. die Wcitervcrdrciluna der in u,,W, erscheinendm Zeilschrift „Freiheit" M, 1 vmn U, In"ner nack l,?.?«" d^ Artikels „Vaanb.mden und ^„mpmaesiudel" Or?m,^.^< ^ ""d l!l12 St, (^,, weam der Artilel „Ardciter-M?" m >"« '^''^'l'Ncll". „Irland" m,d „"leine Mittheiln,.^ i sslm.Ä ^ '?'' ^^ '" < welic» des Artikels „Die Lciqc in Eo ia^., ''«U, 8"i St. G,. weqen des Artikels „Der Praqer ruf sä 'p^,.n"ch li 30U St G,. endlich .oeaen des Aus. verboten """l^u»« der Gcmaßrcaellcll" »ach § ^« St. w. NichlaMicher^hcil^ PlinMil/ss.',/'"^ ^ H^ieit die durchlauchtigste Krön- hat, wie das ..Pra- "00 sl .,! ". ""ldel. der dortigen Idiolenanstalt Tück/pr » . " Marienanstalt der Gesellschaft der -^ler^er gottlichen Liebe in Prag 300 fl. gespendet. Zur Lage. D'e ^Pol. ^rr." schreibt: Mehrere Wiener Blätter enthielten die bestimmte, mit vielfachen Details ausgestattete Mittheilung, dass eine Begegnung zwi-I^'" Sr. Majestät dem Kaiser und Sr. Majestät ^em Könige vonItalien am 14. April in Turin ^utlfindrn werde. Wir sind ans Grund eingezogener ^Kündigungen in der Lage, zu versichern, dass diese ^"gaben vollständig ans der Luft gegriffen sind. In« stress drs Gegenbesuches Sr. Majestät des Kaisers yabm bisher keinerlei Verhandlungen stattgefunden, ^schweige denn. dass Zeit und Ort dieses Besuches bereits fixiert wären. Die nunmehr zum Beschlusse erhobene Erwei» ternng des Wahlrechtes wird sowohl von Wiener als von zahlreichen Provii^jonrnalen mit leb» hafler Zustiminung begrüßt. So schreibt das „Frem« drnblatl": «Ein Beschluss vmi großer Wichtigkeit ist gefasst worden, und der heutige Tag brachte einen noch vor kurzem kaum elwarleten Fortschritt in unsere politische Entwicklung. Die Erregtheit des Augenblickes, die hefiigen Parteilämpfe der letzten Tage, welche die Unbefangenheit des Urtheiles trüben, erschweren eine gerechte Würdigung dieses Ereignisses. Der Zeitpunkt ist jedoch nicht fem, in dem ganz Oesterreich es mit Genugthuung constalieren wird, dass die heftigen ParlameMsstürme uns vorwärts auf der Bahn der politischen Ne>fe gebracht haben. Das „Reichen berger Tagblatt" nimmt mit Genugthuung von der beistimmenden Erklärnng des Herrn Ministe»Präsidenten über das Wahlrecht der Funf-GuldeN'Manner Act und bemerkt da;u: „Unsere ganze innere Entwicklung gewinnt eine breite und solide Basis. Neue Kräfte werden zu dem öffentliche» Leben herangezogen. Ein fehr bedeutender Aruchlheil der Bevölkerung wird politisch mündig erklärt. Der' Emancipation des dritten Standes schließt sich nun bei uns in Oesterreich in friedlicher Weise die Eman» cipation des vierten Standes an. Das ist ein großes Werk, eine große That." Die „Politik" schreibt: „In verhältnismäßig kurzer Zeit wird ein Fortschritt im constitutionellen Leben Oesterreichs zu verzeichnen sein, den jeder wahre Patriot mit aufrichtiger Befriedigung begrüßen muss, denn er bildet die Durchführung rines Theiles jenes Programmes, welches Graf Taaffe repräsenlicrt und das zum Beginne oieser Neichsrathepcriode vom Throne herab i» feierlicher Wrisc veiklwdet wurde. . . . Die Wcihlreform ist ein Act der Gerechligkeil, und die 3testiluierung des Rechtes hinterlässt stets einen Schim« mer des Friedens. Durch sie werden die Gegensätze, die sich bisher in so heftiger Weise gellend machten, abgestumpft und ganz entschieden vermindert. Dadurch, dass keine der Parteien die andere völlig niederwerfen und aus der parlamentarischen Arena verbannen kann, verliert sich auch die Bitterkeit, die ein solcher Schritt stets zur Folge hatte." Das .. Trautenauer Wochenblatt" sagt: „In der Wahlreformsrage hat die Linke einen schwierigen Stand; es ist nicht zu leugnen, dass ein Theil der Vorwürfe gerechtfertigt ist. Gerade in der Opposition unter Taaffe konnte sie selbst die Erweiterung des Wahlrechtes in die Hand nehmen." Auch in der auswärtigen Presse dauert die Dis-cnssion über die österreichische Wahlreform fort. In einem Wiener Briefe der Augsburg/r „All gem einen Zeitung" heißt es: „Die Linke ficht auf einem für sie höchst ungünstigen Boden, und weder die Dia» leklik eines Herbst noch die Beredlsamkeit eines Snrh reichen hin, um die Schwäche der Stellung der Partei zu verdecken. Diesen Muth ihrer Meinung haben die Redner von der Linken nicht, offen einzugestehen, warum sie den Wahwnsus nicht herabgesetzt und warum sie die Herabsetzung desselben auch jetzt für schädlich halten — umgekehrt, sie lassen sich in eine Minuends Licitalion mit der Rechten ein, verlangen bloß zwei Gulden Census, während die Rechte füns Gulden pro-ponicrt, und ereifern sich gegen das Wahlrecht des Großgrundbesitzes als Curie. Es kann natürlich nicht ausbleiben, dass ihnen dann von rechts geantwortet wird, warnm sie denn alle die Dinge, die sie jetzt verlangen, nicht eingeführt, so lange sie die Zügel in Händen gehabt. Was aber noch schlimmer, auch die Bevölkerung macht sich eigene Gedanken über den plöh» lich wach geworden?!! Liberalismus der Linken, und das Ansehen der Partei gewinnt dadurch nicht." Das „Berliner Tagblatt" constatiert, dasz breite Volksschichten das Wahlrecht aus der Hand der jetzigen Regierung und der jetzigen Parlamentsmehr« heit erhalten. Die Reform gleiche zwar nicht alle bestehenden Ungerechtigkeiten ans, ober sie bedeute doch „einen unleugbaren Fortschritt gegen bisher". — Das „Journal des Dcbats" schreibt an leitender Stelle: ..Man muss heivolheben, dass die Initiative zu dem Wahlreformprojecte von der Rechten ergriffen wurde und dass das Ministerium Taaffe nicht gezögert hat, diesem Vorschlage beizutrelen. Die Linle »liar währ, "cgetarlanischeu Lebeusweise. — Er fand sich o^ auck l ?'"" """ einem Kupfleiden befreit, sondern seiue, ^stärkt, dass er diese Lebensweife während Vcrla.'s ""'^'" Süldim fortsetzte und seither im "e'danlt ""c^ ^"'' "'cht ""hr verließ. Ihr Gchl»dl>.'it '. '""er Versicherung zufolge, ungetrübte Ziele und 3 3^'ss.e Frische. - Es wurden nun "ie sic si^'"^ der Pythagoräischen Lcbenölunst, >"i) m den Grundfätzen der seit ungefähr 30 Jahren bestehenden vegetarianischcn Vereine abspiegeln, dargelegt. Die Gestaltung des gesammlen Lebens nach den erkannten Naturgesetzen liegt ihnen als oberstes Princip zugrunde, aus welchem die Normen unseres sittlichen Verhaltens gegen uns selbst und alle lebenden Mitgrschöpfe abgeleitet werden. Die dreifachen Beziehungen der menschlichen Natur, als: Körper, Geist und Seele, haben auch di.se dreifache Diätetik zur Fol^e. Da nun die Physiologie unö auf Frncht« nahrnng hinweist und uns den schädlichen Einflnfs aller widernatürlichen Reizmittel lehrt, haben wir die ^"lyaltung der vom getödlelen Thiere herrührenden Nahrung, fowle aller Spiritussen und Narcolica als unerlässliche Bedingung der physischen nnd geistigen Gesundheit anzusehen. Diese bewussle Ueberelilstim-mnng mit der Naiur muss dlis Gewissen zur Selbst« reform auf allen Gebieten des Lebens wachrufen. Der Vrgetarianismns ist ein bcredler Prolest gegen den heule immer mehr überhandnehmenden Materialismus n'id gegen das zwischen MeiischkN u»d Thierwelt be-stehende Verhältnis der rohen Gewalt. Die Berechtigung einer Reform im Sinne des Vegetarianismus liegt in dem zutage tretenden Elende der Menschheit, das sich insbesondere in der Verkürzung ihrrr normalen Lebcnsd^.ner. der Zunahme der Krankheiten des Nervensystems und der Alutberei-tung, von Irrsilintzfällrn und Verbrechen, in der Abnahme der Volkskraft und Verschlechterung der Volks' ernährung äußert. Er sncht diese Uebel durch Zurück-dräligung aller künstlichen Vedürfniffe, Weckung des natürlichen Iüstinctrs nnd getreue Erfüllung der von der Natur gebotenen Lebensoedingungcn zu bekämpfen. Er lehrt den Menschen, dass er nicht nöthig habe, sich die Nahrungsstoffe, die ihm die Mutter Erde im reinen Zustande bietet, im indirecten Wege durch geschlachtete Thiere zu verschaffen, deren Fleisch nichts anderes als umgewandelter Pflanze ustoff ist. Eingedenk der Mahnung des weisen Pythagoras: „Milde Speisen genug reicht Euch in der wechselnden Fülle „Allen die Erde dar zu mord» und blutlosem Gastmahle" wird er sich an dem Reichthume der vegetabilischen Pro-dllcte freudig genügen lassen, unter denen wir 290 Arten essbare Früchte, liiO Gemiisearten, 100 essbare Wurzeln nnd 40 Getrrldearlen zählen. Die heutige Physiologie hat mit der Liebig'schen Theorie, die den Nährwert der Nahrungsmittel von d,in Stickstosfgehalte abhängig macht und dadurch die Täuschung von der Nolhwenoigkeit der Fleischnahrung hervorrief, gebrochen. Sie hat den st i ck st 0 f f l 0 s e n Elementen (Stärke, Fett, Zucker), welche in den Vegrtabilien vorherrschen, die Hauptrolle bei Erzeugung von Wärme und Kraft im thierischen Organismus zugewiesen und anher Zweifel gestellt, dass Thier- und Pflan, zcneiweih d, cselbe chemifche Constitution und Nähr-kraft besitzen. Ausgesprochene Carnivoren, z. B. Hunde und Katzen, können — wie die Erfahrung lehrt — von Vl'grtal'il-Diät leben. Um fo stärkeren Grund haben wir anzuuehmcn. dass der Mensch sich davon erhal. besitz in Böhmen dem gegenüber verhältnismäßig ein verschwindend geringer Nachtheil sei. Durch die Erweiterung des Wahlrechtes werde an das Volk appelliert. Die Folge davon werde die Vermehrung der Vertreter des Bauernstandes sein, und dieses Element werde die Demokratie verstärken, sich mit ihr zu dem Rufe vereinigen: Kein Nationalitätenstrrit im Parlamente, ernste' Arbeit für das Wohl des Volkes. (Leb> hafter Beifall.) Generalredner Abg. Wiese nbu rg empfiehlt die Annahme des Antrages Weitlof; der Äusschussantrag sei nur scheinbar ein liberaler. Bei der Abstimmung wird § 17 und der Eingang des Art. I nach dem Ausschussantrage angenom» men, der Antrag Weitlof mit 157 gegen 138 Stimmen abgelehnt. Art. II wird ohne Debatte angenommen. Zu Art. III, welcher den Beginn der Wirksamkeit des Gesetzes fixiert, spricht Abg. Dr. VaZaty. Redner polemisiert gegen die Aufführungen mehrerer Abgeordneten, wird vom Präsidenten wiederholt gemahnt, bei der Sache zu bleiben, und wird ihm schließlich das Wort entzogen. Art. III wird hierauf angenommen. , Zu Art. IV ergreift das Wort Abg. Graf Coro-nini und erklärt, dass er für das Gesetz stimmen werde, weil dadurch Unregelmäßigkeiten und Ungleichheiten allerdings vorläufig nur in einem einzelnen Kronlande beseitigt und die Minorität geschützt werden, weil ferner die Erweiterung des Wahlrechtes eitlen großen Fortschritt bedeute; wenn man das auch nur eineu Aufputz nenne, fo fei es jedenfalls ein sehr glücklich gewählter Aufputz und ein sehr bedeutender; denn er habe der Minorität das Substrat für ihre Gegenanträge geliefert. Redner kann unmöglich seine Mitwirkung versagen, wenn es sich darum handelt, einer großen Anzahl Staatöbürger politische Rechte zu gewähren, selbst, wenn er voraussetzen sollte, dass sie alle einer seiner eigenen entgegengesetzten Richtung angehören sollte. Wenn sich dadurch eine Kluft eröffne zwischen ihm und jenen, mit denen er bisher stets gestimmt, eine Kluft, welche leider einen lieben Freund, eines der besten Mitglieder des Hanfes bereits ver» schlungen, so liege die Schuld nicht an ihm. (Beifall.) Art. IV, Titel und Eingang des Gesetzes werden genehmigt und das Gesetz in dritter Lesung erledigt. Nächste Sitzung abends 7 Uhr. Der Commassations - Ausschuss des Ab-geordiil'tenhaiises verhandelte in seiner Sitzung am 22. d. M., welcher auch Se. Excellenz der Herr Ackerbauminister Graf Faltenhayn beiwohnte, über das Gesetz, betreffend die Theilung der gemischten Grnnd-stilcke nnd die Regulierung der Verwaltung der darauf bezüglichen Besitz« und Benutzungsrechte. Nach eingehender Generaldebatte beschloss der Ausschuss, auf Grund der vom Herrenhause genehmigten Fassung in die Specialdebatte einzugehen. Aus Budapest wird unterm 22. d. M. gemeldet: In fortgesetzter Verhandlung der Wehrgesetz. Novelle protestiert Ber-zeviczy gegen die Annahme, dass die militärische Disciplin mit dem Patriotismus oder den konstitutionellen Pflichten der Bürger im Widersprüche stehe. Redner hatte selbst Gelegenheit, dies zn erfahren, und sei er niemals als Officier in die Lage qekuminen, mit seinen militärischen und bürgerlichen Pflichten in Widerspruch zu gerathen. Die Majorität sucht das gute Einver- lchmen zwischen der Armee und der Bevölkerung mit allen Mitteln zu stärken, während andere die bitteren Erinnerungen der Vergangenheit fortwährend "ähren. Die Ausführung des Wunsches bezüglich der (Wich' tung einer nationalen Armee sei unmöglich; allem tm äußerste, Linkc scheint ein- für allemal das Wort ,,m,' möglich" aus ihrem Programme gestrichen zu habe». (Lebhafte Zustimmung und Eljen-Rufe rechts.) Minister v. Szen dc stellt die Angaben HeW bezüglich der Aufnahme von ungarischen Zöglingen >» die militärischen Erziehungsanstalten richtig. Referent Graf Oedeon Räday juu. sagt, es »el schwer, auf alle jene Angriffe, welche von der mißerste» Linken vorgebracht wurdeu, zu antworten, denn dieselben stehen mit sich selbst im Widersprüche, und müsse er diesbezüglich bemerken, dass der Ausschuss ln seinem Berichte offen anei kennt, dass, wenn dieser Gesetzentwurf auch nicht vollkommen ist und dersclde allen Eiwartungen nnd Erfordernissen nicht zu em' sprachen vermag, dennoch durch denselben die Kamps' fäliigkeit der Ärmce gehoben und die Steigerung der Lebensfähigkeit der Honuedschaft gesichert werde. Auch die bürgerlichen Interessen scheinen durch denselben besser gewahrt als biöher. Die von den verschiedenen Antragstellern vorgebrachten Argumente waren nicht imstande, ihn auch nur im geringsten von der Nichts teit derselben zu überzeugen. Er, wendet sich gegen die Ausführungen Hoitsyö und sagt bezüglich der ge/ wünschteu Herabsetzung der active» Dienstzeit, t>a>s dies unmöglich sei, denn die jetzige Dienstzeit biloe für die Armee eine Lebensfrage und sei zur Ausm.l" dung der Unterofsiclere uneriässlich. Er spricht!^ Befremden darüber aus, dass Huitsy von der Unlha'l>^ keit der Officiere gesprochen habe. Keine Klasse se> >" überbüi det wie besonders die Officiere der gemeinsanttl' und der Honvcdaimee. Dieselben haben weder Tass, noch Nacht, noch Feieltags Ruhe und arbeiten acyl bis zehn Stunden im Tage. Unrichtig sei die «l^ nähme Hoilsys, dass es im Falle einer Mobilisier"^ zu wenig Untcrofficiere gebe, denn auf je zeh" " servifleu entfalle ein Unterosficier. In der Arnn trachtet man allerdings, die Unterofsiciere dem act^e» Heere zu erhalten, weil man die Bedeutung dersclw für den Uuterricht der Mannschaft und für die Äiwee überhaupt kennt. ., Ernuszt gegenüber bemerkt Redner, dass es root) im Hause niemanden gebeil werde, der die Armee Nl einer chinesischen Mauer umgeben wolle. Die Heett»" Institution fei ein Gebäude, aus welchem der N'^ Ernuszt einen Stein herauszuheben wünscht, hiedll^ den Bestand des ganzen Gebäudes gefährdend. Mre»^ der Frage der definitiven Errichtung der territoriale! Eintheilung bemeltt Redner, dass man territory Eintheilungen nur bei einheitlichen Nationen corre und mit Erfolg anwenden könne, wie zum Acispi", Frankreich. Bei uns jedoch ließe sich die territorial Idee auf die Ergänzung der Armee auf diese 2v^ absolut nicht ausdehnen, und auch vom GrsichlsPU'" der ungarischen Interessen wäre die Errichtung " territorialen Divisionen nach dem Muster Franlre>H oder Preußens nicht wünschenswert. Die Vertheidigung der ungarischen Jugend ^ überflüssig, denn niemand hat deren Vaterlands!" bezweifelt, und nur ihrer Gleicha.iltiu.ieit und Äeq"^' lichleit wurde elwälmt. In den Mililä',schule" lve den so gut wie andere auch Ungarn aufgenonw ' wenn sie die Aufnahmsplüfung, welche auch in u>'ss rischer Sprache abgelegt welden kann, m>t Erfolg stehen. Und trotzdem die äußerste Linke behalf dass das ungarische Element in denselben verfolgt w ^ wendet man illes an, um die Ungarn auch serne'^ als Reserve-Osficiere in der Armee zu behalten, d^ dieselben nicht bemüssigt seien, zur Honvcoschast " zutreten. ,,^ Der Mangel an Officieren in der Ho^NZ besteht allerdings, aber demselben kann durck ">.^ Gesetz nicht abgeholfen werden. Ugron "gre'^ » ^ Gelegenheit, um die Osficiere der gemeinsamen ^ .„d anzugreifen; nur könne Redner keinen Plausible" ^>^„ dafür finden, was Ugron damit bezwecken ^ „M, wenn er die Verbesserung dieses Eleinenleö ^^,,„> so wird er dies auf dem von ihm und seine» H,^. cipiengenusfen eingeschlagenen Weg? nicht ern ^^ Redner schließt: Sie werden sich überzeuge", ^„d unsere Honvedschaft sich immer mey,„ mehr entwickeln und blühen wird, ,^„. auch nicht so, wie Sie dies habeu l" „y^ (Bewegung auf der äußersten Linken.) D>e ^ ^^,, scha't wird mit vollkommener Beibehaltung d^» ^ rischen Geistes und Charakters eine sehr ''"^'^ z^', gewichtige Ergänzung der Armee sein. (2''MI ^h, fall rechts.) 'Redner erklärt, die BeschlusöalN^^. zulehuen, und empfiehlt die Vorlage M' (Lebhafter Beifall rechts.) , .^.., il)ii- Iu der Sitzung am 23. d. M. nberre'ch ,,^ nisterpmsioent von Tisza einen Geschentw'^-,,, die Einverleibung der im Karltzbura/r 6 lw^^' Freiherr von Iovanovi mt den Colonnen mi Stimmung, Haltung und Gesundheitszustand der Gruppen trotz der überstandenen Strapazen vorzüglich. Die Leistungen der Truppen im Ueberwinden °n Terrainschwierigkeitcn in rauher Jahreszeit vcr-Mten nicht die Wirkung anf die Bevölkerung und "«den den Wahn derselben, dass unsere Soldaten ent- geue Gebirgsgegenden vielleicht nicht erreichen kö'n-"kn, vollkonilnen zerstört. . Vei Cajnica zeigen sich Insurgentenschwärme in «er Gesammtzahl vun 200 bis 300 Mann. ^ . Von Foca und Gorazda wurden Truppen gegen ^lmca dirigiert. ^ " u sck ^^ ^' ^"^^ "" ^'" '"'^ Vcdecknngsmann. ^aft des 77. Infanterieregiments zwischen Cajuica und gorazda von cirra 200 Insurgenten angegriffen, wobei rr Mll»tenst H^t Sabat und ein Trninsoldat qe< °>.s ^ ""^"' "ls "ber eine Abtheilung aus Gorazda ""angte, zerstoben die Insur- N.« ^-c?^" Vnclovice verfolgt wurden. ^..^ m' "'^ P'^" eine Colonne über ban ^ w ?' . '?^'1 ^"" d"» Stolac-Verg vorgeqa... Norkn? M.ü n.s^!''"^'"^" "nstatiert waren Die «orhut stlcß auf dem genannten Berge auf beiläufig 50 Insurgenten und lieferte denselben ein kurzes ^ener- gefecht ohne eigenen Verlust. Die Insurgenten hatten drei Verwundete. lin ^'» ^' durchstreifte eine Culonne von Usti-Ko-Ol«,^ w', Orte Vratiö, Kad.ö, EuroviThal bis lanica. Hie Elnwohuer der genannten Orte sind be-^'nnnt ,m Einverständnisse mit den Insurgenten, "eiche nicht angetroffen wurden. H>,. 6ML. Baron Iovanuvic nieldet unter dem 2Isten ^arz. dass in der Krivoslje bei Crkvice Geplänkel ^ einzelnen kleinen Insurgentenbanden stattfinden. Expedition gegen Poljice. Zu ?"^ ?°uusa schreibt man der ,.Pol. Corr.": din,^? Einleitenden Unternehmungen für die com. sola ^">"b '" den Tagen vom 8.'bis 10. d. M. er-'st i. .i " ^^"hrte Operation gegen die Krivoöije Polii/''^' ältern auch die 'Expedition gegen uUem sei .V? worden; jedoch mit Unrecht.' Vor lenes ^li.v. ^"' dass es sich hiebei keineswegs um -Police gehandelt hat. welches westlich der neuen Serpentinen von Nisano nach Cerkoice liegt, sondern um das in den herzcgowinischen Zubci gelegene Po« ljice, hart an der trivosijanischeu Grenze, unweit d?s Gendarmeriepostens von Vuö> Dol. Dort halte sich eine Bande von 9l) Hrrz Insurgenten, welche bei Annäherung der Truppen sofort Feuer gaben und dadurch ihre Genossen im O>te alarmierten. Trotz des raschen und energischen Vordringens aller Abtheilungen war es nicht mehr zu hindern, dass die Insurgenten nach flüchtigem Kugelwechsel in wilder Flucht davonliefen, um die krivoöijanische Grenze zu erreichen. Vor ihrer Flucht zündeten aber die Herze« gowzen noch selbst alle 14 bis 15 Häuser des Weilers an, offenbar damit die Soldaten darin keine Unterkunft fänden und dem niederströmendcn Negen aus» gesetzt blieben. Trotzdem fielen den Truppen einige von den Flüchtigen in Hast zurückgelassene Vorräthe an Lebensinittell! in die Hände. Auch Kaufmann Celovit wurde lebend befreit. Er befand sich aber in einem äußerst kläglichen Zustande. Major Nadoöeviö marschierte noch am selben Tage ungeachtet des schlechten Wetters in die Canton, nierungistationen zurück, wo das Bataillon bald nach dem Einrücken den Befehl erhielt, aufzubrechen, um an den großen Operationen gegen die Klivosije lheil» zunehmen. Vom Ausland. In Berlin war zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm eine stattliche AnzM fürstlicher Personen eingetroffen, darunter die nächsten Verwandten des Kaisers: seine Tochter die Großherzogin von Baden mit dem Elb-Großherzoge, seine Schwester die Großherzogin.Mutter von Meckleu« burg-Schwerin, sein Schwager der Großherzog von Sachsen-Weimar mit der Großherzogin, Prinz und Prinzessin Albrecht von Preußen. Prinz Georg von Sachsen, die Herzoge von Mriningen. Altenburg und Coburg. die Fürsten von Waldrck und Nudolstad't uud mehrere deutsche Prinzen. Der Grohherzog von Oldenburg wurde durch einen Todesfall in seiner Familie am Erscheinen verhindert. Die Reihenfolge der Gratula» tionsconr war folgende: Um 10 Uhr erschienen die Mitglieder der königlichen Familie und die fremden Fürstlichkeiten; um 1(p/z Uhr der grsammte königliche Hof; um 11 Uhr die Generalität und die fremden Militärbevollmächtigten; um 11'/. die Commandeure der Leibregimenter; um N'/z Uhr die activen Staats« minister; um 12 Uhr die laudsäßiqen Fürsten und Fürstinnen und nach ihnen die Botschafter, die Mit. glleder des Bundesralhes sowie die Präsidien des Reichstages und beider Häuser des Landtages. «.,, >. m/'"".^'^" Finanzminister Lcon Say gab der Abgeordnetenkammer auf Befragen Auskunft über die Verbindungen des Sparkassenweiens mit dcr Finanzverwaltung. Die Sparkasfen, sagte er. behalten die Einlagen von mehr als 2000 Francs nicht bei sich. sondern hinterlegen sie, da sie dieselben doch verzinsen müssen, in der Depositenkafst. welche dafür S" vom 22. d. M. berichtet: „Eine erhebende Feier wurde heute in der Ofner Garnisonslirche begangen. Der 23. März ist der Jahrestag der denkwürdigen Schlacht von Nooara. in welcher ein Bataillon des hier gornisonierenden I„. santerieregimentK Nr. 33, das aus 200 Mann herab, geschmolzen war, über 2000 Italiener den SieZ davon« trug. Zum Andenken an di?sen Tiiumph errichtete der damalige Inhaber des Regiments FZM. Gras Guulay, Adoptivuater des üanbeecomlnaiidierenoen Sr, Excellenz des G. d. C. Baron Edeleyeim.Gyulai, eine Stiftung vun 12.000 fl, vun deren Zinsen jährlich om Jahrestage dieses KampfcS an de» jüngsten Officier und an je einen der bestcondllitierten Ehargen und Soldaten des Regiments Preise vertheilt werden, Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Albrecht war der damalige Divisional, und e3 >st "»ter anderen anf diesen Kampf bezüglichen, zur Ansicht der Mannschaft ausgestellten Bildern auch ein Gruppenbild zu sehen, auf welchem die Scene verewigt ist. da Se. k, und l. Hoheit nach dcr Schlacht den Osficieren des Regiments seine Anerkennung nusspricht. Die heutige Feier begann mit einer Seelenmesse für die in den Schlachten von Nuoara und Mortara gefallenen Braven. D^'M Seelenamte haben die Generalität, die SwbSosficiere und drr größte Theil des fonstigen OsficierscorpS der Garnison beigewohnt. Sodann fand die Verlesung der Todten und Verwundeten auS diesen Kämvsen statt. Hierauf erfolgte die Vcrtheilung der Preise." — (Ein Weinstock, der im März blüht) In der Fischcrgüsst in Wels sind, wie die ,L,nz.'r Zeitung" mittheilt, an der Ostseite eincK Fabrilegebä»- raibach« Zeitung Sir. 70 594 27. März 1882. des vollkommen ausgebildete Blätter und auch schon Vlüten auf einem Weinstocke zu sehen. — (Schnee in Me ran.) Aus Meran wird unterm 23. d. M. gemeldet: Heute nachts ist noch ein anhaltender Schnee stürm ausgebrochen. Der Schnee liegt meterhoch, die Temperatur ist unter Null gesunken. Man hat Befürchtungen für die Wein. und Obsternte. — (Ein einträglicher I u x.) Im letzten Fasching wurde in einer lustigen Abendgesellschaft zu Aerbo, einem Städtchen bei Nentra in Nord Ungarn, ein Los der letzten österreichischen Wohlthätigkeit» Lotterie licitiert und von oer Aüvocatenstuchter Frl. M. Kreutz im Vereine mit einem Concivisten und dem Kaufmann Vincenz Emanuel aus Tax erstanden. Auf dieses Los ist nun bei der letzten Ziehung der Haupttreffer von 6^.000 f^fallen.______________________________ Locales. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält am Mittwoch. 29 d. M.. um 6 Uhr abends seine Monatssihung ab, mit folgendem Programme: ^..Innere Angelegenheiten, darunter: l) Antrag auf Vermehrung des Stammkapitals der Lüichner>Stif-tung ; 2 ) Referat des Comites über den „Geheimmittel« schwindet". — L. Vor träge: 1.) Regimentsarzt Dr. Matkovik; Mittheilungen aus der Praxis; 2.) klinischer Assistent Dr. Greg oriö: über eine Darm«Har»blasen-fistel bei gleichzeitiger Hetroüexio ut6ii zrliviäi; 3.) Sanitätsrath Dr. Ke es bacher: Mittheilungen aus dem Hauptsanitätsberichte Krains Pro 1880. Es wird auf' melksam gemacht, dass zur Beschlussfassung mindestens, laut Statuten, die Gegenwart von zwölf Mitgliedern erforderlich ist. — (DerTurner«Abend) im Casino'Glas-salon am 25. d. M, dessen reichhaltiges, gut gewähltes Programm wir neulich mitgetheilt, war sehr gut besucht und verlief recht amüsant. Nachdem die Declamation von Ullmeiers „Salonmauschel", superb vorgetragen vom Turner Tiberius (Herr Veit), die Gesellschaft in die richtige humorvolle Stimmung versetzt, kam Herr Eber l mit der Vorführung des „berühmten Automaten King'Fu", und waren die Antworten, welche der souteräi'e „Inhalt" des „King'Fu" auf an denselben gestellte Fraqen ertheilte, zutreffend, und erregten mehrere derselben gerade-u stürmische Heiterkeit, so u, a. die Antwort auf die Frage: wann der Turnverein eine Turnhalle erhalten wer^e Am Schlüsse der Production vertheilte der Impressario im Namen „King-Fus" duftende Blumensträußen au d>e anwesenden Damen. Das Neger st ändchen von Kipper, sehr charakteristisch vorgetragen, musste wiederholt werden. Den besten Schluss d?s Übendes bildete aber der Schwant von Baumann : „Der blaue Frack und seine Folgen", in welchem die Milwirlen'^en, die Herren Ianuschovsky. Iäffe. Veit. Künl, Moor. Ranth. Posch. Pullo, ein treffliches Ensemble boten. Insbesondere aber kcm die Rolle des „Themistokles" durch Tiberius-Veit in gelungenster Weise zur Geltung; Herr Veit geigte sein entschiedenstes Talent für die Bühne, er fand denn auch wieder» holten rauschenden Beifall. Auch die übrigen Piöcen dieses Abendes, so die Declamation „Tiberius und Ar-minius", verfasst und vorgetragen von Herrn Künl und die Gesangsnnmmern: das Karntrerqua^ett, dann ,O Isis" und „An die Entferrten", beides gesungen von Herrn A. Lorenz, wurden lebhaft aufgenommen. In den Zwischenpausen spielte die k. t, Regimentekapelle Großfürst Michael von Russland, die mit dem Potpourri aus dem „Lustigen Krieg" frenetischen Jubel hervorlief. Im Anschlüsse an das Programm „flog das junge Voll der Turner zum Tanze". — (Vom Markte.) Am vorigen Freitag wurden vom städtischen Marttconunissariate einem Fischer aus der Gegend von Littai wegen Uebortretung des Fischerei-gesehes 3^> Kilogramm Huchcn conftSciert und unter Ausschluss von Gastgebern an Meistbietende licitando verkauft; der Erlös von 19 st. 62 kr. geht dem Landes« culturfonde zu. — (Aus Trieft) wird unterm 24. März gemeldet : Das Kabel zwischen Trieft und Corfu wucde heute mittags dem Betriebe übergeben. Der Betrieb ist ein vollkommener; Telegramme werden direct mit Zante, Syra und Alexandrien gewechselt. — (Journalistisches.) Wie aus Graz mitgetheilt wird. erscheint daselbst am 2. April im Ver» läge der Buchdruckerei „Gutenberg" ein neues nicht politisches Wochenblatt unter dem Titel: „Grazer Sonntagsblatt", welches sich nach dem vorliegenden Prusprcte zur Aufgabe stellt, alle communalen Fragen, alle das dortige Gesellschafts«, Vereins- und Kunstleben betref« fenden Angelegenheiten in unparteiischer Weise zu be sprechen. — (Landschaftliches Theate,.) Am Freitag und Samstag gieng „Der lustige .^ r i e g " mit abermals veränderter Besehung in Scene, inoein Frl. Varth. Groß aus Klagenfurt die .. V i o l e t t a " sang. Die Gastin, welche über ein schönes Organ verfügt, ward beifällig aufgenommen, im Spiel jedoch that sie entschieden ^z Guten zu viel. eine Herzogin, wenngleich nur cine Operelleuherzogin. muss dach anders dargestellt werden als dieK von Frl. Barth-Groh geschah! Die samttägige Aufführung des ,,'ustigen Krieg" brachte dem allgemeinen Liebling Frl. v. Wagner eine schöne Ovation; das Fräulein, welches in dieser Operette als „Else" jedesmal neue Triumphe erntet, erhielt als solche einen prächtigen Kranz mit weiß»rothen Doppclschleifen, die die Worte wiesen: „Unserer lustigen Else von mehreren Damen." Gestern nachmittags fand wieder „Der lustige Krieg" statt, nun wieder mit Frl. Fischer als „Violetta"; alle drei Vorstellungen waren sehr gut besucht. Der Sonntag Abend brachte eine Reprise von Zapperts „Ein Vöhm in Amerika", der das Publicum wie immer in die größte Heiterkeit versetzte, insbesondere mit dem urwüch» sigen Couplet: „Was liegt da uns dran." -i- — (Theatcrnachrichte n.) Heute hat Herr Linori sein Benefiz als Regisseur; derselbe hat Fried rich Kaisers vielbeliebtes Lebensbild: .. D a S T e -stament des Bettlers" gewählt. Der Abend verspricht, namentlich auch durch neue Couplets, vorgetra^ gen vom Benefizianten. Frl, v. Wagner und Herrn Berger. recht amüsant zu werden.— Morgen (Dienstag) ist das Benefiz der hiesigen freiwilligen Feuerwehr; gegeben wiro Banillys historisches Drama in 5 Acten: „Der T a u b st u m m e" oder der „Able de l'Epee" und wird in Anbetracht des eminent humanitären Zweckes Herr I, Schlaf (taubstumm) als Gast mitwirken. Unserem trefflichen Institute der freiwilligen Feuerwehr ist ein ausverlauftes Haus zu wünschen. Neueste Post. Originlll'Telegramme der „Laib. Zeitung." Wien, 26. März. Der Zollausschuss nahm das Einfilhruna.sa.eseh znm allgemeine» Zolltarif sowie die testierenden Positionen des letzteren unverändert a». — Großfürst Wladimir ist nut Gemahlin Maria Pau-lowua nachmittags auf dem Nordbahnhofe eingetroffen, wu der Ka>ser das erlauchte Paar erwartete. Nach herzlichster Begrüßung fuhr der Kaiser mit den Gästen in die Hofburg. (Osficiell.) Die Colonne Arlom kehrte nach Sarajevo zurück. Mehre^ Colonnen durchstreiften das Ge« diec uon Gora',da, ^'ajoica nnd Foöa, ohne anf Insurgenten zu stoßen. Anf dem »echten Drina chrm derselbe für die rührenden Beweise der Lieb« und Treue anlässlich seines Geburtstages der Gesammt. heit wie jedem Einzelnen seinen innigsten und aufrichtigsten Dank ausjpricht. München, 24. März. Ein heute morgens in Aquarium nusgebrochenes Feuer zerstörte einei Thtil des inneren Gebäudes, viele Thiere, specirl Vögel und Affen sind umgekommen. Brüssel, 25. März. Die Nationalbank hat den Diicont auf vier Procent herclbqesetzt. „ Rom, 2:6. März. Der „Ossnvalore Romano kündigt an, dass der Papst in der Osterwochr zw" Konsistorien abhalten w.'rde, in welch", sl>>wl Cavdii'äle ernannt und eine Anzahl von B> 6 0 >NW. schwach bewüllt 7 U. Mg.'727 54 > ^. 7 2 SW. schwach bewiiltt ,550 25. 2 . N. 725-02! ^-10 6 SW. jchwach brwi'Itt m^eN " . Ab 727 2t, ^. 6 8 SW. schwach bcwiiM___^,,^ '7 Ü. Mg. 723 48 ^- 3'ü SW, schwach! Nebel 2^ 26. 2 . N. 72-110 SW. schwach! bewiillt Nsg", 9 ^ Ab. 725 25 ^- «« 2W. schwachi bewölkt Tch>>" Den 24. lagsnber trübe, reanenjch. Den 25. briuöllt. nachmittaa«! starke Rcncnqnsse Den 2U. wechselnde Vewöll'»'^ nachmittags windig, nachts Negcn. Morgens den 27. Schu"!«"' Das Tassesmittel der Wärme an den drei Tagen -^ ^ /, 4- 8 2' und 4- 7 1", bcziehnngsweisc um 16°, :l 1" und ^ nber dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ott 0 mar V a ul b erg> Vom tiefsten Schmerze acbenat aeben iuir im eigenen nnd der resp. NiMhu'ria.sil Namen hicmil allen Verwandten, ssrcnnden und Aekanntrn die traurige 9lachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere inniastgeliclite, nnvergcsslichc Mutter, beziehungsweise Schwieger- nnd Groß' mutter, Frau Frmmsca ^lollalk, geli. Ua>iM, Fabrils« und Ncalitätenbcsi>)crs«Witwe, gestern nachts nm 12 Uhr nach kurzem beiden, vcr< sehen mit den Tröstungen der heil. Religion, im 74. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzuberufen. Das Leichenbegängnis findet Sonulag, den 26. März, um 4 Uhr nachmittags rwm Trauerhausc Nr. 174 statt. Die heil. Seclenmcssen werden in der h>c» ortigen Pfarrkirche gelesen werden, Die thcnere Verblichene wird dem frommen ÄU' denken der Verwandten nnd Äctanntcn empfohlen, Neumarttl a»n 24. Miirz 1882. Adolf PoNack, bausbesi^cr und Handelsmann '" Laibacl,! Josef Pollack, Hausbcsiftcr in N'rambllrf,; Gottfried Pollack, Haudelsmann in Trieft; Ianaz ii. Pollock, Thawlsabrikant in Wien; Stanislaus Pollack, kedersabritant in Nenmarltl; Willign» Pollack, Eiseiibllhn'Ingcnicur; Ferdinand Pollack, Fabrilsbesiher in Pittsburgh Raimund Polta", k. l. werichtsadjinict in Rudolsswcrt. als Söhne ^ Marie geb. Pollack, verehcl. Smolcj, Schulratl!"' gatlin in Laibach: Ieannctte Pollack, Theodora Pollack, als Töchter. (250) 48-10 _______^^---- ossisobt bol «u«ton, «2l8k»-»nlll,olton, I«»ll«n- unll Sl2»on liatarstl.