miiVOgm L. wöchentlich sechsmal št Ausnahme der Feiertage), iriffl&itung, Verwaltung und chdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 35-09, Maribor, Kopališka ul, 6. Mr. 13 Donnerstag, den 18. Jänner 1940 Inseraten- und AbonfflteHients-'Aunahmc ui der Verwaltung. Bezugspreis; ALinolen oder durch die Post monatlich 23 Din, bei Zustellung 21 Din, für as Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer Din 1‘50 und 2*—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina i dačami v gotovini. Pf CIS Pffl 1*SÖ Mariborer äenun Die internaflonale Position Ingosiawiens Budapest: „Sin gesundes und starkes Jugoslawien — ein bedeutsamer Faktor in Güdosteuropa" BUDAPEST, 17. Jänner. (Avala.) — Stefani meldet: In einem Kommentar über die triumphale Besuchsreise Seiner kgl. Hoheit des Prinzregenten Paul in Kroatien stellt der halbamtliche »P e - ster Lloyd« fest, daß dieses glückliche Ereignis nicht nur für das Innenleben des jugoslawischen Staates von Bedeutung sei, sondern daß es in seiner Bedeutung auch vom internationalen Ge- sichtspunkte gewürdigt werden müsse. Das der ungarischen Regierung nahestehende Blatt schließt seine Betrachtungen über diesen Besuch mit der Feststellung, daß sowohl Italien als auch Ungarn sich Polarkälte im Norden Aus zahlreichen «Städten Skandinaviens und Rußlands werden Xieftemperaturen von 20 bis 46 Grab unter Rull gemeldet Stockholm, 17. Jänner. (Avala.) ln ganz Schweden ist eine grimmige Kälte eingetreten. In Dalarma zeigte der Wärmemesser 24 Grad unter Null, ebenso in Stockholm. Kopenhagen, 17. Jänner. (Avala.) In Dänemark ist neuerdings eine grimmige Kälte eingetreten. Bei Schneestürmen werden Temperaturen von 20 Grad unter Null gemessen. Der Verkehr ist im Hinblick auf die Schneestürme außerordentlich behindert. Insbesondere gilt dies für den Schiffsverkehr. Einige Dampfer, verkehren mit großen Verspätungen, einige sind überhaupt nicht ausgelaufen. Der dänische Frachtdampfer »Chile«, der in einer dänischen Bucht vor Anker ging, wurde durch den Sturm zum Sinken gebracht, nachdem vorher die Ankerkette abgerissen worden war. Moskau, 17. Jänner. (Avala.) H a-vas berichtet: Die Kältewelle, die über Sowjetrußland fegt, hat noch nicht nach- gelassen. In Moskau wurden gestern abends 40 Grad unter Null verzeichnet. Reval, 17. Jänner. (Avala.) In Estland herrscht eine Kälte wie sie seit 1866 nicht mehr verzeichnet worden war. Im südöstlichen Teile Estlands verzcichnetc das Thermometer in der vorigen Nacht 46 Grad Kälte. Infolge des gleichzeitigen Schneestreibens sind im Eisenbahn- und Straßenverkehr große Störungen eingetreten. Amerika-Hilfe für Finnland Ein aufsehenerregendes Schreiben des Vräfidenten Roosevelt Was hing ton, 17. Jänner. (Avala). H a v a s meldet: Präsident Roosevelt richtete an Vizepräsident Garn er und an den Präsidenten des Repräsentantenhauses Backhead am 16. d. M. ein Schreiben, in welchem die Erhöhung der Hilfsmaßnahmen für Finnland gefordert wird. In dem Schreiben des Präsidenten wird darauf hjngewiesen, daß dem Schatzsekretär anläßlich der Entrichtung der finnischen Schuldenannuität die Weisung erteüt worden sei, dieses Geld als Spezialfond zu-rlickzubehalten in der Erwartung, daß der Kongreß darüber nach eigenem Gutdünken entscheiden werde. Zweifelsohne — so heißt es in der Botschaft weiter — besteht in den Vereinigten Staaten der große Wunsch, Finnland finanziell zu un- terstützen, damit dieses Land landwirtschaftliche Produkte und Textilien in den Vereinigten Staaten einkaufen könne. Die Frage des Kredits, der der finnischen Republik erteilt werden soll, fällt vollkommen in die Jurisdiktion des Kongresses. Washington, 17. Jänner. (Avala). Havas berichtet: In politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß die Botschaft Roosevelts, die die Genehmigung einer neuen Hilfe für Finnland vorsieht, den Willen des Präsidenten zeigt, sowohl i dem Senat als dem Repräsentantenhaus ; die gesamte Verantwortung für eine Entscheidung zu überlassen, die bedeutende j politische Reperkussionen auslösen könn-| te. Die Empfindungen des Kongresses sind auf der Seite einer wirksamen Hilfe für Finnland und diesc Empfindungen ent sprechen der gesamten amerikanischen Nation. Trotzdem sind einige Kongreßmitglieder über die Folgen besorgt, die ein solcher Präzedenzfall haben könnte. Trotz unbestreitbarer Sympathien für Finnland ist man überzeugt, daß sich die Finnland-Hilfe mit dem Grundsatz der Nichteinmischung in europäische Angelegenheiten schwer vereinbaren läßt. Führende Kongreßmitglieder würden es wünschen, daß Roosevelt die Linie bestimmt hätte, an die sich der Kongreß halten sollte, wodurch die Verantwortung des Kongresses herabgemindert wäre. Roosevelt überläßt es jedoch dem Kongreß, diu Form der Finnland-Hilfe zu bestimmen. Der Krieg in Finnland AN ALLEN FRONTABSCHNITTEN NUR KLEINE KÄMPFE. — Mo s k a u, 17. Jänner. (Avala.) H a - j v a s teilt mit: Der Generalstab des Le-ningrader Militärkreises berichtet: Im Sektor Murmansk—Uchta—Repola Spähtrupptätigkeit. Im Abschnitt von Petrosa-Wodsk werden die Kämpfe zwischen Infanterieeinheiten fortgesetzt. In Karelien gab es schwaches örtliches Artilleriefeuer. Der Versuch des Gegners, an der gesamten Front die Initiative zu ergreifen, wurde von den Sowjetstreitkräften verhindert. Der Feind erlitt hiebei große Verluste. Die Sowjetluftwaffe unternahm Erkundungsflüge und bombardierte Eisenbahn- ; Knotenpunkte sowie Militärobjekte. S t o c k h o 1 m, 17. Jänner. (Avala.) i Der Sonderberichterstatter der Agence j Havas meldet: Es gelang mir, bis zu ! den Verbänden der schwedischen Freiwilligen vorzudringen. Ihre Haltung und ihr Kampfgeist haben mich bestens beeindruckt. Ich bewunderte die Geschwindigkeit, mit der die Flugzeugabwehrgeschüt-, ze nach jedem Alarmzeichen in Bereitschaft gesetzt wurden. Unter den schwedischen Freiwilligen befinden sich Männer von Rang und Namen, obwohl die Verbände aus allen sozialen Schichten gebildet sind. In ihren Reihen stehen Kauf leute und Ingenieure zwischen 50 und 55 Jahren sowie Sportler von 18 bis 29 Jahren. Auch die Zahl der Industrie- und der landwirtschaftlichen Arbeiter unter den schwedischen Freiwilligen ist groß. M o s k a u, 17. Jänner. (Avala.) — Havas berichtet: Nach einem Eingeständnis des Moskauer Rundfunks benützt die Sowjetluftwaffe in Finnland Brandbomben. Dies erhellt aus einer Rundfunkdarstellung über den Raid einer Sowjetes-kadrille, die einen finnischen Bahnhof mit Brandbomben belegt hatte. In dem Bericht wurde am Schlüsse vermerkt, daß die Brandbomben starke Wirkungen erzielt hätten. Kurze Nachrichten S a n J u a n (Portorico), 17. Jänner. — (Avala.) Havas berichtet: Gestern begannen im Karibischen Meer die Manöver der amerikanischen Kriegsflotte. An diesen Manövern werden zum ersten Ala! auch Einheiten der Atlantikflotte teilnehmen. Buenos Ai res, 17. Jänner. (Avala.) Havas berichtet: Wie die hiesigen Blätter berichten, ist der deutsche Dampfer »Santo s« mit einer Ladung von Eisen und Kaffee zur Heimreise ausgelaufen. Washington, 17. Jänner. (Avala.) H a v a s teilt mit: Kriegsminister W o o-dring unterstützte vor der Militärkommission des Repräsentantenhauses die Forderung Roosevelts nach Genehmigung eines Kredits von 1700 Millionen Dollar zwecks Erhöhung der amerikanischen Wehrmachtkontingente. In einem kurzen Exposee über die gegenwärtigen Effektiven erklärte Woodring, daß die Vereinigten Staaten rund 70.000 Mann für den Schutz des Panamakanals, Portoricos, der Hawai-Inseln und der Philippinen benöti- in ihrer Politik von dem Grundsätze leiten lassen, daß ein gesundes und kräftiges Jugoslawien, das gleichzeitig Italien freundschaftlich gegenüberstehe, einen be deutsamen Faktor in Südosteur. dastelle. gen, sotiaß mit anderen Worten nur 120.000 Mann am Kontinent verblieben. Die projektierte Erhöhung um 400.000 Mann würde es den Vereinigten Staaten ermöglichen, den Friedensstand im dringlichen Bedarfsfälle auf eine Million zu erhöhen. Paris, 17. Jänner. (Avala.) Havas meldet: Der Gesetzentwurf über die Annullierung der kommunistischen Abgeordnetenmandate ist von der französischen Kammer mit 521 gegen 2 Stimmen angenommen worden. London, 17. Jänner. (Avala.) Der dänische Tankdampfer »Danmark« (1000 Tonnen) ist offensichtlich auf eine Mine aufgelaufen und explodiert. Berlin, 17. Jänner. (Avala.) DNB meldet: Botschafter von Ritter, der vor geraumer Zeit in Berlin eingetroffen war, um über die in Moskau geführten deutsch russischen Wirtschaftsverhandlungen zu berichten, ist gestern neuerdings nach Moskau abgereist. Newyork, 17. Jänner. (Avala.) Reu ter berichtet: Der bekannte amerikanische Publizist Frank Gcnnett, dessen langjähriger Kampf gegen die Einrichtung des New Deal bekannt ist, hat seine Kandidatur für die Präsidentschaft der USA für die Republikanische Partei aufgestellt. Rom, 17. Jänner. (Avala.) DNB meldet: Wie das Blatt »Cisri« aus Bagdad berichtet, ist zwischen Saudi-Arabien und dem Irak ein Abkommen über die definitive Grenzziehung abgeschlossen worden. London, 17. Jänner. (Reuter). Wie die englische Admiralität mitteilt, wurden in der vergangenen Woche 12 englische und 4 neutrale Schiffe versenkt. Dia englischen Schiffe hatten eine Gesamttonnage von 34.077 Tonnen, die vier neutralen hingegen 7792 Tonnen. Bombay, 17. Jänner. (Avala). Reuter meldet: Mittwoch frühmorgens ist in Burhandpur ein Aufstand ausgebrochen. Im Verlaufe der Unruhen wurde eine Person getötet und 12 andere verletzt. Sieben verletzte Polizisten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die englischen Behörden haben jedes Ansammeln von mehr als fünf Personen verboten, ebenso das Waffentragen. Budapest, 17. Jänner. (Avala). MTi berichtet: Nach zweitägigen Verhandlungen einigten sich die Handelsvertragsdelegationen Ungarns und Deutschlands über die Frage des Güteraustausches und der Kontingente für 1940. Bei dieser Gelegenheit wurde festgestellt, daß der Güteraustausch zwischen beiden Ländern sich in vollkommen zufriedenstellender Weise abwickelt. Börse Zürich, den 17. Jänner. — Devisen: Beograd 10, Paris 10.01%, London 17.67% Newyork 446, Brüssel 75.10, Mailand 22.50, Amsterdam 237, Berlin 178.60, i Stockholm 106.15, Oslo 101.35, Kopenhagen 86.05, Prag 5.30, Warschau 79, Bu-i dapest 3.35, Athen 3.50, Bukarest 3.30, ! Buenos Aires 101 drei Achtet. Der dritte Tag des Zagreber Prinz-regentenbesuches Besichtigung öer Museen und wissenschaftlichen Institutionen / Das Vrinzregentenpaar als Gast Dr. Vladko Maceks in Kupinec bei Samobor Zagreb, 17. Jänner. S. K. H. P r i n z. regent Paul besuchte gestern vormittags eine Reihe von Kulturinstitutionen der kroatischen Hauptstadt. Zuerst besichtigte der Prinzregeht um 10.15 Uhr das Ethnographische Museum, wobei ihm von der königlichen SchloßviUa in der Visoka ulica bis zum genannten Museum von der Bevölkerung herzliche Ovationen zuteil wurden. Im Ethnographischen Museum begrüßte Direktor Dr. G a v a z z i den hohen Gast und war persönlich mit Frau Dr. Ser tič dessen Führer in den Räumen des Museums. 8. K. H. Prinzregent Paul zeigte für die reichen Sammlungen größtes Interesse und brachte immer wieder sejne Bewunderung hiefür zum Ausdruck. In der Begleitung des Prinzregenten befanden sich auch Banus Dr. š u b a š i č und Hofminister Antič. Der nächste Besuch galt der Modernen Galerie. In der Modernen Galerie wurde 8. K. H. der Prinzregent von Direktor J i r o u š e k, Prof. Joža K1 j a k o v i č und Prof. I. šrepl empfangen und begrüßt. Nach der Besichtigung der Bilder. Sammlungen erfolgte der Besuch der Kroatischen Akademie der Wissenschaften. Den Prinzregenten empfingen Präsident Dr. B a z a I a, der Direktor der Stroßmayer-Galerie prof. Dr. Schneider und die Akademiker Dr. Hondl, Prof. Babič, Prof. Becič, Ing. Pilar, Dr. Tučan, Dr. Varičak usw. Dr. Bazala erklärte in seiner Begrüßungsansprache, er begrüße den hohen Gast in diesem Hause umso herzlicher, als bekannt sei, daß der Prinzregent ein großer Kenner der Kunst und Verehrer des wissenschaftlichen Geistes sei. Der Prinzregent dankte für die Begrüßung und trug sich sodann in das Goldene Besuchsbuch der Stroßmayer-Galerie ein, worauf die Besichtigung der genannten Galerie unter der Führung Prof. Doktor Schneiders erfolgte. Von der Kroatischen Akadem'e der Wissenschaften begab sich der Prinzregent in das Heim der bildenden Kunst, wo er von dem gesamten Kuratorium mit dem Bildhauer Ivan Meštrovič an der Spitze empfangen und begrüßt wurde. Der Prinzregent besichtigte eingehendst das neue Haus und äußerte seine volle Zufriedenheit über das Gesehene. Der nächste Besuch am gestrigen Vormittag galt dem Erzbischof Dr. Alois S t e p i n a c. Der Prinzregent traf mittags vor dem erzbischöflichen Palais ein und wurde am Hauptportal vom Weihblscho! Baron Dr. Salis-Seewies im Namen des Erzbischofs begrüßt und in den im zweiten Stock gelegenen grünen Salon ge leitet, wo er von Erzbischof Dr. Stepinac empfangen wurde. Nach erfolgter Begrüßung zogen sich S. K. H. der Prinzregent und Erzbischof-Metropolit Dr. Stepi nac in den roten Salon zurück, wo sie etwa 20 Minuten im Gepräch verweilten. Dieser Unterhaltung folgte die Besichtigung des erzbischöflichen Palastes und der Kathedrale unter Führung des Erzbischofs, der seinen hohen Gast B's zum Portal geleitete, worauf sich der Prinzregent wieder in das Schloß begab. Zagreb, 17. Jänner. Anläßlich des großen Empfanges im Banalpalais überreichte 8. K. H. Prinzregent Paul dem Erzb schof-Metropolit Dr. Alois Stepinac den Weißen Adler-Orden mit dem Bande. Der Erzbischof trug den hohen Orden zum ersten Male bei der Festvorstellung zu Ehren des Prinzregentenpaares im Nationaltheater. Zagreb, 17. Jänner. I. K. H. Prinzessin Olga benützte den gestrigen Vormittag zum Besuch der Jugendschutz-he'me. In Begleitung der Gemahlin des Banus Frau Vlasta šubašič, der Hofdame Lozanič und des Adjutanten Major Haj-darič besichtigte I. K. H. Prinzessin Olga die Königin-Maria-Studentenküche in der Medulič-Gasse, wo ihr in dem festlich ausgeschmückten Hausc von der Leitung und den anwesenden Studenten ein herzlicher Empfang zuteil wurde. Die Prinzessin zog mehrere Studenten freundlich ins Gespräch. Als nächstes Heim der sozialen Fürsorge besuchte d’e Prinzessin das Jugendschutzheim am Jordanovac, wo sie vom kommissarischen Bürgermeister Star-č e v i č begrüßt wurde. Das genannte Jugendschutzheim betreut mehr als 2000 Kinder aus den ärmsten Bezirken der Stadt. Zu Ehren des hohen Gastes wurden von den Kindern einige Lieder und Rezitationen vorgetragen. Vom Jordanovac begab sich die Prinzessin in das Jugendheim in Laščina. Nach Besichtigung der vier Pavillons wohnte die Prinzessin auch dort einer kleinen Kinderakademie bei. Um 12.30 Uhr kehrte L K. H. ins königliche Schloß zurück. Zagreb, 17. Jänner. Gestern nachmittags um 15 Uhr unternahm 8. K. H. Prinzregent Paul eine Autospazierfahrt nach Samobor. In nachfolgenden Wagen begleiteten den Prinzregenten Ministerpräsident Cvetkovič, Innenmin'ster Mihald žič, eine Reihe von hohen Beamten und die Journalisten und Photoieporter. Vor dem Rathaus in Samobor hielt die Wa-genkolone. E ne große Menschenmenge bereitete dem Prinzregenten herzliche Ovationen. Der Prinzregent stieg aus seinem Wagen und nahm die erste Begrüßung in Form eines Blumenstraußes entgegen, den ihm e n kleines Mädchen reichte. Worte der Begrüßung sprach im Namen der Ortsgruppe der Kroatischen Bauernpartei deren Vorsitzender M. Bahovec. Der Prinzregent war überaus gerührt und erw derte: »Ich .bin ungewöhnlich gerührt über den schönen Empfang und ich we ß auch, daß wir einen guten Weg gehen. Wir werden auch fortsetzen, was wir begonnen haben«. Unter großen Ovationen der Bevölkerung ging es weiter nach Kupinec, dem Landsitz Dr. Vlako Mačeks. Der Prinzregent traf um 16 Uhr in Kupinec e'n. In dem großen Gehöft des Präsidenten Dok tor Maceks hatten sich mehrere Hundert Bauern in der Volkstracht zur Begrüßung eingefunden. Am Eingang standen mehrere Ehrenkompagnien der Bauernschuizgard: in Reih und Glied. Als der Wagen des. Prinzregentenpaares eintraf, wurde der Prinzregent von den vielen Hunderten stürmisch umjubelt. Am Eingang stand Dr. Maček mit seiner Gattin und seinen Kindern, um den hohen Gast in se nem Hause herzlich willkommen zu heißen und sodann in sein gastliches Haus zu führen Fünf Minuten später traf auch I. K. H. Prinzess'n Olga in Kupinec ein. Auch die Prinzessin, der ein kleines Bauernmädchen einen Blumenstrauß überreichte, wurde beim Erscheinen herzlichst akkla-mert. Dr. Maček begrüßte herzlichst I. K. H. die Prinzessin und sagte: »Glauben Sie mir, königliche Hoheit, daß es für mich wirklich eine große Ehre ist, sie in meinem Hause begrüßen zu können«. Das Haus Dr. Mačeks trug reichen Flaggen- und Reisigschmuck, während der Eingang zum Hofe mit nationalen Handarbeiten reich oeschmückt war. Ueber dem Eingang wölbte s ch ein Schwibbogen mit der Inschrift: »Gott las se die königlichen Hoheiten und das kroa tische Volk leben!« D e Ankunft des Prinz regenten wurde von den Bauern mit Böllerschüssen angekündigt. Im Hause Doktor Mačeks wurde den hohen Gästen der Tee serviert Der Prinzregent besichtigte unter Führung des Hausherren die Anlagen und Einrichtungen des Mustergutes. Dann kehrte er wieder ins Haus zurück, worauf ein Imbiß serviert wurde. Um 18.20 Uhr verließen die hohen Gäste nach herz lieber Verabsch edung vom Hausherrn, seiner Gattin und den Anwesenden unter neuen stürmischen Ovationen Kupinec und fuhren nach Zagreb zurück. Die Wagenkolonne des Prinzregenten fuhr in den Dörfern durch d e Ehrenspaliere der Bauernschutzgarden, wobei es überall zu Treuekundgebungen für das königliche ? Haus kam. Besonders herzlich war der Empfang in Jastrebarsko. Der Prinzregent besichtigte Jastrebarsko und erklärte seiner Umgebung gegenüber, daß er "m Früh ?ahr diese schöne Gegend wieder besichtigen werde. Der hohe Besucher unterhielt sich längere Zeit mit dem Abgeordneten Fran Novosel und kehrte dann, wie derum stürm'sch begrüßt, im Kraftwagen über Zdenčina nach Zagreb zurück. VerschlechteriuiB der Beziehungen zwischen Skandinavien und Sowjetrussland Schwedisch-norwegischer Protest in Moskau / England bie e! Schweden und Norwegen schriftliche Garantien, ihre Llnaböängigkeit zur verte digen / Die Berliner SleNungnayme Stockholm, 17. Jänner. Die schwedische und die norwegische Regierung ha ben in Moskau schärfsten Protest gegen die Raids sowjetrussischer Flugzeuge über schwedischem u. norwegischem Ge--biet eingelegt. In den Protesten wurde hervorgehoben, daß die russischen Flugzeuge Bomben auf schwedisches Hoheitsgebiet abgeworfen und dadurch die Neu- tralität Schwedens verletzt hätten. Die schwedische Regierung legte ferner einen Protest gegen die Torpedierung eines schwedischen Dampfers in den schwedischen Territorialgewässern durch ein russisches Tauchboot ein. London, 17. Jänner. Ein Beweis dafür, wie sehr sich die Beziehungen zwischen den beiden skandinavischen Staa- ten und Dänemark einerseits u. der Sowjetunion andererseits verschlechtert haben, ist die Meldung der United Press, daß England der norwegischen und der schwe dischen Regierung den schriftlichen Antrag gemacht habe, daß es die beiden Staaten unterstützen werde, wenn deren Unabhängigkeit gefährdet werden sollte. Entgegen einer anderen Meldung, daß Das furchtbare Erdbeben in der Türkei Ein Zelt des Roten Kreuzes in der vom Erdbeben schwer betroffenen Stadt Er- Unsere Originalaufnahme aus der Türkei zeisd -indschau. Beschädigtes Geschäftshaus in Ersind.chan. n di>.eh E tT:rfr.v schwer Schweden dieses Angebot abgelehnt. habe, heißt es nunmehr, daß weder Schweden noch Norwegen das englische Angebot bis jetzt beantwortet hätten. Basel, 17. Jänner. Wie die »Basler Nachrichten« berichten, ist am Samstag eine Sonderabordnung der deutschen Regierung im Flugzeuge in Kopenhagen eingetroffen. Diese Abordnung ist mit der Aufgabe betraut worden, die Möglichkeiten .eines- Waffenstillstandes im finnisch-russischen Konflikt zu übet prüfen. Angeblich soll die Abordnung über Auftrag Görings nach- Dänemark abgegangen sein. Ihre Mission besteht darin, Norwegen, Schweden und Dänemark zur Abgabe einer Versicherung zu bewegen, daß sie den Alliierten den Transit ihrer Truppen verweigern, die Finnland zu Hilfe kommen sollen, Gleichzeitig bietet Deutschland allen drei Staaten einen Nichtangriffspakt mit der deutschen Verpflichtung an, sich für eine Regelung des russisch-finnischen Konfliktes einzuset-zeti.• - / P a r i8, 17. Jänner. Ün i'te'd Preß berichtet: Das Außenministerium verweist auf die Möglichkeit- einer gemeinsamen Aktion Deutschlands, und Sowjetrußlands gegen -die neutralen Staaten in West- und Osteuropa und verspricht die große Hilfe Englands und Frankreichs für jeden neutralen Staat, der von Deutschland angegriffen werden sollte. -Berlin, 17. Jänner. United-Preß berichtet: Die deutsche Presse erhebt -die Anklage gegen England und Frankreich, Lügennachrichten über einen angeblichen Angriff auf Holland,' Belgien, Schweden und- Norwegen zu verbreiten in der Absicht, den europäischen Krieg zu erweitern und neue Operationsbasen gegen Deutschland zu gewinnen. 70-jäfjriger Heimlet 14-Mrige . Oieser Tage, fand in Kosovska - Mitro-.«jea-.eine ungewöhniiehe Hochzeit statt. Der 70jährige begüterte Landwirt Husein Oka wurde mit der 34jährigen Vaida Ra-iiiouovic getraut. - Auch die Vorgeschichte dieser ungx wohnlichen Hochzeit .' ist ungewohnten. Vaida heiratete im ..Vorjahr den 20jähri-g.e.n 8 ab an Feta, den. der alte Husein wie einen Sohn liebte.. Hatte er doch schon mit šabans Großvater Freundschaft gepflogen. Der alte Husein besuchte fast täg lieh seinen jungen Freund, der mit seiner 13jährigen Gattin in glücklichster Ehe lebte. So unglaublich es klingt,, der Siebzigjährige, der schon drei Frauen begraben hatte, verliebte sich bis über die Ohren in-die junge Frau. War er früher fast täglich in šabans Haus gekommen, so kam er nun mehrmals an jedem Tag und brach te stets der jungen Frau irgend ein Geschenk mit. Da er damit das Herz der Frau nicht gewinnen konnte, zog er andere Saiten auf. Er redete ihr vor, daß sie šaban mit einer hübschen Witwe betrüge, -Die, junge, unerfahrene Frau glaubte ihm aufs Wort und verließ empört das Haus des Gatten. Die Ehe wurde geschieden und nun hielt der.alte Husein um .die junge Frau an. Vajdas Vater weigerte sich zunächst, ihm. seine Tochter zur Frau zu geben." Als ihm aber der Alte 10.000 Din auf den Tisch zählte und überdies zwei Pferde versprach,, gab er. seinen "Segen und am prawOslaw.cn Neujahrstag , fand die Hochzeit statt, die- in Kosovska Mitroviča nicht geringes Aufsehen erregte. England verlor drei moderne Ll-Boote / London und Variö melden gleichzeitig die Versenkung von zwei deutschen Tauchbooten L o n d o n, 17. Jänner. Reuter mel-! det: Gestern nachmittags wurde nachsteh ' ender-Berichtmuisgegeben: Der Sekretär I der Admiralität- meldet mit Bedauern, daß im Verlaufe , der vorigen Woche drei Unterseeboote der. königlichen Flotte nicht mehr in ihre Basen ’zurückgekehrt sind und' auch nichts von sich hören ließen. Es ist zu befürchten, ,daß die genannten U-Boote als verloren zu betrachten sind. Es handelt sich, um die U'-Boo'e »Seahor-se«, »Undine« und »Starfish«. Der Verlust der beiden U-Boote »Starfish« und »Undine« wird auch im Bericht des Oberkommandos der deutschen Wehr macht bestätigt, ln dem Bericht heißt es, ■daß die beiden; englischen Tauchboote Vernichtet wurden, wobei die Bemannung | teilweise gerettet werden konnte. Die "beiden Unterseeboote »Seaho-rse« und »Starfish« verdrängten 640 Tonnen, die »Undine« hingegen 540 Tonnen. Sie,zählten zur »Ursula«-Klasse und waren die modernsten Tauchboote der englischen Kriegsflotte. Par i s, 17. Jänner. Reuter meldet: Das französische Marineministerium berichtete gestern, daß ein deutsches U-Boot wahrscheinlich von französischen Patrouil leneinheiten vernichtet worden sei. Nach dem Angriff auf das betreffende. Tauchboot zeigten sich Oelflecken auf der See. Das U-Boot wurde nicht mehr gesehen, doch konnte die Vernichtung nicht vollkommen zuverlässig festgestellt werden. London, 17. Jänner. (Avala.) —-H a v a s meldet : Gestern morgens hat ein dem englischen Nordseekontrollstützpunkt angehöriges Flugzeug ein deutsches U-Boot entdeckt. Das U-Boot versuchte sofort unter Wasser zu gehen. Der Pilot begann jedoch mit dem Bombardement, bevor das U-Boot noch untertauchen konn te. Nach den Explosionen der Bomben "schossen hohe Wassersäulen aus der See. Als sich das Wasser beruhigte, sah der Pilot Qel auf der Oberfläche. Das Flugzeug umkreiste eine Zeitlang die Stelle, doch konnte es keine Spur vom Tauchboot mehr sehen. Bedeutsames historisches Ereignis Das Xugrdber Tagblatt »H r-va fsk i1 D n e v n i k«, das Organ Dr. Mačeks befaßt sich in- seiner Nummer vom 16. d. im Leitaufsatz mit der Ansprache, die S. K. H. Prinzfegerit Paul Sonntag nachmittag auf dem Radiöplatz gehalten hat. Das Blatt stellt ■ fest-, -daß der-Prinzregent durch seine Rede die kroatische u. die serbische Oeffentlichkeit zu Dank verpflichtet habe. Er 'habe offen -ausgesprochen, daß man ad den weiteren Ausbau der Staatsgem-einscha-ft- schreiten werde, gleichzeitig der Ueberzeugung Ausdruck verliehen, daß sich dieser Arbeit keine größeren Hindernisse in den Weg stellen würden. »Das ist zumindest logisch und so muß -es auch sein. Denn, sind' einmal die Grundsätze für die Organisierung der 'Staatlichen Gemeinschaft, aufgestellt. s* brauchen sie nur mit äußerster Folgerichtigkeit'angewend!e.t\-.zu-werden, damit das Werk der Verständigung und der Neuordnung der staatlichen Gemeinschaft erfolgreich been-aCt werde.« »Selbst, wenn S. K. H. der Prinzregent«, heißt es in dem Aufsatz weiter, »in seiner Ansprache nicht betont hätte, daß er aus allen Kräften die Durchführung- deš Ver-ständiigungswerks fördern werde, wäre sein Besuch in Zagreb ein ausreichender j Beweis dafür, daß der Vertreter der Königlichen Gewalt den Weg zu schätzen weiß, den man bei der Bereinigung unserer gegenseitigen Beziehungen eingeschlagen hat, 'den Weg, der zu einer klareren Bestimmung der Rechte- und der Pflichten jedes einzelnen von uns führen wird. Pflichten erfüllt man immer leichter -und lieber, wenn auch die Ausübung der Rechte verbürgt ist. Pflichten ohne Rechte sind stets eine unerträgliche-East. Mit Rechten verbunden, sind sie eine Notwendigkeit, der sich kein Verständiger -entzieht. Daher können wir mit Befriedigung sagen, daß -die gestrigen Schlußworte des Prinzregenten ein machtvoller Ausdruck jener Erkenntnis gewesen sind, die zur Schaffung des Banats Kroatien geführt hat und die uns weiter nützliche Errungenschaften verheißt. Die praktisch angewendete Erkenntnis führt zu einem neuen gerechteren Zustand. Und da der Verweser der königlichen Gewalt seine Bereitwilligkeit erklärt hat, das Werk des Aushaus Kroatiens und die Neuordnung der staatlichen Gemeinschaft zu fördern, können wir sagen, daß die Ansprache deš Prinzregenten gleichzeitig die Bestätigung der Worte war, die die Führer des; kroatischen Volkes, Präsident Dr. Maček an ihn gerichtet und mit denen nutzer Volksbanus Dr. šubašič ihn begrüßt hat.«. Das Blatt erinnert dann daran, daß Präsident Dr. Maček nach seinen Audien- zen bei S. K. H. dem Prmzregenten in Brdo überzeugt gewesen sei, in ihm eine n Förderer der Verständigungspolitik gefunden zu."".haben, und daraus -die besten Hoffnungen geschöpft habe, die sich später tatsächlich erfüllt hätten. Der Aufsatz schließt mit -den Worten: »Der Aufenthalt S. K. H. des" Prinzregenten in Kroatien ist noch nicht zu Ende. Gestern und heute waren wir Zeugen der Achtung, die ihm auf" Schritt ■und Tritt bewiesen worden ist, und der Anerkennung, die man ihm für seine großen Verdienste um die Erneuerung unseres Heimatlandes Kroatien und die Bereinigung unserer Beziehungen zum serbischen Volk gezollt hat. Wenn der Besuch zu Ende gellt, wird man auch sehen, wie sehr der" Prinzregent unseren Volksführer schätzt und welch großes Vertrauen er zu ihm hat. Der Aufenthalt d-es Prinzregeriten in Zagreb wird die neue Politik stärken, die man am 26. August des Vorjahres zu führen begonnen hat, und die weiteren Bemühungen um den vollkommenen Ausbau des Verstän-di'gungswerkes kräftig fördern. Daher hat dieser Besuch das Gepräge eines bedeutsamen geschichtlichen "Ereignisses, das der Folgen wegen, die es haben wird, als -ein glückliches zu bezeichnen ist.« ■ Den Verführer der Schwester getötet C.a gl ha'r i (Sardinien), 15. Jänner. In , ein dramatischer Mord-, Prozeß žur Verhandlung, der mit dem Freispruch des Angeklagten endete. Der dreißigjährige Giovanni Sanna Hatte eines Tages den Rechtsanwalt Giovanni Ley,- einen hohen Fünfziger und Vater zahlreicher Kinder, auf offener "Straße ge stellt und aufgefordert, -es künftighin zu unterlassen, seine.. 18jährige Schwester Vittorina mit seinen Ljebesanträgen zU verfolgen. Der Rechtsanwalt erwiderte in einem barschen Tone und zog gleichzeitig einen Revolver. Darüber geriet Sanna in eine derartige Wut, daß er dem Rechtsanwalt zuvorkam, gleichfalls einen Revo! ver zog und einige Schüsse auf den Verführer des Mädchens abfeuerte. Tödlich getroffen brach der Rechtsanwalt zusammen. Vor Gericht verteidigte sich der Täler damit, daß er die Ehre seiner Schwester retten wollte und übrigens in Not- USA beteiligt Alaska Große Pläne für den Ausbau der Aleuten Inseln. Nach Meldungen aus Washington beabsichtigen ..die USA. Alaska und die Aleuten-Inseln auf das stärkste militärisch auszubauen. .- , T. - - Mit ‘dem Namen Alaska verbindet sich für die meisten . Menschen noch-heute die Vorstellung des weltberühmten Gold, gräbcriandesjjd'em in,.den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Abenteurer aus derjganzen .Welt ..zuströmten, um dort ihr Glück zu .machen.- Das Alaska von heute sieht" wesentlich anders aus. Es ist ein zu den Vereinigten Staaten gehörendes Territorium, das die'äußerste West- und die äußerste." Nordwestspitze des nordamerikanischen Kontinents in sich schließt u. verhältnismäßig schwach besiedelt ist. Wie unberührt zum Teil dieses mit; seinen (vielen Inseln- weit in die Bering-See. vorstoßende Land ist, kann man an der Tatsache ermessen, daß noch vor zwei Jahren durch eine amerikanische Forschungsexpedition vom Flugzeug aus ein Riesenglctschei- entdeckt wurde, und zwar- in den sogenannten Eliasalpen am Golf von- Alaska, also im. Süd.en der Halbinsel, die zu dem großen Gebirgsmassiv des Alaskagebirges .gehören. wehr gehandelt habe. Das Gericht hat den Standpunkt Sannas als begründet anerkannt und fällte einen Freispruch. .Als Sanna den Gerichtssaal verließ, wurden im Sympathiekundgebungen bereitet. Die Bevölkerung von Alaska, die rund 60.000 Menschen umfaßt, davon etwa ein Drittel Weiße, ein Drittel Indianer und Eskimos, der Rest Japaner, Chinesen und Neger, ernährt sich überwiegend von Landwirtschaft und Viehzucht, insbesondere Fischfang. Auch der Bergbau "spielt hier eine beträchtliche Rolle- DaagCsariite. Wirtschaftsleben ist stark . durch-, das Klima des Landes beeinflußt,"das großen Schwankungen unterliegt. Während , das , Klima’ längs; der Pazifischen Küste gemäs- j sigt und feucht, aber veränderlich ist, . wirkt sich im inneren Alaskas ein reines ! Kontinentalklima aus. Die Niederschläge j sind spärlich, die Winter sehr hart. So j sind im Becken des Yukon-Flusses Kälte- j grade bis' zu 60 Grad beobachtet worden, j denen im Sommer wieder bis zu 36 Grad Hitze gegenüberstehen. Diese klimatischen Bedingungen begünstigen die Pelztierzucht, bei der Viehzucht spielt das Rentier die wichtigste Rolle. Die bedeutende Fischzucht Alaskas hät in den letzten Jahren wiederholt zu Reibereien zwischen den amerikanischen und den japanischen Fischern geführt, besonders was den Fang der berühmten Alaska-Lachse in der Bristol-Bay angeht. Wenn heute die Vereinigten Staaten beabsichtigen* Alaska zu einem der meist befstigten Länder der ganzen Welt zu | machen, so erscheint allerdings die na:- j türliche Lage der großen nordämerikanii [ sehen Halbinsel nicht ungeeignet, um sie'j als Basis für etwaige Erweiterungswünsche hinsich dich der. amerikanischen Ein-flüßzone auf den Weltmeeren zu machen. "Die Halbinsel Alaska, die mit den zu ihr gehörenden Aleuten-Inseln weit hinausgreift in die Beringsee, ist nicht nur die naturgegebene Basis zur Beherrschung der Beringstraßv. sondern auch des Pazifik. Wie weit Amerika diese Einfluß-‘zone weiter westwärts ausbauen will und ausbauen wird, " das dürfte eine Frage der Zukunft und — der Gegenströmungen sein. Die Schaffung der von den Vereinigten Staaten geplanten Flugplätze sieht zuerst eine Befestigung der Stadt Anchorage vor, uiv ari der Südküste Alaskas, am Fuße des Alaska-Gebirges liegt und den Golf von Alaska beherrscht. Die Umwandlung mehrerer Aleuten-Inseln in größere Flugplätze ist auch von größter Bedeutung für den Von* Amerika geplanten " Flottenausbau. »Liebe ist Gebührenfrei. In den Vereinigten Staaten gibt es natürlich eine staatliche Post. Aber das Te-legraphen wesen untersteht privaten Gesellschaften, die sich gegenseitig die größte Mühe geben, durch besondere Ver günstigUUgen »Kunden« einzufangen. — Das Neueste auf diesem Gebiet ist das Angebot der Western-Union-Telegraphen Gesellschaft an Verliebte. Der Valentinstag, der 14. Feber, spielt in Amerika eine große Rolle. In Amerika darf man an diesem Tage der . Geliebten alles das telegraphisch sagen, was mündlich auszu-sprecheri Schüchternheit verhindert. — Das Wort »Love« (gleich Liebe) bleibt in den Telegrammen gebührenfrei. Die W. U. T. wird sich wohl auf einiges gefaßt machen müssen, denn sie muß natürlich auch die Telegramme befördern, die außer der Anschrift und der Unterschrift nichts weiter enthalten, als z. B. 25mal hintereinander »Liebe«! Das ist wirklich eine billige Liebeserklärung. Bügeleisen mit fünf Temperaturstufen. Die Erfahrungen der letzten Jahre ha. ben gezeigt, daß jede Art von Textilien, also Seide, Wollstoff, Leinen usw., am besten mit einer ganz bestimm.en Temperatur zu bügeln ist. Mit unseren bisherigen elektrischen Bügeleisen war diese Voraussetzung nur sehr schwer zu erfüllen; um so mehr wird man ein*. Neuheit begrüßen, die von einer Firma mit Weltruf auf der Leipziger Frühjahrsmesse (3. bis 8. März) vorgeführt wird. Es handelt sich um ein Bügeleisen mit einem Stufenschalter, der es ermöglicht, zwischen 180 und 260 Grad C. fünf Tem-Peraturgrade von jeweils 20 Grad C. Unterschied genau einzustellen. Der Schal er befindet sich am Griff und ist daher während der Arbeit leicht zu bedienen. E:n innerhalb der einzelnen Stufen eingebauter selbsttäiger Regler sorgt für die Konstanz des jeweils eingestellten Tenipera-turgrades. Aus Stadl und UmdukQ Maribor, Mitiwoh, den n.Mmir Kuba — arm an Frauen. Nicht in allen Lär. der Welt besteht ein zahlenmäßiges Gleichgewicht zwischen den beiden Geschlechtern. Amerikanische Statistiker gaben kürzlich folgende Berechnungen bekannt. Das trauen reichste Land der Welt ist China. Das Verhältnis ist hier 1139 Frauen zu 1000 Männern. Es folgen dann Rußland mit 1103 Frauen, England mit 1088, Frankreich mit 1071 und die Türkei mit 1036. Auch Deutschland gehört zu den »übe'r-schußländern. Umgekehrt gbt es zahlreiche Länder, in denen die Frauen in der Minderzahl sind. USA zählt beispielsweise nur 976 auf 1000 männliche Einwohner. Etwas ausgewogener ist das Verhältnis m der Republik Irland, Bulgare n und Japan, wenn auch hier gleichfalls ein Mangel an Frauen besteht. Am frauen-ärmsten ist nach der amerikanischen Sta, tis ik Kuba. Hier kommen auf jeden Tausendsatz nur 888 Frauen. Braucht Maribor Gaimlorikn? MODERNSTE EINRICHTUNG DER HEILSTÄTTE DES PRIMARARZTES DR. ČER. NIČ. — ZEHN JAHRE SEIT DER ERÖFFNUNG DES SANATORIUMS. den maßgebenden Stellen unterbreitet .werden soll, veröffentlichen. As Jttef ..TZaBBra^TBZBEa p. Anmeldung von Mil'tärdienstprlich-Ugen. Im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen haben sich alle. Jünglinge des Jahrganges 1920, die im Bereiche der Stadtgemeinde Ptuj wohnhaft sind, bis zum 30. d. beim städtischen Militäramt anzumelden. Falls jemand verhindert sein "sollte, haben die Anmeldung die Eltern bezw. die Arbeitgeber vorzunehmen. Bis zum 30. müssen auch alle jene Jünglinge des Jahrganges 1920 angemeldet werden; die zwar nicht im Stadtbereiche wohnen,'-aber hieher zuständig sind. Bei der Anmeldung sind Familiendokumente sowie der Heimatschein und der Militärausweis der Familienangehörigen vorzuweisen. Weiters haben sich bis zur selben Frist auch die Jünglinge des Jahrganges 1922. zwecks Eintragung in das Verzeichnis der Militärdienstpflichtigen anzumelden. p. Die Revision der Wählerverzeichnisse wird im Laufe des Monats Januar vor genommen. Zwecks notwendiger Korrekturen liegen die Wählerverzeichnisse am Stadtmagistrat zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Etwaige Neuanmeldungen müssen bis zum 25 d. vorgenommen werden. p. Das Tonkino Royal bringt bis einschließlich Donnerstag einen fesselnden Ausschnitt aus dem Leben eines berühmten Malers und seiner Umgebung. Der Film »Du mußt mein sein!« zeigt uns den schweren Kampf, den ein Künstler ausficht, der zwischen der Liebe Seiner Gattin und seines Modells schwankt, Darf ein Künstler heiraten? Wie fessele ich meinen Mann und wie gewinneYch ihn von seinen Abwegen wieder zurück? Das sind die Fragen, die uns dieser Film zu beantworten sucht. Ksömke; der Antituderiulosen-Liga! Wie bereits berichtet, feierte das Sanatorium Dr. Černič dieser Tage sein 10-jähriges Bestandesjubiläum. Man kann mit Befriedigung feststellen, daß heute der moderne Zweckbau des Pr.mararz es des hiesigen Krankenhauses und bekannten Chirurgen Dr. Mirko Černič in der Tyrseva ulica den Vergleich mit ausländischen Einrichtungen dieser Art ruhig aufnehmen kann, ln- und ausländische Fachleute äußerten sich schon wiederholt über die Ausštat ung des Sanatoriums überaus anerkennend. Die Heilstätte, mit einer, ebenen Dachterrasse für Sonnenbäder und einem schönen Garten versehen, ist mit allen neuzeithehen Einrichtungen versehen, über die ein Sanatorium verfügen muß, wenn cs mit den Errungenschaften der rastlos fortschreitenden medizinischen Wissenschaft Schri.t halten will. Dic Heilstätte besitzt u. a. die Höhensonne, die Hala-I.ampe, den Ionisator, diatherm'sche Appara e und den Enteroc'.eaner. Die Patienten genießen die beste Pflege, eine der Hauptbedingungen für die Wiederherstellung der angegriffenen Gesundheit. Es braucht wohl iveht besonders hervorgehoben zu werden, daß Sanatorien als Heilstätten notwendig sind. Das Allgemeine Krankenhaus in Maribor ist überfüllt, sodaß oft zwei Kranke in einem Bett und selbst auf Tragbahren in den Gängen liegen müssen. Wenn nun Vermögender^ und Patienten mit erhöhten Ansprüchen im Bedarfsfälle eine private Heilans alt aufsuchen, so muß dies dem Krankenhaus willkommen sein, da die entsprechende Anzahl von Mnderbemit-telten im Spital Aufnahme finden kann. Im Sanatorium erhalten die Patien en alles, was ihnen die ärztliche Wissenschaft und Kunst bieten kann, und d es weit billiger als im Auslände. Die Kran-kenbehandlung daheim un er den Angehörigen und Bekannten ist wegen des verwandten geistigen; Milieus weit erfolgreicher, abgesehen davon, daß man beim Besuch des Kranken- nicht die Staatsgrenze zu überschrei en braucht. Aber auch die Ärzte brauchen das Sanatorium, um die vermögenderen Patienten n cht nach dem Ausland senden zu müssen. Den Jüngern des Aeskulap kommt es sehr gelegen, wenn sie die Kranken in Müsse in privaten, auf der Höhe der Zeit s.eilenden Heilstätten behandeln können. Uebrigens festigt der Umstand, daß wir in Maribor moderne Heilstätten besitzen, nicht weniger auch das National- und Staatsbewußtsein, Die Bevölkerung muß es mit Genugtuung erfüllen, daß der Hilfebedürftige nicht nach dem Ausland zu gehen braucht, da ihm' daheim dieselbe liebevolle Pflege und dieselbe ausgezeichnete ärztliche Kunst bei bedeutend geringeren Ausgaben zur-'Verfügung steht. Deshalb wäre es sehr zu wünschen, daß sich unsere Mitbürger- der heimischen Sanatorien in noch größerem Masse bedienen würden, als dies bisher der Fall war. ------ * . . - Daß die Draustadt m der Behandlung des Kranken in immer größerem Masse auf deren Unterbringung in privaten Heil stätten angewiesen ist, erhellt auch aus dem Umstande, daß unser Spital von Jahr zu Jahr stärker beansprucht und seiner Mission zur Gänze schon lange nicht mehr gerecht werden kann. Nach dein Umsturz besaß das Allgemeine Krankenhaus nur zwei Abteilungen, gegenwärtig sind es bereits sieben. Vor 21 Jahren wurden in Maribor 16 Arzte gezählt, jetzt ist ihre Zahl schon auf 65 angewach sen, wobei nur jene Aerzte berücksichtigt erscheinen, die eine Privatpraxis ausüben. Auch dies mag als Bestätigung dafür dienen, daß für die Gesundheit der Bevölkerung nicht genug gesorgt werden kann. 3>fe MinimoIgefmKcr für M.satbeam e Interessante Inquete bei der Banatsverwaltung. Im Schöße der Banatsverwaltung in Ljubljana fand gestern eine Aussprache uer Vertreter der Arbeitsgeberverbände u. der Organisationen der Handelgehilfen u. Privatangestellten statt, um die Grundlinien für die Festsetzung der Minimalgehälter festzulegen, auf denen die Mindestbesoldung der Privatbeamten in die Wege geleitet werden soll. Die Vertreter der Angestelltenorganisationen beantragten als Mindestgehalt eine Entlohnung, die einem Stundenlohn von 4.50 Dinar für die Handelsgehilfen und von 6 Dinar für die übrigen Privatangestellten entspricht. Die Vertreter der Arbeitgeberverbände erklärten daraufhin, .daß diese Förderung von einschneidender Bedeutung sei, weshalb ihrerseits die Entscheidung erst nach sorgfältiger Prüfung der Angelegenheit erfolgen könne. Aus diesem Grunde wurde die Aussprache unterbrochen und wird Samstag, den 27. d. um 10 Uhr bei der Banatsvcrwaltung fortgesetzt werden. Nochma.s öle Mönix-Frage In der vergangenen Woche brachten wir j eine Mitteilung der Versicherungsanstalt »Jugo-Phönix«, in der die Versicherten , eingeladen werden, die Entscheidung der I Regierung über die Sanierung der Ge-j Seilschaft, die in Bälde erfolgen, muß, ab-; zuwarten, da jetzt die Prämienreserven Vo köun oerMt I Vortrag des Zagreber Komponisten Pro-i fessor Anton Dobronič üuer den Anteil der Slawen in der Musik. Einführend erklärte der Vortragende anhand von Schallplattenvorführungen : die Stilunterschiede zwischen dem intellektuellen Realismus des Franzosen Ra-i meau (»Die Henne!«), der Virtuositä: 1 des Italieners Donizetti (»Lucia di La-1 mermoor«) und der komplizierten, sich auflösenden Melodie des Deutschen Bach (Eine Fuge(. Die slawische Musik, die sich in der Zeit der Romantik Geltung ! erwarb, schöpfte aus dem Volke u. baute j nur auf das Empfinden. Gegen die Kuns; der Form kämpfte" die Kunst .des Inhalt-.. Es entstand die große Revolution in der Musik, jene Revolution, die im »Dilettantismus« eines Mussörgskij gipfelte (»Bo-" ris Godunov«). Einen Kompromis oder vielmehr eine Synthese des Westeuropa? sehen Intelektuaiismüs und des slaw'v-' sehen Sensibilisinus bildeten die Tsch'e-' chen Smetana und Dvorak und nach ihnen Novak und Janeček. Hier im Süden aber hat Zagreb unter Dobroniö die Initiative zu einer »Slawislerung« erfaßt u. es ist zu erwarten, daß auch h'er die Musik vor einer erfolgreichen Entwicklung steht. Leider war zur Zeit des Vortrages die Generalprobe für das symphonische Konzert der »Glasbena Matica« und deswegen war der Vortrag nicht so besucht, wie er es verdient hätte. <5tfmeef>er5rtVe des »Putnik« vom 17. Jänner. Mariborska koča - Pohorski dom: Temperatur 5 Grad unter Null, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 5 cm Pulverschnee. Sv. Lovrenc n. P.: —7 Grad, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 2 cm Pulverschnee auf 20 cm Unterlage. Ribnica n. P.: —7 Grad, s*ajrk bewplkt, windstill, Schneefall, 12 cm Pulverschnee auf 12 cm Unterlage. Seniorjev dom: —6 Grad, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 20 cm Pulverschnee auf 30 cm Unterlage. Kotlje - Rimski vrelec: 4 Grad, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 12 cm Pulverschnee auf 10 cm Unterlage, Straßenzustand günsfg, Peca: —>2 Grad, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 32 cm Pulverschn : u," 50 cm Unterlage. Skifähre überall günstig. | Die neuen Steuervorschriften verlangen ' neue Geschäftsbücher. Erhältlich bei V. j WEIXL & sinova. 361 m. ln Slow. Konjice ist der Gesellschafter und leitende Direktor der Schuhfabrik »Alfa« Herr Nikolaus T a t s c h e r .gestorben. Direktor Tatscher, der einem Herzschlag erlag, erfreute sich in seinem großen Bekannten- und Freundeskreis größter Hochachtung und Wertschätzung. Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! — genügend gedeckt erscheinen. Die Gesellschaft fordert die Versicherten auf, ihre Polizzen niemandem einzuhändigen und sie gut zu verwahren. Es wird behauptet, daß die Aktionskomitees der Versicherten keine Legitimation hätten, die Interessen der Mitglieder zu vertreten, falls ihnen diese keine diesbezügliche schriftliche Voll macht überreichen. Daraufhin erhielten wird jetzt vom Zagreber Aktionsausschuß eine Zuschrift, worin die Behauptungen der »Phönix« widerlegt werden. In der Zuschrift wird gesagt, der Zusammenschluß der »Phönix«-Versiche"rteft sei erforder-> lieh und für diese nützlich, da sie nur dadurch ihre gefährdeten Interessen mit Erfolg vertreten können. Die dem Ausschuß eingehändigten Polizzen seien in einem Banksafe verwahrt und gut aufgehoben. Der Aktionsausschuß hätte niemandem vorgeschlagen, ihm die Polizzen zu verkaufen, da er auf dem Standpunkte stehe, daß die jetzt vorhandenen Prämien reserven genügend seien, u-m d:,e PoVzzen zu 100% einzulösen. Der Ausschuß werde demnächst seinen Sanierungsplan, der: Das Wetter Wettervorhersage für Donnerstag: Bewölkung, mäßige Winde und weitere Schneefälle. m. Aus dem joumaüstenklub. Die Jour, nalisten werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie ihre Gesuche um Ausstellung der neu eingeführten Dienstbücher bis spätestens 20. d. beim Stad magistrat e:nzure!chen haben. Die Gesuchsformulare sind im städtischen Konskriptionsamt erhältlich. : — m. Die Serbisch-prawoslawe Kirchengemeinde teilt mit, daß das Fest »Bogo-javljenje« (Wasserweihe) am Freitag, den 19. d. um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der prawoslawen Kapelle und um 10.30 Uhr mit der Prozession auf dem Trg Svobode gefeiert wird, wo die feierliche Wasserweihe stattfinden wird. rn. Autokaramhol. In der Tržaška cesta stießen gestern ein städtischer Autobus und der Personenkraftwagen eines llariborer Industriellen zusammen. Beide Fahrzeuge erlitten dabei Beschädigungen. m. Wetterbericht vom 17. Jänner, 9 Uhr: Temperatur —6, Feuchtigkeit 100, Barometerstand 724.8, Windrichtung NS. Gestrige Maxima'teirneratur —3.8, Minimal temperatur 7 Grad. Heute großes Sinfonie-Konzert der „Glasbena Matica" Sm'lanas sinfonische Dichiunz „Mein Vaterland" / Am Dir'gentenpul! Jofef Äiranek Das Orchester der agilen »Glasbe-ii a Matica«, die in den letzten Jahren der Aufführung sinfonischer 'verke weil mehr als in einer früheren Zeit ihre Aufmerksamkeit widmet, wird heute, Mittwoch, abends unter der bewährten Stabführung Josef J i r ä n e k’ s die große sinfonische Dichtung »Mein Vater-lan d« (»Ma vlast«) von Friedrich Smetana zur Aufführung bringen. Der heutige Abend wird die schönste Krönung edelster Bemühung sein, die ewig schöne Musik, die 'der Tondichterfürst in seines Heimatsinfonie hinterließ, in würdigstes Interpretation erklmgen zu lassen. Ob es das Sprudeln der Moldau ist, das wir aus seiner Musik bildhaft vernehmer, ödes die herrlichen Volksweisen aus böhmi sehen Wäldern und Auen: es ist ein herr. liches, monumentales Bekenntnis glühen der Liebe zur Heimat, zur Scholle des Väter. Josef Jiränek hat sich des großei Tongemäldes in wahrhafter 1" •mbe an genommen, indem er den Orchesterpro ben mit den größtenteils nichtprofessio neben Musikern seine ganze Umsicht unc Arbeit zuwandte. Alle Mitglieder des Or che^ers gaben in der Schlußprobenarbei' ihr Bestes, so daß dem Konzertpublikun unserer Stadt ein Sinfonieabend zutei werden wird, wie man ihn nur in größeren Städten des In- und Auslands erle- ben kann. Die »Glasbena Matica«, die in den letzten Jahren unter der besorgten und tatkräftigen Oberleitung des Präsidenten Rechtsanwalt Dr. Rudolf Ravnik sowie unter vorbildlicher Mitwirkung der braven Sektionsleiter Ing. Rane (Orchester), Prof. Dr. Crnek (Sängerchor) und Direktor Ba.de (Musikschule) auf allen ihren Tätigkeitsgebieten bis zu den höchsten Erfolgstufen emporgeklettert ist, verdient es fürwahr, durch einen Rekordbesuch des heutigen Abends für ihre beharrliche Kulturarbeit belohnt zu werden. Benzmkarlen schon ab 1. Feber DIE MAXIMALE BRENNSTOFFZUWEISUNG AUF GRUND DES KARTENSYSTEMS IM ZUGE. — VOR DER LIQUIDIERUNG ALLER BISHERIGEN EINSCHRÄNKUNGEN DES KRAFTWAGEN VERKEHRS. — Wie uns vom Sekretariat der Mariborer. Filiale des Autoklubs mitgeteilt wird, ist. nach einer Mitteilung der Zentrale des Autoklubs des Königreiches Jugoslawien damit zu rechnen, daß spätestens am 1. Feber eine Verordnung in Kraft tritt, auf Grund deren die maximale Brennstoffmenge für jeden Wagenbesitzer bestimmt wird, mit der er vollkommen frei verfügen kann. Der Brennstoff wird an jeder Tankstelle im ganzen Lande gegen Vor- weis der »Benzinkarte« erhältlich sein. — Mit dem Moment des Inkrafttretens der Benzinkartenverordnung werden alle bisherigen Einschränkungen im Kraftwagenverkehr annulliert. Der Verkehr mit Motorkraftfahrzeugen wird vollkommen freigestellt und es kann dann jedermann in allen Richtungen und Fahrtlängen nach freiem Gutdünken fahren, insoweit ihm dies die verfügbare Treibstoffmenge laubt. er- rn. Uebersiedlung des Deutschen Konsulates. Von der Zweigstelle Maribor des Deutschen Konsulats wird uns mitgeteilt: »Die Amtsräume der Zweigstelle des Deutschen Konsulates Ljubljana in Maribor werden am 19. und 20. Jänner d. J. von der Ciril-Metodo-v a ulica (4/11 nach dem T rg svobode Nr. 6/Il verlegt. Aus diesem Grunde bleibt die Zweigstelle Maribor am Freitag, den 19. und Sonnabend, den 20. Jänner d. J. geschlossen.« m. Der Verein der Vorstehhundeliebhaber hält seine ordentliche Jahreshauptversammlung am 30. d. um 20 Uhr im Hotel »Zamorec« mit der üblichen Tages Ordnung ab. Alle Mitglieder sind eingeladen. ßere Fleischmengen angefordert wurden. Die Ladenbesitzerin kam erst später darauf, daß sie einer Schwindlerin aufgesessen war. m. Aus der Theaterkanzlei. Die Bezieh- dahinschntten, und wenn nich; die Fahrer aufgepaßt hätten, so hätte es in dieser einen Stunde an diesem Platze eine ganze Menge Unfälle gegeben. Da treten zwei Frauen, in ein Gespräch vertieft, vom Fußweg hinunter, schauen nicht rechts, nicht links, gehen einfach zu, und da quitschen auch schon die Brem sen eines Kraftwagens. Ein kleiner Aufschrei und nun im Sprung aus der Gefahrenzone. Und so wiederholen sich solche und ähnliche Fälle innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeit erschreckend oft. Es ist, als ob nur die allerwenigsten wüßten, daß man s:ch, bevor man vom Fußweg hinuntertritt, erst einmal mit einem Blick links, dann mit Prüfung nach rechts zu Hha iieset Mittwoch, 17. Jänner: Symphonisches Konzert der Glasbena Matica im Sokol-saal. Ab. A. Freitag, 19 Jänner: Geschlossen. Samstag, 20. Jänner um 20 Uhr: Mala«.*Ermäßigte Preise. »Via Zahnatelier E. Kunst, Celje Aleksandrov lr g 6 ordiniert w eder regelmäßig vergewissern hat, daß die Fahrbahn auch des Abonnements A, die ihre Karten Jei Ist und keine Gefahr droht. Und'man Irnnnrn toef i-l — t-i «Hflirtlr rvnimminn Hoi. er für das heute, Mittwoch, abends stattfindende Symphoniekonzert der »Glasbena Matica« noch nicht behoben haben, können diese noch vor Eröffnung der Konzertkasse an der Tageskasse des Theaters erhalten. in. DicLstahl. Der Winzerin Maria J e-1 e n k o aus Počehova wurde die Rodel, mit der sie Milch zur Stadt brachte, in der Cafova ulica entwendet. Vom Täter fehlt jede Spur. * Bei Hämorrhoidalleiden, Verstopfung und den dadurch hervorgerutenen Schwm delanfällen bringt der Gebrauch des natürlichen »Franz-Josef«-Bitterwassers angenehme Erleichterung. Reg. br. 30.474/35 Aus Cetie _ , m. Unfall. In einer hiesigen Textilta- m. Genossenschaft und Demokratie, brjj, Sfürzfe e;n schwerer Baumwollbal-Dem allgemeinen Wunsch der Mitgliederj,en au,f den Arbeiter Josef Kočevar, Rechnung tragend, hat sich die Manbo-1 der fj,iebei einen Beinbruch erlitt. — Er rer Anschaffungsgenossenschaft der Staats! mußte hs Krankenhaus überführt wer-bediensteten entschlossen, einen Vortrags den zyklus zu veranstalten, der in erster Linie die Aufklärung über die Grundideen des Genossenschaftswesens und der Demokratie dient. Als erster sprach gestern abends der Leiter des städtischen sozialpolitischen Amtes Anton Brandner über das Wesen der Genossenschaft und der Demokratie. Seine Ausführunmm wurden von den Mitgliedern mit lebhaftem Beifall aufgenommen. m. Grapholog Karmah über die eheliche Treue. In einer Gesellschaft wurde dieser Tage dem gegenwärtig in unserer Stadt weilenden bekannten Psychographo Ionen Karmah eine Visitenkarte geze’gt. Schon auf Grund der darauf geschriebenen knappen drei Zeilen stellte Karmah die Unbeständigkeit des Schreibers fest, die auf seine eheliche Untreue schließen ließ. Der Lauf der Dinge zeigte daraufhin tatsächlich, daß Karmah Recht gehabt hatte. Wiederum •Mn Beweis, von welch eminenter Bedeutung die Graphologie sein kann, die jedermann fürs Lebens glück entscheidende Aufschlüsse zu geben imstande ist. Psychographolog Karmah, der im Hotel »Zamorec« zu «ore-chen ist, b’eibt nur noch bis zum 20. d. in unserer Stadt. Brot und Mehl für D’abetiker! Zuckerkranke ärztlich emofoh’en und nach D-Senftner hergestelltes Brot erzeugt in Marbor Bäckerei Scherbaum, Grajski tr«r Vertano-en Sie Prospekte! 36b m. Betrug. In den Fleischladen Ida Key rer kam gestern e:ne Frau mit dem Zettel eines guten Kunden, mit dem grö- könnte fast den Eindruck gewinnen, daß sich eine ganze Menge von Fußgängern noch nicht klar darüber geworden ist, daß ihnen auf der Fahrbahn Gefahr droht, daß sie sich dort nicht länger aufzuhalten haben, als unbed ngt nötig ist, und daß sie mit aller Sorgsamkeit und Gewissenhaftigkeit die Straße zu überschrei en haben, wenn sie nicht sich und andere in Gefahr bringen wollen. Man sollte doch meinen, da es nicht gar zu schwer ist, mit der gebotenen Sorg samkeit sich der einfachen Gebote des Verkehrs zu bemächtigen. Die Welt vom Fenfler aus hp. Celje, Mi te Jänner. Ich hatte eine Stunde Zeit und benützte sie zum Genuß eines Nachmittagskaffees, zu dem ich mich mit einem Bekann &n im Cafe »Merkur« traf. Wir hatten uns einen Fensterplatz ges:chert und die Unterhai- ; tung war nicht so tiefgründig, daß es nicht dem Blick gestattet gewesen wäre, I auch ein wenig dem Verkehr zu folgen,1 der sich auf der Straße abwickelte. Der Verkehr vor dem Beobachtungs-p!a z war an jenem Nachmittag äußerst rege. Es wäre anzunehmen gewesen, daß an jener verkehrsreichen Ecke d e Fußgänger mit aller Achtsamkeit die Straße überschreiten. Es soll auch nicht geleugnet werden, daß es Fußgänger gab, die sich gewissenhaft umsahen und verkehrs. echnisch rieh ig verhielten. Aber dann fanden sich doch auch manche, und nicht einmal wenige, die mit einer erstaun, liehen Nachlässigkeit und Unachtsamkeit c. Personalnachricht. Herr Viktor Wagner, Inspektor bei der Postverwaltung in Celje, wurde in den dauernden Ruhestand übernommen. c. Wintersport In Planica findet vom 17. b"s 26. Jänner ein Lehrgang für Wettkämpfer im Sksprunglauf statt, den der jugoslawische Wintersportverband veranstaltet. Aus Celje wurde zur Teilnahme Herr Fedor Gradišnik zugelassen. Die Kursteilnehmer sind im He me der »Ilirja« bei gänzlich freier Station untergebracht. c. Kino Union. Von Mittwoch bis Freitag läuft der überaus lustige und äußerst geistreiche Detektivfilm »Der Schuß in der Nacht«. Rätselhafte Morde im Hause des Sherlock Holmes und seiner Gattin peitschen immer wiederum die Frage nach dem Mörder auf. In den Hauptrollen Robert Montgomery und Rosalinde Russell. VolksuniverMt Freitag, 19. Jänner: Ing. Dr. M. K a r-š u 1 i n (Zagreb) über Schweden. Ijm-Hma________________ Esplanade-Tonkino. Die Premiere des bestgelungenen deutschen Großfi.ms, einer Schöpfung Willy Fors.: »Bei Ami«, Es ist dies e:n geistreicher, fabelhafter, unterhaltender Film voll Scharm und Romantik nach dem gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant, in dem Willy Forst die Regie führt und zugleich die Hauptrolle spielt. Willy Forst, der uns bereits e:n:g= unvergeßliche Filme schuf, zeigt sich mit desem neuesten Werk als unübertroffener Darsteller und Regisseur Ein Film, der allgemeine Begeisterung fin den und das Tagesgespräch bilden wird, Burg-Tonkino. Heute, Mittwoch, zum letzten Mal der gigantische Fliegerfilm »Die stählerne Armee«. — Ab Donnerstag der größte Wiener Film aller Ze.tsn: »Der unsterbliche Walzer«. Eine musikalische Geschichte im Leitspruch We n, Weib und Gesang. Die Zentralgestalt der amüsanten und romantisch angehauchten Handlung ist der Walzerkönig Johann Strauß selbst, der von Paul Hörbiger in Spiel und Maske unübertroffen dargestellt wird. In den übrigen Hauptrollen Hans Holt, Fritz Inhoff, Gretl Theimer, Fried! Czeppa und Maria Andergast, Namen, die für die Erstk!ass;gkeit des Filmes bürgen. — In Vorbereitung der amüsante Lustspielschlager »Hurra, ich bin Papa« mit Heinz Rühmann. Union-Tonkino. Der große Gangsterfilm »Die Hyänen Newyorks«. Eine atemberaubende Abenteuerfolge aus dem Gangsterleben. In der Hauotrolle Francis Kay. — In Vorbereitung »Flitterwochen« mit Franziska Gaal. Apowelennachtdlensi Bis Freitag, den 19. Jänner versehen die Mohren-Apotheke (Mag. Pharm. Maver) in der Gosposka ulica 12, Tel. 18-12, und die Schutzengel-Apotheke (Mag. Pharm. Vaupot) in der Aleksandrova cesta 33, Tel. 12-13, den Nachtdienst. Vertraute Töne... Der große Guiseppe Verdi, Schöpfer des »Rigoletto« und' »Troubadour«, der »Aida« und »Traviata«, hatte dem Drängen eines weniger bekannten Kollegen nachgegeben, der Mailänder Uraufführung einer von dessen Opern beizuwohnen. — Nach Sitte der Zeit trug Verdi seinen Zylinder. Verwundert bemerkte während der Aufführung Verdis Logennachbarn, wie der große Komponist in Richtung auf Orchester und Bühne den hohen Hut wieder und wieder grüßend lüftete. »Was bedeutet das, Maestro?« fragte endlich beunruhigt der Komponist der neuen Oper. »Ich grüße in den neuen Arien alle Bekannten aus meinen Opern!« war des Meisters lächelnde Antwort. ICH WERDE IHNEN HELFEN. Der bekannte Forscher und Verfasser von Schriften aus dem Gebiete der okkulten Wissenschaften Herr F. T. K a r-m ah macht Ihnen unentgeltlich Angaben über Ihre Zukunft. Außer wichtigen Ereignissen aus der Vergangenheit weiden auch Ihre Beziehungen zur Liebe, Ehe, Lotterie, Geschäften und allen wichtigen Ereignissen der Gegenwart erläutert. Seine Ratschläge werden Ihnen den gewünschten Erfolg im Leben bringen. Die Dankesbezeugungen, die Herrn Karmah täglich aus der ganzen Welt zukommen, beweisen die außerordentliche Vertrauenswürdigkeit seiner Angaben. Stellen Sie einige wichtigere Fragen, die am meisten interessieren, sowie genaue Geburtsdaten. Sie werden alle ob-. angeführten Auskünfte vollkommen unentgeltlich erhalten, Tr£n de,t Verfassers »UNSER LEBEN UND DIE OKKÜL- rEN GEHEIMNISSE« kaufen. Das großartige Werk enthält mehr als 200 Licht-bi der m Luxusausführung und kann persönlich vom Verfasser in Maribor im Ho-tel »Zamorc« bezogen werden. Herr Karmah empfängt täglich von 9 bis 12 und von lo bis 19 Uhr abends. Er bleibt nur einige Tage hier. Die eingelangte Korrespondenz wird beantwortet. s (Mktsdtitflittdii »»WWWWMWW 9 »SW»»W»»W»WW»W»»WM»>WW»>»»W>>WWWWW» Mß e Holzmärkte des GLidostens Jugoslawien. Im großen und ganzen ist das jugoslawische Holzgeschäft uneinheitlich. Einzig einheitlich für den Markt ist, daß die Preise durchwegs fest sind und eher steigende Tendenz zeigen. Besonders bei gewissen Inlandlieferungen konnten in den letzten Wochen recht gute Preise erzielt werden, was umgekehrt zur Folge hat, daß die Exportlieferungen den Interessenten, zumindest was die Preise betrifft, nicht recht konvertieren. Rumänien. Aus rumänischen Holzkreisen schreibt man uns, daß in der Relation Deutschland die Preise durchwegs stabil geblieben sind. Man gibt nachstehende festgesetzte Notierungen der UG1R. (Unirea Generala a Industriasilor. die Romania) für einige Artikel bekannt: Langfriesen . 135,— 140,— 7. XII. 1938 — 5. X. 1939 Reichsmark Kurzfriesen I, 7 c m 128,— 130,— Kurzfriesen II. 7 cm 116,— 120,-— Kurzfriesen I/I!,. 6 ein 120,— 125,— In den übrigen Relationen ist nichts Neues zu berichten, es sei denn, daß sich ganz allgemein eine gewisse Prcisstabiti-sierung festgesetzt hat. Slowakei. In der Slowakei war der Holzexport in der zweiten Hälfte des Monats Dezem- ber vorigen Jahres durchwegs lebhaft. — Hauptinteressent war das Protektorat Böhmen und Mähren, dessen Aufnahmefähigkeit ungewöhnlich groß ist. Von dort wird sowohl. Schnittmaterial sowie Rund-' holz in großen Mengen gesucht. Die Prei-‘ se gelten dabei als befriedigend. Das Deut i sehe Reich ist gleichfalls ein starker Ab-i nehme r. Die vereinbarten Kontingente wer ! den stets zur Gänze ausgenützt. In der letzten Zeit sind auch vielfach Kauf- u. Lieferverträge mit ungarischen Interessen ten abgeschlossen worden. Millionen. Denn die Bata werke haben sich nicht allein damit begnügt, den heimischen Konsum zu decken, sondern haben unser Land aus einem Importeur in einen Exporteur verwandelt. Während wir vorher Schuhwaren eingeführt und Devisen ausgeführt haben, führen wir nun-: mehr Schuhwaren aus und führen Devl-j sen ein. Erst Vor kurzem wurde die erste Partie — 100.000 Paar Schuhe — nach Nordamerika, Afrika und Asien gesandt. Während wir noch im Jahre 1931 um ! fast 78 Millionen Dinar Schuhwaren eingeführt haben, wird für das laufende Jahr mit einem Schuh Warenexport im Werte von 80 Millionen Dinar gerechnet. S. Börsenberichte Ljubljana, 16. Jänner. Devisen: London 175.60—178.80 (im freien Verkehr 216.94—220.14), Paris 99.25—101.55 (122.67—124.97), Newyork 4424.37— 4484.37 (5480—5520), Zürich 995—1005 (1228.35—1238.35), Amsterdam 2356.50 —2394.50 (2910.82—2948.82), Brüssel 743—755 (917.77—929.77), deutsche Clearingschecks 14.70—14.90. Zagreb, 16. d. Staats werte: 21/»°/o Kriegsschaden 420—425, 4% Agrar 49—51.50, 4% Nordagrar 0—52, 6% Beg i luk 73—74.50, 6%> dalmat. Agrar 0— | 69.50, 6°/» Forstobligationen 66—68, 7°/o ! Investitionsanleihe 97—0, 7®/n Blair 0— : 88, 8%> Blair Q—98; Priv. Agrarbank 0— l 195. ZWDflawiens Schuhindustrie STATT DES EINSTIGEN IMPORTS EIN EXPORT VON 80 MILLIONEN JÄHRLICH. DINAR Das Organ der Batafabriken in Borovo | bringt in seiner letzten Nummer cini- j ge recht interessante Angaben über die i jugoslawische Schuhindustrie. Aus diesen Angaben ist ersichtlich, daß Jugoslawien vor der Gründung der Batawerke in den j Jahren 1919 bis 1932 Schuhwaren im Ge- ; so mniwerte von anderthalb Milliarden i Dinar eingeführt hat, während es seine Agrarprodukte und Rohstoffe recht billig abgeben mußte. Die damaligen Schuhpreise überstiegen recht weit die Kaufkraft unseres Volkes. Seitdem die Batawerke in Borovo in Aktion traten, ist eine einschneidende Ver Billigung der Schuhwaren eingetreten, sodaß die Bevölkerung jährlich etwa eine halbe Milliarde Dinar ersparen kann. Andererseits gelangt unsere Nationalbank zu Devisen im Werte von vielen X Der Verordnungsentwurf über die Preiskontrolle, der in den nächsten Tagen hätte Gesetzeskraft erlangen sollen, war schon ausgearbeitet und den Wirtschaftsorganisationen zur Aeußerung vor gelegt worden. Diese sprachen sich wegen verschiedener harter Bestimmungen dagegen aus, weshalb jetzt das Ministerium den Entwurf zurückzog. Es wird ein neuer Entwurf ausgearbeitet werden müssen. X Starke Kohlenaüsfuhr nach Italien. Anfangs Oktober schloß Italien mit Jugoslawien eine Abmachung ab, wonach aus Trbovlje binnen, acht Monaten rund 200.000 Tonnen Kohle nach dem Süden rollen werden. Der Wert stellt sich auf etwa 20 Millionen Lire dar, somit auf 100 Lire pro Tonne. Täglich rollen einige Koh lenzüge nach Italien ab. X Infolge des Rückganges der Registermark wurde die Quote, die den jugoslawischen Studenten in Deutschland gesandt werden kann," von 105 auf 82 Mark monatlich herabgesetzt. Für diese 82 Mark werden gegenwärtig In Deutsch land den Studenten rund 200 Mark ausbezahlt. X Die nächstjährige Weizenernte dürr te, nach dem jetzigen Stande der bebauten Fläche zu schließen, geringer sein als in den letzten Jahren. Es wurden mit Winterweizen um etwa 200.000 Hektar weniger besät als im Vorjahr. Man wird deshalb in größerem Maße Frühjahrsweizen anbauen müssen, um keinen Getreide ausfall zu verzeichnen. Sport čet auch fndifcher Meister INDIEN SIEGT IN EINEM INOFF1 ZIELLEN TENNISMATCH MIT 3:2. Auf ihrer abenteuerlichen Indienreise absolvierten Punčec und Mitič ihr erstes Turnier in Kalkuta. Während Mitič noch außer Form schien, rang Punčec seine Gegner der Reihe nach nieder und schlug schließlich im Endkampf den besten indischen Tennisspieler Val Sing mit 11:9, 6:4, 7:5. Zu seinen zahlreichen Meistertiteln fügte Punčec damit noch die Meisterschaft von Indien hiezu. Obwohl Mitič nicht auf gewohnter Höhe • war, holten j sich Punčec und Mitič auch noch die Dop 1 pelmeisterschaft. Im Anschluß an das internationale Turnier wurde ein inoffizieller Tennisländerkampf Jugoslawien In dien in Szene gesetzt, der mit 3:2 den Indern einen knappen Sieg brachte. Puncec gewann beide Einzelspiele, dagegen mußte Mitič beide Punkte abgeben, und machte noch alle Aussichten für den Gewinn des Doppels zunichte, das schließlich den ganzen Kampf zugunsten der in-! bischen Vertreter entschied. kommenden Sonntag in Varaždin vor sich, der am 10. Feber der Revanchekampf in Maribor folgen wird. In Varaždin werden auftreten Miglič im Feder-, Senekovič im Bantam-, Blas im Weiter-, Štrukelj im Mittel- und Ipävec im Schwergewicht. : Neuer Fußbailtrainer des SK. Ljubljana. In Ljubljana ist der Wiener Exprofi Hans Bloch eingetroffen, der das Training der Fußballmannschaft des SK. Ljubljana übernehmen ' wird. Bloch war längere Zeit beim BASK in Beograd und zuletzt in Skoplje tätig. : Noch ein Wettbewerber für Bohinj. Außer den gestern bereits gemeldeten Skiläufern wird sich noch der junge, viel versprechende Josef Staute vom SSK. Maribor an den Skimeisterschaften von Jugoslawien in Bohinj beteiligen. Stantes ausgezeichnetes Placement bei den Unter verbandsmeisterschaften in Ribnica hat fürwahr größtes Aufsehen erregt. .: Ein Eisschnelläufen fand m Subotica statt. Ueber 500 Und 1000 Meter siegte Rudič, über 1500 Jonaš und über 5000 Meter Reš. .Eishockey auch in Novi Sad. In Novi 8ad fand dieser Tage das erste Eishok-keymatch statt, in dem Stari Bečej die Mannschaft von Novi "Sad mit 7:2 schlug. 11 jugoslawische Eishockeyspieler nach Garmisch-Partenkirchen. An den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen werden sich auch jugoslawische Eis! hockeyspieler beteiligen. Der Oberste Eis laufverband in Zagreb wird die komplette; Mannschaft »Ilirijas«, bestehend aus Rihar, Žitnik, Kačič, Gregorič, Pavletič und i Gogala, sowie, fünf Zagreber Spieler ent-1 senden. Bei den Eislaufwettbewerben wird nur Sylva Palme an den Start gehen. : In der Wiener Fußballmeisterschaft schlug Rapid die Amateure-Fiat mit 3:1 und Wacker die Vienna mit 2:1. In der Tabelle führt Rapid mit 11 Punkten, gefolgt vom Sportklub mit 9, Wacker mit 9, Austria mit S, Atfmira mit 7, Vienna mit 6, Amateure-Fiat mit 4 und FC. Wien mb 2 Punkten. : Tödi eher Zusammenstoß bei einem Fußballmatch. In Montevideo stießen zwei Fußballer während des Spieles mit den Köpfen derart heftig aufeinander, daß einer von den beiden sofort starb, während der andere mit dein Tod ringt. : Im Mailänder Tenniskampf Italien — Ungarn gewannen Cucvelli-Vido das Dop pel gegen Szigeti-Gabory mit 6:1, 4:6, 6:2, 7:5 und brachten Italien mit 2:1: in Führung. - - : Dreietappenradrennen Kopenhagen — Berlin für Radfahramateure wird heuer mit dem Start in Kopenhagen ausgetragen. Die Dänen schlagen als Termin die Tage vom 19. bis 21. Juli vor. : 7 deutsche Skiläufer für Bohinj. An den jugoslawischen Skimeisterschaften in Bohinj werden-sich auch deutsche Skiläufer beteiligen. Bislang sind 7 Nennungen eingelangt. Abc-Unterricht an Urwaldrändern Stark erweitertes Schulprogramm in Niederländisch.Indien Für die Eingeborenen-Kinder Niederlän disch-Indins beginnt eine neue Zeit. Sie sollen ABC-Schützen werden, sie sollen lesen, schreiben und rechnen lernen. Zwar trifft diese Neuerung nicht alle Kinder, aber Tausende und Zehntausende werden Feder und Schreibheft oder Tafel . und Griffel zur Hand nehmen müssen, um die Elemente europäischer Bildung zu lernen. Der Plan eines großangelegten »Unterrichts-Feldzuges«. wird gegenwärtig von der zuständigen holländischen Behörde in Batavia in seinen Einzelheiten ausgearbeitet. Danach sollen jährlich tausende neue Volksschulen in den holländischen Kolonialgebieten neu eingerichtet werden Zu diesen kommen jährlich noch rund 250 neue Fortbildungsschulen. Drei Jahre soll der Elementarunterricht dauern. In diesen untersten Klassen lernen also .die eingeborenen Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen. Auf dem dreijährigen Unterricht baut sich die Fortbildungsschule auf. Ihr Lehrprogramm umfaßt zwei Jahre, doch ist vorgesehen, noch ein drittes Jahr für praktischen Unterricht in landwirtschaftlichen Fragen »anzuhängen«. Die Schwierigkeiten für dieses we'tge. steckte Unterrichfsprögramm sind ungeheuer groß. Nach der letzten Volkszählung im Jahre 1930 beträgt nämlich die Zahl der Eingebörenen-Sprachen nicht we niger als rund 200 bis 250. 28 Millionen Eingeborene sprechen Menangkabauisch, 1 Million Balis,ch und. eine weitere Million den malaiischen Dialekt von Batava. Bereits aus diesen Zahlen kann man. ermesse, welche Schwierigkeiten beim Unterricht der Eingeborenen zu bestehen sind. Die sechs [genannten Sprachen werden aber nur von rund 45 Millionen Einwohnern gesprochen. Das sind etwa 80 v. H. der Gesamtbevölkerung. Für die anderen 194, bzw. 244 Sprachen bleiben insgesamt 14 Millionen Seelen übrig. Durchschnittlich wird also jede der weniger ver breiteten Sprachen von etwa 60.000 bis 70.000 Eingeborenen gesprochen. Heute gibt es in Niederländisch-Indicn bereits rund 18.000 Volksschulen und 2700 Fortbildungsschulen. Gemessen ah der Gesamteinwohnerzahl der holländischen Kolonialgebiete ist diese Zahl gering. Der Plan, alljährlich tausend neue Volksschulen einzurichten, beweist aber, daß die Kolonialverwaltung mit Energie vorangeht, um das Ünterrichtssystem plan mäßig auszubauen. Die Kosten für Schul neubauten, Unterhaltung und Lehrkräfte sollen von den- 'einzelnen Eingeborenengemeinden und Siedlungsgemeinschaften selbst getragen werden. Falls sie wirtschaftlich dazu nicht in der Lage smd, wird die Kolonialverwaltung die notwendigen Unterstützungen gewähren. Mit der Ausbildung der Lehrkräfte wird bereits in nächster Zeit begonnen werden. W'pme SkiwettHimpse Der Sportklub »železničar« bringt1 Sonntag, den. 21. d. bei der »Ruška j koča« Skiwettkämpfe in den alpinen Konkurrenzen zur Durchführung. Der Slalom- i lauf kommt um 10 Uhr vormittags auf den weiten Wiesenhängen bei der »Glažuta« zur Austragung, während als Abfahrtstrecke die Abfahrtstraße von Sv. Bolfenk gewählt wurde. Der Abfahrtslauf ist für j 15. Uhr festgesetzt. Startberechtigt sind j verifizierte Läufer, die einem beim Ma- i ribo rer Wintersport-Unterverband ange- I gliederten Verein angehören. Anmeldun-1 gen sind bis spätestens 19. d. 12 Uhr an i die Adresse »SK. železničar, Maribor, De- j 1; vu:. > drž. železnic« zu richten. Für nach ltägliche Nummerungen muß eine Nenn-! gebühr von 10 Dinar entrichtet werden. Die Verkündigung der Resultate sowie Preis Verteilung wird im Gasthause Kušar in Spodnje Radvanje vorgenommen. : »Rapid» protestiert. Gegen die nachträglich erfolgte Annullierung des Meisterschaftsspieles »Rapid«-»Mura« hat der SK. Rapid sofort energischen Protest erhoben, södaß sich der Verband noch einmal mit der ganzen Affäre zu beschäftigen haben wird. Jedenfalls hat der diesbezügliche Verbandsbeschluß allseitiges Aufsehen erregt. : Maribors Boxer nach Varaždin. Die Boxer des Bäcker-Sportklubs werden zwei Klubkämpfe gegen Varaždin bcstrei. ten. Die erste Begegnung geht bereits am eizlen Iskrl Kehren falle Winter perioDlfcD w eder? / Äm Januar 1836 blühten die Bäume / 650 fahren erlebte Europa den toärm?ten Win,er Vor Die anhaltende Kälte in Europa lenkt den B.ick auf jene Winter, die durch ihre außergewöhnliche Kälte oder sommer. 1’che Wärme in die Geschieh.e eingingen. Rekordwinter mit grimmiger Kälte und hohen Schneelagen sind in Mitteleuropa verhältnismäßig selten. Wir haben em gemäßigtes Klima, wenn man auch bei 15 Grad unter Null und mehr kaum noch daran glauben möch e und sich das Klima gern noch etwas gemäßigter wünscht. Meteorologen haben ausgerechnet, daß Rekordwinter perodisch wiederkehren. Nach neun milden Wintern soll mit einer gewissen Regelmäßigkeit s.ets ein harter Winter here nbrechen. Einige Tatsachen scheinen diese Ansicht zu bestätigen. Sehr s renge Winter herrschten 1907/08, 1917/18 und 1928/29. Im vergangenen Jahr blieb ein strenger anhaltender Frost aus. Sollte er sich um ein Jahr verspätet haben? Genau bewe’sen läßt sich übrigens die Behauptung von der Periodizität der strengen Winter nicht. Dazu fehlt es der Wissenschaft noch an ausreichender Erfahrung. Die Meteorologie ist noch ver-hältn smäßig jung. Über einen Zeitraum von 60 Jahren hinaus vermag sie keine genauen Nachrichten mehr zu geben. Im Jahre 2000 wird die Meteorologie schon sicherer urteilen können als sie es heute vermag. Dennoch liegen Nachrichten aus einem ganzen Jahrtausend vor. Es sind keine »wissenschaf liehen« Nachrichten, denn damals maß man die Kälte noch nicht mit dem Thermometer. Aber dem Volksgedächtnis prägten s:ch die Ausnahmen, die besonders strengen Winter, fest ein. Chronis en zeichneten auf, was sie beobachteten. Dabei mag manches übertrieben sein, manches mag dem Chro n'sten auch nur von Reisenden erzählt Worden sein — aber die anschaulichen Schilderungen deuten stets auf einen wahren Kern hin. V T Daß Vögel in der Luft erstarrtet! und erfroren, klingt etwas unwahrscheinlich. Daß e'nmal die Nordsee völlig zufror, so daß man zu Fuß nach England gehen konnte, will uns heute ebenfalls kaum glaublich erscheinen. Anders eine schwedische Chronik aus dem Jahre 1908. Diesem Bericht zufolge war die Kälte im gle chen Jahre auf der Insel Marstrand so groß, daß die Hälfte der Bevölkerung starb. Aus Südschweden berich et der Landprobst Rhedi, daß die armen Fischer bei strengster Kälte gezwungen waren, in kleinen Booten durch das Packeis zu fahren, um Nahrung für die Familien zu beschaffen. »Kommen sie erschöpft und erfroren nach Hause, so können sie sich nicht erwärmen, da der furchtbare Wind durch alle Löcher bläst. Oft fehlt es an Brennstoff, und so sind sie der Krankheit rettungslos preisgegeben. Ganze Fischersiedlungen sterben aus. Denn es gibt weder Ärzte noch Medikamente. So wütet das schreckliche Gallenfieber und tötet ein Opfer nach dem anderen.« Eine gr mmige Kälte muß auch im Winter 1564/65 über ganz Europa geherrscht haben. Er dauerte in Paris vom 20. Dezember bis zum 24. März. Ungeheure Schneemassen lagen in den Städten und Dörfern. Die Schelde und alle anderen Flüsse waren zugefroren. In Antwerpen veranstalte g man Feste auf dem Eise. Der fürchterlichste Winter des ganzen 17. Jahrhunderts soll aber jener vom Jahre 1608 gewesen sein. Ununterbrochen herrschte drei Monate hindurch die grim. migs e Kälte. Von Skandinavien bis nach Italien und Span en waren alle großen Flüsse zugefroren. Auf dem Eis der Theemse wurden große Holzstöße abgebrannt. In Nordholland zerp’atzten dröhnend die Bäume, eine Erscheinung, die man sonst fast nur in Sibirien beobachtet. Zuidersee und Oeresund konn e man gefahrlos überkreuzen. ÄhnVch streng waren die Winter von 1709, von 1740 und 1830. Vor 110 Jahren mußten in Berlin, wo der Schnee meterhoch lag, alle Wagen in Schlitten verwandelt werden. In Spanien war jeder Verkehr völlig s ill-gelegt. In Andalusien gingen an Kälte nicht wen:ger als 14.000 Stück Vieh ein. Das sind Winter, die Ausnahmen darstellen. Wie es Kälte-Rekordwinter gibt, so gibt es auch Wärme-Rekordwinter. Auch sie wurden vom Volksgedächtnis »notiert« und von Chromsten überliefert. Das Jahr 1772 brachte einen so milden Winter, daß die Vögel schon im Februar ausgebrütet ha ten. 1386 sollen im Januar schon die Bäume geblüht haben. Im Jahre 1232 glichen die Wintermonate einem warmen Herbst. Man konnte zu Weihnachten in den Flüssen baden. Im Mai 1420 pflückten die Leu e schon reife Kirschen von den Bäumen und im April blühten bereits die Heckenrosen. Der »sommerlichste« aller Winter im letzten Jahrtausend muß aber, wenn der Chron:st rieh ig beobachtet hat, im Jahre 1289 auf 1290 Europa beglückt haben. In den Wintermonaten fiel auch nicht eine einzige Flocke Schnee. Um Weihnachten prangten die Bäume im frischen Grün. Die Vögel zwitscherten, als wäre es Sommer, sie brüteten ihre Jungen aus, die mitten im Winter flügge wurden. Im Februar konnte man schon reife Erdbeeren pflücken. Zwei Monate später blühten die Reben. Dann trat allerd ngs im Mai ein p'ötz’icber Umschlag der Wi terung ein. Nachtfröste schienen die Obsternte völlig zerstört zu haben. Aber die Bäume und Sträucher, die Reben und die Pflanzen schienen bereits so gekräftigt, daß sie s:ch bald wieder erholten, neue Blä ter und Blüten sprießten hervor, so daß trotz des Maifrostes noch eine gute Ernte erzielt wurde; Die erste Zeitung von Tibet Haustiere werden als Abonnementsgelder einkassiert. In Tibet erscheint seit einiger Zeit eine Zeitung. Es ist die erste Zentung, die auf dem gewaltigen Hochplateau, dem »Dach der Welt« herausgegeben wird. Freilich ist es keine Zeitung, die man mit einer europäischen vergleichen könnte. Sie er- scheint weder täglich, noch wöchentlich, noch monatlich. Sie erscheint immer dann, wenn der Herausgeber sie gewissennassen »vollgeschrieben« hat. Es kann also Vorkommen, daß in einer Woche zwei Nummern gedruckt werden, und es kann danach mehr als einen Monat dauern, bis die nächste wieder erscheint Inhaltlich unterscheidet sie sich von europäischen Tageszeitungen kaum. Sie bringt die Nachrichten aus aller Welt, sie bringt Leitartikel und Aufsätze verschiedenster Art. Die letzte Seite ist mit Rätseln gefüllt. In der Leserschaft ist besonders begrüßt worden, daß die Zeitung seit einiger Zeit auch Bilder bringt. Es sind aber keine Photographien, sondern Zeichnungen. Wenn etwa über Tschiang-kai-schek oder Roosevelt ein Artikel abgedruckt wird, so steht am Kopf des Aufsatzes das Bild der betreffenden Persönlichkeit. Europäer, die die Zeitung gesehen haben, behaupten aber, daß in den meisten Fällen eine Aehnlichkeit der Zeich nungen mit der gezeichneten Persönlichkeit kaum oder überhaupt nicht festzustel len ist. Die Tibeter seien nicht daran gewöhnt, Porträts zu zeichnen und so kämen bestenfalls Karikaturen heraus. Die »Tibet Nieuws«, so heißt die Zeitung, erschienen in der Stadt Tatschinku. Hier hat die Zeitung ihre größte Leserschaft. Aber sie wird auch in Provinzen gelesen, die über tausend Kilometer vom Erscheinungsort entfernt liegen. Besondere Schwierigkeiten bereitet natürlich der Vertrieb der Zeitung. Eisenbahnen, Autos oder Postkutschen stehen nicht zur Verfügung. So kommt es immer auf eine gün stige Gelegenheit an, ob das Blatt befördert werden kann oder nicht. Reisende, die von Kloster zu Kloster ziehen, die die Lamas besuchen, nehmen meistens einen Bündel Zeitungen mit. Es kann dann Vorkommen, daß die neueste Ausgabe erst mit einer Verspätung von einem Monat oder noch mehr an ihren Bestimmungsort eintrifft. Aber der Vertrieb bildet nicht das einzige Problem. In den Klöstern von Litang, Ganse, Dzjotsen hat man keine anderen Zahlungsmittel als Naturalien. — Man bezahlt mit der sogenannten »Yakbutter«. Es würde aber wiederum Wochen wenn nicht Monate dauern, bis dieses Zahlungsmittel in den Besitz des Herausgebers gelangt. Deshalb wird man von diesem üblichen Zahlungsmittel In den meisten Fällen absehen und stattdessen Ende, sie sind zart und der kleine Körper leistet noch nicht v el Widerstand. Anka will zum Krauer. Er wird ihr helfen, er wird zum Arzt schicken, denn sie kann doch das Kind nicht allein lassen. D e gepeinigte Frau tritt in die Nacht hinaus. Kühl s römt es vom Erdboden zu ihr herauf. Sie schließt die Tür und läuft hinüber ins Tor zum Krauerhof. Dort ist merkwürdigerweise Licht. Mi ten in der Nacht. Und ein hastendes Hin und Her. Jemand eilt über den Hof. Und jetzt sieht Anka auch den Wagen des Doktors stehen. Der Großknecht kommt auf ihr Rufen ans Tor: »Ach Gott, das Unglück! Die Frau ist d;e Treppe heruntergefallen.« Anka bringt vor Schreck und Mitleid kein Wort hervor. Ach, nun wird man für ihre Not kein Vers ändnis haben. Aber der Doktor, der muß doch nach Peterle sehen. Der muß herüberkomme..! »Mein Kind ist krank. Ich wollte den Bauer b tten, jemand zum Doktor zu schicken. Vielleicht kann ich mal selber mit ihm sprechen«, bringt sie mühsam hervor. Der Knecht läßt sie vorbei. Im Flur trifft s;e auf den Krauer. »Bauer Krauer — es ist schrecklich und tut mir furch bar leid — was macht Marie?« Aus gehetzten Augen blickt er sie an. Sein Gesicht ist eingefallen. »Ich weiß es nicht, es steht schlimm«, kommt es mit brüchiger Stimme aus seinem Munde. »Aber der Doktor meint, am Leben wird er sie erhalten. Das andere — sie hat e sich so gefreut— ist zerstört. Es war vielle cht zu viel Glück für mich alten Mann —« Anka drückt teilnehmend seine Hände. »Es wird alles gut.« Gott gebe es. Was willst du denn mitten in der Nacht?« »Ich wollte — ach, Peterle ist krank! Ich wollte Euch bi ten, jemand zum Doktor zu schicken. Nun ist er aber doch hier und « (Fortsetzung folgt.) Sag' doch ja zu mir ROMAN VON GERT ROTH3ERG Urheber-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau. 40 Anka wiederholt diese Worte immer wieder, so, als vermöchte sie damit einen Schutzwall um sich und das Kind aufzurichten. D.e Arbeit beginnt. Von früh bis spät werk Anka auf ihrem Gehöft. Es fällt ihr manchmal recht schwer, aber sie ist voll Dankbarkeit gegen das Schicksal, das ihr diese Heimat für ihr Kind gab. Ja, jener Blitzstrahl, war er n:cht im Grunde das Zeichen eines gnädigen Schicksals? Der Krauer geht recht wuch'ig über seine Felder. Er hat Vaterfreuden zu erwarten. Seine Söhne sollen nicht sonderlich erbaut von dieser sein, aber der Andreas Krauer lacht nur dazu. D e gesun. de, resche Frau, wenngle ch sie schon nahe der Vierzig ist, ha- ihm so viel unerwartetes Glück geschenkt, daß er es als ganz richtig ansieht, nun auch von ihr ein Kind zu haben. Als er gestern un Vollgefühl seines Mannesstolzes an Ankas Ge höft vorbe kam, ha- er ihr zugerufen: »Wenn du Hilfe auf dem Feld benötigst, dann sag es. Brauchst bloß zu wollen. gleich kommt einer ’rüber mit den Pferden, Anka.« »Ist gut, Bauer Krauer, ich melde mich dann Anfang der nächsten Woche.« »Has du genügend Saatkartoffeln?« »Etwas schon, aber es könnte mehr Sein.« »Ich sch:cke dir welche mit, hab gute Sorten. Ich denke, eine Fuhre Mist w rd deinem Boden auch n'cht schaden. Also nächste Woche. — Sollst übrigens auf einen Schluck Kaffee zu Marie kommen' Beinahe hä.te ich das vergessen. Aber heute noch! Sie freut sich. Und nimm den Jungen mit.« Er ist sich darüber klar, der Krauer, welches Glück es für ihn bedeutet, eine Frau wie Marie gefunden zu haben. Aber mmer, wenn er Anka sieht, empfindet er, wie gerne er diese und ihr Kind hat. Marie indes we ß das und findet nichts dabei. Ein patentes Frauenzimmer. Wie hat sie vorhin gesagt? »Komm nicht gar so spät heim, Andreas, du weißt, ich warte auf dich.« D e erste Frau hat nie gewartet, aber Mar e! . . . Der Wirt vom Dorfkrug hat sich in letzter Zeit baß verwundert über das frühe Heimgehen des Krauer. »Hast wohl Furcht vor deiner Alten?« hat er vor kurzm höhnisch gefragt. »Im Gegenteil, Sehnsucht, Krugwirt! Kennst du wohl nicht? Glaub ich dir. Gute Nacht.« Und ist schmunzelnd davongegangen . . . »Schönen Dank, Bauer, für die Einladung. Ich komme gern nachher«, lächelt Anka den Nachbarn freundlich an. Da geht er gewich ig davon. Er fühlt sich jung und elastisch und ist doch in letzter Zeit noch breiter und wuchtiger geworden. Anka sieht ihm nach. Dankbarkeit ist n Herzen gegen den Mann, der in seiner turzen, derben Art sich immer um sie md das Kind gekümmert hat und jeweils -eine Frau vorschiebt, danvt er sch j hrer, Ankas ja in aller Öffentlichkeit an. j nehmen kann. Wie schön es ist, Freunde | tu haben! Anka fühlt es an diesem Abend wieder in t;efer Freude. Sie geht, wie vetsprechen, hernach roch auf ein Stündchen zu Marie. Die ver birgt ihre Genugtuung nicht und nimmt gleich Peterle auf den Arm. Er ist gern bei ihr und patscht ihr nvt den dicken Händen ins Gesicht. Dann reibt er seine Nase an der ihren. Das macht er gar zu gern. Und Mar:e mag das auch. Sie lacht und wurstelt ihn hin und her.- Dabei versäumt sie jedoch nicht, aufzupassen, daß Anka ihrem Kuchen auch genügend Ehre erweist. Sie gibt ihr noch ein Stück M t. »Komm bald wieder«, sagt sie beim Abschied. Anka geht. Marie schaut gedankenvoll hinter ihr her. »Wenn doch ein Wunder geschähe! Die Anka leidet ja um Michael Brandtner. Aber auch die Tora täte mir leid. — Was mag der Herrgott bloß bezwecken?« * D.e Tage vergehen in Arbeit und Sorge um das K nd. Anka kommt nicht viel zum Nachdenken. An einem Abend ißt das Kind nicht. Es hängt kraftlos den Kopf und hat heiße Hände. Anka wäsch es und bringt es zu Bett. Sie selber ist todmüde, und die Augen fallen ihr immer wieder zu. Aber die Angst um Peterle jagt sie wieder in die Höhe. So sitzt sie und lauscht auf die kurzen, hast gen Atemzüge des Kindes. Wie lang so eine Nacht ist, wenn man sie in Sorgen durchwacht! Es fröstelt sie. Kühl sind die Näch e noch nach dem letzten großen Regen. Einmal geht s:e in die Küche. Der Herd strömt noch ein wenig Wärme aus. Sie lehnt sich dagegen, aber dann kommt ihr zum Bewuß sein, daß es eine seelische Kälte und Verlassenheit ist, die siP schüttelt. Immer ist sie allein. Auch jetzt in ihrer Sorge um das Kind . . . Anka tri t wieder in die Stube. Der K'eme hat jetzt auch schon ein glühendes, rotes Köpfchen. Der Atem kommt ihr wie ein Röcheln vor. Um Gottes willen, sie muß zum Arz ! Sie kann hier n cht sitzen bleiben! Warum hat sie überhaupt gewartet. Mit Kindern geht es schnell zu gibt hieniit die traurige Nachricht, daß ihr Gesellschafter und leitender Direktor, Herr am 16, Järnier 1940 unerwartet durch Herzschlag ans seinem arbeitsreichen Leben entrissen worden ist. Das Begräbnis findet am 18. Jänner vom Trauerhanse in Slov. Konjice aus um 10 Uhr vormittags statt. Der allzufrüh Entschlafene arbeitete mit unermüdlichem Fleiße am Ausbau und Gedeihen des Unternehmens. Seine Herzensgüte und allbekannte Rechtschaffen-herit bewahren ihm bei allen, die ihn kannten, ein dauerndes, ehrendes Andenken. Unser lieber, treubesorgter Gatte tmti' Vater, Herr Nikolaut Gesellschafter und leitender Direktor der Schuhfabrik »ALFA« G. m. b. H. in Slov. Konjice hat uns am 16. Jänner unerwartet für immer verlassen. Der teure Heimgegangene wird am Donnerstag, den 18. Jänner vom Sterbehause aus um 10 Uhr nach Graz überführt. Johanna Tatst her Gattin, Otti u. Grete Kinder die Abonnementsgelder mit einem Haus-! sei ist es nicht möglich, ihnen die Zeitung tier zahlen. Die Nomaden im Norden Ti- I zuzustellen oder von ihnen den Betrag in bets müssen noch ohne Zeitung leben. — I Naturalien einzukassieren. Denn bei ihrem ständigen Wohnsitzwech- S Meinet AMJUQfy. Kleine Anreigen kosten SO Para pro Wort, ln der Rubrik „Korr»' •pondenx" 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte. 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige betrögt 10 Dinar / Für die Zu* sendung von chlffr. 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