! ''l'84. Mittwoch, 15. April 1891. 110. Jahrgang. kMcherMMuna. °'«»^ —----------------------------------------------------------------------------------------------------_____________________________________________________________________________________ j^/'l»! °!b>ühlig buftvf,,,^^^^^ . annzjährig fi. l5, halbjährig fl, ? 50. Im«omt>t°«r: t Die ««aibacher Zeltung» erscheint täglich mit Ausnahme der Honn- und Feiertage, Die »ldn,ez z "n Mmistelium des kaiserlichen ''^' ? ^ ernennen und dem Hof. H"^"" Glanz von l ^ i" derl^ ^"akter eines Sectionschefs ^, , "bethen geruht. !" b?Q^'" als Leiter des Ministeriums ^clliz/2°"halterei.Secretär Johann Frei- ^^colntni»/'^ zu»" Bezirkshauptmann >^^f" Dr. Johann Hussak zum ^^^Stelermarl ernannt. ! 3/^et!l^ der parlamentarischen Thätig- M^^ ^klch°z" ,^'l bemerkenswerten Ereignisse W.!^tt b«w" bereits kurz berichtet haben. UVt sich ^7^'"dsten deutschböhmischen V^t liin^, ""lasst gesehen, eine ausfilhr. ^ ^ed rei^ ^' ^chmeykal zu richten, >n Auzs?""" deutscher Aussteller in ?"naz.cv "Uungscomitis und vornehmlich >?^en um^ ^"pfohlen und der Führer i ^"gen^i k Intervention in dieser ^^ die ^?be^, sjements befinden, die just 't V^l Ca^? ^""3 zukommen lassen, dass »>heit .^ Nlcht entscheiden könne, dass ^^i^g""?«» Vertrauensmänner-Comite' ' I.?^nit"e^'s^ kr s°ll hinzugefügt <'.^ v "9 der dem ^" "^U"ng im Reichsrathe.. X^e. ^ ^«lai,n^ltet, Heeren Anblick, als den eines Wenn Natur und Er- 'N" ^. es j d '"neres Sein harmonisch '^i .^lversv" ^ksundheit. Unschuld und ,<'H^d zi'Sender Knospe am Baume ^»H, " "it magischer Gewalt alle fesselt durch die ' ^ ,'eine ^' ^ss"' Blicke verfolgen V^kn Ki^^gungen? Wer lauscht ^ d^""Amme, wessen Herz fühlt t>ikl^? U^'^'" ^ohes Geplauder, sein >/"tten N "er l'rhe sich denn nicht ^ "dielo„ "" umfangen, wer ließe > -^ ^^ h,l/.^'^" L'ppen küssen und l ?'^V' ' ^ sewe Blicke nicht mit treuherzigen Augei' de« ^^t? «Us der Spiegel seiner Seele so , Dill .Utitz . ' ^ ^i^"'^t der alte Glaube von ^>le ^" P. ?" "°H Gottes Ebenbilde '? ", >or? n^sahnungen nicht mächtig H ^"nz sH ""d weckt der Anblick des ^. ^ hiH'' 'nnlgfromme Empfindungen. ^e>V". wenn wir uns in seine z ^ t>,^"> >^« '? "«losen, reinen Triebe H X r ^ttlick^^ Kinderherzm schlum- M "^ w?^' ""^ muss er heraus. M ^oen; das Gute ist zugleich den Inhalt dessen richtig wiedergibt, was Dr. Schmeykal den deutschböhmischen Industriellen geantwortet hat, ob sie erschöpfend ist oder ciner Ergänzung bedarf, ist uns zur Stunde noch unbekannt. Aber schon die Thatsache, welche den Bescheid des Führers der Deutschen in Oesterreich provociert hat, nämlich der dringende Wunsch huchangesehener deutscher Industrieller, in den Aus« stellungscomitss an der Seite czechischer Landesgenossen ihre geschäftlichen Kenntnisse und Erfahrungen zu verwerten, rechtfertigt es wohl, wenn wir am Eingänge dieser Zeilen der Sache eine größeie Bedeutung bei« gemessen haben, als man vielleicht im ersten Äugen« blicke anzunehmen geneigt ist. Es wäre sehr interessant und fiir die Aeurthei< lung des Falles von Wichtigkeit, den Inhalt des Schriftstückes zu kennen, welches Freiherr von Ring-hoffer und Genossen Herrn Dr. Schmeykal unterbreitet haben. Indes kann man auch ohne Kenntnis desselben unschwer errathen, welche Motive diese Herren dazu bestimmt haben, den Wiedereintritt deutscher Industrieller in die Ausstellungscomitss der Parteileitung nahezulegen. Bekanntlich hatten schon lange vor der am 27. November v. I. vom deutschen Abgeordnetenclub beschlossenen Kundgebung, in welcher den deulschen Industriellen und Landwirten die Nichtbeschickung der Landesausstellung empfohlen wurde, zahlreiche deutsch-böhmische Aussteller Objecte angemeldet und nach Prag dirigiert, was mit beträchtlichen Transport» und Exposi-tionsgebüren verbunden war. Diesen Ausstellern nun wurde in jener Kundgebung, die unter dem Eindrucke eines misslichen Standes ks Ausgleichswerkes zustande kam, ausdrücklich die Ermächtigung ertheilt, die ge> schehenen Anmeldungen und Vorbereitungen aufrechtzu« erhalten, von welcher Ermächtigung, wenn wir nicht irren, über fechshundert deutsche Aussteller Gebrauch gemacht haben. Es liegt nun auf der Hand. dass alle diese In-dustriellen von dem Wunsche erfüllt find. den Lohn für die großen Opfer an Zeit, Geld. und Mühe zu ernten, welche sie bringen mussten, um auf der Ausstellung in würdiger Weise repräsentiert zu sein. Dazu aber ist unbedingt nothwendig, dass sie in den Comite's und insbesondere in der Jury durch Männer ihres Vertrauens in angemessener Zahl vertreten seien, durch Männer, welche sowohl bei der Aufstellung der Ob« jecte wie bei der feinerzeitigen Zuerkennung der Preise die Interessen ihrer Mandanten mit Eifer und Geschick das Ursprüngliche in der menschlichen Natur, und wird das Böse nur durch das Beispiel in ihr geweckt. Alle hässlichen Leidenschaften sind dem Kinde fremd, in sein empfängliches Herz aber senkt sich, wie in den Kelch der Blumen der schädliche Mehlthau, die Wirkung des Schlechten. Wie ernstlich sollten Erwachsene sich bestreben, das Herz des Kindes vor bösen Eindrücken zu bewahren! Wie viel wird jedoch in dm kleinen Wesen gesündigt, wenn man durch Beispiel oder Aufmunterung gefährliche Neigungen in ihrem Gemüthe weckt. «Wer tadelt nicht den Baumfrevler!» sagt ein deutscher Schriftsteller. «Wer zürnt nicht demjenigen, der ein junges, edles Bäumchen abbricht oder nur seiner Aeste einen! Nun aber frage ich: Welche Strafe verdient der, der am edelsten Bäumchen frevelt, wer das Wachs« thnm und Gedeihen eines unschuldigen Kindes hindert durch Wort. That und Beispiel? Auf deiner Brust, lieber in deiner Brust, stehe wie au einer hohen Säule mit großen Buchstaben geschrieben: Wehe dem Baum« verderbcr! Wehe dem. der cin Kind ärgert!» Das glückliche Kind. das im Sonnenschein elter« licher Liebe unter günstigen Verhältnissen aufwächst, entwickelt sich frei und glücklich und wird, wenn es verständig geleitet wird. auch immer ein gutes Kind sein; alle Leidenschaften werden ihm fremd bleiben, und seine Fehler werden nur solche sein, die der menschlichen Natur überhaupt anhaften. Aber auch die Kindheit hat ihr Elend, ihr Proletariat. Unter Noth und Elend und Laster wachsen tausende von armen Kindern auf. an Geist und Körper verwahrlost, und werden zu Verbrechern, ohne die Begriffe des Guten und des Schlechten zu unterscheiden. So schuldlos eigentlich ein solches Kind an seinem wahrnehmen. Es ist also ein durchaus gesunder und vollberechtigter Egoismus, welcher in der Eingabe der deutschen Groß - Industriellen an Dr. Schmeykal zum Ausdrucke kommt. Er macht sich naturgemäß und so kräftig geltend, dass alle Erwägungen der Politik ihn nicht zurückzudrängen vermögen. In diesem wie in vielen früheren Fällen siegt das materielle Interesse über alle Bedenken politischer Art, und eine wahrhaft unbefangene Parteileitung wird nicht einen Augenblick den Einflüsterungen politischer Opportunität bei Be« urtheilung solcher Dinge Raum geben. Die Führer des deutsch-böhmischen Volkes brauchen sich in dem gegebenen Falle umsoweniger mit politi« schen Erwägungen abzuquälen, weil das, was die In-dllstriellen verlangen, in voller Uebereinstimmung steht mit dem wirtschaftlichen Programme, welches Herr von Plener im Namen der Linken des Abgeordnetenhauses wiederholt aufgestellt hat. Wenn es zur Wahrheit gemacht werden soll, das« in dem neugewählten Parlamente fortan die unfruchtbaren politischen, nationalen und Culturkämpfe einer ernsten und ersprießlichen Arbeit auf wirtschaftlichem Gebiete weichen, und wenn alle Parteien fest entschlossen sind, in diesem Sinne an den legislativen Aufgaben mitzuwirken, dann glauben wir, dass die Erledigung, welche die Eingabe der deutsch» böhmischen Industriellen seitens der Parteileitung finden wird, nur eine zustimmende sein kann. Was in derselben begehrt wird, steht mit den Fragen der hohen Politik auch nicht im entferntesten Zusammenhange und ist unseres Trachtens vollständig unabhängig von der Entwicklung der parlamentarischen Dinge. Dr. Schmeykal hat sich vorläufig weder zustimmend noch ablehnend geäußert, aber doch ganz unzweideutig die Angelegenheit als eine solche bezeichnet, die auch aus dem Gesichtspunkte politischer Erwägun« gen geprüft und entschieden werden müsse. Indes ist damit das letzte Wort noch nicht gesprochen, und viel» leicht mildert sich im Kreise der deutsch-böhmischen Vertrauensmänner diese Auffassung dahin, dass dem An« suchen der deutsch.böhmischen Aussteller Rechnung getragen wirb, auch wenn sich die parlamentarischen Verhältnisse in einer die deutschen Abgeordneten aus Böhmen nicht so vollständig befriedigenden Weise entwickeln sollten, als sie es wünschen. Verderben ist. so widert uns die tiefe Erniedrigung der menschlichen Natur nie so mächtig an wie bei Kindern, und sehen wir daher mit doppelter Befriedigung jene Anstalten sich vermehren, welche die verwahrloste Jugend in ihre Asyle aufnimmt. Zwischen dem glücklichen und dem elenden Kinde gibt es noch viele Kinderlypen; den Kindern sind manche Eigenschaften allgemein, z. B. der Egoismus, eine in der Natur fo tief begründete Eigenschaft, weil, wie Jean Paul sagt, «das noch vom eigenen Bedürfnis eingehüllte Ich bis zu keinem Zweiten sich durchfühlen kann». Ihre Indi« vidualität aber, die Grundzüge ihres Charakters, sind so verfchieden wie bei Erwachfenen. nilr gibt man sich oft nicht die Mühe, sie zu ergründen. Es gibt auch unter den Kindern «problematische Naturen», Ano« malien. die eine anomale Behandlung verlangen. Ein Kind mit empfindlichem Gemüthe darf dem mit leichtem Temperament begabten Kinde nicht gleichgestellt werden; ein Kind, dessen Freiheit zu sehr beschränkt wird, wird, wenn seine Naturtriebe mächtiger sind, anf verbotenen Wegen gchen. Ein von den Eltern zurückgesetztes, mit Ungerechtigkeit behandeltes Kind, welches von seiner Umgebung nicht verstanden wird. kann sich in seinen guten Anlagen nicht kräftig entwickeln, weil diese oft keine Neacktung finden, während die kleineren Fehler eine stete Rügimg erfahren, und in der That sind oft die Kinder, die am meisten gescholten und gestraft werden, innerlich die besten. Bedauernswert ist das blasierte, von thörichter Elternliebe verwöhnte Kind; es ist übersättigt, ehe es den Hunger kennt, und ist arm am Lcbensborn der Freude. Ein herzerfreuender Anblick ist das sorglos spielende, in seiner Fröhlichkeit hell aufjauchzende Kind; das echte Kind. welches durch Laibacher Zeitung Nr. 84. 688 15.^ Verhandlungen des Reichsrathes. --Wien, 13. April. Beide Häuser des Reichsrathes waren heute ver« sammelt, um die ConstituierungsArbeit fortzusehen. Im Abgeordnetenhause fand die Bildung der neuen Abtheilungen statt, welchen die Wahlacte sämmtlicher Abgeord» neten durch das Los zugewiesen werden. In der nächsten Sitzung aglwsciert das Haus auf G.und der Prüfung durch die Abtheilungen diejenigen Wahlen, gegen welche leine Proteste vorliegen, während es die anderen dem Legitimations Ausschüsse zuweist. Erst nach Verification der Wahlen schreitet das Haus zur Vornahme der Wahl des Präsidenten, der nach Ablauf von vier Wochen sich einer Neuwahl unterziehen muss. Im Einlaufe der heutigen Sitzung befand sich eine Petition der Industriellen und Gewerbetreibenden Nord» böhmens betreffs der Regelung der Arbeiter«Verhältnisse, worin die Handhabung des Press» und Vereinsgesehes gegenüber den anarchistischen Bestrebungen, ferner Maß» regeln gegen die Terrorisierung der Arbeiter, sowie ver» langt wird, dass die Einführung der Urbeiterkammern und Einigungsämter sowie die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes von dem entsprechenden Bildungsgrade der Arbeiter abhängig gemacht werde. Hierauf wurde die staatsrechtliche Declaration der czechischen Abgeordneten Böhmens verlesen. Die Decla« ration erklärt, die Abgeordneten betrachten es als ihre Pflicht, ihr unerschütterliches Rechtsbewusstsein auszudrücken und zu erklären, dass durch das Betreten des Reichs« rathes das wiederholt anerkannte Staatsrecht des König« reiches und der Krone Böhmens in nichts vergeben seien und dass sie mit allen Kräften dafür einstehen werden, dass dasselbe zu thatsächlicher Geltung und Durchführung gelange. Unter dieser Rechtsuerwahrung seien sie bereit, im Abgeordnetenhause an der Wohlfahrt des G^sammt« staates und aller seiner Voller und Länder thatkräftig mitzuarbeiten. Es folgen 36 Unterschriften. Der Schlüssel für die Ausschüsse des Abgeordneten» Hauses wurde derart festgestellt, dass für einen 36glirdri» gen Ausschuss die Linke 12, der Club der Conservative!, 10, die Polen 8, die Iungczechen 2, die deutsch-natio-» nale Partei 2, der Coroniniclub und die Wilden je ein Mandat erhalten. Dasselbe proportionale Verhältnis wurde bei den Ausschüssen mit anderer Mitgliederzahl aufgestellt. Der restliche Theil der Sitzung wurde mit der Con« stituierung der Abtheilungen ausgefüllt. Gegen eine Reihe von Abgeordneten: Masovcic', Fallenhayn, Hayden, Baum» gartner, Dostal, Schier, Borcic, Nttems, Hackelberg, Stürgkh, Wurmbrand, Foregger, Bloch, Verlowsli, BlaZek, Dapar und Vergottini liegen Wahlproteste vor. Auch das erste gerichtliche Auslieferungsbegehren wurde heute dem Hause mitgetheilt. Dasselbe geht vom Bezirksgerichte Währing aus und richtet sich gegen den Mechaniker Schneider, welcher vom Journalisten Müller der Ehren» beleidigung angellagt wird. Vom Landesvertheidigungs» Minister Grafen Welsersheimb wurde eine Novelle zum Gesetze, betreffend die Versorgung der Militär-Witwen und -Waisen, eingebracht. In der nächsten Sitzung, die für Donnerstag um 11 Uhr vormittags anberaumt ist, findet die Wahl des Präsidiums statt. Im Herrenhause wurde heute bereits vom Cardinal Schönborn der Antrag gestellt und vom Hause einhellig angenommen, «eine allunterthänigste Adresse» als Be» überfeinerte Erziehung noch nicht seiner angeborenen Naivetät und Natürlichkeit beraubt, ist interessant, und immer anziehend bleibt es für den Kinderfreund, sich eingehend mit den kleinen Menschenblumen zu be« schuftigen. Englische Kinder, welchen man nachrühmt, dass sie Prachtexemplare von Gesundheit, Schönheit und Kraft sind, verlieren, wie amerikanische Kinder, durch die Selbständigkeit, die man ihnen gewährt, bald ihr kindliches Wesen und werden früh zu berechnenden kleinen Menschen. Vom Hause aus arm an Phantasie, neigen sie nicht zu Träumereien, und di> Erziehung, welche ihr Selbstbewusstsein und ihr Unabhängigkeit«-gefühl mächtig in ihnen entwickelt, unterdrückt ihre kindlichen Neigungen. In den letzten Decennien haben die Kinder bei allen europäischen Völkern eine besondere Beachtung erfahren. In früheren Zeiten kamen sie aus der Ver» borgenheit der Kinderstube nicht heraus, und nur Eltern und Pädagogen beschäftigten sich eingehender mit ihnen. Wenn ein alter Herr einmal sagte, er hätte in seiner Jugend nicht gemusst, wie ein guter Apfel schmeckte, weil die Kinder nur immer die schlechten ve< kamen, so ist dies bezeichnend, wie wenig Berücksichti« gung sie damals fanden. Unsere Zeit. welche allen Anforderungen moderner Hygiene nachzukommen strebt, hat mit Rj trag einbringen, betreffend die EnW"» ; Verurtheilter. „ld^^ (Im ungarischen Avgeo°^ interpellierte Ugron. ob es wahr >e>, ^ ^ ^ Landwchroberste aufgefordert habe,." ^l°F« Armee überzutreten, und wenn A«^^ «pflichtverletzende», der Landwehr !" ^ motiviert sei. , .^) ^ (Die serbische StuPsch''' F^ gestern mittels Utas der RegentM H B^ dem am Samstag, wie wir ° hlB^) gemeldet, in einer sehr stürmische» " M^H Sitzung ein Schreiben des KöM A^ "H tbeilung kam. laut welchem dm"" ^z «H Volljährigkeit des Königs erklärt, und anlässlich dieser ^""«tlv^s« Antrag verhandelt und BMussF ^che« zH auch der Königin Natalie """ " V^ in höflich zwingender Form "."U" sehl >^W Milan wurde nach einer ebenso"« gM"« Debatte die Nusbezahlung eM" iB "^ ü conto der Cidilliste auf drel ^ " ,^N bewilligt. <,^mlNtl) ^ff« (Die französische 5°"i^Ä nach ihrem Wiederzusammentr'tte ' hetttsil ß^ Oesetzesvorschlaa des I""izmims elv ^ schneidenden Aenderung in derON,a> ^l^i raths befafsen. Bekanntlich »st ?" ^^ ^ wärtig in fünf Sectionen <,ethe,", . ^a^ Streitfälle, eine legislative Sectton ^läg' .H tiven Sectionen. Der IustizM"M"^ gs^ aus der legislativen Section ^.^ ^ /^ eine ziemlich untergeordnete Roue " ^ t.5 ^ Section für Streitfälle zu ma^"' „och,e" ! den Verhandlungen der unausyorl'" ^,. der Fälle helfen soll. . ^) sieht <>Ä Zwischenfällen der Parlamentsdera^ ,^, soll. Ebenso wurde der "^ ^ftet ,,, verdächtige Advocat Mäzens '"^ «^ ^ Hause eine mehrere hundert Kllog ^/ Dynamit aufgefunden „,.s,^r A"^F.^/ (Nordamerika.) Völlger^^^ päischen Emwand^mg. so »aui ^^^-^,,. ß^^pöl'6.,gew,omet. Flor"" hie Hsj^ Kmdergeschichten für Erwach^.^ ^^ die Beobachtung aber. welA ^ z« .< kleinen Wesen widmet, gestalte" ^chi^ . gischen Handbüchlein. 5 >'« s'Ü , George Elliot erzahlt U" s" >»^.. unverstandenen Kmdes. " ^Wd'! Mühle am Floss», und 6" . ^ v ^ . in ihrer «Jane Eure-. 3" ZZo^" ^ erscheint das Kind seltener '^ ^ 0 s ^ öf 7r in der Poesie, h°"P^V°fe''.", " < ^ wird das Kind bei '"'^bel-^ K5 bei seinem Spielen und «o,r ^s ^. sind es echte Herzenstöne, ^ ssl"^! dringen. Das Schönste a" h,e helmine Wickenbnrg - AlmM seiner Anmuth: ,,. t>«r 3"? ' " Was ist wohl °« L,^ N" Vlu?'"" H 'vise"' ^ ^ Dass beide nM, . . Wie reizend s'e'^«0c^,,c. Liebliche Kii'derlieder ya^^jt, Dichter Fogla hinterlässt" "^^fe.^^: w.rzum volle Hingebung für das «' f,^d ' H! Ihm Liebes th"t. ! >tt zle<^^ Ue selbst sie schü^ Beseligt bis zu" ""lill beö" ^ Sei jedes Herz. das ' " . ^Hltung Nr. 84. 689 15. April 1891. '>I^'ss Nlgten Staaten ausgegebene und '^tiaen "!"""5 der europäischen Zuwan-l ^""i b^''^^"^en Arbeiterbevölkerung -mit' ^^id/^Echlagwort. >>s^ Schweiz.) Die Criminalkammec '°ez^ Bundesgerichtes bezeichnete Zürich ' ^ ÄuU ^"aerichtes im Processe der an. "''" lvutk m^ '" ^'ss'" ^"geklagten. Zum ^ >'i 5„..^undkbrichter Olgiati ernannt. > ?^ tnel^/^ ^^ Calcuttaer Correspondent !B°!,isch-^.bass d^r Aufstand der Miranzai ! v^he, ^''"°'lchen Grenze ein sehr ernster zu ^ '"' Meldet ^^^" h"bk"' wie das «Präger - ">t> M. !, ben fteiwilliaen Feuerwehren in! . ^t°h , l' N fl.. den freiwilli^'n Feuer-^ « ""ß und Mvhelnitz je 50 fl. zu spenden! l i^'l°b Ü^Uerin.) Ihre Majestät die 5 einer s<, '^ °« Vord der Yacht «Mira-' l " 'n Neat,», Nachen Uebersahrt von Palermo' l^H von q. "kommen. Die «Miramar» gieng W^^Ausp? vor Castellamare vor Unter.! M bestir' "^"l" der Kaiserin in Neapel ist! M " der N gestern abend« dinierte die! W>lez »i^^brinushalle und zeichnete den W?''!. dü^"""s, Herrn Stern, der ein! lgl>r ^."" ««spräche aus. I ,^°n°un °^slrophe von Manipur.)! ! ^lniss^" "epesch^e her «Times» sanden der! ^l^cllich"'"t°n und seine Officiere in . "" er .? E"oe. Nach Quintons Orange«. >"^ vor^ britische Officiere und ein Hornist ''b'nrich.'"^"' der sie den irregulären Sol. ^lt. ih"U. "bergab. Quinton wurde mit! O°ckt ^ der Kopf abgeschnitten, der Körper <, ^ erai Hunden vorgeworfen. Seinen ?^> unk U ^ ebenso, Grimwood, der ! 'H'nis! ^" britische Officiere wurden auf ';, .""b den ^ "^°sstn, die Leichen ebenfalls '^" die 9 "' vorgeworfen. Ein gleiches ^tt'ere. ^... "^n der im Kampfe gefallenen "a . liich «" ^ Ergreifung des Regenten und -UV" Nl»^^'' Belohnungen ausgesetzt. Nach ,^s^k»,. " wirb Manipur wahrfcheinlich! !,^"8,) ^"^ Methode der Krebs- ^''i don .""° I«Wsf.isl hat Professor ?z ^' da?« Kralauec Universität die E.'t- '^°Ui^ ^" Krebsgeschwülsten ein 1, ""lunll i/ den ""de. welches die fort« ^" bie la.ll^""^" Körpers bedinge. In I het^ «', che Akademie gemachten Mit. h?> dies«/''Ü"^ dafs es ihm gelungen sei. ^^^lle ' pkc.fi,che Krebsgist ausfindig zu 5 .. b«ha„d / ^'ppenlrebs. welch.- nach der ^!'"te lrm., ""l°en, sollen sehr zufrieden- ^ °"zi°i b°ven. . ^ ^st/^^s Echo.) Wie aus Sillian Vz«i^^"lchli,N ^ langst ein Student gege üder >>^tells" Vnmfels auf dem sogenannten ^>«^ufwelcher vom gegenüberliegenden ^V^!' ' Nachvlua verboten ^^' soll ich nicht? ' ^ ° ^" ^ ^"benthurm. ^?^"^^^'Setzung.) ' >t K'? Dauerst gesagt haben. ,'^Kn "ach ."^ W". während sie krank ' °I ^ n"Z j^ Bruders Tod. ein junges '^" ^ort?r ^'°^ h°"e. und dafs die ^3 ll°nl v"l '^ gesagt, die Frau Ba-.' «liz""!clbe' °"langt habe. mit dem Äaron .'^ k ^tt n»i ^°"'°ls gerade vom Hause 7'H"l h'^ Wochen später das Ma"chen ^ < ^r^" bereits ihre Reise nach Nizza >s/ls die m /lnpsieog dir Fremde. Sie '^" «7' war n? °bte seines Schwagers zu , , .^y^de^ «der mit dürren Worten, ja. mit , ^/^'«t ?,7. "brr den Fluch illegitimer ^ ' '^ ^" Va° ^"' ""d alt sie diebefcheidrne ^e .'lhttt ''" Pechen zn dürfen, welche , ^°"H^ ^chr il,' ^'^ 'h" Vu'der in seiner ' 's" 3> 3n c " °" lie gerichtet habe. da >> ^ ' ^'" illi"th gehabt, die arme ,^K',^n abzuweisen. ! ' ^ >i> ^°t, ..i^'^" Vr.ef ihres Bruders er« .L,'^,?' will von nichts rmssrn.. '°?> ^lnit V« "" "ne Liebelei handeln l "> dk^" ivir ^"'" d°riiber. Wir hätten ^ bttt .""s um jede Grisette bctilm. ^ "°n Lirrih einmal ein sreund- Schlosse scharf und deutlich ein zwanzigfaches Echo wieder-llingt. Die Entfernung des engbegrenzten Platzes vom Schlosse beträgt etwa 400 Meter in horizontaler Rich, tun?, der Zeitraum zwischen Ruf u,d Wiederhall wird auf vier Secunden angegeben. — (Lebendig begraben.) Die Bevölkerung von Barcelona befindet sich in großer Aufregung. Der «Supplemento» bringt ei,,en ausführlichen Bericht, wonach eine Frau, die man fü todt hielt, lebendig begraben wurde. Bei der Exhumierung zeigten sich deutlich Spuren, dass die Unglückliche erst im Sarge ihren Tod gefunden habe. — (Eisen« oder Rostflecke zu vertilgen.) Eine Citrone wird in einer Porz?llanschale ausgepresst, eine kleine Messerspitze voll Kochsalz dazu° gegeben, der Fleck damit abgerieben und schließlich in reinem warmen Wasser ausgewaschen. Ist das Reiben nicht möglich, so benutzt man einen Schwamm. Bei ge« färbten Stoffen ist Vorsicht nöthig und vorher eine Probe anzustellen, ob die Citronensäure nicht den Farbstoff angreift. — (Zur Versendung von Postpaketen.) Von nun an können Postpakete nach allen Orten Por« tugals, der Azoren und der Insel Madeira zur Versendung gelangen. Jedoch werden solche Postpakete, welche nicht nach Hauptorten adressiert sind, nur bis zum Post» amte des Hauptortes, zu welchem der Adressat gehört, befördert und von dort aus dem Adressaten zum Bezüge avisiert. — (Hochzeit auf Zeit.) In einem amerikanischen Wochenblatte erschien folgende Notiz: «Für einige Tage haben sich Herr Smith mit Fräulein Brown hier ehrlich veibunden.» Selbstverständlich spielte hier der Kobold des Setzkastens einen argen Streich, und sollte es «vor einigen Tagen» heißen. — (Ein neues Wort.) Elsa: «Wober weißt du, dass unser Regiment nach K. verlegt wird?» — Vera: «Von wohluniformierter Seite.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Der Club der Conferva tiv en.) Präger Blättern wird aus Wien gemeldet: Das vom Club der Conservativen zur Ausarbeitung der Clubstatuten ein» gesetzte Comite', bestehend aus den Abgeordneten Graf Hohenwart, Graf Serenyi, ?. Karton, Doctor Kl ait und Prof. Ouklje, hat seine Arbeiten beendet. In Bezug auf die Clubleitung wurden zwei Anträge ge< stellt. Der eine gieng dahin, ein dreigliedriges Präsidium zu wählen, nach dem andern sollte bloß ein Präsident gewählt werden, welchem ein siebengliedriges Executiv-comile' zur Seite gestellt werden sollte. Man vereinigte beide Anträge und schlägt dem Plenum des Clubs ein dreigliedriges Präsidium und eine parlamentarische Commission von vier Mitgliedern vor, welche zusammen das Clubbirectorium bilden sollen. Die slovenischen und lroa« tischen Abgeordneten dcs Clubs haben in einer unter Vorsitz des Abg. Dr. Klaic abgehaltenen Versammlung beschlossen, als südflavische Abtheilung mit einer Erllä» rung beizutreten, welche die nationalen Forderungen und die sprachliche Gleichberechtigung betont. Diese Erklärung ist von 22 südslavischen Abgeordneten gezeichnet. Der Hohenwart'Club wird demnach drei Gruppen vereinigen: die conservativen Großgrundbesitzer, die Sübslaven und die ClericaltN. liches Gesicht gezeigt oder mit der er gelegentlich sou» piert hat. Adieu!» Damit war das weinende Mädchen entlassen wor< den und hatte sich nie mehr im Palais Waldau gezeigt, dessen Gebieter in den Augen der Welt für den Ehrenmann C0MM6 il laut, galt. Von alledem aber ahnte die Baronin noch nichts, während sie, auf das höchste erregt über das Vernommene und Gelesene, in ihrem Boudoir auf- und nieder» gieng und darüber nachsann, wie sie wohl Nachrichten erhalten könne über Paula Korn. Da pochte es, und che die Baronin Zeit gehabt hatte, das gesellschaftlich übliche «Herein!» zu rufen, stand Dr. Brand auf der Schwelle. «Verzeihung, gnädige Frau, ich faud niemanden, der mich anmeldete, und so habe ich es denn selbst übernommen...» Er hirlt inne angesichts des. verstörten Ausdrucks ihrer Züge. «Out. dass Sie kommen, mein Freund!» rief sie ihm mit fliegendem Athem in steigender Erregung entgegen. «Eine Meuschenseele. der man sich anvertraut, der man Einblick gewährt in das, was die ganze eigene Seele bewegt, was ihr zu tragen aufgebürdet wild. muss man doch haben! Sie. Doctor, der sie durch Zufall, durch Verkettung von Umständen, durch SchickjalsfüaMg, durch Gottes weisen Rathfchlufs. kurzum, nennen wir es wie immer, tieferen Einblick gethan haben als sonst jemand auf Erden in mein Seelenleben, mein Leiden, meinen Kummer, mein Elend, Sie sollen auch in diesem Falle mein Beichtvater sem! Höcen Sie mich an und dann jagen Sie mir, was zu thun das Richtige sei!» — (Obligatorische Impfung) In der jüngsten Sitzung des Obersten Sanitätsrathe« gelangten die Berathungen, betreffend den Entwurf eines Impf-gesehes. zum Abschlüsse. Es wurden jene Bestimmungen, deren Aufnahme in den Gesetzentwurf sich vom sanitätspolizeilichen Standpunkte empfiehlt, genau festgestellt. Der Oberste Sanitätsrath gieng hiebei von d>m Grundsätze aus, dass sowohl eine allgemeine obligatorische Erst» impfung der Kinder in den ersten Lebensjahren, als auch eine obligatorische Wiederimpfung vor dem Austritte derselben aus dem schulpflichtigen Alter stattzufinden habe, dass hiezu ausschließlich animate, und zwar in erster Linie in staatlichen Anstalten in vollkommenster Weise erzeugte, den öffentlichen Impfärzten beizustellende Impf-lymphe zu verwenden ist. Als ein weiterer Grundsatz wurde festgestellt, dass die öffentlichen Impfungen durch eine präcise Regelung des Impfgeschäftes den Impspfllchtigen möglichst zugänglich gemacht, die Mitwirkung aller berufenen Factoren, insbesondere der Gemeinden, der Schul-anstalten, sowie eine genaue einheitliche Controle seitens der politischen Behörden, beziehungsweise der ihnen zugewiesenen Sanitätsorgane, gesichert werde. Ferner wurden hinsichtlich der Durchführung der Nothimftsung beim Ausbruche von Blatternepidennen Bestimmungen in Antrag gebracht. — (Schulpflicht der Gemeinden.) Der Verwaltungs-Gerichtshof hat als Grundsah ausgesprochen, eine Gemeinde sei in der Regel nur verpflichtet, für solche Kinder zu sorgen, deren Eltern in dieser Gemeinde ihren ständigen Wohnsitz haben, und dies sei für deren Aufnahme oder Abweisung in einem Schulsprengel maß' gebend. Hievon gebe es jedoch Ausnahmen, und zwar bei solchen Pflegekindern, welche seit ihrer Geburt oder wegen besonderer Familien» oder Erwerbsverhältnisse sich in einem fremden Orte befinden und Gefahr laufen würden, ohne Unterricht zu bleiben. Wenn jedoch Kinder nur zum Zwecke des Schulbesuches in einen anderen Ort gebracht werden, sei dieser Ort nicht verpflichtet, für ihren Unterricht Sorge zu tragen. — (Jug end spiele.) Der hiesige Gymnasial» Professor Herr Dr. Oskar Grahy hat ein .Hilfs« büchlrin zur Einführung der Ingcndspicle an Gymnasien und Realschulen» herausgegeben, das sich umso nützlicher erweisen dürste, als bisher vom Ministerium noch leine praktische Anleitung sür die Einführung der Iugendspiele herausgegeben worden ist. In Laibach wird nach dem vorliegenden Büchlein und dem ihm beigegebenen Spielplan schon steißig und mit Erfolg gearbeitet. — (Concert Grünfeld.) Alfred Grünfeld, der berühmte Claviervirtuose, ist unserem kunstsinnigen Pu-blicum ein wohlbekannter und stets hochwillkommener Gast, dessen Kommen als freudiges Ereignis von allen Jüngern der Tonkunst begrüßt wird. Eine zahlreiche gewählte Zuhörerschaft lauschte auch gestern mit andäch-ligem Schweigen seinen Vortragen und begeisterte sich an dem genialen Spiele, welches sich glänzender und angenehmer nicht denken lässt. Unvergleichlich steht der Virtuose im Klingenlasscn des Instrumentes, vom zartesten, gehauchten Pianissimo bis zur größten Kcaftenlfal' tung, im schönen Anschlage, in der Schnelligkeit und Reinheit der Läufe und überhaupt in allen technischen Künsten mit ihren immensen Schwierigleiten da. Ferne jedem schauspielerischen Virtuosenthum, durchgeistigt Grünseld in edelster Form die vorgetragenen Werke. Wie reizend arbeitet cr die Variationen von Haydn in k-moil, wie streng classisch die herrliche Sonate von Veethourn Und nun offenbarte sie ihm rückhaltlos alles, was iu den letzten 24 Stunden so gänzlich unerwartet und niederschmetternd zugleich an sie herangetreten war. sprach sie ihm von dem Bekenntnis Emil von Keltens, von dem Gespräch mit dem Baron, von dem Briefe des Bruders, ja. noch weiter zurückgreifend in die Ver« qangenheit, sagte sie ihm, wie sie Karl von Waldau eigentlich nur geheiratet aus Dankbarkeit für das pecuniäre Opfer, welches er ihrem Bruder gebracht habe. Ohne sie auch nur einzigesmal zu unterbrechen, hatte Dr. Brand sie angehört, bis sie endlich erschöpft innehielt; aber keinem scharfsichtigen Physioqnomiter wäre es entgangen, dass — während er anscheinend ruhig allem lauschte, was sie chm zu sagen hatte — er einen harten Kampf ausfocht mit sich selbst, dass er selbst dann noch nicht zur Ruhe und Klaiheit gekommen war, als sie endlich innehielt. «Und was soll ich dabei? Weshalb erzählen Sie mir dies alles?» fragte er endlich >mt beinabe rauher Tlimme nach einer langen, peinlichen Pause, während welcher man nichts gehört iu dem Gemach, als das gleichmäßige Ticken der Äronze»Uhr auf der Marinor- Consule. «Weil Sie mir sagen sollen. Doctor, waö zu thun das Rechte sei! Weil Sie mir helfei, solle»!» «Ich kann nicht!, stieh cr ans. die kleine weiße Hand von sich schleudernd, die sich auf scmcn Arm legt?, und sich dann mit der Rechten über die Augen fahrend, als wolle er den flehende» Blick jener schönen, ach. ihm nur zu theuren Augen nicht sehen. Laibacher Zeitung Nr. 84. 690 15. ^ in N-moIl heraus. In der Rhapsodie von Vrahms ver-blufft er den Zuhörer durch den genialen Wurf der Technil und durch die fabelhafte Ausführung der Octavengänge. In dem Caprice über ein Thema aus «Ulceste» von Gluck-Saint-Saöns entwickelte er eine Zartheit im prickelnden Staccatospiele und den Streichinstrumenten — Pizzicaw'Accorden täuschend ähnliche Harpeggien und endlich eine Tonschönheit des Anschlages, die das Publicum zu wahren Beifallsstürme« hinrissen. Aus Schumanns «Kreisleriana» spielte Grünfeld fünf Stücke. Eine besonders bewunderungswürdige Wiedergabe fand der schwierigste erste Theil, den er ohne Pedal in ausdruckvollster Weise interpretierte. Entzückend schön war die durchsichtige, ungemein zarte und elegante Spielweise des Präludiums in 0i3-mo11 und zweier Etüden von Chopin, während er in einer Humoreske eigener Composition den Nachweis er« brachte, dass ihm auch das stürmische Aufwühlen der Tasten geläufig ist. Es ist belannt, dass Grünfelo dem Geschmacke des Publicums gewisse Zugeständnisse macht, die dasselbe mit Freuden acceptiert. Ein solches Zugeständnis war die «8oir6o clo Vivnuo», eine Verarbeitung des«Fledermaus°Walzers» in reizendster Form. In liebens» würdigster Weise machte der Künstler über stürmisches Verlangen durch Zugabe zweier Stück? in gewohnter Weise dem dankbaren Auditorium weitere Concessionen. Wenn Grünfelb einstens ein Salonlöwe genannt wurde, so muss er mit voller Berechtigung heute als Concertlöwe, als Künster von unerreichter, genialer Individualität bezeichnet werden. «l. * (Entwichene Häftlinge.) Aus den hiesigen landesgerichtlichen Arresten sind in der Nacht von vorgestern auf gestern zwei Häftlinge entwichen; es sind dies der 26 Jahre alte Wilhelm Iuvan aus Vreslau und der 2b Jahre alte Magazineur der Südbahn Alois Gerzin aus Warnsdorf in Böhmen. Iuvan befand ssch wegen eines beim Grafen Nugent auf Schloss Thurn bei Karlstadt begangenen Piebstahls in Untersuchungshaft. Weiters hatte sich Iuvan im vorigen Herbste in die Wohnung des Herrn Matthäus Treun in Laibach eingeschlichen und, mit einem Steile bewaffnet, unter dem Bette versteckt. Zufälligerweise wurde er jedoch vor Ausfüh« rung seines Planes entdeckt und dem Gerichte eingeliefert. Gerzin büßte eine wegen Diebstahls ihm dictierte viermonatliche Arreststrafe ab. Die Entwichenen hatten die Mauer deS Arrestes durchbrochen, gelangten fodann in den Hof des Schwurgfrichtsgebäudes und über die Umfassungsmauer desselben ins Freie. Gerzin wurde gestern von der städtischen Sicherheitewache bei Vezigrad arretiert und dem Aandesgerichte eingeliefert. Hoffentlich gelingt es bald, auch den zweiten Flüchtling dingfest zu machen. — (Deutfche Geographen in St. Can-till n.) Eine Anzahl Theilnehmer an dem kürzlich zu Wien abgehaltenen Deutschen Geographentage besuchte letzten Sonntag die so sehenswerten Relahöhlen von St. Cantian, woselbst sie von dem Vorstande der Section Küstenland des deutsch-österreichischen Alpenvereines an der Spitze des Grotten-Comitss und mehrerer Sections» Mitglieder mit pflichtschuldiger Zuvorkommenheit empfangen und in den romantischen Labyrinthen der Unterwelt herumgeführt wurden. — (Concert Sommer.) Wie man uns mittheilt, beabsichtigen die hiesige Frauen« und die Herren« Ortsgruppe des Deutschen Schuloereines zu Gunsten ihres Kindergartens nächste Woche ein Concert des ersten Ba» rilons der k. und t. Wiener Hosoprr Herrn Sommer zu veranstalten. Da Laibach schon seit einer Reihe von Jahren nicht Gelegenheit gehabt hat, einen ersten Hof« opernsänger zu hören, so dürfte das Publicum diese Nachricht mit Vergnügen aufnehmen. — (Postalisches.) Der Postofficial Herr Theodor Vidic wurde von Laibach nach Nudolfswert verfetzt, um — wie man dem «Slovensli Narod» berichtet — dortfelbst die Vorarbeiten zur Uebernahme der dortigen Post in die Staatsverwaltung zu leiten. — (Zur Tabalcultur in Dalmatien.) Hofrath Leopold Grill und Finanzrath Dr, Johann Swoboba find auf einer Rundreise durch Dalmatien be» griffen, um an Ort und Stelle den Stand der dortigen Tabalcultur zu studieren. Man erhofft als Resultate dieser Reise die Anlegung einer großen Tabatfabrik und Regelung des Tabalhandels. — (Anton Cernef) Zu Tomaj im Küsten« lande (bei Sessana) ist am 11. d. Mts. Herr Anton Terne, ein Veteran des parlamentarischen Lebens, ge« ftorben. Anton Oerne, geboren 1813 zu Tomaj, daselbst Gutsbesitzer und Bürgermeister, saß 1848 als Vertreter von Monfalcone im Reichstage zu Wien und Kremsier, 1661 wurde er von den Bezirken Sessana und Comen in den Görzec Landtag und von diesem in den Reichs« rath gewählt, welchem er bis zum Jahre 1873 angehörte. Er war Föderalist und nahm sich der Slovene« sehr warm an. Er starb in seiner Geburtsstadt, allgemein geschäht und geachtet. — (Promenade-Concerte.) Angesichts der günstigen Jahreszeit werden die Promenade-Concerte der Kapelle des 17. Infanterie-Regiments demnächst wieder aufgenommen werden. Im Monate April finden in der Slernallee zwei Concerte statt, und zwar am 19 und 26sten. Beginn itdcsmal um halb 12 Uhr vormittags. — (Gemeinde Wahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Unterschischla wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Io« hann Knez, Realitätenbesiher und Landesproductenhändler; zu Gemeindeläthen: Franz Kauschegg, k. k. Steuer«Ober-inspector i. R.; Anton Wißian, Hausbesitzer und Sattlermeister, und I. C. Invancic, Hausbesitzer und Weinhändler. — (Raufhandel.) Man berichtet uns aus Krainburg: Sonntag nachts entstand zwischen den Be sitzern Thomas Kalinsek und Johann Fende in Primslau bei Krainburg eine Rauferei, wobei der letztere, in fein Haus flüchtend, dem ihm nachlaufenden Kalinsel mit einer HaA einen Hieb versetzte, so dass dieser be-wusStlos zusammenbrach und schwerlich auskommen dürste. Der Thäter sowie der Verletzte sind beide gut situierte, verheiratete Besitzer. — (Thierseuchen in Krain.) Wie wir amtlichen Ausweisen entnehmen, herrscht gegenwärtig die Räude in den Gemeinden Zirkle und St. Barthlmä des Bezirkes Gurkfeld, allwo je zwei Einhufer an der genannten Seuche erkrankt sind. In der Gemeinde Kälbers-berg wuche der Milzbrand (bei Schweinen) am 5. April als erlofchen erklärt. — (U? verfall.) Vorgestern nachts wurde auf der Unterlrainer Straße nächst dem «Grünen Berg» der Arbciter Aesel schwer verletzt aufgefunden und in da« Landesspital übertragen. AZet hat am Kopse und am Halse klaffende Wunden; es ist wenig Hoffnung vorhanden, denselben am Leben zu erhalten. Der Polizei gelang es, die Thäter auszuforschen und zu verhaften; es sind dies die gerichtsbelannten Raufbolde Rebernil, Anjik, Korbar und Cerin. — (Primarius Urbantschitschf) Der Primarius des Krankenhauses zu St. Elisabeth in Wien, Dr. Alois Urbantschitsch, ist nach längerer Krankheit Sonntag abends im Alter von 74 Jahren gestorben. — (Der Oberste Gerichtshof) hat an» lässlich eines bestimmten Falles entschieden, dass die Ankündigung eines verbotenen Buches im Inseratentheil eines Blattes oder in einer Notiz, die von dem Inhalte dieses Buches nichts bringt, nicht strafbar fei, da darin nicht einmal der Versuch der Weiterverbreitung einer verbotenen Druckschrist liege. — (Bäcker streik in Klagen fürt.) Die Väckergehilfe» in Klagexfurt beabsichtigen, wie verlautet, in naher Zeit einen Ausstand zu beginnen, weil die Meister ihnen die im Vorjahre gemachten Zugeständnisse allmählich wieder entzogen haben. — (In Koschana) ist am vergangenen Sonntag der dortige Oberlehrer Herr Philipp Kete infolge Blutfturzes plötzlich gestorben. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laivacher Zeitung". Wien, 14. April. Die Noresscommission deS Herrenhauses uahm eine sowohl dem politische« Theile wie dem Arbeitsprogramme der Thronrede dankbar zustimmende Crlviderungsadresse an. In der heutigen constituierenden Sitzung des Clubs der Conservatioen gaben auch die Vukovinaer Abgeordneten eine Erklärung betreffs ihrer Sondetstellung im Club ab. Abg. Kathrein wurde für den zweiten Vicepräsidenten als Candida! aufgestellt. Der Polenclub wählte den Abg.Czerlawski zum Obmannstellvertreter und beschloss, von den ihm eingeräumten Autschussmandaten eines den Ruthenen zu überlassen. Abg. Dr. Bilwski wurde ermächtigt, Gesehentwürfe, betreffend die Reform der Einkommensteuer und der Börsesteuer, auszuarbeiten. Wien, 14. April. Bei der Bildung des Hoheliwart> Clubs waren 51 Mitglieder der slovenisch-kroatischsn, der clericalen und der feudalen Gruppe erschienen, welche ihren Veitritt zu diesem Club anmeldeten. Zum Obmann wurde Graf Hohenwart, zu dessen Stellvertretern wurden die Abgeordneten Rapp und Klaic gewählt. Ferner wurde eine Parlamentarische Commission, bestehend aus den Abgeordneten Fülst Karl S^warzen. berg, Graf Deym, Karlon, Sullje und Styrcea, eingesetzt. Prag, 14. April. Der «Politik, wird aus Wien telegraphiert, Erzherzog Karl Ludwig werde am 14leli Mai in Prag eintreffen und am 15. Mai die Ausstellung, am 18. Mai die czechische Akademie der Wissenschaften feierlich eröffnen. Cnttaro, 14. April. Großfürstin Milica und «roßfürst Peter Nikolajevic sind gestern nachmittags von Cetinje hier angelangt und haben abends sammt ihrer Suite mit dem Lloyddampfer «Oreste, die Fahrt nach Bari fortgesetzt. Trieft, 14. April. Der Lloyd'Dampfer «Im-peratrix» ist gestern von Aden nach Bombay abgegangen. Der Lloyd-Dampfer «Maria Teresa» ist gestern von Trieft in Hongkong eingetroffen. London, 14. April. Die «Times, veröffentlichen den Entwurf des Rhederverbandes zur Versicherung aller Seeleute und Heizer der Verbandsschiffe gegen Verunglückung zur See. --------------------—. gedruckten Abbildungen. Verlin. VcN^ " ^ -, ,.< liegt uns in diesem'Werle ein in ""2,,^^^ tung herausgegebener Führer im ^r>a« .„ V<-^<' und Pflanzencultur, nicht minder d" ^^'^.^ sammten Gartenbaues vor, der ansschl'^ ^M^, >'. Pflanzeüfreui'dim.eu und den Pfleger'"!'"'^ ^ ,^ Verfasser gewidmrt ist. Das uorlü'a/nv«' ^ »^H schöpfender, leicht verständlicher For" ^,n»>^ ß»<, Pflanzencultnr als den Nutzgartens ^ O^lt F^ - und ist der Verfasser bestrebt, in '"' .u!«!"«'^. >^ aus der gesummten Gartenbau'L'teratul ' S^ ' M' terstilht und ergänzt durch seine eigene rr , ^!,^ reiche gute Abbildungen der einzelnen ^ 5.. dcc „.^, tragen wesentlich zum vollen ^erstt>n°',^,h>ilh^„ Cultur-Anweisungen bei. so dass d"l",^Mii>"'' '' Leserinnen, welche sich mit Gartenbau <",", Studium bestens empfohlen werdm """^,^^ ^ ^ Alle i» dieser Nubril besprochen» »g,°^ ^ tonnen durch die hiesige Buchhandl' h^, mayr K Fed. Bamberg bezogen^^^^ Anqetmnmenc ,Pcnldc ' Am iZ.Apr'l..,^^. Hotel Elefant. Koch. Ischl. ^ ZÄ ^L > Schreiber und Weiß. Kausieute: P'" M"' --Weihlein. Kfm. Trieft. - Dr. M"'' ^N'!^ , Fondor. Kfm., Pola. — Fischer. Kf'"-, ^ Kfm,, Budapest. . «M-^ «?e>"'>' Hotel Stadt Wicn. Hanse«. Kaufm. ^ ^mc'!' ^'^ perer. Hertl. Blaschla. Steinbeck, S/V"^ n^cl, " S''^ mayer. Kaufleute. Vartusch. 5 ^ ,^S'b>>^B^ Schedivi, Kaufleute. Wien, - M'Y,.' M, " ^ rolli. Reisender. Trieft. - Manb/'«'"' ^ Perlo. Holzhändlcr. Cilli. ^'l, " .^ Hotel SUdbllhnhof. Iarc. Aich. ^ Haul- ^ii^^', kirchen. — Minn und Pez'cer. ^t^ ^ ^"5!^ Hotel Baierischer Hof. Eppich. EbH^ ^5^ Arch. - Schemch und Krakar^G^!—^^ ,. Verstorbene. ^^ Den 18. April. A^laHb^, > 11 Mon.. Schießstättgasse ", Dyöp^ick„. "^ - Den 14. April. N°s°W^cht^ 81 I.. Franz.Iosef-Straße F> ,^'ss^ U, S^ Arbeiters-Sohn. 16 Mon., Schieß "'"'^. ÄP"? / Patat, Hausbesiher. 77 I„ Virl, - «i i W! ft «,.. '"" ' N^en mit geringen Nnterbrcckun^«tU anhaltend. — Das TagesmUtel ^^^,^ 2 4" unter dem Normale. ^^^—^^^'^--^^ ^' Verantwortlicher siedacteur^^^^,^. ^. October v. I. erfolgten Eröffnung "" jst, c''N ^y,' ,,,<, wodurch Radein Vahi'station gcw"° ^fitt s'" ^" , > schwung erhalten. D.e Vebingu.^"^^ s^,^ könnte der Curort entschieden H ^„,c .^ „»" .^ wenn die jetzt noch beschränkten Woy l^Pec!0" ^/ ^Ietzt tonnen gleichzeitig etwa li" ^-^> ^ werden.)_____________^—-^"^T^ ^^ > »°,„m »Ar ««»and'« ""^,, »',<«" > W in ,cme„> un.i!°r!ch<"h" " le« H' > ihien inniMcüiblen ««""' » bürgerl.Seideniärb.^ e.^ > heute nm9Uhr vornn.ag 'd- c^- > tollem Leiben und EmM'^s,ahle .^ > W sacramente in seinem "-^ l>o<>l»' « W Jenseits abzuberufen- find" ,^l » W Das Leichenbegangn" ,^!,s " fsi , > 16. d. M., u,n 4 Uhr ' "U s.at - , i„ ^ ,, > W St. Petcrsstraße Nr. Z " .,,. ,0^ ^^, « > Die heiligen Seele "",,rdcn. ,r«, ^ > W lirche zu St. Peter geM " ird ^ ^ W Die theure VeMch^^l- ^^ > denleu aller Verwandten ^ iss^^^- > Laibach^deni^^^^^ ^^Üjj^unß «Kr. 84. 691 !5. April 185)1. Course an der Wiener Börse vom 14. April l891. N^ ^m ^ c«««« C°urMMe ^,'"^'i, l1.>'«5in..5 '"t W«.^ ' ^l«!, 102, _ MßM ^Äl,^'' ^ ^ ' "b»° 105^50 Veld ««are Glundentl.-Gbliglltionen (für 100 st. CM,), 5°/» galizische...... 104 9' 10550 5°/« mahrische...... —'— —'- 5°/<, Krain und Küstenland . . — — —'^ 5°/n nleberüsterrtichische . . , 109 5011025 5°/„ steirische......-'----------'— 5»/„ lroatische unb slavonische . 104 75 l05- - 5°/,, slebenbNrssische .... —'— —'— 5«/„ Temtscr Vanat .... — — —'— 5°/„ ungarische...... »2 — 92 »0 Andere össentl. Anlehen. Donan'Rcg.-llose 5"/„ UM st. . 120-75 121 25 dtll. Anleihe 187« . . 106'— 10l!'7ö Anlehen der Ttadt Gör, . . 111 — — — Nulche» d, Stndtnrincinbe Wien 105 50 108 50 Präm,'Anl. d, Stadlgem. Wien 148' - 148 50 VSisenbau-Anlehen verlos. 5°/, 88— 99 — Vsandbriese (für 100 st,). Vodencr. allg, ost. 4"/« G . . 114 - 1146« bto, bto, 4>/,°/<>. . . 100 50 10130 dto. dto. 4°/„ , . , 97'30 97 80 dto, Präm.Schulbverschr. 3"/» 109 »5 109"?5 Oest. Hypothelenbanl 10j. 50"/, 9»5< 99K> Oest.'ung. Vanl Verl. 4'/,°/« . 101 60 10220 dctto » 4°/„ . . »9?a 100'in detto 50jähr, » 4°/„ . . 9»'70 100 10 PrioritätL'Gbliglltionen (für 100 st.). Ferbinands-Nordbahn /,"/, . 10t» - 100 20 Geld Ware Oesterr. Nordweftbahn . . . 107- 107-80 Staatsbahn....... igy'— 194 — Südbahn i>, 3"/„..... 151 50 15250 » il 5°/..... 119 . 12»., Ung-giliz, Bahn..... 10» — 102L0 Diverse Lose (per Stück), Lrebitlose 100 fl...... 186'5» 187 — Clart, Uose 40 fl...... 5l>'5>» 57 50 4°/„ DonauDampfsch. 100 fl, . 125 — 126 — Lmbacher Pram, «nleh. 20 fl, 21 50 2250 Ofener Lose 4» st..... 5X-25 58'2i> Palffy liose 40 fl...... 55 75 58 25 Rothen Nreuz, öst, Ges. o., 10 ft. 18'9U 19 20 Rudolph Loss 10 fl..... 20 5!» sl 50 Salm-Lose 40 fl...... 59 5» 60 50 Nt,-Genois-Üose 4« fl. , . . 61' - 62 - WaldsteiN'Lose 20 fl, ... 3? - »» — Windiich Grilh-Luse 20 fl, . . 51— —. -Eew-Ech, d, 3°/„ Präin,-Schult" verschr. der Vodencrebilanstalt 27— «9 — Kllnk.Altien (per Stück). Augloöst, BllNl200fl. 60«/„E, . 101-10 1L1L0 Äanlverei», Wiener, 100 fl, . 114 «0 115 3>> Abcr, Anst, öst,, 200 fl, S,40"/n 348 - 350 — CrdtMnst, f. Hand, u, G, 160 fl, 3»: 25 30075 Crrditbaul, «ll«, ung,. !i0U fl. . 343 25!3« 75 Deposllenbanl, Allg., 200 st. . 20l — 20U-- ltscompte Ges., Ndr«st., 5ua fl. 610 — 618 — Vlro-u, «lassenv,, Wiener 200 st. »i«75 ^15-- Gelb Ware Hypllthelmb., 2st. 200st, 25°/,E, ?<>5< 71'-Läuderbaul, öst, 200 fl. G. . . 215 90 219'i( Ocsterr-ung, Nanl 600 st. . . 986 — 990 - Unlonbanl 200 fl.....238 75 239äi Aerlchlsbanl, Nllg., 140 . . 159 50 »-- Alfüld'ssiuman, Äahii 200 fl, S, 20» 50 20^'5c VähM. «orbbahn l/>0 fl. . .204 — 206- » Westbahn 200 fl. , . , 348 — 351 - Vuschtiehrader Eis. 500 fl. LM, 1240 1?5s dto, (lit, N,) 20Ufl, , 480 — 438 — Dunau - Dampfschifffahrt«Gef,, Oesterr, 500 fl, CM. . . . 295— «97 — Dräu Eis. (V.°Db.-Z.)200 fl. S, 199 75 200 2l Dux Vudenb. M.-B. 200 fl. E, — — — — sscrdiüllubs Nordb, i0U0ss. CM, 2785 2?8c GalCarl Ludw. V,200fl.CM, 218 — 214-Lemb, ° Ezcruow, > Iassy - «iisen- bahN'Oescllsch, 200 fl, T, . . 246 — 24875 Lloyd,öst.«una.,Trlest5U0fl.LM, 44l» — 446 — vesterr, Nordwestb. 200 fl.Tilb. 2!U75 211 — dto. (lit, «,) 200 fl, T. . . 2l9'- 21950 Prag'Duier Eisenb. I50fl,3ilb. 9«— 91 — Staatöeiseilbahu 200 fl. Silber 24N-50 247-— Südbahn 200 st. Silber . . . 118 — 118'5U Süb'Norbd.Vcrc,,-V,200fl,9s,0 «Vlbemühl» Papierf, u. N-V- 4925 5» 25 Lteslnger Grauere! 100 fl, . . 92'- 83 — Muntau'Gesell,, üsterr,'alpine 9570 un l.i Präger Liscn'Ind,'Ges. 20« fl, 885 — 38?'— Salno-Tarj, Steinkohlen 80 fl, 502'— 505 - «Lchlögelmühl», Papiers. 200 st. 197'— ^89-— «StryrermMil»,Papierf,u,A,-G. 13150 13^ — Trifailer Kohlenw, Ges. 70 fl. . is.ü'- - 16k 50 Waffenf.-G.,0est.inWien 10<»fl, 474-- 475 — Waggoil'üeihanst,. «llg, in Pest 80 fl......... 89- 90'.- Wr, Vaugesellfchaft 100 st. , . 8» - kl bn WielierbrrgerZlenel-Nctien-Ees, 215'— 216' - Devisen. Deutsche Plätze...... 570?^ h? 22. London........ 116-80 116 45 Pari«......... 46 07, 46 12. Valuten. Ducaten........ 5 53 5 55 20-Francs'Stilcle..... 9-22. 923, Deutsche Äeichsbanlnote» . . ö? „2, 5707, Papirr'Rubel...... I 27„ 137^ Italienische Vanlnottn (100 L.) 45 30 45 35 Är,ru;srr:rr: ffectttnk des Bantases mam & Scüattera \. 175 __ __ >CL WIEHT, I., Kärntnerstrasse 2O. ¦ \X ^UoftQ ^vermieten. n: V0ttS*e«»platzNr.3, ^-^____(1483j 4-2 IJjj a88«r ist bestens ' V 'C« S,ThEf^;»». Laibach, ¦ liVi^r- <628V) 20-18 : V Und d» das Beate ,, L »U* ,e^Üerhaften Kitten V^i>4oSehen * Gläsern 1 ¦ Vo HSe°i^aSäe na K«kem I ,"*.S>¦ C, proänJ° Jo*efa VVNi- >;^> 4k?dopoiudne 1 \No " sodiäai 1 S Ä»^ «* Kräkem MF"" Relzeude Muster an Priratkanden gratis und franco. "^Pf Noch nicht dagewesene Musterbüoher für Schneider unsrankirt und nur gegen Einlage von fl. 20, welche nach erfolgten Bestellungen in Abrechnung gebracht werden. Stoffe für Anzüge. Peruvien und Dosking für den hohen Clerus, vorschriftsmässige Stoffe für k. k. Beamten-Uniformen, auch für Veteranen, Feuerwehr, Turner, Livree, Tuche für Billard und Spleltisohe, Loden, auch wasserdicht, für Jagdröoke, Waaohstoffe, Reise-Plaids von 4—14 fl. etc. Wer preiswürdige, ehrliohe, haltbare, rein wollene Tuchwaren und nicht billige Fetzen, die von allen Seiten offeriert werden und kaum für den Sohnoiderlohn stehen, kaufen will, wende sich an Joh. ^»tikai'orHky In Brunn grünstes Tnchlager Oesterr.-tlngarna. (734) 24—16 Bei meinem constanten Lager von '/* Million Ould. ö. W. und bei meinem Welt-gesohäfte ist es selbstverständlich, dass viele Reste übrig bleiben; jeder vernünftig denkende Mensoh muss einsehen, dass von so kleinen Resten und Coupons keine Muster versendet werden können, da doch bei einigen Hundert Musterbestellungen in Kürze niohts Übrig bliebe, und es ist demnach ein reiner Bohwlndel, wenn Tuchfirmen trotzdem von Resten und Coupons Muster inserieren, und sind in diesen Fällen die Müsterabsohnitte von Stüoken und nioht von Resten; die Absiohten eines derartigen Vorgehens sind begreiflich. — Reste, die nicht convenieren, werden umgetauscht oder wird das Geld zurückgesandt. Die Farbe, Länge, Preis ist nöthig, bei der Bestellung der Reste anzugeben. — Versandt nur per Naohnahme, über 10 fl.— franoo. — Correspondent in deutscher, ungarischer, böhmischer, polnischer, italienischer und französischer Sprache. (1404) 3—3 St. 4595. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Radeöah naznanja: Na prošnjo Franceta Repouža iz Èešnjic (po dr. Jos. Sernecu v Celji) dovoljuje se izvršilna dražba Ignaciju Repšetu lastnega, sodno na 6093 gold, cenjenega zemljišèa vložne št. 153, 154, 155, 156 in 157 katastralne ob-èine Cerovec in vložna žt. 163 katastralne obèine Dvor. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 12. m a j a in drugi na dan 12. junija 1891.1., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoludne pri tem sodišèi s pristavkom, da se bodo zemljišèa vsaka zase, èe pa ne, se pa vkupno prodala in da se bode to zemljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pri drugem röku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10% varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v registraturi na upogled. C. kr. okrajno sodišèe v Radeèah dne 24. decembra 1890. (1445) 3—1 Sßr. 1761. Sjccnttüc 9icalitätcn=Versteigerung. ©om l l 93eiirfžserid)te Strifes), ^eiftri^ roirb brtannt gemalt: (Lž jet über SInjudjen bež l f. ©teuer* amte8 ŠO^rifc^^eiftrt^ (nom. be« ^otjert Slerar«) bie ejeciitioe Versteigerung bpr dem Johann und der Maria Primc von Tomiiye gehörigen, gerichtlich auf 600 fl. geschätzten Realität Einlage Z. 40 der Catastralgemeinde Tominje bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 15. Mai und die zweite auf den 19. Juni 1891. jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr. in der Gerichtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfaudrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations - Bedingnisse, wonach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies' gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K.t. Bezirksgericht Illyrisch. Feistritz. am 13. März 1891. (1518) Nr. 2995. Edict. Vom k. k. Landesgerichte in Laibach wurde den unbekannten Rechtsnachfolgern der am 28. Jänner 1891 in Laibach Römerstraße Nr. 5 verstorbenen Katha» rina Saman Dr. Franz Munda in Laibach als Curator »6 acitum aufgestellt und diesem der Tabularbescheid vom 27sten Jänner 1891. Z. 785, betreffend die Einverleibung des Eigenthllmsrechtes für Katharina Mallaverh auf die ^o'An-theile der Katharina Saman an den Realitäten Einlagen Zg. 33. 92 und 94 der Catastralgemeinde Gradischa-Vorstadt zugestellt. Lnibach am 7. April 1891. (1486) 3-1 0ir. 2038. Serlängerimg ber uormmti)= fdjaftlidjeu iütmlt 2)a8 ^oc^töblic^e f. f. ßanbe«gerid)t in ßaibadj f)at mit bem Beschlusse üom 21. aWärj 1891, & 2363, über ben am 15. Wprit 1867 geborenen, burd) ben 33ormunb gran^ ©amja oon ^eiftri^ öertretenen üRoimunb ©amfa, öulgo öu» nod, uon Qfl^r.^eiftri^ ob 9]erjd)tuett= bung bie ^ortbauec ber oormunbjct>aft= lieben (Bemalt über bie $e\t ber erreid^ten fijijdjen ®ro§JQ^iigfeit auf unbestimmte 3eit angeorbnet. St. 193e^rf4gerid)t 3ü^r..geiftri^ am 27. ÜHärj 1891. (1403) 3—3 St. 2167, 2183, 1545, 1546, 1547, 2158. Oklic. G. kr. okrajno sodišèe v Radoljici naznanja, da je vsled tožbe: 1.) Lovrenca Kralja iz Poljšice proti Valentinu Primcu iz Poljšice; 2.) Matije Boltarja iz Stare Fužine proti Jožetu Boltarju; 3.) Janeza Sodje iz Gorjuš proti Rozaliji Sodja iz Gorjuš; 4.) Neže Kocjan, roj. Gogala, iz Palovö proti Jeri Slapar, Meti, Katri in Ma-riji Ferlic, vsi iz Palovè; 5.) Janeza Rožièa iz Ljubnega proti Urši Pirc in Antonu Grilcu; 6.) Janeza Fisterja iz Podnarta st. 14 proti dr. Ferdinandu Pogazhniku z Dunaja — zaradi pri-znanja priposestovane lasfninske pra-vice do posestev, in sicer ad 1 do vložne št. 81 katastralne obèine Èeš-njica pri Kropi; ad 2 do vložne st. 209 katastralne obèine Studor in ad 3 do 6 zaradi priznanja zaslaranja vknjiženih terjatev, in sicer ad 3 pri vložni št. 4t | in 191 katastralne obèine Gorjuše; ad 4 pri vložni štev. 101 kalastralne obèine Leše; ad 5 pri vložni št. 4 in 5 katastralne obèine Ljubno; ad 6 pri vložni št. 67 katastralne obèine Za-loše — imenovalo neznano kje biva-joèim tožencem, oziroma njihovim ne-znanim dedièern in pravnim nasled-nikom, gosp. Matija Klinarja v Radoljici skrbnikom na èin, ter t.emu Ivroèilo tUHodne odloke z dne 21ega 'marca 1891, st. 2157 in 2183; z dne !27. februvarja 1891, st. 1545, 1546 'in 1547, in z dne 21. marca 1891, 'st. 2158, ler doloèilo dan za skraj-'šano ra/.pravo o ten tožbah na 19. inaja 1891. 1. dopoludne ob 8. uri pri tem sodisèi s pristavkorn § 18. dvornega dekrola z dne 24. oktobra 1845, štev. 906 zb. pr. p. C. kr. okrajno sodišèe v Radoljici dne 21.marca 1891.