Dle Demlchtung des Na-tlonalttmus In Srankrelch. vr. Pari S, Oktober. Es herrscht noch immer nicht volle Klar-l^eit über den Wcg, den Frankreich nach den Wahlen vom 11. Mai einschlagen wird. Der Bequemlichkeit halber bringt man die verwirrende Angelegenheit auf eine rein parlamentarische Forn^l, indem man sagt: Frank-reichS ZukunftSpNitik HSngt von der taktischen Einstellung der Parteien in Kaminer Änd Senat ab. Bielleicht gelingt es dem linken Flügel des früheren bloc national, die Mehrheit der Radikalen und sogar die „französischen" Sozialisten herauSzureiß«:« und so einen neuen „Block dsr Mitte" mit fortschrittlicher Tendenz zu gründen. Vielleicht lebt da? radikale und sozialistische KarleK in der augenblicklichen Form ruhig weiter, bis eS an natürlicher Altersschwäche stirbt. Auf keinen Fall darf man sich auf irgendwelches „Neue" gefaßt halten; die französische Politik geht richig'ihren jahrhundertealten Kreislauf weiter; die Parteien lösen sich ab, ohne sich zu gleichen, die großen Tendenzen aber bleiben. Diese Ansicht ist ganz gewisz ebenso bequem wie oberflächlich. Ne findet eine scheinbare Stütze in der Geschichte: wer aber darf ohne Weiteres das Jahr 1V24 an 1l)l4 knüpfen? Man fpreche nicht mehr von einem „Kreislauf": er ist durch die politischen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten der letzten zehn Jahre durchbrochen und wirkungslos geworden. Wollen wir heute Frankreichs Stimme ^vren, die Stimme ein.'S Mannes, zu d^m Mistionen von Franzosen in dlejem Aitg.^N' blicke als zu ihrem Retter aufsch luen, der vor dem Kriege bereits das Y^rößie wvslte, und dem eine wütende Reaktion im letzten Aug«:n-blick mit Gewalt die Zunge band? In einem großen Pariser Theater Kabarett wird gegenwärtig eine Revue geg.lien, die in einer pathetischen Szene aus dem Munds der ersten tragischen Schauspielerin Frankreichs das Urteil spricht: „Alles, was und Krieg predigte, die Männer, deren Wasfe das Schwert war, die Politiker, die sich an Macht und Bedrückung berauschten, — ii.' glichen luftgefüllten Ballonen, deren leichtes Gewcbe Platzte und in Nichts zerfiel; siegreich blieb nur die Idee der Versöhnung, Aic'b der ver-achtetste aller Namen: Joseph Eaillanx . . Joseph Caillaux steht trotz seiner Vsrban-Tiung mitten in Paris — er hat e? nicht mchr nötig, den Rubicon zu überschreiten. Paris ist zn ihm gekommen, als administrative Langsamkeit nicht schnell genug sein Gefängnis ai'f schloß. Caillaux war einer der wenigen Politiker, der vor dem Kriege mit aller Klarheit die Entwicklung erkannte, und der Mut genug besaß, ihr einen neuen Lauf anweisen zu wollen. Heute nimmt er den abgebrochenen Faden wieder auf: in einem Frankreich, das durch Ströme von Blnt seinen IrrUlm von 1911 büßen mußte, und das heute gewill ist, die falschen Propheten zu enti'^^i: :i und unschädlich zu machen. Caillaux hat am Sonntag vor seinen früheren Wählern in der Sarthe gesprochen, und seine Rede wird eines der bedeutsamsten Do-kunlente bilden für die Erkenntnis des We-ges, dey die französische Politik morg^ wan- Rtorlboi', Donnerstag, »en tS Ottodtr tS24. Ar. 2Z7 - S«. Jahrs. ,L. R. z" Wer Amerika! Dorausflchtttlve Landung heute (MittwsH) admds. Gimz Amerika in Erwartung des Zeppelin. — Eine stiirmische Fahrt über den Ozean. — Tie Vorbereitungen »um Empfange. — Borausfichtliche Ankunft in Lakehurst in der Dunkelheit. — „z. R. 3" bereits über dem Fest lande. Newyork, 14. Oktober. Je geringer die Ent fernung des „Z. R. 3" von der amerikanischen Mste wird, desto lnehr wachsen Erwartung und Spannung der Bevölkerung. New-york ist wie von einem Taumel ersaszt. Lake Hurst ist schon jetzt iwersüllt und es ist kein Bett n,ehr zu haben. Vom Kreuzer „Milwaukee" erhält „I. R. 3" seine Wetterberichte. Neunhundert Meilen östlich vom Kap Virginia herrschen heftige Stürme, die ans südöstlicher 8?ichtung kon^-men. Es ist daher möglich, daß das Lustschiff gezwungen ist, seinen Kurs zu ändern, um diesen Stürmen auszuweichen. Auf dem Landungsplatz in Lakehnrst stehen 400 Mann zur Dienstleistung bereit. Ein 176 Fuß hoher Ankermast ermöglicht es, daS Schiff in größtem Sturm zu sichern. Eine besondere Polizeitruppe wurde nach Lakehurst beordert, uni den Andrang der Zuschauer zu verhindern. Auf den Landungsplatz werden nur ganz wenige Amtspersonen und Pressevertreter zugelassen. Der Kommandant des Flugplatzes wird den Zeppelin offiziell begrüßen, und Dr. Eckener wird sofort nach der Landung die Pressevertreter im Zimmer des Kommandanten empfangen und ihnen über seine Eindrücke während der Fahrt berichten. Gleich danach werden die deutschen und amerikanischen Offiziere im Auto nach Newyork sahren, wo sie zu einem Begriißungsbankett der amerikanischen Vertretung der Zeppelinwerft eingeladen find. Secbs Mitglieder des technischen Personals werden etwa ein halbes Jahr in Lakehurst verbleiben, um die amerikanische Mannschaft zu instruieren und sobald als möglich, das heißt, wenn die erforderliche Menge Helium-gkls zur Verfügung steht, ans dem amerikanischen Kontinent einige Probeflüge zu unternehmen. Newyork, 14. Oktobe?. Die Ankunft dvs „Z. R. 3" in Lakeihurst d-urste in der Dunkelheit erfol/gen. Die große .'(>alse ist mit cjrv-ßen Reflektoren ausg<'stattet un: die Lankuncs auch zur Nachtzeit zu eruiöglichen. Der Dampfer- „Sierra Ventana" des Norddeutschen Lloyd hat das Lirftschiff.^iviischen den A,pr»?n und den Vermil't'a-^nseln gesichtet und v-iu ihm den Bescheid erh'alten, daj; au Bord alles in Ord-nung sei. Auch die ainerikanlsch<'n Kreuzer „Milwaukee" und „Cincinuati" l'c-stätigen, d-as Lulftschisf die z^weite Nacht seiner Fahrt gut ilb^'rstaTiden h-at. d.'m gegenwärtigen Standort geht hervor, das Lustschifs seinen Kurs ein wenig nach Nordwest geändert hat und es erscheint zweiseHast, o»b das Lu't-ichiff scherhMlpt noch die BernimXi-^^ni^ln überf!licgcn wird. Nach den leisten Meldun' gen hat der Luftkreu^''r mit starken Rordwesttvinden zu käinpsen, während er bisher günstigen Rüc?"nwind hatte. Usber 'oem Golf von Mexik.^ sind Stürnle im Angug. Ndan rechnet damit, daß infolge dieser Wetterlage die Faihrzeit des „Z. R. 3" sich verlängern und die Ankunft in Lakehurst erst Mittwoch a>bends err'o'.!it. WKV. Chatam, 15). Oktvber. (Reuter.) „Z. R. 3" meldet, daß er Ne'.'si-ln-ill.'; flogen habe. » WKB. Newyork, 1.'^. Oktober. (Wölfs.) Funkspruch, lun 0 Uhr vornnttags mitteleuropäischer Zeit befand sich „Z. R. 3" 70 Meilen östlich von Boston, nm 10.20 Uhr vor-uiittags mitteleuropäischer Zeit uuunttelbar ii'ber Boston. deln wird. Er sprach von der Geschichte, kurz nur, und ohne Bitterkeit. Er hat ein Dopp '!-tes gewollt, Besreiung der Nation von der finanziellen Bedrückung des erstarkenden Großkapitals, und Verhinderung eines Krie« ges, der 1911 bereits vor der Türe stand. Das haben ihm die Nationalisten seines Landes nie vergessen: darum schmiedeten sie Ränke auf Ränke und schreckten im günstigen Augenblick vor offenen Fälschungen nicht zurück; es war im Schreckensjahr 1017, dem fürchterlichsten des ganzen Krieges, wo bereits .ille Völler nach Frieden sc^^ien, und Caitlaur dem zu Tode erschöpften Frankreich den heis;-ersehnten Waffenstillstand verschaffen wollte. Auf welche Grundlagen stützte sich der Politiker, als er es offen aussprach: „Wir r< erden jetzt einen Frieden erhalten, der günstiger ist als jeder spätere, weil der Preis, den -vir von jetzt an zahlen müssen, für die Errungenschaften zu hoch sein wird"? Jedenfalls wiederholt es heute Eaillaux vor aller Welt: Der allgemeine Geistesznstand erlaubte 1017 den Abschluß eines Friedens, der Frankreich cbenso befriedigt hätte, wie der von 1vi0. Von da an wuchs das Mißverhältnis zwisch^«» Siegesergebnis und Siegespreis immer mehr, und ein nationalistischer Schriftsteller schreibt heute: „Besser wäre es gewesen, wir hätten Cl-saß-Lotf>ringen nicht wiedererhalten, und es Me leinen Krieg gegeben." Eaillan; deutet noch weiter an: Das; es 1011 nichl ausgeschlossen war, daß aus friedlicheni Wege dcl'? Pro-bleul Elsaß-Lotl)ringen, das einzige, n?n dcs-sentnlllen cin Franzose das (^)''nnc!ir ergriff, hätte gelöst werden können. Durch gütliche Vereinbarung war eben in Afrika ein gefährlicher Konflikt beigelegt worden: Auf ähnliche Weise hätte auch Europa endgültig l?e-friedigt werden können . . . .Hieraus erwächst nun mit Wuch! die di P-pelte Anklage gegen den 'ranzösischen Nationalismus — und man kann h-^ute sagen: das Urteil wird nicht mehr lange au' sich warten lasseu. Die Männer des „integralen Natio-nalismnS", die von I0N an sy'^eu-atisch den Krieg vorbereiteten, gaben svrankreich^ letzte Kraft Preis, nm das letzte Ziel ihrer Machtgier zn erreichen. Sie lräumten kindiscbe Träume — deren Preis Ströiue Blutes innren. Sie setzten nach dem Waffenstillst,,ud tcn Krieg mit anderen Mitteln fort, da il)r Sprachschatz das Wort „Friede" nicht kennt. Sie ruinierten die öffentlichen Finanzen, vermehrten die Staatssci)ulden nm 900 Milliarden, vernichteten den Frant'n, schnfen nm das Land herum eine beängstigende Leere — bereiteten einen nenen Kr'eg vor und zertrümmerten zugleich die Mit^.'l, nm ihn zn sühren. So stand Frankreich aut lt. Mai 1024 dicht vor dem Abgrnni)) ebne Freund, ohuc Syinpathie, seinen gröfj ZM. Beograd, 14. Oktober. Der bekannte albanische Bandensnhrer Äelram Zur hat an den !!>ölkcrbund ein Meinorandnnl gericbtet, worin er über die Verfolgung der „friedlie-benden" Bevölternng am Kofvvo nnd in den Grenzgebieten ztlage führt. Der Akt ist dieser Tage unserer Regierung zugestellt worden Im Minifteriunl des Innern ist altes vorbei reitet nwrden, um eine dokumentarisch beleg, te Antwort abzusenden, welche die illoyale .Haltnng der gegenwärtigen albanlichen Rc-gierung znr Genüge beleuchten wird. Neuerlicher Aufruhr in Georgien. MtB. Paris, II. Oktober. (.'MvM. D'< Älätter nlevden ans Vcoskau, daß sich dich mohanWiedaniichen Bauernvon Lenkiran im (^ouverneineitt Tiflis echoben hab?n. Kurden sind in loas l^onvernenient Elisabetpo! eingedrungen nn'd Men Arnkenier und N.u> sen tttasfakriert. tteberzeichnung der deutschen Anleihe.. WliiA. Newyork, 14. Okto-ber. (Wolfs). Wie von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, ist die deutsche Anlebhe mn mekir als 50V Millionen Doll-ar überzeichnet worden. Wachsende Arbeitslosigkeit in England. ' WKB. London, 14. Oktover. Wie daß Ronterbüro melciet, scheint die Zahl der Av beitSlosen weiter zu n>achs.?48 lnehr als in der Vorwoche. Dörfttlbeftcht Die Züricher Börsenberichte sind heute «d gen eines Leitungsdefektes ausgeblieben. Zagreb, 1^. Oktober. Paris 374 bis 37S, Zürich l3W bis London 318.40 bis 310.40, Wien 0.0'.W8 bis 0.1018, Prag 210.50 bis 213.50, Mailand 310.40 bis 313.40, Nen^ York 70.30 bis 71.30. Beograd, 15. Oktober. Paris 378 bis 330, Zürich, 13t>5) bis 1307.50, London 319.50 bis 320, Wien 0.10 bis 0.1010, Prag 210.50 bi? 211, Mailand 310.50 bis 310.75, Newyor» 70.80 bis 70.00, Budapest 0.00 bis 0.0050. Bukarest 38.5 bis .M?5. entfremdet, lediglich mit dem k^lte.'^ und un» wirksamen Panzer seiner Kanonen und sein«^ 0kößenwahns unigeben . . , (5aillaür' Etinnne erbebt sich hier noch h?« her: „In diesen^ AngenbliZ fiel e.' wie Schup-ven von den Augen der Nation. Instinktiv erkannte das Volk die Gefahr. In 3nd un» West und Nord, überall fielen die Feften de^ Nationalismns. Wir dürfen i:n-Z nicht verhehlen: es werden schwere Tage kommcn< Denn die Erbschaft ist eine scs,ier unerträgliche Last. Aber wir werden den Frieden haben, die Gerechtigkeit nnd die Wahrhei:. Frankreich wird seine gros'.en Grnndsäj^e nicht mehr verleugnen. Tragen wir den Kopf hoch und haben wir Vertrau-'?? ..." Caillaur', des komnienden Mannes, Pro» gramnirede ist in erster Linie eine vernichtende Anklage gegen den Nationalismus. Mau zögere mit der Feststellnng nicht: .»»ie gr>zßc Mehrheit des französischen Volkes klatscht iln!? ^'eisaU. Tie lnstaesiislten Ballons sind ge-plaitt — nnd es besteht nicht die aeringsts An'!'" '^'t. das', sie U'ieder zns'ininiengenübt wer^ den können. Unabbängig von allen Fragen parl>nnentaiiscs)er Taktik nnd parteipolitischen Intrigen bestellt die Tatsache: (^in Zurückgreifen ans die Methoden der Vergangenheit ist nnniöglich. Der nene Tag, von dem sogai ein Millerand zn Anfang dieses Jabre? ahnungsvoll sprach, ist jetzt wirklich angebrocheir, UAw L. »'vkarvurget Z-llSNK"- L-".? vö?Ä lZ.' 7??4 Ua/'ldo?', nuT'L^./ovens^cl u^ic?a ?, 76^.200, ^226t„v6^/^au/cks/' . .(7c)/?tin67!ta^ ^ ^-L^c?ZI/'SzO/,?ass/!^N6. AÄAt«!^klML. Tie Dalmatien-Relse unseres Könilis v r» schoben. Infolge der politischen ^^c'rhciltnisse hat der König seine Dalmatien-Rcise. üie i.n heurigen Herbste hätte stattfinden sollen, zum Frühjahr verschoben. (Ebenso wurde auch über die geplante Ausland:-.-n ' des 5 u..P-Paares noch nichts Definitive? besckiloss'n. t. Aus dem Iustizdienfte. ZlMl Vorsteher oes Bezirksgerichtes in Slov. Bistrica wurde Obcrl'andesgerichtöriit Dr. Dolian ernannt, der Visbör dem Be.sirfeg^'richtc' in Pre-valje vorstand. Zum Lc'iter dos Vezirk^-^icrich-tes in Prk'vnlse wurde 57!'rr Bezirkörichtcr Dr. Blasius Reichmann ernannt. t. Bisumgcbühren bei den jul^^cfl^^tvZfchcn Konsulaten im Auslande. Der 7>innn^^'.uni ster hat eine neue Vorordninig über die Neuregelung dor Paspiisa^ebi'chrc'n bei uu!''r'.'n Konsulaten im Au'^lnnde erlassi.'n. Danach wind lbei allen Kou^uliiton i?l in5i'rn mit schwächerer Paluta die l^ebi'chr künfiig^ hin nach d^m Blirsenkurs elnslc'ik<.'''n5mi?li'terium hvt Kr den 15. d. M. die Sit^un^^ >d<'r ^loin-mission einberufen, 'oie die Ausgabe l)lU, Ue Eisen-bahnerpraMatik neu and 'der Nuifizierung seiner Gehälter erledigt werden. t. Fahrtbegtinstigungen auf d?n Ciscnbah-nen. Das PerkehrMiinisteriutti hat ror kurzem neue Bestiinmungeu übi^r die T^aihrtl^e--yünstigungen auf le-en Tlaat'5l>schueu -'rlnss^'n. Demnach haben Staatsbea^nite eine Fi?!h'r?il'-yimstigung zum hallx?n Preise, ihre Fa.ni-lien jährlich drei Fahrten ebeusalls zum l)al-ben Preise. Ied«r Genvsseuscs^tiftWerband !>ot dos Recht, jährlich sechs T^aihrten z^un ?^ier-telpreise für sechs Nc'visoren zu beanspruchen. Die Toki^l- und Orel-V.'reine haben di^? Recht auf halbe ??<^hrt bei allen grl''st..'ren Veranstaltungen für ilbro Mitqlied.'r. Invalide fahren zur ärztlichen Untersuchung kostenlos. Alle hummnt'äreu uwd Ülulturo-'re:-ne genießen bei beson'c>eren Anläss<'n e^'cn-lasss die 50?6ige Faihrpreis-erinäs^iguu^i. t. Die Neberführunz des Papstes Leo X?l?. nach dem Lateran. Anfangs November wird in Rom die feierliche Ueberführung des Papstes Leo XIII. aus der Petruskirche, wo er provisorisch beigesetzt wurde, nach dem Lateran erfolgen. Die Ueberführung selbst soll in vollkommener Stille bei Nacht erfolgen. Leo Xlll. bat bekanntlich in seineui Testamente den Wunsch geäussert, iu der Lateran^ kirche beigesetzt zu werdeki, welchen Wunsch man ihm seht erfüllen ivlll. t. Die lleüerführttng der Leiche Sicnlie-wicz'. Die sterblichen Ueberreste Eieukie-wiez's, der pro»iii'orisch seinerzeit in Mou-'^e-aur in der Schweiz bestattet ivor.'i^.'ll war, sollen nunane'hr nach Polen üben'ührt und in einem Cchreng-rabe in Warschau l'eiges'yt werden. Der Transt^wrt wird auch oie choslolv-a^ei berühren und .dort von lx's?l:>de-ven ^'eierlichkeiten begleitet sein. '^''>n Prag werden 't'aran die Zivil- nnd Militärb.'i!>r-den olsiziell teilnehnien. Wäl^rend a.'r Tschrt durch die TscheckMowakei wird der Sara Die rote !t M». M» »ekont un«r««t?>ieka WLsek«. ^elitimx »uk «len I^smen 8M!LM vack Rsrile „KUZLK"! des polnischen 2^chriitjt<'slerS ein nlili'iirisches Ehreng^lvile lialx'n. Das Präii't'.i'.un t>kr Stadt >iralau sandte an da? ?i^arschau.)r nlit^v, d't'^s di'e Uebersü/irnng der sterÄich.'n Uel'erreste Sienkiewicz's leitet, solgend^.'s Te-legranim: j^ralan wünscht den teuren U.'b<.r' resten Sii'nlie.oisss sein^ 5>'.isdigun'i '^>arzli-lsiringen. Ä'ir bitten das ?^'orschaner ^?an«t-lee, die Uec'-^'rai'te über ^i'vakau zn leiten, Na-nnt die >>invtstadt der I>igieslonen den Ue. l>'.'rresten des grossen Suniitstellers in -5er Vawel-.^iathedrcle seine .^>nldignng dai''brln-gen kann. t. (:ar::ga miZ sich 5chc!>?n lassen . . . Der zum Tode verurteilte slawonische Ränber-hanptmann Ivo s'arnga hat beim t^^ericht um die Scheidnng von seiner g!?set;Iichen ?vrau, die jet'.t bei ihrer Mutter lebt, angesucht. Als der Untersuchnng'^richter bemerkte, dafz dieS ja zwecUos v^äre, da sie ja sowieso bald Wit-loe sein werde, ernnderte (?aruga, das; dies uicht der ^rau wegen geschehen soll, sondern seinetniegen, da er in längstens zwei Monaten seine Frcibeit zn erlangen hofft, worauf er sich eine andere Fran nehuien wolle. t. Gryf^e ManSvcr der r'tm'iniso';?» Flotts. Wie ans Bukarest aemeld-'t wird, fanden vor einigen Tagen in der uuteren Donau nnd an der bes?arabischen jiiüste große Mauöver der rumänischen Flotte statt, denen auch der ^iöuig nnd Priuz Nikolai beiwohnten. t. Ball ans dem Gottesacker! Man eS kalsiln für nü>ilich halten, da.ß auch im Friedhof getanzt wird! Und eennoch ereignc'e sich das seltsann' Ereiiuiis, daß c-uf dem Friedhof der i.'lirche von St. Paul in diesen Tiegen getanzt wurt-e. t5'S war der Ball bei den Toten von Convent-l^ar'd^en, Ball nach mittelalterlick)er Art, wo sich die Tanzlnit ivild zloischen den (^'rä-'ern austobte. Da-n?als predigten die Mönche da^gog.'n, hcnie ist es der Reveren^^ des Kirchspiels '^'lost, der einlädt..., denn er braucht l^'eld und nat diese zumindest originelle Wohltäti'g^c:t erfunden, NM Leute anzulecken. Der Ball im Toteniarten fand großen (?rsolg unk» v^ni den Toten wird sich wohl seiner um.^edreht haben, U'äl?rend sich i'lber ihnen 'die Leben» den drehten. t. (?ln ?:ttcrhahn als Tischgast d.?i einem Bauern. B.>!e ans dem Lavanttal f!^kärnten) berichtet wird, wurde dort schon seit längerer Zeit ein <1 roßer, schivarzer Vogel l»e-oGachtet, der sich an den ?lepfeln gütlich tar. Nun wurde vr noch gemütlicher nn?» kehrte dieser Taige bei einenl Bauern ein. Der grc-s',e schi'.vnrze Bosie! setzte sich nlitten auf d-in Tisch; der Bauer ober, statt seinen seltene Gast zu b^ivirten, fing ihn und brachte ihn einem Jäger. Dieser stellte eine gewissenhaste Diagnose an und erfannte, daß es sich um c'»-nen leib'liaftigen Auerhahn h-andle. N'M lebt dieser „Winterfrischler" in einer ent-sprechenit» großen Hühnersteiiic und läßt sich den Mais nmnden. ist zwizr schon be« obachtet worden, daß Anerhähnk' in dc»? Fri'chjahrs>hal,z dann' und wann in ihrem Liebi'stmnnel ganz Absonderliches treil'en. Vcnvun'o<»rlich sind a'ber dergleichen Absonderlichkeiten jetzt, wo die Heribistbalz schon vorü'ber ist. t. Die Goldzähne der Zuchthäusler. Aus Berlin wird berichtet: Eine Schiebung nnt (^oldzähnen unter Strafgefangenen kam dieser Tage vor der Branidenbnrger Straskam« mer zur Sprache. Wegen Beleioignng slnes Strafan-staltoiberwachtmeisters war der Strafgefangene ÄlU'lller aus dem Stric^gjauer Zucht-Haus angeklaigt. Müller, der friiiher in der Strafanstalt Brandenlburg war, sl>ll bohauv-tet balvn, daß der WaMineifter Gold^hne der Strafgefgt. Der Verurteilte will Revifiion anmel!oen lassen nnd neue Beweise nnd Zeugen sür seine Behauptungen bringen. t. Ter krSßte Hund der Welt. Wie wir aus einer französlschen Zeitung entnehmen, befindet sich in Irland der grSßte Hund der Welt. Anf seinen Hinterbeinen stehend er« rei5/t er eine HAbe von 3 Metern und wiegt 68 .^Ulogramm. (5r ist ein bemerkenswertes Exemplar seiner Gattimg und läßt die dänische Rasse, die bislher als die stärkste gegolten hat, ^veit hinter sich. t. Ein König der Maurer. Die amerikanischen Maurer haben ihrotn Kollegen Josef McCally, der vor wenigen T-agen den sieb.'n zwauzigmillionsten Stein gelegt hat, den^T! tel eines „Mmnerti^nigs" verliehen und eine goldene Kirone mit Perlen und Türkisen l'i: setzt überreicht, für 'die unter all den Mau rern der Vereinigten Staaten gesammelt wurde. -m- Noebrichte« a«s Maribvk. Mari bor, 15. ^'kiober. Tie Enquete über das Armcnheim (Dom ubogili). Gestern fand im Magistratssaale eine En» qnete der Humanitären Aktion zur Erbauung eines Aruienheimes in Maribor statt, an der Vertreter vers6)iedeuer Korporationen, sowie Vertreter der Stadtgemeinde, der Krcisbe-hörde, des Domkapitels u. der MilitärbehSr-den teilnahmen. Es waren gegen 50 Perso-nen zugegen. Der Zweck dieser Altion geht dahin, sür die Allerärmsten, die Obdachlosen, wenn auch bescheiden, so doch ein Dach zu erbauen. 5".?? Verlauf der Enqnete war durchaus sachlich und ruhig. Nach der Eröffnung der Enquete durch den Bürgermeister GrLar referierrz der Vofitzende des vorbereitenden Ausschusses, Gjuro D^amonja, über die bisherige Tätigkeit des Ausschusses. Er betonte die Notwendigkeit, die Aktion der breiteren Oeffentlich. keit näher zu bringen und die ganze Aktion auf einem Vereine aufzubauen. Im weiteren Verlaufe der Debatte zeigt? es sich, daß ein Teil der Interessenten den Standpunkt vertritt, daß die Aktion im Wege der Genossenschaft „Mojmir" ausgeführt werde. Diesen Standpunkt vertrat insbesondere auch Biir-germeister Gröar und die weitere Debatt,? drehte sich nur um diese Frage. Die Debatte eröffnete Herr RogliL, der einige konkrete Vorschläge bezüglich osr Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel machte. Herr Petesan unterstrich die Hin-zuziel?nng der Banken und der beimischen Industrie, im gleichen Matze wie das Mitwirken des Staads. Weitere mehr oder weniger angebrachte Borschläge wurden auch noch von den Herren O8lak, RazborZek, Pla» ninSek, AlijanLie und Pirc gestellt. Zum Schlüsse wurde ein engerer Ausschuß gewählt, mit der Aufgabe, zu überprüfen, welche? Weg zur Verwirklichung dieses Planes an« gebrachter wäre: Gründung eines Vereines oder einer Genossenschaft. Darüber wird de? Ausschuß, in welchen die Herren RibariL, Oslak und Stajnko entsandt wurden, auf der nächsten zu diesen Zwecke einberufenen En-auete berichten. Herr Diamonja dankte allen Vereinen und Behörden für die bisherige Unterstützung, worauf der Bürgermeister die Enquete schloß. -lH- m. Trauung. Heute fand in der Pfarrkir» che in Kamnica die Trauung des Herrn Paul Vellacher, Prokuristen der Firma „Balkan", «W-S w A«h»i«cheo »»»» «», »och«. VIA ) (Nachdruck verboten.) „Allietta?" fragte der Conde bestürzt und doch jubelnd. „Das süfze, kleine (^.'schöps, dessen An'blick nnch so ins Hc-rz traf. Wo ,st das Kind?" herrschte er Don Jose an. „Schaffen sie mir das Kind her, oder ich lasw sie sofort verhaften." Don Jose lachte hohniich aus. „Das Äind ist nickit mehr vorhanden. Ue-i^rdies i>st es eine fronrnw !^üge, daß c»ainals ws Kind des Conde un^ der schienen Frau dort nicht gestorben ist. Man soll den Garten «lbsuchen, ob Ponno nicht zur Stelle ist. ?r 4oll bezeugen, !daß die kli'inc Gra^zia de Ten-dlill« damo^ls starl^." „Panno ist zur Sitelle," lies; üch eine Harle Htiinme vernehme^!, und der Zigeunerhatipl'' manln in seinem bunten Tand stand Plötz.ich hochmrf>grrichtet ails der Terrasse. ^n erblerchte. Wie koi^nte der ^terl es wagen, nmierusen hier zu ers6)einen. ' ^Lasten sie mich los," s-uhir er Gisbert an. .^Das konnte dir wohl so Piafsen, Bursche, ^ heimlich!dm>on zu in!ind!" Der Zigenner zu'le nnt den ?lchselu. „Fragen Sie den Mann da, der wird wissen, wohin das.Uiiid gelomnwil ist." Und auf Ton Jost; dentend, snhr er sort: „Einst gab er inlr Geld, dannt ich das ^tiud, das sch^u halb tot nnir, beiseite schafste. Daun gab er lnir Geld, daniit icl) ihn: die Uleider Alliet-tas einhändigte und das Madonnenbiidchen nlit ihren: Nanlen, das sie uiu deu .<^>alS lrug, als sie zn inis !' das Lager laui. Uud Pauuo brailchte Geld, Pauuo braiuhte innuer ^^>'Id, nnd dann wollte Panno anch nicht" — er zeigte anf den Eoude — „das; dieser Mann da sein !»tind nnederfaud, denn d"r vorn'huie Eonde hat Pa'^no geschlagen. Panno vergis;t keine Schläge. Da Taulugno wollte Pailno betriigen. Nicht Nlit Allietta sliehen wollte er, wie eS Don Ios^; bestilnuit — Allietta sollte niil :?er feinen Daine sortziehen. Reich nnd vorneü?»'. sollte sie lverden. Aber nun ist alles aus. ^'tl- lietta ist verschwunden, und der Schuft da, der hat sie gestohlen, nnd darum will ich sagen, was ich von ihm wei^'." Und in sich ülx'rstür^'.'nden Beerten entrollte Panno ein Bild von Don Jos^s Anschlä- a'"7. Atemlos lauschten alle dem Bericht des Zi-geuner'^, der den Stempel d"r -hei' trug. '^!-^nde w'i"'"' '^ch jej-^ an D 'n Ios6. Kind hingebracht haben?" „Ich weiß von keinem Kiude", stöhnte Don Jose unter Gisberts Händen, die ihn wieder fest umklaulmerteu. Jetzt staud Madame de Maravet langsau, auf. Sie schien noch gewachseu, als sie nun auf Don Jose zuschritt und mit fester Stimme sprach: „Ich klage Don Jose h Tamagno an, uicht nur der Anstistung zum ?)lorde meines i^kin-des, sondern auch des schmählichen Verrates an nleinem Gatten uud meiner Freundschaft. Wer war es, der mir einst die Beweise der Untreue meines Gatten brachte? Wer hat unter dem Mantel der Freundschast Ulich zur Flucht aus dem Hause Tendilla beredet? Wer war es, der mit der raffiniertesten Ueberle-gnng mich in den Augen meines Gatten als die Schuldige lnnstellte und mich von uieinen .^iindern ris;? Er derErbärmliche dort, der sich nicht scheute, mich in der Nacht, iu der mein armes, kleines Mud starb, und ich vor Er-schnpfuug und Janiiner unfähig war, etwas anderes zu denken, weiter zur Flucht zwang. weil er behauptete, die Verfolger seien aus meiner Spur, und der dann selber versuch» te, mich für sich zu gewinnen. Da floh ich auch vor ihm. Meine arme, kleine Grazia, so nleinte ich, war tot, gestorben durch meine Schuld, weil ich das zarte, kleine Geschöpf mit mir nahn^, als ich vor meinem (Natten nnd seiner rasenden Eifersucht floh. Für mich, die ich nleines Gatten Untreue kannte, bedeutete seine Eifersucht eine neue, beschämende Erniedrigung. Nur der Gedanke an mein 5iind. das ich bei seinem Vater zurücklosser nmßte, machte mich zuweilen unsicher, ob ich recht daran tat, jede, auch die kleinste Spur ine^'il's Dns''i?^s zn t'sqen. Uebcrall iand ich die Spuren, daß du, Miguel, mich suchtest. Umso ängstlicher verbarg ich mich, denn nie, nie wollte ich dich wiedersehen. Ich baßte dich und fürchtete dich. Zuerst floh ich nach Dentschland. aber meine Familie — nur noch euts.'rute Verwandte hätte mich ja sofort zu dir zurückgefchickt, denn man war krob, eine mitt''I^'.'se Prinzessin an einen reichen Grafen verl^eiratet zu haben. Dort also war keine Unterstützung oder.'^'^'sse zn en-7-.!^'n. Ich giug dann nach Paris und ein Zufall brachte mir die Idee, hinter der roten Maske mich zn vei'bergen und Tänzerin — es >^?ar d'e einzige Kunst, die ich verstand — mich durch das Leben zu schlagen. Es ist mir gelungen, (^^eld und Ruhm habe ich geerntet, aber immer biq il'l' einsam geblieben. iAorißeINWa iottU Kummer KA7 ?oM 198?' 5ei/^ S. Ä^2st/»vS7'Z^au/c?6N »^T'/'tuM^/tato/'-Aso/tsnmclso/ttns^ ^» ^7'. /?W. ^a?'tbo^, nu^ .S^ovsns^a ic?a 7, 762.200. mit Frl. Zinka ReSmk, der Tochter deS Ober steuerverwalterS Herrn Resnik in Mardbor, statt. Als Trauzeugen fungierten für die Nraut Herr Franz Pergler, Fabrikant in Maribor, für den Bräutigam Herr Franjo Resnik, Kaufmann in Maibor. Den Neuvermählten unsere herzlichsten Glückwünsche! m. De. Othnwr Pirkmaier pensioniert. Wie aus Beograd berichtet wird, wurde Dr. Pirkmaier, der gewesene Oberge^pin von ^riüor, in den Ruhestand versetzt. m. Aus de« Ser^tSdienfte. Die R: ter L?mil Kramer und Ivan TrinkauS wurden zu Bezirksrichtern l'rnc'^nt. m. Die SmiftanSftellSMß im Sasinvsaale ibleibt noch diS 19. Okdo'ber geöffnet. Um auch ienen, die tagMber beschäftigt sind, 'oen Besuch zu ermöglichen, ist die AuMellung «un-luntoi^rochen von 9 bis 16 Mir ^sfner. Ter Gesuch der Au^tellung ist wirklich lohnend »nd möge eK daher niemand versäumen, sich diese Ausstellung, 'oie uns mit den neuesten Wcrki^n unserer heimischen Künstler be'tannt macht, M besichtigen. m. Die Gep,üldeauSf»ellunfl im Vorliof der Dekoration^- und Möbelfirma E. Zelenka <Äolska ulica 5) erfr^t sich dauernd eines regen Zuspruches seitens des kunstliebenden Publikums nickt nur NwriborS, sondern ouch weit darüber hinaus. Die hier zur Ansicht und zum Verkaufe ausgestellten Werke inter-'nationaler Künstler lassen sowohl in ihrer farbenpräckitigen als auch in ih- rer technisch vollendeten Linienführung einen selten gegönnten Einblick in die Arbeitsstätten und in die künstlerische Gedankenwelt schaffensfreudiger, fremder Meister zu, denen die Kunst Selbstzweck bedeutet. Die Erwerbung eines Bildes dieser Qualität ist eine das Auge dauernd erfreuende Kapitcilsanla-ar per Kilogramm. Der Markt war sehr rege. m. Heumarkt. Heute wurden 5 ^'^uhren Heu auf ^ Mar^ gebraucht und zu 62 50 bis 75 Dinar per 100 Kil^ramm verkauft. m. Welche Schreibmaschine soll man sich ^schassen....? Mr t»ie Anschoflung einer Schreibmaschine find verschiedene Gesichtspunkte nachgebend und zwar die gute Konstruktion, Präzision, Strapazfähigkeit, des Wte Mönheit. I^ter zwe^dMn^ig Schreibmaschinen ver-Miedener Systeme der einsti-gen Privlit. ^n^delsschuien Ant. Rud. Leyat in Maribor ^ Handelsschule Dr. Fink w Graz, sowie ^ fetzigen Stenottwiefchule Ant. Rud. Legat bat sich die „Eontinenwl". ^!Wke««»M«e am bsvShrt^ Z)ie ^Continental" ist ein Erzeugnis der welt. ^kannten Wanderer-Werke in Schönau bei Chemnitz, die auch die bekannten Wairderer-Motorräder, Wanderer-Autonwbile und „Continental^ - Addiermaschinen erzeugen. Die „ContiAentaschine im Norden Fl.k>wenicns am meisten verb-reitet i»st und üiberall Einqang gefunden hat. Jeder Besi^r einer „??nti' nental"-Schreibmaischine ist die beste Neklam? und trägt zur Berbreitimi^ dieser Mtirke bei. Fragen Sie einen „(5ontinental"-Besiker! m. Spenden. AnstM eines Krai^zes für die verstorbene Frau spen!k>ete die FamiUe Kropsch den Betre>i^ von 100 Dinar für d^n arnien Musiker. — Unter "AntoninZlir'Zr'' wurden und unte? „Ungenannt" 30 Dinar für die arme Wiiwe erlogt. * ^'r^nd Rzstanrant Hotel Mersn beim Tässl'ch ab 1s> ""^'kl.issZak' ^iaenn-'rfc'nzerte. Vc^rzügliche Küche und * Hotel .fialbwidl. f^ent«' Donnerstag den Ii?, d. von ?0 üis ?4 Ulir Familienkon^'^ert des 57u'f'rtetts Richter mit besc'nderer Vortrag-ordnnng. 10.007 -m- Rmkkßchte« au< Vt«k. Me^ko - Feie? unk Zusammenkunst ehemaliger Lehrer und Schüler unseres Gymnasiums. In Kürze begeht der bekannte slowenische Schrifisteller Xaver Me^ko, Pfarrer In Selce bei Slovenjgradec, seinen 50. GcburtStaa. Bor einigen 'T'azien hat sich nun hier bekanntlich ein vorbereitender Ausschuß gebildet, bestehend aus einstigen Schülern deS l)i^sigen Gymnasiums, mit der Ausgabe, die 50'Jalir-seier des Dichters MeSko, der auch unter die einstigen Schüler unseres Gymnasiums zu zählen ist, in würdiger Weise zu feiern. Mit dieser Feier wird auch die Zuiannuenkunft einstiger Schüler und Lehrer der Anstalt seit ihrer Griindung, die im Jahre 18ii0 erf.ilqte, verbunden sein. Der vor^reitende Ausschuß hat für die Festtage folgendes Prc>granun a'if gestellt: Am Montag den 10. November 102L werden die Gaste um ?i5, bezw. Uhr c:m Bahnhofe empfangen. Am selben Tag aiien^s findet im hiesigen Stadttheater die Aufführung von MeZkos Drama „Pri Hrastooih" und darauf eventuell eine gesellige Zusammenkunft statt. Am nächsten Tage, d. i. am Dienstag den 11. November wird in der Stadtpfarrkirche um '/j 9 Uhr oornii^cg'Z eine feierliche Gedä6)tnismesse für die v 'r-storbenen Lehrer, schüler nnd Wohlt^it-'r unseres Gymnasiums gelesen. Mittags 'sinter-grund. Ohne Unterschied der Nation sollen Deutsche und Slowenen, die irgendeinmal zu den Schülern unseres Gtimnasiums zählten, nach langen Iahren ein frohes Wiedersehen feiern, im Geiste die fröhlichen Jugendstunden wicdererleben und die Freundschaft aus den Gymnasialtagen erneuern. Alle jene, die sich mit der Absicht tragen, an dieser seltenen Feier teilzunebmcn, mögen die? bis spätestens 1. November l. I. dem ersten Schriftführer des MeSko-FestausschusseZ in Pt'ls, .?>errn Steuerassistenten August KoS, der auch alle notwendigen Jnformctionen erteilt, zur Anmeldung bringen. Die Krise auf dem HöheVUnkie. Die Krone Mr die Miiasbelt der Itadikale» Vartel? Die Abgeordneten sämtlicher Parteisn in ihren n^rfe- nn'elt. — Sktt^^schtin^iiräs!» dent ^ovonooie beim KLnig nnd bei — Mnlstcrkc'nf5r7'^,^'?n. - Att5) d-'- Ministerpräsident bei /l ose. — Tie Tlom. Volks portal und dcr mnselmanisch? üluo ^egcn die Demiki' " ' David n'5. 'die ^'uie^mNnen und die Tolk-^^irtei P. Franziifische Sprachkurse. Der hiesige „Cerele fran<^ais" eröffnet mit 1. November einen Anfängerkurs der französischen Sprache, der allgemein zugänglich ist. Die Aufnahme in den Kurs ist von der Erfüllung folgender Bedingungen abhängig: 1. Mitgliedschaft, 2. Entrichtung eines monatlichen Lehr geldes von 10 Dinar, welches in dreimonatlichen Raten gezahlt werden muß. Minderbemittelten gewährt der „Eerle fran<^ais^ halbe oder eventuell auch ganze Befreiung vom Lehrgelde. Unter den gleichen Bedingungen gedenkt, der ,»Eercle j^ran^ais" ciuci^ eineg^H>M ^ ZM. Vcograd, 15. scheint die politische Krise auf ihrem Höhenpunkte angelangt zu fein, denn es wird allgcinein bis zum A^nd eine entschcidcn^e Wendung ermartet. Die M^eordn.'ten asser mit Ausna,hlme R^ eine offizielle Sitzung ab, zu sich Zahlreiche Abgeivrdnete einfiZn'5en. um 'über die sche Situation rer'hanvcln. Präsident Io'vanovi.^ erschien im ^'anfe '»es Vormittags in der Wohnung des .^'»errn Va-wori^uf er sicki ^>unr ^'öniss in Andi.'nz beigab, NW er bis Uhr perblil^ü. Ue^'er diese Audienz konnte nichts in Cri^h^'nng ae-liracht wert.en, da sich der Prändenl so'crt darauf in die ^kupichtiw.i bcgliü, wz er Iusti^minister Hrasniea und I^Ierauf den m'-wescnen Iu'ltl'^miini''^er '.n einer K^onferenz empsina. An-H die (ibels Ne-gierun<,?olec:5, Dalni'dovi?, Spa'ho und ^orii^ec hielten im Ne>'sieri'n.i5-prÄsrdium eine swnferenz a>^, in welker über di" Frs^'ie der Kl^rnnq der l'.^'itisä?>'n Lage sowie über Anlwovt'chr-'ib^'n 5.n ^lo-vancvnie verhandelt wurde, dl^^ die Neaie-aü^^jut'assi'n statte, (hinein Teile di^!'''? Beratungen wobnte auch 'e>^r Nn!^e' kretär Cemo'vic^ bei. ??ach diesen Veri^cun^^'.'n bielten die ein^^elnen ik^i^e '^i^^nnien ab, und die De'.nokr«?ten ?ür sich un>d gemelMam. Während der Kc^nfer.'nz de5 d^mosratisl^'n !>tlnbs erhielt Tavidoniö die dringende Auf-ferd-nuna, sin>vt beim .^r^nisz vi er^6i!'inen. Nach dieser Audienz ke'irte er wieder in den denn-lfi'atis^icn sil'lii ».nriick und erN^irt-' n Vefras^en der Iournalistl-n nnr, dast die Sitzung de5 snrw-'se!?'' wo auch die Entscheidung sib<'r das weiter-' Verhalten der Partei nnd deren künftiges Arrangen'7nt fal'sen wird. ?>ie man erfährt, stellen sich die deinokra!'schen Abgeordneten auf den l^tandpu"st, das^ die Negiernng seinen l>)rund l)fiöe, zu deniisiionieren. Nach ^^'.er Audienz des Ministerpräsidenten wurde Unters-aatesekretär Cemovi«^ vom Zk^enig emp-'angen. verln'ttet, fordert di? yronc, die Regi?ru^g^k^?.l'ti.?n euch aus die Ra-d'kal"» ausg:d^hnt werde, ^n einzelnen poti-tlickr»? Kreisen erklürt man, die Tcmis» s'^n hentc abends erfolgen dürste. Um die ^'üttaMtunde verbreitete s!?b die .s^ombina-rien l'iues Wahlkabinetts mit.'^^errn Innani-vi?. Tie gan^e Situation konzentriert nch jedoch ans die 5^altnng nnd Stimmung de>^ demokratischen stlnbs. Die Lage der !^?egiernng wird allgemein als fchuiierig und der ^»eit-vnnkt der firi'e als entscheidend 5etracht.'t. ?in den hen^igen ^ivunlien baben sich ''otnohl oie 'I^uselwanen wie ail6? die l?low. Volks-nartei gegt'n die Ueberreichnng der Demission ^il'sgesprocheu. terarischen K«rs für Fortsieschrittei'e zu eröffnen, wenn sich eine hinreichende Anzal^l von Be!"'^"'vn nieldet. ?!inni.'ld'in'^'cn w-erden noch bis Oktober beim l?ch,ildiener entgegengenommen. (5s ist zu erwarten, dc's', sich mit Rücksicht auf die aro^-e ^edtntnng der Erlernung von fremden sprachen eine genügende Anzahl von Bejuch^cn frr t ide .^urse meldet, darrüt deren Eröffnung überhaupt ern^ogU6)t wird. p. Die ersten Lanqs-Hnäbel. Früher als e^e-wöhnlich sind im heurigen Jahre die ersten Echnepfen in den Nenieren unserer Unlge-bung angetroffen worden. In den 5>'^evieren des .?^errn Nechtsanwalte? Dr. 5adnik und des Kaufmannes .^'^errn Franko wurde bereits je ein Langschnabel zur Strecke gebracht. Unseren beimischen Wa'dmännern eri)ffnet sich ein neues und fürwahr schönes Betätigungsfeld. Nachricht-« aus <5e!je. e. Konzert des Herrn Rijavec. Wie w'l schon berichteten, fans verganc^enen ^onnt^?. den 12. d, M., inr üicsigen Ztadttkzealer ein Konzert des berüsimten Tenoristen is^errn Rijavec statt. D-as K'onzert bot dem Piil'likuin einen erstklassigen Kunstgenuß, wie dies o'ich die stürmischen Veiiall^kundgebunaen bei.eul,-ten. bedauern ist nur, t^'aß dieie künstlerische Veranstaltung in unserer Ctadt noch immer nicht jenes tier'e Vcrit-än'dnis ^and. dc's man bei solchen Veran''taltunt^en Zorans' Es ist nur zu hoffen, daß der beri'?^mle ler unlere Stadt mit den besten Eindrücken verlassen h<7t. c. Vom kausmänuifchen Gremium. Tsis Gremium der Kaufleute von Celje nrachs oü' Wirtschaftskreise auf die Anttstage der dels- und Gewerbekamn,er, die in i^.'lie i d-en zweiten Dienstag von K—in der Tkre?-tionskanzlei der ,.Asl.'nd TransPvrdgesellscs>.?'^t" stattfinden, au'm-'rk-sa.m. Tie nächsten Anitssi-z^l' sind: 11. ^ktobe". 2??. Oktober, 11. und 25. November, s>. u^.d 23. Dezember. Theater und Kunst. Nationaltheater in Maribor. Mittwoch den 15. Oktober: „Carmen''. Ab. E. Donnerstag den Ifi. Oktober: ..Das Aerqer-nis im Tt. Floriansial", Ab. A. Freitaki den 17. Oktober um balb 20 Uhr: „Carmen", Ab. B. -s- Der Beginn der Vorstellungen bc: „Carmen" ist stets für halb 20 Ubr anaesekt, und zwar ans dem Grunde, weil die genannie Oper sehr lange dauert. Das Gastspiel des .^errn Nijc^vec. !!^^^i>.>nlaa den 13. d. begrii^te Maribor wieder einiuul nach lan-^er Zeit den ersten Te» Nor des Ltaates, .s'^eirn Rijavec, welcher ein .^'on.^ert inl ^calionalthealer veranstaltete, ^er ^?lali:e Rijavec l)at solch guten !>1Iang in der i^Umstwelt unseres Slaatee, das', es l^e-nügt, ihn zu nennen, um die hohe künstlerische Bedeutung dieses gottbeanadeten San, gers beleuchten. Tnrch ilm erhält die >3ci?önf?eit und Tiefe jedes Absc!)uittes un-schänkaren ^^^!ert, denn jede ?^etonung, jeder rernzögen es, die verschiedenen seelischen Gefüf)le zu verkörpern. Die Klangfülle jeiner Stnnnie, die jeder Anforderung sie-ni!''ch'en ist, nnd die Schönheit des Tiurbres machen ans ihm einen Ausnahniesänger. Da-zu ^ontmt noc.i: die klare Aussprache, die wundervolle Aussühruug der dynamischen ,?cl)attiernngen vom fei,">n r ein meisterhaftes Crescendo bis zum macht-Vellen Fortissimo, und das reichhalti^^e, vcr. fchiedenartige Repertoire, aus dem 'er uns zum Besten gab: Lieder von Lajovic, .Hatze und Probacz'a und Arien aus den bekanntesten Opern. Auf stürmische Bitten der Zuhörer n'us^re er noch einige Pie^^n ^ igeben. ^ Ta-ö Theater war nicht so »'nss. wie es die Gelegenheit verdient hätte, das anwesende Pu-ülilum war aber de^^l^ dankbarer dem ..>' ->svn länger, sowie auch dem Tbeaterintendanten, der uns diei^'n seltenen Kunstgenuß er-.irk! hat. -cil- ' - Das neue Drama von Man Zweig. Das M'innheimer Nationaltheater bat das Ni-ue ^ün'aktige Dranm „Nagen" des ö-'t.'rreichi-'chen Autors 'I>-ar Zweig zur Uraufsührung angenommen. Tie Premiere fand am Ok-tooer statt. LZ L) jl >1 n o 1 KoroZita cests Kr. 19 Nellkbeobachtungen. Maribo r, 14. Okt. Tas Reisen ist selten Zeldstzweck. Zumeist handelt es sich, an ein Ziel zu gelangen, sei e7, NM persönli6)c oder ^amiiienangelegen-beiten zu ordnen, Geschüstsverbindnngen an-zuknüvlen oder (^'elchaite abzuwickeln. Auf jeden Fall lieg: eo im ^^ntereiie des weisenden, das Ziel rasch und dillig zu erreichen. Um diesem Bedi'irfnisse zn genügen, wird schon seit langem und recht viel über Reise-erleicbtenmgen geschrieben und beraten, aber die Erfolge dieser Beratungl-n sind nicbt groß, das soll.'n fol^iende, den 5?eisebedürfnisien der Mariborer Bürger angepaßte Belrachtungeu beweijen,. . - ^^«atvurgee selfunü". yeunlmer vom w. '^rlo7)c? ,,^/'2«lo-^/'ssuA/»tss6'^, ^^^stflve/'t/'isd ^7'. AVV. 1)^6^7', ^a/'loc)7'. nu/* S^ovsns.^a u?/e7a 7, 7'626/)/k0n ^00. ^ Zidimimoft. (^mst, als die Cüdbahn noch als Hauptverkehrsader zwischen Trieft und Wien den Vcr-kehr abwickelte, da war Zidanimost für jeden Reisenden, der von dort ostwärts in das kroatisch-slowenische Gebiet s^elang wollte od. von dort komniend nach Triest ode^ Wien strebte, eine bekannte Aussteige- und Wartestation. Damals fand man dies bec^reislich schon infolge der eiqentnmlichen Lage dieser Etation. Heute im Reiche der SH^, wo die Cüdbahn ihre ursprüngliche Bedeutung nicht mehr besitzt, wo das Verkehrsbedurfnis save-abwarts in der Richtung auf das ReichSzen-trum in verstärktem Mähe zur Geltung kommt, da sollte man glauben, daß auch die Station Zidanimost in ihrem Charakter eine Wandlung hätte erfahren müssen. Wenn es schon nicht leicht möglich ist, sie als Umsteigestation ganz auszuschalten, so müßte sie doch keine Wartestation mehr sein. Dem ist aber nicht so. Die Strecke Maribor—Zagreb, kaum ILO siilometer lang, kann mit eincui Personenzug erst nach 7^ Stunden erreicht werden. Das entspricht einer ?^ahrgeschwiudig-keit von 25 Ltilometer stündlich und selbst luit dem Eilzug ist der Zeitgewinn nicht groß. Zidanimost ist nach wie vor eine Uinsteige-und Wartestation geblieben. ?^ür den Mari-borer Bürger, der in das Reichsinnere zu dringen wünsckt, hat die Etation Zidanimost die Wirkung eines Engpasses, durch den man sich nur schwer durchzwängen kann. Auslandsreisen. Maribor ist eine Grenzstation und die Ei-seubahnverhältnisse wären insoserne günstig, als von dort aus drei Linien, und zwar die eine nach Graz—Wien, die andere an die Kärntnergrenze und die dritte nach Ungarn führt. Das Ueberschreiten der Grenze ist aber noch s'i'nier eine recht komplizierte Angelegenheit. Vonl Paszzwang und der Visumpslickt ganz abgesehen, bildet die Paß- und Zollkontrolle bei der Absahrt, resp. beim Ueber-scl,reiten der (Grenze eine zeitraubende und oft recht peinliche Prozedur. Es sind drei VerantwortungSsphären, die bei dieser Prozedur gleichzeitig in Tätigkeit geseilt werden, die aber bei den verschiedenen Interessen, die sie vertreten, nicht immer eine harnionische Amtshandlung gewährleisten. Während das Verlehrsinteresse eine möglichst rasche Abwicklung der Paß- und Zollkontrolle erheischt, hat diese die Neigung, sehr gründliche ?lrbeit zu leisten. Die P^isse werden von der Polizei sorgfältig geprüft und die Namen der Inhaber notiert, das braucht Zeit. Noch viel peinlicher sind die Zollbeamten. Je weniger Gepäck einer niithat, umso verdächtiger scheint er zu sein. Alles wird abgegriffen und durchsucht. Das braucht noch mehr Zeit. Diese (Gründlichkeit geht dem Verkehr^beamten in die Quere, er kann den Fahrplan nicht ein-l)alten und mitunter komntt es zn Kontroversen, deren Nesullat in einem Falle war, dcitz die Tür abgesperrt wurde und einige Reisend« tro!) Einsprache nicht abgefertigt wurden. Eo wie Zidanimost in seiner Wirkung ein Engpaß ist, so gleichen d'e Grenzstationen ulißtranisch bewachten Toren, deren Durchschreiten niemand riskiert, wenn er nicht unbedingt niuß. Und so gleicht Maribor einem Winkel, aus dem man nur schroer herauskann. Ob es so sein muß? Der unverantwortliche Beobachter stebt jedenfalls unter dem Eindrucke, daß der Dienst der Paß- und Zollkontrolle zu schwerfällig ist und daß in dieser Richtung manche Erleichterung zulässig wäre. Man reist heute weder billig noch rasch und schon gar nicht, wenn man von Maribor heraus will. Nur Ljubljana ist ohne besondere Mühe erreichbar. Kleiner AnzelM. Salongarnitur aus gebogenem Mahagoni, mit Plüjch ülierzo-gen, wie nen, bestehend aus 2 l^^ehnsesseln, 2 .'oal-^lebusesseln, I Sofa. 1 rundem Tisch mit geschliffener KristaNplatte und 1 Araganteppich (Maschinenknüp-ser). breit, .'i.80 lang, zu verlausen. 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