5^5» H^ /< Plänumeratlon«pr«i«: Im «omptoll ganz , «V^^^^^^^t. ^ <^ ^^ ^ ^<^.^. Insert» on«,«b ll» - Für llelne Inl»at« b!» ,u ^/--»l-»«-» ^^ halbl- b« li. »i't b« PHft gan,j, st. lb. hnld». fi., 50, <*"l ^^4 »VV«^ , _T.^. ^^^t ^»lVVl. Wiederholungen P»? ^«ile » lr. ^(^(D^V. Amtlicher Theil. Erkenntnis. Antlll?? ^-l. Landcsgcricht Wien als Pressqericht hat auf des in >, - ^' ^ Staatsanwallschaft erlannt. dass dcr Inhalt Te!<> f. '" Budapest erscheinenden periodischen Druckschrift C°n„. "' Nr.-ill, Wochenblatt für das gcfammtc Voll. vom "lit d, n,""' -'- September 1883 enthaltenen (zweiwi) Artilels 8 iZy,.,""^'^"f^ „Glnnbcn und Wissen" das Verbrechen nach tenen / . St. G,. nnd dcr Inhalt des in derselben cnthal. Proof ..^ Artikels mit der Anfschrist „Die Sünden der Wit k ^" '"' »unlzcn Umfansse. nnd des (vierten) Artikels >ucit sVl ".usschrist „Sociale Nniidschan" "' ^cr Stelle vun „Wie >vird » s.< ^"u^'e dcr Ausbeuter" bis „das Maß dieser Aande "ach ^^ ^^ Vergehen nach 8 302 St. G. begründe, und hat ldiu^ ^ St. P. O. das Verbot der Wciterverbrcitung dieser ^chnftausa^jprochen. Nichtaintlicher Theil. Al,?,,^' Majestät derKaiser haben, wie das „Präger ei» n ""'' "kldet, achtzehn Abbrändlern in Sandau Unterstützung von 5>00 ft. zu spenden geruht. Aml5l/' ^°!^ät der Kaiser haben, wie das ungar. Bel ^ ?" mittheilt, für die freiwillige Feuerwehr in nieind s^ ^' ^"^ für die römisch-katholische Ge-Gem.i ^ ^ Z" Schulbauzwecken, für die evangelische für ! Leleß zum Baue einer Kirche und Schnle, ih^ ^angelifche Gemeinde Olrotocs znr Herstellung M^ ^. ^' ^ur die griechisch-katholische Gemeinde latlwliA. ^ Schulbauzwecken und für die griechisch-Kirche 3 i^?'^ude Czernina zur Herstellung ihrer in Gl' weiter für die Kinderbewahcanstalt römisch Vl??" si., schließlich für Schulbauten der chisch.f,^!??^^"' Gemeinde Rozsa Lehota, der grie-tHs^^llscheu Gemeinde Srulya und der römisch-gerubt Gemeinde Kllrimjän je 100 fl. zu spenden Zur Lage. ii!n r^^ ebenso erhebende als würdige Verlauf der ^Men Wiener Festwoche wird vou heimifchen ^.auswärtigen Blättern einhellig constatiert. Die Diener Sonn- und Montags.Zeitung" lvelck. bei diesem Anlasse: ..Manches erhebende Wort, tvirk - ^'. ^"' jüngsten Festen gesprochen worden, ^uk>> ?" "" K"ln schönster Empfindung noch in der hie! U leiben und wirken. In erster Linie stehen auH 1.'^ "" durch die Würde des Redners, sondern E^si ^ den Gehalt des Gesprochenen die herrlichen Nien- ^ welchen der Kaiser die Ansprache des Ney»'" "Urgermeisters bei der Schlusssteinlegung des die twk M""^ erwiderte. Sie wiesen zurück auf 'uye Vergangenheit, wo der Monarch unter Segens- wünschen für diese Stadt den Grundstein zu diesem prächtigen Baue legte, auf die ferne, wo die Beharrlichkeit und der Heldenmuth der Wiener Bürger im Vereine mit treuen Bundesgenossen nach ungeheurer Bedrängnis den glorreichsten Frieden erstritten; auf die Gegenwart, in welcher der vollendete Bau Zeugnis gibt von der Opferwilligkeit und dem Gemeinsinne der Bürger; auf die Zukunft, in welcher diefe Stadt nur der Schauplatz des friedlichen Wettkampfes aller wahren Bürgertugenden, der Künste. Wissenschaften und Ge-werbe sein soll." Die „Morgenpost" sagt: „Eine Stadt, welche sich mit ihrem eigenen Gelde einen solchen Palast erbaut, den eine ganze Welt bewundernd anstaunt, welche aus allen Theilen Europas die großartigsten Huldigungen empfängt und welcher der erlauchte Herrscher dieses Reiches selbst die Wichtigkeit ihrer Stel-lung und ihrer Bedeutung für die Monarchie in liebe» vollen Worten bestätigt, eine solche Stadt hat sich weder vor einem Rückgänge, noch vor irgend einer Verkürzung zu fürchten. Das ist die große Lehre, welche das wertvolle Ergebnis der Festtage der letzten Woche ist." Der „Sonn- und Fe iertags-Courier" äußert sich folgendermaßen: „Unvergesslich werden die Worte, mit welchen der Monarch bei der feierlichen Schlnsssteinlegnng im neuen Nathhause die Ansprache des Bürgermeisters erwiderle, jedem Bewohner von Wien bleiben. Zwar wissen wir es alle längst, wie theuer dem Herzen des gütigen Monarchen Seine Haupt« und Residenzstadt ist, wie Er mit väterlicher Fürsorge und wahrhaft kaiserlicher Munificenz an ih^em Empor» blühen und Gedeihen Antheil nimmt. Aber diesmal hat drr Kaiser mit ganz besonderer Wärme Sein Vertrauen auf die angestammte Treue der Wiener zu dcm Helrschcrhause und dem gesammten Vaterlande und Seine Liebe zu „Sriner und Seiner Väter Residenz^ stadt" ausgespruchen und drn Vertretern der Bürger« schuft mit herrlichen Worten versichert, „dass dem Emporblühen nnd Gedeihen der Stadt Wien Seine wärmste väterliche Fürsorge gesichert bleibt". Wien weiß, was es dem Kaiser und dem Herrscherhause ver» dankt, und es lohnt die kaiserliche Huld und Guade mit jener felsenfesten Treue und unbegrenzten Ergebenheit, auf welche der Monarch in guten und schlimmen Tagen jederzeit zählen kann." Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung" lässt sich aus Wien schreiben: „Die Bürgerschaft Wiens, dere» Kern und Blüte sich zur Fner der Schlusssteiulegung im neuen Rathhause eingefun. den, hat noch nie fo wie bei dieser Gelegenheit die Großartigkeit dcr Entwicklung empfunden, welche Wien in mattrieller und geistiger, in freiheitlicher, künstleri« fcher und gewerblicher Beziehung gewonnen. In der That, wer einen Blick auf den unvergleichlichen Punkt wirft, welcher der Schauplatz der communalen Feier war, und auf welchem sich die Monumentalbauten der Universität, des Rathhauses, des Reichsrathes, des Iustizpalastes, der Museen und des Burgtheaters wie ein prachtvolles Stück Märchenwelt zusammendrängen, der kaun die Ieremiade von dem Niedergänge unserer Stadt uur als Ausgeburt eines kranken Hirnes betrachten. Wenn je eine Stadt auf Schritt und Tritt ein imposantes Aufblühen und legitimen Anspruch auf eine große Zukunft zeigte, so ist es das heutige Wien. Und der Schöpfer dieses neueren Wien — es ist der Schöpfer des modernen Oesterreich, der glorreiche Monarch, an dem alle Seine Völker mit allen Fasern ihres Herzens hangen. Die tiefe Innigkeit des Dankes, welche die Worte des Bürgermeisters an den Monarchen durchzieht, sie wird denn auch von jedem Wiener mitempfunden, und sie erklärt es auch reichlich, dass die Bürgerschaft trotz aller Etiquette mit jauchzenden Hochrufen den Kaiser unterbrach, als von Seinen Lippen die mächtig ergreifenden Worte flössen: „So tief wie die angestammte Treue der Bürgerschaft zu Meinem Hause und dem gesammten Vaterlande, ebenso tief gewurzelt uud unerschütterlich ist auch Mein Vertrauen auf dieselbe und Meine Liebe zu Meiner und Meiner Väter Residenzstadt." Der Eindruck, welchen diese Worte des Kaisers in allen Kreisen der Bevölkerung hervorgerufen, ist geradezu ein unbeschreih, licher." —Das „Frankfurter Journal" schreibt: „Die Erwiderung des Kaisers auf die Huloigungs-anfprache des Bürgermeisters ist wohl geeignet, die patriotischesten Empfindungen zu wecken. Selten dürfte ein Wo^t aus Kaisermund ein so lebhaftes Echo bei allen Parteien gefunden haben wie diele Rede. Der Kaiser sslorificierte gewissermaßen die Tugenden der Wiener Bürger und gab in ungewöhnlich tiefempfundenen Wor« ten Seinen Empfindungen für Wien u»d die Wiener Ausdruck. Das war die Rede eines freisinnigen, echt constitutionellel, Monarchen, dem die Wohlfahrt Seiner Völker als oberster Grundsatz für alle Seine Actionen gilt. Welch tiefer Verehrung sich der Monarch erfreut, vermochte Er von neuem zu erfehen aus der in ihrer Großartigkeit hinreißenden Huldigung, welche Ihm die vor dem Rathhause versammelten Genossenschaften, Veteranen, Vereine lc. darbrachten, als Er auf der Loggia des Rathhauses sich der Menge zeigte." Ueber die von österreichisch-patriotischem Geiste durchwehte Rede des Statthalters Ritter v. Zaleski bei der Eröffnung des galizischen Landtages äußert sich das „Fremdenblatt" folgendermaßen: „Der galizische Landtag konnte nicht würdiger eröffnet werden als durch die Rede des neue» Statthalters von Zaleski. der bei dieser Gelegenheit in ausführlicher Weife die Ideen entwickelte, die ihn bei seiner Amts- Jemll'eton. ^ neuesten Fortschritte der Telegraphic in ^ England. ^°tt^.'>'."?!^" am 13, September 1883 von Mr. W. 5». btt ,l..V"? .^"°M Loeiot^ «f Nuxianll. Clief-Elettriler lomglich britischen Post- und Telcgraphcn.Verwaltuug.) lllna ^" b" Gebarung bei Einrichtung und BeHand. Aeral-i^ Telegraphen in England ergeben sich im schied,?^ ""^ lenen auf dem Continente große Ver-l'it unk."' dle in dem Umfang der Geschäftsthätig. Nien b, A' Charakter des Klimas von Großbritan. ^nützt i,"^I?"dung haben. Die Prefse beispielsweise ledem n«? "legraphen in England mehr als in ttwuchz"^"n Lande der Welt, und hieraus allein an H °'e Nothwendigkeit, die größtmögliche Zahl 5>gen l5? ^ kürzesten Zeit durch die Drähte zu ?i"ot imn l"6'^ keine einzige Zeitung, in welcher den ariw. sie publiciert werden mag, welche nicht "bun °?.., ^ll ihrer Informationen direct aus ^e Nillin, n/ ""d sehr oft werden daher mehr als "ach an"'"!^0lte hj^n 24 Stunden in der Centrale Q Die inl s " bes Landes übermittelt. 8^'ge t>rk ^". ^M des Landes, welches von einem An'o'svh^ .Golfstroms umflossen wird, gibt der Merigen ^« ."genthümliche Feuchte. Die warmen ^eustälchen "«" l der See begegnen den kälteren ""' dem Lande und schlagen daher viel Feuchtigkeit auf diefelben nieder. Außerdem gibt es allenthalben, da sich die großen Gefchaftscentren alle in Fabriksdistricten befinden, sehr viel Rauch, und auf den Stützen der Drähte wird reichlich Kohle abgelagert. Das Isolieren der Drähte ist daher ein in diesem Lande sehr schwer zu lösendes Problem. Der Zweck eines Isolators ist, das Entweichen der Elektricität zur Erde zu v^rhiudern nnd deshalb muss ein solcher aus dem besten nicht leitende» Stoffe gemacht sein, er muss selbst im nassm Wetter trocken bleiben, er muss die Ablagerung von Schmutz verhindern und muss leicht gereinigt werden können. Die Erfahrung der ganzen Welt hat für Isolatoren zu dem Gebrauche des Porzellans in Gestalt einer Doppelalocke geführt; aber in England. wo das Reinigen ebenso wie der rasche Ersatz im Falle des Zerbrechen« so unerlässlich ist, musste eine andere Form erdacht werden. Eine Serie Isolatoren, wie sie jetzt in Eiland bestehen, ist in der britischen Section der elektrischen Ausstrl« lung in Wien zu finden. Die in Gebrauch stehenden Telcgrafthenstangen sind unveränderlich aus norwegi-fchcm Fichtenholz, welches mit Creosot imprägniert ist. Jedes andere Präservativ ist versucht worden, doch erwies sich Creosot als das beste. Es füllt die Poren des Holzes derart aus, dass es das Aufsteigen der Feuchtigkeit in den Capillarröhrchen verhindert, und da es antiseptisch ist, zerstört es gleichzeitig alle vegetabilischen und animalischen Keime, welche die Haupt-ursache der Fäulnis bilden. Eiserne Träger werden nur wenig verwendet, und wir haben nirgends so ele- gante und stattliche Constructionen, wie diejenigen, welche den Kai am Donaucanal und die Straßen von Wien schmücken. Sogar bei der besten Isolierung werden die Ströme von einem Draht zum andern überspringen, und bei langen Drähten, die parallel mit einander laufen, das hervorbringen, was wir Contact nennen. Dieser ernste Uebelstand wird gänzlich beseitigt durch befestigte Eisendrähte, welche von der Spitze der Stange bis zur Erde reichm, und diese Drähte leiten nicht nur die Elektricität zur Erde, sondern wirken auch als vortreffliche Blitzableiter. So geschützte Telegraphen-staugen werden nie durch Blitz zerstört. Wir kommen nun auf die Drahtleitungen selbst zu fprechcn. Da die größte Naschheit dcr Arbeit der hauptsächlich ins Auge gefasste Zwcck ist, so w,rd jede Ursache, welche die telegraphische Arbeit verlangsamen könnte, entfernt oder zum mindesten nwdiNclert. Ein Haupthindernis der raschen Arbeit ist der Widerstand, welchen der Draht dem Durchgänge der E ek-tricität bietet. Es wird hauptsächlich E'fendraht benutzt und die Qualität sebr verbessert worden, dass Drahte, welche noch Vor n aen N Widerstand per Meile ten jetzt nur 10 bis 12 geben. Allein das Eisen aebt rasch zugrunde, insbesondere an rauchigen Orten. u„d dort wird jetzt Kupfer benützt, weil es von der Schwefelsäure im Rauche nicht so leicht angegriffen wird. Bronzedraht wird viel, insbesondere in Städten verbraucht, und es ist nur der hohe PreiK dieses «aibacher Zeitung Nr. 214 1842 19. September 1883. Wirksamkeit leiten werden." Das Blatt skizziert nun in Kiirze die Hauptstellen der bedeutsamen Rede und bemerkt: „Diese echt patriotischen, von dem Gedanken an das Reich getragenen Worte blieben nicht ohne tiefen Eindruck und werden hoffentlich ihren Einfluss auch in dem ferneren Verlaufe der Landtagsfession bewähren, den Interessen der Monarchie die gleiche Beachtung mit den Landesbedürfnissen wahrend." — Das „Extrablatt" fagt: „Die politisch bedeutsamen Worte, deren sich der neue Statthalter von Galizien, Herr v. Zaleski, bei der Eröffnung des Landtages bediente, geben Zeugnis davon, dass der vom Grafen Potocki eingenommene Standpunkt auch von seinem Nachfolger nicht verlassen werden wird." Von den Landtagen. Der Vorarlberger Landtag ist am 17. d. M. nach Erledigung seiner Geschäfte unter begeisterten Hoch-Rufen auf Se. Majestät den Kaifer geschlossen worden. Dagegen hat der oberosier reich ische Landtag mit demselben Tage seine Thätigkeit aufgenom> men. Auch der Kärntner, derKrainer wie schon ausführlich gemeldet, und der galizische Landtag waren am 17. d. M. versammelt. Aus Linz, 17. September, wird gemeldet: Der Landtag wurde heute nach einem vom Bischof Ru-digier celebrierten Gottesdienste durch den Landeshauptmann Dr. Eigner mit einer längeren Ansprache eröffnet. Nach Aufzählung des Arbeitsprogrammes und der Vorlagen betonte Redner die Wichtigkeit der Lösung verschiedener Fragen auf nationalem, socialem und wirtschaftlichem Gebiete. Es fei zu wünschen, dass die Zukunft eine glückliche Lösung derfelben bringe, umsomehr, als alle Ereignisse, die in der Monarchie vorgehen, auch das Land tangieren. Redner betont die unwandelbare Vaterlandsliebe und Loyalität der Oberösterreicher für das Kaiserhaus und schließt mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser, in welches die Versammlung begeistert einstimmt. Der Statthalter Baron Weber begrüßt die Abgeordneten, verspricht den Verhandlungen des Landtages im Interesse zu folgen und den Wünschen des Hauses in gewohnter Pflichttreue entgegenzukommen. Er theilt sodann mit, dass Graf Samt-Julien über eigene Bitte vom Amte eines Lalldeshauvtmann'Stellvertreters emhoben und Dechant Grienberger an seiner Statt ernannt wurde. — Der Landeshauptmann widmet dem verstorbenen Abgeordneten Göllerich einen warmen Nachruf. Abg. Dr. Eoelvacher leistet die Angelobuug. Hierauf findet die Conftituierung des Hauses statt. — Nächste Sitzung morgen. Vom Ausland. Die in den Wiener Verträgen von 1815 fest-gesetzte Neutralität eines Theiles von Savoyen kommt wieder einmal zur Sprache. Es finden eben französische Truppenmanöver auf diefem Gebiete statt, und der Genfer Staatsrath fand sich veranlasst, über dieses Vorkommnis an den schweizerifchen Vundesrath zu berichten.— In Bern war in der vorigen Woche eine internationale literarifche Conferenz versammelt, die sich namentlich mit der Berathung von Mahregeln zum Schutze des geistigen Eigenthum» be-schäftigte. Die Conferenz formulierte hiefür den Entwurf eines internationalen Vertrages, und der schweizerische Bundesrath ließ durch eines seiner Mitglieder, Herrn Droz, der Conferenz mittheilen, er werde den verfchiedenen Regierungen vorfchlagen, dafs der Entwurf zur Grundlage eines endgiltigen internationalen Vertrages zum Schutze des geistigen Eigenthums gemacht werde. Die „Times" antworten auf den bekannten Artikel der „Norddeutschen allgemeinen Zeitung", welchen das genannte Cilyblatt friedensstörerischer Tendenzen beschuldigt, und sagen: England wünsche mit Frankreich auf gutem Fuße zu leben, fei aber gleich-zeitig auch Deutschland wohlgeneigt. England trachte nicht, militärische Bündnisse mit Frankreich oder Deutsch, land abzuschließen, sondern biete beiden Staaten Freundschaft an. Das Wohlwollen Englands sei keine Gabe, welche ein Volk in vernünftiger Stimmung gleichgiltig behandln dürfe; Freundschaftsbündnifse könnten zwischen Völkern ohne diplomatische Verträge geschlossen werden. England könne nicht vergessen, dass es mit Deutschland vieles gemein habe; ein starkes Deutschland biete der Welt die Bürgschaft, dafs keine Macht den Frieden fo leicht stören werde. Das deutsche Reich habe Stärke genug angewendet; sein Einfluss war im allgemeinen ein heilbringender, was zumeist dem Kaiser Wilhelm zu verdanken sei. — Marquis Tseng kehrt nach Paris zurück. Der französische Botschafter Wadding ton hatte während der jüngsten Conferenzen mit Earl of Granville auch mit dem Marquis Tfeng eine Begegnung. Aus Madrid, 16. d.M., wird gemeldet: Der Präsident des Congresses der Deputierten erklärte, Sagasta werde die Politik des Cabinets unterstützen. Am 16. d. M. nachmittag« wurden, wie aus Petersburg gemeldet wird, in Nowomoslowsl die Häuser und Läden der jüdischen Besitzer geplündert. Zur Herstellung der Ruhe wurden aus Ielaterinoslaw Kosaken dahin entsendet. Aus Sofia, 16. d.M., berichtet man: Heute wurde die außerordentliche Session der Sobranje eröffnet. In der Thronrede lobt der Fürst den Patrio. tismus der Deputierten, sagt, dieselben seien berufen worden, um die Conventionen inbetreff der Eisenbahnen und der Rückzahlung der russischen Occu-pations kosten zu prüfen und zu genehmigen, und schließt, dass sein einziges Ziel immer das sein werde, die Größe und Unabhängigkeit Bulgariens zu sichern. Aus Constantinopel wird gemeldet: „Ein am 13. d. M. veröffentlichtes amtliches Communique der Regierung erklärt, es sei ihr aufrichtiger Wlmsch, die gegenwärtig zwischen der Türkei und den Nachbarstaaten bestehenden freundlichen Beziehungen aufrecht» zuerhalten. — Der Dragoman des französischen Con« sulates in Hodeidak ist auf Anordnung des Gouverneurs verhaftet und zu fechs Monaten Gefängnis verurtheilt worden. Der Marquis de Noailles erklärte indes der Pforte, dass die gegen den Dragoman erhobene Anklage unbegründet sei und dass er deshalb auf der Freilassung des Gefangenen bestehen müsste. — Mr. Karamihailow, der bulgarische diplomatische Agent, hat Edhem Pascha benachrichtigt, er habe aus Sofia mehrere von dem türkischen Minister des In« nern in türkischer Sprache abgefasste Noten zurück« erhalten mit dem Ersuchen der bulgarischen Regierung, dass dieselben in französischer Sprache geschrieben werden follten. Edhem Pascha beharrt indes dabei, in dem amtlichen Verkehre mit Bulgarien sich der türkischen Sprache zu bedienen. ------------------------------------------------------------- « Saatenstands- und Grntebericht > des k. k. Ackerbauministeriums nach dem Stande zu» Ende August 1883. » Die zweite Monatshälfte war durch warme trockene Witterung ausgezeichnet, welche beinahe auem halben herrschte und nur hie und da durch Oewn « regen, die zuweilen Hagel mit sich brachten, unter brochen wurde. Es konnten nicht nur die Weizen- und Gerstt" ernten, mit Ausnahme der Gebirgsgegenden, >"> allgemein beendet, sondern auch die des Ha!" größerentheils vollzogen werden. ... ^ Die bereits im vorigen Berichte mitgethell ^ Ernteschätzungen werden durch die neuen Nachrichte größtentheils bestätigt, nur lassen dieselben die Welzes und Gerstenernten in Nieder- und Oberösterreich etwa besser, nämlich „über dem Mittel" erscheinen. « Ferner dürfte Hafer in Westqalizien, Scblesi^W und einem ziemlich großen Theile Böhmens nur ^^« ernten geben und demnach für die nördliche Z^e)" Gesammtresultat nicht über „gut mittet" hinausrelchk"' Nachträglich wäre zu erwähnen, dass in Schl^ sien die Weizenernte schwach mittet, die Versteuern gut mittel ausfiel. Der Mais hat sich gut entwickelt, geht sslM,'' theils, namentlich in der Bukowina, schon der 3M entgegen und verspricht mit wenigen Ausnahmen re^ gute Ernten, obwohl in Untersteiermark der M"'. zünsler auftritt und stellenweise ziemlich viel Vra vorkommt, während in manchen Lagen Südtirols o Enlwicklung zurückgeblieben ist. Der Cinquantino « Görz leidet durch die Dürre. ^eil Nur gute, allerdings nicht zahlreiche Nachr'^ liegen vor über den Stand der Hirse in um steiermark und Krain und über die Ernte und E^ Aussichten, betreffend Erbsen und Wicken in VötM. und die Fisolen in Tirol, dagegen Nachrichten «o ^ nur mittelmäßige Erbsenernten in Westgalizien. » Der als erste Frucht gebaute Buchweizen ^ spricht eine ziemlich gute Ernte, welche demnächst be^. steht; der als zweite Frucht gebaute steht oder tl> in Blüte, und hat in Steiermark einen schönen Sta"' leidet aber in Görz bereits durch die Dürre und '! durch dieselbe in Kärnten sehr bedroht. .., Flachs bietet sehr gute Aussichten in Oberste»" mark und Südtirol. -H Hopfen lieferte guten Ertrag in Oberösterre'^ und in Osigalizien bei guter Qualität, dagegen la« schwache Mittelernten in den Bezirken Buchall "" Postelberg in Böhmen. ^ Der Stand der Kartoffeln ist im allgetNelN" recht befriedigend, die Fäule hat nur geringe we'll Fortschritte gemacht, und ist nur im SalzburgischA in Tirol und Krain sowie auch in Schlesien Ml verbreitet. .« Im Wiener Becken sind die Knollen bisher etw" kleiner geblieben. ,^ Zucker- und Vurgunderrüben sowie " „^, stehen meistentheils sehr schön. Die Zuckerrüben v., sprechen in Böhmen auch zuckerreich zu werden- ^ Sloppelrüben haben in den südlichen Alpenla"" durch die Dürre gelitten. .^>, Die Grummeternte machte im äugele ,^ bedeutende Fortschritte und wurde in ziemlich ^^. Gegenden beendet. Die Ergebnisse waren nach " ^, schiedenheit der Lage theils gut, theils schlecht; " wiegend gut in Steiermark, Krain und Tirol, Materials, welcher seine allgemeine Anwendung hintan-hält. Wie leicht zu beweisen, ist mithin die Dauerhaftigkeit des Stahls und die LeitunaMhigkeit des Kupfers Von größtem Vortheil für die Telegraphic. Durch große Städte legen wir die Drähte immer unterirdisch, und zwar in eisernen Röhren. Der Draht selbst ist aus Kupfer, mit Guttapercha bedeckt und außerdem noch durch eine Leinwand«Umwicklung geschützt. — Solche unterirdische Drähte hindern jedoch sehr das rasche Arbeiten, und rmr wehren uns energisch dagegen, unsere langen Linien auf solche Weise zu placieren. Außerdem, dass ihre Arbeitsfähigkeit eine sehr verringerte ist, sind auch noch die Kosten der unterirdisch gelegten Drähte viel größer. Endlich haben wir noch die Erfahrung gemacht, dass ein kleines mikro-stopisches Insect lemMtonia <>MMna das Guttapercha der Umhüllung frisst. Nichtsdestoweniger haben wir 12000 Meilen unterirdischer Drähte in England, jedoch mehr als 90000 Meilen submarine Kabel sind durch den Ocean gelegt, so dass alle Theile der Welt mit England in Verbindung stehen. Der Vortragende kommt schließlich auf die in England in Verwendung stehenden telegraphischen In< strumente zu sprechen, die er in zwei große Gruppen sondert: in solche, wo die Depeschen durch das Auge gelesen, und in andere, wo die Depeschen dem Ohre vermittelt werden. Die Depeschen werden abgelesen: 1.) Durch die Bewegung eines Zeigers wie beim Whetstone H^; 2.) durch die Bewegung eines kleinen Inducwrz wie beim Cooke und Wheatstone Nadel->ln^ument, und 3.) durch Puntte und Striche, die mittelst Tinte oder Farbe auf Papier gedruckt werden, wie bei den Morseapparaten. Die Depeschen werden gehört durch Apparate, wo 1.) die Bewegung der Nadel, indem sie an Glocken von verschiedenem Ton schlägt, wie bei den Aright-schen Glocken, zwei verschiedene Töne hervorbringt; 2.) der Elektromagnet des Morse «Recorders Punkte und Slriche dem Gehör vermittelt, so dass der entfernte Telegraphist gewissermaßen in telegraphischer Sprache spricht, und 3.) die Sprache selbst durch das bekannte Telephon reproduciert wird. Da in England das hauptsächlichste Streben dahin gerichtet ist, die größte Schnelligkeit in der Uebermittlung der Depeschen zu erreichen und die Capacität der Drähte zu erhöheu, so wurde die größtmögliche Einfachheit der Apparate ins Auge gefafst. Wir haben nach und nach alle Recorder-Instrumente, mit Ausnahme der Wheatstone-Automaten, aufgelassen und wir lesen jetzt hauptsächlich mit dem Ohr. Wir waren zwar gewohnt, mit dem Auge zu lesen, aber kein conservatives Gefühl noch infulares Vorurtheil herrscht bei uns, um die Weiterbehaltung eines Apparates zu sichern, gegen den neuere Forschungen oder die Erfahrung sprechen. Der Vortragende kommt dann auf das Doppel-sprechen durch den Telegraphen zu reden und bezeichnet Wien als den Geburtsort der Duplex.Telegrafthie. Dr. Gintl hat schon im Jahre 1854 gezeigt, wie es möglich sei, zwei Depeschen in entgegengesetzter Rich, tung auf demselben Draht und zur felben Zeit zu befördern. — Die Nothwendigkeit hat dem Duplex- System in England zu einer weiten Benützung ^ holfen, so dass man sagen kann, der normale O^ c^ unserer directen Leitungen wird in Zukunft o» > System angehören. a>,M' Eine sehr einfache Modificierung des 2)"H ^ Princips macht es möglich, zwei Depeschen gl^ ^ derselben Richtung zu senden, während zwei ande ^, der entgegengesetzten Richtung gehen, so dass "^ ^elt peschm auf demselben Drahte gleichzeitig vel"zlllf" werden. Diesem Systeme wird in England "' gphie merksamkeit geschenkt und die Quadruplex^ zwar der im allgemeinen hoffnungsvolle Stand M!>^ü' ^ dauern aber auch daselbst verschiedene ^'lzdiloungen fort. welche in den vorhergehenden in? entstanden waren, so namentlich dasOidium ' vlnnerkrain, Südtirol und Görz, Peronospora in : ^ und Steiermark, besonders aber Cladosporium ^ östlichen Theile von Südtirol. In Steiermark badete auch Phyloptus. großen Theile in die erste Äugusthälfte fiel, niu « ^."lweise durch die große Nässe zu leiden und !^le in manchen Gegenden wiederholt werden. Tagesneuigkeiten. NaH ^ (Hofnachrichten.) Den 16. d. M. um 4Uhr llrnk ^s fand im Ceremoniensaale der Hofburg ein jes°.^ Diner statt, an Welchem theilnahmen: Se. Ma-> "<" der Kaiser, Se. Majestät der König von von K""-"'" ^""" Suite. Se. Maje-stät der König die W^^^" ""! seiner Suite, die Hofwürdenträger, -""nister, mehrere Botschafter und Gesandte, von ^" ^uiestät die Königin Marie Heuriette wlttettt <^^" '^ ""' 16- d. M. nachmittags um 2 Uhr "baer?,zl ^""lh"fzuges von Laxenburg nach Brüssel iestcit "'^ Minuten vor 2 Uhr fuhr Ihre Ma- Aahich? ^^'^ ^ Majestät des Kaisers auf dem ^ V yose lior, in eiuer zweiten Hofequipage folgten h»' "'ld k. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erz-dn <^ "iudulf mit Sr. Hoheit dem Prinzen Philipp >,"" Cuburg. Nach herzlichem Abschiede von den Aller» Ochsten und höchsten Herrschaften bestieg Ihre Majestät 'e Königin den Salonwagen, und bald darauf fuhr der Mzug aus der mit tropischen Pflanzen geschmückten vnlle. — (Deputation derGewerbeschul-Com-!v'!lion,) Aus Wien wird unterm 17. d. M. gemeldet: .^ber Beschluss der Gewerbeschul-Commissio» verfügte ." gestern vormittags eine Deputation, bestehend aus H." Obmanue Dr. Weitlof und deu Mitgliedern h "k'"derath Karl Lustig und Handelskammerrath Jung« A "2. zu Sr. k, und k, Hoheit dem durchlauchtigsten ^"" Erzherzog Karl Ludwig, um höchstdcmselben aba .^"»bericht der Gewcrbeschul.Commission für das »elaufene Schuljahr zu überreichen und zugleich den Dank der Commission für die besondere Theilnahme auszusprechen. Welche Se. k, und k. Hoheit der Fortentwicklung des Gewerbeschulwesens angedeihen ließ Se. k. und k. Hoheit empfieng die Deputation aufs huldvollste und besprach in eingehendster Weise mit jedem der Mitglieder die Verhältnisse der Vorbereitungs-, Fortbildung»- und Fachschulen. D>r durchlauchtigste Herr Erzherzog hob sodann das Wirken der Gewerbeschul-Commission anerkennend hervor und gab der Deputation die Versicherung, auch in Zuknnft den gewerblichen Uuterrichtsanstalten fördernd und mit besonderem Interesse zur Seite stehen zu wollen. — (Votivkirche in Wc inHaus.) Die in Wien veranstalteten Festlichkeiten anlässlich der Säcular-feier fanden am 111 d. M. in Weinhaus einen würdigen Abschluss. Um 10 Uhr vormittags wurde auf der Türkenschanze, wo bekanntlich im Jahre 1683 erfolgreich gegen die Türken gekämpft wurde, der Grundstein zum Baue eiuer Votivkirche gelegt, zu welcher Oberbaurath Professor Schmidt den Plan entworfen hat. Die Einweihungsfeier wurde von dem hochw. Herrn Fürst gorianischen Schule reformieren lassen will; diese Schule ist von Seite des allgemeinen Cäcilienvereines, dessen Präses bekanntlich Dr. Fr. Witt ist, in Nom gegrün» det worden. — Im heurigen Jahre erscheinen 18 Zeit» schriften für Kirchenmusik, 8 in deutscher, 3 in französischer, 2 in englischer, je 1 in holländischer, italic' nischer, böhmischer, kroatischer und slovenischer Sprache. — Der französische Orgelbauer Louis Debierce hat eine bewunderungsluürdige Erfindung gemacht, vermöge welcher eine Pfeife mehrere Töne von sich geben kann, was, praktisch durchgeführt, in der Orgrlbaukunst eine Umwälzung hervorzubringen geeignet ist. — Der Domkapellmeister von St. Gallen E. Stehle erhielt von Sr, Heiligkeit dem Papste Leo XIII. für die Verdienste um Hebung der katholischen Kirchenmusik das Ritterkreuz des St. Gregorius'OrdenS; derselbe erhielt seinerzeit aus Anlass der Vermählungsfeier des durchlauchtigsten Krooprinzenpaares für seine Orgelfthantasie über die österreichische Volkshymne den Franz-Joseph-Or den. — (Auszeichnung.) Wie man uns aus Linz schreibt, ist auf der dortigen Landesausstellung der Wachszieher Herr A. Thomel, ein geborener Laibacher, mit der großen silbernen Medaille für seine ausgestellten Kunst-Wachsfabrikate ausgezeichnet worden; es ist dies zugleich die dritte Auszeichnung, welche Herr Thomel bei verschiedenen Ausstellungen erwarb. — (Aus Natschach) in Unterlrain schreibt man uns: Am 8, d. M. hat der Wanderlehrer Herr E, Kramer im hiesigen Schulgebäude landwirtschaftliche Vorträge abgehalten, welche von den versammelten Zuhörern mit Aufmerksamkeit angehört wurden. Die Gegenstände, über welche derselbe vortrug, waren der Hopfenbau und die Kellerwirtschast. Das nachahmenswerte Beispiel der Steirer in Sachsenfeld wurde den Zuhörern nahegelegt und die Anlage, Erziehung und Behandlung des Hopfens genau erläutert, »nd auf den bereits von Anton Poo» lesmt in Iagnenza heuer gemachten gelungenen Versuch einer Hopfenanlage, welche am 7. d, M. in Augenschein genommen wurde, hingewiesen. Gs steht zu erwarten, dass in nächster Zeit mehrere Grund- und Gutsbesitzer sich mit Aulagen von Hopfengärten befasse» werden, wozu ihnen obiger Vortrug gewiss einen Ansporn gab. Nicht minder interessant war dessen Vortrag über die Kellerwirtschaft unserer Weine, und dürfte durch die gute Ausführung über Neife u»d Lese der Weintrauben, deren ungleichen Zuckergehalt, dann über die Neini-gnng der Gefäße, Beschleunigung oder Bewirkung der Mostgä'hluug bei kühler Witterung nicht ohne Einfluss auf die meistens aus Weingartenbesihern bestandene Zuhörerschaft bleiben. Nachdem der in Duljna Tuzla in Bosnien angestellte, hier auf Ferien befindliche Ober« lehrer Herr Blas Perniöek auch über den Hopfenbau, welchen er aus eigener Anfchauung in Sachsenfeld ken« nen gelernt hatte, und fodann über die Düngung der Wiesen und über das bosnische Obstdörren einen kurzen, aber belehrenden Vortrag gehalten hatte, wurde beiden Herren für diefe belehrenden, fast drei Stunden wählenden Vortrage von den Zuhörern der Dunk votiert. Gewiss werden diese Vorträge einen nachhaltigen Ein» druck auf die Gegend üben, und wird dankbarst die Einrichtung der Wanderlehrer anerkannt. Ebenfalls anerkennenswert ist der Schulunterricht, welcher in der Nothschule in Scharfenberg vom hochw. Herrn Pfarrer A. Namovs den Kindern dieser Pfarre ertheilt wird. und welche von 90 unter 130 bis 140 schulpflichtigen Kindern besucht wird. Dieser Unterricht, welcher Von 6 Uhr früh bis 3 Uhr nachmittags in zwei Abtheilungen auch an Donnerstagen ertheilt wirb und bei dem die Schüler großen Fleiß entwickeln, h^t bei der am 31. Juli abgehaltenen Prüfung vorzügliche Resultate geliefert. Der Fleiß der Schüler wurde durch Verthei-luilg von Büchern und Medaillen belohnt; Herr Pfarrer A. Ramovö verwendet seine Remuueration und noch einen guten Theil mehr aus seinen eigenen Mitteln für Lehr-und Lernmittel. Der hochw. Herr Pfarrer L. Bergant in Dobovec erklärte, falls die nothwendigen Schulbänke beigeschafft würden, dass auch er eine Schule eröffnen und den bis jetzt schullosen Kindern um den Kumberg Unterricht ertheilen würde. Obzwar es der mittellosen Gemeinde schwer fallen wird, die Bänke beizuschaffen, so hofft sie doch, mit Unterstützung von Schulfreunden es thun zu können. Nicht unerwähnt kann gelassen werden die systemi-sierte einclassige Volksschule in St. Georgen poä Xu-mom, welche von Kindern armer Eltern besucht wird. E3 entwickelt sich auch hier ein stilles, aber dank« ^"s Wirken des Herrn Lehrers Kodic, welcher die Kinder fleißig unterrichtet, besonders auch den Ge^ng gut cultivlert und ein ganzes landwirtschaftliches Museum von durch Kinder gefer» tigten Modellen für Schulzwecke besitzt. Man findet hier nicht nur eine zweispindlige Weinftresse, sondern auch Wägen, Pflüge. Eggen u. f. w., was gewiss aner« kennenswert ist. Bei der am 30. August vorgenommenen Prüfung dieser Schulkinder konnte mau mit den Leistungen der Schulkinder zufrieden sein. und steigerte sich die Anerkennung bis zu Thränen, als ein Mädchen aus der Mitte ihrer Mitschüler heraustrat, der hohen Negierung, den Schulbehürden und dem Lehrer, Pfarrer und Katecheten den Dank für den ertheilten und erhaltenen Unterricht ausdrückte, an die austretenden Schüler Mahnungen richtete, sich von ihnen verabschiedete und die «och ferner die Schule besuchenden Kinder zum Fleiße und gutem Schulbesuche aneiferte. Auch diese Kinder wurden mit durch Beiträge angeschafften Büchern und Medaillen betheilt. Leider ist ein großer Theil der schulpflichtigen Kinder wegen des Unvermögens ihrer Eltern, sie zu bekleiden, vom Schulbesuche ausgeschlossen. Vielleicht wird sich auch für diese Armen durch mild» thätige Hände die Möglichkeit bieten, ihnen die Wohlthaten der Schule zukommen zu lasseu. — (Unglücks fall.) Man fchreibt uns aus Loitsch: Am (5. d. M. ereignete es sich, dass der 15jährige Sohn des Franz KraZovic aus Ravnik beim Holzholen verunglückte. Der schwer beladene Wagen stürzte auf dem schlechten Waldwege, und zwar traf derselbe den armen Burschen mit solcher Gewalt, dass dieser sofort todt blieb. — (Nach Wien zur elektrische» und historischen Ausstellung) Das Schroekl'sche Reise« bureau veranstaltet, um allen zahlreichen Anfragen zu entsprechen und dem auswärtigen P, T. Publicum, welches die in ihrer Art einzige große internationale elektrische Ausstellung in der Rotunde noch nicht besuchen konnte, die beste und billigste Gelegenheit zu bitten, dieses wissenschaftlich großartige Wert sowie auch die zu gleicher Zeit im neuen N'tthhause stattfindende histo< rische Ausstellung der Stadt Wien besichtigen zu können. Samstag, den 22. September d. I. um 3 Uhr 39 Minuten nachmittags einen Vergnügungszug mit äußerst ermäßigten Preisen von Laib ach nach Wien. Alles Nähere über Fahrpreise «. enthalten die ausführlichen allerorts afftchicrten Placate. — (Aus dem Schwurgcrichtssaalc.) Am 12. d. M. war der Bauernbursche Johann Brenci' des Verbrechens der Münzueifälschung angeklagt. Die Gen» darmerie hatte bei Brentic. welcher auch einige falsche Zwanzigkreuzerstücke verausgabt hatte, verschiede»? Uten-silien und Materiale zur Erzeugung von falschen Gulden». Zwanzig- und Zehnkrcuzerstiicken vorgefunden. Brencic. , der sehr kurzsichtig ist, will alle Gegenstände von einem ihm unbekannten Handwerksburjchen um 5 st gekauft, selbst sich jedoch nicht an der Erzeugung der Falsificate betheiligt haben. Er wurde zu sechs Monaten schweren KerlerS verurtheilt. — Am 13. d. M. war der Bauer," bursche Georg Starman aus dem Bischoflucker Bezirke des Verbrechens des Todtschlages angeklagt, da er mit einer Holzhacke einem andern Bauernburschen einen Hieb auf den Kopf versetzte, so dass dieser infolge der erlittenen Verletzung starb, Starman wurde zu vier Jahren fchweren Kerkers verurtheilt. x- Neueste Post. Wien, 18. September. (Wiener Zeitung.) Seine l. und k. Apostolifche Majestät sind mit Sr. Maje« stät dem Könige von Spanien gestern, den 17len d. M., abends in Brück a. L. angekommen. Prag, 17. September. Se k. und k. Hoheit Herr Erzherzog Ludwig Victor trifft morgen um 4 Uhr nachmittags hier ein, um Ihrer Majestät der Kaiserin Maria Anna zum 80. Geburtstage die Glückwünsche Sc. Majestät des Kaisers zu überbringen. _______ Original-Telegramme der „Laib.Zeitung." London, 18. September. Einer Meldung des Bureau Reuter aus Newyork zufolge hat der Minister des Aeuhern von Hawaii nach London, Pans und Washington einen Protest gegen die Annexionen der fremden Mächte im Stillen'Ocean gesandt. Nom, 18. September. Der „Moniteur" bestätigt die gestrige Nachricht der „Germania" in allen Details und erklärt es demnach für unrichtig, dafs der Papst dem letzten tirchcnpolitischen Gesetze zugestimmt habe. Linz, 18. September. Im Landtage legt die Negierung zwei Gesetzentwürfe vor, und zwar inbetreff der Einsetzung vo» Vermittlungsämtern zu Vergleichs, versuchn, zwische» streitenden Parteien nnd inbewff der Verwendung von Privalhengsten. Es folgt fodanu die Wahl von fünf Ausschüssen aus dem Hause, welchen Vorlage» zugewiesen melden. — Hierauf beschlicht das Haus einstimmig anlässlich des freudigen Ereignisses in der kaiserlichen Familie die Creierung von zehn Stipendien zu 84 ft. für Zöglinge des Landes-Taub-stummeninstilllles und einnl jährlichen Beitrag von 200 fl. für die in Linz bestchende Versorgungs« und Blschäfligungsanstalt für weibliche Blinde. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. Budapest, 18. September. Das Amtsblatt publl-ciert die Enthebung des Ooergespans des Krasso-Szo-renyer Comilatcs, Alexius Patyanszky, dessen Agende« der Ol^rgespan des Araber Comitates und der Stadt Arad. Karl Tabajdi, unter Beibehaltung seines gegenwärtigen Amtes übernimmt. Budapest, 18. September. Die „Ung-Post meldet aus Agram: Mit Ausnahme zweier in der Vanalgrenze vorgefallener Ruhestörungen, wobei eM als Raufbold bekannter Bauer getödtet wurde, herrscht überall Ruhe, so dass heute die Unruhen als erloschen betrachtet werden können. Die Rädelsführer sind größten-theils verhaftet, die Gerichte in voller Thätigkeit. Vuda pest, 18. September. Die „Ungarische Post" meldet aus Agram: Nachrichten über neue Ausstände oder Bewegungen in der Banalgrenze liegen nicht vor, aber die Zustände daselbst sind beklagenswert. Viele Gemnnde'Aemter functiouieren nicht, well die Functionäre theils misshaudelt, theils aber durch Drohungen eingeschüchtert wurden. Die Bevölkerung ist noch sehr aufgeregt. Kopenhagen, 18. September. Der König, die Königin, die königliche Familie und alle anwesende« fürstlichen Gäste dejeunierten heute auf Gladstones „Pembroke Castle'. Paris. 18. September. Marquis Tseng wird nachmittags mit dem Ministerpräsidenten Jules Fesly conferieren. General Honet wurde in einer M'ss^ nach Hcmgkong entsendet und ist daselbst am 16 d. M< eingetroffen. Haag, 17. September. Heute hat nach der feierlichen Eröffnung der Session der Kaminern eine so' cialistijche Kundgebung stattgefunden. Die Socialist"' hallen sich Versammelt, um zu Gunsten des allgemeinen Stimm, echtes zu demonstrieren. Während der E^ öffnungs-Feierlichkeit habm nun d,e Socialisten, d^' Wege fl'lgtnd, welchen der löuigliche Zug eiua/schla^ g'N, Affichen angebracht, welche die Wort!» enthüllen' Alla.emem.s Slimmrrcht. Die Polizei hat außerordentliche Maßnahmen getroffen. . London, !8. September. Einer Depesche a^ Hongkong vom 17. September zufolge hat der Civil-commissä' Hainuind oeu General Boxet des Commas dos in Tooling enthoben und dasselbe dem Oberin Bichui-Aaoens übertragen. General Bouet kehrt sosou nach Frankreich zurück. Handel und Volkswirtschaftliches. Budapest, 15, September. Bei der heutigen Ziehung A Theiß Lose wurden folgende Eerie» gezogen! >l?9 540 5A 1079 1432 1900 2483 2539 2660 30^U uud 3421, Serie M' Nr. 26 gewinnt 100 000 st.; Serie 1432 Nr. 18 gew'"'" 4500 fl; Serie 1900 Nr. 81. Serie 2539 Nr, 36. Serie 5^ Nr, 72 und Serie 1900 Nr. 30 gewinnen je 1000 fl. Äln^ekolnmene Fremde. Am 17. September. Hotel Stadt Wien. Künl, laiserl. Rath und Vahndircc!"' Weihen stein. Pliuatbeamter. sammt Frau ; Groß, M"f'«'^ Knapp. Oberosficial der Nordbahn, Wien. — Dr.^M,/ l. k. Stabsarzt, sammt Frau. Sarajevo. — hactl. l3>tll0c ' St Paul. - Dr. Hoffcr, Advocat. Leoben. — Tiuoli i<""'^ Tochter, Alexandrien. Schlcgl, Vahnbeamter, Spalalo ^ Lustig. Ncisclldcr, Graz. — Tramontana. Kaufn,., und Vav sammt Familie. Trieft. — Fuchs, l. l, Obcrlieutcnant. "° görtschach. — Dr. Samec, Stein, Ahiin. t, t. BeaM^' sammt Frau. Gurlfcld. — Michalouich, Privatier. S"'!-. Obermann. Forstalademiker. Tüffer. — Dießl. k. l. M""" beamter. Pola. ^ Hotel Elefant. Iacchia. Agent, s'mmt Familie, Trie!'' ^ Namcdcr, Realitätcnbesihcr, sammt Sohn, Agram, -- 25. ^. sammt Frau. Nmmdorf, — Domladis, Kausm., Kral" Heyne. Ksm,. Greiz, — Prolop. Iosessthal. Vaierischer Hof. Slanc Theresc, Marburg, ^,er, Gasthof Südlillhnhof. gongojof. Petersburg, — Neitha"?'^ Apotheker, Bozen. - Stern, Kfm.. Villach. - ZaunM Vahnarzt, Marcin. ... ^- Sternwarte. Laurent, Landtagsabgeordneter, Vrhpo'i.v^ Patiz, Landtagsabgeordneter, SodcrZica. — Dr. ^" ^d-Landtagsabgcordneter, Hrenovice.— Gruden, Landtags""^ neter, Ieliicnoerh. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^, I ff °eZ «^ « « 5iZH 7U.Ma, 738728 -s-14.3 NWTschwach bcwMt^ 2,50 18. 2 „ N. 737.28 ^20.3 O, schwach bewöi Reg" 9 „ Ab. 738.06 4-16.6 NO, schwach bewölkt , ^ Vormittags trübe, nachmittags Sonnenschein, aben.^^ wölkt, etwas windig, nachts geringer Regen, Das ^an>. der Wärme -j- 17,0", um 3,3" über dem Normale^^^-- Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics^^^. Maßstab 1: 75,000. Preis per Blatt 50 kr., in Taschen!"' auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. u. KlänmM H Fell. Kamwg5 KiManlUMü in AaibacH» __________________________ liaibacher Zeitung Nr. 214 1845 19. September 1883. Eonrse an der Wiener Görse vom 18. September 1N83. ^ ^ 0^,^«, Com««««..) ^,^ «eld Ware VtaatS.Unlehe». ^>lb«t«le.......^^ '«^ N:°)°"l°se- 25°ft-,^!^^ ""er Kt»°t«l°l."^"^ « "l>" "°^ «04er """of, . . 100 ^ ^7 ^ l^.20 '°«°'«e°te^' !p^St.^^,^ oVH!!""/' 3«uerftei . «vu° 99-95 «otenrtnte. steuerfrei . ,z — 83ib '°«.«°Idren.«2. . . . .11915 11»3« 8-«,e 4«/, luu fi. . .108.70 103 30 U° »Mische ......"S5b ^— ^^^"»''-«ess,'Lose 5°/^ ,00 fl. , 114-70 11L'— bto. Anleihe 1«?8, fteuerftei , 10H00 103 bc Unlehen b. Stabtgemeiude Wien ioi'7L ioü'50 Nnlehen d. Stabtaemembe Wien (Silber ober Gold) . . . .------- — Prämien»«nl.d.Vt»bt<;em.Wi/, 0/^ »5 25 »5 75 bto. in 5U , „ 4e/, . l»l<8b »l 3U bto. Prämien^Elbulbverschl.»»/!, 97>u« 98- - Oeft. Hyprtbelenbanl ioj. 5'/,°,° ioc-90 ic.1 Zo Oeft.»ung. Haul verl. 5°/,, . . ibn-9b inl 1L btu. „ "/,<>/». - »?ea o?7o bt«. . 4°/u . . »16(< 91 bu Nng. llllll.Vobencrebit°«ctienges. in Pest in »4 I. verl. 5»/,°/° . 101'— «2 75 Prisritäts. Obligationen (für loo fl.^. Lllsabelh'Weslbahn 1. Emilfton 103 — 105 20 sseibin>ind>l.Norbbal)N in Sllb. 104 75 1b5.2!> Flau,»Ioses»!lU»HN.....103 40 103 7U «>^i.lschc «arl-Lubwig.Vahn Lm, I!'^! .'wo fl. S. 4>/,«/n . . 98 70 98'9U Oefterr. Nvrbwefibahn .... i«8'— ie« ?0 Siebeutiirge«......si 6c> 9« — GeU> War? Vtaatsbahn 1. n . . . 18« — 188 — Sübbahn l» ««/u......18? 50 i»8 — , „ ^°/°......>zc-— 1Ü« 50 Ung.'galiz.Vayn . . . . 9375 ,4.^ Diverse Lose (per Sliill). Lrebltlose iao fi...... 15^,75 ,«5^5 «llarh-Lole 40 fl....... ^,75 g7 ^ 4"/^ Donan-Damhfsch. lonfi, , ic,«-— no- l>aibachci Prämien»«nlehen »0 fi. 23-— 24— Ofencr Lose 4« fi...... g„._ ^_ PaM.Lose 40 N - - , . 2e.cn 3«— Nöthen Kreuz, Sft. «Ses. v. 10 fl. 11 »0 li 15 «ubolf.kose 10 N...... „,>25 z<>,.,s. Salm.«ose 40 ft...... ^-50 ^ _ St.»Venols»l!ose40fi..... ^^.^. ^,^ Waldftein°i!<>se L0 fi..... ^'-- «7's.s Wiubilchgiatz'^'ose »aft.. . . g,.z5 gg.75 Vaul - Actien lver Etilil). «nalo»OeN«r. Vanl 13a fl. . , in,,« no «-> «»nl.Velelllchaft. Wiener «0 ft. II-_ !l ^ Vanlverein, Wiener, luo fl. . . 106-90 ill? «0 »bnc«..»nft.,Oeft.i!aoft. S.40°/» »<>8-- 2«'8 5« Llbt.'Nnft. s. Hand u. G. iuc>«,. 29«^ «96 ko Vrbt.<«nss., «llg. Unz. i«)0 ft. , ,8«-— z»n 50 Deposttcnb^, Mn, 2ua fl. . . , ^1-5» z<,z 5« «iSco«Pte.Ges.,3lledttöft. 5«0fl, 8L5-—860 — Hypotl)elcnv.,öft.«ft.25°/<,H, «o__ «,— i>äuberdanl öft, ^UU st.G. 5U°/.E. 108—>:o(> 50 Oefierr,'Ung. «ant.....88k— 8ze — Unionbanl luu ft......uzboil»— Verlührsbanl Äll,i. ,40 ?l. . 145-25 i«L?ö «ctien von Transport» Unternehmungen (her n2oafl.Tilh. ,l,8— 163 ö0 «ussiss..T!:!ol, E.senb. »oo!f. l. . . . 8>n-— 303 — «uschtiehrabe« Hisb. Loo fl, LVt. 89?- — 900- - , (lit. L> iloa st, , 197 — 198- - Donau < Damz.fschiffahrt > Gel. vefterr. 500sl,^Vl.....5?5 —577 — Drau.!iis,(Val.Db..Z,)lioofl.S i?o — l?ll-5e Dui<«obcnbachcrE,.Ä,l!<)afl,S,__________ ^lis^betb.Vahn 200 fl. CM. . . ,>«<— ,24 50 „ Linz-Äubweii' ^ou ft. , . . iz,? —i^, ^. Slzd..Tirl,l.I^l.^,iu?3^aofl.S. I8ij—,l«8 50 sserdinanb«-Nordd. loan!l. LVl- »»5» »«<>x ffranz«Iolef'«ahn 3U0 ft. Silb zai —20l^o ssüNNirch:!^Vaccs««is.Äanss.T, zig — zi4 — Galz.Kall«>!ub^!>',.A.2aofl. 22», 254 00 »94 75 Tlaz<«öflacher'>t,.Ä,!i0<,N.«.W, ^,7 __ »88 — ltahlenberg^itis^nb, «00 ft. . . zz>— »i — lkaschaU'Obeib. «iisenb. ll00st. S. ilL 75 14« 25 ^'emberg»Lzmow.) fl. iv H, . zzi>—jzzi 50 V'ld Wore VUbbahn 300 ff. Gilb» , lkI-80 I5«-2(> Eiib.Norbd. Vcrb.inSvl>rl-Ges^1slb,,l! ion?!. , ^'— ^-' — Tui-nauollralup »05 fl. ö. W. . — >- —.— ll!^..qa!l,, »iseüb. ,00 fl. 3l>blr IN', 5C 1»«'— Nng. Norkossbabn »on ff. Silber 15« 50 IK«'?« Nn».Weslb.(>»aab.Gra<>»U0N.S. 1«ä — 1L5 5« Indnftrle.Actieu (per Vtüs). Egybl und Hinbberg, Visen« unb Stahl'Inb. m Wi'M 100 ft. . 84— 8s- — Eilcnbahnw.'Leihss. I.Ind,.Gcs. »uo st, 20? 50 >08l»N S— — — Devise». Deutsch« Plätze......5« ou 58«b ö?nbon.........11» 9u 1^010 Pari«.........4? «?» 4? 4», Ptt««burg.......—— —— Valuten. Ducaten........ »87 »09 «o,stranc»>Stii