^t. N1. Montag, 16. M»i 1892. 111. Jahrgang. Macher Mmg. tz^"''bi!"^'.«^,^''',,^^^''^^ 8 Unir°..,i".t «riefe werde» n.ch. angenommen und Mam.,crip.e nicht zurscl^..ll.. Amtlicher Mil. ^ilie^/' ""^ k. Apostolische Majestät haben dem 'K^r? ^? Hnsarrnregimcnts Kaiser Franz ?'ll>e,s ^^"' Friedrich zn Hohen lohe-««Con^' ^« - Schillingsfnrst, heu, Lientenant chi,/^llrric-Regiments'Erzherzog Wilhcln, Nr. 3 ^ents V " ^ lonie. dein Lieutenant des Uhlancn-''^«ta m ^ Stanislans Ritter von Bzowo-fülena,/.^zowsti wie dem Gutsbesitzer und Obcr-^llcrie ^" Reserve der tön. ungarischen Laudwehr-"ttsi ^a Beniczky von Aenicze und ^ttleis,» ^' Kännnererswürde taxfrei allergnädigst "n geruht. ^tzM^ "'d k. Apostolische Majestät haben mit Ü>" M ^'"schließilng vom 2. Mai d. I. dcu mit ^W.-,."'^ Charakter eines Hofrathes bekleideten ^hof""lath Wladimir Grafeu Los-Grotküw ^gst l,. ^" der Statthaltcrci in Lcmbcrg allcr-'" ernennen geruht. Taaffe m. p. ^^e,?s"^^l"sldcut als Leiter des Ministeriums ' 'vo^"^^- Juli 1N)1 eine Hilfskraft zn-z ?"ten ,?" 'st- Der zum k. k, Gewerbe-Iuspectors-! > ha< s""'We I,,g,nieur Herr Domiuik Co-Atet^ >"nen neuen Dieustposten am 15. August !^^S'" Ganzen bat sich, was die Art lind ,> lein«. Mafte betrifft, während des Verichts-!<^>'gcn° K"ellde Verschiedenheit gegen das vor-M ^nsi,^"stjahr bemerkbar gemacht. Im ex-M ^uche» ''.. ""e Verniehruug zu verzeichnen. Zn-^^e>nM,^^on'Niissionen zahlreicher, welche ^ "n ^„? '„der gewerbcrcchtlichen Normen, bald ^brs U Oe der Uufallversicherung die Inter- in Ansftrnch nahmen, <>>. ____________ ,^,^ ^Urgeschichte des Menschen. ^ liegt i/.^ Ergebnis eines intensiven Forscher ^ '"' Äjerf '" """' "bigemTitel*mm vollends erteil. "l^»,,'„'^ uns, das iu wahrhaft volksthüm-b!" ^"sftrcch '.""^""dlicher nnd daher auch all-das hochinteressante Thema ^5^2 ^"^'" ^' "' ""^"' !?lH,^e!n '!f'f'""lich in den lchten Dccenuien unt X. ^r„ <6 '^. betriebenen archäologischen nud ^i n /in'» und Vergleichnng gebracht haben, > <.,Herr ^. ^ österreichischer Gelehrter dieses ^«^H^^''^ H°cn.es, k. und k. Assistent >3^ in Mien, in einem X. ' ^>,s,, S"w'. gr. 8«. unt 22 ganzseitigen ^>>il^wneu uud ,2. in den Text ge-!°z V^'nde ^'sch'nückten Bnche dem da ür ss' ^n "ch a l ll"^" Public..." vermittelt. große Publieun, hat Ur- Eo/, "' H"rn Verfasser für die unt aller ^ l>»! 'T>>r "uternommeue Riesenarbeit Daut '" ""ch V^'' d.^ Maischen.. Von Dr. M. Hocrn^. Dann hat die Menge specieller Partei-Anliegen stch vermehrt. Die Zahl der Commissionen, an denen ich oder mein Assistent thcilnahmen, beläuft sich auf 61. Iusvectiouen wnrden vou uus theils gemeinsam, theils von jedem für sich im ganzen 215 ausgeführt. Das^ Kauzleigeschäft bewegte sich in weiteu Grenzen. Die im ^ Gestionsprotokolle eingetragenen Geschästsstücke errelchten , die Zahl vou 1070. Außerdem liefen nebenbei eme Menge im Gestionsvrotokolle nicht verzeichneter Corre-spoudcuzen, u. zw. mit dem Herrn Central-Gewerbe-, Inspector und mit den College» anderer Aufsichts-bezirke (213). mit Gewerbe-Inhabern und deren Stellvertretern (125), nlit Patentinhabern, technischen Bureaus u. dergl. (27), mit Arbeitern (489). Mit wahrer Befriediguug kann ich berichten, dass ^ die Arbeiter im Berichtsjahre uns in noch höherem Maße in Anspruch genommen, als dies in frühem! Jahren der Fall gewesen ist. Es erschienen auch Arbeiter aus sehr entserutcn Betrieben, dcu weiten Weg, nicht scheuend, um sich bei mir Raths zu erholen, Be- ^ schwerden vorznbringcn oder Anzeigen zn erstatten. In, gleicher Absicht wurde ich vielfach' von Arbeitcru auf-> gesucht, wenn ich answärts irgendwo thätig war und die Nachricht von der Anwesenheit des Gewerbe Inspectors sich unter der Arbeiterschaft des betreffenden, Ortes verbreitet hatte. Viele Arbeiter wieder bedienten ^ sich des fchriftlichen Weges. Leider befanden sich m der^ Reihe dieser Zuschriften an mich nicht wenige welche^ keine Unterschrift trngcn, uud auch sonst keine AutMs- ^ punkte boten, mittels deren ich imstardc gewesen wäre, den Absender des Ariefes zu eruieren. Uud doch wäre es in manchem dieser Fälle wünschenswert gewesen, den Schreiber zu kennen, in dem einen Falle,' nm genauere Angaben zu erhalten, iu dein anderen, nm ihm Belehrung oder Aufklaruug zu geben, iu dcu meisten, um ihu zu verständigen, was ubcr die, betresfeude Auzeige verfügt wcrdcu konnte und m der^ That geschehen ist. Was die Arbeiter m dlrcctem Ver-, kehre mit mir zur Sprache brachtet, oder m Eingaben oder Briefen vortrugen, waren Angelegenheiten derselben Art, wie sie iu meinem Berichte ubcr das ^ayr 1890 gruppenweise vcrzcichuct wurden sind. Die häufigsten Anliegen waren Beschwerden wegen ^oyn-di'fferenzcn, namentlich wegen Zahlung des Lohnes sur die Küudiguugsfrist, dauu Untcrstützungsgefuche aus verschicdcucu Titeln, endlich Bitten um Uutcrbrmgnng iu dem einen oder anderen Actriebe. , <> , . Auch die Inanspruchuahme durch Gewerbe-Iuhabcr war sehr lebhaft. 237 Fällc wurden theils durch mnud-lichc theils dnrch schriftliche Anliegen veraulasst. Zu den in nicincm vorjährigen Berichte angegebenen Kate- ul' wissen, auch der Fachgelehrte wird dieses dem hen-gcu St nde der Wissenschaft nach allen Richtmigen vollkouinicu gcrccht wcrdeiide Werk auf s"'um Pul c uicht niiffeu können, ja jedem Stud.ereuden imd Le -reuden stellt sich dasselbe als unumgängliches Vadc-mecunl dar ailf dc.u Ausgaugswcge 3"'". Studium der Geschichte der Mcnschhcit. Denn in dleicm Buche ist, abacsehen von ciucm scither veraltete,, Colnpeudium der menschlichen Vorgeschichte, zum ."sw'"!°l' .^er, sagen wir es gleich vorneherein, glückl,chst ^lungene Ver uch qc.uacht, dcu Eutwickluugsgaug ""sc^ GHch cs von dc,n nachweislich crstcu Auftreten des Menschen, b s n m Nca uu der geschriebcueu Geschichte darzustcleu. Q Mer nnd dc?uisprnng dcs Mnsch^e chlcchcs^ seine Entstehuug, seiue Stelluug m der N^ur Ursttz^ md Ai sbreituug. dic Mittcl und Wege c.nes Anf-> chwumM aus thicrifch-roheu, zu hbherenZustauden un d c ersten Etappeu sciuer Civilisation biete ^n Fu e fesselnder Problc.ue, zu deren Lö uug, w,c ^ °" acd tct in dcn lchtcn Iahrzchnleu ein a''W"d u lich Reichhaltiges uud wcrtvolles Matcrialc herbc.gcschafft ""'^^u, Stande, uuu die Kluft zwischcu dem dila-malcu aläolithischcu uud dem alluvialcu m'.l.th. ch^n Menschen thcilwcisc ausznfülleu, bcwegcu w r . gorien dieser Anliegen, welche sich auch während des Berichtsjahres wiederholten, brachte dieses folgende neue! Ersucheu um Angabe von Adressen von Erzeugern bestimmter Artikel. Bitten um Verwendung bei der Unfall-Vcrsicherungs - Anstalt behufs Nichteinbeziehung in die Versicherungspflicht oder wegen Eiureihung in bestimmte Gefahrenclassen, Ansuchen wegen Aufklärung und Belehrung der Arbeiter bestimmter Betriebe inbetreff der Auftheilung der zurückgebliebenen Fonde aufgelöster Betriebs-Krankencassen, dann Anfuchen um Eintreten zugnnsten bestehender oder neu projectierter Betriebs-Anlagen, gegen welche die Vertreter nachbarlicher Interessen Einwendungen erhoben hatten. Weitaus über die Hälfte der mir von diefer Seite vorgebrachten Anliegen betraf Agenden anderer Art, als welche der Wirkungskreis des Gewerbe - Inspectors umfafst. Nichtsdestoweniger habe ich im Berichtsjahre, meiner bisher beobachteten Praxis getreu, auch in solchen Fällen den vorgebrachten Angelegenheiten, wo und soweit dies nm immer möglich war, die gewünschte Förderung zutheil werden lassen. Von Seite der Verwaltungsbehörden hatte ich überall die wirksamste Uuterstützung gefunden, wenn ich im Interesfe des Dienstes mit Anzeigen oder Anträgen an sie herangetreten bin. Auch da, wo dieselben in bestimmten Fällen von mir Aeußerung und Antrag abverlangt hatten, konnte ich mich deren Uebereinstimmnng fast ausuahmslos erfreuen, in allen den betreffenden Fällen wurde conform meinen Anträgen entschieden oder verfügt. Minder wichtiger Angelegenheiten nicht zu gedenken, wurden die Aeußerungen des Gewerbe-Inspec-tors insbesondere in folgenden Fällen eingeholt: 1.) In-bctreff der zur bezirksbehördlichen Vidiernng vorliegenden Arbeitsordnungen; 2.) inbctreff der Gesuche um Urberzeitbewilliguug; 3.) inbetreff der Ansuchen um Genehmigung neuer Anlagen oder der geänderten Betriebsweise iu bestehenden Werksetablissrments; 4.) inbetreff der Qualification einzelner Betriebe als Handwerks- oder fabriksmäßige. Unter den Fällen der dritten Gruppe sei hier wegen der Wichtigkeit der dabei ins Spiel kommeuden Hauptfrage «ein Gutachten erwähnt, das ich bei der betreffenden Edictalcommission abgegeben habe. Es handelte sich darum, ob einer Glashütte nachträglich doch die anfangs verweigerte Bewilligung zur Anwendung des Sulfatverfahrens ertheilt werden folle. Meine Aeußcruug lautete ihrem weseutlichen Inhalte nach folgendermaßen: «In der Erwägung, dass mir aus den mit Sillfat arbeitenden Glashütten, welche ich anzusehen Gelegenheit hatte, keine sanitären Anstünde für die dariu Beschäftigten oder in der Nähe wohnenden geliefert haben nnd noch unablässig vermehren. Iu zarten Umrissen ziehen sich die Anfänge jener Cultur, auf die wir im Vereine mit geographischen und klimatischen Bedingungen die Vorherrschaft Europa's unter dcu Coutinenten des Erdballes zurückführen müssen. Die linguistisch ethnologische Forschung stellt sich zur Mitarbeit ein uud versucht, den Nachweis zu liefern, dass nnsere indogermanischen Ahnen in jener Zeit Europa besiedelten und dem Antlitz dieses Erdtheiles den Stempel ihrer kühneu und rastlos strebenden Eigenart aufdrückten. » Währcud die weiteren Partien des Werkes die so schwierigen Fragen über das erste Anftreten des Kupfers uud der Brouze, als der Waffen im Kampfe der Vorfahrcu ums Dasein behandeln, welche Anfänge der metallischen Zeit uus die uralte« Culturstaaten im Nil-thale nud iu Mesopotamien weisen, fassen die nächstfolgenden naturgemäß die Eiuführuug dcs Eiseus neben der Bronze ins Auge. Die vou Schlieman eutdeckten ! Vreunpuukte vorgeschichtliche,, Lebens iu Kleiuasicu und , Griecheulaud trctcu iu deu Kreis unserer Betrachtuug. i Phöuizicn, Griechenland nud Italien zeigen nns ihren steigenden Wert für die Erkenntnis der ältesten Cultur ' gcbicte Mittel nud Nordcuropa's. Nebcu dcn der Höhe classischer Civilisation zneilenden Ländern Südeuropa's eutfalteu sich iu Ungarn, in Skandinavien, in Oesterreich, Süddl'Utschlaüo und Franlrcich eigenthümliche Formenlreise, «die,, wie der Verfasser es betont und hervorhebt, .für die Geschichte verschollen und in den Laidachrr Zeitung Nr. M. 952 Arbeiter bekannt geworden, und in Bezug auf die Glashütten anderer Bezirke und Länder mir seitens der befragten Collegen keine ungünstigen Mittheilungen zn-gekommen sind, und als ferner mir kein Fall bekannt ist, in welchem eine politische Behörde über Beschwerden von Arbeitern wegen nachtheiliger Wirkungen des Sulfatbetriebes eine diesfalls verbietende oder einschränkende Disposition getroffen hätte; in fernerer Erwägung, dafs in neuerer Zeit die Ansicht von der Gesundheitsschädlichkeit der schwefeligen Säure wiederholt angefochten worden ist (z. Ä. ill Cellulosefabriken, dann bei der Sulfat-Ultramarinerzeugung) herrscht unter den der Einwirkung schwefeligcr Sänre ausgesetzten Arbeitern keine größere Morbilität, als in den Fabriken anderer harmloserer Industriezweige; von den Kiesgruben zu Schmölniz in Ungarn ist es bekannt, dass die dort arbeitenden Bergleute, trotzdem sie ununterbrochen fast unter der Einwirkung der schwefeligen Säure stehen, sich nieist eines sehr hohen Alters erfreuen; in weiterer Erwägung, dass eine etwaige Gefährdnng nur bei dauernder Einwirkung größerer Mengen jenes Gases zu besorgen sein könnte, die Entwickelung solcher Quantitäten aber bei dem Sulfatbetriebe der Glashütten überhaupt nicht stattfindet und bei der Glashütte der ansucheuden Firma nach den angegebenen und contro-lierten Mischungsverhältnissen des Gemenges auch nicht zu erwarten steht, habe ich keinen Anlass gegen die Bewilligung des neuen Verfahrens, bezw. gegen die Aufhebung des seinerzeitigen Verbotes desselben, im Interesse der Arbeiter eine Einwendung zu erheben.» Zur größeren Sicherheit glaubte ich jedoch der Bezirksbehörde die Vorschrift folgender Bedingnngen empfehlen zu sollen: 1.) Es sind nur geübte Schmelzer zu verwenden und ist diesen einzuschärfen, dafür Sorge zu tragen, dass der Schmelzprocess rnhig und gleichmäßig vor sich gehe, nm damit einer allzu plötzlichen und stürmischen Entwicklung der schwefeligcn Säure vorzubeugen. 2.) Sind im Ranchschlotte entweder eine ausgiebige Brause oder aber Hürden mit Lagen gelöschten Kalkes anzubringen, welche die schwefelige Säure auf ihrem Wege ins Freie zu passieren gezwungen wäre. Ueber die Frage, ob ein bestimmter Betrieb als sabriksmäßig angesehen werden müsse, hatte ich mich in 15 Fällen auszusprechen. Die Beantwortung dieser Frage war nicht immer leicht, handelte es sich doch in der Mehrzahl dieser Fälle nm Netriebe, die entweder stehen gebliebenen Reste einer älteren, im Niedergange befindlichen Industrie-Epoche darstellen oder als schüchterne Versuche einer im Aufstreben begriffenen fabriksmäßigen Gestaltung angesehen werden mussten. Oft vermochte die Antwort nnr auf Grund einer sorgfältigen Vergleichung mit anderen bekannten Betrieben der betreffenden Branche gegeben werden. Dankend sei an dieser Stelle noch des Entgegenkommens gedacht, welches ich auf Seite einzelner Rechtsfreunde meines Aufsichtsbezirkes gefunden, wenn es mir nöthig erschien, in dem einen oder anderen wichtigen Falle einem Arbeiter den Rath oder die Vertretnng eines Advocaten zu vermitteln. Es boten mir da ihre freundliche Unterstützung die Herren: Dr. Anton Rin-telen, Dr. Hans Birnbacher, Dr. Lndwig Sigmnndt, Dr. Friedrich u. Hausegger, Dr. Karl Knmmcr, Dr. R. Link, sämmtliche in Graz, die Herren Dr. Alfons Mosche und Dr. I. Sajovic in Laibach. Stand uud Geschäftsgang der Industriebetriebe des vierten Aufsichtsbezirkes haben im Jahre 1891 keine auffällige Veränderung erfahren. Nen zugewachsen sind zwei Dampfsägewerke, eine Glashütte uud eine Schwefelsäurefabrik. Dafür gelangten eine Glashütt nnd eine Holzschleiferei zur Anflafsnng, Drei große Betriebe wnrden thcilweise dnrch Fener verwüstet, eine Baumwollspinnerei und Weberei, dann eine Maschinenfabrik. Ungeachtet des beträchtlichen Schaden-, den sie dabei erlitten hatten, waren die ersteren beiden Betriebe nur kurze Zeit außer Thätigkeit. Mehr oder minder war die Mehrzahl der mir bekannten und von uns inspirierten Etablissements beschäftigt: über Mangel an Anfträgcn klagten nnr einige Betriebe der Eisenbranche nnd der Textilindustrie. Mit gedrückten Preisen hatten Sensenwerke, Holzschlci-fereien, Papierfabriken nnd die Zündwarenfabriken zu kämpfen. Doch ist nirgends cinc solche Reduction des Betriebes eingetreten, dass eine dauernde Entlassung größerer Mengen von Arbeitern nothwendig wurde. Politische Uebersicht. (Verfälschung von Lebensmitteln.) Der Strafgcsetzansschuss hat die Verhandlungen über den Gesetzentwurf gegen die Verfälschuug der Lebens' mittet beendigt und den Abg. Grafen Serenyi zum Berichterstatter gewählt, (Aus dem Steuerausschnss e.) Im Steuerausschusse trat Abg. Mauthner für die Vereinfachnng des Erwerbsteuertarifs durch Aufstellung weniger Gruppen mit weit auseinandergeheuden Minimal- nnd Maximalsätzen unter Berücksichtigung der im Gewerbe beschäftigten Arbeiter nnd empfahl die Herabfctzung des Stencrcontingents anf höchstens 15) Millionen. lKeine Versöhnn n g.) Ans der Versöhnung zwischen Jung- und Altczechen scheint nichts werden zn sollen. «Närodni Listy» nnd ihr näherer Anhang sprechen sich immer heftiger gegen eine solche aus. Das genannte Blatt weist energisch die Annäherungsversuche der Altczechcn znrück. Die Jungczechenvartei lasse sich uicht iu ihrem Vordringen anfhalten durch altczechische Franctireurs. (Aus Ungarn.) Aus Budapest wird der «Pol.-Corr.' gegenüber der hie nnd da anfgetanchten Nachricht, dass die Negierung anlässlich des Todes des Handelsministers Baross eine Zweitheilnng des Handels-Ministeriums plane und wieder ein eigenes Communi-cations-Ministerium errichten wolle, von gut unterrichteter Seite versichert, dass eine derartige Absicht, zu deren Verwirklichung übrigens die Erlassung eines speciellen Gesetzes erforderlich wäre, nicht bestehe. Richtig sei nur, dass die Straßen-Angelegenheiten ans dem Ressort des Handels - Ministeriums ausgeschiedeu und dem Ministerinn! des Innern zngewiesen werden sollen, eine Maßregel, die schon im Gesetzcntwnrfe über die Comitatsreform vorgesehen war. (Das dentsche Gewehr.) Der frühere Schul -rector Ahlwardt, welcher als ein Haufttagitator der Berliner Antifemiten anftritt, beschuldigte in einer Broschüre die Gewehrfabrik Ludwig Löwe in Berlin, dass sie an eine halbe Million Gewehre an die Armee geliefert habe, von denen der größte Theil nach kurzem Gebrauche unbrauchbar geworden sei. Der Reichsanzeiger stellt nun fest, dass die genannte Fabrik bis Mitte Jänner d, I. die ihr übertragene Fabrication von 425.000 Stück ordnungsgemäß uuter Controle vollendet und die Gewehre richtig abgeliefert habe. Das Lanfmaterial sei von der königlichen Fabrik iu Spandau geliefert wordeu. Eine große Anzahl von Gewehren sri seit 1'/., Jahren im Gebrauche, ohue dass wesentliche Mängel nachgewiesen werden konnten. Die Firma -------------------------------------------------------^Wjchiitt verdiene zwei bis vier, nicht aber wie "^ ^, Ahlwardts behaupte, W Mark für das S"w. ,^„ dies sei gegen die in der Militärpersöuen die gerichtliche UntcrsnchlMgr « ^ Die Firma L. Löwe in Berlin hat ihwieiw ^ wardt die Strafanzeige erstattet. . « ^ IB lDas englische Parlament) "" ^ B oder Inli aufgelöst werden. Der W^hllawpl .^ großartiger werden, alle Parteien werden vou > ^ die riesigsten Anstrengungen machen. EuNM" ^ ,^ die Aussichten der Regierung uicht lp""'^ ll«>°' Partei uud die Partei' der mit ihr """"""'^, si>'t> nisten fast bei allen Nachwahlen geschlagen "" ,^P, nnd auch die letzte siegreiche Wahlschlacht dei " ^, in London eine beträchtliche StimumwermnM ^ geben hat. Indes lässt sich der Ausga' ,^,F König von Schweden wnrden herzliche ^ ,^ sily tclegramme gewechselt. Admiral NennieM -^ ^ nach Mentone, nm dem Könige namens or ^ jähre in Stockholm so freundlich emPsaM die Ehrfurcht zu bezeigen. «M""'"!„ (Ans (5 onstantinopel.) Me «"^ ,„ch öffentlicht ein Schreiben des Großvez'ers, ^ M die Meldung der Blätter bezüglich "U^ . ,,^ >lB Wohlseins des Snltans sehr kategorisch dem' ^ hM Die .Agence» verwahrt sich dagegen, oai fende Mittheilung von ihr ausgegangen - M (Ans Rnssland.) Auch bestätigen nnmehr mit voller Vesnch des Zaren in Berlin eine ststbe!°^n ^ sei uud wahrscheinlich am 21. Mm reali^ ^, "(Aus Athen), 13. Mai, " «^ einer Wahlschlägerei anf Korfn ^°2,,,la''d,,« verwnndet. Morgen finden in ganz GuM h M Wahldemonstrationen statt. Die Truppen consianiert. ^. ,. >, «„det!.,,'„ (In dem nördlichen Indie)^d5" den Eingcbornen eine lebhafte AewGNil". ' ^ Ziel ein' Massenübertritt zum Tagesnemgteiten. ^ F> Se. Majestät dcr Kaiser haben. '^ ^ für Tirol und Vorarlberg. Silberthal zum Kirchthnrinbau 2""H ^^ 1^ Tcrragnolo zur Vollcndnng des Kircu" zu spcudcu geruht. ^ ^ -Sprudel, erhält aus Karlsbad Me Ueberall sind lichtvoll Verbindungen' ^ E^,F häuge nachgewiesen, deren Erkenntmv ", ^.^, ^ ^, einer Wissenschaft z.i einen: hAn ^ gestaltet. Im ganzen aber hat ?tt M Behandlung gefunden, wie ste ubcrh"7^.sicht',,,.,> Tagen möglich war uud welche, '"^mOM . erwarten, zilgleich als ein Markstein "", h„l Entwicklung angesehen werden wiro- , ^ 9 ^ Es erübrigtV'm Schlüsse"" ^ brillante Ausstattuug hervorzuheben. ^„ M ^ handluuq vou A. Hartleben in W"'. lassZ^,,,.' vollsten Umfange" hat znthei '""d'^^ M . möchten wir sagen, der künstlerische ^ .^ Hli'l"'.^' der Firma hat' sich schier insbcsonderr ^^> ^ die zahlreichen Illustrationen nnd ^ ^"sfiw ^ ^ selbst übertroffeu, da Conipositlon '^^rgilw „„, ' die technische Wiedergabe geraW .elte" ^ ^,^> , artige wissenschaftliche Pnbllcatlone < Z FH ^ darmlf berechnet sind, der Kennt''s/^ci^V , i.n selben Maße voll zu genüg^ ^,bl>cil'"s ,.»„>'„ ästhetischen Sinne des gebildet'» 'p^ eln''j^ allqeincinen dein Gefallen der.'" ssiere"^ . tales uud epochales Werk sich ""' . ftftK Kreise. ^ .. s,Z On^ ^s^'?','ii Wir sind überzeugt, d^ Zc'il anf dein Biicherinarkte gMl, ^lN ... ^> freundlichste A.lfnahmc finden wn^ z'l' jfl fin- dasselbe, in zwei H"lbbänoe' .^^ ein sehr mäßig,'»' genannt werol'l fasser oblag — in zehn Capitel getheilt, nnd zwar: 1.) Ursprung, Begriff nnd Aufgaben der Prähistorie, 2.) die ältesten Culturzustände der Menschheit, Z.) die älteren erdgeschichtlichen Zeiträume, die ältere Steinzeit, 4,) die jüngere Steinzeit, 5.) das erste Auftreteu der Metalle, ft.) die Bronzezeit in Mittel- und Nordeuropa, 7.) Südeuropa uud der Orient, 8.) die Hallstadt-Periode, 9.) La-Tenc-Periode, Römerzeit, Völterwandernng nnd 1(1.) die alten uud neuen Völker Europa's. Es ist wohl überflüssig, uoch eigeus es hervorzuheben — denn es versteht sich bei Anlage und Durchführung des trefflichen Werkes von selbst — dass die bezüglichen großartigen und herrlichen Fuude der Prähistorie, wie sie in den letzten Jahrzehnten auch bei uns im Lande Kram gemacht worden, in dem so anch speciell für unsere Heimat doppelt wertvollen Buche des Herrn Dr. Hoernes die selbstverständliche Berücksichtigung ge-fnnden; es erfüllt den Vaterlandsfreund aber mit erhöhter Befriedigung, wenn er aus Text und Illustration eutuehmeu taun, wie dicse Verwertung des Hierlands gewonnenen Stoffes sich dem G^sammtbilde harmonisch einfügt uud in diesem die Äedentung desselben erst ihrem volleu Umfange nach in die Augen fällt, nnd wie die hohe Wichtigkeit unseres Hcimatbodcns für die Prähistorie aus demselben erst vollends klar wird. Dieses locale Interesse, das neben dein allgemeinen das Buch des Herrn Dr. Hoernes uns bietet,'ist aber^ zugleich der beste Bcweis dasür, dass uiemand nnbe-! friedigt in dem Bnche nach jenem Abschnitte suchen! wird, in dem er speci'-ll mlz<'lm's ,^u suchen beliebt.^ Schriftzeugnissen niemals erwähnt, einen höchst ehrenvollen Ansprnch für namenlose Völker der Urzeit und den gerechten Stolz der moderuen archäologischen Forschung begründen.» Mit Ueberraschnng wandelt man in den Museen der Gegenwart unter diesen glänzenden Ucberresten einer Jahrhunderte währenden Blütezeit, die Herodot noch hätte schildern können, die aber längst verwelkt und in ihre Grüber hinabgestiegen war, als die römischen Legionen zum Rhein und zur Donan vordrangen. In den verwehten Spuren alter Handelsbeziehungen und Völkerbewegnngen erkennen wir klar, welches Unrecht der Geschichte die Denkmälerforschnng gutzumachen hat.. Die antike Welt hat ihr Antlitz, einer Sonnenblume gleich, dem Morgeu und Mittag zn-gewendet. ^n der Nacht des Nordens nnd dein Schatten des Abends erwachten indes nene Stämme, denen in der Zuknnft ein höheres Dasein bestimmt war, als zenen Sonnenkmdern des Frühlings vergönnt gewesen.. «So schreibt die Prähistorie - schließt der Verfasser — mit ehernem Griffel die große Einleitung zur Geschichte der nördlichen und westlichen Völker'Europa's deren Entwicklung, Erstarknng und endliche Weltherrschaft die Jahrhunderte des Mtttelalters und dcr Neuzeit mit erhebendem und gewaltigem Inhalt füllt.. Der also begrenzte riesige Stoff erscheint in dem kolossalen Werke — für welches nur betreffs dcr ersten Capitel zusammenfassende gründliche Vorarbeiten vorgelegen, während für fpäter den Weg durch riu Dickicht wirr umherliegenden Materials zn bahnen dem Ver ^°cher Zeitung Nr. 111, '°.Nachricht von der Hieherkunft Ihrer Majestät UchÄ"'" hat sich sofort der Gutsbesitzer Herr iü Ha „ ^ Eigenthümer der berilhmten Porzellanfabrik iw >?!,"' ^"" "klärt, seine Villa der Allerhöchsten slcllen ?"^ 'hres Kuraufenthaltes zur Verfügung zu ^le'ab "^ ^^ ^" Jahren in einfachem Stil er-Hnt'lete >"'^ ^"' vornehmsten englischen Comfort aus-fer lH lleraumige Villa, mitten im Walde gelegen, ist ^t' h? !"'^' "ne halbe Stunde von Karlsbad cut ^alk"^ ^"^ s''^"' stundenlange Anlagen durch ^eben si' >, '."^ ^"' Eigenthüiner zur Benützung freite 9.'. ^ie ausgezeichnete, vom Cnrortgctricbe ent-^er l. N! ""derseits so schnell zu erreichen ist, ent-^, do, ^"' "b"' durch den Wald, die erfrifchende R ^ ^ "adelholziuald gewürzt, vereinigen sich da, ^schen " "" H"m i" bieten, wie es ihren ^" wohl uächstkommcnd entsprechen dürfte. ^«^. Weltausstellung in Chicago.) In l Nelta z's '" ^"^ bildet zur Zeit die Frage, ob leiü si/ ?'^m'g " Chicago auch Sonntags geöffnet ^descon ! Anstand lebhaftester Controverse. Der ^och,,°< ? l)at bie Sache zu entscheiden, und viele ^ in ^ ^'^ Vertreter von Wahlkreisen, wo der Sonn< ^ber s°,?"utnnischcr Weise gehalten wird. Im No-f°^ete l /' '"'^" Congresswahlen statt. Manche Ab- ^afilr s!!'^'^^n- "'cht wieder gewählt zn werden, wenn °sse» ^ ""'"en, dass die Ausstellnng an Sonntagen >>!i^ '°u. Dem Congressc sind schon zahllose Pe-W»ge„ "'^r als cii'er Million Unterschriften zn-^"la°e>i "" ^"s''^' plaidirrt wird, die Ausstellung an ^ rühri^" ^"kßeu. Aber auch die Gegenpartei ist ^l^n^ italin . - Vergiftungen.) Der Stadt- !^<" ck^ Petersburg, Geueralmaior Grcsscr, ^ne, ? Dv'lncrstag nachmittags gestorben. Da auch l^iw, '^ Baranov, der sich Einspritzungen ?Rthe ' «cn,acht hatte, verschieden ist, wnrdcu die ?Aet '^"aliu>, das, wie dessen Erfinder Gaclovski Mheits^"^ ""s Borax, und Glycerin besteht nnd keine ^8b?l ^'"^ enthält, von der Polizei mit ^ ^eril? ^1"' I " dianer.) Nach einem Telcgranlme die Moya-Indianer nnN'eit Belize ? 3laseu °U" ^fangen und schnitten denselben Ohren >t^„ "!V Als die Gefangenen den Aufenthalt ihrer ben ^ "'M verrathen wollten, wurden sie schließlich ^ Mdmnern ernwrdet. Äm ^e c>u^ " 3 amiliendrama.) In Hohenploh ""'°»N^, "oppau gemeldet wird. der Wagnermeister °^ Na^ ^"^ Gattin und seine zwei Kinder er-M»'tte„ ^,"" derselbe seinen Opfern die Hälse durch- "ls T. ^ "heulte er sich selbst im Walde. Birke ^ ^ s sf ""'"bold nnd acwaltthätiger Mensch bekannt, ^s'ttn f'^ Student im Duell erschossen.) !w' ein 2>. ^ "l Leipzig, loic von dort telegraphiert ^ier^"uell zwischen einen, Osficicr des.iW. In-^^ch^ und dem ttwä. sn,-. Nctche statt. ^ wurde hiebci leicht verwundet, der Student ^ und Aus dem Ueichsrathc. tz°> de,- . ^- Wicn, 14. Mai. li^lchte^ lieut,gen Sitzung des Abgeordnetenhanses gen?is ^^^icrung werde aufgefordert, sofort V ber ^" die Verheerungen durch die Ueberschwcm-"ö ^eqen "°" Planina, Zirknitz nnd Üaas in ^"digi '/" lasse» uud nach Maßgabe derselben die ^^ed'te im versassunasmäsnqcn Wege in An- 958 16 Mai 18»?. spruch zu nehmen. Dieser Antrag möge dem Budgetaus-schnsse znr Ncrichterstattuug binnen acht Tagen überwiesen werden. Nach einer kurzen Begründung des Antrages durch den Abg. Dr. Fcrjancic wurde die Zuweisung an den Budgetausschuss im Sinne des Antragstellers genehmigt. Abg. Spincic brachte einen Antrag ein, wonach über die in der letzten Sitzung erfolgte In-terpellations-Beautworlung seitens des Herrn Ministerpräsidenten, betreffend die Verhältnisse in Istricn, eine Debatte zn eröffnen sei. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt. Finanzminister Dr. Stein bach legte heute dem Hanse sechs Gesetzentwürfe vor, darunter fünf, welche die Regelung der Valuta betreffen, und einen, welcher den Finauzminister ermächtigt, die 5procentige steuerfreie No-tcnrente, die 5procentigen Staatsschuldverschreibnngen der Vorarlbergbahn und die 4«/l ,,.. (81. 3ortsch,ma.) 'h ^ '5n -^ Hamburg?, sagte sie wie ab-Vh "ich s"'llst mich vcrlasseu? O, dauu bleibe ^»s "^hr V, ,"' °l)ue dich kaun ich mir auch kein < "nt, ... ?5 Wir werden das Haus hier ver-!°bk! i" leben 'V'"burg zichcu; wir köuucu es, wir zlgH F) lich'.,^" weißt nicht, wie sehr ich dich !^> M liel,,,, ^ lu, wie ciuc Mutter nur ihr ciu-^! »er 9^,-"'"' ""hr als mciu Lcbcu. Ach, ,, ^ln. ne5, - M' was sollte ich ansaugen, "hue H>>^>s^ '/^ lasse dich nicht, ich gehe mit dir!» I^V"Michf';" t«s Mühtt vou dem lcidcuschaft-ihrer Pflegemutter; sie ">. b°ch b.s"" 'lMu Hals uud kü'sstc sie innig. ^' vl)rr so w«.>ma. Liebe im Lebeu empfau- ""pfü'ng mil hoher Spannung »<> H ^'"' N"chd"" rr es gelesen, athmete 3'^ ^". war "^5' "«" s"" Schicksal sich eut- X.^Ne D',.m^ " schleunigst eincu langeu V K"ittlH UM schrie, indem er ihr seine " ^ <^ u"d Fraunsca's äußere, seelische Am ^M"stel, lu den glänzendste,! Farben "Iluss des Äriefes bat er, die Mit Laibachl-r Zsidung Nr. 111. 954 — (Unsere neuen Münzen) Kronenwährung also soll unser neues Geldsysten« heißen, und zu den bisherigen metallenen Geldsorten sollen wir noch Nickelmünzen und Bronzcmünzen erhalten, wogegen das Mlftfergeld völlig verschwinden soll. Im Papier soll zunächst gar nichts geändert werden. Die Krone soll vollständig gleich sein dem bisherigen halben Gulden und der neue Halbguldeu, respective die Krone, soll in hundert Heller getheilt sein. Die Krone soll gleich sein 1 Francs 5 Centimes oder 85 Mark-Pfennigen oder 1<» Pence, oder 42 Goldkreuzer österreichischer Währung. Unsere Münzen sollen sein: Goldmünzen: das Zwanzig-Kronenstück (10 st.) und das Zehn-Krouenstück (5 st.); Silbcrmünzen: das Ein - Kronenstück, gleich einem halben Gulden, und das Fünfzig-Hellerstück, gleich einem Viertelgulden; Nickelmünzen: Zwanzig-Heller-stücke (10kr.) und Zehn-Hellerstücke (5 kr.); Bronzemünzen: Zwei-Hellerstücke ,1 kr,) und Ein-Hellerstück ('., kr). — (Vom Wetter.) Die Eismänner haben sich diesmal als harmlose, ja liebeuswürdige Leute gezeigt: sie brachten uns nach wochenlanger rauher Witterung warme Tage und laue Nächte, mehr kann man von ihnen nicht verlangen. Und dibei scheinen sie wirklich den Frühling inauguriert zu haben, denn die Wetterprognosen lauten tagtäglich günstiger. Zuletzt wurden von den Meteorologen noch kalte Nächte befürchtet, nun beschränkt sich die Prognose schon auf Folgendes: «Nach der nun herrschenden Ver-theilung der Witterungsfactoren dürfte in den nächsten Tagen in unseren Gegenden bei schwachen südöstlichen Winden meist heiteres, trockenes und ziemlich warmes Wetter zu erwarten sein.» "(SlovenischerBerei u.) Der hiesige politische Verein «Slovensto Drustvo» hielt gestern vormittags im Saale des Hotels «Stadt Wien» eine Versammlung ab, in welcher über Antrag des Herrn D. Ritter vou Alei weis eine Resolution beschlossen wurde, es möge das hiesige Garnisoirsspital aus Gründen der Assanierung und Verschönerung der Stadt an die Peripherie Laibachs verlegt werden. Ueber Vorschlag des Notars Globocnik wurde weiters eine Resolution betreffs Reactivierung des Krainburger Gymnasiums angenommen. Die Verhandlung über den ersten Puult der Tagesordnung, betreffend die Haltung der drei slovenischen Rcichsrathsabgeordneten, welche anlässlich der Berathung über den jungczechischen Antrag bezüglich der Anklage gegen den Herrn Iustizmimster für den Uebergang zur Tagesordnung gestimmt haben, wurde bekanntlich vom k. k. Landespräsidium verboten und entfiel. — (Zur Vauthätigkeit in Laibach.) Auf dem an die Triesterstraße angrenzenden Theile des ehemals Seuuig'schen Gartens wird soeben mit dem Vaue einer Villa begonnen, welche Herr Albert Zeschko durch die trainische Ballgesellschaft nach den Plänen des baugesellschaftlichen Architekten Herrn Gerlach ausführen läfst. Das Gebäude wird sich mitten in Gartenanlagen erheben und wird vermöge seiner eleganten, stilvollen Conception sicherlich eine Zierde des neu entstehenden Stadttheiles bilden. — (Aus Weißenfels) berichtet mau uns: Schon vor langem war in unserer Bewohnerschaft der Wunsch rege geworden, eine Feuerwehr zu gründen. Dieser Wunsch ist nun verwirklicht worden: Heute haben wir bereits eine freiwillige Feuerwehr von Weißenfels. Zum provisorischen Hauptmaun derselben wurde der k. k. Postmeister Herr August Maly, zum Vereinssecretär Werksbeamter Herr Gustav Hausen büchler und zum Cassicr Herr Josef Ko § ir jun. gewählt. Um die Gründung dieses so uütz-lichen und wichtigen Vereines hat sich insbesondere Herr Bürgermeister Weiß verdient gemacht, indem er als Gründer demselben einen namhaften Betrag überwies. Anerkennung gebürt auch den Herren A. Maly und G. Haufeubüchler, die keine Mühe scheuten und von Haus zu Haus gicugeu, um für dcu zu errichtenden Verein Mitglieder anzuwerben und Beiträge zu sammeln. — (Der Landesausschuss von Kärnten) hat an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten von der Leitung des Landestrankenhauses in Klagenfurt zurückgetretenen Regierungsrathes Professor Dr. August Kraft-nig den Director der Landesirrenanstalt und Primararzt im dortigen Krankenhause, Dr. Karl Virubacher, zum Director der Kärntner Landcswohlthätigkeitsanstalten in Provisorischer Eigenschaft ernannt und dem Regierungsrath Professur Dr. Kraßnig für seine aufopfernde und gewissenhafte Erfüllung der Vienftespflichten und durch mehr als zehn Jahre mustergiltig geführte Leitung der Anstalt Dank und Anerkennung ausgesprochen. — (Persoualnachr ich t.) Der apostolische Vicar der k. uu5 k. Arm«, der hochw, Herr sseldbischof Doctor Kolomau Velopotoczty, ist vorgestern nachmittags auf seiuer cauonischeu Visitationsreise in Laibach eingetroffen uud hat im fürstbischöflichen Palais Absteigequartier genommen. Gestern um 8 Uhr früh las der hochw. Herr Feldbischof eine hl. Messe in der Garnisonskirchc zu Tt. Peter. * (Verschollen.) Am 0. d. Mts. mittags wurde der 11jährige Cretin Josef Mlatar aus Gorenja Se-tiua vermisst und konnte trotz vielfältigen Suchens bisher nicht ausfindig gemacht werden. Derselbe hat ein blödes Ausscheu, lallt nur unverstäudliche Laute und wnr bei seinen, Abgänge uur mit einem Lmiwaudhemd«' bekleidet. —ll. — (Verbot des «Weinextracts ^.) Die Ministerien des Innern und des Handels haben folgendes Verbot erlassen: Da der von der Firma Karl Philipp Pollak in Prag erzeugte ^Weinertract« nach dem Fach^ gutachten des Obcrsten Sanitätsrathes wegen seiner nachtheiligen Wirkung auf die Verdauungsorgaue sich als gesundheitsschädlich darstellt, wird dessen Erzcuguug, Verkauf und Vertrieb allgemein verboten. — (Ster befall.) In Marburg starb am lAteu d. Mts. der infulierte Dompropst des Lavauter Domcapitels und fürstbischöfliche Consistmmlrath Herr Georg Ma-tijasir. Der Verblichene wurde am 22. April 1^08 zn Pcttan geboren und am 2!). Juli 18^2 zuni Priester gcwciht, Matijasic war danu durch viele Jahre Religions-professor am Marwnger Gymnasium. "(Kauf m ännischer K ranken- uudUnter -stützun gs verein) Der kanfmännischc Kranken^ und Unterstützungsvcrein iu Laibach hielt gestern unter Vorsitz seines Directors Herrn Emcrich Mayer seine diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, in welcher unter anderen der Rechenschaftsbericht der Direction über die Geschäftsführung und den Stand des Vereines pro I8!1I genehmigend zur Keuntnis genommen wurde. Ein aus führlicher Bericht folgt morgeu, — (Heimische Kunst.) Im Schaufenster der Firma Kollmann am Rathhausplatze ist ein vou Herrn Ludwig Grilc gemaltes Porträt des jüngst verstorbenen Handelsmannes Anton Kncz ausgestellt. Das in Pastell ausgeführte Bild ist Eigenthum der Schischkaer Citalnica und kann als eine sehr gelungene Arbeit bezeichnet werden. — ( B e z i r t s - K r a n k e u c a s s c L a i b a ch.) Bei der am lib, M. stattgefundenen Sitzung sämmtlicher neugcwählten Fuuctionsmitglieder wurden gewählt: Herr Franz Doberlet senior zum Obmanue des Schiedsgerichtes und Herr Alois Beuda zum Obmanne des Nevisionsausschusses. Herr August Weber verbleibt Obmann des Cassevorstandes noch pro 18!)2 laut H 20 des Statutes. — (Ein Selbsthilfsvereiu iu Laibach.) Auch in Laibach beabsichtigt man — wie verlautet — ein ähnliches Creditinstitut, wie die kürzlich constituierte Görzer Volksbank, nach dem Muster des Allgemeiuen Grazer Selbsthilfsvereines zu gründen. Dieses neue Institut dürfte bereits in nächster Zeit activiert werden. — (Aus Trifail) meldet man uus: Die Tri-failer Kohlenwerksgesellfchaft hat deu Neubau einer Knaben-und Mädchenvoltsschule für liOl) schulpflichtige Kinder sammt den dazu gehörigen Anbanten dem Laibacher Baumeister Herrn Wilhelm Treo übertragen. Der Ban ist bis zum nächsten Schuljahre herzustellen. — (G emei ud cw ah l in Smerje.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Smerje ^ bei Adelsberg wurden gewählt, uud zwar Anton Sprohar ^ von Smerje zum Gemeiudevorstchcr, Iohanu Cvetan uud Josef Oustersic, beide von Smerje, zu Gemcinderäthen. — (Krainifche Na ugcsellschaft.) Laut der Kuudmachung des Verwaltungsrathes wird der am I. Juli 1892 fällige Dividendeucoupon fchou vom 15ten Mai 1892 augefangen mit N fl. 50 kr. eingelöst. (P a t r i o t i s ch e r F r a u e u - H i l f s v e r c i n.) Der patriotische Fraueu-Hilfsverein für Kram hält am 24, Mai 11 Uhr vormittags feine diesjährige Generalversammlung ab. ! — (Aus der Laibacher Diöcese.) Herr^ Anton Antoncic, Kaplan und Aeneficiat in Görjach, wurde nach Lengenfeld übersetzt. Neueste Post. DriMal-Trlegrammt drr „Laibacher Zeitung". ^ Fiiufkirchcn, 15). Mai. Dank der rastlosen Ret-tungsarbciten gelang es, sämmtliche 21 in der So-^ mogyer Kohlengrube befindliche Arbeiter zu retten. Dieselben wurden ohnmächtig an die Oberfläche gebracht, wo sie alsbald infolge rasch angewandter Hilfe" zu sich kamen. Die Freude des Wiedersehens war un-! beschreiblich. - ! Budapest, 14. Mai. Ministerpräsident Graf Sza-pary unterbreitete dem Nnterhause und dem Obcrhcmse den Vorschlag, dass dieselben anlässlich des Kronungs-Iubilämns am 8. Juni, dem Jahrestage des hochbedeutsamen staatsrechtlichen Actes, corporativ bei Seiner Majestät erscheinen; die Präsidenten sollen im Namen des Unterhauses und des Oberhauses Seine Majestät begrüßen. Veide Häuser fassten entsprechende Beschlüsse. Im Untcrhause gaben alle Parteien unter ^ Wahrung des Parteistandplmktcs ihre Zustimmung. ! Pola, 14. Mai. Der Präsident der General-Direetion der österreichischen Staatsbahuen, Dr. Ritter von Bilinski, hat heute die hiesigen Eisenbahn Etablissements inspiciert, einige Besuche gemacht, sodaim die Marine-Anstalten besichtigt und ist nachmittags von hier abgereist. ! Nom, 15. Mai. Das nene Cabinet hat sich heute constituiert. Oiolitti übernahm das Präsidium, dauu ^oas Innere und interimistisch den Schatz, Brin äußere! > Angelegenheiten, Ellena die Finanzen nnd Pelloux das ' ! Krieg5pm tef.'nille, ' > 16. Mail^. Paris, 15. Mai. Admiral Rieunier begab V^ Bord des Panzerschiffes «Cosmas- zu" ^?W Köuigs von Schweden nach Mentone, '"'^. Me», ladung, der Mittclmeer-Eseadre einen Besuch aW> huldvollst aufnahn,. '^alohe Athen, 15. Mai. Gesteru abends f"'d ""Heil Demonstration zugunsten Delymmi's statt. M or, betheiligteu sich mindestens W.000 PersoiM^^, Allgclommenc Fremde ""'il.Mai. ^.,, gi,A Hotel 3 Saaasser, Deutsch u. Schubert, Kslte.; Vasj "^" ' ^^,„>, Wieu. - Pirich, Krainburg. — Iamsel s, ^"^ Tckft " — Ttupar, Lees. — Dr. Schuster, ^"""' u^bM " Pletersnit, Poduart. — Dr. Savuil s. Frau, "Us^W" Rauzinger, Holzhäildler, s. Sohn, (Uottschce. ,^, ^, ,V«>a!»^ Ärüuu. - Frau Latucr, Private. <«raz. - ",?, ' Äala'» " Villach, - Dr, Staues. Stabsarzt, s, staimlie, '» Walzel. Ingenieur, Villach. ^, SA " Holel (5ltsant. Schachert, (ijyöri und I»»ss. 'flw"^M Hainftcl. Müller und Sterl, ylceordautcn. ^"""Ä,„,.l ha"P>' Fin>»e. - Spih, ssünflircheu. - Edler von"' , ^, uerh. - i/apajne nud Hauiel, Veainter, ^'>a.. Lieutenau!. Unssvar. — Loren^. Vaumeiste,, 0""^ ^^, Hotel Südbalinhol. Pi^tulic, Äiuvi. - ^llm'l« ^ ^l, St. Ruprecht. - Ruzmcm n. Voller, »iüdlA'w"'. Trieft. AiUic, llnteruehiner, Sclce. , Wen Gaslhof ^nisrr von Oesterreich. M'l, Pri"atbca>nt/, , ^. Hotel Allicrischer Hof. .^re>,. Lieufeld. - VerPm «'^ ^^„D, Veldc.1. - Ubaldmi. t, und t. Hauptmau». '"' W>^" Otoeae, ^ Urabec, Store. - Lorenz. Mama, ^» zach. — Nulovac, Vertaee. ^^^^-^^" Verstorbene. ^ B< Den 14. M a i. Iosrfa Lindtner, Privat >' t Hal Il, Wassersucht. MkswirMstl'iches. ^,^.., Lllibach, 14, Mai. Auf dem heutiqen M^Ztt4 schienen: 4 Waqe» mit «etreide. l ii Wagen mit V 81 Waqeu nnd .'l Schiffe mit Holz. Durchschnitts Preisc^^^^-^ st, ! lr. st,! ,l., ^^ -^ TVeizen pr. Heltolit. 7 40 ??4«! Vnlter pr,«no.-, .^.^ Korn . 5 «0 6 4 3 Eier pr. St»" - g ^ ^ Gerste . 4 i« 4 N7 Milch pr ""i.^ ^ ^ ^ ^. Hafer . 2!77 8 85 Rindfleisch pr.-«" s,l!^^ Halbfriicht »---------------Kalbfleisch , 64 ^ Heiden » 5,W tt!« SchweinrfleM ^ 40^^ Hirse » 4 71. 4 74 Schöpsmslc'B < s,a^^ Kukuruz . 4 «0 4 65 Hähndcl pr. S»"" .^ ^ ^ Erdäpfel IM Wo ?i 20-------Tauben ' , 1?°^^. Liüsen pr.Meterctr. li------Heu pr. M.<^. - ^B^ Erbsen , W-------Stroh ' ' ' . ^. ssisolen . 8-----------Holz, hartes ^ ß.;o^ Rindsschmalz Kilo - «l>------- ^ ^"'' 4 <'0 ^ Schweineschmalz. ««-------^ ""^is,Mt. "^ Speck, frisch . b« - - Wein,roth..1"U"l ^M — geräuchert » - 64------— weißer, '^^-!ü^ N^orolWische"Vc^ckitMe^^ ^ Z3Z D-! „„sich! 'ß'-s ^ » «»? 3« ^!---^ " «^ ^___ .........-'^ Ml g.oo 7 U. Mg. 7.87-'9'""lg 0 NW. schwach > ^lwh"t" 14.8» R, 73« « 20 4 O. schwach '" ^itcl^,^^^ !j » Ab. 73« « 12» O. schwach . . ^ ^.0<1 7N.Ma. 737 0 lj'8 windstill .^0.!'""' 15 8. N. 734-8 22-6 NW. schwel W-be"',,^ l).Ab. 735-1 15.0 NO. schwach "I^sd^ Am 14. schlier, sonniger Tag. - "'" "- ^^bel^v ^,,, Nebel, dam, wechselnd wuM, »^'"^, LcMp^.^ftdl^ schwarzes OewMe. — DasTag^mttl''! °" ^^ ^ .^« beiden Tagen 15 4 und 15-8, beziehunaM"'' ^^^- über dem Normale. ^___..—^77^^ ——-----------------------------_—— - mag^ ^«^ Nerantlvortlicher Redacteur: ^5^^^--?^ Der ergebenst «leferligte erlaubt stch ^ "' .,1 d>c vom DieuÄta« den 17. d. Mts. ab du n buriMsse auslichtenden Tpcisesalous "« ^^^g^^ ^,, »»««» ,,«i^»^^ ^vcrsa-,'"^.'"^! geschlossen und über Sommer für ?^"dei'^"^"'r^K Hochzciten u, s. w. z» vergeben s"'t> ^ dri'ckt ^ ^ dieser Ll'calitä'en während der Wimew' , ^,l»l»'^^e semen wärmste» Danl aus nnd w"l!i> 5 . r^"" . ^. ,1 P. T. Pnblienms, daft der n"^', "en sV^ l. " ^ vom 17. d. Mts. ab wieder eröffnet wll^ Vesnch hieinit Michst eingeladen wu - ^. l«' ^^i^»^ », diennng uud mäßiger Preise lm,»cn ^ ^.^i^.' "" ^. ,!"'"..>> lluter eiuem erlaub! sich der "^'c>' t ^„ pe. ^„. ^ das beliebte Meinin.^aufcr ««".". '„,1 d>','' ^llt"!'.^'"'" u»d das reuon.mierte Piloner V'e' " sris«,^ .,'-"> lichen Vrauhause per Liter um ."' ^' .^iirts l" mäsMen sslasche.l von >0 Flaschen a», ^ gestellt werden, H"hach>"''^,.„^^,. Nestaurateol "^ ^h«,«' -^!^^Zeitung Nr. IN. 95b 16. Mai 1892. Course an der Wiener Mrse vom 14. Mai 1892. Na« dem oMenen Coursbwtte z»«.., „ . «eld Ware »^«,,e«n Noten <...„ «5 7« . » . ">e . , ,00 ft, ,»4 40 185.<0 "«oe» , "^ ' - »50 50 15, 50 ^'HlN!'' "o..'r!n.i 1,2^112,20 ^t»»!!«.. ' - l"l 10, 1°. ^'««^"« ^«'°"'« ^^^^„lNUst.V ^, ,»5.0 180«, Veld Ware Grundenll.'ybllgationtn (snr ,W fl, LM,), 5"/« «alizische...... wi«0 105-8» 5«/« mährische...... —'- —'— 5"/^, Nrain >lild Küstenland . . — — — — 5°/„ n!ederüslerreich!sche , . . WS — 110 — 5°/,. steirlsche...... —'- —'— b«/n lroatische und slavonische . 105,-- - ,06— b"/« stebcnbürgische , , . . —'— —'— 5°/^ lenisscl Vana! .... —'— —'— 5"/„ ungarische...... »» s.« U4N0 Andere üffenll. Anlehen Donnu-M,g,-Losc 5"/« ,00 fl. . lLi! - ,22'5<> dto, «nlelhe 1878 . , UM 7b »N7'50 «nlehe» der Stadt «ö,z . , 103 - :i0- ?lnlehrn d. Sladtgemelndc Wien ,05'— ««5 ?>' Prilm. ?lnl, b. Etadtgem. Wien ,K9 - ,5!» 50 Vürsenban Änlehen l>er!o«. b<>/„ »» »<» »»' Pfandbliese (sür ,00 fl,), Vodenri. all«. Ost. 4«/, V. . n? - 1,7 50 dto. Kto. 4»/»°/<>. . 100 80 10130 d!o, dtll. 4"/„ , . . W 9b W'75 dto. Pram.'Ochuldverschr. »"/« —'- — — Oest. Hypolhelenbanl 10j. 50°/« 98'— 99 50 O.'sl.-uu«. On»! Verl. 4'/,"/,, . '",-75 inL 75 bell» . 4°/„ . . 9970 ,00'2<> belt» 50j«hr. » 4«/„ . . ^ 99 70 ,00'20 Plilllitälo'Gbllgnlionen fi.), Ferdinand« >!l°lbbal)» Cm. 1«»« 99 — 100'- -Galizische liarl^udwi^Vllhn Vm. I»»l »W st, V, 4'/,°/« . " ^- "'"- Veld ware' Oestcrr, Nordwrstbalin . . . ,07'2b w«'" Staalsbal),,.......I»S - 2"" ^- Sadbahn ll »°/,......,4?'3!' "4 - ll 5°/,,.....,»,,«« l^^' Ung.°l!<»s v Vahn.....«0l i!i> I0L25 Diverse Los« (p,r S<üll). Crebillose l(w fl...... l«? 50 l»»5l' Clarv-Lose 4<, fl...... 5«'b0 57 - 4"/n Donaü^Dampssch, ,<»<> si, , lL5> — >ü7'^ Ualbachcr Präm, «nlrh. 20 fl, «2- ü»'^ Ofener liose 40 f!..... - — «»'77 Palffy «°se 40 fl...... bb - »b'50 Mothrn Kreuz, «si.Ves.v. 10 fl. l?b0 17 »<> Nlidowl, l^l»!!- 1« fl..... »ll " ?»'- 3alm Loft 40 fi...... 63- «4'- 3<, Oi-«o!«-li°se 40 fi, . . . »»^ N2- Waldsteii, Lose 2» f>..... 40' - 40 5,> Wlndisch Vrllv ii"sc 20 fi. . . -'— «7 -Gew. Sch. d, 3" „ Prllm, Schuld' verschr.derBobencredltanstalt »»" «- Kank'Acll»« (per Etllck). A»i,>oüs!,Ua!!l200fi.,»l»«/„ 1,5 «0 Ädcr.^.'l»st, ösl,. 200 fl, S. 40"/,, 3»8 —,39'» - Crbt. ?l»st,s,Hllnd. il.G. I«Nsi. 3,» ?5> 3,9 !^l> CredObanl, Vlllss, una,., 200fi. , 3«l-75> 3c2'7l' Depusiicnbanl, Nllss,. 2W fl, . 204 50 »O»'»!) Vscompte.Ve!., Nbrös!., 500 fi. 62'»— S30 - Vlro-u.«assenv., Menel200fl. Ll4 60 «5 — »eio «jar» ' HlMthelenb., «st, liON ft ^n»/a«. 72— 73 — Länderblllll, üst. 200 fl, . . . 2,2 «0 212 »0 Ocsterr.'Min. Vanl Ll"'". . . 989— 991 — Unionbllül 200 ss...... 247 — 248 — Nerlehrsbanl, Allg., 140 . . ißl-. 1S2 — Hctien osn Transport» zlnternehmungen (per Stück», «Ibrech! Vahn 200 fi. Silber . 915N 92 — Nlföld'ssiuman. Nahn 200 fl. S. 201— 20150 UMm. Nordbahn 150 fl, . . ,ft, 75. ,82 50 » Wcstbahn 200 fl. . . »5« 50 854 - Buschtirbillder Eis. 500 fi. ,°Z,)2<>N fl, N, 20«— 20,— D!ii-Ä«bc»b,'E,s,'Ä, 20N fl, S, 54«-— 545 — Ferdinands N'orbb, 1000 st, EM, «870 »872^, Gal, CarlLudw. B. 200st. «tVl. Ll« 25 »13 75 Üemb. - Izeruow.«Iassy»Visen» bahn »esellsch. 20« fi. V. . . »41- - »42- Llohb,0ft.una.,Tr!ef<50Nfi.IVl, 385- «90- Oesterr. Noibwestb. 200fl. Eilb. »1150 212- dto, (lit, U,) 200 fi. E. . . 281 7b «6150 Plllg-Dnzer lttscnb. Ibn fl Gilb. 89' - 89 75 Stallteeiseübahn L00 fl. Silber 287 — 287'5,> Eüdbahn li(«> fl. Silber, . 85-— «5'5!» Vüd^l!rdb,VelI'..Ä.200st.«M. 18/50 188 50 Iramway°<»el.Mr..I70ft.». W. 24175 242 50 . neue Wr., Prioritüt«« «stie» 100 fl...... 95'— »b 50 Ung.^aliz. Vlsenb, 200 fl. Silber »01 - »0IL0 Geld^Ware Ung. Norbostbahl! 200 fl. Silber 197— 1»? 50 Una,.Wesfl.S. 2U0— L0l'-. Industrit'Hctlen sper Stück). »auges., «lll», vest,, 100 fi. - >lü' - "7 — »Lybier 1 — '< 2 — «Llbemühl» Papierf. u. V.°«. 525^ 58 — Lieslnqer Vraurrei 100 fl. . . 102 ^> <'<3 — Montan - Gesell., öfterr. - alpine 59 8« 60 40 Präger Eise»-Inb,Ges. 200 fl. 382 — 3^ — Salao - Tarj. Eleinlohlen »0 fl. - — — «Scklögelmühl». Papiers. 200 fl. ,9875 lW'7b «Steyrrrmlll,l.,Papler!.u.«,°«. 185'- l»6'-Trisniler Nohlcnw.-Ves. 70 fi. . 17K-- >?» — Wllffells,.G,,Oest.inW!rn,00fi. 389-- »»"-WllWon^eihanst., «llg, in Pest 80 ss.........I<14-ä0 10550 Wr, Vaugeselischast 100 fi. . . S4 .- »<> 50 wlrnerberll,cröiegel<«lcrlen-«es. »ü» — «^ " Devisen. Deutsche Plühe...... 58 K2. b8 8» London........ 11l,-?i t20l»b Pari«......... 47 b?. «'»ü Valuten. Ducaten........ b-ßt 5 6« »0-Francs-Stücke . . . . ; 9b», 9bL Deutsche Meichsbantnoten . . 58 67^ 587». Papier-Mibel...... I-»? 1»«^, Italienische Äantnoten (100 L.) 45— 45 7 Rnzeigelillltt zur Laibaclier Zeitung Rr. 111. MlültW dcn 16. Mi 1892. ___________ a . Nr. 725,1. d, !dtt G„ Kundmachung. V"Nsrc.??. ?^ "°" '"^> sl- f"r die Eilt-"on scrophu. ^,. 5fi!m„"' "l das Veehospiz «rado ?>z>N M^W. Dirs wi'd mit dem «° um Krilulmz ncbracht,dass »conches ^>ueckc «bei, l>^""lM, sind »nd darin iil^'esonderc °dcr ^h«rim> 7,"' ol' das lranlc Kind dnrch ><''l eii,/'' . uicl "liirz b^ftrdcrt werden H.^" >vi? ^ .N'Nleilnnss l'i.i hin wrzn. !» zl ',''h»»n<>!' . ^" Verlrihllng der ^edachlen !U°'>',, M ^ ^^ jfz , zimörderst ?"- '""""tberechtigte Kinder zn berlick- "ll'slrat ^ ^ "r Landtshauptstadt i»aibach tzl^^^Mai 1W2. A^d^u^Ausschreiliunn. V/^ ^'"ass'Nen umschule zn Dolölo '^«en°i> ,..!'''? ^'tcrstellc der vierten iKhm, '"" W'" Mohnunss znr defi« .' «en U^e l),era»lt4ttthlo Sen*«*** II« Iw...r*. ^ WöL5antlno der Land-| 6hr:Ha«erne. (2141) 3-2 . J" M. Ecker ,N(ielip Uibnb, Wienentrasse 1 "%fth| V. ZUr Uebernahme von ^C^unss-lnstaliationen 4 la^i u*d ^Bsei«erne Abort- S^H' oma»llerten Kooh- SfcVi vGar^Uo ' Da<*P*PPe mit j$||fjk „1ÜE uRDijil/llVl "^mmjiW Lebensversicherungs-Gesellschaft, London. ^•BHSfP' Filiale fiir Oesterreich: Filiale für Ungarn: «grat Wien Budapest ^¦* I., Giselastrasse 1 Franz-Josefsplatz 5 u. 6 im Hause der Gesellschaft. im Hause der Gesellschaft. Activa der Gesellschaft am SO. Juni 181)1............Frcs. 117,550.797-— Jahrcseinnahnie an Prämien und Zinsen am HO. Juni 1891 .... > 20,725.259'— Auszahlungen für Versieherungs- und Rentenverträge und für Rückkäufe etc. seit. Bestehen der Gesellschaft (1848)...... » 249,311.449-— In der letzten zwölfmonatlichen Geschäftsperiode wurden hei der Gesellschaft für...........j......... , 61,372.000-— neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Anträge sich auf ... » 1.728,164.556-— stellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antragsformulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die General-Repräsentanz in Laibach, Triesterstrasse Nr. 3 b(i «Wiiiilo Zeschko._______(ß83) 12~4 Yr ^ ' Die Unterzeichnete empfiehlt sich für | i HersiellonB von ffasser-Msiallatioflen | j jeder Art, von | Gaseinrichtungen j I \n Vcrbindune mit allen dazu gehörigen Lampen und der verschiedensten I ^^^^±^^^- ^%.C0"=e GMKlflUioht de« Herrn Auer v. Wel-baohwird zu den üngmalpreisen | dor Firma Welshach und W. Meanis geliefert. | Laibacli, den 14. Mai 1892. ! (2,67,... Die Betriebsleitung der Gasfabrik, j (2097) 3-2 *•¦ 2749. Z tusddnim odlokom / 'ine 21c^a inarcm 1892, Slev. 197«, dovoljona (Iru^a i/vrAilna dražba.Janozu Dovjaku lastiie«a poseslva zemljeknjižna vložna šlev. 288 krtlaslralne obsiine ftl. Jar-nojskfi vrSila so bode pri tem sodiA(M dne 28. mnja 1892. 1. od 11 flo 12. ure dopoMn«. f kr okrajno sodiAèe v Koslanje-vi<-i dne'29. npriln 1892. schöne» Monatzimmer im I. Stock, gassenseits, mit zwei Fenstern, ganz separiertem Eingang, hoch, licht und trocken, mit neuer Malerei, neuem modernem Ofen, recht nett und frisch möbliert mit Garnitur, ist an einen stabilen Herrn zu vermieten. Gefällige Anfrage in der Administration dieser Zeitung. (2135) 3—2 ^^T Die ^^^^ A^y echten ^^^^^ mBj amerikanischen ^^^^ ^F Pflanzen-Fasern- ^^J L Mieder J l^bpechen amfte*VlH H die Form 1st ladellow. ^M ¦ Hausmieder . . fl. 1 40 I r* Stefanie-Fa9on » 2-50 | ^k allein zu haben bei ^^k ^^C. JT. Hamanii^ ^^^ Laibach. ^^W ^^^^ Versandt nacb j^^^F ^^^ überall /^W (1016) 43—11 MAGEN -TINCTUR zubereitet vom Apotheker GABRIEL PIOOOLI in Laibaoh ist ein mildes und dennoch wirk-IÄ-. sames, die Func- j^^t~jmML t-ionen der Verdauungs-/tfflkjjijtftèž organe regelndes Mittel, J^y/r^^ß^ welches den Magen JföL&zz&f^ stärkt und zugleich die *?k\~\% Leibesöfinung fördert. ^•^sisLjjfk ^'e von Dr- Hager, M'trirSyP Doctor der Philosophie ^¦'KiP^ Frankfurt a. 0. und Pro- fessor K n a p i t s c h, be-eidetein Gerichts-Cherniker in Laibach, ausgeführte chemische Analyse dieser Magen-Tlnotur bat festgesetzt, dass sie kein drastisch wirkendes Mittel ist. Dieselbe wird von ihrem Erzeuger in Kist-chon zu 12 und mehr Fläscbchen verschickt. Ein Kistchen zu 12 Fläschchen kostet fl. 1-36, a» 24 fl. 2-60, zu 36 fl. 3 84, zu 44 fl. 4-26, zu 55 bildet ein f> - Kilo - Postcolli und kostet fl. 5 26, zu 110 fl 10 30. Da« Poslporto trägt d^r Be- sfellende. Eine Flasohe 10 kr (2168) 8—1