^ ^- ________ Mittwoch, 6. April 1904. 123. Jahrgang. Ntmcher ^> haib^A..^lt Poftvtllendung: »anzlählig »0 X. halbjährig 12 X, Im Kontor: g«nz° ^^««t« b>« »^/u^ "ür bit Zustellung l,rekplah Nr. 2, die «ebattion Dalmatingasse Nr. 3. Sprechstunden der Nedaltion von u bis lo Uhr vorniittng«. Uüsranlierte Briefe werben nicht angenommen. Manuskripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. ^lh2/ "'ld k. Apostolische Majestät haben laut vom 27. März d. I. !Ne ^ ".^rain.Inspeltor, General der Kaval-^'ten W^" Latsch er, dem Präsidenten des Mad 3li^ '^"^' Gerichtshofes, Fcldzcugmeister ^ftom,, ^^entzner von Scharneck und « ^en ss?"bnntot, des 8. Korps und komman-s«^tt !»in ""^^ '" ^r"6' Feldmarschall-Lcutnant 7^,. ""von Czibulka die Wurde ein?3 Alihj "ates taxfrei allcrgnädigst zu verleihen ^^ I9<3' "?^"' »ur «Wiener Zeitung, vom 2. und ?" Vlti«, ' ^ "nt> ??) »rurde die Weitnvtldrtltuny ,.^la!.?'u«n,sse verboten: ^ei„i "^ «r. l der in München erscheinenden Zeitschrift !l'6 .»'bdto. München. 29. März 1904. ^'^ '!l. !"^" vom 22. März 19U4. 3'?l .N p"^» vom 28. März 1»04. ^' L« ,^tnei Zeitung, vom 29. März 1904. ^^^"^ Ood». vom 80. März 1904. Nichtamtlicher Teil. ^ . Serbien. ^' »die m^'^e Minister des Äußern. Herr Pa«iö. ^°suna x "^ Belgrad meldet, die bekannten, k ^ do, l "Offiziersfraue" ergriffenen Maß° ^lche z>,_ lerbischl.'» Regierung durch Zirkular^ 3 ^erbie.,2 - tms ^r diplomatischen Vertretun-Me be,,/? '" Auslande gebracht. In dieser De-?^lrg "'U)net der Minister die in Rede stehende e>? l°ebe. n "^ lür die serbische Regierung mit ^>r tz ""fugten vollständig abgeschlossen und s/eh!»^""wng Ausdruck, ^ß die diplomatischen ^n Uli buchte zu Serbien nunmehr ihren 5° ^er^e,. ^^ier annehmen werden. il'^'Utz ^s" b" „Pol. Korr." von serbischer Ie^ "6eleal l b "ne Mitteilung zu. in welch« ^l< kild ^" "^ folgenden Bemerkungen be-l!«i° ^isch^' ^^. "Offiziersfrage" ist nunmehr von d°l^rise" 5?'"'"'a n« der für fie einzig mög-^hti^ . «"oft worden. Die Offiziere, welche die K?K zuti^!!^ung vollbrachten, waren natur-"^die Kf "^ die Hauptstiitze des neuen Ne-^^^/"pschtina gab ihnen zweimal den Dank des Volkes kund und die öffentliche Meinung des Landes stand beharrlich auf ihrer Seite. Man konnte daher billigcrmaßcn nicht verlangen, daß diese Offi' ziere vollständig znrückgcsetzt werden. Nenn man sich in Belgrad entschließen mußte, dem moralischen Drucke der Mächte nachzugeben und den Forderun-gen der europäiscl^en Diplomatie Rechnung zu tra» gen, so mußte man anderseits darauf bedacht sein, den betreffenden Offizieren jede Erniedrigung zu erfparen und den Gegnern derselben keinen Triumph zu verschaffen. In Verfolgung dieses Zweckes hat man diese Offiziere befördert und gleichzeitig alle ausgesprochenen Gegner der durch fic bewirkten Um-wälzung pensioniert und zur Disposition gestellt. Eine Entfernung der mehrgenannren Offiziere vom Hofe ohne sich daran knüpfende Zurücksetzung der Widersacher des heutigen Regimes würde vor allem dem letzteren selbst einen schweren Schlag versetzt haben. Im Heere, in welchem die Urheber der Um» wälzung einen weit mächtigeren Anhang haben als ihre Gegner, würde ein solches Vorgehen Erregung hervorgerufen haben, und man hätte in diesem Falle eine unter den gegenwärtigen inneren lmd äußeren Verhältnissen gefahrdrohende Gärung besorgen müssen. Der König und die Regierung konnten sich daher, wenn sie nicht mit der öffentlichen Meinung des Landes, mit dem Standpunkte der Volksvertretung und mit der in der Armee herrschenden Stimmung in scharfen und bedenklichen Gegensatz geraten wollten, für keine andere als die gewählte Modalität der Lösung ^>er Offiziersfragen entscheiden. Die Entfernung der Offiziere, welche sich an dem Königsmorde in Belgrad beteiligt haben, vom ser» bischen Hofe wird von der „Zeit" als eine Tat aufgefaßt, die einen, weltgeschichtlichen Skandale, der fast zehn Monate gedauert hat, ein Ende bereitet. Die gcsandtenlose Zeit werde für Serbien bald der Vergangenheit angehören. König Peter werde sich freier bewegen, werde zeigen können, ob er, von der terrorisierenden Umgebung befreit, etwas von dem Mannesmutc und der Energie und der glühenden Vaterlandsliebe feines großen Ahns geerbt hat. An der Gelegenheit und an der Macht werde es ihm jetzt kaum mehr fehlen, Ruhe und Ordnung in seinem Lande wieder herzustellen nnd es wieder zum wür^ digcn Mitgliede der europäischen Völkerfamilie zu gestalten. Die „Wiener Morgenzeitung" nimmt an, man könne aus dem Umstände, daß Rußland bereits einen neuen Gesandten fiir Belgrad ernannt hat und der italienische Gesandte in die serbische Hauptstadt schon zurückgekehrt ist, schließen, daß die Regierungen geneigt sind, mit Serbien wieder in normale Ve« ziehnngcn zu treten, anzuerkennen, daß König Peter den gntcn Willen bewiesen hat, die gerechte For» dcrung Europas zu erfüllen. Daß ihm dies nur un« vollkommen gelungen ist, wird eben bis auf weiteres, des lieben Friedens willen, hingenommen werden müssen. Türtisch-blllgarisches Uebereinkommen. Man schreibt aus Konstantinopel: Die türkisch, bulgarischen Verhandlungen, welche seit Monaten vom diplomatischen Agenten Na?cvic mit großein Geschicke und Verständnis geführt wurden, sind noch immer nicht zum Abschlüsse gelangt. Es heißt, die» selben werden durch die Gcndarmeriefrage, welche die ganze Aufmerksamkeit und Zeit der Mdiz- und Pfortcnlreisc in Anspruch nehme, verzögert. Bul° garischerseits wurde nun anläßlich des jüngsten Schrittes behufs Erlangung der Unterzeichnung der bereits seit langer Zeit formell festgesetzten Abmachungen betont, daß die Gendarmeriefrage nicht als ein Hindernis für den Abfchluß erscheinen könne, da die erwähnten Abmachungen keinerlei Störung für die Ausführung des ganzen Rcformprogrammes bilden, dieselbe im Gegenteile nur erleichtern können. Im übrigen dringe ja der erste Artikel der etwa zehn Punkte umfassenden Abmachungen ausdrücklich auf die Durchführung des ganzen Programmes. Ferner wurde hervorgehoben, daß die bulgarische Regierung ihren Pflichten in vollem Umfange gerecht werde. Was sie zur Beruhigung der Lage, Eindämmung der Tätigkeit der Komitees usw, geleistet, sei offen» kundig und würde Anerkennung und Gegendienste verdienen, damit die bulgarische Negierung ihre erwähnten Aufgaben auch weiterhin treu erfüllen könne. Schließlich wurde auch darauf hingewiesen, daß der Wert der Haltung der bulgarischen Regie» rung und ihrer Maßnahmen sich nur dann gebührend würdigen lasse, wenn man sich die Folgen ausmalt, welche eingetreten wären, wenn sich die bulgarische Regierung nicht so korrekt und vernünftig verhalten hätte. Trotz dieser eindringlichen Ausführungen, Feuilleton. Flagg« in Schau. Aatitim« Studie von IN. Hiyp. ^k^hrenü - (Nachdruck uerbulen.) ^ ^ ö" Heimat die Festglocken läuten. Outende' l "" 6"" in Todesnot. V ll U!,,k l""n wirft die Fregatte wie einen ^' U"t> d^'l^ Signalpfeifen schrillen in die ^ ^l, ^s Nuf: .Alle Mann auf" versammelt ^atio>,o 6' "Ul sich beim Kommando auf 5k"^ih tasten. h>bord"! ^rohscael und Besän! Ruder hart an V^l i,^lmt es von der Kommandobrücke. ^?'^rriu, ?l"ver schlagen unter Getöse und h°° 5cll s" "b" Nord. Wie toll zerrt der Orkan V lo n,^' acwaltsame Böen peitschen die ^ z " tracks 6 ,U^" die Bordswände, daß die ^l?lah^ ^'. Die Segel blähen sich und drohen ^H<^ ; e weitgertcn ^gen sich unter ihrem 1»K^> lih!?' kann sich manch einer nicht retten X ^Nen s . ll^en. Schwere Massen von Tuch '^ ^fschl'.""^' vom Topp nieder und begraben '> "enden Haufen hart arbeitender Ma- verdoppelte Kraft. ^Nt(>5g<'a^,wart und stunnne Er. gebung, Hasten. Nennen, Rufen . . . Der Mann am Lot ist ratlos: Die Fregatte rennt am ängstlich vermiedenen Riff auf! Mut und Disziplin suchen Unmögliches möglich zu machen, kräftige Fäuste raffen widerspenstiges Tuch. holen spröde Taue au. Ungehört trägt der Sturm die Kommandorufe fort . . . Zuletzt klammert sich alles krampfhaft an Verschanzung und Tauwerk. Jetzt ein Krachen und Poltern — dumpfe Laute, fernes Jammern — und S. M. S. „Coburg-Gotha" ist am Felsenriff zerschellt ... Nur ein verschwindend klein» Teil der Be» sahung konnte durch die „Königin", die zur rcchtlen Zeit kreuzte und die Signale im Augenblicke höchster Not bemerkt hatte, herausgcfifcht werden. Es war ein Rettungswerk, bei dem die „Königin" selbst in große Gefahr geriet. Alle Schiffbrüchigen kamen mit heilen Gliedern an Bord. außer einem: Matrose Gildcmeister lag schwer verwnndct und fiebernd unten in seiner Hängematte, die sich pendelnd mit der Bewegung des Schiffes schwang. Dumpf schlug die See an die Vordswände, unb die Luke war augenblicklich mit Schaumperlen übersäet, !veil die «Königin" nach Steuerbord gedreht hatte. ^ Neben dein Lager des Kranken saß ein anderer Schiffbrüchiger, Michael Hansen, der den Verwun-deten hilfsbereit und geduldig bediente. Als Gildemeister stöhnte, war Hansen sogleich auf und neben ihn' „Willst du was, Wilm?" „Nein, Kamerad, danke. Du sorgst ohnehin für mich wie eine Mutter und paßt auf. daß ich meine Verbände nicht abreiße ... Ich täte es so gern . ." ,.Das fehlte noch! Hat man dich deshalb aus der See geholt, damit du an Bord verblutest?" Gildemcister starrte feuchten Auges nach >er Decke und sagte leise: „Unser schönes Schiff und die armen wackeren Kameraden!" Der andere nickte traurig bor sich hin. und ihr Schweigen war wie eine stumme Andacht. Dann sagte Hansen: „Heute sind es sechs Tage. datz die ,Eoburg-Gotha' in ihr Wogengrab sank." „Schon sechs Tage? Mir ist. als sei es gestern gewesen, so deutlich empfinde ich das Grausen . . . Und in allen meinen Träumen sehe ich Knut Fröhses blasses, feuchtes, entstelltes Gesicht . . . Knut, — --------immer und immer Knut Fröhse ..." „Wie kommst du gerade auf den? Den einzigen, der auf unferer Fregatte nie seine Pflicht tat. ohne ,Scham zu empfinden, wochenlang an ^ack ^cuu fpeiste und bei den Musterungen vorn nn Fug von uns abgesondert stehen mußte?" n.,^,^ „Ja. er taugte nicht viol: und ware das Unglück nicht über uns hereingebrochen, so hatten wir ihn wohl mal eines schönen Tages über eme Kanone ge° zogen und ihm den .Iungferulranz' gewunden." ,Den hätte er redlich verdient, denn der faule Arrestant mutete uns bei der ohnehin nicht lnapft bemessenen Arbeit auch noch die seine zu ... Wie aber kommt Knut Fröhse in deine Träume?" Laibacher Zeitung Nr. 77._________________________650___________ 6. April 1^ öeren Berechtigung in mancher Beziehung anerkannt werden muß, ist es bis jetzt noch immer zn keinem formellen Abschlüsse g ekommen. Nnf bulgarischer Seite ist man hierüber sehr verstimmt und man gibt sich jetzt der Hoffnung hin, daß vielleicht die Ententemächte in Anerkennung der Bemühungen des Fürstentums zur Erhaltung der Nuhe und des Friedens sowie in der Erwägung daß das türtisch bulgarische Abkommen auch im Interesse der Mürzsteger Resormaktiou liegen könne, den Abschluß der Abmachungen unterstützen und zur Förderung der Unterzeichnung des Übereinkommens beitragen werden. Ob diese bulgarischen Erwartungen sich erfüllen, läßt sich nicht voraussehen. Vorderhand liegen hiefür keine Anzeichen vor. Politische Uebersicht. Laibach, 5. April. Der „Konscrv. Korrcsp." kommt die Mitteilung zu. daß für den vakanten Bischof sitz in Brisen der Pfarrer von Viharowitz bei 5truman in Mähren, I'. Paul Graf Huy n, nusersehen ist. Der-selbe ist zwar ein gebürtiger Vrünncr, doch der Abstammung nach ein Tiroler. Die Mutter des Grafen starb vor kurzem in Tirol, wo die gräfliche Familie überhaupt ansässig ist. Graf Huyn kennt sehr gut die Tiroler Verhältnisse und gilt als vollkommen objektiver und unparteiischer Mann, — Nach derselben Quelle ist die Entscheidung hinsichtlich des OI-mützer Erzbistums bereits dahin gefallen, daß dcr Nachfolger des Erzbifchofs Dr. Kohn ernannt und nicht gewählt werden wird. Die diesbezügliche päpstliche Entschließung ist dem Olmützcr Metropolitan - Domkapitel bereits zugekommen uud vom letzteren auch dem Ministerium für Kultus und Unterricht mitgeteilt worden. Neben dem Brünner Bischof Dr. Bauer werden als ernste Kandidaten für den erzbischöflichen Stuhl genannt i Domherr Freiherr v. Grimmcnstcin und der Propst des Kol-legiatstiftes in Kremsicr Prinz Karl Hohenlohe-Langenburg. Aus Toulon wird berichtet, dah sich am 15ken April drei Schiffe des französischen Mittelmeergeschwaders nach Barcelona begeben lverden, um den König Alfous zu begrüßen. Im Hinblicke auf die unter den Juden des südlichen Rußland verbreiteten beunruhigenden Gerüchte, die auch in vielen ausländischen Blättern ein Echo fanden, wurde der russischen Presse eingeschärft, strenge alles zu unterlassen, was die Vollsleidenschaften erregen nnd einen Teil der Bevölkerung gegen den anderen anfregen könnte. Die Drtsbehörden wurden beauftragt, strenge Maßnah-inen zur Aufrechterhaltung des Friedens und dcr öffentlichen Ordnung zu ergreifen. Das serbische Amtsblatt'veröffentlicht eine Mitteilung des rufsischen Geschäftsträgers Murav-jev, wonach über Auftrag des Zaren alle Anbote fremder Freiwilliger derzeit mit Dank abgelehnt werden. Über die tibetanischen Ereignisse schreibt die „National-Zeitung": „Sehr gespannt darf man sein, wie die Russen die Nachricht von deu kriegerischen Vorgängen aufnehmen werden. Mit Bezug auf die Vounghusbaud-Expcdition f^,, mm mit dem besten Willen die Fiktion einer friedlichen Gesandtschaft, der man nur zum Schutze eine Eskorte mitgegeben habe, nicht mehr aufrechterhalten werden. Seit Donnerstag führt England in Tibet Krieg und es wird auch mit Äezug auf sein Prestige über die Konsequenzen dieser Tatsache nicht hinwegkommen. Es ist ja freilich nur eine Fiktion, die hinfällig geworden ist, aber doch eine Fiktion, die, solange sie aufrecht zu erhalten war, Rußland die Möglichkeit bot, seine Stellungnahme zu vertagen, nnd England gestattete, offiziellen Erklärungen auszuweichen. Dieses Stadinm ist uun vorbei, und es bleibt abzuwarten, was das nächste bringen wird," Dcr Amsterdamer „Telegraph" veröffentlicht eine Drahtmcldung aus Kota-Radja, daß eine auf einem Streifzuge befindliche Kolonne niederländischer Truppen im Bezirke Gajelscas (Ätsch in) sämtliche Dörfer stalk verschanzt vorfand. Die Truppen griffen den Feind an und brachten ihm einen Verlust von 5N Toten bei. Die Niederländer hatten drei Tote uud 25 Verwundete. Drei Offiziere wurden leicht verwundet. Tagesneiligleiteu. — (Eine „S o n ne n maschi ne".) Für eine Einrichtung zur Erzeugung von Hitze durch .reflektierte Sonnenstrahlen ist, wie die „Daily News" mitteilten, dem Ingenieur Knute C. Wideen aus St. Louis die Konzession für die Wcltansstelluna in St. Louis erteilt worden. Er wird in seinem Appa-' rate 4(1.Ml> Planspiegel von vier Quadratfnß gebrauchen. Die Strahlen konvergieren in das Innere eines Ofens, in dem Hitze zum Treiben der „Son» nenniaschine" erzengt wird. Wideen behauptet, daß auf diese Weise Hitze bis zu 10.0(D Grad Fahrenheit erzeugt werden kann. — (Wie in Monte Carlo die Bank gesprengt wird.) Aus London wird berichtet: Ein Buch von Sir Hiram Maxim über Monte (5arlo, das mancherlei Interessantes enthält, ist bei Grant Richards erschienen. Dcr Verfasser schildert u. a. die Methode der Bank. wie sie gegen Lord Roßlyn mit seinem „System" und den seither verstorbenen Mr. Sam Lewis verfuhr. Bei einer Gelegenheit traten diese beiden Herren an den I'i^ntt.'cl ^u^iuuic Tisch, und jeder sehte ein Maximum von 12XXX) Franken auf Schwarz. Schwarz kam heraus und die Bank zahlte ihnen 2-1.000 Franken aus. Sie setzten wieder das Marimnm anf Schwarz nnd Schwarz kam wieder heraus. Sie fuhren fort, anf Schwarz zu fetzen, bis sie sieben Gewinne verzeichnen konnten. Da ertönte ein Glockenzeichen und ein Beamter der Bank erhob sich mit beträchtlicher Feierlichkeit, Es wurde, ebenfalls mit beträchtlichen! Anfwand von Feierlichkeit, von der Direktion nenes Gold verlangt, der Betrag wurde mit großer Feierlichkeit beschafft, nnd das Spiel ging weiter, wobei Schwarz weite,-herauskam. Dann, beim achtzehnten Male. als Rot kam. verloren Lord Roßlvu und Mr. Lewis seder 12.000 Franken. „Das war die längste Sei'ie", schreibt Sir Hiram, „die ich je in Monte Carlo er-lebt hatte. Mein Verdacht war jedoch erregt. Ich glaubte nicht einen Augenblick daran, daß die Bank tatsächlich gesprengt worden war. Ich wnßte, daß an jenem Tage viel gespielt wurde und daß die Ge- winnc an diesem Tische tatsächlich riesig ^ , >!«» mußten. Und richtig, auch nach der .Tpw'g"" ^ aus dem Tische der große Hänfen VantiM ^ dort immer liegt. Es wäre für die Wnk "'^^ gewesen, überhaupt nach Geld zu schicke»-^^> nur des Effektes halber geschehen. Tcnn ^ ^ in die ganze Welt liinans telegraphiert, l>"t> ,-Noßüm und Mr. Sam Lewis die Aant 5""' F tereiimnder an einem einzigen -lben^' s.^ hätten. Es ist wahr. die Bank hatte O"d ^ aber sie verwandte es zu einer wertvollen c« ^ — ^ stößiger, denn es läßt sich nicht leugnen, dab ^ am Tage des Herrn tatsächlich betrunken ^ öffentliches Ärgernis crregte. Sancy '^"^„^ Anzahl dressierter Elefanten, die im Sin^u ^ bisher ihre Künste znm besten gaben u»" ^ einen anderen Stadtteil überführt w"'^" ^ Daß man dazu den Sonntag wählte, ^ ^ ^ guten Gründe. Am Sonntag herrscht M ^^ waltige Verkehr, der sonst die Straßen f"l^^B' Transporte uud für ElefantcnspaziergcinA ^ lich macht. Nun traf es sich. daß Sancy ^ ^, ^ vurtstag batte, und der Wärter battc ^jy!'' wohnlich an diesem Tage, eine Flasche ^'"^ ^ ehrt, die Taucy nnanständigerweisc anf ^..^B leerte. Aus welcher Fabrik das Gebra" ' ^ wird nicht gesagt, aber soviel steht fest, d"v ^/ einen Elefanten betrnnken machen konnte. . ^ zeigte auf dem Wege durch die Strain ^ neuen Statt plötzlich heitere Anwandlunn^.,^ stellte fich auf die Hinterbeine, wie sie ^.' ^ im Zirkus tut, und wandelte in dieser H^ ^ trompetend und tänzelnd auf der Strauß ^ wobei sie Verlangen zeigte, sich dein ^ ^„'^ gehenden Publikum anzuschließen. ^^"„„^' nun in Lolioon auch nahezu über nichts ^. ^ tl^, sind auf den Hinterbeinen gehende nnd l ^^ petcnde Elefanten doch nichts Alltägliches,^,^ Kirchengänger entzogen sich der uäberen ^ „,»-schast Tancys durch eine beschleuingte " ^ mehr sonntägige Gangart. Diese ^ldl^'w ,^ ^, Gefühle verletzte offenbar das Elefanm ^ waltig, und es ließ sick, um Gangart annehmen zn können, auf die ^l^ nieder und sagte hinter den spröden .ZlM^ Z^, den Engländern her. Bald machte die ^ ,,,i^ helles Vergnügen. Sie jauchzte vor Frcn ^ ^ Straßen waren im Nu ausgcstorbcn- ' ^ Droschkenkutscher hatte das Pech. in die^,, ^ zulenken. in der sich die jugendliche ^ ^ cl^ melte, uud er war nicht wenig überrascht' ^ ^ plötzlich von einem Elefanten angegrine ^ ^ wenn auch nur fchäkcrnd und voll ^^f ^ offenbar guter Laune, doch so plnwl) ^>'^> Droschke losstürzte, daß sim diese mit ^'"^1^, die Seite legte. Dann aber schämte ^ ^ict^ ...' schloß sich ihren Verwandten nachdenkl'W ^^!^ Im neuen Quartier erhielt sie zur zwei Kübel Sodawasser. Der Kranke sah den Kameraden aus hohlen klugen unheimlich an und bewegte stumm die Lippen, bevor er sprach. „Den Knut — den habe ich auf dem Gewissen, Hansen . . . Laß dir was erzähle»,, aber unterbrich mich nicht, denn das Sprechen wird mir sauer." „Erzähl's ein andermal. Wilm. Ich sollte über Haupt nicht mit dir plaudern, der Schiffsarzt hat Jede Aufregung streng verboten." „Der gute Doktor! Er hat mich so schön zu-sammcngflickt! Aber ich kann ihm nicht helfen, ich muh mir was vom Herzen reden und kann nicht ruhig sterben, bis ich es gebeichtet habe, daß ich ein '^ Mörder bin." „Um Gotteswillcn, Wilm, du redest in, Fieber! -- Richtig! Du bist ganz heiß! Ich mache dir den Eisbeutel zurecht und nuu verhalte dich ganz still." Aber dcr Kranke winkte eigensinnig ab uud griff nach Michael Hansens schwieliger, nerviger Hand. „Laß mich sprechen . . . wer weiß, wie lange ich es noch kann, uud es drückt mir fast das Herz ab." „Soll ich den Geistlichen . . .?" „Nee — du. Der Herr Pfarrer mag ein prächtiger Mann sein, aber von der Seefahrt versteht er wohl nicht viel, und er ist noch ein ganz junger Mensch . . . Der Seemann will dem Seemann deichten, der versteht ihn am besten." (Schluß folgt.) ! ZMlöe Wogen. Roman von Ownl'd August Aönig. (21. Fortsetzung.) («achdrull Verbote».) «Ich bin gewohnt, das durchzuführen, was ich einmal begonnen habe,» erwiderte Burton achselzuckend. «Wenn der Maler das Bild abgibt, reise ich heute noch.» «Und gibt er es nicht ab, so überlassen Sie es mir, das Bild zu taufen und Ihnen nachzusenden,» sagte Martin. «Wollen Sie sich hier nicht in Behandlung begeben, so kann ich Ihnen die Beschleunigung Ihrer Abreise nicht dringend genug ans Herz legen.» Sie waren beim Dessert angekommen. Martin beauftragte den Kellner, für einen Wagen Sorge zu tragen; eine Stunde später fuhren sie zum Atelier Hermanns. Der Maler empfing sie mit unfreundlicher Miene, vergeblich redete der Vater ihm zu, das Gebot des Amerikaners anzunehmen: er weigerte sich hartnäckig, das Bild zu verlaufen. Martin hatte ebenfalls den schönen Franenkopf bewundert, er erriet sofort, daß es ein Porträt sein müsse, welches dem Maler teuer war. «Mein Sohn hat heute eine schlimme Laune,» sagte der Doktor ärgerlich, als sie die Treppe wieder hinunterstiegen; «wenn er gedrängt wird, gibt er erst recht nicht nach. Man muß ihm Zeit lassen, vielleicht ________________ , "^s^ kopiert er das Bild, dann gibt er on» eher ab.» ^ -Wie lange Zeit?, fragte Burton, „? ,, «Drei oder vier Wochen; das Wlo g^ ja nachgeschickt werden, ich will Ihnen 0" ^ ben, wenn Sie es wünschen.» .ich .ß' «Das ist unnötig,» sagte Martin! Zic ja so lange hier, ich kaufe das Ailo 1 . bringe es bei meiuer Heimreise mit!» ^l y^ sicherer Quelle. Dann aber ins ZuM" ":ch cl ,- Martin nickte schweigend und odg^ ^) dieser Bemerkung einverstanden war, !0 ^) den Worten etwas, was ihn verletzte. Mr<>^/ Sie verließen das Haus, nachdem -i^^" versprochen hatte, am nächsten Morgen ^ zu wollen. f..ate V «Was wollen Sie nun tun,' "A^ seinen Begleiter, als er mit Burton das >v ^, verlassen hatte. . Oild «Ich halte mein Wort; wenn 0"^el'-'/ Haupt verkäuflich ist, werden Sie es 5 ,^. «Wenn Sie es nicht für sich bey" / derte Vurtou mißtrauisch. ^leidi^M' .Sie haben wohl nicht an die ^" >tc dacht, die in diesen Worten liegt,' erw ^che^IeitungNr. 77. ________651 __________ 6. April 1904. ^tlll- und Provmzial-Nachrichten. Die Ankunft der Zugvögel. ^b!!,,^" Ul "er „Wiener Abendpost": In der ^°l>bnm ^"' '"I Prater. i»i (Äarten vhn> ^teii l? - ^ Anzahl eingetroffen. Es sind die be-^' m.ck' ^"^^ d'k Vorboten, die schon Mitte ^ sii,I "^u im Febrnar daherkommen, Die ^3n,f i! " ^u grünenden Saatfeldern- der >c>lde v " Buchfink. Edelfink, schlägt im Tan-" Gas,-' ^ tinsel lautiert i,n Parte nnd - in °>na^,''!'" Vorstädte. Wir kennen diese Sänger; ^ l'e a!i /'^ iiberhanpt nicht fort gewesen. Man >:> ^, ^'u Wintertage beobachten können, nnr ^ ^rii s! ^ lant nnd fröhlich wie hente. Aber) ^t>chen,„ "l3. der im Prater sein einförmiges ^ ^c l!^ '^'' lNbt. ist ans dem Süden gekom-Mch """ war er nicht weit; aber anf der Wan-l ^ dl>„ ,"' ^uch der Girlitz, der im Wiener ^1"^.' /ulNlschen Namen das „H i r n g r N-? t>er w ! l"t' ist in der Fremde gewesen. Das h^'Ue u k .^" tunlnielt sich überall im kahlen ^'kly.,., ", "^u grünenden nnd knospenden ''e di. s ^ Vlanmcisc nnd die Kohl^ ^' !i»d s '^^ '"'^ lb, em durchdringenden Ge-ü ^ch i^ ^' erkennen. Ta nnd dort erblickt >Äi^ ^" den Star. der fleißig nnt forschen-!^ ^ol,l' "c ^" kurzen Nasen des Parks schreitet. >e. ^ 'U Ende März schon anf ihrem Kirch-^'aln>. ^' Saatkrähe wandert nnt dem ^'ldt^, "^ die Fnrchcn des Ackers. Die ?° und ;. ^""^ un Prater und im Wiener a,ros;em Geränsch. Mancher Vo. '"e ^ . ,/^n. dem die Erscheinungen im Früh-^et s^^. Umgebung der Stadt geläufig sind. „,^nd.'.., Do"au Anen zn, nnd hier gewinnt ^ "ii 3Ni """' anderen Anstrich. Im Prater. 3^hn^ '"' ^"ldc kann man den Zug nicht ltt^tzlich > "' doch nur selten. Die Wanderer >>N sj^ "" lind man hört ihre Stimmen. Man ^^lai^I"" Gesänge. In den Donau-Anen. wo ^u,ci, 5,^ °^"' 'lt. siebt man sie in großen ; , ^, ,^"^'n daherkommen. ?'«e^^^tiger für diese Beobachtungen sind 5 > b". « ^ '"' südlichen Böhmen. „Der Natift'-^.'5 " 'Meint nns ein Frennd ans Bud-ü 'U'scror'3 '" diesen letzten Märztagen in der ?^'cl y^"dt ein anßerordentlich interessantes > ,"Ni s^' "on Krnman nnd Budweis aufwärts ^ Ties.f^'^'' ^^^" der Vahn die großen ^ "UV^s^ Uichreichen Gewässer haben stellenweise ^'"''Ueit ^ ^'"' deinen Binnenseen. Die Auf-^ '" Ans. " ^"senden in den Waggons wird >5 ""Mn > ^ aenomnien dnrch das Gewimmel tki1'""'Ui, . " sich anf der Oberfläche des Was° ^>e Ij^ ' "l den Lüften tnnnneln. Immer zahl-^°^n s.dünnen an jedem Morgen herbei: ^''T'ti^trn, K^h^^ Rohrdom» «"linmn e- ^'ls W'nen sie zu spielen, teils ''e ^ '^ ^,, ""^zugehe!!. Sie sanilneln sich gegen >/°rt ^j^ ^s Teiche zu dichten Scharen, als wenn ^>^ ^'"M'mnmlmlg abhalten wollten. Jeder Eisenbahnzug schreckt Hunderte vom Ufer auf. Auf den kleinen Inseln sieht man aber da nnd dort eine brütende Möwe auf ihrem Neste sitzen, die sich nicht stören läßt. Der Kiebitz, für viele ein Liebling, schreitet am Ufer dahin und fucht eine passende Niststelle und der Storch steht nachdenklich dort und überlegt, ob er es auch riskieren soll. Dieses Schauspiel ist schon eine Fahrt nach Vudweis wert." Auch in der Nähe von Wien gibt es aber noch einige, besonders gut gelegene Pnnkte, auf welchen man so manches vom Wanderzug oder eigentlich von der Rückkehr der Vögel ans dem Süden wahrnehmen kann. Die bekanntesten Stellen, nm die „Heimkehr" der Schwalben zu beobachten, sind bei der Glo-riette in Schönbrnnn und im Garten des Tivoli. Im Wiener Wald ist der Anningcr gut gelegen lind als Sammelplatz bekannt. Doch mehr für den Herbst als für das Frühjahr. Von Natnrforfchcrn ist daranf hingewiesen worden, daß viele Arten, die sich im Herbste zn großen Scharen sammeln, nm die Neise anzntreten, im Frühjahr in kleinen Schwärmen zurückkehren. Diese Tatsache macht es anch erklärlich, daß die Wahrnehmnngen im Frühjahre nicht so leicht zu machen sind. - (Ta ge s or d n n n g der heutigen G c-m c i n dc r at ssi tzn n g.) 1.) Vcricht der Schulseltion über die Erhöhung der Remunerationen für die Hilfslehrer an der Kaiser Franz Joses I. städtischen höheren Mädchenschule (Referent Knbic). — 2.» Bericht des Direktoriums der städtischen Wasserleitung über das Gesuch der „Glasbena Matica" um Abschreibung der rückständigen Wassergebühr (Referent knbic). - 3.) Berichte der Personal und Rechtssektion: u) über die Wahl eines Ausschußmitgliedes in den Verwaltnngsrat der städtischen Sparkasse (Referent Dr. Star 5); t>) über die Beschwerde des Johann Kimavcc gegen den Bescheid des Stadtmagistrates, betreffend eine Dienstbokcn-angelegenheit (Referent Dr. Kukar). - 4.) Be richt der Finanzsettion über den Nechnnngsabschlnß der städtischen Sparkasse pro 190!> (Referent Doktor Starö). — 5.)' Bericht der Polizeiaktion über die Statuten des in Gründung begriffenen Feuerwehr-nnd Rettnngsvereincs (Referent Dr. Kukar). — 0.) Berichte der Schnlfcktion: n) über die Vewilli-gnng eines Kredites von 200 X für die Anschaffung eines Skioptikons an der Kaiser Franz Josef I. städtischen höheren Mädchenschule (Referent Doktor K rek); K) über die Bewilligung eines Kredites von 200 lv für die Legung eines besonderen Kabels be hnfs. Gebrauches des Skioptikons an der gleichen Schnlc (Referent Dr. Krek)' «) über Vewilliguug des fürs Material in der Schulwerkstätte am Karo-linengrnnde erforderlichen Betrages (Referent Ti müii k). —- 7.) Bericht des Direktoriums des städtischen Elcktrizitätswertes über den Vorschlag der Verwaltnng, für das Elektrizitätswert zwei nenc Dampfkessel anzuschaffen und eine eigene Werkstättc zu crbanen (Referent Groselj). — 8.) Bericht der Schlachthansdirektion iiber den Verkehr im städtischen Schlachthause und auf den Viehmärtten im Lanfe des Jahres 1903 (Referent Dr. Ritter von , Bleiweis). — v.) Bericht der Fricdhofssektion betreffend das seitens der Friedhofsverwaltung für den nenen Friedhof in Anssicht genommene Grundstück (Referent Dr. Ritter von Bleiweis). — 10.) Selbständiger Antrag des Gemeinderates Franz Vergant, betreffend die Errichtung einer Brücke von der Ziegelstraße über den Laibachflnß und betreffend die Verlängerung der Straßen am Brühl. — 11.) Berichte der Perfonal- nnd Rechtdfeltion: z») über das Gesnch des Philipp Kotar um Verlängerung des Urlanbes (Referent Prosen c); d) über das Gesuch eines Hausbesitzers um Zession des Vorrechtes des 3A?igcn Staatsdarlehens (Referent Doktor Starö). — 12.) Bericht der Schnlsektion über das Gesuch des Schuldieners an der I. städtischen Kna benvollsschule um Unterstützung (Referent Dim-nil». — (Wo Papst Pius X. einige slove-nische Worte erlernt hat), darüber berichtet „Tlovenec" folgendes! Bekanntlich hat der Papst vor knrzer Zeit nnt seinem Staatssekretär über den Wiener „Leoverein" gesprochen und bei dieser Gc» legenheit bemerkt, daß er etwas slovcnisch verstehe. Wo Se. Heiligkeit einige slovenische Worte erlernt hat, ist leicht zn erklären. Pins X. ist in Venetien geboren, wo neben der italienischen Sprache anch slovenisch gesprochen wird. Als gewesener Patriarch von Venedig war Pins X. im Monate Oktobcr 1l>02 anf Vefuch in Görz und im Franziskancrkloster in Kostanjevim, wo sich die Gräber französischer Könige befinden. Bei Besichtignng dieses Klosters nnd der Gräber dienten ihm slovenische Mönche als Führer und so hatte der Papst wiederholt Gelegenheit, sich einige slovenische Worte zu merken. ^ (Der Verein zur Heonng des Fremdenverkehres in Obcrkrain) mit dem Sitze in Veldes hält am 1l). d. M. um 3 Uhr nachmittags im Saale des „Blejski Dom" seine Ple» narversammlnng ab. Wenn jemand dem Vereine als Mitglied beizutreten wünscht, so wolle er ihm den Jahresbeitrag von 1 X einsenden. - An Spczial karten für Oberlrain, die der Verein im Herbste an fertigen ließ, wurden im Üanfe von vier Monaten 2200 Stück verkauft. (Selbstmord in der Fremde.) Am 28. v. M. abends wnrde in der Marmorindustrie Kiefer zu Oberalm (Salzburg) von mehreren da selbst bediensteten Arbeitern die Detonation eines Schusses vernommen, doch schenkten ihr die Arbeiter keine weitere Vcachtnng, Am folgenden Tage vor-mittags demerkte ein Arbeiter in dein neben oem Fabriks - Hauptgebäude befindlichen Glasschnppen einen znsammengelauerten Mann, in welchem er bei näherer Vesichtignng den 37jährigen Steinmetz Johann Mihali? ans Brod bei Nudolfswert erkannte. Es wnrde festgestellt, daß sich Mihalic- durch einen Revolverschnß in die rechtc Schläfe entleibt hatte. Die bezüglich des Selbstmordmotives gepflogenen Erhebungen ergaben, daß Mihalu', der seit 1902 in der besagten Marmorindustrie beschäftigt war, mit seiner Gattin infolge Eifersüchteleien getrennt lebte. Am Tage des Selbstmordes hatte er von seiner Gattin Geld gefordert nnd sie zur Wiederaufnahme des gemeinsamen Hanshaltes zu bewegen gesncht'. die Gattin hatte jedoch letzteres Ansinnen entschieden abgelehnt. Mihali? der eine 12 Jahre alte Tochter hinterläßt, wird seitens der Nrbeitsgenossen als ein fleißiger, der sozialdemokratischen Partei angehöri' ger Arbeiter geschildert. <' — (Kra n ken beweg n n g.) In, Kaiser Franz Josef - Spitalc der barmherzigen Brüder zu Kandia bei Nndolfswert wnrden im abgelaufenen Monate 237 Kranke behandelt. Hicvon wnrden 97 geheilt, 46 gebessert und 3 ungeheilt entlassen, 7 sind gestorben. Mithin verblieben mit Ende März noch 84 Kranke in der Behandlung, —6— — (Neue Markt e.) In Brezovo bei Polsnik werden zufolge Bewilligung der Landesregierung jähr-lich drei neue Märkte, uud zwar der erste am Douuers« tag uach Osteru, der zweite am ersteu Samstag uach St. Ullrich uud der dritte deu ersten Donuerstag nach der Krcuzerhöhuug stattfinden. 8. — (Feuerwehrwe seu.) Bei der kürzlich ab-gehaltenen Geuerawersammluttg der freiwilligen Feuer« wehr in Rudolfswert wurdcu folgende Herren m den Ausschuß gewählt: Adolf Gustin seu. zum Fellorwehr-hauptmauu, G. Luser zum Feuerwehchallptimnm.Stcll-Vertreter, K. Nosmau zum Ncquisitenmeister. ^. Ogo^ relch zum Kassier, I. Morauc zu,» Sekretär, ^ reter, I Bergman., uud I. Ogore.ch zu Sprcheu-meistern, A. Stoftar «ud I. Recch zu dereu -tellver- -^ (Todesfall,) Am Ostcrsouutag starb iu Steinbuchcl der im dortige,. Bezirke allgemeiu bekamt ,md geschätzte Besitzer, uud Haudclsmauu Herr Silvester Pesjat im 70. Lebensjahre. Er war einem Herz-schlage erlegen. — aä. 3 ^vei^'!" 'ch Ihnen diesen Freundschaftsdienst würde ich ihn auch nicht an- " tt a^ V^t mir an dem Studicnkopf nichts, l.K s^tzeih'^ "ehme Ihr Anerbieten an und bitte Kigcn?' ^ lag nicht in meiner Absicht, Sie 'Vsh^i" "lso abreisen?. "<^rer i? °""gen Sie so sehr darauf?. >^' "nd <7 ""^n; ich weih, daß sie sich be-^ ?'e i,^'" we,ß auch, daß Sie untergehen, ^V'glln., s <""2e hier bleiben müssen. Sie müssen bl V eines .3"' ""b außerdem sich unter die V°heit uud ^'^" ^ötes stellen, wenn Sie Ihre ^°„^e a«s. ,?hre Ruhe wieder haben wollen. VlMick ' "^" Sie heute nicht, so sind Sie ^ ^uv'tigt, noch einige Wochen hier zu reisen,, sagte Burtou "W?l heutp "r.^"'"z"g ""ch Vremeu fährt um ^^ 'lberi,," ^end, und von Bremen fährt das ^ ^, '»ackp ?. "b- Ich will Ihrem Nate folgen, ^brina? ^lc verantwortlich, daß Sie mir das N 'iwin. '" '""«en Kräften liegt,, erwiderte ^ ^r. ^ 'Mn kann ich den Maler nicht.. ?^ Hotel "^^g.' bald daranf hielt der Wagen 'l id' bah ,i ^^ stiegen aus, der Kellner meldete 'l)" z" sprechen wünschte, ^?"tin ^kommen wollte. '^T^er.? von Burton Abschied und ging in "e dis ^ " hier allein war, beschäftigten ihn ^ Nechtslonsulenten. Das Wort Zuchthaus hatte einen unangenehmen Eindruck auf ihn gemacht. Er selbst war überzeugt, daß Hugo Riider die Wechselfä'lschuug nicht begangen habe, gleichwohl wollte der Doktor sie ihm beweisen und ihn ins Zuchthaus schicken. Durfte er das dulden? Was der Mann auch verbrochen haben mochte, er war doch der Bruder seiner Mutter, und so ganz ließen sich die Bande des Blutes nicht verleugnen. Es war genug, wenn cr ihn an den Vettelstab brachte, damit louute sein Haß sich befriedigt erklären, das wollte cr am nächsten Morgen dem Rechtskonsu-leuten sagen; wegen der Wechselfälschung sollte Rüder nicht verfolgt werden. Und war das Falliment zur Tatsache geworden, dann wollte Martin wieder abreisen, er fühlte instinktiv, daß dieser Racheakt ihm nicht zur Ehre gereichte und daß außer dem Doltur Geier jedermann ihn mißbilligen würde. Der Abend dämmerte schon, als ein leises Pochen an der Tür den jungen Mann aus seinem Brüten weckte. Schüchtern, aber dennoch mit einer Miene voll ruhiger Entschlossenheit trat Herta ein. Martin war überrascht; schweigend hielt er den Blick auf sie gerichtet. Das schöne Mädchen war das verjüngte Ebenbild seiner Mutter. «Ich bin Herta Röder, Ihre Cousine,, sagte sie. Er trat auf sie zu und bot ihr die Hand. «Sie gleichen meiner Mutter,» erwiderte er, iu-dem er sie zu einem Sessel führte, «mit einer besseren Empfehlung konnten Sie sich bei mir nicht einführen. Schickt Ihr Vater Sie zu mir?» (Fortschm.g sol«»,) Laibacher Ieiwng Nr. 77. 652 6. Aprils — (Prüfungen.) Zn der von uns kürzlich registrierten diesbezüglichen Notiz kommt uns folgende Ergänzung zu: Die Prüfnngen dcr Aerzte und Tier« ärzte im Sinne der Ministcrialverordnuug vom 21. März 1873, N. G. Bl. 0tr. 37, werden im Laufe des Monates Mai abgehalten werden. Die nach den Bestimmungen der tz§ 7, beziehungsweife 17 dieser Verordnung beilegten Gcfuche um Zulassung zn den Pri'lfuugeu sind bis 15. d. M. bei der k. t. Statthalterei in Oraz ein^ zubringen. Die Tierärzte haben überdies den Nachweis über das zum Eintritte in eine inländische vollständige Tierarzncischule als Zivilschüler erforderliche Vorstudium zll erbringen. -^o. — (Die Citalnica in Krainburg) ver^ anstaltet am 9. d. M. in den Vereinslokalitäten eine Nnterhaltuug mit Gesang uud Tauz. Programm: 1.) Ant. Foerster: «^u, Mum«,, Männerchor. 2.) V. Parma: Ouvertüre aus der Oper «Ksenija», ausgeführt von der bürgerlichen Musikkapelle. 3.:l) I. Gall: «vnlcl«, tvo^ rät;cu, u»wil»; b) Fr. S. Vilhar: «Nornür", Bariton» Solo (Herr Fr. Krisper) mit Klavierbegleitung (Frl. I. Krisper). 4.) A. Nedved: «Noj äom», Männer« chor. 5.) V. Parma: «^riglavks ro/.«», ansgcführt von der bürgerlichen Musikkapelle. 6.2) I. Prochuzka: ,?o8leän^ noö» ' d) A. Äiedved: «1'oginä v n«äol/.no o^o», Teuor-Solo (Herr W. Rns) mit Klavierbegleitung (Frl. I. Krisper). 7.) Fr. S. Vilhar: «Na vrew U«8n«», Männerchor mit Aariton°Solo (Herr K. Geiger). — Anfang nm halb 9 Uhr abends. Entree für Mitglieder 6n'n, für Nichtmitglicder 1 X. * (Messerheld.) Wie man uus aus Veldes mitteilt, kam am 1. d. M. ein Italiener zum beeideten Fischer der Gntsherrschaft Muhr, Franz Vovk in Sava, Msche kaufeu, wobei die beiden angeblich wegen des Kaufpreises in einen Streit gerieten, in dessen Verlauf der Italiener mit einem Messer dem Vovk am Kopfe drei, dann am Kinn und Hälfe sowie an der Brust je eiue Schnittwunde beibrachte. Auf die Hilferufe des Vovk flüchtete sich der Unbekannte unter Zurücklassnng seines Hutes in der Richtung gegen Reeice. Die Verletzungen des Vovk dürften leichter Natur sein. Der Täter tonnte bislang nicht zustaude gebracht, noch dessen Identität festgestellt werden. —r. * (Diebstahl.) Am 31. v. M. entwendete ein gewisser Ignaz Nns dem Besitzer Franz Logaj iu Navno, Gemeinde Watsch, aus einer versperrten Klcidertrnhc eine Hundertkroncnnote, eine Zwanzigkroncnnote, acht Silber-gulden, eiu Fiwfkroncnstiick, 65 Kreuztaler und einige alte Zwanziger, dann einen Ehering, einen goldenen Ring mit einem roten mld einem weißen Steine, einen goldenen Ring mit eingraviertem Herzchen und eiu Ohrgehänge und wurde flüchtig. Der Gcsamtschaden be° trägt 550 «. * (Verbrannt.) Die siebenjährige Besitzers^ tochter Marie Deröar aus Podgora, Gemeinde Prccna, tam am 1. d. M. in der Ziegelei ihres Vaters beim Vrdäpfelbraten dem Feuer zu nahe. Die Kleider fingen Feuer nnd das Kind erlitt an der linken Körperscite, am linken Arme und linken Fuße so schwere Brand^ wunden, daß es ins Krankenhaus gebracht werden mnßte. — (Der Wallfahrtsort Hl. Berg) bei Littai war am Ostermontag, an welchem Tage sich da< selbst alljährlich größere Pilgerzüge ciuzufinden Pflegen, von etwa 2000 Wallfahrern, zumeist aus Untertrain, besucht. —ilc. — (Todesfall.) In Preß bürg ist am 3. d. M. nachts die Mutter des Herrn Majors des Gcneralstabs. lorps Wilhelm von Lauingen, Fran Ludovika vmi Lauingen, im Alter vo» 73 Jahren verschieden. — (Wegweiser durch die K u r u r t e u u d S 0 mmerfrischen Ö st e r r e i ch s.) Das Wieuer «Frcm^ dcnblatt» lätzt zur Erleichterung der Wahl einer Sommer^ frische eine Reihe von Publikationen nnter obgenanntem Titel erscheinen, deren erstes, die Kronländer Nieder-nnd Oberösterreich nmfassendes Heft nunmehr vorliegt. Außerdem hat das Blatt eiuc «Zeutralauskunftstelle» für Sommerwohnliugen geschaffen, welche über cin mehr als 2000 österreichische Sommerorte nnd etwa 15.000 Wohnuugen umfassendes Material verfügt. Die Aufgabe dieser «Zentralauskuuftstelle» ist, alle auf das Auffinden einer paffenden Sommerwohnung bezughabenden An< fragen aus dem Iu- uud Auslande unentgeltlich, mündlich oder schriftlich zn beantworten. Die «Zentralausknnf^ stelle» und die hier besprochene Publikation ergänzen sich somit. Heft 1 des «Wegweiser durch die Kurorte und Sommerfrischen Österreichs» kann durch alle Buch-haudluugen nnd Zeitungsverschleißstcllcu zum Preise vou CO I» (bei Frankozustellung durch die Post um 20 II mehr) bezogen werden. Dem ersten Hefte folgen demnächst Heft 2 mit Steiermark, Kärnten, Krain, Küstenland, Dalmaticn uud Heft 3 mit Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Böhmen, Mähren, Schlesien uud Galizieu. ^, ,, ---------------- Der Kaiser in Abbazia und in Fiume. Seil,e Majestät der Baiser ist gestern um 9 Uhr früh mittelst Hoffeparatzliges in Mattuglie einge-troffell. Von hier fetzte der Monarch die Fahrt mit-tels Wagens nach Abbazia fort. Die Fahrt ging dnrch Mattuglie. woselbst von der Gemeinde Castua ei» Triumphbogen errichtet war. Dort erwartete die Gemeindevertretung von Castua den Mollarchen. Vor dem prächtig beflaggten Or.'? Volosca hatte die Gemeindevertretung Ausstellung geiiomm...!. Her Monarch wurde überall mit lauten Zurufen und Fahnenschwenken begrübt. Vor der Gemeinde Abbazia war ein zweiter Triumphbogen errichtet. Der Kurort präsentierte sich im reichsten Flaggenschmucke. Als der Wagen unter dem Geläute der Glocken uud dem Salut der festlich beflaggten Schiffe das Hotel ..Stephanie" erreicht halte, intonierle die Kurkapette die Voltshymne, während gleichzeitig die Kaiser-Standarte gehißt wurde. Am Eingänge des Hotels empfingen den Kaiser die zur Aufwartung erschieneneu Persönlichkeiten. .Ter Kaiser empfing um '/M Ul,r den Besuch des Königs von Schweden. Tie Be-grüßung der Monarchen war sehr herzlich. Um 11 Uhr stattete der Kaiser dem König und der Köm-gin von Schweden einen Gegenbesuch ab. Nachdem Seine Majestät die Aufwartung 5er zum Empfange erschienenen Persönlichkeiten entgegengenommen hatte, empfing der Monarch um v Uhr W Minuten vormittags den Besuch des Kö-nigs von Schweden und Norwegen, Dcr Kaiser ging dem König, der die Uniform seines österreichisch-, ungarischen Infanterieregiments trng. bis zum Portal des Hotels „Stephanie" entgegen. Die Begrüßung war äußerst herzlich. Die Monarchen umarmten und kiißteu einander. Ter Besuch des Königs währte, ^2 Miunten. Der Kaiser begleitete den König wieder bis zum Wagen. Nach herzlicher Verabschie dnug fnl,r König Oskar nach der Villa „Ieanuejic" zurück. Um 11 Uhr vormittags fuhr der Kaiser, begleitet vom Generaladjutanten Grafen Paar, in dcr Uniform seines schwedischen lik'gimentcs in die Villa ..Ieaunette", lim dem Könige nnd der Königin von Schweden und Norwegen seinen Besuch abzustatten, Dcr Besuch des Kaisers beim Könige nnd dcr Königin von Schweden dauerte !l>> Minuten. Der Kaiser stattete hierauf dein Großherzog und der Großherzogin vou Luxemburg iu der Villa Amalia und dann der Erzherzogin Maria Iosefa in der Villa Augiolina Besuche ab, worauf er in das Hotel „Stephanie" zurückkehrte. Um 1 Uhr fand bei der Erzherzogin Maria Iosefa eiu Familieudiner statt. Der Kaiser trug bei dem Besuche des schwedischen Königspaares die Oberstnniform seines österreichischen Infanterieregiments und nicht, wie gemeldet wurde, die Uniform feines schwedifchen Regiments. An den« Dejeuner bei der Erzherzogin Maria Iofefa nahmen teil: der Kaiser, dcr König lind dic Königin von Schweden nnd Norwegen, die Erzherzogin Maria Iosefa und die Erzherzoge Karl und Max,, Um 2 Uhr fuhr der Kaiser ins Hotel „Stephanie" zurück und dann nach Fiume, um dem. Erzherzog Josef, welcher krankheitshalber nicht »lach Advazia kommen tonnte, einen Besuch abzustatten. Um 1 Uhr 15 Minuten traf der Monarch wieder in AbbaZia ein. Das Uug. Tel.-Korr.-Bur. meldet aus Fiume: Gestern um 1l Uhr vormittags tam unerwartet die 'Nachricht, daß Seine Majestät der Kaiser anf kurze Ieit zum Besuche des Erzherzogs Josef, welcher unpäßlich ist, hieher kommt. In der Stadt wurden sofort mit fieberhafter Hast Vorbereitungen getroffen und die Hänfer nnd Schiffe beflaggt. Uni ^3 Uhr fuhren der Gouverneur und der Podesta im Wagen zn der au der österreichischen Grenze liegenden chemischen Fabrik „Union", wo die Arbeiter der in der Nähe befindlichen Fabrik Spalier bildeten. Kurz vor ^i Uhr tam Seine Majestät im Hofwagen auf dem Gebiete von Fimue an nnd wurde im Namen des ungarischen Staates durch den Gonvcrnenr Baron Nosncr und im Namen der Stadt durch den Podesta begrüßt. In den Gassen der Stadt wurden Seiner Majestät üverans enthusiastische Ovationen bereitet. Der Monarch weilte etwa eine Viertelstunde bei Erzherzog Josef und fuhr nach herzlichem Abschiede, von den Equipagen des Gouverneurs und des Podesta begleitet, bis zur österreichischen Grenze und dann nach Abbazia. Bei der österreichischen Grenze erwartete der Bezirkshauptmanu von Volosca, Mannssi, Seine Majestät, Tcr Monarch sprach über den Empfang iu Fimne sein^ — (2 v 0 u 5, L k.) Die vierte Nummer o» ^,' strierten Jugendzeitschrift enthält Gedichte "°"^^ s 0 v, Fr. Z glir, S 0 riu, Leo P 0 ljak, ^c' und Andreas Napi>, lveitcrs erzählende unv ^ Beiträge von Ivo Trost, Ivo Blazii, "^f nak, E. Gangl, Lad. Ogorck "N^^eii. . endlich in der Spielecke Rätsel und kleine^K^ Telegramme ,, des ll. k. GrlegraplM-UurrespondenZ'V" Der russlsch-japanische Krieg« ^ Söul, j, April. youg-um, der an, 1, d, zum Gesandten u' ^„, nannt wurde, hat um seine Entlassimg l^ ^ Tokio. 5. April. Aus Pingyaug ^ ^ trofsene Nachrichten bestätigeil, daß ""' ,„,i!c^' Patrouille am Samstag ill Witschu a'U^'l" ^v und die Stadt vou den Nufseu geränmt " ^ hat. Die Koreaner teiltet, der Patrouille ""^ P' rnssischen Streitträfte i,il obereil ^ereicli^' „, ^ nlir allS lleiliell Truppenabteillingen ^ ^^ Tokio, 5. April. Hier ten befagen, daß die Passage beim H"! ,,,„1^ von Port Artur ilach den letzte», Vlo"'^^ >> sucheu viel schmäler geloorden und >u>r Meter breit fei, ' ^ »^ S h a ugha i, 5. April. Nachricht" ^, O zufolge befindeu sich 200.M0 Japaner aM ^^,ü . schc- in den Gariiifouen stehen M<.W ^F. Waffen. Ter japanische Generalftab dewm'^.,,,^ geil fowohl iiber die Operationen in iiorc" ^,,' Mandschurei. Das herrschende Tauwetter Wege ungangbar. ^iM^ Vladivostok. 5. April. Viele ^ ^ die fortgezogen waren, kehren wieder 2' , ^, UssnriBahn befördert ivieder Priuatf"".^ ^. Petersburg, 5. April. Tie ""'^» ^ graphenagentur ineldet aus Port slrtut ^5,. tigen: Statthalter Alerejev ist vorgestel-n ,^F. del, zurückgekehrt. Großfürst Boris M"?'^ ^ gestelü znr Operationsariuee abgereist zeigt sich nicht. Erdbebe«. ^F^ A e l g r a 0, ^. April. In zahlreich"' ^' ^. des Landes wurdel, gesteru vormittags ^ ftii^,^ spürt. Ein besonders starkes Erdbeben ^'l'" Nailja genieldet, wo Schäden au Häuser' ^,, wurden, . Ol^ Sofia, 5. April. Das a^tr'^^,'°^ ivlirde im ganzen Laude verfpürt. Die '^^cjl" ^ debeil wllrden im südwestlichcil Teile, .^chtct,'. ill der Uingcbullg des Klosters Nilo ^^ ^"^ mehreren Orteu zeige,, sich 3iisse au ^ ist Einige Baulichkeiten sind eingestürzt ^ ,,' Verlust an Menschenleben zu beklage"- .,, j.^' Bukarest, 5, April. Gestern 1 Uhr mittags wurde hier ciu ziemUM ' .y>B'F stoß in der Richtung von Nordost "aal ^ h^ spürt. In Kraiowa wurde das Geria)^' '""^'- _______ , „.»."A Wien, 5. April. Der Bruder dcr j""AiB / Ehoristin des Hofoperntheatcrs, ^dbl, ^F<^ nachmittags iu der Wohiluug des 6l,o^' ^ ^ Hofoper, Woudra, eiu Nevolverattentat ^e»' ii' Das Projektil durchbohrte die Lnuge ^ ' ^ Verlehllilg ist eine schwere. Dcr Me""" selbst der Polizei. ^!^er Zeitung Nr. 77. _________ 653________________________ 6. April 1904. A. ___________________.____ '°lge teh^"' 5' "lpril. Der «Neueu Freien Presse, zu-^sten w.^' bsterreichischc Gesandte Dnmba am , ^a. f^ ""f sewen Posten nach Belgrad zuriick. Mitglied U'^ "'" Main, 5. April. Das Herren-^hoüli Li.l, ?" Heinrich Liebig, Chef der Weltfirma H5 '6' ist gestorben. ?^chten^"^ ^- ^lpril. Die «Münchener Neuesten ' ^ Ü» in? "' ^^ sich Professor Defrcgger am Brc . ^" "^^" ^'"l gebrochen hat. ^''engebir!. ."' ^' ^ftril. Nach Meldungen ans dem /'^ne/e'^rr^ daselbst während der Osterfeier. Dachsen U ^^ Schneehöhe ist bis auf 1'6 Meter ^ ^eem.s-" ^lictM Seite der Bauten reichen °" Echneet ° "' ^'^ "" ^^ Daher. Auf dem Gehänge ?"'sl Viele, s"6en ^ Tclcgraphenstangen kaum s Gipfels d ^""6 beut Schllce. Die übrigen Teile Höhe ti Schneckoppe zeigen Schnecmasscu in 3ionl ? "uemhalb bis zweieinhalb Meter, ^er'"- April. Die «Tribnna» schreibt: Trotz ? fahren 0.^ ?^^chen Quellen geschöpften Erklärn». ? "nd .„,? ä""e Blätter fort, absolut nntvahrschcin. 3 ^eispie l5""bete Nachrichten zu verbreiten, wie b ^em l)°«^" ' '" P'elnont stationierten Truppeu ^ ^ klären .'ch"' ^^icte «erlegt werden sollen. ^ "His i,,"""'"", daß diese Alarmnachrichten ^^ unseren internationalen Beziehungen ge- rechtfertigt sind, die nie befriedigender sein konnten als jeht nnd daß alle Nachrichten über militärische Vorbereitungen zu Wasser und zu Lande vollkommen der Be-gründnng entbehren. Sarajl'vo, 5. April. In dcr letzten Zoll wurdc in. in- ui^d ausländischen Blättern die Nachricht verbreitet, auf den bosnisch - herzegovimsche.i! Ctaatsbahnen sei der Güterverkehr mit Rücksicht ai:j ansgedelnite Truppentransporte zeitweilig eingestellt worden. Gegenüber dieser Nachricht, oie nickt veilehlt hat, die abenteuerlichsten iiommentarc her vorzurufen, sei festgestellt, daß eine Einstellung des Güterverkehres auf den genannten Bahnen über-! Haupt nicht stattgefunden hat. Die im Oktupations- 5 gebiete in jedem Frühjahre stattfindenden Truppen-! transports nehmen jedesmal einen größeren Teil des rollenden Materials einschließlich der Güter-transportwaggons in Anspruch, so daß der Gütertransport eine gewisse Verzögerung erleidet und die Licferuugszeiten verlängert werden müssen. Dies ' war, wie in früheren Jahren, auch hew'r anläßlich der Truppenucrsetzuugen der Fall. Von einer Eisi- ! stelluug des Gütertransportes ist jedoch, wie er wähnt, keine Rede. Berlin. 5. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die von einer größeren Anzahl ausländi- scher Blätter während der letzten Tage verbreitete», uugüustigen Angaben über das Vefiuden Kaiser Wilhelms als ausnahmslos erfunden. „Der Kaiser", sügt das Blatt hinzu, „erfreut sich andauernd des besten Wohlseins." ^ Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram sül die Zeit vom 28. März bis 3. April !904. Es herrscht: l die Pferderäude im Bezirke Gurkfeld in der Gemeinde Groß« i dolina (1 Geh). ! die Schweinepest im Vezirke Gottschee in den Gemeinden ! Gottschee <1 Gch,), Unterlag (2 Geh.), Hinterberg (I Geh.); ^ im Bezirke Gurtfeld in der Gemeinde Großdulina (1 Geh.); i,n Bezirke Rudolfswert in der Geineinde Haidowih (2 Geh.), Seise,.berg (1 Geh.); im Bezirke Tscherncinb! in der Ge» meiudc Müttling (2 Geh.), ! Erloschen ist: der vlotlauf im Bezirke Gollschee in der Gemeinde Mitter-! dorf (1 Geh.). 5 die Schweinepest ''" Veziile Rndolfswert in den Gemeinden Scisenberg (5 Geh.). K. k. Lnudcsregierung für Krai». Laibach am 4. April 1904. bis si. 43'3b per Robe —sowie stris das Neueste in schwarzer, w^ftcr nud sarbi^rr ..Heuneberg« Teide" von 60 Krenz. bis fl. 1 l 35 per Meter — sslatt. ssestrcijt, larrirrt, qenlüstert, Damaste lc. 8eil!en l)am28te von 85 X^eu^.—51. ll-80 8ellzen-La8tlll«iclss p.i)!ubel), sl. 9 90-51.43 25 foulal-ll 8el«le, bedruck! von 60 X, sul.- sl. 3 70 Lall 8«!ll« von 60 K^sul. - N. ll 35 8^aut 8eicle . 60 «reui. - fl. ll 3b »lausen 8eille . 60 l(l-«u7. - sl. ll 35 per Melcr franlo und schon v.'rzollt ins Haus. Muster umg.hend. - Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. " ^g. g^.^. Seiden - Fabrikt. Henneberg, Zürich. ^lllgelommeue Fremde. Ä ^"> 4 n ^"" Elefant. ^s"b^ Ni'choNack ^"s"eiter, Reisender, Trieft, - Westl. MU^H^ «fm-! Veruold, Ingenieur ^^ Neillei ""ustch. Pnvatiere; Michalil. Beamter; M°If" Vollbeh'r Vf"^'^'""ö"'ll"', Vaumeister. s. Fmn, Vi>-o/raa?""'^"ucheu^ - Dr. Slanc, Advol.t >ch ?.t, ^ra, ^^)/,SoI)u, Gstirner, Professoren; Müller, >'"ezI '^abim, l V"er. Ksite,- Braun, Beamter, Wien. -c^^hut) 'N^'U'Ue: Ascher, Leiperger, l. n, l. Feld-^>«. Aeiß'^Malter: Weißenfeld, Rechnungssnhrer, ">^7 ^,n^""ant, Berlin. - Silberstein. Direktor ^>5^. '""'' Vnreanchef, Brülln. ^"höh^^^ Beobachtungen in Laibach. ^^ ^ ^^ "- Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^!?i,^b. 7.^ « 12 g, SD.'schWch halb beivM ' ' ^ M ^ ^ ^ SO. schwach halb bewllltt "XU ^«i 5 . ^ ^ 2 8 SW, schwach bewölkt " 0 - 0" l. "" der gsstrige» Temperatur 7 9«, Nor- ^" v^rslosseile Monat März war ^ U fher^ " Die Veobach. Hb« ü .^«h ii K , "I"" durchschnittlich in Celsiusgraden: 'Xd bett/«.' ^ dak^i " )^^ »achmiltags 8 8°, um 9 Uhr !>^U"2 3« ^"llere Lufttemperatur des Monates ^ ^.^louieter l''t" ^'" Normale. ^ Die Beobach. >^ M °^' un 1 /i^"" 73 l 3 mm als mittleren Luftdruck ^ze»? lö^er V l!"" "'"" dem Normale. - Nasse ^^ch..^ ^m'n ^,'^l"8. »legen und Schnee, beträgt ^^"°> doch u,..^ Unter den Winden war der Nordost "^-----^^etellsich anch südliche sehr häufig. ""Etlicher Ncbalteur: Anton Funtel. Verstorbene. Am 4. April, Inliana Moser, Vesiherstochter, 2'/, M., Seitenweg 1b, Epilepsie. Im Sieche »ha use: Am 4. April. Franz Mulhar, Arbeiter, 29 I.. '!'„. !>«rc:»!, polm. A,n ü. April, Katharina Dovc, Schülerin, 14 I, Lnngentnbertulose. Im Zivilspitale,- Am 2. April. Josef Gncel, Inwvhnerssohn. l'/, I. '1'„d«,<:»1, z,ulm. — Iosefa Brunner, Private, 68 I,, marast. Altersschwäche. Am 3. April. Maria Boroncini, Arbeiterstochter, II I., Nephritis. Am 4. April. Iosefa Prost, Kellnerin, 36 I.. 1',,-l,«!t:n!. ziulü,. — Johanna Pirc, Arbeiterstochter, 8 M., Ecclaulpsie. Ein billiges Hansmittel. Z»r Regelung n»d An rrcht» Haltung einer guten Verdanung empfiehlt sich der Gebrauch der srii viclen Jahrzehnten bestbelaunten rchten «Molls Seidlift» Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirkung bei Verdlumngsbl'schwerdrn äußern. Original »Schachtel li ii — Täglicher Versand gegen Post' Nachnahme durch Avothell-r A.Moll, l.u.l Hoflieferant,Wienl., Tuchlauben9. In den Apo> theken der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präpara! mit dessen Schichniarle nnd Unterschrist. (5318) 6—'i Daulsagung. Für die freundliche Teilnahme während der Krankheit und beim Tobe unseres Bruders, bezw. Schwagers und Onkels, des Herrn Ivan Nods Chef der Firma I. Rode'Vogau sprechen wir allen Freunden und Bekannten unseren i innigsten Dank aus. Insbesondere danken wir der «Glasbena Manca» für den ergreifenden Grab« ! gesang, dem Tnrnvercin «Sokol» für die korporative Beteiligung, dem «Slov. plan. drustvo», der «Kmet« sla posojilnica> und allen anderen Spendern der schiwen Kränze. (1381) Laib ach. den 2. April 1904. Die tieftrauernden Angehörigen. Die Seelenmesse znm Troste des Verstorbenen wird Donnerstag, den 7. April, nm 6 Uhr früh, in der Pfarrkirche zu St. Peter gelesen. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit sowie anläßlich des Ab» lebens unseres innigstgeliobten Gatten, beziehungs» weise Vaters, Schwiegervaters nnd Großvaters, des Herrn Oarl Egia Cafetier fllr das ehrende Geleite znr letzten Ruhestätte sowie für die schöllen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren anflichtigsten, innigsten Dank. Laibach, am 5. April 1904. (1377) Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Für die überaus liebevolle Teilnahme an» läßlich des Hinschl'idens unserer nnvergeßlichen Schwester, liezw. Tante, des Fräuleins Anmlie Ouzzi sagen den innigsten Dank (1360) die tieftraucrnden Hinterbliebenen. Laib ach, am 5. April 1904. Tužne dufio naznanjaino vsem sorodnikom, prijateljem in znancem prežalostno vont, da jo naft iskrenoljubljeni soprog, oöe, sin in brat, ^ospnd Karel Kosem dno 4. aprila 1904, popoludno, po kratki muko-trpni bolezni, prevldon h svetotaj.stvi za uniirajoèe, v 43. Iota 8voje starosti, mirno v Gswpodu ssaspal. Poj^rob bode v «redo, due G. t. m., popoludue iz hide žalosti na tukajänje poknpaliSèe. Svoto tnaše /.aduönice se bod<> brale v farni cerkvi. (1375) V Koßevju, dno 4. aprihi 1U04. Zahijoöi ostali. f^V^HiT""------—______ WSCJ, Es ßil)l wohl kaum f:C ^l« iff"? von Katharina Ut" vi lch C »AuflaSe ist aber" "le gZ gCSehen- umgearbeitet worden. Preis ß Kronen. Stets vorrätig in lg. v. Klelnmayr & Fod. Bamborgfl Buchlianillung in Lalbaoh, Koogresiplatz 2. (1342) C. 5fi/^ Oklic. Zoper Radegundo Zajc, Blaža Zajc, ojiiroma ujegovo zapusöino, in Marijo Zajc, omož. Jug, katerih sedanje bi-valisöe je neznano, se je podala pri je. kr. okrajni sodniji v Litiji po Luki Zajc v Suheinpotoku tožba zaradi \z-roèitve aodnega depozita. Na podstavi tožbe se je doloèil narok na dan 2 9. aprila 1904, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji. V obrambo pravic tozencev se po- stavlja '/ax skrbnika gospod Jano.a Obreza, župun v Kandräah. Ta skrb-nik bo zastopal tožence v oznamenjeni jn-avni stvari na njih nevarnost in stroäke, dokler se isti ali nc oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo poobla-šèenca. C. kr. okrajna sodnija v Litiji, odd. Il? due 29. martja 1904, Laibacher Zeitung Nr. 77. 654__________ 6. Apnl^> Kurse an der Wiener Börse vom 5. April 1904. «»«»°«°«<"«««"" Die notieilen Kurse verstehen sich i» Kronenluahrung, Die Notierung sämtlicher Altien und der »Diversen Lose» versteht sich per Stück. Mgtmewe StaatLschuld. «"b Ware Liuheitl, «role in Note» Mai- »iovember p, «. 4 2«/« . . . 9975 99 9Ü i»Silb,IH».'Iutt pr. K. 4-2°/« 99-55 99 75 , Nü», Febr.lÄ»g,pr.N,4'L«/., 100-45 100 65 „ Upril,I-«0!i83-etl)bal!» in G,, steuerfrei, zu 20,000 Kronen . . 4«/„ 118-30 119 30 Franz Josef-«ahn /<"/„ ,29-25 l3N 25 Mubolfsbahn in Kronenwähr, steuerfrei (biu. St.). . 4<>/o 99-85 IUU-85 lljorarlbernbahu in Kroneuwähr, stene.fr,, 400 Kronen . <"/<, 9<> 50 10050 Zu Etaatöschuldverschrribnn» gen ab„estemp.Eisenb.'Nl«ien. l!Ilsal>ethbahn 200 st, KM. 5V<"/° von 20« fl.......509'— 5ll' — dlo. Linz Vudw, LW fl, ii, W, S, 5'///«........472-474- btu, Saljb. Til.20a fl. «. W.S, b«,.........^4250445- 5. KllrlLudw.'B, 20U fl. KVl, 5 V« von 200 fl......—'— —'- Gelb Wa« Vom Staate zur Zahlung übernommene Visenb.'Prior. Obligationen. ElilabellMin 60U u. 3l.'00 M. 4°/., ab iu"/o...... UÜ 75 11? 75 ElisabellMH», 4»0 », »MW M. 4"/«......... 119 —!119«0 Franz Iolcf,-V.. Em. 1SS4 (dw. ! St.) SNI,,, 4«'/u..... 100 40,101'40 Galizische Karl Lndwia. - Bah» (biu. St.) Lilb, 4"/<, . . , I00«z 101-25 Vorarlbergei Bahn, Em. 1884 (div. St.) Silb. 4"/u . . . 100-50 —-— Staatüschuld der Länder der ungarische» Krone. 4"/„ ,»>«. Goldrente per Kasse . 118-40 ii»-6« bto. dto. per Ultimo .... 118 20 118-50 4"/n dto, Nenle in Kronenwähr., steuerfrei, per Kasse ... 98 05 «825 4"/„ dto. dto, b»u, per Ultimo . »8 — 98 2» Ung, Nt.-Eis. Ä»l, Gold 100 fl. —-— —-— dto. bto. Silver ll0s.>Oblill. —-— —-— blo Pram.-A.ll ioufl. — »uoli !»U3-—212 — bto btu. ä bnfl. —1N0X «07 —LU9 — Theiß illrg.-Lose 4"/u ....-'— — — 4"/„ »ngar. Orundeutl.-Ol'Nl,, 98 10 89W 4"/,. lroat. nnb slavon. dellu 9»— 98 75 Andere üssentl. Anleheu. 5«/„Doi>aU'Re!,,'Anleihe 1878 . 1«?-—108-— Nulebe» der Stadt Görz . . —— —-— Nnlelie» der Tladt Wien . . . lau 9N 1N4 W dto. dlu. (SUber ob, Gold) 128—,24 — d!o, dto. (18941 .... 9« «5 99 !>5 bto. dtu. (1898). . . . 99-70 IW 70 Aürsebllu-Aulehcn, vcrlosb, 5"/« 99-25 >U0 .»5 4"/,, Kraiuer LanbcsAnlrhrn . —-— — — Gelb Ware Pfandbriefe etc. Voblr. allss. üst.iü50I.verl.4"/„ 10015 10115 «..österr,Ucmde«-Hyp.-«!!st,4"/o 1W— 101- Oest.'ung, Vanl 40'/»jähr. vcrl. 4°/„......... 100 Ul, 101-L5> bto, btu. bOjahr. verl. 4,,-galiz, Bahn..... 11075 11175 l"/„ Unterlrainrr Vahne» , , —'— -— Diverse Lose (per Ltüll). Verzinsliche ' ose. 3«/« Vobcnlredit Lose Em. 1880 2!»2-— 302 - «u/„ „ ,, lim. 1889 ^90 — 294 — 4"/u Donau-Dampssch. 1W sl. . — — — — 5°/„ Douau-Äeaul. Lose . , . 2?« —28050 Unveizlnöllche Lose. Vudap. Aasilica (Dombau) 5 fl. 211!» L215 Kreditlose 1»0 fl...... 463-— 474-— ClaryUose 40 fl. KM. , - - 162-— 178-50 Ofciwr llose 40 fl..... 167-178- Palsft, ^.'oje 40 fl. KM. . . . 183 — 17!!-.. «olcuKreuz, Oest. Ges., v,10fl. 52-50 54üü „ ,!!!<,. „ „ ?>f!. 2875 29-75 Äudolf-Lose II» fl...... - '— —'— Salm Lole 4«, fl...... 227 — 237- St Oeuuii! Lose 40 fl. . , . —- —' — Wic„cr Comm, Lose v. I. 1874 502'— 512-Gewmstlch. b. ü"/u Pr,.Schuldv. d. Äodenlreditanst., Em. 1889 90— 95 — Laibacher Lose...... — ^ ^'^ Gelb Ware «ktten. Eranspurl ^nter» nehmungen. NuM'Tepl. Eiseüb, 50« sl, . . 2207' 22,?-llia» u, «eiricds Gcs. für städt. Straszcnb, in Wien !>t. ^ . —'— —'— d!o. bto. dto. lit. L . --— —-- Bühm. Nordbah» 150 fl. . . «51 — »54 — Vuschüehrabcr Eis. 500fI.KM. 2455- !24»r, Vod^übachcr (k.-A. 400 II l9>> — b',>« — sserdi!!n»d«!Nordl'.10N0fl, KM. 542,,' 54iU Lemu.'ll^ruow.-Iassll-Eiscnb.- Gl'sl'IIjchast 200 fl. S. . . . 579 — 580 50 Llovd. Oest., Trieft, 500 fl. KM. 7l0 — 715 — Oesterr. Nordwesll'ahu 200 sl. S. 414 — 41'!-— dlo. bto. (!it. ly 200 fl. S. 403 — 404 50 Pral! Düxr, Li'Vnb. 100 sl.abgst, 200 50 201-5» ElalitSeisrnbahl! 200 fl. 3. . . U37 — «3» — Südbahn 20» si, S..... 80'50 »150 Vübi,ordi>, Pcrb'A. 200 fl. KM. 407-50 40950 Tramwa», Oes,, «eueWi., Prio- riliits 'Allirn 100 fl, . . . l?-— 19-— Un«, galiz. Eisenb, 200 fl, Silber 4045U 406-— Ul!li.Westt>,(«aal>'Graz,200fl,E. 40450 —-— Wilier LMIl>ahnen'.'lIt,Ges. . 95— —-- Zanken. Aü^o-OeN, Vllül 120 fl. . . 281 — 282 — Äauluercin, Wiener, 200 fl. . 5,21-^0 52240 V°blr,'?lnst,,Ocst,, 2U0fl.S. . 943 — 945 — Krdt. Anst, f, Hand. u.G.ianfl. -- —-— dlu, dlu, per Ultimo . . 048-50 «49 50 Kreditbank, Alla..u»g.,2N0sl, . 75«!- 757- Depositenbllül, «Na,, 20« sl. . 42(>-25 42725 Eslumpte-M's., Ndlöst,, 400 K ^,09-— '>!!- Giro> ». Na!,lüv., Wiener 200 sl. <25— !3l>- - Hl,puthelb,, Vest.,200sl.30«/„E. >94— —- ------------ H? Lcinberbanl, Oest,. 200 sl. - - M^. Oesterr, u»l>ar, Äanl, >- ' z^^- Uniunlmnl 200 sl, . - - ' zzi-" Vcrlehrsbani. Mg 14" s>, ' Industrie.Zlnler< nehmunge». ^ Äauaes,, Alln. öst,. !"'/>..- '" ,,< in Wien 100 sl. - , - „' <«^^ Visenl!ahnn),-Lelliss,.Er!te. 1»- ^--''!,!! Liestüaer Brauerei 100 sl, , - ^''^, Monlan-Gesellsch,, Oest,-alP!» - ,^ ^ Präger Eisen Ind.-Ges, LU« ^ ^^^ Sa>l,o Tarj. Sleililohlen 1«" - z," „SHlüglmühl", P"p>n'l-2ou^- ^^' ..Kteurerm,", Papiers, », »,^' ^^ ,>i' Trifailcr Kohleuw,^!^. < - ^?^" Wasfc,,s..G., Ocst,mWu->'.1''W- ,, Wangoü-Leihanst,, «lla, »l'Pf!'' g«5'^!> 400 lv.......' ' li!"^ Wiener Vaussesellschast l0U!>, - 77«^ WienerberllerZn'gel-Altie!'-»"- Devisen. Kurze Sichten, ^^zl^ Amsterdam ....-'' »^SiK^ Deutsche Pliltze ..,>'' ^«'l ji^ London.....- ' ' ?l^ ^-- Paris....... > - ^ St, Petersburg, . . - ' ' Valule». ^ !'^ Dukaleu..... ' ^ ^,^, 20Franlcu Sln! Italienische Äanluolc» - - ' «'" > Rubel^Noten ... - '^«^^! 2E5j=l- Mn-ct. "Verlca-u-f lou ItciiK'u, l*nn«<>viBt>» >'»«! ValuK'ii. (5349) Lob-Versicherung. «jr. C WKsay^w BslhIe- -u-nd. "\77"ecli.sler-<3-escli.aft l.nil.iuli. Spitaltfiisse._________________ l'ri vat - Depots (Safe - Depos't^»^ Verzimung von Bar-Elnlsgen im Konto-Korrent- ""* "" ^>^'