Aibacher Nr. 7« Prinume,ati»n»ftre<« : Am «nnplolr ga«»<. ft. li, balbj, ft. 550, ßi!r bi« Zustellung in» Hau» hlllbj. k« ll. Mil dc> Post ganji. fl. 15, hilbj. si ?S<>. Dienstag, 27. März. z»ltlti,«»,e»«b»: Ftl, «ewe I«l«l»»« bi, ,n 4 Hellen »5 t,.. gr«ß«c yl, Zeile « ll.; be! öfteren Wiederholungen Pl. Zeile » lr. «877. ^ Mit«. April '«"»In,, »luc« Äb»»ntme»l auf d« ''KuibuHer Zeitung." Mi,«.,,' b!««,,l,, Npr!l: k° ^ ch"i«« 3"'"''"....., ft, 25 lr. «>l«„i, ^" °°>" >, April d!« «,>dt Iiml^ « A'ütlichtt Tbeil, ?^'8st^tm"^,!' Aftchulischc Majestät geruhten aller. ^' Stclloe 7?'^""ltkr ^°lkfth Ritter v. Schmer. ^hr. anläs^" ^s Ol,crlon„nandanten der l. l. . "lc>u>un, l > ^'"^ fünfzigjährigen Dienstjubiläums. Q? ^i,N.n „' "" im Kriege und Frieden ausgezeich. ^>'s mit ^ ' »^'^" das Großlreuz des Leopold- 'Ntihc,, "" ssrlegsdecoration des Ritlerlreuzes zu Et » '^------------ V^'^ltt' l3c'- Apostolische Majestäl haben mit 3 .^^drnlb« ' ^'^>'uss vom 10. März d. I. dem Franz Slrohal in H Die,M j?" vieljährigen, treuen und ersprieß. >st zn '.Ä"''g das goldene Verdienstlreu; aller-^^^^kn geruht. 5tz 3"eichi!cher ^eichsrath. ^ung des Herrenhauses. "oli?linen> Wien, 23. März. ^llsil,,^ befindet sich Se. Majestät der Kaiser C«H PH Dom Pedro II. ^'ltrsd''"" lührt in Abwesenheit des Fürsten ben z» ^ Gesek d" "^ Vizepräsident Graf Wrbna. ^^^'Ucöi'^"^"'d die Wahl der zu entsenden, ""d ^°rt> . ^'Deputation, wird conform der D^^esu '^usc beschlossenen Fassung in zweiter ^5 von,' V "lgenomme.l. ^" '' bttlGn^?"dnetenhause angenommene Gesetz. für Personen- beförderung und einige allgemeine Transportbestimmungen aus Eisenbahnen, wurde von der Eisenbahnlommission deß Herrenhauses modificicrt und in zwei Gesetzentwürfe getheilt. Der Antrag der Konmmifston wird in zweiter und dritter Lesung angenommen. Das Gesetz, betreffend den Anlauf der Braunau» Straßwalchcncr Bahn durch den Staat, wird in der Fassung des Abgeordnetenhauses in zweiter und dritter Lesung angenommen. Ueber den Gesetzentwurf, betreffend die Gewährung eines Staatsvorschusscs an die Prag-Duxer Eisenbahn behufs Bauvollcndung der Bahnstrecke Brüx.zilostel' grab, entwickelt sich eine Debatte, da Freiherr v. Hrin gegen die Gewährung des Staatsoorschusses spricht. Nachdem zuerst der Berichterstatter, sodann der Handelsminister Ritter v. Chlumecly die vorgebrachten Einwände widerlegt, wird der Gesetzentwurf in der vom Abgeordnctenhause beschlossenen Fassung in zweiter und dritter Lesung angenommen. Ebenso wird das Gesetz, betreffend die Eröffnung von Spezialkrcditen für das Jahr 1877 zu Zwecken des Staatseisenbahnbaues, und da« Gesetz über die Wanderung und Ergänzung der mit der Süd bahn abgeschlossenen Verträge in der Fassung deS Abgeordnelenhauses in zweiter und dritter Lesung ailgenommcn. Zum Schlüsse der Sitzung nimmt Ee. Excellenz der Ministerpräsident das Wort zu folgender Er< llärung: Ich erlaube mir, dem hohen Hause die Mittheilung zu machen, daß infolge Allerhöchster Entschließung die Sitzungen beider Häuser des ReichsrathcS von heute bis 23. April d. I. vertagt sind. Die achtzigjährige Geburtstagsfeier des deutjchcn Kaisers. Von jeher war des Monarchen Geburtstag ein allgemeiner Festtag für Berlin, memals hat jedoch die Hauptstadt an der Spree au« diesem Anlasse cm so feierliches Gesicht angelegt, als vorigen Donnerstag den 22. d. M, an welchen» Tage Se. Majestäl der Kaiser von Deutschland bekanntlich sein achtzig jähriges Geburt 5 fest feierte, aus welchem Anlasse eine große Anzahl deutscher Fürsten persönlich nach Berlin gelommen waren und auch fast alle übrigen Monarchen Vertreter dahin entsandten, so auch Se. Majestät unser Kaiser Allerhöchst Seinen Bruder, Sc. l. und l. Hoheit den Herrn Erzherzog Karl Ludwig. Ueber den Verlauf des großartig gefeierten FesteS meldet der offi. zielle «Deutsche Reichsanzeiaer" vom 22. d. M.: „Se. Majestät der deutsche Kaiser und König von Preußen vollenden am heutigen Tage das achtzigste Le» benöjahr. Der hohen Bedeutung dieses seltenen Festes, welches vor Sr. Majestät leinem deutschen Kaiser und keinem Könige von Preußen zu seiern beschichtn war, entspricht dic aufrichtige Theilnahme und Freude, mit der das gesammte deutsche Voll den diesjährigen aller-höchsten Geburtstag begeht. Die öffentlichen Gebäude und dir Prioalhäuser der Haupt- und Residenzstadt Berlin prangten schon von morgens ab im reichsten Fahnenschmücke; Büsten und Bildnisse Sr. Majestät des Kaiser« zierten die Schaufenster. In den Straßen entwickelte sich bald ein reges Lrben, das namentlich in der Umgebung des tön. Palaib seinen Höhepunkt erreichte. In vielfachen freudigen Zurufen brachten die Versammelten Sr. Majestät den Ausdruck der Theilnahme und Verehrung dar. Die Entgegennahme der Glückwünsche seitens Seiner Majestäl des Kaisers und Königs erfolgte in der Weise, daß um 10 Uhr die lim. Familie und die eingetrofse-nen höchsten fremden Fürstlichkeiten, um 10' >> Uhr der gesummte lö». Hof, um N Uhr oie Generale und die Militär-B°vollmächtiglcn und um 11'/, Uhr die Eom-mandcure der Leibregimeuler empfangen wurden. Um 11'/, Uhr empfingen Se. Majestät die Mitglieder des StaatSministeriums unter Führung des Präsidenten deS-selbm, Neichslanzlers Fürsten v Bismarck, um 12 Uhr die Fürsten und deren Gemalinuen, um 12',^ Uhr die am hiesigen allerhöchsten Hofe beglaubigten Botschafter, um 12', Uhr die Gesandte», welche mit Ueberreichung besonderer Glückwunschschreiben beauftragt waren, >:m 1 Uhr den Buuoesrath und um 1 ^/, Uhr den Gesummt-vorstand des Reichstages. Se. Majestät der Kaiser und König begaben sich später in das königliche Schloß, um daselbst ein seitens der deutschen Fürsten geschenktes Gemälde — die Kaiserproclamation zu Versailles, gemalt von dem Direktor Anton v. Werner — und das seitens der Stadt Berlin überreichte Modell zum Denk» male der hochseligen Königin Luilc entgegenzunehmen. Das Familiendincr zur Feier des allerhöchsten Geburtstages fand auch in diesem Jahre im Palais Sr. k. u. l. Hoheit deS Kronprinzen statt. Für das allerhöchste und die fremden Gefolge war die Marschallstafel im königliche» Schlosse serviert. Militärischerseits wurde der Festtag in herkbmm» licher Weise begangen. Bei der Reveille wurde vom Trvlnpettrcorps eines Garde Kavallerieregiments ein Eho-ral von der Schloßtuppel herab geblasen. In der Gar-liisonölirche und in der St. Michaels-Kirche fand Gotlc«. dienst stall, wobei die Garnison durch Deputationen oer-lrelen war. Um !1'/^ Uhr fand an der Konigswache für die Generalität und das Offiziercorps die Parolc.llus-gabe statt. Zu derselben Zeit wurden auf dem Königs» platze 101 Kanonenschüsse gelöst, wozu die Geschütze vom 2. Garde-Feloarlillericregiment kommandiert waren. Feuilleton. ' Bungen aus den Vereinigten v Staaten. ?"l,t ^'ssen w,/^" ^""rika Zeuge v°n sich dran. ^ '. °?^°ftt 5^'" ^^ '"'I Virgnügen erinnern. t< 2>cnd Äe7"»/ch in d?n Massen von t> sofort h-rans- > Un?'"" °?/^ ""^" °°l der verschlossenen >'da« da< «cd, " .Pforten des AusstMmgs. 7<>ich^ bis zu deren Oeff. ?><> ^"he ^ ^l!' Sichvorschicbe.'. die v , .' <^ Th?a,^Wer ^,^^^^ ^ ^^ ^ln a"« "e aUm K "' >""'""" Dafürhalle.. tz>!che/"s d«s weid i3 «"-"«" "wordene Rück. 3> °> ich h^ sein. 3^ U «" üffcntl"°"l d.e wahrhaft puritanische V^«NV "' de?"N7 S^ustellnngen von stmo-?>!, ^^ndler,,, 3?"en «"d der Ware der «>H> Ansta, .,^"l'"''^!°llc.'. Nirgend« eme «1^^ V' Silt H ^'"^^^^ 'ürgcndö etwas, däs b>^ 5,'^itte 1?/'" ""letzte. Wie wirksam in di scr h'tch ' 3°lle H '""« "'s den, einen inir bekam l'"« Z unzül Um daß in Newyorl jemand w°g ''t^^ " b«i Iahrei! ""' » H'?^U"U' der Frau in Verbindung "Men Selbstverantwortlichkeil dcS In. divlduums erklären die den Europäer nur zu leicht zu irrigen Anschauungen verleitende Erscheinung der vollen Bewegungsfrciheil der Mädchen. Beobachter und Kenner des amerikanischen Lebens sind aber darin einig, daß die Eltern, wie ich dies schon oben bemerkte, nur in den allrrseltensten Fällen Grund haben, diese Frei. hcit zu beklagen. Wie diese Ungcbundenheit, so mag wol auch die frühe Selbständigkeit der männlichen Jugend falsche Auffassungen des amerikanischen Familienlebens ver» anlassen. In der That aber zeigt dieses im allgemeine,,, wenn auch in durch die Verhältnisse naturgemäß geänderter Färbung, dieselbe Innigkeit und dieselben Vor« züge, welche da« Familienleben des Europäers kenn» zeichnen. Iil scheinbarem, doch mir scheinbarem Widersprüche damit steht das vielverbrritrte, Amerika eigene sogenannte Boardingwcsen. Familien wohnen häufig im Hotel oder in einem Hanse, da« außer den, Privatschlafzimmcr ge> mcinsamen Tisch und gemeinsame« Sprech- und Schreib-zimmcr bietet. Junge Ehepaare bestimml hiczu die dem Amerikaner im groß.n Durchschnitte e,gs,ic Sparsamkeit und sein praktischer Sinn. Ein eigenes Daheim ist aber doch das Ziel eines jcdcn. Das Boardmnhans ist nur cin wirtschaftlicher Durchgangöpunlt, den zu über-winden der Amerikaner seinc ganze Kraft einseht. In der durchgängigcn Anspannung nllcr Kräfte, in dem .ast' und ruhelosen Jagen nach Erwerb berühren wir wol m,c dcr ergiebigsten Quellen des Wolstandes "nd einen dcr hervorragendsten Erllürungögründc dcr außcrororntlichen Entwicklung dcS Lande«, andererseits über unleugbar auch eine der Schattenseiten dcS amerikanischen Lebens. Einer Maschine gleich arbeitet und schafft der Mann unermüdet; verzichtet in steter Jagd nach Erwerb auf die Freuden, welche die Geselligkeit bereitet, anf alle Genüsse, welche der Pflege der Wissenschaft oder der Kunst entspringen; kennt auch dic beseligende Freude an dcr Arbeit nicht, denn sie ist ihm lediglich Mittel. Reichthum ist der Dämon, der alles Träume» und Sinnen erfüllt, der dic Thatkraft sich ausschließlich dienstbar macht und der den Mann rast. und ruhelos vorwärt« treibt. „1'liu lll1mil;ut,> Dollar« (der allmächtige Dollar), wie so recht bezeichnend ein in Newyorl lange wirksam gewesenes Zugstück hieß, ist das Ziel. dem alles zustrebt, ist die Achse, um die sich alles dreht. Kann es angesichts dessen befremden, daß der Besitz nur zu häufig der Art und Weise vergessen macht, in der er erworben wurde? Ja noch mehr, daß er zu einer, einem republikanischen Gemeinwesen höchst gefahrdrohenden Macht erwächst? Kann es befremden, daß auch die UnterrichlSfrage vom „Praktischen" angekränkelt wird, daß Wissenschaft und Kunst sich nur insoweit geltend machen, als sie pral» lischcs Gepräge tragen, d.h. Erwerb ermöglichen? Von diesem Standpunkte aus betrachtet, bietet das amerikanische Leben, wie bemerkt, so manche dunkle Seite und wäre es nicht schwer, so manches Nachtbild zu entrollen. Allein es ist, um gerecht zu sein, auch nicht zu übersehen, daß dcr Amerikaner seine wirthschaflliche Entwicklung, der sich in der Geschichte an Ruschhcil leine eines anderen Landes an die Seite stellen läßt, wie schon früher erwähnt, eben dieser Anstrengung all seiner Fibern dankt, daß nur seine ungezähmle Waghalsigkclt, ja Freude an gewagten Untrriilhmunuen, gepaart m,t seiner aufreibende,, und stetige,, Thalinle.l oe„ '"l.'.riem rreichten materiellen Wolstand diesc Lande ermogltchle. 552 Der Reichskanzler Fürst v. Bismarck hatte die hier beglaubigten Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger sowie einige hohe Relchsbeamie zu einem Festmahle versammelt, während der Staatssekretär des auswärti« gin Amtes, Stlllltsminister o. Vülow die Räthe des auswärtigen AmleS; der Präsident des Reichelanzleramtes, Staatsminister Hofmann, die Mitglieder des Vundes-rathes und die Räthe des Reichslanzleramtes, die übrigen Ressortchefs der hiesigen Reichsbehörden ihre Räthe ein« geladen hatten. Die Scaatsminister hatten ebenfalls die vortragenden Räthe ihres Ressorts zu Festessen um sich versammelt. Die Mitglieder des Reichstage« feierten den aller, höchsten Geburtstag durch ein gemeinsames Festmal im englischen Hause. Die Mitglieder der städtischen BehSr-den hatten sich im Festsaale des Rathhauses zu einem Diner versammelt. — Die Ossizlercorps der verschie-denen Regimenter vereinigten sich ebenfalls zu Festessen. Für eine entsprechende Vergnügung der Mannschaften war allenthalben Sorge getragen. Die lün. Akademie der Künste hielt zur Feier des alltrhüchsten Geburlstages eine festliche Oesammtsitzung ab, in welcher der geHelme Re« gierungsralh Lucae die Festrede hielt und die Hochschule für Musik das Tedeum von Fr. Kiel und die Jubel« Ouvertüre von C. M. v. Weber zur Aufführung brachte. Die tön. Universität beging um 12 Uhr den Geburls-tag Sr. Majestät in der großen Aula durch eine Feier, bei welcher der Professor Dr. Vrunner die Festrede hielt. Die lön. Akademie der Wissenschaften veranstaltet um 5 Uhr eine öffentliche Sitzung. In den Gimnasten, Realschulen und den übrigen Lehranstalten wurden feierliche Alte abgehalten. Wie in früheren Jahren, so wurde auch heute der lais. Geburtstag in sämmtlichen städtischen Wollhütig-leitsanstalten durch festliche Speisung der Hospilaliten oder durch Gewährung von Geldspenden gefeiert. Auch in zahlreichen Bereinen und geschlossenen Gesellschaften wird der Geburtstag Sr. Majestät in herzlicher und feierlicher Weise begangen. In den lön. Theatern finden abends Festoorstellungen statt, welche durch Pvologe uud die Klänge der Iubel'Ouoerture eingeleitet werden. Ebenso werden in den übrigen Theatern die Vorstellungen, die zum Theile Aufführungen patriotischen Inhaltes bieten, durch festliche Worte eröffnet. In sämmtlichen Theilen der Stadt sind Vorbereitungen zu einer umfas» senden Illumination getroffen. Auch von außerhalb lie-gen bereits Telegramme vor, welche bekunden, daß das deutsche Volt den seltenen Iubeltag seines Kaisers überall mit der herzlichsten Theilnahme begeht." Die Orientfrage im englischen Parlamente. Wie schon telegrafisch gemeldet worden, wurde die orientalische Frage in den Sitzungen des englischen Parlaments vom 19. und 20. d.M. ge-streift. Am 19. d. M., ersuchte im Oberhause Earl Oranville den Minister deS Auswärtigen um Auftlä-rung über den augenblicklichen Stand der diplomatischen Verhandlungen. Earl Derby erwiderte, daß ihm erst drei Stunden vorher durch den russischen Botschafter neue Nachricht zugegangen sei. Am 11. d. M. habe ihm derselbe den Entwurf eines Protokolls unter, breitet, welches nach Wunsch der russischen Regierung die sechs Großmächte unterzeichnen sollten. Das Proto. toll solle die einmülhige Ansicht jener Mächte über die augenblickliche Lage ausdrücken. Da es nach Ansicht des Sühnend gleichsam tritt oem von so mancher Härte des amerikanischen Lebens unsanft Berührten ein Wol-thätigleitssinn entgegen, der uns geradezu mit Bewunderung erfüllt. Die Arbeitslust — namentlich da, wo sie mit Mäßigkeit und Fleiß sich paart — findet sehr leicht die Unterstützung in einer unser Staunen erregenden Kreditgewährung. Der Amerikaner kennt hierin nicht leicht eine Grenze. Sobald er Vertrauen gefaßt hat, zeigt er sich wahrhaft großherzig. Allein nicht davon will ich sprechen, sondern nur seiner Freude gedenken, Wolthätigleit im eigentlichen Sinne dieses Wortes zu üben, d. h. wirklich Schutzbeoürftigen oder Arbeitsunfähigen zu helfen oder Unterrichtsanstalten zu schaffen. Für diese letzteren allein wurden mittelst Schenkungen unter Lebenden und auf den Todesfall gegeben im Jahre: 1872.......11.226.977 Dollars 1874.......6.053,304 .. 1875.......4.126,562 ,. In der Abnahme haben wir lediglich die Wirlungen der Krise zu ersehen, die auch Amerika heimsuchte. Wer hat nicht die Namen eines Peabody, Donough, Nstor, Copper, Girard, Stevens u. s. w. gehört? Ist auch das Motiv oft Eitelkeit, mag sein: die, welchen die Millionen zugutelommen, freuen sich der That. Die Zahl von Vereinen, Institutionen lc., welche sich die Erziehung, die körperliche, die geistige Mge von Kin« dern, die Hilfegewährung an Altersschwache u. s. w., u. s. w. zum Gegenstande machen, ist eine unglaublich große. Die ihnen freiwillig und regelmäßig zufließenden Beträge, Legate lc. zählen alljährlich Millionen und Millionen von Dollars. (Fortsetzung folgt.) britischen Kabinetts der Abänderung bedürftig gewesen sei, wären Nenderungsvorschläge diesseits ausgearbeitet und zur Billigung nach St. Petersburg geschickt worden. Heute sei die Antwort Rußlands eingetroffen. Die rus. fische Regierung nehme die englischen Vorschläge nicht schlechtweg an, sondern mache Gegenvorschläge. Da letz« tere dem Kabinette noch nicht vorgelegen hallen, könne er darüber sich nicht weiter auesprechen. Lord Strathegen and Campbell stellte darauf die Frage: Beabsichtigt die Regierung den bisherigen Botschafter Sir H. Elliot bald oder überhaupt nach Konstantinopel zurückzusenden, oder gedenkt sie andere Maßnahmen zu treffen? Earl Derby erwiderte, daß er dem Sir H. Elliot gegenüber den Wunsch ausgesprochen habe, er möge möglichst bald auf seinen Posten zurückkehren. Elliot habe sich — sofern es das öffentliche Interesse erheische — hiezu bereit erklärt; doch sei er infolge seiner aufreibenden Thä> tigkeit während des letzten Jahres so angegriffen, daß er längere Ruhe zu bedürfen glaube. Unter diesen Um> ständen möge die Regierung ihm die woloerdiente zeit« weilige Rast nicht rauben. Der Minister erkannte mit besonderer Betonung die ausgezeichneten Dienste, die Erfahrung und Gewandtheit des Sir H. Elliot an, wol in der Absicht, dem böswilligen Geschwätze über ihn den Boden zu nehmen. Auch lobte er Elliols Aufopferung«« Willigkeit. Sir H. Elliot wirb einstweilen als beurlaubter Volschaftrr in England bleiben. Bis auf weiteres werden andere Maßnahmen zur zeitweiligen diplomat!, schei, Verbindung getroffen werdcn. Worin diese bestehen werden, mochte Lord Derby noch nicht endgillig er> klären. Im Unterhause fragle am 20. b. M. Forste», nach dem Stande der Verhandlungen. Der Schatzkanzler Sir Stafford Northcote erklärte, er lönne den gestern von ^ord Derby im Oberhause gemachten An« gaben nichts hinzufügen, da die Regierung sich über die russische Antwort auf ihre Vorschläge zum Prolololl noch nicht habe schlüssig machen können. Da Lord Derby gegenwärtig in Windsor sei, würde es besser sein, am Donnerstag die Anfrage zu wiederholen, «ob die Regis, rung beabsichtige, das Prolololl, im Falle eS zustande lommen sollte, ohne Zögern und ohne auf die Bereitstellung anderer Schriftstücke zu warten, dem Hause vorzulegen." Mr. Serjeant Simon wiederholte seine An. frage bezüglich der Austreibung von Juden aus Serbien. Mr. Vourle entgegnete, die Regierung habe darüber keine Mittheilung erhalten. Ebenfo sei ihr nicht bekannt, ob die auS Rumänien vertriebenen Juden eine Entschädigung erhalten hätten. Jedenfalls würden aber die seitens der österreichischen und englischen Regierung erhobenen Vorstellung«« zur Aufwerfung der Entschä» digllngsfrage führen. Mr. Courtney endlich erklärte, angesichts der Fortdauer der diplomatischen Verhandlungen bezüglich der orientalischen Angelegenheiten seine auf Freitag angekündigte Anfrage wegen des Vertrage« von Paris vorläufig hinausschieben zu wollen. Politische Uebersicht. Lalbach, 26. März. Ministerpräsident Tisza hat diesertage im ungarischen Reichsiage einen Gesetzentwurf eingebracht, durch welchen die Wahlbezirlseintheilung des Landes ge< ändert wird. Vish'.r haben die sämmtlichen Municipien Ungarns und Siebenbürgens 150 Wahlkreise gebildet, wovon 120 auf die Komitate und 30 auf die Glädte entfallen. Nach de« Entwürfe wird die Zahl der Wahl-kreise blos 148 betragen, wovon 122 auf die Komitate und 26 auf l)ie Städte entfallen. Die Zahl dcr Wahlkreise würde sich demnach um zwei vermindern; dies wird jedoch dadurch wieder aufgehoben werden, daß die Regierung die Anzahl der Pester Wahlkreise durch ein besonderes Gesetz um zwei zu vermehren gedenkt. Die bedeutend-stenAbänderungen erleidet die Emthellung von Siebenbürgen. In die Wahlbezlrls-Eintheillmg von Siebenbürgen werden nämlich auch die angrenzenden Komilate Szath. mar und Arad einbezogen, und aus diesem Territorium, das bisher 74 Abgeordnete wählte, werden nach dem Ent-würfe 76 entsendet, und die Virmehrung trifft die Ko< mitate von Arad und Szalhmar. In der Klubsitzung der liberalen Partei wurde vorgestern, nachdem der Finanz-minister den Gesetzentwurf über die Ooldanleihe befürwortet hatte, derselbe ohne Debatte angenommen. Wie man aus Agram berichtet, wird dir kroatische Landtag heuer nicht wie alljährlich während der Osterferien zusammentreten, sondern die nächste Session erst nach Vertagung des ungarischen Reichstags, im Hochsommer, aufnehmen. BiS dahin werden mehrere, theilweise umfangreiche Gesetzentwürfe ausgearbeitet werden. Das seitherige Präsidium des deutschen Reichs-tage« wurde für die Dauer der Session durch Acclamation wiedergewählt. Regierungslonunissär Michaelis theilte bei Berathung des Gesetzes über die Etatsverlän« gerung mit, daß sich aus dem Antheile des norddeutschen Bundes von der französischen Krieascontribution zwanzig Millionen Restbestände ergeben hätten, welche innerhalb vierzehn Tagen an dle Staaten des vormaligen nord« deutschen Bundes vertheilt würden. Außerdem stünden weitere dreizehn Millionen in Aussicht, über welche noch nichts beschlossen sei. Das Gesetz über die Etatsverlän« gerung wurde schließlich genehmigt. ! Die französischen Kammern traten S«< bis 1. Mai ihre Osterferien an. Vorher wurde 1^ noch in der Deputiertentammer die Prüfung dtt des Republikaner« Mestreau in der 6ha"!" M, genommen, welche von den Bonapartisten aMl^ von der Kammermajorltät indessen genehmigt M ' ^ Marschall Mac Mahon überreichte Donncr«^ Palais Elys6e mit dem üblichen Eeremoniell del"» zum Kardinal erhobenen Erzbischof von Lyon, il"0»!» Eaverot, da« Barett. ^ W In Italien ist, wie man von angeb^ .^ informierter Veite schreibt, ein theilwciser M" ^ ^ im Anzüge, und zwar dürften die Herren MW «F Mancini aus dem Kabinette scheiden. — ^lt " ^ seht die Berathung über das Militär-Ausgabenvu^ ^>, Einer Depesche aus Rom zufolge Hal "" ,M — dessen Befinden sich übrigens in der That v",^ mert hat, da er den Gebrauch seiner Füße ^" ? Mg offizielle Nachricht von der bevorstehenden ^ereyc " „ König Alfonso's mit der Tochter des H"M Montpensier erhalten. .. Ml^< Das Protokoll, betreffend die Iola-I"»"",,^ in Kadif vom Könige von Spanien, b"" "" ettl« Präsidenten Canooas del Castillo und den ^ Deutschlands und Englands unterzeichnet. _ .^^>>' Der griechische Ministerpräsident ^"M versprach, zur Neuberathung der Rüstuna> >w ^, gesetze die nächste Kammersession schon für oe" . ^', Mai zu berufen. Die Unterstützung Triloupl« die Lage des Ministeriums. ^ ^,Hei> ' Tie englischen Morgenblätter bM^, politische Situation sehr ungünstig; die ""!"> d„ felu die Möglichkeit einer friedlichen Lösung- . ^ „Times" geben noch nicht die Hoffnung a«I, ^ ^ tere Unterhandlungen eine Einigung ^'^ .^ck ß^ Rußlands herbeiführen könnten, bemerkn l""^. A falls, die Anssichten hierfür seien nicht gU"'^.'^ in Athen auf Urlaub weilenden englische" ^ ^A haben die Weisung erhalten, sich zur Flotte z«^>» Die rumänische Kammerscssion wu^ ^, um fünf Tage, nämlich bis zum 1. April vw . ^ Wie man aus Konstantmopel beucht". .^ türkische Minister des Aeußern, Sacht ^F montenegrinischen Dclegicrlen bekannt, daß d'e° «F Regierung sowol die Konzessionen, welche sie ^Fiis! zu machen bereit sei, al« auch die Forderungen ° ^ e, Nikola dem Parlamente nächste Woche "ilch"^, ^ Votum darüber verlangen werde. Dasselbe >°^M immer es ausfallen mag, für die Regierung maß» ^M I" Montenegro rüstet man sich troy ,M> densverhandlungen für den Wiederausbruch o° zM und wurde der auf Geschäftsreisen ge^^'p. "! minister Plamenac schleunigst nach Haust "/"'^ ^ bosnische Deputation ist nach Lelinje aou Hilfe zu erbitten. «.cla^^ Nach einer Meldung aus Teheran ve»^, ein fester Anschluß Persiens an Wßla" '" F hervortritt. Gewisse militärische Vordere tM ^ damit in Verbindung gebracht. So ist " „ B", »serbeidschan ein Eurp« von Kriegsfuß gestellt. In Kirmanschach ist ei« «^ !.. von 20,000 Mann zusammengezogen. ^" ^l" dem neuen russischen Generalkonsul ein gM« ^ pfang vorbereitet. Hagesneuigkeiten. «/ - lTelbftmort» eine« Oeneral»^,^ der Selbstmord de« pensionierten Feldm°rsch°U ^ ^ Z5 große« Aussehen erregt. Derlelbe hat fich b"l"^ ^ dim Schloßberge erschossen. ^ l«l"""^ - (Vlaltern. Epldemie) ««« ° ^sece^^ L«vantth.,le wird der „N. fr. Pr." geschrieben: ,^ ^^e» F< d», man sonft da« Parodie« von Kürnte" l ^l^ ^l hat die schreckliche «latternseuche ihren 6^ Opsec / dauert noch immer fort und bindet täglich " ^„e bl° / Krankenbett. Zum Glllck ist die Sterblich!" ^<,„.' ,„. Im Vlzirle St. l?eonh°rb find bereit« »e»"^ ^ °" ^ bei der Vehülde angemeldet worden, un° "> ^ g„esi ^ herausgegebenen «Statistischen Jahrbuche»" ' ^hn«^ ^>, enthält den Flächeninhalt, die Ve°»llerung. ,,ttle'' F. wegun« der Veniillerung in dem im ^««"^.76 <^ ^ reichen uud kllndcrn im Jahre 18?5 ^ , ^,^r'^^ ^B "., Quadratmeilen oder 800.190 90 Quadrall' ^ F> ^ ,. bereichttt w»rde. wird neueften« f°l»"" , He" ^ss „, der gegenwärtigen üeitveihältnisse lo!P" ^ ''" „ e^ einen Gast. Herr» «., nach Wien. " ^n,le'"" l diesem seinem »aste i,gend welche Au>w ^ 553 Neu« Tb. °" "^" 25^ eine Loge ftl, eine« der ben> Vtinert " ""^ ^^^ ^" betreffende Nillett dem »aste mit «ha« «.^"' ^b er die Loge am «bend mit theilen, abei ö„ h,^ , "a""« weide, «l« aber V. zur Thealerzeit in ^ An»«,"'"""' ""^ "' ^°b er wol den «°ng, ab« nicht wendet ti «ck '" ^dächtni« behalten hat. «asch entschlossen ih» ilgtlid .?n°'! ^" ^enschließer mit de» «r,»chen, e« möge im hause UuM> ^"^^ ^'^"" ""^"' ^""'^ " ""^ derselbe» "ldliltn,«n ^"'" ""^ ^" b"^"' "" ^" eingeladen, ^lt« «rsucl, ^»enschließer mußte aber höflich bedauern, ^ltht seien »^^ "lsprechen zu können, da sämmtliche logen "'s lünnen >>i"i ""' ^^ " dienstwillig hinzu, „vom Parlett N'ng nu, ^" ""^ ^lser überblickt werden." Der Herr "ll °ln paar ^^" ^^"^ ^" ^""" »" l°lg«n, doch er hatte "bntl"^"l ^°" bonglonn °"^ Mulattinnen unter 1000 Männern wählen - ^«»vtt/w ?'^ l"d" man 365 Frauen a»f 1000 Männer, "^ b°"glonc, ^ ^^" lassen wollen, ist daher anzurathen. ""(Gi c>^ weisen. ^'!"ll ereign , ^'" '^' « ' r verb ra n nl.) Ein seltsamer Un. . """Nftoi, am « °" 22' d. M. nacht« in der n,«ü. Landes-, "l Närtei ^"^""l> in Wien. Nl« der die Nachtwache ^°" 3ir 1,ß. ^'l Dinla gegen 11 Uhr nacht« in den «r°n< i"^ln dtr<,n "'"^ " '" l""m Entsetzen da« Vett, '" lullen ^, ^^chriltener Paralyse leidende «lement Vartsch k^'"" unb ^ !"""'' Da« Hemd de« Patienten war bereils /^" bsds^, '^ ^'bst hatte den ßauzln Körper mit Vrand« , ^ T)er Gl!N '^""^ b" Feuer nach einiger Änstreu« , "°»l dlirfl'" ^'""'" be« Wärter« erlegen. Den «Lrh. bm,. d« ^'llch i,/"" ^"chbarpalient °e« lllcrbrannleu auf »rgeud "°n> "«c<.>,>!"^^"""'"""'l'°ti" zu s^>-»ewuß« u>.° v«i> ^»ll ^^^ ^^"' ^" Gla»t«anw°l!schall »urde r«nd ^°n!li!,""^'"'ll''' "lil der «eidach' einer Pflicht. 6ül " ^" Ali«., ^'"^' "lirlie^l. Dieser behauptet, daß wllh. ^^le, ^, ''"s durch die ,hm ,ur Obhut Ubergebencn ^^-^^vtlt in Viand gestellt worden scin muhte. fokales. ^ck.?"n er olm"""^'- 6l«llenz dem Herrn Minister 3u^ltr. U"" Ernennung der Herren Dr. Franz dt« 5 ""b Dr ^"^""^l Keeebacher, Dr. Franz flir^! - ^n'°,./ v« >erd^^"itlitsralhes für Krain st?, ^r vom , ?°W ^77. 1878 und 1879, Vlei'!. ^" berr?»^^""°"^chusse erfolgte» Enl-<ln ^°" Vorsiv/x " behufs Constituierung und ^ ^ürV'tt" "" dessen Stellvertreters auf °°'> B?^"' der ^/"nberufen. <>«« l , "l dm c(, '"eglcrungsrath Dr. Emil Ritter ^n'/' ^ndess«^.^" l. t. LandlSpräsidenten namens <^^ii i7" ra^ ,^^^' ^ ^^ ^ stills' sümmtlick- l!" ^""" Erwiderung der Freude ^cker, ^iihri°rn m H""n Sanitütsrällie der ab. ^knlt?^wmelt ... f7 ^ »m neuen Sanitatsrathe !!°"«V ^"he für die wül. "" l"bem er dem l. l. ^an> M 2/"wl^ der abgelaufenen Func. >itä l"^ M ,"l°lgreich« und ersprießliche Thü. ?.Ui°7 "h Mg" ^ Wunsch« Ausdruck, der l l. ^ d ^'k- Neaier.? '" .^ neuen dreijährigen ^si ^lldlrt^?"^ ^°hl de« Vorsitzenden ^r^,, b"^ 3r«nz Schiffer ge. '"h fü?l l.U^ Wahlergebnisses erklärte ^i 'constiHsPr^ de„ l-l. Landessan ü ! ^ i°^"sam t' l"'^" «"" l«"c geschaftsordnungs. ^ticti ^ Abs.«, beginnen n^ge. "" > °?" ür ü"«"" Dantes der neugewählten ^H>lt n^< ^"^. "e Wahl beluMtc B«. ^"N dtn^ ^'"r seitens des Herrn Dr Kran, °" bcrrn Vorsitzenden. Dr. dlitter v Stöckl gerichteten kurzen Ansprache, in welcher derselbe dem Vorsitzenden für die umsichtige Leitung »lhrend der ab-gelaufenen Periode namens deS Sanitätsrathe« den Dank ausspricht — wurde die Sitzung geschlossen. — (« emein dei » th « w » hl.) Vei der gestern statt, gefundenen <3tmcindtl°lh«.2lgllnzung«wahl de« 11 W » hll»rpel» wurden 287 Stimmzettel abgegeben und hlebei die vom Zlntr«l> W°h!com tung der 21 Osfizierlzimmer vorlaufig in fuspcnso zu belassen, im Vedarssfalle aber sosoit eine außerordentliche Ceneraloersummlullg elnzubriufen, um die zur Veschafsung der Einrichtung nöthige Summe zu bewilligen. Der Vorsitzende belonle den Umstand, daß bei» Verlause jener Häustl. die der bürgerlichen Militür» Vll,u»rtierung«>anfilllt beigetrettn sind, ans diesen Umstand, der doch einen hübschen Werlh reprüsentiel», zu wenig Nttctficht gc. n°mmen werde. Schließlich theilte Herr Hnral mit, er werbe feiten« vieler Hausbesitzer in kaibach «sucht, dieselben ° und I. Sp ° ljarit. — (l»ie Sterblich teil in L « i b a ch.) Im ab. gelausenen Jahre 187« lamen in Laibach 874 Tode«, l » lle (darunter 22 lodtgeburten) vor, dieselben vertheilen sich «us 464 Todte männlichen und 410 lv,!biichen Geschlechte». Im Vorjahre (187b) starb«» 993 Personen, und zwar 517 männlichen und <76 weiblichen VesMchte«, dasselbe zeigt somit gegen.da« 3°hr I«76 ein Mehr von 119 T°be«filiitn. Rechnet man von den Todeesällen d<« Jahre» 1876 die im Zivilspilale gestolbenen slichl-kaibacher ab. so enlsallen aus je 1000 eingeborene «in»ohner in diesem Jahre 23 Tode « fälle. »us die hiebe» mit in »etracht kommenden Alter«, und »ranlhtil«velhallnifst lommen wir übrigen« im Lause ^r nächsten T?ge >n einer ein» gehenderen statistischen Vetrachtuna, »ochmal« zurlicl. — (Landwirthschaftliche Versammlun,.) Der landwiithschastlicht Filialverein in Rudolfswerth halt Mittwoch ^en 4. April um 2 Uhr nachmittag« im Zeichen« saale de» dorligen ObeilRealgimnasium« seine erste dicljähiige Quartalversammlung ab. Dos Programm derselben besteht an« nachstehenden Punkten: 1.) Eröffnungsansprache de« Vorsitzenden. — 2) Der Fortschritt in der »grilultnr, Wichtigleit und Werth desselben, und Aufgabe der lanbwirthschasllicher Vereine in dieser Richtung. Vorlrag de» Obmann-Stellvertreter« Herrn Anton Ogulin. — 3.) Praltifche Durchführung land-wirthschaftlicher Au«stcllungen in Untertram. Vertrag de« nä«» lichen. — 4) Nothwendigkeit der Einführung beeideter Handel«, mäller für landwirthschaftliche Produlle. Vortrug de« Verein», mitgliede« Herrn Franz Freiherr» Wambolt von UrnstM. — b.) Die Pilze al« Ursachen der Pflanzenlranlheiten. Vortrag be« Vereinsselretär« Herrn Piosessor« Anton Derganz. — 6.) Der neue Vurg'sche Pflug und dlffen Leistungen. Vortrag de« Ver-eiilsausschusstS Herrn Iatov Mechora. - 7.) Der DNnger und seine Vestandlhelle. Vortrag de« verein»mitgliebe« Herrn Gut«-Verwalter« Johann Rllcl. - 8) Nllsällige Anträge der P, I. Bereln«mitgliedrr, welche vor Veginn der Versammlung anzumelden wären. — (Verschoben.) Da» Konzert, bei welchem Herr Herstntr heute im Triefter Schilleroereine mitwirken sollte, wurde, einer telegrafischen Velftändlgung zufolge, verschoben und findet erst im Laufe der nächsten Woche statt. — (Die Ueberbllrbung unserer Timnaslal. jugend.j Die genannte, neuester Zelt bekanntlich vielseit« ven. »ilierte Frage, betreffend die «ngebliche Ueberbltrbung unserer heutige» Vimnasialjugend, bildete kürzlich im vereine „Die Mitle!! chule" in Wlen da« Thema eingehcnder Debatten. Dcr Verein suhlte sich durch die Wichtigkeit de« Gegenstände» veranlaßt, hierüber eine Diskussion z,l eröffnen, welche bereit« zwei Vereinsabende (24. Februar und 10, Milrz) füllte, «ls Re« fultat deiselbcu ergibt ftch bi«her folgende«: Der Vetti» gesteht zu» daß ,m Publilum Klagen wea/n Ued^rbllidung vorkommen und daß eine solch: nichl ganz in Abrede zu stelle» sei. Nur sei zu beachten, daß diese Klagen stet« nur einzelne Schüler belrefsm, nichl die Vesammtheit. Wo eine Ueberbüroung vorkommt, seien die Ursachen in allen Falloreu zu suchen, welche beim Unterrichte belheiligl sind. — vt»erlen«»ellh ift, d«ß die vom Ausschüsse beantragte Thesis: „Im ursprünglichen Organis»tion«enlwurfe von I8H9 ist die Ursache von Ucberbülouug nicht gelegen", von der Versammlung abgelehnt wurde, besonders »eil die Univerl ftläls'Proscfsorell Lorcnz uud Schenll elllärleu, daß da« vor» geschriebene Lehrziel be» der bestehenden Organlsllllon nicht «« reicht werde. Nl« warmer Venheidiger de« Olganlsalion«enlwurs« trat in der Debatte besonder« Landelschulinspettor Lang hervor. Fllr die Fortsetzung der Deballe, welche für die nächste Versammlung der „Mittelschule" anberaumt ist, liegen vorläufig sol« gcnde Thefen o«r: I.) Ueberbüroung dcr Schüler kann ihren it starkem Eisenblech verdeckt find und ein Verühren derselben nur absichtlich oder muthwilligerweise möglich ist. Der Verunglückte soll nämlich bei der Maschine gespielt, dabei auch öfters mit den Fußen auf die unter einem Vlechdache befindlichen Vläder gestoßen haben, bi« er endlich von denselben erfaßt wurde »nd hiebei leider tn der oben beschriebenen Welse verunglückte. — (OriginelleTodeoart.) InSava imLiltaier Bezirkt fand diesertage ein bejahrter Grundbesitzer während de« Essen« seinen Tod dadurch, daß ihm ein Stück Fleischwurft im Schlunde stecken blieb und er insolge dessen «stillte, bevor ihm ärztlichc Hilfe geleistet werden tonnte. — (StalllsbahnTolvis.Ponillstl.) Am 23sten November 1876 h»t die Slatil,n»lommission uud am daraus solgen. den Tage d>e politisch« Begehung der aus Staatskosten zu er» bauenden Eisenbahn von Tarvi« bis zur Reichlgrenze bei Pontafel stattgefunden. Im Grunde de« günstigen Resultat« der letzteren Kommission hat das l, l, Handelsministerium unter dem 2. Februar d. I. die Vaubcwilligung für die genannte Eisenbahnlinie, vorbehaltlich der noch im Zuge befindlichen internationalen Vellinbarungen bezüglich dcr Grenzstation und des Anschlüsse« bei Ponlastl ertheilt. Dem Ansuchen der Gemeiube M»l-borgh t um Näherrllclung der Station Malborghet-Lußnitz, evru-tuell um Errichtung einer eigenen Station oder Haltestelle in der Nähe von Malborghet. wurde au« dem Grunde leine Folgr gegeben, weil die Einschaltung emer Station bei dem genannten Orte ohne Erhöhung deS Mfimalglfillle« unmöglich ist, ander' seil« die Naherrllckung der Station Lnßn.h unverhältmsmäß.g hohen Mehraufwand erfordern würde. »'« T.ali.nen. respektive Hallestellen, sin> für diese «ahn in «u.sicht «enamme« - Iar°i« 554 (gemeinschaftlich mit der Kronprinl«Rudolfb»hn), Ober«Tarvi, (Haltestelle), Saifnitz. Uggowitz. Malborghet-Lußnih und Pontafel. Gleichzeitig wird die aufgelassvl,« Station Altl"""l ^ Vonl—-. Vl°ydact,en330 -. auftro-ottomaniM "^ .M türkische Lose 18—. K^nmuna? - Nnlehen 95^. ' — —. Toldrenle 76-40. Handel und GolkswilthschafM NudolfSwerth. 26. Mllrz. Die Durchschnitts-P"'»« ten sich auf dem heutigen Markte, wie folgt:______-""z^ st. tr. ^Ill Weizen per Hektoliter 11 — ^ Eier pr. Stück. ' ^ s Korn „ --! Milch pr. Liter - ^H «serfte „--------! Rindfleisch pr. "lo ^ ß! Hafer « ö 70, «albfleisch pr. « Halbfrucht „--------Schweinefleisch,, Heideu „ — — Schöpsenfleisch " ^ ^ Hirse „--------^ HUHndel pr. StU«l - ^ ^ Nuluruh ^ 6 50 Tauben » ^ ^ Erdllpfel „ --------I Heu pr. 100 5ilo - ^. ^ linsen „ — — Stroh ^ _ /„, ^ Üirbsen ^--------! Holz, harte«, pr.««»» z ?l Fisolen „ — — Meter . . ' ^ ^ Liindsschmalzpr. Kilo — 80 — weiches, « ,,. l< "" Schweineschmalz „ - 90 Wein,roth.,pr H«'"" ,< ^ Speck, fr,sch, „--------l __ weißer " ^i, Speck, yeriluchert „ ^ — ! Hasen pr. StUck^^-^ Angekommene Fremde Am 26. M2rz. ^, e»"' Hotel Etadt Men. °. Geiger, «lingenberg. 7- ^ g^» Unternehmer, Schweiz. — Nllcll. Ingen'eur, i.'«!»'^ ^W Bergingenieur. Ostrau. - Häuser, Kfm.. Marburg. ^F« Volbmann. Lrnft, Obermei-r, slehab und Mchw"°' ^B^ Wien. — «lauser, Nml«leiter. Idria. - Schlclw". Romm, Kastner und Rank«. Vottschee. .„Mer, M Hotel «lefant. «iziharz. Oberst, und S'm"W,^^ Illgenieur, Giaz. — Grahel, Oenbarmelis-Wa^l ^ » mazien. — Vchanta, Ingenieur, Ootlschee. ^"«^l«, >) mi«, «lagensurt. — Peteani, Italien. — "^ - »ohn. Reis,. Wien. Hotel «uropa. v. Vetter, l. l. Oberst. Oraz. .,, Mohren. Pel nstem mit Familie, Preßburg. H»W Vaierlscher Hof. Sl°l. M°nn«burg. - M". Tilest. - Polllll, Vodeubach. ^^-"-"5 Meteorologische BeobachtMen^!^ ' 7U.Mg.,'726?«8 > 6.o SW. schwach " " N ^ 26. 2„ N. 726.,^ ^. 9>, WHW.schw- A "en .,. ^ 9 ^ Ab. 726.,« -l- 6.« !SW, schwa«, ^e««"'" ^ Da« regnerische Wetter anhaltend. Da» ^^^ W«rme -l- 7 3°, um 19' über dem ^rm»«^^1jell^ Verantwortlicher Redacteur: Ott»m«r Vl)l!(Nl)(l!l(v^. Wlen, 24. Mllrz. (1 Uhr.) Die Vilrse stand unter der Fortwirluna der bereit« gestern eiwilhnten Slimmuna. Der Verkehr war schleppend, der «ur«g°"s^^< «tl> «van Papierrente....... K3 50 6970 Silberrente........67 80 68 - «oldrwtl.........77 b0 77 70 «oft, 1889........287 50 ^88-^0 » 1854........10575 106 — » I860........10975 11025 » I860 (Fünftel) .... 118— 11850 » !«K4........182 — 13250 Ung. Pcäwleu.Unl......72 25 7ll?5 «reb,«,^..........IV4 25 164 75 Rudolf«.«.........Ig-KO 14-__ Vrilmitnanleheu der «tad» Wien 95 25 95 75 DonaNlNefinlierung«.Hdbrilsl .... 14050 141 — Oesteirelchischt Schahschnnt. . 9S 25 99 40 Ung. E>!?ubahn.«n«.....100 _ 10050 Ung. Schahbon« vom I. 1874 102 50 10» -»nlehen d. Stodtgemtinde Wien in B. «.........»450 94 75 «rn»dentl«ftn»gs-vbli««N«»en. V»h««n..........100 50 101'bo Niederöfterreich.......101 50 103 50 Oalizieu..........84 90 85 50 Siebeubürgnl.......7125 72- lemeser «anat......72 75 73 25 Ungarn..........748b 7525 Nctien von V«nlen. «z«ld V«« «uglo.öfierr. Va»l.....73 25 73 50 ltreditanftalt........151.40 15160 Depositenbank.......126— 127 - ltreftttanftall, nnzar.....184 50 184 75 ««lomptf.Ailstall......670 — 680 — »imlnuulbaut.......821 — 823 — 0.seseUsch.......334 - 236 - Oefterr. Nordlveftbahn .... 114 5) 115 - Rndolf««Vlchn.......IW - 108 25 Staat«bllhn........826 — »2650 Glldbahn.........80 zh »ylX) Theiß.Vahn........ih2 . ißz __ Ungar.-galiz. Verbindungsbahn -' «5 -Ungarische «oidaftbahn . . . 9425 9475 Wiener Tramway.G^ellsch. . 102- 1d2 t»0 Pfandbriefe. «llg. »ft. «odtAlndllonst. (i.Vold) 105 50 108 - » » « (i.V.'V.) 8925 89 50 Raticnalbanl........3ß8i 9650 Ung. Vodenlrebil,InftilntlV.,V.) 89 75 90 PriortlätS-vblizationen. «llifabtlh-V. 1. Gm.....91 25 l»1 50 ßerd.rNordb. in Silber . . . 106 25 106 50 Franz-Iostph-Vehu ... 9U20 9053 --------------,>H" «al. ««rl.enbwla.«.. 1- *"' s« ^ ßl'^ Oefterr, N°rdwes.V°HN . tLA lliZzz Giebenbillger Vahn . ' . 1^^ lH Staaisbahn 1. «m. - - ' . I^W s^ Güdbahn <^ 3'/. ..--'. si»^ ^ b'/. . . ' ' . ^ Güdbahn, Von« . » ' bevile«. „^H «uf deutsche Plätze . . - ' . E.^ l^ London, kurze Sicht. - ' ' . lA^ <' London, lange Gicht ' ' " Pari, ....... ' Gel,!""". < st "" lr. b ll'ti^ Dnlalm .... bst.«Z.^ s' Napoleonsd'or . . " " «0-1^ Deutsche «eich«- gy - ^/^ banlnoten . » a ^- " SilbergnldtU. . l^^. ^" «rainische «ra°den"">^ Priv°tnoti?run«: «"9« ^^« , Kredit 151 20 bi« Ibl»"' N«chtra«: Um 1 Uhr 30 Minuten notieren: Papierrente 63 50 bl« 63 70. Gilberrmt« S? 50 bi« 65--. soldrente 77 4.) hi, 7/S0. 7250.. «sudsa 1«6ll bi« 122 90. »t»>sle«n« ^8