^ ^c^c, <,,»,»me»«tl°»«Pl«!»: I» «»«plot'»«»,1- <^i^H«/2^^<> <^^..»i ?»l"»'°»»«e»«t - ,N, ll«l,« »«,.,««. »«,„ ^<^^». Amtlicher Theil. Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mil «llerhüchstfi- Entschließung vom 4. Illni d. I. die Wahl des Franz Grafen Fallenhayn zum Bunde», ^äsidrnten und drs Siegfried Altgrafen Salm. Differ scheidt zum e,sten Vundes-Vicepräsidenten ber österreichischen Gesellschaft vom rothen Kreuze aller. 2"ädigst z« bestätigen geruht. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Mai d. I. den außerordentlichen Professor Dr. Adolph Bach mann zu», ordentlichen Professor der österreichischen Geschichte ?" der l. l. Univelsität mit deutscher Vortragssprache '" P»ag allergnädigst zu ernennen geruht. Eonrad'Eybesfeld m. p. Der Minister und Leiter des Justizministeriums H" dem Bezirkigerichlsadjunctm in Landsttah Johann "edog auf sein Ansuchen eine B^zirlsgerichtsadjunc-^"stelle für den Grazer Oberlandesgerichls.Sprengel Ziehen und den Auscultanlen Heinrich Frank ovit ilUl,, Vezirlsgerichtsadjuncten in Landstraß ernannt. Der Minister und Leiter des Justizministeriums hat den BezillSgcrich««adjuncten in Paternion mit Dienstesurrwendung in Bleiburg Karl Gertscher auf lein Ansuchen nach V'llach und den Bezirksgerichts» adjuncten Georg Kr ist of auf sein Ansuchen von Dracheoburg nach Palernion mit Dienstesverwedung »>' Vleiburg versetzt. __________ Der Minister und Leiter des Justizministeriums lM den Veziilsnerichtsadjuncten Thomas Cajnlar auf sein U„suchrn von Egg nach Tüffer versetzt. Nichtamtlicher Theil. Man rechnet auf Mirakel. Wenn die Zeit der Sonnenwende he» annaht, wenn der blendende Sommer mit dem zarten Früh-l'nq, der eisige Winter mit dem üppigen Hclbste l'lla.», da naht so sicher und gewiss, wie das Mäd-^len au« der Fremde den Hirten, der ausgezeichnete Abgeordnete der Egerer Handelskammer den würdigen Aälhrl, dieser Eorpmalion und belehrt sie über die "cheimnisse der großen und der kleinen Politik. Da« bei kann man, die lange Kette dieser insgesammt von einem bedeutenden Sebstbewusstsein zeugenden Reden vergleichend, unschwer die Entdeckung machen, dass es dem Herrn Legationsrath erqehl wie einer Jungfrau, die aUzu lange nach dem Vliiutigam fchmachlet. Seine ersten Enunciationen halten eimn frischen, idealen An» slug, man spürte etwas vom Zorne des Prometheus, der am Schaffen und Baun, verhindert wird, der mit der Ueberzeugung Gewaltiges leisten zu können, zusehen muss, wie kleinere Talente die Gesellschaft leiten und beherrschen. Die Lust am Opponieren hat Herr v. Plener in srine politische Laufbahn mitgebracht; duldete es ihn doch nicht länger an den Kreidefelsen Albions, da er sich für die Heimat unentbehrlich fühlte, und es war nur ein Zufall, dass Herr von PretiZ damals die österreichischen Finanzen verwaltet?, und ungerecht von ihm, anzunehmen, die a/gnerische Haltung de? Abgeordneten der Egerer Handklikammer besitze eine persönliche Spitze und gipfle in den Worten : Ote-toi äe lk, yu6 ^s m'y msUs. Mit den Jahren streifte indes Herr v. Plener allen Idealismus ab und wulde immer erbitterter und erbitterter; unbefriedigter, wenn auch, Wie wir gelne zugeben, berechtigter und edler Ehrgeiz, Missmuth und Enttäuschung ließen das frische Carmin des Optimismus hektischer Rothe weichen, und in demselben Maße, als der Spielraum der Thatkraft sich verengte, trat die Zunge in ihre un» beschränkten Rechte. Sie ist scharf mie ein Schwert und spitz wie ein Dolch, aber mit dieser Waffe allein wurden noch nie Systeme ze»stött und neue geschaffen. Was Byron in der Poesie, das ist Hrr v. Plener in der Politik, und sein jüngster Monolog in der Egerer Handelskammer erinnert uns immer und immer wieder an die Vorrede des britischen Feurrgnstes zu .Don Inan" : Ich wollt', ich halte so viel Thon emftfanaen Ms Blut und Mark und Ueidrnschaft ich bin. Dann wäre das Vergangene doch vergangen. Und Zlllnnft — doch ich taumle her und hin... Mir ist. als sieh' ich am Plafond da drin — Ich sag', die gulunst lam> bedenklich sein. .. Ist es wirklich ein Programm, was Herr von Plcner am verflossenen Freitag von der Egerer Plattform herab verkündet? frägt die «Presse" und beantwortet die Frage wie folg»: Fast scheint es, als ob der geistreiche Abgeordnete zu Veqinn seiner Rede erst einen Gedanken, der sich unwilllüllich aufdrängte, ge» waltfam niederkämpfen musbte. Er protestierte gegen den Vorwurf der Uunachgiebigleit und Unversöhnlich» keit; er wies darauf hin, dass im Jahre 1879 seine Partei sich mit den besten und wohlwollendsten Ab» sichten, namentlich den Czechen gegenüber, getragen hat. Fern sei es von uns, an der Wahrhaftigkeit jener Absichten zu zweifeln, aber es scheint uns, der glößte Fehler war der, dass man der Abficht nicht die That folgen ließ, fondern den richtigen Augenblick verpasste, in dem es möglich gewesen wäre, den Ausgleich nicht nur zu schaffen, sondern ihm auch das Gepräge zu geben, gerade so wie es die Ungarn gegenüber den Kroatm gethan. Warum das nicht geschah? W>r halten H?rrn v. Plener für einen Mann, der Consequenz im kleinen für ein Uebel, im großen für eine Tugend hält, und sind darum der Ansicht, dass er oamal«, im Jahre 1879, über die Nationalilätenfrage undldie Möglichkeit ihrer Lösung nicht ander« gedacht habe denn heute. Und nun bitten wir. die diesbezüglichen Ansichten des geehrten Abgeordneten genau zu lesen, zu prüfen und dann zu sagen, ob auf Grund derselben jemals ein befriedigendes Arrangement möglich gewesen wäre. Was er als Vorbedingung des Ausgleichs verlangt, das ist die völlige Untelwerfung des anderen Theiles; er stellt sich denselben nicht anders vor, als dass der Eine nichts verlange und der Zweite alles verweigere; er spiicht davon, dass unter der gegenwärtigen Regierung namentlich der llzechen Aspiia-tionen und Sonderwünsche befriedigt wurden, die im Laufe des verfassungstreuen Regimes von den Besonnenen unter ihnen selbst schon aufgegeben wurden. Schälen wir die Rinde der Phrase von diesen Gedanken herunter, und fragen wir kurz und bündig, was das eigentlich für Sonderwünsche und Uspiratio« nen waren, durch deren Befriedigung das Gabinet die kühnsten Erwartungen der Ezechen übertroffen hat? Wir erinnern uns, das« nur drei Pelila der Czechen im Reichsrathe Anlas« zu lebhafteren Discussionen gaben: die Sprachenverordnuna. die Universitälsfrage und die Wahlrrform. Weiß etwa H-rr v. Pl,ner Von w-ilerem zu erzählen? Wa« die Sprachenv-rordnung anbelangt, fo hat e,st unlängst rm verehrtes Milalied der Vereinigten Linken. Herr Nischlwitzer. mit «echt darauf hingewiesen, dass diese von Stremayr zum Schuhe und im Interesse der Deutschen erlassen wurde Betreffs der Universität giengen die Ansichten der Rechten von jenen der Linken zuerst nur in formeller Richtung auseinander und schließlich stimmle ja auch ein großer Theil der Opposition für die Errichtung der czechischen Univelsität. Für wen die Wahlresorm von Nutzen war, das bewies der heutige Tag. Wäre noch die alte Wahlordnung auch diesmal in Kraft gewefen, nie und nimmer würden aus dem böhmischen Großgrundbesitz auch sechs oppositionelle Abgeordnete Jemsseton. Eine Besteigung des Triglav. Jäher wird der Fels und immer jäher. Steiler wird der Pfad und immer steiler Pfad? — Wo nM ein Pfad in dieser Wildnis <» vllifwilrts heiht des Gcmse„jä'a.crs ttosunn, U„> die Führer heihcn Muth und Iassdlnst. Und,, ,iiid sicher klimmt der junsse Weidmann. Jetzt betritt sein Fnft eiu schmales Masband. Jetzt die Wand. die blaue Uust zur Lmtcn. Unter ihm die purpmfarb'ue Tiefe. Ieht die breite Spalte überspringt er. Klettert drauf empor in einer Rinne, Ena. und stell, vera,leichliar einem Rauchsauss. Greift zuletzt nach oben mit der Rechten, Iaht die harten, scharfen Felseurautcn Dann ein Schwun« - die Schneide ist erklommen, Rudolf V aum bach. ,, Während wir inmitten der Gergriesen der ju« .?«" und karnischen Alpen den herrlichen Savesiuss un "N suhre,., genussen wir in vollstem Maße b,e ^"^'Vrechliche Schönheit der AlpiNwelt. und schon F der Station Radmannsdorf aus konnten w>r den Mg der Berge, den großen Triglav. in seiner hehren V°l«^ bewundern, dessen spitzer G'vfll aus der im-einr"^" Triglavgruppe in den tiefblauen Nether h'^ herV' I" Lengenfeld verliehen wir die Station nach ^Uchem Abschied von unseren Kameraden, und be« ^ "" von den, bestellten Mhrer. dem biederen Klanö -Aevii^ Mojstrana, wanderten wir mit leichtem dem 3> "^ '"hen Hoffnungen an der Wurzner Save d>obl ^e ill, von wo wir nach tüchtigem Mahl. verproviantiert und mit einem zweiten Träger im Gefolge, um 12 Uhr 30 Min. mittags uns bei günstigstem Wetter zum Aufstieg machten. Der Weg fühlte uns stundenlang unter unmell-licher Steigung durch das Kermalhal. Von der lieb» lichen Rolhwem an verengt sich dieses und beiderseits der Thalbegleilung werden die schroff?» Wände immer impofanter. In der Zapsla Planina erfuhr unser Führer von Mähern, dass das Brennholz für das Schutzhaus wahrscheinlich noch nicht Hinaufgelragen worden sei. und meinte, wir sollten später lieber selbst elnias tragen, als die Nacht frieren. Rüstig wanderten wir weiter, die Wunder der Alpenwelt in vollen Zügen genießend. Sogar der Anblick von Vemsen sollte uns nicht versagt sein. Während wir bei dem mühsam werdenden Aufstieg um 5 Uhr bei 1lO0 Meter im oberen Kerma. lhale eine kurze Mast hielten, zeiglc uns Klankmk auf die Frage nach Gemfen nach kurzer Umschau ein Rudel von sieben Stück, die an den Hängen des Tosec, schwer erkennbar in dem grauen GelöUe, weideten. Noch trafen wir Rinder und etliche Pferde in der immer enger werdenden Thalsohlc. Plötzlich wuide aber der Anstieg schwer und steil, das Krummholz, mit dem wir uns noch beluden, ver-mehrte die Anstrengung des Klimmen«. Doch muthig gieng es vorwärts, und vor 8 Uhr abends halten wir das gastliche „Erzherzogin Maria TheresieN'Schuhhaus" (2404 Meter) erreicht. Nach erquickendem Schlaf auf behaglichen Ma-trazen in der wohnlichen Hütte, doch ohne jede Hoff' nung auf eine günstige Rundschau — denn die Nebel trieben schon umher — zogen wir um 4 Uhr früh über Schtleef»lder auf den kleinen Triglav, eillommcn diefen durch da« «Thor des Triglav" oder „Namindl," wie unser Führer sagte, und nun begann da« Klim-men und Kriechen über eingehauene oder gesprengte Felsen, eingeklemmte Holzstücke, hin und wieder an gefährlicheren Stellen mit eisernen Stäben ul« will-kommener Haltpunkte, den man ungern wieder los ließ weil der Hintermann drängte. ' So hatten wir nach ungefähr einer Stunde die Höhe des kleinen Triglav erreicht und begannen d,n schwindelnden Gang über die horizontale .Schneide " welche etwa 80 Meter lang, diesen mit dem großen Tr,a.lav verbindet. Beiderseits senkrechte Abgründe, überschreitet man auf festem und losem Gestein ein,» Steg von ein bis zwei Stritt Bieite, ein Wagnis, vor dem unser Träger, der sich auf dieser Partie das Patent zum Triglav-Führer holen wollte, d-rartig-e ltnl-fetzen bekam, dass er zum Schuhhause zutückkehrte. Die Stöcke wurden abgelegt, um durch nichts behindert z» sein. und so durchschritten wir die mesferrückenarlige Wand ohne Unfall. . „ Ohne Rast — wo konnten wir auch rasten«' — gieng es nun vom Fuße des großen Traalav der Spitze zu. einen steilen schneidigen «rat hman. der kaum mehr als die Vreite eine» Menschen hat und ähnlich wie der Aufstieg zum kleinen Tr,alav mit Holz und Eisenklammern und Stufen gangbar ge. Um 5 Uhr 30 Min. — eine und eine halbe Stunde vom Abgang vom Schuhhause — hatten wir die Spitze erreicht, wo wir uns in dem von d,n Vlihen von Jahrtausenden zerwühlten Gestein neben ewigem Schnee niederließen und eine Rundschau hiel» ten, die sich auf die Abgründe im Umkreise beschränken musste, insoweit.die fliegenden Morgennebel uns hie und da einen Einblick gestatteten. Laibacher Zeitung Nr. 128 1066 9. Juni 1885. als gewählt hervorgegangen sein, und Baron Schar-schmid, der seinerzeit die Neu-Eintheilung des Großgrundbesitzes in bestimmte Gruppen so lebhast bekämpft hat, stünde, wenn sich das Unglück nicht ereignet haben würde, heute ohne ein Mandat da. Was kann aber Herr v. Plener noch von weiteren unberechtigten Con« cessionen erzählen? Doch ja, er weist auf die Errich« tung czechischer Schule», in deulschen Orten hin. Nun, zugegeben, das wäre eine Gefahr; zugegeben, die hochentwickelte, intelligente, streng national denkende und fühlende deutsch-böhmische Bevölkerung müsse um ihr Volksthum zittern, wenn in Dux oder in Brüx, in Reichenberg oder Trautenau für die czechischen Ar-beiler eine czechische Schule errichtet wird; soll etwa die Regierung die Verfassung und das Gesetz verletzen, weil es auch in dieser Richtung die nationalen Minoritäten schütz«? Und ist diese Verfassung und dieses Schulgesetz etwa von einer slavischen Majorität gemacht worden? Aus alledem geht wohl llar und unzweideutig hervor, dass Herr von Plener auch diesmal Anklagen erhoben hat, ohne sich mit deren Begründung die ge< ringste Mühe zu nehmen, und in zweiter Linie erklärt sich aus dieser Argumentation, warum im Jahre 1879 ein Ausgleich nicht zustande gekommen ist. Da der Herr Abgeordnete als Mann von Geist bei solchen Anschauungen nicht einen Augenblick daran zweifeln kann, dass weitere akademische Eiörterungen über die Basis eines Ausgleichs müßigeö Gerede wären, so bekundet er wenigstens einen praktischen Sinn insoferne, als er die Möglichkeit und die Chancen einer einseitigen nationalen Hegemonie erörtert. Dass er dabei in erster Linie den Gedanken einer Cooperation mit den liberalen Slaven mit aller Entschiedenheit zurückweist, ist vom Standpunkte seiner Principien ganz verständlich, denn da er sich die friedliche Beilegung nationaler Differenzpunkte nicht anders vorstellt, als dass die einen selbst auf jene Wohlthaten verzichten, die ihnen die von einer deutschen Zweidrittel-Ma» jorität beschlossene Verfassung koncedierte, so kann er wohl nicht einmal auf die Unterstützung des Herrn Kowalski oder Kulaczkowski rechnen. Entschieden Unrecht hat er aber mit der Frage, wo die czechischen Liberalen sind, die einen solchen Pact zu schließen bereit wären. Wir dächten, in Emmersdorf seien sie gewesen, und wir siud der Ansicht, man könnte sie auch heute finden, wenn man sie nur finden wollte. Warum hat man seinerzeit die in Prag angebotenen Ausglcichsverhandlungen brüsk zurückgewiesen, warum verlangte man in Wicn als Vorbedingung weiterer Verhandlungen nicht nur den Sturz des Cabinets Taaffe, sondein auch die Verzichtleistung auf die Ma-jorität? Herr von Plener sagt, die Haltung der Czechen in der Schulfrage müsste alle Illusionen diesbezüglich zerstört haben. Wenn indes der geehrte Tribun sich schon aus diesem Grunde nicht mit den Ezechen ausgleichen will, wird er es über sich bringen, etwa mit dem Herrn Baron Sommaruga in einem und demselben Club zu sitzen, der sich, nach seinen Aeußerungen im Landstraßer katholischen Casino, längst mit der Schulgesetz-Novelle befreundet hat? Wie sich Herr von Plener den Ausgleich vorstellt, das geht llar aus dem interessanten Dictum hervor: Man muss entweder für die Oftposition oder für die Negierung sein. Da nun ein vernünftiger Politiker nicht darauf rechnen kann, dass die gesummte Majorität oder auch nur die liberalen Elemente derselben mit Sack und Pack in das Lager der Opposition übergehen würden, so kann natürlich nur ein „unklarer Radicaler" an die Möglichkeit der Beseitigung der nationalen Differenzen denken. Der Abgeordnete der Egerer Handelskammer halte indessen die Güte, auch die anderen N^'pte zur Beseitigung des Ministeriums Taaffe und Errichtung eines Nationalstaates zu kritisieren. Wie wir schon hervorgehoben, sprach er sich dabei gegen die Aüs^ scheidung Galiziens und Dalmatiens aus, weniger dem inneren Triebe gehorchend, als der bitteren Noth. den» als Mann von politischer Bildung kann er unmöglich die kleinen Schwierigkeiten unterschätzen, die sich diesrm gewalligen Plane der Herren Steinwender, P?rner-storfer, Fuß und Fiegl in den Weg stellen. Da nun aber die zwei Kronländer miisammt chren 6'/, Mil» lionen Slaven mit in den Kauf genommen werden müssen, wie will man trotzdem die deutsche Hegemonie 82.U8 sM'k8L begründe» ? Durch Einigung aller Deut« scheu? Der Gedanke liegt nahe; aber siehe da, Herr v. Plener bekämpft die Allianz mlt den deutschen Cleri-calen. Er ist wohl bereit, die Fahne des Liberalismus in ein Futteral einzupacken, aber der thörichte Eigensinn der deutschen Conservative aus den Alpenlai'dern lässt ihn befürchten, dass sie auch dann noch nicht zu einer Cooperation mit der Linken bereit wären. Was nun? Mit der Regierung sich zu verständigm? Das wäre eine feige Unterwerfung. Bleibt ein Lchtes: die Unterstützung der Krone. Es fällt uns schwer, die diesbezüglichen Ausführungen des Abgeordneten der Egerer Handelskammer nach Gebür zu kennzeichnen. Ein Mann, der sich nicht scheut, Worte, welche vom Throne herab gesprochen wurden, in seiner Weise zu deuten, ihnen einen Sinn zu unterlegen, der im diametralen Gegensatze zu dem Geiste steht, den jene Allerhöchste Manifestation bekundet; ein Mann, der, wir können keinen anderen Ausdruck finden, die Frivolität besitzt, jenen Passus der Allerhöchsten Thronrede, welcher von dem „Fest-halten an den eingeschlagen Bahnen" spricht, im Sinne einer Vergewaltigung und allmählichen Verdrängung der Deutschen zu interpretieren, der kann wohl die Verwegenheit haben, sich über alle constitutionellen Regeln und patriotischen Verpflichtungen hinwegzusetzen, aber er muss trotzdem in seinem Innersten von der Verwerflichkeit und absoluten Aussichtslosigkeit einer solchen Taktik überzeugt sein. Was vermag demnach alles in allem Herr von Plener, die erste Leuchte seiner Partei, heute zu Beginn einer neuen Legislatur-Periode dieser zu bieten? Nichts als die Versicherung, die Zeit der Wunder sei noch nicht vorbei. Man rechnet auf Mirakel; das ist das Ende sechsjähriger oppositioneller Herrlichkeit. Inland. (Reichsrathswahle n.) Der verflossene Samstag brachte die Entscheidung über 31 Mandate. Es wählten nämlich die GroßgrundbesitzerMa>> tinih mit je 45, Wenzel Fabian mit 46 Stimmen; i" Äudweis: Eugen Gras Czernin. Friedrich von Kleist, Iuhann Freiherr von Nädherny, Eugen Graf M«' tiblaw nnt je 53 von 85 Stimmen. Die Candidate» der Verfassungpartei erhielten je 32 Stimmen; "> E^er: von 93 Wählern Prior Cajetan Posselt au« Ülip.i, Freiherr von Scharschmidt, Karl Graf Zedtw'v mit 67 und Dr. Josef Bärnreiter mit 66 Stimmen; die conseivativen Candidate» erhielten je 26 Stimmen; in Reichenberg betheiligten sich von 58 Wahlberech" tigten 46 an der Wahl. Gewählt wurden der Cc>lN" promisscandidat Franz Graf Deym (Conservativer), Dr. Friedrich Iaksch von Wartenhurst und LudM Freiherr von Opprnheimer (Liberale) mit je 46 St>n>' men; in Chrudim, wo von 68 Wahlberechtigten ^ erschienen, wurden die co>,se>vat'ven Candidate« 3°"' Hlavka. Friedrich Graf Kmsly, Gustav Papst"'«"" und Josef R. von Stangler mit je 38 Stimme" ^ wählt. — Büi der vorgestern staUgefunoenen Way des dritten Wahlkörpers von Trieft für den M^ rath haben von den 4259 Wählern 2878 StimlN'" abgegeben. Von diesen entfielen 2l41 auf Naberss^ und 696 auf Mauroner. Der Rest vo» 41 St'""!" zersplitterte sich zum Theil, zum Theil wurde" °' abgegebenen Stimmen ungillig erklärt. Somit el'.^l Herr Nabergoj mit nahezu Dreiviertelma^nn gewählt. ,° (Zucke r-En quote.) Die «Presse" meldet,da>' gestern die vom Finanzminister einberufene E"a.'^ betreffend die Abänderung der Zuckersteuer, anläse^ der Erneuerung des Ausgleiches mit Ungarn z"sa"!' mengetreten ist. Die Zuckerindustriellen werden v> Beibehaltung des gegenwärtigen Steuersystems l»e> gleichzeitiger Herabminderung des jährlichen Cont»'' gents befürworten. Rücksichtlich der für die laufet Campagne sich ergebenden Steuernachzahlung von circa 15 Millionen haben die Zlickerindustrirllen ihr M' langen nach dreijähriger Stundung zurückgezogei», ^ harren aber darauf, dass die Nachzahlung erst "' Ende des Jahres eingefordert werde. . (In Ungarn) wird nächstens die Ernenn^ jener Mitglieder der Magnatentafel stattfinden, we>« das neue Gesetz über das ungarische Oberhaus " Regierung einräumt. Die Regierung will dem " ^ nehmen nach auch die Opposition in der Person , Paul Somsich berücksichtigen und zwei Jude« ^ Pforten dcr Magnalentafel eröffnen, nachdem die " cielle Vertretung des Iudenthum« bei der VeratY"" des Gesetzes nicht durchgesetzt werden konnte. Nachdem wir die einzige mitgenommene Flasche Weines geleert, zwang uns die schneidende Kälte und der in immer stärkeren Stößen tobende Wind — so ungern wir von der hehren Landschaft schieden — an den Rückweg zu denken, den loir um 6 Uhr vom kleinen, wenige Quadratmeter Fläche messenden Gipfel antraten. Selbstverständlich war der Abstieg bedeutend schwieriger, da wir mit dem Rücken an die Felsen gelehnt und mit Händen und Füßen greifend und abwärts kletternd in dit Tiefe blicken mussten. So gelangten wir zur Schneide, übersehten diese sicheren Schrittes, und unsere Stöcke wieder ergreifend, nahmen wir den Weg über den kleinen Triglav und das Thor zum Schuhhause zurück, wo wir um 7 Uhr wohlbehalten ankamen, belobt von unserem braven Klanülik, der mit freundlichem „Salament" — sein Lleblingswort — unsere gewiss anerleruienswerte Lei« stung hervorhob. Um 8 Uhr 30 Minuten nahmen wir, nachdem wir uns gestärkt und für den weiteren Abstieg in das obere Isonzo-Thal gerüstet, von dem uns liebgewor-denen »Maria Theresien - Schutzhause" Abschied und wendeten uns gegen die von Stein zu Stein mit rother Farbe bezeichnete, in die Wochein führende Route, verließen felbe aber nach einer halben Stunde, nördliche Direction nehmend. Bergab wandernd, bergauf klimmend, über Schneefelder fahrend und lief in Schutthalden abwärts lutschend, mochten wir unter den überhängenden Wänden des großen Triglav etwas über zwei Stunden Weges gemacht haben, als unser Führer, der in dem immer dichter werdenden Nebel schon wiederholt Unsicherheit zeigte, nach mehrsachem „Salament" gestand, d«< Orientierung gäuzlich verloren und keine Ahnung zu haben, wo wir un« b«sänden. Er hieß uns stehen bleiben und verschwand in dem Nebel, um irgend einen Ausblick zu suchen. Es war eine reine Winterlandschaft: Auf einem ausgedehnten Schneefeld stehend und im dichten Nebel uns selbst nur in nächster Nähe erkennend, ohne Führer, blickten wir in die leere Oede hinein. Da zeigt es sich plötzlich wie ein Band. wie eine Slraße oder ein Flusslaus in weiter Ferne! Die Wolke zerfließt und wie eine Fata Morgana zeigt sich uns in weiter unendlicher Tiefe ein Thal, und Häuser werden deutlich sichtbar, ein wunderbarer Anblick! Doch nur für einen Moment! Die fliehenden Wolken eilten darüber! Mit dem mitterweile trostlos rückgelehrten Klanö-mk warteten wir, die Augen unverwandt in die Tiefe gerichtet, der Erneuerung des schönen Schauspiels, und kaum hatte Klanömk die uns wieder sichtbar gewordene Thallandschaft erblickt, als er froh ausrief: „Das ist das Zadnica«Thal und Log und die Trenta!" Wer war glücklicher als er und wir! Nach der Specialtarte standen wir bei Cote 2558 Meter beim Podlriglav, und rüstig sehten wir den ungewissen Ab« stieg gegen das Iaduica»Thal im dichten Nebel, über gefährliche Schneeftlder u»d Felspartien fort. So waren wir in der Richtung gegen die Vrata eine Stunde geklettert, als sich uns nach allen Seiten schroffe senkrechte Wände zeigten. Mit Mühe uns auf den schmalen bewachsenen Streifen am schlüpsrigen langen Alpengrase haltend, hielten wir Rundschau, uttd die Aufsicht, denselben Weg zurückzumachen, schien un» unausbleiblich. Wieder klettert unser trefflicher Klanillik wie eine Gemse umher — Spuren von weidenden Schafen nach. die — unzweifelhaften Anzeichen nach — hier irgendwo einen W?g hatten, um zu wechseln. Diesmal kam er mit Zuversicht zu uns zurück, und wir wanderten rüstig weiter — es war Mittag vorüber — und kamen nach kurzer I, ,Ht ei»e Stelle, von wo wir etwa fünf Meler l/l"'A absteigen mussten, vorher Slock nnd Gepäck h'"". ^„ warfen, worauf unser unermüdlicher Klaiu'i'lt l von uns einzeln abholte, die Füße des der W"Nv s^ gekehrten Kö'per« in Felsscharlen setzte, bis '"" hsl diese nicht gewöhnliche Passage hinter, eigentlich uns halten. Nun gieng es erst im Gerölle einer vrc Torrente, die ihre Wasser der Zadnica znfilhrl, o diese übersetzend und aus vom Vieh ausget"! , Wegen in zwar sehr beschwerlicher, aber ausaM chener Richtung nach abwärts. Wir hatten aue ^, bewusst einen Abstieg gemacht, den nach Ana°ve y seres Führers der bekannte Gebirgstourist Dr. "^ für die Besteigung des Großen Triglav ""« r-Trenta aus. allerdings nach entsprechender «"'"^ machuilg, projectiert habcn soll, und zeigte dme ^ auch den freundlichen Platz, wo ein Schutzy""" stehen sollte. a>" Mit doppelter Freude pflückten wir uns «»>' weiteren W.ge vom zahllosen Edelweiß und den " ^ rosen Sträuße und gelangten — nachdem "" ^e» den vom militärisch wichtigen, in Feindeszruen »^^ Unternehmungen au« dem Ijonzo- in das Save ^ stets beschien Lxknja-Pass (1119 Meter) ">" ^ Vrata führenden steilen Pfad erblickt — un, <-nachmittags in die Thalsohle. sHrvi^ An dem Punkte, wo die Zadnica vo" "^fe delnden Höhen als prächtiger Wassersall m "' c^e" stürzt, hielten wir ermüdet Rast und tranken «',^ Weinvorrath, gemischt mit dem Wasser der ü" in dutstigen Zligen zur Neige. .^ a^' Um 5 Uhr hatten wir das wildromanM« ,^„d nica.Thal durchwandert, und die gastliche, üveri^hst freundliche Baumbach-Hütte nahm uns aus- Laibacher Zeitung Nr. 128 1W7 9. Juni 1885. (Die kroatische Regnicolar - Depu-alion) beschloss, ihr Elaborat jedenfalls vor Zu. lanimrntrilt des Landtages, welcher Mille August in «ussicht genommen ist, zu beendige». Veiichterstatter -lliisllUovic' dürste mit seinem Entwürfe bis Ende Juni >krti^ werden, worauf unmittelbar die Plenarv^rsamm-lungen beginn,',,. Baron Zivkoviö hat sein selbständig ausgcmdeitltcs Elaborat, welches eine eingehende Ana« Ihse deö Aüsglcichsgesetzfs bildet, dem Sub-Comüc ^'gelesen; nunmehr beabsichtigt Zivloviö, im Anhange °.'e materiellen Fragen z>.» behandeln. Das Elaborat Zwkovic' dil'fie jedenfalls nebst dem Miskatoviputation kommen, b'er herrscht die Anschauunss, dass die gemeinsamen "erhandluna.»',! mit der ungarischrn Deputation erst ^gk» 10. November beginnen werden. Das Resultat ^lftc somit kaum mehr' in diesem Jahre vor die beiden "ertretungtzkörper kommen. Ausland. (Deutschland.) Der Iustizausschus« des deut->chen Vundesrathes wird erst Anfangs dieser Woche ^e braunschweigische Erbfolge«Angelegenhnt berathen, ^.'e Arbeiten über die Anöführuugs-Vestimmungen zur ^fensteuer gestalten sich umfangreich; auher von ^Mlien des Handels werden auch von einzelnen Re^ lllerungen, besonders von den Hanse-Städten, Vorschläge erwartet. (Die Reise deK Königs der Belgier "ach Berlin) ist sür jetzt aufgegeben und dürste ^laussichtlich erst im Spächerbste erfolgen. Als Grund "rses Aufschubs ist lediglich die Krankheit des Kaisers ""zusehen. Die Aerzte des Kaisers sowie die ganze leserliche Fanulie hielten es bei dem Schwächezustandc "eö Monarchen nicht für gerathen, denselben den Auf« ^ungfil auszusetzen, die mit dem Besuch eines Sou> veläns au, hiesigen Hose verbunden sind. Der Kaiser, ^r den König der Belgier nern in Berlin begrüht ?^lk, willigte schließlich ei», dass der Kronprinz an ^»selben brieflich das Ersuchen richtete, seine Reise "uch Verlm vorläufig aufzugeben. (Die französische Kammer) genehmigte Nlehrrre Artikel des Relrulierungsgesetzes und setzte ^ Beiathung des vom Senate abgeänderten Gesetzes, " t'effend die Wiedereinführung der Liftenwahl, aus Astern fest. Die bezügliche Commission beantragt, die vom Senate vorgenommenen Aenderungen zu genehmigen. (Die technische Commission derSani > tätscon ferenz) aenchmigte in ihrer letzten Sitzung me vor^eschlagkncn Mittel geaen die Verbreitung der Cholera auf dem Landwege mit einigen Amendements. Die Colnmijsioi, wird sich nur noch zur cndgiltigen Aprobation ihrer Beschlüsse versammeln, welche sodann dcr Couserenz in ihrer nächsten Plenarsitzung unter» breitet werden. Dem Präsidenten und den Secretären wurde der Dank votiert. (England uud Frankreich.) Nach einer Mlheilung aus Paris finden i>, diesem Augenblicke w London wichtige, in eister Linie zwischen England U"o Frankreich geführte Verhandlungen statt, welche ^le Erzielung eines Compromises inbetreff der Ueber« ^"chung des Suezcanals und der sanitätepolizeilichen Untersuchung der ihn passierenden Schiffe zum Gegeu-!'a»de haben. (Der neue Gouverneur von Kreta.) Dass die Kretenser Savas Pascha, gegm dessen Er-nennung zum Gouverneur sie sich schon vor vierzehn Tagen gesträubt hatten, nicht ruhig hinnehmen wer-den, war vorauszusehen. Ob indessen, wie ein Telegramm meldet, schon Unruhen ausgebrochen sind. bleibt vorläufig noch abzuwarten. Thalsache ist, dass Christen wie Muhamedaner das bisherige Regime vom Herzen satt haben. (Russland.) In , ussischen Blättern wird gegen« wältig die Frage viel erörtert, ob das eigenllich'e Ziel der russischen Politik ein Hafen am indischen Ocean oder die Erwerbung Constantinopcls sein müsse, und ob das russische Vorgehen in Central Asien nicht in Wahrheit den Zwrck habe, zu Gunsten der zweitm Eventualität auf England einen Druck zu üben. Vorläufig ist das Ganze jedenfalls eine Doctorfrage. denn der Gang der Ereignisse und vom menschlichen Willen unabhängige Zufälle weiden bei so weit aussehenden Dingen ebenso sehr ins Gewicht fallen, als der Wille und die Absichten der russischen Politik. Am kürzesten findet sich der „Herold" mit der Frage ab. indem er meint, „das eine brauche ja das andere nicht auszu' schließen". (Afghanistan.) In Petersburg war vorgestern das Gerücht verbreitet, der Emir Abdurrhaman von Afghanistun sei ermordet worden. Iu London ist weder auf dem auswärligen noch auf dem indischen Amte eine Nachricht eingetroffen, wrlche jenes Gerücht bestätigen oder auch nur erklären würde. (Aus dem Suda n.) Es verlautet, d. r Mahdi fei iu Korli angekommen und habe die Absicht kundgegeben, Dongola zu anneclieren. El-Obeid wurde von den Gegnern des Mahdi eingenommen. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben für die durch Feuer verunglückten hilfsbedürftigen Bewohner von Pöchlarn im politischen Bezirke St. Polten in Nie» derösterreich eine Unterstützung von 2000 st. aus Allerhöchsten Privatmitlrln allergnädigst zu bewilligen geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das un« garische Amtsblatt meldet, dem Budapester Ferial-Kiudercolonien-Vereine sür dieses Jahr 200 fl zu spenden geruht. — (Keine Leichenverbrennung in Wien) Die «Wiener medicinische Wochenschrift" meldet- Da8 M.mstern.m des Innern hat in, Einvernehmen mit den Ministerien der Justiz und des C.,llus die Eingaben, betreffend die Lcichenvrrbrcnnung. selbst die facultative' als nicht zulässig zurückgewiesen. Dieser Bescheid des Ministeriums enthält keinerlei wesentliche Motivierung und beruft sich einfach auf das im yroßen Publicum dagegen herrschende Vorurtheil. Der diesbezügliche Ge. meiuderathsbeschluss ist somit gegenstandslos geworden, und die dortigen Leichenverbrennungsvereine „Urne" und „Flamme" können zu ihrer Auflösung schreiten. — (Der Boden see „blüht".) Der Wasser« spiegel deS BooenseeS ist gegenwärtig mit einem gelben Mehl bedeckt, das eine zusammenhängende dünne Schichte bildet und nach tagelangem Uucherschwiinmen verschwindet Diese Erscheinung rührt vom fortgewehten Blütenstaub her, welcher die Seefläche oft viele hundert Meter weit mit einem gelbe», zarten Häutchen überlleidet. Alljährlich um die jetzige Zeit „blüht" der See, wie eS im Volksmunde heißt. — (Wunderbare R e t t u n g.) Aus Zürich schreibt man: In Ravfterswyl am Zinichsee fiel ein Kind von 3 bis 4 Jahren in den Stadtbach. Dabselbe wurde von den reißenden Fluten etwa 30 bis 40 Meter weit bis zu einer Gießerei hinabgerissen. Hier wurde es über einen Sturz von wenigstens 4 Metern hinabgeschleudert, machte noch einen zweiten 8a1w luor-wlo über das Wasserrad, dann wurde es weit in den See hinausgetragen. Einem jungen Manne gelang es, das Kind glücklich ans Land zu brinzen. Es war meit« würdiger Weise mit einigen Quetschungen am Kopse da« vongekommen. — (Vier Personen erstickt) Aus Prag wird gemeldet: In der Iigelei bei Buschtiehrad wurden vorgestern vier Personen, welche daselbst übernachteten, infolge von Kohlengas'Vergiftung erstickt aufgefunden. — (Ein gefiederter Vrieftr äzer.) Als im vorigen Herbst die Schwalben sich zur Abreise nach dem Süden rüsteten, befestigte der Buchbinder Meyer in Ronneburg am Gefieder einer in seiner Behausung sich aufhaltenden Schwalbe ein mit Oel getränktes Pa-pierchen, auf das er die Worte geschrieben hatte: „O Schwälbelein. o Schwälbelein, wo magst du denn im Winter sein?" Das Thierchen stellte sich pünktlich in seinem Neste wieder ein. Es trug ein ebenfalls in Oel getauchtes Zettelchen an sich mit der Aufschrift: „Florenz, Castellariö Haus. Viele Grüße bring ich mit heraus!" — (Ein heiteres Prüfungs. Inter« mezzo) Professor: „Jetzt habe ich Ihnen netto zehn Fragen gestellt, und Sie haben mir keine einzige davon genügend beantwortet! Das kommt daher, weil ich Sie das ganze Semester in meiner Vorlesung nicht gesehen habe!" — Prüsungs-Candidat: „Das kommt daher, weil ein Narr zehnmal mehr fragen als ein Weiser beantworten kann." Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Zu den Reichsraths Wahlen.) Wie man un6 mittheilt, hat Se. Excellenz Graf Hohenwart das Mandat der Stadt Laibach acceptiert, und wild daher sür die Landgemeinden OberlrainS eine Neuwahl stattfinden, — (Besetzung von Lehrstellen.) Au» Anlas« rines in letzter Zeit vorgekommenen Falles, der auch in weiteren Kreisen peinliches Aufsehen erregte, sah sich Se. Excellenz der Herr Unterrichtsmlnifter veranlasst, die Lanbeöschulbehörden anzuweisen, dass bei pli'liisu.' rischen sowie bei definitiven Besehungen von Lehrstellen an Volksschulen vor Ausfertigung des bezüglichen De-cretes. beziehungsweise vor Erstattung des Besetzung». Vorschlages oder der Präsentation, eine genaue Elhebung über daS moralische Vorleben der betreffenden, in Ve« tracht gezogenen Candidaten respective Canbibatinnen zu pflegen ist. damit Bewerber, welche in dieser Hinsicht nicht makellos oder irgendwie behördlich beanständet er« scheine», vom Lehrdienste unbedingt ferngehalten werden. Der ministerielle ErlasS bemerkt hiebei. dass es ^derzeit und in allen Fällen eine der wichtigsten Pflichten der bei der Besetzung der Lehrstellen mitwirkenden Factoren . k'Ul wir nicht so ermüdet gewesen, wären wir gerne ^ geblieben. Dem Natm freund und namentlich dem ^wunderer der Alpenwelt mufs Log unvergesslich . Am nächsten Morgen sehten wir den Weg im , Uüdetbarrn IsonzoThale fort und erreichten nach ^'Mündigem Marsche Flitsch, wo wir im Gasthause o^ Herrn Huber die freundlichste Aufnahme fanden. ^ verabschiedeten wir u»s nach eingenommenem ^Michel, Mittagessen von unserem tüchtigen, braven Uyler und f.'hren um halb 3 Uhr mit unterlegten Uroen »Ml il„freit und Woltschach, in der Geaend nuc 'Kbnen Buca-Wassersalles noch einen letzten Blick h ' d'e verschleierte Triglav.OlUftpe werfend, längs ha» ^"" Isouzo nach' Eanale, wo wir die unser lick« t>"' Kam^o,„ um 8 Uhr abends beim froh. ^" Mahle begrüßten. Hauplmann Maywerth, Erniedrigte und Beleidigte. Roman von Theodor Dostojewski. (l>1. Fortsetzung.) ^ A ist spät. Fürst, und... E,e 7^ ^ott. welche Intoleranz! Allein wohin eilen lchys..."" ^ lassen Sie uns ein wenig plaudern, freund« ^ein /^usrichlig. wie zwei Freunde bei einer Flasche "i^ bknken dafs ich berauscht bin? Das thut l>ftl'i<5. m vesjer. Ha. ha. ha! Dergleichen freund-Eie «A Begegnungen bleiben lange in der Erinnerung. Ü^t wp« "" »uter Mensch, Iwan Petrowltsch, eL As U'N Senlimentalilät nud Gefühl in Ihnen! r'"nde ,,. ^ Sie, einem Freunde, wie ich. eme 'Hiift. "/pfcrn? Ferner betrifft es ja unser Ve-'' ""d dann — alz Schriftsteller müssten Sie dem Zufall danken für die schöne Gelegenheit, die er Ihnen bietet, mich als Typus eines Aristokralen zu verewigen, ha, ha, ha! Bn ich nicht von liebenswürdiger Offenheit? Der Wein stieg ihm immer mehr zu Kopf. Der UuLdluck seiner Züge hatte sich V.'ländelt; aus ihnen sprach eilie gewisse teuflische Erbitterung; es war ihm offenbar ein Aenuss, zu lachen, zu spotlen, giftige Pfeile abzudrücken. — Mein Freund — fuhr er selbstgefällig fort — Sie habe« mich sür meine unerwartete und naive Offenherzigkeit mit einem Hanswuist verglichen, was mich aufrichtig lachen gemacht. Wenn Sie mir jedoch einen Vorwurf daraus machen, dass ich grob bin vielleicht gar roh. wie ein Mushik, dass ich mit einem Wort, den Ton gegen Sie geändert, so sind Sie un« gerecht. Erstens gefällt es mir so. zweitens bin ich nicht bei mir zu H^use. sondern bin hur mit Ihnen ... ich will damit sagen, dass wir gegenwärtig wie zwei gute Fnunde bei der Flasche sitzen, und drittrns bin ich ein Vl-rehrer des Laumi.haslen. Wissen Sie, dass ich aus Lallnenhaftigkeil einsi Metaphysiker und Phil« anlrop gewesen bin und fast denselben Ideen gehuldigt habe wie Sie? Das ist übrigens schon lange her. das war in den goldenen Tagen meiner Jugend. Ich kam damals aufs Gut, von den humansten Ideen beseelt, und empsand eine Langeweile zum Slerben. Und was glauben Sie, das mit mir geschah? Aus Langeweile suchte ich die VekannlsHast hübscher Mädchen... Sie verziehen das Gesicht? O, mein junger Freund! Wir sitzen jetzt freundschaftlich beisammen — wann soll man sonst sich seines Lebens freuen, sein Herz ausschütten! Ich bin eine russische Natur von echtem Schrot und Korn, ich liebe mich gehen zu lassen, den Augenblick zu genießen und die Süße des Lebens aus vollen Zügen zu schlürfen! Wenn wir todt sind — dann ist« zu Ende! Und so machte ich den iunaei, Mädchen den Hof. Ich erinnere mich, d?ss eine juna Hirtin einen hübschen jungen Mann besaß. Ich di/. tterte ,hm eme gründliche Strafe und wollte ihn unter N^r "'? Wcken jugendliche Ausschreitungen, m n N.^' ^^?t l° "'N- 6r st°rb i3 meinem Ho plta . Ich hatte nämlich ein Hospital für zwölf ?ttte.' 'm Dorf eingerichtet - musterhafte Re nhe ub"°ll. . Parketd.elen. Ich h°bc es übrigen« An langst eingehen lassen, damals aber war ich ttolz darauf: ,ch war ein Philantrop. Nun... der Bauer wurde fur dle Frau aber doch fast zulode gepeitscht ... tzle machen ein finsteres Gesicht? Es verletzt Ihre erhabenen Gefühle? Beruhigen Sie sich — es ist alle« vorbei. Das that ich damals, als ich voll romantischer Gefühle war. als ich ein Wohlthäter der Menfchheit werden, einephilantropischeGrselljchaft begründen wollte. . . . Jetzt ist es anders geworden, jrht muss man Fratzen schneiden, es ist eine andere Zeit gekommen. - - - Am allermeisten macht mich jetzt der alte Narr Ichmenew lachen! Ich bin überzeugt, dass ihm diese Affaire mit dem Bauer sehr bekannt war, aber weil er ein so gutes Herz befaß und ich mich verllrbt hatte. Wollte er nichts davon glauben, verleugnete eine Thatsache und wäre zwölf Jahre lang durchs Feuer für mich gegangen, bis es ihm endlich selbst an den Kragen gieng! Ha, ha, ha? Leeren wir die Maserl Sagen Sie mir: lieben Sie die Frauen? Ich schwieg. Er trank bereits die zweite Flasche. — Beim Souper spreche ich gerne von den Frauen. Ich würde Sie nach dem Souper mit einer Made, moiselle Philiderte bekannt machen — Sie wenden sich ab. . . Hm. . . ^ (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 128 1N6K 9. Juni l885. sei, genau und gewissenhaft zu prüfen, ob die betreffen« den Candidate» außer der durch die legalen Reife , be» ziehllngsweise Lehrbefähigungs-Zeugnisse nachzuweisenden formellen Lehrbefähigung auch in moralischer Richtung und ihrem Vorleben nach die volle Vertrauenswürdigkeit besitzen, welche zur Verwendung im Lehramte vor allem gefordert werden muss. — („Matica Slot, enska ".) Der literarische Verein „Matica Slovenska" hält morgen um halb 6 Uhr nachmittags im Vereinshause am Congr?sSp.ah seine 69. Ausschusssihung ab. Unter anderem wird auch über die von der jüngsten Generalversammlung gefassteil Ne« folutionen verhandelt werden. — (Ans dem Schwurgerichtssaale.) Gestern haben die SchwurgerichtSverhandlungcn be< gönnen. Dem Gerichtshofe präsidierte Herr Oberlandes-grrichtsrath Kocevar; als Volanten fungierten die Herren Landesgerichtsräthe Baron Nechbach und Saih; die Staatsbehörde vertrat der Herr Staats« lmwalt Oberlandesgerichtsrath Persche; als Verthei« diger war der Advocat Dr. v. Schrey anwesend. Es fanden zwei Verhandlungen statt Vei der ersten Ver« Handlung war der 30 Jahre alte Bauernburfche Georg Debevec aus Laas an der Sav! des Verbrechens des Todtschlages angeklagt. Anlässlich eines Streites mit dem Knechte Josef Matovec stieß er dies'lche zu überraschenden Resul« taten führte, Es wurde nicht nur das gesuchte Manu fcript des Aussatzes ..das Thier-Parlament", welcher das Kriterium der Störung der öffentlichen Ruhe ent« hält. sondern auch eine Masse anderer Manuscripts, welche das Material«! zn früheren lheilweise coxfiscierteu Blättern enthält, vorgefunden. Urberdies befanden sich bei 400 Exemplare der letzten confiscierten Nummer deS „Bic" iu der Wohnung Grmchuts, und es wurde fein Schwager Poli«! mit noch einem Gehilfen dabei in iwFranU ergriffen, als fie brschnstigt waren, diese der Confiscation entzogenen Nummern zu couvertieren und per Post zu expedieren Der Fang. den die Staats-anwaltschast gemacht, dürfte so manchem Correspondences! des „B'c" sehr unbequem werden. Die Staalsanwalt' schast forderte auf Gru»d des vorgefundcnsn Matcriales die Verhaftung des Redacteurs Zima und veranlasste auch die Verhaftung des Eigenthümer^ des Blattes. Gabriel Grünhut in Samobor. wo sich derselbe am Frohnleichnamswge aufhielt. Grünhut und Zima befinden sich nun in Untersuchungshast, und der Agramcr Gerichtshof bestätigte auch bereits die Anordnungen der Staatsanwaltschaft. — (Leichenfund,) Am 6 d. wurde ein vier Jahre alter Knabe, Sohn des Besitzers Johann Nobic von Kronau, aus dem Pi^cencabache, unweit des Bahn» Wächterhauses bei Klonau, als Leiche aufgefischt. — (Sch a deufeue r) Nach einer Meldung aus Cilli ist diesertage die große Möbelfabrik des Herrn Josef Farsky in Windisch-Graz durch einen Brand verwüstet worden. Der Schaden ist ein fehr bedeu» tender. — (Eingestürzt.) Die Aussichtswarte auf dem Propstkogel bei Maria Saal in Närnten lst eingestürzt. Dieselbe war erst voriges Jahr von der Section Kla« genfurt des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines ausgebessert worden. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 8 Juni. Der schlcsische Großgrundbesitz wählte die Liveilllen Veejs, Speus und Hirsch wieder. Per mährische Großgrundbesitz wählte die zwischen den Liberalen und der Millelpartei vereinbarten Compro» misscaüdldat.'n Aresin Oerchtold, Adolf Dubsky, Vuioo Dubsky, Kübeck. Vetter, Tersch, Zierotm, Fürstenberg mit 93 Stimmen; die conservativen Candioaten blieben mit 43 Stimmen in der Minorität. Der Kärntner »Großgrundbesitz wählle Goüjs wiroer, die Grazer ! Handelskammer Wurmbrand. Trieft, 8. Juni. Im dlitlen Wahlcollegium wurde der bisherige Abgeordnete Nabergoj mit 2141 Stimmen wiedergewählt. Der italienisch-nationale Canoidat ! Mauroner erhielt 696 Sl'MMtN. In der Handels« kamm?r wurden V'dulich und Coronmi wiedergewählt. Görz, 8. Juni. An der Wahl im Großnrund« besitze belheil-gten sich 323 Wähler. 127 Stimmen entfielen auf dtN Prinzen Egon Hohenlohe, 107 auf den Grafen AlttMs und 89 auf den Grasen Pace. Zwischen dem Prinzen Hohenlohe (libe,al) und dem Grafen Attems (conselvatio) ist somit cine engere Wahl nothwendig. Leoben, 8. Juni. Die hiesige H.nidrlKkamlmr wählte Narou Zschuck zum Reichsralhs-Abgforoneten. Lemberg, 8. Juni. Era/bnis der Städtewahlen. Krakan: Orzanowsti und Zawrtti; Biala: Duna-jewsky nahezu einstimmig; Nzezsow: Barloszrwsky; Przemysl: Sawczynöki; Sambor: HauLner; Brody: jSochor; Ltinbrrg: Smolla und Lewakowski; Tar« l nopol: Zawadzli; Stcmislau: Bilinsti. In Tarnopol uüd Kolomea dauert das Scrutinium noch fort. Müncheu, 8. Juni. Se. Majestät der Kaiser Franz Iofef ist heule früh hier eingetroffen und hat sich sofort '.,ach Feldafing begeben. ^ London, 8. Juni. Den, „Daily T ^ folge ist zwischen England und lliussland die Vcr« stäudigung bezüglich der afghanischen Grenze erzielt und nur noch die Nalification ausständig. Einer „Llliyd"» Dusche zufolge wäre der französische Avisodamftfer „Renari." mit der l-anzeu Besatzung im Rochen Meere verlobn gegangen. > Madrid, 8. Juni. Unler drn aus Valnicia Zu« gleisten sind einige leichtere Cholerasälle vorgekommen. Tientsin, 8. Juni. Li-Hung Chang thills dem Aesandlrn P^tenölre eine Depesche tns V'celönigs von Kanlou mit, welcher zufolge Liuvintlfthmoc sich anschickt, a/gen M„nan zu ziehen und Tonllng zu räumen. Angekommene Fremde. Am 7. Juni. Hotel Stadt Wien. Ärcmmalm. ssfm,. Münchcn Hardt. j ,ttf,n,. Varmcn. - von Äouva>d. Ingenieur. Görz, — Dr. ' Ielovsel, l, l. SanitätsMssistrnt, Radmannsdors. Hotel Elefant. Giegl.Kfm.! Singer. Neis,. und Tippel. Kohle"-Händler. Wien. - Wagner, städt. Wirtschasts-Adjunet. NleNP. — Heigl Fanny. Kaufmannsgatlin. Innsbruck. — PogatMl, Kfm.. ^irlniz. Hotel V.nrischer Hof. Alina und Wollner. Reisende. Präs,. - Zcmim. Pferdehändler, Ildinc. Gasthof Siidbahnhof. Ariel. Ksm,, Mien. - Mtl. Forstn!".!»". Videm. Lachrnbcrgcr. Privat. Pola, — Oblak. Pnvc", Eisnern. Verstorbene. Den 8. Juni. Ialobho.'cvar.LamPistcns Toh!,.20Mon,. Polanaftraszc Nr. 25. Diphthcrilis. Josef Rcichmami. yl,»^ Insider. "<8I, Trnbrrs,assc Nr. 1. ^piUis'Ii.il C-lrmiwol Anr»l)lmä Naiinihar. TalmlNafilcml. W I.. Wicusrstrasjc Nr, l>'' Vaiichwasscisücht, Hrlroa El'enspaiicirr, Prodiillcuhnüdmo Tochter. 20 Mo,,.. Wienrrslraßr Nr. 15. Erlchüftsllna, ^ ",l rrsia Bozja, Hnüsl'csihcrin. ilü I,, Petcrsslrcchr Nr, 1!^^ schöftsnna drr Kräfte. — Paul Koniar. Sch»ridermris,! dem hsilliar,! M,n s-e l'l'd erschisl!,!!! 10 WaqM mit <«^>^ds. 7 Waaeu nlit Hc» ">'° Tlroh. 24 Wagen und 3 Schifft mit Holz (W Cüliilmstc') Du rchfchnlt ts-Preiss, ....._ ,^^. ^... „,........... ^^-^ ,„>g,> Weizen ps,^<-f!.?!i! 7 15 7 80 Vutler pi. ssilo , 85 i ^ Korn » 5 85 «20 Eier pr, Ttiilt . 2 ^ Gerste , 5 III, 5 43 Milch pr. Uilrr « ,^ haser „ 3 57 3^3^Ninbslcisch ftr.Kilo 64 i"" .ßalbfrnchl .-------6lN ftallisleilch ^ 58 !"" Heiden , 4 71 5 48 «chnieineslrisch „ ^l>6 Hirse . 6 1 5 9!!, öchüpsenslrisch .. ^8 «uluruz „ b 85 b 50 Hähndel pr, Stii^ - 3t> Erdäpfel 100 lkilo 4 40-------Tnul'en , 1^ Liusen pr heltoli». 8-------Heu l00 j^ilu 1 7« Erbsen . 8------ Stroh . . 169 Fisolen ^ 8 50 bolz. hartes, pr, ! ^" Rindsschmalz !?>!>- - 90 — Klafter 7 20 -^ Schweineschmalz „—82 — -weiche«., 5^,^^ Tpecl, frisch ^ - 54— Wein, roll»,.KM'it. ^ . — aerällchert. — 66— — wclslcr ^ ^^ Meteorologische Beobachtungen in Laibath. .^ -« ^«^ 2 « " " -r "^3 " "» kf^ ß ? " .. r. ^^ ?II.Mss. 736^38, '15.4 j O schwach heiter ^.. 8, 2 . N. 734.10,27.1 SO. schwach heiter l)M 9 . «lb. 733.12 1 ^».8 l windstill heiter Heiter. ,Mc zunehmend. Das Tagcömittcl der Wärn^ 20.8«. um 2.7" über dem Normale. Aemnlwortlichcr Redacteur: I. Naglii. Eingesendet. Einer der Hauptnachlhrilc beim Cigarcttcnrauchen ist ^! dass die mrist mansselhnftc Qualität des Papiers dem N" ,„d allerlei Unannchmlichlciten bereitet- das Papier wird sr»cm"' bleibt an den Lippen haften. Kopfschmerzen. Schwindel ic. stt" sich oft ei», und wegen des nnanqenchmen Geruches dc« °c glimmenden Papiers wird schlies,lich die Liqnrette nanz " >„ drm Salon verbannt. Alle dicsc Ucbrlsländc sind nur duM ..^ wirtlich gutes Cignrettciipcrpicr zu vermeiden. Ein s"l^^, u,lslrcit!>! nach dcm iibrrcinstimmcnden Urtheil aller ilc>">"''„. ten das Pariser Fnbrilat „Lc Houblon" von Cawlry 6 V"/^ Dasselbe ist rrin weiß. ohne Zusah aller Farbcnslusfe u>'^ ^,,,c„ scher Mittel, widcrsleht der Fl'llchtiglcit und ist lnim Verdtt'"^ absolut geruchlos. Infolge dcsscn ist auch der Consum des " houblon" ein ganz cxorm siarler. In Oesterreich Una"» ^. den täglich über 10000000 Cigarette» aus Le H°"b?" lsls garctlcnpapicr consllmicrt. und dcr Verbrauch dieses P"^ ^ wächst täglich, da dic Cigarcttcnraucher die Vorzüge dcs „ Houblon" immer mehr anerkennen. . A Der Coilslim des weltberühmten CigarellrN'Pap'"^. houblon" ist daher ein sehr brdcutendcr. so dass cr oft z" .,M fälschungcn Aülass gegeben, - Es werde» deshalb d>e il" ^ gewarnt, wohl auf die bclcmnte Schuhinarle zu a"'"!' ,„ Ucbrigcns »ucrdcn alle Fälscher von Cawley ^ Hc»"1 '-„.ig verfolgt werden, damit dic Consmnenten baö wirllich »"^ giitr. gesunde Cigarcttcn-Papicr erhalten. ^^^< W Tirfbrtrübten Herzens gebe» wir hicmit die W M traurige Nachricht, dass es Gott dcm MmächlM » M gefalle» hat, den innigstgelicbtcn, mwera/ssl'"»'" M M Gatten, beziehungsweise Bruder, Schwager "»" ^ M Onlel, Herrn W > Josef Ueichmann > W Hansbcsiher und Handclsman» W W nach lange» und schnicrzvollcn Leiden, versehen m> > M den heil, Slerbesacramentc», heutc früh m» /f " ^ M M 4 Uhr in seinem 48 Lebensjahre in ein br»»"" ^ M Icnsrits abzuberufen. ^..^„en > W Die irdische hülle des theuren Verbl'M ' ^ W wi'd Dienstag, den U. d, M,. um ? Uhr a'l'^ « W vu»i Trauerhausc in der Trnberaassc' Nr, 1 "k^" . « M und auf drm Fricdhosc zu St, Christoph ",«"" M W werdrn. /"i«dt- ^ M Die heiligen Scclcnmrssen wcrdcu in der ^« « W Psarrlirche zu St. Ialub gclcsc». W M Lalbach. a„l 8. Juni 1885. > W Maria Neichman« qcb Polorny. Gattin^ .H?,. W > rich Neichmann, Bruder^ - Maria M.chn"^ » W Nr', ttiaoj, Johanna Polorn«, Scl.wägcrn'll '^ ^^ ^ W Amalia. Maria. Iofefinc und MaimM'd .«"« i» ^W man«, Ncsfcn. ^^^^^W Laibacher Zeitung Nr. 128 1««9 9. Juni 1885. Course an der Wiener Börse vom 8. 3nm UM. N°« ^ 0^^« Co«^««« Gelb Wa» Stants'Aulchcn. 3°'°>'ren!e.......»245 sz-iio ^lbcvllNle.......83 15 u»l>l. >»s,i« «„/„ Stan!«lolc 2,^ st, I2N 75 12? 25 n,«er 5>"/„ ^„^ s,o,> ^ I»!> 20 13» U0 layers.»/,, stiinslrl uw.. I4U—KU50 ">c> „ lU8— ,«8-5N «"" >, . . s,N „ lef'bv I«« — °'"°'Men«c»scheinc . per St. 43'— 45'— ^'/° lüeft. Golbrente. steuerfrei . >«» 05 I08-2o "lsten. Notenrente, steuerfrei , 9>j-45 98-00 Un», Gol^enlt 4 o/n .... »885, »9" " Papi^lcn!^ s>«/n . . . , 92 05 93 Is' " «'senb.Anl, i^ofl.ö.W.S, 147- 147 50 " ^stt'ahn-Prioritalcn . , »815 98 4^ " StaaicOl'l. (Nüg, Ostl,,) 12»------------- " ,,, .. vom I, i«?<: l««-5<) >cs - 2-V /'.imien.Unl.ü, loofl. ö.w, N5U0 H« «« ^«'»-Neg,°Vose 4"/<, iou fl. . . >>u?5 119 2b Grmidentl.-Obligationen (ll!r luv ft. E..M.). ^/° I>öhmischc......10N-L0 — - ^,7 Nolizische......ici 5« 102 25 5/" ","hriiche......100 2s. —' - /n N'übcrijstericichische . . - '05 ?5 —-— 5»7 ^»osterreichifche .... ly4 50 10« - °„7 ^N'Iche ... . . . . 104-—105-eo z/,° ^«lischt und slavonische . K/2-— '04 — /" s'ebenbürgische ..... 101 20 101-00 ' Geld War, <>"/„ Temeser Vanat .... IN2 — 10275 5>"/„ ungarische......IU2 — 103 — Andere öffentl. Nnleljen. Do»^» Nea,°Losc 5.«/« 1«« II. . H5 5ll 115 no blo, Anleihe ,«78, steuerfrei , 1U4 5N 105 — Nnlchen b. Stabtgcmrindc Wie» 101 50 102-75 «»leben d. Stadtacmcindc Wien (Silber unb Gold) .... — — —'— Pläm'en-Aül.b.Stabtsscin.Wic» 123 80 124 30 Pfandbriefe (fill I0U st.) Vobencr, alla.,ös!err.4'/^Golb, 124- - 124-60 dto. in 5>u „ „ < V,"/« l>» «0 ion-30 dto. in 5,0 „ „ 4"/n ' l!3'50 l>4 — dlo, Prämien Schülbversch,«"/,, »8— 98 50 Ocsl. H>)poll)clenbanl io>. k> >/,"/«101 — ^ ^ Oest.<-u»g, Aanl veil. 5, "/„ . . 102 50 102 70 blo. „ 4 >/,"/„ . '»140 101'No bto. ,. 4«/n . . U8'9O Ü9 20 Ung. all,-,, Vobencredit-Ncliengef. in Pcs! in 1.1829 Verl. 5'/,"/«10250 108 50 PrioritätS - Obligationen (für 100 fl.) Elisabelh-Wcstbahn I. Emission 113 — 11« 5N sscrbinands-Nordbahn in Silb. loe — ios-50 iranz-Iofcs-Bahn.....92 »5 92 70 Galizischc Karl ^ Ludwig»Nahn (im. l»8i 3U0 st. S. < '/,"/» . 100 — ieo-4« Ocsterr. Norwcstbahn .... 108 75 104-25 Vicbenbürger......»9 00 9!» 7b Gelb Ware Staatsbahn 1. Emission . . .193-50 194 — Siidbabn k »°/n...... 150 75 151 i»5 ,, ü, 5"/>>...... 12« 75 :27 2b Unss.-galiz. Vahn..... 9»'7b 100- Diverse iiofe (per Slttck) Crcbillosc 100 st...... 175. 17L00 Vlaiy.kosc 40 st...... 4275 4820 4"/n Donau-Dampssch. 100 st. . 118— 114 — kaibachcr Prämicn-Anlchcn iü»st. 23 — 23 50 Oscncr Lose 4« fl...... 45 — 4« — Palffy'Lose 40 jl...... z»'5l> 40 — Molhcn Kreuz, öst. Gcs. v. I« sl. 1485 I5'I0 Nudolf-Lose IN st..... I7>- I»' Salm-Losc 40 st...... 54 — 5050 St,-Gc»oie-Lose 4Nst. ... <8 — 4875 Walbst^in^'osc Ü0 st..... 28-75 20-25 Windischgrätz'Lose ü»> st. ... z« ?5 27-25 Vant-Nctien (per Stüll) Anglo-Ocsterr. Vnnl 200 fl. . . »9— »9 50 Banl-Gcscllschasl, Wiener L00 st. — .------- Vanlvcrem, Nicncr, 100 fl. . . 102 -102 50 Bdncr..A»st., Oest,200fi.S.40"/l, 23N-50 237-- (lrdt,-Ailfi. f. Hand. u, G. luufl. 28» 2u 288 50 Ercbitbanl, Alln. Ung. 20« fi. . 23s 50 28» - Dcpositeub. Alla.. Lno fl. . . . ,94-7b ,9ä 50 Escompte-Ges,, Nicberöft. 50N fi. 588 — 5»ü — bypothclcnb..öft. «00 fl. i!5°/°E. o«-— bo—! Ländcrbanl, öst,, 200 fl. G.üo"/„!t. i »n 10 «e co Ocster.'Un,,. Ban!..... 858 — 8«o — Unionbanl 10U fi...... 78-10 78>4y Verlehrsbanl Nllg. 140 fi. 144 25 145 — Geld Ware Nctien von Transport-Unternehmungen. (per Sti!5) Älbrecht-Vahn üno st. Silber . —-— - >— Alföld-ssium-Bahn i!00fl, Silb. 184 75 i«5 25 Nüssig-Tep. Eiscnb. 2l>N fi, EM._____.._ Böhm. Norbbahn I5>« fl. . . .__________ „ Wcstbnhn 800 ss. . . . -^'—____ Nilschtichrader Visb. 5N0ss.CM. . —____ „ (lit,, li) 2W fl, . 188 1,7 — Dona» - Dampfschiffahrt« - Gcs, OcNerr. 5,00 N, CM. . . . «5,9 — oN,S 200 75 201 — sscrdi»andS-Noidb. 1l>0« fl. CM. 244c X445. stran,-— Kahlenberff.Ciscnl', 1l>N st, . , 38 50 3» 50 Kaschan-Obcrb. Eifenb.20N sl.S, 148— 148-50 Lcmberg-Clernow.-Iassv Lisen- bahn-Gcscll. 200 ö. W. . . 2272Ü 227-75 Llo«d,ösl-nnss^Tricst^Wfi.EM. 505— 5«n — Ocstcir. Nordwcftb. 800 N. Silb. i«/-?5 108-25 blo. slit. «) »nn fl. Silber IL4-50 ie4 Pray'Duxer <3isenb,15Ufl,Silb. 2b 25 8« 75 Nudols'Vahn IN" fl. Silber . . 184 5l. 185 — Siebenbllrner Eisenb, 200 fl, . 18» l>0 184 — Staatseisenbahn 200 fi. ö. W. . »0?'50 2»7-7l Gelb Wo« Vildbahn 2N0 fi. Silber . . . 140- '<0 5» SiId-Norbb^Ätrb.'V.L0Nss,CM 155 25 5«: — ThciO-Vahn üon fl, ö. W. . , 251 25 ?5i 50 Tramwav'Ges.. Nr,I70 fl. ö. W, 212-25 ?I2 50 Wr„ neu 100 fi, - — — — Transportgesellschaft N« N, . — — - > Nnss.-ssali,. Eisenb, 20!» si, Silber 175 s,0 17« »5 Unss. Nordoftbahn 200 ff, Silber '78 75 174 5« Unll,Wef!b,(Nnab-cyraz)20ttfi,S. '08- '<>« c,u InduftrieActien (vcr Stlls) Eqvbi und Kindbera, Eisen» »nb Slahl-Ind. in Wien K'N fl, — — — — Eifcnbabnw-Lriba. I, !<0-!, 4« "/<,i0t' - I0<, 5? ,.Llbi>m«bl". Papiers, u, V,'G 00 - «> -Montan-Mcsellsch, österr,»alpine 30-25 3V 75 Praqer Eiscn«3nb.-Mcs, 200 >.------. — — Salao-Tarj. Eisenraff. 100 . . 93-2L 99 — Waffcns-W,, Oefi in W. 100 ! . lg? 5 14<, — Trifailer Kohlenw.-G«l. 1<<0 ss. . — — — — Devisen. Deutsche Plätze......60 »0 «1-15 London.........124 25 124-s>5 Pari«.........49 30 49 40 Petersburg......—'— ^ — Valuten. Ducaten........ b-8«! «;«« »0°ssrancs-Stü«le..... »85^ 9 »«„ Silber......... —— — — Deutsche Meichsbanlnolen . . «o»0 «1 — Sparcasse-Kundmachung. Von dor gefertigten Direction wird bekanntgegeben, dass vom X. Juli 1. J. a.11 "ei dieser Sparcasse täglich mi( Ausschluss der Sonn- und Feiertage (nicht wie bisher nur tU)i Montag, Mittwoch und Samstag), vormittags von 8 bis 12 Uhr amtiert wird ln welcher Zeit Zahlungen angenommen und geleistet werden, Und dass diese Anstalt von jetzt an auch während des halbjährigen Rechnungsabschlusses, vom 1. bis 14. Jänner und 1. bis 14. Juli jeden Jahres, für den täglichen Parteienverkehr in den °ben gedachten Amtsstunden offen bleibt. Desgleichen wird während dieser Zeit auch das mit dieser Sparcasse vereinigte Pfandamt wie sonst an jedem Dienstag und Donnerstag für den Parteienverkehr geöffnet bleiben. Laibach am 6. Juni 1885. (2299) s-i Direotion der krainischen Sparoasse. Auf dem Kaiser-Josefs-Platze in Laibach, im jS dort erbauten Cirous G Sudanesen-Karawane I von den Scharen und Anhängern des Mahdi 3 «liroct übor Tiiost von Afrika kommond. Auf dor Durchreise nach Antworpon Jm zur Woltuusstollung wird sich diosolbo durch 4 Tage, und zwar VOH Donners- \m tag den 11. bis inclusive Sonntag den 14. Juni, vor dorn p. t. Publicum Q Laibachs und Umgebung producioron. WL Die Sudanesen-Karawane boatoht aus 16 Person on von voracluo- U donon Stämmon: don gofiirchtoton Hadondoa, Boni-amer, Takruri, Maroa, Hal- m longa, Dobaina, Jalin, Kunama. Sio führon ihro Watten, Kriegs-, Roiso- und W Hausgorätho mit sich; ihro Tokuls und Mattcnzolto sowio fünf Koitdroraodaro, <ä Sudan-Schafe, Ziegen, Roit-Esel und Gazellen .... „,.,.. , M Das Ganze biotot oin lebendiges Roisobild, zugleich einen Blick m eines der Q intorosRantoston Stoppen- und Wüstenländor dos innern Afrikas. M l-?e Sudanesen führen ihro Kriege- und Waffontaiizo auf, zeigen das UJ • Ans ,,, ' • a..HoirT ,i«r Dromodaro das Beladon der Dromodaro und «eigen Q goboton wurde, als mit dieser oben frisch aus dom Sudan gekommenem Karauano. W ' Entree: ÄCÄÄÄS 8 > abwärts II. Platz 15 kr. . , .... . V I Zu dieser hochinteressanten Schaustellung ladot orgobonst ein und bittet M i UI>» gütigo Boeichtigung dor Untornohmor ill II. Möller, Thierhändler aus Hamburg- UJ ^021-^) Nr. 1791. Neüuultmachung. u,,l,?"u Ialub Grä,i vonNozauc Nr. 15 d,7."U"en Aufenthaltes, rücksichtlich k»i^. .."nbekauuten Rechtsnachfolssl'rn, I^°, ^"' die Klacze ä« pr^«. 12. März von ^?' '^'1, 'des Ialob Sttwicc ''"blue w.gsn 20 fl. Herr Pste«' Perse von Tschcruembl als Curator aä ^l>t.um bestellt und dicscm der Klags-Nd womit zum Bagatelwrfahmi die Tagsatzung^ vormitlags 9 Uhr. hicrgerichts augeord- "" '?f. VeMsg^ichi Tjchermmdl. am 13. März 1865. 1^ oder Pferde-Fluid genannt. @)(J \ 'f Dient als Einreibung zur Stärkung der Glieder. V \ $ Eine grosse Flasche mit Gebrauchsanweisung 1st. J / 1st seit vielen Jahren von erfahrenen Thierär/.ten, Sporllreundcn fij J und prakÜBchen Landwirten in ilcr Wirkung als gurr/, vorzüglich y.\ J erprol)t und für heilsam und kräftigend bestens anerkannt. ^ S Er erhält das I'ferd ausdauernd, verhindert das Steifwerden S J der Glieder und dient als Stärkung vor und zur Restitution (Wie- Jj < derkräftigung) nach forcirtem Dienstgebrauch. Z> l Anweisung zur Verdünnung des Pferdegeistes. ^ ^ V3 Inhalt dieser Flasche wird in 1 Liter Inhalt fassende Flasche g! K gegossen, diese mit Wasser zur Hülste voll gefüllt und mit einem A\ S guten Korke verschlossen und umgeschüttelt. ('i227> 0—U j2 ^ Vor dem unmittelbaren Gebrauch wird diese Mischung noch- J' « Tnals stets gul umgeschültelt. R' ^ Erzeugungs-Stelle und Centralversendungs-Depöt nur ö I in der „EMorfl-AjOflieie" des 1 S Jul, v.Trnköczy 1 ^ Apotheker und Chemiker ' B j 5^ Laibaoh, Eathhausplatz Nr. 4. ^2 r (^^V Tttjsliclier PoHtversaiiilt Kegeii Nachnahme. T^^ S (2289—1) Nr. 6178. Banntmachlinsi. Pom k. k. stäot.'deleg. Bezirksgerichte in Lciiluich wird hiemit bekannt gemacht: Es sei den unbekannten Eiben und Rrchlsnachsolgern der verstorbenen Maria Pipai, I. und II. und Jakob Pipan I und II. Herr Dr. Pfefferer, Advocat in Laibach, als Curator bestellt und unter Zllferliqung der Bescheide vom 9. April 1585, Z. 5945, angewiesen worden, die Nechtc dieser Curanden bei den Reali-t^ten d 8 Lorenz Ovjac Einlaqe Nr. 54 ad St. Marlin unter Großgallenbera. und Eiolage Nr. 129 kä Taceu nach Volschiist der Gesetze zu wahren. Laibach an, 22. Mai 1885. (2291-1) Nr. 8603. Dritte ezec. Feilbietung. Vom k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte in Laiboch wird bekannt gemacht: Es werde in der Executionssache des Dr. Julius v. Wurzbach in Landpreis gegen Blas Padar von Lippe Mo. 18 fl. 5) kr. s. A. bei fruchtlosem Verstreichen der zweiten exec. Feilbietungs-Tansatzuna. zu der mit dem diesgerichtlichen Bescheide vom 24. Februar 1885, Z. 2L95, auf den 17. Juni l. I. anordneten dritten exec. Feiltmtuna. der Realität der Catastralgemeiude Tomiöe'j Lud Blattseile 373 vorkommenden, im Riede Strahomer gelegenen Parc.-Nr. 18 ä o der Catastralgem.inde Tomlselj, darauf hastenden Besitz- und Genussrechle mit dem Auhauge drs obigen Bescheides geschlitten. K. k. stäot.'dcleg. Bezirksgericht La'-bach, am 21. Mm 1385. (2037~3) Öt. 3598. O^las. Pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki se je èez tožbo Pavla Vranežica iz Metlike proti Martinu Malerièu iz Lok-vice zavoljo 20 gld. b pridržanjem ustna razprava v malotnem postopku na dan 1. julija 18 85 odloèila in Be prepis tožbe vsled ne-znanega bivališèa toženca na nje^ovo nevarnost in stroške kot oskrbnikom postavljenemu c. kr. notarju gospodu tranu Stajerju v Metliki vroèil. Zatoženec naj se omenjeni dan sam tu oglasi ali pooblažèenca ovadi ali pa njegova pisma o pravem èasu oskrbniku vroèi. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki ,dnö 28. aprilafl885. i (2173—3) St. 3551. Oklic izvršilne dražbe premiènoga blaga. C. kr. okraJDO sodižèe v Metliki naznanja: Na prošnjo gospoda Dako Makarja iz Metlike dovoljuje se izvršilna dražba Martin Ötesaniceve iz Kozalnic fit. ?A pri zemljisèi ekst. St. 794 davkarske obeine Metlike uknjižene terjatve v znesku 150 gld. Za to doloèuje se dražbeni dan 4. julija 1885, ob 11. uri predpoluduem, pri tej sodniji s pristavkom, da se bode zarubljena terjatev pri tej dražbi za vsako ceno in za gotov denar oddala. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki due 29. aprila 1885.