Nummer 21. »ettaa, de» 26. Mai Ü01. XII. Jahrgang PettauerZeituna. Erscheint jeden ^onnrag. Prei« für Pe..°u mit Zustellung in. Hau. - Mo^Mch 80 h »i«.^n9 K 2.40, ha.bjähr.g K 4M, ga.^hcig K 9 -, m.t Postoerlendm.g im Inland-- Monatlich 85 d. viertel,»hng K 2.60, halb,»hrig K ö.—. ganziähng K 9.60. - «nzelne Nummer» 20 h. yandfchristen werben nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst ber^hnet. - veittage sind erwünjchi und wollen längsten« b.» Freitag jeder Woche eingesandt werden. yoftath bon Taubenberg. Seit Jahre» beherbergt die Grazer Statt-liallerei eine» Ma»n, der. wahrscheinlich .wegen SlDäncement" trotz feilte« deutschen Namen« und seiner deutsche» Abstammung an einer wichtige» S.mtSstelle den Oberprotector aller slo-renischen Hetzer spielt. £« ist die« der Bor. sitzende de« Lande«schulrathe«, Hofrath von Taubenberg und wie eine Fügung Gotte« trifft «S sich, das« die Machinationen dieser Persönlichkeit nun enllarvt wurde», bevor der Herr dem Dcutschthum in Pellau einen schweren schlag zusilgen konnte. Wer kennt nicht de» Lehrer Gostinöar. ES ist die« jener berühmte slovenische Jngendbildner, welcher zum Tschechenfeste in Cilli mit dem Revolver auljvg, mit welchem er dann einen Deutsche« glücklich niederschoß, ohne vo» dem-selben auch nur bedroht worden zu sein. Der trrr Lehrer erhielt für seine .Heldenthat unter »Wendung außerordentlicher Milde eine Frei» hc>t«strafe vo» K Wochen und nun hat der f. (. LandeSfchulrath unter dem Vorsitz, und Über Antrag de« t. t. Hofrathe« von Taubenberg be-'chlossen. das« die DiScipliuaruutersuchung gegen Äostin«« einMstellen jei. da eine ÄulitzM »ex Fiand«j>flich»m'nnd Vee EtandeSchre nW vor-liege. Der Landetschulrath stellt sich also auf den Staudpunkt, das« die lebensgefahrliche Verletzung eme« Menschen »nter bestimmte» Um-stäuben (nämlich wenn er ein Deutscher ist), keine Verletzung standesgemäßen Benehmens sei lind ignorirt gänzlich die schändlichen Hetzfeste im Sannthale »ach der Eillier Affaire, wobei sich der SchießkÜnstler Gostinöar öffentlich al« natimiafer Held feiern ließ, eine Ha»dlung«iveije, welche »och mehr Abscheu erregte, al» die That selbst. Diesen, in den Annalen österreichischer Be &ti gesegnet. Eine indische Legend« »on Heirtz Sie«kie»icj. In einer hellen Monde«»acht war der weise und große Kryschna lief in Gedanken versunken und sagte: „Ich dachte der Mensch wäre die schönste Schöpfung auf Erden — und ich war im Irr-ihum. Hier sehe ich eine Lotosblume, welche vo» tx» nächtl'chen Lüften gewiegt wird. Wie viel schöner ist sie, al« alle tcbenden Geschöpfe: ihre Blätter haben sich soeben dem silberne» Mondlicht "öffnet — und ich kann die Augen nicht von ihr wenden ... „3a, e« gibt unter Menschen nicht« Ähnliches" — wiederholte er mit einem Seufzer. Aber nach einer Weile dachte er: .Warum sollte ich, ein Gott, nicht mit der Mcicht de» Worte« ein Wesen schaffe» können, welche« unter den Menschen da»jenige sei» würde, wa« die Lotosblume unter den Blumen? So möge e« denn zur Freude der Mensche» und der Erde geschehen. Lotosblume, verwandle Dich in «ine lebende Jungfron nnd erscheine vor mir." Die Woge erzitterte leicht, wie von den Flügeln einer Schwalbe berührt, die Nacht wurde hörden unerhörten Beschluß tx« LandeSschnl-rathe« verdanke» wir ausschließlich dem Hosrathe von Taubenberg, welcher selbst zu Gunsten de« Revolverhelden auftrat und seinen „Freispruch" durchzusetzen wußte. Da nun in dieser Angelegenheit bereit« seilen« der deutschen BolkSpartei im Abgeord-nelenhanse eine Interpellation eingebracht wurde, und weitere Auseinandersetzungen zu erwarte» sind, so fühlen auch wir >m« verpflichtet, einen wichtigen Beitrag zur Charakterisierung de« Herrn Hofrathe« zu liefern. Die Gemeinde Ran» ist bekanntlich in Pettau eingeschult und über 200 Kinder derselben besuchen unsere deutlche Schule. Diese« Verhältnis. welche« schon seit vielen Jahren be-steht, paßt natürlich unsere» Herren Dr. Brnme» ! A Comp., dem Bezirk«schulralhe nicht, und so , steckte» sich dieselbe» hinter den Lande« schulroth, um die Umschulung der deutschen Amtier der Gemeinde Rann in eine slovenische Schule durch, zusetze». Auf einmal war die Einschulung der Gemeind« Rann im Stadtscholbezirke Pettau ungesetzlich und in letzter Zeit erhielt Rann wiederholt Aufforderungen, entwedtr eiue eigene Schule zu bauen oder seine Kinder in Haidin AUBMl Un^uutftäul« Pettau.siuzujchul-!. *Ja man weiß, vas» die Gemeinde Rann nicht über die Geldmittel zum Schulhausbau ver-lügt, hofft man auf floveuischer Seile, e« soweit treiben zu könne», das« 200 Schüler eine« Tage« au« der deutschen Schule in Pettau herausgerissen und in slovenische Schulen gesteckt werden, wo sie absolut nicht« lerne» könnten, da sie der Unter« richtSsprache nicht mächtig sind. Herr Hosrath vo» Taubenberg ist Feuer und Flamme für diefe Idee und bombardiert die Gemeinde Rann mit Erlässe», welche in letzterer Zeit nur mehr die eine Frage behandeln, ob die deutsche» Raiiner ihre Kinder in die heller, der Mond erglänzte stärker au» Himmel. )ie nächtlichen Drosseln sauge» lauter und ver-tummten dann plötzlich. Und da« Wunder erfüllte ich: vor Kryschna stand die Lototblume in mensch-icher Gestalt. Der Götze selbst war erstaunt. „Du warst eine Blume de« See«" — sagte er — .sei vo» nun ab die Blume meine» Ge-danken« »nd sprich!" Da begann da» Mädchen so leise zn flüstern, wie die weißen LotuSblältchen rauschen, welche vo» den sommerlichen Lüste» geküßt werden. .Herr! D» verwandelst mich in ein lebende« Wesen; welche Wohnstätte wirst Du mir jetzt anweise»? Gedenke, Herr alS ich eine Blume war, da zitterte ich nnd schloß die Blätter bei jedem WindeShauch. Ich fürchtete den strömenden Regen und den Sturm, ich fürchtete de» Donner und Blitz, ich fürchtete sogar die brennenden Sonnen-strahlen. Du hießest mich, die Verkörperung der LotuSblume sein, ich bewahre also die srühere Natur und ich sürchte jetzt. Herr, die Erde und Alles, was sich daranf befindet----Wo soll ich also wohnen?" Kryschna erhob die kluge» Auge» zu den Sternen, sonn einen Augenblick nach, dann fragte er: windische UmgebungSschule oder in die windische Schule in Haidin geben solle». Uns dünkt, der Herr Hofrath hat einige Jahre verschlase»! Die Zeilen sind vorbei, wo sich die DtUlsche» von amlSwegen slavisieren ließen und auch der schönen Augen Taubenberg« zuliebe werden die wackeren Ranuer kaum auf deutschen Schulunterricht verzichten. Viel eher wird der Herr Hofrath die grüne Sleiermarf verlassen und seine Amtsthätigkeit in ein Kro». land verlegen, wo sich Hunderle von Deutsche,» von einem einzigen k. k. Hosrathe ihrer Mutter-spräche und ihrer nationalen Cultur berauben lassen, wenn sich nämlich noch ein derartige« Land findet; sonst rathe» wir dem Herrn mit dem deutschen Namen — nach Rußland au»zu-wandern. Prozess MurSic contra li.ilchberg. Dien»tng de» 2l. d. M. fa»v vor dem Marbnrger ErkenntniSgerichte die Schlußverhand-lnug in einer Ehre»beleidigu»gSfache statt, welche bereits feit Oktober 1S00 die Gerichte be-schädigte, An> 4. September 1900 hat Herr Friedrich von Kalchbe? g al« Abministrator de« .Ätaierc" eine Zuschrift an da« k. k. Postamt St. Bene-bieten i. d. W >B. gerichtet, in welchem er wörtlich schrieb: „ES wird mir von vertrauenswürdiger Seite mitgetheilt, dass der Herr Kaplan in St. Benedicte» den „ötajerc" jedesmal wegnimmt, so das« die Abonnenten ihre Blätter nicht bekommn, können. Ich schicke nun neuerdings Blätter an die Abonnenten und werde in dem Falle, das« dieselbe» abermals verschwinde». gegen Herrn Kaplan die Strafanzeige wegen Dievstahl, gegen da« k. k. Postamt aber die Anzeige bei der k. k. .Willst Du aus den Gipfel» der Berge lebe»?" Da liegt Schnee nnd e« ist dort kalt, Herr, ich fürchte mich." Kryschna setzte sich ans einen Stein und stützte de» Kopf auf die Hand. Da« Mäiche» stand zitternd »nd erschrocken vor ihm. Indessen begann dle Morgendämmerung den Himmel im Osten z» erleuchte». Die Fluthen des See«, die Palmen und BambuSbäume schiene» vergoldet. Die weißen Schwäne, die bläu-lichen Kraniche ließe» sich im Chor über dem Bjasser vernehme», die Psaue» in den Wäldern, — mit ihnen erhallten die Töne der Über die Perlenmuschel gezogenen Saiten und die Worte d?S menschlichen Liede«. Kryschna erwachte au» dem Sinnen und sagt,: „Der Dichter Walmiki begrüßt den Auf-gang der Sonne." Nach einer Weile zogen sich die Borhänge vo» rothen Blumen zurück, welch^ die Lianen bedeckten und über dem See erschien Walmiki. Al» er die verkörperte LotuSblume erblickte, hörte er auf »u spielen. Die Perlenmuschel glitt laugsain au« seiner Hand auf den Boden, feine Postdirection erstatten." Sowohl die Zuschrift, al« auch dos Convert derselbe» waren an das f. f. Postamt St. BenebicUn »dressiert, dieselben mußte» daher als anitliqe Eingabe dem Amts-gehe«»misse unterliege». Trotzdem übergab Herr Postexpedient K e r m t f den Brief sofort dem Kaplan 4K urä i f. welcher durch seinen Vertreter Dr. B r u m 111 die Ehrenbeleidigungsklage einbrachte. ES fanden nun diesbezüglich beim k. k. Bezirksgerichte Pettau drei Verhandlungen statt, welch« jedoch keine Entscheidung brachten. bis «ndlich i»Bereinigung mit einer Pres«übe»lretung«. sache der Act dein Bezirksgerichte Marburg zur Entscheidung abgetreten wurde. Zur Hauptver-Handlung war Herr v. Kalch berg mit seinem Vertreter Herrn Dr. Edwin A m b r o s i t \ ch und Herr «aplan MurSic mit Herrn Dr. Brnme» erschienen. Der Vorsitzende LandeSgerichtsrath VouSek verlas den inknminierten Brief, sowie eine Zu-schrift deS Zengeu Schütz in Dreifaltigkeit, in welcher der Angeklagte die Mittheilung erhielt, „dass der Kaplan von St. Benedicten die Zei-tungen abnimmt." Endlich wird eine Zuschrift der k. k. Postdirection verlesen, in welcher die AuSfolgung der Zuschrift Kalchberg« an den Äapla» als schwere Verletzung de» Amtsgeheimnisse» bezeichnet wird. Der Angeklagte verantwortet sich dahin, das» er zur Abjendu»g deS Briefe ge-zwangen war. um den beim Postamt? Benedicten herrschenden Ubelslönden ein Ende zu machen. Er fei dazu geradttu verpflichtet gewesen, da wieder, holte Nichtzusteuung die Verbreitung eine» Blattes unmöglich machen müsse. Zeuge Postexpedient Kermek erklärt, nicht gewußt zu haben.' dass es sich um ein amtliches Schreiben handle und gesteht, den Brief Herrn Franz M u r S i c au«-gefolgt zu habe». Aus eine Frage. welche Vor-kehrungen er getroffen habe, um die Zustellung de« „Stajerc" zu sichern, gibt Zeuge zu, dieSbe-Möglich nichts vorgesor^t zu haben^ waS den An-geklagten zur Bemerkung veranlaßt: »Sie sind ein netter Pos'meister." Zeuge Franz Schütz bekennt sich als Einsender des Bliese» an Hertn von Kalchberg und behanßtet, seine Jnfor-mation vom Zeugen I e S o v n i k erhalten zu haben. Zeuge I e S o v n i k deponiert, der Kaplan habe in der Schule und von der Kanzel jene Kinder belobt, welche den „Stajerc" zerreiße», wen sie ihn in die Hände bekommen. Der „Stojm" sei gegen den Glauben und müsse daher anS den Häusern herausgeworfen werten. Ebenso deponiert Zeuge B r b e n j a k. Zeuge Aulon t o r v a t h und dessen Töchter Agne« und toria sagen gleichlautend auS, Kaplan MurSic habe bei den heurigen Beichtexercitien de» Kindern du» Antrag gegebeu, dcu stajerc". .wenn.sie »hl» in die Hände bekommen, in den Ösen zj» werfen oder zu zerreißen und wenn die Eltern sich nach dem Verbieth de« „Stajerc" erkundigen sollten, zu antworten,'basS sie ihn nicht gesehen hätten. Herr Dr. B r tf in e n beantrag» nun, Herr» Kaplan MurSic über diese Umbände al» Zeugen ein-znversehmen. wogegen Herr Dr. A m b r v s i ts ch protestiert, da der Kaplan M u r fi i c sich selbst einer strasbare» Handluvft, der Aufforderung zur boS-haften Beschäftigung fremden EigemhnmS be-schuldige» müßte. Über Frage des Vorsitzenden erklärt der Kläger, die Aussage zu verweigern. Bei dem nun folgenden Schlußaulrage plajdirt Dr. Brumen für die Verurtheilung deS Angeklagten unter der Behauptung. Herr Kaplau MurSiö fei berechtig gewesen, die Ki der zum Zerreißen deS „Stajerc" aufzufordern, da der „Stajerc" ein „kirchenfeinblicheS Blatt" fei. Vertheidiger Dr. Edwin Ambrofitsch bittet um Freispruch. da der Angeklagte in seinem Schreiben nichts behauptet hatte, wofür nicht der strikte Wahrheitsbeweis erbracht wnrde und da der Angeklagte berech-tigt war. gegen den Mißbrauch der Kirche und Schule zu politischen Zwecken und zur geschäst-lichen Schädigung deS „Stajerc" Stellung zu nehmen. Nach längerer Berathung verkündet der Vorsitzende * das Urtheil, dass Herr Friedr. von Kalchberg freigesprochen nnd Herr Kaplan MurSiö zum Ersatz? der Kosten vernrtheilt werde. DaS Urtheil wird dahin bearllndet, dass der Angeklagte nur pflichtgemäß im Interesse seine» Unternehmens ans Abstellung vo» Übel-ständen gedrungen fei, welche zweifellos bestanden. Localnachrichten. (Sin Grtsscholr-lhsbcschlus» i» irirtsn.) Der OrtSschulrath der Stadt Friedau l»at über eine Rote der Schulleitung der dentschen Volks-schnle folgenden Beschliii« gefasst: Der Ortsschul-rath der Stadt Friedau beschließt, an daS k. k. OberlandeSgericht Graz nachstehende Verwahrung einzubringen: Der OrtSschulrath protestiert auf das energischeste dagegen, das« der oberste Richter in der deutschen Stadt Friedau den Schüler» der deutschen Stadtschule den ihnen von ihren Lehrern aufgetragenen Gruß ausstellt und den an der slovenische» UmgebuugSschule Friedau (richtiger Schnle der Gemeinden Hardegg, Pnschendorf und Libonja) herrschenden slovenischen Gruß als Muster hinstellt, da hiedurch die Autorität der Lehrer unserer Schule untergraben wird. Dieser Entschliefen,lg ist eine Abschrift der Note von der Schulleitung beizulegen. (Ein Vrmrindrbrschins« in iririan.) Der StadtgemeindeanSschusS hat in einer ordentlichen Sitzung mit allen gegen eine Stimme »ach- Antlitz bleich nnd Schrecken umwehte sie wie ein kalter Wind. Kryschna wunderte sich. „Verkörperte Blume," fragte er — „fürchtest Du auch das Herz deS Dichters?" „Herr," antwortete da« Mädchen, wo hießest Dn mich wohnen? In diese,» .einen' Herz erblickte ich schneeige Bergesgipfel, tiefe Wasser voll eigen-artiger Wesen, Steppen mit Sturin und Wind und die finsteren Grotten Ellora»; ich fürchte mich alfo wieder, o Herr!" Aber der gute und weise Kryschna sagte: „Beruhige Dich, verkörperte Blume. Wenn in Walmiki'S Herzen einsame Schneemaffen lagern, so sei Du ein warmer Frühlingshanch, vor welchen, dieselben schmelzen; wenn tiefe Wasser darin sind, so fei eine Perle in der Tiefe; wen» es die Oede einer Steppe birgt, so säe daraus Blumen de« GlückS; wenn finstere (Grölten darin sind, so sei in jener Dunkelheit der Sonnenstrahl. Und Walmiki, welcher inzwischen die Sprache wiedererlangt hatte, fügte hinzu: «Und sei gesegnet!" stehenden Resolution gefasst: Der Gemeint, ausschuss der Stadt Friedau achtet jede» Raii^. nalgefühl. Allein mich im politische« Kampfe sind Grenzen gezogen, die von jedermnn» beachu, werden müssen- Diese Grenzen su»d für eine» Richter enger al« für einen Politiker, soll jz auch die Bevölkerung seines Bezirke«, welche nicht eines Stammes mit ihm ist, die Überzeug»»., haben, dass er in seinem Bernse keine Pt>li,if kennt. Diese Schranken hat der BezirkSrichter tu Frieda», Herr Dr. PreSker, weitaus Überschritte». Schon bei seinem Amtsantritte zeigte er dadurch, das« er die Ausschriften am Auitüschilde »ach feinem Geschmacke änderte und die slovenisch< Aufschrift an die erste Stelle rückte, tua» vo» ihm zu hatten sei. Seine« späteren Beiuhmeu k^c er die Krone aus. al« er, i« einer deutschen Stadt wohnend, bei der ReichSrath«u»hl mit den ©lu-venen zum Wahllokale zog, nm für den Zählcan. didaten der floveuische» Partei gegen den Ehr..!, diirger der Stadt Frieda» zu stimme». Bedeutet schon die« eine offene Herausforderung der Stadt-gemeinde Friedau, so trieb Herr Dr. PreSker jiin herausfordernde« Benehmen auf die Spitze, ali er für einen deutschen Gewerbetreibenden, ja tut den früher der deutschen Gewerbepartei in Friedau Angehörigen den florxnischen Parteiführer Herr« Dr. Omnlec mit gänzlicher Umgehung der meinde zum Evrotor bestellte; insbesondere aber, als er einen» Kinde, loelche» die deutsch« Stadt-schule besucht, den von den Lehrern den Sdiu> lern aufgetragene» deutschen Gruß ausstellte »ud einen slovenische» Gruß al« de» richtigen auftrug Letztere« Vorgehen bewei«t, das« Herr Dr. Pm!.r nicht nur ein Slave ist, welcher dem ihm wir jedem anderen Manne zustehenden Rechte gemajj Politik treibt, solcher» ei» Slovene, welcher ge> radenu vo» Das« gegen da« Deutschthum beseelt ist. kann er ja nicht einmal den deutschen Grnjj eine« Kinde« vertragen, welches die deutsch! Volksschule besucht. Auf Gruich dieser Thatsachen erklärt der GemeindeanSschusS der Stadt Friedau. dem BezirkSrichter Hern, Dr. Presker nicht mehr jene« Vertrauen scheute» zu können, welch«« ei»«« Richter gekürt und verwahrt sich der AuSschmi auf da« entschiedenste gegen einen solchen Richtn in der deutsche« Stadt Frieda». ipr-teftantischer Ssltesdienst und Ueber-trittofricr.) Protestantischer Gottesdienst und ÜbertrittSseier findet am Pfingstmontage Vor-mittag 1t Uhr im l^ufikoereinSsaale burch Herrn Pfarrer Gosche »hofer vo« AM«» bürg statt. Pünktliche« Erscheinen nöthig. Räch dem die Feierlichkeit öffentlich ist, hat Jedermann Zutritt. lSchlnssfeier der Sewrrbefchnle.) Sonnuz. den 2. Juni l. I. wird »m 10 Uhr Vormitlaz im Turnfaale der fttidnfchen S»abe»schule i>i:l SchlusSfeier der gnoerblühcn ^»rtbildnngSschu^I Pettan abaehalten werden. Dabei wird eine Aui-I stellnng det Schületarbeiten vorgenommen werden I Heuer vollendet die Gewerbeschule da« vicrl undzwanzigste Jahr ihre» Bestehen«. E« ist iiil erwarte», dass diese Feier wie alljährlich mi.lfl he»er sich eii^r regen Theilnahme auch vnM Seite der Herren Gewerbetreibenden . erfreu?,I wird. fl (besuch des ßtttilchru ^erk-Mvseiims« Mittwach den 22. Mai besuchte» dre^M Knaben der 4. Classe der städtische» K»a> I schule unter der Führung de« Oberlehn: I Herrn Anton Stering. das städtische I Museum. Die Knabe» bekundeten ein i <1 Interesse und erkundeten sich nach den versli'I densten Ausstellungsgegenständen. Leider tonimW nicht alle Ansragen genügend beantwortet roerdmH da »och immer ein Verzeichnis der au«gest> Alterthümer sehlt nnd der Schulleiter manche« »veiß, aber natürlich nicht alle« wirW kann. Ware aber ein Verzeichnis vorhanden I könnt« der führende Lehrer daraus schon vor!» jene Dinge auswählen, die er besonder« Kindern zeigen will und er Hütte auch Gcl heit, schon vorher im Unterrichte besondere sicht zu nehmen. Ein Besuch dc» MuseumS wuiW Arme fielen an den Hüfte» herab und er stand schweigend da, als wenn ihn der große Kryschna in einen Baum über dem Wasser verwandelt hätte. Der Götze freute sich Übet diese Bewunderung seines eigenen Werks und sagte: „Erwache. Walmiki und sprich." Und Walmiki sprach: .... Ich liebe!.. Dieses einen Worts nur gedachte er und diese« nur konnte er auSsprechen. Kryschna« Gesicht erstrahlte plötzlich. „Bezauberndes Mädchen, — ich habe endlich eine» 0t» i» der Welt grfunde», welcher deiner würdig ist: nimm deine» Wohnort im Herzen HeS Dichters." Walmiki wiederholte zum zweitenmal: .... Ich liebe .. ." Der Wille deS mächtige» Kryschna, der Will« deS Götze», beganu daS Mädchen zum Herzen des Dichters zu treiben. Der Götze machte auch Walmiki'« Herz durchsichtig wie einen Krystall. Heiter wie ein Sommertag. ruhig wie eine Woge de« Ganges trat daS Mädchen in den für sie bestimmten Wohnort. Doch plötzlich, als sie tiefer in Walmikl'S Herz hineinblickte, wurde ihr da im a»ch trtri lehrreicher unb fruchtbringender sei». ••• •. (ßtjirk«-£fhrrrttiiftrf«j.) Hm 28. Juiü 1. I. find,« die erste d«rch de» Erlaj« brt f f. l!.'nde»Ichulral^S vom 15. April 190), Z 271H. angeordnete AtMeinfame Bezirkskehrerconferenz der Ciadtschulbezirke Marburg. Cilli und Pettan uch sieben Uhr wongen« in Her Turnhalle b«r Mäd-ch.nbürgerfchnkeln Wartnrg ffetfh Die renhhal-i,ge TageSordliung enthält f«B'de Punkte: 1 Örüffiimifl t*T ttotifewiij wb Wahl zweier Echristiihrer. 2. getickt des.Seri» «tnttschtili». spcetor«. S die Kchnlspazierqanß« an d»n Volk», unb Bürgerschulen in Bezug ans Zahl. Vorder«, tuiijj, Durchführung ntib Verwertung. Berichterstatter: Oderlehrer Herr A. S t e r i n g (Pettau) unb Bolksichullehe^r Herr Carl Schmidt Marburg). 4. Die Beschaffung vo» Lehr- und Dienststellen für der Schulpflicht entwachsene Knaben und Mädchen. Berichterstatter: Direktor Herr I. B o b i s u t (Cilli) unb Bolttschullehrtrin Aräulei» Aloisia Edle von Pedal (Marburg). ■). Die Berichtigung ber Rechtschreib- unb Stil-fehler feiten# ber Schüler. (Freie Besprechung). <3. Der Nachhilfeunterricht für schwache Schüler. Berichterstatter Volksschullehrer Herr Franz» M o-c r, Marburg unb Volk«fchullehrer Herr F. P o » sche (SIlll). 7 Berichte über die im Laufe des Jahre« studierten Werte der neueren methodische« Literatur. 8. Berichte der Schvlgarten-Reserenten vo» Pettau und Marburg und der Bibliothek«-Kommission von Cilli. Pettau »nd Marburg. 9. Wahl der ständigen NuSschufse. der Biblio-iheks-Commisfionen und der Schulgarten-Referenten. 10. Anträge. Diese find schriftlich einzubringen. (SchiUelansslug.) Am Samstag, den 18. Mai iiiilernahmen die Schüler der vierten Classe der siadt. Knabenschule unter Begleitung der Herren Lehrer eine« Maiausflug nach Lichtenegg. Trotz der ungünstigen Witterung, bk Ausflügler wurden tüchtig gewaschen, war die Simmung der Knaben eine vorzügliche. Dank der Bemühungen der '^.imen Frau Blanke und Frau Wolf um die Knaben, erlitt keiner derselbni eine Erkaltung. Die Schulleitung fühlt stch nun nomen« der Knabe» veranlasst, diesen beiden Frauen, wie de» kinderfreundlichen Bürgern, welche ihre ele-<>anten Wägen der Jugend zur Verfügung ge-stellt haben, ihres, besten Dank zu entrichte». E» sm« die«: Herr Bitrßermeister Josef Ornig. Herr Dr. S- Ritter v. Fichte » au. Herr &t-meinderathK. Fü/st-HerrGastwirtJ. Wratschko nnd Fea» Marie Strafchill. Welche große ^dagogifche BedNitung den SchulauSslu,ieii vo» Seite bei Schulbthbtdeu zugewiesen wirb, beweist die«, das« tu dee Heuer in Marburg statt-findende» ipezilkSlehrer^ottfereuj der drei deutsche» Ztädte: Cilli, Marburg und Hettau die erste Couferenzfrage lalltet: die SchulspaziergSnge an den Volks- und Bürgerschulen in Bezug auf Zahl. Porbereitung» Durchführung uud Ber-Wertung. (ÄM dem Der LandeS-Au». schnß hat den peiwisorifcheu Gymnasiallehrer Herrn Dr. Carl Oswald zum wirklichen Gym-»asjallehser , ant Kaiser Franz Joses Gymnasium in Pettau ernannt. (2 SsnderMe) verkehre» den 31 b. M. nach Marburg zur Vorstellung des Zirfü« Bar» nu»> Bailey. Anmeldungen sind bei Herrn K a> i i m l r (Tabaktrafik) zu erstatten. (Brecher Einbrach.) Sonntag den 19. Mai wurde im Pfarrhose zu St. Wolsgang bei Wisch am besten Tage während de« SvätgotteS-dienste« ein^eb^ocht» und «»'bedeuten«» Geld-bitrag gest«ü)Ie»> -Da »» St. Wolsgang nur ein Priester die Sestsvrge versieht und au Soun-und Friertagm in»? ein Gottesdienst abgehalten wird, somit flmmlliche Perftmen dr« PfarrftnuK* a» demselben theilnehmen, so blieb ber Einbrecher ungestört. ''>r i«: (^euerbtteitschafl.) Vom 25. Mai bi« 2- Juni, 1. Rotte de« 1. Zuge«. Zug«sührer Lourentschitfch. RottführerMartschitsch. Feueranmelbungen sind Hi der Sicherheitswachstube JU (rpitten. (Herrin Siiimartt.) Unter st Übungen haben erhalten: 5 Studierende b00 lt 52 d leihweise; 6 Studenten 330 K (Stipendium): bet Kindergarten in Mahrenberg 200 K; Deutsche« VereinShau« iti Pettau 200 K; verschieben- Gewerbetreibende zusammen 2140 K; für VolkSbü-chereien^wurden Bücher für 239 K 67 h ange-kauft. Spende» haben gesandt: Ort«-gruppe Liezeu 24 ii; Schützenclub inHohenmauthe» durch H. Erber 10 K Kleewein in Krem« 11 K: Gemeinbe Schottwien 20 K; Stadtgemeinbe Hart-berg 10 K; OrtSg. Görz a»S der Sonnwendfeier 37 Her«. Pfantz in Reichenberg 2 ik: Ort«gr. Bleiburg 3 X 17 d;eiue Tischgesellschaft durch H. Maresch 5 K; OrtSgr. Veitsch 4 K; Or»gr. Leoben, u. zw. Dr. Sp. 4 K. Rüßler 10 K, Seegraben 21 K, v. Wanken 80 h, Haberl 40 h; Ort«j,r. Wimpassing 60 K 52 h; Crt«gr. Wie« 4 K; Ungenannt burch Dr. Binder 10 K; Ortsgruppe Leoben au« der Sonnwenb» feier 15 X 60 h; OrtSgr. Cbensee 38 K 42 h; dieselbe ein Festerträgni« 30 K 90 h; Frauen-ortSgr. Graz Erlös für vier Flaschen Stainzer Schilcher 64 K; Frau Dori« 20 K; Fr. Tinni Schlich 3 X; OrtSgr. Weiz 119 K 30 h. Handel, Gewerbe und Land-wirtschaft. Wie It« Aleingewtrbtstandt am besten ge-holftn werden könnte! Ich höre unb lese immer, baß man Fort-bilbuug«schuleu, Fachschulen. Meistercurse, Sud-ventionen u. s. w. einführen soll, um bem Klein- Sverbestanbe aufzuhelfen. Da« ist alle« recht ön. aber nützen thut es nicht«. Ich rebe jetzt von meinem Gewerbe, aber so ist e« auch bei allen anberen Gewerben. Ich bin Seiler, habe 3 Jahre gelernt, war 14 Jahre in ber Fremde, habe in größere» und kleineren Werkstätten ge-arbeitet und bin nun seit 1877 Meister. In meiner Gesellenzeit arbeitete ich an Plötze» 2 bi« 3 Jahre; bie« zeigt boch zur Genüge, baß der Meister mit menier Arbeit zufrieden war. Er lieferte die von mir fertig gestellten Waren anstandslos überall hin. Jetzt sagt man, der Meister soll Schulen besuchen. Ja, seit wann bin ich den» ei» Esel geworden? Seit wan» hab ich denn mein Handwerk vergesse»? Ich kann mir gar nicht denke», warum ich jetzt auf einmal so dumm geworden bin, um in die Schule gehen z» müssen, damit mein Gewerbe besser wird I Bin ich ein Narr, oder sind e« biejenigen. bis mich in bie Schule schicken? In natura sind eS nach meiner Ansicht die, welche dem Kleingewerbe-stand auf eine solche Weise aufhelst« wollen. Ich bitte, mich- in kurzem anzuhören, wie ich dem Kleingewerbestanbe aufhelfen würde. Beim Hafner bekommt man Häfen, aber kein Seidenzeug, beim Hutmacher nur einen Hut. aber (einen Tuchstoff, beim Spengler nur Blechgeschirr aber keine Steterem ikel. und io geht e» fort bis zum Mäusesänger herab. Wenn nun ban Hanbelsstanbe ber Ha »bei mit handwerksmäßige» Aitikeln verboten würde, dann ist dem ganzen Kleingewerbe auf einmal auch ohne Schule ge-holfru, dann ist der Kleingewerbestaud gerettet Wer einen Hut kauf», geht zum Huterer und nicht zum Apotheker. Natürlich muß auch der Hausierhandel und das Agentenwesen in jenen Länber». wo alle halbe Stunbe ein Ort liegt, gänzlich «bgeschafft werden. Die studierten Herren wisse» schon, wo der Huud begraben liegt, aber anSgraben wolle» sie >h» nicht. Wenn ich mich aus die Ansicht der Herren da oben verlassen muß, so bleibt mir »ich» übrig, al« entweder in« Rarrenhuu« oder in« Armenhaus zu gehen. Wa« die studierten Herren für Kenntnisse vom Gewerbestande besitze», will ick) in kurzem an einen thatsächliche» Fall zeigen. Im Jahre 1883 wurde» bekaunttich bie Geiiossen» fchaste» errichtet, welche zum Leben zu wenig, «um Sterbe» zu viel besitze». Wie nu» alle Sewerbe bei einer Einberufung beisammen waren. | kamen auch Rechenmacker unb Gubelmacher. Zuerst ließ der politische Cvmmisiär (ein Ju-rist) bie Gabelmacher rufen; bann entließ er sie »ach eingeholten Informationen uud ließ die Rechenmacher kommen. „Beim Teufel", sagte er, „die Rechenmacher haben da» gleiche Gesicht wie die Gabelmacher". Jetzt wollte er auch die Ga-belmacher eintreteteu lassen. Diese konnten aber nicht kommen, weil die Rechenmacher und Gabel-macher ein uud dieselbe Person waren. „Ja", sagte er, nun man ihm an« Herz legte, daß die Gabelmacher auch Rechenmacher seien, „da« iß unmöglich. Das muß ander« werden, da« ist ja die reinste Pfuscherei, daß die Rechenmacher und Gabelmacher gleiche? Gesicht habe»". Bitte, da« ist vorgekommen und ist Thatsache! Ist daS nicht zum wahnsinnig werde»? Ein SectionSchef vom Ministerium sägte, der Kleingewerbestaud fei selbe? schuld, daß er darniederliegt, »veil so ein GewerbSmann für die gelieferte Arbeit von der Kunde da» Geld nicht annehmen will! Ich be-kam da einen Lachkrompf. Um das eine möchte ich den geehrten SectionSchef vom Ministerium bitten, mir einen Austrag von einigen tausend Stricke« zukommen zu lassen — verwendet er diese zum Aushängen oder zu waö immer — er darf versichert sein, daß ich daS Geld für die Ware g>wlß annehme» werbe. Doch Spaß bei-feite! Wenn man den Kleingeiverbestanb retten will, so gebe man ihm. was ihm gehört. Meinet» wegen können täglich 1000 Bauernknechle usw. Gemischtwareiihanblungeil eröffnen; handwerksmäßige Artikel gehören ihnen aber nie und nimmer zu. Ich glaube, baß sie mit Spezerei, Tuch usw. ohnehin genug Artikel haben; baher ist eS nicht »othwenbig, baß er bem arme» Teufel vo» einem GewerbSmann das Brod vor der Nase wegschnappt. Thut'S ja der Gewerbs-mann dem Handelsstand« auch nicht! Mich wun-dert'S nur, daß nicht u«ch die Apotheker geiverb» liche Artikel führen; vielleicht wird e» noch werden. Der Gewerbestand ist ja lahm genug, um auch bätm nocy mit LammSgebrilb zuzusehen. Die Millionen aber, welche die Regierung dem Ge-werbestande geben will, um ihm zn helfen, sind, bcvor nicht die Grnudübel deS Niedergänge« deS GewerbestaudeS behoben sind, i» daS Wasser geworfen. I. R. Die llnio Satholica im Parlamente. In der Sitzung vom 24. April de» österr. Abgeordnetenhauses richtete» die Abgeordnete» Breiter und Genosse» eine Interpellation au bie Herren Minister be« Innern unb ber Justiz be-treffeub bie Schwmbeleien ber „Unio catholica", bie wir hier auszugsweise folgen lasse»; jeber Commentar hiezu ist wohl überflüssig: Die Statute» ber U»io catholica, insbesondere die Bestimmungen über die Art der Zusammen-setzung der Generalv«rianri»lu»g. über die Art der Gebahvung mit dem Vermögen der Gesell-schalt und insbesondere die VersicherungSbedin« gungen. ermöglichen der Unio catholica, deren Deficit von 138 829 K angeblich mit 123.200 K deS Garantiefonds gedeckt ist, zahlreiche Opfer zu fangen, dieselben auSzubeute», ohne ihnen die geringste Sicherheit zu bieten. Für die Unio ca-tholika sind auch diese Statuten nicht maßgebend, denn nach den von Ihr versendeten Circularen nimmt sie 'auch Lebensversicherungen aus. und in den von der Unio catholica in den Blättern veröffentlichten Einschaltungen unterschrieben: „Unio caiholica" und „Ja»»«", bietet sie die besten Bedingungen für Lebensversicherungen. Die Unio catholica ha» im letzten Jahre, gestützt auf die mächlige Protertion be» Earbinal-erzbischos» von Wien, ans be» päpstliche» Segen — ertheilt am 24. August 19C0 (bie Unio ca-tholika sendete au» bem Gewinnüberschnsse »ach Rom eine» PeterSpfennig im Betrage von 1000 FrcS.) Hört! Hört? — ans bie Agitation der Jesuiten, Geistlichkeit unb OrdenSodere» in Ga-liezien eine rührige Agitation entwickelt, um Mitglieber zu atqwirtren. unb soll, obwohl ihr Garantikvermögen blo« 23.000 K ausmacht, Versicherungen von vielen Millionen Kronen abge» schlössen haben. Die Unio catholica ist, falls Schäden i„ größerem Umfange eintreten sollten, nicht in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzu» komme», dafür sind auf Grund der vo» betn Ministerium de» Innern genehmigten Etatuten die ..versicherte»' Opfer bis zur Deckung veS ganzen Schadens als „Mitglieder- des .Vereine»" zu Geldzahlungen von unbestimmter Höhe heran» zuziehen. Seit April 1900 hat die Unio catholica durch ihre Repräsentanz in Galizien, an deren Spitze der clericale Advokat Dr. StarczewSki, der Vernardinermbnch und bekannte Mädchen« Verführer P. Letu» OlSzcwSki und ein gewisser Thumen gestände» sind, unter den Auge» der Behörde viele Schwindeleien begangen. welche bisher noch nicht geahndet sind. Die Unio catholica, deren Ehrenpräsident, laut Statut, der jeweilige Erzbischos von Wien ist und deren Seele ein gewisser Baron Kalbermalten, „Cen-traldirector" ist. bat unter geweihter Reklame, unter geistlicher Assistenz und unter der Versicherung, dass jeder Beamte, jeder Versicherte der Unio catholica des päpstlichen Segens theilhaftig ist (Hört! Hört I), zuerst eine» Stab vo» Beamten und Agenten geworben. Bon diesen Beamte» und Agenten wurden Cautiouen im Betrage von 600 bis 6000 K verlangt Auf diese Weise wurde» zahlreiche Personen um ihr Geld gebracht. (Hört!) Der wegen dieser Betrügereien verhaftete Geueralagtnt Thumen verantwortet sich dahin, daß er stets im Anftrage und im Einverständnisse mit Baron Kalbermatten, P. LetuS OlS-zewSki uud Dr. StarkcewSki gehandelt hat. Aber nicht nur die Eautionen der Ange-stellten, sondern auch da» Interesse von Tausen» den Versicherte» der Unio catholica kommt hier in Betracht. Sind ihre eventuellen Ansprüche gesichert? Wie wurden die von ihnen eingezahl-den Prämien verwendet? Flossen sie in die «Tasse»" de» Vereines „Unio" oder in die Privattaschen der Functionäre oder wurde ein Theil de» dem Publkum abgenommenen Gelde» zu clericalen Zw.cken verwendet? Da« alle» zu erfahren, ist Aufgabe des Strafgerichte», welche» sich hiebei nicht durch da» Telegramm des Ca» dinal« Rampolla an die „Unio", durch den Se. gen de» ErzbischosS Jfsakowicz u«d durch die mächtige Protectio» der Jesuiten abhalten lassen darf. Die Unio catholica stand in engster Filh-lung mit der weltliche» und Orden^eistlichkeit und mit de» Führern der clericalen Partei in ganz Oesterreich, insbesondere aber i» Galizien. Das» diese Partei alles aufbietet, um de» in Galizien aufgekommene» Scandal mit der Unio catholica zn vertuschen, ist leicht begreiflich. So wurde dem Generalagenten Thumen vor feiner Berhastung nahegelegt, sich nach Amerika zu flüchten und als er v«rl>astet wurde. Wahn-sinn zu simuliren. Die Vertuschung soll jetzt, wie ma» in Galizien befürchtet, in der Weise ge-schehen, das« man alle Schuld auf Thumen wälzt, um »ur den Baron Kalbermatten, P. Letu» OlzewSki uud andere clericale Größen zu schonen und zu schützen. Nach dem VerfichernngSregulativ ist jede Versicherungsgesellschaft verpflichtet, ihre Prospekte und Tarife den, Ministerium de« Innern vorzu-lege». Die „Unio ratholica", welche ZFeuer-, Ha-gel« uud Lebensversicherungen abgeschlossen hat, soll Tarise. insbesondere für Leben nicht gehabt habe». WaS die Prospekte betriff», so bediente sie sich solcher, aus welcher die Mnttergotte». auf «iuer Mondsichel stehend (darunter die Nummer de» Versicherungsantrages!!) und ein EardiualS-Hut mit de» Jnsignien angebracht »var. (Hört!) Überdies war in zahlreiche» Circularen der päpst-liche Segen als Reclame für die „Unio" beige-druckt. Nach den Statuten ist die „Unio catholica" ein Verein der Katholiken. Die clericale und für antisemitisch sich ausgebende „Unio" hat aber nicht blos jüdische Agenten angestellt (da» Verzeichnis dieser Agenten folgt im Anhaiig sondern gegen die Statute» orthodoxe galizische Index (Hört! — Heiterkeit) versichert und specielle Ta-rife für Versicherung der Juden verwendet. freilich handelte e» sich der „Unio catholica" nicht darum, die Juden vor Brandschaden oder Leben zu versichern, sondern nur nm ihr Geld, für leere Tassen der Functionäre der „Unio"; denn wenn bei einem Juden ein Schadensfall vor-kam. berief sich Baron Kalberniattcn ans den Artikel l der Statuten, womit er freilich bei den Gerichte» sachfällig wurde. Die Interpellanten fordern strenge Unter-fuchnng der Gesellschaft. Interessant ist ein Verzeichnis von 48 bei der Unio catholica in Ga-lizien al» Agenten angestellten orthodoxen Jude», da» der I»terpellation beigefügt ist. Humoristische Wochenschau. Wer noch den Werth einer guten Presse und insbesondere de» der «Pettauer Zeitung" bezweifelt, kau» sich an dem R>chterspruche des Marburger Erke»»tniSgerichte» vom letzte» DienStag eiiieS Besseren belehren. Dort wurde ich. weil ich ein einzige» Mal die „Pettauer Zeitung" nicht erscheine» ließ, zu 60 K Geldstraseverurtheilt. E» gehört oft eine tüchtige Portion Heldenmuth dazu, den ZeitungSredacteur zu spielen, aber um mich nicht »ochmal» abstrafe» zu lassen, werde ich die „Pettau-r Zeitung" bi» an das Ende aller Zeiten erscheinen lassen. DaS war wieder einmal eine interessante Verhandlung! Hochwürden Üegula hatte mich kaum erblickt, al» er aus mich zutrat und meine Stiefeletten musterte, glücklicherweise hatte ich nicht seine zwei rechtsseitigen, sonder» meine eigenen an. wa» ihn offenbar sehr befriedigte. Herr Kaplan MurSic ivar mit seinem Vertreter Dr. B r u m e n erschiene» und ich bedauerte, das« niemand da war, um eine photographische Momentaufnahme der drei slovenische« Größen zu machen. Brumen, Mi»Sie und Schegula, daS ist die Quintessenz slovenischer Intelligenz! Ebenso interessant ivaren aber auch die zwei hübschen Bauernmädel aus St. Be»edicten. welche surchtto» in Gegenwart der geweihten Herren alle» au»-plauschte», wa» ihnen der Herr Kaplan in der Beichte zugeflüstert hatte. Na so wa«! — dachte sich Herr Segula und kalter Angstschweiß lief ihm über den Rücke»; ich aber hatte eine ganz eigen-artige Empfindung. Hier slovenische Bauer« und Baueriimädeln. die stramm mit den« Deutschen halten, obwohl er ihrer Sprache nicht mächtig ist. dort der slovenische Priester und Advokat, die „berufenen Führcr" der Ration, einsam »»d verlassen und moralisch gerichtet d»rch dir Aussage der Bauern, welchen man bisher derart schneidige» und muthige« Aultrete» gar nicht zutraute. Da habe» wir eine gewaltige Bresche in die Gewalt-Herrschaft der privelegierten Ausbeuter geschossen und ich hoffe, der „NaS dom" wird zu klein sein, um da« Loch zuzustopfen. Da ich ober schon beim „NaS dorn" »»gelangt bin. mus» ich diesem neuen slovenische« Wellblatte einige Zeilen widmen. E» ist nicht nur da» billigste Blatt, welches jemals in slovenischer Sprache erschien. eS Hot auch da« kleinste Format und de» geringsten Umsang und den dümmsten Inhalt. E» ist sozusagen eine gedruckte Beleidi-gung de» guten Geschmack». Nur in einem Punkte stimmt e» mit dem „stajerc" überein; e« ist nämlich auch in der eigentlichen slovenische» Bauern-spräche geschrieben und läßt alle neuflov«nische» Brocken beiseite. Schau, schau! Ganz ohne Sang und Klang haben sie ihre „herrliche" ftischge-backene „Schriftsprache" begraben. Hier ruht in Gott da» berühmte „Reuflovenische", geboren von den Professoren, gestorben in seinem 2b. Le-ben»jahre. »»verstanden von der Mehrheit de» slovenische» Volke» und unbetrauert von allen vernünftigen Leuten. E» starb am „Stajerc". Gott geb' ihm die ewige Ruh', auf das» e» nicht al« Gespenst noch jahrelang in den Schulen „umgehe" und die Kiiider erschrecke. Amen. ftton I.. Mtorttttta 2. Tr%i Qnbm 14. •arito, Irnln. IrMiM, t *■ », im, I u»H, ................M-S* I Zu verkaufen alte, gut erhaltene Sachen 1 Schlafdivan, 6 Stück gepolsterte Sessel, 1 Sopha, Wasch-kästen, Tisch, eine Bettunterlage. Zu erfragen in Herrn Blanke'8 Buch Handlung hier. Kuranstalt Saucrbrunn Radein, Röhrt 5 £9. il Bad Radeln, Sieientark, Post-, Bahr, a. Telegrafenstation. Quellen: Original-Radeiner-Sauerbrunn, „Neuquelle", „Giselaquelle", „Marghe- ritaqaelle" nnd 4 Eisenquellen. Trink- U. Badecur. Sauerbrunnbäder. Eisenbäder, Hydropathische Cor, l)r. Szelle Massage, Kefir- a. Molkencuren. Saison: 15. Mai bis Ende September. Klima: mild und gesund, Last rein und staubfrei. Meilenweit keine Fabriken. 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Classe trv Kaiser -fr«») Josrf-Sqmnaslums suhlen wir »öS angenehm verpflichtet. Alle» für die so zahl» reich« Betheiligung am Leichenbegängnisse, für die schöne» Kranzspenden, unsere» tiefstgestthlten Tank auSzuspreche». Insbesondere danke» wir Herrn f. f. BezirkShauptman» Boro» vo» Äpfaltrer», Herrn f. u. k. Oberstlieutenant Ritter von Krautwald, Herr» Bürgermeister Ornig. den Herren Jnrza »>nd Kasimir, der hochwürdigen Geistlichkeit, dem katholischen Frauenvereine. de» Bewohnern von Pettan und Umgebung, dem Herr» Gymnasialdirector sammt den Herren Professoren und Mitschülern des Verstorbene». Es ist un? leider unmitglich, jedem Einzelne» unseren Dank adznstatlen, weShalb wir auf diesem Wege nochmals alieb P. T. Wohlthätein herzlichst danken. Die tiestra»«rnden Großelteru: Mathias und Marie Modriujak. rk«; «uk« ist reib«,! Sceben ertAiaea Brockban«' Koftoeri&jioiii-Cexikiii Textabbildun XR>. oollftlMij atabtarbtlfm JUfiagc. feurteidltrte JaMIlaa» *IU«abe. al. f. Prell K ». 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