MMm ptataa V gotowlal* lahffgmg Enebeint wöchentlich sechsmal (mit Auinabne der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 2^9. Maiibor. Kopaliika alle« 6. Manuskripte werden nicht retovmiert. Anfragen RAckporlo bdlefea. c«:« 9 is«:« r»- . M' • « mm ^ !«••< Nr. 77 Diefislagt cfen 4. April 1939 Inseraten- und Abonnements-Annahnie in Maribor, Kopaliäka ulica 6 (Verwaltung. Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Diu. zustellen 24 Üin, durch die Poet monatlich 23 pin, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzolnummer 1.50 und 2 Din. Preis Din VSO lorinartt aeitttttB QßalDlfn in :8elgien Itatl^olfltn unO £f&erale an Gtimmen ortDonnen / ^tfidaano &rr foifaliflifcl^en etiimiifii / 9liiincii und ftommuniflcn beMrItrn füre ISofitionen / Aataftrop5ale Otieöerlaoe £6on Degrelled OVeuer <9out»tmcur (er Stoiionolfranl B e o g r a d, 3. April. (Avala.) Im Namen S. M. des Königs wurde auf Orund eines Dekret« des Regentschaftsrates auf Vorschlag des Fimanzmin isters der bisherige Gouverneur der Nationafcank Dr. Ml lanRadosavljeviö sowie der zwei te Vizegouverneur M41orad Z e b i 6 ihres Amtes enthoben. Zum neuen Gouverneur der Natbnal-bank wurde der frühere Vizegouvemeur des genannten Instituts Dragutin P r o-t i £ ernannt. Zum zweiten Vizegouverneur ist der bisherige Gehilfe des Finanzministers LjubiSa M i k i ^ ernannt worden. tHOolf 3199(11 an Oft Drei Grundlagen des tschechischen völkischen Lebens:, soziale Gerechtigkeit, na-tkmale find christliche Erziehung. Prag, 3. April. (Avala.) Gestern abends richtete der Präsident des tschechischen Nationalrates Adolf Hruby einen Rundfunkappell an alle Tschechen. Hruby lud die Tschechen zu enger Zusam menarbelt mit dem Nationalrat ein, indem er gleichzeitig erklärte, daß das Leben des tschechischen Volkes von nun an auf folgenden drei Grundsätzen basieren wer de: Soziale Gerechtigkeit Im Rahmen der Reichsordnung, nationale und christliche Erziehung des Volkes. Der Nationalrat sei der Hüter der Einheit des .tschechischen Volkes. Der Nationalrat habe es sich zur Aufgabe gemacht, alle subversiven Elemente und deren zersetzende Tätigkeit aus dem Leben des Volkes auszuschalten. Die Zukunft des tschechischen Volkes — so schloß Adolf Hruby seinen Appell — liege nur in seiner Einheit. B r ü s 6 e !, 3. April. (Avala.) lieber die gestrigen Kammer- und Senatswahlen in Belgien werden die nachstehenden Qe-santergefonlsie mitgeteilt: Von den 202 Kamtnermandaten erMelteti die K a t h o-11 k e n 73 (bisher 63) JMandale, was einem Stinmeozuwachs von 10 Mandaten entspricht Die Sozialisten erhielten diesnud 64 Mandate md mußte auf 6 Mandate verzichten. Die L 1 b e r a -1 e n, die In der alten. Kammer 23 Vertreter hatten, sind um 10 auf 33 Sitze angestiegen. Zu den 16 bisherigen flämi- schen Vertretern ist noch ein weiterer hinzugekommen. Die Kommunisten behielten die 9 Mandate der alten Kammer. Eine katastrophale Niederlage erlitt jedoch der Führer der Rechtst>ewegung, Leon D e g r e 11 e, dessen Abgeordneten schar in der Kammer von 20 auf 4 herabgesunken ist Als Unabhängiger wurde in Antwerpen der Kandidat Franzenge wählt. Die Frontkämpfer entsendeten ebenfalls einen Mandatar in die neue belgische Kammer. In dem gestern gewählten S e n a t lie- gen die Mandatsverhältnisse wie folgt: Katholiken 38 (bisher 34), Sozialisten 35 (bisher 39), Liberale 16 (bisher 11), flämische Nationalisten 8 (bisher 5), Kom-munästen 3 (bisher 4), Rex-Bewegung 1 (bisher 8). Weitere 66 zu wählende Se-natsffiandate werden in der Weise gewählt werden, daß der Senat hievon 22 wählt, während die übrigen 44 Senatoren durch die Provinzvertretungen in den Senat entsendet werden. Die amtliche Verkündigung des Wahlresultates wird am 22. d. erfolgen. 5elt>ftmorb Siavo^h VERZWEIFLUNGSTAT DES EINSTIGEN POLNISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN UND SEJMMARSCHALLS. Amerika anerkennt General Franco. Washington, 3. April. Staatssekretär Cordel H u 1 1 hat die de iure und de facto-Anerkennung der Regierung des Generals Franco ausgesprochen. Präsident Roosevelthat gleichzeitig die Waffenausfuhr nach Spanien wieder bewilligt. Die gesamte amerikanische Presse kommentiert sympathisch die Geste des Präsidenten, der sich noch bis vor kurzem weigerte, die Tatsache der Neuordnung in Spanien anzuerkennen. Warschau, 3. April. (Avala) Amtlich wird t)erichtet, daß der Ministerpräsident a. D. und einstige Sejmmarschall Walery S 1 a w e k heute um 6.45 Uhr im Alter von 60 Jahren gestorben Ist. Oberst Slawek war einer der ersten Mitarbeiter des verstorbenen Marschalls Pil-sudski. Der verstorbene polnische Staatsmann, der sich heute nachts das Leben genommen hatte, zählte zu den markantesten Gestalten des Regimes Josef Pil-sudskis. Ueber das Motiv seiner Tat liegt augenblicklich nichts näheres vor, es heißt Jedoch, daß er sich aus Kränkung darüber, im polltischen Leben des Landes keine Rolle mehr zu spielen, umgebracht hat)e. Nach einer anderen Version soll es Gram über ein unheilbares Leiden gewesen sein, der ihn In'den Tod getrieben habe. (S^rgenfeitiger enqllfcD-90lnif(Der Sarantiepaft? AUSSENMINISTER BECK AUF DEM WEGE NACH LONDON. — Adolf Hitler auf Helgoland. H a m b u r g, 3. April. Im Anschluß an den Stapellauf des Qroßkampfschlffes »Tirpitz« in Wilhelmshaven und die Kund gebung Samstag abends in Hamburg, In deren Verlauf der Führer und Reichskanzler H i t 1 e r die bekannte Rede hielt, stach Montag nachmittags das neue KDF-Schiff »R 0 b e r t L e y« zu seiner ersten Fahrt mit mehr als tausend Urlaubern in See. An Bord weilten auch Reichs Kanzler Hitler sowie Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. Zunächst wurde die Insel Helgoland angelaufen. Das Schiff wurde von zwei Zerstörern begleitet. Der Reichs kanzler stattete der Insel einen Besuch ab, von der Bevölkerung stürmisch begrüßt, worauf er nn Bord zurückkehrte, twas spjiter knm der »Robert Ley« das Schlachtschiff »Scharnhorst« mit Groß- Berlin, 3. April. (Avala.) Auf seiner Durchrelse nach London traf der polnl-«sche Außenminister Oberst Josef Beck gestern abends In Berlin ein. Im Namen der Reichsregierung begrüßte den Minister der stellverh-etende Chef des Protokolls von H a 1 e m. Auch Vertreter der polnischen Kolonie waren beim Empfang zugegen. Der polnische Botschafter JoseS L 1 p s k 1 ist mit Außenminister Beck bis Frankfurt am Main mitgereist. London, 3. April. (Avala.) Polens admlral Dr. Raeder an Bord entgegen, wobei SalutschUss abgegeben wurden. Das Schlachtschiff vollführte einige Manöver. Reichskanzler Hitler verlängerte seinen Aufenthalt auf dem KDF-Schiff um einen Tag und wird demnach noch heut«.' den ganzen Tag unter den Urlaubern verbringen. Der letzte Armeebefehl General Francos. B u r g o s, 3. April. Die BeendiguiiR des mörderischen Bruderkrieges In Spanien Ist von der Regierung Francos Außenminister Oberst Josef Beck trifft heute um 16.20 Uhr in London ein. Zu gleicher Zelt beginnt im Unterhaus die Aussprache über die außenpolitischen Probleme. Wie die Blätter berichten, wer den bei dieser Gelegenheit bereits Erklärungen über Englands Verpflichtungen Polen gegenüber vorliegen. Die Blätter wollen femer wissen, daß die einseitige Garantieverpflichtung Englands Polen gegenüber in eine gegenseitige verwandelt werden würde. durch folgenden Rundfunkbefehl mitgeteilt worden: »Die gesamte rote Armee ist vollkommen vernichtet und entwaffnet. Unsere siegreichen Truppen haben nunmehr die letzten militärischen Objekte besetzt und Übernommen. Der Krieg ist beendigt. Burgos, am 2. April des siegreichen Jahres 1939.« Reichsstudentenführer Scheel In Triest. T r i e s t, 3. April. Reichsstudentenführer Scheel traf In Begleitung einer Gruppe von Studenten gestern in Triest ein, wo er eine Begegnung mit dem Ge- neralsekretär der faschistischen Partei, S t a r a c e, hatte und mit ihm längere Zeit über verschiedene Organisationsfragen verhandelte, vor allem über eine engere Mitarbeit zwischen deutschen und italienischen Studenten. Am Hauptpiatz fand eine große Kundgebung statt, der auch Starace und Scheel sowie die dfut-schen Gäste und italienische Studenten aus Nah und Fern beiwohnten. Vormllllärischc Erziehunj; der Jugend Frankreichs Paris, 3. April. Im Amtsblatt erschien eine Verordnung über die Einsetzung eines Volksluftfalirlbiindes, der den Zweck verfolgt, die französische Jugend vormilitäriscli mit der Luftwaffe vertraut zu maclien. In der Begründung der Verordnung wird darauf hingewiesen, daß der dringende Personalbedarf eine Ausbildung vormilitärischen Charakters im Luftfahrtwesen notwendig mache. Ehemalige rolspanisehe Kriegsflotte verließ Bizerla Bizerta, 3. April. Die im Hafen von Bizerta interniert gewesene rot-spanische Kriegsflotte ist gestern nachmittags nach einem spanisclien Ha-fp ausgelaufen. Sie besteht aus zwei Kreuzern, elf Torpedobooten und ei-' ncm Pelroleumtanker. I Deutschlands erster Großadmiral nach dem Kriege. Berlin, 3. April. Reichskanzler Adolf Hitler hat am Tage des Stapellaufes des 35.000-Tonnen-Schlachtschlffes »Tirpitz« den Oberbefehlshaber der Reichskriegs marine Generaladmiral Dr. h. c. R a e d e r zum Großadmiral ernannt. Die Ernennung erfolgte auch aus Anlaß des 45jöhrigen Dien«tjubiläums Raeders. Großadmiral Raeder steht seit elf Jahren an der Spitze der deutschen Marine. Ein Zwischenfall In Polnisch-Schleslen. K a t t 0 w i t z, 3. April. (Avala) Die polnischen Behörden haben im Zusammenhange mit einem Ueberfall auf den Deutschen Klub in Swjetoklowicz eine umfangreiche Untersuchung angeordnet. Mehrere Personen, die an diesem Ueberfall beteiligt waren, wurden verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. Z ü r i c h, 3. April. Devisen; Beo-rrad 10, Paris 11.8050, London 20.8650, New-york 445 dreizehn scchzehntel, Brüssel 74.9750, Mniland 23,43, Amsterdam 236 60 Berlin 178.75, Slockholm 107.55, Oslo 104.85, Kopenliajren 93.15, Sofia 5.40, Warschau 83,75, Budapest 87.30, Athen 3.00, Istanbul 3,60, Bukarest 3.37, Helsinki 9.20, Buenos Aires 102.75. ^erDei^ung^bolTrr ^uftaft! ^ie erfte iu^fpradie sroijdicn ^HiiifterpräriDcnt (^öetfoöic unb 2)r. 3Jiaect (Sntf^ei&enör Zage im i|>inNftf auf Me 3ufunft 3ugonato!rM / S>er geflrioe £06 6ra(tite 6ie orgenfritigen ^öflicDfeiM&rfu^e !.> e o g r a d, 3. April. Mit dem gestrigen Frühschnellzug begab sich Ministerpräsident und Innenminister Dragi^ Cvctkovic nach Zagreb, um, wie bereits angekündigt, mit dem Vorsitzenden der ehemaligen Kroatischen Bauernpartei Dr. Vladko M a ö e k in Fühlung m treten. Der Ministerpräsident traf etwa um 9 Uhr am Bahnhof ein, wo bereits eine große Anzahl inländischer und ausländischer Pressevertreter erschienen war. Zur Begrüßung bzw. Verabschiedung hatten sich femer eingefunden: Justizminister Dr. R u 2 i Finanzminister Vojin G j u r i i c und Postminister Jo-van Altiparmakovid, der dem MINISTERPRÄSIDENT CVETKOVIC. Ministerpräsidenten bis Zemun das Geleite gab. Der Ministerpräsident war sieht lieh guter Laune und unterhielt sich mit Uen anwesenden Ministern. Einige Minuten vor der Abfahrt des Zuges drückte er den Ministerkollegen die Hand und bestieg — von allen anwesenden herzlich begrüßt — seinen Salonwagen. • Mit der Abreise nach Zagreb gab der Ministerpräsident klar genug zu verstehen, daß er seine Ankündigungen hinsichtlich der Lösung der kroatischen Frage zu verwirklichen entschlossen ist. Schon bei der Uebernahme der Regierungsgeschäfte erklärte der Ministerpräsident, daß im innerpolitischen Leben ein Umschwung der Dinge eingetreten sei. Dies wurde nachher noch klarer in der Regierungsdeklaration bestätigt, außerdem aber auch noch in den Reden, die üragisa Cvtkovic während der Budgetdebatten in der Skupschtina und im Senat gehalten hatte. In allen seinen Gedankengängen betonte der Ministerpräsident, daß er die kroatische Frage rasch lösen werde, indem er sie mit allem Emst angehen werde. Vor der Inangriffnahme der Lösung der kroatischen Frage schuf der Ministerpräsident in seiner Eigenschaft als Innenminister die erforderliche Stimmung. Zu diesem Zweck unterbreitete er dem Regentschaftsrat ein Amne-stierJekret, auf Grund dessen 170.000 Wahlübertretungn nachgesehen wurden, davon allein 50.000 im Savebanat. Ausserdem wurden auf seine persönliche Intervention hin noch zahlreiche Ungerechtigkeiten repariert, die einzelne Beamte ZI] erleiden hatten. Gleich nach der Verabschiedung des Budgets von selten der Skupschtina und des Senats trat der Ministerpräsident an die Lösung der kroatischen Frage heran. Zu diesem Zweck begab er sich nach Zagreb, wohin ihn die guten Wünsche aller Patrioten des Landes begleiten. Mö^e seine Mission gelingen, auf da'^ der Staat aus meinen innerpolitischen Irrgängen der letzten zwanzig Jahre restlos geordnet und gefestigt hervorgehe. Ans diesem Grunde erwartet die Reograder Oelfentlic'^koit mit großer Ungeduld die ersten Mitteilungen aus Za-ereb. Z a g r e b, 3. April. Gestern um 16.50 traf Ministerpräsident und Innenminister Dragi$a Cvetkovi^in seinem Salonwagen mit ' dem fahrplanmäßigen Schnellzug in Zagreb ein. Am Bahnhof hatten sich zur Begrüßung Vlzebanus Dr. M i h a I d z i c, Bürgermeister Dr. P e i-c i c, Armeekorpskommandant General J u r i § i c und zahlreiche Journalisten eingefunden. Nach erfolgter Begrüßung und Vorstellung am Bahnhofperron fuhr der Ministerpr^ident mit seiner Beglei-tung zur Villa des Bürgermeisters Dr. P e i i c am Rebro, wo er für die Dauer seines Zagreber Aufentlialtes wohnen wird. In der Wagenkolonne des Ministerpräsidenten bemerkte man auch die Wagen der Pressevertreter. In der Begleitung des M'nisterpräs'den-ten s^nd eingetroffen: Kab'nettschef Bo§-ko Nastasijevic und der Dire'f*or der Nachrichtenagentur »Avala«, G. Pe-ric. Kurz vor 18 Uhr fuhr der Ministero'^-sident in die Stadt und erstattete dem Vor sitzenden der ebemal^tren Kroatischen Bauemoartei Dr. Vbdko Maöek in seiner Wohnung am Prilaz Djure Dezelica seinen ersten Höflichkeitsbesuch, der 10 Minuten dauerte. Ministerpräsident Dra-gi§a Cvetkovid begab sich sodann wieder in d'e Villa am Rebro. Bafd darauf traf Dr. Mat^ek in der Villa ein und erwiderte den Höflichkeitsbesuch des Ministerpräsidenten. Den beiden Besuchen wohnte niemand bei, so daß unter vier Augen gesprochen wurde. Anläßlich seiner Ankunft in Zagreb teil te der Min'sternräsident dem Vizeba^us Dr. M i h a I d z i c mit, daß er den Betrag von 200.000 Dinar an die Banats- Verwaltung mit der Weisung angewiesen habe, diesen Betrag für die Beschaffung von Lebensmitteln ^ verwenden, die vor den Osterfeiertagen an die notleidende Be völkerung Zagoriens zu. verteilen sind. DR. MACEK. Gleichzeitig gab der Ministerpräsident den Auftrag, daß die Im Budget für die übrigen passiven Gegenden vorgesehenen Kredite in raschester Weise ihrem Zweck zugeführt T«;rden. Zagreb, 3. April. Heute vormittags haben zwischen dem Ministerpräsidenten DragiSa Cvetkovi6 und Dr. Vladko Ma-.Öel: die ersten politischen Besprechungen über die Beilegung der kroatischen Frage I begonnen. ^&ßlf i;>lt((rd 3InltDort an ^na'anöd Qlörrffe DIE GROSSE POLITISCHE REDE DES REICHSKANZLERS IN WILHELMSHAVEN. — DEUTSCHLAND WILL JEDEN EfNKREISUNGSVERSUCH VON VORNHEREIN VEREITELN. so könnte diese Meinung sich nur dann durchsetzen, wenn sie auf eine allgemeine Basis gestellt und überall zur Geltung gebracht würde. Mit welchem Recht z. B. regelt England das Palästina-Prollem In der Weise, daß Araber getötet werden, die um ihre Freiheit kämpfen? Wir haben unsere Probleme in Ruhe und Ordnung gelöst. Ich muß betonen, daß das deutsche Volk gerade Jetzt alles eher als bereit ist, seine Lebensinteressen zu opfern Berlin, 3. April. Der Führer undl Reichskanzler hielt am Samstag abends in Wilhelmshaven vor nahezu hunderttau 1 send Zuhörern in einer ParteikundgebungI eine außenpolitische Rede, die als Ant-| wort an England aufzufassen Ibt. Adolf Hitler ging von dem Gedanken aus, daß England die Nationen in tu-| gendhafte und untugeiohafte Nationen aufteile. Tugendhaft sind nur Nationen, wie Wigland und Frankreich, untugendhaft solche wie Italien und Deutschland. Das tugendhafte englische Volk hat sich ein Viertel des Erdballes untertänig gemacht, Wias jedoch keineswegs mit tugendhaften Methoden möglich gewesen war. Dreihundert Jahn: hindurch hat das tugendhafte Uiij^land sich Völkerschaften unterworfen und möchte nun, auf die alten Tage, von Tugend reden. Nur mit Kolchen iMethoden hat sich ein Volk, das fcauni 46 Millionen zählt, ein Viertel der Welt unterworfen. Die Deutschen, deren es 80 Millionen gibt, müssen jedoch angesichts ihrer Untugendhaftigkeit auf einem derart kleinen Raum leben, daß 140 auf einen Quadratkilometer entfallen. Wenn die britischen Staatsmänner — fuhr Hitler fort — heute verlangen, daß über jedes Problem verhandelt wird, das faktisch in die Lebensinteressen des deutschen Volkes fällt, könnte Deutschland verlangen, daß auch jedes britische Problem nur unter deutscher Mitwirkung gelöst Wierde. Enf^land würde dann antworten, daß uns Palästina nichts angehe. In Wirklichkeit haben wir in Palästina auch nichts zu suchen. So, wie wir dort nichts zu suchen haben, hat auch En^^land im deutschen Lebensraum nichts zu suc'^en. Wenn man entgegenhalten würde, dnß es sich um aHgemeinc Prohl&me handle. und tatenlos die Entscheidung seines Schicksals abzuwarten. Wenn die Engiän der glauben, daß sie ihre Trabanten zu einem Vorgehen gegen Deutschland vereinigen könnten und daß wir das Re'fen dieser Frucht ruhig abwarten werden, dann müssen sie wissen, daß das Drit*e Reich nicht mit dem Vorkriegsdeutschl"nd zu vergleichen ist. Wer erklären sollte, daß er bereit sei. die Kastanien für d'ese Mächte aus dem Feuer zu holen, muß dar auf vorbereitet sein, daß er sich die Finger verbrennen wird. Wir hassen nicht das tschecnfy^-yft: Voll«, mit dem uns ein hundert|ähnif»^'& Zusammenleben verbindet. Wenn die eng lischen Staatsmänner nicht wissen, daß ein Deutscher Hradsch'n erbaut hat und nicht ein Engländer, den Veitsdom ebenfalls ein Deutscher und auch kein Engländer — auch die Franzosen waren nicht dabei — wenn sie nicht wissen, daß England beträchtlich klein war, als ein deutscher Kaiser auf ienem Hügel Huldigungen entgegennahm, so hat dies lichts zur Sache, denn es ist nicht wichtig, od dies die Engländer wissen, aber wir wissen es. Hitler schilderte sodann, warum die tschecho-slowaWsche Frage als eine Frage des deutschen Lebensraumes so und nicht anders gelöst wurde, wobei er die Rolle der einstigen Tschecho-Slowakei unterstrich, wie sie von den Mächten gegen Deutschland vorgedacht war. In seinen weiteren Ausführungen befaßte sich der Kanzler mit den deutschen Friedensabsichten, indem er u. a. erklärte: Deutschland denkt nicht im entferntesten daran, gldch so wahllos irgendein Volk zu überfallen. Was wir jedoch wollen, das ist der Ausbau der Handelsbeziehungen zum Ausland. Darauf haben wir ein Recht und lassen uns von keinem europäischen oder- außereuropäischen Staatsmann Vorschriften machen. Deutsch land ist ein ricßiger Produzent, aber auch sin riesiger Konsument. Wir wollen n'cht andere Staaten botmäßig machen, wenn sie uns in Ruhe lassen. Das Reich ist aber auch nicht gewillt, irgend eine Bedroh-imgs- oder Einkreisungspolitik zuzulassen Mit England haben wir ein Flottenabkom men in dem Wunsche geschlossen, daß es zu keinem Kriege zwischen uns und England mehr komme. Dieser Wunsch muß aber zweiseitig sein. Wenn in England di-eser Wunsch nicht mehr exlst'ert, dann ist die Frage des Fortbestehens dieses Vertrags eigentlich schon gelöst. Deutsch land wir auch dies in Ruhe entgegennehmen. Wir sind selbstbewußt, weiJ Ivir stark sind. Wir sdnd stark, weil w'r fest-beschlossen sind und ruhig in die Zukunft blicken. Wer keinen Glatiben in seine 'Craft besitzt, der ist verloren. Volle fünfzehn Jahre haben wir das erleben müssen. Deshalb schuf ich auch die Wehrmacht des Reiches. Wir werden auch in K nkunft nicht ruhen. Ich werde niemals müde werden. Ich bin fest entschlossen, meinen Weg weiterzugehen, und wir wer den dabei schneller gehen als die andern. Es gibt keine Macht dieser Welt, di^ uns d'e Waffen jemals entreißen könnte. Wenn sie aber ihre Kräfte mit unseren <9enrralfta&0(Aef <9ort flon nad^ SrantreicD General Gort, der Chef des britischen Qeneralstabes, spricht kurz vor Besteigen seines Flugzeugs, das ihn von London nach Frankreich brachte, auf dem Flugplatz Hendon einige Worte ins Mikrophon. Vis-count Gort wird in Frankreich Truppenübungen beiwohnen und die Befestigungen der Maginotlinie besichtigen. Waffen messen wollen, so ist das deutsche Volk auch daiu bereit und wird mit aller Entschlossenheit zu handeln wissen. Der Ktniler verwiu sodann neuerdingi auf die Festigkeit der Aeliie Rotn-Ekrllfi, die eine Kombination sei, die nicht nur auf rationalistischen Schlufifolgerungen basiert sei, sondern noch mehr auf dem Recht und auf dem Idealismus. Diese Kon struktion ist deshalb härter als die Au-genblicksbasla der unhomogenen Körper auf der anderen Seite. Es sei der Zeitpunkt nicht mehr ferne, mto es sich er-weteen werde, daß d^e Einheit des faschi-•tischen Italien und des nationalsozialistJ-schen Deutschland ganz ander« ist als eine erwünschte Einigkeit zwischen dem demokratischen England und dem bolschewistischen Rußland. Wenn es aber, wie Chamberlain erklärt, keine ideologischen Unterschiede gebe, so ersehe man daraus, wie richtig der Standpunld Deutschlands gegenüber dem Marxismus, dem Kommunismus und der Demokratie gewesen war, ; Am Schlüsse seiner Rede befaßte sich Hitler mit S p a n i e n und sagte sodann: »Deutschland will miit allen Staaten im Frieden leben. Es wird aber niemals zulassen, wieder zu Boden geworfen zu wer den. Die Welt wird aber sehr bald sehen, von welcher Seite die Gefahr droht. Sind die jüdischen Hetzer entfernt, dann wird auch die Zelt für eine dauernde Verständigung und Zusammenarbeit aller Völker gekommen sein. Heute vertrauen wir nur auf unsere Kraft. Mit den erzielten Resultaten sind wir zufrieden. Europa hatte das große Glück, sich den Frieden unter dem Schutze der deutschen Macht zu sichern. Diese Macht wiixl durch nichts In der Welt gebrochen werden. Das möge die Welt nun wissen. Ste möge Pakte schlles-sen, Erklärungen abgeben, wie s^e wifl. Ich vertraue nicht dem Papier, sondern Euch, meine Kameraden!« ^oMrpfliiif in Mum SEIT SIEBZIG JAHREN DER ROCHSTE WASSERSTAND. — Budapest, 2. April. Stündlich treffen aus dem ungarischen Hochwassergebiet alarmierende Meldungen ein, die das Ausmaß der gewaltigen Ueberschwem mungen erkennen lassen, von denen die dortigen Gebiete heimgesucht wurden. — Seit siebzig Jahren war der Wasserstand der einzelnen Flüsse nicht mehf so hoch wie diesmal. Eisenbahndämme wurden teils unterwaschen, teils zerstört, Brücken fortgerissen und weite Strecken Landes unter Wasser gesetzt. Eine ganze Reihe von Dörfern mußte von der Bevölkerung panikartig verlassen werden. In den niedriger gelegenen Stadtteilen von Mls-, koics stellt das Wasser meterhoch. Diel Herbstsaaten sind Überall verschlammt, die Frühjahrssaaten weggeschwemmt worden. In verschiedenen Ortschaften ist die Situation so bedrohlich, daß Pionierabteilungen Tag und Nacht mit den Pöl-zungs- und Bergungsarbeiten beschäftigt sind, um wenigstens das Vieh in Sicherheit zu bringen. Die Elsenbahnstation Hatvan ist von der Außenwelt vollkommen abgeschlossen. Auf der Eisenbahnlinie Ipoly—Balassagyarmat mußte der Verkehr gänzlich eingestellt werden, desgleichen auf anderen Lfnien. Da infolge der andauernden Niederschläge ein weiteres Ansteigen der Flüsse zu beobachten ist, ist die Qesamtlage überaus kritisch. pe. die an einem Eisedraht von der Decke herabhing, zertrümmert. An diesem Eisendnaht entlang stieg der Blitz zum höheren Stockwerk auf. Er durchstieß die Decke, riß das Dach fort, sodaß die Ziegeln herunterfielen, und di von dort aus ein Draht zu einem Speicher führte, in dem Stroh aufgehäuft war, fuhr er auch dort hinein, sodaß das Stroh lichterloh aufbrannte. Von dort sprang der hartnäckige Zerstörer auf eine andere Scheuer über, die ebenfalls In Flammen aufging. Nachdem er dann noch eine dritte Scheuer in Brand gesetzt hatte, war sein unheilvoller Weg beendet. Verbot des Blatfcs »NarocInI sporazum« B e o g r a d, 3. April. (Avala.) Gewisse böswillige und extrem eingestellte Per sonen haben den Versuch unternommen, den 1. Aprtt auszunutzen, indem sie unter dem Gesichtswinkel der Aprilscherze beunruhigende und phantastische Nachrichten verbreiteten in der offenkundigen Absicht, Verwiirrung in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Absicht wurde rechtzeitiig ver eitelt. Das illegale Blatt wurde verboten und eingeholt, während die v^antwortli-chen Personen verhaftet wurden. Gegen die Schuldigen wird Im Sinne des Gesetzes vorgegangen werden. JVIorgen Ministerrat In Rom. Rom, 3. April. Am 4. d. M. findet fn Rom ein Ministerrat statt, der sich mit wichtigen außenpolitischen Problemen befassen wird. ^ 2>(utK|)f nnb Jtommnitoit sur Jt'-nslentOe B e r 1 i n, 3. April. Das DNB berichtet; Der »VölklscheBeobachter« kommentiert die Rede des Führers und Reichskanzlers wie folgt: »Diese Rede hat die Dinge auf den Platz gerückt, der ihnen zusteht. Die Rede hat angesichts der Lügen tendenziöser und opportunistischer Natur klar bewiesen, wer in Europa die besseren Nerven besfitzt. Die Füh-terrede Ist eine Manifestation des Vertrau ens und der Kraft, die jeder Deutsche in einer Welt, der Beunruhigung zeigt. Die Rede zielt genau auf die Drahtzieher der Einkreisung Deutschlands hin, eine Aktion, die psychologisch bereits zusammen gebrochen ist. Nachdem Deutschland keine Angriffsabsichten hegt, setzt sich jeder Staat, der die Einkreisungspolitik akzeptiert, gewissen Gefahren aus, da sie keine Vorteile hätten. Wenn der Führer des deutschen Volkes entgegen allen traditionellen Gepflogeniheiten schon vor fünf Monaten angekündigt hatte, daß der kom mende Parteikongreß unter dem Motto »Parteilkongreß des Friedens« stattfinden werde, so bedeutete dies einen Stand punkt, den Deutschland mit Begeisterung angenommen habe. Diesen Stand unkt sollten aber auch die anderen übernehmen, die mit ihren Aktionen dem Frieden gegenüber feindlich eingestellt sind.« R 0 m, 3. April, Die italienischen Blätter betonen, daß Adolf Hitler die hypokritischen Methoden Englands klar charakterisiert habe. Das Blatt »L a V o c e d * 11 a 1 i a« schreibt, die deutsche Nation werde eine Politik der Einkreisung in keinerlei Weise dulden. »II P o p o 1 o d'I t a 1 1' a« erblickt in den Worten Hitlers eine klare Mahnung an die Adresse der reichen Mächte. Das Blatt unter- streicht den Friedenswillen des deutschen Volkes, gleichzeitig aber auch seine Entschlossenheit, den Frieden in Osteuropa zu verteidigen. Das Blatt schreibt wörtlich: »Dlt Führer hat iicnisch zwei ^ixe Ideen der britisch. Politik aufgezeigt, denen zufolge s'ch England von Grundsätzen der Moral und Anständigkeit habe lei ten lassen und denen zufolge es ein Recht besitze, in alle Weltprobleme einzugreifen, während gleichzeitig niemand anderer ein Recht habe, sich für die Probleme zu interessieren, die Englands Interesse festhalten. Die Führerrede hat in d'esem kritischen Augenblick bewiesen, wer den Angriff wünscht und wer sich in der Ver-teid'gung befindet. Man sieht ferner, wer die Einkreisung wünscht und wer eine solche Einkreisung nicht gestattet.« „a$lft)tvun&rr" 6ri £lborno In einem Bauernhaus bei Livorno schlug vor wenigen Tagen mit mächtigem Getöse ein Blitz ein. Der Blitz ging durch den Schornstein des großen Kamins, zerstörte diesen gänzlich und lief dann quer durch das Zimmer, wo ein Mit glled der Familie noch im Bett lag und um ein Haar von den Trümmern begraben wurde. Der Bauer wachte mit jähem Schrecken auf, als er einen Teil seines eisernen Bettes schmelzen sah und die Laken, die ihn bedeckten, in Brand gerieten. Der Blitz lief nun weiter bis in die Küche, wo er einen kleinen Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, vollkommen einäscherte. Darauf lief er zum Geschirrschrank und zertrümmerte sämtliches Geschirr. Sogar die Stühle, die in den verschiedenen Ecken des Raumes standen, wurden auf dem Wege von ihm verbrannt, ebenso würde die Petroleumlam- ®ieti — eilte ffetbenlie Stow? Sprunghaftes Anstelgen der Ehcschlles-sungen und Geburten. W i e n, im März. Seit Wien mit dem Deutschen Reich vereinigt wurde, hört man immer öfter von einem in den letzten Wochen und Monaten geradezu sprunghaften Ansteigen der Ehe« Schließungen und Geburten in Wien und dazu die Feststellung, daß Wien in Bälde keine sterbende Stadt mehr sein werde. »Wien, eine sterbende Stadt?«, wird mancher Leaer verwundert fragen. »Ist denn das möglich, ist das nicht eine Uebertreibung?« Nein, es ist eine Tatsache. Ist doch Wien von allen Großstädten des großdeutschen Reiches, also von allen Städten, die über 150 Tausend Einwohner zählen, die einzige Stadt, die einen Geburtenabgang aufzuweisen hat, während alle anderen Großstädte einen — manchmal sogar ziemlich bedeutenden — Geburtenüberschuß verzeichnen. Letzteres war seinerzeit auch in zahlreichen Großstädten des Altrcichs nicht der Fall. Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Dresden, Frankfurt a. M., Hannover, Wuppertal und Magdeburg hatten I noch 1933 meist sehr ins Gewicht fallende Geburtenabgängc, darunter den größten Berlin mit 12.Ö99. Ihm folgte Dresden mit 1931, München mit 1171, Leipzig mit 1050, Mag» deburg mit 585, Frankfurt a. M. mit 528, Hamburg mit. 423, Hannover mit 204 und Wuppertal mit 112 Abgängen, während Wien mit seinen 1,874.310 Einwohnern im J. 1933 eineri Geburtenabgang von 11.335 aufzuweisen hatte. Im J. 1937 war das Bild ein wesentlich anderes: Alle deutschen Großstädte hatten in diesem jähr bereits einen Geburtenüberschuß (ßerün 5589, Hamburg 3852, München W, Lepzig 789, Dresden 205, Frankfurt 1194, Hannover 1644, Wuppertal 980), Wien hingegen einen Geburtenabgang von 14.421 und im ersten Halbjahr 1938 einen solchen von 7815 oder mit anderen Worten: im jähre 1937 standen 24.453 Sterbefälle nur 10.032 Geburten gegenüber und im ersten Halbjahr 1938 gab es 13.675 Sterbefälle, aber nur 5860 Geburten. lieber die U r s a c h e n dieser erschrek-kend hohen Geburtenabgänge braucht nicht viel gesagt zu werden: Der Großteil der Bevölkerung, rund 600.000 Menschen, das sind ^st 10 y. H. der gesamten Kinwohnerschaft Oesterreichs, war arbeitslos, ein weiterer Teil konnte nur als Kurzarbeiter kärglichen Ver-dienst finden und auch diejenigen, die tatsächlich in Arbeit standen, verdienten meist zu wenig, um eine Familie zu gründen oder — falls sie verheiratet waren — an ein Kind teüber tnuB man larticn... Lange Zeit war Cornelius in der Welt herumgewandert. Seine Maleraugen hatten den Rausch vieler Länder und Meere genossen, Und nun war.er in einer kleinen alten Stadt ein wenig zur Ruhe gekommen. Weil ihm, der gerade von Sizilien kam, wo das Land gelb und die Bäume staubgrau sind, In dieser grünen und ziegelroten Mannschaft zumtite war, wie einem weltverlaufenen Sohn,' der seine alte Mutter daheim runzlig, in alten Kleidern und in engefn Verhältnissen»wiederfindet, aber der doch nur denkt, daß dies alles zu seiner Mutter gehört und es darum auf eine ihm unergriindliche Weise Heb ist und Ober alle Enge und Trübseligkeit hinwegfindet in seiner Helmkfhrfreude, so war auch der Maler Corneliüs ih diesem Städtchen bald zu Hause. Es war auch wohl vor allem die Liebe zu Franziska Teerstegen, die ihn hier festhielt. Er hatte durch eine glückliche Fügung dieses schöne und bewunderte MMddicn kennengelernt. Durch Franziska kam er in viele Hfluser, die dem Städtchen den Glanz ihrer Namen schenkten. Cornelius erzählte von den Ländern, die er fTcseben hntte, von den Mt'nsrhcn, die er kannte, von seinen Plänen und cnizel- nen Erfolgen, die ihm bereits einen Namen verschafft hatten. »Ein frischer Wind weht durch uns alle, seit du da bist!« sagte Franziska, als sie von einer Teegesellschaft kamen. — »Denke dir, der Doktor, du weißt, der mit der Weinnase, hat sich sein altes Atelier wieder hergerichtet und fängt von neuem an zu malen I« Sie lachte über diesen schwärmerischen Mann, der seinen Künst-lerehrgeiz längst begraben hatte und ein wohilebiger Junggeselle geworden war. »Und meine Mutter sucht schon nach ihrem Farbenkasten, sie will wieder wie früher Porzellan malen!« j »Darüber mußt du nicht lachen!« sagte Cornelius. »Warum denn nicht? Sie sind doch keine Künstler, sie tun bloß so, ich finde sie sentimental. Du aber bist aus einer ganz anderen Welt.« Cornelius sah sie an. Ihre hellen Augen glänzten, das Abendlicht lag schön auf ihrem_ kastanienbraunen Haar. Dieses herrliche Mädchen ging nun neben ihm, und er war sehr stolz, daß sich manche nach ihnen umsahen. Und er dachte an die fremden großen Städte, durch die er armselig und hungrig gelaufen war, mit kleinen Zeichnungen unter dem Arm, die er in Türschlitze warf, um Almosen bettelnd. ' • »Warum bist du so schweigsam?« fragte Franziska. • »Well ich denke, ob du mit mir in dieser Straße geQ:anfTen wärest, als ich. wirklich ein frischer Wind war, wie du be- hauptest,« antwortete Cornelius. »Was war denn so schlimm damals?« Er zuckte die Schultern. s>Das kann man nicht sagen. Es gab oft elende Tage, in denen man seine Vogelfreiheit verwünsch te und nichts begehrte als ein Dach über seinen Kopf und einen warmen Anzug, sei er auch alt und aus der Mode.« Sie gingen gerade an dem Haus des Großkaufmannes vorbei, dessen Sohn Franziska einen langweiligen pedantischen Esel genannt hatte. Die Familien, die früher auf eine Verbindung der beiden jungen Leute gehofft hatten, waren jetzt sehr kühl zueinander. Der pedantische Esel rächte sich, indem er über die unmögliche Bekanntschaft des Fräulein Teerstegen, über diesen hergelaufenen Kunstmaler allerlei Unfreundliches verbreitete. Franziska sah in zufällig am Fenster stehen und richtete sich streng auf, sie warf den Kopf in den Nacken, als höbe sie damit zugleich ihren Freund eine Stufe höher. In diesem Augenblick hatte Cornelius jedoch eine Begegnung. Ein alter Mann stand vor ihm und hielt ihm die Hand bettelnd hin. Gerade ihm unter den vielen Menschen, die mit Franziska und Cornelius auf dem Gehsteig gingen, streckte er verstohlen die Hand hin, als solle es niemand sehen, als habe er in Cornelius endlich einen, nein den Menschen gefunden, bei dem seine Ritten nicht umsonst sein würden. »Komm, komm! sagte Franziska hastig und zog Cornelius leicht am Aermel. Aber Cornelius sah in die Augen des Alten, und er sah darin ein Stück seiner eigenen Landstraßen, die er gewandert war, ein Stück seiner eigenen Vergangenheit, wenn auch ohne solche Sinn- und Haltlosigkeit, wie sie der Alte ahnen ließ. Und er sah Wälder und umbrochene Aek-ker und wolkigen Himmel und Sonne und Weite. So blieb er wohl, in seine Gedanken versunken, zu lange stehen. Schließlich sagte er zu dem Alten mitten unter den Fenstern des Großkaufmnnncs ganz ruhig: »Du könntest ein paar Sachen gewiß brauchen, komm in einer Stunde zu mir, im Hotel neben dem alten Tor.« Und der Alte richtete sich aus seiner unterwürfigen Haltung auf und sah dem anderen offen ins Gesicht, er streckte ihm die zitternde Hand entgegen und sagte: »Es ist gut, ich komm!« Der Alte tauchte in der Menge unter und Cornelius wandte sich nach der Seite, wo er Franziska vermutete. Aber sie war nicht mehr neben ihm, er sah gerade noch ihren blauen Filzhut, als sie in eine andere Straße einbog. »Ach so,« sagte Cornelius langsam und strich sich das Kinn, »So ist das...« Und der Maler Cornelius verließ am anderen Tag die kleine Stadt. Er hatte nicht viel Gepäck. Der Doktor, der als Junggeselle gern in großen Städten kleine Abenteuer sucht, will ihn kürzlich in Paris gesehen haben in einer Kneipe von Monparnasse. Franziska heiratete den Sohn des Groß kaufmannes. denken zu können. Oesterreich war ein Indu* striefrledhof geworden und gerade die Ar-beitskräftißsten seiner Bewohner lebten von der kargen Arheitslosenunterstützung, vom Stempelnpchen. Wars da ein Wunder, daß Eheschließungen und Geburten immer seltsamer wurden? Während im jähre 1937 im Deutschen Reich 9,1 Eheschließungen aaf 1000 Einwohner kamen — an der Spitze stehen Stuttgart mit 12,3 und Augsburg mit 11.2 — gab es in Wien nur siet)en Eheschließungen auf 1000 binwohnert Das sjleiche Bild bei den Oebur len: Im KeirH fr^b es in diesem fahr 18.8 Geburten auf 1000 Einwohner und in den Großstädten immerhin noch 15,3, in Wien aber nur 5,4! Dafür war Wien auf dem Gebiet der Sterbetälle führend: im Reich entfielen 117, in den Großstädten gar nur 11,2 Sterbefälle •lut 1000 Einwohner, in Wien aber 13,3! Das sind Ziffern, die eine beredte Sprache führen, die Wiens hohen Gehurtenabcrang erklärlich machen, die dartnn, warum Wien im wahrsten liinne des Wortes eine sterbende Stadt war. All das ist nun anders geworden. Gewiß, Wiens Geburtenabgang kann nicht über N'acht in einen Geburtenüberschuß verwandelt werden und es wird noch Jahre brauchen, ehe ein solcher zu verzeichnen ist. Denn zu allem andern kommt noch, daß Wien eine vercjretsende Stadt ist, die von allen Städten des Deutschen Reiches den kleinsten Hundertsatz von Personen unter 15 und den größten Hundertsatz von Personen über 65 Jahre aufweist. Mit den Eheschließungen, die durch die Ehestandsdarlehen wesentlich gefördert wurden, fing es an: Im zweiten Vier-tcliahr 1037 (Anrif bis Juni), gab es in Wien ;)059 Eheschließungen, "im gleichen Zeitraum des Vorjahres iedoch bereits 5200; im dritten Vierteljahr 1937 (luli bis September) verzeichnete man 3343 Eheschließungen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres 8369; im letzten Vierteljahr 1337 (Oktober bis Dezember) gab .'S gar nur 3026 Eheschließungen, im Vorjahr hinf?et,'en 13.740, darunter im Dezember illein 5735. Und nun die Bilanz; Von April 1937 bis einschließlich länner 1938 gab es in Wien 10.116 Eheschließungen, vom April in3S bis einschließlich Jänner 1939 jedoch 17.309. Im Dezember 1938 gab es in Wien bereits 1499 Geburten (gegen 893 im Dezember 1937) und noch besser war der Jänner 1939, in dem 2229 Wiener zur Welt kamen, während es ein Jahr vorher nur 960 waren. Wie die Dinpe derzeit liegen, kann man geradezu \ nn einer G e b u r t e n h o c h f I u t in Wien sprechen, deren Höhepunkt sicherlich noch lantje nicht erreicht ist und die den Satz wahrniacht, daß Wien eine sterbende Stadt war, heute aber bereits mit Sieben-iiieilenstiefeln auf dem Wege ist, es den anderen deutschen Städten gleich zu tun und seinen Geburtenabgantj in einen Geburten-irhcschuß '/M verwandeln. H .1 n s A m b r s c h i t z. Aus itoä Mud Umtäim Verlängerunp: des deutsch-französlsdien Handelsvertrages. Paris, 3. April. (Avala.) Die Agence Havas berichtet: Der deutsch-französische Handelsvertrag ist automatisch um ein Jahr verlängert worden. Die Ojtrrnummrr Der „OHoriftorrr 3fWun0" erscheint im vergrößertem Umfange und vermehrter Aüflage bereits eamdlag, Den S. SIpril frOd und nicht wie bisher erst in den ersten Nachmittagsstundeo. Die geschätzten Inserenten werden darauf höfl. aufmerksam gemacht und gleichzeitig ersucht, die Osteranzeigen sobald als möglich» spätestens aber bis Freitag, den 7. April 18 Uhr in der Verwaltung des Blattes (KopaliSka uHca 6) abgeben zu wollen. Am Samstag, den 8. April können keine Anzeigen für diese propagandistisch wertvolle Nummer des Blattes mehr angenommen werden. DIE VERWALTUNG DER »MARIBORER ZEITUNO«. Uiifn I Drflnsr rifirnnfbalE EMflinmSputitiiHmtBllSiiliiiB UUK I. WSß, UUlPUlM ID Picmamv in maBtw fonMiini< faiin Uimmki billifl Die Opfer des ersten Jahresquartals in Palästina J e r u s a 1 t* in, 3. April. (Avala.) In Jen ersten drei Monaten des Jahres 1939 ^ujrden in Palästina 394 Personen j?etö-let. Davon fielen 53 Juden und 16 Engländer: alle übri'gcn sind Araber. Bei Darmträgheit, Darmkatarrh, Erkran Kungen des Enddarmes beseitigt das natürliche »Franz-Jo8ef«-Bitterwasser Stauungen in den Unterleibsorganen sicher. Langjährige Erfahrungen Ichren, daß der Gebrauch des Franz-Josef-Wassers die r^armverrichtung vorzüglich regelt. Reg. 8. br. 15.4S5'35. iadia-KtageoiHm Dienstag, 4. April. LJubljana, 12 PI. 13 Flötensolü. 18.40 Vortrag. 19 Nachr. Naticnalvortrag. 20 Konzert des Gesani^vereines »L'ubljana«. - Beograd, 18.20 Lieder. 19.30 Natio-nalvortrag. 20 VolksHeder. — Sofia, 19.30 Kammermusik. 20 Chorkonzert. — London, 19.30 Lustspiel. 20 Bunter Abend. — Paris, 18 PI. 20.30 Operetenkonzcrt. — Straßburg, 18.20 Vokalkonzert. 21.15 Kon '/.ert. — Wien, 18 Vortrag. 19 Kammermusik. 20.10 Bauernmusik. 21 Sinfonie-konzert (Dirigent Oswald Kabasta). — '"■.eipzig, 18 Vortrag. 19 Blasmusik. 20.10 Konzert. München, 18 Konzert. 19 Lieder, 20.10 Lustspiel. ~ Berlin, 18 Konzert. 19 Tanzmusik. 20.10 S'nfoniekon-zert. — Beromünster, 18.55 K-^mmermu-sik. 20.30 .MMnnerr'^or. Budapest. 17 Milit?^rk(»nzeri. 19 Mannerchor. 20.30 Konzert. 3al>re«l)0uptbtriaminlung Xra^brenntiereinM Im Saale des Hotelrestaurants »Za-morc« fand gestern vormittags unter dem Vorsitze des Im Rennsport allseitig bewährten Obmanns Herrn Franz F i H p i c die heurige Jahreshauptversammlung des Mariborer Trabrennvereines statt. Wie aus den Berichten, d'e der Schriftwart Herr Dr. N o v a k und der Kassier Herr K 0 V a c erstatteten, zu ersehen ist, wurde auch im vergangenen Vereinsjahre ersprießliche Arbeit ge'-eistet, besonr^ers aber auf dem Gebiete der finanziellen Sanierung, die der neue Obmann energisch eingeleitet und zum Teil bereits durch'^e-führt hatte. In diesem Zusanimenhan-^e ist auch die Tatsache zu erwähnen, daß si?h die Zahl der Vereinsmitglieder paral'el zum steigenden Interesse für rennsportliche Veranstaltungen sehr beträchtlich erhöht hat. Dem bewährten und agilen Vereinsausschuß wurde nach Entgegennahme der Rechenschaftsberichte das Abso-lutorium erteilt. In der Aussprache über die heurigen Rennveranstaltungen wurde mitgeteilt, daß die heurigen Som-merrennen am 29. Juni und 2. Juli stattfinden werden. Einen wesentlichen Raum der Diskusston nahm auch die Frage de Errichtung einer neuen Rennbahn ein, da der Flugplatz in Teznn früher oder später ausschließlich als Rollfeld benötzt werden dürfte. Hiebei wurden nützliche und wertvolle Anregungen gemacht, die die Vereinsleitung zwecks Verwirklichung ihrer Absichten entgegengenommen hat. seinem Sohn Milan (beide Ljubijana) ver lief remis; unentschieden verliefen auch die Partien Furiani (Ljubijana) gegen Kostiö* (Vrsac) und FilipCic gegen Petek (beide Zagreb). Die Partie Bröder (Novi Sad) gegen Dr. Kalabar (Pisarovina) wurde unterbrochen. Von der z w e i t e n R u n d e, die Sonntag ausgetragen wurde, sind nur Teilresultate bekannt. Es siegten Dr. V i d m a r gegen Rozic, Avirovic gegen FilipCic und Kostic gegen Petek. Preinfalk | und Bröder spielten unentschieden, wogegen die Partie P i r c gegen LeSnik noch nicht beendet erscheint. Xo& auf 6fn Gdl^ifnen .Am Gleisdreieck am südlichen Ende der Eisenbahnbrücke in Pobrezje wurde am Sonntag früh neben den Schienen eine gräßlich zerfleischte Frauenleiche aufgefunden. Es handelt sich um eine unbekann te Frau von etwa 25 Jahren, die sich offen bar in selbstmörderischer Absicht kurz vor Morgengrauen unter eine vorbeifahrende Lokomotive geworfen haben dürfte. Die Räder der Maschine trennten den Kopf vom Rumpfe, und auch sonst weist die Le'che schreckliche Verstümmelungen auf. Die Le'che, deren Identität bisher nicht fstgestellt werden konnte, wurde in die Totenkammer in Pobrezje überführt. um M« Zu Ostern veranstaltet der Zagreber Schachklub anläßlich seines 30-jährigen Bestandesjubiläums ein Schachturnier um die diesjährige jugoslawische Staatsmei-sterschaft. Am Turnier, das Samstag bereits begonnen hat, beteiligen sich 10 Spieler, darunter 12 jugoslawische Meister und Großmeister. Das Turnier wird bis 16. d. dauern. In der e r s t c n R u n d e siegt-i Groß meister Vasja P i r c (Ljubijana) gegen den Amateur Avirovic (Zagreb), ferner Schreiber (Beograd) gegen Le§nik (Zagreb), Preinfalk (Ljubijana gegen Rozir (Zagreb) und Vukgvic (Beograd) gegen Tomovic (Beograd). Die Partie zwisch^en dem Großmeister Dr. V i d m a r und ni. Todesfälle. Gestorben sind gestern der 45jährige Bahnbedienstete Karl Kor-| d e ä, der 54jährige Vorarbeiter der Staatsbahnwerkstätte Franz V o S n i k und der 30jährige Fabriksangestellte Johann H i t i. — Friede ihrer Asche? m. Die prawoslawe Palmprozession wura'c am gestrigen Palmsonntag nachmittags mit dem traditionellen Gepränge veranstaltet. Der Zug formierte sich vor der neuen Lazaruskirche am Jugoslovan-ski trg und bewegte sich dann nach Me-Ije zur prawoslawen Kapelle, wo eine Vesperandacht gehalten wurde. An der Spitze des Zuges schritt die Militärkapelle, es folgten eine Ehrenkompagnie, das Offizierskorps und zahlreiche Mitn^lieder der prawoslawen Kirche samt der Schuljugend'. m. Die^ Jahreshauptversammlung der Gaststättenbesitzerinnang der Stadt Maribor wird am 17. April um 15 Uhr im Saale des Hotelrestaurants »Meran« statt-tinden. Neben den Rechenschaftsberichten und der .Aufstellung des Voranschlages für 1939 erfolgt bei dieser Gelegenheit auch die Wahl des Obmanns, des Obmannstellvertreters, der Mitglieder des Ausschusses, d. Aufsichtsausschusses, d. Ehrengerichts sowie der Hotel- und Her-bergenbesitzersektion. Auf Grund des Par, 14 der Innungstatuten haben nur die Mitglieder das Recht der Vertretung. Verwandte sind hievon vollkommen ausgeschlossen. Die Mitglieder werden daher ersucht, veriäßlich und pünktlich erscheinen zu wollen. ni. Mehr Rücksicht! In der letzten Zeit -konnte vielfach die Beobachtung gemacht werden, daß zahlreiche Kraftfahrer die Einbiegung aus der Slovenska uUca in die TyrSeva ulica an der Ecke der Ba-natssparkasse mit Vollgas nehmen, um nicht schalten zu müssen. Bei dieser Gelegenheit erfolgt die Einfahrt in die ge-innnte ansteigende Straße mit einer solchen Schwungkraft, daß ein Abbremsen momentan kaum möglich ist und es nur Zufällen zu verdanken ist, daß an ienem Straßeneck nicht schon Menschenopfer zu beklagen waren. Kürzlich wurde eine Dame von einem so einfahrenden Kraftwagen gestreift und zu Boden geworfen. Sie kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon, es hätte aber auch mehr passieren können. Kraftfahrer, die unbedingt In die Tyrseva ulica einfahren wollen, mögen daher bei langsamer Fahrt auch die wenigen Schaltgriffe riskieren, um damit el- Oltontog. Cien 3. SIpril ne Verpflichtung den Passanten und deren persönlicher Sicherheit gegenüber zu erfüllen. Wir haben an dieser Stelle schon sehr oft die gegen die Straßenverkehrsordnung sündigenden Passanten und Rad fahrer gerügt, diesmal aber eilt unsere Mahnung auch den Kraf+f?»hrem, u. zwar ganz besonders im Falle der Ecke Slo-venska-Tyr§eva ulica. m. Todesfall, Auf seinem Besitz in Rad vanje ist am 2. d. M der Fö^-'-^r-r i. R. Herr Alois W u 11 e im hohen Alter von 84 Jahren gestorben. Der Verstorbene stand als Forstbeamter der Outsverwäl-tung Reiser in Pekre von b's 1906 in treuen Diensten. Im fahre 1906 übernahm er eine Förs^erstelle auf d^m Forstgute Alfred v. Roßmaniths in R^'dvanie und war auf diesem Posten bis 193"^ tätig. Bei allen, die den aufrechten Mann kannten, fand sein schlichtes Wesen allseits Freude. — Friede seiner Asche! m. Jugendkonzert In der Volksuniversität gibt heute, Montag, um 20 Uhr der Jugendchor aus RaCe unter der Leitung des Lehrers Josef Z o r n ein Konzert, bei dem ausschließlich Kunstingendlieder zu Gehör gebracht werden. Nachmittags um 16 Uhr findet das Konzert für die Schuljugend statt. m. Promotion. An der Universität Zagreb wurde Herr Julius Zgonik aus Maribor zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. — Wir gratulieren! m. Im Theater findet in der Karwoche nur eine Vorstellung statt und zwar gelangt am Dienstag F. Langers fesselndes Kriminaldrama »Nr. 72« zur Aufführung. ni. Aus dem Bürgerschuldieiist Zu BUr gerschullehrern wurden ernannt Dr. Vinzenz B r u m e n in Slovenjgradec und Franz S t a j n k o in Ljutomer. ^ . m. Absafe. Die für Montag, den 3. d, anberaumte Wahlversammlung der Ortsgruppe Maribor des Schwäbisch-deut-sehen Kulturbundes wird nicht stattfinden. Die Versammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt abgehalten. Die schritt liehen Einladungen werden den Mitgliedern rechtzeitig zugehen. m. Das tschecho-slowakische Konsulat in Ljubijana wurde geschlossen und der Generalkonsul Stanislav M i n o v s k y, der mehr als drei Jahre das Konsulat geleitet hatte, verließ Montag die Stätte seines Wirkens. m. Diplomiert wurden dieser Tage an der Rechtsfakultät der Universität in Ljub Ijana die absolvierten Juristen Stanislaus P e t e r i n aus Maribor, Matthäus P o-s t u V a n aus Qornja Radgona sowie Anton R ö g e r und Franz M i k e c aus Ljubijana. m.^ Die ersten Saisonarbeiter aus P^ek-murje passierten heute Maribor. Es handelt sich um einen Transport von 620 Arbeitern beiderlei Geschlechts, die bis zum Spätherbst auf vet-schiedenen Gütern Deutschlands beschäftigt werden In den nächsten Tagen werden weitere Transporte folgen. Bekanntlich werden heuer 10.000 Saisonarbeiter aus Prekmur-je nach Deutschland entsandt werden. m. Straßenunfall. Unweit von Slov. Bistrica erlitt der 26-jährige Besitzerssohn Franz S a j t e g 1 aus Slov. Konjice mit seinem Motorrad einen Gabelbruch. Sajtegl blieb mit einer schweren Gehirnerschütterung bewußtlos liegen, währfnd sein Mitfahrer, der 32-jährige Anton Po-toßnik, bedenkliche Innenverletzungen erlitt. Beide wurden ins Spital gebracht. m. Auch der 19. Angeklagte im Räuberprozeß, der Freitag durch die Urteilsverkündung seinen Abschluß gefunden hatte, erhielt jetzt seine Strafe. Es handelt sich um den 31-jährigen Malerg"hil-fen Karl R a p, der als Komplize P'nta-I ric' seinerzeit fest'^enoinmen, aber später aus der Untersuchungshaft entlassen wor den ist, Rap war zur Verhandlung nicht erschienen, weshalb das Verfahren r;egcn ihn ausgeschieden wurde. Nun wurde Rap im Gcrichtsgebäude ausgeforscht. \ gleich vor die Richter zitiert und verurteilt. Er erhielt sechs Monaten strengen Arrest, die jedoch durch die Untersuchungshaft abgebüßt erscheinen. m. Störmisclie Tagung des Radfahrer-klutw »Perunc, Der Radfahrerklub »Pe-run« hielt Samstag abends im Narodni dorn seine Jahreshauptversammlung ab, in der Obmann H ! e b § sowie die übrigen Funktionäre ihre Tätigkeitsberichte erstatteten. Auch in der Tagung kamen die Unstimmigkeiten, die schon längere Zeit unter den Mitgliedern herrschen, zum Ausdruck. Vor allem handelt es sich um die Frage der Führung, die sowohl die RaH'-'hrer als auch die Motorradfahrer für sich beanspruchen. Die Versammlung nahm zeitweise einen geradezu stürmischen Verlauf, da man sich auf eine etn-heitliche Kandidatenliste für die neue Lei-tunfif nicht einigen konnte. Schließlich I>e-ruhigten sich die Geister so weit, daß ein .\ntrag angenommen werden konnte, wonach zur Reizetung der Unstimmigkeiten eine außerordentliche Generalversammlung einberufen werden soll, in der die neue Leftung im Kompromißwege eingesetzt werden wird. Bis dahin wird getrach werden, die Hindernisse, die einer Einigung zwischen den gegenteiligen Standounkten im Wege standen, zu be-seltfgen. m. Für die Wietter Fahrt des »Potnlk« vom 8. bis 10. April sind noch einige freie Sitzplähse vorhanden. Fahrpreis 260 Dinar. Die Anmeldung möge unverzüglich vorgenommen werden. m. Mit siedender Milch verbrüht. Das 19 Monate alte Töchterchen Olga der in Pobrezje wohnhaften Hausgehilfin Marie Q a s p a r i ö übergoß sich mit siedender Milch und trug hiebei schwere Verbrühungen an ganzen Körper davon. Das Kind wurde itn das Allgemeine Krankenhaus gebracht. m. Unfälle. In Nova vas fiel der 70iäh-rige Besitzer Josef Slogar über einen Stie-jjenaufgang und brach sich das rechte Bein. — In RoSpoh stürzte der 25}ährige Hilfsarbeiter Franz Kajnih von einem Gerüst und erlitt hiebei eine Gehirnerschütterung. — Die Verletzten wurden ins Krankenhaus überführt, m. Die mitenoseii Spitalspatieiitefi werden von der Banatsverwaltung darauf aufmerksam gemacht, daß jeder Kranke vom Lande, der das Krankenhaus aufsucht und keine Mittel für die Rückkehr aus dem Spital nach Hause besitzt, eine Bescheinigung der Gemeinde seines Aufenthaltsortes mitzubringen hat, worin bestätigt wird, daß er mittellos ist und daß ihm die Stadtgemeinde für Rechnung seiner Heimatsgemeinde die entsprechende Unterstützung gewähren kann. Die Bittsteller erhalten im sozialpolitischen Amt des Stadtmagistrats in Maribor den erforderlichen Betrag für die Rückreise nur gegen Vorlage der erwähnten Bescheinigung. Die Gemeindesekretäre haben sich an diese Bestimmung der Banatsverwaltung streng zu halten, damit die Kranken bei der Entlassung aus dem Spital nicht vollkommen mittellos dastehen. m. Osterbitte. Zwei mittellose und kin-derre'clie Familien wenden sich angesichts; der bevo^fitehenden Osterfelertage an mildtätige Herzen mit der innijjen Bitte um kleinere Spenden, die die Schrift lefttjnn' des Blattes übernimmt. ni. Der Esperanto-Verein in Maribor iiielt am 29. März im Narodni dorn seine diesjährige Hauptversammlung ab. Die Vorsitzende des Vereines Fr. V. L i c h-t e n w a 11 n e r begrüßte in herzlicher Worten die anwesenden Mitglieder und Gäste und brachte einen kurzen Ueber-blick über das vergangenen Vereinsjahr Die ausführlichen Berichte des Schriftführers F r e b i 1 L., des Kassiers B r a-t 0 z I. und des Bücherwartes S e t i n c I. zeigten, daß der Verein trotz der jetzigen ungünstigen Verhältnisse gute Erfolge erzielt hat. Die Werbung uifiter dem Namen »Die grüne Woche« leitete im Herbst die Arbeit ein. Zwei Kurse wurden eröffnet, von denen der eine noch andauert. IDie Bücherei ist entsprechend reichhaltig, und fünt Zeitschriften stehen den Mitgliedern zur Verfügung. Im Namen der Vereinsmitglieder dankte Prot R a k u s a dem Ausschuß für seine un crmüdliche Arbeit und sprach den Wunsch aus, hei den nachfolgenden Wah Ion den bewährten vorjährigen Ausschuß 6(DtDere SSIuttoten am £an6e EIN TOTER UND EIN SCHWERVERLETZTER In Bozje oberhalb Zrecc kam es Sonntag zu einem blut'gen Zwischenfall, der das Leben eines jungen Mannes forderte. Mehrere Burschen aus PadeSki vrh, unter denen sich auch der 27jährige Besitzerssohn Alois V c t r i h befand, zechten zunächst in einem Gasthaus in Bozje und trartken reichlich übers Maß. Auf dem Heimwege kam es unter ihnen zu einer Auseinandersetzung, die alsbald in eine wüste Schlägerei ausartete, in deren Verlauf auch einige Schüsse fielen. Plötzlich brach Alois Vetrih, in die Brust getroffen, zusammen, was aber die entmenschten Raufbolde nicht hinderte, den am Boden wiederzuwählen, was auch erfolgte. Nur Dr. Marin V., durch seine Praxis ermüdet, schied aus dem Ausschuß aus. An seine Stelle wurde N. G a § p a r i c gewählt. m. Raub und SittUchfceÜsverbrechen an einer Greisin. Bei Velikc LaSCe in Unter-krain drangen in die Keusche der 86-jährigen Witwe Franziska P c t r i ö nachts zwei Männer ein und bedrohten die alte Frau mit dem Messer, während die Hütte nach Geld durchsucht wurde. Den Räuber fielen 36 Dinar, einige Eier und ein Stück Fleisch in die Hände. An der Greisin wurde sodann ein Sittlichkeitsverbrechen begangen. Von den Tätern fehlt einstweilen jede Spur. m. In der Wassergrube ertrunken. In JelenCe fiel das zweieinhaibjährige Töchterchen Rosalie des Besitzers Josef V i z-j a k in eine Wassergrube und ertrank. liegenden Burschen noch mit einer Haue am Kopfe zu bearbeiten. Mit eingeschlagener Schädeldecke wurde Vetrih ins Krankenhaus nach Maribor überführt, wo er kurz nach seiner Einlieferung den erlittenen Verletzungen erlag. Ein blutiger Ueberfall trug sich Sonntag ferner in st. Ilj zu, wo vor einem dort'gen Gasthaus mehrere betrunkene Burschen über den 32jährigen Besitzerssohn Dornte nik S u n k 0 herfielen und ihn zu Boden schlugen, sunko, der hiebei eine Reihe von Messerstichen erlitt, wurde ins Krankenhaus überführt Sein Zustand ist sehr ernst. novc, Rottführer Kmetec, Rottführcrstell-vertreter Hojker und den Wehrleuten Murko, Fers, 2aler, BrunCic und Skaza die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Prosnik, Rottführerstellvertreter Vrabic sowie Bruncic und Cundrc von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. Aus teSk Aus lUitf p. Todesfall. Heute frühmorgens ist nach kurzem Leiden Frau Juliane Wallner, geb. Höller, im Alter von 56 Jahren gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! p. Sport. Sonntag gastierte hier der SK Lendava im Punktekampf gegen den SK Ptuj. Der SK Ptu] befand sich in großer Form und siegte mit 3 : 2 (2 : 1). p. 40 Einbruchsdiebstähle verübt. Den eifrigen Nachforschungen der Gendarmerie in Sv. Barbara ist es gelungen, eine weltverzweigte Einbrechei^ande dingfest zu machen, die an den Tatorten alles mit nahm, was nicht niet- und nagelfest war. Die Bande hat in der Kollos rund 40 Einbrüche verübt. p. Todesfall. Im Krankenhaus in Ptuj verschied der 3-jährige Besitzerssohn Alois Stumberger. p. Schachturnier. Dieser Tage fand im Cafe »Europa«.' ein Schachturnier statt, das eine rege Beteil'orung aufwies. Den ersten und zweiten Platz teilten Harald Schwab und Franz P r e 1 o g, den drit ten und vierten Platz nahmen Josef P e -t e k und F. C u c e k ein. Die Jahreshauptversammlung des Schachklubs findet am 5. April um 20 Uhr im genannten Cafe statt. Mitglieder und Schachfreunde werden ersucht an dieser Versammlung teilnehmen zu wollen. p. Unfallschronik. Der 12-jährige Besitzerssohn Johann H o r v a t aus Nova vas bei Sv. Murko erlitt einen Radsturz und zog sich einen Bruch des linken Armes zu. — Der 16-jährige Besitzerssohn lohann S e v e r aus Sv. Urban stürzte von einem Obstbaum und brach sich das rechte Schlüsselbein. — Der 56-(ährige Besitzer Johann T u k v i d aus 2etale perlet unter einen fallenden Baum und trug arge Verletzungen davon. p. Beim Brunnengraben verunglückt. Der 30-jährige Keuschler C. M u h i C aus Trbegovci bei Sv, Jurij war mit der Aushebung eines Brunnenschachtes beschäftigt. Plötzlich verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe, wobei er am gahzen Körper erhebliche Verletzungen erlitt. Er wurde ins Krankenhaus nach Ptuj überftlhrt. p. Wochenbereitschaft der Feuerwehr. Vom 2. bis 9. d. versieht die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Ru- Mtentoee lUealet Montag, 3. April: Geschlossen. Dienstag, 4. April um 20 Uhr: »Nr. 72«. Ab. C. ^olf^uniDerfität Montag, 2. .April: Vokalkonzert des Klnderchores aus Race. .vj'UzmamMUi. i.a c. 70. Geinirlätag. Vor einigen Tagen feierte Frau Maria J a ii 2 e k, Realitü-lenbesilzeriji und Gastwirtin in Gel je, ihren 70. Geburtstag. In Lo^c bei Polj-cane geboren, war sie vor fünfzig Jali-'rcn nacii Celjc gekommen, wo sie sich im Jarhe lOÖl mit dem Fleischhauermeister und Gastwirt Marlin Jan^ek vermählte. Seit dem Jahre 1023 ist die Jubilarin Witwe. c. Duppelbegräbnis. Am Freilag wurden in Vransko im Beisein einer grossen Trauergemeinde die 75 Jalirc alte Besitzerin Maria Cizej aus Prekop und ihre -42 Jahre alte Tochter in einem gemeinsamen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Mutter und Tochter starben am selben Tage und fast zur selben Stunde. c. V»lksIiochäcliule. Uebcr die Musik einst und jetzt spricht aii Hand zahlreicher Lichtbilder am Montag, 3. 1. im Rahmen der Volkshociischule im Zeichensaal der Knabenbürgerschule Herr Direktor Karl Sa nein, Leiter der Musikschule in Celje, selbst ein virtuoser Geiger u. erfolgreicher Komponist. Beginn 8 Uhr abends. c. Chauffeurprüfungen. Die Cliaut-l'eurprüfungen für Kandidaten und Kandidatinnen aus den Bezirken Celje, Gornjigrad, Smarje und Konjice beginnen am 6. April um halb 0 Uhr vormittags bei der Bezirkshauptmannschaft in Celje, c. Einbruch. Man teilt uns aus Zrece mit: Des Nachts wurde in d. Geschäft des Leopold Rebernak in Zreöe von bisher unbekannten Tätern eingebrochen. Sie entwendeten Stoffe, Rucksäcke, Lebensmittel, Rauchwaren und 2000 Dinar Bargeld. c. Die zweite Kulfurwuelie in Celje beginnt am 29. April und dauert bis zum 7. Mai. Sie wird am Abend des 29. April im Saale des Hotels „Union" unter Mitwirkung des Vokalquintettes aus Ljubljana feierlich eröffnet. Am Vormittag des 30. April beginnt die Kollektivausstellung des akademischen Malers Albert Sirk. Den Führungsvortrag durch die Ausstellung hält Prof. Dr. Sijanec. Am 3. Mai findet ein „Literarischer Abend" statt, den Mitglieder des Mariborer Künstlerklubs bestreiten werden. .\m Ii. Mai endet d. Kulturwoche mit einem großangelegten Jugendkonzert. c. Slerbefälie. Im Monat März starben in Celje 33 Personen, davon acht daheim und 25 im öffenilichen Krankenhaus. c. ,,!VIerkur"-Versa mm iung. Kürzlich hielt im „Narodni dorn'"" die Ortsgruppe Cölje des Verbandes der Handelsund PrivatangestelUen Merkur" ihre Jahresversammlung nb. Obmann Direktor Kralj erslatlete, nachdem er in ehrenden Worten der verstorbenen Mitglieder Alfons Kosehel und Miix Burg-Tonkino. Bis einschließlich Miti-woch das große Gesellschaftsdrama »Frau Sylvelin« mit Maria v. Tasnady, Heinrich George und Paul Richter. Ein Bruchstück aus dem Alltag, das ietzieii Endes doch seine Fügung findet. — Gründonnerstag und Karfreitag Norma. Kar-samstag um halb 21 Uhr Premiere ües großen deutschen Spitzenfilmes »Hotel Sacher«. In der Hauptrolle die Mariborer Sängerin Elfie Mayerhofe r. Ferner wirken Sybille Schmitz und Willy Birgel mit. Esplanade-Tonkino. Der zweite, weit spannendere Teil des großartigen Filmes von den Olympischen Spielen 1936 zu Berlin, In bunter, nahezu atemberaubender Folge wechseln die Bilder von den kraftraubenden Kämpfen, die sich diesmal auf die Vertreter der verschiedensten Disziplinen verteilt. Die Weltbesten der Tur ner, der Wintersportler, der Ruderer, der Fechter usw. erscheinen am flimmernden Band und lassen uns noch einmal das stolze Fest der bisher größten Olympischen Spiele miterleben. Union-Tonkino. Bis einschließlich Mittwoch »Die Sklaven der Freiheit« mit Warner Baxter und dem kleinen Fredy Bartholomev. Der Film in deutscher Sprache — ist ein Abenteuerschlager und Meisterwerk der Filmtechnik. — Am Donnerstag und Freitag bleibt das K'no geschlossen. Mit dem Oster - überraschungspiD-gramm beginnen wir am Saingtag um K9 Uhr abends und zwar bringen wir den besten Shirley-Temple-Film Der Hüter von Indien« in deutscher Sprache. 3Ivot9eTtnna!t)t&ien't Bis Freitag, den 7. April verseilen die Mar'ahilf-Apotheke (Mag. pharm. Ku-n'g) in der Aleksandrova cesta I, Tel. 21-79, und die St. Antonius-Apotheke (Mag. pharm. Albaneze) in der Frankopanova ulica 18, Tel. 27-ul den Nachi-dienst, Ledl gedacht hatte, den .lahresb«'-richt, aus dem hervorging, dal^ der Verband rund 100 Ortsgruppen und 26.(X)0 Mitgliedt^r zählt. Die Ortsgruppe Celjc hat 2iVI Mitglieder. c. Kino Unlou. Heute, Montag, zum letztenmal der Spionagefilm ..Geheim-zeichen L. B. 17 ' mit Willy Birgel, Theodor Loos und Tlildr Woissneiv In deulscher Sprache. e. Kino .Mplropol. Heute, Muiita^^, zum lelzlennial der Passionsfiini ..Dn-Königs der Könige". Unter Mitwirkung der N'ew-Yorkcr Philhurmotne. t Huäia-Üieoitik Der Dichter Harald Bratt, der neben vielen erfolgreichen Bühnenwerken auch 30 Tonfilme geschrieben hal, teilte mit, daß er in letzter Zeit zwei Stücke fertiggestellt und ein drittes begonnen habe. Von den vollendeten Werken erlebte ilas Stück »Frauen in Schanghai^;: bereits in Bremen seine Uraufführung und läuit schon jetzt an mehreren deutschen Theatern. Das Stück spielt im chinesiscli-ia-panischen Krieg knapp vor dem Bombardement von Schanghai. In seinem zweiten Stück i^Duschenka« behandelt Harald Bratt das Schicksal einer Gruppe russischer Emigranten in Paris. Schließlich will der Dichter einem der beliebtesten Filmdarsteller, Hans Söhnker, für die nach ste Spielzeit ein Theaterstück schreiben, das in Berlin zur Aufführung kommen ii. von Viktor Jansou, ebenfalls einem Filmmann, inszeniert werden soll. uatM, ißiudäü, Seginn der Sinalfpiele »MARIBOR« GEGEN »HERMES« 2:0.— »ÄLEZNICAR« GEGEN »KRANJ« 3:2. — »CAKOVEC« GEGEN CELJE« 3:0. — »ATHLETIK« GEGEN »BRAT- STVO« 2 : 2. A^it vier Kämpfen nahm gestern die Finalrunde der Fußballmeisterschaft des LNP ihren Anfang. Die Akteure des lokalen Kräftcniessens waren der SSK Mari b o r und der einzige Ljubljanaer Re Präsentant der Konkurrenz, der SK Herrn e s, der — was gleich vorweg festgestellt sein soll — die in ihn gesetzten Erwartungen kaum erfüllte. Die Mannschaft fiel gleich von allem Anfang an ab und verschaffte sich erst dann einigermaßen Luft, als die heimischen Spieler gar zu offensichtlich ihren Kampfeifer aufgegeben hatten. »Maribors« Ueberle-genheit trat zeitweise derart kraß zu Tage, daß ein zweistelliges Resultat durchaus nicht überrascht hätte. Es kam aber anders. Nachdem die beiden Treffer in den ersten Minuten gefallen waren, flaute nicht nur das Tempo ab, sondern auch die Initiative vermißte man für lange Zeit hinaus. Man bemiihte sich zwar noch hie und da, doch wollte sich ein weiterer Erfolg nicht mehr einstellen. Freilich verhinderte auch ein unglaubliches Mißgeschick jeden weiteren ziffernmäßigen Erfolg, soclaß schließlich auch die Sieger enttäuscht das Feld räumten. Bei »Maribor« war diesmal das Hinterspiel auf voller Höhe, während man bei den Stürmern das notwendige Gefüge vermißte. Die Läufer ließen sich gar zu oft in der Defensive ertappen. Im Team der Gäste befriedigte einigermaßen das Hinterspiel, während die übrigen kaum die erste Klasse verrieten. Das Spiel leitete Schiedsrichter K 0 n i ö. Der zweite Mariborer Titelanwärter, der SK 2 e 1 e z n i C a r, trat gestern in Kranj gegen den dortigen SK K r a n j an und erfocht nach einem erbitterten Kampfe einen beachtenswerten 3 : 2-Sieg. »Kranj« kam zwar zunächst in Führung, doch gelang es den Gästen immer gleichzuziehen, bis nicht P a u 1 i n den Iindstand herstellte. Noch im letzten Augenblick wurde den Heimischen ein Elfmeter zugesprochen, doch vergaben sie diese letzte Chance, »ielezniäars« taktisch und technisch ausgereiftes Spiel hin terließ bei den sportfreudigen Zuschauern von Kranj den besten Eindruck. Spielleiter war Schiedsrichter M r d j a n. Heiß ging es gestern auch in Cakovec zu, wo der SK C e 1 j e und der dortige Sportklub um den Sieg rangen. Der SK Cakovec ging mit 3 : 0 (2 : 0) siegreich hervor, doch schien der Kräfteun- zeitweise recht aufregende Kampf einen energischen Leiter. In Celje standen sich die »A t h 1 e t i-k e r« und der SK B r a t s t v o aus Je- senice gegenüber. Die Gäste kamen zunächst in Führung, doch zogen die »Athletiker« nicht nur durch C o h gleich, son dem gingen durch einen schönen Treffer von Krempusch auch in Führung. Den Gästen gelang es zwar, den Kampf wieder einzustellen, doch boten sich den Heimischen wiedvum die größten Chancen, aber an dem 2 : 2 wollte sich nichts mehr ändert. Das Match leitete Schiedsrichter Ehrlich. ;Brfleflte 3at)oritrn »LJUBLJANA AUF ElÖENEiM TERRAIN VON »GRADJANSKl« (SKOPLJE) BESIEGT. — NEUER VERSAGER DES BSK. »GRADJANSKI« (ZAGREB) ROCKT VOR. Bis auf den Sieg des Zagreber »Gradjanski« gegen ^^Zemun« mußten alle Favoriten der gestrigen Spielrunde der Na- mun mit 3:0'(2:0) einen glatten Sieg zu landen. In der Tabelle führt zwar noch im- tionalliga den Sieg ihren Gegnern über-imer der BSK, doch nähert sich ihm der lassen. In Ljubijana trat der Liganeuling| Zagreber »Oradjanski« Immer mehr. — »Gradjanski« aus Skoplje gegen denjDie Reihung lautet: SK. Ljubijana an und siegte nach BSK aufregendem Kampfe mit 2:1 (1:0). — ;^Ljubljana« vergab eine Chance nach der anderen, sodaß scWießHch beide Punkte an die Gäste fielen. In Beograd fanden zwei Spiele statt, die beide überraschende Resultate brachten. Zunächst unterlag Slavija (S) der favorisierte BASK gegen »Jedinstvo*« | BASK mit 1:4 (1:3), worauf es der »J u g o s 1 a Gradjanski vi ja« gelang, abermals den führenden/Ljubijana Gradjanski (Z) Hajduk Jugoslavija HASK Jedinstvo 18 13 18 12 18 10 18 10 18 8 (S) BSK mit 2:1 (0:0) aus dem Rennen zu werfen. In Zagreb leistete sich HASK einen Versager, indem sich die Mannschaft vom Spliter »Hajduk« mit 2:1 (1:1) Slavija (V) Zemun 18 18 18 18 18 18 18 2 54:14 29 4 41:14 26 4 44:26 24 5 33:20 23 6 33:22 20 6 33:22 20 8 30:30 17 7 23:27 16 11 21:47 12 10 15:36 12 11 21:42 10 11 17:51 9 Die nächste Runde wird am Ostersonntag gespielt und zwar treten an in LJub- überrennen ließ. Dem Treffen wohnten/ijana »Ljubijana« gegen »Slavija« (Va-10.000 Zuschauer bei. In Varaidin er-jraZdin), in Zagreb »Gradjanski« gegen rang die »Slavija« aus Sarajevo einen,»Slavija« (Sarajevo), in Beograd »Jugo-mehr als überraschenden Sieg von 3:l|6lavija« gegen »Jedinstvo« und BASK ge-(1:1) gegen die dortige »S 1 a v i j a«. — gen BSK, In SpHt »Hajduk« gegen »Ze-Schlie®lich gelang es dem Zagreber Imun« und in Skoplje »Oradjanski« gegen »Gradjanski« gegen den SK. Z e -mASK. »IliTija«-Vcrtreter B r u £ a n in 32:30.3 terschied nicht so groß gewesen zu sein, jund Dritter der zweite »Concordia«-Mann In Schiedsrichter S k a 1 a r hatte der|s i n d e 1 a r in 32:37, worauf der Reihe S)ie neuen 6taat0melf)er int ^Sofen IPAVEC (BÄCKER-SPORTKLUB) WIEDERHOLT SEINEN SIEG IN DER KLASSE DER SCHWERGEWICHTLER — »HERKULES« (ZAGREB) SIEGT IM GESAMTKLASSEMENT — SONNTAG START GEGEN UNGARN In Zagreb wurden gestern die jugosla wischen Boxmeisterschaften der Amateure zum Abschluß gebracht. Im Ring erschienen 37 Titelanwärter von 10 Vereinen, darunter auch die Vertreter des Mariborer Bäcker-Sportklubs, des SK. Trbov Ije und des SK. Slovan aus Ljubijana, Den größten Erfolg der Wettbewerber aus Slowenien nahm der ausgezeichnete I p a V e c des Bäcker-Sportklubs in Anspruch, indem er wiederum die Staatsmeisterschaft im Schwergewicht an sich riß. Im Finalkampf schlug er den besten Zagreber A 1 b i n i überzeugend nach Punk ten. Die S i e g e r 1 i s t e lautet: Fliegengewicht; 1. NemeCek (Croatia). Bantam: 1. Badel (Herkules), 2. Pova-lec (Herkules), 3. Tavöar (Croatia). €roß-(Sountrg-71teifterfdDQft toon 3ugoflalDfen KOTNIK (CONCORDIA) — NEUER STAATSMEISTER OBER 10 KILOMETER KREPFL (MARATHON, MARIBOR) AN ACHTER STELLE — »CONCORDIA« (ZAGREB) SIEGREICH IM MANNSCHAFTSWETTBEWERB nach folgten: Krajcar (Concordia) 32:42.6, 5. Kvas (IHrija) 33:05.0, 6. Olo-nar (Ilirija), 7. Krajcar (Concordia), 8. Krepfl (Marathon, Maribor), 9. Flass (HASK, Zagreb), 10. Surbek (Concordia) 11. Gales (Concordia), 12. Benedl^jS (Ih rija), 13. Dor§iö (HASK), 14. L. Starman (Ilirija), 15. Brigljevii (Concordia), 16. Kien (Primorje, Ljubijana), 17. F. Srakar (Concordia), 18. KerStajn (Ilirija), 19. Razbuäek (2e|jezniCar, Zagreb), 20. Vi-das (Concordia). Im Mannschaftswettbewerb fiel der Sieg an die Zagreber »Concordia«, die 32 Punkte auf siich vereinigte, dann folgte »Ilirija« (Ljubijana) mit 46 Punkten. Von den Mariborer Wettbewerbern errang Krepfl (Marathon) mit seinem achten Platz einen umso beachtenswerteren Erfolg, als er auch Flass, einen der Favoriten, zurücklassen konnte. In Zagreb wurde .gestern die jugoslawische Staatsmeisterschaft in\ Querfeldeinlauf über 10 Kilometer zur Entscheidung gebracht. Der Sieg fiel dem »C o n-c o r d i a«-Mann K o t n i k zu, der die Strecke in der ausgezeichneten Zelt von 32:05.3 durchlief. Zweiter wurde der Federgewicht: 1. Fouque (Bata), Gottesmann (Makabi). Leichtgewicht: 1, Devöid (Herkules), 2. Zadravec (Gradjanski), 3. Ravnikar (Croatia). Weltergewicht: 1. Poilak (Makabi), 2. Cerin (Herkules), 3. Krpiö (Croatia). Mittelgewicht: 1. Krleza (Herkules), 2. Bosner (Croatiia), 3. Valöiö (Slovan). Halbschwergewicht: 1. Hladnl (Herkules), 2. Mekic (Majsto s mora), 3. Dugon ji'^ (Croatia). Schwergewicht: 1. Ipavec (Bäcker-Sportklub), 2. Albini (Herkules), 3. Bu-kovöak (Gradjanski). Die Meister der einzelnen Gewichtsklas sen treten am Somitag in Budapest gegen die ungarische Nationalmannschaft an, die für die Europameisterschaft in Dublin aus ersehen ist. £rituna0tDe4)f(I im onorioortr !ZDtint(rfpor(-ifii(ertwr&an& I>cf Mariborer Wintersport-Unterver-band, der heute das erste Jahrzehnt seiner bedeutsamen sportlichen Aufbauarbeit beschloß, hielt Sonntag vormittags im Jagdsalon des Hoteb »OreJ« die Jahreshauptversammlung ab, der u. a. auch Magistratsdirektor R 0 d 0 § e k als Vertreter der Stadtgemeinde, Gamisonskomman dant Oberstleutnant M a s 1 a ö als Vertreter der Militärbehörde, Ing. S1 a j m e r für den Fremdenverkehrsverbatid, Direktor L o o s für den »Putnik« und Touring-Club, Direktor Dr. T o m i n § e k für die Sportöffentlichkeit und die Bergsieiger-gemeinde, Golubovii als Vertreter des Ju-•goslawischen Win+ersport-Verbandes u. Zorzut alt Vertreter des ttädti&chctt 8ttDoften Auf die Leipziger, die Wiener und die Kölner Messe folgt als vierte deutsche Frühjahrsveranstallung vom 10. his 14. Mai die Breslauer Messe. Mit ^tem Grund findet sie regelmäs-sig im Mai statt, den dieser Monat entspricht am besten ihrem Spezial-charakter. Das Angebot der Breslauer Messe ist hauptsächlich auf landwirtschaftlichen, handwerklichen u, klein-industrieellen Bedarf abgestimmt. In rien Wochen nach der Feldbestellung macht sich aber der Bauer am leichtesten frei für den Besuch einer Messe. Nicht nur ihre Sonderstruktur, auch die Tatsache, daß sie entsprechend ihrer geographischen Lage ausschließlich den Osten und Südosten Europas zum handelspolitischen Arbeitsgebiet wählte, macht die Br. Messe für Polen und Südosteuropa sehr wertvoll. Infolge dieser Spezialisierung, die fruchtbare Zusammenarbeit ermöglicht, fördert sie nun schon seit Jahren mit beachtlichen Erfolgen den deutschen Handelsverkehr in östlicher und südöstlicher Richtung. Getreide, Saaten u. Futtermittel, Obst, Geflügel, Federn, Wolle und Baumwolle, Flachs und Hanf, Holz, Hopfen und Gemüsekonserven wurden durch Vermittlung der Breslauer Messe aus Polen und dem Südosten n. Deutschland eingeführt. Andererseits bot die Messe dein Ausland regelmässig beste Gelegenheit, vom jeweiligen Stand der deutschen Technik ein zuverlässiges Bild zu gewinnen und Maschinen und Werkzeuge in Breslau einzukaufen. Stark anregend wirkte hierbei die unmittelbare Beschickung der Bre-slauer Messe durch die an ihr inte-i*essierten Länder. Wie grossen Wert Breslau auf eine regelmässige ausländische Beteiligung legt, wird darin sichtbai*, daß für das teilnehmende Ausland eine neue Halle errichtet worden ist Der Neubau, dem man d Namen „Staatenhalle" gegeben hat, wird also in diesem Jahr zum ersten Male die Stände der Länder aufnehmen. Da in der Halle auch alle Einrichtungen, die den zwischenstaatlichen Warenverkehr erleichtem, Unterkunft finden, ist mit einem flotten II. reibungslosen Geschäft zu rechnen. itflnfllid) oelrotfneM futtcr cr(y06l oniitDQualitOt Von unserem Dr. Fa.-Mltarbelter. B c r 1 i n, 31. März. Dr. S. I. W a t- o n. England, wird auf dem XVIII. In-terAation alen Land wir tsch af tskongreß, der vom 6. bis 12, Juni d, J. in Dresden stattfindet, ein Hauptreferat »Die künstliche Trocknung von Futterpflanzen zum Zwecke der Gewinnung von eiweißreichen Futtermitteln« halten. Im Nachfolgenden werden auszugsweise Ausführungen wiedergegeben, in denen Watson den Wert der künstlichen Trocknung erläutert. Milch von Weidekühen zeigt eine tiefere Gelbfärbung als die Milch, die von denselben Tieren während der Winterfütterung erzeugt wird. Die gelbe Farbe wird von einer Substanz namens Carotin verursacht, die hauptsächlich in Milchfett vorkommt. Carotin findet man auch in allen Futterpflanzen zusammen mit dem grünen Farbstoff. Carotin kann im Tiere zu Vitamin A umgewandelt werden. Vitamin A ist ein Schutzmittel, das am meisten während des Winters zur Abwehr bestimmter Krankheiten gebraucht wird. Da die Molkereiprodukte gerade im Winter am wenigsten Vitamin A enthalten, liügt es im Interesse der Volksgesundheit, daß die Milch während der W'ntermona-te soviel Vitamin A wie möglich enthält. We meisten wirtschaftse'genen Winter-futtermittel für Milchvieh weisen aber einen niedr'pen Carotingehait auf; man hat daher Versuche mit der k ü n s t Ii c h en Trocknung von Futterpflanzen gemacht. Hierbei hat sich nun herausgestellt, daß bei kflnstllch sfetrocknctem Oras das Carotin nicht zerstört und daß bei der Verfütterung dieses Grases eine bessere Milchfarbe als bei der gewöhnlichen Fütterung von Heu, Rüben u. etwas Kraftfutter erzielt wurde. Man hat auch gleiche Versuche mit S i 1 a g e gemacht und festgestellt, daß auch dieses Produkt die gelbe Milchfarbe (d. h. Carotin- und Vitamin-A-Oehalt) auf zufriedenstellende Höhe brachte. Dazu bleibt noch zu bemer ken, daß ein Teil des Carotins in der Fut termittelgabe in die Milch direkt als Carotin übergeht und die gelbe Farbe verursacht und daß dies vom Menschen selbst in VItam'n A umgebildet werden kann; ein anderer Teil wird direkt von der Kuh in Vitamin A umgewandelt und dann in die Milch als farbloses Vitamin übertragen. Weitere Versuche mit getrock netem Gras, Silage mit Säurezusatz und Silage mit Melassezusatz haben ergeben, daß alle diese Futtermittel reich an Carotin waren und den CaroMn- und Vita-min-A-Gehalt der Milch gleichmäßig erhöhten. Sie ermöglichen es also, im Winter Milch von hohem Nährwert zu erzeugen und verdienen deshalb starke Beach-hjng. zent dem Reservefond zugeschrieben. Die Dividende beträgt 4% für die Vorzugsaktien. Der Rest von 2,510.020 Dinar wird dem Speziaireservefond zur Befriedigung alter Gläubiger zugewiesen. Insgesamt hat sich der Stand der alten Einleger auf 83,238.147 Dinar erniedrigt. Die Generalversammlung der Aktionäre ist für den 18. d. einberufen. aUUetukau. b. Narodna Odbrana. Organ d. .^Nü-rodna odbrana". Erscheint wöchentlich. Nr. 11. Beograd. Jahresabormo ment 100, für das Ausland 200 Dinar, Einzelnummer 3 Dinar. b. Nas rod. Illustrierte Monatssdirift für die Jugend. Nr. 8. Publikation der Mladinska Matica, Ljubljana. Monatsabonnement 2.50 Dinai', Mit zahlreichen bebilderten Beiträgen uns verschiedenen, die Jugend interessierenden Gebieten. U£II» X Die Ljttbllanaer Kreditbank hatte im Vorjahr 2,753.844 Dinar Reingewinn zu verzeichnen, wovon den verschiedenen Fonds 1,716.503 Dinar zugeteilt wurden, fn d-ie Leitung wurden wieder die bisherigen Verwaltungsräte gewählt X Neue Batafabriken In Jugosla>vien. Soweit man bisher erfahren konnte, beabsichtigt der Großindustrielle Jan Bata in Jugoslawien mehrere Fabriken zu errichten, die der Scbuherzeucfung mittelbar dienen sollen. In Visoko in Bosnien, Mittelpunkt der Ledererzeugung, wird eine große Lederfabrik gebaut wierden, die die große Schuhfabrik in Borovo beliefern wird. In der Nähe von Valjevo werden eine Fabrik für FahrradschlJ'uchc und eine Fabrik zur Erzeugung von Gasmasken aufgestellt werden. Hingegen soll in Brcko in Nordbosniien in einem besonderen Betrieb Baumwolle verarbeitet werden. In diese Betriebe soll dem Vernehmen nach eine Summe von run^ 100 Millionen investiert werden. X Zadntina goepodarska banka erzielte im Vorjahr einen Reingew^inn von 3,667.578 Dinar. Davon werden 10 Pro- miHan t§ der Pelikan-Füllhalter . . . , Din 250.^ der automatische Fullbleistiff Din 70.— beide im eleganten Lederetui Din 380.— Günfher Wagner K.D. Zagreb Am aUu ttät Kinderseschrei lauter als LöwengebräU? Das Schallmeß-institut von Newyork hat die überraschende Feststellung gemacht, daß kleine Kinder gewöhnlich lauter brüllen als Löwen. Ein Baby erreicht die durchschnittliche Tonstärke von 98 Phon, während ein Löwe nicht mehr als 96 Phon schafft. Durchschnittlich! Das besagt also nicht, daß augenblickliche Glanzleistungen der Löwen diese Werte weit überbieten können. AUrömlsches Theater in den Abruzzen. Die Ausgrabungen, die seit einiger Zeit in den Abruzzen durchgeführt werden, haben bereits zu schönen Erfolgen geführt U. a. sind die Ruinen eines imposanten Theaters aus der Zeit Hadrians schon fast völlig freigelegt. Er kennt das Oehelmnis. In einer Zeitung der Stadt Newark, USA, erschien in diesen Tagen die Anzeige: ü>Am 17. oder 18. Juni wird meine Frau einem Knaben das Leben schenken, A. Fortel.« Bei dem Propheten handelt es sich um einen Amateur-Wissenschaftler, der sich jahrzehntelang mit der Frage beschäftigt hat, ob man das Geschlecht des Babies schon vor ihrer Geburt voraussagen kann. Er glaubt das Geheimnis jetzt enträtselt zu haben. Zum ersten Mal soll sich seine prophetische Kunst nun in der Praxis bewähren. Vielleicht hat er Glück. Flirten für Radfahrerinnen verboten. In Liverpool, England, hielt eine 19-jäh rigc Frauenrechtlerin einen Vortrag, in dem sie sich bitter über den Geist der Radfahrvereine beklagte. Viele Mitglieder nehmen, so sagte sie, an den Veranstaltungen nur teil, um flirten zu können. Darunter leidet der sportliche Geist ganz erheblich. Sie kündigte die Gründung eines Antiflirt-Radfahrvereines an. Die Frau en und Mädchen müssen sich verpflichten, von Liebeleien mit männlichen Radfahrern abzusehen. Der Zustrom zu . diesem neuen Verein soll nur sehr kümmerlich sein. Blond nicht mehr gefragt. Von Zeit zu Zeit werden in den Vereinigten Staaten Untersuchungen darüber angestellt, welche Haarfarbe als modern gelten kann. Im vergangenen Jahr war Blond noch die beliebteste Farbe. Jetzt ist eine »Verdunkelung« des Geschmacks festzustellen. Eine Newyorker Zeitung ver anstaltete eine Umfrage bei ihren Lesern und erfuhr, daß 59 Prozent der Männer sich für brünett, 30 Prozent für blond und 10 Prozent für rötlich entschieden. Die Männer scheinen also in der letzten Zelt mit Blond etwas überfüttert worden zu sein, Heller Kopf! Praktischer Sinn! Inserieren t)flnst Qewüm! b. tieschädserfahrung (Verkautspra^ xis—Wirtschaftlichkeit). Monatsschrift, Verlag f. Wirtschaft u. Verkehr, Stuttgart Vierteljahrsabonnement (H Hefte) 9 Mark. Die „Geschäftserfahrung" ist als geschäftspraktischc Zeitschrifl seit Jahren in den Kreisen aller Geschäftsleute sehr beliebt, die sich einerseits mit der Absatzförderung in irgend einer Form befassen, imd anderseits sich bemühen, die Innenorgfani-sation des Betriebes zu wn-oUkom-men. b. ,,Der Bergsteiger**. Das Märzheil dieser im Alpenverlag F. Bruckmann KG und Holzhausen, München-Wien erscheinenden Kunstzeilschrift des D. A. V. wird mit einem Beitrag Kampf dem weißen Tod'" eröffnet Aus den Ixiigeschloßenen „Mitteilungen" lieben wir die Berichte über die Ergebnisse der Glelschermessungen hervor, weitei-die herausgegebenen Merkblätter finden hoch alpinen Skilauf. b. Freude und Arbeit. Offizielles Organ des »Internationalen Büros Freude und Arbeit«. Erscheint monatlich. Vierter Jahr gang. Preis pro Nummer 1.50 Mark. Auch die neueste Nummer ist prachtvoll ausgestattet und mit einer Unzahl von schönen, zumeist farbigen Abbildungen aus allen Gebieten der Erholung und der Arbeit, aus dem öffentlichen Leben, der Wirt Schaft usw. verschiedener Staaten versehen. Die Artikel sind zum Teil in andertMi Sprachen gehalten. Jdütut Amüqu PeutUtdtMi Buschenschank von 5 Liter aufwärts bei Dr. Povalej. Ko saki, ober Gasthaus Welle. i;cötfnet. Ai'fKesclicnkt wer- in so reichem Maße zuteil gewordenen Beweise der Tsil-nahme sowie auch für die zahlreiche Beteiligung am Lei-chenbegäng'nisse und die schönen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Jurovce bei Ptul und München, am 30. März 1939. Die tieitrauernden Familien Penn und Lach. Möbl, Zimmer, streng separ., per sofort zu vermieten, Adr. Verw. 2994 MöbL Zimm« samt Kost zu vergeben. Aljaieva Z3. 2984 Pensioalitio sucht leeres, großes, sonniges Zimmer mit ganzer Verpflegung. 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Die hl, Seelenmesse wird am 5. April um 7 Uhr früh in der Stadtpfarrkirche gelesen werden. Ptui, Freiburg im Breisgau, 3. April 1939. Wallner Leopold, AtmeUese, Gatte, Sohn, Enkel. Schwiegertochter. Eil lains Min otae HA? ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Aufwärts-Verlag, Berlin SW 68 13 »Ja, ja,« sagt Quitt, »«r sieht wirklich wunderhübsch aus, dein Kasten. Die Bilder sind ja natürlich viel, viel zu schade dafür, so an die Hauswand geklebt zu werden; aber wenn es was nützt,..! Den alten Starck werde ich mal sanft bearbeiten heute abend.« Sic nimmt ein Taschentuch aus der Schublade des Wandschranks und sieht sich im Spiegel an. Sie hat jetzt immer Minderwertigkeitsgefühle ihrem eigenen Äußeren gegenüber. »Die Sascha Stein solltest du njail malen, Barbara — das könnte ein Bild werden. Man muß sie bloß immer nur anstarren ...« »Wann hast du sie denn gesehen?« fragt Barbara erstaunt. »Ist sie denn jetzt in Berlin?« »Seit drei Tagen«, sagt Quitt langsam. »Heute war sie nach der Sprechstunde da...« »Na, und?« »Er hat mich ihr vorgestellt. Sie ist sehr schön, undenkbar schön. Ich bin ein kleines N'chts gegen sie, wirkli^ch.« »Sie betreibt ja auch die Schönheit als Hauptberuf!« Barbara bläst einen nach-dcnkl'chen Rauchring in die Luft. »Ist dein Petruchio jetzt besserer Laune, wo sie wieder im Lande ist?« »Ich fürchte, es wird immer schlimmer mit ihm,« sagt das kleine Nichts traurig, g »Er hat heute zu Frau Soundso, unserer Flesten Patientin, gesagt, sie solle sich nicht so anstellen! — Aber Sascha Stein war strahlend, man merkt von ihrem Unfall nichts mehr.« »An dem waren sicher fünfzi'K Prozent nur Reklame« sagt Barbara und steht auf. »Quitt, es ist viertel nach sieben, du mußt gehen.« »Barbara, sieh mal, jetzt habe ich mich doch ganz damit abgefunden, daß die beiden heiraten; jetzt will ich mir Mühe geben, gegen Sascha Stein auch in Gedanken nicht mehr feindlich zu sein. Petruchio soll glücklich werden, ob nun mit der anderen oder mit — mit sonst jemand. Also ich will die Frau auch gqrn haben, sie war heute so freundlich zu mir. Sie sollen glücklich werden, das will ich.« Quitt hat sich gewandelt in den letzten Monaten. Sie ist kein Kind mehr wie früher; der Verzicht, den sie auf sich nahm, hat sie reifer und älter gemacht. Die aller-schönste Frauentugend ist in ihr erwacht: Sich in der Liebe selbst vergessen zu kön nen. Gewiß ist diese selbstlose Abgeklärtheit noch nicht Alleinherrscherin in ihrer jungen Seele — vielmehr hat sie ständig Mühe, sich gegenüber dem Ansturm egoistischer Wünsche zu t)ehaupten, die, kaum besiegt, schon wieder auf der Lauer liegen. Dieser seejische Kampf gibt ihrem hübschen Gesicht einen tiefernsten Zug, der reizvoll und rührend zugleich wirkt. Sie ist schmal geworden in der letzten Zeit, schmal und sehr blaß. Quitt geht. Es ist so warm draußen, daß sie den Mantel über den Arm hängt. Barbara weiß, daß Quitt letzten Endes nur ihretwegen die Einladung angenommen hat — was für eine gute Freundin sie doch ist! Die junge Malerin winkt ihr oben vom Fenster aus zu, sie muß ihr noch einmal zeigen, wie gern sie sie hat. Dann trägt sie Tasse und Teller hinüber nach dem kleinen Verschlag neben dem Atelier, wo Gaskocher und Abwaschtisch stehen. Als sie mit dem Tablett zurückkehrt, steigt gerade ein fremder Mann die Treppe herauf. Sollte der Kasten unten vor der Tür schon gewirkt haben? Doch nein, er fragt nach Quitt. Barbara stößt mit dem Fuß die Ateüer-tür auf und stellt erst einmal das Geschirr hin. Dann sieht sie den Besucher näher an. Groß, dunkelhaarig, ein sehr ausdrucksvolles aber gar nicht hübsches Gesicht, das man nicht so leicht wieder vergißt. Gut und einfach angezogen, sehr sportlich; es könne Hanno Denker sein, so wie ihn Barbara sich etwa vorstellt. Aber der steht ja in Heldelberg im Examen. Es ist Hanno Denkerl Er scheint ziemlich durcheinander und sehr froh, daß ihn Barbara hereinkommen läßt. Sie merkt nämlich sofort, daß irgend etwas mit dem jungen Mann nicht^n Ordnung ist, und man ihn nun nicht einfach mit abschlägigem Bescheid wegschicken kann. Sie kocht ihm sogar eine Tasse Tee. Es ist natürlich nicht möglich, daß er auf Quitts Rückkehr wartet, denn das kann sehr spät werden. Aber ein bißchen ausruhen soll er sich schon. Hanno bittet schließlich Quitts Freundin, ob er auch etwas zu essen bekommen kann. Er ist total ausgehungert, und der Tee hat seine Magennerven mächtig revolutioniert. Barbara verbirgt ihr Erstaunen und holt Brot und Wurst. Dann setzt sich hin und sieht zu, wie es ihm schmeckt. Ein merkwürdiger Besuch zur Abendzeit! Als Hanno gegessen hat, kommt er erst wieder dazu, verlegen zu sein. Er muß diesem großen, sommersprossigen Mädchen doch irgendwie erklären, was er hier sucht. Schlimm, daß Quitt nicht da ist. Die ganze Situation Ist verfahren; er fühlt sich so kaputt und trostlos, und nun soll er auch noch erzählen. Was soll er dieser Barbara Uthmöller nur sagen? Die Wahrheit? Es muß schv^rer sein, diesen klaren, braunen Augen gegenüber etwas zu verschweigen. Manchmal ist man sehr allein auf dieser Welt!, denkt Hanno, Wie schön, wenn ich eine Schwester hättet So eine wie dieses Mädchen! Barbara hat jetzt ihren Kittel angezogen und wäscht in einer kleinen Schüssel mit Leinöl Pinsel aus. Sie überläßt den Gast sich selber, merkt, daß er Stille braucht. Ach, wie müde er ist! Warum hat Sascha nur gesagt, daß sie später einmal,. Man sollte eine Schwester haben. Es ist das Blut, das gleiche Blut in ihr und mir, sagt Sascha — ach, Unsinn! Man sollte eine Schwester haben, die einen ver steht. Schwester , ., Hanno schläft. Sein Kopf sinkt langsam auf das schmale Seitenpolster des Stüh* les; er atmet tief und regelmäßig. Barbara betrachtet ihn kopfschüttelnd. Sie bringt es nicht über sich, ihn zu wecken und fortzuschicken; sie macht ihre Arbeil welter und läßt ihn schlafen. Um neun Uhr wird das Haus unten zugemacht, h\i' dahin muß er gehen. Um dreiviertel neun also weckt sie Ihn, Er hat gut eine Stunde geschlafen und ermuntert sich mühsam, »Ich meine, es ist Zeit, daß Sie sich auf machen!« sagt Barbara. »Bis Quitt kommt können Sie doch nicht warten. Das Haustor wird geschlossen!« »Wohin soll Ich denn?« fragt Hanno schlaftrunken, »Ja, wo wohnen Sie In Berlin? Sie müs sen doch irgenwo abgestiegen sein;« »Ich bin gestern abends angekommen; ich bin herumgelaufen ., .« Nun Ist Han* no erst richtig wach; es wird Ihm klar, mit wem er spricht. Er erschrickt und steht auf, (Fortsetzung folgt.) C^efredal(tcur und für diß Redaktion verantworHich: HDO KASPER. — Druck der „Mariiiorska tiskarna" in Maribor, — Für den Herausgober und den Orucl( verantworUich Direktor STANKO UETELA. — Beide wotuU^t in Mai^r,