Laib ache r IMnm. .M SHK TamstaO am R 1 fl., l) a l b jah r i q öft 3U lr >ni< Kr eu z l' an d im Comptoir c, a „ z j ä hri g 1H ff. . h a l b jährig tt ff. Fur w Zilttelliing in's HauS smo h a l b j ä hrig 3<» kr. ,inl>r zu entrichten. Mit de r P o st v orto'fr ei ganz,äs>rlg, nntcr Krcuzl'and »nd gedruckter Adresse l5 fi.. halbjährig 7 st. ^0 fr. — Inse r t io n ckg cbn l,r ji,r eine Spaltenzcile oder den Naum derselben ist für eimnaliae Einschaltung :t kr., fur zweimalige 4 kr., für dreimalige 5 fr. (5. M. «. ,. w- Z" diesen Gebühre» ist noch der InscrtiouSst.imvel vr. l« fr. für eine iebesmaliae Einschaltuna binlil zn rechnen. Inserate l'is 12 Zeilen fojien < st. 30 kr. für 3 Mal, « fl. , Wien das XXXIV. Stuck des NeichsgesetMlaltcs ausgegeben uud uerseubet. Dasselbe cuthält »,,tcr Nr. 174. Die Verordnung des Ministeriums fnr Kultus und Unterricht uom Itt. September 1837, über dic, mit a. l'. Entschließungen vom 23. Mai mw 26. August 1837, für Angehörige der grie. chisch-nichlunirtcn Pfarrgeistlichen in der Bukowina bewilligten Vcrsorgungsbezüge. Nr. 17l!. Die Verordnung der Ministerien der Fi> nanzcn und des Handels uom 18. September 18!)7 -^ giltig für sämmtliche Krouländcr des allgemci« nen Zollgebietes — betreffend die Einführung ci< nrr allgemeinen Vorschrift über das Zollverfahren für den Vcikebr auf den, die Zoll. ^inie beruh' rcnden österreichischen Eisenbahnen. Nr. 176. Die Vcvoldnnng des Ministeriums für Handel , Geiucrbc »nid öjfrntlichc Vantcn uoin 2(1steu September 18!»7, dclreffcnd dic Portoftcihcit dcr l. k. Militär» ^andcsbefchrcibliugZ. Direktionen und lhrcr exponirtcn Olgane. Nr. 177. Die Verordnung des Finanzministeriums vom 22. Scpicmber 18K7 — glltig für Sieben« bürgen — wodurch das Bcrgkommissariat in Vc< lcrpatak nach Abrudbunya, überstellt wird. Nr. 178. Dic Verordnung des Iustizministcriums v. 23. September 1857 — wirksam für den ganzen Umfang des Reiches, mit Ausnahme der Mili-targrenze — in Belreff des Benehmens dcr Ge-lichte lici Todesfällen königlich sächsischer Unter-lhnnen. Nr. 179. Das kaiserliche Patent vom 24. September 1857 — wirksam für die Königreiche Galizien und Lodomerien mit len Herzoglhümern Auschwitz und Zator — wodnrch gesetzliche Bestimmungen über c>ie Befreiung der ehemaligen Dominikal < Gutskör. per in birseu Kronländern von der gesetzlichen Haf' tiing für dic, von den Besitzern dieser Güter go führte Verwaltung der Gerichtsbarkeit, und für die ans dem Bande der Untertänigkeit entsprungenen Forderungen der gewesenen Unterthanen, so wie wegen Aufhebung der Oktavalhaftung angeordnet werden. Nr. 180. Die Verordnung des Justizministeriums uom 26. September 18o7 — wirksam für den gauzcu Umfang des Reiches, mit Ausnahme der Militärgrenze — betreffend den. verschiedenen Ge« sellschaftcn und Vereinen vor Eiufübrung der neuen Gerichtsverfassung eingeräumten privilcgirten Gc-richtsstand. Nr. 181. Den Erlaß des Finanzministeriums vom 27. September 18!57, betreffend die Uebertragung der in Mailand bestehenden internationalen Zoll» Komlnisfton an die Finanz-Präfekluren. Mit diesem Stücke zugleich wird auch das Inhalt s7. Vom k. k. Ncdaktions'Vnreau des Rcichs-Gcsetzblattcs. AichlllmlsiclM Thlil. «aibach, 9. Oktober. Die Dwcinwcchieu ii, der Moldau ,nw Walachei sind beendet und das Ei'grbüiß ist überwiegend als ein unioMischcS anzliscyeu. Wclchc Wahlllinlrlel>c von Seiten der UmouSpartri getrieben worden sind, darüber meldet cii^ Korrespondent der „Kölner Zlg." Allerlei. In einem Dokumente, einer Art Petition der Notablen von Krajowa, au den Kaimakam dcr Walachei gerichiet und uom 2l). August (l. Scplcm> ^>er) datirt, wir» 5tlage geführt, daß Personen in die Wahllisten cingelrageu seien, denen das Wahlrecht lei> neswlgs zustehe, daß dcr Administrator zu Drohnngeu und Emschilchttrnngcn seine Zllftuchl genommen und oie Wahllisten lm Interesse seiner Partei, dir sich die nationale nenne, habe anfertigen lassen. In Krajowa überschreite die Zügellosigkcit alle Grenzen, man trak° lire sich mit den giobsten Schimpfworten. niederträch' tige Schurken, Nänkeschmicde, feile Schelme, Vatcr» landsverräthcr werfe man sich an den Kopf lind die linter der Zensur des Administrators stehende Press? veröffentlichte leidenschaftliche partei'sche Artikel, welche Zwietracht unter den Bürgern hervorrufen müßten. — In Bukarest ist vorzüglich der Buchhändler und Zcitnngsredaktenr Nosctti zn nennen, dex an der Spitze der Unionspartci stehi und durch öffentliche Reden und fulminante Zeitungsartikel die nüchternen Nähler zn berauschen sucht. — Der Klerus ist nicht durchweg uniouistisch und dahcr in zwei Heerlager geschie« den, dic höhere klerikale Partei mit dem Metropoli» ten an der Spitze ist gegen die Union, und als am M'.hltage die Geistlichkeit zwei entschiedene Unwnistcn wählte, wurdc sie vom Metropoliten förmlich ans dem Saale gejagt. — Laut Fricdensvertrag vom 30. März u. I. haben diese so gewäblten Divans den Wünschen dcr von ihnen vertretenen Bevölkerungen in Bezug auf innere Reorganisation Ausdruck zu geben, worauf dic Konferenz dcr vertragschließenden Mächte in Paris zusammenzutreten und darüber zu cntscheidcn hat, inwiefern bei dcr Reorganisation den durch die Divans kundgegebenen Wünschen Rech« chnnng zu tragen sei. Lant Nachrichten aus Paris ist der Diuan der Moldau schon am 4. zusammrngs' treten, am 8. wird sich der dcr Walachei versam. mcln. Anfangs November — man nennt den 3. — sollen die Konferenzen in Paris beginnen; die Di' vans hätten demnach kaum 4 Wochen Zeit znr Berathung der Bedürfnisse in den Donau-Nieder» landen, wie französische Blätter die zn recirganisi» rclidln Fürstcnchümer nennen. Mit dem Zusammentritt der Divans und dcr Pariser Konferenzen tritt die Donaufürsteiithümcrfragc wilder sehr in den Vor° dcrgrunc'. Welche Wendung die Sachen nebmen werden, ist noch ganz ungewiß, denn selbst die unions' freundlichen Mächte müssen sich zugestehen, daß dic s» vollbrachten Wahlen unmöglich der Ausdruck dcr Volksstitnmung sein können. Sind die früheren Wah° len — läßt sich ein Journal vernehmen — annnUirt morden, so verdienen die jetzigen ausgepeitscht zu werden. Uebrrdicß stööt die Union ans eincn energisch«,, Widerstand von Seiten der Pforte. In Paris jchmci. Feuilleton. Die Operationen Havelocks. (Schluß,) jenseits des Dorfts machte m,ftrc ganze Mannschaft Hals um zu verschnaufen und in langen Züge» Wasier zu schlurfen. Mcr m.ser W,,x ^ „,f^ gethan, denn noch blieb cine Schanze mit zwei schwe-reu Kanonen zn nehmen. Sie sw>,den in' einer P^-siiion. von wacher sie die gmizc Enaßc eine Meile weit bestrichsii. am andcrn Ufer des Pau^i - Nuddie eines brcttcn, schwierigen Stroms, überspannt mil ei-ner Brücke von rrci Bogen, deren Sprengung — und sie war nnterminirt — unser Vorrücken sehr gr. hemmt haben würoc. Nichts konnte sie rellcu als cm energisches VorDringcn, das dem Feinde keine Zeit Ittp. Die Hitze wav furchtbar, roch unsere witc er> trugen sie in der Auflegung des Kampfes. Zwci Meilen weiter, eben als dic Spitze unserer Kolo,,nc sich ans cinem Mangowälc>chen hcrvorwand, krachten zwei Schusse aus Vicrnudzwanzigpsnndern übcr cinen niederen Fllsenk.imn, und ein Paar schwere Kugeln schlugen, gut gezielt, m unsere Reiben, Soldaten nn5 Geschü'tzbutteu niederwerfend, und Schnß auf Schuß folgte mit höchster Präzision. Unsere leichten Feld> a/schüße foimtcn es mit eissei! Brummern auf weite Distanz nicht anfnelnncn, so galt cs. rasch näher zu rücken und in eine praktikable Schußweite zu lom. men. Dieß wurde mit wundervollem Effekt durchgc. führt, und plötzlich verstummten unsere gewichtigen zwei Gegner. Anfangs konnten wir das nicht begreifen, hernach aber. als wir in die Schanze eingedrungen, entdeckten wir. daß unsere Sbrapnels fast im ersten Schuß ibre Wischer zerschmettert halten, so daß sie nicht mehr laden konnten, Unterdessen wichen ihre Tirailleurs vor deu übrigen und uuscrc Kanonen wandten sich nun gegen ibrc dichte Kavalicricmasse. Unsere Ei,, sieldbüchscnschnyen schliche,, sz^ vorwärts, uuc> bal? machte die ganze Rebcllcnmacht rechtsnm uud fioh querfcOci!!. Als wir »u>, über dic Brücke zo^eo. fanden wir, daß der Feind sie zn sprcngcn urrluchl I„U!e, abrr aus Mangel ^„ ^^ „j^t ^mit z» Slaude gekommen war; die Explosion haltc bloß die Biustmauern umgeworfen, die Schwibbogen ganz ge. l.isftn. Allgemein fiel cs auf. „m wic viel geschlosse. ner und tapferer die Meuterer an diesem Tage ge> N'chteu halten; in dcr mech^,isch<>„ Fertigkeit des Soldaten zeigten sie sich voltlommc!l, abcr es fehlte "wen dcr gutc Anfübrer. So beginne» die SepoyS t'as Gefecht immer sekr g>,t, alier im Fortgang deS> !' beu gcmldcn sic in Verlegenheit. Was sich uns jchr schmerzlich fühlbar machte, das war dcr Mangel an Kavallerie- em Paar Schwadron, mchr würden ims von unl'crcchenl'arcm Nl.tzeu gewesen se.n. Dlc ermüdeten Tvuppen icgtcu siä) oa nieder, wo unser letzter Kanonenschuß aefalicl, war,- wir hat. ten fünf Kanonen erobert. Spät in der Nacht ucr> breitete sich im Lager das Gerücht, daß uns cm schwerer Kampf am Morgen bevorstehe, und unser Marsch in der Früli bcstäligte dieß. Die ganze Macht der Meuterer neral, Vormittags 14 Meilen vorwärts zu marschiren und Nachmittags anznglcifcn. Mittags bioonakirlen wir untcr Bäumen, kochten ab und aße», dann um l»alb 2 Ubr brachen wir auf zum Augriff, und zwar, da wir die Stellung des Feindes kannten, in einem Flankcnmarsch, was Zeit wegnabm. Das war, glaub' ich. einer der schwierigsten Märsche, die jemals in In« oieu gemacht worden sind. In dcr vollen Mittags, tutzc der schlimmsten Jahreszeit brachen uuser? Truppen auf. jeder Mann mit seincr j/ast von Waffen und Rüstzeug und mit seinen scchszig Patronen in der Tasche. Dic Sonn«' schoß glühende Pfeile. Fast bei i/dem Sckrilt wankte ein Soldat aus dcm Glied imd warf sich ermattet an der Seite dcr Strabr nieder-oer N«s nach Wasser erscholl mwilfhörlick /angS t><>r ganznl ^ilm. Endlich kam der Punkt der'Flanke," vewcgung und die Kolonne wendete sich in dic Felc.tr. Kaum waren wir cine halbe Mcc/c »^""67, so l>e. kam nns der Fciuv zu Gesicht m>? "^"/.'."'^^' neu großen Stückm cm ^^ m^el.s^emr, durch welches raS 7«. »»'0 " . u ^ 93 2 chelt man sich noch immer mil der Hoffnung, die Pforte wcroe, wenn idr das Bestädigil-'gzcrcht v^rbc» haltcn bliebe, cine wirkliche Vercinignng der Donau-fürstenthümer untcr einem gcmcinsamcn Herrscher zn> gcben. Indcß ist als gewiß anzusehen, daß cine administrative Uebercinstimmuug Alles ist, was sich ver-wirklichen kann. bis die Rumänen das geworden sind, was sic gcruc stin möchtcll, cine Nation. Anffallcno ist cs, wic man sich jcyt becilt. diese Angclcgcu> heit ^ll Ende zu bringen, ^ichniicli wäbnt mail, leichtes Epic! zu h^beu, weil (3,inland jctzt ciniger-maßcu die Hcinde gebunden sind. Man dürfte sich abcr uerrechnnl; Oesterreich wiro seine uno die denl-schen Intcrcsscn, die durch diese Frage mehr bcrüdrt werden, als sich einc aildcrc dcmschc Großmacht träli' men läßt, um allcr Encrgic vcrtrctcn. Ocstcrrcichs auswärtige Politik ist durch die wesentlichsten Intcr« essen res Slaates gefordert nnd es gebort sicher in das Reich der Phantasien, wenn man annehmen wollte, es würde in scincm Vorgcdcn cinc Aendcrllng eintreten lassen. Laibach, 8. Okiober. V. In dcm abgelaufenem lll. Ouartalc 1837 bclieftll sich bcim AushilfskassaKlo stcr zn Pr^cmyöl in Galizien hat Ihre Majestät die Kaiscnn. Witwe Karolina Augnsta 200 fi. CM. gc spendet. ' Die Mavos, deren Regulivni's, für die beiden Kronlältdcr Nngarn und Sicdendnvgen uon dcn wich> tigsten Folgen ist. bildete bis znm Iadre 184N m Betreff des Wasserbaues keinen Gegenstand einer be> sonderen Obsorge. Man hatte sich biShcr daranf bc-schränkt, den Flnü voll Stöcken und anderen Hinder-Nissen der Schifffahrt zll räumen und die natürlichen Trcppelwcge zu erkalten. Da derselbe, nanientlich wo er sich in die Ebene hinzieht, ein ganz unregcl' mäßiges Velt hatte, so waren dci Hochstandcn und dein: Eisgänge oie angränzenocn Grnndfiächcn der Überschwemmung ansgesctzt. Die Regicrung üalm, dic Sache ,^nr Hand nnd lediglich mittelst der Kon-lnrrenzbciträge dcr intcrcssirtrn Gemcindcti und Grund' bcsißer lst im Verlaufe von anderthalb Jahren auci, hier ein großartiges Werk volle,,det worden. Nach einem im Jahre ls64 uon den Bauorganen enllvor. fcnen Plane handelte es sich um die Ausführung uon ^l2 großen Durchstichen, um die Absperrung eines Ar> mcs bei Arad, uud nni die Negulirnng der EinmüU' tung in die Tbciß bei Szegcrin. Dlc Durchstichar» deilen allein rcpräftutlreu cinc Erdbewegung von 1Ü0.000 Knbittlastcr. Die Änsmündung bei Szcge-din wird belassen, aber mittelst eines Durchstiches da> selbst regulirt. Die Maros ist durch diese Regnlirung für Dampfschiffe fahrbar gcwortell. und es bedarf wohl keiner Erwäbnung »er Vorlheüe, welche dadurch dcn bcidcll Kwllländcrn, insbesondere der an der Aus' münoung gelegenen Staot S;cgcdin erwachsen sinc> niio mit ocr Zeit iiil großartigen Maßstabe sich mehren w>rocn. - (Oest, C.) A gram. Ans Scmlin wiro uus unterm l. Oktober geschrieben: «Aus verläßlicher Quelle erfahre ich, daß rie crstc k. k. prw. Donau Dampfschifffalnd Gesellschaft direkte Fahtten längs des rechten. c^lso jcllseitigcu Donall- und Save-Ufcrs von Turnn-Se-vcrin bis Verbir (türk. Graoiska) einzurichten beab' sichtige, und es soll bereits der Directions'Sekretär in Oröova, Herr Cassion. mit der Ausführung der< felbell bcanftragt sein llud nlir cincn günstigen Was-scrstand abwarten, lini sogleich nut einem Dampfbootc jene Sireckc z,l befahren und oie Stationen auf dem serbisch boönischcu Ufer zu bestimmen und einzurichten. Es würden sodann zu Stationen türk. Orsova (Ada l'a'e), Milanovac. Semcndria, Belgrad, Sabac in Serbien, Vercka nnd türk. Gradiska in Vosnicu gc> wchlt werden. Es ist dieses Unternehmen eines der sicheisten Mittel, die von der genannten Gesellschqf: angcwcmet und schnell ins ^ebcn gcrlifen, das Vor-habcil der Rhoilc-DampfschiMhri - Gesellschaft, auf der Donail und Saue in Konkurrenz zu treten, pa-ralisireu nlüsscu." (Agr. Ztg.) Pesth, 7. Oklober. Am 1l. d. M. wird die solenne IlUrornktion der bereits hier angelangten Karmeliter-Mönche ln die ulncrbaulc Kapelle auf den» Fricdhofe nächst der Kercpcser Linie, durch Sc. Emi> uenz dcn Hrn. Karoinal Primas von Ungarn vorgenommen werren. Sc. Eminenz babcn nicht liur zur Erbauung mw Einrichtuug dcr Kapelle und ocr Pricsterllausc bedeutende Summen gespendet, sondern auch zur Deckung des leiblichen Bedarfes dcr dort hausenden frommen Väter eine Stiftung von 20,000 Gülden EM. gegründet, damit, wie die „Neligio" oemerkt, die ciügcn'lhrtcu Mönche dcr Pesther Ge-mcmde nicht zur ^st fallen. Die Kcirmelücr weiden oie Verstorbenen ärmerer Klasse oyue alle Gcbüyreu un^utgeltlich elnsegilcn, mw auch den Gottesdienst in der Hcrmineu'Kaoclle verrichte». (P. i.1ouo.) Kaschau, :^0. Sept. Ein hiesiger Bewohner h^t ans Anlaß der^ glücklichen Rückkehr Sr. k. k. 'Aposlo!. Majestät in die Neichshaupt« und Nesioenz« staot Wicn für das hirsige allgcmeine Krankcuhcnls zu Gunsten armcr Iüraclitcu 800 fi.. und für das unter dcm Namcn „Elisabclhinmn" ins Lcben zu ruscnoc Waisenhaus abcr 200 ft. plUrionsch gcwiomet. Italienische Staatelt. Neapel. Dcr Aetna Hal am 6. v. M. wie» oer eiücn gewaltigen Ne^en uon Schlackenstaub ails> geworfen, der imgcfäl'r 16 Miilulcil dauerte und Aci öl'lale ill'crschiittete. Parm a, 3.Ok!ober. Die „Gazzctta di Parma" enthält eille vom 1. d. M. datirtc Verordnung der Negentin, wodlirch die in Folge der mit 3l. September d. I. eingetretenen Anftösnug dcs öslerr.-ilalic-nischcn Zollverbandcs nothwendig gewordene 3icorga> nisation des parmancsischcn Zollwesens kundgemacht wird. Die varmancsischen ZoUbehördcn, dcr Zotlta» rif und die betreffenden Regulative treten also, einig? Modifikationen abgerechnet, mit 1. Noocmbcr d. I. wieder so ins Lcben, wic sie vov dem Zollverbande bestanden. Die TransiizöUe sind abgeschafft, mit Aus- nabme jener mr Monopolsgegenstände, die nach ml° dlren Staaten gclien ilnd für welche dcr gleiche Be« trag an Transilzoll erbobril wird,- welchem dort dic-ftlbcu Gegenstände, die für Parma bestimmt sind, unterliegen. F>r!l>r ivird verordnet, daß bei dem Ministerium der Finanzeil lind dcr Direktion der in» direkten Steuern ein Register gehalten werde, indem alle anf die praktische Anwendung des Tarifs nnd der Reglements bezüglichen Bemerkungen, Wünsche. Bedenken:c. eingclrag«-!! werden sollen, lim eic Grundlage späterer Neformcn im Inicrcssc des Handels, der Industrie und dcs Aerars zu bilden. Schweiz. — Von zuucrlässi^cr H^nd erfährt die „Vad. ^andeszlg,", !).w mehrere höhere eidgenössische Offi-ziere dcr englischen ssiegiernng die Errichtung von Negimcntcrn uiücr Fübrnng von Schwcizcr^Offiziercn angeboten, ader abschläglich bcschieden worden sind. Dagegen ist wahischcinlich. daß nach Ucberivinrung dcr indischen Rebellion die indische Kompagnie wieder Schwsizcr'Negimcmcr engagiren wiro, wie dieß 1816 dcr Fall niar. Frankreich. Paris. 3. Ott. Nach dcn offi;iel)en Berichte,; ans dcm Lager von Chalons war die Rückkehr des Kaisers, den bekanntlich die Kaiserin begleitete, ein wahres Fest für die ganze Armee. Die Kaiserin wurde bei ihrer Ankunft mit den lebhaftesten Zurufen be-grüßt. Wie eine Depesche meldct, fandcn"beute große Manöucr Statt- die Kaisciin wohnte denselben iü ci< ncm Wagen bei. Heute um 2 Uhr land unter dcm Vorsiyc des Architekten Hittorf die jäbrliche offenüiche Sil)nng der Ataoemic dcr schönen Künste zur Vcrthcilnng der in dicsem Jahre gewoimenen Preise uon Rom Statt. Hcrr Halcvy, lebenölänglichcr Sekretär, statlctc Be> richt übcr oie Sendungen der Schüler von Rom ab. und las zugleich eine interessante Notiz über die Wcrle und »as Leben David d'Angcrs. Die Sii)nng ftlbst hatte jedoch kein friedlichcs Ende. Als'di/Na, mru der Preisgekrönten proklamirt wnrden. erhob sich ein fürchterlicher Tmunlt, Ein Theil dcr Schüler gab scine Unzllfricdcnheit mit den Preisrichtern auf so lärmend,,' Weise zu erkennen, daß man genöthigt war. ds>i Saal durch die bewaffnete Macht rä'umcn zll lasscn. — Das Kassationsgcstlch voil Doineau und dcr zllgleich mit ihm venirtbciltcn Araber ist verworfen wordrn. Man ist l,icr allgcineiü mit dcr Vc-stät'gu>,g dcs Unheils des Orancr Assiscnliofcs z.ttricdcn. Dem Kapitän bleibt noch üdvig. die Gnade des Kaisers zu erflehen. — Wcim sich das Wetter hält, wird demnächst der kaiserliche Prinz ins Lager gebracht und der Garde uorgcstM werdeil. Mau hat dem „Kinde Frankreichs" eine vollständig? Grenadier-Uniform mit dcr Bärcnmükc und sonstigem Zngchör anfertigen lassen und es weiß auch bereits beim Appel mit „Present" zll antworte». Die Scene wird also wahrscheinlich im Lager zur Aufführung kommen. Großbritannien. London, A. Okt. Mit der Venüßung des Ueberlandweges nach Indien für Truppen wird jcht Ornst gemacht. Gestern, wie schon erwähnt, gingen 2 Ingeuieurkompagnicl',, aus 13 Offizieren und 238 Gemeinen bestehen», mit dcr Eisenbahn von Ehatam Verlust erlitten. Durch diesen Sturm von Volikugcw und Shrapnels schritten die Truppen ruhig fort. bis der Wendepunkt des Flankenmarsches gewonnen war; dann wurde die Linie formirt mit Geschüt) in den Zwischenränmen und stetig auf die feindliche Position vorgegangen. Die Artillerie cngagirte zuerst die schwe» rcn Kanonen, welche fortwährend unter uus herein» dagcltcn, und unser Fußvolk, mit Ausnahme der an nnscren Flanklu in heftigem Kampfe begriffenen Tirailleurs, legte sich mittlerweile auf den Boden. Nach einigen Schüssen in verschiedener Elevation fand man. daß die feindlichen Kanonen im Dorfe durch Mauern nnd Häuser so gut geschützt waren, daß unsere Artillerie sie nicht znm Schweigen bringen konnte. Sie setzten eiu lebhaftes Feuer fort tmo ebenfo heftig schoß die feindliche Infanterie hinter ihre» Schutzwebren. Da erhielt das 78. Regiment den Befehl, das Dorf mit dem Vajonnet zu nehmen. Die Hochländer cr-hoben sich. gaben ein Nollfeuer uud gingen dann. gc< messcncn Schrittes nnd Gewehr über. vorwärts wie eine wandelnde Mauer, bis auf ungefähr hundert EUcn vom Torf. wo ras Wort zum Sturm gegeben wurde. Da sprangen sie binau. wie eiue losgelassene Meute, und in einem Augenblick waren sie übcr die Schanzen im Dorf. Kein Schuß wurde gefeuert, kein Ruf ausgestoßen, die ergrimmten Soldaten handhabten ibr Vajontlet mit verbissenen Zähnen/und die Mitarbeit war im Verhältniß zu ihrem Grimm Eben hab' ich drei in einem Hause niedergestoßen. Herr!" sagte grmseud ein Hochländer, dcm ich im Dorfe bcgegucte. Jetzt war unser? ganze Macht nachgerückt, nahm eine Kanone nach ocr anderen nnd scheuchte Alles vor sich her. Mittlerweile aber hatte die feindliche Reiterei nnd ein Theil dcs Fußvolkes uns umgegangen, und einige unserer Kanonen mußten sich wenden, um sie im Schach zu halten. Ein Ml,I war unsere Handvoll Truppen völlig umzingelt. Die, Meuterer fochten verzweifelt, und hätten sie einen Kopf znr Führung gehabt, so würde unser Stand ein sehr schlimmer gewesen, scin ; so aber siegte unser selbstbewußtes Zusammenwirken über die Menge. Eine ibrcr Positionen um die andere ward erstürmt, und als endlich das 64. königliche Regiment ein letztes Gcschüh »ahm. das bisher mit mörderischer Wirkung auf un< scre Reiben gespielt halte, war dcr Tag entschieden. Eben als die Nacht einbrach, formirtc sich das cngli< sche Armeekorps uud bioouakirte anf dcr Ebene, am großen Paradcplape uon Eawnpore. Das war ein harter Kampf. So vicle waren auf unserm Marsch aus dcr Linie gewankt und matt und krank liegen geblieben, d<,ß wir kaum mehr als 1000 Mann im Gcfecht gehabt haben können, uud uns standeu wenig» stcns 5>000 Mann gegenüber. In dcn früheren Aktionen leisteten Artillerie und Tirailleurs das Meiste, dicr abcr cnlschicd der geschlosscnc Andrang dcr Infanterie. Die Sikhs fochlen wie Tcufel! sie hatten gehört, daß die bengalischen Scpoys ihren Brüdern be/ Benares, obgleich diese dort am Aufstand thcil-nahmcn, den HalS abgeschnitten, und das machte sie fast noch wüthender als die,englischen Soldaten, wcun das möglich gcwcseu wäre. Hicr aber empfanden wir mehr als jeden Mangel an Kavallerie; denn die feindlichen Reiter kamen vergleichsweise fast unversehrt davon, und konnten sich überdieß wiederholt in unse» ren Rücken schleichen, wo sie unsere Verwundeten zu« sammcuhicben. Ein Schwärm derselben stürzte sich auf ein Häuflein Tirailleurs, ungefähr ein Dutzend Füsiliere, die sich mit iyrem Offizier. Seton, uon dcn übrigen getrennt hatten. Scwll ricf seine Leute um sich und bildete Quarte, dic Reiter sprengten au, pralltcu abcr ab vor eincm kaltblütigen, stätigcn Feuer, das mit jeder Kugel ein^u Mann aus dem Sattel warf, uud die kleine Schaar gelangte unver< lcyt zum Regiment. Nur zwei seiner Kanonen, uon der reitenden Artillerie, rettete der Feind; alle übrigen, acht schwere Geschütze, blicbcn in unsern Händen. Wir gingen ohne Abendessen zur Ruhe, und unser Bett war der nasse Boden, abcr nach einem solchen Tagwerk brauchten wir keine Matratzen. Mit° ten in dcr Nacht cnistand Alarm und die müde Mannschaft griff zu dcn Waffen. Ich will lner ein Beispiel kühnen Muthes erwähnen. Eincm Mann des 64. Regiments wurde gleich im Anfang durch eine Kanonenkugel ein Bcin zerschmettert, und als er am Boden lag, kamen die Reiter ihn nicoerzusäbeln. Auf dem Nucken liegend. schoß er den ersten von« Pferd, uud sie wichcu zurück; er lud wieder und erschoß einen zweiten und,dann einen dritten, darauf ritten die Nciicr weg und ließen den Vlcssirtcn in seiuer Glorie zurück. Der Soldat ward nach dem Gefecht amputirt und er kommt'davon. Am nächsten Morgen, bald nach Tagesanbruch, als wir, auf das Gepäck wartend, müßig dalagen und anf den Gür< tel von Bäumen nnd Häusern vor uns schauten, er» bob sich plötzlich eine große weibe Rauchsäule, die gleich dem Geist dcs arabischen Mährchens immer ho- »3» nach Southampton mw eine «Me Stunde nach ift-rer Ankunft bef.nw sich die ganze Ma»nsekaft an Vord des Dampfers „Sultan", der auch sogleich den Ha> fen verließ. Dle Leute waren ohne Gewcbre, n,id Tornister angefmmnen, ibre Waffen war,-» sch^',i uor> her iu Kisten ucrp.ickl an Voro gebrucht worden. Die Die Direktoren der „Peninsular A Oriental Com° pany" schickten ci>,cn Vegleüer der Mannschaften durch Glypten und ourch die Wüste mit, um dort für ihren Kompfort zu sorgen. Der britische Gesandte in Peru, der als Opfer einer Priuatrache gefallen ist, war ein leiblicher Neffe Lord Palluerslon's von müttelliäier Scitc nnd hatte erst das 44stc Jahr zurückgelegt'. Im Jahre 18^9 wurde er als Generalkonsul nach Chili verseht, wel« chen Posten er 1862 mit einem ähnlichen in Peru vertauschte. London, 8. Oktober, ,Mor>'.i>^ - Chrmnclc" ineldct: Königin Viktoria nird als Kaiserin vou Hin-dostein proklamirt wcvden, und wahrscheinlich schon die nächste Post aus Calcutta dies? Nachricht nach Europa bringen. (T. D. d. W,) Amerika. — An Vord des muergegangemn cal^ornischen Post ° Dampfschiffes „Ccnlra! > Amcr,ka" befanden sich 1,000.000 Dollars in californischem Golde nnd die ganze Vörsen< nnd Handelswelt uon Newport' datte mit Schmerzen auf diese Summe gewartet, die, wie man bestimmt erwartete, der drückenden Geldklemme, welche mm schon seit mehr als drei Wochen in Ncw> Jork anhält, ein Ende machen Me. Ieht liegt das Gold auf dem Meeresgrunde. Niemals war New> Nork weniger in der Lage, diesen schweren Schlag verschmerzen zn können als jetzt. Innerhalb 8 Ta< gen, vom 7. bis 14. September, sind allein in der Stadt 21 bedeutende Fallimente vorgekommen, darun« ter eins im Betrage von 1,200.000 Doll,, mehrere andere mit V2 oder ^ Millionen, Ein Vlatt, welches allwöchentlich cinc möglichst uollständige ^iste ciller in den Vereinigten Stcialcn vorgekommenen Vankcrotte ucröffcntlicht, weist drre» für die Woche vom 6. bis 12. September nicht we> Niger als 80 auf, mit einem Gesamnubetragc der Passiva uon mindestens 7 bis 8 Millionen. Ans Wasbingtou wird s,emcloe<, daß dorc täglich im Dnrckschiiüt für i)0.000 Dollars Vundesodligntionen zur Eiülösung präseotirt werden. Tagsucuigfeiteu. Wien, 7. Oktober. Der „Volksfrcnnd" widex rnft hente seine gestrige sehr leichtfertige Nachricht! Graf Cioalart ist nicht tort. Wir erinnern nnö i'ibrigcl.s. daß bereits vor l'cilälifig zwci Iliyren rbcn< salts Die Nachricht seines TodeS ausgesprengt wurde. Damals dankte der gestorbene Lebendige in einem humoristischen Schreiben, welches er an die Redaktion der „Mililärzcitnng" richteie, für die Theilnahme, dic man ihm gewidmet. Hoffentlich wird cr die Mcl^ dung, daß cr znm zweiten Male gestorben, mit eben so guter Laune aufnehmen. (Ocst. Z.) — Graf Moriz Lazar in Vilak erlegte auf sei> ner Flur bei hellem Tage einen Wolf. Die Vestie machte an eiuem lmd demselben Tage (29. August) sech« Mal in dem Edellwf seine ungebetene Aufwar« tung. und schleppte bei Gelegenheit ocr ersten fünf Besuche je ein anderes Hausthicr mit uuglaublicher Schnelligl^t mit, bis ibr bei dem zum sechsten Male bcads.chliglen N>nbanfalt der GaranS gemacht wuroc. ^ Bclannilich hat Seine k. k. Hoheit Erzherzog Albrecht den Bildhauer Herrn Hcrnlorn mit Ausnch' rung eines kolossalen Löwen bcanftragt, wclchci für den Kirchhof uon Aspern bestimmt ist und die Ruhestätte drr in der Schlacht bei Aspcrn Gefallenen schmücken wird. Das Monument ist vollendet. Telegraphische Depeschen. Paris, 8. Okt. Der „Mouitcur" meldet die Anlunfl deö Prinzen Napoleon zu Chaloi.s, Uebcr die KabmelSkrlse in Spanien nichts NencS. „Pays" will wissen, Narvacz und Pidal seien beaufiragt, ein neues Kabiucl zn bilden, Die Kaiserin wud hellte in Paris crwarict. 5ieucste U c ber la n dp 0 st. Konstantinipel, 3. Okt. Mehrere Adressen gegen die Union drr Donauflnstcnthiiinec sind hier in Umlanf. Prinz Ioinoille ist über Odessa „ach der Krim abgereist. Die Kommission znr Negulirnng drr russ^'ch'iürllschcn Grenze ist nach uoUcndctcr Arbeit hier eingetroffen. Die oon türkischen Stabsoffizieren entworfenen geometrischen Pläne der türtisch'dalmat.-kroatischen Grenzt sin? vollcnoct, Ein Eomtlö ziil Uebernahme von Uutcrstlmui'.g^gcldcrn für die durch den indischen Aufstand verunglückten Familien ist er» nannt worden. Außer dem Sultan, mil 1000 Pso. Sterling, subskribirte Lord Stratforo oc Nedcliffc und viele Engländer ansehnliche Summcn. Die alten Kanne sind einer Kundmachung zufolge nur noch bis Ende September d. I. giltig. A t h e n , 3. Okt. Der preußische Gesandte vou der Golh ist hier cingettoffen. ^ Haudels- Md Ueschäftsberichte. Ncndccse, 2. Oktober. DasGetreidegeschäft ninn:.t täglich an Lebhaftigkeit zu; fortwährend trcf. fon fremde Kanfer ein. Weizen sehr belieb: uon 2 ft. —2 ft. 30 kr. pr. My. Wir hatten zwar in der ley' ten Zeit einige, Sprühregen, ein tüchtiger Landregen will sich aber noch immer nicht einstellen. Die Nndcrschiffc fahren ihren Vestimmungsörtern entgegen, müssen jedoch zur Passirung der seichten Stellen in der Theiß Lichtccschiffc in Anspruch nehmen. Auffallend ist es, daß die Dmlaudampfschifffahrt > Direktion bisher noch gar keine Maßregeln getroffen hat, um ihre ca. i>0 deladenc Schlepper mittelst lhrrr eigenen Schiffe ab> zuselnfftcu, und solche in die fahrbare Donau zu briN' gen. welche Störung nicht nur der Donandampf-schlfffayrtgcscltschnft cmcn Abbruch in ihren Einkünften vcrursncht, soildern cinch dem Hanvclömaiiiie, nnd besonders dein thcilwcisc mit Kredit nrl.'cite»dcu alö ein großes Hcmmuiß in scincin Gcschäftobetriebc ent> gcgeniritt. (Psth. Llyd.) Wien, 3. Oktober. Das dichivöchcnlliche Pro« duktcngeschäft bot wenig Veränderung und war der Verkehr übn Haupt von geringer Vcdcutung, da meist nur für den Playkousum verkehrt wuroe, die Preise haben sich trotzdem behauptet, oa die Eigner auf ihren früheren Forderungen bestehen. Rübsamen. Gestützt auf die neuerdings ill Holland höher notirtcn Preise glauben auch unsere Besitzer zu erhöhten Anforderun« gen berechtigt zu sein, während Fabrikanten sich oen-sclbcn nicht fügen. Für Kohlrcps wird al» Raab 6 ft. und lokc» Wien 6 ft. 16 kr. gefordert. Banaler Warc bleibt ll 6 ft. 30 kr. ab Naab zu placiren. Umsatz 4000 Bauatcr ü 3 fi. 37^ kr. und 3000 Kohl ä 6 ft. 5? kr. loko Naab. Nüböl raff. Dcr Mange! an prompter Ware war vorzüglich gegen Ende des vorigen Monats sehr fühlbar, wodurch für einige Parthicu der Preis von 27^—28 st. pr.Ztr. inclusive Faß bezahlt wurde. Auf Lieferung für die Hcrbst-und Wintermouate wurden mehrere Posten ü 26^ ft. aus zweiter Hand abgegeben. Pottasche. Noch immer ohne ledhafteren Begehr, daher die Preise fast nnr als nominell zu betrachten sind. In illyv. Ausstich ist ü 221/2 ft. und in weiß ungar. ü 20—20^ ft., in Blaustich uon 18^—li)^ st- genügend anzukommen. Kuoppern, Die Abgeber sind znm Vcr-kanfc noch immer nicht willfährig. wodnrch die Preise an Festigkeit gewinnen, nnd wird für 1364 hoch Prima bis 11 ft, nnd für Prima 10'^ ft. angelegt. Geringcrc Qualitäten letzterer Jahrgänge in ein^elncn Fällen mit 8V2 ft. bezahlt. Spiritus. Ungeachtet namhafte Pcmhicn fonlant übernommen nno cinge-kigcrt wnrocn, konnte der mit Ende September l'c^ stanocnc Preis uon 28'^ kr. sich nicht behaupten nnd ist brute fnr prompt 27^—27^ kv. anzukommen. Auf Lieferung pr. Ncw..Iännl-r blieben ü 27 kr. Ge^ der, für November Februar wurde Einiges « 26',^ kr. erlassen. P c st h, 6. Oktober. Gctreidegesä'äft. Die Was. ftrzufuhrcn waren im verflossenen Monat hier in Pesth nicht sehr reichlich nnd betrugen :Y pr. Ruder» schiffe 92.266 Mtz. Weizen., 10l0Mh.Korn, l3.20l Mn. Gerste, 04.304 Mtz. Hafer, 8891 Mtz. KukN' rutz. 940 Mehen Hirse. 8828 Metzcn Neps lind 900 Metzen diverser Früchle- d) pr.' Dampfschiffe 6-!.2!)7 Mtz. Weizen nnd 3U31 Mtz. Hafer, znsam-men 293.436 Mtz. diverser Früchte! Bei dem von >er Saison bedingten lebhaften Abznge konntcu sich daher in den meisten Frnchtgattnngen keine größeren Vorräche hier ansammeln, namentlich nicht in Wci-zcn, wovon die Lager fortwährend beschränkt blieben. Viel belebter war der Transitverkehr anf der Donau, es passirtcn nämlich Donan anfwärts: n) pr. Nnder-ishiffe 77.123 Mtz. Wci;en, 2ö3.'^ Mtz. Korn, 4006 Mtz. Gerste, 672.911 Mtz. Hafer, 8884 Mtz. Knku-rutz, 30.737 Mtz. Neps nnd 10.000 Mtz. 'diverser Früchte; l») pr. Dampfschiffe 247 399 Mtz. Weizen. 1l>0.826 Mtz. Haier nnd 28.979 Mtz. Ne'ps, znsaiN' men l.083.402 Mtz. diverser Fruchte' Getreid - Durchschnitts -Preise >:i Laib ach a»i 7. ^ktl'brr lfto?. z fi. kr. ft. ll. W">" - ' '...... 4 3l> 4 .15'/. Hall's'nicht........ .- »- ^ .^,;2^ Gcrftc......... ^ ! __ H ^y^ Hirft......... __ ! ^ .'; u» Hcwcn......... — — 3 l« Hafcr......... 2 — 2 !i Kn'unlh........ ^ _ 3 1^7. her iu die Lust emporwuchs. NN!> welcher ein furchtbarer Knall wie eine Mörser'Salve folgte. Der Feind halte das 4,^ Meilen entfernte großc Arsenal in die Luft gesprengt. Uno jetzt, ach! kam eine Nachricht , die unsere Siegeefrende in Traner verwandelte. (Der Korrespondent erzählt hier die Metzelei in Cawn-pore, welche Ncna Sahib. dieser Darstellung zufolge, erst dann besohlen hatte, als er sah, daß das Glück O« w»r der n,„« «Hwss^I^«. 5',7/^, bessern und gro^ern indischen Hälisrr. wo die nnUück-lieben Damen, Soldalenfraue» und Ki>,der einm'spcrN gewesen waren. Der Bo^cn schwamm i,i Vint mit nienschlichen Haaren nnd Fetzen von Klcidmigsstückc» und rings an den Wänden gewahrte man die Spuren von Kugeln nno Säbelhieben — nicht in der Höhe, sonoern ganz tief und nm die Winkel bel'nm, wo die unglücklichen Geschöpfe sich niedergekancrt hatten, als man sie zu Siücken hieb. Die uerstüm' »neltcn Leichen der Schlachtopfer stürzte man iu einen gropen Vrnnnen dinter dc!n Haus, wo aus der bin. ligen Masse da nnd dort ein Arm oocr Vein hcrvm-ragie. Wenn die schwarze Höhle von Calcutta einst solche Vergeltung anf den Urbeber der Schanderlhal ^ herabzog, welche Strafe wird dieser angem-ssen sein? . . . Dle Vewobner von Cawnporc schienen sehr ^ frol), ibre alten Herren wieder zn baben, nachdem sie den Untcrschiid zwischen ciuein cingebornen Fürsten und der englischen Regierung prakü'sch kennen gelelnt. Sie brachttn Lebensmitlel aller An mit größter Bc> lciiwilligkeit herbei und ebenso in der Stadt versteckte Sepoys, welche sofort an impwvisirten Galgen ban« mcltcu. Abends ward auch der Unter'Steuereinnehmer vou Cawnporc gefangen eingebracht — ein Mu-sclmann. der früher als Beamter das vollste Vertrauen unserer Regierung genoß, nun aber «inen der thänasten Helfershelfer des Nndschah von Bditoor ab-gegeben hatte. Theater in Lcnbach. Betrachten wir nnftrc ssc.Mwül'ti^ Thlatnlitcmtur, ft spn'ügt ls uns sofott in dic i,'<>i^'il, da^ troß allir Ä.'sM'l'lm-licn lülr cphlmcrc Schöpfn,^cn 'zu fagc gsteet.n si»?', die, inich-d^!!i sic cinc Zcitlc,»,, auf dem Ncpntl'ir sich erhaltcn habrii. lins ili.ünr d,N'on vcvschiv >,0e,,, Forschrn wir »ach drin Grund di.str lHlschnnnn!^. so sindcn wir, daß cl iu dcr absolut i'sali? stisch^i, Nich^ü'g liesst, welche ^cnwärtiss d^miiint. Man bietet dei,, Piibük,!»! lcinc Idcalc imhr, leine wittlichr Schönheit, a>i dcr es fe mn Siiül lemtrr,!, ftj», Ansch.niüü^eii vercpe!» könnte', ^vir leben monai in dcr Zrit der Mrt^N'phicl!, auch >n lcr dramatisch,» ^>,»st Ücbt „,.i„ hs„ ri„sache'n Abs!le»dei, Küustlcrn weitüiehr, welchc sch.^r cm^acpragtt Charaltere »pule», als ,;» Liebhaber, weil'„ia» deu lZharalter mehi-äußer-nch auffaßt und auf die psychologische Vearimd,mq verachtet, — lieben d.r obcncrwälütten rcalistischl,, Nicl'tt»,^ erislirt in der dra,natische» Literatur nixh eine ^wlile die viel Aehulichf.it m,t dcr vrofessiunlllen Znschueidefunst hat' ^>a werde« denn au<5 Rmnaue» und 1'l^vellcii Thcatcrstiick. fabriiirt von Leute», die allcrdnigs d,c au,;er» dramatisch,» Äcdinailü^en fe»!>en >»ld Nmltu'e genug besinn, u^n einen ^höruien West .^u erzicle». ?!gt man aber nur de» alsergenmMu 'Maßst>.b an derartige Machwerke , so muß man gestehe» , daß drr eigentliche dramatische Werth fast Null ist. Zu dieser Richtung gehört vor^iglich ,Nau Virchpfeifer und ihre Schule. — Unter dcn Lusispieldichtern der Gegenwart uimmt Noderich Bcnctil dcn erste» Nang ei». Er gehört auch der realistischen Richtung an. steht aber dlirch sittlichen <5rust und Produftionskraft weit über deu „Iilschncidern"; und wiirde er nicht so schnell arbeite« , s? wurde er Gediegeneres n (?in^lnc» uicht übel war, Herr Direktor Lutz hat bisher versäumt, uns mit den ihm zn Gc-böte stehenden Kräften, und welches Genre sie einzeln ausfüllen sollen, dekannt zu machen < so bleibt uns nnr übrig z» erwähnen , dnß die Titelrolle etwag zn karrifirt wurde, und die Theudc linde mit zu grelle» Farben gezeichnet war. Was wir oben erwähnten über die Liebhaber, gilt auch ^on dem Darsteller des Waltssein — eiin besten haben nnS neb.n dem M aler H 0 n a u die Darsteslrrin der Elisabeth und Thesla gefallen, — ,,T hc rese K roncs", welche am Donnerstage über die Bühne ging, ist ein. nach einem glcichncmii-giu Nomaue Väiierle's von Karl Haffuer bearbeitetes, will sage» ..zugeschnittenes" Stück, Der Verfasser ist indeß fein geschickter „Zuschneider", den» daö Ganze besteht a»s lose mninaii-oerhäügende» Episoden, denen oft jeder verbindende Fadcu jlhlt, welchen inan sich erst im Roman suchm muß. Die Darstellung wi'd stet«? einen guten Erfolg habe», weil .die vorkommenden Personen sich einer Populären Verichmtbeit frflrmu, ES wurde hier recht brav gegeben, und das im Pattern» zahlreich anwe-ftnde Pnblifn», gab seinen Beifall ^in recht verschwenderische Wc>,c. Vorzüglich war Fräulein S t e r n a u als Thcrese ,p> r 0 n e s ; ihre anmuthige Stimme, ihr Darstellungsstalent, ihre einfache, gewinnende Weise. hat sie, wenn wir uns nicht tnischeu, zum Liebling des Publikums gnuacht. Auch der Darsteller d,S Ferdinand Raimund war zufriedenstellend. — Schließlich bemerken wir, daß eS angenehm wä,c. we,,n M"» Herr Lutz angeben würor. N'elche Stücke cr >'"' ^'"^ ^ Saiso» vl,rzuf»hreu gedenkt, oder wenn er uns j^e -i. l'! j!l 5^/. 9^V,—«5 Ltaat^schult'vrrschreil'ilnqeu zn 5"/, 50 '/, ^^< dttto ' « ^'/.°/. "'/.^'« . dctto „ ^'« ?7?'^7' detto . 3°/» 2U'/, 5"'/. dctto . >''« ,.^-lt!'/. G!o^^nih,fr Tl'ln;. m. N!nf<. ., 5 "/, l'0----- Old.nl'in^r d^tto d.ttt' ^ 5"/., 95---- Pc'iher d.tto d.,to „ 4'/, «5----- Mailänder d.t!o dctto „ ^,'/, !'^—9^'/, Wr,ii!d.ntl,-Obl!^. N. Orst. „ 5"/« 8^-.^'/, !>c«to Hül'larn ., ä7« 7«'/,—79 detto Oalizi.il ., .'»"/« 7« V.—78'/, oetto d»r iil'rigen ,Nro»l. j» ü "/» ^^ 57 Vaiiso-Ol'ügatiom'!, zu 2'/,'/. 'l2-»l3 ^'tinis-Hül^n v. 7,. «834 320-Z2! delio ^ l«:l9 «38'/,-,^8'/. dett« ., l «55 zu 4"/. !<»«'/, N)«'-, o Rüilscheint___________ !?-!?', «K!,udbri.ft ^u 4 "/, 82-^3 ?,!ordla!!n < P, irr.» V'dlig, zu '»'/, ^5 '^5 '/, Mo^mp.-r detto „5'/« 70 8l Dona» V.nüpssch.-Ol'ü.;. .. 5 7« 8« 86 '/, kloyd dctlo (in sill'.i) ^ .'> 7« 8«-8!» 3"/„ ^liovit.its Obü.z. d,r Siaatv'-^istnbati'x ^.,.Ilscha,t z» 275 ^ra„ss p«. »Ztu.f 108'/, >09 Nktic» ser Nat!o!ia!l'a«s l»ss7 - 9tti> 5°/^ Psaudl'ncfc d.r oialioiialbattl ,2mo»atl!che Uti'/^-W'/. «lN.-n drr O.sielr. «lvdit'Aüstalt 2ll '/, -2l l '/^ „ '.'i. 0cft, (H^fomple-Ges, 119 7. —,20 ft»l,'G^s>»schast zu 50« Fl.niss ' 2?U'/.-277 „ „ Kaiseri»" Elisabetb-Äab» ^» 2l!(> ,'<. »>it :U» plit. C!!,jah!li»,^ !«<>'/. " U><»'/, Ziid-^l'dlentsche Vell'i»dii,!^!«l», l!»l '/^ — 101 '/, „ Theiß-Bahn ll»ft'/.-NW'/, „ Vo»il,'.,B.net. «Hisenbah» 23U-239'', , Kaiser Franz Josef Orientbahn 158 '/,—18!» „ Tricfter i!os< «U^ '/,— »05 „ ?l,>au-Dampfschiffs,,!,,t<« O.sr,!Ichast 537 - ü.i8 d.tto >:l, Emissil'il l00 '/«^<.-O'sssll,chaft U2-Ü.'i " ^ Wi.-ner Düüipfül'^esilljchüsf 72—?^ „ ^ Plißd Turn. Cis.«b. l. Emiss. 20-22 ditto 2 ci-üiiss. »l »liliorit 29-3« E»ltrh«^ 40 ft. Los, 8« '/,—52 Wmbisch^rap ^ H7'/^__2« Waldst^n . 27 '/,—28 K^levich . ' 14'/. <5'/, Salm ^ Ä^ ',,—^ '/. Si, s'lnois _ 38 7. - 3i1 PaG) . 38'/. 38 7. Clary „ 40'/, "-^0 7. Telegraphischer Kurs Vericht der Staatipapiere vom 9. Oktober 1837. Ttmt^schuldverfchrriluugm . zu üMt. st.in CM. 8« 3 i d>tto anS der Hational-ttnlcihe zil 9 „ in ÜM. 82 3/>U detto .......3 „ „ 50 !/i Darlcb.n mit Verlosnnq v. I. l^".4, si'ir >«0 »l- 106 7/^ ^rundriul^snlnas^^oli^ationeu von Ungarn, Kroatin: , Slavonien uüd uoin Temeser Banat <» 5 /„ ^ ...........78 7/3 Grilnsentlasiuügs-^chligalionen von U«lijicn uud Sicbcnduvgc» ü "/» . . , . . 76 >,4 st. in E2)i, Vaiit-Altll» vr. Ht»»k..... UU5 st. m CM. Äfli.n der ösilrr. N.epit - Anstalt für Handel und Gcivertv ;u 20i' ft. pr. Tt. 208.l/i ss. >n CM Äfiilü oer f f. pnv, oslirr. Staats, iftiü ^hn- ^ftllschaft zu 2<»<» st., voll eingezahlt — ss. iu CHi. mtt ^att„z,ihlu!!g......276 3,4 st. in (5M. '.'Ittiln der >»iais»r Fcri'iuaiids^cordl'ah» qetvnüt .U !<'i. ... 1725 fl. !l, CM. slkticn der Vudweis-^inz-Gniundner-Vahn zu ^.-.0 '. ^M....... 23 l ss. in CM. Ati.n der lHlisas'rth-Westl'ahn zn 20l> sl, 2UU 3/8 ft. m CM. Akti.n der süd-norddcutschen-Vcrbindun^Sbahn 5" ^00 ft..........202 l 2 st. in CM, Th'lßl'ahn.......... 2W1/4 fl. in CM. Qne.ttbahn . -........ 188 ft. in CM. Wcchscl'Kms vom 9. Oktober 1867. Augsburg, für ls»0 fl. 6urr.. Guld. . 105z^ tlfo Fraiifftnt a. M.. fiir 120 fi. sndd. Vcr- cinswähr. iin 24 1/2 fi. Fuß. Guld . i«4 3/4 Vf. 3 Monat Ha ml'nrg. für «00 Mark Bänke, Nuld. 7? 2 Monat. Lcndon, für i Pfund Sterling, Guld. . 10.10 l/H 3 Monat, Marssi'llt. für I«) Francs, Guld.. . 12,3/4 2 Monat, Pans, fnr 300 Francs. Guld. ... t22 Vf, 2 Monat, Bukarest, für 1 Gu!»,. P^a . . . 2t>4 3, T.Sicht. K. l. vollw. Münz-Dnkaten, Agio . 7^ Gold ' und Silber-Kurse ^'om 8. Oktober 18^7. , Geld. Ware. ssais. Miinz - Dukaten Agio.....7 3/8 ? 7/8 dto. Nand- dto........7 3/8 75/8 Gold 2! ingrcu „ .....7 1/8 714 Napolconsd'or „ .....8.9 8.lO Souucrainsd'or „ .....14.6 14.tt ssriedrichsd'or ,......8.41 , 8.41 E»^l. Soucreignes „ .....10.lö 10.^5 Russische Imperialc .... 8,24 8.24 Sill'er-Aqio . . . 5 t/4 5 >/2 Tbalrr Prsnßisch-Currant .... «.327. ^37, A ll z e i g e der hiev auüe^ommencu Fremden. D^l! 9. Oktober 1857. Hl' Leschen, k. k. Rittmeister, — Hr. Schendl, lü'd — Hr. K,'aiicseviz, Handelsleiite, von Wien, — Hl'. Tschalma» . k. k. Regiments-Kaplan, und — Hi'. Dilnllier, Haiidclsmailn, oc» Kla^enflili. — Hi. To^ <"lo, H^ndelZlnaini, >.'0ii T'ie,t. — H-'. Bress^n, Hai,^ selslnani,, o»i, Oöiz. — Hi', ^ondy, Fabiikalir, ron Veil^dilj — Hr ^aioii!!! Fade,, Hofbeaintcuö-Gatti,,, roil Wien. Vcrzeichniß der hier Verstorbeueu. De>, t. Oktober 1867. ! Dem Herru Georg Ießich, ÄnuSdieuer, seil»! K>"d Aucon, alc 2 Ic,l)re Ulid 8 Mouace, ni der. Sta^t Nr. 220, an der Auszehrung. ! Den 2. Herr Leopold Ledenig, k. k> Vi/le-Sla^tS^Vlichhalcer, alc 62 Jahre, ill der Stadt 9l'r. 167, an den Folgen der Berstung eines Lungen-eittlsackes. Deu 3. Herr Dr. Andreas Napceth, k. k. Hof- lind Gericht^advokas, alc 69 Jahre, in der Scadt ^l^- ^, an der Encsrüflung. Dei, 4. Lllnon Ierin, Zuckerfabriksarbeiter, alt .^i8 Jahre, im Zi>.'llspical Nr. 1, an der Lungen-suchc. Den L. Dem Herrn Wenzel Halch, k> k. Kaüzleidicner, sein Kind Johanna, alt 4 Jahre, in der Solana: Vorstadt Nr. 92, am Scharlachfieder. — Dem Johann Engelhald, Vikttiallen ° Besorger, se»n Kind Karl, alc 6 Stunden, in der Polana-Vorssadt Nr. 38. an Schwache. — Maria Gollol), Hnblerewilwe, alt 63 Iayre, im Ilvilspttal Nr. !l, an der AllSzehrmig. Den 7. Dem VartbolomäuS Schischar. Spiin,-fabriksatbeilet, sein Kind Maria, alt 3 Jahre, m lei- Statt Nr. 26, am Zehi-subel. — Aligelo Zam-ftetto, Zwanglii'g, alc 23 Jahre, im Zwangardeitö-dause ?l^r. 47, an der Lungeusnchl. .^ 627. » (2) Nr. !50. Kun dm ach nttg. Die Elnschreidung ^u dem sonn-und fclertaatgen Unterrichte, für Ge-wcrbsleutc an dleser k. k. Unlerreal-schule für das I^hr 185^, >vlrd am 11. dieses Monates, das l,t am nächsten Sonntage von 8—12 Uhr bet oer gefertigten Direction stattfinden, zu welcher die Lehrherren ihre zum Besuche verpflichteten Lehrjungen vor-;ufüdren daden; die darai^ theilnehmend wollenden Gesellen melden sich selbst. Direction der k. k. Unterrealschule. Lalbach am l). Ottobcr 1857. ^l7«<;. (l) ' O< Direktion dn philharmouischen Gesellschaft >n Laibach zrlgt yiemn an, o^ß dle Aufnahme cer Zöglinge in die Ge-sangschule für Knaben solvol)! alü Männer und zum Violin-Unterricht hculc beginnt. Die ^lnmeloun^en geschehe, l^cl dem Dill'k-lor H.nn Icttmar. Del' Utttelricht lieginnt am »9 Oktober »857 Ja der heurigen Theater -'3ais(^n ist dies,? läumi^e, gut gcl^ene ^'oge <1il. tt^, im zweite», Stocke, für jede Theater« Volstellung » 40 kr zu vergeben. Den Logenschlüssel erhält man in der Salrlv gassc 5 im ersten Stocke, Diese Theater-Loge ist auch zu verkaufen; daö Nähere hierüber erfährt man ebendort. Z. I72li. (3) Gin Wirthschaftsbeamter mit empfehlender Conduite und genügenden land-wirthschaftlichcn Kenntnissen zur Führung einer systematischen Güterbewirthschaftung, der eine hübsche Handschrift hat und ledigen Standes ist, findet sogleiche Aufnahme. Belegte Gesuche erledigt die Güterinspcktion in Weirelstein pr. Steinbrück bis 2N. Oktober l, I Z, l?57. (2) Widerrufung. Maria Ingltzd widerruft die unter ^7. Juli i35? cui Herrn Josef Sterner ausgestellte Vollmackt, erklärt selbe für null und wirkungslos und haftet für 5 keine wie immer gearteten Handlungen i ihres Vollmachthabcrs, von heute angefangen ^ ^aibach am 3 Oktober ,857. Dr.Iolj.Ncp.VogrgVolksklllen>erfür1858. j Bei Tendier «fc CJoinp. in Wien, Graben tt ll ßi, Tratlnerhof, ,'st eischiei^» mid in alle» ^lichh.nidlmigci, , sowie bei all»»» Bllchbmdeii, lind Ka!e,>l)errelschl^sicl„ zu sM>,'», !>i Laibach bei .3<»l,«u» 5iii<>uz» Hol^ sseschliilte» <" R. 0. Waldheini's ryic'ssmphischer Aossatt. Preis 3t,' kr. ^Ve. C^^ Vuchblllder und Kalander Verschleißcr erhaltet», wenn sic sich direkt an vbi^e Ver la^shandlunss wenden, den üblichen Ziabat. Z, !?52. (I) Ganz 11 e » s, schienen imd b^i C H a !> i t s ch so »vie b^'i Ioh. Giuntini c>m Hali^tplatz i«, Lai» b a ch zu haben : Allerkleiuster vobi di^ Fahrurdnunss t.i südlichen Staats-cisenbl,l)n, l>,,d die TÜechs-l li. Stempel-Skala. I« U,üsch!.,g gcheftet 12 kl-. ^ -^ 0 -^ ^^«lK '^ ^ " ^ L 3 .'5 " H. ^N ^I_ 2! , H ^ «"-!'? / ^3^33 "^ " 3 ^, ^ 3 ö" ^ "'"" »^ i « ^^/ °«»I«^ ^s^i 3 Z -^^3 ^^3?? ^ >>^^ "»11m pun '«W2,,I«I»H ^/ 3 1: Q 5 ^ » ^1 »II« N3Ä,3 «UN s^ p " ss