WatljljauSßaffe 5 töummer'idie« §au«), «(>tetf)ftnnbe: Sügliifi (mit ■nenaqme tier ®onn- u. ffcier-«8e) »on H—12 ll&r oorm. Sottbfäriften Berten nitbt inrtttfgegeben, namenlofe ffiin-Wibungen;nic6t berüctficfitiat. änliinbignngen «tarnt bie SBerffialtnng gegen "»«Jnung Der biliigfl feft-«tftellten ©efiiifjren entgegen. — Sei ŽBieberbotungen !))rei«. naälaji. ®|«„®entf$e fflattt" erf(6eint laen ©onntag nnb Donnerätag morgen«. ^ertoafttmg: 5Hot^ bauöflaff e «Jtr. 5 (£ummer'f(Se8 .§au8). SejuitfbeMnijnnijen fiir S l II i mit BufteHung in'« cpauS: SKonatliit . ... ft: —-55 Sierteljiipig . . . R. 1-50 £>ur$ bie u überfenben unb ber SBinf mit bein 3aunpfahle, 0en bie officiöfen Slätter bem fürften Sižmard gompromtfiTe. 3km e. o. 2Balb=3ebtroit5. ©ed^ž SBo^en — ridhtiger gefagt — 45 Sage r? ooiie ganje 45 Sage Urlaub, baž ift für ein ^•eutenantsleben ein (šreigniž. SDaju ©elb in ber fo oiel um biefe roonnigen 45 in ber an« H^iehmften ©eife oerbringen ju fönnen, baž ift ',c9er ein jmeitež Sreigniž. ^ . roar eine fchöne 3e«t, alž fidh b'efe Reiben 0Jl0n,ffe an mir ooüjogen unb ich 6efd()lo^ fie fehprt ' au§3«n«een. fröhlichen ^uthež unb mit unb r^tem ®cpäcf benelbet oon iu"Öen olten Äameraben, bie fidh fo lange allein bež auf h mn' K"** um falleralleraž" heim !m- ®Eerc'etplaöe erfreuen fonnten, au8 bem ©ott t ' en ®atn'f°užftabdhen. ©fenbahnen roaren, m ,1®anf, noi^ nid^t allgemein. ®až poetif^e tut * etfIa"ß butd^ ben Sann' bie 0eIbe ^"f1* at. pie vet&e$tU pett. „Segt fteht bie Seit auf fan gall mehr lang," lägt Feftrog ben ©dhufter Änieriem fingen unb fo ungefähr mag mancher oon un« bejüglicfj ber Haltung ber beutfehen Sar* teien im Slbgeorbnetenljaufe benfen. Feimen roir einmal bte flatter ber Sßei^e nadj her: ©ämmt* lidje Slätter ber Seutfdjen SolfSpartei feljen ficlj bi« auf eine einzige Slu«nahme leiber gejroungen, ben Vertretern ber Seutfchen Solf«partei fehr bittere SOBafjrljeiten ju fagen; bafür roerben bie oon un« Eingegriffenen heute in ben liberalen unb cleri* calen Slattern gepriefen, oon ber FegierungSpreffe angeftrubelt unb ba« SBiener „Seutfdje Solf«blatt", ba« Organ Sergant'« unb Sueger'S, roibmet einen ganjen üeitauffag iljrer Feinroafchung. Sfene, bie oor einigen Sagen nodj mit äßolf gemeinfame Solf«tage abhielten unb in ©eilrufe ausbrachen, roenn ber geroaltige Fede £ieb auf §ieb oerfetjte allen geinben be« Seutfdjthum« unb ber greifjeit, nehmen heute — ba« ift erroiefene Sljatfache — felbft bie gebet jur ©anb, taudjen fie in ©chroefel* jäure unb fdjreiben giftgetränfte Sluffätje gegen ihren — greunb. ©olche Serroirrung fjat ein freunblidtje« liefen be« langen granj juftanbe ge* bracht. Sa« beutfdje Solf aber fteljt finnenb ba, jerbricljt fich ben ftopf unb tann be« Fäthfel« Söjung nicht finben. Sollten am ©nbe roitflich bemnädjft fdjon für ©teinroenber, ©rog unb Sattai, roie e« SBtener Släjter anbeuten, SFinifterfige frei* gemalt roerben? guoor müßten aber ©djönerer, SBolf unb ©enoffen tobt gemalt roerben, fo lautet rooijl bie Sebingung. Sa« roirb eine f^roere Slrbeit roerben, an ber audj groölfftunbenrebner unb politifdj gefchulte ?ßrofefforen fdjjeitern. Sa« beutfdje Solf hält treue SDBad^t. ^oftoffefl in 'gScrfitt! Set Surnoerein „©ofol* in Serlin oeranftaltet am 29. unb 30. 3Jiai l. (ju Sfingften) jur freier feine« 5jährigen Seftanbe« ein große« geft mit öffentlichem ©djauturnen ber auSlänbifchen groeigoereine. S*°Gramm: ©onntag, ben 29. ÜFat, oormittag«: ©mpfang ber ©äfte auf ben Sahnhöfen unb ©eleitung berfelben in bie SereinSräunte. ©emeinfdjaftliäheS SFittageffen. Se* fichtigung ber ©tabt; abenD« 8 Uljr: Unterhaltung in ben SereinSräumen mit entfpredjenbem Srograntm. SFontag, 30. SFai, oorm. 10 llhr: Srobe ju ben Freiübungen. gutritt m»r ©Htgliebern ber ©ofol* oereine geftattet. Fadjmittag« 3 Uhr: Oeffentlidje« ©djauturnen be« berliner „©ofol" unb ber fich anmelbenben Sereine im ©arten 9Bilfjelmftra§e 118, 3?ofdje'« geftfäle. Slbenb« 8 Uhr ©tiftung«feft. — Siefe bödjft mertroürbige Reibung bringt ba« Slbenbblatt ber „čarobni Sifttj" oom 6. b. 9JI. SÖJan muß billig ftaunen, bafj im §inblicE auf bie legten ßreigniffe bie Serliner Sf^ei^en, bie ©tammeggenoffen ber Stager Slünberer unb SJlorbs brennet, bie alle« Seutfdje ausrotten roollen, ben SDtoth finben, in ber beutfehen 9iei<äj«hauptftabt offen aufjutreten. @« fann recht nett roerben, roenn bie Sfdjedjen in Serlin bei ihrem ©ofolfefte 2lb= orbnungen oon ©ofoliften au« Söhmen empfangen unb alle jufammen über alle« Seutfdje lo«jiehen, im §erjen be« Seutf^en SfteidjeS. Sieaeidht roirb audh So&lipntj, ber Häuptling aller ©ofoln, bort erfdjeinen. üBerben bie Seutfdhen in Serlin ben ©ofoln jeigen, baf? bie beutfehe 9?eidj«haupt= 'tabt feinen Soben für Seutfdjenljefce abgeben fann? •gSttfgawett. Sie macebonifche ©efahr hat ätnlafc ju ßonferenjen jroifdhen ©olu^oro«fi unb Sapnift gegeben, unb e« fdjeint, bafj bie beiben Staatsmänner bem gürften oon Sulgarien ganj entfehieben erflärt haben, Defterreidj*Ungarn unb ŠRufjlanb roürben unter feiner Sebingung julaffen, ba§ Sulgarien in irgenb einet SBeife in bie macej bonifche grage eingreife unb fei e« auch au« oor* gebltdjer Humanität für bie bebrängten Srü&er, roeiter«, baß fidh beiben erftlinieg intereffierten ©roßmä^te bie Drbnung ber macebonifchen grage felbft oorbehielten, unb baß ber gürft entfliehen bahin roirfen müffe, bie ©trömung im Sanbe ein* jubämmen, inibefonbere bie bulgarifdj=macebonifdje ©renje fo beroadhen ju laffen, bag ber Uebertritt oon Sanben oermieben roeröe, bie in biefem $aljre boppelt gefährli^ roären, ba einerfeit« bie Srregung ber mufetmanifchen Seoölferung in SUJacebonien unb Sllbanien eine ungeheuere ift, anberfeit« bie glüi^tlinge, bie gegenwärtig eine Sanbplage in Sulgarien bilben, fich als Ianbe«funbige gührer unb 3Jädjer Der jüngflen ©reuet anfdhliegen roürben, enblid roeil bie unleugbar in SUlacebonten ange* fammelten türfif^en Struppen, bie junger unb 9ioth leiben, ben fleinften ßonflift bebenflich macijen fonnten. Jlus ©^aftrn. granfreidh fdjreitet jur 6r» roerbung einer Äohlenftation an ber 2)2ünbung be« SOJinfluffe« nahe bei gutfehau. ©o berichtet bie „Sime«": ,,©te ftnb unjufrieben mit ben unoer* hältni«mäpig großen Sortheilen, bie ÜJuglanb fidh erroorben im Sergleich ju benjenigen, bie granfteidj fidh gefiebert ha&e. Sie Serjögerung in ber ©e* roährung ber neuen gorberungen granfreidj« roürbe oon ihnen theilroeife bem SBiberftanbe ©ngtanb« jugefdjrieben unb theilroeife ber mangelhaften Unter* ftügung, bie ihnen im Sfungli=9)amen oon bem ruffifdjen Sertreter Saroloff getoäbrt roorben fei." Sie „Simež" fügen Ijinju, ba« Serlangen granf* reich« nadj einer Äohlenftation nahe bei gutfcljau roerbe auf ben SBiberfprudh aller £anbel«mächte flogen, e« fei roünfdEjenSroerth, bag oollfommene SDtir fdjroiUt ba« Jperj. ©anj unroillfürlich be» roegte fidt» ber gug ein roenig, bie §ättbe fchlagen roie üblich ben Šaft be« Sanje«, unb fteh' roie eigenthümlich — mein ©chatten fdjeint noch Sanjluft al« felbft ju fpüren, benn er beroegt fidj lebhafter al« ich. — Gimmel — ba« SEBeibli^e. ba« Serljüllte, hat fi^ fo ungef^ieft aufgefteHt, bag ihr ©dhattenbilb ba« meinige oerlängert — auch fie ift cjarba«begeiftert. bin oerftimmt, e« brängt fidj biefe« fdjatten* hafte unberufene @troa« jroifchen mich unb jene füge siflonbnadhtelegie. Äurj feljrt, einen langen hatten« febroanj outgo ©garre Fr. 6 be« Srafif« in Soprab anaesünbet unb bann hinein in« Surgoerlieg auf oier ungefdjmierten Fäberu 3d, mache mir« fo be= quem, roie e« auf einer holjernenJjSutfdje, fo Brett roie etn Sed'el einer (Sigarrenftfte Uppmann SRegalta mit ©trohfad ähnlichem, rutfehenöen Selag, eben gehen roill. „(Suer ©naben!" oiel mehr roetg er nicht oon ber linga germanica, — er oerfieht nur — foju* fagen fein Softbeutf4 ba« er gebrauch* um etnen ©liooroiö, ein Guläs-lius unb einige Äreujer oon feinen Meifeopfern ju erhalten. ,,©ltüoroi$ für Sidh!" „Sug' bie ©anb, (Sure ©naben." Gt trinft einen unb einen jroeiten, roeil auch im UngarlanDe ber SJlenfdh nidjt auf einem Seine fteht. Srei ©töge in ba« ©orn, ba fnarrt bie un* gefdjmierte Sh»« btx fönißlich*ungarifchen!Poftfalefdhe Klarheit barüber gefdhaffen roerbe, bag ©nglanb feinerlei gorberungen gegenüber Fuglanb juftimmen fönne, beren Seroilligung Die mannigfachen Qntereffett gefährben fönnten, bie aufrecht ju erhalten unb ju oerftärfen @nglanb oerpflidjtet. ©o oerioicfeln fich bie Singe jufefjenb«. Sie Hüffen broljen fch»« gegen ©nglanb. Sie „Forooje S3r." fchreibt: „©nglanb« glottenbemonftration im ©olfe oon Setfdjili merbe für ©nglanb feine praftifchen Sor* theile bringen. Sa« ©leidhgeroii^t in Dftafien roerbe nur hergefteüt burch bie @lei Sapan erreichten Uebereinfommen«, roonach lanb Äorea an ^apan« ©inffugbereidj jutücffltö'' bafür aber freie §anb im ©olf oon Setfchi'1 et hält, (Snglanb fidj genöthigt fieljt, bie Ueberroa^«''» feiner ^ntereffen in ForDdhina felbft in bie ju nehmen. lagesneuigftdten. ^tapeffauf eines neue« ^tticgsfdjijfes. Seier bež faiferlic^en SßamenSfefteä wirb am 4. C" ber I. 3. in Srieft ber ©tapellauf be« grö&te" unb fd^nettftett ^rieg6f(6iffeS ber ßfterr.=un0ar. marine, be« bi«ber mit „ü" bejei^neten 9tammfi'eU^.t ftattfinben. SDtefeö ^rieggfa^rjeug, beffen SJauJ^ unb o (Sntfegen, ber unglüdielige ©djatten fteigt in ihr innere« hinein unb lägt fich mir gegenüber nieber. 3fano« lägt bie lange Seitfclje über bie Häupter feiner Stoffe gleiten -- ber alte Äerl bläft ba« ruffif^e: ,,©eht ihr brei 9ioffe cor bem SBagen," obgleich er fein junger Softillon mehr ift unb nun trat bie golterfammer in ihre unbeftriitenen Fechte. Ser ©chatten mir vis-ä-vis regte fidj. »W - fie. „Oh" — ich. „Gimmel" — fie. „Šonner" — i^. „SBettex" — fie — nein — ich! Sitte« ftill ftumme ©rgebenheit in ba« Unoermeiblit^e. SEBir fahren nicht — roir rafen, bie Siefen flogen ni^t, fie roüthen gegen meine ©igtheile. ginfterer SLßatb nimmt un« auf, ba« ganje büfter, nächtlich, fdjatten haft, ba« ganje 2id)t giebt bie glutljrothe Stenn fläche meine« Fattenftfjroanje«. „©m, hm, hm!" fte im Sammerton. „£>m, hm, hm!" idj in tieferer ©timmung. „&m, hm, hm!" fie im Si«cant. r£m, hm, hm!" ich im Sag. 3ch höre unb fühle e« mehr al« ich e« fehe, roie fte mit tetn Safdjentudje roebelt, Fühlung fädhelt fie fidh fidjer nidjt ju, follte fie mein Gl garrenraud) ftören? ©öflidjfeit ift eine meiner ent-feßlidjften ©igenfdjaften, befonber« gegen bie Samen, felbft roenn fie alt unb IjäfcM;) finb, ja felbft bei Facht! Pro forma fragte ich: - - —^^—— „©oUte ©ie meine ©igarre oielleidjt geniere»-„Slllerbing«!" roat bie Slntroort. hlte Sa« hatte idj nidjt erroartet, biefe gabrt oy ©igarre ju madjen, fdjien mir unmöglich- ft£t „Sotten roir oielleift noch ba« jroeite öeni öffnen?" jdJ Sie Slntroort nicht abroartenb, ftrengte i« » ^ an, bie oerquollene ©djeibe in Seroegung ju lee unb e« gelang. „t „SJtein ©err, ba« jieht ja entfegli^- e« 'I1 erlaubt, hier ju rauchen, roenn alle Saffa0,etegauffatje. ®er ftuuftoerein hat nun bie Sluf ftellung be« »übe« mit SHücfficht auf bie Stechen ab gelehnt. ®ie „3Jar. Ü." erflären, bie SluffteUung be« »ilte« wäre eilte £>erau«forberung be« SEfchechenoolfe« (!) gewefen unb fagte u. a.: „SDie SluSftellung ber 1 liehen (!) ©efichtejüge biefe« brutalen ©ertttaneit (!) felbft wenn fie gemalt »on genialer £>anb unb auf neu tralem »oben, ber ber ftunft gewibmet ift, auögeftelU, fonnten in Sßrag al« freche „Sßrooofaje" angefehen wer ben unb au« biefem ©runbe hat man mafjgebcnbenort« bie SluffteUung fce« Silbe« oerweigert." gSriU'antöotttotts in einem recommattbirteit jßxiefe. ein oom äBteuer Juwelier Slbrtf Krau« bei einem Sffiiener Sßoftamte aufgegebene« recommanbierte« Sßafet (»rief), bao an einen 3uwelur in ©jegebin abreffiert war unb jloei !]3aar »riUantboutoit« im JÜierlhe bou 2078 fl. einhielt, ift am »eftimmung«orte nicht eingelangt, gallo bie 5)3oftfenbung nicht ju ©taube ju bringen ift, hätte ber Sßiener Juwelier, ber fo unoor* fichtig war, einen »rief mit fo werthtoollem Inhalt ein* fach recomntanbieri aufjugeheu, blo« auf einen (Srfalj bou — jtoanjig ©ulben älnfptuch. gOttfefltOnswe^fef. $ie »ewohiter jweicr croati* [(her SDörfer haben au« UJationalhaß gegen ihren italieni* fchen Pfarrer ihren llebertritt jur griecbifch=orthoboa:en Kirche angemelbet. Per erfte öireefe £ttij ttn^i §tlnrien. (©on* berjug) ift ant 1. Slpril unt 9 Uhr abenb« »on 3fto«fau abgegangen unb am 7. Slpril um 5 Uhr nachmittag« tu£om«f eingetroffen. £>ie« ift augenblicflicb ber ein* 2'fle 3ug in europa, ber im Saufe »on 6x24 ©tunben in ununterbrochener »eweguitg ift, wenn man »on bem minutenlangen galten auf beit Stationen abfiefjt. SDiefer langen gahrt alle »efd;werlichfeiteit ju rauben, war ba« §aupijiel ber rnffifcheit eifenbahitoerwaltung. SDie te vulg° 3">if$en ^««tniet «Erbarmeni SBaž t^un ©ie?" ftenf/ ^'eut)erf biefen blinben ^affagiet jum hinaus, bamit er fiA ba bettet, roo meine ^lßarce liegt." europäifchen. Sßur in Slmerifa fömten e« einige »ahnen mit bem fibirifchen äuge aufnehmen; fie finb ihm in= beffen nur in ber ©chneHigfeit »orau«. ®ie SBagen fiitb fo gebaut, ba& jebe« ©toßen ober Maffelit »er= miebeit Wirb. ®er mit allen »equeiulichfeiten eiuge= richtete wi^'b auf ber angegebenen ©treefe jtoeimal monatlich oerfel;ren. gourillenunfälle. 333 ien, 12. Slpril. SEBährenb ber geiertage ereignete fid> auf bem ©chneeberg ein Unfall, ber ein aJJenfchetileben forberte. ®er SCourift Rubolf ©chlichllitig au« äßieit unternahm mit einem Souriften au« »aben am ©onnabeiib um halb 6 Uhr abenb« »om »aumgartnerhaufe einen Slufftieg auf ben ©chneeberg. ©onntag früh Watiberten fie über bie $uh planen uub ben Dchfenboben auf beit ižaiferfteiit, wo fie bacfelbe Unwetter überrafchte, ba« aud> ein Opfer auf ber i«aE forterte. ©cbichtliug war iniolge ber herr^ fd;enben Äälte berart erfchöpft, baß er nur mit ffliühe bie gifcherhütte auf bem aJžitlerfteig etreichen fonnte ftaum bort angelangt, ftürjte er jufammen unb gab in wenigen Minuten feinen @eift auf. Sllle äßieberbelebung« »erfuche waren »ergeben«, ©ein »egleiter eilte jum »aumgartnerhaufe, um £ilfe ju ho'en. aBegen be« ftarfen Schneefalle« fonnte aber fein £ran«port »erfud;t werben. Sluch heute ift'« noch nicht möglich. — ®ie ßeichen ber aut ©onntag im Mafgebiete »erungliicften Souriften Srö&ler unb CinC würben 2J?ontag abenb« nach Spaherbach gebracht, wo fie iu ber £obteitfapelle niebergelegt würben. Pie ^eimlieüt tier ®efletteidjet aus £trefa, Slu« Kanea wirb unter bem 12. Slpril gemelbet: ©djern 3eitlich früh hatten fid; jafjlreiche »ewohner »on Äanea auf bem ©tabtplctje »erfainmelt, um oon beu öfterreichi fehen Gruppen Slbfchieb ju nehmen. Um 9 Uhr würbe bie öfterreichifch=ungarifche flagge auf beut ©tabtwaUe eingejogen. Unter »etheiligung ber Sruppen ber @roß= mächte wuroe eine internationale SReoue auf bent fiai abgehalten, eontreabmiral §infe hielt eine Slnfpradje unb banfte ben fremben Officieren. »on ben türfifchen »ehörben unb ber »eoölferung würben bie fcheibenben Officiere, fotoie Struppen mit »lumeii förmlich iiber= fchi'ittet. Um 3 Uhr erfolgte bie Slbuahme ber öfter-reichifch^ungarifchen glagge in ©uba unb bann folgte bie einfehiffung ber Gruppen auf bem Kämpfer „Slurora", welcher in Begleitung be« öfterreichifch5 ungariidjen 2;hurmfchiffe« „2ßien" mit eontreabmiral £>infe an »otb, fowie ba« Sorpebofahrjeug „üWagnet" bie $eim= reife antrat. gefegtappf^et §t§iflfsöert(f;t Det „iteb §>tat J,inie" in Jlntiuerpeu. 5Der gJoftbampfer „SieberlanO" ber „Web ©tar Sinie" in Slntroerpeii ift laut £elegiamm am ti. Slpril wohlbehalten in sph'labelphir. angefommeu. üu$ ^fabt uub Jaitb. Ilotariat. ^err Jfafimir Sratfooič, bem bie angefudjte Ueberfegung »on šRann nac^ Dberburß beroilligt roorben ift, rourbe feines 2tmte«S a(ž S^otar in Mann mit bem 23. 2lpril enthoben unb er* mädjtigt, baž 2lmt al« Motat in Obetburg mit bem 25. 3lpril anjutreten. bet $itrgetfid)en ^^tt^ngcfelt-f($aft itt gitti. 2tm Dftermontag, ben 11. D. M. „©naoe für ^oujou!" „Šioujou f)eifjt biefeS fleine SDtouftrum?'' „Dionftrum! SUiein $etr, ©ie roerben be« leibißenb!" „@t mu^ ^inau«, — auf alle gälle! ©eben ©ie it)n gianoS auf ben S3od!" M ift fo t alt ba braufien — ba« liebe SL^ier!" ©ie brüdte e« an ftc^, fügte fein jottißeS gell, oieüei^t fiel eine Sprane barauf. „greilidö baž ift roafjr!" Setfe^Ite SDiutter« liebe einer atten Qunßfer t»at für mid) bis auf ben heutigen 2ag noc^ etroaS Mü^renbeS. „Seien ©ie gut, mein &err, bitte, bitte!" Mod) fdjroeige ic^, jebod^ — roill i^ eS geftefjen, — fd^on pflaumenroeidien ^erjenS. 2)ie ®ame fu^t in i^ret Safere, ic^ ^öte eS an bem ffleiberraufc^en, — auf einmal bligt eS, ein geuerfc^ein erhellt baS 2)unfel bet ^ßoftfalefcfae. bitte, liebet £err, ict) bitte!" Mod) oerftef)e ic^ fie ni^t, noc^ fe§e id^ ni^tS oon if)t als jene bunfle ©c^leiermaffe, bod) roerbe ic^ roo^l geroa^r, bafj bie £anb, bie mit ein SBa^S« treid)^öla^en entgegenhält, bien gantäe ift. „Ob/" faßte id)# n ic^ barf alforoitflid)? Sllfo ein „Sompromi^," meine ©näbigfte? bon, id) aeeeptiete." ©et Mattenfdjroanj tritt feinerfeits in feine Med)te, Qoujon bleibt ni^t nur im SBagen, nein, ogat auf meinem ©djofc als roirflic^ aUerliebfteS tleineS ©pieljeug. äBieber ©c^roeigen, bann ein Jfrad), als ob bie äßelt aus i^ten ^ngen gienge eröffnete bie neu conftituierte ^Bürgerliche ©d)ügen= gefelifc^aft in Silli itjten unter großen Opfern roieberhergeftellteu ©chie^ftanb mit einem grogen greifd)iefjen. ®ie Set^eiligung baran roar eine fefjr lebhafte, benn eS rourben roäfjrettb ber oerbältnis* mä|iß furjen 3eit beS ©djiegenS im ©anjen 690 ©d)üffe abgegeben. Um bie ausgefegten greife ent= fpann fi(^ fchon an biefem erften Sage ein lebhafter äßetteifer unb fönnen roir als bie bisher beften ©trügen bezeichnen bie §etren Slnton © e u t\ü)' n i g auf ber §auptf^eibe unb S)r. SB i l h e l m © o 11 f d) auf bet ©eriettfdjeibe. ißon ben beiben nädjften Sagen beS gteifiihie|enS uerfprechen roir unS eine noch regere ©etheiligunp, ba bie öfter* fetien auf bett erfte» Sag, über beffeu fehr animierten Serlauf grofje S3efriebigung hett|d)t, geroijš nidjt ohne ©inpug roaren. Petttf(^e ^emtttOK($ftett. Sie @euteinbe= roahlen in Süchern ha&en infolge bet maßlofen flooeniften Jlgitation unb Durch ben Umftanb, bag auf beutfchfreunDlicher ©eite bie ©ahlarbeit boch nitht mit Dec nöthigen Umficht unb 3fe(fmägigfeit eingeleitet roorDen roar, mit einem tnappen ©iege ber ©lericalen geenbet. 3[nt erften SBahlförpet be= trug Die Mehrheit 1 Stimme, im jroeiten 2 ©timmen! gut bie ©lericalen hat fich neben betu unoermeib= lichen geiftlidjeu ©eetbanne auch ber Sif^ler 9Jiartin S t o j a n nach Kräften eingefegt, etn 3Jtann, bet oon (Sillier beutfcher Stunbjdjaft lebt unb erft fürjlid) oon einem ©illier Seutfßen eine größere Slrbeit erhalten hat. So unterftügen unb erhalten bie SDeutfdjen ihre erbittertften ©egner. ^ottoöi^. SutnerauSfluß. Ser Ofter= fonntag Der ^ettauet Sutnet nach ©onobig nahm einen ßläujenben Verlauf, ©ei bet beutfehen JöereinSfchule turnten bie ißettauer, roeldhe 18 3)tann ftatf erfchienen roaren, in jroei Stiegen. Sie eine ftanb unter Der ftrammen Seitung beS §ettn Sommer, bie anbete unter gleichet beS £>errn St o 11 e n j. Sie Seiftungen roaren ganj auSge* jeidjnete unb ernteten ftürmifdjen ^Beifall. Žlbettbž fanb in SßetbniggS ©afthofe ein prächtiger ©ommetS unter Seitmig beS $etrn Äollenj ftatt. Set ©onobiget ÜUlännetgefangoetein (untet Seitung feines tüchtigen SattßroatteS §errn grig Rummer) unb ein Octett DeS ©illier SMännergefaitguereineS „Sieberftauj" brauten mehrere ©efangSdjöre untet lebhaftem ©eifatle ootjüglich jutn Söortrage. 2lii bet Šeranftaltung, bie mit einem fröhlichen, oott Gerrit 21 d) mann geleiteten Jpofpij enbete, be» t^eiligten fid) auch mehrere ©äfte aus ©illi. bet ^ubwa^t. Sie am 6. Slpril ftatt* gefunbene @rünbungSfe|tfneipe DeS SerbanbeS bent* jeher £od)fchüler in Srieft „au^ria" na^m einen ungewöhnlich feierlichen unb ftrammen ißerlauf unb geftaltete fich fo thatfädjlid) ju einer großartigen nationalen geier, roie eine ähnliche Srieft nod) nie gejehen. 23ei h«nbert perfonen füllten Den fefilid) gef^mücEten Saat beS „©iatbinetto," aus Saibad) roaren Söertreter Der afab.*ted)n. getialoerbinbung „Garniola" erfchienen, — augerbem nahmen ÜDlit* glieberberöurfchenfchaften „©ermania" uttb „Saoia" (^nnSbrud), „©arolina" (^Jrag), „©ermania" unb „Olgmpia" (sJBien), foroie beS ©otpS |„3oannea" — ^anoS fchläft, ihm fam ba nicht baž ©lud, onbern baS 3Jlalheur im ©chlafe, — mit ge* brochenet 2lchfe liegen roir am Manbe beS fernab, oon einet Suft, mich hier auf gloteüenfang jn legen, netfpürte nichts! QanoS f^naubt Söuth auf ungarifch, oon bent ich eben nut fo oiel oerftanb, bag et roüthenb roar. Set Madjtroinb bläft haatfdhatf oom ©ebirge f)ev, Schneefall ift eingetreten, roit finb fdjon jiemlid) hot im SEßalbgebirge oon ©fötörtfhelt; — auf beutfd): oon SonnetSmatf — uralte SBuchen be» Ratten unS gefpenfterhaft, hohnlachenb ftürjt bet ©ebirgSftug in feinem fteinigen öette roeiter. Que faire? que faire? 3ano$ macht unS flat, bag ßar nicht roeit oon hier, an bet Sanbftrage, eine einfache ©jarbafe liegt, ju bet et uns per pedes ju roanoern gütigft fle!]atten rooa e Ser SturmroinD trieb unS oorwarts. SaS Kleeblatt, fte — id) unb Soujou traten bte nachtltdfje SSBan^ berung an, nur wenige ©orte rourben geroechfelt, — ein jeber hatte übet btefen oerjrotdten gatt für ficb felbft nachjubenfen. 3m gelfenfeffel liegt ©jät= Dafe, — ein S3locföauS mit etnem ©trohbadje btauf, üt 'einen Sflalet oielleicht ein famofet SSotroutf, für uns jeboch roenig Hoffnung etroedenb. üßie Den Kinbern, bie fich tm ®albe oerliefen, glänjt uns ein Sichtchen batauS entgegen, — bie §unbe fchlagen an, als roir uns nahen. Qoujou antroortet mit einem fehroaetjen Sttmmchen, — roit Hopfen an nnb enblich, — nachbem ein bärtiges ßaupt bureb bte matten Scheiben bet genfterlufe fich überjeugt unb bež afab. Sumoereine« in ©raj an ber geier theil. ©ämmtlicfje beutfte Sereine Srieft'3, fo ber Surnuerein „eintragt", ber 2ftännergefang«oerein, ber Nuberclub „©anfa", bie „©übmarf" ber „©unb ber Seutfdfjen in Socmen", foroie ber ©unb ber ©ermanen: „©tranbroadjt" roaren auf berfelben oer« treten. Nach Segrüßung bet ©äfte ergriff ©err caud. jur. S e o 5ß e l r i t f dj, ber bie Seranftaltung leitete, ba« Start unb führte in längerer, oon leb« ijaftem Seifall unterbrochenen Nebe au«, baß ber SDeutfdje in Srieft fidj fchon feit jroei Safjrtaufenben mit Slut unb eifen bie Seredjtigung erfauft habe, hier ju leben unb ju fdjaffen. Slbgefchnitten jebodE) oom ©toßtheil feine« ©tammeSoolfe« — fdjienen bie Seutfdhen Srieft'« im ©djlamm nationaler ©leid)* giltigfeit ju oerfinfen. SU« aber bte glamme beutfd* oölfifdjer Segeifterung in ben ©ubeten unb Sllpen« länbeut himmelan aufloberte, ba flogen audj einige gunfen über bie Sllpen — über benKarft — unb fielen jünbenb in bie ©erjen bet Sriefter Seutfdfjen. ©o ift auch bie ©rünbung be« Serbanbe« „^flgtia" ein ©lieb in ber Kette nationaler (Srcigniffe. Nebner erörtert roeiter« bie ©runblagen unb 3iele be§ Serbanbe«, — roelcfje fid> auf &ie P« ©emeingute be« ganjen beutfdjen Solfe« geroorbenen ^beale „efjre, Freiheit, Saterlanb", ftü&en. Sie „^Utjria" foil ein geiftiger SNittelpunft fein für bie ©odjfdjüler Srieft«, fie foil eine «Pflanäftätte fein jur Sflege oölfifchen ©eifte«, jur ©eranbilbung ber Sugenb in nationaler Nidjtung. ©enn ber Serbanb „SUgria" getauft roorben fei, fo rourbe barunter nidjt ba« 3Hgrien ber Sergangenfjeit — fonbern ba« SUtjrien ber 3ufunft, in roeitem ber Seutfche — roenn nidjt ben ©roßtljeil ber Seoölferung, fo bod) ben ooruehmften Sheil berfelben — ben geiftigen Slbel bilben foHe. w©o fafjre benn," fötal ber Nebner „^inauž „Sllgria" in ba« äßeltmeer be« Seben« — fefüidj beflaggt unb beroimpelt finb beine SNaften, bie ©egel gefchroellt oom äßehen ^ingebenbfter Se« geifterung, mögen audj ©türme beiner roarten, mag auch manch hochgeheHbe 5Neere«rooge bich ju oer» fcljlingen broken, beine Semannung roirb tteu auf ihren Soften au«fjarren unb in ben Kampf ber elemente, in ba« SBütljen be« Drfane« foH IjinauS* fallen bet Nuf: „©eil bit „^agtia"!" Nach bem garbenliebe fpradfj ©ett jur. S f d) e dj al« Sertreter ber afab.«tedjn. gerialoetbinbung „Sarniola" auf bie „Sllqtia". 3n fchroungooHet Nebe gab et feiner gteube über bie ©rünbung biefer auf finn* »erroanbter ©runblage aufgebauten ftubentifdjen Sereinigung Sluäbrucf — roeldje auch hier in trieft mit benfelben ©chroierigfeiten ju fämpfen habe, al« bie Setbinbung, roelcher ber ©predjer angehört. Sum ©bluffe überreizte er al« SBiegengefdjenf ein pradjtooH ausgeführte« Srinfljorn. 3m Namen ber „Slltjria" banfte ©err jur. e. S inj in ferni« gen ©orten ber gerialoerbinbung »Sarniola" für bie jdjöne ©abe unD bie beroiefene greunbfdjaft, in» bem er jum ©dfjluffe oerfidjerte, bie fügten roürben ftet« biefe ©efüfjle bet greunbfdjaft in beutfcljer Sreue erroibern. Nach Slbfingen be« beutfehen SSeiheliebe« führte ©err ing. geli? Setritfdj unter ftet« fteigenber Segeifterung au«, baß e« bie hat, baß roir feine Sanbiten fino, roirö un« auf* gethan. Set Sefifcer bet ©järbafe, ein Sollblut« aHagtjate, hält hier eine fleine Supination, roo burdjau« nur ©liooroifc ju haben ift, — boch ba« genügt. Sie ©aftftube ift erfüllt mit bidem Qualm, bet ©oljftoß auf bem fteinetnen ©erbe oerbreitet dürftige« Sicht unb übermäßige aBärme, — Spännet im roeißen ©embe, ben braunen SDiantet unb ben großen ©djlapphut, filjen batin, — Kinber, grauen liegen fcljlafenb, in Sumpen gehüllt, auf ben Sän« fen — bie jüngften gamilienmitßlieber, jroei aller« lieb'fle gerfel, finb burch unfeten eintritt au« ihrem finb(td) frohen ©djtummer geföeudht, — ein ©ahn fänat an P frühen unb einige ©ühnet föfitteln fich unbehagliÄ ob unfere« erfcljeinen«, - bie großen Sa&unbe fnurren, - ber tatet fönutrt ge« müthlich, unb fiößt fich cm metnen »n, em ab* genuteter Kolfrabe fdjimpft tn fetner 2fl«be«fproJ . Süfte herrfdjen hier, - boch bavonwZlV^ * aen - — rabebreche metnen äBunfch nach einem Nachtquartier. - ®er Sropinator nuft, junbet feine ©talllaterne an, - roir, froh btefer entfegltchen £uft enttüdt ju fein, folgten roitlig burdj unb Düngerhaufen in« Nebenhau« ober eigentlich mehr JRebenftaH. 3u unferem erftauneu birgt e« nur ein einjige« ganj nette« gintmer mit einem großen Sette, — um ba« einfteigen ju erleichtern, fleht eine fleine Seiter baran gelehnt. Safonifch beutet ber SDžann barauf, ftellt feine Saterne auf ben Soben unb fchleidjt hinau«. 5Da fielen roit benn, fie — idh — nnb ^oujou, bec prüfenticn Slid« überlegt, ob biefe Seitet audj für ihn gang« Hauptaufgabe ber „^Hijria" fei, für bie Gthaltung be« ®eutfdjthume« einjutreten — unb ju biefem 3roecfe bie Qiungmannfchaft heranjujietjen unb her« anjubilben. Sor allem müffe bahin gearbeitet roerben, baß fidf) in bie ©erjen bet hiefigen Seutfchen bet unglücffelige Äo«mopoliti«mu8 ni^t feftfege. ®enn ganj falfch roäre e«, roürbe bet ®eutfdje glauben, baß et im Aufgeben feinet Solf«eigenthümlichfeit ben legten enbjielen ber SDienfchheit biene — am ftdherften unb beften roirb e« ihnen bienen, roenn er bie eigene Solfžperfonlidhfeit, bie geroiß bie ebelfte im Sölfergetriebe ift, in frgftallener Seudfjtfraft her« ausarbeitet. ©e«holb ift nicht nut bem beutfdjen Solfe — nein — bet gefammten 3Jlenfd)heit ein nicht unbebeutenber Sienft geleiftet, roenn mit aUen Kräften bahin gearbeitet roerbe — ba« Seutfcbtljum rein ju erhalten — unb ben beutfehen ©eift überall jut oollen ©errf^aft ju bringen. Stebner führt roeiter au«, baß jut erlangung biefe« 3roecfe« ber 3ufammenöang mit bem ©tamme«« oolfe aufredhterhalten bleiben müffe: nid^t nur örtlidhe Qntereffen bürfen in« Sluge gefaßt roerben — fonbern ber ®eutfche in Srieft müffe mitfühlen — fdjaffen unb ringen mit bem gefammten beutfdjen Solfe. Klein« unb ©roßbeutfeh feien fchon längft überrounbene ©tanbpunfte, heute gelte e« bahin ju arbeiten, bem beutfdjen Solfe bie gebüjjrenbe SBelt« ftellung ju oerföaffen. ®et SDeutfche fei al« ber Sräget bet ebelften SDtenfdjheitžgebanfen auch bet berufenfte 6tbe be« SJeltafl«. SEÖir finb oon bež SJonnerž öelbenaefchledit 2Bir raollen baž SffieltaU etben, @ž ift altes ©ermanenre^t g«it bem Cammer Sanb s« erroerben. Uebergehenb auf bie großen errungenf^aften be« beutfdjen Solfe«, fdjloß bet SRebner mit einem ©odh auf be« beutfdjen Solfe« ©errlicfjfeit unb 3ufunft! SBeiter« fptadh no^ ©ett Srofeffor e i ch e 11 e r im Namen ber jaljlreich etf^ienenen Srofefforen, inbem er bie ^ungmannfdjaft ju ihrer begeifterten Shätigfeit beglütfroünfdjte. e« fei nicht bie Slrt be« Seutfdhen, fidj lianenhaft um einen anberen Solf«ftamm herum ju roinben, et gleite bet eidje, bie über alle ©eroädjfe emporroachfe in bie fonnigen ©öljen; fo erroarte unb hoffe et audj, baß bet Serbanb bet eidje gleich emporroadjfe ju einem großen, gewaltigem Sunbe. 3hm erroibette ©ert ing. D. üi ö ß l e r, inbem er in trefflidjen Starten ber Serbienfte ber Srof^fforenfdhaft um unfer Solf«« thum gebaute. 2lußerbem fpradj noch ^err ©ugo © r e i n j im Namen ber ©äfte, inbem er ber ©offnung 2Iu«bruer ©elianbfönig, ber im SFittelpunfte ber ©eilž* ^etfünbigung ber englifchen SFönche geftanben, tritt ®or ber Serehrung ber Jungfrau iDiario unb ber ^eiligen in ben ©intergrunb. ©chon ber irifche ©enbbote 6 o l u m b a n, ber um baž Qfahr 600 3n ben Sogefen unb am Sobenfee baž ©tjriftenthum »erfünbigt; hatte bem S«Pft ©regor bem ©roßen flefchrieben: „3 dj beflage ben üblenFuf ^ e ž ©tuhlež ©anet Seter ž." Siefer ^uf rourbe im Sauf ber Qafjrhunberte nidht beffer. Sin bie ©teile bež alten römif^en ÄaiferS roar ber ^Japft getreten, ber alž ©hrifti ©tatthalter nicht ■nur in geiftlidjen, fonbern auch in roeltlidhen Singen ite ©errfdfjaft über alle Sölfer beanfprudjte. ©djon iamalž gieng baž ©treben ber römifchen Kirdje ■iahin, ben einzelnen Sölfern ihre ©igenart ju nehmen unb fte in bem neuen römifcfjen äßeltreiche tež SaPftc§ aufgehen ju laffen. Sollte bie päpft* liehe Seltherrfdjaft nadh bem SFufter ber Fömer im Slltertljume oeiroirflidjt roerben, fo mußte baž ©tammeSberoußtfcin ber Sölfer untergraben, jebe nationale Fegung unterbrüdt roerben. Sie trefflich iierftanb Fom biež ju beforgen! Selch' furchtbarer •Äampf entftanb jroifchen ben Säpften unb ben Seutfchen Kaifern! Sie S ä p ft e fudjten unb fanben bte Sunbež* Senoffenfchaft beutfdher gürften; bie šFondjžorben «nb bie burch baž ©ölibat oon ihrem Solfe ge* fäiebenen Sriefter leifteten roiHig ©efolgfchaft. Ser «Itrömifcfje ©runbfaß: „She i le unb herrfdje" ^urbe oon ben Säpften mit ©rfolg angeroanbt. bie helbenmüthigen ©ohenftaufen bahin-flefunfen roaren, überftra|lte bie päpftlidje ©onne W ben ŠFonb bež beutfdjen Kaiferthum«. Sie «eu geftifteten Orben ber Settel m öndje follten "te ben Seutfchen entfrembete Kirdje bem Solfe Steber nahe bringen unb ihm treue ©efolgfchaft öegen ben Sapft einimpfen, bodj oergebenž. SFann* *°fte Sedrufe fjeroorragenber Solfžfreunbe for* um feine eigene Slchfe breht um ben beften ju finben — je&t läßt er fich nieber — bie erft ihr ©ünbel — bann fte — enblid) ©ra« Ccžfdjroeigen. — 3dj roenbe midj nidjt um, nur fie höflicherroeife nicht ju ftören, obgleich ež bienlich geroefen roäre, benn meine linfe ~e.lte fchläft bereitž — Sanož fd^Iäft fchon — er «'hmet tief — fchroer — plöijlidj bricht fich ber bež Sltfjemž freie Sahn unb er treibt ©äge* W n,it ^"fachen ©ängen, ber Surfdje fdjnarcljt, «B ež einen ©ott ber ©anftmuth jum Fafen brin* S onnte. ©nblidj reißt mir bie ©ebulb, ich fahe -.{Ltt?b rüttele ihn, alž roenn ber jüngfte Sag be* tm ©tauen roäre. - tft ja ganj entfetjlidj!" flöhnte ež brüben. i"m a,feie baž ©ompromiß aebrodbeit haben, bin ich lm Gleichen Fecljt." "®c muß hinaus!" «Fein, nein!" beftehe aber barauf, benn idh roill fehlafeit." f1'6 fügt fidj enblidj ber Fothroenbigfeit unb no® roanbert fludjenb oon bannen. bann t ßebe lt)m baö ®eleit ®irt' einen id) "tit ben güßen an brei, ®e0enftanb, hebe ihn auf, bringe ihn ber ftiefprCnöe" ®'aütaterne näher — eS ift ein Samen* ibant f,ber ^ unoorfidjtig bis in baS „«Fein« ge* ÜL ,Qt> «Bien chausse!" benfe idj unb im ©in* ibunh "t p^loi"Phieve idj brudjftüdSroeife, roeldj' liehet "1Qöttetifch*eleftrifche Sirfung ein jier* 'iti g ^raue»ftiefel auf SFännerneroen auSjuüben berten bie Seutfi^en jum Kampfe gegen Fom auf, ©o flagt Salther oon ber Sogelroeibe, ber faft atte ^ntereffen bež beutfdjen SFannež jener 3eit in ber Soefte burdjlebt, über bie weltliche ©errfdjaft bež Sapftež: 6ž l^at König ©onftantin ®em ©tuljl ju JJiom fo Diel oertieJj'n, ©peer, Äreuj unb Srone, 2)ajj er iDtad^t erlangte. ®a rief ber 6ngel laut: o roelj! Unb aber roe^, jum britten roelj! 3m 15. ^ahrhunberte prebigte ©regor o o n © e i m b u r g, ber nicht unroürbig ein „bür* gerlidjer Suther" genannt roorben ift, alž Sor« läufer ber nationalen ©eite ber Feformation bie ©rhebung bež germanifdjen Solfžgeiftež gegen baž röntifche Sefen. „©hriftuž hat baž Feich ber ©rbe jurüefgeroiefen, fein Sertreter ftrebt barnach ©hriftuž hat geleugnet, roeltlichež ©ericfjt ju be» fißen, fein ©teHoertreter nimmt baž Fedht, ben Äaifer ju urteilen, in 3lnfpruch. ©hriftuž hat bie uneinigen Quben unb ©eiben in ein Feich oer* fammelt, fein ©telloertreter hat bie einft einigen Seutfchen oft in Slufruhr unb Serroirrung oerfegt." 2lm Služgange bež 15. Šahrhunbertž roar Baž „römifche Feidh beutfdjer Fation" oom Sapfte unterjocht, baž beutfdje ftaifertljum ohnmädhtig, baž nationale Seroußtfein tief gefunfen. Ser fchmäh« liehe Slblaßfram, ber namentlidh burdh Segel trau* rige Serühmtheit erlangt hat, bie fdjamlofe 3luž* beutung be« beufdfjen Solfež buti^ bie Säpfte, ba« lafterhafte Sreiben in ben tief gefunfenen Älöftern, ba« fociale Seben in ooHer ©ährung — biefe ßüge bürfen an bem Silbe ber 3eitoerh»ltniffe oor ber Feformation nidht fehlen. Sohl oerfudjten bie Äirdjenoerfammlungen ju ftonftanj (1414—18) unb ju Safel (1431—49) bie ©inridjtungen ber ßirche mit bem beutfehen Seben ju oerföfjnen. Soch ge* lang bie« nidjt, ba bie hohen fitdjlidjen Sürben* träger felbft einer Feformation ber Äirdje an ©aupt nnb ©liebem roiberftrebten. ©Ott hatte fich ein anbete« Füftjeug auSerroäfjtt, ba« mit beutfeher Äraft baS Slbfterbenbe begrub unb neue«, edjt eoangelif^=chtiftli(^ež Seben erroedte. 3U Seginn be« 16. ^ahrhunbert« erftanb ber Seutfche, roeldjer ben alten ßirchenbau mit feuriger Sefchroörung jerfchlug unb eine S e r f ö h n u n g be« lau* teren ©hriftenthum« mit bem beutfehen S o l f ž t h u m e für aUe 3e«ten anbahnte. (Ofortfefcung folgt.) ^ttfeettfen-^ew. einer 3ufch"ft an bie „Sabolifche ©ouoernement«*3eitung" befdhreibt ein „alter ©tubent" bie ©efaljren, bie au« ben in Fuß* lanb jiemlidj häu^g oorfommenben ©tubentenehen entfpringen. „Sie laffen ftdh roeiblidje Saunen," fdjreibt er, „mit bem Qbeal, baž einem ernften ©tubenten oorfdjroeben muß, oereinigen? ©in oer* heiratetet ©tubent ift für bie Siffenfdjaft unb baž Saterlanb oerloren. „©r" eilt in bie ©allen ber Siffenfdjaft — roirb „fte" allein ju©aufe bleiben? Sie ©onn' erroacht; 3fn ihrer Srad^t ©rfüUt fte bie Serge, ba« Shal" u. f. ro. Saž Seržlein auž Sreciofa paßt eben fo gut nadh Sanonia roie in ba« Sanb ber ©efperiben, benn fidjer gab e« bort ebenforoenig eine fdfjöne Sreciofa, roie ber Sinter fte gejeichnet, alž eine fol^e bei bem 3igeunerftamme ft(b befinbet, ber lumpenumhüllt unb bettelarm jeljt eben mit ßinb unb fiegel bort burdj ben ungatifdjen Salb feine ©traße jiefjt. ©in Sube hält am ©djlage ber nun roieber leiftungžf0ljigen Äalefdhe, eine reine jarte ©anb reichte ihm eine ©abe — o älteren Samen ift oft bie Schönheit ber ©anb ber affertreuefte Se* gleiter burdh baž Seben! Sa« fteht alfo feft, fie bat ein gute« ©erj — ich trete näher, um ihr ben SForgengruß ju bieten unb fie ju fragen, roie fie geruht — ba pralle id) jutüd, ber lange bidjte ©djleier hatte einem fleinen 5Fa«fenfdjleier Slag gemacht, unb roa« ber nun jeigte — &a«, roa« er halb unö halb noch fofett «erfjüUte — roar be* jaubetnb. 3roei bunfle Slugen ruhten auf meinen Slugen — fie roeibeten fidj offenbar fdjalfhaft an meinem fidjtbarem ©rftaunen — ber 3ug unt bie firfclj* rothen Sippen fdjten bagegen audj mir ein ©e* ftänbni« ju ma^en, etroa bahin lautenb: ,,©m, hätte eS nicht gebadjt, ganj netter 2ftenfdj, fieht bei ber 5Forgenrotfj«beleuchtung gar nicht fo übel au«!" Sa« roar eine galjrt, fo recht oergnügt au« oollem ©erjen, fie f^erjte, plauberte, ich auch unb ich burfte rauchen unb e« gelang mir fogar, baß Ficht fünf SFinuteu. Ser oerheiratete ©tubent muß alfo feine theure 3"t mit ber grau unb ihren „Fernen" tljeilen. ©olch ein „Feroenf^üler" tft fein ©tubent mehr. Fidjt alle haben baž ©lücf, oerftänbige grauen ju befommen, bie ben ©tubenten beim ©tubium förbetlidj fein fönnen. Sie Unioer» fität«jeit ift ein helle« Sicht im Seben, roie fann man baž mit gamilienforgen oerbunfeln? Sraurig ift ež, ju fehen, roie bie 3ugenb oerblüht, beoor fte aufgeblüht ift, felbft oerfrüppelt nnb anbere jum Ärüppel madjt. Ser Sebenžmai bürfte nicht ge* ftridtjen roerben." jUrfifemüi(i(ie §»beit. 3m ungatifdjen Feidjž* tage hob ber Slbg. Slžbott) bie Shatfadje heroor, baß gegenwärtig in Ungarn alle Satteten antU femitifas ^anbgefets. ©ine ©rfinbung oon ge* rabeju genialer ©infadjheit, um einen 3ug auf« Fafdjefte jum ©alten ju bringen, hat bet Srežbener ©eheime Fath Äöpde, ber ©tbauer ber Slaferoiö« Sof^roi^er ©Ibbrüde, gemacht. Sie ©rfinbung be* fteht in golgenbem: Sin beftimmten ©teilen jroeigt oom ©auptgelei« ber ©ifenbahn ein jroeite« ab, beffen beibe ©djienenftränge in ber ©ntfernung oon etroa 30 ©entimeter eine ©trede theil« innerhalb, theilž feitroärt« ber beiben ©djienenftränge bež ©aupt* geleifež laufen. Sie beiben ©dhienenftränge biefež Febengeleifež finb in öer ©öhe oon etroa 6 ©enti* meter ooöftänbig oon ©anb überbedt, ber burch parallel laufenbe ©djroetlen jufammengefjalten roirb. 3ft e« nun nöthig, einen 3ug fdjneU jum ©alten ju bringen, fo roirb bie Seidje auf baž ©anb* gelei« gefteHt, unb ber 3ug, ber in ba« ©anbgelei« geleitet roirb, fommt in biefem ©anbe in aller Sürje jum ©alten. ©« roirfte höehft überrafdjenb, alž ein mit ooHer Sudjt heranfahrenber 3ug mit be* labenen ©üterroagen, nadhbem er faum einige ©chienenlängen j roeit in baž ©anbgeleiž h"temge= fahren roar, alžbalb jum ©tehen fam. Ser ©anb fie ben 3«halt meiner ©igarettenbofe probierte, ©o fdjöne Sippen haben noi^ nie ba« aromatifdhe Kraut ber Sütfei berührt. Sie ©tunben flogen, roie fdjabe ift e« in folgern gade, baß e« ein 3eitmaß gibt, roie f^ön roäre e« bodj, roenn hier bie ©roig* feit ein roenig ihre Fechte geltenb maaS Mothfignal, ber äBeitenfteller ftellte bie SBeite auf ©anbgeleiS unb ber 3ug fam alSbalb jum Stehen. Unberechenbares Unglücf unb großer SMaterialftaben rourben baburt oerhütet, ba ein 3"fammenftoß itnoermeiblich festen. Selbft not bei 10 ©rab Kälte hat baS Sanbgeleis tabelloS feine Aufgabe erfüllt. ©S ift baher nur ju roünften, baß biefe bebeutfame ©rfinbung, beren Slnroenbung ganj ge* ringfügige Koften oerurfatt unb lebiglkh mit oor* hanbenem Material beS ©ifenbahnbaueS ju beroert* ftelligen ift, balb allgemeine Verbreitung finbe. gin ßerüljmfet UnBeftnnnfer. es ift merf* roürbig, unb trogbem tnttner roieber in ber ©efc^ic^te ber SBiffenftaften ju finben, baß große entoedungen frühzeitig gematt roerben unb mitfammt bem Mauten ihres ©töpferS oollfommen in Sergeffenheit ge= rathen. ein Sarifer Slrjt hat fürjlicl) ein Sut com Slnfange beS 18. ^atjrfjunberts in ber bortigen Mationalbibliothef ausgegraben, ein fleineS Söerf oon 60 ©eiten, baS jebenfallS nur in fehr roenigen ejemplaren not oorhanben fein roirb. Ser Ser* faffet beffelben roar ein Slrjt in 2gon unb hieß ©oiffon. SaS Sut han&elt über ©ifte unb Sßeftifenj unb jeigt bentlit, baß ber Serfaffer bie Sheorie oon ber entftehung anftedenber Kranfheiten burt in ber Suft enthaltene rotnjige Keime burtauS er* fannt hat. ^ebenfalls roar baS ©ebättniß an biefen SMann fo grünblit oerftrounben, baß aut Safteur, ber neue ©topfet biefer Sheorie, nittS oon ihm geroußt hat, benn fonft hätte er, bei feiner betannten ©eroiffenfjaftigfeit gegen alle Vorarbeiten, bie Sebeutung biefeS SMatineS heroorjufjeben fiter* lit nidjt unterlaffen. Slut jegt roirb fit bie roiffenjtaftlite Sößett ftroerüt oon ihrer ©eroohn* heit abbringen laffen, in Sßafteur ben erften ent» bedet ber entftehung anftedenbet Kranfheiten burt SDiifroben ju fehen. Pas ^«itTcttmail einet; ntobetnen ^enns. 3n 8"f»nft — fo fdjreibt man ber „SM. — roirb feine ©tueiberin eS mehr nöthig haben, fit ber SMühe beS SMaßnehmenS ju unterjieljen, fobalb bie Kunbin, für bie fte ein Kleib fertigen foü, coli* fommen proportioniert gebaut ift. 3n biefem galle ift eS nämlit nur nöthig, baS — Saumenmaß ber betreffenben Same anjumerfen, unb bieS geftieht, inbem man ein ©entimetermaß um bie SBurjel beS befagten ©liebes legt unb bie 3a£>{/ bie geroöhnlit jroiften 7 unb 8 oatiieren roirb, genau feftftellt. wSßir tauften unfere Karten, ein jeber oer* pflittet fit aber mit feinem ehrenroort, nitt eher als heute über ein Saht einen Slid barauf ju werfen." „Stber —" „3a ober nein!?" „Mun benn, ja!" SaS „3a" mag heiter, jubelnb geflungen haben — fie fah mit ja frennblit, fo ftrahlenb an, roir roetfelten unfere Karten — mit gefdjloffenen Stugen röidelten roir fie forgfältig in Sapier unb perbargen fie an fiterer ©teile; not einen Kuß auf ihre roeite roeiße, at fo liebe fleine £anb — bann trennten fit öie ^S^ fte bort, ich bahin; roie roeh t^ut bot baS ©teiben! ♦ * * Unb heute? £eute, nat einer langen Meihe glüdlit ftöner Sahre — ,*>aS eine, erfte, abge* rechnet, roaS it i« jenem bittenden £angenunb Sangen oerbratte, - nat jener SMonbftetn* Karpathen = ©ommerfahrt mit gemtfttem Stacht* quartier unb brei ©ompromiffen? §eute ftließe it als alter SMajor mit metner ©attin gar manchen ©ompromiß — bie ©heleute fennen es fton aus Erfahrung — bie 3unggefellen brauten es not nitt ju roiffen, benn fonft läßt fit »ielleitt bot ber eine ober anbere abhalten, in jenes jüße 3ot ju frieten. Shut'S nur ge* troft, es ift roahrtid) nitt fo ftlimm, roie eS mantmal auSfteht, bot bft, bft! fjeimlit — nit1 oerrathen — ftließt nur — „©ompromtffel" Mun fann bie Kunbin ruhig ihres SöegeS gehen, bie geftidte Kteiberfürftlerin — oorauSgefegt, büß Kopfretnen nitt eine ftroate ©eite oon ihr ift — roitb ein perfect figenbeS SMeifterroetf ju ©tanbe bringen. SaS SMaß für eine normale, nitt übet* ftlanfe grauenfigur läßt fit nämlit Genau nat bem Umfang beS unterften SaumengelettfeS be* retnen. SMißt biefeS j. S. 7 ©entimeter, bann hat baS #anbgelenf einen Umfang oon 14 ©enti* metern, alfo baS Soppelte. SaS SMaß beS £alfeS beträgt roieberum not einmal fo oiel, roie baS beS |>anbgelenfeS, alfo 28 ©entimeter. Siefe 3ahl boppelt genommen, ift nun baS genaue SMaß für bie Saille jeber ebenmäßig gebauten grau, bie fein ©eroitt barauf legt, eine SöefpentaiUe ju befigen. SorauSgefegt, baß bie betreffenbe ©töne üppig ift, ohne forpulent ju fein, bann ftimmt bie boppelt geretnete Saillenroeite, alfo 112 ©entimeter roieber für Stuft* unb pftenumfang. güt eine ftlanfere gigur roitb oon ben 112 ©entimetern einmal baS ÜRaß beS ©anbgelenfeS (14 ©entimeter) abgerechnet — bleiben alfo 98 ©entimeter. Slut Stemel* unb Modlänge fann auf äljnlite ffieife feftgeftellt roetben. Sie ©tfinberin biefer gar nitt fo üblen 3bee ift etne tonangebenbe Sarifer ©taufpielerin, bie un= längft bei einem feinen Samenftneiber erftien unb ihm mit ber Setfiterung, baß fie eine oollfommen ebenmäßige gigur bejige, ben Säumen ihrer elegant behanbjti'hten Metten hinftredte. „§ier, SMonfieur, meffen ©ie!" rief bie ©töne mit^athoS. „©ieben ©entimeter, nitt roaht? Mun merfeit ©ie fich: 3roeimal um meinen Saunten ift einmal um mein §anbgelenf, jroeimal um mein §anbgelenf ift ein* mal unt meine Saille unb jroeimal um meine Saille ift einmal Stuft unb §üften. Sffienn ©ie fid) bar* nat ritten, figt baS Koftüm comme il laut." Samit roar fte oerftrounben, unb üMonfieur le Sailleur murmelte: „3a, SOtabame, unb jroeimal um 3hre ^üften ift einmal untS Sois be Soulogne!" „y^aföftanj" itt ^ten^enfebet. Sefauntlit rourbe roährenb ber erften Meoolution mehrfat «Menftenhaut gegerbt, um ju feinen Seberroaaren, ja felbft ju ©tuhroerf oerroanbt ju roerben. $n SatiS, Sijon unb einigen anbeten ©täbten follen einige ©erbereiett für SMenftenhaut jahrelang be* ftanben haben. 3nbeffen iff bie 3a|l ber heute not oothanbenett ©egenftanbe aus SMenftentjaut fo flein, baß faum auf größere Serroenbung ge* ftloffen roerben fann. 3n ben oielen unb großen öffentlichen ©ammlungen ju Saris ift nur baS (ftäblifte) SDiufe ©arnaoalet im Sefig eines folten. es ftnb bie „SMenftenrefe", ein bünner Sanb, bet itt SMenftenhaut gebunben ift unb jietnlit fein auSfieht. Stber, baß in neuerer 3eit Süter in SMenftenhaut gebunben roürben, hätte niemanb ge* glaubt. 3ebot in einem SerjeitniS oerfäufliter alter unb feltener Sütec ift jn lefen: „einbanb in SMenftenhaut. Sie ©eheimniffe oon Saris. Saris 1854. 2 Sheile in einem Sanb, ganj in SMenftenhaut gebunben, breite unbeftnittene Mänber, aut unterhalb. 200 gtancS. ©et)t ftöner, mit einem ©tüd SMenftenhaut hergeftellter ©inbanb; eine Semerfung auf ber Snnenfeite beS SedelS ift alfo abgefaßt: biefer einbanb flammt oon ber £aut einet gtau unb ift 1874 oon ®errn Sllbetic Soutoiae hetgeftellt roorben, roeiter bereinigt, baß biefer einbanb roirflit auS SMenftenhaut befteht." Set hohe SreiS beS SanbeS ift nur burt biefen einbanb etflärlit. Stut öer Solijeifommiffar ©aton hat fit oot jehn ober jroölf Sahren ein Säftten für Sifitenfarten auS ber ®aut beS hin* gerichteten SerbretetS Šranjini anfertigen laffen. @ttt ^tttimatnm an — ^ott. Sie in SBafhington erfteinenben Stnnalen bet ©mithfonian Onftitution theilen ben folgenben, auS bet jüngften 3eit ftammenben ergögliten gall mit: Sie Se* oölferung beS SiftrifteS ©aftannaS ber Mepublif ©an ©aloabot hatte SMonbe lang burt Sroden* heit ju leiben. SMan organifierte, roie geroöhnlit Megenprojeffionen, bot ber Gimmel ließ ftdj bnrt bie frommen ©efänge nitt etroeiten. ©nblit riß bet Dbrigteit ber ©ebulbSfaben, unb fie erließ, ebenfo ftlau als energift/ e'ne Sroclamation fol* genben Inhalts: 1. ffienn binnen att Sagen fein Megen fällt, fei Miemanb mehr gehalten, bem ©otteS* bienfte anjuroohnen. 2. gällt aut in ben nätften att Sagen fein Megen, follen bie Kitten unb bie bem ©ultuS bienenben ©ebäube jerftört roerben. 3. Mat roeiteren att Sagen roerben, roenn aut biefe regenlos oerftriten finb, alle Softer, Monnen unb SMomlje befeitigt, unb ift eS ^ebermann ge* ftattet, bie ©ebote ©otteS unb ber Kitte nat Se* lieben ju übertreten . . . Siet Sage nat biefem ju ©ott geritteten Ultimatum ging roirflit ein reitli^et Megen nieber. Mun roiffen bie Seroohner ©aftannaS, rooran fte mit bem lieben Herrgott finb. £djrifttjjum. SSon ber 'ißiener 2Bod)enfcf>rift „®ie 3eit" ift eben baž 184. $eft erfc&ienen. Slu« bem ^jnfjalte be«fel»eu heben roir beroor: ©taatžrechtličher Unfug. SSon K. ~ ®er ungarifdje SöauernfoeialiSmu« 95on S)r. ©ugen »e«»' rid) Schmitt. — Oefterreicbifche (gyportealamitäten. ao' 'Hub. SHotheit. - ®ie Gntroidlung ber beutfdjen SDtuftt Di" mr Sütitte be§ 17. 3ahrf)unbert«. 3}on Karl Samprecht-ferner oon §eibenftam. Sßon Jeimann TOenle«. — Šali Scala. «on Slbolf Soo«. — Die Seceffton. ipermann »ahr. - Sie ©oche. — fflü^er. — SRe»«? Steouen. — 9Jteifter öolmften. Sßon ferner oon ftam. — Slbonnement« auf biefe iffio^enf^rift (oiertelia^ lid) 3 fl.) nehmen bie $oft, alle SBuchhanblungen uub Slbminiftration: ffiien IX/3, entgegen. — dinjelnummet" 30 (r. — ^robenumtnem grati« uiib franco. , . s. „$ i c «R a b l e r i n", ba« in SBien I. erfdjeinenoe „Sportblatt ber rabfagrenben ®ainen ®eutf^lanbs Defterreich'UÄarns" hat fid) in turjer 3eit ju bem toi-angebenben Sölatte ber rabfportfreunblidjen Damenrot' emporgefdjroungen unb ift in feiner luyuriöfen lUuftvatto _ aiusftattung unb feinein burchroeg intereffanten 3«9ai unftteitia ba« fd)önfte unb ootnehmfte iRabfportblatt o SEDelt. Die un« oorliegenbe Kummer 12 ber ,,Karlen» umfaßt auf 44 Seiten eine reiche pile ber präcljttm^' gUuftrationen, barunter auf ber Sitelfeite ba« »oDW' troffene Sßorträt ber eben oon fchroerer Kranfheit gW»11^ aenefeneu Ktonpriujeffin^aBitrce ®r}hetjogin Stephan1® SBien nad) ber le&ten photograpl)ifd)en aufnähme, «Wf. effeetoolle Silber rabfahrenber Damen, ein intetefiam tableau: „Die ilmajonen be« König« oou Dahome9 SHab", ein prachtoolle« boppelfeitige« Silb »§eimteJyf„er burdjroeichter Straße" oon ber Ülteiflerhanb öe« ■ü5l*lf,n Künftler« tSmil iRanjenhofer für bie „SRablerin" entroori' unb ausgeführt, ein dhifc« Sableau „«arifer Sportmoo^ Driginalbilber, für bie „Fabierin" gejeidjuet, u. v. Seyte finben roir jafjlreiche Driginal=Sportberi(^te °.U®(?|U6-. SBelt, öportmobebejpre^ungen «., im Slnhange bie u dironit mit ben Slbjeichen unb Daten oon circa Damen:sJlabfal)roereineu unb au« Damen unb §erren a bilbeten ©lub«, roelche fämmtlid) bie „SRablerin" ju t?1 & officieUen Organ ernannt haben. SBeld)cn SXnfehen« Vertrauen« fich bie „SRablerin" in beu maßaebenben K« U ber beutfehen §ahrrabinbuftrie erfreut, geht fehr au« fcer bemertensroerthen Shatfache heroor, baß bie .ett liegenoe 9iummer 12 ber „Siablcrin" 27 Seiten '%e umfaßt, in tueldjen bie complete beutfehe ^aljtraobra , mit ihren Slntünbigungen oertreten ift. Slbonnement» . -------oaftefjenbe Damen üiabfportblatt nu» { biefe« unerreicht v»i><.ycuuc u u i c u yi u u j u'' •. n iit iebe Suchhanblung entgegen, foroie bie Slbmmtltr u ßefe! SBien, I. ^afomirgottftraße 6, unb roir tonnen a"V.0f>e< rinnen unfere« Statte« nur empfehlen, fich ^cCtürf nummer ber „iRablerin" »ufenben »u laffen, bereu entt» ben Dtabfportluftigen geroiß Slnlaß geben roirb, ber „iRablerin" ju roeroen. . t)On (Sin neuer SRoman: „Die junger ft et» ..ung ©ertrub grante=Sd)ieoelbem, mit beffen »erotteni11^ e ba« foebeu auggegebene 9. &eft ber 311 U„b, 3a"S f ,bnf SUuftrierten Dctaoljefte oon „Ueber Sanb « FRITZ RASCH, Buchhandlung §itt(jefettbet. Ve/efframnj! €s ist mir gelungen, mehrere Jperrert" u.?)amen~ fahrräde? echt amerik. Fabrik& auf mehrere Zage in Commission 3U er^fj!'itl und lade ich das f. C. radfahrende FubJ' jn zur gefälligen Besichtigung der Rä°er meinem Geschäfte höflichst ein. hochachtungsvoll / g. Schmidt's ß«™' 2673 Cilli. §mne(enöef. Oeffentliche Erklärung! Die gefertigte Porträt-Kunstanstalt hat, um unliebsamen J i Entlassungen ihrer kiiustlerisch vorzüglichst geschulten , Poiträtraaler enthoben zu sein und nur, um dieselben weiter t beschäftigen 2U können, für knrze Zeit und nnr bis auf < Widerruf beschlossen, auf jeglichen Nutzen oder Gewinn ( i zu verzieht n. Wir liefern w für nur 7 fl. 50 kr. gals kaum der Hälfte desWerthe» der blossen Herstellu ngskosten j ein Porträt in Lebensgrösse (Brustbild) in prachtvollem, eleganten, Schwarz - Gold - Barockrahmea i dessen wirklicher Werth mindestens 40 Gulden ist. Wer daher anstrebt, sein eigenes, oder das Porträt seiner Frau, seiner Kinder, Eltern, Geschwister oder anderer tlieu ier, seihst längst verstorbener Verwandte oder Freunde machen z j Tassen, hat bloa die betreffende Photographie, gleichviel in weleherStellung, einzusenden J und erhält in H Tagen ein Porträt, wovon er gewiss aufs I höchste überrascht u d entzückt sein wird. Die Kiste zun Porträt wird zum Selbstkostenpreise i berechnet. Bestellungen mit Beischluss der Photographie, welche I mit dem fertigen Porträt unbeschädigt retournii rt wird, I werden nur bis auf Widerrnf zu obigem Preise gegen i Nachnahme oder vorheriger Einsendung dos Betrages entgegengenommen von der Porträt-Kunst-Anstalt „KOSMOS" Wien, Mariahilferstrasse 116. ■V Für vorzüglichste, gewissenhafteste Aus-( führung nnd naturgetreuester Aehulichkeit der Por-, träte wird Garantie geleistet. ~MS MT Massenhafte Anerkennung- nnd Dnnksngnngs-schreiben liegen zur öffentlichen Einsicht für m ; Jedermann anf. 2608 ? ö Die arme Kleine. Eine Familiengeschichte von Marie von Ebner-Eschenbach. Die „Gartenlaube" eröffnet mit diesem neuesten Weike der gefeierten Schriftstellerin soeben ein neues Quartal, Abonnementspreis vierteljährlich 1 Mark 75 Pf. Probe-Nummern der „Gartenlaube" mit dem Anfang des neuen Romans senden auf Verlangen gratis und franko die meisten Buchhandlungen sowie direkt die Verlagshandlung Ernst KeilsNachfolger inLeipzig. Kästner ömer- Quelle feinster Alpen - Säuerling, beli wähl t bei allen Katarrhen, oa-■mentlieli der Kinder, bei Verdauungsstörungen, Blasen- und Nierenleiden. Schutzmarke. Vertretung und Niederlage: Carl Walzer, Cilli Comptoir nnd Magazin: Herrengasse 15. 2626—64 Andreas Saxlehner, Budapest, k. u. k. Hoflieferant S axlehner's natürliches Hunyadi Jänos Bitterwasser |l Nach ärztlichen Gutachten unerreicht in seiner sicheren, milden glcichmässigen Wirkung. Man beachte auf der Etiquette die Firma „Andreas Saxlehner." 24-47-51 ICH DIENI (Tili »Hon Tftn* »climieeii vorzubeugen , fiilire von nun au diese behördlich registrar te Schutz-marke. Allein echter (Tinctura balsamioa) liefert en gros nnd en džtail nur die behördlich concession irte nnd handelegericbtlich protocollirte Balsam - Fabrik des Apothekers A. Thierry in Pregrada bei Rohitsch. Echt nur mit dieser handelsgerichtlich registrirten grünen Schutzmarke. Die Gesamratadjustirang meines Balsams steht nnter gesetzlichem Musterschutze. Aeltestes, bewährtestes, billigstes nnd reeUstes Volkshausmittel gegen Brust- und Lungenschmerz, Husten, Auswurf, Magenkrampf, Appetitlosigkeit, .»„..■>„ K„,!!„„„„„ T>1-,. schlecIlten Geschmack, übelriechenden Athem, Auf-stossen, Sodbrennen Blähungen, Hartleibizkeit etc , sowol innnerlich als auch änsserlich anzuwenden, gegen Zahnschmerz, Mundfäule, Frostheulen, Brandwunden etc. etc. v3tell0»man dircct und adressire: An die Balsam-Fabrik des Apothekers A. Thierry in Pregrada bei Bohltsob. 12 k1efn?etre\X;e\tsrchPe°n3t'tatim «»»*.^Kronen 60 „ „ 30 „ .............! ... 13 T7«, t. , Nach Bosnien und Herzegowina'») kr.' mehr. Schibengd-ftpotheke Allein echte Centifoliensalbe (Balsamsalbe ex rosa oentifolia). DlekritftigrsteZngsalbederOegenwart. Von hohem »ntiseptlschen Werthe. Von hOehst <-nlzünllki*t m »Seutfdjen ©djut: ^ vyilUIUUl DeretneS" unö unfere^ Sdju^toeretneä „©iibutarf" Bei Spielen unb äßetten, bei geftli^feiten u. Xeftamenten, fotoie bei unberljofften ©ettiinnften! Curanstalt „Sauerbrunn Bad Radein" Quellen: (Post, Telegraph und Eisenbahnstation „Bad Radein" an der Bahnlinie Spielfeld-Luttenberg der Südbahn) liegt eine halbe Stunde entfernt von Radkersburg in anmuthiger Gegend am Nordabhange des seiner prächtigen Aussicht wegen vielbesuchten Capellenberges im „unteren Murfeld." Klima mild und gesund, Luft rein und staubfrei. In meilenweitem Umkreise keine Fabriken. Hauptquelle „Radeiner Sauerbrunn," alkalisch, muriatischer u. reichhaltigster Natron-Lithion-Säuerling (das steierische Vichjr). 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