{PolariM pUtan» , frtovtitT, DeuMe Zeitung ----——■ Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — GchllNI«»»»! und »nw«tt»»,! tfnuinnn »11« ». !«»-!>»«> Sr. 21 (hu«rnr6aii> I »ungsprets« |iir 6as »terUliStrt« 10 Sbi, »-»»sthei« M Sin, «an,. •«•i-Btjsr.fl'ii mfrt«« in IX, ««»olhtitfl |i Mllifflrn ib-dühren s jaljil« 160 TW. Zur »a, ««wiS ,»!sr>eech«nt« Srh»h»n«. «wj»in»»mn DI» I'Iio Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag iltummer V I Celje. Sonntag, den 21. Jänner 1934 ~~J| 59. Jahrgang Kurz das Wichtigste »>» rei,ig»n sich Der Führer der Ssteireichischen Heimwehrrn Jfflrfi Slotbetnberg, hat den früheren Landesführer »on STCiederöslemidi Alderli, dessen mehrtägigen Roch folg«! Mldcii?! und den '.'lrchitekien Auerdock aus Den gesamten östeneichischen Heimtvehrforma-rionen ausgeschlossen. Aibcni ist ttichi vor mehreren Togen often zu den Nationalsozialisten über-gegangen. «NxranIt-Iinng-n I» Tirol vrrvolrn Da gelegentlich der Skimeisterschaft oon Tirol grob« natianolro^ialiilt|che Kundgebungen veran-ftolirt wurden, hat sich die Tiroler Lanbeshoupt-Mannschaft entichlossen, sämtliche angesetzten Eli-oeranjialtunzen in ^.irol abzujagen. R«» »«»Ische» «tWlndel Die Reich» regierung Hai dieser Tag« da» »nie deutsche Ardeilsgesetz verabschiedet. das als das modernste der ganzen Weil bezeichnet wird. WacdBnat» auwrflfkn Der englische Premierminister Macdonald wurde kürzlich geiegentlich ein« Wahlrede in seinen, Wahlkreis von den Zuhörern ausgepfisfen, da sie mit der Wohifahrtspoirtii der Regierung nicht ein-anstanden waren. *MKK) X*fe«MPl«r *n Indisch«« ÜrSbtbciu. Da- Erdbeben in Indien heil, «i« jetzt r.ixh nnb nach Mannt wird, weil schwer erwiegend» Falzen al» ursprünglich angenommen würd«. Nach den letzten Meldungen sollen dem Beden rund 30.000 Menschenleben zum Opfer gefallen sein, wo» einer der gröhlen RavliNawttrophe» der Weit bedeuten würde I«Misch französisch«r ix>»>->»»«rr«»S g«ii»N»i,l Die frorsjüsifche Regierung hat am 1U. t>. Ä!. den 1927 vereinbarten Handelsvertrag mit Deutschland gesündigt Gleichzeitig hat sie zu verstehen gegeben, daß sie sofort tu neuen wirilchattUchen ®a> Handlungen mit dem Reiche bereit ist. «»schilch k«r Viag« !WIr»schasr«I»ns»r«nj lim 1H. d. lli. wurde fit« Wirijchoftslonferenz der SUetiie« Entente in Prag geschlossen. Wie be-tonnt ist, findet am Montag den 22. d. !v!. im Anschluß daran die Tagung des Ständigen Rotes der in Zagreb statt Da» hauptsächliche Ergebnis d«r Prager Konferenz ist di« Vereinbarung von 16 Pmitten zwischen den drei beteiligten Mächten. Diese Punkte stellen aber ncch nichts Endgültiges dar. Ei« sollen nach der Absicht der Konferenz »ielmeljt den Rahmen für wettere, konkreter« S«. sprechungen und daraus sich ergebende wirtschaftliche Vereinbarungen abgeben. Diese l<> Punkte drücken all« den Wunich nach Zusammenarbeit aus den verschiedensten Gebieten aus: Wirtschaft, Verkehrs, zweige, wirtschaftliches Unterrichtswesen, Handelsrecht, Emissionsbanken usw. Wenn diese Grund-sitz« wirklich zu den entsprechenden Vereinheitlichung des Borgehen» aus den verschiedensten JBebieien führen, so ist di« Mt£ dann bereit« «in Staat mit geteilten Führungen. OtUtrtfid) - Ungarn - Isch«chosr»»»«»i DI« Tschechoslowakei ist bemüht, Oesterreich und Ungarn stärker al» bisher in ihren wirtschaftlichen Bereich u> ziehen. Dr. Benesch erklärte, datz er Un-garn dieselben Angebote zu machen gedenke, die er Jugoslawien nnd Rumänien gemacht habe. Der Ssterreichische Minister Buresch iiingegen fährt End« Jänner noch Prag, um aus Einladung des Indu-itriellenperbaitbe» dort «Inen vortrag über di« wiri-schaftlichen Beziehungen Oesterreich» zu den Roch, f tilgest aasen, besonder» bet Tschechoslowakei zu hallen. Politischer Markt E.P. Am Ansang der gegenwärtigen wirt-schafliicheit und weltanschaulichen Rot aller Erdteile steht der Weltkrieg. Da» neue Jahr hat uns wieder «tn«n Wirbel van politischen Ereignissen gebracht, die zu seinem traurigen Erbe gehören. Die Mensch-heil wendet sich sträubt sich gegen die peinigenden Wie. aber wer wird sie bannen? Ein paar Völker haben ihr Schicksal bereit» in die Händ« starker Männer gelegt. Die meisten glauben aber mit dem innerlich schon wankenden Demokratismu» weilerpi-kommen. Wer von ihnen hat Recht? In Amerika kämpft Rvoseoest, mit diktatorisch««! Vollmachten versehen, gegen den fortschreitenden wirtschaftlichen Verfall, der sein« Ursach« im Kri«ge hat und zum andern darin, daß di« Wirtschafter Schwäche und Hilf»bedürftigkeit ihrer Mitmenschen bi» zum äußerste» ausnutzten. Drüben war auf Kriegsgewinn ein unwahrscheinlich gross« Gebäude neu«r Unternehmungen emporgewachsen, dem nur die Reparationsleistungen Deutschland», Oesterreich» und der Radsfolgestaaten gegenüberstanden. Heul« ist «s klar, datz der MMiardenfrohn für D«utschland untragbar war. Sa mujz Rooseveli sein Amerika zur Wirklichkeit zurücksichren. Das bedeutet u. a. auch für Europa einen Gewinn, da durch die Dollar-entwertunz Milliardensummen einfach nicht gezahlt zu werden brauchen. Auch Jugoslawien zahlt nun für die Blairanleihe nur mehr die Hälfte der bis-herigen Zinsen. In Frankreich, dem Lande der Demokratie, hat «an sich noch nicht besonnen. Dort brachten Uebermut und Leichtsinn der Krieg«g«wim>er di« Blüte Slavinski hervor. Di«» ist ein Betspiel dafür, wie die Uebertreibungen der knegsgewii.nenden Rationen im imponierenden Großschieber und gauner einen Rächer finden. Kreuzer ist ein andere» Bei-spiel. Jeder Staat mit solchen Erscheinungen ist un-gesund. Mussolini beispielsweise hat die entsprechende Säuberung schon vorgenommen, bevor die größten, au» dem gewonnenen Kriege resultierenden lieber treibungen hätten vorkommen können. Dafür gehl e» in Mitteleuropa noch han auf hart. Di« Friedensverttäge haben einige Staaten in den mitteleuropäischen Raum geworfen, die sich »och nicht zur günstigsten Form des Zusammenlebens durchgerungen haben. Es bestehen zwischen ihnen ungeheure Spannungen, die zum großen Teil auf autzerwirtschastlichem Gebiet« liegen. Sie können nicht mit Gewalt, nur durch einen vernünftigen Ausgleich gelöst werden! Ader keiner will freiwillig auf seine Äritgsgewinn« verzichten. Darum ist e» fast massig, wenn jetzt wieder Diplomaten auf und abreisen und Worte der Gerechtigkeit und des Frie-den» in die Welt hinausreden. Es ist doch ein un-natürlicher Zustand, wenn dem lebensstarken deutschen Volke der Weg zu seinen Stammesbrüdern in Oesterreich dauernd »erbaut sein soll, wenn in die-s«m Oesterreich sogar ein tittnatiirlicher Hag gegen seinen natürlichsten Freund und Beschützer gezüchtet wird! Da» nennt der französische Auß«nmii>is'er dann „österreichische SchlüsselstellungGleichzeitig bedauert er, datz den Österreichern nicht mehr ais neunzehn Eilbeilinge als „Anleihe" gegeben nur-den . ... Run muh auch das italienische Außen. Ministerium an Oesterreich» Krankenlager treten. Man wird in diesen Tagen unwillkürlich an den Mai lUlk» erinnert Diese» kränkliche Land wird nicht «her gesunden, bis es in freier Lust atmen und sich nach seiner natürlichen Lebensrichlung strecken kann. Damit wäre auch unserem Land« seine «eilvollste Bestimmung deutlich gezeigt, nämlich, datz es das führend« Volk aus dem Balkan sein kann! Unter den zwei Möglichkeiten: durch die Tschechoslowakei an Mitteleuropa herangezogen zu werden oder ans der großen Ballanhalbinsel freier und souveräner Herr zu sein, ist nicht schwer zu entschei- s5ottirtz«mg Scitr ? Suvich in Wien Der italienisch« llnterstaatssefre'.är Zuvich traf am Freitag in Wien ein. Er wurde auf dem Süd-dahnhof von der gesamten österreichischen Regierung empsairgen. Trotz schärfster Vorsi»»» tarngfriftl^irn Kai,»»!»»«»»«» d»»>»»»il. Paul-Boncour spricht Der französisch« Außenminister Paul-Boncour hiÄi am Dienstag vor dem Senat eine autzenpo-lmsche Rede, die sich mit dem Rationals«ziali»mu» und seinem Kräftespiel beschäftigte. PauIBoneour verstand e«, die Lage in Mittüeuropa so darzustellen, dak Deutschland nur alles Schlechte wolle, während Frankreich sozusagen die schwere Aufgab« aus sich habe nehmen müssen, Europa vor der deutschen Politik zu beschützen. Der Autzenminister führte u. a. au«: Die I'.esgreifenden Bewegungen, die Deutschland erschüttert halten, stellten ein grotze» Fragezeichen vor Europa. Die nationalsozialistische Bewegung habe bei ihrer Auffassung von Rasse und Volk die Tendenz über die Grenze hinauszu-oreifnr. Beweise dasüi seien da» Saargebiet und Oesterreich. Frankreich wolle nicht aus die Abstimmung im Saargebiet verzichten. Für den Augenblick komme es daraus an, die Freiheil dies«» Plebi»ziis zu sichern. Frankreich könne in der Soarftoge überhaupt nur als Mitglied des Völkerbundes intervenieren. Gegenwärtig gingen die französischen Be-mühungen dahin, datz nach der Volksabstimmung niemand wegen seiner früheren Haltung »erfolgt werden dürfe. Paul-Boniour führte weiter au», datz sich der Druck be» Nationalsozialismus auch gegen Oesterreich richte. Frankreich dagegen habe immer die Unabhängigkeit Oesterreichs als den Schlüsielpunkt des europäischen Gleichgewicht» betrachtet und habe es darum auch finanziell unterstützt. Paul Bonrour hätte allerdings gewünscht, diese Unterstützung wäre reichlicher gewesen Frankreich und Italien seien fich einig darüber, datz fie beide den wirtschaftlichen Wiederaufbau Mitteleuropa» in die Hand nchmen «nützten. Der französische Außenminister spricht in diesem Expose neben den offenen und versteckten An-griffen auf Deutschland auch deutlich die Absichten Frankreichs aus: Es gedenkt also seinen Stipendiaten Oesterreich in den Plänen um die wirtschaft- I bestrebungen liche Wiederherstellung Mitteleuropa» gegen Deutsch- I lande» sein. land auszuspielen. Aus der andere» Seite ist e» nicht gewillt. der politischen Weit Europos die Erschütterung der Soarabstimmung zu ersparen, obwohl es genau weih, datz die Saar an Deutschland zurücksallen wird. Beweis dafür ist Paul-Boncours Hinsei« auf die französischen Bemühungen, datz nach der Abstimmung niemand verfolgt weiden dürfe. Wenn er sicher wäre, bah die Saar durch die Abstimmung zu Frankreich geschlagen wird, so hätte er diese Worte nie ausgesprochen. Denn so freundlich ist der Franzose nicht, datz er für die Deutschen, die in einem französischen Saargebiet verfolgt werden lönnten, jetzt schon Schutz verlang! und sichert. Er tut es vielmehr für die wenige» Franzosen, die nach der Abstimmung zum Reich gehören werden. Ueber die auf das Berhältni» NationalsoziaKs mus Oesterreich hinweisenden Worte Paul-Boncour» liehe sich auch eine Menge sagen. Wir überlassen «» anderen, das zu tun Wir möchten nur oon hier aus feststellen, datz die Pariser Diplomatie offen sickil-ch schlecht unterrichtet ist, wenn sie glaubt, da» österreichische Volk werd« fich aus die Dauer ak „SchlüsselpunlN der Mitteieuropäijchen Politik verwenden lassen. Die heutige österreichische Regierung weift ganz gut, datz ihr Land infolge seiner «lein heil von verhältnismäßig gering«» politischer ««£ »oirischaftlicher Bedeutung süe Europa Ist. Seine Bedeutung besteht vielmehr darin, datz es für andere Mächte ein 'Werkzeug der Machtpolitik dar-stellen kann. Es fragt sich nur, wer mehr Recht und Macht bat, Oestreich als Werkzeug zu benutzen. Frankreich hat augenblicklich die Macht, als» auch da« Recht. Daher lptte es olles Interesse, das aus fich heraus nicht lebensfähige Oesterreich durch Unterstützung am Leben zu erhalten. Und damit es weiter ein ^Kerkzeug bleiben kann, soll »» auch «eiler selbständig erholten werden. Das dürfte der Sinn der van autzen eingeimpften Unabhänqigkert»-der Regierung unsere» Nachbar Völkische Angleichung Staatsgrenzen sind keine Bolksgrenzen Dem „Posener Zeltung«dienst" entnehmen wir folgende interessante Ausführungen: Polonisierung gilt in Polen manchen Kreisen al, der Inbegriff aller politischen Weisheit und aller vaterländischen Tugend: Germanisierung in Deutschland dagegen gilt denselben Leuten al» da» surchtbarfte iverbre-chen und Inbegriff aller menschlichen Schlechtigkeit. Die polnisch« Press« überbietet sich alle Tage in Forderungen zugunsten der polnischen Minderheit in Deutschland und in Anklagen, datz die Polen in Deutschland auf Schritt und Tritt verfolgt würden: dieselbe Presse hat aber kein Verständnis für di« Lage der deutschen Volksgruppe in Polen. E» ist diesen Zeitungen etwa» Selbstverständliche», datz die polnische Minderheit in Deutichland von Polen aus unterstützt wird. Nicht nur die verschiedensten polnischen Vereine sammeln für biqen Zweck, sondern auch in den öffenllich«-. Haushaltsvoranschlägen de» Staates, der Wojewodschaften und der Städte sind für diesen Zweck Beträge au» allgemeinen Steuer-Mitteln bereit gestellt. Dagegen wird e» in polnischen Blättern fast al» Claatsoerial grtrandmarkt, wenn der Volk»bund für da» Deutschtum im Ausland für deutsche kulturelle Aufgaben auch der deutschen Volksgruppe in Polen bescheidene Unterstützungen zukommen lätzt. Eigenartig ist, datz in Deutschland «ine Germanisierung der Polen abgelehnt wirb. Da» Ein verliebter Narr ffo« ftitnt Hamsun ftaut § a m 1 tt itv nrue* Wert »Nach Za hr n«d Tag-, dat ioitot im fkrta# Albert Langen«Geora Müllern» München erschienen ist, steht all YlMchlnl und ftrfanna über ben iWoutancn von der ,.6u»bt Segelsoß" und „Iiiguft fMiumwßlC. Wir mmrbmen thm mil freundlicher ttcitttfenif M Verlage» sollenden Ab'chnitt. der einen Emdeuck aib< von der geiftoollon and rn^ea Kanlt die^e« pröhten aller Lrbcafetn Ddchler August ging in den Laden von Segelsotz. stattete sich mit neuen Kleibern au», mit schr viel Rot am Hemd und am Gürtel. Er kaufte sich gleichzeitig auch eine Zigarre, feuchtete sie autzen gut an, damit sie langsamer brannte, und steckte sie in die Tasche. Dann begab er fich wi«d«r auf den Weg In bie Südgemeinde. ' In aller Demütigkeit Idiot und verliebter Narr? Schweigt still, er hatte etwa» in der Südgemeinde zu erledigen und vieles zu besprechen. Hatte Eornelia sich klargemacht, wer er war, hatte fie über sein Geschäft gestern, seine «hwjzial in Schafen, seinen Rikordprei» nochgedochl? Gab e» seinesgleichen? Mutzte sie ihn nicht irgendeinem a/ideren grotzen Mann, Goliath zum Beüpiel, ver-gleichen" Als er in Sicht ber Häuser gekommen war, zündete er die Zigane an, die war jetzt autzen gut und weich und würbe lange vorhalten. Er knöpfte die Jacke aus und kam aus den Hof. Kein Mensch war zu sehen, und er gehörte nicht zu denen, die anderen Leuten durch die Fenster schauten. Er klopfte sich ieis« mit dem Sparers!«! an» Knie. Da seine Zack« mit glänzendem Seidenstoff gefüttert war, war es wichtig, den Wind gegen iich zu haben, dadurch wsrde Such sein« gewaltige Brieftasche, die au» der innerer Tasche hervorlugte, sichtbar. Ein Grei» zum Jüngling verwandelt, er brüstet« sich mit dem, was er hatte und wollte nicht zuge-den, was ihm fehlte. Mas fiel den Leuten da drinnen eigentlich «in? Selbst wenn sie gerade b«im Essen satzen, mutzt«» si« jetzt doch fertig sein und herauskommen und ihn empsangen. Er wollte ihnen beweisen, datz er einfach in» Hau» ging. Die ganze Familie rund um den Tisch versammelt. Gesegnete Mahlzeit! sagte er verärgert. Eornelia stand auf und gad ihm ihren Stuhl, da» hält« auch gerade noch gefehlt! Ja, nun habt Ihr diesen Schafhandel einmal beschlosen, sagte August, und ich wiitzte gern, wa» Ihr heule dazu sagt? Doch, sagt« Tobia». Doch. Etwa» Aehnliche« sagte sein« Frau. Ihr könnt froh sein, datz Ihr gestern ver-kauft hobt. S«? Denn heute ist mein Preis zwanzig Kronen. Hai man so etwa» gehört! Und morgen gebe ich vielleicht nur noch achtzehn. Wa« ist da eigenllich daran schuld? fragte Tobias. August schüttelte nur den Kops Reitzender Preissturz in Schafen aus der ganzen Erdkugel. Unglaublich! Australien hat seinen neuen Jahrgang von Lämmern auf den Markt geworfen. Na, da werdet Ihr am Ende keine Schafe mehr lausen? sragte Eornelia plötzlich. August lächelt«: Meinst du, Eornelia? O doch, ich laufe schon noch! Um mich aufzuhalten, dazu gehört mehr. Ich kaufe zunächst einmal an frie zehntausend Tiere. Eorneiia schlug nicht die Hände zusammen und setzt« sich glatt hin, nein, si« verstand da» wohl nicht, verstand die hohe Zahl nicht. Ich möchte Dir etwa« zeigen, sagte August und zog die Brieftasche heraus. Einige Telegramme zu finden, mutzte er ja die Brieftasche erst um die ungeheure Menge oon Geldscheinen erleichtern, die zwei Fächer süllten. Mein Gott ist dos Geld? stietz sie heraus. Tausendkronenscheine, sagte er. Du hast rnel-eicht noch nie einen Taufendkronenichein gesehen? Schau sie an, wie grotz sie find! Lie» selber, wa« darauf sieht, ts ist norwegisch. Die ganz« Familie strömt« zusammen und dürfte den Schein betrachten. Tausend in Zahlen und Tausend in Buchstaben, Tausend aus der Vorderseite und Tausend aus der Rückseite, Tausend oben und unten in allen erdenklichen Ecken. 6 Deutsche Zeitung Sri* 8 teutsche »oll ijt sich seine* UigwBeri»* taji unk will gar nicht btt Angihörig-n anbetet wället einbeittjdieii -Wan will nicht nui rtipfnnäßig dar oeutjcht Holt -ein erhallen, jonbern man wünscht auch nicht Renegoten aus anbeten «allem sich et«-jualiebern Eos hat Abolf feiltet m« erfreulicher D««Uichlett ai>»gefpr»chen imb bleset ©tonbjwtn wird jetzt in Deutschem allgemein geKilt. In Wiiwt Rede wrn 7. Mai jagte jpttUt: „onDem «« in grtttjenlwer Liede und Treue an unserem eigenen OolUtnw fangen, letoettieren wir die nationale Rechte auch ber anbeten «Akt au» bieder seiden Gesinnung betau« unb machten aus liefinnetjlem Hetzen mit ihn»» in Frieden und gfttunbichof >eden. •Bit l-nnen daher auch nicht Mn Begltsl bes tfKrmanisieietis Die geringe Mentalität be» vergangenen Jahrhunderts, aus der heraus man glaubte, vielleicht mir aus Polen unb Iran-jajeii Teutftfe machen zu Wunen, ifl uns ge twu so frein», ®« wir un« leidenschaftlich gegen jede» umgriffenen Versuch wenden!" Renegaten, die ihr Volk«tum verleugnen, wti-tai immer Schaden nehmen an ihrem fihataltei. Das ÖolHium ijt Gabe und Ausgabe van (Satt für jeden einzelnen. Diese Gabe lunn niemund un-gestraft migdrauchen, dies« Aufgabe sich niemand ungeftra» entziehen. Ein Voll, bas darauf an« ist. Renetten zu gewinnen, wird an diesen Leuten leinen mneren tu religio wieder ausleben aa«n, w> . auch die'Religion zu bestimmen! Gleich unmägl möglich zu sagen, wem ba» Land gehört, bet hat igton zu bestimmen! Gleich unmöglich ist aber auch der anbete Satz: Cujus regiu, ejus natio: W-m das Lanb gehört, twt bestimmt übet bas äSoltilum, Ebenso wie Religionsfreiheit heute ein« Seldflverstänblichleit ist, ebenso wie Staats-gtenjeti dutchau» lein- Kirchengtenzm find, so muh e» »nmet mehr Allgemeingut aller Voller und Staatsmänner werden, das Staatsgrenzen leine Vollsgrenz«» bedeute«. Völker sind etwas Ursprüngliche«, oon Gott Geschaffenes unb natürlich Gewachsene», Staaten aber — bas hat uns gerade der Abschlug bes WeitKieges gezeigt — find etwa» Veränderliches, von Menschen Gemachtes. Niemand kann mit der Staatsbürgerschaft zugleich sein Vollstem andern. Dem Staat gehört bas ganze Bereich bes Rechte«, einschließlich Heerwesen und Verwaltung, da« Volk aber bildet über alle Grenzen hinweg ein einheitliche» Ganze». Es wird burch Sprache. Gesinnung, Kultur, übet Haupt durch einen ^etneinjamen Voll»geijt zusammengehalten. Die Polen in Deutschland sind deutsche Reichsange-hörige, aber deshalb noch lange keine Deutschen, sie |o0 Sm aiorofioM 10, **« SeMn MI ». Ms»» Frtb »»« binwtat. miW Chlorodont Zahnpaste ■Mm lab« Im. • itt ooa«d«iid)( ©»Mut«, d. d d» Signiertem »ci Ulb ismeten ®«d«n»»t> riacl,' »nd BÄZern im»« Boeder tmhv«-fcsutwn 5ir, Stillt»! d>5 fcontärarjet lag». Holt«, ÖU4 jtp h Ami ausgabt ftfiousto-mrt, hol den Rttchtprrsst W«: ?a»tnd>-I lv* iloIHbuiSt« tu: das E«utl4Uiiii Im äuslcit», der Mt iidtt i»d" Zahrw atti» m d« uclUivuiittun Tibcil an Wichngu Zirii itii» i(l, am di« S«mta>ai1aiiu «Man 3»a$m ged-ini. ew S» M "»» *" Sol^vng mit betn Husta*b< trgrdtit. Wir »i'chtn '>»>»» diationolftaat»g«danlen ge-prägt worden In Frankreich deckt sich nach der üblichen Vorstellung Volks- unb Staatsangehörigkeit, obwohl auch dort rein volkstumsmätzig nicht alle ftmizösifchen Staat»biirger Volksfranzosen sinb. Der Ausdruck „Nativnalitt" wird mit „Siaotszugehörig-l«U" gleichgestellt. Daher bekommt dos Nationalitäten-prodlem, wie es in SOitttel und Csteurop.; eine Frage osn ledenswichttget Bedeuwng ijt, für ben Westeuropäer, besonder« für ben Franzosen, einen staatlich raprcialistischen Grunbzug, den es in keiner Weise eirchält- Auf der Sitzung ba VI. ttom-Mission der letzten Vöüerbunbstagung haben die Ausführungen des deutschen Vertreter» erst wieder eine völlig latsche Deutung erfahren Man hat die vom Reiq betonte und uns selbstverständliche Beziehung bet Deutschen in ben verschiedenen Staaten vom Reich betonte und uns Be- zueinander als imperialistisch ausgelegt. In Wirk-lichleit hat der neue Volksgedanle neuer Prägung keinerie, staalspolitische Ziel«. Vall»deutsch gesinnt sein heiht zunächst mit die Volkszugehörigkeit als wesentlichste Grundlage der Gemeinschaft überhaupt anerkennen unb für alle Voüsongehörigen, mögen sie leben, in welchem Staate si« wollen, ba» Recht fordern, die allen Deutschen gemeinsame deutsche Sprache, Kultur unb Wesensart zu pflegen. Die Erfahrung hat gezeigt, bah gerabe bie Deutschen diesen Anspruch auf Erhaltung von Mull er spräche undVäterart leinetcoeg» al» Gegensatz zu ihren Pflichten unb Rechten als Staat»-bürget empfinben. Frage: Sie deuteten an, daß das neue Reich den Voll«tumsg«banken fich zu eigen gemacht hat. Wie steht der Ratiomrlsozialismus im einzelnen Km Volksdeutschen Gedanken unb zum Ausland' ■Itttum? Der Nottvrialsvzialisnru» lommt vom Vollstem her. Der Kanzler und Führer ist selbst die Bet körperunz volk»beutjchen Denkens unb volisdeuliche?, SchiiZsiilg Glaubten doch vor nicht all« langer Zeit noch die Vertreter rein staatlicher Denwngsweise ihn al» Nichtbeutschen bezeichnen zu können, sweil et unmittelbar autzechald ver staamchen Reich»grenze geboren wurde. Aböls Hitler wäre selbstverständlich ebenso «in Deutsche?, wenn er nicht nur jenseits des Inn, sondern jenseit? ber Düna ober >enseits be» Atlantischen Ozeans oon beulschen Tltern geboren unb in beutjcher Wesensart erzogen wär«... Hitler hat i» seiner bekannten grohen Reichs-tagsrebe mit allem Rachbruck die o»» imperialistischem unb liberalistifchem Denken entsprungene Assimilierung fremden B»II»tum» abgelehnt unb mit g leicher Bestimmtheit da» Recht jeden Deutschen btauhen aufsein Eigen leben gefotberl Frage: Wie wirkt sich nun die Neugestaltung im Reich und der Durchbruch der nationaljoMlstlf schen Bewegung gegenüber dem Auslanddeutichtum au»: E» ist ein« SUdswerstinblichkit, daß die vom Richtig, hier sinb sie, jagte er und hatte bie Telegramm« gefunden. Sie sahen Lotterielosen ähn-lich. Schaut her, sie sinb von ein« Stunde zur an betn gestiegen, gestern morgen um zehn Uhr sielen die Schafe im Zubensanb aus 16.512, da« bedeutet etwa« über sechzehn jtronen in dem Geld von PSatu» und ftaiphas. Du könntest e» selber sehen, aber e» ist ja nicht anzunehmen, datz du die au»-ländrschen Sprachen lesen kannst. Ich könnte es dich lernen, Cornelio, wenn du Lust bazu hättest. Rein, wa» soll ich damit? fragte Eornelia? Wie törieht oon ihm, so verlieb! zu sein und >v ohne Scharn im Leibe. Wenn st« ihm mit ihrer Hand nah« kam, burchli«f ihn «In Gefühl der SShigkei!, und sein heradl^ängender Schnurrbait zitterte. Hätte et sich selbst gesehen, so hätte et sich gerettet, aber es gab keinen Spiegel hier. Es wurde unmet ärger und ärger, er schnitt auf, prahlt«, führte das grotze Wort. Dana pajzte et einen Augenblick ab unb griff nach ihrer Hand. Die Absicht war durchaus gut: er hätte einen gratzen Geldschein hineingelegt und die Finger zu-gedrückt, es wor so einet erme unb schmale Hand, bas In tu wohl von ber schlechten «oft im Hau« unbjwchrr, bafe sie leine rpur oon Kräften hatte, die Fing« waten um die '.>!<>zel ausgefranst. Was ist denn? fragt'- sie ärgerlich unb ritz die Hanb an sich. Ja, was soll sein! sagte auch et und wußte nicht» andere» zu tun, als zu grinsen, Unb wiederum hätte «r fich selb« sehen und retten sollen, fein Schnunbari zitterte, und die Mundwinkel wurden ihm feucht. Hab« ich deine Hand verbrannt? konnte er gerad« noch fragen. Daraus gab sie keine Antwort. Das tut mir aber leib, dah ich dich verbrannt habe. Ich »erstehe nicht, wo« ihr von mir wollt! sagte sie. Ich auch ntcht, entgegnen er kurz unb ermannte sich. Er lammet!« sein Oü«lb unb die Lotterie-Scheine pisammen und steckte die Brieftasche ein. Glänzende« ^Zeidensultn in der Jacke, bie Seid« knisterte, bie Tasche war gefüttert und mit Stickerei geiiert. Ob fie wcchl ben Staat sah, hielt sie e» etwa für Baumwolle? Ihr seid wohl ganj und gar au« Gejd gemacht! fr ruch Tvbia, au«. Wies»? nemte August. Nein, ich bin nicht aus Gel» gemach!, da» femn man nicht gut sagen. Aber, wenn bu etwa glaubst, dah da» tische» hier mein ganze-, &rib ist, bann irrst du dich. Da» kann ich wohl sogen. Aber was er auch alle» saate. für Coenelia war «s nichts als Staub unb Lust. Er hätte da« Wort .Millionen" ausfprechen können, fie ade hätie nur geglaubt, er Spreche vom Sand am User bes Rieeres au» ber biblischen Geschichte Sie ging in bie Kammer nebenan. Pflegt die deutsche Sprache! 'Soa SUrl lladelh»» f«a4ittc^riibci au4la*&UuJWU-i Äedicht feiufct uo* dem . Tuchen frort", ma bort» Ktjfti iUn^nme« Zeitschrift m *ueno# Hins wtfl Pflegt bie deutsche Sprach«, hegt bas deutsche Wort! Denn der Geist bei Väter lebt darinnen fort, Der s» viel be« virohen schon ber Well geschenkt, Der so viel des Schönen ihr in» Herz gesenkt, Wa« ein Lesting lehrte, was ein <>»»ethe s>i«g, Ewig wirds behalten seinen guten Klang. Und gedenk ich Schiller, wird da« Herz mir warm: Schiller zu ersetzen, ist die Welt zu arm! Teuer, meine Kinder, s«i un» di«s«« Land! Doch an Deutschland knüpfet uns der Sprache Band, jvahrl bet Hei mal Erde, wahrt es Euch zum Heil! Roch ben Enkelkinbnn werd e» ganz zuteil! Wenn dereinst emsallen mit der Wanbaftab; Wenn ich längst schon ruhe in dem kühlen Grad: Wa» bie Gunst der Muse freundlich mir befchieb, Ehrt es, meine Kinder, ehe! da» deutsche Lieb' Pflegt die deutsche Sprache, hegt da» deutsch« Wort Denn der Geist der Väter lebt darinnen fort, Der so viel de» Groben schon der Welt geschenkt, Der so viel des Schonen Ihr in» Herz gesenkt. o«üe 4 ü>«ut|<4« 3(H*i*9 Nummer 6 VoIUtum au»g«I)«nbe, mit elementarer Kraft out den ?lesen btr nationalen Entwicklung hervorbrechend« Nationalsozialist iiche Bewegung nicht an den Reichsgrenzen Hatt gemacht hat, Di« Leben»-einheil des deutschen Volkes inneihalb und autz« halb der Reich»gr«nzen besteht ja gerade m der Tatlache, daß gemeinsam« .«lischer 'Blutkreislauf den gesamten Organismus durchströmt und alle Rährstossc durch den Körper trägt. Zvährend ad« dn RationalsoMismus im Reich neden seiner volkslumsausdauenden Kraft staalspolitifche Auf gaben w erfüllen hat. liegen di« 'Verhältnisse brautzen wesentlich ander?. Frage: Ist nun di« Lage in den verschiedenen Autzengebi«t«n dieselbe? Wie sieht es z. B. mit den Reick»au«lllnddr>ltjch«n? Selbstverständlich liegen die Verhältnisse in den verschiedensten Gebieten ganz verschieden. Die Reichs-au»länddeutichen, die ja auch das Wahlrecht haben tonnen und sollen sich als Nationalsozialiften z». samiiienschliehen und alles daran setzen, mit d« Parteientwicklung im Reich gleichen Schritt zu halten. Die bisher bestehende starke geMchaftliche und soziale Zerklüftung der reichsdeutschen Auslands kolonlen kann und mutz durch den vlalionalsoziallsmus überbrückt werden Es muh mit Hilfe des Ratio-»aliozmlismus gelingen, überall in diesen Autzen-«birten seelisch geschlossene reichsdeutiche Gemein, schasten herpistellen, die fell>stv«rständltch auch mit den deutschen Zlummesgenossen fremder Staatsangehörigkeit in enger Verbundenheit den Volks-gedan?en verkörpern. Datz dies« reichsdeutschen Na-tionalsozialisten im Ausland taktvoll sich den Gesetzen und Sitten dn sie beherbirzenden Staaten und Volk« einfügen »nd nichts tun, was die Gesetze ihrer Ttcaten verletzen würde, ist eine Selbst' versiändlichkei! und wird auch von der Ausland«-abteilung d« R5DAP nachdrücklichst on'angt. Das Auslanditalienertum Die „Deutsche Zukunft ' veröffenllicht zu die sem Thema folgende interessant» Mitteilungen Bei dem Interesse, das auch das neue Deutsch land daran hat, die auslanddeutsche Jugend mit dem Leben und die Geist«!»«!! der Heimat in Fühlung zu halten, ist es nicht ohne Weit, einen Blick auf die Art und Weise zu werfen, mit d« Mussolini dem Auslandilallenertuin dir innere Umformung Italien« nahegebracht hat. Im verflossenen Jahr sind etwa I5.ÜOO Kinder von Allslanditalienern während ihrer Ferienzeit in Italien untergebracht worden Ze nach Anweisung b« Aerzte wurden fie in Seebadeorte oder in« Gebirge, Sltne nicht erholungsbedürftige Kinder gelegentlich auch in Grvtzftädie gesandt. Die Leitung dieser Arbeiten liegt in den Händen des in Rom befindlichen Generalsekretarlais der ausländischen faschistischen Organisationen. Die Kosten der Reise bis zur italienischen Grenze »«den, ein schöne» Zeichen für den Patriotismus de» Autlanditaliener-turn» - oon den Auslandkolonien leibst getanen. Die Reisekosten Im Inland trögt da italienische Staat. In mehreren Städten haben sich Ausschüsse gebstdet, die mit privaten Mitteln die Unierbringung der Kindern unterstützen und dadurch die amtlichen Stellen entlasten. Von Deutschland, wo die italienischen Kolonien verhältnismäßig klein sind, reisen jährlich etwa 400 Kinder naq Italien: wesentlich grihn ist di« Zahl d«r Ferienkinder aus Frankreich und vor allem au» d« Leoant«. Mussolini wacht mit persönlich«! Anteilnahme darüber, datz oon Jahr zu Jahr di« Zahl d« au» den Auslandkolonien die ..Mutter Italien" aufsuchenden Ferienkinder anwächst. Er empfängt die kleinen Faschisten in dem Park seines Hauses in der Via Nomentan« und gibt dabei in immer neuen Variationen der lieber« zeugung Ausdruck, bah die WeUmachtstellung einer grogen Ration in besonders hohem Matz« davon abhängt, inwieweit die junge Generation im Au»-land von einem lebendigen GefLhl national« Hei-matwrbundenhei! «füllt ist Wer Gelegenheit hatte, italienische Auslandkolonien vor dem Krieg« und dann wied« während des letzten Jahrzehnts auf-zustichen, kann sich in der Tat dem Eindruck ein« grundsätzlichen Wandlung nicht entziehen. Bor dem Kriege betrachteten sich di« meisten Auslandilalien« al» allein« Leute", die sich den sozial hochstehenden Persönlichkeiten der englischen, deutschen und französischen Auslandkolonien unterlegen fühlten und nicht recht wußten, ob ihre Heimat in vollem Matz« al» Grotzmach! gellen konnte. Seit der Durchsetzung de» Faschismus steht das Selbstgefühl b« Italiener im Ausland kein« and«en Ration mehr nach Ueberall sucht man für die italienische Sprache und die Leistungen der italienischen Kultur ru werben und hat m der Leoant« vielfach den bisher vorherrschenden Einslutz der französischen Kulturpropaganda mit Erfolg zurückgedrängt. Knut Hamsun über die Demokratie Der weltberühmte norwegische Dicht« K n u I Hamsun, der, wie bekannt, sich bisher noch nie zu politischen Tage»srag«n geäutznt hat, und d« nur sehr seilen einen Zeitungsmann zu fich vorge-lassen hat. antwortete der „Skienssjorden» P reffe*' aus «ine Rundsrage an bekannt» not-wegische Persönlichkeiten, welche Forderungen diese an da» neue Stoiting stellten, und warum fie diese Forderung stellten, wie folgt: „Einmal sickett auch in Norwegen der Fa schismus doch in der einen oder and«en Form durch. Es sind nur die Star-Blinden, weiche noch nicht den Unterschied der Zeit und der Politik vor und nach dem Kriege sehen. Tgpen wie Allsten Ehambnlain, Herriot und Bmesch stnd es, welche es dünkt, datz alles gut gehl so wie e» geht. Die dänische „Politiken" lobt jederzeit die Vorzüge der Demokratie und de» Parlamentaiismu» vor der Diktatur. Ein« Diktatur sei nicht absetzbar, sagt das Blatt, wogegen der demokratisch« Politik« ausgewechselt werben könne. Wir ab«, so fährt Hamsun fort, liefen, da» Beispiel, datz d« Demokrat nich' ausgeivtchselt werden kann und datz « sich nich' »fernen lässt Politische» Wohloerhaden plagt ihn nicht. Er kann Jahr für Jahr auf d« »erächlichsten Grundlage „Regierung sitzen" (ein von Hamsun geprägt« irisch« Ausdruck», nur um unentfernt dort „sitzen" zu können. Seine politische P«sön lichkeit ist ohne Scham. Augenblicklich hat bei uns die Arbeiterpartei, wenn nicht juristisch so doch moralisch da« Recht und die Pflicht, da» Land zu regieien. Latzt uns Über diese» Faktum denken wie wir wollen, ab« weitz Gott, ein Faktum :st es! Und politiich wäre e» eine unredliche Handlung, di« Partei um die Stellung zu bemogeln. Wer hat also daran gedacht, sie zu bemogeln * Unser un«itf«nter Demokrat. Er macht sich alle» zurechl, um weit« zu sitzen. Sammlung? fragt man. Rein, jetzt wollen wir „zusammenarbeiten". „Zu-sammenarbeit" w-ic früh«, E» ist etwas Unsauber«, «was Schamlose, darin, datz der Mann jetzt wriier „Regterung sitzt». Ab« er will sitzen. Dos kft n, wo» .der Vorzug" de» Parlament,?rismu, vordem Faschi» in Rmwegen ist." „Aflenposten" die b«i vorstehenden »an Hamsun an „Tkienlfjordens Presse" ^lichteten Brief vndffentlicht, bemerkt hierzu: „Es ist richtig, datz sich wohl d« Faschismus durchsetzen wird, wenn die sozial-radikalen Parteien nicht den Löffel in die schöne Hand nehmen, wie fit es leider nicht in Deutschland und 2lali»n taten." Aus Stadt und Land Celje Grohe« Interesse für den Zeppelinvortrag! Wie e» zu erwarten war. findet der heut« La»»tag in Saal des Restaurants „Grüne Wiese" stattfindende ^evpelinvortrag grotzes Interesse. Air «eisen all« «irglieder de» «al. turknnto» nochmals rindrittgltiti darauf hin. Der Bottrag beginnt um punkt 2V Uhr bei gedeckten Tischen. Der Eintritt ist frei und auch den Angehörige» der Kulturbundmitglie-der gestattet. Was der Stiklub uns bieten will Der rührige Skiklub hat auch für das heurig« Jahr und die jetzig« Saison eine Reihe von sportlichen und anderen Ueberraschungen für Celje vor-bereitet, von denen wir einig« htute verraten möchten. Am ll/ll. findet auf der Dr. Jul. Kugy Schanze in Lisce wie im Vorjahre ein Schau- au» München, dn bekannt« Durchklettern der Mattnhorn und dn Ortln-Rordwand kommt. Franz Schmid ifl ein« d« ganz Grotzen au« der Reihe der berühmten Bergsteiger, d« mich vom Film her be-kamit ist Er witd in Celje einen Vor«rag über seine Bergfahrten Hailei». Dies« Vortrag wird ein Erlebnis nicht nur für den Bergsteiger, sondern auch für jeden Naturfreund sein, da er durch ein« Reih« v»n Bildern durch die ganzen Alpen von Schne«»«rg W« zum Montblanc geführt wirb. Ueber all dies wird noch näheres bekannt-gegeben werden Da» Programm ist jedenfalls sehr reichhaltig, fodatz wir dem Klub für Abwechslungen, welch« in unsere Stadt bringt, von Herzen dankbar fein müssen. Evangelische Gemeinde. Vom Eoangeli-schen Pfarramt Celje «oitd un« mitgeteilt: Am Sonntag d«m 21. Jänner findet der Gemeinde-gottesdienst um 10 Uhr, der »indergonesdienit um II Uhr im Gcmeindesaa! des Pfarrhauses statt. Di« Gottesdienst« hält H«r Vikar Morgenthal« ^ Heute Lichtbildervortrag! Wir gehen alle hin! Dringen mit international« Beteiliaung statt zu dem bereits eine Anzahl von ausländischen Spring«n ihr Erscheinen zugesagt hat. Auch d« n o r-wegilche Trainer des jugoslawischen Winter-sporlonband«» wird voraussichtlich daran teilnehmen Möglicherweise wird man «s so einrichten können, datz dieser Train« einig« Tage vorher nach Celje kommt, damit den hiesigen epringnn Gelegenheit geboten wird, unter feinint Anleitung zu trainieren. Gleichzeitig wird bei diesem Springen die Meist«-schaft für Eekj« auszetrogen und zwar sowohl beim Sprung als auch im "kombinierten Sprung und Langlauf. Am l0>lII. wird d« traditionelle Skiball in den Räumen lxr „Grünen Wiese", die nun voll-kommen restaurier! ist, abgehalten werden. Für die Besuch« wird es lltberrafchimgen geben Die Dekoration liegt in den bewährten Händen de» Herrn Rein-hold Blechinger, der im Borjahr die Bar in ganz entzückend« Weise ausgestattet hol. Für Tanz wird eine gut« Musik, für da» I«iblich« Wohl in bekannt vorzüglicher Weis« d« Wirt Hen Rebnfchak sorgen, sodatz alle Besucher zufriedengestellt sein werden. Etwa» ganz Hervorragendem wird uns ab« im AM geboten ««den! Hnr Franz Schmid Amtlich« Nachrichten. Von der Stadtverwaltung wird un» mitgeteilt: Der Hilfsausschutz zur Unterstützung von lleberschwemmten spricht der E«Ij« Zweigstelle b« Sparkasse für die Dmuban-ichast und dem Eelj« Spar- und Vorschützn««» für die im laufenden Mona! überwiesen« Unterstützung von 1000 Din den herzlichsten Dank au». Sonntag vormittag fein Strom! Da» Städtisch« EIektrizitätsw«rk teilt uns mit, da» wegen dring«nd«n Reparaturen d« elektrische Strom am Sonnlag den 21. d. M. in der Zeit zwischen rt und 1» Uhr ausgeschaltet wird. Wird unser ?lutodu»o«rk»hr ausgelassen ? Dieser Tage wurde di« Qestenltichke» durch di« Nachricht Überrascht, datz den ZV«««»-lenken dn städtischen Omnibusse gekündigt worden sei. Diese Tatsache lätzt darauf ichltefjen, datz oon Seiten d« Stadtgemeinde die Absicht besteht, den Omnibu»v«rkehr, der unsere Stadt mit mehreren Orten »«bindet, aufzulassen. E» ist uns ab« nicht bekannt, datz in dies« Angeleg«nh«it im G«meinde rat ein entsprechend« B«schlutz gcfotzl worden wäre. Die O«fsenllichkelt hat durchau» Verftändni» dafür, datz es schwer ist, da» 1932 mit 157.000 Din passive Autobusuntnnehmcn zu hatten. Auf der and«en (3«tc kann ab« uns« gremdetwnkehr Kummer «> De»tsch« Jtilung Stiit 5 nicht mehr ohne die Autobusse auskommen. E» br«ht sich olio m Bieter Frage nicht allein darum, datz dn Slabtjädel die Passiva des Autobusunter-nehmen» nicht mehr zu bezahlen braucht sondeni dämm, batz wir ohne Autobusoerkehr wieder um einig« Jahr« der VoiioSrI»«nt«ickl»ng zurückgeworfen werden Unsere Stadt veriinkt dann wieder in eine ihr durchaus nicht zuträglich« Abgeschiedenheit cchUepch und endlich sind die «imibussahrenden Steuerzahler in Celje auch jur Forderung noch einer lebhafteren Verbindung der Stadt nach autzen berechtigt. E, düche daher wohl zu überlesen sein, ob es zweckdienlich ist. den Autobusnnftir unserer Stab! riinzlich einzustellen. Wen^stens in den Sommermonaten sollte er mit Rücksicht «ms den unserer Ttadt sörderliche» Fremdenvtrkchr doch aus-irchterhaUen werden. ?l>»» dem J»hro»d«richt de« Total. .Juvo" vom 18. d. M. bringt u. a. den Jahre», deicht de» Celler Soto^ Wir entnehmen ihm folgenden Abschnitt «in Uedersetzung): „Ueber die KuUmart« > u. f. n. berichtet« der Hiillurreferent Bruder R» 1 Er bemerlt« auch, das; sich die Sokol-verelnizunz mit Unterstützung und in Verbindung mit der Gemeinde schon einige Jahre bemühe, die Iugem. die durch Abstammung und Sprache zu uns gehör!, vom Unterricht in einer ftemden Sprache in der Mnderhestenklasse abzubringen. Das (der UnKrricht in einer ftemden Sprache Anm. d. Red.) ereignet sich wohl auherhalb der Land«igr«nze in Körnte,> und im Küstenland, es müsste aber bei uns nach der Befreiung (osvokojrnjr» unmöglich sein. Die Vereinigung 1S.II. iU',14 Culorui trft 7V?0»r/i «WH !> S—S Ihr. Viiiwfcm r»n V 1 I hr. Errichtung einer treuen Fabrik. Di« kgl. Banalverwaliung der Droubanschasl hat am 1K. d. M. die «ndgistig« lommissionell« Kolaubicrung für bie „T«ij»ka tooarna koasa in slaba" «Erzeugung »on Germ unb Bäckermalz) vorgenommen. Da» Unternehmen hat am 19. Jänner ben regelmätzigen Betrieb aufgenommen. Mit bem Bau ber Fabrik würbe im Oktober IS32 begonnen, mit ber Montage ber Maschinen im Juli 1933. D«r Betrieb hat am 1». Oktober 1933 probeweise begonnen, sobatz ba» Unternehmen mit guten ;>ralli!chcn Erfahrungen ben zollen Beirieb beginnt. Wir wünschen biesem Unternehmen, ba» in der gröhten Kris« ausgebaut würbe, den besten Erfolg. Freit». Feuerwehr «. Rettungsablg, Celje, l»l. l Teil ifcurebrn-irfifcift«. und HttKuiifinwnii Worjt in d» tMr »Ml »1,1. feil *7./L b. I. tix IV Jug :iiUct ju^oMinaiitoiilai »osch>tl Hirfmat.' ,V"Pftl!on: Cb*Mim JtLny Johazin. Marldor Gemeinderatssitzung Au» V!aribor wirb uns geschrieben: Freitag tat unser Gemeinderat zu seiner ersten diesjährigen Sltzunq zuiommen, bie lebiglich b«r Durchführung de» Boranschl.iges gewidmet war. Rachbem bie Formalitäten erledig, waren, gebachte Bürgermeister Dr. Lipold de» vor kürzerer Zeit verschiedenen vbvbaurairs Ing. Cerne. Der Äemeinberat hätte dw Nachruf stehend an und ehrte den bohrn«-scneiKiKn pflichttreuen Beamten durch einen -lavaRus. .2» berichtete der Bürgermeister Wwterhilssaktizn, ihre Vorbineilung wie ihre Durchführung, die Heuer grötzere Mittel «Vischt, da d,e Not gegenüber dem Vorjahrc weiter gestiegen ist. Schätzungsweise kann man mit nsgesaml 700,000.— Dinaren rechnen, die zum Teil bereit» erlegt, zum Teil in sichere Aussicht gestellt sind, eine Eumme dk zeigt, datz uns«re Stadtbewohner bereit sind, den R-Ueidenden nach bester Möglichkeit unter die Anne zu greifen. Ein Gutteil dieser Mittel wird zu produktiver Winter-Hilfe »kirnen det werden. Es sollen verschiedene «tratzenarbeiten damit sinanzieit werden, um den Arbeitssähigen der Beichästigungslosen Verdienst-möglichkeilen zu bieten. In bieser Beziehung ist bi« Kanalisierung der Kosarieva ulica sowie bie Regu-liemng ber Fochova unb Meleljkova ulica vorgesehen, bie zusammen nicht weniger al» S42.KK4.— Dinar forbern «erben. Mehr al» bie Hälfte bieser Summe entfällt allein auf Ardeit»lihne. Da bekanntlich bie Tertilsadrik Zelenka unb Comp. 100.000. Din für bie Winterhilfe gespendet hat, jedoch bie Be-dingung stellte, datz die Linhartooa ulico hergerichtet wird, wird auch diese Stratze noch diesen Winter in Angriff genommen «erden. Die Kosten hiesür sind mit 124.000.— Din errechnet. Alle erwähnten Stratzenarderlen sind bereit» im vorjährigen Bauproyramm enthalten gewesen, konnten je-boch bisnun infolge Geldmangel» noch keiner Er-ledigung zugeführt werden. Durch die Mitlei der Winterhilfe ist es nun möglich geworden, diesen Teil de» Stratzenprogrammes zu realisieren. Dos Ersuchen de» GR O»lak, Mitteilungen über da» Ergebnis der Untersuchung wegen der in der vorigen Sitzung vorgebrachten Mitzftände beim städtischen Elektrizität« untcinehnikn zu machen, lehnt« d«r Bürgermeister mit dem Hinweis ab, datz di« Verabschiedung des Semeindeooranschlages wichtiger sei. er sei ieboch gerne bereit, aus der nächsten Ge-meinderatsfitzung darüber Mitteilungen zu machen. Der Referent des Finanzausschusses, Stadtrot Sabothy leitete sodann die Budgetdebatte mit einem Erposee «in. Der Voranschlag uns«rer Ge-meinb« weicht vom vorigjährigen nur wenig ab. Unser« unter ber Krise schwer seufzende Bürgerschaft verträgt einfach keine weiteren Belastungen mehr, baher sind im Trotzen unb Ganzen bie einzelnen Posten unverändert übernommen worden. Di« Gemeinde konnte sich zu Sl«uerstnkang«n nicht «nt-schli«h«n, da sie wie e» htitzt, sonst ihren Ausgaben nicht entlpiechen könnte. AI» stärkste Belastung de» Gemeindworanschlagt- ist die Tilgung der Ge-meindesibulb anzusprechen, die sich gegenwärtig um «7,000.000.— Din bewegt. Unsere Staat dürfte wohl al» einzig« im Staate ihren Verpflichtungen trotz vermindert«T Eingang« restlos nachkommen. Vergangene» Jahr konnten 3 Millionen an An-nuitäten abgestoßen werden. Da jedoch neu« Ver-bindlichk«it«n, wie der Ankaus der Burg, eingegan-gen würben, «rklomm«n di« Schulden wieder beinahe di« alte Höh«. Trotzd««n ijt di« Schuldenlast der Gemeinde, wenn auch nur um «in Gering«», i« heurigen Jahr« g«sunk«n. Di« nächithöchste Post bildet das Kapitel Persovalbezüge, die au» so^ialpolliischen Gründen nicht verringert werden Der Posten soziale Fürsorge ist für da» heutige Jahr höher angesetzt, da die immer noch sich steigernd« Rot grötzerrr Beoölkerungsteile auch grötzere Summen erheiicht. Da ber Staat in bieier Beztthung nicht» beisteuert, ist es der Gemeinde beim besten Willen nicht möglich, bie Unterstützun-gen etwas ausgiebiger zu gestnlikn. Es wird nicht leicht ein Gemeinwesen I» Staate sein, da» in dieser Beziehung perzentuell gleich viel für seine Annen und Bedürftigen opfert. Die endgiltig er-rechneten Gejaml.»i»gab«n delausen sich aus 23 Millionen und 695.232. Dinar bie burch bi« vorgesehenen Einnahmen gedeckt erscheinen. Ob aber dabei mit der in diesem Jahre bestimmt weiter ab-sinkenden Steuertraft unserer Gefchästsweit gerechnet wurde, steht auf einem anderen Blatt. Da im Sinne eines besonderen Statuts di« flldliichen Unternehmungen einen eigenen Voranschlag besitzen, wurden nur die hauptsächlichsten Ziffern ausgewiesen. Stadtrat Sabothy künbigt« sodann in feinem «ei-leren Ausführungen unter anberem ben beabsichtigten V«rkauf b«r Häuser in ber Smetanova und Vrtna ulica an, di« «ine zu hohe Belastung !ür di« G000.— Din zuschietzen. Dadurch wächst natürlich bie Belastung von Jahr zu Jahr. In ungefähr 20 Jahren, also «wer Frist in_ wtlcher Wohnhäuser gewöhnlich amortisiert sinb, würden biet« Häuser, da überbie» auch noch Er-hallunzsspesen hinzukommen, ganze 30,000.000 Dinar kosten. Fall, jeboch bies« Häuser onäutzert werden, so würbe bi«s« Summ« frei werden und si« könnte Jahr für Jahr zur Hälft« für di« Adaptierung der Burg, zur Hälfte zur Errichtung von Notwohnungen verwendet werden, wo» ohne-weiteres einleuchtet. Zum Schutze des heimischen Gewerbe» wirb bi« städtisch« Einführst«»«! von neuen Schuhen von 8.— auf 100t— Din pro 100 Kilogramm erhöht werben. < Autarkie l) Die» wirb bie Schuhfabriken in erster Linie treffen, unseren Schustern jeboch zum Volteil gereichen, bie, fall» fie mst ihren Preisen etwas noch zurückgehen, dann mit den Preisen der Schuhfabriken eventuell Schritt halten könnten. Als Höchstgrenze für Gnadenpensionen ist ber Betrag von 1000.— Din »orgrsehen. Bi» her gab e» welche, die bi» zu 2&00.— Dinar monatlich Gnaden Pensionen bezogen. In wirklich berückfichligungswürbigen Fällen soll«, Ausnahmen ««macht werden. Da im Sommer wohl kaum ein Sonntag vergeht, wo nicht di« «in« »d«r di« ändert Organisation am Trg Svobod« «in« Tombola ver-einstallet, ist e* klar, datz bie» für bi« Veranstalter ein gutes Geschäft lxdeulet. Die Gemeinde wird daher Heuer bei einheimixhen Vereinen unb V«> bönd«n für bi« B«nützung b«s Platze» bei Tom-bolaveranstalwngen ben Betrag von 1000.— Din einHeben. Auswärtige Vereine werden jedoch 1600.— Din bezahlen müssen. Errettung aus Todesgefahr. Am 19. Jänner fuhren die H«rr«n Iofes Baumeister, Dr. Karl Kieser, Dr. Jaoorek und Welei in einem T«uri oon Maribor nach Groz, um an der Beer-diqung de» Vorstiindsilcllorrtrelers be» Erazer Männcrgesangvereine» Joses Moftböck teilzuneh-men. In ber Nähe oon Pimrtgarn stieß ber Tori in voller Fahrt mit einem Fuhrwagen zusammen. Die Stange de» Wagen» bohrt« sich burch ba» Auto b«r ganzen Läng« noch. Da, Auto stürp« über die Böjchunq und wurde schwer beschädigt. Wi« durch «in Wund«r blieben die Insassen de» Auto» vollständig unverletzt. Der Vorsall würd« rasch in Maribor bekannt und di« Freude üb«r bi« wunderbare Errettung b«, Herrn Baumeister und seiner Freunde ist grotz und allgemein. Auch die zahlreichen Freund« in Celje, vor allem die Mst-glieder unseres MännergcfanqoeKine». dess«n Ehrenmitglied Herr Josef Baumeister seil Jahren ist. sr«u«n sich von ganzen Herren darüber. I« üiamen unserer ganzen Minderheil sprechen auch wir unseren innigsten Glückwunsch au»? Clooenska Bistrica Da» ..Rotkreuz". Tonkino bringt h«ut« Sonnlag um 1!» unb 20 Uhr b«n Wint«rspo,t-Tonfilm „D«r «elfe Rausch-, in welchem 40 der besten deutschen Spielläuser mstwrrken, mst L«ni Riefenitaht, Hann«» Schneider, Guzzi Lanifchner, Walter Riml. Rudi Matt und Lothar Ebersberg in ben Hauptrollen zur Vorführung. Lern Riefenstahl» bester Film, ber bie gan>« Welt begeistert. Herrlich« Rawrausnahmen. Da» Wunder ber Berge unb ba» Spott, burchzogen von einer unoeimeidlichcn L«ebe»geschichte. — Nächsten Samstag bie 100"/,-ige deutsche Tonfilmoperett« „Mädchen zum Heiraten" mst Renate Müller, Hermann Thimig, Wols Albach - Retly, Oskar Sima, Gustl Stark - Gstettenbaur, Fritz Grünbaum unb Szöke Szakall in ben Hauptrollen. Ein großer Ausflaltungsfilm, ber zeigt, wie ein armes Vlädchen heiraten kann. Renate Müll« unb Szöke Szakall in ihren besten Rollen. — Vorher stet» Paramount- Tonwochtnschau nebst Beiprogramm. _ Ljubljanaer Messe. S. M. König Alaun- der hat geruht, da» Proicltorai über bie Frühjahr»-messe «i« bie Herbstmesse in Ljubljana zu über-nehmen. Gesellschaftareise nach Palästina. D«t jiigoflawifche Lloyd veranstaltet in der Zest oom 19. Februar bi» ltt. März d. I. mst dem 17S00 Tonnen grotzen Doppeifchrauben Vergnügungsbamp-fer „Kraljica Mama" eine Gciin,i«vorichrift ;u diesem Gesetz erschienen. Die Ileberjttzuvg bringt da» . Juni lS3l samt allen Abinderunzen vom 14. Juni 1983. Keim selben Uebersetzer ist auch da» Forstgesktz de» Königreich« Jugasluroien zum Prei» von Dm 10 tu halxn. Aon der jugoslawisch«» Visenindustri«. Wir entnehmen der Grazer ..Tagespost" folgende Ausführungen! ^ Die von lxr Krainischen pnduilrie» q«sells«hast «den veröffinllichte Bilanz gibt'ein klare» Bild von dem Erstarken der jugoslawischen Eisen-iildustrie, die sich von Jahr zu Jahr in echShtem 'lN ijit oon der Einfuhr aus dem Ausland unab-liänzig macht. Da sällt vor allem der hohe Buch-wert ber maschinellen Emrichlunge» in» Singe, der Heuer mit rund 7KS Millionen Dinar, im Vorjahr <02 Millionen, gegen kaum » Millionen Dmar im Betriebsjahr 1929/30 angegeben »hb. Au» diesem Grunde stehen Heuer auch 14 Millionen Dinar an Abschreibungen 978.000 Dinar im Jahr« 1929 gegenüber Dah fich bie Investitionen dephlt machen, weist bie Steigerung be» Aohgewinne^ von 1? Millionen Dinar im Jahre 1930, 4 Millionen Dinar im Jahre 1929, aus fibtt 40 Millionen Dinar Hin. Diese rege unb gro^gig« Invchiliim«. tätigtet hotte zur Folge, bah diese» Unternehmen in ber letzten Zeit bie Erzeugung von Sa»- unb Wasserleitungsrohren unb von Feinblech auch unter l Millimeter aufnehmen konnte. Dazu kam noch b« Umstanb, bah bie Regierung gleichzeitig mit b« Ausnahme der Erzeugung oon Feinblech den Zoll für Feinblech oon 12 Goldbinar aus 1« Kolddinar hinaufseht«, wodurch bi« Einfuhr, bie im Jahr« 1928 noch 14.009 Tonnen ausmachte unb einen Wert von 55 Millionen Dinar darstellte, heule fast ganz auszehört Hai. Diese» Erstarke^ der iirciiner Inbuitriegejellichail unb bie Be:ri«b»aufnahm« b« serbischen Berg- unb Hütteninbullrie hall« zur weiteren Folge, bah auch bie Einfuhr all« übrigen Ersenwaren stark zurückging, So sank die Einsuhr von Walzeisen oon 28.000 Tonne» im Jahre 1930 aus 10.000 Tonnen im Jahre 1932, im selben Zeitraum ging bi« Einfuhr von Feinblech über l WBUi von rund 4fiOO Tonnen ouf 1700 Tonnen, von Feinblech unt« l Millimeter von 18.000 Tonnen aus 7500 Tonnen zurück. Während dies« zwei Jahre sank auch bi« Einfuhr von ge-zoaenen Drähten um fast bie Hälfte unb bi« Einfuhr oon Drahtstiften aus ein Viertel Aehnlich» ist auch von ber Einfuhr oon Halbsabrikalen zu sagen, deren Einfuhr von «MIO Tonnen auf 1700 pirlUkging, Id. Warenverkehr Zugoslawi«»-Schweiz. Im Monat Dezember 1933 hat bic Schweiz, laut b« von ber Eibg. Oberzollbireklion in Bern herau»-gegebenen Statistik, oon Jugoslawien 201.370 l Getränke unb 51.995 q andere Waren im Gesamt-wate von Sfr. l,514.>00 « seit einigen Tagen reichlich «'»eieaenheil, hinler ben GNlern sein« Kerterzelle über ble Tücken be» Schicksal» nachzudenken. Ali war arm wie «in« Kirchenmaus unb Saida besonder» anjpruchtvoll. Der junge Mann sahte sich trotzdem ein Herz unb hielt bei Mel Kltwo um die Hand seiner Tochler an. D« Kauf-mann lieh ihn kurzweg an bie frische Luft befördern, und Ali Mizra schwor, wie e» sich für «inen jungen heißblütigen Frei« aus bem Morgenland« gezieml. für diese Schmach Räch« zu nehmen. Di« Art, wie All Mizm ben ersten Teil sein« Ausgabt einleitet«, zeugt von nicht gerade edler Gesinnung. Er schaffte sich nämlich «ine Mtng« Rauschgift an. schmug-zelie dieses heimlich in bas Haus de» Kaufmanns und sandle der Polizei einen anonymen Brief, in der « Mel Kitwo al» gefährlichen Rau>»gistI>ZndIir anzeigte. Bei d« Haussuchung wurde natürlich die verbotene War« gesunden und dn Kausniann sofort »«haftet, Run glaubt« Ali Mizra fteie Bnhn zu haben, unb »er-suchte, während M» LicbtbiUl «ml %au«aiaabarhn(len an Dr. Clnl Vara, Xori Yrbaa. Cafö-Restaurant-Kellner faaarht. wann such Aafln^nr. CHTarte nit Bild vbW ,Jahrasaa^fafema«t* a» dla Vervaltaac daa BI»«?« Dnickn, v«rle»r? nrt £*r*w«flArr: «eremsbuchdnrcknet In Wir. — verantwortlich Wr den Herausgeber »ntz veranM^rthchee Schnftletter: Dr. »rich Vetschaner w fetyt iH* h» Trutfrari r*rantroortlnt: Auibc S4ndto in