Ptgnnmtiiitim - Prttlt: 5 it r Laibach «»>>„ahri, . . . « ft. — kr. Haldjiihrig . . . 3 „ — „ Vietteljahtig. . . i „ so „ Konatlitt . . . — . so , Mil Der Post: «»n,t-hr>g . . . »n. — tx. Halbjiihrig . . . 4 „ so „ Biettetfi^rig. . . » . S5 . Stir Zuftellung in« Hau» Biettel-tis tt., monatlirtj 9 ft. Sinjelnc »iummctn 6 tt. Faibacher 9ir. 276. Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berticksichtigt; Manuskripte nicht zuritckgesendet. Donnerstag, 2. Dezember. — Morgen: Franz Xav. tttiakliani »ahnbolgafie Nr. 18». EkpkLition anti 3nftteltn Surtax: Jtongtc6l>U8 Nr »1 lBuLhandluxg eon I.». Hleinmaet b F.Bamberg). 3nftriion»pmft: ■ftit die ctnfFotttge Petit,eite 3 b. bei jieeimaiigct rc M a jeft at die K a i s e r i n hcute sriih gcgen 10 Uhr dort crwartct. Es hciht, Ihre MajestSt werde die Rcise nach Rom an Bord des „Greif" fort« setzcn und tuahrfdicinlid) in Civitavecchia laubcn. Die mag der erste Bcichtvatcr dcr Herzvgin be la Bal-(ii>re gcwcscn fein, ben fie eiiten „Suhwaffcr-Bcicht-oatcr" ncmit! Hub auch aus den Bricfcn dcr Fiau v. Maintcnon latzt sich cin Schluh auf ihre Bcichtvatcr zichcn. An einer Stelle sagt fie: ..Die Direkiion meittcs Gcwisscns war nicht zu vcr-achten!" Bckaunt ist der Skanbalprvzch des Icsmtcn-paters Gerard; scin Bcichtkind, Frl. Va Babiure, war cin so unschuldigcs Mabchcn, bah sic den schandlichcn Mitzbrauch, welchen bcr Pater mit ihr trieb, lange Zeit fUr Absolution hiclt. Dcr Jesuit la ioloinbiere war Bcichtvatcr einer surstlichcn Dame, die sich jeben Frcitag kasteitc unb geihcltc. Dcrartige G'schichtcn liehcn sich nod) vicle erzahlen, unb roie vicle find unbetannt geblicben. Die Hcrrschaft der Jcsuiten in Ocstcrreich be-gann miter* Ferdinand' II. Sein Bcichtvatcr, nicht znfriedcn, die Univcrfitat Prag zum Eigeuthum der Gcsellschast Jesu gemacht zu habcn, bcwirktc auch, dah Ferdinand 1629 die den Protcstanten zugc-standencn Benefizicn aushob. Uebcr ben Beicht-vater des Kaisers Josef I. existirt cine sondcrbare Geschickle. Josef II. fchrieb an ben Herzog von Chaiseul: „Mcin Grohonkcl kannte die Jcsuitcn aus beui Grunde. Als cincs Tagcs dcr Sanhcdrin Ankunft Sr. Majestiit des KaiserS wird heute Abenbs um 8 Uhr crwartct. Die geftem crroahnte Antwort bcs Baron EotvSS auf die im ungarifchen Unterhausc gestellte Interpellation in Betrcff der in Dalmatien verwen-bctcti ungaiischen Regimenter licgt nun im Wort-laut vor. Es heiht darin u. a.: Nachdem die pragmatifche Sanktion, welchc zur ge-genseiligcn Erhaltnng der Sicherheit sammllicher unter der Regierung der durchlauchtigsten Dinastie stehenden Lander und Provinzen geschlossen wurde, als eiues unserer Grundgefetze gilt, so-konnte der geehrle Herr Abgeorodnete gegen die Vermenduug uugarifchcr Regimenter in Dalmatien vom Standpunkte des Gesetzes aus nur bairn Ein-wendungen erheben, wenn cr' von der Ansicht ausginge, datz durch den bewaffneten Widerstand, welcher in einem Theile Dalmatieus gegen das Wehrgefetz ans-gebrochen, die innere Drdnung und Sicherheit nicht gestort find, und ich setze nicht voraus, datz dies irgend jemand behauplcn wollte, am aUerweuigsten mein ge-ehrter Freund, dcr, nachdem er lange Jahre die poli-tifchen Bewegungen aufmerksam verfolgt hat, sehr gut wcitz, datz, wenn die an den Greuzen der Monarchic ausgebrochenen Wirrcn keine ernsteren Besorgnisse ver-anlassen, wir dies dem Umstande zu danken haben, datz die Feinde dcr osterreichisch-nngari-schen Monarchic wissen, eswerdeeinjeder Angriff, welcher von went tninter gegen wclchen Theil der Monarchic iittnter gerichtet wird, der gcsammtcn Kraft bei-der StaalSgebie te der Monarchic bcgeg-n eit. (Lebhafter Beisall.) Und in dieser Hinficht ist die Besorgnitz des geehrten Abgeordnelen MUeticfl, der gcgcnwarlige Fall werde cin Pracedens schaffcn, aller-dings begrtindet. (Beifall). DaS Prazedens bcsteht darin, datz ebenfo, trie in dem gegenwanigen Falle dicjcnigen, welche, vielleid)t von der Vorspiegelung der NationalitciiSinieressen vcr-lcitct, sich gegen die Gesetze auflchncn, auch uuga-rifchcn Regimentcrn bcgegnen, wir dasfclbe in ahn-lichem FaUe von der jenfeitigcn Reichshalftc fordcrn, wllchc gcwitz in jcdcm Falle zur Beriheidigung der Integrirat des Tcrritoriums und der Berfassung Uiv garns, trout dicsclben von tuetti iutttter angcgriffen wcrdcn solllen, ebcn so vcrpflid)tct ist, wie in dem gegenwartigen Falle Ungarn, und welche diefe ihre Pflicht ebenso crsiillen wird, wie wir es thun. (Leb-hasler, anhaltender Beisall. > In dcr gestrigen Sitznng dcs Untcr-h a u f c s iutcrpellirte Majthcni, warum in Ungarn die Jcfuitcn gedulbct wcrden. Dic Dk i n i ft e rk r i f i s i n M li n ch e n daucrt fort, bcr Konig kann sich, wie es fcheint, nicht zu dem ©djrittc cnlsd,lietzen. an Stelle Hohenlohe's cin klertkal-muckerischcs Miniftcrium unter Bom- deS OrdettS den Bcichtvatcr dcS Kaifers babei er> lappie, butz cr cin rechtfchaffcner Mann war, wurbc bctfclbe it ad) Rom zitirt. Scin gvaiifttnics Sducksal vorauSfehenb, widerfetzte sich der kaiser bcv Rcise, aber cr fonnte nidjts auSrichteu. Lon bieseni De-spolisnuis iriitirt, crflarte Jofcf, dah, menu dentt dock dinchaus sein Bcichtvatcr nach Rom gchen rniihte, cr nicht alleiit gchcit wiivbe, sonberit alle Iesuilen der oiterrcidtiscbcn ©taatcn ntiirbcn ihn beglcitcn, um nicrnalS wiebcrzukehreu. Ticfc tincr-waitetc Antwort hattc Erfolg." Als Maria Theresia bei bcr ersten Thcilung PolcnS ihrem Bcichtvatcr, eittem Jcsuiten , cine ©encralbcichte abtegte, wutzte sich der Konig von Spanicn cine authcntisdje Kopie bacon zu ver- schaffen, welche cr dcr Kaiserin zusandte, urn sic zu bcslimmcn, an bcr Unlcrbriiduiig bcS JcsuitcnordcnS mitzuhclfcn. Dcr Bcichtvatcr Karls III., KonigS von Spanicn, vorhcr Konig von Ncapel, that, um die Jnden zu oertrciben, folgcndeS: Die Kottigin hatte 110cl) feincn Throncrbcn geboren, bcr Priester sagtc, cr Habe eine hiuimlisdie Erscheinung gehabt, monad) bic Konigin so lange mit Unfrnchtbarkeit gcschlagen fein werde, als es tioch Jtibcn in Ncapel gebe. Dcr Konig gab Bcfchl, sic zu vcrjagen. Einigc Zeit harbt oder Schrenk zu bilben. Die Biirgcrschaft in Miinchcn beniitzt jebc Gelegenhcit, um ihre An-hdnglichkeit an bic liberalen Prinzipien zu bctomn unb halt Meetings ab. In F l oren z foll bas nene Miniftcrium be-reits gebilbet fein. Lanza wird Prafibent, Minister dcr Finanzcn unb bcs Aeuhern. C a st a g nola Minister bcs Jnncrn; General Gov one Kricgs-ministcr; 21 m ari Untcrrichtsniinister, Torri-giani Hanbels-, Bin cenzi Bantcn-, Bor-ga t t i Justizininister. Enblich sinb auch dic Be-dingnngcn befannt gcworbcn, unter benen Lanza bic Bilbnng bcs neuen Kabinete ubemomnien hat. Er oerlangtc ben Riicktritt bcr Hcrrcu Mcnabrca, Digny unb Gualtcriv nicht nur, was sclbstverstanb-lich, aus bem Miniftcrium, foiibcrn auch von ihren Hofamlcrn unb bic Ersparung von fiinfzig Millio-uen Vires im Kricgs- unb Marincbnbget. Letztcre Forbcrnng beweist, bah bcr Mann ben Krcdsfcha-ben Jtalicns fennt unb gcwillt ist, bcttfclben cncr-gifd) anzugrcifen. Dcr KOnig wcigcrte sich lange, bic erfte Bcdingnng zu crfiillcii; roar bod) Men a-brca fein crftcr Adjutant unb fo zu fagen pcrfonli-ch:r Frcunb. Aber Viktor Emanuel ist im ofscnt-lichen Leben in erster Linic koiistitntioneller Monarch unb als soldier siigtc cr sich. Dcr „Pressc" roirb aus Kairo telcgrasirt, bah Franfreich bringcnb bie Abscnbnng bcS Ultimatums nach Egiptcn roiderricth, unb bah bie S u c z k anal -gcsellschast bie am 30. November salligen Trattcn nicht citilofe, wahrenb auS Tricst vom nSm-lichcn Datum gcmelbet wirb, bah bcieitif 74 Dampscr gllicklid) ben Suczkanal passirt habcn. Man vcrsichcrt, bah bie Grohmachte, Englanb voran. in Konstantinopel unb Kairo ver-mittclnd thatig fitib. Die „Timcs" fagen, cs sei nicht zu bcsnrchten, bah bcr Sultan ben BizckSnig absetzcn wcrbc. Die Anrocscnheit bcr cnglischen Kanalflotte in Gibraltar Habe fciiien politischcn Zwcck. Diefe Nad)richt, bie allem Anscheine nach auch mehr ben Wunsch bcr Miichte nusbriicft als bcu Thatsachcn entspricht, roirb rocitaus uberholt burd) folgcndcs Tclcgramm bcr ,.Tr. Ztg." ans Konstantinopel, 30. November: Dcr Pfortenferman ist nach Kairo abgegangcn. Er forbert bedingungs-lofe Unterwerfung unb fofortige Publifation deS Pfortenfermans in ganz Egiptcn. Die Bcfchwich-tigunasversuche bcr Westmachte waren vergeblich, bie Situation ist auhcrst fritifd). Unb bie gcstrige „N. Fr. Pi." mclbct: Der Psorteitfermati ist am 29. November nach Kairo abgegangcn; er lautet bestimmteft unb katcgorisch, forbert unbebingte Un-tcrroeifiing unb befichlt bet fofortigcr Absetzung die Publifation bcs Fcrinans in ganz Egiptcn. spatcr bradjte die Konigin cincti Prinzcn auf die Welt, unb bcr Bcichtvatcr hatte cin Wnndcr voll-bracht. In Spanicn gelongtc bcr flerifnle Einflnh zur hochstcn Bliithc. Dcr Škandal ttahm die grShkcn vimenfionen an; die Fraucnklostcr wnrdcn in Sc-rails verroaiibcU. (Sin eigenthiimlicheS Gefchick hatte ber Bcichtvatcr Vubroig’d XII., Pater Arnoux welcher irr-sitinig wurbc. Er bilbetc sich cin, in cincti Hahn verwanbelt worben zu scin, unb friihte beftiinbig wit bic Hahne. Im Jesuitenkonvikt, wohin er sich zn-riickgczogcn hattc, bicnte cr alS Wcckcr: er stand jeden Morgen zucrst auf utib fdjrie vor jcber Stn-benthiire »Kikeriki!" Uebcr einige anbcrc Bcichtvatcr bcs franzvsischen HofeS, wie iibcr ben ©treit Pascals mit ben Jefniten, cnthalt bcr „Katechis-inns ber Jefniten," welcher 1820 in Leipzig erfchicn, ttdhere Nachrichten. Unter Lubwig XIV. waren die Jcsuiten all-m&chtig am Hof; cin Bcichtvatcr war gewisscrma-hcn bcr Agent ber Gcsellschast. um ihre Jntcressen zu vertrcten unb biejcnigcn zu verberben, welche ihre Fcinbc waren, roie bic Port-Royaliften. Dcr Pater La Chaise schmeicheltc sogar ben koniglichcn Liisten unb Ausschrocifnngcn. Die spanischeThro ii kandidatur scheinl in cine neuc Fase zu trelen. Nach tincr Mcldung der „Lorrespondancia" hat die spanische Regicrung tin Telcgramm ihres Gcsandten in Florenz erhal-ten, wornach dcr KLnig der Kandidatur deS Herzogs von Genua nicht abgtneigi, vielmehr geneigt scin foil, als Chef der Familie alleS mogliche zu thun, um dcn Widerstand, dcn die Herzogin von Genua allein entgegensctze, zu iiberwinden. Die spanischen Republikaner werden demnachst wieder an der legislatorischen Arbeit in den KorteS theilnehmen, doch nicht ohne ein von Kastelar, dem gcistigen Fuhrer dcr Part«, verfah-tes Manifest an ihre Parteigenoffen gerichtet zu haben. worin die Mahignng in dcn Debatten, in den KlubS und Journalen empfohlen wird. — Im Namen der Freiheit kann man die republika-nifchen Deputirten fiir diefcn Enlfchlntz nur be-gliickwiinfchen. Wenn es im allgemeinen fchon noth thut, Entfchiedenheit mit Matzignng zu paaren bei Erstrebung politifcher Freiheit, so ist diese Parole ganz besondcrS in Spanicn angczeigt, wo cor kurzem das Prinzip dcr BolkSfouvcrLnctSt nur dutch rafches Aufgcbcn des bewaffneten Widerstan-des scitcns der Republikaner vor einer dauernden Niederlage bewahrt werden konnle. Dah irotz aller Vermittlungsverfuche zwifchen dem Sultan und Bizekiinig die oricntalifchc Situation von den Machten mit forgfamen Blicken beobachtet wird, bcweifen die grotzartigen militiirifchen Vorbercitungen, welche insbcfondere England, Franl-Nich und Jtalicn treffen. Die englifche Mitt:l» mecrflvtle mit ihren fiinf Panzerlinienfchiffen erfter Grdhc ist nach Egipten abgegangen. Allerdings, heiht ce, zur ErSffnung des Suezkanals; aber dazu waren die kanonengefpickten KriegSfchiffe nicht ni>-thig. Noch auffallender ist die fignalifirte Ankunft der englifchen Kanalflotte, bcstehcnd aus ftinf Pan-zerlinienfchiffen, gleichfalls von befonderer Quantitat und Qualitat. Aus Frankreich wird berichtet, dah daS aus sieben Panzerfchiffcn bestchende Gefchwa-der in Toulon neue Vorrathe, Munition und Projektile cinfchifft, wcihrend der Kommandant felbft zu peifLnlichen Unterrcbimgcit mit dcm Kaifcr nach Paris berufcn wurde. Und drittens befindet sich auch die italienifche Panzerflolte an der afrikanifchen fiiifte. A lie diese Umstande zusammengenommen liesern dcn BcwciS, dah man an den Hofen der GrohmSchtc die Situation fiir fehr cruft halt. Ueber den Suezkanal wird dem „Ung. Lloyd" aus Jsmailia geschrieben: Der Kanal ist gemacht, aber nicht vottenbet. Die Breite ist bis Ferdane im ganzen mit Ausnahme ein- Ludwig XV. molite Anfangs von ben Jefuiten nichts wiffen, doch wuhlcn fie fich bale cinzufchinci-chcln. Dcr Bcichtvater giug in ben „Hirschpark," wo cr bie armen Opfer Gcbete hcrsagen lieh. Dic Kiinigin,Maria Lefzinska hatic ciiicn polnischcn Jesuiken znm Bcichtvatcr; alS dcr Orbcn aufgcho-bcn warden, bchiclt sie ihn bcnnodi bei. Ludwig XVI. war gcrabczu baS Gcgenlhcil von seincm Bater, dcm mobemm Sarbanapal. Scin Beichlvvter stand >hm trcu znr Seite, als cr baS Schaffot bcsiicg. Al« unter bet- Republik Gott durch ein Dekret ab keschafft rcurbe, HSrten nalurlich bie Bcichtvatcr aus. Napoleon richtetc zwar ben Kultus wieber ein, aber cr hiclt sich keinen Bcichtvater. Er betrachtcte bie Religion lebiglich alS ein politisches Werkzeug. Haben auch heutc noch an dcn katholischen Hofcn die Bcichtvatcr Einfluh? Die Zeit ist noch nicht gckommcn, der Prcsse gcwisse Details anzuvertrauen, welche anf mundlicher Ueberlieserung beruhen unb noch nicht dcr Gefchichte angehoren. Dic Thcologic dcr Mtinche ist autzerst gefShrlich; wer kann in dem ganzcn Jntriguengewebe das Christenthum des Evan-geliuniS roicber erkennen? Allmachtiger Himmcl! Man jottte so viele absichtliche Demoralisationen der Viilkcr fur unmoglich halten! Unb badei fcigt 11,011 - Dic Zivilisation schrcitct sort. zeliier Stcllcn an 100 Meter, die Tiese durchgcingig 5‘/8 Meter. Bor dem Balah-See hort der Kanal aus die Breile von hundert Meier zu haben und ver-engt sich bei obiger Tiese aus 60—50 Meter. Es solgt dann cine grohe Kurve, welchen Weg man aus dem Grnnde wcihlte, um das Guisr zu umgehen, eine feste, selsige Terrainerhebuug, deren Durchstechung zu grohe Schwierigkeiten gemacht Haile, wenn auch ein kleinerer Dnrchstich, der auf der Karte unter diesem Namen erscheint, nicht vermieden werden tonnte. Zu beiden Seiten des Kanals, der hier noch fehr eng ist (50—58 Meter), erheben fich bie selsigeu Wande auf 20—25 Meter Hohe. Der Kanat geht nun zwifchen hohen Usern aus gelbern Wiistensand sort bis zur Mtinbung in ben Timsah-See, desseu write Wasfer-slache cinen prachtvollen Hcifen abgeben wird, wenn eiitmat der grotzere Theil des Sees ansgebaggert ist, was bisher noch nicht mtigtich war. Gegenwiirtig ist der Kanal fiir Schraubendarnpfcr, die keinen grotzeren lief gang als 15 bis hochstens 16 Futz haben, ohne Anstand zu besa hren, both nicht ohne Piloten, benit die cigcntliche tiese ©ohle ist nirgends viel ntehr als 30 Meter breit. Raddampfer werden bei der Befah-rung mit Schwierigkeiten zu kampfen haben. Zur Tagesgeschichte. — Bifchof Rndigier von Linz erhielt vom heiligen 33a ter die Erlaubnih, erst nach Neujahr die Romerfahrt antreten zu dllrfen. Zu Neujahr er-folgt" namlich die Uebergabe dcr ©titer Gleink und Garsten aus seiner Verwaltung in die des Staates unb ber Herr Bifchof will bei biefen angenehmen Akte persiinlich fungircn. — Ein hochst bedauernswerther Fall trng sich in bem Stadtchen Datfchitz (93ohmen) zu. Der 17j8hrige und einzige Sohn des dort wohnhaften herrfchafilichen Meierhofpachiers Eichler legle sich, eine Zigarrc rauchend, auf's Ruhebeli und fchlief ein. Um 8 Uhr Abends ging baS1 Dienstmadchen in’s Ne-benzimmer unb fah ben jungen Mann regungslos auf bem Nuhebett liegen. Es wurde fofort ber Arzt herbeigeholt, roelcher ertliirte, bah feine Hilfe im ©tanbe, ben Sohn in's Leben zurUckzurnfen. Er fct von ber Zigarre, welche ihtn in seine Kchle schliipste, erstickt roorbeu. — Die Stab t Baden als Universal-erbe. Anton Ritter von Strastem, ein langjahrlger Freund und Sommergast Badcns, ein mit GMcksgii-tern gefegneter, aber einjacher, befcheibencr und biede-rer Menfchcnfreund, der den Bediirfligen und Armen half, wo er nur komtte, ber sich besonbers auch fiir bas Aufbllihen Badcns aufs lebhaftefte iuterefsirte, ftarb plotzlich ztt Wien am 13. v. M. in feinent 56. Lebensjahre, unb in seinem Testamente erfchien die Stadtgemeinde Baden als Unioersalerbe. Die fur Baden enifalleude Erbfchaft dtirfie die Summe von nahezn zweimalhnnderttausend ©ulben bctragcn. — Aus A merit a. In einem Armenhanfe in Connecticut ftarb vor kurzem Cok Drake, ber Ent-decker der Erdolqnellen im nordwestlichen Pennfiloa« nieu. Eine Meile von Titusville ist heute noch das von ihtn ansgestellte Pumpengertlst zu fchen, das crste, welches in Amerika iiberhanpt aufgerichlct wttrbe. Der Mann, der mit Energie unb Ausbauer ben Reichthnm so Dicier begrttnden half, ber seiner 'Diation eine ihrer bebeutendsten ErwerbSquellen offnete, ber felbft fcheinbar unerfchopfliche Reichthumer famtnelte, ntuhte im Armen-haufe fterben. — Bei einer Assise in Jrlaud kant neulich ein seltsamer Fall vor. Zwei notorische Banbiten waren des Strahenraubes mit bewaffneter Hand augeklagt. Zurn Erstamien des Richters und der Angeklagten felbft gab die Jury ein Berdikt auf „Nichtfchulbig" ab. Als der Schlieher sich bereit machte, die gefesselten Frei-gesprochenen los zu machen uud aus bem Saale zu ent-lajfen, hiitderte ber Richter den Schlieher daratt und fagte zu ihut: „Mr. Murphy, Sie wiirden niir eine grohe Gefalligkeit erweisen, wenn Sie diese beiden ehrentverthen Gentlemen bis 7 oder Halb 8 Uhr Abeubs hier juriickhalten wolllen, ich muh um fiinf Uhr nach Dublin fahren und mochte doch gem zwei Stunden Vorfprnug vor ihnen haben!" Zu»l Mord in Pantin. Die Seiche des Johann Kink wird nach Paris gebracht unb Traupmann mit ihr konfrontirt werden. Bis jetzt hat man dem Morder noch nicht mitge< theilt, dah man ben Safer Kink aufgefunden hat. Es fcheint, dah man ihn demfelben plotzlich gegentiber ftellcn will. Die Gestandnisfe, welche Traupmann bis jetzt gemacht hat, sollen ziemlich weitgchend scin. Es ist ber Advokat Lachaud, fein Bertheidiger, der ihn beftimmte, mit dcr Wahrheit hervorzutreten. In der letzteit Zeit ist ber Morder in fehr gcreiztem Zn-ftande. Er liest fortwahrend Makbcth unb befonders die Szene mit ben drei Hexen. „Und mir" — so fagte er vor einigen Tagen — „und mir, wenn ich iu ber Holle fein rocrbe, wird man alle Kink vor-ftihren, aufgcfpieht auf einem Messer." — Er lachte babei, aber nicht von Herzen. Wie es scheint, hot er jetzt zugestandcn, dah er die gauze Familie Kink urn* gebracht. Aus ben Gestcindniffen, welche Traupmann gemacht hat, ist noch folgendes hervorznheben: Traup-maun hat die Blausciure, die er in dcn Wein ge-mischt, welchen er Kink im Walde zum Trinken gab, felbft fabrizirt. Gustav Kink tobtcte er zwei Tage vor ber Mutter unb ben ttbrigeu Kiubern. Er fiihrte benfelben nach feiuem Hotel (zu Paris) unb lieh ihn an seine Mutter fchreiben, nach Paris zu kommen, ba ihr Mann ein kleines Haus in Pantin gefauft Habe. Diese gabel benutzte er auch, um Gustav Kink nach Pantiu zu locken. Sie kamen mit bent Omnibus bort an. Als sie ben fogentinnten „grUnen Weg" entlang gingen, stich Traupmann Gustav plotzlich fein Messer in bie Kehle. Er Hatte bieses in einer Re-ftauration weggenommen. Borher hatte er auf bent Felbe eine Hacke unb eine Schippe vergraben. Nach-bcin er die Grnbe fiir Gustav zurecht gemacht, fcharrte er die Werkzeuge wieder ein. Er will bei dieser Arbeit ganz ruhig gewesen fein, ba er gewuht, bah nach 10 Uhr Abenbs bort niemanb mehr vorbeikomme. Mit seinen ttbrigen Opfern uerfuhr er auf bie niimliche Weife. Die Schippe unb bie Hacke, welche er am 19., am Tage, wo er bie Mordthat begiitg, gefauft, hatte er auch vorher auf dent Felbe einge-fcharrt. Er fiihrte zuerst die Mutter und die beiden jlingften Kinder nach bent Felbe. Dort aitgctommen, stiirzte er fich uber bie Mutter her, unb crmorbete erst die beiden Kinder, als die Mutter bereits schwer verwunbet zu Boben lag, baraus tbbtete er bie Mutter. Er lieh bie brei Leichen auf bent Felbe liegen, um die anderen Kinder herbeizuholen. Im Wagen bereitete er bie Mittel vor, um diese zu erdrosseln. Er erinnert sich nicht, dah cr benfelben auch Messer* ftiche beigebracht hat, was bcweifen wttrbe, dah er in diesem Augcnblicfc ganzlich ben Kops vcrloren hatte. Er ging bann an das Graben, wozn er brei Viertel-stnnden gebraucht haben will. Nach ber That las Traupmann bie Jouruale schr eisrig, um zu crsah-ren, ob man auf seiner Spur fei. Traupmann be-hauptct serner, bah er zuerst nicht bie gauze Familie Habe crmorben wollen. Seine Abficht fei nur gcwe-fen, sich ber 1500 Franks zu bemachtigcit, welche Kink Vater bei sich gehabt, unb ber 5000, welche Frau Kink aus ber Bank von Roubaix gczogcn hatte. Da bie Familie aber geiouht, bah er mit bem Baler im Elsah fei, so Habe er zu seiner Sicherheit bie Zeugett beseitigen wollen, bie ihn hatten verklagen kbnnen. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Die bebeittenben ©chneefiille) im heurigen ©pathcrbfte haben dem Vandmantt die Ein-bringung ber Einftrcu ganzlich tereitelt. Rath bem Abfchmclzen des Schnccs ftellte sich jcdcrzcit feuchteS Wetter cin, welchern neuertiche ©chneefiille folgten. Auher 6ent Landmann leidett auch die Kommunaloer-roaitungeit unb bie Eisenbahnbirektioncn, in beren Sackel die Schnceroegfchaufclung tief cingreift, unter dieser allgemeinen WitterungSkalamitat. Seit gestern hat mis Boreas abermals cine frische, iiber cincn Schuh machtige Schnecdccke beschert. Die Eisenbahn-verbindung mil Triest hat cine Unterbrechnng erlit-tcn unb es nnifite der Separatzug, mil welchem Jhre MajestLt die Kaiserin, anf der Reise nach Jtalien be-gtiffen, gestern Laibach passirte, unb ber nach Mitter-nacht abgegangene Postzug in Adelsberg auf Frcima-chung ber roettern Bahnstrcckc marten. Der heutige Mittagspost;ug mntzte hier in Laibach zurUckblciben. Die von ben frliheren Schnecfallen stark befchibigten Bamne haben anch biesmal viel gelitten. — (Eine eig enthii mliche Scheu vor <5 ch ro u rgerich ten,) biefer festen Burg bet Pretz-treiheit, zcigt »Slovenski narod." In einer seiner letzten Numinern erklart er, an bem Tagc, als in Marburg ein Krcisgcricht, fiir welches die dortige Stadwerlrctung petitionirt, unb mil biefem zugleich ein Schwnrgericht ins Leben treten roiirbe, bie Stadt verlassen zu wollen, inbeut cs fiir einen slovcnischcu Jonrnalistcn nicht gcheuer ware, fid) vor bie Mar-burger Geschworenen zu ftetlen. Wohl traurig fei cs, meint „Narob/' wen« ber Journalist vor ben Geschwornen sich fliichten mttffe, boch bie Zeit, in ber wir leben, ist auherst kritisch, unb jede Freiheit fiir bie Slovencu auhcrst problematifch. Da feinerjeit „Sloveuski narod" bie glcichcix Bedenkcn anch gegen das Sillier Schwnrgericht erhoben hat, so ware seine n Bcsorgnissen nur burch einen Spezialgcrichtshof abjuhetfen, in welchem bie uuterfteirifchen Lanb-kaplanc iibcr flovenische Prctzvergehen zu eittfcheibeit hatten. — (Der beriihmte Slavist Dr. Fr. Miklosich,) wclchcr zugleich die Geschafte eines Generalsekretars ber k. Akabemie ber Wisscnschaftcn fiir bie silososisch-historische Klasse beforgt, hat in ber letzten Slfabemiefitzung erklart, mil Neujahr biefcs Amt nieberzntegen. — (G r a hli ch es Branbnngliick.) Am ver-slossenen Samstag, 27. November, friih Halb 7 Uhr gerieth in einem in ber Nahe von Bischoflack gclege-lten Bauernhause ber zura Trocknen auf ben Ofen ge-Icgte Hanf in Brand. Die zum Lofchen herbcieitenbe Banerin wolltc ben Hanf vom Ofeu herabreitzen, als im namlichen Augenblicke ihre Schwester unb brci nur halbangekleibele Kinder eintraten unb unglucflichemeise ber breitucnbe Hanf auf biefelben herabfiel. Me vier erhieltcn solche Branbwunboi, batz fie noch am selbeu Tage nachcinanbcr vcrschiebcn. Die Bauer in lebt, hat aber bebeutenbe Branbwunbcu crhalteit. (L. Z.) Eingesendet. „M e fo r e r e R u b o l f s w e r t h e r" besprcchen in Nr. 955 des „Triglav" win 16. November die fctjwad'cii Ein tilufte nnserer Lokaliepfriinde, lobeit die Leistungen bed ver-storbenen Lokalisten Josef Orešnik, tabeln nnS wegen an-geblich nur dnrch liberate Auswiegler angezettelter Vcrwei-geruilg der bem Lokalisten gebtihrenden jahrlichen nnentgelt-iicken Brennlwizbeistellniig mid gelangen endlick znntSchlnsse, das hochwiirdige flirstbischofl. Ordinariat mLge nnsere Sotaltc so lange nicht besetzen, bis wir uns herbeigelassen haben werden, bent jeweiligen Surateit einen Garten nnd Aecker bei-zngeben, dann Fntter nnd Strenbedarf siir seine Kuh, so-roie anch alles benothigte Brennholz jahrlich unentgeltlich zu verabfotgen. Nach dieser Aeutzerung solile man meinett, datz die Rndolfswerther an nnseren Angelegenheilen daS lebljaftefte Jnteresse nchmen. Und dock' kvnnen wir leicht an den fiittf Fingern alte jene Herren ans Rndolfswerth abzahlen, rodcfre das Jahr iiber nnsere Vofalic betreteii; abgerechnet etroa jene, welche jahrlick an der Jagd im Maihauer Berg Theil neh-mcti. Man komite anch glanben, datz wegen der Aufbesse-rnng des Pfrilndeneinkommeiis jemats Verhandlungen im Znge gewesen, oder datz die bisherigen Pfriindner ganz karg-lich fleiebt nnd vermijgenslos gestorben rotiten, da her anch die Besetzung der Lotalie wegen Mangels an Kompetenten schwierig sei, oder enblich, datz die Seelsorge nnserer Gegend ciuftroeilen und bis wir deni Ansinnen der „mehmen tiiu= dolfswertber" entsprechen, ganz leicht von der giachbarpfarre Stopic nnd bem {Hosier in Rndolfswerth versehen werden tbnnte. Dies alles ist jedoch itie der Fall gewesen nnd nnrick-tig. Das Pfriindeneinkoiiimen ist zwar nicht bedentend, doch der Seelenanzahl und bem Uni fan ge dee Lofalie entsprechend, fceitit diefe besteht nur anS 7 nahe aneinander gelegeiieii kleincn Ortschaften 'mit einer einjigen Filialkirche. ' Der Norsahrer deS jiiugft verstorbenen Lokalisten Orešnik, Herr Kuhn, hat Vide Jalne miter nnS gelebt nnd Vermogen hiiv terlassen, Herr Orešnik jahrlich Gastereien gegeben, sich im Dorfe Konec cine Hnbreatitat ertauft und dieselbe mit ganz ncuein Wohn- nnd Wirthschaftsgebaude versehen. Es scheint baher, datz es sich mit lent bisherigen Pfriinden-einkommen noch iinmer ganz behaglich lebcu latzt, und wirk-lich ist nnsere Votalie itie lange nnbesetzt geblieben unb haben sich, >vie wir hbren, anch jetzt schoit Kompetenten barum gemeldet. Die m e h r e r e n R n bo t ss w e r t h er scheinen daher der Einsicht des hochwiirdigen siirstbischofl. Ordinariates loirt-lich wenig zuznlrauen, loenn fie denken, hochdasselbe werde nach ihrem Wnnsche nnsere Lotalie so lange nnbesetzt lassen nnd die Seelsorge in Maihan der ohnehiu sehr in Anspruch genommeiteit Geisttichkeit der Nachbarpfarren Stopic und St. Dtichet nnd dem Fianziskancrkoiivente in Rndolfswerth so lange ausbilrden, bis wir dem Psarrhofe einen Garten und genilgenPe Ackergriinde, — welche nbrigens ganz nahe am Psarrhofe von dem Gnte Rupertshof billig gepachtet werden kvnnen und bisber vom jeroeiltgeir Lokalisten anch intmer gepachtet warden find — ins Eigcnthnni beschasft haben werden. Jene mehreren Rndolfswerther reden anch von den Berdienstcn nnd sogar von den O p f e r n des ver-skorbeueu Herrn Orešnik. Darans antworten wir nur des-halb nicht, da uns ber Sprnch : „De mortuis nil nise bene“ steis in Erinuernng ist. ; WaS endlich die ganz falsche Darstellung betrisst: wir waren verpflichtet, deni Lokalisten jahrlich cine Fnbr Brennholz zu lieferu unb hatten dies, dutch liberate Aufwiegler verftihrt, nun verweigert, so berichtigen wir dies dahin, datz wir in frliheren Jahren nnserm Lokalisten freiwillig je eiite Fuhr Brennholz jahrlich gebrackt unb dies so lange gethau daben, als es der Lokalist als cine freiwillige Spende aner-kannt hatte. Als aber der verstorbene Herr Orešnik die Brennholzsiibren zu einer Berpflichtung niachen wollte nnd die Riickstanbe in einem hohen Geldrelntnm zwangsweise einznbringen versnchte, da waren wir selbst so liberal, die Freiheit nnserer Grihide nicht noch roeiter beschranken zu laffen, Haben den vom Lokalisten Orešnik inkaminirten Rechts-streit anfgenomrnen uitb miser gntes Recht zu behaupten gewutzt. A u f w i e g l e r haben wir uuter uns feiiie, unb erf laven wir den meHrerenRudolfSwertHern, datz wir 31 n f ro i e g I e r it, m 6 g c 11 fie von ro c I ch e r S eite i m m e r nnd noch so v e r k a p p t t o m men, gebiib-rend die Thttre zn weisen wissen werden. Wenit dalier jene m e h r c r e R » d o t fs w e r t h e r roiebev so fremtblich feiu wollten, sich mit nnserer armen Berggegend zn besassen, fo ntogeit fie nns lieber rathen, roie wir tinfern, in den letzten Jahreu vom Herrn Orešnik eigenniaditig als Rnmpelkammer unt) Getreidekasten beniitzten alten Pfarrhof — den wir jetzt retlamiren — miiglichst billig zu einem Schulgebande nmstalten kSnnten, oder ob es in nnserer wasseramicit Gegend nicht utoglidi ware, mit ISvfelg Schulhoff'sche Brnnncn zn schlagen, oder noch besser, fie bleiben 6ei Hans nnd kiimiuern sich nm ihre cigcncn Kommunalauflelegenheiteii, in rodcheit, roie man sagt, es noch vieles zu verbessem gibt. M a ihau, am 21. November 1869. Jemi Kastelic, Kirchenprobst. Franz Gaswoda, Kirchen probst. Jakob Jenic, Ansschntz. Martin Stanisa, Realitaten-besitzer. Franz Šurla, Rcalitntenbesitzee. Martin Banič, Ans schutz. Mathia Triler, Realitatenbesitzer. Franz Prime, Rea litatenbesitzer. Mathia Jenič, 'Jiealitatenbesitzee. Martin Stam-pel, Ansschutz und Realitatenbesitzer. Johann Welle, Ans schutz. Miha Lenarčič, Ausschutz. Mathia Barborič, Rea litatenbesitzer. Martin Cimermančič, Realitatenbesitzer. Martin Stangel, Realitatenbesitzer. Josef Prime, Realitaten-befitzev. Martin Gaswoda, Realitatenbesitzer. Saitz, Ge-nieiuderath. den Fordernng von '220 fl., BG Laibach. — 1. Feilb,, Gorap sche Real., Lukovo, 1162 fl., BG. Laas. — 3. Feilb., Be-caj'sche Real., Becaje, 640 fl., BG Laas. — 1., 2 , 3. Feilb., Zituik'sche Real., Pouique, 1872 fl., BG. Grotzlafchitz. — 1. Feilb., Huth'sche tint Kons. Real, ad Grnudbuch Loitsch, BG. Oberlaibach. Verstorbene. Den 1. Dezember. Josef Perhovnik, Jnwohner, alt 57 Jahre, im Zivilspital an der Gehirnlahniung. — Joses Bet^an, Jnwohner, alt 65 Jahre, int Zivilspital ant Lun-genodein. 31 u m e r t u it g. Im Monate November 1869 find 54 Perfonen gestorben, unter dieseu waren 31 mannlichen unb 23 weiblicheu Geschlechtes. Theater. He lit e: Die Friimmler, Schanspiel ill 4 Aften. Morgen: Faust, Oper in i> Sltten. Anzeige. Der Gesertigten wurbe mit Erlatz des Herrn Ministers fiir Kultns nnd Unterricht vom 23. November I. I, Zabl 10711, die Bewilligung ertheilt, ihrem Erziehungsinstitute fur Tvchter in Klagenfurt ein (427—1) Semiimr siir felirerinnen auzufiigeu, welcher BildungSkiirs fofort begimtett wirb Slttmelbunpen loollett bet der Direktion biefer Anstalt, fiirstl. Roseuberg'sches Palais, erster Stock, gesebehett. Leopoldine Petritsch. Nikolaigeschenke siir Jung unb Alt in schonster Auswahl zn ben billigsteu Preisen. Besonders empsehte tneitt ganz neii und komplet sortirtes Spielwaareii-Lliger. (421- A. J. Kraschovltz, -2) „zur Brieftaube," Hanptplatz Nr. 240. Willerung. Laibach, 2. Dezember. Schiteefall anhaltend, die Schneedecke iiber einen Schuh machtig. Wa r me: Diorgens 6 Uhr - 1.1", Nachm. 2 Udr — 0.3° (1868 -f- 3.8", 1867 + 4.0"). Barometer seit Heute friih im fallen, 322.03'". Der gestrige Niederschlag bintten 24 Stnnden hat zn Wasser ansgewst die Hiihe 21.04'" Angekomniene Fremde. Am 1. Dezember. Staclt Wien. Sckacherl, Maufni., Wien. — Wenzel, Kanfm., Cilli. — Hiibner, Kanfm., Reichenberg. — Cer mat, Kanfm., Feistriz. — Siegerift, k. k. Rechnuugs-Rath, Graz. — Frl. Kasteliz, Feistriz. El«»6Vmt. Dovi, Priester, Untertrain. — Low, Reisender, Pest. — Levicnik, Cilli. — Jahn, Graz. — Lengyel, Kanischa. — Oseh, Kanfm, Paris, — Baron Rotfchiltz, Snirek, — Lencek, Bauuntecnehmer, Klagenfurt. Starre, Wien. Itaieriseher Hat. Binswanger, Hanbclsm., 3lngs-burg. wr Mstochsk«. Ein paar schtine grosse Mastochsen stehen bet ber Herrschast Sonnegg znnt Verkauf. (415-3) Wiener Borse bom 1. December. Staetafonda. Geld Ware 5perc. osterr. Wabr. .1 — dto. Rente, ost. Pap. i 59.95 00.05 bto. dto. oft.inSilb.j ft9.i5, 09.25 tlofe von 1854 . . . 90.- I 90.50 Oofe von i860, ganze! 95.50 95.75 ilofe von i860, fttinft. 1101.50 102. pramiensch. v. 1864 . 117.25 117.50 OrundentI.-Obl. Steiermark )U 5 pCt. Karnten, Kram u. Kiistenland 5 Ungarn. . zn5 ssroat. u. Slav. 5 Siebenbitrg. „ 5 Action. Nationalbank . Lreditanstalt . St. L. Escompte-Ges. Analo-osterr. Bank Deft. Bodencred. 91.50 92.- 86.-1 94.— 79.501 79.75 83.25 83.50 75.60 76.— i Geld Ware Oeft. Hypoth.-Bank . 08.— 98.50 Prioritti.ta-Obllg. Sitdb.-Ges. zu 500 Fr. 120.25 120.50 dto. LonS 6 pEt. 243.— 246*~ Nordb. (100 fl. EM.) 90.40 90.70 Sieb.-B.(200fl.L.W.) 88.— 88.20 Rudolfsb.(300fl.o.W.) ^ 90.70 91,— Franz-2os. (200fl.S.)^ 92.25 »2.30 Lose. 723.—(725.— 246.75 247.15 842.— *45.— . 264.— L65.-262.— 266.-75.-1 77.- Gedenktafel iiber die am 4. Dezember 1869 stattfindenden Lizitatioiien. Relizit. ber von Mina Kosnierl um 2G7 fl. erstandenen, bent frliheren Erkcinser Leonhard Janc veranszerten Klančnik schett Real., Ahling, BG. Kronati. — 1. Feilb., ber b.r Maria Pangersic von Dobrnine anf bie Real, des Franz PangerSic Urb.-Nr. 254 ail Grnndbuch Knltenbnmtt znstehen- Deft. HvP°th.-B->nl . Steier. EScom»t.-Bk. ffaif. Fcrd.-Nordb. . Sd90 ZOllfi S«db->bn-GeI-llsch. . 249.— Ua.bo Lais. Elisabetb-B-hn. 1SS.7S t»4 Larl-Ludwia-Bahn *44.— 5:44 50 ©iebenb. Eiscnbahn . tr>7.so i«7.76 Saif. Fra»i-2osefSb.. 180,- [181,— pnfl.'-Satcfct L.-B. 175.50 176 fiO Mfiild-Fium. Bahn . 168.— lfiS.iB Pfandbrlefe. Kation. o.W. verloSb. 83.50 93.80 Ung. itiob.stSrebitanfl. 90.75 91.5u llllg.Sst.Bob.-Lreblt. 107.50|108. bto. tn 333.cildj. ,| 89.30 9». (Srcbit too fl. d. B. . Don.-Dampffch.-Gef.! ,u too fl. mi.. . Trlefter too fl. CM. . bto. 50 fl. o.to. . Cfener . 40 fl. o.W. @alm . „ 40 „ P-lfsY . „ 40 „ Clary . „ 40 „ St. GenoiS„ 40 „ Winbifchgray 20 „ Walbstein . 20 „ mubolWifti lOo.fe. Weohael (3 Mon.) AugSb. lOOfl.sitdd.W. Franks. 100 fl. „ London 10 Pf. Sterl. Paris 100 FrancS . Btiinsen. Kais. Mitnz-Ducaten. 20-FrancSftM. . . BereinSthaler . . . Silver . . . . 159.50 160.— 91.50 92.— 125.— 127.— 57—| 59.— 33.— | 34.- 39.50 29.50 34.50 31.50 22.50 21.50 14.50 14. 104.35 104.40 124.90 46.65 5.89 s 9.97» 1.84» 122.75 40.— 3n.d0. 35.50 32.50 23.— 22.50 15.50 15.— 104.50 104.50 125.— 49.70 5.90 5 9.98 1.85 123.25 Der telegrafische WechselkourS ist wegen Sinien-ftorung auSgebliebcn. Derleger unb fiir Lie Redaktion verantwortlich: O t t o m ar Bamberg. Drnck^von Jgn. vZ Kleinmayr & Feb. Bawjberg in Laibach.