7».HWwSMtzD SOMOwA. t>ON H. NSk» 1SSS »tOd,»««». »^k. 2S70» »o«»« V««»It«9 «»6 N>MnWlM«I (s»!««« I»w«d>n WckR»0«. ssillDlfiilMIi» I» 0«WjW» W»G IM, ^7:'! III r a. <«» ^^dof . vi 4 ol» ? vin. »kok« Block Frankreich' Enqland'Amerika? Auf dem Wege nach Genf macht der eng« tische Ministcrprüsident Macdonald zusammen mit dein Außenminister Sir John Simon sür 24 Stunden Halt in Paris, um wichtige Beratungen mit der französischen Negierung durchzuführen. Dieser englisch, sranzöstschcn Konferenz lommt eine große Bedeutung zu. Die Zusammenkunft der filh« renden Staatsmänner Englands und Arank« reichs beweist, daß die außenpolitischen Din« ge wieder in Fluß sind. Zwei Ereignisse haben den Weg zur Aktivierung der Weldpolitik gebahnt: die deutschen Wahlen vom S. März und der Amtsantritt des Präsidenten Roosevelt in USA. Die Situation hat sich geklärt, es ist die Zeit zum Handeln gekomnien. Die erste internationale Aktion, die Paris unternimmt, scheint eine Befestigung der französisch-engli-schen Entente zu sein. Die Bercitschast Englands, auf außenpolitischem Gebiet mit Frankreich zilsammen-zugchen, ist heute besonders groß. Macdonald iieht sich vl'ranlaßt, die Berpfliäitungen, die er gegenüber Frankreich noch in Lausanne eingegangen ist, aufS strikteste einzuhalten, illndererseits bedarf Frankreich der Assistenz des englischen Partners zur Lösung vieler l6)webenden Fragen. Frankreich hat die letzten Monate und Wock)en Nläit unniltz verstreichen lassen. Die Schllssung eines festen Blocks aus den Län-verll der Kleinen Entente war ein großer Trfolg für Paris, der seinen Eindruck auf London nicht verfehlt hat. Der gemeinsame schritt Englands und Frankreichs in Wien anläßlsch der.Hirtenberger Affäre war ein Prüfstein für die Vereitwilligkeit Englands, Folgerungen auS dem Gentleman-Abkommen von Lausanne auf der einen Seite und der durch die diplomatische Aktivität Frankreichs in Südosteuropa geschaffene Lage auf der anderen zu ziehen. Die Dollarkatastrophe in Amerika zeigte der englischen Regierung ^n erhöhtem Maße die Niitzlichkeit deS Zusammengehens mit Frankreich. ES scheint, daß Paris nunmehr bei dem Ausbau seiner Außenpolitik sich ganz auf die Mitwirkung Encslands verlassen kann. ' Dies wird sich, wie anzunehmen ist, mit asier Deutlichkeit in Genf bei den Beratungen iiber das endgültige Schicksal der Abrüstungskonferenz zeigen. Die Bem^ungen Frankreir!^ gehen dabei dahin, die anderen arof^en europäischen Länder, in erster Linie Italien, fär die franzSfische Sicherheitsthese zu gewinnen. England wird dabei wohl seine traditionelle Rolle de« ehrlichen Maklers übernehmen und zwischen galten und »Frankreich vermitteln. Diese diplomatisch« Operation dürfte eine der ersten sein, die alsbald zur Durchführung gelangen sollen. ^in anderes, noch größereA Ziel, da» Frankreich neuerdingS mit größter Hartnäckigkeit verfolgt, ist die Heranziehung Amerikas zur Schaffung eines fvanzöstsch-eng-lifch-amerikanischen Blocks. franzöfische Ministerpräsident Daladier und der Vorsitzende des Kammerausschusses für die auswärtige Politik, Herriot, haben in Aufsehen erregenden Reden die Notwendigkeit d^ Zu sammengehenS der großen demokratischen Länder scharf unterstrichen. Amerika hat bis jetzt auf diese Erklärungen, die ei- Slgantlsche StraßenprlMe Großer ArbeitSbeschaffungsplan fitr Jugoslawien - Eine große wternationale Anleihe Beorad, l0. Mrz. Im Vautenminifteri»« wird an einem großen Plan zum Ausbau des Straßennetzes i« Jugoslawien gearbeitet. In erster Linie handelt es sich um den Vau ei, «er AsPhaltsteaße V » ogra d-g a. G r « b «it der Abzweigimg nach Ljub. ljana bez». M a r i b o r, ftrner u« eine Antostraße Beoßra d-^R o v i-s a d—E « b o t i e a, sodann V e o» ßra d—P anöev o—B rSac und ei« ve asphaltierte Autostraße entlang der gnnzen adriatische» Süfte. Vie Bedingungen für die Lizitation sind tireU» fertiggestellt und wird die AnSschreibung der Arbeiten schon in Biil-de erfolgen. Diese Ttraßenarbeiten fallen i« de» »atz«en des großen ArteitSbe, schaffnngtplanes der «egiernNß. Di« Kosten sollen zum Teil ans einer internatw-nalen Anleihe aufgebracht «erden, die der VSlkerbnnd organisiert. Auf Ingoslawien »iiirden etwa sieben Miliard«» Dwor entfnlkn. HMer ^ Herr der Lage in den Ländern Das ReiÄskommissariat in Bayern und Sachsen — Das Hakenkreuzbanner auf den öffentlichen Gebäuden — Die Bayerische Bolkspartei aus ihrer Machtstellung gehoben M ünche n, 1v. März. In später Na6)lstunde hat der Präsident des bayrischen Landtages, Stank, seine Einberufung des Landtas.es zwecks Neuwahlen des Kabinetts am Samstag vormittag infolge der Plötzlich veränderten Lage zurückgezogen. .Heute um 2 Uhr nachts fand im batiri-schcn Innenministerium eine Pressekonferenz statt, in der Reichskommissar Esser lNa-ttonalsozialist) die Mitteilung von der Begründung eines ReichSkommissariats über Auftrag der Reichsregierung machte. Zum Reickskommisiar des Innern in Baysrn wurde der General von E P p ernunnt, taS Fincinzportefeuille wurde dem nationalso. zialistis6)on Bauleiter siir Oberbaycrn, Wagner, anvertraut, und das Justiz-ressort dem Reichstagsabgeordneten Frank II, der ebenfalls der nationaZsozialistil'chen !I^rtei angehört. Die tatsächliche Ucbernah-me der öffentlichen Gewalt in Bayern durch die Exponenten der Reichsregierung ist heute vormittags erfolgt. DaS Reichskommissariat wird so lange iin Äinte bleiben, bis Bayern nicht eine verfassungsgemäße nationale Regierung bekommt. Ebenso ist der Umschwung in den beiden anderen Ländern — in Württemberg und in B a d e n — vollzogen worden. In beiden Ländern sind die Nationalsozialisten bereiiz die Vollzieher der Staatsgewalt. Auf den RegierungSpaWen und PolizeiprÄstdien weht das Hakenkreuztanner und daneben die Flagge Schwarz-weiß»rot. In Karlsruhe wurde der Nationalsozialist Robert Wagner zum Reichskommissar best«llt. Die PolizeigewaZt übernahm der sel,«rzeit Mgen seiner Treue zu .Hitler ver^ folgte und verurteilte Rcic^wehrcffizier Oberleutnant L n d i n. In S a ch s e n richtete der dortige na tionalsozialistische ReichSkomm'ssar T i 5 ? i n ge r einen Aufruf an die Bevölkerung, in dem er erklärt, er werde mit dem ganzen Einsatz der ihm zur V?rf5igung stehenden Machtimttel die Ruh? und Ordnung zu sichern wissen. Ans sämtlichen Re-giernllgsgebäuden in Dresden wurde das .Hakenfreuzbannrr gehißt. Senat B e o g r a d, lv. März, vormittags trat der Senat zu einer Sitzuli^ zusammen, in der nach kurzer Beratung die Regierungsvorlage zum neuen BereinSgesetz angenoinmen wurde. Vor dem Ueberang auf die Tagesordnung ma6)te der SenatSpräsident die Mittsiümg, dast der Senator Dimitrise IlidZanovi <-ein Gesetz über die Bekämpfung derKoruption unterbreitet habe. Dem Senat wurde ferner davon Mitteilung ge-niacht, daß der Obmann des Finanz:>us, nem Angebot glichen, nicht geantwortet. Dies konnte Höver auch nicht gut tun. Anders ist es um Rnosevelt bestellt. Das Kommuniquee, das er über seine Besprechungen mit dem französischen Botschafter in Washington. Paul Claudel, wenige Tage vor der Amtsübernahme hatte, zeigte, daß die Neigung RooseveltS zu einer AnntherungSpolitik an Frankreich recht groß ist. Der finanzielle Zusammenbruch Amerikas, hat di« neue Regierung zunächst verhindert, sich eingehend mit der Außenpolitik zu befassen. Aber gerade dieser ^sammenbruch dürfte Amerika den franzöfischlen Wünschen gegenüber gefügiger als bis jetzt machen. In der Tat hat sich binnen weniger Monate die internationale Finanzlage von Grundauf geändert. Wenn man ^dmkt, daß noch am Ib. Dezember, also vor kaum drei Monaten, ein offener Konflikt zwischen Wa-shigton und Paris wegen der Zahlung der fälli^iev SriegSschuldenzahlung zp eine« Bruch zwischen beiden Ländern führte, so wird man den längen Weg, der seitdem zurückgelegt worden ist, ermessen können. Heut« ist Amerika auf dw Hllfe Frankreichs angewiesen. Es liegt in d« Macht der Bank von Frankreich, dü wettere Schicksal deS Dollars zumindeft ft«nt zu beewflussen. Z»ei-felloS h«tt Fraickreich stark« Mittel w der Hand, um Am««ik» davon zu überzeug, daß diefes Land h»te weniger denn s« m-stände sei, von sich auS und für sich «ülM di« Rettung zu such«« und zu finden. Je größer die eigenen Sorgen Amerikas sind, umso größer dürste paraiwxerweise feine Geneigtheit few, w d«r Ml^litifchen Arena aufzutreten. Von der Entente Frankreich—England zum »Demokratieblock" Frankreich—England—Amerika, das ist der Weg. den Paris heute geht. In diesem Lichte miissen die kom-nkenden Besprechungen w Paris und in G«uf gej^ we'cken. 11. 5 xohiicm MMÜIM »eWal2o vM t W schusscs des Senats Dr. Benjamin 8 u p e-r i na fein Amt niedergelegt habe. Der Finanzausschuß habe sich deshalb neu konstituiert und die Senatoren Daka P o p o-v i 6 und Ljubomir T o m a ? i 6 zu Borsitzenden erwählt ha.be. Heute um 5 Uhr nachmittags tritt der Senat zu einer feierlichen Sitzung zusammen, UN! den Pakt der Kleinen Entente zu genehmigen. Die Rede drs Älln<'n"!!lnstcr.z Ievti 6 und der Senatoren iverden?iu'.ch den Beogradcr Sender übertragen. Die Laoe in Sstafien M u k d e n, 10. März. Der jap^anisch^ Äesandte in Tichangätschun sMandschuku^i), General Muto, erklärte, das; die besetz ing der Provinz Ieho? durch die Javaner nnn. mehr vollendet sei. Japan erwarte fet^-ja-panisckien Beziehungen. Die chinesische !^e-gierung iverde iveitere nnlitärische Maßnah. men nur vermeiden können, wenn fil» mit Iaipml verhandeln und den status qt'.o «n der Mandschurei anerkennt. Sollte die chinesische Regierung den glinstigen Augenblick für Berihandlnngen nicht ausnutzen, so niür-den weitere Maßnahmen militäris6)er ?!atur crfolgen. Japanische Bonrbenflugzeug« halten dke fliehenden chinesisck>en Truppencrbteilungen verfolgt und n?it Bomben ^lcgt, woliel eZ viele Tote und Verletzte gegeben hahcn soll. Aus japanischen Quellen wird die Nach-richt lanziort, daß die japanische Armee im Falle von Unruhen in der inneren Mongolei auck) d'e Provinz Tschachar besetzen müßte. Diese Maßnahme wäre not^vendig. um die Provinz Johel endgültig gegen ?lngrif''<' zv sichern. B e t» g r a d, 10. März. Der Ltaatsgerichtshof hat das Ansuchen der Verurteilten Brodar, Zkrbec und noch zweier Mtangeklagter betreffend den Aufschub des Strafantrages abgelehnt u. wur» den die Verurteilten sofort in die Strafanstalt Gvemska Mitrovica überführt. Bvrfmberichte Lj u b l j a n a, 10. März. DesisßM Berlin 1SS0.A^1871.0b. Zürich 1108.»-l1lS.Sb, Wien (Priv.) 9.10, London 1SS.7b 0S0!.85, Paris SM.SS-S27. Prag 1«.?9 —ITV.gd, Triest SV1.29-R3.S0. Z a g r e b, 9. MKrz. Devisen: Berlin 1855.69-1566.49, Mailand 291.01—2VS.41, LONDON 198.0K—1SV.6S, Newyork 5S49.92 —»678.18, Paris 22d.88—227, Prag 1SV.7V ^170.05, Zürich 1108.35—1113.35. Zürich, 10. März. D«visen: Paris 20.38 London 13.05, Mailand 36.355, Prag 15.32 Wien 72.8A—57.Aö. Berlin 122.91. "WSMSNkS/IM ^NT' SMs TM: MFIktzr der di»isch»« Mkft««7 L o n d o n. 9. März. „Daily Herald" meldet, daß sämtliche Mitglieder der ehemals in Deutschland regierenden Fürstenhäuser, die sich im Auslande befinden, die Aufforderung erhielten, möglichst rasch nach Teutschland zurückzukehren. Unter anderen > wurde auch Prinz Hubert, der Sohn des ehe- i mnligcn Kronprinzen, der fich in Afrika auf- ^ hält, telegraphisch zurückberufen. Wie cS^ heißt, hat der ehemalige Kronprinz beim Reichskanzler Adolf Hitler erwirkt, daß fämt liche ehemalige Fürsten mit hohen Staats-stellen bedacht werden. Der «« AonßM Das Haktntteu» auf dem Brand«ndurs»r Tor Tas Brandenburger Tor in Berlin ist fetzt — wie man aus unserer Aufnahme ersieht _mit der schwarz-weiß-rotcn Fahne sowie dem Hakenkreuzbanner geschmückt worden. Der „Hohepriester" der Technokraten w Konkurs. Howard S c o t t, der vor kurzer Zeit die Welt mit der Verkündung der Lehre von der Technokratie beglückte, die denl unglücklichen Anlerika die Rettung vor dem wirtschaftlichen Verfall bringen sollte, ist — in Konkurs geraten. Seine Verbindlichkeiten belaufen sich auf etwa Dinar. Lange Zeit hat er sich noch halten können, ohne daß sein finanzieller Verfall in der Oeffent-lichkeit bekannt geworden wäre. Iei^t hat aber ein l^länbiger, dem er Dinar schuldet, und der bereits seit 10 Jahren auf die Zahlung des Geldes wartet, den Konkursantrag gestellt. Scott hat einen Offen-barungseid geleistete und versichert, daß er nichts besitze, außer den Sachen, die er am Körper trägt und — einem Pyjama. Auf die Frage, was er mit seinen großen (Einkünften angefangen habe, konnte Scott keine Antwort geben. Amerika dürste nun von der Heilslehre der Technokratie gründlich geheilt sein. W Unsere Photos illustrieren den neuen zwischen Po^n und Danzig ausgebrochenen Konflikt. Der polnische Truppentransport-dampfer „Wilja" liegt auf dem Bllde links im polnischen Munitionshafen auf der Westerplatte und landete dort — wie die Dan-ziger erklären, entgegen den bestehenden Verträgen — 100 Polnische Soldaten mit Maschinengewehren und anderen Waffen zur Verstärkung der Besatzung. Als Gegenmaßnahme hat das Danziger Pislizeipräsidi-um — wie unsere Aufnahme rechts zeigt — einen Teil der Einwohnerwehr aufgeboten, die als Hilfspolizei mit der Schutzpolizei Straßen^enst verfieht. DMatm der EhrWchfozlalm Wie Dollfuß die .WahlMppe" zu „umsegeln" verstand — Straffner will den Nationalrat einberufen — Alle Versammlungen der Opposition verboten — Die Christlichsozialen fürchten um ihre Macht W i e n, 9. März. Die österreichische Regierunc^S- und Par-lamentskornö-die ist noch nicht Ende ge-'pielt. Es ist jetzt sck)on jedem Beobachter ^er Dinge in diesem Lande llar geworden, daß Zdie letzte Entscheidung des Kab'nettS Dollfnß nichts zu tun hat mit einem etwaigen N o t st a n d s r e ch t des Staates, es gibt in diesem Falle keine hoffnungslose Situation, wie es die Regierung Xm Volke gerne vormachen möchte. Weil ein Abgeordneter am vorigen Samstag gelgcntlich einer Abstimmung im Nationalrat etnen falsihcn Zettel ab^b, kam zunächst ein Mißrerständ n's der Parteien bezüglich des Abstimmung? ergebnisses zuwegen. Daraufhin demissionierte der Nationalratspräisident Dr. Renner und nach ihm seine beiden Stellvertreter Ramek und S t r a f f n e r. D'e Regierung stellte sich, die günstige Gelegenheit beim Schöpse erfassend, auf den dilligen Standpunkt, es sei damit eine Parlaments-krise ausgebrochen, die nur durch die Suspen dierun-g des Nationalrates ausgeglichen wer den könne. Die Regierung hätte auch eine Neuwahl des Präsidiums in einer der nächsten Sitzungen der Volksvertretung anordnen können. Sie hat es vorge.-.ogen, ein Regime der Diktatm einzuführen, um auf diese Weise den Nationalrat in dsr Frage der Neuwahlen vollkommen auszuschalten. Die Motivierung, mit der die Regierung Dr. Dollfuß ihre absolute Mn6)t zu begründen versucht, ist alles eher als überzeugend. Man liest aus jeder Zeile der Proklamation nur das eine heraus: d'e Panische Angst der bürgerlichen Koalition vor einer etwaigen Wahl zum Nationalrat. Die Christlichsszia- Sin «rifenvild aus HoNywood Die berühmte Filmstadt Hollywood in Amerika ist durch die Finanzkrise in schwerste Gefahr gebracht worden. Sämtlichen Schauspielern ist gekündigt worden, so daß die Produktiouseinstellung in der Filmstadt die Arbeitslosigkeit von 75.000 Menschen be- deuten wird. Unsere Aufnahme auS dem „Filmparadies* zeigt, daß auch dort schon seit langer Zeit nicht alles Gold ist: arbeitslose Filmkomparsen stehen um UntersMung zu Tausenden au. len, der Landbund und die Heimatschützer wissen ganz genau, in welcher Richtung der Pendelschlag des VolkswillenS erfolgen wür de, aber auch die Sozialdemokraten, die sonst immer Neuwahlen fordern, sind diesmal still geworden und drücken sich verlegen um die Frage der Neuwahl herum. Wirkliche Freude an dieser Situation empf nden nur die Großdeutsc!^n, die sich selbst schon auf gegeben haben als Sammelbecken der natio nalen Kräfte in Oesterreich und die m der stark anschwellenden Hitler-Bewegunz eine bessere Sachwalterin der alldeutschen bezw. großdeutschen Belange erblicken. Oesterreich befindet sich im getarnten Aus nahmszustand, weil die an der Macht ke kindliche Koalition sich bis zum Letzten an die Zweistilnmenmehrheit geklamniert und lieber alle demokratischen Grundsätze über Bord geworfen hat, als daß sie Neulvahlen zuließe, in denen eine dritte Partei auf dem Plan erschiene, die dem Lant^bund und dem Heimatschutz die Schlüsselstellung wegschnappen würde. Die Christlichsozialen, die jetzt mit den Machtmitteln des Staates jede Protestkundgebung der Opposition im Kein« ersticken wollen, haben einen VerfassungS bruch begangen, der sich früher oder später rächen dürfte. Es könnte auch in Oesterreich der Fall eintreten, daß wirklich ohne Par lament regiert würde, und zwar ^i voller AusschMung dieser Partei, die auch imftan de ist, sich mit den Marxisten zu verbinden, wenn es gilt, eine aufsteigende Volkswelle mit dem Wellenbrecher der Reaktlon aufzu fangen. Wien, 9. März. Der Präsident deS NationalrateS Doktor Renner veröffentlicht in den Blä-ttern eine GMärung^ in der er die Behauptung der Regierung, daSParlament sei arbeitsunfähig geworden, in entschiedenster Weise widerlegt. De« Ver^<^ die rerfassungSgemäße Volksvertretung aus der Whrung der Staats, geschäfte auszuschalten, bezeichnet Dr. Renner als eindeutigen Machtvaub von seiten der Regierung. Der Rationalratspräsident warnt die Regierung, fke möge angesichts der schweren Wirtschaftskrise die politische Situation nicht auf die Gpitze treiben. Die BundeSregiemng beantwortet die Erklärung Dr. Renners mit dem Hinw-iS darauf, der Nationalrat sei ohne Präsidium und könne daher nicht in Funktion bleiben. Die Regierung erklärt u. a., sie werde mit allen gesetzlichen Mitteln gegen jedermann vorgehen, der sich ihren Anordnungen wilier setzen sollte. Spätabends fand heute eine Aussprache zwischen Bundeskanzler Dr. D o l l f u ß und dem zweiten Vizepräsidenten deS NationalrateS Dr. S t r a f f n « r (Großdeutscher) statt, welcher den Nationalrat für Mittwoch ewl^rufen hatte. Der Bundeskanzler verwarnte den Einberufer vo, etwaigen Folgen eines solchen Parlaments-zusammentritteS. Straffner verblieb jedoch !^i seinem Standpunkt, daß er als dritter Vorsitzender des Parlaments ein Recht habe den Natwnalrat einzuberufen. W i e n, 9. März. Im Wiener Gemeinderat als Landtag kam es heute zu stürmischen Szenen. Am leidenschaftlichsten waren die Wortduelle zwischen den Ehristlichsozialen und den National, sozialisten. Eingeleitet wurde die Landtags-sitzung durch eine große Rede des La,tdeS-Hauptmannes Seitz, welcher die Regierung des Verfassungsbruches beschuldigte. Sozialdemokraten und Nationalsozialisten fordere ten die Wiederherstellung des verfassungsmäßigen ZustanideS, wobei der national-soziMstische Führer F r a u e n f e l d den Landeshauptmann aufforderte, das Ber-sammlungsverbot der Bundesregierung i« Wien zu ignorieren und die Regierung aufzufordern, sie möge ihre Verfügungen sofort zurückziehen. Frvuenfeld forl^erte für Montag ewe neue Sitzung des Landtages. Die Christlichsozialen versuchten die Sitzung zu stören, doch wurden sie von den Sozialdemokraten und Nationaksozialifien niede?» gestimmt. Wien. 9. März. Mr heute waren 7ü soziaidemokratische Protestversammlungen angekündigt, die aber über Verfügung des PolizeiprSlfidiumS abgesagt werden mußten. Die Polizei befindet sich in strenger Bereitschaft und wurden all« SicherungSmoßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Ruhe aufgeboten, Auch eine Protestrersammlung der National sozialisten wurde untersagt. Das Versammlungsverbot hat große Erregung ausgelöst, weil eS einseitig geh^habt wird, denn die Christlichsozialen konnten ihre Bersammluu gen ungi^tört abhalten. Graz, V. März. Gestern abends kam eS hier zu schtvere« AuSsö^eiwngm. In der Jndusttiehalle war eine Siegesfeier ber Nationalsozialisten anberaumt, d,^ wurde dieselbe von den Hörden untersagt. Die Nativ«»lsosiaAste« Japans Austritt aus dem Völkerbund befchlofsin Eine Darlegung der japanisch« HattMg Tokio, 9. März. Das japanische Kabinett stimmte in aller Form der Note zu, in der der Austritt Japans aus dem Völkerbund erklärt wird. Die Note muß zunächst dem Kaiser vorgelegt werden, ^r Geheime Rat wird sich mit der Frage des Austrittes morgen, ^eitag, befassen, und die förmliche Notifizierung wird voraussichtlich am 20. März dem Völkerbund übergeben werden. G e n f, 9. März. Die japatrische Delegation bei der Abrüstungskonferenz hat dem Präsidium der Kon serenz eine Erklärung der ja^nisckxn Regierung unterbreitet, worin mit Bedau- ern feststellt, daß Japan sich genSttgt sehe, seinen Vertreter beim Böl^rbund abzuberufen. Japan wolle aber trotzdem noch weiterhin an der Organisation des Weltfriedens mitarbeiten und sich deshalb an den Arbeiten der Abvüstungskonserenz beteiligen. Me japanische Regierung erachtet es jedoch alS ihre Pflicht, die Abrüstungskonf-renz dahin zu benachrichtigen, daß sie mit Mck^t auf die Lage im Fernen Osten gezwungen sei, die Rüstungen zu erhöhen. — Diese ErNä-rung bedeutet nach Ansicht der Genfer Kreise den größten Schlag für die Konsinenz, da sie den Beweis dafür erbracht habe, daß Japan sich von vornherein gegen etwaige Rüstungsbeschränkungen verwahre. SamVky, lien <1. März iMar^Knre? Zes?img* Nummer YS.' «rgwg-n fich daraufhin in leidenschaftliche« Kundgebung«, gegen die Regierung, wobei e« zu blutigen Zusammenstößen m»t d«r Polizei gekommen ist. Di« Polizei macht« von der blanken Waffe GebUluch «itzd wur-etwa 10 Personen erheblicher »erlcht. !v«r ,«» «»»»,< Der engii^c Finanzmann Martin Har-man, der in den großen englische« Finanz- skandal verwickelt ist, ist «in b«^nter Sonderling. Er kam eines TageS a«f den Äedan km, eim kleine Felseninsel im Kanal von Bristol zu kaufen. Er begnügte sich nicht damit, auf dieser Jn^l «w Schloß zu errichten, sondern er rief sich auch zum König dieses Gebietes auS. Dtt „König von Lundy", wie er in London genannt wird, wollte alle königlichen Borrechte für sich in Anspruch nehmen. Er prSgte eigenes Geld und gab Briefmarken herauS. Di« «nglischen Behörden hatten für die Spielereien des JnselkS-nigs wenig Verständnis, und eS wurde ihm energisch nahe gelegt, seine Münzen auS dem Berkehr zu ziehen und sich wie alle anderen Engländer der Geldstücke seines „Bet-terS", König Georgs zu bedienen. Harman regierte über Untertanen, die die glücklich sten Menschen der Welt waren, denn fie brauchten keine Steuem zu zahlen und auf Lnndy kannte man keine MheitSlosigkeit. «US der Wellbl«chbaeack« in »e« Palast. Sir Cecil R a o d e s, der Mann, der dem tiritischen Rei6> die 7M.VW Qnadratmcilen vc,n s'inziiqefiint blit, und der einer der einflußreichsten Männer Englands ist, hat seine Laufbahn als Fruchlc^isverkäuser begonnen. In einem Buch, daS soeben in England erschienen ist, wird seine phantasti-iche s'l'srk'vieben. Ceeil inar der einzige Mensch in Kimberley, der eine Dampfmaschine besaß. Er benuhte sie, um Grundwasser zu fördern und an die Stellen zn brins^en, an denen Diamantensucher gruben. Außerdein verwendete er das Wasser zur Bereitung von Fmchteis, daS er an die Goldsucher verkaufte. DaS war in den 7V-iqsr Iahren des vori"'" ^as,rl)underts, als Raodes 20 alt war. ( Pater beteiligte er sich am Goldsuchen, und nachdem er bereits ein kleines Permögen erarbeitet hatte, unterbrach er diese Besckliftiqung für einige geit und begab sich nach Oxford, wo er eini' ge Semester studierte. Als er 24 Jahre alt war, setzte er ein Testament auf, in dem er jein Bermöacn. das er bereits erworben ^ !-te, und alles daS waS er noch in Zukunft verdienen werde, einem Freund vermachte, mit der Bestimmung, daß dieser das Geld für d'L englische Kolonisation in Afrika, Süd amerika, ^ Küsten Chinas und Japans und verschiedenen anderen Teilen der Erde verwende. RaodeS' Traum war, die Verschmelzung Englands mit den Bereinigten Staaten zu einem großen angelsSchsischen Weltreich. Wenn man den Palast Cecil Nao-^S in l^ndon betritt, hält man eS kauni filr möglich, daß dieser Mann seine Iüng-lingsjahre in einer engen WoNs'Is-l''n acr? verbracht hat. Seneral von Epp—baMcher SeneraltommUar Hitler soll auch preußischer Ministerprästdent werden? — HamlmrgS «am Senat — Stmm auf die Berliner Börse Verlin, 9. MSrz. Wie au» Münch«« Verichtet wirb, wird der nationalsozialistische ReichStagSabgeotd-n«t« (««»«ral) von « P P, der seinerzeit die kommunisttsche Regierung Kurt EiSnek auS München d«rtri«b«n hat. Über Antrag d«S bayrischen MinisterprSstdenten Dr. H « l d zum Genevalkommisfar für Bayern ernannt verde«. Die amtlii!^ Ernennung wird noch heute abends vollzogen werden. Verlln, 9. Heute besichtigt« Reichskanzler .Hitler in Begleitung der Minister Göring und Dr. Frick sowie der geistliti^n Vertreter die Potsdamer Garnisonskirche. Es wurde an Ort und Stell« b«schlo1s^n, daß nur die Eröffnungssitzung in dieser Historis6)en Kirche stattfinden wird. Hindenburg wird zueilt eine Botschaft an die deutsche Nation verlesen, worauf der Reichskanzler die Dekla-ration seiner Regierung zur Verlesung bringen witd. .H a m b u r g, S. März. Nachdem, wie bereits berichtet, der hamburgische Änat zuriickgctreten ist, lvurde heute in der Bürgers6)aft die Wahl der neuen Senatoren vorgenoinmt'n, die der NSD?l?P, den? Stahlhelm und der Kampffront S6)warz-?Ae's;-Rot an^^chören. Zum Bürgermei.stcr von Hamburg wurde der Nationalsozialist Krogmann gewHlt. Vor dem Slathaus waren die SA, SS u:Ä> der Stahlhelm aufmarschiert. Als der neue Genat am Balkon erschien, intonierte die Mufikka-pelle di« .Hymne, worauf auf dein Rathaus die Schwarzweißrote Flagge und das Hakenkreuzbanner aufgezogen wurden. B e r t l n, o. März. .Heute drang eine nationalsozialistische SA. in das l^bäude der Berliner Börse gerade zur Zeit des größten GeschÜftÄ»-keihrs «in. Die Nationalsozialisten forderten de« sofortigen Riicktritt des Börsenvorstan des, der sich größtenteils auS Juden zusam mensetzt. Der Vorsitzende der Börse wies die Nationalsozialisten hinaus. ES kam jedoch bald darauf zu Verhandlungen zwischen der Börsenleibung und dem Führer der SA. Gleichzeitig ivurde aus dem Gebäude de? Börse das .Hakenkveuzbanner hochgezogen Die nationakslizialistischen Kundgebungen wurden dann ii>ir dem Börsengetäude fort, gesetzt. B e r l i n, Y. März. Wie in eingeweihten Kreisen verlautet, soll die ?)icichsreg^rung die Zusammenle» gung der Reichs- und der Preußcnregiernng vorbereilen. Es nerltwtet ferner, daß der Reichskanzler H iti« r persSnlick) das Anü des preufjischen MinrsterPräsidenten übernehmen werde. Äwet Sonnen am Wmmel Gin seltenes HinnnelSPhänomen konnte sor kurzem in Japan in der Gegend des Chichibu-GebirgeS deutlich beobachtet werden. .Hoch am Himmel leuchteten zwei Sonnen. Das merkwürdige Naturspiel wurde auf einer photographischen Platte festgehalten. Die japanischen Astronomen beeilten sich, die erschreckte Bevölkerung zu beruhigen und über daS seltsame Ereignis aufzuklären. ES hendelt« sich um «ine optische Täuschung, die durch Wolken heworgerufen wurd«. Bei völliger Windstill« wirken die Wp^-fen nämlich in gewissen Millen als riesige Reflektoren. Sie projizieren die Sonnenstrahlen auf den Himmel zurück, sodaß der Eindruck einer zweiten Sonne enOeht. ES ist interessant, daß «in« Ähnliche Beobachtung DM den italienischen astronomischen Observatorim am ll. Februar 1929 gemacht werden konnten, am Tage der Un-terzeic^ung des Lateran-BertrageS zwischen der päpstlichen Kurie und der italienisch Regierung. Die zwei Sonnen, dl« plötzlich am Himmel erschienen, wurden damals von der gläubigen Bevölkerung der betreffenden Gegend als Symbol der erzielten Einigung zwischen den beiden der geistlichen und d« »»«!^lilben. nusaeleat. Das Oplumneft lm Kaiser Valaft Jehol, die chinesische Rauschgistzentrale Die kriegerischen Operationen um ten Besitz d<;r zwischen der Mandschurei und eigentlichen China gelegenen Provinz '^'eh.il haben, abgesel^n von po!itisl?, die herrlichen Tenlpel und Paqaden üiberließ man ihrein Schicksal, und die llU km lange Straße zwischen Peking und Jehol, die vc'n sehc^r als Wunder der chinesischen Straßenbankunst galt, geriet in Verfall. Nach einiger Zeit entsandte Marschall Tschang-Tso-Zin, der unumschränkt- Herrscher der Mandschurei, der in den Anfängen seiner Laufbahn ein gewl'hnlicher Ränber-Häuptling gewesen mar, einen seiner Nnter-Nhrer, den gleichfalls aus den? „Räuber-stand" hervorgegangenen General Tang-Vu-Lin, nach Jehol, angeblich um die Paläste und Schätze der ehemaligen Kaiscrstadt zu überwachen, in Wirklichkeit aber, um den unruhigen General und seine beutegierige Truppe loszuwerden. Tang-Vu-Lin ließ sich im K»iserpalast nieder und brachte seine etwa 40.000 Mann starke Truppe in der Stadt selbst und in ihrer Umgebung unier. Ohne von der Zentralregierung in seinem neuen Amt« bestätigt zu werden, galt er de facto als der Gouverneur der Provinz Je-bol. General Tang-Vu-An hatte nichk nur kriegerischen lSian, joader« auch Zinn. Bald stellte er fest, daß der Bsden in Jehol, der von vielen unterirdischen warmen Quellen genährt wird, sich für die ^Pi.:m-Produktion außerordentlich gut eignete. Der General verstand eS, aus deser Beobachtung Kapital zu schlagen. Er belegte alle landwirt schastl chen Kultunen mit ungeheuren Zl'll n. Nur den Mohnanbau ließ er zi^ll- uns steuer frei. Die ?volge war, daß die Bauern in der Provinz Jck»ol durchwegs zur Mohnzucht übergingen. Tie wurden jcdc'ch v^'rpflichlet, die gesamte Mohnernte den Beamten deS Generals zu liefen:, der aus deiu Bertried und der Ausfuhr von Opium ein glänzendes, monopolartiges Geschäft machte. Mit dem Riesengen»inn bezahlte und eqnipierte er seine Armee, kaufte Automobile, Maschinengewehre, Flugzeuge, Motorpflüge und Zu^icre. Der nvächtige Tschang--Tso-Lin betrachtete diese Entwickluuli mit größter Zufilc^.heit. Er traf mit Tang-Du-Lin ein Uebereinkom-men, wonach der größte Teil der Oinum-ausfuhr aus Jehol nach der Mandschurei geleitet werden sollte. Dort nahmen d^e Be^ anlten Tschang-^o-Lms die Opiumzusuhren in ihr« Regie ,nm sie mit großem Gewinn nach Japan weiter zu verfrachten DaS Ge^ schüft entwickelte sich von Jahr zu Jahr und bildete zu^t eine der besten Einnahmequol-?en der mandschurischen Machthaber. Nach der Besetzung der Mandschurei durch die Japaner und der AuZrufuna eines quasi 'mabhäng'gen mandschurischen Staates !^Sr. te der Verkehr zwisc^n Jehol und Mans dschukuo fast völlig auf. Dadurch geriet auch die OpiumSausfuhr ins Stocken. Geschickt wie er mar, ließ sich General Tang-?^U'Lin dadurch ni^ beirren und beförderte seine großen Opiumvorräte über die Große Mauer nach dem inneren Cb'"' i. Er wollt?, auf das lukrative Untcrneb"n ulnso weniger verzichten, als inzlvisäien oon japanischen und europäischen Ehemikern von zwei, felhaftem Ruf in einem der Palastgebäude Jeühols eine riesige Fabrik nicht nur fiir die Erstellung von Opium, sondern a^ich für die Erzeugung anderer sastbarer Rausch!?if-te, z. B. Aokain und Heroin, errichtet worden war. Auf diese Weise wurde Jeh>?l zu e'nom gefährlichen Konkurrenten Japans auf den? Gebiete des Rauschgifthan-dels. Da Jai>an das ganze pazifische Küstengebiet — teiliveise legal, teillveise auf ^muggelioe, qen — mit Rauschgiftwaren versorgt, blickte eK mit n>achsendem Mißmut auf den unter-nehnienden General Tang-Vu-Lin. Der Wunsch, Tang-Hu-Lin zur Strecke -zu bringen und die Opiunrproduktion Jehols in d'« eigene .Hand zu nehmen, hatte zweifellos bei dem Entschluß, diese Pro-vinz zu erobern, eine beträckMche Rolle gespiÄt. Hmt« befindet sick? der größere Teil der Provinz Jehol in japanischem Besitz. Gene» ral Tang«Vu-?in, der als GvneralstabSchss der chinesischen Nordosttruppen fungiert?, flüchtete .Hals üik«r Wpf nach P^'king. Er wurde h'er vor das KriegSgeri^ik >7.'steU und zum Tt'de verurteilt. Romantische Xrauungen Im letzten Augenblick verhindert — Der totgeglaubte Gatte kehrt wieder — Nach der Trauung verschwunden Welrlie Verwicklungen und dramatische Szenen daS Leben hervorzurufen imstan!^ ist, geht aus nachfolgenden Gcschi6)tel» ein« d^'utig hervor. In London verliebte sich die SO-jährige Tochter eines Aristokraten, Sir John Rayligh, in einen eleganten Al>enteu-rer namens Roger Freed, der lange Zeit ln Tildamerika gewesen war. Der Vater, der TchlimineS ahnt, läßt die Vertfangeicheit seines künftigen Schwiegersohnes durch De^ tettioe erforschen. Unterdessen aber ist die Hochzeit l^veits festgesept. Braut und Bräu-tigan, stehen vor dem Altar, der Geistiliche will eben die schicksalsschwere Frage an sie rickiten, da schreit eine Frau aus der Zuschau ernlenge: „Ich protestiere gegen die .^irat!" Sie erklärt, Freed sei ihr rechtmäßiger Gat« te, und die Trauung wird verscho^n. Ein paar Tage später wird Freed wegen seiner in Südamerika begangenen Verbrechen ver« haftet. Die Frau in !^r Kirche aber war nicht seine Gattin, sondern eine Privatdetektivin, die VN« vem Vater enj^agiert worden war, um zunSW einmal die Heirat zu verhindern. Nicht weniger spannend w.ir der Fall ei» ner vornehmen englischen Dalne Mion Steel, die, als sie mit ihrem Gatten Sir Rommyn nach der Trauung die Kirche verließ, einen zerlumpt und verwahrlost aus-lehendcn Mann an einem Pfeiler des Portals bemerkte. Sie begann zu zittern und konnte kaum weiterge^n. Sie hatte ihren ersten Mann erkannt. Z^rz nach der Ankunft tm Schloß verschwand die Neuvermählte auf gebeipzHjlßvoH M Erst it^ laiMn Su- chen koimte Sir Rommyn feststellen, daß sie sich im OverS'Krankenhans befand, fie hatte dort ihren ersten Mann wiedergefunden. Dieser, den sie seit langem für tot hielt, war der einzige Ueberlebende bei einem Schliff-bruch gelvesen. An der Mste eines fernen Landes ans Ufer getriebeit, hatte er sich unter grl)s^ten Entbehrungen nach ^gland durä^geschlagen, in London nackts im Freien geschlafen und niar zufällig in die Kirche geraten, in der seine Frau getraut wurde-Entbehrungen und Wkohol Haiden seine Gesundheit vollkonimen vernichtet, und er starb in den Armen Mions. Ein entgegengesetzter Fall passierte dem Oberst Reginath, der während des Weltkrieges auf Urlaub noch London gekommen war, um dort eine Dame der Gesellschaft zu heiraten. Nach der KriegStrauung, die in aller Stille stattfand, ließ der Oberst seine sung« Frau einen Augenblick warten, um einen ^gen zu holen, und kam nicht wieder. Di« Daine glaubte sich verlassen und in B«r zweiflung. Erst sechs Wockien ipSdaz ^auchtL der Werst wieder auf. Er hatte, »«thren» er einen Wagen suchte, gesehen, wie zwei Pelizisteil eine Frau roh fortschleppten, war mit den Schutzleuten in ein Han^emenge geraten und auf die Wache gebracht wo«den. Dort gab «r einen falschen Namen an und wurde zu sechs Wochen ^fängniS verurteilt. Die Frau für die er sich so ritterlich inS Zeug gelegt hatte, war eine gemeine Verbrecherin. Ab^ wegen seiner Ritterlichkeit verzieh ihm seine junge Frau, die er so lange hatte warten lasset tzSmMK. r»n l» M«» »N. DO? MoDtkPttD»U>D^H>H MW^ Ws>? Der beste Freund t»es Wifsenfchastlers und Wohltäters Nobel, R. B. Stvchßevert, de» als einziger anwesend war, als Nobel sein» Testament aufsetzte, hat sich darüber geäu ßert, daß die Verteilung des Nobelpreises, wie sie jetzt gehandhabt nnrd, nicht dem Wil len des Stifters entspricht. Nobel habe das Zitl verfolgt, daß jungen Wifienschaftlern, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen, durch die Zuwendung einer Geldsumme die wei tere Arbeit ermöglicht wird. Die Stockhol mer Akademie und der Ausschuß für die Verteilung des Nobelpreises verfolge diese Nichtlinien nicht, da die Summen immer nur an Wissenschaftler verteilt werden, die be reits auf der Höhe ihres Ruhmes stehen. Die Aeußcrungen Strehlenerts haben großes Aufsehen erregt, und es ist damit zu r^nen, daß der Ausschuß bei der nächsten Verteilung der Nobelpreise andere Grundsätze befolgen wird. Ein „fürstliches" JahreSgehalt. Andorra, die winzige Hirtm-Republik in d. Pyrenäen, ist in Sorge. Sie braucht einen Fürsten. Der Rat hat sich an die französische Regierung gewandt, die einen Mrsten benennen soll, der den französischen Präsidenten Lebrun in Andorra vertritt. Er soll zu-samnlen mit einem spanischen Prinzen regieren, der von dem Bischof von Urgel bestimmt wird. Präsident Lebrun und der Bischof von Urgel sind die Mitregenten von Andorra. Das Gehalt, das die Republik ihren Herrschern anbietet, beträgt jährlich vier englische Pfunde und — zwei Kühe. Bisher hat sich noch kein Bewerber gefunden. ES ist auch fraglich, ob dieses „fürstliche" Gehalt einen großen Anreiz ausüben wird. Die Heiratschaneen werde« bester. Nach einer neuen englischen Statistik hat ein Mädchen im Alter von 20 bis 30 Jahren heute genau dreimal so viel Cl)ancen zu heiraten als im Jahre I9i4. Sie hat ober ^ wenn nmn überhaupt in unserer ^eit, die doch kein „schüchtcrne'L, auf den Sluserwählten wartendes Gretchen" mehr kennt, von .Heirats„chancen" sprechen darf sicl>cnnml so viel Aussicht, einen Mann zu finden, als im Jahre 1V22. Im Jahre 1V22 gab es in England fast 4,800.000 „Hcirats-kandidatinnen", denen 400.000 Mäner zu wenig oeoenüberstanden. Im Jahre lV32 sind es nur noch 177.000 Männer zu wenig. Und das Durchschnittsalter? Es betrug früher 2^;^ Jahre bei der Eheschließung, während die Frauen heute durchsc^ittlich im 25. Le-bensjaihre die Ehe eingehen. Die englischen Frauen sind also ein rarer Artikel geworden, und es ist interessant, die Mewung ei-ner gros>;n englischen Fi^auenzeitschrift zu diesem Thema zu erfahren. Sie hat nämlich heraubekommen, die Londoner Hausfrau könne es sich heute bei Einladungen erlauben, eine Auswahl unter den Herren, die sie einladen will, zu treffen, die ihr früher nicht möglich war, eben weil die Bielbegehrten allzuviel von den Müttern heiratsfähiger Mlidchen umschwämtt und gesellschaftlich ver pfli^tet wurden. Aino Vu«k»Tonkino. Bis einschließlich Dienstag wird das schmissige, stellenweise aufpeitschende Lustspiel s«»g ich's meinem Mann" (Die Frau ohne Pyjama) aufgeführt. In den Haitptrollen überbieten sich Renate Müller, ^org Alexander und Otto Wallburg gegenseitig. Die Regie führt Reinhold Echünzel. Ein temperamentvoller und zug-Zräfbiger Schlager im Genre der berühmten ,^vatsekretürin". Renate ist wieder ent' zfickend-schön, schneidig-keck und vor -allem ^zaubentd. In Borbereitung der schon sehn suchtig erwartete Großtonfilm „Die Herrin von Atilantis" mit Brigit^ Helni und Gu--stav Diefl. linun-Tonkino. Erstaufführung des erfolgreichsten, charmantesten und meistbewun derten Nwschlagers der Saison „Paprika". Franziska G a a l bezaubert durch ihre yraW^ Erscheinung, prickelnden Humor u. bezwingenden Gesang jung und alt. Jeder, der den Fiiim einmal gesehen, wird wieder kommen, mn das Filmwunder 1933 noch emmal mitzuerleben. Rassi-ge ungarische Mnsik, insbesondere vier ^^ündende Schlager werden die Herzen aller ero.b2rn. Das schon einmal atgksagte Wettspiel obiger Nwnnfchaften gelangt nun endlich kommenden Sonntag zum AuStrag. Äwohl „Maribor", als auch die Eisenbahner wollen bei dieser Gelegenheit einige neue Kräst« auSpro^eren, die daS gleöhgewicht in der Mannschaft wieder herstellen sollen. DaS Treffen ist aber auch die letzte Kraftprob« für die bevorstehenden großen Ereigniffe der Frühjahrssaison. Die Aussichten sind für beide Lager im großen und ganzen so ziemlich gleich, so daß man einen offenen Kampf erwarten darf. Das Treffen geht um halb 16 Uhr am „Maribor"-Platz in Szene. Im Bor spiel stehen sich die beiderseitigen Reserven gegenüber. Als Spielleiter wurden die Schiedsrichter NemecundBesnaver delegiert. 20 Ratiomn bei d«r MAbol-Wellmeifterschaft Am 28. Februar ist die Meldefrist für die Fußballmeisterschaft 1934 abgelaufen, deren Veranstaltung bekanntlich JtÄien übernommen hat. Der Nennungsschluß zur zweiten Fußballweltmeiifterschaft 1934 hat, wie gemeldet, mit 2« Nationen oin durchaus befriedigendes Ergebnis gebracht. Die Zahl der teilnchmenden Länder wird sich noch erhöhen, denn einige Berbättde t^r FIFA haben ihre Entscheidungen noch nicht gttros-fen. A^r bereits jetzt ist die Weltimeifter-schaft 1934 das bisher größte zur Durchfth-rung kommende Fußballturnier. Die bislang stärkste Besetzung hatte daS Fußballturnier der Pariser Olympischen Spiele im Jahre 1924 mit 23 Nationen zu verzeichnen. Italien als Veranstalter der Mltmeister-schaft sieht zwar nicht alle seine Wünsche erfüllt. Die bereits ausgearbeitete Gruppeneinteilung wird bei dem jetzt vorliegenden Meldeergebnis geändert werden miisfen. Die vom Jtalienistj^n Fußballverband vorge-sck)lagenen Zonen, in denen die 16 Teilnehmer für die auf italienischem Boden auszutragenden Endspiele ermittelt werden sollten, lassen sich nicht mehr aufrechterhalten. Nach diesem Plan nckren die gemeldeten 26 Bewerber für die Vorspiele in folgende Gruppen einzuteilen gewesen: Westeuropa: Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Luxemburg, Portugal. Nordeuropa: Freistaat Irland, Holland, Schweden. Mitteleuropa: Oefterveich, Tschechoslowakei, Ungarn, Italien, Schweiz. Osteuropa: Ätauen, Polen. Balkan: Jugoslawien, Türlei, Rmnänien. Nordamerika: USA. Mittelamerika: Mexiko, Kuba, Haiti. Südamerika: Brasilien, Chile. Afrika: Aegypten. len. Ms Lelwin wurde die Zeit vom 3. bis k. Inni und als A'uStragungSort Prag be» stimmt. Man rechnet, die best« europäische Konkurrenz am Start zu sehen, und es wurden auch bereits VerhaMungen mit einzelnen LandesverbSnden aufgenoimnen, die zum Teil einen recht günsltgm Verlauf nehmen. : VW ««r «ewew'd w «e»WH»be». Bei den französisthen Meisterschaften im Gewichtheben gab es eimn neuen Weltrekord. Der Mttcilgewichtler Alleene verbesserte im rechtSavmigen Reißen den von dem Oesterreicher Lachmonn mit 160 Pfund ge-^ltenen WeltrÄord um drei ^und auf 183 Pfund. Trotzdem mußte sich Allcene in der Meisterschaft mit einer G^amtleistung von nur 978 Pfund mit dem zweiten Platz hinter Msogno mit 100b Pfund begnügen. : Die Schiedsrichter für die zweite Lisa« runde. Für die am Sonntag zur Austragung gelangende zweite Ligarunde hat der J!NS folgende Schiedsrichter delegiert: In Zagreb HAKK-BASK, Schiedsrichter Focht (Stellvertreter FlaLek); in Osise? Äa-Visa — BSK, Mangh (Neverka); in Ljublza-na Primorje — Concordia, KujundSiü (l^v öi<^): in Novisad Vojvodina — Sarajevoer Slavija, Joksiü. Wie man sieht, wurden nicht weniger als vier Suboticaer Schiedsrichter delegiert. Darin soll für Subotica eine gewisse Genugtuung und Entschädigung gegeben sein, da die Baöka von INS nil!^ in die Liga aufgenommen wurde. : Rückblick auf die erste Runde der Fußballmeisterschaft. Ein Rückblick auf die Spiele der ersten Ligaru?Ä>e zeigt, daß diese ziem lich scharf ausgetragen wurden. Es sind auch mchrere Verletzungen zu verzeichnen. In Zagreb erlitt der Auswahltormann deS „Gradjanski" MihelLiL bei einem Zusammenstoß einen Armbruch und wird längere Zeit nicht spielen können. Eine Knieverletzung zog fich der Verteidiger des Spli-ter „Hajduk" MikaLi 6 zu. Leichtere Verletzungen trug der BSK-Spieler T o-s i L davon. Diese Unfälle beweisen augenscheinlich, daß überall hart gekäi^t »Ärd, um nicht ans Ende der Tabelle der nationalen Liga zu sinken. Bekannllich fallen von den derzeitigen elf Bereinen der National-liga drei auS. : Die Mafaryk-Gpiele. Nach zehnjähriger Pause wurden im Jahre 1931 in Pardubitz zui.? ^^.wc'ilonnal die Masi-.'us-^viese durch-^führt, die Heuer nun wieder aI/sfiMn Vei PMucht, Sicht «» S>«ertz>r«nche der-befiert das natürliche .Nn«t.T>ief".»itt«rwaffn di« Magen- und Dmrmtütigkeit und fi^rder» nach halbig die Verdauung. Forscher auf dem Gebiete ^r Stoffw^elheilkunde versichern, mit tem Kranz-Jsftf-Wasser glänzende Ergebnisse erzielt zu haben. Das „Fr>«,.J>ftf"-»itterwaIser ist in allen «potljeken. Drogerien und Spezereihand-lungen erhältlich. Aus Sakovee e. TobeSfäle. Bergangenen Sonntag nachts ist der hiesige Großkausmann Herr Sandor Weiß einem Herzschlage erlegen. Der Verstorbene, der im 59. Lebensjahre stand, war durch mehrere Jahrzehnte hindurch Direktionsmitglied der Dampfmühle-A.-G. in öakovec. Die große Anteilnahme an seinem Leichenbegängnisse war nur ein Beweis dafür, welch großer Wertschätzung fich Sandor Weiß zeitlebens erfreute. — Dienstag abends ist hier ferner Frau Fanny Steiner, die Witwe nach dem MÄHlen-magazineur.Hermann Steiner, im Alter von 64 Jahren gestorben. R. i. p.! Au« S»Nt e. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 12. März müssen in Celje die Gottesdienste entfallen, da Herr Pfarrer M a y in Ljub-ljana und Kranj predigt. e. TobeSfai. Donnerstag, den 9. d. früh starb in der Bodnikova ul. 1 Frau Amalie S m i g o u c, geb. Breko, Gattin des Verwalters der ExPositur des KretSarbeitier-versicherungSamteS Herrn Viktor Smigouc. Sie erreichte ein Alter von 44 Jahren. Di« Leiche wurde nach Hotinje überführt, wo SamStag vormittag daS Z^gräbnis auf den Friedhof in Ponikva stattfinden wird. Friede ihrer Asche! e. HanptoersmmMnngen. Sonntag, den 19. d. um 9 Uhr im Postgebäude: WirtschastS verein der Post- und Telegraphenbeamten. — Sonntag, den 1. d. um 9 Uhr vormittag im Gemeint^saale am Breg: Verband der Bienenzüchterzweigvereine für den Maribo-rer Kreis. — Sonntag, den 26. d. um 8 Uhr früh im „Narodni dom" Vereinigung der Schuhmacher. ^ Sonntag, den 2. April, halb 16 Uhr im Hotel „Union" Zentralvsr-e'n der Post- und Telegraphenbeamten. — Sonntag, den 12. d. um 10 Uhr in der Turnhalk in Gaber^ Hauptversammlung des Ä>solgaues Eelije. e. IAgerbal. SamStag, den 11. d. findet im „Narodni dom" der Jägerball statt, zu dem alle Freunde des edlen Weidwerkes herzlichst geladen stnd. Der Saal ist originell l^toriert. c. Schadenfeuer. In der Nacht auf Donnerstag brach auf dem Holzplatze des Herrn Nikolai Erni neben der König Alexander-Kaserne in der Mariborska cesta ein Brand aus. Durch einen ükerhitzten Ofen entzündete sich eine Holzbaracke und brannte nieder. Die Feuerwehr von Gaberje war bald zur Stelle und verhütete daS weitere Ueber-greisen des Brandes. e. „Gräfin Marißa« im Stadttheater. Wie schon verlautet, bringt Dienstag, den 14. d. das Ensimble des Mariborer Theaters die melodienreiche und populäre Kal-man'sche Operette „Gräfin Maritza" im hiesigen Stadttheater zur Aufführung. In den Hauptrollen sind die Damen UdoviL, Bar-ZaM u«d Stare jowie die Herren Tan- nin, Harastoviö, Skrbiniiek, Furtian, Tovor-nik, P. Koviö und Daneii beschäftigt. Es find noch einige Logen und Sitzplätze in der Buchhandlung K. Goriöar erkältlich. Die Karten mögen im Vorverkauf gelöst, da daS Theater bis zum Freitag, den 10. d. ausverkauft sein muß, widrigenfalls daS Gastspiel abgesagt werden muß. e. VeelOre« «sarde in der Stadt eine goldene Damenarmbanduhr im Werte von 1000 Din. Der Finder möge die Uhr auf der Vorstehung der Polizei abgeben. e. Ueiion-Tonkins. Ab Freitag der Monv-mentaltonfilm ,Irader-Horn". Zwei Ton« vorspiele. Aus Voliilont Po. Si» »euer VtirD«r«eifter. Vom B«»^ zirkShauptmann Herrn Makar wurde anläßlich des letzten AmtStageS, welcher in PoljLane abgehalten wurde, der neuernannte Bürgermeister von Hoiinica, Herr Stephan S a g a d i n, Artillerie-ZeugSverwalter i. R., vereidigt. Der neue Bürgermeister war bis jetzt erster Gemewderat der erwähnten Gemeinde und wurde nun zum Gemeindevorsteher ernannt, da der frühere Bürgermeister von Hoiinica, Herr Franz KoSiL, schwer erkrankt ist und voraussichtlich die Gemeindegeschäste nicht mehr wird führen können. pv. TowSsal. Am 8. d. starb im Maribo-rer Krankenhaus der hiesige Malermeister Herr Albert K v a t im Alter von b0 Jahren. Der Verstorbene war lange Jahre agiles Mitglied der hiesigen Feuerwehr. Er ruhe im Frieden! Po. Auf seiue» »««« Dieuftort nach Maribor ist vor einigen Tagen Herr HanS Sitnik abgegangen. Mit dem Scheidend^ verliert der hiesige Sportklub, speziell ab« die Fußball- und Leichtathletiks^tion eine wertvolle Kraft. Po. Schmerer Uufai tei« Halzf»!««. De» V7jährtge Knecht Alois I u g auS Sv. Jer-nej bei PoljLane war Dienstag mit dem Fällen von Bäumen beschäftigt, welche Arbeit gewöhnlich mit einem größeren Risiko verbunden ist. Ein etwas zu viel untersäg-ter Baum neigte fich pliötzlich und unerwartet und siel dem Spechte mit aller Wucht auf den lwken Fuß. Der Schwerverletzte wurde ins Spital nach Maribor Iwdlo LMjtmm, 1S.1d Uhr Mittagsmufik. ^ 17.30 RachmittagSlonzert. — 18.80 Englisch, ^ so 5kvnzert. — S1 LiSdervortrag. — 21.30 Abeickmustk. - 2S Seichte Musik. - Ve-solch, M.so Chorkonzert. — 2S.t» Aigem nermufik. — «eu, M.lü I. Strauß' Operette „Die tolle ^rese". ^ LS.Iü Tanz-musik. — HeASterg, 20.10 Johann Strauß-Abend. — SSLV Tanzmusik. — Breslau, SV Konzert. S2.30 Tanzmusik. — Pofte ya-rtfieu, 2V.<1S Unterhaltu,»gSkonzert. — 21.10 Tanzmusik. — 21.30 Kammermusik. — S4 Nachtmulik. _ LONdO«»ReSional, 2V.4S Kon zert. — 22 Kammermusik. — N.30 Tanzmusik. — Mihlacker, 20.30 Operettenabend. ^ 22.4S Nachtmusik. — Leipzig, 19.30 Chor konzert. — 20 tz^terer Abend. ^ 22.4Ü Nachtmusik. — Bukarest, 20.20 Konzert. — 21.0k Balalatkamusik. — Rom, 20.30 Übertragung aus dem Theater. — Zürich. 19.4S Musik vergangener ^iten. — S1.40 Harmonikakonzert. — 22.10 Tanzmusik. ^ La«. Senderg, 20 Meister ihres Fak!^S. ^ 21 Abendveranstaltung. — 22.30 Einsame Musik. — 23L0 Nachtmusik. — Prag, 19.30 Zellers Operette „Der Bogelhändler". ^ Oberitalien, 20.45 Bunter Abend. — 2S Abendmusik. ^ München, 10.50 Bunter Abend. _ 22.45 Nachtmusik. — Budapest, 20.20 Operettenabend. — 22 Ubendmufik. — 23.30 Zigeunermusik. — Warschau, 20 Leich te Musik. — 23 Tanzmulsik. Daveutry. Rational, 20.30 Konzert. — 22.40 Leichie Musik. ^ 23.45 Tanzmusik. — KSnigSnmster Hausen, 21 Abendveranstaltung. — 23 Tanz Musik. b. Fnnkmagazin. März^Heft 1933. Ma-"litöschrift für Ra^in-Amalenre und Bast-l?r, redigiert von Dr. Ensien Nesper. Pre^ l^ni'jelnummer Din. 16. Ueberall erhältlich SamMy, V» tk. Mkz ^SSS. .Mariborer Zeitung* Nummer 63. /^sZc«F SnAao. »e> «o. Man JeierNGe SrvVnung der Lesehalle der pädagogischen Ämtrale GleicWtttg Masaryk-Feier Mit der festlichen Eröffnung der neuen Lese- und Arbeitshalle im OebSude der paatl. Lehrerbildungsanstalt verband die »Pädagogische Zentrale" sinnvoll die Feier des Geburtsftstes des tsthschoslowakischen Staatsprüfidmten Dr. M a s a r y k, der ein Le!^n daran wanjdte, seinem Volke die entsprechende Stellung im kulturellen Be-stre!^n der Völker zu sichern. Tinführend begMHte der Borsitzende der ^Pädag. Zentral«, Herr Prof. Z i l i h, die Vertreter der Behörden und kulturellen In« stttutionen und dankte allen Förderern, die dieses neue Hebm ermöglichten. Besonders dem um die Äsehalle ganz hervorragend bemühten Direktor der Akstalt, H. K a d u n e, dem Fachlehrer der Anstalt, tz. R o b n i k, der mit seiner arbeitswilligen Gtudenten-schar alle notwendigen Arbeiten ausgeführt und das neue Heim würdig ausgestattet hatte. Für geldliche UntersMtzungen dankte er der Banats- und Stadtverwaltung. In knappen Ausführungen umriß Redner die bisherige ArbeitÄeistung der Zentrale, erklärte ihre Böstvebungen und Meie und l»erwi«S auf das Programm ihrer nächsten Tätigkeit, ewladend zum Mtwirken der ge-saMen Pä^dagogisch gerichteten Oeffentlich-teit. Hinweisend auf die Bedeutung von Nasaryks kulturellem Wirken, bat er den Festredner, H. Direktor K a d u n c, an den BortragStisch. In inhaltsvoller Rede entwarf Direktor Kadune ein perfönlichkeitSgesättigtes Bild des Lebens und Wirkens des greisen Präsidenten der tschechoslowakischen Republik. Die lebensvollen Erinnerungen an die Studienzeit des Bortragenden, der selbst ein Schüler Masaryks ist, führten uns in die be- wegte Zeit des kräftigen AufflammenS deS SelbständigkeitsstrebenS der Völker der sterbenden Monarcj^e. Aus den Tiefen des Volkes stammend, ward es Maisaryk gegeben, aufzusteigen zu den höchsten Ehren, die ew Volk zu vergeben vermag. Masaryk kam von der Profeflur her, sein Lieblingsphilosoph war Plato. Strenger Geisteszucht widmet er feine wiffenschastli-hen Bemühungen; so konnte er sein Werk über die konstruktive Logik der Oesfentlich-keit übergeben. Das Wnk „Rußland und Europa" ertveckt in der gesamten Gelchrten-Welt Aufsehen und Beachtung. Es erschien im Verlag DiederichS in Jena. Die politische Not seines Bo^ die große, heilige Verwandlung, erleken aufs Reue, wie der nährende Saft aus den Wurzeln aufsteigt und frisches Leben weckt, das still dem Licht ent-geqenträumt. Noch ist der Winter nicht ganz verdrängt, km Schatten, in verborgenen Winkeln, liegt noch Schnee, «ber wo die Sonnensttahl^ aufprallen, befreien sie schon das sunge Leven. Auf der Lichtung recken sich winzige Grashalme, die den Boden nvt einenl warmen, saftgrünen Schimmer überziehen, Anemonen schauen zart und scheu auS dem Boden hervor, mit fast durchsichtigen Blumenblättern, man Vürtie sie kaum bemerken, wenn sie nicht so dicht nebeneinander wüchsen. Ganz heimlich und leise tritt der Früh-lini^ im Walde leine .Herrschaft an. Diese die die hl'rans- lockt, spüren, daß da eine große Waildlung sich vorbereitet. Fast gerührt betrachten sie die ersten, lieblichen Blumen, und wie in jedem Jahr, wenn die Schöpfung ihr heiliges „Mrde" spricht, zieht von neuem eine leise, frohe Erwartung auch in die Menschen herzen ein. usw. sind mit ihren besten Werken vertreten. Im Chor wirken Russen, Polen, Tschechen, Ukrainer, Slowenen, Kroaten und Bulgaren mit, weshalb schon wegen dieser bunten Zusammensetzung dem Chor überall und allseits das größte Interesse entgegengebracht wird. Der Chor wird auch demnächst zwei große Konzerte in Wien veranstalten. m. «oaiponi^ Lehar tommt nach Maribor. Das Heuer wieder erneuerte OrcZ^ster der „Glasbena Matica" bereitet unter Leitung des Direktors der Anstalt H l a d e k-B o-h i n j s k i für des Monats bezw. Anfang April ein großes symphonisches Ko-nzert vor, in dessen Rahmen auch der populäre Wiener Komponist und Dirigent Franz Lehar mitwirken wird, unter dessen Persönlicher Leitung einige Punkte des reichhaltigen Programmes s^hen werden. Am Zusammenhang mkt dieser Absicht ist gestern Direktor Hladek-Bohinjski nach Wien abgereist, um den großen Künstler die Einladung unserer Musikfreunde zu überbringen. m. volksvniversitSt. Heute, Freitag, spricht Univ. Prof. Gavazzi über das Leben und die Kultur der PolarvölZer. Skioptische «ilder. v»>,rk>»tte» fsmttken.0etr»nlt! ^ >«»,«» ä« JA. «»» I»i5 dei o. «»»Ilixo, »«GltskW e. S find an die Aloma Company, Ljubljana, bezw. an das Tschechoslowakische Konsulat oder an den ^Putnik" zu richten. m. SahrradUedftahl. Aus dem Flur des Hauses, Gosposka ulica 46, kam gostern den, Speditionsangestellten Jgnaz Arschitz ein Neger-Rad im Werte von 1500 Dinar ab< Händen. " vrlnzinger Stimmung am Sonntag bei der Tante Resi in Laznica. (Konzert). 3012 ^ Haus, Carkarjeva uliea Rr. 34 zu verkaufe«. — Der Mariborer Stadtmagiftrat verkauft das .Haus Cankarjova ul. Dies beMgliche Offerte übernimmt das städtische Bauamt, wo auch diesltezügliche Informativ nen erhältlich sind. 2SS9 * Das überaus beschleunigte LebenStempo hinterläßt seine Spuren an der Gesundheit der Menschen. Kopfschmerzen und Migräne, Neuralgien usw. quälten die Menschheit Mch nie in solchem Maße, wie gerade jetzt. Pyramid 0 n-Tabletten bieten dabei die beste Hilfe. S. Le Tradueieur. Französisch-deutsches Sprachlelhr- und Unterhaltungsblatt. Verlag i-n Ehaux-de-Fonds, Schweiz. m. SvangelischeS. Sonntag, den 12. d. wird der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr vormittags und der K i n d e r-gottesdienst anschließend um 11 Uhr im Gemeindesaale stattfinden. m. Das Amtsblatt sür das Dravbanat veröffentlicht in seiner Nummer 13 L. a. die Verordnung über die Gründung und den Wirkungskreis der Kreisausschüsse von Gewerbevereinigungen und die Verordnung über die Erhaltung der verkehrstechnisch wichtigsten Gemeindestraßen im Draubanat, in der Nummer 19 dagegen die Borschriften über die Straßenbrücken. m. Der Hermann Gruber-Abend, der bekanntlich aufgeschoben werden mußte, findet nun unbedingt am 15. d. statt, worauf wir das kunstliebende Publikum schon seht auf merksam machen. Kartenvorverkauf bei Höfer. m Der Verein der Privat- und men Angestellten hält F r e i t a g, den 24. d. um 20 Uhr im Saale der Arbeiter kammer, Sodna ulicaseine IahreShauPt Versammlung ab. Auf der Tagesordnung ste hen auch wichtige soziale Fragen, die einge hends durchberaten werden sollen. Der Ber sammlung werden Delegierte des Berban des aus Ljubljana beiwohnen. Angesichts der aktuellen Tagesordnung ist eine vollzählige Beteiligung erwünscht. m. Großes Konzert des Zagreber Cyrill-Method-EhorS. Wie schon berichtet, wird sich morgen, Samstag, abends im Union-Saal der weit über die Grenzen unserer Heimat bekannte Cyrill-Method-Mrchenchor aus Zagreb in einem großen Konzert auch der hiesigen Oeffentlichkeit vorstellen. Der Erstauftritt des Chores bedeutet für unsere Stadt zweifellos die größte Attrakion, zumal das Programm des AbendeS ausschließlich die orientalisch-mystischen Kirchengesänge deS orthodoxen Ostens umfaßt. Die großen Meister der russischen Kirchenmusik NorNn'anski, Arhangelski, öajkovski^ Lomäkin^ KlLenko m. Die Jugoslawisch-tschechoslowakische Liga veranstaltet Sonntag, den 12. d. um halb 11 Uhr im Saale des Union-Kinos anläßlich des 8b. Geburtstages T. G. Masaryks eine Festmatinee. U. a. wird der Atta-für Kulturfragen Ctibor MelL auS Beograd einen Bortrag aus der tschechoslowakischen Geschichte halten. ^ Die diesjährige Generalversammlung der Iugoslawisch-tstiW>rn. Anmeldungen Xkeater«,» Kunst RatiomMhealer in NGDOrtNlnq. Männer der j^ztlichen Praxis haben sich überzeugt, daS Ara>^-Josef-Wasser ein sicheres mrd äii^rst schonend iÄickendeS. sali-nischeS Abführmittel ist. so daß eS auch bei Prostatahypertrovhie empfobl^ werden kann. Das „Fra«H'A>fes"»Bitterwasser ist »v allen Apotheken Drosen und St^Ztereih-md« langen erhSltlich. Aus Vws p AuiS dem Gyamasialdie«ste. An daS hiesige Realgymnasium wurde der Professor Herr Hugo Basuk versetzt. p. Gründuug ei«eS Schüße«verei»eS4 Sonntag, den 12. d. findet im „Narodni dom" die gründende.Hauptversammlung eines Schützenvereines statt, zu dem alle Freun. de des Schießsports geladen find. p. „Die Quadratur de» SreiseS", dieses bekannte Lustspiel von Balentm Katajev, brachte vergangenen Dienstag das Ensen,-ble des Lsubljanaer Nationaltheaters in« hiesigen Theater zur Aufführung. Das ausverkaufte .HauS war ein Beweis dafür, daß man den Gästen ein allseitiges Interesse entgegenbrachte, die man bald wieder bei unS zu begrüßen wünscht. p. Den Verletiunge« erlege«. Der Keusch- lerssohn Franz R u s, der vorgestern nM argen Verletzungen ins hiesige Krankenhaus überführt wurde, ist jetzt denselben erlegen. P. Epilog zur Vlutwt in 8t. Bid. Die vor Kurzem ausgeschriebene und hierauf wieder widerrufene Hauptverhandlung gegm den Chauffeur Walter P a j m a n, der sich bekanntlich im Zusammenhang mit der Bluttat in St. Bid, bei der ein dalm. Krämer getötet wurde, zu verantworten, wurde n«t neuerdings für Mittwoch, den 15. d. ausgeschrieben. Die Verhandlung findet Ke«^ kanntlich vor dem Mariborer Äceisgerichk statt. p. Spende unserer Maturanie«. Die Maturanten des hiesigen Realgymnasiums leiteten anläßlich ihres Schlußkränzchens eine Sammelaktton zu Gunsten der hiesigen Stu-dentenküche ein, die den Betrag von S50 Di. nar ergab. p. Fahrraddiebstahl. Aus der Holzkammet der Villa „Karl" wurde dem Lehrling Johann KlajnS ek von einem unbekanv-len Täter ein Fahrrad im Werte von 700 Dinar eiltw^qdet, EamKag, ben 11. März losz. Wirtschaftliche Rundschau Stirbt das Gewerbe? Gewerbe und Industrialisierung — Kampf um die Qualität Die Schneider ftndern Schutz —Ganz einwatchfvei ist festgestellt worden, t>aß das jugoslawische ^werbc abnimmt. Zum Teil ist die allgemeine Lage daran schuld, die den Gewerbetreibenden die Möglichkeiten einer rentablen Arbeit nimint, zum Teil sind d'e Gewerbetreibenden selbst „Industrielle" geworden, indem jic ihre ^triebe „rentabilisiertcn", das heitzt in mcchanis6>e Gristunternehinen umgestal-teteil, zun« Teil aber hat eine ?lbwande-runq beflonnen, die eine ^lqe der Unmi>g« lichkeit, voill Gelverbe zu leben, ist. Dazn zählt noch, das; das Publikun» sich sehr ans die standardisierte Ware der Massenproduktion eiirgestcllt hat, die zusolge ihrer oft qualitativen Minderwertiqteit zu iveit l'illigcren Preisen abl^eseizt werden kann, als die gewissenhafte Arbeit der Ge-nxrbvtreibenden. Die industrielle Massen« lr»are hat die Preise sehr stark gedrückt und die <^werbetreibei,den damit gezwungen, in zahlreichen Fällen ihre Produkte wnt unter denl 'Ä<'kbstkostenpreis abzugeben. Trok dieser Erscheinung hat aber die Zahl der i^>ewertetreibenden zugenommen. Tieser paradore Unistand kontmt daher, weil sich .zahlreiche, früher im Gewerbe angestellte Leute nach ihrem Abbau selbständig gemacht haben und nunmehr versuchen, allein ihr Brot zu i^erdienen. Einzelne Gruppen, wie die Installateure, Wachszieher, Vcrgolder. Waffenerzeuger und Weber sind im Abfal-sen, ilieil' dort die industrielle Produktion zu stark eingegriffen hat. Bei den übrigen t^rnppen macht sich eine starke Abwände» rnng aus den Städten auf das flache L.ind kvmerkbar, wohin die Industrie noch nicht in starkem Maf^ vorgedrungen ist. Ve Getver^organisationen behaupten dabei, daß das jugoslawische Gewerb? eine ^-estigung erlebt, objektive Fachleute wieder erklären, daß wir einen beispiellosen Nie^r« gang des Gewerbes mitmachen, daß eS nicht nur don der allgemeinen Krise, sondern auch non der progressiven Mchanisierung der Produktion bedrängt wird. Die gleichen Fachleute iveisen anf die Lage inl Lchuh-maä^rgewerbe hin. Alle Proteste und Interventionen gegen die Einführung einer <ben, will er nicht durch minderwertige Arbeit und minderwertiges Material, sowie ohire Verdienst ein Produkt auf den Markt werfen, daS in keiner Weise den Anforderungen des Aäu-sers und den Traditionen unseres Gewerbes entspricht. Jin Kampf um die Erhaltung unseres Tchuhmachergewerbes ist die Ausland induistrie Sieger geblieben. Heute entsteht ein zweites Prol-^ein, das vor einigen Tagen die jugoslawischeii Schnei der aufgeworfen und zuni Thema einer großen Versammlung gemacht haben. Sie befürchten, daß sie durch die forcierte Entwicklung der Kleiderindustrie um ihr Brot kommen. Die Schneider und Schneiderinnen erleiden schon heute große Verluste durch die unlautere Konkurrenz privater Leute, die kein Recht für die Arbeit besitzen, keine Steuer bezahlen und zudem noch zu Preisen arbeiten, d'e geprüfte, tüchtige und gewissenhafte Schneider niemals anhalten können. Nun kommt noch das vebem'?nte Anwachsen einer K'onfektionSinduflrie hinzu, deren Z'el eS ist, die produzierte Ware unbedingt zu Preisen auf den Platz zu legen, für die man unter normalen lllnstän« den weder einen Stoff guter Qualität noch eine Arbeit entsprechender Güte erhalten kann. Der Geschmack des Publikulns wird durch die Industr'alisierung des Gewerbes ver» darben, der Käufer fordert nicht mehr Qualität, sondern nur billige Ware, billige Arbeit u>rd glänzende Aufmachung und verqißt dabei, das; jede Arbe't. jede QualitS' Ilnen Preis hat und im Verhältnis mit diesem Preise abnehmen muß. Die Schneiderversammlung hat einen Aus schuß gewählt, dessen Aufgabe es sein wird, die maßc^ebenden RegierungGellen auf die Folgen der Industrialisierung aufmerksam zu machen und einen wirkungsvollen Schuh für das Gewerl'e, das bisher noch imnier der traditionelle Erhalter der Qualität war, zu fordern. Unser Geiverbe, heißt es, stirbt nicht, es ist zu sehr an alte Traditionen, gute Ärbeit und bekannte Qualität gebunden, aber das Leben wird ihm sauer gemacht, so daß es langsaul abzubröckeln beginnt, um schließlich der Industrie ganz den Platz räunien zu müssen. Das soll eben verhindert werden. Unsere Eisen- und Melak-induftrie ?lu? Zagreb wird gemeldet: Unter Bor seines Präsidenten Otmar e n n hielt der Landesverband der Jugoslawischen Eisen und Metallindustrie seine Iahresver--'aumilung ab. Wie die Berbandsleitung in ihreni Jahresbericht betont, war sie im abgelaufenen Jahre bestrebt, die volle Anwendung des Gewerbegesehes, welches in seinem Kapitel besondere Erleichterungen der sieimischen Erzeugung sichert, zu erwirken, '^roge .Hoffnungen Herste die Eisen- und Metallindustrie in den Artikel !)8 des erwähnten Gesetzes, welcher verfügt, daß Ztaatslieferungen ausschließlich an inländische Produzenten zu vergeben sitld, doch nichts davon ging i. Erfiillung. Der Verband setzte alles daran, um an maßgebender Stelle zu erwirken, daß die verschiedenen noch inl Zuge befindlichen öffentlichen Nrbel'en, wie der Bau von Eisenbahnen, Strajjen, Ärucken, .Häfen usw. mit mehr Rücksicht auf die heinnsche Industrie vergeben werden, doch sei man bei uns noch immer von der Auffassung nicht abgekomnlen, daß solche Arbeiten ohne Teilnahnie sreinden Kapitals nicht ausgeführt werden können. Der Verband bekämpft auch die Errichtung neuer staatlicher Jndustrieunternehnmngen, die bei den heutigen schweren .Seiten der schon bestehenden privaten Industrie Wettbewerb bieten. Das größte Problem der heinlischeu Eisen-uitd MetallindM«e i^ei jedoch ^ N- senpreis. Alle inländischen Eisenwerke gehören dem mitteleuropäischen Eisenkartell an, welche sich mit 40 v. .H. an der Belieferung des inländischen Marktes beteiligen dürfen. Da das Kartell den Schntzzoll voll ausnüht. haben wir schon Jahre hindurch so hohe Eisenpreise, die die Kauftraft unserer Bevölkerung, namentlich aber der Kaufkraft des Bauers schon längst nicht entsprechen. Der Vertreter des .Handelsministeriums, Inspestoi Novak P o p o v i betonte, daS Ministerium befinde sich in einer schweren Lage, da es nur mit Mühe den entgegengesetzten Interessen entsprechen könne. Me bisherige Leitung des Verbandes wurde einstimmig wiedergewählt. Der SeflügelmarN Als Folge der neuen Beterinärvorschrif-ten ist unsere Geflügelausfuhr während der letzten zwei Wochen auf die Hälfte der normalen Menge gefallen. Die dadurch etwas gesteigerte Ausfuhr von geschlachtetem Geflügel kann jedoch diesen Ansfall nicht wettmachen. Die Preise auf dem M a i l ä n-derMarkte sind um ungefähr 30 bis 40 Centestmi je kg gestiegen. An der Grenzstation in Adelsberg bleibt jetzt jeder Wagen ein bis zwei Tage stehen. Das Geflügel wird genau nachgezählt und untersucht und wenn man auch nur ein einziges eingegangenes Tier findet, wird die ganze Sendung nach Rakek zurückgeschickt. Im besten Falle erwirkt man eine Weiterleitung deS Transports nach Triest. wo die Tiere unter behördlicher Nuf-jM gesK^Z^ vzerdLN. bMey MM erleidet der Autfuhrhündler große Verluste, die pch «mf l.i»0 bis s Dinar je kg oder auf 10.000 bis 15.000 Dinar je Waggon stellen. Unerklärlich ist es auch, daß daA jugoslawische Zollamt in Rakek für solche zurückgestellte Lieferungen Zoll- und Umsatzsteuer «inhebt, was je Waggon weitere 2000 bis 2200 Änar Unkosten verursacht. Wenn die erwähnten Schwierigkeiten bei der Grenzkontrolle weiter andauern, wird unser Geflügel, export nach Italien gänzlich in Frage gestellt. Das Wetter wird immer milder, der Transport geschlachteten Geflügels ist eben falls ein große« Risiko. Der Berkehr mit der S ch w e i z ist gegmwärtig nicht sonderlich stark, doch besteht Hoffnung, daß die AuS fuhr sich steigern wird. Schweizer Firmen haben nämlich in Jugoslawien große For derungen, deren Bezahlung nur im Kom pensationSwege, durch Ausfuhr unserer Ar tikel möglich ist. Die Großeinkaufspreise im Jnlande (franko Magazin deS Lieferanten) lauten gegenwärtig: in Kroatien 11 bis 12 Dinar, w Syrmien, Banat und BaLka 9 bis 9.S0 Muar, in Bosnien 8.K0 biS S Dinar, w Serbien 9 bis 10 Dinar je kg. Also ziemlich hohe Einkaufspreise mit Mcksicht auf die erwähnten Schwierigkeiten des Ausfuhrhandels. X Jlisslve«ze«. Abgeschaffte Konkurse: Josef und Johanna R o j e, Kaufleute in Celje, und Firma „V u L k o Sc dr., Manufakturwarenhandlung in Ge-lje", beide infolge beendeter Aufteilung der Maffe. — BeendeteAuSgleiche: RohmaterialanschaffungSgenossenschaft der Schuhmacher. Gen. m. b. tz., Celje; August I v a n u i a, Schloffermeister und Kaufmann in SrediZöe; Pappe- und Papierfabrik iu Sladkagora, G. m. b. H. X Tfchechoslo»aksche Repressalien gegen Deutschland. Die Tschoslowakische Nati^' nalbank hat alle TranSferzablungen uach Deutschland mit loforticier Wirksamk-cit bis auf weiteres verboten. Alle ,^ahlungen wer-i den fortan in Tschechokronen geleistet wer-^ den müssen. D'ese Maßnahme der Prager j amtlichen Kreise ist auf die Drosselung der tschcch^lowakischen Ausfuhr nach Teutschland zurückzuführen. Andererseits wird ^^r-sick)ert, der Schritt der Prager Regierung sei ein Akt der Sol'daritüt der Staaten der Kleinen Wirtschaft?entente, da zwischen Deutschland und Jugoslawien bekanntlich ein Zollkrieg ausgebrochen ist. X BiehauSfnhr nach der Tschechoslowakei und Oesterreich. Das Kontrollamt sür den Vieherport teilt mit, daß die Anmeldungen für die Verteilung des AuSfuhrkontingentS von Vieh und tierischen Produkten nach der Tschechoslowakei und Oesterreich für den > Monat April bis 18. d. beendet sein müssen, j In der Anmeldung sind für jeden Waggon die Verladestation und der Kommissionär anzuführen, an den die Sendung gerichtet werden soll. Die für den tschechoslowakischen Markt bestimmten Schweine müssen bei der Verladung in der Verladestation ein Gewicht von mindestens 360 kg Pro Paar aufweisen. X Rückgang der Eierpreife in Unj^ar«. Infolge der starken Zollerhöhung auf die Eiereinfuhr in Deutschland wird in Ungarn, das große Eierniengen in Deutschland abseht, ein starker Preisrückgang beobachtet. Durch die Maßnahme der Berliner Regierung ist die Placierung der ungarischen Eier ln Deutschland stark beeinträchtigt, weShalb der Export dieses Artikels nach dem Reich bedeutend gesunken ist. Infolge geringerer Nachfrage nach Eiern mußte naturgemäß auch der Preisabbau einsetzen. X Der zweite dieSjöhrige Pelzmarkt in Ljubljana wird am 27. d. auf dem Gelände der Mustermesse abgehalten werden. AnS den bisherigen, von der Organisation „Divja koia" veranstalteten Pelzauktionen läßt sich deutlich ersehen, welch große Wichtigkeit ein gemeinsamer, gut vorbereiteter und durchgeführter Berkauf für unsere Jäger ist. Auch die erste diesjährige Veranstaltung dieser Art, die im vergangenen Monat durchge-führt wurde, hatte einen über Erwarten günstigen Erfolg zu verzeichnen, besonders was die wirklich erstklassige Ware betrisst. Mr möge diejel^ an die Adresse „Divfa koZa, Ljubljana Velesejm-senden, um so die günstige Gelegenheit wahrzunehmen und seine Ware vorteilhast loszuschlagen. Der Pelzmarkt wird Heuer nicht mehr wiederholt. X Elo»e«ilcher veiumarkt. Man »leidet uns aus Ljubljana: Wegen des Maugels an flüssigen Zahlungsmitteln dauert der Stillstand auf d^ Weinmarkte der Drau-banschaft noch immer an. Die Groschändler beschaffen sich die Ware vom Bauer mangels an.Bargeld gegen Zahlung in Einlagebüchern von unter Schutz des § 5 des Bauern-schutzgesetzes stehenden Geldanstalten. Größere Nachfrage besteht gegenwärtig nur für Rotwein, namentlich aus Unterkrain, wo mittlere Sorten 3-^ Dinar, bessere sogar 4.Ü0 Dinar je Liter erreichen. Weiße Unter-krainer und Ranner Weine gemischter Sorten erzielen 2—2.80 Dinar. Steirische weiße Tischweine notieren 2—2.S0 Dinar, bessere bis 3 Dinar, mindere Sorten unter 2 Dinar. Sortenweine, wie Riesling, Silvaner, Burgunder, Traminer, MuSkat erzielen 3 bis 4.50 Dinar, sehr starke, 13—14grädige Weine auch V—v Dinar, besonders weil von letzteren Sorten nur geringe Mengen zu haben find. Nedisinisch«» Nadivm Trtn?»urm als Heilmittel In den Herbst, und Winter monaten j?«. ten bekanntlich die Krankheiten, speziell che rheumatis<^r und gichtischer Natur ftSr-ker auf als in den Sommermonaten. Aber nicht nur diese Arten der Erkrankungen tom men bei einer Radium-Heimtrinkkur i'« F«»-ge, auch alle anderen leichteren und stärke, ren Beschwerden und vorhandenen Uebel können damit einer dauernden Heilung zugeführt werden. Welch staunende Heilerfolge durch Trinken radiuniemanierten Wassers erreicht vurden und täglich wettergreifende Heil«-sultate erzielt werben, daribber schreibt die ärztliche ^chliteratur täglich. In den Stäb ten Paris, Wien, London, BerNn, wo die bedeutendsten Radiumforsc^r und Professoren der Medizin Ihre segnende Tätigkeit ausüben, da herrscht das einzige Urtell, daß das Trinken und Einatmen radiunt-ema-nierten Wassers und solcher Luft die bestsn und gründlichsten .Heilerfolge zeitigen. Krank heiten. welchen mit kewem anderen Medikament beizukommen war, hat Radium-Ema-nation geholfen. Warum ist die Wirkung der Radium-Emanation so groß? Weil das VdelglaS Rodon, wel^t das Radium im Wasser erzeugt, ununter^ochen seine 'Nir-kung auf 1»en Organismus des Kippers ons-übt. Die Wirkung bleibt bis zur Beendigung der Kur stets gleich intensiv, was bei anderen Medikamenten nicht der Fall ist. Die Radium'Emanation birgt keine sckiäd-lichen Substanzen in sich, aber alle Krankheitserscheinungen, die im Ki^rpex^ vorhan-dell sind, ob vorgeschrittene oder im Entstehen, werden einer Heilung zugeführt. Die Altersersckieinungen, über welche sich so man cher hinwegzutäus«h!en versucht, lassen sich auf keine andere Weise eindämmen und regenerieren als durch Radium-Trinkkuren. Es greift eine nie erhoffte Verjüngung Platz, ein Aufleben des ganzen Körpers und Geistes, Energie kehrt wie^r, wo schon Gleichgültigkeit und Schwäche dominierend waren. Die Dosierung der Heim-Trinkkuren ist eine solche, daß auf Grundlage der Forschungsergebnisse die dafür gebauten Apparate genau den Borschristen an reinem Ra-dium-EIement entsprechen. Es ist ganz ausgeschlossen, daß nur die geringste schädigende Wirkung sich bemerkbar machen könnte, selbst wenn man durch längere Zeit das Wasser trinkt. s Da manche Krankheiten schon riele Jahre im Körper sitzen, ist eS erklärlich, daß ein plötzliches Verschwinden derselben nicht mbg lich ist und es wäre eine zu schnelle .Heilung überhaupt kein Vorteil, da dann anzunehmen ist, daß die Krankheit wieder auftritt. Die Kuren mit Radium-Emanation f^ren aber zur Besserung und Heilung. Grundbedingung ist, daß man das unscheinbare Wasser auch ordnungsgemäß langsam, u. zwar stets nach dem Essen ans nollen :uS- schlürft. Je langsanier das Vlas entleert, desto größer der Eejolg. SamSwy, den 1?. UkkZ lAN. »Mariborer Zeltung" Nummer 6A Isclinisekss Nachprüfungen der Versuche MackettS hahgen über den Aufbau der Materie in ganz neue Bahnen gelenkt werden sollen. Man würde die Nachricht mit größter Zurückhaltung ous nehmen, solange eine authentische Nachprüfung nlcht möglich ist, wenn sie nicht auS dem Laboratorium des berühmten englischen StrahlensorscherS und Atomzertrümmerers Lord Rutherford stammte. Die Anschauungen über die Atome sind aufS schwerste erschüttert worden. Der junge ^aMche Wyfiker P. M. S. B l a ck e t t behauptet, positive Elektron gefunden zu haben. sollte eine BeslAigung für seine Entdeckung gefunden werden, so würden wir damit ei nen Schritt näher der Enträtselung d«S Ent ftehens und Vergehens der Materie im Welt all kommen, oder — wie man vielleicht auch sagen könnte _ würde deren Enträtselung wieder ein Stück näher gerückt sein. Lord Rutherford selbst hat folgende Lehr« aufgestellt: D!e Atome bestehen aus ^inem positiv gelaldenen Kern (Proton), der fast die ganze Masse deS Atoms in sich vereinigt. Um diesen Kern bewegen sich in Kreiien oder Ellipsen Elektronen, und dieser Eie5 tronenumlauf gehorcht den Keplerschen Gesetzen. Genau wie die Planeten im Welten räum, wie die Sonne m Neplerschen Ellipsen kreisen, ebenso bewegen sich die Elektro^ nen um den Atomkern, der ebenfalls im !T^ennpunkt der Ellipsen steht. Bei Atomen mit mehreren Elektronen bilden diese eine sogenannte Elektronenhülle, um den Positi!-»en Kern. Die bisherige Forschung hat sich fast ausschließlich mit den negativ geladenen Elektronen ^faßt, und hier wurden wohl auch abschließende Resultate erzielt. Die Elektronen sind viel leichter als der Atomkern. Sie bestimmen die J^r!^ und fast alle Eigenschaften des Atoms. Bisher war es j^och nicht möglich, festzustellen, wie eS kommt, daß der Atomkern um ein Beträchtliches schwerer ist als die Elektronen. Die moderne physikalische Forschung beschäftigt sich nun nicht mit den Elektronen, sondern mit dem Atomkern, und die neuesten Resultate der „Kernphysik" Italien tasäiMich sensationellen Charakter. Blackett behauptet, positiv geladene Elektronen gefunden zu haben, die sich im Atomkern befinden und die gleiche Größe besitzen ivie die negativ geladenen VlÄtronen. B'Sher ist eS dem mglischen Forscher nicht gelungen, die s« positiv geladenen Elektronen sichtbar zu machen. Wer er hat einen untrüglichen Be weis für deren Existenz gefunden, die Pho tograi^ie. Be seinen Experimenten ließ er überaus energiereiche Strahlen auf das Atom einwirken, durch die es gelang, im Atomkern befindliche positive Elektronen auS dem In nern des AtonvkernS herauszuschleudern. Deren Existenz konnte nur für einen winzigen Bruchteil einer Sekunde festgestellt werden. DaS positive Elektron rerschwand spurlos. Entweder hat es sich mit dem Atom kern wieder vereinigt oder eS ist durch d'e BerühruW mit einem negativ geladenen Elektron untergegangen. Auf eigenartige Weise gelang eS, dieses Experiment zu photographieren und t«n W^, den das po^tiv ge^dene Elektron zurückgelegt hat, nachzuweisen .In dem kurzen Zeitraum, in dem daS Positiv geladene Elektron den Atomkern verlassen hat, übte es eine zerstörende Wirkung durch Ionisierung der Moleküle der Luft auS. Diese zerstören« de?. LilstmolekiAe, dic gleichsam den We^ des pl>fttiv geladenen Elektrons angeben. könnt«» man pbotographiere::. Des positiv geladene Elcktri'n hat sich also durch die Spuren, die es nnf seinem Wc«^ hinbeni^^ selbst verraten. Alle Disherigen kern, der um vieles schwerer ist als die Elek. tronen, auch in einzelne Bestandteile aufgelöst werden kann. Aber weder ist dies bis^r gelungen, noch hat man eine Ahnung daeon, welche Kräfte dazu beitragen, diese Bestandteile als ein Ganzes zusammen^nhalten. ^"r Erklärung wurden die Phantastischesten wngen aufgestellt. ES steht fast außer daß hier Mturkräste mitwirken, de' ren Art uns völlig unbekannt ist. Bielleicht gelingt es mit Hilfe der Entdeckung Blacketts der Lösung dieses Rätsels einen Schritt nä-herzukommen. Tatsächlich sind unsere Auffassungen über die Atome, den Bestand der (^de, ja den des ganzen Kosmos erschüttert wor^n. Dm weiteren wissenschaftlic^n Forschungen muß es vorbehalten bleiben, die sich aus der Ent. deckung Blacketts ergebenden Konsequenzen zu zie^n. Mrtschaftliche Äugkrast Preßluft', Turbwen- md Hvchdmck-Lokomotiven — Millionenersparnisse an Heizstoff Die Dampflokomotive hat zwar im Vorjahr ihren hundertsten Geburtstag gefeiert, aber das (^de ihrer technischen Entwick-lungsmöglichkeiten ist bei weitem noch nicht erreicht. Das große Ziel, daS jeder W-'iter-entwicklung der Lokomotive vorschwebt, ist die Ersparnis von Brennstoff, die Verminderung des KohlenverbraucheS. Man muß sich vergegenwärtigen, daß jed. Prozent Koh lenersparnis einen Millionenwert darstellt, um den zu kämpfen durchaus lohnenSwert erscheint. Es kommt hinzu, daß die Wärntt-technik in den legten Jahren auf dein Gebiet der stationären Wärniekraftmasch'ne beträcht liche Fortschritte erzielt hat, deren Uebei^ tragung auf die Lokomotive neue praktische Möglichkeiten schafft. Ein derartiger Fortschritt ist inSbesoni>er« auf dem Gebiet der Dieselmotoren erzielt worden. Der Dieselmotvr ist disj^ini ge Wärmekraftmaschine, die den Wärmewert ^s Brennstoffes mit dem höchsten Nutzeffekt in mechanisl^ Arbeit zu verwandeln mr-mag. Man bedient sich der Druckluft als KrastübertragungSmittel. Der Dieselmotor auf der Lokomotive hat keine andere Auf gäbe als die, Lust zusammenzupressen; diese zusammengepreßte Luft leistet m Zylindern Arbeit, genau so wie das l^r Dampf in den Zylindern der Dampfmaschine tut. Die mo derne Diesellokomotive ist also im Grunde eine mit Druckluft betriebene Dampslokon^o-tire, auf der das Betriebsmittel, die Druck luft, durch einen Dieselmotor erzeugt wird. Der .Hauptvorteil der Diesellokomotive ist ihr hoher Gesamtwirkungsgrad, der mit rund 2358 wesentlich über dem Wirkungsgrad der heutigen Dampflokomotive (10 bis 11^) liegt. Diesem Borteil steht jedoch ein schwerwiegender Nachteil gegenüber: der hohe Preis des DieselmotorSlS, dessen Mr mepreis etwa zweieinhalbmal so hoch ist wie der der Kohle. Die Diesollokoutotive wird daher in erster Linie für erdölreiche Län>di r Bedeutung gewinnen. Die Deutsche Reichsbahn hat mehrere Ver suchslokomotiven in Betrieb, bei ^nen die normale Rostfeuerung der ^mpflokomctive durch eine Kohlenstaubfeuerung ersetzt ist. Durch eine besondersartige AuS gestaltung der Staubfeuerung ist eS möglich geworden, die höheren KesselwirkungSgrade die dt^ Staubfeuerung mit sich dringt, au die Lokomotive zu übertragen. Die hierdurch erzielbare Kohlenersparnis beträgt gegen über einer Lokomotive mit Rostfeuerung und 8 bis Daneben besteh« bei der Staubfeuerung die Möglichkeit, minderwer tilge Brennstoffe, die sich für Rostfeuerung nicht eignen, zu verfeuern; auch die gute Regelbarkeit der StaMeuerung und ihre »infache Bedienung sind wesentliche Borteile. Andere EntwicklungSrichwngen streben eine günstigere Ausnutzung deS Dampfes in der Lokomotivmafchine an. Dazu ist ein grö-sjvrev Druckgcfärre nötig, und das kann man quf —rWed^ Aeaen^ Die im Gebrauch befindlichen Altumulato-ren haben den großen Nachteil, das^ die ron ihnen angesammelte Kraft nur. gering ist und daß ihre Zchwere und Unüandlich'eit eine rationelle Verwertung unmö^ilich macht Sie bestehen bekanntlich aus zwei Zleiviat' ten, von denen die eine mit Ble'.superoryd. die andere mit einer schlammigen Vleilösunz umgeben, in verdiinnter Schwefcisnure ali Pole wirken, sie können, da das Zöilre« aemisch Gase entwickelt, nicht henneiisch at-geschlossen werden, nützen sich sühr rasch ok Ulch sind außerordentlich empfindlich lieim Laden und Entladen. Einem französisch<'n Professor de- Pht?sii in Chile soll nunmehr die Konstruktion eines neuen Akkumulators gelungen sein, dessen Gebrauchs- und Leistungsfäl?igkeit die des Bleiakkumulators um ein Vielfaches übertrifft. Als leitende Flüssigkeit m'rd eine Jodlösung verwandt, die ni6)t nur eine« hermetischen Abschluß des Apparates gestot« tet, sondern auch durch den Wegfall de? schweren Bleiplatten eine wesentliche Ver« Minderung des Gewichts ermöglicht. Der neue Akkumulator, der äus^erlich di« Form einer großen Trockenbatterie hat, ähn lich der, wie fie für elektrische Taschenlampen verwendet wird, besteht aus einer Zink. röh»re von geringen Dimenstorren. Die Eleb troden werden von Kohlenplatten gebildet, die von festen Zink- bzw. Jodlösungen um» geben sind und deren Ladefähigkeit kedeu« tend größer sein soll, als die der Bleielck«^ trvden. Als weiterer Borteil wird verzeich, net^ daß der neue Afkumulator keinerlei Unterhaltung erfordert, daß er an jeder bes erreichen: einmal durch Herabsetzung der unteren Druckgrenze und zweitens durch Heraufsetzung der oberen Druckgrenze des,,. ^ Dampfes. Den ersten Weg beschreitet die so. ^'^bigen Leitung geladen werden kann .ini genannte Turbinenlokomotiv e.I gebrauchsfähig ist. Er soll sich ibe< Mit der Kolbendampfmaschine kann nmn nicht auf sehr niedere ^mpfdrucke herab gehen, weil die Zylinder dann zu grvß wür den. Bei der Turbine liegen die Dinge anders, weil man hier mit Dampfkondensation arbeitet; man kann dann den Dampf bis zu sehr niederen Drucken ausnutzen, ohne Über mäßige Abmessungen der Maschine zu erhalten. Die Borteile dieser Betriebsweise äu ßem sich darin, daß die Turbinlokomotive im Beharrungszustand rund Kohle we Niger verbraucht als die moderne Dampf sonders als treibende Kraft für Automobile, Traktoren, Straßenbahnen und sogar fü« Flugzeuge eignen und erheblich billix^er unl rationeller als der Benzin« und ^chn'eröl« motor arbeiten. Oelbrande sofort ISichba» Mit Wasser — aber «oie? Unserer Bevölkerung ist das Großfeuer i^ der 5i>elraffinerie Göll in DravograL nock in Erinnerung, dessen Bekämpftmq ^omottv« «lltldings »ndern sich »Ks« «er .... hältnisse bei d^r Fahrt nicht unerheblich, die Ersparnis wird nämlich umso geringer, vor vier Jahren eine Großtat der Marib« rer Wehr dc^tellte. Oelbränden ist nnt Wo^ ser so gut wie unmöglich beizukom^.ew je öfter die Lokomotive anfahren ooer init oe lokomotive, durch welche diese Bauart zu einer ausgesprochenen ^rnfc^ellzugs^komo tive wird. Den zweiten Weg zur Erzielung eineÄ größeren Druckgefälles beschreiten die söge nannten Hochdrucklokomotiven, bei denen der Anfangsdruck des DainpfeS auf M, ja fogar auf ILO Atmosphären her aufgefetzt ist. Gegenlvärtig sind zwei Bau arten dieses Lokomotivtyps in Erprobung: beide sind Zweidrucklokomotiven, das heißt, der hochgespannte Dampf wird in zwei Ar beitsswfen ausgenutzt. Die technisck/en Schwierigkeiten liegen auf der Hochdruck seite: die empfindlichen Teile des Hochdruck kessels können nicht unmittelbar durch die Feuerung beheizt werden, und ferner muß der durch das Nachspeisen von Frischtwasser ^ das System gelangende Kesselstein 'unschädlich gemacht werden. Diese Schwierig leiten werden von beiden Bauarten auf v«r schiedenen Wegen überwunden. Man hokft, mit der IV-AtmosPhären'Lokomotite eine Kohleersparnis von bis zu 40 Prozent ev zielen zu können. Dabei ist jedoch zu be rücksichtigen, daß die ^>ochdrucklokomotive erheblich teurer ist als > normale Dampf Antwort ein höhnisches Zischen. Noch bedroi^ licher ist die Situation, wenn das wütendi Element Benzintanks il^droht. Da nluß s» die Aktion der Feuerwehr lediglich dara^ beschränken, die ^nachbarten Behälter dur f t s ch u tz wird seine Konstruktion von weittragender Bedeutung fem? beim Ab^r^illen von Höfen und Gebändetei» len nach dem Abwurf chemischer Kani^'^f' Erfindung, die, wenn die darüber goniach^en fe und vor allem auch zum Niederschlagen Mtteilungen sich betl^rheiten sollten, für die gesamte MektrizitStsindustrie von bahn brechender Bedeutung werden kann. Eines der großen Probleme, deren Lösung der Elektrvt!^nik bisher nur unvollkomnien ge lungen fft, mar die Aufspeicherung der elek irischen Kraft und ihre Verwendung abseit ti^dlicher Giftgaswolken. Auch Staub-explosi onenim Bergbau sind setzt vermeidbar. Besonders angenehm an der neuen Erfindung ist. d<,ß die son^t lvi jeder Brandbekäimpfung eintretenden und ttor allem von den Äersickeruim.t'esc'sl'chiiffc'tt 'o sehr gefürchteten grossen assers ch li« und «inaikiäygjg von der Stromleitung, l h e n stM ganz ausbleiben. »AmeDvrer'Zeiwng^ Nmnmer S8, Roman von V. Williams L<)i>z^LtLdt ln ^ünclicii bei Loorjr iS^. Forchhung-) -ic sali sich illn lind erblickte einen N^lvr. Gr ivar in AlxüidNerdilniZ, schien fich ab^r in seinen! -'lnzu^i sehr nnbeha^l'ch zn Als Ioan in sein bunklcs, mÄrnscheS Gesicht blickte, nicink' sie, den MmlN sc^n ir einen schn>nrzen Diener haben, a'ber dersile!ci>en Leute qabcn sich ineist lächelnd, dienstbeflissen nnd yeschäftics und waren iiichl solch ungeschickte, finste blickende Wilde lnie tiie'er ^ierl bier. War sie versehentlich III ein falsches Haus gerciten? Unmi^Alich! Rachel hatte doch ihr eiAeneZ Auto geschickt, Ulli sie abzuholen. Da sackte eine nwhlbekannte ^tiinme hin» ter ihl^': „(V/liten ?lben, ^rau Averil!" „Taid Hussein--!" sähein Entscl^^en loandtc sich Joan wieder zur Tür. 'Doch !d>.irt hatte sich drshend der Nel^er aufgep'lalizt! Tie ris', sich znsainmen, ilm ihre Fassung zu bewahren. Alier die weiße Halle schien sich Bamttay, den N. Marz isAZ »n sie zu dr«hen, und es wurde ihr übel ror Angst. ,,Wle wunderschön Sie sinid!" Sie träumte mcht. ES ^var lvirklich Husseins gloihnerrsche Stimme. Er stand am Fuh der Treppe, in tadellosem Smsting, der eine der schwarzen Perlen seiner H'em^n-sehen lieh. Tr hielt ^e Hände verschlungen nnd sayte, »nährend sich ihr Nus^ und senkte und sie ihn krmnpshaft c,n-sah, nochmals und wieder: „Wunderschön, wunderschön!" <^ie hilllte sich fester in ihren Mantel mid versnchtc, der Situation mit Ruhe belzn-komnncn. „Ich bin scheinbar in das unrichtig^ Haus graten. Dieses qehört nicht Rachel Hannington?" „Rein! Aber e? liegt kein Jrrtuni vor. Ks war nlein Plan, Sie hierherzubringen 7^6) habe daS Auto geschickt.*' „Dann lassen Sie es, vi>tt>e, sizfort wieder vorfahren, dmnit ich an mein Ziel gelangen tann!" Cr schilttelte langsam den Aopf. „Nein!" Wie eine Wenholzfigur stand an der Haustür der Schwarze M >Lchildwache. „Bitte, befehlen Sie Ihrem Diener, daß er inich vorbeiläßt!" stammelte sie. Said Hussein trat näher heran. „Joan, ich hake Sie hierihergebracht, weil ich mit Ihnen sprechen muß. Wenn Äe alles gehört haben, was ich Ihnen sagen möchte, können Sie gehen, wohin Sie wollen!" Ihre Hände waren eiskalt, aiber eine Welle raienden Zorns verdrängte ihre Furcht. „Vie können Sie es ivagen, nrich gegen ineinen Willen hier festzuhalten?" fragte sie und stampfte mit dem Fuß. „Oe^n Sie sofort die Dür!" Er kam mit einer flehenden Geste auf sie zu. „Ich weiß, daß mein Bemihinen sehr unpassend ist und Sie vielleicht erschrecken muß. Aber ich hatte das Bedürfnis, Sie wiederzusehen, und es blieb mir keine andere WM." Der einschmeichelnde Ton feiner Entschuldigung vermochte Ivan nicht zu täusti^n. Sie kMnte jetzt den Orientalen, der unter deul glatten Aussehen lauerte. „Ich jedenfalls wünsche nicht m^t Ihnen zu sprechen und hl>ffte, Sie nie mehr wiederzusehen!" rief sie voller Wut. „Merken Sie sich das ein fÄr allemal! Und nun lassen Sie mich ge-hen!" Er rührte sich nicht — betrachtete sie unausgesetzt mit seinen gelben.Hyänenaugen. Verzweifelt faltete sie die Hände. „Wir waren einst befreundet", stamuielte sie. „Wenn Sie der Gentleman sind, der zu sein Sie vorgaben, so lassen Sie mich «Mich in Ruhe! Ich bitte Sie darum .. ^ne Augffn glitzerten rötlich. Wivder trat er einen Schritt näher. „Oeffnen Sie!" schrie sie außer sich. „Ooer ich rufe um Hil-fe!" .»Das nützt Ahnen <^r nicht?. Es ssiüt im Umkreis von einsm halben ^ill.'llie»r In öfiei» mscken bei^ulsgen, cia 3nsonstsn c^is /^«jmlnistrstlon niOdt in ctei' ist, cjzs (ZevvÜnsoktv vilecjician. »vrische krapien. 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