<^____________________Samstag, 1. October 1898._________________Jahrgang 117. kaibacher O ^eitma. ^'''^'. ^lbM^./^ «anziährlg fl. 15, halbjährig sl. 7'5l). Im Comptolr: ^"^"<"«bi»z"'«sl 5 50. Für d!e ftustellung in« Ha»« ganzjährig fl. i. - InstrtlonSaebUr: Mr ^^^^^»' ilettrn 25 K., größere per geile S k,; bel «flere» Wiebelholu»gen per Zelle » lr. D!< «Laib. Zta.» erscheint «äglich. mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage. Die Ub«i»lftr»ti°n befindet stch Congressplah Nr. 2, dle Mebactlon Narmherzigergasse Nr, l5. Sprechstunden der Redaction von » b!« li Uhr vor» mittag«. Unsraiilierie Vriefc werden nicht angenommen, Wanujcrlpte nicht zurückgestellt. ' ^.. .^"«icher Theil. ^ Obigst ' ""° k. Apostolische Majestät geruhten ^).le, d/Z'^me des Obersten Gustav Edlen von ^"'^bur^" ^""'"egimeiits Alfred Herzog zu ss.ln den ^ '^ G"tha Nr. 84, auf sein An- ' ^^Anlcitt"^^"b anzuordnen und demselben ^, ^; ""lasse das Militär-Verdiensttreuz zu ver- ^ '^AnZ"ihen: . geleisia.'"""ll der in besonderen Missionen ^^"sbe "vorzüglichen Dienste: ^iez^'"eutenant Wladimir Freiherrn Giesl ' ^ 3 bei der k ^"' ^^ GeneralstabscorpK, Militär- ^?"reuz d^"« ^ 3"tschaft in Constantinopel, ?l'on taä,,;^ Leopold-Ordens mit der Kriegs- 3 N^. Nil ta "F" Hordliczka. des General-^ "'" Äelg '"'Attachi bei der k. und k. Gesandt-^ weite^°' das Militär-Verdicnstkreuz; ^ !??ert ^/I'eutenanten des Generalstabscorps: / Mreas3"herrn von Catty "! V^'Grießler und Eeine ^ ^^iilit^Verdiensttreuz. ?^E^ haben mit llNvttlva ^leßung vom 23. September d. I. ^'?lt Gcor, K-^ österreichisch-alpinen Montan- ^ Ihria?,. . ^ '" Lolling in Anerkennung . 'eiö/as qo^./lellen und ersprießlichen Dienst- ^ ^ gttuU "" Verdienstkrenl alle?giiädigst ^u / ^5eine l '---------------- Majestät haben mit ^f ll'ch P^V Yung vom 23. September d. I. Erster Johann Nedo- ' !'lben^3en ^r?^""""g ^iner vieljährigen, "ttspil ^erdipX« '^"ft geleisteten treuen Dienste ^ ^ geruhe '"""z "^ ber Krone allergnädigst ?> be?^d'(zÄ k ^>lpostolische Majestät haben mit ^h in A,' , ^umpfwirker-Gehilfen Johann ^üü^^^lennuna sein^ ,n^v als sechzig- jährigen, einem und demselben Gewerbs - Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit das silberne Verdienstkrenz allergnädigst zu verleihen geruht. Der Ackerbauminister hat den Forst-Inspections-Adjuncten Ulrich Vosyla zum Forst-Inspections-Commissär ernannt. Der Ackerbanminister hat den Forstpraktilanten Adalbert Kvpp zum Forst-Inspections-Adjuncten ernannt. Dell 29. September 1898 wurde in der l. l. Hof» und Staats druckerei das l^VI. Stlick des Neichsgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 16? das Gesetz vom 19. September 1696, betreffend die Regelung der Bezüge der Professoren an Universitäten und denselben gleichgehaltenen Hochschulen und Lehranstalten. ___________ Den 29. September 1898 wurde in der l. k. Hof» und Staatsdruckeret das I^V. Stück der polnischen, slovenischen und kroatischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Zur inneren Lage. Die Leitartikel der Wiener Journale befassen sich eingehend mit der Frage, ob der Ausgleich aus der Obstruction ausgeschaltet werden wird. Das «Fremdenblatt» erkennt schon darin einen Umschwung, der hoch angeschlagen werden müsse, dass sogar diejenigen, welche die Obstruction wollen, dem Ausgleiche gegenüber wenigstens den Schein einer parlamentarischen Behandlung behaupten möchten. Dies beweise, dass ernste Männer für die Dauer ihren Lebenszweck nicht in der Vereitelung aller parlamentarischen Verhandlungen erblicken können, um schließlich der Negierung ganz allein die Sorgen für den Staat und das ökonomische Wohl der Bevölkerung zu überlassen. Dieser innere Kampf sei zwar noch nicht ganz ausgetragen, allein es sei zu hoffen, dass die Entscheidung im Sinne der Verhandlung fallen werde. Nicht die geringste Beachtung verdiene der Versuch, Obstruction und Nichtobstruction zugleich treiben, d. h. die Verhandlung nur zum Scheine führen zu wollen. Auf dieses Doppelspiel werde kein ernster Politiker eingehen. Es würde auch nicht möglich sein, auf die Dauer an diesem Scheine festzuhalten. Die Wähler selbst würden sich dagegen wehren. Die oppositionellen Parteien müssten erkennen, dass es jetzt keine andere Wahl mehr gäbe, als die zwischen der Obstruction und dem ehrlichen Eintreten in die parlamentarische Verhandlung der Ausgleichsvorlagen mit Ungarn. «Jenen, die eine Wendung zum Bessern herbeiführen wollen, bleibe keine andere Wahl, als den vollkommenen Bruch mit dem Principe der Obstruction herbeizuführen und den Parlamentarismus in Oesterreich wieder uneingeschränkt in seine alten Rechte einzusetzen. Eine Obstruction, die im erborgten Gewände des Parlamentarismus ihre Geschäfte betreiben wollte, würde ihre Zwecke nicht erreichen, könnte für beide gleich unbequem werden, für die Obstruction und für den Parlamentarismus.» Die «Reichswehr» ist der Ansicht, es habe sich aus dem Abschlüsse der Vereinbarung der beiden Regierungen mit logischer Consequenz die Thatsache entwickelt, dass der Obstruction im Neichsratbc nur die Wahl bleibe, entweder fortzuwirken und lnednrch die Regierung zum Betreten des Nothverordnungsweges zu zwingen, oder auszusetzen und hiedurch eine parlamentarische Erledigung des Ausgleiches zu ermöglichen. Es könne kein Zweifel bestehen, dass die Steuerträger der Obstruction die Schuld zuschreiben würden, wenn der Ausgleich ohne Parlament zustande kommt, der Obstruction, welche die Verbesserung unmöglich machte. Jetzt müsse die entscheidende Kraftprobe angestellt werden und von ihrem Ausgangspunkte werde es abhängen, ob man an den Parlamentarismus wieder glauben oder ihn begraben könne. Wenn nur einmal die Obstruction formell aufgehoben wird, so werde sich schon die Vernunft Bahn brechen und den Terrorismus verscheuchen. Die «Neue Freie Presse» hebt die Vedeutuug des von dem Club des verfassungstreuen Großgrund« besitzes eingebrachten Dringlichkeitsantrages hervor. Durch diesen Antrag werden die Oppositionsparteien vor die kritische Entscheidung gestellt. Es sei diesem Antrag gegenüber kein Ausweg möglich, es bleibe keine Zeit zur Ueberlegung, die Parteien stehen vor der Frage: Obstruction oder nicht. Das Schicksal der ganzen Session, vielleicht die ganze Zukunft Oesterreichs auf lange Zeit hinaus, sei in der Beantwortung ^ Feuilleton. ^l^'8ene. Schlinge. "' A^VWssell. - Ans dem Englischen ^'d!t^"°Miae^^lem tragischen Ereignisse ' die ^ >tte ? ^uhe ,„ Little Aelton. Der ^Mäfte l'^ gewisse Berühmtheit erlangt, ^ ' Mtm nicht darunter zu leiden, im ^he^ ^Ai^l sich in Schmäh- und Schimpf- O^>ä,F n7^ wegen ihrer Untüchtigkeit, >! >e Z do« dem?? ^" Nachlässigkeit scharf !' ^ t>i^"l. gchemlmsvollen Mörder fehlte z ^d^I.^^üheren Organisten waren ^ ^'b'e, ebe,s ä°M- Ein Mann bewohnte mit ^ !^ ?^' '"e er, ungefähr 35 Jahre alt ^^'un?^?>O' hatte das würdige Paar U^s > Irm Pachtung ""er Ortsbewohner ^ ^'uM"chtiacs ,?'H""urt, war ein ober-Ah ^erlH UA tlemes Weib, während der ^ ^' de ^l"^' der Rennplätze zu ^"de des Briefträgers wurde V>g auc ltÜttt^ " leidenschaftlich wettete. wurden in feiner l "'cht n!. ?b da sich eine solche Leiden- ^ «ut der Stellung eines Organisten verträgt, so behandelte man die Harcourts mit der schweigenden Verachtung, die sie verdienten. Harcourt besuchte mich mehreremale in Geschäfts-Angelegenhciten und bat mich gewöhnlich, ihn mit Geld zu unterstützen, einigemale brachte er mir auch Summen, die ich für ihn placieren sollte. Da ich ihn sehr kühl behandelte, so war es nicht auffällig, dass er mein Bureau nicht allzu häusig besuchte. Ich konnte den Mann von Anfang an nicht leiden. Er hatte etwas in feinen Blicken, was mich stutzig machte und mich zu der Ansicht gelangen ließ, der Mann habe etwas ganz anderes im Sinne, als Wetten. Mehr als einmal hatte ich bemerkt, wie er mich im Restaurant hinter seiner Zeitung beobachtete. Sollte er, so fragte ich mich, etwas von der Unterhaltung, die ich einst mit Dawson hinsichtlich des Papicrstückchens geführt, gehört haben? Mein Verdacht wurde nur zu bald bestätigt. Eines Morgens erhielt ich ein Telegramm, das mich nach Bradlington zu einem alten Clienten beschied. Ich fuhr mit dem nächsten Zuge, und als ich in den Wartesaal trat, sah ich Harcourt, der eben ein Glas Porter trank. Als er mich sah, trat er auf mich zu, legte die Hand auf meine Schulter und sagte m ruhigem Tone: ^.. «Mr. Dudley Bertram, ich verhafte Sie wegen an Elisabeth Fothergill und Gcurge Dawson begangenen Mordes!» Was ich sagte, weiß ich nicht mehr. Cs thut auch wenig zur Sache. Ich soll morgen gehängt werden — je schneller, desto besser. Alle Welt weih jetzt, dass ich der Mörder bin. Bei der Verhandlung habe ich meine Schuld weder geleugnet noch zugestanden und habe infolgedessen auch bis zu diesem Augenblicke die Motive geheim gehalten, die mich zu diesem schrecklichen Verbrechen getrieben haben. Doch jetzt, da ich sterben muss, will ich mein Gewissen erleichtern und alles gestehen. Vor Jahren, als ich Student auf der Universität in Rom war, gehörte ich einer großen geheimen Gesellschaft an, die sich Giuratis nannte. Bei meiner Rückkehr nach England bereute ich meine Thorheit aufs bitterste, denn ich hatte im Auftrage manche Schandthat begehen müssen. Es ist jetzt etwa zwei Jahre her, als ich den Befehl erhielt, Bessie Fothcrgill zu ermorden. . ^ . ^. Gegen das arme Mädchen lag nichts vor, doch ihrer Mutter hatte die Gesellschaft ewige Rache geschworen Der Vater hatte der geheimen Verbindung nämlich ebenfalls angehört und im Fiebertraume des Tooestampfcs einige bedeutende Geheimnisse verrathen, die die Mutter für eine hohe Summe verkauft hatte. Ihre Enthüllungen brachte,» neun Mann aufs Schafott. Die Rache der Giuratis ist wachsam und lässt manchmal Jahrzehnte verstreichen, ehe sie zur That schreitet. Sie beschlossen daher so lange zu warten, bis Bessie der Schutz und die Stütze und auch die einzige Freude der Mutter geworden war. Die Ermordung der Tochter sollte die Strafe der Mutter sein, und thatsächlich ist Frau Fothergill auch noch nach dem Morde unheilbar wahnsinnig geworden. Ich ermordete also das junge Mädchen, brach den Dolch ab und warf den Griff in meiner wahn< sinnigen Angst auf die Erde, wo ihn Dawson fand. Nach der Entdeckung de2 Warnungsbriefes wusste ich, daft man mich früher oder jpäter doch entdecken Laibacher Zeitung Nr. 223.____________________ '__________1798__________ __________________ _____________^Oclober^ dieser Frage zusammengefasst. Entscheidet sich die Opposition für das Eingehen auf die Vlbsicht des verfassungstreuen Großgrundbesitzes, dann werde die parlamentarische Berathung des Ausgleiches, an welcher die Negierung selbst bereits verzweifelte und für deren Mifslingen sie schon in den Vereinbarungen mit Ungarn Vorkehrungen getroffen hat, eine Thatsache, das fogenannte selbständige Verfügungsrecht des ungarischen Reichstages werde nicht in Bewegung gesetzt, die Octroyierung des Ausgleiches im Wege der Nothverordnung unterbleibe, das Schicksal des künftigen Verhältnisses Oesterreichs zu Ungarn ruhe wieder in den Händen des Parlaments. Entscheidet sich die Opposition aber gegen den Vorschlag, dann sei sie genöthigt, es auf der Stelle zu thun. Das Parlament stehe jetzt vor einem Schachzuge, der die Partie zur Entscheidung bringe, bevor sie nock eigentlich begonnen hat. Zu dem Antrage des verfassungstreuen Großgrundbesitzes müssen alle betheiligten Factorcn Stellung nehmen; die Majorität, die Minorität und die Regierung. Die «Arbeiter-Zeitung» sagt, die Einstellung der Obstruction sei das jetzt Nothwendige und Vernünftige. Selbst diejenigen, die sich seit Jahr und Tag an überhitzten Phrasen berauschen, müssen der Vernunft Rechnung tragen und das Nothwendige anerkennen. Die «Ostdeutsche Rundschau» ist freilich anderer Ansicht. Sie widmet den Vorschlägen der Obmänner-Conferenz der Linken die lakonische Kritik: «Nun, wir werden ja sehen.» Anch in der deutschen Provinzpresse wogt mit ungeminderter Heftigkeit der Streit der Meinungen über die tattische Frage. Die deutschnationalen Organe wollen in Bezug auf die Obstruction nur die Frage des Wie, nicht jene des Ob zur Erörterung zulassen. Dagegen befürwortet ein Theil der deutschfortschritt-licheu Blätter das Abstehen von der Obstruction gegenüber den Ausgleichsvorlagen. Im Gegensatze zur deutschfortschrittlichen «Lcit-meritzcr Zeitung», welche mit Nachdruck für die Aufrechthaltung der vollen Obstruction eintritt, findet die «Tetschen-Vodenbacher Zeitung» die zeitweilige Einstellung derselben vom Standpunkte der Deutschen schon deshalb vortheilhaft, weil dabei das Parlament länger tage. Das «Grazer Tagblatt» dagegen fährt fort, die vorgeschlagene neue Taktik als «einen verschleierten Verrath» hinzustellen, und kündigt der deutschen Gc-meinbürgfchaft für den Fall der Einstellung der Obstruction nicht bloß die Gefolgschaft aller Deutsch-Gesinnten, sondern stellt für diesen Fall auch den «Kampf bis aufs Messer» in Aussicht. Dasselbe Blatt wendet sich gegen die jüngsten Circular'Artikel der deutschfortschrittlichen Blätter, welche «zum Rückzüge blasen», und betrachtet es als schlimmes Zeichen, dass derartige Artikel «aus der liberalen Waschzettelfabrik» überhaupt wieder auftauchen. Politische Uebersicht. Laib ach, 30. September. Das Executivcomite' der Rechten versammelte sich vorgestern zu einer Conferenz, welcher Ministerpräsident Graf Thun, fowie das Präsidium des Abgeordnetenhauses beiwohnten und welche drei Stunden währte. Dieselbe war laut einer ausgegebenen Mittheilung ausschließlich Fragen taktischen Charakters gewidmet. Am 29. d. M. vormittags fand im Statthaltcrei-gebäude zuPrag die Reichsraths - Ersatzwahl aus dem nichtfideicommissarischen Großgrundbesitze statt. Der Candidat der Conservativen Graf Salm wurde einstimmig gewählt; der verfassungstreue Großgrundbesitz betheiligte sich nicht au der Wahl. In der gestrigen Sitzung des böhmischen Landesausschusses verabschiedete sich der Oberst-landmarschall«Stellvertreter Julius Lippert, da er sein Landtagsmandat niederlegt. Im ungarischen Abgeordnetenhause wurde der Gesetzentwurf, betreffend die Inarticulierung des Andenkens weiland der Königin Elisabeth, ohne jede Discussion einstimmig allgemein und in den Details unverändert angenommen. Aus Rom wird über das Marinebudget gemeldet, dass der Marineminister Admiral Pal um bo für den Ausbau der Flotte den Betrag von 540 Millionen erforderlich erkläre, welche Summe auf zehn Jahre vertheilt werden soll, so dass die jährlichen Ausgaben sich auf 54 Millionen belaufen würden. Zur Zeit, wo der verstorbene Vrin im letzten Cabinet Rudini das Marineportefeuillc übernahm, bezifferte sich der für den erwähnten Zweck zugewiesene Credit auf 19 Millionen jährlich. Brin habe, falls der Stand des Staatshaushaltes dies gestatte, die Erhöhung dieses Betrages auf 26 Millionen verlangt, worauf der Mariuecredit in den letzten zwei Jahren mit je 23 5 Millionen bemessen wurde. Es werde allgemein angenommen, dass das Cabinet die Ueberschreitung des von Brin beanspruchteu Betrages uicht zugestehen werde. Aus Paris wird gemeldet, dass dort nach eingetroffenen Nachrichten das römische Cabinet demnächst eine Circularnotc versenden wird, durch welche der Vorschlag, betreffend eine internationale Conferenz zur Berathung von Maßregeln gegen den Anarchismus formell erfolgen und präcisiert wer« den foll. Man fei in diplomatischen Kreisen überzeugt, dass die Tendenz der Conferenz in keiner Weise gegen die Schweiz gerichtet sein wird, deren Regierung gegenwärtig, wo ihr von der öffentlichen Meinung des eigenen Landes keine Hindernisse in den Weg gelegt werden, den besten Willen bekunde, den Missbrauch des Asylrechtes in der Schweiz seitens subversiver ausländischer Elemente zu verhindern, und die Säuberung des Landes von fremden Revolutionären mit Eifer betreibe. Was Zeit und Ort der Conferenz betrifft, so glaube man, dass dieselbe im Laufe des November in Rom zusammentreten dürfte. Ueber die Affaire Dreyfus enthält der «Matin» ein Interview mit einem Rathe des Cafsationshofes, welcher sich dahin äußerte, er glaube nicht, dass seine College» von der Strafkammer sich für die Revision aussprechcn würden, weil sie nicht die nothwendigen juristischen Momente hiefür finden dürften. Er fügte hinzu, wenn man die Annullierung des Urtheils verlangt hätte, fo wäre alles viel einfacher gewesen. Es hätte genügt, zu untersuchen, ob dem Kriegsgerichte geheime Actenstücke übermittelt worden seien; aber dann hätte sich die Nothwendigkeit ergeben, zu untersuchen, wen die Verantwortung treffe. Die ^Fyuco t616Arap!lihU6 kui^ni-o stellt fest, dass die Blätter ohuc Unterschied der Partei- richtung das Verhalten Radoslawo"^ jüngst dem Fürsten in einer Audienz die ^ seiner Partei vorbrachte, ignorieren. ^° hei' «Swoboda» macht Radoslawow Untennt»" ß5 stitutionellen Prärogative des Fürsten "'s jedweden politischen Taktgefühls zum V".^ Wie verlautet, sei der Sultan g"'^'^ geregte Conferenz gegen die beschicken und die Anwendung der zu ^ ^' Maßregeln auch gegen das jungtürM armenische Comite' zu beantragen. . < ßt) Es verlautet, dass der Khed'v.^ Pascha auf dringenden Wunsch des SuU" !> der Anwesenheit des deutschen Kaisers "! M^ tinopel eintreffen werde, damit s^n ^ M^' Vasall noch vor der Reise des Kaiser« " nach Egypten zum Ausdrucke gelange. ^^ In der Sitzung des türkischen s,^, rath es, welche am 28. d. M. bis aw'^' war eine Note bezüglich Kretas GeaM" ^ rathung. ^Ml^ Der «Newyork Herald'. '^^ Kingston (I a in aica): Die MM" ^ gebietes empörten sich und bemächtigten '^g stücke der Engländer, die in die Stadt '^ Regierung trifft Maßregeln, um dieUnruy drücken. ^_^^-^ Tagesneuigleiten. ,/ Dem Andenken weiland Ihrer Majesi" Elisabeth. ^ In der Sitzung des Generalrathes del ^ ungarischen Bank vom 29. September >o" ^ ^ gnädigste Dank Seiner Majestät ,"^ ^ kundgebung des Generalrathes zur ^"" s^, Ferner wurde je ein gleicher Vetrag s"'', ^ Ungarn als Beitrag zur Errichtung "" ^,> für weiland Ihre Majestät KaiseN" gewidmet. ;> Seine Excellenz Miuisterpräftdenl ^ richtete an den Obmann der parlamenta"i^^l!,^ der Rechten des Abgeordnetenhauses, I, jsel^ Zuschrift, in welcher er den Dank des ^^he^ Trauerkundgebung der Commission auläl^ der Kaiserin übermittelt. / ---------------' Dä"<'' — (Königin Louise von "" HM,? Eine der ältesten Fürstinnen Europas, " ^l^ feiuen Geist großen Einfluss au den M,^ ^. ? wonuen hatte, Ihre Majestät Königin ^°,^ ißl ^! mark, ist in Kopenhagen nach langem ^ 3^ Lebensjahre gestorben. Louise With"" ^P^ Karoline Auguste Julie Prinzessin ^pF^ wurde am 7. September 1817 i" ^^,M^ Tochter des Landgrafen Wilhelm uon V „^ dessen Gemahlin Louise Charlotte P""^''.^ 1^ mark geboren. Am 26. Mai 1642 ve" A ^/ Kopenhagen mit ihrem Vetter, den, d"" l"V dänischen Thron bestieg. Der Ehe"^^<, musste, und darum beschloss ich, auch Dawson ails der Welt zu schaffen. Leife fchlich ich mich hinter ihn, als er an der Orgel faß und spielte, nno legte ihm die Drahtschlingc nm den Hals die ich, aus Leibeskräften zuzog, bis er lein Lebenszeichen mehr von sich gab. Dann suchte ich nach einem Stück Papier, doch das war verschwunden! Harcourt und seine Frau waren Privatdetectives, die seit dem Morde in dem Dorfe gewesen waren, ohne dass ich es wusste. Der Mann wusste sich unter verschiedenen Vorwändcn Eintritt in das Hans zu ver» schaffen, und die Frau Dawsou war zunächst in einem Restaurant Buffctmamsell gewesen. Dawson kannte sie ganz genau, und sie handelten im Einverständnis. Bevor er an dem Abend seines Todes zur Kirche gieng, hatte er Harcourt den Brieffetzen übergeben. Die Aussage des Schreibsachverständigen bcsigelte mein Schicksal. Von diesem Tage an ward ich Tag und Nacht bewacht, und Harcourt verhaftete mich nur, um die Motive meines Handelns zn entdecken. Bei der Verhandlung bewahrte ich stoisches Schweigen, in der eitlen Hoffnung, man würde mich als geistesgestört freisprechen oder nur in ein Irrenhaus sperren, doch nein, ich sollte vor dem Galgen nicht verschont werden. Und jetzt höre ich, wie sie kommen, um mich zu holen. Wenn ich mich aufrichte, kann ich von meinem Kerkcrsrnster aus den Galgen erblicken. Nur noch wenige Minuten, und alles ist vorüber! A eliotrop bluten. Roman nach dem Französischen von Ludlvig Wechsler. (2. Fortsetzung.) Mit all diesen Eigenschaften bildete der Vater den geraden Gegensatz seines Sohnes. Arthur gerieth gänzlich seiner Mutter nach, die ein feines, elegantes, liebes, fanftes Wesen besaß und von ihrem Gatten geliebt und geachtet worden war. Sie starb jung, als Arthur kaun» sechs Jahre alt war und erst nach ihrem Tode widmete Charles de Breze sich mit ganzem Eifer der Jagd nach den Verbrechern der Gesellschaft, was ihm zwar keinen Trost, doch wenigstens eine gewisse Linderung seines Schmerzes gewährte. Obschon Vater und Sohn einander stets in aufrichtiger Sympathie zugethan waren, fo herrschte infolge ihrer verschiedenen Naturanlagen doch immer ein gewisser Gegensatz zwischen ihnen, welchen die Verschiedenheit ihrer Lebensweise noch schärfer hervortreten ließ. Arthur, der seiner Veranlagung nach eher zu träumerischem Sinnen, als zu thatkräftigem Handeln neigte und der auch in der Arbeit immer nur Mittelmäßigkeit leistete, hatte von Jugend an einen Abscheu vor den verschiedenen Obliegenheiten des Anwalts und Richters. Nachdem er die Mittelschulen schlecht und recht absolviert hatte, war er gezwungen gewesen, sich der juridischen Laufbahn zuzuwenden. Doch oblag er seinen Studien nur bis zu den Examen und von der richterlichen Praxis wollte er niemals etwas wissen. Darob gerieth sein V^r^i^o"'l "!^. ^ war unvermeidlich zwischen ihnen g^v ^el ? Der junge Mann, dessen !'H^"'!H ihm eine Iahresrentc von v'kAz' sei^f, brachte, warf sich mit dein vollen M ,i« Jahre all jenen Genüssen in die All'^F^ jedem jungen Manne bietet, der v" ^^' Aenßern ist, einer angesehenen Famm ^ mit dem Gelde nicht knausert. >^ i^v Nun dass Arthur dort, wo / "' g^ die einer strengen Erziehung thcllyas ^ ^ ^ dem Strome der Vergnügungen "'^H'^'K für immer verlieren, dank !""",^sH anläge und der weisen Rathschläge 1"' ^ l^ auch infolge feiner kindlichen Liebe «'^iellHH in befriedigendem Maße unverdorven ^ ^ achtundzwanzigstes Jahr erreichte, "/^le ^ lichteit seines Herzens und set«" ^ zu haben. . ^ zBM Allmählich stellte sich der Ve"^ ^ ^ und Sohn wieder her. Das M", sW^ und Einsamkeit zwangen den ei" ^cy' ^ Unabänderliche zu ergeben und die .^ der Vergangenheit zu vergessen. .. del"i/,,' Dieser Verkehr gestaltete stch" ^t^ / zu einem derart innigen, dajs ^ <3M hoffen begann, er werde sich '"'' de">^ ^ ganz versichern können, indem .F.^l heiratete. . ..sz dec,/ l Arthur, der des Komödk'nsple^F' » zwecklosen Hofmachens, sowie oe» » _____________________________1799 1. October 1896. l /'^,, "?e Sohn ist Se. kön. Hoheit Kronprinz ^ ker ^"'elnark. der zweite Se. Majestät Georg 1. ^>c>i """'",, der jüngste Se. kön. Hoheit Prinz ' «?'^a ist s^""e»nark. Die älteste Tochter Prinzessin .- z> Albe ^^ die Gattin Sr. tön. Hoheit des .< 2^''" Vri ^""^ "°" Wales. Ihre jüngere ^ h?tt iV^" Daglnar vermählte sich am Nen ^ ^^^to^s."""' dem Namen Maria Feodorowna ^^lslaiid '^"'Thronfolger Alexander Alexandrowitsch ^ 2^°chkr'^"^s Baiser Alexander UI. Die ^ 3!"Er l^""zessin Thyra ist seit 1878 die Ge- "land D, °^ des Herzogs Ernst August von ^ wlit? den Hingang der Königin Louise ? Ersetzt ?^ fürstlichen Häuser Europas in ^schwedi'sä ^" dänischen der englische, Lilien ss. '^'^chische, mecklenburgische Hof sowie "^ Orl^ ^"^ Schleswig-Holstein, Hessen- 1'krZ,) ^^ientreise des deutschen 3 ^fcnl^s, "Hakikat» publiciert das Programm ^"d in ss des Kaisers und der Kaiserin von i"es "nstantinopel. 17. October Ankunft des '>i>y^^elches bei dem Palast Dolmabagdsche >^ Vlldil 3"< " empfangen wird. Sodann Fahrt ?"°" A^f ^' "gelbst die Majestäten im neu- ?^"e ,.Ahnung nehmen. 18. October große ^! ^Zr B^'. tober Fahrt des Kaisers nach flucht di, Z"?2 der Festungsmauern. Zur selben ?°^Fa^ "?"" den Harem des Sultans. pichen ^"uf dem Bosporus bis Karak auf ,i?>rus ^Ht «Sultauie»; abends Beleuchtung ^ wird ""che von Bord der .Sultanie. aus ^ldil.t>i '."^obcr Selamlik; abends Gala« ^7^ie N°.' 22. October Abreise. ^ea^^hnwächterin — ein öffent- '^MUllchteril. < -^'" ^' December v. I. gerieth l 'M^NweHws " ^andeck "it einem Fuhrmann ^le >lens m /' !""l dieser trotz des herabgelassenen ' 1^" 3uü^. """" Wagen das Geleise übersehen ^^ Beamten" ^"?e, ^ es sich um einen V^^greife,,/"' handle, als schwere qualificiert '^^itsbesH" ." Monaten Kerkers verurtheilt. >lv^. l"it ^""de wurde von dem Cassationshof ^ i? "n im cv, Mündung, dass eine angestellte ^!> 5' und d°^ "^ der allgemeinen Sicherheit ^m. «yer «ls öffentlicher Beamter zu be- ^?en^^ Die «Ber- ^ ^'lchpre.s? ,^"l' melden: Angesichts der go '"is, ^terl,I.. < "" die landwirtschaftliche Ver- '!ht.. bchnde./3'?Uichen Zuständen der Nachbar- <^r> ergab, ^uwerksamkeit. Die gepflogenen ^>!>^"b»vebr '^ gegenwärtig eine Verminde- ^7«ngthe _s^gen die Einschleppung der Vieh- '^t> " arch i s/. ?^ Seuchen heraufzubeschwören. '"^Vi 3iMn lches.) Nach einer Meldung aus Orsova wäre daselbst aus 'p°lizei schon früher x^ ^ ^"be ,. "um verhastet worden. Bei seiner ^^>schiede" "" ^läschchen mit Gift, einen ? l^>^^Mw^dere Watten qefunden. ^ ^> H^^üb^drüssig g^ U V'llz 3^tratl/z '^5^ durch seinen Vater in das ^ ^1 Vjlhver ,,,.^A einführen zu lassen, der ->h^' 'tt d m?^" einer siebzehnjährigen ' ^ch ' dinner/, !"^ur sich noch aus ihren ' -Vl» ^ selbft l^als sie noch mit Puppen spielte - l «"ch n"°ch eu,er Puppe vergleichbar war, >r^zarte«",den Wangen und dem in ^ 'Mille, ' " Schultern niederfallenden ^^u?'"^ dieses goldblonde Haar >dH "och 3 "" "nen Schatten dunkler; ^eg>hrer^^.Grübchen in den Wangen iX'^.sich A?"' Unschuld, und der junge ^i tt'n"s? dem Gedanken bereits vertraüt ><^ "?.^^^ zu heiraten, in - '^'"'st^ - es w '^"bllch verliebt war, als er ?> t^ des A...^ ""s einem Balle, welchen '^^'^begegne^« ^anstaltete, - Lady '^^e^d?^en Rahmen der ofsiciellen ^^t^"ee w^ blond wie Honig 'i b> «Aschen ^- "".dem Diamantenhalb- '^>s ^unNs^'? im Haar, dem jungen Q^' die ^ ble keines andern Blumen- ''e ^t ^'esem Ta?/ ^^"^it zur Geltung zu '>,' >^''eh. <«ge an besuchte er die Familie fanden deshalb wiederholt ' l k >' ,,^r N^u fischen Vater und Sohn i)Äl^ ^^'" "aren sie wieder > 3<^^ Der Vater hatte ^' ^.^n h^"s mcht in seincr Gewohnheit l ^. "«5 bei 1 e Mlt einer gewissen Heuchelei l ^"' gleichfalls etwas Ungewöhn- ^^ (Fortsetzung folgt.) Local- und Provinzial-Nachrichten. * Deutsche Bühne. Erst wenn wir wirkliche Menschen auf den Brettern sehen, lernen wir die Berechtigung des Theaters erfassen und die höchste Mission jeder Kunst, die menschliche Erkenntnis zu vertiefen und die Empfindung zu veredeln und zu verfeinern. Es ist doch etwas anderes, ob man immer wieder Theaterpuppen in mehr oder weniger theatralisch komischen und ernsten Scenen auf der Bühne sieht, oder echte Menschen mit warmem Blut in den Adern, mit allen guten und bösen Eigenschaften, in denen wir die eigene Natur wiedererkennen. Wir verlangen daher heute von der dramatischen Dichtung, dass ihren Gestalten Erdgeruch anhafte, dass sie durch ihre Echtheit leben und wirken; in die alte romantische Dichtung mit all ihrer Nührseligkeit und Unwahrheit uns wieder hineinzufinden, uns an ihr gleich unseren Vorfahren zu erbauen und rühren zu lassen, vermögen wir heute nicht mehr. Das heiße Ringen um die höchsten Probleme des Lebens, das uns in Athem hält, kann die Parfüm» geschwängerte Luft der Pariser Salons aus der Zeit des zweiten Kaiserreiches nicht dämpfen: Ein Feuillet berührt uns mit der Unnatur der literarischen Schminke seiner Boudoir-Komödien demnach so fremd, als lägen nicht Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte zwischen seinen und den nenen dramatischen Dichtungen. Der Darsteller, der sein höchstes Ziel darin sucht, Menschen darzustellen, wird sich in einer abgelebten Atmosphäre, die seinem Denken und Fühlen Zwang auferlegt, kaum behaglich fühlen. Feuillet fehlt, trotz vieler seiner Einzclnzüge und trotz des eleganten Conversations-tons, der liebenswürdige Esprit Sardous, die satirische Sittenschildcrei Dumas', und seine Stücke können daher heute kaum mehr als eine sehr seichte Antheilnahmc erwecken. Die Aufführung solcher antiquierter Conversations-Komödien bietet einer Provinzbühne bei der großen Zahl von Hauptrollen bedeutende Schwierigkeiten, denn allc die Helden und Heldinnen müssen sich, wollen sie nicht dem Fluche der Lächerlichkeit verfallen, auch im Salon elegant und natürlich bewegen können, sie müssen den flüchtigen und oberflächlichen Gcsprächston vollkommen beherrschen. Die gestrige Vorstellnng warf nun in dieser Richtung ein sehr günstiges Licht auf die Künstlerschar des deutschen Theaters. Das fein abgetönte Zufammenspiel, das Bemühen, den Salonpupften Leben und Blut einzuflößen, natürlich zu spielen und Menschen darzustellen, verfehlte nicht einen günstigen Eindruck auf das recht zahlreich erschienene Publicum auszuüben, das von Act zu Act in wärmere Stimmung kam. Im Mittelpunkte der Darstellung stand Frau Magda Schlejingcr, die durch die natürliche Wahrheit ihres Spiels, durch welche sie allen Empfindungen des Innern Gestalt und Leben zu geben vermag, die gleichsam die Fähigkeit besitzt, in den dargestellten Charakter zu schlüpfen ulld fich mit demselben zu identificieren, eine ergreifende Gestalt schuf, die jeden Schmerz und jede Freude des Herzeus nicht nur mitempfindet, sondern auch mitzutheilen vermag. Die Künstlerin, die auch durch geschmackvolle, elegante Toiletten interessierte, wurde vom Publicum nach jedem Actschluss durch warmen Beifall ausgezeichnet. Die männlichen Darsteller, denen allen wichtige Aufgaben zufallen, wirkten durchwegs sympathisch uud das ist eigentlich das beste Lob für Salonhclden von der Art, wie sie Fcuillet zeichnete. Herr Wähle, der den unwiderstehlichen Interessanten spielte, ist ein begabter und denkender Schauspieler, der zweifellos im modernen Drama und in der classischen Dichtung erfolgreich wirken wird. Er charakterisierte den Trevelyan, der eigentlich die ganze Unnatur der Feuillct'scheu Figuren repräsentiert, vortrefflich mit discreter Zurückhaltung. Den zweifelhaften Gatten spielte Herr Louis Brand mit schöner Empfindung und sichcrem Auftreten. Herr Stieb er gestaltete den Hektor mit vielen gelungenen Einzclzügen, carikierte jedoch im letzten Acte überflüssigerweise uud verstärkte dadurch den Eindruck der Unwahrscheinlichkcit der Situation, statt ihn zu mildern. Ergötzlich war der geckenhafte Marquis von Seillanes des Herrn Rudolph, der seine Rolle, und mit Recht, rein parodistisch auffasstc. Die minder bedeutenden Rollen des Dumesuil nnd Cowperson waren in den Händen der Herren Jausen und Mahr gut geborgen. Fräulein v. Schweickha r d t und Fräulein Haller sprachen und bewegten stch distinguiert und mit Anstand, wie's eben Müllern »m französischen Salon geziemt. Fräulein Ilm spielte recht munter und lmrd vielleicht in kleineren Partien ganz gut verwendbar sein, das Hauptfach einer Naiven kann sie jedoch auf unserer Bühne nicht ausfüllen, denn über das spröde, unangenehme Organ hilft das sonstige Talent der jungen, hübschen Dame leider nicht hinweg. Ob und wie weit Fräulein Inger verwendbar ist, konnten wir aus der nichtssagenden Rolle gestern nicht beurtheilen; wir glauben jedoch kaum, dass die junge Dame größeren Aufgaben gewachsen ist. Die Regie war sorgsam nnd umsichtig, die Interieurs elegant nnd geschmackvoll, die Vorstellung überhaupt erfreulich abgerundet und zeigte neuerlich die feinfühlige Hand eiues lunsterfahrenen Leiters. ^. — (Treffer-Nusstellung der Laibacher Effecten - Lotterie.) Aus Gefälligkeit der Firma Vaso Petriiic, Rathhausplatz Nr. 21, werden von heute ab in den Schaufenstern der genannten Firma die wertvollsten Treffer der Laibacher Effecten-Lotterie zur Besichtigung ausgestellt. Die geschmackvolle und künstlerische Ausführung der Gegenstände, namentlich des ersten Haupttreffers, bestehend aus einer große« Brillant-Garnitur im Werte von 50.000 Kronen, dürfte im Publicum un-getheilten Beifall finden, und das Local alsbald von einer großen Zahl Schau- und Kauflustiger umlagert seiu. Die Ziehung der Laibacher Effectcn-Lottcrie findet unwiderruflich am 4. d. M. statt. Lose k 1 Krone sind bei allen Verschleißern sowie auch in» Ausstellungs-Locale zu haben. — (Die Erlangung der Iubiläums-Erinnerungsmedaille.) Die Anmeldungsfrist wegen Erlangung dieser Medaille gilt bis zum 5. October l. I. uud es wird allen jenen Reflectantcn, welche sich bereits bei der ersten Aufforderung gemeldet, ihre Amneldung für diesmal aber für überflüssig halten, bedeutet, dass sie solche unter Abgabe der Documente zu wiederholen haben. — (Militärisches.) Ernannt werden zu Assistenzarzt-Stellvertretern anlässlich der Ableistung der zweiten Hälfte des Präsenzdienstes die Einjährig - Freiwilligen - Mediciner, Doctoren der gesummten Heilkunde: Anton Zigon des Inf.-Neg. Nr. 97 beim Garnisons« spitalc Nr. 2 in Wien; Josef Koller des Inf.-Reg. Nr. ? beim Garnisousspitale Nr. 4 in Linz; Eduard König des Infanterie-Regiments Nr. 7 und Willibald Klauser des Feldjäger-Bataillons Nr. 9, beide beim Garnisons-spitale Nr. 7 in Graz; Rudolf Weibl des Inf.-Reg. Nr. 17 beim Garnisonsspitale Nr. 8 in Laibach ulld Theodor von Lichem des Inf.-Reg. Nr. 7 beim Garnisonsspital Nr. 9 in Trieft. Transferiert werden der Oberlieutenant Constantin v. Palffy des Inf.-Neg. Nr. 7 zum Inf.-Neg. Nr. U1; die Licutenante Eugen Ritter v. Gariboldi vom Hus.-Reg. Nr. !5 znm Hus.-Reg. Nr. 6 uud Oskar Tschech vom Pionnierbataillon Nr. 4 zum Pionierbataillon Nr. 10; der Artillerie-Ingenieur Maximilian Weiß von der Pulverfabrik in Stein zur Munitionsfabrik in Wöllersdorf. — (Effectent 0 mb 0 la.) Im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium des Innern hat das t. k. Finanzministerium der frciw. Feuerwehr in Höflein, pol. Bezirk Krainburg, die Veranstaltung einer Effectentombola bei Ausschluss von Gewinsten in Geld- oder Geldeffecten zu Vereinszwecken für das laufende Jahr bewilligt. —0. — (Jahrmärkte.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge hat die l. t. Landesregierung der Gemeinde Landstraß die Bewilligung zur Abhaltung von weiteren zwei Jahr- und Viehmärkten, und zwar am 17. Iiinyer und am 31. Mai, mit der Maßgabe ertheilt, dass im Falle, als diese Tage auf Sonn- oder Feiertage fallen sollten, die Märkte an den nächstfolgenden Wochentagen abzuhalten sind. —0. — (Ehrun g.) Man schreibt uns: Der ill weitesten Kreisen bekannte und hochgeschätzte Herrschaftsbesitzer und Gewerke Herr Gilbert Fuchs erreichte am 21. September sein fünfzigstes Lebensjahr, und es veranstaltete aus diesem Anlasse die Beamtenschaft, sowie das Personal ihrem Chef eine Ehrung, welche als recht gelungen zu betrachten war. Schon in der Dämmerung sammelte sich eine große Zuschauermenge und als die Nacht anbrach, bewegte sich ein 30 Mann starker Fackelzug gegen das mit Kränzen, Pyramiden, Blumen und Lampions geschmückte Herrenhaus. Rasch bildeten die Fackelträger vor dem Portal einen Halbbogen und nun traten zwei Beamte vor, um ihrem Chef ihre Glückwünsche lm eigenen sowie im Namen sämmtlicher Bediensteten vor-lutraaen Während dieser Gratulationen wechselte benga-liche Beleuchtung in verschiedenen Farben. Freudig bewegt dankte Herr Fuchs in einer Ansprache an seine Bediensteten, die mit kräftigen Hochrufen erwiderten. Nachdem die Gratulationen vorüber, begann ein gelungenes Feuerwerk. — (Sanitäres.) Ueber die Gesundheitsverhält-nisft im politischen Bezirke Krainburg geht uns die Mittheilung zu, dass im Verlaufe der letzteren Zeit in den Ortschaften Gorenja-Vas, Dolenja-Dobrava uud Trata ob Vischoflack 18 Personen an Typhus erkrankt sind. Der Genuss verunreinigten Trinkwassers verursachte auch diese Epidemie. In den Gemeinden St. Georgen, Wmklern und Predaßel stehen noch 26 Typhuskranke in ärztlicher Behandlung. Der Stand der Trachomkranten beziffert sich derzeit aus elf, welche sich aus sechs Ortschaften ver« theilen. —0, Laibacher Zeitung Nr. 223. 1800 1. Octobers — (Inspicierung der landwirtschaftlich-chemischen Versuchsstation.) Am 27. v. M, besichtigte der Hofrath und Referent für landwirtschaftliches Versuchswefen im k. k. Uckerbauministerium Pro< fessor Dr. Emerich Meißl die Anstalt aufs eingehendste und sprach sich über ihre Einrichtung sehr anerkennent aus. Die Versuchsstation, als staatlich subventioniertes Institut, untersteht nämlich der Ueberwachung des l. l, Ackerbauministeriums. Nachmittags begab sich derselbe in Begleitung des Directors Dr. Ernst Kramer auf den Laibacher Moor zur Besichtigung der vom k. k. Ackerbau« Ministerium dort eingeleiteten Culturversuche. "(Zur heurigen Iagdsaisou.) Seit Eröffnung derselben wurden auf den Markt bisher nur einige Exemplare von Hasen gebracht, obgleich die Beute allseits eine ausgiebige war. Insbesondere sind die Iagd-rayons von Inner- und Unterkrain und der Umgebung von Laibach ergiebig. " (Der Laibachfluss) ist infolge der letzten vier Regentage um 1 30 in über das Normale angewachsen. Auch die Nebengewässer zeigen ein rapides Steigen. — (Die Saveüberfuhr bei Aatej) wurde nach Beseitigung des Hindernisses, von dem wir unlängst Notiz nahmen, nunmehr wieder aufgenommen. —o. — (Genossenschaftliches.) Wie uns mitgetheilt wird, hat die k. l. Landesregierung die Statuten der Lehrlingskrankencasse, welche die Fleischhauergenossenschaft in Laibach zu gründen beabsichtigt, genehmigt, -c». — (DerösterreichischeAerztekammer-tag) findet heuer den 10. October in Lemberg statt. Die krainische Aerztelammer vertritt Primararzt Doctor G r e g o r i ö. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 28. auf den 29. v. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Excesses, eine wegen Nettelns, eine wegen Reversion, eine wegen Uebertretung des Diebstahls und eine wegen Ausweis- und Unterstands-lostgleit. —r. * (Brände.) Am 18. v. M. gegen halb 9 Uhr abends lam auf der Harfe des Lorenz Bognar in Deutschdorf auf bisher unaufgeklärte Weise Feuer zum Ausbruche, welches die Harfe selbst und die eingefüllten Futtervorräthe vernichtete. Der Gesammtschaoe beläuft sich auf 1200 st., wogegen Bognar mit dem Betrage von 600 st. versichert ist. Die Umstände, unter welchen der Brand zum Ausbruche kam, berechtigen zur Auuahme, dass denselben der Knecht des Vognar verursachte, da er bereits um 8 Uhr auf die Harfe schlafen gieng und sich sonst niemand auf derseben befand. — Am 24. v. M. gegen 11 Uhr vormittags brach auf dem mit Stroh gedeckten und mit Futterkräutern vollgefüllten Dachboden des Besitzers Martin Spelko in Oberfeld, Bezirk Rudolfswert, auf unerklärte Weise Feuer aus, welchen» das Gebäude mit seinem Inhalte zum Opfer fiel. Den Insassen vo« Oberfeld und der Feuerwehr von Tüplitz gelang es, den Brand zu localisieren und zu löschen. Genannter Besitzer erleidet einen Schaden von 600 fl., welchem eine Versicherungssumme von 150 st. gegenübersteht. Wie vermuthet wird, dürften in diesem Falle Kinder das Feuer verursacht haben. — Am 27. v. M. gegen 2 Uhr früh brach in der hölzernen, mit StroH gedeckten Kaische des Kaischlers Matthäus Kovac in Goritschiza, Gemeinde Jauchen, Feuer aus, welches bis 7 Uhr früh diefes Object sammt allen in demselben befindlichen Einrichtungsstücken, Lebensmitteln und Kleidern einäscherte. Der dadurch verursachte Schade wurde auf 300 fl. geschätzt, uud ist Kovac mit 450 fl. versichert. Das Feuer hätte leicht einen größeren Umfang annehmen können, wurde jedoch vou den herbeigceilten Ortsinsaffen gelöfcht. Mcnfchcnleben ist keines zu beklagen, auch Thiere giengeu hiebci nicht zugrunde. Das Feuer dürfte infolge unterlassener Verwahrung der Asche ausgebrochen sein, doch konnte dies nicht constatiert werden. —r. * (Ein Kind verbrannt.) Am 21. v. M. trieb der neunjährige Jakob Petkovsck von Hrusica, Gemeinde Podlraj, politischer Bezirk Adelsberg, in Gesellschaft seiner fünfjährigen Schwester Francisca das Vieh seiner Eltern zur Weide und machte sich dort ein kleines Feuer an. Später gieng er nach der nahen Behausung seiner Eltern, um das Essen zu holen und ließ das Mädchen zurück, um das Vieh zu beaufsichtigen. Als der Knabe zurückkehrte, standen die Kleider der Kleinen, die dem Feuer zu nahe gekommen war, in hellen Flammen. Nachbarn, die auf das Gefchrei der Kleinen herbeieilten, rissen ihr die brennenden Kleider vom Leibe, doch hatte das arme Kind bereits derartige Brandwunden erlitten, dass es noch an demselben Tage verschied. —r. * (Ertrunken.) Aus Gurlfeld wird gemeldet: Am 22. v. M. fiel der 2'/, Jahre alte Johann Grozde, Sohn des Besitzers Franz Grozde aus Mitterlaknitz, in dm Lalnitzbach und ertrank. Der Vater des Kindes, Franz Grozde, der etwa vierzig Schritte von der Unglücksstätte entfernt sich befand, fah das Kind in den Bach stürzen, lies schnell herbei und zog das Kind heraus. Dasselbe war jedoch bereits eine Leiche. —r. — (K. l. prlv.SUdbahn-Gesellschaft.) In der Decade vom 11. bi« 20. September betrugen die Hmncchmen aus dem Personen- und Gepäcksverlehre 565.591 fl. und aus dem Eil- und Frachtgüterverkehre 923.399 fl., zusammen 1,483.990 fl., o. i. um 4455 sl. weniger als in der gleichen Periode des Vorjahres. Da sich die Einnahmen vom 1. Jänner bis 10. September d. I. auf 31,554.18? st. (-j- 175.668 fl. im Jahre 1898) beliefen, so ergibt sich bisher für heuer eine Gesammteinnahme im Personen- und Gepäcksverkehre von 10,579.237 fl. und im Eil-und Frachtgüterverkehre von 22,463.940 st., zusammen also von 33,043.177 fl., d. i. gegenüber dein Vorjahre mehr um 171.213 st. Die nachgewiesenen Einnahmen sind pro 1898 provisorisch ermittelt, jedoch bis Ende April richtiggestellt. — (Verrauchte Millionen.) Dem soeben veröffentlichten Ausweis über den Verbrauch von Tabak-Gefälls - Fabricate« im Monate Juli entnehmen wir folgende statistische Daten: Verbraucht wurden an Cigarren: 3,587.800 Regalitas, 9,445.400 Trabucos, 15,453.200 Britannica, 38,391.068 Portorico, 2,608.200 Operas, 54,695.900 Cuba - Portorico, 10,388.500 Virginia, 118,737.780 «Kurz«». An Cigaretten wurden verkauft: 23,731.900 Sultan, 134,559.500 Damen-, 36,133.750 Hercegvviner, 20,904.600 Sport-, 56.328.500 Drama-, 2,226.600 Memphis-, 955.000 Hunnia-, 3,137.650 Stambul- uud 103,754.200 Stück ungarische Cigarette». Der Wert der verbrauchten Tabak - Gefälls - Fabricate beziffert sich auf 26,052.154 st. 40 kr., während sich der Umsatz im Monate Juli 189? auf 26,121.506 fl. 20 kr. belief. — (Aus der Theaterlanzlei.) Morgen geht als erste Operette «Don Cesar» von Dellinger in Scene. Die Herren Lenoir und Roberti, die Damen Wichert und Gruber debütieren als Gesangskräste, die Herren Schwabl, Mahr, Göttler und Fräulein v. Schweickhardt sind mit komischen Aufgaben betraut. Montag wird der lustige Schwank «Im Fegefeuer» wiederholt und Mittwoch die Sensations-Novität «Mutter Erde» zum erstenmale aufgeführt. 2ln»lo» »»or». Sonntag, den 2. October (Rofentranzfest) Hochamt in der Domkirche um 10 Uhr: Cäcilienmesse von Adolf Kaim; Graduate uud Offertorium von Ant. Foerster. In der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob am 2. October Hochamt um 9 Uhr: Uiggu in Ilonorviu »t. 0Ä6oilin6 von I. B. Benz; Graduate von Ant. Foerster; Offertorium von Anton Trepal. Merarisches. Im Verlage von Otto Elsner in Berlin ist soeben das erste Heft von «Bühne und Welt», einer neuen, von Heinrich Stümcke geleiteten Halbmonatsschrift für Theaterwesen, Literatur und Kunst, erschienen. Das vornehm ausgestattete Organ, das sich nicht nur an die Fachkreise, sondern an das gesammte theaterfreundliche Publicum, nicht in letzter Linie an die Frauenwelt wendet, enthält eine Fülle fesselnder Beiträge in Wort und Bild, u. a. eiuen glänzend geschriebenen Essay des bekannten Literarhistorikers Professor R. M. Werner über Friedrich Hebbel als Dramatiker, eine feinsinnige Würdigung des Münchener Intendanten Ernst v. Possart aus der Feder Georg Schaumbergs, ferner die manche neue, interessante Einzelheiten berichtenden «Erinnerungen an Franz Liszt» der Musikschriftstellerin Horovitz-Äarnay, gefällige Plaudereien über Ernst v. Wildcnbruchs dramatische Feuertaufe und über das beliebte Berliner Künsllcr-paar Sommerstorff-Geßucr. Ueber die Ereignisse der hauptstädtischen Theatcrsaisou berichten zwei gründlich und anregend geschriebene Artikel, denen in den späteren Heften Theaterbriefe aus alleu wichtigen Kunststädten folgen sollen. Von seltsam exotischem Reiz ist ein reich illustrierter Aufsatz: «Ein Ballett in der Wüste». Biihncnallerlei und einige Bücherbesprechungen bilden den Beschluss. — Aus dem bildlichen Theile seien in erster Linie die Reproduction einer der jüngsten Schöpfungen Meister Lenbachs, Possart als Richard III. darstellend, und die drei Decorationsbilder aus der «Zauberflöte», nach den Originalzeichnungen Karl Lautenschlägcrs, hervorgehoben, darunter ein herrlicher Sechssarbendruck: «Sarastros Garten». Im Texte des Hebbelartikels ist ein Bild des Dichters nach einem Originalgemäldc zum erstenmale reproduciert, ferner ein Facsimile aus der Original« handschrift seines dramatischen Hauptwerkes: «Die Nibelungen ». Zu einem zarten lyrischen Stimmungsbilde Gustav Falles hat Bernhard Wenig eine sinnige Zeichnung geliefert. Eine Reihe Porträts und Landschaften ist nach guten Photographien kunstvoll wiedergegeben. Auch nach der ornamentalen Seite hin ist dem mit Recht anspruchsvolleren modernen Geschmacke gebürend Rechnung getragen. Ein geschickt redigierter Prospect gibt Hunde von dem reichen Programme, das für das »cue Watt in Wort und Bild vorgesehen ist. Der Preis für das schöne und reichhaltige Heft beträgt trotzdem nur 50 Pfg., fo dass «Bühne und Welt» sicherlich bald in weitesten Kreisen eine beliebte Lecture sein wird. Ausweis über den Stand der Th'"!" in Krain ^ für die Zelt vom 18. bis 27. Septemw Es ist herrschend: ^ die Vchweinepest im Bezirke Littai in der ^"^ gaber (1 H.); im Vezirke Gurlfeld m den G"" ^A dolüla (2 H.), Landstraß (1 H.), Zirkle (3 N' s<^ Rudolfswcrt in den Gemeinden Ambruö ^He^ (8 H) und Wrußmh (4 H.); im Vezirle T,^ , Gemeinde Tscheinembl (1 H.); a,/,ii!b»li^ der «othlauf bei Tchweinen im Bezirke «^^ Gemeinde Trata (4 H.); im Bezirke Laibacy . der Gemeinde Brmmdorf (1 H.); ,!xl^ die Wuthlranlheit im Bezirke Tschernembl l» Mvttling. . Erloschen: ^? der Vläschenausschlag bei Iuchtrindern '" ^ feld in der Gemeinde Großdolina; . hXtleglam!n,1 Iia^/ Die Sitzung beginnt UNI 12l/4 llhl.^ii/ Im Einlaufe befinden sich die DrmM^ Schönerers wegen sofortiger Aufhebung " ^ Verordnungen und Hochenburgers ^,^1^ Zurückziehung der Ausgleichsvorlagen ^ Nach einigen formalen Anträgen ilbcrge) ^'/ zur Tagesordnung und Wahl der Ou" .^ Abg. Schönerer verlangt, die Wahl u^ aufruf vorzunehmen und hierüber na ^ stimmung. Die namentliche AbstinMUW^H gelehnt. (Lärm bei der SchönerergruM.) ^ die Stimmzettel für die Quotendeputatl" «^ Seine Excellenz der Herr MiuisteN"^^ Thun ergriff das Wort, um "t d"s "^ ungewöhnlich warmen und nachdrückt ^ Arbeit zu richten. In einer knappen," ^F, alle leitenden Gesichtspunkte erschöpfen^' M.« beleuchtete Se. Excellenz die element" ^1 des Ausgleiches für die Großmachtstem"'^^. für das wirtschaftliche Wohl beider ^ zumal aber für Handel und Indus"" „^ Graf Thun nahm mit Genugthuung ^ ^5'. den auch auf der Seite der Opposl^'^li^ Strömungen, welche darauf abzielen, ^.'', Ausgleichswerke die Obstruction elnz"^ ^ ^ jedoch die dringende Nothwendigkeit, va>^ l^., lamentarischc Berathung auch um . -^^ Absicht eingegangen werde, das Äusg » lamentarisch zu vollenden. . <^itig V Der Ministerpräsident lenkte glew ^' merksamkeit des Abgeordnetenhauses "'^^ ^ lichkeit darauf, dass, wenn wirklich .M wachenden Arbeitsfähigkeit des Parla'"^^. werden solle, dieselbe sich nicht /"! :F^ localisieren dürfe, sondern dass die ^hel ' noch eine weitere Reihe von kaun» ^ " / reichen Aufgaben gegenüber dem ^. ,jt ^^,' Bevölkerung zu erfüllen habe, dass F",' wirklichen Arbeitsfähigkeit nur dann ^M^ könne, wenn sie eine universelle un ^p. -vereinzeltes Arbeitsgebiet eingeengt ",,'.,B ^ Thun an die Minorität eincn ungew^ ^„ck , Appell richtete, die bisherige Art "A ^i^' zustellen, wies er ans das überreiche - ^ j hin, das dem Abgeordnetenhaus^ v" Pl/ daran, dass eine ziclbewusstc Sw".^,^. > nichts anderes als eine Untergrabung 0 ^z,. Majoritäts-Prwcips sei, und erkla^ ^^, gierung mit der Majorität einig sel M die parlamentarische Arbeit in Ang">> ^' durchzuführen. :tteip"3. ^ Die Rede des'Herrn M'"^ ^ auf das Haus sichtlich tiefen Eludru^ ^^ deutschnatlonale Gruppe bemühte 'MH5 Aufwande von Stimmitteln, mit den p,,^ brechnngen und Monologen zu arm ^ ^ ^, jedoch völlig isoliert sah, richtete st^ B^, gegen die übrigen Gruppen der "' M,M diese auf die mannigfachen Attaque" ^ F> ^ stellte die Fraction Schönerer-Wolf "<^gel.F/ Der Herr Abg. Freiherr vott ^,.»^ sodann seinen gestern gestellten ^ .p'^F j bezüglich des Ausgleiches mit Ung" _ ^s ,.^ der Herr Ministerpräsident neuerdl'U ^l /,, auf die Anfrage über die mit ^M'^ gierung getroffenen Abn:achungen i ^,^.,1 ^.' Excellenz stellte sich hiebet «uf H,,B^ den Freiherr von Vänffy un ungar^^^ v°^ haus eingenommen hat, dass näuuln .^^>^i!^,' gegeben sei, über Maßnahmen zu >.^cl'^' ^ > eine in Zukunft möglicherweise "" ,c„,l .,<' in Aussicht genommen sind, z"'"" , B" l Hand dcs Parlaments selbst liege, K Eventualität hiutanzuhalten. R ^!^Zeitung Nr. 223. 1801 1. October 1898. ^hiiKk^M" sodann die Abgeordneten Prade, ?'n>l»u,w ^ ^'"ß und Dr. Lneger, woranf zur V Frei 5 ^^ Dringlichkeit des Antrages des W»u> ,, " von Schwcgcl geschritten wurde; die !^chc„b?, ^"^e anf Antrag des Abg. Dr. Ritter M ^ H" uuttelst Namensaufrufes vorgenommen. Mü i^'lm Theil des Antrages stimmten 172, 7'l die erf, ^geordnete; diefer Theil erfchcint daher, Mnt. 3)/. '"^^ qualisiciertc Mehrheit fehlte, ab-^iüiinia,,^""te Theil des Antrages wurde nahezu ""^ Sitzung Montag. Varlamentarisches. , Per > Wie«, 30. September. ^>im,7"u"ags stattgcfundenen Berathung der Mchn . ^ der vereinigten deutschen Parteien ^ d, ^^ der Präsident des Abgeordnetcnhanses, ^". H " f> ^^.^b'uann des Excmtivcomite's der l»li, hei. .. V^^i, . Spanien. H"'Niiwer ^/^W"ber. ^e Anzahl der sfta-I ."'Um^'c.^^^^ Enba nnd Portorico verlassen s? slch auf H^schnft der Anierikaner zu entgehen, be« 7? BatM'"ehr als 200.000. In Andalusien stehen i^. "mone bereit, um nach den Philippinen ab- ) Hie« 1 VelsgranTme. 2> ver^D"obcr. (Orig.-Tel.) Die «Wiener ?N»,g U'"' llcht die Gesetze, betreffend die Ne-!», ^s ^„/, ^ezng^ her aetiven Staatsbeamten 1 ^hrnl <"'^""ls an staatlichen Mittelschulen i^, an ^Ullgsanstaltcn sammt Uebungsschnlen ^7, die st,'), gewerblichen Unterrichtsanstalten,! btt> der Ks,s.)"rcffend die Festsetznng der ^.>^tim, ^"stllchkelt katholischer Religion und dei'uM i,/" griechisch - urientalischen Seelsorgc-^^U"rabH"matien. Ferner die Verleihung^ W ' Dr ^'".urde an die Minister Freiherr von' >"^^"'U, Dr. B a er n r e ith e r und! Hz V'lda^st .'se j o w i c z. k"t, ^"ttenlw,.. "' September. (Orig.-Tel.) Das ^?!' bttr sf ^'^Nl in dritter Lesung den Gesetz-! M^Nit ^ die Inarticulicrung des Andenkens! ^""3 d r '^"'llin Elisabeth, an. Bei der! ^3..^rwu>« ^^^sordnnng für die morgiges b°lU "'Vnch^.^/Weordileter Apponyi daranf, dass z iin b°". 80 K ?^ ^"ld getänscht habe. , ^»tb ""s Pef^'p!""lm. (Orig.-Tel.) Die «Times», Vl^gcn ^S'chs Anhänger der Neformpartei ^ L/^llN'lcht ^"Owürnng gegell die Miserin-^ch. "b°u Z^' Die Stadt ist ruhig. l!G,,"U'ldet' "'^'fttembcr. (Orig.-Tel.) Der «Stau- c."Ut ^h.^^Uldia: 60 türkische Soldaten ver- ^» I "Mdet "us F^^'r- (Orig.-Tel.) Reuters ^e> n'U'gttr^n,k^""«' Kal'z-Au-Mei sei auf ^-^n tH ""d von dcll japanischen Behörden ^"llctommene Fnmde^ "^ l^?°i2b")°lfswett ^September, Dr. Volci^', l. l, Raths-^l'3cn>",' Nlürr N ^Md. Massrr, Schnntt, Otto, Stig. Qveft,^/ Tochter- .hunert/k. u. ?>^^bllvas'^ll,chaslerin. Wien. - Fischer. .Am. ?^ ">b?"' kHV^'' Großlanischa. - Becker' ^ m. ^^>e°„' ^roßi,^'. Cercle, s. Tochter. Vuskouie. Vitterba, ^>U. i'fm! N?"' Triest/-'Kn°ll, Kf!n.. Greiz! ^>h ?^ ^- i?/""ier ?s" Davila. Reis., A<,ram. - Corrado ^^rz. ^chtinall. U«nz. ^, ^^.^ , ^ ,. Lieutenant. ^>d'. ^di^? ^lah, ->"^' ". Fontäne. - Launcr. k. l. Forst. ^ > Uf^ G ft i ^sthofbesiher. Lose. - Oplberger. piKs.^tlllt^, ld, ^"!" Halali. Weißenstein, — Müller, ^ ?' ^V""ratl> ^"'rsnil. Official. Mainbnrss. - Oraf >^. ^"dllf. Prucm?^?'"- ^ H°»usch. Forst.neister. ^,^><^""ntill i?' Neu'narltl. - LUfflcr. Sänger. 'Ulst.^'^—^ -liuvatlcr. s. Familie. Genua. ogis^ Beobachtungen iu Laibach. ^ s^E^ühe 806-2 m. ' ^°^z >' >^1 - 8^s5^—^-^schwllch Renen ____ ^<°ges^"'4, NW. schwllch^^^^^ ,84 ^ ^oll^^r gestrigen Temperatur 13-2°, um ^"^d ^~—___________________ Nitt.?^ Julius Ohm-Ianuschowsly ß ll»8 K88t« Il'lNllM88Ll' ° 3 bol Üplüouzl« > VolKbr i»t 6er in »olcken Billion ^a< olt bevsülirts, von meäieiniäclien ^utoritäteu 8tet8 ^ ernnlokisne ^ ^3—-----^SzUAIWAUNV L^ Ver86ltiL int vnNLtlinäiß frei von or^aniLenon Lud- ^ 8ta,nxeu un6 bietet l)«8onä6r8 a.n Orton mit 2W6>s<;I- 3 » «altem LrunnLN- o6or I.6iwn88Wkl88er 63,8 ^uträ^- ^^ X.) 1i^«t6 «otriinlc. (2186) 3 2^_______________________________ unä I)oIio!^«»»Ln-Ukuä!line«ii uto. lllzillsillll llllllllil, l-ilibilllli (2539) 14 rort^älironH vr^v^tton Ilonlioltvll. Warnung. Diejenige?er5on, velcne vorgeztern nacli-mittag um 2 Ukr underecntigterveke auf ilen ^ Mmen ein« kiesigen AaufmanneZ meine V^aren-preke telepnoni5ck nerauZ^ulocken ver5ucnte, velcne serson icn genau ^u kennen glaube, de-xeicnne ick al5 einen geväknlicnen 5cnvinil!er unl! ! feigling, in5olange 5e!l,e ikren eigenen Mmen bei mir nickt dekanntgidt. i Ick varne ilie ?. I. Herren Xäufleute, velcke ^elepkon Ve5it2en. il255 5ie 5ick vor 5o!cken 5ckvin2e!k2jten ilunklen 5krenmännern inackt nekmen. (^^ firma )ok. ^l. tzartmann. W Franz Wilhelms abführender Wee « D von Franz Wilhelm, Apotheker in Neunlirchcn, Lieder« > W östcrreich. ist durch alle Npothelen zum Preise von > N ö. W. st. 1-— per Palet zu beziehen. > W Wer den Thee irinten will, weil er z. V. an > M Gicht, Nheumatiömud oder sonst eiucm veral« > ^ tele« Uebel leidet, soll uou dcu acht getheilten > W Paleten durch acht Taqc täglich eines mit einem Liter > W Wasser aus cincu halben Liter einlochen, den aba.e- > D> lochten Thee durchseihen und zur Hälfte früh bei > W nüchternem Magen nnd zur Hälfte abeuds vor dem I W Schlafensschen lauwarm trintcn. — Vci hartnäckigem > » Leiden soll der Thee beharrlich a/truulcn werden, bis > M das Leiden behoben ist (was oft nicht mit einem > «W lllluzcn Paket erreicht wird). — Ist das tirfsteckende > M Leiden bcscitisst, so hat man dann bloß zeitweilig > M z. B. bei Vessinn der vier Jahreszeiten, ein ganzes > DD Palet zn verbrauchen, wodurch etwa vorhaudcne > W zlrauihcitsstusfc mit dein Uriu und sonst dlirch die « M Uuterleibsurganc ausgeschieden wcrden und mau von « N weiteren Leiden befreit bleibt. — Während dieser « Ml Thee-Cur ist eiuc streugc Diät zu empfehlen nnd sind > »> Speisen und weträuke, die den Magen beschweren, I W zn meiden; fette, salzige, säuerliche, stark gewürzte > M Speisen, sowie Ocnnss von Vier uud Wem sind nicht > W zu empfehlcu. Vor Verliihlnng und Nässe soll man > W (3811) sich während der Cur schicheu. 9—1 > 3. Vorstellung. Ungerade. Sonntag den 2. October MU- Erste Operetten « Vorstellung, «^G Don Cesar. Operette in drei Acten mit thcilwcisrr Vcnichnng eines Stosses von Dumanoir von O. Walthcr. — Mnsil von Rud. Dcllingcr. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. (3801) 3-2 Z. 32.808. Kundmachung. Wegon vorzunehmender Reparaturen der Stefansdorfer Brücke wird der Wagenverkehr dortselbst vom 3. bis 17. October 1898 gesperrt. Magistrat der Landeshauptstadt Laibach am 28. September 1898. ^finematograph M W G-lashalle des Casino. Heute und folgende Tage um 5, 6, 7 und 8 Uhr abends ansserorflenOiclie TorstellnueiL 1.) Cavalcade von römischen und a"bessinischen Kriegern. 2 ) Katzenfrühstück. 3 ) Ankunft einer Gondel in Venedig. 4.) Panorama von AnVberieu (Schneewetter), von einem Eisenbahnzuge aufgenommen, ö.) Dragoner- Steeple-Chase. (5.) Rennen in Säcken (Rom). 7.) Pistolen-Duell. H.) Russischer Tanz (auf allgemeines Verlangen). 9.) Italienische Carabinieri. 10.) Der Taschenspieler. 11.) Neger-Bad in Kamerun. 12.) Schneeballen-Schlacht (auf allgemeines Verlangen). (:5(57 3) 9 Eintritt 20 kr. Kinder und Militär 10 kr. Der einzige Regenschirm der durch das Zusammenrollen keinen Schaden leidet, ist der nach patentierter Methode hergestellte patent Satin öc Chine (Nicht zu verwechseln mit gewöhnlichem Satin de Chine, Cachemir, Victorin etc. etc.). Dieser Schirm ist vollkommen wasserdicht, eohtfärbig und in Bezug auf Aussehen dem feinsten Seidenschirm gleichzustellen. Auch schrumpft der Stoff beim N;\sswerden nicht zusammen, daher Immer schöne Spannung. Halbdünner Mattglanz-Oonro, der neuesten Mode entsprechend. Wer einmal einen solchen Schirm getragen has, kauft nie mehr einen anderen. Alleinverkauf für Laibaoh hei Josef Vidmar, Schirmfabrikant. Jeder solche Schirm trägt im Innern den Patent-Stempel :________________________ ......___ La&^&žiSKS^iS^IKVHFl^HrVPflHlilll^^IlSlRilllllflBBflH Èfci^t&s ySBB fc^HB I^TÜB B iw B *K1^^H ftRJH^^M^KaBiWBm Nachahmung oder Schutzmarkenfälschung wird gerichtlich verfolgt. Man achte genau auf die Patent-Nummer. Kein anderer Schirm hat dieselben vorjüg- (530) Hohen Eigenschaften. ft 1 '1 Ci L AlloinVertreter siir Krain: jj g Waffenfabrik Steyr | r^Er \g I Marla^^rs^.. Waffen- und Opel-Räder | ^JgffKT:. PräcisionsfaMcate I. Banges. Laibacher Zeitung Nr. 223. 1802 1. Octobers Course au der Wiener Börse vom 30. September 1898. ^ dem 0^^ ^ Sta»i°-Onlehen. ">" ^°" 5°/„ Einheilliche ittente in Noten vcrz. Mai Noue,»l>er . . . lao85 10>0l> In Note» uerz, FeurnarAnanst i«,» 80 ,01-- „Silber uerz. Innner Juli 100 70 ,0» »,! „ ., >, April OilDuer l(>0 ?k ,Ui> 95 1854er 4«/„ StaatSluse 2.'.a fl. >^...o ,«5 « 1860ci 5"/» „ aanze Ü0Ü fl. 14U 25 14, 2,^ l860er b°/n „ Fünstcl 100 fl. 1^ 75 159 2,' 1S«4er Staatsluse . . 1W st. >95__ 19-. 5, dto. ,, . , 5U st. ,94-^. 195 _ »»/<, D«m,-Pflliidbr. ü, 12« st. i5u,^ ,51^ b°/n Oesterr. Golbrente, stenerfrel 121) 8b 121 «5 4"/„ dto, llfente i» Krunenwähr., stenerfrei für 2<><»kronen Num. 101 iy ,n, 3<> dto, dto, per Uttimu . . 101 ^ ,01 ^ »V//« iistcrr, Iiwestitiuns^Äente für LOO Krone» Num. . . yg._ 99 ><„ Eisenbahil'Staatöschuldve» schrcibuuge». VllsllbrllMhn In G„ ste»erfrel (diu. St,), fnr 100 st, G, 4"/» ,20 — 421- -Franz-Joses-Bah» in Silber (diU,St.)f. ,U0fl.Num. I,'///«» ,2?45 >^h^5 lliubulfSualiii 4"/n i» itcoiicnw. steuerf. (biv. St.), für 2»0 Kr. Nom.........y9 10 iaa 10 Vurarllieraliahil 4"/„ i. Krunenw» stcncrf., ^U0 u. L0UU ttr. f. 2U0 Kr. Num..... gg i>0 im, °,<, Zu Stnatsschuldverschreibun» gen aburstrmp. Eisculi.'Actlen. Wsalwtlidalin 2<>c> st, CM, ^'/4°/» uon 2U0» st, ij. W, pr. Siücl . 2^6 1i> ^7 1' dto. Linz-Aubweis Lau st. ö. W. dto, Salzb'-Tir, WN fl.'ö.W/ö''/« ^" ^^.1 «al.-Karl-Ludw.-V. 20UfI. CM. 910 4<» ^il 4» Gold Ware Vom Staate z»r Zal,l«ng überilunlüirnc lsiscnli.'Priur.» Ol>lin,at!uur». Clifabelhdahn l>U» ». 3N00 M. 4l>/„ ad i<>"/„ E, St. ... Il4 50 115-50 Elifabethbaliü, «N u. 2000 M. 200 M, 4'Vs,..... 11NÜ0 120 50 Franz IufrfA,, E,„, 1884, 4"/„ g!) «5 ,f> Galizischl,' Karl-Ludwig-Vah», diucrjl' Stücke 4"/„ .... 99 45 100 45 Vuraiwl'Nft'r Änhn, Eni. 1884, 4"/„ (diu. St,) S,, f, 1U0 fl. N. 93'^? ION-« Ung. Guldrcnlc 4"/„ per Casse ii<»-?0 llg?n dtu. dto, per Ultimo .... 119 ?o 1,9-90 bto, Nrnte i» Kruncnluähr., 4"/„, stenn'si'eifür2N0Krone»Num. 9305 9^2-, 4"/<> dto, dto, per Ultimu . , 9«<,,'> 9^,^', dtu,St,(t,Al,Guld1Wfl,,4V2"/° ii»-6« 120^» btu. dtu. Silber 100 fl,, 4'/,"/» io^__ iuo «<> btu, Staats Oblin. (Una. Ostb.) V. I. 187!!, 5"/n..... 119 !,0 120 50 bto.4'/2"/nScha»IregalHIil.-OIil. i,-,« ^ ,0l> 7» dtu. Präm.-Anl. i^ 1UU fl, ü. W. i,i<,25 ,«2 .^ dtu, bto. i. b»fl. ö.W. 1« " «1 ä0 ThcihReg.-Lole 4"/„ 100 fl. . !_._ II,II Grundentl. < Gbligalianen (für 1«0 fl. CM.). 4«/„ ungarische (1W fl. ö. W.) . y«,,o 971» 4°/n lroallsche nnd flavu»ische . ,7.^5 8825 Andere össentl. Znlehen. Donau-Rcg.-Luse 5"/„. . . : 131-13,50 dto. -Anleihe 1878 . . ing,^ ,10-2,, UnIelM, der Swdt (Urz . . i^.II ^, Unlelic» d. S!l,d!,,em^ndc Wien <».,,» ,s>« ,,, Unlcbc» d, Stadla^ncinde Wien (Sllber ober Gold) . . . . ,^. .„.,._ Prämicn Anl, d. Stadt/„. I, Vm. ,°" ^N W 20 bto. dtu. »"/„, II, Em. "",71 jf'" N,-üsterr.Landes-H»p, A»st.4"/„ '.^ °^ '^,^ Oest.-nn«. Vanl uerl.',«/„ . - w,»^,. ini 2 dto. bto, 50,ähr. „ 4«/„ . . " " "," Sparcafse. 1. üst,, 30 I. ö'/,°/« vl. j^,A> ^2« PrioritätL'Gbligationen (für 10« fl.). Ferdinands Nordbühn Em, 188L 10,, ^z 101 2b Oestevv, «urdwl'stliali» . . . ny.^ m>45 Sta>U^,!ihil^V»>l^r^,50«p,Tt. ^.^ ^.^ Südliali» !!"/„ il ss«S, 50N p, St. 179,.?^ ,gn",, dtu. 5V^20Ufc.P.1«Ufl. 126 70,27-?.' U»l,,Ml,z. Bahn . , . . . 10745 iu»-45 4°/„ Unterlrmner Bahnen . . gg.5,, ,^.^ ßank-Actlen (per Stück). Unalu Oest. Van! 20« fl. S0«/„ «. ,54 ^ , 55 ä<> Uankuerein, Wirncr, 1N0 fl, . «« , 7^ »«, .»>, Vudl-r, A»st,,c>l'st,,W<,fl,T,-iN"/, ^7.^. ^I<) ^ Lvdt,-A»st, f, Hand, u. O, l!!0 fl. „,.^ _.. dto, dtu, per Ultimo Et'ptbr. Iüi ^ 35, z,, Creditlianl, Alln, »na., ^«0 fl. . ,,77 -^, ^^ ^,, Deposi!e»l>aül, Ma„ 200 fl. . «1975^0'^ EÄumptc Gl'f., Ndröst,, 500 fl. 7!,,," 7^." Oku n,Casse»u,, Wiener, 200fl. .^7, «-«,^ c»»,po»iell!., Oest,, 20" fl, 25"/« Ocsterr,'nngar. Va»l, euu st. .^ ^^ ^ ^ ^ VerlehManl, Allg., l«'ll.' . 172 I I7ö 50 «eld Ware Hrtltn uo» Vranüpurt» ^nterllehmuiigcn (per Stück). NnM-Tepl. Lisl-nb. 30N fl. . 1620 I«2ü W0l»n. Nmdbalin ,50 fl, , . 256 — 85»'- Unschtichrad« Eis. 5»«' fl, CM. '.714 ,72N dtu, dto, (M, !!) 200 fl. . 626'ÄO «2b50 Dona» - Dampfichlsfalirts - Ges., Oesterr,, l><>» fl, CM. . . 45< - 455— Dnr, Aobenl!acher E,-V,2l>n fl.O. 715N 72 c>0 Fl'rdi'iaiibs Nurdli. ,0»0fl,CM. 2: «5- lliua-Le!nl,!,-l5zer»ow.^Iaslti-Eisenb.« «l seNschast 200 fl. S. . . 293 — 293'?!. Uluich, Oest,. Trieft. 500 fl,CM. 424 — 42«-— Oesterr. Nurdwestb, 200 fl, S. 24ä' - 244' dto, bto, (lit, li) 200 fl, T. 2K9 — LL0 — Pran Dnxer Eisenb. ,5>U fl. 2. . 35-— !!5 75 Staatseisendah!! 2U0 fl. S. . 54«-7b 847 25 SÜbliayn 200 fl. S..... 73-— 73 2,' Süd,!urdd, Aerb,-N, 200 fl, CM. 207- - 20«'— Tramwa», Ges,,Wi,,170fl.ö.W. —-— —- dto, Cm, !8«7, 200 fl. . . 508-—51Ü-Ü!! Tramwal, Gl^l-, NencWr,, Prio« ritäts Acüe» 10» fl. . . . 113 — Ni,-— U,iss, ssnliz, Eije,ili,2N0fl. Silber 212-— 213-5« Unn Westd,(Rcmu «raz)200fl.S. 21150 212-b:> Wiener Lacaluahile»-Act.-Gch —-— —-— Industrie-Actim (per Stück). Vaiiaes,, Alla. üst., ,00 fl. . . ,i<,.. m-. Eglldier Clsen' nnd StahlInd. in Wie» ,00 fl..... «Z.^ 84 — Ellcnualinw.Leihss,, C-rs!c, 80 fl. 133>— 135-- ,,Elliemül,l", Papierf, n, V,^G. 9, — 9»-- LIesInger Brauerei 100 fl. . . 555 5^ 1K7'- Montan Mesellsch,, Oest, °alpi»e 172 'U 172 »0 Planer Cisc» I»d, (^>es, 200 sl. ^g.^ 770^. SalssuTarj. Sleinlolilen L0 fl. «1^.__s,i^ ^ „Schlönlmühl", Papierf, 200 fl. 2,3 — ^15 — „Steyrcrn,.", Papierf. u. U.-«. 17g 5« ,7g 5^) ------------------------------------------«,«»u, ^es, ^n8'.^' Wn„,io„ Le>l)a,ist,, AI,a„>N^^ .z>"^ «u sl......- ' '^-,'^ Wr, Ba»AicUschaft ^»^-«,1,«^'' Wieilelbevaer Ziege! Actie"^' ^ Diverse Lost (per Stück), ^,. Nüdapest Vasilica (Dowb«" ' 5,^ Cn'ditlusc ,00 fl. . - ' ' , i> ' C,an, ^'use 40 fl, CM. ^ ^l», i^, > ^/„Donax-Dampfsch, Ilwll-"". e^ ,, Ofencr Lose 40 fl. - ' ' , i«",-Palsfli Lose 40 fl. CM, - ^, ^. Nu!I,e,, »n'»z, Oest.Ges ^'^« 1« - / Nu!,,.„ ^in'nz, Ung, Oel, v-'°^ ,'^ Nndulpl, «osc 10 !!,.-', i^,>' Laiin Lose '.<> f>, CM, -^' , ^ / St, l«enms Luse 4" sl ^ ,,^ N.Udsteii, Lose ül, fl, EX,,M ,,>'' Geiuiustich, d, !!"/„ P^'^f''^. !«>- ' ! Devise». «-^ Nmsterda»! . . .«''.' ^^,»! Teutiche PIM ..>>'. !^j^ ^o»do».....' ' , ^ ^ Paris ......' » ^ St. Petersburg . > ' ' ^ Valuten. .! Ducaten .,,»''. 20 Franes'Stiule . > ' ' . ^ Deutsche Meichsl,a»f»°tcN - ^ > Italienische Banlnoten ' ' z - , Papier-Nulirl . . - ' ' ^<^!