r:i\zi:LPHKis: wucfi^oUfB ti Ri>i snaittttgtr 3ntung Amtliches Organ d e Steirlschen Heimatbundes Verlag und Schrifttritung; Marburg a. d. ürau. üadgasse Nr. (i, hernrul; 2r)-67, ^ Erscheint vvöclientllc!» seiharnal als Morgeiucitung (mit Aiisnalunc der Sonn, uitil 2Ä.68, 2S-b9. Ah I8.:hj Uhr >st qie bchritticitiing nur aut h'ernrut Nr. L'8-h7 l eicrtage). Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 ein»clii. Fostge- erreichbar. — Unverlangte Zu«chrjftcti werden nicht rückgesandt. — llei *•' biihr; bei Lieferung im Ktreifbaiui zuzügl. Porto; bei Abholen in der üeschäftsstclte Antragen ist das Kuckporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. KM 2.—, Altreich durch Post nionatlicli RM 2.10 zuzügl. 36 Rpt. ZusteHgebÖhr ^r. S5 !31ltar&urg a. ö. S)rau, 3)onner«itag, 26. iTItdrs 1942 S2. ^aOrsong Erfolgreiche örtliche Angriffe östlich Charkow D«r F#lnd Im nördlichen Frontabschnitt in mehrtägigen harten Angriffsicämpfen geworfen Bombentreffer auf einen Kreuzer im Hafen von La Valetta ^'iihr^ir}^auptguaTticl^ J5. März. Dit» Ot)erkommaiido d«r Wehrmacht );!bt t)ekannt: Auf der Halbinsel Kertsch wurden erneute Ani^riffe stärkerer Kräfte des Feindes abKOwlesen. Im Donez«Qeblet «chei« terten die andauernden »tarken Angriffe des Feindes an der Abwehr deutscher und rumänischer Truppen. Bei den erfolgreichen Örtlichen AngHffen deutscher Truppen an der Front ostwärts Charkow erlitt der Gegner hohe Verluste an Men* i^chen tind Material. Im nördlichen Frontabschnitt haben Verbände des Heeres und der Wäffen-in mehrtägisen harten Angriffskämpfen unter schwierigsten Gelände- und Witterungsverhältnissen den in die eigenen Stellungen eingebrociienen Feind gewor-ion und Oegenangriffe stärkerer Kräfte erfolgreich abgewiesen. Bei diesen Kämpfen hat sich die ^f-PoHzeidivision beson-ockanlagen und im Arsenal beobachtet wurden. Weitere Luftangriffe richteten sich gegeji h'lugpUitze der Insel, Begleitende Jrtger brachten zwei britische Flugzeuge zum Absturz. All der Südküste Englands belegten Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht die Häfen von Portland und W'ey-niouth mit Bomben. Mehrere iiiilitilrisclie /^iele wurden schwer getroffen, i3ei wirkungslosen Angriffs versuchen eines gemisciuen britischen .lagd- tnid Bomberverbandes am Tage auf das französisvli-belgische Küstengebiet verlor der Feind durch Jagdabwehr acht Flugzeuge. In der letzten Nacht schössen Flak und Marineartillerie zwei britische Bomber ab. zersidrungeiiflrflssißn Aosmasses im Haien von Murmansk Berlin, 25. Mürz , Wie das Obcrkoiuniando der Wehr-macht mitteilt, beugten deutsche Kantpf-tluHzeu^e im Hafen von Murmansk em ^;rüßeres FrachUehiff der BolsehuwislL'U mit mehreren Homben. Der Frachtdamp-fcr lag am Mlttclkal und nach ei- nificn Volltreffern in Hrand, Noch län-jj;ere Zeil nach dem Angriff wurde das Scliiff brennend beobachtet. In den Ha- I fenanlagen von Murmansk riefen weitere i liombentreffer Zerstörungen i^rötUen j Ausnialk's hervor. SOO-Kilo-Bombe Iral einen brilisdien i Kreuzer Bei den ^'estern durchgeführten Angriffen deutscher Sturzkampfflugzeuge auf La Valetta, wurde ein itn Hafen liegender leichter Kreuzer von einer 5t)()-Kilo-Bombe mittsehiffs getroffen. Weitere Bomben fielen zwisehen zwei grolk; Handelsschiffe hart neben die Hordwaml. Durch weitere zahlreiche liotnbentri'iior wurden Lagergebäude und Arsenale in La Valetta besonders schwer mitgenommen. An Küstenbefestigungen und in Kais, Dockanlagen und Unterkünften eni-standen umfangreiche Zerstitrungen. l-)ie Briten verloren bei diesen Kämpfen drei Flugzeuge. Kanada muss seine leizteo Scliills-reserven aufbieten Die Auswirkung der deutschen U-Boot-Erfolge S ! o c k h o I m , 2j. März, Die bekannte britische Weltreisende Husita l'orbes, die dieser Tage v{)n einer ausgedehnten Reise durch Kanada zu-riiikkehrle, veröffenllicht im l.cjndüncr »Daily Telegraph« einen Bericht über die holgen der Operationen deutscher U-Boote im westlichen Atlantik und in den amerikanischen Küstengewässern, Rosila l'orbes erklärt, die kanailisriie Regierung müsse auf ihre letzlen Schiffsreserven zurückgreifen, um gegen die (le-fahr der deutsehen U-Boote anzukämpfen. »Schilfe, die schon als Alteisen verkauft 1 worden waren und auf den l-lüsseii fern vom Allanlik darauf warteten, verschrr^t-tet zu werden, nnissen heute wieder in See stechen«, berichtet Rosita I'orbes. »Zer-narbt und verbeult, oft mit starker Schlagseile, erhalten sie eine neue Mannschaft imd werden in See geschickt. Sie sind zum Teil mir für den Sommer gebaut, ja sogar nur für den Schiffsverkehr auf den Seen unil trdtzdem müssen sie, v.cnn wir Munition und Nahrungsmittel an unsere Verbündeten srhicken wollen, den Wjiiter-sliirrnen des Atlantik und der Arktis ausgesetzt werden.« Rosila l'orbes erzählt weiter, es wimmle an der kanailiseheii Küste von schiffbrüchigen Malroseii und Offizieren. Man habe eine Art >>Sammeltagt'r der Schiffbrüchigen« eingerichtet, in das alle geretteten .Wannschafien und Ofi'i/icre torpedierter Handelsschiff*.' gebracht würden, um von dort aus möglichst rasch erneut eingesetzt zu werden .,. Elchenlauli zum Ritterlireuz für FlieQerleulnant streiow Anläßlich seines 6<). Luftsieges l ül.ferhauptcjuartier, A\ärz. Der l'ührer verlieh dem Leutnant Hans SIrelow, Staffelka[ntän in einem Jagdgeschwader, u;is l'ichenlaul) zum Ritterkreuz des hasernen Kreuzes, und sandte ihm luichstehendes Telegramm: ifrln dankbarer Würdigung ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres ()»i. Lufisieges als 84. Soldaten iler ileulschen Wehrmacht das la-ehenlaub zum Ritterkreuz iles Lisernen Kreuzes. Adiilf Hiller.si: Die Stunde ffir lapans Flotte kommt Der Sprecher der japanischen Marine Uber deren bevorstehende Aufgaben Tokio, 25. März. Kapitän Hideo Hiraide, der Leiter der Presseabteilung für Marinefragen im kaiserlichen Hauptquartier stellt in einem Artikel in der Zeilung »Tokio Nitschi Nitschi« fest, dal'i ilie kaiserlich-japanische Marine noch ihre volle Schlagkraft zu beweisen haben werde. l.ir gab der festen Lntschlosöcnheit der japanischen A\a-rine Ausdruck, nicht nur überall in den Gewässern des Fazifischcn und des Indi»-sehen Ozeans ilen l'eind zu siellen/ sondern, falls dies notwendig sein sollte, in allen Weltmeeren zu kämpfen. Die aufselienerregendeii Seesiege Japans seil Ausbruch des Krieges seien nur ein Anfang gewesen und jelzl sei >>die Zeil für die Streitkräfte der kaiserlichen AL'i-rine gekommen, ihre wahie .Macht zu entfallen.« )»l"Ls steht zu erwarten, dali tlie englische und die amerikanische Marine zur Guerilla-Kriegführung ihre Zuflucht nehmen werden, um einige ihrer verlorenen Stellungen zurüekzugewiimen«, S(» erklärt Hiraide, »aber unsere Schiffe und I'lieger-verbände sind bereit, diese Versuche im Keim zu ersticken und ilen Feind zu ver-nichlen, wohin er auch immer entweichen mag.« »Wir haben noch einen weilen Weg vt)r uns'j;, erklärte Hiraide und mahnt das japanische Volk, die künftige Kampfkrall der USA nicht zu unterschätzen und sich durchaus auf einen langen Kampf vorzubereiten. lir weist daraufhin, daß die USA im Gegensatz zu Fngland tr(jtz ihrer Verluste ein l.and »der Besitzenden« siiuj, dem reiche Ruhsfoffi|uellen zur Verfügung stehei^. Bombenhagel auf die Insel Corregidor In den letzten Tagen sind Japanische Streitkräfle daran, die restlichen Widerstandsnester auf den Philippinen und auf den Inseln Niederländisch Indiens zu beseitigen. So warfen in einem .Wassenangriff von bisher an der Flnlippinen-Front noch nicht erlebtem Umfange japanische Armee- iiml Marineflugzeuge gestern zahlreiche Bomben auf die Inselfeslimg Cor-regid(tr. Im Verlaufe des Angriffes, au ik'iii nur ausgesuchte Formationen teilnahmen, w'urde die gesamte feimlliche Flak zum Schweigen gebracht. Riesiije schwar/c Rauchwolken zeugten noch lange Zeil von iler Wirksamkeit des Bombardements. Säuberunosaktionen auf Sumatra Auf Sumatra unternahmen japanische Truppen zur Zeir Säuberungsoperationen gegen ilie IJberbleibsel der feindlichen Streitkraft, die sich in ilas Berggeländc etwa Inmderl Kilomeier westlich von Me-dan geflüchtet haben, um von hier au^ einen Kleinkrieg zu füliren. Da die Japaner alle strategisch wichligen Punkle a:i der Osl- und Westküste der Insel besetzt hallen, wird die Verniclitung iles Oegners nur noch eine Präge der Zelt sein." Siegreicher Kampf mit dem Schiffsraum Von Konteradmiral Qadoiv Der gestrige Wehrmachtbericiit hat gemeldet, dal! unsere U-Boote auf den Schiffahrtswegen zwischen den amerikanischen Häfen wieder 13 feindliche Handelsschiffe mit über 80 00f) brt versenkt haben. F.s ist das die dritte große Versenkungsziffer nach dem 14. d. M., an wcichem Tage das Führerhauptquartier bekaimtgab, daß seit dem ersten Auftreten tleiitscher U-Boote an der amerikani- Der Führer empfino Httnig Boris na Balgarien l'iihrcrliauptquartier. März. Der l'ührer empfing am 24. Mäfi; in seinem Hauptquartier König Boris von Bulgarien und hatte mit ihm eine lange und herzliche Aussprache. Die Besprechung verlief im Geiste der im Wcltkriei^ begründeten WaffenbrüdeT.schaft unj Freundschaft zwischen Deutschland und Bulgarien. Ahen-ds war König Boris GaM des Rcichsnilnister.s de.s Auswärtigen vou Kihlx'ntroip in dessen Quartier. Am März stattete König Boris dem Keichsinarschall Hermann Görins iw Karinhalj einen Besuch a^b. .scheu Küste, also binnen .5S Tageit, 151 feindliche Handelsschiffe mit Insgesanu liijyiMMj brt auf den Mecresijrrund geschickt wurden. Diese und die anderen neuen, riesigen Versenkungsziffern hn Handelskrieg ver-schärfefi die Krise imi den feindlicheti Schiffsraum in einem Augenblick, da bereits Niederlage auf Niederlage die aii-glo-ainerikanische Kriegführung belastet. Unter den zahlreichen Fehlrechnungen Roosevelts befmdet sich mni auch die. welchen von dem »Scfiießbefeh!« für den US.\-Geleitdicnst im Atlantik ein Absinken der Schiffsverluste erwartete. Denn dieser Befehl löste den erklärten Kriegszustand aus und eröffnete für Unterseeboote und Handelsstörer d'^ freie Jagd vor der atnerikanisclien Küste. Ohne Zweifel halte beim Gegner auch die Voraussetzung mltge.sprochen, unsere U-I300 Kilometer von Ihrem Finsatz-hafen entfernt, einen nachhaltigen Kreuzerkrieg zu führen. So betrachtete man die ersten, an sich schon sehr fühlbaren Verluste im Jänner (400 000 brt) ai^ einen einmaligen Sciilag, der sich nicht fortsetzen oder wiederholen würde, tileiciizeitig wurden alle Inseln tmd Buchten voij Neufundland bis z-ur Karibischen See auf etwaige geheime Treibstofflager oder .sonstige Stützpimktan2eicben durchsucht, ohne daß jedoch der geringste Anhalt gefunden worden wäre, wie etwa von da aus die Versorffung d^r U-Boote vor sich gehen könnte. Aber ini I'ebruar sanken wieder 79 Schlffc mit 5J5 4r»0 brt, davon durch U-Boote 448 Tausend 4U0. und was der März erwarten lälU. zeigen die bisherigen Ergebnisse, und niemand spricht mehr von eiirer vorübergehenden »stoßwxisetta und Curacao Mitte Februar, den völlig nncrwarteten Zwang mit sich, nun auch den Verkclir mit .Mittel- und Südamerika zu rationieren und unter Gelci-tschutz zu Sdte 2 Marhurjicr Zcitiini:< -f>. .März 1042 Nuinmor 85 stellen. Mail darf uniiclmien. daß ein ;:ro|jcr Teil der M>n.st für den Kn^Mand-\crkelir ciiiycset/ten USA-l^chutzsircit-KrJftc iiuti inj eigenen VerkclirM.y:ebiet \inerikus in Anspriicii ^'cnomineii wird, im übri'^cii haben auch diese ihrcTi Zoll bezahlen niiissen, denn ullein im Jänner \yurden in den mittleren und nördliclien Seecebicten 5 Zerstörer, I U-fkxjt uud ein Bcwaclier versenkt, ferner das I'lii,^-/eii;;mutterschiff Audajity« und .? britische Kreuzer. I.>ie Iiieriiiit für die W'rtcidik'nn;^^ de«^ ailaniisclien Seeverkehrs entstandenen (iefahrcn. an denen die italienisciieii U-Boote mit bereits über 50 000 brt au-erkenneiiswcrteii Anteil liaben, erlialten icdoeii erst ilir volles Oewicht im Ver-■zieieh init der (iesanitla.y:e auf See. An der Westseite der USA meldeten die .la-rancr die Vcrsenkini.i; von 1?S Scliiifen mit 680 (KX"! bn. die nescliüdiiiiiir.? und Heselila.^ciialiiiie \oti weiteren Oi, nicht ;4ereciinet .^00 "Sonstige« und gekaperte, alsowolil niei^t kleinere Falir/euk'e. Nach der Sclilaclit um Sin.uapiir und Java knn-/en allein Schiffe mit über JOOOOO brt der allii'JMen J-"1iichlilotte verloren. Auch im Witielineer werden re,^^elniäljiu -- wie dien auch wieder in sröBcrem Umfan.i;e • n den beiden let/teii Ta^^cu ■ Schiffe des briti.sclien Naclischulis \ernich(ct. ebeii-i<) im Nördlichen fjsirieer, Aber das ['iienuna ^Atlantikv oder _Pa/ifik'< hat mcIi niciit lösen lassen, der V'erlu.si der Siuida-Insehi und die Be-drohun;; Indiens, der australischen Küsten tuid (iewässer. die liedrohunj^ lla-wais und der mncrikanisclien Westküste erzw!Ti,::cii weiteren Miusat/ auch im l'a-/.ifik, den nuni vorüberziehend liaite stilliegen wollen. Der japani.sche Kreuzcr-kriek' erfalU fcnier den Indischeti Dzean und damit den Nachscimb für die Orient-und Nordafrikaiiische ('"ront. der is'ieicl!-ralls IiisliL'i' oline (ieleitsehiit/ fuhr. Die ^e^eu Roosevelt'^ Willen ausgeplauderte Absiciir. italiejiiscli-l'.rythrea als Stützpunkt ULIS/', 11 bauet! und die Bemüliunjien de (jaulle.s tmi l"ranzösiscii .Madagaskar ■.Verden daran nichts ändern können. Sefion spricht Ün.^kuid einer fiefahr für Ceylon, .sehieni letzten Stiit/.punkt listlicii von Aden imd von einer Zurück-nähme der Wotflotle auf Boiiibiiy an der indischen \^'e>^kii,ste. Wird, wie manche Stimnieu vermitten lassen, die Drientfroiu /u^'unsten der X'erteidiKniv-C Indiens ab:^ebaiil. so wird damit nur der l'ransporlweis^ vom i^ersisclien (lolf ostwärts nach Bombay i'ider Karachi verlebt. und die bereits herabi;eset/tcn lloff-niuivren der ^^ow.'ets aitf nachhaltige Uu-terstüt/.tnik" über Iran müssen weiter schwinden. Der Schwerpinikt dieser .ican/cn (:nt-wickhnii; Jic'.,'t in den Ilrroh^en der L-Büötc. Ihre \'erseiikunv;e]i zwank'cn l:n:i;-iajid /II der erneuten Offensive in Nordafrika, um den Mitteimeerweic ^urüek-/tierobeni uiiü den /.ciirniibeiideii Um-\\ eft um Afrika /u ersparen. Dieser Kraftaufwand in Nurdafrika scliwächte die \'erteidii;iin;j: von .Maiakka uiid Sin..;a-,)ur. die Biudiui;^" der Meimat- und jMit-te'mcerflotie verbot die l"aitseudun;j: starker Scotreiikriifte, Bcide.s erleichterte den iapaiii.sclien Sie.i:. lioliatkl niulite mit meiner l.iifiwaffc für Siiii^apiir einspringen und verlor den Liiftschnt/ meiner In->eln. Japan aber erwidert die üuter-•-tiit^inj:^. die es vün seinen europäisclieii Nerbündeten erhielt, in Ciestalt der liier ■ieschildcrteii neuen und ;j:ewahi;4en Bin-dunz^cn des (icknier.s hn l'azifik iind bi-diseheii O/.ean intd durch .seine S;e;^'e über die feindlichen I'lotteDreste. Am schwer.sicn \ielleicht wiej^t fü*' die l'einde der Verlust an 'raiikertomiaKC. üesoudcrs die USA mit ihrem riesi^^en Ölverbrauch im Nordosten des Landes sind auf den ^ercßeltcn Seetransport \om (iolf von .Mexiko und von der Karibischen See driii.e:end auirewieseu, so dal.» s'e eineu Teil der an r^iv.^^laud abi:etre-tenen Tontui.^^e /tirückforderii nml.hen. I'ankscbiffe sind nicht durch andere l'racliter erset/:bar. Mit den bisher versenkten Tankern ist eine Traiisportlci-•-ruti^ von jährlich über 0 .Millionen Tonnen Ol verlorenKeffanücti und durch nichts /.u crsct/.en. am weniis'.sten durch "'leitum^a'n über .i—lOOii km. für die der Stahl fehlt. Wie aber für die US.\ jct/it parado.xer-weise eine ()1-Kuappheit bevorstelit, so droht für hin^land die im Sonmier nocli einmal. verta;^tc harte Vcrkür/.unjs' aller seiner Zufuhren an Lebensmitteln imd KricKSinaierial. .Neue Rationiermik'cn wurden bereits dnrclijicführt utid stehen noch bevor, wie der britische Krnäh-riniKsminisler aiikündik't: es miiütcn bereits die Reser\'eu an;;ej:riffen \\'erden. die l">nle ist verbraucht. Der Kampf mit detn Schiffsraum /eiut last noch stärker als die Aufk'iiverhisle im Fmnirc. wohin die Reise dieses Jahren seht, „Gripps will Verlängernng der Sklaverei" Eino Rundfunkerklärung des indischen Nationalausschusses Bangkok, 25. .März. Der indische NationalausschuU in Bangkok befaßt sich in einer Rundfunkerklärung eingehend mit dem Staiin-Knecht Gripps und mit seinen wahren Absichten in Indien. Die Tatsaehe, so heiHt es in der Erklärung, daß Gripps ini ^^^last des Vizekö-ni.cjs ab;^esticgen sei und während der ersten Tj^e Besprcehungen mit dem Vize-könin, General Wavell und dem A\ii]ister im l-A'ekutivrat des Vizekönigs abhalfen wertie, zeigt deutlich, daß Cripps als Vertreter des britisch-bolschewisti- schcn Imperialismuj* und iiieht als l'reund Indiens fiekonimcn sei. Wäre Gripps wirklieh als Befürworter der indisehen Unabhäujjji^fkeit gekommen, tlaim hätte er zuerst die indischen l-ühicr ;j;etrolfen. Gripps erklärte, er habe keine Zeit, ifi Indien heriunzureisen. Wie ein Mof:julkaiser Iialte er seinen testlichen Kmplan.':;, ?;einen Durbar in Delhi und fordere alle iiuliseheii Führer an), nae!i Delhi VA\ kommen, um ihm ihren Tribut zu zollen, überraschend sei auch Gripps Bekanntmachung, er werde sich nur zwei Wochen in Indien aufhatten, weil ihn dringende Geschäfte nach London zin'ückrnfen. .Man müsse sicli wundern, wie Gripps erwarte, die iiulisehe Fra;2;e in 1-4 Tagen zu lösen, nachdem das indische Vt)lk fast 100 Jahre für seine Freiheit gekämpft habe. Der wirkliche (jrund für Gripps' kurzen Aulenfhalt liege iedoch wahrscheinlich in seiner Äuljerung, ! er werde den indisehen rtihrern die Bc-1 schlösse des englischen Kriegskabinelts bekanntgeben, an deren Grundsätzen ! nichts mehr geändert werden könne. Ls handele sieh also in U'irklichkeit um ein englisches Diktat, das dem indischen Volke aufgezwimgen werden solle. Das nationalistische Indien und vor allem der Kongreß hätten jedoch mehrfach erklärt, Indiens Zukunft könne nur in Indien selbst und nicht in London entschieden werden. Hs bestehe daher keine .Mögliclikeit, daß Gripps* Mission Lrfolg halx;n könne. Krieg und andauernde Versklavung l-ju Pressevertreter hätte Gripps gefragt, ob England nicht versuche, Indien in den, Krieg zu ziehen und ob seine Mission nicht eine Kriegsmission sei. Dieser indische Korrespondent habe die Überzeugung des nationalistischen Indien zum .Ausdruck gebracht. Gripps' wirkliche Aufgabe sei, das intlische Volk in einen Krieg für den britischen Imperialismus zu stürzen, iler Indiens Versklavung verlängern würde. „Indien dari Englands Schicksal nicht teilen I" Neuer Appell Hash Beharik Böses an das Indische Volk Ii) einem erneuten .Appell forderte auch der in Tokio im Ii\il lebende indische Na.tioiuilfstcnführer Rash liehari Bose über den Rundfunk seine Laiidsleutc in Massenverhaitung von Matrosen in USA Darunter 5000 norwegische Seeleute - Scharfe Stellungnahme der Osloer Presse [ Indien auf, sieh diesmal iiiclit übertöl'pelfi , zu lassen und den Vorschlägen des Beauftragten Stalins in London, Gripps, kein (lehör zu schenken, welcher Art sie auch seien. Iis sei vollkorntnen natürlich, so führte Bose u. a. aus, daß die gesamte Weh den eii>jiisch-indischcn Beziehungen in diesem weltgeschichtlicheti Augenblick grollte .Aufmerksamkeit scheti'ke, da infoige der von den Aclisen-inächteii empfangenen Schläk'c das britische Reich am Rande des. Zusammenbruchs siehe. .Niclil nur in Indien, sondern in aller Welt sei es Englands überlieferte Politik, .seine beherrschende Stellung nach dem Urtindsatz »teiJe und herrsche« zu behaupten, wobei es sich der verwerflichsten Methoden bediene. Um sich in Indien halten zu können, habe es ferner Nachbar^ebietu wie Tibet, Nepal, Hon.gkoiig und China ihrer Unabhängigkeit beraubt. In dieser Stunde, so fuhr Bose fort, sei es uncrläßlicli, dali das hi-dische Volk gründlich über die Taten der langjähri;;en britischen Herrschaft in Indien nachdenke tind Mittel und Wege finde. Indien den Indern und Asien zurückzugeben. Schon aus den Dokumenten der britisch-iudischen Regierun;^ 19,^9 geht eindeutig hervor, dalJ England nicht beabsichtige, Indiens berechtigte Unabliäuk^ijlkeitsordnung iinzuerkenneu. Mit drastischen iMaßnahnieii sollten daher neue Pläne der britischen Ränkeschmiede durchkreuzt werden. Englands Stern sei im Begriff, zu verbleichen, und Indien dürfe Englands Schic1. März. Während Roosevelt in der ihm eigenen Art sich weiter a'ls Aufschneider übt und mit seinen geradezu irrsinnigen Er-kläruMnen den beyieriv: aber verfreblich auf Erfolgineldiingeii wartenden Yankes \\ imschlräuine vorgaiikeh. bläst sein einstiger (iejeiikaiididat Willkie jetzt mit einem .Male in die Opiwsitionsfatifare. Bei der Wandelba'rkeit dieses käuflichen (ieschäfismacher'». der seine Meiinnvu immer dann ändert, wenn er darin für sich und seine weitere Laufbahn einen besonderen Profit sieht, versetzt in Deutschland weiii.!s'sLeiis diese neue Schwenkung niemanden in Erstaunen. Aber als .Xusdruck einer Stimme aus USA ist seine Erklärung immerhin erwähnenswert. E.r schreibt nach einer Meldung aus Washington in einem Artikel des Magazins .Lock«: .Tch sehe heute, dai'i unsere Kriegführung verpfuscht. da.s Arbeiten unseres Wivt-scliafiss> siems lalim;4elej;t und die" Moff-mnik'. eine bessere Nachkriej^sweli zu erleben. .e;csch\vunden ist Willkie stellte in dem Artikel auUer-dcm fest. daÜ er nicht den geringsten Wunsch hege, vor der Re;iiernn.vi des New Deal auf irgend einen Posten bo-iin'en zu werden. Er erklärte ferner, dall er lieber die Möglichkeit zu freier Kritik haben wolle. Dem Volk müsse klar sein, wofür es kämpfe, bevor es den Sieg erstreiten könne. Wenn mau dem Volk nicht die Wahrheit sak^'e. so werde das Er.v;ebnis mangelndes Vertrauen zur Re-gieriimi sein. Woraus hervorgeht, dal.l Roosevelts Schaurnschläj^ereien nicht in allen Kreisen der \'ereiiii;.;teii Staaten für bare Münze genommen werden. Mililärische Durcbdrini^una ripr ibeio-amerikanischen S'aalen Stockholm, Jri. Mär/. Die l-*rsihlag lU's Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großiulmiral Raeder, das RitterKreuz des Lisernen Kreuzes an Vizeadmira! Otto Gi-liax, Befehlshaber der Schlachtseiiitte, iiiid k'apiiän zur See Kurt Hoffmann, Kom-maiukmt ties Schlachtschiffes Scharnhorst«. Im Juni HI41 übernaiim Vizeadmiral Giliax als Befehlshaber der" Schlaciii-schiffe das Kommando über die in Brest liegende deutsche Kampfgruppe, bestehend aus den Sehinchtsehiffen »Schai'ii-horst'< mul »Gneiseiiauv< und dem schweren Kreuzer ' Prinz lüigen«. Ihm wurde die .Aufgabe gestelM, diesen Schiffsver-band durch den Kanal zu führen, Vizeadmiral Gilia.v bereitete diese L'nterneli-mung, die zu den kühnsten Talen dt-r Seegeschichte gehört, umsichtig und mit TatkrafI vor und führte sie dann mit größler Schneid durch, lü* selbst legte dabei hcichste persönliche Einsatzbereitschaft und außergewöhnliche Tapferkeil an den Tag. Kapitän zur See Hoffmami ist seit Kriegsausbruch Kommandant des Schlachtschiffes »Scharnhorst« und hat sein Schiff bei allen reiniloperationen mit hervorragender Tapferkeit geführt. Bei dcfii .Warsch der Schlachtschiffe ilurch den Kanal bewies Kapitän zur See Huff-mann erneut seine .■iiißerordentliche Liu-satzbereitschaft und persönliche Uner-schrockenheit. FloMenverband im Millelnieer von italienischen Fliegern angegriflen Rom, 2.5. März. l.)er italienische Wehrmachtbericht vom .Mittwoch gibt bekannt: Der Feind imternahm einen Luftangriff auf Bengasi. Auch im Gebiet von Athen warfen englische Flieger zahlreiche Spreng- und Brandbomben ab. Einige Vorstadthäuser wurden beschädigt, ein Grieche getötet. Im östlichen A\iltelmeer griffen unsere Torpedoflugzeuge gestern einen l'Iotten-verband an und trafen mit Sicherheit einen Kreuzer mittlerer Tonnage, Priicl: oiiJ Verlag: Marhuri^er Verla«- und Priickercl« i.iii. n;)dt;us'ig 6. Zur Zeit lür Anzcitien die Preisliste Nr II vöiiTl .lunilim t:liltiK. Aiislall der Llefrrunn des iJluttcs hcl l'üliercr ÜCWiilt oder Uctricbsstflnina eibl keinen Aiisprutli auf (ica .Qc^usbjiclhles, iuniriiLT S5 >V:rhLirc;Cr Zeauiis Würz 104J Seite 3 Ritterkreuzträger Hauptmann Bradel borichlet über Kämpfe von Narvik bis Kreta i"iorliii. J5. Wär/. Wenn RittL'rkrciutrak't-'r vuii ihren V.y-Ichnusioii bcriclitcn. .sch!a:s'L-ii sie dk Mö-rer in ilireii Hann, besonder!- dann, weini sie an Brentipuiikteii des krick'eriselieii (ieschchens ciiiijc,sci/?i waren. l'Jiie solche Sdiildernn;^ .i;ab vor Vertreierii der ocirlsclien Presse 1 laiiptinaim der Luftwaffe Ritterkreu/Jräiicr Bradel. Wolil wissen wj'r. dal.» \on unseren 1'Iio.iiern in diesem Krie^'e imsewöhnliehe und harte Leistunuen verlangt werden: wie vielseitig .sie aber sind, das erfuhren wir erst vün liaiiptinaini Bradol. Krster Lufttransport einer Hattcrie iiacli Narvik Fesselnd schilderte er den ersten Lufl-iransport einer Batterie nach Narvik. hl.s dort der Kampf in ein kritisches, ent-schei'd'cndes Stadium trat. V.s war am 1.1 April, dem 'l'asie. an dem die deut-•schen Zerstörer ihren let/.ten holdenmii-tiK^ii Kampf kämpften. Maiiptniann Bradel erhielt den Befehl, mit seinen Ma->ieliiiieii die Batterie hei Narvik auf dein Kis eines seirnrenen Sees /m landen. j?ab eiiilKerniaUen jjenaue Karten. Aber im wesentlichen uuirite nach dem Knin-paH f^efloK^en werden, und /.wiw bei schlechtestem Wetter. Im Tiefflug bei 50 Meter Wotkenliöhe mit höchster Bclastunj;- flo^^ der .i;cschlos-.senc V'erbancl nach Norden. Als der Staffelkapitän vor dem Narvik-l'jord .y:rö-f>erc Schiffseinheiten entdeckte, nahm er als »Landratte« an. cs .seien deutsehe Schiffe, Erst als der Verband von rasendem Flakfeuer enipfanKeji wurde, merkte er. daß er sich lauschte, Ks .w'elauk' ihm. dieseiTi KmpianjLC y.w ent.ijelien. Wo aber war d€C Landcphit/? Im Rombaken-Fjord wurde der Verband eben noch ZeuKe des heldenhaften Fndkampfe.s im-•^erer Zer.störcr... Bruchlandung, aber die (iescltiit/,c blieben heil Wcni.i;c Minuten. l>cvor der Sprit zu Filde war, wurde der vermutliche Landeplatz gefunden. Kurz entschlossen setzte null der Staffelkapitän zur Landunj;- im tiefen Schnee an. ßruclilandunjr. Heu übriffcn Alascliinen siii;j: es kaum hesser. trotzdem aber wurde der Auftrag erfüllt, die (iebirjrsartilleristcii kamen veriiältnismäf.tii; heil aus den .\Ui-'^ciilnen. [n fliey;eiider hast wurden die einzelnen üeschützteile ausüciadeii, denn tler (ießner hatte den Finsat/i aus der Luft sofort unter Feuer k'cnonnnen. In den Reihen der Narvik-Känipier F;s selaiik^ den Männern, mit dem Material über den zw-eieinhalb Kilon\eter lanireti Weg zu den deutschen Linien durch den tiefen Scimce über F'els und fiis liinwe:^: in secits Stunden durchzustoßen. Der Staffelkapi'tän und seine Männer reihten sich worllos in die Reihen der Narvik-Känipfer ein. Zusammen mit den .Matrosen der Zerstörer, einer U-Boot-Besatzunn. die aus ihrem versenkten Boot ans i8 Meter Tiefe aussteigen mußte, und den (iebirii^iäjLjerii des Generals Diets st;\nden sie nun in Die einzig noch brauchbare Maschine Aus den zu [inich i^e.iian.^a-neii AUi-scli'ucu bauten >ie die l'unkanla.i^en an> und stellten somit die \ erbiiidnn'.; zu di'U südlich kämpfenden X'erbänden lier. Naeli mühevoller Arbeit war die eiii/i..; noch bi'anclibare .lU suirtbereit. 'I'au->en"d Krie'.r^v;eiaii.::ene iranipehen auf Fis eiiie Stanbalm und wirklicii cn. die Maschine zu starten. Die ina.^n.-ti-sclien St()rnn.^:cn in diesem er/.re:.j!,:ii ficbiete liefen sie allerdin',js ohne Karle und nur nach Kompal» flie.^entl we'tah \'on ihrem Bestinnmini.V'^ort landen. Fs jjelit zum erstennial jiesen Fn;;'and _ Unerhfin spannend war auch der IJe- ( rieht, den Ritierkren/trä.iiL'r Hauptmann i-Jradel von seinem Finsatz .i;e.;;en d'e britische Insel .u:ab. ' Nach dieser Schildernm: be'4,rii[ nian. mit welcher i.eidenseliaft die Fl;e; l'elu /ersireul '.:eibe t^Ieeken: Scharfe en.'.i;-selie Bomben '^uwil! keine F n adun.,c ZiM" Landun.^^ Aber nach eini.^en scliw'c-r''.;e:i ,\Lmö\ ern roÜte die .\\a sj.i. ,\\,i den Ik^rdwafien antwortete dij zini.Lt dem unstchtbaren l'cinJ. Bald ^eliN« ■et': diis l'euer. her Staffeikapitän ^tel'At an--. >1 > ist cSirenvoll. von den Dcutsclien i'C.tC;,! '.Ii werden« Da erscliien-Mi ph'itzÜcli in soller Wm-tur und Bewafinunvi;- ,i;riechische Pi- «K»»* ' A ' «l'-r/älileii Sie, bitte!« , ... ... , -/ I. iiiL! Ii'a.i^c. iIk- icder ci K:iiiii.i- haen. Die MUialion war brenzli..i-. Zum fSv:.;L-r v..iii Kric-^sbLTlditcr -.'cstdh bds( i.iicA befand sich imler ihnen ein Mann. deutsch N'erstand und dem Mai'i)',-inann BraJel versländlich machte, hil er ninimehr der Kon Athen erobert BczeichiiLMid auch für die V'ielseiii^'Ajit der Auf'^'aben. die der moderne Krie:^ dem Liii/eliien stellt, war der Bericht vo;i; L'Psat/, Iii (iriechetiiand. Während es no..Ii völli.i; unn:e\viH war, w;j wca die deiitsclien 'rruppen die Hauptstadt (irieclienlands in Händen Iiatten, erhielt Hriartmami Bradel den Bcfeh!. den l'luu-o!:";iz von AtliCii in Besitz zu nehmen Und zwar iiiclit etwa mit seiner Staffel, \\ ie man annehmen könnie. son.,l.."rn allein! Nach ianj;em Flu.iie sah er 'nircr sich srhla.i^eiuleii [beweis l'iir d e li>rt ;.;esi liriitene IlolsL hewisierun.v; uK und ^'leielizeilit; ein neues abslulitpil s Beispiel für du* lieuelilerisehe \erlc":ni heil englischer iTüinnii^keit liik-it ci:i »ild, das \'()r (.'ini^er Zeit in vUt liberal.Mi l.oiulnncr .News Chrdnicle niM einsprr eliendein I!e,;.;leiile.N;i ersehiL'uen ist. |,s 1 zei;j;t einen Sitieinbar aiulä^hti;.; IkM-mhI. ;) j Priester vnr einem durch I\ruziii.\ uiiii ! Kerzen als .Miar ,!;ekemi/.eii hiielen Aul bau, der jedoch in voller 1 Ereile mit di-bhili,i;en .V\uiderl.'i]ine .Mnskaiis uiul de' Sowielsyinlmten lianinier und S chel cleekt isi. Die .uroli .mf^einachie i be schrill llaininer- uinl Stcliel-I ahn>' .-hH dem .Aliar hest:i!!;.^t den iiiij.;l.iiihln'iii'i Sachverhalt iiiul ein Zital ;uis St.itin VerfassuiiL; \er\oilsländi.u;t ini! sein.' zyniseheii I^eliauptuii;.^ h'reiheit der Pel !4;iini lind I reiheit der antireli^iriscn Pr«» j pa.uanda i-^t tiir .die P>iir,;.;er ,neu ahrlei'^U'' ■ das Hild. [)er bef^de.iteiule Te,\l 'c,iii' iilier die i zellieik n dieser briliseli-boiscliewisi im. Ii» . 'reufelsmesse Aufschhii-') • X'or der St. Kleineiis-KirclK iii Idine t!Hi (Uindniier \'iMori) tiihr Diensi.:,^ ei • scliWiU'zer K'i'aitw at'.en \)en \iel zu kleinen Kalibers u:riff er an. .Ms noch zw ei eiijsdische Kreuzer nalneii. merkte er si)fort. dal! sein Uiiternehtnen aiissicht.slos ist und funkte darum Stukas herbei. Fs war ein dramatisches Bild, das sich damals \'or den Auk'en des Frzählers entwickelte: Neun Bomben deutscher Stukas trafen einen der beiden Kreuzer. Iii weni.uen .Minuten stand er in Flammen und le.i^te sich am de Seite. Hunderte von Menschen sprangen ins Wasser, um sich zu retten. Auch der zvseiie Kreiizer wurde '.;c-troffen. die übri>;en Seestreitkräfte liefen schien Iii,st id). I Hc leichten Bomlien seines (leschwadiM-s Nolleiideten das \'er-uiclitun.uswerk an dem .^lelrofienen britischen Kreuzer. Alle Maschinen kehrten '.glücklich heim. Am näclisteu 'ra;.;e »iber. der ei.ueni-iich der Frliolnn,«' dienen sollte, starteten die deutschen Maschinen erneut, den Schiffbriiclnjicii des britischen Kreuzers Hilfe zu briii.uen. Dieser ritterliche Zuu". schlicht und ohne bescnidere i-Jetomiiv,; vor;4etra'4t.n. e:\i4änzte das Bild des dent-sclu'ii l"lie,t;crs und dessen charakterliche Zii!J[e: Mut. Schneid, l'in^aizfrendi.Ltkeit niul Fntsclilossenheit. sehen Fahne mit dem Si. i ieorii-kreii . mit !.;ebtu;.jlem Haupte vnr dein .\ltar .. . I'.s hal sieh deimiai h fiir der iriitje w' derliche en,i;'li-ei eine .\iiKiuf auf einen (k!eitzu,u im iMittehncM-.■ingt'schüsseii. Der Kanioivnuann nii Hord des itallciiisclien Hcvrleitscliitfes luide (lliuiv mui komttc ilon Sfc'^^ idier den Hriteii im iMd fcblliuUcu Seite 4 fcMarburger Zeitwng« 26. März 1942 f Nunrmer 85 Volk und JCuitae Rnndgtiraiis deoisch-ilaliniscinr WalttBlirOdWKiMll Eii»e eindrucksvolle Kundgebung deutsch-italienischer Waffenbrüdcrschait )and am Dienstag in Neapel statt. Der fVäsident der deutsch-italienischen Oe-sellschaft, Minister für Volkskultur Pavo-lini, hatte deutsche und italienische Verwundete zu einer Sondervorstellung in die königliche Oper in Neapel eingeladen. Zur Aufführung gelangte Puccinls Oper Tosca«. Von italienischer Seite nahmen an der Sondervorstellung neben Minister Pavollni ilie Botschafter Rocco und Paulucci sowie '/ahlreiche Vertreter von Partei und Wehrmacht teil. Von deutscher Seite waren u. a. Botschafter von Mackensen, die deutsclicn Wafl'enatfachcs sowie der I-andcsgrnppenleiter für Italien der AO der NSDAP, Dr. Ehrich, erschienen. Eine besondere Ehrung erhielt die Sondervorstellung durch die Anwesenheit des Kronprinzen» der in der Uniform des Oenerfll-inspektcurs der italienischen Infanterie erschienen war. Immer wieder brauste im Laufe der Vorstellung stürmischer Beifall auf, als Oigli, Italiens größter, auch in Deutschland viel gefeierter Sftnger seine vollendete Kunst zu Gehör brachte. Der Dank und die Freude der deutschen und Italienischen Verwundeten war groß und fand immer wieder spontanen Ausdruck. Im Verlauf des Abends begrüßte der KronpzrinT: mit ^dem Botschafter von Mackensen und dem deutschen Militär-attarh6 General von Rintelen die deutschen und italienischen Schwerverwunde-len einzeln und unterhielt sich mit ihneh. T Ein Kammerorchestcr im Dienste Tru|>penbetreuung. Das Kammerorchestcr des Generalmusikdirektors von Benda gals vor seiner Ausreise nach Italien ein Konzert in der Berliner Philharmonie. Das Orchester ist im Auftrage des Oberkom-mancios der Wehrmacht durch die NS-Oemeinschaft »Kraft durch Freude« lautend in der Truppenbetreuung eirrgesetzt, Es spielt nicht nur in den Städten der besetzten Geb'ete, sondern vorzugsweise auch vor kleineren, zum Teil abgelegenen Einheiten. Das Konzert in der Berliner Philharmonie war ein Beispiel dafür, wie de Truppenbetreuung vom Oberkommando c,er Wehrmacht als eine Führungsaufgabe betrachtet wird. Das Orchester veranstaltet nicht nur ein Konzert gewöhnlicher Art; sein Leiter, Genera'mu-sikdirektor von Fienda, machte jedes Musikstück den Soldaten in kurzen, elnfa-ihen Worten e nleitend verständlich. So vorbereitet, entsteht eine Gemeinschaft /wischen Orchester und Zuhörern, in wel-«•her auch diejenigen Soldaten, cie keine Musikkenner smd, für die seelische Wirkung der durch das Konzert empfangenen Eindrücke aufgeschlossen werden. In dieser Art von Veranstaltungen sieht das Oberkommando cer Wehrmacht ein gutes Mittel — dem Soldaten der Schwere des Dienstes und der H<1rte des Kampfes geistige und seelische Entspannung zu geben. Marburg lauscht den Klängen der Harfe Das Lentrodt-Trio gastierte nach Südosten Die Harfe als Soloinstrument ist zur Seltenheit geworden. Erst die modernen KoiViponisten haben ihr wieder einen achtbaren Platz Im Symphonieorkester eingeräumt, denn ihr feiner, ruhiger Ton läßt unwillkürlich aufhorchen und gibt dem Orchester eine eigentümliche Klangfarbe, die nicht zu überhören Ist. Es war nicht immer so. Die Harte gehört zu den ältesten Seiteninstrumenten und ist schon vor Jahrtausenden In einer der heutigen ähnlichen Form in Gebrauch gewesen. Es gibt kein Instrument, das Im Fluge der Jahrhunderte eine Aveiterge-hende Vervollkommnung erreicht hätte, als die Harfe, die schon im Altertum genannt wird und zu deren Klängen der Blutkatser Nero Rom zu Asche werden ließ. Die bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts gebräuchlichen Harfen waren äußerst primitiv. Modulationen in andere Tonarten ließen sich auf Ihnen nur schwer ausführen, da ihre Seiten diatonisch gestimmt waren und zur Erlangung der chromatischen Zwischentöne jede einzelne Saite mittels eines primitiven Hakens erst umgestimmt werden mußte. Diese Unzulänglichkeit verwehrte der Harfe den ihr heute zukommenden Platz im Orchester, hjochbrucker erfand zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Pedalharfe, die ein gleichzeitiges Umstimmen aller gleichnamigen Töne durch Pedaltritte ermöglichte. Ungefähr 90 Jahre später erfand Erard die Doppelpedalharfe, auf der jeder Ton zweimal um je,einen Halbton höher gestimmt werden konnte. Erst durch diese grundlegende Verbesserung wurde die Harfe zu einem, auch für die moderne Musik brauchbaren Instrument, dessen Eigenheiten aber Ihrem Anwendungsgebiet noch immer engere Grenzen ziehen, als solche den übrigen Saiteninstrumenten gezogen sind. Ursula L e n t r 0 d t hat sich als Meisterin auf diesem prachtvollen Instrument erwiesen. Wie liebkosend streichen ihre Finger durch die Saiten und zaubern aus ihnen Akkorde von selten gehörtem Tonzauber, denen die spitzklingenden Melodien, die zu begleiten sie berufen sind, wie unfolgsame Kobolde hart und gläsern hart'und gläsern enthüpfen. Es liegt viel Romantik in diesem verträumten Instrument. Ursula Lentrodt weiß sie bei jeder Gelegenheit geschickt zu nutzen. Wenn ihre Finger weich und schmiegsam die Saiten rühren, danken diese mit einem himmlischen pianissimo, das kaum die vom Wind bespielte Aeolsharfc übertreffen könnte. Es sind Klänge wie aus einer anderen Welt, getragen von den unirdischen Flügeln absoluter, schlackenloser Schönheit. Die Vortragsordnung führte uns weit in die Vergangenheit. Eine Sonate vom Kammermusiker des Herzogs von Orleans, dem berühmten Gambenvirtuosen Caix d'Hcrvelois stand an erster Stelle. Den Cellopart erhielt Senta B e n e s c h anvertraut, eine prachtvolle Cellistin, deren Spiel von einer seltenen Beseeltheit und Überzeugungskraft ist. Der volle, runde Ton ihres Instrumentes, umjubelt von den weichen Arpeggien der Harfe, formte .Melodien, die echtes, durchpulstes Leben in sich trugen. »Aus dem NotenbUchlein der Anna Magdal. Bach« vom größten Musiker aller Zeiten Johann Sebastian Bach, sang Eva E s c h e n b a c h. Sie meistert einen üppig blühenden Sopran, dessen hohe Töne sich wie glitzernde Diamanten aneinander reihen. Der reine Ansatz, die mühelose, sichere Intonation und nicht zuletzt die angenehme Stimmfarbe, die in den hohen Lagen silbrig zu leuchten beginnt, machen ihre Stimme zu einem kostbaren Schatz, der zur Bewunderung zwingt. Die Passacaglia von G. Fr. Händl mit ihrer präludienartigen Einleitung gab wieder Ursula Lentrodt Gelegenheit hohe Kunst vorzuführen. Die gerissenen Arpeggien, begleitet von stolz einherschrelten-den Oktavengängen, wurden von angenehmen, zart gezupften Akkorden abgelöst, die dann wieder wie auf leisen Katzenpfoten von den kontrapunktisch aufgebauten Oktaven umschlichen wurden. Ein Lied von Andreas Hammerschmidt, eine der bedeutendsten Erscheinungen auf dem Gebiete der kirchlichen Komponlstei] Deutschlands in der Zeit des 30-jährlgen Krieges ließ Eva Eschenbach zeigen, wie die Kunst des Küssens in dieser Zeit verstanden wurde. Die deutliche Aussprache, das neckische Betonen der unbegrenzten Möglichkeiten dieser Kunst, gaben diesem Liedchen einen eigenen Zauber und befreiten es vom Staub der Jahrhunderte. Per-goleses »Se An m'ami«, gesungen von Eva Eschenbach, gespielt von Senta Benesch auf Ihrem prachtvoll tönenden Instrument und begleitet von Ursula Lentrodt mit weichen, anschmiegenden Harfenakkorden, beendete die erste Abteilung. Im Mittelpunkt der zweiten Abteilung stand Boccherinis Violoncello-Sonate mit HarfenbeglÄtung, die es der Cellistin ermöglichte, ihre musikalische Reife ebenso wie ihre fabelhafte Technik zu entwickeln. Das interessanteste Werk des Abends war die Harfenphantasie von Spohr. In ihr ließ Ursula Lentrodt alle Register Ihres gediegenen Könnens erklingen. Flageoletts erklangen in ihrem matten, eigentümlich schillernden Glanz, neben rauschenden Glissandos von ganz frappanter Wirkung. Eva Eschenbach erfreute uns nocli mit Schumanns »Der Nußbaum« und mit zwei durch ihre Schlichtheit und Einfachheit entzückenden Mozartschen Lieder: x>Männer suchen stets zu naschen«, und »Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein«. Der Schalk, der im ersten Lied drollig umher hüpft und listig aus jeder Note äugt, wurde ebenso glaubhaft von beiden Künstlerinnen gezeichnet, wie die Wirkung des Schlaf machenden Wiegenliedes, das in einem fast unhörbar verklingenden Pianissimo verlosch. Zum Abschluß brachte Ursula Lentrodt den »Herbst<* des Spaniers Don Pedro Albeniz und ein filigranartiges Präludium 8. Prnmoffiers. Aus beiden Piecen holte die Künstlerin prachtvoll klingende Musik und bettete sie in die Herzen der Zuhörer. Reicher Beifall trug die Dankbarkeit des Publikums zu den drei Künstlerinnen. Dr. Eduard Butschar a VerpIlicbluQKsfeler d«r Hltlerlasend aoch la Asram. Am Sonntag wurde, wie im Reich, so auch in Kroatien die feierliche Verpflichtung der Hitlerjugend der reichsdeut-schcn Kolonie vorgenommen. An dem feierlichen Akt, der im Saal der Agramer Musikakademie zur Durchführung kaut, nahmeii eine große Zahl von Ehrengästen teil. 0. Das slowakkche Parlament tritt zusammen. Während der slowakische Staat.srat für heute, Donnerstag, den 26. März, zu einer Sitzung zusammengerufen ist, um einen Bericht des Zentralarbeitsamtes entgegen zu nehmen, ist das Parlament für Freitag, den 27. März, zu einer Sitzung einberufen. o. Der new» Budapester OberbiirKermelster im Amt. Der neue Oberbürgermeister der ungarischen Hauptstadt, Theodor Homonnay-, wurde dieser Tage feierlich in sein Amt eingeführt. o. Die Juden In Rumänien Sueben neue Hintertliren. Wie aus Bukarest verautet, versuchen die Juden In Rumänien mit allen Mitteln, ihre Zugehörigkeit zum Judentum dadurch zu vertuschen, daß sie sich In großer Zahl in die katiioiische Kirche aufnehmen lassen. Diese Massenübertritte bedeuten einen neuen .Verstoß gegen die MaBnahmen des Staates, der es den Geistlichen verbietet^ an Juden christliche Taufhandlungen vorzunehmen. Es wird betont daß diese Massenübertritte, die im Geheimen vorgenommen wurden, die Interessen des rumänischen Staates und der rumänischen Nation verletzten. Umfangreiche' Untersuchungen sind eingeleitet iiiniiHiiininiiiiiiinHiiiHuiMiiiiHiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiniiiHiiiiniiiMi M8imi md PiMUk in Inn der HuMt Liehtbildvorträge am 26. und 27. März im Rittersaal in Orax Am 26. März um 20 Uhr wird in Gra<: zum ersten Mal die vom Amt Lichtbild der Reichspropagandaleitung herausgegebene Bildreihe unter dem oben genannten Titel gezeigt, in der Pg. Prof. Scheu zu den Partei- und Volksgenossen der Ortsgruppenbereiche Schfltzenhof, an der Bahn, Qrazbach, Gries, Schönau, Steinfeld und Volksgarten des Kreises Graz-Stadt der NSDAP sprechen wird. Es kommen Originaltreue, farbige Wiedergaben besonders kennzeichnender Werke der Ausstellung im Haus der Deutschen Kunst zur Vorführung. + Eine deutsche Klinik In Riga, Die Stadt Riga besitzt eine Reihe großer Krankenhäuser, die während des Kriege» in erster Linie der Aufnahme von Kriegsverletzten dienen und weiterhin für die ärztliche Betreuung der ortsansässigen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Anfang dieses Jahres wurde durch den Reichskommissar fUr das Ostland für die reichsdeutschen Zivilangestellten und deren Familienangehörige In den Räume« einer früheren Privatklinik eine Deutsche Klinik eingerichtet. Dieses neue Krankenhaus ist mit allen Mitteln der modernen Wissenschaft ausgestattet; ein^ Entbindungsstation ist angegliedert Krankenkassenversicherten Personen steht die deutsche Krankenkasse Ostland, Sektion Riga, zur Verfügung, die als Zweigstelle der Kreiskrankenkasse Memel-Heydekruß auch die Vertretung sämtlicher Reichsdeutschen Krankenkassen übernommen hat ME FRAU M ANTILOPENMANTEL [HOMAN von BHCNNIHLDE ilOFM.\NN | Copyrishi by VerUc Knorr & Hirth Kommindii-seselUchait, MUncheo 103D (46. Fortsetzung) Lr schob den Teller zurück, ohne die >uppe angerührt z« haben, lehnte den Kopf an die Wachstuchlehne der Bank, um zu verhindern, daß ihm die Tränen aus den Augen liefen. Aber er konnte es nicht verhindern, und er begann, die Melodie, die der Vorsänger angestimmt halte, leise niitzusummen. Dann fiel der Chor ein, erst weich und gedämpft, wie von fern, dann mächtig anschwellend. Mit einer hastigen Bewegung richtetj Oblonsky sich auf, griff nach der Flasche, fülte sein Glas und goß es hastig in et-neni Zuge hinunter. Dabei sah er flüchtig zu den anderen Gästen hinüber, aber niemand beachtete ihn. Sie hatten sogar aufgehört zu spielen, diese einfachen drei Männer, auch sie hörten zu. Ja, auch sie waren ergriffen. Sic horchten, und Oblonsky trank — er konnte nicht vergessen. Niemals würde vr CS vergessen können. Er niußto zuhören. Er konnte auch nicht aufstehen und fortgehen. Die Heimat war zu ihm ;^cl<()mnu'n. 7\\ ihm, iUmh vcrlorciu'n Sohn, und hu'lt ilin irsi. |,r k<»nnti.' niii trinken^ und das tat er, aber es half nicht, es brachte nur immer mehr Gedanken. — Als er endlich die Flasche geleert hatte, die Kosaken sangen längst nicht mehr, stand er auf, zahlte und ging. Er trat auf d e nächtliche Straße hinaus, von irgendwoher schlag eine Turmuhr elf. Die kalte Luft tat ihm wohl. Als er sich wieder vor der Pension Alsicrhaus befand, bemerkte er, daß kein Posten mehr vor der Tür stand und auch dij Fenster oben dunkel waren. Er ging über die Straße, bog um das Haus herum und fand den hinteren Eingang noch unverschlossen. Er tastete sich curch den düsteren Kellerflur an der Küche vorbei, Licht und die Stimmen der Mädchen drangen hernus. Die Mädchen waren also noch längst nicht zu Bett gegangen, sie besprachen d'i^s Ereignis des Tages. Vorsichtig und fast lautlos stieg er d'O hintere Treppe hinauf bis zu dem Absatz, von wo aus man ins Badezimmer von Je-lenas Wohnung gelangte. Trotz oer Dunkelheit fand er den Weg ohne Schwierigkeit wieder. 14. Kapitel. Auch an diesem Abend hatte jelena Leskoy iiire Tanzvorführung im 'l'roca-dero nicht versäumen dürfen, is war ihr schwerer geiallen als je zuvor, und s o hatte ihre letzten Kräfte zusammenreißen müssen. Die .Aufregungen der letzten Stunden unci dii* ^a^t sc'ilal n>sc N;uht luillcj) erst. ssmsimsmi^BSsBessmsmsaissssssm hatte vergebens immer wieder versucht, ihr zuzureden, sie möge sich entschuldigen la«:sen, absagen, aber Jelena wollte nicht darauf eingehen, außerdem war es zu spät dazu geworden, die Herren von der Kriminalpolizei waren zu lange bei I ihr geblieben, nun mußte sie eilen. Kurz Inach elf kehrte sie endlich heim, die alte jAmme führte sie sorgsam wie ein kleines K nci die Treppen hinauf. »\yirst du dich auch nicht fürchten, mein Täubchen, in dieses schreckl'che Zimmer zu gehen? Soll Ich nicht bei dir schlafen? Ich bleibe bei d'r, bringe dich zu Bett, mache Tee — und daftn lege Ich mich aufs Sofa, da wird es dir .weniger j'^ange sein, mein Töchterchen!« ' ! Jelena drückte ihr wortlos öie Hand. I Plötzlich al>er. schon nahe der Tür zu 1 ihrem Zimmer, bl'eb sie stehen und klam-' merte sich fest an aen Arm der Alten an. »Sie doch-*, murmelte sie, »sie hin, da •st doch Licht! Da, unter der Tür, nur ein ganz schwacher Schimmer! Siehst du denn nicht!? Aber so höre doch, horchet« Die Sinne der Alten waren wohl nicht mehr so scharf, sie mußte erst näher schleichen, aber dann nickte sie mit dem Kopf. Ja. da war Licht, und es wurde auch gespielt Ganz leise drang es an Jelenas C)hr: Seht verhalten von der Balalaika be-tct, summte eine Männerstimme ein ■ Hl. Ji'iL'ii.i oiiiu'ic iIiL* l'iir und n'ai aui ui'-j Schwelle. Sie sah Oblonsky auf der Couch liegen. Lang ausgestreckt lag er auf dem Rücken und hielt das Instrument — es gehörte Jelena auf der Brust. Seine Hände zupften leicht die Saiten, ob er die Augen geschlossen hielt oder zur Decke blickte, konnte sie nicht erkennen, er hatte nur die Stehlampe auf dem Schreibtisch eingeschaltet, unä' sie beleuchtete fast nur die Schreibtischplatte und An-nuschkas Bild. Als Oblonsky bemerJcte, daß Jelena ins Zimmer getreten war, legte er das Instrument weg und richtete sich langsam und augenscheinlich müde aut »Fjodor Iwanowitsch«, redete sie ihn mit bitterem Tone an, »was tun Sie noch hier? Warum sind Sie gekommen?« »Ich bin gekommen, um dich nicht aHein zu lassen, Lenotschka«, erwiderte Oblonsky leise. »Nie mehr werde ich d'ch allein lassen. Sind wir nicht beide einsam? Einsam und verstoßen. Nun, so werden wir zusammenbleiben. Wir werden nach der Schweiz fahren, wir werden Annuschka aufsuchen, das Schwesterchen, und nie mehr hierher zurückkehren. Um dir das zu sagen, bin ich gekommen. Warum sagen S'r also »Sie« zu mir, Jelena Dimitrowna?« Jelena hatte sich auf einen Stuhl fallen lassen, gab der Amme ein Zeichen mit der Hand, oamit s'e das Zimmer verlasse, lelom s,ih viillig pehrochen und verrwel-l'ell aiis^ inul (.»hlrnisky luMiUTkiL- es Summer S5 Seite 5 AUS STADT UND LAND ......................................................................................................................................................................................................................... Heule gebt es nns Bemflse Immer kann ich mich eines gesunden Lachens nicht erwehren, wenn ich meinen lieben Nachbar Schlegelhuber sehe, einen Gartenfreund vom Scheitcl bis zur Sohle. Kaum, daß er seinen Arbeitsrock ausgezogen hat, steigt er in seine »Knobelbecnerr, wie er ganz militärisch seine Halbstiefeln nennt und wühlt in seinem Garten, den er halb mit Gemüse, halb mit vielen Blumcnsorten bepflanzt hat. Auf seine Bltimen schwört er. Ja, warum ich über ihn immer lachen mulV Nun, es war In den Augusttagen des vergangenen Jahres, da führten wir wieder ein» mal eines unserer Zaungespräche. Eä ging um das Thema Vogelscheuchen, denn man konnte ja nicht immer zusehen, wie die Vögel sich die besten Früchte von den Bäumen holten. Da trat Frau Schlegelhuber aus der Tür ihres Oartenhäuschens. »Schf>n guten Tag, Frau Schlepelhuber« war mein Grul\, >sagcn Sic nur, wanim Mellen Sie den keine Vogelscheuchen In ihrem Garten auf, denken Sie doch, die schönen Frtjchte!« Wie immer, kam auch dieses Mal schlagfertig ihre Antwort; »Aber Herr Schmiedner, haben wir doch gar nicht nfUig, wo ich doch selbst den g.inzen Tag im Garten bin!« Obwohl mir ihr ungewollter Spaß wieder einfiel, war dieses Mal das Thema ernster, denn man kann es doch in diesem Kriege nicht mit ansehen, daß mein Nachbar Schlegelhu-ber In diesem Frühjahr des Kriegsiahres 1942 wieder seine genaue Teilung zwischen Blumen und Gemüse trifft, jetzt, wo wir jedes Stück Bo» den, vor allen Dingen die Klein-, Retriebs-und Hausgärten, so notwendig zur Gemüse-anpflanzung benfttigen. Trotzdem ich hin und her mit ihm gespro-chen hatte, wollte er sich von seinem Plan nicht abbringen lassen. *Das bißchen Gemüse tut es auch nicht mehr«, war seine Meinung. So legte ich ihm eine umfassende Rechnunc; vor und versuchte ihm die Unrichtigkeit sei* ner Behauptung klar zu machen. :(-Denken Sie nur, Herr Schfegelhuber, daß ein Drittel der jährlichen Gemüseerzeugung in Deutschland von Selbstversorgern, also von Kleingarten-besitzern, angebaut wird. Da ist es die Pflicht, auch einmal auf die Blumen im Garten zu vcrtichten, und hier radikal mitzutun, daß das Ergebnis weiter gesteigert wird.-; Langsam begann es ihm einzuleuchten und als ich ihm berichtete, daß es bei ihm als einen aufrechten Deutschen am guten Willen nicht fehlen wird, nicht nur In seinem Garten das Ziel des restlosen Gemüseanbaues zu verfolgen sondern auch seine vielen Gartenfreunde aufzuklären, daß es notwendig ist, jn den Haus-, Pacht- imd Betriebsgfirten das letzte in Kultur befindliche Stück Land für den Anbau von Gemüse bereit zu halten, da war sein Entschluß gefaßt. »Haben Sie Dank für die Aufidärung, Herr Nachbar«, meinte er, i-und ich kann ihnen ja heute verraten, daß ich auch den großen Betriebsgarten meiner Firma zu betreuen habe, da wird es gleichfalls so gehalten. Unsere Werkküche, die im letzten Jahr so viel auswärts angeliefert bekam, wird sich in diesem Jahr mit Gemüse selbstversorgen.« Aus seinem Blick sah ich, daß auch mein Nachbar die großen Aufgaben der Heimat voll begriffen hat, daß er, wie immer, nicht fehlen will wenn es gilt, die Abwehrfront gegen unsere Feinde zu stärken. — Ich habe das Bewußtsein, daß mein Nachbar Schlegel-huber mit seinem Entschluß viele Nachahmer findet, denn der Untersteirer weiß, was er dem Führer, der deutschen Wehrmacht und der Heimat schuldig ist. R. K. Wir stehen im Dienst für des Volk! GroBer Dienstappoll der Krcisiühruns Liitlenberg Die vergaftgeiwn Wlnt^ernvonate wur-'führcr der W'clirinannscluut. Standarte den im Kreis Luttunbcr« gründlich ausgenützt. In Dienstappelitn und Arbeits-1 beSprechungen wurden die Zeiluti- und Blockführer nicht nur ülx;r ihre Arbeiten unterrichtet, sondern darüber hinaus auch in die GröUe des Zeitgeschelicns elnge-füliTt. Mit seinem Bekenntnis zu h'tlhrer und Reich hat der Untersteirer alle Rnt-behrungcn des Krieges willig auf sich genoiimien. Verständnisvoll besucht er die Sprachkurse, bringt seinen Beitra;; zum Kriegs-WiTitcrhilfswerk. besucht zahlreich die Versamuilungen des Steiri-schen Heimathundes, vertraut die Erziehung seiner Kinder der Deutsclien Jugend an und arbdtet selbst tatkräftigst in der Wehmiannschaft des Steirlschen Heimatbundes mit. Am Dienstag, den 24. März, fanden sich alle Ortsgruippenführer bei einem großen Dienstaptpell in der KreisftJhrung Luttenberg. Nach der Eröffnung durch Kreis-führer, Di^pl. Ing. Nemetz, berichteten die Ortsgruppenfiihrer über die Tätigkeit ihrer Ortsgruppen. Der Leiter des Führungsamtes I besprach die vordringlichsten Fragen und kündigte eine Besichtijntng der Orts-gnrppendicnststellen an. Der Leiter des Führungsamtes II berichtete Über die Aufgaben der Propaganda und koimte einen glänzenden Erfolg der bisher durchgeführten Versammlungen aufweisen. Weiters konnte die Gründung des Kulturringes für Freitag, den 27. März, gemeldet wcrd«n, bei der der Leiter des Amtes Kultur in der Bundesführung, Pg. Petein, über die Aifgaben des Kul-tijrringes «sprechen wird. Der Standarten* Luttenberg Ohersturnibiiniifülircr l'g. K a Hl p l. sprach über d'e Winterarbeit verabsdi edungvooRriegshillsdieiul-verpllldiieten durdi den GaaleHer Gauleiter und Rcichsstnlthalter Dr. IJiberreither verabschiedete am 2^. MSrz im Weißen Saal der Hurs in Graz 50 Arbeitsmaiücn, die durch sechs .Monate I ihren Krießshilfsdienst bei den Behörden j des Reichsstatthalters abgeleistet haben. 1 Der Gauleiter sprach den Maiden, die ans den verschiedenen Ganen des Reichcs stammen und sicK im KriesshÜff^dienst .voll bewilhrt haben, seinen Dank aus und der Wehrmannscluiit des Steirischen Hei-' knüpfte daran den Wunsch, daf^ ihnen die matbunUes. d'c in unermüdlicher Klein- Zeit ihres Einsatzes in der Steiermarl^ arbeit den (iedanken: «Wclirdienst ist stets in fjuter Erinnerung bleiben mr»ße Ehrendienst« in jeden Wehrmann Icgt.i Der Leiter des Amtes Schulsvescn schil-t derte die schwierigen .\uisaben der Leli-1 rerschaft in der Umersteiennark und versicherte, daß auch diese restlos erfüllt werden. Der Banntührer der Deutschen Jugend konnte die erfolgreiche Diircli'ühruti..; der Woclie der Deutsclien Jugend im Sleirischcn Mehnatbund melden, in der bescn-Jers die F.ltennbcndc für die künftige Arbeit von entscheidender Bedeutung waren. Im Laufe des Dienstappells auch Bundesführer S t e i n d 1 den Anisleitern und Ortsgruppenfiihrern • alle sch\s*ebenden Fragen des Krei<^cs besprach. Ausführlich bcliandelte er die grundlegenden Fragen des Mitglied»' schaftsv^'escns und gewährleistete damit ein klares und richtiges Handeln der Ortsgruppenführer. Die vordringlichste Arbeit des untersteirischen Hauern, betonte der Bundesführer, ist eine gute Bestellung der Felder und die Sicherstellung einer guten Ernte, .^bschließend sprach Bundesführer Sleindl über die zukünftigen Aufgaben des Steirischen HeimatbuiTdes und wies dabei besonders auf die Erfolge der Sprachkurse im Kreis Luttenberg hin. ^ Mit einem Überblick über die wichtigsten. den Kreis Liittenberg interessierenden Fragen, schloß Kreisfiihrcr Dipl. Ing. Nemetz den Dienstappell. Bin Bauernnachniittao in Gonabltz Arbeitsmalden stellen sich vor Sonntag, den 2J. März, veranctalteteu die Arbeitsmaiden des Lagers Oonobit/, im Saal der Deutschen JugL'nd, der bis auf den lct>^ten Platz gefüllt war. einen Uisti,i;en Bauernnachmittag. Unter dci Leitung der Lageriülirerin. Pg. M a r-cliei, stellten sich die Gonnbit/.er Ar-I l)-.MsnuiiJen der Bevölkerung vo:'. Nacl» i dem Singet! einiger Volkslieder wiirJc erscnien; .Wiirclien »Die goldene üans^^ gege-der mit Humorvoll waren die .Waiden in ihren Kostümen und noeli lieitcrer das Dialektengemi.^cli, denn aus allen Gauen des Reichcs stannnen uusere Maiden, die sich im Spiel vereinten und von den Be-■suchern freudig begrüßt wurden. Durcii die Ausfiilirungeii der Verwaltnng.stüh-rerin Ilse Rausch, die über Simi und Zweck des weiblichen Arbeitsdienstes sprach, erhielten die Besucher einen Einblick Iii das Lagerleben. ATvschlicnend wurden Schattenspiele gezeigt, die einen Lagertagc.slaui wiedergaben. Hübsch waren auch die VH:n vier ,Maiden ge.sunge-tien Lieder zur I-aule. Mit einigen Ge-meiuscliaftsliedcrn schloll der lustige Baucrnnaclimittag der (ionohit/er Arbeitsmaiden. nie HarburgerWeknmidit-UdHspiele erilllMt Auf l>esonie Licht- und Tonwiedergabe wurde als hervorragend bezeichnet und diese Anlage wird auch weiterhin eine besondere Freude nach den anstrengenden Dienststunden für unsere Soldaten sein. deutete nicht nur einen schönen Erfolg für die Volksbühne, sondern erbrachte zugleich den Beweis, daß die in der Ortsgruppe durchgeführten Deutschkursc nicht ergebnislos waren, denn die recht zahlreich erschienenen Volksgenossen konnten sich voll und ganz in das Spiel einfühlen, was durch zahlreiche Heiter-keitsausbrüclie und durch reichlich gespendeten Beifall bewiesen wurde. Sack spricht am 2R. März in Hrtinndorf, Kreis .Marburg, am 27. .Marz hi Peltan imd am 2vS. März in Windischgraz, von 20^ bis 6 » Uhr ■tliULTril mm Lachen im Te!efon Von Walter Persich es eigentlich tun müsse — und nun ver-, ja nicht sehen. Und dann erzählte er ganz stand er auch, was die beiden jungen] einfach, wie es wirklich war. vDenn Sie Mädchen sich erzählten. j kennen mich ja nicht!« fügte er kecker »Nein«, sagte diejenige, die so reizend i hinzu. »Und es ist ja auch kein Verbre- chen, wenn man keine Freundin hat. Die meisten Mädels sind so langweilig. Nicht so wie Sie —«' »Wieso ich? Sie kennen mich doch auch nicht?« »Oh. das spürt man sofort — auch .«Es wäre unkameradschaftlich, wenn gelacht hatte, »Eduard ist auf die Dauer du den Telefondienst auf der Befehlsstelle ein zu langweiliger Frosch. Ich habe für Sonntag nicht übernimmst, Albert — Schluß gemacht; und deshalb gehe Ich auf dich wartet kein Mädel!« Sp ging es auch nicht zum Bunten Abend in der alle vierzehn Tage. Albert fuchste sich Stadthalle...« schon mächtig. l:s war ja etwas Richtiges Sie wurde unterbrochen. Das Fräulein , daran. Alle Kameraden hatten ihre kleinen am anderen Ende stieß einen erschreckten i durch den Draht! Wenn ich zum Beispiel Mädchen und freuten sich während der Ausruf aus, denn Albert hatte leise niesen] mit Ihnen in die Sladthalle gehen dürfte, ganzen Woche auf den freien Tag. Er war müssen. »Wir werden belauscht — ich [würde ich gern dafür zehnmal sonntags bis jetzt einsam geblieben, es Tag ihm glaube mein Bruder hat auf den Mithörer Dienst machen; denn das wäre doch ein- nicht, so plitzplatz Bekanntschaften zu eingeschaltet; ich hänge auf —« | mal wirklich ein Erlebnis!« machen und sich gleich bis über beide »Unsinnt« sagte Albert betreten. »Eöt »Wirklieh? Ich könnte Sic enttäu- Ohren zu verlieben. Er glaubte, dazu ge- ist nur ein Soldat, der vor einer halben | sehen!« höre mehr. Aber das große Erlebnis kam Minute den Hörer des Dienstapparates »Darauf dürlteii Sie es ankommen las- nicht zu ihm. aufnahm und zufällig in Ihr Gespräch hin- sen!« Darum saß er an diesem Sonntag wie- " einkam. Ich bitte um Entschuldigung.« »Ich warne Sie! Ich bin bucklig und der auf der Befehlsstelle. Anstrengend war Zunächst bekam er keine Antwort, an schief uftd abschreckend häßlich — der Dienst nicht. Er konnte lesen odir einem Ende war also tatsächlich aufgelegt 1 »Aber Sic lachen so erfrischend, wie nur Briefe schreiben. Nur wenn es klingelte, worden; dann aber hörte er wieder jenes'ein Mensch lachen kann, der mit dem mußte er den Hörer aufnehmen und in be- reizende Lachen. Glück auf gutem Fuße steht. Wollen wir sonderen Fällen sofort den Offizier vom *Na«, meinte er ärgerlich, »ich hal-^e uns um acht Uhr treffen? Betrachten Sie Dienst anrufen. Aber sowas kam selten höflich um Verzeihung gebeten; deshalb es als einen Versuch — wenn ich Sie lern Annemnries seinen ersten Besuch gemacht. Und heule schreibt er einen lan^^e i Brief an seine Mutter: >... der Dienst h il mich mit meinem Glück verbunden. Ict: schicke Dir ihr Bild, Wir sind mehr als gute Kamernden. Du wirst sie .uich mögen. Sie will, wenn wir nun bald hinauskommen, auf mich warten; und ich weiß, daß sie ihr Wort halten wird. Vorher komme ich noch einmal zu Dir. Annemarie wird Dich dann auch besuehcn — und Du wirst spüren, was ihr Lachen für mich bedeutet. Ls begleitet mich überall hin nnd gibt mir die große Zuversicht. Der kluge Hörer Der deutsche Rundfunk brachte vor einigen Tagen eine Sendung: Es nnili doch I'rühling werden^ mit Musik von vielen Komponisten und mit Texten vOit Emanucl Geibel. Schon am nächsten .V\org»Jn erhielt der zuständige Reichssender einen zornigen Brief, in dem sich ein Hörer sowohl mit der Musik als auch mit den Te.xten aus- Elnc verrlammt langweilige? brauchen Sie mich nicht auszulachen! Es Kingweile, dürfen Sie es mir ungeschminkt, cinandersetzte. >>Die Musik«, so scliricb 'einmal vor. Geschichte! An diesem Sonntag meldete sich über haupt niemand. Albert kam auf den Gedanken, einen Kameraden bei einer anderen Dienststelle anzuklingeln; als er den Hörer ans Ohr legte, stutzte er — es wurde gesprochen, weit in der Ferne, und dann hörte er ein helles Lachen. Die Neugier siegle. V.T hftngte n»eht soglelrh der ab, obgleich er genau wußte, daß er ist langweilig genug, Telefondicnst zu'sagen!« haben...« I »Worauf Sic sich verlassen können! Ich »Müssen Sie denn auch am Sonntag da komme — wir treffen uns im Eingang sein?« fragte die Stimme. ; Ich trage einen blauen Mantel mit Pelz »Ja, noch zwei Stunden. Man hängt mir besniz und grauen Filzhnt. Bis dann?'- das immer auf.« »Wieso kommen denn nicht auch mal die anderen ran?« x>Weil'f er wurde richtig rot. aber üott sei Dank konnte die rnbekannte da-^ unri dann standen zwei junge Mea scheu sich befangen gegenüber. Ihre Augen waren scheu und doch voll lächelndet nrw.irtimti. und es wurde ein 'v::ndeT\*r''■ Icr .\bend. Gestern hal .Mbert bei den FI- er zum SchluP», »niag immerliin noch hingenommen werden, aber was den Text angeht, so sagen Sie imr llircm Mitarbeiter Emanuel Geilx:l, dal.» er die Gedichte samt und sonders aus dem Deutschen Lesebuch für Volksschulen, fünftes bis siebentes Schuljahr, abg»J-^clirlebcn hat.« Untcrscliriit: Hin Hörer, der . tind 29. jMär/ lOli, Jein wolil vulKs-ti inliolisteii SatiMticIta'^ icdes Wintcrliilfs-wt'rkcs, werden die Stildatcri der I)eut.scl]eii \\ efirtnaolit init VurriÜininjicii und ^'e^uMslal-ti'ii.c^eii i)uiiiiii'n 'gefahren, .iet/t nuil.1 ich atif einen aiiLleien warten, der inicli wie-iler /u meinem liataillon hrm;^t. Ich werde meine l.ente wohl nocii einhuleii. l'atsche sali aKu wieder einmal in der l'atscbe. Ich iinil.He l.ichen: er war vuhl noch niimer derselbe l'ecli\(ruel wie damals. I alU mich cucli eine (ieschiclite er/ähleii, dann wifit ihr Kh.'icli. v.-er Patsche eitfcntlici) ist, r.s war im ersten Weltknev:. Wir la;.;en nurdosthch \on U'awaruska in (ializieii. hatten ein /eltln;.,'er iiezoRen nnd waren weil we'4 von ledweüer men.sehliclien lieltausuni.:. l 'iisei (•bei leiilnaiit wollte die kurzen Rast-i;::.;e )">enht;'en, um sich wieder ciimial aui (ilaii/ her/urichten. Iia/u bedurfte er einer /ahnbiirsie tmd einer Zahncrcine. ilie ihm mit .seinem (lepäck in den lei/teii Kanipita-•*eii \erloren '.lej^anseii waren. Patsche wurde beauitrast, diese KulturRiiter irgendwo aufzutreiben. tir sattelte Totula, ein cingefan-uenes Kü.sake:npterd. den Stolz unserer Batterie. und ritt Richtntiji nach O.sten. Ks war früh mornens und Patsche wurde 'zu jMittas zurückerwartet. l">och der Naciniiittaü ver-Kifi;|C und weder Patsche rmcli Totula wurden wesichtet. Laiijis>am senkte sich das .ibend-liche Dunkel über die ualizischc F:bene, wir krochen In unsere Zelte und wareti Rcticigt. unseren Kameraden auf \'crIu,<:tkoiito zu set'zeii. Wer konnte wii>seti, was dem armeu Kerl zuge.stoßeii war. Wohl waren die Ru.ssen damals ehrlicliere OcKner als heute, es ijab noch keine hintcrhältieen I^irtisatienkäinpfer, aber es konnte .schon k'eschelien. dali tnaii unversefiens mit einer Kosakenpatrouille zu-sanimen traf. Indes kam Patsche seuen .Mitternacht i?n Laser an. Stern-lia.i;elvofl, aber zu |-uß, le.ute sich in seinen Winkel und sab keinen Latit ^•on sich. .•\m Alorgen fragten wir ilin: Patsche, wo hast du den Totula?! — l\lit der selbstver- stiindlichsten Miene der Welt antwortete Patsche: Drau-Heil am Pflock hän.Lit er. Patsche rede keinen üiKsimi. Sich docli rau-im [pflock iiäit.iit kein l'ferd.-Mann hat sich das \ ieh los-.vrerisseii . er iliichte tmd spuckte zum 0 danke. Ich bin sehr glücklich«. vLebst du noch inmier mit der Frieda? »Gewiß. Es gibt auch schon längst eine kleinere Frieda« meinte er schmunzelnd. Warum ich ihn darnach gefragt habe? Nun, als wir noch in Klagenfurt itj Garnison lagen, hatte Patsche sich aus purem Versehen statt mit der Paula, mit der Frieda verlobt. Wie das zuging? Das ist ebenfalls eine sehr lustige Geschichte. Ich werde sie euch nächstens erzählen Jetzt wißt 'hr. wes Kind Patsche ist. Die. Lokomotive meines Zuges pfiff. Ich mußte rasch einsteigeu Patsche stand auf dem ßahnsteig, lächelte, v^inkte mir fröhlich nach imd ich sah ihn immer kleiner werden, bis der gute, liebe, alte Patsche nur noch ein winziges Pünktchen war in dem weiten russischen Land. Josef Ruttcr, Obergcfr. Buntes All«ri«i in Ciili und Pattau Wie in Marburg, so wird auch in Cilli und Pcttau der i*Tag der Wehrmacht^ in einem besonderen Rahmen zur Durchführung koni-men und dem lnteres.se der Cinwohnerschaii der beiden Städte begegnen. In Cilli wird es besonders liilercssaut. Nach einer Wehrmachtsvorstelluttg an Samstagabend im Lichtspieltheater »iMetropol wird am Sonntag vormittag Gefechtslärm das Zentrum der Stadt erschüttern. Rin Straßeii-kampf gegen angreifende Panzer ist hier das enegetide Schauspiel. Das obligate Eintopi-essen und die verschiedenen Vorführungen. Belustigungen und Überraschungen werden auch hier die Bevölkerntig anziehen, .Auch Pettau hat ein großes Prograimn. Am Vormittag wird ein Werbcmarsch durch die Stadt vollführt und um -'ö Uhr findet sich alles iiTi Deutschen Vereinsheim zu einem Bunten Abend ein. Nach einem Weckrut am I Sonntag und den Vorführungen und dem j Eintopfessen in der Pionierkaserne kann die I Bevölkerung am Nachmittag Zeuge einet I großen Übersetzübnng über die Drau sein und an.schließend wieder beim Schießen, i ReiteJi usw. arti Pionierübungsplatz teil-I nehmen. Stosstrupp... l.mes iJcr liitcressaiitesteii Lrlebiiisse. die icli während dei Militär/cit hatte, war die iibuiiCiMiiäfii^if Stürnum^ eines Bunkfrs ,,11 den Aiisläiilern des llacbeni. Ivr-kbiiis insoicin. da der Lindnick — der Be-"■cliiil.I des liunKer^, erioi'j'te durch s. ,\\. (i. U li scliariei iWunltum selir lief iiiid n.icli-iialti;i Wiir. (»er Ta'; der L.'lum.;; w.ir '.;ek dem Lauf schickt. ' Du; nn;;ehcure ^paimuiiK, die den Köii)er, befallen hatte, blieb. Ich war gepackt von der ; Macht dieser Waffe, die icJi nun zum ersten 1 .NUil ein ganz klein wenig keimen lernte. Der : Blick war weiter auf das Ziel gerichtet, da I bei^ann neben uns ein zweites jM. (i. zu häni- ] inern: nun iMasselten die Geschosse auch auf die andere Seite dos Bunkers. Während des Beschüsses ist der Mindernissprengtnipp unter dem Fenerscliulz vorgegangen tmd hat rechts vom Bunker in einem Graben Stellung bezogen. Line '.,'rüue Leuchtkugel stieg zum Himmel — s. h\. (i.-Fcner einstellen — der Sprengtrupp ging ^■or. Nun-war die Spainmng vom Körper gewichen, einer sah den andern an. keiner sagte etwas. Da der Sprengtrupp brach aus seiner Stellung liervor und brachte seine l-adung unter die Drahthindernisse. Die .Männer liefen zunick, legten sich hin. - Lin Krach, ."^iilitter flogen durch die l.uft. ein schwarzer Fleck zeigt die Stelle der Siirengung. •- Nim war der Weg fiei. In kurzen Sprüngen erreicht der Schartensprepg-triipp den Durchgatig und beginnt sich an den Bunker heranzuarbeiten. Die Handgranaten in den räiisteii, die Sprengladung vorbereitet, eireichcn sie. gesichert von einem 1. ü., die Rückseite des fintikcrs. Da lösten .sich zwei .\\ami von der firuppe sie waren bereits gafi/, an eine Schalte herangekommen •• aha! —- die brachten dort ihre Sprengladung an. Kein Laut war /u vernehmen, alles erfolgte stumm, als sei es \ imi emcni .Mechanismus betätigt. .Iet/t krochen sie zurück liefen m den niichsten (iral>eii sekundenlange Stille. Jeden \ugeiiblick midite die netonation erfolgen. iMiwillkürlicli zogen alle den Kopi ein. Da — eni Bersten iinü Krachen, man glaui>te ein Senken nnd lieben der Lnle /u \erspii-rcn. Schwarze i^aiuhwolken Liuolleii zum Himmel und vcrliiilltcn den Bunker. . Nun wars vorüber — der Feind war vernichtet. Das Seitengewehr aufgepflanzt, stürmt nun mit Hurra!« der Dcckungstrupp aus .seiner Siellutig, um den sich eventuell noch bietenden feindliclien \\'idcrstand zu brechen und den Bunker zu besetzen. ,\uch für uns war der Augenblick gekonnneu, aufzubrechen und eine neue Stellung zu beziehen. Denn jetzt war es unsere .Aufgabe, einen feindlichen Gegenstoß abzuhalten, um dem Gegner jede Möglichkeit, die Stellung weder zurückzugewinnen, zu nehmen. Wie Ulis einem Amei.seiiliaufeii kamen jetzt auch die anderen aus ihren Stellungen. — Doch ein Hornsignal: Das (janze halt!< gebot dem schwungvollen .Ai'griff Einliall. Die Übung War beendet. Sammeln!: — An den leuchtenden Augen aller sah man den Eindruck, den diese schone Übung hinterlassen hatte. Lange noch sprachen wir von dem Erlebnis! Rciufüll. Während eines Feldzuges traf- der .\Ue Dessauer am Wege einen Si")ldaten sitzend, der den Oberkörper entblöRt hatte. Kerl, was machst du da? rief er ihn an. Ich lau.sc-, antwortete der Soldat luirz angebunden, um dann unbeirrt weiter zu suchen. 1 enpoki \<)ii Dessau j^rilf lachettd in die Taschc. warf dem iMami ein Geldstück zu und sagte: Kaufe dir dafür ein neues Hemd!t 1 pjar nicht so leicht Oft sind da die Oedan ) ken niely in der Kaserne, sondern zu Haus, j im Geschäft, und wenn dann plötzlich ein Vorfjesetzter wie aus dem Boden gewachsen 1 dasteht... j Dem Schützen Alanfred ist es su ;;egan« gen. Er schlendert über den Kasernenhol ■ denkt an alles andere, nur nicht daran w.« ' er ist, w ird angerufen und wer ist es? Der iN\ajür! Nun. je höher der Rang, umso kultivierter der Anpfiff. Darf man fraj^euv. sagt also der Bataillonskommandeur. >warurn Sie nich' grülV"n?<. ( Ich habe Herrn .Major nicht geseheii'. sagt iManfred. -Hm.^ hm.« nickt der iMajur. . w ic lan^;*. I schon Soldat und was von Beruf,-I Sieben Tage Soldat, von Beruf Betrie!jh leiter. Herr Major.« ■ Betriebsleiter? Sehr gu(. Wie groß ist Ih: Betrieb?«- -TOf» Angestellte. Herr .Major.^ ' :>Ausgezcichnet. Wenn Sie nun durch Ihr Geschäft gehen einer Ihrer siebenhnndci t I Angestellten koniint Ihnen entgegen, guck* Sie groß an, imd grüßt doch nicht was machen Sie mit dem, Herr Betriebsleiter?^, t Der Schütze A\anfred überlegt einen will-'zigen Augenblick, dann sagt er auch schon. ^ N'l'ri.stlos entlassen. Herr Major!. Dietlntersleiermarii spendet reithiicli am „Tag der Wfü rmaclii" Nummer 8.^ MiirburÄCr /icltuii«;« 2fi. März 194? Seite 7 KRUSCHEN-SRLZ Nelimcn c.s duiieniil ein und Sic nütz'-ii Ihrer Oo^undlieit. 4*'rliältlicli in Apotheken u. IM-Oi^uricii. Wirtscfiaft Eine hüisctu Ixau. miifi lutut Metten l Sdiwere ynglüihslälle im Kreis Rann Wenn Kinder mit Waffen spielen... Dvr Kuiiipf um die friiüliruiijisw irlvsciiail lieht- SeüistlitiiJiiptiin^r imt jn dt«,, vi;ri,Mii)s'c- ncii ,\Uiiiatfn iiiiil .Falireii alle Lüiider de>< furnpäi^ciji;!» Kontinentes erfai.U. Das Mcispiel der f^rodnktionscriolire in hcntscliland hat auch die ;^'rül.{tcn [Pessimisten zu tiberzeiDien veriiioelit, ilall die St'lbstversorjiunn Kuropas mit den M'ieliti.,'Mcn l-ciiensnüttehi aus ciiie-in der Nähe von K(")ni•^^he^.l^, Kreis "^"1 ""d Hoden.niu.iilieli ist, hnKlanJ K';iiin. erciKiictc sicli dri ^ciiwcixr tlinjIIJ''';'' "'f .llr1"", ,1.... u L'-. I - < M., . anssehlielien, den aut der liritisciien hi- :iJLiu bcinaliL viei l\nider /ii optti ne-, j^( sellistverständlicli die VersorKini^is-leii. In eniein (inrteii .spielten sicli. ni ^ ^.j^r^2||p|, AciNerflüehen über- hiinnlo.ser Weise zwei Huben und /weilliaiipt nieht /,n ir>sen. lin^iand allein hatte in iMädel, alle \ ier Kinder \'()ii (iott.scheer j den ver^^anueneii .l.iliren einen ^.iriilkMen (ie-Umsicdleril. liiii .Iiiiikc tiuid im Rasen, tiudc-ljniuliriibcrsehuH. als das übrige Fest-eiii riinde<, scliwores I)ink^ das zum i^pie-j'*'"d-l:urfipa /usannneii. Wahrend es im Kann Europa sich selbst ernähren? lErwaytes Haar l'r Ilm ilu' I > ril!! Ii rii 11 u ik i i-l i.. >Ii'i i * rii«f^
  • a das Cietreide als Qrundnahrunj;sniittel Iinrehseimltt der letzten '.Jahre vor diesem Kriege jüiirlieh rinid 10 Millionen t (ietreide I inführen inulUe. bellet .sieh der t-infuhrbe-durf h'estlaiid-rjiropa ins;;esamt auf nur 9 MillioPien t, tviide der Internationalen Spckniation Wenn also heute hier und da in der Welt ■gewisse interessierte Kreise die IJehauptutis; aufstellen, daU Iluropa sieh nicht aus eiitc-nen) (nund und lioden mit (ietreide versf)r-nen könne, so ist diese Hehauptunj.; cinfaeli nieht der Wahrheit entprecliend. 1 »iese Kreise wollen nur eins, den interkontinentalen üe-treideverUehr. der ihnen so mülielos speku-lali\ e Kiesenuev. iinie .c;e\vährte. erhalten. Im Interesse der \N'ii tseliaftlichen (iesiniduiiy; der euroDüisehen Staaten werden aber in /Zukunft die früheren liberalistisehen lietreidehaiideh-I • I- ,1. I ( ' niethodeii für das neue r.urüi)a ausgeselialtet vcr/eicll-i;,;:, kn ^ ^ l'«-''- >-"n.piu,schc Naimn.csraum iM F'diiard 'riielliaii, ihrem Bruder, zcrril.) > Tin* die ausreichende LebeiisniitteK-ersorj;un'-c ein SprciiKStiick die lirust. Kr liCKl iiii«;''-'''J«l''estlaiiilcs die iMitscIieidriide lioffiimiKsluscii ZumuikI inil voHei/tcr Jf" ,'■,1;'';'• f!« ''".duktiuiis- und hm- , . • L' 1. 1...... m;., u,.: Mi'hi/iifei n vcerade dieses Lrzciitfuisses enimal l.miKc im Ramiei Kumkenliaus Die ^ teilt werden. Der ()esainty;etrei- deii anderen, der sechs .laliic alte r.rw m Koiitinental-Knropas maelit heute A\cdilz niid der iüiifjälirik^e rlaiis Mcditz, jctwa l.M .Millitmen t iöhrlieh aus. Der dureli-erliieiten Vcrletzuni^fen an Händen und selmitiliche Kiiifulirbedarf beläuft sieh nach T'iil.>eii. Ilire Verwundungen sind nicht Ic-bensKciährlicli. Kill weiterer sciiwerer Unnliick.sfi dem Stande der ((il/teii .Jahre vor diesem Kriege auf iWillionen t. so dali also rund W V. H. des normalen Verlirauelies schon aus Durch die MiUw irlseliaft der f3olsche\\ isten und durch die einseiti'^'e l'örderunk' der I^ü-sluiiKsproduktion hrt allerdin,i;s die sowjeti-sclie (jetreideproduktion eine fühltmre l'in-bulle erlitten, so dal! im Durchschnitt der ■Jahre PXH---iy3?!i mir noch ein Ausfuliriiher-scliufl von l.J A\illimien t j.ie;.ieben war. |-"s besteht kein Zweifel dariiber. dali die west-' liehen (iebiete der Sowjetunion bei entsprechender liewirtsehaftun^i jjeeisnet sind, den alten Ausfnhrübersclml.1 wieder zu erreichen. Dr. \'aat/ \on der SludienKe.>ellschaft für l>eut.sclie WirtschaftNordnunv: hat auf (irund seiner einjiehendeu Kenntnis der sowjetischen \'erhultnisse und auf (irund sor^jfälti-^'-sier l'rüfun^c aller vorhandenen Ihiterlagen allein für die L'kraine einen durchschnittli-elien (ietreideübersclnil.» \on -1..'» Millionen t errechnet. Damit wäre allein schon der in den lel/ten .lahi'en vorhandene (ietreideeiniuhr-iiherscluilj l'estland-r.uroiias in Höhe von iMillionen t zu ,^0 v. lt. sedeckt. war in Weitental bei Rann zu vei/eicii-j ,n.|i .^n ji^ser Stelle soll nicht nntersncht i • . «pnii um- in lUfMi Stri- neu. AuCiriiier ist ein junges .Wciischcn- \\erden. in welchem'Umfang diese 9 Mhlio j J,.„' iip \i,",t\vt^ii(IiLrr' lutensit'itsstnff erreicht IclKii ZU bckluücii. Aiii Join .a-ii i ans eiiiH- ücsleiscrtcn Produkti.in dci |';|;./"^ M..tv^eiuht!c liitai-..i..t.stun: cirLicht rämiiten Daclibodcn fand der M-jähriKC, europäischen Staaten gedeckt werden kön-; <.,» umi Alberl Hlittcr, Solni eines (lottscheer nen. l>ie Unterschiede in der hrira«sliöhe Nalirunu inr 4fiO Milüoiiui Mcnsclien I :n)vif>.lliM-s. iMMP 'ilt.> X'orih-r- P'"^' bekannt. Durch Veriiesserte Anbaii-| Das Institut für Wirtschaftsforscimiiü; hat , 1 ,■ f ,1 ; " n . ,-,K ... iwi-h .ri.l'uh'n i ^''-imd eingehender /uver- laJcnisl olü. .Iic ilioi iKiJ.i |,„i.ij,||os In einzelnen I.Unden, die l:rtrai:e | iä.ssiwi- wissensclniillidier l'nteil,.»j,. er- \yai. Li \L'r.'>nclite so laiij^e dei 1 istole,j^j^ |j werden. ! rechnet, dali r'estland-f'.uropa rund Mil- h'iiiter Ihr ficlieimnis zu kommen, bis sie i s ♦i-'.i . w lu ilioneii Menschen voll eniähien kann, wiih- U)s fjinK nnd c\])!odicrte. Mit schwer \er-1 zaristlsclie KiiLUand j rend zur Zeit mir eine lievölkeruiii.^.N/itier let/ler Leber wurde er \'om Dcuischcn| Alv^eselieii davon aber steht auf (irund Roten Kreuz aus Rann in das Kranken-,der vorlie;;endeii Pr(Kluktions/.iffcni fest, dai; Uis bcir)rdert, wt) er dann kurz darauf «dlein ilie westlielien^ (Jebiete der Sow'jei- nnicm ^a-eiunet sind, einen Inmderti/rozeiitiien .\ns:j:leich in iler festlandeuropäiNchen (ietrei-debiliiiiz /w erreiehctK weini ihre Lr/eujiniij; den Wunden erlaij;. Kleine Clironih in. Todesfälle. Im .V\arbur.e;er Kranken- l'uropa dienstbar nemucht werden kann. Das zaristische Unl.llaiid hatte im I.>urehschnilt der , 111/ ; -i .• II . ... I .lalire HJH') bi.s 19].^ einen (ietreideausfnhr- h.ms \ei schied " j iilK-rsehuli von über in Millionen t, vraii»'. ab- l()ciitcrcheu ^^ivli( ScluinienjaK aus -''di-1 (jber.sehüsscn an Ölfrüchten rink". Fcrttcr sind in A\arburk' ;^estorben: i umi ähnlichen l'roduk-teii. Die f)7-iäliri.ue Rcntiierin Harbara Re:;()r- \on .^-1.? .Millionen A\ensclien 'gezählt wird. \'oi aussetznii).; der Selbsläiuli'.:keil in der Lebensmittelversorik'uii^^ ist mir die volle Nufziiii'.,' der .ee'^'ebeneii Prodnktionsmö\;!ich-keiteii. und es ist wohl nieht zu\iel !:,'esa'.,M. wenn man behauptet, da(.l zur t'rreichnii^ dieses Zieles die bisheri;.;en deutschen Malinahmen auf dem (iebiete der Ak'rarwirtschaft und .A.c'rarpolitik \'orhild werden müssen für eine ;.;iin/c Reihe jener Staaten, die l">ishei wesentlich :.;'eniiyerc Jirtriiye zu ver/eielmeii hatten. A^A'^^^'W^A^VVV^WV^^VVVVV^VVVVVVV^^^^^(VV^^.^ArN. .'vW^.^<' m. Getränkesteuerliintcrziehnng gc-l'ius Si. .Martin am Bachcni. .Ms er mij scliek. niir'<,e;asse -40 und der .S9-jäin"i«e gewesene l'lei.schliauer Pranz S^priiru^cr, iJfcri^uSbe in. UevÖlkerunKSbeweKuns in C'lli. bi der letzten W'ochc wurden dfsaini in Cilli -M (lebnrten sclilicliun^icn und aclit Sterbefällc ze^clmet. Deii liimd füis , (jeldstrafe von 113S,.50 ReiehsnUiik bzw. 'jus .Vlarburvicr Krankenhaus überführt. vJn: .loluinn Semlit.scli und Deleiie ' '"^<"'^1, ein^M- Arreststrate von vier Wochen. m. Wegen Verdachts des KindesnH>r-tiisclia. ["ranz bodm und Anna Kra-scliaiiz, Anion Deiscinnann tmd liniina erhält scinr Natur-lari)r wieder durch Haar-Reg«n«r«tor, Wortmerk« Schneewelti. Vcrang^n Sir uusdrücklich dir Einfache Anwrndinitr. Seit mehr als '2.') Juhrr.» erprobt. Volllcommen unschädl ch. Erhaltlich in Drogerien, Parfumer en etc.. wenn nicht vorräticr, Bfzui; durch den Hauptvertrieb fovef Hofelmayer ErEeuvanfj^ chem.-techn. Artikel, Wien V|.. Mil'ergasfe Nr. 31, Fetnruf B 28-8-41. Versammlunasplan des Sleirisdien Heimatbundes 27. .Miir/ Kreis LuttcnberK. Stain/.tal. Stanetinzcii. l.T IMir. Pcc Rul.iheinK Stain/tal, Koshjvzen, Ib Uhr, N'emet/,: Stain/t.il, WerKov/cn. 19 Lhr. I';;. Ibirins: Stainztal. Sow iak. 10 L'hr, IfWoor. Aus atCec V^eÜ a. VoJksschädlinsj hingerichtet. Am 21. Alärz ist der am 28. .Mal 1921 K^-^bo.vne Kurt Selirinipf hin,u;eriohtet worden, dvii das Son(lerj.jerirht in Hambtiri.; als N'olks-seliädlin.ü; zniii Tode verurteilt halt';-, Schriinpl, ein arbeitssclieuer und tmer-ziehbnn>r .Wenseh, hat aulier amleren Straftaten wiederluilt v-iähri.^e Bcsitzers-ter L'ranz Schneider aus liradischbcr;.;'tochter .Maria Skerletz aus Safzen, (ie-bei Siil.lenber.ü; wurde beim Baumfällen ] nieinde Iliomasber;^, Krei.s Peitau. tmd ■^tiirzcudei) llaiiinstannn erfalU I ihre A\iitter wurden we.iicn Verdacht uu| I iislan, Cdli. und .Maua y,, ßodeii scschleudert. Schneider, des Kindcsmordes und der Beihilfe ver- truis' liiebei gefährliche Verletzunk'en davon, und zwar erlitt er einen offenen Bruch des rmken Oberarmes, eine leichte > >tclhm,e:en lie.^t der drin,y:ende Verdacht (iehirnerscluittcrun;^, .schwere bineiiver-1 vor. daj.l die Maria Skerletz 'zwischen -1. letznn.iieii sowie i>Jil.)Wiinden am (iesicht.; bis fi. Lebruar in Anwesenheit ihrer Lotscliitz bei Moiletisieiii. (jestorben sind: l^raiiz Sche,v;iila. .loriaima Saju-witz. Barbara Pouch. Karl (iruber, .losei Koscliel, alle aus Cilli, ferner Stefan Pe-tritscli, Iv'atschacli. tmd Ktisalx'th Wra-bitscli aus Brei; bei Meilenstein. ni. Die Standesämter Pettan und lü-eliern berichten, in der Woche vom lö. bis 22. iMiirz verzeichnet das Staiides-.tmt in Pettau neun (icbiirteii. Den Bund fürs Leben i^injs'eii ein Josef Pet^chnik. Petlau. mit ,^.y:iies .lambrowiisch. l*od-wiiizen. Alois Perk'amosch mit .\mia lA)-lotsclmik. beide aus Petlau. tmd .\k)is A\enoni, Pettau-Neiidorf, mit Katharina j haftet und dem Kreis.uerichis^efäniiiiis ! III ;viarmir.n- zn,i;cnilirt. Nach den I'esi Das Uii.ü:liick bat sich Diensta.ic abend .ü:ef;en 20 Uhr hi iPloderber^i bei St. .lakob in den 1-Jühehi zuv;etra;;en. — In einem (iroUbetrieb in 'i'hesea bei .Marburj; wurde der Jl-jährik'e Hilfsarbeiter .Martin Reitmayer aus (jutendorf von einem Lastauto an eine Molzwand .iredriickt. wobei er .schwere Verleizimi^eii der linken Müftenseite erlitt. — Lünen Unter-arnilirucli tru.Li: in einer Zwinifabrik in .\Vm*ko, Skorba-\\ iiidischdorf. (lestorben Thesen die .>S-jähri;:e Textilarbeiterin sind .^nlon Kolaritsch. Steindorf. Rudolf Steiani Meritsdi aus iMarbtir;.:. Ber,1s^l^a'^se .Wolitnr. [\utau. l'ranz \\'olil,iiemut, Un-| Nr. 2. davon. Die Veruu.i;lücktc war mit terhaidin, Aiitonin Petek. iA)dwinzen.| der rechten Hand zwischen die Zahn-Anna Skasa. Kartscliowina und .Mois Pe- räder einer Te.xtibuaschine jueraten. — trowitscli aus Pettau. — Das Standes- Bei Wasserleitinivisarbeiten \eruii'4:liickte atnt Tüclicni meldet für dcjiselbcii Zeit- .uestern abend in Windischfeistritz der räum zwei (jeburtcn. ' .?ri-iäliri,ue .Arbeiter .■\u.^u«;t Koroscheiz SLhiner/:ertüllt ).,'ebeM Wh" allen Verw andti-n. brentiden uiid Hekannlen il-e trauri^'e Nncliricht. ilab unser lnnifJ;^tL:etiebler. inneri^elih'clier (i:itle, N'atei. Sch\vie;,'ervaler und < iroliwiter Herr 3osef Jowan Ahitter entbunden hat tmd dall sie im L'inver.ständnis ihrer Alntter das Kind we.iixeräumt haben nuil.J. Obwohl die (iendarmcrie alles absuchte, den Dünj;er-hatifen umfassen, die .lauclick'rubc und den .'\bort au.sschöinen liel.l, konnte das Kind nicht auf^ieiunden werden. Am 5. Alärz ilel der Haupttrcflcr von KAI — ;nn Los Nr. tM74I. S.nnitlicbe Lose wurden in Achlelteihmj^ verkault. Staatliche Lotterie Ivnnalinie Weslak. Jüii-l 7. HpiiUrbr ReichsloKerie Keichdtr l.ruinnr ,1500000 .uSOOOOO .L200000 1! 100000 •nd liroiojJrr« Mlltrllrpffir kooaaa «urh Ai« urHlnnr« P R O K O P F SlaalJirh« I.OlIdrir• Kiaöfthatf M im VI, M«rialiilfrr«tr. »'I I ••priliai Jf kl4J«r 3.- V. 6.- V, -Jt. ■ I /irhuii^ 17. und 18. .ll?tandi .Ueni Z'.ibelMr. liordbreite nieht unter 7'i ein, dringem) j^ebraucht. An^uebote sind /n richten an l-eld/eiij^'koiimiando Will in Salzburg, l'a racelsnsstraHe 'jlST Abschat/mif,' und Abnahme erfol},M durch l achbeanfirnfito des Keichssporitiihrer?. liackermeister A\ittwoch, den 25. AL'ir/ 1UI2, um li> LMir, im 67. Lebensjahre uns liir iimiiei verlassen hat. Das Leicbenbej.[.^n!em> dts imverjieliliclien I lalnnf^uschiedeneii tindet Sanis ni,', den 2S. Alär/ 1012, um H) Lhr, vom Trauerbanse aus statt. Lorenzen am l'aehern. Ildhenmauten, Cilli. Cetinje. Pra^', ,N\arbnri.;. am 2.^. A\ärz Ii'12. In tietvi Trauer Adelheid, (iattin mid Kinder DANKSAGUNG Für die innige Anlelfnarime, dam liebevolle Geleite und die vielen Kran*- und Blumentoenden aniätalith de» Heimganses meines Manne,« bringe ich auf dienern Wege meinen herzllctisien Danh zum Aumdrutk, SeitMdorl bei Gonobifz. 36. Mäti 1943, Oie tiettrauernde Gattin There%te Goritsehan ?e(te ö »Marhiirficr Zeitung« März 19^? Nummer 8Ä 4* « « Stadttheater Marburg an der Drau Heule, UonncrMaK, den März, um 20 Uhr t K-.si^hiDSMiif ijir lüe Ociitaclie Jugend Rigoletio m 4 AKtcn v^n (jiu*'cppc Verdi Kein Kartenverkauf! Alorjjeti, I reilu}», Jen 27. Miir/, um 20 Uhr (Kistspltil du» Stuli'iscilcn I aiidestliculcrt^ Polterabend Lustspiel in .'J Akten von Leo Lenz und W. Krank ► ¥ P I » I k ^ I > ! » I * ► ' Wiener Grosibetrieb sucht für »eine Gefolgschaft passendes Objekt als Erholungsheim Zuschrlfttn an JOSEF BERNT, WIEN XVI 107 Poitfach 97 ► MehrerL' Der l-ancirat des Kreises Alarburj^ an der Drau /.i iif»! 'J .Marhiiry, den 24. .März I!M2 Ungültigkeitserklärung I )er vom \\'irtM li;itln;(nile ül's I .ruKlkreises .Mnrinirif an iKT 1 )r;tii ;in AK'itthias !\'iiiliiscli, Kaufmann in Kraulieim, aiis-Uf.v.L-llte Ile/u^rscliem Nr. r'Osn vom i 1. t-ebniar UM2, laii-iiMki .'Uli .liMt Mtiik l'iiihcitssL'ite, ist in v'erhisl j^erateii, D'.r .UtiinniitL- i!(.viij:sLliein wird liieniit als iiiij^ültig er- Im .Anflrajit": t^e/. Dr. Cucron. DIU i.u Di:it sr\in m\i{I5u«;/i)|{aii liiiiHiiiDie duiI MmsMi j.;eMU'lit. .XnfräKt.' unter »Hochdruck« an die Verw. '^484 i [ I.fnt, wa« Kuch 7.U sagen hat, Peue der Versorgungsrat! I | 8UIIG'XI^0a^^a.,.lUH, Hilde Krahl, Mathias Wieinan in dem Tobi«-Lutttpiel: DAS ANDERE ICH l ür Jujieiuliiche nicht zugelassen! Neueste deutsche Wochcnschau und Kulturtilmf eSPLANADB J-ernruf 25-30 Heute lö, IS.iiO, 21 Uhr BURGTHEATER [■'iir Ju},'endliclie /njjeltissen. PELlE.^^^ cüx fä^di'vcs^tüf-t Sa Qätf0n.cn, iks kn fiUU! Bekenntmachung .tnluiini Ulli), lririiiiurk (Ihs Vi'rfiilircii l't ) \Ii<4,iIh'|| ticr (ifmi'iiiili ii iiiitl Im-i Alijiulieii,lrafia('lii'ii Mmi '• l'MI |\.- II. A.-Ili. \r J.l. S. I.t')) wt'jii'ii (H'tränk»':»t«'iMT-liinUr/irliniif: mit limr «,r|(|.t rn Ii- von It \I II .iK.."!!) (riiitiiiij.«'iMl-< inliiiiuliTlarl(luii(lilr«'il.>i}t .')0 KUH. im N irliti inlirin^mifjWjilli* mit I W iii'licii \ri('>t lii'-iriifl. I Iirit>ii ^\iinl4' itiil «'iiir «'iiiiiiidi;!»* NVr-«ifh'iitlii liiinu in i|i I MiU Imii >ii /riliinn iinf Kn.-trn dr^ JoIihdii ^.111111)1.1 rrkiinnl. ihI kein reicher Mann, Der ein Gut sirli kaufen kann. Aber hinter seinem Haus Breitet aii>h ein Diirtchen auiit Keiner hat was drau* gemacht • PELLE meint: ,f)(is H'«r gelocht!^ ^IV. KtUUI- Sehr wichtig lür aiie Untersteirer! Holt Bich einen Spaten ran, L'itd dann i^äht der tticht'gp Mann Den verjplhten Ua«en um. • Stuunend sieh! man UIT1 ihn nun: „Surlit der einen Sf liatz hier wnhl?" PELLE lacht: Verordnungs- und Amlsblatt i de. Cliel^ Nr. ik r /i\il\LTw itltiiiin' in der l.'ntersleierniark 72 vom 21. März 1942 IMIVI I Bekanntmachung über die Re< ,l löl Ich baue Kohl.' llftiteist e» notwenMIß, jcilen Quadmtma-ter ileiilst'lipn Budcns auB?umif7.pn,umdio Kr/.BiiBiioj{ vnn Nuhr!inK«nillleln nu utei-ßurn. noch viele bi arhiiefrenile KJtt-rhfii, itie nu»pten. So können /. H Riihbii-flNclitin, die uirhl im ürliatten van ßAii-man uiut IIJiuHern liegen,siim Aaliauvun^ Kolli mit twütem Erfüll bonut;tt uerdon. 2IÜ4 wfil rt aii«4(>Aj4 i*t. Die I J/iuftln/nJte aber itf, i/tß die i\incllplluiip vuo Arbcil» krüftfu oiult die /u^liinmunK de)» 4rlieiisainU'i^ eidfchiill tverdrn. . iUndUäUit '5SISISC9E!9SE9(SEBGIGIEilStSC3(!SIISE9B geJung der Staatsangehcri »«.iiHolztrochnungsaiilagB der Untersteiermaric m aer uniersieiermarK vom 16. März 1942 J iii/.elpreis 20 Ppl I i'iiaj> ISej^riihms lindel 1 Jimnersta,!;, ilen 2t). M;ir/ um It) l.'hr am l'r eillmf in 1 )raii\\eiler statt. .\\.i;:;ik-Inir,<.f. am 2t). Alar/ l'.tl2. In tiLler Trauer; Maj^da Spin^lfr, .Wiiiier, im Namen aller Verveiindlen. h'unny Kolb, ltr;uil 7. Üeuttfrbc ■ KeicbHioiierie Heirhite (Gewinne sooooo 300000 200000 100000 ■od bmuad'r« vt^le MUlellt^lfrr kÖDOM lurb grwlpnen VV i: S I A C K Staatl. Lütter'ecinnahinc Marburg • llrrrrn^usBi; 2.'> l.aipr«ls«i Hcirlitniarli Jr Klo«' ' . 3.- 'A 6— 'A 24. - Suche /tun sofortigen Eintritt l . vollkommen selbständii^, Lei-■ ter eines jiröBereii Bürt)S mui j Sftchhearbeiter. 13rinf;endo An-I },'Cbute unter »Stütze des lic-triebsführersw-an die Verw. i 25 Knna, ist nm ein IInns im |.>Iei-ihen Werk' in A^arhnr^f /n lattsclien. (iefl. 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Ant Wege 'l'rafik Jakob bis zunl (lastliauft Aehtig. Abgeben gegen Helohnung^_ bei Acht ig. 2rinli-l> Am 21, (Wärz 1UI2 winde verloren eine Brieftasche mit Lu- giliniation. Kleiderkarte und 22H KA\. Von ("lams, liismarck-stra(>e bis i'abrik Wogercr. i;hrliclu'r l'itider wird ersucht, gegen lielohiuing in der Ver->. \saltung abzugeben. 2rv.U-'i I 1-iir memen Sohn, Scliüler der Suche fiir l l-jährigeii Sohn 1. (Jberschtile, suche ich einen einen Leiirplatz als Piiikltimk-' Instruktor. Derselbe soll selbst techttiker. Zuschriften an Kun- Si büler iler oiler 7, (»Ix' - ster, l.ehreritmenbikhingsan- schule n. ein guter iWalheiiia- stalt, SclKhierergasse 1, Mar- tiker seil, da fiir Maihcmatik bürg. '2öC)b-'I ein solcher erwünscht wird. r:"~. (7. —r , .Adresse in der Verw. 2.'^'l)H-l I Suche fnr 14-jahngen |ungen _ leichte Beschäftigung. Znschr unter llhrlich an die Veiw. """ 25ÜÜ-7TAG ül£R WKIIRMACHTI