Nr. 67. Ptänumtl»tion»prll«: Im Tomptol« ganzj. y. 11, halbj, fl. 5 50, ssllr b!e Zustellung ln« H»u« hall>>, 50 lr, Mi! der P»N ga«,j fl.ib, balb<, N,7 50, Freitag, 21. Miirz. Inslrtlon»gebü«: yü« »leine Ins«at» »l» ,n «Zeilen «»lt., größere per Zelle 6 lr., del 8lt»r«n Nlld^rbrliinncn pel Zeile » lr 1884. Nichtamtlicher Theil. , Ihre Majestät die Kaiserin und Königin ^°en dem Präsidenten der Wiener k. k. Polizeidireo d,m ^" ^" Sitzung des Abgeordnetenhauses am 18ten u^ n rgnff Se. Exc. der Herr Minister für Cultus fei^. ."erncht Dr. Freiherr von Conrad-Eybes-daz W Specialdebatte über da« Unterrichtsbudget Se. Excellenz sagte: ez ^33 "^"'^ bei diesem Titel das Wort und werde MM?« "°H einigemale in dieser Debatte ergreifen "I,rn. um den vielen und mannigfaltigen Angriffen U begegnen, ^^ ^ Unterrichtsverwaltung und ilc. "" von jeder Seite des hohen Hause« in möa. "»"! "^ Unterricht vielleicht eher als ein anderes beshM Regierung zu machen hat, vielleicht gerade im S °' .^"^ ^".llus und Unterricht zwei Gegenstände Interess ^"^' ^" ^" großes und allgemeines «emeine^"^ ^ ^"^"' "" "^ l" größeres und all- spruH n r ""en jk größeren und allgemeineren Nn< bieie« <3^ ^'ldung dieser Staat machen lann. Allein unz viel? 1^^ verwandelt sich leicht und oft — bei -^ in ^ ^^" ^^ ^" irgend einem anderen Staate ilnlner, ^irdene Interessen, und diese sind nicht seitig "."""lisch, sie kreuzen sich. sie heben sich gegen- siecht s» und daher kann man allen zusammen nicht dasz U^An, und das mag mitunter der Grund sein. Ich seh» >fe von allen Seiten so gleichmäßig erfolgen. bi'ellelcht "'^ ^^^" ll"'' "'^^ ^ der Lage, heule und ^'titvend ""^ ''" ^"^ ^er ganzen Debatte auf alle zugehe !^en zu antworten und in die Detail« ein- den, ei«, '^ ^" ^a entgegengehalten werden, wo in deren .. ^ehauptet wird, es sei zu viel, in dem an« gar n'iHt» 5u wenig, es sei nicht das Rechte, es sei lnich A * geschehn, und werde mich — ich glaube ^lniasj«»,» Zustimmung des hohen Hauses darüber rinw"'^"freuen zu lötinen — daher bloß auf von ei,,, schliche Berichtigungen oder Richtigstellungen ^"sicht i sn Thatsachen beschränken, die nach meiner wurden » >. bisherigen Reden nicht richtig dargestellt dehnte l >! ^"^' ^ allerdings sogar auf die General. Weil jH°"^"^eifen mufs, aus dem einfachen Grunde, Einern!. ^^"slhe. dass die dort erwähnten, nach ihrer »! Zeugung unrichtigen Thatsachen fortan in "no zum vl"'"'s stehen bleiben, für richtig gehalten Nvlnw"/Ausgangspunkte für weitere Folgerungen ge. « werden. aber njck! c^"'^n vorletzten Herrn Redner will ich Inhalt s,- umständlich antworten, wie vielleicht der Wiirde 3?"^ ^kde mich wirklich dazu auffordern lr zur' ^!! Angelegenheit der Wiener Universität, die legen mi^°l?^ gebracht hat, würde es mir sehr nahe ^lannt n V""ber auf Grundlage der mir fehr wohl« ?kh berr« ^ ^^""gehenden Details, als wie sie von ich H^^oner angeführt wurden, zu äußern, allein ""zige V?,?. "'^ bei diesem Gegenstände auf die °" der Uni "?y und Versicherung, dass alle«, wa« ballen itt al ^" lenen Tagen Regelwidriges vor. >'' wegenstand einer Disciplinar-Untersuchung nach allen Richtungen und gegen alle dabei Betheiligten war, einer Disclplinar«Ulltersuchung. wie sie in den akademischen Vorschriften und in den darüber geltenden Gesetzen begründet ist. Diese Disciplinar-Untersuchung und ihr bisheriger Erfolg enthält manches, was aus der wohl gebotenen Schonung für die daran betheilig-ten Personen nicht für die Öeffentlichkeit bestimmt ist. und ich werde daher auch weiter über ihren Erfolg und Inhalt kein Wort verlieren. Wenn aber der Herr Redner zugleich gesagt hat, es sei ihm bekannt, dass von der Unterrichtsverwaltung der Auftrag gegeben wurde, dass die Disciplinar-Untersuchung so geführt weide, dass sie eben kein Resultat liefern werde, so muss ich gestehen, dass ich glaube, dass das eine Be« merkung ist. zu welcher der Herr Redner gar nicht berechtigt ist. Uebrigens kann ich in Bezug auf diese Angelegen« heit nur meine Befriedigung darüber ausdrücken, dass diese so bedauerlichen Vorfälle doch so bald einen Ab-schluss gefunden haben und dass wenigstens derjenige, dem nichts anderes am Herzen liegt, als die Pflege der Wissenschaft, die an ruhiger Stätte allein möglich ist, nicht weiter gestört wurde, als durch einige Tage. Ich will mich, wie gesagt, mit diesem Thema nicht weiter beschäftigen. Was die anderen Bemerkungen desselben Herrn Redners betrifft, die sich auf die Schul» erleichterungen in Tirol beziehen, so betrifft der eine Punkt, der von ihm erwähnt wurde, die Vertheilung der Unterstützungsgelder des Staates für Tirol. Wenn da gewünscht wird. dass die Vertheilung derselben eine gewisse Publicitä't erhalte, so unterliegt das keinem Anstande. Es ist in den höheren und unteren Organen der Unterrichtsverwaltung gewiss kein Act, der die Öeffentlichkeit zu scheuen hat, und der Maßstab, nach welchem diese V"rtheilung geschieht, am allerwenigsten. Ja wenn der Herr Redner einen Anstand darin findet, dass mit Rücksicht auf die Schulfreundlichkeit der Ge» meinden verlheilt wird, da muss ich gestehen, dieser Anstand, der ihm fortwährend vor Augen schwebt, wird fortdauern, denn an andere als schulfreundliche werden wir nicht vertheilen; diese Gelder dienen eben zur Unterstützung der Schule. Was aber die Erleichterungen oder eigentlich Erschwerungen, welche nach der Aeußerung des Herrn Redners infolge der Schulnovelle ein-getreten sind. betrifft, so kann ich darüber nur eine ganz beschränkte Auskunft geben, denn es sind sehr wenige Recurse in Bezug auf Schulerleichterungen an das Ministerium gelangt, von denen allerdings nicht allen stattgegeben wurde. Allein warum nicht? Nicht deswegen, weil die Durchführungsverordnung, wie der Herr Redner zu bemel ken gefunden hat, eine Ausführung des Minorilätsvotums vom vorigen Jahre gewesen ist. sondern weil die Schulerleichterungen, die begehrt wur» den. sehr weit hinausgiengen über das alleläußerste Maß, welches die Durchführungsverordnung zugelassen hat. unter Umständen allerdings, die übrigens ganz localer Natur sind. Es ist in Tirol eben durch seine Verhältnisse nothwendig geworden, dass im Laufe der Zeit schon andere Erleichterungen genereller Natur eingeführt wurden, die in anderen Ländern nicht bestehen. Schulerleichterungen, die zuletzt auf die vier« jährige Schulpflicht zurückgeführt haben. Zu diesen Schulerleichterungen, die sich meistens auf den Winter-curs beziehen, noch weitere hinzuzufügen, die eben in der Durchführungsverordnung für andere Länder ge« geben sind. wo als erster Grundsah die Aufrechterhaltung der vollen Erfüllung der sechs ersten Jahre der Schulpflicht vorangestellt ist. das ist nach dem Gesetze unmöglich gewesen und Hal auch in diesen wenigen RecurSsällen nicht stattgefunden. Ich erlaube mir noch einige Augenblicke bei diesem Thema der Schulerleichterungen zu bleiben, weil die-selben eben auch von anderen Rednern erwähnt wurden und ich wünschen möchte, auf dieselben in der Debatte nicht weiter zurückkommen zu müssen. Es hat schon der Herr Abg. Dr. Ruß in der Generaldebatte es zum Gegenstände seiner Rede gemacht, dass die Unterrichtsverwaltung merkwürdiger Weise anfangs durch den Mund des Ministers erklärt habe, sie könne sich auf den zweitägigen Schulunter« richt im siebenten und achten Jahre nicht beschränken, dass aber seitdem zwei Stunden wöchentlichen Unter-richtes genügend erkannt worden seien. Diese Aeuße. rung ist auch übergegangen in die Rede eines anderen Herrn Redners von der Rechten und — ich glaub?, auch ein heutiger Redner hat sie aufgenommen. Ich muss gestehen, diese Behauptung beruht auf einem vollständigen Irrthume. Es existiert keine Verordnung, weder für das eine noch für das andere Kronland, worin eine Erleichterung bis auf zwei Stunden wöchent-lichen Unterrichtes als zulässig erkannt worden wäre. Eine solche existiert nicht. Wenn sie in irgend einem Blatte von Oberösterreich aufgenommen worden ist, von einem Parteiblatte, so hat sich eben das Blatt in einem großen thalsächlichen Irrthume befunden. Es sind nach der oft citierten Durchführungs-Verordnung, von der ein Herr Redner zu meiner großen Befriedigung erklärt hat, dass er sich mit ihr vollständig einverstanden erkläre, zwei Verordnungen in Bezug auf weitere Echulerleichterungen, die eine nach Oberöfterreich, die andere, heute besprochene, nach Steier-mark ergangen. Ich werde nun mit ein paar Worten den Inhalt dieser Verordnungen skizzieren. In Oberösterreich ist es in sehr vielen Gemeinden in den letzten Decennien seit Einführung des Reichs'Volksschulgesetzes dahin gekommen, dass mit Benützung der im Verord-nungswege zugestandenen Erleichterungen im achten Jahre absolut gar kein Schulunterricht ertheilt wurde und im siebenten Jahre ein sehr beschränkter. Im achten Jahre wurde nämlich bloß ein zweistündiger Unterricht bloß am Sonntag ertheilt. Von der Unterrichtsverwaltung musste in Ausführung der Schulgesetznovelle erklärt werden, dass ein Sonntags-Unter-richt allein keine Erfüllung der Schulpflicht begreife, und weil es keine Erfüllung der Schulpflicht ist und die achtjährige Schulpflicht im Gesetze aufrechterhalten bleibt, es auch nicht möglich ist. diese Beschränkung auf zwei Stunden Sonntags-Unterrichtes aufrecht zu erhalten. Es wurde aber aus Rücksicht auf die eben hier schon gang und gäbe gewordenen größeren und ausnahmsweise» Erleichterungen als eine Uebergangs-bestimmung und mit dem ausdrücklichen Beifügen «lediglich bis zur Vermittlung des vollkommen gesetzlichen Bestandes der Schulerleichterungen" gestattet, dass zwei Tage der Woche als Unterricht im achten Schuljahre angenommen wurden. Zwei Tage also, nicht zwei Stunden, und einer dieser Tage könne auch der Sonntag sein, weil eben dies auch eine von den herkömmlichen Einrichtungen dort war, die man nur im Wege der Uebergangsbestimmungen, wenn ich so sagen soll, überwältigen kann, ohne den Verhältnissen zu nahe zu treten, die dazu geführt haben. Das ist die Bestimmung, die für Oberösterreich gilt und auf welche sich thatsächlich reduciert, was die Herren Abgeordneten Dr. Ruß und Tilser darüber gesagt haben. Die Bestimmung, die für Steiermark erflossen ist, ist von ganz anderer Art. Es wurde zwar heute erwähnt, dass dieselbe ein gänzliches Verderben des Volksfchulunterrichtes im siebenten und achten Jahrgange zur Folge haben müsse, dass sie weit zurückbleibe hinter dem. was das Gesetz verlange, weit zurück hinter dem. was die Durchführungs«Verordnung statuiert habe, dass sie gesetzlich gar nicht zu rechtfertigen sei. Ich muss auch von dieser Behauptung sagen, dass gerade das Gegentheil das Richtige ist. Denn die Erleichterungen, die für Steiermarl bewilligt worden sind, haben nur das eine sehr Fatale für sich, dass sie eben gleichlautend sind mit schematisch gedruckten und nicht aus den Parteien selbst hervorgegangenen, sondern in sie hineingetragenen Modalitäten der Erleichterungen, die eben nur der Ausdruck des Gutachtens einer Partei im Lande sind. Der Inhalt dieser Erleichterungen aber ist ein solcher, dass die Zahl der Stunden, die für den sieben-ten und achten Jahrgang zum Unterrichte bestimmt sind. eine bei weitem größere ist als diejenige, welche in der Durchführungs-Verordnung in Aussicht geuom-men worden ist. Das führt mich nun dazu, zu erklären, welchen Modus und welche Grundlage in dieser Durchführung«. Verordnung die Regierung gewählt hat, um dem Buchstaben des Gesetzes treu zu bleiben. Das Gesetz sagt, es können Erleichterungen bewilligt werden für den siebenten und achten Jahrgang, allein da« Lehrziel müsse vollkommen erreicht werden können. Dieses Erreichen des Lehrzieles ist der maßgebende Factor bei der Beurtheilung jeder Combination, die nach der Durchführungsverordnung als zulässig erkannt wird, und in diesen Maßstab, welcher in der Durchführungsverordnung als Minimum angenommen worden ist — und zwar auf Grundlage sehr gr,l„o. licher und fachmännischer Studien — in d'Hn mu«' men passt uicht aUei.. die Glleichterung, w.e ,te sur Laibacher Zeitung Nr. 67 556 21. März 1884. Sleiermark bewilligt wurde, vollkommen hinein, sondern sie überschreitet denselben noch um ein sehr Bedeutendes. Es ist also von einer wirklichen Verkürzung oder Gefährdung des Schulunterrichtes oder von einem Verlassen des geschlichen Bodens da gar keine Rede. Es hat ein Herr Abgeordneter von jener (rechten) Seite in der Generaldebatte schon eine Reihe von Vorwürfen gegen die Unlerrichlsuerwaltung erhoben, indem er sowohl wie auch der Herr Abgeordnete, der heute gesprochen hat, vom nationalen Standpunkte aus auf das gewerbliche Schulwesen hingewiesen und erklärt hat, dass da von der Unterrichtsverwaltung ein ganz falscher Weg eingeschlagen, dass zu sehr centra« lisiert, dass keine Rücksicht auf die Verhältnisse der Länder genommen und ein Widerstand gezeigt werde gegen die Vedmfmsse und die besonderen Individualitäten der einzelnen Länder in Gewerbeschulsachen. Ich werde vielleicht noch Gelegenheit haben, bei einem späteren Ti übler Erfahrungen heften, so dass zuletzt unter delN einen Namen gar nicht mehr dasjenige verstanden wird, was er ursprünglich bedeuten sollte. So geht es auch mit dem Utraquismus. Es ist gewiss nicht Utraquis-mus, wenn in einer Volks- oder Mittelschule die aN' dere Landessprache obligater Unterrichtsgegenstand >st, und damit noch lange keine utraquistische Schule ge' schaffen. Ich habe es wiederholt im Laufe diefer Debailr hören müssen, dass es nicht angezeigt gewefen sel — und es wurde fogar von einem Herrn Abgeord-neten diefer (linken) Slite vermerkt — dafs ein Erkenntnis des Landesschulrathes von mir aufgehoben wurde, weil oder obwohl es angeblich im Sinne der deutschen Sprache und des deutschen Unterrichtes geM worden sei. Nun, ich könnte dem gegenüberstellen, da!» ich in Mähren auch eine Entscheidung des Landes-schulrathes aufgehoben habe, weil ich sie für gefehlt nicht begründet fand, eine Entscheidung, die den aller-bedeutendsten Utraquismus in diefem Sinne darstellte, da sie den obligaten Unterricht in der zweiten Landes-spräche an der Volksschule systemisiert hatte. Ich h"^ es nicht vereinbar mit dem Art. 19 gefunden, dafs man an der Volksschule, obwohl sie eine Zwangsschule w, die zweite Landessprache zu einer obligaten macht, abe-nur unter der Bedingung und Voraussetzung, dass d»e Gemeinde darum bittet, darum ansucht. Denn es kann eben so gut in einer czechischen Gemeinde der deuts«^ Sprachunterricht obligat eingeführt werden, als "' einer deutschen Gemeinde der czechisch?. Sie bittel darum, und es wird also der Zwang nach dem Art. 1^ des Staatsgrundgesetzes nicht ausgeübt. Das sührt mich aber zu einer Bemerkung, welche Se. Excellenz der Herr Abg. Dr. Herbst mir be-sonders gewidmet hat und welche sich auf mehrere Schulen bezieht. Er sagte nämlich (liest): „Ich könnlU da eine lange Reihe von Geschichten erzählen, z> "^ mit welcher Schnelligkeit werden, wenn die »Ma.^ skolslä" in deutschen Städten Schulen errichtet h"' damit dieselbe nicht zu viel Kosten hat, diese dk" Gemeinden aufgelastet, z. B. der Gemeinde Nirsch^ welche 200 Einwohner zählt" u. f. w. .« Nun, das ist allerdings richtig; in Nirscha" /' nach dem, was mir vorliegt, eine Privatschule erna? worden, sie hat das Oeffentlichkeitsrecht verlangt, ^ aber nicht bekommen, und zwar einfach deswegen »H weil die gesetzliche Bedingung der Verleihung des " ^ fentlichteitsrechtes, nämlich der längere Bestand, "^ nicht vorhanden war. Aber das ist eine Thatsa«^ dass in Nirschan zwar 200 Einwohner, wie h'^,?^ sagt ist, sind, aber nach sehr verlässlichen Nachr«^ 900 schulpflichtige Kinder wohnen, und da ""AH-böhmischen Schulernchtungsgesetze alle im SÄ sprengel wohnenden Kinder Anspruch darauf A^ in die Schule aufgenommen zu werden, so '> ^^l nothwendige Folge, dass, wenn die Errichtung e> Schule verlangt wird, sie auch bewilligt werden «n>.^ Diese Angelegenheit ist aber nicht bis in das ^ ^ sterium gekommen; die Unterrichtsverroaltuna. l daher gar kein Verschulden, vielmehr ist im """ ^ schulrathe beschlossen worden, dort eine Schule z" richten. ^hsi Wenn dann aber der Herr Abgeordnete Vr. H'. ;, weiter sagt (liest): „Wie schnell sorgte auch das ^.^ sterium dafür, dafs in Dux oder Reichenbcrg ^ czechifche Schule errichtet wird", fo muss '"^„i-dieses Verdienst von mir ablehnen, denn das ^^ sterium hat dafür gar nicht gesorgt; es ist das ^ fentlichkeitsrecht für die Privatschule in Dux """ gt die czechische Privalschule in Reichenberg vel. ^ worden; bei der ersteren wurde es abgelehnt, ^^r zweiten bewilligt, weil diese schon um ein I^ A^e bestanden hatte und ungefähr 280 Schüler yal-^j, Gemeindeschule zu errichten im Auftrage de» ^ steriums war noch gar keine Gelegenheit; " «^ege ist noch gar kein derlei Ansuchen im M«" ^„e an das Ministerium gelangt, daher dieses """^be"' Gelegenheit hatte, sich dieses Verdienst zu f" ^ll Dann hat der Herr Abgeordnete noch em ^-zum Gegenstände feiner besonderen VespreH" ___Laibacher Zeitung Nr. 67 557 21. März 1884. un?!l- ""b ^"" '^ bies die deutsche Schule in Pilsen «no die Forderung nach Errichtung einer neuen deut« « Schule in Pilsen, welches, obwohl sie vom ^ger Landesschulrathe als berechtigt anerkannt und ^ayer bewilligt wurde, dennoch von mir abgelehnt und ^„diesbezügliche zu Gunsten der deutschen Schule Nmllte Entscheidung im Recurswege aufgehoben wurde. ^Iftn gebe ich mich allerdings schuld. Allein ich N>aube, dabei vollkommen gesetzlich vorgegangen zu !"!'. Der Fall steht nämlich so. Es sind zwei mehr-Wne deutsche Volksschulen in Pilsen, eine Knaben-Ul>d Mädchenschule. Der Landesschulrath hat das Verlangen nach "euerris'tung einer deutschen Schule in Pilsen des« ^egen bewilligt, weil er gefunden hat, dass nach dem ^'lahrlgen Durchschnitte mehrere Classen mehr als "Schüler aufgenommen haben, daher nach dem ^ ^ des Reichs-Volksschulgefetzes die Nathmendigkeit K^^' ""k weitere Classe zu eröffnen oder eine neue Mule zu errichten. Das Ministerium hat diese Ent' lMldung im Recurswege aufgehoben, und zwar des- u,?"' .^^'^ "ach "«er durchwegs beobachteten Praxis, 'd, wie ich gleich bemerken werde, sehr nothwendigen /vtaxls, die Zahl der Schüler nicht danach berechnet sink ^""' °b '" """ Classe 80 oder mehr Schüler > o, um dann eine andere Schule zu errichten, son« " rn weil die Zahl der Schüler der ganzen Schule diese Zahl durch die Zahl der ^v>e" dividiert werden muss, und erst wenn ans komm ^"ung mehr als 80 Schüler auf eine Classe Schul ' ^ Auftrag zur Errichtung einer neuen sebr Uneben werden kann. Ich fage, dass dies eine Mir ^"endige Praxis ist, und ich glaube, es wird aller «^ niemand widersprechen können, dass es die m^tMen'pädagogischen, juridischen und finanziellen a?m ' ^ben würde, einen anderen Grundsatz all« ^/"'durchzuführen; abgesehen davon, dass schon le Entscheidungen in diesem Sinne gefällt wurden lak k - ^"'^ ^hr ungerecht wäre, denfelben Grund- ^v vel emer czechischen, nicht aber bei einer deutschen N/ ^" "n H^r von dieser (linken) Seite des ^ndsKs^s übersehen hat, indem er den böhmischen befallen l"h "ls so entschieden national, also als Ich ^ national bezeichnete. (Sehr richtig! rechts.) Ugkeit . ^^en' dass ich noch mit voller Anstich-in ein«. ""Mch vielleicht mit mehr Wärme, als es W'eoerknl ä ""chterne Rede des Budgets gehört, das Na A "m""d noch bestärken möchte, was der Herr >fe deV n l°l '" b'eser Hinsicht gesagt hat. Im habe ^1 s"ebatte und der Reden orr letzten Tage ^naen ».'? ^ gehört, wie einzelne Redner sich er-tadelnd,,, ^" '" Angriffen und Darstellungen höchst Volitiick'« ^Haltes über die Thätigkeit bald eines b°ld -in,. Huksbeamten ' bald eines Statthalters, "'«» «chulinspeclors, bald einer einzelnen Be« Horde, bald mehreren Referenten der Ministerien, dass ich es mir wirtlich nicht versagen kann, wenigstens Ihrer gütigen Erwägung anheimzustellen, ob es nicht sehr bedauerliche Folgen für die Tüchtigkeit unseres Verwaltungs-Organismus haben kaun, wenn solche Darlegungen sich öfters wiederholen. Solche Auseinandersetzungen berühren eine zu sehr menschliche Seite, als dass es der einzelne, namentlich der kleinere, mindergestellte, in einem entfernteren Kronlande befindliche Beamte überwinden könnte, wenn er in den öffentlichen Blättern liest, in welcher Weise er vor seinen Vorgesetzten und außerdem vor aller Welt bloßgestellt wird, als ein Mann, der nicht allein nicht seine Pflicht gelhan, sondern beharrlich in diesem Sinne fortarbeitet und ganz den Charakter, die feindliche Gesinnung, wie wiederholt gesagt worden ist, dazu hat, eine Gesinnung, die ihn ganz außer Stande setze, je seine Pflicht wirtlich und objectiv zu erfüllen. Wenn ein Beamter derart vor der Oeffentlichkeit und von einer so hohen Stelle, wie dieses hohe Haus es ist, charakterisiert wird, wie soll es ihm möglich sein, seine Pflicht wirtlich getreu zu erfüllen? Die Folge davon wird einfach die sein, dass er viel mehr der Partei-rücksicht, dem ihm zunächst gelegenen Interesse der Utilität folgt, als feiner inneren gewissenhaften Ueberzeugung, und diese Folge wäre recht bedauerlich. Ich höbe mir schon einmal an dieser Stelle erlaubt, auf Grund meiner langen Erfahrungen in der Bcamtenlaufbahn es auszusprechen, dass es für jeden Oesterreicher eine hohe Beruhigung ist, dass wir einem so tüchtigen, Jahrhunderte alten Verwaltungs Orga« nismus gegenüberstehen. Seine feste Basis ist das Gesetz, und der Kitt, der ihn zusammenhält, ist die Treue für Kaiser und Reich, die aus vollster, innerster Ueberzeugung, ja aus Begeisterung hervorgeht. Daran zu rütteln und andere Rücksichten als die vorwaltenden und entscheidenden an diesem Organismus einzu< führen, das würde sich sehr bald rächen, und nicht bloß an der einen oder anderen Partei, sondern am ganzen Staate und an allen seinen Anhängern, zu denen wir ja doch alle gewiss aus innerster Ueberzeugung gehören. (Beifall rechts.) Das führt mich denn zuletzt zu einer ganz per« sönlichen und kurzen Bemerkung. Ich könnte in Bezug anf die in die Debatte gezogenen Fragen noch sehr ins Detail eingehen, es wird sich aber dazu vielleicht eine weitere Gelegenheit ergeben. Es ist mir von mehreren Rednern eine Aeußerung entgegengehalten worden, die ich kürzlich im Budgetansschusse in Bezug auf mein engeres Heimatland gemacht habe und die dahin gieng, das» mir die slovenische Sprache und Nationalität als Sleiermärker nicht fremd feien. Der Gegenstand dieser Verhandlung im Budget, ausschusse waren die Gymnasien in Untersteiermark, in Marburg und Cilli, auch die Gymnasien in Kärnten, und es wurden gewisse Absichten auf ähnliche Ein» richtungen kundgegeben, wie sie dermalen in Laibach bestehen. Ich bin diesen Darstellungen mit einer ganz nüchternen Erklärung heute begegnet, und ich werde ihnen morgen so begegnen, wie ich es das letztemal gethan habe; nicht dass ich dieselben nicht ernst nehmen würde, durchaus nicht; ich wollte dies nur so ver^ standen haben, dass ich diese Darstellungen für den Augenblick nicht für wörtlich durchführbar halte. Ich bin ihnen nämlich mit der Erklärung begegnet, dafs erst abgewartet werden müsse, was die Erfahrung in Laibach, wo diese Einrichtungen bestehen, für Resultate liefert. Ohne aber in diese Details einzugehen, glaube ich, dass diejenigen, welche den Verhandlungen des Budgetausschusses beigewohnt haben, aus meinen Aeußerungen gewiss nicht entnommen haben, dass ich an den Gymnasien in Untersteier etwas einzuführen beabsichtige, was von einer Parteilichkeit gegen das deutsche Element oder von einer Missachtung jenes hohen Wertes zeugen könnle, den die ganze slovenische Bevölkerung in Unlersteier gerade auf die Kenntnis und die Erlernung der deutschen Sprache leat. Das wird mir niemand zumuthen und die Herren Vertreter der slovenischen Nationalität am allerwenigsten. Wenn ich aber hierauf jene persönliche Bemerkung gemacht h^ibe, die dann mit einem gewissem Sarkasmus so gedeutet worden ist, als hätte ich eine zweigetheilte Nationalität angenommen, so muss ich mir als Staats« bürger und ganz abgesehen von jeder amtlichen Bedeutung nur zu bemerken erlauben, dass ich in dieser Hinsicht einer ganz veralteten Ansicht huldige, einer Ansicht, von der ich glaube, dass sie leider hier im hohen Hause, und zwar auf beiden Seiten des Hauses, schon beinahe allen Boden verloren hat. Der Oesterreicher, der mit so großer Liebe und Treue an seinem Vaterlande hängt, hat sich noch eines engeren Heimatlandes zu erfreuen, der Steiermärker der Steiermark, und der Steiermärler erkennt jeden, der im ganzen Lande, vom Semmering bis hinunter zum Ufer der Save bei Kroatien wohnt, als feinen Laildsmann. und er widmet ihm die Sympathien der Landsmalmschaft, und in diefer Empfindung hat alles dasjenige, was uns immer unter dem undeutschen und unslavischen importierten Namen der Nationalität um die Ohren schwirrt, gar keinen Platz; sie schließt die Frage aus, ob die ersten Kindeslaute des Lands-mannes in einem Hause gesprochen wurden, wo die Sprache die slovenische oder die deutsche war. Die Landsmannschaft ist ein solches überwiegendes Gefühl. So denke ich, und so denken viele Tausende in der gesunden Luft meines Heimatlandes, sehr viele Tausende, ich glaube alle, die noch nicht von Partei-rücksichten angekränkelt sind. Ich höre, dass ebenso auch in Böhmen und Mähren sehr viele hinter ihren vier Wänden so denken, nur dann nicht, wenn sie sich den partei-männischen Denunciationen oder Hetzereien gegenüber scheu. Das ist meine Ansicht über diesen Gegenstand, und so allein konnte meine damalige Bemerkung verstanden werden, dahin nämlich, dass ich die slovenische Sprache — und ich freue mich dessen — verstehe und dass ich auch der slovenischen Nationalität nicht fremd gegenüberstehe, weil sie meinem Heimatlande angehört. So allein ist der Ausdruck zu verstehen. Ich schließe nun für heute und will Sie nicht länger aufhalten. Nur eine einzige Bemerkung erlaube ich mir noch zu machen. Herr Abg. Dr. Weillof hat mit einer gewissen schonenden Rücksicht seine Kritik über die Thätigkeit der Leitung dös Unterrichtsministeriums dahin zusammengefasst, er finde zwar nicht, dass man gerade auf falschen Wegen gehe oder dass man etwas anderes thue, als im Gesetze begründet ist, aber eine gewisse Schwäche bemerke er an der Leitung der Unterrichtsverwaltung. Nun, ich fühle diese Schwäche nicht in mir; allein sie kann einen, ohne dass man es merkt, überkommen. Ich werde sehr glücklich sein, wenn ich jederzeit darauf aufmerksam gemacht werde, wenn sie mich unbewusst überkommt, ebenso wie ich auch dem Herrn Dr. Heileberg, der in seiner orienta-tischen Anekdote, die er uns erzählte, erklärte, dass es besser für jene Provinz gewesen sei, dass der Gouverneur derselben gestorben sei, als er zu seinem Amte kam, wünsche, recht lange zu leben, damit er sich überzeuge, dass das, was heute in der Unterrichtsverwaltung geschieht, nicht zum Nachtheile unseres großen und auch unseres engeren Vaterlandes geschehe. (Bravo! rechts.) Gerichtssaal. Process Hugo Schenk und Genossen. 1. Verhandlungstag. (Fortsetzung.) Wien, 13. März. Weitere Erörterungen betrafen die Theilung der Beute nach der Ermordung der Iosefine Timal, inso< fern Hugo Schenk sich mit feiner Behauptung, dass dieselbe z,l gleichen Theilen mit Schlossarek statt-aefui'den, mit dessen Anaaben in der Untersuchung in Widerspruch befindet. Hugo Schenk hielt seine Behauptung aufrecht. Dann wendete sich der Staatsanwalt an Hugo Schenk wegen Klarstellung von Widersprüchen in den Aussagen Schenk's und Schlossarel's. St.m ijucler- Leibacher Zeitung Nr. 67 558 2!. März 1884. schnür beigeschafft, von wem, ist Schlossank nicht mehr bekannt; er aber hat sie an sich genommen. Am nächsten Molgen wurde die Reise auf der Nordbahn angetreten und bis Mährisch-Weißkircheu fortgesetzt, wo Hugo Schenk zunächst mehrere Briefe schrieb und expedierte. Dann wurde in einem Gast« hause gespeist und getrunken, und von da hat Hugo Schenk eine Flasche guten Wein mitgenommen. Sie begaben sich alle drei, Hugo Schenk, Schloffaret und Iosefine T'mal, nach Zernotin. Schon auf dem Wege dahin machten sie einen Umweg in die Nähe des Ge-vatterloches; dann giengen sie nach Zernotin. Die Männer begabm sich in den ,Ort, Iosefine Timal harrte außerhalb desselben. Die Männer kehrten im Orte wieder ein, kamen dann und begaben sich mit der Iosefine Timal in die Nähe des Gevatterloches. Auf dem Wege dahin gicng Hugo Schenk mit der Iosefine Timal und sprach mit ihr stark dem Weine zu, in welchen er früher aus einem anderen ssläschchen etwas gegossen Hütte. Hugo Schenk sagte, Schlossarek solle sodann die Flasche wegwerfen, und gleichzeitig gab er dem Schlossarek den Auftrag, einen Stein zu suchen, in ein Tuch zu wickeln und wieder zu kommen. Als Schlossarek nach Vollführung dieses Auftrages zurückkehrte, fand er die Timal fast von Sinnen, und auf die Frage Schlossarek's erwiderte Hugo Schenk, sie habe es so verlangt. Dann band er ihr den Stein mit einer Schnur um den Leib, sagte, die Schnur sei so schlecht, dass sie reißen werde, hob die Timal und den Stein in die Höhe, ließ den Stein zur Erde fallen und gleichzeitig die Timal los. Der Stein zog die Timal iiber die Böschung, und Hugo Schenk ver« setzte ihr noch einen Stoß. Pr.: Früher haben Sie immer angegeben, dass Sie mit Hugo Schenk vereint den Körper der Timal über die Böschung gezogen und dann hin abgestoßen haben. — Schl.: Das ist nicht richtig. Ich habe sie nur, wie sie berauscht wurde, dass ste kaum gehen konnte, führen geholfen. Inbetreff der Rückkehr stimmt die Aussage Schlos-saret's mit der des Hugo Schenk überein, jedoch nicht auch inbetreff der Theilung der Beute, bezüglich deren, wie überhaupt bezüglich aller Widersprüche, beide An» geklagten trotz aller Kreuz« und Querfragen bei ihren Behauptungen beharren. Im Hinblicke auf die Angaben des Schlossarek wurde inbelreff diesesFactums auch noch Karl Schenk verhört. Derselbe gab an, dass er von seinem Bruder und von Schlossaret angegangen wurde, für den ersteren eine Wohnung zu suchen, wozu er selbst noch Geld hergeliehen. Er gibt zu, damals, ungefähr zehn Tage nach dem Factum Bauer, gehört zu haben, dass es sich darum handle, einem Frauenzimmer ihre Sachen abzunehmen, auf welche Art jedoch dies geschehen solle, habe er damals noch nicht ge-wusst. Später erst sei ihm das ganze Vorhaben mitgetheilt worden, und er habe den Wagen besorgt, mit dem die Auskundschaftung des Ortes beforgt wurde. Karl Schenk hat sich auch geständigermaßen an der Herauslockung der Koffer und an deren Verwertung betheiligt; die Timal habe die Koffer ausgefolgt in der Meinung, dass dieselben auf die Bahn gebracht würden, um nach Kratau geschafft zu werden, wo die Hochzeit staltfinden sollte. Aus der Verwertung der Koffer hat Karl Schenk ? fl. erhalten. Von der weiteren Beute habe er nur seine dargeliehenen 30 fl. begehrt, jedoch 50 st. erhalten. Damit endete für heute in vorgerückter Abendstunde die Verhandlung, und wurde ihre Wiederaufnahme auf morgen 9 Uhr früh anberaumt. (Fortsetzung folgt.) _______________ Locales. — (Allerhöchste Spende.) Se. t. und k. Apo» stolische Majestät haben zur Restaurierung der Filial-lirche St. Rochus in der Pfarre St. Bartholmii eine Unterstützung von fünfzig Gulden aus der Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst zu bewilligen geruht. — (Militärisches.) Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst zu ernennen zum Regimentöcommandanten den Obersten Karl Ritter von Gold des Infanterieregiments Leopold II, König der Belgier Nr. 27 beim Infanterieregiment Freiherr von Döpfner Nr. 23. — (Das vierte Concert der Philharm. Gesellschaft) findet unter der Leitung des Musik-dlrectors He«rn Josef Zöhrer und gefälliger Mitwirkung des Pianisten Herrn Emil Smietanski aus Wien am Dienstag, den 2b. März. halb 5 Uhr nachmittags im landschaftlichen Nedoutensaale statt, DaS Programm lautet: 1.) C. M. v, Weeber: Ouvertüre zur Oper „Eury. anthe" für großes Orchester. 2.) L, v. Beethoven: Concert für das P.anoforte (^-vm-, op. 73) mit Orchester- Herr Emil Smietansli. 3. ll) Nob. Volkmann: Die Nachtigall, d) Fr. Ries: AuS deinen Augen stießen meine Lieder, c) Th. Bradsky: Blumen, Lieder für eine Altstimme mit Clavicrbeglei» tung,- gesungen von Frl. Caroline Bock. 4, u) Emil Smietanski: Polonaise, d) N, Schuhmann Raff: Abendlied, o) Fr. Liszt: Ungarische Rhapsodie, für das Piano-forte; vorgetragen von Herrn Emil Smietanski. 5.) Frl, Mendelssohn - Bartholdy: Symphonie, ^-vur, für Orchester: a) H.116FW vivaes; d) ^uäauw oou moto; o) Oou mow moäsrato; ä) i'rsLto (82iwl6ilo). — Der Saal wird um halb 4 Uhr geöffnet. Der Ein« tritt ist nur den Vereinsmitgliedern gegcu Abgabe der auf Namen lautenden Eintrittskarten gestattet. — Da nach § 16 der Statuten Familien das Recht zum Ein-trltte für drei in gemeinschaftlicher Haushaltung lebende nicht selbständige Angehörige zusteht, so wolle für jedes weitere, an den statutenmäßige!» mnsikalischen Aufführungen theilnehmende Familienmitglied beim Herrn Vereins» cassier Carl Karinger gegen Entrichtung des statutenmäßigen Jahresbeitrages von 1 st, gelöst werden. Anmeldungen zum Eintcitte in die philharm. Gesellschaft Werden in der Handlung des Herrn Carl Karinger, Rathhausplatz. entgegengenommen. — (Prioritäten-Conversion der Kronprinz.Rudolf-Bahn und der Vorarlberger Bahn.) Gleichwie bei der Franz-Iosef.Bahn hat sich die Oesterreichische Boden-Credit.Anstalt veranlasst a> sehen, auch für die bftrocentigen Silber«Pnor>täten der Kronprinz-Rudolf- und Voiarlberger Bahn, welche bei den gerichtlichen Depositenämtern und anderen Behörden als Vermögensanlage für Pupillen, Curanden, andere Pflegebefohlene und auch als Cautlonen erliegen, die Erleichterung eintreten zu lessen, dass diese Prioritäten zwar bis längstens 31. März l. I. inclusive zum Umtausche angemeldet werden müssen, der effective Erlag der umzutauschenden Prioritäten aber erst nach deren erwirkter gerichtlicher oder behördlicher Erfolglassung mit gleicher Wirksamkeit, als ob die Prioritäten gleichzeitig bei deren Anmeldung erlegt worden Wären, stattfinden könne. Die neuen Prioritäten werden bei der Rudolf.Bahn ebenso wie bei der Iranz-Iosef.Bahn wieder nach Wahl der Einreicher in Appoints von 200 fl,, 1000 st. und 5000 fl.. bei der Vorarlberger Bahn in Appoints von 200 fl, und 1000 fl. ausgegeben. — (Landfchaftliches Theater.) Auch bei dem gestrigen zweiten Auftreten der amerikanischen Gro« tesktänzer und Pantomimengesellschaft „The Mephistos" war das Haus sehr gut besucht, und eS fanden die Lei-stungen derselben verdienten, lebhaftesten Beifall. Die Leichtigkeit, mit welcher diese Künstler ihre Productionen ausführen, rangiert sie unter die ersten ihres Faches. Beigegeben waren die beiden Einacter: „Madame Poti-phar" und „Die gebildete Köchin". In beiden Stücken bethätigten sich sämmtliche Mitwirkende: Frl, v. Beck, Frau Podhorst y »Keller uno Frl. Herrmann, sowie die Herren Niedt, Pauly, Romani und Ander, recht wacker. —08. Neueste Post Original-Telegramme der „Laib. Zeitung" Berlin, 20. März. (Reichstag.) Die Social» demolraten bekämpfen die Verlängerung des Socialistengesetzes, die National.Liberalen sind dafür, Windtholst behält sich die Stellungnahme vor. Putkamer und Bismarck betonen die Nothwendigkeit der Vorlage. Nom, 20. März. Ein Rundschreiben der Propa-ganda gibt die Errichtung von Filialen in verschiedenen Städten bekannt. Wien, 20. März. In der heuligen Sitzung des Abgeordnetenhauses kamen zunächst die beiden gestern gewählten Generalredner Eduard Sueß und Greuter zum Worte, woraus Titel 14, „Hochschulen", unverändert nach den Ausschussanträgen genehmigt wurde. Zu Titel 15, „Mittelschulen", sprachen mehrere Redner, darunter auch der Herr Minister für Cultus und Unterricht Baron Conrad. Schließlich wurde auch der Titel ..Mittelschulen" unverändert angenommen. Morgen wird die Debatte fortgesetzt. Hamburg, 19. März. An Bord des gestern abends von London hier eingetroffenen Dampfers „Gemma" wurde heute mittags nach dem Oeffnen des Schiffsraumes Feuer entdeckt. Eine Anzahl Iute-ballen, welche in der Nähe der Donkey-Maschine ge» staut waren, hatten sich entzündet. Das Feuer wurde durch drei Dampfspritzen in vier Stunden gelöscht. Ein Theil der Ladung wurde unversehrt gelandet; ein großer Theil jedoch hat beträchtlichen Schaden theils durch den Brand, theils durch das Wasser erlitten, welches in den Schiffsraum gepumpt wurde und da« selbst sechs Fnß füllte. Das Schiff felbst hat wenig Schaden davongetragen. Rom, 20. März. In der Kammer erklärle Mi-nisterpräsident DepretiZ, dass das Ministerium mit Rücksicht auf die parlamentarische Situation dem Könige seine Demission überreicht und dass der König sich die Entscheidung vorbehalten habe. Das Mini-sterium wird einstweilen die Geschäfte fortführen. Nach dieser Erklärung vertagte sich die Kammer. Bern, 19. März. Der Bundesrath wurde dahin schlüssig, die Handlungen, wegen welcher die Anar-chisten in Unlelsuchung gezogen wurden, als gemeine Verbrechen anzusehen, deren Erledigung in das Vebiet der cantonalen Strafrechtspflege falle. Bern, 19. März. Der Beschluss des Bundes, rathes, betreffend das gerichtliche Verfahren gegen die Aliarchisten, wurde dadurch hervor« gerufen, dass in jüngster Zeit seitens der östeneichi. schen Polizei an die Behörden verschiedener Cmitone in vertragsmäßiger Weise das Begehren um die Vornahme von Unlersuchungshandlungen gestellt worden ist, welche sich auf Verbrechen beziehen, die in Wien und anderen Orten von Anhängern der Anarchisten-Parlei begangen worden sind. Der Bundesrath, welcher von den Requisitionen und der Erledigung derselben Kenntnis genommen, theilt den betreffenden Cantons-nginungen mit, dass die Handlungen, welche den Gegenstand von Untersuchungen bilden, gemeine Delicte seien und den Charakter politischer Verbrechen in keiner Weise an sich tragen. Die Erledigung gehöre demnach in das Gebiet der'Strafrechtspflege und falle der cantonalen Justiz anheim. Abgesehen von der strafrechtlichen Seite liege auch ein großes Interesse für den Bund vor, und der Bundesrath könne in die Lage kommen, die Frage zu prüfen, ob nicht von Bundeswegen Maßnahmen zum Schutze der inneren unv äußeren Sicherheit der Eidgenossenschaft zu trefft seien. Die Cantone werden daher eingeladen, den Aundesrath von allen an die cantonalen Polizeibehörden gerichteten Gesuchen und den Ergebnissen der in der Schweiz geführten Untersuchungen aufs genaueste i" unterrichten. _________ Handel nud Volkswirtschaftliches. Oesterreichifch»ungarische Bank. Stand vom 15. Mr^ Banknoten-Umlauf 340 475 000 fl. (-4547 000 fl,). Siluel 119744000 ft. ^ 613000fl,). Gold 65 064 000 st. (-769 000 st^i. Devisen 14 292 000 fl. (>i- 691000fl.). Portefeuille 120038000st. (—6547000 fl.). Lombard 22344000 st. (—402 000 fl.). M^ thekar-Darlehen 88 046 000 st. (-j-154000 fl.). Pfandbriefumla"! 80 191 000 st, (4- 253 000 fl.) Rudolfswert, 17. März. Die Durchschnitts.Preise stellte" sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ______ ^^ Weizen pr. Hektoliter 8 65 Eier pr. Stück . . -^ ^ Korn .. 6 18 Milch pr. Liter . . ^ ,« Gerste „ 5 86 Rindfleisch pr. Kilo . ^ A Hafer „ 3 9 Kalbfleisch .. ^ U Halbfrucht _ 6 51 Schweinefleisch „ -- ^ Heiden „ 5 21 Schöpsenfleisch „ " ^ Hirse „ 5 86 Hähndel pr. Stück . ^ A« Kukuruz „ 6 2 Tauben „ , — Erdäpfel pr.Mctcr-gtr. — - Heu pr. 100 Kilo . -^ ^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . — " Erbse» „ — — Holz, hartes, pr. Cubik- „, Fisolen „---------Meter .... 2 " Rindsschmalz pr. Kilo — 80 — weiches, „ ^ "" Schweineschmalz „ — 80 Wein, roth,, pr.Heltolit, 16 ^ Speck, frisch, „ - 68 — wccher. „ 10 Speck, geräuchert, ., — 80 Angekommene Frcmde. Am 19. März. . Hotel Ttadt Wien. Affhauser, Kfm., München. - Feig"' Stcimnaßler, Kcch, Abelcs und Höniasseld, Kstte., Wien. ^ Roagy, Kaufm,. Schlestadt. — Schuster und Kvas, Mc-, Trieft. — Iatlitsch, Südfrüchtenhändler, Kanischa. ^ Hotel Elefant. Ioachimsthal, Kausm,, Berlin, — Carles, Ksm.. Frankfurt a. M, - Schrubary. Kfm,, Wien. - G/V von Latinovif, k. k. Kämmerer. Budapest. — Mattcsich, V Vermessungs-Adjumt. Marburg. — Morpurgo, Ksm,, G""' — Omachen. Priuat. Stein. „ Hotel Europa. Gautsch, Gutsverwalter, München. — v. Pa«' naut, Reichtaas-Abgcordneter, Budapest. — Bucher, P""°"' Agram. — Prohaska, Kaufm., Fiume. — Wicningcr, Nea' tätcnbesitzer, Krumpcndorf. — Iergitsch, Geschäftsmann, "" Gautsch, k. k. Major-Auditor, Klagcnfurt. ^. Vaierischer Hof. Zgur, Vcrzehrungsstcueragcnt, Gisse'« Cordoni, Tolmezzo. — Kleinlcrcher, Tirol. ,,-, Sternwarte, von Terbuhovtt. k. t, pens, Major, s, Fa"" ' Kleinlack. — Rizzoli, Kfm., Reifniz._________________-^ Verstorbene. , Den 17. März. Franz Pollak. pens. Magistrats"5M nieur, 74 I., Gradaschzagasse Nr. 22, Marasmus. Im Spitale: ^, Den 14. März. Mathias Debeuz, Arbeiter, 58 I>, äußeren Brand. „M Den 15, März. Anton Telban. Müller, 32 I., H"? '^ Tuberculose. — Thomas Kunstl, Knecht, 46 I.. Gastritis-^ Marie Voldin, Inwohnerin, 65 I.. Brustwasscrsucht. ^ ,Mt, Kregar, Arbeiter. 72 I.. Oocwua eorodri. — Alois V" Arbcitcrssohn, 8 Mon,, Lungcncntzünduug, ^. t»B- Dcn 16. März. Franz Virant, Arbeiter. 37 I, ^ gentubcrculose. ,, I,, Drn 17, März. Maria Sterle, Kaischlerstochtcr, i ^. Atrophie. — Maria Verona, Arbeitersgattiu, 41 I, ^" eu1«8i8 i)Uimc»num. Theater. ^ Heute (ungerader Tag) Gastspiel der amerikanischen G"g": Tänzer« und Pantomimen-Gesellschaft „The Mcph'»'" Da Ang' schmiad i, A ländliger G'spasj in 1 Act. zus""' ,jne glaubt halbö aus'n Volk seine Redcn, halbs aus'n I- ^'<m 21, Mlz lM, ^2) Conenelauzsckrcibnnn. Nr. 3386. lllnli,« u Beginn des Schuljahres 1884/85 ge-Nil^,.> !" ^"' l. l. Militär« Erziehungs- und stjs.."'Nsanstaltcn zwei krainerische Staats« ' '"Hspla^ z;ur Vcschung. ' unt^v sv.^ Stiftlinnsplä^c können eventuell! "«siaen^""° ^"' einschlägigen stistungs-3tt°^.'" -UcdlNssungcn auch in der k. l. Marine» «ladende «cnosscn werden. si„>> - m kralnischcn Landesausschussc zu überreichen, «aibach am U, März 1884. -^^.der^i. Landesregierung für Krain. (IIA^I) Knnämackuniz. Nr. 1647 besnn?!"" ^ ^ Bezirksgerichte Wiftvach wird tz ??. ^^^'^' ^ls die in GemiMeit des 3 ^ des Gesetzes vom 25. März 1874. L. G. Ä«l ' ""l Grundlage der zum Vchufe der "Nlcgung eines neuen Grnndbnchcs für a^fs " Catastralgemeindc Crzel n^s7^'"n Erhebungen verfassten Vesitzbogcn sch^f, °kil berichtigten Verzeichnissen der Liegen-Erb/k ' "' ^"p'e. der Latastralmavvc nnd den A^^Üsprototollen in der diesgerichtlichcn ^alla^^s 31. März 1884 wclch^ 3"nen Einsicht aufgelegt werden, an gcn d. "^e auch über allfällige Einwendun» werden ^"^ren Erhebungen voruenommen Ptidnn^ ^bcrtragung aller amortisierbaren un!^h,°, """gen in das ncne Grundbuch wird irr Psrf - ' ^">n der Verpflichtete noch vor K ^WMg dieser Einlagen darum ansucht. 1884. Bezirksgericht Wippach, am 17. März 1181) 0lN»NilU. Ltov. 1771 I?H 2N»U^6 60 <1^°, li2 30 Vglvä § 25 äoioliw Z)08tu.vs aä 25. m»roiM 1874 NH I)«ä- 3 PNIIIAvhouimi lillLIlIi N01)lLMiöMN, g I>08' Iiutki. llatagtorskin Mlli) in L üÄMUlkl vroä, lii 80 na I>i8k11 o ttböino Dane äo 29. maillk 1864, nu, icatori äan 8o baäo ä»^a ^oi^vsädo priooio, »lco 1)1 8Ü ^0Vlllju,1o 2u^)0r Z>r»V08t ^0803tulli kroiiilZon^o V8o1i z)rivÄtm!i tsljatsv, ^ri lilltöliü uaswri^n poFO^i ämnrti^ciVÄN^, doäo Lu 0M8ti1o, u,Ilu äol^nill ^)ro«i, ä^ »o tor^atvo NO ^)I«NN8Ü. 0. III. ollr^ull «oclui^» v liiduioi clnü 18. luar^H 1864. ! (1151—3) Kunämuckunll. Nr. 2110. Vom k. l. Bezirksgerichte Gurlfcld wird bekannt gemacht, dass die auf Grundlage der zum Vchufc der Anlegung eines neuen Grundbuches für die Cataftralgcmcinde Großdorn gepflogenen Erhebungen verfassten Vcsitzbogen nebst den berichtigten Verzeichnissen der Liegenschaften, den Mappcncovicn und den Erhcbungs» Protokollen durch 14 Tage vom Tage der ersten Einschaltung dieser Kundmachung an zu jeder» mannö Einsicht in der dicsgcrichtlichcn Amts' kanzlci aufliegen. Für den Fall, als Einwendungen gegen die Richtigkeit dieser Vesitzbogcn erhoben wer- den sollten, wird zur Vornahme weiterer Erhebungen der Tag aus den 1. April 1884 vorläufig in der Gerichtstanzlei bestimmt. Zugleich wird den Interessenten bekannt gegeben, dass die Ucbcrtragung der nach § 118 des allgemeinen Grundbuchsgesches amortisier' baren Privatforderungen in die neuen Grundbuchseinlagen unterbleiben laun, wenn der Verpflichtete noch vor der Verfassung dieser Einlage darum ansucht. K. l. Bezirksgericht Gurlfcld, am 13. März 1884.____________________________^.. (1150-2) KunämuHun«. Nr. 2004. Von dem gefertigten t. l. Bezirksgerichte wird bekannt gemacht, dass, falls gegen die Nichtigkeit der zur Anlegung eines neuen Grnndonches für die Catastralgemeinde Dobrowa verfassten Nrsihbusscn, welche nebst den berich' tiglci! Verzeichnissen der Liegenschaften, der Copic der Mappe und der llber die Erhcbuiissen aufgenommenen Protokolle hicrgerichts zur allgemeinen Einsicht aufliegen, Einwendungen erhoben werden sollten, Weitcrc Erhebungen am 29. März 1884 Hiergerichts werden eingeleitet werden. Zugleich wird den Intcreficnten bekannt gemacht, dass die Nebertragung von nach § 113 a. G. G, amortisierbarcn Privatfordcrnngcn in die neuen Grundbuchseinlagen unterbleiben kann, wenn der Verpflichtete binnen 14 Tagen nach Kundmachung dieses Edictes darum ansucht. K. l. Bezirksgericht Stein, am 13. März 1884. (1159-3) Kunämackung. Nr. 1540. ! Vom f. l. Bezirksgerichte Illyr.. Feistriz wird zum Vehnfe der Anlegung eines neuen Grundbuches für die Catastralgcmeinde Zariiica der Beginn der Localcrhcbungen aus den 22 März 1884, um 9 Uhr vormittags, hiergcrichts angeordnet und hiezu alle Personen, welche an der Ermitt» lung der Vesihvcrhältnisse ein rechtliches Interesse haben, zur Aufklärung und Wahrung ihrer Rechte eingeladen. K. l. Bezirksgericht Illyr. ° Feistriz, am 14. März 1884. (1152-3) HunämnHung. Nr, 2111. Vom l. k. Bezirksgerichte Gurlfeld werden zum Vchnfe der Anlegung eines neuen Grundbuches für die Steuergemeinde Ravno in Gemäßhcit dcS 8 15 des Lculdcsacschcs vom 25. Mai 1874. Nr. 12 «. G. Vl., die Local-erhebungen auf den 1. April 1884 und die folgenden Tage im Gcmeindwmte Gurlfeld mit dem Beifügen angeordnet, dass bei denselben alle Personen, welche an der Ermittlnng der Besitzverhältnisse ein rechtliches Interesse haben, erscheinen und alles zur Auf» klärung sowie zur Wahrung ihrer Rechte Geeignete vorbringen können. K. t. Bezirksgericht Gurlfeld, am 13. März 1864. Änzeiaeblatl. * -r\ ^as keste und wirksamste l : Jjorsch-Leberthran-Oel % I HuatnSCT°pholu' Bhachitis, Lungonsucht, f 3 etp +' ^ru3tschmorzon, Hautauaschlägo r * **• otC in Flaschen & 60 kr., 10 Fla- g o schon 5 ü. o * T Apotheke Piccoli, E ! offß^^ftriiSG wordon umgohond por Post 1° C^«t__ (W) 24-23 f ^>I25^y Nr. 2070. Bekanntmachung. W^?^ "ubekannt wo befindlichen Ta-5>" ^"ubigern Adalbert Plantz, Anton, ^yanna und Marianne Saller, respec-wi>>, ?" unbekannten Rechtsnachfolgern, lttt,^?" bekannt gemacht, dass den-von 9^ ^2"az Gruntar, k. t. Notar üus^.n^'ch' als Curator ad ^ewm bV.'^ ""d diesem der flir dieselben stimmte Realfeilbietungsbescheid ddto. worde,?^ ^^' ^' ^25, zugefertiget Februar ^Z"^'"^^ ^^«, am 29sten (989—3) Nr. 3801. Bekanntmachung. Vom k. k. städt. ° deleg. Bezirksgerichte' in Laibach wurde für die verstorbenen Josef Kouacic von Hrastje, Franz Pa-siö. nnbekanten Aufenthalles. Josef Ko-vaöiö von Hrastje, Kaspar Florians in Potok, Iernej Florian^iö von Potok, Marianna Floriauäc von Pnovo, Maria Floriauäi von Potok, Barthelmä Floriankiö von Potok, Mathias Florian« ciö von Potot, resp. ihre unbekannten Erben, Herr Dr. Anton Psefferer, Ad-vocat in Laibach, zum Curator ad aetmn bestellt, decretiert und ihm die Feilbie-tnngsbcscheide vom 29. Jänner 1884, Z.'1591, betreffend die Realität des Franz Florians von Potok, Einlage Nr. 34 aä Catastralgemeinde GroßlupP behäudiget. K. t. städt.-dcleg. Bezirksgericht Lai-bach, am 28. Februar 1884. _______, (739-2) Nr. 546. Bekanntmachung. Dem Johann Bntala von Oberpala unbekannten Aufenthaltes, rücksichlllch dessen unbekannten Rechtsnachfolgern, wurde über die Klage ä6 pru.68. 24sten Jänner 1884, Z. 546, des Mathias Rom von Oberpala Nr. 9 wegen 100 st. Herr Jakob Ioec von Obcrpala als Cu» zrator ad «.otum bestellt nnd diesem dcr ! Klagsbescheid, womit zum smnmnrlsche« 'Verfahren dle Tansatzung auf den 10. Mai 1884. vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet wurde, zugestellt. K. t. Bezirksgericht Tschernembl, am 25. Jänner 1884. (5375—2) Nr. 8445. Uebertragung dritter ezec. Feilbietung. Vom k. k. Bezirksgerichte Adelsberg wird bekannt gemacht: Es fei über Ansuchen des Herrn Dr. Deu (uom. der mj. Josef Mazi'schen Erben) Mo. 7 fl. 22 kr. s. A. die mit diesgerichllichem Bescheide vom 20. Mai 1883, Z. 4348, auf den 12. Oktober 1883 anberaumte dritte exec. Feilbietung der dem Kaspar Vidrich in Dorn gehö- rigen, gerichtlich auf 3685 fl. bewerteten Realitäten Urb.-Nr. 332 und 334, Auszug Nr. 547 und 549 aä HerrschaftWelS« berg, auf den 18. April 1884, vormittags von 10 bis 12 Uhr, hier« gerichts mit dem vorigen Anhange übertragen. K. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 10. Oktober 1883. ______________ (5544^2) Nr. 3109. Uebertragung ezecutiver Feilbietungen. Die mit Bescheid vom 3. Oktober 1882, Z. 5236, auf den 8. Juni und 10. Juli 1883 angeordnete zweite und dritte exec. Feilbietung der dem Michael Stegu von Poreöe Nr! 14 gehörigen Realität ad Schiwizhofen Win. I, p'^. 261, im Schätzwerte von 210 fl., wird auf den 16. April und 16. Mai 1884, vormittags 9 Uhr, hiergerichts mit dem füheren Anhange übertragen. K. k. Bezirksgericht Wippach, am ^sten Mai 1893.