PrS»»»»ratt«»» - Preise: Für Laibach: «anzjährig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 , 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich. . . — 70 „ Mit der Post: «anzjährig................12 fl. Halbjährig............... 6 , vierteljährig............ 3 .. Laibacher Kür Zustellung inS Haus virrtelj. 25 kr., monall. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. ^agblati Anonyme Mittheilungen werden nicht beriickfichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. 4- Nr. 92. Samstag, 22. April 1876. Morgen: Adalbert. Montag: Georg. Retz«cti»» Bahnhosgasir Nr. ISS. «r»edttt«uü- L A«ser«te». B«re«n: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Kleia» mahr L Frd. Bamberg.) Jrrsertis»s»reise: Für die einspaltige Petitzeile L 4 kr . bei wiederholt« ^ schaltung » SL. Anzeigen bis S geilen Bei grSheren Inseraten mit» V vsterer Einschaltung eMsp«? chender Rabatt. ^ Kür complicierten Satz besondere Vergütung. 9. Jahrgang. Abgewirthschastet. Eine der widerlichsten Blasen, die da« politische Getriebe in unserm engern Vaterlande im Laufe der Zeit zutage gefördert hat, ist die sogenannte ..jungslovenische Partei". Mit schmerzlichen Ge-burtSwehen entrang sie sich dem Schoßt unserer alten Reaktionäre und erschien plötzlich auf dem po. litischen Schauplatz unseres Heimatlandes mit dem anspruchsvollen und für Unerfahrene bestechend klm. gendem Namen der „national-liberalen", der Jung, slovenen; — und wenn diese edlen Jungen, um sich mit einem würdigen Wiegenliede in die Welt einzuführen, dem altersschwachen Dr. Bleiweis vor-warfen, daß er Sonntags feine Messe besuche und am Freilag Fleisch esse, oder wenn sie ein armseliges Landkaplänchen in ihrer Art zerzausten, dann dachten sie wunder! wie „liberal" sie seien und wie sie die Welt anstaunen müsse ihrer vorgeschrittenen Ideen und ihres Freimuthes wegen. Doch nicht lange dauerten diese liberalen Flunkereien; es kam der Tag der Reichsrathswahlen für das Land Krain, an welchem sie voll frechen UebermutheS ihren ersten glänzenden Sieg zu feiern gedachten, um sodann ihren alten Gegner sammt dem ganzen verhaßten Anhang zu vernichten und auf den Trümmern des klerikalen Sloveniens das neue Reich des liberalen Jung-slovenenthums aufzurichlen. Wie schön hätte sich doch das alles gemacht! Jedoch ohne Mitwirkung der so sehr verhaßten klerikalen Sippschaft ging es nicht; nur ein schmählicher Durchfall war das Ergebnis der unerhörtesten Anstrengungen, und der der Welt mit so viel Lärm verkündete Liberalismus der Jungslovenen bekam alsbald die Schwindsucht und begann bedenklich rinzuschrumpfen bis zur Un. kenntlichkeit. «bermals kgm ein Tag der Wahlen; nicht etwa Wahlen, bei welchen die frischgebackenen Freiheitshelden den geschlossenen Reihen der Verfassungspartei entgegenzutreten hatten wir bet den Reichs-rathswahlen. nein, es handelte sich nur um die Wahl der Ausschußmitglieder für den Matica-Verein, also gewiß — ein Ringelstechen von bescheidenster Harmlosigkeit. — Doch der Schreck vor den alten, erb-gesessenen Gegnern war den Jungen so sehr in die Glieder gefahren, daß sie es auch nicht einmal wag-ten, Gegencandihaten auszustellyi, sondern es ruhig mit ansahen, wie unter ändern ^uch ganz armselige Tröpfe zu Ausschußmitgliedern dieses „ersten na-tioualen wissenschaftlichen Vereines" bestellt wurden. Dieser staunenswerthen That schämten sie sich nicht nur nicht, sondern sie, die soeben ihre eigene Abdankung unterzeichnet, priesen dieselbe in ihrem Organe noch als einen hochweisen politischen Ent-schluß, als das unerreicht« Meisterstück kluger Parteitaktik. Und als endlich die letzten Gemeinderathswahlen heranrückten, da hatten die Abgewirthschasteten, um nicht gänzlich beiseite geworfen, um nur noch überhaupt in der Welt genannt zu werden, sich schon alles Schamgefühls entledigt, da bettelten sie ganz unterthänigst bei den Erb- und Erzfeinden ihrer Partei um Gotteswillen und auf den Knieen um ein paar Mandate für den Gemeinderath und halten sich so freiwillig das Brandmal der Gesinnung«-, Charakter, und Prinzipienlosigkeit an die Stirne gedrückt. Da sir sich bisher als ohnmächtig erwiesen hatten in jeder Beziehung, da sie ohne Anhang im Lande, ohne Aussicht waren von sich selbst und durch rigene L^istungeii oder Befähigung jemals irgend etwas auf politischem Gebiete zu erreichen, erklärten sie sich in aller Form als abgewirthschastet, schieden sie freiwillig au« der Schar der liberalen Streiter, uni> das in einem Momente, wo sich in der ganzen gebildeten Welt, bei allen Nationen die Reihen derselben fester und inniger aneinander schließen, um dem schon jbis zum Tode verwundeten Ultramonta» nismus die letzte Entscheidungsschlacht zu liefern. Bewußt und mit voller Ueber!egung ließen sie da» Banner des Fortschrittes im Stich, und nach der schmachvollsten Fahnenflucht, welche die Geschichte kennt, ergaben sie sich auf Gnade und Ungnade drn Dunkelmännern, den lichtscheuen Gegnern aller Kultur und alles Fortschrittes. Wie sie alle Brücksn hinter sich abgebrochen, wie sie so recht auf Tod und Leben den Pact mit drn Schwarzen eingegangen, haben uns die Verhandlungen der letzten Landtag«, session gezeigt. Nach echter Art des Renegatenthums, das sich stets fanatischer geberdet, gingen sie für die tollsten Ausgeburten der Finsterlinge ins Zeug. Und wenn dem altersschwachen Bleiweis'schen Gehirne gelegentlich ein „römisch-katholisches Volksschulgesetz" nach dem Musterbilde des vorarlberg'schen rnlspringen sollte, Herr Zarnik und Consorten würden mit glühendem Feuereifer für dasselbe eintreten und eine donnernde Philippika gegen Oesterreichs JeMeton. Laibach. 22. April. (Mötterlaunen. — Wozu Prozessionen gut sind. — Wie man Zerstreuung findet. — Wer streng kritisiert, wird arretiert. — Louliflengeheimnisse. — Die alte und die neue Welt. — LiviU llrvLti, vasi brM. - Heiraten an allen Enden. —' Auch ein Krach.) Was haben wir arme Menschenkinder den Herr- und Weltergötlern wol gethan, daß sic in solch unbarmherziger Weise uns die Osterzeit, eine nach ihren Lehren so segen- und wundervolle Zeit, verdorben und verschneit haben? Was hat ihren Zorn erregt, wofür haben wir solch harte Strafe verdient, warum misgönnten sie uns, unserer Freude an dem Erlösungswerke Ausdruck zu verleihen? Meinten sie etwa, daß uns hiebei nicht reine Dankbarkeitsgefühle geleitet, wenn wir so gerne unsere Gefühle der Freude, endlich erlöst zu sein, offen zur Schau getragen hätten? Wie festgebannt mußten wir in unseren Mauern bleiben, es sollte uns nicht vergönnt sein, Landluft zu athmen. und dies alles, um so einer kaune willen. Und selbst des Vergnügens an den Umgängen hätten sie uns auch bald beraubt, wo doch allseitig der wohllhuende Einfluß, den diese modernen, in den letzten Jahren namentlich lebhaft in Schwung gekommenen demonstrativen frommen Spaziergängr bewirken, sichtbar ist. Trauten sie auch da nicht recht? Nun, zu ihrer Beruhigung sei es gesagt, daß sich an den Umgängen nicht nur die ausschließlich dazu privilegierte Klasse betheiligte, nein, manch interessante Frauengestalt war zu sehen, die mit wahrhaft stoischer Ausdauer diesem Vergnügen (denn was ist es sonst für sie?) nachjagte. Doch unterlassen, wir es, hiebei einen näheren Einblick zu thun in die Gründe, die diesen enormen ReligionSeiser hervorgerufrn; aber mancher dürfte zweifeln, daß stundenlangem Warten nichts als Pietät zugrunde lag, und manche Mama hätte sich gewiß geweigert, ihrem zarten Töchterlein zu erlauben, bei solch einem Wetter in so ausgiebiger Weise andächtig zu sein. Doch was geniert Schnupfen und ein bischen Husten ein zartfühlendes Herz! Statt Dankgebeten werden Stoßseufzer und sonstige Wünsche zum Himmel gesandt. Mit Verlaub der oberen Mächte waren also diese Religionsübungen die einzige Zerstreuung; ach ja, da zogen sich die Erdgebornen Strafe dafür zu. daß sie selbst sich welche verschafften. Und doch wird jeder zugeben, daß man sich durch zwei aufeinander- folgende Regentage, und schon gar, wenn es Feiertag« sind, über die Art, die Zeit todtzuschlagen, in Verlegenheit befindet. Aber allem zu Trotz gab eS Unterhaltungsstoff genug. Wen schon der Vortrag übers „menschliche Herz" nicht anzuziehen vermochte, der konnte sich abends im Casino befriedigen. Nun hat aber das „menschliche Herz", dessen geheimste Falten schonungslos blosgelegt, wobei jedoch manch süße Illusion erschüttert worden, des Interessanten so viel geboten, daß man schon damit sich einige Stunden zu zerstreuen vermochte. Mittags dann Potizzengenuß, nachmittags ein Spielchen, — denn bekanntlich lieben es selbst Frauen, wenn auch nur als Mittel zum Zweck, um zu plaudern, ein Spiel, chen zu machen, — und abends Dilettanten. Men» schenherz! was willst du noch mehr? Ein altes Sprichwort sagt zwar, man soll nicht mit dem Feuer spielen, und in einem sranzö« fischen Sensationsstück, ich glaube „L'rou-k'rou". ist schon vor Jahren eine Warnung an jene ergangen, so sich dem versengenden Bühnenlichte gar zu sehr nähern sollten. Es wird hier ebensoviel Grazie und Anmuth, soviel Schönheit und Liebenswürdigkeit entfaltet, daß gar leicht jemand geblendet wird und man der Phantasie erschlossene« Reich mit der kal- Berpreußung durch die nemskutar'schen Schulgesetze loslassen. Und das will sich eine politische Partei nennen? — Wem die Freiheit bloS als die Kuh gilt, die ihn mit Milch versorgt, wer im Momente, wo sie sich diesem Dienste nicht gefügig erzeugt, selbe mit einem Fußtritt beiseite stößt; wer sich den Ideen de» Fortschrittes nicht rückhaltslos mit aller Kraft und unbeugsamer Eonsequenz hingibt, der halte sich lieber ferne vom Heiligthum der Freiheit, der bleibt «i« erbärmliche- Zwittergeschöpf sein Lebenlang; wes sich in unmännlicher Feigheit von dem ultra-montanen Gelichter als Werkzeug zu unlauter« Zwecken misbrauchen läßt, der erscheint verächtlicher, als die jesuitischen Volksverdummer selbst; er ist und bleibt nur ein armseliges Werkzeug, da« man benützt, so lange es brauchbar ist und in die Rumpel» kammer wirf^, wenn es seine Arbeit gethan. Wir selbst aber registrieren dies Schauspiel, wenn auch an und für sich eine beklagenswerthe That-sache, doch als ein erfreuliches Zeichen der Klärung der politischen Parteistellung. Jeder, der Ohren hat, zu hören und Augen hat, zu sehen, kann es wissen, mit wem er es zu thun hat. Es gibt in Krain nur zwei Parteien, zwei einander schroff gegenüberstehende Elemente; die freisinnige Fortschrittspartei und die Partei der Dunkelmänner, die allem Cultursortschritt spinnenfeind ist. Diese Partei und ihr lichtscheues, gemeinschädliches Treiben zu bekämpfen mit stets neuer Kraft und Begeisterung, wird unsere erhabene Aufgabe fein und bleiben, mag sie sich jung, oder alt-slovenisch nennen, mag sie mit liberalen Phrasen um fich werfen, sich selbst und andere belügen und be-schwindeln wollen oder offen und ohne viel Umschweife ihre unlauteren Zwecke darlegen. Abgeordneter Baron Otto Apfaltrern über die Thätigkeit des komischen Landesausschusses. In der Sitzung des krainifchen Landtags am 7. April brachte Baron Otto Apfaltrern zu dem auf der Tagesordnung stehenden Rechenschaftsberichte des krainifchen Landesausfchufses folgende Bemerkungen vor: „Der Rechenschaftsbericht hat den Zweck, den Landtag in Kenntnis zu setzen über den Gang der LmtSthätigkeit des Landesausschusses während der Zeitperiode, welche seit der letzt abgeschlossenen Land-lagssession verflossen ist. Daß unser Rechenschaftsbericht eine derartige Darlegung der Thätigkeit des Landesausschusses nicht ist, folglich seine Ausgabe, die ihm die bestehende Geschäftsordnung und das Landesgesetz vorschreibt, ten und nüchternen Wirklichkeit nicht mehr vereint, gen kann. Dem ruhigen, natürlich unparteiischen Beobachter dürften auch letzthin, wenngleich im ver-kleinerten Maßstabe, derlei Wirkungen untergekommen sein. Wie könnte es auch anders kommen? Bei diesen dramatischen Uebungen bleibt ja dir Unterhaltung wol am allerwenigsten aufs Publiknm beschränkt, nein, die Darsteller amüsieren fich eigentlich weit mehr, denn ihr Amüsement fängt gleich bei der ersten Probe an, sie haben wochenlang ihren Spaß dabei, und aus allen Fibern spricht ihnen die Lust an dem, was sie treiben. Und das will sich zur Zerstreuung des Publikums geben! O Heu» chelei in edlerer Form. Wenn auch den mislichen Zeitverhältnissen entsprechend der Frühling erst mit sehr reduciertem Kapitale zu arbeiten angefangen hat, so kann doch die Saison als eröffnet betrachtet werden, und dürf. ten die Reize der Umgebung von Tivoli u. s. w. ihre Wirkung auszuüben nicht ermangeln. Alles sehnt sich ja nach solch einem herrlichen Sonntage, die einen der Frühlingslust wegen, die anderen der neuen Toiletten wegen, alle um zu beobachten. Auch wir find begierig, was die Mode uns Neues, Be« achtenSwertheS bringen wird. Nun, den Damen ist nicht erfüllt, wird jedermann klar, der diesen Bericht in die Hand nimmt, welcher nichts anderes enthält, als ein Conglomerat von verschiedenen Mittheilun-gen und Erlässen, welche wörtlich citiert werden, woran jedoch irgend eine Bemerkung des administrativen Körper? nicht geknüpft wird. Die beste Partie, welche der Bericht enthält, ist die über die Straßen, und diese ist aus der Feder des Landesingenieur« Witschel hervorgegangen und keineswegs vom Landesausschusse geliefert worden. Ich werde mir daher einigermaßen erlauben, ein wenig die Gestion des Landesausschusses zu beleuchten^ Hiezu dient einfach das Materiale, welches dem hohen Landtage zur Berathung vorliegt und nachdem ich es durchgesehen, habe ich darin nicht einen einzigen Antrag von Belang gefunden, welcher in der Sache selbst bestimmte Anträge enthielt und von jemand anderem gearbeitet worden wäre, als von unserem Herrn Landeshauptmann selbst, dessen Aufgabe das eigentlich üicht ist, und einen von einem Landesaus-schußbeisitzer dieser (der rechten) Seite. Alle anderen Vorlagen waren geschichtliche Dar. stellüngen irgend einer Sache» ohne Laß ein Antrag daran geknüpft worden wäre, als der: Finanzausschuß, mache du die Sache, oder Landtag, nimm da« zur genehmigenden Kenntnis. Die wichtigsten jener Angelegenheiten, die diese Session aufzuweisen hak, sind so vollkommen bar jeder Spruchreife, daß sie einer ungeheuer eingehenden Berathung und Bearbeitung unterzogen werden mußten, welch' letztere eigentlich Aufgabe deö be-treffenden Referenten des Landesausschusses gewesen wäre. Aber dieses zu thun, ist dem betreffenden Herrn viel zu unbequem. Die meisten Vorlagen sind Präliminarien und Rechnungsabschluss. Die Präliminarien sind Heuer in einer etwas verständlicheren Form geliefert worden, warum, — weil der vorjährige Finanzausschuß sie ausdrücklich in dieser Form verlangt hat, und wenn er das nicht gethan hätte, wären sie Heuer ebenso unverständ-lich gewesen, wie im vorigen Jahre. Was aber die Rechnungsabschlüsse anbelangt, frage ich, kennt sich einer von Ihnen in denselben aus, ohne daß er Rechnungsbeamter wäre? Nein, kein Mensch weiß Aufschluß, und der Finanzausschuß hat förmliche Räthsrl lösen müssen, um die Sache zu verstehen. Von wem gehen die Räthsel aus, als vom Landesausschusse? Wer hat die Pflicht, die Geldgebarung klar zu stellen? Wer thut das alles nicht? der Landesausschuß. durch die Witterungsverhältnisse genügend Zeit zum Nachsinnen und Erfinden gegeben und die diversen Mamas hatten hinlänglich Muße, ihre Maßregeln zu treffen. Doch die erfahrenen Mütter kostet'S wol nicht viel reifliche Erwägung: einer blonden Tochter ziehen sie ein blaues Band durch das Haar und einer brünetten legen sie einen rothen Halsstreifen an; das genügt ihrem Farbensinn, so lhaten es ihre Mütter auch, und wenn die Fräulein mit der Zeit auch Mütter geworden, werden sie unzweifelhaft ebenso wieder ihre weiblichen Sprößlinge tractieren. Doch rin Wechsel wäre hoch an der Zeit, es sieht schon gar zu duster aus, ja vielen ist die Stadt schon so verleidet, daß fie nur fort, fort von hier möchten. Wohin? doch nicht nach Süden, wo es Kriegs» getümmel gibt; denn, wie „Narod" in schwungvollster Weise erzählt, wird in der Herzegowina wieder fleißig fortgerauft. Während aber da unten „die Völker aufeinander schlagen", streiten sich allseitig die Zeitungen, ob der Aufstand in Blüte oder im Sinken. Mit außerordentlicher Spannung steht man den Truppendislocationen zu, auch vort' uns schied unsere Garnison; ob ihr viele Thränen nachgeweint worden, ist weniger bekannt, jedenfalls hat Diese« ist die Kritik, welcher ich die Thätigkeit des Landesausschusses unterziehe, und jedermann, der recht und billig denkt und welchem daS materielle Wohl des Landes am Herzen liegt, wird mir beistimmen, wenn ich sage, daß eine solche Thätigkeit gleich Null ist- Dieses auszusprechen, habe ich mich für ver-pflichtet erachtet".____ Politische Rundschau. Laibach, 22. April. Jula»-. Wieder begannen am Donnerstag die Ministerconferenzen beim Grafen An-drassy; die Sisyphusarbeiten, ein Compromiß zwischen den beiden Cabinetten auch bezüglich der Ver» zehrungssteuerfrage zustande zu bringen, wird also vorläufig fortgesetzt, trotzdem beide Ministerien bereits vor dem Kaiser die äußerste Grenze, bis an welche sie sich von ihrem ursprünglichen Standpunkte zu entfernen getrauen, entwickelt haben. Die Nachricht einer pester officiösen Correspondenz, daß die beiden Ministerpräsidenten bereits ihre Demission angeboten hätten, wird dagegen von einem concur-rierenden Organe entschieden in Abrede gestellt. Das Anerbieten der Demission vonseite beider Ca-binette würde allerdings die äußerste Spannung der Situation andeuten. Gewiß ist nur, daß der Kaiser von keinem der beiden Ministerien die Demission angenommen hat. Einstweilen scheint es die Aufgabe des Grafen Andrassy zu sein, durch Vermittlung eines E»mpromisseS die Ministerkrise gegenstandslos zu machen. Einem wiener Correspondenten der ,AugSb. Allg. Ztg." geht von „unterrichteter Seite" die Mittheilung zu. daß die „Absicht, für den Monat Juni eine kurze ReichSraths-Session einzuberufen, wieder ausgenommen und bereits mancher vorbereitende Schritt für diesen Zweck im Zuge sei." Diese eventuelle Session solle den Zweck haben, jene Punkte des handelspolitischen österreichisch-ungarischen Ausgleiches zu »ledigen, welche der Mitwirkung der beiden VertretungSkörper bedürfen. Nun, so lange die ungarische Frage nicht entschieden ist. sind alle solche Meldungen wol bloße Eombinationen. Ausland. Deutsche Staatsrechtslehrer erörtern in jüngster Zeit mit Vorliebe das italienische Garantiegesetz. Neulich hat Bluntschli in der berliner „Gegenwart" die rechtliche Verantwortlichkeit und Unverankwortlichkeit des Papstes unter, sucht; jetzt läßt sich auch Holtzendorsf in seinem „Jahrbuch für Gesetzgebung" über diese Materie vernehmen. Der Münchener Gelehrte kommt zu dem Schlüsse, daß die italienische Regierung vor Ansor- VW" Fortsetzung in der Beilage. -WL das Einrücken der neuen Truppe in jenen Kreisen, die aus dem geringsten UmstanLe für ihre Sache Kapital zu schlagen suchen, mehr Aufregung hcrvor-gerufen, als das Abziehen der allen Garnison. Während ein eventueller Krieg im Süden alles in Athem hält, gibt es bei uns die schönsten Friedens-ereigniffe; denn die verschiedenen eifrig befragten Orakel der Shlvesternacht sollen nach übereinstimmenden Berichten entschieden günstig gelautet haben, und was die Orakel verkündet, beginm sich zu erfüllen. ES war hohe Zeit, denn der so außerordentlich verstimmende Ausweis über die ftattgefundenen Eheschließungen in den letzten Jahren und der auf eine so kleine Ziffer gesunkene Perzentsatz ernstlicher Ehecandidattü wirkte schon stark deprimierend auf die Mamas und Papas. Wir wünschen, daß all die Mägdelein, denen Günstiges prophezeit ward, in der That das Myrthenkränzlein tragen und so den Vätern und Müttern, sowie jenen, welchen jede Hochzeit ein Ereignis, geholfen werde. Es soll der Himmel zwar auch mit schwarzen Wolken umzogen sein, man spricht von Sitzengebliebenen, Durchgefallenen und Untreugewordenen, doch nur den Muth nicht fallen gelassen, auch das wird fich geben. Beilage z«m „tzaibacher Tagblalt" , drrungin dritter Mächte in Sachen des zeitigen Papste- zwar geschützt, daß aber im Falle der Erledigung des päpstlichen Stuhles von rechtSwegen die italienische Regierung aufzufordern sei, das Ga-rantiegesetz abzuändern. Dritte Staaten dürste» in Hinkunft nicht der Gefahr auSgesetzt werden, vom italienischen Staatsgebiete aus in einen Bürgerkrieg verwickelt zu werden. Da mannigfache »Berichte von der körperlichen Hinfälligkeit des Papstes ein hippokratisches Bild entwerfen, so ist die Thatsache, daß zwei Autoritäten des Völkerrechtes fast gleich» zeitig ihr Votum über das Garantiegesetz abgeben, von symptomatischer Bedeutung. Der letzte vom französischen Minister de- In. nern, Ricard, verfügte Präfectenfchub hat in republikanischen Kreisen durchaus nicht befriedigt. Selbst die Organe des linken EenlrumS, wie der „TempS" und da- „XIX- Siöcle", finden, daß auf vier bi- fünf vortreffliche Ernennungen, zwanzig mittelmäßige und zwanzig schlechte kommen. Am unzufriedensten ist jedoch die Mpublique Fran-aise", welche zurrst in einem Leitartikel den Minister des Innern dafür abkanzelt, daß er so naiv gewesen wäre, zu glauben, dir öffentliche Meinung befriedigt zu haben, indem rr für rine Anzahl Präfectrn eine Luftveränderung verfügte. Auf diesen Artikel folgt rine Note, in welcher bedeutet wird, Ricard und sein Untrr.StaatSsecrrtär, Marcörr, hättrn den Republikanern vorgeschützt, der Marschall wolle auf gewisse Ernennungen nicht eingehen, während der Minister diese Ernennungen dem Präsidenten gar nicht in Vorschlag gebracht hätte. Die .Mpublique Fran-aise" spricht ganz offen au«, Widerstand und Anstrengungen wären nur fingiert worden, um der Erfüllung gewisser Versprechungen, welche dir Regierung den Republikanern gemacht hat, aus dem Wege zu gehen. Der Lohn für seine Energielosigkeit sollte übrigens Herrn Ricard nicht vorenthaltrn werden. Der Untrrpräsrct von Langres und drr Präsrct von Eantal dr Ehazrlles, der nach den Obrrpyrenärn vrrsrtzt wurdr, haben beide mittelst in wenig respektvollen Ausdrücken abgefaßter Schreiben ihre Demission gegeben. Herr de Ehazelle» erklärte in seinem Briefe, Ricard habe feine Versetzung beantragt, weil rr srinr Haltung in Eantal mit dem Programme der Regierung nicht vereinbar gefunden habe. Cha-zelle- weist jedoch die Zumuthung, als könnte er in den Oberpyrenäen diese Haltung ändern und „der revolutionären Partei in diesem Departement mehr Gefällgkeiten erweisen, als in Eantal", mit einer gewissen Entrüstung zurück. Dieser Absagebrief dr Ehazrlles gibt srlbstvrrständlich den republikanischen Blättern und insbesondere dem gemäßigten „Temps" Anlaß, sich bitter darübrr zu beklagen, daß Herr Ricard Beamte Buffets im Amte läßt, ohne sich vorher vergewissert zu haben, ob dieselben brrrit wärrn, der Republik zu dienen. Während nach der Versicherung Mukhtar Paschas 7000 Montenegriner in der „Schlacht" am Duga-Paß gefochten haben, ist man in B elgrad nichtsdestoweniger auf Montenegro sehr schlecht zu sprechen. „Vidovdan" unterzieht die montenegrinische Politik einer energischen Kritik. Da« Blatt fragt: „Was ist eigentlich die Politik de« DuodezhofeS von Eetinje? Er unterstützte die Bestrrbungrn drs Barons Rodich, dabri aber hirlt er stets den Aufstand in der Herzegowina aufrecht. Was ist nun Wahrheit, was Heuchelei in dieser Politik?' „Oslobodjenje" geht weiter und behauptet, man flüstere sich in osftciellen Kreisen zu, Nikita habe durch einen mit einer — Großmacht abgeschlossenen Vertrag fich ein nettes Profitchen für alle Fälle gesichert, und daher stehe Serbien ohne Allianzen da: Im Vorjahre rief man von Ertinje au«: „Kommt Serben, wie sind zum Kampfe bereit und warten nur auf euch!" und jetzt — holte fich Serbien in Eetinje einen garstigen Korbl Ein andere« brlgrader Blatt führt die Kri^S-brgeisterungder serbischen Staatslenker aus sehr materielle Momente zurück. Die Liberalen ver- Ir. SS vom 28. April 187« kündeten deswegen den Krieg, um große Lieferungen ausschreiben zu können, die wol so manche leere Tasche füllten. „Thatsächlich" sagt da« Blatt, „haben wir folgendes Räthsel vor uu«: Die Miliz bet 70,000 Mann, ist nicht schlecht ausgerüstet, wenn auch die Mäntel etwa- abgetragen sind. Dagegen haben wir Alles in Allem 1, sage rine Batterie Krupp'scher Kanone«. Was wäre nun nöthiger grwrsrn: mehrere Batterien solcher Kanonen anzuschaffen, da doch die Türken bei Nisch achtzig solcher niedlicher Dinger haben, oder aber 20,000 Mäntel zu bestellen und 182,000 Ellen Tuch kaufen zu lassen? Vielleicht kann diese« Problem — Herr Kaljevil lösen." Zur Tagesgeschichte. — Urtheil gegen Lieutenant Ertl. Das Straferkenntni« in dieser vielbesprochenen Afsaire wurde vorgestern vormittags, wie man dem „Tagblatt" meldet, pu-bliciert und lautet: „Hippolyt Lrtl Freiherr v. Lrehlau, aus Leoben gebürtig, 23 Jahre alt. katholisch, ledig, derzeit k. k. Lieutenant des 12 Feldjäger-Bataillons, ist deS verbrechen« der «uSspähung nach den KZ 324 und 325 des M.-St.-G-, sowie des Vergehens wider die Zucht und Orb-nung durch leichtsinniges Schuldenmachen nach dem Z 269 Ut. d schuldig und wird deshalb nebst Laffation der Offiziers-charge und Verlust des Adel« für seine Person ,u zehnjähri-gem, mit einmaligem Fasten in jedem Monate verschärften Kerker bestraft." — Verbrannt. Man schreibt ans Görz: Am 16. d. M. hat sich in Piuma, eine Viertelstunde von hier entfernt, im Schlöffe der verwitweten Baronin Teuffen-bach ein schrecklicher UnglUcksfall ereignet. In dem Schlöffe wohnte der pensionierte Oberftlieutenant Baron Wisthos mit seiner Battin, einer Nichte Franz Deals. Dieselbe wollte verflossenen Freitag um 11 Uhr vormittags ihrem Bemal einen Thee bereiten und rieb bei dieser Belegenheit ein Zündhölzchen an; dasselbe wollte jedoch nicht brennen, die Baronin warf eS aus die Erde und ergriff ein zweites. Plötzlich spürte sie, daß ihr Kleid durch da- weggeworfene Streichhölzchen, welches fich mittlerweile doch entzündet hatte, Feuer gefangen habe; willen-, dasselbe mit der Hand zu löschen, warf sie die SpirituSlampe um, so daß fich der Spiritus über da- Kleid ergoß, welche- nun augenblicklich in Hellen Flammen stand. Die Unglückliche lief in den Garten, um ins Nachbarhaus zu kommen, stürzte aber alsbald, am ganzen Körper brennend, von Schmer, überwältigt, zusammen; fie wurde endlich, von den Flammen furchtbar zugerichtet, ausgefunden; nichts als die Schuhsohlen waren unversehrt geblieben, während die verkohlte Haut in Stücken vom Leibe hing. AbendS um 9 Uhr verschied die Aermste; sie war 46 Jahre alt geworden. Der Schmerz ihre- >m 75. Jahre stehenden Batten läßt sich nicht schildern. Lokal- und Proviuzial-Angelegenheiteu. — (Ein verbotener » usflng.) In der kroa-tischen Stadt Warasdin existiert eine Bürgerschaft, die den freundnachbarlichen Verkehr mit der deutschen Bevölke-rung der Steiermark zu schätzen weiß Zur B-Ihätigung dieser Besinnung erging vom dortigen Bürgermeister vor kurzem eine Einladung an den deutschen Männergesangs-verein in Marburg und es wurden von diesem alle Vorbe-reitungen für das am Ostermontage in WaraSdin abzuhal-tende Sängerfest getroffen. Darob erhoben die kroatischen nationalen Zeitungen einen gewaltigen Lärm, als ob der Feind schon an den Brenzen Kroatiens stünde. Es gelang auch den dortigen nationalen Chauvinisten die Regierung in Agram zu veranlassen, daß sie den beabsichtigten Sänger-ausslug nach Warasdin verbot. Die Marburger waren daher nicht wenig erstaunt, am Ostersonntag vom warasdiner Bürgermeister Pust ein Telegramm zu erhalten mit dem Verbote de« Sängerseste». „Ehren-Narod" jubelt über diesen Gewaltact der kroatischen Regierung, unter Beigabe einer reichen Blumenleie von Schimpfwörtern auf die NemSkutars in Warasdin, auf die preußischen Kulturpionniere in Mar-bürg. Tr fordert die Kroaten auf, den nagenden Wurm des Deutschthums in dem gesunden Stamme drs Südslaven, thums ganz zu vernichten, widrigenfalls ihnen gleiche Kämpfe wider die argen NemKIutars bevorstünden, wie den Slo-venen in Krain. Ts ist wol erlaubt zu zweifeln, daß die Jammerrufe des „Narod" in Kroatien rine besondere Wür- digung finden werden, so viel ist gewiß, daß unsere Natio-nalen mit ihrer frechen Zudringlichkeit von den kroatischen Stammesbrüdern schon öfters höchst unliebsame Abfertigun-gen erhalten haben. Jedenfalls aber gibt das Vorgehen der kroatischen Regierung zu ernsten Bedenken Anlaß, «lanbte doch vor kurzem die civilisierte Welt, daß Kroatien mit seiner neugegründeten Univerfität fortan an der Spitze der südflavifchen «ulturbestrebungen marschieren werde. Wenn jedoch für diese an maßgebender Stelle die harmlosen Pro-ductionen eines deutschen «esang«vereins als gefahrdrohend erkannt werden, dann scheint wol der vielgerühmte Ikultur-aufschwung in Kroatien auf sehr schwachen Füßen zu stehen — (Die hiesige Feuerwehr) hält morgen Sonntag den 23. d. M. um 10 Uhr vormittags im hiesigen Bemeinderathssaale eine Beneralversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen: I. Ausschußbericht. 2. Bericht des BereiuSkassiers. 3. Rechnungslegung über den UnterstützungS-fond. 4. Angelobung neuer Mitglieder. S. Anträge einzelner Vereinsmitglieder. 6. Neuwahl des Ausschusses. — (Wünsche undBeschwerben.) Im verlauft dieser Woche hat fich der Personenverkehr aus der Südbahnlinie Triest-Laibach-Braz-Wien merklich gesteigert. Eine nicht zu unterschätzende Anzahl distinguierter Reisender aus Italien und Frankreich, welche den Tages-Postzug drr Südbahn von Triest bis Wien benützten und in der Station Laibach Mit-tagmahl einnehmen wollten, mußte den unangenehm lautenden Bescheid entgegennehmen, daß nicht in Laibach, sondern in der noch dritthalb Stunden weiter entfernt gelegenen Station Steinbrück Mittag gehalten werden. müsse. In der Erwägung, daß der Postzug um 7 Uhr früh von Triest nach Wien abgeht, in den kleinen Stationen zwischen Triest-Steinbrllck Magenstärkungen nicht verabreicht werden, ist vonseite deS reisenden Publikums drr Wunsch laut geworden, das Mittagmahlin Laibach um 1 Uhr mit-tags einnehmen zu wollen. Dieser Wunsch stellt fich als ein gerechter heraus und die Verordnung drr Beneral-Direction, daß das Mittagmahl erst in der Station Stein brück um 3»/, nachmittags einzunehmen ist, muß als rine, die persönliche Freiheit der Reisenden sehr beschränkende Verfügung, al« eine MiSachtung der gerechten Wünsche des reisenden Publikums angesehen werden. ES wird dringende Aufgabe der Beneral-Direction drr Südbahn sein, in dieser Richtung eine baldige Lendrrung rintreten zu lassen, d. H. zu verfügen, daß für die von Trieft nach Wien mit dem Tagespostzuge verkehrenden Reifenden die Station Laibach als Mittagsstation erklärt werde. Nicht jeder Magen erfreut fich solch günstiger Lonstruction, von 7 Uhr früh bis 3»/, Uhr nachmittags, mithin »V, Stunden Speise und Trank entbehren ,u können. Ueberdie» sprechen auch alle Lokal-Verhältnisse für Laibach alS Mittag«station. Stein-brück ist eine isoliert gelegene Station, ferne von allen Stätten, welche die nothwendigen Nahrungsmittel, als Fleisch, Victualien, Bemüse, Zucker, «affee u. s. w. liefern follen; Laibach dagegen liefert unmittelbar alles zur Verköstigung des reifenden Publikums Erforderliche. Es ist nicht zu zweifeln, daß die Beneral-Direction der Südbahn die angeregte Aenderung der Mittagsstation im Interesse des Publikums vollziehen wird. — (Personalnachrichten.) Der Hof- und Be-richtsadvocat, Reichsrathsabgeordneter Dr. Josef SapPan begibt sich zu den öffentlichen Verhandlungen des k. k. Reichs-gerichteS nach Wien. — Dem Bürgermeister der Stadt Stein, Herrn Johann Kecel, wurde das Ritterkreuz des Ordens vom heiligen Grabe verliehen. — (Verlust von Geldsendung e^n.) Die Post-direction in Triest theilt mit, daß sich in neuester Zeit die Anzeigen über das Abhandenkommen von Briefen, in welche angeblich stillschweigend Geldbeträge eingeschloffen wurden, mehren. Bekanntlich leistet daS Postärar für den Abgang solcher Sendungen keinen Ersatz. Das correspon-dierende Publikum wolle fich gegenwärtig halten, daß die billigste, bequemste, schnellste und sicherste Art der Geldversendung jene mittelst Benützung von Postanweisungen ist. — (Zur Vertilgung des Borkenkäfers), welcher fi» im heurigen Frühjahre wieder in den an Kärnten grenzenden Waldtheilen Krains und in Kärnten zeig«, hat man mit der sorgfältigen Legung von Fangbäume», welches Mittel dem Weitergreisen des schädlichen JnsecteS Einhalt thuu, begonnen. — (Die Anerspergseier) wurde vom Schiller-Vereine in Trieft am Ostermontag begangen. — <«om D-Mpfarrhof.) Als eine gewiß in weit«,» «reisen interessierende Nv»,z verzeichn,n wir, daß gestern dem Herrn Domc« lan «ljun seine Versetzung als vtear «ach Zagorj« mittelst sürstbischöflichen Ordinariats-Srlaffe« bekannt gegeben wurde. DaS dürfte ans ihn sowie aus sein» Grfinnllng-grnoffen wie ein kalte» Sturzbad wirken. Di, Pfründe soll übrigen» nicht schlecht sein, «ei Kljun kommt also der Grundsatz zur Geltung: krom»ve»tur, ut »mv»v»t>ir. — Fürstbischof Pogaiar ist gestern nach Wippach zur Firmung abgereik- — (Bo ran zeige.) Unser Violinvirtuose Herr Verst. nrr und der Dvmchordirigrnt Herr Förster werden Samstag den 8S.d. unter gefälliger Mitwirkung mehrerer an, derer MufikkrSfte «in Loncert gebe». Nebst ei»er Reihe von violi». und Gesangs-Piecen «ich dem Publikum ein neue» prachtvolle Harmonium vorgesithrt «erden. Auf diesem Instrumente lvncertierten vor kurzem die Professoren Köp. pelhofer, Zellner und Bibl in Wien. DaS Loncert-Harmo-vjum stammt aus der k. k. HoHarmoninmsabrik des Herrn Peter Fitz in Wien, hat 6 Spiele mit SS Registern, da-runter das Prolongemept, eine Vorrichtung mit 4 Kniehebeln zum Rachklingenmachen der Tön«. — (Aus hem Amtsblatt,.) Kundmachungen, betrefiend 1. hi, »ustaffung d«S Postamtes in St. Georgen bei Lcharffrnberg; 2. die Anlegung de« Grundbuch«» der Gemeinde Gtudenc. — (Das Mai-Lvancement) soll nach Mit Heilungen der „Wehr-Zeitung" rin ausgiebiges sein. Eine ansehnliche Zahl von Obersten soll zu Generalmajoren er naunt «erden; anch im Aeueralstade solle» zahlreiche Br-sörderungen stattstndeu und Vorrückungen der älteren Lieutenant», Oberlientenants und Hauptleute in höhere RangS-stufen in ausgiebigster Weise Platz greifen. Die »Wehr> Zeitung" bemerkt, daß durch diese» reiche Avancement daS Budget nicht allzu stark belastet werden wird. Erstere Mach ncht »«den die Osfiziere der Arme«, letzt«, die Steuerträger de «eiche» mit vesriedigung ausnehmen. . — vnch »«rsetzt haben dürste Ferner forderte er ihn aus, seine Jacke anzusehen, ob an derselben kein« Blntspnren wahrnehmbar s«i«n. Endlich erkannt« der Beschädigte den Angeklagten seinem Alter, Gesichte nnd seiner Größe und Kleidung nach sast mit Bestimmtheit, bei der Gegenüberstellung, alben Thäter. , Auf Grund dirser Thatumständ« haben die Geschwornen (Obmann Peter «vSler) die erste und zweite auf daS «erbrechen de« Raubts (8 190. 191 und 195 St. G.) ,au-tende Frage einstimmig bejaht und die ans Trunkenheit lautende Zusatzsrag« einstimmig verneint, woraus der Angeklagte vom Gerichtshöfe deS Verbrechens des Rau-bei nach 8 !«>. 194 und 195 St. «- schuldig g«. IProchen und na» K 195 St. «. unter Anwendung des 8 52 St. G. und 338 St. P. O. zur Strafe des schweren XerkerS in der Dauer von sechs Jahren, verschärft mit einem Fasttage alle Monate und Absperrnng in dunkler Zell« mit hartem Lager am 12. Dezember jedes StrasjahreS vrrurtheilt wurde. Joses Märkel. Sodja und Anton Ra Augekommeue Fremde am 22. April. >«tel Stadt Wie»». Stern, Sturiuthal, iiflte.; Bruder und Weltl. Reif., Wien. — HervoiL, Secretär, Agram. Baroß, k. k. RittmeisterSwitwe, Graz. — Lawinger, «a-nija. — Rabl, Kfm., Karlsbad. Hotel Elefant, «lod-knit, Krainburg. — Elsner, Stein. Wakonig, Littai. — Rasch, Ingenieur, Hrastnig. — Haberlin, Prosefsor, Stuttgart. Hotel Europa. Laser, Privat, Pest, vatertfcher Hof. Pogaiar sammt Toner, und «lanknik, Judenburg — Ladore. Hdlsm., Triest. — Lenartik, Salze, Mohren. Rogl, Reis., Wien. — Razl. Oberförster, und Menzinger, Arnoldstein. — Wiener, Triest. Neuester wiener Marktbericht. Die Haltung des Setreidegeschäftes hat sich befestigt, es Mt an Abgebern; Mais besonders begehrt; sür ungarischen Weizen mäßiges Angebot, Roggenpreise sest, Gerste mäßig gesucht, Hafer gesucht; in Spiritus kei» Geschäft; nach Banmwollwaren rege Nachsrage, sür Garne erhöhie Preise; in Kälbern mittelmäßiger Verkehr; nach Schafen rege Nachrage, in Borstenvieh flaues Geschäft; für Ochsenvieh alte Preise; Reps beachtet; in Schweinselt stiller Umsatz; Petroleum wenig begehrt; raffinierter Zucker höher gehalten; Rohzucker fehlt. Telegramme. Konstauttuopel, 21. April. Ein kaiserl. Jrade ordnet dir Bildung eine« Lagers in Scutari (Albanien) an, behufs Ueberwachung Montenegro'». — Einem Börsengerüchl zufolge ist der Sturz des Groß, vezier» bevorstehend. Börse vom 21. April. Sperc. Rente,. dt«, dt«. «It. <» «ose »on I»»4 , Lose »on 1860, ganze Sos« von 1860, Füllst. Prämie»!,-, v. ISSI . vrLllävLt.-Odl. Skebenbürg. Logar» ^vttva. »ngl»-B-nI........... lrwitaustalt......... Depositenbank . . . . Slcompte-Anstalt. . Franc»-Banl . . . . Handel«»«,».......... liattonalbanl . . . . Oest- Bankgesells. . . Union-Bank........... BerlehrSbank......... »lf«ld-«!- Fr, goles«b . . Sta-ttbahM. . . . «itidbahn.V._________ Geld Ware «sso es7b »7 70 ivr 7s 1( 3 85 11)5-50 106- 118 - 11S - 184.75 1L585 71-1» 1»-- 5»-- irszo »rso 141- ri- 7l. wr»» isr — »87.d0 Sl-7» 7,-,» 78' »S»b »81- rr»»ckdkt«r«. Allg. oft. Bod.-Lredit. dto. ip « a. . . . . «att»n. i. w......... Ung. Bod.-Sreditanst. ran, Ios-f»-«ahn . est. N,rdn>estbahn . Eiebenbürger . . . . Etaaltbah»........... Südb.-Bes.zu SO» Fr. »'«» l8 »0 »8 — 8t9 »4»- btii 7t ^ ,,t-7» >81 7S ltS-t»8'-,«8 !»» 80 Bild Ware »0» 7» 108 »S „7» dto. von» W 70 117S0 111 - lübd.w. larl Credit - Lose . . Rudols« - Los« . ^vvd«. (3Mon.) «ug»b. tvoll Franls. IO« rondon io"Pst>. Eterl. Pari» Iva Franc» XlÜLr«». «ail. Mün>-Dncatell »»-Franc-ML . . . Prenj. «astenschetne Silber . . 14»- 18- 5»«« L8-,0 d8'S0 I80S0 47LL 8-70 «'«t>^ »» t« ivssv W »0 SSöO SS'S» ,7--8880 148— iil-so i»0-18 L» 58 7« »8 7« »8 70 ,i0 8v 47 6» »-7» t«4 I« telegraphischrr Lursberichi am 22. April. Papier-Rent« 62-bO — Silber-Rrnt« 66 SO — 18K0«r StaatS-Anlehrn 1t>5 -. — vankactien 854. — Lredit l33 50 — London >2150. — Silber 105'—. - «. k. Mün». dncaten 5-72. - 20-Franc« Stücke S 68. - IM Reichs-mark 59.60. kk6uma1i8mu8-ks1!ivi' r«r Behebung vsn Schmerzen aller Art, ob acut «der chronisch. Dieser Aether ist das beste, reellste und sicherste bis nun bekannte Mittel gegen Rheumatismus (Gliederreißen, Hexenschuß), Gicht, jed« Axt Lähmung in drn Händen und Füßen, Seitenstechen ,c. Sehr häufig behebt «7 genannt« Leiden schon nach einmaligem Gebrauch vollkommen. — Preis eines großen Flacon sammt Anweisung I fl., eines kleinen Fla»;; 'sammt Anweisung 40 kr. Die geringste Postsendung sinh ' entweder t großes oder 2 klein« Flacpns. 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H. 2 50 und sind dieselben zu haben in der W Graz, Sackstratze 4. — Briefliche Bestellungen werden ehemöglichst erbeten, da dir Anzahl der Hose eine beschränkte ist. (191) 5—4 Ist LeMsarzt Dr. ?rs>L2 HonuvZL in Bischoflack noch nicht in der Lage oder fühlt sich selber noch nicht verpflichtet, seine Schuld pr. 240 fl. ö. W. sammt 5perz. Zinsen seit 4. Oktober 1869 trotz seines mehrmals mündlich und schriftlich gegebenen Ehrenwortes, sowie seiner heiligen Betheuerungen, zu bezahlen?! Was soll man von dem Ehrenworte eines solchen Mannes (?) halten! (235) 3-1 Riesen -Runkrl-Rüben-, Äee-, Gras- Mil ÄlMamen in großer Auswahl, keimsLhig; Roßkastanien, roih- «nd weitzblütig, in mehreren hundert hübschen Stämmen, zu haben bei ________Kaufmann und Oekonom. (154) 6 An der Sternallee im eigens dazu erbauten Pavillon nur auf einige Tage größte und neueste Sehenswürdigkeit des Tages, bestehend in Abspiegelung und komischer Erscheinung kebenäcr Carricatneen von 10 Uhr früh bis zehn Uhr abends. 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ÜM'8 IMMU Dr. Rofa's Lebensbalsam entspricht allen diesen Forderungen aus Las Vollständigste; derselbe belebt die gesammte Thätigkeit der Verdauung, erzeugt 'ein gesundes und reines «lut, und dem Körper wird seine frühere «rast und Gesundheit wiedergegeben. Derselbe ist für alle Berdanungs-Beschwerden, namentlich Appetitlosigkeit, saures Aufstoße«, BlS-hungeu, Erbrechen, Mageukrampf, Verschleimung, Hämorrhoide», Ueberlavung des Magens mit Speise» rc., ein sicheres und bewährtes Hausmittel, welches sich in kürzester Zeit wegen seiner ausgezeichneten Wirksamkeit eine allgemeine Verbreitung verschafft hat. . —„ Eine grotze Flasche 1 st., halbe Masche 50 kr. Hunderte von Anerkennungsschreiben liegen zur Ansicht bereit. Derselbe wird auf frankierte Zuschriften gegen Nachnahme des Betrages nach allen Richtungen verschickt. Jassy, 13. Februar 1874. Euer Wohlgeboren! Die mir gefälligst übersandten fünf Flaschen Dr. Rosa's Lebensbalsam habe ich richtig erhalten und bin mit der Wirkung desselben so vollkommen zufrieden, daß ich nicht umhin kann, Ihnen dafür den wärmsten Dank abzustatten. Die ersten Doctoren hier behandelten mich durch beinahe zwei Jahre an unerträglichem Magendrücken und unangenehmem Ausstößen; erst seitdem ich Ihren Lebensbalsam brauche, sühle mich vollkommen hergestelll und wie neugeboren, so daß ich Gott nicht genug danken kann, daß ich zufällig dieses für die leidende Menschheit so bewährte Mittel kennen lernte und selbes der ganzen Welt bekannt machen und anem-psehlen mtzcbte. Damit ich dieses ausgezeichnete Mittel stets in meinem Hanse habe, so ersuch« ich, ^nir sogleich 10 Flaschen ,u senden; 10 fl. lege ich be». Indem noch einmal meinen Dank wiederhole, zeichne mich achtungsvoll ergebenster Jakob Hnrka m. p., Bindermeister. » Apotheke des S. in Prag, Kleinseite, Ecke der Spornergasse Str. 205—III. InLaibach: O VivooU und Svodoü», Apotheker; in Aottschee: »n Klagen snrt: Dr. Apotheker. 8ämmlli« Kpotüek«», sowi« >l>« «eifto» ^a-teriak-Aimäkua»«» taten D«x»t» «liefe» Leteaitalf»«». Daselbst ist auch ;u haben: ^ Prager Universal-Haus-Salbe, ein sicheres und erprobtes Mittel zur Heilung aller Entzündungen, Wunden^und schwüre, L 23 kr. und Gehörbalsam. Das erprobteste und durch viele ärztliche «ersuche als das verläßlichste Mittel bekannt, zur Heilung der Schwerhörigkeit nnd zur Erlangung deS gänzlich »er-lorenen SehbrS. 039) 12-K I« Fläschchen L s. «. ^ ^Vlsnsr ^VsItLusstsIluiix 1873 Vsr«1LsQ8tmsäs.i11s. äsr ic. k. > XiväerlaKv vri «M !>Mkk VsÄckdiit von ko8end»irm L kerelk bei 7. ?ise1isr l-sldsvk, Xiin68vk»ftspl»1r 222. Verlisuk ru ^Lbriksxroiseo. kreiscourLvte LukVerlimgen gratis. AM" kür seböne nnä gute^Vsrs virä g»r»ntiert. (187) 18—3 Mrd. >v Chir. Dr. Tänzer aus Graz befindet sich in Laibach „Hotel Elefant", 2. 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Lusserclem kükrs stets nur beste Lusls.r>-üisobe Nssodinen ^u sebr iier-»bgesetrten kreisen, und rvrrr: V/deeler L ^Vilson. 6rover L Ls,ker I^r. 19, Ibs I^ittle ^Vs,u-rer (letLtere »uk ^Vunseb »me-rilrsnisede), ^»xlor, Oermsui», V/ilcox L 6ibbs, Lxxress, l^iu-colll, 6xlinäer LI»stie, mLsckinen etc. Ukrodxesbwts oäer gebrsnobts »usgelsukene Nüsebiuen vLren unter DmstLnäen um 20 bis 30 kerr. billiger ru büben, er-sckeiiiM äs.ber wowentsn xreis-vüräiger, sioä aber ärrgegen uw SO kerr. veoiger vsrtd, Lls oben imgekübrts ^Vsre. — vsder Vorsicht m äer ^usvüdl I >Ver »Iso eine sollile gute Nssobwe vünscbt, venäe siet» vertrsuensvoll Lv wiob, leb bin vis seit ^»dren bewirbt, clnrcb reelles Luktreten meinen guten Ruk Lu v»bren. Li»ra«tie reell. — Luvk auk liktevralllunxen. 1 I>i-. 228. Hocbs.ebtuug8voII (87) 10 Franz Detter. 8«I6s, r«irn, Allein, Apparats, krusttsltenstrelfer etc. stets in grösster .^usvüdl billigst vorbrrnäen. >W" ^»» NUNK. "WW Vvrvl» »Ukällt^ »"s »vü«r«r tzavlls »u5tLuvl»vi»«I« VSort« xlvivb-vLmtxvr AlLsvbtLvL dsltvdv msn »ivl» »iodt trrs küdrvL ru iLsssn, ävllQ »odo» üsr Lesuvk fllvines rstc-kdaltixsa I-axvr« ^vürä« eclstLLtestvl» ^Ldrdeitsdv^el« über vesLxtss Itvkvrn 0^riät. Apotheker. — (Ml: prnn« Knusviikr; ir»umbavl>'schc Apotheke; -- Klirr: V. I iunroni; Apotheker; — Llnxvnl'urt: v. lilvniontsvliitsvk; lirnlnburx: lt. 8avnik, Apotheker; — Uurkurx: ^loi« ttun»»iv8t; »lvttlinx, ^Ilrvtl Llättvr, Apotheker; liu-tli>1l8wvr1I>: vom. kirroli. Apothek r; — ?r»t88bvr^: I ribuö; — Villnvli: Ilurli. ptlrst; VVaiit8«lin: llr. Uultvr, Apotheker; — ^xiiun: 8ix. .»it