Nr. 43. Mittwoch, 23. Februar 1887. 1tt6. Jahrgang. Oaitmcher Zeitung. Prännmtrntiunspreiö: Mit PostVersendung: ganziährig fl, l5, halbjährig sl. 7,on. Im Comptoir: zanziähvig jl, il, b^Ibjählig fl, »,o«, Für die Zustellung in« Haus ganzjährig fl, i, — Insertionöncbür: Fili lleine Injeratc bi« zu 4 Zeilen 20 fr., große« pcr Zeile !> tt.; bei öfteren Wiederholungen Pr. Zeile » lr. Die „Laibachcv Zeitung" erscheint täglich mit MSnahme der Sonn- und Feiertage, Die »bminiftration befindet sich Vahnhofgasse 15, die »«edaction Wiencrstraße 15, — Unfranlierte Vliese werden nicht angenommen und Manuscriptc nicht zurückgestellt. Amtlicher Mil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1l>. Februar d. I. den Ministerial-Secretären im Handelsministerium Dr. Autou Nitter von Hoffmann und Joseph An der Lan v.on Hochbrunn den Titel und (Charakter von Sec-tionsräthen mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. Vacquche m in. z». Der Präsident der k. k. Finanzdirection für Krain hat den Zollamts-Afsistenten Joseph Kobau znm Zoll-amts^Official und den Finauzwache-Oberausseher Heinrich Drassal zum Zollamts-Assistente» bei dem Hauptzollamte in Laibach ernannt. Heute wird das VII. Stück des Laudesa.eschblattes für das Herzogthum Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 9 die Kundmachung der k. f. Landesregierung für Krain, betreffend dieEinthcilnna. der behördlich autorisierten Privat-Techniker und die von den Bewerbern um solche Befug/ Nisse beizubringenden Nachweise; "r. 10 die Kundmachuua. des Landesausschusses sür das Herzog-thum Krain, betreffend die Prämie für Vertilgung von Fischottern. Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Krain. am 22. Februar 1887. Nichtamtlicher Weil. Vom Tage. Je nachdem man den Stand der Beziehungen ^rutschlands zu Frankreich nach den militärischen oder ben diplomatischen Vorkommnissen beurtheilt, kommt ^an zu einem völlig verschiedenen Resultate. Darüber lllnn kein Zweifel sein, dass die militärischen Thatsachen nllein das Schlimmste schon für die allernächste Zeit 'n sichere Auösicht zu stellen scheinen. Frankreich rüstet "ut Fieberhaft. Die Gesetzgebung zwiugt jedem Frau-zosen dir Waffen in die Hand. und zwar schon in einem Jünglings- und noch in einem Mannesa'.ter, Welche in den meisten anderen Staaten von dieser Pflicht Nlcht lliehr getroffen werden. Daneben hat mau in ^ugendbatailloneu u. s. w. noch eine Reserve geschaffen, ^e wenigstens für den Ausländer nicht ganz ohne den Beigeschmack des Lächerlichen ist. Die Administration sorgt für die militärische Aussialtuug iu beispiellosem Umfange; fie hat nicht nur Vorsorge gctroffeu. dass für dei. Fall eines Krieges Vekleiduug uud Vewaffuuug iu ausreichendem Maße vorhanden seien, sondern, was sie in den letzten Monaten gethan, führt direct zur Kriegsabsicht. Deun die normale Fürsorge für eine Armee gebietet weder, im Winter Baracken für große Heerkürper zu baueu. uoch stellt sie die Bespannung und dcil Train auf den vollen Kriegsfuß. Beides ist in Frankreich der Fall und muss daher leider wie so vieles andere Kriegsbcsorgnisse hervorrufen. Ob die Franzosen alle diese Maßregeln nicht aus Vorsicht treffen, weil sie fürchten, von Deutschland angegriffen zu werden und daher vorbereitet sein wollen, ist eine Frage, auf welche die Antwort kaum jemals gegeben werde» wird. Es liegt auch nichts an ihr. Denn ob die Franzosen den Krieg beabsichtigen oder ob sie von Deutschland gezwungen würden, ist in dem Momente eine völlig gleichgiltige Sache, in welchem der Krieg überhaupt ausbricht. Auch Deutschlaud rüstet. Zwar vernimmt man über seine Vorbereitungen nur sehr wenig, denn iu diesem Punkte ist es außerordeutlich discipliniert, so dass man beispielsweise im Auslande von der Eiuführuug des Repetiergewehres in der deut-schen Armee erst wusste, als man las. dass die Reserven zur Einübuug mit demselben einberufen würden; allein die Militärvorlage mit dem Septenuate, um desseut-willen der Reichstag aufgelöst wurde, war doch die großartige Rüstungsmaßregel und diese konnte nicht verheimlicht werden. Dass auch Deutschland nur zur Abwehr rüstet, ist selbstvcrstäuolich, und auch von seinen Staatsmännern wird die Welt jetzt nicht erfahren, ob sie den Krieg führen oder vermeiden wollen. Militärisch stehen Deutschland und Frankreich mehr oder minder kampfbereit einander gegenüber. Ein ganz anderes Bild bieten die diplomatische« Bczichuugen. Herr Herbette, der bürgerliche Botschafter der frauzösifchen Republik am deutschen Kaiserhofe, wird mit ganz besonderer Auszeichnung behandelt, man gibt ihm die nachdrücklichsten Frirdcnsversicherungen, und er erschöpft sich in der gleichen Tonart, sowohl im Auftrage seines Cabinets sowie nach dem Wuusche des eigenen Herzens, denn sowohl Herr Hcrbette wie Herr Floureus sind wirkliche Anhänger des Friedens. Ergibt sich irgendwo die Gelegenheit, dass Dcutsch-laud auf eiuem fremden Terrain den Franzofen einen Gefallen erweifeu kann, fo wird dieselbe mit liebens' würdiger Ostentation ergriffen. Der gleichen Methode huldigen die Franzosen, wenn sie auch, als die Schwächeren, viel seltener dazu kommen, sich den Deutschen nützlich zu erweisen. Haudelt es sich um eine Frage, in der beide nicht zusammengehen können, aber eines nur ein geringeres Interesse hat als das andere, so sieht man bald, wie die weniger betheiligte Macht sich bereitwillig vor der mehr interessierten zurückzieht. Mehr als iu den äußeren Formen hat der diplomatische deutsch-französische Verkehr deu Charakter einer gewisse» Herzlichkeit. Die Deutschen geben sich alle Mühe, die Ereignisse von 1870 vergessen zu machen und die Frauzoseu als Freuude zu gewiunen, uud diese überbieten sich in Bereitwilligkeit, um ja nicht den Glauben aufkommen zu lassen, als gedächten sie noch immer jeuer Ereignisse. Aber sie thuu es doch, und auf dem Grunde ihres Herzens breuut das elsässisch. lothriugische Seelenlämpchen fort. Sie haben den starkeu Willeu, der zum Vergessen gehört, nicht gefunden, nud man darf ihuen nicht verargen, dafs sie uoch uicht vergessen habeu. So ist die Freundlichkeit des diplomatische» Verkehrs doch eigentlich nur trügerischer Schein, uud es wäre eine gefährliche Täuschung, daranf den Calcnl für die Zukuuft zu stellen. Diplomatisch scheint der Frieden vorerst jedenfalls gesichert, mit Rücksicht auf die militärische» Vorbereitungen beider Staaten darf man ihm keinen Augen» blick trauen — wo findet sich in einer solchen widerspruchsvollen Situation irgend ein Anhaltspuukt, um zu eiuem Urtheile zu gelangen? Nun, eines ist klar, der Willen der Regierungen wird die deutsch-französische Frage nicht entscheiden, schon darum nicht, weil sowohl in Paris wie in Berlin die Meinungen der Civil- und der militärischen Minister iu schroffem Gegensatze stehen; weun die ersteren deu Frieden wollen, so begehren die letzteren stets den Krieg. Die Frage wird von den Völkern zur Lösung gebracht werden, leider nicht im Wege ruhiger Erwägung, souderu durch die Leidenschaften des Volkes. Nur insoweit haben die Negieruugeu vielleicht uoch die Kraft, die Lösung dnrch das Schwert zn verzögern, als es iu ihrer Gewalt steht, jene Leidenschaften einzudämmen. Feuilleton. Kunst lllld Realismus. Kunst und Realismus sind zwei Begriffe, die eiu-li ^ ^^ weniger ihrem inneren Wesen nach wider-Flechen, als dies bei oberflächlicher Betrachtung del ^all scheint. Wir haben nus gewöhnt, die Kunst als Ul Element aufzufassen, das höheren Sphären cnt-uammt und mit dem Alltagsleben nichts zu thuu hat. "arm liegt ein gewaltiger Irrthum, deuu die Kuust rvt nur durch die Natur uud muss tief in der Erde d""Ä"' wenn sie die Kraft besitzen soll, uns bis in ""' Aether einer Himmelsluft zu erheben, in k^ fischen Bestrebungen der Gegenwart ringen H heißem Bemühen, sich frei zu machen von den, 8„ "^ f^licher Uuuatur. wobei es dem Einzelnen aller-a2 ^ geschehen kann. dass er über das Ziel hm-»«Hießt und sich in Extremen bewegt, welche die fllll. 6 Kunstbegriffcs, der immer das Schöne um-' m und das Nichtschöue der Wirklichkeit durch seine A wmg veredelt, unbedachterweise überschreitet. Unschön der m ^ "^' was der Wah'l^t, dem Grundgedanken Tr..^/^ widerspricht, es si- wertlos, weil es auf dllna?s!''e" basiert und kme praktische Nutzauweu-bild. A'Ü^' D'e Kunst soll keinem irdenen Götzeu-"chürim'v^'"c ^ ""s ^lr Füße gestellt, nur aus Die apl. ^"lfernuug eiuc scheue Bewunderung verträgt. unserer Zeit. welche keine weiß f,'. d"ldet und sich alles nutzbar zu macheu ^ranaeV, .ch ^ Kunst zum Dienste der Menschheit l.ealen nH ""^ ihr die sicheren Fundamente des 'Ml an? ^ fruchtbares Feld segensreicher Thä- Es ist folgerichtig, dass der Gebildete, je intensivere Nahruug sein Geist empfängt, allmählich auch zu ästhetischen Bedürfnissen gelangt, die immer dringender ihrerseits nach Befriedigung verlaugen, wodurch der Ausgleich zwifchen strenger Dankbarkeit uud dem Traumbild der Siuue, welches wir Phantasie nennen, am ehesten wieder hergestellt wird. Die Gegenwart bedarf positiver Stützen, was aber kaun der Mensch dem Menschen Größtes geben, als Wahrheit? Zu den Gebenden muss man obenan die Künstler zählen, die Jünger uud Vertreter jenes Princips, das Goethe «eine Vermittlerin des Unaussprechlichen» ncullt. Dem Schriftsteller fällt die Aufgabe zu. die Zeit, welcher er augehört, mit dem Scharfblick des Denkers zu beobachten, in seinen Schilderun-gen wiedcrzuspiegelu, sich als Ethuologe zu bethätigeu. Ehedem gefielen sich die Pueteu dariu'. die Menschheit zu zeichueu, wie sie sciu sullte; dieseu Phautastcu ist jetzt der Boden entzogen, uud die Märchenerzähler finden wcnig Gchöl', die Pionniere des Geistes erwartet mau mit schneidigeren Waffen ausgestattet zu sehen. Wie aber der Arzt sich uicht scheut darf, manche blutende Wunde mit eigeuer Hand blußzulcgeu, uhue schaudernd die Wimper zu senken, so muss auch der Schriftsteller kühu und muthig dem Dunkel näher treten, das sich oft knapp hinter den Lichtseiten des Lebens verbirgt. Sein Beruf ist ein ernster, schwerer, er vor allem steht im Dienste der Wahrheit, nnd nur seinem individuelle» Kunstgeschmack, der Zartheit des eigenen Empfindens bleibt es vorbehalten, durch rücksichtsvolle Behandlung deu gescheuten Schattenbilder» die allzugrelle Tonart zu benehmen. Dem Maler gebürt der Vorzug, das Schöne in der Natur aufsuchen, sich zum Vorbild wähle» zu dürfen. Die dem Auge wohlthuenden Farben, welche ihm zugebote stehe», erhöhen noch sein ursprüngliches Aurecht, sich der Pflege des heitereu Elementes zuzuwenden. Wenn man den vielleicht nicht unrichtigen Gruudsatz aufstellt, dass ihm der Cultus der Sinne wie keinem anderen Kunstvcrtreter zugewiesen und ge< stattet ist, so liegt allerdings die Behauptung nahe, dass jeder gute Maler auch ein geborenes Deeora» tionstalent sein müsse, eine Meinuug, die selbst das Genie kanm beleidigen dürfte. Seine Kunst ist die dankeuswertestc all jener Gaben, womit die Museu den bildenden, der Zerstreuuug uud Erheiterung bedürftigen Erdenkinderu liebreich zu'hilfe kommeu. Musik, Gesanq und Schaufpiel dieucu ausschließlich dem Augenblick, uud selbst die größte Meisterschaft überlebt nur noch in der Erinnerung die uächste Stunde. Der Ton, das Wort verhallt, der eigentliche Geuuss ist au deu Moment allein gebuudeu, das Bild aber, das die Wand uuserer Stube schmückt, fasst in seinem Rahmen weit mehr. als die Hand dcs Künstlers auf dem beschräulten Stückchen Leinwaud festgehalten. Wie wohl thut dem Auge, das sich uach Schöicheit sehnt, der läugere Anblick einer stimmungsvollen Landschaft! Wie schwelgt es in den reine» Formen edler Gestalten! Zaubert nicht der Widerschein des Glückes, das uns aus dieser uud jener Composition aulacht, ein Lächeln a»f uuser eigenes Antlitz? Die Plastik ist weit mehr auf sogeimimte ernste Vorwürfe bcschräukt. Das schwere Material verlaug eine iu sich beruhende, abgeschlossene Grundidee welst die Beweglichkeit dcs heitereu Momentes uulvlllkürlich zurück. Eiu in Stein oder Gips festgehaltenes Lächeln wird bei läugerem Betrachten zur Verzerrung, vermag uns uicht für die Dauer zu erwärmen. Dazu kommt das Farblose und die sinnliche Empfindung abstoßender Kälte, welche allen Gebilde» der Bildhauerkunst iuue- Laibachcr Zeitung Nr. 43 358 23. Februar 1««?. Aber auch hier sehen wir sie am Rande stehen. Zwar geben sich die französischen Deputierten aNe Mühe, über dentsch - französische Angelegenheiten zu schweigen, nnd die Journale besänftigen gleichfalls. Aber die Franzosen sind ein leicht erregbares Volk nnd sie fiebern nun schon lange. Ein Fünkchen in das Pnlverfass nnd es explodiert. Die friedliche Gesinnung der Deutschen geräth gleichfalls täglich mehr ins Schwinden, man hat ihnen in der Hitze der Wahlagitation so viel von der Kriegsgefahr gesprochen, dass sie sich an das Wort gewöhnt haben, der Hass gegen den Erbfeind ludert von neuem in ihrer Brust, uud die Mehrzahl wünscht, mit den Franzosen einmal definitiv abzurechnen, damit das deutsche Vaterland für lange Zeit Ruhe habe. Die Armern sind nicht mehr wie einst eine besondere Kaste, sie sind das Volk, ihre Empfindungen sind die Empfindungen des Volkes, das Echo der Leidenschaften derselben, wie sie durch die militärische Disciplin abgedämpft werden. Ans den Wünschen der Armee spricht jetzt das Verlangen des Volkes, der Kriegsruf der Armee ist der Schlachtenlärm des Volkes. Man darf nicht vergessen, dass die militärischen Wortführer auch mit diesem Argumente, nnd gewiss nicht ohne Wirknng, für ihre Ansicht, für den Krieg plaidieren. Politische Uolierlicht. (Parlamentarisches.) Aus Wien schreibt man nns unterm Vorgestrigen: Der große Ansgleichs-ausschuss tritt morgen wieder zusammen, um die Be rathung über das Vankstatut zum Abschluss zu bringen. Die Aussichten auf Annahme der Resolution bezüglich der Bezeichnung des Banknotenwertcs in fammt-lichen Landessprachen haben sich nach ciuei Meldung der altczechischen Blätter nicht gebessert, nachdem der Polenclub auf seinem seinerzeitigen Beschluss vollster Actiousfreiheit verharrt und durch diese Frage das Ausgleichswerk nicht anfhalten will. Die Mitglieder des Polenclubs im Ausgleichsausschusfe beabsichtigen auch, eine diesbezügliche Erklärnng abzugeben. (Steicrmart.) Ueber Einladnng des Ver-trauensmänner-Colleginms der deutschen Partei Steier-marks erschienen vorgestern die Abgeordneten Ansserer, Derschatta, Foregger, Heilsberg, Krans, Posch nnd Reicher zu gemeinsamer Berathung mit der steierischen Parteileitnng. Sämmtliche ausgetretene Abgeordnete erklärten, dass sie an dem Programm des Deutschen Clnns festhalten nnd die im Clnb verbliebenen Abgeordneten nicht bekämpfen wollen, dass es ihnen ganz» lich ferne liege, einer anti'semitischen Partei beizutreten oder eine solche zu bilden. Dlese Erklärungen wnrden zu befriedigender Kenntnis genommen und den Abgeordneten für ihr Erfcheinen der Dank ausgesprochen. (Ungarische Qn oten d epnta tion.) Die ungarische Quotendeputatiou nahm uuveräudert das von Max Falk ausgearbeitete Nuntinm an, welches im Sinne des seinerzeit festgestellten Uulwx i,roo6cl6n6i in Beglcitnng der deutscheu Ucbersetzunq der österreichischen Deputation übermittelt wird. Nach Eintreffen der Antwort findet wieder eine Sitznng statt. (Zur Situation.) Das kennzeichnende Symptom der gegenwärtigen Lage ist, dass von russischer wohnt. Vermochte auch die Meisterhand seines Schöpfers der Statue scheiubar Odem einzuhaucheu, die Starrheit der Züge gleichsam zu beleben, jene Wärme fehlt, welche die Farbe täufchend leiht, der kalte Marmor gehört den Todten, jenen monnmentalen Bauten, die von Jahrtausenden erzählen nnd nns in ihrer stnmmen nnd erhabenen Größe mit Ehrfurcht erfüllen. Der echte Samariter unter den Künstlern ist der Maler; der heitere Realismus, vou Anakrcon'schen Rofen bekränzt, zeigt ein Bild, nnter dem wir Kinder der Jetztzeit nns sehr gern die Gottheit darstellen, welcher er dient. Durch die Verallgemeineruug der Vilduug und die Pflege, welche jedes noch so bescheidene Talent schon in den Kinderschuhen erfährt, ist es natürlich, dass, znsammengenommen mit dem systematischen Popularisieren aller Wissenschaften nnd Kunstbranchen, der Dilettantismus auch auf diefen Gebieten über--wnchert. Es ist eben anch ein ganz begreifliches, in-stinctives Bestreben, wo der Denkapparat des Menschen mehr wie je in Ansprnch genommen wird, dnrch eine erfreuliche Beschäftigung der Sinne dieser einseitig geistigen Thätigkeit ein Gegengewicht zn verleihen. Damit ist der Knnst die Aufforderung geworden, ins volle, ins alltägliche Menschenleben einzugreifen. Indem sie sich des Gewerbes bemächtigte, drang sie auch ins Bürgerhaus, ihr Einflxss auf die Industrie erstreckte fich bis über das textile Gebiet hinaus, anch die Hand-arbeiten der Frauen und Töchter, deren Fleiß jetzt ohne besondere Zeitopfer wirklich stilgerechte kleine Kunstwerke schafft, die znm hänslichen Gebranch bestimmt, in Zeichnung nnd Allsführung die küustlerifche Richtung unserer realistischen Gegenwart genugsam darthun. So lange der Luxus allein regierte oder überwiegend die Herrschaft führte, sah man die Kunst nur im Gefolge desjenigen, dem znm Reichthum auch die Seite in neuester Zeit immer wieder von neuem und in einem beinahe drohenden Tone wiederholt wird. Nussland würde einem neuen deutsch-frauMscheu Kriege gegenüber nicht mehr den unthätigen Zuschaner spielen, wie 1870/71, sondern im gelegenen Zeitpunkte seinen Einfluss im Interesse Frankreichs geltend machn», wenn dieses geschlagen würde. Vorgestern veiöffentlichte der Brüffeler «Nord» einen in diesem Sinne gehaltenen Artikel, welcher, wie das Blatt ausdrücklich hervorhebt, die Ansichten des Herrn von Giers wiedergibt. Danack will Riissland in nächster Zeit ausschließlich die Vorgänge am Rhein überwachen nnd die Olientfrage erst in zweiter Linie in Betracht ziehen. Das Interesse Rnsslands verbiete, einem möglichen neuen deutsch französischen Kriege mit der gleichen wohlwollenden Ncntralität znzuschen, wie 1870, da das Petersburger Cabinet eine neuerliche Schwächung Frankreichs uuter keinen Umständen zugeben könne. Um für diesen Fall freie Haud zu habeu. werde Rusöland jeden Conflict mit Oesterreich und England vermeide!! und den bulgarischen Vorgängen rnhig zusehen, (Die bulgarische Frage.) Die Nachrichten ans Constantinopel lassen wenig Hoffnnng mehr auf das Gelingen der Vermittlungsaction der Pforte. Vollständige Unklarheit herrscht darüber, was nach dem eventuellen Scheitern dieser Verhandlungen geschehen wird. Die Meldung, der dentjche Botschafter, Herr von Radowitz, habe den bulgarischen Delegierten gedroht, Nufsland werde, wenn die gegenwärtigen Trans» actionen refultatlos bleiben, mit der Zustimmung Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zur Occupation Bulgariens schreiten, findet keinen Glauben und wird wohl uur colportiert, mn die Bulgaren einzuschüchtern nnd gefügiger zn machen. (Die Lösnng der italienischen Mi> nisterkrisis) verzögert sich länger, als erwartet wurde. Ein Telegramm meldet darüber: Brin willigte ein, das Marine-Portefeuille zn behalten. Luzzatti h^t eingewilligt, in das Cabinet einzutreten nnd wird wahrscheinlich das Unterrichtsministerium übernehmen. Bezüglich der Ministerien für Ackerbau uud Justiz ist noch uichts eutschieden. Tagesnemgleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Brünuer Zeitung» meldet, den durch eine Feueröbrunst verunglückten Insassen von Ung.Waisenhause, 190 auf den ersten Macht eine hervorragende Stelluug gab. die er gern durch Dienstbarmachung der Knuste noch dentlicher zu markiereu pflegte. Jetzt ist das Schöne nicht mehr exceptionell, es wirkt als Gemeingut der Menschheit, theils bildeud, theils erquickend. Die Kunst ist von ihren: Himmelsthron herabgestiegen nnd wandelt als barmherzige Schwester, als Lehrerin und Trösterin dnrch die vom kalten Hauch der Wahrheit ernüchterte Welt, welche freudlos um ihr Daseiu kämpft. Mögen fich immerhin manche Unberufene in die Reihen derer drängen, welche ihren Fußstapfen folgen, die hehre Knnst beleidigt es nicht. «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig seid und beladcn», sagt ihr zauberuolles Lächeln — so manche sie aber auch berufen hat, nur weuigen wird das Los der Allserwählten zutheil, danerud ihrem Dienste anzugehören, in ihrer uu-mittelbaren, geheiligten Nähe zn verweilen — diese Gnade will durch volle Hiugabe und ernste Treue erkaust sein. So wenig wie die anf NatmWissenschaft gegründeten Anschanungeu der sogeuannten Materialisten eine ideale Richtung ausschließen, so wenig hat der Realismus die Knnst verdrängt. Die Begriffe, welche ineinander wurzelu, haben nur im Lauf der Zeiten sehr verschiedene Wege eingeschlagen, die sich aber stets aufs neue beim gleichen Ziele begegnen. Nnr die Namen wurden jeweilig verändert, der Grundgedanke wcchfelte nicht. Die moderne Zeit nennt realistifch, was die Menschheit anf ihren Gang durch Iahrtansende bereits begleitete: deu Drang, sich von allem Zwang des Unwahren und der Unnatur zu befrcieu — in diesem Strebeil aber kommt die wahre Kunst, dieses Kind der Sonne, ihr grradewegs znhilfe. Untrennbar von Wahrheit und Natur fiegt die Kunst nur mit dieser. P. Vogler. und 30 auf den dritten Jahrgang der Militär-Unter-rcalschnlen, 60 auf den ersten Jahrgang der Militär-Akademien, und zwar 30 Plätze in der Militär-Akademie in Wiener-Neustadt und 30 Plätze in der technischen Militär-Akademie in Wien, In der zweiten bis fünften Volksfchulclafse des Officierstöchter-Erziehungsinstitutes in Oedenburg, dann in der ersten Bürgerschulclasse des Officierstöchtcl> Erziehungsinstitutes in Hernals können mit Beginn des nächsten Schuljahres (1. September) besetzt werden: 4 ganz freie Aerarialplätze, 6 ganz freie Kaiserin-Elisabcth-Stiftungsplätze, 1 ganz freier Rudolf-Stephanie-Ttiflnngsplatz, 5 ganz freie Oedenbnrger Franen-vcreins-Sliftungsplätze, l ganz freier Stiftnngsplatz der vierten Staats-Wohlthätigkeitslotterie uud 1 ganz freier nieocrösterreichi scher Lcmdes-Stiftimgsplatz. Alle vorerwähnten Plätze find nur für Töchter oder Waifen von Offi-cicren des Soldatenstandes bestimmt. — (Keine Cholera in Fiume.) Einige Alätter brachten diescrtagc die Meldung von einem Wieoeraustauchcn der Cholera in Fiume. Alif Grund einer amtlichen Information sind wir in der Lage mitzutheilen, dass der Gesundheitszustand in Fiume ein vollkommen befriedigender und dass namentlich weder in letzter Zeit noch überhaupt seit dem vorigen Herbst da' selbst ein Cholerafall vorgekommen ist. — (Ein curiofer Selbstmordversuch) Die 2Njäl)rige verheiratete Lehrerin I. Be ran in Wien durchschnitt sich vorgestern abends in selbstmörderischer Absicht mit einem Rasiermesser die Zunge, Die Unglückliche, welche Mutter eines Kindes ist und der Geburt eines zweiten jeden Tag entgegensieht, wurde, nachdem ihr ärztliche Hilfe znthcil geworden war, in das allgemeine Krankeichaus transportiert. Die Motive der That sind unbekaiilit. ^ (V o n dcrBühne ius — M inisteri u m,) Der ehemalige italienische Schauspieler Cecchi, der jetzige Gatte der berühmtesten italienischen Tragödin Fran Cccchi-Duse, ist von dem Präsidenten der argen" tinischcn Republik zum Chef der vierten Section des Mi' nisteriums des Aeußern ernannt worden. — (Johann M o st.) Der Socialdemokrat M c> st soll, wie man aus Newyork meldet, am 28. März frei' gelassen werden. Die Geldstrafe von 500 Dollars ist bezahlt. — (Trost.) «Ich erlaube mir ganz unterthäiiigst, Herr Chef, Sie an die bedungene Gehaltsaufbesserung z" erinnern. Drückende Nahrungssorgen. . .» — «Aber mein Lieber, es beginnt ja soeben — die Fastenzeit.» Local- und Prouinzial-Nachrichtelt. — (Personalnachrichten.) T>cr Regierung^ secretär Herr Ludwig Marquis Gozani wnrde zu>" Vczirkshauptmann und der Bezirkscommifsär Herr G^ fried Friedrich zum Rcgierungssecretär in Krain ^ nannt. — Der Consulareleve Herr Alois Pogacar i» Bombay wurde zum Viccconsul ernannt. — (Fasten predig ten,) In der hiesigen Do«" kirche werden wie alljährlich auch heuer zwei Fastet pv digten wöchentlich in dentschcr Sprache abgehalte^ werden, und zwar jeden Freitag um 6 Uhr abends u>^ jeden Sonntag um halb 10 Uhr vormittags. Als de^ scher Prediger wird l'. He id rich fungiern. - (Das Klagenfurter Theater in ^ fahr.) Als vorgestern nach Schlufs der Vorstellung.^ Klagenfnrtcr Theater der Leiter der im Dienst befi^ lichen Abtheilung der freiwilligen Feuerwehr fich auf ^ Aühuc befand, um das Ablöschen aller Lampen avzu>^ . tcu, ertönte Plötzlich aus dem gegen den Schwabens gelegenen Theile des Haufes, wo sich die Damengardcro^ und links voll diesen ein großes uud ein kleineres ^' gazin befinden, der Ruf: «Feuer! — Wasser!» ^ eilte dahin und fand den Magazinsraum dicht mit 3^. erfüllt. Folgendes war geschehen: Der Arbeiter, liM, die Viihncmnöbcl ins Magazin zu schassen hatte, ^ , eine geloöhnliche Stall-Laternc mit einer Kerze an ei" Nagel aufgehangen. Diese Lampe, unter welcher ein Sop) stand, ailf dem Vorhänge mit Karnisscn lagen, war hel gefallen und hatte die Vorhänge in Brand 6^/1,-Glücklicherweise war rasch Wasser in Eimern in h'" ^ chender Menge zur Hand, so dass der Vrand nach k>' Mühe bewältigt war, .^) — (Im technischen Verein für ^" Ü wird heute abends Herr Professor Knapitsch eine" ^ n'structiven Demonstrationen verbundenen Vortrag ^ hydraulische Kalke nnd Ccmente abhalten. Zutritl ,^n für Gäste. Veginn um halb 8 Uhr abends im gewöh>" Vortragszimmer des Hotels «Stadt Wien». , .^ — (Vom Vincenz-Verein,) Der V"'F Verein ill Laibach hält am kommenden Sonnig ^ 6 Uhr abends seine Jahresversammlung für 1^" Ait' Locale des katholischen Vereins ab, zu welcher die ^ glieder und Freunde des Vereins höflichst eingela^',^> den. T>ic Vercinsmesse findet mit der gemeinsch"^/ Communion um 7 Uhr früh desselben Tages in del tkche statt. ,.t — 80 Mctcr..... — — Speck, frisch, » — 52 Wein, roth., pr.Heklolit. 16 — Speck, geräuchert, » — j 80 Wein, weißer, > 10 — Angekommene Fremde. Am 21. Februar. Hotel Stadt Wicu. Aschenaner, Nechtsauwalt, Regensburg. — Schulte, Director; Fritsche, Armuth, Kohn, Wirth und Stroh-bach, Kaufleute, Wien. — Müller, Kaufmann, Hcilbronu. — Lrkcr, Kaufmann, Stockerau. — Vuchler, Kaufmauu, Trieft. Hotel Elefant. Maase. Kfm., Rotterdam, - Ärösicke, Kfm., Kassel. — Nuß, Kaufm., Deutschland. - Bauer, Director; Pollack, Bach, Aauer und Maßuer, Kausieute, Wien. -Perlgrund, Kfm., Budapest - Neuberg, Reis., Füuftircheu. — von Fischer, Redacteur, Graz. — Kaufmann, Reisender. Marburg. - Waland, Besitzer, Gonobitz. — Ieglic, Lehrer, Prce. — Tri!el, Pfarrer, St. Mareiu, Hotel Europa, gulijati, Kfm., St. Golthard. Oasthos Sildliahlchof. Magnus, Kfm-, Paris. - Bcrmanu, Kfm., Hamwoer. - Rosenberg, Kfm., Wien — Rebrg, Privatier, Cilli. — Rubesa, Lehrer, s. Frau, Vrgud. — Scmih Michael uud Max., Bescher, Steindruck. — Karligcr uud Werba, Ve-siher, Saua. — Prinöic, Privatier, Krainburg. — Bader, Privatier, s. Frau, Gdrz. Gasthuf Kaiser von Oesterreich. Kocelj. Vesitzer. St. Gotthard. — Kooer, Lehrer, Predasscl. — Ccrny, Brauer, Leopoldsruh. Verstorbene. Im Spitale: Neu 1 tt. Februar. Valentin Zagar, Inwohuer, 74 I., Marasmus. — Martin Znpaucic, Arbeiter, 72 I., Pneumonia. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^I^ """- "^ __ __^.__"'- Tll'.Ml. 75l),8!) ^10Z 'wMW ,"Nebels ^^ 22.2 . N. 739,31 0,0 W. schwach ^ heiter 0,00 8 . Ab. 740,51 — 2,4 windstill ^ heiter Morgens Nebel, dann heiter. Das Tagesmittel der Wärme — 4,4", um 4,1' unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. H^s" Meilage. Der heutigen «Laibacher Zeitung» liegt für die p. t,. Stadt° abonnenten eine Präuumerations'Einladung auf die in Lieferungen erscheinende MlMeme OeslsMte ller Literatur von Johannes Tcherr bei. — Abounemeilts iibernimmt und besorgt pünktlich Jg. u. Oleiumnyr k Led. Llambcrgo ^18) Buchhandlung. (5) 48-8 bestes Tisch-u.ErrrisflHiwg^traflk erprobt bei Husten, Halskranfdieiton, Magen-j und Bfasenkatarrh.___________ " H«ii HaitraTKärtshail \t Wies. Laiwchcr Feitlma Nr. 43 _______________360________ ______________ ________^^^. 23. Februar 1887. Course an der Wiener Börse vom 22. Februar 1887. N^ dem oMenm Coursl^ «eil Ware Staats-Nnlehen. «otenrente...... . ?«'75 7«'S5 Silberrente....... «l. »5! 80 35 1854er 4°/« EtaatOlose »50 fi. ilb 50iiü 5>o i8«Nei 5°/o ganze bao „ IL»'—ji»ll bo lkeo^ 2°/u Flinslel 1U0 „ 133 — 133 5" l864cr Vtaatslose . . 100 „ IL7 - »e» 50 l«S4er „ . . 00 « 1«?—iß?5o Oefterr. Nolenrente, steuersrei . «ß 90 »?.io unz. Golbrente 4°/„ .... »7« L? «0 , Papierrenle b°/o - ... »7 ü»! «8 35 , s galizijche....... 104 10 104 70 ll°/„ uiähr,sch«....... >«« 75 - — 5°/o niederöftelleichischc . . . ias —110 — 0°/« oderöfterreichische .... io5 — — — K«/« ftcirische....... 105 »0 — — s°/, lroalische und slavonische . 10« 50 106 50 »"„ fiebenbulgische..... 104 10104 70 Gelb Ware 5°/« Temeser Vanat . . . . I04ic ungarische......104.10104 70 Nndeie öffcntl. Anlehen. Dcnau-Meg.^osc 5°/« 10« sl. . II« 50114 50 dto. «nleihe 1878, steuerfrei , I05»5i05?f> «Inieben b. Sladtgemcinde Wien 104 75i«5'25 Äülehen b. Ctabtgcmeinde Wien (Silber und Void) . . . .'29 — 131 — Prämien»««!, d, Etc,dtgem. Wien 121 bv1«, — Pfandbriefe (sill 100 fi.) -l'odcncr. allg. öfte«. 4',,«/« Gold. 125 40I2ß — bto. in 50 „ , 4>/, -/<> 100U0,01'4N dto, in 50 „ « 40/n . »Ü'bO 97'- dlo. Pramicn»EchuIdverschr.3°/<, 100 — ico du ceß.Hypolhclenlianl l0j. 5'/,°/° !i»l — i«i 75 Oesl.'UNg. Bunl Verl. 5°/n . .10140 10170 dto. « 4>/,°/i> - 10190102.— dlc. „ 4°/n . . U8'— 98 bl, lU:», aüa, Nodencredit-Actienges. in Peft in I.I839 Verl. 5'/,»/0 —'--------'— Prioritätö'Obligationen (für 1U0 fi,) Elisabeth.«vesibahn 1. Emission —----------— ffeibinands'Noldbahn in «»»lber 09 8U 100^0 ^ranz.Iclcs-^abil.....__.------------ ^aliz,scyc «^u^^ubw'g» Bahn ^ ,,"<, . j 98 ?z 99 zb Oefterr, Ali —— —- — Geld k,:«.....126 50127 20 Nng.ossaliz. Nahn.....vu 50 SU 75 Diverse Lofe (per Glück), kreditlose 100 st......17»'b0 l?4 - (iIary°Lose . 13 90 14 2<> Nudolf«Vosc 10 ft.....18 — 18 5U EaluxLoje 40 N......»4 75 üb 2' St.°Gci>oi«<>^ose 40 sl. . . , 54 - 5« - WaldsteiU'^ose X» fl, . . , U4 — .'5— Windischgrätz^'ose 80 sl. . ^K — 43 — Banl.Actien (per Sltlll), Angl«»Oesten. Äa»l !^ao sl, , 103 5010; — Baulvercin, Wiener, 1U0 sl. , ! 95 25! 95 ?K Bb»cr.-Ä!>st.,Ocft,i!0ufl.E,4U«/l, 236 -23? -Crdt.-Anft.s.Hand. u,G, iuu>!, !2?5 50 ll?5 »0 «iretilblllll, AU«, Ung, i!l)0fl. . ^83 7.'<^«4 25 Deposucul'anl, A!l>).0— > — i,'>inrelv., öst. ^on sl. 7 80 288 3l Oeslerr.'Ung. Vanl .... 849—851 — Uilionban: ^u„ fl.....zy« — ^0« 2? Bcitchröbanl, ÄI!,i, >^» il, !4l!'50,150'5( »i>cld j ^'^c ','lltien von T imSp^t« I Unternehmungen. (pn Stüs), Nlbrccht'Bahn «00 fl. Silb.r . 4s — 5« -«lföld'Fi»»!,»«al>n üUN fl, 2l!d. >?»>75 177^5 «ulstg'Tepl, Llsend, L00sl, im-------------- Nöhm, Noidbahü ^50 fl, . l?4 - l7S — . Weslbabi! L00 fl, . , . i«N-2«8'-Nuschtlehrader Eisb. 500 sl, 6>N 76N —770 — « (Ilt.A) «0U ,1, . ,98 — «00— Donau - Diuipfschiffahrl« < Ges. Oeflcil. 500 fl. «l»i. . . . 385—387 — Dra,i-Eis. (Bat..Db.-Z.)2U0sl.S.-----------' — T>ui-Vodcnbachei E.«H.»ou sl,s, —'—------ «llisabeth-Vohn 2üo fl. 0 fl. HM. 193 75 200'— Vra,'»<>flacheiE,.!».200fl.ö.W,-----------'— «atilcnbera.Eisenbahn 10a sl, .-----------— «a) Eiscil- vahn'GeMschHst >^i, sl. ö. W. 214-—214-50 Lloub,ost.-unü,, Irieslöuufl.CM. .513 —!52!i--Oesterr. Vlordwesto. 2U0 >l. Silb. i, 15(< sl. Hüb. zz-zzh 28.— Mudols-><,ahN 200 sl. Sllv« . !8i-7ü18»'ü0 Sievcubüigcr Uisenl». ^un sl. . —— — — Staalge»!^,,>>>.!! ^u il, ö. W, . 241-75242 — Helo! >lb«l« Lildbahn 300 fl. Silber . , . »1 — »l— Bild.Nordd »Verb.« ',,200fl. « 5u»0» ^ , Wr., neu wo sl, 9a 50 91 - Irai'.spVrl'GesellschHft 100 sl, ,------— — llna,.s2'l2 Industrie.Actien ! (per Stils). Egydi und Kindbera, Hisen» und Stal,ll'Ii,d,«G^s, 20« ,l. . i«0, - l8l »- Halü°°T>iri, HisenraN. luo fl. , — .. — — Ilifallei itohlenw.»«s«l. ? Silber.........—— —— Deutsche Neichsbanlnoten , , «275 «»«l Für i Wir Cur! \ griffe pilling »on j] SP Medicinal- ^ , (nicht zu verwechseln mit den ' Fabriks-Thranen) Ie6erfsitan. <&ä)t unb cinjin fycilfamn toirTenb, i l ftlaföe (50 fr.', to^rtt profj 1 P., ; fütyrt am Cager bic Apoihskö Trnköczj j ncbtn bcm Halljljaust in faibad). Sagltdjcr ^oftuerfan«. (97)8 (883-2) St. 412 Objava. Zamrli tabularni upnici Bari Ne-maniC, rojeoi Rus iz Želebeja, ozi-roroa njenim neznanim pravnim na-slednikora, se je gosp. Franc Štajer, c. kr. notar v Metliki, oskrbnikom po-stavil in njemu dražbeni odlok z doe 24. novembra 18^6, št. 9074, vroèil. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 4. februarija 1887. (877—2) Nr. 1281. Berichtigung. Das hiergerichtliche Edict vom 24sten Dezember 188«, Z. 9486, wird dahin berichtigt, dass die am 26. Februar, 26. März und 29. April 1887 feilzubietende Realität — Einlage-Nr. 40 der Catastralgemciude Vozakovo — richtig: Einlage-Nr. 40 der Catastralgemeinde Rozalnice heißen soll. K. k. Bezirksgericht Mottling, den 14. Februar 1887. (902—2) Nr. 476. Erinnerung. Im Nachhange zum diesgerichtlichen, in der Nummer 33 der »Laibacher Zeitung» vom 11. Febrnar 1887 veröffentlichten Edkte vom 20. Jänner 1887, Z. 170, wird den nnbekannten Rechts^ Nachfolgern der verstorbenen Magdalena Tarman von Assling Nr. 50 unter Hinweis auf die in diesem Edicte enthaltene Belehrung hiemit erinnert, dass ihnen Johann Hribai-, Gemeindevorsteher von Kronau, znm Curator a6 : rungstagfahrt zur Liquidierung uud zur Rangbestimmung zu bringen. Den bei der allgemeinen Liquidie-ruugstagfahrt erscheiuendeu angeineldeten Gläubigeru steht das Recht zu, durch freie Wahl an die Stelle des Masse-verwaltcrs, seines Stellvertreters nnd der Mitglieder des Glänbigeransschusses, welche bis dahin im Amte waren, andere > Personen ihres Vertrauens endgiltig zn > berufen. > Die weiteren Veröffentlichllngen im ! Laufe des Coucursverfahreus werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zei-tling» erfolgen. Diejenigen Gläubiger, welche nicht in Nudolfswert oder in dessen Nähe wohmn, haben in ihrer Anmeldung einen hier wohnhaften Schriftenempfäiiger nam^ haft zn inachen, widrigens anf Anlangen des Herril Concursconnnissärs anf Gefahr nud Kosteu des säumigen Gläubigers eiu Clirator für ihu bestellt »verbell lviirde. K. k. Kreisgericht Rudolfswert, am 18. Februar 1887. Weinfässer. Am 3. März 1. J. vormitlugs 10 Uhr wird in dein Hause Nr. 1* zu Videm die freiwillige Versteigerung von 14 Stück vorzüglichen wein' grünen Fässern im Fassungsraiune von 30 bis 80 Eimern nebst kleinerem Gebinde im (lesammlfassungsraume von circa 800 Eimern stattfinden. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Beisatze eingeladen, dass die Meistbote sofort zu erlegen sein werden. (810) 3-2 Gemeindeamt Videm in Südsteiermark am 15. Februar 1887. (ÖO«7—3) St. 6601. irnenovanje skrbnika. Nezuauo kje nahajajoèemu se Ja-kobu Roinu iz Otovca, oduosno nje-govim neznanim pravnim naslednikom, se je postavil na tožbo, vloženo 16. novembra 1886, ät 6601, tožitelja Andre ja Jaklièa zaradi 84 gold. 56 kr. gosp. Peter Perše iz Èrnomlja skrb-nikom na ein (curator ad actum), vro-èil se mu je tožbin odlok , po kate-rem se je roèišèe k skrajganemu po-stopku doloèilo na dan 5. raarca 1887 dopoludne ob 9. uri. C. kr. okrajno sodišèe v Crnomlji dne 17. novembra 1886 (5081—3) Nr. 6037. Bekanntmachung. Der Lncia Maicrle von Thal Nr. 2, unbekannten Aufenthaltes, rücksichtlich deren nnoekaunten Rechtsnachfolgern, wnrde über die Klage clo ixno«. 15ten Oktober 1886, Z. 6037, der k. k. Finanz-procuratur iu Laibach wegeu 2 fl. 10 tr. ö. W. Herr Peter PcrZe vou Tschernembl als Cnrator llä aolum bestellt nnd diesem der Klagsbcscheid, loumit zum Bagatell-verfahrcn die Tagsatzling anf den 5. März 1887. vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet wnrde, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am 16. Oktober 1886^__________________ H93-3) Nr. 78. Uebertragung dritter erec. Fellbietung. Vonl k. k. Bezirksgerichte Gur'kfeld wird bekanntgegeben, dass die in der Executionssache der krainischen Escumpte-gesellschaft (durch Dr. v. Schrey) i^to. 2000 fl. die mit dem diesgerichtlichen Bescheide ddto. 14. Oktober 1886, Zahl 8409, anf den 8. Jänner 1887 anberaumte dritte execntive Feilbietung der dem Johann Dvoruik vou Munkendorf eigenthümlich gehörigen Realitäten Ein-lagen-Nr. 43, 44, 45 llild 259 der Ca-tastralgcmcinde Mnnkendorf, Einlage-Nr. 24 der Catastralgemeinde Großpudlog uud Einlage-Nr. 778 der Catastral< gemeinde Navno, im gerichtlich erhobenen Schätzwerte per 33 665 fl., anf den 5. März 1887, vormittags von 11 bis 12 Uhr, Hiergerichts nlit dem vorigen Anhange übcr-trageu wurde. ' K. k. Bezirksgericht Gurkfeld, am 7tcn Immer 1887. (876—1) St. 1071- Naznanilo. Dne 4. marca 1887 ob 11. uri dopoludne se bo na pro»nj0 c. kr. davkarije v Metliki druga eksß* kutivua dražba zemljišèa Dako ßrz°' vièevega iz Bra.šljevice ät. 6 pod/b?. 782 n v. r. körnende Metlika vršila. C. kr. okrajno sodiäte v Metliki do0 5. februarija 1887. j (885 — 1) Št. 1121. ! Naznanilo. ^ Dne 5. marca 1887 . 9 dopoludne ob 11. uri se bo pri p0"' pisani sodniji na prošnjo gosp. AutoU9 ProsenikaizMetlike druga eksekutivD* dražba zemljišèa Jure Matijašièst-Želebeja št. 3 pod vložno št. 92 ^' tastralne obèine Božakovo vršila. . C kr. okrajno sodišèe v Metl'Kl den 7. februariia 1887. (531—3) Nr. 68^ Bekanntmachung. H Vom k. k. städt.-deleg. Aezirksger'ch^i Laibach wurde dem Lucas Skerjanc u>' ^ der Helena Iavorski, nnbekannten A"^ ! enthaltts, resp. deren unbekannten NeO' Nachfolgern, in der Rechtssache des ^ lentin Skerjanc uon Selo bei M'' Nr. 5 gegen denselben wegen Verj^, und Erloschenerkläruug iugeuannter 3 ^ dcruugeu bei der Realität Einlage-Nr.^ acl Catastralgemeinde Orlc Jakob Ol>1 von Selo bei Nudnik Nr. 6 zum (!"" M llcl aclum bestellt. W Laibach am 13. Jänner 1887^^» (744-3) Nr. ^> Erinnerung. „F Voin k. k. Bezirksgerichte M'lsA wird den unbekannt wo befindlich^ ,^ bnlargläubigcrn Johann, Iosefa und > ^ Cepet von Neudirubach und den >,,' bekannten Rechtsnachfolgern der Tav" >,.f gläilbiger Gregor Lagoj voil ^kM'' ^! Eepek sen.. Marianna nnd 3^1 ^ seil. und Iojefa Cvetnic von Neüdl". >, hiemit erinnert, dass der in der ^l tionssache des Josef Zelko nnd som^iM voil itleinnlaicrhof gegen Franz ^^ tor I. Pitamic in Adelsberg M W worden ist. . ^ > K. k. Bezirksgericht NdelsbelS' » 28. Jänner 1687. W