Donnclstllg, 17. Novcmbtl 1898.____________ Jahrgang 117. kllibllcher Leitung. i^-—^,_____ , jjeilen 25 tr., größere per Kile e fr,! bel öfteren Wiedelhul»»gen per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zta,» elsckelut täglich, mit Nuliiahme der SoiM' ,mb Feiertage. Die Ndminlftiatlon befindet stch llongressplatz Nr, 2, die Redaction Varmherzigergnsie Nr, 15, Eprechslunben der Redaction von » b!« li Uhr vor» mittags. Uüsranlielte Viiefe werde» nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. ^ Etlicher Cheil. 'H'ter E^s l. Apostolische Majestät haben mit vom 4. November d. I. i." ^, c> "'w Fmanzdirector in Linz Emanuel ^ .' Beriek,. °."nlässlich der von demselben er- ^ ?^"z ^""3 ln den dauernden Ruhestand das ^gMjH""ä Josef-Ordens mit Nachsicht der "M zu verleihen geruht. tz ^>He » ----------------- ^^ster ss""b k- Apostolische Majestät habe,: mit !!i^t den, Schließung vom I I. November d. I. -^Etatt^" ."nd Charakter eines Hofrathes be- bei der Statthalterei in Prag ^3 lein A^Uter vou Trostowitz anlässlich ' A " Zulief ' 5^" "folgten Uebernahme in den ^1'^ Mi^<. "' neuerlicher Anerkennung seiner "3.^d^^ttreuen Dienste, das Ritterkreuz des ^" gepult" ^"^^^ ber Taxe allergnädigst ^^ei^ z -—______ ^«"'^^^tolische Majestät haben mit '">! ^"l T ,^'^ung vonl 4. November d. I. ^^>rfi,,^' und Charakter eines Hofrathes be- '^^uilicmV^ ""d Finanzdirector ill Salz. ^ ^irec oi ^"" Glomer zum Hofrathe >,, .'"lsten.,,.. Ü! ^nz "nd den Seclionsrath im ^!?e u>ch" ^'Johann Nusto zum Ober- "liklln,,^nauzdirector in Salzburg allergnü- ^>, '"^_______ Kaizlm.5 ^3^'^Apostolische Majestät haben mit "''v ^''ll^r?.l ^""3 vom 4. November d. I. '^ di>^.'^ dc>r Finanzdirection in Linz Dr. ^" ° " ^cks^7" Titel und Charakter eines Hof. Mliht. "M der Taxe allergnädigst zu ver-^K»e l —___ Kaizlm. p. 3^'^ k Apostolische Majestät haben mit ^R^'des« N^ung vom 11. November d. I. ^^ er,I ^'"l)e in Wien Engelbert Graf '^?w'. Wien Versetzung in den bleibenden "3Nchia> Titel und Charakter eines Hof- ">l zu verleihen geruht. ^>l —^—^_ Ruber m. i). h^i!3 ^cbiiI^liolische Majestät haben mit !^>? zn^Uttg vom 12. November d. I. ^^ha^.^'wtten geruht, dass dem mit dem ^^desa/" Mles Oberlandesgerichtsrathes be-^^^Msrath^ in Wien Vinccnz Franz anlässlich der erbetenen Versetzung in den bleibenden, Ruhestand für seine vieljährige, treue und ausgezeichnete Dienstleistung die Allerhöchste Anerkennung ausgesprochen werde. __________ Seine t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschlicßung vom 9. November d. I. den Ministerial-Secretären im Ministerium für Landesvertheidigung Otto Reuter und Franz Keldorfer den Titel und Charakter eines Sectionsrathes sowie dem Ministcrial-Vicesecrctär in diesem Ministerium Dr. Otto Stüger deu Titel und Charakter eines Ministerial-Secretärs taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Welsersheimb in. p. Seine k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von» 9. November d. I. dem Rechnungsdirector im Ministerium für Landesvertheidigung Peter Ens lein den Titel und Charakter eines Regierungs rathes und den Rechnungs-revidenten in diesem Ministerium Alexander Ritter Moering uon M oeringen und Franz G ü rtle r den Titel und Charakter eines Rechnungsrathes taxfrei allcrgnädigst zu verleihen geruht. Welsersheimb m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 9. November d. I. dem Hilfsämter-Oberdirector im Ministerium für Landesvertheidigung Rudolf Sigmund den Titel und Charakter eines Regieruugsrathes und dem Hilfsämter-Directions-Adjuncten in diesem Ministerium Hermann Lutz den Titel und Charakter eines Hilfsämter-Direc-tors taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Welsersheimb m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. November d. I. dem Landesgerichtsrathe ill Linz August Reichenbach anlässlich der erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand taxfrei den Titel und Charakter eines Oberlandesgerichtsrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Ruber m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. November d. I. dem Kanzleivorsteher bei dem Kreisgerichte in Görz Alois Gall anlässlich der von ihm erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand das goldene Verdien tlrcnz allcrgnädigst zu verleihen geruht. i Der Minister für Cultus und Unterricht hat deu provisorischen Hauptlehrer an der Lehrer-Bildungs» anstatt in Capodistria Albert Oubic zum definitiven Hauptlehrer an dieser Anstalt ernannt. Nichtamtlicher Theil. Zur Orieutreise des deutschen Kaisers. Der " Ungeduld nicht mehr aushält, O^>sichti/"ain den Wald und lieber dort O U ^r Z^"b leise geht es vorwärts. Der >t° ^'t lM f ' beunruhigt ihn doch! Der ii, ^ M "cl, wittert die Schnepfen auf Kilo- ^^Hlliid^^ "" Schatten auf den Weg. . . '^!» ^U'gt dem seinen entgegen. ^iif"?. '^s machst du hier?. :^^s"NlKä'ergang auf gut Glück ... und ^ ^c^ ' ' Mit bloßen Füßen gestern l„Ke?l' ''k Gras . . . doch 'ne famose Cur, '^i, , " sHr! .. . Wollen wir zusammen ! '""in dab«!. Und nun geht's vorwärts, uud bald kommen sie in die Nähe der großen Felsblöcke. «Wenn wir hier uusere Suche anftcngen?» meint Meckert «Ganz überflüssig, ich hab' alles abgesucht!» «Nun, dann weiter, wenn du denkst. Vielleicht m dem anderen Theile des Waldes?» «Ja, das wird das Beste sein!» Den Hunden werden die kleinen Schellen angehängt, uud der Streifzug beginnt. Nichts . . . nichts . . . absolut nichts! Nur die Holzhäher schreien, als wenn sie sich über die beiden ^äacr lustig machen wollten. Nach vier Stunden, welche mit Kreuz« und Quer-zügen verbracht, meint E"vald: «Ich hab' genug, lch lehr um.» «Ich auch,» entgegnete Heckert. «Es ist aus! Ich küne den Weg und gehe bei den drei Tannen vorbei. «Und ich will durch die Schlucht, das spart uur eine gute Ecke! Auf Wiedersehen!» «Auf Wiedersehen!» Ein Händcdruck, sie trennten stch. ^ ,. . . «Den hab' ich reingelegt!» denkt Erwald, «hat nichts gemerkt, war zufällig bel den Stemblocken. . . Geh nur nach Hause, alter Junge!» Erst acht er langsam, wie zemand, der mchts zu versäumen hat, dann aber, als er sicher lst, dass Keckert ihn nicht mehr hören kann, da---------hm, hast du nicht gesehen, da wendet er um. und lm Sturmschritt geht's zu den Steinblöckcn zurück. Da sieht er sie auch schon durch die Bäume schimmern . . . und da! «Heckert!» «Erwald!» «Ich hab meinen Feuerstein verloren!» «Heut früh hab' ich hier prächtige Steinpilze gesehen! Wenn man leine Schnepfen heimbringen kann...» «So begnügt man sich mit Champignons! Ich werde dir sammeln helfen!» «Sehr freundlich von dir! Aber erst lass uns was essen, ich hab' einen Bärenhunger!» «Das ist eine gute Idee!» Bum! . . . Ein Flintenschuss ungefähr zweihundert Schritte unter ihnen läfst die beiden Jäger in die Höhe fahren, als wenn sie anf cincr Mine gesessen wären. Flügclrauschen trifft ihr Ohr, und in demselben Augenblicke fällt auch fchou eine prächtige Schnepfe todt vor ihre Füße. «Donner und Doria, da ist,sie<---------» flucht Erwald. «Welch ein Pech!» «Heiliges Element! Wer ist der Dieb?» fügt Heckert hinzu. Sie sehen sich an, und beide brachen in eine helle Lachsalvc aus. «Sie war aber mein,» sagt Erwald. «Darum wollte ich sie dir gerade fortsMtzeu!» «Du wusstest, wo sie steckte?» Laibacher Zeitung Nr. 262. _______________________2110__________________________________1I^^55^<^ persischen Golf. Aber welche Finanzgruppe hätte den Muth, sich an dieses gigantische Unternehmen zu wagen, ohne dass eine sichere Garantie für die Einbringung der ungeheuren Kosten desselben geleistet würde? Die deutschen Capitalists haben die Frage einem Studium uuterzogen, aber sie sehen sich gezwungen, wenigstens für den Augenblick, auf die Verwirklichuug der Wüusche der Pforte zum größten Theile zu verzichten. Der türkische Staatsschatz besitzt nicht einmal hinreichende Mittel für die Befriedigung der täglichen Bedürfnisse. Und unter dem jetzt herrschenden System ist keinerlei Aussicht auf eine Besserung dieser Verhältnisse vorhanden. Die Einnahmsquclleu des türkischen Staatsschatzes fließen noch immer fast ausfchlicßlich aus dem Erträgnisse der directen Steuern, bereu EinHebung in einer Weife erfolgt, die in Europa im vorigen Jahrhundert üblich war. Der Zehent auf die landwirtfchaftlichen Producte ist noch immer die Basis der türkischen Steuerwirtschaft. Dazu kommen nur wenige indirecte Steuern, die Erträgnisse der Zollämter in einigen Monopolen. Das bewegliche Vermögen und die Industrie sind steuerfrei. Die Staatsfunctionäre, bis hinauf zu deu höchste», zahlen keinerlei Steuern, dafür jedoch herrschen bei der Besteuerung der landwirtschaftlichen Clafse Missbräuche und Willtür in uneingeschränktem Maße. Selbstverständlich ist ein derartiges primitives und ungerechtes Steuersystem für die Vedürfniffe eines großen Reiches gänzlich unzulänglich. Die militärische Ausrüstung und das Eisenbahnrcssort bedürfen, wie überall, enormer Capitalien, die nur durch Credit und durch die Vermittlung auf sicherer Basis begründeter Finanzinstitute beschafft werden können. Alle diese Elemente sind nur durch eine Erweiterung der Besteuerungsgrundlagen und deren Ausdehnung auf sämmtliche Einnahmsquelleu zu erreichen. Die willkürliche Besteuerung, wie sie in der Türkei üblich ist, artet jedoch in eine organisierte Ausplünderung aus und liefert außerdem unzureichende Hilfsmittel. Sic^ erreicht übrigens bald ihr Maximalerträguis, und diefcs ist nicht einmal genügend groß, um die regelmäßige Bezahlung der Staatsbeamten zu sichern. Nur einsichtige Gefetzgeber könnten aus dieser Sackgasse herausführen. Es gäbe deren unter den türkischen Staatsmännern, aber leider sind sie nicht an der Macht. Sie werden vielmehr durch ungerechtfertigtes Misstrauen oder durch die Intriguen ihrer inferioren Gegner systematisch von den Geschäften fern gehalten. Unter den in Amt und Würden befindlichen Fnnctionären gibt es keinen einzigen, der imstande wäre, ein fortschrittliches Programm zu entwerfen oder ein den Verhältnissen der Türkei angcpasstes Gesetz vernünftig zu handhaben. Eine gefetzgeberische Thätigkeit, die diesen Namen verdient, existiert überhaupt nicht in der Türlei. Es besteht wohl ein Staatsrath, der angeblich gesetzgeberische Fnnctionen verrichten soll. Derselbe ist jedoch in Wirklichkeit nichts anderes als eine incohärente Versammlung von theils ganz unfähigen Funetionären, aus welcher in der Ncgel die bizarrsten und widerspruchsvollste» Entscheidungen hervorgehen und der den Geschäften bloß hinderlich ist. Auch die unmittelbare Umgebnng des Sultans ist gewiss nnr geeignet, die Paralyse in alle Organe des Staates zu tragen. Nur eine kräftige Initiative des Herrfchcrs wäre imstande, das Ncich dieser Stagnation zu entreißen. «Na und ob!» «Seit wann?» «Seit gestern!» «Nicht wahr!» «Doch! Ich hab' gehört, wie der Oberst es dir sagte... ich wusste uur uicht deu Ort . . . konnte mir aber wohl denken, dass du uicht bis heute warten würdest . . . hab' mich dir an die Fersen geheftet...» «Verzeih . . . aber ich habe doch niemand gesehen!» «Und der Mann, der gestern Champignons fuchte? ... der suchte für mich!» «Ei dn Spitzbube!» Während dieser Rede uud Gegenrede erfcheint ein dritter Jäger. Ein ganz junger, bartloser Mensch ist es. Der fragt ganz ängstlich: «Verzeihung, haben die Herren nicht vielleicht eine verwundete Schnepfe gesehen?» «Ja! hier liegt sie!» «O, Dank! . . . Wie mich das freut!» «Habeu Sie schon viel erlegt?» «Es ist meine erste!» - Der Zufall fpielt gar wnnderbar, und das Sprichwort «Trau, fchau, wem» ist bei deu Iägeru wohl recht am Platze. Erwald uud Heckert, die beideu Freunde und Rivalen, wandern friedlich zusammen heim, und beim Abschiede sagen sie sich mit einem kräftigen Häudedrnck «Wso bis nächstes Jahr!» Politische Ueberficht. Laibach, 16. November. Der Parteitag der deutfchfortschrittlichen Partei Mährens findet am 8. December in Brunn statt. Im ungarischen Ab geordneten ha Use wurde gester» uach Erlcdiguug der Einlaufe die Tagcsordnungs-Debatte fortgesetzt. Ministerpräsident Baron Vanffy ergriff das Wort, um auf die Angriffe des Abgeordneten Ivanka zu antworten. Der Minister-Präsident eunstatierte, auch als Obergespau habe er uie Missbräuchc geduldet, und man habe während seiner Amtswirksamkeit als Obergcspan eher über seine Schonungslosigkeit geklagt. Die beiden Defraudationen, von denen der Abgeordnete Iuanka gesprochen habe, seien vollständig gesühnt worden. Das defraudicrte Geld wurde vom Obcrgespan ersetzt, die Defraudauten erhielten ihre Strafe. In-Details wolle sich Redner nicht einlassen, da es ja die Sache desjenigen fei, der eine Behauptung aufstelle, diefclbe auch zu beweisen. Auf die vom Abgeordneten Ivanka erhobenen persönlichen Angriffe wolle der Ministerpräsident nicht reflektieren, weil ihm dies sein Selbstgefühl verbiete. (Lebhafter Beifall rechts.) Hierauf sprach der Abgeordnete Stefan Tisza in persönlicher Sache. Er werde, solange seine Kräfte es gestatten, feine Pflicht erfüllen, worin ihn die Augriffe Ivankas nicht behindern werden. Was die Anschuldigung des Abgeordneten Ivanka bezüglich der Bereicherung feiner Familie betrifft, erklärt Redner, dass speciell die öffentliche Wirksamkeit Koloman Tiszas die Familie in solche finanzielle Wirren brachte, dass es Jahre angestrengtester Arbeit bedürfte, um wieder Orduung herzustelleu. Was die persönlichen Allgriffe Ivankas betrifft, fo werde er all anderer Stelle mit ihm abrechnen, weil er in der glücklichen Lage fei, dnrch keine officielle Stellung darall gehindert zu fein. (Beifall rechts.) Nachdem noch mehrere Abgeordnete gesprochen hatten, wnrde die Debatte geschlossen. In der heutigen Sitzung beginnen die Schlussredeu. Zu der gestrige» Sitzuug der frauzösi-fchen Kammer, über die bereits kurz telegraphisch berichtet wurde, wird gemeldet: Dep. Boyer brachte einen ähnlichen Antrag wie Constans im Senate ein. Voyer sagt, er wünsche, dass sein Antrag im Falle Piequart zur Anwendung gelange, der wegen Thalsachen verfolgt werde, die feit feiner Inhaftnahme als falsch erkannt wurden. (Widerspruch seitens zahlreicher Deputierter im Centrum und auf der Rechten.) Boycr fordert für feinen Antrag die Dringlichkeit. Der Kriegsminister Freycinet erwidert, der Gouverneur von Paris habe inbetreff Picquarts dem Gefetze gemäß gehandelt, indem er ihm den Verkehr mit dem Vertheidiger unterfagte. Freyeinet findet diese Strenge nicht für gut; auch stimme er dein Antrage Boycrs zu, ohne indessen die Beweggründe anzugebeil. (Beifall.) Die Kammer geuehmigt die Dringlichkeit für den Antrag Voyers. Ein nicht unbeträchtlicher Theil der aus Kreta znrückgezogeuen Truppe» dürfte iu nächster Zeit im Vilajet Ueslüb dislociert werden. Ein Theil dieser Truppen ist bereits in Uesküb eingetroffen. Aus Tsintanbei Kiautschau wird vom 14. d. M. gemeldet: Der heutige Jahrestag der Vcsitz-ergreifuug von Kiautschau wurde durch die Enthüllung eines Gedenksteins in Anwesenheit des Prinzen Heinrich gefeiert. Die hier vor Anker liegende österreichisch-ungarische Corvette «Frundsberg» hatte zu der Feier eine Deputatiou entsendet. Der Kreuzer «Kaiserin Auguste Victoria» ist hier eingetroffen. Tagesneuigleiten. — (Arbeitsbeirath.) Der Arbcitsbeirath verhandelte in feiner Sitzung am 14. d. M. in Wien nach Wiederaufnahme derselben die Frage der Organisation der regelmäßigen Berichterstattung über die Lage des Arbeitsmarktes für die Monatsschrift des arbeitstatistischen Amtes und erklärte sich mit den diesfälligen Anträgen einverstanden. Der nächste Punkt der Tagesordnung war die Organisation und Statistik der Arbcitsuermittluug. Zu diesem Gegenstände liegt ein vom arbcitstatistischen Amte ausgearbeiteter Gesetzentwurf vor, welcher in zwei Theile zerfällt. Der erste Theil betrifft die gewerbsmäßige Dienst- uud Stellenvermittlung auf moderner Nasis, der zweite Theil gilt der gesetzlichen Regelung der uicht gewerbsmäßigen Dieust- uud Arbeitsvermittlung. Nach längerer Discussion wurde beschlossen, den Gesetzentwurf über die Dicust- und Stellenvermittlung einem acht-gliedrigen Ausschüsse zuzuweisen, der sich auch mit der Frage der Arbeitsvermittlungsstatislik zu befassen hätte. Bezüglich der Erhebungen über die Lage der Verkehrs« bedieustcten wurde ebenfalls die Einsetznng eines Comites beschlossen. Eine lebhafte Debatte entwickelte sich beim nächsten Punkte: Wahl eiues Allsschusses zur Vorbereitung einer Reform der Arbeiter-Unfall- und Krankellversicherung, llnd wurde fchließlich der Vertagullgsantrag ^^ ^ wouach die Beschlussfassung über die ^' HB5> Ausschusses verschoben wird, bis die "°" ,^c . des Innern in Aussicht gestellte Vorlage "^ ^ wird, augenommeu, hingegen der ^"v ^M' Verlaufs bezüglich Einbeziehnug der Ms"' ^B-„ laden iu die Berathung abgelehnt und .^ » schlössen. - In der am 15. d. M> " f' >.! gehabten Sitzuug wurde der letzte Pmitt 0" ^ zW" iu Verhandlung gezogen, und zwar M^l ^.^ Hucber uud Smitka, betreffend Erhebungen M der Heimarbeiter. Nach läugerer Debatte ^^ lich der Autrag des Prof. Philipp«, « ^' '' der Gruudsütze für die Abhaltung cM" ^ ^ der Velleidungs- uud Vorbereitung derselben einen achtgliedngen ^B^ zusetzen, angenommen. Sodann bcgru'^ ,^ M^ Ailtrag, Erhebuttgcn über die Lage der ^ ^ beschäftigten Personen anzustellen. WY ^F,',, Gegenstand entwickelte sich eine Debatte. ^B^ felben betoute der Vertreter des ^l" B'^' Ministerialrath Zechuer, dass das A°" '^5> die Durchführung der gewünschten ^^'^lich'^ Richtungeil zu unterstützen bereit sei- ^„F»^ der Antrag auf Einsetzung eiues Aussch"!'" ^ B' worauf der Vorfitzende, Ausdrucke des Dankes alt die Mitglieder . die Sitzung um 2 Uhr schloss. ^nelle'^- - (Telephonweseu in "^ Md^ dcu im Reichsrathc vertretenen Mmgm^ ^, 5^. betrug im Jahre 1897 die MM ^ 25.230 gegeu 21.616 im 3^1" ^° Tclc^ bezeichneten Jahre wurden 8li,08?.7/ ^yce ^ binduugeu hergestellt gegm 73,083.29" l ^ .,.. iuterurbane Gespräche haben in, ^"""^6. ^ stattgefunden gegeu 752.650 im I^M ^'^ nahmen bezifferten sich im Jahre 189? " ^s?.°' (im Jahre 1896 mit 2,267.648 fl.), ° ^B> trugen im Vorjahre 1,708.555 sl. M' < im Jahre 1896. . ^ I''^ — (Die Post vor h""^e^ ^ Mit welchen Schwierigteiteu noch ä" ^„N^ Iahrhuuderts der Postoerkehr „lit der ^m ^ ^,1^, stadt Leipzig verknüpft war, findet mal .V> ^ Anzeige, die das «Leipz. Tagbl.» ""t^»'"'^ Pferde müssen tagsvoryer bei dem i^ M/, Hahmann bestellt und bezahlt werden. ^. ,^ auf die Meile acht Groschen, Staffelte" ^ 5 ^, zwölf Groschen bezahlt. Will je"'"» " ^Zt el ^>' Post oder dem Kannuerwagen fahren, ! .^ ^ ? Tag vorher einfchreiben, denn wenn" >^ el >"> die Post schon mit Passagieren besetzt ^ ^ e ^ zum nächstell Tage warten. In der ^ ^ e»< dass man sich vier oder fünf Tage ^ lässt.» , > Ml I<5 — ' aus Kingst 0 n zufolge ist der M^ ^ .'. Toronto verkehrende Exprcsszng " ^,n»" Muraghill mit einem Scparatznge a ^ Acht Personen wurden getöotet, viele " ,^.T^< -(Eiffel-Thurn..)^ ^, Toilette für die Weltausstellung """' ga"z"bF, uifche Gestalt bleibt im großen .,"" ^ig"' !.,>' aber es fiud doch erhebliche ^ra'w' ^ '' , worden. Ein Theil der bisher M ^ ^„M,, -Aufzüge wird durch solche von g"^ ^c" ^„''' großem Flä'cheuraum ersetzt. Iu ^„Z, ,1^ -,'. , schwiuden die verschiedenen Nesw""""' Zlc»^.,!-, die der ersten Plattform ein schw^""/ ^c''"'',,^, mid es wird mehr Luft geschah"' "^ ""^ förmige Gallcric wird um Ml ^' ^ ^ dem Publicnni wird gestattet selN, >" ge»- " nach der äußersten Plattform z" ,„ "h' F^, Thurm wird graublau wie der Palast der fchöucn Künste "'^de" ^, ausstellung, der jetzt niederg"l1,'' ,^ dc >^ 5 sinkendem Tage wird der Elffcl ^ ^ B z^ ^ Jahrzehnt durch Gasflammen beU^ ^, ^ Strahlen von 10.000 elektrischen ^" s ^e ^ A -(Die Pest in I"^^ über die mit 12. d. M. zu 6"°^. I" H"? zeigen ein kleines Anwachsen d" ^ ^rsel^F^ ! Bombay wurde ein großes Zu"ey"c' ^ 5" !^ ^ Im Bezirke Docharwar find nb" ^„M ^ ^ Pest vorgekomme». Auch anM)" ge'^c^ ' Präsidentschaft ist die Lage bcde'w"^ll.'g ^l' « werden verfchiedcne Fälle von 6",^ ,1 " > , in den Provinzen des Innern " Laibachcr <5c...c. '-„ s^ Der Laibacher GemeinderatY ^ n'^e. abermals eine Sitzung ab, '" ""5?^^^ 5 der für die vorgestrige Sitzung '^ d^ ^1 des?""h ^' Pojar berichtete über den ?^c„?"^s'hcrs Johann Bclic an der Wiener- 3? bie «^ "wgistratliche Entscheidung, womit dem-M u„^.f ^""3 einer Küche im Gassentract seines gliche v^ wurde. Da der Recurrent mittlerweile ^chte w '" ^" Hostract verlegte, wurde der '^."heit c ""'s gegenstandslos. Um jedoch die An-'^, ' ^ell zu erledigen, wurde der Recurs ab- von Äleiweis re- ^"^it des q? ^^^^ des Bürgermeisters in An- ? beaten , °^"lses und in Verbindung damit über t. '"lpector ^"'"uf einer Dienstinstruction für den ^l>ch^s.. ,^lese Instruction stellt den Wirkungskreis ? "oin ^^wrs fest und bedarf mit Rücksicht auf das ^ Anehln-o,' ^"'"^ ^^^ R. G. Bl. Nr. 8!) «x 1897. ^eH.^ k.k.Landesr^^^^ Der Bericht 'N ^ au /""swlert das Uebcrhandnehmen des ^^ie^, unserem Victualienmarkte, zugleich aber ^ ^ ^tch Err?^^^ demselben wirksam zu begegne:», ^ ' 3^s theil "^ "°" Markthallen dürfte dem Uebel! , ^ i>er ss ""se gesteuert werden, weshalb der Bürger- V^Altt ""ll Ausdruck gibt, dass sein dies- < 2 finden !^ "' Gemeinderathc entsprechende Wür-^ ^ derart ^' ^^s dahin aber soll die Markt- ^ itvei z«,"^"lchtet "erden, dass dein Markt- ? ??l werd!» U"'^ "'^ energische Polizeiwachleute i ^ ^us hiz "ud durch eine besondere Kundmachung ' ^ Uhr vormittags strengstens verboten ' ^"^n^5 n5"te, dass auch nach Ansicht der ' ^? ^lden , vorlaufe kaum anders werde vor- ' V lchlieül^"?' °ls durch drakouischc Strenge, . ^tloi^ f^/llch fol^,^^ Anträge: 1.) Die Dienst» f II, 2 ^den stadtischen Marltinspector wird ge- ^ V^ti^^^«'"äistrat wird beauftragt, diese ' ^sltf- ' 3) 3 Landesregierung zur Genehmigung V ^betrpff '^ Anordnungen des Herrn Bürger- - ^> des n^" Abschaffung, beziehungsweifc Ein- «^ ^ ^>'onw./""!^ "erden mit Befriedigung zur !> ^? ^s ^' "' der Gemeinderath spricht die Er- ' ^du'rcl,"" ^^^ Anordnungen auch künftighin ^ ^» ^r D?^"^" '""den. ^ ^' bea,.^ , ^' die sich über diese Anträge ent- ' '^tel^^e Gemeinderath Zitnik, dass der 5 ^^! de» (s die vom Lande kommenden Ver-^kü "lif ihr^^^^^atz verlegt lverdc, lvährend die ^ bisherigen Standplätze»! zu verbleiben ' ^^'"derats ^^f^ "ence betonte die Schwierigkeit, ^hllil ^°tn 9 "5"" 5" begegne,», da die Zwischen- ' ^lh» des s<^<,! tonllnenden Lebensmitteluerkällfer . ^ ^k ^' tt^/'^" Pomöriuuls, in Skofelca, Iezica, k) ^e ""!tte s " ""d dortselbst deu Kauf abschließen, < X ^arite ^'^frauen die Lebcnsmittcl auf den: ' ^ ?s die 9 ?'^ "'st "us zweiter Hand erwerben ^ l^ ^ bear,i^"6mittel dadurch bedeutend vcrtheuert ^. ^h ^>L vo> "^ ogola hob hervor, dass bis zur in Laibach wahrscheinlich ''k ^ ^ljc ^ " Zeitraum verstreichen lverde. Theil- ° ^ 3irn ^elleicht dadurch geschaffen werden, '< ^^ "a I. C. Ntayer die große Baracke auf ^ v Muorben und zu Marktzwecken benutzt hv^leiste, . . ^ 'n lii dips ""bar gab die Aufklärung, dass ,, Ztticrt s r Angelegenheit mit Herrn Emerich "s ^/^"A'nnon ^'^ d"ls derselbe bereit sei, unter ^? lnllci^ ' deren Annahme der Stadtgemcinde >'' Leloste^ ^^' die große Baracke (deren Bau I^s "rase Gemeinde unentgeltlich zu über- ,, f'chtiat ^^d in den nächsten Tagen com« 7 ^, ^ sod ' ,"^ lhre Eignung zu Marktzwecken / V dieser «, ?"""^ll das Nöthige veranlasst <'' ^ ^9^ " a,w,„ """lärung wurden die Anträge der . 5»<>!^ ^ """inen. ^sk> ^'n"ur^^.' Majaron berichtete über den ^. ^^!e ^°>l su ?'"' ^2 Paragraphen umfasfellden 5/ V^°l ^ Unw ^ städtische Sicherheitswachc und ^ ^ Me der ^3"^"e Annahme der Instruction "' ^i^ 3n^ä>lde^ 6 und 10, welche ill der Section l^ V l3>c>nn '""den. §6 bestimmt nunmehr, 6 ^e^ Iesls^MHet sei. auch in öffentlichen § «^iu i. ,"!^ der Identität des Beleidigers ^ ^^d'^/erdenieren; in § 10 aber wurde über / ^ > ^ve '^Xs '^brik ^'"^ die Condensationswässer der F^ ^!fl> ?°n ^ " der dortigen Gegend großen Gc-' 'h ^ y> ^ " daher aus salntüren Gründen zu stellte an den Vürger-^ss«n'^" in dieser Angelegenheit das Bürgermeister Hribar erwiderte, dass er sich iu der Sache informieren müfsc und dass zn diesem Zwecke eine Commission an Ort und Stelle werde entsendet werden. Sodann wurde die öffentliche Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. — (Trauermesse.) Zum Gedächtnis an die hochsclige obersteSchutzfrau des Elifabeth-K'inderfpitals, IhreMajestüt die Kaiserin Elisabeth, wird Samstag den 19. November um 10 Uhr vormittags in der Kapelle der genannten Anstalt, Schießstättegasse Nr. I I, eine Trauermcsse gelesen werden, wozu alle Schutzfrauen, Wohlthäter und Freunde des Spitals eingeladen werden. — (Zum füufzigjährigen Regierungsjubiläum Sciuer Majestät des Kaisers.) Der Hirtenbrief des Gcsammtcpiscopates Oesterreichs aus Anlass des fünfzigjährigen Negierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaifers ordnet für die kirchliche Festfeier des Jubiläums an: 1.) Die Jubiläumsfeier soll am letzten Sonntage nach Pfingsten, d. i. am 20. November, nach Verlesung dieses gemeinsamen Hirtenbriefes von der Kanzel aus verkündet werde», und zwar: 2.) Am ersten Adventfonntage, das ist am 27. November d. I., ist eine Betstunde vor dem Allerhciligsten abzuhalten. 3.) Am Vorabende des Iubeltages, das ist Donnerstag den 1. December 1898, sollen um 4 Uhr nachmittags durch eine halbe Stunde alle Glocken geläutet werden. 4.) Am Freitag den 2. December 1898, als an dem fünfzigjährigen Iubcltage, foll ein Hochamt gehalten werden: Nissu, votive »oioimi» cio 8». i't'initÄw, onm Oi-atioiiL ^ro im^Li-awre 3ul> una 00nolu8ion6. Am Schlufsc das I'o Oouin I^u6amu8. 5.) Die Priester haben bis zum 2. December 1898 die Oilloow pro ini^Lrtltoro bei der heilige» Messe einzulegen, so oft es die Rubriken gestatten. 6.) Außerdem wird den Priestern und Gläubigen empfohlen, für das Wohl Sr. k. und k. Majestät Franz Josef I., unseres geliebten Jubel-kaisers, die heiligen Communionen aufzuopfern, die gnten Werke auf die gleiche Meiuung bis 2. December d. I. zu verrichten. 7.) Das Gebot der Abstinenz, das ist die Enthaltung der Fleischspeisen, wird für Freitag den 2. December 1898, als dem eigentlichen Iubeltage, für Priester und Gläubige kraft päpstlichen Areves vom 28. October 1698 aufgehoben. — (Kaiser-Iu bilä ums» Stiftung.) Die nichtärarischen Postbediensteten Oesterreichs haben aus Anlass des Allerhöchsten Negiernngs-Iubiläums einen Stiftungsfond im Betrage von 46.000 Kronen aufgebracht, dessen Zinse« zu Schülcrstipendien hilfsbedürftiger Bcrufsgcnofsen aller Kronländer ohne Unterschied der Nation und Confession verwendet werden sollen. — (Huldigung der Ansichts-Kartcn-Sammler zum 50jährigen Negierungs-Iubiläum Sr. Majestät des Kaisers.) An lässlich des seltenen Jubiläums, zu welchem alle Classen der Gesellschaft Sr. Majestät dem Kaiser ihre Huldigungen darbringen werden, wollen auch die Ansichtskartensammlcr nicht zurückbleiben. Auf Veranlassung der Herren Professor Ohs-Prag, Langegasse 6, uud Verlagsbuchhäudler Alfred Metzuer-Nordhausen ist eine Huldigung der An-sichtstartensammler geplant. An der Spitze der Ansichts-tartensammler stehen die 1200 Mitglieder des Ccntral-verbandes für Ansichtskartensammler, eines über ganz Europa verbreiteten Verbandes, Sitz Nordhausen. Alle Ansichtskartellsammler werden aufgefordert, sich an dieser Huldigung zu betheiligen. Die Huldigung soll in der Weise geschehen, dass jeder Sammler am 30 November eine Ansichtskarte seines Ortes oder eine Kaiser Franz Iosef-Huldigungskarte absende. Die Adresse muss lauten: «Huldiguugskarte zum 2. December 1898. Wien, Hauptpost.» Auf der Rückseite: «Ehrfurchtsvollen Huldigungsferngruß» (Name, Stand und Ort des Abseuders.) Der Führer der Huldigung, Herr Professor Ohs-Prag, hat die Genehmigung zn allem bereits persönlich ill der Allerhöchsten Cabinetskanzlei eingeholt, und ist der Gedanke dieser Huldigung mit dein größten Wohlwollen aufgenommen worden. Herr Professor Ohs wird die von der k. k. PostVerwaltung in Wien angesammelten Karten in Empfang nehmen und der k. k. Cabinetstanzlei übergeben. Huldigungskarten sind von Herrn Alfred Metzner-Nordhausen 5 Stück 50 Pf., 10 verschiedene 80 Pf. zu beziehen. Weitere Auskünfte ertheilen die zwei oben genannten Herren bereitwilligst. __ (K. l. Ccntralcom mission für Kunstund historische Denkmale.) In der am 14tcn October uuler dein Vorsitze Sr. Excellenz des Herrn Präsi-denten Dr. I. A. Frcihcrrn von Helfert abgehaltenen 19 Sitzung der zweiten Section der k. k. Ccntralcommis-sion für Kunst- und historische Denkmale gelangten fol-äende Krain betreffende Gegenstände zur Verhandluug: Die k k Landesregierung in Krain theilt mit, dass die sür die diesjährige Bauperiode in Allssicht genommenen Herstellungen all der Hofkirche in Dvor bereits in der vereinbarten Weise beendet wurden. (Referent: Professor Luiitz) Conservator Lehrer Konrad Crnologar legt eine Beschreibung der Filialkirche zu Zavoglje vor. (Referent: Ministerialrath Dr. Lind.) — («Uaibachcr Schulze!tung».) Die soeben erschienene Nr. 11 dieses heimatlichen Lehrerfachblattcs enthält wieder eine Fülle des Wissenslverten und Be« lehrenden. Nach einem Pädagogischen Leitspruche von Goethe bringt Professor Clemens Proft seine interessante und gehaltreiche Abhandlung «Ueber elektrische Schwingungen und die Marconi'sche Telegraphic ohne Draht» zum Abschlüsse, die schätzenswerte Einblicke in ein bis heute noch ziemlich fernab liegendes Wissensgebiet eröffnet. Aus der nimmermüdeu Feder des Schriftleiters Professor Florian Hintner stammt der zweite Aufsatz «Zur Geschichte der staatlichen und zunftmäßigen Sprach, pflege bei den Deutschen» (Fortsetzung), eine Arbeit, die den Gedanken einer deutschen Sprachakademie auf deutschem Boden von den Tagen der «Fruchtbringenden Gesellschaft» an verfolgen will und in allen gebildeten Kreisen, die sich für sprachgeschichtliche Fragen interessieren, zweifellos einer guten Aufnahme sicher sein darf. Lebendig geschrieben und nicht nnr für zünftige Naturhistoriker, soudern auch für Laien recht lesenswert ist ein weiterer Beitrag «Ein Tag auf dem Insectenfang ill Grado» vom Lehrer I. D. Alfken in Bremen, der uns in anziehender Weise zu Zeugen einer bcutereichen Kerfjagd macht und lehreeiche entomologifche Bilder von der Düne von Grado rntwirft. Außerdem enthält die Nummer einen Bericht über «Die außerordentliche Hauptvcrsammlnng des Krai-nischen Lehrervereines», Nachrichten und Zuschriften «Aus Stadt und Land», eine gedrängte «Rundschau», »Mannigfaltiges», eine «Bücher-, Lehrmittel- und Zeitnngsschan' sammt Verzeichnis des Einlaufe», amtliche Lehrstellen-ansschreibungen, eine Sprechhallo für Danksagungen, Brieftastenvermerke und Geschäfts«nzeigen. Wir wiederholen, was wir schon oft betont haben, dass die emsigen Arbeiter, die sich in der Monatsschrift des Krainischrn Landeslchrervcreins zusammengesunden haben, es verdienen, die Anerkennung und Unterstützung weiterer Kreise zu finden. — (Von der Staatsbahn.) Wie uns mitgetheilt wird, hat die k. k. Landesregierung zur beabsichtigten Erbauung eines Pcrsonal-Wohngebäudes ill der Station Bischoslack, von welcher wir unlängst Notiz nahmen, aus Rücksichten der Laudesbauordnung uud der Üocalinteressen die Zustimmung ertheilt. —o. — (Neue Psarre.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das k. k. Ministerium für Cultus uud Unterricht zur Erhebuug der Curatie Obcrfeld im politischen Bezirk Adelsbcrg zu einer selbständigen Seelsorgestation die staatliche Genehmigung ausgesprochen. —o. — (Zur Volksbewegung in Kr a in.) Im politischen Bezirke Rudolfswert (46.346 Einwohner) wurden im dritten Quartale des heurigen Jahres 42 Ehen gefchlossen und 396 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 220, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 12, im ersten Jahre 57, bis zu 5 Jahren 93, von 5 bis zu 15 Jahren 16, von 15 bis zu 30 Jahren 16, von 30 bis zu 50 Jahren 15, voll 50 bis zu 70 Jahren 36, über 70 Jahre 44. Todesursachen waren: bei 9 an-geborene Lebensschwäche, bei 36 Tuberculose, bei 11 Lungencutzündung, bei 19 Diphtheritis, bei 22 Keuchhusten, bei 4 Typhus, bei 2 Dysenterie, bei 4 Gehirn-schlagfluss, bei 6 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Veruuglückt sind 3 Personen, uud zwar: 2 durch Sturz, 1 verschüttet Selbstmord, Mord und Todtschlag ereignete sich je einer. —a. — (Fremdenverkehr.) Im Laufe des heurigen Jahres sind in Assliug 80 fremde Parteien mit 96 männlichen und 20 weibliche», zusammen 116 Personen angekommen. Von diesen waren 76 aus Krain, 20 aus anderen österreichischen Provinzen, 3 aus Ungarn, 2 aus Bosnien, 3 aus Deutschland und 12 cms Italicu. Die meisten von diesen Fremden waren Touristen, welche ilur bis 3 Tage im Orte verblieben; 7 Tage verweilte» dort 10, 14 Tage gleichfalls 10 und 3 Wochen 6 Personen. — Der Ort Sava zählte heuer 75 fremde Parteien mit 85 männlichen und 10 weiblichen, zusammen 95 Personen. Hievon waren 50 aus Krain, 20 alls anderen österreichischen Provinzen, 15 aus Ländern der ungarischen Krone, 5 aus Bosnien und der Hercegoviim und 5 aus Deutschlaud. 3 Tage verblieben dortselbst 65, 7 Tage 15, 14 Tage 10, 3 Woche» 2 uud 4 Wochen 3 Persollen. —o * (Dieb stahl.) Der Kaischler Blasius Kalcic aus Osrccje, Gemeinde St. Cantian, politischer Bezirk Gurtfcld, entwendcte während der Frühmesse am 6. d M. aus der Harfe des Franz Udovc i» St. Kanzian zwei weiße Ul'tcrröcke, welche daselbst zum Trockncu aufgehäugt waren, versteckte dieselbe» ill einem Gebüsche und trug sie nach beendeter Mcsse nach Hause. Kalcic wurde auf dem Heimwege vom Udovc, dem er durch sei» Be»ehme» auffiel, eingeholt uud zur Herausgabe der beiden Rücke gezlvnngen. Als Udovc beim Gendarmerieposten-Commando ill Sanct Kanzian hievon die Anzeige erstattete, nahm die Gell-darmerie bei Kalcic eine Hausdurchsuchung vor, bei welcher eine große Menge von Marktwaren, weiters Getreide, Aepfcl, Nüsse, Fisolen, Erdäpfel, Strohbünde, verschiedenes Bauholz lc. gesunden wurde. Kalcic konnte über die Herkunst all dieser Sachen leinen AnWuss geben und Laibacher Zeitung Nr. 262. 2112 wurde, nachdem einige Leute in denselben ihr Eigenthum erkannten, verhaftet und mit einem ganzen Wagen gestohlener Gegenstände dem t. k. Bezirksgericht in Nassen-fuß eingeliefert, während der größere Theil des Gestohlenen in der nunmehr unbewohnten Kaische des Kalciö unter gemeindeamtlicher Obhut belassen wurde. —r. * (Verunglückt.) Am 7. d. M. wurde bei Wrodech, Gemeinde Zminec, der Inwohner Simon Krajnit am Rande des linken Ufers der Pöllander Zeier todt auf< gefunden. Derselbe hatte, wie erhoben wurde, den Abend vorher den Heimweg in total berauschtem Zustande angetreten uud war von der bei Wrodech über die Zeier führenden Brücke zehn Meter tief abgestürzt, wobei er sich das Genick brach, was den sofortigen Tod zur Folge hatte. —r. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 13. auf den 14. d. M. wurden zwanzig Verhaftungen vorgenommen, und zwar achtzehn wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung, eine wegen Trunkenheit und eine Verbrechens nach ß 129, lit. K, des Strafgesetzes. — Vom 14. auf den 15. d. M. wurden nenn Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Excesses, drei wegen Vacierens und drei wegen Bettelns. —r. — (Aus der Theaterkanzlei.) Heute geht Strauß' Operette «Der Zigeunerbaron» in Scene. Die Herren Lenoir, Schwabl, Göttler, Mahr und die Damen Jelly, Gruber, Grafenberg haben die Hauptpartien inne. Samstag wird in äußerst sorgfältiger Inscenierung Anzengrubers classisches Volksstück «Die Kreuzelschrciber» aufgeführt. Diefes gemüthstiese, volksthümliche Werk, dem Leben abgelauscht, ist das noch immer zugkräftige Repertoirestück des Wiener Voltstheaters, und es ist nun auch vom Burgtheater erworben worden. Montag findet der Vortheilsabcnd für Herrn Ernst Mahr statt; gegeben wird die Operette «Nanon». * Deutsche Bühne. Verehrer der liebenswürdigen uud reizenden Lustspieltalente von Meilhac-Hattvy wollten in der Puppe «Frou-Frou» eine Art «Nora» entdeckt haben. Gewiss! Einzelne Züge stecken in der Heldin des Stückes, aber während der große nordische Dichter hinter seiner Gestalt den Hintergrund des großen Weltbildes auszog, strichelten die Pariser Dichter mit allen Absichtlichkeiten der Scribe'schen Bühne Rolleneffecte daraus. Die Ehebruchs-Sensation war damals literarische Mode, die beiden Dichter machten sie mit und erzielten den gewünschten Momenterfolg. Wenn wir nun heute mit nüchternen Augen die Komödie betrachten, fo geben wir gerne zu, dass der erste Act frisch und viel verheißend ansetzt und ausgezeichnet aufgebaut ist, auch der zweite Aufzug vieles von liebenswürdigem, echt französischen! Geiste, wie die köstliche Figur des alten Roue's Brigard, ausweist, dann aber in rein theatralischer Nührscligteit zerrinnt. Das Stück vermag uns daher uur mäßig zu fesseln, und der sprunghafte Charakter «Frou-Frous» erscheint uns umso unwahrscheinlicher, da ihre Handlungsweise der eigentlichen Begründung entbehrt. Das günstige Urtheil, das wir bisher über Schau-spielvorstellungen gewonnen, bekräftigte die gestrige Aufführung, die gewissenhaft vorbereitet war, in der keiner sich vordrängte, fondern jeder sich bemühte, nach Vermögen sein Nestes zu bieten; das Zusammenspiel war gut abgetönt, und die Vorstellung verlief daher glatt und abgerundet. Die leichtsinnige Salondame, ill deren Adern echtes Parifer Blut rollt, spielte Frau Magda Schlesiuger mit allen ihren bekannten künstlerischen Vorzügen. Vor allem zeigte sie sich als gewandte Darstellerin, die sich auch dem ihrem Wesen in der Rolle Widerhaarigcn geschickt anschmiegte. Ihr in Natürlichkeit sich lösendes Spiel trat besonders hell ill den beiden letzten Acten zutage; die Sterbcscene gelangte zn erschütternder Wirkung. Frau Schle singer führte prächtige Toiletten ins Tressen; da uus jedoch dieses Kunstgcbiet fremd ist, tonnen wir uns auf eine nähere Beschreibung derselben nicht einlassen. Bekanntlich besitzt die deutsche Bühne gute männliche Darsteller; auch gestern zeigte sich Herr Rudolf als liebenswürdiger jugendlicher Liebhaber, Herr Brand charakterisierte den sonderbaren Gatten Fron-Frous sehr zutreffend, und Herr Mahr gab den alten Bonvivant mit Humor und weltmännischer Fröhlichkeit. Ill kleineren Rollen waren die Herren Jan sen und Wähle gut am Platze. Wenn auch den Darstellerinnen der beiden anderen weiblichen Hauptrollen, Fräulein Hell und Alten hofer, zur Darstellung von französifchen Frauengestalten die leichtblütige Grazie und der anmuthige Plauderton und jene Weiber-Nervosität fehlt, die flimmernd in die Augen schießt, muss doch ihren braven Leistnngen, die sich in das Ganze fügten, alle Anerkennung gezollt werde»,, die sich auch auf Fräulein Inger, Fräulein Graven, welche die Kammerjungfer hübsch spielte und sprach und auf die kleine Gomberti, die wir jüngst als begabte kleine Sängerin kennen lernten, verdienterweise erstrecken soll. Das Haus war mähig gut besucht; das Publicum zeigte stine Besriedigung durch warmen Beifall nach den Merarisches. Vor uns liegen die ersten Hefte der «Illustrierten Sonntags-Zeitung für Oesterreichs Franen». (Verlag von Walther Kratz, Wien III/,.) Als einleitenden Roman bringt dieses Blatt das neueste Werk der gefeierten Verfasserin von «Gänseliescl» und «Polnisch Blut»: «Die Negimentstante» von Nataly von Eschstruth. Als zweiter, gleich spannender und bedeutender Nomall erscheint «Liebe um Liebe» von B. Corony. Die elegant ausgestatteten sechs Beilagen: «Illustrierte Zeitung für Mode und Handarbeit», «Album praktischer Handarbeiten», «Schnittmusterbogen', «PraktischeMittheilungen für Küche und Haus», «Grüße deutscher Dichter» und «Illustrierte Iugendzeitung» bilden eine wertvolle Ergänzung des reich illustrierten Hauptblattes und mit diesem vereint präsentiert sich die Zeitschrist in einem künstlerisch gezeichneten farbigen Umschlag als ein prächtiges Werk, das die Zierde eines jeden Salons, die Freude einer jeden deutschen Familie sein wird. Der überaus billige Preis von nur 12 kr. per Heft oder 1 fl. 63 kr. per Vierteljahr bei Franco - Zustellung durch die Post ermöglicht auch den welliger Bemittelten die Anschaffung dieser fchönen Wocheufchrift. Probenummern versendet die obgenannte Verlagsbuchhandlung gratis nnd franco. Ueber den Kunstwart, die von F. Avenarius herausgegebene Halbmonatschan über Literatur, Theater, Musik, bildende und angewandte Künste (Verlag von Georg D. W. Callwey in München, vierteljährlich M. 2.50), schrieben kürzlich die «Münchener Neueste» Nachrichten»: «Die Zeitschrift hat sich unter der tresslichen Leitung von Avenarius zu einer achtunggebietenden Stellung im geistigen Dentschland emporgearbeitet, und alle, die ein freies Wort über Politik, Kunst lind Wissenschaft gerne hören, wissen den , Kunstwart < zu schätzen. — Die Zeitschrift will künftig auch eine sehr begrüßenswerte Erweiterung, Bilder- und Notenbeilagen, bringen und die Kunstbeilagen der vorliegenden Nummer zeigen, dass in dieser Hinsicht Vortreffliches geboten wird. Wir glauben, dass der «Kuust-wart» in stetiger Entwickelung vorwärtsschreiten wird und wir wünschen ihm, als einem gesunden, inhaltreichen und fesselnden Blatte, im Interesse der Sache, die er vertreten soll, besten Erfolg.» Die «Neue Züricher Zeitung» fchrieb: «Unter den verschiedenen Zeitschriften, die es unternehmen, ihre Leser im Gebiete der Kunst, ill den künstlerischen Strömlingen und Tagesfragen zu orientieren, schätzen wir den «Kunst-wart» aus langer Erfahrung besonders hoch. Als ein stets kampfbereiter Feind geht er mit seltenem Freimuth gegen alle Machinationen vor, die unser künstlerisches Leben corrumpieren, er hebt den Deckel von manchem Topf, der nach dem Wunsche seiner Angreifer nicht geöffnet werden sollte, und dringt in allen künstlerischen Fragen auf das Wesentliche, Echte. Insbesondere lässt er sich angelegen sein, die Beziehungen zwischen Kunst nnd Volksseele unter mannigfachen Gesichtspunkten darzulegen und die Auffassung zu verbreiten, dass die Kunst ein integrierender Bestandtheil des Volkslebens werden müsse.» Neueste Nachrichten. sitzung des Abgeordnetenhauses am 16. November. (Original Telegramm.) Im Einlaufe befinden sich Anträge dcs Abgeord' neten Prochazka, betreffend die Einführung dcr zweijährigen Präsenzdicnstzeit und Erleichterung nnd Verminderung der Waffen Übungen, sowie betreffend das Verbot der Einwanderung ausländischer Juden nach Oesterreich, und ein Antrag des Abgeordneten Pomer auf Verbesserung der Lage der Diurnisten. Vor Uebergang zur Tagesordnung theilt Abg. Daszynski mit, dass in vielen deutschell Bezirken Böhmens Sammelbüchsen für den Abg. Wolf mit dessen Bildnis aufgestellt seien, und führt diesbezüglich Daten an. In manchen Fabriken werden den Arbeitern vom Wochenlohne Beiträge für diefen Abgeordneten abgezogen. Er führe diesc Dinge in Ergänzung seiner ill der letzten Sitzung gegell den Abg. Wolf gerichteten Abwehr an und um die Reclame zu kennzeichnen, welche Abg. Wolf für sich betreibe. Abg. Prade erklärt, die Beiträge werden nicht für Wolf persönlich, fondern für dessen Organ, die «Ostdeutsche Rundschau», gesammelt. Auch die Socialdemokraten sammeln für ihre Blätter. Die Neben dcr Abg. Daszynski und Prade werden von zahlreichen Zwischenrufen feitens der Socialdemokraten, Christlichnationalen nnd Dcutschnationalen unterbrochen. Das Haus geht sodann zur Tagesordnung über, d. i. Fortsetzung der Debatte über die Ministeranklagen gegen den gewesenen Ministerpräsidenten Grafen Badeni Zur Ministcrantlage sprechen die Abgeordneten Berner, Zeller, Mcnger, worauf der Präsident die Verhandlung unterbricht und zur Fortsetzung der Berathung über die Nothstandsanträge Mk'^^!.) (Stürmischer Protest links; Rufe: - lbstm"^,.,^ Bei der Abstimmung wurde der Antrag o"^ V< mit 154 gegen 152 Stimmen ange'w ,^. plM Abgeordneten Funke, stieren gegell die Absti.limung, s'H /"^ p""i "' dass die Mitglieder der katholisch " H^„ ^,' pellieren wegen Ausweisung "" schaftlicher, industrieller und gewerlMn Deutschland. ___ Mdgetausschuss. Abg. Vukovic erstattet VeH"^ Dringlichkeitsanträge der Ada, Manch' n, .^ und Basevi, betreffend die Unterstuhu 3 ^ marine/und beantragt, die Reg'erM ^ gefordert, einen die Begünstigungen für die Ha"de ^" "'- ^1'" ^ fünf Jahre ausgedehnt werden; "",.,telstütz""ö^ entwurf, betreffend die Hebung kleinen Capotage, die Gewährung "vn ^ ,^,M^ Bau von Segel- und Dampf,«"' «'lg ha ^ Werften, die Kranken- Scelente. die Versorgung der P"e ^ verunglückten Seeleuten. Der AntrG ^ Mc wird angenommen und beschlossen, °a ^,^ h,^ in der nächsten Sitzung des Hauses ^ Bericht erstatten solle. , .,„ in fo"^ Specialdebatte des Dicnergesetzes du i" inclusive 6 an.______^^. AusgleichsausschusS' c0rig«nal-Tcle«ra^.^ ^^^. Das Subcomite- für das ZA "^' B"" bi'mdnis berieth das Gesetz, bettch"'"^ 5 B statistit, und nahm die Paragraphen Die Orientreise des deutsche« B (Original-Telegramn^ ^.„es' " ^ London, 16. November. Die ,lss"^B aus Malta: Kaiser Wilhelm ^ "AgliM"^ empfieng den Besnch der Capitäne oel ^ an Bord der «Hohenzollern'. . NeM^s W >s> Madrid, 16. November. M^ FH die Nachricht, dass das deutsche ""^,M '" ^ Mahon, Samstag in Carthagena, ^. gM ^ eintrifft. Es wird das strengste 3' "' ,„s' , l< weiteren Schritt ans dem »e ^ - B welche bish" als zweifclhaf " ^ M^ ^ Die revisionistischen die Entscheidung beweise, ^^tclK^ gewesenen Kriegsminister auf ," .^isio"l^^iil"'.,' j druck gelllacht haben. Die au ""p^ ^W ^ l sagen, dass durch den GeMUss .^u ^ die endgiltige Entscheidung ''^HlB">l^ Einige derselben bezcich'len den ^ "^r ^ . letzung des Princips der Trenn^W 5 ^Spanien. ^ < Commission heute zu '. ist, welche drei Viertelsttunden , .f^ ^ ^ Mitglieder der Friedens-^^ . ein Memorandum in de en b 'de ^ r ^ ,„ ^ die Forderungen hm stch «ch " „'ts^ sie l" Spaniens auf den PhllFplue" ^iel-erhalten. In dritten Absätze P" 2113_________________17. November 1898. ^eile ^ ^ der Bedeutung, welche seitens beider ^ololles ^'wnmungen des Art. III des Friedens-wlärun, ^^/lchricben werde, und schließen mit der M wik's?^ ^ sich für ihren Theil im Principe Mel I^«: die Auslegung, welche sie diesem ^dsllei^!' ^""" ü" Einverständnis einzusehenden st'^re v^l s ^ unterbreiten. Die spanischen Com-.^lnissäsp ^!< "ur dieseu Theil, die amerilanischen Ehalten " ""^u, dass sie sich die Antwort noch Vie HlelegratNtN«. " ^clN'/^ ^°^'uber. (Orig.-Tel.) Se. Majestät ^, >cr ist h^^ ^h^^ ^ Budapest ab- ^>ks ?'^. November. (Orig.-Tel.) In der heute Ms^ "Mundenen Vollversammlung der österr. Achei^ 1"/' Gesundheitspflege gedachte der Präses ^rzm/M Kusy mit warmen Worten weiland , Vitn 'i 1 ^" Kaiserin Elisabeth. >",,tiaen m^'"ber. (Orig.-Tel.) Ziehung der "XH .< '^ Budencredit-Lose. I. Emission 1880: >lü Sp^'"" Serie 1337 Nr. 85, ^000 si. ^ 3lr «^ ^^^ Nr. 92, 1000 fl. gewinnt Serie f, Vudn^' ^^ sl, gewinnt Serie 2444 Nr. 19. Mgen F^. 16. November. (Orig.-Tel.) In der des Municipiums der ^'egend, '^^urde Ministerpräsident Vanffy mit ^ ^dav si Majorität zum Ehrenbürger gewählt. (Orig.-Tel.) Die von .7 dl>lls^u/irgierung zum Studium der Veterinär->>l ift ^i - ^"rlamente Stellung genomlnen und ?> 'der w ^'"'"' zu erlassen, in welcher im »tt lallen N , '"^'"6 und des Landes sowie aus ^"gsnM'"^" !"" Herstellung und Sicherung !fs, ^„y^^^r ruhiger Verhandlungen gebeten wird. t'WM ^,'16. November. (Orig.-Tel.) Wie jetzt ^,.he dm. i^^"^e" bei dem Zusammenstoß in hK. dar ,< "^yhill zwölf Personen getödtet und ^^" bes ^ v'er schier, verwundet. Unter den ^at °villn„ ,^ slch auch eine deutsche Familie. ^ ^l)"ß '.^6. November. (Orig.-Tel.) Statthalter >»ebl Zimm ^"^ vormittags mit dem Finanz-K i!^esuH"'"nn hier eingetroffen und stattete ^die^ab. ^ ^ ^^^ dreistündigem Auf- ^Ultraf '^ ""^ Lussinpiccolo fort, woselbst er ^>s^ ^- November. (Orig.-Tel.) Die parla-c.Hu!ns>^!'^^ wurde mit einer Tronrede durch V^iK ^ November. (Orig.°Tel.) Die »Times» ^k?eitna?"9hai: Prinz Heinrich von Preußen ^t?^">>n >, eintreffen, um der Enthüllung des N ^nl,,'? gescheiterte» Schiffes «Iltis» er- l»l H°s bes^^,"«velnber. (Orig.-Tel.) Der Cassa- R Ices^ ^gle das Urtheil des Appellationsgerichtes ^rot»,j "arow gegen das radoslavistische Iour- ^ knÜ^ 5n"«^' November. (Orig.-Tel.) Deuter-^ ^ bie ""Wesenheit des Kaisers haben heute ^chMer. f>^^pen Truppeummiöver stattgefunden. ^tdenK '"hreren fremdländischen Militär- ^dkl"ftlli,t Auszeichnungen verliehen. ^'Uen z^el, 10. November. (Orig.-Tel.) In ^"^"«M wird die Meldung der Pariser Blätter von einem angeblicheu Comftlot, das entdeckt, und von Verhaftungen, die vorgenommen wnrden, als vollständig erfunden bezeichnet. Als absolut unbegründet wird in den gleichen Kreisen die Behauptung bezeichnet, dass vier Beamte des Justizministeriums unter Mitnahme compromittierender Staatspapiere flüchtig geworden seien. Vom Büchermarkte. Wie wir hören, soll Mitte dieses Monates Vrockhaub' Lexikon in einer neuen Uusgabc erscheinen, die dem Ideal eines Cunuersations-Lexilons um einen wesentlichen Schritt näher lommt. Alle 17 Nände sollen an einem Tage in neuer Bearbeitung veröffentlicht werden, modern von A bis I. Bisher pflegten zwischen dem Erscheinen drs ersten und des letzten Nandes eines Conversations Lexilons b Jahre zu verstreichen. Nie Folge war, dass der Inhalt der mittleren Väude dem Stande der neuesten Forschung nicht mehr recht entsprach und der Inhalt der eisten Bände zum Theil geradezu veraltet war, wenn man den lebten Band in die Hände belam. Dies wird in der revidierten Iubilänmtz-Unsgabe des Vrockhaus' anders sein. Diese Ausgabe ist aus einem Gusse und vom Anfang bis zum Ende der jüngsten Gegenwart entsprechend. Nachdem wir die revidierte Iubiläums-Nusgabe selbst durchgesehen haben werden, behalten wir uns vor, an dieser Stelle unser Urtheil über das Geleistete velanntzugeben. (4447) Meteorologische Beobachtungen in Laibach. SeelMe 306-2 m. ^ ii U.vi. 7412 92 O. mäßig bewültt " » , Ab. 7416 74 O. schwach bewöllt 17. > 7 U. Mg. > 741 6 j 6-4, O. mäßig dewiillt >00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 7 9«, um 4 4° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Nittrl von Wissehrad. Fanöestyeater in «Haivach. 30. Vorstellung. Gerade. Donnerstag den 17. November Der Iigeunerbaron. Operette in drei Acten von I. Strauß. Ansang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Eine elegante Wohnung in einem Palais, Mitte der Stadt, mit zwei großen Gassen-Salons sowie Dienstboten- und Badezimmer mit Wanne und Küche, nebst allem Zugehör, ist sofort bis 6. Februar 1899 unter günstigen Bedingungen zu vermieten. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung. (4432) 3-2 Eine fast neue, feuor- und elnbruohalohere, grosse ___^ Osusso r^Jr. 4 mit Sloherheits-Cherumsohloss, ist wegen Ueber-siedlung billig abzugeben. — Näheres in der Administration dieser Zeitung. (4431) 3—2 Ein Ms zwei Zimmer für ein Comptoir werden, entweder Parterre oder im ersten Stock, zum Februar-Termin 1899, wenn möglich in der Wiener- oder Maria Theresien-Strasie oder Umgebung, zu mieten gesuobt. , (4430) 3-2 Anträge an die Administration dieser Zeitung. Avis! Dies bringe ich den hochgeehrten Damen zur gefälligen Kenntnisnahme, dass ich an Stelle der aus meinem Modehutsalon geschiedenen Modistin, deren Posten mit einer neuen, bewährt guten Kraft wieder besetzt habe und bitte um ferneren geneigten Zuspruch. (4427) 3—2 Hochachtungsvoll Hiemit gebe ich Nachricht, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, den Herrn Johann Kajdii Buchhalter und Reisender heute um halb 6 Uhr morgens nach lurzem Leiden, versehen mit den heil, Stcrbesacramrnten, im42stcn Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzuberufen. Das Leichenbegängnis findet Donnerstag am 17. d. M. um halb 5 Uhr nachmittags vom Sterbe-Hause iu Untcrschischla aus ans den Friedhof zu St. Christoph statt. Der Verstorbene wird dem frcuudlichen Andenken aller Freunde und Bekannten empfohlen. Unterschischka am 18. November 1«98. Ioscf Vodnik Hausbesitzer, Essigfabrilaut und Weingroßhändler. Daulsagnng. Für die während der Krankheit und aulässlich des Hinscheidcus unseres lieben Töchterchens . ! Anncc erwiesene sreundliche Theilnahme sowie für die,zarten Kranzspenden sprechen wir hiemit allen unseren , innigsten Danl aus. Laibach am 16. November 1898. Karl und Marie Achtschin. Zahvala. Globoko ginjena po mnogobrojnih dokazih iskrenega soèutja povodom smrti najinega iskreno ljubljenega sina, gospoda | ~*^ I IVaixa Oils>a za darovane lepe vence in za mnogoštevilno I spremstvo k zadnjemu poèitku izrekava vsem 1 sorodnikom, prijateljetn in znancem najprisrè- ] nejšo zahvalo, sosebno še slavnemu c. kr. vo- I jaškemu veleranskeinu druSIvu in pevskemu I društvu *Slavec» za ginljivo petje. j V Ljubljani, dn6 16. novembra 1898. I Jakob in Mari ja Èlk. 1 ^ A F«"äulein .SJifWfii flier Terläifirii JS3llige auswätts cinen Poslen. \"««'>ltt"ilräee «hcten an das VHuEbT Ms b UerQden Posten ^Pemtorta. %fr? *>«t rlr'chten an < J. V. »., Ah « *d*tr»"». (4460) 3-1 Sfe, ^0 ^eK&ln' Salerm°. Catania, J> f U;H 5e^° \Calabrla, Neapel ^XSaoiailCo an beliebige ?* d ^tÜM (aucl, T^tetl*er. Einsendung CV- S6 AdL?rieLn«ken) und ge- V>^ 30. Novem- ^*?S taiKtTr>ula Hir.ohel, hmLh aoh- Abonnements lch angenommen. Ein Schreibtisch und mehrere andere Möbel sind wegen Raummangel Näheres in der Administration dieser Zeitune. (44o8) 3~1 "Ä422) ~O^ršTE1723/98 Ustavitev dražbenega postopanja. Na zahtevanje ljudske posojilnice v Ljubljani Rled6 zemljiš^a vloJtna öl 345 kat. obèine Dobrova uvedeno dražbeno postopanje se je ustovilo in zato ne bo na 21. novembra 189«, dopoldne ob 10. uri, doloèenega draž-beneiza obroka. . . C kr. okrajna sodnija v Ljubljam, odd. V, dnè 10. novembra 1898. (4443) 3-2 "~'~ " " ~" Št. 39.271. Razglas. Z ozirom na to, da je promet do državnega kolodvora po novo zgra-jenl Blolwolaovl oeatl otvorien, na/.i«anja po.lpisam incstni magistrat, da bode odslej oesta na RudolfoVo želoznloo lz varnostnlh o«r<>v jav-nemu prometu z vozovl K2mi*K-«a; k posestvom ob tej cesti pa da bode do-voljen dovoz le z Blelwelaove oeate. Magistrat deželnega stolnega mesta Ljutljane dn6 9. novembra 1898. ., St. 39.271. Kundmachung. Mit Rücksicht darauf, dass die Blelwolsstrasae nunmehr bla zum Staata- hofe ausgebaut und dem öffentlichen Verkehre lib«i-f|el>eii ^e, wird hiemit kundgemacht, dass der Wagenverkehr in der Rudolfs- ^u trasse aus Sioherheltsrüokalohten eingestellt und dieselbe an der Lr*l?r Thereslenstrasse abfi««!»«»•¦-# sein wird. Zu den an dieser 5i rii gelegenen Häusern und Liegenschaften werden die Fuhrwerke von der Bleiwels- BtraMe au8 zu verkehren taben. Magistrat der Landeshauptstadt Laitach am 9. November 1898. Lsijbqchn Zeitung Nr. 262 2114 17. Novembtt^^ O,an^s«> nn der Wiener Harle nam IN. llauemker lfiM. «ach dem °,ficiellcn 20"«^ Velb Nare ztaal««Anlehen. «»/««llnhcilliche Rente in Noten derz. Mal°Nooeml,er , . . 10!) 85 10 > 05 ln Noten verz,Febrilar>Anaust 100 30 101 — ..Silber verz. Jänner-Juli K)l,-7H100 9 „ „ „ April-Oclober 10a 75 10a 0'> l854ei 4°/„ Ctaat?lose 2'>0 fl. lüä — <«« f>" t8«0ei ü"/„ „ ganze 500 fl. 139 «0 14? b0 18L0cr b°/„ „ Fünftel 100 st. 15» — ISU - z«S4er Vtaatslofe . . lou st. 18« 50 19? 50 ot«, ,, . . 50 si. lSü ö0i9?5N >^» »om.-Pfandbr. b, 1«0 fl. il>o 2» »Li - ö°/, Oeslerr, Voldrente, stcuerfrel l,8 ?U 11« 9« 4°/« bto, Nente i» Kroneowähr., steuerfrei für 200 Kronen Nom. I0l 25 10l 4,°> dto. dto. per Ultimo . . lUI «5 10145 >'/»'/<> «s<«r. I»vestition«-«ente <ür «OU Kronen Nom. . . S0'?5 9u Si> schrelbunge». «llfabtthbah» in G., steuerftel ,,,^,«„,„„ »ranz. Josef, «ahn in Lilbcr (dw, Tt,) f. 100 st. Nom. 5'/<"/„ 1«? ^ lLS — llubolfsbahn 4"/n Äubwei« W0 st. ö. W. °'///„........ »»i- 233 - dto. Salzb.«tir. 2«0 fl, «, W, 5"/, » -l - 2!«3'— ««l.»«a«l.Üub»..V. »00fl. LM. «0 »o «11 40 Veld ware Vom Gtaale zur Zahlung übernommene Pri«r.» Obligationen. Ellfabett,bal)n L0N u. »000 M. 4°/« ab 10"/« E. St. . . . "4 9,1,5 90 Elisabetl,bah», 400 u. 2000 M. 8U0 M, 4"/.,...... "2'^ 1t9 ?,' Fra,,z Joses «., Em. 1884. 4°/, 9» ^5 '00 25 Valizische «arl« Ludwig-Vahn, diverse Stucke 4«/„ .... 9»'- 100 -Vorarlberger «ahn, Em, 1884, 4"/„ (diu. St,) S., f. IN« fl. N. W'lO 100— Una.. Guldrente 4°/« Per «lass» «1» 55 119 75 bto. dtu. per Ultimo .... 11? ö5 118 7-bto. Rente in ilronrnwähr., 4"/^ steuerfrei für ^i«» Nruiien Num. 9775 9?'«5 4"/„ bto, blo. per Ultimo . , 97'7k> 9795 dto St.E, AlGuld,0UsI.,4V//« «»'üb «»?l> dto. dto. Sillier 100 fl,, 4'/,"/« 11» 40 120 40 blo. St«a!« Oblig. (Ung. Oftb.) v. I. 187«. I)«/«..... 1L>— l21 - dto.4>/i"/<,2cha»lrrl,ll1-Abl.°Olil >U0 «0 l 2b 13, 25 dto, -Aulrllie 1878 . . l07 7' l<>3 7° ttnlthen der St>id! Oürz . . 112 - — ^ Nillehen d. St^dl, em iübe Wien 104'— INi llo Anleden d. Slndlueiueindc Wien (Silber oder Gold) .... izz?b 1L«?b Prämien Aul, b. Vtabtssin, Wien l?4 25 »>) 35 l0< »."> 4°/, Kraluer 2audes-Anleh— 99- bto. Präm.-Schllw. »V«, I- Em. ------------- bto, bto. »"/,„ II.Lm, ll?5i>1I«2z N österr, Landes Hl,p.-Anst,4°/, g» «u ioa «0 Oest.nm^, Äa„l Verl. 4°/^ . . «>»'!» »01 1U bto. bto, 5«iähr. ,, 4"/» . . lOO'io 101-iu Lparcasse.i.öst., Zu I.b'/,"/»«!. l«5^50 — - Prl0litiilg'Vl,ligationen (für !W fl.). fferbiüanbs Norbbahn Vm. 188« 100 — 1«<-— Oesterr, Äuvdwestbahn . . . 10» 75 l10'7b L!,iatsbah!i3V„^Fics,50Up,St. —-— —>- Siidlial),! 3"/„ k ssrcs. 50!> p, St. I7U — >80 — dlo. 5"/„ k 20U fl. p. 100 fl. fl, . Lbl — 2N1'5« Uudcl',-Nnst,,Oes!,,2(»<>fI,2,40"/<, 447 — 449 - Erbt,-Anst. f,Ha»d,».O, l(!N st. > — — —'— dto, dtn, per Ultimo Seftlbr. !358 — 3'>3 k>„ Lrebitl,ll„l, Äll«, »!>„., ÜUU sl. . H8i — »«2 da Depusilciil'nnl, Allg,. 200 fl, . 22l> - 2«1 - Eücompte Gef,, «dröst,, 5UU fl. 740— 7K0- Giro. n, Lasse»«., Wiener, 2UUfl. 255 - 25? 5<> Hypoltielb,, Oesl,, 200 fl, 25"/„ E. !<3-- 84 (0 Länderuanl, vest,, 2UU fl. . . 82i üli??3 — Oeslerr, imgar. Van!, L00 fl. . «li» —st,3 Ulliu,il>ll,ll 2<>0 fl..... L«0 25 29l^s> »«lehrsballl, «Ul«., 1« fl. > ,.2 ->,?4 — «eld Ware Actien von Zranüport-Vnternehmungen (per Stücl). llufslg-Tepl. Lisenu, 200 fl, . l0"2 l«>2 «ülmi, Nordwl),! 150 fl, . . 255 ~ «57- Vuschüchrader Eif. 500 fl, CM. !7«ü l7?N dto. dto, (lit. M 200 fl. . «66 — "28 -Douaii - Dampfschisfal)rts -- Ges., Oesterr., 50« fl, CW, . . 140 — 441-- Dilx^Vodenliacher lt. V,2N0!l,E. ?1 ?ü 7» »l> Ferdiüands «urbb, KMUflCM. s4?d' »485 Lemb,-Czer!illw,'-Iassl> - Lisenb,» Gesellschaft 200 fi, S, . . '"» »o 291 i><> Llol,b, Oest,, Trieft. 51,0 fl.CM. -«24 — 427 — Oestcrr. Nordwestb. 200 fl. N. i>4'—»4»':>»» dto, dto, M. L) 2()0 fl. S. 25^22 «59 2i Pra^Duxer Eiscnli. 150 fl. S, . s«-~- W 70 Ctaatseisenbal,!, 2UU fl. S. . »^5 — 355 5<> Südbllhn 2U0 fl. S..... 89-5« 70 25 Südnordd, Verb,'V, 200 fl. LM. W7 > tramwlly-Ges,,Wr, 17«fl.ü.W. --— -^ dto. Em, l«87, 200 fl, . . 5b2 — b?4 -Tramway-Ges., «cue Air,, Prio» ritälsActien l0<> fl. . . . NN ka >1l 5«' Uiia-naliz. Eisenb, 200fl. Silber »"-— »l4-5C Una Westb,(Äaal> GrazMOflV. 2l4- ^ 215' — Wiener Uacalbahnen'Act.-Vef. —'- —'- Induslrie'Hctien (per Stück). Nauges.. All«, öst,, 100 fl. . . >l5 — II« 50 Ell!)bicr Eisen» nnb Stahl'Inb. in Wie» ION fl..... 89 — 90'— lzise!ibal!»w,-Lsifia,, Liste, «l» fl. l.^5 — 13« — ,,!ilbemiilil", Papiers, u. V.G. 90-^ 9l- Lieslnger Arauerei :nu fl. . . ««4 — I«4 2!' Montan Oesellsch,, Oest, -alpine 1?? s>5 178 «5 Prasser Eise,i I»d, Ges. 200 fl. 87» - »,53 - Salsso Tari, Stri»lul>Icn 0« fl. !«04 - 6:1:,— „Schlöglinühl", Papicrf. 20Ufl, 209 — .-»2 - „Eteyrerm.", Papiers, u. lL.-G. >ü8 — <6g — 5r!failer Koble.iw.-Mf. 70^' ,i«l<"'^ Waffenf..O,.öes<,i» w'knH'., , ^^ WangoN'Leihanst.. All«.. >nP"' !^„ ^ "^^ «0 fl.....' .-, ' lfts^ »,^ Wr. Vaugesellschaft '«« l'^j' N,""' Wienerberger Ziegel-Actit»'»" Viuerft ioft (per Stück). 57c '.1 VubapestVllstllca (Lomban) - ^,,^,^ Lrebillofe 100 fl. - ' ' ' . «l"^ Llary-Lose 4» <>- «M- ' ^, ^7, »^ 4«/„Vu!!ai!«NampfIchl"'''" . «?<,'«' Ose„er Lose40sl. - ' ' . °<» ^ No.l!e>,zlreuz.0es!.Gcl,v.^' ,^ ,^,> Rothe,, ilre„z,Un,i,Oes°"°'. z,'^< N»doIPl)L°!e1"'!, , ' ' . ^/° ,., Calm Lose 40 fl, «W/. ' ' . «l^ ^ St, Ge,wis°L°se 4<'f>^' . «^ Walbslci^Uose 2« . »^ ih«. ,^ Gewinstsch, d, .'!"/„ Pr.LH"^ ^^ -> d, Nobcnc-rcdilaiislalt' ' " «!>'',, ' ' Valuten. ^ »?« ^' Ducaten ,.-'''. .«,ai!^<1 LO.Francö Vtiicke . - - ' . ^.^^, Deiüsche »!eick Italienische Vanliioten - - ^ ^^ Papier Nulicl . » » ' (4440) E. 12/98 Oklic. Gospodu Alojziju Blutu, dosedaj bivajoèemu v Koèevju št. 17, je vro-èiti v pri c. kr. deželni sodniji v Ljub-Ijani tekoèi pravni stvari gosp. Aloj-zija Zormana, mokarja v Ljubljani, zoper njega zaradi 500 gid. s pr. sklep z dnö 8. novembra 1898, opravilna fit. E. 12/98/1, s katerim se je dovo-lila vknjižba pred/aznambe zastavne pravice na kupninsko terjatev Aloj-zija Bluta v znesku 3938 gld. 66'7ft kr. a pr. zastavno pravno zavarovana na Vft-delih rudarske knjige pod 1. st. 275, 8t. 113 « Steinkohlenbergbau Tratten VII bei Gottschee.> Ker je bivališèe Alojzija Bluta ne-znano, se mu postavlja za o.skrbnika v obrambo pravic gospod dr. Franc üolf, odvetnik v Koèevju. Ta oskrbnik bo zastopal izvršenca v oznamenjeni pravni stvari na nje-govo nevarnost in stroške, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, dnö 12. novembra 1898. (4421) L. 1066/98 6. Versteigenmgs-Edict. Auf Betreiben der krainischen Spar« casse in Laibach, vertreten durch H^rrn Dr. Pftfferer, Advocat in Laibach, findet am 28. November 1898, vormittags 10 Uhr, bei dem unten be« zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. V, die Versteigerung wr Liegenschaft Einlage Z. 563 Calasttalgemeinde Dobrova fammt Zubehör, bestehend aus 2 Wiesen, statt. Die zur Versteigerung gelangende Liegenschaft ist auf 500 fl. bewertrt. Das geringste Gebot beträgt 333 fl 33 kr.; unter diesem Betrage findet ein Verkauf nicht statt. Die Versteigerungsbedinguugen und die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden (Grundbuchsauszug, Ccttaster-auszug, Schätzllngsftrotokolle u. s. w.) können von den Kaufülstigen bei dem unten bezeiHnekn Gerichte, Zimmer Nr. VIII, während der Gi'schastsstunden eingesehen werden. Rechte, welch- diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im anberaumten Versteigerungs« termine vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden tonnten. Von den weiteren Vorkommnissen des Versteigerungsverfahrens weiden die Personen, für welche zur Zeit an der Liegenschaft Rechte oder Lasten begründet sind oder im Luufe des Versteigerungs« Verfahrens begründet werden, in dem Falle nur durch Anschlag bei Gericht in Kennt' nis gesetzt, als sie weder im Sprengel des untcn bezeichneten Gerichtes wohnen, noch diesem einen am Gerichtsorte wohnhaften Zustellungsbevollmächtigten nam« haft machen. K. k. Bezirksgeiicht Laibach, Abth. V, am 26. October 1896. (4221) E. 196/98 6. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Franceta Zitka iz Trsta, zastopanega po dr. Freinarju, bo dne 3 0. decembra 1898, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi St. III, dražba sledefih posestnih in užitninskih pravic obvezanca Jožefa Chiautla, in sicer glede parcel: 1.) st. 244 njive, pripi-sane k vlož. 6t. 46 kat. obö. Smihel Andreja Premrova iz Smihela; 2.) št. 257 njive pripisane k vlož St. 41 kat. obè. Smihel Lenarta Lenasi iz Smihela; 3.) št. 2111 travnika, pripisanega k vlož. št. 40 kat. obè. Smihel Lenarta Lenasi iz Smihela; 4.) &t. 149 travnik, 157 travnik, 239 njive, 2165 travnik in 2349 njive, pripisane k posestvu vlož. št. 22 kat. obö. Smihel Andreja Fajdiga i/, Zagona; 5.) št. 2350 njive, pripisane k vlož. št. 51 kat. obè. Smihel Maksa Lavrenèièa iz Trsta; 6.) st. 1137 njive, pripisane k vlož. st. 34 kat. ob<5. Landol Jane^a Ferluga iz Trsta, Cologna št. 81; 7.) ht. 459 njive, 666 njive, 1359 njive in 1001 nji\e, pripisane k vlož. št. 16 kat. obè. Landol Antona Jagerja iz Landola št. 1, brez pritiklin. Pravicam, ki jih je prodati na dražbi, jedolofena vrednostna415 gld. Najmanjši ponudek znaša 276 gld. 67 kr., pod tern zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (cenitveni zapisnik i. t. d.), sinejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi štev. Ill, med uradnimi urami. Pravice, kalere bi ne pripu^öale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred zaèet-kom dražbe, ker bi se sicer ne mogle ra/.veljavljati glede nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega po.Htopanja se obvestijo osebe pri sodniji, kadar niti ne stauujejo v okolisu spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanu-joèega pooblašèenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Senožeèuh, odd. II, dne 10. oktobra 1898. (4456) 8.5/98 75. Vckanntmachuttss. Vom k. k. Landesgcrichte in Laibach wird bekanntgemacht: Es sei im Concurse des Alois Lenke! von Laibach zur Liqui» dirrung der von der l. l. Finanzvrocu-rotur in Laibach, ncm des k. k. Aerars, nach Abhaltung dcr allczcmcinen Liqui-dierungslagfahrt angemeldeten Forderung im Sinne des § 123 C. O. die beson» dere Tagfahrt auf den 28. November 1898, vormittags 9 Uhr, hiergerichU vor dem Concurs-Commissar angeordnet wo:den. K. k. Landesgericht Laibach, Abth. Ill, am 11. November 1898. (4420) E. 1194/98 6. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Jane/.a RobeZnika, posestnika na Vièu, zastopanega po dr. Tekavèiè-u, odvetniku v Ljubljani, bo dn6 2 9. novembra 1898, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj o/.na-menjeni sodniji, v izbi st. V, dražba zemljiftfo vlož. št. 276 kat. obè. (»lince, obstojeèega iz 3 gozdnih in 2 trav-niskih parcel ter iz hise öt. 12 na Toskem felu s pritiklino vred, ki se-stoji iz 1 krave. Nepremi<"nini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 2090 gld, pritiklini na 75 gld. Najmanjši ponudek znaša 1443 gld., pod tern zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin, smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi št. VIII, med opra-vilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripu*èale dnižbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati g!ed6 nepre-miènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolisu spodaj oznamenjene sodnijo, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoöega poobla-sèenca za vroöbe. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, odd. V, dne 27. oktobra 1898. (4^39) 3—1 ^' "'^ Concurs-Edict^,H, Das l. l. Landes-als ^ in Laibach hat die Eröff' "^ >< curses über das 9^"'"^^. befindliche, bewegliche. ml> ^c den Ländern, für welche ° ^ßß g, ordnnng vom 25. Dttember ,z3 . geleaene^unbeweglich^eH^ Pollak, Lederhändler ".^"""^cc"/^ burggasse Nr. 3, bew'llA ° ^d'tz ^, Landesgkrichtsrath G"do M ^H Laibach zum Concurs-^ Herrn Dr. Furlan. M« ^c b^ ^ zum einstweiligen Mass""" ^t." Die Gläubiger werden^' der auf den g 28. November 1 ^ vor dem Concurs-ColNw'ss^^g^ neten Tagsahrt unter ^'spn<^ zur B.scheinigung ^Veftati^ lichen Allege über einstweilen bestellten od" ^^a'te >l' nung eines anderen «"">' ,<,^ ih" ^j eines Stellverwt.rs des»^ ^hl c^ schlage Gläubiger Ausschusses Hu ^^ v' ^ werdm alle diejenige". nH ei"e" he-meinschaflliche ConnlrsMN e spruch als Concurs-Ola^^ wollei., aufgefordert ch/d,r^ selbst wmn ein Rcchtsstre" häugig sein sollte. ^Sv bis 15. December ^e.t bei diesem l. k. Landesge^ ^r ^ schrift der Concurs.^" ^g^ .^ meidung der in de'selb"^ -° Rechtsnachtheile zur An" der hiemit auf den ^ 28. December 1 ^ vormittags 9 Uhr. vor ^.lidie^ Commissar angeordneten ^ ^l tagfahrt zur Liquidierung ^ bchimmung zu bru'g"' ,sch<> Den bei dieser T°g "^htH^ angemeldeten Gläubige" '^ ^ ^ zu, durch freie Ml«" ^H ^ Masfev