poAvlii» V vkiZAVfZg PKAVoSitZsVo^ ^ O charaktcristisches Licht stellt. In lapidarer Kürze wünschen die Staatspensionisten nichts anderes als die Gleichstellung in den Ruhc- . genüssen nach den für die Staatsbeamten geltenden Gesetzen. Eine Sehnsucht, die nur durch ihre Selbstverständlichkeit übcrraschen muß. Seit fünf Jahren bildet das Pensionistenelend diesseits der Save und Drina e!me stän dige Ruibrik in der Presse dieses Gebietes. Umso mehr fällt der Gleichmut auf, mit welchem die Beograder Presse über diese zweifellos sehr wichtige soziale Frage hinweg-' geht, zumal sie sonst mit unverdrossenem Eifer und in den schleusten Redewendungen alle Welt von der im Staae herrschenden Gleichberechtigung zu versichern weiß. Es fällt auf, daß sie sich die gute Gelegenheit nicht zunutze macht, um mit einer Propa« z ganda einzusetzen, di»? auf diesem Gebiete unqll'ich grShere praktische Erfolge verspre« chen würde. Die Staatspensio^isten und Pen'wnistinnen wären kein unwürdige? Ob-Zckt für eine Parteinahme zu ihren Gun» sten. Mit dem Bcgrsffo Staat und seiner gesell-scbaftlichen Ordnung c^^radezu verankert und 'in einer Zert, wo gerade in Beograd die dem '?kaate und der Gesellschaft drohenden Ge-wahren für so aktuell gehalten werden, da ' svllte man glauben, daß es nur ein Gebot der '.^ilugheit wäre, diefe Elemente heranzuziehen und zu gewinnen. Statt dessen aber werden lie durch die stiefmütterlichste Behandlung abgestoßen, ohne zu ^bedenken, daß eS nicht nur die Alten sind, die getreten werden, zumal den Tritt nicht nur diese, sondern auch ihre Söhne und Enkel fühlen. Es darf nicht bezweifelt werben, daß ein großer Teil der Intelligenz diesseits der Save und "Drina mit dem Schicksal der pensionierten StaatS' diener enge verwoben ist. Bei uns wird soviel von Verständigung und Ausgleich geschrieben und gesprochen, doch «immer nur in nationalistisch-politischem ! Sinne. Gewiß, wir brauchen einen Ausgleich, aber in erster Linie einen sozialen Ausgleich, dann dlirfte der andere vielleicht ' illberflüssig wert'en. Man vergleick«' nur die > Veisorgimgsverbältnisse eines ansgedienten Veanrten oder Offiziers der eheinaligen Mo- ' narchie mit jenen, div nach dem neuen Ge-' s^'tze in den Rnhestand treten. In dieser Dif« ferenz spiegelt sich ein NnlX'cht, das durch kein politisches Argunient gerechtfertigt wer-! den kann. Vorausgesetzt, daß wir den An-. spnich erlM'n, eiil sozialer Rechtsstaat zu sein. Mr soziale Fragen bringen aber Beograd und seine Presse kein Verständnis auf. Erst , wenn in der öffentlichen Meinung Beograds -- und das ist seine Presse — ^^r Hilferuf der Pensioni?sten und Pensionistinnen den entsprechenden Widerhall finden wird, dann crst dürfen diese Vergessenen hoffen, daß sie noK .hcAere Tage exlel»cn werdcn. ' Marwvf, Sonntag, den 22. MSrz tS25. schrlmewms, VerwÄiMU vuchdruke?^ Mavido?^ Zurveeva uiico 4. I«lephGU « Vezugvpreis«; llbholen, monatlich vin 20»— Zustellen , ... A'— vurch lZost . . » , 20'-» Ausland, monatlich . . . 30--Einzelnummer vin 1 bis Z»-» ves veUeNuNg der ZeUuna N» dee nemenisdetrag tür Slo«em?n tür mindestens einen Monat.ouherdald lür mlndelten« trei Monate e'-zusenden.Zu beantvsrtend« vrlefe ohneMarkc «erden nichi berücksichtigt tnserotenannahm« in Maridor del d« Kdminiktration der Zeitung; ZurolLevO vtlca 4, in cjudliana dei companv, in Zagreb t>el li;» terrekiom d. V, t« araz d- ^ienrtiai.Nasteiger, tn Wen dei otle> Knzeigena» noiime» stellen. Nr. SS — SS. Jahrg. Bor der ersten variammtarisAen Schlacht in der neuen Skupschtino. ^le kroaNM Bauernpartel zu groften polMschen Konzefslo NM dere«? Veograd, 21. März. Alle parlamentarischen Gruppen bereiten sich mit Eifer auf die morgi!ge Verifikationsdebatte in der Skup-schtina vor. In gemeinsamen Beratungen wurde über alle möglichen Methoden und taktischen Mittel im Zusammenhang mit »«er morgigen Sitzung diskutiert. Auch der radi^ kale Klub trat heute um 10 Uhr vormitlagZ zu eimer längeren Sitzung zusammen. Es entwickelte sich eine lebhafte Debatte über die weitere parlamentarische Taktik und übcr die Frage der Annullierung der Radii«mandnte sowie über die momentane Politische Si?ii>a-tion. An der Debatte nahmen u. a. die Herren Marko Trifkoviö, Belizar Iankonil^, Si^ monoviL und Srski^ teil. Der Si'tzung wohnten der Ministerpräsident, alle Minister und eine große Anzahl der radikalen Abgeordneten bei. Alle.Redner beantragten ein Verharren in der ÄSHer^n energischen Tolit'k der Negierung im Sinne des Programm.'? des nationalen Blocks und verlangten, >aß alle Mitglieder des radikalen Klubs in der morgigen Sitzung für den Bericht des Äerif'ka-tionsansschusses, d. h. also für die Annullierung der Radi^mandate stiinmen sollen. Ein diesbezüglicher definitiver Beschluß wird Heu te nachmittags, da die Sitzung um 12 Uhr un terbrochen wurde, gesastt werden. Beograd, S1. März. Heute um 9 Uhr vor-mittags find hier die Herren Trumbi^, Lor- koviü und Pavle Rajdie aus Zagreb eingetroffen. Sesort nach ihrer Antumt traten die Führe? des oppositionellen Blocks zu einer ^ratung zusammen, die bis 12.30 'dauerte. Mch dieser Konferenz erklärten einige Führer des oppositionellen Blocks, daß über die Frage der Taktik in der morgigen Sitzunk^ diskutiert wuöve, worüber aber noch kein definitiver Beschluß gefaßt werden konnte. Me in oppositionellen Dreisen verlaiutet, haben ble drei obgenannten kroatiscl)en Politiker von Herrn Mdi«; gewisse Instruktionen cr-b^altvn. Wie es scheint, ist die HRSG M großen politischen Konzesiionen bkteit, doch nur für den Fall, als die Regieru«g aeneigt »vä-re, ihre Forderungen ^rabzusetzen bezw. ZU mildern. Veoßrad, 21. MSrz. An alle. Abgeord'n''.te wurden h^tte ^ie gedruckten Berichte 't>er Mehrheit nn'd der Minderlieit des Veri^ika-tionHan.lsschusse? übermittelt. Die Sknpschti-nasihiunig l>st definitiv für moraen !) Ufir nnt folaen't'er Tagesordnung anberauint: Die Verifikation unstrittigen Mandats, die nwrie W.^r-te .^erriots als eine nmuenlo-se Der Präsident erteilt dem Devutierten De la Ferronays einen Benveis und schloß if>n 'nr einis'e Sihunx^en auS. Wäln'end die Linke ui' ''tinnnte, veranstaltete die Neck^te be'tiqe Kund-gebungen. '0 'saß sick? Pr'ä''ident Pa'n-levo l>erc.nlaßt's5'^,'neuerdineS die ^ik'.inli M miterbreclx'n. Tie Mitglieder der Rech^.'n verließen jedoch nicht ihre Plätze. Der Deputierte de la ^x'rronanS wvrd infolge der gegen ibn verhängten s?rdnnngS-strase in den nächsten 1.'> ^tan,m?rsi<'.ungen nicht erscheinen diirfen. Ausserdem v-.'rliert er wäbr^'nd ? Monaten die L^s'Iste sein.'r Verla lnentSdiäten. Die Trauerrede für Lord Curzon im Un-haus. I !. London, 21. ??!ürz. Im Nnterihause hielt Lovd Bal^win eine Ansprach-e zum Aiidenken 11N den dahingeschiedenen Lor^ Enrzon unh. kmlickvttz anz dsß d'ie Regieruna D!ontsg eine Motion zirin Ged^ichtisiS L.rd (5ur's0nS dem Unterb^use vorlegen werde. Im Na-tt''n der Arbei^rpartvi sprach im uven der Liberalem EollinS. Beide wi^r^viiten die Bedvutim^ Eur^ois ^ür die englische Politik. Verheerende Brandkatastrov^e m WKB. Shanghai, 20. März. (Wolfs.) Nach einem Telegranim der chinesischen Inlands-koininission hat ein Erdbeben, dem ein Heerendes F^'uer folgte, die Stadt i« West-^^lunan zerstört. Tie Freuldenkolonie befind-^t lich in Sicherheit. Die Wirbelsturmkatastrophe in Amerika. WKB. Chicago, 20. März. (Nolff). Die Zahl der von denl Virbelsturm zerstörten Ortschaften ist viel grösser als die gemeldete. Die Alraft des Torn^vdo waC so stark, dcß er auch 11 Lokonkotiven zerstörte. Da befürchtet wird, daß Krankheiten, besonders Wundst^ar-re, ausbrechen könnten, hat das Note Kreuz ti00 Tuben AntitetanilS-^enim anqefordi'rt, das inittels Flu-^zengen nach Murphysbo-rou-gh gebracht wird. Das Vertrauen Polens in Frankreich. Paris, 20. März. Der polnisckx? Außenminister hatte nil't .'oerriot eine längere Aespre-chuug. Beiln Verlassen deS Außenministeriums sagte der polnische Austen minister: Polen war nie über seine Zukunft beunruhigt. Das Land hat stets in das Wort Frankreichs Vertrauen gehabt, aber wir haben gesilrchtet, da»^ die Tiplonmtcn anderer Länder sich nicht vollständig Rechnung ablegen werdeil von der (^-^esalir, iu die (^urova läuft, wenn es nicht den frieden anf fester nnd gesunder Basis endgi'illia basiert. Mit .^errwt sei er oöl» lig einig über die wichtigsten Punkte. Eine neuerliche Niederlage Coolidge'S i« Senat. WKB. Paris, w. Mär^z. Wie aus Waibing-ton gemeldet wird, bat der Senat vor »«"iner Vertagung dem Präsidenten Eooli'ki-ge eine ne^ie ??ie^erlasse l>ereitet, indem er der Ernennung WoodlockS znm Vorsitzenden der Komniission 'ter stalatlichen Vertreter seine Bestätigung nerseigte. Die Mission Mar^' gescheitert. Berlin. 19. März. iWolff). Wie die Presse'telle des preul^i'chen StaatSniinlste-riu'?nS mitteilt, h<»t Ministerp''<'nndent /)?hörer Zelea-ÜZ'o-treecn. der den Polizeipräsekten von getötet bat. be^ionnen, ist jedoch bald vertagt wovl'en, deta'blisse?nents sin^> geschlossen. «w I j ' n» V I»> HMaedurger Aeltuog^ t'"'« vo»! ^'2- ii'.'.'. s»»s«»s vpiwkde «oa»«. Der Danzlger Freistaat in Gefahr. Zusammenziehung großer polnischer Truppenkontingente. Uober polnrsche Mobilmochun.qsnmßnah-men gegen Tant^iq meldet nach ^ein Berliner „Achtuhr-Abcndblatt" der Korrespond.'nt der „Daily Expreß" aus W^irschau: Die pl>lnische Ressicrung zieht an der Westgrenzc zrosje Truppenkontinl^ente — es handelt sich um mehrere?lrmcekorps— zusainmen, durch die ein Druck auf die Nachbarstaiaten, vor allem auf Deutschland un>d Litauen, ausgeübt mer-!t>en soll, ^r.^ionflikt zwischen Danziq und Polen hat s'ch bedrohlich zugespitzt. Es sei nicht ailsgcichlossen, dad diese Truppenzusaiu-venZichunqen den Zweck haben, den Danzizer Freistatt plötzli^i zu überrumpeln und den Stroit um einen grossen Hafen für Polen q^on-ferenz der Kleinen Entente erst Anfang Mai statt. Die Minister wei'^ecn in Einasa zusam-inenkoinnvcn. Die Ursail>e der Verschiebung ist nicht boVannt. In diplomatischen ^kreis'^n betont man, daß die Bevschiebung der Kon-^renz we^en der Verhandlungen nnt Griechenland iwtwen'sig war. Die Fia.^e des Eintrittes Griechenlands in die jNeine Entonie bildet den Hauptpunkt der Tagesordnung der Konferenz von Tiua^a. — Aus London berichtet nmn: „Tiines" und „Daily Telegraph" berichten, daß Griecheilland und Rumänien wegen des ?tnschlusses an das jUtio-qlawisch-rumänische Bündnis verhandeln, s^plant sein ein reines Desensiv'bün^Snis, lüM ^ie Aufrechterholtung des Status quo auf idem Balkan zu verbür.qen. Die Verhandlun-iien Griechenlands mit Iu^ois-^wien schr-?iten rasch vovwärts. ^ — Avfaltil^e Kritik über das Wirken Cur» ^onS. Aus Pari'5 wird berichtet: Dem Andeu-s?en Lord Eurzons, der schon 'bei Lebzeiten in i^ranfreich niemals eine gzite Presse hatte, widmen die Blätter Nachrufe, in denen das Wirken Cn'rzons durchweas a^bsällig kritiiiert wird. Der „Temps" meint, Lord Eurzizn habe unter allen englischen Staatsmännern am meisten zur 'Tchwä-chllng der Entente bel>;e-tragen. In diesem Sinne hlibe er schon während !tes Krie-ges genurkt unld seine Politik habe zum Vertrage von Lausanne geNhrt, i>!fer die Resultate des Sieges der Alliierten Orient Dnichte gemacht ba^be. Ailch na6i-dem Lord Cur^^n aus dem englischen Aiif^en-den sich auch 2lD Kinder einer Schule, die samt und sonders!c>en To^d fanden, da während des Unterrichtes das Schlilhaus vonl Sturnie demoliert wurde und im Einstürzen alle Schulkinder unter sich begrub. Die Hilfeleistung gestaltete sich in diesen? wie anch in allen anderen ^-ä^en zlur Unmi^gllchkeit, lc>.a Telegraph und Telepbon unterbrochen und der ael'anite Eisenbalhnl>etrieb eingestellt sind. Militär bält onf den Trümmerstätten die Ordnung aufrecht nn!d lei'^tet, so gut eS geht, >oie erste Hilfe. Aus Elncago wird vom d. M. berichiei: Die zerstörten Telephon- und Telegrapl^en-linien machen die Feststellung genauer Einzelheiten über ^.ie durch den Wirbelsturin verursachten Schäften sebr schwierig. Mit je^ der Stuude wächst die 5)ülhl der VerunMck-ten. Unter iden Toten befinden sich viele Schüler und Lehrer. Der Sachschaden ist lehr gros?. An: meisten wurden die K'irchen und Schulen bsschädigt. ferner viele Wohn'^wmer sowie landwirtschaftliche Gebäude. Im Psarr-dorf West-^-ranksort sollen allein 79^^ M'M-schen getöten worden sein. Weitere Berichte besagen, daß Murphh.'-borouqh von? ^euer völlig zerstört wurde. Die Wasierleitung ist beschÄolgt. Hunoertc Einwohner laufen wahnsinnig in den Str".-ßen herunl, viele von ihnen nur in Decken NU gehüllt. In vielen Städten wn^-den die el^'ktrlsche^i Lichtanlagen lieschädigt, so daß die Nettnu-is-niannschaften Autolampen benutzen milsjten. Die Eisenbahnen hanische Rote ^ireuz angewie'sen, seine gesamten Hil's-quelleu für die Hilfeleistung aufzinvenden. IiNl Sturnlgi.'biet sin's alte Spitäler überiütlt. In vielen Fällen nrüssen die chirurgischen Operationen o-hne Ehloroform vorgenommen werden, da die Vorräte davon eMöpft sind. Aus Berlin nieldet man: In einer Meldung Mls Washington veröffentlicht '^''as „Berliner Tageblatt" die ersten Berichte von Aiugenzeugen der Wirbelsturinfataistrophe. Danach hat Westfrankfort am stärksten gelitten, das ebeuso wi?o Mnrphysborougli u. Paris völlig dem Erdboden gleich<^nwcht wur>e. Es war ? lUir nachmitbags, als sch^vere schwarze Wolken heranzogen. Das helle Tageslicht wich plötzlich dunkler ?tacht. Tetenstille herrschte. Mit einem Male setzte cin furchtbares Sturnrgetöse ein. Das Braujen der Winde nnschte sich niil deui .^krachen der zusammenstnr^enc><'n Häuser. In weni.ien Minuteu war die Sturinhose ül'er -die Ort-schülst^'tt hin)veggefesst, ein Tri'nuiuerfeld voll ?^d und Verderben zurücklafsend. Meilenweit, ziehen sich die Ruinen über 'k^ie Landschaft hin. Dein Sturin 'olgten Wol-keiilbrnche. Die ganze ??!7cht Hindurch hielten die Regengüsse an. Die Temperatur sank bis «I«, Udersus milcis nstllrüek« gute Vsrclsuung, trsien lischen den Trumniern ulid schrien vergeblich uin Hilfe. Die Rettungsinannichaften erklären, sie hätten noch niemals in ihrem Leben so erschütternde Szenen mit angesehen. In Bentan allein wurden lg Leichen von .^lindern unter zwei Iahren geborgen. Die Verivnndeten haben schiver unter der plötzlich einsetzenden Kälte zu lerden. Kirchen, Schulhäuser und Privatgebaud^ wurden, soweit sie nicht zerstört sind, in Not-''pitäl''r iiiugewandelt. -rü-Xage«bro«tt. t. Die Kaiserin-Witwe von Mexiko schwer erkrankt. Wie aus Brüssel geiueldet wiro, ist die Witlve des eheinaligen Kaisers Marrmi-lian von Mexiko, Charlotte, die im Aller von 85^ Jahren steht, an einer Grippe schwer er-krankt. Der König der Belgier hat ihr einen VesuZ) abgestattet. t. Ausbau der Eisenbahnstation St. Iilj. VerMugenen Montag hielt das Komitee der Verivaltung der ehemaligen Südbahn unier den! Vorsitze des Präsidenten Vulovi,5 und ^oes Direktors Dr. Borko eine Konferenz ab, in welcher der Ansban der Eisenba!hnstali»n Kt. Ilj beschlossen wurde. Die Station wir?» n nlzwei Geleisepaare eriiveitert; ferner wird ein neues Stationsgebäude erbaut Wersen, in welcheur auch die Zollkontrolle etabliert wil> Außerdenl wird eine Verladerampe errichtet. Die Kosten, die mehrere Millionen Dinar betragen werden, i'lbernimmt die Ver-waltniig der Staatsbahnen. t. Ein Brand im Schlosse Branek. In: al- tertülnlichen Schlosse Branek bei Braniilaoci am Murseld brach in der Ülcacht vom 16. aus den 17. d. M. eiu gefährlicher Brand aus. Das Feuer entstand iiu Stalle lnld bal?> lederten infolge des starken Wiudes die Flam-lnen hoch auf. Hiebei war besonders die Ost« front 'oes Schlosses dem Feuer ausgesetzt. De? sofort herbeigeeilten Feuenvehr auS Z^anse gelang es i>n Vereine mit den dort lebenden Rilsseu Uilld deu Schloßnachburu nach aufopferungsvoller iiiehrstündiger Arli^.'lt d.'n Brand ^'il lokalisieren. Mehrere Stücke Viel) ttn't> das ganze Futter wurdeu ein Naub dcr FlauiNieu. Das Schlos; Brane'k ist Eigentum d^r polnischen Fainilie Rudnicki. Die V'r« sicherungssuttllne ist d<>rart gering, diiß s?e nicht einmal eiuen Teil des Materialschadens wird decken können. t. Tragischer Unglücksfall. Dienstag a«bends hiit sich in einer Sandgrnbe von Lendnau im Kanton Aargau ein tragischer llnglücksf.ill ereignet. Eine Arbeiterscriuilie iuit 6 Kindern naihm in der Sandgrube 'vas Abendessen ein. Plöjzli chhörte der Vater ein verdächtiges i^^e-räusch uud lief ins Freie. Im selben Augenblick aber wurde die Hütte von rollenden K^ieS Massen erfaßt uni> binnen wenigen Sekunden vers6)üttet. Der Mann wurde so aus nächster 0onttnsnta^"-so/i7'stdmaso/ltnsn 6!nsst?'o//sn.' KVO. eo. . «a?'ldo?', nu/» S2ovsns^a 7, ?s2. 200. »Die drei flkvnen Bernkausens.^ Kv«cm »« Ae. Seh»G. 5A fRachdruck verboten.) „Ja, mein Kind, über deine Empfindungen gegen Mich hast du zu deiner Schivester Gisela in Worten gesprochen, div an Deutlichkeit nichts zu wüuschen übrig lies'.en. Erinnere dich des Tages kurz vor unserer .^>och zei't, an dem ich dir voller Glück i)ie Perlen schenkte." Jetzt bi'griff sie. Langsain stieg ihr das Blut ins Gesickit. Ja, sie erinnerte sich ganz genau, was sie dainalS gesagt hatte. Und das alles hatte er gehört! „Ja, ich habe dich geliebt, Thora, und ein wenig Entgegenkoinmen und Rücksicht von dir hätten mich unendlich beglückt. Aber du hast unsere Ehe zu emeni Geschäft geiuacht und bist mir dennoch den Kaufpreis schnidiq geblieben! Lange Hab' ich uiit dir l^)ediild gehM — die ist vou heute au zli Ellde! So ämbegrenzt ist dc'iue Macht über liiich doch n-^t, wie du dir einbildetest! Altes hat feiiie Grenzen, Frau Thora Hc>seluann! So lächer lich dir der Name auch ist — du trägst ihn doch!" stejagt eilte sie davon, stürzte in ihr Schlafzimmer, verschloß es und bracli daun ^asnmn^ Ihr Vater hatte sie also vertaiift! Sie war der Kaufpreis für das Schiveigeii eines ?hr verbiil^'n Mannes geworden! Fünfzehntes Kapitel. „Bitte, nur einen Aiigeublick! Welchen Fisch ißt der .Herr Oberst ain liebsten? — Steinbutt, Lachs oder Seeztiiige? Fran Ritt-ineister Braudhagen sagt, der .H.'rr Oberst sei? so verivölznt! — So hör' mich doch zu! Das ls^ doch so U'^ci^lig!" „Nic's^t se wichtig, daß ich darüber den Dienst versäiilne, Viviane!" sagte Karlernst v. Bibra, der ins Boudoir seliicr Frau ge-konliiien war, i ' sich zu verabschiedeu. „Ach, der duiniue Dieust! So auf die Mi-liute komint es doch nicht an! Der Di.nlst scheint dir wohl wichtiger als de'.'ne Frau! Kaiinl, daß wir geuuitlich Z»tafsee triuken toiinte:.! — Uiid das neue Geinälde von Florstedt hast du aiich uoch uicht >nit iiiir angesehen! Er hat doch bei Neuiueist.r wieder ailsgestestt, uild alle Welt fpri'cht davoii —" Schiuetlend scliob Viviane die Unterlippe vor. Sie saß iu eiiieui elegaiiteii Hailsge-ivand voll weicher Seide vor itireui Schreibtisch, einen goldeneil Bleistift in der .^''aiid haltend, ullt deui sie Notizen aiif eineni Blatt Papier niachte. „Hast du uoch uiehr WüiisclieV" sragte Karsernst voll Uiigeduld. „.^tailnst dil noch iumler nicht einsehelu da»! ich piiiiltlich selu muß? Dann hättest dn keinen deutschen Osf?-zier heiraten dürfen!" „Natürlich! Du bist lueiner schon überdrüssig!" schluchzte sie. „Aber, Vivi, so ninun doch Vernunft an! Herrgott, was uiuß ich Er stainpfte init dein Fuße auf, daß die Sporen klrrrten. „So — Kuß und Säiluß!" Er faßte sie uuter das Kiuu und drückte leicht seine Lippen ans ihre Stirn. Sie warf sich an seine Brust. „Oh, wie wird inir die Zei't lang werden, bis du wie-derkomillst!" „Nefchäftige dich ernstlich, Vivi, daun wird sie dir schneller vergehen! Uud uoch eiues: luach ja das Mcuü nicht so luxuriös und teuer — auch deu Blumenschmuck ni'cht zu üppig, denn jetzt iiu Febniar sind Bliimen sehr kostspielig! Du bast gesehen, wir es bei Majors war — einsach und schlicht! Richte dich dauach! Wir dürfen bei unserer ersten Einladung nicht protzen! — Also adieii, Schatz! Gegen füiif l.!hr bin ich wieder da. Daiiil geheil wir bulnnieln und sehen uns iuciuetwegen ailch das Genlälde deiiles Frenndes an!" Sie eilte an das Fenster, Uin ibni nachzii« sehen, winkte ihul lebhaft zu, ivarf Klischäu-de, und er illußte sich mindestens ein halbes Diitzendnml ninschauen, ehe er nin di?e nächste Straßenecke bo(i. unwillkürlich erleichtert ausalutcut»» Beiuahe ein Vierteljahr war er nuu schon verheiratet, und es war doch schwerer, als er sich gedacht, dieses verivöhnte, eigenivitU-ge Mädchen als eine zu ihiu pasieude Le-bensgefährti'n zu erziet)en. Vieler Geduld uild Nachsicht bediirfte es dazu, und nur Vi« vianes grosse Zärtlichteit entwaffnete ihn im-iuer lvieder, obgleich ibin die Art inanchiual lästig war, iu der sie sie äusserte. Vivi'aue ivar oft gar zu kiildisch. Sie betrachtete aucl) seinen Dienst, seine Pflichten nicht ernst. Iiliiner nal^un sie es ihiu übel, wenu er uiailchmal schoil beiin Morgengrauen ausstehen innßte, und sie dadurch in ihreul Schliliiiiner gestört wilrde. Seine UiN-forin war ihr n?6)t mehr als ein hübsches Toil^'tteustück, in de,n ihr „Darling" bild-schöii aussah. Zuweilen mußte er über ibre Naivität lacs)en, meistenteils aber sich ärgern. Uild ihiz quälte der Gedanke ail Gi'sela. Er kanl sich schuldig ihr gegenüber vor. Sei-lie Lie»be zn ihr war zu groß, ^ die ließ sich iiicht vou heute auf morgeu eiudäinmen! Bis jetzt war er noch nicht mit ?hr znsain-liieugetroffeu. Seine Frau sprach oft von ihr« Sie bedanerte, daß der Verkehr init Gisela habe anshören müssen, denn sie würde sie so gern i,l ihren, Hailse sehen. Dalx'i streifte» den Gatten lauerude Blicke. Alles das war schwer zu ertragen. tFortsetzung solgt.), AllI>?H»rG« r 'Mhe AugenAQiye, wle sewe Fnm unv seine Ig Mitder, zu deren Rettmrg er nichts tun konate, begraben wurden. Heute mrnigens Zonllten Rettungsmannschaften die Frau und tic Kin'ocr als Leichen aus den Schuttmasscn bttgen. t. Famliendrama eines Berliner Archite?» ten. Eine erschlltternde Famil^ntnwödie hat sich in der Nacht zum Mittwoch in Berlin, Agrikolastraste 1l, «bgesp'ielt. Der 4Mhrig<' ^lrchitckt Ernst Lazarus h«t sich in seiner Wohnun.^ruZ in den Tod gingen, hatten sie fslr die Katze da^ ??!ltter bereit gestellt, 'die Dlquarien gesäubert und Futter siir die Fische hineingetan. t. Feuersbrunft in London. Aus London ivird vom 19. d. berichtet: Die weltberühm« te Sammlung Tussaud, die in einem riesigen Gcbällde im Westen untergebracht ist und viele Hunderte Wachsfiguren und geschichtliche Erinnerungen enthält, ist von einem großen Brande heimgesucht worden. Zwei Stockwerke sind !^reits völlig ausgebrannt. Der Umfang des Schadens ist noch nicht übersehbar. Vermutlich ist die ganze Sammlung von Erinnerungen aus der Zeit Napoleons des Ersten, darunter das Sterbezimmer aus St. .Helena, zerstört. Feuerwehrleute arbeiten mit 50 Dampfmaschinen an der Bekämpfung des Brandes. Soweit bisher bekallnt ist, sind die Wachsfiguren berühmter Verbrecher in Sicherheit gebracht worden. t. Zur Vranlckatastrophe in Tokio. Nach iden neuesten Meldungen entwickelte fich die FeuerMrunst in Tokio zu einer fürchterlichen Katasti^ovhe. Im ganzen sind über.>5i00 Häuser eingeäsck)ert. Ueber die Zahl der Menschenopfer schwanken die Angabrm. Eine Meldung besagt, daß 1890 Perfoncin im Feuer umgekoinmen fin>s. Pani»? unb Terror, die sich bei dem Brand aÄsplelten, erinnerten an die Vorgänge beim großen Erdbeben. Zur Lvkalisiornn.^ des Brandet wurden Tvup^'n beranM^oaen. Zuerst war ein Zeitungskiosk in einer Vorstadt in Bran>v aeraten. ^st zu gleicher Zeit entstand aus bisher unbekannten (^runden in einer ander->n Vorstadt ein Broii'd. Der dritte große Brand brach in ei-ner F-ibrik mis. Durch i^en Un,stand, daß alle dl<'>e Brände fast zu gleicher ?eit an l,>anz verschiedenen Punkten, fa meist sogar in ent-ac'gengesetzter Richtung entstanden, ist die Verinntttn<, aufgetaucht, baß die B'än-de auf politische Anschläge zurtlckznfi'chren fin'k». mit kawszAlem ein?!? V «nnerkinnt. Ks. n^lllick in «!len ^pottieken uncl Dkveerlen Lr^eugt: l^sdorstorlum l). Vilkan. Iserek prila-7!. 1707 ! Moderne Romane und andere klassische Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preisen gekauft. Anträge an Berwal-tnng. NaKrichtm aus MaNbor. MarSbor, 21. März 19Z5. Das Handettgremtum im verflofftnen Sadre. Zur heutigen Generalversammlung des Handelsgremiums. Heute um 19 Uhr findet in der Gambrl-nushalle die diesjährige Generalversammlung des Handelsgremiums mit der bereits verlautbarten Tagesordnung statt. Das Han delsgremiAM gehört ziveifellos zu den wichtigsten Institutionen der Geschäftstvelt, insbesondere aber in der jetzigen Periode der wirtschaftlichen Stagnation und angesichts des beginnenden Gesetzesausgleiches. Ganz besonders aus dent letzten Grunde ist es wich tig, daß die Leitung des Handelsgremiums in erfahrenen Händen liegt, da ja von hier aus alle Ereignisse verfolgt^ kommentiert u. beschleunigt werden müssen. Wenn man den vom Handelsgremium in Maribor herausgegebenen Jahresbericht durchsieht, muß man eingestehen, daß sich die Gremialleitung ihrer ?lufgabe vollkommen bewußt war. Außer den sich inlmer mehr hau senden lausenden Agenden hat das Handelsgremium allen Ereignissen, die die Handelswelt betreffen, das vollste Augenmerk zugewendet und alles daran gesetzt, um den Wün schen der Mitglieder gerecht zu iverden. Wir wollen hier nur auf die aktuellsten Fragen hinweisen. Die Frage der ArbeitSzett in den Handelsunternehmungen ist noch imnler offen. Vom Ministerium für Sozialpolitik wurde zwar im Oktober v. I. eine Verordnung herausgegeben, wonach die Arbeitszeit im ganzen Staate ausgeglichen worden wäre. Da sich aber die Interessen stark kreuzen und der Kaufmann am Lande ganz andere Forderungen als sein Kollege in der Stadt stellt, andererseits aber die einzelnen Gebiete verschiedene Interessen ha-'^n, haben die Handelsgremien gemeinsame Schritte unternommen, die zur Aufhebung dieser Verordnung führte?-. Das .Handelsgremium stand auf dem Standpunkte, daß die Regelung der Arbeitszeit und das Offenhalten der Geschäfte den einzelnen Gremien fiir ihren Wirknngskreis zu überlassen sei. Bezüglich der Feiertage sind noch VerHand' lungen in Schwebe. Immerhin aber ist es notwendig^ daß auch in dieser Frage ein gemeinsames Borgehen erzielt wird. Die Staatsseiertage. Die Frage der Staatsfeiertage ist noch immer nicht definitiv geregelt, obwohl eine Verordnung besteht, daß am 28. Juni, 1. und 17. Dezember in allen Handelsunterneh-muugen die Arbeit zu ruhen hat. Auf die erfolgte Intervention beim Obergespan wurde für den 17. Dezember eine Vereinbarung dahin getroffen, daß die Geschäfte nur während des Gottesdienstes, d. i. 1^ Stunden, geschlossen zu halten sind, während sie in der übrigen Zeit wie gen^öhnlich offen gehalten werden konnten. Es ist zu hoffen, daß diese Praxis definitiv für alle Staatsfeiertage zur Anwendung gelangt. Die Hausiererplage. machte dem Handelsgremium viel zu fchaf-fen. Wiederholte Interventionen beim Obergespan hatten zur Folge, daß die .Hausierer-Plage bedeutend eingeschränkt wurde. Der Obergespan erließ an alle unterstellten Behörden strenge Weisungen über die Erteilung von Hausiererbewilligungen und berücksichtigte fast alle Forderungen des Handelsgremiums. Die Kaufleute aber werden qut tun, wenn sie im eigenen Wirkungskreise strenge Kontrolle ausüben und jede Uebertretung zur Anzeige bringen. Der Kampf gegen die Konsumvereine war sehr hart. Es wurde nämlich festgestellt, daß diese nicht nur ihren Mitgliedern sondern auch anderen Konsumenten Waren verkaufen. So' tmirde festgestellt, daß z. B. das Eisenbahnlebensmittelmagazin nicht nur an Eisenbahner, sondern sogar an das Militär, an Kaufleute usw. en gros seine Waren verkaufte. Das Gremiunl erhielt von der Behörde div Zusicherung, daß gegen solche Konsumvereine mit aller Strenge vorgegangen wird. Die Kaufleute aber werden aufgefordert, die Tätigkeit solcher Konsumvereine genau zu kontrollieren und jeden konkreten Fall dem Handelsgremium bekannt zu geben. Gegen den illegalen Handel wurde mit allen Mitteln vorgegangen. Ganz 'besonderes Augenmerk aber widmete das Handelsgremium den Handelsvertragen. Der Handelsvertrag niit Italien durfte noch im Laufe dieses Jahres ratifiziert werden. Es besteht f^ür die lx'inilschen Geschäftsleute große Gefahr, von ausländischen verdrängt zu werden. Bei den Handelsvertrags Verhandlungen mit Oesterreich gelang es, die gewerberechtliche Reziprozität für die österreichischen Staatsbürger abzulehnen, was besonders für Maribor von gri^ßter Wichtigkeit ist. In Steuerangelegenheiten unternahm das Handelsgremiunl im Verein mit anderen Organisati'onen alle möglichen Schritte zur Milderung der fast unerträglichen Steuerlasten. Die Angelegenheit dürfte in der bevorstehenden Parlamentssession zur Sprache kommen. Die Poft- und Telephonverhältnisie in Ma-rZbor entsprechen nicht mehr den gegebenen Verhältnissen. Deswegen hat das Handelsgremium Schritte nnternonnnen, um eine Verbesserung zu erzielen. Als Erfolg wäre zu verzeichnen, daß unfer.'r Stadt eine automa-tifche Telephonzentrale zngefagt wurde, die demnächst eingebaut werden dürfte. Die Vor- arberten haben bereits begonnen. Auch be^ züglich der Postzustellung hat das Handelst gremium interveniert und erreicht, daß die Zahl der Postboten erhöht wurden Seither sind auch keine klagen mehr eingelaufen. Bezitglich der Eisenbahntarife sowie det ZollvermiiLtlung sind in nächster Zeit Erleichterungen zu erwarten. Dem neuen Ge«. Werbegesetze widmete die Gremialleitung be--solidere ?lufmerksamkeit und stellte seine schon mehrmals besprochenen Vorschläge, Weiters wurden Schritte zur Herabsetzung' des Zinssuhes und zur Sicherung der Gläubiger unternommen. Schließlich wäre noch zu erwähnen, doß' die Funktionsdauer der bisherigen Leitung-abgelaufen und von der heutigen Versammlung eine neue zu wählen ist. Es ist daher' Pflicht eines jeden Kaufmannes, an der Ge-neralversamnilung teilzunehmen und sich an der Wahl des neuen Ausschusses, den Z'n der kommenden Zeit die wichtigste Arbeit erwartet, zu beteiligen. Die Krage der Dlnarsteuer. Versammlung der Gapwirtegeuofsenschast in Maribor. Die Frage der so viel kritisierten Dinar» steue? bildet in der letzten Zeit Gegenstand lebhafter Diskussionen. T^er Gemeinderat beschloß nämlich, die Steuer auf den nächtlichen Besuch der Gast- und jtaffechäuser zu Pauschaliereu, um einerseits durch den damit erfolgten Wegfall der Kontrolle eine Ersparnis zu erzielen, andererseits aber, um den Forderungen der Gastwirte nachzukommen und die bil^herige Art des EinHebens dieser Steuer, welche gar oft Uuannehmlichkerten verursachte, abzuschaffen. Der erste Vorschlag der Stadtgemei?,de giug dahin, daß die Dinarsteuer, n>elche einen jährlichen Iieingewinn von rund 3()V.(X)0 Di nar abwirft, nach den Ergebnissen der letzten zwe? Jahre pauschaliert werde. Dieser Bor-schlag wurde jedoch von der Mehrheit der Gastwirte a^bgelehnt. Jnl weiieren V erlauf« der Verhandlungen der Gastwirte- und Kaf-feesiedergenossenschnft nnt der Stadtgem^i^^e kam es zur Pauschalierung der Dinarstener in den iiaffeehäusern, während diese Frage bei deu Gastwirteu noch iinmer N7cht bereinigt wurde. Um die Sache endlich einer Regelung zu-zufilhren, berief die Gastwirtegenossenschaft für gestern nachmittags eine Mitgli^'derver-sannnlung eiu, in welcher über diese Frage beraten wurde. Tie Versannnlung leitete sehr unlsiäjtig der Genossenschastsobmann Herr KleSiö, welcher den bisherigen Verlauf der Verhandlungen niit der Stadtgememde schilderte und betonte, daß die Abschaffung der bislierigen Dinarsteuer sehr envünscht wäre, nx'il sie die Gäste geradezu verjagt, was nur denl Gastwirte zuni Schaden gereicht. Tie Genieinde sei bereit, der Genossenschast an d7e Hand zn gehen, verlange sedoch einen Ersatz für diese Steuer in ivixikd einer anderen Form. Es ist somit nnr an der Genossenschast gelegen, wie diese Frage gelöst wird. Feulüeiov. Selbstmordepidemlen. Von Emil Szittya. Einem in den nächsten Tagen erschei« nenden kulturgeschichtlich und menschlich interessanten Buche von Emil Szittya „Selbstmörder" (Verlag C. Weller u. Co., Leipzig) entnehmen wir folgende Probe aus den uns zur Verfügung gestellten Druckbogen: ^n der höheren Gesellschaft des alten Rom wurde der Selbstniord zur wahren Mode-lrankheit und war so häufig, daß Tacitus beim Tode eines Stadtpräfekten, der zugleich Pontife? war, bemerkte, er sei eines natürlichen Todes gestorben, was bei einem in so ksws;eln Ruhm und Ausehen stehenden Manne et-tvas seltenes gnves<'7l sei:, nnd den Mar-bot tadelte er, weil er seine Gefangenschaft uicht durch Selbftnlord abkürzte. Wegen der ^ringfüs^igsten Ursache tüteten sich die Leute. Der Selbstmörder war sicher, Mrall Aner-^nnuttg statt Verurteilung zu sii,den. Als Otho, der Sündengenosse und Frennd Neros, dnrch Selbstmord endete, kiißten die einen seine Wunden, die anderen seine Hände; andere, div seiner Leiche nicht nahekomnlen konnten, bete^n ihn von weitem an, und viele töteten sich selbst in fernen Gegenden, als sie Knnde von der Tat erhielten. Eine solche Selbstmordepidemie ans Modesucht hat sich meines Wissens kein zw/iteS Mal in der Weltgeschichte ereignet. Fast alle großen Selbstmordepidemien des AiterlnmS haben religiöse Ursachen g'hab". Bekannt sind aus den ersten Zeiten deS Christentums die Zirkumzellionen und Donatisten, die sich scharenlveise töteten, um sich für das zukünf-ti'ge Leben von ihren Sünden zu reinigm. Die Donatlsten Pslegten den Tag zn bezeichnen, wo sie sich in Gegenwart ihr.'r Freunde und Verwanden von einem Felsen hsrnn-terstürzten. Man zeigte verschiedene Ab^irün-de, die berühnrt geworden waren durch die Zahl der Selbstmörder. Von religiösen Selbstmordepidemien Zn Rußland berichtet Ernst Kalb folgendes: „Ebenso wie es ,Wanderer", ..Tinzer'^ und „Verstümmler" gibt, so gibt eS auch „Würger" nnd „Verbrenner". Sie sag.'n: Nur wer das Martyrium auf sich nehnie, ki^nne selig werden. Darunl ist Mord nnd Seilst^ mord unter ihnen häufig. Kmder töt.'n sie, damit fie das Elend nnd die Sünd^ der W<1t gar nicht kennenlernen, fond?rn gl^'ich zur einigen Seligkeit e!ngek)en dürfen; ebenso listen sie Kranke, die hoffnungslos darni'der-liegen. Die Verln^euner taufen sich felbst niit der „Feuertaufe''. In Sibirien bat sich einmal ein ganzes Dorf von 17(X) Seelen un!er Demonstrationen gegen die Kirche, den Z-i' ren, die Geistlichkeit gemeinschaftlich ver- brannt. In den letzten Jahren haben die Zci tungen dann und wann die Knnde von solchen Schreckenstaten wahnsinniger Sektierer gebracht. Immer liegt die Idee zugrunde: Die Welt ist ihrem Ende nahe; der Antichrist regiert in dieser Welt, in Staat nnd Kirche. Darum so schnell wie nmglich heraus n'.is dieser Welt des Unterganges! Es war «'in Bauer namens Falaley, der zn Ansang d'^s 19. Jahrhunderts nnter großen, Zl>lauf den Selbstmord als religiöse Tat gepredigt hat. Diese unheilvolle Lehre fand eine Schar von Anhängern, die'nur darum baten, iin? Christus zu stehen. Personen, Männer und Frauen, sanatisiert dilrch solche Predigten, beschlossen, ihr Leben Christus zum Opfer zu bieten. Zu den rnteressantesteil Phänomenen geistiger Kontagion gehören die Selbstmordepidemien, die durch Literatnrtverke heroor-geruseil wurden. Trotzd<'m Plato so scharf gegen den Selbstmord auftrat, haben seine Schriften vieleMen-schen in den Selbstniord getriel»i'n. Cicero erzählt, daß Cleonlbrotus sich uach der Lektüre d<'s Phädon ii,s Meer gestürzt habt'. Alic!) Cato >bestärkte sich in seinem Vorsähe, sich zn erstechen, durch die Lektüe dieses Bncl)'s. Bannstein schreibt: . . Rousseaus Gründe für den Selbstmord wirkten aus s^ine Leser, und das war die ganze damalige gebildete Welt, viel stärker als diejenigen, die er ;^'gen ihn vorzubringen sich belnüs)!e; nud znsamniel' nnt der durä^ Rouj^enu ^'rvor^e- rufenen Unzufriedenheit nnt den: damaligen „nunatürliclien" Zustand der Menschheit und dem von ihm, dein „auonle of asfl-ketion" tBvron) anfger.x'cflen Wettsänn^^rz. werden sie rncht wenig beil''elrageu herlx'n zur Entstehung jener Ltimnnuig. die in Frankreich nnd in der ganzen Welt so viele Selbstmorde gezeitigt hat." Die Selbstnlordepideinie, die Goethes „Werther" in allen Ländern hervorrief, ist Anr Genüge bekannt. Merbivürdig ist es, das; auch Werke, die im Grunde genonnuen niihs n^it Sellistmord zu tun haben, Meinte zu Selbstnwrdgedanken galx'n. So teilt Diez mit: „Ein Student hinterlies?, als er sich den .^^als ak>geschnitlen, einen Zettel, in welchen, er warnte, man nlöchte dech ja die Verbreitung der Sch.'llin.? sckx'n Plulesophi-e verlnnd<'rn, 'denn dies.' ser es, die il?n zum Selbstniord gebracht." Und derartige Fälle gab e^^ viele. ^o bat auch die Fichtesche Philosophie zu, selir vielen Selbstlnorden beigetra«i<'n und ist niegen dieser verhängnisvollen Wirkung besonders von Jean Paul angegrisfeu worden.' ?tietzsches Philosoplne bat fast drei Jahrzehnte lang auf d<'n Selbstinordnninsch scin-nerviger Menschen nnl)eilvoll, besond.'rs in der Schweiz nnd )^?usiland, gewirkt. Wie n,7r einn,al Stanislaw Przbtischewski mitteilte, standen vor zlvanzig, dreißig Jahren 'ast al-' le Selbstinl'rder in Rusiland unter Nietzsches Ei'uslu^ T ....... " > ! . Ecitens der Gemeinde wurde auch der Vorschlag gemaäit, statt der Dmarsteuer Ersa^steuer nn Betrage von 40 Pars pro Lit?r des versteucrtcn Wemes cinzusilbrea, während das Bier vollkommen frei wär^. Dieser Vors6)lag erregte bei den Gast^oirren großen Unwillen. Mehrere Redner betont'^«, daß die Emfülirung einer solchen Tteiier s.'hr ung?rccht wäre, da dadurch der Wein v-'r-teuert und davon Hunderte von Weinbauern lx?lroffcn würden, während man dadurch Bierbrauereien, die die Bierpreise dik-lieren, in nahmen würde. Dre Lte i.'r itl? gleichmäßig eingehoben werden und soll sl^wLbl Bier. Wein und die ge^brannten N'änke IN gleicher Art trefsen. Diescr Bor-ichlag fand allgemeinen Bvisall und es wnr-d? beschlossen, Ter Geme'^'ide die Einsührung cmer Ersa^s^cucr im Betrage von Iv Para a»ls jeden Liter Wein, bezw. Bier vorzuschlafen. Di? TInarsteuer, die so mauclicn t^ast r>or-nach .'^ause tric^b, geht also ihr.'in L-nd«' entgegen. Nieniand w?rd ihr nachtrauern, '^ie Gäste werden vielleicht einige Tage üb>'..'r die Berleuerung der Getränke murren, ab.'r I^l'??s>lich werd?n sie sich dam'.'l abfinden und w mancher wird auch nach 1l^ Uhr i?u krause siken bl'^^'ben. n^eil ihn kein ,.Dinar-mann" an da«^ Nachhauscgeben erinnern wird. n^. Evangelisches. 'Sonntag, den 2i?. d^ M. um 11'» Uhr vormittasis findet in der Chri^ Üu^'kirch7 ein Gemeindeeclte^dienst statt. Um l l Uhr.^indergotte-i^ienst. m. Vortragsabend. Mittwoch, den 2.^. d. M. wird .s'ierr Vikar G. Mciti in der e'^^angi?» liichen (5hristuökirche einen Lichtbildervortrag über Luther? ?eb-!'n halten. Den '^lbeild schmücken auck? zwei musikalische (Einlagen, n. zw. ein Tolo^leiang 't-es .^>errn Ing. H. Reiser und ein (5ello«c!lo des 5^errn Musikdirektors (5'mil s^ülletrns?. Näheres in den nächsten ^clg^'n unseres Blattes. Jedermann ist ^''erUiel'st eingeladen! m. Auezeichnuna. Mit dem Ta^iaorden 4. blasse wnrden auöae^eickmet: Dr. Nalk'-Zv.in Vren'^i»". Theaterintendant in Mmibor und Andrti Ä^itrcvit^, Opernidirektor in Marib>)r. IN. Zenfurbeirat de^ Oberqespans in Maribor. Ter Obergespan seitt für seinen Wirkungskreis el'nen Zensnrbeirat ein, der in'?-besondere alle nenen Theaterstücke iin ?inne der bestehenden Zensurvorschristen zu z.'^isu-rieren halben unrd. m. Auefleschriebene Stellen slir landwirt-schzftüche Wanderlehrerinnen. Beim Obergespan in?)taribo>r sind Mei Stellen für l^nic'wirtischaftliche Wanlderkekin'rtnnt'n an-?-geschrieben. Bedingungen: Msolvierte sand-wirt-schaftliche 5>iU'Haltungsschule und Seminar für .^>a'U'?haltnngsle?irl'rinnl'n sowie die BeÄ'yigunigs;^'ri'i5ung sur den lUiterrichi an s-andwirtschaftlichen .^lanshaltnngsschnlen. Die s^esuche sind lns Mä>rz lieim Dber^^».'-sp's, wil' fein (srergnis, viele ^teinie zur selbst« mordeyiden'ie in sich irägt. Breuniua schreibt „Daß dem allen germanischen ?>ieidentum der Celbslmord uicht sernegeleaeu hat, ist zweisellos. ^chon in deu ^ililachten be? ^/anae ^extiae und bei Bereellae, Ilj2 l>nd ls)I v. (^hr., hören wir von d"» l^'eschichl'?« schreiibern, dliß die deuischen Weiber - - un? ni6)t in die römische ^f^avere''zu gerat«'« - -ihren ^tiildern uud sich den Tod gaben." — Bei Zt)ro finden wir d< n ?elbliche (^ieschlecht herfi«-l<'n, die Iungsrainn und grauen scha-rekNM'ise deu Tnd in der (^lbe suchten . . . Cs gab mauchuial ganz geriugsi'lgige Nr-sq6)fn, di<' zu lbstuiordepideniien si'il>rten. In einer vttm Maudarineu ''/lan erlasseuenen Proklsnnatilin sagt dieser, daß e!i btsinider'5 s^raupu sind, di/» sich vt'rsauilnelu, sist) ^>!/är-und Nlaaen erzählen und dalx'j d< n Plan fassen, stch l^jluscnweijt' zu lülen, indeill Wie Ms berichtet wir!d, ?iat die Polizei gegen dieses neue Blatt, welches erst in 8 Niiinmern erschienen ist, ili6)tv weniger >en Montag findet uin halb ?'-besucher auch Nücfsicht zn nebmcu. Ich fnbl:e mich gewif; nicht dazu berufen, .in deu tsiu-richtungen unserer .'^tiuos zu uörgeln, doch lnöchte ich zllr Befriedigung !Nlserer '^iino-besucher noch solgeudes l'cnn'rken. In 'iuem so schönen und gut fnurtioui'''rett.''cn Uuler-nebiuen, wie es das Burci-j^tino ^näre »'e^ züglicli der Nunnueriernug der Plät^' uiehr 5I!rdnung erwünscht. Man löst z. B. um U) sich ei'nige erhängeu, audere ins Wasser stnr-zeu, andere sich durch Messer und l^ust töten. Die Beweggri'iude selvn uieist sehr unerheblich, bcild ein geringsügier Aerger, der denl Unwillen eines Sperlings zn vergleichen, bald Unlust, il',ren 5chwieger^'ltern zu gehorchen, bald aber anch Berziveifluug aus Arulut oder bösem (^^ewisse^. Bei« Diez siuden wir u. a. vier Fälle, die zu ^elbstniordepidemicn fül.rteu. „Im Jahre erl)äilgten sich im Iuoalidenhans zu Paris iu setir kurzer Zeit Iudividueu au dun gleicl)en .Haken, der in eineul duutleu Gan^ti sicli befand. Man nalim den Haken u>eg.und brach ein Fenster durch, uul den l^iang zu erhellen, und soglei'ch war denl Ue« ^bel siir ininier abgeholfen . . Ich halx' schon in dem .^tapitel „Selbst-uiordlirstuhen" darauf liingelvieseu, welche« euoriiien (siuslus; atun>spl>ärische (siuwirkllu-geu aus deu Sell'stiuord hnl>eu. Ztiro sagt da-rl'ilx'r folgende'): „In den heisren Eonimerta-gen n»ar der Celbstinord völlig epidemisch gehuordeui der Tri^'b zu'M Cell'siniord lusiel die Me»scl)en zu .Hnuderten uud be-l)errschle sie so geu'altsaiu, N'ie, nacl, dein ^-^^erichl de«.^ Dr. ?^.^ertheiin t'^^^ien l.'^ll)), andere iien>iU)nllcti die 'llteiguug znin ^.^kiesen. So im .^lerbst uud ^.^,'ovember iu London.* Auch zu ^ttoueu iiu Iai>re und zn 'ÄtilII>i<>rl iiu Iiilne tk^Il soll die euoruie .'i'tKu' eine <^el>l>jlluotdep!deliiie .Iielvorgerusen l)ttben. Uhr eine Karte Nr. 5, wobei uns v-^rsichert wird, daß die Plähe nummeriert sind. Im guten Glauben, den Platz Nr. ü reserviert zu haben, kommt man erst 5» Minuten vor Be-gmn der Vorstellung. Beim Eintritt erfährt man zu seinem Leidwesen^ daß die Plätze nicht nummeriert siud, und bekommt einen Plat, ganz vorne in der ersten Reihe angewiesen. Oder man kanst eine Karte um l8 Uhr mit einer Nummer in der ersten R^ihe, geht rasch hinein und seht sich ans den schi.w-steu Platz Nr. l; warum auch nicht? Er ist sa nicht nummeriert. Um solche Enttäuschungen den Besuchern zu ersparen, wäre es sehr wünschenswert, die Plätze stets nummeriert zu haben. Wenn auch dies ei?nnwl eingeführt wird, läßt unser schönes Burg-Kino, auf das wir alle stolz sind, nichts mehr zu wü'ischcn übrig. Ein stiuobesucher." m. Fahnenweihe der hiesigen Organisation der jugoslawischen Nationalisten. Morgen Sonntag findet in MarPor die Fahnenweihe der Organisation der jugoslawischen 5?atio-nalisten statt. Aus diesem Anlasse wvrd heute abends ein Fackelzug veranstaltet. m. Billiges Rindfleisch .Montag, den 2.?. März gelangen an der städtiischen Freibank neiben dem SÄilacht?iofe I4f) KilogramiU Nindfleisch zum Preise von Dinar vro Klsegramni Mr Ansschrotnng. Verkauft wird nur an Konsun^euten bis Kum .Höchstgiian-tum von 2 Kilogramm. m. Stechviebmarkt on, 20. V!ärz. Heute wurdeu 153 Stück Schweine aufgetrieben. Es waren folgende Prerse (in Dinar) zu verzeichnen: 5?-^ Wochen alte Innai.^jin'ine l00—l25, 7—0 Wochen l.^0—200, ; Me nate 2'0—5)—7 Monate 5)00—02.'^, 8—10 Monate 720—8.^0. l Jahr alte 12!^ —l.^i5>0. Ein Kilograunn Lebendgewicht !2 — l.? Dinar, ein .Kilogrannn Schlachtgew'cht 16.25—l7..k'^0 Dinar. Es wurdeu insges.imt 72 Stl'ut verkauft. m. Heu- und Strohmorkt.. Heute wurden 8 F'uhreu .Heu (davon C> Fuhren (brummet) und 5 Fuhren Strob auf den Markt gebracht. Für.Heil und (^^rnmmet uuirden 75)— W, für Stroh ü0—t>5) Dinar per Meterzentner bezahlt. ni. Verstorbene in MarKoti In der vergangenen Woche starben in Maribor folgende Personen: 14. März: Arzen-^ek Othniar, 4 Monate, Maschinsüh^erskind, Fraukopano-va ulica 14: ^toro^lec Alois, N4 Jahre, Eisen-bahnbediensteter, .Krankenhans. — 15. März: Latzko Iohaun. lil? Jahre, Schneidenneister, Lirauteul^atts; Eopetti Joses, 27 Jahre, Kauf-niaun, Boja.^ni.^ta uli'^'a II. — ll?. März: ^cheidbach .>tarl. .'»Z Jahre, .>iaufiualin, (^ire-gor< ieeva ulica 8. — 17. März: Weis Iose-siue, 70 ^urhre. Private, Slovensta ul. 40. — 18. März: .>lunibotoviv Johanna, 2 I., Konzipieutenslivd, Kanini^ka eesta 5; (^iai-scl>eg .^tarl, 5^7 Jahre, Oberlehrer ?. P., Fran kopanova cesta lil; Pukl Iohauna, .^8 Iabre, Besitzers!ochter, Krankenhaus; Ostron^ko Josef, 42 Jahre, Oberwachmann i. P., Bo^nja-kova ulica 22. — 19. März: Strutz Barbara, 81 Jahre, Lackierersgatlin d. S., Levsti-kova uliea 20. — 20. März: Kanien^ek Luzias. 14 Jahre. Lehrling, TomZiöeva nl. 115. — 21. März: Donik Sofie, 10 Jahre, Krankenhaus. Ueber Orte, die lx'souders anziehend ans 5elbstnwrdsüchtige wirkcn, wurde schon berichtet. Ein solcher Ort ist in Paris div Pout Neuf, in Budapest die j^iettenbrücke. Es soll sogar ^elbstmordbänke geben. Anch Berlin besitzt eine solche unheiuUiche Bank. 5ie steht am Ende des kleinen Weges, nm-bilscht und i'dyllisch, an7 User des Neuen !5ees. .Hinter ihr ist die Welt zu Eude. Da sperrt ein Bretterzaun die Sackgasse ab nnd verhüllt einige ^touipostbaufeu, die der Abfall des großen Parks täglich umchfen läßt. Die Bank aber, von der der Blick frei über das livbliche (^^elände des Sees fchn'eisen kann, ist vielen Verzweifelten, unglücklich Li'eben-den, .Huugeruden, Todkranken lehte Station geivorden. Keiner n>eiß voin Schicksal deS anderen. Und dech zielit iuniler wieder die Bauk da' Todeskandidaten an. Sie hat von den Wächtern den Spit^nanien „Eungeruh-bank" bekounuen, und wenige der lustigen Kindersräulein uud flirtenden Paare wissen tags, N'ieviele Oual !m Dnnkel hier nitt ei-nein Sprung in das noci) Dunklere abznschüt« teln versllcht wurde. Die „Marburaer AeNung^ kann mU jedem Tage abon nlert werden. ltZlUIlUZWWW WW WQlcZlMWQ Uummcr ^ V6lN ?2. März TN. Spende siir die Rettungsabteilung. Vln« läßlich oes Ablebens des .Herrn Scheidbach spendete die DoAnerstagkegelrunde „Freund-schast" inl Angedenken an ihren .Klubkollegen 5 Dinar der Rettungsabteilung. Besten Dank! m. Apochekennachtdienst. In der kommen- 'oen Woche versieht die Apotheke „Pri sc«. An-tonu", Frankopanova ulica U, den K-^cht-dienst. m. Wetterbericht. Mari?bor, Zk. 8 Uhr früh: Luftdruck 741, Zt^arometerstand 745, Tl^ermohydroskop -s- 25, Marimaltemperatur —1. Minimaltcmperatur —2, Dnnst druck 3 Millimeter, Windrichtung: W, Bewölkung: 0, Niederschlag: 0. * Es wird manchen interessieren, daß man Apparate nnd Patronen zur Durchführung des neuen Vergasungsverfahrens gegen Feldmäuse, welches kürzlich in Prekmurje urit beisteul Erfolg vorgMhrt wurde, bei .'»e? Firm« Dr. Ä. Ieneiö in drng, Maribor, Ko-pitarjeva ulica K, erhält. Es ha'ndelt sich um daH Hora-VerfaYren. 2831 * Ter ehemalige Ausschn^ des Bers5)ö'c:c-rugnsvereines Magdaleuenvorstadt in Mari bor widmet seinem gvünvenden Aiitglied und langjährigen S6)riftführer .Herrn Karl (^ai-lcheg den letzten Gruß. Ehre seinem Augedenken! Den schwergetroffenen .Hinterbl?cbe-nen unser innigstes Beileid! N 125 * Kopssteuer abends entfallt im Hotel Halb widl, da parschaliert. .^'»eute Frühschoppen-und Abendkonzert des Quartettes Nichter^ spezi'almuskat vom Schlosse Wildhaus. ^ (^öt)er Bock- und Märzenbier. Sastgulasch. 2047 ^ Unsere sonnige Adrla. Hotel „Mira-mare" Crikvenica. .Kcüte und warme Meerbäder. Zimmer mit voller Verpflegung von Din. 85.^ bis Din. 9.5.—. ' 139Z m. Legitimationen für die Prager Früh« jahrsmesse, welche in der Zeit vom 22. biS 29. N?ärz l. stattsindet, sind auch in der Verwaltung unseres Blattes erhältlich, woselbst auch alle näheren Auskiinste erteilt werden. Tie Besucher geniefken aus alle« tschechoslowakischen Bahnen eine Fahrpreis-ermähigunq von Die Messelegitima-tion gilt auch gleichzeitig als Pahvisum. -LH- Stochrtibtea aus Vwi. p. Landwirtschaftliche Friihjahrskurse. In Ptus findet in 'der Zeit vc^m 2K. März bis 4. April l. I. ein Olmbaukurs für Bauern- und Winzerssöhne sowie für andere Interessenten smtt. Die Neslektanten haben iich bis svlte-stens 24. März beim Bezirksökonom (Be-zirkvhauptuiannschast) zu melden. Der KurZ wird dav Bcsct)neiden der Obstbäume, Ver« e'oelllng, Anlage von B^iumschnlen, Obstt^är« ten, Vertilgung von Schädlingen uiw. umfassen. Jeder Teilnebiner bekommt freie Un« terkunft und täglich 10 Dinar Vei köstigun.^^ lvitrag. Die fleißiqsteti Besuck)er werden nach B'.'endignng des Kuries mit Prcimien Geteilt. Da nur eiue beschränkte Anzail^l von Bewuchern z^irgelafsen wird, emp^'ieblt es sich, die Anu,ell?ung sofort vorzunel^men. p. Austritt aus der jugoslawischen Staats» btiraerfchast. .Herr Simon Medix'X Landwirt in Messendorf bei (^iraz, bisher zuständig in .^ikola bei Ptus, hat auf ^>ie jugollmvischc Staatvbüreorschaft vernichtet. p. Tie erste Schnevse. Herr l^nitsb.'itzei Vinzenz (^lat^. ein l^ekaunter Lchuepfeniäger, erlerne vergangenen Mittivoch in 't'en Stadt-beroen den erüen Langschnabel. Waidmannsheil! — Trot5 der abnormalen Witterung sind hener die .Schnepfen znr üblichen Zeit, d. i. um Ioiefi, bei uus eingetroffen. p. Fusjballwettspiel. Wie bereits berichtet, findet heute 5onuta.i nachmittags am Spielplätze des hiesigen ^portklul»s (hinter der (^)ac'^rnstalt'^ ein Meistersche.st^Mett'piel zwischen dk. Ptus stritt. Als Schiedsrichter fun^iiert Herr Frankl an.> "^.^t'aribor. Für das Wettspiel tierrscht l>ereits rege? Interesse, '?>« dies-nial der Kani^vf uin die Vorbc^ri-fchast in der Meisterschmtstalx'lle der zweiten Atlasse zwischen den l'eiden genannten Klnbs entschieden wird. p. Ependen flir die nene Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr. An stelle eine? KraNt^es siir den verstorl'imen Altbl-irl^ermei-^ster .Herrn Josef Oruig lie^'n folgende' Stenden für die neue Motonvritze der Freiwilligen Fx'uerwehr ein: Die Mitglioter der .'^l-fermesse" ^»00, 5'^'rr Nt>lx'rt ?lvosenfeld 1<>0, Fran Marie Strafchill 1.''>0 nnd Herr t^^nidc» .Hö^en^varth 100 Dinar. Her^'lichsltUt Dank! Kummet « Wm SS. MSq 7SSS/ VeMir -»M RachMtm aus Selje. Smeuemng eines Strafverfadren« beim Krelsgettchte. Vergangenen Mittwoch, den 18. d., besad-He sich das Kveisgericht in Celje mit einem jntereffanten Fall der Erneuerung eines Strafverfahrens. Vom Schwurgerichte wurde am V. März 1923 der 33jährige Z^gknappe Johann Su-hodolLan w!^en Totschlages zu 5 Jahren schweren Kerkers verurteitt. Auf Grund der von seinem Verteidiger eingebrachten Berufung wurde das Urteil des Schwurgerichtes mit dem Senatsbeschluß vom 19. Dezember 1924 aufgehoben und die Erneuerung des Strafverfahrens bewilligt. Auf Grund dieses Beschlusses wurde Suhodolöan sofort auf freien Fuß gesetzt. Die vom Verteidiger vorgelegten Beweise bestärkten nämlich den Verdacht, daß den Totschlag ein gewisser An-dreas PuSiö am Gem^n habe. Der Sachverhalt war nämlich folgender: Am I0. Novenlber 1922 weilten Matthias Lapornik und Kranz Blatnik be? einem ^^reunde in Bodisto auf Besuch. Als sie am Abend nach Hause zurückkehrten, trafen sie bei Blatnik den ihi^n bis dahin ganz uitbe-kannten Valentin Bedenik. Auf dessen Ersuchen zeigte ihm Blatni< den Weg zu einer benachbarten Witwe. Zu ihnen gesellte sich auch Lapornik. Als sie in die Nähe des Gasthauses Jelene kamen, rief Lapornik das verhängnisvolle „Aufwichs", das schon so manche Rauferei verursachte. Auch diesmal tat der Ruf seme Wirkung. Aus ^m Gasthause kamen mehrere Bur-schen und im Nu entstand eine Rauferei, bei welcher Blatnik tödlich verwundet wurde, so daß er am 24. November infolge der erlittene« Verletzungen starb. Auf dem Sterbebette sagte er noch untxr E?d aus, daß er von Su-hodolLan verletzt worden iväre. Da Suho-dolöan, wie die Zeugen bei der ersten Verhandlung aussagten, tatsächlich mit Blut überströmt ins Gasthaus zurückkehrte, fiel der Verdacht der Tätel^c^ft auf ihn. DasZchwur gericht verurteilte ihn zu 5 Jahren schiveren Kerkers. Während Suhodolöan. der die Schuld ent» schieden ablehnte, ?m Arreste war, tauchten Geriichte auf, daß ein gewisser Pusie der eigentliche Täter sei. Di^er äußerte sich selbst wiederholt, daß er es gnvesen war, der den verstorbenen Blatnik venvundct habe und daß ihn, Suhodolöan leid tue, da er unschuldig sitzen müsse. Auf Grund dieser neuen Beweise wurde PuZie angeklagt. Bei der am 18. d. durchgeführten Verhandlung wurde Suhodolöan zu 2 Jahren und Pu«ie zu 8 Monaten schweren Kerkers verurteilt. Suhodolean, der seine Strafe bereits abgebüßt hat, wurde sofort auf freien Fuß gesetzt. Die Erneuerung des Straf Verfahrens erweckte bei der Bevölkerung allgemeines Interesse. e. Todesfall. Bergangenen Donnerstag ist im hiesigen Allgemeinen Krankenhause Hocr ^I^wnz Renier, Besitzer, infolge schwerer Brandwunden im 67. Lebensjahre gestorben. c. Eine Schvldienerftelle gelangt an der Knabenbürgerschulc in Celfe zur Besetzunt^. Die Gesuche sind bis spätestens 15. April bei li>er Direktion der genannten Anstalt einzureichen. e. Zum Schutze der Urbelier. Bon, Stadtmagistrate in Celje wurde folgende Verlautbarung herausgegeben: Auf der Enquete ani 26. Jänner l. I., an welcher Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer teilnahmen, wurde Von feiten der ArbeitneKmer da« rüber Klage geführt, daß sich die Arbeitge'ber bei der Entlassung von Arbeitern nicbt nach den bestehenden Vorschriften rieten. Danach ist die Entlassung von mehr als vier Arbeitern der zuständigen Arbeitsbö^-se anzumelden. Es kommen aber Fälle vor, daß einzelne Arbeiter nacheinander entlassen werden. Da also nicht 5 Arbiter auf ein;nal entlassen werden, unterlassen dir Arbeitgeber die Anmeldung, wcis jedoch nicht richtio ist. alle Arbeitnehmer wird daher app- Nisrt. nch strenge an die Vorschriften zu halten. Es ist dies nicht nur für die Fük^rnnq einer aenauen Statistik wichtig, sondern vielmehr deswegen, um den entlassenen Arbeitern wie-^r Verdienst und Brot bes?^?iffcn zu können. Bei der Anstellung von Arbeitern svl! auch deren fozmle Lage berücksichtigt werd'n. In erster Linie sollen sk^^lche Arbei!«.'? entlc^ssen tverden, die einen Vesift oder sonstiges Per- Nachrichten aus Dravo-gkad. g. Beim Holzfällen verungliickt. Vor etwa einer Woche ereignete sich beiin Holzfällen in der Umgebung von Drav-ograd ein schwerer Nnsall. Der Besitzer Lukas Navnjak glitt beim Behauen eines Holzstaulmes so ttnqlückli5i aus, er sich mit seiner Art in die rechte ^niescheilbe backte. Trotzdem achtete er nicl't euf den Nat seiner Freunde und ließ die Vunde nicht von einem Arzte untersuchen. inliner stärkeres Anschwellen der verwundeten Kniesäx'i'be, 'die R«vnjak große Sämerzen bereitete, zn>ang ihn aber, einen -lrzt zu rufen, der nun feststellte, daß schon Blul:^ergiftung eingetreten ist. g. Befitzwechsel. Die sci>öne Besikunfl ..Nn-ter'Burgst^Mer", bisher Ei^n'ntum lc»es verrn Johann Wia»5le in Dravc>graid, bat 5>err Elsirer käuflich envorben. Gerühmt n>erden besonders die schöne La^e und ver g'llte Boden dieser Besitzung. g. Eine neue Draubrticke. Zwischen den beiden Stiddien Dravo^vad L^wamünd iDeutscsMerreich) wir> eine nene Bruck.' über die Drau evbaut. Diese neue Brücke, die aus Holz her^^estellt wird, lvrrd. obwolil schon in 'I^eutscb^sterreicl), aucb iür uns.'r Städten in Be^ua gul den lleinen Grenz- mögen besitzen, da diese leicbicr ein Auskommen finden. Die Arbeitgeber w-'roen '.rsncht, sich strenge an di«'.?: R?ch:lmien .^u hallen. c. Ein jugendlicher Wahrsager, ^iel Spaß bereitete dieser Tage den .Kaffee- und Ha/t-hausgästen ein 14lähriger Knabe, der um 5 Dinar alles wahrsagte, was einer zu wissen begehrte. Dabei bediente er sich 5 Karten n:it verschiedenen Zahlen. Aus Grund dieser Karten sagte er jedem, wie alt cr ist, ob verheiratet oder ledig, wieviel Kinder er !chon bat oder noch zu enoarten hat und welches Alter er erreichen werde. L^t waren seine Prophe^eiunngen sehr ulkig, besonders wenn er einom Zwillinge voraussagte und dabei bc?-merkte, daß sie nicht von ihm stammen werden .... c. Die Josefifeier in Celje brachte wie alljährlich auch l^.'uer viel Wallfahrer nach Ee-lje. Schon in aller Frühe erklang das Geläute der Kapuzinerkirche neben !^m Kloster am Josekiberge. Ob^voHl sich zahlreiche Lil-ger einstellten, machten 'sie Krämer, die ebenso zaihlreich erschienen waren, schlechte l>^e-schäfte. Tie allgenieine Geldknappheit konnte man auch hier bemerken. c. Apothekennachtdienft. D-en Apoth*??n- nachtdienst für 'oie kommende Wl>cho versi?bt die Avotbeke „Pri Marisi poma^^f" am Glavni trg. c. Kino Gaberje. ?!och mor<^en Sonatag und Montag gelangt das f'errliche Filmlustspiel in 5 Akten „D-a's Milliardcnsouper" zur Vorführun-a. verkehr von größerer Bedeutung sein. In jeder Hinsicht ist ter Bau dieser neuen Brücke nur zu begrüßen, denn dad^irch entfällt in .^>inkttnft das mühevolle Uebergueren der Drau mittels Fahre, was be'onders für die scl^weren Fuhrwerke sehr hinl'erlich war, da an beiden Seiten die Ufer schroff abfallend sind. g. Mühlenkndustrie. Im allgenleinen nmß bemerkt werden, daß sich in unserem Städtchen und 'lV'ssen nächster Nurgebunq schon seit jeher die Mühlenlndustrie sehr gut bewahrt bat. .^X'rverzubeben wäre besonders die große Knimmüble des Großgrundbesitzers Vinzenz Jamnik in ^ti^ni vrh bei Dravograd, i'ie nicht nur die Backer- und Mehlgesc^nte bei uns und im oberen Drautale versor^tt, sondern auch nach T'eutschösterreich stets sc!:r viel ervortiert. Deneben haben wir noch drei bis vier kleinere Mü'tilen, die den L^aus^x'd'arf der Bauern decken. g. Der neue Viehmarktplatz. Bio^ber ^vur-de der Vi^^bmarkt stets im Gemein-de^-'se ab-gehcrlten. D^, ab<'r der Gem.'iM>bok gleichzeitig auch der Tunnnelplat^ der Schulkinder ist ni'd d-.'rselbe besonders iin Sommer bei großer .^>itze d^?rch 'i>ie große An;erd »ür die verschiedenen Biebkranf^'eiten war. tv-i schloß d<'r Genleinderat, den Vieinarkt ! vcrleocn. Ei wirlü allo von nun clu dcr Lie.)-! markt auf einer gegenüber dem Hause Kone-nik gelegenen großen Wiese an der Reichs-straße abgehalten werden. g. Borfrühling. Das in der vergangenen Woche einsetzende Regenwetter, l^em dana starker Schneefall folgte, verwandelte sich jetzt in das herrlichste wenn auch kalte Vor-frühlingÄvetter. Die anhaltende kalte, uirt Novdwin'd verbundene Witterung erschwert wieder 'die Frühjahrsarbeiten und bildet auch Besol>inis für die Obstgartenbesitzer, da sich infolge des früher herrschenden w-armen Wetters die meisten Bäume schon im ersten Stadium der kmnnieniden Blütezeit befanden. -O- Theatee und Kunst. Nat1>««lttze«ter in Markbor. Samstag den 2l. März: „La Traviata", Ab. E. Sonntag, den 22. März um 10'^ Uhl^: „Mignon". Ab. B. fEoupone). Austreten des Tenoristen Peter Burja aus Ljubljana. Der Tenorist Peter Bnrja als Gast unserer Btthne in der Oper „Mignzn". Sonntag den 22. d .wird die Partie d^s „Studenten Wilhelm Meister" Herr Peter Vurja aus Ljubljana singen. Herr Burja verfällt nbcr einen äußerst sympachischen lyrischen Tenor, so daß der Neuaufführung der bel-eüteu Over „MTgnon" mit freudiger Erwartung entg" gengesehen wird. D'.e Vorstellung wird sür das Abonnenient gegeben. ^ Gastspiel der Wiener Staatsoper in Paris. Die Einladung 'ter französischen Regierung an die Wiener Staatsoper, in Paris drei gioße Galavorstellungen ^zu veranstalten, ist nunnlehr erfolgt. TaS Gastspiel soll Ende Mai erfolgen. edenltet bei ie-sonderen An-^ lassen der ^rei-Willigen Fener-^ — Weir v. deren Nettnngsavteilung in Ma-ribor und spendet für das nene Rettungs-Auto. Kwo. k. Das Burg-Kina bringt noch heute und niorgen Sonntag dcn prächligen, an herrlichen Bildern reichen Sensatwnsfilm „Rin« Tin-Tin", Ulit denl Schäferhunde in der Hauptrolle, zur Vorführung. Es ist wirklich ein herrlicher Genuß, diesen einzi'gartigen Hund in denl Filmwerke wirken zu sehen, und jedermann ist von Bewunderung hinge« rissen. Es ist ein Wunder der Ticrdressur, was uns im diesen: alaskischen Drama geboten nnrd. — Von Montag bis einschließlich Mittwoch ist der beliebte Filnikoniiker .Harold Lletid in deni i'iaktigen Lustspiel „Ter Gros^inutter ^^'.'eliling" zu sehen. Ausserdem wird noch das 2aktige ^'ustspiel „Der Teiif?^! jchläst nicht" zur Porsührung gebracht werden. Wer sich fast.zwei Stunden köstlich unterhalten und auslachen null, der darf dieses glänzende Programin nicht versännien. All, geMlzm Kenntnisnahme j Lereinsanßündtgungen tm redakklonev sen Teil des Blcifles unterliegen eine? besonderen Gebühr und Aeklameskeuei^ die von nun an nach solaendem Tari! eingehoben wird: Vollzen bis zu 20 Morke 4 Dln« »on 21 bis 40 » 8 . 41 » 60 » <2 . e« » 80 » lS O . LI l00 « SO » der Verwaltung (nlcl^k in der Redaktion) klbernommen, woselbst auch die GebühreW zu entrichten find. Ilnbszahlte Noti^o «erden nicht eingeschaltet. Die Reöasitsott Berwglku»> der »Marbnrger Jelluug^ Jejzt ist es sjut sagt der Mann, wenn ihm seine klug.? Frau den Nückeu nn.'> die l^lieder mit Fellers schmer^^stillendem Elsasluid massiert hcit. '^^aben 2ie Schwerfen in den Gliedern? S:liuup^en? Üoynchmer'.en? Zahnschmerzen? .^'^rä:npke? l.'eiden 3ie an Schwäche? Schlechtem 2chla^'? Nervo'ität? Bersu-cs^en ?le Fetlers El'asluid nnd auch Ihnen miro er ein guter Freund in schlimmen Tagen lein! Ein Picket niit s? Dopvel- oder 2 Sve'^ial'lascsx'n init Packung und Porto 63 Tinar von Apotheker Eugen o. Feller !» Stubica donja s!^roaticn), Elsaplatz 182. Spott Das MeisteffchastsweMplel GK. „Selje" -t. G.G.K. ("'i'lr dieses Trvssen «das bekanntlich ."i:! s^ir „Mari-bor" endete) lierrschte in allen <^porlkreisen von Eelje und Maribor ein i'-beraus reges Interesse, welches noch erl?lihr wurde durch den Uuistand, daß „Maribor" in letzter Zeit einen deutlichen Forinrückgang zeigte, während es von „Eelje" bekannt n'ar. daß es seine Mannschaft durch ?!euerw.'rbun-gen bedeutend verstärkt hatte. Tie .^on'nnng, das; e>? „Eelje" gelingen werde, sich für seine vorjährige Z:l>-?liederlage .zu revauch!>.ren. und dadurch der Ät'stiegsgefahr in die >ve.':e >Nasse entrinnen .^u können, scheint e^ gewesen zu s-.'in, die fast -tw Zusct'auer .luf die „(.^lacis" lockte. Wurden die doch>^'setztcn Erwartungen auch nicht vollend-? erfüllt, 'o bekam man doch ein let'baftes, abn^echslnngsreichcs und recht erei'gniovolles Spiel zu seben. Ter Uinstand. daß es bis knapv vor Schluß des Smele'7 vollkenunen ungewiß war. wer den 3i'.'g erringen solle, bielt die Zuschauer in fortirah-render Spannung. Zur Ebre des Eelser Pu-blikuuis muß hervorgehoben werden, daß es sich in jeder Weise korrekt nnd svorllich be-nahln. Der Schiedsrichter >xrr ^chs leitete das Spiel einwandfrei. Nur I)ie und da scheint UN) seine Nachsicht nicht ganz am Plake. be^ sonders gegennlx'r Spielern, die g^'gen seine Entscheidungen portesri!erten. Im übrigen machten ihni N'eder die Svielcr noch dav Publikum sein ^Anlt allzuschn><'r. Eelje hatte vi^'r ebemalige ..Attiletiker" in seiner Mannsctmft, die jedoch, aus ungen'olin-tenl Posten steh?nd. nicht chre einstige clreichten, .'lnr besten gefiel Pl>a .lvädrend öaleker al'^ tnpijckxr ''l^erteidi^er im „^.larzvor". nicht recht .zur (Geltung kain. !c.br gut war ^iransc in i>er '^Verteidigung und '>.!agner der beste Mann in: ..^oward". im t^-oal leistete ante Ar.'eit treu einiger latliicher Fehler. '^lussallend sä,wach war diesnial Breeko, der durch Aeseito>lelien viele günstige Chancen verdarb, '^^vi .Mari.^er" war die linke Se!'te der beste Teil der '?)^anuschast. ^krobar .zeichnete sicli durch schöne i^'cüu'e au-^: Vodeb durch seine gefähN'ch.n Terschi'iüe. ('^eucr im l'^oat ha.te cinei? glänzenden Tag. ^^'!?agne? war ctn'as schiräckier als sl'nst Vesenaner, etieukalige^' Mitglied de-^ ^'else". konn« te nicht le^'riedigen.' Iin altgenieinen tiätie ein „Un<'ulsch!x^dcn" deul '-^ierlauf des ^viele? aiu tieslen entsprochen. '.^inr das !l!^'ersagen in den legten 1l» Miuikten brachte „Maribor" den zis-serautäs'.ig hohen 5reg. 0.5 e«n« a ?k«»M KS VM SZ. Mlrz ISSZ Völliger Zusammenbruch des „Wunderliiu' fers" „Rurmi. Aus ??<'wyork wird vom 19. d'. M. berich« tet: Gelegentlich dcs livoizen athletischeil Mlt kampfes in Mcldrsvn Square (^wrdcn kam e? ll<^ute zu cinonl sensationellen Ereignisse und z:var zu nichts iveniqer als zum völli) Lauf plöhll'ch lancisanier. Er l^ielt schliesslich ganz an un.^ brach unter stvrken Schinerzen znscnn-inen. Ritola t^ewann Rennen t'slatt^ Ter ?lrzt stellte l'ei Nurmi schwere Vc'rdmlun;'««^ störnn^en fest. Er nnn'fte sich sofort cincr Blind^^^^n'nioper'ation unterziehen. : S. V. Rapkd fMaribor)—S. K. Celje. Wie wir schon berichteten, findet niorc^en Gonntaq unk balb 15, Uhr da'5 MeisterschastS-wettspiel n'^jschcn beik^en rbaenannten Mlinn-s.'fiasien statt. Wir können nnn die fresld'qe Mit.'eilunji bringen, da^ der nach München a!><^<''reiste (Voalmann d?r T. V. Rapid H<'rr Alson'5 Pelko berejt'5 fsestern ab^'nds liier eingetroffen iit und morgen wie^dl'r das Tor s:er NapidMannschaft büten wird: !o ilt auch eine neue Au'5'icht aus Ersolq iür die Navidler sseaelvn. RaUid tritt nun in kolaender Anf-stellunss an: l^^oal: Pelko: ^^erteidisinn^: Par-leni«^ un?> ^".'r-snann: .^-a-ls: ^'ellnitb. Fr.in-se'ch nnd .«»Uipvstiitt.'r: ?tnrin: s'öschnistsi. .<.?oschell. Terqlelz und Tchel?. S. K. Eelse ivird in sosl';<'ndl'r Rufst'llunss ^p!e-ken: (^oal: Natek: Verteidilanng: Kr-i'ue und .^aleker; .<^'-al's: s^ari'ek. Pi?a und Malvovi'c! Sturnn Stexir, Reqner, ^aneer, Preeko und Va^er: Ncsenien: ^rn?n:k nnÄ Stepaiu'i^ Schiedsrichter: .s^err Ochs. : Meifterschaktsw?itsp!et Svoüoda sMar!-tor-Mura sMurfke, Soüata). Mor.^en Sonntaisi, den ??. d. M. um 1s) 11s,r vorm.t-tatsis findet das Mei^stevschlift-^wettsviel ^ivi-schen dem S. Svok^oda nnd S. .'rr Neniec. : Traittinffstaqe d^r S??. N?,ni!». Montaq t?nd Donnerstaq: Leichiatblet!'! nnd Damen-rieqe; Dienstaa und ^reitaq: I. Mannschaft und Reserve; Mittwoch und Sainstasi: Si'wlt-liche ^Uliendnmnnschasten und nichteinieteil-te Spieler. TraininMeit von 17 bi-s 21 Uhr. : Holland schlägt Belgien l:0. ?li,H wcrpen wird stemeldet: Vor NlUIOl) Zuschauern l^ewann .^"»olland in einem sili'icllich sie-fichrten ^^ampse sein Länderspiel xlecien Pelden mit 1:0 ls>:0) durch ein Tor des .c^alb-li-nken Baer. Dom von, Ensiländer I^^ingscott geleiteten Treffen wohnte auch .^Nonprinz Leopold bei. : Englische Fuschallbcftcistcrung. Vei der Wiederholung des Pokalspieles Blackburn Rovers peqen Tottenbam 5'^otspnrs ain lel.?-ten Donnerstag in Vlackbnrn ereignete 's sich, das; nachmittags die Arb.'rten in der ganzen Stadt eingestellt werden nmnten, worüber die .^"^andelokreise ledhaft silage si'ilir-ten, da ihre t^)eschäste gestiert unird^n. ^ast kein Arbeiter war zn beivegen, n'iibrend des Spieles zu arl'v'iten, nnd eine in eineui Werke unternomnlene Äl,st'nnmung unter 200 Arbeitern ergab, das; 188 das Spiel anseb^'u wollten und nur 1? fiir Weiterfi'lhriing der Arbelt eintraten. : Vom amerikanischen Boxsport. Unter der Anklage einer „E6)iebung" standen in -an Francisco der bekannte ainerrkanische Schiver geu'i'chtler ??red ^nlton nnd sein Manager Jack Reddy. Es wnrde behauptet, dcisi ?^ul-ton filr eine vorlier verabredete knt.^lk'ont-Niederlas.e durch den Mexikaner Tonn ?;uen-te, die auck) tatsächlich nach .'i.') Seknndeu erfolgte, l)0b.00(»-Dollar-Ereignis ist ebenfalls für 2:08-Traber offen und wird vom Aurora Driving Club veranstaltet, der d<'n Grand Circuit znfammengestellt hat. Dazu kommen noch eine Reihe von hochnotierten Rennen, dlv von der North-Nandall-Direktion veranstaltet werden, sowie andere, deren Preise gleichfalls erhöht sind. : Die Siidamerikaner in Europa. Aus Paris wird berichtet: Das Debüt der Brasilianer, des Panlistano Elub auS Sao Paolo^ brachte die erwartete Sensation, denn dir 5l'ldanleriknner veruiochten das französische ?iationaltcaul vor li0.000 Zilschauern im Stadion von Eolombes niit 7:2 überlegen zu sten ,^eit el>enfalls den ^insfus; zu erhöhen, ^ul l^eg'.'usat^e hiezu hat Deutschland erst kürz lic!) seinen Zinofusz von 10 auf 0?» l)erabge-selU, während soeben der österreichische Finanz,nnnister Dr. Ahrer i'M ^lieiche Nor-ninnns, der „Vank of England", weilt, UNI dort nlit d.nn finanzgeuialtigen Gebieter des Prit-'llreiches i'iber die .^dera^set'.ung der Bank rate von zu beraten. Oesterreich sieht sich, uin sich über Wasser zu lialten, genötigt, eiue neue Zn^^fusipolitik einzuschlagen, denu der heutige holie ^»inssns; liegt wie ein Alp lins .^^^andel nnd G'N'erbe. Ä^an fordert heute d.'n Abbau der unbegründet hohen '^ins süs^e. und da beginnt e'^ l'ei? den einsichtigeren Instituteu bereit') abzilbröclelu. Eiue Reihe vou Sparkassen liud ^^'anken, wie die Erste österreicl)iscl,e Sparlasse, eriuäszigten de,i Eiulageuziuefns; auf 10'V, nnd vergüten nur niel'r drein,onatli'ch gebundene Einlagen mit Der Ansang wäre geniacl^t. Doch ist i>«.'i deni l,eulig!^u grossen Geldniaugel scl)NX'r zu sagen, ob dies gute Beispiel viele Nach^hnier finden vürd, uio ''och selbst ^ituat^^bauleil die Eilllagen erhöhen. schlagen. Insbesondere machte die von Frie-tWnreich geführte Stürmerreihe einen gewaltigen Ei?ndruck. : Fußball in Deutschland. Süddeutsche Mei sterschäst: 1. FC. Nürnberg gegen Swttgar-ter Kickers 1:1, BfR. Mannheim gegen FSB. Frankfurt 5:1. — Nordeutsche Meifterschast: .^'>olstcin, Kiel gegen Arminia, Hannover 1:2. Eintracht, Brannschweig gegen Altona 93 1:2, Bremer SB. gegen Kilia, Kiel 0:1. : „Rational Montevideo^' gegen „Norman-die" 5:0. Aus Ronen wird berichtet: Die Uruguayer siegten zwar sicher, konnten aber die hochgespannten Erwartungen nicht befriedigen. In den letzten Wochen wogte em scharfer ^tanlpf zwischen bürgerlichen und sozialistischen Blättern. Es handelte sich um die Belastung dcr Unternehmen mit den sozi'-^en Lasten, die von den Unternehmern bis 2f,?6 gescl)ä!'t wurden. Dieser Schäsuing s'sieben selbstredend die sozi'alistischen Blätter und selbst der Präsident der Nationalbank ihre Antwort nicht schuldig, indem sie nachwiesen, dasi die statistischen Angaben nnzntref-fend seien. Nach den vorliegenden Angaben ist der Durchschnittslohn eine? österreichischen Arnheiters von l.tt MiN. K. mit 11.l>^^) belastet, wovon der Arl>eiter und (!?>> der Unternebnier zahlen mnst. Das Gehalt eines Beamten von dnrchschnittlich 2.l> Mill. .Kronen ist nli't 11.???! belastet, von welchen der Beamte 5>.4?Z! n. der Unternehmer zahlen nins^. Aus diesen Angaben ergebe sich also eine l>e!'Iäufige Belastung von 11?6, wobei jedoch bemerkt werden uiusi, daf< hiebe! der Urlaub des Arbeiters nicht mit ins Lial-knl einbezogen wnrde. Trohdem dürfte alx'r die Belastung nicht an die Zal)l von 20?6 l)eranreichen, sondern den Znl)len entsprechen die für die Tschechoslowakei und Deutschland errechnet wurden. Im ersteren Land beträgt die Belastung 12.85S, in Deutschland dagegen 13.5?6. Zuleht verdient noch eines schiveron Schlages Erwähnung getan zu werden, der zahlreichen österreichischen wie auch ^chechischen Banken (ÄvnostenSka banka usw.) empfindliche Verluste brachte. Es handelt sich um daS Fallisement der Texttlfirm« Mauthner. die mit 120 Milliarden Defizit in Konkurs ging. X Rücktritt eines verdienstvollen seaschasterS. Für die seinerzeitigen Mtglie-'oer des Grazer Verlbandes der landwirtschaftlichen Genossenischaften dürfte es von Interesse sein, daß der langjährige Anwalt desselben, Herr Franz Berta, seine Stelle niedergelegt hat. Die österreichischen Te-nossenschastsblätter lMmen dem somit aus der aktiven Tätigkeit im Genossenichaftswe-sen Oesterreichs Äheiidenben große Verdienste für diesen wichtigen Zweig der Bolkswirt-schast. X 84 Attiengesellschaste« in Slowenien. Nach einer dieser Tage veröffentlichten Statistik gaH es in Slowenien Ende 19S4 94 Uk-tiengesellschaiften mit 487.2 Millionen Aktien-kaipital, wobei nur diejen'i'gen eingerechnet sind, die in Slowenien ihren Sitz haben. sGeldinstitute sind 17 mit 125 Millionen, 2 Bevgbauunternohmuni^en mit 201 Millionen, 55 Industrien mit 147 Million. Dina-r »«sw.) X Weiterer Rückgang der amerikanischen Weizenpreise. Aus Ghicago wird berichtet: Die Preilse für Maiwei^en haben erneut einen starken Rückgang erWren. Es ist dieS der stärkste seit 't-em Bestehen des Board os Tratv. T^r Schlußpreis der Busihel (am 18. d. M.) betrug 154 Cent. Die Getreidehändler ve^-suchten, sich mit aller Ma-cht ihrer Borräte zu entled-igen, besonders nach oem Bekanntwerden sehr ungünstiger Nachrichtsn von den europäischen Getreidebörsen, die von einer Uebersättigung des europäischen Marktes mit Weizen sprachen. Starken Eindruck an 'der Börse machte die Nachricht, daß am<'-rikanische Schiffe mit Wei^enladungen nach Anierika zurückgekommen seien, da sich die europäischen Getreidehündler weigerten, die Ware abzunehmen. X ö Konkurse und l1 Ausgleichsverfahren in Slowenien im Februar. Iin Februar 1025 ga>b es in Slowenien 5 tVonkurse und 11 Ansgleiäisverfahren (gegenüber 7 Konkursen und 10 Ausgleichsve^ahren im Jänner). X GenossenschaftSbewegu»g i« Slowenien. Jnt Laufe des vergangenen JahreS wurden in Slowenien 57 neue Genosi^n-schaften gegründet. Hievon entfallen 13 mtf Kredit-, 9 cruif ElektrizitätS-, 8 aiuf Konsum-, 5 auf Bau-, 4 auf Molkerei-, 4 aui Agrar-und 14 auf verschie>c>ene andere Genosieii-schafts^^veige. Die hohe Gründungszahl !>er ElektrizitätSgenosienschasten weist auf die stark fordschreitende Elektrifizierung Sloweniens hin. In gleicher Zeit traten in Liquidation 10 Konslttiwereine, 7 Gewerbegenossenschaften, 5t Biehzucht^nosienschaften, 4 Kreditvereine und 4 veMie^oene andere Ae-nofsenschaften. Die Folgen einer unerbittlich austretenden Konikurrenz niachen sich auch in -den vielfach von unkundigen Geschäftsführern geleiteten Konsunivereinen bemerkbar. X Unsere Kohlenproduktion im Monate JLnner. Die Kohlenproiduktion in Slo:ve-nien ergab iin Monat Jänner 1025 191. Tonnen, was als Rekoridleistuny anzusehen ist. Denn die durchschnittliche Monatspro-dnktion vor denl Krieg belief sich ans nur I3f».071 Tonnen. In den Koihlenigruben Sloweniens waren im Jänner 1925 12.705 Arbeiter und Aufseher beschäftigt, im gesamten Berstbau 13.974 Personen und in 'den drei .Hüttenwerken 552 Personen. Jetzt klagt die Kolilenindustrie, daß die Arbiter lwegon niederer Lö>hne) nach Fronkreich tendieren, wohin sich setzt tat^äaltunq beschlossen, den slowenischen Tabak künftighin nicht zu kaufe« Volkswirtschaft WirWaftUches aus Sftemlch. Österreichs Handelsbilanz und Banknotenumlouf. — Das Vroblem der Arbeltslofigkelt. - Die Älnsfuvftage. Nach deni soeben veröffentlichten Jahres-e.uÄveis des Handelsminifteriunis ersieht man, daß Oesterreich nn Jahre 1924 in seiner Handelsbilanz niit einmn Betrage von Mill. Goldkronen passiv war. Das durch schnittliche Monatspassivunl sür das erste ^Mlbjahr betrng 87.0 Mill. Goldkronen, er-nläszigte sich aber im Laufe des ztveiten Semesters auf 70.6 Mrll. Goldkronen. Der letzte Ausweis der österreichischen Nationalbank meldet uns, daß der Banknotenumlauf uul 7 <0.189,440.000 zugenonttnen hat nnd derzeit naho.'u 8 Billionen ausmacht. Die Lag? auf dein Arbeitsmarkte verschlechtert sich auch von Woche zu Woche und das Pro« blem der Arbeitslosigkeit beginnt denl "^ante. der sich ohnedies nur uii't Anspannung aller materiellen strafte über dein Wasser halten kann nnd dessen schtver krank gewesenes Wirtschaftsleben sich erst in Rekonvaleszenz befindet, schwere Sorgen zu nmcheu. Man hat alle ^inöglicl/en Pläne erwogen, aber keiner gedieh weiter als bis znm grünen Tisch. Bon der gesamten organisierten Arb^'iterschaft Oesterreichs, die i'lber 1.2 Millionen beträgt, waren am 15. Jänner arbeitslos. Ihre Zahl stieg bis Mo-nals7Z:d<' anf 1^7.000 uud betruz Mitte Fe-bei^ mllS "ins c?tei''!er!!«'^ von an- nä'l^ern'' 1V Prozent ergibt. Dabei unterliegt al.'r schon seit l.ingeul die E!'n>randerlmg sreind.'r Arb^'iter der .echo,lowakische Natioualbank i-n der näch- Oss /c/ss/ K D /Sl/S/'//St/S/>St//s/ M W //Z/c?/'0s^-76//)6/7- H ///7-SS/'/6 »W» gen->een aufzuheben. Tic 7^s'n^er-.enger haben auö diescm Anlan, eine Bittschrift an die Tiovolverwaltunsi qerichtet, die anch von ?i-niinen Maeordneten jener t^cc^enden nnt^''.-stützt wird un'd in welcher q<^ordert wird, daf; ^dieser Verschluß armichoil^n wevde und idaf^ nlle 9?tas'jNs?hmen ssetrsffen wer'oen, a:n die Qualität uwd die Produftion in diesen <^)eaend?n zu lieben. X s^ritthenlnnd interessiert sich für nns-^r s^^cireide. Wie unser ^'tonsulnt in Talonisi ittitteilt, wird in Griechenland lebhaf<^? Interesse für unier (Getreide l^eluudet. Nähere Äuokünsle erteilt die InMlmvis6)e H.indels-ko.nimer in Saloniki. Tie Teles^raininnkreise unserer 5)an>deläkir7l?erifa'^ im Cinnernelnn.'n nnt den ki'i-steuläu> isch?n l^iezu'eittden und viel-'n nn-^e-reu Interessenten eine Eingabe an den .^'ö-u'a und an nsle Ministv'r, in der die 5^erst<'l-lnnss einer V^'r5indun>^ des >>iiistenlan^es ?uij de7 strecke ^s!i inZrd in der Cinqnde an'^si'chrlich niit wirr-schHtUchen und so^^ialcn Monientcn begriin-det. Cine jvlcize Cisenbahnverbindunsl würde den en.dlichen Au.schw'iug unseres arnien ü sk e n la u'eev e r ni ö a l i chen. X Kreierte für den Brlickenbau. Wie das ,<>^^rel'cr Tagblntt" berichtet, h^it V-^'r-?>.''rs'.uiuistcriuin sür die (5'rrichtuu?i einer uei'en l^isen'bas'ubrilcke über den ?sluk^ VoZna '! dein We^i^e Toboi—T-uzla—Zoorni? Tincir, dec^sileich^en I Millir^nen Dilmar fnr die Posl<'udiiNl^ der Essenb^chnbrsic'e ttber die Ä've bei .^abac b^willic^t. X Ertsilunj^ weiterer Ermächtk;?untien ?um Dcv'sen- und Bnlutenhaudel. TaZ ?)>-nenslli'.'.'spektorlit des ^-inanzministeriuiuS erteilte fossten'de 7?eue (srinächtiquu^en zum Devisen- und Valutenhauidel: Iobann Te-deschi, .^iaiisnmnn in ^tort^lila und ?lrl?n jlin, Wechsler in ^lor^nl-i. . X Stockung im Weinabsatk^ebiet in D:;l-s'cnchrichten aus Talmatien zufolsle n^ird der Keluaibs^aiz iu ^ter let^teu Zeit nur ischleppeut, al^xieU'ickelt. T<1 'die Weinlese lui vorilien Ichr sehr auöstiebisi, d<'r Weinver-tiNls d."!? c^nlize Jahr luudurch n'ber sehr lsc!'^' !i war,- ist ein Fallen der Weiupreije 5'.: l.'uierken. In Mitiel5lcilmati<'n siud qnte NC zil Z—4 Tinar im Kleinhandel cr-?'i'!luch. Allein Anschein nach ^ürsteu heuor Hektoliter Wcin nicht verkauft wer Dr. E. B. (Maribor): Das Vroblem einel' inSematwnaZen WelthüfSfpraOk und öiis Gsptsanjo. Zum Bortrag des Herrn Dr. Winterhalter, gehalten am 5. März 1925 iu der Boltsttni- versität. Uud, wie liesieu nun die Verhältnisse auf auderen l^obieten, z. P. ini internationalen LebenCs ist n'^cht zu verkennen, daß trotz aller Conderbestrebungeil ^.'r einzelnen Staaten c^ewisse (^renzeu znnschen den ^Stationen einer lausisalucn, al'^'r sicheren Zerstörung preisa.egcben sind, da die fortschreite nde Eutwiclluug der !>!ultur uud Techuik die Staat-eu zuünqt, uiil div Crrnnfleuschaf-ten derselben voll und gaiiz au'^uül>eu zu töuueu, sich zu Iuteressenvereiniliungen zn-sammenzuschliesten. Tas; sich nun diesen Be-strebuuqen die Lprachverschiedenheiteu als Ic'istis;<'s .'('»eiuuiuiS iu den We«^ lecken, ist wohl selbstverstündli'ch. Dies gcht l'esonders aus folliender Tatsache l^rvörr-^>^ni Sekretariat des ül^ölkerbuudes siivd nicht lueuitier als 4^! PeauUe nur mit UÄersetzuiuMrbeiten schäftisst, da sämtliche in den ein.',einen Na-licnalspracheu s^eha?tcuen Vorlräcie sowie auch alle Cchrisistiuke in ossiziellen l^e-schäsesprachen, französisch und (s'Nsilisch, überlraqvn werden müssen. (5s ist dalMr be-t^reiflish, dasz diese Verhältnisse alle internationalen Äereini^nul^en zwiufjeu, sieel'cinete ?lbl)ilse zu suchen, welche berrits zum veil)te stelleu; denu alleu, die sich sür das Probte ni„Weltl)ilsssyrache" iuteress'se-ren, unrd eo wohl bekann sein, dasi der Völkerbund den: (5lperanto eiu.e ganz besondere '')tllsn?erksnnlieit znsi^'weudet hat und das; dlv von ilim nlit der Nntersuchnnq dieser Fraqe beanstras.te i.!onnnission nach uu'hriä'ir'lier Arbeit zn C-rc^ebudssen l^ekonnnen ist, die eine sesorti'ge Anuahnu' de^? ('^-sperantoo als ein-zii-ser offizieller (Vieschäst^sprache in! Völfer-linnd als selbstverständlich erscheineu Iies',en. Alleiu deni Ä>iderstallde Frankreichs, desseu danmlijie chaiiviuistW-natioilal gefärbte ^^ie-c^i<.'rtlnss durch die (5iusns>ruu'i de^? Esperauto eiue Verdräntinnq der französischen Sprache befürchtete, ist e'5 Anzuschreiben, das^ sich d.'r Völkerbuud selbst nnt dieser Fral^e u'cht ein- fleheuder beschäftl'gte, sondern dic endqnltiqe Reqelnnc^ derselben einem späteren Zeit-pnnkte anlicimstellte. Wohl aber sah sich der Völkerbund insoli^e des ssünstifl<'n Berichtes der Kommission, dessen sich die internationale (5sperantovereinisiunq di'rekt als Propa-ciaudawittel bedient, veranlasst, ollen Mit-qliedstaat^n das Esperanto als „osfene" Sprache sür den Poft- und Teleiiraphenv^'r-kebr anznl'rnpsehleu, wodurch wenigstens die offizielle Anerkennuuss des Esperanto als t-sseichberechtiqte Sprache neben den ein-/.elnen Nat'wnalsprachen erreicht uierden N'nrde. ^Xnch die 5'^and.'l'?>'n'erenz in P'.nedia, welche in' April 192" stattiai'd und auf N)7lcher!?s>8 Orsianisationen aus verschiedeuen 9-'ind?rn vertreten waren, darunter allein !dandelssannw'rn aits a''sen Erdteil'n. 7 ^l^'inl'sterien iür .^^and?! nnd Finanzen unn.. s-.at eine Nesos"tien s-naenoin-n?eu, in der die cissaenieine Cinn"'s'rilni nnd P^'epaaiernna des (sn-^ranto als internationale 5^andes'?- ln'd V"rs brssprache nnenn?-^nhleu vnirde. T'? aronen inle^'natronalei: ?l?^ssen bedienen^sich schon seit Ia^'n'en des l'-ls lind s!orres^ieudon'^ spreche. N'^lch^r Ui,nst.i,'d besonders den Pra? lssch^n We'-t d's'ser Svrache beweist. Sels'st an? wnsensclia^tlich'N' (^i'^nete wird die ?^en'"'^u"'>", d^s Esperanto? als inte'nm-ti'on>''le ^^^erlehveinrache vrepaaiert nnd es n'ir^ ?'en den N''rsch'"den''i-'i, ^achver'iniannaen die Schas^ilnq von besondere'^ Wörte'i>''''l^'n'u n'n- hie Ts'er>ninolo>i!<' der einzelnen Wl'ssei'sek^afen bereits vorbereitet. Aber nich^ unr aus iiraktissben <^ründ''n des in!''nsat'onalen s'e'l''''ns wäre di" in"'ile Einfnbruna des Es^'erantos als W''l<^'-bil^ssprache ^n b<'qri'M''n. sondern viel niel'r noel) zur (srreiel^nn''^ id?t»ler de"k«'n wir an di>' '^d'e einer Anuäs'ernua und ls',-!"'d>'rlirsi'n ^.ier^tändiq,,i'i süsser k',-. d!e n'i-bt in le<'>^er ?inie eben durrb d''' ?^erschi"d"nl''it der ^nrai-sik' einan^-^'r srei"d lind ^i'??ids'ch Iie-ien'"'s'er^tes!^^n^ T!"s'.' ?'i'-.ich-versel''"^el?s'.'il i'> nlier einer d-n- ,'nts'-s'"'d''n-den Fakt-'^en, N'.elche die natinliss''n (^i.'s'en-sl'i<^s' zw'ies'en den einzelnen Nationen ins Nnernie'>liflil' stei-'e^n. so daü dlnin niedreren Ei'tuufklnna'^stnsen der '"''l^ensebbeit ererbte Inst'.'nlte leiebtes Spiel haben, ent'et'-liche .^lalastrophen für die liau'ie Meuschheit, wie eine solche der Weltkrieg war, zu veran« lassen. Tie Beseitiqnnq dieses schädlichen Fat tors ist nlm auch das Ziel e^'nes slros^en Teiles der Esperantisten. Auch von diesem sichtspunkte aus wird wohl keiner da.? Pro-bleln „Esperanto" al'^ überflnniq detraetiten kvuueu. (^chlns; fol^t.) KsÄiG. Tie neue RalÄstation in Graz Wie uns voni hiesigen Radioklnb ini»-geteilt U'/rd, werden die Prebesendunzi.'n des (^razer Senders eisriq fortlies<'Nt. Ter Ve« sprcchuilcssrannl, das se.qenannie Studie der Station, wurde uun aus den Partrin.^ n^r. set^t uud dürste deninächst deni uor.ilat'n Be-trieb übergeben werden. Laut ueuesleu Radiouachricht^n hat die Eirazer Station bislier unzählige '^.nschrnt.'n über die Enipsansi'^verhältnisse Sen« ders von vielen Anmteuren ans ullen niöskli« chen Ländern erhalten. Zo z. B. ninrden .'.'.e Prolbeseudnngeil in Täneniark, Schweden, Holland, iu der Schnx'iz uud i'n Tents'-t^laud gehört. Ja sogar aus Calais iu 7'^'r"'ntr'lch sNfti) siilonieterj, sowie von der serbis-li-oul-garischen l^renze sind Nachriehten übee ".nen guten Enipfang der genannten Station, li gelaufen. Anch nnser Nadielln.b hat aui T^in-uerstag uachuiittags die Probeiendun.un ans genonniicn uud findet der nä6)stc E'apsan.^ anl Son^j^g von halb 11 lihr an i'.u !^!ll»b-lokal statt. Für unsere Empsangsvcrhältuii''.' -st (^kazer Sender insoferue wichtig. na'l>0'm hiedurch d.'e Mögliehleit l>'sbra/eralno drn^tvo prwvtnik na« stavljencev v MarilZorn. Nadfohrersektion. Ani 3ouuta.i, deu 22. !d. M. luu h^itb I;; Uizr Ausfluli luit der >)iadsahrersek!ion des 7. S. K. Mertnr nacv Pti'j. B<'telligung Pilichr! A'ben!?.s NM Uhr in der <^am'brinn>Halle Al'schiedsseier der e'nrüeteu'.'ten Mitglieder. V 121 vom HS dk» 2^. DHAfZ «l,» ooupLOt^. 7«n,s»sk, niz, cmm» — k^ls» St«?n ci^sZvcue!.!./^ 7onv Nottan«! 5lnLer Sa»«»pZel 6«s Ls!offk»psIZo 1Wlz!!«k.ll!Iüsit!WI!!Sl!Ii!ü-Hill!! S. !tük WMlIllüWN Älzleilungen tür MaZ^?;tnenb?n, Glekl»vkechntk. L»iz»ni «. Inststt«Non, Chemie» AoÄ- bau.Pro;iramm,^egen > lnii'z? verlvZuken. (lo-sposiva u1. 39. 2895 p. l!^. »u» brUnn unÄ ealssslics'vlstu» o»a Vlaclimir ZI 49 t'«il'/cIl!inäarftteI!unf!^Ltt in di)<'1>^ter künptlsriiiaNvi' Votlen'luns? li'iisA l^susik. Vsseluunx cisr Kunst, .^rn knmiien, Im k'lüblin?, lax-t (tsr Diann. Ii« >Vinter. und Lsmen kür Okiiten, k^elä un6 VVie^e in ?lilng vetiiilZIicker, keimfüiiioer yuglitüt SM blIüZsten dei ^arldvr, Voclnikov trx 4. 29ln Frllhjabrs-Stoffe kN>?Nskf>e und tscheMfche. in allen Preislagen neu eingelangt. Maßanzüge von ISVV D auswärts bei AIrx. Gtorktl, Marilior» Trg ivol)ode 6. L«4i otterierl. d>1!i»!^t. Lever t, (o.. ^judlLans. Gutgehendes Vay!er-Gtfchäft mit vsrdrttcs^'rei ist kranheits-l?aiber xünstig zu verkaufen. Zimmer mit Kucheuceaützung vorhanden. 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L!cn. mit be5c^r. tt-ittung. .^u der am Sonnwa EMMVUZIzl 29. Marz 1923 nm 2 Uhr nachmittags in der Gambrinushalle slaltsindenden 2589 Taasöoednuug - Verlesunfl dss ll?t^sen lZzneralvorsAMM^nn-is.Vrolo^^o'les. 2. 7wrila"una des R?ki,nunq<,dschl^,sses pro 192^ 3. Berichs dcs ^lussichisrat^'s und Genehmigung des?^cchnung-adschlusscs. 4. eine? Vo'skindsmil^iliedcs (Zioiitrollor), 5. Mahl des ?lufsich?Sl'aIc:Z. 6. Anirasi out Verleifimn des Reinsiswinnes. 7. Bcsl'mmttnq des 5?öchsll:e>rases, dem Darlehen gec;eb«n und Spalelniagen ausgenommm wsr^en. Franz Vorsitzender. Vmss^snn'^.eu: Jeden Dien-t^g von v bic. dcilb Uhr abends u»d jedc.1 von 4 bis s» tihr abends m der Vereink- Kanzlei: Frsnkopanooa ulica 59. Spartinlagen werden mit i-iVg bezw. 10'/^ gegen ÄiindiMnz varzinst. u »ttv »iieoviVeIxI, s«ki?s,o'-!r!^ ul. 17 Zonm»,. .«»«« 2Z. Nö» desinn« «m k«»»sur»nt ..pltKnerqu«!!«' >kok«s ?riiks»kk»-Pr«>s»«Z,nsp5Gn KII«, ^Hkiseee mvn6Ilek deim Ks-«enrlte Senekov». ctie mocZelNsteri k^e n m cl n tel ?» nieclriß^^ten preisen bei Z663 z^ieov n/^klkOk LI.KVI^S 7«Q 2. Il unci Verbotes ctsr ^iekung ^urcisn unter Kontrolle folgsnc^S Qe^insts verteilt: 5s1 l^ulnei^t Krems 1s> ^ , Ivt^n k?s)7.ie. Kl , ^ I^juk'jsat ^ , Alari>g. k'i.'ini 5 q ^ Viic!/)!' Vs')!ks7, le'/z Ire koli,'sn'le 2l)l^Z. 797. 12. S5?> lZ02Z, 883, ll:7y. 1218. 1.^33. 159-^. ^Venn clie I'^l'^sukni? einer Z^iesittnx? erteilt n'erlleri ?o n'irkl in kurzer ?^elt c-in nsuk.s ?rei?!^u><-..'!iseil>en i'i rem Umlitii^ö hrfolj?en, ^V0!^el <1is ^setzi^sn "1>i!n«i>mer clen Vort-iijs «lslZ 'Zis 5 Dill ^venii?«»' e>l)v ^r. 4. werden binnen 3 Tagen umge» formt, gereinigt und gekärbt zu äusserst niedrigen Preisen. Eisenhal)ner haben ErmSs^i-k^ungen. Es empfiehlt sich Dravska u!. 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