Macher NöcchMalt. Inhalt: I. Leichenrede nach Seiner fürstbischöflichen Gnaden dem Hochwürdigsten .w Herrn Johannes Chryfostomus kogaöar. — II. Electio Vicarii Capitularis. — III. Anordnung von öffentlichen Gebeten für die glückliche Wahl eines neuen Bischofes. — IV. Fastenmandat für das Jahr 1884. — V. Anordnung eines Zusatzes zur lauretani-schen Litanei. — VI. Decretum s. Rituum Congregationis. = VII Entscheidung des k. k. Verwaltungsgerichtshofes. — VIII. Zgodovina Preske fare. (Konec.) — IX. Drob-tinioe iz pastirstva. — X. Coucurs-Verlautbaruug. — XI. Chronik der Diöcefe. I. LkichkNkkdk nach Seiner fürstbischöflicheil Gnaden, dem Hochwürdigsten Herrn Johannes Chryfostomus Pogacar, Fürstbischof von Laibach re., ßtt)(iltcn in der Domkirche zu Laibach am 28. Jänner 1884.*) Text: „Selig sind die Todten, die im Herrn sterben. Von nun an, sagt der Geist, sollen sie ausruhen von ihren Mühen,' denn ihre Werke folgen ihnen nach". (Geh. Offene. C 14. V. 13.) Die allgemeine Theilnahme und Betrübnis, die ich heute wahrnehme, zeigt es mir, was der Hingeschiedene Oberhirt seiner Diöcese gewesen sein mußte, daß sie in der That einen herben Verlust erlitten habe, daß sie aber dies auch vollauf erkenne und sichle. Gewiß mit Grund. Denn wenn die Diöcese Laibach den hohen Verstorbenen schon früher, ehe er den Hirtenstab ergriff, zu ihren besten Söhnen zählte, so hat er sich als Bischof nm sie noch verdienter gemacht, und sich noch ein größeres Recht auf ihre Liebe und Anhänglichkeit erworben. Ein Rückblick auf sein Leben und Wirken bestätiget dies. Erster Therl. Ich kann dasselbe wegen Mangel an Zeit nicht ausführlich schildern. Es muß genügen, es nur nach den Hauptmomenten darzustellen, und das Bild nur mehr in allgemeinen Umrissen zu zeichnen. Sie alle, die Sie hier in seiner Domkirche, an seiner Bahre, versammelt sind, kennen es ja wohl ohnehin, und für mich handelt es sich ja nicht darum Ihnen etwas mitzutheileu, was Sie bisher nicht wußten, sondern nur darum, Sie an schon Bekanntes zu erinnern. Fürstbischof Johannes Chryfostomus Pogacar war geboren am 22. Jänner 1811 iu der jetzigen Pfarre Brez-nica in Oberkrain. Nach mit dem besten Erfolge zurückgelegten Gymnasial-uud Lyceal-Studieu trat er im Jahre 1830 in das hiesige fürstbischöfliche Alumnat als Theologe ein und erhielt am 27. Juli 1834 vom damaligen Fürstbischöfe Anton Alois Eingang. Wenn ich mich heute am Leichenbegängnisse des verstorbenen Oberhirten der Diöcese Laibach betheilige, so kann dies Niemanden befremden; im Gegentheile Jeder Knrd es fast selbstverständlich finden, der da weiß, daß toir, der verstorbene hochwürdigste Fürstbischof Johannes Chryfostomus Pogacar, und ich, uns im Leben nicht fremd ^aren, daß wir, iveuu auch nur kurze Zeit, im nämlichen höheren Priester-Bildungs-Institute zum Hl. Augustin in ^Bien den Studien oblagen (ich trat in dasselbe ein, als e§ bald hernach der Hochselige verließ), daß ich der Bischof ^r Nachbardiöcefe Lavant bin, und als solcher auch bei bischöflichen Consecration des Verstorbenen gegenwärtig loar. Aber auffallen dürfte es vielleicht, daß ich, der ich 9ar nicht der nämlichen Kirchenprovinz mit dem verstorbenen Fürstbischöfe angehöre, nach ihm die Leichenrede halte, und 'hm sogar im Namen der Diöcese Laibach einen Nachruf toibine. Dies klärt sich hoffentlich auf, wenn ich sage, daß 'ch nach meiner gestrigen Ankunft darum freundlichst von kompetenter Seite ersucht worden bin. *) Seine Excellenz der Hochwürdigste Herr Fürstbischof Jakob Maximilian von Lavant, welcher bei seiner Ankunft zur Leichenfeier °uf Ansuchen des Domcapitels die Trauerrede zu übernehmen die hohe Gnade hatte, hat über weitere Bitte des Domcapitels demselben auch das Manuscript seiner Rede zum Abdrucke im Diöcesaublatte huld-^ichst zUI Verfügung gestellt, wofür hiemit der ehrfurchtsvollste Dank "usgedrückt wird. Wolf die Priesterweihe. Wie sehr er sich durch seinen ausgezeichneten Studien - Fortgang und durch sein Verhalten die Zufriedenheit seines Oberhirten erworben habe, erhellt wohl daraus, daß er über dessen Empfehlung bei Seiner k. k. Majestät Franz I. noch im nämlichen Jahre gegen Ende September 1834 in das bereits erwähnte höhere Priester-Bildungs-Institut in Wien ausgenommen wurde. An der k. k. Wiener-Universität zum Doctor pro-movirt kehrte er im September 1837 in seine Diöcese zurück, und wurde Cooperator an der Pfarre St. Peter in Laibach. Aber schon am 6. Februar 1838 wurde er von Seiner Majestät dem Kaiser Ferdinand I. zum Professor der Dogmatik am k. k. Lyceum zu Laibach ernannt. Ueber Vorschlag des Fürstbischofes erhielt er am 24. November 1851 ein Canonicat am hiesigen Domcapitel, wurde 1864 zum Domdechant, 1870 aber zum Domprobst befördert. Endlich ernannte ihn Seine k. und k. Majestät im Jahre 1875 zum Fürstbischöfe von Laibach, als welcher er am 5. September 1875 hier im Dome consecrirt wurde. Wenige Monate nur fehlten noch dem dahingeschiedcnen Oberhirten zur Feier des fünfzigjährigen Priester-Jubiläums. Viele und verschiedene Aemter hatte der verblichene Fürstbischof bekleidet, alle mit gleicher Gewissenhaftigkeit, Umsicht, Treue und selbstloser Hingebung. Durch einige Zeit versah und ertheilte er auch den Religions-Unterricht am k. k. Lyceum, war fürstbischöflicher Consistorialrath, Rath und dann Präses des sürstbischöflichen Ehegerichtes, Prosinodal-Examinator, auch die Stelle eines krain ständ. Verordneten verwaltete er. Diese Aemter hinderten ihn nicht, öfters als Prediger des Wortes Gottes die Kanzel zn besteigen, und auch auf literarischem Felde zum Wohle der Kirche eine sehr ersprießliche Thätigkeit zu entfalten. Er war Gründer und Redacteur des „Sloveuski cerkveui casopis“, der nunmehrigen „Zgodnja danica“, der „theologischen Zeitschrift" mit dem Beiblatte „Zeit und Ewigkeit". Solche Leistungen und Verdienste konnten der Aufmerksamkeit Seiner k. und k. Apostolischen Majestät nicht entgehen. In Anerkennung derselben zeichneten Allerhöchst Dieselben den verstorbenen Fürstbischof mit dem Comthur-Kreuz des Leopoldordens, und im letzt verflossenen Jahre mit dem Großkreuze A. H. Ihres Franz Josef-Ordens aus. Zweiter Theil. „Selig sind die Tobte«, die im Herrn sterben." Wer stirbt im Herrn? Derjenige, der im Herrn und für den Herrn gelebt hat. Im Herrn, das ist, der mit dem Herrn, mit dem Heilande während des Lebens in inniger Verbindung stand; der mit dem Weltapostel Paulus sagen durfte: „Ich lebe, aber doch nicht ich, sondern Christus lebt in mir" (Gal. C. 2. V. 20) nämlich mit seiner Gnade, die mein Denken, Empfinden, Wollen, Handeln leitet. Für den Herrn lebt, wer für Ihn arbeitet, und in seinem Berufe sich abmühet. Im Herrn und für den Herrn lebt, wer an Ihn glaubt, auf Ihn hofft, Ihn liebt. Selig, wer in diesem Glauben, in dieser Hoffnung, in dieser Liebe stirbt, denn es erfüllt sich an ihm im Tode, was der Heiland sagte: „Wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch gestorben ist". (Johann C. 11. Y. 25.) Der Glaube verwandelt sich für ihn in das selige Schauen; die Hoffnung in das selige Genießen; die Liebe aber währt auch jenseits ewig. Wenn das Gesagte von jedem Christen gelten soll, daß er nämlich in Gott und für Gott leben soll, um in Gott, im Herrn selig sterben zu können, so insbesondere auch vom Bischöfe. Er gehört als solcher nicht sich selbst an, sondern allen seiner Hirten-Sorgfalt anvertrauten Gläubigen. Seine Aufgabe ist es, wie die des hl. Paulus: „Allen Alles zu werden, um Alle selig zu machen". (I. Cor. C. 9. V. 22.) Für den Christen ist der Tod nur ein Schlaf, nicht Vernichtung. Er glaubt, ja er weiß — mit Job — daß er am jüngsten Tage wieder lebend auferstehen werde. Also ist das Sterben nur ein einstweiliges Entschlafen. Um selig zu erwachen, muß der Bischof im Leben wachen über sich und seine ■ gläubige Herde. „Du aber sei wachsam" ermahnt der hl. Paulus seinen Schüler Timotheus, Bischof von Ephesus (II. Tim. C. 4. V. 5); setzt aber auch bei: „Ertrage alle Mühseligkeiten, thue das Werk eines Evangelisten (Glaubenspredigers)! erfülle dein Amt". Also kann der Bischof von seinem Amte nicht ausruhen, als wenn es für ihn je nichts mehr zu thun gäbe. Das volle Ausruhen von den Mühen ist ihm nur erst, wie Jedem der im Herrn stirbt, für Jenseits, im Himmel Vorbehalten als Lohn. Dies Alles ist wohl auch dem verstorbenen Oberhirten Johannes Chrysostomus im Leben oft vorgeschwebt, und er mar bestrebt, sein schweres Amt zu erfüllen, wie Paulus mahnt. Ihnen Allen, hier versammelte Andächtige! und der ganzen Diözese Laibach ist dies so gut, als mir — ja noch besser bekannt, als mir. Um nur Eines hervorzuheben: Die oft sehr beschwerlichen, sehr anstrengenden Firmungsund Visitations-Bereisungen hat der verblichene Fürstbischof mit einer solchen Ausdauer vollführt, daß er an einem und demselben Tage nicht selten zwei Pfarrstationen zu obigem Zwecke besuchte. Da mag er freilich wohl bei seiner ohnehin nicht gar festen Gesundheit seine physischen Kräfte etwas überschätzt haben. Gott, in dessen Dienste er sich bis zur Erschöpfung anstrengte, wird ihm dies zum um so größeren Verdienste angerechnet, und mit um so reichlicheren Lohne vergolten haben. Auch ihm sind seine Werke nachgefolgt, wie Jedem, wenn er aus der Zeitlichkeit in die Ewigkeit tritt. Wenn der Mensch stirbt, muß er Alles zurücklassen, ob gerne oder ungerne, mag es ihm hienieden noch so lieb und theuer gewesen sein. Nur etwas nimmt er mit sich; nämlich sein Gewissen, und seine Werke — die guten Werke, aber auch die etwa vollbrachten bösen Werke, außer wenn er diese Letzteren durch aufrichtige, christliche Buße gesühnt und seine Schuld vor Gott getilgt hat. In diesem Falle bleiben sie zurück, und der Büßer hat ihrer wegen nicht zu fürchten. Warum aber nimmt der Sterbende sein Gewissen mit in die Ewigkeit? Weil es zunächst jenes Buch ist, von dem es im kirchlichen Hymnus: „Dies irae“ heißt, daß darin Alles verzeichnet ist, wornach Gott den vor sein Gericht hintretenden Todten richtet. Warum folgen dem Gestorbenen seine guten Werke nach? Weil der göttliche Urtheilsspruch zunächst dieselben zur Grundlage hat; aber auch deshalb, weil das Bewußtsein derselben, das Bewußtsein, daß, ob auch mühevolle Tagwerk gut und verdienstlich vollbracht zu haben, den Seligen die ewige Ruhe im Himmel versüßt. Sagt man ja auch im Leben: Nach gethaner Arbeit läßt sich süß ruhen. Schluß. Nun denn! Auch dem dahingeschiedenen Fürstbischöfe Johannes Chrysostomus sind seine guten Werke nachgefolgt — gewiß zu unser Allen Tröste. Aber auch die Dankbarkeit seiner Diöcesanen hat ihn in die Ewigkeit begleitet; ihre Gebete, und das fromme Andenken Aller, die ihn im Leben kannten, bleiben ihm gesichert. Wir Alle, die wir trauernd, aber zugleich hoffend auf einstiges Wiedersehen, ihn in die Gruft senken sehen, rufen ihm mit der Kirche den christlich schönen Wunsch nach : Gib ihm o Herr! die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihm! Laß ihn ruhen im Frieden! Amen. II. Electio Vicarii Capitularis. Yenerabili Clero Dioecesis LaMcensis. Nr. 137. Cum ex Sacrorum Canonura dispositioue eccle-siarum cathedralium Capitula in deficientium epi-scoporum locum subrogentur, eisque in omnimoda succedant jurisdictione, eorutn munus est, viduatis ecclesiis ita consulere, ne sede episcopali vacante aliquod patiantur detrimentum. Nos igitur, vacante in praesens per praema-frirum obitum Beverendissimi ac Celsissiini Domini Joannis Chrysostomi Pogacar, Episcopi Labacensis Principis, Ordinärst Nostri gratiosissimi — sede episcopali — sacris canonibus et sacrosancti Con-cilii Tridentini decretis obtemperare volentes, vo-°atis omnibus et singulis Canonicis, intra tempus a dicto Concilio Statutum, ad Vicarium, qui vices ^ostras sustineat, deputandum, congregatisque iis, Mi debuerunt, voluerunt et potuerunt interesse, ha-Hitis eorum votis, hodie confratrem Nostrum Reveren- Ex Officio capitulari sede episcopali dissimum Dominum Dr!m- Henricum Pauker Nobilem de Glanfeld, Ecclesiae cathedralis Labacensis Canonicum theologum, Vicarium Nostrum deputavimus, creavimus et constituimus sede episcopali vacante, cum omnibus et singulis facultatibus, privilegiis, bonoribus, oneribus et praerogativis ad hujusmodi munus exercendum necessariis et opportuuis, dantes eidem plenam et liberam potestatem, omnia et singula, quae Capitulo sede vacante a jure per-inittuntur, exercendi. Praecipimus igitur in Domino universo vene-rabili clero Dioecesis Labacensis, quatenus prae-fatum Reverendissimum confratrem Nostrum in Vicarium Nostrum recipiat, eidem in praemissis omnibus pareat et obediat, dantes illi facultatem contradictores et inobedientes poenis et censuris ecclesiasticis compescendi. vacante. Labaci die 31. Januarii 1884. Josephus Zupan m. p., Praepositns Ecclesiae cathedralis Labacensis. Georgius Volc m. p., Decanus Ecclesiae cathedralis Labacensis. 2* Z. 153. III. Anordnung von öffentlichen Gebeten für die glückliche Wahl eines neuen Bifchofes. An die hochwürdigc Diöccsangeistlichkeit. Da es dem Herrn gefallen hat, unseren geliebten Oberhirten den Hochwürdigsten Herrn Fürstbischof Johannes Chrysostomns in ein besseres Leben abzuberufen, so ist es nunmehr unsere heilige Pflicht, im Vereine mit den Gläubigen inbrünstig zu beten, daß die verwaiste Diöcese bald einen neuen Oberhirten erhalte, der dem Herzen Gottes wohlgefällt, und zur Verherrlichung seines heiligsten Namens und zum Heile der Gläubigen segensreich wirken möge. Gebet. Mit demüthigem Herzen flehen wir 51t Dir, 0 Gott! daß Du nach Deiner unendlichen Erbar-mnng und Güte unserer Diöcese einen solchen Oberhirten verleihen wollest, welcher mit Deinem heiligen Geiste erfüllt, seiner Heerde mit Liebe und Starkmuth vorstehen, und ihr mit Wort und That den Weg 31111t ewigen Leben zeigen möge, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und regiert in Einheit mit demselben heiligen Geiste Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Zu diesem Ende wolle in jeder heiligen üötesse, in welcher es den Rubriken mich zulässig ist, bis zur Wiederbesetzung des bischöflichen Stuhles die Oolleete ans der Messe pro eligendo summo Pontifiee mutatis mutandis eingelegt werden. Beim öffentlichen Gottesdienste an Sonn-und Feiertagen ist aber nach jeder Predigt und bei der nachmittägigen Litanei nachstehendes Gebet zu verrichten: Molitev. 8 poniznim sreem, 0 Bog! Te prosimo, dodeli po svoji neskoneni milosti in do-broti nasi skofiji taeega viksega pastirja, ki bo — napolnjen s Tvojim svetim Du-hom — z ljubeznijo in srenostjo skr bei za svojo cedo. in ji z besedo in z dejanjem kazal pot v veeno zivljenje. Po nasem Gospodu Jezusu Kristusu, Tvojem Sinn, kateri s Tebqj zivi in kraljuje v edinosti ravno tistega svetega Duha Bog vekomaj. Amen. Capitular - ConMormm Laibach am 4. Februar 1884. Pr. Keiurich Pauker, Capitular - Vicar. Z. 159. IV. d'altciiinanöttt für das Jahr 1884.*) Die Nachsichten, welche hinsichtlich des Fasten- bigen der Laibacher Diöcese in Betreff dieses Kirchen-gebotes auf Grund der vom Apostolischen Stuhle gebotes in diesem Jahre Nachstehendes zu beobachten: gewährten Vollmachten in der Laibacher Diöcese I. Eigentliche Aasttage oder Avöruchstage, bisher zngestanden waren, werden mit Genehmi- an welchen nur einmalige Sättigung erlauöt gnng des heiligen Vaters auch für das Jahr 1884 ist, find folgende; in Geltung erhalten. Es haben hiemit die Glän- 1. Alle Tage der vierzigtägigen Fastenzeit, *) Dieses Fastenmandat (resp. das slovenische) ist von der hoch- ansgenonimen die SüNIltage. 2. Di- Mittwoche, Fr-it-g- und S-mstag- kirchlichen Fastengebotes den Gläubigen an das Herz gelegt werden der hin- möge, von der Kanzel zu verlesen. ^nuieuiöirzeueil. 3. Die Mittwoche und Freitage der Adventzeit. 4. Die Vorabende vor Pfingsten, Petri und Pauli, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen, Unbefleckte Empfängnis und Weihnachten. II. Avstinenztage, d. H. solche, an welchen der Kenuß von Aleischspeisen verboten ist, sind folgende: 1. Alle Freitage des ganzen Jahres. 2. Der Aschermittwoch, die vier Quatembermittwoche und Quatembersamstage. 3. Die drei letzten Tage der Charwoche. 4. Die Vorabende vor Pfingsten, vor Petri und Pauli, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen, Unbefleckte Empfängnis und Weihnachten. III. Weitere Zispensen vom Kevote, sich des Aleischeflens zu enthalten, sind folgende: 1. Für die ganze Diöcefe so oft ein gebotener kirchlicher Feiertag auf einen der früher genannnten Abstinenztage fällt. 2. Für einzelne Orte, so oft daselbst ein Jahrmarkt auf einen der genannten Abstinenztage fällt. (Biele Pfarren bestehen aus mehreren von einander entfernten Orten, da gilt die Dispense nicht für die ganze Pfarre, sondern nur für jene Orte, wo des Marktes wegen das Zusammenströmen der Menschen stattfindet.) 3. Für einzelne Personen: a) Mit Ausnahme des Aschermittwochs, der drei letzten Tage der Charwoche und der Vorabende vor Pfingsten und Weihnachten werden an allen übrigen Tagen dispensirt: die Arbeiter in den Fabriken und in den Kohlen- und Bergwerken; die Reisenden, welche in den Gasthäusern essen, auch andere, falls sie z. B. in Städten oder anderen geschlossenen Orten in Gasthäusern ihre Beköstigung haben. b) Mit Ausnahme des Charfreitags werden an allen übrigen Tagen dispensirt: die Eisenbahn - Conducteurs; die Reisenden, falls sie auf Bahnstationen speisen; diejenigen, welche sich zur Herstellung der Gesundheit in Bädern aufhalten, mit ihren daselbst befindlichen Angehörigen und ihrer Dienerschaft. c) Vom Verbote des Fleischgenusses, wenn ihnen Fastenspeisen nicht ausreichend zu Gebote stehen, sind gänzlich dispensirt: jene, welche wegen großer Armuth essen müssen was immer sie bekommen; auch die Uebngen, welche in einer Familie leben, wo Fastenspeisen nicht aufgetischt werden. Sie sollen jedoch trachten, sich wenn möglich wenigstens am Charsreitage des Fleischgenusses zu enthalten. IV. Alt allen jenen Fasttagen des Jahres, an denen nur einmalige Sättigung erlaubt ist, und in der ganzen Fastenzeit, auch an den Sonntagen, ist der Genuß von Fisch- und Fleischspeisen bei einer und derselben Mahlzeit nicht erlaubt. Man muß sich entweder des Fleisches oder des Fisches enthalten. V. Sich Abbruch zu thun sind nicht verpflichtet: die Kranken, serners jene, welche schwere körperliche Arbeiten verrichten, endlich, die noch nicht das einundzwanzigste Lebensjahr erfüllt oder das sechzigste Jahr bereits überschritten haben. Diejenigen, welche nicht zum Abbruch verpflichtet sind, dürfen an jenen Abbruchstagen, an denen der Fleischgenuß nicht gänzlich verboten ist, Fleisch essen so oft sie im Laufe des Tages Nahrung zu sich nehmen, während hingegen die zum Abbruche Verpflichteten an denselben nur Mittags und Abends Fleisch genießen dürfen, sich am Abende aber den schuldigen Abbruch thun müssen. Die Herren Pfarrer und Beichtväter sind ermächtiget, in einzelnen Fällen einer wirklichen Nothwendigkeit noch weitergehende Dispensen vom Verbote des Fleischgenusses zu ertheilen, insbesondere zu gestatten, daß zur Bereitung von Fastenspeisen, mit Ausnahme des Charfreitages und der Quateniberfreitage, statt des Rindschmalzes Schweinschmalz (Schweinfett) gebraucht werden dürfe. Wer eine bleibende Dispense zu bedürfen glaubt, hat sich diesfalls an das Capitular - Consistorium zu wenden. Die vorstehenden Bestimmungen sind nicht auch für Ordenspersonen maßgebend, dieselben richten sich nach ihren eigenen Regeln. Alle Gläubigen, welche sich der hiemit ge- Gegrüßet seist du Maria" zur Ehre des währten Nachsichten bedienen, haben an jedem Tage bitteren Leidens Jesu Christi zu beten. Jedoch steht der vierzigtägigen Fasten, an welchem sie es ihnen frei, an dessen Statt ein entsprechendes dies thuu, fünfmal das „Vater unser und Almosen zu geben. Capitular - ConDorium Laidach am 15. Februar 1884. Ar. Keinrich Uauker, _______________ Capitular-Vicar. Postna postava za lyubljansko skofijo v letu 1884. Polajsave, ki so se glede posta po papezevein pooblastenji doslej dajale v Ljubljanski skofiji, veljajo s privoljenjem sv. oöeta tudi za leto 1884. Verniki Ljubljanske skofije so tedaj dolzni pri izpolnovanji postne zapovedi paziti v te-koöem letu na sledeöe doloöbe: I. Dnevi, o katerih si je pritrgati treba, ali o katerih je dovoljeno ie enkrat do sitega jesti, so: 1. Vsi dnevi stiridesetdanskega posta, razun nedelj. 2. Kvaterne srede, petki in sabote. 3. Srede in petki v adventu. 4. Dnevi pred binkostmi, pred praz-niki sv. Petra in Pavla, vnebovzetja Ma-rijinega, vseh svetov, öistega spoöetja M. D. in pred Bozieem. II. Dnevi, o katerih je prepovedano meso jesti, so : 1. Vsi petki eelega leta. 2. Pepelnicna sreda, stiri kvaterne srede in kvaterne sabote. 3. Trije zadnji dnevi velicega tedna. 4. Dnevi pred binkostmi, pred praz-niki sv. Petra in Pavla, vnebovzetja Ma-rijinega, vseh svetov, eistega spoöetja M. D. in pred Bozieem. III. Privoljeno je nadalje meso jesti: 1. Za vso skofij o , kolikorkrat je zapovedan praznik na kak poprej imeno- van dan, o katerem je meso jesti prepovedano. 2. Za posamezne kraje, kolikorkrat je kak semenj na tak dan. (V mnogih farah je po vec raznili krajev, ki so eden od druzega oddaljeni; tu po-lajsanje ne velja za vso faro, ampak le za tiste kraje, kjer se zaradi semnja veeja mnozica ljudij shaja.) 3. Za posamezne osebe: a) Razun pepelnicne srede, zadnjih treli dnij velikega tedna ter dnij pred binkostmi in Bozieem se za vse druge dni, polajsanje, to je privoljenje meso jesti, daje : delaleem v tovärnah (fabrikah) in v premögo- in rudoköpih; popotnikom ki v krcmali ali gostil-nic-ah jedö; tudi drug'im, katei'i n. pr. v mestih, trgih itd. navadno v gostilnieo na hrano hodijo. b) Razun velikega petka se za vse druge dni tako polajsanje daje: zeleznienim kondukterjem; vsem, ki z zeleznico potnjejo in so prisiljeni na zelezniönili posta,jah v ondotnih gostilnieah jesti; tistim, ki zaradi zdravja v kopeljih bivajo, njihovim ohdi bivajocim druzinam in posloin. cj Vse dni brez izjeme, smejo mesne jedi uzivati: tisti, kateri so zaradi prevelike rev-§Öine primorani jesti, karkoli dobe; tudi drugi, ki v druzinah sluzijo ali zive, kjer se postno ne kuha. Vender naj taki gledajo, ee je moc, da se vsaj veliki petek mesnih jedij zdrze. IV. Vse tiste postne dni v letu, o katerili je le enkrat nasititi se pripusceno, in ves stiridesetdanski postni cas, tudi ob nedeljah, je uzivanje rib in mesa pri ravn o tistem obedu prepovedano. Treba se je mesa ali rib zdrzati. V. V j e di pritrgovati si ni po-treba: bolnikom, nadalje onim, ki tezka dela opravljajo, slednjie onim, ki eden in dvajsetega leta se niso dopolnili, ali pa so Sestdeseto vze prestopili. Oni, katerih ne veze zapoved v jedi pritrgovati si, smejo tiste dni, kadar je drugim v jedi pritrgovati si zapovedano, pa ne popolnoma prepovedano jesti meso, — izjemoma meso jesti, kolikorkrat med dnevom jed uzivajo; nasproti pa smejo oni, katere zapoved v jedi pritrgovati si veze, tiste dni meso le o poludne in zveöer uzivati, pa si zveöer po dolznosti pritrgovati. Gospodje zupniki in spoved-niki so poobla§öeni, da smejo v sluöajni resniöni potrebi prepoved o uzi-vanji mesa §e bolj zlajsati, vzlasti pa do-voliti, da se pri napravljanji postnih jedij, razun velikega petka in kvaternih petkov, mesto masla sme svinjska masöoba rabiti. Kdor meni, da mu je stalne dispenze po-treba, naj se zastran tega obrne na kapitularni konzistorij. Tukaj navedena doloöila pa ne veljajo tudi za redovnike; oni se ravnajo po svojih pravilih. Vsi verniki, ki se s tem podeljene polajsave posluzujejo, naj tiste dni stiri-desetdanskega posta, o katerih to störe, petrat molijo „0öe nas in Cesöena si Mari ja“ v cast bridkemu trpljenju in smrti Jezusa Kristusa. Vender jim je na prosto voljo dano, mesto tega primerno miloscino dajati. Kapitularni konzistorij V Ljubljani dne 15. februvarija 1884. Dr. Henrik Pauker, kapitularni vikarij. 2. 160. Anordnung eines Zusatzes )nr lanretanischen Decretum TJrbis et Orbis. Ad praesidium columenque militantis Eccle-siae virum sanctissimum excitavit misericors Deus, Dominicum Guzmanum, inclitum Ordiuis Praedica-torum conditorem et patrem, qui pugnare pro Ecclesia catholica aggressus est, maxime precatione confisus, quam Sacri Rosarii Mariani nomine pri-mu8 instituit, et per se suosque Alumnos longe lateque disseminavit. Admirabilem hanc orandi for-mulam nobilis instar tesserae christianae pietatis Catholici semper habere consueverunt. Quare vix ac Sanctissimus Dominus Noster LEO PAPA XIII ad opem a Iesu Christo per Mariam Virginem Eius Matrem praesentibus necessitatibus impetrandam, integrum mensem Octobrem Rosarii precibus in toto catholico Orbe hoc anno exigendum, encyclicis datis Litteris, indixit; ubique sacrorum Antistites et fideles populi, supremi Pastoris voluntati ob-temperantes, frequentissima Rosarii recitatione pietatis suae et dilectionis erga Dei Matrem pera-mantissimam splendida argumenta exhibuerunt, cer- tarn spem foventes se, eadem Beatissima Yirgine opitulaute, a coelesti misericordiarum Patre in praesentibus tarn privatis, quam communibus chri-stianae reipublicae calamitatibus efficatius optata subsidia impetraturos. Iamvero Sanctissiinus idem Dominus Noster summopere cupiens tum augeri cultum erga ipsam augustam Dei Genitricem hac praesertim orandi consuetudine cidem Yirgini gratissima, tum Chri-stifideles ad hoc obsequium Ei praestandum magis magisque excitari, humillimas preces sibi oblatas a Rmo. Patre Iosepho Maria Larroca Magistro Generali Ordinis Praedicatorum, nimirum ut Lita-niis Lauretanis addendam indulgeat Reginae a Rosario invocationem, quae iamdudum apud Domi- Jn Ausführung des obangeführten Decretes der H. Congregation der Riten wird hiemit für die Laibacher Diözese angeordnet, daß von nun an beim öffentlichen Gottesdienste in der lanretanischeir Litanei nach den Worten: „Königin ohne Mackel der Erbsünde empfangen, bitte für nicianam Familiam in usu est, benigne ac perli-benter excepit. Voluit propterea Sanctitas Sua prae-cepitque, ut ceteris Litaniarum Lauretanarum be-atae Mariae praeconiis, et hoc in Ecclesia universa in posterum addatur postremo loco, scilicet „Regina Sacratissimi Rosarii, ora pro no-bis“. Maudavit praeterea super his expediri Lit-teras in forma Brevis. Contrariis non obstantibus quibuscumque. Die 10 Decembris 1883. L. f 8. D. CARDIN ALIS BARTOLINIUS S. R. C. Praefectus. LAURENTIUS SALVATI S. E. C. Secretarius. uns! — Kraljica brez madeza i z v i r n e g a greha spoöeta, prosi za nas!“ eingeschaltet werde: „Königin des heiligen Rosenkranzes, bitte für uns! — Kraljica svetega, roznega venca, prosi za nas!“ Capitular - Conslstsrium Laibach am 7. Februar 1884. Ar. Kemrich Wauker, Capitular - Vikar. VI. Decretum s. Rituum Congregationis. Dubia quoad officium votivum in octava alicuius festi et quoad lectiones legendas in primo nocturno in festo s. Dominici. Hodiernus Redactor Kalendarii pro usu Dioe-ceseos Ostien. et Veliternen. a Sacra Rituum Congre-gatione haec declarari humillime expetivit, nimirum: I. Quotiescumque infra Octavam alicuius Festi eam habentis non occurrat Duplex vel Semiduplex, neque ullum Festum ad tramitem novarum rubri-carum reponendum sit, fieri ne prorsus debet de Octava, aut licitum est recitare Officium votivum respectivum prouti ex Decreto Urbis et Orbis diei 5 Julii vertentis anni indultum fuit? II. In Festo sancti Dominici confessoris, nuper a SSmo. Dno. Nostro Leone Papa XIII ad ritum duplicem maiorem evecto, quaenam lectiones in primo Nocturno legendae sunt? Et sacra eadem Congregatio ad relationem infrascripti Secretarii sic rescribendum censuit: Ad. I. Affirmative ad primam partem; negative ad secundam. Ad II. Legendae sunt Lectiones de Communi Confessoris non Pontificis secundo loco. BEATUS VIR. Atque ita declaravit, rescripsit ac servari mandavit die 3. Augusti 1883. VII. Entscheidung des k. k. Verwaltungsgerichlshofes in Angelegenheit einer MessenlMnng. (Erkenntnis vom 28. September 1883, Z. 2222.) Der k. k. Verwaltnngsgerichtshof hat über die Beschwerde der Wilhelmine Apt, verwitweten Kanka, contra Ministerium für Cnltns und Unterricht, anläßlich der Entscheidung desselben vvm 13. November 1882, Z. 16666, betreffend die vom Dr. Johann Kanka angeordnete Messen-stiftuug in der Jetrichowitzer Schlvßkapelle, nach durchgeführter öffentlicher mündlicher Verhandlung nnd Anhörung des k. k. Sektionsrathes Ritter von Spann, zu Recht erkannt: „Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen." E n t s ch e i d u u g s g r ü n d e. Mit der hiergerichtlichen Entscheidung vom 29. Mai 1878, Z. 857, wurde die Verfügung des Ministeriums für Cultus nnd Unterricht vom 27. Oetober 1877, Z. 17890, wonach die von Dr. Kanka testamentarisch, jedoch ohne Angabe des Per-solvirungStages zur Jetrichowitzer Schloßkapelle angeordnete Messenstiftuug am Mittwoch einer jeden Woche gelesen werden soll, über die Beschwerde seiner Witwe, später verehelichten Wilhelmine Apt, aus dem Grnnde wegen mangelhaften Verfahrens aufgehoben, weil das eventuell gestellte Begehren der Beschwerdeführerin, daß die Abhaltung der Messen am Sonntage in dem Falle stattfinden soll, als die einstige Vermehrung der Geistlichkeit bei der Sedletzer Kirche es gestatten wird, bei der administrativen Verhandlung und Entscheidung nicht in Betracht gezogen wurde. Nachdem in Folge der von Seite des gedachten Ministeriums eingeleiteten Erhebungen über die Art der Ausführung dieser Messenstiftnng zwischen den einzelnen Interessenten kein Vergleich zu Stande kam und das fürsterzbischöfliche Ordinariat in Prag entschieden jede Persol-virung der Messe am Sonntage, selbst bei einer allfälligen Vermehrung der Sedletzer Geistlichkeit zurückwies, dasselbe aber gegen seinen Willen zur Annahme der Stiftung mit der Persolviruug der Messe am Sonntage nicht verhalten werden kann, so wird cs sich nur um die Alternative handeln, ob die fragliche Stiftungsanordnung als nicht zur Annahme geeignet erkannt oder nach der neuerlichen Entscheidung des genannten Ministeriums v. 13. November 1882, Z. 16666, die Kanka'sche Messenstiftung mit der Modalität der Perfolvirung der gestifteten Messe an Wochentagen M errichten sei. Gegen letztere Perfolvirnngsmodalität erhebt die Beschwerdeführerin die Einwendung, daß selbe sowohl dem Willen des Stifters als auch ihrer Intention geradezu widersprechend sei, indem zufolge von Zeugeneinvernahme und verschiedener anderer Daten der Wille des Stifters auf Abhaltung der Messe am Sonntage gerichtet war und auch sie, welche doch hier als Erbin mit der Realisirnng dieser Stiftung beauftragt wurde und somit als eigentliche Stifterin anzusehen sei, auf der Mefseupersolvirung am Sonntage bestehe. Der Verwaltuugsgerichtshof findet jedoch sich für die zweite Alternative, d. i. für die Ansicht des k. k. Kultusministeriums aussprechen zu sollen, und zwar aus folgenden Gründen: Vor allem ist entscheidend, daß der Tag, an dem die Miesse wöchentlich persolvirt werden soll, im Testamente nicht ausdrücklich angegeben erscheint, da darin blos gesagt ist, daß die von dem Erblasser beabsichtigten Stiftungen, insbesondere die in der Jetrichowitzer Mntter-gottes-Kapelle jährlich zu lesenden 52 heiligen Messen, falls diese Stiftungen vom Erblasser bei Lebzeiten noch nicht znr Durchführung gebracht seien, von der Erbin zu realisiren seien. Wenn auch die von der Beschwerdeführerin angeführten Daten den Wunsch des Stifters für die Persolvi-rnng der Messe am Sonntage vermnthen lassen, so ist doch durchaus unerwiesen, daß er die Persolvirung der Messe am Sonntage zur ausdrücklichen Bedingung der Errichtung seiner Stiftung gemacht habe, es lassen vielmehr nachbe-naunte Umstände deutlich erkennen, daß er mit den Schwierigkeiten der Messenlesung an Souutageu wohl vertraut sein mußte und daher wahrscheinlich absichtlich die Angabe des Persolviruugstages im Testamente unterlassen hat. Diese Umstände bestehen in Folgendem: Ist die Wiedereröffnung der früher gesperrten Kapelle in Jetri-chowitz im Jahre 1819 von Seite des fürfterzbifchöflichen Ordinariates in Prag nur unter der Bedingung gestattet worden, daß dem Gottesdienste in der Pfarrkirche Sedletz kein Abbruch geschehe und es dem dortigen Pfarrer verboten sei, die Messe in dieser Kapelle au Sonntagen zu lesen, und es wurde auch diese Messe dort bis zum Jahre 1854 nur an Wochentagen gelesen. Erst seit diesein Jahre wurde aus persönlichen Rücksichten sür Dr. Kanka, und zwar nur während seines Sommeraufenthaltes daselbst ausnahmsweise die Messelesung an Sonntagen gestattet, mit der Beschränkung jedoch, daß hiebei der Sedletzer Geistlichkeit keine Last anfgebürdet werde,' was Alles nur dadurch ermöglicht wurde, daß die Messe an Sonntagen durch einen zufällig in der Nähe befindlichen penfionirten Priester persolvi t werden konnte. — Hieraus ergibt sich zur Genüge, daß man nicht behaupten kann, die fragliche Messenpersolviruug an Wachentagen sei der Absicht des Stifters geradezu entgegen. Nach dem auf die allerhöchste Entschließung vom 15. Mai 1841 gegründeten Hofkanzleidekrete vom 21. Mai 1841, Z. 15759, steht die Entscheidung über die Anuehm- 3 barfeit einer zu errichtenden Stiftung, über deren Abänderung und Aufhebung 2c. den administrativen Behörden, bei geistlichen Stiftungen einverständlich mit dein Ordinariate zu, es kann somit bei der entschiedenen Weigerung des Ordinariates zur Messelesung an Sonntagen in dieser Kapelle und bei dem Ausspruche desselben über die An-uehmbarkeit dieser Stiftung bei einer Messcpersolvirung an Wochentagen gegen die Entscheidung des genannten Mi-nisteriums keine gegründete Einwendung erhoben werden, zumal es nicht augeht, aus einer von der Erbin blos behaupteten , nicht aber ausdrücklich erklärten Absicht des Stifters die Bedingungen der Stiftuugserrichtung gegen den Willen des Ordinariates endgiltig festznsetzen, zumal der Erbin testamentarisch nur die Realisirung der Stiftung, somit die Tragung der mit der Errichtung und Persolvi-rung der Stiftung verbundenen Kosten ansgetragen, keineswegs aber ein besonderes Recht zu einer näheren Bestimmung über die Stistuugsmodalität eingeräumt wurde. Da nun der Stifter den Tag, an welchem die gestiftete Messe persolvirt werden soll, nicht ausdrücklich bestimmt, noch auch dieser Tag stillschweigend aus oben an- gegebenen Umständen gefolgert werden kann, so wird durch die behördlich festgesetzte Stiftungsmodalität der Absicht des Stifters sicher eher entsprochen, als wenn die Annahme der Stiftung ganz verweigert würde. Was endlich den von der Beschwerdeführerin gestellten Antrag wegen Persolvirnng der Messe am Sonntage durch fremde Geistliche betrifft, so ist hierüber zu bemerken, daß die Beschwerdeführerin laut ihrer unter den administrativen Acten befindlichen Aeußerung vom 13. Juli 1882, in Erwägung des Umstandes, daß andere Pfarren und Geistliche von Jetrichowitz viel zu entfernt find, um diese Messen an Sonntage» dort lesen zu können, von diesem Anträge selbst wieder abging, daher derselbe keinen Gegenstand einer weiteren administrativen Verhandlung und Entscheidung mehr bildete uud somit auch vou Seite des Ver-waltuugsgerichtshoses in Gemäßheit des §. 5 des Gesetzes vom 22. Oktober 1875, R. G. Bl. Nr. 36 cx 1876, nicht in Betracht gezogen werden kann. — Bei diesem Sachverhalte mußte somit die fragliche Beschwerde als nicht im Gesetze begründet zurückgewiesen werden. VIII. ZgocLovina Proske fare. (Dalje in konec.) Leta 1850. sta se iz zapusöine üupnika Megu-sarja popravila krstni kamen in priznica. Leta 1851. se je predelal veliki altar, naredil nov tabernakelj na njein, in nov altar sv. Valentina, ter prezlatila se je monstranca. Leta 1855. sta se postavila na novo stranska altarja pri vhodih v kapeli (za 527 gld.). Leta 1879. se je po prizadevanji tadanjega beneficijata vlozil nov tlak iz PortlanSkega cementa, pri katerem se je po-kazal mojstra baron Pitt] z Dunaja. Leta 1880. so do-bile cerkvene stene okrasbo z novim krizevim potom (za 11(K) gld.), katerega je istega leta, 12. nedeljo po binkostib, Preski domaein (edini duhovnik - rojak fare, kar ona stoji) o. Romuald Jereb, franeiskan v Kameniku, slovesno postavil. Naslikal je pa krizevi pot umetnik g. Friderik Toinec iz Sentvida in plaeal ga g. Nikolaj Jamnik iz Medvod. eigar hisa je vze od nekdaj prva dobrotniea Preski eerkvi. Napravil je ta moz ob ednem tudi ustanovo, da se moli v postu sest petkov sv. krizevi pot v eerkvi in daruje sv. masa za njegovega oceta Janeza Jamnika. Leta 1882. so se kupili novi krasni mednati sveeniki za veliki altar in 1. 1883. se je predelal in prezlatil tabernakelj, ki je dobil ob strani dva nova kerubina. Masne in druge dobrotne ustanove so pri Preski farni eerkvi od sledeeik ustanovnikov: Matej Maren (od leta 1786), Jakob Jeraj (1786), Matej Maren (1786), za ustanovnike (1788), za cerkveno sveeavo (1800), Nikolaj Jamnik (1809), Kat. Gosee (1836), Ma-rija Jaree (1838), Jakob Carman (1846), Janez Jarec (1851), Nikolaj Jamnik (1853), Jozef Stannan (1853), Valentin Ovajnar (1853), Marija Dobnikar (1853), Helena Eozman (1853), Helena ziebnik (1853), Jozef Star-man (1853), Neza Ziebnik (1853), Marija Jamnik (1856), A. Al. Wolf (1858), Marije Jamnik knjizna ustanova (1859), Marije Jamnik bolniska ustanova (1859), Matija Ziebnik (1860), Marija Surov (1867), Matej Petaö (1867), Janez Jamnik (1882). Imovina farne eerkve je nalozena na obveznici §t. 34005 od dne 1. februarja 1870. Bazun tega ima cerkev edno njivo r Lipieah in stiri gozde. Poko paliSöe je bilo ob ustanovljenji fare okrog Proske eerkve opusceno in napravilo se je tacas novo, pod grieem, za streljaj oddaljeno od vasi. Leta 1858. se je kupila od eerkve njiva, s katero se je pokopaliäöe podaljsalo za 209 □ seznjev. Tisto leto se je sozidala na njem tudi nova mrtvasnica. Cerkovnik stanuje sedaj v solskem poslopji, ker so mu bili I. 1867. njegovo hisico vzdignili, in zgornje prostore uceci se Preski mladezi odkazali za solo. 2, Podruznica sv, Marjete v Zlebeh, Pri Zlebski cerkvi, lei je od Preske oddaljena edno uro, se v zadnjih sto letih ni iiieesar spremenilo, takö da ona stoji se täka, kakor smo jo opisali med podruz-nieami Sorskimi. Poleg ondi omenjenih man se v njej opravljajo tudi mase za sledeße ustanovnike: Marija Bavnikar (od Iota 1853), Janez Carman (1853), Jozef Okrslar (1856), .Turij Malensek (1857) in Primoz Car-man (1866). 3. Podruznica sv. Jakoba na Petelincu. Zadnjikrat je bila ta cerkev razsveöena in zaprta 12. oktobra 1789, a odprla se je zopet 1. 1798. in pri-redila za sluzbo bozjo. Leta 1864. je dobila ona nov veliki altar, ki je bil blagoslovljen istega leta na sv. Jakoba dan. Sicer pa stoji ta eerkviea zelo pozabljena na svoji samotni peöini, ker je preveö oddaljena od ljudij. Od Preske se potrebuje do nje poldrugo uro hodä. 4. Podruznica sv, Duha na Golem Brdu, Po prijetni, malo napeti poti, se pride od farne cerkve do Golega Brda v edni uri. V zacetku 17. sto-letja je stala tu mala gotska eerkviea, koje ladija je imela k edno samo okroglo okno nad vratmi. Sedanja cerkev je 16 5 m dolga in 6 m siroka ter ima ob straneb dvojen vhod. V njej se nabajajo tri je altarji, in sicer sta stranska dva, sv. Barbare in sv. Nikolaja, enako kakor cerkev iz osemnajstega stoletja. Veliki altar sv. Duha je bil pa Nov äe-le pred kratkim. Strela je bila udarila v cerkev 1 1825. Leta 1871. je bilo pa vdrugic van jo trescilo in Jo silno razluskalo. Pozna se se na Söipovniku in luknja na levi strani svetisöa, koder je strela imela svoj tek. Zvonikovo kapo in nekaj zidü je bilo takrat razneslo daleö na okrog. Leta 1872. se je poviganemu zvoniku naredila nova streha. Pokrila se je ona s plebom, cer-kvena pa z opekami. V zvoniku vise tri je slabo ubrani zvonovi. Veliki (st. 1089) je bil nov 1. 1881, srednjega in malega jo pa vlil Anton Samassa 1. 1826. Posvecenje cerkve se je nekdaj obhajalo na peto nedeljo po veliki noci, sedaj se ono praznuje v nedeljo po sv. Mihaelu, patrocinij pa na binkostni ponedeljek. Gotove ma§e so Se tri: na praznik sv. Nikolaja, sv. Barbare in sv. Neze; poslednja je za ustanovnico Ne2o 8tarn,an (od 1.1861.). Cerkovnik dobiva za svojo plaöo od 11. kmetov po mernik prosä na leto od vsaeega. 5, Kapela sv. Franciska Sal, v Goriskem gradu. Pod umrlim g. knezoskofom Ivanom Zlatoustom Po-gacarjem je bila Goriska kapela vsa prenovljena. Spodnji del sten, ki je bil vsled vlage postal zelo prhel, se je nadomestil z novim pobarvanim cementom in 1. 1880 je g. Prasnikar iz Kamenika izdelal za-njo nov umeten tlak iz portlanskega cementa. Kaj ginljivo so se obha-jale v tej kapeli vecerne slovesnosti v mesecu oktobru 1. 1883. Molil se je vsak vecer v pricujocnosti gospoda knezoSkofa rozni venec s petimi litanijami in obilno zbrana mnozica obeanov z Goric, iz Va§, in le cetrt ure oddaljene Preske, je popevala pesni Matere bozje. IV. Duhovni pastirji Preske fare. 1, Zupniki Preski, Anton .higovec, od leta 1786—1807. Jugovec je bil rojen v Trstu 18. jan. 1744. Stopil je v red kar-tuzijancev v Bistri pri Vrhniki, kjer je dovrsil bogo-slovje, posvecen bil v masnika 23. jan. 1767 in bival vse skupaj 19 let. V samostanu je bil on 17 let uöitelj novincem in 14 let prelatov vikarij. Ko je pa cesar Jozef samostan v Bistri odpravil, so bili menihi seku-larizovani ter poslani v duSno pastirstvo. Tako tudi Jugovec. Poslan je bil 22. jan. 1784 za lokalnega kape-lana v Presko in 26. julija 1786 je postal on prvi zupnik nove Preske fare. Med ljudstvom se je ohranil do danes spomin na njegovo ucenost in veliko poboznost. Umrl je Jugovec 22. januarja 1807 in pociva na PreSkem po-kopaliSci. Lavrencij Babnik, 1808—1811. Rojen v Siski nad Ljubljano 1. 1739, posvecen 22. decembra 1764. Kapelan oval je Babnik najprej v Ibanu, potem 2 leti v Dolu in 7 let v Dobrepoljah. Nato je bil zupnik r Strugah 24 let, na Blokah 10 let in slednjic 3 leta v Preski, kjer je umrl 3. mareija 1811. Pokopal ga je Smartinski dekan Andrej Cuderman. Hiatej Megnsar, 1812—1845. Bojen je bil Me-gusar v Zeleznikih 17. septembra 1783, v masnika pa posveöen 31. avgusta 1806. Za kapelana je on sluzil v Cerknici in Kranjski Gori, potem je bil pa poslan 20. maja 1811 v Presko za provizorja s polno zupnisko plaßo. Francoski generalni guverner ga je imenoval 28. septembra 1812 Preskim zupnikom, in Megusar je pri-segel tadanji dezelni intendanci zvestobo, preden je prejel kanonieno investituro. On je bil 14 let bolehen, tako, da je le ob nedeljah in praznikih redno opravljal sluzbo bozjo. A vendar je on skrbno vladal Presko faro celih 33 let. Umrl je Megusar 13. februarja 1845, zadet od mrtvuda. Njegov pogreb je vodil St. Vidski zupnik Blaz Potoenik na Presko pokopalisce. Jurij Tomec, 1845—1870. Porodil se je Tomee 3. aprila 1806 na Selih, posveöen bil pa 21. avgusta 1830. Bil je on beneticijat v Koöevji, kapelan v Bibnici in Mcngsu ter stolni kapelan v Ljubljani. Od tod je priäel za zupnika v Presko, koder je unirl za vodenieo 23. julija ]. 1870. „Tomec je bil vnet, delaven in skr-ben dusni pastir, spostovan od svojih sobratov in ljub-ljen od svojih ovöic“ — tako je zapisal tadanji kanonik in stolni Lupnik. veleö. g. Josip Znpan, ob Tomöevem pogrebu v mrlisko knjigo Preäko, C. g. Luka Ale&, od leta 1870—. Bojen 17. ok-tobra 1818 na Vrasici v Mengeski fari, posveöen 27. julija 1843. Bil je on kapelan v Trnovem na Notranj-skem od 1. 1843—1846, na Blokah od 1846—1852, v Postojini od 1852—1857. Nato je bil g. Ales vikarij v CrnemVrliu nadldrijo od 1857—1870, in 13. decembra 1870 je bil kanoniöno vmeäöen na faro Presko, katero mu Bog daj voditi se veliko let! Mnoge, lepe naprave pri farni eerkvi, katere smo zgoraj omenili, bodo se za-namcem ohranile njegovo ime v blagem spominu. 2, Duhovni pomocniki Preski, Pred ustanovljenjem fare je obstala v Preski nekaj cez tri leta lokal na kapelanija, odvisna od Sore. Dekretovana sta bila pred Autonom Jugovcem se dva duhovnika na lokalno kapelanijo Presko, namree: Anton Vancel, od 11. oktobra 1782 — 13. oktobra 1783. Pred prihodom v Presko je bil on kapelan ora v Podbrezjah, iz Preske je pa Sei v enaki last-nosti v Soleävo. Njegov naslednik je bil: Mihael Pezdirec, od okt, 1783—jan. 1784. Preska srenja je sieer parkrat prosila za stalnega (zistemizovanega) kapelana, a doseei tega ni inogla. Pac je pa nekaj öasa, posebno bolehnemu zupniku Megusarju, posiljalo skofijstvo zacasne subsidijarje, ki so irneli po 200 gld. dotaeije iz verskega zaklada, sieer pa oprav-ljali kapelanske posle. Ti so bili: Josip Kniet, od oktobra 1807 — aprila 1808 provizor v Preski, a star vze 63 let. Ivan Erzen, 1831 — 1837. Bojen 25. decembra 1798 v Smartnem pri Kranji, posveöen 19. julija 1831. Kapelanoval je v Budanjah in na Gocah. C. g. Josip Lomber ger, 1837 — 1840. Bojen na St. Urski Gori 26. februvarija 1810, posveöen 2. avgusta 1835. Bil je on kapelan v Cemsenikti. v Preski in v Trnovem v Ljubljani, dalje lokalni kapelan v Blagovici in Tunjicah in od leta 1874. je Glavarjev benetlcijat v Komendi. 6. g. Ivan Bapt. Peöär, 1840 — 1842. Gosp. Pecär je bil rojen v Kranjski Gori 8. junija 1809, posveöen 27. julija 1834. Sluzil je v Ornem Vrhu, v Bovtih, v Preski, v Zireh, v Slavini, v Nadanjem Sein, ter za kurata v Podvelbu in Vrhpolji. Sedaj zivi on v pokoju v Velikem Gabru pri St. Yidu na Dolenjskem. Anton Jersinovec, 1842 — 1844. Bojen v Trnovem 21. oktobra 1809, posveöen 12. avgusta 1838. Kapelanom je bil v Spodnjem Tuhinju, v Preski, v Zu-zemberku; dalje je imel on sluzbo v Harijah in Postenjab, kjer je umrl 7. avgusta 1862. Lavreneij Pintar, 1844. Bojen v Selcih 2. avgusta 1814, posveöen 4. avgusta 1840. Prej je bil on kapelan na Dolih. V Preski je kmalu obolel in med bolehanjem ga je namestoval Martin Prevec. Pintar je priäel leta 1849. za kapelana v Preddvor, leta 1859. za zupnika na Zalilog, leta 1861. na Breznieo in odtod je sei v pokoj v Preddvor, kjer je umrl 10. septembra 1875. Ignacij Pec, 1845. Tz Preske je sei on za kapelana na Soro in zato se najde njegovo zivljenje pod Soro opisano. Semkaj priätejemo &e najnoveje duhovne pomoö-nike v Preski fari, ali ben efieijäte Preske. Gospa Terezija Pfeifer, vdova Kavciö, rojena Pauer, se je s pismom od dne 29. decembra 1871, in dne 2. januvarija 1872 z darovanimi 6000 gld. v bankinih delnicah, namenila ustanoviti v Preski kuratni beneficij, imenovan dr. Kavöic-ev beneficij. Dolznost ima benefieijat opravljati v Preski drugo sluzbo bozjo in po mööi zupniku pomagati v duhovnem pastirstvu. Opravljali so doslej to dolznost §kofovi kapelänje: c. g. dr. Josip Marinko od 15. septembra 1876 do sveönice 1880, in nadalje ö. g. konzist. svetnik Ziga Bobin ec, vrstec se nedeljo za nedeljo s pisateljem leb vrstic. V. Posiopja in dohodki zupnikov Preskih. Sedanji zupniski dom v Preski, ki je glede svoje lege in razgleda priätevati najlepäim v nasi skotiji, se je z novega sozidal v letili 1847 in 1848 pod zup-nikom Tomcem. Z znamenito svoto je k zidanju pri-pomögla Goriska graäöina. Duhovni pastirji Preski so poprej stanovali v nepriliöni in vlazni hisi pod vasjö, imenovani sedaj „stari farovz.“ Poleg novega domovanja zupnikovega so se postrojila prav praktieno zidana go-spodarska posiopja. Kapelica Matere bozje, ki gleda proti Smarini Gori, stoji äe-le od lanskega leta pred zupnisko biso. Place so imevali Preäki lokalni kapelanje pred ustanovljenjem fare po 300 gld. na leto, kojo so dobivali deloma iz lokalne ustanove, deloma iz verskega zaklada. Oböina jim je priboljsavala dohodek z letnimi 100 gld. Zupnikom se je pa precej sprva dolocila gotova dotaeija letnih 400 gld. Da bi verski zaklad to loze plaöeval, se je 1. 1786. v ta namen privzela glavnica 3000 gld., nabrana od Preske srenje, ter dolocila se odpravljena ustanova za devetdnevno poboznost v Avgustinski eerkvi v Ljubljani. Zavezala se je pa tudi farna oböina 8. maja 1811. da, ko bi kedaj zupnik ne dobival doloöene mu place (takrat se je bila namreö veljava papirnatega de-uarja zelo uskoöila), da mu lioöe ona primankljej poravnati, in vrh tega mu se dajati na leto po 20 mernikov proste pseniöne bire in za kurjavo potrebnih drv. Ta zavezba se se danes izpolnuje, ter veze vse za ednega in ednega za vse. Samo omenjena bira od 1. 1853. ni vec prosta, temuc fatirana in sieer zato, ker je taöas Preski zupnik stopii v pravice kapelanov Sorskih in St. Yidskih, ki so dotlej se vedno imeli biro po Preski fari, prvi namreö po Podkrajski in Preski, drugi po Golobrski soseski. Bira St. Yidskega zupnika po soseski Golobrski je pa «e-le po smrti Blaza Potoönika 1. 1872 presla na zupnika Preskega. Vsled vracunjenja ustanovljenih mas, ome-njenje bire, in pa prinosa od Sorskega beneficija Schillin-govega, se je kongruino dopolnilo iz verskega zaklada zupniku zaporedoma znizevalo od 877 gld. na 325 gld. — na 294 gld. (1. 1853.) — na 249 gld. — na 244 gld. (1. 1872.) in slednjiö (1. 1879.) na 144 gld. 68 kr. Kakor pri Sorski, tako je tudi pri Preski fari ranjki vladika A. A. Wolf ustanovil 9. julija 1858 s 3000 gld. masno ustanovo v poboljsek zupniku, ki opravlja za mir njegove duse vsak kvaterni teden eno ma§o in v dan smrti peto obletnico. Jedna od teh mas je vsako leto, ako mogoee, v kapeli grajski na Goriöah. 8 tem so povedane glavne stvari, ki zadevajo sto-letno zgodovino fare Preske. Ant. Koblar. IX. Drobtinice iz pastirstva.x) ii. 0 Magoslovljevanji in posveöevanji krstne vode. Tvarina st. krsta je prava natorna voda. Za podelitev slovesnega krsta zahteva sv. eerkev posebno posveceno vodo. Bimski in na§ obrednik (n. 2. p. 12.) velevata: „Aqua vero solemnis baptismi sit eo anno benedicta in sabbato sancto pasehatis, vel sabbato penteeostes, quae in fonte mundo nitida et pura diligenter eonservetur. “ Ako bi se primerilo, da iz katerega koli uzroka ta krstna .voda poide, potem naj se — predpisuje nas obrednik (soglasno z Bimskim) pag. 43 — blagoslovi nova voda po obredu „benedictio fontis baptismi extra sabbatum paschae et penteeostes, cum aqua conseerata non habetur. “ Ta blagoslov je pa povzet in okrajsan po onem slovesnem posveöevanji krstne vode. Sv. eerkev je iz tehtnih in pomenljivih uzrokov täko posvecevanje vpeljala za veliko in binkostno soboto, in to se nobenkrat opustiti ne sine. Bubrike tega slo-vesnega blagoslävljanja se marsikaj vmes, predpisujejo, kar je za prakso vazno. Zanesljivi pisalci nam pojasnijo sluöaje, ki sicer vöasih dubovna v zadrego pripravijo. Torej v naslednjih vrsticah govorim nekoliko: 1) zakaj se veliko in binkoStno soboto krstna voda posveöuje; 2) kako se za vernike preskrbi blagoslovljene vode, preden se s sv. olji zmesa; 3) kaj bi bi Io storiti, ce bi se vel. soboto slueajno prinasa sv. olja zakasnila in bi treba bilo slovesno krsöevati. 1. Slovesno posvecevanje krstne vode ob vigilijah velikonocnega in binkostnega praznika zapoveduje sv. ') Prim. Diöz. Bl. letnik 1883. eerkev posebno iz skrivnostnega (misticnega) uzroka, ki obstoji v zvezi sv. krsta s skrivnostmi vstajenja Gospo-dovega in poslanja sv. Duha. Velikonocni praznik se obhaja ’castitljivo vstajenje N. G. J. K., binkostni pa cudezno poslanje sv. Duha nad aposteljne in ucence Gospodove. Sv. krst pa je duhovno vstajenje; v njem umrje stari ölovek, elovek greha in studa bozjega, in vstane k novemu ziv-Ijenju. k zivljenju gnade in prijateljstva bozjega v in po Kristusu, kateri je za izbrisanje grehov umrl in zopet vstal v moci bozji k velicastnemu zivljenju. Sv. krst predoöuje torej na eno stran smrt in vstajenje Gospodovo, in na drugo stran kaze, da naj vsi grehu odmrjo in k novemu, svetemu zivljenju vstanejo '). „Pokopani smo namreö z njim po krstu v smrt, da, kakor je Kristus vstal od mrtvih po velieastvu Ocetovem, tako tudi mi v novem zivljenji hodimo.“ (Bimlj. 6. 4. cf. et Kolos. 2. 12; 2. Tim. 2. 11.) — To novo zivljenje v Kristusu in s Kristusom dela sv. Buh, ki v duso ölovekovo pri sv. krstu svojo gnado izlije, kakor jo je o prvib bin-koStih tudi öez aposteljne in uöence Gospodove izlil, kateri so, ko so bili sami s sv. Duhom krsceni (Dj. ap. 1. 5.), se tisti dan pri 3000 po sv. krstu jih sprejeli v krsöansko oböino. (Dj. ap. 2. 41.) Praznovanje velikonocnega dne nam torej kaze na vstalem Izvelicarji veliöastno predpodobo tiste duäe, ki je po sv. krstu posveöena; praznovanje binkostnega dne ') v: Schuch Pastoral p. 785. pa kaze na uzrokovalea svetosti in pravi vir krstne gnade v sv. Duhu. In zato se je o veliki noc-i in binkostih ze v starili casih redoma kräcevalo, in od nekdaj se je ta dva dneva krstna voda posvecevala — o veliki noci: ker v sv. krst-u stari gresni clovek mnrje in novi duhovni clovek v in s Kristusom vstane k novemu sv. zivljenju, — o binkoätih: ker se v sv. krstu gnada sv. Duha deli in se ravno pri posveöevanji krstne vode prav goreße (trikrat z zmiraj bolj povzdignjenim glasom) prosi: „Descendat in hanc plenitudinem fontis virtus Spiritus sancti.“ Ta notranja zveza: skrivnost sv. krsta s skrivnostmi imenovanih praznikov je torej uzrok in povod starodavnega obiöaja sv. cer-kve, da se veliko in binkoätno soboto krstna voda posveöuje in z njo slovesno krSöuje'). To cerkveno navado potrjuje ze papez Siricij (epit. 1. ad Himer. Tarrac.): „Hoc sibi privilegium et apud nos et apud omnes ecclesias Dominicum speeialiter Pascha-defendit cum sua Pentecoste.“ Enako tndi sv. papez Leon v svojem pismu na Sicilijanske skofe (epist. 4. c. 3 sq.), kjer on to navado naravnost od aposteljnov izvaja. 0 duhovni zvezi sv. krsta z vstajenjem govoree navede on besede sv. Pavla do Bimljanov 6. 3 sq. ter ves obicaj duhovito razlozi — „illum diem .. esse electum, in quo per similitudinem formamque mysterii ea .. . congruerent, dum in baptismatis regula et mors intervenit interfectione peccati et sepulturam triduanam imitatur trina demersio, et ab aquis elevatio resurgentis instar est de sepulchro ... Additur sane huic observantiae etiam Pentecostes ex adventu Sp. s. sacra solenn itas, quae de Paschalis festi pendet articulo... Hoc autem nos non ex nostra persuasione defendere, sed ex Apo-stolica auctoritate servare, satis idoneo probamus exemplo b. ap. Petri ä)... in dalje pove, kar o njem koj po prihodu sv. Duha pripoveduje ap. djanje. Ker so se okoliäcine spremenile in se zdaj redoma novorojenci in le redko kdaj odraäöeni krsöujejo, se je navada krscevanja na vel. in binkostno soboto opustila. 8 slovesno delitvijo krsta „celebratio baptismi,“ pa ni nehal ob enem „mysterium baptismi.“ Skrivnost sv. krsta je na skrivnosti velikonocnega in binkostnega praznika navezana, tedaj naj se s slednjimi vselej obhaja. Zato se cerkev drzi tega skrivnostipolnega obicaja in veleva za liturgijo obojne vigilije v vseh cerkvah, ki smejo imeti krstni kamen, in v vseh (velikih in malih) farnih cerkvah slovesno posvecevanje krstne vode, ter, ce so kateri krscenci, tudi njih slovesni krst. Ce to vemo, potem lahko razsodimo, ali bi bila odobriti neka navada, ki se morda tu in tarn pri manjäih farnih cerkvah nahaja. Utegne se primeriti, ') Cf. Linzer Quartalschrift, 1881 p. 324 sq. *) V: Die hl. Gebräuche... v. Br. Kutschker, Wien 1843 p. 393 sq. da v zelo majhni fari med velikonocjo in binkostmi ni bilo nobenega krsta, da se veliko soboto posveeena krstna voda celo niö ni rabila. Cemu bi torej binkostno soboto novo krstno vodo posveöeval, ko je se stare dovelj ? Ali bi prav ravnal, ce bi kdo to opustil? Ze prej imenovani uzroki govore zoper tako opu-söenje. Za doticno posvecenje ne govori samo potreba — kajti v potrebi, 6e je krstna voda iz katerega koli uzroka posla. se sme in mora blagosloviti, (kakor tudi obrednik predpisuje) — ampak govore tudi cerkvene doloßbe. Tako razvado je kongregaeija sv. obredov ob-sodila ze ob nekaterih prilikah. Quartalschrift (1. c. p. 325.) navede dva slucaja (in extenso). Bistvo je to: „Urbevetanae ecclesiae ... episcopus .. animadvertit... quod in ecclesiis, ubi fons baptismalis reperitur, ipsius fontis benedictio semel tantum per annum, sabbato nimirum ante resur-rectionem Domini, peragebatur, quin eadem benedictio iteretur Sabbato etiam ante Pentecosten. Immemorabili huic in sua dioecesi consuetudini, quum suffragare com-pererit synodales leges, ... S. R. C... precibus adivit.. ut declarare dignaretur, num immemorabili huic consuetudini standum sit?“ Sklicuje se na starejsa dolocila, v katerih se bere: „parochos fontem baptismalem, Sab-batis diebus Paschatis e t Pentecostes benedicere debere“ — je odgovorila: „Consuetudinem velut abusum et Bubricis contrariam esse elimin an dam.“ (7. dec. 1844.) — Enako tudi 13. aprila 1874 na vprasanje Sent-Hipoliskega skofa: „quod in nonnullis suae dioeceseos parochialibus ecclesiis, quarum populus non est nume-rosus, ex longo iam tempore invaluerit mos, ut aqua baptismalis tantummodo Sabbato sancto Paschatis bene-dicatur et pro toto anno reservetur; benedictio autem aquae baptismalis in Yigilia Pentecostis omittatur.“ In ker so se doticni zupniki sklicevali celo na rubriko: „Aqua solemnis.. sit.. benedicta in Sabbato Sancto Paschatis vel Sabbato Pentecostes;“ ter sklepali, da za-dostuje: „ut vel Sabbato Maj. Hebd. vel in Vigilia Pentecostes fiat benedictio aquae“ ... je odpisala kongregaeija : „Aquam baptismalem in parochiis esse bene-dicendam in Sabbatis Paschae et Pentecostes non obstante quacunque contraria consuetudine, quae omnino eliminari debet.“ Te odlocbe S. 0. B. so tako jasne, da ni veö nobenega dvoma. V vseh cerkvah, kjer se veliko soboto slovesno posveti krstna voda, se mora se tudi binkostno soboto posvetiti. Ne zadostuje torej samo enkrat (vel. soboto) v letu posvecevati jo, temuc treba jo je tudi binkostno soboto posvetiti, öeravno med tem casom ni bilo nobenega krsta. Vse nasprotne navade so prav za prav zlorabe, ki se morajo od pravi ti. Iz tega je tudi razvidno, da naj se veliko soboto manj vode posveti, (namreö kolikor se je utegne po okoliscinah dotiene fare potrebovati), kakor pa binkoStno, ker ta voda se rabi potem do druge velike noei. — Kalte blagoslovljene vode ostane, naj se izlije v sakrarij. 2. Freden drugo tocko pojasnim, je treba ozreti se na rubrike, kakor jih za to blagoslavljanje Missale romanum predpisuje. „Si ecclesia habuerit fontem bap-tismalem, sacerdos ... accipit pluviale violaceum et prae-eedente eruee cum candelabris et cereo benedicto accenso descendit eum clero et ministris paratis ad fontem, et interim cantatur Tractus: Sicut cervus ... Deinde, an-tequam intret ad benedictionem fontis, dieit orationem iuxta fontem: Dominus vobiseum.. Oremus. Omnipo-tens.. Deus“.. Po koncanih profeeijah, ki so prelep uvod sledecega obreda ’), se pa gre krstna voda posvetit h krstnemu kamnu, koji navadno stoji blizo velikih vrat, kakor je ze starodavna, od cerkve potrjena navada. Krstni kamen ima biti na severni ali zenski strani, ker zene krscenca, kakor v zivljenje, tako tudi v cerkev prineso; in Milanska sinoda za Karola Borom. je eelo odredila: Krstni kamen naj bo pri vhodu v cerkev in sicer ob levi vstopivsega2). Vcasih je le ta tudi v posebni kapeli, kakor ravno cerkveni prostor pripusca. Todi se mora ze prej potrebno pri-praviti. Na mizico naj se postavijo posodiee s sv. olji in 2 zlicici (ako ze pusice nimajo pripravnih cevk za vlivanje v krstno vodo), bombaz, sol ali kruh, ploscek za umivanje rok in brisalka ter zajemalnica. Ce ni prostora na tej mizici, naj se postavi se druga miza, in na to se dene kovinski kotel krstnega kam na, v ka-terem se hrani krstna voda, kakor tudi njegova zajemalnica (s katero se med letom manjsa kanglja (verc) napolnuje). Na tej mizi ali zraven nje na tleh naj bo druga z vodo napolnjena posoda. Tudi navadna kanglja s kropilnico. Kongregacija sv. obredov je ze veekrat izrelda, da bi se krstna voda morala prav za prav v odprtem krstnem kamnu 3), ne pa v kaki drugi posodi blagoslavljati, slednje je le nekaterim skofijam ex speciali gratia dovoljeno. Kako je do tega ravnanja prislo, bo pozneje razvidno. Eubricist Merati. ki vse te priprave popisuje, se v bistvu z dozdaj nastetim vjema ter pravi, naj se postavi „ante fontem intra cancellos eins (kar je >pa redko kje inogoce) legile et super illud iMissale, nisi designetur acolythus, qui coram Celebrante librum teneat.“ Na dal je pravi: „Juxta fontem vero a latere ponentur duo vasa vacua, unum magnum implendum aqua benedicta, priusquam sacrum oleum et chrisma in fontem infun-datur, aliud erit vas consuetum cum aspersorio pro aspersione facienda.“ Po zadnji profeciji se sveöe za akolite (ministrante) na krcdencni mizi prizgö; oficiator odlozi plasc z ma- ') Gl. razlago Schilch Pastoral st. 786. ') 1. c. p. 355. 3) Cf. Der Ritus., in der Charwoche v. Friedle. Mönchen 1882 p. 97. nipeljnom, ter se ogrne z vijolcnatim pluvialom (öe ga ni, zadostuje stola); leviti tudi odloze manipeljne. Zdaj subdijakon, odloöen za maso, ne nosi kriza, kakor se razvidi iz rubrike in se bolj iz ceremonial. epis. (2. c. 28. n. 7.), temuc drug akolit, ki gre med nosilcema svecnikov (s prizganimi svecami). Se pred temi — toraj prvi — naj gre akolit s prizgano velikonocno sveco, potem duhovstvo paroma, in slednjic masnik med levitoma. Kjer ni toliko duhovnov, se ve, nadomestujejo jih cerkveni sluzabniki. Ko so priäli do krstnega kamna, naj se krizenosec med sveönikonoseema (prope fontem seu ante cancellos) ustopi tako, da bo masniku ravno na-sprotno stal. Freden se oficiator dospe tjekaj opravi doticno molitev (ante cancellos baptisterii); ce je pa krstni kamen v posebni kapeli, ravno pri vstopu van jo '). Ko so prisli do mize zraven krstnega kamna, bi se imel postaviti celebrant — kakor Merati razlaga (cf. Kutschker 1. c. 397.) — „Facie versa ad occidentem, si nihil impediat,“ akolit z velikonocno sveco zraven di-jakona, in potem se zacne blagoslovljenje, kakor je v misalu. Voda se razdeli in nekoliko izskropi na 4 dele sveta — proti vzhodu, potem zahodu, proti severu in jugu tako : 3 ' 4 (de Herdt v Schüchu pg. 787). Velikonocno sveco potäplja v vodo zmir globokeje, ter jo vselej ven potegne, vtretjic jo do dna spusti (öe je tudi posoda globoka in se „petera grana“ skrijejo v vodi), trikrat diha krog svece v vodo v obliki öerke tps) in se-le potem se sveca ven potegne. Tako je blagoslo v krstne vode koncan. Zdaj pa veli rubrika (miss, rom.): „Deinde per assistentes sa-cerdotes spargitur de ipsa aqua benedicta super populum. Et interim unus ex ministris ecclesiae accipit in vase aliquo de eadem aqua ad aspergendum in domibus et aliis locis.“ To rubriko razlagajo De Herdt in Merati3), da naj dijakon poda aspergil celebrantu, ta ga pomoci v blagoslovljeno vodo, sebe in asistente pokropi, da ga potem dijakonu nazaj (quod accipit cum debitis osculis), kateri ga zopet oddä ceremoniarju. In drug duhoven v koretlju in vijoletni stoli kropi ljudstvo po cerkvi, kateremu akolit (ministrant) nosi navadno posodo za kropljenje. Ze od starodavnih casov je navada, da tako blagoslovljeno vodo verniki jeinljo na dom. Ordines romani omenjajo: „Omnis populus, qui voluerit, accipit benedictionem in vasis suis de ipsa aqua, antequam ibi baptizentur parvuli, ad spargendum in domibus eorum et vineis et campis et fructibus eorum.“ To velja kakor za veliko noc, tako tudi za binkosti. — Ker je pa kotel krstnega kamna navadno premajhen, da bi voda v njem blagoslovljena zadostovala za bodoca krsöevanja in za ') Cf. Die hl. Gebräuche v. Dr. Kutschker p. 392. 2) Glede tega simbola gl. Schilch 1. c. nota 6. 3) Kutschker 1. c. 398. Friedle 1. c. 105. vse vernike, ki si jo zele seboj vzeti; je tu in tarn navada, da si ljudje ob teh sobotah v svojih posodicah ze vode prinesejo in jih blizo krstnega kamna postavijo, meneö, da bo maänik, blagoslovljajöc krstno vodo, tudi to bla-goslovil, kakor n. pr. sploli blagoslovi vse jestvine (cum inten tione omnia benedicendi). Ali pa se postavi veö eebrov vode po tleh zraven mize, na kateri je krstni kotel, in se potem ta voda le s kropilnico poskropi, da si je verniki zajemajo. Kaj je misliti o teh navadah? Duhoven (morda) ima inteneijo pri dotiönih molitvah glede vseb posod, a dinge obrede (delenje, dotikanje, skropenje na 4 strani, dihanje in pihanje, potapljanje vel. sveße v vodo) opravi le nad vodo, ki se nahaja v krstnem kotlu, in potem §e preden jo zmesa s sv. olji paö pokropi dotiöne posode ali pa nekoliko blagoslovljene vode iz krstnega kotla vanje vlije. VpraSa se: a) ali je ta za vernike odme-njenavoda tako blagoslovljena, in ali se snie kot taka rabiti? b) Ge ne, kako naj se ravna, da bo dosti blagoslovljene vode za bodoee krste in za vernike, ki si je seboj vzamejo? Pastoralist Schtich ') o tem primerno razpravlja, kar je dobro vedeti, ako se v praksi enaki slucaji pri merijo. Ad a) Z inteneijo masnikovo in z izgovarjanjeni blagoslovljevalne molitve same brez opravljanja obredov, od misala predpisanih, (delenja, dotika, izskropljenja, dihanja v vodo, potäpljanja velikonocne sveee vanjo) se v drugih (izvzemsi dotieni kotel krstnega kamna. nad katerim se vse to opravlja) posodah voda ne blagoslovi, ker je veljavnost blagoslovil sploh. kakor posebej tega blagoslovljenja odvisna od natancnega spolnovanja popolnih obredov, katere je sv. cerkev za to vpeljala. (Dalje prih.) ') Cf. Quartalschrift 1881 p. 766 sq. X. Conrurs - Verlautbarung. Die Pfarre Prem, im Decanate Feistritz, ist in Erledigung gekommen und wird bis zum 9. März d. I. zur Bewerbung ausgeschrieben. Die Gesuche um diese Pfarre sind an Seine Durchlaucht den Hochgebornen Herrn Al. Fürsten von Porcia, Inhaber des Patronatsgutes Prem, zu stilistreit. Die Pfarre Bovtc, im Decanate Vrhnika, ist durch Todfall in Erledigung gekommen und wird bis zum 9. März d. I. ausgeschrieben. Die Gesuche sind an das hochwürdigste fürstbischöfliche Ordinariat in Laibach zu stilisiren. Die Pfarren Sveta Gora, im Decanate Moravce, und Götteniz im Decanate Gottschee, werden bis zum 16. März d. I. zur Bewerbung ausgeschrieben. Für beide sind die Gesuche au die hohe k. k. Landesregierung für Kram in Laibach zu richten. XI. Chronik der Diöeele. Der hochw. Herr Anton Zgur, Pfarrer in Prem, wurde für die Pfarre Loski Potok, und der hochw. Herr Georg Jaklic, Pfarrer in Götteniz, für die Pfarre Soteska präfeutirt. Der hochw. Herr Josef Jaklic, Pfarrer in Ältlag, wurde am 3. Jänner d. I. auf die Pfarre Dolenja Vas kanonisch iuvestirt. Gestorben sind die hochw. Herren: Johann Zust, Pfarrer in Eovte, am 30. Jänner; Johann Klapäiö, penf. Pfarrer in Trzic, am 1. Februar, und Blas Vomberger, pens. Localcaplan in Primskovo, am 2. Februar d. I. Dieselben werden' dem Gebete des hochw. Divcesan-clerns empfohlen. Capitnlar - Consistorium Laibach am 15. Februar 1884. Herausgeber und für die Redaction verantwortlich: Anton Koblar. — Druck von Klein & Kovaö in Laibach.