Schrisllritnng Watbaudfliafff Nr. 5 1 (^«wrnttT' ilr« E»r,chfta»»e: ZägUA (mit . Maafcac t« eosn- r. ftrire-taft) Ml 11—1J Uhr corm. ^•ntkSttitr n an*« mchl [ M»ck«,rb«z. umtltft Sin-sea»»»zri> tue»! bfrU<«l*tl|t. la tM a li janjcn at Mc »frmaltuBj gtfra »« D«r billig!! fest-DrstrÄke» ««»tlhrr» k»lar«r». — Bri Oir-r^tlunsrn »trif- tfo ©o4t" ertchet»« rtraCoantua»« viuiirtlii morgrn«. -tut« IM400. Berwaltunz: NathauSgaffe Nr. lHximirr'tch«« H«a».> BezuffSdediiiAuligkn: Titrch die v«st bq»zn>> Birrtrij Hol », MM| t-Idjiidrtz «»»jähn, . K SM K Kl K U'SO ?ßr C t II i »tt in» Haus: Rtutlich . . . . K I I» BmtflMijiij . . . K *•— e«»i«(ria ....»»-«4iUU»ti8 . ... K iy— RUH Hullant erlitt« sich tlt 4»nuq*« tbiUrtn »« du hötzrrc« v«nd»»q».««diidr«». Stugrlritklr >d»»»eme»I« t«tt«a d>» in »ddcsttlloiiG, Mr. öl. Killt. Donnerstag, 30 Jutl 1903 28. Jayrgantt- Laißach. Die Zustände Laibach« beginnen ein europäischer Skandal zu werden. Deutsche Bürger, die eine Kornblume im Knopfloch «ragen, werden unter dem Beifall vertierter Pöbelhorden von rückwärts n edergeschlagen. Die Polizei selbst mißbraucht ihre Ani«gewalt zur Verhaftung von Bürgein, die sich »it den blauen Blumen schmücken, und Polizeiräte vergessen sich so weit, mit dem gewalttätigen Her» abreißen von Kornblumen zu drohen. Und die« alle« auf Kommando slovenischer Hochschüler, die »Träger der slovenischen Kultur", die ein wahre» SchreckenSregimen; über die deut» schen Bürger Laibach« ausgerichtet haben. Nur in Laibach ist e« möglich, daß eine Abordnung slove» nischer Studenten sich auf da« Siadtamt begeben kann, um dort zu den Fenstern hinau« offme und schwere Drohungen gegen j ne Bürger Laibach« auszustoßen, die e« sich einfallen lassen, sich durch ein Band oder die Kornblume al« Deutsch« zu kennzeichn!«». In »einem Staate, der auf den ehrenden Titel Recht«sta^it Anspruch erheben will, hätte man die Bedroher entweder sofort dingfest machen, oder ihnen klar macHen müssen, daß in dem Augenblicke zu ihrer Ler-Hafiung geschritten werden müsse, al« sie b ginnen, ihre Drohungen zu verwiikiichen. E« litftt für die deutschen Bürger Laidach« geradezu ein Anrenz in den Drohworten der slovenischen Studenten,, den Schutz der österreichischen Staat«» büigerrechhie aus die P>obe zu stellen. Die slove« n>schen Situdevtea hätte:» nie den Mut gesunden, so offen EesetzeSverletzung zu betreiben und an amtlicher Stelle gefährliche Drohungen au«zustoßen, wenn sie! nicht bereit« Vorgänger gehabt hätten, die gleiclchsall« straslo« au«gingen. — W r (Nachdruck v«rd»irn.) Entsühnt. Novelle!« von F. Roth-Bonin. Al« ich dir bl«iche Frauengestalt gesehen hatte, die ruhelelot in den Gä te>i de« Schlosse« Laeken aui und < ab wandelte, Cvarlotte. die unglückliche, dem Jrsinilii v.'rsallen«n« frühere Kaiserin von Mexiko, al« ich mnil innigem Mitgefühl ui H rzen die Cpuren der Berirwüstung bemerk« halte, welche der tiefe Gram «und da« traurige Schicksal de« geliebten Galten inn ihrem einst so schön?» Antlitz angerichtet, da ahnte e ich nicht, daß fast g-nau ein Jahr darauf mein Fjftß an der Stelle weilen sollt«, an welcher Maximiliciaa, der edle Sproß de« österreichischen Kaiserhau ufe«. der gewissenlosen Poliiik eine« ge-krönten ALdenteurer« zum Opfer gefallen war. Mit tiefer Welehmm l«tracht«tt ich die Ställe, an der, zwischen seinen »reuen Generalen Miramon und Mejia, d'der von seinen Verbündeten tieulo« Ver« lassen« v von den Kugeln der siegreichen Gegner durchbohryrt, seine letzte Ruh« gesunden hatte. Und d doch sollte ich wenige Wochen darauf ein Ereigni« et erleben, da» einen noch tieferen, nachhaltigen Eindruck l aus mein Gemüt zurückließ. Nach Chihu-adua hat all» ich von Queretaro au« meine Schritt« g«l«nkt. ^ Interessierten mich al« Geologen auch zu-nächst diene lvunderdarrrwtis« von gewaltigen vulka» »i chen EiEiupiioren in wilder Regellosigkeit durch-einander r gemorst»«« Erdformalionen, sowie die Andesit« u und And«sit»uffe, da« Hauplgesteia dortiger Gegend, , so konnte ich doch mein Auge dem be- erinnern da nur an die Gewaltandrohungen gegen die deutschen Kastnogäste beim Tuinerf-st, denen auch die Tal folgte. Aber es kommt noch ärger. Deutsch« Bürg«r Laibach« erhielten in der letzten Zeit Drohbriefe, in denen ihnen «it der Ermordung gedroht wird, wenn sie nicht in kürzester Frist Laibach verlassen. Al« dies» aus« höchste geängstigt«« Personen sich aus da« Siadtamt begaben und unter Vo:lag« dieser Drohbiiese um einen Massen paß an-suchten, ward ihnen dieser, so unerhört die« auch scheinen mag. rundweg verweigert. Ein un« bekannt gewordener Fall ist so un-gehtutrlich, daß wir ih-i hier de« näheren kenn-zeichnen »rollen. Der Südbahn-Angesttlll« H«rr W. ward jüngst von drr Laibacher Poliz«i au« d«m Grund« v«r-hasttt und vor den Polizeirat Podgoröek geschleppt, weil er «in« Kornblume im Knopfloch trug. Der Polizeirat Podgo»sek i ermaß sich, Herrn W. an« zuheischen, er möge die Kornblume von sich geben, widrigenfall« er sie ihm mit eigener Hand au« dem Knopfloch reiße. Bald daraus bekam Herr W. einen Kartenbrief nach-stehenden Inhalt«: „Deutscher Hund! Wenn Du nicht binnen 8 Tagen Laibach verlassen wirst, j. dann wirst Du deutscher Schweinehund sehen, daß e« mit Dtinem Lcher Hund I" Unter solch m Schrecken«regimen>« stehen die deutschen Bürger Laibach«, einer Siadt, die dank deuischen Mitleid« und deutschem Gelde prächtiger al« wie zuror au« den Trümmern neu erstanden ist. Wahrlich, man fühlt sich angestcht« solcher Verruchtheit versucht. Nietzsche beizustimmen und da« deutsch« Mitleid ol« unseren Schädling anzu-klagen, da« e« verschuldet, daß heute der Laibacher slovenifche Stadtmvb vom U-beiwui« geplagt wird und w'e ein bissiger Köt«r nach d«r^and schnappt, dir ihm Wohltat«» gereicht hat. Wäre e« nicht menschlich begreiflich, daß sich die Deutschen noch einmal jene Zeit heibeiwünschten, in d«r da« Laibach«r Sloventnium um milde Gaben ihrer „deutschen Brüder" winselte? Selbst in den Tagen de« Prager Schrecken« lebt«»» deutsche Bürger nicht in solcher Recht«-Unsicherheit al« heule in Laiboch. I» dem auf-gewühlten Prag von damal«, in dessen Straßen da« Standrechi verkündet wurde, richtete sich die enif.ffelte Wut der Tschechen vornehmlich gegen die deutschen Studentin, die bnrzaci, wie man sie nannie, nur der Abhub d«r haupt'lädtischen Be-völkerung, die sogenannt«« Pepik«, die aus Raub in der Hitze einer politischen Diskussion leb!>au ge-stikulierend. die behäbig«» Bürgtr d«r Stadt «inh«r, bi«w«ilen ihren Spiziergang unletbiechend, um in einer Pulchria rasch ein Glä«chen Apuaidienle zu sich zu nehmen. Freilich, die heißblüiige Jugend bedarf eine« solchen Schutze« gegen den oft kühl vom Chubi«ca herübe?streichenden Wind nicht; wem aber nicht der Liebe Lust und Leid die Pulse rascher schlagen läßt, der tut wohl, jene« Schutzmittel gegen den oft gar jähen Wechsel derTrmperaiur nicht zu v«rachten. Da« sollie auch ich zu mei em Leidwesen er-fahren. Am zweiten Aben", den ich aus der Plaza zubrachte, überfiel «ich «in h ftig«r Schült«lfrost. Der Arzt, den mir mein Hotelwirt sandte, enipuppte sich, ol« ich ihm bezüglich feiner medizinischen Wissenschaft etwa« auf den Zahn fühlte, al« ein Quacksalber schlimmster Sorte, dtffen »«nntniss« noch bei weitem nicht an die eine« deuischen Heilgehilfen heranr«icht«n. Da macht« ich kur,«n Proz«ß und siedelt« in da« von barmherzigen Schwestern gelei-tete Hospital über, in d«m mir «ine so vorzügliche Pflege zuteil wurde, daß ich schon nach einigen Tagen, wenn auch noch recht erschöpft und matt, in dem Garten de« Hospitale« lustwandeln konnte. Unt«r d«n fcommen Schwestern war mir eine befondkr« aufgefall»». Odn« regelmäßig schön zu sein, zeigten ihre Gesichlizüge «inen eigentümlich pikanten Reiz. Sie war auch schon Über die erste Jugrnd hinau«, und wenn si« sich auch b«müht«, strt«, wi« «• dir Orden«rrg,l vorschr«ibt. ruhige und glnchmäßig« Freundlichkeit gegen die Kranken Seite 2 und Plünderung ausgingen, machten auch vor dem ' friedliebenden, deutschen Bürger nicht halt. Wohlgemerkt. die« waren die Zustände in dem berüchtigt«« Prag zu einer Z»i», da die Leiden-schalten in ganz Oesterreich entsefsel« waren, da »s überall kochte und brandelte. In Laibach aber etabliiren sich Zustände, die keineswegs eine all-gemeine aufgeregte Zeitlage zur Erklärung haben und in Laibach wird überhaupt jeder deutsche Bür-ger. sobald er sich al» solcher erkenntlich macht, be-droh», überfallen und. wa« da» ungeheuerlichste ist, von der Polizei verhaftet. Besonder» du? Verhalten de» Polizeirate» Podgoröek ist ein unerhörte» und empfehlen wir unseren deutschen R,ich«ra»Sadg»or5n»ten, denen die GewissenSpflicht erwächst, aus Abstellung der skan-dalösen RechtSunsicherheit zu dringen, diesen Mann aus« angelegentlichste. Die Laidacher Zustände sind in Wahrheit türkische, oder wenn man will, russische. Wir geben hier die Zuschrift eine» Frankfurter Lesers wieder, der hinsichtlich eine« jüngst in der .Deutschen Wacht' erschienen Leiter» schreibt: »Ihr heutiger Leitartikel ist einmal, wa» wir in Frank-surt schon lange vermiß» h:ben, an die richtige Adresse gerichtet. Ost schon frugen wir un». gibt e» denn in Laibach und Cllli keine Behörden? Wie ist e» möglich, daß Menschen, oder besser ge-sagt, Barbaren, in dieser Weise wirtschaften kön-nen? In Preußen würden dieselben wegen Lande»-frieden»bruch mit mindestens 2 Jahren Zuchthau» und Ehrverlust bedacht worden sein. Da» sind ja Zustände wie in Kischinrw, die doch einmal ein Ende finden müssen." Deutsche und winden in Südösterreich. Wir entnehmen der „Deutschen Wochenschrift" die folgend« Abhandlung unsere» rühmlil st be-kannten LandSmanne» Paul Samassa: Die Zweckmäßigkeit sprich» zweifellos dafür, die Betrachtung der Verschiebungen, die da» deut-sche VolkSgebiet innervalb de» zwischen zwei Volk»-zählungen liegenden Zeitraums an seinen Grenzen erlitten hat, nicht in erster Linie nach geographi-schen. sondern »ach ethnographischen Gesichtspunkten zu gliedern, d. h. also nach Nationalitäten, an die »4 stößt und mit tenen eS im nationalen Kampf steht. Dein die» ist wohl der ausschlaggebendste Faktor sür die eingetretenen Veränderungen. Da« Gebiet, da» ich im nachstehenten behandle, umfaßt die südlichtn Teile der Provinzen Kärnien und Steiermark. ferner Kram und daS Küstenland. Al« nationale Gegner kommen hier nur die Wn- zu zeigen, fo flog doch os», wenn sie sich ui beodach et glaubte, der leise Schatten «iner düsteren Melancholie über ihre reine Stirn die srischen Lippen zuckten krampfhaft, ein tiefer Seufzer hob ihre Brust, und ihr» schönen dunklen Augen erglänzten in feuchtem Schimmer. Si» hatt» »ine Geschichte, da« konnte d»m Blick desjenigen nicht verborgen bleiben, der f»lbst titse« Stelenleid erlitten. Welcher Art ihr Kummer war. da« freilich konnte ich nicht ahnen; von selbst sprach Schwester Dolore» nie davon, und so warme Teilnahme für sie mich auch bewegte, stand ich ihr doch zu fern, um eine Frag«, die sie tief berühren, vielleicht kaum vtrnarbt» Wunden wieder aufreißen mußte, an si» richten zu dürfen. Die Lösung deS Rätsel» sollte mir der Zufall bringen — da», wa» wir Menschen leichthin Zufall nenn»», weil »» so beqinm ist, mit einem gedanken-los ausgesprochenen Wort die Frage zu umgehen, ob alle unsere Schicksale in ihrer oft so wunder-samen Verkettung da» Werk einer höher waltenden Macht sind, oder ob nur »in von den Naturgesetzen beherrschte» Spiel ver Atome sie bildet. Gleichviel, wunderbar da» ein«, wunderbar da» andere l Wunderbar war e» ohne Zweisel, djß am siebenten Zag» meine» AusenthalteS im Hospital «in durch einen Messerstich in die Brust schwer Ver-letzter ringebracht würd«, bei dessen Anblick Schwester Dolore», di» sonst gleichmäßig Ruhig», einen lauten, durchdringenden Schrei auSstieß, an dessen Lagrr sie nieder stürzt», dessen schlaff herabhäng»nd» Hand s>» ergriff, an ihren Bus«n drückt«, in der ganzen heißen, in d«r Aufwallung t»S Moment» alle» v»r« den (Slovenen)*) in Betracht, denn im Küstenland, wo noch Jtali»ner und Kroaten hinzutr»l»n, bilden die Deutsch»» nur klein» Mind»rh»iten in d»n Städt»n. Die Wind»n zähl»n nach der letzten Volkszählung l.192.780 Seelen,' sie wtisen unter allen österreichischen Nationalitäten die geringste Volksvermehrung auf, nämlich 1.39 v. H. gegenüber tin#m Durchschnitt von 9,20 v. H. im Zeit-räum 1890 H» 1900. Die» läßt schon aus »ine gering» nationale Widerstandsfähigkeit oder un« günstige wirtschaftliche Verhältnisse, unter denen da» Volk lebt, schließen. Di» Lag« der Winden ist in den drei Pro-vinzen Steiermark. Kärnien und Krain sehr wtsen!» lich verschieden. In Steiermark bewohnen sie in zusamruenhängendem Gebiet da» ganze Unierland; das Deutschtum lat seinen hauptfächlichsten Rück-halt an den drei Städten Mai bürg. Cilli und Pettau und lrbt sonst in den größeren Orten zer-streut. Vo-i der Gesamtberölkerur g Steiermark» in der Höhe von 1.313.325 bekannten sich bei der letzten Volkszählung 902.343 zur deutschen und 409 531 zur slovenischen „Umgangssprache"' Der deutsche BeoölkerungSanteil stieg imJahrzehnt 1890—1900 von 07,8 v. H. aus 68,7 v. H., also um nahezu 1 v. H., dem entspreche,>d nahm der Anteil der Winden von 32,0 aus 81,1 v. H. ab. Dieser Rückgang kann natürlich aus verschiedenen Ursachen beruhen. Jnwiewtit eine Verschiebung an der Sprachgrenze selbst stattfesunden hat, läßi sich aus den vorliegenden Z fsern nicht entnehmen, da die Gliederung der Tabellen bloß bis zu denGericht»-bezirk-n herabgeht und erst tle Angaben über die Gemeinden hier Aufklärung bringen könnten. In« de« ist eine weseniliche Veränderung nicht wahr« scheinlich; vier von den in Frage kommenden @e» richt«b»zirken weise» einen verhältnismäß'gen Rückgang, nur zwei eine Zunahm» d»« Deutschtums auf. Entscheidend ist zweifellos der Unterschied in der VolkSvermehrung d-S deutschen und windischen Teils der St»i»rmark. Ich faff» als letzteren die Bezirkshauptmannschaften Marburg. Cilli. Petiau, Lutienbtrg, Rann und Windifchgraz, ferner die beiden vorwiegend deutschen Gerichtsbezirke Mureck und Arnfels, in denen mehr als 10 v. H.Winden wohnen, zusammen. In diesem Gebiet wohnen 404.171 Winden und 85 703 Deutsche, von denen sich die Winden im letzten Jahrzehnt um 2.12 v. H., die Deutschen um 297 v. H, die gesamte Be-völkerung um 2.20 v. H. vermehrt hat. In dem gleichen Zeitabschnitt betrug die Vermehrung im •) Der Name „Winden" ist die ursprüngliche deutsche Bezeichnung für diesen südslavischen Volksstamm, der auch heute noch insbesondere in Steiermark, in der BertehrS-spräche allerdings in der sprachlich unschönen adjektivischen Form „Modische" altgemein gebräuchlich ist. In der Schriftsprache wird zwar meist di« erst durch die amtliche Einführung allgemein gewordene Bezeichnung „Slovenen" gebraucht; eS ist aber nicht gut einzusehen, warum wir «ine alte gut deutsche Bezeichnung einer amtlichen zu Liebe ausgeben tollen und insbesondere in Abhandlungen ethno-graphischen Charakters scheint es uns geboten, steiS nur den nach keiner Richtung hin mißverständlichen Namen „Winden" zu gebrauchen. gissenden Leidenschaft de» Südens, dessen echteS K>nd sie war. Nur die Gegenwart des rasch be-nachrichtigten, soeben »intreiend-n Arztes zwang sie zu uner Selbstbeherrschung, die d.r Armen schwer genug fallen mochte. „Wird er leben?" flüsterte sie leise, als der Arzt nach eingehender Untersuchung sich vom Lager deS Verwundeten erhob, und ihr heißer, angstvoll flehender Blick, ihre zitternden, vor dem stürmisch wogenden Bujen gefaltet»» Händchen liegen klar erkennen, in welcher furchtbaren Aufregung sie sich befinden mußte. .(juien «ab«!' (Wer kann »s wissen!) m»inte achselzuck.nd Don Felip», sem« Instrument» wieder in da« Bestick legend. „Die Verletzung in der Lunge ist zwar nur lricht. aber der Blutverlust ist groß und ein schweres Wundsieber zweifellos im Anzug». Immerhin," fitzt» »r trösttnd hinzu, als er sah, daß zivil groß» Tränen sich langsam aus den angstvoll zu ihm aufschlage. en, dunkltn Augen der barmherzigen Schwester lösten und aus ihr Gewand rollten. „immerhin läßt sich hoffen, daß »r b-i seiner kräfiigen Konstitution m>t dem Leben davonkommi. Aber Sie sind so »iginiümlich erregt, Schwester Dolore», k»nn»n Si» den Mann?" Ihr« L ppen bebten, aber vergeblich bemühte sie sich einen Lam h»rvorzubring»n. Erst als Don Felip« nach «in«m anderen Krank«nsaal« gefangen, löste sitz der Bin», der ihr« Zunge gefesselt diel», und in einem Tränenstrom fand sie momentan Linderung ihres Wehe». Nummer 61 deutschen Gebiet 7.82 v. H., durchschnittlich Steiermark 5,75 v.H. Die« erklärt den verhält»« mäßige» Rückgang der Winden ganz ausreichen dos industriereichire deutsche Oberland zieht Dienschenmaterial auS dem fast rein agrarisch« Unterland; die Winden, die in da» deutsche Sei» kommen, werden wohl auSnahmSlo» spänst-nt der zweiten Generation eing«d«u»scht. Da» 5 Kärnten sind größtenteils zweisprachig, da sie al wirtschaftlich«» Gründen auf die K-nnini« » deutschen Sprache angewiesen sind; von derHuW maff« der Winken in Krairr sind sie durch > Karawanken und Steiner Alpen gttrenn», di« die Tau«rnbahn überschiintn soll, und au« pro! schen Gründen ver! a'ien si« sich gegen die ä Kcain hereingetragene national» Agitation grißüi »eil« ablehnend. Dazu komm», taß die giog,a»ß sche Veiteilung im Lande den Winden unguch ist; sie bilden z. B. i-n Gailtal eine 5p ach« die durch die stimme Zunge deutschen G'diei» 1 von Villach über TarviS bi« nach WeißenstlM Krain reicht, vo« ünigen win'i'cben Gebiet abgeschnitten ist. Die geschlossei e Masse der i?» schen Bevölkerung Kirnten» sitzt in der Südcft-der Bezirksha» ptman> schaft Vöik-rmarkt. Hier auch der einzige Gerichtsbezlrk: Bleiburg, i» ü sich daS Nationalitäienverkältn » za gunfte» I Winden erheblich verschoben ha', die von '? v. H. auf 83.9 v. H. gistiigen sind. I» LandeShavp stadt Kläger furt ist die Zahl Winden zwar euch von 3 8 aus 7.1 v. H. geilit doch ist dir« unbedtnklich. w«il fe sicher n d«utscht werten. Gercd' in der Umgebung > Ihren Schmerz ehrend, wollt« ich mich räuschloS nach d«m Garien dtgeben. al« ein « Franzos«. dem bei dem Rückzüge Bazaini« dai L zerschossen war, und der, von Juarez Vord« fang n genommen, mit genauer Not der Kugel« gangen, sich dann al« Barbier in Cdihuahua ««I gelassen Halle, mich zurückhielt. Ich halt« mir Fr«und>chast de« Alten, der im Hospital p eine geringe Vergütung allerlei Dienst« leiste«, I durch irworben, daß ich ivm ad und zu ei» i Peseia« zu Shagtabak, den «r l«id«nscha'tlich l»I in di« Hand drückt«. ,'Abtn Si« g«s«h«n. monsieor le col» fragt« er mich eifrig. „Ich bin nicht Oberst, da« hab« ich N schon wiedktholt gesagt^ „Ah bah! Ein luogoUniente von di« ptnii oder von unser« Arme«, das ist doch tnelje ein Colonel 'ier! Mais avei-vous vu cette gji douleur qu'elle oherche vainement a cacher. a bonne soeur Dolores?" „Wenn ich diesen Schmerz bemerkt ist er mir heilig! Jedenfalls habe ich keiz«! mich mit Ihnen über denselben zu unterhzl» „O, da« sein dornrnage, sehr dornrnage! Ihnen würde 'aben erzähl», wa« sein die lich „Sie wiffen eS?^ il n'y a personne qui le sacbe rna Soll ich 'aben die Ehr', zu erzählen 1* „Nicht hier, folgen Sie mir in den Garn Er tat e«. WaS et berichtete, klang ■ Tat so eigentümlich, daß ich es dem a'.te« vi Nummer 61 flagenfurt hat da« Deutschtum die stärksten Fort-schritt« »««ach», im Gnich»«bezirk F«rlach von 13,0 o. H. auf 25.9 v. H.. i« Bezirk (Umgebung) Klagenfur» von 48,6 v. H. auf 62,5 ?. H. (Schluß folgt.) Stovenische Aeitungsstimmen. Vie prtudUs#« Ketzblitter stehen der wachsend n Au«dr. iiung de« „Stajerc*, de« Or« flau«« der beuischftkundlichen. slovenischen Bau rn« schas« mi» de« Geaenfeldruse: .Treu zu Groz!* m ohnmächtiger Wut gegenüber. Auf welche Kindereien sie in ihrer Hilflosigkeit verfallen, lehrt der nachfolgende, dem hiesigen pervalischen Blatte eutaommene Erguß: «Wer ist Klerikaler und wer ist Liberaler? Nach der Ansicht de« „Ziajerc" ist «in Klerikaler jeder, der sür da« Wohl unv da« Richt d«r Nation wirkt und wir ia Wahrhtit sich sür din bäuerlichen Stand «in» sitzt. Ein, Klerikaler ist jeder, sei et nun Geist, [ich« oder Laie, Bettler oder Reicher, all oder jung. Mann oder Weib, überhaupt jeder, der nich« nach dem Geheul (eviljvvju) de« Petiauer Ba,baren tanzt. Hingegen ist bei ihm jeder ein Fortschritt«, mann, tec demschtümlerisch wählt, ver slovenische« Land unv slovinischt« Rech« in die Hände der Gegner verrä', der darnach trachtet, daß dos flooeuiftt Land und mit ihm seine Bevölkerung baldmäzlixhst eingedeutscht wird und der darnach trachtit, si unier die Gewalt d«r Deutschen zu bringen. Rot» mehr. Ein Fortschrittler ist jeder, der düse«i wüste Blatt liest, der in erster Reihe dahin wirkt, daß die Ssovenen girmanisier» werden, daß Oesterreich zerfällt und unter di« Macht der Preußen gerät. Forlschrililtr ist je?«, der B «aiarck anbetet, d>e« schlimmst-n Feinde« unsere« Oester-r«ich«. Wer am meisten Berworsenhiit besitzt und d«r größt«i Volk«v«rä„r ist. der ist in d«n Aug'N de« .Siajlnc' der größte Fortschrittliche. Ist dm nicht so?" — In eiN'M anderen Sinne finden allerdings auch wir, daß die Paiteibezeichnung der ,S»ajm*llm,« al« Naprednjaki, FortschritiSmännir, bin R«n d«r Sache richt ganz »rifft und sogar Berwirrunig anst'sl«». Wir hall?» dafür, daß der Gegensatz zu d n rolkSauSbeutirischin Pervaken am Bist«", durch die Bezeichnung .Slovenische Volk«par»»«i' aus welchen Ehrennamen die „SiajeK'' leuie g»w»iß Anspruch erheben dürfen, zum Au«-druck- käm,«. (Si wird ja hoffentlich auch bald zu einer umscvssindin Organisation kommen. politische Rundschau. MMitirische Verrücktheit. Dr« Bataillone bi« 12. JZnianierie. Regimentes, doi au« Komorn in da« OkNupolion«gebiet verleg» ist. manöv-ierten aus dem Marsche von Trebinje nach Bilek bei einer Hitze von 4V Grad! Der Eifolg: 70 Marode. 21 Tote! Die Mannschaft mußte außer der Marsch. au«rüs»ungg noch die Parademontur »ragen. Di»se Schandtat i ist eine Gewissenlosigkeit. di« zum Himmel schnil. Wiun da im Parlamente mit der Heere«. sicherlich Kmcht geglaubt hät'e, wäre ich nich» Zeuge der vorher,rgtA0Ngilien Szene gewesen. Bor «etwa sich« bi« acht Jahren war d«r j«tzt so »igentümmlich schw«r Verwund ei» zum erstenmal nach Ehihuuahna gekommen. Sohn eine« reichen Haciendero««. nich» gtwöhn», feinen Laun?» irgend-welche Zügigel anzuligin, halte er schon in jungen Jahren di« c raffiniertesten Ginüffi de« Libin« kinnen gilirnt. kval) widerten sie ihn an, und au« dem be?v«gt«n LLiden in d«n Küst«nstäd>«n flücht«»« er wieder hini«auS nach der einsam«» Hacienda de« Pater«. HHi«r indessen fand «r V«rhältnifs« vor. bi« ihm a auch diesen Aufenthalt bald unerträglich machten. ZS-inVai« halte, schon al« Don Alonzo noch auf ! der Hacienda weilte, eine Neigung zu »in« stöneneii Quadrone gefaßt, die Neigung jedoch um de« S-öohne« willen, der die verstorbene Mutter auf da« JrZnnigste geliebt hatte, sorgsältig zu ver-bergen gewwußt. Al« Alonzo sern war. legte sich der noch aian der Grenze de« Mannelalter« stehende Hiciendero o kiin»n Zwang mihr aus, und der Rück-k«hr,nd« fafand stail t« geliebun Mutter die einstige Sklaoin amm häu«lichen Herde schalten und waüen. Zu dem SiS-olz, mit dem er im Bewußtstin seiner reinen kastilstilianischin Abstammung ohnedem aus die farbige, w wenn a»ch in ihrem Aeußern nicht im »mdesten l din Nigertypu« Tragend« herabblickie, !am noch d der Groll, eine solch« an Sülle der un-?irg«ss«ntn « Mutlir zu sthin. Uni«r di«s«n Um-tänd«n zog og Alonzo e» vor. di« Heimat rasch wieder u verlafsensen. Er durchslreisie. vom Bater. der ihn »trr diesen en Umständen nich» ungnn scheid«n sah. mit leitung nicht »in ernst«« Wort gesprochen wird, dann ist diese« Parlam««» keinen Schuß Pulo« wer». Hoffenilich werden die schuldigen Komman« kanten sofort in den zeitlichen Ruhestand versetzt, wa« noch eine gelinde Straf» für die Vernichtung so zahlreich»? Enstenzen bedeute». Ein in Trebinje zur Waffenübung eingerückxr Reservist berichtet seinem in Ofen-Pest wohnhaften Bruder üb« da« Mar>öv«runglück, wobei »r au«sühr», daß, al« die Trupp« in Bilek einmarschierte, 21 Mann den Tod «rli»i«n hatten, 9 Mann tobsüchtig wurden und 27 I»b»nSg«fährlich erkrankt waren. Ueberdie« gebe «« noch 57 Marod», welche in« Spital gebrach» werden mußten. Der Bri«sschr«iber teilt mit, daß er dank seiner ungewöhnlich starken Konstitution die An-strengungen der Uedung überwinden konnte, nichts-»eftoweniger jedoch nach dem Einrücken in Ohn-macht fiel und 24 Stunden nicht zum Bewußtsein kam. Dien«tag wurden, so heißt e« in dem Brief«, 15 Tote in »in gemeinschaftliche« Grab bestattet. Z>ie zweijährige Z»ie»stzeil Wie die „Zt.* eisahrt, arbeite man im Reich«krieg«ministerium »in Programm au«, wonach der Uebergang zur zwei-jährigen Dienstzeit in fünf Jahren beendet sein soll. Man trifft auch Vorsorge, di» Borschiisten zur Au«-bildung de« Manne« so umzugestalten, daß dir Lehrstoff auf zwei Jahre au«gedehnt werden kann. Zu diisin Dienstbüchern gehört zunächst die vienst-vorschrist sür die Infanterie und Jägerlruppe. Diese arbeitet man jetzt im Brück« Lag« um. Kiue neue Truppe. Aus kaiserliche Anordnung wurde im vergangenen Herbste bei den vier bo«nisch-herzegowinischen Jnfanterie-Rigimentern je eine 17. Kompagnie ausgestellt. Diese vier Kompagnien sollen im September d. I. zu einem bosnisch-herzigowinischin Feldjägerbataillon vereinigt werden. Für diiskS Bataillon ist als nst« GarnisonSor» Wien in Autstch» geriommn. ßine Klage gegen de« Lailacher Bürgermeister. J-ne Offizier,, welche an dem F-üh-schoppen anläßlich drr Gründu»g«se er deS Lai-bacher Deuischen Turnv«rcin«S im Kasinogarten am 7. Juni teilgenommen haben, überreichten gexe-i den Laibacher Bürgirmeist« Hribar di« Ehr«nb«ltidigungSklage. Hribar hatt« ipät«r b«-kanntlich im G»me>nd»raie erklärt, daß nach dem Beskhl« dir d«u»sch«n Fahnen einzuziehen. di» schwarz-gelben Fahn«n bemrnstraliv entfernt worden seien und hat die Ossiziere der passiven Assistoz beschuldigt. Der „Slov. Narod' droht sür den Fall dir Aufrechlhallung der Klage mit der Ein-leitung einer allgemeinen Hitze gegen daS Militär. Zur Zleßntriltibewegung. Unmittelbar nach Schulichluß haben 47 Abiturienten deS Gymnasiums in Asch ihren Austritt auS der katholisch»« Kirche ang,z»igt un i sind zum evangelischen Glauben über-geirelen. Tschechische Blätter vernadern anläßlich dieses freudigen Ereignisse« die Lehrkörper sämtlich« deutschen Anstalten. „Los von Vom". Der bisherige Kaplan von Nieder-Giorgenial, Herr Josis Czerwenka ist zur evangelischen Kirche übergeiretiii. reichlichen Geldmittiln versehen, planlos da« Land, bald Transporte auS dinSilbnmintn an dieKüst« ge« leitend, bald Jagdzügen in da« Jnn»r« sich an-schließend. So kam «r auch nach Ehihuahua, wo damals die Th«at«gesellschast de« idlin unv sehr berühmten Don Jose de Eantacuzena ihr« Bor-stellungen gab. Der star war die reizind« Donna Manuilita, «in in ihrer frischin, jug«ndlich«n An-mut wahrhast liebreizendes Geschöpf. Sie war keine große Künstlnin, sie spielt» »isentlich immer nur sich selbst. all«in die« g«schah mit einet so be» zaubtrnden Natürlichkeit, daß alliS hier in Chihu-ahua ihr zu Füßen lag; und wenn sie zum Schluß der Vorstellungen den Fandango oder den Bolero tanzte, dann wußten selbst die ältesten Graubärte sich vor Entzücken kaum zu faffen. und da« Bei-fallrufen wollte kein Ende nehmen. Ihr eifrigster Bewunderer war bald Don Alonzo. Er. der on Sikge über die Frauen Ge-wöhnte, glaubte ansang» leichte« Spiel zu haben bei der lleinkn Schauspielerin. Sie machte auch gar keinen Hehl darau«. daß sie ihn gut leiden mochte; i>« war eben jeder Verstellung unfähig. Aber wenn er zu stürmisch wurde, wenn er den Versuch machte, die reizende Gestalt in seine Arm« zu schließen, ihren frischen, roten Mund mit Küssen zu b«d«ck«n, dann «ntzog si« sich ihm gewandt. Er war dann «zürnt, er blieb weg, «in«n Tag. zwei Tag«, länger hielt er e« nicht au«. Al« er wieder-kam, al« er halb verzweiftlnb frug, ob sie d«nn nicht im stand« sei, ihn wahrhast zu sieben, ba schimmert« eine Träne in ihr«m schönen Auge. Seite 3 Pi< deutsch« St«de»te»s4«ft Mthreus fit den Vorschlag ves ASgeorSueteu Allrecht. Sir lesen i« „Alld. Tagbl.": „Auf der Hauptversam«, luug de« Bunde« dir Deutschen Nordmähren« «r-klärte der Obmann de« Verein«« drutscher Student«» auS NordmährenS, H«rr »tud. iur. AloiS Ryano« schtk, daß sich di» d»uisch»n Studentin in di» natio« nal» Kämpserschar al« Fr»iwillig» »ingegliedert hätt»«. Im NamiN d« ganzen deu'schen Siu» denlenschaf» NordmährenS gab er di« Versicherung treuister Wafienbrüderlichkelt ab und erklärt«, daß dir deutschen Studenten im Jmerrss» de« Volks» tum» auch da« Ops« bringen wollen, sich trotz der Ungeschlachtheit die »schechische Sprache anzu-eignen, damit da« deutsche Heimatland nicht von der tschechischen Beamlenschas» überschwemm» werd». Diese im Nam»n der ganzen deutschen Eiudenten» schas» abgegebene Erklärung entfesselte einen Osten« tsitioen Beifallssturm.* Kine schwere ZSeschutdiguug gegeu König "&eter »o» Serbin». Ueber di« Vorgeschichte der Blutnacht ron Belgrad, bringt ber „Gil. BlaS" ein« Darstellung, die unter d«m Titel „Die Wahr« h«it üb« da» Drama von Belgrad* den jetzigen König Peter Karageorgewitsch beschuldigt, der un« mittelbare Anstifter diese« Drama« gewesen zu sei». Der Bersaff« dieser Darstellung versichert, nach dreiwöchrntlichem Austnthalt in Belgrad, den »r daraus verwandle, die Zeugen der Mordtaten zu sprechen und die vertraulichen Mitteilungen der Verschwör« zu «halten, ^Haufen von Schriftstücken und Hunderte von Zeugnissen" aus seinem Tisch zu haben. Man darf, wie die „Köln. Zeitung" her» vorheb», die bestimmten Anschuldigung«» g«g«n den j«tzig«n König, die zugleich d«n russisch«« Gesandten in Belgrad, Tscharikow, al« dtffen Mitschuldig«» b«z«ichnrn. nicht unbeachtet laffin, da ihr Urhebir sie öffentlich zugleich unt« dem Angebot» de« Wahrheitsbeweise« «rhibt. „Der Sitz b« Ver« schwörung." so wirb in d«m Artikel b«havpi«t. sei in Gins bei dem König g«w«sen. Durch feinen Srkliiär Balugdschilsch hab» dieser den Befehl nicht zur Entfernung aus dem Lande, nicht zur Abdan« tunq, sondern zur Ermordung gegeben. Die Ent« w:cklu»u drr Dinge sei aber Peter Karageorgewitsch zu langsam vor sich gegangen. DkShalb hab« »r Balugdschilsch verkleid»« nach Belgrad geschickt, um sie zu beschleunigen. So sei baS erste Komplott von Baniya entstanden. Drei Monate später sei Balugdschilsch abermals nach Belgrad gereist und bade die zweite Verschwörung angezettelt. Von den O fiji.ren sei zunächst ein Küchenjunge de« Gast. hosrS. in dem sie vnkehrten, gedungen, und in der königlichen Küche unlergtbracht worden, um Gift in die für das KönigSpaar bereiteten Cpeisin zu mischkn. Er sei ab« dabei «tappt worden und habe sei»'» Versuch mit dem Leben bezahlt. Im Aufirage PeierS sei darauf Balugdschilsch zum drittenmal nach Belgrad gefahren und habe den Plan zu dem Anschlag im Konak überbracht, der ouSgesührt worden sei. Der Oberst Mischitsch sei bissen eiflenllich« Leiter gewesen. Ueber bie Roll» de« russischen Gesandten bei der Ausführung er« Ernst fchauie er sie an. »Mtiner guten M«,t«.' sprach sie dann leise, .habe ich an ihrem Sie»be« bitte gelobt, strtS »in braves, ehrbare« Mädchen zu bleiben, nie und nimm« werde ich meinin Schwur brechen." „Du glaubst, baß ich beinet Ehr« zu nah« treten wolle? Fern sei dieser Gedanke von mir! Als meine Gattin möchte ich dich hrimführen!* „Und dein Vater? Meinst du. daß er die Arm», die nicht« besitzt, al» ihr bißchen Kunst und vergängliche» Jugenbreiz. al« Schwitgerlochi« will« kommen heißt» wird»?" „Er wird dem Glück seine» einzigen Sohi e» nich» im Wege stehen wolle» I Um seine Zustimmung ist mir nich» bange! Er hat guten Grund, sie mir nich» zu verweigern!" „So schreibe an ihn, oder besser, »il» zu ihm, bich feiner Einwilligung zu versichern! Wenn »r sie dir erteilt, will ich nicht länger widerstreben!" „Tann willst du mein sein? Mein für immer? So liebst du mich doch?* Sie antwortet» nich». Abir der innig» Blick ihre« schönen Auge«, da« sie voll zu ihm ausichlug, sprach deutlicher, al» Worte e« zu tun vermocht hätten, und al« er die nur schwach Widerstrebende an sich zog und auf die reine Stirn, auf die kleinen rote» Lippen küßte, al« er zum erstenmal ihr H«z an dem feinen fchlagin fühlte, da wußte er. daß er ein treue« Herz gewonnen halte, sür alle Zeiten, da schwoll ihm die Brust in unsäglicher Seligkeit, da schimm«te ihm die Zukunft in rosigem Licht entgegen! (Schluß folgt.) Seite 4 zählt der Artikel: „Tscharikow wohnt», ohne sich zu rühren, hinter seinen Fensterläden der Abschlach-tung bei, und erst als er amilich von dem V«r» brechen benachrichtigt war. kümmerte er sich darum, während seine bloße Anwesenheit bei dem König zu Beginn der Sache genügt hoben würde, die Mörder aufzuhalten." Die in diese» Worten lie-gende Beschuldigung, daß auch der russische Gesandte um den Anschlag gewußt, und ihn zum mindesten durch seine passive Haltung begünstigt habe, muß umsomehr ausfallen, al« sie von einem Franzosen und einem französischen Blatte aulgeh». Äus Stadt und Land. gruppeninspijierung. Am 28 d. M. ist Se. Exzellenz der Herr Feldmarschalleutnant Viktor o. Laischer. Kommandant der 22. Landwehr» Truppen»Division zur Inspizierung de» hiesigen Landwehr-Baiaillon» in unserer Stadt eingetroffen und im Hotel Stadt Wien abgestiegen. Z>ienstesj»»eis«»g. Der Minister sür Kullu» und Unterricht hat den Lande»»Schulinspektor Peter Koncmk dem Lande»schulrate für Steiermark zur Dienstleistung zugewiesen. $in Ehrentag für den Z>eutschvökkischen Hehittenverbaud gUTis. Man schreibt un«: Zu wiederholtenmalen versuchte der Cillier Deutsch» völkische Gehilsenverband, in die Arbeiterschaft Laibach» Bresche zu legen, um die Gründung eine« deuischnationalen Arbeiinverbande» zu btwerk» stelligen, doch hatte »« immer den Anschein, al« ob alle Bemühungen vergeben« wären. Endlich fand sich in Laibach eine wackere Schar deutscher Arbeiter und Gehilfen zusammen, die mit Feuer» eifer daranschritt. auch dem deuischen Arbeiter in der so kampsumtosten Stadt Laibach ein Heim zu gründen, in welchem er unbelästigt und unbehelligt feine hehren deutschen Ideale hegen und pflegen und sein Wohl und Wehe al« Arbeiter vom na» tionalen Standpunkte betrachten kann. Die Satz» ungen zur Gründung eine« Verbände« sind bereu« an die Behörden abgesandt, und wird der Verband, der heute schon eine sehr ansehnliche Anzahl über-zeugungSf-ster Männer zählt, sich den Namen „Trutzburg*, Ortsgruppe de« Bunde» deutscher Arbeiter „Germania' beilegen. Den vergangenen Sonnabend benutzten die Laibacher Treugenossen dazu, um dem Nachbarverbande Cilli in einer stattlichen Anzahl von fünfzehn Mann und einigen Frauen einen Freundschaf»«besuch abzustatten und gleichzeitig denselben zu der in Bälde stattfindenden gründenden Versammlung einzuladen. AuS diesem Aulaßt berief der Cillier Deuischvölkische Gehilfen-verband in seinem Verein«heime im Äasthose zum „Engel" eine außervrdentliche Monat«oersammlung »in. die von Seite der Verdand«mitglieder einen guten Besuch auswies, und di» sich so recht zu einer großen Kundgebung echter deutscher Eintracht und Einigkeit in der deutschen Arbeiterbew»gung dieser beiden so vielfach bedrohten, kampserprobten Städt« g«stalt»t». D»r Obmann ve« Cillier Verbandr« Franko Heu begrüßte die Versammlung in herzlichster Weis« und gab seiner großen Freude Au«druck, jene Männer in seiner Mitte zu wissen, die heute in Laibach diese« Bollwerk erstehen lassen, «in Bollwerk, da« den Leitfpruch sührt, die Behebung de« sozialen El»nd« der Arbeiter könn» nur aus der Grundlage eine« pesicherten Vaterland?« und »ine« stlbstbewußt.n Volk«tumS g»sch»h»n, aber niemals auf d»r Grundlage einer nebelhaften Internationale. In diesem Sinne entbot der V»r> band»obmann den au» Laibach erschienenen Gästen zum Willkomm besonderen treudeutschen Heilgruß. Tosenv stimmt» di« Versammlung in den Ruf „Heil Laibach!" ein, und sang hieraus gemeinschasl» lich da» „Lied der deutschen Arbeiter*. Herr I. L i n t n e r dankte sodann im Namen der Laibachtr sür den Empfang und die herzliche Begrüßung und schilderte eingehend die Schwierigkeiten, die sich ihrer Gründung in den Weg legten, die sie jedoch mannhaft au» dem Weg« geräuml haben, sodaß sie heut« al» ein fester Körper dastehen und Cilli einladen, sich an der gründenden Versammlung zahlreich zu beteiligen. Herr Karl W e r h a u tz besprach das Verbot de» Kornblumentragenr in Laidach, das von den polizeilichen Organen in der verletzendsten Weise gehandhab» wird, sodaß eS heute sörmlich eine Lebensgefahr bedeutet, in Laibach Kornblumen zu tragen. Herr Walther Krieger auS Laibach begrüßte e«. daß sich Reichsdeutsche so willig der d»utschvölkisch»n Be-wegung anschließen und betonte, daß sie auch die Berufensten sein müssen, in den Reihen zu stehen, wo um die Erhaltung deutscher Güter gekämpst _____ «K-»trch- w*mr wird. Herr Wilhtlrn Bleßing richtete am Schlüsse noch ermunternde Wort» an di» Ber» sammelt»», die stürmisch ausgenommrn würd»». National» Litder füllten d»n übrigen Teil der Ver-sammlung auS, und schloß der Obmann um 11 Uhr mit herzlichen DankeSworten dieselbe. Dem ernsten Teile schloß sich ein heiterer an, in welchem die Herren Lintner, Karbel und Find-eisen ihr „Reich* eröffneten und stürmischen Beifall ernteten. Am nächsten Tage morgens ver» sammelten sich im Gastgarten deS Herrn Wallen«» schag di» Cillier Säst« mit den Laibacher Gästrn zu einem Frühschoppen, nach welchem die Eladt, sowie die prachtvollen Parkanlagen besichtigt wur» den. Nach dem gemeinsam eingenommenen Mittag» essen ward nachmittag» ein AuSflug aus die Burg» ruine unternommen, um den Laibachern Gelegen-heil zu bieten. Cilli und das herrliche Sanntal von der Vogelschau zu besichtigen. Abends begab sich alle« in den Gasthof „zum Stern", wo die letzten Stunden mit den Laibachern in freundschast-lichem Gedankenaustausch« zugebracht wurden. Zu diesem Abrnd« fanden sich mehrrr« Cillier Gäste sowie Mitglied«! des Turnvereine» ein und war da« Sonderzimmer geradezu unheimlich voll. Natioial» Schargesäng» wechselten mit gesauglichen und komischen Vortrügen. Obmann Franko Heu dankte zum Schlüsse den Laibachern sür den ehrenden Besuch, versprach, daß Cilli bei ihrer gründenden Versammlung ebenso stattlich rertreten sein werde und gab schließlich der Hoffnung Ausdruck, daß sttl« treue Fr«undschast zwischen dem Laibachtr und Cillier Verband Herr-schen möge zum Heil der deutschvölkischen Arbeiter-bewegung an de» windischen Sprachgrenzen. Bald nahte die Stunde de« Scheiden«, und so nahm man mit d«n freundschaftlichsten Versicherungen und „Auf Wiedersehkn in Laibach" Abschitd. Diese beiden Tage werden in der Chronik de« Cillier Deu.sch-völkischen Gehilienverband«» sür alle Zeilen ehrend ausscheinen. F-o. Kür das große Sommerfest, da« am 15. August im Sladtpark» zugunsten de« Sladtoee-schoneruns, »vereine» abgehallen wird, hat sich bereit» ein Damenkomit«« gebildet, dem Frau Leopoldine Rakusch vorsteh», und da» in über-au» rühriger Weise die voibereiienden Arbeiten in Angriff genommen ha». Aeneftze Aonjert. SamStag. den I. August, hält Herr »ap llmeister Ludwig Schachenhoser, wie wir bereit» gemeldet haben, im Hotel Terschek sein Benefize-Konzert ab. Den Karlenvorveikaus besorgt au» Gefällig?« t die Buchhandlung deS Herrn Rasch. Den Musikliebhabern Cilli« biet«« sich Gelegenheit, dies«« Konzert durch möglichst starken Besuch &u einer Ehrung sür unseren überaus lüchligen Kapellmeister Herrn L. Schachenhoser zu gestallen. Die BorlragSsolge ist die nachstehende: 1. „Fanfaren-Marsch* von Richard Wag'er; 2. „Mtin LtbenSlauf ist Liib und Lust", Walzer von Joies Strauß; 3. Ouoerture zur Op r „Die diebische Elfter* von Rossini; 4. „Zug der Frauen", auS der Opr „Lohengrin" vou Richard Wagner; 5. „Spanischer-Walzer* von Ludwig Schach««-hofer; 6. Groß» Phantasie auS der Op:r „Der Tribut von Zamora* v. Ch. Gounod; 7. Ouver-tur« zur Oper „Die weiße Dam«* von Boielditu; 8. Potpourri au« der Operette „Die Fledermaus" von Johann Strauß; 9. „Pfeislied* au« der neuen Operette „FrühlingSluft" von I. Strauß; 1V. „Ein treue» Herz", Walz» v. R. Maickhl; 11. „St»t« gefällig*, Polka conzertanl« v. C. Faust: 12. »Husarijch", Galopp von Ludwig Schachenhoser. Zl»terhaktnngsabe»d im Kotet Ferschek. Der beliebte Humorist Johann Eteidter au» Tänzer» Orpheum triff« kommenden Sonntag mit neuen Zugkräften in Cilli «in und vrranstaltet an diesem Tag« >m Hoiel Terschek «in«n Unterhallung»-abend. Schlachthaus Ausweis üb«r die im Schlacht-Haus« der Stadt Cilli in der Woche vom 20. bi» inklusive 26. Juli 1903 vorgenommenen Schlach-tungen. sowie die Menge und Gattung de« einge-führten Fleische«: Fließ Andrea«, geschlachi«t 1 Schwein, eingeführt 213 kg Kuhfleisch, 17 kg Kalbfleisch; Gajsch «k Grorg, geschlachtet 1 O^sen, 1 Kuh. 1 Kalb, 1 Schwein; Grenka Johann, geschlachtet 5 Ochsen, 1 Kalb, 2 Schweine, eingeführt 253 kg Ochsenfleisch, 204 kg Kalbfleisch. 29 kg Schweinefleisch, 10 kg Schasfleisch; Ianzek Martin, geschlachtet 1 Kaibin. 1 Kalb: Karlo-s ch«k Martin, g«schlachlet 4 Kühe. 1 Kalbin, 1 Kalb, 2 Schweine; Kossär Ludwig, g«schlachl«t l Kuh. 2 Kaldinnen, 5 Kälber, 1 Schwein, «ing«-sührt, 22 kg Schaffleisch:. LeSkosch et Jakob, Nummer 61 geschlachtet 2 Ochsen; P a y e r Samuel, geschlachlt 3 Kühe, eingeführt 231 kg Schweinefleisch: P!l> trrSky Anton, geschlachtet 1 Kalbin; R«bti> s ch e k Joses' geschlachtet 12 Ochs«n. 22 »ingrführt 57 kg Kalbfleisch; S »llak gr«% grschlachtet 1 Ochskn, 2 Kalbinnen, 3 Kälber; S « utschnik Anton, geschlachtet 2 Ochse», ! Kälber, 2 Schweine, eingeführt 16 kg Kalvin» fleisch, 100 kg Schweinefleisch; S k o b e r n e Liin geschlachl.t v Ochsen, 11 Kälber. 2 Schweine,» geführt 21 kg Schweinefleiich, 8'/, kg Schaifleist U m e l Rudolf, geschlachtet 1 Kalbin, 1 Cchve» 1 Schaf; Vollgruber Franz. geschlachtet 2 1 Kalb, 1 Schwein, ein »führt 24 kg KalbinnensliDs W r » I s ch k o Martin, grschlachttt 1 Kuh. 1 AM 2 Kälb»r, 1 Schwein, 2 Schafe; Gastwirl! geschlachtet 3 Kälber, 2 Schweine, einxeW 276'/, kg Kalbfleisch; Privat«, geschlacht«! Kalb; Summ«: geschlachtet 33 Ochs«n, 10 toifc 9 Kalbinnen, 57 kälb«r, 16 Schwein«, 3 Echt «ingrsührl 253 kg Ochsenfleisch, 213 kg Kuhflei 40 kg Kalbinnenfl-isch, 454'/, kg Kaldfloss 431 kg Schweinefleisch, 40'/, kg Schoffleisch. 8i menschlichen Genuß ausgeschlossen wurden 3 Mt» l'bern. 1 RindSluugt, 1 Fötu« und 1 Äalitfrr Zum Verkause in Cilli nicht zugelassen und zww-» weis« wieder ausgeführt wurde 1 Kalb. Zl«tersteirische Müder. In der Landettv anstali Rohilsch-Sauerdiunn sind bid zum 23.$ 1359 Partei«» mit 2046 Personen zum Jtnp brauche eingetroffen. Seelische Aer»wirt»nß. Ein wundersa« Fall von seelischer Fernwirkung bat sich vor rouif Wochen in Graz zugetragen. Für den. der n nie «twaS von den ErsahrungStatsachen dr< sc? nannten sechsten Sinne« vernahm, höit sich li Fall höchst wunderseltsam an. Die Peronea, «r betroffen hat und auS derem Mund« wir > Erzählung haben, sind jedoch von so unschmierlich Wahrheitsliebe und bekennen sich zu so stnixl Grundsätzen, daß jeder Zweifel «in schwere« 11* recht wäre. Auch erscheint eS un« nötig, zi tt tontn, daß di» P-rsonen, um dir«« sich hi«r haitil sich bi«her noch nie Spekulationen über stellt Fernwirkungen oder dergleichen hingegeben had> Herr und Frau Lehne«, die in Graz rcofr-j sind und den Sommer beuer in Bad Tüjfer « bringen, haben ein Ziehtöchttrchen, Gleichen d° die junge Dame, an dem sie mit Leib und 5« häng«». DieftS Grelche» unternahm nun die* Sommer eine Reise in ihre bayrisch« Heimat. war«n hierüber nur wenig« Ta » verstrichen. t Frau Lehnert ein,« AbindS von «in«r ihr anfiq lich unerklärlichen Schwermut befallen wurde; ! die sonst Die GlückSgabe eint« ewig sonnen heilen GrmülS btsitz«, ward plötzlich von düst«r«n g«n und Btsorgnissen um da« Geschick Greita gequält. „Ich habe da« Empfinden, al« ob Gretchen in großer Gefahr schwele,* spraZ, su> ihrem Manne, der sie vergebni« von dies'« S» danken abzuziehen und ihre Bekümm rnisse aiitW reden suchte. Ihre Auflegung wuch« vielm-hr?» Minute zu Minute, und bald sonnte si« di« l:sm nicht mehr zurückhatte». E» war da« krit« nach sechs Jahren, daß sie wiederum Träne» irifl damals hatte man eine« ihrer Lieben zu i?« getragen. Wer b«schr«ibt nun da« grenzenlose W staunen der beid«n Gait.m, al« wenige Tage d« ein Brief von Gretchen einlangt, der die SchildttW von rintr glücklich tn!ronn«n«n Lebensgefahr M Zur selben Stunde, da Frau Lehnen in @ro)a Gretchen bangte, am gleichen Tage und zur äfl liehen Stunde befand sich ihr Ziehtöchlerchei D Lebensgefahr. Sie hatie sich mil ihrer SchnM auf den Starnberger See hinauSrudern lassen, fl war ganz unvermittel» dunkel geworden, der EtyW halte die Richtung verloren, er ermatt«!«, und h war man auf eine St«ll« gerate», wo eS dnitM im Kreis« herumzog. Kein« d«r >ungen !a» verstand sich aufS Rudern. I» di>s«r Stand« höchst«» Gefahr verweilt« Gr«tch«n in innin«a AH denken an ihr« Lieben in fern«m Graz. Te» zw«>feli«n Anstrengungen d«S Kahnsühr«r» gil>D «S endlich doch, daS Land zu erreichen. all<»di>M war man stundenweit von dem ursprüngliche» AM abgekommen. Da» Wort Shak«sp'ar«»: im schehen Dinge zwischen Himmel und Erd«, n» dene» sich unsere Schulweisheit nicht« triu« läßt,* «rfährt in di«f«r Erzählung eine niHnCedaflj Bkstätigung. Aeim SchNeße« der ZZahnschranke» mW dem Eia>ion»gebäuve in Slor6 für den Peririn z»^ durch b«n Weich«»wächl«r Joha»» Glmik >»> der siebenjährigen Katharina Florians der k« Finger der linken Hand zerquetsch«. Da« tM wurde in häu»licher Pfleg» belassen. Nummer 61 z>«rch Zink verbrannt. Diesertage spritzte in der Zinkhuue bei« Heben einer mit flüssigem Zink gefüllten Pfanne ein Teil de« Zinke« heraus und ergoß sich aus den linken Fuß de« Vorarbeiter« Anton Rojuh. wodurch derselbe eine Verbrennung de« Fußgelenke« erlitt. Der Verletzte wurde nach Anlegung «in?« Notverbande« in seine Wohnung geführt und der UnglückSsall dem k. k, Revierberg» amie Cilli angezeigt. Landesverband für KremdenverKeßr. Ueber Anregung de« Herrn W Ritter Gründors v. Zebe» «eny hat sich ein General-Markieru«^«-Komite be« ehend au« Vertretern alpiner Gesellschaften in der Sitzung vom 23. d. konstituiert, und dem Lande«-verbände für Fremdenverkehr in Steiermark al« Hilf«organ in MarkierungSangelegenheiten beigeord» net. Aus Antrag de« Herrn SiaaKanwaltsubstituten Dr. Max Goriupp wurde Herr W. R. Gründorf v. Zebegeny einstimmig zum Obmann gewählt. Per verbrannte „Stajnre". Wie weit einen blinde, peroakisch» Wut dringen kann, lehrt am besten folgender Vorfall: Der Drechslergehilfe Drasch-kowit'ch von Rann bei Pettau kam in da« Gast-hau« de« Herrn Bukschek ebendort. Nachdem er verschiedene dort a»sliegende Leitungen durchgesehen, nahm er auch den „Stojetc" in die Hand. Drasch» lowitsch, ein peroaklscher Slovene von echtem Schrott und Korn, wurde durch einen Artikel in diesem Blatte derart ergrimmt, daß er da« Blatt anzündete und verbrennen ließ. Der Wirt erstattete hierüber beim f. k. Strafgerichte die Anzeige und der Richter bestrast« ven zornmütigen Ziajerchasser mit drei Tage» Arrest. So eine Ztajerclektüre muß für einen Pervaken aber doch eine gepf-fferte Kost sein! Nervakische Nerstdie. Daß die von Pervaken geleiieien Gemeindeämter und die pervakischen Ad-vokalen samt und sonder« panslavistischer Ge-sinnung sind, ist bekanni, daß sie diesem Gedanken jedoch auch dadurch Ausdruck verleihen, baß sie ihre Aktien. di« sie deutschen Gemeindeämtern schicken, mit Scchnmtn in den prnslavistischen Farben ver» unzierem, da« ist doch die höchste Herausforderung der Deutschen. Wir wundern un« nur, daß die Cillier BezirkShaupimannschast dem ruhig zusteht. P»i< Tätigkeit des slovenischen Älpenver-«ine». Es wuroe wiederhol» beton», wie erschwert die jegg,»«reich? Tätigkeit der Sektion Kram de« Deutschen und Oeiterreichischen Alpenvereines durch die Borrniertheit und Böswilligkeit der künstlich aus» gehetzieer slovenischen Alpenbewohner war. Die Wegtafseln sind fortwährenden Zerstörungen au«> gesetzt, die Wegmarkierungen werden unkenntlich gemachit. der Hüttenbau wird gehemmt u. dgl. m Die Tcäiigktit de« sloveniscyen Alpenoereine« ist in dieser ^Hinsicht n chi minder traurig gekennzeichnet. Die Mitarbeiten oer Sekiion Krain werden durch Aufftellluiig fremder Tafeln, durch verwirrende Neben-- und Kreuzmarkierungen, durch Bezeichung gesährllicher Aufstiege lahmgelegt. Große« leistet der slllcv.'oische Alpenverein durch die unbefugte Markieerunz bereits von der Sektion bezeichneter Alpenmvege. Der starke Besuch der prächtigen Hüllen, die diee Sektion erbau», ist natürlich dem slovenischen Alpenosnein ein Dorn im Auge. Abgesehen davor', daß inn den slovenischen Blättern in maßloser Weise gegen den Deutschen und Oesterreichischen Alpen-verein Stellung genommen wird, richtet der flo-venischhi Alp?nrerein sein Hauptaugenmerk in jüngster Zeit aaus die Erbauung ron konkurrenzhütien zu den sckchon d-stehendkn »er Sektion. Al« näctste soll neleben >er großen, durch Zubauten erweitnt.n Schutztzhülte aus dem Kahlkogel (Golica), die sich zahlreieichen Besuch's erfreut und vollständig genügt, eine Söchutzhüue etbrvt werden. Zu dies.m Zwecke veranst staltete der sloveniiche Alpenverein jüngst ein Vo!o!k«sest in Aßling. daS den Herren in letzterer Zeit d durch die wachsende Zahl Ir er deutschen Br» välkeru ung und die Tätigkeit der JndustriegeseUschast, sowie t der Baulritung besonder« an« Herz gewachsen ist. NNatürlich hanse'.t e« sich in erster Linie nur um bieie Aufreizung und Aufhetzung der slovenischen Bevölk«lker«ng g'gen die „Fremden", da ja da« Hauptziziel de« slovenischen Alpenoereine« die H.bung de« Flyremdtnoeiktbrt ist. K^ine Zteise durch ßnropa Der absolvierte Handel>el«akademlker Otto Kampleth, ein geborener Grciz.kjir, der lange Jahre hier in Cilli bei seinem Vater, r, dem Briefträger Herrn Kamplth. weilte, macht t eine Reife ohne Geld durch ganz Europa. Er wiloili den Lebensunterhalt turch den Verkauf von AnsichtchtSkarttn beitrii en. Die Reise erfolgt zu Rad und zi zu Fuß, Er fährt in steirischer Tracht auf «inem k Puch-Rad. Zweck: Sprachenstudium. Ab-fahr» » war Dienliag 12 Uhr vom Haupiplatz in _ »De«tsck< Wncht" Graz. Die Reise geh» zunächst über Wien, da« ^ Salzkammergut in die Schweiz. Kochcnegg als Sommerfrische. Unser lieblich gelegene Markt wird alle Jahre von mehreren Sommerfrischlern besucht. Seit dem 15. Juli be» finden sich vier 26 fremde Personen, meisten« Italiener. E« sind noch weiter« einige Familien angemeldet. Vielen mußte abgeschrieben werden, da e« an Wohnungen mangelt. Jeder, der schon einmal zur Sommerfrische inHochmegg geweilt hat. kehrt wieder hieher zurück. Man sieht wohl, wie anheimelnd und schön, von gesunden Nadelwälder« umgeben, da« Märktlein Hochenegg liegt. — Unter» nehmungSlustige werden daher aufmerksam gemacht, hier durch die Erbauung eine« Fremdenheim« sich selbst sowie der Gemeinde zu nützen. Auskünfte erteilt bereitwilligst der hiesige Verschönerungsverein. Kochenegg. (Priesterliche« Wirken.) Hiezu geh« un« nachstehende Berichtigung zu: „Es ist nicht wahr, daß der Verstorbene Gsteuner heiße, ein Hochenegger Bürger fei und der Gefertigte sich geweigert habe, am Grabe ein deutsches Gebet zu verrichten. Vielmehr wahr ist e«, daß der Ver-storbenene Siättner heiße, ein Au«länder sei und niemand da« Ansuchen um Verrichtung eine« deut« schen Gebete« stellte. Hochenegg, 23. Juli 1903. V od us ek. Pfarrer." Aeuhaus (W o h l t ä t i g k e i l « f e st.) Der Festausschuß für da« am 2. August in der Lande«-Kuranstalt Neuhau« stattfindende Wohltätigkeit«» Konzert bringt den Festteilnehmern zur gefälligen Kennini«, daß Frau Resa von Adamooich, geb. Gräfin Westphalen in außerordentlich lieben«-würdiger Weise zugesagt hat, an dem Konzerte mitzuwirken, wogegen Fräulein Brandts einge» t eiener Hindernisse halber, genöiizt war, ihre Zu-sage zurückzuziehen. Dagegen wird Herr Penarini pelvißlich auftreten. Er ist auch keineswegs nach Graz zurückgekehrt, sondern befindet sich noch immer in NeuhauS, wo ihm der Kurgebrauch außerordentlich gut anschlägt. Gleichzeitig wird kein Publikum mitgeteilt, daß der Vorverkauf, bezw. Vormerkung der EintritlSkarien zum Konzeite durch das Rentamt besorgt wird und ist e« wegen der lebhaften Nachfrage angezeigt, sich die Kurten ehed tldigst sicher zu stellen. Wie b reit« berichtet, findet da« Konzert unter tem Prvtkorate Ihrer Excellenz Gräfin Marga v. Degenseld-Schonburg statt und wird an Unterhaltungen u. a. folgende« bieten: Automobil» fahrten. Tanzboden. Wahrsagerin. LübkSpzst. Kon» seitischlacht. tü kischei Kaffeehaus, chinesische« Tee-Hju«, vo zügl. Gastwutschast „zum weißen Rößl" mil Natursäugern u. v. a. Eintritt zum Parkest 50 Heller. Preise der Plätze zum Konzert im Kur» saale I.—5. R-ihe 3 K, die weiieren nummerierien Plätze 2 K, Stehplatz I K. Akigkeit vo« Gendarmen Am 19. Juli wurden in Ober-Retschitz dem Besitzer Matthia« Jelenschek eine Kuh im Werte von 340 K und Kleidungsstücke im Weite rot 60 K entwende». Vier Standen nach der Tat wurde dem Gen» darmerik-Posten in Tüffer die Anzeige erstattet »nd sechs Stunden nach erfolgter Anzeige gelang e» der Gendarmerie be»eiS, de» Täter« in der Person eine« gewissen 3unia habhaft zu werden und die gestohlenen Gegenstände zustande zu bringen. Zun'a ist al« gefährlicher Dieb bekannt. Sachlenfeld. (Unglück«fall) Gestern wurde die Frau Fanni Fleiß, vulgo Schantl, beim Baue eine« Etrlle«, von einem herabstürzenden Holz» blocke derart getroffen und schwer verletz', daß sie binnen einer halben Stunde den Geist aufgab. Da« von ihr am Arme gehaltene fünfj hrige Kind er-litt gleichfalls schwere Verletzung«". Die Füße wurden dem armen Kinde an zwei Stellen ge» brachen. Kundsdorf bei Wöllan. (Selbstmord auf den Schienen.) Al« der Zug Nr. 1912 der Linie Cilli—Wöllan am 28. d. M. um 7 Uhr 40 Minuten die Station Schönstein verlassen hatte und sich aus offener Strecke b.f^nd. bemerkt« der Heizer Joh. Fafsarinz wie sich ein Mann etwa 2 Wagenlängen vor der Maschine quer über die Schitnen warf. Er verständigt« sofort den Maschin» sührer Karl Kukowitsch. der auch sosort Gegen» dampf gab. Leider konnte da« Unglück nicht mehr abgewendet werden, da zwischen der Maschine und den Personenwägen einige Lastwägen eingeschaltet waren, denen die Vakuumbremse sehlt. Der Selbst« Mörder wurde denn auch von dem über ihn hin» wegfahrenden Zug in der Miite durchschnitte». Der schauderhast verstümmelte Leichnam wurde von dem Heizer Vidiz hinter dem dritten Wagen hervor» geholt. Der Unglückliche heißt Abkläiter und war Meßrer in Sawvdne bei Schönstem, einstmal« Be- Seite 5 sitzer in Neuhau«. Der Beweggrund seine« Handeln« ist unbekannt. 5r«che»Vnrg. (Kampf mit einem Zi-g e u n e r.) Dieser Tage ereignet« sich hier in der Nähe eine Begebenheit, die un« lebhaft an Vorkommnisse im Bakonyerwald oder an die Ab-bruzzen erinnert. In Razwor bei Steinbrück war eingebrochen und G-^ld, sowie verschiedene« andere« geraubt worden. Die Einbrecher waren kroatische Zigeuner. Die Gendarmerie von Steinbrück nah« sofort die Verfolgung derselben auf und kam, un-gesäumt der Spur folgend, bi« in da« hier benach» barte FuchSdocf, bort erfuhren die Gendarmen, daß erst vor etwa einer Biertelstunde zwei Zigeuner, ein Mann und ein Weib, Einkäufe von LebenSmittel« in der dortigen Krämerei versorgt hätten, und er» fuhren auch weiierS. daß die Verfolgten in einem nahen Walde kochen. Der Wachtmeister und der ihn begleitende Gendarm begaben sich sofort an Ort und Eielle und fanden richtig die beiden bei einem Feuer. Der Wachtmeister stellte sofort den Mann, der Gendarm da« Weib, um sich ihrer zu versichern, doch der Zigeuner stürzte sich plötzlich auf den Wachtmeister und beide kollerten, sich um-faßt haltend, den steilen, ungefähr 15 Meter hohen Felsenabdang hinunter, und verschwanden au« den Augen des oben stehenden Gendarmen. Dieser, um den Wachtmeister besorgt, lt ß da« Zigeunerweid stehen und lief hinunter. Hier fand er den Wacht-meiste?, durch den hohen Fall besinnung«lo«. den Zigeuner mit einem offenen Messer auf ihn knieend und loSstechend. er stürz'« sofort vor, der Zigeuner sprang auf pjckie ihn beim Gewehr und wollte e« ihm entreißen. Darauf v:rfetzte ihm der Gendarm zwei Bajonettstiche, worauf der Zig«un«r trotz drr Verwundung die Flucht ergriff und entkam. Da«-felbe tat auch inzwischen da« oben gelassene Zi» geunerweib. Der Zigeuner eilt« gegen Prevorje, trat in ein Bauernhau« und bat um «inen Hut und Rock. Er erzähl!«, er sei von Bauern durchgeprügelt worden, weil man ihn eine« Diebstahl« sür ver» dächtig hielt, den er jedoch nicht begangen habe. Hier abgewiesen, ging er in ein zweite« Bauernhau«. Er erhielt da einen Hu«, wollte jedoch auch einen im Zimmer hängenden Rock haben, den er aber nicht erhielt. Dann ging er fort, und ebenso dir Leute zur Arbeit. Als sie nach lurzer Zeit wieder inS Zimmer kamen, war der Rock, sowte ein dort hängendes Gewehr verschwunden. Nun bewaffneten sich die Leut« mit allem möglichen und ulten dem Zigeuner nach, holten ihn auch bald «in. schössen wiederholt nach ihm, so daß er rückwärts e'.n« Meng« Schrote erhielt, fingen ihn endlich, prügelten ihn furchtbar durch und übergaben ihn bann den hiesigen eb«nfall» auf der Verfolgung begriffenen Gendarmen, welche ihn hieher zum Bezirksgericht« brachten. Der Wachtmeister aus Steinbrück erheilt am Kopfe einen Messerstich und durch den hohen Sturz ein« Beschädigung deS Fußes und an der Seite und liegt in FuchSdorf. Der Zigeuner wurde in da« Jnquisiienspital nach Cilli eingeliefert. Honovitz. (30jährige« Gründung«» fest d«r Freiwilligen Feuerwehr.) Die Festordnnng für die am 3. und 9. August statt-sindende Gründungsfeier wurde irie folgt festgesetzt: Sonnabend, den 3. August. '/,9 Uhr abends. Fackelzug, dann Konzert der Cillier MusikoereinSkapelle im Gasthose „zum Hirschen' ; Sonntag, den 9.August, 6 Uhr früh Weckruf, */, 11 Uhr vormiitag« Früh» schopp n und 1/iV2 Uhr Playmusik, nachmittag? 7,2 Uhr Schauubung. >/,3 Uhr Ausstellung der Feuerwehren vor dem Rusthause, 3 Uhr Umzug im Markte und Einzug aus den Festplatz. 7,9 Uhr Begrüßung der Festgäste durch den Bürgermeister Herrn Dr. Kadiunig, om Festplatze Konzert der Cillier Musikoer>in«kapelle unter sreundlicher Mit» Wirkung de« Männergesangvereine« Gonobitz; sür Unterhaltungen aller Art ist besten« gesorgt; bei Eintritt der Dunkelheit große« Feuerwerk au« dem pyroiechnischen Laboratorium de« Herrn Franz Euno au« Graz? abend« 9 Uhr Ftstlneipe und Konzert im Gastvose „zum Hirschen". Hlohitsch - Saverbrnnn. Seit Jahren ver» zeichne« man hier kein« so starke Frequenz von Badegästen wie heuer, und e« ist denn auch der» malen buchstäblich selbst da« letzte Bodenstöbchen beleg«. Dieser ungewöhnlich lebhafte Zuzug de« Publikum« darf wohl al« die erfreuliche Folge de« Umstände« angesehen werden, daß cer Ruf der hiesigen Thermen, welche nicht unberechtigt mit den weltberühmten Quellen von Karlsbad in einem Atem genannt werken, stetig in weitere Kreise dringt. Nicht zuletzt dank« Rohitsch - Sauerdrunn jedoch auch seine AnziehungSkrast der herrliche« Lage, in der e« sich befindet, wie nicht minder Süidurn 61 «9entr&t WI»cht- Seilt 6 seinem wunderbaren »lima. E« muß inde« aber auch anerkannt werden, daß hjer von berufener Eene, namentlich ?on de« dermaligen Leiter der VadHirektion in zielbewußter Weise alle« geschieht, um den Badegästen, welche au« nah und fern zu» sa««rnflrömeo, deu Aufenthalt in allen Beziehungen so angenehm al« möglich z» gestalt«». Besonder« wird sür abwechselnde Unterhaltung unv Zerstreuung in reichlichem Maße Sorge getragen. Zunächst da« mit sehr guten Musikern besetzt« vadeorchester. welche« in der Person de« altbeirährien Kapell-Meister« Herrn Franz Etahl eine gediegene leitende Krast besitzt, erfreut alltäglich durch ihre tüchtigen, sowohl die ernstere, al« die populäre Mustkliieratur umfassenden Darbietungen. Dank diesem Umstand» konnte sich auch Herr Kapellmeister Stahl letzthin, ol« er sein Benefiz-Konzerl gab, bei welchem unter seiner umsichtigen Leitung Symphonie und Kammer-Musikstücke in wirkung«ooller Art zur Aufführung gelangten, eine« durchschlagenden Erfolge« erfreuen. Reichste Anerkennung heimste der hier in stattlicher Anzahl erschienene Männergefangoerein „Lieder« kränz" au« Cilli für feine fein nuanzic tm Chö » ein Ihre T^ben zeugien von schönem Stimm-Material und da« Zusammensingen von tüchtiger und gewissenhafter Schulung. Für die Folge sind Waldfeste, Wohltäiigkeitt-Tombola, Jntrrnaiionale« Lawn-Tenni«-Turnier u. dg>. in Au«sicht genommen. Man sieht. Rohitfch-Sauerbrunn läßt e« in Bezug aus Brcgnügungm nich, daran fehlen, e« allen Welt' kuronen gleichzutun. Mahrmherg. (Insolvenz.) Die Gerber-firma Karl Wrentschur. die bereit« an 300.000 «. Schulden angehäuft hatte und der infolgedessen der Kredit gekündigt wurde, hat ihre Zahlungen eingestellt. Kornblumen. Wenn wir jetzt durch da« grau, grün» M<»r der Aehrenfelder wandern, grüß« un« die Kornblume mit ihren tiefblauen Blüten. Die Kornblume gehört zur Familie der Flockenblumen, ist aber keine in unstrrr Zor» ursprünglich heimische Pflanze. Von den Kreuzfahrten soll sie au« Klein-asien mitgebracht worden sei». Jedenfalls ver-breilite si« sich nach ihrer Einführung sehr schnell und würd« bald, odwohl ein Unkrauts so beliebt, daß man anfing, si« in Gärttn zu zieh«n. Di« Blume Hai übrig«n« verschiedene Namen. Am ver-breiteisttn ist wohl d«r Name Kornblum,, doch schon sei« dem Miitelalter gib« e« auch den Namen Roggenblume. Die Dithmarfchen nennen sie Blau-mützerl. in Mtiningtn sagt man Blaukornmä,dl»in. Bei den Schwaben heiß, sie Sichelblume, bei d«n Ungarn Blauhäubchen. Seit Kaiser Wilhelm« I. Zeit ha« sich i > Deutschland die Bezeichnung Kaiser-blume eingebürgert. denn da« Blaublümlein im Korne war bekanntlich Kaiser Weißbart« Liebling«bluwe. 'k Wein mit Tempel! JCiMlieh prickelnder Getthmack! Hegt die Herztätigkeit m&uig an und fördert Appetit. Verlangen Sie überall Bohiltcker „ Trtni>eltgneHf'. TagcsneuigKeiten. SokoMedtr ritt» Wie«er Kafoper«fi«g»rs. D»r groß« Held au« Nepomuk, Herr Pacal, dtr bekannt» tschechisch« Stänkere? von der — Wiener Hofoper, hat zur Bekundung feiner «schechischnatio» nalen Gesinnung ein „Sokolliedtrbuch" verfaßt v«b da«selbe mit Unlerstützung de« Zentrolvrrband»« drr Sokolschas« herausgegeben. Da« Pacalfche Sokol» lied«rbuch reih« sich, wa« D«u>sch«nhaß anbelangt, allen ähnlichtn Geiste«produk«tn unserer lieben Land«-leut« würdig an. Drr „deutschen" Opernbühne in Wien unseren herzlichen Glückwunsch! (Keil'« Bod«n wichs«) ist da« vorzüglichst« EinlasSmi«t«l für hart« Bödt». Keil « Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Preise von 45 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Stiger erhältlich. Vermischtes. $in Sall von Hewerveüverlretuug, welcher vor kurzem oor dem mag>strai>sch»n Bezirksamt in Wi'N zur Entscheidung gelangt», ist d,«halb von besonderem Jnter«ss', weil er wi»d»:um einen Be-leg dafür bilde«, in w'lcherWei e oft da«Publikum von unlauleren Händlern die unler demDeckmaniel eine« bekannten Fabrikantennamen« ihre Imitation«-war» an den Mann zu bringen suchen, getäuscht wird. In d»m vorliegenden Falle handelt »« sich um »inen Konkurr»ntracht»b»rg. Ei bitten un« auch weiterhin freundliche Berichierstatiung. Heil! FRITZ RASCH, CILLI.3 Das Lokal-Museum. Naser an Kri»aer»«ge« an >te Pomerzeit s» überreiche Museum ist a« Konuerstage» »>» fountagea von S—1 Zltzr geöffnet, an andere» age» der Woche entweder »«» 11—L2 Zltzr oder vo» 12— L Ahr. yie ge»a»e Stund« H«x* jedesmal a» der Kafel oberhalb der Aufschrift „Fokal-Museum" ersehen werde». Kit Ki»> trittsgebühr beträgt 20 Keller. S- des „Deutsche» Schll' ir Vereines" lllld unseres SchutzveremeS „Südmark" bei Spiel» und Wetten, bei Festlichkeiten n. Testamente», sowie bei unverhofften Gewiunsten! Le Grriffon" bestes französisches Zigarettenpapier. Ceberall zu haben. 80C4 o••••••• Siissrahrn-Theebutter Garantiert reinen Tropfhonig in '/« ond '/, Kilo Gläsern Maiprlmsen echtes Alpen-Rindschmalz, feinste Sorten Thees, garant. echten Jamaika Rum, beste Marken vognac, Garant, echtes Haidenmehl Rhein-Weine, österr, und steir. Bou-teilten-Weine, Lissa Rtutwein per Liter 40 kr. Kleinoscheg? Obiampagner tu Originals'ci&'9 aapflehlt: Alois WaUand, Rathausgasse. 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Bewerber deutscher Nationalität wollen ihre Gesuche mit Angabc des Lebenslaufes und ihrer bisherigen Verwendung bis 15. August 1. J. unter der Anschrift »Cilli* an die Verwaltung des Blattes richten. Offert-Ausschreibung. Von Seite des hiesigen Bezirksausschusses gelangen die Korrektion*-arbeiten der Cilli-Steinbrücker Bezirksstrasse II. Klasse im Kilometer 17—18 mit einem vorvoranscblagten Betrag von 21.500 Kronen zur Ver» gebung. Die mit einem 10°/o Vadium der Voranschlagsumme, somit mit 2150 K belegten Offerten sind beim Gefertigten bis 13. August d. J. einzubringen, worauf am gleichen Tage, nachmittag 2 Uhr, die Minuendlizi« tation in der Kanzlei der Bezirksvertretung Tüffer stattfindet, bei welcher ebenfalls die Lizitationsteilnehmer das 10% Vadium zu erlegen haben. Das Projekt fflr diese Strassenkorrektion (1 Plan, I Vorausraass and Kostenvoranschlag) kann in der Kanzlei des Gefertigten täglich in den üblichen Amtsstunden eingesehen werden. Bezirksausschuss Tüffer, am 28. Juli 1903. 8517 In Vertretung des Obmannes: Adolf Weber. Num II!er 61 ,H»«tsche ifite 7 «4»» Cohnendster Husflug nach -K g> #Bad Ilcuhaus! Gxquisit« Küche, vorzügliche Getränke bietet otel Stvria ^-Schöner grosser schattiger 5it^> garten mit Versncia. Fahrgelegenheiten jeclerzeit. -t» Comkortsbelst eingerichtete Passagierzimmer, -i» m UMsch^, Hotelier. Kundmachung. Vom Stadtamte Cilli wird hiemit kundgemacht, dass der Besitz von Hunden in der Zeit vom 6. bis zum 15. August 1903 in der hiesigen städtischen Kasse in den ormittagsstundeu anzumelden ist, wobei gleichzeitig die Jahresauflage von 10 h. pro Hund gegen Empfang der für die Zeit vom 1. August 1903 bis 31. Juli 1904 giltigen Hundemarke und einer Quittung zu entrichten ist Vom 16. August I. J. an wird jeder ohne Marke herumgehende Hund vom Wasenmeiater eingefangen und nach Umständen sogleich vertilgt werden. Jene Huudebesitzer, welche nicht in Cilli wohnen, oder nur Durchreisende, können Fremdenmarken gegen Erlag der AuflagcegebQhr per 4 K für obige Zeit ebenfalls bei der städtischen !Kasse beheben. Die Umgehung der Auflage-Entrich'ung durch Verheimlichung des Hundebesitzes oder Benützung einer ungiltigen Marke wird aiusser der Jahrestaxe mit dem doppelten Erläge derselben als Strrafe geahndet Stadtamt Cilli, am 25. Juli 1903. Der Bürgermeister: *97 Jul. Raknsch. « 15 Metier ddi m Praktisch ' bewahrtest««- ~ Waschm itte) d« Ojjwnrt tfir Wische u Haasbtdarl i Wt9 r'mrt*. Vrftltfi. Iffbr«oifi h«4, vrrvfnArt n los» «r«#tri tmt Krinigtiric ilkrr Ami» *©» Winh« a. Zii hiben m allen Seite futirenden I CARL JACOBI.SEirtNü PARFUMERIE - FABRIK« GRAZ. 8237 Die1 neuesten Modelle der weltberühmten «1(1. « a «5T1 « »» ,Jf»tyria« erhalten sie nur in der Fabriks-Niederlage der ,Styrria'-Fahrradwerke Joh. Puch & Comp. Adresse nur: Graz, HJeuthorgsasse 51 ?is-ä-Tis der Hauptpost. 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GI*eli*NtraiBfle wird von den Gefertigten, welche das Geschäft allen bisherigen Kunden bestens empfehlen, im gleichen Umfange und Betriebe weitergeführt. Die p. t. Kunden mögen versichert sein, dass sie auch fernerhin in gleich zufriedenstellender und koulanter Weise bedient sein werden. Cilli, im Juli 1903. 8521 Kaufe einen überfahrenen Gelegenheits -Wagen Franz Cforiöar PoS *££ f.! O-rösseres azin wird fflr 2 Monat« zu mieten Ce« :cht Zu elirift an A. W., Postfach 63, Cilli. H. Reppitscli' Erben. Altdeu tncJie Schlafzimmer-Garnitur u. Damen-Schreibtisch wegen Uebersiedlung in verkaufen. Ringstraase 10, N 8tock, recht« 8511 Zu verkaufen: 11'". Zugpferde Sanntaler Schlag, und 1 Kalesch-Pferd, braun alle 3 Stnteo sind fehlerfreL Auznfr. in Mira&ann,PostPletrowitsch. 8503 Achtung! 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