^223. Samstag, 29. September 1894. Jahrgang 113. Macher 'I"l«r°l« ^l>i«h^^^°s t>er,e„l,u n«: gaiizMrig fl, lö, halbjährig fi. ? 50. Im Comptoir: ^^^, k bi« zu 4 V ^'^- 3<>r dir ZüstMmg In« Hu»« gaiiziähil« st, l — InsertlonSgebUr: Für ^7^^^^^^ " uen 25 li., größere pcr Zelle 6 lr.; bc« öfteren Wiederholungen per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zeit.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Abmln»stratlim befindet sich Eongrcsiplah «r. L. die «edactio« Vahnhofgasse Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bi» II NHt vormittag«. — Unfraiillerte Uriefe werden nicht angenommen, Vlanuscrlpte nicht zurückgestellt. 5 ^ Etlicher Mil. Obigst ""d k. Apostolische Majestät geruhten ^" ^n Arnu lph von iu klnenn ^^^ des Infanterieregiments ^^2"5"ng Sr. k. und k. Hoheit des ^danten^i^d Salva tor, Obersten "Nchtt m «^ Infanterieregiments Freiherr "^eiieM"^, in gleicher Eigenschaft zum ^. "Piment Prinz von Lobkowitz Nr. 18 ')^ aM«s,^^^"ltenant Gustav Freiherrn von ?d das W der erfolgten Uebernahme in den Men. "Merkreuz des Leopold-Ordens taxfrei !?^ 3sHhelm H Comman- >''"ln C„? ^"e-Regiments Ritter v. Ludwig '' t.'^itiü^"^°'"en der 10. Artillerie-Brigade, ^nnen^ "ansferierung in den Artilleriestab n^?N^V des Obersten Heinrich Trösch ,M A:"e, Commandanten des Corpsartillerie- ^lt zu^ s.^n Lobkowitz Nr. 13, in gleicher Ritte? von "^Oberft "Ordnen; Stoits, des Ruhestandes, ?° ^ verl^^^alter aä donors» mit Nachsicht '> Vo?n"^ des Linienschiffs-Capitäns Emil ^an^gemuth auf sein Ansuchen in den ,ss Ätilass. ^" ""b anzubefehlen, dass demselben ^'t bek°'der Ausdruck der Allerhöchsten Zu-Ä^eneras^^ben "erde; H ^ 2^sarzt Dr. Hermann Riedl, Sa-l icoi^ , "rps, zum Chef des militärärztlichen er,i^ .° ernennen: , ^ Class", "^"ng der Oberstabsärzte erster ^ ägN^"' Sanitäschef des 13. Corps, ^ ^llenl^H" ber, Sanitatschef des 1, Corps ^^"°"'chaft zum 13. Corps Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 24. September d. I. den Director des Staatsgymnasiums im 2. Gemeinde-bezirke in Wien Dr. Victor Lang Hans zum Landes-Schulinspector allergnädigst zu ernennen geruht. Madeyski m. p. Nichtamtlicher Weil. Aus dem Budgetauslchllss der österreichischen Delegation. Budapest, 27. ScMndcr, In der Specialdebatte des Heeresordinarinms griff Se. Excellenz der Herr Kriegsminister, wie bereits telegraphisch gemeldet wurde, wiederholt in die Debatte ein, indem er auf die Fragen und Anregungen der einzelnen Delegierten antwortete. Auf die Bemerkung des Delegierten Treuinfels über die Behandlung der Mannschaft bei den letzten Uebungen im Unter-Innthal erklärt der Kriegsminister, dass der Krankenstand dortselbst nach den Manövern geringer war als vor denselben. Auf die Bemerkung des Del. Haase wegen Vermehrung und besserer Stellung der evangelischen Militärseelsorger versprach der Herr Kriegsminister, die Frage in Erwägung zu ziehen und möglichst abzuhelfen. Auf die Bemerkung des Del. Treuinfels über die Versetzung des Militärcurates Skacel, welcher die kirchliche Einsegnung des im Duell gefallenen Militärarztes Wagner verweigert hatte, von Innsbruck nach Bosnien, erklärte der Kriegsminister, die Uebersetzung sei ein Recht der Executive; es sei aber unstatthaft, irgendeine Garnison als Strafort und irgendeine dienstliche Uebersehung als Strafe zu bezeichnen. Ob Skacel als Priester recht gehandelt habe, entziehe sich der Beurtheilung des Ministers. Der Entwurf der Straf-processordnnng unterliege gegenwärtig der Beurtheilung der Fachmänner der verschiedenen Ministerien. Auf die vom Del. Dr. Pacak angeregte Abschaffung der Disciftlinarstrafmittel, des Anbindens und Inspangen-schließens könne der Minister derzeit nicht eingehen. Ueber die angeregte Auflassung des zweiten Dienstjahres bei Einjährig-Freiwilligen, welche die Prüfung nicht bestanden haben, könne sich der Münster vorläufig nicht äußern, weil jede Aenderung des Wehrgesetzes die Einvernahme mit beiden Landesvertheidigungs-Ministerien bedinge. Auf eine Anfrage des Abg. Pacak erwiderte der Kriegsminister, die Armee könne sich mit Stolz rühmen, dass bei ihr nie ein Unterschied von Nationalität und Religion gemacht wurde. Von der Venachtheiligung eines Soldaten um seiner Nationalität willen kann keine Rede sein. Ein Verbot, böhmisch zu sprechen, ist, wenn es überhaupt vorgekommen, sicher darauf zurückzuführen, dass man Einzelnen den Verkehr in der deutschen Sprache als der Armeedieustsprache im eigenen Interesse empfahl. Die Instruction für die Einjahrig-Freiwilligen-Prüfung bestimmt ausdrücklich, dass von den Nichtdeutschen weder ein fließender Vortrag noch sprachliche Richtigkeit im Ausdruck gefordert werden dürfe und dass es ihnen gestattet ist, im weiteren Prüfungsverlaufe sich ihrer Muttersprache zu bedienen. Die Misshandlungen der Mannschaft in der Armee haben erkennbar abgenommen. Solche Misshandlungen seien bei uns im Verhältnis zu anderen Armeen weit weniger zahlreich und durchgehends die Folge momentaner Erregung, aber niemals systematisch und raffiniert. Der Kriegsminister verwahrte sich gegen den Ausdruck des D^l. Pacak, dass bei den Regimentern in Böhmen fremde Officiere — es gibt keine fremden Officiere — eingetheilt werden. Officiere, welche nach Ablauf einer gewissen Zeit die Regimentssprache zum Dienstgebrauche nicht genügend erlernt haben, werden nicht befördert. Auf eine Anfrage des Del. Fournier erläuterte der Kriegsminister den Wirkungskreis des Generalinspectors der Militärbildungsanstalten conform den Ausführungeu in der ungarischen Delegation. Del. Such erwähnte die ihm vorgekommenen Klagen, dass bei den Aufnahmsprüfungen in den einzelnen Cadettenschulen eine besondere Prüfungsart den israelitischen Bewerbern den Zutritt unmöglich mache und ersuchte den Kriegsminister um eine beruhigende Aeußerung. Der Kriegsminister erwiderte, dass er sich auf die Erklärung berufe, dass die Armee seit ihrem Bestände und in allen Phasen ihrer denkwürdigen Geschichte einen Unterschied in der Nationalität und Religion nicht gekannt habe. Für die Gesinnungen Einzelner könne er natürlich nicht gutstehen; aber die Heeresverwaltung bringe allen Untergebenen, also auch IimUeton. > wf^°""pation und Massage. "°" Hedenstjerna. ?«^^Mch thut, so muss ich meine ^ z daran gewöhnen, dass ? oll^ la lieberÄ"""g ein Witwer ist. Sonst ?' Abgliche. .?" emem alten Junggesellen dienen, l"e^" so?< und unmöglichen Lieder aufzuweisen ^ > H der Leser es auch wünscht: mein ^Ln^^üglich,"' Seine erste Frau besah einen ,' A ">ist sch1 ""nd geduldigen Charakter. Mochte >k )?au Lun?>^"' ja sogar um sich schlagen, schloss sich dann ruhig ein, ^ ^, den A " Neeresfluten, nahm Hoffmanns-? U^lse von i? zu verjagen und bat den lieben ^' bi s m> Dann ^" bösen Lundavist. Das währte > ^elt d"" M es die arme, geplagte Flau 3°' U"d st^ f^mers zu verlasset Nun lag 3 N ^dem An. " ^ölmmer, mit einem Geld-5 «dass st ,?^^""d Herr Lundqvift wun-!>?Ut'^ "icht artig, gefällig Ü> h Punsch '°"ss ste nicht gleich aufsprang, Hlie^ sch'neich ^ den Augen absah, ihn um-^>l>r 3 kein !"e -""d um Verzeihung bat, und ?> >" dach "?s Gesicht machte und gar '^bi^' ""d dM' d"ss sie bei ihm im Hunde-H> !' sei. N m " "°" Mehles wegen ihr Herr I?" s °^ hft "'''f^ilich an seineVerlobungs-V°". ^ Frau ^"'.'d °n den Schutz, den ein '° hätte er sich schämen ^lt sich s"" wenig. Jetzt aber stellte ^ >" zerknirscht wie ein geschlagener junger Hund, denn das ist ja bekannt: je schlechter ein Mann zu seiner Frau bei Lebzeiten war, umso lieber hat er sie, wenn sie todt ist. Er schrie, tobte, streichelte ihre kalte Hand, bat um Verzeihung, gelobte Besserung, sie solle nur das eine thun und aufstehen und wieder treu für ihn und das ganze Halls sorgen. Er machte dabei eiu Gesicht, als verstände es sich von selbst, dass sie gleich artig seinen Wunsch erfülle wie immer. Aber was war das? Da lag sie ja ganz eigensinnig und unfolgsam und that so, als existierte er gar nicht ^ sie, die sonst lein größeres Glück kannte, als gehorsam und gefällig zu sein. Bei alledem schien obendrein ein eigensinniges Lachen um ihren Mund zu schweben, als wollte sie sagen: «So, mein Lieber, jetzt wollen wir die Sache einmal umkehre»! Jetzt weine, bettle und erniedrige dich! Ich werde nicht gehorchen!» Nun schwur er hoch und theuer, da sie sich nicht ändere, wolle er sich den Hals abschneiden. Aber vorher wolle er ihr ein theures Kreuz aufs Grab setzen, auch jede Woche einen frischen Kranz auf den Fricdhof bringen, und trauern werde er sein ganzes Leben lang, wenn er es nicht vorziehe, sich eine Kugel durch dm Kopf zu jagen. Doch wie es so der Welt Lauf ist. nach ungefähr drei Monaten hatte er seine Frau vergessen und fuhr wohlgemuth nach Stockholm. Dort angekommen, kaufte er sich vou emem hübschen Mädchen eine schöne Rose, strich semen Schnurrbart hoch, bürstete seinen Rock nnd Cylinder und wollte alles be-zaubern, was in Stockholm und Umgegend an weiblicher Unschuld, Güte und Anmnth zu finden war. Während er so herumspazierte, fiel ihm mit einem-male ein junges Mädchen ins Auge. Groß und schlank war ihr Wuchs, aber ihre Formen waren dabei stramm und üppig. Ihre kalten, schönen, doch hart blickenden stahlgrauen Augen sahen ganz verwundert auf ihn, der ihr so nachlief wie ein ausgemachter Narr. Endlich hatte Helr Lundqvist auch ihre Wohnung ausgekundschaftet, und da er ohnehin eine Pension für seinen Aufenthalt in Stockholm suchte, so wohnte er in derselben wie seiue Angebetete. Da saß er nun mit ihr zusammen am Frühstückslisch, verschlang sie mit den Augen, erlaubte sich, ihr Theaterbillets anzubieten und fuhr dann, natürlich mit einer Ehrendame, hin und zurück per Droschke, worauf er sie beide noch zu einem anständigen Souper mit obligatem Sekt einlud. Sie hatte herrlich runde, weiche Schulteru, nur etwas breit waren sie, beinahe wie Salonthüren. Auch besaß sie einen muskulösen, aber sehr weihen Hals, in dessen Adern zwanzig- oder etwas mehrjähriges Blut zu rinnen schien. Auch die Handgelenke waren breit, beinahe so breit wie das Schienbein eines starken Pferdes, dabei aber weich wie eine recht reife Ananas. Eines Tages nun fiel Herr Lundqvist vor ihr auf die Knie, was ihm das Aussehen eines geplatzten Sackes voll Weizen gab, umschlang ihr graues Normalwolltleid uud flüsterte: «Ich liebe Sie.» Wie es alle Adamstöchter gethan hätten, so auch die große muskulöse Dame: vorsorglich hatte sie sich schon nach den Vermögensverhältnissen des Herrn Lundqvist erkundigt, und da sie sie annehmbar fand, so bat sie ihn, doch endlich den unbequemen Fußboden zu verlassen und sich auf einen Stuhl niederzusetzen, dann wollte sie ihm das Nähere mittheilen. Ganz aufrichtig bedauere sie vor allem, Herrn Lundqoist nicht ihre erste Liebe darbringen zu dürfen. Ihre erste Liebe sei nämlich ihr Vetter gewesen, der vor nngcfähr drei Jahren nach Afrika ausgewandert sei. Neulich habe sie mm er- Laibacher Zeitung Nr. 223 1892 29. SePtemW^ denjenigen des israelitischen Glaubens, Wohlwollen und Gerechtigkeit entgegen. Mehrere Redner anerkennen, dass für die Verbesserung der Stellung und der Avancementsverhältnisse der Militärärzte viel geleistet wurde. Del. Sueß bringt eine Resolution aus Wiederherstellung der josefinischen Akademie zur Heranbildung von Militärärzten an, welche angenommen wurde. Der Kriegsminister erklärte über eine Anfrage, dass eine Aenderung der bisherigen Heranziehung von Einjährig-Freiwilligeu-Medicinern zum Dienste im streitbaren Stande nicht beabsichtigt sei. Bezüglich der Witwen und Waisen, welche noch von den Wohlthaten des Versorgung^ gesctzes ausgeschlossen seien, wies der Minister auf die durch den gemeinsamen Finanzminister effectuierten Gnadengehalte per 11.366 st. für solche Personen hin. Betreffend die Anregnng der Verabreichung eines warmen Nachtmahles erklärte der Minister, das Abkochen würde das Nachtmahl ver-theuern und den Mann zwingen, zu einer bestimmten Stunde nach Hause zu kommen. Der Minister erkläit die vorgebrachten Beschwerden wegen angeblich schlechter Verpflegung der Truppen bei den Manövern in Lands-kron für unbegründet; der Gesundheitszustand war ein vorzüglicher und die Qualität der gelieferten Verpflegs-artikel tadellos; das Abkochen in später Stunde bei freizügigen Manövern sei unvermeidlich. — Die Bedeckungskosten des Heeres - Ordinariums wurden ohne Debatte angenommen. Der Nimburger Parteitag. Das »Vaterland» bespricht die Ergebnisse des Nimbnrger Parteitages der Iungczechen und findet, dass der Eindruck, den die Art der Vorbereitung und Durchführung dieses Parteitages machen müsse, ein kläglicher sei. Dass auf demselben den bekannten Beschlüssen der Abgeordneten-Conferenz vom 14. Juli zu-gestimmt wurde, sei ohne Zweifel ein Erfolg der jung-czechischen Abgeordneten, wenn man den Beschluss ganz isoliert und ohne Rücksicht auf die möglichen Ableitungen betrachtet. Wenn man aber näher zusicht, so erkenne man in ihm doch nur die Absolution auf das pater peceavi der jungczechischen Abgeordneten vom 14. Juli. Damit, dass die Abgeordneten-Conferenz sich für die sachliche und würdige Opposition entschied, bekannte sie, dass ihre bisherige Kampfart nicht sachlich und nicht würdig gewesen war, und indem die Vertrauensmänner die sachliche und würdige Opposition guthießen, verurtheilten sie einen großen Theil der bisherigen jungczechischen Thaten. Groß werde die Stärkung, welche die jungczechischen Abgeordneten in Nimbmg empfangen haben, kaum sein; das Vertrauen des Volks in ihre Voraussicht und ihr politisches Geschick, wie auch das Ansehen derselben, sei untergraben. Politische Uebersicht. Laibach, 28. September. Der permanente Ausschuss zur Vorberathung der nenen Civilprocess-Ordnung erledigte gestern die Berathung über den zwtiien Theil der Jurisdictions Norm (Gerichtsbarkeit in Strafsachen) sowie über den dritten Theil (Gerichtsbarkeit in Geschäften außer Streitsachen). In der heute um 11 Uhr vormittags begonnenen Sitzung gelangten die vorläufig zurückgestellten Bestimmungen der Jurisdictions-Norm zur Verhandlung, womit dann die Berathung über diesen Gegenstand erledigt erscheint. Der permanente Steuer - Ausschuss setzte gestern in Anwesenheit Sr. Excellenz des Herrn Finanzministers Dr. Edle»; von Plener die Berathung über das siebente Hauptstück, «Allgemeine Vestimmnu-gen» (Referent Abg. Dr. Freiherr von Sommaruga) fort und erledigte die §§ 304 bis 311 (Einsicht in die Geschäftsbücher). Die Debatte über 8 312 (Eintritt in die Gewerberänme der Steuerpflichtigen) wurde abgebrochen und wurde in der heute um 4 Uhr nachmittags stattgefnndenen Sitzung fortgesetzt. Nach Beendigung der Berathung über das siebente Hanptstück gelangt in der heutigen Sitzung das zweite Hauptstück, «Erwcrb-steuer von zur öffentlichen Rechnungslegung veipflich-tcten Unternehmungen» (Referent Abg. David Ritter von Abrahamowicz) zur Berathung. Anknüpfend an das zwifchen Deutschland und Griechenland abgeschlossene Abkommen bezüglich des gegenseitigen Warenzeichenschutzes, ferner an den 1887 zwischen Oesterreich-Ungarn und Griechenland abgeschlossenen Meistbegünstigungs«Vertrag, welcher den Markenschutz in sich schloss, sowie an die mit griechischem Gesetz vom 10. Februar 1893 getroffene Neurcgelung der Frage des Schutzes der Fabriksmarken theilt die «Politische Correspondent mit, dass am 20. August 1894 in Athen zwischen dem l. u. k. Geschäftsträger und dem königlichen Minister des Aeußern ein Notenaustausch erfolgte, wonach jeder Zweifel ausgeschlossen ist, dass die Angehörigen des einen der beiden Vertragsstaaten in den Gebieten des andern, der nämliche Markenschutz wie den Inländern zugestanden wird, sofern die jene in dem betreffenden Gebiete geltenden Vorschriften beobachten. In Oesterreich-Ungarn sei die Hinterlegung der betreffenden Marken bei der Handelsund Gewerbekammer in Wien für Oesterreich, bei jener in Budapest für Ungaru zu bewirken. In Griechenland müssen unsere Marken bei dem Secretär des Gerichtshofes erster Instanz desjenigen Bezirkes hinterlegt werden, in dem der Bevollmächtigte des berechtigten Markeneigenthümers sein Domicil hat. Eine Kundmachung des erwähnten Notenwechsels soll demnächst im Reichsgesetzblatte erscheinen. Die Nachricht, dass das preußische Minist e r i u m des Innern sich mit der Ausarbeitung eines Anarchisten-Gesetzes beschäftige, wird von der «Staatsbürger-Zeitung» dahin richtiggestellt, dass es sich um die Vorlage eines Gesetzentwurfes zur Verschärfung des Vereins- und Versammlungsrechtes in Preußen und um eine Novelle zur Reichs - Gewerbe-Ordnung behufs Vekämpfuug des socialdemokratischen Boycott- und Controlmarken-Unwesens handle. Dem Vudgetausschuss der französischen Deputierten kämm er, der früher als das Plenum seine Arbeiten wieder aufuehmen wird, soll alsbald der vom Finanzminister Poincar^ festgestellte Entwurf der Erwerbschaftsstener-Reform vorgelegt werden. Derselbe gestattet den Abzug der Passive» und bringt eine Reform der Besteuerung des ^^ nnd des bloßen Eigenthums sowie eine nem ^ der Erbschaftssteuern, welche nach dem G^ folge und der Höhe des Erbantheils waW' ^ In einem in London am 26. d.^,'^ Vortrage erklärte Lord Rosebery, die M'.^ absichtige in der nächsten Session für o> ^ schen Hochlande einen Gesetzentwurf «Hp Die gegenwärtige politische Situation M ^' ihren apathischen Charakter aus, allein M> ^. halb nicht glauben, dass die Zukunft n'^ bringen könnte. >,zZ!l' Die Zeitnllgsberichte über den Stand o" der schottischen Kohlengrube"^,^ haben sich bisher nicht gerade durch 9"^/^' keit ausgezeichnet. Der Streik ist schon ^ ^ todtgesagt worden und trotz dreimonatl»^ ^ er noch immer nicht zu Ende. Jetzt H"A 'a^. Lenarkshire und Dumbartonshire 9000 W'5> Das wären 10 Procent mehr als dieH^ Unter den Gewerken, welche mit dein ^l thun haben, herrscht großes Elend. . ^i>^ Die Rückkehr des Prinzen Feld!" jt Sofia wird nicht vor Mitte des tünM.^ erfolgen, ein Umstand, der gleichfalls für g" ^ fafsung des Wahlresultates' in Regierung« ^ deutet wird. Die in das Subranje gewM^ ^ > haben der Regierung neuerlich erklärt, da, ,<) Zustimmung des Fürsten und der M' ' ^ Schritt in Fragen der äußeren Pol'" " ZK. und dass für den Fall, als ein Antrag '^^ ähnliche Fragen berühren würde, sie der ^ ^ . Entscheidung überlassen wollen. ^<.«jlc>,gkai. stH^M Tallenbai auf der Flucht nach der Sceschla^ zL flusse. Das Wrack wurde von den IH" . Die Chinesen verloren mithin fünf SM^^ Tagesneuigteiten. ^ ^ — (Hofjagd in Radmer.) ^" /'» erlegte der König von Sachsen bei der ^ A,i^ am Iagdboden Achnach einen starken Swö^"« ^ho^ Hoheit der Großherzog von Toscana in l» ^3 Zehnender, Se. lönigl. Hoheit Prinz LeoP"^ i>^ welcher gleichfalls zur Morgenpürsche fM, ^ Schuss. <^z0s^ — (Beisetzung des Erzhe" ZB. Helm.) Die sterblichen Ueberreste des °" .z B>^ in Äaden bci Wien verstorbenen ErMj v^ welche gegenwärtig noch in der fahren, dass ein Löwe ein gutes Frühstück haben wollte und infolge defsen ihre erste Liebe mit Haut und Haaren verspeist habe. Da nun also ihr Vetter nicht mehr zu einer christlichen Ehe tauge, so wolle sie es denn mit ihm versuchen. Hoffentlich werde Herr Lund-cwist sich mit Achtung begnügen, denn so viel ihr bis jetzt scheine, hätte er große Ansprüche auf Achtuug. Herr Lundqvist gieng auf alles ein, und so wurde bald die Hochzeit gefeiert. Die sehr esslustigen Töchter der Pensionsvorstcherin aßen sich beinahe einen Magen-krampf von all den guten Sachen. Gleich nach der Verlobung war es aber Herrn Lnndcwist schon aufgefallen , was für kräftige Arme seine Braut habe und wie fest sie ihn bei ihren Liebkosungen umfasste. «Weißt du, mein Lieber, das kommt von unserer Muskelkräftigkeit, die wir in der Schnle beim Turnunterrichte erlangen.» Doch kaum war er einige Wochen verheiratet, da kamen aus dem größten Modewarengeschäft Stockholms sieben nach der neuesten Mode gearbeitete Costüme. Herr Luudavist schlug der Frau vor, sich in Zukunft doch lieber mit ihm zu berathcu, ehe sie zur Bestellung so kostspieliger Sachen schreite. Sie er-Mderte jedoch, sie habe es aus liebeuder Fürsorge '"/gerathener gehalten, ihren Gatten nicht mit der-Mchen Klem,Mten zu langweilen; sie verspreche ihm denn...» ' ' «Um Gottes Willen, Lina, sofort frisches Waster! Der arme Herr hat einen Schwindelanfall. Armer armer Mann! Du siehst aus wie ein Krebs! Halte nur still, damit ich dir den Rücken klopfen kann, dann wird es sofort besser.» In einem Augenblick hatte Frau Lundqvist ihrem Gatten den Rock ausgezogen und ihn auf das Sofa gelegt, und fieng mm an, ihn nach allen Regeln der Kunst zu klopfen und zu massieren, dass es eine Freude war. «Bist du toll, ganz toll? Gleich lässt du mich los! O weh! Gleich schickst du der Schneiderin die Sachen zurück, sonst soll mich der Ten ...» «Lina, unser guter Herr phantasiert! Halt — schnell — die Füße — fest — jetzt kann ich wieder zukommen ... So ... so ... mein Liebling . .. erkennst du denn deine gute, liebe Frau nicht?» «Um Himmels willen, lass mich los, sonst muss ich sterben!» «Mein liebes, gutes Herz, ist der böse Anfall vorüber?» «Ich — glaube — o gewiss — so — ziemlich,» und windelweich massiert, stöhnend uud hinkend gieng Herr Lundqvist, sich mit einem Cognac zu stärken. Am Nachmittag kamen ein paar gute Freunde zum Besuch, und da erzählte die liebe, gute Frau, wie hilfreich sie heute ihrem lieben Manne beigestanden habe, als er von einem alten Uebel befallen worden sei. «Ich bin nur glücklich, dass ich die Massage erlernt habe, denn durch Kneten und Massieren war dem lieben Herzchen gleich geholfen.» Zuletzt kaufte sie noch eiuen Doucheapparat und nahm ihn mit, als sie aufs Land zogen. Wollte der Mann je einmal aufbrausen, so drückte sie nur mit ihrer Hand und rief: «Aber lieber Schatz, begreifst du denn nicht, dass jede Aufregung dir schadet? Wart', ich helfe dir gleich.» Sofort war der Mann beruhigt. «Aber jetzt ist es wirklich genug! Das lasse ich mir nicht gefallen. Wir wollen doch "NN^^,, hier eigentlich was zu fagen hat!» ries ?^' ^ als er eines Tages, vom Felde helnAhiiB und Tapezierer dabei fand, die aMk.7^. ^ dem Geschmack seiner Fran neu einzurl^ ^ >s «O du armes Herz. jetzt beginnt ja^ ^ wieder! Bitte, mein lieber Herr Kluddenvr ,^ , Sie die Tapetenrollen vom Canapee! ->!" a^ lieb-ter, - lie-ge — recht ""..""^ el ' mit den — Aei—nen! Du - weH^ ,^, ^ — zu — deinem — eig—nen -^?/ei^^ — Jetzt, glaube ich, der Anfall ist ^ .W ' ^ diesmal vorüber! Was hast du docy ",§"'-Freundchen? Will dir die Tapete dnn ^,, fallen? Daran gewöhnst du dich, " ' ^ ^ ganze Zimmer in Ordnung ist. "A Ho»F Haupt, jetzt könnte dir eine kleine "^> ^ schaden.» , .«„t lll"e" , Ihr seid Männer und seht ruhig 3"^?. ^ in Weibergestalt mich schindet und p^ele"-^ «O, dieses unglückselige Ph""'^ ^ mein lieber Herr Kluddenberg, drehen ^. Hahn der Brause auf! ... Ist dir N»> ^ Liebling?»--------- c^rsich^^ Herr Lundqvist gibt ihr die ^'W'l" ', deieutt!" . ^° s" enthusiastisch begrüßt wurden. ^»,in ^"" '« der Militärschule hielt die Königin-,7^ucl ^r, ""spräche, in der sie der Befriedigung 7 selche ^ ^/'^ iunge Schule kennen gelernt zu haben, w^itig .^bt Alkmaar große Opfer gebracht habe. ?!' d°fs di. ^ ^'^ Königin-Regentin das Vertrauen >lverbe ^' bis Interessen des Vaterlandes 3'°" Aefeble <^ ^b°rsam in Vezug auf die er-!k '" der m ^nung, Disciplin und Pflichtgefühl Westen m^n," unvermeidlich nothwendig, diefe 3^! ' spater Pi '" ^" lenen erworben werden, welche W^">ai ?" Platz unter den Officieren einzunehmen. ^HiliH^" schloss mit einem Trinlspruche !,. ^sEin'^^ und die Stadt Alkmaar. >Tchloss "°"es Bild von Munlacsy.) Auf ^i ^un ä.«. ''^ '" Großherzogthume Luxemburg ^ 'Ein N., ?. gegenwärtig an einem Kolossalgemälde, ?°>"de ^. " Paris» heißm wird. In der 3!^>) ei« ?'."" lich das Schloss befindet, hat Ül> ,^ ,ormllche Jagd nach Modellen veranstaltet, ^llcz^,' ergiebig ausgefallen, dass im Atelier '°5° dereini,l "'«" "s zwanzig Personen, in einer ^ brauch^ ?, ^" ^"wr ^,^ ^^^ standen. Mun-s!l,i^"' Und t°^^ ^pen für verwilderte, drohende ^. " der a<" '^ ^ unter den Armen und Land-^ ' z^vei 3. ? E" Gemeindediener und ein Forst-2""g des V" ^^"^"' stellten sich gleichfalls zur ^i>nd ^"^ giftige Schwämme.) Aus 5< "s°lg^?^et: Im Dorfe Drozul ist eine ganze «^ Vater »^ ^'"usses von Schwämmen vergiftet '>lk> die ^ Butter und zwei Kinder sind bereits "rr, uongen Kinder liegen schwer lranl dar- '! b, H ° ^" °6 Veterane ^^ ^ München ist ! "r letzen ^^betagte Major v. Welsch gestorben, ^ lur Unters?^ ^ss'cierr. welche im Jahre 1832 ^,§ ödeten V ^""^ ^ ^"'^ ^tto nach Griechen- ^,! ^ «2 Spedition theilnahmen. Es traten da- ^"'Nte ,n ?""' ^ele baierische Officiere und "^!! Militär, c," neugebildete griechische Heer ein. >, loß ^ pandbuch verzeichnet als heute noch General a. D. von Safferling, ^""Nllsc^ °!^' ^°n Diehl, KriegScommissär Sire 37(bei7r?F"W"gmann. ^)^l wur^-^Umanns Bestattung.) <^,.. lpeter. 1^ "' Frankfurt die Leiche des Dichters Us hen z'is""^ Hoffmann, in der Hoffmann- "^ und 'm"5"lt zur Ruhe bestatte" Aerzte, >k ° Traup. r 2er aller Stände bildeten ein ^ T°d h2"eite. H.ffm^n hat Anordnungen er zeichnete selber den ^ ^"a°be von m^'""" ^'°be errichtet wünschte, !!>? ^pruHp ^""en. Geburts- und Todesdatum >^- ^- 'Das wahre Wissen sührt zum — (Ein Opfer der Pflicht.) Aus Arras wird telegraphiert: Auf der Linie Arras-Etaplls sei eine Weichenwächterin bei der Erfüllung ihrer Berufspflicht getödtet worden; diese, Frau Delevande, sah in dem Augenblicke, da ein Zug heranbrauste, einen alten tauben Bauer mit einer Kuh über die Geleise gehen. Sie eilte herbei und riss ihn von den Schienen weg; aber im gleichen Augenblicke wurde sie von der Locomotive erfafst und mit dem Thiere zermalmt. — (Eifenbahn-Unfall.) In der Station Rochetta-Malfi bei Bari stieß am 26.d.M. ein Schnellzug in voller Fahrt auf eine Rangier-Locomotive. Zwei Personenwagen des Schnellzuges wurden vollständig zertrümmert, ein Reisender blieb sofort todt, außerdem erlitten mehrere Perfonen zum Theile schwere Verletzungen. — Anarchistisches.) Auf Grund einer in Florenz stattgehabten Beschlagnahme mehrerer Bomben und der gleichzeitigen Entdeckung einer weitverzweigten Verschwörung haben in mehreren Städten Siciliens und verschiedenen anarchistischen Centren umfangreiche Haus-durchfungm staltgefunden. Die Polizei ist auf der Spur des von Rom aus geleiteten und infcenierten Complotes. Cs wurden mehrfache Verhaftungen vorgenommen. Local- und Provinzial-Nachrichten. * (Allerhöchste Unterstützung.) Se. k. u. k. Apostolische Majestät der Kaiser haben den freiwilligen Feuerwehren in Alttag und Oblak einen Unterftühungs-betrag von je hundert Gulden aus Allerhöchstihren Privatmitteln allergnädigst zu spenden geruht. ^r. — (Privilegium.) Das k. t. Handelsministerium und das lönigl. ungar. Handelsministerium haben dem Herrn Florian Rosmann in Gurkfeld auf eine neuartige Schulbank ein ausfchließendes Privilegium mit der Priorität vom 7. October 1893 in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern ertheilt. —o. — (Ernennungen.) Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Supplenten am Staatsgymnasium in Görz Albert Oubic und den Turnlehrer an der Lehrer-Blldungsanstalt in Capodistria Karl Ciborra zu provisorischen Haufttlehrern an der Lehrer-Bildungsanstalt in Capodistria ernannt. — (Personal» achricht.) Der Lehrer an der k. k. Knabenvollsschule in Trieft Herr Martin Sinkovic wurde aus die Dauer des Schuljahres 1894/95 dem Staats-Untergymnasium in Laibach zur Dienstleistung zugewiesen. —o. — (Denkmal-Enthüllung.) Die feierliche Enthüllung des M. Hotschevar'schen Denkmals und einer Gedenktafel Johann Weichart Valvasors in Gurkfeld findet den 6. und 7. October statt. Gleichzeitig wird die Gründung der Pfarre Gurkfeld gefeiert. Der Zutritt zu diefcn Feierlichkeiten ist jedermann gestattet. Das Programm der Festlichleiten lautet: Samstag den 6. October: Beflaggung und abends Beleuchtung der Stadt; Fackelzug und Zapfenstreich durch die Stadt; Feuerwerk. Sonntag den 7. October: I. Tagreveillc durch die Stadt; U. um 10 Uhr eine feierliche heil. Messe mit Predigt in der Pfarrkirche (bei der Messe singen die Bürgerschüler); NI. nach der Messe findet die feierliche Enthüllung der Denkmäler auf dem Schulplatze in nachstehender Ordnung statt: 1.) Festrede, 2.) Gesang; IV. um 1 Uhr nachmittags Bankett im Gasthause des Herrn Franz Gregoric; V. um 3 Uhr nachmittags Tombola vor der Kirche. Zur Verherrlichung dieser Feierlichleiten und zur Erinnerung an dieselben sind zwei Schriften, betitelt: ^I^Äco in Kröuni» und «Gurl- felder Gedenkblätter» erschienen. Der Preis eines jeden Buches ist auf 1 fl. festgesetzt. Die originellen Illustrationen dieser Schrift sind auch in einer Separatausgabe unter dem Titel «8j)omin ml KrZko» (Preis 30 kr.) erschienen. Diese Festschriften sind auch in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach erhältlich. — (Bau that igle it.) Im Nachhange zu unserer unter dem gleichen Titel gebrachten Notiz theilt man uns mit, dass gegen den Unternehmer, der mit dem Baue auf der Baugruppe 11/2 begonnen hat, die Stafanzeige wegen Verfchüttung des Wasferablaufgrabens erstattet worden ist. Dadurch wird infolange proviforifch abgeholfen, bis die beschlossene Verbindung mit dem Hauptcanal hergestellt wird. * (Unheimlicher Fund.) Auf dem Bauplätze des neuen Landesspitales nächst der Maut wurde gestern beim Aufgraben des Erdreichs in einer Tiefe von fünfzig Centimeter ein Skelet gefunden. — (Von denWeißenfelser Seen.) Wer in letzterer Zeit die herrlich eingebetteten Mannhart- oder Weißenfelser Seen zu besuchen Gelegenheit hatte, gewahrte auf den Ufern des unteren Sees ein seltenes Bild. Dieser birgt nämlich einen kleinen unterseeischen Wald in sich, über dessen incrustiertes Gcäfte der Kahn ruhig hingleitet. Nicht weit von dieser Stelle sieht man Fichtenstämme aus der Tiefe emporsteigen. Da deren Enden unter dem Wasserfpiegel leicht erreichbar sind, trieb der emsige Wirtschafter am See, der sich allen Fremden gegenüber großer Zuvorkommenheit befleißt, Pfähle mit Fähnchen in diese Hölzer ein. Der Ankömmling sieht somit jetzt einen See, aus dessen grünlichem Spiegel kleine rothe Flaggen hervorragen. Sie markieren somit jene Stellen, auf denen man fchräg aufsteigende, beständig von Forellen umfchwommene unterseeische Waldstämme bewundern kann. Man setzt mit einer Art Grauen über diese Ueberbleibsel früherer Zeiten hinweg, unterläfst es jedoch nicht, selbe gehörig zu betrachten. Die unterseeischen Fichten und die incrustierte Baumgrupfte nordwestlich vom Ufer, das sich vor der alten Hütle ausbreitet, bilden einc große Sehenswürdigkeit des unteren Weißenfelser Sees, auf die hiemit jeder aufmerksam gemacht sei. Auch der obere See, der infolge der letzten Regengüsse und Schneefälle etwas über seine Ufer trat, hat jetzt ein Boot und kann somit leicht befahren und in allen Buchten gut ins Auge gefasst werden. Neide Perlen unseres schönen Oberlandes fanden im Verlaufe des heurigen Sommers viele Bewunderer, und auch jetzt, da die Luft viel reiner als zuvor zu sein pflegt, zeigt der Waldweg dahin, namentlich an Sonntagen, ein ziemlich bewegtes Leben. II. — (Deutsches Theater.) Gleich der vorgestrigen Eröffnungsvorstellung der slovenischen Bühne bildet die heutige des deutschen Theaters ein Ereignis, dem man mit lebhafter Spannung entgegensieht. Unter ungleich günstigeren Auspicien als im vergangenen Jahre vollzieht sich der Beginn der neuen Saifon, denn das Publicum setzt in die neue Aera volles Vertrauen und sieht ihr mit Zuversicht entgegen. Nach den mit schwerer Arbeit belasteten, zwischen Hangen und Bangen verbrachten Vorbereitungen zur ersten Aufführung, die in mancher Beziehung von großer Wichtigkeit ist, da sie, wie man sagt, «Stimmung» machen muss, ist ein glücklicher Ausgang im Interesse der Sache und des Publicums herzlich zu wünschen. Wir zweifeln auch nicht daran, dass die neue Direction ihre ganze Kraft einsetzen wird, um das Kunstinstitut auf eine würdige Stufe zu heben: an Aufmunterung feitens des Publicums wird es voraussichtlich nicht fehlen. — Heute geht das reizende Lustfpiel Ascher N ^ """ MntÜh. °'"au von G. N. v. Ianuschowsky. v H^. ,4 c> .. Nachdruck verboten ^'ht ^naH /'^"Wmg.) 5>iu> kein^h^' langen P"use drückte Maria, ^u? in um 's"5 ^tttel einfiel, das peinliche ^ Ui "'"rechen, den Wunsch nach einem !>^Ä^ lich demüthig, nahm das ^'fend '^NkdümIr""^ melancholische,. Vorspiele Aielodi, f / b""" aber mit fchwellender, ^ ^"^^ed: ^ des N^zWaldes ^ ^ ^s^^trcu^.^b' erringen Ü^ lii'^'eg s,^ " impfend sterben. V" ^stan^n und wagte das Auge nach '^!t b" di kaum zu seiner Herrin auf- ^'d'ih^ wie eine bethaute geküsst hat, lächelte Iden '^e n^2 s j„7/U unter Thränen an, nahm "" Et^e be"den Hand und sang dazu Frei nicht lann sic sich erheben, Denn es fesselt sie die Kette, Will sie zu dem Liebling schweben, An die gold'ne Kerlerstiitte. Muth Geduld und Oottvertrauen, Lösen endlich Beider Ketten, Las en sie den Hort erschauen, Wo sie ihre Liebe retten. Sie öffnete, von Liebe und Begeisterung seraphähnlich verklärt, die Arme — Wratislaw stürzte in namenloser Wonne zu ihreu Füßen und schwor der geliebten Herrin in Treue und Mmne sein Leben zu weiheu, mit Muth, Geduld und Gottvertrauen um Maria's Besitz zu werben, durch Thaten, dic deu Mann in den Augeu der Welt adeln, sich auf jeue Stufe iu der Gesellschaft zu erheben, wo er sein Auge frei zu dem küstlichen Ziele seines Lebeus und Wagens aufschlagen köune, ohne dass die Rose von Olmütz über den niederen Freier errötheu durfte. Er erhob stolz uud kühn seme athletische Gestalt und sprach, die Hand des Fräuleins ergreifend: «Lebet wohl, meine theure Herrin. Meiu Rechts- und Schick-lichkeitsgefühl legt mir die Pflicht auf, Euch nach dem seligsten Augenblicke meines Lebens zu verlassen uud vor Euch nur als ein würdiger Freier zu erscheiueu, oder Euch die Kuude zu senden, dass ich in tugendhaftem Streben und Ringen nach Eurem Besitze mein Leben frendig und begeistert eingesetzt, und dass mein letzter Athemzug Euren Namen ausgehaucht habe.» «Der Himmel segne Euer Unteruehmeu und kröue es mit dem glücklichsten Erfolge,, cntgegnete Maria, «kann Euch die Ueberzeugung im Kampfe mit dem Schicksale stärken, dass ich in Liebe nnd Treue Euer harren uud mit den inbrünstigen Gebeten jeden Eurer Schritte begleiten werde, so übellasst Euch ihr fest und zweifellos. Und dass Ihr Euch täglich an Eure Dame erinnert, nehmt dieses Pfand hin. Es ist eine geweihte Kette, die mein Vater im Kampfe gegen die Ungläubigen getragen und sterbend seinem Freunde, Herrn Wittek, übergeben hat. Die Rostflecke daran sind das Blut meines theuren Vaters, das er für die heiligsten, humansten Ideen vergoss. Möge Euch dies Pfand ein Talisman des Sieges und Glückes sein.» Bräutlich glüheud, eineu Himmel voll Liebesselig-keit auf deu Jüngling herniederlächelnd, der sein Knie gebengt, um das Pfaud seiner Dame zu empfaugen, hing sie ihm, dessen Herz in namenloser Wonne schwamm, eine goldene Kette mit einem Reliquienkapsel um den Hals. Da fuhr des Castellaus schmetternder Ruf: «Hölle und Teufel!» wie ein vernichtender Donnerfchlag zwischen die Liebenden. Wratislaw sprang empor. Maria verhüllte zitternd ihr erbleichendes Antlitz mit den Händen und ihre Thränen quollen zwischen den zarten Fingern hervor. Die vcrrä'therisch? Zofe, welche eigentlich die Liebesfcene listig veranlasst, hatte den Castellan gemeldet, dass der Knappe sich erfreche, der Rose von Olmütz, gleich einem hochgebornm Freier, mit Liebes-werbmiM zu nahe». Sie begleitete den zürnenden Greis in das Gemach und führte auf seinen Befehl das Fräulein, das ihr wie eiu willenloses Opfer folgte, aus dem Zimmer. (Forschung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 223. 1894 29. September^> «Die wilde Jagd» von Fulda, am Montag das Schauspiel «Aria und Messalina » von Wilbrandt in Scene. Während in der heutigen Vorstellung das Lustspicl-Cnsemble sich vorstellt, filhrt sich am Montag das Schauspiel-Personale ein. — (Ein Opfer seiner Pflicht.) Der Feuerwehrmann Indof, welcher, wie gemeldet, in Ausübung seiner sreiwilligrn Pflicht beim Löschen eines Brandes in Ilovca schwer verletzt wurde, ist heute nachts im Landes-spitale verschieden. Indof, der als Maschinenschlosser in der Fabrik Samassa thätig war, hinterlässt eine unversorgte Witwe mit drei kleinen Kindern. Der Verstorbene wird als strebsamer, pflichtgetreuer Arbeiter sowie musterhafter Ehegatte geschildert und kam auch seinen Obliegenheiten als Mitglied der Feuerwehr mit seltener Gewissen« haftigleit nach. Es ist der erste schwere Unfall, der sich seit dem 25jährigen Bestände der Feuerwehr ereignet hat, das erstemal, dass bei Ausübung der fegensreichen Thätigkeit der Feuerwehr ein Menschenleben zum Opfer fiel. Die so oft und glänzend bethätigte Nächstenliebe und Großmuth der Laibacher Bevölkerung wird sich voraus« fichtlich bei diesem Anlasse neuerlich bethätigen und hilfreich den armen Hinterbliebenen eines braven Mannes beistehen und allen jenen Wackeren Zuversicht verleihen, die. gleich dem Verblichenen zum Besten ihrer Milmenfchen muthig dem Tode ins Auge sehen. Den Beginn zur Einleitung einer Hilssaction hat Herr Circusdirector Henry gemacht, indem er zugunsten der Hinterbliebenen am Dienstag eine Venefizvorstellung veranstaltet. * (Mordversuch.) Wie man uns aus Gottschee mittheilt, kam am 24. d. gegen 2 Uhr früh der Kaifchler. söhn Joses Stonitsch von Nesselthal zu mehreren der Nachbarbewohner und bat dieselben, ihm schleunigst zuHilfe zu kommen, da sein Vater eben im Begriffe sei, die Mutter und die kleinen Geschwister mit einer Holz-Hacke umzubringen. Es eilten sofort mehrere der Orts' infassen in das Haus des Stonitfch und kamen eben dazu, wie derselbe auf seine Ehegattin mit einer Hacke losschlug. Auf das Eintreten der Nachbarn ließ Stonitsch seine Gattin los, warf die Hacke weg und eilte in das Neben« zimmcr, wo er sich zu verbergen suchte. Der Gendarmerie. Posten von Nesfelthal, von dem Vorfalle avisiert, nahm sogleich die Verhaftung des Verbrechers vor, und wurde derselbe dem l. l. Bezirksgerichte in Goltschee eingeliefert. Die Ehegattin des Genannten erlitt derart schwere Verletzungen, dass an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Leich» terer Art sind die Verletzungen, die er seinen Kindern zugefügt. Als Motiv dieser grässlichen That gab Stonilsch nn, dass ihn die Verzweiflung über daS Elend, dem er mit seiner Frau und seinen ? Kindern infolge gänzlicher Erwerb-losigkeit preisgegeben war, dazu getrieben habe. —i'. * (Circus Henry.) Die gestrige High-Life-Vor-stellung war trotz des ungünstigen Wetters ziemlich gut befucht und animierte das Publicum gewohntermaßcn. Heute und morgen finden je zwei große Vorstellungen statt. — (Eine Falschmünzer-Wertstätte.) In Paularo bei Udine wurde im Hause des Schlossers Antonio Cella eine vollständig eingerichtete Falschmünzer' Werlstätte zur Fabrication österreichischer Silbergulden ent-dkckt, und wurden mehrere solche Falsiftcate saisiert. Wie das Journal «Palria del Friuli» meldet, befinden sich der Schlosser Cella und dessen Frau in Magensurt in Haft wegen Ausgabe falscher Silbergulden. — (Mechanisches Theater.) Auf dem Kaiser-Iosejs.Plahe eröffnet morgen Gierles mechanisches Theater seine Vorstellungen Es ist dasselbe in Laibach von früheren Zeiten her wohl bekannt und hat inzwischen sein Repertoire wesentlich vergrößert. Insbesondere dem jungen Volle wird es angenehmen und auch lehrreichen Zeitvertreib bieten. — (Diebstähle.) Der Grundbesitzers-Sohn Leopold Petric und der Tischlergeselle Jakob Terbizan, beide aus Dolcnj«', Gerichtsbezirl Wippach, haben am 16. d. M. um 12 Uhr nachts dem Besitzer Ferdinand Zuolelj von Dolenje, während derselbe in angeheitertem Zustande in seiner unvelsperrten Slallung schlief, eine Brieftasche mit dem Inhalte von circa 1000 fl. gestohlen. Die beiden Thäter begaben sich sodann auf einen Acker, theilten den Geldbetrag und verbarg der eine feine Beute in eine Scarpmauer, der andere vergrub feinen Theil auf einer Wiese nächst dem Orte Strancarje. Die Diebe wurden ausgeforscht und verhaftet. Ueber ihr Geständnis wurde das Geld auf den bezeichneten Orten im Beifein des Beschädigten aufgefunden und demselben zurückgegeben. — Am 13. d.M., in der Zeit von 1U bis 11 Uhr vormittags, wurde in die versperrte Kaifche des Anton Ilarsic m Maumtz, Gerichtsbezirt Loltsch, durch das offene Fenster emgebrochen und aus der im Zimmer befindlichen Kleider-V.. -""^ ^""° Cylinderuhr sammt einer silbernen A n„'"w 5"° "°V^ u"d 2 st. Bargeld entwendet. Di^n 3^"f^ der Speisekammer Victualien gestohlen. Diesen D ebstahl verübt zu haben, sind zwei Wmcher. Vwu^" "^ '" '" ^ ^« T^'es — (Notarentag.) Am 30. d. M. findet bekanntlich eine Versammlung des Oesterreichischen Notaren-Vereines in Graz, u. zw. mit folgendem Programme stall: Heute halt die Ckntraldeputation des Notareuvereines eine Sitzung in einem Saale des Iustizpalais ab. Um 7 Uhr abends findet die Begrüßuug der auswärtigen Eollegen im «Hotel Florian» statt. Morgen um 10 Uhr wird die Generalversammlung im Stefanien-Saale abgehalten. Nach diefer Sitzung wird das zweite Frühstück im «Hotel Florian» eingmommcu, wonach für die Gäste Wagen zur Besichtigung der Stadt bereilstehen. Um 7 Uhr abends beginnt in den Annen-Sälen das Bankett, wozu bereits viele Theilnehmer angemeldet sind. Montag den 1. October sind, schönes Wetter vorausgchtzl, Ausflüge in die Um-gcbung von Graz, wahrscheinlich nach Deutsch-Landsberg und Iudeudorf, in Aussicht genommen. — (Slovenifches Theater.) Sonntag geht neuinsccniert und mit ganz neuer Musik das Singspiel «ChonchoN' mit Frau Anic in der Titelrolle über die Bühne. — Dienstag als erste Opernvorstellung in dieser Saison «Der Freischütz» mit Frau Inemann als «Aennchen». — Donnerstag Reprise «Ludwig XI.» bei festlicher Beleuchtung. — Zur Vervollständigung des gestrigen Berichtes über die Aufführung «Ludwig XI.> möge noch der trefflichen Ausstattung sowie der prächtigen Damentoilelten Erwähnung gethan werden. — (Promenade-Concert.) Das Programm des morgen stattfindenden Promenade-Concertes lautet: 1.) Oesterreichs Bundesschützen - Marsch von Gretsch; 2.) Fest - Ouvertüre von Fr. v. Suppe"; 3.) «11 damo», Walzer von Arditi; 4.) großes Potpourri aus der Oper «(^vuliLriu, i'ULtioana» von Mascagni; 5.) Adagio aus der Sonate pathetique von L. van Beethoven; 6.) «Die Tauben von San Marco», Polka fran?. aus der Operette «Eine Nacht in Venedig» von Ioh. Strauß. — (Obst- und Obstwein-Ausstellung in Graz.) Die Leitung des Obstbauvereines für Mittel-Steiermarl veranstaltet in den Tagen vom 29. Sep» tember bis 2. October in Graz eine Obst- und Obstwein» Ausstellung. Illusion »«.or».. Sonntag den 30. September (Heiliger Hieronymus) Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Nissu «^ow pulcin^ o», von I>. Angelil Hribar, Graduate von Anton Foerfter, Offertorium von Georg Wkfselak. In derStadtpfarrlirche zu St. Jakob am 30. September Hochamt um 9 Uhr: Messe von Franz Schöps, opu3 103; Graduale von A. Foerster, Offertorium von Fr. Wilt. Neueste Nachrichten. Delegationen. Budapest, 28. September. Der Vudget-Ausschuss der österreichi' schen Delegation erledigte heute den Voranschlag des gemeinfamen Rechnungshofes und das Extra-Ordi-narium des Heeres-Erfordernisfes, welche er unverändert nach der Regierungsvorlage annahm. Damit sind die Arbeiten des Ausschusses beendet. Montag den 1. October beginnen die Plenarsitzungen der österreichischen Delegation. Die letzte Sitzung der Delegation, in welcher das gemeinsame Budget in dritter Lesung zur Annahme gelangt, soll Montag den 8. October stattfinden. Im Verlaufe der Debatte erklärte der Kriegsminister: Die Pulverfrage fei für die Armee abgeschlossen und keine weiteien Versuche nothwendig. Bei der Marine seien die erforderlichen Erprobungen noch im Zuge. Bezüglich der Feldbahnen bemerkte der Minister, dass wiederholt Uebungen in Herstellung nnd Betrieb größerer Feldbahnstrecken vorgenommen wurden. Der Ansschuss beschloss, die Erklärung des Deleg. Popowiki w den Bericht einzuschalten, wonach die Vereitwilligkeit ausgefprochen werde, für die Herstellung von Detailplänen für die zn errichtende dritte Militärakademie 40.000 fl. zu bewilligen, was jedoch nicht als principielle Zustimmung zur Errichtung einer dritten Akademie anzusehen sei. Der Ausschnss erwarte vielmehr, das Kriegsministerinm werde die diesbezügliche Vorlage erst bei nachgewiesenem, unabweislichem Bedürfnis einbringen. Zum Generalberichterstatter über den gemeinsamen Voranschlag wurde Dr. Ruß gewählt. (Ausschuss des Aeußern der ungarischen Delegation.) Graf K'alnoky erklärte in Angelegenheit der von Apftonyi und Berzeviczy vorgelegten Schulbücher und Landkarten, dafs er über eine Anfrage von der rumänischen Regierung die Mittheilung erhalten habe, dafs die diesbezüglich vorgekommenen Incorrectheiten theils bereits behoben feien, theils behoben würden. Die Erklärungen des Ministers wurden dankend zur Kenntnis genommen. Hierauf verliest Falk den Berichtentwurf und beantragt, der Ansfchufs möge auch diesmal feine Zustimmung zn der äußeren Politik fowie die Anerkennung nnd das Vertrauen für den Leiter diefer Politik ausdrücken und das Budget des Aeuhern bewilligen, was angenommen wird. Der ^usschussobmann Koloman Tisza dankt dem Minister fks Aeußern und dem Referenten im Namen des Aus-' Wusses, worauf die Sitzung gefchlofsen wurde. Wien, 28. September. (Orig.-Tel,) (MM ^ Tag.) Nach den gemeldeten Vortragen da" ^. cinus für die gewährte Gastfreundschaft. A der Natnrforscher-Congress officirll gesM ^,, Budapest, 28. September. (Orig.-Tel.) .,, einigte Dreier-Ausschuss des MagnatenhM" ^ ticierte in der heutigen Sitzung die vom «.^ denten der Curie, FelixCzorda, redigierte"^' berichte über die kirchenpolitijchen Vorlagen» , meritorische Sitzung dürfte am 3. October > , — In der morgigen Sitzung des 9M^„„ wird das königliche Handschreiben über d>e des Kronhüters Szlavy znm Präsidenten dcö ^ 5. Hauses verkündet werden. Im Namen des Y ,,^ Cardinalliischof Schlauch den Präsidenten M-^ Cattaro, 28. September. (Orig.-Tel.) » nini^ ist gestorben. für die gcit vom 18. bis 27. September Es ist herrschend: ^ die Pferderäude im Bezirke Adclsberg " Gemeinde St. Michael. ^ ^ i,i der Rothlauf bei Gchiveinen im Bezirke OuM^-Arto, Gemeinde Gurkfcld, nnd in Oberdolc, ^ > Cantian. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. .. ' Am 28. September, von Vahlkampf, ",,< zi>, Cilli. - Knil, Director, Graz, - Pohl, H"^, ringer, Czcrny, Diirmicr, Freybcrg, Sfti>M>', ^,1! Inn.; Müller, Wanderlehrer, s. Familie, Wien, ^. ^ Vudmcis. — Köstncr, Kfm,, Gottschee. -- Over^ ^..ß, ^ Innsbruck. — Frcyberg jun., Kfm., Zcütling. «^n», Pardnbitz. — Schündler, Kfm,, M.'Trüban. ^V"" Warnsdorf. — Mandl, Kfm., Pinczehely. Hotel Mcfant. ^ Am 28. September. Stialirl, Privatier, H^, ^ tcwel, Privatier, Idria. — Mijovic, Stud., ^ ^iv^ Ing.; Alma, Wacker. Steiner, Ksltc.; Oblal, ^ > — Krauße f. Frau, MeiMurg. — Alma, -""«!"' — Dragon, Kfm., Reichenbcrg. — Gautner, V «M" fnrt. — Don, Nancotto, De Luschi, P""aU^^ Seyler, Kfm., Stuttgart. — Musind, Lieut; s. Frau, Trieft. . ^ ^ Hotel V°ierischer Hof. ,s^ Am 28. September. Vergant, Tcrpinc u. ^ H^ Stein. - Schmul, k. l. techn. Militär-Atad "'^, zIl Schauer, Student, Tfchermoschnitz. — Metz, l-naut, Ogulin. ?' Hotel Lloyd. . Zp'h' Am 28. September. M. Haula, Private!H^ A. Kohn, Rsd., Wieu. — N. Krimer, Private, ",^<,>" D. Dercom), Beamter, Pontafcl. — I. Ocri", ^o^> — N. Cikorsly, Cad.'Off.-Stellv., Görz. ^.^. Pl>"> Glinobih. — Harannye, Kfm., Fiume. — ^'F Eole^ genfurt. — K. Mosser, Hotelier, Villach. ^ ^' Neapel. — K. Schmidt, Nsd., Mruberg. ^ Hotel Süolmhlchof. ^ Ant 27. September. Wrlia, Wien. ^ A,^. ^, Trieft. — Demsar, Eisnern. — W"rth. ^? ^ Retie. — Mlalar, Mottling. — Goljevscel, ^ >^ Feistritz._______________^___________________ Verstorbene. ^ Deu 2 8. September. Angela K^^zü^. teurs.Tochter, 5 I., Resfelstrahe 24, Lung ^ li), Friedrich v. Rus, Schriftsetzer, 23 I., E»"""" ^^< tubcrculose. ^«»^^,^ / __________ ___________ ""^—^3 ß«" 3>3 Wind °" ___I__Z5Z^Z2 ^^^^--s-M " 7U7M^?W'5'^10^0 wlnMl g,ege^ 28.2« N. 735'7 130 SO. mäW M.^ 9 « Ab. 738 0 88 O. schwach ^ ^gg^ ^ Morgens Nebel, tagsüber Ncgen. -" 3orN>a^>^^7^!' Verantwortlicher Redacteur: Julius O h "" ^< Ritter von Wisfehlav^^^ „KARAWANE Allerhöchst besiatifl1« ¦. j|jSl Russische Thee-Exportgeseilscnan General-Vertretung für °este^' jj^ > WIEN I., Lobkowitzpl»^ ^ Unser Thee, der sich schon «a^ a|igejJf >J^ seiner Einführung in Oesterreich- u?ß ut uD., deV-; liebtheit und grossen Zuspruches erirf , in>1 ¦„ v'; Wiener Ausstellung für Volksernali^ ist '^t-y goldenen Medaille ausgezeichnet vVU ^ta'1'^li^r; wohl als in der ganzen Monarchie en ^ (^ liehen besseren Spezerei-, Delicatess ^ ^i lungen sowie Droguerien erhältlich. ^«»I'V Die Echtheit der kaiserl. rassiscJJ Q0\^ und der Schutzmarke, mit denen «»=eJJ gi"0' und geschmackvollen Büchsen vers wir besonderer Beachtung. . ^ fl1 Seit 15. August bringen w'ir hr. neuer Ernte in ver^ i ^Zeitm.g Nr. 223 1895 29. September 1894. § U&et ^oniwment.) Ungeraber Sag. L "*0ta« ben 29. @e|itcniber 1894 HJll [n w « Ö * * ** a v ft e U tut fi. \iiV 27 Äö"iß ber Edgier. •fcicrauf: Stoüität! Huiq h „ Ul bier ?lrtc" »on 3)r. iiubiuig ftulba. )r- @nbe nacf) 10 Uf)i\ V, m° gledisèe vLjubljani. V ne(J Dr. pr. 588. 6 Jo dne 30. septembra 1894 *aterin blagoslov ali '"' s^vN0Va Chonchon. O^etek (oePellh dejanji.'i. Prolog] Jos. Cimper'™". ^Wtr^--^J°b P°lu 8. uri, kotiec po 10. uri. Die Buchhandlung Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach Gongressplatz Nr. 2 empfiehlt ihr (3945) 12—10 vollständiges Lager gämmtlicher in den hiesige» und auswärtigen Lehranstalten, insbesondere im k. k. über- und k. k. Untergymnasium , der k. k. Überrealschule und den k.k. Lehrer-und Lehrerinnen-Bildungsanstalten dahier, den Privat- wie den Volks- und Bürgerschulen eingeführten Schulbücher in neuesten Auflagen, geheftet und in dauerhaften Schulbänden, zu den billigsten Preisen. Die Verzeichnisse der eingeführten Lehrbücher werden gratis abgegeben. Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1 : 75 000. Preis per Blatt 50 tr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. v. Kleinmayr K Fed. 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BANK- und WECHSLERHAUS LMlil&Co. WIEN IV., Favoritengasse 27. (ioiü) ;«) r, Course an der Wiener Börse vom W. September 1894. "»«d°m »M.»« C°ur«b,».,c. Oelb Ware Vom Staate zur Zal>lu»g übernommene (kiseuli.'Prior.' Obligationen. ltlisaliclhblll,!! L0U n, ZUW M. für 2»<> M, 4"/a..... 1lU'4<) - — Elisnl>e!I)bal,ü. 4, l««1, :««<) st. S. 4"/„ . 9b l«l< 9? 90 Norarlberger Bah», Em. 1884, . 4"/n (div. St.) S,, f. lOU fl, N, 9?l,0 98-5" U»g. Guldreule 4"/„ per Tasse -' - - - dto blo. per Ultimo .... lü!l »5 12« üü dto, Rente in Kroueüwähr., 4"/„, steuerfrei für200kruusiiNm». 9«> 9?- 4"/„ dto. dto. per Ultimo . . 9« »!> !»? il. d»o.St,lk.A!Guldl0«!sI.,4'/2'V<> l2«!?ü l27'7.'< dtu, dto. Silber l«'» f!.. 4>/^/n N»! 5»U l»^ -dto. Ttaal« Oulig. (U»g. Ostb.) v. I. l«?!l, !>"/„..... 12^> 5,<» l2»i s>« dto.4>/,/'/„Schanlregal Äbl.Obl. WN - 10« <^.'> dto. Pram.««»!, k 1UU st. ü. W. ll,2 l><> l,^ 2ü dto. dto. k üofl.ü. W. l52üNl5Äi!. TheisiNeg.-Lose 4"/„ lUU st. . l43 -«!> 144 ?,< Grundentl.'Vbligationen (für l»(» sl. CM). 5"/„ galizische...... ^-. ^_, b"/n »iederüsterreichische . . . W9-75 ll<»'75 4"/„ troatifche uud slauouifche . 9<> 5>n 97 50 4"/n uügarische ^,l!>« st. ü.W.) . 9.',/« W?>! Andere ossentl. Anlehen. Do»au Neg. Lose 5/'/,,.... 127 25> l28 25 dto. Anleihe 1»7N . . l07 5>' lU» ü<> Äuleheii der Ttadt Görz. . . — — —'— slnlelir» d. Eladtgemeinde Wie» lon-.'.n I07!>0 Anleuen d. Ltadtgemeiude Wien (Silber oder Gold) . . . I3l' - 13li— Prämien Vlnl.d. Etadtnm. Wien 174-17^, Äürsebau «ulehen. uerlosb. 5"/„ IW'b) »»1!" 4"/« itlainer Landes Anlehen . -^'— —'— Geld Ware psandbliest (für ino st)^ «oder. allg. »st. i" 50 I. Vl,4"/M 123 25 ,24^- dto , ,. >"bn .< 4/,/n —'-- -^ — dtu " ., in 50 ., 4"/,. 98'f.o 9!» 40 dto' PrllM.Sch!dv.^/«,l ^»'. 11^^5 11!. 75 N Merr Lande« H!ip.""i,st.4''/« 99 «u lOO 40 Ocst >i»n Äanl uerl. 4'/,"/« - -^ — —- — dto dto. " ^" ' ' "a--INN 8» dto' dto. 50j«hr. „ 4"/„ . . 10N.. ion 80 Sparcasse. I. öst.,3<»I. 5'/,"/° "> 101 s.„ --^ PriorttätS'Vbligntionen . sserdinauds ^loidbah» Em. l»8N 99'?<> i<,<> 50 Oesterr Nordwl'sMh!' . . . lW «0 1,0 5.,, Tlaatöbllh!'....... 82''". 22I-/5 Eüdbahn a »«/„..... '<>' >" 1"' 15 dto 5 5«/«..... 12», ' ,^c,. Uua naliz. Vah»..... 105 7« 10« 4« 4«/,, Unterlrllii'er Vahnen . . !)8 50 9«-, Diuerse Lose (per 2tücl>, Äudapest Vasilica (Domlian) . >» 2» <,,->,» Creditlose 1"" st ,- ^ ^ 1!''i50i^l.. ' - - - «<>'- 615» Wall's» Lose 4« st. l!M. . . . s.,' - 5« - L!h"um'euz.Oes..Oe!l.,.l<.fl. ,77« ,».,, NotlM it,e,!,,, Unn. Ges. u., 5 st. ,^.. . ,,^50 üiudolph Lose ,0 st. - . . . 24-. 25- Ia,m Lo,e 40 st. CM. . . . NN!,.. 7,..^ ö,,G>',,ois L°se 4<» st- EM. . ?l 5U ?2!... Waldstn» Lose 2" st. <^M , . ü<. üU bü-5.. Wiüdiscl!,,!«!.' Lose 20 st^liM, , —- --,_ G.iu. öchdü',P>a»'. -chuldv. d Vodcul-reditaustalt.I.Em. , 1875 19 25 d>0 dt». » li!N. 1««!». . . 28'— 31 — Laibacher Lose...... 24"?t, 2N 2>. Gelb Ware Zank-Actien (per Stücl). Anglo Oest. Naul 200 st. N0"/„ V. ic.» 5<> ,7'75 4»l8 «(> Drpositeubanl, Allg.. 200 st. . 241- 2ll ül> lkscumple Ges., Ndröst., 500 st. ?!,>,' - 75,^- Giro », Cassciw., Wiener, 200 st. 2!», — ^!13- Hüpulhelb., Oest.. 200 st. 25«/,, E. «7 5» ««'5><> Lnuderbaiil, Oest., 200 st. . . 2N« - 2«<> Oeslerl. u»(,ar. Vaul.«»» st. , 101!» ü»,^ U»iu»l>a»l 200 st...... 2^2 ^ 2N2 5.» Verlehrsbnul, Allg., 140 st. . »74 — 17!^.« Actien von Transport» Unternehmungen (per Stücl), Albrecht Äahn 2«>n sl. Silber . ^'^ ^ " Aussig Tepl, Eisenb, :«»0 st, , . 1?'" 17> Vühm, Äturdbah» 15» st, , . 3"1'5" 302 50 dtu. Weftbahn 200 st, . , . 403 - 4<" ! 0 Vuschtirhrader Eis, 5»0 st CM. 13,9 l32> btu, dtu. (!lt,,«)20»st, . 521'.'!» 52!, 50 Donau NampfschisfahrtS Oef., Oeflerr., 5>,»0 st. l!M, , . . 454'—45'/ — Drn» E.lVatt, Db. H.)200st,T, —'" ^^ Dux VudcnbacherE, V 20<>st,2, 70^5» '<1 ü" sserdiuauds ^iordb, l<>00 st, CM. 3420 3«3,'> Lemb. Czerxuw Iassl, Eisenb.- Gesellschaft 200 st. S. , . . 2>>5. - 28,!-50 Llu»,d, Oesl., Trieft, 500 st, CM. 493- 494- Oesterr. Nordwrslu. 20« st. S. , 23.!'—237 50 dlo. dtu, (III. ll) 200 st. S. «70 50 271 ^> Prag Dürer C-ifeub. 150 st. S. . 64>'> 8.. 5„ Siebenbiirger Cisenbahu, ltrste — — - - Etaatseiseubnhn 200 st. T. . . 3 ?:> 3<. 205 - Tramway Ges., Wr.,17«st. ü.W. 319 s," 3l» t," dto. <> >,»9'52»»«st,I. 20!,"?5 2»>>-7.> Wiener Local bahnen Act. Ges. 75— 77 — Industlit'Ortie» (per Ttücl). Äaunes,, Allg. üs!., 100 st. . . t«8'b'>> 11»- — Eglidier Eisen- nxd Stählend. in Wlei, l»<> st.....81-— 83 — Eiseübahnw. Leihg., Erste, 80 st. 124 — 125 — ,,E!l»'M!ll!l", Paz'ieis. ». V. G. °i? > - 58'-. Lil'smger Hli-auel»', 10» st. . . »13^,0 ii^-l» Moutau Glirllsch., Oesl. alpine 8!!-,« ft« W Präger Eisen ^»d. Oes, 2»0 st. l!82 — ü«:«-— Salgo Tarj. Sleiuluhleü N0 st. 733 — 7:,>«-— „SchItt!,li»ühl",Papierf., 200 st. 212 - 2,4- . ,,Ste>>rer»!.", Papiers, u. V.G. II,!»- 1595» Trifailer Kuhleuw. Ges. ?» st. l?« — l?7 5<» Waffeüf. G..Oest,in Wie», 100N. 249 f„> 250 — Waggou Leihaust., Allg., iu Pest, 8» st......... 4 ^>- - 429 — Wr. «augeseNschaft 100 st. . . I2,l>'> 132 5» Wieuerbergcr Ziegel Actieu-Ges. »05 - 30b' - Devisen. Amsterdam....... i02-5>/ 102 65 Deutsche Plätze......<>« 95 8 989» Silber........ —'— —.— Deiitsche «eichsbauluote!! . . N0»5 Nl'.»«, Italienische Äanfiiule» . . . 45, «0, 4.v^> Papier'iNubel...... ^ ^""'< ^ """