Nr. 130. Freitag,^. Juni 1904._____ 123. Jahrgang. "^""'"«tlonspltlö: Mit Post»rrsendung: c,a,iziähriss 3U li, halbjähriss 15, li. Im Kontor: na»z-^ j^> linll>ic>>ilig ll K. ssür die ZnstrNung ii«! Hans ga»ziäl,r>a 2 li. - Insertionögebütir: ssiir lls>»e bis zu 4 Zeilen 5U k, größere per Zeile <2 k; bei öfteren Wiederyolilügen per Zeile N k. Tie «Laibacher Zeitima.' erscheint läaüch, m>! Niisnahme der Von»- m,d Feiertage. Die Ndmlniftratl»» befinblt sich ilongrenpla!) vir, 2, die Medallion Dalinatinnasse Nr. 3. Sprechstunden der Medallion von « bl« ill Uhr vormillags. Uxsranlierte Urirfe »uerben »ichl «ngenominen, Manuskripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. lg. ^lf Allerhöchste Anordnnilg wird fiir wei-^ " Ihre königliche Hoheit Prinzessin Marie ^ v.a nnob e r, Prinzessin von G roßbri -,^' u i e n und I r land, Herzogin zn B r a u i,-^ ^g und Lüireburg, die Hoftrauer von ^/'lerstag, den!). Juni d. I., angefailgen, dnrch I^^^age, ohne Abwechslung bis einschließlich ' ^ni getragen. ll^^n 7. Juni 1904 wurde in der k. k. Hof. und Slaats' ^'^ ^ «ÜXVIII. Stück der rumänischen Ausgabe des Reichs' »Flnüeö vom Jahre 1W3, sowie das XI.V. Stück dcr pol-^ Xv ^^^ ""b XViii, Stück der rlimänischcn, das XXI. ^^l, Stück der polnischen und rumänischen Anende dcs Gesetzblattes vom Jahre 1904 ausgegeben uud versendet. l^?"' ^ Juni 1904 wurde in der t, l. Hof. uud Staats-^kl,l ^^ ^V- Stück der italienischen Ausgabe des Neichs-^'^, ?^ ""'" I"bre 1W3, sowie das XX. Stück der italic l'«eb Ausgabe des NeichsgeselMattes vom Jahre 1904 aus-"l «ich versendet. ^„ ?ch dem Amtsblntte zur «Wieuer Zeitung» vom 7, und !«l2 l904 (Nr. 128 und 129) wurde die Weiterverbreitung "er. Pieherzeugnisse verboten: ^- 22 «I'okrulc, vom 3. Juni 1904. "r, 5 «Xoria, für den Monat Mai 1904. >ü^l' 6?;5 «Der Vole aus dem Waldviertel» vom 1. Brach« y« (Juni) 1904. A' 43 «.1i?.er»n» vom 4. Juni 1904. "r. 22 «Uto» l-obotni«^^> vom 30. Mai 1904. ^l. 22 «liolormllwr. vom 29. Mai 1904. ^ III. Verzeichnis ^H, ^'^ ^ ^ Landesprüsidium writers zugunsten der Ab-"r in Hinnnch »nd Pristava eingelangten Spenden, ^, und zwar: h ^cllnmiuugsergebnts der Pfarrämter: Dobovec 4 X, Arch 'üf s,"'ld St. Barthrlmä in Uuterlmin 60 X. wovon 7li X ^/'""ch «nd 38 X auf Umrr.Pristava, in, nauzm 114 X, ^ ^l'' Hiezn die Veittäge aus dein I. und 1l. Verzeichnisfe ^^. lv 6(» ,,. zusannuen 415 X 80 ll. ^ Alters hat Franz Pilter, Spediteur in Laibach, zuguusleu t°„ ^randier iu St. Michael, Gemeinde Hrenowitz, den Vetrac, iltz^" li und Franz Verlec aus Kaudija für jene in Pristava, pliva,,) ""d St. Michael 1 X erlegt. Desgleichen hat Gertrud >'^' aus Laibach 1 Patet mit Nleidern .'c. für die Abbrändler dem Laubespräsidium übergeben.____________ Nichtamtlicher Teil. Österreich-Ungarn und die Türkei. Die bevorstehende feierliche Überreichung des vom Tnltan vor einigen Jahren gegründeten Hausordens Ehanedan-i-Al-i-Osman an Se. Ma sestät den Baiser wird voin „Neneil Wiener Tagblatt" als ein Beweis dafnr aufgefaßt, das; der Lnltan die Mahnnngen, welche das Expose des Grafen (^oluchowski enthielt, freundschaftlich auf faßt, al5 freundschaftliche Mahnungen enu» von Wohllvollen erfüllten Nachbars. Der breitesten Öffentlichkeit werde lmwgetan, daß zwischen Österreich llngarn nno dem Snltan die vertrauensvollsten Beziehungen obwalten. Die Anffassnng, welche die ungarische Opposition de,r Worten des Grafen Goluchow5ki gali, loerde von der Türkei selbst dc mentiert. Sie kann nicht übersehen, daß die österreichisch-ungarische Monarchie stets bestrebt war und bestrebt ist, den territorialen Besitzstand des mo^lemitischen Neiche^ in Europa unversehrt zu erbalten. Ein freund antwortet also dem Freunde, und da die auswärtige Politik ÖsterreichUugarns ausschließlich friedliche Ziele hat, ist der Chcmedcm-i-Äl Osman, den der Sultan dem Kaiser von Österreich uud >lönig von llngarn im Laufe dieses Monates übersendeu wird, eine Friedensdcko-ration. Die „Neue Freie Presse" gibt der gleichen Auffassung Ausdruck, indem sie schreibt, die Kund gebung des Sultans sei wohl die uachdrücklichste Widerlegung der Anschauungen der oppositionellen ungarischen' Delegierten nnd beweist, daß die Pforte in der energischen Sprache des Grafen Go-luchowski die freundlichen nnd wohlwollenden Absichten gegenüber der Türkei erkennt. Das „Neue Wiener Journal" bemerkt: Wenn gewisse magyarische Halbmondeuthusiasten besorgt 'hatteu, daß die in der Delegation an die Pforte gerichtete scharfe Mahnnng des Grafen Golnchowski auf irgendwelche geheimen Balkanvläne unserer auswärtigen Politik hmdente, so werden sie wohl ans der Mission des ^nltans an den Kaiser ent- nehmen, daß in Konstantinopel selbst eine solche Besorgnis nicht besteht. Schließlich wird dem Padi-schah das Schicksal seines Reiches so nahe gehen, wie seinen Protektoren in Vndavcst. Hoffentlich wird von nun ab auch die Durchführung der Reformen einen glatteren Verlauf als bisher nehmen. Das „III. Wiener Extrablatt" schreibt: Die voin Snltan unserem Kaiser zugedachte Auszeichnung und Entsendung einer besonderen türkischen Mission nach Wien können als ein Beweis dafür aufgefaßt werden, daß die besonders in der ungarischen Delegation Violfach warnenden Worte des Grafen Goluchowski an die Adresse der Türkei im Moiz-Kiosk nicht als Drohung aufgefaßt wurden und keiue Mißdeutung erfahren haben. Der ostasiatische Krieg. Man schreibt alls London: Die Blockade von Port Artnr belebt eine schwierige Frage des inler nationalen Rechtes, die noch keine übereinstimmende Lösnng gefunden hat, aufs neue. Es handelt fich darum, welcher Akt eines Schifes als Verletzung der Blockade anzusehen ist. Nach der Ansicht kontinentaler Staaten, z. V. von Experten Frankreichs, liegt im Auslaufen nach einem blok> kierten Hafen an sich noch kein Bruch oer bezüglicheil Regel, anch wenn die Blockade tatsächlich in straft gesetzt und gebührend angekündigt worden ist. Ein Schiff müsse sich erst dann der verhängnisvollen Konsequenzen gewärtigen, wenn es von einem Fahrzeuge des blockierenden Geschwaders die offizielle Warnnng erhalten hat, die Fahrt nicht weiter fortzusehen, und dies trotzdem tut. Die Vertreter dieser Ansicht gehen augenscheinlich davon aus, daß beim Auslaufen des Schiffes noch nicht feststeht, ob die Blockade noch bestehen werde, wenn es in die betreffenden Gewässer gelangt. Amerikanische und englische Prisenhöfe haben aber ein anderes Prinzip zur Geltung gebracht. Sie erklären, jedes Schiff, das nach Verkündigung einer tatsächlich durchgeführten Blockade nach dem betreffenden Hafen auslaufc, mache sich schon dadurch des Blockadebruches schuldig und müsse ba- Feuilleton. 5l>^" ihren Memoiren spricht Sarah Bernhardt ! ^ lh^' Pl'i'lfuug mn Konservatorium folgendes: "Mademoiselle ,Ehara' Bernhardt!" ^>ff l"ar Bauland, der sie rief, der spätere ^"lsleur der Eom<-die Fran^aise, und er tat dies ^>n eigentümlichen Akzent der Auvergner. ^cadeiuoiselle Ehara Bernhardt!" ^,,^)M' zu denken und ohne einen Laut zn än i^,sprang sie zur Bühne. „Der Ton meiner eige )h ^tiinme überraschte mich, ich erkannte sie nicht. >ll/ Mte so viel geweint, daß es schien, als hätte M ,,"' Schnnpfen, und ich fvrach durch die Nase. lj^/W.No eine Fran sageil: ,Armes Kind, man !«^ u^ »licht znr Prüfung zulassen sollen, sie hat >!>H '^'U grauenhaften Schnupfen, ihre Nase rinnt ^ 'A'^Gesicht ist ganz geschwollen.' Ich beendete ^',^ ^zeue, verbeugte mich nnd trat von der ^^' "b, während schwacher, gar nicht enthusia- ! ^^, Acifall erscholl. Ich ging wie eine ^om Z ^„ Ule von dannen und fiel ohnmächtig in dle ! ^>, l'on Madame Gu^rad lind Mademoiselle de !^ sonder. Rasch verbreitete sich die >tnnde, daß ^ ^lne Berichardt Mädchen bewußtlos gewor l^'^ch der Arzt des Konservatorinms voll- ^ "o bei ihr dasselbe Wunder, das die Theater ^I> ^" oft zu vollbringen iu der Lage sind: ^a- ^ ^r,lhardt war rasch wieder anf den Vemen ><<^' die tragische Szene, die ihr s» nußglnckt V > ?le Preisrichter hatten sich zurückgezogen ' '^' mal, nachträglich crfnhr, hatte ein Mid glied der Jury, M. Eamille Doucet, darauf bestanden, daß man trotz des Mißerfolges Sarah Bern-hardt einen ersten Preis zuerkennen solle, hauptsächlich im Hinblicke anf die Resultate ihrer vorausgegangenen privaten Prüfnngen, welche bewunderungswürdig, nnd mit Rücksicht auf ihre Klassen-noten, welche die besten gewesen. Allein die Mehrheit der Richter blieb hart. Mademoiselle Bern lMdi war aus ecr kaaM"' Prüfling ohne Preis hervorgegangen. Sie hatte aus 1^ MI« cl,» <^i<1 voll Delavigne vorgetragen. Nun erübrigten noch die Szenen der Horteuse in ^'N<:nl<> znr Rezitation anfgernfenen, sie hatte also Zeit, siel) hinlänglich zn erholen, aber sie hatte noch zu mehr Zeit. Hören wir sie selbst darüber: ,Ungercch-tigkeit hatte mich rebellisch gemacht. Ich hatte keinen Preis an diesem besonderen Tage verdient, aber alleseins, ich fühlte, da^; er mir hätte zugewendet werden müssen, ^ch beschloß daher, den ersten Preis für Lustspiel zu erhalteil, uud mit der Übertreibung, die ich in allen Dingen zeige, begann ich in hohem Maße erregt zn werden. Ich sagte mir, daß, wenn ich nicht den ersten Preis für Lustspiel erhalte, ich die Bühne aufgebeu müsse. Meiue mnslische Vorliebe für das Kloster ergriff stärker als je voll mir Besitz. Ich würde in den Konvent eintreten, wenn ich nicht den ersteil Preis erhalte. Ich fühlte mich in meiner Verzweiflung über den Preis, den ich nicht gewonnen hatte, ill vollendetem Maße fiir das Kloster berufeu, aber ich fühlte mich anch in gleichem Maße für die Bühne berufen, in der Hoffnung alls den Preis, den ich nun aus war, zu gewinnen. Ich zählte mir an den Fingern alle jene meine Eigenschaften ab, die notwen« dig waren, nm die erste, die gefeiertste und benei-detste >tünstlerin zn werden — Grazie, Charme, Würde, Schönheit, mysteriöses uud pikantes Wesen. O, alles, alles entdeckte ich an mir, und wenn meine Vernunft und meine Ehrlichkeit einen Zweifel an dieser fabelhaften Nomenklatur meiner Eigenschaften anfkommen lassen wollten, fand meine Nallir, kampflustig und paradox zugleich, die ent« scheidende Einwendung, gegen die nichts mehr zu erwidern war.'" Angefeuert von diesen Gedanken, betrat fie uliu zur zweiten Prüfung die Bühne. Diesmal haite sie, es war absurd, eine verheiratete jung,: Frau zn spielen, sie, die einfach einem Kinde gleichsah. Also wieder Pech! Aber Sarah Bernhardt war lilit sich zufrieden und hatte einen geradezu überraschenden Erfolg. Sie war ganz sicher, daß fie den ersteu Preis erhalten werde. Dabei w?vor lagen sei unklug, da auch die deutsche Bevölkerung Böhmens von Elcmentarkatastrophen heimgesncht werden könnte. Würde es sich der Regierung darum handeln, den Landtag wenigstens für bestimmte Fragen flottzumachen, so hätte sie hiezu Vorkehrungen treffen müssen. Sie habe aber dies nicht getan und auch eine Anregung zu einer Vcr-ständigungsaktion unbeachtet gelassen. Wenn sie meine, anf diese Weise der Wirrnis im Neichsrate Herr zu werdeu, so sei das ein Irrtum. Denn gerade durch die Prager „Trotzobstrultion" werde. die czechischc Obstruktion im Neichsrate aufs ueue augefeuert und ihre Fortsetzung für die Inng-czechen ein Gebot der Neputation. — Die „Na-rodni Listy" fragen, ob denn das deutsche Volk das Spiel, das mit ihn« getrieben werde, noch immer nicht durchschaue, ob es denn niemals einsehen werde, daß es in einem selbständigen Bölimen bei ehrlicher Gleichberechtigung beider Nationen mit den Ezechen in friedlicher Nachbarschaft leben, zn wirtschaftlichem Aufschwünge gelangen und sich mit den Ezechen gemeinsam der Überlastung der böhmischen Länder zugunsten Ungarns und an^ derer Länder wirksam erwehren könnte. Die Ob struktionsdrohung Dr. Eppingcrs bedeute deu Krieg iu Permanenz. Eine Mitteilung aus Athen dementiert aufs entschiedenste die der „Pol. Korr." aus Sofia zu gekommene Melouug, daß der dortige griechische Vertreter von seiner Negicrung beauftragt wor den sei, die Dispositionen der bulgarischen Negie rung behnfs Herbeiführung einer Entente zwis ch e n G r i e ch e n land n n d B ulga rien zu sondieren. Die Handelslreise Norwegens, S ch w e dcns und D ä n e m arks streben znr Zeit die Begründnng eines nordischen Zollver-e i n e s an. Zu diesem Zwecke wurde auf einer iu Ehristiania abgehaltenen Versammlung, die von hervorragenden Vertretern der Kaufmaunschaft der genannten drei Bänder beschickt war, die Grün-dung eines nordischen Hanoelsvereiues beschlossen, der die nötigen Unterlagen siir eineu hanoelspoli tischen Zusammenschluß der drei Reiche beschaffen und den Regierungen unterbreiten soll. Tagcsncutgleiten. — (Der trockene Liebhaber.) Ein Leser, der gegenwärtig in St. Louis weilt und der ails be« stimmten Gründen die Fahrt dorthin viu New^Orleans (1870 Kilometer Mississippi aufwärts) mittelst Dampfers unternommen hat, sendet der «Franks. Ztg.' folgendes Geschichtchcn ein: «An Vord unseres Dampfers befand sich unter zahlreichen Reisenden, die znr Weltausstellung fuhren, auch eine bildhübsche, jnnge nnd geistreiche Daine, Tochter eiues mit Dollarsmillioncu reichlich go segneten Baumwollenkrösus in Tennessee. Das; die obcn^ erwähnten Eigenschaften der jungen Dame sofort eine Schar uon eifrigen Anbetern um sie versammelteu, ist selbstverständlich, uud unter diesen zeichneten sich bcson° ders fünf Herren aus, die in weltmännischem Benehmen, in gefälliger äußerer Erscheinung und unterhaltender Redeweise völlig einander gleich dein klugen Fräulein die Wahl nicht eben leicht machten. Sie wandte sich deshalb an den erfahrenen Schiffskapitän, in dessen Schutz sie reiste, um von ihm Nat zu erhalten, wie es wohl möglich sein werde, die Herren iu bczng auf die Aufrichtigkeit ihrer Liebcsversicherungen zn prüfen. «Nichts leichter als das», meinte der liebenswürdige Seemann. «Morgen um 9 Uhr werde ich die Gangart des Schiffes mäßigen und es bald darauf gänzlich stoppen lassen. Diesen Allgenblick benutzen Sie, um scheinbar aus Unachtsamkeit über Bord zu fallen. Ein Boot wird bereit sein, Sie sofort wieder aufzufischen, und Sie riskieren nichts als ein erfrischendes Bad. Hingegen erlangen Sie die absolute Gewißheit über die Echtheit der Liebesschwüre Ihrer Anbeter, denn ^ von den Herren Sie wirklich liebt, wird nicht B Ihnen sofort nachzuspringen!» Die Amerikanerin d" für den guten Rat nnd versprach, ihn pünktlich 3"^ folgen. Als sie mm am anderen Morgeu, ans Oela , gelehnt, in der Mitte ihrer fünf Verehrer deren H" ^ gungcu entgegennahm, gab dieses plötzlich nach UN ,^ reizende Geschöpf stürzte mit einem lallten AiW" ^ die Tiefe. Vier von den fünf Anbetern warfen n»e Kommando Rock und Schnhe ab nnd sprangen '^ Hcrzcnskönigin nach, während der fünfte deu ^Al dentlich schüttelte nnd sorgenvoll über Bord s^ Nach einiger Zeit war den tüchtigen Bootsleuten > im Programm nicht vorgesehene Rettung von ! ^ Menschenkinder!« glücklich gelungen und die ^! ^ Schölle stand inmitten des Quartetts ihrer nicht nu triefenden Anbeter auf dem sicheren Deck, als D ,. Kapitän etwas verblüfft über deu unerwarteten ^ gang seines Ratschlages, der Grnppe zögernd uay ^ «Nun, Herr Kapitän», fragte die Amerikanerin, ihren Hnmor durch das kalte Bad nicht eingebüßt? ^ «was winden Sie an meiner Stelle jetzt ^lN ' «Ich, wertes Fräulein», sagte der wettergebräuntc mann, nachdem er sich einen Allgenblick an dein lichen Anblicke der vier feuchteu Nomeos ergötzt h , «ich, an Ihrer Stelle, würde den Trockenen heira"^ (Gar nicht übel, aber wenn wir uns recht erinnert . so bemerkt das zitierte Blatt — hat Charles Di^ schon vor etwa fünfzig Jahren ein ganz ähnliches s, schichtchen erzählt. Freilich war damals die Weltall lllng in St. Louis noch nicht eröffnet.) ^i — («ElefantenWürstchen.») Wie aU" ^, berichtet wird, kaufte ein dortiger Schlächtermeister ^, dem zoologischeil Garten das Fleisch eines 9^? ^ Elefanten und verarbeitete es schleimigst zu «Fran'l ^ Würstchen». Er konnte dabei nicht wenig" ^ 3600 Würstchen fabrizieren, die «wie warme Se>^ weggingen». Das vierzig Pfuud schwere Hs^ M, Elefanten verkaufte er scheibenweise als Kuriosität ^ die von dein Fleische gekostet hatten, erklärten es eine Delikatesse . . . , ^ — (Allerlei Traug csch i ch ten.) I" ^ß. schlesischen Städtchen ist kürzlich folgendes heitere ^ Verständnis vorgekommen: Zwei Freundinnen, von ^ ^ die eine sich unerwartet verlobt hatte, begegnen W ,^ der Straße. «Was für eine Stellnng hat eigentlich ^, Bräutigam?» wird die glückliche Braut gefragt, ^ eutgeguet: «Er ist an der Nikolaikirche in ^- ^ stellt!» — «Küster vielleicht?» forscht die AeM weiter, woranf die Verlobte errötend entgegnet: ^ <^ lich küßt er!» — In einem märkischen Stadtche" ^ vor einigen Jahren znm Ortspfarrer ein kurz i ^ getrantcr kleiner Kaufmann, um die Traugebuhl^ cutrichten. Pflichtschuldigst deponierte er 12 . hit 15 Pfennig, hatte er doch auf dem Trausche«" ^. Zeichen lim. 12, 15 (d. i. Römer 12, Vers lü/, ^ über er getraut wordeu war, als zarten ^"1,,^ Geistlichen, die Traugcbühren in dieser Höhe zu ^t tigcn, aufgefaßt. — An einem anderen Orte l ^ der Geistliche in Gegenwart eines neuvermählten^ ^ den Trauschein aus. Da er augenblicklich des D^, hje nicht ganz sicher war, fragte er mit einem Vlick a ,^ Braut: «Nicht wahr, es ist der Fünfte?» — '^ ^i" Hochwürden», rief diese ärgerlich, «es ist erst Zweiter!» Wilde Wogen. Roman von Olvald August Aönig. (73. Fortsetzung.) (Nachdruck uerbuten.) «Deshalb wi'msche ich, daß auch Sie mich begleiten. Sie haben in diesen Dingen eine reiche Er-fahrung, die für die Untersuchung von großem Werte sein lanu.» «Sehr wohl, ich werde mich pünktlich einfiuden», nickte der Inspektor, .eine angenehme Arbeit ist es nicht, bei der Settiuu einer solchen Leiche zugegen zu sein —. - «Gewiß nicht, ich weiß das aus eigener Erfahrung, aber es muß sein, zumal von einem Geständnis bei dem Angeklagten noch immer leine Rede ist.» «Er leugnet hartnäckig. Haben Sie ihn noch nicht iu Widersprüche verwickelt?» «Widersprüche geuug, aber sie verwirreu ihu nicht, weuu ich sie ihm vorhalte; er bewahrt eine wahrhaft bewunderuswerte Ruhe, seine Rolle scheint er vortrefflich einstudiert zu habeu. — Also es bleibt dabei, wir treffen morgeu früh kurz vor sieben Uhr auf dem Bahnhöfe zufammeu?» «Verlassen Sie sich darauf», erwiderte der Inspektor, und die beiden treunten sich. Der Doktor Geier war der erste, der sich am nächsten Morgeu auf dem Bahnhofe einfand, er lounte seiner Ungeduld kaum gebieteu. Wenn die Identität der Leiche mit der Person Martin Grimms konstatiert wurde, dann hinderte ihu uichts mehr, im Namen des Musikers Grimm den Nachlaß des Ver-storbeuen zu beausprucheu. Er hatte daun nur noch den Nachweis zu führeu, daß Karl Grimm der cm-zige Verwandte femes Vetters war, die Beweise dafür ließen sich fiudeu uud das Geschäft, das auch dem Doktor einen großeu Gewiuu sichern sollte, war gemacht. Währeud der gauzen Fahrt dachte er darüber nach, iudes seine Reisegefährte» sich über Dinge unterhielten, die ihm höchst gleichgültig waren. Die Begleituug des alteu Inspektors machte ihm einige Sorge; er kauute dieseu Maun nicht, der vielleicht im Iuteresse Röders der Besichtigung der Leiche beiwohuen wollte, um gegeu die Identität Protest zu erheben. Das Ziel der Reise war endlich erreicht; ciue kleine Bahnstation au der Grenze; vou hier aus mußte mau noch einen ziemlich wciteu Marsch machen bis zu dem Dörfchen, iu desfeu Bezirk die Leiche ge^ landet war. Der Ortsschulze schloß sich dieseu Hcrreu au; er führte sie zu der Stelle, an der die Leiche gefunden wordeu war, uud dauu zu der Scheune, wo fie lag. Die Zeugen, die den Fund gemacht hatteu, waren bald verhört, mau fchritt zu der Bcsichtiguug des Toteu. Von allen Kleiduugsstückcu rutoliißt, ciue uu-förmlichc aufgeduufene Masfe, lag die Leiche auf der Tenne. Die Gesichtszüge wareu iu ihrer ursprlwa,-lichen Form nicht mehr zu unterscheiden, als eiuziges Kennzeichen kounte mau nur noch das volle " Haar uud deu Vollbart betrachten. .5 e^ Der Doktor Geier erklärte unverzüglich, ?"^cl die Leiche des verschwundenen Ameritauers se'> ^< Kellner aus dem Hotel Adler schloß sich ohne denkeu dieser Erklä'ruug au. .. ^ Am Zeigefinger der Leiche befand >A.^ Siegelring, den der Doktor nach kurzer ÄcsiHl^ ebeufalls als Eigentum Martiu Grimms ane"" ^ So uuterlag.es deuu auf Gruud der ^! ^ß diefer glaubwürdige» Zeugen keinem Zweif^ ei Ulan die Leiche Martiu Grimms gefuuden ha" ^> blieb jetzt nur uoch übrig, die Spureu des brechens zu sucheu. ^jch^ Die Verletzungen, die mau fand, waren ^el Hautabschürfungen; am Halse zeigte sich ^ ^ie> Fleckeu, uud die Sektiou ergab, daß der 3MN> Sturze ius Wasser uoch gelebt habe. ,s^ Weiteres ließ sich nicht feststellen; d" ^F suchuugsrichter diktierte sciuem Aktuar das P? ^l uud ordnete die Veerdiguug an, deren Ko!' .^ Rcchtskonsulent Geier im Nameu des Erben ^ nahm. Eiue Stuude später saß die GeseM"'^ dem Bahuhofe, um deu Zug zur Heimkehr abzl" ^'/' «Was halten Sie mm von diesem «"F'' waudte der Assessor sich zu Schreiber, d" ^ Verhaudluugeu schweigend beigewohnt hatte. «^« ^ Sie Ihre Ansicht offen und unverhohlen c" ' wird mir iuteressaut seiu, sie zu erfahren.» ., / (Fortsetzung folgt.) ^aibacher Zeitung Nr. 130 __________________________ H71 ________^___^______^ ^- ^m 1904. Lolal- und Prouinzial-Nachrichten. Eine Besteigung des Groß-Venedigers. Von Joses Vesel. (Fortsehnn«.) h, ^s ist begreiflich, daß wir aufs Gamsspitzel nicht y6kt!; ^Z ^^.^, ^^,^ ^,^ überflüssig gewesen, denn "> von hior aus war der Anblick, der sich uns bot, ." überwältigender Großartigkeit. Die weitansge-.Men Eisbrüche des Krinmllcr Kceses füllten die ^Ne und den Talschlnß, anf drei Seiten überragt s,5 bl!n imposanten Spitzen der Manrerkeesköpfc ^ Roter), Simonyspitze (348l) Meter), Drei-^kttspitze ( :^5)05) Meter), Großer Seitenkopf (29.^4 ^^) n, a. Ein Bild, von der Natnr komponiert, .. ^an ohne jede Änderung malen tonnte, nm ein Mbolles Bild zu erzielen. In allen Nnanccn von , '«. Vlau und Grau glitzerte das Eis, Das Krimm ^ "ees ist eigentlich ein großer Gletscherbruch, denn tzi^? droi Seiten sich drückenden und pressenden fassen sind „ach allen Seiten von Spalten durch-i^ Und zu Blöcken zerteilt, die sich in allen mög-^^ Formen übereinander türmen. Da hat es die ^e freilich leicht, in diesem Konglomerat von "vllpnZmen die herrlichsten Farbeneffette hervor-Zubern. Wie schön mag erst der Anblick fein, wenn Ä!!k Untergange nahe, dieses herrliche Bild mit ^ hend roten Tinten übergießt und ein Brillant ^wert erzengt! Auch hier find viele berufen nnd ^8e auserwählt. Ich gehörte leider nicht da,ni, e Der Weg führte nun über einen fehr felsigen i^ ^uit vielen kleinen Echneeflecken, dessen Schie-linp ,^" forgfältig gefchichtet waren, so daß man tz^lich sl?hr g„t weitergehen konnte. Von einer ^ .^' war noch immer nichts zu sehen. Erst nach ^ 6kr Z^t ^.Mjckt ,iian das schindelbedeckte Dach der w^oorfer Hütte: lnan steht aber auch gleich dar kup ^n ihr. Das Terrain ist fo sonderbar geformt, hl bie Hütte bis zum letzten Augenblicke gedeckt ^ Diese Hütte ist das Endziel vieler Bergwanderer ^ Mmeren ^t, Talschlangen und Hüttenbumm-!^ic nur bisher gehen, um die Ansicht des Krimm-sy ^fes zu genießen. Es follen in manchen gün-^ Jahren bis 1200 kommen. Ein Führer ist nicht I^ndig. dk> Wege find fehr gut nnd das Krimm Dental landschaftlich schön, ^cl, ^'^' ^'^ ^^' Hütte eintraten, erscholl ans der ^f herzliches Lachen von Mädchenstimmen. Es «^ die drei Töchter der Wirtschafterin, die mit ^.Vruviantträgern schäkerten. Die Mutter be-j,^le uns sehr herzlich, führte uns ins Wirtschaft^ !y ^l, wo wir drei Herren antrafen, ließ fich sofort ^ ,^ Gespräch iiber das Woher und Wohin ein, ^ ^"twilligst die Einrichtung der Hütte, war >h "aupt die liebenswürdigste Wirtschafterin, die ^^ getroffen. Urbas war voll des Lobes über fie ,^ feinte, sie fei eine wirklich freundliche Frau. fischen hatten die Töchter für uns einen köstlichen ^ ,^'schmarren bereitet (den wievielten anf diefer ^iit^' ^'6 lniißte ich rein nachrechnen), der unsere ji^n Leiber stärkte, nebst dem notwendigen Spc- Uatiirlich. ^ ^ Planderte daini mit den Herren, während ^ '^begierige nnd fiirforgliche Urbas die Umge-^ ^'r Hütte befah und den Himmel einer ein-t!^,^n Besichtigung unterzog. Zurückgekehrt, >e„ ^ ". das Wetter werde nicht mehr lange hal-^ ^ aehe wieder der untere Wind. Was tun? ^ hatten bis Krimml zur Bahn gute fünf Stun-^' "l3 znni Tauernhause mindestens 2Vi- Stnn-j^'^u laufen. Die Aussicht auf einen Marsch von >'.^ Stunden, eventuell im strömenden Neg<^ ^«l,I ^n Tage war nicht fehr verlockend. Ich wäre !^ "Ul. i"M',i in der Hütte geblieben, denn seit ^l> ss. 'h auf den Beinen, fortwährend anf Schnee ^°lin "lit dem Nucksacke auf dem Nucken in der ^ flitze marschiert. 1052 Meter im Aufstiege, ^^ter im Abstiege bewältigt dies wäre für wenn die Wolken nicht am Himmel wären! "°1 ^)'bas. haben Sie noch Lust zu einem Marfche ^ Stuuden?" "^onn Sie nur wollen, Herr." ! ^Ut, gchcn wir!" ^t> f'^, Nucksäcke geschultert, gezahlt, verabschiedet ''Xl ^'"^ es in flottem Schritte die Karalve 7>r/" ins Tal znr Krimmler Ache. Es >1 ^ Uhr vorüber, wir waren also feit früh fchon ?^ ^"' unterwegs, davon nenn scharfe Marsch ! ltlick ^ '^''^ trotzdem sehr flott, die Lnst war ^ ^' die Stimmnng allsgezeichnet, die Neichen^ ^r^> ^'^^ belellchtet, allcs fah fo heiter ans. i^Un^ ^^egneten wir mehreren Tonristen, ein- " 3uv "' ^rnppen. Herren llnd Damen, alle streb- > ^ Aarnsdorfer Hütte. Ilrbas schninnzelte nnd meinte, morgen werden die nicht fo lustig drein-, schauen, wenn fie im Negen werden zurück müssen und nichts fehen werden. (Fortsetzung folgt.) — (Fürst Hugo Windifch - Gräh schwer erkrankt.) Blattet Meldungen znfolge ist der Senior des fürstlichen Hanfes Windisch-Grätz, Gene^ ralmajor a. D. Hngo Alfred zn Windifch-Grätz. auf feinem Besitztum Haasberg an Lungenentzündung schwer erkrankt. Vei dem hohen Alter des Fürsten - er hat das «0. Lebensjahr bereits überschritten — z gibt die Erkrankung zn den ernstesten Besorgnissen Anlaß. — (Vom ersten M il i tä r k o n z erte zugunsten des Vega-Dcnkmalfonds.) Der Ertrag des ersten, im „Narodni Do*m" am 7. d. M. stattgehabten Gartenkonzertcs beziffert sich mit 410 l<. Dabei haben Überzahlungen geleistet die Herren: Se. Exzellenz Herr Landespräsident Viktor Baron Hein 20 K, Bürgermeister Ivan Hribar N1 K, Dr,Prannseis 9 K, Kaufmann Nohrmann äK. Vierbl-aner Aner 3 K, Kaufmann Urbanc li X. Dr. Taw'ar f> lv, U. v. Trnkoczy ^ X, Kanfmann Kollniann 4 K, fowie mehrere andere Vefucher des 5tonzertes zu je 1 X. (Für das Vega - Denkm al) haben dem Zentralkomitee in Laibach Spenden zukommen lassen: das Sekretariat Sr. k. n. l. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Josef August in Bndapeft 20 K, Major Gustav Nichter in Wien 8 X 70 l>. Hofrat von Ruling in Laibach tt lv, Vinzenz Tollinger in Innsbrnck:i K, Wcrtheim H Schiff in Aachen l<) X, Bürgermeister Ivan Hribar in Laibach IM lv, die Direktion der Staatsrealfchulc in Nei-chenberg 10 l<, das Bezirksgericht in Illyrisch-Fei-stritz ^ K, die Direktion des Staatsgimmasiums in Nudolsswert 15> X, die Direktion der k. k. Lehrer bildungsanstalt in Marburg 10 X, der Lehrkörper der Staatsrealschule in Görz 7 X, der Lehrkörper der Staatsgewerbeschnle in Vielih 8 X, Bezirks-banvtmann Alsons Pirc in Krainburg 07 X, Aruold Nosenthal in Wien 5 X, Hofrat Iofef Gerdeki? in Nudolfswert M X. Landesgerichtsrat Lndwig Golia in Nlidolfswert 4 X, Landesgerichtsrat Johann iüikrii in Nudolfswert 2 X, Landesgerichtsrat Weik-s,arl Gandini in Nudolfswert 1 X, Gerichtsfekretärl Dr. Edmnnd ^olli'' in Nndolfowert l X und Ge-richtssetretär Dr. V, Ähazhizh in Nudolfswert 2 X. (Erledigter Militär Stiftungs-pl a tz.) Für arme Dffizierstöchter (Waifen) gelangt aus der Johann Nochus Freiherr von Do rflei t h-Stiftnng ein Platz mit dem Stiftungsgenusse von 000 X mit einmaliger Beteilnng znr Besetzung. Die Gesuche, welche bis W. d, M. bei der k. k. Statt-nalterei in Wien einznlangen haben, niüssen mit fol-genden Beilagen instruiert fein: Tauffchein, legales Armuts' oder Mittellosigkeitszengnis, Sittenzengnis nnd Nachweis, daß der Vater den, Offiziersstande angehört oder angehört hat. Die Neteiltc muß sich am 10. Angnst 1904 in der Pfarrkirche zu St. SW phan in Wien trauen lassen, widrigenfalls die Ver-leihnng erlischt. — (Brückenbau.) Der krainische Landesausschuß hat den Vau einer neuen Brücke über den Tememtzbach in Großlack angeordnet. Die bezügliche Wasserrechtsverhandlnng wurde seitens der k. k. Ve-zirkshanptmannschast Nudolfswert auf den 18. d. M. mit dem Beginne nm 9 Uhr vormittags an Ort und Stelle ausgefchriebeu. Die ueuc Brücke foll aus Eisen mit Vctonlagen aufgeführt werdcu. -- (Postdie n st.) Verliehen wurden die Post-erpedientenstellen: In Vasovizza der dortigen Administratorin Christine Stan ich, W Nanjaloka dem Josef Kajfeii jun. dafelbst, in Lusttal der dortigen Postadministratorin Marie Lovc. VcrseG wnrden: die provisorische Posthilfsbeamtin Anna Lindtner über eigenes Ansllchen von Adelsberg nach Unter ^ka lind die Provisorische Posthilfsbeamtin Gabriele Kamenßel von Banjaloka nach Adelsberg. Am 15. d. M. tritt in Kutc2evo. politi» fcher Bezirk Adelsbcrg, eine nelie Postablnge in Wirksamkeit, die mit dem Postamte in Illyrisch-Fei-stritz dnrch die zwischen Illyrisch-Feistritz und Zabi5e Postablage) verkehrende, wöchentlich dreimalige Fnßbotenpost in Verbindung stehen wird. - Am 1. d. M. gelangte im Bestell bezirke des Post- und Telegraphenamtes in Lnkowitz der Landbriefträger-dienst znr Einfiihrnng. c>. z ^ (Fünfzig Iahre^klosterlichen Le-! b e n s.) Gestern waren es 50 Jahre, seit die hiesigen Ursnlinerinnen 55. Ludm ill a Schlaker und ^. Helena Schmidt ihr Ordensgclübde abgelegt haben. Erstere war längere Zeit hindurch mit der Leitnng der ökonomischen Angelegenheiten im Ursu- ! linerinnenkloster betraut; letztere wirkte über 42 Jahre als Lehrerin nnd zählt in Laibach Huuderte ' von Schülerinnen. ^ (Panorama International.) Die dicswöchentliche Ausstellung im Panorama Inter« national führt eine Neihe von Abbildungen aus der Erdbebenzeit von Laibach vor, alfo eine Serie, die gewiß das regste Interefse verdient und es auch findet. Wir sehen da die Verwüstungen des Erdbebens in ihrer ganzen erschreckenden Wirklichkeit vor uns illld betrachten überdies Häuser, die uus nahezu aus dem Gedächtnisse entschwunden sind. Mit der Thea» tergasse beginnend, zeigt der Zyklns den Hof eines Hanfes in der genannten Gaffe, die Speifung durch deu Wiener Küchen- und Frauenverein, Nisse am Fenster der Franziskanerkirche, die Franziskaner« kirche selbst, die Spitalgasse, das Mnyrsche Haus an der Petersstraße, die Indengasse, die Herrengasse, die St. Iakobskirche, die Burgstallgasse, das Gymnasium, die Ecke der Petersstraße und Vahnhofgasse. das zerstörte Hans Nr. 4 (Bahnhofgaffe), eine Woh, nnng in der Frangiskanergasse, die alte Burg (Schlafzimmer des Landeshauptmannes), das Lan» destheater, Baracken und Zelte im MilitärspiwI sowie im Garten des Zivilfpitales, Krautfässer als Schlafräume am Grada55icnbnche, die Tirnauer» kirche, deu Auerspergplatz sowie mehrere Abbildun« gen des Fürstenhofes. Auf zwei Abbildungen ist die Vefichtigungskommiffion (darunter Minister Vacque-hem und Landespräsident Baron Hein) festgehalten. Der übrige Teil des Zyklus bringt Aufnahmen von Adnwnt, Hieflau, Melk, Weißkirchen, Schrattenbach, Vösendorf, Dürnstein, Göttwig und Emmersdorf. — Nächste Woche: Nhein reife. — (Gewerbliches Schulwesen.) Die mit der Volksschule verbundene gewerbliche Fortbil» dungsschule in Neumarktl zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres im Vorbereitungskurse 34, in der ersten Klaffe 22, in der zweiten Klaffe 15, zusammen 71 Schüler, von denen 42 das Kehrziel er» reichten und vier unklafsifiziert verblieben. — Die gleiche, im Vorjahre errichtete Fortbildungsschule in Zirknitz zählte in der Anfangsklasfe 29 Schüler, von welchen 20 das Lehrziel erreichten und neun un klafsifiziert verblieben. —o. — (K. k. Lehranstalt für Textil-In-duftrie in Afch.) Die Direktion diefcr Anstalt gibt deren Neuorganifierung als höhere Stacrtsge» werbefchule für Textilindustrie technisch-kommerziel-lcr Nichtung bekannt. Die Anstalt, welche die einzige ihrer Art in DsterreichUngarn ist, umfaßt vier Jahr« gange mit je zwei Abteilungen für Weber und Wir« ker und gewährt das Einjährig Freiwilligen°Recht. Das Lehrziel ist die Vermittlung »einer gediegenen allgemeinen Bildung, einer gründlichen Ausbildung in allen tertiltechnischcn, in den kunstgewerblichen nnd kaufmännischen Unterrichtsfächern, in der eng» lischen und französischen Sprache sowie in der prak» tischen Weberei und Wirkerei. Nufnahmsbedingun-gen für den Eintritt in den ersten Jahrgang: a) Nachweis der Vollendung des 14. Lebensjahres im laufenden Kalenderjahre: d) Absolvieruug dör vier» ten Klasse einer Mittelfchnle oder der dritten Klasse einer Bürgerschule oder achten Klasse einer Volks» schule mit gutem Erfolge. Einfchrcibnngen erfolgen an zwei Terminen: n) vor den Hauptferien: am 16. Juli, b) nach den Hanptferien: am 15. uud Itlten September. Die neu eintretenden Schüler haben den Tanf- oder Geburtsschein sowie die Studienzeugnisse der letzten zwei Jahre vorzulegen: das letzte Zeug-nis der Mittelschule muß die vorgeschriebene Ab° gangsklausel enthalten. Die Einschreibgebühr beträgt s) X, für Ausländer 11) X. Schriftliche Anmeldungen sind nnmittelbar nach Schluß des Schuljahres bei der Direktion einzubringen und mit den oben ge° nannten erforderlichen Belegen zu versehen. Die Aufnahmsprüsungen werden 1.) am 17. Juli. 2> am 10. und 17. Sept. abgehalten. Sie erstrecken sich. sofern nicht eine Befreiung eintreten kann, auf die deutsche Sprache, auf Arithmetik. Geometrie und Naturlehre. Das Schulgeld beträgt jährlich a> für Inländer 100 X, d) für Ausländer 300 X. Als Lehrmittel- und Materialbcitrag lverdeu von Inländern 10 X, von Ausländern 20 X behoben. — Nähere Ausküufte werden von der Direktion der Anstalt jederzeit bereitwilligst erteilt. — (Bürgerin e ister Wahl in Sair ach.) Am 6. d. M. trat der unlängst nengcwählte Ge> meindeausschnß von Sairach znsammen, um auA seiner Mitte den Bürgermeister nnd die Gemeinde» rate zu wähleu. Es wurden gewählt: znni Bürger» meister Anton Kopai"-, Grundbesitzer und Handels» mann in Nova Vas, der schon bisher dieses Ämt be» kleidet hatte (21 Stimmen): zn Gemeinderäten: Io-hann Kokelj, Grundbesitzer in Ledenlca (22 Stim» men): Franz Primoiic', Grnndbesitzer und Tischler» meister in Nova Vas (20 Stimmen): Franz Blaiiö, Grundbesitzer nnd Gastwirt in Dobrac'-eva (16 Stirn» inen): Vlasius Mlakar, Grundbesitzer in Goropeke ^ (14 Stimmen). 1< Laibacher Zeitung Nr. 130. 1172 10. Juni 1904. ^ ^ (Personal nachrtcht.) Der Kommandant der 3. Artilleriebrigadc, Herr Generalmaior Anton WelZ, ist gestern liier eingetroffen nnd im * (Militärischer Übungsritt.) Gelegentlich eines mehrtägigen taktischen Übungsrittes sind unter dem Kommando Seiner Erzellenz des Herrn Icldmarfchall - Leutnants Grafen Orsini-Rosenberg, Divisionnrs in Agram, am 7. d. M. zwei Generale, 16 Stabs- und Oberoffiziere, 41 Mann und 38 Pferde der 30. Infanterie-Truppen-division in Tfcherncmbl eingetroffen. Den Offizieren zu Ehren fand am Abende ein Zapfenstreich der ftäd' tifchen Musikkapelle statt, wobei von uniformierten Feuerwehrmännern Lampions getragen wurden, worauf ein Konzert in Lackners Hotelgarten folgte. Zur Begrüßung Seiner Exzellenz und der übrigen Offiziere fand sich außer dem Vezirkshauptmann der Bürgermeister nebst mehreren Mitgliedern der Gemeindevertretung von Tschernembl ein. Die Vecmar-tierung der Offiziere und Mannschaft sowie die Unterbringung der Pferde ging anstandslos vor fich. Am 8. d. M. vormittags wnrde der Übungsritt in der Richtung gegen Mottling fortgesetzt. Dortselbst wurde übernachtet nnd gestern erfolgte der Weiterritt über Iaska nach Agram. —r. — (ärztliche Stellen.) Die kaiserlich ottomanische Sanitäts-Administration hat fünf ärztliche Stellen im ottomanischen Sanitätsdienste zur Vefetzung ausgeschrieben. Zur Bewerbung um diese Stellen werden Ärzte im Alter bis zu 35 Jahren zugelassen, die ihr ärztliches Diplom an einer offiziell anerkannten Universität erworben haben, .^andi daten haben fich einer mündlichen und schriftlichen Fachprüsung zu unterziehen. Nähere Bestimmungen bezüglich der Prüfung ?c. enthält die Nummer 17 des Organs „Das österreichische Sanitätswesen". o. ^ (Ein neues Ma r k e n schn kg e seh in Bulgarien.) Die hiesige Handels- nnd Gewerbekammer teilt nns mit, daß am V. April l. I. in Bulgarien das neue Marlenschutzgesetz in Wirkfamtcit getreten ist. Interessenton, die mit Bulgarien in direkter oder indirekter Geschäftsverbindung stehen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß die unter der Herrfchast des alten Markcnschntzgefetzes in Bulgarien registrierten Marten neuerlich, und zwar spätestens bis 27. Oktober l. I., nach Maßgabe der Be stimmungen des neuen Gesetzes registriert werden müssen' ferner, daß es,im dringlichsten Interesse aller Industriellen und Handeltreibenden, die nach Bulgarien erPortieren, gelegen erscheint, alle Marken, mit denen sie ihre für diesen Export bestimmten Waren versehen, oder verfehen wollen, in Bulgarien zur Registrierung zu bringen, Weitere Auskünfte in diesem Gegenstande erteilt das Bureau der hiesi gen Handels und Gewerbekanrmer. * (Falsche Z w a n z i g h e l l er st ück e) aus Blei werden in der Stadt und Umgebung verausgabt. Sie sind gut nachgemacht und fallen im ersten Augenblicke nur durch den fehlenden Klang auf. — (Sch w u r g erich ts v er h an d l u n ge n.) Gestern fanden unter dein Vorsitze des Herrn Vize Präsidenten Josef Pnjk zwei Verhandlungen statt, bei denen Herr Staatsanwalts-Substitut Rudolf Tschech als Ankläger fungierte. Die erste Vcrhand luug betraf den 5)3 Jahre alten, verehelichten Besitzer Josef kabee aus Hrukevje. Gerichtsbezirk Scnosetsch, wegen schwerer körperlicher Beschädigung. Die Verteidigung führte Herr Dr. Valentin Kris per. Am 18. Oktober v. I. abends zechten in einem Gasthanse in Hruüevje die Besitzer Josef kabec, Anton Kabec und Matthäus Milliard. Joses kabec redete dem Milharüiö zu, mit seinen Äckern in einen Tausch einzugehen, woranf Milharöic-, weil er sah. daß Kabec etwas angetrunken war, antwortete, er wolle in leinen Tausch eingehen. Anton l^abec meinte hieraus, Milliard habe recht, da Joses kabec betrunken sei. Daraufhin entstand zwischen Josef und Anton Kabec ein Wortwechsel, in dessen Verlaufe ersterer dein An ton l^abec einen ssaustschlag über das linke Auge. versetzte, der eine völlige Erblindung des beschädig ten Anges zur ssolge hatte. Der Angeklagte wurdo nach 8 338 St. P. O. freigesprocheu. , 1, * (V crei nsgrii n düngen.). Mit dem Sitze in Laibach wird der Verein sttl'olcovlio ,1,-n-ktvs» l<^i>il> v '/:» 'l<,-:n^«I gegründeß werden. Wegen Genehmhaltuug der Vereinsstatuten wurden seitens des Komitees die notwendigen, Schritte eingeleitet. -- Mit dem Sitze in Laibach wird der Verein ^i> Invl< xl, Ivl'ilii^k«, gebildet werden. Die Vereinsproponenten haben die Satzungen bereits ausgearbeitet nno der kompetenten Landesstelle zur Genehmigung vorgelegt. —r. ' (Unfall.) Als vorgestern Herr Dr. Nn-desch in Radmannsdorf mit feinem Wagen nach Hause fuhr, tame» ihn, zwei angeschirrte schene Pferde entgegen und rannten seinen Wagen mit solcher Gewalt an, daß er samt seinen Insassen umstürzte. Bei diesem Falle brach sich Herr Dr. Rndesch deil rechten Fnß nnd wnrde gestern mittelst Cifen-bahn nach Laibach nnd von der Südbahnstatio» mit dem Rettungswagen ms Spital überführt. * (Ein u n v orfichti g er Radfahrer.)' Gestern nachmittags rannte der Knecht Vinzenz Dcm«ar auf der Nömerstraße den vierjährigen Ernst Cigoj mit seinem Rade nieder und verletzte ihn leicht am Kopfe. ^ (Theatervorstellung in Veldes.) Übermorgen findet in Veldes eine Wiederholung des Voltsstückcs „Rolovnjm'i" statt. Bei der ersten Vor stellung waren über 2M Personen anwesend; viele Besucher mußten abgehen, weil der Saal des „Vlejsti Dom" überfüllt war. * (VerungI ü ck t.) Am 6. d. M. abends setzte sich der Besitzer Johann Maver aus Kropke, politi scher Bezirk Adclsberg, auf der Straße vor dem Gasthause des Emil Garzarolli in Adclsberg anf den Wagen des Besitzers Johann Marinöet' ans Nntovje, nm mit letzterem nach Hanfe zu fahren. Gleich nach dem Ausfahren stürzte der etwas angeheiterte Maver unter die Räder des Wagens und zog sich am Kopfe mehrere schwere Wunden zu. ,-, * (Unfall eines Kindes.) Vom Tried rade getötet wurde am <1. o. M. das fünf Jahre alte Töchterchen des Schmiedes und Hausbesitzers Johann Tonian in Steinbüchel. Beim Spielen auf einer Wiese kam es einem Wnsserrade, das zum Ne triebe der Bälge und einer Eisenschneidmaschine be stimmt ist, zu nahe und wurde von einer hervor ragenden Radachse am Kleide erfaßt. Wohl eilte der Vater auf die Hilferufe des unglücklichen Mädchens hrrbei und versuchte es vom Rade zu befreien» aber er wurde hiebei selbst durch das Rad nicht unerheb lich an der rechten Hand verletzt. Mittlerweile wurde das Mädchen vom Rade weit weggeschleudert und blieb infolge innerer Verletzungen tot liegen. i'. (Nan f er, ze ß.) Am verflossenen Samstag abends tranken mehrere Burschen aus der Ortschaft Mariniw Vas, Gemeinde Zagradec, Branntwein im Hause der Näherinnen Maria und Anna Lavtar in Gnbrovka bei Zagradec. Spät abends kamen noch einige Burschen aus der Ortschaft Kütenberg, Ge» meinde Obergurl, zum, benannten Hanfe, blieben jedoch draußen stehen und beobachteten das Treiben der zechenden Nnrfchen in der Wohnstube. Gegen l Uhr nachts verließen die eingangs Genannten das Lavtarsche Hans, wnrden jedoch von den dranßen stehenden Burschen mit einem Tteinregen überfallen. Im Verlaufe der Rauferei erlitten die Bnrfchen ssranz Nlatnik aus Kütenberg und Ignaz kusterM aus Marin^a Vas mehrere schwere Verletzungen, während der Nnrsche Franz Vlatnik aus Marim'a Vas eine leichte Kopfwunde davontrug. Die an dem Naufhandel beteiligten Burschen wurden von der Gendarmcriepatrouille aus Sittich verhaftet und dem Bezirksgerichte Weichselburg eingeliefert. ik. (Neuer Vors ch u ßverei n.) In der Gemeinde Obergnrl im Bezirke Littai wurde jüngst ein neuer Norschußvereiu ins Leben gerufen, dessen Tätigkeit' sich anf die genannte Gemeinde und d«? Nachbargemeinden erstrecken wird. —ik. * (Vlitzschlag.) In der Nacht znm 2. d. M. während eines Gewitters schlng der Blitz in das Haus des Josef Serovnik in Va«e, Gemeinde Zwi schenwässeru, cin und verursachte einen Schaden von etwa 100 X. —r. - (Tätigkeit des N u d o l f sworter V e r fchö ner n n gsve reines.) Recht anerken» nenswert sind die diesjährigen Leistungen des Ver schönerungsvereines in Rudolsswert. Dank dem überaus entgegenkommenden Wesen des Herrn Ka pitularpropsles Dr. El dert war der Verein in der Lage, auf dem sogenannten Kapitelberge, woselbst der Wald stadtpfarrliches Eigentnm ist, eine beträcht liche Anzahl von schattigen Spaziergängen anzulegen. Insbesondere dnrch die Freigebung, beziehungs weise Anlage der von der Höhe des Kapitelberges in der Talmulde hin zwischen riesigen Fichten und Föhren dein Bahnhöfe zu führenden Spazierweg-anlagen haben sich sowohl der Herr Propst als auch der Verschönernngsvcrein, welch letzterer mit der Durchführung dieser Anlagen Herrn Realitätenbesit^ zer August Luser betraut hatte, ein danerndes Er-innernngswerl für die Stadt und Umgebung gesetzt. Ebenso wurde der Raum ober der Bahnhofzufahrt, der bisher einem Anger geglichen, vollkommen gereinigt, mit weißem Sande liestrent nnd in der gleichen Weise ein lanschiger Ruheplatz an der Reichsstraße zwischen Stadt und Bahnhof hergestellt. - Es ist nur zu wünschen, daß das Publikum selbst diese Anlagen in Schutz uimmt nnd jedermann, der daran einen Schaden verursacht, un nachsichtlich znr Anzeige bringt. , ____________________________________^-^ — (Krankenbewegung im ^^^:g) der barmherzigen Brüder in ^"^U Im Laufe des Monates Mai standen n" "^ Franz Joses Spitale der barmherzigen Brild" Kandia oei Rndolfswert 205, Kranke in Behang Hievon wnrden 105 geheilt, 51 gebessert und 1" geheilt entlassen, während l! mit dem Tode abg"'^ Im ganzen ergaben sich 3 k. k. Bezirksschulräte in Gurkfeld die Verhäng betreffend die Hintangabe der Bau- und TiW»^, beiten für das zu erweiternde Schulgebänl>e lN ^ venstein statt. Hiebei wurden die Offerte des ^ . Flek aus Lichtenwald für die Tischlerarbeiten ' des Ludwig Tiuole aus Lichtenwald für die ^ arbeiten angenommen. ^M ^ (Krankenbewegung.) Im a^, fenen Monate luurden in das Kaiser Franz ^ Spital in Gurkfcld 21 männliche und !9 we'v^, zusammen ll) kranke anfgenonnnen und blw'' den friiher verbliebenen Personen 70 Kranke bey delt. von denen 32 geheilt, 8 gebessert und 1 ^ heilt das Spital verließen, wonach zu Beginn ^ Monates noch 29 Kranke in der Behandlung ^ blieben. Die durchschnittliche Verpflegsdauer l einen Kranken beträgt 15 Tage. ^ll>' — (Die Schwiegermutter ^sl",^ g e n.) Aus Ra^n berichtet man unter dem 7, d> . Am 6. d. M. abends war der pensionierte ^"" h>> nnd Grnndbesitzer Anton Poxun in Navne, G^A Pleterje bei Rann, mit den, Holzhacken besaM,^ Dessen Schwiegermutter fing mit ihm zu 1^ ,,, an, uud als sie Po5un znm Stillsein erma"!^ sprang sie gegen ihn, worans ilir Po2un ^/^>s Holzhacke einen Hieb über die rechte Schlafe ^ fetzte, fo daß sie tot zu Boden sank. Poiun eilte ^ nach Neichenburg, uin fich bei der GendarM^l ^ melden. Da er aber dort niemanden antraf, lll , die ganze Nacht in den Wäldern umher un" ^, heute früh ganz erfchöpft zum Bezirksgericht ^ Rann, wo er die Sclbstanzeige machte. Pl)iul> . erst drei Jahre verheiratet, hat keine Kindel wird als ein gemütlicher Mann geschildert. ^, * (Gefundene und verlorene ^^hl stände.) Gefunden wurde eine silberne ^>M^l, samt Kette. Verloren wnroc eine grüne PoMpa^ taschc mit einer Geldbörse und 8 K Inhalt. ^, " (Niiswanderun g.) Nach Amerika sind °^, tage 51 Krainer, 7 Kroaten und 5 Dalmatiner gewandert. Theater, Kunst und Literatur. ^ — (Übersichtskarte uon Ostasien)^ Verlage Artaria H Ko. in Wien liegt eine nc»e ^. Karte (98:77 em) über den ostasiatischcn Micgs'^,. platz vor, die unter dem Titel »Übersichtskarte v^^, asien, 1:5,000.000,, mit 14 Bcikartcn in große" ^ stäbcn sowie historischen, ethnographisch'statistisch^^l, militärischen Tabellen, bearbeitet von Dr. Karl P e" ^ soeben zur Ausgabe gelangt ist. — Dieselbe '> .^, allen erreichbaren französischen, englischen, ^.hM russischen Materialien und einigen japanischen ^ ^ tionen anf das sorgfältigste bearbeitet und u'nfap ^, Mitte die Länder um das Gelbe und Japan's^ i«° inl Norden bis zum Vaikalsee und zur AmurN"' ^ Süden bis Hongkong reichend. Die zahlreiches siebenfachem Farbendruck ausgeführten, mit Ten'"' ^l Tiefenlinieu von 6, 10, 20 und 40 m versehen^, anschaulichen Nebenkarten (besonders sei auf den ^> Plan von Port Artur und die Karte der Kw<"'^ Halbinsel verwiesen) machen diese Karte ebenso i"^ kleinen Handatlas von Ostasien wie die reichen ^^ die u. a. enthalten: Geschichte des japanischen ^l von der Gründung dnrch Kaiser Djimmn (zirka « ^ Chr.), Entwicklung der Feudalmonarchic w"^ «Daimio», 'Samurai» und «Shoguns» bis 3" ^' Sturz und Beginn der neuen Ära (1868); Einw ^i> zahlen und Bevölkerungsdichte in Japan nnd ^e russisch«asiatischen Provinzen sowie der größeren ^ (z. B. Tokio 1899 nahezu 1'/.- Million), fe"" p<ü' setzimg der wichtigeren geographischen Namen lN ^) (z. B. ^)ama ^ Berg) und in China (z. N. Tau -Hsc>' endlich eine detaillierte Gegenüberstellung der v ^ tigcn Streitkräfte zu Wasser uud zu Lm'de Ds^ Umschlagseite). Der Preis dieser großen und reM ^ü Karte mit allen Beigaben gefalzt in Umschlag " ^ ^ Flaggen der Kriegführenden beträgt nur 1 auf Leinen :-; 3 «0 !,. ^,tt>' — (Die Bühneiifestspiele in Vay^e" wurden diesmal vom 22. d. M. bis 20. AnaM' .^lL Den Beginn macht .Tamchäuser», den Schl"p,^ d^ sifal». Die Orchesterleitmig liegt abwechselnd Dl Händen der Dirigenten Dr. Hans Richter, M«^ Muck, Siegiricd Wagner, Franz Beidlcr u"d Balling. ^aibacher Zeitung Nr. 130. ______________ I^ _______________________ ___________10. Juni 1904. j. "" (Über einen literarisch interessan-«,<, 5 rief fund) läftt sich die «Voss. Ztg.» aus Wei° r schreiben: Infolge eines glücklichen Zufalles fand ^ russische Schriftsteller, der znr Zeit in Leipzig lebt, ^^chlasse des 1664 verstorbenen Literarhistorikers ^. ^^ntteurs Dr. H. Marggraff in Leipzig eine Reihe ^r vyil^ unbekannter Vriefe von ^'lrndt, Aodenstcdt, ^'. Hebbel, Robert Aluni, Dingelstedt, Gnhtow und Jordan. Die Briefe wurden dem Goethe-Schiller" ^^Nl Weimar übergeben. Telegramme ^ b. k. Helcgraphen-ßorrespoudcnz-Dmeaus. Der russtsch-japanische Krieg. h ^schisu. 9. Iuin, (R^'uk'l Meldung.) Aus ^,l Artiir hier cillg>.'troffo!N' Cliin^'st'il berichten ,^ ^nstilnlnend, daß seit vier Tagen zehn Meilen ^ ^"kreise von Port Arwr eine Schlacht wüte. Alle ^ l,ätlen durch die Beschießuug gelitten. ^ Petersburg, i). Juni. Das telegraphische M^. ^^richtet: Man nimmt einen Telegraphie ^ !^ ^' letzten Meldnng aus Liaojang an, in ^, ^i dem zurückgeschlagenen Angriffe auf Port >>>l<^ "^ ^^' ^^'^^'' sondern ein Drittel der iapa ^n Armee vernichtet wurde. >»" ^schifn. 9. Juni. Nach chinesischen Berichten , ^n die äußeren Forts von Port Artur stark, die 5j^n nur leicht beschädigt. Viele Gebäude der Ko? ^" zerstört. Die Nachricht, daß nur drei ,' Eine Explosion. ^^i'inn, 9. Juni. Heute friih saud im hiesigen ^ ^linh^sgebäude, das gegenwärtig einer um ^'^'» Ausbesserung unterzogen und daher fnr lii^^lerung nicht benützt wird, im ehemaligen Ge ^!^ssenrau,ne eine Gaser.plofion statt. Durch den !oh^, entstandenen gewaltigen Luftdruck wurdeu ^'lhe F^,st^- und Türen fowohl im Innern des ^ "Udcs als anch an den beiden Seitenfronten zer '^ ,^'lt und das hinter dem Gebäude auf dem <'lwsverron aufgestellte Gerüst, woselbst gerade ^U> Arbeiter mit der Abtrennnng des Perron ^uch^ beschäftigt luaren, nmgenwrfen. Von die ^lbeit^'ii wurden sieben teils durch die anS dein >^ ^kasf^nraume herausschlagenden Fla»,inen, ^ üurch d^cj Umstiirzen des Gerüstes verletzt, Vier ^T^lletzten Nmrden in die Landestrankenanstalt ^'^rt. Di^> Erplosion soll dadurch entstanden ^'n. ^ ein unbekannter Täter ein Stück des in !^p"ckskasse in der Mauer bloßliegenden Gas^ »Otl^'n bübischer Absicht abgetrennt hat. was eine ^nsansströmnug zur Folge hatte. ^ Marokko. ^"Uliugton. 9. Juni. Admiral Chadwick ^»t"vh'"l ^^ Tanger an das Marinedeparte- ' "ll> habe aus Erfuchen nnfereF hiesige» Gene- ralkousuls in der belgischen Gesandtschaft Wache aufgestellt. . Washington, 9. Juni. Das Staatsdepar-tement erklärt, für die Ausschiffnnn amerikanifcher ^ Marinemannfchaften in Tanger zum Schutze der bel gifchen Gesandtschaft feien entsprechende Präzedenz fälle reichlich vorhanden Londo n, 9. Juni. Neulers Aurenn meldet aus Tanger, daß nur zwei nnbewaffnete Matrofen zum Schutze der Gemahlin des belgifchen Gesandten, einer geborenen Amerikanerin, gelandet seien. Der Gesandte sei gegenwärtig in Fez. Die Trup-pen des Sultans haben den Befehl erhalten, nach Fez zu gehen. Dies sei eine der Bedingungen Rai-sulis. Salzburg, 9. Juni. In einem Krakauer Blatte war am 1. d. M. eine Depesche des Inhaltes enthal-ten, daß der Knrort Bad Gastcin durch eine neuerliche über denselben hereingcbrochene Wasferkatastrophc noch mehr gelitten habe, als durch die Hochwassertatastrophe des vorigen Jahres. Es sei, so heißt es in der Depesche, ein Hotel verschwunden nnd das «Grand Hotel» um 20 cm gcsnnkcn. Alle diese Nachrichten stellen sich, nach an zuständiger Stelle eingezogenen Erkundignngen, als vollkommen erfunden und grnndlos dar. Die ganze Nachricht ist eine böswillige Mystifikation, die geeignet ci> scheint, dem genannten Kurorte dnrch Abschneidung des Fremdenverkehres großen Schaden zuznfügen. Rom, 9. Juni. Die «Agenzia Stefani. verüffent--licht folgende Note: Da es häufig vorkommt, daß in italienischen Blättern erschienene Artikel über die auswärtige Politik im Auslande als indirekte Meimmgs> äußeruugcn der Regierung gedeutet werden, ist es uot< wendig, zu wiederholen, daß die italienische Regierung in Sachen der auswärtigen Politik nur ihre offiziellen Mitteiluugen sowie die in den Kammern abgegebenen Erklärungen als den Ausdruck ihrer Ansichten an erkennt. Sofia, 9. Juni. Die von auswärtigen Blättern verbreitete Nachricht von der Abberufung des russischen i diplomatischen 'Agenten Bahmetjev erweist sich als un« l richtig. Bahmetjeu verbleibt auf feinem Posten, i '3e Mans, 9. Juni, Durch das vorgestrige Unwetter ist der untere Teil der Ortfchaft Mamers fast vollständig zerstört worden. Der Schaden wird anf über 1,N00.000 Franken geschätzt, Vierhundert Personen sind obdachlos. Die I^. ^« ^^l)<>"ii<5«^<5iz der «Laibacher Zeitung', l,ci welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-nnmeration l>nl<5'zi^ ?u erneuern, um die Expedition ununterbrochen veranlassen zu können. ^__^ Ailgclommcuc Fremde. , Holcl Clcfalit. Am 8, Inni. Te. Exzellenz von Hortstein, l. n. l. ! ueralmajor, Klageilfurt. — v.Welz, t. n, l. Oenrralmajor; Drda, Theunier, Private; Mucic, l. u. k. Lcutuant; Wcclillrr, ttfm, Kraz, - Tun'sella. Lloyd. Me,, Trieft. — Schcff, Kleili, lHlsenhmnmer, Reisende: Klein. Privat; Mühlstein, Hertl, !üchs, Schüsser, Mais, «aracsoM), Neuhen, Me., Wien. — Sclig-mlliui, Reisender, Pilsen. -^ Mauer, «fm., ^ew ^)oit. — Zolluer, ttsm,, München. — Fischer, Sliendel. Me., Budapest. — Einzinaer. Monteur, Tchwcchat. — Vnresch, ztf»!,, Pctrinja. — Olierhammer. Kfin., Villach. — Nmbiosch, Kfm., Linz. — Kunstel. Kfm, Oberlaidach. Am ». Juni. Korngut, Hlischl, Pollak, Krans, Nen» mann Rappaport, Elger, Görner, Schmidt, Glanh, Reisende; Liebschi'ch, zlfm,. Wien. - Schi!n, Reisender, Vrünn. - Ncn- mann, Lengyel, Neichmann, Reisende, Budapest. — Schoeue« bcne, Reisender, Hamburss — Goricar, Reisender, Linz, — Ijras, Kfm., Trieft. — Stier, ltstn.; Uhlil, Sekretär: N'nebl, Ma^azinenr, Graz, — Errath, Ksm,, Nassenfuß. — Valmbert, itfnl,, Berlin. — Murgel, Privat, Krainburg. — Braibotti, Private, s. Fran, Mine. — Hartmann, Kfm., Agram. — Klein, ttfm., Aßlinss. Verstorbene. Am 8. Inni. Josef Kopac, Arbeiterssohn, 2 M., hra< dehkudorf 34, Lungencntzilndung. — Johanna Korsika, Haus« besitzeis- und Handelsgärtnersgattin, li2 I., df» Vrwöi 1», Vitium Im Zivilspitale-Am 5. Juni. ssranz Hribernik, Arbeiterssohn, 5 Tage, Am L. Juni. Franz Seisen, Tischler, 47 I., T'umor Am 7. Juni. FranMa «Zustersic, Keuschlerin, 48 I., Leukoma. — Marianna Celarc, Nesitzersgattin, 54 I., 8»r- Am 8. Juni. Raimund Hüfler, Faltorssohn, 14 M., Victeorologischc Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 3NK-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. « Ä kD st «,„. ...V'.,. z«Z q Ä A.N. 73U5 21 u S. schwach Regen " 9 . Ab. 7318 189 NO. mäßig bewölkt 1U.>?U.ss. j 733 4 16 5> SSO. schwach j bewölkt > 2b 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 18 9", Normale: 17 0'. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Maschinist 36 Jahre alt, verheiratet, mit ^nton Zeugnissen, Nucht l*o«teu in einem Elektrizitätswerk, in einer Dainpfmiihle, Säge etc. Kunn auch gleich eintreten. (2424) 6—1 Gefällige Antrilge unlor «Maschinist» an tlie Administration dieser Zeitung erbeten. LißibMbeiw p^amtfitteiBttn: I man uartange Katalog* s OTTO HENDELHAlLE^s. ' Vorrätig bei \ 3g. v. Kleinmayr I feö. Jamberg I I^aibach. I Jedes Bandchen ist einzeln käuflich. = «* ^ 111 Bändchen bildet ein abgeschlossanea Gajusea uud ist geheftet. Bisherige Verbreitung: 12 Millionen Bändchen. Verzeichnisse \ der erschienenen 1250 Nummera gfratii. Meyers , : ¦ ¦¦¦ . .¦ : •¦ + VölksbüMer ..¦¦./¦.¦:.¦¦... . ' ¦ ;-.'.'¦ ¦ ' ¦ .. Bme A»nr»M it* B«rt«i | mm «Ben Iittentajren in tnOtober Be«rb«itQng und > ! YTM4toha*3a± sn den Serien in Liebha.h»r- Einbinden grmtJM. * l Zu beziehet» durch die Buchhandlung (VIII.) lg". "V- 32Zlei:n:rc3.a,3rr «Ss ^ed.- Ba.33^.Toergp ________ Laibaoh, Congressplatz 2. ^Jngel-Seife ^seUler (welsso) Solse mit Marke (1477) <*- 4 Ssind die vorteilhaftesten 5p3rSßljCIl zum Hausgebräuche! —------------------------ ------Zu haben in Spezereihandlungen. Seifenfabrik Paul Seemann Laibach. Laibacher Zeitung Nr. 130. 1174 10. Juni 190^. Kurse an der Wiener Börse vom 9. Juni 1904. n«« dem oMenm KulM" Die notierte» Kurse versahen sich in Kronenwährung. Nie ,>,'utienmg sünitlicher Atlien und der «Diversen Lose» versteht sich per Stück. Allgemeine Staal«schuld. Geld Ware Mnheill, Rente in «o!e» Mai» '^uvelnuer p, K, 4'2"/„ , . , 99'25 9945 !„Sill>.INn, Inli pr. K, 4'2°/„ 99-05 «9 25 ,,^'ul. stebr. Ä»g.pri!.4-2'V„ 9!<-80 10« - .. ,, V!pri!,'Ol!,pr,ss,4-2"/„ 99'UO 100 — 1854er SlaalOuse 25» st. 3 2"/, 183-— 193-- <8U0er „ 5l,<> st. 4"/u lül'W 152-90 IWUer „ IlX, st. 4"/, !kl'— 18430 18- dlu. ,, 5U fl, . . 256 —2l,0-' Dom. Psandbr. il 120 fi. 5"/„ . 283-- 294 50 Slnnlbschuld del im ßeichl:- lnle nrvlreltulu ßünigreiche und Länder. i>ste>r. (.«oldrente, stfr., 100 st., per nasse.....4«/„ ill<-35 11855 dtu, Üienle inKrouenwähr,, stfr., per Nasse.....4°/« 99 30 9950 d«u.d!o,dlo. Per Ulliiuo . 4"/„ 9920 8940 O>slerr,I!,ves/,°/° »075 90 ^ü Elseudat»n.Vt«ll ssranz Iuses Vayn i» Silber «div. St.) .... 5>'/<°/n 12750 12850 Mudolfsbahn in Kronenwähr. steuerfrei (diu. St.). . 4°/., 99 40 100-40 Vorarlbergbahu in Kroucnwähr. stenerfr., 400 Kronen . 4°/» 9975 1«U"?5 Zu StaatSschllldvrrschrelbnn' ge» abgtstemp.leiscnb.^Attlen. Elisabctlibali» 20« fi. KM, ^///y von !i00 st.......512'— 514'— dto. Linz-Vndw, 20« sl. ». W, L, b'///„........472'—475'— dto, Salzb.-Tir.2«0sl. v. W.S. 5"/„.........448'50 444 50 5. j,llr> UnbW.A. 200 fl. KM. k"/a VUI, 200 sl......—'— — — Geld Ware Vom Staate z«r Zahlung Uberullmment Elsenb.'Plior. Obligationen. Elisauethlinl»!! 600 i,. »UN» W, 4"/„ llb 10"/n...... 11500 11U'«U EÜsabelliliali!,, 400 ». 2000 M, 4"/^......... ll8'20 l!9'2!' Franz Iojes.A., >im. 1«84 (diu, 2t,> Sill»,, 4"/»..... W'lw 10ÜN0 Galizlsche Karl Ludwig-Vahn (div, St.) Silb. 4«/^ - - - 99-45 10U'4«> Vorarlberger Äali», E,n. 18«4 (div. St.) Silli, 4"/^ - - - v»'ül> 100i>0 Slaalüschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ »»!,. Goldrente per Kasse . l— —-— dlu. Slaatö Oblig, (U»g, Ostb. u. I, 187L....... —'— —'— d!? Schci>!lregaI-Abl»s..Oblin. —-— —-— dto. Pram.Ä, ü 100 fl. — 200 l( 20f>'— 2U8-- btu, dto, Ü. b0fl, —100li 205 — 207 — Theiß Reg.-Lose 4"/« .... 1M«0 ILL L0 4"/„ iingar. Grundentl.-Vblil,. 9752 9855 4°/^ lroat. und slavo». belto 9»— 99 — Andere ossentl. Anlehen. ü°/„Do»lll!-Re!,,Anleihe 1878 . 106 75 107 75 Aülehen der Etadl («örz . . — — —-— Anlehen der Slabt Wien . . . 102 75 10375 dto. dto. (Silber od. Gold) 1^2'75 i23'5<> dto, bto. (1884). . . . 97'»5 >.>8'Ü5 dto. d<0. (1898). , . . 89-45 1U0-4Ü B0rloba».AnIehfn. «erloLb. 5°/« »8- - S8-8U 4°/„ »rainer Landes-Anlehen . —'— —-— Oelb Uare Vftndbrieft etc. Vodlr, äug. äst i»5»0I.uevl.4°/i, 9920 100-20 N. ijslerrLand!^ Hyp, Anst,4"/^ 9980 100 80 vesl, ling, Banl 40>/,jähr, vcrl. 4"/„......... 100— 100-45 dtu, dto, 5Uil>l,r. oerl. 4°/„ 100-20 10,^0 Sparlasse, I.ösl,, i^0I., vcll.4"/u 10l'3i> 102 35 Gisenbalinpnonliitc" GblignUunen. sserd!»a,!ds-N'urbv>il»!i ü". 188«! 10020 INI 2', Oesterr. Norbwesiliayn . . . 10?-«u 108-2» Slaatsbahn....... 4'.U —413 Südbahn k 3"/„ vrrz, Innn-Iüli 292-90 2!»4'9» dto. il5",........ 12!i'35 124-35 Ung'gnli,,, Vu!,n..... 110-25 111 25 4"/u Unterlrainer Valnien . . —-— —- - Dinerse Lose (per Slnll). Vriziuöliche ' ose. 2"/„ Vodenlredi! Lose Em. 1««0 29« — »UN ^ »"/„ ,, ,, E>». 18»9 291 —298-l» 4 sl. . 275 — 2785» 5«/a Nonau-Re«!ll,-Loie . . . —-— —-- Nnverzlnölichc Lost. Vudap.-Äaslliw (Toinba») 5 fl, 21'— 21^90 Kreditlose 1«o fi...... «5 — 474- Elary-Lose 40 sl. i,W, . . , i«> — i?»-— Ofener Lose 40 fl..... 167— 17750 Palsft, Luie 40 f,. KM. ,. . 161-—i?l-. Noten «renz, Oest, Ges.. v, IN fl. K3-- 55 - „ ,, »»„. „ „ 5fl. 29— »!)- — Rudolf-Lose io il...... 6?-— 72-- SlllM'Lose 4" s!...... 227 — 237 — St.-Oenuis'Lule 40 fi. . . . —-- —-... Wiener Cumm^Lose v. I. 1874 512-— 522-Gewiüstsch. d. U"/„ Pr,'Hchuldv. b. Aodenlredikmsl,, Em. 1889 Y6'— 10Ä — Laibacher Lose...... —'— —-— Geld Ware Altien. Tran«poll-Mer-nehnlungen. Aussig-Tepl.Eisenb, 500 sl, . . 2200- 2215' Bau u. Veiriebz Ges, für stadt. Ttrasjenl», in Wien lit, /V . — — —»— dtu, dto, dto, lit. U . --— —-— ^!ül,m. Nordbnhi, 150 sl. . . 34N' . 349 — Äofchlichrnder Eif. 5»0 sl. KM. 20,5' 2<>25' dtu. dlo, (lil, «) 200 sl. 10:0- lM5' Tonau Dainpsschisfahrls. Gesell. Oesterr,. 500 fl, KM, . . . «48- 850 — 2nr-Äodenbacher E.-V. 400 Ü5 i!>7 — 503 — sser'dinündö^tordb. 1«00fl.KM. l>>'>09' 5620-Lenib.-Lzernow.' Iassn Eisenb,- («esellschast 200 sl. S. . . . 575-25 57850 Lloyd. Oest.. Trieft, 50» jl. KM. «!48 - üüi — Ocstcrr. Nordwestdahn 200 fl. S. 4l5— ^417-— dto. dtu. (lit. L) 200 fl. E. !2<-—423-— Prag Düz-er Visenb. 100 sl.abgst. 203 — 204 — Staatöciscnlialm 200 fl. S. . . N33 75 634-75 Südbahn 200 il. S..... ??-5C ?»,-50 Siidüurdd, Verb,V. 200 fl. KM. 405'— 407-Tramway.Ocs.,NeueWr,, Prio- ritatö-slllien 100 sl, . . . 17 — 19-— Ung.-ffllliz. Eisenb. 200sl,Silber 405 — 407 — U!!g.Westb.(Naal,-Oraz>200fl.S. 406-50 — — Wiener Lokalbahnen?llt,Ges. . 110 — 120 — Zanken. ?l„a.l°-Oest. Nanl 120 fl. . . 277 — 279 — lUllnlverein, Wiener, 200 sl. . 509 25 51025 Vodlr.'Anst,,Oest,, 20<>fl.S. . 923 — 928- Krdt.-Anst. f. Hand. u.O.iaofl. —— —-— dto, dto, per Ultimo . . 638-50 »39-50 Kreditbank, All«, niig., 200fl. . 743 50 745-— Tepositendanl, Mn.., 200 sl. . 429-- ^430 — Estomple-Gel,, Ndrüst,, 400 li, 503 — 505 — Giro-n, Kaf>enu,, Wiener 200 sl. 427 — 433-— Hyvlltlictb., O>st.,2aofl.30"/ult. 235—!255- — --------------------- ". ^» Lünderbanl, Oest., 200 fl. , - ^« l^ Oesterr.-milillr. Nanl, «00 sl. . l«»^^^ Unionbanl 20« fl. ...» 3'».^l!°" Verlehrsbanl, Ullg. 140 fl. . ^" InduNli»«Vnitl» nehmungen. Nana.es.. All», «st., 100 sl, . - »'" LMbier Eisen >md SlnhlInb. .^ ^" in Wien lU0 fl. ...» .^,za l?< Eiscnbah,iw, Leih« ,Erste. 100fl. '"^„«" ..Elbemiihl". Papierf. u. V.-G- "^^II Liesinger Vranere, 100 fl, . - ",,„5 4'>>' Montan Gcsellsch.. 0est.alpine. ""' zM Präger Eisen Ind.-Ges. 200 fl, l»»^^,^ SalguTarj Steinlohle» 100 fl. b»^^- „SchlöglnüU,!", Papierf. 20« fl. 2" ^!^ „Stenrerm". Papierf. u. V.-G> ^. ^B" Trifailer Kuhlenw, gesell. 70 fl. 2"' F" Wllffc»f,'G.,0est,i»Wien,ioofl, "<> Waggon'Leihll,!st.. Nllg. in Pest, ^ «5>" 400 «........ «' .»,i<' Wiener ÄaiMsellschaft 100 fl. - !°,..?l<" Wienrrbcrgcr Ziege! Attiei, Ges. ?"!> Devisen. Kurze Sichten, »^ Amsterdam....... !??»<, »'^ Deutsche Plätze...... "'z?^^, London........ 2A,g? ^' Pari«........- ^.^ ^ St, Petersburg......^ Valuten. „z, Dulate».......- "Z>'Z 2NFran!en Stillte .... - ,,'ZzN^, Deutsche Meichsbanlnoten . - ''l,<„ «^ Italienische Uanlnoteil , . - ".^,7 i>- ^ Rubel-Noten...... »^^, Ein.- -u.ia.cL Vorka-af von Kfiiivn, l*la«u<>v]ne>> miw BaxilE- \x33.d. T77"ectLsler-O-escli.ä,ft _____ _ ^^^^^^^ Privat-Depots (Safe-Deposits) ttai. UJittr eS.g-en.6)m T7"»rBcl1.lv3.aiB <ä.«* •^3*' Verzinsung von Bar-Elnl«jgn Im Konto-Korrsnt- und auf flim-H'j^^