P»»I» oin 1'So 74. ^üet'ent'ien s«ek«m«l. tnwntrt»« dtf. ZS70). V«kH»«ltung u Suek«j»uek»e«t ll»l. intmueb. 2024» k^srldof» »luetiiGVO ui.4 ^«nuskfipt« nlol»t r«lus»I«ft. ^ ^fs«gGn KSÄlpokw d4il»g«ii ksr. 21S 0onnOr»t»s. 6ON 20. SOpiSmdvr IST 4 u. /^donnOM«nt»->^nn»i«no ti» .»mLltsv» vl. < lV»rR,»Itung. v«»us»psGi»«: /^dkol«n. mvn»«. 2S vi«, 2< vin. ^ ftik «I» übklg« M0N>tt. SS vio. ^INTVlnumma» t öO u 2 »ir, Zurück zu Bushido! Die moralische Krise in Japan. ??as', die Japaner in einer eigenen Welt Auffassungen leben, die in dem Begriff l'cr Chrc ihren natiirUch-en Mittelpunkt be» Iii'II, ist bl'lannl. Vor allem iveis; man Heu-'c. IV5.'? .^»arakiri bedeutet; denn Kafiir ha» ! >li ?s?cateisdi':rke und Filme leider nur als^^ii >!'illl!cl, i^esorgt. Die geheimnisvosse Weli '-.' itshido ist uns im jN'c's^en und qanzeu akx'r doch n^>ch verschlossen, WLNN wir auch ivissei?, das^ man darunter dic Ethik der ja-i'littischeu Ritterlaste zu versteh.eu hat, di.' schlies-lich zun, et-hifchen 'Ideal der qanzeu japanischen Nnlion geworden ist, Sie lehnt sich an Gruudscijzen dcS Kvnfutius und Bildd .'iN'^ an und l>erlangt Treue liegen deu >?>errn, ^ ^^?affentilchtigkeit, Todesverachtung, Älbst' Milcht, teilte gegen SchilXlche uivd vor allem in'slendete makellose Ehrenhaftigkeit. Da nmn ab ittld zu u>ieder von neuen .?>a' '.akirifiislen zu hören bekommt, wirkt die ^iilnde überraschend, daß nach Anstch-t her-l'orragender Japaner sich das japauilsche in einer schA'eren moralischen Krise be« nlide!. Man eriilnert sich vielsei^it noch deS f'valles, das^ unlängst ein Mitglied des japa-üischcn Kabinetts nur aus deni Grunde zu« nifkzutreten beabsichtigte, weil si?in Brnd^iv 'n eine VestchnngSasfäre verwickelt worden wav. In dieser Handlungsnieise kann nlau ünichwer die Mswirkung d. Vushido erblik-!^'n. aber dci es nicht zur Deniission des Minister) kam, svudern er auf Bitten de^^ Mi-ilislorpräsidenten im Amte verblieb, erblicken 'lreng gläubige (?lhiker s6)on hierin eine la^e liuffassung, die init alN'aPanischer L'h-n'nliaftigkeit nicht zu vereinbaren sei. Noch .viel schlimmer aber wird von den Kritikern !>ie Tatsache angesehen, daß zahlreiche junge Viiiuner und junge Mädchen aus der alten >!i!tc d'.'r Dainloys, die k>ereits durch daS lil'cht der c^L'burt zuln Herrschen bestimnit lir, sich öffentlich zu sozialistischen, ja sogar sniinuunistischen Ideen bekennen. Dieses ftir iavanisch? Anschauungen ungewöhnliche Ber l'.^lteu l)at nun eil>eu Prinzen des kaiserlich'n idailses zu eiueni Nundschreib<'n an den ilipanischen ?ldel veranlaß,, in dem diesenl 'orgebal^en N'ivd, dcq'i er sich nicht mehr auf kl'm richtigen Wege -der iiberlieserten moralischen Allscballllligen befände und deshalb '!l!n alten unverfälschten Bushido zuriickkeh-n'i' solle. 'befindet sich das japanische Volk nun wirk üch in einer uwralisckM Krise? Die Antwort !n nati'irlich nicht leicht; denn der Maßstab, ticu wir nach enropäis6>cn Anschauungen an-li'sien lönnen, stinnnt in vielen ^stillen nicht »i't dem japanischen iiberein, wobei selbst-r'rständlich die japanischen Anschauung:» Porraug lmb^n müssen. nx?il eZ sich um i'nvciuische Dinqe handelt. Iimnerhin zeigen üch auch im össen^li'chen Leben Japans Er-icheinungen, die nach dei, Begrifftn deS al' l^'u Europas unnioralisch sind. T^hin ge^hkrt II' erster Linie die Art, mit der lieutzutage >iu japanischer Abgeordneter ins Parlaimenr i^'.iunt. Jede Wahl l^'rschlingt enorme Tum-iii.'n. Man hat ausgere?ichl er jedoch nur MW Pen im Jahre. In dc'v Regel ist der Mgeordnetc nach jeder aufs tiefste verschuldet. Er muß sich i^lsi'' seine Wahl und seine Parlamentarische Tätigkeit finanzieren lassen, wozu nur die Der Haupwahnhof von Sofia in Nammen Vierzehn mit Naphta gefüllte Tankwagen explodiert / Ein Racheakt ver Kommunisten / Ungedenre Erregung in der bulgarischen Hauptstadt / Die erste ffrucht der Annähermg an MoÄau? . S o f i a, 19. September. Die Bevölkerung der b»»lgarischen Haupt stabt ist heute nacht« durch den Alarmr,^: ,,Der Hauptbahn^ brennt!" aus den Betten geschleudert »orden. Tatsächlich standen die großen Lagermagazine des Hauptbahnhofes u. Mitternacht in volen Klammen. In diesem Moment explodierten nacheiuander 14 mit ZIaphta aus." siMte Tankwagen »nter ungeheurem k iöse. Die Detonationen waren derart ftnr datz man sie in den Ortschaften am Fnk der Vitoöa-Planina bis Radomir ver nahm. Sämtliche Bernssseuerwehren so, Sofia sowie Mlitilrmannschasten wäre»» an der Lokalisierung de» Riesenbrande^ beteiligt, doch gelang die Lokolssitrun? nur nach fast übermenschlicher Anftren^ gung. Der Vahnhof wurde ein «anb der Flammen. Die Behörden haben eine «a-fassende Untersuchung eingeleitet. SS find s«^ Anhaltspunkte stlr die Annahm^ vorhanden, daß der E^and von den Kom» muniften gelegt wurde, die die Annähe-rung zwislhen Moskau und Sofia in dem ^ nne antigelegt haben mochten, daß ih-n jetjt Terrorsreiheit blühe. In den " kisen des Viirgertums herrscht ungeheu-^ Aufregung. SS macht sich immer mehr ld mehr Widerstand gegen die vom ka-nett tlimon Georgtev betriebene Politik iner Annäherung an dte Sowjetunion Zeltend. Die Brandlegung wird bereits ^ -Sanktion, die Frankreich gegen Polen ergreifen könnte, die Rücksendung der üOli.OiM in Frankreick» beschüstigten polnischen Arbeiter, i>ie der sranzösisckxil Wirtschast ohnedies nichts ni'chten, da sie alle ihre Ersparnisse r.ach .^^ause schickten. Als weiteres Dructuiit-tel führt da^^ Blatt die LtnndiguuA des frl^n-zösisch-polnischen idandelsvertrageS an. ! Frankreiö) benötige keineswegs polii's'-'''.'' ! ^whle. Die UaIimlf«v-frmz0fllch« Sminvsthaft P a r i lv. September. Leon Vailby schreibt im „I o u r" über die frailKösi/^chi-ita'lic'nische F-renvdschaftsan-l>ahnung n. a.: „Es sprachen jehl sehr viele von der Möglichkeit einer italienisch-sranzö-sischen Frenlddschaft ilnd sogar von ^»er Mög Uchieit eines italieuis6>fran^üsiichen Binid--nisses. Nichts wäre gefährlicher als ein zu grof'.er -chritt in dieser Richtung, well er voller Gefahren sei. Frankreich sei ehrlich bestrebt, sich niit seinoni ö'stlichen Nachbarn M verständigen, eine Beveitivilkigkeit, dle auch auf italtenis^ier Seite aoi'f.anden s'.'i. Das Wort „Bündnis" mit ber müsse ausgelösckit werden. Sranzöfllfche Stimme zur Senser Loge P a r i s, lv 5epteu»ber. Das „I o u r n a l" wendet sich schävfstens gegen die soeben vollzoigene Aufnahme Sow-jetrußlaikdS. (5s erklärt, durch die Aufnahine Äowjetrußlauds iverse der Völkerbund alle seine Vc»mbcn über Bord. Mit Zowjetrnß-! land werde in Genf ein 5taat in '.?en Bi>l-s kevbund gelassen, der seine Entstehung nn? einer blutigen '>!evoltttion verdanke, der sich' durch (veu.alt behaupte und sich in den lep' ten 15 Jahren nienml? um eine Bestätigung durch da'^ beniüht habe und anch gar nicht tun ki'nne. Das russisch' Regime verlveigere der ungeheureu Mehrheit der Bürger jedes pclitiscl^ Recht. Nach ^inem l'olchcn vorgehen müsse man sich >ragen. w.e der Pi'lkerbund noä) die Verteidigung der Untcrdvi'tckteu'iibernehmen ki^nne. Bomben in Havl^nna Per dem Ausbruch neuer revolutionärer Unruhen. Havann a. 1V. S?ptcnlber. Gestern nachts sind in Havanna an Ztellen Boutiben und Mlleuutas6):nen zur (?xple'swn gebracht worden, die großen .5ach-schadell anrichteten. Zlvei Personen wurden getfttet. Die Lage ist sehr gessxinut. Man erwartet allgeniein den Ausbruch «euer Unruhen. USA baut seweSeslungen im Ozean aus Sine Antwort auf Japans Haltung zum Washingtoner Flottenabkommen. W a s h i n g t o n, w. September. Als Antwort auf die japanische Kündi-gung des Washingtoner Flottena^^koiumens s)at das amerikani'skhe Marinedepartenient einen Plan zur Bofeiti^ung aller im Stillen Ozean gelegene,l Besitzungen ausgearbeitet. Die Entscheidung über die ^luSführun^- dieses Planes liegt beim Präsidel^ten Roosevelt. Barthou zwischen Paris und ^^lünf. Paris, 19. Zepleinber. Der fratl.zl^-sische Außenmini^ster a r° 'hon wird heute abends ans nach Paris zurückkehren. Varthou wird einige Tage in Paris verbringen und dann neuerdings nach Genf zurückkehren, wo di? Ver-l>audlungen über den Pakt zur (^arantiernng der i.^fterreichischen Sicherheit fortgesetzt den soll. SVY.VM Sardinen wieder ins Meer geworfen Die Sardinenisänge in dem l-e.nen fran-zi^jischen Fischerhafen Dourdencz ii^ der !^rc-tagne waren im Laufe der letzten Wichen !o außerordentlich reich, daß man glaubte, für die Massen der gefan^'nen Tier-.' keinen Ab« sah mehr finden zu könueu. Te^halb ent« schlössen sich lehtk^iu die Fischer, den Fang eines Tages, ca. ZliO.tXX) !^ische, kiirzerlmn^ wieder ins Meer zu werfen. Das (^^inichrei-ten des Präfekten des DeparreiZients, der diese '^^'rgeudung verhindern wollte, biiel' erfolglos. Börsenberichte Z ü r i ch, Ik>. September. T ev i se u. Paris 20.2075, Louldon 15».IN. Newtiork W2.7Ü, Mailand 2(^.285, Prag 12.7.',. W'"'? 'i7.20, Berlin le2..is>. -I» L i n b l j a n a, l^. 5epteniber. D e v I-! s e n. Verlin l.V.^.27, .Zürich ! 11V8..'^5-l1l3.8ü, London 1<^7.s'.I^1i;0.24. Newvork Scheck ii:i27.72—Paris 223.0ereits den Zdern des Uebels. In keinem Land der Welt ist die Vertrustung so u>eit fortgeschritten wie in Ja pan. Dutzende von verschiedenartigsten Jndu striezweigen sind in einer .?^and vereinigt. Obendrein gehört in den meisten Fällen ciuch noch eine Bank zu d. Trust, so-daß eS ein stän diger l^sreislauf des Geldes und der Produt« tion ist. Truste mit ^wpitalvermögen von einigen hundert Millionen wirken heute bereits als klein-, denn es gibt bereits Mammuttruste »nit Lwpitalien von mehreren Mil» liarden. Sie lsin-d es, die in erster Linie durch die Wahlgelder die Abgeordneten und da-nlit das Parlament abhängig machen. ES ist in ganz Japan ein vsfenes Geheimnis, daß die Mnseitv-Partei vom Mitsubshi-Konzern finanziert wird, währeud ihre rd in l-rstvr Linie die Wirtschaftspolitik bef'iir« wortet, die ihren Auftragge?ern genehm ist. Wenn deshalb iminer wieder neue A^triche an den MatS des .Heere? uni» der Marine vorgeschlagen werden, ist es begreiflich, daß sich der Unwille, vor alleni deS Offiziers kvrpS, gegen daS Parlament und seine Draht zieher wendet. Gerade die Offiziere sind die Träger der Bushido-Ideen. ?^nn diese heute nicht mehr so im Ansehen stehen wie früher, .wird die 'Schuld daran den Parlamentariern und Geldleuten zugeischoben, deren GeschäftSgrundiätze nit mit denen japanischen Rittertums übereinstimmen. Daher kommen die Borwürfe gegen die Zersetzung der japanischen Moral, daher das eigenartige Rundschreiben cin den Adel, daher aber' auch die vielen Attentate, denen seit lV2 eine ganze Reihe vou Miuistern, Abgeor'^" neten und Industrielleu zuin Opfer gefallen sind. Daß sich in Japan für die letzte schnx're AuSeinanderfetzung iui Fernen Osten von Tag zu Tag mehr rüstet, Ist weltbekaunt. Da die Entscheidung um Leben oder Tod geht, ein solcher K^mpf aber dann anch den Einsatz lettter ethischer Werte verlangt, kann luan begreifen, daß die Tr'ciger vaterländi-s6ier Moral die Forderung zlir Um- nnd Abkehr stellen, solange es niich ihrer Ansicht noch Zeit ist. Ob ihrer Mahnung En'olg be^ schieden ^in wird, kann erst die Zutnnft lehren. .Mariborer Zeitung" Nummer NZ. Donnerstag, 8en M. September 1934^ At Sllchts in 8e«s eillWM Die Bölkerbimdversammlmig hat die Sowjetmion auch mtt Sitz und Stimme im Rat beehrt / 20 Staaten waren gegen die Aufnahme / Schärft Sprache der fraiyöfischen Rechtspresse G e n f, 18. September. Unter ungeheurem Andrang und Interesse des neugierigen internationalen PublilumS ging hcute in der Plenarsitzung des Völkerbundes die letzte Mstimmung über die Ausnahme der Eowjctunisn vor sich. 'Das Interesse war umso grösser, als es hieh, daß Litvinov, Rosenberg und Stein als Vertreter des neu aufgenommenen Mit-glied^t«atespersönlich ln der Versammlung erscheinen würden. Die sch'wcizerischen Be-Ilkrden mußten zu den umfangreichsten Si-cherheitsoorkehrungen greifen, um daS Le. bcn der russisäien Delegierten nicht etlva zu gefährden. Eine Woche viirher wurden die unschu'ldigsten Leute in l^nf und Umgebung verhaftet und einvernominen. So wurde em deutscher Iourniöpse .^hlende Menschenmenge vor dem Hotel. Da die Polizei antikommunistische Demonstra-tionen erwartete, wurde das Hotel vl>n BercitsÄiastsdetac^nlents regelrecht zerniert. Die lbis an die Zähne bewaffneten schtncize--rischen Polizisten machten auf d<'n Fremden den Eindruck, als ob ivber Genf der Belage-rung'^zuftand verhängt worden wäre. Die Leitung der Sicherheitsmaßnahmen besorgte der Innenminister des Genfer Kantens, der bekannte «ozkalanarchist Nicolle. Als Motta, der Chef der Tchtveizer Delegation vorbeifuhr, wurden ihini stürmische Ovationen bereitet, wobei es zahlreiche Schntähriric auf Moskau gtib. Einige Koimnunistenn iier-suchten im ohrenbetäubenden Lärm zu Pro" testieren. Indessen begann sich der Reformat'.cnssaal zu füllen. Alle Plähe waren lanzi nov '^^l'ginn — die Äitzung l)atte sich um eine halbe Stunde hinausgeschleppt — be'stzt. Di? t'^oto-reporters und Journalisten hatten vollauf zu tun. Mr die russische Delegation waren vor der Bans der jugoslawi'sckien Delegierten vier Zitze resevviert worden. Prv-sident Sandler gab zu Beg.nn dem Präsidenten der Pclitis6ien (sechsten» Kommission, dem spanischen Delegierten ^-al vador d e M a d a r i a g a, da? Wort, der im Namen des Komitees die Aufnahme der Sowjetunion beantragte. Als erster griff Motta (Zch-veiz) in die Debatte, der seinen Standpunkt aus der K-cnnnission wiederholte und erklärte, ge^en die VLufnahnie der Sowjetunion stimmen zu wollen. Nach Motta fprach deBalera für Jrlan'd und dann die Vertreter der Persrschen, argentinischen und portngisieschen 'I^egiernng, die äh,Äiche ErNärungen abga» ben. Dann begann die öffentliche namcnt-liche Abstimmung. Die Vertreter der .Neinen latente stimmten für die Aufnahme Towzet-rußlands. Anwesend »varen 4O HaupLdelegi^r te. Für die Aufnahme stimmten Delegierte, dagegen die Vertreter der Schweiz. Por-tugcrls und .Hollands. Der Abstimmung bzw. der Versammlungsteilnahme enthielten sich: Belgien, Argentinien, Bolivien, Columbien, ttuba, (Guatemala. Honduras, Irland Libi^-ria, Lurembourg, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru. San Salvador, Siam und Venezuela. Unter den (vegnern der Ausnahm me Äowjetrusilands l>osindcn sich außerhalb !>es Völkerbundes auch J«pan und Deutschland. S-odaml ging die Verjanlmlung zu der Abstimmung über dj« >^iorgelegtc Frcige über, der Sowjetunion ein ständiger Rat'^sitz zuzuteilen >sei. Da noch ein D-^legierter in >^n Saal trat, waren c-taaten vertr-Ueii^ eMchrtLn M für Kllpei. ^ sung, 2V Delegierte enthielten sich der Abstimmung. Punkt 19.15 Uhr, als der Präsident des Verifikationsausschusses von der Tribüne herab verkündet hatte, daß die Beglanbigungs« schreiben der russischen Delegierten in Ordnung seien, traten Litvinoo, Stein und P o t e m k i n in den Saal. Dein russischen Volkskomnlissär trat TituIescu entgegen und schüttelte ihm herzlich die .Hand. S a n d l e r, der soziaUstische?lußcn. minister SchlvedenS, bezeichnete den 18 September 19A4 als einen historischen Tag in der Gsschichte der internationalen ^usainmen arbeit. Unter dem Beifall eines Teiles der Delegierten begab sich sodann Li tvinov seW zur Rodnertribüne. Vorher trat er zu Barthou und drückte ihm beide Hände z.nni! Danke für sein Eintreten für Sowsetrußland. In einer halbstündigen, englisch gesprochenen Rede dankte Litvinov für die Zuweisung des ständigen Ratssitzes und kam sodann auf die auf der Tagesordnung stehenden internatio« nalen Probleme zu sprechen in ?;er Hossnung, daß die Zusammenarbeit Rußl.:nds mit den andren Mi-tgliedstaaten der Erhaltung d-'s Friedens dienen werde. Um 20..W Uhr Mir die Sitzung geschlossen. P a r i s, 18. September. Die Aufnahme Sowjctrnßlands in den Völkerbundrat wird in der heutigen Morgen-Presse sehr uneinheitlich kommentiert. Zufrieden sind in der Hauptsache nur Ue Blätter der Linsen, ivährend die übrige Presse die Dinge anders wertet. Mehrc.re Organe greifen die Politik Barthous in schärfster Weise an. Einige Blätter verivt^isen auf die Rede Mottas. die als die beste Antwort an die Adresse der französischen Diplomat'c bezeichnet wird. Der „M a t i n" schreibt, der allgemeine Eindruck lasse sich dahin zusaunuenfassen, daß diejenigen Staaten, die sich gegen die Aufnahme der Sowjets aussprachen, einen nio-ralischen 'Si<'g davongetragen haben, »rvil sie trotz der ungeheuren Druckentfaltung Frankreichs, dem auch England assistierte. ,lnd trot^ der in (^'nf obwaltenden internationalen Politischen Gründe entschieden e'nen prinzipiellen Standpunkt betonten, demzufolge es unnwgliä) sei, die Sowjets in den Kreis der kultivierten und demokratischen Nationen aufzunehmen. Kein Vertreter der Mächte, der dafür Plädierte, habe darauf antworten können, und selbst Barthou habe indirekt zugeben niüssen. dasz die l^egner der Aufnahme im Prinzip recht hätten Ein Re» gime — schr<'ibt der „Matin" — das keine persönliche und religiöse Aroiheit, Meinungs freiheit und Pressefreiheit kennt und darüber hinaus die Größte Thyrranis darstellt, di^ die lÄeschichte kennt, habe leinen Pla^^ in der Veysannnlung der Staaten, die sich zu den Grundsätzen der Demokratie bekennen. B e r l i n, 18. September. Die deutsche Presse und mit ihr die deut-lche Oeffentlichkeit find über dis Aufnahme. Gowjetrußlands, die zu erwarten war. keineswegs überrascht, doch wird dieses Ereignis als Verrat an der abendländischen Aul-wr hingestellt, deren Retter.« Deutschland sei, lvelches heute Undank ernte. So schreibt beispielsweise die „B e r l i n « r B örsen-Zeitung", Rußland trete nun an die Stelle Deuhschiands und für den Kampf gegen Hitler-Deutschland sei nun ein Staat gewonnen, der alle zivilisierten Nationen mit seiner unterirdischen Wühlarbeit in größte Besorgnis wegen ihrer eigenen Existenz versetzte. Die Geheinmishaftigkeit dieses Feindes aller westlichen Äultur bilde die Sorge aller zivilisierten Nationen. Trotzdem hätten viele Regierungen alles getan, um diesen Feind an den Genfer See heranzubringen. Der „A n g r i f f" meint, Moskau s)abe deshalb auf die Aufnahme gedrungen, damit es von der Präsidialestrade des Völker bundes herab auf die Weltme'.nung Einfluß nehmen könnte im Falle eines Zusammenstoßes mit Japan. n^si vv scnoi^ tisk unsere beimlscbv Kcboi^olaäen - l'sdriii «escblnsckvotle Ssekclien keinsten Ksksys tür 4 l'ersmien --um l'reise von nur N>in 1.— in clen Nancicl Lebr»clit list? Icb Iiade äiesen «climscllbakten Kaksc» crpradt ttnck micb übvr^euLt. äak er cks5 blllieste <10-trkink ikit. valier kocNe icli von nun an iiir meine I^smüie nur !»k^ii'lM«-Kaiiso. lg38^ MM»« «SnlVli» 6«? Die Sraanifatton der Stadtgemelnden B e 0 g r a d, 18. September. Das Innenministerium hat eine Anleitung zur einheitlichen Durchführung de^ Art. ß!) des l^setzes über die Organisation der Stadtgcmeinden erlassen. Dieser Artikel behandelt den Vorgang der entstehenden Zuständigkeit als politische Behörde erster Instanz. In den WirkungSfreis der Stadt' gemeinden werden gehören die Angelegk'n-heiten sanitären und veterinärischen Lha» rakters, die Marktkontrolle, Teuerungsbe-kämpfung, Zivilsachen, Feuerwehrfragen, die Reinigung und Erhaltung der Straßen. Kanäle usw. Am Tage des Inkrafttretens des neuen Gesetzes erlischt die bisherige crsl-tnstanzliche Funktion der Stadtgemeindev Saßmonn» Verdaftung dementiert Das End« einer Grenclmeldung. W i e n, 18. September. Die Amtlichst Nachrichtenstelle mebdet au> Berlin: Zu den im Ausland verbreiteten Meldungen, daß der Asterreick)ische Schriftsteller Hans Saßmann in Berlin verhast?» worden sei, kann festgestellt werden, das^ diese Gerüchte jedweder Grundlage entbehren. Saßnlann, der in iBerlin an der Ver^ silmung von Johann Strauß' „Wiener Blut" mitarbeitet, wurde ^veder verhaftet, no<1, sonst irgendwie belästigt. Svvtva Duee^ W«gfa» der HösUchkeitSsormel im schriftlichen ?^rkehr in Italien. Üi 0 Ni, 18. September. Die Agenzia Stefani berichtet: Der Generalsekretär der faschistisckien Partei hat angeordnet, daß in den Briefen zwischen d^ii Parteiinstanzen die HMchkeitswendung?n „Mit vorzüglicher .Ho^chtung usw." w^^g' fallen und durch die einfache Formel ,»Eoiv>l Duce" zu ersetzen seien. England übernimmt keim Kontinentalbinbungen Der Garantiepakt für Oesterreichs Unabhängigkeit ins Wasser gefallen / Von Sir John Simon vereiteU Paris, 18. September. Im Zusammenhange mit den bereits vorausgeschickten Meldungen über die Verhandlungen, die den Abschluß eines Paktes zur Garantierung der Unabhängigkeit Oester-reichs zum Ziele haben, schreibt Pertinax im „Echo de Pari s". Varon Aloisi habe im Namen Italiens der englischen und der franzl>sischen Delegation einen solchen Pakt-plan unterbreitet. Aus Grund dieses Planes würden sich England, Frankreich und Italien verpflichten 1. zur Garantie der Unab-l)ängigkeit Oesterreichs, zur Feststellung der hiesür erforderlichen Mittel und zu der Offenlassung des Vertragsrahmens für ^andere Staaten. Barthou habe den ^Plan im Namen Frankreichs genehmigt, Hochwasser überschwemmt «atro Stra^nbild ans dem Eingeborenenviertel. Infolge des großen An-i)niellens des Nils wurden >ie Pumpwerte der Stadt 'niro vetriebsunfähig. Da-iuch tan, es zur Ueberslu-iig von mehreren Stadt-birken. Große Gefahr bellt für die cngbevölkerten ^ in^eboremnvisrtel. doch wurde er von Sir John Simon ver« eitelt. Der englische Außenminister hat je de wie immer geartete kontinentale Ner pflichtung abgelehnt. Belagemngszustand in Georgia Weitere Berschärsung des omerikanis der Möglichkeit eines neuen .^trieges besal sen. Der genannte Abgeordnete setzt sich f>'u' direkte Verhandlnngcn zwischen den sranz!^^ sischen und den deutschen Frontkänipfen' ein^ selbst wenn sie mit einer neuen Ent- Donnerstag, den 2tt. September ISZ-^ » „Maritartt 5!eitung" Nummer 215. ^ismsncl nskms Isknstsin Isickf? I(sloclont ibt unsnVickt. H s^ncs r ^iischung enden sollten. Dierdcn, Sprachkenntntsss aufzu^ri-jch<'n und zu erhalten. Aus dem Brlcfwechfel rntwickelte sich zwi-schen den ^^rtnern ein sreundschaftÜches Verhältnis, das zu gegen-jcitil^en BesuK^ut>ieren, andererseits aber wurde dadurch ein besseres Verstehen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation geschaffen. Das In-ieresje an dieser OrganisatiM wuchs von zu Tag, indem die Mitglieder selbst zu ihren Bekannten davon sprachen. Man grün-t^ete Ortsgruppen des Klubs in vielen slndten des In- und Anslandcs, und so ?ing die Entwicklung stetig aufwärts. '^)eute gehören bereits niehrere tausend Menschen der verschiedensten Berufe und jeden Alrers ailS 45 Nationen dem Klub an. Alljährlich fiirdet ein Troffen statt, m dem ^l'utglieder aller Länder s^rscheinen. Nach Paris war es die Gründungsstadt des Klubs. ?.'!ag!doburg, nach London im ^hre IVZZ in diesem Jahre eine viettvöchige Freizeit im '^^arz sDeutschlaivd), an deren Hauptiagen reit über 200 Teilnehmer zu verzeichnen >wren. Der Präsident des Klubs, Johannes blasen, Magdeburg, zeichnete den Weg des M'U, wie er ohne ftnanzielle Hilfe und ohne Propaganda sich selbst entwickelt Iiabe. Es sei ein besonderer Erfolg, daß die Korrespondenz der Mitglieder untereinander in hohem !'>laße dazu ^igetragen l)abe, ii^hr Ber-ltöndnis für die Eigenart des iinveren Volkes zu schaffen. Nicht die Landesgrenzen seien Grenzen MisÄM Gut und Mse. und er glaube nicht an .Haß und Feindschaft, es ttliisse nur jeder sich die Mühe geben, die ^iqenart des anderen Volkes z»; vei^stehen. ''llle Mitglieder übernahmen, von den Er-tollgen überzeugt, die Pflicht, für Ausbreitung des Klubs zu sorgen, um so n^cht nnr Freundschaft und Berstehen «m tleiiien lireis, sondern Verständigung und Frieden z>vlschcn den Nationen zu fördern. Während der Tagung nnirde am Ehren-'iml fflr die l^fallenen des Weltkriiiges 'n ''Berlin ein Kränz niedergelegt nlit folgender "^nijchrift in deutscher und engl.i^r S^ra^: Gegen Habsburg und gegen den Anschluß Der Standpunkt der Kleinen Entente in der österreichischen Frage / Sanerweins Feststellungen im „Paris Soir" P a r s s, 18. September. „Paris Soir" veröffentlicht eine Erklärung des Kanzlers Dr. S ch u s ch-nigg gegenüber dem Genfer Berichier^ statter Jules Sauerwein. Zchuschnigg kommentiert darin die Pläne über eine Einigung der Donnustaatcn und sagt: „Ich kann wohl sagen. Oesterreich legt den gröh-ten Wert darauf, dsß eine Konvention mit solchem Charakter in teincni^ Sinne exklusiv sein möge." Das Vlätt stdkl: schließlich fest, daß das Freiheitsprinzip.soioohl gegen die Habsburger-Restaurierung al< auch geqen den Anschluß g'-'^^chert werden ndüsse. Paris, 18. September. Berichten aus Genf zufolge sollen die Pattvevhanidlungen über die Garantieleistung der österreichifthen Unabhängigkeit in Gens fortgesetzt werden, und zwar noch im Laufe dieser Woche. Da Englani» von einer kontinentalen Bindung nichts wissen will und da die Kleine Entente gewisse Vorbehalte angemeldet hat, denkt man an den Abschluß eines Locarno ähnlichen Vertrages. Der Genfer Berichtelisdatter des „Paris Soir" lchreibt: Die Kleine Entente wünsche es daß Garantien nicht nur gegen den Anschluß gegeben werden, sondern anch gegen eine Rück kehr der Habsburger, da die Restaurierung der Habsburger ebenso schädlich sei wie der Anschluß.. -^t. Die gefährUchfte Juwelen-dlebin Sttdeuropas Der „Brillantenschreck von Monte Carlo" unschädlich geniacht Die „Unstchtbare" an der Riviera / Der sensationellste Kriminalfall Südfrankreichs / Die Dame im Teufelskostiim / Siethen Monate jagte man das Brillantenphantom / Wie man sie fing, und wer sie war MonteCarlo im September. . In aller Stille wurde hier kürzlich die gefährlichste Juwelendiebik Süd-euröpas gefaßt' und abgeurteilt. Sie war es, die mehrere Jahre lang die großen Brillantendiebstähle an der Riviera verübte. - Mit Rücksicht auf den guten Nanien ihrer Fainilie lvurde die Affäre diskret erledigt. Wie inan sie fing und überführte, wird hier aus besonderer Quelle er-Mlt. ES wurde z» viel. Hochsaison an der Riviera, bunter, wirbelnder Betri<^b in den Spielsälen. Elegante Männer, schöne Frauen, blitzende Ju^velen, Banknoten und (in diesein J^hr zum erstenmal wieder) (Goldstücke altf den Äschen, aus denen sich das Glück erfüllen soll. In diesem aufreibenden, aufreizenden, entnervenden Durckieiilander hovchte man kaum darauf, daß der Kointesse Soundso die Juwelen gestohlen worden seien. Oder daß der alten Amerikanerin mit dem Laubfrosch das Geschmeide entivendet worden sei. Die .Hoteldirektionen rauften sich die Haare aus, baten uin strengste Diskretion, zahlten und buchten den Fall auf das Spesen-konto. Die Rechnung aber reichten sie der Versicherung ein. Juwelen kosten viel Geld. So gingen die Rechnungen, die die Versicherungen bekamen, steil in die Höhe. So hoch, daß schließlich — ganz gegen den Willen der Hoteliers — einer kier besten Kritninalisten aus Paris und ein Detektiv aus, London be- „^n für den Frieden Gefallenen — von den für den Frieden Arbeitenden"'. Wer lebenidige Begegnung mit fremdem Volkstum wülkscht, sein eigenes' BoltStvni aicheren Nationen näherbringen w'.ll. und gleichzeitig die Verpflichtung übernimmt,, denl Auslande gegenüber würdiger Vertreter seines eigenen Volkes zu sein, kann Mitglied des WMl ivevdon. Es ist, di«.'einzige Organisation der Welt, die für den Briefwechsel nicht nur für S?chüler und' Etüden-ten, sondern auch für Erwachsene vermittelt und von vielen Behörden empfohlen wird. Prospekte und Probennntmertl der Mul»-zeitschrift erhält jeder Interessent .-,ern kosten-^ los durch die HauptgeschättSstelle de.? Welt«' AuSs Un^, Magdeburg (DeudWand). auftragt wui?den, sich mit diesen rätselhaften Porgängen zu befassen. Durch die verschloffene Tit»! Der vierzehnte Juwelendiebstahl wurde an dem Tag gemeldet, an dem die Beamten eintrafen, ^r vierzehnte, lvohlverstanden, tn diesem Jahr! Eine junge, sehr elegante Frau war nachts um 2 Uhr zu Bett gegangen, hatte t»ie Tür geschlossen, von iimeu verriegelt — und stellte morgens soft, daß ihr Schlnuck gestohlen ivar. Nichts nxlr am Schloß zu se^it, alles war fest verschlosseil. Wäre die Frau ni6>t so reich gewesen, hätte sie nicht außerdenl noch solch ein fabelhaftes Glück im Spiel gohabt — man hätte den Verdacht liaben können, sie habe sich selbst bestohlen, also den Fall vorgespiegelt. So spurenlos lvar der Diebstahl iirszeniert. Es sollte schivere Arbeit kosten, ehe niali so »veit lvar. Man findet die Spur. Wo konnte lnan hier anfassen? Die Kri-minalilsten wanderten von Hotel zu Hotel, uln zu erfahren, wo ein Juiveleudiebstahl vorgekoimneu sei. Sie studierten die Listen der Personen, die in der Zeit in denl Hotel '^voHnten. Sie inachten eine Statistik derjcni^ gev, die am.meisten die Hotels an der Ri-vlM »vechselten. Das konnten Sonderlinge sein, nervöse Frauen — oder aber die Ju->velendiebe. Eine?!rbei: lvar da^, die einige Wo^n Anspruch nahm. Aber dann hatte man zhhn oder elf Frauen (denn di^ zeichneten W in der „Krankheit" des Hoteln>echselns aus), die in den engeren Verdächtskreis ka-lnen. Als lnan diese Fmuelt vorerst durch Vornehlimng der Euchfangschefs in den Ho. tels auf die Spi^r gUtg, ergab sich, daß drei dieser Frauen identisch Ovaren. Mso eine Frau, die ihrett Nanien ivechselte. An sich nichts Besondsres an der Riviera, aber diese Fräu hatte immer zur Zeit der Juwelen-diebstähle in-den Hotels gewohnt. So war Matt rechnerisch und ehe' man diese Frau je gesehen hatte, auf die ivahrscheinlich richtige Spur getomnien. Die Jagd, die also viel Geduld erforderte, hatte begonnen. Auf der Lauer im niiihttichen Hotel. In diesvn Tagen wurde an der Riviera kein Juwelendiebstahl verübt. Statt, dessen wurde aber allS ^riS und später aus MÄs-!.jel ein grlHer Hill gemeldet, dann aus Lyon, und eines Tages wurden die DeiektivS die nun schon die zehnte Woche an der Riviera saßen, benachrichtigt, daß die Frau wieder da sei» Im .Hotel B. habe sie ein Zimmer genommen. Die Kriminalisten holten sich bei der i?rt-lichen Polizei noch drei Bemnte. Und alle fünf besetzten die Zimmer rund uni ^S Zini mer der bewußten Frau herum. Und nun liieß es wieder Geduld haben. Drei Nächte, vier Nächte saßen die Beani-ten an der nur angelehnten Tür ihre Zimmers auf der Lauer. Immer mit dem Blick auf das Zimmer der bewußten Frau. Endlich m der fünften Nacht, knarrte leise die Tür. Der Hotelflur lag in einem stillen Halbdun» kel. Die Beantten starrten in dieses un'd kc>nn ten nichts sehen. War das ein Mensch, der dort schattengleich an den Wänden vorbri-huschte? Gefastt! Auf ein Zeichen des englischen Beamten flammte das Licht auf, die Beanlten stiirzten in den Flur. Sie griffen den Sck>attcn — d..'c sich unter dem grellen Licht als eine verhältnismäßig junge Frau von schlanker Gestalt entpuppte. Aber letzt erklärte sich uuch, halb man nur einen Schatten sah. Diese Frau war in ein schwnr^^-niattseide? nes Kostüm gekl,'ldet, fest auf deni Leib an-liegend wie ein Mephistokleid. Und da'> t^e-sicht bedeckte eine MaSke. Die schnmrze Gestalt wehrte sich einen ?ln-genblick verzweifelt. Aber als sie sah. dasi sie von der Kriminalpolizei gestellt war, gab sie es auf. Bon den Gästen des Hotels inerkte nie-nlan'd edwas von der Verhaftung. Die Frau legte ein Geständnis ab. Es genügte, nni sie mit dem, was man ihr sonst noch nachloeisen tonnte, auf zehn Jahre hinter Gitter zu bringen. Wie sie zur Unterwelt absank. . . In ihrem Zimmer fand man ili einem Geheimfach ihres Koffers die feinsten Nachschlüssel und besten Einbrechet instru'-mente, die aus englischen „Spezialbetrieben" liervorgingon. Die schölte junge Frau stanin: te aus einer guten französischen Fainilie. Durch Abenteurerlust rutschte sie ab, kanl in dunkle Gesellschaft, bis ein Mann sie in ein^'n Kreis von Hoteldieben brachte. Die Bande flog auf. Die Fran machte sich selbständig. In diesem Jahr können die Heiteldirektl)-ren init weniger ciesträubten ^>aaren ihre lveiblichen Gäste sorglos ihren Zchinnck tragen sehen. Die „Unsichtbare" von der Riuie' ra, die Frau, die ini Schutz ihres 'eltsanieil Kostüuis ili d<'n Fluren verschnnnden und in nachtdunklen Zimmern unt^'r^zntanchen vermochte. weiß man hinter sicheren s^Nttern. So wurde der „Brillantenschreck" an der Riviera, der Millionenwerte erbeutete, endlich zur Strecke gebracht nnd der gerecki^'n Strafe zugeführt. ÄN Breeches vor dem Bllrger-metfter erschienen Erfolg: Prügelst rase! Eine bittere Erfahrung niachten kürzlich drei chinesische Journalisten, die vor deni Bi'lrgcrmcister von Ping-Aen zum Zwecke eines Interviews ertzchienei,. Die Ungliicklichüll hatten es geii>agt, zu dieser Audienz in sport licher Kleidung zu erscheinen: in Sporthemd und Breeches. Dies hatte ihnen aber der .Herr Bürgermeister k,ewaltig übelgenomnien, er verdonnerte die Zeitungsniänner in einer schwuttgvollen kurzen Rede, ließ sie dann ab-füljren und jedem zur Erilinvrnng zehn Stockfchläge versetzen. Worauf wohl anlie-nonnnen werden kann, daß die also Belehrten in Zukunft nur sn einwandfreien, dnnk-len Anzug oder im ebenfo eimvandfreien Kimono vor der hohen Obrigkeit erscheiilen werden. Interessant ist noch die Tatsache, daß sich der chinesische Bnrgernleister auch an den Hornbrillen der drei Journalisten gestoßen haben soll. Wie dem auch sei: auch hinter der Hornbrille haben die drei Besucher des Biir-germeisters über diese Behandlung kein Auge zugedrückt. Im Gegenteil, sie haben sich hlngchetzt und eim-n Beschwerdebrief an die „Mariborer Zeiwn?" N3. Donnerstag, den?l>. September 1SZ4. Ret^ierung geschrieben, und nia.n ^rf annch» men, kak «dieser infolge der Uebung, die der Aeruf ni'rleiht, außerordentlich wirksam iiusgefaslen ist. Aus Sklje c Trauung. In der hiesigen .^upt- und Ztadtpfarrkirche St. Daniel wurde dieser lalic Fräulein .H^rminc W e r d o u -> ch c g q niit Herrn Ott» o l o b, Beamter der ^irma Ä. Westen in Celje, getraut. Tcm jungvermähltcn Paare uNsen.' he rzi ichsten Gliick lvü n schc! c. Todessall. Ain Sainsta^ nbend starb im l)icsig<^n Krankenliaus Hcrr Ivan Ivane, Pfarrer in Sladka »^ora, in. Alter von ü1 Dohren. Psarr^r Jt^-anc ttiin inß Krankenhaus na6) (5clje am Eainsta^ tuaPP vor sei-..».m Tode. A": Sonulag wu^'-c seine L-ich«'! Nack) i^maric b^'i IrlSc jlb.'rfi"'k rt. Am Dienö hat lnan ihn am Ortssriedqosc,;u Ära-be geleitet. ^ . e. Die drei neuen Glocken, die in den Turm der Marienkirche gezogen wurden, er-lön^eii zugleich init der alten tleinsteil Glocke .,um erstenlnal am Sanistag nachmittag. A'n Aliend llnd Zonntag sriih fand auf dem festlich beleuchteten ^iir6)turnl daö Kon>zert ei-nec. Bläsersertettc'S statt. Am Sonntag vor-nnttag wurde in der ^t1rck>c von Abt Peter .'"^urak unter zahlreicher Assistenz ein Ponti-fikalamt gelesen. Nnn hat unsere Marienkir^-che >die drei grö^^en Glocken von Celse und jeiner iveitercn Umgebung. Man hofft, bis zum Sonimcr deS nächsten Lahres auch nack) das f^eld fi'lv eine neue und moderne Orgel bekomnlen. c. Veruntreuung. Zu unserer gestrigen Nachricht über Veruntreuungen bei der Fir-ina D. Nakusä) in (l'elie teilen wir heute er-jMnzend mit, das; die Poi'zii ii? tiefer Angelegenheit zwei Bcrhaftaug?n durchgefiihrt iiat. Ter bisher naäigeini-'sene Lck>aden, den die genannte Firma erleidet, betrag: lun^^ 20c!t> Dinar. Tie Untcrsuö)ungen lauft ii f0i-t Tag der LelchtawIM LeichtathletMreffen „Slavija- (Barasdin) unv „Zelezniear" Nächsten Sonntag treten wiederum die ^Leichtathleten in den ^Vordergrund. Diesnial ist es ein bedeutungsvoller Klubkampf zwischen der bekannten Vara^diner „S lav n j a" und e l <' ,z n i k! a r", denl das Interesse gilt. Bara?.dinZ i^'eichtathletik befindet sich auf einer I^eachtenswerteu Stnse. wofilr insbesondere di,- gute ^orm der Kämpfer des Sportklubs ..Slavija". ausschlaggebend ist. „Slaviias" Leichtathletikrepräsentallz wird sich nun noltzählig kolnmenden Sonntag nnserem Pnblikum vorstellen. Als ^^g-ner treten die „7,elezniear"-Atbli'ten auf, wokin ans beid<'n Seiten je zwei Vertreter in die Ereignisse eingreifen werden. Die Kämpfe, die ans dem „?.<'lezni<^ar"--Sport-platz ansgetragen werden, lvginnen uni halb lO Uhr. Das Programm nmfasjt folgende Disziplinen: Laufen über ll^, 4s)0, tSVO Meter und schwedische Staffel <4W, .M), 200 und l00 Meter). Diskus- und Speere »verfen, Hoch- und Weitsprung sowie Stabhochsprung. Die Iieimischen ?^arbcn werden voraussichtlich folgende Athleten vertreten: NX> Meter Venntk und Stara^ina, 4l)0 Me« ter Prusäi und Benuti, li'>00 Muraus und Podpeöan, Staffel Prusch, Venuti, Po^ar, Stara»ina, DiSkns Gala und ^lelhar, Spel'r Ogrizek und eclhar. .<^ochsprunfl Po^ar und Perme, Weitsprung PoZar und Urbane!, Stabhochsprung Grilc und Ogrizek. Da anch „Slavijn" die besten ^sönwfer zur Stelle haben wird, ist nlit einem äusterst spannenden Verlauf der .«»läinpfe in den einzelnen Disziplinen zu rechnen. Aus Dmvoarqh g. Echmerer Unfall auf der Drau. Wie iik-reits berichtet, legte sich dieler Tage ein dem .'l^olzhändler Herrn H a i n z in Sv. Martin bei Slov^'njgradee gehi^reudes ^los;, ttls es dranabwärts dnrch Dravogrid ichmaniul, dnrch ungeschicktes Manl'vrieren ,iuer vor die Brinke und sti!.'s^ so liestig gegen .'inen Pfeiler, das; e'5 sofort anseivander-wrst. '.»^eim Bersten des ,'blosses sprangen >>rej ?viässer auf das Briickcnjoch. während dcm vierten ^-li^sser der Sprung nicht mehr gelang, so das; der Mann ins Wasser sti^rz-'e. Er konnte sich jedoch an zwei noch zu-sannnenhängende Baumstänime klamniern und trieb so bis Sv. Vo^tjan flußabwärts, NW er endlich gerettet werden konll.te. Einer von den drei ^lösiern, die auf da? Brücken-i'ech sprangen, konilte sich an den Balken incht rasch genug hinaufziehen und nnnde, als durch den Znsannm'nprall uut deni Flos; ein Iochvilot zusannneulniäte, ins Wasser ges6)leudert. Der Mann klannnerte sich le-doch rasch an die Balken und versuchte hinaus zn gelangen. Da brach ein zweiter Ioch-pilot zusanlmen, und der blosser wurde aber mals hinnntergcschleudert. Als der Mann zum dritten Mal den Versuch »lachte, sich Deutschland fleat g»o«n Ainnlanb Das leichtathletische Ländertrcffcn zwischen Deutschland und Finnland, das am Samstag und Sonntag in Be"lin ausgetragen wurde, endete mit deni Deutschlands von lWX' : Die Ergebnisse waren: 200 m-Lauf: 1. Vorkmayer (D-utschland) 22.0; 2. .Hornberger (Deutschland» 23.1; 3. Strandwahl (Finnland) 2.?.0 Sek. ll0 m-.^^i'irden: I. Wegener 15, Sek.; 2. Welscher sbeide Del»tschland) li't.2 Sek. 100 m-Lanf: 1. Hamann 10.2; 2. ?vott lbeid? Deutschland) 10.2; I. Makinen (Z^inn-land) 5,0.7. 5,000 nt-Z>'auf: l. Witannen s^innl^ind^ ll:s^K.2; 2. Isn >>oso s^innland) i l:!?«».!. Speerwerfen: l. Iärvinnen (Finnland) 71 nl. Weitsprnng: 1. .^>otkas l'^innland) 2 m; 2 Weinki^ez 107 cnn Gennckitwerfen: 1. Pölke sDentschland). 5i0s» M-Lauf: l. Dcnekker sDentschland) ll>0 ns'^^anf: l. t^ilmeister s7'''>.'tschlan?')' 2 Bo'tmener. ' i 1.'>0t> M'Lcinf: t. Wirtannen l,'Finnland'! !.<>«»; 2. Makilanien. ' i l0.0 Nl i^'anf: Talminnen is^innland) 2 Ascola s^innli'id). - ^ 1X100 ni-Staffel: I Dr'litschland 2. Finilland ^^.27.5». > Diskuswersen: 1. ^icnert sDeutschsand) 45^.78. l Hanlmcrwcrfen: 1. Pörhölö (Finnland) Stabhochsprung: 1 Wegener sD-vtschland) 305 cn:. Dreisprung: 1. Rajasal (s^innland) 14.7:; cm. : Der Gporttlub „Adrjja" behauptet fich. In Pobre?.se haben sich vor längerer ,^elt begeisterte Spordler zusammengeschlossen und einer recht spielkräftigeil ^uschallmann-schaft auf d^e Beine geholfen. Das Team trat als SK'. Adrisa schon wiederholt vor die Oef--fentlichkcit, waü aber nicht genügte, um die Un'erstiitzung und Veihilf'' d-^^r massgebenden Faktoren si'ir sich zu gewinnen. Die Folge ist, dak Maribor j'iberhaupt keinen zweitklassigen Verein ule<)r besit.U, obgliich selbst im Bereiche der Stadt zumindest drei in Betracht konnnende ^Unbs eristicrcn, um nicht no6i die Sportvereinigungen in der nahen und weitereu Umgebung heranzuz'elien. Diese fi^hrerlosen ^lubs sind nach wie vor verur- teilt, ein jämmerliches Dasein zu fristen. Datz aber das sportliche Ävnnen dieser wil den Ma'nnsct)asten durchaus nicht zu unterschätzen ist, beweist der letzte schone Sieg de ^ SlSi 'Adrisa m PoliLane, wo der dortig? schon mehrere Jahre liindurch erfolgreich tätige SK. die Ueberlegenheit der Mann schaft „Adrijas" anerkeni^en mu^t?.. „Adrija" siegte nach wechselvollem Äampf mit 4.'^ (2:0). : Tschechische Futzballer in Amerika. Der Prager Sportklub „Kladno" befindet sich genwärtig auf einer erfolgreichen Amerika-taurnee. Die Ts6)l'chen landeten bereits mehrere schone Siege; znleht schlugen sie in Philadelphia den „(Äcrmania America» Soccer Clnb" mit 2:1. Sonntag unterlagen sie aber in Newyork gegen die „USA Als Stars" mit 2:^!, nachdem sie bereits m!' 2:1 geführt hatten. : Dcr Ausschuß zur Bekämpfung des Pro. feffianalismus beim INS wird nun zum ersten Mal (Gelegenheit hak>ell, «in Macht wort zu sprechen. Di? Zenmner „Sparta' hat nänilich gegen das (5rgebnis des sonn^n-gigen Meisterschaftsspieles gegen BAS^? tt,it der Begründung (Einspruch erhvlien, das; Iaksiö, der Torhüter der Aumteure, nicht ntehr Amateur, sondern Professional s?i^ IakÄe hat bekanntlick) nnt der Prager „Cla-via" einen Bertrag abgeschlossen, denizufol-gc er noch in dieser Saison, gegen ein 5)ono-rar für ..Slavias" Farben spielen wird. Der FaN ist um so interessanter, als geradi das letzte Spiel entscheidend für die (Lndge« staltung dcr zweiten (Äruppe 'var. vet Qrlsipe. vroneliitis. ^unäelent. i^uuclunL. l^uit^'en.^pltxcnkiitiurl, man clukül'. ält» unä varm ciurclt öfteren Qekrauck äes itatiii-l!. clien »k^rsnz:-^o8ei«.Vittet>va8kicr5 ^^rünälicii z?e'. einigt xvcrcleii. I^nivol!^!-littskUnlken ke^cuLeii. clas frsm-.lvset'XVuiiser, besonclerg dei l^euteii im niittlercit U!i6 vvrLeriiclvton I^eden;; alter, ein vor?liz?iiel?e5 I^asen- unll vaimreiiiisunssinittel ist. Internationale Ningkämpse Maske triumpliiert weiter / Selbst Gromov versagt / Cznja donnert gegen Äelie / Fischer bezwingt Markovic Die Sensation des gestrigen .^ampsalien-1 kritischen Bemerkungen sür Stimmungsbildes W.11 das unentschie dene (<".'gebnis deS j te. Schlief^lich schlof', die Partie demin-!. recht Ansturmes Gromov^ auf di.' Schwarze j aufregend unt einenr Unentschieden. Masle. Der russische Niese versagte gerade Den Schlus^tamps bestrittcn F i j lh e '' jet^t, als das Publikum bis znm .''Tiiichstgradc und M a r k o v i L. Fischer zeigt sich dieZ- WW M « t!?!W>W»»>W»WWW>I»»W^AM aus das Joch hinaufzuschnnngen. geriet das rechte Bcin zwischen die zn'ei abgebrochenen Iochpiloten, wobei er drei .^no6ienbrnche erlitt. Der Bedanern.''n''rte musjte volle anderthalb Stüitden niit siebrochen'm B in zwisäien den Balken eingelleinnit aushii ren, bis er ans der fatalen Lage gerettet mcrd^'n tonnte. Der Flößer wurd^« sodann unverzüglich ii^s ^Naiifenha'ls nuch Sl>""'nzgra dec überführt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. auf die Lüftung des Gcl'i'iuniisse.Z um die Schwarze Maske erpicht ist. Die ?)»aske n^ehrte olle Attacten des G-oßmeisters glatt ab und ging wiederholt zur Gegenoffensive über. (Lrontov wurde gegen Schlus^ wieder wild, doch nl'lttte alles zusannnen ni6)tS. (^ro-nwv, die lelUe Hoffnung versagte jämmerlich . . . Sicl^liich darüber erfreut, betrat hernach ^ z a j a die Matte^ uui das l^lj'ict gegen P e l i zu erl?asrt?en. Beide legten gleich ^nergisch los. so das', bald dieser, bald sener !u» vorteil n>ar. .Hie und da versetzte dcr lingar liesonders die F'auen dnrck) seine Dransgängcrei in (.^-rregung, wobei er sich mit unt^estiimer Belienienz aus den Bulgaren wars, aber gar bald wieder mit seinen uial in bester Verfassung. Schon voin Be^ ginn an drängte er zilr rascheil (snlscheidun«^. Markovie nwöite ihm dies d' 'chcius nic^it leicht, aber dennoch fiel diesev schon in iilü-zweiten!?)xunde einem Aushel".!' von, Sloi'i' znnl Opfer. Heute, M i t t n, o ch, finden gleicki dr.' (5n's6ie'dniigskänlpfe stat^. ^innärhst stos^in Fischer (Ts6?echoslott'atei) und kii-! S ch w a r ze M as ke auseinander. NiN'Zte hatte zwar Fischer nicdergerunW, doch schien der Sieg ,li6st ei,nnandfrei, w daf^ Fisct?er berechtiijte N':'i'aucl)<' sord'rt'. Daun kämpfe» B e l i iBnlgarien! -M >1 r s o v i <> lIugoilainI^'n) und ,i-w a n (Oesterreich)—(5 za ja (Ungarn). Herbstbeginn! Die Zeit der Weinlese und ver ^^agd. Nach einem fast unwahrscheinlich schönen ....ommer stehr nun der 5>erbst vor der Tür. Noch sind die Tage sommerllch warm, noch meint es die Sonne gut mit uns. Die Pessimisten, welche da meinten, den glühenden Sommerwr.chen mnszte ein iri'chzeitigcr und grämlicher .'^'lerbst folgen, haben nicht Recht behalten. An6) der Spätsonimer hat sich bisher als ausserordentlich schon e'..'u>iesen nnd wir 'dürfen ruhig dainit rechnen, anch einen beständigeli und sckibnen Herbst zu l^koin-men. Astronoinisch lvgiunt der >^crbst in der Nacl^ vom 2.'j. zum ^21. Scpteinber mit de? Tag-- und NachtgleM. Am 21. Scpteuil-,er um 2 ^lhr -früh iiberschreitet die S'nne in ihrer sckie:nb<,ren Iahresbahn nnt ihrem Mittel^punkt den Hin7mel.säqimtor. '.«.m nun sür sechs Monate über der südlichen ^"^alb-lugel zu oerwellen. Regelmäßig Pflegen bald nach dem .Herbstanfang die ersten .H^rbststür-me einzusej^en. An Baum und Strauch verfärbt sich das Laub, es begiunt iang'-im »ene gro^e Sinfonie der Farben, die !^?n eigent-lick)en Reiz dcr herbstlichen Stimwnng her-vorrnft. Wenn im Frühjahr die Banmb>ü!'^ ihren lichten Schinimer über d'c Welt breitet, so zeigt uns das scheidende ^.ahr die Na« tur noch einmal in ihrer leucht.-'nd^'u Pracht. Dennoch ist die Stimmung, die i'ber dem herbstlichen Landschaftsbilde liegt, ein wenig wehimütig. wenn auch ein seidiger 'i.^evbst-h'.mmel die leichte Schwernnit zu bannen sucht. Es ist, als wolle sich no6> einnial alle Kraft und Schönheit der Natur 'n diescm gewaltigen AufMhen der Fnrb.'n konzen-trieren, ehe das nnalmx'ndbare oroke Sterben beginnt. Dieses Wissen von dem nahen (5nde, von den bevorstehenden langen Me-naten voll.?älte nn-d Farl'loiigk-'.t 'st es. das uns das farbenprächtige Bild des Herbst-s mit einem leichten l^esühs der Trauer 'ile--ben läs^t. Immer näher riickt d?,- u. mit ihm der AbMcd von Sonne und grü- ner '^li'atur. Dennoch sollten wir nicket trieben l^edan-len nachhängen. Der >>rbst bringt Freuden sonder >ZahI. und wer klug ist, nntU sie a.'.s. Baum und Straucl? s^ienken uns reiche Fri'ichte. Schmen !^i?rbe kamuien au» die Märkte der Stadt, in denen, sich <^kn reicher Stögen an Birnen, Aepseln, Pslanmen unÄ Trauben ausbreitet. 7die Kartoffeln, dieses .^uptnahrung'-nnttel nnseres V'.'lseS, ou-'-zubuddeln. Daneben muk die ^ ornte eingebracht werden. ^.'lün Vierden die Tage nierklich türzn'. Es ist nicht Ulelir ml'glich. die ^'lbende k!.'-lpät in die Nacht i^ Freicn zu vcrbrinl^cn, denn sobald die Senne untergegangen >il. steigt ein feu6^ter Nebel aus dem Boden und es wird empfindlich kühl. Dies Ist das sicti!'r. ste.'Zeichen, das; wir nunmehr die Sommer' kleider in den schränk bängen :lnd aie Ä!n tergarderobe einer Ue'l'erprüfung unterz'c" l)en miissen. Man fröstelt und greift zn wör' uicren Hüllen. Vielleick^t ist es gut, nicht nur von ansien. sondern anch von innen .^u war' men. Nichts ist geeigneter lils die ersten Herbsttag^', geniiitlich in feilien vier Wauden l>ei einem l^lase Wein znimünnenznuik kcn. Dabei denken wir ivvhl an den all«" '.''crs Theodor Storms: Ter Nebel steigt, es fiillt das Lanb, Schen? ein den Weln, den Isolden; Vir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja vergolden! Donnerstag, «Zcal QHF^^o^HKFIc «n?..,.^pitung" Nummer Sl! > - - . ^ MIMvoch. d«i <9 Sevtemb«r Zreilk-'ung einer römischen DiNa SensalionrUer arcl äologischer Fund bei Smarje pri Jelsah . Wunderbar erhaltener Grundritz ,^cistronj<', einem etwa ."00 schritte westlich ker Bai?nstcitic>n Kmiii is pri gelegenen 'Siedlung siclansi e.', wie b<'rcit>^ t>crichtet, i^em bekannten «^-^ei-rn Pll^sess>.n- Dr. Franz L o » q e r auf ^run-'» >1011 jahr.^l'hntelanc^cn Mu!lnas;un;ien aus ^ein Befik des Landwirte^ r c» li e l e l einc ri'nnsche Bisla auS dem .'i ^ahrhilnde^'t nach tZhristi freizulegen. Der '^Unnpler l»e-fintiet sich auf einer Hüsselnase, u. zw. unter einem ^tcker. ^chlin iiie ersten FrcileizunsiZ-nrbeitcn.zeii^tcn einen wunderbar erhaltenen Grundriß, der in seinen.F-lächdnausmaßen 18X8 Mtter mißt. Was NN diesenl archäologischen ^und gan^z wesentlich und erwähncnouxzrt ist, ist vi.'»r allüm da'^ sehr rtelhemurf d?r etwa einen halben Meter dicken Mau- errcste. Es ist nachgerade ein Wunder, wi^-sich durch die nieten ^ahrhun'derte t)indnrck' die Malerei in der ponipesanischen Farben-gruppiernnl, so einziliarli'i .zu erhalten n.'r-»nochte. 2tcllenn>cise ist <>.5 eine prächiige Or nan,enti«i idealistischen und rcalistisch^'n (^ha-ratters, die der Fundstätte einen eigenen Rei.z nerleiht. Auch der Nankeustuck sowie die in den erdentli6)sten Fornien gebauten G.'' limine präs-entieren sich al.5 stulnnie 'Zeugen '.'iner einstigen hol)en Boulultur. Es wäre uo6> .;u erwähnen, das; die Wän^ de in einem Teil dev Landhauses n:it Pa-6icrer Marnio'r ausgelegt sind. Es ist zu erwarten, das^ sich die lieiuuschen Arck>äologen anch aus anderen '^tädlen den soel'en be-ichriebeneli Funid näher ausel^cn n>erden. An eine Rekonstruttion der Villa ist vorderhand nicht zu deuken, da die .^iostc,, einer solchen unter der beute obwaltenden Finanzlag-' der Museen lauln aufgebracht werden könnten. Dik LandwirtschaftsausKkllung :!m 29. unl» 30. September und 1. Oktober im Union-Saat / üievue der landwirischafUichen Provnklio» der Dranstadt unl> der beiden Bezirke / Halber Fahrpreis für die auswärtigen BesUuer Wie schon mehrmals erwähnt, gelangt ^nde dieses Monats in der Traustadt eine Ausstellung zur Eriiffnung, die di.? landwirtschaftliche Betätigung der Ztadt Maribor smvie der beiden Bezirke, rechtes und linkes Trauufer, vor Augen führen uild den hohen Ätand, den dieser wichtigste I^veig unsere^-Volkswirtschaft bei uns einninimt, veranschaulichen soll. Echon inl Borjahr bestand der Plan, nack? dein Muster i»<'s !^^ahre5. im Hcrbst eine groke Ackerbauausstellung zu organisieren, die gewisserinnsien al^ .'oerbft au^stellung der Mariborer Festnwchc angesprochen werden tonnte, doch lies; uian später die Äbsicht fallen, da die vorjährige Ernte, besonders was unsere .glich zn gestalten unH so den Ruf, den unsere Agrarerzeugnisse im ^n- un>d Ausland genießen, aufs )keue z'i bekräftigen. Die Ausstellung wird Taulstag, den 29. d. vornnttags feierlich eröffnet und bleibt lns einschliesslich «Montag, den l. Ottobev zur allgemeinen Besichtigung offen. Die Bo-dcnproduktenschau wird inn allen iliäumen der Union-Brauerei uiUergebracht und mi: einem Markt verbinden sein. Zur Aus' stellung gelangen in grossen Mengen die schönsten uiljd edelsten Obstsorten, Wein verschiedener l.'^ahrgänge, die mannigfaltigsten Äodenfrüchte, Holzn>aren, .sionig und Wachs, l^emüse, Älumen, Zierpflanzen sowie fli'tgel, vor allen, das weltbekannte sieiris6>!: i'^uhn. An die Aufstellung ist eine besondere ?l'btoilung angeschlossen, die der V e l e h-r u n g in den ein^^lnen Zweigen der Landwirtschaft ldienen so?7. Die bevorstehende LandwirtschastssÄ>au ist nicht nur für unsere Landwirte, sondern ilberiiaupt für die gesanitc Bevölkerung von größter Wichtigkeit, inSbesoirdere für Obst-, Gemüse- und Munienhändler. .Hier wird sich die beste lyelegcnheit bieten, sich unl den schönsten Erzeuglnssen der Boldenbestellung unserer (legend zn niedrigen Preisen, die gegenwärtig slir die Agrarprodukte herrschen, einzudecken. Die gesamte Bevölkerung wird eingeladen, die Ausstellung zu l«!sichtigen und durch zahlreichen Besuch zu dokumentieren, das', wir alle den Bauernstand, seine harie Arbeit und seiu Bestreben nach Fortschritt und Vev>ioslkommnung vollauf zu würdigen wissen. Es sind schritte 'unternommen worden, unl fiir die auswärtigen Besucher auf der Bahn eine ^ti^/nige Fahrpreiser m ä-ß i gu n g zu erwirken. Es unterliegt keinem ^'weifet, das; die Fahrtli^'giinstignng gewährt wird, so das; nian init einem zufrie-deichcllenden Besuch der Landwirtschafts-schau rechnen kann. ni. Ivan Senica gestorben. Nach schwerer l'lrankhej.' ist heute früh der hier im Ruhestand'' leben'de Poli.^ibeanlte und überaus verdiente Organisator unseres l^ewerbestan des .<>..'rr ^van Z e n i c n im Lt^bens-. jähre gestorben. Der Verblichene, der in den UmstnrDiahren von Aboazzia nach Maribor geloniinen war, wirkte zunächst bei der Ne-organnisation unserer Polizei erfolgreich mit. Gailz besonders trat aber ^^van ^enica als 'Zelretär des slowenischen C^^ewerbever-eines liervor. w.'lchen verantwortungsvollell Posten er nach «einer Bersetzuilg in den vcr-dieiüen ))itthestand nbernomnlcn hatte. An der AusgestalNlng der vielen bedeutsamen Ansstellungeu nahm gerade der Bervlichene den gröszten Anteil. Er war auch der geistige Führer der Fleischerkapelle und Begründer des Tamburaseiienchores des Zlow. Gewerbe Vereines. Das; die Gewerbetreibenden heute in einer so straffen Organisation zusammengeschlossen sind, ist znm großen Teil ein Verdienst 7^van Zenicas. Friede, seiner Asche'. Ter tieftrauernden Familie unser innigstes Beileid! m. Direktor Menzi verlätzt Maribor. Der Tireltor i^' v sia>>-b :i.i in Maribor, .<^err ^ng. M e n z i, der 18 Jahre in inlsorem Lande tätig war, übersiedelt in den nächsten Tagen in seine .Heimat, in die Schweiz, uin einein ehrenden Rufe zu folgen. Dir. Menzi kam 191l; nack) Mari bor, und zwar wirkte er vorerst fünf Jahre beim .«itraftwerk Fala, un, dann l^ei der „^Pli'k^na stavbena dr i/ba" in den Dienst zu treten. Dir. Menzi war nicht nur in seinem Fach ein lxrnorr.'gender .^opf, sondern auch in Gesellschaftskreisen unserer Stadt wußte man seine vorzüglichen Cha-ratterelgcnschaften voll einzuschätzen. Mit il)m scheidet aus unserer Etadt ein Mensch, den mall gesellschaftlich wie auch in Wirt-schnfte^krelsen sehr schlver vermissen wird. Ä^ir lvünichen .Herrn Di-r. Menzi und seiner liebenswürdigen Fran Gemahlin in seiner Schlveizer .Heunat auch weiter allen Erfolg un'd die damit verbundene Zufriedenhsit! . m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nuvinler 7» n. a. d'.e Genzfer Konvention über die Gründung i>er Internationalen Gesellschaft für k»ie land- wirtschaftlichen .Hypotiheiarfrsdite yom 21 M a'. IWl. m. »«tausch der «rieqsjchuldenobligatio» nen. Parteien, die die alten Obligationen der .^riegSschadenrente der Steuerverwal-tunff für Maribor-^stadt vom 19. bis 21. August übergeben haben, werden eingela den, die neuen Stücke vormittags unverzüglich persönlich zu beheben und die Elnpfanzs bestätigung vorzun'eiscn. Anch die übrigeu Besitzer von Reversen mögen die neuou Ob ligatiouen sobald als inöglich beheben. nt. «US dem Männergejanßvereln. ^am? tag Vollvcrsamlnlung. ut. Marl Peharc am Bortragstisch. T^r bekannte Zagrelier ^^ournalist und fesselnd" Schildere? der grossen Zeppelin-Fahrten .Herr .l^tarl Peharc erscheint am Freitag, l^en 2l. d. unl 2l1..'V) Uhr wieder ain Vortragstisch ill der „ZadruSna gospodarska banka", UIN uns diesnial von der Deutsch-landreise der jugoslawischeil Journalisten lnit dein Großflugznig „Geueralfelidnlar-'chall v. .Hindcnburg" zu erzählen. ln. Mit dem Groxslugzeug „Htndenburg" ijtcr Deutschland. Wie berichtet, wird der Zagreber Journalist .Herr Peharc allt Einladllng des Schwäbisch-deutschen ^iiillur-billldes ain 21. d. einen Portrag „Mit dem Groszslngzeng „.H'.ndenburg" nach Deutschland" halten. Er wird über irachsteliende, im Reiche gewonnelien Eilchrücke spri.>1lien: Der 1. Mai in Berlin; Ein Arb'^it^dit^nstlapcr; '.?luf der Zugspitze; Autos ani laufenden Band; Reich/autobahnen; Im Rbein'sch-westfälischen Indltstrierevier; Levertusen— Dui»burg^Ham>burg; Eine Fihrt im Ächie-nenzepp^'lin. Die Eintrittskarten für die'en interessanten Vortrag sind b?i Hörer zu er^ >ia?ten. Eintrittspreise 1—l(» Dinar für ^chpläj-!e. m. Opernstndio. Ausbildung für alle Fä^ ch^'r der Oper. Operette und ')e5 'Konzertes. (Stimmbildung. Sologesang, P^rtichndinnl). ."ffapellineisterschule. Anineldiin-^en bei ^^av-'ll-Meister Losze .H e r z 0 g, Nar. gledali^ee. täglich von l2-l'^ l!hr. m. Heu- und Strohmarlt. Mari bor. 19. d. Die Zufuhren t^eliefen sich heut>' aiR l Wagen .Hen nnd tt Wagen Grummet^ Heu wurde zu un>d Grunnnet zu Di- nar pro Meterzentner gehandelt. m. Tunsische in il1«aribor. Aus den Markt m,l,de heute e'.ne Partie von Tnn^'schen gebracht, die zn 16 Dinar pro ^ilo obgegeben wurdeu. Die Fischer erbeuteten nälnlich in der Nordadria dieser Tage gros'.e Meng/n dieses großen und schinackbaften F'.sches. der leider nicht allzuoft auf uilscren Markt koinmt. In Su^ak wird der Tunf'lch zu Tinar Pro.^ilo gehandelt. IN. Die ersten Kastanien wurden heut? aui den Markt gebracht und zu in Preise non Ii Diliar Pro Liter feilgeboten, t^^eröstele j!1astanicn »Verden zu 8 Tillar pro Liter abgegeben. ni. Angeschossen. Der lNjährige, in Stn-denci wohnhafte Messerschmied Anguit (.'eh wnrde gestern von seinem Neffcls, der ungeschickt N7it eilier Flobertpistole hantiert'.', in die linke Kniescheib<' getroffen und mußte sich ins Krankenhaus begeben ' Die Sssesttliche Versteigerung des Inventars der Mariborer ^Bahnhofrestauratiin finde! am Tonnerstag, den 20. d. um A Uhr in den Restaurationsräumen der 1. Nasse statt. IO0W * Am 22. September eröffnet der Kultur--»lerein „Triglav" seinen l,eurigen Tanzkurs unter bewährter Leitung des dipl. Tanzlehrers .Herrn Simonie. Die Tanzkurse fillden jeden Mittwoch und Samstag voil 2s> bis 2.'^ Uhr im kleinen Saale des „Narodn! dom" statt. Die Einschreibung findet eine halbe Stnnde vor den» Unterrickit statt. Wer aus Versehen keine Einladung erhalteu hat, inö-gc dieselbe bei .Herrn Iurie im Warenhaus Macun abholen. 205 IN. Die Gewerbetreibende», vor allein die Mitglieder der Bereinigungen der i^'merbe-trei^nden, der Uhrinacher, t^wldarbciter uild vcrlvandter Fächer, der Zuckerl'äcker und Lebzelter soilvie der s^-aßbinder. »verdl^n ersucht, dent verstorl>enen verdienten Organi-l'ationssekretär und Polizeideamien i. R. .Herrn Ivan Sen:ca die letzte Ehr? zu er- kl«» 5^u»« ?«G«- »»«»»»«»»» cz ^ ^ »«> I,«,» «-»»Iii»»»« Aino Grajstl kino. M heute der herrliche Film „Kleiner Mann, was nun?" nach dein gleich lianngeit Roinan lnit .Herniann Th'mig, .Hertha Ticlc, Ida Wüst, Theo Liugeil und Viktor de !^owa in den .Hauptrollen Ein wunderbarer i^illn aus der heultgen Zeit. In Vorbereitung der Millioneniiliin „Hein» rich der Achte und seine sechs Arauen" Tie Kritik nennt, diesen Film „Ein !»iönigs-N'crk". ttnion-Tontino. Nur zlvei Tage der wunderschöne Sprech- und Gesaugsilin „Ein Lied geht UNI die Welt" init dein weltberühinten Tenor Josef S ch m i d t. Ab Donnerstag die Premiere des grandiofen historischen Sprechsilms „Douaumont — Berdun" in deut'cher Sprack)e. Dieses sensationelle Mei-sterinerk zeigt in originalen Aufnahmen die bitteren Känipfe iin Jahre lvltt vor Ver-dun llnd das Masseilgrab der 4^.000 .Helden, die dort vereint und versöhnt ihren ewigen Schlaf schlninincrii Als Ergänzung die große Sensation „Bner Carnera", der Borkampf um die Weltmeisterschaft im Film! Meilsen u!7d den Freitag, den 21. d. um 1» llhr am ftädtischen Friedhos in Pok^re^-ie stattfindenden Beifetzungsfcierlichkeiten beizuwohnen. Die Aussckiüsse. w. Die Segelfliegergruppe in Maribor hält Dounerstag. den 20 d um l^.?!f» Uhr in der Knaben-Bürgerschule in ^er ^rckova ulica eine ordentliche Mitgl.ederversamm-lung ab. Aus VMl p. l^meinderotssij^ung. Donnerstag, den 2» d Ilm l!^ Uhr hält der städtische ^i^enu'ln-derat wieder eine ordenil'che 5i^,uug ab p. Todesfall. In Ptujssa gora starb, kaunr seckinährig, das Söbnchen des doriigeu an' gesehenen Ol»erlehr^'rs.Herrn Mirko .'^törliler Friede seiner Äsche! Dcr ichmergetroffenen sVan'ilie unser innigstes! Beile.d! P. Spritzenweihc. In -tosnci wurde vergangenen Sonntag in Anwesenheit de^5 Gau-obinannes .Herrn Mnzek die neiie Spritze feierlichst eingeweiht. Die kirchlichen Zere-inonien nalM der Ortspsarrer Herr Gri^bler nor, die Patenschaft l?atteik die Besitzeislcute Marie ui^d Franz Zagor^ek übernommen, ''tnschliesiend daraii fand ein grosses Volk4-fest statt. p. Wieder ein Selbstmord. Die ährige '.'trbelter/'frau Ivana Türk wurde Dienstag früh in einein Obstgarten in TurniZe l'e! Ptus erl)ängt aufgciunden. p. Diebstahl. Iu Mihovci schlich sich ein uoch ui:>bekaimter Täter ii: das .Haus deA Besikers Anton IernesSek und ließ ve'rschi.' den? Eßsachen und .Kleidungsstücke mit si-ch gehen. p. Achtung vor Gliihlampendiel»en. In letzter Zeit verschw-linden wiederh^ilt ans .Hailsflureii und .Höfen elektris^ie ''ilühlam-pen, ohne daß es bisher flelnngen inäre, des Diebes habhaft zn werden. Auch dürften au^ ähnliche Weise die BeleiichtuiigSkörper ain Weg zum Bottsgorten abhanden gckomnien sein. .^?artkorer Nummer ?!3. wirtschaftliche Rundschau Das Beograder Handeisparlament Entschließmgen der Konferenz der Jnternationaleo Parlamentarischen Handels-Union Die Interparlamentarische Union, die ge« gei^wärtig in Boogra.d tagt, b<.'fabte j:ch in ihren Sitzungen von Sonntag auf Montag mit einer Reihe von HandelsfraA'n, die in Sicher Weise alle Staaten der Welt tangieren, und nahm Entschließungen an. die den einzelneil ReAieruilgen unterbreitet werden sollen. Im Sinne der Entschließungen ist die S t a b i l i s i e r u n g der Währungen auf derGoldHas js unerläßlich. Denn die Unbeständigkeit des Geldes nährt die Spekulation und unterbindet auf diese Welse jede goschii'ftliche Betätigullg auf län-^re Sicht und nmcht wegen der ra/schen Veränderung des Geldivertes eine Ealkulativn pr^lentatisch. Die ASihrungsschwankungen bringen große Störungen in die Produktion, machen die zielbewußte Leitung der Unter-nehmungen unmöglich und untergraben den Kredit. Nur dlirch eine Stabilisierung der Valuten aus Grund des festen V^^rhältnisses zum (Goldpreis ist die Riickkehr des Vertrauens und die Abschaffung der Weltkrise mög. l!ch. ^ Ä' r e d i t i e r u n g ser L a n d-V i r t s ch «n s t i^t ein liebst der Stunde. Diese Frage kann nur durch die Zusammenarbeit aller Staaten gelöst werden. Hiezu :st es unerläßlich, daß die Mochanisierulig jn der Bodebestellttng eingeschränkt und die be. baute Fläche, deren Bestellung im Kri.^ge oder nach demselben eingesetzt l)al, verringert wird Der Bauernkvedit ist vom Staate mit allen Mitteln zu fördern, in erster Linie durch eine ausgiebige Senkung des Zins-fusses und durch Be-istellung entsprechender Mittel. Bor allem ist die Gründung einer internationalen Anstalt für die Gewährung von Landwirtschaistskrediten notwsildig. Pflicht einer joden R<;gierung ist es, die vor Beginn der Land^virt,schafts>krjse entstandenen Bauerirschulden zu lindern, moib^i auf den Abbau der Steuerlasten ein besonder^'s Augenmerk zu richten ist, da ilur in diesem Falle die Bodenbestellung rentoupt-t»ahnen müsslUl demnach vom Atlantik zuni Schnsarzen Meer, von ^^iga zur Adria lind von Hamburg zur Adria verlaufen. Damit im Zusamineichange sind die bestehenden Linlen, vor allem die Hauplstrecken, entsprechend auszubauen und nach Möglichkeit W verkürzen. Ein« wichtige Rolle in der Steigerung des Verkehrs spielt die Senkung derTarife im Personen- rind Güterverkehr. Die größte Wichtigkeit toulmt den r e-gionalen Vereinbarungen zu, denn die Staaten »nit gleicher Wirtschaftsstruktur müssen einander nähergebracht werden, da dies ihre WirtschastSintercsseu erfordern. Die regionalen Abmachungen sind jedoch nur als Etappe auf dem Wege zur ZoNannäherullg zwiischen den Staaten Europas anzusehen, die eine liberalere Handelspolitik ermöglichen soll. Es '.st stets vor Augen zu halten, daß nur die wirtschaftliche Erneuerung Europas den Fr'.eden festigen kann. sallen. Eine wirkliche- Lösung des F'.nanz-problems ist also weit und breit nicht zn erspähen. Das österreichische Finanz Problem . Man hatte ursprünglich iil Oe'terreich dem ^^aushalt^^bscsluß für 1934 mit einigem Lptilnli^iinus entgegengesehen. Der elfte Vierteljahresbericht des Finan^kontrolleurs des Völ-kerbundes — der uns. daran erinnert, daß Oesterreichs Uliabhängigkeit" nun schon drei Jahre hindurch von den Vertretern des Völkerbundes gepflegt ivird — uluß jedoch feststellen, daß Oesterreichs Fin<^ttz-mirtschast Politisch nicht genügend unterbaut ist. Was helfen aNe Völkevbundskontrollenre, ivenn das Land Mn einem Putsch .'^um an« deren schreitet. Jn den Straßen der öfter-rcichisimnlelt es von Schu^;-korpsangehörigen, Hilfspolizisten, Heim'wehr-leuten und Angehörigeil des Heeres, welche >>ie Tätigkeit von Polizei und lyendarmerie untersti'chen. Die Unterhaltung dieser Macht und di^' Durchführung der Kampfhandlungen erforderte erhebliche Mittel. Der Bericht des Ujj!»lkerbun>dskommissars spricht von c!nem Haushaltsdefizit von maximal 140 Millionen Schilling unter der Voraussehung, daß eine streilge Begrenzung der Ausgaben durch-geführt wird. Nicht erwähnt ist nach den Meldungen der österreichischen Presse ili diesem Bericht aber die Ätsache, daß gleichzeitig mit einem Defizit der Bundesbahnen: in Höhe von 110 Millionen Schilling gerechnet ivevden muß. Die Mittel der Treffer-Anleihe sind so ziemlich evsckMst und kommen daher für die Deckung eines zukünftigen Dofi^its wie rm vergangenen Jahre nicht mehr in Frage. Oe^crrei^ g«:l)t iiljMe- dessen, wie inlmer in solcher Lage, nach Genf zum Völkerbund und bittet um Geld. Da spielt zunächst die Frage der Konvertierung der Anleihen von 1924 eine wichtige Nolle. Der Dienst der Völkerbundsanleihe von 192Z erforderte ini Jahre nahezi» 100 Millionen Schilling. Etivas mehr als 4s) Millionen beträgt der Zinsendieich .llein. Wenn eine Konvertierung unter Herabsetzung des Durchschnittssatzes uln 1 oder auf oder ü?S erfolgt, dann wird die Entlastung höchstens 10 Mill. Schilling betragen. Der Tilgungsdienst in .Höhe von etwa 50 Millionen wird wahrsrlieinlich zunächst auf eiuige Jahre hinausgeschoben und später mit kleineren Raten wieder au'«^ genonbmen. Das ergibt aiber zusainmeil doch nur eine Entlastung uni höchstens öb Millionen Schilling. Wie soll das übrige Dofizit untergebracht n>crdell? Man spricht von .^asseirbeständon in Höhe von 8S Millionen Schilling, diL zunächst zur Deckung herangezogen werden. Es wird nachzuprüfen sein, woher diese Mittel in Wirklichkeit genonlnlen werden', ini kommenden Jahre werden diese ,Fiassenresevvcn" ivohl kauln vorhanden sein. Dieses 'lunft-sbück verschleiert also nur das Bild, löst aber die Aufgabe nicht. Die Steuerqucsleu flies',en in Wirklichkeit nämlich höchst spärlich zu, und auch die heutige AuSschreibuirg von Kontr»-butioilen, welche die der nationalsozialistischen Gesinnung verdächtigen Firmen nnd 'ljersonen zu tragen haben, müssen in kurzer Kit au^ dm StWtsHausljalt jlilbjt zurück- Bemelfung der Derzugszlnftn Der Standpunkt des Handelsministeriums. Die Zentrale der Jndustriekorporationen wandte sich an das Handelsministerium mit der Anfrage, inwielveit sich die Verordnung liber die Höhe des Zinssusses auf die Bemessung der V e r z u g s z i n s e n im Geschäftsverkehr, d. h. für de,i Fall, daß der Käufer die Ware nicht in der s^'tgesetzten Zeit bezahlt bzw. seine Verbindlichkeiten nicht einhält, bezieht und ob i^ solchen Fällen mehr als 8"/» Verzugszinsen berechnet werden könueU. Das Ministerium steht nun in dieser Frage auf dem Standpunkt, daß sich die Be-stimimungen der erwähnten Verordnung auf alle Verpflichtungen der Schuldner den Wäubigern gegenüber beziehen, ohne Rücksicht daranf, wie dieselben entstanden sind. Die Begünstigung, einen Zinsfuß in der Hölie von 4V2''/o irber der Eskomptrate der Nationalbank einHeben zu dürfen, wurde nur deil Geldinstituten eingeräumt, da diese für das ihnen von den Einlegern anvertraute' Geld selbst Zinsen zu zahlen haben, wogegen für alle iibrigen S^)uldverhältnisse ein Zins sah von höchstens 8"/» festgesetzt wird. Die Verzugszinsen besitzen jedoch nicht den Charakter ftälldiger Zinsen, sondern stellen nur eine Entschädigung für die Zeit bis zur völligen Abträgung der Warenschuld bzlv. Tilgung der Verpflichtung dar. Sonlit dürfen die Verzugszinsen höchstens 8°/» betragen. Falls der Gläubiger, d. h. Verkäufer, mit diesem Zinssatz einverstanden ist, kann er ja seine Forderung nach Ablauf des Zahlungstermines eintreiben. Das Ministerium verweist in seiner Antwort darauf, daß ein Zinssatz von höchstens auch für die Ver-sicherungsgeselllck^sten und öffentlichen La-gerhäus'cr gilt. ' X Verhandlungen iiber Balkan-Ban? und 'Aalkan-Tabakbörse. In Ankara Habel! Ver-lialidtullgen zwischen Vertretern sämtlicher Balkanstaaten begonnen, die di? Errichtung einer Tabakbörse zuln Zwecke haben. Man s?offt. daß die Verhandlungen erfolgreich schlteßell »Verden. Präsident Keinal Pascha hat die Vertreter der Balkt des Eise'.' ist im Frachtbrief anzuführen. X Der Obstertraff in Slowenien stellt Heller dem vorjährigeil nach. Jn den inei-ften Bezirken ist die Menge geringer, ivoge-gen die Qualität im allgemeinen nichts'zn wünschen übrig läßt. Nach Ailgabeil des Obstbaureferenten der Banatsverivaltung .Herrn Fl eg o di'lrftc sich der diesjährige Ertrag an Aepfeln auf rllnd 23.000, Birnen 8750, Pflaumen 475>0. Marillen 100.5), Pfirsichen 414, Nüssen 1009 und an Kastanien auf 5475), zusamlnell auf etlva 41..^,l>0 Tonnen stellen. Jn diesell Ziffern sind die Kirschell, Wald-, Schwarz- und .'^^imb^'eren sowie alldere Obstarten nicht inbegriffen. Der Wert des gesalnteil Henrigen Obstes dürfte einen Wert voll lnehr als 100 Milli-oneli repräsentieren. X Amtliche Umrechnungskurse. Der Fi- llanzlninrfter hat bis auf ll>eiteres nächstelu'n-de Ulnrechllnngskurse für ausländische Zah-lungsinittel festgesetzt, denen noch di.' Prän.ie ill der .Höhe voll 28..^)hinzllr.'chilen ist: Napoleondor 218.00, englisches Pfund 1s;7.s!0. türkisches Gvldpfuild 249, amerikanischer Dollar Z^.'^.s»0. kanadischer Dollar !^.'^.20, ^ieichs mark lA.Ri, Zloty s,.40, i^sterreichischer Sil-ling 6.40. Pellgö 8, Belga 8, brasilianischer Milreis 5.25,, ngt?ptisches PfNlld 172. uruguayischer Peso 15, argentinischer Peso 9.10, türkisches Papicr!.'fn!B 27.70, 100 fruil zösische Frailkeil 22^, 100 Lire 29l.ü0. l99 hollälldische Gniden 25s>0 I0l> Le.va 10 Lei ?i!;.50, 100 Drachme Z2.i;0, 100 alba. Nische Franken 1090, 100 däilische I^trolieu 749. 100 schwedische rollen 804..',0, 100 nor wegische Krollen 842, 100 finnische Mark 7-1. 1s)0 Lat 1030, 100 Pesetas 401, 100 Tschecho lronell 141.40, 100 Schweizer oder Gold' srairken 1110.50 Dinar. Diese Kurse gelten für deil Goldkauf an dell staatlichen 'iassell, fflr Eillhebllllg der -Hafeuta^en. ?ür die Be-rechllUllg der Ausgaben llach dem StaatS-bltdget sowie für die Uebernahme der Blair-und der Seligmann-Anleiheobligarionen als Kautioil. X Hopfenmonopol in der Tschechoslowakei. Wie ill eingeiveihten .^reiseu verlautet, ist in der Tschechosloivakei lnit dein .Hopieninonopol als eiller vollendeten Tatsache zn rechnen Gegenn>ärttg geht es nur lioch darilin, die Minilllalpreife festzusetzen, die nach den UrsprullgSgebieten in drei Onalitätsklassen eingeteilt n>erden. X Beschränkung der ungarisckie» Futicr-mittelausflchr. Das Bndapester Anszen!i)all-delsamt li-at die An^i^fuhr von Futtermitteln gegen Kolnpeilsation verboten. Praktisch deutet dies ein Aus>suhi'verbot, da sich der Export ill Futterniitteln bisher lediglich ans dem Koinpellsationsn'ege vollzog. Die Ursache der Mns;ilahnle liegt darin, das^ Be» denkeil auftauchtell, ob die heimischen Futter niittel den Inlandsbedarf decken. X Lebhaste Getreideaussuhr. Znr^eit lvird durch die Pri»v. AllSfuhrgesellschaft nach Italien, Deutschland ulld der Tschechoslowakei lebliaft Weizeu ausgeführt .'!>aier liefert Jugoslawien ü^l^r den Douau-lBraila^^Ser-weg llach Jtaliell, Gerste geht stark llach der Schnieiz. gedörrter Mais nnrd in grossen 5.>l'engen von Deulschl.an>d bezogen, weisse Bohllen gehen llach Jtaliell. X Warnung vor Erweiterung der trcideslächr in der Tschechoskolvakei. Die tschechosloniakische (^treidegesellschaist gi!N bekannt, daß die Monopolpreise für in erster Reiihe lnkt Mcksicht auf l)en geschäi> ten Ernteertrag der eillzelllen Getreidesorten erstellt nierden sollell. Bei Focciernng de? AlchaueS inüßte es daher zu Preissenkungen des detreffendell Getreides oder aller Getreidsorten koinineil. Es Uegt deshalb iin ^^nteresse der Lalldlvirte, die Getreideflächen nicht zu erweitern, soild<'rn eher zu reduzieren, weil etll>aige uilerwünschte Aendecuil^ gen in den Anbauflächen ungünstige Preis-vers6)iebungett nach sich ziehen müßten. Jln .)nsalnlnclil)allge dmnit trifft das Ackerban-uinisteriulu Vorkehrlnlgen, nni s>ie rentable ' riveiterunsi der Kultur von ''(zfrüchten ''iaps, Svii'^ Flachs usw.) löglic^n. Donnerstag, den September F Ehre dem Der K'lihlenizerbraucki für die Hnusli6>en s^euerstätten umsaht ctirxi ein Drittel dez sresamten deutschen Äohlenverbrauchv. Tc^r >iri>^te Tcil der in kommenden Vrenn-stliffc wird dabei in >^imincrösen verfeuert 'Z'c'r ^>)1aubc, daß diese ^'jlmmeröfcn hente ntiä) auf demselben technischen -taudpunkt ständen wie zur Zeit unserer i^rofti'Itern. ist noch.sehr verbreitet. T-a^egen s)at sich gerade auf diesem (Gebiet nicht nur das Ofensetzer-qeiverb?, sondern auch die wissensck?astllche Technik sehr ernstiliS? mit den anstehenden Problemen bes6)äftistt und Erfi^Isse zn ver« ^^ichnen, die den neuzeitlichenZimmerosr'n /,n e.nem wirtschaftlichen und praktisch einwand freien l^'erät steuipeln. ^^n-ei Arten non Oefen kinnmen hauptsächlich in ?^rafle: die ^acheli^fen und die eisernen Oeien. Ter Aa 6) e l o f e n ist der ältere der beiden. Seine Merkmale bestchen -'»arw, daf; er zwar etwas lanciere ^jeit zum 'clnheizen br<7ncht, aber dafür ^ie ?9äcme siletchmästsz^er verteilt und länqer b^lt. '^-er ^lact'^clofen bevc'rzuqt Brennstojfe, die in s^prennen. Er n.'rs^ins^t de-^« l)alb. dannt eine restlose 'ii^erbrennunft er-rc'icht wird, hehe Feuerriiun^e. Dadurch wir!» zui?leicki erreicht, das; die lanl^eu Flamml'n il?re ^^9ärnle Mt abqeben. Ter Rsst uiuf; in eiul'm bestimmten Verhältnis zur Ofenheiz-släche stellen. ??ach den heutigen ^'oischunqen ist d.cjeZ Perhältni'? lnnl s!sinstiqsteu. wenn fS bi^^ 1:llO betra^^t. Die )UostlPalt<'n-U'c'ite 1chn>ankt zlvischen N und 8 mm je nach ^ein Heizwert deö Brennstolsfes. Zn qtosje !»i5ste haben eine unwirtschasliche '-!ierbren-nuni^ ^!ur !?s0'lge, wcdl ^ann die ^'!lbt^.ibtett?pc-raturen zu hoch werden. ^!u cuiie ^^uste werden zu starken Rauch und Rns; entwickeln und die ''Anheizdauer des OfenZ unnötixi lanffe ausdehlpen. Wichti,^ ist, das; asle Füll-, >olz betrieben Ovaren. Die Versuchsstrerte mast 375N Kin., woran sich ohne jede Zwischenüberholung ein Am.-Rennen anschloß. Der Sieger war l'ine P anhar d-Limousine mit ventillosem Motor ivon 16 Steuer-P5., der eine mittlere l^ieschmindigkei! vou 88.197) Km./H erreiche te bei einem Verbrauch von 1.8.2W >k^g. .^^olz-Ic>hle mit einem untersuchten ^^'»ei'zwert von 7050 ^alMg. für se 1 Km. Dieser ?S inahm. Milliarden Atmosphären bei l0N.V00 «rad. Diese phantastischen Drücke und Temp'e-»aturen wurden bei Versuchen von Prof. '»lamsauer, deu, Leiter des Fors6)ungSinsti-iutes der erreicht. Die VersuchSan l'rdnung bestand darin, das; eine Gewe^rku-i^rl in eineni mit eineni l^aS gefüllten Ge-'nehrlaus eingeschossen wurde mit Geschwindigkeiten bis zu 75,0 Meter in der Sekunde, ^chon bei einer Geschwindigkeit von Me ler erreichte die Dichte der Kohlensäure im Lauf den Wert von 1,5 g je ccm. D. h. ein Kachelofen Nicht nur die Wäilde des FeuerraulneS geben die erzeugte Wärme weiter, sondern ein großer Teil der Wärme wird auch noch in den Zügen ^es Ofens vern-ertet. Der Querschnitt dieser Züge is't abhängig oon denl vorhandenen Schornsteinzug und der?lrt der Verbrennung. Sind Schcirnsteine v.'rhand.en, die nicht genügend z'ehen, so hilft meist eine Anl)eiztlap^x', durch die der zu lange Zug^veg vor übe » geltend Abgekürzt wird. Die hol)en Kachelöfen sind in» allgemeinen heute verschwunden. Der moderne Kachelofen ist niedrig und breit. Die 'i!^!ärmeabg<7be beträgt an den Kachelflächen etwa i>00 Kalorien je Quadratmetl^r >?>cizsl^chc' und Stun^ de, die aber an zwangsläufiger Lu^'tfülirun^i eder bei eingebauten Vlcchfläch^n aus 5st0 bi^ 1000 Kalorien steigt. Während früher die Ka6)elöfen nur so be-triet'en wurden, daß das Br-^nnmateriat eingelegt und verbrannt nnd dann der Ofen neu befäiickt wurde> werden heute Kanliesötfn auch mit D a u e r b r a n d e i n s ä e n .bebaut. Dabei lrimmen (5insähe in Frage, .iiie ste in den eisernen Oefen verwendet wer>cn, also (5insäke für die verschiedensten Brennstoffe wie Kohlen. Koks und Vraunkohlon« briketts. Mit diesen Danerbrandeinsät.'.en l'ann eine wesentlich grös'.ere ^I'ietzwirkung er» reicht werden. ES ist somit möglich, von einer einzigen Feueiitätte aus mehrere Räume zu beheizen. Derartige Oefen sind 'n.^infami« lien- nnd Siedlungshäusern beliebt. Für die llebergangszeiten findet nian auch Einsähe iür Beheizung mit GaS und elektrischem Strom. Cs ist cin Irrtum zu glauben, daß die »B renn st offa u S n u h u n g in einem modermn ^^achelofen schlecht ist. Bei richtiger Bedienung ist durchaus ein Wirkungsgrad von 70 v. .5>. zu erreickien. Das ist ein Ergebnis, das sehr bea6?tenSwert ist und die.Heizstoffe in einer Weise auSnukt. wie üe nicht alle Energiewandler nachweisen kimnen. Liter dieser kom^irinnerten Kohlensäure, der normalerweise 1 g wiegt/ würde in diesem verdichteten Zustand 1,5 kg schwer sein. Durch den Nebel sehen ist für den Seemann wichtig, um Echissszu-sammenstößen vorzubeugen. Aber was nützte bisher das schärfste Ausgucken nach den roten und grünen Positionslichtern in diesigem Wetter, wenn nach kurzer -^eit alles grau in grau vor den Augen verschwamm? Neuerdings hat jedoch die Seefahrt ein wich^-tigeS Hilfsmittel erhalten. Das N e o p h a n g l a s, eine l^las mit einer Beimischung der Edelerde Neodym, hat die Eigentümlichkeit, daS (^elb auS dem Spekturm herauszufilteru. Dadurch treten in einer Landschaft, die man durch rin sol-chl's (^las betrachtet, die roten und grünen Farben besonders deutlick) hervor, sogar daS durchscheinende blaße .("Himmelsblau bei hoher Wolkenschicht wird wesentlich verstärkt. Da die Kontraste bei diesem l^laS besser herauskommen, so erscheinen trotz des Nebels Schiffe deutlich in verschiedener Distanz, die ohne Neophanbrille in gleicher Distanz zu sein schienen. Außerdem bietet das GlaS eine vorzügliche Blendschutzwirkung beim Fahlen gegen die Sonne. Gleich gute Dienste kann also eine solche Brille auch dem Lnftfalirer nnd dem Autofahrer leisten. Sie ist aber auch ein wichtiges .'!?>ilfsmittel für deu Chemiker, und zugleich für den Arzt, z. B. bei einer Diagnose von .<'>auttrankl?eiten, und lann ferner in der Wor''nkunde zur Begutachtung von Waren gebraucht Vierden. ZV?»; der «»meritamschen Autos habe« Empfänger. Aus einem Bericht des Handcl?amt? der Vereinigten Staaten geht liernor. daß aller im Laufe dieses Jahre verkauften Personenautos mit )>tundfunfempsänger ausgerüstet sind. Zum Teil handelt eS sich um sesteingebaute. zum Teil um transportable Anlagen. „Mar^borer 5^eiwngs'" Nummer 213. Trennschärfe des Empfängers ganz^ erheblich verbessern. Allerdings: den billigsten Sperrkreis darf man nicht kaufen, denn die sehr hochwertige Spule und i)er gute Drehkon« densator, über die ein Sperrkreis verfügen muß, kosten nun einmal Geld. Schließlich sind eS noch zwei Dinge, die man bei einen« älteren Empfänger beman» geln muß: das Fehlen einer einwandfreien Einrichtung zurLautstürkonre-gelung, sowie kineS sogenannten Klang f ä r b e r s. Beide Teile können auch nachträglich in das Gerät eingebaut nerte' Radio-Progmmm Donnerstag, M. Volkslieder niit Orcl>e-sterbeglcitung. 20 Vortrag. !!?0..';0 Sinfonieorchester der königli6)en Garde mit l^esang-einlagen. — Wien, 11.10 Berklhmte Künstler. 1. 10 ^^unterbunt. ?? Schrammelmunk. — Briinn, 18.05 Saxophonsolo. 10.50 Na« dioschrammel. - Bndopeft. 17.7/5 Zigeuner-musik. 10.2s> Kontert. ?l.10 Konzert auf ^wei kavieren. — Bukarest, 17 ^liumänische Volksmirsik. 10.Z0 Tannhäuser. Opernübertragung. Deutschlandsender, l.'Z Nckal-und Jnstrumentalmlbsik. 10 Konzert. ?0.l5 Berliner Philharmoniker. _ Leipzig, 18.20 Paul Lincke-Abend. 20.10 Bnnie :^^oenn er krächzt und knattert oder auch ganz versagt — oft sind es nnr Kleinigkeiten. Ein .'<>andgriff, wenige Sekunden aufmerksamen Bemühen^', nnd >chon sind die Fehler abgestellt. Eine Kleinii?keit nur, ivenn nfan einen Empfänger mil undickstem l^ei)äuse lange Zeit nicht von dem angesammelten Staub « befreite; und doch können sich unangenehme ! Nebengeräusche zeigen, wenn der Staub zu« fällig feucht mirt» und Kriechströme ermö-g« licht. Eine .Kleinigkeit ist es auch nur. wenn man mit 5>ilfe von Löschpapier nersnch!. die Rillen im Empfängergeiiän'e so abzudichten, kann. Nur eine Kleinigkeit ist e-Z. wenn die tcharfen Metaliteile t'es Bananensteckers die Litze beinahe durchiieschnitten hoben, fodaß oer .?>alt nicht n^ebr durch die Metallader, sondern nur noch duech die Umklöppeluug gegeben wird. Die .Kontaltgüte ändert sich aber ständig, wenn sich die Schnur bewegt, und Krachen und Prasseln sind l^-ie unauS' bleiblickjen Folgen. Abhilfe: man kürze die Litze UN! das schadhafte Stück, befreie sie sorgfältig niit einem Messer auf etwa 1 cm Länge von der Isolation, ohne die Litze selbst zu verletzen, u. befestigte sie erneut im Bananenstecker. Die oxhdierte Erdklemme: eine Kleinigkeit, und doch kann sie den Empfang ganz unterbinden oder doch die Ursache zu unangenehmen Nebengeräuschen bilden. Nimmt nmn sie ab, um Schalle und Wasserrohr mit Schmirgelleinen sorstsältig von allem Belag zu befreien nnd sie nun, metallifch blank, neu zu montieren, so wird nmn über sckiilech-ten Empfang nicht mehr klagen können. Nur eine Kleinisskeit. ivenn die Federkraft der gespreizten Steckerstiste an den Nohren-sockeln nachgelassen hat >— aber ^.wll'komme' nes Aussetzen des Empsangt's kann die Fol» ge sein. Mhilfe: die Nöhren herausnehnlen, bie Steckerstifte uen aufbiegen und die Richren wieder einsetzen, und schon kann DervoMommnung der Empfangs anlage Die jährlich wiederkehrende Funkausstel^ lung ist der richtige Zeitpunkt, um zu überlegen, wo und wie die vorhandene Nund-funkempfangsanlage verbessert und vervoll-komment ^Verden kann. Nicht allzu viele wer den es sich bei der heutigen ungünstigen Wirt schaftSlage leisten können, ein veraltetes Gerät gegen ein inodernes umzutauschen, wenn nicht eine Möglichkeit vorhanden ist, den vorhandenen Empfänger ini Familien- oder Bekanntenkreise zu verwerten. Ein solcher Austausch — die ^»iadiokallösung — würde natürlich mit einem Schlage ollen Aerger, den man mit dem unselektiven, wenig klangreinen l^erät hatte, verschwinden lassen und Rundfunkempfang in einer Güte liefern, wie sie nach dem letzigen Stand der technischen Entwicklung zu erzieleu ist. Muß man sich mit nach Möglichkeit billigen und einfachen Ergänzungen bescheiden, so richte man sein Augenmerk zunächst auf 2 Teile der Empfangsanlage: den Lautsprecher und die Röhren. Häufig kann man einen Empfänger uni mehrere 100 Prozent verbessern, wenn man ihm anstelle der bisherigen mangelhaften Lautsprechers eine modernes elektrodtinamisc^s Modell gibt. Lautsprecher sind gerade in diesem Jahr auf einem so niedrigen Preisniveau angelangt, daß auch jedeni weniger bemittelten Rundfunkteilnehuier die Anschaffung eines Läutsprechers nlöglich sein dürfte. Der bastlerisch Gewandte kann sich auf den Kauf ei--nes modernen Ehasis beschränken, das er in das vorhandene Gehäuse einbaut. Da clek-trodhnamische Lautsprecher kaum teurer sind, als elektromagnetische, wird derjenige, dessen Empfänger stark genug ist, d. h. der an Lautstärke und Leistung nichts zu wün^ schen übrig läßt, ohne weiteres von einem dynamischen Lautsprecher Gebrauch machen können. ES ist aber erforderlich, beim Einkauf an die Art der Stromversorgung zu denken, über die man verfugt, da man für ein Wechselstromnetz die Wechselstromaus-führung mit angebautem Gleichrichter, für ein Gleichstromnetz die billigere Gleichsttrom auSführung kaufen muß. In vielen Fällen kann nian die Leistung eines Gerätes beträchtlich vergrößern, wenn man ihm nicht nur einen vollständigen Satz neuer R i? h r e n, sondern unter diesen auch eine stärkere Endröhre gibt. Allerdings ist es notwendig, sick? aus der Gebrauchsanweisung oder aus Rückfragen beim Händler zu informieren, welche größere und bessere Röh re man verwenden kann; reicht der Netzteil nicht aus, so besteht diese Möglichkeit nicht. Oft kann man aber auch nach einer geringen Umänderung, d. h. nach* Auswechslung irgendeines Widerstandes, oder auch nach Einsehen einer größeren Gleichrichterröhre das Gerät mit der besseren Endröhre betreiben; man ^veude sich hier stets an den Fachmann, der die besten Ratschläge in dieser Hinsicht erteilen kann. Bei vielen Empfängern wird die schlechte Trennschärfe bemängelt, und der HinlveiS. daß hier ein Sperrkreis Borteile vringen würde, wird abgetan mit der Bemerkung, daß die Sperrkreise ja doch alle nichts taugen würden. Das ist aber bestimmt nicht wahr; wenn auch sehr primitiv und billig aufge!^utc Sperrkreise den Sperr kreis überhaupt stark in Mißkredit gebracht haben, so ^bt eS doch auH Modelle, die die .MariVv«r StS. Donnerstag, den 20. September 193^. l5»s Llaue kom»n von ^»n» 44 v«neoe«.kecn?88cnv?z ov«cn vr«l.^o z,ei8?e«. > s» Die Klurtür hatte fich geöffnet, und ein weibliches Äescli kam Herrin, dessen Aussehen alleA andere eher als bezaub-'rnd Die Soinmersprossen auf der träntiich gelben Haut sahen auö »vie ^^tnen in einem >bU' chenteil^. ^n Kneifer lUumelte beänstigend auf der äußersten MseiMtzc. Die außerge-wichnliche Erscheinung wurde vervoNftänUgt durch eine ho^eschlosfene Bluse unt grii-nem Binder und ein graues, vom ^"jahn der Mt erheblich benagtes TuchkostÄm. Dir selt-same Gestalt blickte lm Borbeige-^ hen fluchtig auf Redakteur. n?ckte -der Pensionswirtin einen raschen Vruk zu und enteilte in ihr Zimmer. WendrichS entgeisterter Wtck war Frau Wendrich nicht entgangen. Da^ «lher auch ausgerechnet ldiese alberne Person, die ver-rückte Gabelung dazwischenko^mmen und ihr das Geschäft verderben mußte! Da hatte man nun sein Möglichstes getan und hatte sich schon an der Aussicht gefreut, zwei neue und — wie man annehmen durfte — gutzahlende Mste evivarten zn können — und nun schienen die mühsam gegevbten Felle davonzuf^v-immen. Einen Augenblick »var Frau Wittich rat-los. Man tonnte dem Herrn doch nicht sagen, idcrß diese Dame ein stellungsloses Bü-fettinÄd<^n war. Du lieber Htnnnel! Hätte der Herr nicht ein Paar Tage früher kommen köwncn, als man noch ganz an« dere v^mnen und Titel im (Mtebuch hatte? Als noch eine Dan^e tm Haus wohnte, mit der man den ärgsten Zweifler an der Solidität des Unternehmens glatt unrlegen koiln« te? „Wer — war das?" fragte Wendrich mit würgender Kehle. Frau Wittich gab fich einen Ruck. „Tie Dame? Ja. Sie lverden staunen! Das ist — ja, das ist nämlich die (^ttin eines Fabrik' direttors, eine gewisse Frau Pnnmer! Tin eigenes Auto hat sie sogar!" Durfte man ihr die kleine Notluge übel« nehmen? Fvau Prenner hatte ja hier gewohnt. Daß sie inzwischen auslgezogen lvar, tat doch im Grunde nichts zur Sai^l Der arme Wendvich glaubte den BodlZN unter den Füßen lvanten zu fühlen. Ctne grauenvollere Erniichterung hätte ihin nicht zuteil werden können. Das al^o war I?nny Prenner, das lvar d'.e Frau, nach der er sich gesehnt hatte? Entsetzlich! „Aber das Bild!" suchte er fich an euie letzte Hoffnung zu klammern. Nun, da hatte sich Hildebrand, der Tölpel, eben einen Bären aufbinden laffen. Das hier war die Wahrheit, die vernichtend« Wahrheit! „Für welche Zeit darf ich ein Zimmer reservieren?" fragte Frau Wittich unsicher. !Söendrich ivarf ihr einen vernichtenden Blick zu, zischte etivas Unverständliches durch die Zähne, griff nach dem Hut nnd ivar be-reits außer Reichweite, als Fr^iu Mttich sich von i-hrer Bestürzung erholt hatte. ^^öendrick) machte eine Bewcg.iNtg, als wolle er den Unsichtbaren mit beiden Händen aim Halse packen. Mer der Hörer war ihm hinderlich. „Wissen Sie. was Sie sind, Hildebrand?" schnaubte er ins Mikrophon. „Ein ^anz aus-getvachscner Idiot sind Sie, ja>wvhl! - - ^hre Frau Prenner habe ich mir soeben angese-hen!" „Na — und?" fragte Hildebrand. „Gar nichts „na — und"! Dii^e Bogelscheuche köniren -Sie sich in Spiritus legen!" Er schmiß den Hörer auf die Gabel, daß es knallte__ „Da stimmt doch et-lvas nicht!" stellte Hildebrand fest, als er kopf-schüttelnd den Hörer abgelegt hatte. Und «ine Stunde später bekam Frau Wittich den zweiten Herrenbesuch !:n diesem Vor NN t tag. Hildsche in bares Hans init einer ichmntziggrauen Fassade, in d-'m Ienn'., Prenner wohnte. Bor dem Tor hilig ein grellfarbiges Nasenschild, ui« Dekagra'^'m Mehl abgebro-'kl:. mit 11 Dekagram n Zucker, 5 Deka-granlnl geriebenen, geschälten Maildeln, 1 rohen und 3 hartgekochten Dottern und den fein gehackten Scalen von Zitrone zu einem Teig geknelet. Daraus ioerden Zen timeter dicke Röllchen geformt, die man zu Bretzeln zusammenbiegt. Die Bretzeln lverden auf ein etwas befetteies Backblech gebracht, mit Eiklar bestrichen und im Rohr lichtgelb gebacken. .Xkeüiee ><««eiaee Xituie mit 2 bis 3 >Vod-nunxen, zalile die I1ii!tte 80-kort Kar. die 2veitv Milte vttelier. Zluseln'itton unter »Sofort 100« an die Verv 1059? 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(^eil. ?u8e'n:iften unter »I^Ueiltern.'süclitik« »n die Ver>v. 10557 Xiteliln kür alles icu 2 k'er^«-nen per »okort «esui^Ilt Vori^u steilen 2>vi8eiien '(Ii—13 I^lir bei vr. /Viiler. I^re^erno-va ul. 2-lI. ll»Xrbeit sclieut. vircl auf genommen, ^är. Ve.-^v. !V583 frl»«urieel,ilko. erstkiassixer solider t1errenlrl8vur nncl lZu-izistutz^er, mit .Istiresz:eu«Nls-sen, militSrkrel. virci für Vauerposten bei fixem lue lialt auksenommen. Lla^visclie nnä äeutsclie 5prat:Iiö er-wiinsellt. Offerte mit kZilä rekomm. an p. Spinnel-, Hori-en unä Damenfriseur, ^enmii. Krsljs Petra 20. 10521 ,Iar»oQi»aterla! «r>p»rv» von öien. d«r«N» vorlt»«kt. — r»u»rnck« von I» j«ckvr Li»el,k»n6 r lu»^ »rZiSIlNek. ^ Im!» !l.ll. ln wiZci!! (Zouvernante. '^io>veiii8ell uixl cieutscil. wii-ü xu z^^vei VoikssLluileru in ''lczvvc'ii^ü aukkenmnmen. WälirenU uc? LelmII^esuclies lliife im Iialt. ^ntrüLL unter referenx'- an (iie Vervv. l»'o7! 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