Mezugspreise Jür Hstereichr-Ungarn ganzjährig K 41-h alb jährig K 2- — Für Amerika: ganzjährig D. 1-25 £tir das übrige Ausland ganzjährig K 5-20 Briefe ohne Unterschrift werdennichtberücksichtigt, Manuskripte nicht zurück-gesendet. Erscheint mit einer illustrierten Beilage „Wandermappe" am 4. und 19. eines jeden Monates. Bestellungen übernimmt die Verwaltung des Gottscheer Moten in Gottschee Nr. 121. Berichte sind zu senden an die Schriftleitung des Hottfcheer Moten in Gottschee. Anzeigen (Irgerate) werden nach Tarif berechnet und von der Verwaltung des Blattes übernommen. Die „Wandermappe" ist nur als Beilage des Gott« scheer Boten erhältlich. P ostsparkass en-Konto Nr. 842.285. Mr. 8. OoLLschee, am 19. April 1912. Jahrgang IX. Der letzte Wutterölick. Zur Erinnerung an den 26. April tsisi. Den Blick vergeß' ich nimmer, Den Du mir zugesandt, Bevor Dein Geist für immer Dem Leibe sich entwand. was wolltest Du mir sagen, Als Du mich angeblickt? Hast, Mutter, wollen klagen, Was Dich im Herzen drückt? Dein Blick erschloß Dein Herze, Ließ schauen tief hinein, Erzählte von dem Schmerze Der Mutterliebe Dein. Den Blick vergeß' ich nimmer, Den letzten Mutterblick; Und Dein gedenk' ich immer, G Mutter, Du mein Glück! Wählerversammlung in Gottschee. Am 14. d. M. fand im Saale des Hotels „Stadt Triest" in Gottschee eine Wählerversammlung statt, die nicht nur aus der Stadt, sondern auch vom Lande sehr stark besucht war. Der Saal war übervoll. Kaiserlicher Rat und Bürgermeister Herr A. Loy begrüßte herzlich die Erschienenen, insbesondere Herrn Reichsratsabgeordneten Grafen Barbo und Se. Durchlaucht Fürsten Karl Auersperg. Hierauf lud er Herrn Abg. Grafen Barbo ein, seinen Tätigkeitsbericht zu erstatten. Abg. Graf Barbo warf zunächst einen Rückblick auf die letzten Reichsratswahlen im vorigen Jahre und erörterte sodann das Verhältnis der Parteien im Reichsrate. Zu bedauern sei es, daß sich nun in Wien die Freisinnigen mit den Sozialdemokraten gegen die Christlichsozialen verbündet haben, sowie anderseits auch das Bedauern darüber ausgesprochen werden müsse, wenn im vorigen Jahre da und dort die Christlichsozialen zu Wahlzwecken mit den Sozialdemokraten ad hoc ein Wahlabkommen eingegangen wären. Redner habe sich im Reichsrate der agrarischen Gruppe des Deutschnationalen Verbandes angeschlossen, die mit ihren programmatischen Anschauungen den Bedürfnissen seiner Wählerschaft am nächsten stünde. In Gottschee existiere ja auch der scharfe Gegensatz zwischen Stadt und Land nicht, wie das z. B. in Großstädten der Fall sei. Hierauf besprach Redner die Wehrvorlage, für deren Bewilligung der Deutschnationale Verband als Staatspartei stimmen werde, ferner die Frage der italienischen Rechtsfakultät, die jedenfalls und unbedingt nicht in eine deutsche Stadt verlegt werden dürfe, dann die Finanzreform (neue Steuervorlagen) und andere Fragen, die im Reichsrate demnächst zur Verhandlung kommen. Angenehm berühre es, daß in Gottschee die frühere große Erbitterung der politischen Parteien gegeneinander geschwunden sei und einem besseren Einvernehmen Platz gemacht habe. Er betrachte sich als Abgeordneten von ganz Gottschee, also aller Parteien des Ländchens, sowie als Anwalt der Deutschen in Laibach und im Süden des Reiches. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liege übrigens im Landtage und LandesauSschusse, wo er für seine Wähler mehr erreichen könne als im Reichsrate. Deshalb sei er nach seiner Wahl zum Reichsratsabgeordneten aus dem LandesauSschusse nicht ausgetreten. Im Landtage und LandesauSschusse habe er sich dafür eingesetzt, daß Gottschee in allen Fragen der Landeskultur entsprechend berücksichtigt und nicht vernachlässigt werde. An der Hand einer Tabelle wies Redner nach, wie stiefmütterlich Gottschee bisher bezüglich des Straßen- und Wasserversorgungswesens, der Biehzucht-förderung usw. behandelt worden sei. Auch wenn sie das erstemal abgewiesen worden seien, sollten die Leute ihre Gesuche um Straßen, Wasserleitungen und bergt, nur immer wieder beharrlich erneuern, endlich erreiche man doch einen Erfolg. Um Anlage von Zisternen in solchen Ortschaften, die von der zu erbauenden großen Wasserleitung Soderschitz-Reifnitz-Gottschee berührt werden würden, solle jedoch nicht eingeschritten werden, da solche Ortschaften ohnehin den Anschluß an diese Wasserleitung haben werden. Man möge1 nicht immer gleich die Entsendung eines Ingenieurs verlangen, die für die Interessenten Kosten verursache, sondern solle lieber selbst das Projekt machen und auf Grund desselben den Landesausschuß um eine Subvention bitten. Ein besonderes Augenmerk solle man in Gottschee der Kultivierung der ausgedehnten, großen Hutweideflächen zuwenden, die für die Viehzucht (Weidegang) von großer Bedeutung seien. Man solle die gemeinsamen Weiden nicht individuell verteilen, sondern sie belassen und verbessern. Bodenflächen, die sich mehr für die Anpflanzung eignen, sollen aufgesorstel werden, der übrige Teil soll vom Gestrüpp gereinigt werden, damit das Gras gedeihen kann. Die Rede wurde von der Versammlung mit großem Beifall ausgenommen. Fürst Auersperg, der sodann das Wort ergriff, vertrat warm und nachdrücklich den agrarischen Standpunkt. Bleiben wir Agrarier und lassen wir uns nicht durch Schlagworte beirren! Wenn alle Bedarfsartikel im Preise gestiegen seien, dürfe man es auch dem Bauer nicht verargen, wenn er für seine Erzeugnisse einen angemessenen Preis zu erhalten trachte. Am tendenziösen Teuerungsrummel sei in erster Linie die jüdische (judenliberale) Presse schuld, die jetzt in Wien den Sozialdemokraten zur Herrschaft verhelfen möchte. Es wäre für Wien kein Glück, wenn dort nach den Ge-meinderatswahlen die Sozialdemokraten mit den Judenfreisinnigen sich in die Herrschaft teilen würden zum Schaden des Bürgertums. i nämlich bei kleineren Anlagen (Zisternen und dergl.) Vor der Judenpresse sei zu warnen, denn was sie schreibe, sei nicht im Interesse der Bevölkerung gelegen. Auch die Altliberalen seien seinerzeit an der jüdischen Presse, die sie am Gängelbande führte, zugrunde gegangen. Redner glaube nicht, daß dadurch eine Besserung eintreten werde, wenn wieder der Judenliberalismus ans Ruder komme, weil man in Wien dann über das eigentliche Bürgertum hinwegschreiten werde und die Sozialdemokraten das große Wort führen würden. ' Die wirkungsvolle, kernige Rede des Fürsten fand größten Beifall. Advokaturskonzip. Herr König beantragte eine Entschließung, in welcher dem Reichsratsabgeordneten Grafen Barbo das volle Vertrauen und dem Fürsten Auersperg der tiesstgefühlte Dank dafür ausgesprochen wurde, daß er sich um die Interessen Gottschees auch jetzt noch immer ebenso warm annehme wie früher als Reichsratsabgeordneter. Diese Entschließung gelangte unter begeisterten Zurufen zur Annahme. Herr Bürgermeister Hans Jonke führte Klage über die Vernachlässigung Gottschees seitens der autonomen Landesverwaltung. Das Gottscheer Gebiet solle wenigstens soviel bekommen, als ihm nach den statistischen Verhältnissen (Bolkszahl, Anzahl der Viehstücke) mit Recht gebühre. Jener Teil der Staatssubventionen, auf den Gottschee hiernach Anspruch erheben könne, solle dem Ländchen direkt, und ohne daß der Landesausschuß hierüber ein entscheidendes Wort zu sprechen hätte, gegeben werden. Fürst Auersperg erwiderte hierauf, daß er auf eine diesbezügliche Anregung des Verständigungs-ausschusfes bereits bei Sr. Exzellenz dem Ackerbauminister vorge-fprochen und die größte Bereitwilligkeit gefunden habe, daß für das Gottscheer Gebiet gegeben werden werde, woraus es gerechterweise Anspruch machen könne. Dieser Anspruch müsse durch einen entsprechenden statistischen Nachweis begründet werden. Die statistischen Daten seien bereits gesammelt und heute der Versammlung durch den Herrn Reichsratsabgeordneten zur Kenntnis gebracht worden. Sie würden nunmehr dem Herrn Ackerbauminister vorgelegt werden, worauf das weitere'dann werde veranlaßt werden. Er glaube, daß man in dieser Frage auf einen Erfolg werde rechnen dürfen. Herr M. Petschauer, Schulleiter in Lichtenbach, rügte den elenden Zustand der Straße Römergrund-Lichtenbach, die einer Verbesserung dringend bedürftig sei, und sprach über die unbedingte Notwendigkeit der Regelung der Lehrergehalte, welch letzteren Gegenstand auch Herr Schulleiter v. Turzansky beleuchtete. Herr Gastwirt Kraus beschwerte sich über das ungleichmäßige Vorgehen des hiesigen Bezirkstierarztes, der bezüglich der Schweineverkaufsstellen in Gottschee Anforderungen stelle, die z. B. in Reifnitz und Großlaschitz nicht verlangt würden. _ Nach. mehrstündiger Dauer der Erörterungen schloß Herr Bürgermeister Loy die Versammlung, indem er auf den Herrn Reichsratsabgeordneten Grafen Barbo und auf den allverehrten Herzog von Gottschee ein dreifaches Heil ausbrachte, in welches die Versammelten begeistert einstimmten. Zur Geschichte der Gottscheer Landschuten. Are Schule in Witterdorf. (4. Fortsetzung.) Nach seinem freiwilligen Rücktritt von der Lehrstelle in Altlag nahm Erker den Schulunterricht in Mitterdorf wieder auf. Er war weder provisorisch noch desinitiv angeftellt, da keine Schule und nicht einmal ein entsprechendes Lokale für die Unterbringung derselben vorhanden war; aber als geprüftem, mit gehörig adjustierten Zeugnissen versehenem, also mit der Lehrfähigkeit ausgestattelem Lehrer wollte man ihm auch schulbehördlicherseits in der Ausübnng feines Berufes in feiner Geburtspfarre nicht hinderlich sein, und so wurde ihm mit Rücksicht auf die große Zahl schulfähiger Kinder und in Würdigung seiner Verdienste" das Schulehalten gestattet. Um aber vor der Verfolgung durch den Winkelschulparagraphen sicher zu sein, erkundigte sich der Distriktsschulaufseher Dechant Rankei, Pfarrer in Mitterdorf, im Sommer 1829 persönlich beim damaligen Schulenoberaufseher Domdechanten Urban Jerin in Laibach, „ob nicht der ihm wohlbekannte und geprüfte Lehrer Josef Erker in Mitterdorf eine Schule so halten dürfte, daß er nicht als Winkellehrer betrachtet werden könnte". Der Bescheid lautete günstig. Die Eröffnung (eigentlich Fortführung) einer Privatschule in Mitterdorf wurde gestattet unter den Bedingungen, daß die Schule der Aufsicht des Ortspfarrers unterstehe, öffentliche Prüfungen gehalten und am Ende des Schuljahres die üblichen Ausweise über den Zustand der Schule eingesandt werden. Erker durfte also mit dem Schulunterricht fortfahren. Nebenbei versah er auch den Dienst eines „Halbmesners und Chorsängers." Eine Orgel besaß die Mitterdorfer Pfarrkirche noch nicht; eine solche hätte übrigens auch keine Verwendung gefunden, weil niemand, nicht einmal der Lehrer, des Orgelspielens kundig war. Der Gottesdienst wurde nur unter Gesangsbegleitung abgehalten, wobei Erker als . tüchtiger Sänger die Leitung des Sängerchores übernommen hatte. In der Schule war aber Erker nicht mehr so eifrig wie früher, die ursprüngliche Frische und Begeisterung war geschwunden, er widmete sich nicht mehr so ganz und ungeteilt seinem schönen Berufe, deshalb war auch der Schulbesuch kein besonders reger. Ein Bericht aus der damaligen Zeit spricht nur von „einigen" schulbesuchenden Kindern. Letzteres mag seinen Grund wohl auch im Mangel eines paffenden Schul-lokales gehabt haben. Erker hatte nämlich um diese Zeit das Häuschen Nr. 21 in Mitterdorf, eine armselige Keusche, erworben und es Herrichten lassen, wobei er sich verschuldet haben dürfte. In diesem Hause hatte er ein Lokal notdürftig als Schulzimmer eingerichtet und darin gegen ein geringes Entgelt Unterricht erteilt. Begreiflicherweise war er darauf bedacht, sein Haus soviel als möglich ertragfähig zu machen. Deshalb eröffnete er darin ein Gasthaus-qeschäft, so daß sein Haus zugleich ein Wirts- und Schulhaus war. Wie es unter solchen Umständen mit dem Unterrichte ausgesehen haben mag, kann man sich denken. Aber schließlich mußte man dem Lehrer doch noch Dank wissen, daß durch sein Bemühen wenigstens etwas geschah und der Kinderunterricht nicht völlig ins Stocken geriet. Daß es übrigens auch an Bemühungen der kompetenten Faktoren, eine regelrechte Schule in Mitterdors zu gründen, nicht fehlte, beweist ein Bericht der Distriktsschulaufsicht v. 28. Sept. 1833, worin es unter anderem heißt, daß in Mitterdorf „keine gestiftete Schule mit Lokale bisher erzweckt werden konnte, ungeachtet mit Juterve-nierung des vorigen und auch des dermaligen Herrn Bezirkskommisfärs schon mehrfache Versuche zur Gründung einer Schule und Dotierung eines Lehrers mit Ernste gemacht wurden, die aber aus Gründen zu keinem Resultate führten." Der hauptsächlichste unter diesen Gründen wird wohl die Armut der Pfarrinsassen gewesen sein, die erst vor kurzem eine neue Pfarrkirche erbaut hatten. Die Umstände, unter denen die Schale in Milterdorf zum zweitenmal eröffnet wurde, waren also durchaus keine rosigen, und Erker, der mittlerweile auch eine Familie gegründet hatte, mußte nun auch die Sorge für deren Unterhalt auf sich nehmen. Da er bei der Ausübung seines Berufes sein Auskommen nicht fand, blieb ihm nichts übrig, als durch andere einträglichere Nebenbeschäftigungen seine Lage einigermaßen zu verbessern. So kam es, daß er, wie wir bereits wissen, in seinem Hause nebst der Schule auch ein Gasthaus eröffnete, trotz der Unzukömmlichkeiten, die damit für erstere verbunden waren. Außerdem übernahm er eine Fleischaus-schrotung, betrieb Schweine- und Speckhandel, beschäftigte sich mit Winkelschreiberei, führte Prozesse in eigener Sache und in Vertretung anderer usw. Daß er durch diese vielseitige Inanspruchnahme seiner eigentlichen Berufstätigkeit entzogen wurde und den Schulunterricht mehr oder weniger vernachlässigen mußte, ist einleuchtend; kam es ja sogar vor, daß er sich manchmal in der Schule durch einen besseren Schüler vertreten ließ und ihm die Aufsicht über die Schuljugend übertrug, während er selbst seinen Geschäften nachgmg. Das waren nun freilich Zustände, die der Mitterdorfer Schule ;fel, 'tgen ,,ob r in nkel-lstig. itter-der ilten den dem inerš arche i ge-:lens tuna des Lrker Be-anz der agen ieres chul-das irben irfte. nmet teilt. : 'glich lauswar, sehen man iftens ocken Fak-chlte, oorin Ichule lerve-issärs erung inden Diesen t, die ände, öffnet mittauch i der i ihm rügen , wie h ein t für Haus« h mit :etung seiner erricht im es einen Schulung- Schule weder zur Ehre noch zum Heile gereichten und daher auf die ®auer nicht geduldet werden konnten; aber sie zeigen deutlich genug, tme weit es kommen muß, wenn einer in seinem Stande nicht so frei von Nahrungssorgen leben kann, um sich ganz und gar seinem Berufe widmen zu können. Eine Zeitlang geduldete der Distrikts-schulinspektor, Dechant Rankei, der selbst im Orte wohnte und alles mit ansehen mußte; als sich aber auch mit Beginn des Schuljahres 1833/34 ein Wandel zum Bessern nicht bemerkbar machte, verbot er kurzerhand dem Erker das Schulehalten. So wurde der Kinderunterricht in Mitterdors abermals unliebsam unterbrochen. ____________________ (Fortsetzung folgt.) Aus Stabt und Land. Hottschee. (Ernennungen.) Der Minister für Kultus und Unterricht hat den Hauptlehrer an der Lehrerbildungsanstalt in Laibach Herrn Rudolf P eerz zum Hauptlehrer an der Lehrerbildungsanstalt in Mies ernannt. — Herr O. Herrmann, herzoglicher Forstadjnnkt in Gottschee, wurde zum Forstverwalter in Hohenberg, Niederösterreich, ernannt. — (Militärisches.) Leutnant Herr Friedrich Kaucky wurde vom Infanterieregimente Nr. 17 zum Infanterieregiment Nr. 76 transferiert. — (Bon der Zentralkommission für Denkmalpflege.) Die Zentralkommisston genehmigte das Projekt für den Wiederaufbau der fast gänzlich durch Feuer zerstörten Corpus Christi-Kirche in Gottschee mit folgenden Bemerkungen: Die in der Seitenansicht über den Fenstern projektierten Giebel, die eine „unruhige Wirkung" haben, wären wegznlaffen. Die weit auseinander liegenden Fenster wären näher zusammenzuziehen. Sollte eine Beleuchtung des oberhalb des projektierten Tonnengewölbes liegenden Raumes notwendig werden, so hätte dies durch einfache Dachfenster zu geschehen. ’ — (Vom Volksschuldienste.) Der Bezirksschulrat m Gottschee hat die absolvierte Lehramtskandidatin Frl. Amalia Erker zur provisorischen Lehrerin an der Volksschule in Neffeltal ernannt. — Der bisherige prov. Lehrer an der Volksschule in Masern Herr Johann Zeidler wurde in gleicher Eigenschaft an die Volksschule Verdreng verseht. (Vom Finanzdienste.) Das Präsidium der krainischen Finanzdirektion hat den provisorischen Steuerassistenten Herrn Robert Ganslmayer zum definitiven Steuerassistenten in der elften Rangs« klaffe ernannt. — (Ernennung.) Der Stationsvorstand in Gottschee Herr A. Schweiger ist zum Stationsvorstaud in Cervignano ernannt worden. Herr Schweiger erfreute sich wegen seines entgegenkommenden, freundlichen Wesens hier allgemeiner Beliebtheit, so daß sein Scheiden allseits bedauert wird. — (Über die Dippelböden im hiesigen Psarrhof) gäben die Herren Roman Treo, Stadtbaumeister in Laibach, und Simon Weißbacher, Stadtzimmermeister in Laibach, kürzlich folgendes Gutachten ab: Das ganze obere Stockwerk ist mit Dippelbäumen abgedeckt, welche jedoch an manchen Stellen, besonders aber an den Tramköpfen sehr stark morsch sind. ^ Weiters haben diese Träme ein zu geringes Auflager, da sie ursprünglich (bei der Neuherstellung im Jahre 1855) zu kurz geschnitten waren und schon damals die Mauer mit Ziegelkonsolen ausgelegt werden mußte, Um ein Tramauflager im geringeren Maße zu gewinnen. Die Dippelböden sind zur Hälfte angefault (Rotfäule), an manchen Stellen sogar ganz, weshalb sie nicht genügend tragfähig sind und das Einstürzen der ganzen Decke zu befürchten ist, wie dies bereits in einem Zimmer (Kaplanwohnung) der Fall war. An einigen Stellen befindet sich die Decke in etwas besserem Zustande, jedoch ist es der Sicherheit halber zu empfehlen, auch diese abtragen zu lassen und die eventuell sich noch in besserem Zustande befindlichen Träme nicht wieder für die Tramdecke zu verwenden, da die Fäulnis und der Wurmstich sich sofort auf die neue Konstruktion verbreiten würde. Die ganze Decke ist deshalb im oberen Stockwerke sofort abzutragen, um weiteren Einstürzen vorzubeugen, und durch eine neue Tramdecke zu ersetzen. — (Freiwillige Feuerwehr.) Wir haben vor mehreren Wochen darauf hingewiesen, daß die freiw. Feuerwehr in Goitschee, soll sie ihrem schönen Zwecke voll entsprechen können, einer Erneuerung, Auffrischung und Mitgliedervermehrung bedarf. Seitens der Siadtgemeindevertretung erging kürzlich ein Ausruf an die Bewohnerschaft von Gottschee, in welchem betont wurde, daß der Verein nur in dem Falle auf feine frühere Höhe gelangen könne, wenn sich alle Kreise der Bevölkerung an demselben beteiligen, und zwar nicht bloß als unterstützende, sondern womöglich auch als ausübende Mitglieder. Den sehr dankenswerten Bemühungen der Stadtgemeindevertretung und der maßgebenden Kreise ist es nunmehr gelungen, neue ausübende Mitglieder ans den besten Kreisen der Bevölkerung zu gewinnen. Durch den Eintritt dieser neuen ausübenden Mitglieder ans dem Bürger- und Beamtenstande ist der Feuerwehr-verein gewissermaßen auf neue Grundlagen gestellt worden, was sich auch bei der Neuwahl des Wehrausschuffes zeigte, die am 3. d. M. bei der 35. sehr gut besuchten Jahresversammlung des Vereines stattfand. Es wurden (mit Stimmzetteln) folgende Herren gewählt: Obergeometer v. Für er als Wehrhauptmann, Weingroßhändler M. Tschinkel als dessen Stellvertreter, Tischlermeister Novak als Steiger-Obmann, Kaufmann M a ch e r als Stellvertreter, Schloff er-meister Bachmayer als Spritzen-Obmann, Kaufmann M. Rom d I. als Stellvertreter, Schuhmachermeister Prenner als Schutz-mannschafts-Obmann, Beamter Lackner als Stellvertreter. Kaufmann Hans Hönigmann als Zahlmeister, Beamter Alois Verderber als Schriftführer. Wie man sieht, ist die Leitung des Vereines in die besten Hände gelegt, so daß mit voller Bestimmtheit zu erhoffen ist, daß die freiw. Feuerwehr einer Zeit neuer Blüte entgegengehen wird, was im Interesse der Stadt auf das innigste zu wünschen ist. — Von anderer Seite wird uns mitgeteilt, der gewesene Wehrhauptmann Herr Adolf Fornbacher habe in seiner Ansprache bei der Hauptversammlung auf den Umstand hingewiesen, daß die Vereinsleitung schon in früheren Jahren darauf aufmerksam gemacht habe, daß bei der bisher bekundeten Interesselosigkeit weiter Kreise ein Gedeihen des Vereines ausgeschlossen sein mußte. Herr Bezirkshauptmann Frh. v. Schönberger gedachte am Schluffe der Versammlung des scheidenden Ausschusses mit ehrenden Worten und hob hervor, daß die Verhältnisse es dem früheren Ausschüsse unmöglich gemacht hätten, in der Öffentlichkeit für den Verein jenes Interesse zu erwecken, dessen er bedurfte. — (Die Sparkasse der Stadt Goitschee) hat ihren Rechnungsabschluß für das 30. Geschäftsjahr 1911 veröffentlicht. Die Anstalt erzielte im Jahre 1911 einen Gesamtgewinn von K 40.685-53, wovon K 22.066-57 auf den Reservefonds entfallen. Obzwar dieses Ergebnis geringer ist als das der Vorjahre, kann es mit Rücksicht auf den Umstand, daß die Verhältnisse auf dem Geldmärkte ungünstige waren und daß das Jahr 1911 in wirtschaftlicher Hinsicht teilweise ein Mißjahr war, immerhin als ein recht befriedigendes angesehen werden. In Ausführung des seinerzeit gefaßten Ausschußbeschluffes wurde im abgelaufenen Jahre zum ersten Mal der Reservefonds getrennt vom Hauptfonde verwaltet und verrechnet. Für die Einlagen wurde das System der losen Konten eingeführt, was eine wesentliche Vereinfachung der Manipulation zur Folge hat. Der Einlagenstand hat sich mn K 209.14145 vermehrt, der Stand der Hypothekardarlehen um K 59.683'52 vermindert Der Stand der Wertpapiere vermehrte sich um K 289.499 auf K 1,763.189-70. Der Sicherheitskoesfizient, welcher fich dermalen auf 7'8 % des Einlagenstandes stellt, weist gegen das Vorjahr eine kleine Verminderung auf, die in der Zuweisung von K 30.000 ans dem allgemeinen Reservefonbe zum Kursreservefonde ihre Erklärung findet. Der Stand der Einlagen hat sich um 82 Büchel vermehrt. Die Zahl der Spareinleger beträgt Ende 1911 5769 mit einem Einlagekapital (samt kapitalisierten Zinsen) von K 6,507.32448; Der Reservefonds hat eine Höhe von K 462.743"06 erreicht; er betrug Ende 1910 K 463.517-53, wovon jedoch dem neugeschaffenen Knrsreservefonde (1911) K 30.000 zugewiesen wurden. Die Gebarung wolle aus Nachstehendem entnommen werden: a) Hauptfonds: Forderungen: Grundpfanddarlehen K 4,108.837"7Ö, Gemeindedarlehen K 611.77811, Wechsel K 264.156-61, Zinsenrückstände K 72.884-27, Wertpapiere K 1,362.91180, Anlagen in laufender Rechnung K 108.85911, eigene Realitäten K 15.651-44. — Lasten: Einlagen samt zugeschriebenen Zinsen K 6,507.324*48, vorausbezahlte Zinsen K 5122-45, Pensionsfonds K 44.755'59, Geschäftsgewinn K 22.066"57. — b) Reservefonds: Wertpapiere K 400.277'90, Anlagen in laufender Rechnung K 10.787'90, Einlage bei der eigenen Anstalt K 1503-29, Eigene Realitäten K 37.471'40, Zinsenrückstände K 2096, Geschäftsgewinn K 18.618 96. Der Geldverkehr betrug K 6,501.353-33. Bei der am 12. d. M. abgehaltenen Sparkasseausschußsitzung wurden für gemeinnützige und wohltätige Zwecke folgende Widmungen beschlossen: Der städtischen Musikschule K 1200, der freiw. Feuerwehr in Gottschee K 200, der Feuerwehr in Grafenfeld K 100, der Feuerwehr in Schalkendorf K 50, dem Gauverbande deutscher Feuerwehren in Krain K 100, dem Kindergartenvereine in Gottschee K 540, dem Waisenhause in Gottschee K 300, dem Vereine zur Unterstützung deutscher Hochschüler aus Krain K 50, der Filiale Gottschee der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft für Krain K 1000, dem Deutschen Leseverein in Gottschee K 100, für den Wiederaufbau der Corpus Christi-Kirche K 2000, zusammen K 6240. Die beteilten Institute usw. wissen der Sparkasse hiesür wärmsten Dank. Seit ihrem Bestände hat die Sparkasse für gemeinnützige und wohltätige Zwecke zusammen den sehr ansehnlichen Betrag von K 203.424-21 gespendet. — (Maßn ahmen zur Vertilgung der Maikäser.) Heuer ist wieder ein Maikäferjahr. Im vorigen Maikäferjahr wurde für die Vertilgung dieser Schädlinge zu wenig getan, weshalb der durch die Engerlinge in den folgenden Jahren angerichtete Schaden sehr groß war. Diesmal soll auf Anregung des Landesausschusses für die Bekämpfung der Maikäferplage mehr geschehen. Nach einem an die Gemeindeämter ergangenen Erlasse soll vom Beginn der Flugzeit an täqlich in der Frühe bis nach 7 Uhr in jedem Dorfe eine Abteilung Leute zur Vernichtung der Maikäfer tätig sein, und zwar unter einem vom Gemeindevorsteher zu bestimmenden Aufseher. Die gesammelten Maikäfer sind in Säcken einige Minuten unter Wasser zu tauchen und dann mit ungelöschtem Kalk zu vermengen. In der Stadt Gottschee haben sich auf Anordnung der Gemeinde täglich 35 Häuser unter der Aufsicht des Feldhüters und eines Wachmannes am Sammeln und Vertilgen der Maikäfer zu beteiligen. Gegen Säumige kann nach dem Gesetze eine Geldstrafe von 2 bis 20 K (im Wiederholungsfälle bis 40 K) oder im Falle der Zahlungsunfähigkeit eine Arreststrafe von 12 Stunden bis 4 Tagen verhängt werden. Der krainifche Landesausschuß will auch die Schulkinder zur Maikäfervertilgung herangezogen wissen. Die Bezirksschulräte wurden vom Landesschulrate ermächtigt, im Mai 1912 den Beginn des Unterrichtes an jenen Volksschulen, an denen der Unterricht schon um 8 Uhr beginnt, auf 9 Uhr vormittags zu verlegen. — (Weinbauer.) Wirerhalten folgende Zuschrift: Im Interesse der schwer betroffenen Weingartenbesitzer bitte ich nachstehenden Aufruf verlantbaren, resp. veröffentlichen zu wollen. Weinbauer! Die Nachtfröste der letzten Tage haben unsere Hoffnungen auf eine ergiebige Weinernte zum großen Teile vernichtet. Es heißt nun retten, was zu retten ist! Ich sehe mich deshalb veranlaßt, Euch nachstehende Ratschläge zu geben. Derzeit ist es am besten, die Weinreben vollkommen in Ruhe zu lassen, wohl aber nach Eintritt besserer Witterung die noch unbeendeten Weingartenarbeiten fertig-zustellen. Sodann wird ruhig abzuwarten sein, bis der Rebstock austreibt und selber zeigt, was an ihm noch lebensfähig ist, was sich heute mit Bestimmtheit noch nicht sagen läßt. — Jede Rebenknospe besteht nämlich aus drei Augen, und zwar aus einem Hauptauge und aus zwei Nebenaugen. Die bereits sehr stark entwickelten Hauptaugen, resp. Triebchen aus denselben, werden wohl zum größten Teile (je nach Lage, Sorte usw.) vernichtet sein, nicht aber die Nebenaugen, von denen eines oder das andere gewiß austreiben wird. Diese Triebe werden auch Trauben, wenn auch nur kleinere, wenig ergiebige bringen, so daß wir doch einen kleinen Ertrag erzielen können. Es wäre sonach sehr unvernünftig, schon jetzt die Bögen oder andere Teile des Rebstockes abzuschneiden. Sobald die Rebe frisch austreiben wird, was in einem Monat gewiß der Fall werden wird, dann wird es sich empfehlen, die vom Froste vernichteten Hauptaugen, resp. Triebchen aus denselben auszubrechen, um den Nebenaugen Gelegenheit zu geben, sich rascher zu entwickeln. Diese Arbeit schon jetzt 'durchzuführen, wäre verfrüht, denn dann könnte uns der Frost noch das vernichten, was jetzt verborgen und vor ihm geschützt ist. Sobald die neuen Triebe eine Länge von 15—20 cm erlangt haben werden, wird man alle unnützen Triebe ausbrechen müssen. Ebenso wird man nicht das ohnedies stets empfehlenswerte Einkürzen der Triebe hinter dem 3.-4. Blatte ober der letzten Traube versäumen dürfen. Dieses Einkürzen findet erst nach beendeter Blüte, und zwar nur auf den Bögen statt. Schließlich dürfen wir es nicht versäumen, alle übrigen Weingartenarbeiten, wie das Behauen, Jäten, Binden, namentlich aber das Bespritzen rechtzeitig durchzuführen, denn sonst könnte der heutige Frühjahrsfrost für den Bestand unserer Weingärten verhängnisvoll werden. Skalicky, k. k. Weinbauinspektor. — (TrifailerKohlenwerks-Gefellschaft.) Der Verwaltungsrat hat die Bilanz für das Jahr 1911 festgestellt. Es ergibt nach Vornahme von Abschreibungen in der Höhe von 812.291 K (gegenüber 803.383 K für 1910) einschließlich des Vortrages vom Vorjahre einen Gewinn von 448.181 K (gegenüber 158.225 K für 1910). Der Verwaltungsrat hat den Beschluß gefaßt, der Generalversammlung vorzuschlagen, den Betrag von 300.000 K auf außerordentliche Abschreibung zu verwenden und die restlichen 148.181 K auf neue Rechnung vorzutragen. — (Bezirkskaffen.) In anderen Kronländern (Steiermark, Böhmen usw.) bestehen für die autonome Verwaltung der Bezirke eigene Bezirksvertretungen. In Krain haben wir die Bezirkskassen, die noch ein Rest aus der Zeit des Absolutismus sind und gegenwärtig eigentlich der gesetzlichen Grundlage entbehren. Nach der Absicht des krainischen Laudesausschusses, der an die Gemeindeämter diesbezüglich ein Rundschreiben gerichtet hat, sollen die Bezirkslassen ausgelassen werden. Die Gemeindeämter haben sich hierüber zu äußern. Wie verlautet, hat sich die Stadtgemeindevertretung von Gottschee bereits für die Auflassung der Bezirkskassen ausgesprochen, die anderen Gemeinden unseres Gebietes werden sich wahrscheinlich auch in diesem Sinne äußern. — (Notstandsunterstützung.) Das Ministerium des Innern hat im Einvernehmen mit dem Finanzministerium zum Zwecke der Einleitung einer Hilfsaktion in dem im Jahre 1911 von Dürrschäden hart betroffenen Gemeinden Ambrus, Haidowitz, Hof, Langenton, Zagradec und Seifenberg des politischen Bezirkes Rudolfswert eine Notstandsunterstützung von 9000 K bewilligt. — (Trauung.'» Am 15. d. M. wurde in der hiesige» Stadtpfarrkirche Herr Alois Hutter, k. k. Postmeister in Aßling-Hütte (Oberkrain), mit Fräulein Mizzi Hönigmann, Tochter des Gastwirtes und Gemeinderates Herrn Georg Hönigmann in Gottfchee, getraut. Als Trauungszeugen fungierten die Herren Joses To mitsch und Alois Verderber. Viel Glück! — (Die Ferienordnung an den Mittelschulen) ist nunmehr nach mehreren versuchsweisen Änderungen vom Unterrichtsministerium endgültig festgelegt worden. Demnach haben die Hauptferien vom 16. Juli bis 15. September zu dauern. Doch entfällt schon vom 6. Juli an die Unterrichtserteilung, die Ferien, bezw. die schulfreie Zeit beginnt also mit 6. Juli, die Weihnachtsferien dauern vom 24. Dezember bis einschließlich 2. Jänner, die Osterferien vom Mittwoch vor bis einschließlich Dienstag nach dem Ostersonntag. — (Wiederaufbau der Corpus Christi-Kirche.) Durch die Versicherungssumme sowie durch milde Spenden sind gegenwärtig von dem auf 14.500 K veranschlagten Baue bereits über 11 hofft tr können. Fürsten der S Krain rika ha stehung einzuleii Kirche i die grö in die Spende ausgeba unter $ neue G Im kro äußert viel als Mfte I Weißkra in Gott diesem 3 daß soli in Gotts hat näi Bahn i und Ve Baumei zu berü Rückgan werkes gezogen Arbeiter für dies burmher oder go Absterbe als Tier notwend fließen j und zwo ist übril die Frö vernichte geister 1 mindert die lästi H Witfrau Besitzers 28 Pac Die bei Gemeint mich dir wird Hi, nuferer von K E Stelle h weißen < fonen a :n e, r- ie ld er te n, n. tn tb >n De ts te et it. tt= is ;e ill :r« ES K m ür te« uf K rf, :!e m, al- ter [er en :n. jee ;N« ich im 11 itz, ies Dt« tte lst- ee, ist is- pt« llt w. ten er« im e.) nd its über 11.000 K gedeckt. Den Rest, den Herr Baumeister Treo stundet, hofft man durch weitere gütige Spenden baldigst aufbringen zu können. Zu besonderem Danke ist man verpflichtet Sr. Durchlaucht Fürsten Karl Auersperg für die hochherzige Spende von 1000 K, der Sparkasse der Stadt Gottschee (2000 K) und der Krainischen Sparkasse (1000 K). Die Spenden aus Amerika haben wir bereits früher dankend angeführt. Die Kirchenvor-stehung trägt sich mit dem Gedanken, demnächst eine Sammlung einzuleiten für die Anschaffung der Glocken, da die neu aufgebaute Kirche doch nicht stumm bleiben kann. Die Namen solcher Spender, die größere Beträge beisteuern, werden zur dauernden Erinnerung in die Glocken eingegossen werden. Vielleicht finden sich solche Spender bald, damit man schon bei der Einweihung der wiederausgebauten Kirche, die im Monate Juli 1912 mit festlichem Gepränge unter Beteiligung aller Bolkskreise von Gottschee gedacht ist, das neue Geläute hören können wird. — (Weißkrainer Bahn und heimisches Gewerbe.) Im krainischen Landtage ist bekanntlich der dringende Wunsch geäußert worden, es mögen beim Baue der Weißkrainer Bahn so viel als möglich das heimische Gewerbe und die heimischen Arbeitskräfte herangezogen werden. Das gilt also in erster Linie für Weißkrain und Nnterkrain, zu welchem auch Gottschee gehört. Auch in Gottschee erhoffen gewerbliche Kreise Arbeit und Verdienst bei diesem Bauunternehmen. Wie wir vernehmen, ist Aussicht vorhanden, daß solche berechtigte Wünsche Berücksichtigung finden werden. Der in Gottschee bereits bestbekannte Herr Stadtbaumeister Roman Treo hat nämlich die Herstellung der Hochbauten bei der genannten Bahn übernommen, ist also in der Lage, Bauhandwerkern Arbeit und Verdienst zu schaffen. Herr Dechant Erker hat den Herrn Baumeister ersucht, hiebei insbesondere auch das Gottscheer Handwerk zu berücksichtigen, was Herr Treo freundlichst zusagte. Durch den Rückgang in der Holzkohlengewinnung und hiedurch auch des Fuhrwerkes sind einzelne Gewerbszweige empfindlich in Mitleidenschaft gezogen und man wird trachten müssen, den Verdienstentgang durch Arbeiten und Lieferung nach auswärts wettzumachen. — (Jetzt ist wiederdieZeitderFrösche). Wir legen für diese armen Wasserbewohner heute ein gutes Wort ein. Unbarmherzig ist es, lebenden Fröschen die Schenkel abzuschueiden ober gar auszureißen und die zappelnden Rümpfe dem langsamen Absterben zu überlassen, was leider meistens geschieht, trotzdem es als Tierquälerei strafbar ist, wenn die Tat angezeigt wird. Unbedingt notwendig ist es, wenn schon für die tafelnde Menschheit Blut fließen muß, die Frösche vor dem Abschneiden ihrer Beine zu töten, und zwar durch einen derben Schlag auf den Kopf. Empfehlenswert ist übrigens der Genuß von Froschschenkeln durchaus nicht; denn die Frösche sind fleißige Jusektenvertilger, und je mehr Frösche vernichtet werden, desto üppiger gedeihen die lästigen kleinen Plagegeister des Sommers. Wenn die Frösche grenzenlos ebenso vermindert werden, wie jetzt die Vögel vermindert sind, dann haben die lästigen und schädlichen Insekten freie Herrschaft. Witterdorf. (St erbe fälle.) Gestorben ist die 74 jährige Witfrau Gertrud Jaklitsch in Mitterdorf 40 und die 18jährige Besitzerstochter Helena Krobath in Windischdors 26. — (Markt.) Am heurigen ersten Markte sind 220 Stück, — fast ausnahmslos recht schönes Vieh — aufgetrieben und davon 28 Paar Mastochsen und 20 Paar Zugochsen verkauft worden. Die beiden Märkte werden nach Errichtung der Station und der Gemeindewage an Bedeutung noch gewinnen. Hoffentlich wird auck die Platzfrage für den Markt einmal endgültig gelöst und wirb hiebet der Tierarzt keine unnötigen Schwierigkeiten bereiten. — (Spende.) Die Krainische Sparkasse in Laibach hat unserer Vieh- und Schweinezuchtgenossenschaft eine Unterstützung stw K 300 bewilligt. Für die gütige Spende sei auch an dieser Stelle herzlich Dank gesagt. — (Von der Kasse.) Die heurige Vollversammlung am weißen Sonntag war recht gut besucht; es waren gegen 80 Per» ftnen anwesend. Aus den Jahresberichten des Vorstandes und Aufsichtsrates war zu entnehmen, daß an Spareinlagen samt kapitalisierten Zinsen im abgelaufenen Jahre K 38.354‘52 vereinnahmt, K 35.870"52 behoben wurden. Die Summe der Einlagen belief sich am Ende des Jahres auf 188.19V84. Darlehen wurden K 15.720 gegeben, K 6.728‘69 aber zurückgezahlt; der Stand der Darlehen am Schluffe war K 50.015'52. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf K 89.671‘04, die Ausgaben auf K 87.338'36; der Umsatz daher K 177.009'40. Die Kasse erzielte einen Reingewinn von K 568 37, welcher mit dem bisherigen einen Reserve« fond von K 2189'19 darstellt; für die kurze Zeit gewiß ein schöner Erfolg. Die Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates wurden einstimmig wieder gewählt. — (Richtigstellung.) Der in der letzten Nummer bei der Anführung der neuen Gemeinderäte unterlaufene Druckfehler sei dahin richtig gestellt, daß es statt Josef Perz — Josef Pe tsche heißen soll. — (Versetzt.) Der Berzehrungssteuerbestellte Herr Martin TomZe wurde von hier nach Reifnitz versetzt. Er war hier wohlgelitten und als Mann geachtet, der in feinen Amts- und Christenpflichten gewissenhaft war. Sein Nachfolger Herr J. Kralj ist aus Mrauen gekommen. — (Hausverkauf.) Das Haus Nr. 31 in Obrem hat bei der gerichtlichen Versteigerung der gewesene Besitzer Josef König von Obrem 8 um K 4255 erstanden. — (In Angelegenheit der Viehzucht) fand am 16. April im Landtagssaale in Laibach eine von allen Teilen des Landes gut beschickte Besprechung statt, an der als Vertreter unserer Genossenschaft Herr Georg Petsche teilnahm. — (Von der Gemeinde.) In der Sitzung des Gemeindeausschusses vom 16. April wurde zuerst bestimmt, daß jedes Haus, bei sonstiger Bestrafung bis zu K 10, einen Merling Maikäfer zu vertilgen haben wird; jeder über dieses Maß vorgewiesene Merling aber wird mit K 1 belohnt. Eine Änderung in der Art der Umlagen soll mit nächstem Jahre eintreten. Der Auflassung der überflüssigen Bezirkskassen wird zugestimmt. Zu Kassarevisoren werden die Äusschußmitglieder A. Perz und Tschente, zu Mitgliedern des mit diesem Tage errichteten Gemeindevermittlungsamtes wurden die Ausschußmitglieder Povse, Tomitz, A. Perz und als Ersatzmann I. Verderber von Rain gewählt. Wir begrüßen diese letztere Einführung, obgleich die Liste selbst nicht ganz unserem Geschmack entspricht. Kump Georg aus Unterloschin und Hudoklin Bartholomäus erhielten das Heimatsrecht zuerkannt, wogegen K a p-pellaro aus Windischdors und Zagar aus Mitterdorf mit ihren diesbezüglichen Gesuchen abgewiesen wurden. Die Gesuche des A. Wrinskelle, Johann Fitz, Josef Oswald, der Elisabeth König und Josefa Krobath um Unterstützung wurden mit Ausnahme des letzten abgewiesen. Der Deutsche Schulverein erhält eine Spende von K 50. Die Errichtung der Station war letzter Punkt der Tagesordnung. Durch Einleitung von Sammlungen, durch Gesuche an den Landesausschuß und andere Institute hofft man, den größeren Teil der die Gemeinde treffenden Baukosten aufzubringen. Das Fehlende würde aus Gemeindemitteln ergänzt werden. HMandk. (Verschiedenes.) Im 1. Vierteljahre kam in unserer Pfarre nur 1 Sterbefall vor: Am 21. Feb. starb nämlich Josefa Maußer, Häuslerstochter aus Pöllandl 63, an Wochenbettfieber. Getraut wurde 1 Paar: Josef Aigner aus Geisenhausen (Bayern) mit Maria Stimpfel geb. Grill aus Krapflern 6 am 11. März. — Am 1. April erhielten wir einen neuen Lehrer und Schulleiter in der Person des Herrn Otto Zinn eck er. Aus Niederhof in Böhmen stammend, war er seit 1 Jahr Lehrer in Altlag. — Wir erwarteten heuer ein gutes Obst- und Weinjahr. Alles stand in schönster Blüte. In der Nacht vom 12. auf den 13. April aber hat ein furchtbarer Reif alle unsere Hoffnungen vernichtet. Ebenso ist es auch in Semitsch. Die Weinpreise sind bereits bedeutend in die Höhe gegangen, von 50 auf 64 bis 70 h. — Der hiesige kathol.- deutsche Bildungsverein will eine beachtenswerte Neuerung einführen: die Veranstaltung von Lichtbildervorträgen. So konnten wir am 25. Feber eine Reise ins Land der Mitternachtssonne (Norwegen und Spitzbergen) und am Ostermontage eine „Pilgerfahrt ins Hl. Land" machen. Die 4 Geviertmeter großen Bilder fanden allgemeinen Beifall. Wußöach Lei Uchermoschnitz. (Der Bau der Weitz-krainerbahn) wurde endlich nach Ostern auf der ganzen Strecke in Angriff genommen. Da die uns nächstgelegene Station nicht, wie ursprünglich geplant, beim „deutschen Wirte" (Kumpmatl), sondern auf Betreiben der slowenischen Abgeordneten — unsere deutschen Abgeordneten scheinen nur zu schlafen I — viel tiefer, gegen Semitsch zu, sein wird, wird die neue Bahn uns Gottscheern nur von geringem Nutzen sein. Wohl aber bringt sie uns unberechenbaren Schaden, da uns durch sie unsere Weingärten in Semitsch-berg und Winkel verwüstet werden. Was wir an Ablösung bekommen, ist ein reiner Pappenstiel und beträgt kaum den vierten Teil des wirklichen Wertes. Unsere Leute sind zu bedauern, da sich niemand ihrer annimmt. Während die slowenischen Abgeordneten von Ort zu Ort lausen, denken unsere Abgeordneten an ihre Wähler meist nur dann, wenn sie gerade Stimmen brauchen. Juden haben nun auch die ganze Frachtlieserung zum Bahnbaue übernommen, so daß unsern Fuhrwerksbesitzern, die sich in der Hoffnung auf guten Verdienst teure Pferde und Wagen kauften, nur das Zusehen übrig bleibt. Schalkendorf. (Todesfälle.) Am 3. April starb hier Herr Josef Herbst von Nr. 60 im 72. Lebensjahre. — Am 12. April starb der Gastwirt Herr Josef Hutter von Nr. 12. Er starb plötzlich an einem Herzschlage. , Masern. (Schule.) Herr Joses Erker, bisher Schulleiter in Pöllandl, hat den Schulleiterposten in Masern am 1. April angetreten und mit dem Unterricht am 10. April begonnen. — (Der Winter rächt sich.) Im Februar und März war das Wetter viel milder und freundlicher als jetzt. Eisigkalte Winde wehen und es schneit, wie sonst zu Weihnachten. Die Temperatur sank in der Nacht vom 12. auf den 13. April auf 7° E. Ab und zu standen die Obstbäume schon in voller Blüte und versprachen eine reiche Obsternte. — Wie Kenner behaupten, soll das heurige Jahr ein gutes Billichjahr fein. Ob nicht durch die jetzt eingetretenen Fröste die Hoffnung so manchen Billichsängers vernichtet wurde ? Ja, ja, der Winter rächt sich, wo er nur kann. , Mnterdeutschau. (Gemeindevorstandswahl.) Bei der am 26. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Vorstandes der Gemeinde Unter-Deutschau wurden gewählt: zum Gemeindevorsteher Johann Meditz, Postmeister in Unter-Deutschau; zu Gemeinderäten die Besitzer Johann Sterbenz in Unter-Deutschau, Rudolf Göstel in Prerigl und Alois Lukan in Unter-Deutfchan. Mosel. (Die Hauptversammlung) des Spar- und Dar-lehenskasfenvereines findet Sonntag den 5. Mai um 3 Uhr nachm. im Amtslokale im Pfarrhofe statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und Aujsichtsrates. 2. Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1911. 3. Bericht über die durch den Genoffenschafts-revisvr vorgenommene Revision. 4. Wahl des Vorstandes. 5. Wahl des AussiÄMates. 6. Allfälliges. Im Falle diese Versammlung beschlußunfähig sein sollte, findet eine halbe Stunde später am selben Orte und mit derselben Tagesordnung eine zweite Hauptversammlung statt, welche bedingungslos Beschlüsse fassen wird. Der Vorstand. Werdreng. (Neue Schulbänke) wird die Schule erhalten. Der k. k. Bezirksschulrat hatte die Anschaffung moderner Schulbänke in Minusdistanz angeordnet und der Deutsche Schulverein zur Lieferung derselben den allseits bekannten, tüchtigen Tischlermeister Josef Me ditz aus Nesseltal anempfohlen. Am 15, d. M. wurde nun vom Ortsschulrate Mosel, vertreten durch den Ortsschulratsobmann Herrn Johann Tramposch und durch den Obmannstellvertreter Pfarrer Erker und den genannten Herrn Meditz der Lokalaugeuschein vor-qenbmmen und, dein Wunsche des k. k. Bezirksschulrates Rechnung tragend, ein Vertrag dahin abgeschlossen, daß 16 zweisitzige Bänke in Minusdistanz in dreifachen Größen der Breite von 120 cm und mit Farbanstrich, die unteren Bestandteile in Braun und die Tischplatten in Grün bis zum 1. September d. I. an Ort und Stelle zu liefern und zu montieren sind. Der Preis der Bänke ä K 21 wird K 336 betragen. Herr Meditz hat zur übernommenen Lieferung noch einige Reparaturen anderer Schnleinrichtungsstücke gratis zu machen zugesagt. Alltag. (Spar- und Darlehenskassenverein.) Die heurige Generalversammlung des Spar- und Darlehenskassenvereines in Altlag, r. G. m. u. H., findet Sonntag den 28. April l. I. um 3 Uhr nachmittags im Amtslokale des Vereines (Psarrhvf) statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht des Aussichtsrates. 3. Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1911. 4. Bericht über die durch den Genossenschastsrevisor vorge-notnmene Revision. 4. Allfälliges. Sollte diese Generalversammlung nicht beschlußfähig sein, findet eine halbe Stunde später am selben Orte und mit derselben Tagesordnung eine zweite Generalversammlung statt, die bedingungslos Beschlüsse fassen wird. Der Vorstand. — (Subvention.) Der Gemeindeausschuß von Altlag hat der Vieh- und Schweinezuchtgenossenschaft eine Subvention von K 156 bewilligt. — (Feuer.) Am 4. v. M. brannte dem Matthias Schauer von Weißenstein Nr. 11 seine Keusche in Neulag ab (auf der „Schlichten"). Als die Feuerwehr von Altlag zur Hilfeleistung herbeieilen wollte, hörte man von einein Roten den Ruf: „Nach Neulag gehen wir nicht." Warum denn nicht, Herr M.? — (Verteilung.) Vor kurzem wurden hier 3000 kg Kleie und 2000 kg Erdnußmehl an Schweinezüchter verteilt. — (Waldbrand.) Am 4. d. M. entstand auf der Hutweide zwischen Altlag und Langentou ein Waldbrand, der solche Dimensionen annahm, daß schließlich säst 200 m hoch brannten. Dem Einschreiten der hiesigen Gendarmerie ist es zu verdanken, daß das Feuer nicht den Hochwald ergriff. Der Schaden ist für einige Besitzer bedeutend. — (Sterbefälle.) Im vorigen Monate starb die Margareta Kikel, Altlag Nr. 11, die Mutter des Obmannes der Vieh- und Schweinezuchtgenossenschaft, und das 5 jährige Töchterchen des Gastwirtes Johann Sami de. Woroöitz. (Volksbewegung). Im ersten Vierteljahr gab es in unserer Pfarre 7 Geburten und 5 Todesfälle; gestorben sind Jakob Janesch Nr. 7, 86 I. alt; Josef Kösel Nr. 43, 3 Monate alt; Franz Wolf Nr. 38, 22 I. alt; Franz Mallner Nr. 26, 3 ^ alt; alle aus Niedertiefenbach; Marie Loser aus Morobitz Nr. 11, 80 I. alt. — (Unterstützung.) Die Gemeinde Morobitz hat von der Landesregierung 1300 kg Kleie zu halbem Preise erhalten. Wiedertiefenvach. (Todesfall.) Am 8. April l. I. starb Johann Stampfl Nr. 26 im Alter von 64 Jahren. R. I. P Waierle. (Frostschäden.) In der Nacht vom 12. aus den 13. April hat der Frost in der ganzen Umgebung die gehoffte große Weinernte gänzlich vernichtet. Die bereits ausgetriebenen Rebstöcke sind alle abgefroren. Die frühen Apfel- und Birnforten sind ebenfalls verdorben. In Anbetracht des großen Schadens, den wir heuer in den Weingarten erleiden, wäre es nur recht und billig, wenn unsere Abgeordneten eine Notstandsaktion einleiten würden. Wessettak. (An der heurigenAuferstehungsprozefsioch beteiligten sich nebst einer großen Zahl Andächtiger zum erftenmale alle fünf Feuerwehren unserer Pfarrgemeinde in einer Stärke von 105 Mann. Großes Aufsehen erregte unsere Musikkapelle, die zur Verschönerung der Feier erheblich beitrug. _ — (Ein Glas gemäldefenster) mit dem Bilde der lln-befleckten Empfängnis haben die Oberlehrerswitwe Maria Lukan und Maria Schober unserer Pfarrkirche gewidmet. Der bekannte steiermärkische Glasmaler Eduard Stuhl wird dasselbe mit dem bereits angefertigten, von Andreas Meditz in Büchel Nr. 17 ge* widmeten Geinäldesenster ungefähr Mitte Mai l. I. einfetzen. Noch einer Wohltäterin müssen wir dahier gedenken, dämlich der Man« Rom in Tanzbüchel Nr. 2, die für unsere Pfarrkirche sechs schone Kirchenleuchter um K 220 bei der Firma Samassa in Laibach gekauft hat. Den edlen Wohltätern ein herzliches Vergelt's Gott! l. c Verd am Nr. wohl Ster Mär Iah' Nr. Aus, 7.3 Put! wnri Rat einig tourt zeich' Sein Frau hafte scunki die e Kielt Eins Zahl k. 1 fiel 0« best §sr prom Ah liefern <336 einige sefagt. Die reines 3. um statt, sichts-Jahr vorge-mlung selben mlnna mb. >g hat t von auer rf der jerbei-kulag Wfarre Wösel samt Höerskrill. (Volksbewegung im 1. Quartal.) Geboren 15, gestorben 7: am 7. Jänner Josefa Verderber, Besitzersgattin aus Niebermösel Nr. 22, 38 Jahre alt; am 16. Februar Juliana Marintsch, Keuschlersgattin in Reintal Nr. 48, 32 Jahre alt; am 23. Februar Johann Verderber, Inwohner in Otterbach Rr. 8, 68 Jahre alt; am 7. März Johann Sterbenz, Auszügler in Reintal Nt. 47, 79 Jahre alt; am 18. März Maria Petschauer, Inwohnerin in Obermösel Nr. 45, 82 Jahre alt; am 25. März Johann Herbst, Auszügler in Berdreng Nr. 3, 85 Jahre alt; (Oberskrill) am 10. Jänner Georg Verderber, Auszüglerssohn in Küchlern Nr. 2, 32 Jahre alt. Getraut: am 7. Jänner Johann Woldin aus Niedermösel Nr. 34 mit Elisabeth Putre aus Dürnbach Nr. 14. Laibach. (Ehrungen.) Herr Johann Ncp. Roger sen. wurde jüngst durch die Verleihung des Titels eines kaiserlichen Rates ausgezeichnet. Dadurch erhielt der Gefeierte, dem vor einiger Zeit das Ritterkreuz des päpstlichen Silvesterordens verliehen wurde, auch von Seiner Majestät dem Kaiser die verdiente Auszeichnung für sein Wirken auf dem Gebiete der christlichen Charitas. — Seinen 80. Geburtstag feierte vor kurzem Herr kaiserlicher Rat Franz Doberlet und erhielt aus diesem Anlasse die schmeichelhaftesten Beglückwünschungen von nah und fern. Doberlets Wirksamkeit ist in mancher Beziehung bahnbrechend. Er war es, der die erste Feuerwehr in Krain ins Leben rief; er war auch der erste, der ein Leichenbestattungs-Unternehmen Entreprise des pompes funebres in Laibach gründete. Auch er wurde von Sr. Majestät wiederholt ausgezeichnet. Mögen die beiden Gefeierten noch lange sich ihres Lebens freuen! — (Die Krai irische Sparkasse) gewährte für Gottschee folgende Unterstützungen: dem Kindergartenverein in Gotischee K 200, der Waisenanstalt in Gottschee K 200, dem Psarramte in Unterlag für die Neueindeckung der Kirche zum Hl. Elias K 200, dem Psarramte in Gottschee für die innere Ausstattung der neuen Pfarrkirche K 500, dem Psarramte in Gottschee für den Wiederaufbau der durch Brand zerstörten Corpus Christi-Kirche K 1000, dem Psarramte in Tschermoschnitz für die Renovierung der Pfarrkirche und der Filialkirche Petri und Pauli je K 300 (zusammen K 600), der Leitung der Privatvolksschule in Wertschitz zur Anlage einer Obstbaumschule K 100, der Vieh- und Schweinezuchtgenossenschaft in Mitterdorf K 300, der Filiale Gottschee der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft für Krain K 500, dem Ortsschulrate in Stalzern für den Schulgarten K 100, dem Ortsschulrate in Rieg für den Schulgarten K 100, der Ortschaft Tchermoschnitz für den Bau der Wasserleitung von Mitterdorf nach Tschermoschnitz K 2000, der Feuerwehr in Grafenfeld K 150. — Wie man sieht, ist Gottschee diesmal ausgiebiger bedacht worden als in den Vorjahren, wofür der Krainischen Sparkasse der wärmste Dank gebührt. tweide )imen- ix Einst das je Be- gareta Y und Gaft- hr gab t sind stonate , 3J. h. 11, on der . starb I. P. 2, auf eh op x Rebrn sind en wir billig, »ürden. ssiott) enmale ke von )ie zur er Um Lutem -kannte it dem 17 ge; Noch Maria schöne gekauft Bei einmaliger Einschaltung kostet die viergespaltene Aleindruckzeile oder deren Raum *0 Heller, bei mehrmaliger Einschaltung 8 Heller. Bei Einschaltungen durch ein halbes )ahr wird eine zehnprozer lige, bei solchen durch das ganze Jahr eine zwanzigprozentige L äßigung gewährt. Anzeigen. Die Anzeigengebühr ist bei einmaliger Einschaltung. gleich bei Bestellung, bei mehrmaliger vor der zweiten Einschaltung zu erlegen. — Ls wird höflichst ersucht, bei Bestellungen von den in unserem Blatte angezeigten Firmen sich stets auf den' „Gottscheer Boten" zu beziehen. Niederlage der k. k. priv. München- grätzer Schuhfabrik Karl Pefein Gettsehee. Herren- und Batnensebube der besten Qualität und in elegantester Bnsllbrnng. Reiches Lager von in eigener Werkstatt erzeugter Landware, dauerhaften Strapazschuhen und Kinderschuhen in allen Größen und Qualitäten. Lager von bestem Leder, Schuhoberteilen in allen Größen und sämtlichem Zugehör für Schuhmacher. Reparaturen aller Art perlen aufs sorgfältigste ausiefibrt. §S§!™ Bestellungen durch die Post werden nach allen Richtungen Promptest und billigst franko zugesendet, sowie auch Reparaturen durch die Post übernommen. "3W8 Abonnieret und leset den Gottscheer Boten! Unterzeichneter gibt dem p. t. Publikum bekannt, daß er mit April d. 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