(Poitnin« plattn» ' tfotOTiniV Deutsche Zeitung ———— Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat - »chriftlettung und «erwalt»ng - Preiernova uli-a k. leleph-R Rr. 2l horcht auf den leisesten Wink." 3 Punkte rsind wichtig bei der Persilwäsche! 1. Aul 3 Eimer (25-30 liier) Wosser nimm» man 1 Pökel Persil. 2. Persil wird stets kalt aufgelöst. 3. Die Wasche wird '/4 Stunde gekocht. Achten Sie hierauf und Sie erholten eine blütenweiße, desinlixierie und geschonte Wäsche Arbeit gelang es den Wehren, die wenigen noch unversehrten Häuser des Dorfes zu retten und das tjuer zu ersticken. Es ist zu bemerken, daß diese usfahrt mit einer Gesamtstrecke von etwa 59 km die metteste war, die die Ptujer Feuerwehr seit ihrer Gründung im Jahre 1870 zurückgelegt hat. Koöevje Ausstellung Ruppe in Salzburg. Unser Landsmann, Herr Michael Ruppe, der als Maler große Wertschätzung genießt, stellt gegenwärtig (Schluß 20. Oktober) im Schloß Mirabell in Salzburg zahlreiche seiner Bilder aus, darunter auch 50 Gemälde und Skizzen aus der Heimat. Die Ausstelluno geschieht anläßlich des 70. Geburt»-tages des Künstlers. Wir wünschen ihm. zu diesem Feste alles erdenkliche Gute und vor allem, daß diese Ausstellung ein voller Erfolg werde. Wirtschaft ».Verkehr Klarheit über das deutsche Transfermoratorium Aus Berlin wird uns geschrieben: Hin und wieder werden im Auslande Be-fürchtungen laut, daß die aus dem Warenverkehr mit Deutschland herrührenden Verbindlichkeiten auf Grund gesetzlicher Bestimmungen nicht eingelöst würden. Da derartige Vermutungen erst nach Ver-kündigung des sogenannten Transfermoratoriums im Juni d. I. aufgetaucht sind, geht man wohl in der Annahme nicht fehl, daß die irrtümliche und mißverstandene Auslegung des Moratoriums dazu Veranlassung gegeben yat. Das Transfermoratorium hat jedoch — das sei gleich anfangs betont — mtt der Regelung von Verbindlichkeiten, die aus dem Warenverkehr stammen, nichts zu tun. Unser Berliner Korrespondent hat isorgfältige Erkundigungen bei maßgebenden deutschen Kreisen angestellt und ist in der Lage, uns vollkommene Klarheit über das deutsche Transfer-Moratorium zu geben. Wir lassen den Bericht unseres Berliner Korrespondenten, der die deutsche Auffassung in authentischer Weise wiedergibt, nachstehend folgen: Das deutsch« Transfermoratorium ist festgelegt in dem deutlchen Reichsgesetz über Zahlungsverbindlich-ketten gegenüber dem Auslande vom 9. Juni 1933. Aus diesem Gesetz ergeben sich die wesentlichen Punkte des Moratoriums. Das Moratorium regelt die Bezahlung von Zinsen, GewinnanteUen, regel-mäßigen Tilgungsbeträgen, ferner Mietzinsen, Pacht-zinsen und ähnlichen regelmäßig wiederkehrenden Leistungen aus Guthaben, Krediten, Anleihen, Hypotheken, Grundschulden, Beteiligungen und anderen Vermögensanlagen von Ausländern. Die Bestim-mungen gelten nur dann, soweit die Guthaben, Kredtte, Anleihen, Hypotheken, Grundschulden. Be- Seite 4 Deutsch« Zeitung Nummer 76 ieiligungen und anderen Vermögensanlagen aus Mitteln stammen, die vor dem 15. Juli 1931 nach Deutschland geflossen find. Wesentlich ist. daß Warenkredite — wie es dem Sinne des Gesetzgebers entspricht — von der Regelung ausgenommen sind. Ein weiterer Para-graph sei noch erwähnt, der die Möglichkeit gibt, besondere Härten, die das Moratorium für den ausländischen Gläubiger mit sich bringen könnte, tchen. " > ji. nicht betroffen. Es liegt auch nicht in der Absicht auszugleichen. Der Warenverkehr wird also — wie vorstehend gezeigt — durch das Transfermoratorium Der Warenverkehr wird also je, in der deutschen Reichsregierung, dem Warenverkehr, soweit er volkswirtschaftlich gerechtfertigt ist, Hem° mungen aufzuerlegen. Die deutsche Reichsregierung hat vielmehr oft genug ihren Willen und ihre Be-reitwilligkeit zum Außenhandel betont. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte — und das Nachstehende ist auch Beweis dafür, daß die ein-gangs erwähnten Befürchtungen vollständig grundlos sind — so genügt es, darauf hinzuweisen, daß die Einfuhr nach Deutschland im ersten Halbjahr 1932 nicht nur gleich geblieben ist, sondern in den letzten Monaten sogar mengen- wie wertmäßig zuge-nommen hat. heurigen Ernte ergibt sich auf Grund von Meldungen aus 182 Gemeinden eine Fehlmenge gegenüber dem Vorjahre von 37,5%» d- i. eine Ernte von 70.280 Zentner zu 50 kg. Die „Slujbene Novine" vom 15. Sep-tember Beiblatt enthalten das Gesetz über Ab-änderung und Ergänzungen der Agrarreformgesetze für Bosnien und die Herzegowina vom 12. August 1933. Neue Textilfabriten. Ueber Neugründungen in der Textilindustrie wird berichtet: Eine tschecho» slowakische Gruppe plant die Gründung einer Fabrik für Damenmodestoffe und Seide in Ptuj, in Kamnik wurde die „Zugopamut" Terlilgesellschaft m. b. H. gegründet, in Maribor die Textilindustrie August Ehrlich, in Celje eine Tertilsabrik „Elika". Sport Hopfenbezeichnung. Die Nooisader HGI-Kammer hat heuer wie im vorigen Jahre einen Fachausschuß zur Kontrolle der Hopfenausfuhr ein-gesetzt. Ausgabe des Ausschusses ist Qualitätsprüfung von Ausfuhrhopfen und Anbringung des amtlichen Zeichens an den Säcken. Der Ausschuß war bereits im Vorjahr gebildet worden, weil eine Reihe von Staaten nur die Einfuhr amtlich signierten Hopfens zuläßt. Man erwartet, daß auch die USA diese Borschrift erlassen werden. Saazer Hopfenbericht vom 15. Sep. tember 1933. In der abgelaufenen Berichtswoche wurde die Einkaufstätigkett in ruhiger Weise fortgesetzt. Als Käufer traten sowohl Kundschaftsyändler als auch Exporteure und Vertreter ausländischer Brauereien auf. Die Preise bewegten sich im Rahmen von 2100 die 2600 Kronen per 50 kg, ausschließlich 1 7„ Umsatzsteuer, wobei zu bemerken ist, daß zu dem untersten Preis nur kleine und kleinste Mengen abfallender Ware erhältlich waren, während sich Prima- und Ausstichware voll behauptete. Die Produzenten setzen im allgemeinen den Unterange boten eines Teiles des Handels berechtigte Zurück-Haltung entgegen und sind hinsichtlich der kommenden Marktentwicklung zuversichtlich. In der Oefsenttichen Hopfensignierhalle wurden bis heute 913 Ballen der 1933 er Hopfenernte beglaubigt. Nach unseren vorläusigen Erhebungen über den Ausfall der Jugoslawischer Viehbestand. Anfang 1933 zähUe man nach den Mitteilungen des Land-wirtschaftsministeriums in Jugoslawien in Millionen Stück: Pferde 1.16, Rinder 3.81, Schweine 2.86, Schafe 8.51, Ziegen 1.87. Liquidation. Die Jugoslawische A. G. für Seidenhandel in Liquidation Zagreb teilt mit, daß das Geschäftsjahr 1932 mit einem Verlust von 180.267 Dinar geschlossen hat. Für 1931 war ein Verlust von 468.651 Dinar ausgewiesen worden. Die Weizensteuer in Ungarn. Bekanntlich wurde in Ungarn eine Verordnung erlassen, derzu-folge der Landwirt Steuern gewisser Art in Weizen bezahlen kann. Als Gegenwert wurde für solche, die ihre Absicht, Steuer aus solche Weise zu be-zahlen, bisher angemeldet haben, ein Preis von 9.50 Pengö, für solche, die sich bis 20. d. M. melden, 9 Pengö Parität Budapest festgestellt. Hinzu kommt ein Beförderungsbeitrag von l Pengö. Der Gegenwert für Roggen bei Steuerzahlung beträgt 5'50 Pengö. Die Regierung rechnet damit, daß 500.00«» Meterzentner Getreide als Steuerzahlung angeboten werden. Die tschechoslowakische Ernte. Wie aus Prag gemeldet wird, beträgt die diesjährige Weizen-ernte in der Tschechoslowakei 17.9 Millionen Quin-tal, bisher die größte Menge seit dem Bestand der Republik. Gegenüber dem Vorjahre weist die Ernte eine Steigerung von 22 v. H. auf. Die Zunahme der Erntemengc ist auf die Vergrößerung der An-baufläche und auf günstige Witterungsverhältnisse zurückzuführen. Die tschechoslowakische Regierung hat Maßnahmen gelrossen, um die Gctreidepreise zu verbessern. Die Regierung wird auf den Märkten eingreifen. Zu dieser Aktton wurden 60 Millionen Kronen bewilligt. Athlet» S. K. : ISSK Maribor 6 : 2 (1 : 1) Athletik schlägt den Meister von Slowenien Der Unterverbondsmeifter des Draubanales rnufctc am Sonntag von den Alhletilern eine empfindlich« Niederlage hinnehmen. Maribor unterschätz!« seinen Gegner und tonnte beiweiten nicht so qesallen. wie im letzthin gezeigten Spiel gegen Jugoslavija. Troß der Niederlage führte die Stürmer-reihe lehr ost gut vorbereitete Kombinationen vor. und das Tor der Athletiler war ojl gefährdet! auch die Halsreih« und die Verteidigung befriedigten besonder» in der ersten Halbzeit vollauf. Die Alhletiter, die seit langen wieder eines ihrer besten Spiele vorführten, tonnten in allen Formation«!' befriedigen. Die Einstellung einiger junger Kräfte hatte sich also glänzend bewährt. Wenn sie bei mehr Wettspielerfahrung ihre noch gezeigte Nervosität ablegen, so steht zu erwarten, dah sie gute Stützen der Mannschaft werden. Man sah bereits die Äu»wirtung der Arbeit des Trainer« Herin Hamaiel, der e» in lurzer Zeit fertigbrachte, durch fleitzig«» rationelles Training schon einige jüngere L«ute ftr die erste Mannschaft spielreif zu machen und im Vereine mit den älteren ertahre-ren Spielern, die diesmal auch ihr Beste» gaben, die alte Schlagkraft der Mannschaft wiederherzustellen. Das Sjriel wurde vom Schiedsrichter Herrn Oberlintner objektiv geintet. Nachmittag fand das erste Herbstnieisterfchaftsspiel>wi-schen S. K. Jugoslavija und S. K. Soitanj statt, das ersterer mit Z : 0 für sich entschied. Vorher spielten die Reserven von Athletik S. K. und S. K. Olimp, welches Treffen mit 3 : 2 für Athletik endete. Das erste Onalifilationsspiel zwischen S. K, Celje und S. ct. Aan Nodo inefto» endete unentschieden mil S : 5 und ist beute schon sicher zu erwarten, datz.das Nüchpiel. das am Sonntag den 24. September in Cekje stattfindet, von S. K. Celje überlegen gewonnen wird, der dadurch in der Untewerbandsliga weiterspielt. Letzte Nachrichten Tödlicher Unfall Gestern Nachmittag ereignete sich auf dem hiesigen Bahnhof ein Unfall, der ein Menschenleben forderte. Der 1854 geborene Dienstmann Martin Jernejsek wurde von dem um 16,08 Uhr ein-lausenden Personenzug aus Ljubljana erfaßt und zu Tode gerädert. Der Verunglücke ist in Aus. Übung seines Dienstes gestorben, den er als Gepäcks-träger sett 44 Jahren versah. Volksgenossen!^' Schwäbisch-Deutschen Kulturbund ».> Lehrerin (Abiturientin), der slote-nischen, deutschen und serbokroat. Sprache mächtig, sucht Stelle als Erzieherin Adresse in der Verwltg. d. Bl. 37654 Kleine Familie sucht ab 1. Oktober zweizimmerige Wohnung mit Küche und Zugehör. Anträge an die Verwaltung d. Bl. 37663 Suche leeres, schönes Zimmer mit Küche ab 1. Oktober. Angaben erbeten an die Verwaltung des Bl. 37675 Radio-Apparat 4 Röhren-Empfänger, mit Lautsprecher, Akkumulator u. Trockenbatterie. komplett, um Din 1500.— zu haben. Anzufragen in der Verwaltung dej Blattes. 37666 VEREINSBUCHDRUCKEREI HersteUung von Druckarbelien wie: Werke, Zeitschriften und Broschüren, Rechnungen, Briefpapiere, Kuverts, Speisentarife, Tabellen, Geschäfts- und Besuchskarten, Lohnlisten, Durch-Schreibbücher, Diplome, Parten, Etiketten, Plakate, Preislisten, Vermählungsanzeigen, Siegelmarken usw., Drucksachen für Handel, Gewerbe und Industrie in bester und solider Ausführung IJII Sllllf IIIIMIIIII Inseraten---- Annahmestelle für die cm: 0 0 0 CELEJÄ 0 0 0 iiiiiiiiiiiiimiiiiuii CELJE / PRESERNOVA ULICA Na 5 truder, S«rlcÄrr und $cr«ra»acber: VmmUuchdruckmi .ödeja" m Celje. - Bnanttronl.ch siir den H»au««-b« urd vtr