«»»«W, Mn,-ov wvekwnMel, Se»,MI«»wng (7«!. Inwnich. ki?. ZVTly ««1« Venvsltung u. Suek6niok»s,t (Ist. ln<»smd. 2024): ^I«eld«e, .1mÄö«v» ul.< Selsil. ^nfsUg«, I^0okpo?to k«a«gO». »p»WiG«: ^tho!«n. mono«. 2S VW. 24 0«n. «wkv», k'oU« moa««. 23 DK», t» 6« adssjAG «««««. » vk». i dt» S'LAG Marmorer smitng Der Sieg der Flamen VW Waffenstillstand im belgischen Sprache«, krieg.. Die belgischen s^lamen haben in dem erbitterte?» Kamps, sie seit dem Bcstchllig flamisiert. Die symbolische Be» deutung dieses flämischen Erfolges ist auher ordentlich grcsi. Die praktischen Auswirkungen sollen in der Beilegung dcr belgischen Regierungskrise und in d^r allgemeinen Befrieduttsl des Landes sein, das im kommenden Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feiert. Die Uebergabe der Universität Gent an die s^lamen kann jedoch nicht als Abschluß des belgischen Sprachenkrieqes gewertet werden, sondern ist nur ein Waffenstillstand in diesem Krieg. Eine Position haben die Flamen gewonnen — sie werden, nachdem sie diese Position befestigt und sich erholt haben, den Kampf wieder aufnehmen. Die Beruhigung in Belgien wird nicht von Dailer sein. Der entscheidende, mit Erfolg gekrönte Angriff dcr Flamen auf die Universität Gent war recht eindrucksvoll: sie haben die Regierung Iaspor gesprengt und die Fla-misierung der Universität zur Grundbedingung ihrer Beteiligung an einer neuen Regierung gemocht. Die parlamentarische Situation in Belgien ist e^nso interessant wie zugespitzt. Die Wahlen im Mai diessS Jahres halben die alte Regierungsmehrheit, bie aus Katholiken und Liberalen bestand, weiter am Negierung'Zruder gelassen. Diz'e Mehrheit ist av«r recht klein, und das Verharren der Sozialisten in der Opposit'.in ^deutete für die Reg'?rung eine stete Gc« fahr. Es waren Bemlihunaen im Gan^l«, anläßlich des Jubeljahres W.W. eine Einigung sämtlicher Parteien, darunter auch der Sozialisten, herbeizuführen und daS Kabinett der Nationalen Union zu bilden, wie es im Kriege und auch einige Male nach Kriegsende existiert hat. Nach den Wahlen wurden die^e Bemühungen eingestellt, weil die belssischen Sozialisten die ^ktik ihrer französischen Kollegen befolgen und sich weigern, in eine bürgerliche Koalitionsregierung einzutreten. Die Katholiken und die Liberalen blieben also sich selbst überlassen. Und nun benützen d-ie Flamen den großen Einsluß, iiber den sie innerhalb der einen der beiden katholiisck^n Parteien Belgien?, nämlich innerhalb der christlich-demokrati-schen Partei verfügen, um die Liberalen zu Zugeständnissen zu zwingen. Die belgisckien Liberalen nennen sich li^be. ral mir auf !^m Papier, in der Praris sind Ae stark nationalistisch gesinnt und ganz cechts eingestellt. Eie haben sich stvei!e der Rat der Volk^kommissäre 192!^ gelegentlich des Warschauer Be'nche^ de? Mar'chl^ll^? Foch beschlossen hn'ben. F^ch und den qanM polnischen Generalstab durch ein Attentat in die Lulft zu sprenqen. Der Befehl ^nr Durch führnng diese? Attentats ^ei im letzten Mo« ment zurs'ck'i^-oaen worden Vwsks ent hüllt auch die proixlgandistischen Umtri^'sie ^r Sowiets in Südamerika und namentlich in Japan. Kurze Nacstrichien LM. S o f i a. S. Dezember. Wie oerlautet, wird König Boris von Au! garien an den HochzeitSfeierlichkeiten ^es Prinzen Umberto und der belgischen Prin-zessin Maria Io'e in Rom nicht teilnehmen, vielmehr entsendet er seinen Bruder, den Prinzen Kyrill von Koburg, als Vertreter an der besagten Feierlichkeit. LM. S o f i a, 5. Dezember. Die Sobranje hat gestern ein Gesetz an^ genommen, welches auch Frauen das Recht zur Advokatursprüfung und Ausübung des RechtsannxlltÄberuseS erteilt. LM. Beograd, 5. Dezember. Ueberaus feierlich wurde gestern die niiue, ?2.i'i Kilometer lange Bahnstrecke Prokuplje-Plokin? Verkehr übergcben. SigenarNoe sche!duncisantrage Ein Bürger von Gens hatte geheiratet. Gar bald mnßte der Unglückliche erkennen, welch große Dummheit er begangen hatte. Seine Frau entwickelte einen ungeheuren Appetit; sie aß für vier und legte das ganze Gehalt des Mannes in Essen und Trinken sür sich 'elbst an. In seiner Not lief der Mann zum Gericht und lierlangte die Scheidung. Aber der Richter konnte dem guten Manne nicht Helsen, denn ein zu großer Appedit wird n cht als unmoralisch angese« hen; so lvar eine Scheidung also nicht zu rechtfertigen. Bei dieser G?'egnl>eit gab der Richter aus seiner Praxis einige andere eigentümliche Begründungen für das Scheidung s^'erlangen znm besten. Ein Mann hat- te die Scheidung verlangt, weil sewe From sich weigerte, während des Frühstücks mit ihm zu sprechen; ein anderer, weil seine Vheliebste ihm alle seine Zigaretten aufrauchte; ein dritter, ivell ihm das fortwährende Lachen seiner Frau auf die Nerven ging. Zum mindesten sonderbar ist auch das Verhalten eines Malers, der seine Frau verließ, n>eil ihre Knöchel nicht mehr die Feinheit aufwiesen, d>ie sie in den ersten ^hren ihr^r Ehe besessen hatten. Der Richter bemerkte mit Recht )ierzii, daß sich doch auch die Männer einmal klarmachen sollten, ob sie denn vielleicht in so reichem Mai^ alle physischen, geistigen und moralischen Vorzüge besäßen, die sieihren Gattinnen als etwas ^ibstvell'tÄndlicheS forderten, und ob die Vertreter des männlichen Geschlechts mit zunehmendem Mer vielleicht schöner würden . . . Börsenberichte Z ür i ch. 5. Dezember. Devisen: Beo»^ grad 9.1275, Paris London 25.11 ein Achtel, Newnork 514.43. Mailand 2H.W Prag 15.2625, Wien 72.40, Budapest 90.13, Berlin 123.18. L j u b l j a n a, 5. Dezember. Devise«: Berlin 1kÄ0.25, Budapest 989.55, Zürich 1W5.90, Wien gabe der Universität Gent durch keine Gegenmaßnahmen der Liberalen sich eindämmen lassen. Schon die letzte oflizielle Statistik zeigt, daß mehr als die hälftt der Belgier Flämisch als Muttersprache haben. Allerdings beherrschen viele Flamen zugleich auch Kvanzös'.sch, während die Ballonen meistens des Flämischen unkundig sind. Die französische Sprache bleibt also nach wie vor die am meisten benutzte Sprache in Belgien. Diese Sitnation kann sich aber recht bald andern. Die seht beranwach'ende Generation in Flandern will nichts von Franzi^si'ch wissen. Für sie ist Franzi^sisch keine dem Flämischen gleichberechtigte Staatssprache, sondern eine fremd< Sprache wie jede andere. Der Gegensatz zwischen Flamen und Bal- Sokol des Königreiches Äugoffawlen D« Thr»«s»I««rt erste? Vetter »er allftaakttch«, — GrR»h»«g P<« ««o A»Avlo«rh«nh»s »mch «t» SI>«Is>«Ieh — «« A««dsch»,«b«« »e» «»„Iqs «« »«« Mi«ifterprSstden»e« V»>««l B e o g r a d. 4. Dezember. Herr PrLfident! Indem Wir Ihre herrlich« ltonzeption, alle gesunden «r«f«e Unseres lieben Bot. Ks zwecks kirperllcher und moralischer Erziehung in der ritterlichen Organisa. tion des „Gokol des Kiwigrekches Jugo» slawien" gutheißen, nehmen Wir mit sonderer Befriedigung Ihren Borschlag zur Kenntnis, daß dem Gokol des König, reiches Jugoslawien der jeweilige Thronfolger vorfte!^, weshalb Mr Sie ermilch. tigen, in das Gesetz über die Gründung des Gokols des 5königreiches Jugoslawien eine dieSbeziiqliche gesetzliche BeMmmung eiuzubeztehen. Am 4. Dezember 1N9. Llexanderm.p. Die halbamtliche Nachrichtenagentur ^Avala" berichtet: De? Mnisterrat trat heut« u« 17.30 unter Borsitz des Minister. prösidenteu W ein«r Sitzmq zusammen, die bis 19L0 llhr andamrte. An der Sitzung nahmen alle Herren Minister teil, mit Aus. nähme der Herren Dr. S o r o i e c und Jng. Savkooi^, diezu 5t«rzwecken im AuSla«d weilen. I« der Sitzung setzte der MinisterprSsil^nt General i v k v» v i 6 die Herren Minister von seiner Absicht in KemtwiS, ein neues Gesetz über die Griin dmtg des „SololS des lwwigreiches Jugosla. Wien" i« lkrast treten zu lassen." Der Ministerprvfident brachte dem Ministerräte ferner das nachstehende königliche Hand^chret^n zur Kenntntt: Äd>^I endlich erfolgreich Sw der »»»zeulrierie« «»„Mi»« — Dt« »e»e «lutsterWe Da der sozialistische ParteienbloS »ach. Siebigkit an de» Tag gelegt hat, konnte U d r i a l mit weni^n personÄen Beriin-derungen endlich die Ministerliste aus der vafiS einer konzentrierten Koalition sertig-stellen. Ossengevlieben ist nur noch die Fra. ge der Besetzung des Post, und Berkehrsmi» nisterwmS, da pch der Nationalsozialist Dr. Franke weiMt, dieses Porteseuille zu übernehMen. Morgen trisst PrLsident M a s a r y k in Prag ein, woraus ihm der Mwi^rpräfldent nachstehende Ministerliste unter, breiten wird: Präsidium Udrial, LandeSver. teidigung ViSkovsky, Inneres Stesanek und Ackerbau Stanek, sämtliche Mitglieder der republikanischen Agrarier; BizeprSstdent d. Ministerrates und VrnLhrnngSminister Be-chyne, Unterricht Dr. Derer, Jn^z Dr. Meißner, alle drei tschechische Gozialbemo. kraten; Minister sür Sozialpolitik Dr. Ezech (deutscher Sozialdemoitrat); Handel Dr. MatovSek (Nationaldmokrat); Berkehr Mlöoch (Gewerbepartei); Oefientliche Arbeiten Jzq. Dostalek, Unisizierong Sramek, beide von der tschechischen Volkspartei; Aeu» ßeres Beneii. Post Dr. Franke, beU»e tschechische Rationalsozialisten; Mnister sür BolkS-g^ndheit Dr. Spina, deutscher Agrarier. Das Finanzminis^um ist sür Dr. SngliS P r a g, 4. Dezember. reserviert, welcher fich in den Borbesprechim gen mit Udrkal gewisse Borbehalte in der Frage der neuen Steuern und der projektierten Bavgesetze ausbedungen hat. Im üb. rigen wirb Dr. EngliS im ldabinett Udrial die Rolle des Finanzdiktators spielen. Variser Notizen „Rievergang des sranzvfischen Geistes". Die Klage kommt periodisch wieder: der „französische Geist" sei in seinem innersten Wesen bedroht. Sie wird gewöhnlich dann erhoben, wenn es dem Auslaich gelingt, sich bei den Franzosen auf d:c»se oder sene Weise Gehör zu verftZ^fsen. Es begann mit dem gen^tigen (^folg der deutschen Kriegsromane: Romarque, Renn, Gläser. Dadurch ermutigt, forschten kluge Verleger wie Ztra und Stock weiter in der deutschen Litemtur nach und machton allerlei interessante Entdeckungen: Mörike, Eichendors, Keller, Ctovm, C. F. Meyer, Fontane. Selbst der literar^ch hochgebildet Franzose hatte bisher von dem Schaffen dieser Mchter kaum eine Ahnung gehabt; obwohl die Uebertr«r-gungen durchwegs nicht ganz einwandfrei sind und mehr objektive Genauigkeit, als die Wiedergabe dichteriischer Schönheit anistre- „ÄaZMSktt ^Mn^ Brammer lonen verschärft fich mit der Zeit immer mehr und mehr. C^n gibt es unter den Führern der flümischen Bewegung einige, die allen Ernstes an eine LoSlSsung Flanderns aus dem Bestand des belgischen Staates denktn. Diese flümischen „Autonomiste»* sind heute w entscheidender Minderheit. Aber es «ist nicht ausgeschlossen, daß Entwicklung der Dinge in Belgien die Po-^ sition der flümischen Autonomisten verstärken wird. Ueber diese Gefahr sind sich die Ballonen völlig im klaren. Sie bemühen sich um ftiedliche Lösung des Zweisprachenproblems. Daher auch ihre Nachgiebigke-it in der Frage der Untversitüt Gent. Sie werden jedoch bei dieser Konzession nicht stehenbleiben können, wettere werden folgen müssen. D!e Flamen sind heute sie>greich, und sie find weiter im Vormarsch. Die Ballonen find in die Verteidigung gedrängt. Die belgischen Poliitiker stehen vor schwierigen Aufgaben. Davon, wie sie diesen Ausgaben gerecht «erden, wird die weitere Ezistenz des belgischen Staates abhängen. Kabinen Äakpar Liberale und Katholilm. — St« Antrag zur Lösmlg des SprmhenkonslikteS. Brüssel, 4. Dezember. Es ist dem ehemaligen Ministerpräsidenten I a s P a r gelungen, ein Kabinett zu bilden, dem alle srilheren katholischen und liberalen Minister angchören. Abends fand ^e Sitzung des MnistecrateS statt, in wel-cher die Regierungsvorlage zur Lösung des flämischen Sprachkonfliktes und die teilweise Einführung des Flämischen an der Universität ^nt genehmigt wurde. Dieser Entwurf wird der Kammer gleich nach Beendigung der Debatte über die Regierungserklärung zugehen. Die DiSkussivn über die Regie« rung^lärung wird nicht allzulang dauern, da eS sich um die Fortsetzung des Programms alten Regierung handelt. o- ÄU Tode oekocht Frankfurt, 3. Dezember. In dem der Reichsbahn gehörenden Reparaturwerk Limburg-Lahn hat fich ein schweres Unglück ereignet. Der Schlosser Philipp Mamp auS Nachingen wurde vom Wärter als Leiche in der sogenannten Kochbude im KessÄ gefunden, in dam sich Kvchlauge beftdnet. Mi! dieser Lauge werden die Gfenteile entfettet. Wie der Arbeiter, der buchstäblich zu Tode yetocht wurde, in den Kessel gesallen ist, ist noch Unaufgeklärt. Man nimmt an, daß ec am ödand des Kessels arbeitete, um Eifen-iftangen aus der Lauge zu fischen. Dabei durfte er ohnmächtig geworden und in den gefallm sein. Der Wärter, der ah-mmgSl^ herantrat, sah den Kopf des Un-Wcklichen aus dem Kessel ragen und erlitt einen schweren Nervenzusammenbruch. Der Tote wurde'Mit ^Gisenstangen aus der Lauge gezogen. ^anzumsileden ivrigiualromau vo« Lola Stein. Copyright by: Carl Duncker Verlag, Berlin W. SS (Rachdruck verböte».) Nr redet und redet immer nur, und kein Mensch denkt auch nur daran, Btty AU fragen, ob sie das Opfer überhaupt bringen will?" — ^Das ist selbstverständ-lich, Sixtl Dafür ist sie eine Thoden. Tie wird uns alle nicht im Stich lassen, lvenn fie allein uns retten kann. Viktoria, habe ich recht?* — Das junge Mädchen antwortet« dem vnkel nicht. Es sah hilflos von einem zum anderen. Klammerte sich mit den Augen an den geliebten Mann. „Ich habe Furcht*, stammelte Vify endlich. „Entsetz-Uche Angst habe ich." ^ „Wovor, Kind?" fragte die Tante. — „Bor Langhoff, aber auch vor SixtS Schicksal, wenn ich mich weigere.* „GS wird schlimmer sein, für uns alle schlimmer, als deine Ehe mit diesem reichen Mann,* meinte der Oberst begütigend. Sixt aber rief flammend: „Weißt du daS genau, Bater? Du, der du immer so stolz auf unseren alten Namen warst, willst eine Thoden diesem dunklen Emporkömmling zur Frau glcken, von dem wir alle nichts wissen!" — „Nichts? Ist das nichts, daß e? einer der veichsten Männer Berlind aenon^ ^ *»^rd? Der alleinige Inhaber einer bedeutenden Bank, der Mitinhaber vieler anderer gw-ßer Jndustrieunternehnlungen ist?" — „Seit wann imponiert dir Geld, Bater?" — „Vom imponieren ist hier nicht die Rede. Die^r Mann hat die Macht! Macht über uns alle, die er zertreten und vernichten kann." — „Aber wir können ihm Viktoria nicht ausliefern, Vater! Bedenke doch! Aus dem Dunkel ist er gekommen, keiner weiß, woher. Niemand weiß, was er früher war, wer seine Angehörigen sind. Plötzlich war er da, hatte ^ld, dessen Ursprung leiner kennt. Wurde Mitinhaber der Bank, die Kapital brauchte. Verstand es. nach einem Jahre schon seinen Sozius hinauszudrängen, Alleinherrscher zu werden. Nn unheimlicher Glücksjäger ist er. Schrankenlos ist sein Erfolg. Im Mitelalter hätte man gesagt, er habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und ihn als Zauberer verbrannt. Nie ist ihm ein Unternehmen fehlgeschlagen, es ist, als ob er allwissend sei. Stets hat er richtig gerechnet, richtig gekauft, richtig spekuliert. Mit einem ans Wunderbare grenzenden Instinkt geahnt, wo große Geschäfte zu machen waren. Rätselest und unheimlich ist dieser Menisch und sein Glück.* „Dir diktiert der Haß deine Worte*, sagte der Schivager. „Langhoff ist ein kaukmän-msck)eS Genie. Das erklärt seinen Erfolg. Und -ls Mensch ist ib *' nach§uiWN>^ Gut. er koulmt nicht aus der Goiellschaft, aber er hat verstanden, sich eine Stellung in ihr AU machen. Er gehört heute zu ihr. Es liegt nichts gegen rhn vo>r, daß man ihm ein Mädchen aus guter Familie verweigern könnte." — „Eine Thoden und dieser Mann!* — „Aber ein Thoden im Zuchthaus!" rief der Oberst schneidend. „Das scheint dir eher passend zu sein? Sixt, du hast deinen Verstand verloren. Mit dir ist nicht zu reden. Du betrachtest die Dinge, als ob sie einen Fremden angingen, nicht dich selbst." — „Ich liebe Viktoria", schrie er verzweifelt. „Und ich lasse nicht von ihr! Ich lasse sie diesem Mann nicht!" — „Ich aber verbiete Viktoria als ihr Vormund das Verlöbnis mit dir, Sixt. Ja, sieh mich nicht so entgeistert an. Als Pflichttreuer Vormund darf ich nicht dulden, daß sie sich noch iveiter an dich, an deine verlorene Existenz klammert. Ich rate i^hr zu dieser Heirat, die uns alle retten kann. Sie ist ein gutes Kind, sie ist uns Dank schuldig, sie hat uns oft ihrer Dankbar^ieit versichert. Sie wird mis jetzt nicht im Stich lassen." — „Ich ertrage das alles nicht länger!" Sixt ris^ des Mädchens Hand in die seine, zog sie zu sich empor, stürzte mit ihr aus dem Raum. Im Schlafzimmer der Eltern, in dem sie auch gestern allein miteinander gesprochen, standen fie sich Min wieder gegenüber. „Vikn. Vtky, sag' mir. daß du es nicht tun wirst!" Ju.let^schas/'^4 '^"-'''^merung hielt ben, war eS doch wie eine i^fenbarung, und wir hörten einen befcninten Professor d^ Sorbonne vor erlesenem Publikum seine Begeisterung aussprechen über „MozartÄ Reise nach Prag" und „Aus dein Leben eineS Taugenichts", wie wenn eS sich um Werke handelte, die erst gestern gesc^ffen worden. Aber diss alles hätte die berufenen Hüter des franMschen Geistes noch nicht sonderlich erregt, wenn nicht das wirklihöf«m. Natürlich fehlt auch hier das Theatralische nicht; all die Damen dos Tout-Paris, die Mondänen er sie an fich gepreßt. Er küßte sie wie ein Verschmachtender, wie ein Ertrinkender. ,Lch habe ja nur dich, Viky! Verlasse mich nicht! Du siehst, wie die Eltern sind. Sie denien in erster Linie an sich. Was es für mich bedeuten würde, dich zu verlieren, da« kümmert fie nicht. Sei nic^ wie fie, Biky, sei anders. Denke an mich und was du mir bist!" — ,LLeil ich an dich denke und nur an dich", flüsterte sie unter seinen Küssen. „weiß ich nicht, was ich tun muß." — „Zu mir halten, Viky! Wie kannst du nur zweifeln? Hast du es mir nicht gestern erst geschivoren?" __ „Da lag alles anders. Sixt, weil ich dich liebe, muß ich nun doch wohl von dir gehen." „Weil du mich liebst..." — „Muß ich dir ein anständiges Lebm, eine Zukunft ermöglichen. Wenn ich zu dir stehe, wie du es willst, wird man uns aitSeinanderreißen. Man wird dich zerbrechen. Du wirst bald w Haß an mich denken, weil ich alles hätte verhindern können." — „Ich beschwör« dich, daß es nie so kommen wird! Äesen Unsinn hatte' nran dir eingeredet. Höre nicht aus andere Menschen, höre auf mich, Viky!" - „Aber ich selbst, Sixt. ich hätte keine nchige Stunde inehr, ir>enn ich dich — dort inüßte. lind mir jeden Tag von ,u?uem sagen müssen, das, ich eS h/itte ver. hindern können." — „Maitkist du. daß du eine ruhige Stnnde haben ivi!:st an der Seite ienes Mlnuies?* / ffrekM. TSZS und DemiMvndänen, haben »ewige Konzessionen für ihre verwöhnten Hündchen und I^tzchen und Aeffchen erworben und ma chen in hübsch gedrehten Versen sentimentale Reklame. Man hatte ganz vergessen, daß der Hun-defr'^dhof von Paris Prkmteigentum ist; jes^t lSht «ine Dame Margueritte Durand öffentlich wissen, dah sie daS Gruntistück zu verkaufen beabsichtigt, und zwar beträgt der geforderte Preis 5 Millionen Frankcn. Die Tierfreunide z,ittern bei den Gedankm, daß an der Strkle, wo ihre Lieblinge ruhen, sich in kurzer Zeit vielleicht Mietskasernen erheben werden, und sie beabsichtigen, durch ^ne öffentliche Subskription den ?friedhof seiner k^Sherigen Bestimmung zu er^lten. o Sin Karpfen von 4S Vfund Das Schloß von Fontainebleau bei Paris war vor einem Jahrhundert durch die Karpfen berühmt, die den Teich des Schloßpark') bevi^lkerten. Gie waren, so erzählt man sich, so groß und so alt. d!liß auf ihnen MooS wuchs. Die Riesenfische sind inzn^schen ausgestorben. Jedoch wurde vor kurzem im GtSdtchen Eouze-Ätint'Front in Gildfrankreich ein Riesenkarpfen gefangen. Der Fisch hatte ein Gewicht von Ä Pfund mrd eine Länge von 1.S7 Meter. Der Mscher, dem dieser Fang geglückt war, erzählt, daß e» ihm nicht leicht gewesen sei, den ^ifch auS dem Wasser zu ziehen. Erst mit Hilfe mehrerer Leute, die sich am Ufer des Teiche» befanden, sei e« gelungen, den Fisch au» dem Wasser zu bringen. Mosko« neue GlonzpeNod» Die statistische Verwaltung der Bereinigten Staaten soeben einen aufschlußreichen Bericht llbex Alaska veröffentlicht, der den Aufschwung der letzten Jahre, den dieses Land erfahren hat, beleuchtet. Um die Jahrhundertwende brach der berühmte Goldrausch im gelobten Lande der Gold^-cher aus. 5>eute ist dieser Goldrausch schon tcilwoise verflogen. Die gewaltigen Stein-kohleniiorkominen, die auf Ala^a entdeckt find, scheinen in der Zukunft die Bedeutung des Goldes zu evsepen. Die Kohlenau^sute befindet sich in Alaska noch in ihren Anfün sten. Die IaHreÄbeute beläuft sich auf zirka 12ö.(M Ännen, während «^ne geologische Kommission den Kohlenreichtum des Landes auf lü Milliarden Tonnen schätzt. Die amerikanische Regierlmg ist an die Organisation der Kohlenausbeute n^t energischen Maßnahmen Drangegangen. Di« Fischereien AlaSkaA haben einen starken Aufschwung zu vcr^ichnm. Sie haben im letzten Jahre »0.000 Mann beschäftigt. Der Wert der FtschauSfuhr erreichte die Riesen-summe von Millionen Dollar. Anch der Pelzexport stellt eine gilte Tinnges«j^ zurückzuführen. Eine junge Mexikanerin. Frau lein Guadalupe Pacheco. hatte einen Fral»-zosen namens RaynwiU» de Aiarin kennen und lieben gelernt, der in San Fran.'iIco ein blühendos Gglich stattfinden. Sie sollte in San Francisco gefeiert iver-Äen, aber dieser Feier stellten sich ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg. Fräulein Pa. ch«.co erhielt nllinlich als Mexikanerin kei. n« Ein^!>irnderunflÄ'rItt„vniS, und auch die in ihrem 5>eiulatsorte voN.^»gene Trau ung mit 5>errn de Marin konnte ihr nicht dazu verhelfen, da d<'r Bräutigam erst uor wenigen Iahren eingen'andert war und noch nicht das ainerikanische Bürc^errecht erworben batte. Nun ^var guter Rat teuer, denn schließlich luus, dock? eine Braut zum Zwecke der ^heschlief^ung an den Wohnort ihres (^tten gelangen können. Man bestürmte dnanderlinc^>5konlmisiar, .ind ^i^ser. ein mensck»ensreundlicher Mann, hat- te die rettende Idee. Herr Raymond de Ma rin hat nämlich noch einen älteren Bruder, Maurice, der bereits amerikanischer Bürger ist. Der Einwanderungskommissar schlug nun dtr Braut vor. sich in Mexiko mit die. sem Bruder zu verheiraten. So, als der Ehe frau eines amerikanischen Bürgers, konnte ihr die Tinreise nach Kt,n Francisco nicht verweigert werden, und die Hochzeit mit dem eigentlichen Bräutigam konnte zur lef/« gtses^ten Stunde stattlinden. Nach dieser zweiten Trauung leitete die nunmehriffe Frau Raymond de Marin durch ihren Anwalt sogleich die G^chetdung von ihrem „stellvertretenden" (Batten Nummer 1 ein, die auch ohne weiteres erfolgte, da die .?^trat mit diesem als Scheinehe ang<»seben wurde. Immerhin war die junge Merikanerin ^t-wa l1 Tage lang mit zwei Männern verheiratet, und wa? wäre wohl geschehen, ^venn dcr Ccheingemahl auk seinem Schein bestanden und die Scheidung verweigert hiitte? >vie äas 5ein riecl^t! bDvk ick. ^ x«vl«U. mein l.ie!)l!Njx, e, jzr j, Ksffee « »^enn lck zro» din, krinlte icsi suct^ immer ? vie Du un24 zn halten. Damit ist faktisch der vor dom lkonflikt herrschende Zustand auf der ostchinesi^chen Eisenbahn wieder hergestc'llt und die Eisenbahn wieder unter gemeinsame chineisisch-russischc Verwaltung gestellt. Der erste NaketenversuK I« Ta>e» soll dt« grohe Vberlh-Aakele «ach Amerika a»fi«fchofi«n werden Der erste Raketenversuch steht für die näch sten Tage bevor. Sobald auf klares Wette? zu rechnen ist, soll auf dem hiefür vorherei» teten Gelände an der Ostseeküstie eine zwei Meter lange B e r s u ch H r a k e t e abgeschossen werden. Diese Rakete, die steil in die Luft geschossen wird, dient ledil^ich theoretischen Berechnungen sür die grosse O st s e e b a d H 0 r st, 4. Deze,nber. O b e r t h - R a k e t e. die in einigen Wochen n ci Amerika abgeschossen werden soll. Bon dem Ergebnis der Versuchs-rakcle eZ abhängen, n>elche Aenderun-gen an ^er ?lm7rika-Ra?ete vorgenommen N'erden müssen. Ebsii^o wird davon der Zeit-vunkt stt^ den Ttart der Obertschen Ame-rika-Ralete abhängig gemacht. Ein AmoWuker von der erregten Menge aelunM Knrchlbare Wahnsinnstat in Marseitle P a r i s, 3. Dezember. Ein Wahnsinn?-drama spielte sich gestern am s^>äten mittag in Marseille ab. Ein 24iähriger Italiener nameirs V e st i, der erst kiirzlich au? dem Irrenhaus entlassen worden war, drang, mit einem Karabiner bewaffnet, iu ein Polizeikvmmissariat ein und erschos; den anwesenden Sekretär. Eine dort zitm Ver- hör vorgeladene Frau ergriff die Flucht imd wurde von Wnhnsilnupigen und alten Banlm>ten. die n Frankreich iin Umlauf sind, nichr vertragen. Wie sollte er aber in den Besitz von scubc^ reu und angenehmen Banknoten, die schon in der ^>and ktüstern, tielQngeni Nur tmdurch, da^ er am feinem "^l^vpier eigene 'Banknoten herstellte! Dicie Art?eit lvar aber um so leichter filr Mc <^lade, da er in seincin Zivilberuf Graveur gewesen iit. Er k,ng mit der Änferligung von französischen Vanktio-ten an, kalu alier bald auf de«l (bedanken, niich Bauknoteil anderer Läk?d«r tzerzustellen. Er versuchte e^ mit ankerikanischen und ka« nadrschen Hundert-Dollarnoten — und j«he ^ seine Noten nxire«, von den echten gar-nirdt zu unterscheiden. Das «Aesc^ft ging ^'alid glänzend. In kurz^'r ^'^eit H^Ute !>'r Falschmünzer aus Ordnungsliebe über hun' derttausend Dollar abgesetzt. Wie cS mmer ^xissiert, war eine von den falschen B^rnkn '' ten nicht so gut gelungen wie t« andcv! Sie fiel dem Kassierer einer Bonk auf un) Mc. Glade wurde vorhast''?. Er hält ali.'r Ureisaq. ^en ft. D^Mive? 195Ä ster Gedanke nxrr, saubere französische Banknoten anzufertigen, um die schmutzigen nicht in die H^de zu neha..en. Diese Schwäche für Ordnung brachte ihn aber auf die schiefe Bahn des Verbrechens, schwört der seltsame Lalschmünzer. Freitag, S. Dezember. LMjana. 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 13.30: TageZ-nachrichten. — 17.30: Nachmittagskonzert. ^ 1V: Hausfrauenstunde. — 1V.30: Jta« l^i^isch ^ 20.30: ArienaHend. — 21.1ü: Konzert. - Beograd, 12.40: Konzert. — 18: Nachmittagskonzert. — 10.20: Deutsch. _20: Opernübertragung. — Wien, 15.30: S<5>allplattenmusik. — 16.30: Akademie. — 10.30: Italienisch — 20: Violinkonzert. — Anschließend: Kom^nistenabend. — Graz, 16.30: H. Spillers dramatisches Gedicht „Das Nikolausspiel". ^ Breslau. 1«.0S: Abendmusik. — 20.30: Violinkonzert. — 21.30: Ludn>ig Hardt-Nbend. — 22.35: Stenographie. — Brünn, 16.30: Kammermusik. — 17.30: Deutsche Sendung. — 20: Konzcrt. — 22.20: Präger Uebertragung. Daventry, 17.30: Leichte Musik. — 21: Symphoniekonzert. — 23.35: Tanzmusik. Stuttgart. 19.30: Konzert. — 20.15: Quer ^schnitt durch die europäische Musik seit Mozart. — S1.30: „Frauen vor Gericht". — 23: Schlagerstunde. — Frankfurt, 19.30: SchaNplattenmusik. — 20.15: Stuttgarter Uebertragung. — 23: Stuttgarter Ueber-tragung. — Berlin, 19.05: Jazz. — 20.30: Orchesterkonzert. — 22.30: Nachtmusik. ^ Langenberg. 17.30: V^sperkonzert. — 19.15 Englische Untcrbaltung. — 20.30: Rund, «funkmusik. — Prag, 16.30: Nachmittag?-konzert. — 17.30: Deutsche Scmdunq. — 20: Nnterhaltung-smuslk. — 21: Schallplatien-Tanzmusik. — 22.25: Konzert der zeitgenössischen Musik. — Mailand, 16.30: Kin-derlieder. — 20.30: Snmvboniekonzert. — «Minchen, 17.15: .Hausmusikswnde. — 18.45 Unter^ltungskonqert. — Budapest. 19.30: Operrrstbertra^lng. — 22.30: Zigeunermusik. — Warschau, 17.45: Orch^sterkonzert. ^ 20.15: Stimphoniekonzert. — Pari?» 20.20: Konzert. All« pselßskSSuk«? erdsiten ad keute bis VVeiknscdten kv?S I»L aui unsere Xstsloeprei^e. 1?g6io ^judljäns fil. ^sribor. nur (Zosvoska u1. 37. Kino Vurg'Kino. Bis Donnerstag rollt der urkomische Lustspielschlager „Der Geliebte fei. ver Frau" mit Dina Gralla und Alfons Frylandinden Hauptrollen. Jeder 100ste Besucher erhält den Roman „Frau im Mond" cüs Nikologeschenk. Am Freitag setzt mit zwei Festvorstellungen Ufas gröh-tes Werk „Frau im Mond" ein. Fritz Längs Meisterwerk „Frau im Mond" läuft bis ein schliehlich Dienstag. Der Kartenvorverkauf findet täglich in der Kanzlei Maiftrova uli-ea 19 und ab 17 Uhr in Kinokasse sowie den ganzen Tag über in der Filialstelle der Cyrillus-Druckerei in der Aleksandrova cesta stat^. Die Preise find mäßig erhöht. Den Film begleitet eine 12 Mann starke Musikkapelle. llnion-tdino. Bis Samstag läuft der erstklassige deutsche Serualfilm „Die Erbsltn-de", hergestellt unter dem Protektorat und Mitarbeit de? Berliner Instituts für Se-xualkorschnng mit Walter Rilla, Marie Solweg und Fritz Alberti in dtn Hauptrollen. Ab Camstag kommt der stärkste .Harry P i e ^^"rwiirtS Harry" zur Vorführung. Dieser Film ist unstre:-^ einer de? besten Piel-Filme überhaupt und bringt unerhört spannende Situationen, besonders die Verfolgung der Mädchen Händler durch Harry in 70 Mar ein ^veitläufiger Bau, der vor etwa 30 Jahren errichtet worden ist, doch konnte die bisherige politische Verwaltung nur knapp darin untergebracht werden. Da nun jetzt der größte Teil der Beamtenschast des GroßZupaMts aus Mar> bor und der beidm KreissMtverwaltungen ins Banalpalais einzieht, wird die Frage, wie das Personal unterzubringen, noch brennender. Das bisherige Großiupanatsgebäude in Maribor bietet nun genügend Raum sür die Unterbringung aller hiesigen staatlichen Aem ter. Die beiden Bezirkshaupt-nl annschaften (rechtes und linkes Drauufer), »varen bisiher stark zusammengedrängt. Nunmehr werden mchr Amtszimmer zur Verfügung stehen. Dasselbe gilt vom 'S t e u e r a m t, das gegenwärtig nur über eine beschränkte Anzahl von Räumen veMgt. Wenn man diese Be'hörden samt der Finan^ontrolle im großen Gebäude neben dem Stadtpark unterbringt, bleibt immerhin noch das gai^ze zlveite Stockwerk leer. Darin dürften noch einige Aemter untergebracht werden, die in anderen Gebäuden der Stadt amtieren. Hinsichtlich der ehemaligen Scher » baum - Villa in der Vrazova ulica, in der bisher die Kreisselbstverwaltung untergebracht war, ist eine Entscheidung noch nicht gefallen. In der Stadt ist eine Aktion im Gange, die darauf hinzielt, in der prächtigen Villa das Museum, dessen Räume in der Eankarjeva ulica höchst unzureichend sind, unterzubringen. Jedenfalls liegt es im allgemeinen Interesse, die vecschieldenen öffentlichen Aemter und Anstalten soweit als nl'öglick) in ärarischcn Gebäuden unterzubrin gen, danlit die Privatwoihnungen ihrer eigentlichen Bestunmung zugeführt werden können. , Unentschieden ist ferner noch immer die Frage der beiden, vor einigen Monaten fertiggestellten Wohnhäuser der Kreisselbstverwaltung in der Sttoßlnayerjcva ulica. Die beiden Häuser enthalten 24 Wohnungen für die Bediensteten der Kreisselbstverwaltung. Wie verlautet, besteht die Abficht, die beiden imposanten Gebäude in den Genieindebesitz übergehen zu lassen. Eine Entischeidung darüber ist jedoch Nock) nicht gefallen. Schwurgertcht Totschlag. Als letzter hatte sich vor der letzten Schwurgerichtssession gestern nachmittags der 28jährige Knecht Anton La biö aus MajSperk wegen des am 12. Oktober d. I. aü Adolf Pur g verübten Totfchlages zu verantworten. Den Vorsitz führte ObeclandesgerichtSrat G u z e l j, Votanten waren die Landesgerichtsräte Dr. S e n j o r und Dr. Tombak. Tie Anklage vertrat der erste Staatsanwalt Dr. I a n e i e, tväihrend die Vertei' digung in den Händen des Rechtsanwaltes Dr. R a p o c lag. Als Sachverständige sun-gierten Dr. I u r L k o und Dr. Z o r j a n. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, am kritischen Abend vor dem Gaschause Plev Lak in Maj^erk Adolf P u r g, auf den er nicht gut zu fprechen'war, mit einem alten Militärbajonett mehrere Stiche in die Hals-und Brustgegend versetzt zu haben. Der Schwerverletzte gab bald darauf infolge Verblutens seinen Geist auf. Die Geschworenen bejahten mit 10 Stim- M a r i b o r, 5. Dezember. men die Schuldfrage auf Totfchlag, worauk A:?ton LabiL zu viere inhalb Jahren schweren K e r k e r s verurteilt wurde. LabiL war der letzte AngeNagte, über den die Institution der Geschworenen den Stab gebrochen hatte. Nach dem neuen Strafgesetz stellen die Geschworenengerichte mit Neujahr ihre Tätigkeit, die sie Jahrzehnte lang ausgeübt haben, ein. Marburger MLnnergesangverein. Jodann Giraub'Feler 7. Dezember. Union-Gaal. m. Aus bem GauitLtSbienfte. Zum Sanitätsinspektor bei der Banalverwaltung in Ljubljana wurde der bisherige KreiSsanitäts referent in Maribor, Herr Dr. Ivan I u-reeko ernannt. m. Trauun^n. In letzter Zeit wurden in Maribor' folgende Paare getraut: Josef T o t h, Buchhalter, mit Frl. Sofie M e r- 1 i n, Privatbeamtin; Viktor Z adrave Kaufmann, mit' Frl. Theresia FilipiS ; Franz Z 0 rle mit Frl. Justine Le 8 Lak; Bogomir N e r a t mit Frl. Ludmilla Permoser; Leopold Koftdnarmit Frl. Theresia Kvemut ; Franz F r a S mit Frl. AMSs P r a p r v t n >i ?; Friedrich 2 ivko mit Frl. Marie Mac; Johann Lozejmit Frl. Marie Gomolj; Fried rich Malekmit Frl. Marie Umek; Mar ttn R o v a k nrit Frl. Marie Kesner ! Franz P estiLek mit Frl. Elisabeth Fer 8 : Franz P o j 8 k r u h mit Frl. Theresia Krumpaönik. m. BersV^ben«. In den letzten Tagen sind in Maribor folgende Personen gestov ben: Aora P o d l e s e k^ EisenbahnerStoch ter, 1 Monat alt; Johanna Harz. Win-zersgattin, 64 Jahre; Ida von Z e r g o !-lern, OberstleutnantSgattin, 70 Jahre; Sofie B r a e k o, Private, 24 Jahre; Georg T o l i L i L, Eisenbahner i. R., 75 Jahre; Elisabeth K r a n j c, Private, 71 Jahre; Franz B a l o n, Gastwirt und Besitzer, 52 Jahre att. m Sin neuer Abvokat in Maribor. Herr Dr. Igor R osina wurde in das Verzeichnis der Advokatenkammer in Ljubljana mit dem Sitze in Maribor eingetragen, wo er gemeinsam miit Herrn Dr. Vinw R a-p o t e c die Kanzlei seines vor mehreren Jahren verstorbenen Vaters Dr. Franz Rosina, Alcksandrova 16, übernommen hat. ^ Der junge Rechtsanwalt verfügt über einen großen Bekanntenkreis und genießt den Ruf eines gewandten und ambition!ierten Juristen. m. Die Expositue der Arbeiterkammer amtiert wegen der Schließung der Arbeiterbibliothek im Gebäude der ^j^nsionsanstalt bis auf weiteres im „Volksheim", RuSka cesta 7, ebenerdig. n, BehSrdliche »erfiegeluug einer Vbtto-thek. Gestrrn nachmittags erschien ein Beamter des l)iestgen Poli^kommissoriats in der öffentlichm Bibliothek der Arbeiterkäm-nler im Gebäude der Pensionsanstalt am Kralja Petra trg und erklärte, die Räumlichkeiten versiegeln zu muffen. In den gleichen Räumen befindet sich auch die hiesige ExPositur der Arbeiterkammer in Ljubljana. Auch die ExPositur mußte ihre Tätigkeit in-folange einstellen, bis die Bibliothek wiedcc ihrer Bestimuiung freigegebell wird. m. Eercle sran?ais. Der Verein veranstaltet Sonntag, de.l 3. d. i:: der „Vesna" als Abschiedsfeier für seinen verdienstvollen Bibliothekar einen Teeabend mit folgendem Programm: 1. Musikalische Ouvertüre. 2. Lustspiel. 3. Monolog. 4. Zwei Stücke auf der Harfe. 5. Lustspiel, dann Tee. — Alle Freunde der sranzösi.scs)en Sprache find höflichst eingeladen, an dieser Veranstaltung teil zunehmen. Beginn um 17 Uhr. Eintritt 5 Mnar. m Volksbewegung im November. Im Lause des Monats November wurden in Maribor insgesamt 7? Kinder (36 Knaben und 41 Mädchen geboren. Im gleichen Zeitabschnitt waren 76 Tode^älle (46 Personen männlichen und 30 weiblichen Geschlechtes) jowie 67 Trauungen M verzeichnen. Auf die einzelnen Pfarrfprengel entfallen: Stadtpfarre 32 Geburten (12 bzw. 20), 17 Todesfälle (7 bzw. 10) und 12 Trauungen; Fran-ziskanerpfarre 11 (5 bzw. 6), 12 (7 bzw. 5) und 32; Magdalenenpfarre 31 (16 bzw. 15), 41 (31 bzw. 10) und 23; evangelische Psarr-gemcinde 1 (1 bzw. 0), 4 (1 bzw. 3) und 0; orthodoxe Kirchengemeinde 2 (2 bzw. 0), 2 (2 bzw. 0) und 0. m. Fortschritte im Bäckergewerbe. Mit besonderer Genugtuung können wir feftstell^'n, daß es nach Fertigstellung des modernst maschinell eingerichteten und den heutigen hygienischen Anforderungen voll entsprechenden Betriebes des altrenommierten Backhau ses S ch m i d demselben gelungen ist, nicht nur sämtliche Backwaren zu erzeugen, sondern auch dem hiesigen Markte ftemde Spezialitäten Herzustellen. Im besonderen verweisen wir auf den AnASigenteil unseres Blattes. m Eiuen fröhliche« Nikolo-Abenb veranstaltet die Freiwillige Feuerwchr in Po-breije Saimstag, den 7. d. um 19 Uhr im Daisthmise der Frau Rojko. Die beste Gelegenheit, für gegenseitige Bescherung! m «achfteheube g^unpene Gegenstände können von ^n Berlustträgern am hiesigen Polizeikommissariat abgalt werden: 1 ^rrenlhemd, 1 Brieftasche mit 6 Dinar, Radio-Batterie, 1 ^ket Cloth, 1 goldene Armbanduhr,^t schwarzem Band, l Lustpumpe, 1 Wolfshund, 1 100-Dinarnote, deutscher Borft^und, 1 Rcrd?arbidlampe, rotes Handtäschchen mit Taschentuch unid Rosenkranz, 1 brauner Spazierstock, 1 schwar zer Herrenmantel, 1 Paar Augengläser, l rote Handtasche, 1 schwarze Brief^iZ^ und 100 Dinar. m. Wetterbericht vom 5. Dezember, 8 Uhr: Luftdruck 738, Feuchtigkeitsmefser Barometerstand 74k, Temperatur -^5, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag Nebel. i ..evkopa" 7»Uttek Koa»art Intime» n»«»i»ek« .5komorod*-7ke>ter. Vocdentttck neu«» pry^xklimm. Sonn- u. feiert»««. IS (4) Ukr: ri»edmitt»z» ?««»!««> VoriteNunztzn del eektem?ielrerer.l^te»llox. m Vom plötzlichen Unwohlsein wurde gestern in der Gosposka ulica der 74jährige Dienstmann Johann K. befallen. Der avme Mann mußte die Hi-lfe der Rettungsabteilung in Anspruch nehmen, die ihn muh Hause brachte. m Verhaftet wurden im Laufe des gestri-gvn Tages insgesamt vier ^rfonen und zwar Gduard N. wegen Landstreicherei, Martin St. wegen öffentlicher Gewalttätigkeit, Anton P. wegen nächtlicher Ruhestörung und Elisabeth H. wegen VerdaKtes der geheimen Prostitution. . . .7. m Abgängig ist seit einigen Tagen 14jährige Schüler Eduard B u t 0 l e «. Eventuelle Aufschlüsie mögen dem hiesigen Polizeikommifsa^at bekanntgegeben werden. m Die Polizeichronik des gestrigen Tages weist insg^amlt 17 Anzeigen auf, davon se eine wegen nächtlicher McheftSrung, Trunkenheit und Nichteinhaltung der S^rrstun-de sowie 4 wegen Ueberschreiwng ^r Ver-kehrSvorschriften. . . . . für 6«n «r ^rdvlt Lllonövn ist ein ickeslez k'rüiistüclc die leickt ^u^ubereltenäe Dieses ^rüdstUelc ermüÄiclit äko Lr-trszunL der l'axesmiLien unä ist von an«e-nekmem OesLdmadc. 13671-9 * Großes Rikolo.Krä«zchen. Der Gesang« verein „Enakost" in Stu^nci veranstaltet am Samstag, den 7. d. um 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Herrn Senica in Stu-denci ein Nikolo-Kranzchen mit sehr reichhaltigem Programm. Einzug des Nikolo um 9 Uhr. Geschenke werden bei A. Scmca entgegengenommen. Um zahlreichen Besuch bittet der Ausschuß. 171 * „M I R". Lies dies gewöhnlich, dann lies es zurück und zieh' diese Wörtc!^n zusammen. Was Du dann erhältst, das ist Dir nicht freint», denn jeder schon däese Erzeugnisse kennt. 165Ä Großes Nikolokranzchen. Der Tportklub „^elezniöar" veranstaltet Samstag, den 7. Dezember 1929 in sämtlichen Räumen der Ganlbrinushalle ein Nikolokränzchen mit verschiedenen Belustigungen. Auch findet eine Nikolobescherung ftatt. Geschenke können täglich im Gl^chäste Kosi am Kralja Petra trg oder Samstag, ab 15? Uhr in der Gam-brinushalle abgegeben werden. ______^ »?dfarwo??r k^sfunc,^ Nummer z^.' Tkeater w.» Kunst RaNonaltheater in Mailboi' Aus Selft «Schwurgericht E e l j e, 4. Dezember. Gestern abends wurde die vierte heurige und letzte Tayung des Schwurgerichtes über Haupt beendet. Die letzten drei Angeklagten, den LOjähriqen Schneider^e^ilfen Josef TurnSek aus Vrbje bei 2alek, den 38-jährigen Zck>ne1d(r ?^ranz Novosel aus Vrbje und den ?8jährigen Schmiededesellon Anton I st e n i L aus Jvodno bei Te^rje, verteiidigten Rechtsanwalt Dr. O g r i z e k, Dr. K e r s ch b a u m e r und Dr. S b r i-zaj. Einbruch beim Schneidermeister Orattm in Celje. Turnkek, Novosel, Fritz Lampe und Peter Likar (die letzteren zwei konnten noch nicht festgenommen werden) verübten in der Nacht vom T2. auf SZ. Septenrber 1928 einen Einbruch in die Mrkstätte des Schnei-dßrmeisters Anton OrvZ^ in der Theater» gasse in Celje und entwendten Stoffe und AnKge im Werte von 8s>.lX)0 Dinar. Am nächsten Tage trugen sie im Berein mit FsteniL die Ware zu JsteniL' Schivester Antonia Blaiie nach Zvodno und verstcckten dort die Beute. TurnSe? und Novosel wurden später in Ungarn festgenommen. Ein Teil der Ware wurde noch gefunden und später Herrn Oraiem zuriickerstattet. Turn-8e? Vurde auch Betrug an. zwei Kaufleutün in Celje zur Last gelegt. Die Geschworenen bejahten sämtliche Fra gen wegen Einbruches und teilweise die Frage wegen Betruges. Nsvo-sel und Isteniö wuri^n 4 Iabren. Turnk?ek aber zu 3 Jahren schwer«« Kerkers verurteilt. Die Verhandlung dauerte von !5 bis ^20 Uhr. Ein neuer Gtrafverteidiger. .Herr Dr. ^inrich Z t e p a n v i e, Oberlandesge-vichtsrat i. R. in Celje, wurde in das Verzeichnis der Strafverteidiqer eingetragen. c. Festnahme eines MarktdiebeS. Am Samstag wurde am Andri^smarkt in Celje der 64jährige Martin Pabole aus Slad-ka gora verhaftet, als er im Begriffe war. der Markdrabrerin Maria Oerenja? aus öret bei Celje ein Hemd zu entnieniden. B?i Pahole fand man c^nen Kalender für und einen Engel aus Papier, welche er in der Zweigstelle der Buchhandlung Goriöar öl. LeskovKek am .^auiptplai^e entwendet hatte sowie eine zerrissene scl>war^e Briestasche und eine braim^ Geldtalschp mit Dinar Bargeld und 1114 alten österreichischen Papierkronen. c. Diebstahl. In der Zeit vom 2. d. vormittags bis 3. d. vormittags entwendete ein unbekannter Täter aus dem Vorzimmer der R»minfegerswitwe Frau Theresia 2urman Pred grofijo einen schwarz>en Damenman-teil im Werte von 1500 Dinar. Aus Ljutomer lj. Herr Dr. Franz veh, welcher sich vor zwei Jahren als Arzt in Ljutomer '"eder-Selassen hatte, verliek wieder zlnsere Stadt, um seine Praxis wieder in seinem Sanato-rtuin „Mrni dvor" bei Maribor auszunehmen. ^ lj. Besttzwechsel. In OvmoZ hat Frau Kalchbrenner aus Strigova vas das T tomer und Umgebung sind sür die Fremden alles el)er als anziehend. Gerade der Haupt-Verkehrsweg vom s^edhof bis zum Bahnhof befindet sich in einem derart schlechten Zustande, daß der Straßenkot die neureuo-vierten Häuser bereits gänzlich verunstaltet hat. Abhilfe ist dringend notwendig. lj. Tombola. Sonntag, den 8. d. M. nachmittags findet im Hotel „Zavratnik" zugunsten des Mustkvereines, der sich in letzter Zeit- ein Klavier u. andeiu besitzt, daß er bei den Behörden angemeldet ist, daß er sich unt den den Gegenstand der Offertversteigerung bildenden Gesckiältcn ständig besaßt usw.) vorzuweisen hat. Damit wird die diesbezügliche Verordnung vom 30. März d. I. entsprechend umgeändert. X Günstiger Stand der jugoslawischen Spareinlaaen. Nach einenl Ausweise betrug der Stand der jugoslawi'chen Spareinlagen mit Ausnahme der Postsparkasse, der Zen-tralgenc'lren'''siaft und des Giros der Nationalbank Ende Juni d. I. 10.967 und Ende Se^itember 11 09.^ Millionen Dinar. X Konkurse im Monat November. Der Jugoslawische Kreditorenschutzverein verzeichnete im Monate November 15 Konkurie (gegen 91 Konkurse im November v. I.). Bon den 85 entfallen auf Kroatien-Sla..vo-nien 6 (7), Serbien-Montenegro 68 (78), auf Slowenien-Dalmatien 8 (4). auf Bos-nien-Herzegowina 1 (1), auf die Wojwod'na 2 (1). — In den elf Monaten Jänner-No-vember 1929 wurden 994 Konkurse verzeick)-net (gegen 830 in den: gleichen Zeiträume (1928). Es entfielen auf Kroatien-Slavo-wen 79 (74). Serbien-Montenegro 793(609). Slowenien-Dalmatien 62 (75), Bosnien-Her zegowina 12 (17), Wojwodina 48 (55). Mregor^i^eva nl ^ (1. Stock). Re»eri»ire: Donnerstag, 5. Dezember: Geschlossen. Freitag. 6. Dezember: Geschlossen. ' Samstag, 7. D<^zember um 20 Uhr: „Das große AVE" Ab. E. Kupone. Sonntag, 8. Dezember um 15 Uhr: „Rast?!^ binder". Ermäßigte Preise. Kupone. Um 20 Nhr: „Das große ABC". Kupon?. -l- „Der Kreidekreis", das nach chinesischen Quellen von dein jünast verstorbenen Schrift steller Klabuud verfaßte Bühnenmärchen, kommt bereits zu Beginn der nächsten Woche am Theater in Maribor zur Erstauffüh^ rung. Alle Dekorationen und Kostüme mußten neu hergestellt werden. Die Regie liegt in den Händen des Herrn I. K o v i ö. : GK. Gvoboda veranstaltet Samstag, den 7. Dezember eine Nikolo-Feier in sämtlichen » Lokalitäten des Gasthauses „Mesto Ptuj"^ (^schenke übernimmt ^r Wirt. Für mannig faltige Belustigung ist gesorgt. : Reuer Weltrekord. Der holländisckM Meisterschwimmerin Braun gelang es, bei einer Schwimmveranstaltung im Haag mit 1:121.2 Minuten einen neuen Frauen-Weltrekord im 100-Meter-RückenschwlMlnen aufzustellen. : Europäische LeichtathletikqrSßen in Atne« rika. Fsir die konimende .Hallensaison in Amerika sind große Vorbereitungen getroffen worden. U. a. wurden auch der Pole P e t k l e w i c z, der Deutsche Dr. P e l-tzer urrd der Schweizer Dr. Martin für einige Starts gewonneit. Der Clou der Verairstaltungen dürfte das Meeting im Newyorker „Madison Square Garden" n>er-den, wo man eine Begi«n A« un»«i^« n«u«n v»«k»p«l»NÄtt«n vie: I»»NDN » I» «G»G»»«G, kerrllGti «» 0««ed«»ek. ck»uer»,>tt >U»»ß«>4»I»»«I «u» tt»nÄ»»t«kem lel? - WWW^MW >VIeöerverkAuter k»d»tt! VersRmZ üder»IIIiIn! faiekt »u vekveckiela wit Kletiendrot), In »Nen vrüLen. 6>ueFk»tt a«»>Gl«Oe WlV»?»» iMlGw»«!», V0t»axiicd« leeeedtlck. 6i» Lnt»aelrei, Atter n>u,wiuea ' Üe>ekm«ell l«4» iM-UMlMw»», vveaekm i« ua6 muer» >Il»»jt» d«k«nnte> unä dettedtea unä »o velte? V»«KI»U» IurM«v» «II« s >»»'' ____-—' Kleiner ^nieiqer k^^VVVVVV VVVVV Gehe w» Haus HolthaSea. — Tmetanova b8, Tür 4. 1bö31 Glv»ent1cher «i«»elu»terricht wird erteilt. Maistrova ul. 1/1. Tür 4. 1S5Z6 Gestrickt, Sleidtr w allen mo» dernen Farben ln grdhter AuS« Wahl kaufen Gie am btlllgstsn in der Strickerei M. veziat. Marikior. B?trtniSka 17. 1L4B «chtun«! Am b. d. abends kommt der bl. Nikolo auch in daS Gastliaus Ivan A o S in der Cvetllöna vlica II. Darum lade ich <^lle nnschuldiflen und sündigen Kinder ein. damit sie vom hl. Ri. kolo nach Verdienst beschenkt werden. Die Gäste werden Ge, leqenbeit haben, am Truthahn-nnd tzendelschmauS teilzunch« men oder andere Speisen ye-niesten. Vorhanden stnd auch ssaßbier und sortierte AauSwei« ne. ^ur Unterhnstttnq wird auch eine Vtreichmusikkapelle beitragen. Um zahlreichen Z^uspruch ersucht: ^van KoS. IK48g «vt«r ttr d?ilcoIo-KrAn2cden von 40 vln sufv. ?u daden im IlAM. MjtllüIlU; Wir photoqraphieren alle»! rtrSt-, Pah». Industrie«. Port«. SchuellÄlder. Legitima »ion. Vhoto«eyer, »oipoik« M. lLbSS Schneeschuhe werden billigst nur in der „Brzopodplata", Dltten-bachova 14, vulkanisiert. 16240 Z^eanMsch. 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