^05.___________________Montag, 10. Mi 1897. Jahrgang 116. Macher Zeitung. ^Mhri> ^i°nsprt!s: Mit P ostliersendlin a : gnxzjahrll, si, 15, halbjühlig si, 7 50. Im Comptulr: l!i!ne ^,l. .' lialbjÄing ft, 5'5<', Für die Zustellung ins Haus ganMliu st, l, — Inscrtionögebür: Für >^^ ""Mate bi« zu 4 Zeilen 85 lr„ größeie per geile mb Feiertage. Die Administration befindet sich Longressplah Nr, 2, die Mebactlun Äahühofgasse »tr. lcl. Sprechstunden der Mebaction von 8 bi« 11 Uhr vormittag«. Unfrankierte Ariefe werde» nicht augeilommen, Manuscript« nicht z»rüctgestellt. Amtlicher Theil. ^er^/' "'^ ^ Apostolische Majestät haben mit Nub^ V unterzeichnetem Diplome dem Obersten des de/^es Wlhelm Prokopp den Adelstand mit ^lllbt "^^ '^dler» allergnädigst zu verleihen ^er^ k' und k. Apostolische Majestät haben mit Ät!n/.M unterzeichnetem Diplome dem Major des ^lenw kb Karl Nahlik den Adelstand mit dem l«la. !f '?dler. und dem Prädicate «Nas° ' allergnädigst zu verleihen geruht. ^llet^/ und k. Apostolische Majestät haben mit ^echn?"" Entschließung vom 1. Mai d. I. dem ^ zn^^he im Handelsministerium Moriz Iettel ill h^'!^llreuz des Franz.Iosef.Ordens allergnädigst blechen geruht. __________ ^er^/' U"d k. Apostolische Majestät haben mit ^ct,?^r Erschießung vom 2. Mai d. I. dem ^ Ti» l ^ im Elsenbahnminifterium Adolf Doppler blicht ^ "b Charakter eines Ministerialrathes mit ^ der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Guttenberg m. p. ^llkf^ l- und k. Apostolische Majestät haben mit ?tid«?" Entschließung vom 1. Mai d. I. den ^»vs». "en Ds. Alexander Wladimir von Czer- klvlww' ^"^ außerordentlichen Professor der politischen öl etn.?^ "" der Universität in Krakau allergnädigst rnnen geruht. ____________Gautsch m. p. ^lleih^ l. und k. Apostolische Majestät haben mit ^ilAan Entschließung vom 1. Mai d. I. dem ^bera ""d Beisitzer des Handelssenates bei dem tlrei >? "andeögerichte Ladislaus Gubrynowicz ^ d«il-ll." ^'tel eines kaiserlichen Rathcs allergnädigst "Yen geruht. ^ttti"^ Mai 1697 wurde in der l. l. Hof. und Staats-Voltes ^^- ^ück der böhmischen Ausgabe des Reichs-^^^usgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Ans dem Abgeordnetenhause. Wien, 8. Mai. Die Erklärungen, mit welchen in der vorgestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des In> nern Graf Badeni dm Anträgen auf Erhebung der Ministeranklage entgegentrat, finden in einer Reihe von hiesigen Blättern zustimmende Würdigung. Das «Fremdenblatt» führt aus, dass es dem Herrn Ministerpräsidenten nicht schwer fallen konnte, die Schwäche der juristischen Begründung, welche diesen Anträgen zugrunde gelegt wurde, nachzuweisen. Vor allem — sagt das genannte Blatt — führte Graf Badeni die lange Reihe der Sftrachenverordnungen an, die schon vor ihm, zum Theile von verfassungstreuen Cabinetten, ohne die geringste Anfechtung erlassen worden sind... Graf Badeni berief sich überdies auf das selbständige Verordnungsrecht der Regierung, das ihr durch die Verfassung selbst anveltraut ist und das sie ermächtigt, innerhalb ihres Wirkungskreises auf Grund der Gefetze solche Verordnungen zu erlassen. Nur wo die Competenz der Legislative beginnt, hört ihr Verfügungsrecht auf. Die Rrichsverfassung hat sich jedoch die Bestimmung über die Sprachen, bei den Behörden durchaus nicht vorbehalten. Graf Badeni entwickelte sodann aus der Geschichte dei Gerichtsorganisation Böhmens, dass dort die beiden Sprachen stets bei Gericht zugelassen wurden, und bemerkte hinsichtlich der Zweisprachigkeit der Beamten, dass doch die Interessen der Bevölkerung jenen der Beamtenschaft stels vorgehen müssten. Wenn« gleich die Rede des Ministers seitens der deutschfort« schrittlichen und der deutsch-nationalen Abgeordneten einen äußerst lebhaften Widerspruch erfahren hat, so blieb ihre juristische Begründung vollends unangefochten. Man könne 1897 nicht eine andere Rechtsan« schauung aufstellen, als in den Jahren 1869 (Sprachenverordnung für Galizien). 1870 (Dalmalien) und 1880 und 1886 (Böhmen). Das Blatt betont schließlich, dass die Sehnsucht nach der Regelung so weittragender Fragen, wie es die nationalen sind, durch ein Gesetz, das jedem Theile sein Recht, aber auch nicht mehr als dieses verbürgt und von dem Wechsel politischen Wetters unabhängig macht, durch die Wahrnehmung der letzten Tage nur wesentlich gesteigert werden könne. Das dem allgemeinen Stimmrechte entsprossene Haus sollte berufen sein, mueren Anschauungen zu dienen, um das Parlament zu einem mächtigen Werkzeug moderner Socialpolitik zu machen. Dieser Wunsch könne aber nicht in Erfüllung gehen, so lange Sprachen« kämpfe die Legislative zerrütten, nationale Gegensätze sie zerklüften und die Leidenschaften so aufschäumen, wie es vorgestern geschehen. Er werde erst seine Verwirklichung finden, wenn durch ein Sprachengesetz die Sprachenrechte der Stämme deutlich umfriedet werden, zum eigenen Schutze und zur Abwehr von fremden Ge« bieten. Das «Vaterland» schreibt: Ministerpräsident Graf Nadeni ergriff zuerst das Wort, um den Motivierungen dieser Anträge gegenüber die voll? Legalität der Spra-chenverordmmgm nachzuweisen. Wir glauben, dass ihm dieser Nachweis vollständig gelungen ist. Die «Reichswehr» constatiert, dass der Herr Ministerpräsident den Beweis in Betreff der Legalität der Sprachenverordnungen erbracht habe. Graf Badeni habe es bei der Berufung auf die Vergangenheit nicht bewenden lassen, um die Gesetzmäßigkeit der böhmischen Sprachenverordnung darzuthun, er habe auch den Be« weis in der Sache selbst, in der Gegenwart erbracht. Das werde jeder Jurist zugeben müssen. Pas «Extrablatt» schreibt: Gewiss ist es dem Herrn Ministerpräsidenten gelungen, nachzuweisen, dass er mit seinen Sprachenverordnungen nur dem Beispiele gefolgt war, das ihm von zahlreichen vorausgegangenen, auch deutschen und liberalen Regierungen gegeben wor« den ist, dass sie somit weder ein Verfassungsbruch, noch formal ungesetzlich sind. Der türkisch-griechische Krieg. Zur Vorgeschichte des Krieges und zur Haltung des gestürzten Ministeriums Delyannis berichtet man der «Münchner allgemeinen Zeitung»: «Jetzt erst wird Feuilleton. 'e Legende von der heiligen Elisabeth. ^!ührt Oratorium von Franz Liszt. "°n der Philharmonischen Gesellschaft am 2. Mai 1897. D II. ?>/ N^mung Liszls als Künstler und Mensch °"gt wiener Feder in so gründlicher Weise dar-Fgen. l°en, dass es unnöthig erscheint, Schilde« 3, ^K." "ganzen, die die Größe des genialen I Mj^b des Widerspruches hämischer Widersacher ^"dsten sM erstrahlen lassen. Er ist eine der h^tt ^ " Erscheinungen unseres Iahrhundertes, der it hauw^oantens ^ Programmusit, er ist einer ^Tm^i"reter der «eudeutschen Richtung, denn U do„ Achtungen weisen Universalität, die Frei-^ der ^ Asseln des Althergebrachten auf, sie ent H' Neuer w ^"t!^ ein neues, schier unermesslichei z.Mr Hn ""sdrucksformen und gleich dem großen "ktlste g^"." ist er der unermüdlichste und be-^ ^liir """"nipfer einer neuen Kunst. V^lchMchlen übrigens allen, die näher in die hio ^ts w n des großen Menschen und Künstle»s ^^We ?/^' die begeistert geschriebene umfassende ^Naln "ä ^t als Künstler und Mensch» ^vy^belan^ ^ welcher Hingabe er sich der 'hte ^len s "ä' ?ch"bert, Schumann, Wagner u. a. ^sf Mk>s ' ^ es seinem Feuereifer gelungen ist, lG^tellp gen Zu ermöglichen. Wir wollen an ^Ä der y" den Ausspruch Richard Wagners an° den Glauben an meine Sache entgegen« getragen hat, als noch leiner etwas von mir wusste; ohne ihn würde man heute vielleicht leine Note von mir kennen!» Mit diesem Bekenntnis ehrte Wagner L'szt mehr, als es alle noch so umfangreichen Biographien zu thun vermögen. Seine kunstschöpferische Eigenart zeigte Liszt in der bewunderns- und nachahmungswürdigsten Art als Aesthetiler; in berückender Schönheit leuchtet besonders in seinem Briefwechsel der reine, hehre Genius des Meisters, dessen große That, die Errichtung des Beethoven - Denkmals in Bonn ermöglicht zu haben, ihm allein schon einen Ehrenplatz in der Kunstgeschichte sichert. Es würde zu weit führen, wollten wir uns erschöpfend über die letzte Bestimmung Liszts, die Erneuerung der katholischen Kirchenmusik anzustreben, verbreiten; es erscheint jedoch von besonderer Wichtigkeit darauf hinzuweisen, da die Schlusschöre in der «Heiligen Elisabeth» schon auf diese neue kirchliche Tonkunst hindeuten, der sich Liszt in dem Oratorium «Christus» so bedeutungsvoll nähert. Während in dieser Schöpfung die alte Form des Oratoriums ganz verlassen wird, hat die 'Legende von der heiligen Elisabeth» noch im ganzen und großen die Form des alten Oratoriums, hauptsächlich aber seine dramatische Herkunft, beibehalten. Allerdings wird das «menschlich Hohe. Edle, Große», das nachThibaut das Oratorium zum Inhalte hat, hier in wirklich großer edler Form zum Ausdrucke gebracht. Die ideale Grammatik des Wagner'schen Stilrs: Leitmotive und Leitthemen und alle Wunder der To-nalität, hei engste Anschluss der Musik an die Handlung, die Herrliche Instrumentation, die großartigen Tongemälde geben dem Werke ein durchaus eigenartiges Gepräge und bedeuten den Sieg der neuen deutschen Kunstrichtung auch im Oratorium. Eine Eigenthümlichkeit weist übrigens das Oratorium auf, die in neuerer Zeit sehr häusig nachgeahmt worden ist; als Leitmotive werden vielfach Kirchen- und Volkslieder ver« wendet. Das wichtigste Leitmotiv ist das «Elisabethmotiv', der Anfang eines wunderschönen katholischen Kirchenliedes aus dem sechzehnten Jahrhunderte. In zarten Klängen ertönt es in der Einleitung, lehrt immer wieder beim Erscheinen der heiligen Elisabeth; es erscheint wilder im Rosenwunder und erklingt beim Tode der Heiligen in den verschiedensten rhythmischen Wandlungen. Ein zweites prächtiges Leitmotiv ist das ungarische Marschthema; als Trio des Kreuzrittermarsches wird ein herrliches altes Pilgerlied, im Abschiede der Armen und Elenden von ihrer Wohlthäterin, ein Kirchenlied, verwendet. Wir haben früher erwähnt, dass Liszt in der Benützung von Volksliedern zu Leitmotiven in der neuesten Zeit viele Nachahmer gefunden hat; ja Humperdink, Zöllner, Kienzl, Goldmarl u. a. wenden in ihren Opern statt der bei Wagner üblichen Leitmotive sogar Leitlieder an, deutsche Volkslieder, die sofort die gewünschte Stimmung geben. Es haben daher die neuen Tondichter den Liszt'schen Gedanken aufgegriffen und erweitert: Sie bedienen sich des deutschen Volksliedes für ihre neue Kunst, sei's im Märchenton, sei's zu sentimentalen tragischen Wirkungen. Obgleich auf diefeu Umstand noch niemand aufmerksam gemacht hat, glauben wir nicht zu irren, wenn wir Liszt als Urheber des genialen Gedankens der Einführung des Volks» thümlichen Leitmotivs ansehen. Edle Melodien, süßes Singen und Klingen prangen im köstlichsten Blüten« schmucke in dem geistvollen Werke, das auch in den großartigen dramatischen Steigerungen unerreicht dasteht. Bevor wir jedoch weiter in die musikalischen Tiefen der inhaltsschweren Schöpfung dringen, fühlen wir uns verpflichtet, auch der Dichtung einige Worte zu widmen. Laibacher Zeitung Nr. 105. 948 10. Mai 1897^ cs in vollem Umfang/ bekannt, mit welcher Rücksichts' losigleit und Selbstüberhebung Delyinnis sich in letzter Zeit geberdet und wie vollständig er dabei doch die in einem großm Theile der europäischen Tüllei, namentlich aber in Albanien vorherrschende, nichts weniger als griechenfreundliche Stimmung verkannt hat. Ein vor kurzem in London eingetroffener griechenfreundlicher Engländer, der Macedonien und Albanien jüngst wiederholt durchreiste, versichert, dass von einer Geneigtheit zum Anschlüsse an Griechenland bei der Masse der Bevölkerung nicht die Rede sei. Albanesische Häuptlinge hätten ihn vielmehr ausdrücklich gebeten, in England offen zu erklären, dass sie unter Umständen dem Sultan 40.000 Mann zur Verfügung stellen würden. Delyannis hat also sich selbst getäuscht oder Europa zu täuschen gesucht, wenn er behauptete, dass man in jenen Theilen der europäischen Türkei nur auf das Signal warte, um mit Griechenland gemeinsame Sache zu machen. Hoffentlich erweist sein Nachfolger Ralli sich als einsichtiger. Durch Fortsetzung des Krieges könnte er sein Vaterland nur völlig zugrunde richten.» Nach einer aus Salonichi zugehenden Meldung wird dort allseits mit lebhafter Anerkennung c-onstatiert, dass der Durchmarsch der türkischen Truppen, der Nediss, der Mustahfiz sowie auch der Baschi - Bozuls, durch Salonichi vom Anbeginne in voller Ordnung stattgefunden hat und keinerlei Ausschreitungen vor« gekommen sind. Manche Bankhäuser hatten anfänglich die Schließung ihrer Geschäfte während des Durchzuges der Streitlräste nach dem Kriegsschauplätze in Erwägung gezogen, infolge der strengen Disciplin, die gegenwärtig in der türkischen Armee herrscht, hatten sie jedoch durchaus keinen Nnlass zu solchen Vorsichtsmaßregeln. Die Notabeln von Salonichi haben dem Ghazi Osman Pascha im Namen der Stadt den Dank für diefes tadellose Verhalten der Truppen ausgesprochen und ihn gebeten, diese Kundgebung dem Sultan zu über« Mitteln. Politische Ueberficht. Laib ach, 8. Mai In der vorgestrigen Sitzung des volkswirtschaftlichen Ausfchusses, welcher auch Handelsminister Freiherr v. Glanz beiwohnte, wurde die Berathung über die Handelsconvention mit Bulgaiien zu Ende geführt. An der Debatte betheiligten sich die Abgeordneten Dr. Lecher, R. v. Wysocki, Schwarz und R. v. Iedrzejowicz. Nach dem Schlussworte des Referenten Freiherrn v. Schwegel wurde die Con< vention genehmigt. Das ungarische Magnatenhaus erledigte gestern nach Unterbreitung der'Prä'sioial-Einläufe ohue Debatte die Tagesordnung, auf welcher unter anderem der Gesetzentwurf, betreffend den Handels» vertrag mit Bulgarien, sowie der Gesetzentwurf über die Deckung der Kosten für die Theilnahme Ungarns an der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 und die Berichte des Ministerpräsidenten, betreffend das Botschaftsgebäude in St. Petersburg und das Gesandt-schafls.Göbäude in Washington, standen. Hierauf wurde die Sitzung gefchloffen. Die im preußifchen Abgeordneten« hause erwartete Novelle zum Vereinsgesehe wird, wie die «Nationallib. Corr.» mittheilt, außer der Aufhebung des Verbotes der Verbindung politischer Vereine nur Einschränkungen der Theilnahme jugendlicher Personen an Versammlungen enthalten. Für die parlamentarische Behandlung der Vorlage kommt in Betlacht, dass Artikel 29 der Verfassung abgeändert werden muss, der lautet: «Alle Preußen sind berechtigt, sich ohne vorgängige obrigkeitliche Erlaubnis friedlich und ohne Waffen in geschlossenen Räumen zu versammeln.» Zunächst darf ein solcher Gesetzentwurf, der eine Ver-fassungs-Aenderung bezweckt, nicht gleichzeitig beiden Häusern des Landtages oder schon nach der ersten Abstimmung in dem einen Hause dem anderen zugehen; er darf an das andere Haus erst dann gelangen, wenn der Beschluss des einen Haus s feststeht. In jeder Kammer haben zwei Abstimmungen stattzufinden, bei denen die absolute Stimmenmehrheit genügt, zwischen denen aber ein Zeitraum von wenigstens einundzwanzig Tagen liegen muss. Damit liege auf der Hand, meint das genannte Blatt, dass die diesmalige Session des Abgeordnetenhauses nicht vor Pfingsten schließen, sondern in den Sommer hinein dauern werde. Der mit den vaticanischen Kreisen in Fühlung stehende Correspondent der «P. C» schreibt ans Rom vom 4. Mai: Die in manchen Blättern ausgesprochene Vermuthung, dass sich die gegenseitigen Dispositionen zwischen dem Vatican und der italienischen Regierung in der jüngsten Zeit unfreundlicher gestaltet hätten, ist nicht zutreffend. Dass der Papst unterlassen hat, den König Humbert anlüsslich dessen Errettung von dem Attentate zu beglückwünschen, kann durchaus nicht in diesem Sinne gedeutet werden. Es ist ein bis heule unerschütterter Grundsah des heiligen Stuhles, die Anwesenheit des königlichen Hofes in Rom zu ignorieren und in keinerlei Beziehungen zum italienischen Monarchen zu treten. Papst Leo XIII. hat in Aeußerungen zu seiner Umgebung seiner Befriedigung über die Ab« Wendung der Gefahr, die dem König Humbert gedroht hatte, kundgegeben, in irgend einer Form eine derartige Mittheilung an den König selbst gelangen zu lassen, war ihm jedoch infolge jmes Princips nicht möglich. Diefem Standpunkte wird man wohl in italienifchen Regierungslreisen Rechnung tragen und es wurde in diefen Kreifen gewifs mit Befriedigung wahrgenommen, das« die meisten italienischen Bischöse, darunter mehrere Cardinäle anlässlich d-r Errettung des König« in den Kirchen Danlgebete veranstalten liehen und dass mehrere Bischöfe an den König Veglückwünschungs-Telegramme richteten. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass der ausdrückliche Anschluss der lirchentreuen Minorität im römischen Gemeinderathe an dessen Kundgebung für den König in vollem Einverständnisse mit dem Vatican erfolgt ist. Das Ministerium Rudini hat übrigens gerade in der jüngsten Zeit der Kirche gegenüber neuerdings jene Toleranz bekundet, von der es sich seit seinem Amtsantritte leiten lässt. Es wurde nämlich zu Ostern seitens der Behörde wieder zugelassen, das Viaticum Personen, die durch Krankheit am Besuche der Kirche verhindert sind, in feierlicher Weise in ihre Wohnung zu bringen. Seit dem Jahre 1870 war es nämlich verboten, mit dem Viaticum in Form einer Procession durch die Straßen zu ziehen, und wiederholte Bemühungen seitens des Clerus, die Erlaubnis hiezu wieder zu erlangen, blieben bisher erfolglos. Gelegentlich der jüngsten Ostern erhoben nun die Be- hörden leine Eiliw?ndung mehr dagegen, ^'ss Viaticum zu kranken Personen mit demfelben lM " Pompe, wie ehedem, gebracht wurde. Viele »lau^ schlössen sich den betreffenden kleinen Process""" ohne dass sich der mindeste Austand ergeben y ^ Dieses Verhalten der Regierung wird im ?at'ca" ^ ein neuer Bweis entgegenkommender Dlspop gewürdigt. <^z. Wie man aus Belgrad meldet, h^ °"s„je liche Empfang, den König Alexander inCe l gefunden hat. in allen Kreifen der ferbifchen H^up ^ den freudigsten Eindruck erzeugt. Die P"'^ hM Schattierungen sieht in der engen Freundschai ^ Herrscher eine Garantie dafür, dass die nationalen ^ Culturinteressen der Serben in Macedonien in O ^ noch wirksamer als bisher geschützt werden dürfte"-,^ Rückkehr des Königs nach Belgrad wird für d« " der nächsten Woche entgegengesehen. «>il>e! Wie man der «P. C,. aus Constant«"'" j meldet, sind die Nachrichten, dass die letzte AMM^ deutschen Botschafters, Freiherrn von SaurM«' ,^ Sultan eine Anregung bezüglich der Interven ^ der Mächte oder irgend eine sonstige mit dem 9^' ^ türkischen Kriege in Zusammenhang stehende Frag Gegenstande hatte, durchaus unrichtig. . .j g? Desgleich n sei es, wie des weiteren von v° ,^ meldet wird, ganz unzutreffend, dass die bulg ^ Regierung dem Verlangen der Pforte, betreff Hj, Ausweisung der in Bulgarien lebenden «r ^l schen Unterthanen, Folge gegeben ^'^B Sofianer Cabinet habe vielmehr dieses Verlang ^ einer durch den diplomatischen Agenten '" ^ M novel, Dr. Marlow. d-m Großoezier überreichte, ^. in sehr freundschaftlicher, aber entschiedener >w gelehnt. ,.il lisch' Ueber die letzten Ereignisse auf dem l" ^l griechifchen Kriegs schauplatze s^".^^ «Fremdenblatt.: Die türkische Kriegführung la'« ^ diesmal sehr viel zu wüuschen übrig; ^1^1^ darmi, dass es ihr wieder nicht gelang, dem M ^s< Feinde auf den Ferfen zu bleiben und del!^^ lösung bis zur Vernichtung zu steigern, hat ^ s^,, nicht verstanden, den völlig sich selbst u"""> Obersten Smolensli bei Velestino zu umz'Ng" ^ zur Waffenstrcckung zu zwingen; zwar musste e«^,« gehen, zwar äußerte er die Absicht, seine «""^ ?"' an dü Panzerflotte abzugeben, was unverlenn ^,. einen traurigen Zustand seiner Truppen M^? D-doch aber haben die Türken bisher Volo, "^ l^' nähme sie bereits mehrmals gemeldet hatten, n ^ ^ genommen, und Smolensli scheint ihnen auch ' ^ O weichen zu wollen. Wir betonten zwar s^^a^es^ der Rückzug nach HUmyros wohl in eine »" ^^ führen dürfte, das wird aber die Gestaltung "». ^l>' schauplatzes bewirken und nicht das Gesch'6 "« schen Führung. ^elli" Wie man aus Prätoria berichtet, '" g«' der dortige Volksraad das Eiuwander ^ Gesetz, und zwar nicht, weil es eine Verleg ^ Convention sei. sondern weil es den ""ZeW Staaten und Colonien missfällig fei. Der "^ h<'K entspricht einem Schreiben der Regierung Vollsraad. Ihre Schnld. Eine Erzählung ans Toscana. — Berechtigte Bearbeitung nach Quida von V. Nilmar. (14. Fortsetzung.) Die Menge hinter der Barriere stand wie ein Manu gegen die Nngeklaqte. Sie war schön, das war wahr; doch m t welchem R chte stand sie dort so stumm und stolz wie eine beleidigt.' Königin? Das Publicum war empört darüber, da es darin eine Missachtung seiner selbst erkannte. Es war bereits spät am Nachmittage, als der Pretoie sich seufzend gestand, d.'ss er das Mädchen unter keinem stichhaltigen Vonvande zu retten v?r« mochte. Dass sie die That leugnete, konnte nicht in Betracht kommen, da sämmtliche Zügen einstimmig zu ihrem Nachtheil ausgesagt hatte:». Selbst ihre eigenc Herrin. Donna Rosa, die in ihrem großqeblümteu, wollenen Sonntagskleide finster und wortkarg auf der Zeugenbank saß, hatte in ihrer Aussage nur den auherordeutlichen Dünkel d.s Mädchens, ihre Eit lkeit, ihren Mangel an Dankbarkeit und ihre stete Urberh^bung betont. Voll tiefen Bedauerns kab der Pretorr daher die Hoffnung auf. Aus dem Chore laut schmähender, anklagender Zeugtnsiimmrn gieng eins nur allzullar hervor: ihre Schuld. 5 In Tiwrn des Mitleides und Schnurzes erhob er AnÄ^. ^'" Sümm>>. um zu verkünden, dass die Umil!», die »in «Mch ;, N!unl>,n l>«^> «ufgmch«! wie ei.« b« P^«« U.w U,HA hatte, sank bei dieser Verkündigung jäh zu Boden, wie der Baum auf den letzten Axlstreich fällt. Selbst Donna Rosa, eine so harte Frau sie sonst war, brach laut schluchzend zusammen. «Lieber würde ich ihr meine eigenen Hochzeits« perlen gegeben haben!» schluchzte sie. Auch Nelta war bleich geworden. Das grausam triumphierende Leuchten ihrer Augen hatte sich in ein unstetes Flackern verwandelt. Die beiden Polizisten hoben die leblose Gestall auf und trugen sie fort. Sie gehörte jetzt dem Staate. Wird in Italien der Verbrecher nicht auf frifcher That betroffen, fo kaun er oft monatelang, und sei er der schwärzeste Schurke, bis zum Beginne der Unter« fuchung straflos umhergehen; in N^ranU ertappt, lässt man ihn aber nicht mehr aus den Händen. Die Perlen waren bei Umilta gefunden worden — folglich ward sie in Haft gehalten, bis es — vielleicht erst nach Monaten — den Herren des Gesetzes belieben würde, definitiv über ihre Schuld oder Unschuld ab» zuurtheilen. Heimlich, da sie sich einer solchen Schwachheit schämte, zog Signora Rosa ihre Börse und zahlte den Betrag für ein besonderes Zimmer für die Gefangene, da sich unter den vier eingekerkerten ein übel berüchtigtes Frauenzimmer befand. Und, fuchte Donna Rofa ihre Verschwendung vor dem eigenen Gewisfen zu rechtfertigen, si<: durfte keinesfalls zugeben, dass eine aus ihrem Hause Gemeinschaft mit ver» worfenen Perfonen habe, felbst in einer Gefängniszelle nicht. Umilta ward daher in einen kleinen Einzelraum mit kaltem Steinboden, einer Pritfche.""" ^sM vergittertem Fenster gebracht, durch dchen ^.'^c>' nur ein schmales, ach, so schmales Stückchen V blau fast hohnvoll hindurchschimmerte. ,^s ^, Hier sollte sie nun den Tag des Ger^^e" den Urtheilsspruch erwarten, was — dem ""^ B schritte italienischer Gescheshandhabung gen^ß Weihnachten kaum zu erwarten war. z, ist^> «Ist sie schuldlos, so lasst sie f"', ""^F schuldig, so bestraft sie bald und macht, daAA^ ^ ist!» äußerte Signora Rosa, in einem ^"hli, o> Wuth, Schmerz und Scham Über die "i", ^ ihrem Hause widerfahren war. , ^ g^ Allein der Gerichtsdiener schüttelte <"" Haupt: c^te^'ill «Das ist beim Gesetze nicht Mode!' l^ii > «Zum Kuckuck dann mit eurem ^'^„B ^ es keinen Pfifferling wert!» räsonnierte w" . mit stammenden Wangen. ^ :j st"^ Der andere zuckte die Achseln, ^t. "ß Jahren war er em Diener der Gelev""'^ei' es stand ihm nicht zu, seines Arotgebers -" ,^ kritisieren. ^„no sße Die im tiefsten Innern erschütterte ^ so ' fuhr mit Nctta heim. Finster und M^," ^, neben dem Mädchen im Wagen, welcher '^,llil '^ holperigen Landstraße alle Glieder 3"'""-^ . z» Netta hatte lediglich ihr Recht gesucht ^ ^ d^,,ft und Donna Rosa hatte das ihrige gethan, "^ !«' verhelfen — allein mit ihrem Wohlwollen war cs für alle Z>>it aus und vorbei. (Fortsetzung folgt.) ^^ibacher Ieiwng Nr. 105. 949 10. Mai 1897. Tagesneuigleiten. Lu^lPrinz Heinrich Eugen Philipp ^«f »"on Orleans, Herzog von Aumalef.) Pt n !^" 6lt>e starb der Herzog von Anmale, ein I«htt ^°"^ "°" Orleans, der als Feldherr, Ge-^ « ^z, Kunstfreund eine Zierde Frankreichs war. nlz ^^^2 von Aumale, den dle jetzige Generation nur bkt l hervorragendste Mitglied der Herzogspartel in tz^"zbsilchl>n Akademie kannte, war 1822 als vierler Kot»« ^^"^^ ^°"^ Philippe in Paris geboren Nta "n:^" der Armee machte Herzog Numale raschen G^' , lvar schon im Alter von zwanzig Jahren M° "Major und commandierte in Algier. Seine be-M. l» ^llffenthat war die Wegnahme der Smalah ^'rl Später wurde er Generalssouverneur von lieh. ^eim Ausbruche der Februar.Nevolution ver-"OH « " Commando und Gouvernement. Er gieng hüH ""Nland, von wo au« er in Flugschriften und T«lü? b" Kalserrcich angriff, als diese« sich etablierte. Hsh ^hnltestes Wer! war »1.63 in^itution» mili-^ ^ la t^n«<3», das im Jahre 1367 erschien, lin, 5° des Kaiserthums lebte er mit seiner Frau, die ^l«t» des bourbonlschen Prinzen L'oftold von °"«br°ck "'^ ^" Auslande. Als der deutsche Kcieg l>«r °^' bot er seine Dlenfte zuerst der kaiserlichen, dann ^°ch Ablllanischen Regierung an Neide lehnten ab. kühn ^^e ^^ ^" die National-Versammlung gc- ^ ^ ° l« selben Jahre in die Akademie — e5t5 zetjH. ^ ^ aufgenommen. Er präsidierte dem Kriegs-^,lr,iÜ " "'^er die "^"" ""^ 1886 wieder tt«!ett ? ""lassen, als Mitglied einer Familie, die einst ^lllun» ^' " °^ " ^egen den Goulangismus ^" Eb! "°^" ""b der Akademie das Millionengeschenl «!^I " 'Ny machte, ließen ihn die Republikaner noch bchch ^'"lehren. In Paris war er eine populäre Hiss^^bildet« Kenner und Schätzer von Kunst und ^ llr^l ^^" Hinschiden wird namentlich auch in ^llHs«, der französischen Akademie, zu deren h«vor-^«clen ^^aliedern der Herzog zählte, tiefe Trauer z^Mch ^ahlexcesse in Kroatien.) Das "lto^. ^^legraphen «Corresponbenzburüllu meldet aus ^llklyw "" der Provinz sind bereits mehrere Wahlexcesse Ü^tten ^' ^" ^^l'l excebierten die Wähler der ,°clca) «^Position gegen Dr. Frank. In Rusa (Bezirk ?tt «^"aen die Ulwähler ihren Wahlmann ab, der ^ltun°« "°"" "°k und sich jetzt zu einer vom !'^n ^""didaten einberufenen Wählerversammlung M I ,°"te und sperrten ihn ein; derselbe konnte erft ^ki 3i^?c"^"" der Gendarmerie wieder befreit werden, ^h^ "sflihrer wurden verhaftet und dem Gerichte ^ lt n^"^^^ dieser Vorfälle wurde angeordnet, 3^et?"' "" Excesse vorkommen, sofort Nrachium ^00 ^ "erbe und von der Bevölkerung all^ogleich ^blt, °" Vorschuss auf Kosten des Brachiums ein- ° Hlt°5 ^etvegllchleit unseresKörpers.) »?' bas« x: " lines englischen Spottsblattes rechnet kl'^'säb! Knochen und Muskeln des menschlichen Mhr«„ A wären, 1200 verschiedene Bewegungen au«. 3^ltn1 ""«voskr Mensch, so fügt er hinzu, der '! ^ o!, l ' sllhrt in seinen ersten Unterrichtsstunden ' Noch"^'"de diese sämmtlichen 1200 Bewegungen N ^ s»>" ^" ^"" Anzahl von Variationen. !>>^°u, ne Bühne mit zwei getrennten , °.' " »"wissen Znt ermöglichen soll. Der findige ">> ^chab V"ie-,ö.Nühne in N?wyotl ist auf die k z "' ^°l^ "°" die Rückwand der Bühne ^" 8usH? ^"'" derselben einen S:,al anbaute; die 5«t hlndu^^""^ sl"t> durch einen unterhalb der 'tM^r gehenden Gang mit einander verbunden. ^^W° ^^""e Saal ist mit Palmen und ^>!e Tb,^" °"^eftattst und der diesem Saale zu- > ""genV ^" ^ll^e wird hauptsächlich sür die ^"' b,«3" Globalen, Gymnastitern. Zauberern lc. !^". Vim ^ °"f der anderen Hälfte der Bühne X>l, st, °^'"len und ähnliche compllciertere Auf. ^ ^; ^"°«n. Ez geht somit auf der Bühne stet« "'A^l Z^l'^npausen ,hes und jedes Salons. Das erste Heft, welches uns fertig vorliegt, enthält mit Titel und Porwort 28 Seiten. Die auf das forgfältigstc ausgeführten Ansichten werden eiugelcillt durch das Nlld des neuen Burg» thmco in Wien. Diesem folgen sodann die Ansichten von Prag, Czcruowch, Lemdcr^, Magcusurt, Laibach, Trieft, '/rünn, Linz, Salzburg, Graz und InuSbnul. Den Bilderlaseln sind bcschrei-bendl Texte von E. Keiler, Dr. Iiri Guth. Prof. Dr. Kaindl, M. Rolle, I. Gitschthaler. P. v. Nadics. Paul Maria Lacroma, Prof. O, Stollllöta. Dr. A. Schlossar und Hosrath v. Hörmann l^igegebeu. Der Preis wurde in, Hinblick auf das Gebotene des< halb so niedrig angesetzt, nm es selbst den weitesten Kreisen zu ermöglichen, das schöne Merk zu erwerben. Die «OesterreichischeMusil. und Theaterzeitung» enthält in der am 1. Mai d. I. ausgegebenen 24 Seiten starken, mit vielen Illustrationen versehenen Nr. 17 eine 3icihc hoch' interessanter Fach »Artikel, u.a.: die Fortsetzung von «Dreißig Iah,e Wiener Musikleben» vou Dr. TH. Helm, deu Anfang einer spannenden Original-Novelle: «Bühncnzauber» von Edmund Grün, ein Essay über Eugen d'Älberts neueste Oper «Gernot» aus der Fi-dcr des Chef Redacteurs B. Lvovc-ly, Poesien l'in Y ^ weite entferne. Der Commandant der hüfia/n o stimmte dem zu. ^ Constantino pel, 8. Mai. Die Einnahm" Velestino wird officiell Verlautbart. <,« ^M Athen, 8 Mai, hüb 12 Uhr nachls. B'^ der Agence Haoas.) Wie v.rsichert wird, .h"" „gch Griechen Imaret und Salagora im Epirns immer besetzt. Die türkischen Truppen beschien Volo. ^. Constantinopel, 9. Mai. Türkische V^z ments, welche gegen Domokos einerseits und H^n^ (türkisch Ermia) anderseits Recognoscierungen " ,^ nahmen, sollen gestern nach Triflari, Plirnari, Kal >,^ Kislar und Dauza glommen sein. In Volo w" , viele Geschütze, reiches Kriegsmaterial und "^l erbeutet. Der Commandant des epirotischen ^ ^ meldet: Die griechischen Banden, welche ^! ^j südwestlich von Luros gelegenen Höhen von ^^ ^ hauitrn, wurden aus dem Kloster Zalongos "" ^ Dorfe Samar Tepe vertrieben uno 5^^ ^< Vali von Ueilüb meldet den Abgang von 1^Hal willigen von Kallandali, Kumanooo, Ip kund3^ ^. nach Salonil, Auf der Iunctionslinie ^ ^hc» mats Siö.ungen eingetreten. 300 Waggon« " in den Stationen vor F?retschik zurückgehalten- ») Athen, 9. Mai. (Meldung der Ägence V' ^' Aus Domokos wird vom 8. d. M. 10 Uhr abe«° ^ richtet: Die türkische Cavallerie setzt die Mos".. i„ rungen fort. Die türkischen Vorposten befinde«' "^ Vlysia uud Kitini. Ei ist wahrscheinlich. ^I ^ Türken demnächst Domokos angreifen werd n> ^ Türken haben in Pharfalus die Emwohner "'A ^d lästigt, j doch zahlreiche Häuser in Brand ^'/k vel Kirchen geplündert. Die Griechen arbeiten eif'lg Befestigung von Domokos. ^ el' Constantinopel, 9. Mai. Edhem v"'"^ h-elt den Tit l cines Marschalls der gesamMtt" ^ rationsarmee und wurde zum Obercommand^l't ^ gesummten Truppen an der griechischen ^ ^„do nannt. Saad Eodin Pascha erhielt das Obcrco"'^ dl>r neuformierlen drlltm Division des lp'. - h,'l Corps. Nach Angaben von türkischer Seite ' ^h< Übergang des eprolischen Corps zur Offeml" bevorstehend. M,>tec' Athen. 9. Mai. 1 Uhr 30 Min nach «^ ist nacht. (Meldung der Agence Havas.) Oberst "HMl hier eingetroffen. Man glaubt, dafs ein vierzey" Waffenstillstand zustandekommen werde. ^zj) Lamia, 9. Mai. (M.ldung der Agence v, ^. Die Griechen halten fortgesetzt die Positionel' o ^ mokos. Smolensli steht mit seinen Truppe" ^ibü>b' Rückzüge von Velestino in Halmyros, wo ^^l?l^ soeben eingetroffen ist D!e Bevölkerung vo" "^ stll Lam a, sowie der umliegenden Ortschaften """ d^F richtig. Das gleiche Blatt v.rsichert, dass ^ ^ über die definitive Form eine« Mediations^ > in dem türkisch-griechischen Confl cte verhand" ' ^ Athen. 9. Mai. (M ldung W AgeN" ^F Die Regierung notificierte den Mächten ?'^pp^ Rückberufung von 25 Officieren und 3"" ^ M Compagnien fowie 400 Mann Fuhtruppen v"> ^ und versprach die allmähliche RückbernfuNg ^ handlichen Truppen in kurzer Frist. M/ Aed>'<^ der Mächte bieten nach dieser Erklärung d" s^,?' unter der Bedingung an, dass Gciechenlano i^^che teressen Europa ohne Vorbehalt anvertraue, h^ land dringt darauf, dass diese Formel eine " «fahre. ^ ,ie^«. Athen, 9.Mai. Die griechischeres s' suchte schriftlich um die Medlal' ^ Die G.sandten der Mächte sagten ihre g" ^^ zu. Es wird versichert, der Sultan sei b"^^S^l Verhandlungen theilzunehmen, geht aber l"" .. >e einen W^ff^nftillstand ein, sei jedoch 9 ,, > ^ übertriebene Kriegsentschädigung zu ford"' „Al steht aus strategischen Rücksichten auf einer lel^ berichtigung. , Zeil" > Köln. 8. Mn. Wie die «KdlnlsHe ">,e A aus Kanea vom Gestrigen meldet, w^ ^Mj marschierende Compagnie der österr.'U"g"'^„e bei Nerokuru von Aufständischen beschossen sie irgendwelche Verluste erlitten hätte. ^bach« Zeilung Nr. 105. 951 10. Mai 1897. K°is, -"'V-Vtai. (Orig.«Tel.) Ihre Majestät die ^l M ' s" '^ "" ^ ^^ ^ Minuten abends, von ^lltels^ ^^ Kaiser zum Bahnhofe geleitet, ^gelei^ ö"g zum Curgebrauche nach Kissingen Eitbi^", ^' ^"l. (Orig.-Tel.) Der König von ">'t jM . "^ Cetinje zurückkehrt, ist heute abend« yHllMkm Gefolge, in dem sich auch der Premier- ^.^nnie befindet, in Wien eingetroffen. Antler 'f ^ M"' (Orig.-Tel.) Einer Meldung der Eih^ öufolge fand infolge der in der vorgestrigen ^Leork Abgeordnetenhauses von dem jungczechischen ächten?^ Hoiica gegen den Schönerianer Wolf ge-tyHz l ^leidigenden Zurufe heute ein Säbelduell statt, ^leht ^ °" ber Hand, Horica schwer, Wolf leicht btt A».' ^"- Die Duellanten erschienen hierauf in ?>« Sitzung. ^llch"zcl (Lothringm). 9. Mai. (Orig.-Tel.) Der ^t p!^ "'>^ und die Kaiserin sind heute vormittags grossen. dtt>va?-^"Nen, 9. Mai. (Orig.'Tel.) Der Landsthing ^ Wln'" ^'"" gestrigen Nbendsitzung mit 39 gegen i^ethin nd" Finanzvorlage in der Fassung des ^ Nea^ ^ Fmanzvorlage erscheint damit beseitigt. ^ s^in '^ beabsichtigt in den nächsten Tagen eine gleich övorlage einzubringen, welche die Streitpunkte ^ In^"^ 9. Mai. (Orig.'Tel.) Die .Handels-Mch-«, Leitung, meldet aus Grosnyi im Terel-Ma' ^uf dem Naphthaquellgebiete der Compagnie "otz z> "Ny entzündete sich eine Naphtha-Fontaine. !'M ^' welches den Bohrthurm erreichte, wurde ^ Eo'ni?"^ sich jedoch auf das benachbarte Quellgebiet ^r l?^"^ Aduverdow verbreitet, wo sieben Bohr« ^phlbn "" Naphthahafen mit vier Millionen Pud )t" ""^brannten. "^ ^"k, 9. Mai. (Ong.°Tel.) Wolcoff, Paine ^egl^k"!0n, die zu SonderbevoNmächtigten in An-'>ten E der bimetallistischen Fragen für die Haupt-Mo^ nl>"^,^ ernannt wurden, sind heute nach V«ch ^gereist. Die Bevollmächtigten beabsichtigen ^n "' ^"lin und Wien der Reihe nach zu Angekommene Fremde. , , ^ ° botel lklefant. tr D°s>c>ss.s. "'' Eder, l. u. l. Oberstabsarzlens^Wilwe; Eder, ^.MuH'": Wurzwaller, Gebhardt, Private. Graz, — H°1>N, ^/ ^arwpagn. — Nowat. Beamter, Eisnern. — V'^nici ^'ledacteur. s, Familie; Renders, Regierungsrath, >!,^e, h/ ^ Pletersnil, Stationsuorstand, Krainbnrg. — T°"!chal , "'"tcr; Nartel. Kfm., Trieft. — Kottowih Edler !lin^' ^el^ "^ ^ iiinicüschiffslieut.. Pola. — Mautner, Plan, T ^d l7"' Gruder. Me.. Wien. - Weizen. Kfm., ^ m. o""' ^s'">, Kraljevica. — Iugowch, Ksm., Neu-^^Klwn, Priuat, München. ^j 2 2Ü.N. ?34 7 11 6 ONO. mäßig lewttltt l' 9 . M. 7356 90 SO. schwach bewiillt 7U.M«. ?^5 6 7 5z SÖ. schwach ,theilw. heiter 9. 2 . N. 783 6 1? 4 OSO. mäßig halb bewölkt 20 9 . Ab. 7:^29 12 2! 3l. schwach > bewölkt > 10. l 7 U. Mg I 733 - 2 j 9 0 j NNW, schwach ^ Regen > 6 8 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag und Sonntag 8 8° und 12-4", beziehungsweise um 4 3« und 0 8" uuter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius 0hn"Iannschowslv «itter von Missrbrnd. Vanksagung. Für die vielen Beweise der Theilnahme während der Krankheit, wie auch nach drin Hinscheiden unseres innigst geliebten Verwandten, des Herrn Andreas Sakraischeg Hausbesitzers sehe» wir un« verpflichtet, sowohl hiefür, als auch für die ehrende zahlreiche Betheiligung am Leichen-beaängnisse und die gespendeten schönen Kränze nnseren wärmsten Dank auszusprechcn. Laibach am 10. Mai 1897. Die trauernde« Angehörigen. Mein Verkaufsgewölbe (2056) mit 3—2 Mode- und Posamenterie Waren befindet sich vom heutigen Tage an Petersstrasse Nr. 8 im SteiDmetz'schen Hause. Ignaz 2Ea.:r§fi. („Zur Billigkeit"). Am 10. Mai dieses Jahres begeht Herr Karl Berck, Chef der Firma C. Nerck in Nien, sein 25jähriges Jubiläum als Repräsentant der weltbekannten Licbig's Fleisch »Extract» Gesellschaft, Von Seiten seiner zahlreichen Freunde uud Bekannten in der Geschäftswelt werden Herrn Berck, der sich um die Einführung des Liebig'schen Fleisch-Extractes in Oesterreich Ungarn die größten Verdienste erworben hat, auläsilich seiuer Jubiläums-feier gewiss allseitig die wärmsten Sympathien entgegengebracht werden, (482») Voltscredit (I^M^a. VosoMnion.) registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung in Lailmch, Gravide Hs.-Nr. 1. Wefchästsverkehr in den ersten vier Monaten 189? per ft. 72tt.7S8-5l, darunter Spareinlagen, eingelegt .... si. 225.157 58, rückbezahlie Darlehen ...» 27.655 31, behobene Spareinlagen ...» 53401 82, gegebene Darlehen.....» 180 277 62. Tpareinlagen werden mit 4l/.//, verzinst und von jedermann angenommen, Darlehen werden nur an Mitglieder abgegeben, denselben auch Conto für lausende Rechnung eröffnet und die Einlagen täglich verzinst. Die Bilanz des Institutes befindet sich im Inseratentheile, anf welche wir hiemit aufmerksam macheu. (1970) 3—3 Samarkand,* 30. Decbr. 1896 (Russland, Asien). Wohlgeboren Herrn Trnköczy Apotheker iu Liaitmcli. Sind so gütig, mir von Ihrem pharmaceutischen Erzeugnis (folgt der Auftrag) zu schicken, die mir In meinem Zustande ausgezelohnete Dienste maohen. Beiliegend übersende ich Ihnen 8 Rubel. Bitte unter Adresse zu senden: Herrn B. Bulla, Samarkand, Russland (Slavisches Magazin). Bis Frühjahr werde ich in Samarkand bleiben. Die Sendung wird in 14—18 Tagen hieher einlangen. (396) 16 Mit Hochachtung ----------------- B. B-cl11su. ¦ NiMliarkand ist die Hauptstadt des Gouvernements Surafucliuu im rvuaiocliou Genoiulgouverneuiont Turkestan (Ceutral-Asi«n), gronzt an Buchara, Afghanistan, Odtiudion und au das chinesische Keich. Die Htudt besteht aus dor alten asiatUchen und dor ruBsinchun Stadt und nlihlt 30.000 Kinwoluier, darunter UDOO Munn ruHBisches Militllr, und iat ein wiohtigor Handelsplatz. Wahrend Jlriofe aus dein Innern Nordamerikas nach Laibaoh längstem in 12 Tagor golaugon, brauchte obiger Brief nach Laibach 11 Tage. Padua, 23. Februar 1897. Greelirter Herr 3?iccoli Apotheker In Lalbaoh. Ich habe Gelegenheit gehabt, Ihre Magentinctur zu verordnen und habe dieselbe insbesondere bei Frauen, die an hartnäckiger, habitueller Verstopfung, von Aneroxie (Appetitlosigkeit) begleitet, leiden, mit gutem Erfolg angewendet. (1120) 10 Prof. G. Ritter v. Inverardl, Director der Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten, Präses der medicinischen Facultät in Padua. ta JeW zu verdienen i% \****n nsuen Automat. ^-J^^Budapest, Carlsring17. Wf^itie iLna«hmiitaRs zwischen 4 und Sh*U) ¦^***»«H*«**«b (Gold \,fe> I)arnV?n der »euen Infanterie- M CZi^r-GP,"lUh^asse' «almhofgasse, ^i&i redliol r "ls zum 4Caf<'- Europa>. (9a l geßenir-lnder wolle dieselbe am ^U^^Fiaderlohn abgeben. (2079) ^ §171968. % ''' **vt'Ž iz Uaki(ne' katera lÜ8? v l i,,v i ° c- kr> deželnega so-\\\ *'• ÄJani z dn^ 20. marca "• I Hft it» « i lzrekla za blazno, po-J?kitnJB Oskrbnikom Martin Bezek 'V lh ükrai. Vl7' anrii J ,° sodiäce na Vrhniki, / O'—f) ^—-----—________________ u St. 1674. sH o 2glas- ^i'l^Vn k zV'^nike, oziroma Nr ri in ^Q v Ameriki biva-\.ll«e J dedinJi Mariji Koäir, f W ^brl°Spod France St°Jc z li lN n m na èin' ter se , 0 f aDril» ?dni izvrsilni odlok z S^okän1897. «. 1674, vroöü. aprila l°897°diSÈe na Vrhniki> (1912) 3-3 St. 2281. Oklic. G. kr. okrajno sodišèe v Ložu daje na /nanje: Dn6 2 8. junija in > 2 8. julija 189 7, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, vršila se bode pri tem sodišèu izvršilna dražba Jakobu Namretu iz Starega Trga St. 41 lastnega in sodno brez priliklin na 405 gld. cenjenega zem-Ijišèa vlož. št. 41 kat. obö. Stari Trg Pogoji, cenilni zapisnik in szpisek iz javne knjige ležijo tukaj na vpogled. V Ložu, dn6 24. aprila 1897. (2026) 3—3 Nr. 2408. Curatorsbestellung. Im Nachhange zum diesgerichtlichen Edicte ddto. 11. März 1897, Z. 1322. wird bekannt gemacht, dass nachstehenden Tabulargläubigern, als Johann, Josef, Varthlmä und Georg Lavrit von Bösen-berg, Johann Thelian von Weihenstein Nr. 9 und der Executiousmasse d^s Io hann Hiti von Pfarrdorf, bezüglich dercn unbekannten Rechtsnachfolgern, Alois Hllidaisic von Laas als Cmator »6 »(^lum bestellt wurdö und demselben die Realfeilbietungsbrscheide ddlo. 11. Mä-z 1897, Z. 1322. behändigt worden sind. K. l. Bezirksgericht Laas am 29sten April 1897. »Scliueiüeruescliälts LlBbersietlelimtj. Meinen geehrten Kunden sowie dem P. T. Publicum theile ich ergebenst mit, dass ich mit meinem Sohnelder-Oesohäfte vom Congressplatz Nr. 3 in die (Mathian'sches Haus) üliersiedelt bin. Indem ich für das mir bisher entgegengebrachte Vertrauen bestens danke, bitte ich, mir dasselbe auch für weiterhin zu bewahren und werde ich bestrebt sein, die geschätzten Kunden mit solider Arbeit zu billigen Preisen zu bedienen. Um zahlreichen Zuspruch bittend, zeichne hochachtungsvoll (20ßß)21 J. N. Potoönik Schneidermeister. Sommerfrische u. Thermenbad Topolschitz bei Cilli in Steiermark. (2«h) Herrliche Gebirgsgegend mit mildem Klima. Kohlensäurehältige, gedeckte Schwimm- Mder (24° R.), von ausgezeichneter Wirkung bei Nerven-, Frauen-, Verdauungs-Loiden, Gicht und Rheumatismus. Waldpromenaden, große Spielplätze. Sehr mäßige Preise'. Prospccte und Auskünfte durch Bruokner in Qraz, Humboldtstr. Nr. 3a. La'bacher Zeitung Nr. 105.___________________'_________952__________________________________________10. Mai^M^. Course an der Wiener Korse vom 8. Mai 1897. na«^ gellenC°.M" ,«:z. Mlll-IlvvtMbtl , . lOl »", l0» li 'n NuttN vfiz, ssfbiuar ^>lssa»i »01 »0 WL — ,, OUb» «er, IäiM««Iul> 101 w 10« X) ,, ,, ,, jUnlIOitubo l«l »0 »02 - ><>:4ts <",, «,'««llll>'—lol» 8l' >»<'.«, z», ., »llNzi KX> ft, !I44d0 145 !«^0», b"» ,, H,»"tt»! 100 ft It»« — 1»? - ln»4^l Hlualilu!» NX» ft. l»l — l«! — '^o ,, , ö<' !», 1« — ,»i» ^ , -< ?m .H'dk7 »> l«» !l 1b4 l»li 155 50 »<„ »?eft «°!l>r«il,, N,u'll'« »01 4H 101 «0 l>»o b!« „ll Ul«»e . 100 40 101 »0 l^w, «!,>. !ür »UV ft, >l>. 4'', >»1 ü« K« ö0 4,^°^ ^o^tvi, «ahn >!, silbe: /.° , 1»? dv 1»8 i»0 Nubol!«bah» 4 , l, Nionrnw j Il^uec, i l»u Ht, , fül 2W !i....... »s 3d ll»u 3l> ,. ^") H. «"»U blllNn»«.E!<«ilb.>Ut fi, CM, i'/,', , o,zi ^^»! «„M, !»,?'?!> 2l8»l, U»nmo«we»l »ll»«».'Vr<>'^ «, 5', , , , »16-80 »l?'«t> >«X) M, 4",„..... »»l'l>0 !»»!»!> »fsa<«'I«I»p!,.>S . E«. »«»4, 4", »s «o , Gauillch, » ,1-l >iwdVt«° Hab«. divers« Gtickr i°„ . . , »» »ü l«ttSb 4° , ,b«, ^l) »,, !, »»» N St »»bN l!>» bü ttl^ O»,ld^i,tl ^, !«: <»N' 1«« 85 :»ll 45 ^>, lN 45 )!« Xflüf i» KlüNfülVilir , 4" „ Neuerilil lür»»!«5lo>"nN>,m »» 80!l0« »>V, bt«>, blo, p« UlUm« . »9 80 !«0-- !>lo, Zt, «.«l.«old !")«., 4>.,' l»« »z - — h»o dto, Eilb« l(«, ff,, 4> ,> l0l 80 lN« «', n„, 3t»»«.Obl«,, lUn« ONb » I, »»?« ü" »..... iLl>l0 1»l5« l»lo <>,',,Owa.il««a!.«lb!,'0b! 10« 50 !0l 50 »t,,, 1j?im »nl, k l"0 «, l, «», 1b4 Ü5 lt»5 25 dly, bt» k «> ft «, W lü3 bO »i4 t>0 Tl,t!» >«e«, ^u«, 4',, lW st . l«»b0l»»ba o - - ünltbrn b« Gtcbt «0rz , ll» 50 — - 5>,Ircen d, Otadtglmeinb» W«en «04 »0 l<»5'— ^lnleätn b, Ktodtyfmflnk, Wien «Silb« o»tt Gold,, . , l»?-«l> «28 »0 , d, Tiabtgm, «l«n lSd — l«U - ,sül NX» H.,, «öd«, all,, «ft. W « 1 ' »s! 4«,» S9 »0 la« 80 dto, frHm.EchN»», ^,^. ».^im. l<8 4u ll9 4» bto. dto. »>,1t,^m, l17^l» ll« — »it, «1»erl Lanbf»-H<,p,.!«ns: 4 V9 80 100 80 Otft'Ung, Oanl v,rl 4^„ . »uu »0 »0« — dto, dto zmtlhr. ,, »^ , l<»U l0 >Ul — ?vars«N, » jz,»>^ ^.> ,°» vl wl-bn '— »flrdlNllü^^Noibbal!!' ^>,>, ""'l ^^. ^^ ^s, Oeften, ^iordn,?«^'-» , ill l0 N«'1(> 3taat«ba!i> 3 kFics 5 Vp,<2». __.^ ,.^ Vüdbalir' i". t Frc«, » p. St. ,?g b«, l?? bi» öl», b->/, l> ^^> si h, WO st. >zn ,<, l»7 10 Nn,-««!>,,, «„!,,> ,07 40 108 40 4»/. Ui,>rlra!'i,' «„u,:,,, ft9 z,,) ^yft., «ubaptft Vjastü« (D°mb«.l, N 80 730 ürebMo!e IU0 N, , , 19? b« 1s»zy «lary.Uo!e 4" ft. «L<'!e 4N ss, «Vi . «0 - «, — ««the:, Krnlz. «I>rN.««l, u, 10 ft 20' > »0-50 stothei, ttl^uz, Un«, Vr! » i N, l0 S0> 1130 «ubolvi, Ll^e »0 ff, , LS' L7- Ualm ii°!» 40 N. «M, . 70L!,7I ü!i Kl.'«tno<«-Uoll>»!!Na!l,l, tu», ilii» »8- dto d« li Hn» lüi>< »t» - 8? — «lngl, O«ft. «anl «00 st. 60" . « ,b4 ' !»4 «5 lU.ii.lv« celn, «l! »Kl »t, 0st.V 4<»«/, 4« 4i8 — »3 — 400 — D^nN'fnbai.l «ll«., »oo fi, . «»»-—»»!»' ?nrr, >>'»<> li. ^73 — 874 !><^ H^,,M'«ul, t/.»7!l !»'X> ft S48 ",9!>U - Un0 «, f<>?'«z!a,:l <^n «4<> 3 174'- 176 - Hcll«n VU" flan'pysl' «u!ftg't«vl, «üenb. »00«. . ,64l« I6!»z! «Ubm Nl'lldü!,!' läu ft, . »Sb' 2«b - «l:ich.if>,radlc !«l, !>»« N- l« kl», (llt, tt) «lX» >l . 5K« !»0 .-,«2 . iboiluu < I>cü.-,p<>lü> >j<^! Ul'Ntrr. 5,lX> N. «lil , 47» - 480 - Hul İd«nb«H>er«..<»,z!0<>!l.3 6^-« »ü-f» sstld!uanb«"i°rbb. 10<»ü N.cki,« 0» »!>l<> Lilad-ll^iTiiluo. Il>>s!i'»?n!sn!> > «ft »00 ft, >^, , , ,l8S - »»7 - U!oyd, Oelt., lr,ssl, K'X, ft. «M 36s - 37" - Otstrrr. Nocbweftb, »00 fl. 3 «««- znl' dto. bl«, iUt, U> «^ ft, «- »«»'».>> »SH ?ü Pcll«'D»,lerb >50!l. 3 . 90 ?ü «I 7ft 3taat«e»abn »»-) fl. H, , . 3ü«-!M 3!>«' - Lüdbahn »0l.> ft. «..... 7? 75 '.8'8ü Hüdxurbl.. »ccb.'Ä. »00 st «Ui Ä>!>'!>0 ^14 - ?l2»»ay^'l.,Wr ,170!l.<» W 415'^ 415 - d», Hi«.«!«? V"<»ll -^'-! —'- sl>»8?! «2«. «st.. !U0 ft. 4uui<« N!,N" und «t^bl^nv. ^ 5!!',.d.,!iuw..U..5a..»^.«<'^ '3 »l, ;^ 3>f^lg,-7 ?,;^u,lf> 100 ß. . - "7,7z «"' M^t-"'..«-!^^ , 0,» .,,.,d.^e,. «« st' zg,-'»^. Z?wr.I«j. ^I^t-dl«! "" st' 3,»^ül^ „«Hlügl^üyl". P'. ?0 N. '" ^. j«l «,gNN^^.-'»'N!cha" l00 U. - ,- '^I,... l«' beutlchs t,«,^ . , ' <»9^'',;» l!°l,°i»„......' i?«a - «nrl»...... I. ^ Lucalen ... , > - »ii .,1» 20^rt«N«.3tU6l - zßs!'. ?z»!i Deüt'.Hr Hl!>5«t>anti!>'!"' 4z l»j ^, » I«l!m!!Hr '.^nlnoll'! ' , l^