J Aiia Erscheint wöchentlich sechsmu (mit Ausnahme der Feiertage Schriftleitung, Verwaltung um Buchdruckerei Tel. 25-67. 25-68 25-69. Maribor. Kopališka ul. 6 nseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung Bezugspreis: \bholen oder durch die Post monatlich Din 23.— bei Zustellung Din 24.— für 'as Ausland monatlich Din 35.— Einzelnummer L)in 1.5C und Oin 2.— Ma-Hiskripte werden nicht retourniert Bei Anfragen Rückporto beilegen. ošlntna plačana v gotovtn PfG9S Dffl 1*50 Mariborer Rettung Dover unter Geschützfeuer er^en 2PQ,C $n öer Geschichte vom europäischen Fettianö aus mit weittrayenden Geschützen beschossen / u k^alfchaöen und Menschenopfer / Neuer Luftangriff auf Lonoon und neue deutsche M nenfeiber in britischen Gewässern S t e fr 23- August. (Avala.) — britisch nDie deutSchen Minenfelder in ter hL^n Gewässern werden immer brei-nenf^i nde.re 5,11 Bristol-Kanal. Diese Midie p.-lr bilden eine große Gefahr für mittpr n br von Rohstoffen und Lebens-L n nach England. ter\ jj d 0 n> 23. August. (Avala. — Reu-tninist^f Kriegsministerium, das Luftfahrt nere S' t!m und das Ministerium für in-^itteii10 beit erließen eine gemeinsame lichg ÄUn§- ’n der es heißt: »Die feind-sisChe bjerie beschoß von der franzö-ver, tj1! büste aus das Gebiet von Do-$chäde6 kindlichen Granaten haben Sach Sehens", ^gerichtet. Es sind auch Men-L P er zu beklagen, ter.) jLdon> 23. August. (Avala. — Reu-e Beschießung des Gebietes von Dover durch die an der französischen Küste postierten deutschen Batterien wurde in einem breiten Raume vollzogen, doch scheint die Anzahl der Todesopfer nicht groß zu sein. Einige Gebäude wurden beschädigt, eine Kirche wurde getroffen. — Die Beschießung Dovers wurde zur Nacht zeit durchgeführt. London, 23. August. (Reuter.) Die Schäden, die durch das deutsche Bombardement in der Gegend von Dover von der französischen Küste aus verursacht wurden, haben eine ziemlich große Ausweitung genommen. Erstaunlicherweise sind aber zum schweren Bombardement verhältnismäßig wenig Menschenopfer zu beklagen. Eine Kirche wurde von einer Granate zerstört. Um Mitternacht sah man Zivilpersonen aus dem Gebiete flüchten, das unter dem Feuer der deutschen Geschütze stand. Die Leute flüchteten in die Schutzräume und in jene Stadteile von Dover, die nicht bombardiert wurden. London, 23. August. (Avala - Reuter). Das Luftfahrtministerium teilt mit, daß heute morgens deutsche Flugzeuge über das Gebiet von London einzufliegen versuchten. Die Flugabwehrbatterien traten in Tätigkeit. Auf eine Londoner Vorstadt wurden mehrere Bomben abgeworfen. Die Zahl der Menschenopfer ist gering. San Sebastian, 23. August. (Avala - Stefani). Nach hier eingelangten Nachrichten haben deutsche Flugzeuge heute morgens das Gebiet von London überflogen. Die Flugabwehrartillerie trat bei Fliegeralarm in Einzelheiten fehlen. Tätigkeit Weitere Aus Aeue französische Absage an England Setioiinister Baudoin erklärt, dass Frankreich die britische Hungerblok-kade nicht dulden werde Vi Prankr ■ August. (Central News) in e-i.v0*18 Aussenminister Baudo-F>an. ‘ ar*-e Donnerstag abends, dass kade e:lc^ d*e britische Hungerblok-diese tt0*1* dulden werde und dass K°u(jj ^Seeblockade alle Nationen verei J^leuropas gegen England AusseJ*6? . werde. Der französische chi][ ^^ister griff Winston Chur-dieSer ^ schärfsten Worten an, weil 68 abgelehnt hatte, die Blocka- de Frankreichs und der von den Deutschen besetzten französischen Gebiete im Sinne eines Vorschlages Herbert Hoovers zu lockern. Schliesslich erwähnte Baudoin die Feststellung Churchills, dass ein Sieg Englands auch die Befreiung Frankreichs zur Folge haben würde, und erklärte, dass Frankreich es sich wünsche, von England gerettet zu werden. Die Lage am Kanal k orspiei xv . u grösseren und entscheidenderen * ’ uffen _ Aktionen — Neue deutsche England in Erwartung des deutschen Grossangriffes es auf *!n’ 23. August. (UTA) Man hält liehet 7 eulscher Seite für ein glück-- .s Zus- 6 ^etlisch ~r?llluienLreiien, ciass aer ua-deu erfe, le§ in Ostafrika zeitlich mit ntmnentreffen, dass der ita- SchenrfT°Igreicllen Kämpfen der im br-'t- Waffe um die Herr: ßass deut- im briti7TlWalie um die Herrschaft Ss es - Luftraum zusammenfällt. Nur Sl.°L bei diesen Aktionen doch eQtschei iem, V orspiel zu grösseren u. handelt ‘ CU(^eren Unternehmungen te jetzt' ,Wud auch von neutraler Sei-^erh'eten 1C,Vv°rgehoben. Der Berliner SchildeH „Associated Press“ z. B. drücke flau\ Grund persönlicher Ein-Versicht ,le. Athmosphäre starker Zugriff ‘ei den auf den grossen An-schen&rr,ea England wartenden deutsicht im lJPPen; Er hält diese Zuver-scher au^ die mit „dcut- hereitim Unddchkeit“ getroffenen Vor-ienbar !iu* verständlich, die of-gestellt |, ?( Möglichkeit in Rechnung dürfte di r ' Besondere Beachtung sehen r6 8^^llung des amerikani-deutschp°\unialisten Bilden, dass die des entcJ fbrmacht zur Vorbereitung land e:r '‘ödenden Angriffs auf Eng-dgren ^ neue Waffe ausprobierte Sehen T Einsatz die Welt überral örtertes t Ein in der Welt viel cr- einer w • ma damit erneut in Einsatz C1Se berührt worden, die den neuartiger Waffen als reale Möglichkeit mit allem Ernst iri Rechnung stellt In Erwartung der kommenden Dinge wird auf deutscher Seite naturge-mäss die Entwicklung der inneren Haltung des englischen Volkes und seiner Führung weiterhin mit grossem Interesse verfolgt. Man glaubt in Berlin feststellen zu können, dass die äussere Sicherheit, mit der die englische Presse soeben das Verstreichen nie gestellter Angriffstermine beinahe schon als Sieg gefeiert habe, nicht ganz in Einklang stehe mit den Massnahmen, die für den nach wie vor befürchteten Ernstfall einer Invasion getroffen werden. Als sehr aufschlussreich betrachtet man in dieser Hinsicht eine neue Verordnung des Sicherheitsministers, die den Gouverneuren der drei Hauptlandesteile, England, Schottland und Wales, die uneingeschränkte Vollmacht gibt, „unter gegebenen Umständen“ die zur Verteidigung des Landes notwendigen Massnahmen zu ergreifen. Was unter den „gegebenen Umständen“ zu verstehen ist, erläutert eine offiziöse Mitteilung der Regierung dahin, dass bei einem Einfall in England mit einer Unterbrechung der Verbindung zwischen der Londoner Zentrale und den Provinzbehörden gerechnet werden müsste. Die Gouverneure der drei Landesteile müssten deshalb in die Lage versetzt werden, von sich aus und ohne Rückfrage bei der Zentrale zu handeln. Derartige Massnahmen geben London, 23. August. (Avala — Reu ter.) In der Mitteilung, die die Ministerien der Luftfahrt und für die Sicherung der Metropole erließen, heißt es u. a., daß feindliche Flugzeuge einzeln und in klei. neren Gruppen über England operierten. Bomben wurden auf Siedlungen in Süd» wales und in Nordostschottland abgeworfen. Mehrere Bomben fielen auf Gebiete um London. In zwei Städten Nordostenglands und zwei weiteren Städten Nordost englands wurde geringerer Sachschaden angerichtet Sachschaden und Menschen, opfer waren auch in anderen Gebieten zu verzeichnen. Die Zahl der Toten ist nicht ermittelt. nach deutscher Ansicht besser als alle künstlichen Beruhigungsversuchs die dunklen Erwartungen wieder, die England für die nächste Zukunft hegt Der NüflungSwellkampf der Luftflotten Berlin, 23. August. (Avala.) Stefa n i meldet: In Berliner Luftfahrtkreisen wird erklärt, daß die Hoffnungen Englands bezüglich der Möglichkeit einer Ver mehrung der eigenen Luftstreitkräfte voll kommen illusorisch seien. England könne die Ueberlegenheit über die deutsche Luft waffe nicht gewinnen. Die englische Royal Air Force — so betont man in diesen deutschen Kreisen — war schon zu Beginn des Krieges schwächer und sie ist auch jetzt nicht stärker geworden. Die englischen Fabriken müssen in beschleunigtem Tempo arbeiten, um lediglich den Verlust an Flugzeugen in den bisherigen Operationen wettzumachen. Seit 10. Juni ist auch Italien im Kriege, wodurch sich das Luftpotenzial der Achsenmächte außerordentlich erhöht hat. England hat au- I ßerdem durch die Vernichtung der französischen Luftwaffe sowie der Luftwaffe Belgiens und Hollands sehr viel verloren. Die englischen Fabriken müssen zwecks Erzeugung von Flugzeugen 45% des erforderlichen Materials importieren. Dies wird durch die deutsche und die italienische Blockade verhindert. Berücksichtigt man alle diese Umstände, so hat die englische Luftwaffe nicht die geringsten Aus sichten einer Vermehrung, sondern nur der Verringerung. Was die Hilfe der Vereinigten Staaten betrifft, so ist es klar, daß Deutschland und Italien bis zu dem Zeitpunkt, wo die amerikanischen Fabriken ihre volle Produktionskapazität erreicht haben, das Britische Imperium vernichtet haben werden. Jahrestag des deuttch-sowiet-Fuffifchen Nichtangriffspaktes Berlin, 23. August. (Avala — DNB.) Die deutschen Blätter erschienen heute morgens mit Leitartikeln, die dem ersten Jahrestag der Unterzeichnung des deut-schen-sowjetrussischen Nichtangriffspaktes gewidmet sind. Alle Blätter stimmen darin überein, daß dieses erste Jahr seit der Unterzeichnung des Paktes gezeigt habe, wie begründet die Hoffnungen der beiden Signatarmächte auf dieses Abkom men gewesen seien. In den Artikeln wird ferner dargelegt, daß der Entschluß zur Regelung der deutsch-russischen Beziehungen der Erkenntnis der beiden Bündnis partner entsprungen sei, daß das von den Westmächten Moskau an gebotene Militärbündnis keinen anderen Zweck gehabt habe als die Einspannung der Sowjetunion in die egoistischen Interessen Groß britanniens. Kardinal Gomez y Thomas gestorben Madrid, 23. August. (Avala — Stefani.) Der Kardinal-Erzbischof von Toledo und Primas von Spanien Gomez y Thomas ist nach längerem Leiden im Alter von 82 Jahren gestorben. Vor einigen Monaten wurde der verstorbene Kardinal zum Mitglied der spanischen Akademie der Wissenschaften ernannt. Der argentinische Staatspräsident zurück, getreten Buenos Aires, 23. August. (Avala — Stefani.) Staatspräsident Ortiz R u b io hat aus Gesundheitsrücksichten auf seine Stellung als Staatsoberhaupt Argentiniens Verzicht geleistet In den letzten Wochen war Vizepräsident Ca s t i 11 o mit der Lei tung der Präsidialagenden betraut worden. Die neue Autostraße Tirana—Durazzo dem Verkehr übergben Tirana, 23. August. (Avala — Stefani.) Die neue Autostraße Tirana—Durazzo, die eine Länge von 34 Kilometer aufweist, ist gestern in feierlicher Weise dem Verkehr übergeben worden. Zürich, 23. August. Devisen: Paris 9.95, London 17.675, Newyork 4.39, Mailand 22.175, Madrid 40______, Berlin 175.45. Strebt England ein Militärbündnis mit den Vereinigten Staaten an! Angebliche Bemühungen der englischen Diplomatie, die ober in London kategorisch dementier! werben / Italienische Warnung an die Adresse der Vereinigten Staaten / Japan ist aus der Hut, erklärt die Tokioter Presse L o n d o n, 23. August. Die Associated Press berichtet: Nach Versicherung von seiten nichtamtlicher, aber sehr gut informierter englischer politischer Kreise ist England bemüht, ein regelrech, tes Militärbündnis mit den Vereinigten Staaten zu erzielen. Die amerikanisch.ka-nadSschen Besprechungen über die gemein same Verteidigung bedeuten einen Anfang in diesem Sinne. Nach Erklärungen glaubwürdiger Persönlichkeiten würde es sich im Faile des Zustandekommens eines solchen Bündnisses um die gemeinsame Verteidigung Kanadas und der englischen Besitzungen auf der westlichen Hemisphäre handeln, außerdem aber würde eine solche Bündnispolitik die Grundlage für eine »gemeinsame Diplomatie« in Fernostfragen bilden. Die englische Re. gierung ist — dem gleichen Gewährsmann zufolge — jetzt noch bemüht, diejenige Strömung in USA, die sich für eine so-^wrtige Intervention der Vereinigten Staaten einsetzt, zu beschwichtigen, da man englischerseits eine eventuelle Reaktion der Isolationisten befürchtet, die als Folge einer amerikanisch.englischen Bindung in die Erscheinung treten würde. Wie der amerikanische Rundfunk in einer Darstellung durchblicken ließ, wartet England die Initiative der Vereinigten Staaten ab, bevor ein Militärbündnis abgeschlossen wird. Die Schwierigkeiten, die sich einem solchen Bündnis entgegenstellen, sind aber auch in England selbst vorhanden, wo sogar die offiziellen Kreise Einspruch dagegen erheben. Ein großer Teil dieser Kreise ist nämlich der Ansicht, daß die Vereinigten Staaten in ihrer Rolle und Funktion eines nicht Krieg führenden Staates der englischen Verteidigung weitaus mehr nützen als in der Rolle eines Verbündeten. Im Falle einer Intervention der USA würden die Vereinigten Staaten ihre Flugzeuge, Waffen und Munition selbst brauchen und könnten dieses Kriegsmaterial nicht den Englän dem überlassen. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, ist diese Gruppe ,(ein-sobliießilich der Amerikaner) stärker als die Gruppe der Verfechter des Gedankens des sofortigen Eingreifens Amerikas in den europäischen Krieg. Da aber diese kleinere Gruppe ebenfalls eifrig am Werke ist, wird auch der Widerstand der kriegsfeindlichen Isoalitionsströmung in den Vereinigten Staaten ebenfalls außer- ordentlich geistärkt. T o k i o, 23. August. (Avala.) — DNB berichtet: Das Blatt »K o k u m i n S c h i m b u n« erklärt in einem Kommentar zum kanadisch-amerikanischen Abkommen, die japanische Regierung werde nach der jüngsten Rede Churchills gezwun gen sein, im Stillen Ozean Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Das Blatt betont, daß Japan ein Interesse an der Aufrechterhaltung des status quo im Stillen Ozean habe. Zum Schluß erklärt das Blatt, notwendig sei eine entscheidenere japanische Politik und eine möglichst energische Wah rung der japanischen Interessen. Tokio, 23. August. (Avala.) TASS meldet: Das Blatt »J o m i u r i S c h i m-foun« kommentiert das Abkommen zwischen den USA und Kanada zum Zwecke der Schaffung einer gemeinsamen Abwehr und schließt daraus, daß dieses Abkommen nur die endgültige Einmischung der USA in den europäischen Krieg bedeute. Das Blatt fährt fort, Japan befindet sich in einer Lage, in welcher es den europäischen Krieg nicht mehr als eine ihm fernstehende Angelegenheit' betrachten könne, weshalb die japanische Regierung ohne weiteres Zögern die Richtung ihrer Außenpolitik präzisieren müsse. Tokio, 23. August. Domei berichtet: Wie aus London gemeldet wird, ist die britische Regierung bemüht, ein Mi!l (, bündnis mit den Vereinigten Staaten he beizuführen. In maßgeblichen Kreisen Londoner Oeffentlichkit ist man der sicht, daß die amerikanisch-kanadisch Besprechungen die Einleitung zu die5!1 englischen Bemühungen darstellen. . eih1 geht angeblich England darum, größtmögliche und vollständige Einigen® mit den Vereinigten Staaten zu erz Wie ein neutraler Diplomat versiehe! ■ sind England und Amerika ohne irgeh einen starken Freund und suchen deshaJ einen Weg, um aus der ungemütlich Lage herauszukommen. Washington, 23. August. (Av2*' Reuter berichtet: Die Londoner MeldU gen amerikanischer Zeitungen, denen 1 folge zwischen England und den Vere rügten Staaten Verhandlungen über dei> Abschluß eines Militärbündnisses begeh nen hätten, sind vollkommen unwahr. Verhandlungen mit der kanadischen Re- gierung beziehen sich einzig und a^{ auf die Möglichkeit eines Angriffes - „ die westliche Hemisphäre, doch hand es sich hiebei nicht um die MitwirW» der Vereinigten Staaten im jetzigen schnitt des Krieges. Gowjetmßlanö fordert freie Dar da netten-AafftM • DAS VERLANGEN MOSKAUS BEZIEHT SICH SELBSTVERSTÄNDLICH AUF DIE DURCHFAHRT DER KRIEGSSCHIFFE. A" t -h e n, 23. August. Wie T r a n s c o n-tinenta! Press erfährt, hat der Moskauer türkische Gesandte Ali H a j d a r Aktaj, der soeben in Ankara eingetroffen ist, seiner Regierung eine überaus wich tige Mitteilung der Sowjetregierung überbracht. Der genannte türkische Gesandte ist bereits vom Staatspräsidenten Ismet loönü, dem Ministerpräsidenten Refik S a y d a m und dem Außenminister Sa- radschoglu empfangen worden. Wie man aus gut unterrichteten Kreisen erfährt, fordert die Sowjetregierung die freie Passage für Kriegsschiffe durch die Dardanellen. In maßgebenden Kreisen erfährt man hiezu, daß die Forderung Moskaus sich auf eine zeitlich unbegrenzte Zustimmung der Türkei zur freien Passage der Dardanellen bezieht. an Nr USA obgetrrlm AMERIKA PACHTETE DIE INSELN CA-NTON UND ENDERBURY IM STILLEN OZEAN FÜR DIE ZWECKE DER ERRICHTUNG VON LUFTSTÜTZPUNKTEN London, 23. August. Associated Press meldet: Das Staatsdepartement für Aeu-ßeres erließ eine Mitteilung, in der es heißt, daß die Vereinigten Staaten vorläufig auf 50 Jahre die beiden englischen Inseln C a n t o n und Enderbury im südlichen Stillen Ozean gepachtet haben. Auf den beiden Inseln werden Luftstützpunkte errichtet werden. Zwischen London und Washington fanden schon vor Jahresfrist Besprechungen darüber statt, daß die beiden Inseln unter gemeinsame amerikanisch-englische Verwaltung gestellt und von englischen sowie amerikanischen zivilen Flugverkehrsgesellschaften als Stützpunkt für den Zivilverkehr eingerichtet worden. »New York Sun« ist der Ansicht, daß die beiden Inseln lediglich zwecks Errichtung amerikanischer Luftstützpunkte gepachtet worden seien. Berlin Über die Chancen der „totalen Blockade" gegen England Bc rihin, August. UTA berichtet: Was die Veränderung der totalen Blockade gegen England bedeutet, läßt sich nach deut scher Ansicht am besten aus der Tatsache ermessen, daß die deutsche Ge ge nbloc kade während' des Weltkrieges nach maßgebenden englischen Zeugnissen nicht weit davon entfernt war, England auf die Knie zu zwingen. Dabei ist der Umstand hervorzuheben, daß der Kampf damals fast ausschließlich von U-Booten aus einer nur schmalen Küstenstellung heraus geführt worden ist. Heute dagegen erfolgt der deutsche Gegenschlag gegen den von England proklamierte Hungerkrieg unter völlig veränderten militärischen, geographischen und technischen Voraussetzun- gen. In der Beurteilung der Wirksamkeit der deutschen Maßnahmen und der gegenüber dem Weltkriege veränderten Lage erschienen folgende Gesichtspunkte von besonderer Bedeutung: 1. Zur Durchführung der totalen Blolc-kadc verfügt heute das Reich über eine breite Ausgangsstellung vom Nordkap bis zur Biskaya. Der westlichste Punkt des deutschen Machtbereiches, etwa die Insel Quessant vor der Bretagne, liegt mit dem westlichsten Punkt der britischen Insel auf fast gleicher Höhe. Die britische Insel ist also nach Westen hin nahezu überflügelt und die Kampfmittel der deutschen Blockade haben die Möglichkeit, weit über England hinaus unmittelbar in den offe- nen Atlantik hinein zu wirken. 2. Diese hervorragende Ausgangsstellung wird heute nicht nur in den deutschen U-Booten benutzt. Mit großen Erfolgsmöglichkeiten stehen ihnen heute leichte Seestreiitskräfte, vor allem die Schnellboote zur Seite. Als wichtiger Faktor des Blockadekrieges kommt noch die Luftwaffe hinzu, die sich zu einem hervorragenden Fernkampfmittel auch des Seehandels krieges entwickelt hat. Sie zeichnet sich vor allem durch die Schnelligkeit u. Plötz lich'keit ihres Einsatzes aus, der durch Aufklärungsflugzeuge nach dem Sichten lohnender Angriffeziele unverzüglich herbeigerufen werden kann. 3. Der umfassende Einsatz der Luftwaffe hat die weitere Folge, daß heute neben den Schiffahrtswegen auch die Um-schiagplätze des britischen Warenverkehrs und die englischen Häfen selbst wirksam angegriffen werden können. 4. Die italienische Waffenwirkung im -Seehandelskrieg beginnt sich bereits als ein wichtiger zusätzlicher Faktor des ideufsohen Biocikatdekfieges auszuwirken. Bezeichnend hierfür ist die Tatsache, daß mindestens ein italienisches U-Boot die Sperre von Gibraltar durchbrochen und im Atlantik einen englischen Tanker versenken konnte. Das sind die wichtigsten Kennzeichen der Lage, wie sie nach deutscher Ansicht in Durchführung der totalen Blockade gegeben ist. Sie ist ein Ausdruck der Tatsache, das die strategischen und technischen Grundlagen der britischen Seeherrschaft völlig ins Wanken geraten müssen. Die Möglichkeiten Englands, sich den Aus Wirkungen dieser Lage zu entziehen, werden in Berlin sehr skeptisch beurteilt. — Insbesondere dürfen nach hiesiger Meinung die von England etwa ins Auge gefaßten Verkehrsumstellungen nicht zu dem gewallten Erfolge führen. Sperrt nämlich England bestimmte Seegebiete für den Schiffsverkehr, so ballt er sich auf anderen Zufuhrwegen umso mehr zusammen, so daß sich dort die Erfolgsmöglichkeiten der deutschen Kriegsführung erhöhen. — Die Zusammenfassung von Schiffen in Geleitzügen, die als eine Abwehrmaßnahme gegen die U-Boote gedacht war, gibt wiederum der angreifenden Luftwaffe kompaktere und deshalb günstigere Ziele. — Englische Minensperren haben die ähnliche Wirkung, den Verkehr an anderen Stellen zusammenzudrängen und gleichfalls die Erfolgsmöglichkeiten der Luftwaffe zu erhöhen. vorgeht, sind im Juli d. J. aus USA n3; England Waffen und Munition im von 24,145.000 Dollar ausgeführt wof^' General Wawett kündigt Mionen im Nahen Osten $ London, 23. August. Wie aus berichtet wird, hat der englische Obß kommandierende des Nahen Ostens, 0 neral Wawel 1, der kürzlich in Lona^ einer Geheimsitzung des englisc” . Kriegskabinetts beiwohnte, die Erklär*11® abgegeben, er habe eine »ermutig611 Nachricht« hinsichtlich des Krieges 1. Nahen Osten erhalten. Dieser Krieg * jeden Augenblick zu erwarten. »Im P. hen Osten werden sich die Dinge 56 bald so entwickeln, daß wir volle Hä*1 zu tun haben werden«, sagte der Genek^ Wawell schloß seine Erklärung mit “ Worten: »Wir stehen an einer Wefl z des Krieges, die sich dem Siege entg6 gen ausrichtet, aber unsere Aufgabe nicht leicht. Wir haben bis jetzt schW6^ Schläge erhalten. Vielleicht werden ^ noch schwerere Schläge ertragen miiss6^ aber die letzte Schlacht werden wir gewinnen.« Amerikanisches Waffengeschäft im Kriege Washington, 23. Aug. (Reuter.) — Avala.) Wie aus einer amtlichen Mit-1 teiiung der amerikanischen Regierung her Jugoslawisches Flugzeug zwischen Zagreb und GM vermißt m5 Beograd, 23. August. (Avala.) Flugzeug »Yu-SBC« der Flugverkehr5^ Seilschaft »Aeroput-«, welches den reg mäßigen Verkehr auf der Strecke 2agr — Split besorgt, ist gestern um 6.30 U nach Split gestartet. Das Flugzeug me»6 sich um 7.36 Uhr zum letzten Male. S6 her fehlen weitere Bordmeldungen, y dieser zuständigen Behörden entlang - ^ Fluglinie wurden alarmiert und auch Maßnahmen zur baldigsten Auffind*1 des Flugzeuges sind getroffen word61] sic*1 Am Steuer des Flugzeuges befand . der Chefpilot Wladimir S t r i ž e v s ’ pe- am Funkgerät Bordfunker Dušan ,fl trovič. Von den Fahrgästen warenilljf der Kabine: Dr. Waidhausei Gat- Gattin, Dr. Miroslav Vranič und tin, Albert Hertmann, Drag6^ Weinberger, Ing. Mira R e * n ’ z e r, Frau Vita O t o č a r und Frau r e n y i. S.A.P.E.) Rom, August. Zahlreiche bemerkenswerte und anregende'Kostbar ten aus der von dem großen Geiger . ganini verlebten Zeit in Parma sind der dortigen Paganini-Ausstellung sehen. Die stark besuchte Ausstel , bleibt in Parma bis zum 28. Oktober or-pnfflnpt. Der Befehl zum lossdilagen auf England wird jeden Augenblick erwartet DEMche Vorbereitungen, die auf eine baldige Landung in England Hinweisen / Neue Luftgeichwader Haben ihre Ausgangspositionen in Frankreich, Belgien, Holland und Norwegen bezogen z Der gestrige Heeresbericht üenhiJJC 23- August. Wie die Mor-«üe n1 aus London berichten, haben Fran?eUtschen Okkupationsbehörden in die Sperre aller Grenzen zwi-ten p m besetzten und dem unbesetzte,. ran,(reich angeordnet. Jeder wie im-l^jde^e^tete Verkehr zwischen diesen täriswh .!en Frankreichs ist durch mili- hien , t Sicherungsmaßnahmen vollkom-tet J^unden. Wie aus Vichy berich-dinirJ. :. s$nd System ">cht einmal die Gehi#4 Kuriere in das besetzte LoiJk ^urchgelassen worden. Wie in den i Militärkreisen verlautet, soll in Sehen ~ ^ächten i° den VOn «len deut- Anläßtich eines Angriffes auf einen Schiffsgeleitzug an der Ostküste Englands gelang es, durch Bomben ein Handelsschiff schwer zu beschädigen. In der Nacht zum 22. d. griffen unsere Bomber die Flugzeugfabriken südöstlich von London sowie die Waffenwerke bei Brighton erfolgreich an. Die feindlichen Bombardements in der Nacht zum 22. d. richteten in Norddeutsch land nur geringen Schaden an. Der Feind verlor gestern sieben Flugzeuge. Sechs von unseren Flugzeugen sind nicht zurück gekehrt. London, 23. August. Reuter meidet:' Das Innenministerium und das Luftfahrtministerium meldeten gestern abends folgendes: Die bis 19 Uhr eingetroffenen Meldungen besagen, daß die englische Küste heute von einer geringeren Anzahl feindlicher Flugzeuge angeflogen wurde, die aber nur einzelweise flogen. Die Flug zeuge sind überall nur einige Meilen tief eingeflogen. Es wurden keine Bomben ab geworfen. Vier feindliche Maschinen wur den von englischen Jägern abgeschossen. Zwei englische Maschinen müssen ak vor loren betrachtet werden. Der Pilot des einen Flugzeuges konnte sich retten. Kanaiu- ruPpCn besetzten Gebieten der getW8te cin sehr reger l-ustkraftwa-weiß stattgefunden haben. Man Sei, ®s at*ch, daß zahlreiche neue deutele- EgLLchwader ihre Positionen auf Belgien860 Flugplätzen in Frankreich, > haben ^' Holland und Norwegen bezogen sch- ' ie. Heranziehung neuer Luftge-Gurchr !‘s* e'n beweis dafür, daß die En„, bihrung neuer Massenangriffe auf Verhän .geplant i8t- Die meteorologischen $tl„ AniSse eröffnen hiezu ziemlich gun-er$i Aussichten, Da die dichten Nebel čislal SePtember über dem Kanal u. diesem *ästen auftauchen, ist erst mit ^OrdsL n der 8chwere ßeegang der tionen^i Zti erwarteu» durch den die Akte Ppf..rer Meinen deutschen Schnellboo-lttej. urdet werden könnten. In Militär-Mva)., *1 Englands hält man es daher für zeste, »ein,ich’ daß Adolf Hitler in kür-d|« . 2eit den Befehl zum Angriff auf 6 Ins*a geben werde. Broa°rindon, 23. August. (Columbia daß ?astind Corporation). Die Tatsache, land -!e deukchen Luftangriffe auf Eng- ^ 'tl fl Am 1Al-i : M-> 1 i Deutscher Beobachter in Turn Severin NOCH IMMER KEINE RUMÄNISCH-BULGARISCHE EINIGUNG. — FORTSETZUNG DER VERHANDLUNGEN IN TURN SEVERIN. — Ser i!n,den ätzten vier Tagen nachgelas-sehen u-n.’ „wird in maßgeblichen engli-berejt Militärkreisen mit deutschen Vor-deren p^en lür den Angriff in einer an-Tn,.Q ,rm — etwa in der Form der gebra dUn® — *n Zusammenhang aUeh h Diese Annahme begründen De„( 'e Berichte, denen zufolge die ten T in Nordfrankreich in den letz- zqs-: a^en größere Truppenkontingente Qr^ men8ezogen haben. Auch die dem ,fPvrre zwischen dem besetzten und gena-1 e*z*en Frankreich läßt die ob- nte Schlußfolgerung zu. riebt6 ^' n’ 23- August. (DNB) Der Be-macht 68 Oberkommandos Sofia, 23. August. (Avala.) Stefani berichtet: In ermächtigten bulgarischen Kreisen wird erklärt, daß die von der Reute r-Agentur verbreitete Nachricht, derzufolge die Einigung in den Verhandlungen zwischen Rumänien und Bulgarien bereits erzielt sei, verfrüht ist. Die Verhandlungen werden in einer Athosp-häre des gegenseitigen Verständnisses fortgesetzt. Bukarest, 23. August. In Turn-Severin ist gestern der deutsche Legationssekretär Hellmuth Lang eingetroffen, um als Vertreter des Deutschen Reiches den ungarisch-rumänischen Verhandlungen als Beobachter beizuwohnen. Der -ungarische Delegationsleiter D e H o r y ist gestern aus Budapest zurückgekehrt man hofft daher, daß die Verhandlungen zwischen den Ungarn und den Rumänen fortgesetzt werden. Bukarest, 23. August. Die der Re gierung nahe stehende Zeitung »R o m a nia« schreibt, die Verhandlungen mit Bulgarien nähmen einen guten Verlauf., Hinsichtlich der Verhandlungen mit den Ungarn stünden die Dinge jedoch anders Die rumänische Regierung habe den Bevölkerungsaustausch und die dringlichsten kleineren Grenzkorrekturen angebo-ten, die wirklich unumgänglich seien. Die ungarische Abordnung — so schreibt die »Romania« weiter — hat indessen so große unerwartete Forderungen aufgestellt, daß es nicht möglich ist, Verhandlungen auf dieser Barns fortzusetzen. WortlaUVt:m ^ M' der Wehrträgt folgenden düng der bewaffneten Lufterkun-3m 2i rf1" den britischen Inseln wurden ti, £js‘ ■ M. zahlreiche Industrien, Hafen-erfoie - aIlnanlagen sowie 15 Flugzeuge Wurdp ^ nngegriffen. Durch Bomben lagen " ^emäß Beobachtung Industriean-üey r>ln ^herneß, Great Yarmouth, Wit-aniä»P°V.entry. Bournemouth und Hafen-\Verft n.in Bridlington getroffen. Auf der n m ^Uthampton wurde cin in ei-0ck liegendes Schiff getroffen. Der Attentäter Trotzkis und feine Herkunft Mexico City, 22. August. (Avala-Reuter) Die Identität des Mörders Leo Trotzkis wird schwer festzustellen sein. Er behauptet, in Teheran als Sohn eines belgischen Diplomaten geboren worden zu sein. Bei der Einvernahme erklärte der Attentäter, er habe in Paris gelebt und sich für die Ideen Trotzkis begeistert. Aus dieser Begeisterung heraus habe er den Entschluß gefaßt, nach Mexiko zu reisen, um in der Umgebung Trotzkis leben zu können. Die Gespräche mit Trotzki hätten ihm jedoch eine derartige Enttäuschung gebracht, daß er beschlossen habe, Trotzki als einen der schädlichsten Menschen aus der Welt zu räumen. Die Polizei hat jedoch über den Attentäter andere Informationen. Der Mann, der sich Franck Jaques bzw. Franck Johnson nennt, hat eine Zeitlang in den Vereinigten Staaten gelebt. Sowohl in Frankreich als auch in den Vereinigten Staaten unterhielt der Attentäter Beziehungen zu den Trotzkisten. ZlMimMes Luftbombardement Quf ein englisches Geegefchwader DIE* ?mSTRIGE ITALIENISCHE HEERESBERICHT — DER LUFTANGRIFF AUF ENGLISCHE FLOTTENFORMATION ERFOLGTE IM ÖSTLICHEN MITTEL- MEER Der August. Stefani berichtet: Hauntfl5 r‘g.e ^5‘ bericht des italienischen »ßine artiers trägt folgenden Wortlaut: dierte Un.®erer Fliegerformationen bombar militärische Ziele in Gibraltar. Ei nes —zaeie in u.orauar. m-gekehrtSei[er Flugzeuge ist nicht zurück-nes Un ‘ östlichen Mittelmeer hat ei-Tauch'Serer ^orpsdoboote ein englisches k °oot versenkt. Eines unserer Tauch boote r6r p.versenkte einen englischen Zerstö-sich a’n ^mdüches Geschwader, in dem in, QstvC ’ mehrere Kreuzer befanden, ist en Mittelmeer von mehreren Es kadriMen unserer Luftwaffe angegriffen und mit Bomben belegt worden. Zwei Kreuzer wurden wiederholt getroffen. Alle unsere Flugzeuge sind auf ihre Basen zurückgekehrt.« Rom, 23. August. DNB: Im englischen Flottengeschwader, das am 21. d. nachmittags im östlichen Mittelmeer von Italic nischen Bombern angegriffen wurde, befanden sich zwei 10.000-Tonnen-Kreu-zer, vier 5000-Tonnen-Kreuzer und mehrere Torpedoboote. Gin japanisches „Laschen-Li-Boot" Mailand, August. Ueber ein winziges Unterseeboot, das von der japanischen Marine für Angriffszwecke geschaffen ist, bringen italienische Blätter nähere Einzelheiten. Das Fahrzeug, das als »Taschen-U-Boot« bezeichnet wird, ist nur 5 Meter lang und hat eine Mannschaft von nur drei Köpfen, dem Kapitän, dem Steuermann und dem Maschinisten. Es hat eine Wasserverdrängung von etwa zehn Tonnen und ist mit zwei oder drei Torpedorohren ausgerüstet. Seine Geschwindigkeit beträgt 36 Knoten in der Stunde. Der japanischen Industrie ist es gelungen, mit diesem Tauchboot eine Tauchfähigkeit bis zu 550 Meter zu erzielen, die also bei weitem die von den großen Unterseebooten erzielte Leistung — soweit solche wenigstens bekanntgegeben sind — übertrifft, die bisher nicht über 130 Meter Tiefe erreicht haben. Der Rumpf kann auch Wasserbomben widerstehen und dank seiner Beweglichkeit und Manöverfähigkeit sich der Beschießung leicht zu entziehen. Diese Ta-schen-U-Boote bieten bei ihrer Kleinheit naturgemäß für die schweren Geschütze der Panzerschiffe ein sehr schlechtes Ziel, während von ihnen große Schiffe leicht angegriffen werden können. Furchtbare Strafe für eheliche tfntreue Die Schreckenstat eines ehemaligen bulgarischen politischen Führers. Dienstag ereignete sich in Sofia ein auf- nung einzudringen und alarmierten die Polizei. Als diese in die Wohnung ein. drang, bot sich ihr ein fürchterliches Bild. Die Frau des Pop-Todorov lag am Boden, ihr Kopf, der gänzlich vom Rumpf abgetrennt war, rollte in eine Ecke des Zimmers. Am Leib trug die Frau schreckliche Wunden. Im Nebenzimmer lag röchelnd der Mann, der sich mit einem Messer unzählige Wunden am Körper beigebracht und die Adern aufgeschnitten hatte. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und sofort einer Operation unterzogen, doch ist sein Zustand hoffnungslos. Pop-Todorov hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem es heißt: »So rächt man die verletzte Familienehre und den Ehebruch.« Todorov legte bereits vor zwei Jahren wegen eines Nervenzusammenbruchs die Führung seiner politischen Gruppe nieder. Aus seiner Ehe mit «er ermordeten Frau hat er ein elfjähriges Töehterchen. Ehemaliger französischer Mildster wird als Deserteur abgeurteilt C1 e r m o rt t - F e r r a n ;d, 23. August, Havas meldet: Der ehemalige Unterrichts minister Jean Z e y, bekanntlich ein Jude, ist in Rabat als Deserteur verhaftet worden. Zey befindet sich nunmehr m Cler-mont-Ferrand in Haft. Er wird vor das Militärgericht des 13. Mltitärkreisos gestellt werden. Gibraltar in Flammen Newyork, 22. August. (Avala-Ste-fani) Zahlreich Blätter verweisen auf den Widerspruch zwischen Telegrammen aus Gibraltar, in denen behauptet wird, daß das Luftbombardement nur geringere Brände hervorgerufen hätte, die bald gelöscht worden seien, und dem Telegramm der Associated Press aus La Linea, in dem es heißt: »Nach dem in den Morgenstunden durchgeführten Bombardement befand sich die Festung gleich einem Vulkan in Flammen. Die Flammen schossen von der Höhe der befestigten Stadt heraus, wo sich die weit-tragenden Batterien befinden und wo offenkundig Munitionslager getroffen wurden. Die Flammen sind aus La Linea zu sehen. Industrielle Kosten-Berechnung" Meine Vorgangs-Kostenberechnung. Genaueste Verteilung aller Kosten durch ihre laufende Zergliederung nach allen einzelnen Fabrikations-, Betriebs- und Vertriebs-Vorgängen. Die Weiterführung meines Platzkosten-Systems. Von Dr. Jul. H. West, Vertag für Wirtschaft und Verkehr, Forkel <£ Co., Stuttgart-O, Pfrzerstr. 20. 428 Seiten im Format DIN A4 (21X 29,7 cm) einschließlich 60 Vorlagen, Vor- sehenerregender Mordfall. Der gewesene *ucken und Mmtern* Als Manuskript für Führer der ehemaligen revolutionären mazedonischen Organisation IMRO, die, wie errinnerlich, stets blutige Fehden mit der ähnlich gesinnten Protogerov-Gruppe hatte, Tristan P-op.Todorov, tötete in einem Anfall von Eifersucht seine Frau und beging sodann einen Selbstmordversuch. Die Nachbarn Todorovs wurden auf die verzweifelten Hilferufe der Frau des ehemaligen politischen Führers aufmerksam, wagten es aber nicht, in die Woh- eigenen Gebrauch in numerierten Exemplaren gedruckt. Gamzleinenband mit Vordruckheft RM 28.—. — Es handelt sich hier eigentlich nicht um ein Buch, sondern um die In Manuskriptform niedergelegten Lebens-Erfahrungen Dr. Wests, des Altmeisters der industriellen Kostenberechnung. Seit 30 Jahren hat Dr. West die Kosten-Berechnung von 120 Betrieben vieler Branchen gestaltet und dabei natürlich seltene und wichtige Erfahrungen gesammelt. In dem Werk findet der Unternehmer Aus Stadt und Umgebung Maribor. Freitag. den 23. August Die Draustadt beglückwünscht einen DR. JOSEF URBACZEK, DER HEUTE SEINEN 100. GEBURTSTAG FEIERT, WAR AM VORABEND DES SELTENEN LEBENSJUBILÄUMS GEGENSTAND ZAHLREICHER EHRUNGEN. endlich Antwort auf die Frage: Wie darf ich gerade noch kalkulieren, um den Betrieb durch schwierige Zeiten durchzulotsen, Zuschüsse zu vermeiden, aber auch mit den Forderungen der neuen Wirtschaftsordnung nicht in Konflikt zu kommen? Wie der Verfasser beweist, versagen hier die bisher üblichen Kalkulations-Methoden viel zu oft. Sie liefern falsche gefährliche Zahlen, sodaß es in der Praxis keine Seltenheit ist, wenn ein Unternehmen den Gewinn an einem Artikel unbemerkt wieder einbüßt durch die Verluste an anderen Erzeugnissen, die falsch kalkuliert wurden. Oberflächliche und ungenaue Kalkulationen sind eine Gefahr für jedes Unternehmen; sie fügen dem Unternehmer — ohne daß er es weiß — oft großen geschäftlichen Schaden zu. Genaue und technisch richtige Kosten-Berechnungen führen, wenn man ihre Zahlen dauernd richtig studiert und richtig beherzigt, durch ihre Auswirkungen zwangsläufig zu technischen Verbesserungen der Arbeits-Verfahren, zu einer gesunden technischen Entwicklung des Werkes, zu einer Steigerung des Absatzes in bestimmten Erzeugnissen, zur Verbilligung der Herstellung dieser Erzeugnisse — und damit zu einer Sicherung des Unternehmens im Wettbewerb und zu besseren Gewinnen bei weniger Mühe und Sorge. Deshalb muß es die erste Sorge eines jeden zielbewußten Industriellen sein, seine Kosten-Berechnungen dauernd zu verbessern und ihre Zahlen dauernd zu studieren. Auch der Unternehmer, der an »Verbands-Preise« gebunden ist, hat Ursache, die Herstellungs- und Vertriebs-Kosten der einzelnen Erzeugnisse genau zu berechnen, um festzustellen, welche Erzeugnisse er, so wie die Verbands-Preise liegen, mit Gewinn verkaufen kann, und welche ihm Verlust bringen. In der heutigen Zeit muß jeder Industrielle daran denken, seine Kosten-Berechnungen zu verbessern. Den richtigen Weg zu solchen technisch richtigen Kostenberechnungen zeigt Dr. West in dem vorliegenden Manuskript. Kultur-Chronik -j- Georg Schmückle 60 Jahre alt. Der schwäbische Dichter Georg Schmückte feierte vor einigen Tagen seinen 60. Geburtstag. Er ist besonders wegen seiner geschichtlichen Dramen »Karl IV. von Frankreich«, »Maria Messlay« u. »Heinrich IV.« (sein jüngstes Werk) bekannt. Heitere Ecke »Ich glaube, das sind Anfänger!« * PetriheiL Petriheil hat sich den Arm ausgekugelt. »Wie ist denn das gekommen?« »Ich wollte meinen Freunden zeigen, wie groß der Fisch war, der mir heute entkommen ist.« * Es war in einem bäuerlichen Grenzstein prozeß. Die Aussagen des mit dem Beklagten befreundeten Zeugen erschienen sehr unglaubwürdig. Das Gericht sah daher, um einem Meineid vorzubeugen, von der Vereidigung des Zeugen ab. »Hast du schwören müssen?« fragte man den Zeugen nach dem Termin. Der Zeuge schüttelte bedächtig den schweren Kopf. »Naa«, sagte er, »mir hams a so — glaubt!« Es ist unserem im wahrhaftigen Sinne des Wortes greisen Mitbürger Dr. Josef U r b a c z e k, wie bereits berichtet, von der Vorsehung die seltene Gnade zuteil geworden, in geistiger und körperlicher Frische seinen 100. Geburtstag zu erleben und auch zu feiern. Dem Gründer der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr unserer Stadt gratulierte eine Abordnung, bestehend aus Wehrhauptmann Franz Kramberger und Chefarzt Dr. J. S e k u 1 a. Die Abordnung überreichte dem Jubilar, der trotz seiner erreichten hundert Jahre geistig und körperlich ungebrochen erscheint, einen schönen Nelkenstrauß und brachte bei dieser Gelegenheit die herzlichsten Glückwünsche zum Ausdruck'. Der Jubilar zog die Abordnung in ein Gespräch und erweckte hiebei alte Erinnerungen. Im Verlaufe der überaus lebendigen Unterhaltung erinnerte sich Dr. Urbaczek an zahlreiche Momente seines langen Lebens und brachte auch freudig einige Anekdoten aus seiner Vergangenheit zu Gehör. Nationales Schachturnier in Lelje In der am Mittwoch zur Austragung gebrachten elften Runde des Schachturniers in Celje einigten sich Mlinar und Medan auf ein Remis, desgleichen Šorli u. Jerman. Mišura errang über Majstorovič einen Sieg, šmigovc und Savič verzeieh-neten je einen halben Punkt. Drašič unterlag im Kampfe mit Gottlieb, ebenso Graser gegen Pavlovič u. Popovič gegen Berner. Die Partie šubarjč : žuk endete unentschieden. Die Partie šiška : Marek wurde unterbrochen. In Austragung der hängenden Partien konnte Šorli im Kampfe gegen Berner nur einen halben Punkt für sich buchen. Die Partie šmigovc : Gottlieb wurde abermals •unterbrochen. In der zwölften Runde, die gestern abends zur Austragung gelangte, erhielt Medan einen Gutpunkt, da sein Gegner Majstorovič nicht angetreten war. Gottlieb und Savič erzielten je einen halben Punkt, šuibairič siegte über Drašič. Berner konnte žuk maftsetzen. Marek und Pavlovič eigneten sich auf ein Remis. Die Partie šiška : Šmigovc wurde unterbrochen, desgleichen die Partien Jerman : Popovič, Šorli : Mišura und Mlinar : Graser. Stand nach der zwölften Runde: Berner 9J4, šubarič 9, Šorli und Jerman je 8 (1), šiška 7 (2), Gottlieb 7, šmigovc 6% (1), Mlinar und Marek je 5% (1), Pavlovič und Drašič je 5%, Mišura 5 (1), Savič 5, Medan 4J4, Popovič 4 (1), Majstorovič 4, Grašer 1 'A (1) und Žuk 1M Punkte. Knabe von Auto gerädert Furchtbare Folgen kindlichen Uebermutes In der Nähe von Sv. Andraž, in den Slovenske gorice ereignete sich in einem Walde ein schweres Unglück, däs leider den Tod eines Knaben nach sich zog. — Dort war man mit Verladen von Baumstämmen auf ein großes Lastauto beschäftigt. Daneben standen einige Kinder, die dem Verladen interessiert zusahen. Als sich nun der mit Holz schwer beladene Wagen in Bewegung setzte, sprang der 12jährige Besitzerssohn Stanko Grego-r e c, wie es Kinder so oft zu tun pflegen, hinzu und hängte sich seitwärts an die Bordkante. Nach einigen Metern machte jedoch der Wagen eine Schwenkung und der Knabe verlor den Halt. Er stürzte zu Boden gerade unter das Hinterrad, das im Nu über ihn hinwegging. Das Kind war auf der Stelle tod. Dr. Josef Urbaczek ist anläßlich seines 100. Geburtstages Gegenstand zahlreicher Ehrungen von nah und fern geworden. So trafen u. a. herzliche Glückwunschschreiben des Rektors der Karl-Franzens-Universität in Graz sowie des Dekans der medizinischen Fakultät der genannten Hochschule ein. In beiden Schreiben wird der einstige Hörer und Doktorand dieser alten Universität mit Worten tiefster Herz lichkeit beglückwünscht. Die Aerztekam-mer in Ljubljana ließ es sich nicht nehmen, ihrem ältesten Mitglied'e zum 100. Geburtstage alles Gute zu wünschen. Im Namen der Stadtgemeinde und der Stadtbevölkerung richtete Bürgermeister Dr. Alois Juvan an Dr. Josef Urbaczek ein Handschreiben, in welchem dein angesehenen Bürger und einstigen vorbildlichen Stadtbeamten — der Jubilar war bekannt lieh eine lange Reihe von Jahren Kommunalarzt — die herzlichsten Glückwünsche zum seltenen Jubiläum ausgesprochen werden. m. Aus dem Mittelschuldienst. Versetzt wurden die Gymnasialprofessoren Franz (D obfr oi|v o Ij c vom klassischen Gymnasium in Maribor an das 1. Realgymnasium in Ljubljana, Leo Eržen von Vi-rovitica an das 2. Realgymnasium in Maribor, Jelka Cerar von Ljubljana an das 2. Realgymnasium in Maribor, Rudolf Bajželj von Novo mesto nach Celje und der bisher an der Bürgerschule in Konjice in Verwendung gestandene Diplom philosopih Ivan Burger, nach Ptuj. Ferner wurden versetzt Dr. Paul G u-s t i n č i č vom 2. Realgymnasium in Maribor nach Novo mesto, Josef Kocmur von Prizren an das 2. Realgymnasium in Maribor -und Slavko V i m pol šek von Banja Luka an das klassische Gymnasium in Maribor. Uhren-Wecker Bi:1:gVrä=i,i O. KIFFMANN ■ - ALEKSANDROVA 11 m. Die Musikschule »Glasbena Matica« ist in das Haus der Pensionsanstalt in der Kopališka ul. 11 bzw. Frančiškanska ul. 12 übersiedelt. m. 40 Jahre Inhaberin eines Damenmodesalons. Heute feiert die weit und breit bekannte Inhaberin eines Damensalons in Maribor, Frl. Maria K1 e m-s c h e zusammenfallend mit ihrem 60. Geburtstag ihr vierzigjähriges Jubiläum als selbständige Gewerbetreibende. Die Jubilarin, die wohl eine der ältesten Vertreterinnen ihrer gewerblichen Branche ist, genießt seit Jahrzehnten den Ruf einer soliden und guten Damenschneiderin. Aus Freundes- und Bekanntenkreisen gehen der Jubilarin aus diesem Anlasse zahlreiche Glückwünsche zu. Wir gratulieren! m. Sonderzug nach Ruše. Zur ersten Wiederholung des Volksspieles »Matija Gubec« in Ruše am Samstag, den 24. d. wird auch diesmal ein Sonderzug des »Putnik« fahren. Abfahrt aus Maribor um 19 Uhr, Rückfahrt nach der Vorstellung um 24. Uhr. Informationen und Fahrkarten beim »Putnik«. m. Die Fahrradmarder wieder sehr aktiv. Vor einem Gasthaus in der Koroška cesta wurde gestern dem Mehanikerge-hilfen Vladimir Travnik ein Neger-Fahrrad (Ev. Nr. 25.833) entwendet. Der Täter ließ aber gleichzeitig auch ein dem Juweliergehilfen Emmerich M a r č i n k o gehöriges »Velo«-Rad (Ev. Nr. 21.248) mitgehen. — Im Gebüsch eines Gartens am Zrinjskega trg fand ein Knabe ein Damenfahrrad Marke »Weltflieger’ (Ev. Nr. 136.085), welches sicherl. von eine Fahrraddieb dort liegen gelassen w°r Der Täter hatte die Reifen und Schläue abmontiert, ebenso das Vorderrad-Fahrrad war am Montag der Besitz6 Barbara Ribič aus Meljski hrib entwen worden. m. 2. Mädchenbürgerschule m (Cankarjeva 5). Die Einschreibung alle Klassen wird den 1., 2. und 3. tember vormittags stattfinden. In die ste Klasse werden Schülerinnen aufgen men, welche die 4. Volksschulklasse ö jede schlechte Note beendet haben und ‘ 1. Januar 1941 das 14. Jahr nicht übe steigen werden. Bei der Einschreib11 ^ muß jede Schülerin das letzte Zeugnis ^ die Steuerbestätigung vorlegen. N«uU ge und Mädchen, die aus anderen ^ statten kommen außerdem noch den,Ta schein. Schülerinnen, die in Gemeinden ßer Maribor zuständig sind, müssen ej ungestempelte Bestätigung ihres Getnel deamtes mitbringen, aus der der W® nungsort der Schülerin ersichtlich •> wird. Schülerinnen außerhalb des Sc», sprengels müssen bei der Direktion ^ Anstalt ein besonderes Gesuch einreieh Das Schulgeld wird nach den Steuern Eltern bemessen. Mädchen, deren Fl" weniger als 800 Dinar Steuern zahlen, z len kein Schulgeld. Besuchen 2 Kinder de selben Familie die Anstalt, genügt el Steuerbestätigung. Eltern, welche für rn6 rere Kinder das Schulgeld zu entricht ^ haben, zahlen für das erste Kind die v le Summe, für die anderen nur die Hä te. Die Wiederholungsprüfungen wem für alle Klassen am 4. September sta ’ finden. Alle Einzelheiten bezüglich & Schulgeldes, des Schulbeginnens u. s. ' wird den Schülerinnen bei der Einschr foung bekannt gegeben werden. m. Verloren. Auf dem Wege Kfäji® Petra trg — Reichsrbücke — Kopalk — Slovenska — Gosposka ulica wUf.„ gestern abend zwischen 9—VslO Uhr 6^ seidener Damenregenschirm, dunkelbH weiß kleinkariert, verloren. Der Fino wird gebeten, denselben in der VeiWä tung der »Mariborer Zeitung« gegen ° lohnung abzugeben. m. Wetterbericht vom 23. d., 9 Uthj Temperatur 14.4 Grad, Luftfeüchtig^ 84°/o, Barometerstand 732 Millim6*61’ Windstill. Gestern Maximaltempera1. 14.2, heute Minimaltemperatur 3.8 Gfä ^ Gestern betrug die NiederschlagsmenS 31.5 Millimeter. Aus teils An menioriani Klemens prost Celje, 23. August- Am 21. August hat der bekannte SchU mann Gymnasialdirektor i. R. R66 rungsrat Prof. Klemens P r o f t seine m den Augen für immer geschlossen. ' starb im hohen Alter von 90 Jahren, sterblich an ihm war, wird heute (Ff6 tag) im Städtischen Friedhof beiges6 werden. Mit Klemens Proft ist ein Mann ^ beispielgebender Pflichterfüllung .da'n< gegangen. Seine ganze Kraft hat er nie erlahmendem Fleisse dem Schulleu gewidmet. Bevor er nach Celje kam, ü te r seine Lehrtätigkeit als Professor ® der staatlichen Oberrealschule in Lju ljana aus. Seit 1901 war er Direktor Deutschen Gymnasium in Celje. Hier *' > überall errang er sich das Vertrauen ti-die Liebe seiner Schüler und Mitm6 sehen in höchstem Maße. Mit dem sammenbruch der Donaumonarchie v ließ Regierungsrat Proft die altehrw ^ dige Stätte seines langjährigen Wirken j das Deutsche Gymnasium in Celje, u trat in den Ruhestand. Damit endete Tätigkeit eines Lehrers, der seinen za reichen Schülern stets ein gerechter u wohlwollender Freund und Führer v/a_ Von seinen Kollegen hochgeschätzt, £ noß Regierungsrat Proft auch die be§o dere Wertschätzung der Sehulbhör-e ' Wasfkmol in ganz Slowenien DIE FOLGEN DER GESTRIGEN REGEN GUSSE — WEITE LANDSTRICHE ÜBER SCHWEMMT — SCHWERE SCHÄDEN AN DEN KULTUREN y. er ganz in seinem Lehrberuf aufging, V •^a*ire war er auch Inspektor für die 0 ks- und Bürgerschulen des Bezirkes e je sowie Vertreter der Unterrichtsver-a tung in den Schulausschüssen der gelblichen Fortbildungsschule unj der andelsschule in Celje gewesen. Doch sich au®er*1a*^) der Schulkreise erfreute 1 der Heimgegangene wegen seines ur en und geraden Charakters größter Crtschätzung. Viele, viele Stunden sei-er Freizeit hat er als Mitglied des Ge-Einderates der Stadt dem Wohie der j gemeinheit gewidmet. Niemand konn-e ihm reiches Wissen und Erfahrung, >in-'pgte Ehrlichkeit und Geradlinigkeit y w'e Fleiß und Rechtlichkeit absprechen. erehrt und allseitig geachtet, zog sich egierungsrat Proft nach seiner Ueber-anme in den dauernden Ruhestand vom entliehen Leben zurück und führte in lner Bescheidenheit ein zuruckgezoge-es Leben mit seiner treubesorgten Frau, le ihm vor Jahresfrist im Tode voraus-gegangen ist. viele seiner Schüler, darunter solche, !e heute selbst schon gereifte Männer "d und angesehene Stellen bekleiden,, 6edenken mit Verehrung ihres einstigen hrers, der es verstanden hat, in die erzen der Jugend, die sein Lebensinhalt nar> auch Sinn und Liebe für alles Schö-_ zu pflanzen. Die Bevölkerung von elie wird ihm immer ein ehrendes An-efiken bewahren. I Ci Veberschwemmungen im Sanntal. a °lge der langanhaltenden schweren Ge ater, die am Dienstag einsetzten und na entlich in der Nacht zum Donnerstag nd am Donnerstag bis in die Nachmit-Ssstunden hinein über dem Sanntal und §lnen Seitentälern niedergingen, ist die °nn heute (Donnerstag) stark gestiegen nd führt ungewöhnlich schmutzig-brau-?s Wasser mit sich. Aber auch die Lož-!11Ca und die Voglajna haben viel frucht-lagendes Garten- und Ackerland über-chwemmt. Die alte Exerzierwiese in Le-^ec gleicht einem See und auch der Stadt jpk in Celje ist schon sehr stark gefähr. . Weitere Meldungen liegen zurzeit r,°ch nicht vor. Durch die Regengüsse ge-'e| auch die Hopfenpflücke im ganzen e *ns Stocken, was für die Hopfenbau-Jn nieder eine beträchtliche Mehrausga-v- ^deutet, da die »Zupfer« auch an den * lfkfarbeitstagen verköstigt werden müs jpfn’ ^anz abgesehen davon, daß Nässe ■ zt dem Hopfen keinesfalls zuträglich I • Es sind auch schon die ersten Hopfen ndler aufgetaucht und man munkelt et-(j.as von 45, 50 und auch mehr Dinaren, SpL *?ereits geboten werden. Jedenfalls er, jeneint kühles Zuwarten dringend gebo- iibe" ^m^'che Nachricht. Die Tabellen r die Steuernachlässe für die vom Ha, nu Unwetter betroffenen Besitzer liegen r noch heute und am morgigen Sams-§ im Zimmer Nr. 47 der Stadthaupt-^annsohaft zur Einsichtnahme auf. Auch ]. r Eamenankauf zu ermäßigten Preisen nn dort nur noch an den genannten bei den Tagen erfolgen. wjc- Ne«er Alpensteig. Wie gemeldet, s-r. am l. September der neue Alpen-vom Logartal auf den Gipfel der Oj-w lca Zierlich eröffnet und eingeweiht erden. Am Vorabend wird aus Celje ein t ^derkraftstell wagen ins Logartal abge. fr ,!gt werden. Es sind noch einige Plätze -mmeldungen haben bis zum 29. d. gen’1 ^*0w' Alpenverein in Celje zu crfol- 25°' r|SK" -i^dran—8K. Celje. Sonntag, den p>,‘, treffen sich um 16.30 Uhr auf dem (jjc zc des Sportklubs »Celje« (Glacis) p Sc beiden Mannschaften zu einem kluhndSChaftsspie,e- Oie Elf des Sportist S ?^a^r2n«, die jetzt in guter Form > wird den Platzherren einen starken ®*r abgeben. Vorher treffen sich die Un j' ? ^annsc'iaft des Sportklubs »Celje« liptl d Cr Sportklub »Jugoslavija« aus Ce-t ' Bcginn 15 Uhr. c- Kino Metropol. Freitag und Samstag n r,(EerrV.che deutsche Bergfilm »Das ViH Eiebe« mit Magda Schneider, yyV o> Staal, Annelies Uhlig und Rolf mal' Oer Film führt uns wieder ein. mit i'i'1 Bonne und zu den Bergen hin den !ren hochragenden Gipfeln, von Leischaft erfüllten Menschen und ihren Wie nicht anders zu erwarten war, wirkten sich die gestrigen Regengüsse, dje in der Nacht zum Donnerstag und gestern bis in den Nachmittag vorherrschten, in ganz Slowenien schwer aus. Es regnete fast ununterbrochen gute 12 Stun den. Der vorherrschende »Schnürlregen« wurde zeitweise durch heftige Platzregen und sogar Wolkenbrüche abgelöst. Es stürzte eine derart große Regenmenge auf die Erde, wie sie in so kurzer Zeit schon lange nicht zu verzeichnen war. Kein Wunder, daß sich die Folgen dieses intensiven Regengusses rasch auszuwirken begannen. In wenigen Stunden schwollen die Rinnsale außerordentlich stark an. Bescheidene Bächlein wurden zu reißenden Wildbächen, die Holz, Gesträuch usw. wegschwemmten und talwärts führten. Mehrere Brücken wurden stark erschüttert und drohten fortgerissen zu werden. Da gestern nachmittags der Regenguß endlich aufhörte, begann sich der Wasserspiegel überall zu senken und dürfte im Laufe des heutigen Tages wieder die normale Höhe erreichen. Die Drau ist bedeutend angeschwollen, da ihr die Zuflüsse riesige Wassermengen zuführten. Die Kanäle konnten vielfach die Wassermengen nicht schluk-ken und ergossen sich über das niedriger gelegene Gelände. Die Erde, die von den Regenmengen des heurigen Sommers bereits übersättigt ist, konnte die Wassermengen, die gestern vom Himmel stürzten, nicht restlos absorbieren, weshalb die Aeclcer und Wiesen voll Pfützen sind. Vom Wasserwerk in der Tržaška cesta an sieht man gegen Süden und Osten urgewaltigen Schicksalen. Es ist also bestimmt keine verlorene Stunde im — Me-tropolkino. c. Arbeitsbörse. In Celje mangelt es an Köchinnen und Hausgehilfinnen. Die Stellenvermittlung an der hiesigen Arbeitsbör se sucht zurzeit zehn Köchinnen, fünf Bedienerinnen und sechs Mägde. Die Mmreyvriage »Don Narvik L>!ö AariS" in Maribor Ab gestern wird im B ü r g t o n k i n o der aus deutschen Tonwochenjournalen zusammengefügte Filmstreifen »Von Narvik bis Paris« gedreht. Der von den deutschen P. K.-Abteilungen gekurbelte Filmstreifen führt uns in nahezu zweistündigem Ablauf die dramatischen Geschehnisse der Kriegshandlungen in Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich in solcher Eindringlichkeit vor das geistige Auge, daß man erst durch die Verfilmung dieser Ereignisse eine Ahnung davon erhält, was dieser moderne und totale Krieg ist, an dem die Vorbilder aus dem Jahre 1914—1918 vielfach verblassen. Wir sehen das Aussetzen der Fallschirmspringer in Norwegen, den Einsatz der Luftwaffe und die durch sic bewirkten Zerstörungen an der Westfront. In atemberaubendem Tempo stößt das deutsche Heer, in erster Linie die Panzerdivisionen, mit Unterstützung der Luftwaffe und der Artillerie aller Kaliber vor, bis die Kanalkaste erreicht ist und der nächste Vorstoß gegen die Weygand-Linie erfolgen kann. Der Filmstreifen zeigt uns die Hunderttausende von Gefangenen die in den Materialschlachten gemacht wurden. Wir sehen das furchtbare Zerstörungswerk modernster Waffen, denen gegenüber die schwer sten Festungen der Welt nicht standzuhal ten vermochten. In dieser Reportage, die ein einzigartiges Bilddokument des großen europäischen Dramas im Westen ist, sehen wir ferner die Zerstörung, die sich auf den Rückzugsstraßen neu entfernten Stellen äußern. So könne Senkfußbeschwerden, statt durch Ein * gen, einfach dadurch beseitigt wert7f’ daß man die empfindlichen Druckpunk ^ an den Unterschenkeln massiert. An ein Art von drahtloser Telegraphie im Körp erinnert ein Fall, wo ein Druck zwische Zehen einen Schmerz über einem Aug auslöste. Teduilsdies Allerlei : SK. Rapid. Heute, Freitag um 20 Uhr wichtige Spielersitzung. Alle Spieler haben zu erscheinen. Am Sonntag spielen die erste und die Reservemannschaft gegen ISSK. Maribor. Die Sektionsleitung. Mfillaiiilsfflif-* RervenpunUmasfage? So alt die Massage und' auch die Heilmassage ist, so tauchen doch immer wieder neue Techniken und Fragen auf. So ist an einer Heilanstalt in Wiesbaden ein System entdeckt worden, an dem die Wis senschaft bisher ziemlich achtlos vorüber gegangen ist: die Druckpunktmassage. Die Entdeckung schmerzhafter Druckpunk te, die man besonders massieren kann u. soll, ist einem einfachen Heilgehilfen jener Heilanstalt zu verdanken. Diese Druck punkte, von denen wir nicht mehr wissen, als daß sie vorhanden sind, können die Ursache der verschiedensten Beschwer. Neue elektrische Kabel Berlin, August. (UTA) Infolge neuesten Errungenschaften der Tecbn* aber auch infolge der erhöhten Anforderungen, die von älteren Zweigen der 1"eC nik an elektrische Kabel gestellt werdet sind auf diesem Gebiete in den letzt®* Jahren bemerkenswerte Fortschritte e ' zielt worden. Eine große Hilfe beim Bf leistungsfähiger Kabel boten dabei neuen Kunststoffe insofern, als sich vj8, von ihnen durch hervorragende Isolief' Eigenschaften auszeichnen. So haben die Ansprüche der Fernmelde' teohnik und ferner die Ansprüche der Fe® seh-Technik, die sich wegen der geringe Ausbreitung der Fernsehwellen zur U6' bertragung der Bilder von einem Sende auf den anderen der Kabel bedienen mdo> zur Entwicklung des sogenannten Brei' bandkabels geführt. Dieses ist da du re ausgezeichnet, daß die beiden Leiter d Kabels konzentrisch angeordnet sind, 'j' Als Isoliermittel zwischen dem inneren dem äußeren Leiter dient der deutsch Werkstoff Styrofler in Form von Bänder und Kordeln. Auf zwei solchen Kabe können gleichzeitig 200 Ferngespräche ® zusätzlich Fernsehen übertragen werden Eine sehr große Rolle in den Ueberfc' gungen der Techniker spielt der äußer Schutz der Kabel. Da werden die vef' schiedensten Anforderungen gestellt, J° denen absolute Wasserdichtigkeit u. We ' terfestigkeit auch in den Tropen noch dl geringsten sind. In chemischen Betriebet) in denen elektrische Maschinen oder eleh irische Antriebe für Pumpen verbände sind, sollen die Kabel außerdem gegen und gegen Säuren beständig sein; besonders die letztere Bedingung wird von de® Bleimantel, mit dem man die Kabel früh' er umgab, durchaus nicht erfüllt. —- DL Firma Siemens hat daher die Kabelmänt neuerdings aus Protodur hergestellt, einem Kunststoff auf Polyvinylchloridbasw der in erwärmten Zustand plastisch, da heißt leicht verformbar wird. Auch feue' feste Kabelleitungen werden häufig ve langt. Hier wird die äußere Isolatio durch keramische Werkstoffe besorgt, dl bis zum Schmelzen des metallischen Le' ters im Kabel wärmebeständig-sind. PeolHisslie HJiitte h. Nährmittel richtig aufbewahren Während man früher in vielen Haushalt^ kaum Vorräte an Nährmitteln hielt, sin, heute die Vorratsschränke im allgemeinen mit Grieß, Haferflocken, Graupe® Mehl usw. gefüllt. Da verliert die Hausfrau leicht die Uebersicht, so daß die u fahrt besteht, daß zulange lagernde Vod te dem Verderben ausgesetzt werden Weil in den wenigsten Fällen genügen geeignete Behälter zur Verfüguing stehen läßt man viele Nährmittel einfach in T ' ten im Schrank stehen, nimmt bei Bedak die erste beste Tüte — meistens vom le ten Einkauf — zur Hand und kümmeU sich wenig um die im Hintergrund aufge stapelten älteren Vorräte. Um nun el Verderben durch Eindringen von Feuchtigkeit oder Schädlingen (Insekten, Würmern usw.) zu verhüten, ist es dringe11 notwendig, die vorhandenen Vorräte 1 nicht zu großen Abständen zu überpr ^ fen und' sie in der Reihenfolge des Einkaufes zu verbrauchen. Man versieht a besten jede Tüte gleich mit einer Inhaltsangabe. laufender Nummer und dem Da tum des Einkaufstages. Dann erst werde die Tüten in den Schrank gestellt, u. zW-so, daß die zuletzt eingekauften Vorrä e weiter nach hinten, die älteren Tüten grl bereit mehr nach vorn gestellt werden-Diese kleine Umgruppierung macht ein wenig Mühe, erleichtert jedoch den Verbrauch i|n der richtigen Reihenfolge, ün verhütet, daß unsere Vorräte ungenießbar werden. Met Mud Mfie iekeusäü mqh Östa&tika? Nie strategische Bedeutung Berberaö und Kassaias p Berli n, August. In der deutschen .e*se erschien kürzlich ein aufschluß-plcher Artikel aus der Feder Dr. Paul 0_h r b a c h s über die Lage in Ost-gg. • ^r- Rohrbach schreibt u. a.: Die richte des italienischen Oberkomman-l^s Weisen in drei Richtungen: von der V0^en Grenze her gegen Ägypten und n Italienisch-Ostafrika her westwärts q Sen den Sudan, südwärts gegen Kenya. Sudan steht unter englisch-ägypti-em Mitbesitz; tatsächlich wird er von nng,and nach Gutdünken verwaltet. K e. rJ a > das mit dem Uganda- Protekto-I zusammenhängt, ist englische Sied-ugskolonie. Die dortigen Großfarmen t, auf einem klimatisch begünstigten um • n^e’ ^as Kaffeebau- Maiskultur d die Züchtung von Qualitätsvieh nahe ^einander erlaubt. Die Besitzer sind tenteils englische Offiziere im Ruhe- die aus dem indischen Kolonialdienst, mit Hilfe ihrer großen Ruhegehälter n ^eudales Dasein führen. tikv'len erwarb Libyen, die einzigen ‘ fischen Paschaliks Tripolis und qa f b a, im Kriege mit der Türkei 1912. !9?1Cherter baben"iscber Besitz ist es seit . bis dahin hatten die Italiener mit m Widerstand er durch den Senussi. r . en fanatisierten Eingeborenen zu tun. ^ zt sind auch die Kufra-Oasen, der auPtsitz der Senussis, sicher in italieni-her Hand. *n Ostafrika bildeten das schmale Kü- enland Erythrea u. der steppenhafte n eil Italiens am S o m a 1 i 1 a n d lange e! nur eine geographische Anwartschaft die Erwerbung des dazwischenliegen- i !n Abessiniens. Seitdem dies geglückt ’ besteht Italienisch-Afrika aus zwei „ oben, durch den englischen Nil-Sudan !ennten Landblocks: Libia und Etiopia „ der amtlichen italienischen Bezeichnung, ^er größte Teil von Libyen ist Wü--mit einigen Oasengebieten. Die be. _ u d 1 u ngsf ä hi g e n Striche werden seit eini-njn Jahren eifrig mit italienischen Kolo-t s en besetzt, die in wehrfähigem Alter ^ kinderreich sein müssen. Auf diese ,J.1Se.s°ll eine in Libyen einheimische fe’ ^arische Reserve aus Weißen geschaf-, vyer'den. Die in Libyen angeworbene ab ei.!TI'sche Truppe hat während des vQ[?s'nischen Feldzuges besonders wert-e Dienste geleistet. vorn- b^ategisch-politische Bedeutung st 'hyen beruht darauf, daß es im We-ini oBn bas französische Tunesien, Ser s*en an Ägypten grenzt. Auf die. u gesamten Strecke ist, parallel zur a eresküste, eine fast 2000 km lange, n gezeichnete Autostraße, die L i t o r a- lisch ’ 8?führt- Schon während des eng- nie henischen Streites wegen Abessi-ns war in der Kyrenaika nahe der Optischen Grenze eine starke italieni-^ruppenmacht zusammengezogen, m>t dazu beitrug, England zur Vor- was s>cht zu mahnen. Ob die jetzigen Kämpfe beid Cr bbyscb-ägyptischen Grenze, die cj- erse'ts stark befestigt ist, einen auf griff ‘toranea gestützten italienischen Ansoll *n ^mhtung auf Ägypten einleiten We en’ steht dahin. Daß die Engländer an ÄgyPtens *n Sorge sind, sieht man der o-6” ^ohroffen Maßnahmen wegen Sch . !lmunS bestimmter Zonen. Eine gej,Wier'ßkeit für Kampfhandlungen dies-s wie jenseits der libysch-ägyptischen Kri "Jr- bestebt in dem Wassermangel. Ehrung un