Ar. 100. Sonntag, den 12. Z>ccemver 1880. V. Jahrgang. Cillier Jritunn. Pränumerations-Bedingungen. Erscheint zeden Rfit Eilli s I T» •uultöi . . . —L5 1 t*trr;cljäbrtg . . 1.50 Hckldjädrtß . . . 8 — Mit Vost-»rrfcirtiing: Vlertrltütn: . • 1.60 Halbjähr»ß « . . 3.»0 Ga»^ätzr»g . . . S.4«, Donnerstag und Sonntag i««m> AllftelUUH (?in> >« „ÜiOki H,,. rnt,ia<|< Wt. t (*hiiti>i«iffr«i »«» .)>««■!• Buimirt» ntCwi« 3R|ttait fflc »>« ..<:»>«> S'i»»»," ,»! «. ««q« i» wi-n. ,»d »ü<» »<»«i»c>id«, «l»»le, d> » äowinouv Jot. »e». «ich in A. Dpvclif »»d K.ite. Sl ti.mp, I» Wie», ij. Mille - flucalui in ,boch. Auf administrativem Wege. Die „Wiener Zeitung" publictTt die Ernennung dc» bisherigen Finanz-Procurator« ia Laibach Dr. Friedrich Kalienegger zum wirtlichen Hofraih und Finanz-Procurator in Wien. So ehrend diese Ernennung für den Genannten auch sein mag, so wirkt dieselbe, zumal man die Absicht merkt, äußerst verstimmend. Der verfassungstreue Landeshauptmann Kal» tenegger, die bestgehaßte Persönlichkeit Krain», dessen Entfernung von den nationalen Eiferern seit Jahr und Tag angestrebt wurde, mußte unschädlich gemacht werden. Da indeß die einfache Versetzung des Genannten döse« Blut gemacht hätte, so ver-suchte man dieselbe mit einer Rangerhöhung zu Verbrämen. Graf Taaffe wähnte durch einen solchen Borgang den Nationalen gefällig zu sein, ohne die BerfassungSpartei Krain« vor den Kopf zu stoßen. De jedoch unter dem BerföhnungSministerium die BerfassungSpartei verwöhnt wurde den ungläubigen Thomas zu spielen, da sie sich erdreistete die Mo« ttve n inisterlicher Gewogenheit strenge zu prüfen und in jedem Entgegenkommen, in jedem Zuge-ständnisse ein Dana-r-Geschenk zu erblicken, so konnte auch die Ernennung des Landeshauptmanne« Kal tenegger zum wirklichen Hofrothe k. nicht unliebsamere Erörterungen verdrängen, um so mehr als der Genannte auf seinen Posten als Landes« hauptmann resigniren muß und diese Stelle nun für einen Mann von gut slovenisch-clericaler Ge-sinnung frei geworden ist. Die BerfassungSpartei kann daher in diesem Borkommnifse nur da« Streben de« Ministerpräsidenten erblicken, die Forderungen der Nationalen auf administrativem Wege zu erfüllen. Im Freudentaumel über den Abgang de» Landeshauptmannes Kalte negger au« Kroin bringt der heutige „Slov. Narod" einen Leitartikel der von erbärmlicher Gehässigkeit, wie sie nur in einem niedrig denkenden Kopfe zu entkeimen ver-mag, getragen wird. Der bisherige Landeshoupt-mann wird darin als ein pflichtvergessener Beamter hingestellt, der seine AmtSgeschäfte anderen überließ und nur den politischen Agitator spielte. Diese Entfernung, sagt „N-rod", mag den Beamten ein Fingerzeig sein, daß die Aera Taaffe eine Agi-tation, wie sie Kaltenegger in Krain organisirte, nicht wolle. Das genannte Blatt sagt am Schlüsse de« be-treffenden Artikel« : „Wenn also bei den heutigen so traurigen financiellen Zustünden man e« vom Staate nicht verlangen könnet daß er einen poli» tischen Agitator bezahle, der noch dazu gegen die gegenwärtige Regierung wühlt, so sehe man am besten, wie gerecht letztere war, daß sie die Wünsche der Slovenen befriedigte und dieselben von Kaltenegger befreite". Die» ist echt national« Logik, die den Grafen Taaffe gewiß nur unange-nehm berühren muß, denn er wird dafür belobt, weil ein pflichtvergessener Beamter, (denn als solchen stellt ja Narod den Landeshauptmann hin), zum Hofrathe befördert wurde. Politische Rundschau. Eilli. II. December. Tschechische Blätter brachten wieder auf ein gegebenes Stichwort die Nachricht von einer Mi-nisterkrise. Diese Sensationsnachricht war indeß eitel Geflunker und sollte der Zweitheilung der Präger Universität, den wünschenswerthen Nach» druck geben. Wie die „W. Allg. Ztg." mittheilt, wurden in der letzten Sitzung de» Ex-culiv Comite« der Rechten bereit« die schwebenden Differ-enzen zwischen den Tschechen und der Regierung ausgeglichen. Die Tschechen haben aus ihre For» drrung in Sachen de» Präsidenten de« Präger OderlandeSgerichte« verzichtet. Ebenso bestehen sie nicht mehr darauf, baß die Zweitheilung der Präger Universität im Wege eines Gesetze« durch-geführt werde. Sie begnügn sich damit, wenn diese Maßregel im administrativen Wege in Scene gesetzt wird. Und hiezu haben die Polen ihre Mit-Wirkung zugesagt. Daß tie Polen, bevor sie diese Zusage gemacht, zuerst beim Ministerium angefragt, wird in betreffenden Kreisen al» selbst» verständlich betrachtet. Die Ministerkrise selbst aber wurde von der Rechten nie ernst angenommen. In der gestrigen Sitzung de« Abgeorditen» Hause« interpellirte R e s ch a u e r weg.n ungleich« mäßiger Behandlung der Holzstofffabrikate an der deutschen Grenze. P o f ch inteipellirte wegen de» Verbote» der freien Bauernversammlung in Oder« österreich. Schönerer, Fürnkranz, Kro-n a w e t t e r und S t e i b l legten einen Gesetz-antrag betreff der Einführung de» allgemeinen Stimmrechtes und der Vermehrung der Abgeord« netenzahl auf 400 vor. Der Antrag wiro von Knapp unterstützt. Fürnkranz beantragte auch eine Reform der VerzehrungSsleuer. Der preußische Cultusminister Putlkamer hat erklärt, daß der Staat aus Selbstachtung sich nicht herbeilassen könne, den ersten Schritt zur Wiederaufnahme der FrievenSverhandlungen mit der Curie zu thun. Indessen ging au« der Rede des Mini-sterS doch hervor, laß man in Berlin große Sehn» sucht nach Beendigung de« Culturkampse« trägt. Feuilleton. Zwei Frauen. Criminal-Erzählung von Wilhelm Grothe. <1. Fortsetzung.) — Nein, nein, e« ist unmöglich, waren ihre Worte beim Eintritt in den Salon, wo der Er-schossene log. Der Verwalter trat ihr entgegen. — Leider ist e« nur zu sicher, lautete seine Rede: Der Herr Gnf hat zu leben aufgehört. Die Gräfin winkte ihm, ihr au» dem Wege zu gehen, und trat auf der- Tisch zu, wo Graf Otto von Hasteuberg ausgestreckt und leblos lag, ein um fo enisetzlicherer Anblick, al» da« Antlitz und die Kleidung mit Schmutz bedeckt waren. Die unzeschlossenen Augen starrten unheimlich in dem Kerzenlicht. Die Gräfin stieß einen Schrei au« und stürzte ohnmächtig zusammen. — Seht noch der gnädigen Frau, befahl Le-berecht Branb, der jetzt seine ganze Fc-ssung wieder erlangt hatte, den anwesenden Mägd.-n. Dann sandte er einen Boten zur nächsten Stadt, um einen Arzt zu rufen und bei der Polizei Anzeige zu machen. Da« ist ein fürchterlicher Schluß unsere« Zu-sammcnseins, sagte er zu dem Schulmeister und dem Oberinspektor. — Haben Sie gehört, Herr Verwalter, be-merkte der Letztere, wen man beschuldigt? — Ja, ja, ließ sich Theodoi Gumpel ver-nehmen, Carl Seifried hat ihm gedroht, und weiter besaß der Herr Gras keinen Feind. Doch ich will nun heimkehren, da Sie mich doch heute nicht mehr Nötbig habt» werden. Wer hätte da« gedacht? O dieser Seifried! — Veruriheilen wir ihn nicht zu früh, daß wir nicht vielleicht ungerecht sind, versetzte Lebe-recht Brand. II. Der potiseirath. Der Morgen dämme, te noch nicht, al« der Pvlizeirath von Weller und der KreiephysicuS, SanitätSrath Goller, ein bewährter und in der ganzen Umgegend beliebter Art, aus der Stadt in einem Wagen anlangten. Beide waren eng befreundet, obgleich e« keine verschieden», tigere Menschen geben konnte, als sie schon in ihrem Aeußeren waren. Der kleine Po-lizeiralh war ein bewegliche» Mänrchen mit bart» losem, schmalem Gesichte, hoher grauer Tolle und einer scharf gebogenen Nase, zu deren beiden Seiten sich zwei unruhige. Alle« überfliegende Augen zeigten. Dagegen war Goller eine Hünen-gestalt von sech« Fuß und entsprechender Breite. Schwarze« und negerartig-wollige« Haar bedeckte (einen ungeheuren Schädel. Ein dunkler Schnurr- bart fiel martialisch zu beiden Seiten seine« Mun« de» tief hinab. Die mächtigen Augenbrauen, unter denen zwei dunkle Sterne drohend glänzten, kamen noch hinzu, um dem Gesichte einen Ausdruck zu geben, der mit seinem friedliche» Gewerbe sehr wenig harmonirte. Dabei sagte man aber, daß e» keinen besorglicheren und vorsichtigeren Menschen al« ihn auf der Welt geben könnte. In Gesellschaft der Beide» befanden sich noch zwei Herren: der Polizeiagent Krimmer, der für einen älteren Bruder de« KreiSphyslcu« gelten konnte, obgleich sein Innere« nicht wie bei Goller mit seinem Aeußeren in Widersprüche stand, und der Chirurg»« Kraf, ein langausgefchossener Mann, der woll kein Pfund Fett zwischen Haut und Knochen besaß. — Was habe ich hören müssen, rief der kleine Polrzeirath, zuerst au« der alten, großen Chaise des Dociors springend, dem Verwalter der Hustenb«rg»>chen Güter zu, der den Wagenschlag geöffnet hatte. Graf Otto ermordet! Da« ist ein schwerer Fall. Wo ist die gnädige Frau? — Sie liegt krank auf ihrem Zimmer! lau-tete die Antwort. — O, o! Aber ich kann e« mir denken, wie es sie angegriffen hat . . . ist gar nicht wunderbar . . . wir» aber darum doch vernommen werden müssen. Da diese Sehnsucht in Rom getheilt wird, dürfte ein Ausgleich über kurz oder lang zu Stande kommen. Der nächste Militäretat für Preußen (incl. Baiern) weist gegen den vorigen eine Mehrforde-rung von rund 17'/, Millionen an fo»tdouernden Ausgaben und 18V, Millionen an einmaligen Aus-gaben, zusammen von 36 Millionen Mark auf. Die Vorbereitungen für den Zusammentritt de» preußischen VolkSwirthschaftSraihe» werden mit Eise, betrieben, so daß die Thätigkeit desselben alsbald ihren Anfang nehmen kann. Die erste Vorlage dürfte da» ArbeiterversicherungS - Gesetz sein. Au» Berlin wird weiter» berichtet, daß Fürst BiSmarck es angeblich jetzt für sehr dringend er-achte, auch da» Finanzministerium selbst zu über-nehmen. Zugleich wird von »er Einführung einer Capital»- und einer Börsen-Steuer gesprochen. I» Südwest-Deutschland, von altrrShrr einem beliebten Erperimcniirfclde revolutionärer Elemente, scheinen ganz eigenthümliche Dinge sich enlwickelt zu haben. Man will einer großen republikanisch« social-demokratischen Verschwörung auf die Spur gekommen sein; einstweilen sind Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Confiscationen u. f. w. vorge-genommen worden und eine Reihe politischer Pro-cesse steht in Aussicht. Die Anti-Semiten in Deutschland erstrecken ihre Propaganda sogar auf die neuen Reich»lande. Zum mindesten berichtet die „Reichs-Correspondenz" aus Metz unter dem Datum de» 6. December: „Man scheint den Versuch gemacht zu haben, die Agitation gegen die Juden auch in die militä-rischen Kreise de» ReichSlonde» zu tragen. In Folge dessen hat der Feldmarschall v. Manteuffel dieser Tage einen Befehl an die Officiere und Beamten deS 15. Armec-CorpS erlassen, sich von der Agitation der Anti-Semiten«Liga fernzuhalten und im gleichen Sinne auch bei ihren Untergebenen einzuwirken." In Berlin muß die Polizei »och immer Placate entfernen, welche zur socialen Ver-fehmung der Juden auffordern. In der letzten Sitzung de« französischen Senat» suchten die Monarchisten adermal« einen Scandal zu provociren. Der bekannte Krakehler Ga« vardie wollte einen seiner „interessanten" Anträge eindringen, e» wurde ihm indeß von tem Prä-siventen Leon Sah beveulel, daß diese Motion nur durch ihn, den Präsidenten, zur Kenntniß de» Hauses gebracht werden könne. Da Herr v. Ga-vardie sich auf einen Präcedenzfall im andern Hause, wo der Abg. Laifant feinen Antrag auf die Enquete Cissy selbst verlesen hat, beruft, er-widert ihm der Präsident: das sei allerding« Sache der Toleranz nicht. Von der Rechten aus» gemuntert, klammert sich Herr v. Gavartie gleich» wohl unter dem Borwande einer Bemerkung zur Geschäftsordnung an die Tribüne. Der Präsident entzieht ihm da» Wort, kann aber kaum den Text de» Antrage«, i,aq welchem ein Ausfituz von neun Dann wandte er sich zurück, wo der SanitäiS» rath im dicken Pelze seinem Gefährte soeben entstieg. — Goller, hast Du gehört? Du bekommst nicht nur mit einet Leiche zu thun. Geh' zuerst zu der Gebenden, w" Deine Kunst vielleicht etwa» helfe» kann, und setzte sie in den Zustand, daß sie ein Verhör zu bestehen vermag. — Wohl, wohl, Polizeirath! versetzte Goller. Herr Kraft wird unterdessen die Leiche in Augen-schein nehmen. Bist Du nicht auch der Meinung? — Gewiß. Gollerchen, gewiß, stimmte Weller bei: dann rasch sich an Brano wendend, furir er fort: Sie aber . . . wer sind Sie eigentlich? — Der Verwalter der Haftenberg'ichcn Güter. — Ah so, schön! Führen Sie un« zu der Leiche. — Aus meine Anordnung ist die Leiche noch ganz in dem Zustande geblieben, wie ich sie gefunden hatte, bemerkte Brand. — Da haben Sie vernünftig gehandelt, ver« setzte der Polizeirath. Also Sie haben die Leiche gesunden . . . allein? — Nein, ich war in Begleitung de» Herrn Oberinspektors Windhund und de» Schulmeister» Herrn Gumpcl. — Ist Windhund hier? Mitgliedern ernannt «erden soll, um eine Enquvt« über die Acte »e» Minister» de» Innern, Herrn Canstan», einzuleiten, zu Ende lesen, al» sich schon ein neuer Streit über die Frage entspinnt, ob er nicht auch die Motive de« Antrage» verlesen müsse, «he per Senat ilbr die weitere Behandlung derselbe» entscheiden könn«. Schließlich wurde der Scanpal durch da» Votum des Senat« im Keime erstickt. Die Rüstungen Griechenlands rufen, wie natürlich, türkische Gegenrüstungen hervor, die von der Pforte nunmehr den Mächten in aller s^orm signalisirt werden. Dem Verlangen der Pforte nach „Beistand" — sie fordert wohl nur diplo-malischen — wird indess n keine Folge gegeben werden können, nachdem dieselbe durch Ablehnung der Beschlüsse der Berliner Eonferenz den Mächt in die Handhabe, etwas zu ihren Gunsten zu thun, entzogen hat. Die Mächte tonnen in Athen Vorstellungen erheben, Rathschläge ertheilen — tadeln können sie da« Eabinet von Athen nicht, wenn dasselbe daS ausführt, was sie selber in Berlin beschlossen haben. Man hat eben in Berlin feiner« zeit zu viel oder zu wenig gethan und da» rächt sich jetzt. Oemeinderaths-Sitzung. Zu der gestrigenGemeinderathS-Sitzung war der Ausschuß vollzählig erschienen. Unter den Einläuft», die der Voisitzende, Bürgermeister Dr. Necker« mann, verlas, befand sich ein Schreiben de» Steuerpächter» Hotfchewar, worin derselbe be« kannl gibt, daß er die Offerte der Stadtgemeinde, die Et'nhcbung de» 15°/„tigen Gemeindezuschlog»» zur VerzehrungSsttuer auf den Wein- und Fleisch-verbrauch um die Pauschalsumme von 1800 fl. zu pachten, annehme und diesen Pachtschilling in Monatsraten von 150 fl. entrichten werde. Da« Militär - Station» • Commando fragt an, ob der Gemeinde > Ausschuß geneigt wär«, auf Grund de« Einquartierung» - Gesetze» de» Pulverthurm durch einen Aubau zu vergrößern, da außer den ErgänzungS-Cadren des 8. unv 20. k. k. FeldjägerbataillonS auch jene dc» 7. und 19. Feldjägerbataillon» nach Eilli verlegt werden. Ueber Antrag de» G.-R. Stepischnegg wird die Anfrage zustimmend beschicken. Bezüglich der Landwehrkaserne theilt der Vorsitzende Mit, daß die Anzeige wegen Uebernahme bereit» gemacht worden sei; die Uebernahme konnte jedoch nicht stattfinden, weil noch nicht sämmtliche Bedingungen erfüllt seien. So sei die zum zweiten« male eingesandte Wasserprobe wieder untauglich desunden worden. Eine nochmalige Untersuchung de« Brunnen« sei daher nothwendig. Eine Verun-reinigung de« Brunnen» durch die Meteor« und Grundwässer könnte allerdings ferngehalten werden, wenn man denselben bis zum Grunde mit Cement ausmauerte. Da indeß die Zeit hiefür zu kurz ist, so habe da» Baucomit6 beschlossen, einen zweiten — Allerdings, Herr Polizeirath, antwortete der Weißkopf. — Und der Schulmeister? — Er ist nach Hause in das Dorf gegangen. — Muß sogleich hierher geholt werden. . . Zengniß abgeben. Das verhandelt sich aber drinnen besser. Also an'S Werk, meine Herren! Ein Kammermädchen der Gräfin Emilie von Hastenberg, welche» sich hinter Brand zeigte, führte den Arzt zu der Leidenden, welche, wie e» sagte, von einer Ohnmacht in die andere gefallen wäre. — Und jetzt? Wie befindet die gnädige Frau sich jetzt? fragte der EanitätSrath. — Ach, Herr Doctor, sie ist noch immer sehr leidend; sie stöhnt und «eint, daß e» einen Stein erbarmen könnte. — Sie weint, meinte der Arzt, da» ist ein gute» Zeichen. Ist sie allein? — Nein, de» Herren Grafen Schwester, die Frau Baronin Clara von Gurten, die hier zum Besuch weilt, ist bei ihr, lautete die Antwort der Zofe, welche den KreiSphysiku» zu dem Zimmer der Gräfin geleitete. Inzwischen war der Polizeirath mit den Chirurgen und seine» Untergebenen in den Salon getreten, wo man die Leiche niedergelegt hatte. Hinter ihnen drängten sich Bediente und Neu-gierige nach. Brunnen b>« tief In die Scholterschichte zu schlagen und die Wasserproben beider Brunnen an die betreffende Behörde einzusenden. Die Uebergabe der Kaserne bärste in ungefähr vierzehn Tagen erfolgen. Die k. k. Statthaltern gibt bekannt, daß da» Anton Schifferl'sche Stipendium, für welche« die Stadtgemeinde das Präfeniationsrecht besitzt, zur Wiederverleihung gekommen sei. Die Obsthändler Udvart» und Vitlcher er« hebe» Beschwerde, daß ihnen ver Obstverkauf in der Mitte de« Hauptplatze» verboten wurde. Diese Beschwerde wiro der Sectioa V. zugewiesen. Herr Hauptmann Tresser bedankt sich in einer Zuschrift für die Ertheilung de« HeimathS» rechte». Ein Gesuch de» Valentin Pinter um AuSbe-Zahlung einer Mehrforderung für die Durchstich, arbeit im Kopriunitzabache wird dem Baucomit6 der Landwehrkaserne überwiesen. Herr Statthaltereirath Haa» zeigt an. daß daS k. k Handelsministerium die dem Reichs» rath» Abgeordneter« Dr. Foregger auf sei« Monate ertheilte Concession zur Vornahme technischer Vorarbeiten für den Bau der Eisenbahn Eilli» Unter-Drauburg auf weitere sech» Monat« ver» länger! habe. Herr Redling ersucht die Stadtaemelnde, die für die Pflastnung der Postgasse bestellten, jedoch verspätet eingelieferten Steinwürfel zu übernehmen. G. R. Stepischnegg beantragt diese Steine gegen einen Skonto von 5°/o j» übernehmen und mit denselben die Pflasterung von der Postgisst di» zur BahnhofSgasse zu vewerkstelligen. Der Antrag wird angenommen. Nun berichtettBürgermeisterDr.Necker man n über den allgemeinen deutsch österreichischen Partei» tag. den er im Auftrage deS Ausschusses mit noch zwei Gemeinderäthen besucht hatte. Seine in markigen Worten gegebenen Au»sührunzen werden ron den Gemeindrrälhcn mit dankendem Beifalle geehrt. G.-R. Professor M a r e k stellte darauf den Antrag: „Der Gemeinderath derStadt Citli möge denBefchlüssen de« all-gemeinen deutsch » österreichischen Parteitage» beitreten und die Durchführung derselben mit allen gesetzlichen Mitteln unterstützen." Dieser Antrag fand einstimmige Annahme. Anläßlich der Bcrmählung»scier dc« Krön« Prinzen wurde ein fünfgliedrige» Camit6, bestehend aus den Gemeinderäthen Dr. Prossinag, Rüpschl. Professor Marek. Tisch u»d Bobisut gewählt. Sodann wurde über Antrag der Bausectioa für den Stadtarzt uns den Stadtingevieur da« derzeit von der Witwe Kompast bewohnte eben-erdige Gassenzimmer de« Sladlhause« al« Amt»« localität bestimmt. Weiter» wurde beschlossen die Bovenzinst für da« Jahr 1881 dem derzeitigen Pächter Udvardi — Hoho! wandte Weller sich plötzlich um. Was wollen alle die Leute? Machen sich sehr ver» dächlig. . . werde Jeden, der sich uuderufen vor» drängt, verhaften und in da» Gefängniß abführen lassen. Krimer geben Sie Acht. Diese Worte, welche mit einem unbeugsamen Ernste gesprochen wurden, verfehlten ihre Wirkung nicht, denn in der nächsten Secunde war der Saal von Neugierigen leer. — Wie ungern die Leute mit der Gerech-tigkeit zu thun haben! meinte der Polizeirath. Man könnte da» sehr verdächtig nennen; aber ich bin ein gut:r Kerl. Herr Verwalter, ich und diese Herren bedürfen einer Stärkung ... e» ist noch immer eine feuchte Luft, wenn e» euch zu regnen aufgehört hat. Eine Flasche Tokayer oder zwei würden nicht schaden. Geben Sie dazu Auftrag. Ich al» alter Freund dc» Hause» der Gräfin nehme die Verantwortung deshalb auf mich. Lederecht Brand eilte aus dem Zimmer. Als er zurückkam, hatten sich Krimmer und Kraft schon an die Arbeit gemacht und nahmen ein Protokoll über den Zustand der Leiche auf, wätrend Weller den Oderinspcetor über die Auffindung de« Erschossenen genau vernahm. Es war nicht Windhund'» Art und Weise, umschweifiz zu sein. Er hat:e berichtet, wie er und der Schulmeister bei dem Verwalter zum Abend» essen eingeladen gewesen seien, wie da» Mahl unter den gleiten Bedingungen zu überlassen. Für die Folge jedoch sei rechtzeitig eine diesbezügliche Ausschreibung zu machen. Der öffentlichen Sitzung folgte eine vertrau-liche Besprechung. Kleine Chronik. Lilli. II. December. (Ein sinniges Gockzeitsgefchenk) haben dem Kronprinzen Rucolph die Elifabelhiner Nonnen in Klagenfurt durch den Herrn Jürstbi chof Dr. Wieiy dargebricht, nämlich die Vermälung»> Ringe weiland der Kaiserin Maria Theresia und Franz L, Herzog von Lothringen. Der Convent gelangte in den Besitz dieser Trauringe durch da« Testament der Frau Erzherzogin Maria Anna, einer Schwester Kaiser Joseph» II., welche wählend ihre» Aufenthalte» in Klagenrurt da» Kloster der Elisadethinerinnkn so lieb gewonnen hatte, daß sie beschloß, in demselben ihr Leben zu beschließe». Die Frau Erzherzogin lebte dort al» große Wohlthä» terin der Armen Klagenfurt» bis zu ihrem am 19. November 1789 ersolgten Tode. Dem Kloster hinterließ sie eine Casstlte mit 42 Stück diversen Pretiosen, darunter auch die erwähnten Ringe. Erzherzog Rudolph hat der Frau Oberin diese» Kloster» seinen wärmsten Dank ousipicchen lassen. (Sima'scheS Wehr.) Bei der von der hiesigen BezirkSh uptmannjchast veranlaßten Au»' gleichSnnhandlung in Sachen de« Sima'schen Wehr? erklärte sich die t. t. Zinkfabrik mit der sie treffenden Slustheilungs-Summe einverstanden, fall» ihr der Bau eine» Steindammc» am rechten User de» Kopriunitzabackes erlassen werde. Die übrigen Interessenten mit Ausnahme der k. t. pnv. Südbahngesellschaft, welcde in der Entfernung de» Wehr» sür sich keinen Nutzen erblickt, stimmten bedingungslos den auf sie entfallenden Percent' sätzcn bei. (Theater.) Wir erlauben un» unsere Leser aufmerksam zu machen, daß der Beginn der morgen Sonntag stattfindenden musikalisch -theatralischen Akademie de» großen Programm» wegen auf präc. 7 Uhr festgesetzt ist. (Die Tschechen und das Biblio-graphische Institut in Leipzig.) Die sprachen » Verordnung scheint bereits bei den Tschechen derart populär geworden zu sein, daß sie glauben, die Tendenzen und den Geist derselben auch aus Deutschland und die deutsche Literatur ausdehnen zu können. Nachsolgende» Beispiel zeigt, wie lästerlich sich manche tschechische Fanatiker bei Versuchen solcher Art machen. Ein Abonnent auf Meyer'S „EonverfationS.Lexikon" hat an die Re« dactio» des genannten Weikc» ein Schreiben ge-richtet, worin er sich besa.wert, daß die tschechischen uns polnischen Ortsnamen mit deutschen wettern gedruckt werden. Der Sohn der Wenzel«'Krone erhält nun im Eorrespondenzblatt de» Werke» fol- durch einen Schuß unterbrochen wurde und wie sie den sterbenden Grasen gesunden hallen. — E» ist gut, äußerte der Polizeirath, treten sie ad. Dann »sandte er sich zu Leberecht Brand und ersuchte diesen um Wiedergabt der Ereignisse de» späten Abend«. Die Darstellung widersprach der ersten AuS« sage nicht, nur war der weißen Erscheinung Er-wähnung gethan worden, obgleich der Verwalter behauptete, nicht aus diese einen Eid leisten zu können. — Wie da»? fragte Weller und sah ihm scharf in die Augen. — Weil man oft Manche» zu sehen meint, wa» nicht da ist, antwortete der Verwalter. Freilich glaubte Windhund, sie auch zu sehen. — So. so? Ist der Schulmeister schon zur stelle? — E» ist nach ihm gesandt worden, aber er kann noch nicht hier sein, war die Antwort de» Verwalter». — Gut. treffen Sie die Anordnungen, daß er sogleich hereingeführt wird. Haben Sie mich verstanden? Die verlangten Flaschen Tokayer wurden ge« bracht. Der Polizeirath rief die Beiden von der Leiche ab. gende Antwort: .Daß wir die tschechischen und polnischen Ortsnamen mit deutschen Lettern drucken, hat seinen einfachen Grund darin, da« wir sür Deutsche schreiben und sie Deutschlesenden lesbar machen müssen; au» dem Grunde machen wir e» mit den französischen, englischen, ungarischen :c. Namen ebenso, und e» fällt gewiß keinem Fran» zofen oder Engländer ein. un» daraus einen Bor« wurf zu machen. Warum sollen wir bei den Tschechen eine Ausnahme machen? Im umge kehrten Fallt denke« auch sie nicht daran, in ihren Werken vorkommende deutsche Namen mit deutschen Lettern zu drucken. Daß die Tschechen deutsche Schrift nicht lesen können, kann doch für un» nicht maßgebend sein. Tschechische Büchertitel dagegen werden ebensogut wie die französischen oder eng» tischen mit den Originalzeichen, also mit lateini-schrn Lettern, wiedergegeben werde». Uebrigen» glauben wir nur im Interesse unserer deutschen Lesfr zu handtln, wenn wir dergleichen Titel von Werken slavischer Sprachen dlo» in besondern Fällen in ihrer Original-Form abdrucken, sonst aber dlo« in deutscher Ueversetzung wiedergeben." (Calisornische Lachse in Oberösterreich.) Der deutsche Fischerei-Berei» hat Heuer 380.000 LachSeier d-rect au» Ealifornien bezogen. Nach 28lägigem Transporte langten die Eier, welche in hohen Kisten, deren obere Räume mit Ei« ausgefüllt waren, glücklich in Geestemünde an und wurden von dort an die Besteller par-tienn eise versendet. Der oberösterreichtsa e Fischerei» Verein erhielt davon über sein Ansuchen unent» zeitlich 25.000 Stück zur AuSbrüiung und Einsetzung im Donaugebict. Diese Sendung, welche am 30. Oktober von Geestemünde anlangte, wurde vom Leiter der Fischzucht-Anstalt des Vereines sogleich in die Werndl'sche Fischmcht Anstalt noch Steyr wetterbesörcert, deren Inhalt noch in der Nacht aufgelegt und die todten Eier, bei 7000 Stück entfernt. Schon am nächsten Tage begann die AuSschlüpsong der Fischchen und endete am 15. November. Gegenwärtig tummelt sich die Brüt i von 18.000 kalifornischen Lachsen, welche wegen , ihrer ungewöhnlichen Größe für ihr kurzes Dasein | von Jedermann bewundert werden, munter in den Apparaten herum. Nach Aufzehrung de» Dotter- j sacke» werden die Fischchen in die nie gefrierenden . Qucllcnitiche de» Herrn Josef Werndl gebracht. | ausg. füttert und tndlich im Fiühjahre in der Enn« ausgesetzt werden. (Stand der Rinderpest.) In den im j Reichste vertretenen Ländern ist in der Zeit ! vom 29. November bi« 6. December d. I. die Rinderpest in Derni« (Knin) in Dalmatien er» » loschen. ausgebrochcn dagegen in Tiaricc (Sinj) in Dalmatien. E« ist demnach nur der letzt« | genannte Ort in Dalmatie» durch die Rinderpest ^ verseucht. (Gin elfjähriger Brandleger.) Am 27. v. M. hat der bei Maria Widitz deoienstet — Trinken wir erst ein GlaS daraus, daß der Verbrecher entdeckt werde, sagte er unv leerte sein volles Glas auf einen Zug. Die beiden An-deren kamen seinen Beispiel nach. — Jetzt übergeben Sie mir Ihre Notizen über den Leichnam de» Ermordeten, fuhr er dann fort. Er überflog da» Protocoll. — Gut. gut. sagte er zu dem Chirurgen. Der Herr SanitätSrath wird eine gute Vorarbeit finden. Uebergeden Sie ihm die Noiizen sür sein Protokoll unv lassen Sie sonst Niemanden in diesen Salon treten. E» wurde an die Thür» gepocht. E» war der Schulmeister, mit dem der Polizeirath ein Verhör wie mit dem Verwalter und dem Oberimpector anstellte. Hieraus fetzte sich Weller «n einen Ti,ch. auf dem Dinte und Papier sich desan.en, und schrieb die Aussagen der Drei in eine», kurzen und bündigen Protokoll nieder, ohne den unbedeutendsten Punkt sonzulaflen. Al» die drei Zeugen da» Schriftstück unter, zeichnet hatten, legte er ihnen die Frage vor, ob sie einen Verdacht hegten, wer die veravschcuung»-würdige That begangen habe. Der Verwalter zuckte die Achsel, die beiden Anderen nannten aber mit mehr ober minderer Zurückhaltung den Name» de» früheren Verwalter», Carl Seifriev, der beim Ver« lassen des Gute» dem Grafen gedroht habt. gtwtsene Knabe Josef Rabitsch deren Wirthschaft»- gebände zu Untere Gabriel in Kärlen in Brand gesteckt, angeblich weil ihn genannte Dienstsran schlecht behandelt und mit Schlägen bedroht haben soll. 0 • O (Literarische«.) Das 2. Heft be-5 fünften Jahrganges der im Verlage Leytam.Josefsthal in Graz er-scheinenben Monatsschrift Heimgarten herausgegeben von 5*,. K Rasegger. enthält folgende lesenswert!,- Aufsätze: Die Fortsetzung von R fegqer's spannend geschriebenem Roman: „Der'Gottsucher. sowie den Lchlufi von Anzen-gruber's Gefdrchte „Hartinger'S alle 6irtin". Ferner -Vorbedeutungen und Volksprophezeihungen in den Alpen. Bon De. Ludwig v Höimann. — Von unfern allen Volksballaden. Von Dr. Anton Schloffor — Mein Abschied vom ..Pfaffenwinkel". lEine Oberammergauec Nachlese.» Von Friedrich SchlögL — Die Frauen Joses des Zweiten. Von Moriz Bermann. — Da? Kreuz von Heinrich NoS. — Heimgarlen der Todten Allerfe»len-aedanken von Hans Maller — Kleine Laube. Ueber die Stubirwuth. — Ein Lied von Wilhelm v TegeUhoff. Von K. G. Rit. v. Leitner. — Die letzte Beschau. Ein schwarze» Bildchen aus bem Bolle. — Eine Primizrede im Dialekte von Kainachlhal im Grazer Kreise. — Deutsche Heimfprüche, — Holtei'S letzte drei Jahre. Von % A — Tu mußl Dich still ergeben. Gedicht van Ger-hard von Amynlor. — Seifenblasen während des Ra-sirens. Von 8. — Bücher. — Postkarten de» „Heim-garten". Der Vreis des Hefte» ?<> kr. 6. W , die Jahrgänge von I —IV. find für die Zeit von jetzt ab bis 1. Februar 1881 von fl. 3.00 ö. W auf fl. 2,0 Ö. W. per Jahrgang ermäßigt. Elegante Einbanddecken sind ebenfalls von der BerlagShandlung herausgegeben. • » * (Heller'scke Tpielwerke) werden alljährlich um diese Zeit angelündigt, um bald barauf als Glanz-punt' auf Tausenden von Weihnachtstischen die lost-barsten Sachen zu überstrahlen. Und um den alermal» taufenden Wünschen gerecht zu werden, und möglichen Enttäuschungen, umsonst ein Heller fch,s Spieliverk er-wartet zu haben, vo?zudeusien, sowie auch die Geschenk-' geber der Sorge eines passenden Weihnachtsgeschenke» zu überheben, rufen wir aus Ueberzeugung einen» Jeden zu: Was kann ber Gatte ber Gattin, der Bräutigam der Braut, der Freunb bem Freunbe Schöneres und I Willkommeneres schenken? Es vvigegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, lacht und scherzt durch feine bald hei-tern — erbebt Herz und Gemüth durch seine ernsten Weifen, verscheuch! Traurigkeit und Melancholie, ist der i beste Gesellschafter, des Einsamen treuefter Freund; und i nun gar für den Leidenden, den .«ranken, den an das ' Haus Gefesselten! — mit einem Worte, ein Heller'sches ■ «spielwert darf unb sollte in keinem Salon, an keinem ! Krankenbette, überhaupt in keinem guten Hause fehlen. ! Aür die Herren Wirthe, Conbitoren, sowie Geschäfte | >eder Ar«, gibt es keine einfachere und sicherere Anzie-hungSkraft als solch' ein Werk, um die Gäste und Kunden , dauernd zu fesseln. Wie uns von vielen Seiten bestätigt ! wird, haben sich die Einnahmen solcher Etablissements | geradezu verdoppelt; darum jenen Herren Wirthe» und i GefchäsiSinhadern, die noch nicht im Besive eines Spiel-werkes finb, nicht dringend genug anempfohlen werden , kann, sich dieser so sicher erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da aus Wunsch Zah-lu.igseileichterungen gewährt werden Wir bemerken l noch, daß die Wahl der einzelnen Stück? eine fein durch-dachle ist! die neueste», sowie die beliebtesten älteren > Opern. Operetten, Tänze und Lieder finden sich in den ' Heller fchen Weiten auf das Schönste vereinigt Derselbe hat bie Ehre, Lieferant vieler Höfe unb Hoheiten zu fein, ist üderdieh aus den Ausstellungen preigekrönt. tvährend dieser Aussagen kam der Kreik physicnS zurück, und brachte die Nachricht, daß di Gattin des Ermordeten für den Polizeirath in einer Stunde sichtbar fein werde. Auch wolle fit ihm Revt stehen, erwarte jedoch von dem alten Freunde ihre» Hause», daß er alle Rücksichten weide walten lassen, da sie ungemein angegriffen sei. Bei den Worten de» hünenhaften Sanität»-rathe» zog Hellmuth von Weller eigenthümliche Grimmassen. — B'a» hast Du? fragte Goller. — E» will mir nickt gefallen, daß sie dcn Freund ihres Haust» betont, lautete die Erwi-betung de» Criminalbeamten, und al» wollte er einer zweiten Frage nach dem Grunde vermeiden, fragte er selbst: Scheint ste Dir nicht sehr gefaßt z« sein ? — Da» will ich nicht behaupten, entgegnete Goller, obgleich sie sich voil dem ersten Schrecken erholt hat. — Nun, nun. wir werden ja nach einer Stunde sehen, meinte der Poüzeirath. Bis dahin hiben wir Zeit genug, dtn Ort der That in da» Auge zu fassen. — Da» ist tine Hauptsacht, btmerkt« die Worte sciue» Vorgesetzten bestätigend der große Polizeiazent. Gin« für diesen Winter veranstaltete Prämienvertheilung von 100 Spielmarken im Aetraae von Franc» 20,000 dürste zudem besondern Anklang finden, da jeder Käufer, selbst schon einer kleinen Spieldose, dadurch in den Be six eines qroßen Werkes gelangen kann; auf je 25 Francs erkält man einen Prämien schein. Reichhaltige illujtrirt« Preislisten nebst Plan werden auf Berlanqen sranco zugesandt Wir empfehlen Jedermann, auch bei einer kleinen Spieldose, stcb stets direkt an die Fabrik zu lvenden, da vielerorts Werke für HeUer'lche angepriesen werden, die es nicht sind. Alle ächten Werke und Spieldosen trogen seinen gedruckten Namen, woraus zu achten ist Die Firma hält nirgends Niederlagen. Wer je nach Bern kömmt, versäum« nicht, die Fabrik zu b«> sichtigen, n>a? bereitwillig gestattet wird. Eingeftlldct*) Nach der letzten sonntägigen Nummer der „Eillier Zeitung" ist von der Direelion dc« Cafino-Bereincs die General»Versammlung für den 13. d. M. bestimmt worden. Da dem Ver-nehmen noch mehrere Mitglieder der Casino-Di-reclion eine Wiederwahl ablehnen wollen, so wäie eS sehr erwünscht, daß die Betheiligung bei dieser Versammlung möglichst zahlreich ausfiele, und werden von cen ständigen Mitgliedern nachstehende Herren bei der Wahl in die Direktion befonderS empfohlen: Alex. Tllllrr jun., Tr. Eduard Glantfchnigg, Alfred Heinrich, Josef Hummer, Ed. Jerclin, Ioh. Kayiantfchitfch, Josef «alligarikfch, Jofef jiupferfchmidt, Josef Ließkounig, Franz Pac-chiaffo, Josef Pallos, Alois Pesariö, Johann Ploner, Dr. Robert Proffinagg, Joses Ralufch, Julius Rakufch, Ernst Wpfchl, Gustav Lchmiedl, Dr. Josef Lern«, Raimund Schwinger, Carl Trau», Carl Unkerberger, Dr. Cm. Wokanu, Dr. Gustav Wokaun, Franz Zangger. Eilli, den 10. December 1880. Mehrere ständige Mitglieder des „Casino-Bereines". Interessant ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befindend« GlückS-Anzeig« von Samuel Heckscher senr in Hamburg. Dieses Hau» hat sich s«in« durch prompte und vers iiwiegen« Auszahlung d«r hier und in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermalen guten Ruf erworben, daß wir jeden aus dessen heutiges Inserat schon an dieser Stell« aufmerksam machen. ») Für Form und Inhalt ist die Redaktion nicht verantwortlich. Hourse der Wiener Börse vom II. December 1880. Goldrenl«...........87.70 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 72.90 . . . in Silber . 73.80 1860« Staa'.«-Anlehe»Slose .... 131.65 Bankaktien........... 824.— Creditactien...............291.40 Xondon............117.90 Navoleond'or . ......... y.39 k. f. Miinzducaten........ 5.53 100 Reichsmark.........58.20 Ankunft und Wfayrt der Gilen-öabnzüge in Hilli. Richtung W ien. Trieft: Ankunft Abfahrt Silzug...................... 3.29 8.31 NchtS. Postzug.....................UM 11.40 Mittg. Gemischter Zug.............. 5.22 5.32 AbdS. Pofizug.....................11.33 1U8 NchtS. Richtung Triest - Wien : Silzug......................12.16 12.18 NchtS. Postzug..................... 4 - 4.6 Früh. Gemischter Zug.............. 8.55 9.03 Bonn Postzug................... 4 31 4.40 Nchm Eisenbahn-Frachtbriefe stets vorräthig in der LHiilOMra....... Hotel weisser Ochs. Heute Sonntag den 12. December 553—1 National-Coicert der Tiroler .Süngergesellachaft Lüokl und Wambreoht. Bestehend aas 4 Damen und 2 Herren. Anfang halb 8 Uhr. Eintritt 25 kr. Preschest ans der Fabrik F. l'nntsckart Sohne in Klagenfurt, kann täglich frisch vom Gefertigten von '/, Ko. auswärts sehr billig belogen werden. Di« Qualität ist vermöge ihrer Kraft und Haltbarkeit eine voretlgUche. 521—3 Carl Krisper, Cilli. Eine Wckrrti in Cilli. sammt Mahnung, kreizucnter Posten, sowie ferner« mehrer« Wohnungen am Itann und in Lava, in unmittelbarer Nähe der Stadt, sind sogleich zu vermiethen, ferner» sind mehrere hundert Centner siisses Heu .»en Xlelnversohlelss he-.org» Frau Josefine Alxlbler Theatergasse No. 59 nnd Herr Math&us Hose Neo-gsasc No. 180. 540 r»n»«icht bri lliuArirtrit Sulfit-): .Dr. ttlr HeiimeiHode' weiden fo««c Gch»crkr»«kl tu Ueber, jeusnn# tat »»ch ftt. »(«» »ur bk rich- tiBoi Rillet iwr >,nv»»dunsi gcUmrn. no<5 (.riliiri« tnootim Hirten. »! (oliie Sahn jeder üe,deute. leid» werin dci >d» biatnun »0« Wrttnti rrtdtloC lettiejen. stA oetlioiienltfU dieler keUHiferlett OrilmrtWte u-wende» und nicht Ii«mrn, obtflr 3 t3«t anzuich^^rn. am _*>Uju»- tMTnui Kiid tioiit ». traue* wrtfltiM. Oh$t. nüt «Sr»«niHtttul. 311- /itlJ.tM Lett'-f fintr, i» d,» ?»che ,,^1» VIINI» die »raätrtrilt» IViilel je*« tlr.t »st (clit iiCrrtet». t»kt»» ieide» »n«e«ede». - Heii»iilr<. wetche Selb« bei »mtlteu* JWlirn n«fi tie laiiflerlrfntr (.rllimn diüAtni titofpttl fltutB BsMmmu'. Otr;rtw Imtimi) »on 7m b. tuuf „Ilr Alt» :■ (ici:m »lit liit 40 ti. de« 9urti ,ti» WiAi" Irnnco iUclmII tun wifonto «um Aichter » Peria«» ^»ftail in frnttco. — Die „Wiener Hausfrauen-Zeitung" hat infolge ihrer gediegenen Artikel über HinSwirtd-schift. Crzikhnn^ GtsundheitSVsttgc und sociale Verhältniffe einen riesigen Aufschwung genommen und groben Einfluß gewonnen, und ist das reichhaltigste, populärste Familien - Organ geworden. daS sich nicht minderer Gunst in Männerkreisen erfreut. Der Pränumerations-Vreis sür den ganzen Jahrgang (52 9fr) beträgt nur fl. 5, incl franco Zustellung durch die Post. AbonnementSgelder mittelst Postanweisung an dir Ädmiuistrati»»: I. Satvatorgasse 6. Für Erzieher, Vebr-r und Institute. Die ungarisch - französische Versicherung» - Actien - Gesellschaft (Franco -Hongroise) Actiencapital von 8 Millionen Gülden in Gold worauf 4 Millionen Gulden in Gold baar eingezahlt versichert: 191—8 1. gegen Feuer-, Blitz-, Dampf- und Gas - Explosion« - Schäden; gegen Chümage, d. h. Schilden durch Arbeit« - Einstellung oder Entgang de« Einkommen« in Folge 2. Brandes oder Explosion: 3. gegen Bruch ron Spiegelglas ; 4. gegen Transportschäden zu Wasser und rn Land; 5. auf Valoren, d. i Sendungen von Werth Papieren aller Art und ßaargeld per Post zu Land und zu Wasser: 6. auf da« Leben des Menschen, auf Capitalien mit und ohne anticipativer Zalung der versicherten Summe, ans Beuten, Pensionen und Ausstattungen. Das bedeutende Actien - Capital gewährt den Versicherten vollständige Garantie. Vorkommende Schäden werden prompt, conlant abgewickelt and ausbezahlt, ebenso werden den P. T. Versicherung«-suchenden die weitgehendsten Begünstigungen eingeräumt. Versicherungs-Anträge werden entgegen-genommen und alle gewünschten Aufklärungen ertheilt sowohl bei der gefertigten General-Agentschaft als auch bei den Hanpt-Agentschaften in der Provinz and bei den Speolal-Agentaren in allen grösseren Orten des Lande». Die General-Agentschaft für Steiemark, Karaten und Krain in Graz, Badetzkjstra«»« 8 Jaeeh x m/p. Die Hauptagentschaft für Cilli & Umgebung befindet sich bei Herrn Gustav Gollitsch. Hauptplatz in Cilli. IOOOOOOOOOOO« „THE GRESMAM« Lebens- Ver sicher ungs- Gesellschaft in London. Filiale für Oesterreich, Wien, Oper»ring 8. ReolioiiHoluitts- Berielit vom I. Juli IM? hl« Ind. SO. Juni 1M7N. Activa ....................................fr. «2.319.81«-— Jahreseinkommen au« Prämien nnd Zinsen . .................... 13.050.747-15 Auszahlungen für Versicherung«- und Bentenverträge, BQckkäufe etc. seit 1848 ..... 86,000.000*— In der letzten zwOlfmonatlichen Geichäfbperiode und bei der Gesellschaft für...... 54,736.050-— neue Anträge eingereicht, wodu-ch der Gcsemmtbetrag der in den letzten 25 Jahren eingereichten Anträge sich aus mehr al«................... 899,000.000*— stellt. Vom 1. Juli 187* bis Incl. 30. Juni ,87». Activa.....................................fr. 66,576.023-9» Jahreseinkommen au« Prämien nnd Zinsen ...................... 13,628.70 40 Auszahlungen für Versichernugs- und Benteuv, rträge Bückkäufe ctc, seit 1848 ...... 96,343.390 -—> In der letzten zwOlfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft für . . . . „ 38,310.600.— neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesamintbctrag der in den letzten 26 Jahren efngereichten Anträge sich auf mehr als ..................... 9(5,000.000,— stellt Die Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien-Versicherungen auf den Todesfall mit 80 Percent Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; schliesst Benten- und Ausstattung«.Verträge ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Polizen den Bäckkauf für Polizen auf Todesfall oder gemischt, welche hiezu berechtigt sind, oder stellt für Polizen auf Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährig, m Bestehen reduzirtu Polizen |ikU«, für welche dann keine weiteren Zahlungen zu leisten sind. Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt durch die Herren Agenten und von dem| C.eiieriil-Agcnten fVi> Krnlu nn«l Hsirlitteiermurk. Valentin Zeschko, Triester-Strasse Nr. 3 in Laibach. w I r c S Wilhelm" antiarthntischer antirheumatiicher Blntreiniguiigs - Thee von Franz Wilhelm Kyotferlrr in Neunkirchen (R.-Oe). wurde gegen Gicht. Rheumatismus. tlinder-tühen, veralteten hartnäckigen Uebeln, stets eiternden Wunden, Geflecht«- und Haut-ausschlag«°K>ankheiten, Wimmerln am Kör-per oder im Gesichte. Flechten, syphilitischen Geschwüren. »nichoppungen der Leber und Milz. Hämorrhoidal - Zustände, Gelbsucht, heftigen Nervenleiden. MnSkel- u Gelenks-ichmerzen, Magendrücken. Windbeickwerden, Unterleibsverstopsung. Harnbeschiverden Pollutionen. Mannetschnäche, ,',vtiife bei grauen. Slropbelkrankheiten, Trüfenge-schwulst und andere Leiden vielseitig mit den Veiten grfolgen angewendet. waS durch Tausend« von Anerkennungsschreiben be-stätigei wird Zeugnisse a Verlangen gratis. Packete sind in 8 Gaben getheilt zu l Gulden, Stempel und Packung I» kr., zu begehen. Man sichere sich vor Ankaus von Fälschungen und sehe auf die bekannten i» vielen Staaten gesetzlich geschützten Marken. Zu baben in <5illi, Banrnbach'sche Apotheke, Ios. .»»pferschrnid, Apo« theker. >70 FriihfahrM - €'*tr. Nlnlalung zur BetlielliKUnjc an den Gewinn-Chancen der vom Staate Hamburg gsrantirten gro^n Geldlotterie in wicher 8 Mill. 379,760 R.-Mark innerhalb weniger Monate sicher gewonnen werden müssen. Der neue in 7 Classen eingetheilte Spielplan enthält »nt«r 90.500 Loosen 4A.010 (ieiilnnr nnd «war er. 400.000 Reichs-Mark speciell aber 1 Gew. a M. 250000 t Gew. B M. MOOO 1 . a M. 1.10000 3 , H M. 6000 1 . ä M. 100000 52 , ä M. 5000 1 . ä M. 60000 «i ä M. 4000 1 . ä M. 50000 108 a M. 3000 ä M. 40000 214 a M, 2000 «2 * a M. 30000 10 , i» M. 1500 5 * » M. 25000 2 a M. 1200 2 . a M. 20000 533 , ä M. 1000 12 . ä M. 15000 «7« , ä M. 500 1 . ä M. 12000 950 ä M. 300 21 . ä M. 10000 26,345 ä M. I3N etc. etc. Die erste Gewinnziehung ist amtlich nnd un- widerruflich ans den 15. und 16. December 1880 est gesetzt und kostet hierzu das ganze Originallos nur <> Mark oder fl. 3'/» das halbe , »8 » » » 1'/« da» viertel , . l'/t » , 00 kr. nnd werden diese vom Staate garantirten Ori -glnnllose gegen Einsendung, Posteinzalilung «der Nachnahme des Betrages nach den entferntesten Gegenden von mir franco versandt. Kleine Beträge können auch in Postmurken eingesandt werden. Das Haun Klelndrrker hat binnen kurzer Zeit KroxNe (ienlnne von Mark IJSflltO, mhioo, 30000, 20000. mehrere von 10000 u. ». w. an seine Interessenten ausbezahlt und dadurch viel mm Glücke zahlreicher Familien beigetragen. Die Einlagen sind im Verhältnis» der grossen Chancen »ehr unbedeutend und kann ein Glückver-such nur empfohlen werden. Jeder Tbeilnehiner erhält bei Bestellung den amtlichen Plan nnd nach der Ziehung die offkielleu Gewinnlisten. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie nnd kann durch directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch meine Verbindungen an allen grössere» Plätzen veranlasst werden. Aufträge beliebe man umgehend vertrauensvoll tu richten an die bewährte alte Firma Josef Steindecker, Bank- & Wechselgeschäft, Hamburg. I*. N. Das II i< um Ktrlnilrrkrr — überall als solid und reel bekannt — hat besondere Recla-inen nicht nothig; es unterbleiben solche daher, worauf verehr). Publikum aufmerksam gemacht wird. Ke^ulir - Fiillö in grosser Auswahl ♦ bei 547 D. Rakusch, Eisenhandlung, Grazergasse Cilli. Zeichnungen auf Verlangen franco. Heuer Beweis ilii* die Heilkraft des Breniaiier UiiiverHiiuiH. Euer Wohlgeboren! Ich spreche Euer Wohlgeboren meinen höfliebsten Dank aus für die gute Wirkung des „BRESLAUER UNIVERSUM'4 denn mein Zustand hat sich Gott sei Lob nnd Dank so wei* gebessert, dass ieh meinen Dienst wieder antreten kann, und hoffe ich, dass ich bald ganx gesund werde. Mit Hochachtung Wenzl Janig, Weichenwächter auf der I«oben-Vodernbeigjr Linie 8tat. Trofaiach, Obersteier. A.iiiuei*l; Rheumatismus, Lähmungen, Brust-, Lungen- und Magenlelden, H&morrholden, Knoohenfrass. Flechten und sonstige Hautausschlage, Frauenkrankheiten u. s. w„ bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg geblieben ist. werden durch d n Gebrauch des Blnt- und Säfterelnlgungsmlttels BRESLAUER UNI VERBUM slr Immer beseitig! 515 Das Breslaner Universum ist per Flasche ?.u 2 ti.. zum Gebranche ans ö Wochen ausreichend, zu halten: in Cilli bei J. KupferMChiili«!. Apotheker. 5ol—100 FAMILIEN-CHOCOLADE ist nur kann echt mit unserer Unter Schutzmarke' ran jedeSPaquet fchrift und dieser versehen ist. 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Der Gefertigte bestätiget mit Vergnügen , dass der China E ten-Malagawein de* Apothekers J. Nussbanmer in Klagenfurt ein Präparat vsn au»gr/.eirliiiefer (.üle uu lUIrkniini-Uelt Imt und in seiner Eigenschaft auf Blutbereitung uud die Verdauung anregend alle andern Eisenpräparate bei weitem übertrifft. Linz 1880. II r. I.. tllnternllz m./p. TIanptdcpOt in Graz Ihm Hp. Apotheker W. von Trnköczv, 8ackstras.se. Depöt: Apotheke des H. J. Knpferschmid in Cilli. V ! it Casino-Vereiö in Cilli. Auf Grund der Vereins - Statuten wird liiexuit die General-Versammlung fittr Montag den 13. December, Abends um 7 übr anberaumt, und werden hieiu die P. T. ständigen Mitglieder zu erscheinen höflichst eingeladen. Programm: 1. Rechenschaftsbericht pro 1880 und Vorlage der Vereins-Statuten. 2. Wahl der 8 Directious-Mitglieder, wie der Censoren pro 1881. 3. Allfällige Anträge. In Anbetracht des Umstandes, als die Erfahrung der letzten Jahre den Beweis geliefert hat, dass die erste General - Versammlung wegen Mangels an Theilnahme die nothwendige Anwesenheit eines Drittheiles der ständigen Mitglieder nicht ergab, und daher beschluss-unfähig geblieben ist , wird zur Vermeidung einer Verzögerung im Interesse des Vereines fciemit bestimmt, dass für den Fall, als die für den 18. Decbr. um 7 Uhr Abends einberufene Versammlung wegen Mangels der Anwesenheit der erforderlichen Anzahl von ständigen Mitgliedern nicht beschlussfähig sein sollte, die U. General-Versammlung' für denselben Tag, d. i. den 13. Decemher, jedoch um 8 Uhr Abends, einberufen werde, bei welcher jede Anzahl erschienener ständiger Mitglieder beschlussfähig ist, und wobei die Abstimmung mit absoluter Majorität erfolgt CILLI, 4. Dezember 1880. 538-i Die Direction. Kundmachung. Das häufige Auftreten der Tiphteritis auch dc« Typhus so wie der Blattern im Stadtbezirke läßt e« im allgem. öffentlichen Interesse nothwendig erscheinen, BorsichtS-maßregeln zu treffen. Als eine solche Maß-regel empfiehlt sich zunächst eine allgemeine Desinfektion zu deren Durchführung nach dem ärztlichen Gutachten den Hausbesitzern und HauSadministratoren zur Pflicht gemacht wird: a) Auf den Gängen oder Aborten ent-weder Chlorkalk oder Carbolsäure auf-zustellen. b) Zn die Aborte in Wasser aufgelöstes Eisenvitriol zu gießen, waS am fnglich-sten Morgens oder Abends geschehen soll. Ueber die Befolgung dieser sanitären Maßregel wird Nachschau gepflogen und gegen die säumigen Hausbesitzer und Hansadmini« stratoren strafweise vorgegangen werden. Bei diesem Anlasse wird auch die Kundmachung vom 30. October 1867 in Erin-nernng gebracht, wonach die AuSführullg der Mehrung zur Tageszeit verboten ist. Stadtamt Cilli, 10- December 1880. Der Bürgermeister: Pr. Deckcrmaau. 500 Gulden 48410 zahle ich dem, der beim Gebrauch von Bösler's Zahn-JTIiiikInnuxrr k Flasche 36 kr. jemals wieder Zahnschmerren bekommt, oder au^ dem Munde riecht. Willi. Kö*ler, Wien, I. Wipplingerstr. 1». Kur echt In Cilli bei J. Kapfersohm Id, Apotheker. WaUand <$* PetM Speoerei-, Wein- u. Delieatessen - Handlung Hanptplatx, CILLI PoitfUil 550—3 empfehlen *ur lVInlrr-Naliian nachstehende frisch angelangte Artikel: Anlflxch. marioirt, Caviar. Dclieutess • OMsee-Kett häringe. Russische Sardinen. Schottinen. Fischroulad*. Kriuter-Anchovis. Pfefferoni. Neue Häringe. — Sardellen. Kappern. Znalmer Essig- n. Salzgurken. In Down: Sardinen. Thunfisch. — Lachs. Kronhnmiiiem. Krebsschweife in Salzwasser. tiansleber-Pasteten. Trüffeln. Kran*., engl. u. Kremser-Senf. — Ferner: Xeue Malaga-Trauben. Krachmandeln. Istrianer-Xttsae. Plgnoli. — Datteln. Sultan-, Kaasl- n. Kranzfei^en. Koxint'n. Zibeben u. Weinbeeren. Citronat. Arancini. Kranz., Wiener u. Orarer Chocolade. Cacao-I'nlver. Mehlspeise- Echte Nespolit. Maccaroni. Hochfeinen Knienthaler, Limburger, Roinnntonr-, Imperial-, Parmesan- u. Grojer-Kiae. Ungar. Salami. Ungar. Paprika-Brod-Speck. Alle Sorten Thee. Echt Jaiuaica-Uum and Cognac. ■Weine In Kouteillen itixl zwar: Malaga. Runter, Cipro, Madeira, Mosel-Blümchen, echten Bordeaux, rothen und weinten Vöslaner, sowie diverse steirische a. ung. Weine. Kranzös. u. Kleinoschegg-Champagner. Schliesslich: Keinste n. beste Sorten Kaffee. Dampfmehl. Krainer Haidenmehl Alpen-RindschmaLz etc. === Unterwegs: Echt englischen Porter-Bier. - I > as i> eueste ftls * ölt ™ Mode« Artikel für Namen uvZ Herren sowie ein gut sortirtes Lager in Leder-, Galanterie- & Parfumerie-Waaren empfiehlt in billigsten Preisen hochachtungsvoll ALEXANDER METZ, Cilli, Bahnhofgasse „ZUM SCHMETTERLING" Cilli. Bahnhofgasse. Trisailcr Kolilcii-X wcrksgesellschaff. DieTrifailer Kohlenwerksgesellschaft beabsichtigt, ihren Bedarf an nachstehenden Verbraucbs-materialien: läsen, Nägeln, Drahtstiften, Blechen, Metallen, Hölzern, Schmier-, Beleuchtung-, Dichtungs- und Putzmateriale etc. für daM Jsalir laNl im schriftlichen Offerlnese sicherzustellen. Das gedruckte, genane Veneichniss obiger Gegenstände mit den näheren Bedingungen ist vom Bureau der Gesellschaft Wien I., Maximilianstrasoe 12, oder von der technischen Direktion In Trifuil entgegenzunehmen. 549—1 Jtethoite Tousxnint - M.attt/eitMeheitlt. #*#•♦#•♦#####*»##* #_ . . » 2 ti • i ??-llUSSlSCll.* ® i * t Italienisch. Spanisch. * ------------* Unterrichts Briefe *------ ----------------- für da» **«***«*#•«*«#**#****# e 1 b s t bearbeitet von ■ St u. et i ii in Prof. Iwan Wasjemonoff, Prof. Giaiub. Bnonaventnra, Prof. Gil Zunarates, , Dr. Theophil Helmhorst und Dr. Albert Schmidt. Die i-iimmImcIkmi Unterrichts - Briefe sind complett in 2 Cursen a 18 Briefe. Preis de» ersten Briefes: 50 Pf.; aller folgenden: 1 Mk. — Die ltalleniiichoii (3. verbesserte Auslage) und die HpHiiitK'hcii Unterrichts-Briefe sind complett in 2 Cursen a 20 Briefe. Preis eines Briefes: rjO Pfennige. — Complete Exemplar« der Italienischen Unterrichts-Briefe (soweit noch der geringe Vorrath reicht) sammt Ü Enveloppen: 24 Ml-, Leipzig. Verlag des Haasfreondes. Druck und Verltg von Johann KaVitesb »« C»Ui. Verantwortlicher Redacteur Max Besozzi.