V»öl»«^ >» liil«»^ WG«k«n«ok >l»b«m»I «ImekII»INot» kiI«iii»9>-A»>s»dG^ S«»«lM«Iwi»s. V«»R«id«g Vvvlickvok«?«!: h^lb«e, .KMA«?» »tl«« 4. ?«t«pkO» IMfWd«« Ht. VewKiei«» Kni^igHi» l»i >wt> Mj«kp«w d«!«I«gO». « G »:»!« »kl«« «<«1^ ««>««1. N vti», »u«t»lI«O 2< oin, «Wre^ k»««» «««U. » lM. tlk <« Swiß« m««a. GS 0t». V««ti»ui»«Oss Z dl« Z 0I<». Mridom Kmuilg Morgen Ausgabe Konserenz der Kleinen Entente Dlslussion aber laufende Aragen — EindeMiches Vorgeden In der Minder heUenfrage — Saladlner delm Mlnlfierprüfldenten in TopAder Deveichen Wechsel mit Marinlovi« preßsonferenz der Kleinen Sntenie LM. Beograd, 20. Mai. Gestern um 10 Uhr vormittags trat nn Festsaale des Außenministeriums die parallel mit der Ministerkonferenz verlaufende Konferenz der Presse der Kleinen Entente zusammen. Im Namen der Regierung be-grüßte die versammelten tschcchoslowaki^cht^n, rumänischen und jugoslawischen Delegierten der Pressechef deS Außenministeriums K a P o n I l <«, welcher in herzlichen Be-grÜßungSworten der Ueberzeugung Ausdruck verlieh, daß die Konferenz mit einem vollen Arbeitserfolg gekrönt sein werde. Im Namen des Zentralausschusses dankte der Rumäne Clarinet und übergab das Präsidium an den jugoslalvischen Sektionsvorstand Nla dislav F ^ ^ j a n ö i L. Kopecki Schweiger (JugoslQwien) und Titeanu erstatteten sownn ihre Berichte, an die sich eine Diskussion über die PropagandamAglich keiten der Kleinen Entente-Presse schloß. Die Konferenz wiirde nachmittags und ^u?c vormittags fortgesetzt. Abgefchaiste Senewikonsulate LM. Beograd, 20. Mai. Wie die heutige „Vreme" berichtet, wurden mit königlichem Ukas die Generalkonsulate in Paris, Berlin, Wien, Budavcst, Bukarest, Prag, Rom, Buenos Aieres und auf Korfu abgeschafft. Demgegenüber wird w Riga ein Geschäftsträgerposten e?nq?rich-tet. Herriot wieder Blirgermelfter von L«on Die Wahl von de» Gozialiften durch ihre Wahlenthaltung ermSgiicht. TU. Lyon. 20. Mai. Gestern fand hier Äe Wahl des Bürger-Meisters statt. Im ersten Wahlgang erhielt der soizialistrsche Kandidat February 37, Herriot 28 u. der Kandidat der Gemäßigton 7 Stimmen. Im zweiten Wahlgang wurde Herriot wieder gewählt, da sich nie Io^iali»^ Ken an der Wahl nicht beteiligten. Mlnifter Drlnkovit ln DalmaNen LM. Sii « nik, 20. Mal. Der Minister für Soziale Fürsorge, Dr. Drinkovi^ ist auf seiner Inspektionsreise hier eingetroffen. In einer Ansprache erklärte er hinsichtlich der Frage der Neuwahlen, daß betreffend die gegenwättige Situation noch lange keine Veränderungen zu erwarten seien, und zwar solange, bis ^r Staat nicht vollkommen umgeformt sein werde. Die Ausschreibung von Neuwahlen wiZrde nur neues Chaos hervorrufen. In Gplit besuchte der Minister auch den erkrankten Archäologen Don Fran Buli^. TU. R o Nl, 20. Mai. In einer chemischen Fabrik bei Neapel wurde durch eine Kesselexplosion ein Arbci« j!»r getötet, vier wurden schwer verletzt. RO. Beog' rad, 20. Mai. Heute um IV Uhr vormittags traten die Außenminister der Staaten der Kleitien Entente, und zwar Bene 8 (Tschechoslowa-kei), Mironescu sRumiinien) und Dr. Kumanubi anstelle des abwesenden Dr. Marinkovi«! zu einer vertraulli!^n Aussprache zusammen, die von 10 Uhr vormittags bis 1Z Uhr und von 15 bis 18 Uhr dauerte. Borher wurden BeneS und Miro-tteScu vom König in Audienz empfangen. Das Mittagessen nahmen die Minister im Jockey-Klub ein. Rachmittags gab der ischt-choslowakische EKsandte 8 e b a den Minister» zu Ehren einen Tee in der Gesandtschaft, während das Abendessen im Hotel „^trograd" eingenommen wurde. Ueber den Verlaus der Koufereuz «urbe da» nachstehende Kommuniquee herausgegel^n: „Die drei Minister der Staaten der Klei, nen Entente referierten eingangs über die allgemeine politisch« Lage, woraus die Diskussion über die lausenden Fragen mit beson derer Berücksichtigung der M l n d e r-heitensrage begann, in welcher Hinficht dos einheitliche Borgeheu aller drei Staaten beschlossen wurde, bei Berücksichtigung eventueller Verhandlungen vor der Madrider Ratstagung des Völkerbundes." Morgen wird der Ministerpräsident General ! i v k o v i ^ zu Ehren der beiden sremdeu Minister «in Galadiner im Ossi-zierskasino in TapLider geben. Aus Daoas traf ein an de« ftellvertlkete» den Minister Dr. Kmnanudi gerichtetes Te« legramm vo« Dr. M a r i n t a v l s ei», worin dieser dedauert, nicht die Ehr« z» haben, sewe Kollegen in Beograd begrliheu zu können. Er wünsche jedoch der Konferenz der kleinen Entente «in volles Gelingm, welche« gerade jetzt von Wichtigkeit sei, «o von allen Selten Fragen aufgeuwrse« »erden, die den Glauben an die Möglichk^ der Erhaltung des Friedens zerstöre« kSa«ten. Dr. lwmanudi beantwortete diese Depesche mit der Hoffnung, daß der Minister bald seine Genesung erleben möge. Oberinspektor des MiniftervrSWums Schaffung eines ne««n Postens in der »bersten Staaksver-waUnng Der «e«e Oberinspeklvr: a, A>. Mal. Bei den gestrigen Gemeindewahien in Sofia erlitten sowohl die äußersten Rechts, Parteien als auch die Kommunisten empfindliche Niederlagen. Der „DemokratiLeSki sgo-vor" (Regierungsblock) erhielt 1Z.104 stimmen. Die vereinigten Demoliberalen 11.7!»S Stimmen, die Kommunisten im Bereine mit einer Fraktion der Landwirtepartei erhielten 4962 Stimmen und die Radikalsozialisten mit der zweiten Fraktion der Agrarier konn ten 4587 Stimmen auf fich vereinigen. Der „DemokratiöeSki sgooor" verzeichnet einen Auwachs von 2000 Stimmen, die Demoliberalen erhielten IlMY Stimmen mehr, aber auch die Radikalsozialisten konnten sich des Zulaufes von neuen Wähler« ersreuei?. Die Tür ei rgitet TU. London, 20. Mai. Das ti'irkische HeereSministerium teilt mit, t>aß ein Auftrag zum Bau von 2 U-Bootel', 2 Zerstörern und etlichen Hilfsschifsen an italienische Werfte vergeben worden ist, die Angebote der amerikanischen, englis.izen und fl-aitzösischen Werften im Preis zu hoch bemessen waren. Der Gesamtauftrag beziffert sich auf Millionen türkische Pfunds und ist in 32 Monaten zu essektuieren. Kanton einoenommen TU. Pekinn, 20. Mai. Nach Berichren aus Schanghai haben die Aufständischen Kanton eingenommen. Erdbeben in Kleinaflen LM. An gr a, 20. Mal. Wie auS S'ukri berichtet wird, hat ein Erdbeben die genannte Stadt fast vollkommen vernichtet. 950 Häuser wurden mehr oder minder demoliert. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 39. Der moderne Eogiiosiro ' Mc.n müßte annehmen, das; in unserem technischen ^italter, in dem die Polizei d^e Möglichkeit hat, sich durch Bildfunk und Radio über Ozeane zu verständigen, Abenteuer im Stile eines Cagliostro unmöglich seien. Trotzdem erhebt Sir Aleister Crowley mit s Rech: den Anspruch, ein moderner Caglio- stro zu sein. Crowley stammt auS einer «Uti-stokratischen englischen Familie. Er studierte in Oxford und zeichnete sich durch Ueber-setzungen englischer Klassiker in die lateinische und griechische Sprache aus. Vis zum Alter von 30 Fahren beschäftigte sich Crowley mit Sport, Flirt und Literatur. Kurz vor dem Kriege verließ Crowley seine Heimat und schiffte sich nach Indien ein. Dort waren seine Spuren zwei Jahre lang voll« ständig verlöscht. Plötzlich erschien er ia London, gründete eine theosophisihe GesÄl-schast, richtete sich ein Geheimla^ratorium ein und übersetzte „les fleurS du mal" — das bekannte Werk des franASsischen Dichters Baudelaire — in seine Muttersprache. Alls Grund wilder Gerüchte, die fich an die Person Crowleys knüpften, unternahm die Polizei eine Untersuchung, deren A^'ultat die Beschlagnahme eines Manuskriptes mit dem vielsagend^ Titel: „Der Schlüsse des großen ^heinmisses" war. Ewwley verschwand nach China und Tibet, erstieg den Himalaya, besuchte den Dalai Lama uud schrie bBerichte an englische Zeitungen, die großen Erso^ hatten. AS er im Sommer 1914 nach (^gland zurückkehren wollte, brach der Weltkrieg aus. Sir Crowley begab sich nach Newyork und trat in Beziehungen zu irischen Aufständischen. Der englische Baronet schrieb scharfe Artikel gegen England, kehrte aber trotzdem nach Kriegs^ ende nach London zurück, um bal^ zu verschwinden. l5r ließ sich in Sizilien nie der und sagte wilde Katzen. Die fizilianischen Bauern behaupteten, daß Crowley mit bi^ sen Geistern in Beribindung stehe, und erwirkten seine Ausweisung, ^tzt befindet sich Crowley in Paris. Äine luxuriös einzeriH tete Wohnung ist der Treffpunkt von Literaten, Oppositionspolitikern und schönen Schauspielerinnett. Die Polizei behält Sir Crowley stets im Auge, kann ihm aber nichts nachweisen, obioohl vor kurzem 'iner seiner Freunde nach reichkchem Kokaingenuß tot im Bett aufgefitnden wurde. Die Polizei hofft, gegen den Magister de? schwarzen Magie, wie man den englischen Aristokvaten nennt, bald erschwerendes Material in die Hände zu bekommen. Tatsache ist. daß eine junge ?^ame, Mme. Ferrari de Mimara, die vor kurzem die Verlängerung ihre? Ausenthaltes in Paris erwirken wollt«, diese nicht erhielt, nur mit der Begründung, dak; fie die Braut Sir Crowlens sei. Das Geheimnis um den modernen Cagliostro harrt noch seiner Lösung. Schweres SifmbahnunglllS in Rumänien Al.Br«ff« ereignet« ßch ßeßern spätabends ei« sch»e»es »«glück. Vi« GüterM, l« deffe« G»r«it«r fich «ch 10 «it PetrOle«« geftUlte 3iß««enwaWM» besande», stieß in der NLHi der Station TimiS'Surgiuo in einen entgegensahrenden Rv. Buk rest, 20. Ma. «iterznß mit aler «rast hinew. Die beide« L»kch«Otive« »mrden zertea«t«ert. Die Zisterne« geriete« i« Vra«b^ »obei 4 Le«te vo« Z«GSpersO«al »erbrminte«, drei aber mit schweren Verletzungen geborgen werden konnten. Furchtbare Strafe De« Sa»«« a«» Stsersvchl geblendet Eifersucht macht blind . .. Eine Ungarin im gefährlichen Alter von 40 Jahren bat die Wahrheit dieses Sprichwortes soweit ee-trieben, dak sie in einem Anfall von Eisersucht den eigenen Gatten gelblendet hat. DaS Merkwürdigste ist, daß ihr Äer Mann diese furchtbare Dit !^ld verziehen hat und daß sie jetzt den Blinden in der hingebendsten Weise Pflegt. Dem Staatsanwalt genügte diese Sühne aber nicht und er brächte die Frau auf die Anklagebank. Sie erklärte, daß sie es nicht länger habe ertragen können, daß ihr Mann nach seiner schlechten Ge vohn heit immer nach anderen Frauen ausschaute. Der Gatte bat das'Gericht inständig, seine Frau doch freizusprechen, da er sonst ohne Pflege und Führung sei. Das Gericht verurteilte die Angeklagte aber zu 14 Monaten Gefängnis. Bei der Verkündung des Urteils machte die Frau eine dramatische Szene: „Wer wird meinen armen Mann nachhause bringen? Wer wird für ihn sorgen?" Aber die Richter blieben unerbittlich, und ein Schutzmann führte den bedauernswerten Mann in seine Wohnung, wo er sich nun ohne Augenlicht und ohne Frau vehelfen muß. vvetozar VrwivvX nach Bntt adittreM LM. Beograd, 20. Mai. Die amtliche Nachrichtenagentur „Avala" veröffentlicht die nachstehende Mitteilung: Der Minister l. R. Herr Svedozar Pribi-e e v i 6 ist 6or zwei Tagen aus Zagreb in Beograid eingetroffen. Wegen gesetzwidriger Handlungen erließ die hauptstädtische Polizeidirektilm ein Dekret, welches ihm gestern eingehändigt wurde und wonach ihm als Ort seines freien Aufenthaltes BruS bei SruSevac bestimmt wurde. Herr PribiLevi^ ist gestern in Bogleitung seiner Tochter unb eines seiner Freunde mittels Kraftwagens in den genannten Ort abgereist." Lokales Maribor, 20. Mai. Da< VftnoftweNer Lax viele Hoffnungen, die an irgendeinen Ausflug gu diesen Pfingstfeiertagen geknüpft worden waren, mußten angesichts des himm lischen Diiktates auf ein Minitmum herabgeschraubt werden, welches da lautete: hinter n^geperlten Fensterscheiben Trübsal. blasen, vielleicht in einem Kaffeehaus sitzen und zwangsweise Zeitungen zu durchblättern, bis man sich schließlich verärgert ins Bett verkriecht. Mihrenid der Pfingstsonnwg mit ! feinen sportlichen Veranistaltungen noch ! glimpflich verlief, änderte der Wettergott j schon am Montagmorgen seine Dispositionen, was so manchen am Sonntag gefaßten ^iNeschluß über den Haufen warf. Es Vewckhr . Heitete sich auch diesmal wieder das alte, inl DolkSmund richtig getroffene Wort von den verregneten Pfingsten. Nur war es dieZiual abwechslungsweise der Montag, der uns zu-tiesst enttäuscht hat und die Sehnsucht nach herrlichem Maiwetter aufleben ließ: ' Skinlfter Dr. Benei in Maribor Auf der Reise Kur Konferenz der Außenminister der Staaten der Aemen Enteilte nach Geogvad traf der tschechoslowakische Außenminister Dr. Cduar» Be ne 8 ge-siern nachmittags über Mön !n Maribor ein, wo er feierlich empfangen wurde. Zu .seiner Begrüßung hatten sich am Bahnsteig idie Herren Großkupan Dr. S ch a u b a ch, Kreiskommissär Dr. Leskovar, Bür,!;??' Meister Dr. I u v a n sowie Dr. R e i s-man, Jng. Leben und ure 8 als Vertreter der Jugoslawisch'tschcchoslonaki« schen Liga bezw. des Tschcchenklubs eingefunden. Aus Beograd waren dein Vttnister der tschechoslowakische Gesandte Z e Ä a sowie der Äktionschef des A'iizenm'nlfteriums Zt^efanovi^ mit dem Salonwagen ent-gegeilgefahren. Bis zur Abfahrt des Schnell Kit vom Holftenhof Roman von Gert R o t h b e r g. Copyright l'y Martin Feuchtwanger, .Halle sCaale). 2) (Nachdruck verboten). ^ „Manla, wie hoch «beläuft sich die Sunl-me, die Christ braucht? Du allein scheinst ihm nicht ^lfen AU können." Wie ein einziger Aufschrei brach es aus Frau Holsten: .„Zweiunddreißigtausend Mark! Ich — ich habe nichts mehr, er hat schon alles. Mein Hrmer Junge, was soll ich nur tun?" Helgas blaue Augen blickten halb ntitlei-dig, halb empört auf diese verblendete Mut-Lerliebc. . Plötzlich faßte Frau Holsten die Hände "»er Tochter. „Helga, bitte Klaus, daß er Hilst. Helga, habe solche Angst. Christ schrieb, sr sei verloren. Wenn er sich . . . Helga, ich dc^rf picht daran denken, es iväre auch mein Tod." Helga schloß die Augen. ^ . „Nun, Helga?" „Christ hat so viele Freunde, waruul Hilgen Sie ihm nicht?" Frau Holsten lachte schrill. „Freunde! Helga, sei nicht naiv. Seine Freunde können ihm nicht helfen." . . Helga lächelte verächtlich. Dann sägte sie: ,»Du hast recht, Mciina, seine Freunk^e kim zuges zog der Minister die Herren in ein in herzlichstem Tone geführtes Gespräch. Die Rültfahrt des Ministers erfolgt c»m d. wiederum über Maribor. Lebtnsmadt Samstag nachmittags sprang der 30jäh-rige Schlosser S.L. vom Steg in der Nähe des Puttlpwerkes in selbstmörderischer Absicht in idie Drau. Der Le'üeilSmüde kiznnte jedoch aus dein Wasser ^jeholt werden, bevor er in den Fluten versank. Stdorgent Leiche In nächster Nähe der ^^'ederfaSrik. Badl wuvde Sonntag vormittags die Leiche eines Mannes in der Drau schwimniend» benierkt und bald darauf beim Schlachthaus ans Land gebracht. Die Identität der Leiche konfi te noch nicht festgestellt werden. Die Tomdola des Äuaendrotkreuzes erfreute sich auch im heurigen Jahre einer Maßjenteilnahme, ein Beweis dafür, daß sich diese Veranstaltung bereits eine kleine Tradition gosichert hat. Die erste T.)mbolI, eine herrliche Nähmaschine, gewlnln diesmal die Eisenbahnerstochter Franziska J a m -n i k, die zweite (eine Kücheneinrichtuirg) ter Handelsangestellte Johann P o L, die dritte (ein HerrenlfaHrrad) der Hausgehilfe Martin B r e c z n a r, ferner ein Damenkahr- nen ihm nicht helfen; die können ihm nur helfen, das ^ld zu vergeuden." Frau Holsten hielt sich die Ohren zu. „Hör' auf, du redest wie Klaus. Er irrt sich ja, wenn er denkt, daß mir das Benehmen von Christ gefällt. Nur> diesmal soll rr noch einmal helfen!" Das war aufrichtige Angst um den leichtsinnigen Sohn; Helga sah und fühlte es. Sie faßte die Hmld der noch immer schönen, dunkelhaarigen Frau. „Was in meiner Macht liegt, soll geschehen, uul Christ zu helfen. Mama. Freilich das letzte Wort hat Klaus." » ,.Daß du nun auch noch für ihn eintrittst, »lga, ist mir, offen gesagt, unbegreiflich. Dein klares Urteil über ihn gefiel mir. War unl du nun auf einmal umkehrst, ist mir ein Rätsel. Wenl ist mit meiner Nachgiebigkeit geHolsen? Ihm sicherlich am cillerwenigsten. Wie also hattest du dir das nun gedacht, .'^elga?" fragte Klaus Holsten seine Schwester. Helga sah ihn eine Weile schweigend an.' Dann sagte sie langsam, jedes Wort ab sägend: „Christ kann in seiner Angst etivas tun, was nie wieder gutgemacht werden könnte. Ich habe bei dieser Vorstellung an Vater gedacht und daran, daß er seinen wilden, fröhlichen Christ sehr liebte. Um VaterS wil-.len, Klaus, mußt du ihm helfen." ^ rad die .Hilfsarbeiterin Gva W e b e r, ein Grammophon der Winzer Anton Kr istl, eine Damenuhr die Hilfsarbelt^?.« Julituma Wag e r k a, einen Herrenanzu^i der Schlos sergehilse Jakob G a e n i k, ein silbernes Service die Fiakersgattin MathUde Ma j-hen und eine große Boxhaut ein Mittel-schüler. tteberfail Heute vormittags würde der 47jährige Be lsitzer Franz E k a r't in Dotrovee auf der Straße von unbekannten Burschen überifal-len und arg mißhandelt. Er erhielt hiebet zwei Stiche in den Rücken und Verletzunger ain Kopfe, fodaß er von der Rettungsobtei-lung insKrankenhauZ nach Macibor überführt werden mußte. ' ---— Me Einlavuas zum Selbstmord Auf höchst ungewöhnliche Weise gedachte sich kürzlich ein junger Mann namens Er-nest Mialon in Paris vom Leben zum Tode zu besördern. Nachdem er, von Beruf Schau fpieler, lange Zeit vergebens ein Engagement gesucht hatte, beschloß er, aus dieser Welt zu scheiden. Er gab als Vorbereitung dieser Absicht ein Zeitungsinserat auf und versandte außerdem an sämtliche Pariser Theaterdiroktoren eine säuberlich geschriebene Einladung, seinem am soundsovielten zu der und der Zeit erfolgenden Selbstmord Helga sah der wuchtigen Figur des Bruders nach. Klaus ging im Zimmer auf und ab, auf seinem Gesicht lag ein nachdenklicher Zug. Plötzlich wandte er sich mit einem Ruck nach ihr uui. „Bekenne ruhig Farbe, Helga, Mama hat dich geschickt." Helga hob das Gesicht zu ihni. „Ja, Klaus, warum sollte ich dich belügen. Trotzdelu, Klaus, es »väre Mama nicht gelungen, mich zu überreden, wenn ich nicht selbst ernstlich für Christ fürchtete. Bitte, hilf ihm noch dieses eine Mal, KlauS. Mama will morgen früh selbst sahren. Ich werde sie begleiten. Wir bringen Christ mit, wenn alles geordnet ist. Er mag einige Wochen daheim bleiben, und er muß uns lein Ehrenwort geben, dc.ß ev sich ändert." Ein spöttisches Lächeln stand um Kla'^S Holstens Mund.. „Klaus, du.^ glaubst nicht mehr an sein Ehrenwort? »schrie Helga auf. „Ich sagte nichts, Helga." Ganz, ruhig hatte Klans Holsten es gesagt. Helga Preßte plötzlich beide Hände an die Stirn. „Was sollen die Worte. Klans? Christ braucht zweiunddreißigtausend Mark." Das sciiwere Atmen Klans Holstens klang dnrch das Zimmer. Seine empörte Stimme riß die. Schwester, hoch. durch Erhängen am Pfeiler einer genau bezeichneten Seinebrücke beizuwohnen. Natürlich fand fich zu dem angegebenen Zeitpunkt eine große Menge Neugieriger an der bewußten Stelle ein, und der Schauspieler schickte sich nach einer Ansprache ungefähr des Inhaltes, daß auf Erden kein Platz mehr für das wahre Talent sei, tatsächlich an, mit einem Ctrick um den Hals von der Brücke herabzuspringen. Borfichtigerwcise und als ordnungsliebender Bürger hatte er aber auch die — Polizei von seinem Vorhaben benachrichtigt, die denn auch programmgemäß im letzten Augenblick auf der Bildfläche erschien und die Durchführung der un gewöhnlic^n Vorstellung verhinderte. Immerhin war der Zweck, eine Sensation zu schaffen, erreicht, und Herr Mialon tritt jetzt in einem Pariser Varietee als Conferencier und Selbstmörder a. D. auf. Der Abichied der Filmdiva Trauer herrscht in der Filnnvelt: Con-stance Talmagde, eine der beliebtesten Darstellerinnen, zieht sich ins Priavtleben zurück. Mit ihr verliert Hollywood einen der hellsten Sterne am Filmhimmel, und eine unabsehbar große Gemeinde von Bewunderern ihrer unvergleichlichen Darstellungskunst trauert ihr nach. Ist der Entschluß der Filmkönigin wirklich endgültig und unwiderruflich? Sie behauptet, ja! Constanee Talmad-ge wird, sich in Kürze mit eimm führenden Chieagoer Großkaufmann verheiraten und erklärt, ihr Glück nunmehr einzig und allein in der Ehe suchen zu wollen. Hoffentlich findet sie es diesmal, nachdem ihre bisherigen E^n sich als Nieten in der GlückSlottsrie erwiesen, haben. In erster Ehe war Eonstan-ce Talmadge mit einem Griechen mit dem zungenbrecherischen Namen Piaglogon vermählt, der sich als ein Abenteurer und Trim kenbold erwies. Ihr zweiter Gatte war ein schottischer Edelmann namens Alasteir Mae« JntoSH^ Jnverneß, der, wie die Künstlerin selber nach der Ehescheidung erklärte, ein vollkommener Gentleman war und als daS Muster eines guten Ehegatten gelten konnte. Aber eben diese Vollkommenheit hcrbe pe nicht ertragen können. * Bei beginnender verkÄKmg der Blutgefäße führt der Gebrauch des natürlichen »Franz-J^«f"-BittevwasserS zU vegolmüßi-ger'Stuhlentleerung und Herabsetzimg deS hohen Blutdruckes. Meister der .HeMlnst empfehlen bei Alterserscj^inungen verschiedener Art das Franz-Joses-Wasser, da cs Stauungen im Magendarmkanal nM träger Verdauung sicher beseitigt ultd die Reiz barkeit der. Nerven mildert. Es ist in Apotheken, Drogerien und Mneralwasserhand-lungen erhättlich. m. Der Don-Aosaken-Ehor in Maribor. Dieser herrliche, weltberühmte, aus 35 Mitgliedern bestehende russische Männerchar, unter Serge Jaroffs Leitung, konzertiert in Maribor am 2. Juni l. I. im Union-Fest-saale. „Zur Fürsprecherin einer solchen Gemeinheit machst du dich, Helga? Soll der alte Holstenhof wirklich unter den Hammer kommen, nur weil der elegante Herr in München daS kostspielige Leben nicht lassen kann? So mag er den Pinsel in die Isar werfen und heimkommen. Er soll auf dem Hof seiner Väter mitarbeiten, wie ich es tue. Zweiund-dreißigtauisend Mark! Mir scheint, Helga, du hast gleich der Mutter jeden Begriff von Geld verloren. Wie hast du dir denn das gedacht?" .^lga trat zu ihm, legte beide Hände auf seine Schultern — sie mußte sich dabei auf die Fußspitzen stellen —, und sagte bittend: „Lieber Klaus, hilf ihm! Nimm mein Geld dazu, aber hilf ihn:. Es soll daS letztemal sein. Er muß und wird sich ändern." Weinend setzte sie sich wieder in ihren Sessel. Klaus Holsten trat ans Fenster. Lange blickte er schweigend hinaus. Plötzlich wandte er sich um: „Wann »verdet ihr fahren, Helga?" Sie sprang auf, lief zu ihm hin und zsg trotz seines Widerstrebens seinen Kopf zu sich herab. Herzlich küßte sie ihn. „Ich danke dir, Klaus; wir fahren morgen frilh gegen neun Uhr mit dem Schlitten zur Bahn. Wir werden da bequem den Schnellzug in O . . . erreichen." Am anderen Morgen fuhr Klaus ter und seine Schwester selbst zur Bahn Fefttag des jugoflawischen Traberfpotts grühsahri-TiMtsahr«« w M«ri»«r — Ar«»z MN»>e »«««»^« »»» S»G»p«»Nch« S«»» — »^«»»» H»««»" «rzt<» «N die »«ste »«« T«>«» ' Marlbor, 20. Mai. Das alljährliche FrühjahrS-Trabrennen gestaltete fich auch Heuer zu einem Rendezvous unserer ersten Gesellschaft und bildete auch in sportlilen Trabersport. Unter den zahlreichen Anwesenden bemerkte man u. a.,auch den GroßtÄpan Dr. Schau-dach, Kreiskommisssr Dr. LeSkovar, Bürgermeister Dr. Juvan und Stadtkommandanten Oberst S t o j a d i n o v i L-Die einzelnen Rennen waren sehr gut beschickt und boten durchwegs überaus interes sante wie spannende Endkämpfe. Das größte Interesse wurde selbstverständlich dem I u-goslawischenDerby entgegengebracht, welches nicht weniger als ack)t Pferde ini Kampfe sah und schließlich nach einem prächtigen Rennen von unserem helmischen Meistertraber Herrn Franz Fili-piL mit dem ausgezeichneten „Bub i-k o p s" gewonnen wurde. Eine sehr starke Beteiilgung wiesen auch an beiden Tagen die Doppelspännerrennen auf und wurden beide Rennen desgleichen von Herrn Franz FilipiL mit „ M i r i c a" und „Salome" nach herrlichem Endlauf gewonnen. Die b e st e A i l o m e t e r z e i t erzielte an beiden Tagen „Freund H a n s" mit 1:33.8. Die allgemeine Beteiligung war Heuer überaus rege und wies eine Rekordzahl auf, denn in den fünf Konkurrenzen an sedzm Tag bewarben sich insgesamt K2 Pferde. Einem gewaltigen Interesse begegneten auch an beiden Tagen die G a l o p p" vezw. Hindernisrenne n. JnSbeson-.dere überraschten die tüchtigen Zbavallerie-vffiziere aus ö a k o v e c und L j u b-ljana durch ihre bewundernswerte Routine, mit welcher He ih^e Pferde beherrschten, mit welcher sie die Hürden nahmen. Für die glatte Äbwickluilg der Veranstaltung machten sich insbesondere die Herren Präsident R o s e n b e rg, Vizepräsident König (Eelje), Direktor N o v a k, Sekretär Dr. B e r st o v 8 e k und ObZr-starter 8 epec verdient. . Folgende Resultate wurden erziolt: Erster Tag Sarl Pachner-Preis (1. Heat): !. Nelka (Slaviö) 1.845. ' 2. Granatin (Reibenfchuh) 1.^^.?. A. Blanka (Gutmann) 1.Z96. 4. Gehmer - Gehmcr (Rasteiger). 1.44 Nudolf-Warren Lipptt-PreiS: 1. Pobda (Mich. Filipiö) 1.38. 2. Mirica (Franz Filipiö) 1.35-5. 3. Salome Eischer) 1.33. . 4. Gospodar (KoraLija) 1.4!. Sarl Pachner-Preis (2. Hcat): 1. Freund Hous (Frmrz Filipiö) 1.89^5. 2. Granatin (Roibenschuh) 1.35. 3. Nelka (SlaviL) 1.37. 4. Blanka (Vutmanks) 1.36-5. Jugi»slawisches Derby: 1. Bubikopf (Fratzz Filipiö) 1.44. 5. Radoslav (Razlag)'1.4^2. 8. Robinson (Bunderl) 1.51. 4. Prima (SlcwiL) 1.52-5. 5. Eta (^ul. Nvvak) 1.54. Lfutomer-Preis: 1. Ilica (Franz Filipiö) 1.4.'^. 2. Pol!>a (Mich. Filipiö)'1.4." . 3. Fclöita (Heriö) 1.452. 4. Radoslav (Razlag) 1.45. Dr. Tllsred Ritter von Norman!,-Aedent-rennen: i: Mirica - Salome (Franz Filipiö) 1.45. ?. ?7c:öika - Nevka (SlaviL) 1.54. 8. >^umpi - Cridatar (Kirbik) 2.000. , 4. Tulpa - Polda (Mch. Filipiö) 2.09. Äwetter Tag Preis ber Stadt Maribpr: 1. Ilica (Franz Fili-Piö) 1.40. 2. Älccarat (PodgorSek) 1.44. 3. Nelta (A. Slavi«) 1.43. 4. Granatin (Ianöar) 1.41. Nodaun-PreiS: 1. Polda (Mch. Fittpiö) 1.47. 2. Ilica (Franz Filipiö) 1.475. 3. RadosÜW (Razlag) 1.50. 4. Felöika (Heriö) 1..^2. Preis von Veograd: 1. Denes (Skoberne) 1.51-5. 2. Bubikopf (Franz Filipiö) !.4S. 3. Radoslav (Razlag) 1.52. 4. Rk'k^inson (Bunderl) 1.54 M<»t«-EhtIftO-«e»«en: 1. Baecarat (PodgorLetj. 2. Miriea (Z^anz Filipiö). . 3. Polda (Mich. Filipiö). ' 4. Felöika (HeriS). Preis von TorniS: 1. Miriea - Salome (Kranz Filipiö) 1.51. Nelka (Slaviö) 1.58. Lovöen (Skoberne) 1.58 3. Eta (Novak). Felöika 3. Sonja « 4. Prima ÄugoNawien schlagt Sranlretch 3 : 2 (2 : 0). P a r i s, 19. Mai. Der schwer erwartete Länderkampf Juzo-slawien gegen Frankreich endete heute mit einem verdienten Sieg der jugoslawischen Auswahlmannschaft. Das jugoslawisckie Team ^tte in M a r j a n o v i L den besten Mann. Die Treffer erzielten Hitrec und P a v e l i ö, welch letzterer an Stelle des bereits in der 10. Minute verletzten linken Flügelmannes Giller eintrat. Dein Treffen wohnten zirka 15.000 Zuschauer bei, die die Gäste aufs herzlichste begrüßten. Dlt Äubliaumsveronftaltungen des SK. Rapid Schwarz»!«»«» Pr«chII««ß »»er „S»«rm" Mit einer Reihe von bemerkenswerten Wettkänlipfen feierte gestern der rührige Sportklub „Rapid" .das Jubiläum seines zehnjährigen Bestandes. Trotz zahlreicher anderer Pfingst-veranstaltungen versamnielte die Feier fast vollzählig unsere zahlreiche Fußballgemeinde, die die einzelnen Kämpfe mit ganz besonderer Genugtuung entgegen, nahm, Progranlm bildete« die Begegnungen „JNrlja"_„Maribor" u. „Sturm" „Rapid" sowie».das Spiel der „Napid"»Ult Herren gegen „Gvoboda". Das Treffen „Ra-pid"—„Maribor" am zweiten Tag »»ußte wegen der schlechten Witterung abgesagt werden. Sämtliche Spiele brachten sehenswerte wie spannende Kämpfe, vor allem fand mit dem Prachtsieg „R a i d s" über den Sportklub „Sturm" aus Graz das denkwürdige Jubiläum einen würdigen Abschluß. ..AirNa" - „Maribor" 4.4 (2:t) Die Festveranstaltung eröffneten der Ex-merster v^: Slowenien l irij a" auS Ljübijana und der KreiSmeister „M ari -b o r", deren Treffen nach Härten: Spiel u. so ziemlich ausgeglichenen Leistungen überraschend mit 4:4 <2:l) unentschieden endete. Trotz des frenndschnftlichcn Charakter'-! der Begegnung hatten beide Seiten zahlreiche Verwundete zu beklagen, die teils ausschei->den mußten, teils sich al? unbranchsiire tisten weiter betätigten. „^lirija", die mit einigen n^uen Leuten erschienen war, stellte ein flinke.), technisch gut durchgebildetes Team ins Feld, dich ließ dieses die nötige Uetersicht in der Aaiiipf« führung und das Zusammenwirken der ein» i^elenen Mannschaftsteilc ^'ast völlig vcrmij-sen. Die beste Forination stellte' da4 Backpaar Verov ^ e s-P sedar. non ^enen Letzterer fast uniiiberw^ndbar schien. Vec0v-?iök ist un'streitbar ein lier Vertei- diger, doch endeten diesmal sein^» Befr^'inngs schüsse gar allzu oft im Out. D.?r Junior II r b a n ö i ö im Tor konnte uiit einigen ganz bi'tbschen Aktionen sich s.tünerkbnr ma« chen. In der Deckerreihe machte sich das ?)?it wirken der Ersatzleute stark s'i'i-'bar. ^m Sturnl waren Doberlet und Oma« die einzigen Träger sämtlicher Aktionen. Doberlet, welcher übrigens eine schwere Ver letzung erlitt, war noch der erfoll^?'> cher^. Bis auf Einiges stellt-' „M arib o r" in, großen und ganzen die technisch b'ksere Mannschaft und trotz dieses Nel'erqewichi^s konnten sich nur wenige Spieler vo^teilh'.st machen, die5 umso n:ebr. alZ !)as Team zeitweise nur mit zehn Man.n spielte, zeit- Maribor, 20. Mai. weise auch mehrere Etati.ten aufzilwüisen hatte. Ueberragend spielte diesmal wieder U n t e r r e i t e r, der sowohl in Hinterspiel als auch im Angriff mit ganz besonderem Erfolg tätig war und so wieder einmal der beste Mann im Felde war. Sein Partner Koren konnte zu Beginn des Spieles wie vor allem in der zweiten Spiel-Hälfte recht gut gefallen. Im Sturm waren NeZa und B e r t o die besten Leute. Beide sind zurzeit zweifellos mtsere besten Stürmer. Lazis unerschrockener Start, H m r l s gut brauchbare Zentralt,älle und Bergants taktisches Gesühl konnten den Sturn! des öfteren gefährlich machen. Das Spiel leitete Schiedsrichter M o -h o r k v, dessen Leistung beim Publikum ge« teilte Anfnahme fand. Tie Treffer erzielten für die '^äfte Do berlet und Onran, wührent» für „Maribor" NeZa, Berto und Unterreiter erfolgreich waren. Der schönste von allen wer ein prächtig plazierter Strafstoß Unterrei-t e r S in die rechte obere Ecke. Da das Spiel unentschieden endete, nahm der Schiedsrichter an Ort und Stelle die Auslosung vor, die zu Gunsten „MariborS" ausfiel. Nach Schluß des Spieles überreich te Präsident Dr. Blanke den ittitwir kenden Vereinen prächtige E.'»nnernngZge schenke. „Napld" - „Sturm" 2:2 (0:0) Wie s6)on so oft, bewiesen auch gestern wieder unsere Schwarzblauen, daß sie gegen auswärtige Gegner ganz anders zu kämpfen verstehen, als'dies ihre Position in der hei mischen Rangordnung erwarten ließe. Trot^ des hoch savorsierten Gegners, es ging doch gegen den besten österreichischen Amakenr sportverein „Stur m", konnten die „Na Pidler" nach einem" überaus' aufregenden Spiel einen überraschenden Prachtsieg errin gen, welcher bei der gesamten anwenseden Fußballgemeinde ungeteilte Aufnahme fand Es war ein merkwürdiges Wettspiel, in dem in der ersten Minuten ein Sieg der Gäste gar nicht ausgeschlossen schien, als „Rapid" schließlich die Oberhand gewann und dann knapp, aber doch durchaus ver dient siegte. Die wackere Elf des jubilieren den j?lubs kämpfte in der zweiten Spiel Hälfte mit bemerkeswerter Wucht und Phig keit und arbeitete unt einer Treue, die an zuerkennen war und die im weiteren Svi?l verlauf geradezu zur Bewunderung heran.^ forderte. Venngleicki es dem Angriff a:: Ruhe öfter fehlte, gingen die Stürmer mi! asßerordentlichem Temperament und greu-zenloser Hingabe ans Werk, «esonder» als Wenks in der Verbindung auftauchte, erzielten die Echwarzblauen einen Treffer nacki dem anderen, einer schöner als der andere. Me schon so oft waren wieder P e l-o, B a r l o v i e und Ku r z m a n n m Hinterspiel auch diesmal die beste Streit !rast unserer Raptdler. Kurzmanns BerlSß ichkeit, Barloviö' unheimliche Wucht und Pelkos Abwehrkunst konnten die verwegensten Angriffe fast zur Gänze unschättich machen. Im Mittelspiel lief besonders Seifert zu bemerkenstverter Form auf. F l a ck war defensiv hervorragend, desgleichen konnte L ö ichni gg recht gut gefallen. Die Gäste, in deren Reihen auch der be« !annte österreichische AuSwcchlspieler Klima mitwirkte, führten ein Spiel vor, das des öfteren erstklassige Züge aufzuzeigen hatte. Insbesondere gesiel die Stürmerreihe durch ihr flinkes Zusammenwirken. Aufsehen erreg ten ferner die mustergültigen Läufe des vor trefflichen rechten Flügels. Desgleichen wa-ren beide Verbinder «ine gefährliche Waffe der Gäste. Das Treffen endete in der ersten Spiel-Hälfte unentschieden, wiewohl „Rapid" ein Elfmeter zugedacht wurde, den jedoch Bar-o viL überplaciert vergab. In der zweiten Halbzeit konnten Wenks, Heller und Schmidt drei Prachttre^er erzielen. Von den beiden Treffern der Gäste lchien >er zweite, welcher in der letzten Minute iel, vom Out erzielt worden zu sein. SchiedZ richter N e m e e. ?tapid" ZNtderrni „Svobodo" S:0 (t:0) Am gestrigen Vormittag trafen sich die erprobten Altherren „Raq^dS" und eine kombinierte Mannschaft des S. K. Svoboda^ deren Begegnung nach harten Kampf mit einen glatten 3:0 (1:0)-Sieg der Schwarz« blauen endete. Im Team der Sieger konn« ten P e r n a t und L ö s ch n i g g im Angriff und Amon im MittelspÄ be« sonders gut gefallen. Hervorragend spielte wieder Winterhalter und trug viel zum hohen Sieg bei. Schiedsrichter M a r i-n i e leitete das Spiel sicher und objektiv FF Schöner Srfola Mll« Le«r»rs w Mm Iln Internationalen Tennisturnier de? Wiener „Hakoch", welches eine erAlassige Besetzung aufzuweisen hatte, konnte unser heimische Spitzenspieler Willy Leyrer nach bemerkenswerten Erfolgen dm zweiten Preis im offenen Einzel erringen. In der gestern durchgsführten Schlußrunide traf Leyrer mit Dr. D a n n e r, dem fünften der österreichischen Rangliste, zusanimen. Der Wiener siegte nach hartem Kampf 6:4, 1:6, 6:3, 6:0. Bekanntlich konnte Dr. Danner im Vorjahre im Semme'^mger Turnier unseren DaviS-Cup-Spieler Schäff « r aus Zagreb mit 6:0, 6:0 von der Liste streichen. Auswärtige Spiele Ljubljaua: Hermes—Athletik-Tportkkub Celje 3:2 (2:1) und 6.3 (S:2). Split: Primorje (Ljubljana—.Hajdnk 4:I (4:1) unlk 0:12 (0:5). Klagenfmt: Austrta—Primorje (Ljublsa» na) 4:3(4:1). Zagreb: Moravska Slavia (Brüm,)^ Gradjanski 1.0 (0:0) und 2:4. Veograd: B.S.K.—Wiener Sportklub 1:^ (0:1), Jugoslavija—Wiener Sportklub 1:5 (0:3). Sarajevo: Slavija--B.A.!5. (Wien) 5:8 (3:1), Hajduk_Eisenbahner 1:0 (0:0), Sla- vija—Su^k 3:2 (1:2). Wie«: Bienna—Sparta (Prag) 4:2 (2:1), Rapid—F. A. C. 2:1 (0:1), W. A. T.-Wacker 1:1 (0:1), Admira—Sparta (Prag) 3:1 (3:0), Hakoah—Nemzeti s^dapest) 2:2 (2:2), Rapid-Osner 33 1:1 (0:0). Prag: Slavia-Red Star Olimpiqeu (Pa« ris) 6:3 (2:2), D. F. E.—Olympique 5:8 (1:3), Bohemians—Ujpest (Buda!pest) 3:1 (1:0). Budapest: Hungaria—HliderSfield (London) 4:2 (2:2), ' Fercncvaros—HuderSfield 1:1 (1:01, Viktoria TiKkov—Hungaria 2:2 (I:l), Ferencvaros—Nemzeti 2:1 (1:0). So-babria—Bockai 3:1 (1:0). Karlsbad: Karlsbader F. C. Bienna (0:11. Karlsruhe: Länderkamvf Deutichl'ind oe» gen die Schweiz 5:4 l2:1). MarWott? AeMh" MÄM TN. W? ?s. M«? ^ Flughäfen mitten im Atlantifchm Qzean V»r de« L« d«r erfle« schwt««»»»«« «Der TranSozeanflugver k e h r ist tn das Stadium enist^er Vorbereiten, s .'ll getreten. In der Neuen wie in der Alten Welt konstruiert man eiftig Flugzeug?, die geeignet sind, die gewaltigen Streckm über den Ozean zurückzul?zen und die vor allem auch eventuelle Notlandungen avf dem Meer vornehmen können, selbst wenn auf dem Otzean bewegte See herrscht. Aber mit den Flugzeuqtonstrilktionen allein ist es nicht getan, man ist sich längst darüber klar, daß man für die Flugzeuge Stlchpunkte mitten im Ozean schaffen mug. Schon im Jahre tauchte in der ame-rikaniichen Presse zum erstenmal das Projekt einer künstlichenJnselrm Atlan tischen L^lean auf, die alS ZwkschenlandungS Punkt für die Flugzeilffe dienen sollte. Die-seS Projekt, daS damals als eine phantastische Idce überall Aufsehen erregte, aber doch von niemand recht ernst genvmm-n wltrde. ist inzwischen in Europa wl? in Amerika Kleiner ^nieiqer «»»SSiSiSiSSiSSSSSS Jeder Ausflug zwecklos ohne Photoapparat. Platten u. Film-Papiere immer frisch. Photo-spezialhaus C. Th. Meyer. Go« SpcSka M. 11d40 Stutzflilgel, herrlich im Ton. 5 Jahre Garantie, neu einqetrof-sen, nur 21.000 Dinar. Mehr-lähr. Teilzahlungen. Meyer. GoSpoZka ulica 39._4146 Die seit 21 Iahren bekannten Laeu^n » kaz^eln werden mit bestem Erfolkie verwendet bei Leiden der Harnwege, eitrigem Ausfluß, weißem Fluß der Frauen. In allen Apotheken die Schachtel zu Din. 2ü. Postversand: Apotheke Blum» Sn» dotiea 5.7V8 »tNU MIUlk liMNM tNvs »lufölLsvs ullea 6 W Crepe de chine sür Tanzkränzchen in großer Auswahl erhalten Sie schon von Dinar 48.— an bei I. T r p i n, Maribor, Vlavni trg 17. 13924 Slektrowftallienmge«, Repa-Aituren, Beleuchwngen, Bügeleisen. Motore. 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Ja man hatte sogar eine besondere Wegmarkierung geplant. dem Meeresboden sollten an einem K>adel in größeren Abständen gewaltige Lampen befestigt werden, die als leuchtende Punkte dem Flieger auch zur Nachtzeit den Weg weisen sollten. Bon dieser letzten Idee ist man offenbar abgekommen, denn man hört jetzt nichts mehr davon. Auf -Grund von LaboratoriumSvevsu-chen verschwand dann sine Zeitlang auch, die Idee des schwimmenden Hufeisens, und an seiner Stelle tauchte ein Floß auf. Die Flugzeuge sollten nicht mehr auf dem Wasser landen, sondern MM sollte eine große schwimmende Stahlinsel schaffen, mit eine,., regu» lären Landungsplatz. Die Schwierigkeit beim Hufeisen lag in der Herstellung einer ruhigen Meeresfläche, und deshalb erreichte man nunmehr auf Säulen von Stahl etwa nach der Methode der Flugzeugmutterschiffe ein« Insel. Nun tauchen die ersten praktische» Borschläge für die Durchführung deS Flug-ze»ginselprojekteS auf und zeigen offenbar eine Annäherung an die allerersten Projekte. Man scheint doch mehr eine Insel i»it Hafen bauen zu wollen, sofern die Rauchten richtig sind, die von Amerika zu uns gelange«. Die große )»sel für Fl»gzeuge, die mtm zunächst auf halber Stteck« zwischen Newyork und den Bermudattnselq errichten will, soll in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden. Ste wird 360 Meter lang sein, an den Enden eine Breite von ö0 Meter und in der Mitte ei«« solche von IZY Meter haben. Mcht weniger als W0V Tonnen stahl und AM Tonnen Eisest finden für de« Vau der Insel Verwendung. Me Verankerung erfolgt durch zahlreiche Stahlketten, die eine Länge von sechs bis jiebm Kilometer besitzen. Diese Ketten werden mit Hilfe von riesigen Ankern am Meeresboden befestigt. Me JnsÄ soll gleichzeitig von den. Dompferlinien angelaufen werden, sie erhält deshalb nebe« Flugzeughallen auch ein große» Hotel mit Restaurant, Cas^S, BaSlsälen, Sport- und TennispMtzen, Vartenan^en, Äno und Theater. Me Besatzung dieser schwimmenden Insel im Ozean ist auf etwa Ü0 Man» berechnet. WVINWlttllllllD tHregoreiSeva «l. A »in 5clilanle«t KüU«f, AiiclWnmsUi» «lU. g«nt se^ene kenOteklwI». Lin WoLMr V«D«. Dn ^«gEn von 8I« 6«» iotzo f»!,f«n Ä« ikn - «« »ew«r «n k«!»». c!«m ^fclen 5i« ej« LnQiktwn De «« »ew« I««« lUHVUIH» AIT EiIDU >WWU^WWU«»U ^IWVWWWT« füllen 8ie «jen öe>tell»c!»ein iür Ik«b>ioDe ve TOIO 8IX ve87kl.>.ed< 8«e oe»« ve soro Volsne ^ T'öw»«^ VI. vc 507Q »>zczio» QVZ. vivlAytt ok cmmi« omoii, KiOtrOiUcktSM «lt tür «U« koäskUoo vorautMortlted: vcko — vrueir 6er »kinrtdonk» tlsiceni»« to tViuiidor. kiir ilD» «»Ä «ßM vOe»»t» »orMeii; virÄltor Stenko — v«iöo «odadett lo «vlbor»