^ IS« Areitag den 81. Aezemver i875. Jahrgang. Vi« t,«i>rbi>r,e» S«lt»n^« T'"'»»- Preise — silr Mardurg: g<»i,jihr>, S fi., haldjähri» S fl.. «ierteljährig l fi. b0 k«! für Sustellu«, lonatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. Jnsertionigebahr S kr. pr. Zeile. ins Haus NU Des Feiertages wegen erscheint am Sonntag kein Blatt. Atbrr dt« Natkrricht in Vtiblichr» Handarbritkil. Es ist eine längst anerkannte Thatsache, daß nicht nur in den höheren Lehrgegenständen, sondern auch schon in jedem Äementarunter-richte ein methodischer Fortschritt eingehalten werden muß; trotzdem werden beim ersten Unterrichte in den weiblichen Haildarbeiten von Seite der Mütter fortwährend Versuche gemacht, ein solches Vorgehen, zu erschweren oder gänz, lich unmöglich zu machen. Man pflegt vorzüglich zur Weilinacktszeit und bei vorkommendeil Namenssesten Ansorde-rungen an das Kind zu stellen, die dessen Kräfte weit ilbersteigen und vaher nicht selten d»lrch die Lehrerin selbst ersetzt werden müssen. Daß solche Arbeiten keinen Gewinn, sondern nur Zeitverlust mit sich bringen, versteht sich von selbst. Möchten die Mütter doch endlich einsehen, daß die Willfährigkeit, die sie in solchen Fällen wohl lobenswerth an der ^^ehrerin fin-den mögen, ihren Kindern zu»n größten Nachtheile gereicht, und daß diese Anschauuitg nicht etwa aus Bequemlichkeit der Lehrerinnen hervorgegangen, sondern au« dem gewissenhaften Bestreben, den Kindern und somit auch den Eltern wahrhaft zu ntthen, entstanden ist. Ein praktischer, methodisch geordneter Hand» arbeitSunterricht, der sich hauptsächlich auf die wirklichen Bedtlrfniffe dea Hauses erstreckt, wird uitter tüchtigen berufsfreudigen Arbeitslehrerinnen eille dauernde Quelle des Segen» für alle Lebenslagen unseres Geschlechtes werden. Die wichtigste Nolle im weiblichen Leben nimmt wohl überall die Haussrau und Mutter ein; und wir haben täglich Gelegenheit zu erfahren, wie ersprießlich und segensreich ihr Walten im Haushalte isi, wenn sie mit vielseitig geübten und geschickten Händen allgemeines Wohlbehagen utn sich verbreitet und so dem Vater das Daheim zu einem angenehmen Ruhehafett zu machen versteht, wo er von dem bewegten Ocean des öffentlichen Lebens gern vor Unker geht, um in seinen eigenen vier Wänden die abgenützten Kräfte zu erneuern. Der sorgliche Fanlilienvater wird es seiner Gattin, sollte er auch selbst auf einer bedeutenden Stufe der Bildung stehen, leicht und gern verzeihen, wenn sie einem wissenschaftlichen Gespräche nicht gewachsen erscheint und seine geistige Ueberlegenheit wird manche Lücke, die sich in nützlichen Wissenszweigen ergebe,l mag, auszilfüllen verstehen, ohne daß das Fainilien-glück hierbei den mindesten Nachtheil zu erleiden hat. Alleill nie und ninuner wird es der Gatte und Vater übersehen können, wenn seine Gat» tin ungeübt in den praktischen Handarbeiten, Wäsche und Kleidungsstücke ilicht im Hause allzufertigen und durch gründliches Ausbessern iln gnten Stande zu erhalten versteht, da dies entweder gänzliche Auflösung der Ordnnng oder Nechnungeu zur Folge hat, welche zur Einilahme des Mannes nicht im rechteil Verhältnisse stehen Ulld dehhalb dauernde Veranlassung zur Unzufriedenheit über die getroffelle HerzenStvahl hervorrufen Ulld so das Fainilienglück nntergraben. Der HalidarbeitSunterricht ist auch für jelle Mädchen, welche eine dienende Stellung iln Leben eilmehinell, von hoher Wichtigkeit. Je geschickter und fleißiger das Dienstmädchen in jeder Haildarbeit ist, desto lnehr lvird es das Walten der Frau unterstützen können, desto besser und angenehmer wird aber auch seine Stellllng im Hause seill. Was der HauSftau und Dieileril» unl>e-dingt nothwendig ist, gereicht auch jeder Lehrerill, jeder Erzieherin llnd besvl^derS jenen alleinstehenden Franen und Mädcheil zuln Vor^ theile, lvelche sich mit Hilse der Nadel ihr tägliches Brod verdienen. In den höheren Kreisen der Gesellschaft aber, lvo die Beschästigullg lnit Halldarbeitell nicht unumgänglich nothwendig ist, werden dieselben mehr in das Reich der Kunst übergehend, ein willkolnlnenes Mittel, die Langeweile zu vertreiben und dem Schön-heitssinlle zu huldigen. Reiche, vornehlne Damen, die es ferller selbst erfahren habeil, lvie viel Zeit ulrd Mühe oft zur Anfertigung einer Arbeit erforderlich ist, werden dieselbe auch recht zu würdigen und entsprechelld zll zahlen verstehen. Nun bliebe nur noch die sogeliannte ellian« zipirte, hochgelehrt sein wollende Frauenlvelt, die es nllter ihrer Würde hält, sich rechtzeitig auch nlit eillsachen weiblichen Handarbeiten zll beschästigen, weil sie es gern deln Manne gleich-thlln und Großes und Bedeutendes nach außen leisten lnöchte, während alles Große u»ld Bedeutende. was das Weib vollbringen kann, direkt oder indirekt aus das HallS zurückbezogen werden muß. Daß sich die Hintansetzung der weidlichen Haildarbeiten aber auch an solchen Dalnen rächt, sehen wir sehr bald allS der meist vernachlässigten Erscheinung ihres Aeußern ulid aus der lvichtigen Rolle, lvelche Stecknadeln an ihreln Ailzlige zu spielen haben. K e u i r l e t o n. „Die lchitll Tagr." (Ei» Wiener Zeittiild.) „ . . Wie lnag es lvohl in so einer Zei-tungskanzlei aussehen? . Ein kleiner Scolar hält eilt ebeil auSge-gebe»»es Abelidblatt in den rothangelaufenen Händell Ulld guckt init stiller Gedllld zu dell hellerleuchtete»! Fensterll des Hanfes hiilauf, an dessen Stirnseite die Ausschrift prangt: „Redaktion der . . . Der junge Bursche hat die inhaltsschlvere Frage an die Persönlichkeit gerichtet, die ihln in allell Dingen aln kolnpeteil-testen scheinen lnag, nälnlich all sich selbst. Da er indeß auch nach lällgereln Harreil ohne Antwort bleibt, so glaubt er sich zu dem Schlüsse berechtigt, daß dies überhaupt kein Mensch lvis-sen könne, steckte seill Zeitllngsblatt in die Hintere Rocktasche und trollte sich seiner Wege —. Oben, hinter dell hellerleuchtetell Feilsterll sitzen einige junge Männer an ihren Schreibtischen, aildere schreiteil in der Stube auf und nieder, wieder andere laufen ab und zu. Aus allell Tischen liegen ganze Stöße von Zeitungeil, Papierschnitzel decken den Fußboden, lange Scheeren mit lvei geöffnetem, gefräßigen Rachen hällgen an den Wänden. Die drei aus deln großen Lesezimlner führenden Thüren sind in steter Belvegung, die Eiiltretenden lasseil sie mit Heftigkeit ili's Schloß fallen, die Abgehenden thun ebenso, und der scharfe Luftzug, der beiln jedeSlnaligen Oeffnen der Thüre entsteht, zerreißt die Flalnmen, die in SchnletterlingS' sonn brenllell, zn llilförlnlichen Phantolnen. Hier nlld da kratzt eille Feder über's Papier, das Geräusch eitles hastig auseiilandergeschla-gellen Zeitnllgsblattes durchbricht die allgnneine Stille, die für einen Atigenblick eingetreten ist. Plötzlich schlägt der kleine Dicke lnit deln rnlldetl, gllt gefärbten Gesicht eiue helle Lache auf. „Was hast Du schon lvieder?" ruft sein Gegenüber, der kleine Schwärlner mit denl blaf-sell Gesicht und dein lliedlichen Bärtchen, in ärgerlichen! Tone. „Es soll ein Blatt gegründet lverden", entgegilete derLustige lnit nilbegrekizter Heiterkeit. „Von lvenl?" Die gleiche Frage wird lllit gleicher Hast lion sechs Lippen gesprocheil. „Von . . der Lustige llenllt eineil ive-nig accreditirtell Nmnen. „Ah . . ." Die sechs Lippeil geben den gleicheil Laut in sechs verschiedeileil Toilarten lvieder. Man köilnte Enttänschuilg, Aerger, Ver- drllß, GrilNlll, Gleichgiltigkeit, Trauer darin fillden. „Du bist ein .. lvirst ei»l ?!achbar denl Witzbold hinüber. „Alle sind wir Brüder . . lantet die Antlvort. Große Pause. Die Feder kratzt, die Scheere kreischt, das Papier rauscht und knistert. ..Meine Herrell . . beginnt der Beleibte mit Schilnrr- nlld Knebelbart; keine Ant» lvort; nnr der schinierige Druckerjnnge, der sich zuin Fortlaufen all die Thilre gestellt, tritt deln Sprecher nin eiilige Schritte liäher; „lvisseil Sie, daß lvir eingehen lverden '^" sährt der Beleibte lailnig fort. „Pst . lvehrt ihn der kleine Dicke ab, „Jeder für sich, Eiiler nach deln Anderen, lvenn Sie wolleil, niachen Sie nngenirt den Anfaiig, gehen Sie ziierst ein . . ." Eiil Diener bringt Briefpakete, Jonrilale aiiS der Provinz, aus denl Auslailde. ..Du. hast Du Zeit, die frailzösischeil Blätter zu lesen?" fragt der anS dem Nebeiizimlner tretende Redakteur, indein er sich init de>l All-zeichen der Erinüdung die Stirne reibt. Der Angeredete steht an den hoheil Fensterscheiben und trominelt mit den Fingerknöcheln. Er schüttelt den Kopf, ohne sich ninznivelldeil, Auf solche Gründe gestützt wage ich es zu behaupten, daß ein planmäßiger, praktischer Handarbeitsunterricht an Mädchenschulen nicht minder wichtig ist, als da» Lesen, Schreiben und Rechnen, und daß nur ein in diesem Sinne ertheilter Unterricht vollendet genannt werden kann. "Erst an das unumgänglich Nothwendige reihe sich das Nützliche und Schöne. Die Eltern haben nach Einsühruug der Schulpflicht wohl auch einen gerechten Anspruch darauf zu niachen, daß die Schulbildung eine vollständige sei und daß man nicht darauf rechne, daß das Lückenhafte erst im Hause ergänzt werde. Mit stets wachsender Besorgniß sieht manche Mutter aus deni Volke aus ihr heranwachsendes Töchterchen, wenn sie gewahr wird, wie gewandt es zwar die Feder und den Stift zu führen weiß, wie langsam und ungelenkig aber die Führung der Nadel, die viel« leicht einst seinen Hauptreichthum bilden wird, von statten geht. Leider wird aber gerade dieser wichtige Unterrichtszweig an manchen Schulen noch immer als Nebensache in den Hintergrund gedrängt oder gänzlich vernachlässigt. Theilweise werden die mit denl Gesammt-unterrichte beschästigten Lehrerinnen auch mit dem Arbeitsunterrichte betraut; allein dieselben können in vielen Fällen ihrer Aufgabe nicht gewachsen sein, da ihre Hauptthätigkeit durch die übrigen Lehrfächer und durch Vorbereitungen für dieselben gänzlich in Anspruch genommen wird. Die getheilte, ja zuweilen überbürdete Kraft erregt Unlust, deu schlimmsten Hemm« schuh jedes Wirkens, unter deffen Drucke der Erfolg schon im Keime erstickt wird. Zum Gelingen eines so wichtigen Unterrichtszweiges aehört auch eine ganze, ungetheilte Kraft, besonders da das Nachsehen an den Arbeiten der Schülerinnen nach dem Schluße der Lehrstunden sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und ge« wiß nicht weniger nothwendig ist, als die häusliche Korrektur der schristlichen Schülerausgaben. Tüchtigen, von ihrer ernsten Aufgabe wahrhaft durchdrungenen Arbeitslehrerinnen wird es auch gelingen, den Krebsschaden inl Familienleben (denn als solcher nur kann es betrachtet werden, daß der Sinn für Häuslichkeit in steter Abnahme begriffen ist) zu heilen. Die Liebe z»l nützlichen Handarbeiten utld die frühe Gewöhnung, jeden freien Augenblick damit auszufüllen, werden ferner das. wirksamste Mittel sein, dem Müßiggange und dem verderblichen Nomane- und sagt in sehr ruhigem Tone: „Ich kann heute gar nichts arbeiten ..." Der Frager zuckt die Achseln und ver» schwindet mit seinem Zeitung»paket. „Ah, das ist gelungen!" rust der Redakteur, der nnt dem Oeffnen der Briefe beschäftigt ist. „Hier fragt Einer an, ob er schon von jetzt ab bis zu Ende des Jahres 1876 abon-niren kann . . „Ah, ah, ah! das ist kostbar. Du, der Mann scheint eine politische Ueberzeugung zu haben. Wir schreiben ihm auf der Stelle, daß er auf tausend Jahre abonniren kann, wenn er will, natürlich gegen gleich baare Bezahlung im Voraus. . ." Es klopft. Eine junge Dame in süperber Toilette tänzelt herein. Sie blickt im Kreise um und geht geradewegs auf den Redaktionsdiener los. „Mein Herr," fagt sie im silßesten Tone, „mein Name ist X . . Der Redaktionsdiener, ein sehr gebildeter Mensch, nennt den seinigen . . . „Michel Ober-gstettner. . Die Dame ist sehr erfreut, den Herrn Michel Obergstettner kennen gelernt zu haben. Sie hat von seinen berühmten Theater-Recen-sionen gehört, hat sie selbst mit Entzücken gelesen und gibt sich die Ehre einer persönlichen Vorstellung . . . Der arme Obergstettner hat Mühe, das sichtlich befangene Fräulein von sich ab und an lesen entgegenzusteuern und manches junge Mädchen vor Sittenverderbtheit zu retten. So lobenSwerth und nothwendig ein weises Sparsystem im Großen wie im Kleinen ist, so sollte es beim Handarbeitsunterrichts, wo der kleine Gehalt der Arbeitslehrerinnen der Familie und dem Staate so reiche Zinsen verspricht, am wenigsten in Anwendung kommen. Mögen besonders jene Vorsteher und Freunde der Schule, welche sich in ihrer Familie des Segens, der geübten, fleißigen Frauenhänden entsprießt, zu erfreuen haben, dazu beitragen, daß dieser llnterrichtszweig stets als Hauptgegenstaild betrachtet und daher überall entsprechender gehoben und gewürdigt werde. Zul .geschichte des Tages. Im Entwürfe des Strafgesetzes hatte das Ministerium beantragt, „Abneigung oder Geringschätzung" gegen den Staat, die Verfassung oder die Regierung mit Haft oder Geldbuße bis zu 300 fl. ahnden zu lassen. Der Sonderausschuß des Abgeordnetenhauses bestimmte jedoch den Begriff milder uild sreistn-Niger und setzte statt „Abneigung und Geringschätzung" „Feindseligkeit" — wohl in der Ueberzeugung, daß nach der RegierlmgSvorlage eine politische Gegenpartei nicht möglich wäre. Der ungarische Finanzminister will die Bankfrage lösen ohne Verständigung mit Oesterreich. Die selbständige Zettelbant Ungarns würde also mit Hilfe einer neuen Gesellschaft gegründet und die Einladung an den österreichischen Finanzminister, wegen der Banksrage in Verhandlung zu treten, wäre nur der Versuch eines unwürdigen Spieles gewesen. Die Aufständischen in Bosnien und in der Herzegowina sind ungebeugten MutheS. Die Kämpfe waren bisher von günstigerem Erfolge, als man bei Winters Anfang zu hoffen gewagt. Die Unterdrückung des Aufstandes durch die Osmanen ist während der kalten Jahreszeit weniger als je zu befürchten und kommt der Frühling ins Land, dann geht es mit verstärkter und geschulter Kraft gegen die Bedränger. ZUarburger Berichte. (Verein zur Unterstützung dürftiger Studenten.) Dem Protokolle über die letzte Hauptversammlung dieses Vereins, welche unter dem Vorsitze des Herrn Direktors I. Gutscher stattgefunden, entnehmen wir Folgendes: Die Einnahmen in der Zeit vom l. August 1874 bis 15. Juli 1-875 betragen 1479 fl. 75 kr., die Ausgaben 1011 fl. 2b kr.; bleibt also ein Baarverlag von 468 fl. k»0 kr. Außerdem besitzt der Verein Staatspapiere im Nennwerthe von 4100 fl. und steiermärkische Obligationen der Grundentlaftung im Nennwerthe von 150 fl. Herr Friedrich Leyrer spendete Lehrbücher im Werthe von 16 fl. 85 kr., Frau Aloisia Ferlinz Lehrbücher im Werthe von 10 fl. 85 kr. Die Zahl der Freitische, zum größeren Theile vor» edelherzigen Freunden der studierenden Zugend gewährt, belief sich aus 239 in der Woche. Herr Dr. Mulls übergab. 100 fl. aus dem Verlasse der Frau Baronin Lanoy im Auftrage des Testamentsvollstreckers Herrn Barthol. R. v. Carneri zur Vermehrung des Stammkapitals und beschloß die Versammlung, diesem Herrn ihren Dank aussprechen zu lassen. Schristlich soll dem akademischen Gesangverein zu Graz gedankt werden sür die gewidmeten 50 fl. — die Hälfte des Reinertrages von jenem ttonzerte, welches am 16. Mai hier stattgefunden. Zu Mitgliedern des Ausschusse» wurden einstimmig gewählt: die Herren: Dr. Schager, Professor Purgai, Ferdinand Auch-mann und Johann Girstmayr. Revisoren der Rechnung sind die Herren: Max Baron Rast und Telegraphenverwalter Kral. (Verdienstkreuz für Leben»ret-tung.) Aus Friedau wird uns geschrieben: Am 28. d. M. wurde hier der Postenführer Michael JaSbinscheg für die mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettinig dreier Menschen vom Tode des Ertrinkens mit dem ihm von Seiner Majestät dem Kaiser verliehenen silbernen Verdienstkreuze dekorirt, wozu die dienstfreie Gen-darmerie-Mainlfchaft der Posten Pettau, Maria-Neustist. Rohitsch u»»d Friedau ausgerückt war. Der Herr Bezirksrichter Kmetiö, Herr Obmann der Bezirksvertretullg Rada, die Mitglieder der Bezirksvertretung aus Polstrau, Groß-Sonntag und Michaloszen beehrten da» Fest durch ihre Gegenwart. Herr Rittmeister Hermann aus Marburg überreichte mit einer entsprechenden, da» freudige Ereigniß würdigenden Rede dem Postenführer die Auszeichnung, richtete Worte der Aufmunterung zu ferneren verdienstlichnl Leistungen an die anwesenden Gendarmerien und schloß mit einem „Hoch" auf Seine Maje- die richtige Adresse zu leiten. Die Dame, angehende Künstlerin, ist nun wonlöglich noch befangener und stottert mehr als sie spricht ihr Anliegen heraus: „Sie empfiehlt sich und ihr schönes Talent, folglich ihre ganze Zukunft, der Liebenswürdigkeit des Herrn Theater-Re-censenten . . Der arme Mann lächelt in wunderbarer Weise. Wer ihn nicht bereits aus seinen Werken erkannt, müßte ihn aus diesem Lächeln erkennen. Er verspricht der bittenden Schönen, „ihrer Zukunft in diesem Blatte zu gedenken . . ." Die Kleine geht und gibt einem bleich und krank aussehenden Menschen die Thürklinke in die Hand. „Meine Herren . . ." wendet sich der An-könttnling an den Zunächstsitzenden, „nur die Verzweiflung bestimmt mich, Ihre Hilfe aufzu-fuchen. Ich bin Familienvater, grenzenloses Elend herrscht in meinem Hause, die Kinder krank, mein Weib krank, ich selbst . . o Gott, Sie wissen, mein Herr, ich bin der vor einigen Monaten verurtheilte Kridatar D . . ich schwöre Ihnen, daß ich unschuldig gerichtet wurde, die Krise hat nnch uin meine ganze Habe gebracht, die vormals nach Hundertausenden zählte . . Der Atann stockt, seine Stimme erstickt in Thränen. Der Nedakte,tr, an den er sich gewendet, ist von der Erzählung ergriffen. Er glaubt dem Btttenden Alles, Wort für Wort. „Womit kann ich Ihnen helfen?" frägt er mit aufrichtiger Theiln ahme. „Womit? Herr . . . appelliren Sie an die öffentliche Mildthätigkeit im Namen einer verzweifelnden Familie, hier sind lneine Zeugnisse, meine Atteste. . „Ich werde Ihrem Wunsche eittsprechen, mein Herr. Sie werden den Hilseri»f niorgen im Blatte finden. Doch die Atteste behatten Sie selbst ..." „Und wenn sich Jemand bei Jhne>l von der Wahrheit meiner Angaben überzeugen will?" „So wird er sich in Ihre Wohnung bemühen müssen, deren Adresse ich ini Blatte notiren werde. Ich glaube, es ist so am besten, ich dürfte hier vielleicht schon morgen nicht mehr zu finden sein . . Der arme Kridatar sieht den sreundlichen Redakteur mit großen Augen an. Er versteht ihn nicht, er nimmt seine Papiere, dailkt und geht seiner Wege. Ein neuer Ankömmling. Es ist einer der ättesten Mitarbeiter des Blattes und gleichzeitig verantwortlicher Redakteur desselben. Vor wenigen Stunden erst ist eine mehrmonatliche Arreststrafe zu Ende gegangen, welche er eine» sogenannten PreßvergehenS wegen büßen gemußt. Vom Landesgericht hinweg war er nach Hanse geeilt, seine Frau zu umartnen, sein zwetter Weg galt seinem Bureau, seinen Kameraden. stät, in welche» die Anwesenden begeistert einstimmten. Ein heitere« Mahl schloß die hübsche Feier. (Fels ensturz.) Auf der Kohlenbahn von Römerbad gegen BreSno wurde durch einen elsensturz ein Wagen zertrünlmert und ein ferd zermalmt. Der Arbeiter Martin Bastitsch au» St. Christoph blieb augenblicklich todt; der Pferdeknecht Martin Rotter aus Krain erlitt schwere Verletzungen. (Keine I esuitenpredigt!) Dieser Tage sollte hier ein Jesuit predigen; der Stadtrath erließ jedoch ein Verbot und lautet dasselbe folgendermaßen: „Ueber die Namen» des Dom- und Stadtpfarramtes anher gerichtete Mittheilung vom 20 Dezember 1675, daß zur Abhaltung von Predigten in der hiesigen Domkirche, und »war inklusive 25. bis Dez., Herr Anton Forstner, Priester der Gesellschaft Jesu, geladen worden sei, findet der Stadtrath mit Hinblick auf die im Stadtbereiche herrschende Scharlach-Epidemie und au» Ritcksichten fttr die öffentliche Ruhe und Ordnung die Abhaltung dieser Predigten durch Herrn Anton Forstner unstatthast zu erklären und ersucht Euer i'^ochwltrden die obige Ladung des Herrn Anton Forstner sogleich rückgängig zu machen. Es wird Euer Hochwürden zu Gemüthe geführt, daß die Verwendung eines Priesters der Gesellschaft Jesu von einem großeil Theile der Bevölkerung sehr mißliebig würde aufgenommen werden und jetzt während, der Weihnachtsfeiertage Ausschreitungen des beschäftigungslosen Pöbels provoziren könnte, welcher nur durch Aufbietung der bewaffneten Macht niedergehalten werden könnte. Da nun die Seelsorge hier von einem allgemein geachteten Klerus erfolgsam bestritten wird, so ist kein Grund vorhanden und bei den gegenwärtigen Zeitverhältniffen wohl nicht gerathen, den kirchlichen Frieden und das geistliche Ansehen durch mißliebige Verwendung von Priestern der Gesellschaft Jefu zu stören. AllS diesell Gründen muß der Stadtrath auf die Unterlassung der obangezeigten Verwendung des Jesuiten Herrn Anton Forstner bestehen und würde im Falle einer Nicht» beachtung der gegenwärtigen Verfügung dessen polizeiliche AuSweisllng aus dem Stadtgebiete veranlaßt werden müssen, worauf es Euer Hochwürden schon wegen de» unvermeidlichen Auf-fehens werden nicht ankommen lassen. Die etwa mittlerweile bereits erfolgte Ankunft des Herrn Anton Forstner und dessen Abreise wollen Euer Hochwürden bei sonstiger Gewärtigung der gesetzlich vorgesehenen Strafaktion mittelst des vor-gefchriebenen Meldzettels, wovon ein Exemplar mitfolgt, mir anzeigen. Dr. Reiser, B.-M." (Spende der Kaiserin.) Ihre Majestät die Kaiserin hat den» hiesigen „Verein zur Unterstützung dürftiger Ächüler der Volksschlzlen" ö0 fl. gespendet. (Evangelis che Gemeinde.) Nächsten Samsiag den 1. Jänner 1876 wird um die gewöhnliche Stunde feierlicher Neujal)rSgotteS-dienst in der hiesigen evangelischen Kirche gehalten. Am Sonntag findet in Pettau eine allgemeine Versammlung der daselbst wollenden Gemeindeglieder statt. (Feuerwehr.) Morgen um 8 Uhr Abends filidet im großen Speisesaal des Casino die Hauptversammlung dieses Vereines statt. (Oeffentlicher V ortra g.) Am Sonntag den 2. Jänner Vormittag halb 11 Uhr wird an der hiesigen Oberrealschule iZeichensaal Nr. 1, 2. Stock), vom Herrn Professor Josef Jonasch ein Vortrag über das metrische Maß für Damen gehalten. Der Eintritt ist frei. (Betrug, beziehungsweise Mitschuld.) Unter jenen Angeklagten, welche im nächsten Monat vor das Schwurgericht Cilli gestellt werden, befinden sich auch die Kaufleute Kandolini in St. Georgen und Kautschitsch in Pöltschach sammt Genossen (Schmitt und Ko-schuh) wegen Betruges, beziehungsweise Mitschuld. Theater i^Das Sensationsstttck: „Die beiden Waisell" kommt morgen zur ersten Aufführung. Eine befondere Anmerkung über dieses neueste Bühnenprodukt französischer Abkunft dürfte sich als überflüssig erweisen, denn kaum vor einem Monate, als das Stück im Carltheater in Wien zum erstell Male gegeben wurde, waren in den Wiener Blättern ganze Spalten davoll zu leseil, darin einig ausgesprochen war, daß „Die beiden Waisen" einzig und unübertroffen in ihrer Art seien. Wir könnten sonach unseren Lesern nur bekanntes wiederholen. Seitens der Theaterdirektion wird versichert, daß die Einrichtung des Stückes auch auf unserer Bühne so ist, daß es unbedingt zu vollendeter Wirkung komnien muß. Daran zu zweifeln ist kein Grund vorhanden, da Direktor Dietz ein gewissenhafter und talentirtcr Regisseur ist. Wir sind nur neugierig, wie die gesunden Nerven unseres Publikums gegenüber den stärksten Reizungen französischer Bühnenraffinirtheit sich verhalten werden. — Willbrandts „N e r o" wurde ilun ebenfalls auf das Repertoir gesetzt. — Für die allernächste Zeit ist ein Gastspiel des Operettensängers Herrn Mathias vom Landestheater in Graz festgestellt. Letzte Vost Die Verhandlungen Über den Ssterrei» ckifch'italienischen Handelsvertrag ftnd zu Rom wieder aufgenommen worden. Im deutschen Reichstage soll wegen der orientalischen Arage interpellirt werden Führer der Aufständischrn begeben flch nach Montenegro, um die offene Mitwirkung zu erlangen. Die französische Nationalversammlung verhandelt über den Zeitpunkt ihrer Auf lösung. Eingesandt. Chri stb escherung. Marburg, 29. Dezember. Am ersten Weihnachtstage d. I. in der sechsten Abendstunde veranstaltete der hiesige evangelische Frauenverein in den Näumell der evangelischen Kirche eine Christbescherung armer Kinder ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses. Die Theilnahme an der Festfeier von Jung und Alt war eine auberordentliche. Vor dem Altare erhob sich der schön geschmückte und hellerleuchtete Christbaum. Davor staild der Tisch mit dem Liebesgaben, den die zur Beschenkung hera»wezogenen Kinder umstanden. Nach einem mit Orgelbegleitung gesungenen Weihnachtsliede hielt Herr Dr. Kolatschek eine längere entsprechende Ansprache an die Erwachsenen und an die Kinder, worauf von den Vorstandsmitgliedern des Frauenvereins, den Frauen I. Reiser, K. Hartmann, A. Kolatschek, und voll den Helferinnen Frau W. Geuppert, Frau A. Schweizer und Fräulein A. Puchelt die Vertheilung der reichlichen Gaben (Kleider, Wäsche, Schuhe, Bücher und Schlllrequisiten, Eßwaren, Spielsachen u. a.) in geordneter Weise vorgenommen wurde. Bonden betheiligten 29 Kindern waren 9 evangelischen und 20 katholischeil Glaubens. Nach einer kurzen Dailkrede an alle Wohlthäter schloß die erhebende ulld schöne Feier lnit einem von mehreren Gliederil des hiesigen Äiännergesang' Vereines lvirksam Vorgetragellen Weihnachtschore. Der hiesige evangelische Frauenverein hat sich „ServuS; servuS; grüß' Gott; wie geht's!" hallt es dem Antretenden von allen Leiten entgegen. Alle erheben sich von ihren Sitzen und umdrängen den Geprüften. Der hat noch keine Ahnung, daß die Existenz seines Blattes erschüttert ist. „Welch' tragisches Wiedersehen!" ruft der kleine Schwärlner mit dem blaffen Gesicht eln-phatisch. „Morgen schon sind wir vielleicht auseinandergesprengt, nach allen Richtungen der Windrose . . Der Redaktellr a»n Fenster trommelt nach wie vor mit den Fingenl auf den Scheiben. Nur klingt es manchmal heftiger, stürmischer, ab und zu pfeift er sogar ein Stückchell dazu. Es wird heftig an die Thüre gepocht; ohne allf eine Einladung zu warten, wird diese aufgerissen und ein Herr tritt mit einen: kurzen „'ab die Ehre!" in's Zimmer. „Ich möchte gerne den Redakteur der politischen Leitartikel sprechen . wendet er sich an den Nächststehenden. „Sie wünschen viel auf ein Mal. . lautet die Gegenfrage, „wollen Sie sich präciser ausdrücken, mein Herr, nach welcher Richtung hin ich Ihnen dieilen kann." „Kurz gesagt, mein Herr . poltert der Frelnde heraus . . „ich gehöre Ihrer Partei an . der Redakteur verneigt sich. . „bin jedoch mit der Haltung Ihres Blattes in gewissen Fragen ganz und gar nicht einverstanden." Der Redakteur verneigt sich abermals schweigend. Der Fremde fährt fort. „Sehen Sie, ich habe das regste Interesse an dein Bestände Ihres Blattes und habe sogar auf ein halbes Jahr iin Voraus abonnirt, aber die Behandlung dieser und dieser und dieser Fragen . .", er bezeichnet die Gegenstände seiner Unz»tfrie-denheit des Näherell, „hat inich äußerst llna^ genehm berührt." „Wie hätten lvir uns Ihrer Ansicht nach verhalten sollen?" erlaubt sich der Redakteur zu entgegnen. „Wie Ganz einfach. Sehr reservirt Die gesunde Menschenvernunft sagt schon, daß derartige Fragen lnit größter Diücretion zu behandeln sind." „Es wäre demnach das Beste gelvesen. „Darüber zu schlveigell. Das ist so einleuchtend als möglich." „Ich bewundere Ihren Scharsblick, inein Herr. In der Folge soll Ihren Weisllngen entsprochen werden." „Sie werden also sür die Folge dariiber Schweigell beobachten ..Ueber Dieses und über vieles Alldere noch, lnein Herr." Der Frelnde ist entzückt. „Ich aboilllire sofort aus ein lveiteres Quartal . . rlist er ill seilleln EnthusiaSlnnS . . . „Nehmen Sie vielleicht das Geld gleich selbst in Empsallg?" „Das ist Sache der Adlniilistration, mein Herr. Jlldessen rathe ich Ihnen von jeder Ueber-eiluilg ab." „O, keine Uebereilnilg, Herr Redakteur. Für meine Partei ist lnir kein Opfer zll c^roß. Ich abonnire." Der Abonneilt schüttelt deln Redakteur lnit Wärnle die Hand und geht. „Obergstettner," ruft der Redakteur den Diener. „Befehlen?" „Haben Sie den Herrn gesehell, der ebe»l hier war?" „Ja wohl." „Wenn er wieder kolnlneil sollte, lverfen Sie ihll hinaus." „Sehr lvohl." Alis dem Zllnlner des Chesredaktelirs lver-den Stilnlneil laut. Plötzlich öffilet sich die Thür, der Redakteuer vu elist tritt, voil zivei der ältesten RedaktionSlnitglieder gefolgt, in den Lesesaal. „Meille Herren," sagt er lllit allscheinender Rttl)e ill Ton nild Miene, „wir haben uns getällscht, lvir habell stets geglaubt, die Sache einer Partei zu vertreten, ill Wirklichkeit aber stehen lvir isolirt und ohne Stütze da. Eine Partei, lvelche die llllsere lväre, existirt nicht, lvir bezahleil viese bittere Täuschnllg nlit deln Leben unseres Blattes. In einigen Tagen lvird dieses Blatt zu erscheinen ailsgehört haben . durch die Veranstaltung der Christbescherung uilbestritten ein Verdienst erworben und für seine Humanitären Zwecke gewiß manche Herzen neu gewonnen. Dtll 7. allsübrndt« Mitgliedtra dts VtrtintS M Antrrstühlllig dürstigkr Kchölkr der Volksschalta in Marburg wird hiemit zur Kenntniß gebracht, daß die Generalversammlung an einem erst später näher zu bezeichnenden Tage in der ersten Hälftc des Jänner 1676 stattfinden wird. Gleichzeitig werden die ?.1'. unterstützende n Vernnsmitglieder, welche für die gute Sache thätig mitwirken wollten, freundlichst eingeladen, sich beim Obmannstellvertreter Herrn A. Scheikl zur Aufnahme als ausübende Mitgliede'' zu melde» Achtungsvoll l507 Der Ausschuß. HeffentNcher Z>ank. Der löbl. Bezirkshauptmannschaft, welche anläßlich der Flucht des Raubmörders Ulbl die umfassendsten Vorkehrungen getroffen, um die Geängsteten und Bedrohten unferer Gegend zu beruhigen und zu sichern, spreche ich hiemit öffentlich den verbindlichsten Dank aus. Ebenso danke ich allen Freunden und Bekannten, namentlich in Marburg, für die Theil-nahme, welche sie bei jener Gelegenheit bewiesen. Ober-St. Kunigund, 30. Dezember 1875. _Josef Heller. Danksagung. Der Unterzeichnete findet sich angenehm verpflichtet, dem löbl. Vereine zur Unterstützung dürftiger Kinder der Volksschulen Marburgs, anläßlich der am 26. d. M. im Saloil Götz' erfolgten Betheilung von 25 dürftigen Kindern mit vollständigen Anzügen, im Namen derselben, deren Eltern, sowie überhaupt der Volksschulen den innigsten Dank auszusprechen. Insbesondere aber wolle der geehrte Vorstand des Vereines Herr Vice'Bürgermeister Dr. Duchatsch und der löbl. Ausschuß die tiefempfundenen Gefühle des Dankes für ihre fo humane und opferwillige Thätigkeit entgegennehmen. Hieran schließt der Gefertigte nur noch den Wunsch, daß die, durch ihren Wohlthätigkeits-sinn so bekannte Bevölkerung Marburgs durch recht zahlreichen Beitritt es dem edlen Vereine ermögliche, seinen sege»lSvollen Wirkungskreis von Jahr zu Jahr erweitern zu können. Marburg am 27. Dezember 1875. Dr. A. Elschnig, 14V8 Stadtschulinspektor. Kundmachung. Das hohe k. k. HandelS'Ministerium hat den Nachtdienst Hieramts vom 1. Jänner 1876 an aufzulassen befunden. Wovon die Verlautbarung mit dein Bemerken erfolgt, daß das Amt vom gedachten Zeitpunkte an für den allgemeinen Verkehr täglich von 8 Uhr Früh (in den Monaten März bis September 7 Uhr Früh) geöffnet, und um l0 Uhr Abends geschlossen werden wird. Marburg am 28. Dez. l875. (1500 K. t. TelegrafeN'Hauptftation. Oeffentlicher Dank Herr Karl Fleischer, Apotheker in Gott obitz, hat die Lehrmittelsammlung der Marburger Lehrerbildungsanstalt durch ein werthvolles Gtschenk, bestehend auS einer Anzahl auSgestopster Vögel, bereichert, wosür dem schulfreundlichen Spender hiermit der wärmste Danl' auSgefprochen wird. Dr. A. Elschnig, Direktor der k. k. LebrerbitdingSanstalt. Marburg am 27. Dezember 1875. v' <» ÄI. 1S7S doäs V novid xrOAtoril» »lov. lna- r»1)or»^o xospe Ledraml-ovs. d lestoromu >o üruilitvvQikit » tov» OÄdor. Ein möblirteS Aimmer ist zu veriniethen. Anfrag« bei Herrn Massattt, Postgasse.__1ö02 Gin Gewölbe in der Magdalena-Vorstadt, A^ahnstraße Nr. 145 ist zu vergeben. (1506 Ml Mit einer Beilage. Freitag den 31. Dezember 1875 ,n dcr Götz'schen Bierhalle 8lilnefler-kfeier mit von der (14V6 5üdt)uh»werkstätten-ZttttMkapeae verbunden mit einem nebst mehreren komifchtn S^torn Vortrüge«. Beginn des Tombola halb 10 Uhr. Anfang 7 Uhr. Entree 20 kr. ASr D ?. seotare ««d Vdvokate«. Ein tüchtiger lKonzipien mit schöner, geläufiger Handschrift, auch dcr italienischen Sprache kundig, wünscht tvrgen Familienverhältnissen bei einem k. k. Notar oder Advokaten gegen seiner Verwendbarkeit entsprechendes Honorar sogleich oder später plaeirt zu werden. (1505 Auskunft im Comptoir dieieS BlatteS. Z. 8850. EdM. (1503 Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg r. U. wird hiemit bekannt gegeben, daß in Folge Be-willMng des k. k. KreiSgerichteS Cilli ddo. 21. d. M. 3. 7611 am Montag den Jänner 1876 Bormittag 10 Uhr auf dem Tute , in R othwein mehrere der RosaBrandstetter-schen BerlafleSmass» gehörigen Viehstücke edelster Race, alS: 4 Pferde, 7 Kühe und 1 Oechftl im Wege der freiwilligen Versteigerung gegen sogleich bare Bezahlung werden verkauft werden. K. k. Bezirksgericht Marburg r. D. U. am 26. Dezember 1975. Aattk und AntmpsthllUlg. Für den mir im alten Jahre geschenkten zahlreichen Zuspruch herzlichst dankend^ bitte ich, mir auch im neuen Jahre Ihr geschätzte» B«'r-trauen zuzuwenden; ich werde stets bestrebt sein, meine geehrten Kunden bestens zu bedienen. ' Die Fleischpreise find folgende: Rindfleisch 1 Pf. (altes Gewicht) SO kr., V» Kilo RS kr. Kalbfleisch und Schweinfleisch l Pf. (altes Gewicht) 24 kr., V, Kilo SS kr. Hochachtungsvoll l^v9)__Postgasse 23 Gutes Olhsellfleisch das Pfund TA kr. bei Josef Kermek, Biktringhofgasse, 1497) Pichler'scheS HauS. Gin Bedienter sucht eine Bedienstung in dieser Eigenschaft. Nähere« im Comptoir d. B. (149S ?apivi'', Zotifvid- S. Ivivksni'squisitsn ttanälllng maeltt Inermit äie erxedene ä»8s er 6ie k'sbpilcs»iiioäoplaxv 0° ?. kollmxsr übernommen dat, unA empAelilt somit sein sortirte« I^seer V«« rüsleikleii Kezelizslz- t ksiil« kilekeri». Vttpiei'büeliki' djlliKijtvn vriKiilal-li'Abi'iliijpi'siijen. Oesekäftsdüeker naek eigener rsgtrirt, unä S0leke, 6ie melZt SM sinl!, ivercken sokvvUstenL kesvrKt unck ebens0 2u k'sbriics- preisen bereeduet. I5l)4 Dank und Anempfehlung. Beim Jahreswechsel sage ich alle»! Herren nnd Dalneir, welche durch Benützung ttieiner Fiakerei nnr eiil hochehrendes Vertrauen bewiesen haben, den aufrichtigsten Dank. Ich glaube, detn geehrte»' Publikum gegenüber diesen Dank am besten dadurch bethätigen zli können, daß ich bestrebt bin, mit regstem Eiser für die Befriedigung gerechter Wünsche durch gute Fahrgelegenheit, schnelle und höfliche Bedienung und billige Preise zn sorgen. Zugleich mache ich die ergebenste Anzeige, daß fünf Wägell (Einspänner und Zweispänner, offen und geschlossen) zur Verfügung stehen und bitte ich, zur Vermeidung von Irrungen auf meine Numlnern achten zu wollen; es sind die Nummern: IS, 14, IS, IS und I?. (1510 Zu geneigtein Zuspruch empfiehlt sich hochachtungsvoll Gastwirth und Fiakereibesitzer (Hotel Mohr). Marburg, am 30. D^ember 1875. ß S L s c?^ Z-» ^ . "«M ^ qp Zö !-»-Q». S-» ^ ^ ^ xs ^ SS L - VN N« SiS SA ?o oo S -S « s; s 'S s s; L L ei «z ^ 8ki u L s s ^S' s s cZ » tä-s « « »»»» . es co o^ .s ^ « ^ ^ r^. ^ 'S 'Z 2 'S 'S »-» tjOil^SS öVtiö -NN -KS c» s ^ ^ ^ SS ^ u-z ^ ^ ?z ^ -S^ ^ I" vNA -» s? " " »2 .^-2-Z X -^. « s „ !» ---^ s s oo oo ?s s az « xZ S k2 SS eo A ^ r-rs --S s « N^N^ SS »7Z ^ K «2 s; ^ »T' .. s ^ « s?; »- — ^ >»-1 ,kZ ^ ^ ,-zc^ ^ '- ^ ?z " ^ « »— «?? «-S L> ^ -S' ^ 2 ^ »» ^ ^ C', e^ S» - Z-^ « l>, «O^ .. V »-- s s » ^ A-:N N> — 'S' »/!» »< « s ?z ri S» ^ « r: ^ V S» »«upt.kiioäsriaxv dei k. I'ruükli i» !>Ii»'I»ii'x »m«!°i. -im-nw,« m°«>.i->°i« vni» I» «^vl>^«^i» ss>rlKli»nI ninoi^ikttntsGlivi» M«I»»U,»»«»I»ii»viH. (1387 IIIIU «? ^Vt»vv>tr ^ ^ilstttt ' mtt Virsotilu»» unil 9l»it. ll«niim»k»vti!n«'. Asstattvte (665 liikvl-, l/ontimal-ki'sivk«!!-. 8piv!- unl! 8«ilnpli>vil^ml ^ empkeliisu ?u I)i11iA3ton ?al>rilc3preiijeu AoiRR»!» I^ttvItNV,^ chZK GIIe. kW W l)!r8 l)!r8 VpR?Ätti«»G» ßR^ T^S»IttI»»iDGl«SSG.TAtz^ßGC^^I»Stt li-uMK 5k Ii.2.uiiic1iör iiss^irtzt <^16 ^Ui»It^»iii»A unli TlOk«'?!»«!»!»«? V0U am 8ü6- o^sr XärQtllsrlzatmlioso ttllIauK6näs!i (^iiteru, Doiisrsied- lullZssä^elctsQ vto., — die alleutalls notli^vsndi^v Ver^ollunA — uncl clis '^ustvlliiiitx iu dag von dsu l^. 1. ?aiteieu voi'ßssoln'ivl^eils seiuer ciis der ^)er Laim autxnKgliouäslt VV^areu ete. vom ?i^u36 de» ^ut- ^ekvi's, ders» vsit^re und /Tiit'ß^ttkv am bvtreüeuden Lxpeditionsamtl? dm' 3üaltt» — pi0mz)t und iiu den kiUiKkwn öediu^iligseu. (ZIsieliiimtiK otksiüt dassell^e Steinkohle: ü. 4T IORnx>1«^ts:, irr, ^oIiRairZ I « »» o. ^!40N MW bewährt- Brust- und HustenbonbouS, entluUtt'n die gröhtmöqlichste Men^e von Wmcten nuS den verschiedenkn Kmntern und Wttrzel,,. welche von ielirr tiefen Brust- nnd Lnngettleiden yet)ra»klit wurden. j^ti4 Preis eiucr Schachtel »<> kr, eines P»lckchcns i.'; kr. Krzenger: «Zk< rl»»r«l »ua»«Ii» jW«»in. Kanpt-?epot siir Steiermarl! bci ^?kV«Zs ?k«:i»HV«!«, Milireiiaplicheke. Murpl.ik, Graz. Depots: Zn Marburg bei W. 5Tönig. Apotheker. Ci l l i Baiuiidach'S Apotliekc. D. Lan .. t> berg H. Miiller'S Apotlieke. E ''. . SMald I. Riestlinl^er, Kaufmann, iirstcnfeld A. Schröckenfnx, Apotheker-, leisdorf R. Moyr, Apotlieker. 5t v flach A. Bilef, Apotheker. Lesben L. Calitilh, Apotl>eker, Waasenvorstadt. Pe tt n n R. Girod, Apotlieker. Radkersburg C. Andrieu, Apoklieker. Rotte n ,n a n n Fr. Illing. Apotheker. W e i R. Breimejser, Apotheker. Wiens assergrößtes der als solid und reell ancrkailnttil Airuni vt^rnliai ll l'ttilitit, Känltlicrstraße 14 (viv'^-vlt, der Weilibur^^gofse) II.^'.9 verkauft einzig und allein uuter gewissenhaftester Karantic für deste Qualität und Echtheit der Waaren fortn>al>reiid «i».'« lür jeäe in Schaswoll-Alridtrstotlro. Elienso alle erdenklichen Gattungen Leinen-, Mode-, L^ur» rrnt- und Wirkwaaren, Seiden- und Samn>tt'attk>er. sowie Guipür-Spipen in allen Sorteu, nel'st taufend anderen Artikeln. ^tttisier- und U»narl'n-Vt'rzt'ichni>.j HtrntI» >I««H fpnnoo. ^öestellmigen, selbst die kleinste pronipt gegen Diaciuiahme. Nichtconvenirende« wird anstandslos zurückgenommen. vi« Kr MvhorL uuä IImxebunA 6er k. k. Pr. ^IIZöwöiQöv ^ssskiirall2 in Inest von clem liisIleriKeu Usupt' ^Keilten Herrn L? ar 1 ! u c?l e r frei^iNiK 2U üok^ewKt k«Ki»Ä«t »l«I» v«i»» K. I87K »i» I»«I k'rie^iiek 8vetl, kLsukwÄHn, 6ra2ervorst»ät, Usus ^r. lO. kanzv ttsrnsn/^N2llgs vv» 14,1K. 18 26 ti »->8 l'vnü^etion«- üi Wüsellv - ILt»ltli88«mv»t s jk I^AfdUl'K Lcerrs»s^bMo 114 empüeUt eine xrosse ^us^ad! von Herren-, Xnadeii- ItivÄer-KIeiÄern praictisok unä renwbel »!s WGlKmSSKts» NVÄ UGKk^SklrUSSSkHli^kG z ferner eine eigens 2U äiesem ^^eeke anxekomwene grosse ?artdie ^«rrvik» «NÄ von ^eisslelilen unä Lkit^on, A»nn kärdZ^e VxL'OrÄ» ^ t?rvttViR»IIvil»Ct«l» aus äen er8ten wiener unä 1^1 attauvr k'Ädriken ZU susserße^vkdnliek killixen kreisen. (1420 ^U88er6em sin6 IjL.rL^Si», SrttVttt», UllRtVrtvlkvI ^ IkOAtSlktrAASr, GQSllVl», Vruist» ^ IcikKptS ete. ete. stets am I^i^z^er Kanio !(nabon-^n2llgv von ü. 5 50 — ü 7.50. co ? i>i s « -1 s s ?rKai>m»r»UoiisLioliul>»ie Hit K IS7S dsAivat aiw w«»«» ^doawvmvat »iik ck«» ^«I»?A»NU Ä«» M M eUc ZiehungS- nnd Restanten-Listen, Treffer ÄuSzahwn^lS Tabelleu. Amortisations-Verzeich-nisse ic. Mit der ersten Nummer erhalten die P. T. Abonnenten einen Universal-Berlosung»- nnd Eou-panS-Kalender, ein Verzeichniß der von Anbe. qinn bit' Ende 1875 gezogenen Serien aller europäischen Lose und eine Statistik der ö st e r r. A c t i e n«V e s el l s ch a f t e n (nach offiziellen Mittheilungen). 1481 V »1» V«svst8»r" Zeitschrift fiir Bank-, Finanz, und Eisenbahnwesen, veröffentlicht: Börsenberichte, Bant- und Börsennach. richten, Sin« und Auszahlungen, Zinsen nnd Divi-denden, HandelS-Usancen, Eisenbahn-Rachrichten, Wochen- und MonatS-AnSweise, Berichte von frem« den Plätzen. CurSbewegungs-Tabelle ic. und bildet insbesondere durch seine Katli5vlil«go iUr Kspitatiston bei der Wahl von Anlage« und Speculations Effecten, ein den Bedürfnissen der Kinanz- und Hvndels-weit elieuso rasch wie verläßlich dienendes finauzitl- leS Kach. nnd Nachschlagewerk. fttr beide Ionrnal» zusamm«^» M mit portofreier Zusendung für die osterr. M.»VTHIH?D4^IIR4^NTIVI^SIM ung. Provinzen Dir Administration des „Alvroui-'^ nnd „Finanzieller Wegweiser'^, 1VoU»oU« Hr. IS. Nr. 577 SI. Sch. R. I4SS Unterlehrerstelle. An der sechStlassigen Volksschule für Knallen Marburg ist eine Unterlehrerstelle mit de» Bezüge» der ersten ^ehaltsflasse zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihre vd-nungSmäßig belegten Gesuche biS län^enS M. Jänner l876 beim Stadls bulrathe Marburg (im Wege der vorgesetzten Schulbehörde) einreiG«. Stadtschulrath Marburg am 21. Dez. 18'^b. Der Vorfitzende: Dr. M. Reiser. Ausgenommen wird sogleich ein Lehrjnnge I I d r Gemischt-Waaren-H«ndlung de» Gustav PoSkoschill in Pettau. 14V1 ü» 2,5^, ^lS Hauslehrer für das Literarische sowohl, als auch für Musik-und Gksongunterricht empfiehlt sich ein Mann in den bestrn Jahren, der sich über seine viel-jährige Wirksamkeit in genannten Fachern mit den besten Referenzen ausweisen kann, zu so-glkichem Engagement unter de» billigsten Lohnbedingnissen. (1476 Geneiqte Anträge erbittet derselbe an I. Kadlik's Geschästskanzlei i»^ Marburg zu richte". Uvu uinl 8ti'v!l iiu vkiliituken: Poberjchkr-Straße Nr. 28. ' 1490 V j l v p 8 I o ^I^aükuelit) iieüt!>rle4iiel» elt. (i248 Nur in (l140 ?VII»K'8 ältester und berühmtester lliiivki'8!>l Vliszseiillzlle. HVIIZX, Mariahilferstraße 1, wird, wie allbekannt, unter strengster Garantie filr beste Qualität und Echtheit der Waaren stetS dat Allerneueste «ll xros ck vll detail abgegeben. SoI»»ivoU » XIvtüvritoiks, die feinsten und modernsten für jede Saison in alle« Karben, glatt, gestreift, einfach und schottisch carrirt, und zwar: 1«ü»tvr, kips, l'lkiÄstotkv, i)i»x0Q»I, ^lavvll» Lkoviot (Tuch-Akleider), nebst vielen anderen Sorten. I^oiQvaväoll, alle Gattungen'tigodrvußsv in2v»!vk und Vamast, 6r»61, weiß und farbig. Vorkävxs, ktZQ sogar ^>4 breit, ?srv»1in», türic. (?rst;ov, nebst aujend anderen Artikeln. Vollständiges Sortiment von >VirIcv»»rol», ksrrov- Größtes Lager von S«!ä«v- uvS. S»mmt-L>ti»ä»ni in jeder beliebigen Farbe und Breite. goIi»kifoU'' uvä Lloaä-Sxit»»!» auch mit Perlen benähte, sowie überhaupt alle in dieses Aach einschlägigen Gegenstände nnd dieS Alles «ur zu Versendungen mittelst Nachnahme prompt. Muster- und Waaren-Verzeichniß qratis und franco. vis xrö»»ts Eisennlökelfnklik von IVLii ii» III. I^srxer^asse !7» swpüetilb siol^ ttiermiti. u»ci /»'»»»co. IsMl 8i in SsOU. Kpeeisllstvn IN Hiilil?» iViii'Itineiibil« ckr«n6»ptom ävr Rilon«r RisItautttsNunv vertreten durch AUiO»» Ottakring, Degengasse Nr. 6. ?«rti«Iturd>nen »uS VvIIliirliinen mit drel)barem Leitschaufelavparate für variable Wafsermeugen. Uosi^ontsltufdinon für hohe Gefälle, von M. anfangend, werden montirt verschickt und machen kostspielige Wasserbauten vollkommen entbehrlich; empsehlenSwerth für Sägemühlen, Eisenhäm-1428 mer ,c. ^assersaugapparato zur Entleerung von Baugruben nnd zur di-rectenG efällSerhöhung, Eeutrifupalpumpen voa ?erkom. 1 „ Birnbacher. k. k. Kinanzrath l „ Höhtt. k. k. Oberfinanzrath 2 „ Moline. Maschinenfabrik»' Vertreter „ Josef Schrey. Handelsmann „ Georg Ogriseg „ Karl Kleewein, Kaffeesieder 1.20 „ Dr. C. Jpavic. Advokat „ Dr. Kranz Radey. k. k. Notar „ Joh. G. Jsepp, Weinhändler I. Kauland „ „ K^rSinek, Werks-Direktor „ Krauz Oehm, Hausbesitzer „ Dr. Miklantz, Advokat „ Joh. Kruhek, Restaurateur „ Wenzel König. Apotheker „ Schleicher „ Dr. Carl Waltner Krau Stichl Herr Franz Pichler ,. Dr. Orosel, Advokat in St. Marein „ Kranz Perko, Realitätenbes. „ Dr. Jos. Stöger „ Johann Krottmayr „ Gereke <81 Sohn „ Josef Leschnig, Verwalter „ Math. Wohlschlager „ Halbärth, Handelsmann „ Karl Purkbart L. Wohlschlager jun. Autou Verblatsch. HauSbes. „ Auchmann „ Schrey. k. k. BezirkS'Richter l „ Wiejer „ Carl Sock „ Dr. Scheichenstuhl „ Josef Pelikan „ Georg Sulz Pfarramt in der Grazervorstadt Herr Johann Pucher „ Josef Wolf „ Krcmpl. k. k. Steuereinnehm. „ Leop. Ritter v. Neupauer. k. k. Ingenieur „ Johann Asowitsch, HauSbes. 1 Dr. Kerd. Dominkufch. Adv. 2! -1! l! Il 2! 1! Herr Kranz Lang, k. k. Prof. fl. „ Binz. Lobenwein, Fotogras „ Albert Jäger, Baumeister „ Lobenwein. „ And. Nager „ Josef Holzer Unlefrrlich He.!r Fellz Schmidl, Binderm. Krau Maria Schmiderer Herr Kerd. Baron Rast „ Wenzel Czerwenka „ M. Miklantschitsch „ Vinzenz Zinke „ Kranz Schmidl „ Johann Hakl, Bäckermeister Jakob Zelenko, Wirth „ Johann Steinwender Krau Eleouore Podkraischeg Herr Josef Laurentschitsch Krau Barbara Kolletnig Herr Josef Karner „ W. Hauser „ Jakob KroiS „ H. Schmiderer „ Anton Kleinschuster Kr^u Anna Kahn V. Herr Josef Löschnig „ Kollmann „ Löschnig „ Alois Kelber „ Heinrich Peer „ Anton Abram „ Anton Ferstl „ Alois Schmiderer „ Ctirl GerdeS Sohn „ Bar. Max Rast sammt Familie Ii ^ Thomas Rojchanz. Dechant 1 „ Baumann. Kooperator Ij „ Dominik Girstmayr 1 „ Psundmayr 1 „ Stelzl 1 Undenannt V.ög 1 „ Michael Kraiuz v.8v Frau Cezilie Preißner 0.30 1 Herr Adolf Fritz Frau Katharine Macher 2! Herr L. H. Koroschetz Hrauda „ Dr. Joh. Kotzmuth, Advokat „ Beranek, k. k. Oberst Unleserlich Herr Dr. Jos. Schmiderer Friedrich Staudinger Sebastian Lucardi Friedrich Habermann Mathias UebeleiS Johann Schmitt Peter Martignacco Johann Mydlil F. Urbanitsch Johann Uelielei» 0.8 „ Mikoletzky. k. k. Hauptmann 1 Frau Marie Kremeier Josef Frank, Direktor der k. k. Oberrralichule „ Raimund Hönig „ Karl v. FödranSperg Nr. 172 Unleserlich Herr Dr. Franz Rupnik „ MeiNt^raber, HanSbes. „ Dr. Ant. Elschnig, Direktor der Lehrerbild.-Anstalt „ A. Tschernitschek. Baumeister „ Kranz Letsch, Bautechniker „ Karl Vrezina. Prwnt „ Nik. Weiß. Lackierer A. Landvogt, Kansmann „ Jos. Kranz, Getreidehändler „ Jos. v. Roth. k. k. Oberstlt. l (^^räftn Batthyany Herr W. Schneider, Grundbuchs-führer „ Moriz Karuitschnig. k. k. Ge- richtS Adjunkt „ Josef Blecha, Lederer Kran Anna Hosbauer Herr Fried. Tdl. v. Kriehuber, Expeditor der Südbahn Frau Susanna Edl. v. Krieliuber dessen Gattin Herr Franz Straschi'.l Z! ^ Mlgan 1 Lorenz Deutsch 1! „ Johann Handl l).60 Krün Koustau^ia Hosmann I ^err Franz Machoritsch „ Anton Rotirbacher „ HauSner „ Karl Weitzl „ Karl Arledter „ I. Prelog „ Michael Wreßnig Obersteiner „ Druckmüller „ Ferdinand Kotzbek „ Joses Lach „ Alo^S Stanzer „ Ale;. Mahlt „ Wittschiebe!, sammt Frau „ Conrad Puchelt, Ober-Inspektor Johann Demniel „ Joses Nebel „ Wilhelm Fischer „ Schweighoser. Jugeitieur „ DolkowSki. Ingenieur Ina, Kaplan 0.4 0.Ü 0.6 0.S Kr. Therese Tschank, Privat 1 Krau E^illi Löschnig Frau Amalia Högenwarth 0.50 Herr Lahainer Herr Mathias Koß, Flelscher „ Rotli, Oberst „ Ludwig Baltzer. Baumeitter l „ Leop. llebeleiS „ Josef Kodella, Ingenieur 1 „ Dr. Kolatfchek, Pfarrer Ij Dampf-u.Waltueilbad in drr Kärvtnrr-Vorstadt (21s täglich, von 7 Uhr Früh biS 7 Uhr Abends. Al«i« Schmiedenr. jeder Art. selbst lvetl»» die Zähne hohl und angesteckt siud, werden augenblicklich und danrind durch den berülzmtk? tiiittsvkvR» beseitigt. Derselbe sollte seiner Vortrefflichkeit halber itt keiner Familie srhlen. Echt in Fc. ^ 35 Kr. im Alleindepot für Nardurx bsi N. S k 1-lootcsr, Herrengasse 113. (1378 Die I»n6esdeLu^e W» ^drselit ?ock vmpüetlit 2ur Kvi-annadvii6en 8m8on ikre alg vorsü^Iic;!» »nvrkttnntvu Lr^euß^-nisse VON ^ ^x>i r^i dALOSi^iK, a^s: T'/össise^ ck? ^na7taL-/'?^nse^-^'5se7t2! Wittes' — ^07it?^s^<5A)s/^a — ^^OT'c^^o^'a^T'ST'— ./^tt?^?ne7tAe!S/ — ^s^e/e^e/^e/s^ L^^/'a^ao- ^/zc? — si?//?' a//«» 6^e. ^/e. so^ie aus äoren ^ioäorlkAvu vou (1483 L« U8Tk K COMK. petzZZbWeA 67'a7ici vi/i ?,^<)Ztsss?^a?. /?«5t67' oc/e?'Oec/e/iött/'AeT'. K/^eT'^ „ Ai^tsT' Mtsea^. o?6 „ T^o^a^e/'. Z.MjlEN>EsssR8SkM w KOkkilklSliM «WM» M)e^5St>6nei67' ^c)e/t^6»m67', T'ot^ D, ,, As/ö ,, VXNSt KllT K COMP- RktziMF c^e 7ton'«. „ „ „ (ÄT'^s ö/a/öe/ze. „ „ 67'tt7?<^ VM S60. RNMsrArÄ NrNkF E COMP. lltTNÄTN 07'iAfi7ta/-Mrci6!>a- Veilis Ziuä i?u 6en dÜIizstsu ?rsi8sll im Detail-Verlcaukslo^als ^srfVNgA8Sa ^r. N0 vorrätliiZ uvä dem Ksotirtoli ?llb1ilcum 2ur xelleiZten ^kriatime smptolilsll^__ _ Z. 564. 1467 LlaTtou L Lliuttlö^ortli, /abrikanttll la«dwirthschafliicher Maschille« und Gerüthe, empfehlen ihre Reihen-Tüemaschinen, breitwürsige Smmaschintn, Pslüt,e, Egt^en, Walzen, orifl. Pernolletschen TrieurS zum Getreide reinigen, GraS- und Getreide-Mähmaschinen von W. A. Wood. Samuelson und Johnston, Lokomobilen, Dampfdresch-Maschtnen, Göpel- u«d Hand-Dreschmaschinen. Nkbst jeder Gattung ausgezeichneter Maschinen nnd Geräthe ; fernerS stal>ile Dampf» Maschinen von zwei Pferdekräften auswärts, einfache und Doppelmühlen zc. ic. ^i^ivckvrlsKv tur 8tvivrm»rk, t^iratv» «nck ^ro»tivi»: Grazervorstadt Stn 91. Daselbst technische» Bureau für alle in daS Maschiuensach einschlagende« Bauten und Arbeiteu. Monteure zur Auffttllung von Maschinen ftnd st'ts zur Verfügnnft. __PreiS-Eourantt gratis und franco._(298 Schuldienerstelle. An der städtischen Volksschule für'Knaben ist die Stelle eineS SchuldienerS, mit welcher der Genuß einer freien Wohnung und eines JahreS? gehalttS von 300 fl. ö. W. Verbunden ist, mit z. Jänner 1876 provisorisch zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihre ordnungsmäßig belegten Gesuche, welche inSbeson-derö den Nachweis deS Alters, der Fähigkeit, der bisherigen Bkrwendung und eines unbescholtenen Lebenswandels zu enthalten haben, bis MM 30. Dezember 1875 beim Stadtschulrathe Marburg einbringen. Stadtschulrath Marburg am 20. Dez. 1875. _Der Borfitzende: Dr. M. Reiser. Geschäfts-Eröffnung. Ich beehre mich dem?. ?. Publikum anzuzeigen, daß ich am l. Jänner 187S Meine Kletsch-bank im Hause deS Herrn Prosch in der Gchul-gaffe eröffnen werde. 1489 Indem ich hievon die ergebenste Anzeige erstatte, füge ich gleichzeitig die Versicherung bei, daß ich stets bemüht sein werde, meine Kunden auf das reellste zu bedienen. Hochachtungsvoll . THOMMS Reismann Preise: 1 Pfund Rindfleisch .. . . kr. 1 dtto Kalbfleisch . . . BS „ 1 dtto Schweinfleisch . . BS „ vo« lveiustet«, Hadern. ^Messing, Kupfer, Zinn. Eisen, Blei, Kalb- u. Schaffellen, Roß-. Ochsen-u. Schweinhaaren, Schafwolle, allen Gattungen Rauhwaaren, Knochen, Klauen nebst allen anderen Landesprodukten. vo» »«garischen Bettfeder«, Flanme« ««d gespo«-neuem Roßhaar zu de^ billigsten Preisen ^elllviiinKvr, 148) _Marburg, Burgplatz. Lonstsntin lanälor, IVIu»tk»Il>v>»lKtt>KeRI«r t» «raR, smpüvlilti 8sill Icomplötös l^aßvr äor LÄUoil HS oo ?0 ööstoUullKSQ tul- üßardurg iilzsrnimmt Herr Lä. ^aQ8okit^, kuekäruolcereike^it/.sr; kiir pvttau Nerr IZlL^nIco; tiir ksöksridurv Ueir Kiell. k'IoiZ; vo8s1l)st gratis adKSßedsn voräsu. l) <1 0 l) 0 ä^Is ppsktisokvs Vsiknavkts' slsu^akps'lissokonl^ smptiskit (l429 ^ton Lodeikls XIMördanäluvK in Warvurg MW" '"WD »Ilsti' Kättull^en KvAi'lttZitvt«^ Wvl'l'vll» ^ Rkintvr^I^oZVN, 8eln feiiiv Oes»!», von Oe.^V. tl. 7 /SlsUvtS, ^Viiltei stoik...... „ ^ ^ GvI»K<»LZ'ivvItv, xi'Q»>»S ^ jagll-8sov08, ^ut gefüttert . . . von Ü. 8 „ oderLteiriged I^oäen m. k^elstklsolieii „ 12 Vintsi'-Kövlcv au8 k'slmvi'8ton....... n „ .......... t^'erner «Zie so l)elj«dt6ii mit Kspu M'/ vö/Aes 6^67'/ 6?'/a?/ö6 V67'e/t7'^6 ai^möT'^saT» 2?/ 7nae^67t, a//e ^ 6tA67ten T^67'0?e7t, /ÄT* ^«^^67'et ck? s/e/^e. i7t ?)^'s^ae/^e7' «TtAs/eT'/iA^ / ^i'o/it/)as^67ic/e, 6l7?.?/a7^c^L/l)S 7'6tci?ö7'^^67tS7/?7/?67i. kvisv-lUttntvl, sekr ewpfelzlvncl 10 in versetliecienen k'srdeu >» () () tt () l) l) j