P»W,M «n «öo—»tlleft „«d»»««,. SM«I»RW,A cr—»«, ^ »k. 2«70» «»«,«» V»n»>lwiiA u«6 vuÄick«!«,! IM?»»« »» NK«I»0«. .lu»«»««» «t.4, w »»0G«w. 71. >II««G ch vi^vi I^I Wtd»«o»>. ««»n SS. NU», 1SSS U. K^GWMWUW-KWWll»« M «I. 4 (V«k««twng) k^>I«>>Pi«li>: «n«»«u. 2S vtn. ««WII«», 24 vln. ckUfÄ» p«» mon,tl ZI VI», kA <»» awl>« ««»«t!. 2S vii»^ einlsImiMM«» » dl» Z l)tn. atok» r«wml«et. MMmMkila Interview mit Herrn von Dufour-Feronce Die „Pravda" verüffcntlicht iin l^e!tl:?ider Stelle cxlS nachslchelldk In-tcrvicw, wei^mes der neue deutsche Ge-jandlt.' Hieichs. gewall durch Hitler verursacht Befiirchtunizen wegen außenpolitischen Vcrw ctlungcn. können Sie etwas iiber die FriedenSbcstrebungen Deutsch lands sagen?" „Auf Ihre Frage kann ich Jhneit «r-wrd?rn, daß auf dem Gebiete der deutschen Außenpolitik keine Veränderungen qeplant sind. Auch die heutige deu'sche ReichScegie-ruug wsiiischt dett Frieden Der Herr Reichs kanzler Hai in seiner großen Rede vom N. März erklärt: ZVer wünscht denn nicht die Verstälddigunii mit den aui^cren Nationen? Tie Verstänt»igung kann nur zwischen zwe,. Verhandlungspartnern erfolgen, die die ssleich^li Rechte besitzen. D'e gleichen Rechte eristieren nur dort, wo die gleichen Kräfte mitspielen. Wir wünschen die Ber-ftänötgilng, und niemand kann mehr dar^ nach lezen als einer von jenen, der d'e Schrecknisse des Krieges selbst durch viereinhalb Jahre hindurch mitgemacht hat. Und gerade deZhalb, weil ich die Verständigung will, will ich ,nein Volk in eine Lage brin« gen, die fiir die anderen von Nutzen sein wir^ in dem Augenblick, wo fle stch mit dem tieutschen Volke verständigt lmben." ^ Die« sen Worten des Reichskanzlers habe ich v'chts hinzuzufügen." Auf die Frage, ob die jugoslawisch-deutschen Freundschastskvziehungen nicht etwa durch die politische Zweiteiluizg Europas gemeint ist die Solidarität Berlin—Rom leiden könnte'«, gab >>rr Tilfour-Aeronce zur Antwort: „Warum fürchten Tie, daß eine verstärkte Identität der ^een zwischen Deutschland nnd Italien durch die Macht der Uinständc eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Iugost'awien nnd Deutschland nach sich ziehen könnte? Sie müssen doch vovaus-su^schland und Italien keine Wirt- Das große önitfche Ermächtigungsgesetz Das Ende der Weimarer Verfassung B e r l i n, 31. März. Die «egienmß hat gestern in einer lS» gere« SijMHg »ie Redaktion des großen «rmSchtignUgSgesetze» definitiv beendet. Dieses «rmtichLisungsgesetz bedetttet das Ende der «ei«arer «erfalsung, «eil es ausdrücklich vorsieht, daj^ die ReichSregie-runß i« ihren «ntscheidNNgen von den BerfassungSbeftimmmiliea nicht adhLngii ist. AI« Gesetze eNäßt der »kichstmzler Adolf Hitler mit «egenzeichnunß des Reichspräsidenten. Ne diktatorischen voll machten sind vorlSnfiß auf vier Jahre festgesetzt, d. i. jener Frist, die der Reichs, kanzler in seiner programmatischen Rede gefordert hat. Das Ermöchtigvngsgefetz sieht zwar vor, daß die Republik als Staetsform provisorisch noch besteht, dsch kann die ReithSregiernng auch dieft« Znstand durch ein PlebiszU ein Snde bereiten. Der »eichsetat »ird in Hink«nst ni^ mehr vom Reichstag bewillißt, ebenfo ist die Regierung i» den Frage« des ttre-dits und der Aubenpolitik vom Parlament viiUig unabhängig, vs ist dies eine der grlißte« Srmitchtigungen, die jemals «e-fetz qemorden sind. veutichiand im Stichen der Vottdamer Taiun« B « rliII, Zl. vtSr». Heute mittags wurde durch einen feierli-chen Staatsakt in der ^otsdainer Garnisons-kirche ein nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Mitwelt historisches Geschehen eingeleitet: die Eri^ffnung deS „Reichstags der nationalen Erhebung". Ganz Potsdam ist in ein Meer von Schwarzweißrot-Flag-gen und Hakenlreuzbanner gehüllt. Die von der marxistischen preußischen StaatSregierung entfernteit alten Embleme der Preußenköni-ge wurden wieder an die alten Stellet! gesetzt. Die Blätter sind in FestauSgaben erschiene«. « d.'nen der „Markstein der deutschen «ttonalcn Revolution" gewürdigt wird. Der „B ö l k i s ch e B e o b a ch t e r" schreibt, mit dein heutigen Tage sei die deutsche Revolution von 191N definitiv beendet, das deutsche Volk stehe einig und geschlossen hinter seiner Negierung. Die „B e r l i n e r e i t u n g" schreibt, wieder sei der Geist der großen Preußentö-nige in Potsdam anwesend wie in einstigen Tagen der deutschen Gefahr. Die „D e u t s ch e A l l g e nl eine Zeitung" schreibt, mit deni heutigen Tage sei der Geist deS November 1i)18 endgültig in Deutschland ausgetilgt, Deutschlands Ehre sei wieder hergestellt. Der, L o ka l-A n z e i g e r" betont, der Tag, auf den alle so lange warteten, sei angebrochen. Was in PotSdanl vor sich gehe, sei der deutsche Frühling, dem bald auch ein deutscher Sommer imd auch .Herbst noch fol^ gen werde, mit der Erfüllung der Wünsche aller Deutschen. Die „B o s s i s ch e Z e t t u n g" schreibt, das Große an diesem Tage sei jedenfalls die Tatsache, daß die deutsche nationale Revolution lega? nnd ohne Blutvergießen vor sich gegangen sei. Zustellung cZes ölsttes eili gutes kl reell t citzs g6v/^iL2esi!i2fteii Der Wottlaut des Blennächtepaltes Vertragsdauer auf i0 Jahre - Andere Staaten können dem Pakt beitreten, sind aber deren nichtaktive Mitglieder — Die französische Regierungspressr findet den Pakt einer Prüfung lvürdia P a r i s, 21. März. Ruch vorliegenden Berichten setzt sich der in Rom ausgesetzte Vertragsentwurf des Viererdirektoriums a«s folgeuden fttnf Punkten zufammen: l. ^r Vertrag gilt auf die Dauer vou ia Jahre« und verlängert sich autvmatisch, falls er nicht von einer der Lignatar-milchte ein Jahr vorher gÄünd^ »ird. S. Die SignatarmLchte des Viererpak-tes verpslichtm sich^ i^ Srilste der Au« sammenarbeit mit dem Ziele zu »idmen, den Frieden in Europa aufrecht M erhal« ten. Z. Andere Staaten können de« Pakt «ehr »eitreton, »erden aber dnrch den »eiitttt ««sfals aktive Mitglieder. 4. Vssondere Ziele des «ertragszusam-menfchl«ffiß ß«d: a> Uß V«dereit«ug der Revision der ?;riede«GiertrSge im Rahme« des ViMer, bnndis. d) Die Großmächte Orotzbritannie», Franlreich und Italien erklären hicrutit, daß die am 1l. Dezember zwecks Durch-fiihrung der Gleiä^rechtigung Deutsch' lands in der Frage der Aufrüstung gegebene ErksSrung unverzüglich durchs ^süTkl > «ird in Form voi» Dekreten, d^ aus militärische« Gediete alles bejeitigeil, iias der Gleichberechtigung Deutschlands im Vege steht. In derselben Wei^? wird die Glejchkc rei^igung auch Ocsirrreich, Ungarn »:nd Bulgarien zuerkannt. .H. Die vier Signatarmöchte England, Frankreich, Deutsi^and und Italien wci^» den auf lSrund gemeinschastlil^r Unteres sen auch außerhalb Europas und in d^ n Kolonien ihre Politik von qcineinsam erfaßten Entscheidungen beeiliflussc«. Der vorliegende Patt n-ird beim Völ^ kerbund registriert. Pari s, 2!. ?.''cä.-z. Vährend die ossizielle sraiizösisch? Presse ihren gestrigen Standpunkt beibehält und de« Pakt tii^r den Abschluß eines europäischen ViermSchtedirektoriums der Ueberprü-fung für wiirdig befindet, halt<'»r sich insbc. sou^re die RechtSblätter nos?> uiie vor ais der Linie der Ablehnung. Da nach Meinung des „Echo de Paris" die offiziellen Stellen »ahrfcheinlich den Vertragsentwurf annch. men «erden, verbleibe nur mehr die Möglichkeit einer Abänderung in dem ^inne offen, das» auch andere Staaten dem Vertrag gleichwertig beitrete« können ?jenat B e o g r a d, ?1. Mär> Der Finanzausschus^ des Senats hör l?eute die Beratungen über den Stantsliausbalt-Plan aufgenommen. Das Plenum dc'5 nats ist für Donnerstag, den i>. inn i1 Uhr einberufen worden nnt der Tagesord-llung: Durchbevatung des '^^udgeiö. L j u b l j a n a, 2!. Teiiije,p.' Berlin Zürich 1N3.A.^, Wien (Prinatclear'lui) London 1W.80_ -5736..?!, Paris -22t?.77, Prag 170.2Z—Triest Zürich,?!. März. Devisen: Paris London 17.785, :'>?cw»?c'rk .'>17, Mailand Sk.k7ö^ Prass U'i.3i;. V cn 7?.8s'^. ö8.6ö. Berlin 153.5.'^. schaftlichen Rivalen ini Berhältpis zu Ju« goslawien sinid, denn beide Länder sind die besten Kunden Jugoslaiviens, denn ' beziehen nicht lveniger als 34.4 Proz^ der Gesamtau^uhr JugMa.'nenS, wobei T^ilt'ch land mit Il.N^ und ,'^^talien mit 5Z.V7?a part'zvpiert." Auf eine ErNSrung des ettglischen Gesandten ^'»enderson hinzielend, wonach Hitler nicht sen?' Politik betreiben werde die er vor der Mich!» ergreifunfl propagierte, richtete der Verick^tcrstat ter die Fra^o an den Minister, wie er darüber denke. Der Gesandte antwortete: „WaS die Innenpolitik des Reiches betrifft, die sie ja weniger interessieren dursie, so glaube ich, der ^err NeicbSkan^er hat ein klar umrigenes Programm, daS er, trotz den von ihnen voraus gesetzten Beschränkungen, zum Wohle Europas unbeschränkt durchführen wird. Wenn ich auch nicht in der Lage bin, ihnen im Rahmen dieser Erklärung ausführlich daS außenpolitische Programm deS Herrn Reichskanzlers darzultten, so kann ich dennoch er-klären, daß die Reichsregierung auf jener Li-nie verbleiben wird, die ihr durch die Ereig-llisse der letzten Jahre aufgedrängt wurde. Ganz selbstverständlich wird ihr ganzes Bestreben darin liegen, alle jene Bej immun-gen des Versailler Vertrages, die für Deutsch la,ld untragbar, für die Welt aber schädlich und für den Frieden Europas gefährlich sind, genau so unschädlich gemacht werden wie die Reparationen, auf denen die Welt-wirtschaftserise gefußt hat." Auf die Frage. K-riege nach der »nuional» sozialistischen Jdeolo^iie zulässig sind, erwidert? . der c^sandtc: „Diese Frage — übrigens in den inter» nationalen Verträgen verankert -- brauch-n Sie nicht an Deutschland zu richten, sondern an jene Staaten, die bis an die Zähtie bewaffnet dastehen. Es ist selüstnerständlicki. das-TeutsMand, selbst uollsliiiiditi ontwafsnek unter dem Begriff slrieg andt're^? ver stehen kann als daS 'Ssngegriffenwerden voi den Nachbarn, die über Tausend,' von Tan?5 Flugzeugen und (^eschi^t^ei? verfugen. De5 halb ist der Wunsch nach Verteidigung ent bratlnt, dem sicki ansterdein der Unwille zug«' sellte. daß die anderen ^^i 'lser ibre klar vr-r g>.schriebenen Mrilstuttgsiieitiillmungeli ni^in erfüllten.^ 7^ Mittwoch, den 23. M»?z 1V"Z. «»f HMer Warnung des MSnchener PolizeiPtüßdente» Münche n, -^0. Mär^ In der Presse« konfercnz teilte Polizeipräsident Himmle r mit: Heute vormittag konnte ein An-säilag aus den Reichskanzler durch die Wachsamkeit der Bevölkerung und das rasche Zu-greifcu der Behörden vereitelt werden. Durch Meldungen aus der Schweiz war man seit mehreren Tagen darüber unterrichtet, daß von kommunistischer Seite Attentate gegen den Reichskanzler und führende Persönlichkeiten qeplant sind. Heute vormittag wäre es nun beinahe zu einem solchen Anschlag gekommen. Es wurden Tschekisten in der Nä-lie des Richard Wagner-Denkmals, also der Wohnung des Reichskanzlers in München, festgestellt; sie kamen mit einem Kraftwagen an und legten drei ^Handgranaten und Munition in der Nähe des Denkmals nieder. Nach Angaben der Zeugen, die diese Bor-gänqe beobachteten, steht fest, daß geplant war, beim Anfahren des Kraftwagens des Reichskanzlers ein Attentat mit .Handgranaten ans ikin ansznfnbren. Durch das .Hin-^nsommen von Polizeikräften, die von den .Mengen alarmiert wurden, wurden die drei ???sinner versaat: sie konnten bisher nicht ge^ faßt werden. Die .?iandgranaten mit Spreng-?avsesn wurden sickiergestelst. Der Polizeipräsident fügte hinzu, er sehe in jedem Versuch eines Attentates die schwerste (Gefahr sür Ruhe und Sicherheit. Sobald der erste Schuß auch nur fiele, selbst wenn er sein Ziel nicht erreichte, würde es in Deutschland zu einem Chaos ohnegleichen und zum größten Pogrom kommen, was keine Staatsmacht der Welt verhindern könne. Er gab dem dringenden Wunsche Ausdruck, daß eS nicht zu weiteren derartigen Versuchen kommen möchte. AvpmminWr Äevttö Wer den Abrltftungsvlan Ävf der Mckkehr aus Genf — Der Außenminister über die Revifionskampagne B e o g r a d, 20. B^ärz. Außenminister Dr. I e v t i 6 ist auS Genf wieder zurückgekehrt. Die Vertreter der Presse fuhren dem Au^nminister bis Indji-ja entgegen, wo er ihnen im Waggon erklärte: ^Der englische Pke«ierm!nH«t Macdonald hat der Abrüstungskonferenz einen Plan der kiinftigen internat'znalen Abrü. ftmigSkonventton unterbreitet, «m Donner» tag beginnt in «enf die «eneraldiskuffion iiber diese Frage. Der Macdonald.Plan müh te die Gynthese der von seiten der Delcga« tionen geSus^rten Gtandpunfte sein. Geinen Wert wird man erst im Lause der Diskusiivn erkennen, wenn man gesehen hat, inwiewei.t es mitglich ist, die noch bestehenden Ttrömun gen zu vereinigen. In dieser Bez ehung ist ein ij^radox entstanden. Der Plan Maedo-nalds ist gerade deshalb intereffant, «eil niemand mit ihm zufrieden ist. Aus dieser Uuzusriedenheit glau!^ man, die Miiglich. kttt der Annäherung der Standpunkte ableiten zu können. Man kann aber sagen, daß dieser Plan einen ernsten versuch darstellt, zu einer Sinigung zu gelangen. Weil die Bemiihungen ständSg betrieben werden, be- steht doch Hoffnung, daß eS zu eiuer eud-giltigk« «inigmig kommen wird. Auf die Frage, welche» Aandpunkt hiezu die Kleine Entente einnehme, erklärte der Autzeumiuister: „Unser Standpunkt ist der allgemeine Standpunkt: das ist Organisierung des Friedens »« s^n Preis. Wichtig ist hiebei aller Vings, wie fich die anderen hiez« erklären werden." Als Antwsrt aus die Frage über die Schaf f»ng eines Biererdirektoriums der MSGe erklärte der Minister: „Die AbüstungSkonserenz ist in eine sehr schwierige Lage geraten, die Geister waren sehr beunruhigt und es gab nicht» konkretes zu ihrer Beruhigung. Maebouald hat in dieser Hinsicht eine ziemlich »icht^ «olle gespielt." Die Journalisten machten den Minister auf die neuerli«!^ Aktivierung der R e v i-sionSkampagneinder ausländischen Presse aufmerksam. Der Minister gab ihnen zur Antwort: „Ja, eS ist wahr, die trügerischen Wünsche und der 5keviAoniSmuS find nichts Neues, sie waren immer bei jenen, die n^t dem, was sie besitzen, nie zufrieden waren." Mittelalterliches auS Italien. C o s e n z a, März. Einem fürchterlichen mittelalterlichen Aberglauben ist ein Z4jährigcr Knabe zum Opser gefallen. Einer antiken Legende zufolge soll sich unter der Pfarrkirche in Berbicaro eine Grotte mit unermeßlichen Reichtümern befinden. Wer im Tranm diesen Schatz erblickt, dem ist es gegeben, ihn zu lieben, jedoch mufj er das jüngste Mitglied aus seiner Verwandschaft opfern. In einer und derselben Nacht sahen zwei Mitglieder der 5^milie Accurso den Schatz. In einem ?^amilienrat, dem auch der Bräutigam einer der Schwestern Accursos zugezogen wllrde, beschloß man den Tod des 14-jährigen Accurso. Der Bräutigam wurde aus gelost, znm .Henker des Knaben zu werden. Na6) der Ermordung wurde der Leichnam bis zur Kirche geschleppt, wo sich der Eingang Aur Schahkammer auf wunderbare Weise hätte vsfnen müssen. Die Verwandten knieten vm den Leichnam nieder und beschworen die (Deister. Als aber der Morgen graute, mußten sie zu ihrem Entsetzen ihre Wahnsinnstat selbst einschen. Die ganze Sippe wurde verhaftet. Die Wiedergebutt der deuWm Ratlon" Eine große Rede des RetchSmwisterS von Papen — Die Vor' bedingung der Freiheit nach außenhin — Bor dem Berbo^ der freidmkerifchen und fteimamerischen Organisationen — Die Verchristlichung Deutschlands — Der Kampf gegen die Unmoral B e r l i n, 20. März. Vizekanzler u. ReichKminister v. Papen, der bekanntlich als überzeugter Katholik an die Seite .Hitlers unö Hugentergs getreten ist, hieit in Breslau anläßlich einer Ged^l nisfeier für den Preußenkönig Friedrich Wilhelm eine sensen des Versailler Vertrages auflehnte. Der Kampf gegen BersailleS aber sei nicht möglich, wenn daS Volk die innere Wiedergeburt nicht erlebt habe. Unser Kamlpf gegen den Bolschelvismus auf der einen und gegen die kapitalistische Reaf-tion auf der anderen Seite wird erst die Grundlos abgel . I für idie Freiheit nach außenhin. Die nationale Revolution bedeutet aber keineswegs Rache am Gegner. Die Seaewarke durchbricht eine Landungsbrllcke Während eines lieftigen Sturmes wurde — wie unsere Ansnahme zeicht — der Sou-Ihttrd.Pier an der Londoner Themse durch eine Segelbarke in zwoi Kälsten gerissen. Achtung vor dem Mitmenschen darf nicht einmal in den Tagen einer Revolution verstummen. Wir wollen nur die schöpferischen Kräfte der Nation erwecken, Kräfte, die durch Gottlosigkeit, UmnoraE und anarchi^fttsche Trieke behindert wurden. Die Retsierung der nativmrlen RevolutilM wich diese Triebe mit allen Kräften zu ersticken versuchen und die Positiven LebensBußerungen des Voltes unterstützen. Der Vizekanzler forderte die Nationalsozialisten auf, bei jeder ummigänglich notwendigen Kamlpfaftion genau zu urteilen, ob sie sich von persönlichen Gefühlen leiten lassen, die manchmal den Mick zu trüben pflegen und die Reinheit des Millens. Jade Revolution — sagte von Papen ist eine Angelchenheit des Herzens, auf die lein Schatten einer Perfidie oder perfSnlichen Eigennutzes fallen dürfe. Im revolutionären Kampfe sei nicht nur Kampfdisziplin nötig, fondern auch innere Selbstüberwindung und Orohmut dem Befiogten gegeni^ber. Wir werden alles Gute Äbernehn«n aus dem Lager derjenigen, die sich aus dem ltrets der nationalen Revolution ausgeschlossen haben. Niemand möge glaiiben, daß wir die wirklichen Menschenrechte anzutasteu gÄ»en-ken, daß wir di« bereits errungenen Rechte der Arbeiterschaft schmälern wollen, sondern wir werden alle Kräfte des arbeitenden Volkes über die KlassengegensÄtze hinweg harmonisieren. Wir haben die StmttSgewalt nicht deshalb an sich gerissen, um eine M-christliche bolschewistische Diktatur zu errichten. Was wir wollen, ist eine neue Rechtsordnung, wie sie des deutschen Volkes wür-ist. Ist der Stadt im Innern einmal zur Not auf die neuen GkruMagen gestellt, dann folgt das Werk der großen Re^rmen. Unsere, rechtliche, politis«Z^ und soziale Reform wird nicht auf der materialistischen „Ethik" des Bolschewismus beruhen, folgern auf der wirklichen Freiheit und Würde der Persön-lichkeit. Diese Freiheit kann aber nicht aus-qelegt werden als Jügellosigkoit des Geistes, der alle Ban.de des Glaulkens, des nationa-^ len Echos und der staatlichen Gemeinsamkeit zerrissen chat. ^ den Kräften der Zersti^ rung kennen wir keinen Kompromiß. In der deutschen nationalon Revokitton ist die Borherrschaft des Kcfühls verankert, di« wir — erklärte von Papen — noch zu vertiefen haben, damit sie alle Sch'chten des deutf-Kai-Schek, her Nankings? Diktator, hat sich bisher an den Kämpfen gLgen die Japaner nicht keteiligt. Die Nankinger Zentralrsgierung überließ diese schwere Auf gäbe dem sungen Marschall Tsre eigenen Sorgen, die heute größer denn jc sind. Niemand hat Lust, in den fernöstlichen Konflikt venvickelt zu lverden. Japan genießt im Fernen Osten zurzeit röllige Handlungsfreiheit und macht davon weitestgel'>^'nd Gebrauch. Die Tatsache, daß Japan trotz seines Austrittes aus dem Völkerbund nicht gewillt ist, auf das Völkerbundsmandat über d'e Kaiwlinen zu verzichten, entspricht durchaus der Haltung, die J^n in allen machtpvlitischen Fragen, die dieses Land betreffen, schon seit langem eingenommen hat. Die Chinesen wissen heute, daß ihnen niemand helfen wird. Wollen sie eristieren, dann müssen sie kämpfen. Der jetzige Vor-floß an der Großen Mauer muß als schüch-terirer Anfang auf diesem dornenreichen Wege gewertet werden. Beginnt China zu erlvachen? Will Tsch ang-.Kai-Schek ernstlich das große Reich ^r Mtte verteidigen? Dies sckjeint so. Dann aber wird bakd in China ein Krieg im Gange sein, der sich mhr° ^elle mit neuem Lebensmut und gestarUer ltncrqic^ Ihren Kindern lieh^eine Cr-Mliuni, «ngedcihen, wie ' Söhn-und TSchkr artttolro»s-h°r Icnncn icrnlen. PMlich "»er entjch'kd fich da^ -chicks-l !^!!°n sie. «u, der letzten >«i^ ilircs Tagebuches, «»'s i-»t erst m d°r Oc^ fentlchfeit kekannt wurde, schrieb m: „,;der hier im ^liuhestande lebende Oberpostme!ster Herr ?^ranz P e r m o s e r, tvelcher durch 23 Jahre auf unserem Postamte tätig war. Geboren in Vojnik, kam er als Zunger Postbe-aniter nach Peitsch in der Obersteiermark. Bon dort ivnrde er nach Poljöane als Postmeister versetzt, wcr6)en Posten er bis zu ieinrr Pensionierung, die im Jahre 191» erfolgte, lieibehalten konnte. Während seiner 'Zlmtstätigkeit errang er sich infolge seiner LiebenÄvürdigkeit die Sympathien der gesamten Bevölkerung. Die WertschäduNZ, wel 6ie man dem Verstorbenen entgegenbrachte, lxWies auch das Begräbnis, >das am lg. d. stattflinid. Von nah und fern waren Freun« de und Bekannte herbeigeeilt, um den Dahingeschiedenen auf seinem letzten Wege zu begleiten. Vor dem Hause des Verstorbenen „Fran.^nshöhe" sangen die Sänger des hiesigen Cokolvereines ein ergreifendes Ab-schiodsued. Friede seiner A'che! ^n Hinter. bUebenen unser innigstes Beileiid! Po. Generalversammlung der Freiwillige« Feuerwehr. Unter dem Vorsitz des Hauptmannes Herrn Josef Bau man n fand anl 15. d. die Generalversammlung unserer Frcilv. ^^-euerwehr statt. Aus dem Bericht des Sekretärs konnte man entnehmen, daß der Verein gegenwärtig 15 auSü!^nde, 156 nnterstützende und 4 Ehrenmitglieder zählt. Die Feuerwehr intervenierte im vergangenen Jahre in 12 Fällen. Ein Ehrentag für die Wehr wehrwesen verdienten Personen das letzte Geleite und hatte selbst im vergangenen Jahre den Tod von zwei aktiven Mitgliedern zu beklagen, und zwar waren dies der treue Kamerad und langjähriges Mitglied A. Petrl>viö und der agile We^mann A. K v a 3. Zwei Feste, die im vergangenen Jahre abgehalten wu^en, und zwar ein Sominerfest und die tr<.üitjonelle Silvesterfeier brachten trotz der Krise der Feuerwehr einen ganz schönen finmiziellen Effekt. Gelegentlich der Dekorierung der Feuerwehrmanner besichtigte der Vizestarosta des jugo slawischen Feuerwehr Verbandes Herr Ven-g u st das Rschhaus und die Geräte der Feuerwehr, wobei er sich überans lobend äußerte. Bei den Nemvahlen, die dem Berichte des Sekretärs folgten, wurde H'err Josef B a u m a 7^ n abermauptrolle als Tennismeister spielen. Mit Rücksicht auf die Amateurbestimmungen hat ihm aber der französische Tennisverband die Mitwirkung verboten. : Profeffio«al-TenniSkSmpse in Cannes. In der großen Halle des Kasinos von Cannes gelangten Schaukämpfe der Professionals zur Austragung. A. Bur!^ spielte einen Satz gegen Karl KoZeluh und gewann diesen 6:3, Ramilton spielte gegen E. Burke 6:1 und 4:6. Den Abschluß bildete ein Doppel, in welchem Ko-Zeluh—A. Nurke gegen Ramil-lon—E. Burke 6:4, 4:6, 7:5, 11:9 siegreich blieben. : Drei finnlSndische Jnftruktoren, Matti Jaervinen, Dr. Karikko und Vhested wurden von der italienischen Leichtathletik-Federa-tion verpflichtet und nehmen zu Beginn der kommenden Saison ihre Tätigkeit abwechselnd in Rom, Mailand und Florenz auf. ^ Der Skilauf erobert Albanien. Der S e- yeszug der weißen Kunst hat nun auch Al-l^nien erreicht. Bereits im schneereichen Winter 1931/32 tauchten in Koröa und Tt-i^ana vereinzelte Skiläufer auf. Im heurigen Jahr nahm die staatliche Jugendorganisation die Propagierung des Skilaufs in die Hand. Es wurden Skikurse veranstaltet und den S^rtkeflissenen Skier zur Ber-fügung gestellt. Die neuen Straßen, die von den StMten inS Gebirge führim, ermöglichen die leichte Erreichung schneereicher Gegenden und geben so der Verbreitung des für Albanien neuen Sportzweiges einen kräftigen Answß. In der vergangenen Woche fand in Pi^koipeja, einem Marktflecken im Osten des La^es, die erste ai'ban'sche Skikonkurrenz Siile Wlrde von dM Ae zirkssportverein vemnstaltet u,^ veskand aus einem Abfahrtslauf mit einem Höhenunterschied von 1800 Meter und einem Sprunglauf. Beide Konkurrenzen wurden in einer Kategorie für Erwachsene und eine? Klasse für Jugendliche ausgetragen. Der für Albanien neue Sport findet unter der Ve. vSlkerunq allgemeines Interesse. Da der ge-birgige Teil Albaniens Winter ausiweist, in denen der Schnee ost alle Kommunikationen unterbindet, ist man der Anisicht, daß der Skisport auch in Albanien erhebliche Au» breitung finden wird. »u« Elle c. Personatuachricht. Die technische Staats Prüfung für bevollmächtigte Ingenieure deS chemischen und technologischen Faches haben am 11. d. beim Ministerium für Handel und Industrie in Beograd die Herren Dr. Jng. Fr. H o L e v a r auS Celje, Direktor der staatlichen technischen Schule in Kranj und Jng. Boso Knop, technischer GeschäftSlei-ter der Fabrik chemischer Erzeugnisse in Celje abgelegt. c. Altkatholischer Gottesdienst in Selje. Sonntag, den 26. d. um S Uhr findet im kleinen Saale des „Narodni dom" ein Gottesdienst der Slowenischen altkatholischen Kir-che statt, den der altkatholische Geistliche Herr Pfarrer Lavrineaus Ljubljana ab-halten wird. Dies ist der erste altkatholische Gottesdienst in Celje. Der Zutritt ist jedermann gestattet. e. GemeinderatSfitzmig. Freitag, den 24. d. um 18 Uhr findet im SitzungSsaale deS Stadtmagistrats die nächste ordentliche Sitzung des städtischen Gemeinderates statt. e Eine Jugendakademle des Sokolverei- neS findet Samstag, den 1. April um 20 Uhr und Sonntag, den 2. April um 16 Uhr im Stadttheater statt. e. Die AnschaffungSgenoffenfchast der GtaatSangeftellten hielt vergangenen Donnerstag ihre Jahreshauptversammlung ab. dis sehr gut besucht war. Der Obmann Herr Dr. DolniLar leitete die Versammlung und erstattete einen längeren Bericht. Die Genossenschaft macht langsame, aber ständige Fortschritte und ist ein Regulator der Preise in Celje geworden. Intensiv arbeite^ sie daran, den Staatsangestellten wirtschaftlich unabhängig zu ma<^n. Vor kurzein wurde die Beamtenmesse eröffnet, die zur al'^gvmeinen Zufriedenheit wirkt. Nach ten Berichten der Genossenschaftsfnnktionäre^ der .Herren M o 8 a n und B u r d i a n er. llärte der Ka^jjer Herr Ber var den Rechnungsabschluß für das Jahr 1932 der genehmigt wurde. 50 Prozent des Reingewinnes werden den Genossenschaftsmitgliedern als Dividende zurückerstattet. Bei öen ErgänzungSwahlen wurden in den Verwal. tungsausschuß gewählt die Herren B e r-var und B u r d i a n, als Stellvertreter die Herren K o c j a n, S e n i ö a r und P e t r a k, in den Aufsichtsausschuß die ^rren Kosutnik und 8 e m r o v, als Stellivertreter die Herren Kresnik und G e r g o l j. Schließlich »vurden die abgeänderten Statuten genehmigt und beschlossen, in Hinkunft meiere Vorträge ü!^r das Genossenschaftswesen zu veranstalten. Regelmäßige GenossenschaftSzusammen-tünfte finden jeden erfte» Samstag im Monate um 20 Uhr in der Beamtenmesse statt c. Der Hopfenvamrverein für Slowenie» in 2alec hält seine Jahreshauptversammlung Sonntag, den 26. d. um 8.30 Uhr im Saale des Herrn Roblek in 2alec ab. Stimm-und Beratungsrecht haben nur Delegierte. e. Die Tischlervereinigimg für die Stadt Celje hielt Sonntag, den 19. d. vormittags im Saale des GewerbeheimS ihre Hauptversammlung ab, an der sich gegen 200 Mitglie-der aus den Bezirken Celje, Latto und Smar-je beteiligten. Als Delegierter der Handels-, Gewerbe- und Jndustriekammer nahm Herr Dr. Koe e auS Ljubljana an der Versammlung teil. Nach dm Berichten der Funktionäre wurde zum Großteil der alte Ausschuß mit dem Tischlermeister Herrn Karl G o-lob aus Ga^rje an der Spitze wiedergewählt. Vei Menich»» mit «resekmiNllkr V»r»tiitig- IM schafft ein Vla» natürliches „Arant-Josef"-vitterwasser, täglich früh nüchtern genommen, mühelosen, leichten «uhlaang. Hnzfachärzle Rud zu dem Ergebnisse ^an^, d«ch selbst bei Ketther, und Klappenfchter ^ Arout-Yoses« vasser sicher und ohne kegliche Beschioei?de darmreini^b Wirst. DaS „Srauz-^ef'^. Bitterwasser ist w allen Ap«»lheken. Drogerien «id Spqjereihaindlungen erMtÄch. e. Der Verblmb der «aß»ktege»oVtn. kchasten für das VvauVanot mit dem Sitze in SjuAijam Wt Donnerstag, den S. ?^l um lv Uhr vormittag» im Hotel „Hubertus-in Getje stine Hauptversammilung ab. e. Das «eke»te»«glPer für vlS Jatzr 1933 ist fertiggestellt und ist am Stadtnmgis stvat, Mmmer Sk. S, zur Ginficht aufg^. Eltem bzw. deren Gtellvertret^ «werden vuf gefolgert, fich zu Werzeugen, ob ihre GSHne bM Angch örigen, die w Jahre l01S geboren wurden, richtig ewgetvagm find, damit fie fich rechtzeitig die nMvendigen Dokumente vofchaften kSnnen, die fie der Ro. krutenkommiffion vvrlege« Missen. e. «-M P-kff- s»r Kmchei, «s de« st«. Mche« D»r Stadtmagistrat verlautbmkt: Der Oenseinberat hat in seiner Sitzung vom T4. Fever die Preise für das im städtisch^ Schlachthanse erzeugte Kunsteis foligendermvßen festgesetzt: 1 Stück Isbeiläufig 13 kg) ins Haus zugestellt bisher 10 Dinar, nunmehr 8 Dinar; im Schilachthause bisher 7.50 Mnar, nunmehr S Dinar; für 10 Stück und mehr, bisher zu S Dinar, jetzt 4 Dinar c. Si« gestohlenes Fahrrad aufgefunden. Bor einigen Tagen berichteten wir, daß dem Fleischhauergehilfen Alois Z a k u « e k aus dem Flur seiner Wohnung in der Gosposka uliea ein Fahrrad gestohlen wurde. DaS Rad wurde nun auf der Straße von Bezina nach Konjiee gefunden. Der Dieb hatte daS Rad einfach stehen gelassen, als eS auf dem Hin-terrade defekt wurde. DaS Rad wurde dem Eigentümer zurückgestellt. c. UnfLIe. Der 8jährige Besitzerssohn Ludwig BiSner aus Kvnjice stürzte von einem fahrenden Wagen fo unglücklich daß ihm das Rad über das rechte Bein ging. Gr erlitt arge Quetfchungen. ^ Im Bergwerke Hu,da jama bei LaSko fiel auf den 2«jährlgen Bergmann August Divjak ein Felsen und zerschmetterte ihm den rechten Arm. — Die 7jährige Besitzerstvchter Maria Vinter MlS der Umgebung half zu .Hause beim Holzaufladen, wobei ihr ein schwerer Pfosten mif das rechte Bein fiel, so daß dieses brach. Me Verunglückten wurden ins Allgemeine Kran, kenhaus überführt. c. Verloren wurde in der Stadt eine aihf den Namen Alois SuSelj lautende Eisen, bahnerlegitimation. Der Finder möge sie auf der Vorstehung der Stadtpolizei ah-geben. «««q. I«, SS. mkj «iN. Marivorcr ZeNunji'' Mimincr 7!l! DteiKloo. d« 2l. Mar» tS Zabre fllr einen Mörder Ländliche Bluttat vor dem Fünfersenat des Kreisgerichtes l Gjorgjeviö, Jng. V. PaleLek. Politische Rund schau, Literaturbericht usw. Abonnement Diu. 85.— jährlich. Der große Senat des Marivorer Kreisgerichtes beschäftigte sich heute mit der schweren Bluttat, die sich am 17. November v. I. in 2ikarci bei Sv. Lovrene ereignete, wobei der Besitzer Karl Skofiö unter recht mysteriösen Umstünden den Tod fand. Unter der Anklage der Täterschaft steht der kaum 22jährige Besitzerssohn Franz Sko f i ö. Wie die Anklageschrift anführt, waren Franz Skofiö und sein verblichener Namensvetter im Juli des vergangenen Jahres vor dem Bezirksgerichte in Sv. Lenart wegen eines Raufhandels abgestraft worden. Franz fühlte sich aber unschuldig und schob die ganze Schuld an der Balgerei Karl Aofiö in die Schuhe. Franz Skofis verhüllte nicht einmal seine Rachegedanken. Am kritischen Tage kam Karl Skofiö zum Angeklagten. Franz Skofis und dessen Bruder Karl sowie der später ermordete Karl Skofie begaben sich in den Keller und goßen reichlich Most hinter die Binde. Die Mutter des Angeklagten schien aber damit nicht einverstanden gewesen zu sein, da sie beide Söhne aufforderte, zur Arbeit nuf das Feld zurückzukehren. Zwischen Mutter und Söhnen entspann sich nun ein lauter Wortwechsel, wobei der Angeklagte die Mutter zu Boden stieß, worauf ihm diese einen Ziegel gegen den Kopf warf. Auch Karl Sko-fiL mengte sich in den Streit ein, wobei er meinte, daß man nicht immer arbeiten brauche. Nach diesem ersten Zwischenfall gingen alle ins Haus. Was sich dann darin abgespielt hat, kann man durch die Zeugenaussa- gen nicht ganz feststellen. Der Angeklagte, dessen Bruder Karl und die Mutter behaupten, daß Karl AofiL die Mutter tätlich angegriffen hätte, weshalb er sich, um die Mutter zu schützen, in die Balgerei eingemengt habe. Zkofie habe ihn in den Hof gejagt, wo sich aber dieser ihm entgegengestellt habe. Es sei zu einem Handgemenge gekonlmen, aber schon im nächsten Augenblick krachte ein Schuß. Karl Skofiö sei zusammengebrochen, habe sich aber wieder erhoben und sei dann noch nach Hause geeilt, wo er aber bald darauf seinen Geist aufgegeben habe. Im Verlauf der Voruntersuchung gestand der Angeklagte, den verhängnisvollen Schuß abgefeuert zu haben, versicherte aber, nicht die Absicht gehabt zu haben, SkofiL zu töten, dessen guter Freund er übrigens gewesen sei. Den Borsitz der heutigen Hauptverhandlung führte OLGR. Zemljie und Beisitzer waren OLGR. Dr. Tombak, OLGR. L e n a r t, Dr. K o t n i k und Dr. ^ e-m e r. Die Anklage wertrat der Erste Staatsanwalt Dr. I a n S i ö und die Verteidigung führte Rechtsanwalt Dr. R a-p o c. Der Verlauf der .tzauptverhandlung ergab von neuem, daß der Angeklagte seine Tat mit Ueberlegung und Vorsatz verübt hatte. Franz SkofiL wurde infolgedessen im Sinne der Anklageschrift des Mordes schuldig gesprochen. DaS Urteil lautet auf 18 Jahre schweren Kerker. m. Promotioi». An der Universität in Prag wurde Herr Hugo V e l k e r, ein Sohn des Verwalters Belker, zunl Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Wir gratulieren! m. Bidelvortrag. Der nächste Vortrag über die soziale Deilfrage „Evangelium bzw. Kirche ui^ Staat" wird Mittwoch, den 22. d. M. um 20 Uhr im evangelischen Gemeinbesaale stattfinden. Jedermann ist willkom-men! m. ««sftellmlg «aderner flowenlscher Kunst. Die VolkSuuiversitSt veranstaltet im großen ^sino^aale ab W. d. M. eine Ausstellung der jüngsten Werke unserer bildender Künstler, wobei die ausschlaggebendsten Strömungen des zeitgenössischen slowenis.<,«n Schaffens berücksicPigt werden. Die kulturell Hres^eichen HSMtlbedeutende Veranstaltung steht unter dem Protektorate der Frau M a i st e r, bes Obmannes der Bolk?-uniiversität H. Jng. K u k o v e c, des Obmannes des Historischen Vereines H. Prälaten Dr. K o v a L i L und des Vizebürger-meisters H. G o l o u h. m. Eine nene Fabrik. In das Handelsregister wurde unter den Namen „U'ensilia" ein neues Fabriksunternehmen eingetragen, das sich mit der Erzeugung von technischen Artikeln für die Industrie beschäftigen wird. m. Vegelflng Graz — Maribor. Auf Anregung des Mariborer Aeroklubs unter-niimnt zu Ostern ein Grazer Segelflugzeug eine Fahrt nach Maribor. Das FahrMg. das mittels Schleppzug startet, wird Post mit sich führen, sodaß nun auch unsere Philatelisten auf ihre Rechnung kommen werden. m. „Das Grab de» »«bekannten Solda. ten", eines der besten Mrke der Kriegsliteratur, bringt heute, Dienstag, das Mariborer !^eater zum letzten Mal in der Saison zur Aufführung. m. Eine schitne Leiftnng. Donnerstag wird der von der Städtischen Autobusunternehmung im Jahre 1928 angeschaffte kleinere Saurer-Wagen, der den Berkeh- zwischen Maribor und Ccljc^ versieht, 3» TkeaterKunst Sou«ob« ..Faun FF ES war wieder einmal ein großes, künstlerisches Ereignis, ein richtiger Theatererfolg! Der Jnteni^nz ist es hoch anzurechnen, daß sie in dieser schweren Zeit Gounods Oper „Faust" zur Auffübrung brachte. Die musikalische Leitung und Regie lag diesmal vereint in den .Händen des Kapellmeisters Lojze H e r z o g, der diesen Abend allseits zum großen Erfolge führte. Das Orchester spielte klangschön und der Chor sang ausgeglichen und diszipliniert. Margarete sang als Gast Frau A l f r e-^aHerzog. Zart und mädchenhaft bescheiden, in Liebe als Weib aufgehen!), im <Äiel wachsend bis zu dramatischen .Höhen steigend, so brachte sie das Margaretendrama überzeugend zur Geltung. Ihre Stimme zeugt von hoher Kultur und ist ein Heller, müheloser Sopran mit Weichheit und musikalischer Sicherheit. Frau Herzog hatte sofort das Publikum für sich im Banne und erntete bei offener Szene Beifall. Herr Neraliö sang Margaretens Bruder Valentin. Er ist ein bekannt guter Sänger und dies muß man sagen, daß diese Partie zu seinen besten zählt, wo seine schöne Stimme vollkommen in ihre Rechte trat. Frau Zameji L-K oviL brachte ihre Martha gesanglich und schauspielerisch gut zur Geltung. Von den engagierten Kräften sang S a n-c i n den Faust, der sich in den Rahmen des Ensembles ganz einpakte. Gesauglich führte er die Partie gut durch. PaulKoviL sang und spielte den Mephisto. Es ist der vielbeschäftigten .Kraft hoch anzurechnen, daß sie niit allen ihren zu Gebote stehenden Mitteln diese schwierige Partie so zur Durchführung brachte. Gesanglich wurde die Partie durch gutes schauspielerisches Können unterstützt. Gut in den Rahmen sich einfindend waren ferner Fräulein B a r b i L als Siebel und G o r i n 8 e k als Brandner. —k. NatlonaUveater in Maribos Nepsrioiret Dienstag, den 21. März um 20 Uhr: .Das Grab de» nnbekanntett Soldaten". Ab. N Zum letzten Mcil. Ermäßigte Preise. Mitwoch, den 22. März: Geschlossen. Aus Dravogwb g. Ein neuer Gendarmeriepofte« wurde lmt 15. d. in Libeliöe aufgestellt. Dem neuen Posten sind drei Mann zugeteilt. g. Versetzung. De? hiesige Gendarinerie-machtmeister nn>d Postenkoininandant Herr Alois Glavan m.irde in lsieicher Eic^cn-^jichast nach Stichenci bei Maribor versetzt. Lei LopksctuQerzev oekmea 8ie nur Li« müssea ader de»m Linkaut ^rnuk »ektea, es «Ii« eektea »ioÄ: lQit cieill öa^er-LreU2 suk lleo kaekullMli. VvdHtuiq: II. C, iWÄd, » K«»««» «mtv ». Iis, la» ». I. IS». Wachtmeister Glavan erfreute sich in Dcaoo grab ob seines aufrichtigen West-ns und seiner großen Zuvorkommenheit allieitiger Wertschätzung, ^sgleichen wurde auch der Gendarmeriewachtmeister .Herr J»an Jan. ö i L, der sich auch allgemeine Sympathien erwerben konnte, nach RaLe versetzt. Aino Unlon-Tonkino. Heute, Dienstag, Prämiere des besten Guswv Fröhlich-Filmschlaiers „Ein Mann mit Herz". Eine amüsante Geschichte von dem kleinen Bankbeamten, der zum Schwiegersohn des Bankpräsidew ten avanciert und sich dann plötzlich im Mittelpunkt verzwickter Geschichten befindet. Gustav Fröhlich übertrifft sich selbst, kein Wllnder, daß man gerade diesen Film deshalb als den wirklich besten des Jahres bezeichnete. In Wien wurde der Film 14 Tage hindurch mit größtem Er« folg vorgeführt. Ueberall, wo man den „Mann mit Herz" bewundern konnte, bil. dete dieser größte Operettenschlager das Tagesgespräch. Burg.Tonkino. Dienstag und Mittwoch Vlafta Burian, Annt? Ondra und Roda Roda in „Er und seine Schwester". Donnerstag kommt das Filmereigms der Saison „Der schwarze Husar" mit Conrad Veidt und Mady Christians in den Hauptrollen. Ein Standardwerk der Filmindustrie, das man gesehen haben muß. Radio Mttwoch 22. MSrK Ljnbljana, 12.15 Uhr Miltagsmusik. ^ 17.30 Kinderecke. ^ 19 Russisch. — 30 M. litärmufr?. Beograd, 10.45 Rhapsodien. - 20.45 Hörspiel. — 21.15 Abendinnsik. ^ Wien, 90 Bunte Stunde. — 2S.',5 Abendkonzert. — Heilsberq, 10..'^ VolkZstück. _ 21 Konzert. ^ 22.40 Tanzii,uiik. ^ Breslau, 20.30 Kontate. — 2l.W Alte Tänze. ^ 22.50 Nachtmusik. — Poste Parisien, 20 Abendmustk. _ 21..V Kon^zert. — 23.10 Tanzmusik. ^ London-Regional, 21 Nun-ter Abend. ^ 22 Kon^^ert. 22.30 Tanzmusik. —. MÄHlacker, 20.!.^ Haydns komis.-!^ Oper Die Welt auf dem Mlilide"._21.45 Pfälzer Lieder. — 2?. 15 T^s«tz,^ebers beurteilt iverden müsse. Zlm '))tärz, an dein Tage, ail dcili Präsident Roo^ jeveü di^' Abhebung von Gold auf» schärsste ^viäiränlte, hat — uni die Panik zu beschwören der anierikanische Ät^atttanzler Woodin erklärt, das; die Verein Itt.'n Ztaatcn die «Goldwährung trotzdem keinesiveys verlassen hätten. Die Zweäsprache der Politik ändert aber nichts daran, daß der Dollar nicht u?el)r den vollen RaNl^ der ÄoLvwahrung I)at, t)er<.'n Hauptmerkinal darin besteht, daß ^lon der t^ol'dvevwaltung eines Landes ^Banken usw.) (^old zu einem bestimmten nnvcrmlderlichen Preise jederzeit aufgenom-lueu ulld abc^egelien wird. Jedenfalls kedar? t'.s N! den bereinigten Staaten auch nach deil '^ankfeiertagen eines beträchtlichen Um-ivego, uin voill (^lde znin Golde zu ^^elan-gen. 'Icur nx'nige liaben es noch ror Wochen ftti.- möglich gehalten, daß der Dollar vom Throne dl'') Woldes gestoßen werden könnte, obwohl der !>ienner wusttc, daß das ameri--laniiä)c Banksystem trotz aller Ztützungsmatz nahmen brüchig blieb. Die amerikanische Währung konnte aber aus einem doppelten Grunde für gefertigt gelten.- Denn einmal war der anierikanischc Geldumlauf mit Mrd. inonetärer Goldbestände nnter-baul, ilnd sodann hatte die amerikanische '^al)luugc'bilanz eine hohe Aktivität. Da? ainer kani'che Bankwesen befindet sich jetzt in einer ähnlichen Lage wie die deutschen Banken nach dem 13. Juli 1931; in der ainerikanischen Währung hat sich dagegen ein (justand herausgebildet, wie er in Teutschland liei Kriegsausbruch zu beobachten war, als in aller stille allmählich ans tier Goldiuiüanss- nnd der Goldkernwal)-lung eine Papicrwäl>rung entstand, die '.iwn zur Noi anch als Goldreservc^währung be-.^eichnen tonnle, da starke Geldbestctnde für )en Änsgleich der Zahlungsbilanz zuiläst neringtar blieben. 5o konnte der Dollarkurs NM einiges sinken, und zwar hauplsächi-lich wohl, weil die Ausländer ihre Dollarguthaben in andere Währungen uinwaudel len, scdann weil einiges anierikan sche^Z üa pital in den kanadischen Dollar und inske-sondere anch in das englische Psuiid üüer- glNg. Die ^'^rage, ob mit einer n'eiteren .Senkung Ses Dollarknrses zu rechnen ist, läs^t sich dlihin beantworlen, das; aktive ZahlunZ'^ bilani und nocl) iiinner hohe (Goldreserven den auier^kanischen Deviseninartt stark unter uianern. In dieseni Pnnkte liegen in Aine-riia heute die Dinge ganz anders a^s seiner '^eii in Eilgland bcinl Pfundsturz, der durch die anhaltende Passive Zahlnnigsbilanz ver« ursachl n^ar. schwer vorauszusehen ijt freil'ch, wie lange noch die an sich starke Marstfronl des Dollar.^ durch Panikerschcinun^en und dur6) für alle Länder so gefährliche Jnscations gesckMi erschüttert wird. Zu beachten ist. die Flucht aus deni Dollar in das Gold und in ausländische Währungen keineSluezs nnr die Folge der Bankenkrise ist; sie ergibt sich gleichzeitig an6) aus den Torgcn des Pntlikunis UNI di'.' zukünftige Eniwictiun^ der Währungspolitik. Das Publikum dürfte sich ivohl bald wieder darüber klar we:den, daß rein wirtschaftliche Gefahren dein Dollar nicht drohen. Denkbar wäre eS aber, das; kier Dollarkn?v durch eine» staatlichen Wi?.-lc'nsalt gesenkt würde. ?^-ür e'me solche De-e.-llvation sprechen sich alle am Trport in-lerenierten Wirtschaftszweige, insbesondere ^ne ^nrmer, aus. Es ist nun sehr >vohl mö^-'ch, d''' weitere .^krei'e in einer solchen ^ e n mächtiges Mittel der Krisen i'''.u"?ilnq erkennen. Allerdings ist der '!i'alinn gerade in den Vereinigten Staa-!' eine schwer übersteigbare Schranke gezo-'Zie bestellt in dem weit verbreiteten, 'n UU.S der Vürgeririegszeit hevftQUuaeN' Av« Prof. De. Er«ft vagewAm. den Brauch, Vertrüge auf Gewichtseinheiten Go-ld abzuschließen. Erschien es ftiiher undenkbar, die Goldklausel zu beseitigen, so ist es nach dem jetzigen Mehrheitsverhältms im Parlament nicht mehr ganz ausgeschlossen, daß die dazu erforderliche Berfassungsäniderung durchge setzt wird; vielleicht könnte,: sogar die dikta torischen Bollmachten des Präsidenten fürs erste dafür ausreichen. Anderenfalls steht den Auierikanern theo« retisch noch ein Weg offen: das wäre statt der ^Valvation die völlige, endgültige Ab kehr vo-m Golde, d. h. leine Demonetisierung. Daß die Amerikaner eines Tages e'nen sol chen (Entschluß fassen könnten, erscheint n^ ganz ausgeschlossen, wenn man sich vevgegen märtigt, daß die Wirtschaftsnot die Scheu vor Währungsexperimenten in dem an stch erperinientierfreudigen ^^ande leicht bannen könnte. Zollte die ^monetisierung des Geldes sich verwirklichen, so würde der Preis des Goldes ebenso siHlagfertg stürzen können w'e der Preis des Silbers in den 7l>er Jahren. Dann würden die Goldkontrakte den Gläubigern in demselben Mas^e zum Nachteil gereichen wie den Goldschuldern zum Borteil. Wieder einmal müßte eine Seisachtheia unentwirrbare Kreditbeziehungen zur Lö-sung bringen. Für die Weltwirtschaft aber wLre dies ein Segen sondergle'-chen; der Fluch des Goldes wSre ein« für allemal gebannt! Vorläufig ist dies ivohl e'ne Illusion. Die Menschheit scheint sich daran gewöhnt zu haben, ihre Reformen wirtschaftlichen Ka taftrophen zu überlassen. Diese, die an die Stelle der höheren Z^rnunft getreten sind, werden vielleicht autoinatisch die Abwendung vlm» Golde herbeiführen. A«»tahl«tsen der LjMjimaer Rreditdan?. Der BerwaltungSrat der Ljublianaer Kreditbank hat im Vinvernehmen mit dem vom Hmvdelsmin'ister bestellten Kvimnissär den Beschluß gefa^, den Inhabern von Einlage-bücheln und Kontokorrents ab 1. April d. I. auf Verlangen eine Anzahlung zu leisten. Diese Anzahlung entspricht dem Zinsendienst für das erste Bierteljahr 1933. Hiebei werden allfüllige, vorzeitige flüßig gemachte Beträge in Abschlag gebracht. ANloa »ar die Skstvoel» und Stervlozlerung Beim Exportfölderungsinstttut des .Handelsministeriums fand eiUe Besprechung mit den Vertretern dlniu, Beograd—Pani^vo, KurSum-lija—PriZtina und Beograd—Knaievac gebaut oder fertiggestellt lverdeu sollen. Bon anderei, Eisenbahn- oder Straßenbauten ivar keine Rede, ebensowenig von der beabsichtigten Aktion zur Verbesserung unseres Autobusverkehres. Es ist daher auch kaum zu erwarten, daß w:r im nächsten Budgetjahr bedeutendere Verbesserungen an unserem Berkehrsneh erhalten. Jnzwisck)en wird sich der AutobuSverkehr wahrscheinlich schon entsprechend der wirtschaftlichen Forderungen verbessern und damit der Eisenbahn neue Verluste zufügen. Das Budget des BerkehrsministeriumS lst aber auch zu klein, um Verbesserungen möglich zu machen. Der Minister hat selbst zu-gege^n, daß unsere Eisenbahnlinien zum größten Teile technisch zweitklassig sind und darum auch nur eine geringere Ausnützung zulassen. herabzusetzen, da unsere Bahnverwaltnng für die Transitware bedeutende orle^'l^l^run gen geioährt. Interessant ist damit im Znsainmenl'.anc^, das; Bulgarien, dnö d!'her grc>s',e Mengen Eier nach Deutschland geliefer: nnd lvegen der Zollerhöhungen diesen ebenfalls verloren hat, Anstrengungen m ?lit, seine Ware anderswo unterzubvina - vir allem in Span en. Was bei Bulgari. ^-lich ist, muß auch für uns erwirkt lverdeu. X Einheitlichkeit ttnserer WirtschaftSkam« «er. Vergangenen Sonntag sprachen der Vizepräsident der ^ndelskamnier Herr N e« bek und der Obmann des Gewerbeverban-des in Maribor Herr Bure 8 bei mehreren Ministern und anderen kompetenten Fak toren in Beograd vor und ersuchten, daß die Frist für die Entscheidung darüber, ob die Wirtsl^ftskammer für das Draubanat geteilt werden oder weitechin einheitlich bleiben soll, nicht verlängert wird. Da sich in der gestellten Frist die überwiegende Ä!ehr-zahl der Vertreter unseres Wirtschaftslebens für die Beibehaltung der gemeinsamen Kammer ausgesprochen hat, soll die Frage als gelöst angeschen wer^n. Die Deputation sprach auch beim Ministerpräsidenten und beim Han^lsminister vor und brachte verschiedene Wünsche des GewerbestandeS im Draubanat zur Sprache. X Rachfrage nach jugoslawischen holz. In letzter Zeit kamen nach verschiede« nen Gegenden Jugoslawiens ansländische Agenten, die größere Posten Nußholz aufkaufen. Es handelt sich größtenteils um italienische Importeure, die Nußholz für di» Möbelerzeugung brauc^n. Hiebei iverden sehr niedrige Preise angetoten, die jedoch größtenteils bewilligt tverden. da die Bevöl-^rung Bargeld dringend benöt'gt. X Tag«ng der HopfkNproduzeate«. Der Berein der .Hopfenproduzenten für Slowenien hält Sonntag, den 26. d. unl 8.30 in /alec seine diesjährige Hauptversammlung ab. X Der Pelzmartt iu Ljubljana, der letzte in diesem Jahr, wird, wie bereits mehrmals erwähnt, Montag, d^ 27. d. in den Räumen der Mustermesse abgehalten iverden. Wer seine Felle noch nicht zum Versand gebracht hab^ sollte, möge dies unverzüglich tun und seine Ware an die Adresse „Divia koia, Ljublsana. Velesejem" abgehen lassm. X Reform der englischen Marktversoe-gung. Die englische Regierung veröffentlichte am 8. d. den Text einer Gesetzesvorlage. die die Grundlage für die Agrarreform in England sein wird. Das Gesetz sieht die Einsetzung eines Marktversorgungskomitees vor, dem die Aufgabe zufällt, sämtliche Marktschemen für agrarische Produkte zu überprüfen, ihren Aufbau zu organisieren und die Einfuk)r ausländischer sowie die Ztlfuhr do-minialer Lebensmittel im Interesse der heimischen Produktion zu kontrollieren. X Internationale Merhandelszentrale i« Aien. Die vor kurzem abgehaltene Jahres-versamnllung des Landesverbandes jugoslawischer Eier, und Geslügelaltöfuhrhändler faßte u. a. den Beschluß, einen Ansschnß mit der Ausarbeiwng einheitlicher EierhandelS-usancen zu betrauen und Schritte zur Organisierung eiuer zwischenstaatlichen Zentrale der Eierhändler zu unternehmen. Wie verlautet, soll für den Sitz der zwischenstaatli-chen Stelle des internationalen EierhandelS Wien ausersehen sein. X Lieferung von Notfchlachtnngen avf W ener Märkten. Bei der Anlieferung von notgeschlnchteten Rindern und Schweinen auf die Wiener Märkte ergeben sich in der letzten Zeit mehrfache Anst.'inde. Es wird da her mitgeteilt, daß Bewilligungsscheine zur eferung der Wiener Märkte nur dlinn ausgegeben werden können, wenn die tat-sächl'che Notschlachtung durch ein tierärztliches Zeugnis nachgewiesen wird. X llngarn liefert zu wenig Z^ttschweine nach Oesterre ch. Seit der letzten Februarwoche sind die den uNgarisc^n Exporteuren durch Oesterreich zugewiesenen Konkingente an Fettschiveinen nicht voll aus^genützt worden. Für die nächste Zeit ist damit Au rechnen, daß d'e Einfuhr aus Ungarn um 1(M Stück Fettsckweine geringer sein wird als das von Oesterreich zugewiesene K'ontingent. Die letzthin festgestellte Tatsache, daß die niedr gen Wiener Preise im Berein mit der Tchillinadis^^'arität viella>^> keine s?onvenienz uiehr bieten mackx sich bereits im breiten Nahmen geltend. vis bunte Welt -nicht, einen an^hnlichen ,^inÄa!) zu for-'dem. Amerika kann wirklich stolz scizl auf ^ine Unfenvelt. Es könnte noch stolzLr iein, .wenn auch.seine Rcqierunc^ sich jeder Lage so 'aft annehmen sollte, nachdem seine Gage um 50?S verkleinert wurde. Im Augen blick, als er die Unterschrift leistete, begann die Erde zu beben. Er soll sich darüber kei-nesqvegs gewundert ha^n. Wenn einem amerikanischen Filmhelden das Einkonimen um die Hälfte gekürzt wird, dann kann ihn Vichts mehr aus der Fassung bringen . . . durchschnittliche Flugzeit des Afrikaners lvar sehr gut, obwohl er mit Sturn, und starkem Regen schwer zu kämpfen hatte. Ter junge Awhoiscvmugoler av Rnamler« Seit^der »Aufhebung, der Pri>hibition l)at '^man^sichnnAmenklltfästfNoch^mehr unt den Z^ikoholsclMugglern beschäftigt als früher. In den zwl>lf fahren, in., denen Amerika von'dem Alköholverbot beherrscht wurde, HÄben -sie'sich zu einer Berussschicht entwickelt,Ildie an'Bedeutung'neben den Finanz gewaltigen — tvenn nicht, gar nianchniai noch'vor ihnen rangiert. So lan^ie Amerika trockenlwar^und. die „Bootleggers" ihre feste Tätigkeit" hatten, erregten sie ourch ihre Gewaltsakte Furcht und Schrecken. Was ater setzt folgte, war vielleicht noch schlimmer. ^Denn der amerikanische Bürger konnte nicht, das dumpfe Gefühl loswel'dcn. das^ die Alköholschnluqgier, nachdem der Alkohol-lMndel bald wieder völlig legal sc>ll wird, irgend.'ein neues Tätigkeitsfeld finden Wiarden. Und man hat sich nicht geirrt. Sic haben sich bereits völlig umgestellt, wenn auch vielleicht nicht zum Schaden der amerikanischen Bürger. Dabei ist ihnen die Wirtschaftskrise zu Hilfe gekommen. Da die l -Schmuggler einen Eingriff von Staats wegen fürchteten, haben sie sich immer gehütet, ihre Guthaben auf Banken anzulegen. Sie sind jetzt daher die einzigen, die wirklich bares Geld in der Hand haben. Es liraucht Deestärkler Badnschutz der Zteichsbohn Dle neuen «aedtnAe geweiht «my Johnsens Nekard w Gefahr. Der Rekoch der englischen Fliegerin Amy Mollifoni-Johnson auf der Strecke England ^Kapstadt ist in äußerster Gefahr. Äktor Smich, der südafrikanische Pilot, Sürfte, wenn er nicht noch auf dem letzten Teil der Strecke Pech haben sollte, die Zeit von vier Tagen, sechs Stunden u^ 56 Minuten, die Amy im November vorigen Jahres erreichte, um einige Stunden unterbieten. Die In der St. Peterskirche zu Rom wurde die feierliche ^ionsekration der neuen Kirchenfürsten vorgenommen (von links): Erzbischof Jnnitzer von Wien — Dalla, Erzbischof von Florenz — ViNeneuve, Erzbischof von Quebec — Erzbischof von Turin, Fossati — der päpstliche Delegat in den Vereinigten Staaten, Fumafoni — der Päpstliche Nuntius in Rumänien, Dolci. Pilot hat viel Glück gehabt. Als er in Por-tugiesisch'Ostafrika landete, waren seine Brennstofftanks fast leer, und ob:oohl seine Maschine beim Landen die Baumkronen streifte, blieb sie unversehrt. Als Znrith den nächsten Landungsplatz in Französisch-Aequa torialafrika erreichte, war der Flugplatz durch den anhaltenden Regen in einen Sumpf verwandelt. Kmz entschlossen warf der Pilot ein Paar Pakete mit Lebensmitteln über Bord und landete auf der ausgefahrenen Straße neben dem Flugplatz. Auch diesmal hatte er wieder Glück. In Englal'd bedauert man z^var allgemein, daß Amy Johnsons Rekord unterboten wird, aber man gönnt dem jungen Afrikaner den Erfolg, umso mehr, als er bei früheren Unternehmungen stets vom Pech verfolgt war. Erst im vorigen Jahre hatte er einen Angriff auf den Rekord unternommen, aber auf dem Hinflug und auf dem Rückflug wurde er mehrn^s zu Notlandungen gezwungen. z Kaller und s^avNän Auf der Weltreise des deutschen .Hapagdampfers „Resolute" besuchte in Djibouti, dem bedeutendsten Hafen Abessiniens, der Konig von Aethiopien, Hailv-Selafsie 1. — be lannter unter seinem früheren Namen Ras Tafari — das deutsche Schiff zu einer Besichtigung. Neben ihm der Kommandant der „Reso-l>ltc", Kapitän Kruse, der der schivarzei: Majestät alles genau er-llärte. nicht erst erwähnt zu werden, daj^ sie diese Laqe weidlich ausnutzen. Sie verleil>en ihre Gelder an Kaufleute, deren Guthaben Lei den Banken festliegen, und sie genieren sich ^Apostel war: Lenin, Marz nnd Äbgeks. 5tommunlstllche Symbole werden verbrannt Der Bahnschutz der Reick,sbahn isl neuerdings wieder erheblich verstärkt worden. Me Strecken und Brücken von besonderer Wichtigkeit werden strengstens bewacht, um Attentate zu verhindern. Was ist Lenmaren? Eine junge Italienerin brachte kiirzlich vier Kinder zur Welt, vier Söhne, die Mo gesund und munter waren. Der Duce braucht Soldaten, und ganz Italien feierte den Rekord der jungen Frau. Die Söhne erhielten die Nanlen MarceNv, Franco, Anqelo und Antonio. Aber um ihre Ergebenheit dem Papst, ^iönig, Dnce und Vaterland gegen-i'lber zu nianifestieren, erhielit jeder der Kna-ben noch einen zweiten Nmnen: Pius, Vit-torio, Benito und Romano. Aehnliche Fälle der )lamensir>ahl gibt es aber nicht nur in dem faschistischen Italieil, sondern anch im roten Sowjetruszland. Me Vornamen Lenins und Stalins sind augenblicklich sehr in Mode. Bor kur^^n erschien at>er ein glücklicher Vater beim Stand^Sbealnten und meldete die Gelnlrt eines Sohnes, dem er den. Bornamen Lenmaren gegeben hatte. Erist^ auf die erstaunte Frage des B<.'alnten stallte es sich heraus, das', das eine Znsanrmenzie-hung der Namen dreier großer so-^ialisti^r Ein ungewöhnlicher Akt vollzog sich in Landsberg an der Wartlie: Mitglieder der .litommunistischen Partei legten auf einen Sck>ei!erl?a»feu auf den^ ?>alinen, Bilder, Transparente und Musitinstruniente der nieder >lnd nerbr^innten diese Snmbole des Konimnnisnins znni '^eichen ihres Austritts aus der Partei. Ein Bild Le-uius wurde an «wem Galgen aujgehäu^t. N^riborer Zeitung- Nummer 7S. O MMwoSj, den ??. März lIsZ. vu bist die Nuh... vo»i Ki.oi«>i.oe V. Lopz^risskt dv I'euclitvanLer, Nslis tSsale) 3. Fortsetzung Alx'r ne fani vorwärts. Die strenge' Schulung, !>ic sie in der Arauenschule gehabt --nun bewährte sie sich, 'sic vei^tand auch ein so schwierig«'^ Unternehmen zu leiten, wie es sich hier bot. s^lücklicherweii'c lieferte die eigene Land-ivirtschaft das meiste, was sie brauchte: Eier. Butter, Gesiii^el, Früchte. Und was sonst ivoch fehlte, bekain Leni dank ihrer Warenkunde preiswert und ^ut in dem naheq,.»lcge-llen Badeort oder von den ^Lieferanten aus Meiningeil und Würzburg. Die Mutter »vunderte sich mitunter, mit welcher Cuergie das zarte, sonst so scheue Mädchen die Zi^l der Wirtsc^ftsfiihrung in ihre kleinen.^>ättde nahm. Und der Ba» :er, ^venn er ttlii>de vom ^lde heimkaui, nahnl wohl die Hände seiner ?lel'tcsten in die seinen und sagte halb anerkennend, l>alb traurig: „Ganz verarbeitete Hände hat meine Lem betoimnen!" Aber Leni sagte lachend: „Baler, glauk^ mir, ich bin glücklicher über diese verarbeiteten Hände, als ich früher über nieine tadello'sen war. Die .'dauptsache, daß ich dir ein bißchen helfen kann." Da hatte Klaus Bindermann feine Ael. teste nlit einem Blick angesehen, vi?r dem sie in froher Zchani das Gesichtchen gesenkt: Sie wußte, der Vater »var mit ihr zufrieden. Das einz'ste, 'vas ihr mitunter schwer ge-worden war, daß sie nun keine einzig« Altersgenossin hatte. Die Freundinnen aus ihrer Schulzeit weilten all« in Aiss ngen, und sie hatte keine Zeit, viel mit ihnen zusammen zu sein. Aus dem fröhlichen Kreis waren auch schon viele verheiratet und fortgezogen. Die Zurückgebliebenen hatten andere Jntereiscn und verstanden in törichtem .Ho«hmnt nicht, wie sich di« Leni Bindermann zur „W rts^ tochter" machen konnte, wie die eine einmal spöttisch ges<»Ht. So wurden hie Beziehungen zu den jungen Mädchen immer loser, und Len' fühlte sich doch oft recht vereinsamt. Aber nun war auch dieser Nummer vor. über. Seit vier Wochen weilte eine jüngere Freundin von ihr aus der Pension im Hause, um sich im .Haushalt unter Leitung von Äni weiter fortzubilden. Drittes Kapitel. Lore von Hunius war das «inzige Kind des Frviherrn von Hunius, der mit seiner Frau bei einem SchiffSunMck auf einer Reife umgekommen war. Lore besaß von näheren Angehörigen nur einen Halbbruder, imt dem sie sich nictit oerstand So war es ihr heißer Wun'ch gewesen, nach der Pensionszeit nich: ^'!leich Heini-gehen zu müssen, sondern als Pensionärin bei den Eltern der schwärmerisch geuebien Pensionsfreundin aufgenommen zu werden. Seit sie auf dem Karl^hos iveilte, war die Einsamkeit von Leni genommen, und die beiden jungen Mädchen waren auch in der Arbeit unzertrennlich. So war es Lore felbstverständl'ch. daß 'ie jetzt einsprang, um ihre geliebte Freundin nicht im Stich zu lassen. Außerdem machte es ihr aufrichtigen Spaß, einmal zur Abwechslung als Servierfräule!n zu fungieren. Sie würde sich 'chon so benehmen, dag niemand in ihr das Freifräulein Lore von Humus vermuten würde. In der Kleiderkammer vertauschte sie schnell ihr blauweiß gestreiftes Soinmer» tle dchen mit dem korrekten schwarzen Servierkleide, wie sie in mehreren ^xemplacen, immer frisch gewaschen, mit weißem Kragen und Mans<^tten, im Schranke hingen. (Fortsetzung folgt.) Kleiner /^meiser /^nsk^Zgen sinli 2 VIl»? in ösiet» M3k'ken dei?ulegen, cja snsonstvn cliv /^rlminlstrstton nlei^t in cjer I_ac?S ist. cj3S Ssv/llnset'tv ?u ^ng. F. G. wird gebeteif. in iilica ,^>l k^m-?iieii. Ii.-)!!) o«u» »ovi« I^«it»k»tt«ri«a, »tot« z«t»«ivo, ,Vesva'^llumulator Mittags- u. ?lb«ndi tisch !iesuchl. Anträge unter ..Pcirkncibe" cin die Berw. ^amilieN'Haus. 2 ,»iimitt.'r, und lÄarteu, .^u uerlauseit. >3Nl!>eiiri ^urLlLeva ulica i.>t. __ Wiese, 10 Joch, pruila 'üs;, zu verlausen. Anträge unter „Wie. IC 1l>" an die Verw. .f»aus mit -1 Äohnull^zen und '.^Lirtschaftsciebäude ist zu ver« lailken. 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