postnkis pI»L»ns V ««tvvia? Kk. ZMwgMWg örielielot H?öeI»aoiIl«I» >«vI»lQ»I ^nüt ^it»OlüoO flol. ^r. 2670). Ver,?,!tm,G ». Liicl>ckka«^«rei sksl, ?i». 2024) U»ril>or, Ivriücevi, ulio» 4. ^»vuilrriptv i»«r6«a oielit redanit«». — ^^»F?»G«o VÜoIrport» bvii«G«>. »» V, ^WIZUW^i u. .^kl»«i«,«l»«n>»«.^ni>»t>m« ia Hl»eÄ»<»r» Fxireiöw» ul. 4 (V«r»»ttrms). ^I»^I«» »«»«tl. 22 I^iv, 24 Dio, ?«»«t moo»il. 2Z vin, kiir 6«« »»«»»»tlivl» 33 vk. k!m»vki«ii»n»«r t 5O uml 2 I>in. «nT'« Die MvoUchMt eine- it«»>-englischen Krieges kine bemerkenswerte USwssisn im Washing toner AukeniMSschutz. Washington, 5. Feher. Die Möglichkeit eines englisch-italicilijchl'n ^tonflikteS als Folge des Kri<'''gcs in Ost-afri^ war gestern Evgenstand einer Verhandlung ittl Nahlnen des Washingtoner Aufzenausschusscs. In der Diskussion wurde der Antrag gestellt, in cinem solchen Falle keine Sanktionen gegen England zu ergreifen. Das amerikanischi? Nentralitiitsgesetz sei nur zum Schutze der nnter amerikanischer Flaiz>.ie v<-'rkelircnden Handelsschiff« erlassen 'Vörden. sooo Mobilgordiftm in Air m Vrovent» Wie der Prozeß gegen die Marseiller KK-nigsmvrder gesi«higrat vor. Wirklichkeit habe diese Schlacht bereits anl vorigen Freiteuorst.'liend dargestellt Vs heis^t, das; ein Bach, der durch Makale flieset von ^en Abessiniern in seineur ^'aufe abgelenkt nwrden sei. schal; die 7^ta-lieirer sicki in d<'r halb umzingelten Sta^t nicht inehr mit Wass^'r versorgen ki'»nncn. Wie ferner gemeldet wird sei es den A'l^ssiniern qelnngen. de,, (^irnnd^^danken der bevorstehenden Offensive t^'.rnzianj.< iin Si'lden l>erausznbeken?nlen. t5ine niotorisi.rt,' Division wi'irde nach eineni snrchtbaren ^'.'nft-angriff den Turrbbrnch ri^?kie'-'n. In die'i"n Dnrchbruch sollen die nioderniteu Wan'en 'ur (^ltnng konlmeik Das gri^s;t<' ^iiel l^'ra.^io nis sei n i r, die ><^anptslodl der 1>rov>nz Bal<' nnd ans;erdenl ein nnchliger ^''l'noll'n-Punkt der '^ offiziell der Ansstellnng seiner .^^andldotiir znttl Präsid<'nlen d«', Berelnigt<'n Staaten ^^lgestimml »Morlbcrer Zeitunq" Rümmer 3l. ZZvnnerStag. den K. Febniar l93k. Me «»uven Vertretern Frankreichs, der Meinen Entente, Oesterreichs und anderer Staaten beteiligt ha» l>e. Der Äufenithalt Kanyas sei rein privater Natur gewes.'n. Ausjenminister Ä^antia sei bereits gestern aU'Z Paris abgereist. Mit star» kem Befrolttdon wilid hier erklärt, daß nmn sich in Pari.^ wieder eiivmal anschicke, die Donausra^ge ohne Ungarn zu lösen, da Ungarn über seme Rolle in einem solc^n Pakt-systeni nicht eimncrl befragt worden sei. Frankreich und Rumänien lMen schon einige Male tx'rsucht, Un^rn in dieses System der Donaubeckenorganisation und der Garantie der i^sterreichischen Unabhängigkeit hereinzuziehen, dies sei ab'.'r an der Haltimg Ungarns gescheitert. Ungarn stehe nach wie vor ans d-ön: Standpunkt, das; eine Regelung der Dvnaub ckenfrage unter Einschluß aller daran interessierten GrosWÜchte vorgeno».n-inen werden miisse. Zu diesen Mächten zählen in eil'ter Linie die Donau'n?a6)t Deutschland lmd <'l>onso auch Iwlien, das an den ?^ragen Mittelouropas ebenso interessiert siird ^vie an Züdosteuwpa. Die »otfchoN Kvnia Sdu-ards vm. an das parlommt London, 4. Feber. Das Parlament ist heute nach den Aeihnachtsserien wieder zu-sammengi'tret^n. Es wurd<' di<' Bolsckiast des .Königs verleben, in der «r dem Unter!>auS für ^ssen Ergelienl^eitsadresse dankt und in der es bosonders l)eißt: „Ich danke Jahnen für den Ausdruck der loyalen Ergebenheit für meine Person, sie können versichert sein, da^ die wichtigste Aufgabe meines Lebens sein wird, die !^reil)eiten meines Volkes aufrechtzuerhalten und das Wohlbefinden aller Klassen meiner Untertanen zu fördern. Ich bittc Gott, daß er mir helfen möge, Ihr Vertraneil während uiei-ner ganzen Regierungszeit zu rechtfertigen." Japan droht der Sowjetunion mk Krieg! Ungeheme Erregung über die englisch-sowjetruffischen Verhandlmgen T o t i o, 4. Feber. In der bisherigen großen Presse werden die Verhandlungen, di^ L i t v i n o v mit dem englischen Außenminister E d e n «zt-führt hat, noch immer lebhaft kommentiert, ebenso die Tatsache, dasz englische General» stabsoffiziere mu dem Sowjetmarschall T u h aee v s li j konferierten. Die ja-panisr!^ Presse erklärt, es sei in London über eine englisch'sowjetrussisclx' Zusam-ncn-arbeit im Fertvn Osten gesprock^en worden. In japanisö^n Militärkreisen herrscht auch wegen der Haltung des Außenunniiters Baron H i r o t a, der die Gcfah'.en der neuen Lage ni6it erkennen will, gr^i;« Unzufriedenheit und man fordert bereits leinen Rücktritt. T o k i o, 4. Feber. Wie in hiesigen Politischen Kreisen ver-lautet, haben die ersten Nachrichten über die vertraulickien Konferenzen zwischen Eden und Litvinov sensationelle Ueberra-fchung ausgelöst. In Militärkreisen »vird offen erklärt, daß die englisch-sowjetrussischen Zi^rhairdlungen geeignet seien, den Ausbruch eines russisch-japanischen Krieges zu be-s6)leunigen. Japan werde rechtzeitig eingreifen müssen, um eine englisch-russische Zusammenarbeit im Fernen Osten zu verhindern. Die Sowjetunion werde nach Ansicht japanischer Militärkveise durch die englische Nückensteisung nur noch frecher lverden iin Fermn Osten. Tod der srühcrm Fürstin von Albanien. Bukarest. 4. Fober. Die frühere Fürstin von Albanien, geborene Schonburg-Walven-l>urg, die Genmhlin des Prinzen Wied, der ein Nesse der .'^tönigin Elisabeth von !nu-mänien (Carmen S»ilva) ist, ist aus ihrem rlmmnischen Gut ^antanelle Plöj^lich gcslor-lil'n. Der frühere ^ürst von Albanien und seine (^:nttin 'hielten sich «schon seit Iahren in Rumänien ans. «uslAsung de? militanten Formationen iu Rumänien. B u ta re ft. 4. Feder Der Innenminister t>at ein Verbot aller uni-sorinierten unlitanten Formationen erlasse. Das Verbot richtet sich gegen die anli-seniitischen Rassenschü^M-. die unter der Führung von Prof. Eu-^a und Oktavian Goga stehen. Die bereits bestehende?! Formationen sollen endivassnet und aufgelöst werden. Neunzehn Menschen vom Hagel erschlagen. Iohannesbu r g, 4. !^eber. Ueber die hresig<' Gegend ging «in scl/werer .Hagelschlag nied<'r. Durch di<' Schloßen, die die Größe von .Whner^-'iern erreichten, wurden lg Eingeborene getötet und hnnderte Stück Vieh erschlagen. Modistinnenstrei? i« Newyork. '.'le wt,or k. 4. t>'dev. Der ieit nniger ere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, die Streikfiihrer erklären, daß sich etwa Arlx'iter am Ausstand beteiligen. Der angetündii'le ^Ueit der Liftführcr wird jetzt in Uürze erwartet. Der Ginn der Variser Verhandlungen Ein System der kollektiven Sicherheitsorganisation / Deutschland der unsichtbare ..spintus i'sotoi"' Pari s, 4. ^cber. . coichs mit den kleinen Staaten bildet. Hätte Die Pariser Verhandlungen habsn deut- Deutschland seine Rheingrcnze ebenso uMer-Uch gezeigt, was dit.' französische Diplmna- irdisch befestigt wie Frankreich, so würden tie, die ge-nleinsa-m nnt der iowjetrussischen i 200.000 Mann des Reichsheer-'s genügen, in voller Initiative sich befindtt, will: l. Mi Deutschlattd von Änen, Einfall frauzö-den Abscl>Iuß <'iiles m i t t e l e u r o p ä i- 'ischcr Armeen zu bewahren. Dies würhe, schen Paktes, der vor allem die Fra- nach franz.ösischer Auffaffung, Deutschland in ge der österreichischett Unabhängigkeit „lii- die angenehme Lage versetz-en. i.m Osten eisen", d. h. definitiv zu verewigen hätte, 2. ungeheuren militärischen Druck auszu-eln M i tte l m ee r a b k o nl m e n, an i'lben. Dieser Sachlage ist man sich wie hier dem vor allem auch England im Einblick. verlautet, nicht nur in Paris und in Mos- auf Italiens bedrohliche Haltnng ini Mit tel'Nleer interessievt ist, !j. ein O st P a k t, der auch die !^'ltis6>^'n Standen einschliefe^?» und nlit denen des Donaubeckens und des Balkans vertraglich ver-silzen wüvde und 4. den Eintritt Bulgariens in den Valkanbund. Das Neue daran ist, daß Sowjctrußland den status quo i>m Donaubecken, d. h. die Unabhängigkeit Oesterreichs, mit den übrigen Staaten M gamntierell HSIte. Sowjet- »im die Petroleumfolder besorgt sieht, vußland tritt somit an die Stelle Italiens' als Garant der österreichischen Ulmbhän-gigkeit. Im Hintergrunde der ganzen Verhanld-luilgen steht jedorl) DeutsckMnd. dessen Wie kau, sondern auch iu den Hauptstädten der Älc'inen Entente l>ewußt. Besonders bedroh-t fühlt sich nach Ansicht der Pariser Kreise Oesterreich, welches sich sck)on jetzt als erstes „Opfer" der deutschen „Militärexpansion" kühlt, von den gleichen A'^.'N'gstPn ist auch die Tschechoslowakei erfüllt ini-d sogar Rumänien ächzt unter dem Alpdruck dieser Phau-tasievorstellung, tvobei es sich insbesondere Pariser Festwochen ^ Paris, Feber. Das Progvanim d?r m!» ^»r>l b>s zum 14. J»l, lwnfmdcn w-r. :vestlliche Diplomatie mit Besorgnis erfüllt. Das Zi?l Flandins, der geiv.issermaßen zur pol'itisctien Linie Vartl)ous zurückgreift, ist die Schaifung durch '^uzichun^g einer größtmöglichen Anzahl von Vertragspartnern, um Deutschland gegenüber für -jede Eventua den, ist nunmehr in seinen Hanptliuien sest-gelegt. Zuni ersten Mal«- wird Mhrend der Festwochen im Hofe des Louvre TlMter g<'^ spielt. Die bekanntesten Gestalten der Ko- li.ii. cv^wappnrl zu ioin. Ak !i>Ss„c To.-»- auf t«r N»h... d«r A ist und blnb. D°ch m di°lc.n « M!s.« Pn..l Colin hat n u Zusamm.nl a.«, d!->>nlmi>'.c.ris!k, k> d-n ncstgc» Raum !»s - llchttheaters, e'n neues Darstellungsveyah-cln zone, le einen ^ i ^ f ^^.-^nkreicl^ ersonnen, für das die neuesten techni-stm.muni,-n °°n ^ G°«i«.e d«z .ur»,et uamli». dal. Don>!chlani> emcn »hn- angnvondt worden^ Das Licht wird bei diesen Anffü'hrungen, fürchtet nämlich, daß Dentschland Uclxn FestnngS'gürtel inl Rheinland anle-ie ihn 7lrankrei am rechten Rhsinnfer bereits gescl^asfen hat. Fn Paris nimmt man die Zusicherungen, die der deutsche Außenminister Baron Neurath m London kürzlich dem englischer, Außen-nlin'ister Eden bezüglich der Rheinlandzone gemacht hat, nicli-t für ernst, obwohl die Rutsche R'eichsregierung scs>on einige Male auch durch den Mund Himers feierlich erklärt hat, daß sie nicht daran denk-.', die Bertrags< best^'nlmungen von Lorarno einseitig zu kündigen. In Paris herrscht eben die An'icht vor, daß die neuerliche Befestigung des deut-schien Rheinlandes, die nach denl Locarnv-Beritrag für die Dauer von U Iahren verboten ist, nur mehr eine Frage der Zeit und der günst'ige'n Gelegenheit sei. IT! Paris herrscht diesbezüglich die nach- die on mehreren Abenden im Laufe der ersten Iuliivoclv nachts gegeben werden sollen. neue Wirkungen erzielen. Zum ersten !ivtalc wird auch ein großes Volksfest mit kostenlosem Eintritt am Sonn tag, den 7. Juui unter dem Motto „Frankreich bei der Arbeit" stattfinden. Ein zug, in dem alle franzSsischen Handwerks-. Industrie, und Airtsc^ftsgruppen tn ori-gweller Form erscheinen, wird durch d»c .Hauptstraßen von «Paris ziehen. Das im Vorjahre mit großey, Erfolg zum ersten Male auf dem Vorplatz von Notre. ^me gespielte „Wahre Mysterium der Pas-sion'^ wird in diesem Jahre in neuer Inszenierung unter Leitung von Pierre Aldeb''.rt aufgeführt iverden, und zwar während der Pfing^twoche. Neben diesen von der Leitung der Fest^ Wochen organisierten Veranlstaltungen Mr-den auch, wie bereits in den Vorjahren, die großen Pariser Tageszeitungen eine Reihe von fesselirden und eigenartigen Festen vsr-^ anstalten. Neuartig in der Reihe dieser B«r anstaltungen ist das „Fest des Lichtes" suf der Place de la Concorde, das am 27. Juni stattfindet. Der „Ball der kleinen n)eißen Betten" am 16. Juni, das Fest der Militärkapellen, gehört seit Jahren zu -dem Programm der Pariser F^twochen. Die Regatta der Motorboote auf der Seine, am 5. Jul!, gehört zu dem gro^n Programm der sportlichen Verairstaltungen. unter denen die Teimis- und Polomeistel-ichaften. die Fußballspiele nnd vor allem die klassischen Pferderennen berühmt sind. Auch in diesem Jahre wird wieder ein Nachtipfevderenlv^n in Longchainp, das Fest der Hunderttausend, stattfinden. Me Pariser Theater veranstalten Auffi'chrungen von außergewöhnlichem künstlerisclien Interesse. In der Großen Oper werden z. B. Wagner-Aufführungen mit der Gruppe von Bayreuth stattfinden, nnd Mozart-Aufführungen in-it der von Salzburg. Erleichterungen sür «uslSnber z«n Vchich der Feftwocheit. Den Ausländern, die zum Besuch der Festinochen nach Paris kommen wollen, wer den in diesem Jahre zwischen dem 1. Mai nnd dem l5. Juli Touriste^arten, die 1—8 Monate gültig sind, zu mäßigem Preise durch die Reisebüros oder die Vertretungen der französischen Ei'lenbahnen im Auslande die GuenMhnhöfe bzw. Eintrittshäfen, a«-^ gehändigt. Die Inhaber dieser Karten genießen un ter der einzigen Bedingung eines Mindest' anfeirthaltes in Parts für alle ihre Reisen alrf dem französischen Eisenbahnnetz eine Fahrpreisermäßigung von 4056 auf den Normaltarif der Eisenbahnen, der bekanntlich zu den niedrigsten Enropas gehört. » Alle weiteren AuSkünfe werden gern von dem „Commifsariat des Fktes de Paris", 10, Place de la Concorde, Paris 8. erteil^ Heu e nacht oder nket Ein erheiternder Vorfall ereignete sich dieser Tage in der mährischen Stadt Jglau. Kurz vor 11 Uhr abends schreckten die bie-deren Bürger Iglaus empor, als Plötzlich vom Kirchturm traurig die Äerbeglocke zu läuten begann. Was hatte dies seltsame Läu ten mitten ii? d<'r Nacht zu bedeuten? Denn die Iglauer sind solide Mons^M, und di' meisten lagen lim diese ^eit schon friedlich im Bett. Was sie aber nicht hinderte, jetzt aufzuspringen, aus den Fenstern zu sc!^uen oder gleich auf die Stras^ zu eilen, um zu sehen, was es gäbe. Vor der Kirche aber sammelte sich rasch «ine aufgeregte Mengt^, die eifrig ü-ber den Selbständiges Oesterreich, aber ohne Habsburg" Die Lektion Flandins für den Fürsten Starhemberg P a r i s, 4. Feber. Heute unl 15) Uhr einpfing der französische Außenminister F land i n den österrci-chische-n Vi.^kanzler Fürst S ta r h e ni-b e r g. Die Unterredung, der a-Ulä) der Pa- st<'l)ende Auffassung: Hätte Deutschland auch riser österreicki-ische GesaMe beiwohnte, dau-cruf seiner Sei^e einen derart modernei« Fe-^erte über eine stund<'. Vor allem lvollte stungsgürtel angelegt nne Fmnkreich, so.Flandm voil Starhsmberg Aufklärungen würd-/ dies die V-eräNiderung der gesamten übo^' die Inivenlage haben. (Starhemlierg politischen nnd sticategischen Landkarte Eu- dürfte sicherlich erklärt haben, daß das ganze ropas mit sich bringen. Dies ist auch der Volk Ostc^rreichs „eiwnrü'tig" und „gesch^os-wahre Grund für die Wichtigkeit, die die sen" lM^r dem Regime steht. Anin. d. Red.) RHeiv'landzone in den Verhandlungen Fmuk lSlaudi^ll soll dsm Mzekanzlei- auch erklärt haben, Italien sei nrit Abessinieil derart be« schäftiglt, daß es gar nicht in der Lage fei, Starhomberg gegen die Nationalsoziaitsten und gegen die Chr^stlichsozialen der Seipel'-« ichen Observanz zu verteidigen. Mit aller Entschlosslelrl)eit aber erklärte Flandin dem österrÄchischen Vizekanzler, er dürfe aM jetzt, wo er sich mit dosn Legitimismus ausgesöhnt habe, niemals daran denken, den Restaurierungsgodanken jemals verwirklicli< zu sehen. Ein selbständiges Oesterreich, erklärte Flandin, wohl, aber ni^'mals mit Habsburg m; der Spitze. Annäherung Rom BerUn Als Folge der Pariser Verhandlungen ohne Zuziehung Italiens und der bevorstehenden Verschärfung der Sanmonen St o m, 4. F«!ber. Das DNB berichtet: Die neuerliche an^risfnahme des Dvnauproiblems und dessen BehaMung in der internationalen Pr^ss'' gab iden hiesigen umßgeblichen Kreisen die Veranlassung, zu betonen, dah auch diese Krage im Zusammenhange mit der Politik der Sanltionen trctiert werden müsse. T!l< Donaufrage, heißt es in römische^i Krl.i''cn, ^ci heute aus vielen Gründen nicht aktuell. Der Donaupakt sei früher als Teil eines politischen Systems gedacht gewesen, ivelche.z heute gar nicht existiert. Äe Sanktionen haben ein neues Element in die ?^rage des Donaubeckens geworfen, da es >zunl Auseinandergehen t»er Staaten gekommen lvar, die an dieser Frage interessiert ivaren. Als absurd wird jodoch die betrachtet, Sowjet-rußland zum (tränten der l^sterreichischen Unabhsingigkeit zu machen, da in den biZ-herigen ^ktverhandlungen inlmer nur von den Nachbarstaaten Oesterreichs und den Nachfolgestaaten die Rede qeweseil ist. Die „Tribuna" schreibt ans Paris, es sei nichts yiberflächlicher als die AnnaH'.n«, die Ltleine Entente allein wäre imstande, die llnabhängigkeit Oesterreichs zu garantieren an stelle Italiens. In Wirklichkeit könne Genf mit s-Linen ?^ormeln und seinem stotter diese Unabhängigkeit gar nicht garan« tieren. In Rom könlve nian es liar nicht oer. stchen, ivarum ausgerechnet Tolvietrußland die Unabhängigkeit Oest^rreichj garantieren soll, wo es doch aius reiu geographischen Gründen hiezu nicht berechtigt sei. Man iverde allenfalls das Ende des italo'-abefsinü-schen Konfliktes abwarten Nlüssen, bevor die neuen Verhandlungen itb<'r den Donaupakt abgeschlossen werden können. R o IN. 4. !^ber. In diplomatischen ^'reisen wird auf die neue, s-ehr freundschafliche Eiirstcllung de? .italienis^n Blätter zu Ereignissen und Borgängen in Deutschland hingon>iesen. Man ist Kreits Ä^zeugt. das; dieise Presseintro-duktilM schon die bevorstehende diplomatische Annähenlngsaktioil auf der Linie Rom— Berlin ankündigt, führende italienische Blätter veröfsentlicht<'n l>eispielsN'eise begel-sterte Ä?iliken über dns neneste Buch des deutschen Innenministers Dr. Z? r i ck und verive^en auf die italophilen Berichte der deutschen Presse aus Abessinien. Gro^ Be' deutung wird auch der Reise des italienischen Unterrichts-Staatssekretärs Ricci nach Berlin beigemessen, obzwar in einem amtlichen Kommuniqllee lediglich auf den Prma» ten Charakter ^rselben hingewie'fen w'rd. 40 Jahre Kinematoaraphle Zum 40. Geburtstag des Filmes ^nnerstag. den K. ?^brual ll>3f. Grund des nächtlichen Sterbegeläuts debattierte. Einige meinten, es ^lte vielleicht noch nachträglich dem Wnig von Englands Andere fürchteten eine Brandkatastrophe nild wollten wissen, wo das Unglück gesck)«. heil sei. Schließlich rückte auch die Polizes an. verstummte die Glocke. Alles blieb stiN. Aufgeregt ris; inan jetzt an dem Glocken sträng, der den Tünner lierbeirief. Der kam schließlich langsant die vielen Treppen her-nntergetrappst. Er lvar «in bißchen benommen, so als ob er einige Glas . . . Was das Läuten zu bedeuten hätte? Der Türmer lächelte. Läuten? Das nmr voll-romnten in der Ordnung. Es war ja bestellt worden. Wieso und von ivem? Und iveshalb mitten in der Nacht? Auch das klärte sich auf. Der Türmer war gegen Abend ein bißchen an.^geiveseU. Und l)atte ein Mas Bier getrunken. Vielleicht auch ein paar mehr, das li<ß sich so genau nicht mehr feststellen. Als er s/^imkam, fand er einen Zettel vor. Darauf stand, es müßte noch heute die Sterbeglocke geläutet n'i^rden. Nun, es war zwar schon fast II Uhr. aber immerhin noch „s^eule". Deshalb hatte er geläutet. Die Sa-cl>e ioar ganz klar. Die Bürger von Jglau schauten sich an. Erst ivntend, lveil sie umsonst aus den Betten gssprünigen «lvaren. Dann lachten sie^ Und rieten dem Dürmer, sich von des Tages Mühe und dem späten Geläut auszuschlafen . . . Wieder eine reiche Bettlerin. In Linz ivurdc dieser Tage zur Bekämp-fmlg des Bottlevunwesens eine Polizeikon-trolle über Bettler und Vagabunden durchgeführt. Dabe^ nahm die Polizei eine Bett-lerw fest, d^ sich als auheror^ntlich wohlhabend erwies. Matl fand in ihrer Wohnung Münz-en iui Gewicht von etwa W Kilo-grainiln, die einem Wert von mehreren hundert Schilling entsprachen. Daneben wul^e noch ein Sparkassenbuch gefunden, das über lM) Schilling lautete. Und als schließlich di.; zerlumpte Kleidung der Bewohnerin desinfiziert tvepden soMe, fand man noch einen Zettel über eine gesonderte Spareii^lage vl^n 8200 Schilling. Die „arnie" Frau wird sick) nun wahrscheinlich nicht mehr dllrch Bet-teln ihr Brot verdienen ki^nnen. Ein Pferd tritt in den Ruhestand. Der Schimimel „Jack", das Lieblingspferd ,ves verstorbenen engvifc!^ Wnigs Georg, ist in den Ruhestand versetzt worden. Bekanntlich ulachte der eilglische Wnig noch kurz vor seinem Tode auf seinem Lieblingspferde einen Ritt durch den Park voir Wind sor. Jack soll nun nicht 5nehr zu Dienstleistungen für einen nquen .Herm herangezo-«pn iverden. Das Pferd ivird eineil Stall auf einer Wiese iit der Nähe ei »res der königlichen Schlösser erhalten und lvi^rd l)ier Pensionär weiterleben. Die Zahl der Linkshänder wächst. In Frankreich ist bei einer Untersuchung in den Schule» festgestellt worden, d^,ß die '^abl der linkshändigen Sclmlkinder bedeutend zngeltommen hnt. Vor fünf>^^ehn Ial'.ren ergall eine gleiche Untersuchung, daß fünf Pro^z^ent der Kinder linkshändig Ovaren, die <'rst durch den Selnllunterricht zum überwiegenden Gebrauch der rechten Hand erzogen werden mußten. .<^xute ist diese Zahl auf sieben bis ach^ Prozent gestiegen. In einigen liireisen Frankreichs wurde det Plan gefaßt, den Linkshändern, da sie stark im Zunelinien begriffen sind, eine gesonderte Erziehung zuteil iverden zu lassen, l'ei der die besonderen Fähigkeiten der linken Hand vielleicht entsprechend ausgemltzt lv-erden könnten. Letztes Lebenszeichen der Gefährten An der Nindkiiste Islands wurde eine Fla-schenvl^st an Land getrieben, die «m O)>.ar-sjord gefunden wurde. Die Flasche entliält <'in<' Seekarte vom Eismeer, in die einige Ttriche einge'eichnet sind^ Der eine dieser Ttriche weist an? eine bestiinmte Stell<' be! Non^ja Senllijli lnn. Di' Riickseite der Se> slNte war non Anfzeichnnngen in einer -prachc bedellt, die von den Findern nicht entziffert werden könnt'.' Die Möglirl^'k'"» scheint geneben. daß es sich de» dieser Fla-schenvest NM ein letztes Lel'<'n?zeichen der !>ei der >tatastrovl,e der „Italia" nmael^'nnnenen l^'/efcis>rten Nobiles l^andeit. Mau liat d'e Botschaft zunächst n-ach Revtjavit gebracht. wD nian veiluchen n>!rd den .^uiliiilt der Schrist klarzustellen. Am W. Dezember waren es genau vierzig Jahre, daß die Bridder L il ul i v r e in ei-^ nem Kellerlokal des Grand Case in Paris die erste öffentliche Ftlmvorfichrnng veranstalteten. Ärs Programm bestand aus drei Lkurzfilmen. A!an sah eiilen einfahrenden Eisenbahnzug, eine „Familiens>-/:l,e" und ein ileines Lustspiel. Die Zuschauer bestaunten das Wunder der lebendig gelvordenen Photographien verblüfft und amüsiert, al^er wohl feiner ahnte damals die historische Bedeutung dieser Stunde, die (!^twicklungs-nwglicljikeiten dieser zappelnden und „verregneten" Bildstreifen, wohl keiner ahnte oen gigantischen Bau, zu dem hier der Grundstein gelegt wurde. Bont naiven Jahrmarkts- und Varietce-scherz hat der Filut sich l^u iner neuen und eigenes Minstform geivandelt, die Million.'« Menschen Zerstrenung, Unterhaltullg, 'a nicht selten die Frende und innere Steigerung eines großen, echten Ltnnstwerkes währt. Fiir wie viele ist der Kinobesuch c n Lichtblick, auf den sie sich schcn Tage vorher freuen und der ihnen die einzige Ablenkung vom Alltag und seinen sorgen gen>ährt. Der jubilierende Film ist eigentlich ?ine Äollektiverfindung. I8R) erfand der Wiener Professor Stampfer das „S t r o b o-s c o b". dem folgte das „P h ä n a ? i-st c s c o p" des bekannten österreichischen Feldmarschalleutnants Baron Franz v.''.: U ch a t i n s, der bewogte Lichtbilder .'N' eine Kalkivand projizierte. Ottmar A n-schütz erfand das „M u l o s c o P" und Th. A. E d i s o n, der ttönig der Erfinder, (1879) den lichtempfindlichen Z e l-luloidfil Nt, v>elrher <1M2) von George E a st m a n n - . ß t e r und Carl Fr o e-l i ch die ersten Filme mit — n>enn anch Primitiver — .Handlung l)evg«istellt, im .'^^ernst desselben Iall>res wur^n auch die ersten Tonfilme geschaffen. K'nrzszenen. V r-wandlungs-, Tanz- oder Zauber- u. O^x'r'i-szenen wurden bestannt (im Wiener „Apollo" 1904 das Biotophon, singende, sprechende llnd mnstzierende Photl^igraphie). Dioser „Tonfilm" lief d<,mals. so wie zn Aniang der jüngsten Tonfilmeporl>e, nut einer Pho-nographenplcltte synchron. Immerzu wurde intensiv alt der Vervollkommnung des „stummen FiluiS" gearbeitet, die mit den, iin Jahre gezeigten Asta-Nielsen-Filin ,/A!bgrnnd<'" als erreicht geiver tet wttrd<'. D kannte man schon recht l)ervorragcnde Filme, und die große Lieb<' ^'s .^rinopublikunis dieser Zeit gehörte i!ien Trägern der Namen .'i)enny Porten (die im Jahre als ttind zu filnien Asta Niel^.n, F^rn Andra, de»i '»'om'ter Tito Prince, nnd endl'ch den be-d'utendur. nnvergessenen n?rdl''tien k>eldn'. Waldemar ^^'sylander ime. Gnnnar Tolnaec. Der eigentliche Ausstieg des F'iin.i Ii.'g^nn l.n Iabre 1912, in dem di!? üe den er'ten Filme von Weltrang erschieneu> Der une n>ar der erste „Aittorensilm", den der Dichter Paul Lindau geschrieben hatk.': „D.'r Andere". dessen Hauptrolle Alb'rt Äassernlann spielte. Der zweite N'ar ein Lustspiel, da? noch heute unvergessen ist und unter den» Titel „Die blane Mais" oon Julius Hc'rst über die ganze Welt .'zin.i. Die vnnptdarst.'l-le'- dieses Films waren die ichj^^ne 'Nagda Ll.ss!ng und.?>erbert Pannnull.'r. War der Film bereits v-'.r dcnl Kr'e^e ,oe sellschaftsfähig" geworden, lo ent>v:.1elt.' er sich nach dem Ende deS Bö'^.kerritt'.v'-'ö l '-N''i Weltmacht von ständi.; zunehmend''..- Be-.ci tnng. Immense Kapitalien wurden in di.: 7 lmherstcllnng investiert, rizii-,? M:ltio'.'.c"^ f.^ine entstanden. In den !9?9 bis entstanden viele hundert, 'ünstl^rlsch np.'^Ivolle stumme Großfilme. 1914 gründe:? df' Wiener Photograph fkol,., m.l 'einer Gin der Staatsoper, Mar Nelifeld Linn' .<'cid u. v. a. ihre erst?» Erselge auf der ^ilinleinwand erspielten. Ganze Armeen von Technikern und Künstlern schufen in al-lell Länder« der Erde an der Ver «ollkoinw-nung des künstlerischen LichtspielZ Im Ia!?-re wurde in Deutschland der erst' „Tonsilm" liergestellt und erst ini Iahce setzte sich der „L i ch t t o i: s i l nl" in der ganzen Welt siegreich durch. Heute, vierzig Jahre nach der ersten öffentlichen Filmvorfl'chrutig. .'rlstier<'n ii^st vierzig Verfahren zur Tonfilmlierstellung. Wundervolle Tonfilme stnd an unseren Augen niid Ohren vorübergezogen, die nnS stündlich die rissige Arbeit, den enormen Energieanfn>and und die oft gen>altige tech-nisrix' Leistung ins (i^ächtnis rnsen, die vierzig Jahre lang an den Anfl'.au dieser bedeutendsten Erfindung d<'r Jahrhundert-niende »K'rwendet wurden. Der pliantastische äußere Aufschwutig aber, den die ztinematr^grapliie seit jenem denkwnr digen Ab<'nd des Jahres lij»«', genomni'n hat, nnrd vielleicht ain deutlichsten in den ^Zahlen einer Statistik ausgedrückt, die läßlich der Jubiläumsfeierlichkeiten für Lou's „Marrborer Zeitung" Nmnnt^r .A,. 1'sssv st»s8sfgovüknlieksli visf l'aZZSN Lmcism Xasfsss! l Vsrlanzsn Li« gratis l^rsislistv bs k^k'Ämliss'ts ^rosZsöslSi's ^ Naois ! LuSsk Import foirion s«'illi!)n'n Me>lischen pro Woelje. Die .^tassenlosiing der ersten Filmvurfülirung betrug 7vr^nit.'n, heute beläuft die Einnahlne der rtind Lichtspieltheater der Welt sicl^ ans 1i.V> Millionen Franten pro Tag. Jäl)rllch li^^'rden rund titX) Millionen Meter Filnislreiseii ve' braucht. G. Siege. Direktor deo ' Weltvieg^'llinos. Wien ?xVl. i. Ihren 25.jährigen Bestand feierte oni 4. d. in Sui^ak die dortige Haiidelsatiideiii!e. Aus diesem Anlnss<' fanden vers^liieden^' ^est lichkeiten statt. i. Schneefall am Sljeme. Am ^lie»,^" Gebirge >vird liberall reichlicher Zchiieef^ll verzeichnet. i. Unwetter über Zagreb. J„ der Aaiu vom Z. ^uni 1. d. ging >lb<'r 'jagreb citt l)eft:gcr «tlirni l)erab, !>'r Völime eillnnir-zelte, Reklametaseln durch die Liist wirbeln ließ, Dachziegel aushob usw. Der aiigevich' tete Sachseiiadeu ist gros;. kei j^onseken, llle oit verstärkt slnci uiicl i'iit dvtrscktllek «Zrvnllem /Nseen- unil l)unn' inkslt tivrumjrekett. »icvirkl sriiii niiclilcsn » lNiiii »iUerva»i>ci- i-rUntlliclie i)»s^i:Ii5i>I>Iii!i^ .1^.. Vl-slji>uui,ii!ive«e>i. Ilui-cli clc^ vikli llie i^uiixu kiilcl < u re' ^IN'vlit »teilt zi>.k SLlioi, in veiii«cii >!tlin Icn Uoseiiiiiune »lcs Veriitoflfunii — ci». >">n. 8oc. i,ol n!>r. K. k,-. lS—>'<5 V >> ^7^ i. Ein 1ii«iähriger liinabe verhind?rt ein Eisenbahnunglück. In ^k'nvno in der >>er. zegowinn benierkte eili l.'i jälii g.'r 'lnalx', der anl Vahndanlln sich zn schnf'sen niiichte^ daß eine Schiene an drei stellen geivriin-geli war. Der .^tnalie alariiiierte rinim.' ern, die deli erstell lierantoinlnendeli ^l>er'o-neuzug allhielteli, loodnrcli eili schloeie>^ Unglück verhindert luerdeii loilnte. ')^^ich erfolgter ^Iteparatur des (Geleises seltte der Zug di<' Fahrt lvieder fori. i. Vom Hochspannungsstrom getötet. In ^itnjak bei ,'jagreb lourde in der '.i.acht znnt 4. d. der .'>)och,splinililngsleitniigsdrnl)t durch den Sturnl abgerissen. Friilniiergens kam die SS-jährige Bäuerin Bnriea v v a k. die Milch nach Zagn^b trug, ons dei Straße lnit dem herabhängendeli Drul^t iil '^^e-ruhruug uild n'nrde ans der 5telle getötet. i. Eine Pontonbriicke durch den Dampfer „Kibenik" gröfttenteils zerstört. Der sugoila-ivische Flnßdnlllpfer „.'^il,<'nlf". der aiif d^r Theiß ans Ungarn lmch Jilgoslawien lani und einen Kahn im Echlepptali fnlirte, zer störte bei Novi Kne-^.evaf die dort l'ef'indli che stabile' Pinttoltbrin-ke. Infolge eine? Miß Verständnisses wurde ilniillich das kleilie Potoiifeld für das Durchlassen von ?t1iiffeik geöffnet. Der .^t^apitäll beinerkte dies erst .Maribrrer Zeitunq" Z0. 4 DonnttStag. den v. T^ruar 1v!t< im letzten Moment, der „Sibenik" wurde nliltels Steuer unigerissen, doch sauste der Cchlcpplahn ciuf die Brück«? und zerstört« dieselbe. Ter 'Zachschaden beträgt K0.000 Tinar. Die Brücke wird erneuert werden nn'lssen, da sie die Vaöt«, mit deni Banat verbindet. » lu. Todessall« In Predtrg bei Radovljica .st O-bergerichtsosfizial i. N. Johann r i-I' o v A e k ^estorbcu. lu. Ein polnsiches «onsulat für Slowenien. Ljubljaim wurde ein polnisches jtonsulat errichtet, dessen Wirkungsbereich sich auf lZlowenicn erstrectt. Zum Ehrenkon-sttl wurde jlonseit'ator Professor Dr. Franz Stele bestellt. Das jkonsulat befindet sich in der Bleiwcisova cesta lii Das Urteil im Prozetz Beve. Unter qroßem Interesse der Bevölkerung wurde DienStafl nachmittags das Urteil des Strafsenats des Kreisgerichtes in Ljubljana ge« flen den Zahntc^iTliker !^osef B c v c verkündet. wurde wegen sittlichen Vergehens gegen Mädchen in drei Fällen zu 14 Monaten Arrest verurteilt, während er von der Anklage wegen Vergehens gegen die öffentlich' Morol sowie wegen Betruges freigeisproclicn wurd<. Der Mitangeklagte Josef D o I n i <' a r wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. lu. Orkan und Erdbeden. Dienstag vor-»nittags setzte in ganz Slowenien, besonders tllvr in einigen T^eilen von Oberkrain, ein starker ?!ordn'ind anerten Warte in Linbljnna glaubt nian, das; der Bodenherd irgendwo in Ungarn liegen nlus;. Besonders stark war das Beben in Oberkrain, vor allem in Cerklje lind Unlgebnng, wo zahl-reiche .^tamine einstiirzen und ^^iegel von den Dächern flogen; auch erlitt eine Neihe i'nn l^'^ebänden Spri'ingc nnd Risse. lu. (Lleitrisizierung vo» Unterkrain. In ?lono incsto fand in Annx'senheit von Vertretern der Banatstx'rMlltAnii eiue .^tonfe-ren^ der Biirgermeister eines l^rof;.'it Teiles der Uirterkra'ner (^^'nieindcn statt, die der i5lettrisi',ierttng dieses Teiles von Sloweni'.n qalt wurde der Beichlus; l^efaf^t, bei der ^^iensionsanstalt eiw.: Anleihe vl.>n 7 Millio-iien Dinar anfznnetrosuplje nlx'r Novo nresto bis Kr?ko, wobei auch das Mirna-Tal Nel^anschluj^ ^'r-l^alten soll. Dieser Nehteil wird zum ssri^f^en Teil vom >'>traf^!verk in Za-gradec an der K'r- liespeist werden. ln. Liel»estraffödie. In Tr^ie spieite sick Dienstag <'ine ^'iebestragödie ab, die auf die Bevölterung einen tiefen Eindrncl inachte. D-er .'il jährige, in d<'r dortigen Spinnerei beschäfi'gte Beamie Franz S t e n o v i c, dessen (Gattin schon vor eine'M Jahr das S5>eidunstSverfahreii eingeleitet hatte, mach !^e in. Lsubljana di^' Betanntscl>aft der 20'äh hübschen Schulleilterstochter Anna ^ k n f c a, die eine tiefere Neigung zu ihm 'as'te. Ailk seine Einladnn^g ttim ani 27. Jan ler da-) Mädchen nach Tr^.ie lind hielt sich >ildeiii in seiner Wohnung auf, die sein? )raii schon längst v'.'rlasseu hatte; da sich ?tenovef init der Fabrikc-l'itung zerstritten '^atte, suchte er auch sein Büro nicht auf. ^ie (s'lt'.'rn Mädchens kanien Di^'n^ta-q lach Tr^ir und beschnwren vor der verschlos-i'nen Wohnun!7 laniie die Tochiter, lieimzu-Zehren, doch vergebens. Plot'lich bmckit'en in 'er Wehnnng zw'i ?chnsse. ^tenovec s)atte ^ne 7neundin ersch-'sseu nnd sich dann selbst 'in<' 'n di.'>i ^tovf gejagt. Die Le'lchcn dnrt'eu in die Totorkmnmer überführt. ^Entwaffnende Frage. C^urf-' l>at sich <^el'd geborgt, l^^urke '.»ihlt <^eld nicht zurück, Sie nicht Ihr l'hrenwort gegeben, d,is l^eld vrompt zn ückzn^ahlen'^" hr<'nn'ul.^? '^n ist eilt ^iitter?" ff?GWV Smmnuno zum Shmimitglied In d^r vergangenen Sonntag stattgefundeilen außerordentlichen BorstandSfitzung der Metallarbeiter, und Wagnervereinigung für Ptuj und Umgebung wurde der bekam»-te Büchsenmachermeister Herr Ernst Dasch zum Ehrenmitglied der Bereinigung ernannt, u. zw. für seine 40-jähr:ge verdienstvolle Tätigkeit im Interesse und zum Nutzen der Organisation. Sein Verdienst ist es vor allein, daß eilige lvichtige geschichtliche, auf die Organisation bezugnehmend Dokumente erhalten bliebe«. So gelangte die Organisation in den Besitz der Originalurkunde, woinit iiai-ser Lkarl der Sechste im Jahre 1710 die Gründung der .Hiufschmiedegilde iu Ptuj genehmigt, sowie der Urkunde, womit Kaiserin Maria Theresia im Jahre 1742 diese (^:ld« bestätigt. Beide Urkunden tragen die eigenhändige Unterschrift der Souverä?le sowie das Staatssiegel. Aus der Gilde der Hufschmiede ist im Laufs der Jahrzehnte Metallarbeiter- und Wagnervereinigung hervorgegailgen, die unter dem Vorsitz des gegenwärtigen Obmannes Vinzenz S i m o-n i einen erfreulichen Aufschwung nimmt. p. Evangelisches. Der nächste religiöse Bortrag über „Evangelisch? M.'ltanlchau-ung" wird Donnerstag, den lZ. d. M. um 7 Uhr abends im Betsaale des Luther-Hauses statitfinden. p. TodeSsal. Im üranlenhans iu Ormo/. !st die S7jähvige Therefe I a n i! e k o v i eine Tochter des Oberpostrates Dr. Ian»e-kovii^ gestorben. Vor etn>li 14 Tagen swrt, wie bereits berichtet, die jüngere Tochtcr Melitta i>in Aster vmi S1 Iahren. — Ferner verschil'id in Ragoznica bei Ptuj der b<'^ kannte Landwirt Simon Prosen ja k lin A'lter von Iahn'li. __ Friede ihrer Asche! p. Die behördliche Kontrolle der Motorsahrzeuge findet anl Dienstag, den 11. d. unl 8 Uhr am Viehplatz statt. p. Die llraussührung voil A. Ingoliö' „Verfehlte Wege" zeitigte gestern einen durchschlagenden Erfolg. Das Haus war bis zunt letzten Plätzchen besetzt und bedachte die Darsteller, insbesondere deil Antor, uiit stürnlisckmn Beifall. Das Stück wird Freitag, dm 7. d. wiederholt. p. Zwei Brände. In Nokinja (Slov. gor.) brach ain Wirtfchaftsobjekt des Besitzers Anton L e ö lli i k ein Feuer aus, dem dein (Äebäudc auch di«? Futtervorräte zlun Opfer fielen. Der Schaden beläuft sick) auf 20.00(1 Dinar. Eiil zweiter Brand wird aus Sv. Lovrelic gemeldet, wo das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Johann P c--t e k in Flaminelt aufgegangen ist. Anton Petek hat einen Schaden von ?0.00l) Dinar zu beklagen. ^ iletje r. Frau Fany Gtermecti gestorben. Nach kurzeul Leideir ist Dienstag abeuds die Gat-tin des Großkaufmannes uud Vizebürger-nieifters voir C«lje Nudolf Sterinecki, I^rau Fand S t e r lu c c k i, gcb. VabiL, gestorben. Friedi' ihrer Asch».'! c. DiplomprÄsung. .'!^xrr ^^arl Lupine liat dieser Tage nach Ablegung der erforderlichen Prüfutl^gel, die Universität in Ljubljana als diplomierter Jurist verlassen. t. Die Ueberpriisungen der Kraftfahrzeuge ini Bezirke Eelje findet anl Montag, den 10. Feb-ruar mit dem Beginn um v Uhr vor-, mittags bei der Stadtgarage in SP. LanovZ statt. Die Fahrzeuge inüssen gereinigt und fahrtbereit vorgefichrt werden. t. Vortrag. Ueber den „Tod in dei. Bergen" splicht am Montag, den lt). Februar um W Uhr im großen Saal der „Ljudska posl.^jilnica" ^'svrr Prof. Ianko M la k a r aus Liubljana an .'»^and zahlreicher Lichtbilder. r. Vom.Hutmachergelverbe. Zolintag hielt in Eelje ^ie Vereinignilg der .Hutmacher in der Drailbanfckiaft mit dem Sitz in Eelje ihre InhreshanptlK'rfalninlling ab. Voil den iU Mitgliedern wareil erschienen. -^Uln ^.)'^'rsiand lvurde Heri ,'^railz r i ba r lii Celje gewäl)lt, zum Stellvertreicr des Borfitzenden Herr Friedrich Th i b a in Celje. Der bisherige O^ann Herr P r e t n a r aus BraslovLe wurde in dell Verwaltungsrat gewählt. Das Hutmachergewerbe geht aus Kosten der fortschreitenden Jndustriealifiernng immer mehr zurück. c. «am» hat die Futzdallsaiso« beg»««e«, so muß man auch schon mit großem Bedauern feststellen, wie unsportlich die Berichterstattung einiger Blätter betrieben wird. Abgesehen davon, daß es nicht üblich ist, über Trainingsspiele viel zu schreiben, ist es jedenfalls völlig unangebracht, über ein Trainingsspiel mehr zu fchreiben als „man" für gewi^hnlich über ein Me!stersc!^ftswettspiel zu schreiben Pslegt. Jeder Kenner des lokalen Fußballes hat sofort bemerkt, daß die Elf des Athletik-Sportklubs mit bloß fünf Leuten der ersten Mannschaft zum Uebungsfpiel angetreten war. c. Kirchlich-religiöser Vortrag. Dotiners-täg, den tt. Februar spricht im Saale des evangelischen PfarrhaufeS .Herr Pfarrer Gerhard May über das Thema „Das pau-linifch-lutherifc^ Christentuni und der An-tifemitismus". Begin-n um 20 Uhr. Dieser Vortrag ift jedem Intereffenten frei zugänglich. c. Reuer Sportkub. In Petrovöe bei Ce-lje soll demnächst ein neuer Sportklub gegründet »Verden, der den Namen SK „Sa-vinjöan'^ tragen wird. Der ,leue Sportklub will fast alle Sportarten Pflegen, fo das Ski- und Eislaufen, Rodeln, Fußball. Leichtathletik, Schwimmen unt» Rudern. Die Gründungsversa.lrmlung wird dieser Tage ftattfirlden. c. Jugend ... In der Nacht auf Montag liaben drei Knaben, zwei von ihnen kaunl sechzehnjährig, der eine siebzehnjährig, einen Einbruchsdiebstahl verübt, wobei sie aus einen, Sc^ukasten der Blichhandlunq „Domovilm" in der Kralja Petra cesta Bücher, Füllfedern und Geldtafchen im Werte von 414 Dinor erbeuteten. Beiin .^herannahen eines Polizisteil mußten sie vorzeitig die Flucht ergreifen. Sie wurdelk noch in derselben Nacht verhaftet und dem jtreisgerichte überstellt. — Ferner haben fünf .^'na^n iin Alter zwischen 10 und 15» Iahren ini .Hans^ des Pensionsvereines, in dr Gosposka ulica und in t^r.Kralfa Petra cesta, kleinere Diebstähle verübt. Auch sie hat man bereits deni Gerichte eingeliefert. Wohin soll das fiihreil, wenn schon die Jugend solche dunkle Wege wandert? c. Ter Emil JaningsFilm der Usa „Der alte und der junge Kstnig", dem ein ausgezeichneter Nuf vorausgeht und dessen Ankündigung hier in Eelje wahre Begeisterung erweckte, länft ain Mittwoch. Donnerstag und Freitag nnd 7. Februar) im Union-Tonkino. it. Die Jahresversammlung der Schütze«' gesellschast findet ani Fafchingsonntag, den 23. d. um 0 Uhr vornlittags im Gasthause der Frau Marie RuPnik mit der üblichen Tagesordnung statt. ik. ES spukt nicht mehr! Wie uns mitgeteilt wird, hat der Spukgeist seine Tätigkeit inl Wohnhause der Besitzerin Antonia Z a-l o! n i k in Ljubnica bei Vitanje vor et-lva acht Tagen eingestellt, sodaß die Be-lvohlter desselben nunmehr ungestört wieder der Nachtrul)c Pflegen können. ik. Sitzung des GrotzgemeiudeauSschusseS. Unser Großgenleindeausschuß hielt am 3. d. vornlittags iil der hiesigen Gemeindestube einl' Sitzung ab. ?lnf der Tagesordnung derselbeli befand sich u. a. die Befchlußfaf-sung über die von der früheren Ortsge-meinde Slomarje an das Ministerium des Iilllerll direkt eillgebrachte Eingabe, welche die Lostrennllng dieser Gemeinde von der Großgenleinde Vitanje anstrebt, zugleich aber allch die .^titmulierung mit der ehe-lnaligell Grosigelneinde .Hudinja ansordert. Der Auss6>uk fand die Drünl^ hiefür als llicht stichhältig und beschloß einstimmig, ge-geu das Ansinnen der genannten Gemeinde Protest einzlllegen. Ebenso stilninte der Ansschus; t?l'flen die beabsichtigte Verlegung der .^tatastralbehikde voll Eclie nach Koliji ce. l>K'gen die Erteilnllg der Wirtskonzessionen an der Petenteil Ieniej Kurzman, Holzindustriellen^ lvird ein Eiiliprnch nicht erhol>ell. Für die einzelilen Orisgenleilidell werden gerichtliche Schätzmänner nominiert, für den Marktort Vitanje aber der bisherige Schätzmann Konrad P r i ch, Gastwirt und Fleischhauer, vorgeschlagen. Nachdem lioch mehrere Gesuche um Armenunterstützung zur Beschlußfassung gelangt waren, schloß der Vorsitzende die Sitzung, welche fast drei Stunden in Anspruch genommen hatte. ik. Diebstahl eines Jagdgewehres. Denr Hausbesitzer und .Holzhändler .Hern» Roland Boduscheg wurde i)ieser Tage aus dem Vorhause keines Wohnhauses ein Jagdgewehr gestohlen. Nach dem unbekannten Täter fahndet die hiesige Gendarmerie. ^ össteie» sb. Bergfest. Die hiesige Ortsgruppe deS Slowenischen Alpenveveines veranstaltet am Samstag, den 8. d. um 30 (8) Uhr im Saale der Bezirkssparkaffe ihr traditionelles Bergfest, das wie stets einen schönen und aligeregteu Verlauf zu nehmen verspricht, ^'^ulll Tanz lvird die bekannte akademische Jazzkapelle ails Martbor aufspielen. Zur Erhöhung der Stimmung gelangen auch einige lustige Konpletts zum Vortrag, die eine allgemeine .Heiterkeit auslösen werden. Für warme und kalte Speisen sowie beste Getränke aus den grafl. Attems'schen Wein-kelleveien ist bestens vorgesorgt. FlsDil! Navoaaltdeater in Maklbor Nepeetsir«: Mittwochs 5. Februar: Geschliffen. Donnerstag, v. Februar um 20 Uhr: ,Iar riere des »autlisteu Winzifl". Ab. B. Freitag, 7. Februar: GeschlOfieu« Samstag, 8. Februar um M Uhr: ^Trafik ihrer Exzellenz". Aum erste« Mal i« der Saison. Ab A. Union-Tonkino. Bis einschl. Donnerstag der herrlichste Film der Saison „Die göttliche Frau" mit Marta Eggerth. Ein Ge-saiigs- und Liebesfilnl von feltener Schön-k>eit. Be, allen Vorstellungen iverden die neuesten Wochenscl)auaufnahmen vonl Begräbnis König Georgs von England vorgeführt Ab Freitag der große Lustspielschla-gcr, eili Wiener VolkSfilm „Endstation" mit Paul.Hörbiger, Maria Andergast und Hans Moser. « Burg-Tonkino. Heute, Dienstag, zum letz-tell Mal der größte Hans Albers-Film „Henker, Frmien und Soldaten", da eine Verlängeriing der Vorführung dieses Filmes unmöglich ist. — ?lm Mittwoch daü prvininente, zwerchfellerschütternde Lustspiel „Ich heirate meine Frau" init Paul .Hör-biger, Lil Dagovex und Theo Lingen in den Hauptrolleii. Eine glänzende Komödie, die schon durch diese drei Namen Ihren B fall finden muß. — In Vorbereitling: die iro« ße Sensation: Willti Fritsch und Lilia '^ar-wen in „Schwarze Rosen". England impft gegen Masern. Die Masernerkrailkuligeit der Kinde sind in den Londoner Schulen schon wiedc 'hclt zu gefährlichen Epidemien angen'achseil' gegen die alle Maßnahmen erfolglos ^bl' den sind. Man will deSlialb jetzt dem Uebel mit Impfungen entgegenarbeiten. Es handelt sich dabei uin ein Serum, das der ärztlichen Wissenschaft schon seit rund vierzig Jahren bekanilt ist, aber erst seit etwa einem Jahre in größerem Maßstabe und mit viel Erfolg angeivendet worden ist. Die Versuche, die mit dicsein .Heilserum in Englaiid angestellt wur dell, haben ergeben, daß von 100 nicht gc ilnpften A-indern i,n ?^lle eilr<'r Epideitlic durchschnittlich 7b an Masern erkrankt»-'«. >vlvcrkehrsverband bemüht sich unent'tvegt, dic zuständigen toren auf bessere Reiseverbindungen aufmerk sam zu mach«n uird von ihnen Erleichterungen im Interesse der Bevölkerung und des I^vemdentx'rkehrs zu ergangen. Der wiederholten, allseits auf Unterlagen gestlttzten Intervention an zuständiger Stelle gelang es jetzt, auch für den ni!rbllchen Teil von Sloivenien bessere NeUoverbindungen zu erzielen, die in erster Linie unseren ,^remd?n« Verkehrszentren, wie Bädern, Kurorten usw.. zum großen Vorteil gereichen werden. Vor allem ist die Einführung von )wet Schnell^ugspaaren zu evivähir^n, ein inler-naticmales und ein.Lokalzugspaar, die zwischen Zagreb und Zidani most als ein Z' g geführt und in den Sommermonaten verkehren werden, d. h. vom 15. Juni bis 15. September. Diei'e Züge ergeben sehr gi'!e Pevbin?>iingen nach allen Richtungen, da i^'r Fahrplan so festgelegt wurde, die bo'den Zugspaare soweit als möglich auch Anschlüsse an die Nebenlinien gewinnen. Das erste Schnellzugspaar vertehrt ^stoischen Prag und Split über Brunn und Wien. Der Zug verläßt um 21.ll) Uhr Maribor und trifft am nächsten Tag um II Uhr in Split ein; Abfahrt von dort l>m 18 und Ankunft in Maribor um 7.5N Uhr Der Zug wird auch in La^ko, Rimske Topl'-ce und Grobelno?lufcnthalt nehmen nnd m Zagreb gut« Verbindung mit bezw. vvn Susak erhalten. Der zweite Zug verkehrt zwischen B e o-grad und O b e r k r a i u und ist als Lo^alschnellzug gedacht, der direkten Anschluß an d-as vorerivahnte Zugspaar erhält. Dcc Zug fährt abends um 21 Uhr von Beograd ab und wird in Zagreb mit denl von Split konlmenden Prager Zug vereinigt. '> danl most wird er wieder von ihni s^etreniu und fährt über Ljubljana na5i Ol'crkrain. wo er in Rateöe-Planioct uin Ilt.A') und in BohiMa Bistrica um W.2Z eintrifft, llm-gekchrt wird der Zug ebcnfall.^ in der Vc'.Ie gi?fi'chrt, daß er in Zidani ulost mit deni Prager Zug vereinigt wird und von Zac^reb lveiter wieder felbständig M'tterfährt. !er Zug wird direkte Wagen von ^^^ograd :mch Maribor. Rateöe-Planica und Vohinj und zurück ffchreu. Einen weiteren Schritt in der Verbesserung des Reiseverkehrs stellt auch die Einführung neuer direkter ZB a g en dar, die im Somnu'r vonl 15. Mai bis 3. Oktoter verkehren w?rd!-'n. In dieser Zeit laufen .^ursivagen zwischen Lj ubljana und S l a t i u a R a d e n c i (Abfahrt von Ljubljana uin 7L0, Ankunft in Slati,la Na-denci uttl 16.07, Abfahrt von hier um 13.1? uud Ankunft in Liubljana um Uhr), zwischen München und Split smvie zwtsch n Lsubljana und StraZa-Toplice. Da die Aussichten für die diesjährige Saison mit Rücksicht aus die Politische Lage in Europa und auf die billige Lebenshaltung in Jugoslawien schr günstig sind, werden die erivähnten Reisecrleichterunqe,l für den such ^r Ausländer, vor allein aber für dic Entivicklung des inländiiel'en Tl^urismus von gri^ßter Vedentung sein. Es ist zu hoff.!n. daß die maßgebenden Stellen noch vor Si:-sonbeginn die übrigen Schwierigkeiten, die eine gedeihliche Entwicklung des ^remden-^ Verkehrs behindern, beseitigen nx'rden, so vor allem in der der Reilepäsie lmd der Beschaffung der Zahlnngsnlittel 'i'ir die Ausländer. Mittwoch, den s. Aebmar bend bargen, lvährend >>obogy nuvmehr als Leiche aus den Trümniern heworgezogen ioerden komvte. Die Frau und der 12iährige Sohn erlitten schwere Verletzungen und muß ten ins Spital überführt »uerden. Die Katastrophe dürfte durch das andauernde Regen-ii>c'tter liervorgerufen ivorden sein, das die ?^estigkeit der LelMnianern arg in Mitleidenschaft tMvg<^l hatte. Stunn über Maribor In den Abendstunden des gestrigen Tages setzte ein heftiger Nordwind ein, der in einigen Teilen der Umgebung Sturmstärke annahm. Von den Dächern verschiedener .Yäpser wurden Ziegel herunterge>schleudert und auch mehrere Kamine stürzten ein. Weit größeren Schaden verursachte der Sturm an den Telephon- und insbesondere an den Stromleitungen. Vor alleni litten die Drähte in PobreZje und Tezno, wo sie teilweise abgerisien wurdeu. Infolge des hiedurck) hervorgerufenen Kurzschlusses kam es um 17 Uhr zu einer Unterbrechung in der Strombelieferung in der ganzen Stadt. Nach einer Biertelstunde konnte der Schaden wieder behoben »verden. wiedermn an Thora erinnern. Wo er slingegeii das Meer als ewig^stes Thc-ina aller vertieften Landschaftsmalerei behandelt, dort zeigt sich die ganze Kunst Tomerlins in ihrer scs>önsten, weil scl'!lj6>ten Medi'rc^ab.' zartester FarbtSne und Nuancen. Ter Ve^ such.der Zchau, die eines l>essereil Lokal.^ würdig niäre, wii-d stch jedcin Kunstfr'und verlohnen. -b. Semaw»aul-bilder, die, so mannigfaltig sie auch sein mögen, eineu starken Eindruck vom Können dieses Meisters vermitteln. Tomerlin. de: sich einen gesund^ii Realismus trotz aller Ber lockungen der Jetztzeit zu bewahren vermach le, ist ein Landichai^snmler von starkem For mit, er liebt Stiinnnlngen, die er wiedergibt, wie si«' eben sind, lU!>d ans allen seinen Bildern spricht uns überall die fast elegische Liebe zur Natur unverlennlnir an. Ein Ms' ler, der gerne in Farben scl>ir>elgt und der dle Sujets mit feiirstt'm Veiltcindnis wählt, vline Effekthascherei zu tre'ben^ Ob es nuu Winter M'r Sommerlandicl^iltou aus allen T-ilen Jugoslawiens sind, l^^.'nre o^er '^^ollstracktenbilder, in alle» seinen '-I^^rken l>snl?t di'.' Vielheit der künstlerisch-eii Erfaf-iuti-g. Mlinchmal giaubl man Stimmungen zu entdecken, die an Francois Mtlekt unv DovveNer Feueralarm Während gesterit ein unfreilndlicher Nordwind über die Stadt hinwegfegte, erhellte plötzlich eine mächtige Feuersäule ini Westen den nächtlichen .Himmel. Kurz darauf wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einen: Brand nach Bresternica alarmiert, wo das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Besitzers Franz Kager i,l Flamnten stand. Die städtische Wehr sowie di? liald darauf erschienene Ortsfenerwehr von Kam-nica rückten dem entfesselten Elenient sofort energisch Kn Leibe, doch verursachte das Feuer immerhin einen Schaden von etwa SS.lXXI Dinar, der allerdings durch Versicherung gedeckt erscheint. Kaum war die Mariborer Feuerwehr eingerückt, kam die telephonische Nachricht vom Gutsbesitz des Herr von I u r k o v i L in Radvanje, daß im Wirtschaftsgebäude ein Kaminbrand ausgebrochen sei. Die Mannsckiaft rückte sofort wieder aus uud konnte die drohende Gefahr in Bälde beseitigen. Tod unter einstarzendem Mauerwerk Wie aus Murska Sobota berichtet wird, ereignete sich kürzlich in der Ortschaft (^^ae eine folgenschwere Einsiurzkatastrophe. In der Nac!^, als die Faniilie des Ziegelarbeiters Eugen H ob ogy schlief, brach Plötzlich die Decke des Wohnhauses ein und begrub den Besitzer sowie desselt (i^ttin und zwei Kinder unter sick). Auf die Hilferufe der Verletzten kamen bald Leute lierbeigeeilt, di.' die Frau sowie die beiden .'»linder noch le- nl. Rat«rwisienchaftlicher Vortragszyklus der Bolksvniverfität. Die Polksuniversität hat in ihr heuriges Prc>l^ramnl auch einen Zyklus von natunvissenschaftlichen Vorträgen aufgenomnien und ?ivar ^Verden in einer Reihe von Vorträgen Probleme der Astronomie. Geologie und Biologie erörtert werden. Als Vortragende wurden die bekanu-tleftml Nawrivissenschaftler aus Slo-wentc-it und Kroatien gcwonneik. Die ersten Vorträge finden Donnerstag luid Freitag (ti. bzw. 7. d. M.) statt und 'war wird Professor Tr. (lerntelj «ans Ljnblslinn die wicbtiesten Forschungsergebnisse der Astronomie klarlegen. nt. Alle Bcrbereitun^en abaeschiossen! Ter Vergnügungsausschuß des hiesig?« Handelsgremiums, der den heuric^cn „Ball der >taufleute" vorbereitet, hat im Großen und Ganzen seine Arbeit abgeschlossen. Der Aus-schnß hat alles unteriwmmen, um die Besucher reftloo zu befriedigen. Es wnrden zuiei Musitta^'ell.'n engagiert, u. zw. die „Drava" ini großcn, „Withe Star Jazz" aber im kleinen (weißen) Saal spielen, wo die Bar untergebracht ist. Die Dekc^rationen. welch<' tiach den Plänen eines bekannten !)eimischeii Architekten angefertigt wurden, sind stimmungsvoll, wovon sich jeder Besucher selbst i'cherzeugen wird. Nochmals wollen wir die Besucher dis „Kaufleuteballs" iu Erinneruug bringen, sich die Eintritls-kartcn im Vorverkaufe zu besorgen, u. zw. sind solche bei den Firmen: Pinter Lenart, Zlata Bri.^nik nnd ^ranjo Maii^'r er4 Ausländer. ni. Männergesangverein. Donnerstag 6. Feber Dameilchor wichtige Prob^'. Beginn 20 Uhr. Vollzähliges Erscheinen erbeten. IN. Der Abend des Dresdner Streichquar, iettes findet, wie bereits goineldet, D i e it s t a g, den 1l. Februar im Saale der „Za-drut^na gosp. banka" statt. Tas Programm des Abends uurfaßt Dvorak op. W F-Tur, Schubert Quartett in D-Moll (Der Tod und das Mädchen) ulld Joses .Haydi, op. 76-5 T-Dur. Tic vier K5lnstler, die.^rren Gustav Fritzsche sl. Ge!ge), Fritz Sckineiider (?. (^>'i-ge), Gottfr. Hofmaun-Stirl (Bratsch?) und Georg Ullrich Bülow (Eello), eine Kani-inermusikvereinigung hoh.'n Ranges, verbür gen uns durch ihren gu'teit Ruf einen Abend hoher Kunst. Es ist heute schwer, sich eine Oiiartettvereinigung vorzustellen, die uns ^ie Schätze klassisc^r Kamnierinusit berufener und feiitsinniger vermitteln könnte als gerade diese vier Musiker. Karten sür diesen Abend in der Musikalienhandlung Jos. Höfer, Ul. iO. oktobm. >n^ Gedenkfeier. Die heurige (^denkfeier des Ortsausschusses der pensionierten Offiziere und Militärbc'a'Nltelk in Maribor findet anl lZ. Feber l. I. statt. Die hl. Se^'len-lnesse für die verftorbenen Vereinsniitglieder loird am selben Tage um 0 Uhr iu der Dom kirch' gelesen iverden und sind alle Mitglieder hiezu geladeu. — Der Vorsitzende. m. Auf freien Fuj; gesetzt wurde die Besitzerin Maria M o ö n i k aus Eogetinc', die im Oktober festgenomnien wurde, da sie von ihren beiden Kindern im Alter ron s) und 17 Jahren der Vergiftung ihrcs Gatten Iohan»! bezichtigt wochen >var. Die Frau gab vor der Gendarurerie und dem Richter in To. Lennrt zu, ihren Gatten durch Gift beseitigt zn haben. Vor den, Unler-suchungsrichter in Maribor leugnete sie ab'^v plötzlich di<' Tat nnd erklärte, die Minder hälten getragen und sie hätten die Tal irei erfunden, nm sich an der Mutter dafür zu rächen, weil sie eine zweite Ehe ringche,l lvollte. Daixmfhin wurde die Exhumiernsg der Leiche angeovtmet. Ne chemische Untev> suchung der Drgane ergab überraschenderweise keiizerlei Spur von Gist. Daraufhin wurde das Verfahren gegen die MoSmk o«»-gestellt. m. Ae Mprife des ausgezeichneten ^Lustspieles „Die j^arrier« des Kanzlisten Winzig" am Donnerstag, den 6. d. findet fi»? das Monnement B statt. m. Dir Premiere der Operette „Val i» Savoy", der für kommenden Samstag an^ gefetzt war. mußte ivegen ulchrerer jkantl-heitsfälle inl Ensemble abgosagt und cm einen s^tereit Zeitpunkt verlegt werden. m. Ein AAere-Abend findet am Montag, den 10. d. anläßlich der 9l). Wiederkehr des Tages, an dem der Dichter dcis Licht der Welt erblickte, an der hiefigen Volksuniveristtät statt. Es spricht Frat« Pros. Borkt Nif aus Celie. Ul. Mit dem „Putml".Sonderzug zu« Karueval in Nizza. Uni auch jenen, die bis« lxr keine Gelegenlieit hatten, sich die weltberühmten, phantasievollen .Karnevalfeier-lichkeiten in der französis6>en Riviera an-zuseheu und mitzuerleben, eine günstige und billige Gelegenlieit dazu bieten, fertigt der „P u t il i k" iu der Zeit vom 10. bis 27. Feber eikren Souderzug »ach Nizza ab. D.e Abfahrt ab Maribor erfolgt ani 1!). Feber UIN 5.12 Uhr, Rückkehr nach Marrbor am 27. Feber um 11.11 Uhr. Der Fahrpreis ab Maribor beträgt in der .'i. .Klasse 77tt Dinar, in der 2 .Klaffe 12i^l Dinar, ab Eelje in der -i. Klasse 7Ä Dinar, in der 2. Klaffe 1201 Dinar. Für das Arrange-» »nent in Nizza zahlt nian (Transport vom Bahnhof zunl Hotel und zurück, Verpflegung uud Nächtigung in einem guten Hotel voni 20. bis 2s». Feber, Eintrittskarten ztt verschiedene,k Veranstaltungen) 1200 Dinar pro Person, für die Fakultativausflüge in die Umgebung von Nizza ZOO Din. Die Rei.se erfolgt auf Grund eines Kollektiv« paffes, der saint den erforderlichen Vifas 90 Dinar kostet. Aiksländer fahreir auj' Grund eines eigenen ordentlichen PafseS. Alle weiteren Informationen, Prospekte, Anmeldungen, Paß-, Visa- und Valuten^ beschaffung billigst nur bei „P u t n i k" in Maribor, Tel. 21-22, uud in Eelje, Tel. U0. m. Alpiner Bortrag. Wie bereits berict>- tet, spricht heute, Mittwoch, Di'. Walter Bohinee aus Ljubljana im Rahnien deS alpinen Vortragsztiklus des Slow. Alpen^^ Vereines über die Gletsclier in den Al^xm. Den Vortrag »verden zahlveiei Mala Nedelija verkündet. Der Ang'.'klagte lonrde wegen des Totschlages, begangen an seineni Vater Josef Perger, zu sie^'n fahren schweren Ker^ ker verurteilt. m. Flucht aus dem Elternhaus. Ter l^ jährige Mechanikerlehrling Otto P l o L u ' k verließ am l'ergangenen Montag eigenmäch-ti^l die Arbeitsstätte und ließ sich seitdeiu weder bei der Arbeit, noch i,n Elternhaus blicken. IN. Wetterbericht vom 5. Feber, -i Uhr: >'uchtigkeitsmesser — 2^, Baromeierstand 732, Tenlperatur 4.5, Windrichtung NS. Bewölkung teilnvise, Medersclitag 0. Apothesennachtdlenft Mitt w o ch: Mariahilf-^Zl^otheke (Mag. Uönig) und St. Antonins-')lpotl»^e Mag. Altxine/e). D o n n e r .5 t a g: Mohreu<>lpvtticte (Mag. Maber) nnd Schutzengel Apolbeke ^Mg. Vallpvt). Mariöcrer Zeitung" Niimnttr A Donnerstag, den 6. Februar IM». Neue WiMchostSgruppiemng im Welthandel diesen Tagen sind die Außenhandel.^ Bilanzen einer Anzahl wichtiger Länder erschienen. Wenn auch eine eingehend<' Wür-ddgung der Einzelbewegungen unter einheitlichen (^'sichtSpunkten noch nicht möglrj» ist, so siestatten die bisher vorliegend^^n Zahlen doch einige Bemerkungen. Sieht mnn v^'n den o l d b l o ck l ä n d e r n ab, die nach wie vor einen harten Kampf um die Anpassung der internen Wert- un-d Wirt-schaftsmaWäbe sühreN und damit auch hinsichtlich ihres Außenhandels vorlilufig einer gesonderten Beurteilung unterliegen, so tritt eindeutig hervor, das; troh des Anhalten? stabiler Währungsverhältnissc und liandelZ-lielnniender Wirtschaftsmasznahmen die innerwirtschaftlichen ««ftriebStendenze» vieler Länder stark genu^g waren, um aucl, dem Welthandel im gaw-z-en neue Ldrttfte zuzuführen. Was das D e u t s ch e R i ch betrifft, so lag die Ausfuhr unk vunb 1W Milliarden ^lieichslnark oder iiber der des Jahres NM. Die ^citigivarcnexporte erlvichten einen Monatsdurchschnitt von S8«) Millionen ^lkeichsmnrk oder 14 Millionen mehr a!.^ ^ür das Deutsche Reich ist auch '.i?-reits festzustellen, daß — mengenmäßig gesehen — die Steigerung der Äussuhr l l?d beträgt, das heiszt. es ist ein Riirkgang der Ausfuhrwerte um ca. 8°/n eingetreten. Die P reise für grarprodukte und R o h st o sfe sind i,n Durchschnitt lVs) lveiter gestiegen. Aus dieser Entwicklung lassen sich M^'i (Grundsätze aufstellen, die fi'ir die Welthandelsgestaltung der nächsten Jahre wichtig sein dsirsten: einnial d'.' erhöhte Kauftraft der Agrar. und Roh-ftosfliinder »ür die Erzeugnisse der alten Industriestaaten — die auch bereits zu beachten ist znin andern die immer noch Tvachsenden A»l-^mssunl'Mwieriflkeiten derjenigen Industrie lünder, die gezwungen sind, ohue große Tioh stoff- ,l,rd Deviscnreiserv<'n den Ausgleich zunsSieu (5in- nnd Ausfuhr zu finden. (5ö liandelt sich hiel^i vorwiegend um z<''tllche ^'ilcken. denn es darf angenommen w?rd^'n. daß bei einer Fortsetzung der ?^brikat?n einfllhr der Agrar- und Rohstossländer und iin .'».Einblick auf dix bereits weit.gehend auc-geiultzten IndustriMpa-zitäten der Li?fe-rungsstaaten auch die I^'rtignmrenpreise zu flc>gel'<'ner Zeit wieder eine Umkehr antreten werden. Am eindrin-lsvollsten ist die Außenhandelsbesserung ^er II >s A. nnd (5 ngland s. Hier würX' n erster ^'inie die ^rage intcressjel-eii, ob ^ie t^csnndnNg hauptsächlich den betreffen->en Großrnumnnrtschaften zugute gekommen st. ^ür England kann das ohne iveiteres »ejahl n>erd<'il. Der s t e r l i u g b l o ck ''.it sich als eine Wirtschastsgruppe mit star-en Kräften erwiesen. Trohd<'m sieht es ''o nls, als ob der H ö h epunkt dieser Lon '"rentivicklung bald crreichl sei. Mis die U sA anbelangt, so läßi sich ncht von einein Dollarblock sprechen, jedoch st offeirsichtlich, das; besonders nach dc»-»euen ^'vrmuliernng der Monree-Dvftriu " .Ankunft ^ri^ßeres l^ewicht aus die Pfless«! des lottinameritanischen Handels der Ausgestaltung des ostasiatischen ^'eschästes gelegt nierdeit soll. Bereits »n ^lihre I'.i.'il, fjir dao das Haipdelsde-artement eine aufschlufireiche sonderarlvlt ?ranMbraclN ljat, zeigte lsich, daß der Er-'ortzun'nchs der llnion nach den europäischen 'ändern gegenüber nur 12-/- betrug, 'egenül>er Züdainerika 4:?, Asien .'i? nnd "^^canien ^^enierksens^wert war auch as Erportplus von fast nach Zndafri-nuin konnte gernld^'zu von <'>neni Tin-ru(1' der ll?A. in diesen Wirtschnkc-bezirk vrechen. 3o zeich,sen sich gewisse Umrisse neuer Wirtschafts<»ruxpierunqen im Welt. Handel b, die leid<'r für den lontiiieiiwlen Betrlich >.'r in dem Sinne unbcfri<'digend sind, daß KONtine«tal<«?«P> j«it 1983 einen dau« ernden RSckD«nß feiner Sxportbedeutunii erfuhr, währenddem die beiden erwähnten WirWaftsräUm« des Pfundes und des Dollars. ganz be^o7chers aber auch der Geltungs bereich Japans, eine stetige und starke Steigerung der Ailsfuhrtätigkeit aufzuweisen haben. Zweifellos stand die^ Exportsteigerung im Zeichen stärkeren Bedarfs an Üapitalgu-terindnstrien seitens der im Jndustrialisie-rungspro^ß ^findlichen Agrar- und Rohstoffstaaten. Diese Tatsache wird aus den englischen Ziffern besoirders augenfällig, aber auch die deutschen Maischtnenexporte bestätigen sie deutlich. Weniger Antriebe schöpf ten dagegen di« Industriestaaten aus den, Export solcher Kal^italgiiter, deren Ankauf den.jungen Ländern nur durch langfristig? Kapitalinvestitionen möglich ist. So schein! zum Beispiel der AuSbou der wafferkräfte in den letzten Jahren hinter dem allgenieinen Produktionszuwachs dieser Länder zuriick'Ze-bliebeu zu sein. Wenn die Einfuhrtüligkelt der ?lgrarländer gesteigert iverden soll, so kann hiebei die Wiederaufnahme jahrelang unterbliebener Kapitalinvestitionen eine erhebliche Rolle spielen. Bon dieser Antriebs-rcscrve hat die Weldvirtschaft bisher keinen N'esentlichen Gebrauch machen können. AußenhandelSprognofkn können aus den li)35er Statistiken nur vorsichtig gestellt werden. Die UMl. und England befin^den sich wohl noch in einem Sia-diunl des- binnenwirtschaftlichen Auf^schivun-ges und werden damit den Rohstoffmärkten cine gute Stütze verleihen. Die iveltivirt-schaftlichen Möglichkeiten Pflegen in einem solchen Entwicklungsabschnitt noch nicht bis zum äußerstell Punkt ausgeschöpft zu n>er' den. Immerhin kann angenmnmen nvrden, daß bereits im letzten Jahre di« gesamte -n-duistrielle Weltproduktion langsai?^r gestiegen ist als der Welthandel selbst. Lasse,l d^e Binnenkonjunkturen nach, so ist Durchaus denkbar, daß in Verbindung mit einer größeren (^neigtheit der Mäubigerländer zu langfristigen ^apitalhergaben an das Au?' land im Welthandel die Steigerungstendcn-.'.en bei allerdings noch zunehmendem Wettbewerb sich fortisetzen werden. »öttenberlchte Lijubljana, 4. d. M. Devisen: Berlin l7s,5, Zürich l424.2Z^14Ä1.L». London 216.34—2IK.30, Newyork Scheck 4S74.U—^310.04. Paris 2«j.ü3— Prag 182.?«); österr. Schilling (Pri- vatelearing) i>.27—N.37. Zagreb, 4. d. M. StaptSwerte: Uriegs. s.-sjaden: 355..'')N-L5)<:. per ,>ber-April 0— Begluk W.üv-sil.üo, liA d^Uma:i-nische Agrar li0__v0.7ü, 7»/» Blair 72.7Ü-- Blair W.75^—?lgrakbank l)__ 24tti deutsche Elearingschecks l4.14t>—l4.A5i, l'<'r ?^eberultimo 14.215—14.415). X Lohnrttckgang in ^owenieu. Nach Mit Teilungen des Kreisamtes für Arbeiterver-sichernng ivarvn i.m Vorjahr durchschmt.tlich 7s>.2f»3 Personen bei dieser Institution versichert g^>gen 7V.010 ein Jahr zuvor. Der ^»ersichrrte Durchschnittslohn ging i'U» ver-ganlienen ^ahr um <>.23 auf 22.40 Dinar zilrück; vor fünf Jahren betrug derselbe noch Ai.l.--» Dinar. Der t'-echcherte Y^samtlohn belies sich i'Ni Borjal^r auf 5,.^ tm Jahre llM auf und im Jahre IM) auf 7arak!teristisch ist das An nmchsen ider nviblichen Bediensteten, deren Prozentsaß im Jahve 1s>2!i noch 27..'^/n der ff^'samten ve»'sicherten A'rbeiterzahl betrug. vr»r zilX'i Jahren bereits und iin Voriahr s4^. X Der <5ffektenver?ehr an den drei jugo-fl««oifchen Börsen (in Ljubljana, Zaqreb und B.'agrod) betruii im Vorjahr 1.2.'^ Mil i'wiBen 'ÄamT, uul 1lA vor einem Jahr. In den D e v i s e n belief sich der Berkchr in, vergangenen Jahr auf !655 Millionen Dinar gegen 1346 Millionen i'M Jahre 1934. X >«» ««serer «ichrungsmittelindvftrie. Die K o l i n e r Nahrungsmittelfabrik A. G. in Ljubljana, deren Attienkapital unlängst erhöht worden war, hat mit der dor-t^igen NahrungSMittelfirma „ P r o j ä" (Jnlteressengruppe Jeslasin) ein Abkommen geschlossen, wonach die Artikel dieser Unternehmung die „Kvlinska" erzeugt. ?l>uch gelang es letzterer, mit der Pariser n e i P P--Malzkaffee-Gesellschaft einen Vertrag abzuschließen, wonach die „Kolinska" in Slowenien dieses Kaffeesurroyat in den .Handel bringen wird. X Der Fremdenz«ftrvm aus Pole« ist noch sehr gering. Nach Errechnungen des Polnisch-jngoislawischen Wirtschaftsausschusses ließen die Polnischen Touristen im Vorjahr in Jugoslawien nicht ganz W Millicnen Dinar. X Gta«d der Ratio«aiba«k vom 31. Jänner (in Millioneil Dinar): Aktiva: Bedeckungsunterlage 1491.5, davon Gold in Tresors 1372.7 und im Ausland« 881, :!Za-luten 0.1 und Devisen 3V.6. Devisen außerhalb der Unterlage 313.5, gemünztes Keld 35V.2. Kredite 1711.1, davon Wechselporte-seuille 1455.1 und Lombarddarlehen 256. — Passiva: Bantnotcnumlauf 4847.6, Verbindlichkeiten gegen Sicht 1503.8, davon Forderungen des Staates 10.1, Giro- 673.7 und andere Rechnungen 810, befristete Verpflichtungen 165. — Gesamtbedeckung 30.17 ?ö, davon in Gold allein 27.77^. - -Aus den angeführten Ziffern ist das Ansteigen von Gold nnd 'Avisen, das schon mehrere Wochen anhält, ersichtlich, dagegen ein allmählicher Rückgang t^r Kredite. Wegen Erstarkung der Unterlage ist auch d'e Bedeckung gestiegen und überschritt wieder X Errichtung einer neuen Flachsfabrik. Dieser Tage nxiilte in Osijek Herr Thabe »us Breslau, der das Amt eines Staatsrates für den Flachshandel bekleidet, und hat mit der Direktion der Staatsdomäne Belje, welche jährlich dermalen 120 Waggons Flachs erzeugt. unterhandelt. Thabe der Staatsdomäne ein giinstiges Angebot ^mr Errichtung einer Flach^fabrik gestellt, wonack) er der Domäne die nötigen Maschinen liefern und als Gegenwert die Lieferung von ver-orbeiteten» Flachs verlangen würde. Die Direktion der Staatsdomäne Belje hat sjch bereit erklärt, diesen Vorschlag anzunehmen und lM'auch sofort einen Fabriiksplan e»ir-worfen, den sie dem Finanzministerium zur Genehmigung einsandte. Die Kosten dies^'r Fabrikserrichtung würden insgesamt etwa eine Million Dinar betragen. Die Fabrik würde aus dem Gute Jasenovac bej Bijeli Manastir errichtet »Verden. X Die japanische TextUindustrie nimnit an der gesamten Mltausfuhr von Textilerzeugnissen mit Ntehr als der .Hälste teil, insbesondere aber hinsichtlich der Baumwollpro dukte. Von dem Wunsch^' ausgeheud. in Europa größere Absätze zu erzielen, iverden nui' mehr in Japan Borbereitungen zur Erzeugung feinerer Sorten dieser Artikel getro!" fen. X AtveitSeinschrSnwng in den Zementsi». brisen. Infolge der Satlktionsannvndungen und »vegen des ständigen Exiportrückgangcs produzieren die jugoslawischen Zementfabriken täglich weniger. .?>eute stapln sich die Vorräte in den Fabriksmagazinen zu riesigen Mengen an und ivarten ails die Al»s-fuhr. Da Italien die Givnzen sperrte, stebt zu befürchten, daß die Fabriken die Produktion werden verringern müssen, was die Sperrung einer gro^n Oefenonzahl und die Entlassung «vieler Arbeiter zur Folge haben wird. X Tschechoflswotifche MaiSkäuse. Die trfideflesellscl)aft in Prag Hirt den Import von 100t) Waggons Mais aus Rumänie»« >>. Jugoslawien bewilligt. X Tschechoslowakische 5wl»ftseidenprodul' tion. Im Laufe des Jahres 1M> hnt die Tschechoslon'aikei 8,7^,.000 kg .^instseide Pro du'ierl. u'iihrend in? Jas)re 1!)-^^ >N'?l^l'iaii!: :^>ülv1.000 kg erzeugt imuzden. Donnerstag, «. Aeber. Lj«blja«o, 12 Schalliplatten. 15.15 Bauernquartett. 18 Funkorchester. 1!) Nachr. -0 Funlorchester. 22 Nachr. 22.15 Jazz. Beograd. 13 Schallplatten. 17 Salonquinlct!. 18.30 Englisch. 19.15 Nachr. 19..'>s) Schall-Platten. Ä) .^t'lavierkonzert. 20.30 Zenlun: Ä^zert aus dem Blindenasyl. 21.30 Funk« orch^ter. — Wien, 7.2b S^llplatten. 11 Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele. Am Mitrophon: Willi Schmieger. Mittagskonzert. '16.l^, Volkstümliche Meister. 17.30 Avnzertstnnde. 19.35 Der Schilee nnd seine Arten. 19 Abendbericht. 19.20 Berichte aus Garmisch-Partenkirchen. 20 Hörspiel aus Gra.z. W.io EröffnungSseier im ^tistadion in Garmisch-Partenkirchen. An» Mikrophon: Mlli S-chmieger. 22.40 ^tlän.ie ans Wien. 24—1 Tanzmi^k. — Graz, Lg „Andreas Baumkircher". Von I. v. Kalchs berg. — Berlin, 17 Auslanddeutsche Konl-ponisten. 20.10 Paradeabond des Kleinen Fun-korchester. Beromttnster, 16 Heitcrci Musik. 19.50 „Schatzgräber und Matrosen", .»Hörspiel. — Breslau, 17.40 Garmisch:Olnnl° Pia-Echo. 18 Unterhaltungskonzert. 20.15 „Der Günstling", Oper. — Bttdapeft, Jazz. 19.30 „Falstaff" von Verdi. ^ Bula» r«ft. 19.15 Berühmte Sänger (Sch.) 3015 Sinfoniekonzert. — Deutschiandsenber, lg Tanzmusik. 18.20 Hörfolge. 20.10 Mufikal. Hörspiel. — Droftwich, iv.3s) Klaviermusik 21.30 Bunte Hörfotge. — Hamburg, Ili Klänge aus Italien. 20 Und abends lvirö getanzt. — Leipzisj, lg Musik. .20.10 Mozart-Musik. — Lo«do«. 19.30 Salonquinett. 26 Schottich. Funkorchester. — Mailand, 17.15 Gesangstonizert. »20.30 „Faust's Verdam'n-nis" voll Berlioz". „ München, 17 Kons zert-stunde. 21 TanAfun>korchester. — Paris, 19 Bunte musik. Stunde. 21.30 Alte französische Schlager. - Prag. 13.40 Schallplat^ ten. 18.45 Deutsch' Sendung. 20.0!') Altö Musikmaschinen. 21.05 Konzert der Tschech. Philharmonie. _ Rom. 17.15 Unterh^il-tungskonzert. 21.50 Violinkonzert. - Straß-bürg, 19 Moderm itomponisten. 21.10 Aus Tonfilmen. 22 Sinfoniscj^ Aiilsbk. — StUtt' gart, 17.20 Lustiges Rechnen. 21 Tanzmusi?^ — To«lo«se, 20 Opernmusik. 22.45 Mnss''-Kabarett. Am»i1»antt«ves SwSwttb ln IteuSeeland Schon seit eiiler Reihe von Jahren hat die Regierung von Neu-^Seeland dzmlr begon» uen, iil den, wildarmen Lande Großwild aus Kanda einzufichren. Elche, Caribous und Wapitis wurden in der küdiMltlicheir Ecke, denl sogenannten Fjordbezirke, ansge--setzt, dessen bergiges, mit dichtem Wald bedecktes Gelände, reichlicher Regenfall und' gleichmäßige Temperaturen dem Wilde ähn li^ Lebensbedingungen bieten, wv es diese liicher in der nordivt'stlichen güst^ des pazifischen Ozeans vorgefunden hat. Jede Hirsch art wuvde in einem besonderen Bezirke -^us gesetzt, der von den benachbarten durch steile Bergketten getrennt ist. Soviel man bisher beobachten konnte, haben auch die einzelnen Arten nicht in die Reviere der anderen hinübergewechselt. Sämtliche Rassen habe», sich gut akkl^nmtisiert und v<'rmehrt, sodas'. ab und zu ein Stück abgeschossen werden konnte. Vor kurzer Zeit konnte man zum ersten Mal in Neu-Seeland bei DuZky-S^un'd äsende Elche beobachten und photographie-ren. Den Tieren kommi auch sehr zustatt'n, daß sie in ihren Schlupfwinkeln vor Jagd-pxpiditionen geschützt sind. Ihre Standorte besinden sich in denl abgelegensten nnd ant schiversten zu erwichenden Teile von N^li-Geeland, ganz »veit entfernt von den Zentren der Zivilisation. In diese entlegenen Gebiete hat sich auch der letzte Ueberrest des alten Tierlebens von Neu-^eland geflüch. »et. Man findet hier noch den >^'akapo, den sonderban'n flügellosen Papagei und den heute so übenrus selten gewordenkn K'üvi, den einzigen noch lebenden großen Laufvogel dieser nal>el. Zwar von dem ries!?nhuften Moa, jeneul sagenhaften Lnnfvogel, dessen ^fiwrs>en so zahlreich in Neu-Seeland gefunden iM'rden, j)at man auch in diesen Genien-deil noch niemals ein Exeinplar gefilnden. Man muß daher danrit rechnen, daß dieser Lanfvogel, dessen Eier bet>ettten'd gros^i- als die des Sirausi^'s sind, ganz von der ^^rd-veiischwMtden ijt. Ämnerstag. den S. F«vruar lHZc.. 7 „MariScrer Ie^w»g^' Nmmvr ZV. Englischer Diptomat durchquert Asien Mit Dienern Sven Hedins im Auto durch die Wüste Gobi / Die Ponys versagen auf den Eispässen Pamirs / 5800 Kilometer Reiseweg in dreiundeinhalb Monaten In Delhi traf soeben Sir Eric Teich« ttt a n n, Berater der britischen Gesandtschaft in Peking für «^nosische Angelegenheiten, eitt. Er durchquerte von der alttn chinesischen Hauptstadt aus Asien auf etnem Wege von 5600 km und berührte d^abei vielleicht die schwierigsten und noch am wenigsten bekannten Gebiete der Welt. Es ist selten, daß eine diplomatische Mission mit derartigen körperlichen Anstrengungen v«^^rbunden ist. aber um d^e Rechtlosigkeit zu behoben, unter der der englische Handel in der chinesischen Provinz Ting-kiang zurzeit leibet, war es für Sir Eri^ Teichmcin notwe?rdig, die Provinziolbehör-den in Urumchi selbst aufzusuchen. Bei einem Bankett, das das Oberhaupt d-r Pro-vil^ialregierung, der Tllpail Scheng, Sir Eric Teichman Mb, erklärte er, dah er Ä^-'n Wünschen ^on Nanking jederzeit bereitwilligst nachkomme, aber ein solches Bckennr-ilis und die Praxis sind oben verschiedene Dinge und Nan-king ist 2900 km von Urumchi entfernt. Sir Eric Teichman verlies^ Peking Mitte September und reiste zunä5)st mit der Eisenbahn bis nach Kivciho in Sui^uan. Dieser Ort nxlr einst im alten China der En>i-Punkt der großen jwmellara'.vanenstras;L. die China mit Chin-esisch-Turkestan verband. Die weiteren 2000 km von .^tweihwachnng nach Urum6)t legte Sir Eric im Kraftivagen zurück. Seine Fahrt führte quer durch ,>.e innere Mongole! und infolgedessen auch durch den südlicher! Teil Wüste Goöi. Strahn sind dort nicht vorhanden, und alle Schwierigkeiten, die man sich nur vorstellen kann, Sand, Felsen, Berge, zäher Lelim und schwer passierbare Flüss-e, stellten sich der aus zwei Ki^aftwagen beistehenden Reisekavaivane Sir Erics entgegen. Jmnler hin kommt man mit diesem modernen fSrderungsmtttel rascher vorwärts als früher. Mit dem Kamel oder im Karren erforderte die Reise durch Kansu hindurch zwei bis drei Monate. Auf dem direkten Wege durch die innere Mongolei kann man >ie mit dem Automobil immerhin in nur drci Wochen beenden. Atnnele Meppen Benzi«. Die 'Versorgung mit Treibstoff lvar Im voraus geregelt worden. Allerdings brachte die Verzögerung in der Ankunft einer melkavawane, die Benzin für eine der Un terwegsftationen l)eranM)rte, in Edsin einen unfreiwilligen Aufentlialt, so daß 5!r Eric erst Ende Oktober in Urumchi eintraf. Die Reisegeselllschast mußte ihre Verpflegung selbst mitfthren, denn in der inneren Mongolei ist es höchstens mißlich, ab und zu en'. mal ein Sei bereits Sven .^cdin auf seiner letzten Erpedition bogleitet hatten und mit dem Lai^de sehr gut vertraut lvaren. Es waren übrigens aus g<.'bildeto Automobilmechaniker, was fiir die Durchführung der Reise natürlich außerordentlich wichtig war. Die erste große Oaise, die in Ehineisis'H-Turkeston erreicht wurde, war Hami, wo S!r Eric Teichman einen Mamten der Sing-kiang-Regierung vorfand, der ihn 5tt0 km lveit über das Gebirge nach Urumchi begleitete. In der Hauptstadt von Singkiang traf Sir Eric dann den britischen Generalkonsul von Kaschgar, Generalleutnant T k, o nt-s l> n - G l l> v e r, und die Unterhaltungen mit den Behörden von Singkiang kmmten büginnen. Sie wäre durchweg äußerst freund schaftlich. Mitte Noveurber. als das Wetter anf'ng. in Urumchi recht kalt zu werden, reisten Sir Teichman und Generalleutnant Thonmjon-Glover nach Ä'aschgar weiter. Hier ereignete sich ein Z»vischenfall. Man mußte nämlich warten, bis das Eis stark genug gesroren n>ar, unl das Gewicht der schweren Motzr-^vagen zu tragen. Die II 10 km von Urnm- Oisssf Iclsine /TTSc^SN Live (-»««IitApuäer - arbs luu» llu»«» «io ivSvo^ieke» li»ben uo1ieks Lckönkelt ver-lei!»««. sive smiere 8i« möi!liok«rvv»s alt »usz«-k«»ä >Volw 8i« brünett iiia6. »o 6»» oic-kt, 6a»> 8i« «t«r «in« jl»ldlie!»>rc>ss ?un »oUtsll. nooil 6«r »u»ruiväk!e« ist. t 2U vvrsuciiea un6 ?u »tu«li«roa. ^uek mÜ8seQ Zig oiaen ?mls^ donutien «ler »lik Hirer ?lsut tiskten l>!vil>t, 8i« nickt Ilire ^»5« un.6 !l»r m lsin»ten. ?u6!ar Lr vIl'teilt sick voiliea iver^sn mit sin«r neu eri^mäenen j^»sedwe li^prittt, 6ie ni« «»a«Q ?ekior maekt. k'rauen jsoi»r»!uck«>n l'o^aäcm ?uck«r joe Ztarawane mit Ge-päckponys und turkestanischell Dienern von Kaschgar auf. Die Neise ivar anstrengend, denn die inälte machte sich recht unangenehm bemerkbcir. Das Thermomtter fiel nachts erheblich nnter —20 Grad. Der Weg sichrts durch die höchsten Gebirge der Welt. Die i:n Winter benutzte Straße naä) Wglit sülirte über den Paß zwischen den beiden grossen Berggipfeln des Llonger und des Mlljäi-tag-c^ta, die beide über 7000 nt hoch sind, ^n Cihine.siscl)-'^tarakorum traf Sir Eric auf die heftigen Eiswinde, die iln Winter ilbe? das Pamir-Plateau niehen. Er konnte nur kurze Tagesmärsche machen, die iibcr .10 lm nicht hinausgingen. Gelagert wurde unnnt« telbar au der Straße inmitten einer l)errl' chcn Gebirgsszenerie. die völlig anders ilX'.r als die jener .^vei Monate vorher durchzogenen Wüste Gobi. Die Grenze nach Indien wurde auf den? 4M) ni hohen Minta« ka-Paß übeiischritten. Das Gepäck wurde aus Paks umgeladen, während die Ponys iu» rückgeschirkt wurden. Eci wäre i'hii^n unmöis lich gewesen, in den tiefen Schneewehen, jetzt passiert werden mußten, mit ihren La« sten durchzukommen. In der ersten ^anulirwochc traf ?ir Er':t Teichman in Giglit ein. Nach kurzer flog er die kurze Wegstrecke nach Delhi in einem ?^lugzeug der indischen ^I^tegierung. Nomon von Lola Stet« 54 Und ich hör e auch die Tür nicht lvieder gehen und sich l)inter einem Menichei» schließen. Die Stille war so grauenhaft, wie tch «z Ihnen nicht schildern kann. Schließlich hielt ich es nicht länger aus. Ich schlich mich einige Stufen hinab, lpäh.e vorsichtig hinunter. Nichts. Da g'ng ich n^»ei-ter. Aus den Zimmern kein Laut. Es Ichien mir unmöglich^ daß sich die beiden dort befinden kiinn.en. Wo aber ivaren sie geblieben? Mir war in diesem Augenblick alles gleich. E-ntdeckung, ihre Folgen, alles, aUcs ging unter in der unsagban'n Angst, die mich überfallen hatte. Ich öffliete die Tür zum Wo»inztmmer. Es war leer. Kein Laut in den an^reli dre» Räumen. Miuutenlairg Hab' ich reglos standen. Nein, es ivar nich. mißlich, daß sich hier Menschen aufhielten, denn alle Schiede, türen Ivaren zurückgeschoben, man konnte von elnem Zinimer ins ander« blicken. Ich lvagte mich vor. Im Nebenzimmer, «n Sibylles Salon, lag sie. RegungÄvs auf der Erde, halb auf die Seite gedreht. Von dem Mann lliar keine Spur zu entdecken. Ein Fenster stand s)alb geöffne., Er muß in den Garten gesprungen und so entkommen sein. Ich kniete nebelt ihr. Die rote Schnur, d,e ihren Kimono zuiamniengehalten, als fie mich verließ, ivar jetzt nm ihren Hals geschlungen. Sie war erdrosselt worden. Im ersten Auc^'nblicl glaubte ich, sie lei noch nicht tot. Noch war nicht alle Farbe en wichen, nienn co anrii sckion schrecklich verändert n>ar. Ich löste die Schnur, warf sie neben sie. bewegte ihren ^topf, s»orchte an ihrem Herzen. Und begriff dann, daß sie tot Ivar. sowrt gestorben, al? der Mörder die Schnur von ihrem Körver ris;. sie !l)r uin den Hals schlang und zuzoj^. Ich schloß das ??<'nster. Nahin ganz ine- chanisch den Schliissel, den der Täter aus eln Tischchen gelegt lia.te, an mich. Kniete w'.!.'-derum noben Sibylle, untersuchte sie noch einmal. Sie war reglos und starr, ^hr konn te kein Mensch mehr halfen. Ich lMtte eine frenlde Männerstinimc g.'« hört, wußte, daß ein Unl'ekann.er der Mörder war. Aber trotzdem ging es durch nie! neu verwirrten Sinn: ,Und lven es iiun Arnul'f gewesen ist?' Es war unniöglich, auch die Worte, die Sibylle beim Oeffn2n der Tür gefprockien, waren so, daß er e-nicht gewesen sein konnte. Mein Dcdanken-gailg »var Purer Wahnsinn, ich sagte es nnv. Aber ich selbst ivar ja in jenen Stui'td?u nicht nornial in meinein Denken u. Füllen. Ich stieg noch einmal in den oberen Stock hinaus. Holte meine Sachen. Verließ ^as Haus und verchloß es mit dem Schlüssel, niit dem der Fremde es vorhin zu öffnen versucht hatte. Dann nahm ich das erste Tllxi, das inir begegnete, fuhr zuin.^i>ottptbahnlhof und ging auf den Bahnsteig. Der Zug, mit dem 'Slrnulf komim'il wollte, war erst in sün>f Stunden fällig. Er '.>ar mit der Bahn gefahren, rücksichtsvoll wie stets, unl Si-bylle für die wenigen Tage den Wagen nicht zu nehmen, den sie unger,« ent-lvhrte. Sehr bald lief ein Ächnellzng aus Bei"-lin ein. Arnulf entstieg i^hm. Ich atmete aus. So wußte er also nichts von nreinen Beziehungen AU Sibylle, so ivar er ahnungslos und hatte mit der enlsetzlichen Tat nichts zu tun. ^aß er einen Zug fri'cher kam, als er erwartet wurde, nmchte ich mir erst Ipäter klar. Es >var ein Zufall, nichts l»>eiter, aber ein Zufall, der mir ungeheuer zn Hilfe kam. Ich folgte ihm bis in die Nähe der Trep« pe. Da sah er sich plötzlich nnt, gerade so, als ob er meine Blicke in seinen« Rücken spürte. Ich blickte sofort zur Seite und zwischen den vielen Menschen, die deni Ausgang zustrebten, hat er mich nicht erkanui. ,Nun fährt er heim und findet die tote Frau', überlegte ich. Aber ich könn e ihm nnd ihr ja nicht helfe,^. Es war zu spät. Für alles zu spät. ,Nie darf ec erfaihren, was zwischen Sibylle und mir gewesen ist', da-ö war der .^>c-danke, der nlich damals einzig beherrschte. Ich lierlies; den Bahnsteig, slaih zu me-nl'r Ueberraschnng, daß ich den NachuNttagSzug nach Mi'lnchcn noch erwischen konnte, wenn ich inich sehr beeil e. Alles geichnh nun 'n rasend<'r .'»)ast. Nach wenigen Minuten verließ der Schnellzug den Hambnrger .yanpt-l»ahnhof. Ich saß in einem Abteil erster Atlasse, das ich genommen hatte, um mögl'ckist allein zu bleil'en. — Bor dent Schlasabteil, in dem ich mich immer wie eingesperrt fühle. hatie ich Fl:rcht. Noch wnßte ich nicht, ob nlich nicht irgend jcntand von ine.nen Bekannten gesehen hatte, ob ich nicht in ^ie :Vi'ordaffäre verwackelt iverden wnrt^'. Erst fort sein, das ivar das Wichtigste. Anl nächsten Morgen war ich i>l ^^tiinchen. Ich sulir in das Haus me'tws Freundes. Schaffte einige Unordnnlig inl Atelier, zerwühlte das Bett, «ls ob ich darin geschlafen hätte und bat später die Verwaltersfran. i»er ich den Schlüssel für meinen Freund wieder übergab, sie möchte so gut sein nnd die Woh nnng aufräumen. So hatte ich m<'in Alibi für die letzte Nacht, mußte also, ivenu Nachforschungen eiusetzen würden, die es später wirklich gegeben hat, ,Mh menschlicZ^nt Ermessen an, Mittwoch, wie geplant, in Münchei, gewesen sein und die Nacht auf Donnerstag dort g<'schlafeigt. Er blickt aus d't erschütterte Gudrun, der gros?^ Tränen nbek die Wangen rinnen, die'sich kann» aufrecisi hallen kann. ^ Helge begreift auch ohne Worte an ihre'. FaffungSlosigkeit, daß sie ihn zuweilen für den Mörder gehalten hat, er ahnt, daß sie manchmal sogar glaubte, Arnuls selbst kön« ne die Tat begangen ha^n. „.^>a: meine Beichte Sie erleichtert, drun?" „Uusagl»ar erleichtert hat sie inict). Weni'. auch noch alles duukel und nngeklärt ist, iveiß ich doch ..." „Sie hal'en an ihin geziveifelt?" „Nur ganz selten. Aber die n>e»rigen '.Na le Ivaren Höllenqual." „Und mir l)abeu Sie allen Ernstes Tat zugetraul'-?" „Ich iveiß es nicht, >xlgi'. Die Tat — nein, ich sagte es Ihnen schon. Aber das; Sie mehr ivußten ols alle anderen, das das glaubte ich. Und ich l)ab.' recht behalt^m. Wie konnten Sie damals schlveigen?" „Ja, Gudrun, wie konnte ich? Das Hab' ich mich selbst später unzäl^lige Male gefragt. Ich Hab' mein Gewissen beruhigt, s>ab' nli' eingeredet, daß Arnulf bald aus der H.-ksl eil.lafsen werden würde, daß es unmöglich sei, ihn ans die Daner zu ^verdächtigen. Ii« fand den Mut uicht, die Wahrlieit auszuia' geu. Auf die Spur des Täters hätte si? nich! geführ.', d<'nn di<' lväre auch durck, inein' '-L-^ict^te nicht zu ermitteln gewesen. Ich aber hä.le Arnulss Freundschaft für nwige Ze!' teu m^rloi-en. ineim ich gestand, ,'vn.?" i l? wußte." Mriborer Zeitmlg" Nvmimr 3V. Donnersta-g. den 6. Februar k^atUrlieli. rotv aukeespruneenv ttsut wirä äurck re-«elmSviLL Pflt-LL mit k^lVL^ xvieclvr voleti uml ?»rt. i^bor vorbeugen ist be8»er sls keilen l Seklltsen Sie litre tiaut rvekt^viti« unä reiben Sie sie sveimsl iSLlicli mit t^lVL^ ein. 00N85 k^lVe^ maciit Ilire Nsut >vi<1er5tan6zfültiL unä er-liÄlt iliren sciiünen 1'eint. k^lVLX l8t nickt -u erset^Ln. den allein entkält LULLl^ll' unä äsraut dorukt l!ie eillTiffAr^iee Mfliunx. Zugosiawiens Sieg bel den MMär-MweMmvfen der Kleinen SMente Währent» cs EanlStaj^ und Sonntag noch u'gnote, fiel Montag wieder ausgiebig Schn<'e auf der „Pokljuka", sodaß gestern bei ausc^ezeichneten Echneeverhältnissen die Militnrjtiwettknlnpfo dl'r Staaten der Kleinen (5iltente zur Beendigung gebracht werden tonnten. Als letzte .^tonkurrenz wurde d<'r !'ii>-^tiloilN'ter-Ztaffellauf ausgetragen, ivobei jede Teilstrectl' l?.5, .^ilonieter betrug. Die Jugoslawische Mannsckxlft ging i>l folgender Neitiensolge an den Start: 1. Jn-failti'rist e z e ! e, 2. ^^ldn'ebel r a d, N. '^eldwel>el P i 5 i ö und 4. Leutnant jk o-r c n. .^tezele stürzte zlvar gleich zu Beginn der Strecke, doch l)o!te er bald wieder den Porsprung der übrigen auf und erreichte als Erster das 'jiel. Die zivelte Uebergnbe sali i>en ^>ill>nälnen und Tschecho>slowaken vor l^ra-d, der knapp vor denl Ziel gesttirzt lvar, voran. Dagegen gelang es Biöiö einen Borsprung von Minuten herauszuholen. In der Schlnfistrecle kam es zu einem aufrei-lienden .^tanipf zwischen Leutnant Koren und den, bekannten tschechoslotvakischen Läufer M u s : l, aus dem Leutnant .Koren in überlegener Werse als Sieger hervorging, sodaß er der Mannschaft auch den Sieg sicherte. ' Die A^ihenfolge des Eiitlaufes war: 1. Jugoslawien 4:07.48, u. zw. Kezele l:04..'t4, Grad 1:03.49, Vieiö Koreu 0:55.54. 2. Rumänm, 4:17.31. Tschechoslotvakei 4:17.31,2. Die besten Zeiten erreichten: I. Äoren (Jugoslawien) -',5:54, Z. Musil sTschechoslo-nmkei) 1:01.43, Lapade (Rumänien) 1:01.i'il, 4. Beranovski (Tschechoslowakei) I:0.';.L1, 5.. ÄiW (Jugoslawien) 1:0.'j.31. Jui (^sanitplacement der heurigen Ski-N'ettkämpfe der Staaten der Kleinen Entente steht Jugoslawien mit 13 Punkten an erster Stelle, worauf die Tesche-cj^slowakei mit 1l u»rd Rumänien m^ 8 Punkten folgen. Jugoslawien errang somit Kreits zum zweiten Mal den von König Carol von Nnmiwien gestifteten Wanderpokal. Suel,e lv.ßvu lZla V»rt>vtl«» uul ein neues llÄuseken. Un-ter »Sickerztellun« am I. Satz^« SN clle Ver>v. l?lü ?rxk>v8ici ple«. ?I«>to»toIIvr itm 8. februar di« 2l ^1ir ,?eüfinet. (Zoiiposku »lies ?V. (jut »rekeizte l^üume. l??Z l^stton llNÄ zßÄU8» vertiixt Garantiert Ziowrt unser »Lx-preö-pfZpgrat. l Sctisciitol l)in 30.—. pttstnacknalime. — »^Vvrtkvlmer« Iii8«Ilteiiv«rtN-«UNK» /»»rod. ^»»arvkovs l8. ^«enten «e'iuclit. 1iZ0 Voettvkkunll xuilelsulen. k^o-dreSka c. l?14 2^ Tfchtchoflowaiel unser Seaner im Davls-Sup Jlu Manson-.^>ouse ivurde am Montag unter dein V^orsih des Lord-Mayors von ^>!oukvn uttd IN -?linut's<'nheit der diplou«:Zti-s-lien Vertreter d<'r tcilnehulelcken Länder in der i'lbllcl)<'n traditionellen Mise die Au?--losun^ si'ir d<'>l Davis-Eup-Bolverb vcrge-nonlmen. In d<'r Enrapa^one beteiligen sich nur neunzehn Nationen, da Rumänien seine Mldung .i^rückzog. Es spielt in der ersl<'n Runde Monaco gegen Holland, China gegen ,'Frankreich nnd Spanien gegen Dentjchland. I,l der ztveitcn Runde finden folgend« Begegnungen statt: Norwegen gegen Belgien, Osterreich gegeil Polen. Jugoslawien gegi'n Tschechoslowakei, Sieger «US Monaco gegen .^^olland gegen Sieger aus (5hina gegeu Frankreich, Sieger ans Tpa-»lien gMn Deutschland gegen Ungarn, (We-chenland gegeil Argeninien, Schjwedcn gegen Irland und Schivc^en geg«n Schweiz. ."^il der Nberseezone spielt in der ersten Rlinde Ä'ilba gege,, Australien ui»d Mexiko i^gen die Bereinigten Staaten. Stemfahil noch Monte Sorlo i.^'ll'ertet wur'del, 72 Telliwhnter. .Haiujzt-sleger lvllrde ldi-e Ä>talillscl>aft ZannsieveScA-(5hristea (Ford), gestvvtet in Adheil, mt 04! Punkte,.. Jl^ld<>r ll^ruppe bis 1500 Mbikzetp tiiiieter siegten jiwMa-Mart'inek (Budapest, Fiat-Pnllila), gesbarbst in MlM, init (M.v Punkten, ullÄ Pohl-Ing. .Hansmann (Skoda Populär) gestartet in Athen, mit 025.V Punk len. Bei den'^ Dam^^n wurde Erste die Gruppe Marinovicl)-Helle (Matfodd), gestartet in Talliii, in4t lt?7.8 Punkten. : Srikso« vor Birger SUmd. Bertret«?r von elf Nationen startete« am Sonnt«lg bei dem internationalen Skispringen auf der Groden Olympiaschanze, das trotz ides stumpfen S:!hnees und dadurch verkürzten Anlaufes hervorragende (Ergebnisse brachte. Sieger wurde der Schivede lZven Erikson vor Airger Ruud. Der Schwede staud iiiit 81 Meteru den ^veitesten Sprung. : EnmtM geschlagen. Cranlm^ der in der .'>alle incht so gut ist, wuvde voii Nourn^y Z:«, (j:4, 7:5 geschlagen. : Pallada »Nr Aweiter in kopeahagM. Der lehte TÄg !der dänischell .'^llen-Tennis-inei^terschafton bvachte im Schlußspiel dan Sieg Jt. Das Dnlnondoppel genxmmn Sperliilg-Mikem-pens gegeii Robor'g-Thonnasson 0:2, 6:3. : In Paris find-?t am 'Soilntag der Fuß-balländerkaulpf Tschechoslolvakei gegen Fmnkreich statt. Das Tewn» der Tschechen bittet: Plan'icka; B-urget, Etyrocti; .^toswlek, Boucek, Srbek; Horak Bradac, ^^sicek, Ne-j My, Puc. Sektwö ^okaua». ?inlmer. Kücke etc>« l^ealsekuilnäke. 850 Diu. — ^öbl. VVokauii«. l Limmer. Xllclie. Speis. 450 s)in (2 Ketten), l^api-dbilro. (lo8^8lcl^?8^_lS»? VNlsnvoknun«, Z ^iminer. lZacl unti Üurtendeniit^lin»?, prei8>vert per l. ^ilrx 2u ver lnieten. I^floviöeva 1-l. l?19 «eeiknet iür Werl<. 8tÄtte lxler Kan/lei. ist 7u vermieten. Silovenslia ul. si. 122! Vermiete >Vvdnuiilr. Limmer. Xabinett, Kticiie. mit ^»8«er-leitunL uno!;kA ul. 38-11. reeitt!«. 119? Scköne k»up»r?ol>e an vor-lreklksreicker Stral^ in ridvr, ca. 1500 in', «iinstie verlcauken. s^et)ensn >vircl nickst eebaut. /^är. Ver>v. I20Y ^ektuo«! Scköntis fsmtttvu-k»u«» 'I'e?n<>, 3 Limmer. Kit-eke. Venttliia. I^aLktsarten. bezlletika^r. Sparlrasso 46.il0<). nötitl l)in. I^nter »Sokr prei«>vert« un v. l?17 oe5v»io«kir mit ^illo tier lioilallelev k ^>ek»kten AI^ cler ?klaoren liurot» (Z o»«uie1» vvi» »»HRvI »iUR^ R VV «il»e ^»»eliuil? vov ti«i Ilmist!z«n?kl»oren navi» lisrept von vr. k. V. (^Iiekarit in öev^»I«ll llset» lo6>ev) I»ojxjZi1,ri^«r krprvkuajx i»t kler Vvrt 6«» uv1»«»trttt«nvv Lrkolz^ «rvi»»«« livi LrlcrUoleuiijx «o von ^rt«n«overlr»ilcvn?, »el»levl»t«m öivtlcr«,>»uk. fsUueolrrsolc: Lelimerreli oei «Vlea«tni»tiov. ^izräoe, kl>eumati»mv,, I-«l»«rIcr»i>Iekvit, ^a«oke»«I»Wvi'^en, Ver» Ver»topkuo?en, Qivkt, tiiwonkoiclev, «i^mvio«r uor! »u lAsclier Verkottuo^ u. 8i»6kr«i>o«o. >» in all«» >Vodii ti»u» mit Wirtsckaktseebäu-den. kerÄumiilsu tlol. Stkdl. mitte, silnstilk 2u verkaufen. /XntraLen unter »Stalltmittv» »n tlle Verw. 1l8v Llo »ekünv», «rovv» ^nv«»vi> mit ?srll in j^aribor ziu ver-kauten. Das Objekt ist nlir 15 Minuten vom ^entruln äer Statit entfernt, ist mit eivktr. 1.ickt. Uas. sy^vie ^entraiiiei-2UNL ausLestattet. 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