«»»?«« piNw ok« « so. I«»,rg»ng »> »««Idoe W«o»««e», »I«d«m»»I HekssMMMS. V«»W»»V«, «,< Seikos. U»öie«vs «»eZ 4. I»w»d« »Iss.»«. kt «ww K0ekp«w d«l»ul,9—. »ßr.lS« ««Nwoek. 6ON 22.«»«» lS29 » KdaKHWMckA-KlMDk«, W kiWT«?» M I si'MU»N«Iß) ö«us>p,»I-: ^bko»«,. »«W«. » VW. W>WI» « VW. 4»,k ffM »—M. H» VI«. D? <« DWI>» msa»«. HS 0ii^ ß tzl« » VI» Mridiirrr iiMila „Altilttr M kleikt Psriielltk!" »» Hoovers Äußerung aber die Derteiluna der MparaNonen — Amertto Mr Herabfedung der deutschen Äadlungen bei gleichzeitiger Vropokttonlerung der- selben — Erregung ln Paris Bombay ln Austuhr Die Hintergründe der blutigen Sreigniste in Indien. In Bombay, der größten und wichtigsten Handelzstadt und dem bedeutendsten Hafen Indiens, haben die seit Monaten dort herrschenden blutigen Unruhen neuerdings einiin Grad erreicht, der als überaus bedrohlich zu bezeichnen ist. Ursprünglich hieß eS, zwischen Hindus und dem mohammedanischen Stamm der Pathans hätten schlachten statt gesunden, wie sie bei den religiösen Kämpfen in Indien keine Teltenheit sind. »8ald jedoch hat sich erwiesen, daß die durch britische Agenten inspirierten Nachrichten irreführend sind. Es handelte sich gar nicht llni religiöse Kätnpse, sondern um Känrpse sozialer Natur, wobei die britische Verwaltung eine recht eindeutige Rolle spielte und spielt. Bombay ist nämlich der Sitz einer großen Baumwollindustrie, die viele ^)iln-derttausende von Arbeitern beschäftigt. Diese Arbeiter sind seit Monaten in Streik getreten, weil die den Engländern nahestehenden ' Fabriksbesitzer einen rücksichtslosen, nach europäischen Begriffen undellkbaren Lohn-. katnpf angesagt haben. Als Antwort auf den Streik machten die Engländer das halbwil--do'afghanische Völkchen der PathanS mobil, NM sie AU Streikbrechern heranzubilden. Die durch keine Sozialgesej.ze geschützten Hindu-Arbeiter empfinden die Konkurrenz der PathanS als eine direkte Bedrohung mit dem Hungertod. Und nun spielen sich auf den Straßen von Bombay blutige Schrecken^sze-nen ab, bei denen die britische Polizei tine ausgesprochen Provokatorische Rolle spielt. Um den ganzen Ernst und die ganze Bedeutung der Ereignisse in Bombay zu begreifen, ist zu berücksichtigen, daß die indische Baumwollindustrie eine beinahe leit'M-de Rolle in dem Unabhänalslkeitäkampf In-dD^S spielt. Eines der mächtigsten Mittel, das von den indischen ?lrciheitskämpscrn gegen die britische Unterdrückung schvn vor Jahren angewendet wurde, nxir der Bl)y-kott der englischen Waren, in erster '.Zinie der englischen Tertilien. Die Berelendung der 350 Millionenbevölkerung Indiens und die Bereicherung Englands auf ihre Kosten ist wohl in erster Linie darauf zurückzuführen, daß Indien seine Rohbaumwolle nach England senden uluß, um von England aus Baumwollgarne und fertige Bauunvollware zu beziehen. Dieser Baumwdllhandel steht an weitaus erster Stelle im englisch-indischen Handelsverkehr. Und da die Lage der englisci^n Textilindustrie schon seit vielen Jahren hoffnungslos kritisch ist, würde die Älbstverarbeitung der Baumwolle in Indien für England katästrophale Folgen haben und über wirtschaftliche zu ^>olitischen Konsequenzen führen, deren AuSntaß nicht zu übersehen ist. Denn es ist leicht begreiflich, daß den Engländern viel daran gelegen ist, die Baumwollindustrie der Eingeborenen brachzulegen. Nichts ist den Englän dern lieber, als der Streik in Bombay, und nichts ist den Engländern lieber, als die blutigen Tragödien, die sich dabei abspielen. Das erste ist wirts6)aftlich günstig, und das zweite politisch. Seit Jahren verlangt Indien die Rechte eines Dominions. Zu Beginn dcS Weltkrieges hat England ein klare? Versprechen in dieser Richtung abgege-ben und nach Beendigung des Krieges dieses Verspre^n zu- LM. Newyork, Mai. Die Blätter beschäftigen sich eingehendst «it den VerMtungen i« ?^t« Ho«se und kntipsen an die Besprechungen im Rahmen des Kabinetts die versch. Kommentare. ,,He-rald-Tribune" schreibt,Hoover habe alleKräste eingesetzt, um eine Herabsetzung der amerika. nischen Okkupationsloften zu erreichen. Räch einem Borschlag Hoovers sollte Amerika wenigsten» bis zu ia Prozent diesen Kosten-Zahlungen entsagen, was beiläufig Z0 Millionen Dollar ausmachen würde. Sein Borschlag hinsichtlich der Herabsetzung der d»vt-s<^n Reparationsleistungen an Amerika um 2 Prozent stieß jedoch aus entschiedenen Wi. derstand und dürste er damit nicht durchdringen. RO. Pari?, M^i. Der ^Temps" behauptet, die Mitglieder des amerikanische« Ki»grestes betrichten den Plan des Schatzkanzlers hinsichtlich der Herabsetzung der Reparationsleistungen Deutich lands als ziemlich verwirrtes GeisteSprodnkt, welches unannehmbar sei. Stim^on, Melon und der Gchatzkanzler hätten setzt hingegen neue Instruktionen den amenkanuchen Delegierten in Paris erteilt. Demnach werde Amerika von Deutschland die Modifizierung der Annuitäten in dem Sinne verlangen, daß die USA wohl bereit sei:n, die :^aki!ung« srip zu verlängern, ohne die st»«samtzlsser der gemeinsamen Reparatisnö! ift«msl<'tt an-zurühren. RO. Pari-i, Mi Die Erklärungen Hoovers hinsichttich der Herabsetzung der amerikanisch!, «eparml-oiisforderungen Deutschland Heg^r2'»ee sowie hinsichtlich einer Herabsetzung der ?merika. nisl^n Okkupationskosten haben in Paris gre^ Erregung hervorgeruf«»,. ^ie alliierten Sachverständigen find gestern nachmittags neuerdings zusammengetreten, vm die deutschen Borbehalte in Diskufi^o l zu neh. men. Die Blätter b«schästige<» iich namentlich mi» der ErNärung HoooerS, welcher sagte, das; fich die Portionen eben nach oer Vrilfse des Topses zu richte« hätte«. Fs ..rhAt sich das Gerücht ausrecht, dast Amerika geneigt sei, in eine Herabsetzung seiner NeparationS sotderungen einzuwilligen, niinn die Herab-se<" ng auch proportionell siir die anderen s' ngerstaaten besihlosien b«zw. durchgeführt wird. Konferenz der Mnen Entente Arbitrage z» drU»? ^ Fortsetzun« der Neraiunge« »er Preffe der Kleine« Entente Heute um IV Uhr vormittags wurde die Konftrenz der Außenminister sortgesetzt. Wie in rumänischen und tschechoslowakischen Delegationskreisen versii!^rt wird, wurde das Projekt eines ArbitragepikteS zu dritt verhandelt, und zwar nach dem Muster ähnlicher Regionalpakte, wie sie vom Völkerbund den Mitgliedstaaten aneuipsohlen werden. Heute mittcgs waren die Au^n-minister bei Hose zu Mäste. Nachmittags wer den die Beratungen fortgesetzt, woraus in LM. Beogrid, 2l. Mai. der rumänischen Gesandtfchast ein Tee gegeben wird. Abends gibt der Minist rvcäsidetlt lSeneral ^ivkoviü im Ossizierskasino in TopLider ein Galadiner. Me Minister Dr. Knmanudi und Dr. Ma-iuraniö hatten heute vormittags eine kurze Besprechung über die Mrtschastsprobli^me der Kleinen Entente. Zum Experten wurde jugoflawis«!^rselts Dr. Slavko Seeerov ernannt. der tschechoslowakischen staatlichen Agentur, ferner des Ungarischen Tel. Korr. Büro?, der litauischen, estnischen un» finnischen Nachrichtenagenturen. Der Direktor der Beograder „Avala" gab zu Ehren der Wfte ein Bankett im Hotel „Srvski .'ltral'", worauf dieselben die Reise fortsstzt.'n. Tynamiiaiientat auf eine BrllSe LM. Zagreb, 21. Mai. In der Nacht von: SaniStag zum Sonntag brachten unbekannte Täter unter der >>olzbrücke, die von Kurilovac gegen Li'm« nica führt, eins ar!'s;ere Menge Dynamit zur Explosion. Die Wirkung war eine geringe, (ZrolZo ^vkltZtlkxkeits- !! tlei- frei>v!lUkeii I^euer^vskr uncl I! äeren I^ettisn«^i>?'dtei!ttne in !! ribor SM 2. .si'ni l?m l5 am l'rx 8vokvclL! < abgesehen von der scharfen Detonation. Die Brücke wurde nur unerheblich beschädigt. Es wurden die eifrigsten Nachforschungen nach den nächtlichen Attentätern über Brücken begonnen. Bekanntlich wurde erst kürzlich die Holzbrücke, die ^uui fürstbischlis-lichen Schloß Brezovica bei .Zagreb, dem projektierten Sommersitz des ^önig?, iührt, mit Dynamit gesprengt. Weltpreßdienftkonareß in Konfianiinopel LM. Beograd, » Mai. Auf ihrer Durchreise nach L^on''tantin'»pel, wo dieser Tage der iiiongres; der Lerlretec der größten Nachrichtenagenturen LnroPnS stattfindet, trafen gestern !n Beogra) ein: die Vertreter der ?lgentur Reuter (L^)ndi.'n), des Berliner Wolss-BüroS, de'.: Direktor der Norwegischen Nachrichtenagentur, ferner der dänischen und schwei.^rischen Telegr.^phen« agentur, des Wiener Korrekpondenzbüro.^, Börsenberichte Zü r i ch, 21. Mai. Devisen: Beogrsb 9.1275, Paris 20.29, London 25.185, New-York Ä^ailand 27.185, Wien 72.SÜ. Berlin 123.60. « Z a g r e b, 21. Mai. Devisen: Wi^ 7V9.50, Budapest 991.80, Berlin 13SJ.7Ü, Mailand 297.75, London 27K, Newyor? 56.79. Paris 222.30, Prag 168.75, Zürich 1095.90. — Essekten: Kriegsentschädigungsrente 40p. « L j u b l j a n a, 21. Mai. Devise«: Bs?-lin 1353.25, Budapest W1.38, Zürich 109.',.90, Wien 7W.45, London 278, Newyor? 5l',.7l)7, Paris 222.30, Prag 168.44, Triejt 297.75. __ Esscktell (Geld): Kredit Telje 158, Larbacs^er Kredit 1L3, Kreditanst'ilt 170, Vcvöe 123, Ruse 23(>-240, Seöir 105, Maschinenfabrik 70, Baugesellschaft 50. rückgenommen, indem es !>as indische Bolk mit dem sogenannten „Gouvernement es Jndia Al:t" bescherte, ein ?^« u«n«,ilche A»i,»>»»a«r w «h»»»» Aus Rom wird vom A). d. berichtt:!: tSester» sind i» Rh«tz»s baß it«lie«ische Herr sch»rP»ar «tt de« Prinzeffiknen Johanna und Marie zu einem Besuch des Dod«laneS einß«tt«ffs, Stampalia, Nisyros, Tilos, Symi, Charki, Karpathos, Kasos, Kos unid Rhodos. Die Bevölkerung ist vorwiegend griechisch. Bis 1912 war die Inselgruvpe türkischer Besitz, dann wurde sie von Italien okkupiert. Eure Zeitlang war die Abtretung des Do-dekanes an Griechenland in Aussicht genom-Brültenkops nach dem Orient könne nicht! inen und >schon vertraglich geregelt, bis die mehr in Abrede gestellt werden. Italien! Entscheiidung zugunsten Italiens siel. Die Sowsets und dle Klelne Entente Mv»»a««r SnoiiiuNg«» z« di» Vespr«chi»«i»> zwilche« Benei, Mirvnese» ««b — Der Wnnsch al» Baker d«» Veda«»««» Die„ReueZürcherAeitung" veröfsentlichte in ihrer 9lS. Rümmer einen sehr insormativen Aufsatz ü^r die Stellung-«ahme der russische« AegierungSkreise lur lknserenz der Klei«en Entente, den wird im AuSzuge zum Abdruck bringen. Zunächst wird in dem Aussatz festgestellt, daß sich die Anbenminifter der Aleinen Entente neuerdings mit der Frage der Beziehungen zu Gowjetrußland beschüftigen würden (der Aufsatz wurde am 17. d. geschrieben. Aumerk. der Red.)^ eine Frage, die schon wiederholt beraten wurde, ohne daß unter de« lnteres. sierten Staaten eine Einigung erzielt wer-den konnte. B e n e st hat zwar nicht nur Handelsbeziehungen mit Rußland wieder ausgenommell, er stellte auch die Frage et« nee Aechtsanerkennung der Sowjets zur Beratung, hatte aber damit bei den ander:« zwei Regierungen keinen Erfolg. Pa 8 iS war zu intim mit dem alten Rustland liiert, und erst mit seinem Tode stellte sich die von der Tschechoslowakei ausgerollte Frage auch sür Jugoslawien. Was nun Rumänien be-trisst, so hat der Beitritt der Bukarester Re-gierung zum Moskauer Protokoll die Sachlage gründlich verschoben, und es verlautet in den letzten Tagen, daß Rumänien qege« eine Reubehandlung der Frag« der Bszie-Hungen zu den Sowjets auf der Belgrader Konferenz nichts mehr einzuwenden hätte. Es ist vielleiG ein« diplomatische Diversion, wenn di« kommunistisch«« Stellen, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, als Haupt gegeustand der Belgrader Konferenz alles andere, nur nicht die Beziehungen zu den Bern, 20. Mai. Sowjets bezeichnen. Sie bemühen sich dabei den Eindruck zu erwecken, als ab dle Mit-szliedstaaten der Kleinen Entente auch .n be-zug aus andere Probleme unter fich uneinig wären. Rumänien sei gegenüber der Habs-burger Dynastie und ihrer Rückkehr aus den ungarischen Thron nicht mehr so unnachgiebig wie zu jener Zeit, als diese Frage die Grundlage selbst der Kleinen Entente bildete, und auch die Berbündeten der Bukarester Regierung seien daran, die Reibungsflächen zwischen ihr u«d Budapest zu beseitigen. Die kommunistischen Presseagenturen, die die rumänische Diplomatie als saseistische bezeichnen, wittern hinter ihrer Tätigkeit in den letzten Wochen allerhand Komplottgedanlen, in denen Italien ein ansehnlicher Platz eingeräumt ivird. Der Besuch GrandiS in M-karest und Budapest wird mit besonderem Nachdruck ausgeschlachtet, wobei daraus hingewiesen wird, dasj schon in der Frage der transsylvanischen Optanten die italienislhe Regierilng einen Druck aus Bukarest ausgeübt Ilabe, damit diese dem ungarischen Grob grundbesttz einige Konzessionen mache. Außer Italien, das sür das Regime Horthys besonders warme Sympathien hege, bemW sich auch Polen um eine Verständigung zwi» schen Rumänien und Ungarn, wobei die War si^uer Stegierung nicht abgeneigt wäre, sich selbst der Kleinen Entente zu nähern, vorausgesetzt, daß ihre bisherige Spitze gegen Ungarn sich nunmehr gegen die Sowjets richte» würde. In diesem Zusammcllhang wird auch die bevorstehende Reise ZaiesliS nach Bukarest betrachtet, und die Moskauer «oaortß der juooflawlschen Banweomten Am Psingstsonntag fand in Ljubljana der 7. ziongreß des VerbMdes der jugoslawischen Äankbeamten und sangestellten statt. Den Vorsitz führte Herr S k a s a aus Ma-ribor. N«h einem ie obersten Tpan-tenenden in den Sand versunken ist. Ter Eand ist jedoch in diesem Falle Stein, Zchlirk und Pflanzenschleim. Immerhin haben die Archäologen einige interessante For-schungett bereits machen können. Man ist u. n. hinter das bisher unenthüllte (Geheimnis der romischen Schiffsbauweise getoinmcn. Wie üblich, g^hen zunächst von den großen Kielbalken, der etwa.?0 bis Zentimeter mißt, gewölbte Seitensparren ab, die in 45 Zlntrmeter Breite voneinander in den jllel-balken hineingetrieben und vernietet sind. Tie Bretter der Bordwand sind je 1)5 Zentimeter hoch und auf eigenartige Weise miteinander verbunden. Sie sind in threr ganzen Länge zwei und zwei miteinande'' vernietet. Die verwendeten Nägel haben unter der Kuppe noch eine Reihe spitzer Zinken, um sie iso besser anhaftend zu machen. Auf die äußere Gordifläche war sodann eine Teerschicht ausgetragei: und auf den Teer in warmen: Zustande ein dichtes Stoffgewebe gelegt, das sich recht gut erhalten hat. Auf dieses teergetränkte Gewebe kam eine dünne Dleischicht, die mit KupsernSgel festgeholten wurde. Die Techniker überlegen jetzt, wie inan die Arbeit «fortsetzen könne. Man wird wahrscheinlich den ganzen Schisfsrumpf un-tngrvben und ans Ufer ziehen. Die Schi-ffe blei-ben am Nemi-See, wo ein besonderes Museum sie vor den Unbilden der Witten rung schützen wird. Die vielen Fremden, welche die Schiffe schon sehen wollten, kehren enttäuscht um, weil der Zugang nur mit Erlaubnis gestattet wird. Die vom Holstenhof Roman von Gert R o t h b e r g. Copyright by Martin Feuchtwanger, Z^lle (Snale). (Nachdruck verboten). In Frau Holstens Tasche ruhte ivohlver-wahrt der Scheck, der Christ aus aller Not befreien sollte. .Helga stand am Fenster des Abteils und sah nach dem Bruder zurück, der hoch und aufrecht zwischen den Menschen stand und dessen Gesicht undurchdringlick) und verschlossen war. Er nickte ihr noch einmal zu, und «dann ging er durch die kleine Bahnhofshalle zu seinem Gefährt zurück. Klaus Holsten fuhr den verschneiten Weg dahin. Die beiden Braunen fanden den Weg von selbst. Ein Gefühl des Verlassenseins überkam ihn. Nnd zum erstenntal fragte er sich, wie i!as wohl nun wäre, ivenn der Vater noch lebte. Damals war Christ ein anderer gzwess.i. Helga ivürde ihm fehlen und ja —. auch die Mutter. Oder -- .^laus Holstens Faust riß an den Mgeln, daß «st der pOl»ifth»« ««d rumänische« Minist?» bö» odsii^tgte Reise Miro«es««s ««ch Rom ga«> b«so«ders zu siirchte«. Der it«lie»itchT« Re» ßier««g, der«« Aktivität i« Mttelmoer und ««f de« Votta« auch tatMlich di« ««glich-k«it für ««« Ko«stelatio»e« Dff«et, wird dabei von de« Sowjetkreise« die Absicht zugeschrieben, die i« ^r letzte« Zelt i««erlich geschwächte Klei>e E«te«te «e« z« sestige« u«d ihr «ch U«iarn und Bnlgeirien zuzu-sühren. Hebung verlorener Diamanten mit elnem Stiefenmagnet Im Jahre 1917 wurde das belgische Schsff „Elisabethville" auf der Fahrt von dem Kongogebiet nach Frankreich .von einem deutschen U-Boot durch einen Torpedoschuß versenkt. Die „Elisabethville" hatte außer einer wertvollen Ladung auch Diamanten inz Werte von über zwei Millionen Pfund St-r-ling an Bord, die in einem Cafe in der Ka« pitänskajüte aufbewahrt wurden. Auch diese Steine, die Eigentum des Velgisc^n Staates waren, sanken mit dem untergehenden Schiffe auf den Meeresgrund. Man hat nun neuerdings festgestellt, wo das Wrack der „Eli-sabethville" liegt und ei,« .Hebungsaktion ift von St. Nazaire aus inS Werk gesetzt worden. Zu diesem Zweck ist das unter dem Oberlbefehl des Kapitäns Mario Tomer stehende Hebeschiff „Artiglio" mit einem riefigen Elektromagneten ausgerüstet, der vie Hauptrolle bei der Bergung dieser versunkenen Schätze zu übernehmen hat. ZunZchst sollen Taucher mit Beilen und Dynamitpatronen einen fteien DurchgMg zu dem Safe schaffen. Sobald dies geschehen ist, soll ^r Elektromagnet an dem Safe befestigt und dann nach Einschaltung deS Stromes der Safe aus dem Schiff an die Oberfläche des Meeres gezogen werden. Apollo Im Bademantel Apollo hätte es sich wahrscheinlich nltht träumen lassen, daß er einst, in einen Bademantel gehilllt, in einem Museum stehen werde. Ein kleines Städtchen in Lettland leistete sich nun dieses Schildbürgerstückchen. Einer seiner reichen Bürger «segnete das Zeit liche und vermachte der Stadt eine umfangreiche Bibliothek und eine schöne Apollostatue. Die Erbschaft wurde mit gebührendem Dank an<,enommen, aus den Büchem eine Bibliothek geschaffen und die Apollost,tue katn in das Gemeindehaus. Aber, Apollostatuen sind, wie man weiß, unbekleidet. Und diese unbekleidete Apollostatue ließ einige lvackere Bürger nicht ruhen. Sie erklärten, daß dies nicht so weiter gehe, daß der nackte Apollo die Sitten gefährde. Und so wurde beschlossen, das Gescheirk des Mäzens zu bekleiden. Man wählte zu diesem Zwecke einen Bademantel. Apollo wurde mit diesem hüllt und kommen seither besonders Neugierige ins Gemeindehaus, so lüftet ebem^r Amtsdiener für ein kleines Trinkgeld den Bademantel. Der alte Herr neben ihm tat einen schluch zenden Atemzug. „Er — Christ ^ hat der .Hede Äie Ehe versprochen; er war >bei seinem letzten Ausenthalt hier täglich drüben bei uns. Die beiden haben sich heimlich verlobt. Lieber Klaus, seit ein paar Tagm gibtS in Oldenroog Tränen, und ^ und von mir aus — ich hätte mich beinahe an Hede vergriffen, doch man muß es verzeihen, es hilft alles nichts. Die .Hochzeit muß schnell sein, sonst - sonst . . ." Klaus Holstens Blick war starr in dle Ferne gerichtet. Aus seilten Augen wetterleuchtete die Aufregung, die in ihm war. Dann aber war eS doch wie ein befreiendes Aufatmen in ihm. Wenn Christ die blonde Hede liebte, ^nn konnte ja noch alles gut werden. Dann war er wvhl ein heiß-Nötiger Kerl ohne jede Ueberlegung gewesen, aber er l)akte doch sein VTstes Empfinden und sein Herz hier in der Heitnat gelassen. Klaus Holsten horchte initten währeir?» dieser Gedanken in sich hinein. Irgend etwas hatte da spöttisch geklungen: „Das glaubst du ja selbst nicht, Klaus .Hol sten. Es wird von nun an nur noch einen Menschen mehr geben, der sich um Christ ängstigt,und sorgt." Klaus Holsten gab den» alten Herrn die Hand mit festem Druck. (Fortsetzung folgt)., ZsMm,' WmWk 7R/ Aus LlMbung ÄeppeNn" tn Frankretch Schon ktimial »nuhte eil, Zeppelin auf französtschem Boden notlanden. «Z. 4* hatte bei einer Fahrt über Elsaß-Lothringen - Maschinenschaden, wurde Äber die 'Grenze getrieben un.d landete am 22. Aprii 1913 auf dem Truppen-iUntngsiplo'b LunsviVe (im Bilde). Damals ''ßbermchm'Kavallerie die Absperrung.', cneti- MW. Muütveg de« LuMreuzers übcr sranzösischl'm Gebiet bis zur Notlandung auf dein Militärflugplah Cnerö b?l Toulon . Mörder aus K>nd«lleve DI« Mo«« «»« M««It «ld^^ ^«ißes^^e« Der ungewöhnliche.Fall, dah der Staats-^ n>tt^ er lange ihrem jammewollen ^vl^'hen, anwalt selber zum Verteidiget VeA ^ge klagten wird, ereignete sich bei einer . riäftei^rliandluvg in ^»ton, wo ein junger. Engländer des Morde« an seimt Mutter beschuldigt war. Er ivar in alken Pllktten geständig, aber als er die BorgesÄichte seines Verbrechens schilderte, blieb ^aum «in ?tuge der Zuhörer trocken^ und der. Richter selber war so bewegt, daß zu Bk^nn seines Plädoyers mehreremale altseM Mßte, ehe ihn, die GtiMM gehorchte. ^ Wilston Covbett war der einzige Sohn seiner srühverwitivet^n Mvtter, die ihm sein Studium nur durch > große finanzielle und p«»^önliche Opfer ermöglicht hatte und mit der ihtt innigste Liebe verband. Mutter und Kohn bebten.in außergewöhnlicher N?boL-einstiminung Denkens und FühlenS und' trennten sich nie» Um dem geltÄt^n.Tohne' nahe sein zu können, verkaufte Mr^. Cor-bett ihr kl^nes La«^hauß^ in Sngkmd und folgte'ihm Nach FrMt?eich,^'wohin ihn sein Beruf ailf mehrere Iahte rief. Dort lebten beide znfriedeii und zurültgezSAen in einer^ BorstadtvNa, 'utrd Mrs. Corbett war die ^ verstättdni'?vl0lre Mitarbeiterin und Kamera-. din ihres Sohne»/ dem 'sie in der. Fremde Heilnische Behaglichkeit zu schaffen wußte. ter die Anzeichen eines heimtückischen Lei» dens bemerkbar. Lange vsrschwi^ sie dem Sohne die Krankheit, um ihm s.eine Arbeitsruhe nicht zu.stöben; und als die immer qualvolleren Anfälle ihm.endlich nicht mehr perborgen bleiben, konnten, war es zur -Hilfe schon zu.spät..^ l^rschüttemd sck»ildas sie alles für ihn getan habe und welche Opfer sie ihm ghAwcht habe, sei es ihnd als Kindespflicht erschienen, ihrem Verlangen zu willfah?LN, und er feuerte den erlösenden Revolverschntz auf jie ab. In der stillen kleinen Vorortvilla verhallte der Schuß unbemerkt. Dann rief der junge Mann den seine Mütter behin« delnden Arzt an und bat ihn uni seinen so-fortigen Besuch. Als der Arzt kam, führte Wilston Corbett ihn zum Schlafzimmer seiner Mutter, ohne jedoch selber einzutr^tcit. Der Arzt fand die Kranke von Blumen umgeben auf ihrein Lager aufgebahrt und entheckte die tödlichc' Wunde in ihrer Stirn. Iin selben Augenblick fiel ein Sck>lis;: der Schn hatte die Waffe ans sich selber gerichtet.^cach langem Krankenlager stand er jetzt vor den Richtern, die aber die Tat als den Ausfluf^ momentaner Geistesverwirrung betrachteten ^nd nnter spontanem Beifall aller Versam Welten ein fteisprechendes Urteil fällten.' M7 st -»<' Dtlan» eine« Einbrecher» Wie wir bereits berichteten^' gelang es Unserer Polizei am S^stag, dcn Sertichtig-4en Einbrecher ^osef M e i x l e r^'e^tzilneh-men. Wie nun festgestellt ^r!>en kon?tt^, »er übte Methler int Lanfe der lehtsn'^eif nachstehende <^rie' von frechen Einbrüche!^: Ack 7. April drang er in die Wohnung.'dos hie^« gen Kaufmannes Golet ein, wo ihm verschiedene Wertgegenstände' im Gesamtbetrage von SlXX) Dinar in die Hän^e fidlen. Ei-Allmählich jedoch «lachten sich bei der Mut-«i nen Monat später besuchte et nachts den Be- sij^er Zechtl und entwendete invhrere Klei dungsstülke im Werte von zirka 1900 Dinär. Dann folgte der große Einbruch in die Wohnung der Privaten Frau K o t t o w L tz in der Ciril^todöva ulica, woselbst er bekanntlich verschiedene Goldsachen im M'rte von geM lV.lXX) Dinar erbeutete, ^navp vor seiner Festnahme schlich er'fich am SamS tag in di« Wohnung Ves Domherrn Jan c- 2^»^ »«t I^eaer M a r i b o r, 21. Mai. Z i e'ein. Trotz längeren Suchens fiel ihm nur ein Goldring und mehreren Goldiniin-zen in die Hände. Methler hielt sich die gan ze Zeit bei einer Bekannten in Laster-Zveik auf, wo er auch die einzelnen (Gegenstände veräußerte. Den Großtl^l der gestohlenen Sachen wandelte er jedoch in Zagreb!bezw Celje in Geld um. Akeixler, lvelcher iwri^ gens wegen ähnlicher Delikte bereits niehr^ nmls vorbestraft ist, werden noch weitere Missetaten zur Last gelegt. Gchulausstellung Die Schülerinnen der Mädchen-Bing'.'V-schule I veranstaltc.tcn Donnersta^^ den Ii?, d. M. eine Ausstellung ihrer diesjährigen Handarbeiten und Zeichnungen. Der Ausstellungsraum, mit einfachen Mitteln Ninst-lerisch geschmückt, bot tnit den vielen, in verschie^nster Art und Technik ansciefübr-ten.^Landarbeiten u. Zeichnungen einen sehr erfreuenden und befriedigenden Anblick, der noch erhöht wurde durch die Wahrnehnnliiii, daß an der Anstalt auch praktische Hau>^-hltungskuude unterrichtet nnirde. Man sali die verschiedensten Wäschestücke, Küchengav-nituren mit der Aufschrist: „Wie richte ich mir ineine Mche ein", reizende i^^orhänge, Teppiche, K'issen u. dc^l. mehr sowie inch Erzeugnisse der Kochkuust. ?llles in alkein ein Zeugnis der Tüchtigkeit der an ?»iöser Anstalt nnrkenden Lehrkräfte. ' ler.'2 Holzitrechsler, Z Schuhmacher (Zu schneide?), 2 Faßbinder, 2 Schneider, Steinmetz^, 4 Säger, 2 Zirkularsäger, 2 Zie-,. qelarbeiter, mehrere Lehrlinge (Tischler/"^ Schubmacher, Bäcker, Wagner, ^ßbinder, Schmilide, Photogra;chen) ferner Itt W!ägde, I Wirtsc^ftsfrml aufs Land, 9 K'Schiniien, 15 Dienstmädchen, 2 Stubenmädchen, I 6iin zur Gendarmerie, 1 Herrscl^ftsköchin, 1 ^töchin für die Beamtenmenia, l Zahlkellnerin, I erstklasiige HotelkSch^i-n, l Hotel. Hilfsköchin, 2 Kindergärtnerinnen, 1 Stepperin für Schuh-oberteile, 5 Weißnäherinnen, 1 Kleidermacherin. m. Firmung in Maribsr. Am Psingst- sonntag wurden in der hiesigen Dom. und Stadtpsarrkirche vom Mrftbischvf .^'^errn Dr. a r l i n insgesamt l'7s> Kinder gefirmt. m. Evangelisches. Mittwoch, den ?. Äl. um Uhr abends wird im Geineinde-saale cine Bibelstunde stattfinden, zu der je» devniann herzli^si eingeladen''ist. nl. „Hlahol Binohradsky" in Maribtir. Dieser Tage trat einer der bc'sten tschecho. slowakischen l^esangverei?ie, der Präger „Hlahol Vinohradskti", eine Tonrnee uirch Jugoslawien an. Vor Verlassen des Staats-c^ebietes gab er ein ütonzert in Pref^burg. Der iveitere Weg führt den ansgezeichneten l5hor über Beograd, Sarajevo, Du'irovnik, Split und Zagreb nach Slowenien, wo der Verein zwei .ttonzerte in Ljubljana veranstaltet. Auf feinanl Rückwege berührt „Hlahol Vinohraldsky'' Mai^ibor und gibt Mittwoch, den 29. d. M. im Unionsaale ein großes Konzert. Der gemischte, 70 Sänger starte Chor trat unlängst in Prag niil .'inenl jn-goslannschen Programm ans und erntet? reichen Beisass. Der Kartenvorverkauf beginnt bereits in den.nächsten Tagen bei -'^ö-fer und Bri.^nik. ni. Kongrts; der Mittelschüler Sloweniens. An beiden Psingsttagen veranstalteten die Mittelschüler Sloweniens im Säule der „Zädrnjk.na gospodarsla banka" einen Kongreß, in denl verschiedene, die Mittelschüler i7lteressierende Fragen, vornehmliäi knlt.l:el-len Charakters, in Verhandlung gezogen nnlvden. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Sanlstag abgehalten?'? Akademie, der u. a. auch l^roßZuvan Dokti'r S ch n u b a ch nnd Bürgenneister Doktor Inva n beiwohnten. IN. Das Amtsblatt für die beiden slowe-liischen jtreise^peri-'s^entlicht in snner Nummer .52 il. ä. dn'?'l^.'se^ über die i^rganisa-tion des Miiii^terpräsi^iunlc!^ ,uid das Reglement'ül'er die Organisation des Ge-snndheitsheinies in Eerklse an der Mka. Nl. Konzert der „Liedcrtasel". Für da? anl 1. Iuui il)29 iiin 20 Uhr in der Gam-brinushalle stattfindende Konzert des beliebten Gesangvereine!? „Liedertafel" herrscht in Freundeskreisen der edlen Sangeskllnst bereits reqstes Interesse. Der rührige Ver-gnügungsausschnß wie auch der Vereinschormeister Herr Musikdirektor Emil Fülle! ruß sind aber auch tatsächlich bemüht, dem geehrten teilnehmenden Pnblikum einen Sin enttäuschter Äeppelln Vasfaaler ^r Arbeltsmarkt I,l der Woche vom 12. bis 18. Mai suchten bei dxr Arbeitsbörse in Maribor männliche und 74 weibliche Personen Beschäftigung, während es nur IVli freie Plätze geb. Arbeit erhielten ^8 mannliche nnd weibliche Personen, 29 reisten auf Arbeitsu-che ab und 4!) wnrden außer Evidenz gesetzt, so daß zu Wochende noch tilZ Arbeitsuchende in Evidenz verblieben. Vom 1. Jänner vii^ 1^. Mai. suchten insgesamt 2.'^fi5 männlniie und lÄö weibliche Personen Beschäftigung, wogegen nllr Wö Plätze zu bcsej.'^en waren. Arbeit erhielten Personell, 479 reisteil auf Arbeitsuche ab und Wü9 wurdell außer l?>videnz gesetzt.'' Durch die ArbeitSbitrsc in Maribor crlial- te» Arbeit: 14 Knechte, ö Meier. 2 Spen^. .... ist das Goriilalveibchen „Snsi", das von ei-lier .Htnlnoverschen Tierhandlung an den Zoologischen Garten in Chicago verkanst wurde und die Reise nach Alnerika lnit dem Lilstschifs lnaKen sollte. l .Marißoi'Sr ZelkSstg" 'lK. , Se« SS. Na? 1«S. Xuk Äer Ivette «ln6 I(opkekm»»en mxZ n»-vüAe be»ckvenlen alckt» 5ette-ne».Lkiakreae Ke!»efl6e Hckütieo »ick,inllem »le »»et»e!ne?ackuns mitiakren. 5ie Lttäem n!c?»t nur «Zle»e, 5overo-llubs« Als Wohltäter mit einer Widmung von je 1000 Dinar sind donl Aeroklub in Maribor beigetreten: Herbert F. und Walter B. Woschnagg, Industrielle in Zoätanj, Zlatorog'Aerke in Maribor, I. Braun, Industrieller in.Maribor und die Gastwirte« und' Ä^affeesiedergenossenschast in Marlbor. Als Gründer mit einer Mdmmig von je 50V Dinar sind dem Vereine beigetreten: Ubald Nassilmbeni und Ing. Rud. Aifsmann, ^tadtbaumeister, Dr. IvaN Kimovec, Rechts anmalt, sowie »GustQv und Adolf Bernhard, Leopold Gusel und Hans Andraschitz, Arof/ taufleute in Maribor. m. Anmeldung von taubstummen und blinden Kindern. Zwecks Unterbringung in den entsprechenden Anstalten werden die Eltem bezw. Vormünder von taubstummen und blinden Kindern in: Alter von v bis 14 Jahren eingeladen, im städtischen Physi-kat (FranLiSkanska ulit!a 8/1) bis 23. Ä. M. zwischen 10 und^ lI Uhr vorzusprechen und die betreffenden Kinder mitzubringen. m. Aufnahme von Zöglingen in Unter-offizierssch«len. In die Artillerie^Unteros» fiziersschule des 32. Artiller'ersgiments in Maribor werden im lausenden Jahre 2lX) und in die Ingcnieur-Unteros'izierZschule „König Peter der Große-Vefre'er" in Maribor 120 sowie in die SmüttttS-Unteroffi« zierSschule in Ni8 30 Zöglinge im Alter v«n 17 bis 21 Jahren aufgenommen. Die Ausnahmebedingungen liegen im siiädtlschen Militäramt ^SlomNkov trg 11) während der Amtsstunden zur Nnsicht auf. m. Die ArbeitSbSrfe in Maribor benötigt dringend 10 Ziegelarbeiter, 3 Schneider, 4 Schuhmacher, 5 Eciger und eine Photogra-Iphin für Dubrovnik. des gesellschaftlichen Lebens wurde der Tanz zu. einem hochentwickelten Gesellschaftsspiel. Es entstanden neue Tanzformen und^ von der Zusanimen-stellung mehrerer Tanze führt der Weg über die Tuite und Sonate zuT Symphonie. Die cigentUcl^ Tanzmusik entwickelte sich erst, c-ls die streng geordneten Figurentänze (wie z. B. das Menuett, die Gavotte u.' v. a.), den freieren Rundtänzen Platz machten. Zu den Walgern und Ländlern, die u. a. Beethoven und Schubert auf ihren Bummelzügen durch die Umgebung- Wiens zusammenpfuschten, konnte man wohl tanzen, aber dje.Zeit, wo die Kunstmusik den Tanz mit Absicht AU Me-gen begann, kam erst in dxr Zeit, als nach den Befreiungskriegen dys Volk vom Verlangen nach unbesorgter Unterhaltung erfüllt war. UNid so wurde Wien, das damalige musikalische Zentrum, zur Entwicklungsstätte der Tanzmusik Diese sollte nicht mehr eine blvße rhythmische Stütze, sondern ein Stini-lnunfl machendes und Stimmung schilderndes Tonjtücl lein. In den Werken «neS Jo- sef L a n n e r und Johann Strauß, Vater undi Sohn, sehe« wir ei« Entwick-lungSreihe dieser musiTalischen Kunstgattung. Die Hauptftell« nimmt der Walzer, der den bisherigen, volkstümlick^n Lündler verdräng te, ein. S^ne Form wurde größer und ge-schlsssm. An Stelle der EiT^nummern treten deren fünf und eS kam eine Einleitung und ein, das Borangegangene zusammen-fasiender Schlußtei5^oda) hinzu. Den Höhepunkt' dieses (Entwicklungsganges bedeutet Ioh. Straußd. I. (182V-1800). I« feinem Schaffen geradezu unerschöpflich, gibt uns seine TanMusit ein gekeueS Mild der veränderten .sozialen Verhältnisse WienS, »o sich infolge des zunehmenden AohftandeS an Stelle der alten Behaglichkeit nun daS ge-fellfchatftliche Leben in den GalonS entwickelte. Hier^ in der eleganten Welt, ist die Heimat der leichtbefchwingten Kunst. Johann Strauß trat aber auch a iS dem BalLsaal hinaus und wurde zum Schöpfer der Wiener Operette. Seine „FledermanZ^ behauptet noch heute einen ehrenvollen Platz in der Vperettenliteratur. Die Altwienir-Abende sind die zugkräftigsten Verattftvltungen der Grazer Urania. Me Gesamtzahl der Wiederholungen dieser Abende in den verschiedensten Ortein beträgt bisher über 1S0. Man kann sich dabei auch ew Bild vom umfmgreichen Mrken dieses VolkSbildungKinistituteS machen. . Der.Urania-Abend wird einen entsprechenden Abschluß in.der heurigen Vcksvn bedeuten u,ch^unS zudem eine willkommene müsi^lische Abwechflüng bieten. A»S bem Theater. Da in der lausenden Saison noch ?ein VolkSstück zur AuffilHrung gehrygte, geht' SamStag . Eormon-VranqeS Dreilckter „VaterSe b.a ft i a n" 7Re-ffisieur Herr P r e a a r c) zum erstenmet in Szene. In der Titchcolle gastiert Herr D a n e L. ^ Vee«it. Die bekann- te Gymnastikfchule H e ddhPeL^ik vermutet Tage im hiesige« Theater «inen Tanzabend» der einen-sehr «tiO«Sfti«de»: Dienstag von >418 Vis Uhr und EamStag öon Vis 9 Uhr Klno Bi< iilnfchließlich Mtt,voH wird der aufregende Detektivfilm „H L n-de hoch !" mit Eddy P 0 lM darfteller vorgeführt. Der Film, übertrifft an fpannender Hilndlung alle bisher gezeigten Kriminalfilme. Ein Meifterwer? der Kriminalistik. Erstklassige Regie. UniM-Ki«: Dienstag und Mittwoch noch wird auf allgemeinen Wunsch das grandiose und ergötzliche Filmwerk „R h a p« s 0 di e", das überall mit größtem Trfoh gezeigt wird, vorgeführt. In Vorberettunz beftndet sich der wunderschöne Ufa-Film „Die wund er b a.r eLüge d e r MariaPe t r s w n a". DuellzwlfchenSchulZungm Wenn Schuljungen miteinander in Streit geraten, Pflegen sie ihre Differenzen ges wölhnftch mit den Fäusten auszutragen. Ein Zwist zwischm ztvei Schuljungen in der Stadt Port Elizabeth tn Sü^rika führte aber vor kurzem zu einem richtigen Tuell« Ein Knirps von 10 Jahren hatte sich mit einem 11jährigen wegen eines Buches gezankt. Die Jungen entfchlossen sich, den Konflikt auf ritterliche Art zu erle^gen. Nun hatten fie keine ^eichartigen Waffen; der eine Duellant besaß ein Gewehr, der andere einen Vogen. Me minderjä^gen ZÄei-kämpfer stellten,sich' nach allen Regel,: deS Düellkodexes mit d^ Rücken zu önaiÄer. Bei zwölf Schritten Distanz .ftandm die Gegner unv warteten auf das Kommyndo eines Kameraden, dei? die Rolle eines Sekundanten übernommen hatte. Das Komman d6 ertönte, die Gegner drehten sich um, der eine f^oß, der andere ließ einen Pfeil sausen. Der Pseil flog vorbei, die Gewehrkugel dagegen kaf den Gegner in die Brus^ Tödlich verwundet brach der Junge zusammen und starb kurze Zeit darauf. »scdt nur In ck« QlüLe. »onäern »ued ta cker I-«l»tuass — Änck tlneitel-UeienlutttÄea. 5!« d»« Ätttn eine «uSeivkckentllÄ, vie6«r» I.>uftl»ehe. «leren ua«vad»lick iß^e i«0«>n»»nickuox unvervattUck t«. »u ?' ' Spott Sidvne Sttolae uaftm Mowrmmsadrer I« Smt Der Aagreber S t r h > « >t»i«nt a«f VTA. da» HaUPtn«»»«. Än dem vom Steirischen Motorrennfah-rerbund veranstalteten Motorrad-Bahnren-.nen beteiligte sich am Pfingstsznntag auch eine Gruppe jugoZlawistj^r Rennfvar der 'Held des TageS und konnte durch seine sichere Fahrweise allgeuiein imponieren. Strban siegte im Nennen ohne Limit übe? 14.0sL> Meter und im Rennen um daZ blaugelbs Band über 21.000 Meter mit seiner unverwüstlichen B. S. A.-Maschine. Hervsrrci.iend hielt sich auch Otto K ühar auf „Trcelsior" und konnte er im Botlauf der 250er Kli^ssc ' den ersten Platz besetzen. In )er Entscheidung stürzte er jedoch in der nassen Ä uölauf-^ kurve. Desgleichen stürzte der Rznnfahrer ' S t i g e r auf ,Hu6)" auZ Celje in der 250er Klasse und muhte daS Rennen trop eines gewaltigen Borsprunq.'s ausgebeu. Schließlich konnte der Zagr.'öcr Uro ! auf B. S. A. in der 350er Kukzgorie ausser Konkurrenz die beste Zeit aufstellen. Ter Start unserer Rennfahr)te cf-Wn McGuire l!:4, 4'ig, 8:»?, 4:6. 8:0 Mcr« Purgo-Del Bono gegen RigerZ-HolmeZ l» 4, "7:5,7:5. In SaltAjöbaden bei sto.ili<''.ii fand die Davis-Cup'Begegnung ' zwischeil Lüdasrikli .. und ^ s^tt^ Die üdasritanör mochten am 1. Ta^e die beiden Einzelspiele Wvinnen und führen sontit 2:0. Ray-Mnd schlug MalmstrSm f.:S, 0:.?. ^:S nnd RobinZ gewann gegen Ostberq N 2, 6:1, 5, Z. Unter den zahlreichen Zuschauern befand sich auch der König von Schweden. In Scheveningen gewann am erstw. Tag des. Davis-Cup-Treffens Holland ^ Aegypten jede Partei je ein Einzelspiel. l^)l'anguillot (Aegypten) schlug Diemer Kol 3 2, l .tt 8:10, 6:4, 6:1 und Timmer (Holland) siezte gegen Wahid 3:6, 6:2, 6:11, 6:2. D!t Partie steht also 1:1. In Havanna trafen Kuba nnd Meiiilo an einander, deren Kampf zurzeit 2:0 zugunsten AnbaS steht. ^ . Desgleichen führt Amerika in Montreal gegen Kanada 2:0. : „Vdelweil^ 19VV". Donnerstag, den S3. d. M. findet die erste diesjährige Mondschein Partie statt, und zwar wird dieselbe um L0 Uhr vom Klubheim zum Klubkollegen Schrei führen. Gäste herzlichst willkommen. Laternen mitnehmen. Der erste Fahrwart. : „Sdelweitz"»Eä«ßer. Donnerstag beteiligt sich die Sängerrnnde an der Mondschein Partie. Der Chormeister. Der Man», der eine Stadt defo» Vom Gouverneur des Kaukas-uS und Besitzer einer ganzen Stadt bis zum iikomvon!-sten führt ein. weiser Weg. Der 19 Jah:e alte Boris Papandopulo, der sich heutc mlt Mühe durchs Leben schlägt, hat diesen weiten Weg zurückgelegt. . Seine und seiner Familie Geschichte ähnelt einem romantischen Film, der bis auf daS happy-end alle Erf^rd.'rnis'e des PublitümSerfolgeö in sich träzt. Nur im Rußland Zaren könnte ei.ie solche nit» ' Wahrscheinlich llinWde und doch, wahre Ge schichte, passieren. Ort der Handl'mz ist die uralte ^stung Stavroipol iin Kaukasus, Zeit der Handlung: das vorige Jahrhundert. Tie Städt Stavropol Wtte 50.000 Einwohner/ Die Bewohner stan^n in ständ:gem Aufruhr gegen die Zarenherrschaft. Zar Alerandsr ?. ließ, als eines Tages wieder die Nachricht kam, daß in Stavropol blutige Unrichen aus gebrochen seiend General Pap^.ndovitlo zu sich kommen und fragte ihn, !oen er ani geeignetsten hielte, um mit den Rebellen nuk. zuräumen. „Majestät", antwortete der Mi- neral, „für diese Aufgabe halte ich ^ur einen einzigen Menschen geeignet, und z?var mich selber." Der Zar war einverstundea da'ni», daß sein General Tmch dem Kaukasus gehe und versprach ihm, wenn er die Aufständischen besiege, ihn zum erblichen Gouverneur des Kaukasus zu ernennen und ihm die Stadt Stadropol zu schenken. Eine Woche später marschierte Pap-ldopu-lo mit drei Re^mentern gegen die Rebellen. Er hatte große Erfolge. Aber die uneinnehm bare ?!?estuny Stavropol konnte er dennoch nicht besiegen. Nun wandte er eine List an. In der Stadt wurde eben Jahrnlartt abgehalten. Der General hatte mit 2l10 Soldüten die Bauern, die zu diesem Jahrmarkt gingen, in den unwegsamen Schluchten abgefangen, ihre Kleider ausziehen lassen und diese den Soldaten anzuziehen befohlen. So kamen Papandopulo und seine Soldaten ungehindert in die Stadt. In der Stadt angelangt, war es aber für die maskierten Soldaten nicht schwer, auch in die Feitun,? einzudringen. Stavwpol fiel und Alzxanoc? 2. löste sein Versprechen ein. Jahre virgingen. Der General starb, sein Sohn Konstantin trat sein Erbe an. Bor 19 Jahren nnird« dann Boris geboren. Bei seiner G^Iurt starb Konstantin. Nun lvar der ?!eugebzrene der Gonverneur und die verschiedenen Stam mezhäuptlinge erschienen an der Wie^e dcs Säuglings und schworen diesem ewige Treue Dann kam der Krieg, die Revolution. Der 7 Jahre alte Boris und seine Mutter mußten flüchten. Zwölf Jahre hörte man nichts von dem jungen Mann, der als Kind eine ganze Stadt ^sessen, bis jetzt die Nachricht kommt, daß er mit einem Oratorium vor das Wiener Publikum treten werde. BolkSwiMOaft X Der Verband der Handelsgremien sLr Slowenien hält Sonntag, den 26. d. M. um 10 Uhr seine diesjährige Generalusriamm-lung in Mursla Sobota ick Schlosse deS Grafen'S z a P a r y ab. TamStass, den 25. d. um 17 Uhr findet dortselbst eine Vorkonferenz der ^legierten statt. X A«s dem HandelSttgkster. Eingetragen wurden die Firmen: ..JugolcS", Jugoslawische Holzexportgesellschaft m. b. H. in Ma-ribor; Versandhaus Oly>np, G. m. b. H. in Maribor; „Bal", allgemeine Met>Zll^ und Holzindustriegesellschaft ni. b. H.; Äbert, Schuhwaren- und Modeartikelhandlung, E. m. b. H. in Mari bor. X Gentral»ersvmmlungen. , Ljut»Kka hranilnica", r. Gen. m. b. H. in Slot.enj-gradec, am 24. Juni um 17 Uhr^ „Ko^'ina". erste jugoslawische Metallindustriegesellschaft A.-G. in Maribor am 2ii. Mai um 15 Uhr. X Bilanzen. Die Lederinduslric'A.-G. „Petovia" in Ptuj weist für das ab^clalfe« ne Geschäftsjahr einen Reingeivinn von et- 25.0^ Dinar aus, wodurch sich die Verluste der früheren Jahre auf 505.jki«; Dinar ermäßigen. — Das Kohlenwerk And. Jakil-A.^G. in Kriuelj verteilt ^ine Divldends von 6^, d. s. 12 Dinar per Aktie, ab 15. d. M. Die Kroatische Allgemeine Kreditbank in Zagreb weift für das Jahr 1V28 zuzüglich des Vortrages einen Reingewiiin von 732.220 Dinar aus, welcher auf neue Rech« l^ung vorgetragen wird. X Für eine Verlängerung des Aufwertungsgesetzes. In jugoslawischen Wirtschasts-kreisen macht iich da^i Bestreben bemerkbar, bei den maßgebeniden Stellen darauf hinzuwirken, daß das Gesetz über die Valorisa-tl.on der Bilanzwerte der Aktiengesellschaften, welches bald erlöschen wird, noch für einige Jahre verlängert werde, da biZher verhältnismäßig nur wenige Unternehtuungen die günstige Gelegttlheit, ihren Peuu^^genZst'ind deni wahren Werte ?^!^it('llc'rnnz.des Vermögenszuwachse.z an.'.up-^ssc!", au.sgensltzl haben. Es ist Au'^"cht vorhanden, daß die Regierung diesoin Ersuchen Rechnung tragen wird. X Herabsetzung der BerzehrungSsteuer aus Branntwein. Seit Inkrafttreten des neutn Gesetzes über die staatlichen Verzeh-rungssteuern,' die bekanntlich anl 15. April d. .J.'erfolgte, machten sich gewisse Härten bemerkbar,' welche üie Regierung jetzt eini-gerTfmßen zu. lindern trachtet. So wurden insbesondere in Serbien^^timmen laut, daß die neue.VerKehrungssteu^r auf Branntwein die Schnapsproduktion dortselbst fast völlig stillege. Um nun ^diesem Uebelstande abzuhelfen, beschloß'der' 'itl^imsterrat, die s^ iat-liche Verzehrungssteuer von 13 auf 14 Din. per Hektolitergrad Branntwein her»I'zu'e!-zen. Die-Ermäßigung gilt bereits seit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes, d. i. mit 15. April. Wie aus Beograd gemeldet wir^, hofft n»an dort, die Branntweinvroduktiyn Serbiens wieder auf den normalen ?>tand zu bringen und viell^ncht sogar etwas erhöhen. Selbstredend gilt diese '^tzuer^ncmäßi-gung nicht nur für Serbien, sondern sür den ganzen Staat. X HsPseNftanb i» Glowenien. Nah einem Berichte des .Hopfenbauvereines suc Slowenien behinderte die feuchtwarme Witterung der letzten Tage zwar einigermaßen sie beiten auf den .Hopsenfeldern, doch nmrde die Entwicklung der Pflailze bedeutend x,e-sördert. Gegenwärtig »Verden die überflüssigen Triebe beseitigt, während die bleibenden Triebe geordnet und befestigt w^,'dcn. ^n den frühzeitig beschnittenen Anlagen erreich ten die Stauden bereits eine Höhe von einem Meter. Die Triebe sind krä^rlg, iii.ch werden sie fast überall vvn Schädlingen angegriffen, ivenn auch der Schaden bisher nur unbedeutend ist. Man hört Taia:I?nen über den Borverkauf des Hopfens zum Prei X Möbellieserung fiir den Hos. Die Ber-grader Hofverwaltung schreibt die Lieserunz verschiedener Möbelstücke für daS Hsspclsc-nal der kgl. Domäne Dedinje aus. Einzelheiten können bei der Handels-, Gewerve-und Jndustrietammer in Ljubljana ?n Erfahrung gebracht »Verden. X Ttechviehmarkt. M a r i b o r, 17. Mai. Der Austrieb bclief sich auf 4Z7 Stück unld 2 Ziegen. Die K'suflust war sehr groß; verkauft »vurden 380 Stück und 1 Ziege. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jung schweine Din. 100—125, 7—9 Wochen ??2^ 250, Monate 350—450, 5-7 Monate 480—550, 8—10 Monate 58^750, einjährige 1000-1200, 1 Ziege 250. _ DaS Kilo Lebendgewicht 10—12.50, Schlachtgewicht 16-17. X Heu. und Str^markt. Marib o r, 18. Mai. Die Zusuhren beliefen sich auf 14 Wa^en Heu und 10 Wagen Sirl^h Heu wur« de zu 175—185 und Stroh zu 70- 90 Dinar pe»s 100 Kilogramm gehandelt. Aus Selje c. Das Wngftwetter hat zahlreickie Au '-slüge zunichte gemacht. Viele Touristen, die am Samstag und Sonntag früh in die Berge zogen^surden auf ihren AuSflügm vom Regenwetter überrascht. c. ävjähriges Herr Frairz V o g l a r, Vertvalter der Umgebuttgsoolks schule und städtischer Geineinderat, feierte am 16. d. seinen 50. Geburtstag. Herr Bog-lar »virkt bereits 29 Jahre in Celje Große Verdienste erlvarb er sich vornehmlich l^eim Bau der neuen Umgebungsvolksschule. Dem Jubilanten unsere herzlichsten Glückivünjche! c. Zum Bau einer Vebäranftalt in Selje. Am Donnerstag, den 16. d. fand ain Bauplatz gegenüber der ehemaligen Fabrik „Ei-nal" in der Bcnjanlin-Jpavic-Gasse neben dem Krankenhaus eine kommissionelle Bisich tigung und ^rhandlung über den geplanten Bau einer Gcbäranstalt statt. An der Besichtigung nahmen als Vertreter des GroßLupans . Be^irkshauptlnann Franz V o v S e k als Borsitzender der Kommission, Kreissanitätsreferent Dr. Ivan I n« reLko, Jnfl. Janko Kukovecals bau-technischerFachmanN, Bezirkssanitätsreferent Dr. Anton S ch »v a b in Celje, für die Stadtgemeinde Celje Obermagistratsrat Ivo 6 ubie und Jng. Blasius PristovSek und für den Kreisausschuß als Projektanten Jng. Anton D o l e nc teil. Nach einer gründlichen Ueberprüfung der Situation und der Dctailpläne »vurde das Projekt begutachtet. Es ist AU hoffen, daß man mit dem Bau der Gebäranstalt in Kürze begin nen wird. c. Schwurgericht. Die Sommertagung des Schwurgerichtes in Celje beginnt am Mon tag, den 3. Juni. Die Geschworenen sind be reits ausgelost. c D^r HMUstefitzerverein in Eelje hielt am Mittwoch, den 15. d. im Hotel „Post" eine .Hauptversammlung ab, an welcher u. a. .^rr' Fvelich, Obmann üeS Gebietsverban des der Hausbesitzer in Ljubljana,. über die Tätigkeit und l^folge der HauSbi^tzerver eine betrichtete. Bei der Wahl wurde der bisherige Ausschuß wiedergewählt. c. Die städtischen SannbSber, sowohl das Damen- als auch das .Herrenbad, welche durch die Eismassen im Winter stark gelit. ten ha!b«n, werde,! derzeit ausgebessert. c. Der welcher im Vinte? von den Eismasscn teilweise zerstört wurde-wird derzeit neu ausgerichtet. c. «i>e schöne UnterftützuNg. Der KreiS- kommlssür in Marmor hat dem Museunner-^n in (^lje eine^ Unterstützung von 10.V00 Dinar filr weitere archäologische Ausgrabun gen ailf der OlSeva bewilligt. Aus der Ol-ieva hat bekanntlich .Herr Pros. Brodar Ueberreste des Höhlenbären und Spuren des prähistorischen Menschen entdeckt. e. . Zmn Vau eines neuen At«e»ha«jeD. Die Stadtgemeinde befaßt sich mit dem Pla-nc, in Celje bezw. in der nächsten Umgebung in absehbarer Zeit ein neues, modemeS Ar-m^aus zu bauen. Die Kosten sind auf un. gefähr 2 Millionen Dinar berechnet. Um diese Summe ausbringen zu können, wird ^n einige Häuser des BürgerversoraunaS-sonds verkaufen. e. greiwiliße Feuerwehr Selje. Den Wv- chendienst versieht bis einschließlich SamS-tag, den 25. d. der 4. Zug unter Kominan-so des Zugsführerstellvertreters .Herrn Gott sried Schlosser. c. Ae Tihutzhittten auf der KoroSica in den Sanntaler Alpen sowie am Ursulabera blieben zu Pfingsten geösfmt. Die Hütte am Ursulaberg wird fortan! ständig- versorat werden. . ^ ^ ^ e. AktONnsMi. Freitag abends ersuchte ein hiesiger Autobesitzer, der in ei,tem Gasth.,ns in der Umgebung mit einer Gesells'h^ft zechte, einen Schmied, er möge das Au'o in die <^vage bringen. Der Schmie?» lenkte aber das Auto so schlecht, daß er in di? Ecke eines Gasthauses hineinfuhr und hisbei «.i-nen erheblichen Schaden anrichtet^?. e. Aus dem Zuge gestürzt. Am Donnerstag, den 16. d. um 10 Uhr vormittags fuhr der I9jährige Feldarbeiter Franz Skale aus Slivnica mit dem Personenzug von Eelje weg. Als der Zug bereits an der Zink« .Hütte vorbeirollte, bemerkte Skale, daß er im Wartesaal am Bahnhof eine Spritze verges-sen hatte. Raich entschlossen sprang er aus ^m fahrenden Zuge, kam aber mit dem Kopfe an einem Stein an und zog sich eine erhebliche Verletzung am Genick zu. Skale ivankte dann zum Bahnhof, wo er zusammenbrach. Auf Allordnung deS Stationsvorstandes »vurde er in das Krankenhaus überfahrt. c. EelbftMordversitch. Eine ungetihr L4 Jahre alte stellenlose Kellnerin wollte sich Donnerstag nachmittags in Polzel« im Sanntal unter den Zug stürzen, wurde aber von der Lokomotilve beiseite geschlmdert. Hierauf nahm sie ein Messer und schnitt sich die Adern cn« weiche und K'nochenbrüchigkeit zu verhüten, beweist der starke Vevbrmich von Phosphor-scmrem Futterkal?. Dieser Umstand ist zweifellos eine ^ge der unzureichenden Düngung der Wiesen, Weiden und Futterfelder mit Phosphorfäure und Kalk. Es ist allgemein ^annt, daß die für das Vieh nötigen Menigen Phosphorsäure und Kalk im Futter selbst enthalten sein sollen. Durch die Düngung der Wiesen, Weiden und Futterfeldsr mit einem phosphovsäure- und kalkrcichcn Düngemittel wie Thomasmehl wird das auch erreicht, da im Thomasmehl I65S lösliche Phosphorsäure und 50^ wirksamer Kalk enthalten sind. Ein verkaufter OchS nimmt aus der Wirtschaft so viel Phosphor-säuve, wie in ».wei Fuhren KM enthalten ist und so viel Kalk, wie in einer Fwhre .Heu enthalten ist. Dagegen nur so viel Kali, wie in einem Schubkarren voll Heu enthalten ist. z- l Für ?i«f»»rtl«r GehHren a»danernd wirkende VhoSphsrfiwredünGer. Die deut. schen Eisenerze sind ziemlich reich an Phosphor; der Phosphor macht aber daS Roheisen für die «Ctahlbereitunsi untauglich. Die (Entfernung des Phosphors aus dem Eisen erfolgt durch das Thomasverfahren, indem n«m auif das geschmolzene und mit Kalk versetzte Eisen Lust bläst. Der Phosphor verbrennt dabei zu Phosphorsäure, die dann mit Kalk und Kieselsäure eine Ählacke bildet, die sich auf der Oberfläche des glühendflüssigen Eisens ansammelt. Diese Schlacke wird abgegossen, nach dem Erkalten sein gemahlen, worauf es dann als Thomasmehl mit oinein Gehalt von etwa 1K?L Phospihor-säure und 50^ Kalk in den Handel koinntt. .tX)9 Din. zum Ankauf gesucht. Antröqc unt. „AinShcius" an die Verw. Vermittler aus-geschlossen.__t^4ü7 in der Sladt mit 4 Wohnungen, geeignet für Holz- n Kohlengeschäft, zu verkaufen. — Anfr. Knuzlei Dr. Philipp !iilm batovi^, Advokat, Maribor, KMfl^sj^etr^trq 1/1. '^453 Kaufe Haus oder Villa mit Gar ten und bis Ende dieses sichres freier I«bis S-Zimmerwolinunq Angebote mit Preisangabe erbeten unt. „Sofortiger Zahler" an die Berw. «DGDD»GW«G «« I » »«eue5?e wp» 0PS.4Ä-P5 oi»«» »«.«oo-— I»«o. ?«ieo»u e«4» /ßs SollvIK Wl»A«N ilalZ wir aulZer 6en allbekannten de» ^ten auck anckere Spe^erei-^rtikeln Mren. wie: ^ull» ker. pels. )^skaron>. koektelnes?r»nr. IskelvI. «srsntivrt relne8 Kiird!»-kernül, ttlmmdsersakt. ?!tronvn»»?t. ()rsn«en8sit. vorselileäone Ssnlwea. 8cliok«»lsile, Kskso, teinste enlrNscke ptettermiinr, solir tolae Hillekkars» meklen. ?ee. I^um. Lo«n»c. I^lkSre 64Z4 unä 80 weiter. ? 0. 7. ^ndotv »a äle Vvrvsltuas «>08 vlatte» «nter »vrennkolr kvW«. 631A illv R^»lrtloli vorantvortUel»! v«Io — vraek «lar »51>rldor»ll» t!>k»rn»« la iN»r>dor. -- kür ilea lior»i»»»«b«r aml «I«n Vnivil ?«r»at« «ortllkbj 0lr»lltvr Stnalu» — 0«I«l» M0d»d»it In i^rldor.