ßAM V pr«s» vln 1 SS SA. V»a>»«liit ti» I^vido» vSodtzMed »IsdOamOl »k»ek>l»Mek SoivINiMikg. «nö 0uek6n,oll»f»i» kilifidok, »liikUL«« uva» ^ 7«l«pi»O» I>w»vd»i, 24. )^ickr»g«« l«t iwi» Mtekpokt» dikÄiß«» vi^ei i»i >«5.14« I^WUD>pfGl l>0M7«BtDs. 6 luni 1SZS IH kä»»id»l>t. 4 ? M a c d o n a l d, die Einladung, heute vor dem König in Windsor zu erscheinen. Mavdonald reiste heute dahin ab, um von der Krone die Betrauung mit der Kabinetts bildung entgegenzunehmen. Die erste Folge der Demission Balduins wird sich in der Tatsache auswirken, daß Außenminister Chamberlain nicht zu der !l>!adrider Tagung des Völkerbundes reist, sondern daß England durch den Bc't-schafter Sir Graham vertreten sein wlrd. Das neue Kaibinett wird sich am LS. d. M. dem Parlament vorstellen. Folgenschwere Srvlosion lS Tote, 6 Schwervtrletzte. RO. Mailand, ö. Juni. Im hiesigen Militärlaboratorium entstand gestern eine Explosion, die zwölf Tote und sechs Schwerverwundete forderte. Bei der Untersuchung einer Rakete entzündete sich das Pulver. Die Flammen verbreiteten sich auch auf daS übrige Pulver, was zur Folge hatte, daß daS ganz« Gebäude in die Luft flog. AeszMch» Slublenrelft in die balmaiinlschen Seebäder Beograd, k. ^^uni. Nach einer zwischen der jugoslawischen, der deutschen und der tschechoslowakischen Aerztekammer erzielten Verständigung wird eine größere Zahl deutsk!^r und tschechoslowakischer Aerz te die dalmatims6)en und kroatischen See-il'äder und Sommersrisckien besuchen. Die für Wei Wochen anberaumte Exkursion wird im September stattfinden. Schnee und Külte ln den Dereinlgten Staaten Newyork, 4. Juni. Ueber einen großen Teil der Vereinigten Staaten, und vor ^lNS Ks'AftiAS^UN^- spüilunZ mit O6o! vst'izül'ßt friZoiickuf' tsliclsn ^tsm. ^8 ist Kraft in jscism 1'i'opfsn allem über Newyovk und Boston ist nach der iHtzelvelle der letzten Tage pli^tzlich ein furcht barer Wettersturz hereingebrochen. In Boston hat es in den letzten 84 Stunden stark geschneit und auch in den übrigen Teilen ^r Bereinigten Staaten ist das Thermometer auf mehrere Kältegrade gesui^en. Börsenberichte Surick. 5. ^uni. vovit«: VsoUkHÄ y.lZ kiink ^cktol. ?ari8 RlLI. l-omlon ?5.I91?5, dleworlc 519.55. 5^ai1sv6 27.18?5. prsx 15.38S. Wien 72.96. Suät- pe5t 90.5^75. Lerlin 124. » l^jubljana, 5. .luni. vvvlsGll: Vek> lin 1Z57.75. Vu6spe5t 992.66. ?ÄrjeK 1095.90. Wien 799.7Z. l-onäon 276.68. 56.828. ?Äris 222.52, 168.60. IrieZt 297.75. rNeiltvn ((ZeI6): Kreclit Lelje 158. I^aibactier Kreckit 123, XreäitanstAlt 170» VevLe 118, 27L __285. öeSir 105. Lsueeselizei^alt 50. -fach: mit .Hilfe des christlichen Generals Feng. Und hier liegt der Hauptgrund zu «dem jetzigen Zerwürfnis zwisckM Moskau und Nanking. Moskau soll Feng-Nue-Siang in «seinem Kampf gegen Dschang-Zdai-Schek mit Rat und Tat, mit Geld und Munition und Kriegssachverständigen unterstützt haben. Gerade deswegen wurde Feng deS .?ioch Verrats gegenüber der Zentralregierun»^ bezichtigt und nach bestimmten Informationen auf unabsehbare Zeit des Lai^eS verwiesen. Nun ist es erne altbekannte Tatsache, dah Feng noch vor einigen Jahren ein begeisterter Moskaufreund lvar und daß Moskau ihm mit derselben Freundschaft dankte. Der ^onnclSiclj^'s, ocii ^i.ul Sohn Aengs studierte in Moskau QN der chinesischen Universität, an deren Spitze sei-nerAcit d-er bekannte Karl Radek, t>cr Freund TrotzkiS, stand. Feng selbst weilte lanciere Zeit in Rußland, von wo auS er sicherlich nicht ärmer zurüRehrte, als chc Zpiel AU vcrde'cken hatte? Dann hätte man es hier mit der größten Provokation zu tun, die die Welt je gesehen hat. Feng hat nämlich die Moskauer Propaganda in der letzten Zeit nicht weniger kbekämpft als Tsck)ang-A'ai-Schek. Die Zahl der Kommunisten und der radikalen Studenten, die er hinrichten ließ, geht in die Taufende. Er stand zwar auf dem linken Flügel der Kuomingtang-Partei, aber dieser linke Flügel war immerhin noch recht weit entfernt von der Chinasektion der kommilnistischen Internationale. Freilich, es war für alle ein Rätsel, woher Feng in der letzten Zeit die Mittel zur Instandhaltung seiner Armee nahm. Aber schließlich ist es nicht daS einzige Rätsel, t»as das heutige China umgibt. Muß daraus auf geheime Beziehungen Fengs zu Moskau geschlossen werden? Nanking hat diesen Schluß gezogen. Ob dieser Schluß wahr oder falsch ist — in der Vernichtung Fengs hat er seine Schuldigkeit getan. Das energische Vorgehen Nankings gegen Sowjetrußland hat alber noch viel weitere Vorteile mit sich gebrocht: ^ie Sympathien Englands für Nanking sind dadurch enorm gestiegen. Das zeigte sich bereits bei der Sun-Nai-Sen-Feier in Nankings an t>er fremde Diplomaten, darunter auch englische, teilgenommen haben. Die Ehren, die das diplomatische Korps dem großen chinesischen Revolutionär erwies, wuchsen zu einer eindrucksvollen Demonstration für Tschang-Kai-Schek. Denn nichts ist den Englän^rn lieber, als die endgültige Verdrängung Rußlands ans China. Der Vorstoß in Charbin hat aber noch eine andere besondere Seite. Die ostchinesi-lsche Bahn ist bekanntlich das Wert Ruß-wndZ und befindet sich heute noch in russisches Verwaltung. Diose Bahn, die OstsiÄ-rien mit dem wichtigsten russischen Hafen am Stillen Ozean, Wladiwostok, verbindet, hat für Rußland eine unermeßliche Bedeutung. Schon seit Jahren suchen die Chinesen^ die ostchinesische Bahn den Russen zu entreißen, al^r bisher ohne Erfolg. Vielleicht noch' mehr als die Chinesen sind die Ja^ner an «der Entrussifizierung der ost-chinesischen Bahn interessiert, diejenigen Japaner, die die sogenannte südchinosiischeBahn in der Mandschurei in ihren Händen halten, und die die mandschurischen Provinzen als ihre Halbkolonie l^trachten. Es ist daher als naheliegend anzunehmen, daß der Sine ViettelmMon Heimatlost in Europa Dle Internationale der Staatenloftn Durch Europa irren jahraus, jahrein Äber eine Viertelmillion Menschen, dle l)?imatZ-los find und das Pech haben, lsinem Elaat anzugehören. Das sieht sich auf clsien Blick sehr leicht an, harmlos fast ^^in staatenloser, denkt man vielleicht, n:uß schließlich auch seine Bleibe haben. Aber n?ch: cin-mel das ist der Fall. Wohl wird in i'?n n?ct-sten Staaten Toleranz geübt, aber auch diese Toleranz sieht aus der Näh- betrachtet man6)mal recht fadenscheinig aus. Sie besteht in den allermeisten Fällen darin, daß dem Betreffenden von Viertelsahr zu Vit'r-teljahr die Aufenthaltsbewilligung verlängert wird. Manchmal auch für län.z:^'c Zeiträume, aber dann nur unter ganz bestimmten Voraussehungen. Was sind das eigentlich für Menschen, «diese Staatenlosen? Wie kann man um lÄottesn>illcn ü^^rhaupt staati^nlos wsrdm? Normalerweise wird doch jeder Mensch in irgend einem Staate gebor^l und nimmt die Nationalität seiner Eltern an. Tie Staatenlosen sind in den meisten Fällen Emigranten, Flüchtlinge und politisch Verfolgte. Der Rest ist auf natürliche Weise staatenlos geworden und das kann :nan oh,le viel Anftrengung auf hundert Arten und Wdisen werden . Beslonders nach den: Kriege hat sich das Heer der Staatenlosen verhundertfacht. Tas war in erster Liniz eine Folge der i'.zuen Staaten, die der Friedensvertrag von Versailles geschaffen. Ueberall wurden da Staats bürgergesetze von einer teilweise drakonischen Härte gesc!^ffen, die vor allem die Minoritäten des neuen Staates betrafen. Tausiinde von friedlichen Bürgern, die bis dahin ruhig gelebt hatten, waren da auf einmal heiniat-los und wurden zum großen Teile zum Auswandern gezwungen. Der ganz große Zustrom kanl dann von Rußland. Hunderttausende überschritten die russisck)« GrenzS. Die ganze russische Aristokratie, die Mittelschicht und die Intelligenz flüchtete und überflutete die europäischen Hauptstädte. Es war eine Masseninvasion sondersgleichen, wie sie in der Geschichte nur ganz ivenige Male vorkommt. Dann kamen lveitere Flüchtlinge. Ans Italien, aus Spanien, aus Bulgarien, der Türkei und Griechenland. Ueber 20.000 auS Ungarn. All diese Leute hatten mit dem Moment des Ueberfall auf das Charbiner Sowjetkonsulat und der. Bruch Rußlands mit China nur eine Episode in dem großartigen MÄcht kämpf bildet, der sich im Fernen Osten abspielt und dessen Hauptakteure England, Japan und die Vereinigten Staaten sind. Grenzübertrittes keine Staatsangehörigkeit mehr. Und ebenso keine Möglichkeit zur Rückkehr in absehbarer Zeit. Tausende verhungerten und gingen zu Grunde. Zehn-tausende befinden sich auf ewiger Wanderschaft. All die, die seßhaft geworden sind, leben ein Dasein von heut auf morgen in ständiger Ungewißheit. In Paris besteht seit einiger Zeit ein S t a a t e n l o s e n k o ur i t L e. An seiner Spitze sitzen angesehene französische Intellektuelle, unter ihnen Romain Rolland und Iules R o m a i n 5. Dieses Komitee hat sich sowohl organisatorische als auch rein charitative Ziele göseyt. Es will die Staatenlosen lzer ganzen Welt zusanlmenfassen in einen großen Hilfsbund, der der ^hl seiner Mitglieder nach eine kleine Macht sein könnte. Eine große Statistik soll Aufschluß geben über die Zahl, dke Verbreitung und Verteilung der Staatenlosen Europas und zugleich als tvertvolles Material für künftige gesetzgeberische Maßnahmen zugunsten der Staatenlosen diene:s. DarÄber hinaus will aber das Staatenlo'en-komit^e tätigen Einfluß auf das Geschick seiner Mitglieder nehmen. Es sollen Untersuchungen angestellt »verden tiwr die Nus-nahmefähigkeit der europäiics?n Länder und gemäß den Resultaten soll eine Neuverteilung der Staatenlosen in Europa erfolgen. Aus Ländvn mit starker Arbeitslosigkeit sollen St^jpnloso in solche mit geringerer gebracht lötrden. Ebenso ist eine teilweise Auswanderung in überseeische Gebiete in Betracht gezogen, besonders nach Südamerika. Zunächst aber soll den Staatlosen ein Teil jener staatsbtirgerlichen Rechte verschafft werden, die jedem zi'^ilisierten Men scZ^n zustehen. Ein internationaler Ausweis soll geschaffen werden, der die Stelle eincs Passes vertreten und von den europäischen Ländern gesetzlich anerkannt werden soll. Von solchen AuZweisün war in der Nachkriegszeit angesichts des großen Flüchtlingselends oft die Rede, ohne daß etwas Definitives geschaffen werden konnte. Man erinnert sich vielleicht des sogenannten Nansenpasses, über den im Völkerbun'» viel verhandelt wurde. Der Völkerlbund hat überhaupt in der Frage «der Staaten^sen bisher lvenig ersprießliche Arbeit geleistet. Es wurde viel verhandelt und wenig gehandelt. Im großen und ganzen ist alles beim Alten gebliel^n. Das Pariser Staatenlosenkom!t«>e errichtet jetzt in den großen euwpäischen Städten Zweigstellen. In London, Prag un> Genf sind bereits solche eingerichtet. Nun soll auch Berlin folgen. Dem Unglück der Staatenlosen soll esn Ziel gesetzt ^Verden. So sollen seßhaft werden und niit der Zeit nützliche Bürger des Staates, in dem sie leben. Alle zur Verfügung stehenden Gelder sollen diesem Znl.fst!r Schloß entlang fuhr. Er klopfte sich den 5ch?iee ab. Man führte .^lauS sofort zu .^err-i ?en Witlschach. Er konnte seinen Schreck k.lnm veraergen, als er seinen alten Frennd gelb und verfallen in den N'eiszen !?issen lu'geu sah. Ter Kranke richtete sich ans. „Ah, das ist gnt, Herr .?>olften,.du'; Sic soinn en. Ich habe es ja gewuszt." ' I.'hanna, die liei ikirenl Valer g_''^!>?n. erh?!, sich, nin die beiden Herren allen: zu lassen, nachdem sie Klaus Holsten einen Seilet, anzeigten hatte. .^>err von Willschach schüttelte den Kor'. „Bleib, Johanna, du störst nicht. Im Gegenteil, es ist besser, ivenn du dableibst. Was macht Leanthe?" „Sie hat sich in den Schlaf geweint, Vater. Sie konnte es nicht fafsen, daß du krank Mwovden war«st, heute, anl Weihni't?> abend, auf den sie sich so gefreut hTtt?." Herr von Willschach lächelte schm.?'zlich. „Die arnie Kleine. Sie wird es ertragen niüssen. Herr Holsten, wenn — mir etwas zustoßen sollte, wollen Sie LeantheS Vormund sein? Das Kind braucht mit seinen siebzehn Iahren einen starken Schutz. Das alte Herzleiden rafft mich doch nun eher hinweg, als ich glaubte. In lneinem Schreibtisch liegt alles. Ich habe Sie bereits zuni Vormund ernannt. Wollen Sie meine Bitte erfüllen?" Klans .Holsten drückte die Hand' des alten .'^^errn im stnmmen Versprechen. „Meine beiden lieben Mädel, »vas sollen sie hier? ES wird ihnen zu einsani werden im Puddhoffer Schloß. Hannel, dn warst immer ein starker, tapferer Kerl. Um dich bange ich mich nicht. Doch--Leanthe!" Aus der Brust des alten Herrn kam ein schweres, qualvolles Röckieln. Johanna stützte den Vater. „So ist's gut, Hannel. Herr .Holsten, bitte, kommen Sie ganz nahe. So. Bitte, schützen« Sie meine kleine Leanthe vor Ihrem Bruder." Fast ein Flüstern lvar es nur noch. »,J!N Schreibtisch liegen Vollmachten sür Sie." Mieder die leise, qualvoll zerrissene Stimme. Klaus Holsten 'drückte die heiße Hand^ deren Gegendruck immer schwächer wurde. Jchanna preßte die Hand an den Mund, um den lauten Angstschrei zu unterdrücken. Eine Weile »var es ganz still. Dann schloß Klaus Holsten die Augen des Toten. Johanna sank in die Knie. Jetzt war aa'ch ihre Kraft zu Ende. Aufschluch^nd drückte sie ihre Lipi^n auf dle erkaltende Hand des Vaters. Leise ging die Tür. In langem, weißem Nachtgewande kam Lsanthe herein. Mit großen, angstvollen Augen blickte sie auf da» Bett. Sie sah nicht den hochgewachsene» Mann, der im Halbdämmer am Kokende des Bettes lehnte, Der Schein der grün-umschirmten Lam^ fiel flimmernd über ihr Goldhmrr. Klaus Holsten blickte wie gebannt auf VÄ Mädchen. Ein Weihnachtsabend aus seinM Kindl)eit fiel ihm ein. Da? war ein ccktU Mann auf den .Hiolstenhof gekommen, vißr hatte Christengel angeboten. Der VläÄ hatte dein alten Mann den ganzen Vo?ML aZ»gekauft. Klaus Holsten hatte sich einen tis? Weihnachtsengel viele Jahr« aufgehvHßn. Und diesen^ blondlockigen Christengel ^ schlanke Mädel dort ähnlich. i'^Maribort? ,i^?ktunsi^ Nmdm^r I4S. ,>. Die Lava kommt...! Gin ?tiK im Krater des Beftiv ««»« Z»«ah«« »er «r»pNo««» - gOhIrsich« 0rlsch»s««« «mftNch b«»r»HI - «« »r««. «mli« L«v«Itr»« »o« MÄ«« FISH« N ape l, 4. Juni. Der Veftm ist vorge« fter» ab««d< plützl^ wieder in Tätigkeit getreten. Von de» erhöhten Punkten Neapels bietet sich der charakteriftisthe Anblick eines v«j»vi«^»chES mit den ritlich beleuchteten breite« NmichkDmmen über de« Krater. Si« reßere TStigkeit erfolßt z«ar in jedem FriMhr, «ber diesmal ift pe besonders ftart^ »eU der weSbruchSk^gel im Innern des Krams »«tftLndig zerstört wurde. Für die Ves«»ße«ei»de scheint jedoch vorläusig kei« GOfohr zv besd^n. Diesen Vptimis. ams teilt auch der Direktor der Besuvwarte. Nach einer Mitteilung des Leiters deS Observatoriums, Prof. Mallandra, sind dem Ausbruch eine listigere Explosion mit Auswurf glühenden Materials und wiederholte Beben voranSgegiWgen, die vom Observa« torinm verzeichnet «mrden. Der Ausbruchs» kegel a« Krater hat sich am südlichen Abhang von oben bis unten gespalten und ist zu« Tett im Schlund des Ausbruchs verschwunden. Aus dem Spalt fließt reichlither Lavastram, der in zwei Stunden den nordwestlichen Teil des Kraters Übergoß und schon den tiessten Rand erreichte. Gegen Mittag begann die flWge Lava in das In-sernv'Tal abzufließen. Die Explosionen dauern fort, ebenfo die LavaauSbriiche. Neapel, 4. Juni. Der Bürgermeister von Terzigno hat den Behörden von Neapel die Mitteilung zugehen lassen, daß sich der Lavastrom mit großer Geschwindigkeit in zwei Armen durch das Jnsernmal ergießt und gegen Terzigno—Ottajano und Marigli ono vorrückt. Die Lava hat bereits die einige Kilometer entfernten WSlder erreicht. Die Bevölkerung ist fehr beunruhigt und hält fich zum Verlassen der Dörfer dereit, falls dies notwendig «erde« sollte. Die Bürgermeister der bedrohten Ortschaften haben «m Bereitstellung von Hilfsmitteln für den Fall einer Verschlechterung der Lage ersucht. In de» Sirchen und auf den Dorfplützen werden Bitgottesdienste abgehalten. N e a p e l, 4. ^uni. Der LavaauSbruch des Vesuv hat plötzlich bedrichlithen Umfang angenommen. Die Behörden haben bereits die Räumung der Orte Adino und Campi-tello angeordnet. Auch das Städtchen Otta-jano und das Dorf Terzigno wer^n durch den rasch vorrückenden Lavastrom ernstlich bedroht. Der Oberkommissär von Neapel sowie die Militärbehörden haben alle Anordnungen für Rkttungsmaßnahmen und die Räumung der bedrohten Gemeinden getrof« fe«. Der Polizeikommandant von Neapel hat das verfügbare Wlitär «ach den bedrohte« Orten entsendet, der Bischof von Nola ist in Terzigno eingetroffen und sucht die Bevöl-kerung zu beschwichtige«. Der aus dem Jnsernotal kommende Lava-ström rückt mit einer Seschwindigleit von 1V Metern in der Mnute vor, der Strom ist 7V Meter breit und hat eine Höhe von Itt Metern. Das zwischen dem Hauptkrater deS Vesuvs und dem Monta Gomma gelegene Jfernatal ist von der Lava bereits ausgefüllt. Der Mrom rückt in drei Armen vor: Der erste wendet fich gegen den Ort Eampi-tello, der ernstlich bedroht ist, der zweite fließt durch die Milder am südöstlichen Abhang des Vesuvs gegen Terzigno, und der dritte bahnt sich einen Weg gegen BoScore-ale. Bon dem ^rse Terzigno ist der Lavastrom nur noch einen Kilounter e«tsernt. Die Bevölkerung hat ihre Habe bereits auf MilitärautoS gelalie» und ist zur Flucht bereit. Die Gemeindewälder von Terzigno und die der Prinzessin von Ottajano gehörige« Wälder sind bereits vollkoumen zerstört. Die Ausbrüche deS BesuvS find von heftigen Explosionen begleitet. Sin BundtSgtnoffe ves Spions Fglout Sine neue Senwtton P r a g, 4. Juni. ?)ie Sensation des Tages bildete die Nachricht von dem Auftauchen eines geheimnisvollen Verbündeten des j^tönS F a l o u t. Sanlstag abend, zur Zeit als die Blätter die erste Nachricht von der Verhaftung des Kapitäns Falo u t brachten, bestellte jemand von Dresden aüS - telepihonisch in einem großen Prager Hotel awf dein Wenzclsplatz ein zweibettiges Ziin« mer uni> die für ein Auto. Die Ho- teldirektion kann heute infolge de« stvrken Frsmden^ustromes auS Deutschland nicht me^r genau angeben, uritet welchem Namen lttese Bestellunfl erfolgte. In der Nacht auf Sonntag kam dann ein.reichsdeutsches Au« to mit einem auffallend blonden jungen Mann und einer jungen, elegant gekleide-ten sehr schönen Frau an. ?^rkh am Morgen verlangte' der Herr mi-t Re6)tsanwalt Dr. M e l l a n verbunde^i zu werden. Dr. Mellan ist. ein -gesuchter Rechtsanwalt ftir schwere Kriminalfälle nnd ein Spezialist auf dem Hebtet der Militärgerichtsbarkeit. Noch der Herstellunfl der Verbindung fuhr der Un^kannte-mit seiner Begleiterin zu Dr. Mellan. Aus der Aussage des Advokaten geht hervor, daß der Herr aus Dresden ihm die Verteidigung des Kapitäns Falout antrug. Er sagte, er komme in einer heiklen Angelegenheit und Msse es entgegen aller Höflichkeit unterlassen, sich vorzustellen. Dann legte er zwei Schecks auf 60.000 Mark, die von einoin internationalen Geldinstitut in Prag ausgestellt waren, als Honorar auf ^n Tisch. Dr. Mellan lehnte je-'doch die Uebernaihme der Verteidigung Fa-louts ab und begründete seine Weigerung damit, daß der Fall des Kapitäns zu odioS sei und daf; wohl kein Rechtsanwalt, außer wenn er er offo bestM sei, die Vertretung übernehmen würde. Im Nationalverteidigungsministerium wird zurzeit fieberhaft an der Mten- und Tresorrevision gecirbeitet. Die Wachen im Gebäude sind jetzt verdoppelt. Der Zutritt ist erst no6i ausreichender Legitimierung gestattet. Jeder Zivilperson wird ein Wachsoldat zugeteilt, der den Besuch ni6it eher verlassen dars, che dieser nicht vom nächsten Posten übernommen wurde. soo Meilkn In der Stunde Eine Flugmaschlne» öi« >«de Entfernung spielend bewältigt — Die Vekse »er Schwerkraft nnd des Magnelismus in prall-tischer Anwendung — London—Rew-Bork in 24 Standen hin und zurück Man hat soeben um einen Patentschutz für eine neu« Erfindung nachgesucht, die, wie behauptet wird, den Bau einer Maschine ermöglichen soll, die fähig ist, fM Meilen Pro Stunde zurückzulegen. Das Ge-such ging unter deni Titel: „Eine verüesserle MetHvde, das Gewicht der Materie ver« ' ändern" und behandelt 'das größte Problem, das die Welt seit Newtons Bekanntgabe sei-ner Theorie beschäftigt hat. Im folgenden seien einige Einzelheiten über die neue «Lr-findung von dem Entdecker, Herrn M. D. Berschoyle, wiedergegeben. Andere Erfindungen des Genannten sind in der gan-zen Welt bekannt. Die dieser Erfindung zugrunde liegende wifsensi^ftlic^ Theorie wurde durch Experimente entwickelt und steht zum größten Teil im Einklang niit der neuesten mathematischen Theorie ilber die Schwerkraft, wie sie von Einstein auf. l^stellt ist und mit den Elektronen-D^wrien, wie sie von Sir I. Thomson entwickelt wurden. Der Grundgedanke der Theorie ist der, daß Schwerkraft ilnd Magnctisntus inehr oder minder von der gleichen Natur sind un^ daß man sie el.'ktrisch kmttrollier.'n kann. Die hierzu erforderlichen Mittel stau-den allcvdings erst in den letzten Jahren ^nr Verfügung. Herr Berschoyle behauptet, daß er oer. mi^ge seiner Erfindung eine Maschine erbauen kann, die 600 Meilen Mggeschwindig. keit pro Stunde aufweist, »hne größere Gz-fahr oder Unbequemlichkeit, zu bringen, als ein nwderneS Auto bei 60 oder 70 Meilen, wie sie l)eute auf den Chausseen zurückgelegt »Verden. Die Maschine wird vertikal auf-stieigen und landen können, wo immer man will, obwohl sie keine FläcZ^n oder Gastrieb s)aben wird. So wird man direkt von seiner Garage in Lond-on aufsteigen, nach Newyork fliegen, dort seine Geschäfte erledigen und in 24 Stunden wieder vor seiner Garage sein können. Bon besonderer Wirkung wird die Entlastung der Landstraße vom Verkehr sein. Die Maschine wird soviel wie ein erstklassiges Mtomobil kosten, und der passionierte Moborfahrer wird eS nicht mehr vorziehen, aus einer ftaubigen, überfüllten und gefährlichen Straße zu fahren, ivenn er sein Ziel in wesentlich kürzerer Zeit mit ungefähr dem gleichen Kcste>iaufn>and erreichen kann, wobei er durch -den unbegrenzten Raum fliegt. Um den Aeromotor, wie die Maschine genannt wird, vollkomsnen zu gestalten, werden zum mindestens die neuesten Erfindungen aus sieben wichtigsten wissenschaftlichen Geisten zu Hilfe genommen werl^n. Es wird eine kostbare Arbeit werden, und die Zeit wirÄ lediglich davon abhängen, wieviele hervorragende Köpfe sich an der Arbeit beteiligen werden. Vielleicht dauert eS 9 Monate oder ein Jahr ununterbrochener Arbeit, ehe die erste Maschine flugibereit sein wird. Die Patentaufnahme ist das Ergebnis dreißigjähriger Gedankenarbeit und einiger 1060 Experimente. Lediglich die konstruktive phsikalische Theorie, die diesen Experimenten zugrunde lag, hat 20 Jahre zur Entwicklung g«!brl»uch und schließt umwälzende Neuerungen auf mehr denn einem Gebiete ein. Der Erfol des Aeromotors würde ewal-tige internationale Umwälzungen hervorrufen. Tser Berkel würde wesentlich leichter werden und allerlei Schranken müßten beseitigt werden, da es unnlöglich sein würde, sie noch länger ausrecht zu erhalten, und ein Krieg zwischen z^vei Völkern würde so absurd sein wie zwischen den Einwohnern von zlvei englischen Grafschaften. Drum prüfe, wer sich ewig bindet... Wie vieles in Charakter und Lebensweise muß zueinander Passen, um zwischen ztvei Menschen eine harmonis,^ Ehe möglich zu machen. Nur Verheiratete wissen, was für ein Glücksspiel die Ehe ist, wie wenig k)in-reicht, um sie zu einer Hölle zu nmchcn. Brautleute sind verliebt un^d jung genug, um daZ nicht zu wissen oder wissen zu wollen. Ein Glück für sie und die Menschheit, sonst würden sie nie den Gang zun: Standesamt wagen. Er ist Kunächst ein Weg ins Dunkle, das soll nicht geleugnet werden, oder vielmehr er lvar es, ehe Frau Mary Aldon Hopkins auZ N. S.A. dieses schauerliche Dlm kel mit dem erll>senden Licht ihres wunderbaren Systems austilgte. Sie hat, wie sie der nunmehr beglückt aushorchenden Welt versichert, ihr halbes Leben darauf ver^vandt Eheschicksale zu studieren und männliche und weibliche Charaktereigeilschafteil gegeneinan- der abzuwägen. Auf Arund ihrer Erfahrungen und Beobachtungen hat sie nun ein et. schöpfendes System von grund«sätzli«hen Fragen in fiwf Hauptgruppen aufgestellt. Lu-nächst ist eS nur für Frauen gedacht. Jede Ehekandidatin braucht auf diese ^^ragen nur mit Ja oder Nein zu antnwrten und die weise Frau Mary ermittelt an Hand eines natürlich nur ihr bekannten Schlüssels, vb man heiraten soll oder nicht, welcher männliche Typ in Frage kommt, und welcher nn-ter allen Umstikiden gemieden werden muß. Einige charakteristische Beispiele auS diesem Fragekasten des Schicksals: „Können Sie eS ertragen, wenn man Sie in ein Geheimnis nicht einweiht." — „Glauben Sie daran, daß es Sinn hat, den Charakter aniderer Menschen ändern zil wollen?" ^ „.Halten Sie mehr von dem Urteil anderer Mensche« als von ihrem eigenen?" — „Sind fremde Menischen vorhanden, die sich in Ihr Leben einmischen?" — „Haben Sie gern eine Freundin bei fich, wenn Sie einen neuen Hut einkaufen?" — „Halben Sie schon einmal in Ihrem Leben Ihre Ansichten auf dem Gebiete der Moral, der Politik otier der Rel^ion geändert." — „Fühlen Sie sich unglücklich, wenn eine Ihrer s^eundinnen ein schöneres Aleid hat als Sie selbst." — „Ge^n Sie zum ZaHnarzt, ehe Ihnen die Zähne weh tun?" _ „Können Sie um eines Menschen willen fiir morgen auf «ine Freu« de von heute verzichten?" — Diese Fragen sind nicht unklug ausgewählt. Frau Mary Mdon garantiert nun jeder Mtschwester, die ihren Fragebogen b^tzt, wenn nicht Idas Glück einer guten Ehe, so doch die Bewahrung vor einer unglücklichen Vorausgesetzt natürlich, daß man die Fragen ehrlich beantwortet und man kann Fran AldonS Schlüsselwersheit auch ltefolgt. ^ „Wer's glmiben tut . . ." Vor der ErSsfnung der »av« Nogatee-Krapina Die Arbeiten an der neuen Eisenbahn, lvelche die bestehende Lini«: Grobelno—^o« gatee bis Krapina verlänyern unid so zwischen M-aribor und Zagreb eine zweite Verbindung, herstellen wird, sind rm großen und ganzen beendet. Die neue Bahn ift kurz und verläuft fast durchwegs auf ebenem Terrain. Schwierigkeiten waren nur wenige zu überwinden. Nach der Aufnahme «des Betriebes auf der neuen Strecke wird die .Hauptlinie 'über Zidani most bedeutend entlastet wer-dm, was sich besonders vm Güterverkehr auswirken wil4». Für den großen Dun^ gangsverkehr kommt die neue Linie weniger in Betvacht, da die Bahn einen verhältnismäßig leiten Unterbau bssttzt, waS das Befahren mit hohen Geschwindigkeiten ausschließt. Der direkte Personenverkehr mit Zagreb dürfte sich größtenteils nach wie vsr auf der alten Strecke abwickeln. Von großer Wichtigkeit ist jedoch die neue Bahn für Äen Lokalverkehr. Slne vlelverfPkttbendt Se»«Nchaft „Jedermann kann sein eigenes Schwein halten. Wir werden es großziehen, und der Besitzer kann vierzehn Prozent an der Kauf-summe verdienen!" — Dieser Prolpeit wurde unlängst in Paris veröffentlicht, und gar mancher Familienvater entschloß sich, sein Geld in diesem vielversprechenden Unternehmen an^zulcgen. Er zahlte das Ankaufs-geld für eines oder meiere Schweine und wurde so Aktionär dieser Gesellschaft. Allmählich aber erhoben sich Bedenkt hinsichtlich der Rcntaren. Jetzt herrscht flroßeZ Wehklagen in den Kreisen der bisher so zufriedenen Schweinezüchter un-d auch die Staatsanlvaltschast hat sich der tückitigen Ti-rektion angenommen. Aus vmi p. Todesfall. In Ptuj ist die Hausbesitzerin Frau iAnna KolariL iin Alter von -tS Jahren verschieden; sie wurde vergangenen Montag zu Grabe getragen. Friede ihrer Asche! p. Grohe UnW«tterschäden. Vergangenen Samstag nachmittags ging über Ptuj und Umgebung ein schweres Gewitter nieder, das von starkem Hagelschlag begleitet war. Insbesondere wurden die Kulturen um Sv. Urban, Sv. Bolfenk, Bis, Trnovci, LoSiö, Kkofci und i^abjak in Mitleidei:schaft gezoi-gen. Der Hage^chlag verursachte insbesondere in den Mingärten, an den Obstkulturen und auf den Feldern großen Schaden. Stellenweise sind die Felder ganz kahl und müssen von den Besitzern neu bebaut werden. Es hagelte strichweis enußgroße Körner und in sDlcher Menge, daß noch am nächsten Tage die. Gegend unter einer Eisschicht lag. Das Unwetter verursachte auch in der üollos große Schäden in den Weingärten, die unter dem strengen Winter ohnehin stark gelitten Haiben. p.^ Gtadtkino. Mittwoch und Donnerstag um 20 Uhr geht der Prachtfilm „Drei Leidenschaften" (Wein, Mib, Spiel) mit S?c-tislav Petroviö und Alice Terry in den Hauptrollen ilber die Leinwand. ^ AlttMt vchwmoirichl C e l j e , 4. Juni. Dett Vorsitz' Wrt Obcrlandesgerichtsrat L e v i e n i k, Votanten find Oberlandcsge-richtsrat Dr. StepanLiL und Bezirksrichter K o m p a r a, die öffentliche Anklage vertritt Staatsanwalt Dr. R u s, den Angeklagten Franz Kalamun verteidigt Rechtsanwalt Dr. Milko H ra « o v e c, die Angeklagte Antonia Plahuta aber Rechtsanwalt E r!h a r t i e. Mit einem VfloS erschlagen Die Besitzer Martin öivoivnik u«d Karl Mivhorko kehrten Äm April d. I. abends von der Arbeit im Weingarten des Besitzers Simon Kores nach Jcsenicc bei Na« vole im Eerichtsbezirke Rogatec heim. Beim Wirtschaftsgebäude Mohorkos ?am ihnen der als Raufbold bekannte L4jährige Besitzers-sohn Franz Zalnmu n aus KoLice bei Zelale entgegen. Nach öalaniuns Aussage soll ihn Zirovnik anges6)rien und mit einer Haue an der Hand verletzt haben. Da versetzte Zalamun dem Besitzer öirovnik mit^ einem Wock, den er luittrug, einen Hieb aus den Kopf und einen auf den Rücken. Durch den ersten Hieb wurde die Schädcldecke gespalten. Kirovnik starb nach fünf Tagen infolge Gehirnlähmung. Cr hinterlies; die Frau mit sieben unversorgten, darunter drei geistesschwachen Kindern. ^alamun überfiel außerdem au, V. April auf der Mraße in Tomas bei Nogatee den Besitzerssohn Franz Podlipnik, versetzte ihin mit einem »-tiflor? zwei Hiebe auf die linke Hand und bewarf ihn dann noch mit Steinen. Podlip^ik erlitt vurch die beiden Hiebe leichtere Verletzungen. Tie Geschworenen bejahten die Fragen auf Totschlag und leichte .Körperverletzung, worauf ^alamun zu fünf gahren schweren Kerkers verurteilt wurde; außerdem wird er ölrovniks Witwe einen Schadenersatz von 10.000 Dinar zahlen müssen. Dle verschwundene Brleftafche Die MjShrige Antonia Plahuta diente vom I. April d. I. an als Magd beim Besitzer und Holzhändler Franz Za-goriönik w Podlog bei Sv. Peter im Sann- tal. ZagoriSnik legte am 15. Mai vormittags seine Brieftasche mit IlZ.AX) Dinar Bargeld, die er für eine Zahlung vorbereitet hatte, in eine unverschlossene Tischlade. Nachdem die Dienstboten in diesc-in Zimmer gespeist hatten, räumte die Angeklagte den Tisch ab. .Hiebet entwendete sie aus der Tisch lade das Geld ihres Dienstgebers und versteckte es in dem Stübchen. Zagorienik entdeckte bald den Diebstahl und holte einen Gendarmen. Der Verdacht fiel auf die Angeklagte, welche dann, als der Gendarnl daS Geld fand, anfänglich den Diebstahl in Abrede stellte, dann aber gestand. Die Geschworenen verneinten die Schuldfrage ans Diebstahl, woraus Anto^na Plahuta freigesprochen wurde. Die Verhandlung dauerte von Iü.30 bis 17 Uhr. -- Tkeater und Kunst Nalionaltheater in Marlbor Aeperkowe: Mtttwoch, 5. Juni um 20 Uhr: Tanzabend Heddy Peönil. Donnerstag, 6. Juni: Geschlossen. Freitag, 7. Juni um 20 Uhr: „Mutter". Veranstaltung deZ Frauenvereine?. Samstag, s. Juni um 20 llhr: „Proz-ß Mary Dugan". Zum letzten Male! Volks Vorstellung bei bedeutend ermäßigten Preisen! (Logensitze 15, Parterreütze 12, Balkonsitze 10, Galeriesitze 6, Stehplätze im Parterre 4 und auf der Galeric Z Di-^ nar). «- Fodors »FtirchenmauS" in Maribor. Aui hiesigen Theater gelangt in den nächsten Tagen die erfolgreichste Komiidie der Saison, Fodors ,F i r ch e ll in a u s" zur Erstaufführung. Die Regie liegt in den Händen des Herrn I. K o v i k. Srazer Muflk- und Tdeatekbrlef Als letzte Neuheit des Grazer Opernhauses in diesem Spieljahre erschien unter der Spielleitung von Wil^lin G y i m e s als Gastspiel des Wiener Revue-Theaters „Femina" die Revue „Es sp r icht sich herum" von Kurt Breuer und Hugo Wie ner, 31 farbenprächtige Bilder, die kaleidoskopartig vorüberziehen. Der Grundgedanke des Buches wäre an sich ganz gut, doch wird er zu wenig misgenutzt: Ein junger Schauspieler (G. W e r n e r) hat in der Lotterie den Haupttreffer gewonnen. Das Los hat er in seiner Manteltasche verivahrt, der Mantel wird ihm aber im Kasfeehaus versehentlich durch den Weltreisenden Mr. Overall (Happy Smart) vertauscht und es entwickelt sich nun unter der Führung des Detektivs Boyle (E. H ö f l e) eine Berfölguttg Äcs Weltbummlers, der sich die Braut des Verlustträgers (I. R h e i n g o l d) und „Miß Europa" (E. K ö r n e r) anschließen. Die Reise.gibt Gelegenheit, allerlei schöne Bühnenbilder und bewegte Szenen zu zeigen und die 16 bildhübschen Wiener „Fe-nüna-Girls", verstärkt durch unser Opernballett, kargen nicht mit ihren Reizen. Verblüffende Leiftungen im akrobatenhaftev Tanze boten Happy S m a r t voin Hyppo-dromtheater in London und Grete Sodl-mayr vonl Wiener Stadttheater. Ein lustiger Einfall war die Modernisierung des „Rotkäppchens", reizend waren die Veil-chen- utld die Katzenszene, während der nw-deriu: „Othello" etwas zu lang gcratzn war und der Sketch „In London" wegen seiner allzu ungeschminkten Derbheit enbschiedenc Ablehnung erfuhr. Er tmirde auch bei den späteren Auffühvunaen weggelassen. Die geschmackvollen, von Alfred Kunz entworfenen Kostüme und Dekorationen fanden allgemeinen Beifall. Die Musik von Robert Schwarz, der selbst dirigierte, Paßt sich den Vorgängen auf der Bühne gut an und ist entschieden besser als manches, was man sonst auf diesem Gebiete zu hören bekommt, Schlagermusik mit deutlichem Iazzeinschlzg, aber auf guter alter Wiener Tradition fußend. Das Lustispiel „Wann k o m ni st d n wieder ?" von William V!augham konnte bei seiner Erstausfühmng im Schauspiel-l>ause keinen besonderen Erfolg erzielen. Die spärliche Zuhörerschaft litt sichtlich unter der Dürftigkeit und Witzlosigkeit der Handlung, die sich mühselig durch drei Akte schleppt und zu endloser Langeiveile wird. Schade um die große Mühe, die sich die Damen We. iser, Neuber, Sorel, Schwei ck'h a r d t, die Herren B a ch, Czimeg, Adolfi und Knüpfer (als Spielleiter) um diesen verlorenen Posten geben mußten. Eine wertvolle Auslese alter deutscher Ma rienlioder, wahre Pexlen echter volkstümlicher geistlicher Musik, brachte die volkskundliche Abteilung des steiermärkischen Landes-ttluseums Jqanneum in der'stimmungsvollen St. Antonius-Mrche, die gewissermaßen ci-nen'Teil des Aoltskundemuseums bildet, zur Auffühnlng. Die Lieder wurden größtenteils von Prof. Viktor Zack aufgezeichnet und für Frauenchor a rapella gefetzt, zu einigen hat Hofrat Dr. Leopold P a t e i ?-k y, der auch die musikalische Leitung inne-sMte, einl? geschmackvolle und stilechto Str:i-cherbegleitung komponiert. Durch ihren schlichten, oft kindlich naiven Text und die teils an Volkslieder, teils an liturgische Gesänge erinnernden, einschmeichelnden Melodien kamen diese schönen alten Lieder dank der vorzüglichen Wiedergabe zu wirkungsvoller (^ltung. . V. Mitller. 4^ Musikalische Notizen. Jni Ba6)-HauS zu Eisenach ist das Manuskript eines bisher unbekannten Werkes von I. S. B a ck) aus. gestellt: eine Violinsonate in G-Dur. — Der Verband D e u.t s ch e r M u s t k a-lienhttndler beging in Leipzig die Hundertjahrfeier seines Bestehens. — An der Scala in Mailand gastiert zurzeit daS römische Augusteo-Örchester unter Molinari. Nach der Rückkehr des Scalct-Orchesters wird eine Reihe von Gastdirigenten die Sin-foniekonzerte leiten, am 7. Juni Fritz Reiler, am l.'z. Juni Georg Pollak, am SN. ni Fritz Busch unter Mitwirkung von Adolf und Hemlann Busch, ani 24. Juni nochinals Fritz Gusch^^M am M. Juni wird der ..Gemischte VGlTt" Züricl^ unter Leitung von Volkmar Andreae die ..Matthäus-Pctssion" von Bach singen. — An der Städtischen Oper Berlin-Eharlottcnburg trug die Pre-nnere von Wolf-Ferraris wirksamer Oper ,.Sly" den» musikalischen Leiter Robert F. Denzlcr einen starken Erfolg ein. Im Rahmen der Berliner Festspiele, die durch ö-as von: Publikum mit Begeisterung aufgenommene Ensemblegastspiel der Mailänder Scala unter Toscanini eingeleitet wurden, wird Denzlcr den „Tannhäuser" dirigieren. ^ B i z e t s an einein verworrenen Textbuch leidende Oper „D i e P e r l e n f i-sch er hat eine textlich freie Neubearbei-tungdurch G. Bibo erhalten, die sich in der Erstaivfführnnq <>.nl Landestheater Altenburg bestens belväl)rte. Bei der prächtigen Fülle von Bidets Musik, die namentlich in den lyrischen Partien und den zündenden Chören ihre Wirkung tut, steht zu hoffen, daß die neue Bearbeitung ihren Weg auch auf andere Bühnen findet. Radio Donnerstag, S. Juni. Ljubljana 12.30: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe, Börsenberichte u. reproduzierte Musik. — 13.15: Tagesnachrichten. 17: Nachmittagskonzert. — 18.30 Bortrag. _ 19: Tschechisch. — 19.30: Slo-ivenische Literaturgeschichte. ^ 20: Polnische Musik. — 22: Nachrichteu und Zeitangabe. — B e o g r a d 20.25: Konzert. — 21.40: Melodramatische Vorträge. — 22.15: Zigeunermusik. — Wien 19.30: Englisch für Anfänger. — 20: Franz-Lehar-Abend. 21.35: Chawsons. Anschließend: Abendkonzert. —. B r e s l a u 20: O. A.. Palitz sch Hörspiel „Etagenhaus". — Anschließend: Wunschkonzert. — 22.30: Tanzmusik. — Prag 17.55: Deutsche Sendung. — 19.30: Unterhaltungstnusi^. — 20.35: Brünner Sendung. —21: Dvotak-Kompositionen. ^ Daventry 19.45: Konzert. —> 22.25: Tanzmusik. S t u t t ga r t 30.15: Opern abend. — 21.15: H. Fuchs und G. Wolfs Schwank „Ist Mr. Brown zu verurteilen?" — 22.15: Schlagerstunde. — Frank-f u r t 21: Konzert. --Brünn 17.45: Deutsche Sendung. —. 19.05: Altbrünner Blasnmsik. — 20.30: Heitere Lieder. — 21: Prager Sendung. — Langenberg 19.15: Spanisch. — 20: Orchesterkonzert. — Anschließend: Nachtmusik und Tanz. — B e r l i n 20: Berliner Festspiele. — An-schließend: Tanzmusik. ^ Mailand 20.30: DonizettiS Oper „Lucrezia Borgia". GsnnMaZ, Ven Zun? ISSst. «WSSSSSMVWSSlSSWiM« OsL liie ec?»ieH ^8pirin^ I'adleNen p«LtunAO^PMmli«i»röA»» — 23.15: Jazz. — München 18.05: Jta-liendsche Musik. — 19.35: S. Wagners Oper „Der Bärenhäuter". — B u d a P e st 17.4Ü Zigeunermustk. — 19.30: Opernübertragung 22.40: Schallplattenkonzert. — Warschau 17.55: Konzert. 20.30: Symphoniekonzert. — 23: Tanzmusik. — Paris 20.20: Konzert. ch»' — Der Boxer als Don Suon (^ne Tu nne y, Amerikas belieStsster Meisterboxer, ist bekanntlich eine vislgelisH-te, aber ansi^inenid auch viel liebende Persönlichkeit . . . Das er^llt aus der Tatsache, daß zurzeit nicht weniger als drei Frauen einen Prozeß wegen „Bruches des EheversprechenS" gegen ihn angestrengt Ka-ben. Eine geschiedene Frau, eine Wit.ve und ein junges Mädchen. Die geschiedene Frau, die in Neivyork klagt, behauptet, daß sie sich mlf Tulmeys Veranlassung und erst, nachdem er ihr einen regelrechten Heiratsantrag gemacht habe (!), von ihrem Mann habe scheiden lassen. Inzwischen war ider flatterhafte Boxer offenbar zu der Witwe hinüber gewechselt, und anstatt Frau Boxmeister zu werden, fand sich die Geschiedene mm sozusagen „kaltgestellt". Sie klagt auf den bescheidenen Schadenersatz von 140.000 Dollar. Die zweite Klägerin ist bescheidener, sie verlangt lediglich ihre während 'der „Bsr-lobungszeit" mit dem Boxer gemachten Aufwendungen zurück. Das junge Mädchen endlich erklärt, durch die Liebe zu dem Muskel, gewaltigen, dem es durch l)al!b Amerika nach gereist sei, ohne daß die Eskapade mit der ersehnten .Heirat endete, sich mit den Eltern entzweit und um seine Stellung gekommen zu sein. Alle diese gebrochenen HerM sind aber durch die entsprechende Anzahl Dollars zu heilen. — Und was sagt der Boxer-Don Juan und nunmehrige junge Ehemann selber idazu? Er meint, ^ß die Damen sich so glühend und zahlreich um seine Gunst beworben hätten, daß er immi^glich mehr wissen könne, welcher von den vielen er einmal ein Paar Liebesworte mehr gesagt habe... Der Blumenkorb Eilt gutangezogener junger Mann winkte vor einigen T^gen einer Autodroschke, die vor dem Luxemburg-Garten in Paris parkte. Der junge Mann fuhr den ganzen Vormittag ispazieren und lietz den Chauffeur zuletzt vor einem Blumengeschäft halten, wo er einen Prächtigen Rosenkorb kaufte. Als die Fahrt beendigt Ivar, zeigte der Taxameter 40 Francs. Der junge Mann .überreichte aber deur nicht ivenig erstaunten Chausfeur statt des Geldes den duftenden Blumenkorb. Es entstand eine heftige Debatte über die Zuläfsigkeit solcher Bezahlung, wonach der Chauffeur und sein Fahrgast den Weg zum Polizeirevier antreten mußten. Auf dem Polizeirevier erklärte der Jünglings dem ver blufften Kommissar, daß er, um den Chauffeur, für das ihnl gebotene Vergnügen ganz besonders zu belohnen, ihnt sür seine letzten 00 Francs die schönen Blumen gekauft habe. Es ist doch viel feiner, meinte der roman tisch gestimmte junge Mann, .mit Blumen zu bezahlen, als mit vulgärem Geld. Der Autochauffeur ivar aber anderer. Meinung, cr zog bares Geld schön dustenden Blumen ent'^chieden vor und ließ den jungen Mann so lange auf dent Polizeirevier sitzen, bis cr Mittel und Wege sinden würde, seine Schuld zu begleichen. DonnerStaq, ft. ^uns !g?S. ri5l,r-? ,^e!fung* stS. m»^ »Lctiicks »«o«se»i5 s««»a/ m/t?kel>>ekt 7ckll»«7ll< 5c»-k ' q HsZcalS OHF^»U»iZc Ntglmenttfeler DaS in Mariöor stationierte Artillcriere« giment Nr. IZ beging heute, den 5. Juni, an welchem Tage die Batterien dieses Regi« . ments vor zehn Jahren das erstemal daS Zollfeld in Kärnten betraten, seine traditionelle Regim^tsfeier, zu der die Spitzen der Behörden und zahlreiche sonstige Ver-tretcr erschienen waren. Milzbrand ln Glov. BIftrico In Z^abljek bei Slovenska Bistrica nuchte dieser Tage une kranle Kuh notgeschlachtct werden. Smntliche bei dieser Arbeit beschäftigten Bauern sowie die Besitzerin der Äulh, die einige Fleischteile gekocht hat, sind bald darauf an mehr oder minder starkent-wickelten Symptomen von VNlzbrand er« krankt. Zwei davon zeigen leichtere, zwei hingegen schwere Aranvheitserscheinungcn. Alle vier befinden sich im Kranlenhause in Maribor in der Obhut des Primarius Dozenten .Herrn Dr. M a t k o. Es ist zu hoffen, daß alle vier vo« ihrer gefährlichen Krankheit genefen werden. Sonderbar ist auch die große Häufung von Starrkrampferkrankungen sTetanus), von denen in letzter Zeit vier Personen in die Jsolierabteilung des Krankenhauses übeMhrt werden mußten. Zuin Älück kamen alle mit dem Leben davon, was hauptsäck)-lich auf die neuesten Errungenschaften dl?r modernen Medizin und die Serumbehand-« lung zurückzufit'hren ist. M a r i b o r, b. Juni. jugoslawischen Volke gesungen werden. Bei ihren Konzerten in Maribor sang sie sch.in daS eine oder andere, für dieses Ausfluz), konzert stellte sie aber die meisten auf ibr Programnl und hofft damit dem Wunschs aller jener gerecht zu werden, die einmel ein Konzert der „GlaSbena Matica" tnit nur Volksliedern gerne anhören möch!?n. Kartenvorverkauf in ZoStani bei .Herrn Schulleiter V r e L k o, in Slouenjgradec beim Kaufmann R o j n i k. AonzeNausftuo der Mariborer ..Slasbena Matica" nach Hoitanl und GIvvenjgradec Die „Glasbena Matica" in Mariöor schwang sich schon in den ersten zehn Jahrcn ihres Bestandes in die erste Reihe der jugo slawischen Chöre. Ja, die „Tchwcizerisch Musikzeitung und Sängerblatt" in Ziirich ^ht in ihrer Beurteilung dieses Chores noch weiter. Sie schreibt nämlich: „Die Glas bena Matica aus Maribor gehört zu den besten Chorensembles slawisäjen Spra6)ge bietes." Die Bevölkerung MariborS weig auch diese Kunst ihres besten Kulturvereines vollauf zu schätzen und fiillt bei jedenl seiner Konzerte ^n Unionsaal bis zum letzten Plätzchen. Von allerorten komnien auch Einladungen an die „Glasbena Matica", die Konzerte in der Provinz zu wiederholen und so viel es in der Macht des Chores steht, kommt er diesen Einladungen stets sehr gerne nach und veranstaltet bald da babd dort seine auf der Höhe der Kunst stehenden Konzerte. Einer besonderen Einladung folgend unternimmt die „Glasbena Matica" Heuer einen Konzertausflug nach SoStanj und Slovenjgradec. In SoZtanj fingt sie am 15. d. M. um 20 Uhr im „So-kolski dom", am lg. Juni um 16 Uhr aber im Gollsaale in Slovenjgradec. Auf ihr Programm stellte sie diesmal mit Ausnahme einiger weniger Kunstlieder, die aber infolge ihrer Popularität beinahe als Volkslie'der gelten, ausschließlich auserlesene schöne jugo slawische Volkslieder, wie sie vom Gailtal bis an das Schwarze Meer hinunter vom ScftwurMicht Mord vor neun Sadren In der heutigen Schwurgerichtsverhand lun^g (als Forsetzung der am 1l). April l. I. vertagten Verhandlung) hatte sich der Wzäh rige verheiratete Zigeuner und Spengler Anton Horvat auS öernelavce in Prek murje wegen Ermori>ung seiner Geliebten Ursula V i n c e t i ö zu verantworten. Auch in der heutigen Verhandlung bestritt Horvat jede Schuld, doch geriet «r mit seinen, vor zwei Monaten gemachten 5lussa, gen stellenweise in Widerspruch. Den Vorsitz führte OLKR. Zemliie Votanten waren LGR. Dr. T o m b a k und LVR. Dr. S e n j o r. Die Anklage vertrat Staatsanlvalt Dr. Z o r j a n. Die Verteidi gung hatte Rechtsanwalt Dr. K o m a v l i iibernommen. Die Vorgeschichte des Falles dürfte unse ren Lesern noch in Erinnerung sein, da wir darüber vor zwei Monaten ausführlich berichtet haben. Denl Angeklagten wird zur Last gelegt, zwischen dem 29. Dezember 1920 und 2. Jänner 1921 in Lipa bei Prek-murje die 24jährige Ursula Vincetiö erdrosselt und ihr Kleider und Schuhe sowie 20 Kronen Bargeld geraubt zu ha!^n. Horoat hatte ein Verhältnis mit der Ermordeten. Als er ihrer überdrüssig war, beschloß ev, sich des Mädchens gewaltsam zu entledigen. Um aber das Verbrechen auf eine falsche Spur zu lenken, oder auch aus.Habsucht, nahm er die Bekleidung und das Geld seines Opfers an sich. Der Mörder konnte mehr alS acht Jahre nicht entdeckt werden. Schließlich aber fiel er doch in die Hände der Gerechtigkeit. In der Voruntersuchung behauptete der Angeklagte, seine (^liebte sci von: Freund ihrer Mutter,' Franz Novak, sowie vom Zigeuner Johann Karkezi ermordet worden, da Lrste« rer die jimgere Vincetiö nickit habe leidl'N können. Er selbst habe sich der Vincetiö ebenfalls entledigen wollen und habe sie auch in den Wald oclockt, wo Ursula dann von den Ibeiden anderen erdrosselt worden sei. Der Angeklagte sei lurz vor dem Verbrechen gefli'lchtet. da er von seinem Stammesgenossen öarkezi einen Messerstich erhalten haben soll. Laut Anklageschrift sind aber die Angaben .Horvats nicht stichhältig, weS halb nur er als Täter in Betracht kommen könne. Horvat hat sich auch wegen des Ver brechens der Verleumdung zu verantivorten, da er Novak und Zarkezi des Mordes be zichtigte. In der ain w. April stattgefundenen ersten Verhandlung erklärte der Angeklagte, Ursula Vincetiö wäre nock am Le^n und halte sich in Zagreb auf. Daraufhin wurde die Verhandlung vertagt, um die Behau;'-tung auf ihre Nichtigkeit zu überprüfen. Die Ausnahme von HanvettiedMngm Da die Zeit der Aufnahme von .tzacdelS lehrlingen herannaht, teilt das Handels gremium in Maribor die diesbezüglichen Beschlüsse der diesjährigen Weneralversamni lung mit. An diese Beschlüsse hat iich jeder Lchrherr in Maribor bedingungslos zu hol ten. 1. Lehrlinge dürfen in Hinkunst nur solche Kaufleute aufnehmen, die selbst da^ Hand^lÄ fach ausgelernt haben und die den Betrieb mit oder ohne Geschäftsführer leiten. 2. Jene Kaufleute, die einen oder keinen Gehilfen beschäftigen, dl^rfen höchstens einen Lehrllng im Geschäfte haben, die andeien Kaufleute dagegen höchstens zw^i. 3. Von jedem aufgenommenen Lehrling sind dem Gremium dessen Zeugnis über die Absolvierung von mindestens dre: Bürgt.r schul' oder Mittelschulklassen sowie das nrzt liche Zeugnis vorzulegen, womit bescheivigt wl?d, daß der Lehrling körperlich und gc» stit, gesund und für den Kaafmannsstand geeignet ist. Jeder Lehrherr hat den Lehrling .iach mußte im Krankenhause untergebracht wer« )en. Im Heizhause der Stoatsbahnen erlitt der 63j^rige AÄeiter Georg Kaiser nen Schlaganfall und mußte inS Krankenhaus überführt werden. Gegen 3 Uhr früh wurde bei der Bahnübersetzung in der Tria^ka cesta der VSjäh-rige Gerber Franz G ol ob auS Mur^ von der Lokomotive eines herankommenden Zuges erfaßt und zu Boden geschleudert. Hiebei erlitt er Quetschwunden anl Kopfe. Auch er mußte im Krankenham'e Aufnahme inden. Heute gegen 10 Uhr vormittags ereignete ich ein größerer Unglücksfall beim Neubcru neben dem alten Friedhof in der Gregor-öieeva ulica. Dort stürzte der 26jährige Hilfsarbeiter Alois ^ k o l auS Radvanje vom dritten Stockwerk auf den Boden und erlitt dabei bedenkliche Verletzungen am Kopfe. Da auch schwere Verletzungen der inneren Organe festgestellt wurden, mußte der Bedauernswerte von der Rettungsabtei ung ins Krankenhaus überführt werden. le beendeter Lehrzeit mindestens ein halbes Iah? als Gehilfen bei sich zu behalte.^, falls d^tsrr inzwischen nicht schon selbst eine an dere Dienststelle erlangt haben ioll Da sich der Gremialvorstand streng c e Beschlüsse der Generalversammlnncl zu hlil'en .7at, erklärt das )and?lsgr?mlum beicits im vorhinein, da^ alle um Nachsicht der einen oder anderen ol,it,cn J.'stimmungen abschlägig; besch'^.'^en werden wrssen. llnfallschronik Im Lause des gestrigen Nachmittags^ »vährend der Nacht und heute vormittags hatte die Rettungsabteilung der Freiwilli gen Feuerlvehr eine harte Arbeit zu bewältigen. Allein l)eute vormittags war die Ret tnngSmannschaft siebenmal unternsegs. Ab gesehen von kleineren Interventionen swie Blutstürze usw.) Ovaren folgende Unfälle hervorzuheben: Der 28jährige, in der Brbanova ulica wohnhaste Diener Franz Po toö ni stürzte gestern mittags in der Stolna ulica mit dem Rade und zog sich eine Rißwunde am rechten Oberarm und Hautabschiirfunge am Rücken zu. Fast zu gleicher Zeit fiel der 24jährige Tischler Alois Lö «schnig vom Rade und erlitt eine Rißwunde an der Stirne. Nachmittags fiel die öjährige, in Meljski hrib wohnhafte Aloisia Kokol von ein^r Schaukel und erlitt einen Bruch des rechten Unterarmes. Sie wurde von der RettungS» Abteilung ins Krankenhaus überführt. Nachmittags stürzte der Kutscher einer hiesigen Weinfirma Anton BorbaL beim Faßverladen vom Wagen und erlitt eine große Rißquetschwunde an: Kopfe. Auch er ttl. Karl Paulin 'f. Der sympathische vnd allseits geschätzte Mittelstürmer unserer „Ei-enbahner" Herr Karl P cr u l i n ist heute um 9 Uhr morgens in Graz den schweren Verletzungen, die er anläßlich eines Gastspieles in Sombor erlitt, nach kurzem, qualvollem Leiden erlegen. Bekanntlich, zog sich Paulin beim Spiel in Sombor einen Beinbruch zu, zu welchen: sich eins Blutvergiftung gojellte. — Friede seiner Asche! ^ schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. Jugendvorstellung im Theater. Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die als nachträgliche Feier des Muttertages gedachte Vorstellung im hiesigen Theater Freitag, den 7. d. um 20 Uhr stattfindet. Zur Aufführung gelangen lyrifch^ra-matische Szenen, „Mutter" betitelt, deren Text Frau Ludmilla Poljanee verfaßt hat. Die Musik dazu schrieb der bekannte, in unserer Stadt lebende Tondichter Herr Professor Vasilij M i r k. An der Aufführung wirken Schülerinnen beider Bürgerschulen und der vierten Volksschulklasse mt. T^r Reinertrag ist für die Unterstützung der Ferialkolonie anr Bachern bestimmt. m. Tontauben-UebungSschießen. Die Sek» tion Maribor des Slowenischen Jagdvereines veranstaltet kommenden Sonntag, den 9. d. um 16 Uhr auf der Militär^chieMt« te in Radvanje ein Uebungsschießen auf Ton tauben, wozu alle Freunde des Schießsportes freundlichst eingeladen sind. nl. Ausstellung von Handarbeiten. Im Institute der Schulschwestern in Mariöor (Samostonska ulica 4) werden am 3., 9. u. 10. d. weibliche Handarbeiten ausgestellt werden. Der Besuch der Ausstellung ist von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr gestattet. Alle, die sich für weibliche.Handarbeiten interessieren, sind zum Besuch der Ausstellung freundlich^ eingeladen. TN. Das Amtsblatt sür die Kreise Marlbor und Ljubljana veröffentlicht in seiner Nummer u. a. Aufklärungen iuier die Zollmanipulationen bei der Einfuhr von Artikeln zur Huterzeugung, von Steinen und von Schuhwerk, die?lbänderung v^'n Gelld« in Freiheitsstrafen bei Schmugglern, das Reglement zuni Gesetz über einige AI)« änderungen und Ergänzungen des Ste'ier, gesetzes, das Reglement über die Gz^'arnng NonMDkH, 5m R. 7VSS. G mit amtlichen Formularen sowie Anleitungen zur Durchführung des Staatsvoranschla ges für das Itchr 1929-1930. — Die Nummer 56 bringt u. a. das Reglement über Zollifreiloger in Seehafen, Anleitungen zur Einhebung von Sveisverzehrungssteuern, zur begünstigten Ausfuhr von Spiritus und Branntwein sowie zur Durchführung des Ammstie- und Molitionsge'setzes hinsichtlich der Steuer-, Tax- und Zollvergehen. m. «urftvergistung. Der 33iährige Maurer Franz Ra? ovec zog sich vorgestern durch den Genuß einer verdorbenen Wurst eine Vergiftung zu und mußte ins Krankenhaus überMrt werden. m. FahrraddiebftMhl. Dem Besitzer Johann 8. wurde gestern abends aus dem ^uSflur eines Gasthauses in de? Meljska esst« ein Herrenfahrrad im Werte von lAX) Diniar entwendet. Mch dem Dieb wird bereit» eifrift gefechndet. m. Gche« Pjerde. Gestern wurden auf der Neichsbrücke ztoei Pferde plötzlich scheu, wobei die Situation der zahlreichen Passanten sehr bsdroihlich wurde. Glücklicherweise gelang es dem Wcrgenlenker bald, die Pferde zu beruhigen. m. Wieder ein Sartmchol. Gestern mittags stießen an der Ecke GledaliSta>-^lovenSka ulica wieder zwei Radfahrer aneinander, wobei der.Gpeditionsangestellte Franz P. leichtere Verletzungen am Unkön Arm sowie am Rücken erlitt. m. Verhaftet wurden gestern Paula H. wegen Betruges, Paul V. wegen öffentlicher lGewalttätigkeit und Alois B. wegen Nicht-einhaltens der iVewerbevorschriften. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages weist insgesamt LS Anzeigen auf, davon 1 . wegen körperlicher Verletzung, 1 wegen Be-sl!^igung fremden Eigentums, 1' wegen Exzesses, 11 wegen Ueberschreitung der Stvci-ßenverkehrsvorschriften sowie 1 Fund- und 1 Verlustanzeige. m. Spenden. Der hiofigen Freiwilligeil Feuerwehr und deren Rettungsabteilung ' spendeten Frau Eäcilie Zk ü st e r^W a-stian und Pvof. Franz Ravnitaje 1W Dinar sowie Frau Zinka R o öe k an^ Stelle eines Kranzes, für die verstclldene Frau Antonie W ei x lden Betrag von lOV Dinar. Her^ichen T^k! DaS Kommando. m. Fremdenverkehr. Im Saufe des gestrigen Tages sind 76 Fremde, darunter 19 Ausländer, in Maribor zugereist und in ver schiedenen Herbergen abgestiegen. m. Die ArdeitSdSrse in Maribor fordert alle jene Bergarbeiter, die sich für die Unterbringung in Frankreich bereits ge-meldet haben, auf, Dienstag, den N. d. M. bei ihr vorsprechen zu wollen. Dasselbe gilt für Bergarl^iter, bie sich bisher noch nicht gemeldet haben und die in franzöisischen Berg, werken beschäftigt zu werden wünschen. m. Der Rabfahrerverein „PoZtela" in Wchoonje veranstaltet Sonntag, den !1. d. um 14 Uhr im Gasthause Mautner in Rad« vanje ein Rennen init angeschlossenem Volks fest. Jm^ Falle ungünstiger Witterung findet die Beranstalwng Sonntag, den 16. d. statt, Beim. Volksfest gelangt auch der Maibaum zur Versteigerung. Eintritt frei. Alle Sportfreunde sind herzlich eingeladen. m. Wetterbericht vom ü. Juni 8 Uhr srüh. Luftdruck: 728; Feuchtigkeitsmesser: -i- 7; Barometerstand: 753; Teniperatur: -s- ll; Wndrtchtung: NO; Bewölkung: ganz; Niederschlag: 0. ^ H«»te Ko«z«rt i» Parkeo^H. 7184 : Planinka. Donnerstag, den 6. d. Mo natsversammlung im KliÄeim. Erscheinen Pflicht! 9« ^ Der Verein der Hausdesitzer für Stu. denti «nd Umgebung ladet alle Haus- und Grundbesitzer zur ordentlichen Gcneralver sammlung ein, welche am Sonntag, den 9 Juni l. I. um 2 Uhr nachm. im Gasthause des Herrn Uran in Studenci, Aleksandroia cesta stattfindet. Redner Vereinsobmann Herr Frelih auch Ljublsana. Für den Aus schusz: FerS, Sekretär. * Warum solle« wir u«< Ploßeu, wenn es nicht notwendig ist? Ueber Nacht weicht man die Wäsck)e mitFrauenlob ein, am Mvrgen wascht man sie mit Schicht-T e r'p.e.n tinseif e.eus und sie ist blendend weiß. Hüten Sie sich vor Nachah mungen. Bei Hämorrhoidalleiden, Verstopfung, Darmrissen, Abszessen, Harndrang, Stau ungsleber, Kreuzschmerzen, Bruftbekloinmsn heit, Herzpochen, Schwindelanfällen bringt der Gebrauch d«s natürlichen „Franz-Jo sef"-Bitterwasiers immer angenehme Gr leichterung, oft sogar vollkommene H?ilung. Fachärzte für Jnnerlichkranke lassen in vie len Fällen tagtäglich früh und abends etwa ein halbes Glas Franz-Josef-Wasser trin ken. Es ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. jUno Unlo»»Sino. Bis MttwoiS) geht der Pracht filnl „Kampf d e r G e f ch l e ch t c r" mit Vladimir G a j d a r 0 v, Paul R i ch ter und Egede Nissen über die Leinwand. Herrliche Naturaufnahmen. Auf regende Handl-ung. — Mb Donnerstag: „S e h n s u ch t" (Nostalgija). Herrli cheS russisches Drama mit Wilhelm D i c-t e r l e, Madt, E h r i st i a n 3 und Livio Pavanelliinden Haupiral len. Der Film wird v. der otil^inal^russi schen Kabarettmusi? „Goldener Hahn" l>e gleitet werden. Burg-Kino. Bis Mittwoch S ilv e st c r H 0 ch z e i t s n n ch t" (Das Girl aus der Revue) mit Dina Gralla, Wer ner F tt t t e r e r und Albert Paulis in den Hauptrollen. Ein SensatiouSschla ger ersten Ranges. -"»»Ow ^ Wie man In fa>s«den Derbacht kommen kann Weil er die Anordnungen seines ArzteS allzu gewissenhaft befolgt hatte, fand sich Herr Bert hold White aus Newyort eines schönen Tages im Jrrenhause, und cS kostete ihn ziemliche Mühe, von dort wieder entlassen zu werden. Bor etwa einem Jahre hatte der Arzt bei dem jungen Mann be ginnende Tuberkulose festgestellt utrd ihm eine Freilltstkur angeraten. Mr. White, dessen Vater, ein ehrsamer Schuhlvarenfa^ikant ihm ein mttes Vermögen hinterlassen hat. gab daraufhin seine Stellung in einem New Yorker Bankhause auf und siedelte nach Car bond^ale in: Staate Illinois über, wo er sich in einem Wäldchen unweit des Ortes eine primitive Lufthütte baute und in dieser kam pierte. Er trieb die cn,pfohlene Rückkehr zur Natur so weit, daß er sich weder wusch noch kämmte oder rasierte, und die in Fetzen von velßenMilie Verstelgeruns. (Zrunc! eines Leseklusses cles l(0nkur8ma58eau88ciiu88e8 der rs^-I^eäerxen088en8ckÄkt (Ltrukovna I<0^ar8kA 2a /iseäümurje) in ^Ä^rovee 5ln6et 2m 11. .luni 6. .1. um 14 in (^al^ovee in cien^üumen cle7 in Xonlml^ geratenen (ien088en8cl!!lit Line (iifentlicile Vei'8telL^erunx al-len de^vexlicken Qutes statt. Zlur Vei 8teiL^Lrun? «^elanj?en l^oäervvaren 80-vle (Ze8ekAkt8einrjLktuneen. Die 2U vol8te!8se!'nc!en (ie?en8tän6o 8inck im Verzreicknk (lvr expc>8ltui- c!e8 Lomhorer Krel8?erjLkte8 in (^akvvee ^8 580/28 auks^enommen. Oer 8c1iüt?un?8wert. ketrÄxt nack äem Xn8cliaf-kuo88prel8 91.52l vinar unä naek dem erreeiineten ?rei8 li7.371 vlnar. Die A^odillen v^er^en cZem be8ten ^nbot8teUer xeeen bar verkaukt, im I^ot-kalle auek unter 6em 8e1iät2unk^8^erte. Die I^i^ltsnten Kaden vor der Ver-8teixerunx .ckes ^n8el,sikun?8prei8e8 erlogen. Die definitive (liltixkeit ae5 VerkauLes känj?t von 6er (Zenekmix^un? 6e8 Xonkur8ma88eau88eku88e8 so. >veleker nsek ^oxlledkeit bereits an 0rt unä 8teUe ösriiber entsekei-^en v^irä. ^n8vn8ten selten kiir clen öjLentlieiien Verl?uuk die Vestimmun^en ^dvyk»t in LLckovec. > sei«m lkörper fallende lkletdung gab ihm vollends ein wenig Vertrauen erweckendes 2lu«^»hen. Kein Wunder, daß sich unter der Bevölkerung des Ortes alsbald das Gerücht verbreitete, in dem Bäldchen halte sich ein Irrsinniger auf. Als der Luftapostel eines Tages noch einige itinder dadurch erschreckt hatte, daß er im undetlei^ten Zustande mit wallendem Bart« und Haupthaar aus seiner Lufthütte hervorstürzte und sie, die ihn im Schüfe gestört hatten, mit einem Revolver bedrohte, beschloß man, den „wilden Mann" unschädlich zu machen. Cimlich wurde nachts die Lufthütte umzingelt und der nichtsahnende Ansiedler im tiefsten Schlaf« gefesselt u»d in ein Auto gepackt, ivelches ihn in sausender Fahrt zur nächsten Jrrenanfwlt brachte. Da aus einer anderen Anstalt kurz Vother ein Insasse entivichen war und daS Signalement des Ausreißers ungefähr mit dem des Tingelieferten übereinstimmte, so nahm man ihn dort fozusa-gen mit offenen Armen auf, und es bedurfte erst der Identifizierung durch den Arzt, der den Kranken seinerzeit behandelt hatte, ehe sich ihm der Weg in die Freiheit wieder öffnete. Spott gewinnt den Äugendpolal Da der Sportklub „Svoboda" von der lveiteren Austragung der Wettkämpfe um dön Jugendpokal des M. O. Abstand nahm, ist somit die Konkurrenz mit dem sonntägigen Spiel „ÄeleKNivar"—„R«pid" beendet worden. Als Sieger gingen Heuer die Jung mannen des SK. Zolezniöar hervor, die sowohl „Maribor" ats auch „Rapid" zu schlagen vermochten. Bekanntlich blieben im Vorjahre die Ktngmannen des SSK. A!a-ribor siegreich.^''' : Rapid-Knabentnenen. Borgestern fand als Abschluß des Knabenturnens ein Wettkamvf statt und traten zu diesem 16 Jungturncr an. Unter der Leitung des Herrn Prosi^s-sorS C e st n i k zeigten sie ihre Fortschritte im Hoch- und Weitspringen, Laufen über IlZV Meter, Kugelstoßen und Diskustverfen. Es gab manch heißen Kampf und im Hochsprung konnte der zweite und dritte Platz erst durch Stechen entschieden werden. Beendet wurde der Wettkampf durch eine Pei-delstaffcl von 8X70 Meter. Hierauf verkün dete der Sektionsleiter Herr Felix B ü d e-f e l d t das Ergebnis und gab der Erivar-tnnq Anödruck, 'daß auch im kommenden Jayre das Interesse'unierer Sport und Turnen sich noch steigern und zu wetteren Erfolgen führen werde. : Tilde« kommt »ach Wien. Die Wiener Tennisgemeinde, die in diesein Jahre schon Cochet bewundern konnte, wird in einigen Tagen die Gelegenheit halien. Big Bill Tilden fpielen zu sehen. Mit Tilden kommt auch sein Doppelpartner Hunter. : I« de» »»»»>»»»»>»> »cn«»» d«llnen6ecken veräen von der ei», kcdsten di5 2ur tein» 5ten ^u5iltdruns5 «»> leu^t. — «lte Decken vercken um-geeideitet. ^nn» 5tukec. klsttdo? Zlov«n»Ir» ulle» 24. in gutem Zustand, ist wegen Einrücken zu verkaufen. Anfr. Autowerkstätte O. DodiS, Stroßmajerjeva ulica. 7211 Ztslibuncks unverheiratet und gesund, «findet Dauerposten. (1 Reitpferd und 1 Wagenpferd).— Ganze Verpflegung init fchönenr Zrmmer und 300 Dinar Ai^angsgage. Antritt sofort. Apotheker Margulit, KriZevci bei Zagreb. I-Ierr frunzr ?ut^ xibt im eixenen und im dksmen »Nei Ver-^sndlen die trRurjxe t^scl^rickt von äem unerwarteten ttinsckeiäen seiner innissstxeüebten (Zsttin, Butter unvelcl,e sri 4. .luni 1929 um 23 Uiir im 67. I-eben8js!,re sankt entsciilaken ist. Die teure Verblickene vird vounerstsx. äen 6. ^uni um 16 illbi-SM Ortssriedkoke in I^uZe lur e>vixen I^utie bestattet. Die kl. Seelenmesse vird sm Lamstsx, den 8. ^um in cler pksrrkirclie I?u8e gelesen H/erden. I^u8e» den 3. ^uni 1929. 7256 putt» Oqtte. P»«,. 80I1N. putt. enkel. MariKorer Zeitung^ Nummer tiS. 7 Donnerstaz, den 6. Zun? ISZY.' IUm«t»ek»u Zugoslawlm und die SltuaNon am ErpottmaM Ein Interview mit Dr. Rudolf S t e i nm e tz-S o r o d o l « k i, Sektionschef i« Ministerium fiir Handel und Industrie, Abteilung fiir Außenhandel. WLIM wir in einem Agrarlande, wie cs Jugoslawien ist, vom Exportmarkt sprechen, müssen wir in erster Linie an !>ie Ausfuhr« Möglichkeiten für Getreide und im Besonde« ren für Weizen denken. Vorerst einige Daten über die W e l t-W e i z e n b i l a n z: Belgien führt über 10 Millionen q r^otischen Weizen ein und verbraucht davon 72^. Frankreich produziert V0 Mil« lionen q, verbrauäit aber 102 Millionen q, ist daher mit 12 Millionen q Passiv, kann diese Differenz aber leicht und rasch decken, und sogar noch einen Uebsrick)uh erreichen, da dort der Ha-Ertrag 14 q beträgt. Deuts 6) land verbraucht 51 Milli-^nen q und pro« duziert 33 Millionen, die Ewfuhr beträgt 'nlso 19 Millionen. Italien verbraucht 87 Millionen und nlnsj?1 Millionen einfuhren. England produziert 14 Millionen, das find bloß 185» des Bedarfes und führt daher 50 Millionen ein. R u h l a n d, ehe» mals der Getreidespeicher Europas, produ« ziert heute 157 Millionen und braucht 158 Millionen. Polen, Oesterreich, die Tsche6)oslowakci, Griechenland, die Echweiz, Schweden, Tä-l^emark, Finnland, Holland, Portugal und Spanien sind gleichfalls E i n f u h r l ä n« der. Ausfuhrländer sind dagegen Jugoslawien, Ungc^rn, Bulgarien und Rmnänicn. Die Gesamtausfuhr aus die« sen Länderii betragt 6,400.000 q, also nicht einmal so viel, als Belgien zur Ernährung seiner Bevölkerung einführen muß. Europa ist daher auf den Ueberscc'n'port angewiesen. Kanada liefert 065z seiner Produk« tion, das sind 73 Millionen q nach Europa, die B c r e i n i g t e n S t a a t e n 19?^ ihrer Produktion, d-aS sind 34 Millionen q. A r g e n t i n i e n 61?d (3? Millionen), Australien 58A; (18 Millionen) und die G r i t i s ch e n B e s i u n g e tt 8?Z (7 Millionen q). Japan, China und Brasilien haben leichtes Defizit, können es aber Mls der Weltproduktion decken. Mittel- und Südafrika produzieren den eigenen Bedarf selbst. Der Weizenkonsmn in Europa steht daher unter amerikanischer Kontrolle. 150 Millionen q werden jLhrlich eingeführt, davon allein 140 ans Amerika. Die iug 0 slawische AeizenauZ-fuhr, wie d. Ausfuhr d. Agrarpcodukte über« Haupt ist nun in den letzten Jahren auf sta»/ke Hindernisse gestoßen. Das Ausland hat NM seine eigene Produktion zu heben, starke Barrieren errichtet, die eigene Pro« duktion zu rationalisieren versucht und zu diessm Zwecke Schutzzölle eingeführt. Dort, wo es uns gelungen ist, diese Barriere zu überbrücken, haben uns die Preise und die Qualität vom Markte ausgeschlossen. Das Ausland hat in den vergangenen 10 Jahren alles unternommen, um durch ArbeitSinten« fieru«ig, Rationalisierung und Mechanisierung seiner Agrarproduktion, durch Ver» kaufsorganisationen, durch Verkehrserlelch« terungen und Nefaktionen, durch Erteiliing » im. Klttnen ANjtigsr der Somitagsaumaer werden höflichst darauf aufmerksam gßmacht, die Inserate in der Verwaltung späteste»« ii< Freitag v« 6 Uhr abeudt abzugeben. von Ausfuhrprämien un^. Erteilung billiger Kredite die Produktionsspesen der Agrar« Wirtschaft zu ermäßigen und die Produkte dadurch konkurrenzfähig zu gestalten. Gleich zeitig wurden bedeutende Maßnahmen zur QuaUtätsverbefserung dieser Produkiton getroffen, da bei gleichen Preisen stets die bessere Qualität ausschlaggebend ist. Auizerdsm erfolgte aber die Organisation eines Informationsdienstes, mit dessen Wirken gleichzeitig auch eine starke Propagmida auf dem Weltmärkte für die Produktion de? betreffenden Staates zusammentraf. Wir miissen zugeben, datz bei uns von allen diese» Matznahmen sehr wenig zn sehe« war, da leider unsere Mittel hiezu nicht ausreichten. Trotzdem dürfen wir nicht untätig den Maßnahmen der andern Länder zusehen und müssen reckitzeitig trachten, auch bei uns Resultate zu erzielen, die unsere Kon kurre,iz am Weltmärkte ermöglick)!. Durck) die Maßnahmen der europäischen Länder haben wir an Terrain verloren, wir miisten daher trachten, die bisherigen Absakmiirkte zu erhalten und neue zu gewinnen. Ilm die bisherigen Märkte zu erhalten, ist es notwendig, die Ursachen des Terrainver-lvstes zu erkcnnen, wenn die Ursachen weg' fallen, inuß logischerweise auch ^ec weitere Verlust der Absatzgebiete nnterbleibl.n. Nach der Art der Ursachen könni^n auch die Maß nahnicn zu ihrer Aufhebung getroffen, wer den. Die Qualität ist also zu oerbessern und der Preis des EzportprobukteS durch äußer ste Rationalisierung und die dadurch ent-stehende Gpesenverbilligung zu ermäßigen. Gegen die Erhöhung der Zollbarrieren gibt es zwei Mittel: Handelsverträge und Re-pressolien. Das Mittel der .'öandelöverträge hat sich in den letzten Jahren bei den Ver Handlungen mit der Schwei«, niit Deutsch land, Oesterreich und der Tschechoslowakei als wirksam gezeigt. Repressalien stellen wie der eine sehr riskante Maßnahme bar, de ren Effekt sehr problematisch ist, aus wel ckien Gründelt iheien zunieist auch ausgewi ichen wird. Gchon vor zwei Jahren tauchte da« her der Plan auf, ein staatliches Jnsti» tut zu griinden, das den Vorgängen am internatknelen Absatzmarkte die größte Aufmerksamkeit schenkt und das da. zu berufen sein soll, neue Mittel zu sin. den, de» zurückgegangenen Export wie-der zu heben und damit die Handelsbilanz in das notwendige Gleichgewich« zu bringen. Damals umßte di^' 7^dec aber infolge 'Mangelnder Kredite zurückgestellt werden und erst jeht^. nach dem Umschwünge in der jugoslawischen wirlschastc'politischen Ein« stellung, die ain v. ^^änllcr erfolgt ist, kam man dazn^ diese? nlte, in den ineisten an^^-länÄischen Elaaten in ähnlicher Weise schon längst bestehende Projekt eines Export« i n st i t it t e '5 zu realisieren. Das Institut wird die Absahnröglichtei-ten besonders in der Lenante und, wenn e' möglich ist, in Asien suchen. Es N'icd d?e ner' lorenen Plätze studieren. Der jugoslawische Export sott in solche Länder geleitet werden, die am Meere liegen, damit die Transportspesen verbilligt werden und damit anch gleichzeitig unsere junge Industrie die Möglichkeit einer Anssuhr findet, selbst Mtiel-und Südainerika !e>in">'i'n für unsere Äu>>-fuhr in iVetracht. Torthin kann in erster Linie ein grof;es Ouantuiu an >)olz, Zemeni und lZtein geliefert werden^ Der serni: Osten ist der Platz der ungealinten Möglichleiten für unseren Erp^rt. Soweit bekannt, haben wir bereits einige Firun'n, die nach dem sernen Osten liefern. Das Gesetz über daH Institut zur ^ördi.'--rung des Außenhandels hat bereits den Obersten gesetzgebenden Nat passiert nnd wird in kürzester Zeit Rechtstra't erhnlten. Die Aufgaben dieses Institute-? werden zweifach sein: Die informative Untersuchung der Absatzmärkte und die initi^^tiue Mitarbeit an ailen fragen, die den Aus^enhiindel betreffen. Außerdem nocli die Errichtung direkter ^chissalirtslinien niit den Absatz, ^Märkten. Tie Aktion» bezüglich der neuen Absatzgebiete wird sofort nach der '^Veröffentlichung des Gesetzes beginnen, für die Aktion zur Erhaltung der alten Märkte ist die kNitarbeit aller Faktoren zur Verbeße-rung, Verbilligung nnd Vergrößerung nn» seres Exportes nötig. Diese nene Einstellung Jugoslawiens zuui Weltexportmarkt wird sicher den gewünschten Erfolg erbringen. ' T. r i e d. Steuerentrichtung durch 20l»lge Kronenbons Anläßlich der nach denl Umsturz vorge-nonnnenen Kronenlimwechslung wurden 20?d zurückbehalten :md für diesen Betrag besondere Bons ausgegeben. Tendenz deS Staates ist, diese zurückbehaltenen Cnmmen soweit als möglich nicht in bar zurückzuerstatten, sondern sie an Zahlungsstatt zu verwenden. To bestimmt das Finanzgesetz sür das Jahr 1 »29-1930, daß diese S0?eigcn Bons, die bisher in gewissen Fällen als .Kaution angenommen wurden, für die bis zuin Jahre I92K rückständiges! Stenern verwendet werden können, jedoch mit der Einschränkung, daß die Inhaber dieser Bons, bezw. deren Nachfolger, die volle rückständige Steuersumnie auf diese Weise begleichet^ können, andere Personen jedoch nur bis zu 5v?h. Die Bons werden ohne Rücksicht auf die Hökic dcr Summe und den Ueberbinger auch bei Entrichtung von Geldbußen bei Finanzdelikten an Zahlungsstatt angenommen, jedoch nur nach Maßgabe des au? die Staatskasse entfallenden Betragen. Die Steuerbehörden erhielten dieser Ta^e b^r.'its die nötigen Anweisu«igen für di:? Annahme und Verrechnung dieser 20?Sisie.t ilkronkn« bons. sereZ Staates. Dcr Konsul, der über ausgezeichnete Verbindungen verfüg!, beabsichtigt ein Konsortium zum geczenseitigen Warenaustausch zwischen Holland und Jugoslawien zu gründen. Jugoslawische Interessenten, die '!Üt ihm in ^Handelsbeziehungen gu treten wÄnscheu, wollen sich direkt an den Honorarkoniul, Rotterdam, Körte Wijnb-tug strat 2, lvenden. Tie Zsorrespondenz kann auch in slowenischer Sprache erkolgen. X Die Ljubljanaer Mustermesse weift schon jei/>t sehr zufriedenstellende Erfolge auf. Allein nnl Sonntag wurde eine Nekordziffer von 1)0.000 Besuchern verzeichnet. Für die Untcrbri«,gung der Mste ist hinreichend gesorgt. ".k^'o es an verfügbaren Betten in Her-» bergeil und Privatwohnungcn mangelt, werden Schulen und sogar Eisenbahnwagen hevangezogeil. Es wurden bereits namhafte Abschlüsse getätigt, so vor allem in verschiedenen Maschinen, vornehmlich landwirtschaftlichen. Die Möbelindustrie erhielt zahlreiche bedeutende Aufträge auch aus anderen Gegenden Jugoslawiens. Täglich besuchen hunderte von Ähülern die Ausstellungsräume. Interessant ist, daß die meisten Stücke >der Geflügelausstellung bereits verkauft sind. X Vergebung einer Bahnhofrestauratioi». Am 27. d. findet bei der Ttaatsbahndir^k-tion in Sarajevo die Pachtvergebung de? Bahnhofrestaurativlt in Podlugovi in Bosnien statt. Informationen erteilt die .Handels-, Gewerbe« und Jnduftriekammer in Ljubljana. SommerSohrplon > «»«>« «b lS. Mai lS» / Äugoflawien importtekt Mvbt>... Elne unliebsame Erscheinui'.'Z in uitlirem Ä'Uschastsleben ist jedenfalls un'.'erhält-mäßig große Möbelobwohl unse-rz Möbelindustrie in ''tindig^r Entwicklung begriffen ist. Es gibt i.i ^Jugoslawien, vor-nel'nilich in Slowenien, Firme.1, die sich .r.i! denl Auslande wo.)l uiess^n fi'uncn üi^icschen davon, daß w:r die ?^leiche Wlirc billtger zu erzeugen imstande lind. W.°. o:of. unsere. Möbeleinfahr n>'>ch imnier '.st, beweist im besten der Umstand, das; iin Voi. jähre aus Oesterreich, wo di^: Nöb^lan.ssuhr jländig im Steigen begriffen ist, vcrjchii.deue Zimmereinrichtungen von eiwr 1Z Millionen Dinar bezogen wurden. j!^in Wund'.'r, idas^ Jugoslawien in der Liste d^r österreichischen Holzaussuhr die erste Lt^'le einninrn':. Die gesamte jugcflawische Möb.'leinfuhr iic'trug in den beiden letzten Jahr.ZN e!wa 44 Mlllio-nen Dinar, während sich die Ausft.hr auf kaum 3 Millionen Dinar stallte. Ein ^^such d?r Möbelausstellung in i-er Ljublianaer Mustermesse, die noch bis Sonntag geöffnet ist, wird jvderniann, insbesonde'e aber unsere Möbelhändler, von der Güti? und der Preisgestaltung der heimischen Äöb.'serzeu gung überzeugen. XvkuuLt ZÄLe w 7eit X Jugoslawische Holzausfuhr nach Grie chenland. Die Ausfuhr jugoslawischen Hol zes nach (Griechenland weist eine recht be sricdiqende C^ttwivklung aitf. Infolge dcr vorjährigen Erdbeben hat eine regere Van tätigkeit eingesetzt, was eine .^^'»ebung der Ein fuljr jugoslawischen Holzes bedingt. Jiu Vor jähre si'chrte unser südlicher Nachbar insge sanlt 205.000 Tonnen .Holz nnd .Holzwaren ein, davon aus Jugoslawien weit i'ibcr die .Halste lrnnd 144.000 Tonnen). X Aus dem Handelsregister. E i n g e- tragen wnrden die Firnien: Peter Mavri Eo.. l^emischtwarenhandlnng in Arclin sowie Al. Neudauer, Holzerporthandlung, G. 'n l>. in Gornja > Aus dem Gei.lissenschastt-reg'.st'!?. E i n getragen wurde die Ag':ar.ien?ei tichaft r. E. nl. b. H. in .Hasdina. X Zur Vertiefung der HandelSbeziehun gen mit .Holland. D'r jngoflawische .Hono rarkonsnl in ^>'otterdan?, Herr .H. .H. v^n D.irn, hielt unlängst ini .Haag und in No! terdam Ul?hrere sehr <'ut besnchle 'Vorträge iit^er die ^lierhällnisie in ^'»naoflannen, in:-« besondere über die wirlschaktliche Lage un- 0LS 1.1» Z.IK 4.07 7.04 7.g8 7.4S 8.14 9.10 924 11.43 1Z.R 12.V0 lZ.SZ 13.VZ 14.S7 USZ IS.00 15^1 1b.l8 1S.SS 18.14 18.S0 18.?« S0.50 ii.os 2l.S9 sz.i6 ?er»oasl» » Vemiiekt k'erioll«» » », SeilvsU » ?eno»«a SebveU (-«miiedt ?enioasa ?erzon«v »vs SpUt. 8u8a^. ^i«a 7ri-t, riam» ko1ja»a« St. III Vi« Alurelca lÄstt, 2»ssr«b^'' ?r»ss» IVisa ssotoriba, SvIiotU v«<>ssr»ö. SpM' Ir!«», St. ch- Ikistt» 2>«eb Kaä»»e»t, »onit» 3odot» k'ila lU»js«vtart; vruelc ». 6. tlar 2sLreb, «ütlcoiee 7ait n»sd 0.45 1.45 2.e0 4.35 .-i.20 ö.4t) V.Z5 6.44 824 s.oo 9.3^ U 35 13.15 13.20 I3.S8 13.30 14.13 14.SI 14.33 15.Z2 1S.I? 16.45 17.00 17.20 18.40 18.4« 20.05 8eIm«U l'srioain kemiiekt ?«r»»nen tZemiscbt tScIlnell ?er«oo«a Kemiscbt perioaen j >Viea Iriest. Vium» 8pUt 'VVi«» l.jub1jHn»,2»kred,Loto ILI»x«nkd^ St. Il1 Lodota, Lu -St. 11^' . kllällpsst 15. IX Irl«». k va»ssr»lZ, 3»Iit-ri.e«asllrt(I5.Vl.-15.lX.) >Vj«n, kr»? Lodot», IZll6»p«»t k'»I» 2»zsr«d. Inest St. Nj !sWMI GregorLiLeva ul. g j1. Stock), WSNMMVLA, din V. ISSV 14 ??l./»»icvcklc/^v? voK macne «> »>I»»»ss>«W» »«ss vva 1. d« l5. ^«ni «lsmit jeclemuum «cd von äek desoackn ^t«n ^usIitSt unll ^u5kükrunx I». o^AVi« ?«>« Kleiner ^nieiqer chttte«»aßer ^Wario«" zur Erfrischung und Reinlzuna, zur tätlichen Gesichtspslkqe, ftr Kport und Reise. 7208 M«d, nur besserer Herkunft, wird in gute Pflege genommen. 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