Nr. 164. Montag, 20. Juli 1896. Jahrgang 115. Mbacher Zeitung. Pr«n»«tlal!« i^u 4 jjeNl» 2l» ll,, gröhere per ZrOl N lr,: b.'i öflsrel, Wledsshoülügsn prr Zelle 8 lr. D»i«iDr«N,« besindel ftch «ongieftplah Vtl.L. bl, M«b»r^o» Vahnliojgll^t Nr, lb, 3pr,chftu,lbsn bei «lbllctlon von 8 bl» 1l Uhl vor»itt»,« U»fl«ml!sr»f Ur« ^ der mittlere Barometerstand 736 1 mm, 'l>n 2 ,^tusche Maximum 751-9 am 30. December detnb "hr und da« Minimum 712 1 am 19. No. Mtler U" ^ Uhr; im Jahre 1694 betrug der <4y.^ Barometerstand 732 9 mm, das Maximum ?i2'y "" 13. Jänner um 10 Uhr und das Minimum ^? '^' December um 8 Uhr morgens. Hen In Arologischer Hinsicht gestalten sich die ört. ^dttUhaltnisse sehr günstig; von dem 40 727 km' "lassHlagsgebiet nehmen die oberirdischen, offenen ^ohe A>e etwa 3 pCt. ein, also eine außergewöhnlich ' Un?,?Mahl, woraus man zugleich ersieht, dass ""irdischen Wasserläufe sehr ausgedehnt sein müssen. Die atmosphärischen Niederschläge in Form des Regens, des Schnees, des Thaues u. s. w. sind relativ überaus stark, und es gehört Ibria zu dem sogenannten Regenwinkel an, worüber die nachstehende Uebersicht die Belehrung liefert. Der reducierte atmosphärische Niederschlag auf ^.i m" betrug: I. 1890 1891 1892 1893 1894 84 2 l 106-6! 107 5! 102 3 1 909! Die Thäler sind eng mit vielen kleinen Mulden und so geschieht es, dass sich die stark verbreiteten Grundwasser in den tiefer gelegenen Stellen ansammeln und als viele Quellen und natürliche Brunnen in den Thalrinnen zutage treten. Die sämmtlichen aufgeschlossenen Quellen sind Hochquellen, nach den Tief-quellen zu suchen hatte man niemals nöthig gehabt. Die Quellwasser sind größtenlheils immerwährend klar und lassen die Bildung eines Schlammsedimenles oder einer Kallincrustation nicht zu. Die Quellenspeisung geschieht fast permanent gleich, deshalb lassen die Quellen bloß in der Periode einer lang anhaltenden Dürre ein wenig nach. Die fast constante Leistungsfähigkeit der einzelnen Wasserleitungen wird auch dadurch ermöglicht, dass man bei manchen mehrere Qnellenstränge zusammena.»fasst hat. Das fließende Wasser hat einen grünlichen Stich und führt nur nach heftigem Regen suspendierte, mechanisch beigemengte, schlammige Stoffe, die sich bei ruhigem Stehen absehen. Infolge dessen, dass die Atmosphäre Idrias die üblichen Atmosphärilien, wie Ammoniak, Salpeter-und Salpetrigesäure sowie andere schädliche Gasarten in sehr spärlicher Menge enthält, sind auch die Wasser sehr rein von jenen Gasen, da belannterweise da« Wasser die Gase gierig absorbiert. Der Voden auf ' den Thalgehängen wird nur theilweise cultiviert, somit ' wird derselbe durch die Zersetzungsvroducte der animalischen sowie der vegetabilischen Abfallstofse der hau«, wirtschaft nicht inficiert und sohin wird für den Reinheitszustand der Quellsammelstatten schon von der Natur her gesorgt; allenfalls ist von den Anwohnern für die Einhaltung der allerthunlichsten Reinlichkeit des Bodens die größte Sorgfalt zu tragen. Diese beiden Thatsachen bedingen die gute Qualität der ^Idriaer Trinkwasser. Dennoch mag erwähnt werden, dass den Dolomit« und Kalkgebirgen entstammende« .Wasser das unreinste ist, wogegen die Urgebirge da« beste Wasser liesern. Die Schneewasser nach dem Abschmelzen de« Winterschnees und die Regenwasser verursachen keine besonders gefährlichen Wasscrlaufextreme; fie finden in den kurzen, schnell absteigenden Wassergräben und in den aeläumigen Bächen hinlänglich raschen Abfluss; so besitzt auch der Idrica-Fluss ein entsprechend große« Bett, um nöthigenfalls das Hochwafsrr ableiten zu können. Deswegen geschieht es, dass Ueberflulungen nur sehr selten zu verzeichnen sind. Nnderselts m-filtrieren die Wassermengen in den verwitterten Erd« chichten, namentlich in den Dolomit« und Kalkgebirgen, und verbreiten sich als unterirdische Wasserläufe über große Flächen. Die Frtthjahrs-Schneemassen verdunsten größtentheils allmählich. Die Waldbestände, welche die atmosphärischen Niederschläge am besten zurückzuhalten und auszugleichen vermögen, indem ihnen eine längere ' Abflussperiode gestaltet wird. sind in der nächsten Nähe von Idlia sehr gelichtet. Laibacher Zeitung Nr. 164. 1414 20,tIuli 1896. mit den eingebornen Muselmanen erblickt, um die Christen zur Wiederaufnahme der Waffen zu veranlassen und jegliche friedliche Lösung zu vereiteln. Die Militärbehörden in Kanea stehen im Gegensatz zum Civilgouverneur, dessen Befehl, nicht vorzugehen, von den Truppen einfach verachtet wurde. Die Consuln in Kanea befürchten ernste Verwicklungen. Den letzten Nachrichten zufolge hat die griechische Regierung neuerdings Vorstellungen bei den Mächten wegen der letzten Vorgänge auf Kreta erhoben, welche sie al« nur von den Türken hervorgerufen bezeichnet, und erbittet eine energischere Intervention, damit die Pforte den berechtigten Wünschen der Kretenser entspreche. Der Kampf um Apolorona dauerte am 16. d. noch den ganzen Tag hindurch, ohne dass es den türkischen Truppen gelungen wäre, die christlichen Aufständischen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Es heißt, in dem Fort Noxare (Provinz Agios - Vassilios) würden dreitausend Soldaten belagert. Politische Ueberficht. Laib ach, 18. Juli. Von ungarischer Seite wird über die Aus« gleichs-Verhandlungen gemeldet: Die Aus« gleichsverhandlungen wurden am 16. d. M. vormittags auf der ganzen Linie energisch fortgesetzt, um der am Nachmittag zusammentretenden Conferenz der beiderseitigen Ministerien die Arbeit zu erleichtern. In den Ministerien für Handel, Ackerbau und Finanzen verhandelten die Ressortminister mit ihren ungarischen College» die bisher unerledigt gebliebenen Partien des Zoll- und handelsbüudnisses, zu welchen VerHand« lungen auch die beiderseitigen Fachreferenten zugezogen wurden. Ungarifcherseits waren außer den bisher Genannten auch die Ministerialräthe Töpke und Losonczy und Sectionsrath Dobolay zur Finalisierung der bezüg lichen Verhandlungen erschienen. Den Verhandlungen im Ackerbauministerium, deren Gegenstand neben den gegen Weinverfülschung zu treffenden Maßregeln die veterinärpolizeilichen Bestimmungen des Zoll- und Handelsbündmsses bildeten, wohnte als Ressortminister des Innern auch Ministerpräsident Graf Badeni bei. Insoferne gewisse, heute zur Verhandlung gelangende Fragen auch das Ressort des Ministers des Neußern tangieren, ist in der Mittagsstunde auch eine Conferenz beim Grafen Goluchowski in Aussicht genommen. In der Conferenz der beiden Finanzminister, die zu> meist dem neuen Zuckersteuergesehe und der Finalisierung des Gesetzes über die Mineralölsteuer gilt, dürfte auch die Banl« und Valutafrage berührt werden, in welcher die beiderseitigen Referenten Ministerialrath Dr. Popovic und Oberfinanzralh Dr. Gruber bereits gestern miteinander conferierten. Doch fcheint die Hieherkunft des gegenwärtig in Komjath beim Baron Wodianer weilenden Bankgouverneurs Dr. Kautz sich bisher noch nicht als nothwendig erwiefen zu haben. — Die Fortsetzung der Verhandlungen, betreffend den Abschluss des bulgarischen Handelsvertrages dürfte erst im Herbst stattfinden. Das deutsche «Armee «Verordnungs« Blatt» veröffentlicht das Gesetz, enthaltend Aenderungen des Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärte des deutschen Heeres vom 3. August 1893. Danach werden vom 1. April 1897 ab die Infanterie in 624 Bataillone, die Cavallerie in 465 Escadronen, die Ztzves Vaters Hochter. Berechtigte Uelicchtzung aus dem Englischen von E. Vilmar. (6, Fortsetzung.) Geralds Züge verriethen deutlich, dass er das Gelesene nicht verstand. «Daraus werde ein anderer klug!» meinte er kopfschüttelnd. «O, du lieber, einziger, alter Ignorant!» rief Alice zwifchen Lachen und Weinen. «Sag', bist du denn so schwer von Begriff ? Es ist ja so überaus einfach'.. «Für einen klugen, kleinen Frauenzimmerkopf vielleicht. Mein stupides Männerhirn weiß sich keinen Vers daraus zu machen. Was will denn vor allem ,Deep Lips' besagen?» «,Deep Lips^ ist der Name einer Silbermine in Colorado, deren Actien an der Londoner Börse coursieren; dieselben sind in den letzten zwei Jahren sehr gesunken, da die Mine für nahezu ausgebeutet galt. Der Satz «auf frisches Oel gestoßen» kann nur eine Bedeutung haben: dass die Arbeiter unerwartet eine Silberader entdeckt haben. Daher der Rath, so viele Actien als möglich aufzukaufen. ,Wall Street noch im Dunkeln' heißt: diese Nachricht ,st den Maklern und Börsianern in New-Iork noch unbekannt. Sobald sie Kunde davon erhalten, gehen nämlich sofort un« zählige Kabel^elegramme mit dieser Meldung nach England ab. so das« in diesem Falle eine Stunde von äußerster Wichtigkeit und unschätzbarem Werte ist. Ach, wenn wir nur jetzt so glücklich wären, die ersten im Felde ^«?''^""^^e ich--------Aber vorläufig still Feldartillerie in 494 Batterien, die Fußartillerie in 37 Bataillone, die Pionniere in 23 Bataillone, die Eisenbahntrupften in 7 Bataillone, der Train in 21 Bataillone formiert. Wie man aus Paris meldet, hat der dortige serbische Gesandte, Herr Garaschaniu, leine Kenntnis davon, dass seine Versetzung nach Petersburg beau« sichtigt werde. Die diesbezügliche, wiederholt aufgetauchte Nachricht dürfte daher unrichtig sein. In der spanischen Kammer erklärte der Minister des Innern Cos-Gayon, er kenne die Um» triebe der Flibustier in Spanien und lasse sie überwachen. Im geeigneten Momente werde die Justiz einschreiten. Wie aus Havanna officiell gemeldet wird, warden die Insurgenten-Banden Ieref, Vapora und Morejon in der Provinz Matanzas geschlagen. Im Verlaufe der vorgestrigen Sitzung des englischen Unterhauses fragte Barlett an, ob Chamberlain eine Bestätigung der beunruhigenden Telegramme aus dem Matabele-Lande erhalten habe, befon« ders über den Mangel an Lebensrnitteln, unter dem die Colonisten infolge der Unterbrechung des Straßen-Verkehres nach Mafeling leiden sollen, und ferner über die Unzulänglichkeit der Streitlräfte. Chamberlain antwortete, er habe keine Bestätigung der erwähnten Gerüchte erhalten. Nach dem letzten von dem General Harrison eingegangenen, von Samstag abends datierten Telegramme erscheine es nicht erforderlich, weitere Truppen zur Unterdrückung des Aufstandes zu entsenden. Nach einer uns aus Karlsbad zugehenden Mel« dung ist es nicht richtig, dass der dort zum Cur. gebrauche eingetroffene serbische Hofmarfchall, Major Raschic, mit einer Mission des Königs Alexander an den König Milan betraut sei. Wie aus Christi ania gemeldet wird, beschloss das Storthing, interimistisch bis zum 22. d. M. den Zoll für Weizen auf 75 Oere, für Weizenmehl auf 2 Kronen per 100 Kilogramm, für Zucker auf 27 Oere per Kilogrvmm zu erhöhen. Für Paraffin und Petroleum wurde der Zoll auf 5 Oere per Kilogramm festgesetzt. Es wird beabsichtigt, die beschlossenen Zollsätze später für die ganze Budget-Periode in Geltung zu setzen. Daily Chronicle meldet aus Constantinopel: In Egin, District Diarbekir, wurde die armenische Bevölkerung niedergemetzelt. 400 Armenier sollen ge« tödtet, die Stadt geplündert worden sein. Die demokratischen Deutsch-Amerikaner — und die meisten eingewanderten Deutschen sind Demokraten — werden vermuthlich in überwältigender Menge gegen die von der Partei erwählten Candidate« stimmen. Von 700 in den Vereinigten Staaten ver-öffentlichten deutschen Zeitungen sind nur 31 für freie Silberprägung. Es gibt in den Vereinigten Staaten 1.200.000 stimmberechtigte deutsche Wähler. Die Demokraten, welche gegen das Chicagoer Programm und dessen officielle Vertreter sind, haben sich meistens noch nicht schlüssig gemacht, ob sie für den Candidate« der Republikaner, Mac Kinley, stimmen oder eine dritte Partei bilden sollen. Der frühere amerikanische Gesandte in Berlin. Mr. Andrew White, hat sich gegen die Candidatur Bryans erklärt, auch die New»Iorker Staatsdemokratie ist wider ihn, während Tammany Hall zu Bryan hinneigt. Zu ihrer Schreiberei zurückkehrend, setzte Alice folgende Depesche an Mr. Boucher auf: «Kaufen Sie für mich Deep-Liv-Actien. soviel zu erlangen sind. Verlieren Sie keinen Augenblick. Morgen früh um zehn bin ich dort.» «Aber —» «Kein Wort jetzt, Herzensmann, ehe dieses Telegramm fort ist,» bat Alice, ihm das Papier ein-händigend. «Abgesandt?» rief sie ihm entgegen, als er nach einigen Minuten zurückkehrte. «Wort für Wort! Nun aber erkläre mir endlich, was das alles zu bedeuten hat.» «Gern, lieber Schah.» «Zuvor aber möchte ich erst deinem Vater die Depesche hinsenden.» Alice sah nach der Uhr. «Es ist jetzt ein Uhr dreißig. Der Mann braucht je eine Stunde für Hin- und Rückweg. Dann wäre es also drei Uhr dreißig. Rechnen wir hiezu eine weitere halbe Stunde, bis das Telegramm in Mr. Simmonds Hände gelangt, so wird die Uhr vier. Die Börse ist dann bereits geschlossen. — Gut, du kannst die Depesche absrnden. Boucher hat einen prächtigen Vorsprung, und wenn er seine Pflicht thut, ist morgen früh weder für Geld, noch gute Worte eine Deep.Lip-Actie zu haben.» «Da« heißt also, dass du aus der Kenntnis, die du aus deines Oheims Telegramm geschöpft, Vortheil ziehen und deines Vaters Actionen in dieser Sache zuvorkommen willst?» lFortsetzung folgt.) Tagesneuigleiten. — (Fünftes deutsches Säugerbundes' fest.) In der gelt vom 1. bis 3 August b. I. findet in Stuttgart da« fünfte deutsche Sängerbunbesfest statt/ das auch etwa 800 Sänger au« Wien und Niederöslerrellh besuchen werden. — (Großer Postdiebftahl in Prag.) Se» längerer gelt geriethen im Prager Hauptpostamte Gelb-briefe in Netlust. Die Ueberwachung des Hauptpostamtes wurde deshalb verschärst. Kürzlich kam trotzdem übermal« wieder ein Geldbrief mit einigen hundert Mark ab' Handen. In der Nacht auf Sonntag langte aus Lobositz eine Sendung mit 16.000 st. ärarischen Geldes ilN Hauptpostamte an; auch diese Sendung gerieth in Verlust. Es wurde festgestellt, dass der Brief zuletzt in be" Händen des 23jährigen Manipulations-Piurniften Ml Hain aus Smeclo gewesen ist. Derselbe leugnete jede Schuld, wurde aber in Haft genommen, weil in einelN nächst dem Manipulationsraume gelegenen Locale until alten Papieren ein Bündel mil gehn-Gulden-Nole« gesunden wurde. — (Eine deutsche wissenschaftliche Expedition nach Volhara.) Wie «an au« Petersburg schreibt, hat kürzlich eine deutsche Wissenschaft liche Expedition auf ihrem Rückwege aus Volhara TW passiert. Sie bringt eine reiche Ausbeute an Vögel«, Reptilien und Insecten sür das Berliner Museum »lt. An der Spitze der Expedition steht Gras Meinhardl vo" Leiborf'Steinart und seine Begleiter sind Dr. Flericke u"b Herr Just. — (Grubenunglück.) Ueber das bereits lulj telegraphisch gemeldete Grubenunglück in einer Kohle«' grübe bei Pittston in Pennsylvanien am 28. Juni d. 3, welchem 59 Menschenleben zum Opfer fielen, wird del «Köln. Ztg.. mitgetheilt: «Infolge leichtsinnigen Raub' baue« hatten sich schon seit längerer Zelt die Anzelche" bemerkbar gemacht, dass die Decke des Stollens ei"' zubrechen drohe. Erst am 27. Juni ordneten die Gruben« iiefiher die Stützung der Decke an; bevor aber dies/ Arbeit vollendet werden konnte, brach das Unglück übs die in dem Schachte Beschäftigten herein. Mit eine» entsetzlichen Getöse stürzte der ganze Stollen zusammen, zugleich erfolgte eine heftige Explosion schlagender Weltel, so dass die durch die Katastrophe hervorgerufene sl' ichillterung auf der Erdoberfläche im Umkreise vo" mehreren Kilometern verspürt wurde. Von den zur ö"' des Unglück« in der Grube befindlichen Personen dittfte nicht eine mit dem Leben davongekommen sein. Zuglel" bemerkte man den Einbruch von Wasser in da« Gels' werk. Man schließt, dass die Wasser des in der N^ des Bergwerkes voriiberstleßenben Susquehanna ° Fluss^ zum Theile ihren Weg ins Innere der Kohlengrude «e' sunben haben und sie zu ersäufen drohen. Die bei del" Unglücke ums Leben Gekommenen find größtenlheils Pole"' Vöhmen und Ungarn.» — (Opfermuth einer Großmutter.)^"' Pari« schreibt man: Um 11. d. M. mittag« brach '" Fih.Iame« bei Clermont (Departement Olse) in ei«el mit Stroh gefüllten Scheune Feuer aus, in der der M jährige Knabe Delasaunagöre spielte. Als da« Kind v° allen Seiten die Flammen aufsprühen sah, stieß " gellende Schreie aus, die zu Ohren seiner Großmut^ der Witwe Rozier, drangen. Die zu Tode erschreckte "> Frau eilte ihrem «nlelchen zu Hilfe, aber die Fe«e" brunft hatte schon eine solche Ausdehnung gewonnen, ba! auch die Greisin sich nicht mehr au« der Scheune i" retten vermochte und mit ihrem Enkel zusammen ^ Tod fand. Als die Feuerwehrleute de« Ortes nach nie?' stündiger harter Arbeit da« Feuer gelöscht hatten, U man aus den Trümmer« und «schenhaufen die voll'» verkohlten Leichen der Großmutter und des Enkels he"",' Die furchtbare Tragödie hat unter den Bewohnern d" Ortes groß« Bewegung hervorgerufen. ,, — (Von der Ausstellung in Nish"'. Nowgorod.) Am 11. Juli gieng über Nishni-Nolvg"" ein starker Gewitterregen nieder, wobei in der «usste"""" durch das eindringende Wasser bedeutende Schäden ". gerichtet wurden. So sickerte das Wasser durch das ^" des Centralgebäudes und verdarb viele ausgestellte M"^ In der Kunftindustrie.Ublhellung wurden viele Oege" stände vollständig ruiniert; die Decken des Gebä"" wurden so durchweicht, dass sie jedenfalls platzen »oelv ' sobald das Holz trocknet. Dasselbe Schicksal theilten "^ manche Pavillons — nicht zu sprechen von den Anlag wo die Wege in förmliche Teiche umgewandelt lva Am meisten gelitten hat die elektrische Bahn auf " Ausstellungsgelände; die unterirdischen Leitungen fta^„ unter Wasser und auch die Erbe zwischen den Sch"""^ war von den Fluten sortgespült. Der Regen hat" ^, ganzen nur eine Viertelstunde gedauert, doch hat" genügt, um soviel Unheil anzurichten. A" — (In London) sind nach angestellten .. rechnungen 360.000 Frauen in Geschäftshäusern bes«« ,^ darunter 60.000 al« Comptoirbeamte. In den Ve"l"" , Staaten sind zwei Drittel aller Lehrer Frauen, '" ^l« Mrl und New'Iersey sünf Sechstel und in Vlassa Burgslaller Edlen von Vibishini, unternommen, ayreno die Wirlung der Verbauungsarbeiten der Herr «Math «nb Leiter der Wildbachtirrbauungs.Abtheilung « Wach, Cornelius Nieder, an Ort und Stelle er-läuterte. Die Generalversammlung am 7. Juli, die im großen ^Mlaale stattfand, leitete die Begrüßung der an-!M> Vereinsmilglieber und Gäste durch den Verein«. Lenten Herrn Ludwig Freiherr« von Verg ein. l »nderz wurden der persönlich anwesende Herr Statt. !» m ^' ^lcellknz Theodor Ritler von Rinalbini. ^ ^ertreter des hohen l. l. Ackerbauminifteclums. Herr /"Wftlllth Anton Rossipal, die Vertreter der y."''chen und lüftenländischrn Landesregierung Herr «n "'"strath Wenzel Goll und Herr Forstralh Joses Mch, ferner der Vertreter der Stadt Trieft, Herr ^ ^ urgstaller Edler von Vidishinl. der Vertreter 5 '"'Nischen Sparcasse Herr Peter Laßnil begrüß», W c ^ Begrüßung der Repräsentanten der Karst-^'"ftung, dann der Forst- und landwirtschaftlichen "'"e und Korporationen solgte. ^-"llchdem die Vertreter ihren Dank ausgesprochen, ^ zur Tagesordnung geschritten. >le ^ "othwendlg, die Neubegründung. beziehungsweise sick "ü°lstung durch entsprechenden Caulionlerlag zu it, - b>ezu sei die Anmeldung dieser Hiebsoperationen .'"örtlich. Da die, aus Erlassung eines betreffenden t,ü. Nchbes eingebrachte Resolution nicht die hin« .^ende Unterstützung sand, wurde der Antrag an den ^re,n«au«schuss zurück verwiesen. Ti«^ ^'"^ ^^"°' bie Betrachtungen über die "zweite der Waldcommassation sür den Wirtschasls-^eb, wurde wegen Verhinderung de« Referenten von Tagesordnung abgesetzt. ^n.?.«" ^ ^"s"ich und jagdlich wichtigen Vor-"w! ^""2 insbesondere zu entnehmen. In sachlicher ^<^ " b'^ Vortrage und die hieran gelnüpften Ä^lim?" ^" ^"lass zur Fassung mehrfacher , ^lhln «"' ^°"°" diejenigen, betreffend das rigorose ^ uv». b" Waldvertheilung vorzugsweise in Hoch. Ml« "° auf Karftböben, die Schaffung gesetzlicher Kl„^ vinlanhaltung der jeder Walbcullur schädlichen ^ tz'" und die energische Durchführung der gesetz. 3^ ^ Elften hinsichtlich der Bestellung sachlundiger, 3^^d. ""«behörde befähigt erkannter Personen für '" syy^d Iagdfchuh.Dienst besonders hervorgehoben l^^ de„ s^ referierte Herr Canonlcu« Dr. Elbert '^"de^'Mndigen Antrag wegen Veranstaltung von je? "n tv" "°er die Forstwirtschaft im Kleinwaldbefitz', e?^"z ^ l ^"ierung eines Waldwärtercurses sür dic !d!^" Un! ^lese Anträge wurden zum Beschlusse "'dal« >. " Verelnspräsidlum ersucht, dahin zu h,, !d«,n,. °"d>. senden V^bpst ""d nachdem der Vorsitzende den ! ° dl«l,.^" Danl sür das Erscheinen ausgesprochen, ' i„z. ^u« ?' "schlössen. btv 1°"bere plenarversammlung, die hieraus folgte, ist ^leln^^e.Errichtung eines Aussorstungsfonbe« für Sihung.) Der Laibacher Vemeinderalh hält morgen, den 21. Juli l. I., im städtischen Rathzsaale eine außerordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Gericht des Vorsitzenden. 2) Verlesung und Veriftcierung des Protokolls über die letzte Sitzung. 3.) Bericht der Personal« und Rechts'Section über die Zuschrift der l. l. Landes» regierung, betreffend 5ie Auszahlung der Entschädigung an die Gemeinde Unter>Schischla für die Incorporierung der ftäbtifchen Gründe. 4.) Bericht der Finanz.Tection über Nachtragscredite zu» städt. Voranschlage pro 1896. 5.) Berichte der Polizei-Section: a) Ueber den Antrag de» Stadtmagistrate«, betreffend die Fialerftandplähe; b) über da« Gesuch der Fialer «Genossenschaft um Befreiung von Mautgebüren; o) über Rechnungsabschlüsse, betreffend die ftädt. Armen und im städt. Nrmenhause unterbrachte Sieche, pro 1895. 7.) Berichte der Schul« Section: ») Ueber einige Aenderungen des Statutes für die höhere Mädchenfchule und über die Eröffnung der ersten Classe derselben; d) über die Gründungs'Urlunde ^ der städt. Stiftung jährlicher 250 fl. für Frequentanten ^ an höheren Gewerbeschulen. 7.) Selbständiger Antrag des Gemeinberalhs-Mitgliedes Dr. Ritter von Gleiweis« Trfteniski, betreffend die Instandsetzung der Tirnauerlände und Entrichtung von Gebären für Baumaterialien. 8.) Selbständiger Antrag des Gemeinderath« - Mitgliedes Dr. Val. Krisper: a) Um Rücksichtnahme auf den Stadt« theil Deutfcher Platz bei Errichtung von öffentlichen Gebäuden, insbesondere Schulen; !)) u« Erwerbung geeigneter Plätze zur Errichtung von ftädt. ^^ulrrog» anläfslich der Ablösung von Gebäuden und Gründen; o) um Abänderung des Gemelnderathsbeschlusses vom 2. October 1895. 9.) Bericht der Personal- und Rechts.Section über das Er« gebnis der Disciplinar-Untersuchung gegen den Nmtsdiener Albin Iebacln. 10.) Berichte der Stadtregulierung«-Section, betreffend den Anlauf von Gebäuden und Gründen folgender Laibacher Hauseigenthümer: u) Der lrain. Industrie'V^fellfchaft in der Maierhofgafse Nr. s; d) des Iofef Koutny in der Hilscher.Gasse Nr. 6; o) der Frau Anna Regally, Kuhthal Nr. 26; ä) der Frau Antonia Towsic an der St. Petersstraße Nr. 15; 6) der Frau Marie Ezerny in der Schuftergasse Nr. 3; k) des Dr. Karl Ahazhizh in der Franciscanergasse Nr. 8, und, F) der Nal. Ieschlo'schen Erben in der Varmherziger-Gasse Nr. 1 und 3. — (Schlussprüfungen an der Orlenta« lischen Akademie.) In der abgelaufenen Wochen wurden an der l. und l. Orientalifchen Nlademie wie alljährlich die Schlussprüfungen unter dem Vorsitze des Delegierten des Ministeriums des Neußern, geheimen Rathes Freiherrn Zwiedinel von Südenhorst, sowie unter Mitwirkung der von dem Ministerium hiefür speciell bestellten Prüfungscommissäre abgehalten. Diefe Prüfungen, welche sich im ganzen auf zehn moderne Sprachen, ferner auf die an der Akademie gelehrten rechts« und ftaals« wissenschaftlichen und diplomatischen Fächer erstrecken, er« gaben ein günstige« Resultat, indem trotz der hohen Anforderungen von 24 Eandidaten zehn dieselben mit ausgezeichnetem, zwölf mit lobenswerte« Erfolge bestanden haben. Einen integrierenden Theil der Schlussprüfungen bildete auch die lurze geit vorher vorgenommene Prüfung aus den militärischen Fächern (Heerwesen und Milltärgeographie) welcher sich sämmtliche Hörer der betreffenden Jahrgänge mit vorzügliche« Erfolge unterzogen haben. Die Aufnahme der Aspiranten für das nächste Studienjahr findet zu Beginn des Monats October statt. Näheres hierüber ist aus der Concursausschreibung zu ersehen, welche im Laufe der Monate Juli und August in den beiden Amtsblättern in Wien und Budapest zur Verlautbarung gelangt. ' (Ein Kind ertrunken.) Aus Tschernembl wird uns mitgetheilt: «m 8. Juli nachmittags fiel die zwei Jahre alte Nnna Plut von Blulsberg in eine im Garten des Besitzers Josef Kofalt befindliche ein Meter tiefe Pfütze, bei welcher biefelbe ohne Aussicht spielte. Das Kind wurde durch den herbeigeeilten Josef Kofalt au« der Pfütze gezogen, starb jedoch in 24 Stunden. Die gerichtlichen Erhebungen find im guge. —r. — (Die Prager Techniler), welche in den Jahren 1847 bi« 1851, wenn auch nur in einem Semester oder ununterbrochen während mehrerer Semester ihren Studien oblagen und nach «ehr als 40jähriger T«nnun« im October 1891 ihren ersten Collegentag l« m "' ^"" °" "' " und 12. September d. I. Lem"k°«! ? ^"/1^ 3" wi-derholen. Da« betreffende venlrawmtts. we!ch«m da« H«renhau««ltB«d Herr I. hlavla, wie auch der Relchsralhsabgeorbnete Herr A. Siegmund als Obmänner vorstehen, labet alle ehemaligen Studiengenossen zur regen Betheiligung ein und hofft, dass die College» diese Gelegenheit benutzen und sich zahlreich beim Collegentage einsinken werden, um nochmal« in collegialen Kreisen traulich zu verlehren. Bezügliche Auskünfte ertheilt bereitwilligst Herr Ferdinand Summerecker, laiserl. Rath, EisenbahN'Eenlral-Inspeclor a. D., derzeit in Gutenftein in Niederöfterrelch. — (Die Hadernlranlheit in Papierfabriken.) Das Ministerium des Innern hat zum Zwecke von Erhebungen über das Vorkommen der Milzbrand-Erkrankung (Hadernlranlheit) bei Arbeitern in Papiersabrilen am 30. v. M. an alle politischen Landes» behörden, mit Ausnahme jener von Wien, einen Erlass gerichtet, in dem die obligatorische Disinfection der Hadern vor ihrer Verarbeitung angeordnet wirb. — (Gewitterschäden in Iftrien.) Aus Pinguente wird geschrieben: Die schweren Schäden, welche das letzte Unwetter in unserer Gegend angerichtet hat, find erst jetzt in ihrer vollen Vröß« erlennbar. Die Wassermassen zerstörten da« Heu aus den Wiefen, schwemmten die Erde fort und überzogen den Ackerboden mit Tteingeröll. Was noch unbeschädigt blieb, wurde vom Hagel vernichtet. Verschiedene Keuschen wurden gänzlich zerstört. Auch der Rebftock, der sich vorher in einem so vielversprechenden Zustande befand, bietet in weitem Umkreise einen trostlosen Anblick. Unsere armen Lanbleule find gezwungen, die öffentliche Wohlthätigkeit in Anspruch zu nehmen. — (Absturz) Wie au« Oberlrain vom 17ten d. M. gemeldet wird, stürzte im oberen Telzacher Thal der Bauernlnabe Franz Fröhlich von gaberdam, der mit mehreren seiner Kameraden auf Suche nach Edelweiß auf dem Ratitovec herumftieg, plötzlich von einer senkrechten Felswand bei fünfzig Meter tief ab und blieb auf der Stelle todt. — (DerMonftreprocessvonSlenjevce.) Nach fast zweimonatlicher Verhandlung wurden am 18. d.M. die Plaidoy'rs in der Verhandlung über dreizehn Mordaffairen geschlossen, die in der unmittelbaren Umgebung von Agram feit einer langen Reihe von Jahren verübt worden waren und erst jetzt entdeckt wurden. Die Verhandlung enthüllte wahrhaft entsetzliche Detail« von 22 Angeklagten, meist bäuerlichen Gutsbesitzern. Der Staatsanwalt beantragt für 16 Angeklagte, darunter zwei Weiber, den Tod durch den Strang, und zwar theil« wegen Raubmordes, theils wegen Gatten», Vateruno Brudermordes. Die Vertheidiger plaldieren fast durchwegs für mildernde Umstände. Die Urtheilspublicalion erfolgt am 31. Juli. — (Fünfte internationale Hengsten« fchau in Wien 1896.) Das Interesse für diefe in der Zeit vom 17. bis 20. October in Wien stattfindende fachliche Veranstaltung ist in allen Kreisen der Pferdezüchter fchon heute ein äußerst reges und documentiert sich durch die zahlreichen Anfragen, betreffend die Vefchickung derselben. Speciell aus Hannover, Oldenburg, Mecklenburg, Dänemark und Ostpreußen dürfte die heurige Hengftenschau äußerst reich beschickt werden. Als mächtiger Impuls zur Beschickung gilt in erster Reihe die Thatsache, dass die österreichische Regierung bei diesem Anlasse beiläufig vierzig Hengste anzulaufen beabsichtigt. Um jedoch auch andere Interessenten heranzuziehen, hat die VI. Section für Pferdezucht alle Nachbarstaaten auf diese Hengftenschau aufmerksam gemacht und dieselben ein» geladen, den allfälligen Bedarf an Deckhengsten bei dieser Hengftenschau durch Ankauf zu decken und hofft, das«, wie in den Vorjahren, auch heuer in dieser Richtung Erfolge aufzuweisen fein werden. Anmeldungen zu diefer Hengftenschau übernimmt da« Secretariat der VI. Section, Wien, 1., Herrengasse 13. Neueste Nachrichten. Die Lage auf Kreta. (llriainal'Telcgramme,) Paris, 18. Juli. Die Agence Havas meldet aus Athen: Die Infurgenten in Kalyves erhalten fort« dauernd Verstärkungen und weisen die Truppen zurück. Die Verluste der Türken sind ernste, die der Infurgenten verhältnismäßig geringer. In Kalyves kämpfen 2000 Infurgenten gegen 5000 Türken. General-Gouverneur Aerowitsch ordnete an, dafs die Truppen ihre früheren Stellungen wieder einnehmen. Paris, 18. Juli. Die Agence Havas meldet aus Athen: Letzten Freitag haben in Rethynmo Ruhestörungen stattgefunden. Die Absicht der Türlen, das christliche Viertel mittelst Dynamit zu zerstören, wurde danl dem Einschreiten des englischen Consuls vereitelt. Zwei christliche Deputierte haben Kanea verlassen und sind nach Herallion zurückgelehrt, wo infolge der Er. mordung dreier Christen große Aufregung herrfcht. Rom, 19. Juli. Wie der Agenzia Stefani aus Kanea vom Gestrigen gemeldet wird, entstand dort gestern nachmittags unter Muselmanen und Christen aus bisher noch nicht festgestellter Ursache eine all« gemeine Panik. An Muselman wurde verwundet, der alsbald seinen Verletzungen erlag. Es gelang be» Behörden, die Ruhe wieder herzustellen. Constantinopel, 18. Juli. Noch bevor d« Pforte die letzten Vorstellungen der Mächte beantworte' hatte, bemühten sich die türtischen Truppen im ÄeM Apolorona einige strategisch wichtige Punkte zu befehd! sie erlitten hiebei zwei Schlappen, hatten jedoch aB theilweisen Erfolg. Wien, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Graf GoluchoB' begab sich an das Hoflager nach Ischl. Wieu, 19. Juli. (Örig.'Tel.) Heule nachmittag' wurden die Conferenzen zwifchen den beiderseitige!' Ministerien in Angelegenheit der Erneuerung des ww' schastlichen Ausgleiches mit Ungarn zu Ende gefilh" wobei die formelle textuelle Feststellung der bisher e? zielten Ergebnisse erfolgte. , Wien, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Der SaatensM war Mitte Juli folgender: Der Ertrag an RogF wird auf gut mittel geschätzt. Der Weizenertrag dW die Roggenernte um ein Geringes übertreffen, quality aber zurückstehen. Wintergerste verspricht allgeutt>' gute Erträge, Sommergerste und Hafer minder ^ als die Wintersaaten. Mais hat seinen vielversprechend Stand behauptet. „ Nozen, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Vom Monte M' dino bei Pinzolo stürzte der 76jährige GutsbeM Antonio Maffei ab und wurde nach zweitägigem SM" von seinem Sohne mit zerschmettertem Kopfe a"" gchmden. Naab, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Ihre k. u. k. Hoh"" die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge Friedrich ^ , Otto besichtigten gestern die hiesige Garnison sowie""! im Bau befindliche Kaserne und drückten höchM Befriedigung aus. Ihre k. u. l. Hoheiten reisten >° dann nach Oedenburg ab, wo höchstdieselben abe^ eintreffen. Vern, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Der Schweb Vundesrath verbot die Einfuhr von Schweinen gen^ ab 20. d. M. Für Schweine über «0 Kilogramm ^ die Erlaubnis zur Einfuhr ertheilt werden, l^ sich die Cantonsregierungen zur strengen UeberwachE bis zur Abschlachtung derfelben verpflichten. ^.. Erlaubnis für leichtere Zuchtfchweine wird nur ^ nahmsweife unter der Bedingmig des 30tägigen 6" bannes und der thierärzUichen Ueberwachuug elthe^j Gesuche um die Einfuhrbewilligung sind unter Ang"/ des Einfuhrzollamtes an die zuständigen Cantos behörden zu richten. .. Paris, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Die Leiche^'' für Marquis Mores hat unter ungeheurem MeM" andränge stattgefunden. Bei der Einfegnung in ^ Notre Damekirche waren der Präsident der ReP"^ Faure, der Minister des Aeußern Hanotaux und ^ Kriegsminister Billot vertreten. Die Beisetzung Leiche erfolgte auf dem Friedhofe von Montmartre-, Madrid, 18. Juli. (Orig.-Tel.) In Yccla, P"U Murcia, wurde ein Erdbeben beobachtet. Unter ",^ Bewohnern entstand eine Panik; diefelben lagern der Umgebung des Ortes im Freien. Es ist kein H lust an Menschenleben zu beklagen. Nach einem ^ gramme aus Cuba ist das gelbe Fieber daselbst Zunehmen begriffen. ^ Madrid, 18. Juli. (Orig.-Tel.) Die libe^ Senatoren werden gegen den Gesetzentwurf, betrel!,^ die Bewilligung der Mittel für Eisenbahnen, Obstrll"V treiben und 47 Amendements beantragen. Die M" j wird Montag beginnen. Ministerpräsident Can".. wird bei den finanziellen Entwürfen die Vertrat frage stellen. ^l Saragossa, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Die MiM „ nach Cuba abgehenden Soldaten überreichten e ^ Protest gegen die Truppen-Entsendung. Man gi",^, dass dieser Schritt von den Agenten der FlibuM ^ sftiriert sei. Die Regierung ist entschlossen, energy Maßregeln gegen die Anstifter diefer Kundgebung^ ergreifen. ,F London, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Die Panzers «Resolution» und «Repulse» stießen bei den 2^?mef bei Bearhaven an der irländischen Küste z"lAM Der Panzer «Resolution» wurde über der Mi'" beschädigt. ' M' Sofia, 1«. Juli. (Orig.-Tel.) Das Journal «^ meldet, dass der Untersuchungsrichter in der Angebe heit der Ermordung Stambulows das Actenma^ ^ der Staatsanwaltschaft übergab, welche es "N Gerichtshof erster Instanz leiten wird. . Gemahlin; Leidelmaier, Schacher!, Köllner, jfrchschmar, !> Gemahlin nnb Grünfeld, Kflte., Wien. — Baron Npfaltrern, lilnigl. ung. Veamter; Bellich, MassistratSbeamter, s. Oemahlin, mume. — Bertoldi. Baupolier, Abbazia. — Vulicevic, Advocat, ^Familie, Neusah. — Pi)ll,l. l. Oberstlicutenantsgattin, s. Töchtern, Älostar. - Lilel, Gynlnasial.Professor, Sarajevo. — Karftlus. lt. Lieutenant d. M-, Wien. — Rozmann, l. l. Finanzwach» mchehcr, Pirano. — Grasmuga., Privatier, Glciödorf. — ^umcau,Director: Matheusche, Kfm., Trieft. —Sand, Ingenieur, Lugano. — Mierjch, Kfm., Dresden. — Zagar, Privatier, "assenfujj. Am 1«. Juli. Wittmann, Ksm,, Budapest. — Wayer, ^oldberger, Berger, Stephanecl. Koscheny, Holzinann und Breda, We., Wien. — Wenle und Nuksche, Privatiers. Dresden. — "Mlel, Kfm., Hainsberg. — Dietz, Regimentsarztcusgattin, Store. Hotel Elefant. Am 18. Juli. Dr. Zwiedinel, s. Gemahlin; Hamburger, Mn. Schwarz und Ving, Kflte., Wien. — Viachne, s. Tochter, Arisutti, s. Sohn, Bartel und Beinloser, Privatiers, Trieft. — ^>e»i, Bäckermeister, Bosnien. — Kosmerl, Priester, Amerila. 17 Neihart, Kfm., Dornlmn. — Errath, Kfm., Nasfenfuß. — ^eseny, Kfm., Prag. Volkswirtschaftliches. Lalbach, 16. Juli. Auf dem heurigen Marlte sind erschienen : 7 Wagen mit Betreibe, 4 Wagen mit Heu und Stroh, 12 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise. Mtl.. V«z.. «lt^ «t,^. fijll, fi.jtr. ft tl. fi. lr. Weizenpr.Meterctr. 7,80 8— Vutter pr.Kilo. . —,80------- Korn » 7^— 6 50 Vier pr. Stuck . . - ÜÄ------- Gerste » 5^— 6 50 Milch pr. Liter . . — 10------- Hafer » 7 — 6 80 Rindfleisch pr. Kilo — 64 —!— Halbfruchl » — >-------------Kalbfleisch » — 60-------- Heiden » 9— 9— Schweinefleisch » -,66-------- Hirse » 6—6— Schöpsenfleisch » -38-------- Kuluruz » ü 50 5 30 Hähndel pr. Stück — 45-------- Erdapfel 100 Kilo 2 70--------Tauben » 1?-------- Linsen pr. Hrllolil. 12-------------Heu pr. M. Rindsschmalz Kilo — 90 -,— Klafter 6 30-------- Vchwemeschmalz » —70--------—weiches, » 4^60-------- Speck, frisch . — 60-------Wein,roth.,100 Lit. — >— 24 - — geräuchert» - j66-------—Weiher. » —j—30 — Lottoziehn«g vo« 18. Juli. Linz: 57 25 18 70 54 Trieft: 47 50 1 48 78 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. « HH lD» I be» Himmel» Lp? __ ^^ s^H «________________" <« l 2 UN. 735 1 16 8 ^ N. mlißig Mssreäen " 9 . Ab. 7354170 SO. schwach bewöttt________ 7U.Mg. 7344 163 SSO. schwach l'ewöllt 19. 2 . 3l. 733 8 22 4 SSO. mäßig theilw. heiler 27 4 9 . Nb. 734 3 17 5 SO. schwach bewölkt ^ 20. l 7 U. Mg. 735 1 j 16 0 i OSO. mahig halb bewölkt l 0 6 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag und Sonntag 17 0' und 18 7°, beziehungsweise um 2 8» und 11" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ob«.Ianuschow»ly Mtter von Vissehrat», Course an der Wiener Börse vom l8. Juli 1896. n°«dem gellen e°ursbl°tte ^"beilliche «ent, in «oten ^ «llli'November . . . ,0,80,02 — '"«»»en verz, ssedruar «ugust ,0, «0 ,0» - " «llber hs,z IHnncr-Iuli ,01 80! 10« — !«^. " " «Plil-vl-tober 101 80!,02 — >»!:" "/»Vla»»»los,. «!>»«. l44l.c>!,4L — ,z^" ö°/, ^ .„»z, 500 l. ,47 50 147 75 l^ ^° „ Mnfttl llX» l. ,57 25 ,5» 25, ?^ »l»at,iose . . «00 l. ,89 75 190 !>n l», °^ >, . . b<> fi. ,8» 7b llw 50 ' «»«-Vfdbr, k ,»0 st. . . ,58 - ,59-- ^° 0e«, «old„„,^ n,u,rftei ,»8 50 ,»8 70 ^'"/st «lotenrente. sttuerflti -- — -H °t°,«e,lle!»»l°nenw«l,l,. "°Utr1le!fl>r UWttlo„fn Nom. ll» 15 ,0, 85 °'° b!>>, p,r Ultimo . . ,01 lb l«l 3b ^'"'tz».«t°»t«l«»lb»»r. ldldÄ^n ,,, «,.st,uerfr,< ^'"'«'.Ä' f^r ,<»<> fi. «. 4°/, l»l 80 l«L »0 lb!y Z.°M'wllhn w Ellbrr »'/// w„'^<> wo ft, N°m. »>/<°/» «6 — l»7'— ^r»h«,l,L,(bl«.^», ^d»uV"? "°m.....-'------------ Ll,' ,i,ln°ne„w, fteuers, (d u"!b««r «ahn »n Ellb.. -'------------ u, «<«>< ^°'"»w, Neuer!.,400 "" l« <, wn »l, Nom, . 99»<),l>0 3U ?»«^!°"»l«ulbdtrlch«lb»n. '"""tn,p.«ll»nb7.«lt«e». b"V°hn»lX.fi, «, «U. pr, Stück . ,5b— «5»-- z'"'« U»b!»e»l »oust,«. W, dl, H«^.......»41-«2- »»,',.'«b'tlr. »(«> st,«. ».»"/» »»»'" «ue. - »«lb ««« über»»»«»« <«se»».'Vri»».' 0»l»^>N,»e«. »Xwbfthblihn S(X' u. »NON M. sür »00 M. 4°/«,..... li? 50 ll« 50 «l»lab,thbahn, 40« u.»nv« »i. »<«> M, 4«/„...... l»2 — ,2« 75. ssranz Joseph U,, tm, l«84, 4°/, lW— l0<> 30 «llüzisch, Karl Uudwlg «ahn. K,N. l««1, 30U fi. <3, 4°/, . 93 40 lOU'40 Vorarlberger!U»hn,«m. l»»4, . 4°/, (div. Et.) V., f. 100 fi. «. »970 lvo 70 Ung Voldrenl« 4«/, p« «asst — — — — blo dt«, pfi Ultimo .... lliL'60 l22»0 dt», Neote in Kronenwihr,, 4°/„, stolb l00fi,.4>/,<>/» l»4 50 l«I. 50 dto, bl«, Silber l fl., 4'/,»/^ ,«l 50 IN« 50 Kto. Otaat» lüblig. (Ung, ONb.j v, I. ,87«, 5°/,..... ,28 — ,»3 — dlo,4>/,°/,Vchlli!llegaI.«bl.'0bl, 99 »5 ,on »5 dto. PlüM.'Nnl. k lUN st. ». «. l52 50 15» 50 dio, dto. »l bN st. «. W, ,5,ll!»,5»25 lh,!ß fi, «.«».) , 97 50 98 l»U Hndtl» 2ff»nll. Hnl«h»n. DnnauMeg «°!e 5»/„. . . . l»S'50 l»7'5N dto, .»lnleil,, ,878 . . ,08 l»0 ,09 !»<> «nleben der Etad! Vbrz, . . ,,«— — — Nnleden d, Stadtgemelobe Wien 104 40 105 40 (Ellbss ob,r «old) . , . . ,z>N'?k «»? 75 Prämie« ««l. d, Elablgm, Wien ISl» llk INN »K Uusifbll» «!,I,h,n, verlosb, ü°/, I!»l bl> - — 4"„ »»ralnsr ll<«,b,»>»lnlehfl, . — — —-— », ,lb 50 1 1« 50 bto, dtl>. 8«/„ II. ^ N.'östsrr Land,« Hftp,.«nst,4°/<, ,ou — ,»« 80 veft.'ung, Ollnf derl, 4°/, . . ,<«> »0 ,0, — bto. dto, 5UjÜ!,r. , 4»/, . , ,00,0,0,'— Sparcasle, l.est,,»nZ!. k'/,»/, vl llll ljv —' Pr««s88« ,00 75,0,75 Oefterr. Norbwestbahn ...,,, «5 ,l« «5 Vta dtll, k t»°/u..... l»8 »0 ,»9 9li Ung..gal!,, «ahn..... ,07 7ö ,08 7t, 4°/„ Unterlrainer «al,»en , , 99 50 ,00 — zl,»ls» z«s, (per Stück), Vub»P,st Vastlisa (Dombau) . « «0 7 — CrebMole ,00 fi...... ,9» «5 »00 «L «llar«, Lole 4<> fi «W, . . . b9 50 «l «< 4°/„Do»a» DamplIch,,o<»fi,» kreuz, Una, <»,I,.V,. »st. 9 80 ,0 »« «ubolph Lose ,<> fi..... »» 50 »3 5N Oalmliose 40 fi. «M. . . . 68 — 70 — Et.^»en°!».Lo!e 40 fi, fl, »«. . b. Uobencrebltanstalt, I. »m. . l»— «4 — blo, dto, ll, Em, »««,», . »».__ »» — Laibacher Lole..... „ _. ,,,, ««ld ««, »/,». «z? 50 ,5» 50 «anlvtrein, Wiener, ,00 fi, . »S» 50 L«9 — Voblr.'«i,f,,,0eN, »00fi,V.4<>'/, 449 — 45, - «rdl-»nft, I Hanbu, », l»0fi. — — — — dto, blo, per Ultimo Septbr. »«8 75 8« 50 «lrebildanl, «ll« unz,, lXw'fi. . «»0 -. »9, — Depofitenbanl, «lllg,, »00 st. . »54 — »8!» ^ ««comp,,0eft,,«N0 ft.»5»/„«. »4— 85 — üünderbanl, vest,, »on fi. , . «53 50 «54 — 0efterr.ll»., »4ft ß . ,??>— ,78 50 ßttlen «on tzranVporl» Dnl»rn»h«u»l»n (per Stück) «lbrecht Vahn »00 fi. Gilbn . — — —- «lusst« lepl. ««end. »00 st.. . ,S80 ,690 «Nbm Nordbahn ,50 fi, , . »7? — z?« — Vulchliebrabec Vis, 500 fi, «Vl. ,47? ,488 bio, blo, (III. ll) ,00 fi. . 54» — 548 — Donau. Dampfschiffahrt» > Ves., oesterr,, l.l»,nb»cherlt, «,»<«»fi.T. «5— «« — yerdlnand« Nordb. ,0O«fi,««. 8400 8405 üemb !l,srno»,Illssy'<«Ienb,' Velellschaft »00 ZI, S, , . . »»» — »90 — Lloyb, 0efl,, Iriell, 500», IV, 4,7 — 4»l — Oefierr. »iorbwefib »00 fi, V. . »7, - l?l— blo, blo, (l»t, U) »00 fi. «. »75 »5 »75 75 PragDurerlFisenb, 150fi,E. , 9» »0 »4 S0 S fi. V..... ,03 - 10» 50 Vübnorbl». «erb..«, »l>0fi.«M. ,,« — »,? — Ir»m»ay.«»5 — Un«.>«»llz. Mseno. »»l»0 fi bllb« »0? — »0!» — Un«.»t»».(«<,»b'»l»»)»»0ttft.V. «»7 - ,<«,<, W»en,r Uocolbahnn,'»«.. »ef, «, - » — Znbullri»^ltl,n (per Vtück). «äuge,., «U«. »fi., ,00 fi. , . N— l» — laobier Eisen, unb Vt»hl — «ob — „Schlo«l»ahl",V»pier1.,«« l. »08 - «, — „Gt,yr«rm ", V«pl«1. u. «.'». ,«5 - ,«« — Ir<1»Il,r leoljlenl», »es. 70 fi. ,59 — »»0 — «»»ffens.'».,0»fi.in Wieu, 100 l. 8,5 — 8l» - -»»,»on'«s. »mfterbam....... »9 05 »9 »0 Deutsch, Plütze...... «75 «85 »VNbon........ ll»8«,»0»5 Pari»......... 4? «», 47 «7. st. Pft,r»bur« .... — — — — z»lut«,. Ducaln,....... l» «« »» « »U.Flans»-Stülls , . . . 95» 95» Deutsch, Heich»l>°.nlno»,n . . t»8 75 58 l» Italienische «anrnoten . . . 44X» 44 40 Vaviel.«ubel...... , »«^ , »7» 8000 Quadratmeter Gr rund (Obstgarten) in der nächsten Nähe der Stadt, gesunde, 5?|UBŽX i? ag?' Wird Per Quadratmeter J»it 80 kr. verkauft. Dar, daraufstehende ««¦hone, gut gebaute, villenartige Häu»-55?* mi1 Vora°da nebst Nebenräumen, *e»er ist gratis dazu. Bm» *f?res im Annoncen-Bureau Stangl, !!^Al|eegasse 10. (3128) (3073) 3-1 St. 35087 Oklic. toJ^dpfeano okrajno sodifièe na- toi y Pfoänjo Jožefa Zupana iz Lok W a8orju kot varuha ml. Jožefa KA de praes. 13. junija 1896, ^om-, ' dov°lil° se Je» da se zaöne Hnjj.'/^Üsko posfopanjo zastran Wje'^'erjatev Jožefa, Cecilije, Te-'*ko • e m ^orenca Jenkota iz ^ tu» ]z prisojilnega pisma dne *n?»Cfa ^37, št. 65, vsakega v LSo4>d.6y9kr.k.v,vknjiženih K 17 ^vu mj Jožesa jenkota vlož. ^e^e r. Hager in Frankfurt a. d. Oder, vom Prof. Dr. E. RoMgoiii, Director der ersten medicinischen Klinik der Universität in Roin, vom Prof. I>r. 4>liiale Reiizi» Director der ersten C2&S&51 medicinischen Klinik der Universität in Neapel, vom VrcjjUf Senator I'rof. Nemmola, Director der therapeu- W H fischen Klinik der Universität in Neapel und von fm H^ vielen anderen hervorragenden Aerzten; die Hl WasLjisSs: 1: CPll des Apothekers Picocli in Laibach IV^tfV^tl 1 regelt die ^11"01'011611 der Verdauungsorgane, stärkt wfÜ< ln$ 1! den Ma8en> sürdert die Verdauung und die Leibes- Bjfjnl ^-^!JiL4J *')(lsnung- (504) 40-26 BuL^^^^iSli -= Ein Fläiohohen kostet 10 kr. s- (3074) 3-1 St. 3859. Razglas. Veleslavno c. kr. deželno «odiöse v Ljubljani je s sklepom z dne 27ega junija 1896, st. 5509, proglasilo Jer-neja Medvefieka, posestnika na Mali (iobi, za bedastega in ga je podvrglo skrbstvom. C. kr. okrajno sodisèe v Litiji dne 7. julija 1896. 73017) 3-2 St. 4636. Oklic. V pravdi Antona Zupana iz Brez-nice proti Janezu Dernièu iz Dosloviè radi 3 gld. 50 kr. h pr. postavil se je ne/nano kje bivajoèemu tožencu goap. c. kr. notar Alfred Hudesch v Radov- ljici kuratorjem ad act um ter se do-loèil o tožbi de praes. 14. maja 1896, st. 3392, narok na 11. avgusta 1896 ob 8. uri dopoldne, pri tem sodisèi. C kr. okrajno sodiftèe v Hadovljici dne 6. julija 1896. (3078) 3-1 St. 3958. Razglas. Dne 7. avgusta 1. 1. se bode vr.šila druga izvrßilna dražba posestev Marije Cebin iz Potoske Vasi vlož. at. 12 in vlož. st. 90 kat. obèine Potoska Vas. C. kr. okrajno sodisèe v Litiji dne 11. julija 1896. Wohnungen zu vergeben im neuerbauten Hause in der Fleischhauer-Strasse. Die Wohnungen bestehen aus Zimmer, Küche und Holzlege, eventuell zwei und drei Zimmern nebst Küche und Holzlege. Näheres erfährt man bei Herrn BllM PredoTlö, Polan*platx Nr. 5, Lal-baoh. (312G) (3076) 3—1 St. 3857. Razglas. Veleslavno c. kr. deželno sodifièe v Ljubljani je s sklepom z dne 27ega junija 1896, st. 5510, proglasilo Marijo Indof, vdovo posestnika na Vaèem, za blazno ter jo je proglasilo v skrbstvo. C. kr. okrajno sodisöe v Litiji dne 7. julija 1896. (2862) 3—2 Nr. 4009. Uebertragung zweiter efecutiver Feilbietung. Die mit Bescheid vom 6. Mai 1896, Z. 3011. auf den 9. Juli 189« an-geordnete zweite executive Feilbirtung der Realität des Johann Kralj von KapllSe Nr. 9. Einl. Z. 68 der llatastralgemeinde Podzemelj wirb alls den 22. August 1896, vormittags 11 Uhr, mit dem vorigen Anhange übertragen. K. l. Bezirksgericht Mottling am 19. Juni 1396.